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News-Archiv: Mai 2014

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Google nimmt Anträge zur Entfernung von Suchergebnissen entgegen

reported by doelf, Freitag der 30.05.2014, 23:05:48
Am 13. Mai 2014 hatte der Gerichtshof der Europäischen Union entschieden, dass Suchmaschinen die Privatsphäre natürlicher Personen schützen müssen. Betroffene können sich demnach direkt an den Suchmaschinenbetreiber wenden und die Entfernung umstrittener Links verlangen. Google setzt dieses Urteil nun um.

Aktuell bietet Google ein Formular an, welches allerdings nur eine Übergangslösung darstellt. In Zusammenarbeit mit "Datenschutzbehörden und anderen Stellen" will das Unternehmen bessere Lösungen erarbeiten. Zum Ausfüllen des Formulars muss der Antragssteller zunächst ein Land wählen - zur Auswahl stehen dabei nicht nur die EU-Staaten, sondern auch Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz. Es folgen der Name des Betroffenen und, sofern davon abweichend, der Name des Antragsstellers und dessen Beziehung zum Betroffenen. Weiterhin wird eine E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme verlangt. Dann gibt man die zu entfernenden URLs sowie zu jeder URL einen Grund für die Beanstandung an. Weiterhin wird die Kopie eines Dokumentes benötigt, mit dem sich der Betroffene identifizieren lässt. Hierbei muss es sich nicht unbedingt um ein staatliches Dokument handeln, zudem darf man alle für eine Identifizierung unwichtige Teile schwärzen. Da jeder Antrag einzeln geprüft wird, kann die Bearbeitung etwas dauern.

Zum Hintergrund:
Die Europäische Richtlinie 95/46/EG vom 24. Oktober 1995, deren Aufgabe der freie Datenverkehr und der Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ist, diente den Richtern als Grundlage für ihre Entscheidung. Bei der Erstellung eines Suchindex kommt es zu einer Verarbeitung personenbezogener Daten, für die der Suchmaschinenbetreiber verantwortlich ist. Hierdurch können die Grundrechte der betroffenen Personen erheblich beeinträchtigt werden, selbst wenn die ursprüngliche Quelle rechtmäßig ist und ausschließlich sachlich korrekte Informationen umfasst. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Informationen veraltet sind. Die Richter legten zudem fest, dass der Suchmaschinenbetreiber im jeweiligen Einzelfall abzuwägen hat, ob der Schutz der personenbezogenen Daten oder aber das Interesse der Öffentlichkeit überwiegt. Kommt die Beschwerde beispielsweise von einer Person des öffentlichen Lebens, die unliebsame Informationen über sich verschwinden lassen will, kann es durchaus im öffentlichen Interesse sein, diese Daten im Suchindex zu halten.
 
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Türkei: Verfassungsgericht beendet YouTube-Sperre

reported by doelf, Freitag der 30.05.2014, 19:59:12
Gestern hat das türkische Verfassungsgericht entschieden, dass die Blockade der Video-Plattform YouTube einen unzulässigen Eingriff in die von der Verfassung garantierte Redefreiheit darstellt. Die Sperre soll nun unverzüglich aufgehoben werden und der entsprechende Beschluss wurde bereits an die türkische Telekommunikationsbehörde TIB übermittelt.

Ende März 2014 hatte die islamisch-konservative Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan zunächst Twitter und eine Woche später auch YouTube sperren lassen. Grund für das harte Vorgehen gegen die sozialen Netzwerke waren Anschuldigungen gegen mehrere Mitglieder der Regierungspartei AKP, denen Bestechlichkeit vorgeworfen wurde. Erdogan bezeichnete diese Vorwürfe als "unverschämte Lügen", deren Urheber "ausländische Verschwörer" seien. Pünktlich zu den türkischen Kommunalwahlen machte Erdogan die Kritiker aus dem Internet mundtot, drohte den sozialen Netzwerken mit Vernichtung und demonstrierte seinen erzkonservativen Anhängern Entschlossenheit und Stärke. Die Rechnung ging auf und verschaffte der AKP einen Erdrutschsieg.
 
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Kostenlos: "Battlefield 3" & "Pflanzen gegen Zombies"

reported by doelf, Freitag der 30.05.2014, 19:33:14
Electronic Arts (EA) verschenkt derzeit zwei Spiele über seine Online-Plattform Origin. Besonders interessant ist dabei der Ende 2011 veröffentlichte Shooter "Battlefield 3" vom Entwicklerstudio DICE. Statt der üblichen 19,99 Euro berechnet EA bis zum 3. Juni 2014 konkurrenzlose 0,00 Euro. Das Spiel hat eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erhalten.

Ebenfalls zum Nulltarif gibt es das Strategiespiel "Pflanzen gegen Zombies" in der "Game of the Year Edition". Dieser Titel stammt vom Entwickler PopCap-Spiele und wurde Ende Mai 2012 veröffentlicht. "Pflanzen gegen Zombies" läuft sowohl unter Windows als auch unter Mac OS X und kann noch bis zum 16. Juni 2014 kostenlos eingesammelt werden. Dieses Spiel eignet sich auch für Kinder ab 6 Jahren.
 
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SSD: Seagate sichert sich SandForce

reported by doelf, Freitag der 30.05.2014, 19:19:32
Seagate verstärkt sein Engagement im SSD-Bereich und kauft das Flash-Geschäft von LSI, also in erster Linie SandForce. Den Kaufpreis beziffert Seagate auf 450 Millionen US-Dollar in bar und das Geschäft soll im dritten Quartal des kalendarischen Jahres 2014 abgeschlossen werden.

Konkret geht es um die Geschäftsbereiche "Accelerated Solutions Division" (ASD) und "Flash Components Division" (FCD). LSIs ASD-Sparte baut Flash-Laufwerke mit PCIe-Anbindung, die für den Einsatz in Rechenzentren gedacht sind. In diesem Segment ist LSI der zweitgrößte Anbieter. Die wichtigsten Produkte der FCD-Sparte sind die SSD-Controller SandForce SF2000 und SF3700, welche von zahlreichen Herstellern für ihre Laufwerke genutzt werden. Diese Controller zielen auf den Massenmarkt.

LSI hatte SandForce Ende 2011 für 322 Millionen US-Dollar in bar plus Aktienoptionen im Wert von 48 Millionen US-Dollar gekauft. Zwei Jahre später wurde dann LSI selbst für 6,6 Milliarden US-Dollar vom US-amerikanischen Halbleiterhersteller Avago Technologies geschluckt. Avago Technologies ist die frühere Halbleitersparte von HP, die zwischenzeitlich zu Agilent Technologies gehörte und im Jahr 2005 von Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) und Silver Lake Partners gekauft und in eine unabhängige Gesellschaft umgewandelt wurde.
 
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Open Crypt Audit Project zu TrueCrypt

reported by doelf, Freitag der 30.05.2014, 00:10:00
Das "Open Crypt Audit Project", welches seit einigen Monaten den Quellcode von TrueCrypt untersucht, hat sich über Twitter zu Wort gemeldet. Offenbar haben die Sicherheitsexperten bisher noch keine grundlegenden Probleme oder schwere Schwachstellen in der beleibten Verschlüsselungssoftware gefunden.

Die Forscher wollen mit der Analyse von TrueCrypt 7.1 fortfahren und hoffen, in einigen Monaten ein finales Ergebnis vorlegen zu können. Neben TrueCrypt soll auch OpenSSL einer vollständigen Analyse unterzogen werden, hierbei wird man mit der "Linux Foundation Critical Infrastructure Initiative" zusammenarbeiten. Bezüglich TrueCrypt spiele man unterschiedliche Szenarien durch, beispielsweise einen Fork unter einer freien Lizenz. Dieser soll dann auch die Erstellung von Binärdateien aus dem Quellcode erleichtern.

Hier die drei Tweets im Original:
  • We are continuing forward with formal cryptanalysis of TrueCrypt 7.1 as committed, and hope to deliver a final audit report in a few months.
  • In addition, we will be leading a phase I full audit of OpenSSL in partnership with the Linux Foundation Critical Infrastructure Initiative.
  • We are considering several scenarios, including potentially supporting a fork under appropriate free license, w/ a fully reproducible build.
Die Verwirrung um das Ende von TrueCrypt bleibt somit bestehen. Die Projektseite der Verschlüsselungssoftware wird derzeit zu Sourceforge umgeleitet, wo eindringlich vor der Verwendung des Programms gewarnt wird. Zum Download wird eine neue Version angeboten, die nur noch entschlüsseln kann. Alle älteren Fassungen wurden entfernt. Auch aus dem Internetarchiv ist truecrypt.org verschwunden. Für Leser, die ein vollwertige Version benötigen, bieten wir TrueCrypt 7.1a zum Download an.
Quelle: twitter.com
 
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Steam Machines kommen erst 2015

reported by doelf, Donnerstag der 29.05.2014, 22:23:30
Eric Hope von Valve hat sich zum aktuellen Status der Steam Machines geäußert und der lautet: Realistisch betrachtet werden die auf Linux und PC-Technik basierenden Spielkonsolen erst 2015 in den Handel kommen. Schuld ist der Controller.

Valve hat einen eigenen Controller entwickelt, der einen Touch-Screen, zwei kreisrunde Trackpads mit haptischem Feedback sowie 16 Tasten umfassen soll. Den Controllern, die Valve zusammen mit den ersten Testgeräten an interessierte Spieler verschickt hatte, fehlte allerdings der Touchscreen, zudem waren diese Geräte kabelgebunden. Mittlerweile befinden sich neue Prototypen im Test, die ohne Kabel auskommen. Überhaupt scheinen die Entwickler das Design des Controllers nochmals deutlich überarbeitet zu haben.

Wer nicht bis 2015 warten möchte, kann sich das Betriebssystem SteamOS bereits herunterladen und auf einem aktuellen PC installieren. Alternativ kann man auch die Linux-Distribution Sabayon nehmen und diese im Modus "Steam Big Picture" installieren.
 
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Große Verwirrung um das Ende von TrueCrypt

reported by doelf, Donnerstag der 29.05.2014, 20:09:25
Auf der Projektseite der Verschlüsselungs-Software TrueCrypt steht zu lesen, dass TrueCrypt unsicher ist, viele nicht behobene Schwachstellen aufweist und die Entwicklung am 28. Mai 2014 eingestellt wurde. Als Alternative wird Microsofts BitLocker empfohlen.

Wer truecrypt.org aufruft, wird über eine permanente Umleitung auf truecrypt.sourceforge.net weitergeleitet. Dort findet der erstaunte Besucher die Warnung sowie eine detaillierte Anleitung, wie er mit TrueCrypt verschlüsselte Datenträger auf BitLocker umstellen kann. Alle Downloads der Software sind verschwunden, lediglich eine neue Version 7.2 wird angeboten. Deren Funktionsumfang ist allerdings auf des Entschlüsseln limitiert und dient offenbar nur zum Umstieg auf andere Lösungen.

Ein Hackerangriff erscheint zum jetzigen Zeitpunkt unwahrscheinlich, da auch TrueCrypt 7.2 korrekt signiert ist. Dies wiederum gibt Anlass für zahlreiche Spekulationen, beispielsweise dass die US-Behörden die Entwicklung und den Vertrieb von TrueCrypt aus Gründen der nationalen Sicherheit untersagt hätten. Andere behaupten, dass TrueCrypt 7.2 Sicherheitswarnungen auslöse und vermutlich Schadcode enthalte. Auf einer virtuellen Maschine zeigt das Programm zunächst die selbe Warnung an, welche man auch auf der Webseite lesen kann. Nach der Installation kann man die Software dann ausschließlich zum Entschlüsseln verwenden.

Aktuell ist die Lage noch völlig unklar, weshalb wir zum Abwarten raten. TrueCrypt 7.2 sollte man auf jeden Fall meiden und vorerst bei der Version 7.1a bleiben.
Quelle: truecrypt.org
 
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Magere Unterstützung für ReactOS Community Edition

reported by doelf, Donnerstag der 29.05.2014, 19:28:40
Nachdem für den kommerziellen Ableger "Thorium Core Cloud Desktop" nur 48.965 US-Dollar der angestrebten 120.000 US-Dollar zusammen gekommen waren, droht nun auch die kostenlose "ReactOS Community Edition" ihr Finanzierungsziel deutlich zu verfehlen.

Aleksey Bragin und Steven Edwards hatten die Sammlung für "ReactOS Community Edition" am 2. April 2014 auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo gestartet und konnten bisher 497 Unterstützer gewinnen, die zusammen 22.340 US-Dollar zugesagt haben. Um das Ziel von 50.000 US-Dollar zu erreichen, bleiben jetzt nicht einmal mehr vier Tage. Die Unterstützer des Projektes können darüber abstimmen, welche Hardware und Anwendungen mit Priorität behandelt werden sollen.

Im Februar 2014 hatten Bragin und Edwards bereits versucht, Unterstützer für die Entwicklung des kommerziellen Betriebssystems "Thorium Core Cloud Desktop" zu gewinnen. "Thorium Core" sollte als leichtgewichtiger Windows-Ersatz mit Cloud-Funktionen dienen und ebenfalls auf dem quelloffenen ReactOS basieren. Am Ende fanden sich aber nur 347 Unterstützer, die lediglich 48.965 US-Dollar zugesagt hatten. Damit scheiterte die Finanzierung, welche auf 120.000 US-Dollar ausgelegt war.
 
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AVAST: Benutzerforen gehackt!

reported by doelf, Donnerstag der 29.05.2014, 12:41:16
Die Benutzerforen von AVAST, einem bekannten Hersteller von Antiviren-Software, wurden gehackt und sind derzeit nicht erreichbar. Gestohlen wurden Benutzernamen, E-Mail-Adressen und die verschlüsselten Passwörter. Leider wurde für die Passwörter eine simple Einwegverschlüsselung genutzt, die laut AVAST knackbar ist.

Dass eine auf Sicherheit spezialisierte Firma eine schwache Verschlüsselung für Passwörter verwendet, ist ziemlich peinlich. Doch bisher hatte sich AVAST in Bezug auf seine Benutzerforen auf die Software eines Drittherstellers verlassen und offenbar nicht so genau hingesehen. Das soll sich nun ändern, denn die Foren werden komplett neu aufgesetzt - inklusive dem Wechsel zu einer neuen Software. Im Zuge dieser Maßnahme werden natürlich auch alle Passwörter zurückgesetzt.

Glücklicherweise war der Foren-Server isoliert, so dass die Hacker keine Lizenz- oder Zahlungsdaten entwenden konnten. Laut AVAST hat sich der Angriff am vergangenen Wochenende ereignet und wurde zeitnah entdeckt. Das ändert aber nichts daran, dass Forennutzer, die ihre Passwörter auch anderswo einsetzen, diese schleunigst auswechseln sollten!
 
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iTunes 11.2.2 behebt Podcast-Probleme

reported by doelf, Donnerstag der 29.05.2014, 12:18:54
Apple hat mit der Version 11.2.2 ein weiteres Update für iTunes nachgeschoben. Mit den zahlreichen Neuerungen, die iTunes 11.2 für Podcasts gebracht hatte, haben sich offenbar auch einige Fehler eingeschlichen, die Apple nun abarbeitet.

Primär soll iTunes 11.2.2 ein Problem mit bestimmten Podcast-Episoden beheben, die nach dem Upgrade unerwartet heruntergeladen werden. Dazu kommen mehrere Stabilitätsverbesserungen, auf die Apple nicht näher eingeht. Informationen über sicherheitsrelevante Änderungen liegen bisher noch nicht vor.
 
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Apple bestätigt den Kauf von Beats Music und Beats Electronics

reported by doelf, Donnerstag der 29.05.2014, 12:06:30
Schon Anfang des Monats war durchgesickert, dass Apple den Kopfhörerhersteller Beats kaufen will und dieses Geschäft wurde nun auch offiziell bestätigt. Für die beiden Firmen Beats Music und Beats Electronics zahlt Apple 3,0 Milliarden US-Dollar, es ist die größte Übernahme in Apples Firmengeschichte.

Apple wird zunächst allerdings "nur" 2,6 Milliarden US-Dollar zahlen und die restlichen 400 Millionen US-Dollar über einen nicht näher definierten Zeitraum verteilen. Die beiden Firmengründer Jimmy Iovine und Dr. Dre bleiben Beats erhalten und werden in Zukunft für Apple arbeiten. Sofern die zuständigen Behörden grünes Licht erteilen, soll die Transaktion im vierten Quartal des fiskalischen Jahres abgeschlossen werden.

Beats wurde im Jahr 2008 von Jimmy Iovine und Dr. Dre gegründet. Die Firma verkauft hochpreisige Kopfhörer und bietet mit "Beats Music" seit Anfang 2014 auch eine Musikflatrate an. Im Jahr 2011 sicherte sich HTC mit 50,1 Prozent die Mehrheit an der Firma und zahlte dafür rund 300 Millionen US-Dollar, doch schon ein Jahr später gaben die Taiwaner die Hälfte ihrer Anteile für 150 Millionen US-Dollar an Beats zurück. Die restlichen Aktien folgten im September 2013 zum Preis von 265 Millionen US-Dollar. Und nun steht HTC ziemlich dumm da.
Quelle: www.apple.com
 
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Google zeigt selbstfahrende Transportkapseln

reported by doelf, Mittwoch der 28.05.2014, 14:12:00
Dass Google an autonomen Fahrzeugen arbeitet, ist hinlänglich bekannt. Nun hat die Firma ihre Vision des Automobils der Zukunft als Prototyp gebaut und eine Testfahrt veranstaltet. Optisch kann die Transportkapsel, die ganz ohne die üblichen Bedienelemente auskommt, aber noch nicht überzeugen.


Kein Lenkrad, keine Schaltung, keine Pedale. Google versteht unter "selbstfahrendes Auto" keinesfalls ein herkömmliches Fahrzeug mit eingebautem Autopiloten, sondern vielmehr ein kompaktes Fortbewegungsmittel, dem man sein Ziel mitteilt und dann ein Buch liest, einen Film schaut oder auch ein Nickerchen hält. Da das Fahrzeug selbstständig fährt, werden keine Bedienelemente benötigt und der Mensch wird zum reinen Passagier. Dieser Fahrgast muss weder einen Führerschein besitzen noch muss er körperlich oder geistig in der Lage sein, ein Fahrzeug zu steuern.

Google will mit seiner Vision vom autonomen Fahren auch die Zahl der Verkehrsunfälle reduzieren. Dies könnte durchaus gelingen, doch wer trägt die Verantwortung, wenn dennoch ein Unfall passiert? Vor Software-Fehlern und technischem Versagen sind auch autonome Fahrzeuge nicht gefeit, zudem werde auch weiterhin Menschen und andere Lebewesen am Verkehr teilnehmen. Und wie verhält sich ein solches System in unvorhersehbaren Situationen? Es sind unzählige Szenarien denkbar, die menschliches Eingreifen erfordern, was die Transportkapseln jedoch nicht vorsehen.
 
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Intel nimmt den Tablet-Markt über Rockchip ins Visier

reported by doelf, Mittwoch der 28.05.2014, 13:36:35
Die chinesische Firma Rockchip entwickelt ARM-SoCs, die das Unternehmen extern fertigen lässt und dann an die Hersteller preiswerter Tablets, Smartphones und Mediaplayer verkauft. In diesen Geräten würde Intel gerne seine eigene x86-Technik sehen und so hat der Chipriese jetzt eine Allianz mit Rockchip geschlossen.

Neben seinen ARM-SoCs wird Rockchip im kommenden Jahr auch ein x86-SoC aus Intels SoFIA-Familie anbieten. Die vier x86-Kerne dieses Chips stammen ebenso von Intel wie das 3G-Modem, über die Grafikeinheit liegen uns keine Informationen vor. Die SoFIA-Chips sind für preiswerte Tablets und Smartphones mit dem Betriebssystem Android gedacht und entstammen wie "Bay Trail" der Silvermont-Architektur. Intel will noch in diesem Jahr ein zweikerniges SoFIA-SoC mit 3G-Unterstützung auf den Markt bringen und im ersten Halbjahr 2015 eine Vierkernvariante mit 4G nachreichen. Rockchips x86-SoC ordnet sich mit vier Kernen und 3G genau dazwischen ein.

Auch wenn Intel dieses Wort vermeidet und lieber von einer "strategischen Vereinbarung" spricht, handelt es sich um die Lizenzierung eines x86-Chipdesigns an einen anderen Hersteller. Für Intel ist das ein absolutes Novum und zeigt, wie schwer es dem Chipriesen fällt, im Mobilmarkt Fuß zu fassen. Mit Hilfe von Rockchip will Intel insbesondere in China neue Kunden gewinnen und nimmt dabei auch einen harten Preiskampfes gegen etablierte Mitbewerber in Kauf. Intels CEO Brian Krzanich nennt diesen Schritt "pragmatisch" und "anders", schließlich klingen diese Worte besser als "ratlos" und "verzweifelt".
 
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iPhone schon bald mit 5,5 und 4,7 Zoll großen Displays

reported by doelf, Mittwoch der 28.05.2014, 12:52:08
Apple hat den Trend zu größeren Displays bisher ignoriert, doch das soll sich im zweiten Halbjahr 2014 ändern. Wie DigiTimes berichtet, hat der Auftragsfertiger Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) den Zuschlag für die Fertigung von iPhones mit Bildschirmdiagonalen von 5,5 und 4,7 Zoll erhalten.

Von Zulieferern will DigiTimes erfahren haben, dass Foxconn die 5,5-Zoll-Variante exklusiv fertigen wird. Die Produktion soll im August 2014 anlaufen. Bereits einen Monat früher könnten die Bänder für das 4,7-Zoll-iPhone starten, wobei sich die Produktion auf Foxconn (70%) und Pegatron (30%) verteilt. Auch die aktuelle Display-Größe von 4,0 Zoll will Apple vorerst weiter bedienen, die Fertigung dieser Geräte wird jedoch an Wistron ausgelagert. Bisher gibt es noch keinen offiziellen Termin für die Markteinführung.
 
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Spotify: Ein Nutzerkonto gehackt

reported by doelf, Mittwoch der 28.05.2014, 12:07:09
Beim beliebten Musik-Streaming-Dienst Spotify wurde das Konto eines einzelnen Benutzers gehackt. Das wäre eigentlich nicht weiter erwähnenswert, doch Spotify hat weitreichende Maßnahmen ergriffen, die auf ein größeres Problem mit der Anroid-App schließen lassen.

Eine neue Version der Android-App soll in Kürze veröffentlicht werden, für iOS und Windows Phone sind hingegen keine Updates geplant. Alle offline gespeicherten Playlisten werden mit der neuen Version nicht mehr funktionieren und müssen daher neu heruntergeladen werden. Zudem weist Spotify seine Kunden darauf hin, dass zumindest ein Teil von ihnen ihre Benutzernamen und Passwörter neu eingeben muss.
 
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AMD Catalyst 14.6 Beta für "Watch Dogs" und "Murdered Soul Suspect"

reported by doelf, Mittwoch der 28.05.2014, 09:38:03
AMD hat mit dem Catalyst 14.6 Beta einen neuen Grafiktreiber für Windows 8.1 und 7 veröffentlicht, dem überraschenderweise die Unterstützung für Windows 8.0 fehlt. Und das ist keinesfalls ein Fehler, denn AMD will keine weiteren Treiber für das von Windows 8.0 genutzte WDDM 1.2 (Windows Display Driver Model) entwickeln.

Ab dem Catalyst 14.6 unterstützt AMD ausschließlich WDDM 1.3 (Windows 8.1) und WDDM 1.1 (Windows 7). Allerdings soll es bei kommenden Treibern möglich sein, die für Windows 7 vorgesehenen Komponenten unter Windows 8.0 zu installieren. Damit fallen allerdings auch alle Vorteile von WDDM 1.2 unter den Tisch. Zu nennen wären insbesondere das verbesserte Energiemanagement und das unterbrechbare GPU-Multitasking, welches beispielsweise schnelle Reaktionszeiten für die Touch-Bedienung sicherstellt. Zudem wird DirectX 11.1 von Windows 7 nicht vollständig unterstützt: Direct3D 11.1 und DXGI 1.2 wurden nur zum Teil integriert und DirectComposition (DComp) gibt es gar nicht. Kurzum: Das Upgrade auf Windows 8.1 lässt sich kaum umgehen.

Der Catalyst 14.6 Beta bringt folgende Leistungssteigerungen:
  • "Watch Dogs":
    AMD Radeon R9 290X @ 1920x1080, 4x MSAA: +25%
    AMD Radeon R9 290X @ 2560x1600, 4x MSAA: +28%
    AMD Radeon R9 290X CrossFire @ 3840x2160, Ultra, 4x MSAA: +92% Skalierung

  • "Murdered Soul Suspect":
    AMD Radeon R9 290X @ 2560x1600, 4x MSAA: +16%
    AMD Radeon R9 290X CrossFire @ 3840x2160, Ultra, 4x MSAA: 93% Skalierung

  • "Battlefield 4" (Mantle):
    AMD Radeon HD 8970M @ 1366x768, High: +21%

  • "Thief" (Mantle):
    AMD Radeon HD 8970M @ 1920x1080, High: +14%

  • "Star Swarm" (Mantle):
    AMD Radeon HD 8970M @ 1920x1080, Medium: +274%
Die Mantle-Variante von "Thief" kann jetzt auch einen GPU-Verbund nutzen und Mantle unterstützt erstmals Notebooks mit Enduro-Technologie. Zudem hat AMD die JPEG-Beschleunigung für seine AM1-Prozessoren freigeschaltet, welche komprimierte Bilder schnell und energiesparend entpackt. Dazu kommen mehrere Verbesserungen rund um Eyefinity und die Farbkontrolle. Beispielsweise lassen sich Display-Gruppen jetzt auch aus Bildschirmen mit unterschiedlichen Auflösungen bilden und man kann Sättigung und Farbton für jede Farbachse einzeln definieren sowie die Farbtiefe für über HDMI oder DisplayPort angeschlossene Flachbildschirme ändern.

Download: AMD Catalyst 14.6 Beta (Windows 8.1/7 32-Bit) - 303,0 MByte
 
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Firefox 30.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 28.05.2014, 09:04:21
Seit heute morgen liegt die achte Beta-Version des Firefox 30.0 zum Download bereit. Diese bringt Unterstützung für das freie Multimedia-Framework GStreamer 1.0, welches die Entwicklung von Audio- und Video-Anwendungen erleichtert. Zudem gibt es eine neue Sidebar-Schaltfläche für den schnelleren Zugriff auf soziale Dienste, Lesezeichen und die Chronik.

Unter Mac OS X kann jetzt die gewohnte Tastenkombination Command-E genutzt werden, um markierte Textabschnitte für eine Suche zu verwenden. Zudem wird der Firefox ab der Version 30.0 das Speichern von Passwörtern auch dann anbieten, wenn die automatische Vervollständigung deaktiviert wurde. Mit dem finalen Firefox 30.0 darf man ab dem 10. Juni 2014 rechnen.

Download:
 
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Verbraucherzentralen klagen erfolgreich gegen WhatsApp

reported by doelf, Dienstag der 27.05.2014, 18:16:39
Der mittlerweile zu Facebook gehörende Instant-Messaging-Dienst WhatsApp will zwar auch in Deutschland möglichst viele Kunden gewinnen, präsentiert seine Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzhinweise aber ausschließlich in englischer Sprache. Auch das Impressum ist alles andere als vollständig.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) findet es unzumutbar, dass ein in deutscher Sprache beworbener Dienst seinen Kunden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und Datenschutzhinweise ausschließlich in englischer Sprache präsentiert und dann ihre Zustimmung verlangt. Wie im Internet üblich, begnügt sich auch WhatsApp nicht mit ein paar klaren Sätzen, sondern unterbreitet seinen Nutzern 6.397 Wörter, die in 12-Punkt-Schrift zehn DIN-A4-Seiten füllen! Dafür fällt das Impressum umso kürzer aus und lässt außer E-Mail-Adressen so gut wie alle erforderlichen Angaben vermissen.

Aufgrund dieser Missstände klagte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) vor dem Landgericht Berlin und hatte Erfolg. Falls WhatsApp nicht nachbessert, muss das Unternehmen ein Ordnungsgeld in Höhe von bis zu 250.000 Euro zahlen. Alternativ darf sich CEO Jan Boris Koum ein Berliner Gefängnis für eine Dauer von bis zu 6 Monaten von innen ansehen. Da WhatsApp die Entgegennahme der Klageschrift verweigert hatte, erging am 9. Mai 2014 ein Versäumnisurteil. Ab Zustellung bleiben dem Unternehmen zwei Wochen Zeit, um Einspruch gegen das Urteil einzulegen. Danach ist es rechtskräftig.
Quelle: www.vzbv.de
 
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NVIDIA gibt GeForce 337.88 WHQL frei

reported by doelf, Dienstag der 27.05.2014, 14:48:29
NVIDIA hat einen neuen WHQL-zertifizierten Grafiktreiber mit der Versionsnummer 337.88 veröffentlicht. Der Hersteller empfiehlt diesen Treiber insbesondere für das Spiel "Watch Dogs", doch auch für viele andere Titel verspricht NVIDIA deutliche Leistungssteigerungen.

NVIDIA hat verschiedene DirectX-Optimierungen vorgenommen, die insbesondere verhindern sollen, dass der Prozessor zum Flaschenhals wird. Verglichen mit dem bisherigen WHQL-Treiber GeForce 335.23 nennt NVIDIA für diverse Spiele Leistungsgewinne von über zehn Prozent - allerdings nur in Verbindung mit sehr hohen Auflösungen:
  • Call of Duty: Ghosts (3840x2160, 2560x1400)
  • F1 2013 (3840x2160)
  • Hitman Absolution (3840x2160, 2560x1400)
  • Sniper v2 (3840x2160)
  • DiRT 3 (3840x2160)
  • Just Cause 2 (3840x2160, 2560x1400)
  • Sleeping Dogs (2560x1400)
  • StarSwarm (2560x1400)
  • Team Fortress 2 (3840x2160, 2560x1400)
  • Thief (2560x1400)
  • World of Tanks (2560x1400)
Neue bzw. verbesserte SLI-Profile gibt es für "Bound by Flame", "Call of Duty: Online", "Dark Souls II", "Daylight", "Everquest: Landmark", "Icarus", "Planetside 2", "Smite", "Sniper Elite 3", "Watch Dogs", "Wildstar", "Windborne" und "World of Tanks". Dazu kommen 3D-Vision-Profile für die Spiele "Call of Duty: Online", "Dark Souls II", "DayZ", "Goat Simulator", "Halo: Spartan Assault", "Loadout" und "MXGP". Darüber hinaus soll der neue "3D Compatibility Mode" die 3D-Darstellung vieler Spiele verbessern. Im Treiberpaket sind auch NVIDIAs HD-Audiotreiber 1.3.30.1, die PhysX System-Software 9.13.1220 sowie GeForce Experience in der Version 14.6.6.0 enthalten.

Download:
 
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Hacker nehmen Macs und iOS-Geräte in Geiselhaft

reported by doelf, Dienstag der 27.05.2014, 13:41:22
In Australien begann diese Woche für etliche Besitzer von Apple-Geräten mit einer bösen Überraschung. Sie wurden am frühen Morgen von einem Warnton aufgeschreckt und mussten feststellen, dass jemand ihren Zugriff über "Find My iPhone" bzw. "Find My Mac" deaktiviert hatte.

Auf den meisten Geräten ertönte der Alarm annähernd zeitgleich, dann folgte eine Nachricht mit dem Hinweis "Device hacked by Oleg Pliss" und der Aufforderung, 50 bzw. 100 US-Dollar oder Euro per PayPal zu zahlen. Die Opfer verteilen sich auf ganz Australien und die betroffenen Geräte umfassen neben iPads und iPhones auch zahlreiche Macs. Dies legt die Vermutung nahe, dass sich die Hacker Zugriff auf die iCloud-Konten ihrer Opfer verschafft haben. Unklar ist hingegen, ob tatsächlich Apple gehackt wurde, oder die betroffenen Benutzer die selben Passwörter auch für andere Dienste genutzt haben.

Benutzer, die einen Passcode für ihr Gerät gesetzt haben, konnten mit dessen Hilfe den Zugriff zurückerlangen. Wurde hingegen kein Passcode hinterlegt, haben die Hacker dies nachgeholt und die Besitzer der Geräte damit permanent ausgesperrt. Hier hilft dann nur noch das Zurücksetzen auf den Auslieferungszustand. Als Vorsichtsmaßnahme empfiehlt sich die Verwendung der Zwei-Faktoren-Authentifizierung, damit den Hackern das Passwort alleine noch keinen Zugriff auf das iCloud-Konto ermöglicht.
 
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SiSoft Sandra Lite 2014 SP2 (20.35) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 27.05.2014, 09:43:54
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Analyse- und Benchmark-Suite, welche Leistungsmessungen für CPU, Cache, Arbeitsspeicher, Speichermedien und Grafikkarten umfasst. In unserem Download-Center findet sich die nagelneue Version 2014 SP2 (20.35), welche NVIDIAs CUDA SDK 6.0 und damit auch die Mawell-GPUs unterstützt.

