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News-Archiv: Mai 2015

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CDBurnerXP 4.5.5.5642 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Sonntag der 31.05.2015, 20:14:18
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8 und 8.1 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die heute veröffentlichte Version 4.5.5.5642 ermöglicht die manuelle Konfiguration der Lücken zwischen Audio-Tracks.

Normalerweise verzichtet man auf diese Pausen oder setzt sie auf zwei Sekunden. Während sich zwei Sekunden bei Zusammenstellungen bewährt haben, wird die lückenlose Variante für Live-Aufnahmen und klassische Musik genutzt. Bei CDBurnerXP kann man die Lücken nun auch manuell definieren, wobei sich die Pregap am Anfang des jeweiligen Tracks befindet und die Postgab an dessen Ende.

Weiterhin wurde die Installationsroutine überarbeitet, da diese ältere Versionen nicht immer korrekt aktualisiert hatte. Die Dialoge zum Kopieren von CDs und zur Verarbeitung von Video-DVDs wurden für Sprachen, die von rechts nach links geschrieben werden, angepasst. Auch Probleme mit fehlenden Textteilen im Startdialog wurden für diese Sprachen korrigiert.

Download: CDBurnerXP 4.5.5.5642 - 5,38 MByte
 
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BOINC @ Au-Ja nimmt Kurs auf 1,9 Milliarden Credits

reported by doelf, Sonntag der 31.05.2015, 19:49:55
Die Mitglieder unseres BOINC-Teams nähern sich der Marke von 1,9 Milliarden Credits: Aktuell stehen 1.898.515.753,85 Credits auf dem Team-Konto, so dass wir diesen Meilenstein noch in dieser Nacht erreichen werden. Das nächste Ziel heißt dann 2,0 Milliarden und für dieses könnte unser Team noch etwas Hilfe gebrauchen!

www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden. Unser Team belegt in der Deutschlandwertung derzeit den 14. Platz und findet sich international auf Rang 149.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • FreeHAL@home ist ein quelloffenes, lernfähiges Dialogprogramm, für das große semantische Netze geparst und konvertiert werden. Wahlweise kann man diese Aufgabe mit hoher oder geringer CPU-Last ausführen.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Windows 10 Insider Preview Build 10130 für PCs

reported by doelf, Samstag der 30.05.2015, 17:51:04
Microsoft hat eine weitere Ausgabe der Windows 10 Insider Preview für PCs veröffentlicht. Der neue Build 10130 wird seit gestern jenen Benutzern, die sich für die schnellen Updates (Fast Ring) entschieden haben, angeboten. Auch für den langsamen Update-Zyklus (Slow Ring) könnte der Build 10130 geeignet sein - der Build 10122 ist dies nicht und wird daher auch zukünftig nicht an den Slow Ring verteilt.

Probleme hat der Build 10130 noch mit kabellosen Netzwerken. Sollte die Wi-Fi-Verbindung fehlschlagen, kann ein Neustart des Rechners helfen. Aufgrund eines Speicherfehlers neigt die Mail-App zu Abstürzen und neue Mails werden im Hintergrund nicht immer geladen. Microsoft will dieses Problem in Kürze mit einem Update beheben. Ein weiterer Flicken soll dafür sorgen, dass sich die Flyouts der Task-Leiste zuverlässig öffnen. Bei zahlreichen Anwendungen - von Start über Cortana, Netzwerk, Batterie bis zum Action Center - ist das derzeit nicht der Fall.
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Das erste, was beim Build 10130 der Windows 10 Insider Preview auffällt, sind die neuen Icons. Microsoft hat diese nochmals überarbeitet und moderner gestaltet, zugleich wurden die Dateigrößen weiter reduziert. Auch die Konsistenz zwischen den Plattformen wurde dabei weiter verbessert. Die Jump-Listen der Task-Leiste haben ebenfalls eine optische Aufwertung erfahren und wurden dem Design der übrigen Benutzeroberfläche angeglichen. Ansonsten ist die Entscheidung gegen eine globale Taskbar gefallen: Statt alle geöffneten Anwendungen zeigt sie nur jene des aktuellen Desktops an.

Das Startmenü kann über die Personalisierungsoptionen auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden. Auf der dortigen Konfigurationsseite kann man App- und Inhaltsvorschläge deaktivieren sowie die Anzeige kürzlich genutzter Apps und Dateien unterbinden. Weiterhin kann man für Desktop-PCs die Anzeige des bildschirmfüllenden Startmenüs erzwingen, welches normalerweise den Tablets vorbehalten ist. Im Tablet-Modus öffnet ein Wischen von der oberen Kante aus wieder die verfügbaren Befehle. Diese, aus Windows 8.1 bekannte, Funktion hatte Microsoft zuvor entfernt.

Microsoft Edge, welches auch in diesem Build noch "Project Spartan" genannt wird, kann neuerdings weitere Ebenen wie Cortana, die Favoriten und die Leseliste seitlich anheften. Die Leseansicht unterstützt jetzt mehr Inhalte und die Druckereinstellungen wurden erweitert. Systemweit steht "Microsoft Print to PDF" als Alternative zu einem echten Ausdruck zur Verfügung. Microsofts Assistentin Cortana ist jetzt nur noch einen Tastendruck weit entfernt: Sie lässt sich über die Kombination Windows+C herbeirufen. Bleibt noch zu erwähnen, dass die App "Movies & TV" Videoinhalte jetzt bildschirmfüllend abspielen kann.
 
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10-nm-Dreikampf: TSMC gegen Intel und Samsung

reported by doelf, Samstag der 30.05.2015, 15:31:28
Der taiwanische Auftragsfertiger TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) will die Massenfertigung von Chips im 10-nm-FinFET-Prozess bis Ende 2016 aufnehmen. Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat einen ähnlichen Fahrplan, doch TSMC gibt sich optimistisch, seinen Mitbewerber diesmal schlagen zu können. Anders sieht es mit Intel aus: Sofern es keine unerwarteten Probleme gibt, könnten bei Intel schon Mitte 2016 die ersten 10-nm-Chips vom Band laufen.

Aktuell bereitet TSMC seinen 16-nm-FinFET-Plus-Prozess (16FF+) für die Massenfertigung vor, welche im zweiten Halbjahr 2015 anlaufen soll. Bisher hat TSMC diese Produktionsmethode für zwanzig Produkte getestet und konnte zumindest in zehn Fällen eine befriedigende Ausbeute erzielen. Gegen Ende 2015 sollen mehr als 50 unterschiedliche Chips vom Band laufen. 16FF+ ist für leistungsstarke Produkte konzipiert und soll auch für kommenden Grafikprozessoren genutzt werden.

Eine kompaktere Variante von 16FF+ soll Anfang 2016 vorgestellt werden. Diese Fertigungstechnik, welche 16FFC heißen wird, ist für besonders energieeffiziente Produkte gedacht und richtet sich auch an Wearables und das Internet der Dinge. Zudem soll 16FFC eine überaus kostengünstige Alternative darstellen und sich somit für preiswerte Mobilgeräte empfehlen. Die 16FFC-Massenfertigung wird allerdings erst in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres anlaufen.
 
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Eltech bringt x86-Programme auf den Raspberry Pi

reported by doelf, Samstag der 30.05.2015, 14:02:41
Die russische Software-Firma Eltech hat ihr "ExaGear Desktop" für die ARMv6-Architektur angepasst und unterstützt damit jetzt auch die erste Generation des Raspberry Pi. Auf dem Raspberry Pi 2, der bereits ein ARMv7-SoC verwendet, funktionierte der Emulator schon vorher. Beim "ExaGear Desktop" handelt es sich um eine virtuelle x86-Maschine, welche normale PC-Programme auf ARM-Architekturen ausführen kann.

Im Prinzip ist das "ExaGear Desktop" eine kostenpflichtige Alternative zu QEMU, läuft laut Eltech aber 4,5-mal schneller als die freie Software. Während die beiden Lösungen bei Laufwerkszugriffen Kopf an Kopf liegen, verspricht das "ExaGear Desktop" eine weitaus höhere Prozessor- und Speicherleistung. Neben den Raspberry Pis der Generationen 1 und 2 läuft das "ExaGear Desktop" auch auf folgenden Geräten: Banana Pi, CubieBoard, CuBox, Jetson TK1, ODROID, Utilite und Wandboard. Auch ARM-basierende Chromebooks werden unterstützt. Wer auf der virtuellen x86-Maschine Wine installiert, kann sogar Windows-Software ausführen.

Aktuell bietet Eltech seinen Emulator zum Sonderpreis an: Für den Raspberry Pi 1 kostet das Programm 9,95 US-Dollar, für den Raspberry Pi 2 liegt der Preis bei 14,95 US-Dollar und für andere ARMv7-Plattformen werden 19,95 US-Dollar verlangt. Der Normalpreis liegt jeweils um 10 US-Dollar höher. Die Zahlungsabwicklung erfolgt über PayPal.
Quelle: eltechs.com
 
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LibreOffice Viewer für Android

reported by doelf, Samstag der 30.05.2015, 13:21:35
Die Document Foundation hat ihren "LibreOffice Viewer" für Android fertiggestellt. Mit der aktuellen Version 5.0.0.0 Alpha 1 kann man diverse Dokumente auf mobilen Geräten betrachten und es gibt auch rudimentäre Bearbeitungsmöglichkeiten. Neben den offenen Formaten odt, ods und odp unterstützt der "LibreOffice Viewer" auch mit Hilfe von Microsoft Office erstellte Dateien.

Im Detail handelt es sich um die Formate docx, xlsx und pptx (Microsoft Office 2007, 2010 und 2013) sowie doc, xls und ppt (Microsoft Office 97, 2000, XP und 2003). Der Betrachter nutzt die selbe Basis wie LibreOffice für Windows, Mac OS X und Linux und verwendet zur Darstellung ein Frontend, das auf Firefox für Android aufbaut. Damit sollen die Dokumente genauso aussehen wie auf dem PC.

Der Editiermodus gilt derzeit noch als experimentell, weshalb man ihn zunächst in den Einstellungen aktivieren muss. Die Bearbeitungsmöglichkeiten beschränken sich auf das Hinzufügen und Entfernen von Texten sowie grundlegende Textformatierungen wie fett, kursiv, unterstrichen und durchgestrichen. In den kommenden Versionen soll die Bearbeitung von Dokumenten massiv ausgebaut werden.

Mit 50 MByte ist der "LibreOffice Viewer" kein kleiner Download. Das Programm läuft ab Android 4.0 und ist - natürlich - kostenlos erhältlich. Die angeforderten Rechte beschränken sich auf das Notwendigste: Das lesen, ändern und löschen von Dateien auf USB-Speichergeräten.