Dies bedeutet, dass Sandra jetzt ausschließlich auf SM50 setzt und SM10 gestrichen wurde. Auch Windows XP und Server 2003 werden ab diesem Update nicht mehr unterstützt. Eine weitere Änderung soll AMDs Kabini eine bessere Skalierung bescheren, wenn die APU in Verbindung mit einer Grafikkarte betrieben wird.

Download: SiSoft Sandra Lite 2014 SP2 (20.35) - 66,0 MByte
 
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XBMC 13.1 RC 1 - Gotham mit Fixes

reported by doelf, Dienstag der 27.05.2014, 09:18:25
XBMC, die frei erhältliche und unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi, ist seit drei Wochen in der finalen Version 13.0 verfügbar. Seither wurden einige Fehler entdeckt, weshalb nun XBMC 13.1 in den Startlöchern steht - aktuell in Form eines ersten Veröffentlichungskandidaten.

Seit der Version 13.0 wurden folgende Änderungen vorgenommen:
  • Gelöst: Probleme mit Fortsetzungspunkt einiger PVR-Inhalte behoben.
  • Gelöst: Wenn bestimmte Fernsehgeräte den UPnP-Server von XBMC 13.0 abfragen, werden etliche Add-ons gestartet, was wiederum Popup-Meldungen verursacht. Dieses seltsame Verhalten wurde korrigiert.
  • Gelöst: Ein Absturz beim Beenden während einer Airplay-Wiedergabe wurde beseitigt.
  • Neu: VDPAU-Fehler werden jetzt zuverlässiger abgefangen.
  • Gelöst: Fehlerhaftes Zuschneiden von Interlaced-Inhalten bei Nutzung von VDPAU.
  • Gelöst: FLAC-Dateien mit großen, eingebetteten Bildern werden nicht gespielt.
  • Gelöst: Absturz des Programms, falls librtmp nicht verfügbar ist.
  • Gelöst: Build-Problem bei ffmpeg, wenn spätere Versionen von librtmp genutzt werden.
  • Gelöst: Wiedergabe von m4a und mp4 mit paplayer funktioniert nicht.
  • Gelöst: Hinweistexte werden in editcontrols nicht angezeigt, wenn der Fokus verloren geht.
  • Gelöst: Ein kleines Speicherleck existiert in der Funktion PlayMedia.
  • Gelöst: Der Eintrag albumartist wird für die Smart Playlist genutzt.
  • Geändert: Die PVR-API nutzt jetzt eine eindeutige UID für den Client-Broadcast.
Download: XBMC 13.1 RC 1
Quelle: xbmc.org
 
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Apple beantragt erneut Verkaufsverbot für Samsung-Geräte

reported by doelf, Montag der 26.05.2014, 18:05:32
Apples Anwählte haben der US-Richterin Lucy Koh den Vorschlag einer einstweiligen Verfügung zugestellt. Mit dieser soll die Richterin ein dauerhaftes Verkaufsverbot für mehrere Smartphones und Tablets des südkoreanischen Herstellers Samsung durchsetzen.

Betroffen sind die Modelle Admire, Galaxy Nexus, Galaxy Note, Galaxy Note II, Galaxy S II, Galaxy S II Epic 4G Touch, Galaxy S II Skyrocket, Galaxy S III und Stratosphere. Apple schreibt in seinem Vorschlag für die einstweilige Verfügung, dass dem Unternehmen durch den Verkauf dieser Geräte ein irreparabler Schaden zugefügt wird, der sich durch Geldzahlungen nicht mehr ausgleichen lässt. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass Richterin Lucy Koh Apples Argumentation folgen wird.

Apples Antrag bezieht sich auf den zweiten Patentprozess der beiden Dauerstreithähne, in dem Samsung Anfang Mai zur Zahlung von 119,6 Millionen US-Dollar verurteilt wurde. Nach Ansicht der Geschworenen haben die Südkoreaner drei Patente ihres US-Kontrahenten wissentlich verletzt. Doch auch Apple wurde der Patentverletzung überführt. Da die Geschworenen hier von einer unabsichtlichen Verletzung ausgehen, fällt die Strafe mit 158.400 US-Dollar allerdings äußerst gering aus.
Quelle: de.scribd.com
 
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Echtzeitstrategie-Spiel: 0 A.D. Alpha 16 Patanjali

reported by doelf, Montag der 26.05.2014, 15:10:38
Wildfire Games hat die 16. Alpha-Version seiner kostenlosen und quelloffenen Echtzeitstrategie "0 A.D." für Windows und Linux veröffentlicht. Das Update bringt eine überarbeitete Benutzeroberfläche sowie intelligentere Gegner und hat auch ansonsten etliche Neuerungen unter der Haube.


Dazu gehört auch der Wechsel zu einer aktuelleren Version der JavaScript-Engine "SpiderMonkey", welcher zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Leistungssteigerungen bringt, dies aber für die kommenden Veröffentlichungen verspricht. Zudem vermeiden die Entwickler hierdurch Sicherheitsprobleme sowie zusätzliche Arbeit durch spätere Anpassungen. Die neue AI heißt "Petra" und setzt aggressiver auf Expansion und Kampf. Petra baut Türme und Festungen wie ein menschlicher Spieler, geht geschickter mit vorhandenen Ressourcen um und handelt über Land mit verbündeten Märkten.

Neu hinzugekommen ist der Glockenturm, mit dem man die Bevölkerung im Falle eines Angriffs in nahe Befestigungen und Gebäude rufen kann. Wird "Wunder" als Kriterium für den Sieg verwendet, muss der Spieler das Wunder nach dem Erbauen für fünf Minuten vor der Zerstörung bewahren, um das Spiel für sich zu entscheiden. Neben der offenen und der geschwärzten Karte gibt es jetzt die "Explored Map", welche der "Nebel des Krieges" bedeckt, als Mittelweg. Dazu kommen Habichte, Wölfe, Nilkrokodile sowie weitere ptolemäeische Gebäude und Einheiten. Die Version für Mac OS X konnte aufgrund technischer Probleme noch nicht erstellt werden, soll aber in Kürze folgen.

Download: 0 A.D. Alpha 16 Patanjali
 
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Tesseract: Erstausgabe des kostenlosen 1st-Person-Shooters

reported by doelf, Montag der 26.05.2014, 14:33:06
Der neue 1st-Person-Shooter "Tesseract" basiert auf der 3D-Engine "Cube 2: Sauerbraten", erweitert diese aber um vollständig dynamische und omnidirektionale Schatten, globale Illumination, HDR-Beleuchtung, SSAO, Deferred Shading und moderne Methoden zur Kantenglättung.


Offiziell bezeichnet sich "Tesseract" als Fork der "Cube 2: Sauerbraten"-Engine.Das Projekt legt seinen Schwerpunkt auf dynamisches Rendering und das Bearbeiten der Maps direkt aus dem Spiel heraus. Die Ergebnisse dieser Bearbeitung sieht man dann sofort, inklusive Licht und Schatten. Sogar die VR-Brille Oculus Rift, welche bisher nur als Entwicklerversion erhältlich ist, wird unterstützt. "Tesseract" ist für Windows, Mac OS X und Linux erhältlich. Damit das Spiel optimal läuft, sollte die Grafik-Hardware OpenGL 3.0 oder neuer unterstützen. Zur Not läuft "Tesseract" aber auch mit OpenGL 2.1.

Download: Tesseract - First Edition
 
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"Wolfenstein: The New Order" - Nur in Deutschland zensiert

reported by doelf, Montag der 26.05.2014, 13:52:25
Am 20. Mai 2014 hatte Bethesda Softworks das Computerspiel "Wolfenstein: The New Order" in zwei Fassungen veröffentlicht. Für Deutschland und Österreich gab es eine zensierte Fassung ohne Hakenkreuze und für den Rest der Welt eine unzensierte Version. Jetzt macht der Verlag einen Teilrückzieher und beschränkt die zensierte Variante auf Deutschland.

Damit wird es österreichischen Spielern zumindest ermöglicht, die unzensierte Fassung im europäischen Ausland zu kaufen und daheim zu spielen. Kunden aus Deutschland sind hingegen weiterhin auf die entschärfte Version angewiesen, da eine Regionalsperre das Starten des unzensierten Spiels unterbindet. Der Standort wird mit Hilfe der Steam-Plattform überprüft, welche der Hersteller für dieses Spiel verwendet.

Laut Bethesda Softworks ist man zu dieser Maßnahme verpflichtet, da die Zurschaustellung verfassungsfeindlicher Symbole in Deutschland verboten ist. Tatsächlich ist die Verwendung solcher Symbole laut Paragraph 86 des Strafgesetzbuchs auf Kunst und Wissenschaft beschränkt, wobei Videospiele nicht in den Bereich der Kunst fallen. Allerdings beschränkt sich das Gesetz auf den Vertrieb und Verkauf in Deutschland, während der private Import aus dem europäischen Ausland eine Grauzone darstellt. Eine Regionalsperre für die internationale Fassung ist somit gar nicht erforderlich - dem Gesetz ist bereits Genüge getan, wenn diese nicht innerhalb der Grenzen Deutschlands verkauft wird. Und in Österreich gibt es gar keinen gesetzlichen Grund für die Zensur des Spiels. Dies ist auch Bethesda Softworks bekannt, weshalb der Verleger im Vorfeld von einer "rechtlichen Empfehlung" und den üblichen "Gepflogenheiten der Videospieleindustrie" sprach.
 
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Erste Beta-Version von LibreOffice 4.3.0 verfügbar

reported by doelf, Montag der 26.05.2014, 12:31:47
Die erste Beta-Version von LibreOffice 4.3.0 umfasst rekordverdächtige 3.706 Fehlerbereinigungen. Grund hierfür ist eine systematische Prüfung des Quellcodes, die zahlreiche Fehler, unzureichende Prüfungen, fehlende Initialisierungen sowie längst nicht mehr benötigte Codezeilen offenbart hat.

Abgesehen von den behobenen Fehlern gibt es auch viele Verbesserungen und neue Funktionen:
  • Writer: Einzelne Absätze können jetzt bis zu 4.294.967.296 Zeichen (32 Bit) umfassen, bisher waren nur 65.535 Zeichen (16 Bit) möglich. Die Navigationsschaltflächen wurden von der vertikalen Scroll-Leiste in das Suchfeld verlagert und beim Skalieren von Bildern bleiben die Proportionen standardmäßig unverändert. Zur freien Skalierung muss die Shift-Taste gehalten werden. Der Import von DOCX-Dateien hat eine Fortschrittsanzeige erhalten, zudem wurde die Kompatibilität beim Im- und Export von Formen und Text-Rahmen verbessert. Auch der Im- und Export von verschachtelten Kommentaren ("nested comments") wurde verbessert, neben DOCX profitieren hiervon auch die Dateiformate ODF, DOC, und RTF. Bei Text-Rahmen mit relativen Abmessungen kann man jetzt die Bezugsgröße für Höhe und Breite festlegen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, einen Text mitsamt der Anmerkungen auszudrucken. Und man kann neuerdings die Formatierung aller Kommentare zugleich ändern.

  • Calc: Die farbliche Hervorhebung von Zellen entspricht jetzt den Farben, welche für die dazugehörigen Werte in Formeln verwendet werden. Somit lassen sich Variablen und Felder besser zuordnen. Bei der Auswahl mehrerer Zellen wird die Zahl der Reihen und Spalten in der Statusleiste angezeigt. Zur Bearbeitung einer Zelle kann man die Formel der darüber liegenden Zelle aufgreifen, indem man die Tastenkombination STRG und ' verwendet. Darüber hinaus wurden etliche Formeln hinzugefügt.

  • Impress und Draw:Versteckte Seiten werden nicht mehr mitgezählt und in der Statusleiste gibt es ein neues Icon, mit dem sich die aktuelle Folie an die Fenstergröße anpassen lässt. Schwebt der Mauszeiger über einer Folie, wird nun farblich unterschieden, ob diese Folie ausgewählt ist oder nicht. Bisher überlagerte die Hervorhebung den Status der Folie.

  • Weitere Neuerungen:LibreOffice 4.3.0 erkennt fax4CUPS automatisch und fragt beim Ausdruck nach der zu wählenden Nummer. Sollen mehrere Faxnummern bedacht werden, sind diese durch Kommata zu trennen. In allen Druckertreibern, die dies unterstützen, kann eine Faxnummer hinterlegt werden. Weitere Verbesserungen gibt es beim PDF-Import und der Unterstützung von OOXML. Bleibt noch zu erwähnen, dass der standardmäßige Icon-Satz "Tango" optisch aufgefrischt wurde.
Download:
 
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Kolumne: Affront nationale

reported by doelf, Montag der 26.05.2014, 10:26:33
Der Ausgang der Europawahl in Frankreich kommt nicht überraschend, doch das macht ihn nicht weniger deprimierend. 25,4 Prozent der französischen Wähler haben ihre Stimme der rechtsextremen "Front National" geschenkt. Doch die Adressaten dieser Ohrfeige sitzen weniger in Europa als im eigenen Land.

Zusammen mit den Benelux-Staaten bilden Deutschland und Frankreich das Herz Europas, doch während Deutschland gestärkt aus der Euro- und Wirtschaftskrise hervorgegangen ist, liegt Frankreich am Boden. Die Wirtschaft lahmt, die Arbeitslosenquote ist gut doppelt so hoch wie in Deutschland und die Städte werden bei der Bewältigung sozialer Probleme allein gelassen. Das Image der "Grande Nation" ist angekratzt und auch bei den Ratingagenturen droht Frankreichs Kreditwürdigkeit mittelfristig eine weitere Abwertung. Weder die konservativen Gaullisten der UMP von Ex-Präsident Nicolas Sarkozy noch die Sozialisten des aktuellen Präsidenten Francois Hollande konnten das Ruder herumreißen, stattdessen verstrickten sich hochrangige Politiker immer wieder in Affären. Und so wurde die politische Mitte Frankreichs in dieser Europawahl abgestraft.

Profiteur dieses Protests ist aber keine neu entstandene Anti-Europa-Partei, sondern ausgerechnet die "Front National". Die "Front National" wurde 1972 gegründet und wird seither von der Familie Le Pen geführt. Bis zum Jahr 2011 stand Jean-Marie Le Pen an der Spitze der "Front National" und stellte mit rassistischen, antisemitischen und sexistischen Aussagen klar, dass seine Partei ganz rechts außen zu finden ist. Zum politischen Repertoire des Jean-Marie Le Pen gehörten auch Beleidigungen, Körperverletzungen und Morddrohungen, weshalb er mehrfach rechtskräftig verurteilt wurde. Für die allermeisten Franzosen war die "Front National" damit unwählbar und blieb lange Zeit eine Randerscheinung. Dies änderte sich erst, als Le Pens Tochter Marine das Ruder übernahm. Marine Le Pen setzt auf den Nationalstolz der Franzosen garniert mit rechtspopulistischen Themen, die sowohl ihr rechtes Klientel befriedigen als auch in der Mitte der Gesellschaft Anklang finden. Doch die lächelnde Blondine ändert nichts an der Grundausrichtung der "Front National", die auch weiterhin eine extreme Rechtspartei ist und mit der Idee Europas herzlich wenig anfangen kann.

Kam die "Front National" bei der Europawahl 2009 noch auf 6,3 Prozent und 3 Sitze, sind es diesmal 25,4 Prozent und 22 Sitze. Damit liegen die Rechtsextremen klar vor den Gaullisten (18 Sitze) und den Sozialisten (12 Sitze). Doch die "Front National" wird im Europaparlament kaum mit Nationalisten anderer Länder koalieren können und somit haben die französischen Wähler ihrem Land einen Bärendienst erwiesen: Frankreichs Ansehen und Einfluss in Europa wurde deutlich geschwächt. Im Umkehrschluss bedeutet dies natürlich auch, dass Deutschlands Einfluss weiter wächst. Da Großbritannien einen ähnlichen Rechtsruck zu verkraften hat und seinen Verbleib in der Europäischen Union sogar generell in Frage stellt, könnte Italiens Rolle wichtiger werden. Dort kamen die Sozialdemokraten auf komfortable 40,86 Prozent, doch gleich dahinter folgt die Protestpartei "MoVimento 5 Stelle" des Satirikers Beppe Grillo mit 21,13 Prozent. Leider ist die einzige Konstante der italienischen Politik eine überaus kurze Lebensdauer der Regierungen, so dass der Europäischen Union in den kommenden Jahren eine Übergewichtung Deutschlands droht. Und diese könnte dem Nationalismus in den anderen Ländern weiteren Auftrieb verschaffen.
 
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"Star Wars: Attack Squadrons" scheitert im Beta-Test

reported by doelf, Samstag der 24.05.2014, 19:41:40
Nach der Übernahme und Schließung von LucasArts hat eine dunkle Macht (Disney) das "Star Wars"-Universum fest im Griff. Das Glück ist dabei allerdings nicht mit der Maus, denn "Star Wars: Attack Squadrons" entpuppte sich als Griff ins Klo und wird nach erfolgtem Beta-Test nicht mehr weiterentwickelt.

Hier die offizielle Mitteilung:
"We want to thank all of the fans who participated in the closed beta of Star Wars: Attack Squadrons. After much consideration, we have decided to cease development so that we can focus on other Star Wars game experiences. We truly appreciate the time you spent engaging in the beta."
"Star Wars: Attack Squadrons" wurde von "Area 52 Games" entwickelt und sollte als Free-to-Play-Titel erscheinen. In drei Modi - Deathmatch, Team Dogfight und Base Defense - traten die Beta-Tester mit Raumschiffen aus der "Star Wars"-Saga gegeneinander an. Das klingt nicht sonderlich spannend und war es wohl auch nicht.
 
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16 Monate alte Sicherheitslücken in Shockwave

reported by doelf, Samstag der 24.05.2014, 18:52:44
Adobes Shockwave Player ist nicht nur überflüssig, sondern auch eine tickende Zeitbombe. Wie Brian Krebs berichtet, stecken in der aktuellen Version des Shockwave Players zahlreiche hochgefährliche Sicherheitslücken, die Adobe zum Teil schon seit Januar 2013 bekannt sind.

Dies lässt sich daran ablesen, dass Adobe einige dieser Schwachstellen vor 16 Monaten in seinem Flash Player geschlossen hatte. Im Shockwave Player sind sie allerdings noch vorhanden und lassen sich auch angreifen. Der Sicherheitsexperte Will Dormann von der Carnegie Mellon University hatte sich die zusammen mit dem Shockwave Player ausgelieferte Laufzeitversion von Flash angesehen und musste dabei feststellen, dass diese seit 2012 nicht mehr aktualisiert wurde. Dies bedeutet, dass der aktuelle Shockwave Player keines der 20 seit Januar 2013 für Flash veröffentlichten Sicherheits-Updates enthält! Adobe hat dies zwischenzeitlich bestätigt.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Schwachstellen beim Shockwave Player leichter ausnutzen lassen. Während der Flash Player unter Windows aktuelle Sicherheitstechniken wie SafeSEH verwendet, ist dies beim Shockwave Player nicht der Fall. Insofern kann es nur eine Empfehlung geben: Der Shockwave Player sollte unverzüglich entfernt werden! Hierzu noch ein kleiner Hinweis an die Nutzer des Internetbrowsers Firefox: Wenn dieser "Shockwave Flash" als Plugin aufführt, handelt es sich um den normalen Flash Player und nicht um den Shockwave Player.
 
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2 Monate alte XSS-Lücke bei eBay

reported by doelf, Samstag der 24.05.2014, 18:26:41
Vor zwei Monaten entdeckte Michael Eissele eine schwerwiegende Sicherheitslücke bei eBay, die das Abgreifen von Cookies durch persistentes Cross-Site-Scripting (XSS) ermöglicht. Geschlossen wurde die ernstzunehmende Schwachstelle bisher noch nicht.

Wie unsere Kollegen von heise online berichten, können eBay-Benutzer in ihren Auktionen eigenen JavaScript-Code platzieren - und das auch außerhalb der Produktbeschreibung. Sieht man sich eine derart manipulierte Auktionsseite an, können dabei Session-Cookies ausgelesen werden. Zudem ist die Verbreitung von Schadprogrammen denkbar. Michael Eissele informierte das Online-Auktionshaus bereits vor zwei Monaten, doch dort wurde die Schwachstelle als vertretbares Risiko eingestuft. Ein Proof-of-Concept soll eBay nun eines Besseren belehren.
Quelle: www.heise.de
 
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7 Monate alte 0-Day-Lücke im Internet Explorer

reported by doelf, Samstag der 24.05.2014, 18:08:49
Am 11. Oktober 2013 wurde Micosoft über eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Internet Explorer 8 informiert. Am 10. Februar 2014 bestätigte Microsoft diesen Fehler. Doch geschlossen wurde die ernstzunehmende Schwachstelle bis heute nicht.

Eigentlich wollte die "Zero Day Initiative" (ZDI) die 0-Day-Lücke schon am 9. April 2014 publik machen, doch man räumte Microsoft einen weiteren Monat ein. Am 8. Mai 2014 wurde Microsoft nochmals über die bevorstehende Veröffentlichung der Schwachstelle informiert, doch es gab keine weitere Reaktion. Und so kam es zur Veröffentlichung einer 7 Monate alten 0-Day-Lücke.

Der Fehler steckt im Internet Explorer 8 und erlaubt Angreifern das Einschleusen von Schadsoftware. Hierzu muss der Benutzer auf eine präparierte Webseite gelockt werden oder eine manipulierte Datei öffnen. Durch das Ausführen bestimmten JavaScript-Codes gefolgt von einem CollectGarbage-Aufruf kommt lässt sich ein Zeiger umbiegen, um den Code des Angreifers auszuführen.

Die Sicherheitslücke lässt sich umgehen, indem man Active Scripting deaktiviert. Auch die Installation von EMET ("Enhanced Mitigation Experience Toolkit") soll Abhilfe schaffen. Ob und wann Microsoft diese staubige Schwachstelle stopfen wird, ist noch völlig unklar.
 
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Bald im Handel: Billig-Hardware mit Gratis-Windows

reported by doelf, Samstag der 24.05.2014, 17:45:33
Brandon LeBlanc hat im offiziellen Windows-Blog die baldige Verfügbarkeit von Geräten mit "Windows 8.1 with Bing" angekündigt. Hierbei handelt es sich um ein vollwertiges Windows 8.1 Update 1, dessen Lizenz für Microsofts Hardware-Partner allerdings kostenlos ist.

Für Endkunden wird es "Windows 8.1 with Bing" leider nicht geben, denn die Gratisvariante ist besonders günstigen Computern und Tablets vorbehalten. Und bei Tablets wird Microsoft sogar noch ein Jahr kostenlose Nutzung von Office 365 drauflegen. Der wesentliche Unterschied zwischen "Windows 8.1 Update 1" und "Windows 8.1 with Bing" besteht darin, dass bei der kostenlosen Version die hauseigene Suchmaschine Bing im Internet Explorer voreingestellt ist. Laut LeBlanc lässt sich dies vom Benutzer aber ebenso leicht ändern, wie bei einem normalen Windows 8.1. Das Betriebssystem soll mit 1 GByte Arbeitsspeicher sowie 16 GB Festplattenkapazität auskommen.
 
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Microsoft wehrt Maulkorb des FBI ab

reported by doelf, Samstag der 24.05.2014, 17:21:16
Zumindest in Bezug auf Transparenz gegenüber seinen gewerblichen Kunden scheint es Microsoft ernst zu meinen. Aus Gründen der nationalen Sicherheit wollte das FBI Informationen über einen Microsoft-Kunden und hatte diesbezüglich Stillschweigen von dem Unternehmen verlangt. Doch Microsoft zog vor Gericht.

Wie Microsofts Chefjustitiar Brad Smith über den Technet-Blog berichtet, bezogen sich die verlangten Informationen auf ein einzelnes Nutzerkonto, das zu einem von Microsofts Geschäftskunden gehört. Dabei störte es Microsoft weniger, die gewünschten Daten herauszugeben, als den Kunden hierüber nicht in Kenntnis setzen zu dürfen. Microsoft zog Ende 2013 vor ein Bundesgericht in Seattle und konnte den Maulkorb erfolgreich abwehren. Die Gerichtsakten blieben allerdings unter Verschluss, weshalb Smith erst jetzt darüber berichten kann.
 
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Was steckte in den Notebooks des Guardian?

reported by doelf, Samstag der 24.05.2014, 16:36:13
Die Computer der Tageszeitung Guardian, welche Mitarbeiter des britischen Geheimdiensts GCHQ (Government Communications Headquarter) im vergangenen Sommer zerstört hatten, wurden von Experten untersucht. Insbesondere die gezielte Zerstörung einige Chips wirft dabei Fragen auf.

Ein Rückblick: Im vergangenen Sommer marschierten Agenten des GCHQ in die Redaktion des Guardian und zerstörten dort Computer und Datenträger, auf denen Unterlagen des Whistleblowers Edward Snowden gespeichert waren. Einmal ganz abgesehen davon, dass die britische Regierung im Zusammenhang mit dem Spionageskandal eine sehr seltsame Haltung zur Pressefreiheit offenbart hat, ergeben sich aus der gezielten Zerstörung der Hardware weitere Fragen. Beispielsweise warum die Geheimdienstmitarbeiter auch einige - auf den ersten Blick - völlig harmlose Chips vernichtet haben.

Während USB-Sticks und Festplatten in den Shredder wanderten, wurden einige Chips in den Notebooks ganz gezielt zerstört. Konkret handelt es sich um die Controller von Keyboard und Trackpad sowie um einen Inverswandler. Nun sind zwei Szenarien denkbar, die dem Vorgehen des Geheimdienstes einen Sinn verleihen würden: Im ersten wurden Sicherheitslücken in den fraglichen Chips genutzt, um die Computer der Journalisten zu hacken, und im zweiten handelt es sich um vom Geheimdienst manipulierte Hardware. Dass NSA und GCHQ zuweilen Lieferungen abfangen, um die darin enthaltenen Geräte mit "Implantaten" zu versehen, wurde bereits von ehemaligen Geheimdienstmitarbeitern bestätigt.

Um das Vorgehen des GCHQ aufzuklären, hat Privacy International die Hersteller der Hardware um Hilfe gebeten. Konkret wurden Apple, Dell, HP, Logitech, Microsoft und Synaptics kontaktiert. Wir sind sehr gespannt, ob die Hersteller tatsächlich kooperieren werden.
 
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Arbeitsspeicher: Preise entwickeln sich uneinheitlich

reported by doelf, Samstag der 24.05.2014, 14:56:24
In dieser Woche haben sich die Kurse für Arbeitsspeicher uneinheitlich entwickelt. Während die mit 1333 bzw. 1600 MHz zertifizierten 2Gb-Chips an der Speicherbörse in Taiwan abermals ein wenig günstiger gehandelt wurden, legten die 4Gb-Chips nochmals etwas zu.

In den Wochen zuvor waren insbesondere die Preise der 2Gb-Chips deutlich gestiegen und hatten diese zunehmend unattraktiv gemacht. Dieses Missverhältnis scheint sich nun nach und nach aufzulösen. Zudem nähern sich die Preise der ohne Taktangabe verkauften eTT-Chips den zertifizierten Varianten immer weiter an. Dies deutet darauf hin, dass die Käufer nicht bereit sind, noch höhere Preise zu bezahlen und deshalb auf günstigere Chips ausweichen.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag der letzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,186 US-Dollar (+0,84%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 4,040 US-Dollar (+2,67%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,145 US-Dollar (-1,56%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,214 US-Dollar (-0,72%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 2,048 US-Dollar (+1,89%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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F(i)X: AMD plant neue x86-Architektur

reported by doelf, Freitag der 23.05.2014, 18:42:01
Anlässlich der APU-Konferenz 2014 in Peking hat AMD bestätigt, an einer neuen x86-Architektur zu arbeiten. Ziel sind leistungsstarke Rechenkerne für High-End-PCs und Server, die es endlich wieder mit Intel aufnehmen können. Mit einer Markteinführung darf man ab 2016 rechnen.

Im Gegensatz zur für 2015 geplanten Excavator-Architektur, welche wie Steamroller und Piledriver auf dem Irrweg namens Bulldozer basiert, soll 2016 alles anders werden. AMD verspricht ein von Grunde auf neu entwickeltes Design, mit dem sich der Hersteller auch von der Idee des "Clustered Multi Threading" (CMT) trennen wird. Stattdessen soll "Simultaneous Multi Threading" (SMT), welches Intel seit dem Jahr 2002 unter der Bezeichnung "HyperThreading" praktiziert, Einzug halten. AMD hatte sich von CMT eine höhere Rechenleistung versprochen, erntete stattdessen aber nur einen höheren Stromverbrauch. Wir hoffen jedenfalls, dass der Neuanfang gelingen wird, denn bei Intel ist in den vergangenen Jahren eine Trägheit eingekehrt, die sehr an die Zeiten des Pentium III erinnert.
Quelle: wccftech.com
 
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Intel: "Broadwell" kommt definitiv noch 2014

reported by doelf, Freitag der 23.05.2014, 16:15:44
In einem Gespräch mit Reuters hat Intels CEO Brian Krzanich bekräftigt, dass die nächste CPU-Generation namens "Broadwell" bis zum Jahresende in den Läden stehen wird. Das "Back to School"-Geschäft, welches bereits im August beginnt, wird "Broadwell" aber vermutlich verpassen.

Zuletzt hatte Intel die Markteinführung von "Broadwell" recht grob auf das zweite Halbjahr 2014 datiert. Ursprünglich sollte die Fertigung der Prozessoren schon Ende 2013 anlaufen, musste aufgrund einer bescheidenen Ausbeute aber verschoben werden. Mit "Broadwell" wechselt Intel zu Strukturgrößen von 14 nm und jeder neue Fertigungsprozess hat so seine Tücken.

Dank der feineren Strukturen soll Broadwell rund 30 Prozent weniger Strom verbrauchen als Haswell, der - wie sein Vorgänger Ivy Bridge - im 22-nm-Prozess gefertigt wird. Die Desktop-Variante des Broadwell soll weiterhin den Sockel LGA1150 nutzen, aber aufgrund geänderter Anforderungen an die Spannungsversorgung, könnten dennoch neue Mainboards notwendig sein. Primär zielt Intel mit Broadwell auf Tablets, Ultrabooks, Notebooks und Mini-PCs, die besonders deutlich vom geringeren Stromverbrauch profitieren.
 
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Samsung beendet seinen eBook- und Musik-Verkauf

reported by doelf, Freitag der 23.05.2014, 15:49:38
Samsung hat damit begonnen, sein eigenes eBook-Angebot durch Amazons Kindle zu ersetzen. Der Verkauf wurde bereits eingestellt und ab dem 1. Juli 2014 ist auch der Zugriff auf die eigene Bibliothek nicht mehr möglich. Auch gekaufte Inhalte können dann nicht mehr geöffnet werden.

Der Nachfolger heißt "Kindle for Samsung" und unterscheidet sich vom normalen Kindle in drei Punkten: Erstens gibt es die App nicht bei Google sondern nur über Samsung Apps, zweitens benötigt man zwei Kundenkonten - eines bei Amazon und eines bei Samsung - und drittens bekommt man ein kostenloses Buch pro Monat.

Offenbar wird auch Samsung Music die Pforten schließen. In E-Mails fordert das Unternehmen seine Kunden auf, ihre Inhalte bis zum 1. Juli 2014 herunterzuladen. Bleibt nur noch zu hoffen, dass mit den überflüssigen Diensten auch die überflüssigen Apps mitsamt ihrer Icons von den Geräten verschwinden werden.
 
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Firefox 30.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 23.05.2014, 13:27:41
Seit heute morgen liegt die siebte Beta-Version des Firefox 30.0 zum Download bereit. Diese bringt Unterstützung für das freie Multimedia-Framework GStreamer 1.0, welches die Entwicklung von Audio- und Video-Anwendungen erleichtert. Zudem gibt es eine neue Sidebar-Schaltfläche für den schnelleren Zugriff auf soziale Dienste, Lesezeichen und die Chronik.

Unter Mac OS X kann jetzt die gewohnte Tastenkombination Command-E genutzt werden, um markierte Textabschnitte für eine Suche zu verwenden. Zudem wird der Firefox ab der Version 30.0 das Speichern von Passwörtern auch dann anbieten, wenn die automatische Vervollständigung deaktiviert wurde. Mit dem finalen Firefox 30.0 darf man ab dem 10. Juni 2014 rechnen.

Download:
 
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HP macht mehr Gewinn und baut mehr Stellen ab

reported by doelf, Freitag der 23.05.2014, 12:13:53
HP hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal des fiskalischen Jahres 2014 auf den Tisch gelegt und diese sehen erfreulich aus. Die im Mai 2012 eingeleitete Restrukturierung des Unternehmens scheint Früchte zu tragen, hat aber auch weniger erfreuliche Nebenwirkungen: HP will nochmals bis zu 16.000 Arbeitsplätze abbauen.

Die genaue Zahl steht noch nicht fest, Firmenchefin Meg Whitman sprach von 11.000 bis 16.000 Stellen. Ursprünglich hatte das Unternehmen 34.000 Arbeitsplätze einsparen wollen, jetzt könnten es am Ende sogar 50.000 werden. HP wird damit schlanker und effizienter, soll zugleich aber auch flexibler und weniger schwerfällig agieren, um zeitnah auf Marktentwicklungen reagieren zu können.