Download: LibreOffice Viewer für Android
 
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Wine 1.7.44 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 30.05.2015, 11:04:15
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.44 bringt Unterstützung für das Nulldevice Kernel-Objekt und weitet die Unterstützung der ARM64-Plattform aus.

Auch an den COM-Schnittstellen des RichEdit-Steuerelements wurde weiter gearbeitet und es gibt die erste Version eines SmartTee-Filters. Diese Filter werden bei Videoaufnahmen verwendet, um den Video-Stream in eine Vorschau und die eigentliche Aufnahme zu spalten, ohne dass hierbei zusätzliche Daten anfallen. Darüber hinaus haben die Entwickler einmal mehr zahlreiche Fehler behoben.

Download: Wine 1.7.44

Für die Entwicklungsversion 1.7.44 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • More support for the COM interfaces of the RichEdit control.
  • Initial version of a SmartTee filter.
  • Some more support for the ARM64 platform.
  • Support for the null device kernel object.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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CPU-Z 1.72.1 für Skylake und Broadwell verfügbar

reported by doelf, Samstag der 30.05.2015, 10:42:28
CPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über den Prozessor, das Mainboard, den Chipsatz, die Grafikeinheit und den Arbeitsspeicher an, darunter Taktraten, Spannungen, Latenzen und die SPD-Programmierung der RAM-Module. Die neue Version 1.72.1 unterstützt jetzt auch Intels neue CPUs und SoCs der Baureihen Skylake und Broadwell.

Bereits die im März veröffentlichte Version 1.72 hatte Intels Skylake-Generation teilweise unterstützt, zudem hatten die Entwickler damals einen Fehler im Zusammenspiel mit Windows 10 Build 9926 behoben. Beim Download empfehlen wir den Griff zum ZIP-Archiv, denn eine Installation von CPU-Z ist nicht notwendig. Das Archiv enthält sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Fassung des Programms.

Download: CPU-Z 1.72.1 32/64-Bit - 2,17 MByte
Quelle: www.cpuid.com
 
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LibreOffice 4.4.4: Erster Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Freitag der 29.05.2015, 17:18:41
Mitte Juni 2015 soll LibreOffice 4.4 ein viertes Update erhalten. Ein erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.4 liegt jetzt als Pre-Release zum Download bereit. Informationen über Änderungen und behobene Fehler sind noch nicht verfügbar. Wir werden diese zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

Download: LibreOffice 4.4.4 RC 1 (Pre-Release)
 
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Kaveri Refresh: AMDs A10-7870K bringt mehr Takt

reported by doelf, Freitag der 29.05.2015, 17:06:30
Der neue A10-7870K ist für den Kaveri, was Richland für Trinity war: Ein Refresh, mit dem AMD die Taktrate weiter anzieht. Der 12-Kerner, AMD addiert in dieser Rechnung vier CPU- plus acht Grafikkerne, kostet 137 US-Dollar und hat eine TDP von 95 Watt. Damit ist die neue APU lediglich zehn US-Dollar teurer als das bisherige Top-Modell A10-7850K. Auch der A10-7870K nutzt den Sockel FM2+, die Hauptplatinen benötigen jedoch ein BIOS-Update.

AMD hat im Vergleich zum A10-7850K alle Taktraten mit Ausnahme des Arbeitsspeichers angehoben: So steigt der garantierte CPU-Takt um 200 MHz auf 3,90 GHz, während der maximale Turbotakt lediglich um 100 MHz auf 4,1 GHz klettert. Letzteres darf als Indiz dafür gewertet werden, dass man beim Übertakten keinen allzu großen Spielraum erwarten darf. Obwohl AMDs K-Modelle einen frei wählbaren Multiplikator besitzen, drosseln übertaktete Kaveris ihren Takt schon ziemlich früh - insbesondere wenn man an der Spannungsschraube dreht. Und da AMD auch beim A10-7870K auf die bekannten 28-nm-Strukturen setzt, dürften kaum mehr als 4,4 GHz möglich sein.

Einen deutlicheren Sprung macht die integrierte Grafikeinheit, deren Takt von 720 auf 866 MHz angehoben wurde. Diese Grafiklösung, welche AMD als Radeon R7 einstuft, besitzt 512 Shader-Einheiten und bietet eine vergleichsweise hohe Leistung - zumindest in Verbindung mit schnellem Grafikspeicher. Die APU unterstützt DDR3-2133, sofern auf der Hauptplatine nur zwei DIMM-Sockel vorhanden sind. Doch selbst dieser Speichertakt bremste in unseren Tests bereits die nur 720 MHz schnelle Grafikeinheit des A10-7850K aus, weshalb wir von den 866 MHz des A10-7870K keine allzu großen Vorteile erwarten.

Bei deutschen Versandhändlern ist der A10-7870K ab 145 Euro zu finden, aber die APU ist noch nicht überall lieferbar. Für den A10-7850K zahlt man momentan rund zwanzig Euro weniger. Wir würden noch zwei Wochen warten, denn bis dahin dürfte der A10-7870K Kurs auf 135 Euro nehmen - und das wäre ein wirklich attraktiver Preis.
Quelle: www.amd.com
 
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AMD Catalyst 15.5 Beta für "The Witcher 3" und "Project CARS"

reported by doelf, Freitag der 29.05.2015, 15:55:15
AMD hat einen neuen Grafiktreiber veröffentlicht, der Leistungsverbesserungen für die beiden Spiele "Project CARS" und "The Witcher 3: Wild Hunt" verspricht. Dank des Catalyst 15.5 Beta soll "The Witcher 3: Wild Hunt" auf einzelnen Grafikprozessoren der Baureihen Radeon R9 und R7 um zehn Prozent schneller laufen und für "Project CARS" stellt AMD sogar einen Leistungssprung von 17 Prozent in Aussicht.

AMD liefert auch ein CrossFire-Profil für "The Witcher 3: Wild Hunt" mit, das allerdings ein gelegentliches Flackern verursacht. Wer dies vermeiden möchte, muss CrossFire vorübergehend deaktivieren. Um die bestmögliche Leistung zu erzielen, sollte man zudem auf die Kantenglättung verzichten. Dies gilt sowohl für einzelne GPUs als auch für CrossFire-Gespanne. Auch bei "Project CARS" kann die Kantenglättung Probleme verursachen: Wird diese bei CrossFire-Konfigurationen auf DS2M gestellt, kommt es zu Darstellungsfehlern. Ein Wechsel des Kantenglättungsmodus behebt diesen Fehler.

AMD bietet den Catalyst 15.5 Beta für Windows 7 und 8.1 zum Download an, Windows 8 wird nach wie vor nicht unterstützt. Der Grafiktreiber benötigt zumindest einen Grafikprozessor der Baureihen Radeon HD 5000 oder Mobility Radeon HD 5000. Auch APUs werden unterstützt, allerdings gibt es eine Ausnahme: Unter Windows 8.1 32-Bit kann der Catalyst 15.5 Beta nicht mit APUs aus der Kaveri-Baureihe verwendet werden.

Download: AMD Catalyst 15.5 Beta (Windows 8.1/7 32/64-Bit)
 
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Google verbessert Android und startet neuen Foto-Dienst

reported by doelf, Donnerstag der 28.05.2015, 21:20:03
Am heutigen Abend wurde die Hauskonferenz Google I/O 2015 eröffnet und begann mit einem Ausblick auf Android M. Die neue Version des mobilen Betriebssystems, von der es in Kürze eine Entwicklervorschau geben soll, verspricht mehr Kontrolle über die Berechtigungen von Apps. Und mit Google Photos startet schon in wenigen Stunden ein "neuer" Fotodienst mit unlimitiertem Speicherplatz.

Android M, Android Pay und Now on Tap
Eine der wichtigsten Neuerungen von Android M steckt unter der Haube: Die Benutzer bekommen endlich die Möglichkeit, ihren Apps einzelne Berechtigungen zu verweigern und bereits gewährte Zugriffe auch nachträglich wieder zu entziehen. Dies ist ein Lichtblick für den Datenschutz, doch ein ebenfalls extrem wichtiges Thema spricht Googles Produktchef Sundar Pichai in seiner Keynote gar nicht an: Die Update-Miesere. Während Apple seine Kunden direkt mit Updates versorgt und Microsoft diesen Schritt für Windows 10 angekündigt hat, wälzt Google dieses Thema weiterhin auf seine Hardware-Partner ab. Und die haben bekanntlich ebenso viel Sitzfleisch wie Angela Merkel und Sepp Blatter.

Mit Android Pay plant Google auch einen zweiten Bezahldienst, den App-Entwickler ohne großen Aufwand in ihre Programme integrieren können. Auch für die Endkunden ist dies von Vorteil, da nur Google ihre Bank- bzw. Kreditkartendaten kennt. Wie Apple beschränkt auch Google seinen Bezahldienst vorerst auf die USA, will dort aber immerhin schon 700.000 Geschäfte gewonnen haben. Und wie Apple integriert auch Google die Fingerabdruckerkennung in das Betriebssystem, um sichere Zahlungen zu erleichtern. Doch wie sicher ist etwas, das wir tagtäglich überall hinterlassen? Sinnvoller erscheint die Funktion Doze, welche Geräte bei Bewegungsmangel in den Ruhezustand schickt, um Strom zu sparen.

Um nicht von Sprachassistenten wie Siri und Cortana abgehängt zu werden, wird Google Now um "Now on Tap" erweitert. Ab Android M können alle Apps ganz ohne zusätzliche Anpassung auf "Now on Tap" zugreifen und damit alle Möglichkeiten von Google Now nutzen. Während man in den Industriestaaten ständig online sein kann, ist dies in Drittweltländern eine Herausforderung. Daher sollen einige Google-Dienste in Zukunft auch offline funktionieren. Namentlich genannt wurden Google Maps, YouTube und das Offline-Browsen von Internetseiten mit Chrome.

Android Wear und Project Brillo
Für Android Wear wurden neue Apps, darunter Spotify und Uber, angekündigt, ansonsten gibt es nichts Neues. Noch schlanker soll ein weiterer Android-Ableger namens Project Brillo werden, mit dem Google das "Internet der Dinge" erobern will. Brillo soll besonders ressourcenschonend arbeiten und ab dem dritten Quartal in einer Entwicklervorschau vorliegen. Geräte mit Brillo werden über Weave miteinander kommunizieren, eine stabile Version dieser Sprache will Google im vierten Quartal freigeben.