Doch zurück zu den Geschäftszahlen: Im zweiten Quartal 2014 erzielte HP einen Umsatz in Höhe von 27,309 Milliarden US-Dollar und blieb damit nur knapp unter den 27,582 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums. Dass man den Umsatz halten konnte, hat das Unternehmen ausgerechnet seiner PC-Sparte zu verdanken, die ihren Umsatz um 7,4 Prozent auf 8,176 Milliarden US-Dollar steigern konnte. In den Geschäftsfeldern Drucker (5,834 Milliarden US-Dollar; -4,3%), Server (6,657 Milliarden US-Dollar; -2,0%), Dienstleistungen (5,702 Milliarden US-Dollar; -7,0%) und Finanzdienste (867 Millionen US-Dollar; -1,6%) ist der Umsatz gesunken, lediglich der Bereich Software vermeldet einen geringfügigen Zuwachs um 0,4 Prozent auf 971 Millionen US-Dollar.

Positiver stimmt der Blick auf den operativen Gewinn (GAAP), der um 13,8 Prozent auf 1,822 Milliarden US-Dollar (Q2/2013: 1,601 Milliarden US-Dollar) gestiegen ist. Mit einem Nettogewinn (GAAP) von 1,273 Milliarden US-Dollar kann sich HP im Jahresvergleich um 18,2 Prozent (Q2/2013: 1,077 Milliarden US-Dollar) verbessern und der Gewinn je Aktie (GAAP) wächst sogar um 20,0 Prozent auf 0,66 US-Dollar (Q2/2013: 0,55 US-Dollar). Für das dritte Quartal erwartet HP zwischen 0,59 und 0,63 US-Dollar Gewinn je Aktie (GAAP), im gesamten Geschäftsjahr 2014 sollen 2,68 bis 2,80 US-Dollar pro Anteil zusammenkommen.
 
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Erotische Aufnahmen sind nach dem Beziehungsende zu löschen

reported by doelf, Donnerstag der 22.05.2014, 21:53:47
Der 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Koblenz hat entschieden, dass erotische und intime Foto- und Videoaufnahmen nach Beendigung einer Beziehung gelöscht werden müssen, wenn der darauf abgebildete Ex-Partner dies verlangt. Damit bestätigte das Oberlandesgericht eine Entscheidung des Landgerichts Koblenz.

Zugleich stellen die Richter klar, dass ein solches Recht auf Löschung nur für erotische und intime Aufnahmen gilt. Normale Lichtbilder und Filmaufnahmen des ehemaligen Partners stellen hingegen keinen rechtswidrigen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht der abgebildeten Person dar und dürfen somit in Besitz des bzw. der Ex verbleiben. Im verhandelten Fall ging es um ein mittlerweile getrenntes Paar aus dem Lahn-Dill-Kreis. Er ist von Beruf Fotograf und hatte einvernehmlich zahlreiche Intimaufnahmen seiner Partnerin angefertigt. Nach der Trennung verlangte die Frau die Löschung dieser Dateien, was der Fotograf verweigerte. Das Oberlandesgericht ordnete die fraglichen Bild- und Filmaufnahmen dem Privatleben des Paares zu und sah daher auch keine Beeinträchtigung der beruflichen Tätigkeit des Beklagten.
 
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Safari 7.0.4 und 6.1.4 schließen gefährliche Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 22.05.2014, 21:28:07
Apple hat seinen Internetbrowser Safari aktualisiert und dabei 22 Sicherheitslücken geschlossen. Bei 21 der Schwachstellen handelt es sich um Manipulationen des Arbeitsspeichers, welche Angreifer beim Aufruf einer entsprechend gestalteten Internetseite zum Einschleusen von Schadsoftware missbrauchen können.

Der 22. Fehler betrifft die fehlerhafte Verarbeitung von Unicode-Zeichen in URLs, mit deren Hilfe sich die Ursprungsprüfung bei der Übergabe von Daten via postMessage täuschen lässt. Safari 7.0.4 ist für Mac OS X 10.9.3 ("Mavericks") verfügbar und Safari 6.1.4 für Mac OS X 10.7.5 ("Lion") sowie 10.8.5 ("Mountain Lion"). Das am 28. August 2009 veröffentlichte Mac OS X 10.6.8 ("Snow Leopard") wird leider nicht mehr mit Sicherheits-Updates versorgt.
 
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USA handeln illegal, moralisch verwerflich und undemokratisch

reported by doelf, Donnerstag der 22.05.2014, 21:01:12
Die Regierung der Bahamas hat zu einem Bericht des Journalisten Glenn Greenwald Stellung bezogen, der die Totalüberwachung des Inselstaates durch den US-amerikanischen Geheimdienst NSA zum Inhalt hat. Sollten sich die Vorwürfe bewahrheiten, wären die Aktionen der USA "eindeutig illegal", "eine große moralische Verfehlung" sowie eine Missachtung "demokratischer Werte und bestehender Gesetze".

Die Regierung der Bahamas hat den US-Botschafter einbestellt und der Botschafter der Bahamas in Washington, Eugene Newry, hat das Außenministerium der USA um eine Erklärung gebeten. Ob Newry bereits eine Antwort erhalten hat, ist nicht bekannt. Die Regierung der Bahamas will ihre Bürger über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten, doch noch gibt es keine neuen Meldungen.

Zum Hintergrund: In "The Intercept" hatte Glenn Greenwald berichtet, dass die NSA das Urlaubs- und Steuerparadies als Testballon für sein Programm "SOMALGET" zur lückenlosen Überwachung der Telekommunikation missbraucht. "SOMALGET" ist ein Teil von "MYSTIC", doch während die Spione mit "MYSTIC" nur Metadaten sammeln, fängt "SOMALGET" auch die Inhalte ab. Neben den Bahamas soll "SOMALGET" versuchsweise auch in Kenia, Mexiko und auf den Philippinen im Einsatz sein. Die Komplettüberwachung wurde offenbar installiert, als die Regierung der Bahamas der US-amerikanischen DEA (Drug Enforcement Administration), einer speziellen Strafverfolgungsbehörde zur Drogenbekämpfung, die Überwachung einzelner Zielpersonen gestattete. Und so wurde aus der vereinbarten Zusammenarbeit bei der Drogenbekämpfung eine Totalüberwachung des gesamten Landes.

Abgesehen von den 350.000 Einheimischen betrifft die lückenlose Überwachung auch zahlreiche Touristen. Alleine fünf Millionen US-Bürger besuchen die Insel Jahr für Jahr, darunter so "gefährliche" Individuen wie Bill Gates und Oprah Winfrey. Man kann es einem kleinen Land wie den Bahamas nicht zum Vorwurf machen, wenn dieses bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität mit den USA zusammenarbeitet. Die Bahamas haben einfach nicht die notwendigen Ressourcen, um gegen weltweit operierende Banden vorzugehen. Andererseits müssen sich die USA den Vorwurf gefallen lassen, das in sie gesetzte Vertrauen auf Äußerste missbraucht zu haben. Solche Eskapaden sind letztendlich ein Bärendienst für die Verbrechensbekämpfung, denn viele Länder werden es sich in Zukunft ganz genau überlegen, wen sie in die Nähe ihrer Telefonnetze lassen.
 
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Eine Einschätzung zur dritten Surface-Generation

reported by doelf, Donnerstag der 22.05.2014, 20:32:07
Am Dienstagabend sorgte Microsoft für eine Überraschung und damit meinen wir nicht das Surface Pro 3 oder dessen auf 12 Zoll angewachsenen Bildschirm, sondern vielmehr das Surface 3 ohne den Zusatz "Pro". Denn diese Einstiegsvariante auf ARM-Basis mit dem abgespeckten Windows RT konnte erstmals glänzen: Mit Abwesenheit.

Offenbar hat man auch in Redmond erkannt, dass der Tablet-Markt gesättigt ist. Die Android-Konkurrenz ist zahlreich und zumeist auch deutlich billiger, die übrigen Kunden krallt sich Apple dank der besten Infrastruktur. Das Einstiegs-Surface konnte für sich keine Nische erobern, da es weiterhin an Apps und Diensten mangelt. Peinlicherweise gehört hierzu auch die hauseigene Office-Software, die Microsoft für Apples iPad bereits anbietet. Eine Mitschuld trägt auch Windows RT, denn mit dem Namen "Windows" verbinden die Kunden PC-Software und nicht nur einen weiteren App-Launcher. Angeblich hatten Microsofts CEO Satya Nadella und Stephen Elop, ehemals Chef bei Nokia und jetzt Leiter der Gerätesparte von Microsoft, das ARM-basierende Surface 3 in letzter Sekunde gestoppt. Ob der Zombie in den nächsten Wochen oder Monaten doch noch vorgestellt wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings unklar.
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In Abwesenheit eines ARM-Tablet konnte Microsoft jedenfalls wieder das in den Fokus rücken, was das Unternehmen groß gemacht hat: PC-Technik. Zugegeben: Selten war ein PC so elegant und leicht wie im Fall des Surface Pro 3. Doch trotz hochwertiger Materialien und Verarbeitung kann Microsoft nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich bei diesem Tablet letztendlich nur um ein kompaktes Ultrabook mit aufpreispflichtiger Tastatur handelt. Für den Kunden macht es am Ende keinen Unterschied, ob er ein Tablet um eine Tastatur ergänzt oder eine Tastatur von einem Ultrabook abtrennt. Mit der von 10,6 auf 12,0 Zoll gewachsenen Bilddiagonale und dem neuen Ständer, welcher jetzt unterschiedliche Neigungswinkel ermöglicht, geht Microsoft auf die Wünsche professioneller Nutzer ein. Doch am Ende des Tages kann man ein Ultrabook inklusive Tastatur auf seinen Schoß stellen, während das Surface Pro 3 hierfür einen Tisch erfordert.
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Dass Microsoft weiterhin an der Tablet-Bauform festhält, hat mit dem angestaubten Image des Notebooks zu tun. Mit dem Surface Pro 3 will sich das Unternehmen als innovativ beweisen, auch wenn man hierfür seltsame Vergleiche heranziehen muss. Ja, das Surface 3 Pro ist um knapp ein Drittel dünner als die 11-Zoll-Variante des MacBook Air, doch bei Apple muss man die Tastatur nicht als Zubehör kaufen, sondern findet sie am unteren Ende des Bildschirms. Was man dem MacBook Air ankreiden kann, ist seine mangelnde Flexibilität. Es handelt sich eben um ein altmodisches Notebook, das aber dennoch viele Käufer findet. Und möglicherweise hängt das angestaubte Image ja gar nicht mit der Bauform zusammen. Es steht außer Frage, dass Microsoft mit dem Surface Pro 3 den bisher besten Vertreter seiner Gattung vorgestellt hat. Doch es ist eine Evolution und keine Revolution. Eine Alternative zu aber keinesfalls der Nachfolger der klassischen Notebooks.
 
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Gehackt: eBay rät zu Passwortwechsel

reported by doelf, Mittwoch der 21.05.2014, 19:41:57
Das Online-Auktionshaus eBay verschickt seit heute E-Mails, in denen es seine Kunden zum Wechsel ihres Passworts auffordert. Grund ist ein erfolgreicher Hackerangriff, bei dem neben Benutzerdaten auch die verschlüsselten Passwörter gestohlen wurden. Kreditkarten- und Kontodaten wurden nicht gestohlen, auch PayPal soll nicht betroffen sein.

Wie das Unternehmen erklärt, speichert es solche Finanzinformationen in verschlüsselter Form auf separaten Systemen. Dafür hatten die Hacker Zugriff auf die Kundennamen, deren postalische Anschriften, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und die Passwörter. eBay betont, dass die Passwörter in verschlüsselter Form gespeichert werden und man keine Anzeichen für einen Zuwachs unbefugter Zugriffe feststellen konnte. Dennoch rät das Unternehmen seinen Kunden nachdrücklich, die Passwörter zeitnah zu ändern. Und zwar nicht nur bei eBay, sondern bei allen Diensten, auf die man mit der selben Kombination aus Zugangsname und Passwort zugreift.

Laut eBay hatten sich die Angreifer zunächst die Zugangsdaten einiger Mitarbeiter verschafft und mit diesen Zugriff auf das Netzwerk des Unternehmens bekommen. Dies ereignete sich bereits Ende Februar bzw. Anfang März 2014, so dass die Hacker schon gut anderthalb Monate Zeit hatten, um sich an der Entschlüsselung der Passwörter zu versuchen. Das Risiko ist insbesondere für jene Kunden groß, die vergleichsweise kurze und einfache Passwörter verwenden. Zur Untersuchung des Vorfalls arbeitet eBay mit den Ermittlungsbehörden und "führenden Sicherheitsexperten" zusammen.
 
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Bahamas: Harmlos, demokratisch und komplett überwacht

reported by doelf, Mittwoch der 21.05.2014, 15:20:38
Der Inselstaat Bahamas ist ein Urlaubs- und Steuerparadies. Und er wird nach Angaben von "The Intercept" lückenlos überwacht. Jedes Telefongespräch, dass man auf einer der Inseln führt, wird aufgezeichnet und zusammen mit den dazugehörigen Metadaten gespeichert. Die Regierung der Bahamas hat davon offenbar keinerlei Kenntnis.

BildDie Bahamas liegen südöstlich der Vereinigten Staaten von Amerika, bestehen aus mehr als 700 einzelnen Inseln und zählen rund 350.000 Einwohner. Von dieser parlamentarischen Monarchie, deren Staatsoberhaupt Königin Elisabeth II ist, geht mit Sicherheit keine Gefahr aus. Doch das Land ist klein und harmlos genug, um vom US-amerikanischen Geheimdienst NSA (National Security Agency) als Testballon für die lückenlose Überwachung der dortigen Telekommunikation missbraucht zu werden. "SOMALGET" nennt sich das Programm, welches einen Teil von "MYSTIC" bildet. Doch während die Spione mit "MYSTIC" nur Metadaten sammeln, fängt "SOMALGET" auch die Inhalte ab. Neben den Bahamas soll "SOMALGET" versuchsweise auch in Kenia, Mexiko und auf den Philippinen im Einsatz sein.

Doch wie kommt "SOMALGET" überhaupt in das Telekommunikationsnetz des Inselstaates? Nun, die dortige Regierung war gutgläubig genug, der US-amerikanischen DEA (Drug Enforcement Administration), einer speziellen Strafverfolgungsbehörde zur Drogenbekämpfung, Zugang zu gewähren. Die DEA und ihre Partnerfirmen installierten Überwachungstechnik, um sich in die Telefongespräche verdächtiger Personen einklinken zu können. Diese Zugriffe sind gesetzeskonform und wurden von den Behörden der Bahamas genehmigt. Allerdings hatten diese nicht mit der engen Zusammenarbeit zwischen der Strafverfolgungsbehörde und den Geheimdiensten gerechnet. Und so wurde aus der vereinbarten Zusammenarbeit bei der Drogenbekämpfung eine Totalüberwachung des gesamten Landes.

Abgesehen von den 350.000 Einheimischen betrifft die lückenlose Überwachung auch zahlreiche Touristen. Alleine fünf Millionen US-Bürger besuchen die Insel Jahr für Jahr, darunter so "gefährliche" Individuen wie Bill Gates und Oprah Winfrey. Man kann es einem kleinen Land wie den Bahamas nicht zum Vorwurf machen, wenn dieses bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität mit den USA zusammenarbeitet. Die Bahamas haben einfach nicht die notwendigen Ressourcen, um gegen weltweit operierende Banden vorzugehen. Andererseits müssen sich die USA den Vorwurf gefallen lassen, das in sie gesetzte Vertrauen auf Äußerste missbraucht zu haben. Solche Eskapaden sind letztendlich ein Bärendienst für die Verbrechensbekämpfung, denn viele Länder werden es sich in Zukunft ganz genau überlegen, wen sie in die Nähe ihrer Telefonnetze lassen.
Quelle: firstlook.org
 
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MSI veröffentlicht OC-Tool Afterburner 3.0.0

reported by doelf, Mittwoch der 21.05.2014, 13:34:45
MSI hat sein OC-Tool Afterburner auf die Version 3.0.0 aktualisiert und dieser Versionssprung markiert umfangreiche Änderungen. So wurde der Code des Afterburner auf einen neuen VC++ Compiler portiert und in vielen Punkten überarbeitet. Doch auch Unterstützung für neue Hardware wurde eingepflegt.
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Beispielsweise unterstützt der Afterburner 3.0.0 jetzt auch AMDs Grafikprozessoren Bonaire, Curacao und Hawaii sowie den Spannungsregler NCP4206, der auf einigen Grafikkarten von MSI zum Einsatz kommt. Bei Grafikkarten der Baureihen Radeon R9 290, R9 290X, R7 260, R7 260X und HD 7790, welche auf AMDs Referenzdesign beruhen, kann neuerdings die Spannung geändert werden. Auch Overdrive 6, welches zukünftige GPUs von AMD nutzen werden, wird bereits geboten. Weiterhin lässt sich NVIDIAs GPU Boost 2.0 im Zusammenspiel mit Grafikkarten auf Basis des GeForce GTX Titan anpassen, indem die Grenzwerte für Temperatur, Stromverbrauch und maximale Spannung verändert werden. Weitere Verbesserungen gibt es im Bereich der Skin-Engine, bei der Spannungskontrolle sowie beim Monitoring-Modul.

Download: MSI Afterburner 3.0.0 - 31,2 MByte
 
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Netflix für Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich...

reported by doelf, Mittwoch der 21.05.2014, 11:24:32
...Luxemburg und die Schweiz. Der US-amerikanische Video-on-Demand-Anbieter Netflix will sein Angebot noch in diesem Jahr auf Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Luxemburg und die Schweiz ausweiten. Dies kündigte das Unternehmen am gestrigen Abend erstmals offiziell über sein Twitter-Konto an.

Wir zitieren die Mitteilung:
"It's official! We'll launch in Germany, Austria, Switzerland, France, Belgium and Luxembourg later this year."
Bisher nennt Netflix weder ein genaues Startdatum noch Preise. Wenn man aus einem der genannten Länder auf die Netflix-Webseite zugreift, kann man dort seine E-Mail-Adresse hinterlassen, um zeitnah informiert zu werden.

Das Archiv von Netflix umfasst Filme und Serien, darunter auch Eigenproduktionen wie "House of Cards". Die Kunden des Dienstes erhalten gegen eine monatlich zu entrichtende Gebühr einen Flatrate-Zugriff auf das gesamte Angebot. Für die Wiedergabe des Videostreams eignen sich kompatible Smart-TV-Geräte, PCs und Macs, Smartphones und Tablets sowie diverse Spielkonsolen.
Quelle: twitter.com
 
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Windows 8.1 Update 2 kommt angeblich im September

reported by doelf, Mittwoch der 21.05.2014, 10:43:24
Am 9. September 2014 wird Microsoft offenbar nicht nur seine monatlichen Sicherheits-Updates verteilen, sondern auch das zweite Update für Windows 8.1 veröffentlichen. Und wie bereits durchgesickerte Screenshots belegen, soll dann auch das Startmenü zurückkehren.

Die verschiedenen Quellen sind sich weiterhin nicht einig, ob Microsoft die kommende Frischzellenkur Windows 8.1 Update 2 oder Windows 8.2 nennen wird. Objektiv betrachtet ist Windows 8.1 eigentlich Windows 8.0 Service Pack 1, doch Microsoft will einen jährlichen Fortschritt aufzeigen und hat daher die Versionsnummer erhöht. Vermutlich wollte man in Redmond nach einem weiteren Jahr Windows 8.2 nachschieben, doch auch die Version 8.1 wirkte in vielen Punkten noch unausgereift und machte eine Zwischenstufe - Windows 8.1 Update 1 - erforderlich. Es ist schon erstaunlich, wie sich Microsoft das Leben schwer macht, während andere Entwickler seit Anbeginn der Software-Geschichte mit nachvollziehbaren Versionsnummern arbeiten.

Da mit dem September-Update auch das Startmenü seine Rückkehr feiern soll, würde sich eventuell sogar die Rückkehr zur allseits beliebten Nummer 7 anbieten. Das "Windows formerly known as 8.x" soll allerdings nicht den Eindruck eines Rückschrittes erwecken, weshalb das neue Startmenü mit Live-Kacheln im "Modern UI"-Design (Metro) bereichert wird. Über diese Kacheln lassen sich dann nicht nur die Programme starten, sie zeigen auch dynamisch aktualisierte Inhalte an - beispielsweise das Wetter oder neu eingetroffene Mitteilungen. Dieses Konzept könnte tatsächlich aufgehen, sofern die dynamischen Inhalte das neue Startmenü nicht zu sehr ausbremsen.
 
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Firefox 30.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 21.05.2014, 10:06:40
Seit heute morgen liegt die sechste Beta-Version des Firefox 30.0 zum Download bereit. Diese bringt Unterstützung für das freie Multimedia-Framework GStreamer 1.0, welches die Entwicklung von Audio- und Video-Anwendungen erleichtert. Zudem gibt es eine neue Sidebar-Schaltfläche für den schnelleren Zugriff auf soziale Dienste, Lesezeichen und die Chronik.

Unter Mac OS X kann jetzt die gewohnte Tastenkombination Command-E genutzt werden, um markierte Textabschnitte für eine Suche zu verwenden. Zudem wird der Firefox ab der Version 30.0 das Speichern von Passwörtern auch dann anbieten, wenn die automatische Vervollständigung deaktiviert wurde. Mit dem finalen Firefox 30.0 darf man ab dem 10. Juni 2014 rechnen.

Download:
 
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Surface Pro 3: 12-Zoll-Profi-Tablet mit Haswell-Herz

reported by doelf, Dienstag der 20.05.2014, 20:30:04
Microsoft hat heute die dritte Generation seines Surface Pro vorgestellt. Auf diesem Tablet läuft ein vollwertiges Windows 8.1 Pro, was das Gerät einerseits teuer, andererseits aber auch für professionelle Anwender interessant macht. Und die bekommen jetzt 12 Zoll Bilddiagonale sowie eine Auflösung von 2.160 x 1.440 Bildpunkten.
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Dies ist ein deutlicher Schritt in Richtung Ultrabook, denn bisher mussten sich die Käufer mit 10,6 Zoll und 1.920 x 1.080 Pixeln begnügen. Beim Bildformat setzten die Redmonder auf 4:3, was den professionellen Anspruch des Surface Pro 3 unterstreicht. Zudem bietet Microsoft jetzt deutlich mehr Modellvarianten und verbaut wahlweise Intels Haswell-Prozessoren der Modellreichen Core i7, Core i5 oder Core i3, 4 oder 8 GByte Arbeitsspeicher (LPDDR3) sowie ein SSD-Laufwerk mit 64, 128, 256 oder 512 GB Speicherkapazität. Auf den Einsatz in Unternehmen zielt zudem das "Trusted Platform Module" der zweiten Generation, welches auch für die BitLocker-Verschlüsselung herangezogen wird.
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Das Multitouch-Display lässt sich auch per Stift bedienen und das von Microsoft mitgelieferte Exemplar unterscheidet 256 Druckgrade. Auf Vorder- und Rückseite gibt es Kameras mit einer Fotoauflösung von 5 Megapixel, die sich auch als Full-HD-Videokamera (1080p) nutzen lassen. Neben einer Kopfhörerbuchse und einem normal großen USB-3.0-Anschluss gibt es einen DisplayPort im Miniformat und einen Leser für micro-SD-Karten. Dazu kommt ein WLAN-Controller gemäß IEEE 802.11 ac/a/b/g/n sowie Bluetooth 4.0, der Mobilfunk bleibt aber weiterhin außen vor. Microsoft verspricht eine Akku-Laufzeit von bis zu neun Stunden beim Internetsurfen, rund zehn Prozent länger als mit dem Vorgängermodell.
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Mit einer Grundfläche von 292,10 x 201,42 mm (Surface Pro 2: 274,6 x 173,0 mm) ist die dritte Generation des Surface Pro zwar etwas größer geraten, dafür konnte Microsoft die Dicke von 13,5 auf 9,14 mm und das Gewicht von 907 auf 798 g reduzieren. Gar nicht schlecht für 50 Prozent mehr Pixel. In seiner Basisversion mit Core i3, 4 GByte RAM und 64 GB SSD kostet das Surface Pro 3 bereits 799 US-Dollar und für die Vollausstattung mit Core i7, 8 GByte RAM und 512 GB SSD stellt Microsoft stolze 1.949 US-Dollar in Rechnung. Dazu kommt dann noch die Tastatur "Type Cover" für 129,99 US-Dollar. Zumindest ist das 36 Watt starke Netzteil bereits im Lieferumfang enthalten.

Wenn man das Surface Pro 3 nüchtern betrachtet, handelt es sich nicht mehr um ein Tablet, sondern vielmehr um ein professionelles Sub-Notebook mit abnehmbarer Tastatur. Die Ausstattung kann sich sehen lassen, doch andere Ultrabooks nutzen die gleichen Komponenten und spielen in der selben Liga. Dabei bieten sie mehr Anschlüsse sowie günstigere Preise, sind aber nicht so dünn und leicht.
 
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Google veröffentlicht Chrome 35 und schließt viele Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 20.05.2014, 19:40:57
Google hat die Version 35 seines Internetbrowsers Chrome für stabil erklärt. Das Update verspricht mehr Leistung und Stabilität, zudem gibt es neue JavaScript-Funktionen sowie neue APIs für Apps und Erweiterungen. Weiterhin schließt Chrome 35.0.1916.114, welches für Windows, Mac OS X und Linux angeboten wird, 23 Sicherheitslücken.

Sechs der Schwachstellen, darunter drei hochgradig gefährliche, wurden von externen Sicherheitsexperten entdeckt. Diesen zahlt Google einen Finderlohn zwischen 500 und 3.000 US-Dollar. Entwicklern verschafft Chrome 35.0.1916.114 mehr Kontrolle über Touch-Eingaben und bei Shadow DOM wurde der Präfix entfernt.

Download:
 
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XBMC 13.1 Beta 2 - Gotham mit Fixes

reported by doelf, Dienstag der 20.05.2014, 19:23:12
XBMC, die frei erhältliche und unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi, liegt seit zwei Wochen in der finalen Version 13.0 vor. Seither wurden einige Fehler entdeckt, so dass nun XBMC 13.1 in den Startlöchern steht - aktuell in Form einer zweiten Beta-Version.

XBMC 13.1 Beta 2 umfasst die folgenden Fehlerbereinigungen:
  • Gelöst: Probleme mit Fortsetzungspunkt einiger PVR-Inhalte behoben.
  • Gelöst: Wenn bestimmte Fernsehgeräte den UPnP-Server von XBMC 13.0 abfragen, werden etliche Add-ons gestartet, was wiederum Popup-Meldungen verursacht. Dieses seltsame Verhalten wurde korrigiert.
  • Gelöst: Ein Absturz beim Beenden während einer Airplay-Wiedergabe wurde beseitigt.
Folgende Probleme wurden bereits in XBMC 13.1 Beta 1 angegangen:
  • Neu: VDPAU-Fehler werden jetzt zuverlässiger abgefangen.
  • Gelöst: Fehlerhaftes Zuschneiden von Interlaced-Inhalten bei Nutzung von VDPAU.
  • Gelöst: FLAC-Dateien mit großen, eingebetteten Bildern werden nicht gespielt.
  • Gelöst: Absturz des Programms, falls librtmp nicht verfügbar ist.
  • Gelöst: Build-Problem bei ffmpeg, wenn spätere Versionen von librtmp genutzt werden.
  • Gelöst: Wiedergabe von m4a und mp4 mit paplayer funktioniert nicht.
  • Gelöst: Hinweistexte werden in editcontrols nicht angezeigt, wenn der Fokus verloren geht.
  • Gelöst: Ein kleines Speicherleck existiert in der Funktion PlayMedia.
  • Gelöst: Der Eintrag albumartist wird für die Smart Playlist genutzt.
  • Geändert: Die PVR-API nutzt jetzt eine eindeutige UID für den Client-Broadcast.
Download: XBMC 13.1 Beta 2

Danke an "The Grinch" für den Hinweis!
Quelle: xbmc.org
 
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BSI warnt vor iTunes 11.2

reported by doelf, Dienstag der 20.05.2014, 19:08:14
Wie am Wochenende bereits gemeldet, sind die verschwundenen Ordner nach der Installation von iTunes 11.2 unter Mac OS X keinesfalls nur ärgerlich, sondern stellen ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko dar. Das Risiko ist so groß, dass jetzt sogar das "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" (BSI) warnt.

Der Fehler tritt auf, wenn man iTunes 11.2 installiert, während "Find My Mac" aktiv ist. Nach Abschluss der Installation sind die Verzeichnisse "/Users" und "/Users/Shared" verschwunden, sie lassen sich durch das Ändern der Dateiattribute aber wieder sichtbar machen. Bei jedem Neustart werden die Ordner allerdings wieder verborgen und man muss die Flags erneut ändern. Die Ursache hierfür ist, dass iTunes 11.2 die Zugriffsrechte auf "world-writable" ändert und jedermann Schreibrechte auf diese Verzeichnisse gestattet - und genau das macht diese Schwachstelle so gefährlich! Allerdings gibt es bereits eine Lösung, nämlich das Update auf iTunes 11.2.1. Windows-Benutzer können sich entspannt zurücklehnen, sie sind diesmal nicht betroffen.
 
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"Star Citizen": In neun Tagen kommt "Arena Commander"

reported by doelf, Dienstag der 20.05.2014, 10:47:35
Chris Roberts hat den 29. Mai 2014 als Veröffentlichungsdatum für die erste Testversion von "Arena Commander" festgelegt. Bei "Arena Commander" handelt es sich um das Dogfight-Modul des per Crowdfunding finanzierten SciFi-Epos "Star Citizen". Für die ersten Testflüge sollen die Spielmodi "Free Flight" und "Vanduul Swarm" bereitstehen.


Roberts bezeichnet die geplante Vorschau von "Arena Commander" als Version 0.8 und weist ausdrücklich darauf hin, dass die Entwicklung von Spielen so ihre Tücken hat. Eine mögliche Verzögerung will er daher nicht ausschließen. Die Version 0.8 wird jedem Unterstützer des Projekts Zugriff auf den Einzelspielermodus geben, während der Mehrspielermodus einigen ausgewählten Testern vorbehalten bleibt. Der Zugang zum Multiplayer soll aber so schnell wie möglich ausgebaut werden. Mit der Version 0.9 wird die Spielvariante "Squadron Battle" Einzug halten und die Version 1.0 wird dann auch "Capture the Core" bieten. Zu diesem Zeitpunkt soll der Mehrspielermodus allen Unterstützern offen stehen.

Mit der Fertigstellung des kompletten "Star Citizen" ist erst gegen Ende 2015 zu rechnen, bis dahin sollen nach und nach immer mehr Module veröffentlicht werden. Das Spiel basiert auf einer modifizierten CryEngine 3, welche für eine beeindruckende Grafik sorgt. Bisher konnten die Entwickler um Chris Roberts stolze 43.871.016 US-Dollar von 451.230 Unterstützern sammeln.
 
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Tipp: Canon EOS M für 299,- Euro (Angebot endet um 20 Uhr)

reported by doelf, Dienstag der 20.05.2014, 10:02:39
Bei unserem Partner Amazon.de gibt es die kompakte Systemkamera Canon EOS M im Set mit dem Objektiv EF-M 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM und dem Blitz Speedlite 90EX zum Sonderpreis von 299,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Laut Geizhals.de ist dies aktuell das beste Angebot für dieses Set.

BildCanons EOS M misst 108,6 x 66,5 x 32,3 mm und wiegt 298 g, für eine Systemkamera ist dies vergleichsweise leicht und handlich. Der Fotoapparat verfügt über einen 22,3 x 14,9 mm großen Sensor im APS-C-Format und erreicht damit eine Auflösung von 18,0 Megapixel. Videos werden in Full-HD-Auflösung (1080p) mit 30 Bildern pro Sekunde und Ton aufgezeichnet, als Codec kommt dabei H.264 zum Einsatz. Für schwache Lichtverhältnisse bietet die Kamera eine hohe ISO-Empfindlichkeit von ISO 12.800, die sich auf ISO 25.600 lässt. Als Speichermedium dienen SD-Karten, wobei auch SDHC und SDXC unterstützt werden. Der Touchscreen der Canon EOS M hat eine Bilddiagonale von 7,7 cm (3,0 Zoll) sowie 1.040.000 Bildpunkte.

Das im Lieferumfang enthaltene Zoom-Objektiv F-M 18-55mm f/3.5-5.6 IS STM ist ein Allrounder mit einem Brennweitenbereich von 18 bis 55 mm. Es verfügt über einen Bildstabilisator mit 4-stufiger Kompensation und einen Autofokus, der im Filmmodus für eine kontinuierliche Scharfstellung sorgt. Ebenfalls zum Lieferumfang gehört das Blitzgerät Speedlite 90EX, das speziell für diese Kamera entwickelt wurde und das ohne Batterien lediglich 50 g auf die Waage bringt. Es unterstützt die automatische Blitz-Belichtungsmessung der Canon EOS M und verfügt über eine integrierte drahtlose Master-Funktion.