Google Photos
Mit Google Photos wird der Fotodienst aus Google+ heraus gelöst, dazu wird es schon in den nächsten Stunden neue Apps und eine neue Webseite geben. Google Photos verspricht die automatische Organisation aller Aufnahmen anhand von Standortdaten und abgebildeter Personen, auch Animationen und Videos sollen sich kinderleicht generieren lassen. Was vielleicht noch wichtiger ist: Der unbegrenzte Speicherplatz für Fotos und Videos soll kostenlos sein, solange die Bilder 16 Megapixel nicht überschreiten und die Videos maximal die volle HD-Auflösung (1080p) verwenden.

Virtuelle Realität
Nicht nur für Microsoft und Facebook ist die virtuelle Realität ein wichtiges Thema, auch Google hatte diesem Zukunftsmarkt bereits ein Stück Pappe (Cardboard) gewidmet. Nun gibt es etwas mehr Pappe für größere Smartphones sowie Jump. Während sich Cardboard um die Wiedergabe virtueller Realitäten kümmert, dient das offene System "Jump" zur Aufzeichnung. Jump-Systeme kann man wahlweise selbst basteln oder man greift auf fertige Lösungen zurück - so plant beispielsweise GoPro ein Aufnahmesystem aus 16 Kameras. Bereits im Sommer soll YouTube Jump-Videos unterstützen, die man dann auf Android-Geräten mit Cardboard abspielen kann.
 
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MSI veröffentlicht OC-Tool Afterburner 4.1.1

reported by doelf, Donnerstag der 28.05.2015, 19:54:39
MSI hat sein OC-Tool Afterburner auf die Version 4.1.1 aktualisiert. Auf seiner Download-Seite spricht der Hersteller zwar weiterhin von der Version 4.1.0, doch das Archiv selbst enthält die Datei MSIAfterburnerSetup411.exe, welche auf den 27. Mai 2015 datiert. Das Update verbessert das Hardware-Monitoring und bietet eine überarbeitete Skin-Engine, welche UXF-Dateien wesentlich schneller lädt.
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Interessant sind auch die Änderungen bezüglich der Spannungsregler: Für Grafikkarten mit GeForce GTX TITAN X und GTX 980 Ti, welche NVIDIAs Referenzdesign verwenden, wurde die Anpassung der Chip-Spannung freigeschaltet. Darüber hinaus wurde die Spannungskontrolle auch für Referenzdesigns mit den Grafikprozessoren GeForce GTX 690, GTX 780 und GTX TITAN, welche den Spannungswandler NCP4206 nutzen, entsperrt. Doch der Afterburner 4.1.1 unterstützt ab sofort nicht nur die Spannungskontrolle bei Referenzdesigns und Eigenentwicklungen von MSI, sondern auch abweichende Lösungen von Drittanbietern. Hierfür soll mit Hilfe der Benutzer eine eigene Datenbank erstellt werden. Bleibt noch zu erwähnen, dass der Multimedia-Timer nicht länger auf ein Intervall von 10 ms festgenagelt ist. Standardmäßig wird jetzt alle 16 ms eine Abfrage ausgelöst, doch dieser Wert lässt sich über die Konfigurationsdatei anpassen.

Download: MSI Afterburner 4.1.1 - 34,5 MByte
 
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Microsoft setzt stärker auf Android-Geräte

reported by doelf, Donnerstag der 28.05.2015, 18:32:14
Da Apple und Google den Markt mobiler Geräte nach wie vor beherrschen, muss Microsoft seine Geschäftsstrategie an diese Gegebenheit anpassen. Hierzu hatten die Redmonder bereits im März 2015 verkündet, dass elf Unternehmen, darunter Samsung, Dell und TrekStor, die Android-Versionen von Microsoft Office und Skype auf ihren Tablets vorinstallieren werden. Nun konnte Microsoft zwanzig weitere Firmen für eine Zusammenarbeit gewinnen.

Zu den neuen Partnern gehören LG, Sony, Haier und die deutschen Firmen Axdia International, Ionik und Wortmann. Aus China sind neben Haier auch Cube und Teclast mit an Bord, dazu kommen DL, Multilaser und Positivo aus Brasilien, Grupo Nucleo, Noblex und Philco aus Argentinien sowie Inco und Pacific (Vulcan) aus Mexiko. Iview ist in ganz Amerika präsent, General Procurement und TMAX Digital in Nordamerika und Prestigio in Europe, dem Nahen Osten und Afrika. Aus der ersten Runde sind neben Samsung, Dell und TrekStor auch die Firmen JP Sa Couto (Portugal), Datamatic (Italien), DEXP (Russland), Hipstreet (Kanada), QMobile (Pakistan), Tecno (Afrika) und Casper (Turkei) zu nennen. Partner Nummer 31 ist der Auftragsfertiger Pegatron, welcher Geräte für zahlreiche Marken produziert.

Die vorinstallierten Apps umfassen Word, Excel, PowerPoint, OneNote, OneDrive und Skype. LG will diese Anwendungen auf einem neuen Tablet vorinstallieren, dessen Namen Microsoft noch nicht verrät. Bei Sony sollen die Apps innerhalb von 90 Tagen auf dem Xperia Z4 landen. Während sich Microsoft von dieser Kooperation eine größere Verbreitung für seine Dienste erhofft, sollen die Hersteller ihren Kunden einen Mehrwert bieten und sich über die Apps auch neue Umsatzquellen erschließen können.
 