Zum Angebot: Canon EOS M mit Objektiv und Blitz für 299,- Euro
Dieses Angebot endet am 20. Mai 2014 um 20 Uhr!

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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AMD setzt offenbar auf SATA-Express von ASMedia

reported by doelf, Dienstag der 20.05.2014, 09:20:11
Wie aus Asien zu hören ist, wird AMD den neuen Schnittstellenstandard SATA-Express in seine kommenden Chipsätze integrieren. Die Technik hierzu soll von ASMedia Technology, einer Tochter von Asustek Computer, kommen. SATA-Express verspricht einen höheren Datendurchsatz für SSDs.

AMD kann die Attraktivität seiner zukünftigen Plattformen durch die Integration von SATA-Express in Chipsätze und SoCs deutlich steigern. Zumeist ist es nicht die CPU-Leistung, die einen Computer bremst, sondern vielmehr der Zugriff auf die Laufwerke. Während SATA 3.0 auf 600 MB/s limitiert ist, kann SATA-Express die Bandbreite von zwei PCI-Express-Lanes nutzen. Bei PCIe 2.0 bedeutet dies bis zu 1.000 MB/s und bei PCIe 3.0 sind sogar 1.969 MB/s möglich. Dennoch sind die Anschlüsse von SATA-Express sind mit SATA kompatibel. Während SATA-Express-Laufwerke zwei Datenkabel nutzen, lassen sich alternativ zwei normale SATA-Geräte anschließen.

Aktuell kann man noch keine SATA-Express-Laufwerke kaufen, doch dies soll sich bis zum Jahresende ändern. Bereits verfügbar sind erste M.2-Laufwerke, wobei M.2 der auf SATA-Express basierende Nachfolger von mSATA ist. Intel hat SATA-Express bereits in seine "Haswell Refresh"-Chipätze Z97 und H97 integriert, doch momentan liegt der Schwerpunkt eindeutig auf M.2. Da ASMedia und Asustek eng miteinder verflochten sind, dürfte sich die Zusammenarbeit für AMD gleich doppelt auszahlen. Schließlich ist der Präsident von ASMedia bei Asustek für den Mainboard-Einkauf sowie den Bereich Forschung und Entwicklung verantwortlich.
 
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Windows Phone: Ist geschenkt noch zu teuer?

reported by doelf, Montag der 19.05.2014, 19:18:39
Wenn man Microsofts Rolle als Datenlieferant der NSA einmal vernachlässigt, ist Windows Phone durchaus ein gelungenes Betriebssystem für mobile Geräte. Bis zu einer Display-Diagonalen von 9 Zoll kostet es die Hersteller keinen Cent, doch offenbar ist sogar geschenkt noch zu teuer.

Dabei bekommen Microsofts Partner nicht nur das Betriebssystem ohne Lizenzgebühren, sie müssen nicht einmal eigene Entwicklungsarbeit leisten. Den Herstellern, die sich für Windows Phone entscheiden, ermöglichen die Redmonder den Kauf der einsatzfertigen Referenz-Designs von Qualcomm. Diese basieren auf den weit verbreiteten SoCs der Baureihen Snapdragon 200 und 400. Doch trotz all dieser Bemühungen halten sich die meisten Hersteller aus China und Indien bisher noch zurück. Von dieser abwartenden Haltung werden die Firmen vermutlich erst dann abkehren, wenn ein Mitbewerber mit seinem Windows-Smartphone einen Verkaufserfolg erzielen kann. Mit etwas Glück sehen wir ein paar Geräte im zweiten Halbjahr, doch die werden Microsofts Marktanteil kaum vergrößern können.
 
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"Halo 5: Guardians" kommt im Herbst 2015

reported by doelf, Montag der 19.05.2014, 13:06:47
Bonnie Ross, der Geschäftsführer des zu Microsoft gehörenden Spielestudios "343 Industries", hat den nächsten Teil der Halo-Saga angekündigt. "Halo 5: Guardians" soll von Grund auf für die Xbox One entwickelt werden und im Herbst 2015 in den Handel kommen.
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Laut Ross wird "Halo 5: Guardians" den Aufbruch in eine neue Generation markieren - und das nicht nur in Hinblick auf die Hardware. Das Spiel soll die Fähigkeiten der leistungsstärkeren Plattform bestmöglich nutzen, beispielsweise mit 60 fps und dedizierten Servern. Dies erfordert an vielen Stellen ein Umdenken und neue Herangehensweisen. Ross nennt keine Details zur Handlung, lässt zugleich aber keinen Zweifel darüber aufkommen, dass "Halo 5: Guardians" das kommende Zugpferd für die Xbox One werden soll.

Damit dies gelingt, bekommt "Halo 5: Guardians" Unterstützung im Fernsehen. In Zusammenarbeit mit Steven Spielberg entsteht derzeit die TV-Serie "Halo", welche ebenfalls im Herbst 2015 auf Sendung gehen soll.
Quelle: news.xbox.com
 
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YouTube greift nach Twitch

reported by doelf, Montag der 19.05.2014, 11:26:19
Twitch, die nach eigenen Angaben mit über 45 Millionen Besuchern pro Monat weltgrößte Live-Streaming-Plattform für Videospiele, soll ein Teil von YouTube werden. Offenbar ist Google bereit, eine Milliarde US-Dollar für Twitch zu bezahlen. Allerdings scheint auch Microsoft interessiert zu sein.

Wie The Verge berichtet, ist das Geschäft zwar noch nicht abgeschlossen, doch das Management von Twitch soll sich bereits für Googles Angebot entschieden haben. Diese Wahl hat den Vorteil, dass Twitch auch zukünftig allen Spieleplattformen gegenüber offen bleiben kann. Aktuell wird Twitch sowohl von Sonys Playstation 4 als auch von Microsofts Xbox One genutzt - und das würde sich mit Sicherheit ändern, wenn Microsoft den Zuschlag erhält. Zudem setzt Twitch auf YouTubes Kompetenz bei der Verarbeitung von gewaltigen Mengen an Videodaten.

Twitch ging am 6. Juni 2011 im Rahmen eines Beta-Tests online und wurde am 1. Mai 2012 mit einem "Webby People's Voice Award" in der Kategorie Videospiele ausgezeichnet. Im Jahr 2013 schloss der wichtigste Mitbewerber Own3d.tv seine Pforten, während sich Twitch rund 20 Millionen an frischem Venture-Kapital sichern konnte. Seither dominiert Twitch den Markt und trotzt auch den Bemühungen etablierter Videoplattformen, darunter auch YouTube.
 
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RapidShare stellt kostenlose Nutzung ein

reported by doelf, Montag der 19.05.2014, 10:35:37
Wer bei RapidShare ein kostenloses Standardkonto nutzt, muss die dort gespeicherten Daten bis zum 1. Juli 2014 in Sicherheit bringen oder auf ein kostenpflichtiges Konto umsteigen. Angesichts der vergleichsweise hohen Preise empfiehlt sich diese Option allerdings nicht.

Für 300 GB verlangt RapidShare neuerdings 49,99 Euro pro Monat und für 700 GB soll man sogar 99,99 Euro pro Monat zahlen. Kleinere Pakete bietet das in der Schweiz beheimatete Unternehmen nicht mehr an. Blicken wir ein Jahr zurück, so veranschlagte RapidShare für 250 GB lediglich 9,99 Euro pro Monat. Damit haben sich die Preise beinahe verfünffacht, während es bei den Mitbewerbern immer mehr Speicherplatz für immer weniger Geld gibt.
 
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"Bombshell": Das "Duke Nukem"-Team befriedigt Klischees

reported by doelf, Sonntag der 18.05.2014, 18:47:42
Ob die Entwickler von "Duke Nukem" ihren Vorzeigemacho wiederbeleben dürfen, müssen die Gerichte entscheiden. Als Plan B tritt nun "Bombshell" auf den Plan, die Traumfrau aller Nerds: Spärlich bekleidet, mit auffälliger Punkfisur und aufrüstbaren Implantaten kämpft die SciFi-Amazone gegen fiese Alien-Horden.


Den Duke schüttelt's, dass ihn ausgerechnet ein zartes Babe bei seinem zweitliebsten Hobby, der Vernichtung lästiger Außerirdischer, vertreten soll, doch nach der Pleite von 3D Realms liegen die Rechte für "Duke Nukem" bei Gearbox. Also orientierte sich das Team neu und fand Gesinnungsgenossen im dänischen Studio Interceptor. Diese planen "Bombshell" als langjährigen Franchise, wobei die alles andere als originelle Rezeptur dann doch wieder stark an den Duke erinnert. Zumindest mögen beide hochprozentigen Whisky, laute Rockmusik, schnelle Motorräder und scharfe Waffen.

Shelly "Bombshell" Harrison ist schon alleine deswegen ein Hingucker, weil sie so gut wie alle Klischees bedient, welche das SciFi-Genre in Punkto Frauen zu bieten hat. Da wäre zum einen der knackige Spitzname "Bombshell", der uns an Barbara "Barb Wire" Kopetski denken lässt. Was die Punkfrisur und die kaum vorhandene Kleidung betrifft, bedienen sich die Entwickler ganz offensichtlich bei "Tank Girl" und geben in Hinblick auf technische Implantate dann noch einen guten Schuss "Seven of Nine" hinzu. Fertig ist der feuchte Traum eines jeden Howard Joel Wolowitz.


Nun wäre es eine Schande, aus "Bombshell" einen normalen 1st-Person-Shooter zu machen, denn dann könnte man der Protagonistin ja gar nicht auf Arsch und Brüste starren. Und so ballert sich das Kampf-Girl wie der Held in Diablo durch isometrische Landschaften, die dank der aktuellen Unreal Engine durchaus gelungen aussehen. Ein besonderes Augenmerk haben die Entwickler auf möglichst hässliche Invasoren sowie möglichst große und potente Waffen gelegt, zudem bringen die Modifizierungen der Armprothese "Bombshell" neue Fähigkeiten. Das erste Spiel soll 2015 in den Handel kommen und ist derzeit für den PC und Sonys PlayStation 4 geplant.
 
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VirtualBox 4.3.12 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Sonntag der 18.05.2014, 17:45:13
Oracle hat seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 4.3.12 aktualisiert und dabei diverse Fehler behoben. VirtualBox läuft unter Windows, Mac OS X, Linux und Solaris, als Gast können die unterschiedlichsten Betriebssysteme genutzt werden. Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!

Download: VirtualBox 4.3.12Tipp: Abgesehen von VirtualBox sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen!

Hier alle Änderungen seit der Version 4.3.10 in der Übersicht:
  • VMM: fixed an occasional Guru Meditation (Mac OS X hosts only; bugs #12727, #12954)
  • VMM: fixed a rare condition that would fail to invalidate guest TLB entries or would invalidate them when not required (Windows hosts only)
  • VMM: fixed a VERR_NOT_SUPPORTED Guru Meditation seen with certain guests, e.g. OpenServer 5.0.7
  • VMM: more fixes for MSR emulation on certain hardware (tickets #12240, #12875)
  • GUI: fixed mouse positioning with mouse integration disabled and multiple guest screens (Windows hosts only; bug #9059)
  • GUI: fixed crash in VM manager (bug #12878)
  • GUI: fixed crash under rare conditions on entering/exiting fullscreen/seamless mode
  • Shared Clipboard: don't stop working after taking a snapshot (bug #12700)
  • AHCI: fixed a crash under rare circumstances
  • API: fixed a hang during VM shutdown under rare conditions
  • NAT: fixed generation of malformed ICMP error datagrams (4.3.10 regression)
  • NAT: fixed potential crash in DNS proxy
  • NAT Network: don't drop port forwarding rules after some time
  • NAT: fixed ARP cache corruption and network loss in Windows guest caused by iSCSI service activity
  • USB: improved check if a storage device is currently mounted to the host when the device is about to be attached to the VM (Mac OS X hosts only; #11038)
  • 3D support: several fixes, including better support for Ubuntu 14.04
  • VRDP: fixed a potential crash on client disconnect (bug #12858)
  • VBoxSVC: fixed a race when a new client is started a few seconds after the last client terminated (Windows hosts only; bugs #11309, #12509)
  • VBoxSVC: fixed VirtualBox.xml registry corruption after VM renaming
  • VBoxSVC: fixed a potential crash caused by incorrect USB device filter (Mac OS X hosts only; #11038)
  • Windows hosts: partly support 32-bit COM on 64-bit systems
  • Windows host installer: implemented merge module (msm) support
  • Linux hosts: fixed dependency of boot script on older Debian systems (bug #12262)
  • Linux guests: fix symbolic link to shared folder helper (bug #12879)
  • Linux Additions: don't crash VBoxService during guest execute for users without a password (bug #12994)
  • Linux Additions: fixed a bug in guest execution where the guest process terminated with VERR_INTERRUPTED to the host
 
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Memtest86 5.1.0 behebt zahlreiche Probleme

reported by doelf, Sonntag der 18.05.2014, 17:25:38
PassMark hat die Version 5.1.0 seiner Speichertest-Software Memtest86 veröffentlicht, welche zahlreiche Probleme behebt und Anpassungen für aktuelle Hardware umfasst. Memtest86 5.1.0 unterstützt auch Systeme mit UEFI-BIOS und Secure-Boot, das Programm ist in zwei Varianten erhältlich.

Während die "Free Edition" von Memtest86 kostenlos ist, werden für die "Pro Edition" 39 US-Dollar berechnet. Beide Versionen ermöglichen eine umfangreiche Prüfung des Arbeitsspeichers und lassen sich ohne Installation direkt von einem USB-Datenträger oder einer CD booten. Disketten werden seit der Version 5.0.0 nicht mehr unterstützt. Da man für die Tests kein Betriebssystem starten muss, kann man diverse Speicheroptionen ausprobieren, ohne dass Abstürze zu Schäden an der Installation führen können.

Für die meisten Benutzer wird der Funktionsumfang der kostenlosen Variante voll und ganz ausreichen. Wer sich für die "Pro Edition" entscheidet, bekommt folgende Funktionen als Mehrwert:
  • anpassbare Berichte
  • ECC-Fehler simulieren
  • CPU-Cache deaktivieren
  • automatisieren per Konfigurationsdatei
  • 64-Bit/SIMD Tests
Seit der Version 5.0.0 hat PassMark die folgenden Änderungen vorgenommen:
  • Fixed ECC error detection for Ivy Bridge-E chipsets
  • Fixed rounding of memory SPD timings
  • On 32-bit systems, systems with upper address limit > 32-bits freezing during testing is now fixed
  • Locking memory for testing is now more robust
  • Added SPD support for VT8237S, Intel X79, Intel NM10 Chipsets
  • Fixed incorrect decoding of # of banks in DDR2 FB SPD causing the memory stick size to be reported incorrectly
  • Increased the number of supported memory modules from 16 to 32
  • Increased the maximum number of SMBus controllers to 8
  • DDR3 revision 1.3 SPD decoding now supported
  • Fixed SMBUS CLK issues when retrieving SPD details for Intel chipsets
  • CPU spec updates, AMD Kaveri + Intel Haswell refresh
  • Xeon (Ivy Bridge and later) non-Turbo CPU speeds now recorded.
  • Minor temperature reporting changes for AMD Family 15h, Models 0h-0Fh and 30h-3Fh (e.g. A10-7850K)
  • Fixed "Pass" progress bar so that it shows 100% on completion of one pass
  • A notification text is now displayed when ECC errors are injected
  • Improved notificaion text displayed when ECC errors are detected
  • Updated MemTest86 BIOS version to 4.3.7
Für 49 US-Dollar zuzüglich Versandkosten kann man die "Pro Edition" übrigens auch auf CD oder USB-Stick bestellen.

Download: Memtest86 5.1.0
 
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12,9-Zoll iPad Pro gesichtet?

reported by doelf, Sonntag der 18.05.2014, 17:12:27
In China sind Fotos eines 12,9 Zoll großen iPad aufgetaucht. Die Rückseite des Gerätes präsentiert sich aus Aluminium, links oben gibt es eine kleine Kamera und in der Mitte ist das bekannte Apfel-Logo zu sehen. Es könnte sich um einen aktuellen Prototypen handeln, mit dem Apple auf Schulen und Universitäten zielt.

Apple hatte selbst angedeutet, dass es eine größere Variante seines iPad für das Bildungswesen plant. Als möglicher Name wurde zunächst "iPad Maxi" gehandelt, inzwischen tendieren die gut informierten Quellen im Internet eher zu "iPad Pro". Asiatische Zulieferer hatten zudem berichtet, dass Apple den Einsatz von 4K-Displays mit einer Bilddiagonalen von über 12 Zoll teste. Dies würde eine Auflösung von 4.096 x 3.072 Pixel bedeuten.

Und da wir schon im Kochtopf der Gerüchteküche rühren, hier noch drei weitere Interpretationen:
  • Apple überrascht alle mit 12-Zoll-Version des iPhone 6: Kommt mit zwei SSDs im RAID-0-Betrieb!
  • Apple präsentiert tragbaren 12-Zoll-Fernseher zur Fifa WM 2014: Alle Spiele in 4K über iTunes!
  • Apples zeigt Wearable-Sensation iArmour: Erste Bildschirmrüstung für den digitalen Smart-Ritter!
Ihr habt bessere Vorschläge? Meldet sie im Forum! (keine Anmeldung erforderlich)
 
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Apple muss nachbessern: iTunes 11.2.1

reported by doelf, Sonntag der 18.05.2014, 16:38:52
Nach der Veröffentlichung von Mac OS X 10.9.3 klagten viele Benutzer über verschwundene Verzeichnisse. Schuld war allerdings nicht das Update für das Betriebssystem, sondern vielmehr das zeitgleich veröffentlichte iTunes 11.2. Mit iTunes 11.2.1 behebt Apple das Problem, das am Ende nicht nur lästig, sondern auch gefährlich ist.

Der Fehler tritt auf, wenn man iTunes 11.2 installiert, während "Find My Mac" aktiv ist. Nach Abschluss der Installation sind die Verzeichnisse "/Users" und "/Users/Shared" verschwunden, sie lassen sich durch das Ändern der Dateiattribute aber wieder sichtbar machen. Bei jedem Neustart werden die Ordner allerdings wieder verborgen und man muss die Flags erneut ändern. Die Ursache hierfür ist, dass iTunes 11.2 die Zugriffsrechte auf "world-writable" ändert und jedermann Schreibrechte auf diese Verzeichnisse gestattet. Und damit ist dieser Fehler nicht nur ärgerlich, sondern auch gefährlich. Apple verteilt iTunes 11.2.1 bereits über sein Software-Update.
 
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Arbeitsspeicher: Preisanstieg gebremst

reported by doelf, Sonntag der 18.05.2014, 15:13:41
Der Preisanstieg für Arbeitsspeicher scheint vorerst gebremst. An der Speicherbörse in Taiwan traten die Kurse in dieser Woche auf der Stelle, einzig der Preis für 2Gb-Chips ohne Taktangabe ist nochmals um 1,52 Prozent angezogen.

Analysten erwarten für die kommenden Wochen stabile Preise bzw. höchstens einen geringfügigen Anstieg - offenbar werden die befürchteten Lieferengpässe doch nicht so gravierend ausfallen. Als Indikator dienen den Analysten die Lieferverträge der drei Branchengrößen Samsung, SK Hynix und Micron. Sollte es kurzfristig zu Lieferproblemen kommen, sind Kurssprünge im Spot-Market dennoch nicht auszuschließen.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von Freitag im Vergleich zur letzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,151 US-Dollar (+0,68%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,935 US-Dollar (+0,00%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,179 US-Dollar (-0,64%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,230 US-Dollar (-0,58%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 2,010 US-Dollar (+1,52%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Wine 1.7.19 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 18.05.2014, 14:54:14
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit Freitag ist die Entwicklungsversion 1.7.19 erhältlich, welche einige Speicherprobleme beseitigt.

Download: Wine 1.7.19

Für die Entwicklungsversion 1.7.19 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • New JSProxy DLL for automatic proxy configuration.
  • More OLE Accessible Object support.
  • Improvements to the XML writer.
  • Fixes for various memory issues found by Valgrind.
  • Initial headers for Direct2D support.
  • Various bug fixes.
 
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"Far Cry 4" kommt am 20. November 2014

reported by doelf, Freitag der 16.05.2014, 15:31:43
Ubisoft wird den vierten Teil der Erfolgsserie "Far Cry" in Europa am 20. November 2014 veröffentlichen, bereits zwei Tage früher soll der Ego-Shooter in den USA an den Start gehen. Statt tropischer Strände erwartet die Spieler diesmal Schnee und Eis, denn "Far Cry 4" spielt in den Höhen des Himalaya.

BildKyrat heißt der zerklüftete Landstrich, in dem ein ebenso selbsternannter wie despotischer König herrscht. Doch nicht nur von den Bewohnern Kyrats geht Gefahr aus, auch mit der Fauna und dem tückischen Gelände ist nicht zu spaßen. Wie bei "Far Cry" üblich, bewegen wir uns im Freien und können uns an einer Bilderbuchlandschaft erfreuen. Ob die exotische Bergwelt allerdings ausreichen wird, um "Far Cry 4" aus der Masse der Ego-Shooter hervorzuheben, bleibt noch abzuwarten.

Wer nicht abwarten will, kann das Spiel ab sofort vorbestellen - Vorbesteller bekommen das Upgrade auf die Limited Edition kostenlos. Diese enthält drei zusätzliche Einzelspielermissionen mit dem beknackten Amerikaner Hurk und dessen Harpunenkanone. "Far Cry 4" wurde sowohl für den PC als auch für die Spielkonsolen PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360 und Xbox One angekündigt.

Vorbestellung bei Amazon.de: Far Cry 4 - Limited Edition

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
Quelle: blog.ubi.com
 
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Microsofts Rolle als Datenlieferant der NSA

reported by doelf, Freitag der 16.05.2014, 14:35:28
"PRISM ist ein Team-Sport", steht in einem internen Dokument der NSA zu lesen. Die Beute des Überwachungsprogramms behält die NSA keinesfalls für sich, sondern gewährt auch den Kollegen von CIA und FBI freien Zugriff. Offenbar wollte Microsoft kein Spielverderber sein und ermöglicht den Geheimdiensten Zugriff auf SkyDrive, Skype und seine verschlüsselten Chat-Dienste.

Einige dieser Informationen hatte der Journalist Glenn Greenwald bereits im vergangenen Juli publik gemacht, doch nun liegen weitere Dokumente vor, die eine noch engere Zusammenarbeit zwischen Microsoft und den Geheimdiensten nahelegen. Dies sollte insbesondere Geschäftskunden zu denken geben, denn aus anderen Unterlagen des Geheimdienstes geht hervor, dass nicht nur Terroristen, Politiker und Diplomaten zu den Zielen der NSA gehören, sondern auch Wirtschaftsunternehmen.

12. Dezember 2012: Am 31. Juli 2012 hatte Microsoft eine SSL-Verschlüsselung für seinen Chat-Dienst auf Outlook.com eingeführt. Diese Maßnahme sperrte die Geheimdienste erfolgreich aus, was beweist, dass der Einsatz von Verschlüsselungstechniken durchaus Sinn macht. Doch leider baute Microsoft in Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Bundespolizei FBI auch eine Hintertüre ein, mit der die SSL-Verschlüsselung seit dem 12. Dezember 2012 umgangen wird. Die SSL-Lösung fängt laut NSA keine Audio- und Videoinhalte oder Dateien ab. Solche Daten werden - wie gewohnt - über das Sammelsystem von Microsoft bezogen, heißt es weiter.

7. März 2013: PRISMs Standardpaket zur Sammlung gespeicherter Informationen erhält Zugriff auf Microsofts SkyDrive, welches kürzlich in OneDrive umbenannt wurde. Die Analysten des Geheimdienstes können jetzt direkt auf die bei Microsoft gespeicherten Daten zugreifen, ohne einen Antrag bei ihren Führungsoffizieren stellen zu müssen. Vorausgegangen war eine monatelange Zusammenarbeit zwischen Microsoft und dem FBI, welche die Anbindung des Cloud-Speichers an das Überwachungsprogramm PRISM zum Ziel hatte.

15. März 2013: Bis zu diesem Zeitpunkt sammelte PRISM nur dann Daten bei Skype, wenn sich der Benutzer mit den Zugangsdaten seines Skype-Kontos anmeldete. Nach der Übernahme durch Microsoft wurde es jedoch möglich, sich mit einem Microsoft-Konto anzumelden. In Zusammenarbeit mit dem FBI und dem Justizministerium koordinierte die NSA den automatischen Zielabgleich zwischen Microsoft und Skype über die Software PRINTAURA, welche ein Bestandteil von PRISM ist.

29. März 2013: PRISM erhält Zugriff auf von Skype gespeicherte Kommunikationsdaten. Im Gegensatz zur Echtzeitüberwachung enthalten diese Datensätze auch Kontaktlisten, Kreditkarteninformationen, Verbindungsdaten, Details zu Benutzerkonten und weiteres Material. Die Überwachung von Skype läuft aber schon deutlich länger: Seit April 2011 gab es laut NSA mehr als 2.800 Berichte aufgrund der Datensammlung bei Skype. Mit dem Zugriff auf Skype habe man eine wichtige Lücke geschlossen, heißt es in den Dokumenten.
 
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iTunes 11.2 bringt Verbesserungen für Podcasts

reported by doelf, Freitag der 16.05.2014, 11:00:05
Apple hat iTunes auf die Version 11.2 aktualisiert und dabei einen besonderen Augenmerk auf die Nutzung von Podcasts gelegt. Zwei neue Tabs ermöglichen den Zugriff auf bisher noch ungespielte Podcasts sowie auf neue Episoden, die zum Download oder als Stream angeboten werden.

Seine Lieblingsepisoden kann man jetzt lokal auf dem Computer speichern, zudem bietet iTunes 11.2 das automatische Löschen nach dem Abspielen an. Unter Windows schließt das Update eine Sicherheitslücke, über die Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition an die Zugangsdaten gelangen können. Das Problem besteht darin, dass iTunes die entsprechenden Cookies auch dann sendet, wenn die Verbindung noch vor der Übermittlung der Sicherungseinstellungen abgebrochen wird. Passiert dies, kann ein Mittelsmann den ungeschützten Cookie einfach einsammeln.

Download: iTunes 11.2
 
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Mac OS X 10.9.3 ("Mavericks") verfügbar

reported by doelf, Freitag der 16.05.2014, 10:35:38
Apple hat Mac OS X Mavericks auf die Version 10.9.3 aktualisiert. Mac OS X 10.9.3 umfasst Safari 7.0.3 sowie die im April veröffentlichten Sicherheitsflicken (Security Update 2014-002). Zudem verspricht Apple eine bessere 4K-Unterstützung für den aktuellen Mac Pro und die 15-Zoll-Variante des MacBook Pro.

Wer seine Kontakte und Termine zwischen Mac OS X und iOS synchronisieren will, kann dies jetzt wieder über ein USB-Kabel machen. Apple hatte zuvor versucht, seine Kunden zur Verwendung der iCloud zu zwingen, und war damit auf massive Kritik gestoßen. Weiterhin will Apple die Zuverlässigkeit von VPN-Verbindungen, die IPsec nutzen, verbessert haben.

Download: Mac OS X 10.9.3 ("Mavericks") - 461,7 MByte
 
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Google Chrome: Update schließt drei Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 16.05.2014, 09:08:07
Google hat drei hochgradig gefährliche Sicherheitslücken in seinem Internetbrowser Chrome geschlossen. Alle drei Schwachstellen, darunter zwei Aufrufe bereits gelöschter Elemente und ein Ganzzahlenüberlauf, wurden von externen Sicherheitsexperten entdeckt, denen Google einen Finderlohn zwischen 1.000 und 2.000 US-Dollar zahlt.

Zudem will Google wieder einmal mehrere Fehler und Stabilitätsprobleme behoben haben. Im Update auf Chrome 34.0.1847.137, welches für Windows, Mac OS X und Linux angeboten wird, ist auch ein neuer Flash Player enthalten. Mit dem Flash Player 13.0.0.214 schließt Adobe sechs teils kritische Sicherheitslücken.

Download:
 
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Firefox 30.0 Beta 5 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 16.05.2014, 08:53:49
Seit heute morgen liegt die fünfte Beta-Version des Firefox 30.0 zum Download bereit. Diese bringt Unterstützung für das freie Multimedia-Framework GStreamer 1.0, welches die Entwicklung von Audio- und Video-Anwendungen erleichtert. Zudem gibt es eine neue Sidebar-Schaltfläche für den schnelleren Zugriff auf soziale Dienste, Lesezeichen und die Chronik.

Unter Mac OS X kann jetzt die gewohnte Tastenkombination Command-E genutzt werden, um markierte Textabschnitte für eine Suche zu verwenden. Zudem wird der Firefox ab der Version 30.0 das Speichern von Passwörtern auch dann anbieten, wenn die automatische Vervollständigung deaktiviert wurde. Mit dem finalen Firefox 30.0 darf man ab dem 10. Juni 2014 rechnen.

Download:
 
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Das Jahr: 2014. Das Internet: Kaputt. Verantwortlich: NSA

reported by doelf, Donnerstag der 15.05.2014, 21:20:16
Der US-Geheimdienst "National Security Agency" (NSA) hat es offenbar auch ohne die Unterstützung der Industrie geschafft, das Internet kaputt zu machen. Da die Hersteller von Routern, Computern und Servern ihre Produkte nicht standardmäßig mit Hintertüren ausliefern wollen, fängt die NSA einfach Postsendungen ab und versieht die Geräte selbst mit Spionageimplantaten.

Was man den Unterlagen des Whistleblowers Edward Snowden bereits entnehmen konnte, hat William Binney, der ehemalige technische Direktor der NSA, anlässlich des "Europäischen Datenschutztags" in Berlin bestätigt: Der Geheimdienst fängt Postsendungen ab, um die darin enthaltenen Geräte mit Spionageimplantaten zu versehen. Router, Computer und Server werden derart manipuliert, dass die NSA jederzeit die Kontrolle übernehmen kann. Tastaturen und Bildschirme werden mit Sendern versehen, welche man auch ohne Internetzugang abzapfen kann. Selbst reine Offline-Systeme, welche die höchste Sicherheit bieten sollen und die beispielsweise zur Generierung von Sicherheitszertifikaten genutzt werden, sind vor solchen Angriffen nicht sicher. Die einzige Abhilfe besteht darin, lokal zu kaufen und dabei möglichst viele unterschiedliche Geschäfte zu nutzen. Ein solcher Shopping-Trip fällt allerdings schwer, wenn man neue Server braucht.

Dies wissen auch US-Firmen wie IBM und Cisco, die sich nun öffentlich über das Vorgehen der Geheimdienste empören. Im Gegensatz zu Anbietern aus China besaßen die nordamerikanischen Hersteller lange Zeit ein großes Vertrauen bei ihren Kunden, dass die NSA nun erfolgreich untergraben hat. Wer wichtige Infrastruktur bei Chinesen kauft, muss mit der Angst leben, dass diese möglicherweise Hintertüren eingebaut haben. Doch wer bei einer US-Firma bestellt, kann sich fast schon sicher sein, dass die Ware verwanzt geliefert wird. Mark Chandler, der stellvertretende Vizepräsident und Leiter der Rechtsangelegenheiten bei Cisco, fordert seine Regierung in diesem Zusammenhang auf, die grundlegenden Menschenrechte zu achten. Seine Firma arbeite mit keiner Regierung zusammen, wenn es um die vorsätzliche Schwächung ihrer Produkte gehe. Zugleich beachte Cisco die Vorgaben der Regierung und liefere seine Produkte nicht an bestimmte Kunden oder Länder. Dass die NSA rechtmäßige Lieferungen abfängt und die Waren manipuliert, bewertet Chandler als Vertrauens- und Gesetzesbruch. Und davon profitiert letztendlich niemand.
 
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Das Jahr: 2014. Das Internet: Kaputt. Verantwortlich: FCC

reported by doelf, Donnerstag der 15.05.2014, 21:19:06
Die US-Regulierungsbehörde "Federal Communications Commission" (FCC) hat es mit tatkräftiger Unterstützung der Industrie geschafft, das Internet kaputt zu machen. Die Netzneutralität, welche eine gleichberechtigte Behandlung aller Datenpakete vorgibt, wurde heute aufgegeben. Das neue Regelwerk sieht mautpflichtige Überholspuren für all jene Dienste vor, die sich das leisten können.