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Frische Updates für Windows 10

reported by doelf, Donnerstag der 28.05.2015, 18:23:09
Microsoft hat drei neue Updates für den Build 10122 der Windows 10 Insider Preview veröffentlicht. Es handelt sich um drei Sicherheitsflicken vom vergangenen Patch-Day, welche für den Build 10122 angepasst wurden. Darunter befindet sich auch das kumulative Sicherheits-Update für Internet Explorer (MS15-043), welches alleine 22 kritische Schwachstellen schließt.

Der zweite Flicken kümmert sich um zwei Rechteausweitungen aufgrund einer Objekttypverwechslung im NtCreateTransactionManager und dem fehlerhaften Umgang mit MS-DOS-Gerätenamen (MS15-038). Weit gefährlicher sind sechs kritische Schwachstellen im Windows Journal (MS15-045), denn beim Öffnen speziell gestalteter Journal-Dateien können Angreifer beliebigen Schadcode ausführen. Nur für die Technical Preview 2 des kommenden Windows Servers ist das Update-Rollup KB3065331 gedacht. Dieses behebt einen Fehler, der den Explorer beim Herunterfahren oder Neustart abstürzen lässt, sowie Probleme beim Import von Hyper-V-Maschinen, welche mit der Preview erstellt wurden.
Quelle: twitter.com
 
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Mitteilungen lassen iOS-Geräte abstürzen

reported by doelf, Donnerstag der 28.05.2015, 15:25:04
Mit einer kurzen Kette aus arabischen, chinesischen oder marathischen Unicode-Zeichen lassen sich iOS-Geräte wie iPhone, iPad und die Apple Watch zum Absturz bringen. Hierbei genügt es, die Zeichenkette als iMessage oder SMS an ein betroffenes Gerät zu senden. Sobald die Mitteilung eintrifft, erzeugt iOS einen entsprechenden Hinweis, bei dessen Erstellung das Betriebssystem abstürzt.

Um solche Angriffe zu vermeiden, sollte man entsprechende Hinweise für den Sperrbildschirm unterbinden und deren Weiterleitung an die Apple Watch deaktivieren. Ist das eigene Gerät bereits abgestürzt, kann man sich mit Hilfe einer neuen Mitteilung behelfen. Diese schickt man an das betroffene Gerät, um den sofortigen Absturz der Mitteilungszentrale zu verhindern, denn nur die neueste Mitteilung löst den Fehler aus. Das Problem ist Apple bekannt und ein Patch soll bereits in Vorbereitung sein.

Dies ist nicht der erste Angriff auf iOS, der über simple Mitteilungen erfolgt. Bereits im Jahr 2009 nutzten Charlie Miller und Collin Mulliner mehrteilige Kurznachrichten, um die Kontrolle über iOS zu erlangen. Da sie nicht alle Teile der Nachricht verschickten, geriet ein Heap-Puffer aus dem Tritt und die Sicherheitsexperten konnten mit Hilfe einer weiteren SMS den Programm-Counter verändern. Auf diese Weise ließen sich beliebige Programme aufrufen.
Quelle: www.reddit.com
 
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SanDisk verspricht SSDs zum Festplattenpreis

reported by doelf, Donnerstag der 28.05.2015, 11:05:24
Mit seiner neuen Baureihe Z400s will der kalifornische Hersteller SanDisk konventionelle Festplatten aus Computern und industriellen Produkten verdrängen. Laut Hersteller bieten diese SSDs im Vergleich zu Festplatten die 20-fache Geschwindigkeit bei einem Zwanzigstel des Stromverbrauchs. Sie sollen zudem fünfmal zuverlässiger sein und nicht mehr kosten.

Bild Für die Leistungsvergleiche hat SanDisk eine recht langsame 2,5-Zoll-Festplatte herangezogen, die mit ihren 5.400 U/min allerdings einen typischen Datenträger für preiswerte Notebooks darstellt. Gerade solchen Computern können SSDs einen wesentlich höheren Leistungsvorteil bringen als schnellere Prozessoren oder mehr Arbeitsspeicher. Zudem sorgen SSDs für längere Akku-Laufzeiten, während die beiden anderen Maßnahmen die Batterie stärker belasten. Im Embedded-Bereich (Industrie, Kassensysteme, Medizintechnik, Überwachung) dürften Zuverlässigkeit und Abwärme die wichtigeren Argumente sein, doch auch hier sind SSDs eindeutig im Vorteil.

Die Kalifornier bieten die Z400s in unterschiedlichen Bauformen an: Neben der sieben Millimeter hohen 2,5-Zoll-Bauweise mit SATA-Anschluss (6 Gb/s) gibt es die Datenträger auch als mSATA- und M.2-Varianten. Als Speicherkapazität stehen 32, 64, 128 sowie 256 GB zur Auswahl. Beim sequentiellen Lesen kommen die Geräte auf maximal 549 MB/s und beim sequentiellen Schreiben sollen bis zu 330 MB/s möglich sein. Zufallszugriffe erfolgen beim Lesen mit 33.000 und beim Schreiben mit 62.000 IOPS. Auch wenn die sequentielle Leserate beachtlich ist, kann die Z400s weder mit ihren Speicherkapazitäten noch mit den Leistungsdaten Ausrufezeichen setzen.

Die Lebenserwartung gibt SanDisk in TBW (TerraBytes Written) an. Demnach hält die 32-GB-Version der Z400s rund 20 TBW, während die 64-GB-Variante auf 40 TBW kommt und die Modelle mit 128 und 256 GB immerhin 72 TBW schaffen. Diese Werte liegen im Bereich der X300-Baureihe (128 GB: 65 TBW; ab 256 GB: 80 TBW) des selben Herstellers. Mit lediglich 50 mW fällt der Stromverbrauch im Betrieb allerdings nur halb so hoch aus (X300: 95 mW). Im Ruhemodus begnügt sich die Z400s mit 20 mW, während sich die X300 mit 70 mW das 3,5-Fache genehmigt. Die erlaubten Betriebstemperaturen, welche von 0 und 70 Grad Celsius spannen, sind bei beiden Baureihen identisch.

Leider nennt SanDisk keine Preise, denn diese Datenträger zielen nicht auf den Endkundenmarkt. Sollten die SSDs in ausreichender Stückzahl verfügbar sein, wird mal sie über kurz oder lang vermutlich auch im freien Handel antreffen können. 2,5-Zoll-Festplatten mit 250 GB Speicherplatz kosten derzeit knapp 40 Euro, während man SSDs vergleichbarer Größe für weniger als 90 Euro bekommt. Um sein Versprechen einzulösen, muss SanDisk also eine Differenz von rund 50 Euro überwinden. Wir sind gespannt!
Quelle: www.sandisk.com
 
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Fedora 22 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 28.05.2015, 10:03:25
Die beliebte Linux-Distribution Fedora liegt in der finalen Version 22 zum Download bereit. Fedora 22 basiert auf dem Kernel 4.0.0 und ist in drei Geschmacksrichtungen erhältlich: Cloud, Server und Workstation. Dazu gibt es noch unterschiedliche Spins, welche statt GNOME alternative Benutzeroberflächen wie KDE Plasma, Xfce, LXDE, Mate-Compiz und SOAS verwenden.

Fedora 22 wechselt beim standardmäßigen Paketmanager von Yum zu DNF. Mit DNF wollen die Entwickler eine schnellere und zuverlässigere Erkennung und Verwaltung von Abhängigkeiten erreichen. Als standardmäßige Benutzeroberfläche kommt GNOME 3.16 zum Einsatz, der KDE-Spin setzt auf Plasma 5 und Xfce wurde auf die Version 4.12 aktualisiert. GNOME 3.16 bringt eine neue Mitteilungsliste, einen überarbeiteten Kalender sowie einen verbesserten Dateimanager. KDE Plasma 5 nutzt Qt 5 und KDE Frameworks 5 als Unterbau und bietet nun vollständige Hardware-Beschleunigung auf Basis von OpenGL(ES). Xfce 4.12 unterstützt hochauflösende Anzeigen und Gtk3-Plug-ins, zudem wurde die Ausgabe auf mehrerer Bildschirme verbessert. Anmeldebildschirm und GNOME Display Manager (GDM) nutzen bei der Desktop-Version ab sofort Wayland als Display-Server. Sollte dies nicht möglich sein, fällt Fedora 22 auf Xorg zurück. Auch die GNOME-Session selbst nutzt weiterhin X. Bei der Server-Version kommt standardmäßig XFS als Dateisystem zur Anwendung, andere Dateisysteme stehen natürlich weiterhin zur Auswahl.

Download: Fedora 22
 
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GPU-Z 0.8.3 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Donnerstag der 28.05.2015, 09:47:05
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 0.8.3 bringt Unterstützung für AMDs Fiji-GPUs sowie für NVIDIAs GeForce GTX 980 Ti, GTX 965M, GTX 950M, GT 750 (GK106) und NVS315.

Auch mit den Radeon R2- und R3-Grafikkernen der Mullins-APUs kommt GPU-Z ab sofort zurecht. Unterschiedliche Versionen von Intels Broadwell-Prozessoren werden jetzt zuverlässiger identifiziert und der Code für die OpenCL-Erkennung wurde ebenfalls verbessert. Neu hinzugekommen sind eine Anzeige für die UEFI-Unterstützung durch das VGA-BIOS sowie die Erkennung von AMDs Stapelspeicher HBM. Darüber hinaus wurden ein paar kleinere Fehler beseitigt.

Download: GPU-Z 0.8.3 - 1,65 MByte

Alle Neuerungen in der Übersicht:
  • Added VGA BIOS UEFI support indicator
  • Added support for NVIDIA GTX 980 Ti, GTX 965M, GTX 950M, NVS315, GT 750 (GK106)
  • Added support for AMD Fiji, Radeon R2/R3 Graphics (Mullins APU)
  • Added support for various Intel Broadwell SKUs
  • Fixed missing NVIDIA PerfCap sensor in some cases
  • Added support for HBM memory
  • Fixed GT200B die size
  • Fixed some NV42 specs
  • Improved OpenCl detection code
 
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Scribus 1.5.0 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 27.05.2015, 23:14:25
Scribus ist ein quelloffenes Desktop-Publishing-Programm für Windows, Mac OS X, Linux und OS/2. Die neue Version 1.5.0 bringt zwar viele Verbesserungen, ist aber dennoch mit Vorsicht zu genießen. Sie stammt nämlich nicht aus der stabilen Entwicklungsschiene, sondern stellt vielmehr einen Ausblick auf die nächste stabile Version 1.6.0 dar. Für den Produktiveinsatz ist Scribus 1.5.0 also nicht geeignet.