Kurioserweise feiert die "Federal Communications Commission" (FCC) diesen Schritt als Sieg für die Netzneutralität und als wichtigen Schutz für ein offenes Internet. Die angeblich unabhängige Behörde betont die Bedeutung des Internets für die Wirtschaft und die Bürger der USA. Es sei ungemein wichtig, ein offenes Internet zu erhalten, doch dieses werde durch die Internetzugangsanbieter bedroht. Diese hätten nämlich sowohl einen Anreiz als auch die Möglichkeit, bestimmte Daten gegen Zahlung mit Priorität zu befördern. Doch das jetzt verabschiedete Regelwerk soll dieses Vorgehen keinesfalls unterbinden, sondern vielmehr legalisieren: Bevorzugte Dienste sind demnach solange als rechtmäßig zu erachten, bis das Gegenteil bewiesen wird. Angeblich dient das einem offenen Internet und jedem Benutzer, doch tatsächlich profitiert einzig und alleine die Industrie.
Quelle: www.fcc.gov
 
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Das Jahr: 2014. Das Internet: Kaputt. Verantwortlich: W3C

reported by doelf, Donnerstag der 15.05.2014, 21:17:48
Das "World Wide Web Consortium" (W3C) hat es mit tatkräftiger Unterstützung der Industrie geschafft, das Internet kaputt zu machen. HTML5, das Fundament moderner Webseiten und interaktiver Webinhalte, wurde erfolgreich mit dem DRM-Virus "Encrypted Media Extensions" (EME) infiziert und niemand hat mehr das Rückgrat, sich dagegen zu wehren.

Dem "World Wide Web Consortium" (W3C) obliegt die Standardisierung aller das World Wide Web betreffenden Techniken. Dabei handelt es sich um offene Standards wie HTML, CSS, XML, RDF und SVG, die eine möglichst hohe Kompatibilität sicherstellen sollen. Über viele Jahre spielte das Thema Multimedia für das W3C eine untergeordnete Rolle, so dass sich proprietäre Lösungen wie Adobes Flash oder Microsofts Silverlight verbreiten konnten. Erst der Siegeszug mobiler Geräte bremste den Ressourcenfresser Flash und HTML5 wurde als Alternative auserkoren. Doch während Flash den Einsatz von Kopierschutzmechanismen erlaubt, fehlten HTML5 lange Zeit solche Beschränkungen. Dies änderte sich erst im Oktober 2013, als die "Encrypted Media Extensions" (EME) die Zustimmung des W3C bekamen. Google und Microsoft sprangen sofort auf den DRM-Zug auf, nur Mozilla wehrte sich lange. Doch letzten Endes vergeblich.

Wie Mozillas Technikchef Andreas Gal gestern verkündete, wird auch der Firefox mit EME versehen. Der Druck der Mitbewerber und der Industrie sei einfach zu groß und man wolle nicht riskieren, dass der Firefox in Zukunft einen Großteil der kommerziellen Internetangebote nicht mehr anzeigen kann. Zumindest wird der Firefox keine eindeutige Identifizierung des Gerätes und somit des Benutzers zulassen. Während die Mitbewerber allen Rechteinhabern eine eindeutige Kennung übermitteln, generiert die Sandbox des Firefox für jeden Anbieter eine eigene Identifikationsnummer. Auf diese Weise erschwert es Mozilla der Industrie, seitenübergreifend Informationen zu sammeln und diese miteinander zu verknüpfen. Dennoch müssen wir Internetbenutzer aufgrund von EME einen nicht unerheblichen Teil der Kontrolle über unseren Internetbrowser an die Industrie abgeben. Und das liegt ausschließlich im Interesse der Industrie.
 
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FRITZ!DECT Repeater 100 - mehr Reichweite für Telefone

reported by doelf, Donnerstag der 15.05.2014, 19:01:17
Bei der kabellosen Übertragung von Daten und Sprache gibt es zwei Hauptprobleme: Die Reichweite und die Sicherheit. WLAN-Netzwerke lassen sich recht leicht mit einem Repeater erweitern, der die Reichweite erhöht, ohne dass man hierfür die Sicherheit opfern muss. Doch bei DECT-Telefonen war dies bisher anders.
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Zum einen gibt es nur eine Handvoll DECT-Repeater, die sich zudem mehrheitlich an Firmenkunden richten. Und bei den wenigen auf Endkunden ausgerichteten Geräten muss für mehr Reichweite die Verschlüsselung geopfert werden. Mit dem FRITZ!DECT Repeater 100 bietet AVM jetzt einen Ausweg.
 
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Google Glass: Der Verkauf ist angelaufen

reported by doelf, Donnerstag der 15.05.2014, 10:32:13
Google verkauft seine Überwachungsbrille "Glass" seit gestern an jeden US-Staatsbürger ab 18 Jahren, der einen Wohnsitz in den Vereinigten Staaten von Amerika vorweisen kann und zudem bereit ist, 1.500 US-Dollar zu zahlen. Marktreif ist das Produkt "Glass" allerdings noch nicht, offiziell spricht Google von einem offenen Beta-Test.
Bild

Google hatte das Projekt "Glass" im Jahr 2012 angekündigt und verkauft seit Februar 2013 Vorserienbrillen an Entwickler. Die offizielle Markteinführung hatte sich immer wieder verschoben und wurde von Googles Vorstandsvorsitzenden Eric Schmidt zuletzt auf April 2014 terminiert. Nun, einen Monat später, dürfen sich zumindest US-Bürger die Vorserienversion kaufen. Wann "Glass" die Beta-Phase verlassen wird, ist noch unklar. Ob und wann die Brille auch in anderen Ländern auf den Markt kommen wird, ist völlig offen.

Die Grundidee von "Glass" folgt dem Prinzip der "Augmented Reality" - die reale Umgebung wird dabei mit diversen Informationen angereichert. Ein Beispiel: Betrachtet der Träger der Brille ein Restaurant, werden aus dem Internet die Speisekarten, Bewertungen und Öffnungszeiten geladen und auf Wunsch angezeigt. Natürlich kann man sich auch Alternativen sowie den Weg zu diesen anzeigen lassen. Das ist praktisch, doch damit die erweiterte Realität auch funktioniert, muss Google immer wissen, wo sich der Träger gerade befindet und was er sieht.

Für Datenschützer ist "Glass" ein Albtraum, denn Google liegen schon jetzt umfassende Informationen über Milliarden von Menschen und deren Gewohnheiten vor. Sollte uns Google in Zukunft nicht nur beim Online-Einkauf, sondern auch im Supermarkt über die Schulter blicken, könnte es der Konzern in Hinblick auf Omnipräsenz und Omniszienz durchaus mit Gott oder der NSA aufnehmen. Google ist überall, sieht alles und weiß alles. Und wer selbst auf "Glass" verzichtet, wird von anderen Glass-Trägern gesehen - verstecken unmöglich.
 
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Realtek High-Definition Audio-Treiber 2.74 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 14.05.2014, 18:54:59
Ein halbes Jahr nach dem letzten Update hat Realtek heute die Version 2.74 seiner HD-Audio-Treiber für Windows 2000 bis 8.1 veröffentlicht. Und da Realteks Download-Server einmal mehr den Eindruck einer Modem-Anbindung erwecken, stellen wir die Treiberpakete als lokalen Download bereit.

Wie üblich bieten wir drei Geschmacksrichtungen an: Ein Treiber-Paket für Windows 2000 und XP, ein zweites für die 32-Bit-Varianten von Windows 8.1, 8, 7 und Vista sowie ein drittes für die 64-Bit-Versionen von Windows 8.1, 8, 7 und Vista. Wohl bekomm's!

Download:
 
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"Watch Dogs" nur auf dem PC in Full-HD

reported by doelf, Mittwoch der 14.05.2014, 16:24:42
Am 27. Mai 2014 wird Ubisoft seinen Hacker-Thriller "Watch Dogs" für den PC und die Konsolen PlayStation 3, PlayStation 4, Xbox 360 und Xbox One veröffentlichen. Wer das Spiel, dessen Markteinführung ursprünglich für November 2013 geplant war, in Full-HD-Auflösung (1080p) und mit 60 fps spielen möchte, muss allerdings zum PC greifen.
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Die PlayStation 4 wird zumindest 900p bieten, die Xbox One ist hingegen auf 792p limitiert. Zudem müssen sich beide Spielkonsolen mit 30 fps begnügen. Die Entwickler betonen, dass Auflösungen und Frameraten nur Zahlen seien, sie hätten ihre Priorität hingegen auf ein möglichst packendes Spielerlebnis gesetzt. Dazu gehört die offene Welt von "Watch Dogs", die einen hohen Detailgrad und viele dynamische Elemente bietet. Es gibt also weniger Pixel, die sehen dafür aber umso besser aus. Viele Spieler hätten sich allerdings hübsche Pixel in Kombination mit 1080p und 60 fps gewünscht.

Für die Playstation 3 und die Xbox 360 mussten die Entwickler auch die Grafikdetails reduzieren, zudem wird Chicago auf den alten Konsolen von deutlich weniger computergesteuerten Personen bevölkert. Auf das Spielgeschehen soll dies wenig Einfluss haben, der Einzelspielermodus wurde fast unverändert übernommen. Deutliche Einschränkungen gibt es jedoch beim Mehrspielermodus, beispielsweise kann man die Stadt nicht mit seinen Mitspielern frei erkunden. Zudem wurde mit "Decryption" eine Mehrspielervariante gestrichen. Zum Thema Nintendo Wii U äußert sich Ubisoft leider nicht, denn auch für diese Konsole soll "Watch Dogs" erscheinen.


"Watch Dogs" spielt in einer alternativen Realität. Dort regelt ein allwissender Supercomputer namens "CtOS" (Central Operating System) das Leben in der Stadt Chicago. Alles funktioniert perfekt, bis der Hacker Aiden Pearce demonstriert, wie verwundbar die Stadt und ihre Bürger in Wahrheit sind. Im Spiel übernehmen wir die Rolle von Pearce und hacken uns in alle möglichen Systeme der Stadt ein, beispielsweise in die Verkehrsleitsysteme, das Stromnetz oder die Dampfrohre, welche die Fernwärme in Chicago verteilen. Ubisoft hat sein virtuelles Chicago auf die Highlights der Stadt beschränkt und die ausufernden Vorstädte deutlich geschrumpft. Dennoch ist die Stadt so groß geworden, dass man ca. acht Minuten in jede Richtung fahren muss, um in die umgebende Landschaft zu gelangen.

Vorbestellung und weitere Informationen bei Amazon.de:
Quelle: blog.ubi.com
 
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Opera 21.0.1432.67 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Mittwoch der 14.05.2014, 09:04:29
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 21.0.1432.67 aktualisiert. Es handelt sich um das erste Update für die vor einer Woche veröffentlichte Version 21. Leider gibt es keine aktualisierten Versionshinweise, welche uns die vorgenommenen Änderungen verraten.

Somit können wir nur allgemein etwas zu Opera 21 sagen: Diese Version basiert auf der Chromium/Blink-Engine 34 und verwendet Googles neues UI-Framework "Aura", welches diverse Verbesserungen für die Benutzeroberfläche umfasst. Erweiterungen lassen sich neuerdings mit einem einzigen Klick installieren und die Unterstützung für Chromium-Erweiterungen wurde abermals verbessert. Wenn eine Webseite ein ungültiges Zertifikat vorweist, kennzeichnet Opera dies mit einem defekten Schloss links neben der URL. Zudem lässt sich der Browser über die erweiterten Einstellungen so konfigurieren, dass er immer die vollständige URL anzeigt. Und natürlich gibt es auch die üblichen Stabilitätsverbesserungen.

Download:
 
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Firefox 30.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 14.05.2014, 08:54:24
Die vierte Beta-Version des Firefox 30.0 liegt zum Download bereit. Diese bringt Unterstützung für das freie Multimedia-Framework GStreamer 1.0, welches die Entwicklung von Audio- und Video-Anwendungen erleichtert. Zudem gibt es eine neue Sidebar-Schaltfläche für den schnelleren Zugriff auf soziale Dienste, Lesezeichen und die Chronik.

Unter Mac OS X kann jetzt die gewohnte Tastenkombination Command-E genutzt werden, um markierte Textabschnitte für eine Suche zu verwenden. Zudem wird der Firefox ab der Version 30.0 das Speichern von Passwörtern auch dann anbieten, wenn die automatische Vervollständigung deaktiviert wurde. Mit dem finalen Firefox 30.0 darf man ab dem 10. Juni 2014 rechnen.

Download:
 
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Microsoft Security Bulletin Summary für Mai 2014

reported by doelf, Dienstag der 13.05.2014, 22:16:29
Microsoft hat heute acht neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 13 Schwachstellen schließen. Zwei der Patches beheben vier kritische Fehler und die übrigen Flicken kümmern sich um Probleme, von denen eine hohe Gefahr ausgeht. Für Windows XP und Office 2003 gibt es erstmals keine Updates mehr.

Zwei der kritischen Fehler stecken im Internet Explorer der Versionen 6, 7, 8, 9, 10 und 11, sie ermöglichen das Einschleusen von Schadcode. Für die Server-Versionen von Windows stellen sie nur ein moderates Risiko dar, während für die Benutzer von Windows Vista, 7, 8, 8, 8.1, RT und RT 8.1 die höchste Warnstufe gilt. Die Schwachstellen betreffen aller Wahrscheinlichkeit nach auch Windows XP, doch dort werden sie nicht mehr geschossen. Drei weitere Schwachstellen, von denen zwei als kritisch gelten, finden sich im SharePoint Server 2007, 2010 und 2013, dem Project Server 2010 und 2013 sowie den Office Web Apps 2010 und 2013. Mit Hilfe speziell gestalteter Inhalte können Angreifer diese Fehler ansprechen und dem System dabei eigenen Code unterschieben.

Auch einer der sechs als wichtig eingestuften Patches beseitigt zwei Sicherheitslücken, welche Angreifer als Einfallstor für Schadprogramme nutzen können. Es handelt sich um eine unzureichende Verifizierung von Pfaden in der Grammatikprüfung für vereinfachtes Chinesisch sowie den Umgang mit ungewöhnlich gestalteten Antworten von Webseiten. Diese beiden Fehler und ein dritter, welcher das Umgehen der Speicherverwürfelung (ASLR) ermöglicht, wurden in den Office-Versionen 2007, 2010, 2013 und 2013 RT gefunden. Office 2003 dürfte ebenfalls betroffen sein, doch hierüber liegen uns keine Informationen vor. Bleiben noch drei Rechteausweitungen, die alle Versionen von Windows bzw. des .NET-Frameworks betreffen, sowie zwei DoS-Schwachstellen in Windows Server 2008, 2008 R2, 2012 und 2012 R2.

Hier nun alle neuen Security Bulletins in der Übersicht:
  • Sicherheitsupdate für Internet Explorer (2962482)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Internet Explorer
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Internet Explorer. Wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt, können diese Sicherheitsanfälligkeiten Remotecodeausführung ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft SharePoint Server können Remotecodeausführung ermöglichen (2952166)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Server-Software, Produktivitätssoftware
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt mehrere vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office Server- und Produktivitätssoftware. Die schwerwiegendste dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein authentifizierter Angreifer speziell gestaltete Seiteninhalte an einen Ziel-SharePoint-Server sendet.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office können Remotecodeausführung ermöglichen (2961037)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Office
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Office. Die schwerwiegendste Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine Office-Datei öffnet, die sich in demselben Netzwerkverzeichnis befindet wie eine speziell gestaltete Bibliotheksdatei. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Gruppenrichtlinieneinstellungen kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2962486)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn Kennwörter mithilfe der Active Directory-Gruppenrichtlinieneinstellungen über die Domäne verteilt werden; eine Vorgehensweise, die einem Angreifer ermöglicht, das mit den Gruppenrichtlinieneinstellungen gespeicherte Kennwort abzurufen und zu entschlüsseln.

  • Sicherheitsanfälligkeit in .NET Framework kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2958732)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Microsoft .NET Framework
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft .NET Framework. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein nicht authentifizierter Angreifer speziell gestaltete Daten an eine betroffene Workstation oder einen Server sendet, der .NET Remoting verwendet. .NET Remoting findet keine breite Verwendung in Anwendungen; nur benutzerdefinierte Anwendungen, die speziell für die Verwendung von .NET Remoting entwickelt wurden, würden ein System anfällig für die Sicherheitsanfälligkeit machen.

  • Sicherheitsanfälligkeit im Windows Shell Handler kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2962488)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann die Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Angreifer eine speziell gestaltete Anwendung ausführt, die ShellExecute verwendet. Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

  • Sicherheitsanfälligkeit in iSCSI kann Denial-of-Service ermöglichen (2962485)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeiten können Denial-of-Service ermöglichen, wenn ein Angreifer große Mengen speziell gestalteter iSCSI-Pakete über das Zielnetzwerk sendet. Diese Sicherheitsanfälligkeit betrifft nur Server, auf denen die Rolle des iSCSI-Ziels aktiviert wurde.

  • Sicherheitsanfälligkeit in einem allgemeinen Steuerelement von Microsoft kann Umgehung der Sicherheitsfunktion ermöglichen (2961033)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Office
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in einer Implementierung der Bibliothek der allgemeinen Steuerelemente MSCOMCTL. Die Sicherheitsanfälligkeit kann die Umgehung der Sicherheitsfunktion ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite in ein Webbrowser anzeigt, in dem COM-Komponenten instanziiert werden können, etwa Internet Explorer. In einem webbasierten Angriffsszenario kann ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, die Sicherheitsfunktion "Zufällige Anordnung des Layouts des Adressraums (ASLR)" umgehen, die Benutzer vor einer breiten Palette von Sicherheitsanfälligkeiten schützt. Die Umgehung der Sicherheitsfunktion allein ermöglicht nicht die Ausführung von beliebigem Code. Ein Angreifer kann diese Sicherheitsanfälligkeit durch die Umgehung von ASLR in Verbindung mit einer anderen Sicherheitsanfälligkeit verwenden, etwa eine Sicherheitsanfälligkeit bezüglich Remotecodeausführung, um die Umgehung von ASLR dahingehend auszunutzen, beliebigen Code auszuführen.
 
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Update für Flash Player schließt kritische Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 13.05.2014, 19:03:37
Adobe hat seinen Flash Player für Windows, Mac OS X und Linux abermals aktualisiert und dabei sechs kritische Schwachstellen geschlossen. Einer der Fehler ermöglicht das Einschleusen von Schadcode, mit einem zweiten lässt sich die Same-Origin-Policy außer Kraft setzen und die restlichen vier eignen sich zum Umgehen von Sicherheitsmaßnahmen.

Noch sind keine Angriffe auf die genannten Sicherheitslücken bekannt, doch Adobe stuft das Risiko für Windows und Mac OS X als sehr hoch ein und verhängt daher die höchste Prioritätsstufe 1. Man sollte den Flash Player 13.0.0.214 folglich umgehend installieren! Lediglich unter Linux kann man sich mit dem Einspielen des Flash Player 11.2.202.359 etwas Zeit lassen, denn hier spricht Adobe lediglich von der Prioritätsstufe 3. Neben dem Flash Player wurde auch AIR aktualisiert und liegt jetzt in er Version 13.0.0.111 vor.

Download:
 
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Pilawas "Quizduell" bleibt auch heute offline

reported by doelf, Dienstag der 13.05.2014, 18:39:02
Auch die zweite Ausgabe von Jörg Pilawas "Quizduell", die derzeit im Ersten zu sehen ist, muss wieder ohne die gleichnamige App auskommen. Aufgrund erneuter technischer Probleme treten die vier Kandidaten, genau wie bei der gestrigen Premiere, gegen das Publikum im Studio an.

Eigentlich versprach das Erste einen bisher nie dagewesenen Wettkampf zwischen den Studio-Kandidaten und Millionen von App-Nutzern vor den Fernsehgeräten. Doch bisher spielte die Technik nicht mit und Pilawa musste improvisieren. Nachdem er gestern einen Hackerangriff auf die Server als Grund für die App-Losigkeit seiner Sendung genannt hatte, spricht er heute von technischen Problemen. Doch egal wo nun die Ursache liegt, für das Erste ist es eine Riesenblamage. Innovationen sind halt nicht das Steckenpferd des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
 
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XBMC 13.1 Beta 1 - Gotham mit Fixes

reported by doelf, Dienstag der 13.05.2014, 14:50:11
XBMC, die frei erhältliche und unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi, liegt seit einer Woche in der finalen Version 13.0 vor. Seither wurden einige Fehler entdeckt, so dass nun die Version 13.1 in den Startlöchern steht - zunächst als Beta-Fassung.

XBMC 13.1 Beta 1 umfasst die folgenden Fehlerbereinigungen:
  • Neu: VDPAU-Fehler werden jetzt zuverlässiger abgefangen.
  • Gelöst: Fehlerhaftes Zuschneiden von Interlaced-Inhalten bei Nutzung von VDPAU.
  • Gelöst: FLAC-Dateien mit großen, eingebetteten Bildern werden nicht gespielt.
  • Gelöst: Absturz des Programms, falls librtmp nicht verfügbar ist.
  • Gelöst: Build-Problem bei ffmpeg, wenn spätere Versionen von librtmp genutzt werden.
  • Gelöst: Wiedergabe von m4a und mp4 mit paplayer funktioniert nicht.
  • Gelöst: Hinweistexte werden in editcontrols nicht angezeigt, wenn der Fokus verloren geht.
  • Gelöst: Ein kleines Speicherleck existiert in der Funktion PlayMedia.
  • Gelöst: Der Eintrag albumartist wird für die Smart Playlist genutzt.
  • Geändert: Die PVR-API nutzt jetzt eine eindeutige UID für den Client-Broadcast.
Download: XBMC 13.1 Beta 1

Danke an "The Grinch" für den Hinweis!
 
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Suchmaschinen müssen die Privatsphäre natürlicher Personen schützen

reported by doelf, Dienstag der 13.05.2014, 14:25:48
Der Gerichtshof der Europäischen Union hat entschieden, dass die Betreiber von Internetsuchmaschinen für die von ihnen präsentierten Suchergebnisse verantwortlich sind, sofern diese personenbezogene Daten enthalten. Betroffene können sich direkt an den Suchmaschinenbetreiber wenden und von diesem die Entfernung umstrittener Links verlangen.

Als Grundlage für die Entscheidung der Richter dient die Europäische Richtlinie 95/46/EG vom 24. Oktober 1995, deren Aufgabe der freie Datenverkehr und der Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten ist. Das Erstellen und die Pflege eines Suchindex ist nach Auffassung des Gerichtshofs eine Datenerhebung gemäß dieser Richtlinie. Es komme zu einer Verarbeitung personenbezogener Daten und daher trage die Suchmaschine auch die Verantwortung für diese Verarbeitung. Als unerheblich bewerten die Richter, dass Suchmaschinen alle gefundenen Daten gleich behandeln. Sobald sich darunter auch personenbezogene Daten befinden, können die Grundrechte der betroffenen Personen erheblich beeinträchtigt werden. Eine solche Beeinträchtigung kann selbst dann vorliegen, wenn die ursprüngliche Quelle rechtmäßig ist und ausschließlich sachlich korrekte Informationen umfasst.

Als Beispiel hierfür kann man den Auslöser des Urteils anführen: Der Spanier Costeja González beschwerte sich im Jahr 2010 bei der Datenschutzbehörde seines Landes (AEPD), da bei der Suche nach seinem Namen mehrere Ergebnisse angezeigt wurden, die ihn mit einer Pfändung wegen Schulden bei seiner Sozialversicherung in Verbindung brachten. Diese Suchergebnisse verwiesen auf Berichte in der Online-Ausgabe der Zeitung "La Vanguardia". González argumentierte, die Pfändung sei seit Jahren vollständig erledigt und verdiene somit auch keine Erwähnung mehr. Die AEPD gab González nur teilweise Recht: Während sie die Artikel der Zeitung als rechtskonform bewertete, wurde Google angewiesen, entsprechende Einträge aus seinem Index zu entfernen. Der Suchmaschinenbetreiber wehrte sich gegen diese Entscheidung und zog vor Gericht und die spanischen Richter baten wiederum den Gerichtshof der Europäischen Union um eine Klärung.

Die klärenden Worte aus Luxemburg haben nun weitreichende Folgen für alle Suchmaschinenbetreiber, denn diese müssen sich nun auf die Beschwerden unzähliger Bürger einstellen. Hierbei ist zu beachten, dass der Gerichtshof ausdrücklich den Suchmaschinenbetreiber als ersten Ansprechpartner festgelegt hat. Und dieser darf auch nicht pauschal entscheiden, sondern hat im Einzelfall abzuwägen, ob der Schutz der personenbezogenen Daten oder aber das Interesse der Öffentlichkeit überwiegt. Kommt die Beschwerde beispielsweise von einer Person des öffentlichen Lebens, die unliebsame Informationen über sich verschwinden lassen will, kann es durchaus im öffentlichen Interesse sein, diese Daten im Suchindex zu halten. Zudem stellte der Gerichtshof klar, dass sich die Suchmaschinenbetreiber nicht hinter internationalen Firmenkonstrukten verstecken können. Solange es eine Niederlassung innerhalb der EU gibt, ist es gleichgültig, in welchem Land die personenbezogenen Daten verarbeitet werden.
 
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Auch Rockstar von GameSpy-Schließung betroffen

reported by doelf, Dienstag der 13.05.2014, 11:47:15
Während bei Electronic Arts 50 Spielen das komplette Online-Aus droht, sind bei Rockstar nur 7 Titel von der GameSpy-Schließung betroffen. Die Auswirkungen beschränken sich zumeist auf den "Social Club" und alle damit verbundenen Funktionen. Beim aktuellen Zugpferd "Grand Theft Auto V" wird es keine Einschränkungen geben.

Aus der Mac-Version von "Max Payne 3" wurde der Mehrspielermodus entfernt, gleiches gilt für die PS3-Ausgabe von "Midnight Club Los Angeles". "Midnight Club 3: Dub Edition" muss zukünftig komplett ohne Multiplayer auskommen, hiervon ist auch die Version "Dub Edition Remix" betroffen. Bei Rockstar treten die Änderungen schon zum 31. Mai 2014 in Kraft, EA hat sich hingegen einen weiteren Monat Gnadenfrist erkauft und wird den Stecker erst am 30. Juni 2014 ziehen.

Hier eine Übersicht der Spiele und der angekündigten Einschnitte:
  • "Beaterator": Social Club wird entfernt; kein Track Up-/Download mehr möglich
  • "Grand Theft Auto V": nicht betroffen
  • "Grand Theft Auto IV" (inklusive "GTA IV Complete" und "GTA Episodes from Liberty City"): Social Club wird entfernt; keine Leaderboards für PS3
  • "Grand Theft Auto: Chinatown Wars": Social Club wird entfernt
  • "Max Payne 3": Multiplayer für Mac wird entfernt
  • "Midnight Club 3: Dub Edition" (inklusive "MC3: Dub Edition Remix"): Mehrspielermodus und Leaderboards werden entfernt
  • "Midnight Club Los Angeles" (inklusive "MCLA Complete Edition"): Social Club, Rate My Ride und Driving Test werden entfernt; kein Mehrspielermodus und keine Leaderboards für PS3
  • "Red Dead Redemption" (inklusive "Game of the Year Edition" und "Undead Nightmare"): Social Club wird entfernt; keine Leaderboards für PS3
 
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Windows 8.1 Update 1 erst ab Juni verpflichtend

reported by doelf, Dienstag der 13.05.2014, 11:01:56
Wer Windows 8.1 benutzt, muss auch das Update 1 einspielen, sonst gibt es keine weiteren Sicherheits-Updates mehr. Dies hatte Microsoft vor einem Monat verkündet und den Benutzern von Windows 8.1 eine Frist gesetzt, die am heutigen Dienstag abläuft.

Dennoch wird es am heutigen Patch-Day noch einmal Sicherheits-Updates für Windows 8.1 ohne Update 1 geben. Diese Botschaft verkündete Brandon LeBlanc gestern über den Windows-Blog. Als Grund führt LeBlanc an, dass viele Benutzer das Update 1 noch nicht eingespielt haben und einige bei der Aktualisierung auf Probleme gestoßen sind. Für diese Kunden hat Microsoft eine Support-Seite eingerichtet, die typische Hindernisse behandelt. Viel Zeit für die Installation des Update 1 bleibt indes nicht, denn auch die Fristverlängerung endet schon am 10. Juni 2014.
 
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Adobe schließt kritische Sicherheitslücken in Acrobat und Reader

reported by doelf, Dienstag der 13.05.2014, 10:19:16
Adobe hatte für heute frische Sicherheits-Updates für seine Programme Reader und Acrobat angekündigt und zumindest auf dem FTP-Server der Firma liegen bereits die aktualisierten Versionen 11.0.07 und 10.1.10 zum Download bereit. Sowohl für Windows als auch für Mac OS X hat Adobe die höchste Prioritätsstufe 1 verhängt. Die unverzügliche Aktualisierung der Software ist somit anzuraten.

UPDATE: Die neuen Versionen von Acrobat und Reader schließen insgesamt elf Sicherheitslücken, von denen offenbar noch keine aktiv angegriffen wird. Neun der Schwachstellen - darunter Pufferüberläufe, Speichermanipulationen, fehlerhafte API-Aufrufe sowie der Zugriff auf bereits gelöschte Objekte - eignen sich zum Einschleusen von Schadcode. Dazu kommt eine unzureichende Validierung von Eingaben, mit deren Hilfe sich Sicherheitsfunktionen umgehen lassen, sowie die fehlerhafte Implementierung von Javascript-APIs, über die man dem System Informationen entlocken kann.

Download:
 
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Pilawas "Quizduell" bei seiner Premiere offline

reported by doelf, Montag der 12.05.2014, 19:56:19
Jörg Pilawa ist zurück beim Ersten und am heutigen Montag lief um 18 Uhr die Premiere seiner Sendung "Quizduell". In dieser sollen die Fernsehzuschauer per Smartphone-App live gegen vier Studio-Kandidaten antreten, doch leider waren die Server aufgrund eines Hackerangriffs offline.

Pilawa änderte kurzerhand das Konzept seiner Sendung und verzichtete auf die beliebte App, welche die Idee zur Sendung geliefert hatte. Stattdessen musste das Publikum im Studio einspringen und gegen die Kandidaten antreten. Nach Angaben der Produktionsfirma "ITV Studios" führt man derzeit Gespräche mit Google, um die Ursache für den Server-Ausfall zu klären. Pilawa ging da einen Schritt weiter und beglückwünschte die Hacker noch in seiner Sendung.
Quelle: www.ndr.de
 
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Ende im Juni: EA stellt die Online-Dienste für 50 Spiele ein

reported by doelf, Montag der 12.05.2014, 19:26:57
Am 30. Juni 2014 schließt GameSpy seine Pforten und Electronic Arts (EA) hat keine Alternative zu bieten. Dies bedeutet das Aus für die Online-Funktionen von 50 Spielen, darunter "Battlefield 2", "Battlefield 1942", "Battlefield 2142", "Medal of Honor: Allied Assault" und die Reihen "Command & Conquer" und "Crysis".

GameSpy hatte diesen Schritt schon vor Ewigkeiten angekündigt, dennoch kann EA immer noch keinen Plan B vorweisen und sucht jetzt hektisch nach alternativen Optionen - beispielsweise von der Community betriebene Server. Hierfür bestünden allerdings noch "signifikante technische Hürden" und daher wird es letztendlich wohl beim Stecker ziehen bleiben.

Hier eine Übersicht der betroffenen Spiele:
  • "Battlefield 1942" für PC und Mac (inklusive "The Road to Rome", "Secret Weapons of WW2")
  • "Battlefield 2" für PC (inklusive "Special Forces")
  • "Battlefield 2: Modern Combat" für PlayStation 2
  • "Battlefield 2142" für PC und Mac (inklusive "Northern Strike")
  • "Battlefield Vietnam" für PC
  • "Bejeweled 2" für Wii
  • "Bulletstorm" für PlayStation 3
  • "Command & Conquer 3: Tiberium Wars" für PC und Mac (inklusive "Kane's Wrath")
  • "Command & Conquer: Generals" für PC und Mac (inklusive "Zero Hour")
  • "Command & Conquer: Red Alert 3" für PC und Mac
  • "Crysis 2" für PC
  • "Crysis" für PC
  • "Crysis Wars" für PC
  • "Dracula - Undead Awakening" für Wii
  • "Dragon Sakura" für Nintendo DS
  • "EA Sports 06" für PC
  • "F1 2002" für PC
  • "FIFA Soccer 08 (KOR)" für Wii
  • "FIFA Soccer 08" für Nintendo DS
  • "FIFA Soccer 09" für Nintendo DS
  • "FIFA Soccer 10" für Nintendo DS
  • "FIFA Street 3" für Nintendo DS
  • "Full Spectrum Warrior: Ten Hammers" für PlayStation 2
  • "Global Operations" für PC
  • "GREEN DAY: ROCK BAND" für Wii
  • "James Bond: Nightfire" für PC
  • "Madden NFL 08" für Nintendo DS
  • "Madden NFL 09" für Nintendo DS
  • "Master of Orion III" für PC
  • "Medal of Honor: Allied Assault" für PC und Mac (inklusive "Breakthrough", "Spearhead")
  • "MySims Party" für Wii
  • "MySims Racing" für Nintendo DS
  • "MySims SkyHeroes" für Wii und DS
  • "NASCAR Sim Racing" für PC
  • "NASCAR Thunder 2003" für PC
  • "NASCAR Thunder 2004" für PC
  • "Need for Speed: Hot Pursuit 2" für PC
  • "Need for Speed: ProStreet" für Nintendo DS
  • "Need for Speed: Undercover" für Nintendo DS
  • "Neverwinter Nights 2" für PC und Mac
  • "Neverwinter Nights" für PC, Mac und Linux (inklusive "Hordes of the Underdark", "Shadows of Undrentide")
  • "SimCity Creator" für Wii
  • "Skate It" für Nintendo DS
  • "Sneezies" für Wii
  • "Spore Creatures" für Nintendo DS
  • "Spore Hero Arena" für Nintendo DS
  • "Star Wars: Battlefront" für PC and PlayStation 2
  • "Star Wars: Battlefront II" für PC and PlayStation 2
  • "THE BEATLES: ROCK BAND" für Wii
  • "Tiger Woods PGA Tour 08" für Nintendo DS
Quelle: www.ea.com
 
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Gefährliche Schwachstelle im Linux-Kernel

reported by doelf, Montag der 12.05.2014, 18:47:50
Im Linux-Kernel steckt eine Race-Condition, die sich für DoS-Angriffe und zum Ausweiten von Benutzerrechten eignet. Es gibt bereits einen Exploit für die Sicherheitslücke, doch auch ein Patch ist schon verfügbar. Allerdings wird dieser noch nicht von allen Distributionen angeboten.

Der Fehler wurde Ende April von Ericsson bei SUSE gemeldet. Die Funktion "n_tty_write" im Treiber "drivers/tty/n_tty.c" kann durch zeitgleiche Lese- und Schreibzugriffe mit langen Zeichenketten aus dem Tritt geraten. Durch das Wettrennen der Prozesse kann man über das Pufferende hinaus schreiben und im ungünstigsten Fall platziert ein lokaler Benutzer eigenen Code und verschafft sich darüber Root-Rechte. Alternativ kann es zu einem Systemabsturz oder einem "Denial of Service" kommen. Der fehlerhafte Code wurde von Jiri Slaby und Peter Hurley lokalisiert und berichtigt. Er wurde in der Kernel-Version 2.6.31 eingeführt und findet sich bis zur aktuellen Version 3.15rc5.
Quelle: cve.mitre.org
 
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MSI: 25 neue Mainboards für Intels aufgefrischten Haswell

reported by doelf, Montag der 12.05.2014, 17:26:12
Intels Prozessoren aus dem "Haswell Refresh" sind seit heute offiziell im Handel erhältlich und Gleiches gilt auch für die Mainboards auf Basis der neuen Chipsätze Z97 und H97. MSI hat insgesamt 25 neue Hauptplatinen im Angebot, darunter zehn Motherboards für Gamer, drei für Übertakter und zwei fürs Coin-Mining.

Bezüglich der Farben bleibt MSI seiner bisherigen Strategie treu: Die Standardmodelle tragen Schwarz/Blau, die Gaming-Mainboards Schwarz/Rot und die auf Übertakter zugeschnittenen Platinen Schwarz/Gelb. Viele der neuen Mainboards sind mit einem M.2-Steckplatz für extrem schnelle SSDs mit bis zu 10 Gb/s ausgestattet und das Spitzenmodell der Standard-Reihe, das Z97S SLI Plus, verfügt sogar schon über SATA-Express. Da es aber noch keine SATA-Express-Laufwerke zu kaufen gibt, setzt MSI seine Priorität auf M.2 und bietet zum Anschluss zukünftiger Datenträger einen optionalen Adapter von M.2 zu SATA-Express an.
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Bereits die Standard-Modelle sind mit hochwertigen Bauteilen der "Military Class 4" ausgestattet, welche ein langes Produktleben und eine hohe Energieeffizienz versprechen. Letztere lässt sich über "ECO Power" weiter steigern, indem man ungenutzt Funktionen wie leere PCI-Express-Steckplätze sowie USB- und SATA-Anschlüsse deaktiviert. MSI verspricht hierdurch eine Stromersparnis von bis zu 29 Prozent. Alle MSI-Mainboards besitzen einen Schutz vor Feuchtigkeit, hohen Temperaturen und elektrostatischen Entladungen. Bei den USB-Anschlüssen hat MSI auf eine besonders stabile +5V-Versorgung Wert gelegt, auch in Hinblick auf USB-Bitcoin-ASICs. Alle neuen Standard-Modelle bieten mindestens sechs USB-3.0-Ports und - mit Ausnahme der beiden Mini-ITX-Platinen - auch sechs SATA-Anschlüsse mit 6 Gb/s. M.2 beherrschen fünf der Mainboards, SATA-Express gibt es nur beim Z97S SLI Plus. Als Steuerzentrale zum Übertakten dient "OC Genie 4", mit dem sich mehr Leistung aus den Prozessorkernen, der integrierten Grafik und dem Arbeitsspeicher herauskitzeln lässt. Zudem wurde eine RAMDisk integriert, die einen Teil des Arbeitsspeichers als Datenträger nutzt. Wie viel RAM zur Disk wird, entscheidet der Benutzer. MSI hat die Benutzeroberflächen seiner Tools und Programme vereinheitlicht und den "Command Center" gibt es jetzt auch als App für Android und iOS.
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Bei den Gaming-Mainboards muss man zwischen den Modellen der zweiten und dritten Generation unterscheiden. Die Mainboards Z97-GD65 GAMING, Z97-G45 GAMING und Z97-G43 GAMING entstammen noch der zweiten Generation, sie entsprechen ihren Z87-Vorgängern und kommen ohne M.2-Steckplatz. Diesen bieten nur die Modelle der dritten Generation, die auch besonderen Wert auf die Audio-Qulität legen. MSI hat die Audiokomponenten vom übrigen PCB abgetrennt und ermöglicht eine eigene Stromversorgung über einen vierpoligen Molex-Stecker. Es gibt zwei Kopfhörerverstärker vom Typ OPA1652 für die vorderen und hinteren Audio-Anschlüsse sowie spezielle Audiokondensatoren vom japanischen Hersteller Nichicon. Abgerundet wird die Audiolösung, ein "Creative Sound Blaster Cinema 2", durch vergoldete Anschlüsse. Als Netzwerk-Controller kommt der auf Spiele optimierte Killer E2205 zum Einsatz, welcher hohe Datenraten und kurze Latenzen verspricht. Die neue "Gaming APP" ermöglicht ein einfaches Wechseln zwischen den drei Betriebsmodi Übertakten, Normal und Leise. Im Lieferumfang ist jetzt auch eine sechsmonatige Nutzung von XSplitGamecasterlets enthalten. Dieser Dienst ermöglicht es, das Spielgeschehen aufzuzeichnen, zu streamen und mit anderen zu teilen. Das überarbeitete BIOS ist wahlweise als vereinfachte oder als Expertenansicht verfügbar und wirkt jetzt noch aufgeräumter. Häufig genutzte Optionen kann man als Favoriten abspeichern und es gibt eine Übersicht der kürzlich veränderten Einstellungen.
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Bleiben noch die drei OC-Mainboards Z97MPOWER, Z97MPOWER MAX AC und Z97XPOWER AC, welche mit einem Gigabit-LAN-Controller von Intel ins Rennen gehen. Beim Z97MPOWER MAX AC und Z97XPOWER AC können die Kühlprofile auf dem Spannungswandler in den Kreislauf einer Wasserkühlung integriert werden. Um die CPU herum gibt es viel Platz für gewaltige Kühler oder Aufbauten zum Einsatz von Flüssigstickstoff. Eine aufwändige Wandlertechnik (DigitALLPower) und hochwertige Bauteile dienen als Grundlage für besonders hohe Taktraten. Während die Wandler von Z97MPOWER und Z97MPOWER MAX AC zwölf Phasen umfassen, kommen beim Z97XPOWER AC sogar 16 Phasen zum Einsatz. Zudem ist dieses Motherboard mit der PCIe-3.0-Brücke PLX 8747 ausgestattet, welche SLI- und CrossFire-Konfigurationen mit bis zu vier Grafikkarten ermöglicht. Der Basistakt kann bei den OC-Mainboards zwischen 100, 125 und 167 MHz umgeschaltet werden, wobei MSI Instabilitäten aufgrund eines zu hohen Grafiktaktes vermeidet. Zudem gibt es einen "Slow Mode", welcher den Multiplikator auf 8 und die VCore auf 0,8 bis 0,9 Volt absenkt. Dies soll den Bootvorgang bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erleichtern. Mit dem "Delid Die Guard" feiert MSI zudem die Wiedergeburt des Spacers. Dieser schützt den DIE von Prozessoren, deren Heatspreader entfernt wurde. Der "OC Fan Stand" ist indes eine Halterung, mit der sich ein Gehäuselüfter flexibel auf die Hauptplatine ausrichten lässt. Für alle I/O-Anschlüsse hat MSI einen doppelten Schutz gegen elektrostatischen Entladungen integriert und Signalverstärker ermöglichen die Nutzung langer USB-3.0-Kabel.

Zum Abschluss eine Übersicht aller neuen Mainboards:
 
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"Risen 3: Titan Lords" kommt am 15. August

reported by doelf, Montag der 12.05.2014, 12:37:58
Deep Silver hat den dritten Teil der Risen-Reihe angekündigt: "Risen 3: Titan Lords" soll am 15. August 2014 in den Handel kommen. Das Spiel wird abermals von Piranha Bytes entwickelt und wurde am vergangenen Wochenende auf der Roleplay Convention in den Kölner Messehallen gezeigt.


Zum Inhalt: Ein Schatten hat unsere Seele geraubt und wir müssen sie zurückholen, bevor wir der Dunkelheit anheimfallen. Doch auch über die von allen Göttern verlassene Welt breitet sich ein Schatten aus und finstere Geschöpfe kriechen aus der Tiefe hervor. Wie bei Risen üblich, wählen wir im Spiel unsere eigene Fraktion und kämpfen unseren Weg nach oben, indem wir Aufgaben erfüllen und unsere Fähigkeiten ausbauen. "Risen 3: Titan Lords" soll zunächst für den PC, die Xbox 360 und die PlayStation 3 erscheinen. Ob es auch Portierungen für die aktuelle Konsolengeneration geben wird, ist noch unklar.
 
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Nachfrage für MacBooks offenbar deutlich gestiegen

reported by doelf, Montag der 12.05.2014, 10:15:35
Wie von Zulieferern aus Taiwan zu erfahren ist, sind Apples MacBooks derzeit sehr gefragt. Im zweiten Quartal 2014 wurden demnach 3,6 Millionen MacBooks ausgeliefert, das wären beachtliche 28,6 Prozent mehr als im vorausgegangenen Vierteljahr.

Sofern diese Zahlen stimmen, schwimmt das MacBook klar gegen den Strom, denn andere Hersteller treten im Notebook-Segment auf der Stelle. Dieser Trend dürfte auch Apple überraschen, denn für das kalendarische Jahr 2014 wurde ein Absatzeinbruch um 16,7 Prozent auf 10 Millionen Geräte erwartet. Diese Vorgabe dürften die MacBooks nun deutlich übertreffen.

Während Apple nach wie vor sehr hohe Preise verlangen kann, liefern sich PC-Hersteller wie Acer, HP und Lenovo - insbesondere im Einstiegssegment - einen harten Preiskampf. Dafür scheint das Interesse am europäischen Markt wieder geweckt: Die Eurokrise hat ihren Schrecken und einstige Branchengrößen wie Sony und Samsung haben ihr Interesse am PC-Geschäft verloren. Während Samsung auf seine marktbeherrschende Position bei Smartphones und Tablets setzt, wird sich Sony sogar komplett aus dem PC-Geschäft zurückziehen. Dennoch droht den Notebook-Herstellern im weiteren Verlauf des Jahres Ungemach: Sowohl beim Arbeitsspeicher als auch bei Displays deuten sich Lieferengpässe an.
 
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Marvell: Schadensersatz auf 1,54 Milliarden US-Dollar erhöht

reported by doelf, Sonntag der 11.05.2014, 18:16:56
Ende 2012 wurde der Chip-Hersteller Marvell wegen Patentverletzungen zur Zahlung eines Schadensersatzes in Höhe von 1,17 Milliarden US-Dollar verurteilt. Diese Summe, welche eine Jury in Pittsburgh, Pennsylvania, festgelegt hatte, wurde nun vom zuständigen Richter auf 1,54 Milliarden US-Dollar angehoben.

Nach Ansicht des Richters hat Marvell die US-Patente 6.201.839 und 6.438.180 wissentlich verletzt, daher hat er den Schadensersatz um 287 Millionen US-Dollar angehoben und zudem 79,5 Millionen US-Dollar für weitere Schäden verhängt. Darüber hinaus soll Marvell Zinsen in Höhe von jährlich 0,14 Prozent zahlen und für jeden neu gefertigten Chip Lizenzgebühren in Höhe von 50 US-Cent abführen.

Die beiden Patente der Carnegie Mellon University (CMU) beschreiben Verfahren zum Herausfiltern von Störsignalen beim Lesen von Festplatten. Marvell bestreitet, die von Aleksandar Kavcic und Jose M. F. Moura erfundenen Techniken zu verwenden und bezweifelt zudem, dass sich die beschriebenen Verfahren mit heutigen Mitteln überhaupt umsetzen lassen. Dies gilt umso mehr für Chips, welche schon vor zehn Jahren verkauft wurden. Jury und Richter sehen das allerdings anders.

Marvell hatte bereits 2012 angekündigt, das Urteil anfechten zu wollen. Etwas anderes bleibt der Firma auch kaum übrig, da die Forderung von 1,54 Milliarden US-Dollar für sie existenzbedrohend ist. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte Marvell netto lediglich 325 Millionen US-Dollar verdient, der Umsatz des Unternehmens belief sich auf 3,40 Milliarden US-Dollar.
 
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"Wolfenstein: The New Order" kommt mit Regionalsperre

reported by doelf, Sonntag der 11.05.2014, 17:25:06
Damit das Spiel "Wolfenstein: The New Order" in Deutschland keine verfassungsfeindlichen Symbole enthält, wird Bethesda Softworks hierzulande eine spezielle Version ohne Hakenkreuz und Co. ausliefern. Und damit niemand auf die Idee kommt, die unzensierte Fassung zu importieren, bekommt die internationale Version eine Regionalsperre für Deutschland und Österreich.

Bezüglich unserer österreichischen Nachbarn folgt der Herausgeber einer "rechtlichen Empfehlung" und den "Gepflogenheiten der Videospieleindustrie". In Deutschland würde ein Computerspiel mit verfassungsfeindlichen Symbolen gegen den Paragraph 86 des Strafgesetzbuchs verstoßen und rechtliche Konsequenzen für die Inverkehrbringer und die Käufer nach sich ziehen.

Dieses strikte Verbot mag so manchen verwundern, schließlich sind in Film, Fernsehen, Fotografie und Literatur recht häufig Hakenkreuze zu finden. Doch die Verwendung solcher Symbole ist laut Gesetz ausschließlich der Kunst und der Wissenschaft vorbehalten. Und während Horrorfilme über Nazizombies eindeutig eine Form der Kunst darstellen, handelt es sich bei ähnlich konzipierten Computerspielen um rein kommerzielle Unterhaltung. Zudem müssen wir uns immer vor Augen führen, dass die bösen, bösen Computerspiele ihre Konsumenten in Windeseile in Amokläufer und Nazis verwandeln, während uns real existierende Bedrohungen wie die NPD und die Rechte offenbar nur die Vielfalt der Demokratie lehren sollen.
 
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Arbeitsspeicher: Preise steigen weiter

reported by doelf, Sonntag der 11.05.2014, 16:20:16
Die Preise für DRAM-Chips sind in der vergangenen Woche weiter gestiegen. An der Speicherbörse in Taiwan wurden insbesondere die 4Gb-Chips teurer gehandelt, ihre Kurse kletterten binnen einer Woche um 3,28 bis 4,04 Prozent. Dieser Trend wird sich vermutlich auch fortsetzen, da neue Lieferengpässe drohen.

Bei SK Hynix sorgt nach wie vor das Werk im chinesischen Wuxi für Probleme, welches im September 2013 durch ein Feuer beschädigt wurde. SK Hynix musste mehrere Maschinen ersetzen, doch noch läuft nicht alles rund. Samsung hadert indes mit einer geringen Ausbeute bei der Umstellung seiner DRAM-Produktion auf 25-nm-Strukturen. Angeblich soll Samsung derzeit nicht in der Lage sein, seinen Kunden aus der PC-Branche die bestellten Mengen liefern zu können.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von Freitag im Vergleich zur letzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,123 US-Dollar (+4,04%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,935 US-Dollar (+3,28%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,193 US-Dollar (+2,24%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,243 US-Dollar (+0,22%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,980 US-Dollar (+2,43%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
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Offiziell: Windows Phone 8.1 kommt am 24. Juni 2014

reported by doelf, Sonntag der 11.05.2014, 13:27:07
Microsoft hat den Support-Lifecycle für Windows Phone 8.1 in seine Datenbank aufgenommen und damit auch den Starttermin für die nächste Version des Mobilbetriebssystems verraten: Der Support-Lifecycle wird am 24. Juni 2014 beginnen und am 11. Juli 2017 enden.

Für Windows Phone 7.8 wird der Support bereits am 9. September 2014 auslaufen und für Windows Phone 8 nennt Microsoft bisher kein Enddatum. Das Unternehmen will seine Mobilbetriebssysteme generell für einen Zeitraum von 36 Monaten mit Updates versorgen. Dabei handelt es sich um inkrementelle Updates, die jeweils auf ihrem Vorgänger aufbauen. Leider praktiziert Microsoft, genau wie Google, keine zentrale Ausgabe der Updates, sondern verweist auf die Telefonhersteller und Mobilfunkanbieter. Hierzu zitieren wir Microsoft:
"Microsoft wird ab dem Startdatum des Support Lifecycle mindestens 36 Monate lang Updates für das Betriebssystem zur Verfügung stellen, darunter auch Sicherheitsupdates. Es handelt sich dabei um inkrementelle Updates, die jeweils auf den vorhergehenden Updates aufbauen. Die Kunden müssen jedes Update installieren, um weiterhin Support zu erhalten. Die Verteilung dieser inkrementellen Updates kann durch den Mobilfunkanbieter oder den Telefonhersteller, von dem Sie das Telefon erworben haben, gesteuert werden, und die Installation setzt voraus, dass das Telefon über alle vorherigen Updates verfügt. Die Verfügbarkeit der Updates ist zudem je nach Land, Region und Hardwarefunktionen unterschiedlich."
 
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Sabayon 14.05 - Ein Linux gegen die Langeweile

reported by doelf, Sonntag der 11.05.2014, 13:04:50
Da nichts langweiliger ist als alte Software, bietet die Linux-Distribution Sabayon ihren Benutzern immer die neuesten Versionen. Mit maximaler Stabilität und einer konservativen Paketpolitik hat Sabayon nichts am Hut, doch leichter lässt sich eine auf Gentoo basierende Distribution nicht installieren.

Sabayon 14.05 ist die neueste Version im monatlichen Rolling-Release-Modell. Interessierte sollten zur 64-Bit-Variante greifen, denn die 32-Bit-Version ist nach Angaben der Entwickler echten Ma­so­chisten vorbehalten. Als Benutzeroberflächen stehen das "minimalistische" Gnome, das "schicke" KDE und der "alte Furz" Xfce zur Auswahl. Für jene, denen Fluxbox oder Openbox ausreicht, liegt ein Minimal-Image zum Download bereit. Sabayon 14.05 lässt sich auf Wunsch auch als XBMC-basierendes Media-Center oder als Spielkonsole im "Steam Big Picture"-Modus (nur Gnome und KDE) installieren. Zum Entsetzen der Open-Source-Puristen sind die proprietären Grafiktreiber von AMD und NVIDIA mit an Bord, doch bei Sabayon ist man in dieser Hinsicht ziemlich schmerzfrei.

Download: Sabayon 14.05
 
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Firefox 30.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 11.05.2014, 11:26:05
Die dritte Beta-Version des Firefox 30.0 liegt zum Download bereit. Diese bringt Unterstützung für das freie Multimedia-Framework GStreamer 1.0, welches die Entwicklung von Audio- und Video-Anwendungen erleichtert. Zudem gibt es eine neue Sidebar-Schaltfläche für den schnelleren Zugriff auf soziale Dienste, Lesezeichen und die Chronik.

Unter Mac OS X kann jetzt die gewohnte Tastenkombination Command-E genutzt werden, um markierte Textabschnitte für eine Suche zu verwenden. Zudem wird der Firefox ab der Version 30.0 das Speichern von Passwörtern auch dann anbieten, wenn die automatische Vervollständigung deaktiviert wurde. Mit dem finalen Firefox 30.0 darf man ab dem 10. Juni 2014 rechnen.

Download:
 
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Java: Oracle erzielt Teilerfolg gegen Google

reported by doelf, Samstag der 10.05.2014, 18:27:15
Oracle hat vor einem Berufungsgericht einen Teilerfolg gegen Google erzielt. Das Urteil der Vorinstanz, die für Lizenzforderungen für die Nutzung mehrerer Java-APIs in Android keine Rechtsgrundlage sah, wurde aufgehoben und der Fall wurde an die Vorinstanz zurückverwiesen.

Zum Hintergrund: Im August 2010 zog Oracle vor Gericht, da Google 37 Java-APIs in seinem Mobilbetriebssystem Android verwendet. Oracle sieht hierin eine nicht lizenzierte Nutzung und Patentverletzung. Google spricht hingegen von "Fair Use" und verweist darauf, dass es sich bei Java um eine quelloffene Programmiersprache handelt. Die Geschworenen der ersten Instanz waren Googles Argumentation gefolgt und hatten keine Schutzrechte für die Java-APIs anerkannt. Das Berufungsgericht widersprach dieser Auffassung und so rückt ein Schadensersatz wieder in den Bereich des Möglichen. Oracle hätte jedenfalls gerne mehrere Milliarden US-Dollar.
 
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Elio, die Russen sind da!

reported by doelf, Samstag der 10.05.2014, 18:00:08
Der belgische Premierminister Elio Di Rupo hat bekanntgegeben, dass das Außenministerium seines Landes von Hackern infiltriert wurde. Die ersten Spuren führen nach Russland, offenbar waren geheime Dossiers zur Ukraine-Krise das Ziel der Angreifer. Und dies deutet auf einen geheimdienstlichen Hintergrund.

Wie die belgische Zeitung "De Tijd" berichtet, profitierten die Hacker von der unzulänglichen Sicherung der belgischen Computersysteme. Das Außenministerium hat den Vorfall bei der Bundesstaatsanwalt des Landes angezeigt und lässt die betroffenen Systeme nun prüfen. Für Belgien und seinen Premierminister Elio Di Rupo ist dieser Angriff hochgradig blamabel, denn das Land wird in zwei Wochen eine neue Regierung wählen und Di Rupo hatte nach dem Eindringen des britischen Geheimdienstes GCHQ in die Systeme des belgischen Telekommunikationsanbieters Belgacom millionenschwere Investitionen in die IT-Sicherheit versprochen. Doch Taten folgten diesen Worten bisher noch nicht.
Quelle: www.tijd.be
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Firefox 29.0.1 behebt mehrere Probleme

reported by doelf, Samstag der 10.05.2014, 17:20:33
Mit der Veröffentlichung des Firefox 29.0.1 behebt Mozilla mehrere Probleme (nein, nicht Australis) mit seinem aktuellen Internetbrowser. So funktioniert beim Firefox 29.0 mitunter das Wiederherstellen der letzten Session nicht mehr oder der Druck von PDF-Dokumenten endet mit einem weißen Blatt Papier.

Einige Benutzer mit dunklen Themes beklagen zudem, dass sie die Tabs nicht mehr erkennen können und Seer verlangsamt oder verhindert das Herunterfahren mancher Maschinen. Mit der nun verfügbaren Version 29.0.1 haben Mozillas Entwickler alle genannten Probleme beseitigt.

Download:
 
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Adobe kündigt Sicherheits-Updates für Reader und Acrobat an

reported by doelf, Samstag der 10.05.2014, 16:56:21
In Adobes Programmen Reader und Acrobat stecken kritische Schachstellen, welche die Software-Firma am kommenden Dienstag beheben will. Sowohl für Windows als auch für Mac OS X hat Adobe die höchste Prioritätsstufe 1 verhängt. Die unverzügliche Aktualisierung der Software ist somit anzuraten.

Laut Adobe sind die aktuellen Versionen 11.0.06 und 10.1.9 für Windows und Mac OS X betroffen, auch ältere Varianten der beiden Programme sind angreifbar. Bisher ist noch unklar, um wie viele Sicherheitslücken es sich handelt und ob diese schon aktiv angegriffen werden. Solche Details wird Adobe erst im Laufe des Dienstags bekanntgeben.
 
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LibreOffice 4.2.4 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 10.05.2014, 16:42:02
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt in der stabilen Version 4.2.4 zum Download bereit. Seit der Version 4.2.3 wurden 110 Fehler behoben, darunter auch einige Abstürze. Benutzer der Version 4.1.x sollten jetzt umsteigen, da der Support für die Entwicklungsschiene 4.1 am 28. Mai 2014 enden wird.

LibreOffice 4.2.4 bietet nicht nur die neuesten Funktionen, die Generation 4.2 ist in den vergangenen Wochen und Monaten auch deutlich gereift. Die finale Version 4.2.4 entspricht übrigens Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits installiert hat, muss die Installationspakete nicht erneut herunterladen.

Download:
 
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Microsoft kündigt acht Sicherheits-Updates an

reported by doelf, Samstag der 10.05.2014, 16:22:41
Am kommenden Dienstag, den 13. Mai 2014, will Microsoft acht neue Sicherheits-Updates veröffentlichen. Zwei der Patches kümmern sich um kritische Fehler, die sich zum Einschleusen von Schadcode eignen. Die übrigen sechs hat Microsoft als wichtig eingestuft, sie beheben hochgradig gefährliche Schwachstellen.

Einer der beiden kritischen Fehler steckt im Internet Explorer der Versionen 6, 7, 8, 9, 10 und 11. Für die Server-Versionen von Windows stellt das Problem nur ein moderates Risiko dar, während für die Benutzer von Windows Vista, 7, 8, 8, 8.1, RT und RT 8.1 die höchste Warnstufe gilt. Die Schwachstelle betrifft aller Wahrscheinlichkeit nach auch Windows XP, doch hier wird es bekanntlich keinen Flicken mehr geben. Der zweite kritische Fehler steckt im SharePoint Server 2007, 2010 und 2013, dem Project Server 2010 und 2013 sowie den Office Web Apps 2010 und 2013. Beide Schwachstellen erlauben es Angreifern, eigenen Code einzuschleusen und auszuführen.

Auch eine der sechs als hochgradig gefährlich eingestuften Schwachstellen ermöglicht das Einschleusen von Schadcode. Das Problem findet sich in Office 2007, 2010, 2013 sowie 2013 RT. Diese Office-Versionen sind zudem von einem zweiten Fehler betroffen, mit dessen Hilfe sich Sicherheitvorkehrungen umgehen lassen. Wir gehen davon aus, dass sich auf die selbe Weise auch Office 2003 angreifen lässt, doch für dieses Produkt leistet Microsoft seit Anfang April 2014 ebenfalls keinen Support mehr. Drei weitere Lücken in Windows und dem .NET-Framework lassen sich für Rechteausweitungen missbrauchen, dazu kommt eine DoS-Schwachstelle in Windows Server 2008, 2008 R2, 2012 und 2012 R2.
 
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"Unreal Tournament 4": Kostenlos und ohne Haken

reported by doelf, Freitag der 09.05.2014, 16:50:25
Epic hat den Startschuss für "Unreal Tournament 4" fallen lassen - und zwar mit einem ganz lauten Knall: Die kommende Version des 3D-Shooters soll komplett kostenlos sein, völlig transparent und mit Hilfe der Community entwickelt werden und lediglich für den PC erscheinen. Dort allerdings für Windows, Mac OS X und Linux.

Im Gegensatz zu typischen "free to play"-Titeln plant Epic keinerlei Haken - es soll weder künstliche Beschränkungen noch kostenpflichtige Zusatzinhalte seitens Epic geben. Dafür plant die Firma die Einrichtung eines Marktplatzes, über den Entwickler ihre Modifikationen und Erweiterungen anbieten können. Verlangt der jeweilige Entwickler Geld für sein Werk, muss er seine Einnahmen mit Epic teilen. Alternativ darf man seine Kreationen aber auch verschenken.

Doch zunächst muss erst einmal das Spiel entwickelt werden und dieses Projekt steht noch ganz am Anfang. Zwar ist die Unreal Engine 4.1 bereits einsatzbereit, doch bis man "Unreal Tournament 4" wird spielen können, dürften noch einige Monate vergehen. Unter Leitung einiger Veteranen organisiert Epic ab sofort die Community und will die Entwicklung völlig transparent und offen gestalten. Code, Design und Entscheidungen werden in eigens dafür bereitgestellten Foren diskutiert, auf Code und Inhalte können Entwickler über GitHub zugreifen.

Epics Vorhaben klingt chaotisch, aber durchaus vielversprechend. Kaum ein anderes Spiel konnte eine solch treue Anhängerschaft aufbauen wie "Unreal Tournament" und so erscheint es nur logisch, die Szene an der Entwicklung des Spiels zu beteiligen. Auf diese Weise lässt sich zumindest vermeiden, dass das fertige Produkt die hohen Erwartungen der Community am Ende enttäuscht.
 
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Kolumne: Ich sing dir das Lied der NSA auf Eis

reported by doelf, Freitag der 09.05.2014, 13:32:37
Jetzt ist es soweit: Das Abendland ist untergegangen wie einst Atlantis - nun: zumindest so gut wie. Angesichts österreichischer Bartwürste, absprungbereiter Eisplatten in der Antarktis und der Lobbyarbeit des Friedensnobelpreisträgers Barack Obama bleibt uns nichts anderes übrig, als den Kopf in die Kloschüssel zu stecken und abzuziehen.

Wenn man den Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) Glauben schenkt, sitzt das Eis der Antarktis bereits auf einer Rutschbahn und wartet nur darauf, sich in den Ozean zu stürzen. Die Folge wäre ein Anstieg des Meeresspiegels um 3 bis 4 Meter, der die Küstenregionen der Welt ein gehöriges Stück zurück verlagern würde. Nun könnte man sagen, dies sei ein globaler Effekt und würde zumindest alle betreffen, doch die Lasten sind ungleich verteilt. Während in den Niederlanden kaum ein Joint trocken bleiben wird, hat Bhutan rein gar nichts zu befürchten. Dass wir nicht alle Niederländer in den Himalaya schicken können, versteht selbst Friedensnobelpreisträger Barack Obama und schwingt sich zum obersten Umweltschützer der USA - und damit der Welt - auf. Bis zum Jahr 2030 soll die USA ihren CO2-Ausstoß um drei Milliarden Tonnen reduzieren, beispielsweise durch das Outsourcen der Kohlekraftwerke nach Kanada und Mexiko. Die Republikaner sprechen bereits von Schwarzseherei und wollen die illegale Auswanderung von gutem, amerikanischen CO2 um jeden Preis verhindern. Wir befürchten hitzige Debatten mit viel heißer Luft, welche die CO2-Produktion der USA noch weiter anheizen werden.

Auf einem anderen Gebiet hat Barack Obama allerdings schon große Fortschritte erzielt: Die NSA, also jener Geheimdienst, der in der Vergangenheit ausschließlich zum Wohle der USA und zum Schutz US-amerikanischer Interessen die gesamte Welt abgehört hat, wird reformiert und in die Schranken gewiesen. Zukünftig darf die NSA nur noch dann die Welt abhören, wenn dies zum Wohle der USA und zum Schutz US-amerikanischer Interessen geschieht. Ansonsten gibt es möglicherweise einen leichten Klaps auf die Finger. Mit einer ähnlichen Entschlossenheit hatte Obama gleich nach seinem Amtsantritt das umstrittene Gefangenenlager Guantanamo geschlossen, NSA-Mitarbeiter sollten sich daher im nächsten Winter warm anziehen, um Erkältungen zu vermeiden. Und der Imagewechsel der NSA vom globalen Spanner zum großen Bruder trägt bereits Früchte: Die Eiszeit zwischen Berlin und Washington ist vorbei, denn Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat erklärt, dass von der "NSA keine Gefahr" ausgehe. Das sieht man ja schon daran, dass der grantige General Keith Alexander durch den schnittigen Admiral Michael S. Rogers ersetzt wurde. Möglicherweise gehört de Maizière zu jenen Leuten, die nichts zu verbergen haben und daher im Freien kacken.

Womit wir den Übergang zum "Eurovision Song Contest" geschafft haben, denn dieser Schei... scheinbar unaufhaltsame Sängerwettstreit wird am morgigen Samstag wieder wertvolle Sendeminuten blockieren. Österreich schickt mit Conchita Wurst einen bärtigen Travestiekünstler ins Rennen und unterstreicht damit einmal mehr, dass es in diesem Wettbewerb keinesfalls um Liedgut geht, sondern ums Auffallen. Der Ausgang des "Eurovision Song Contest" ist jedoch höchstens aus politischer Sicht interessant: Wie viele Punkte wird die Ukraine den Russen geben? Wird Putin noch in der Nacht ins Nachbarland einmarschieren, falls es keinen einzigen gibt? Doch das ist unwahrscheinlich, schließlich zählt die Krim für den europäischen Sängerkrieg immer noch zur Ukraine. Zuweilen würde man der Menschheit durchaus einen kalten Schwall Wasser wünschen - es müssen ja nicht gleich vier Meter sein.
 
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Apple bietet 3,2 Milliarden US-Dollar für "Beats Electronics"

reported by doelf, Freitag der 09.05.2014, 13:12:08
HTC steigt aus, Apple steigt ein. Sollte sich dieses heiße Gerücht bewahrheiten, steht Apple kurz vor der größten Übernahme seiner Firmengeschichte. Zugleich wirkt der taiwanische Smartphone-Hersteller HTC wie ein begossener Pudel, denn er hatte seine letzten Anteile an "Beats Electronics" im September 2013 für lediglich 265 Millionen US-Dollar verkauft.

Beats wurde im Jahr 2008 von Jimmy Iovine und dem Hip-Hop-Produzenten und Rapper Dr. Dre gegründet. Die Firma verkauft hochwertige Kopfhörer und bietet mit "Beats Music" seit Anfang 2014 auch eine Musikflatrate an. Im Jahr 2011 sicherte sich HTC mit 50,1 Prozent die Mehrheit an der Firma und zahlte dafür rund 300 Millionen US-Dollar. Doch seither steht HTC finanziell unter Druck und gab schon ein Jahr später die Hälfte seiner Anteile für 150 Millionen US-Dollar an Beats zurück. Die restlichen Aktien folgten im September 2013 und spülten HTC immerhin 265 Millionen US-Dollar in die Kasse. Zieht man Apples - bisher noch nicht offiziell bestätigtes - Angebot heran, haben diese 25 Prozent jetzt einen Wert von 800 Millionen US-Dollar. Dumm gelaufen!
 
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Sony wird seinen Reader Store am 16. Juni 2014 schließen

reported by doelf, Freitag der 09.05.2014, 12:36:13
Sony kündigt die Schließung seines eBook-Stores als "aufregende Neuigkeit" an, denn die Japaner werden ihre Kunden nicht auf dem Trockenen sitzen lassen, sondern zum Mitbewerber Kobo abschieben. Ihre Bibliothek können die Kunden mitnehmen, sofern die gekauften Bücher auch von Kobo angeboten werden.

Da das nicht für alle Bücher gilt, sollten die Benutzer von Sony-Lesegeräten noch vor dem 16. Juni 2014 eine vollständige Sicherung ihre Sammlung anlegen. Dies erspart den Kunden auch dann Stress, falls beim Umzug zu Kobo etwas schief laufen sollte oder man gar kein Benutzerkonto bei Kobo anlegen möchte. Doch selbst bei erfolgreicher Migration bleiben ein paar ärgerliche Details: Die Wunschlisten werden ebenso wenig übernommen wie Notizen und Markierungen. Kunden die noch Guthaben oder Gutscheine für den Sony Reader Store haben, müssen diese bis zum Stichtag aufbrauchen.

Nach der Schließung des Reader Store wird Sony zunächst ein Update für seine Reader veröffentlichen, mit dem die Geräte auf Kobo umgestellt werden. Zudem sollen alle Kunden personalisierte E-Mails erhalten, über die man seine Bibliothek zu Kobo umziehen kann. Ein genaues Datum nennt Sony nicht, bis Ende Juni 2014 soll der Umzug aber möglich sein.
 
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Intel plant Grafikvirtualisierung mit Iris Pro

reported by doelf, Freitag der 09.05.2014, 11:00:49
Intel will die kommenden Server-Prozessoren der Baureihe Xeon E3-1200 (Codename: Crystal Well) mit seinem leistungsstärksten Grafikkern Iris Pro ausstatten. Damit soll Administratoren jedoch nicht das Spielen ermöglicht werden, vielmehr geht es um Intels "Graphics Virtualization Technology" (GVT).

Dank GVT - bisher sind drei Varianten namens GVT-d, GVT-s und GVT-g geplant - können virtuelle Maschinen auch für Aufgaben wie CAD, 3D-Rendering oder Videobearbeitung genutzt werden. Die möglichen Einsatzgebiete umfassen auch das Streaming von Videos und Spielen sowie die Nutzung von GPGPU-Schnittstellen. Man könnte beispielsweise von einem Smartphone oder Tablet aus auf die virtuelle Maschine zugreifen, um Anwendungen zu nutzen bzw. Demonstrationen auszuführen, für die das mobile Gerät keine ausreichende Leistung bietet. Intels zuständiger Manager Frank Soqui spricht in diesem Zusammenhang von "working from any device, anywhere, anytime, with any data". Die entsprechende Hardware soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.
 
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Tipp: SSD mit 512 GB Speicherplatz für 184,90 Euro

reported by doelf, Donnerstag der 08.05.2014, 11:23:25
Unser Partner Amazon.de hat heute ein echtes Schnäppchen im Angebot: Das Solid-State-Drive Transcend TS512GSSD320 mit 512 GB Speicherkapazität gibt es zum Sonderpreis von 184,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Laut Geizhals.de ist dies aktuell der europaweit günstigste Preis!

Das schlanke SSD baut nur 7 mm hoch und ist damit auch für den Einsatz in den meisten Ultrabooks geeignet. Das Laufwerk bietet einen SATA-Anschluss der dritten Generation mit 6 Gbps und basiert auf dem Controller Sandforce 2281. Laut Amazon.de sind Lese- und Schreibraten von über 500 MB/s möglich. Beim Speicher setzt Transcend auf asynchrone MLC-NAND-Chips. Das Transcend TS512GSSD320 bietet zudem eine 128 Bit starke AES-Verschlüsselung und drei Jahre Garantie (beim Kauf über Amazon.de).

Zum Angebot: Transcend TS512GSSD320 (SSD, 512 GB, SATA III)
 
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Activision Blizzard: "Destiny" wird teuerstes Spiel

reported by doelf, Donnerstag der 08.05.2014, 10:53:43
Activision Blizzard hat anlässlich der Veröffentlichung seiner Geschäftszahlen über das kommende Spiel "Destiny" gesprochen. Dieses soll am 9. September 2014 veröffentlicht werden und die Grundlage für ein Milliarden schweres Franchising-Geschäft bilden. In die Entwicklung und Vermarktung von "Destiny" soll eine halbe Milliarde US-Dollar fließen.


Bobby Kotick, der CEO von Activision Blizzard, hatte diese Zahl erstmals in der vergangenen Woche anlässlich der Milken-Konfernz in Los Angeles genannt. Zunächst blieb allerdings unklar, ob sich Kotick auf die reinen Entwicklungskosten bezieht. Mittlerweile hat ein Sprecher des Unternehmens klargestellt, dass auch Marketing, Verpackung, Infrastruktur, Lizenzabgaben und weitere Kosten in den 500 Millionen US-Dollar enthalten sind. "Destiny" wird ein postapokalyptischer SciFi-Shooter mit ausgeprägten Rollenspielelementen.

Doch zurück zu den aktuellen Geschäftszahlen: Im ersten Quartal 2014 konnte Activision Blizzard seine eigenen Prognosen deutlich übertreffen. Der Umsatz belief sich auf 1,111 Milliarden US-Dollar, erwartet hatte das Unternehmen lediglich 885 Millionen. Den Gewinn je Aktie (GAAP) hatte man mit 0,15 US-Dollar prognostiziert, tatsächlich sind es 0,40 US-Dollar je Aktie geworden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Umsatz zwar um 213 Millionen US-Dollar gesunken, doch der Gewinn je Aktie zeigt sich unverändert.
 
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Erste Benchmarks: Intel Core i7 4790 (Haswell Refresh) mit Intel Z97

reported by doelf, Donnerstag der 08.05.2014, 10:21:32
Unsere Kollegen von TweakTown haben einen Prozessor des Typs Core i7 4790 (Haswell Refresh) und ein dazu passendes Mainboard mit Intels Z97-Chipsatz in die Hände bekommen. Die CPU führt Intel bereits in seiner Preisliste, offiziell vorgestellt wurde sie aber noch nicht. Mainboards mit dem Z97 sollen - zumindest offiziell - noch nicht verkauft werden.

Da TweakTown seitens Intel keinerlei Informationen vorliegen und die getesteten Produkte aus einer anderen Quelle stammen, gibt es vorab nur ein paar Benchmark-Ergebnisse. Auf dem Papier ist der Core i7 4790 nichts anderes als ein Core i7 4770, dessen Takt um 100 MHz angehoben wurde. Die Messwerte belegen dies. Für den Käufer bedeutet "Haswell Refresh" somit ein paar Megahertz mehr zum selben Preis. Das ist ganz nett, mehr aber auch nicht.

Das Thema Übertakten hat Intel vorerst ausgeklammert, denn die K-Prozessoren mit frei wählbarem Multiplikator sollen erst im dritten Quartal 2014 ihre Nachfolger erhalten. Bezüglich der neuen Chipsätze Z97 und H97 ist bisher nur bekannt, dass diese einen M.2-Steckplatz unterstützen werden. Der M.2-Steckplatz ist als Nachfolger für mSATA gedacht und kann Laufwerke der Typen SATA 6 Gbps und SATA Express aufnehmen.

Hier eine Übersicht der von Intel bereits gelisteten "Haswell Refresh"-CPUs für Desktop-Systeme:
  • Core i7-4790 (3,6 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600): 303 US-Dollar
  • Core i7-4790S (3,2 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 303 US-Dollar
  • Core i7-4790T (2,7 bis ?? GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 45 Watt, HD 4xxx): 303 US-Dollar
  • Core i7-4785T (2,2 bis ?? GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx): 303 US-Dollar
  • Core i5-4690 (3,5 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600): 213 US-Dollar
  • Core i5-4690S (3,2 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 213 US-Dollar
  • Core i5-4690T (2,5 bis ?? GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 45 Watt, HD 4xxx): 213 US-Dollar
  • Core i5-4590 (3,3 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600): 192 US-Dollar
  • Core i5-4590S (3,0 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 192 US-Dollar
  • Core i5-4590T (2,0 bis ?? GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx): 192 US-Dollar
  • Core i5-4570S (2,9 bis 3,6 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 192 US-Dollar
  • Core i5-4460 (3,2 bis 3,4 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600): 182 US-Dollar
  • Core i5-4460S (2,9 bis 3,4 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 65 Watt, HD 4600): 182 US-Dollar
  • Core i5-4460T (1,9 bis 2,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4600): 182 US-Dollar
  • Core i3-4360 (3,7 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx): 149 US-Dollar
  • Core i3-4350 (3,6 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx): 138 US-Dollar
  • Core i3-4350T (3,1 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 4 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx): 138 US-Dollar
  • Core i3-4150 (3,5 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 54 Watt, HD 4xxx): 117 US-Dollar
  • Core i3-4150T (3,0 GHz; 2 Kerne, 4 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD 4xxx): 117 US-Dollar
  • Pentium G3450 (3,4 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 86 US-Dollar
  • Pentium G3440 (3,3 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 75 US-Dollar
  • Pentium G3440T (2,8 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD Graphics): 75 US-Dollar
  • Pentium G3240 (3,1 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 64 US-Dollar
  • Pentium G3240T (2,7 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 3 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD Graphics): 64 US-Dollar
  • Celeron G1850 (2,9 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 52 US-Dollar
  • Celeron G1840 (2,8 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 53 Watt, HD Graphics): 42 US-Dollar
  • Celeron G1840T (2,5 GHz; 2 Kerne, 2 Threads, 2 MByte L3-Cache, TDP: 35 Watt, HD Graphics): 42 US-Dollar
Und hier noch die K-Modelle, welche für das dritte Quartal 2014 erwartet werden:
  • Core i7-4790K (3,6 bis 4,0 GHz; 4 Kerne, 8 Threads, 8 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4690K (3,5 bis 3,9 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
  • Core i5-4590K (3,3 bis 3,7 GHz; 4 Kerne, 4 Threads, 6 MByte L3-Cache, TDP: 84 Watt, HD 4600)
 
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iPhone mit iOS 7.1.1: Siri ausgetrickst

reported by doelf, Donnerstag der 08.05.2014, 09:31:51
Selbst wenn das iPhone gesperrt und der Sperrbildschirm per Code geschützt ist, kann man über die freundliche Assistentin Siri Anrufe durchführen. Das ist praktisch und beabsichtigt. Doch was passiert, wenn sich Siri einmal nicht ganz sicher ist, wen man anrufen möchte?


Der Hacker Sherif Hashim hat dies ausprobiert und festgestellt, dass Siri eine Liste der in Frage kommenden Kontakte anzeigt. Dummerweise befindet sich unterhalb dieser Auflistung eine Schaltfläche namens "Other..." ("Andere..."), welche uns direkt zum Adressbuch führt. Hashim hat auf YouTube ein Video veröffentlicht, mit dem er diesen Zugriff unter iOS 7.1.1 demonstriert. Mit Hilfe einer weitere Manipulation soll es sogar möglich sein, die Details jedes Kontakts aufzurufen. Diese lassen sich dann bearbeiten, kopieren, teilen oder mit Mitteilungen und E-Mails beglücken. Im seinem Video beschränkt sich Hashim allerdings auf den normalen Zugriff. Da es seitens Apple noch kein Update gibt, sollte man vorübergehend Siri für den Sperrbildschirm deaktivieren.
Quelle: youtu.be
 
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ARM und x86 - AMD fährt zweigleisig

reported by doelf, Mittwoch der 07.05.2014, 20:30:39
AMDs neue Roadmap für 2015 und 2016 setzt nicht nur auf die x86-Architektur, sondern vor allem auch auf ARM. Einen Schwerpunkt sollen dabei eigene ARM-Kerne mit 64-Bit-Unterstützung bilden, welche für rechenintensive Aufgaben ausgelegt sind. Mit solchen CPUs könnte sich AMD eine gewinnträchtige Nische sichern.

AMDs CEO Rory Read betont, dass AMD der weltweit einzige Hersteller ist, der leistungsstarke x86-, ARM- und Grafikkerne in seinem Sortiment führt. Damit wird das Unternehmen in Zukunft weniger vom schrumpfenden x86-Markt abhängig sein und versetzt sich zudem in die Lage, seinen Kunden eine breite Palette hochspezialisierter Lösungen anbieten zu können. Als Vorgeschmack demonstrierte AMD seinen Opteron A1100 (Codename: "Seattle"), einen 64-Bit-Prozessor auf Basis von bis zu acht Cortex-A57-Kernen, der im zweiten Halbjahr 2014 in den Handel kommen soll. Diese ARM-CPU wird mit Strukturgrößen von 28 nm gefertigt und ist mit bis zu 4 MByte L2- sowie 8 MByte L3-Cache ausgestattet. Ihr Speicher-Controller unterstützt bis zu 128 GByte Arbeitsspeicher, wobei man die Wahl zwischen DDR3 und DDR4 hat.

Während AMD für Seattle auf das bekannte Cortex-A57-Design von ARM zurückgreift, soll ab 2016 ein eigener ARM-Kern verwendet werden. AMD hat die hierzu benötigte Lizenz von ARM erworben und das Projekt auf den Namen "K12" getauft. K12 zielt auf leistungsfähige Server sowie auf Spezialentwicklungen im Kundenauftrag. Solche Speziallösungen kommen beispielsweise in Microsofts Xbox One und Sonys PlayStation 4 zum Einsatz, dort allerdings noch auf x86-Basis.
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Für das kommende Jahr hat AMD sein "Project SkyBridge" angekündigt. Hierbei handelt es sich um pinkompatible APUs mit einer Strukturgröße von 20 nm, die wahlweise mit x86- oder ARM-Kernen ausgestattet sind. Die ARM-Varianten nutzten dabei das Cortex-A57-Design und sind für Einsatzgebiete gedacht, die einen geringen Stromverbrauch erfordern. Für die x86-APUs will AMD den aktuellen 28-nm-Kern "Jaguar+" schrumpfen, die 20-nm-Variante soll "Puma+" heißen. Beide Varianten unterstützten AMDs "Heterogeneous System Architecture" (HSA) und werden mit einem Grafikkern der Generation "Graphics Core Next" (GCN) kombiniert. Dazu kommt ein "Platform Security Processor" (PSP) auf ARM-Basis. Bisher ist unklar, ob es im Rahmen des "Project SkyBridge" auch Wechselsockel geben wird.
Quelle: www.amd.com
 
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Marktanteil: Windows XP auch nach Support-Ende noch weit verbreitet

reported by doelf, Mittwoch der 07.05.2014, 17:44:15
Auch nach dem Support-Ende findet sich Windows XP noch auf 26,29 Prozent der weltweit genutzten Computer. Laut NetMarketShare ist der Marktanteil des Methusalems unter den Betriebssystemen zwischen März und April 2014 nur um 1,4 Prozent gesunken. Zumindest ein paar Anwender flüchteten zu Windows 8.1 oder Windows 7.
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Windows 8.1 konnte seinen Marktanteil auf 5,88 Prozent ausbauen (+0,99%), bleibt damit aber weiter hinter Windows 8.0 mit 6,36 Prozent (-0,05%). Zusammen kommt die achte Windows-Generation auf magere 12,24 Prozent, während sich Windows 7 mit 49,27 Prozent (+0,50%) als klarer Marktführer behaupten kann. Steve Ballmers größter Fehler, von Insidern auch Windows Vista genannt, spielt mit 2,89 Prozent (-0,10%) schon lange keine Rolle mehr.

Der hohe Verbreitungsgrad von Windows XP bleibt somit ein ernstzunehmendes Problem. Doch solange Microsoft Ausnahmen macht und kritische Sicherheitslücken trotz des Support-Endes schließt, werden viele Benutzer erst einmal abwarten.
 
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Neuer Trojaner nimmt Android-Geräte in Geiselhaft

reported by doelf, Mittwoch der 07.05.2014, 16:16:39
Ein neuer Trojaner namens Koler.A nimmt Android-Geräte in Geiselhaft und verlangt die Zahlung einer Strafe in Höhe von 300 US-Dollar. Allerdings nicht aufgrund nachgewiesener Dummheit, sondern wegen des Betrachtens illegaler Pornografie wie dem Sex mit Tieren, Kindern oder Vergewaltigungen. Dazu passend wird der Schädling über zwielichtige Pornoseiten verbreitet.

Der Download des Virus wird beim Aufruf der Seiten automatisch angeworfen, die App gibt sich dabei als Video-Player für den "Premium Zugang" aus. Damit sich der Schädling installieren kann, muss der Benutzer allerdings die Installation von Anwendungen mit unbekannter Herkunft erlauben. Dies ist im Allgemeinen keine gute Idee, denn auf diesem Wege gelangen die meisten Viren auf Mobilgeräte. Kurze Zeit später zeigt Koler.A eine Hinweistafel an und blockiert damit den kompletten Bildschirm. Drückt man die Home-Taste, verschwindet der Hinweis kurzfristig, kehrt nach fünf Sekunden jedoch wieder zurück.

Um der Forderung einen offiziellen Anstrich zu geben, zeigt Koler.A die IP-Adresse sowie den Standort des Beschuldigten an, zudem erfolgt die "Belehrung" in der jeweils passenden Sprache. Die aufgrund des Gesetzesverstoßes verhängte Strafe soll - nicht nachverfolgbar - über Paysafecard oder uKash entrichtet werden. Ein solches Vorgehen ist typisch für Ransomware und sollte sich mittlerweile unter den Benutzern herumgesprochen haben. Neu ist lediglich, dass der Schädling diesmal Android im Visier hat und nicht Windows. Kurioserweise finden sich aber immer noch Opfer, die tatsächlich bezahlen.

Bogdan Botezat von der Sicherheitsfirma Bitdefender hat den Schädling untersucht und konnte ihn auch entfernen. Hierzu drückte er die Home-Taste, öffnete die Anwendungen und zog den Schädling auf die Schaltfläche zum Entfernen von Apps. Da man hierzu nur fünf Sekunden Zeit hat, muss sich Koler.A in der obersten Reihe befinden. Alternativ kann man Android auch neu aufspielen und sich seine Daten und Apps im Anschluss aus einer Sicherung zurückholen. Egal für welches Vorgehen man sich entscheidet: Den Erpressern Geld zu zahlen, ist immer die mit Abstand dümmste Variante!
 
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Google-Führung und NSA-Chef pflegten engen Kontakt

reported by doelf, Mittwoch der 07.05.2014, 14:55:33
Al Jazeera hat E-Mails veröffentlicht, welchen einen engen Kontakt zwischen Googles Geschäftsführern und dem ehemaligen NSA-Chef Keith Alexander belegen. Die E-Mails datieren zwischen Dezember 2011 und Juni 2012. Zum damaligen Zeitpunkt stand Keith Alexander noch an der Spitze des Geheimdienstes und niemand kannte den Namen Edward Snowden.

Die E-Mails deuten auf ein harmonisches Verhältnis zwischen der NSA-Führung und Googles Chefetage in Form von Technikvorstand Sergey Brin und Executive Chairman Eric Schmidt hin. Aus heutiger Sicht ist eine solche Zusammenarbeit höchst verdächtig und schürt Misstrauen in Hinblick auf den lauten Protest, welchen die Firmen aus dem Silicon Valley nach Bekanntwerden der US-amerikanischen Überwachungsprogramme geäußert hatten - denn nicht nur Google pflegte Kontakt zur NSA-Spitze. Wie man den E-Mails entnehmen kann, hatten auch AMD, Apple, Dell, HP, Intel und Microsoft im Rahmen der geheimen Regierungsinitiative "Enduring Security Framework" (ESF) mit der NSA zusammengearbeitet.

Nach Lektüre der E-Mails können wir allerdings keinen neuen Skandal erkennen. Es gehört bekanntermaßen zu den Aufgaben der NSA, die US-amerikanische Infrastruktur vor Angriffen zu sichern und zu diesem Zweck unterhält der Geheimdienst natürlich auch Kontakte zu den Chefetagen der führenden Technologieunternehmen. Wie Keith Alexander in einer E-Mail schreibt, hatte die NSA seit Anfang 2011 mit AMD, Dell, HP und Intel zusammengearbeitet, um einen kritischen Fehler im BIOS von Server-Plattformen zu beseitigen. Seit Anfang 2012 konzentriert sich die NSA auf die Sicherheit mobiler Geräte und baut hierbei auf die Hilfe von Apple, Google und Microsoft. Beides fällt in den Aufgabenbereich des Geheimdienstes und die Kooperation der Industrie bei der Beseitigung von Sicherheitsbedrohungen ist zunächst einmal sinnvoll und keinesfalls verwerflich. Dies gilt umso mehr, wenn man die Maßstäbe der Jahre 2011 und 2012 anlegt.

Im Jahr 2013 hat sich fast alles verändert, denn seither wird die NSA selbst als Bedrohung für die Sicherheit wahrgenommen. Wenn NSA-Experten heutzutage nach Sicherheitslücken suchen, muss man sich fragen, wie viele sie davon für sich behalten und ob in den vorgeschlagenen Lösungen nicht neue Hintertüren lauern. Die von Al Jazeera veröffentlichten E-Mails handeln jedenfalls weder von Hintertüren noch geht es um die massenhafte Überwachung des Internets. Was Googles Geschäftsführer hinter verschlossenen Türen mit Keith Alexander besprochen haben, steht auf einem anderen Blatt. Doch solange keine handfesten Beweise auf dem Tisch liegen, sollte man davon ausgehen, dass die Firmen im Silicon Valley - zumindest vom Ausmaß und der Dreistigkeit der Überwachungsaktivitäten - überrascht worden sind.
 
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Contaxe-Geschäftsführer will sich mit Google-Führung prügeln

reported by doelf, Mittwoch der 07.05.2014, 10:51:35
Die Werbeplattform Contaxe gibt auf und erhebt schwere Vorwürfe gegen Google und den "tiefen Korruptionssumpf in Brüssel". Der Frust sitzt so tief, dass sich Geschäftsführer Matthias Hofmann mit den drei Google-Chefs Larry Page, Eric E. Schmidt und Sergey Brin prügeln möchte. Über einen offenen Brief sucht er Sponsoren für eine solche Veranstaltung.

Folgendes Zitat von Matthias Hofmann sei "durchaus ernst gemeint", kann man in der Mitteilung lesen:
"Ich würde den drei hohen Herren Eric Schmidt, Larry Page und Sergey Brin gerne einmal so richtig aufs Maul hauen"
Laut Hofmann hat "Google mit einer Vielzahl von unfairen, rechtswidrigen Mitteln den Wettbewerb im europäischen Werbemarkt und in vielen anderen Märkten faktisch ausgeschaltet". Der Internetriese arbeite beispielsweise eng mit den US-Geheimdiensten zusammen und forsche im Auftrag des Pentagon in den Bereichen der Robotik und der synthetischen Biologie. Hieraus resultiere eine politische Protektion, die Google schützt und der USA die Möglichkeit gibt, das Internet und seine Nutzer nach Belieben zu manipulieren. Bei uns in Europa soll das US-Unternehmen über zahlreiche Interessenverbände - Lisbon Council, European Centre for International Political Economy (ECIPE), American chamber of Commerce to the European Union (AmCham EU), The European Digital Media Association (EDiMA), European Internet Foundation (EIF) - Einfluss auf die europäische Gesetzgebung nehmen. Konkret bedeutet dies: Wer das meiste Geld investiert, kauft sich seine eigenen Gesetze.

Doch Hofmann nennt auch konkrete Beispiele für wettbewerbswidriges Verhalten: Nach seiner Überzeugung "manipuliert Google die Suchergebnisse nach Belieben im Sinne eigener kommerzieller Interessen". Webseiten, die Werbung von Contaxe geschaltet hatten, "wurden von Google ebenfalls seit Jahren benachteiligt", lautet ein weiterer Vorwurf. Diese Beobachtung können wir aus eigener Erfahrung bestätigen: In jenen Monaten, in denen wir Werbung von Contaxe an prominenter Stelle auf Au-Ja.de platzierten, brach die Zahl der von Google kommenden Besucher spürbar ein und die über Googles AdSense erzielten Werbeeinnahmen gingen um fast ein Drittel zurück. Natürlich taugen solche Schwankungen nicht als rechtskräftige Beweise, doch sie sind zumindest in hohem Maße verdächtig. Weiterhin kritisiert Hofmann, dass Google seine marktbeherrschende Stellung über den Aufbau infrastruktureller Dienste wie Android, Google Chrome und Google DNS weiter ausgebaut hat. Zu den rechtswidrigen Geschäftsmethoden zählt er auch die Quersubventionierung und Bündelung von Diensten sowie die Unterstützung des "fragwürdigen Geschäftsmodells Adblock Plus". Hofmann sieht auch in Googles Steuermoral einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil. Beispielsweise nutze das US-Unternehmen ein Steuervermeidungskonstrukt namens "Double Irish With a Dutch Sandwich", durch das Google auf seine Milliardengewinne nur gut zwei Prozent Steuern zahle.

Contaxe wurde nach eigenen Angaben "ohne Bankkredite oder Venture Capital realisiert". Verbindlichkeiten bestehen demnach nur gegenüber den Werbepartnern mit offenem Guthaben - dazu zählt auch Au-Ja.de. Ob diese ganz oder zumindest teilweise ausgezahlt werden, ist noch offen. Aktuell wird Contaxe bei eBay versteigert, doch noch hat niemand die geforderten 1.100.000 Euro geboten. Zumindest gibt es 245 Beobachter. Sollte der Verkauf scheitern, droht der Werbeplattform die Zerschlagung und Liquidation.
 
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NVIDIA: Quartalszahlen zu früh veröffentlicht

reported by doelf, Mittwoch der 07.05.2014, 09:05:57
NVIDIA hatte gestern überraschend seine Geschäftszahlen für das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2015 veröffentlicht. Eigentlich war dies erst für Donnerstag geplant, doch im Rahmen einer E-Mail-Panne hatten 100 Empfänger die Quartalszahlen bereits gestern erhalten. Daraufhin stellte NVIDIA die Ergebnisse auch offiziell auf seine Internetseite.

Im Jahresvergleich konnte NVIDIA seinen Umsatz um 15,5 Prozent von 954,7 Millionen auf 1.102,8 Millionen US-Dollar steigern, sequentiell verbucht das Unternehmen einen saisonal bedingten Einbruch um 3,6 Prozent (Q4/2014: 1.144,2 Millionen US-Dollar). Der Nettogewinn (GAAP) lag im ersten Vierteljahr bei 136,5 Millionen US-Dollar und damit um beachtliche 75,2 Prozent über dem des letztjährigen Quartals. Im Abschlussquartal des fiskalischen Jahres 2014 hatte NVIDIA 146,9 Millionen US-Dollar verdient. Der Gewinn je Aktie (GAAP) ist sogar um 84,6 Prozent auf 0,24 US-Dollar gestiegen (Q1/2014: 0,13 US-Dollar; Q4/2014: 0,25 US-Dollar).
 
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Opera 21.0.1432.57 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Dienstag der 06.05.2014, 19:09:27
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 21.0.1432.57 aktualisiert. Diese basiert auf der Chromium/Blink-Engine 34 und verwendet Googles neues UI-Framework "Aura", welches diverse Verbesserungen für die Benutzeroberfläche umfasst. Zudem gibt es jetzt eine Netzwerkinstallation.
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Erweiterungen lassen sich neuerdings mit einem einzigen Klick installieren und die Unterstützung für Chromium-Erweiterungen wurde abermals verbessert. Wenn eine Webseite ein ungültiges Zertifikat vorweist, kennzeichnet Opera dies mit einem defekten Schloss links neben der URL. Zudem lässt sich der Browser über die erweiterten Einstellungen so konfigurieren, dass er immer die vollständige URL anzeigt. Und natürlich gibt es auch die üblichen Stabilitätsverbesserungen.

Download:
 
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Firefox 30.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 06.05.2014, 17:44:03
Während die dazugehörigen Versionshinweise weiterhin auf sich warten lassen, liegt nun bereits die zweite Beta-Version des Firefox 30.0 zum Download bereit. Mit dem finalen Firefox 30.0 darf man aber erst ab dem 10. Juni 2014 rechnen. Die Änderungen scheinen sich diesmal in Grenzen zu halten.

Zieht man die Release Notes des Firefox 30.0 Aurora 2 zu Rate, erwarten uns die folgenden Neuerungen: Es kommt Unterstützung für das freie Multimedia-Framework GStreamer 1.0, welches die Entwicklung von Audio- und Video-Anwendungen erleichtert. Unter Mac OS X kann jetzt die gewohnte Tastenkombination Command-E genutzt werden, um markierte Textabschnitte für eine Suche zu verwenden. Zudem wird der Firefox ab der Version 30.0 das Speichern von Passwörtern auch dann anbieten, wenn die automatische Vervollständigung deaktiviert wurde.

Download:
 
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Warsow 1.5 - Mal die Sau rauslassen

reported by doelf, Dienstag der 06.05.2014, 17:30:03
Warsow ist nicht nur eine Gemeinde in Mecklenburg-Vorpommern, sondern auch ein kostenloser und sauschneller Ego-Shooter für Windows, Linux und Mac OS X. Für Windows und Linux gibt es jetzt die neue Version 1.5, welche grafische Verbesserungen und eine breitere Sprachunterstützung bringt.
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Warsow basiert auf einer freien Grafik-Engine qfusion, welche wiederum auf der Quake-2-Engine aufbaut. Die neueste Version von qfusion unterstützt jetzt auch FXAA - eine Kantenglättung, die sich insbesondere für schwächere Grafikchips empfiehlt. Hinzugekommen sind auch "Soft Particle"-Effekte für sanftere Übergänge von gasförmigen Erscheinungen wie Dampf oder Feuer zu festen Gegenständen. Q3A-Shader-Befehle, die bisher vom Prozessor verarbeitet wurden, werden nun den Vertex-Shadern des Grafikchips übergeben. Grafisch aufgepeppt wurden die Maps wdm2 (visuelle Darstellung) und wdm12 (Beleuchtung), bei wbomb6 wurden fehlende Patronen ergänzt.
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Charakteristisch für Warsow ist die futuristische Comic-Optik, die eine optimale Erkennbarkeit der Spieler garantieren soll. Für die Version 1.5 hat Matteo Pignatelli das Modell des Kampfschweins Jason Padpork komplett neu erstellt. Das neue Modell bietet eine bessere Grafikqualität und soll den wahren Charakter der Speckschwarte einfangen. Auch die Bewegungsabläufe wurden überarbeitet, um Anfängern den Einstieg zu erleichtern und erfahrenen Kämpfern mehr Möglichkeiten zu bieten. Warsow 1.5 unterstützt zwölf Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Niederländisch. Weitere Sprachen befinden sich in Vorbereitung.

Download: Warsow 1.5
 
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Kostenlose Spiele: "Blackthorne", "The Lost Vikings" und "Rock N' Roll Racing"

reported by doelf, Dienstag der 06.05.2014, 13:32:27
Die Spieleschmiede Blizzard Entertainment bietet derzeit die drei Klassiker "Blackthorne", "The Lost Vikings" und "Rock N' Roll Racing" zum kostenlosen Download an. Unser Favorit ist dabei ganz klar "The Lost Vikings", ein mit Rätseln gespicktes Jump'n'Run aus dem Jahre 1992.

BildBei Blizzard gibt es die englischsprachige Fassung von "The Lost Vikings" für Windows. Man spielt gleich drei Nordmänner, die von Außerirdischen verschleppt werden. Um nicht als Ausstellungsobjekte zu enden, müssen sie fliehen, wobei ihnen ihre speziellen Talente helfen. "Erik the Swift" kann besonders schnell rennen, "Baleog the Fierce" ist ein entschlossener Kämpfer und "Olaf the Stout" übernimmt mit seinem Schild die Defensivaufgaben. Nur durch die Kombination dieser Fähigkeiten kann man alle drei Wikinger heil durch die gefährlichen Level führen. Das macht auch heutzutage noch Spaß, zumal die Steuerung recht einfach ist. Noch drei hilfreiche Tipps:
  • Die Level-Codes ersetzen das Speichern, daher sollte man diese unbedingt notieren.
  • Wer in der Datei "dosbox.conf" den Wert für "fullscreen" auf "false" ändert, kann auch im Fenster spielen.
  • Zum Beenden des Spiels nutzt man die Tastenkombination Alt+F4.

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Auch "Rock N' Roll Racing" (1993), ein futuristisches Autorennspiel mit Waffen und Rockmusik, wird in der englischen Sprachversion für Windows angeboten. Wir hatten beim Ausprobieren allerdings Probleme mit der Steuerung, da die Pfeiltasten nicht funktionierten. Das dritte Spiel im Bunde ist "Blackthorne" (1994), ein Jump 'n' Run für Windows und Mac OS. "Blackthorne" erinnert an eine Mischung aus "Prince of Persia" und Rambo, denn der Held kämpft hier mit Schusswaffen und Bomben gegen Außerirdische mit dreckiger Lache. Die Kollisionsabfrage bei Schusswaffengebrauch ist allerdings etwas seltsam, denn zuweilen trifft man seine Gegner nicht.

Zum Download bei Battle.net (keine Anmeldung erforderlich)
 
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LibreOffice 4.2.4: Zweiter Release Candidate

reported by doelf, Dienstag der 06.05.2014, 12:19:28
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.2.4 liegt zum Download bereit. Vermutlich werden die Entwickler diese Version schon in Kürze zur finalen Fassung küren, denn die Fertigstellung von LibreOffice 4.2.4 ist für diese Woche geplant.

Während die Entwicklungsschiene 4.1 die beste Stabilität verspricht, bietet 4.2 die neuesten Funktionen. Der Umstieg scheint allerdings sinnvoll, da der Support für LibreOffice 4.1 am 28. Mai 2014 auslaufen wird. Mit dem jetzt freigegebenen zweiten Veröffentlichungskandidaten wurden nochmals vierzehn Fehler, darunter zwei Abstürze, beseitigt. Verglichen mit der stabilen Version 4.2.3 wurden insgesamt 110 Fehler korrigiert.

Download:
 
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Apple vs Samsung: Google ist aus dem Schneider

reported by doelf, Dienstag der 06.05.2014, 12:05:00
Im Rechtsstreit zwischen Apple und Samsung gibt es einen Gewinner: Google. Die Geschworenen im kalifornischen San Jose sehen drei Patentverletzungen durch Samsung sowie eine durch Apple. Die beiden Patente, für die Google die finanzielle Verantwortung übernehmen wollte, wurden hingegen nicht beanstandet.

Am vergangenen Freitag hatten die Geschworenen ihre Entscheidung verkündet, doch erst gestern wurden ihre Berechnungen auf den Tisch gelegt. Demnach soll Samsung für die Verletzung von drei Patenten insgesamt 119,6 Millionen US-Dollar an Apple zahlen:
  • U.S. Patent No. 5,946,647 ("quick-links"): alle Geräte betroffen
  • U.S. Patent No. 8,046,721 ("slide-to-unlock"): einige Geräte betroffen
  • U.S. Patent No. 8,074,172 ("auto-complete"): fast alle Geräte betroffen
  • U.S. Patent No. 6,847,959 ("universal search"): nicht verletzt
  • U.S. Patent No. 7,761,414 ("background synchronization"): nicht verletzt
Google hatte die Verantwortung für die Patente 6,847,959 und 7,761,414 übernommen und wollte für die hieraus resultierenden Kosten aufkommen. Das ist nun nicht erforderlich, denn die Geschworenen haben mit diesen beiden Patenten keine Probleme. Dafür befanden sie, dass Apple ein Patent von Samsung verletzt hat. Die Geschworenen gehen allerdings von einer unabsichtlichen Verletzung aus, so dass der daraus resultierende Schadensersatz mit 158.400 US-Dollar ziemlich gering ausfällt.

Auf den ersten Blick sieht es nach einer weiteren Niederlage für Samsung aus, doch die Entscheidung der Geschworenen ist tatsächlich auch ein Dämpfer für Apple. Aus Cupertino hatte man von Samsung Lizenzzahlungen in Höhe von 40 US-Dollar pro Gerät verlangt und auf eine weitere Milliarden-Strafe gehofft. Diese bleibt jetzt aus, auch wenn Richterin Lucy H. Koh den Entscheidungsprozess der Geschworenen zunächst noch prüfen muss. Nun muss man abwarten, ob Apple das endgültige Urteil anfechten wird.
Quelle: recode.net
 
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Markenstreit: iSwatch vs iWatch

reported by doelf, Dienstag der 06.05.2014, 11:13:21
Seit Dezember 2012 versucht Apple in vielen Ländern, die Marke iWatch zu registrieren, doch ob die zukünftige Smartwatch aus Cupertino tatsächlich diesen Namen tragen wird, ist noch völlig offen. Der schweizerische Uhrenhersteller Swatch nutzt nämlich schon seit einigen Jahren die Marke iSwatch für seine Digitaluhren und will diese gegen den Neuling verteidigen.

Schon seit 2007 verhindert Swatch die Eintragung der Marke iWatch durch die New Yorker Firma M. Z. Berger. Dieser Rechtsstreit ist zwar noch nicht endgültig entschieden, doch bisher haben die Schweizer das Oberwasser. Im Sommer 2013 wurde bekannt, dass auch Apple um die Marke iWatch kämpft und entsprechende Anträge in Japan, Mexiko, Taiwan und der Türkei gestellt hat. Den Anfang hatte die Firma allerdings schon ein gutes halbes Jahr früher in Jamaika gemacht. Swatch will eine iWatch jedenfalls verhindern und so droht nun ein jahrelanger Rechtsstreit.

Da der Markenschutz auch in unserer globalisierten Welt immer noch Ländersache ist, kommt es in erster Linie darauf an, wer sich die Kernmärkte sichern kann. Sollte sich dabei kein klarer Gewinner ergeben, bleiben Apple nur zwei Optionen: Einen anderen Namen wählen oder iWatch von Swatch freikaufen. Verzögerungen bei der Markteinführung oder gar Verkaufsverbote wird man in Cupertino wohl kaum riskieren. Aus strategischer Sicht wäre es jedenfalls klüger gewesen, wenn sich Apple gleich zu Anfang Swatch als Partner für sein Smartwatch-Projekt an Bord geholt hätte.
Quelle: www.watson.ch
 
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AMD entfernt Chipsatz-Treiber aus Catalyst 14.4 WHQL

reported by doelf, Montag der 05.05.2014, 22:44:53
AMD hatte seine Chipsatztreiber in den Catalyst 14.4 WHQL für Windows 8.1, 8 und 7 integriert und damit nicht nur die Treiberpakete deutlich vergrößert, sondern auch einen ärgerlichen Fehler eingebaut: Laut heise.de verhindert der Treiber den Systemstart auf einigen Systemen mit AMDs Southbridges SB700, SB710 und SB750.

Seitens AMD gibt es hierzu noch keine Bestätigung, doch die Treiberpakete wurden inzwischen überarbeitet und die Chipsatzkomponente wieder entfernt. Leider weist AMD nicht auf diese Maßnahme hin und hat weder die Versionsnummer noch das Veröffentlichungsdatum geändert. Zudem werden die Chipsatztreiber in unveränderter Form weiterhin separat zum Download angeboten. Da wir die Zusammenfassung von Grafik- und Chipsatztreibern sowieso recht unglücklich finden, haben wir unseren Download-Server aktualisiert und bieten jetzt wieder sortenreine Grafiktreiber an.

Download:Hinweis: Das Treiberpaket für Windows XP 32/64 Bit wurde nicht aktualisiert, da es nie einen Chipsatztreiber umfasste.
 
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SeaMonkey 2.26 schließt Sicherheitslücken und verzichtet auf Australis

reported by doelf, Montag der 05.05.2014, 20:15:15
Die Web-Suite SeaMonkey wurde auf die Version 2.26 aktualisiert, welche zwölf Schwachstellen beseitigt. Jeweils fünf der Sicherheitslücken sind kritischer bzw. hochgefährlicher Natur, die übrigen beiden wurden als mittelschweres Risiko eingestuft. Obwohl SeaMonkey 2.26 eng mit dem Firefox 29.0 verwandt ist, verzichten die Entwickler auf das neue Australis-Design.

Beim SeaMonkey 2.26 ist die finale Fassung der Gamepad-API mit an Bord und standardmäßig aktiviert, gleiches gilt für die ECMAScript-Internationalisierungs-API. Auch SharedWorker werden neuerdings im Lieferzustand genutzt und CSS3-Variablen wurden implementiert. Beim "box-sizing" wurde der Prefix "-moz-" entfernt und für den Input-Tag wurden die zusätzlichen Typen "number" und "color" implementiert. Aus Sicherheitsgründen können sich Webseiten die lokal installierten Plug-ins nicht mehr auflisten lassen.

Während die bisher genannten Neuerungen schon vom Firefox 29.0 her bekannt sind, betreffen zwei weitere Änderungen ausschließlich den SeaMonkey: Eine neue Option ermöglicht es, das Abschneiden von Signaturen zu unterbinden, um ein versehentliches Löschen von Inhalten zu vermeiden. Die zweite Option bietet dem Benutzer die Möglichkeit, das Trennzeichen für weitergeleitete Nachrichten frei zu konfigurieren.

Download:
 
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XBMC 13.0 ("Gotham") ist fertig

reported by doelf, Montag der 05.05.2014, 19:33:01
XBMC ist eine frei erhältliche, unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi, deren Version 13.0 zahlreiche Verbesserungen wie etwa die 3D-Wiedergabe und eine optimierte Audio-Verarbeitung bringt. Die Entwickler versprechen zudem deutliche Leistungsgewinne, insbesondere für schwächere ARM-Plattformen wie den Raspberry Pi.

Hier die wichtigsten Neuerungen in der Übersicht:
  • Hardware-Decoding für Android 4.0 und höher auf x86 und ARM (funktioniert ab Beta 3 auch mit Exynos).
  • Deutliche Leistungssteigerungen für ARM-Architekturen (Raspberry Pi und Android).
  • Verbesserte Touch-Bedienung, beispielsweise während der Wiedergabe von Videos sowie Wischgesten für die Navigation.
  • Stereoskopisches 3D-Rendering für die Formate SBS, TAB, Anaglyph und Interlaced. 3D Blu-rays werden leider noch nicht unterstützt und für Full SBS/TAB gibt es keine Hardware-Beschleunigung.
  • Bessere UPnP-Kommunikation mit weiteren XBMC-Installationen und anderen Geräten (funktional mit Apples Airplay und Googles Cast vergleichbar).
  • Die überarbeitete Audio-Engine ist schneller, stabiler und klingt besser. Stereo-Upmix zu 5.1-Raumklang inklusive digitaler Ausgabe möglich.
  • Die Einstellungen wurden in drei Schwierigkeitsgrade - Anfänger, Standard und Experte - unterteilt. Zu jedem Unterpunkt gibt es eine Beschreibung und alle Einstellungen lassen sich auf die Standardkonfiguration zurücksetzen.
  • Diverse Fehlerbereinigungen bei der Videoaufzeichnung (PVR), verbesserte Suche nach Untertiteln und erweiterte Möglichkeiten zur Fernbedienung.
  • FFMPEG, das XBMC zur Wiedergabe von Audio- und Videodateien nutzt, wurde auf die Version 1.2 aktualisiert.
Windows XP wird nicht mehr unterstützt. Wer seinen Rechner lediglich als Media-Center nutzt, sollte daher auf OpenELEC oder XBMCbuntu umsteigen. Beides sind auf Linux basierende Betriebssysteme, die XBMC 13.0 bereits enthalten.

Download: XBMC 13.0 "Gotham"
Quelle: xbmc.org
 
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CSS- und SQL-Schwachstellen auf der NSA Homepage

reported by doelf, Sonntag der 04.05.2014, 20:34:41
Selbst die mächtige "National Security Agency" (NSA), die so gerne andere mit Hilfe von Sicherheitslücken ausspioniert, ist nicht vor Schwachstellen gefeit. So fand der Sicherheitsexperte Matthias Ungethüm aus dem sächsischen Geringswalde eine CSS- und eine SQL-Injection-Schwachstelle auf der Internetseite des Geheimdienstes.

BildAufgrund unzureichender Prüfungen konnte Ungethüm der NSA-Webseite eigene Inhalte unterschieben und auch auf die Datenbank des Webservers zugreifen. Das Cross-Site-Scripting verändert zwar nicht die Daten auf dem Webserver der NSA, doch man kann eigene Inhalte über eine speziell konstruierte URL in die Seite integrieren und diesen Link dann an potentielle Opfer verschicken. Ein praktisches Beispiel: Per Mail bitte die NSA Bundeskanzlerin Angela Merkel, kürzlich mitgeschnittene Telefonate zu verifizieren. Merkel sieht die URL zum Server der NSA und hält diese fälschlicherweise für vertrauenswürdig. Sie klickt und schon hat sie sich einen Virus des KGB eingefangen. Damit wäre die Ukraine dann so gut wie russisch.

Über die zweite Schwachstelle, eine SQL-Injection, ist wenig bekannt. Über solche Schwachstellen lassen sich Inhalte der Datenbank abgreifen und im Ernstfall können sich hierunter auch Benutzerzugänge inklusive der Passwörter befinden. Diese eröffnen dann möglicherweise den Zugriff auf den Webserver selbst oder auch auf andere Systeme der NSA. Matthias Ungethüm hat der NSA beide Schwachstellen gemeldet und sie wurden zwischenzeitlich behoben. So viel Fair Play hat der Geheimdienst eigentlich nicht verdient, denn er selbst behält sich vor, die von ihm entdeckten Schwachstellen für sich zu behalten - natürlich nur zum Wohle der USA (und zum Schaden aller anderen).
Quelle: www.mdr.de
 
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HP und Foxconn gründen Joint-Venture für Cloud-Server

reported by doelf, Sonntag der 04.05.2014, 18:00:27
Wie DigiTimes berichtet, haben der Auftragsfertiger Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) und der Computerhersteller Hewlett-Packard (HP) ein neues Joint-Venture gegründet, welches Cloud-Server produziert und zugleich auch die passenden Dienstleistungen anbietet.

Foxconn soll die Entwicklung und die Produktion der Cloud-Server übernehmen, während HP seine Erfahrung im Cloud-Geschäft und die dazugehörigen Dienstleistungen beisteuern wird. Die beiden Firmen hoffen, durch die Kombination ihrer Kompetenzen besonders attraktive Komplettlösungen anbieten zu können, die Hardware, Lieferung, Betrieb, Wartung und Service umfassen. HPs CEO Meg Whitman und Foxconns Präsident Terry Guo haben bereits ihre Unterschrift unter den Partnerschaftsvertrag gesetzt, welcher am 1. Mai 2014 in Kraft trat. Details hierzu nannten die beiden Firmen aber nicht.
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 04.05.2014, 17:28:01
An diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die seit unserer letzten Übersicht 80 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Das Angebot reicht von klassischen Mikrofonen über Tablets und SSDs bis hin zu Gehäusen, Netzteilen und auf Kopfschüsse optimierte Gaming-Mäuse.

allround-pc.com:ht4u.net:hardwareluxx.de:hardware-mag.de:
  • Sapphire Radeon R9 290 Tri-X OC Review: Aktuell ist die Radeon R9 290X auf Basis der 28 nm Hawaii-GPU das Single-GPU-Flaggschiff der "Volcanic Islands"-Generation von Entwickler AMD. Leistungsmäßig direkt darunter angesiedelt ist R9 290, die auf die gleiche GPU setzt und nur minimale Veränderungen beinhaltet. Den Rotstift hat AMD bei der Anzahl der Shader und der maximal erreichbaren Taktung angesetzt, so dass die weiteren technischen Eckdaten vollständig übereinstimmen. In Sachen 3D-Performance tritt die R9 290 damit in direkte Konkurrenz zur Nvidia GeForce GTX 780 - preislich liegen die Karten etwas unterhalb der Nvidia-Probanden...
ocaholic.ch:ocinside.de:pcmasters.de:
  • Fractal Design Node 605 im Test: Gerade im HTPC-Bereich dominierte zuletzt der ITX-Formfaktor, mit dem sich mittlerweile, praktisch ohne Leistungseinbußen, eine Menge Platz einsparen lässt. Doch es gibt sie noch, die klassischen Desktop-Gehäuse für ATX-Mainboards. Mit dem Fractal Design Node 605 haben wir heute einen entsprechenden Vertreter im Test, der nicht nur einen hohen Qualitätsanspruch an sich selbst richtet, sondern auch mit dem für Fractal Design üblichen hohen Nutzwert überzeugen möchte. Ob dies gelingt, werden wir im folgenden Review für Euch ermitteln...
  • Super Mario Kart für Wii U Virtual Console im Kurztest
  • Lian Li PC-A51B PC-Gehäuse im Test
pc-experience.de:
  • RaiJintek Nemesis Doppel-Tower CPU-Kühler: Nach unserem RaiJintek Pallas Test müssen wir vermutlich niemandem mehr erklären, wer oder was die Firma RaiJintek darstellt. Insofern können wir uns diesen Historien-Schwenk diesmal sparen und gleich zur Sache kommen, denn der aktuelle RaiJintek Nemesis CPU-Kühler schickt sich an, die High End Doppeltower Kühler auf dem Markt gleich in doppelter Hinsicht zu ärgern. Einerseits leistungstechnisch und andererseits vom Preis-Leistungsverhältnis aus betrachtet...
pc-max.de:planet3dnow.de:
  • mITX-Gehäuse: SilverStone DS380: Vor einigen Wochen haben wir uns mit dem SilverStone Milo ML06 als kompaktes HTPC-Gehäuse auseinandergesetzt. Seit kurzem bietet der Hersteller aber auch ein Modell abseits der Normalität an. Das DS380 - DS steht für Drive Storage - könnte als Basis für einen Homeserver dienen und dabei bis zu acht 2,5"- oder 3,5"-Festplatten aufnehmen. Trotzdem lässt sich bei Verzicht auf einen Festplattenschacht auch eine längere Erweiterungskarte nutzen...
  • mITX-Gehäuse: Corsair Obsidian 250D
  • CPU-Kühler: Scythe Iori & Kotetsu
technic3d.com:
  • CM Storm Trigger Z: Cooler Master ist mit seinem Gaming-Label CM Storm äußerst aktiv im Bereich mechanischer Tastaturen. Mit seiner Trigger-Serie will man alles das bieten was Gamer brauchen, so auch mit der Trigger Z, die mit programmierbaren Makro-Tasten und Beleuchtung für das gewisse Etwas sorgen soll. Im folgenden Test schauen wir uns die mechanische Tastatur für Gamer genauer an...
  • AMD A10-7850K Kaveri APU im Test
  • Cooler Master Silencio 652S Gehäuse
tobitech.de:
  • Telefunken ELA M 251E: Das Telefunken ELA M 251E zählt mit dem C12, dem U47, sowie dem Neumann M49 zu den begehrtesten Mikrofonen überhaupt. Originale aus den 60er Jahren sind so gut wie nicht mehr zu bekommen, da sie längst bei Liebhabern dieser Vintage-Mikrofone verschwunden sind und selbst wenn, müsste man mit einem Preis zwischen 20000-30000 Euro rechnen. Dazu kommt, dass man damit höchstwahrscheinlich eine Baustelle erwirbt, mit Teilen denen die letzten 50 Jahre nicht gut getan haben. Gerade Kapseln aus dieser Zeit weisen kleine Risse auf und fangen an zu oxidieren...
  • Neumann KM 184 Stereoset
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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Arbeitsspeicher: Weitere Engpässe befürchtet

reported by doelf, Freitag der 02.05.2014, 18:12:15
Aus Industriekreisen ist zu vernehmen, dass Micron seine DRAM-Preise abermals angehoben hat. Als Grund werden weitere Lieferengpässe genannt, denn die beiden südkoreanischen Marktführer Samsung und SK Hynix haben weiterhin mit Problemen zu kämpfen.

Bei SK Hynix ist es nach wie vor das Werk im chinesischen Wuxi, welches im September 2013 durch ein Feuer beschädigt wurde. SK Hynix musste mehrere Maschinen ersetzen, doch noch läuft nicht alles rund. Samsung hadert indes mit einer geringen Ausbeute bei der Umstellung seiner DRAM-Produktion auf 25-nm-Strukturen. Angeblich soll Samsung derzeit nicht in der Lage sein, seinen Kunden aus der PC-Branche die bestellten Mengen liefern zu können. An der taiwanischen Speicherbörse entwickelten sich die Kurse in dieser Woche uneinheitlich. Während die 2Gb-Chips, deren Preise Ende April 2014 deutlich gestiegen waren, heute etwas günstiger gehandelt wurden, zogen die Kurse für 4Gb-Chips leicht an.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von heute im Vergleich zum Freitag der letzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 3,963 US-Dollar (+2,96%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 3,810 US-Dollar (+1,60%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,145 US-Dollar (-1,88%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,238 US-Dollar (-3,53%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,933 US-Dollar (+0,36%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Firefox 30.0 Beta 1 und 31.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Freitag der 02.05.2014, 17:35:01
Für alle, denen aktuell bereits zu alt ist, bieten wir den Internetbrowser Firefox in den Versionen 30.0 Beta 1 und 31.0 Aurora 2 zum Download an. Den finalen Firefox 30.0 darf man ab dem 10. Juni 2014 erwarten und mit der Fertigstellung der Version 31.0 ist Mitte Juli 2014 zu rechnen.

Bisher gibt es noch keine neuen Versionshinweise, weshalb wir nur die Release Notes des Firefox 30.0 Aurora 2 zu Rate ziehen können. Diese versprechen Unterstützung für das freie Multimedia-Framework GStreamer 1.0, welches die Entwicklung von Audio- und Video-Anwendungen erleichtert. Unter Mac OS X kann jetzt die gewohnte Tastenkombination Command-E genutzt werden, um markierte Textabschnitte für eine Suche zu verwenden. Zudem wird der Firefox ab der Version 30.0 das Speichern von Passwörtern auch dann anbieten, wenn die automatische Vervollständigung deaktiviert wurde.

Download:
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Microsoft schließt kritische 0-Day-Lücke - auch für XP!

reported by doelf, Freitag der 02.05.2014, 10:17:26
Microsoft hat die am vergangenen Samstag gemeldete 0-Day-Lücke im Internet Explorer der Versionen 6, 7, 8, 9, 10 und 11 geschlossen. Überraschenderweise gibt es sogar einen Patch für Windows XP. Da die kritische Sicherheitslücke bereits seit mindestens einer Woche aktiv angegriffen wird, sollte man das Update schnellstmöglich einspielen.

Dass Microsoft auch ein Sicherheits-Update für Windows XP entwickeln wird, stand außer Frage. Schließlich gibt es nicht wenige zahlende Kunden, die für die weitere Nutzung von Windows XP tief in ihre Tasche (oder den Steuertopf) greifen. Zudem läuft der Support für Windows Server 2003 noch bis zum 14. Juli 2015 und die Patches sind zumeist identisch. Die Bereitstellung des Updates für alle Benutzer ist jedoch eine faustdicke Überraschung und soll laut Microsoft auch die Ausnahme bleiben. Lassen wir uns überraschen!

Zum Hintergrund der Schwachstelle: Mit Hilfe speziell gestalteter Webseiten wird der Internet Explorer dazu gebracht, auf ein Objekt im Arbeitsspeicher zuzugreifen, das entweder schon gelöscht oder aber nicht richtig angelegt wurde. Das Resultat ist eine gezielte Manipulation von Speicherinhalten, welche die Angreifer zum Einschleusen von Schadcode nutzen. Die Sicherheitsexperten von FireEye entdeckten die erste Angriffswelle vor einer Woche, sie zielt auf den Internet Explorer der Versionen 9, 10 und 11. Die Angreifer benutzen eine Flash-Datei sowie Javascript und umgehen sowohl ASLR als auch DEP. Das Deaktivieren von Flash oder Active Scripting hebelt den Angriff ebenso aus wie das "Enhanced Mitigation Experience Toolkit" (EMET) und der "Erweiterte geschützte Modus", welcher sich ab dem Internet Explorer 10 aktivieren lässt.
 
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LibreOffice 4.1.6 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 01.05.2014, 21:45:02
LibreOffice 4.1.6, das letzte Update der Entwicklungsschiene 4.1, deren Support am 28. Mai 2014 auslaufen wird, liegt zum Download bereit. Während die Entwicklungsschiene 4.1 die beste Stabilität verspricht, bietet 4.2 die neuesten Funktionen.

Das finale LibreOffice 4.1.6 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits installiert hat, muss die Installationspakete nicht nochmals herunterladen. Seit LibreOffice 4.1.5 wurden 84 Fehler behoben, darunter auch 13 Abstürze.

Download:
 
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OpenBSD 5.5 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 01.05.2014, 20:41:13
Das als extrem sicher geltende Unix-Derivat OpenBSD liegt seit heute in der Version 5.5 zum Download bereit. OpenBSD unterstützt etliche Plattformen, fertige Pakete gibt es für 14 Architekturen von Alpha über AMD64 und ARM bis PowerPC, SPARC64 und VAX.

OpenBSD hat time_t für alle Plattformen in 64 Bit umgesetzt, so dass der 19. Januar 2038 keine Limitierung mehr darstellt. Das Betriebssystem und alle offiziellen Pakete wurden mit Signify kryptografisch signiert. Die Installation nicht signierter Pakete ist zwar weiterhin möglich, wird aber nicht empfohlen. Für die PC-Architekturen i386 und AMD64 gibt es jetzt Image-Dateien, mit denen man das Betriebssystem von einem USB-Stick aus installieren kann. Es gibt haufenweise neue Treiber, beispielsweise für AMDs Radeon GPUs und Intels Prozessoren der Haswell-Generation sowie für die zugehörigen Chipsätze der 8er-Serie. Selbst Microsofts XBox-360-Controller wird neuerdings unterstützt. Der hauseigene Mail-Server OpenSMTPD ist in der neuen Version 5.4.2 enthalten, welche umfangreiche Neuerungen bringt.

OpenBSD 5.5 umfasst die Benutzeroberflächen GNOME 3.10.2, KDE 3.5.10 und 4.11.5 sowie Xfce 4.10. Mit an Bord sind darüber hinaus MySQL 5.1.73, PostgreSQL 9.3.2, Postfix 2.11.0, OpenLDAP 2.3.43 und 2.4.38, Firefox 24.3 und 26.0, Thunderbird 24.3.0, GHC 7.6.3, LibreOffice 4.1.4.2, Emacs 21.4 und 24.3, Vim 7.4.135, PHP 5.3.28 und 5.4.24, Python 2.7.6 und 3.3.2, Ruby 1.8.7.374, 1.9.3.484, 2.0.0.353 und 2.1.0, Tcl/Tk 8.5.15 und 8.6.1, JDK 1.6.0.32 und 1.7.0.21, Mono 2.10.9, Chromium 32.0.1700.102, Groff 1.22.2, Go 1.2, GCC 4.6.4 und 4.8.2, LLVM/Clang 3.3 sowie Node.js 0.10.24.

Download: OpenBSD 5.5
 
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Ein persönlicher Kommentar zum Firefox 29

reported by doelf, Donnerstag der 01.05.2014, 19:56:03
Erst hat Microsoft Windows 8 mit Kacheln gepflastert und jetzt setzt uns Mozilla mit "Australis" einen komplett überarbeiteten Firefox vor. Es hat sich bereits eine Welle des Protests formiert, die durch das Internet rollt. Das liegt aber in erster Linie daran, dass Kritiker laut schreien während zufriedene Nutzer schweigend genießen.
Bild

Ich persönlich bin ein zufriedener Nutzer. Als ich den Firefox 29.0 am Montag installierte, war der erste Eindruck durchwachsen: "Australis" sieht zwar hübsch aus, doch dem Firefox geht ein Teil seiner Eigenständigkeit verloren und man muss sich umgewöhnen. Das Umgewöhnen gelingt - sofern man will - sehr schnell und es ist eine wahre Freude, wie leicht man die neue Benutzeroberfläche an seine eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Und im Gegensatz zu Windows 8 bleibt die Bedienung logisch, nachvollziehbar und folgt weiterhin dem bekannten Konzept.

Es ist empfehlenswert, die angebotene "Tour durch Firefox" zu machen. Die meisten Gegner des neuen Designs haben dieses Angebot vermutlich weggeklickt, was ich den Entwicklern gegenüber als unfair erachte. Der Firefox ist ein großartiges Stück Software und er kostet keinen Cent. Noch wichtiger ist jedoch der Umstand, dass der Firefox von einer unabhängigen Stiftung kommt und nicht von einem der großen kommerziellen Datensammler wie Apple, Google oder Microsoft. Und damit der Firefox auch zukünftig mit den Produkten der Branchengrößen mithalten kann, sind ab und zu ein paar Änderungen erforderlich. Sogar im Bereich der Bedienung!

Für alle, die sich partout nicht mit "Australis" abfinden wollen, bietet Mozilla sogar die Möglichkeit, das alte Design zurückzuholen. Hierfür muss lediglich das Add-on "Classic Theme Restorer" installiert werden. Dazu noch ein paar kleine Anpassungen und der neue Firefox sieht wieder alt aus. Doch selbst das scheint einigen Schreihälsen nicht zu reichen, sie verlangen die Rückkehr zur alten Benutzeroberfläche - und selbst das ist beim Firefox möglich: Man nehme sich den Quellcode und ein paar Gleichgesinnte und schon kann man aus erster Hand die Erfahrung machen, wie viel Arbeit in einem solchen Projekt steckt ;-)
 
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Apple iWatch: Vorserienproduktion offenbar angelaufen

reported by doelf, Donnerstag der 01.05.2014, 19:09:41
Wie die China Times berichtet, ist die Produktion von Apples iWatch angelaufen. Bisher ist die Fertigung auf geringe Stückzahlen begrenzt, was auf eine Vorserienfertigung hindeutet. Apple verzichtet zu Gunsten kompakter Abmessungen auf traditionelle Platinen und setzt stattdessen auf ein System-in-Package (SiP).

Bei SiP werden die unterschiedlichen Chips und Bauteile in einem einzigen Paket zusammengefasst, im Falle der iWatch sollen hierzu neben der CPU auch ein WiFi-Chip und ein Fingerabdrucksensor gehören. Abgesehen von der Platzersparnis kann SiP auch höhere Taktraten und einen geringeren Stromverbrauch ermöglichen, im Gegenzug steigen allerdings die Fertigungskosten. Nach Angaben der China Times werden die Firmen Jing Shuo (70-80%) und Southern Electric (20-30%) die SiP-Substrate liefern, das SiP-Packaging und die Fertigung der Module übernimmt der Halbleiterspezialist ASE (Advanced Semiconductor Engineering). Da Apple die Produktion im zweiten Halbjahr 2014 deutlich hochfahren will, dürften die Uhren im vierten Quartal in den Handel kommen.
 
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Gamesload und Musicload sind verkauft

reported by doelf, Donnerstag der 01.05.2014, 18:00:31
Die Deutsche Telekom AG hat nun doch noch einen Käufer gefunden, der die Marken Gamesload und Musicload weiterführen will. Anfang April hatte das Bonner Unternehmen angekündigt, den Handel auf beiden Online-Verkaufsplattformen zum 28. Mai 2014 einzustellen und diese in absehbarer Zeit komplett zu schließen.

Nun hat die Dixero Media GmbH, offenbar eine Tochter der schweizerischen Dixero International SA, die Marken Musicload und Gamesload gekauft und will bereits im Juni mit einem frischen Angebot starten. Zunächst wird Dixero ein "runderneuertes Musicload" als Download-Service anbieten und später soll auch ein Streaming-Dienst folgen. Die Plattform soll auch neue Funktionen bieten, darunter ein Empfehlungssystem, und schnellstmöglich für Mobilgeräte verfügbar sein.

Für die Kunden von Gamesload und Musicload stellt sich nun die Frage, was mit ihren Daten und ihren Inhalten geschieht. Wir interpretieren die offizielle Pressemitteilung dahin, dass sich Dixero nur die Markenrechte gesichert hat und nicht etwa die von der Telekom betriebenen Verkaufsplattformen übernimmt. Dazu passt, dass die Kunden auf den Webseiten von Gamesload und Musicload weiterhin auf die bevorstehende Schließung hingewiesen werden. Man sollte daher unbedingt seine Inhalte herunterzuladen und sichern. Zudem empfiehlt es sich, Gutscheine der beiden Plattformen bis zum 28. Mai 2014 einlösen.
 
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