Scribus 1.5.0 benutzt Qt 5 und bringt eine in vielen Punkten überarbeitete Benutzeroberfläche. Das Kontextmenü benötigt beispielsweise viel weniger Platz und der Dialog zum Einrichten der Dokumente wurde komplett neu entwickelt. Die Arbeiten an der Benutzeroberfläche sind allerdings noch nicht abgeschlossen und einige Inkonsistenzen sind sogar beabsichtigt - sie sollen die Tester zu Rückmeldungen animieren. Auch das Dateiformat befindet sich momentan noch im Umbau. Ältere Versionen des DTP-Programms können mit Scribus 1.5.0 erstellte Dateien nicht öffnen und für die stabile Version 1.6.0 sind weitere Änderungen geplant. Dafür lassen sich Pixelgrafiken ab sofort in den Dateien integrieren, bisher wurden nur Verknüpfungen zu externen Bildern hinterlegt. Zahlreiche Importfilter wurden neu geschrieben, wobei noch nicht alle ausgereift sind. Erstmals gibt es auch Importfilter für andere DTP-Formate, darunter Adobe InDesign XML (IDML), Adobe InDesign Snippets (IDMS), Adobe PageMaker (P65, PMD), Apple iWorks PAGES, Microsoft Publisher (PUB), QuarkXPress Tags (XTG), VIVA Designer XML und Xara Page & Layout Designer (XAR). Beim PDF-Export wird nun auch PDF/X-4 geboten und als Alternative wurde ein Exportfilter für Microsofts XPS-Format ergänzt.

Neu ist die Symbol- bzw. Clone-Funktion, welche es auch im Adobe Illustrator gibt: Wird das Original (Symbol) verändert, wird diese Modifikation auch auf alle Klone angewandt. Über die Funktion Weld (Schweißen) kann man mehrere Objekte miteinander verbinden, ohne diese gruppieren zu müssen. Und im Gegensatz zu einer Gruppe lassen sich die einzelnen Objekte weiterhin bearbeiten. Text lässt sich jetzt auch vertikal skalieren, es gibt Querverweise sowie Fußnoten und Inline-Objekte in Textrahmen lassen sich uneingeschränkt bearbeiten. Tabellen bestehen nicht mehr aus mehreren Textrahmen, es handelt sich jetzt um echte Tabellen. Das Plug-in "Picture Browser" erleichtert die Grafikverwaltung und es gibt einen experimentellen Schattenwurf. Weiterhin werden alle aus Adobe Illustrator und XARA Designer bekannten Gradientenarten unterstützt. Für Dokumente, die voluminöse Pixelgrafiken enthalten, wurde ein konfigurierbarer Cache eingeführt. Sofern OpenSceneGraph installiert ist, kann Scribus 1.5.0 auch 3D-Objekte importieren. Hierfür wird ein neuer Rahmentyp namens "3D Annotation" verwendet. Die Möglichkeiten zur Bearbeitung sind noch stark eingeschränkt, Lichtquellen lassen sich aber bereits festlegen. Bezüglich der Farbpaletten stehen Adobe Color Swatch (ACO), AutoCAD ColorBook (ACB), GIMP Gradients (GGR) und GIMP Patterns (PAT) zur Auswahl.

Download:
 
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SiSoft Sandra Lite 2015 SP2 (21.40) verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 27.05.2015, 17:30:33
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Analyse- und Benchmark-Suite, welche Leistungsmessungen für CPU, Cache, Arbeitsspeicher, Speichermedien und Grafikkarten umfasst. Die neue Version 21.40 (2015 SP2) enthält kleinere Verbesserungen und Anpassungen für den kürzlich veröffentlichten Build 10122 der Windows 10 Insider Preview.

Sandra Lite 2015 SP2 (21.40) unterstützt auch das Hardware-beschleunigte Hashing (SHA HWA) kommender Atom-Prozessoren. Weitere Änderungen betreffen die FP16-Messungen für Gleitkommazahlen mit halber Genauigkeit: Im Testlauf "Video Shader" kann diese Wertung über OpenGL vorgenommen werden und für die Disziplin "GPGPU Fractal" stehen OpenCL sowie OpenGL CS zur Auswahl.

Download: SiSoft Sandra Lite 2015 SP2 (21.40) - 81,4 MByte
 
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Fast fertig: Firefox 38.0.5 Final Candidate Build 4

reported by doelf, Mittwoch der 27.05.2015, 10:05:55
Am 2. Juni 2015 will Mozilla den finalen Firefox 38.0.5 veröffentlichen und seit letzter Nacht gibt es einen vierten Finalkandidaten. Eigentlich handelt es sich dabei erst um den zweiten, denn den ersten hatten die Entwickler übersprungen und vom zweiten gab es nur ein paar Log-Dateien. Für Windows ist wieder nur eine 32-Bit-Fassung verfügbar, weshalb die Freunde der 64-Bit-Ausgabe zum Firefox 39.0 Beta 1 greifen sollten.

Der Firefox 38.0.5 stellt einen Zwischenschritt dar und bringt drei neue Funktionen: Mit Pocket kann man interessante Fundstücke wie Internetseiten und Videos für den späteren Verzehr eintüten und dann auch offline genießen. Die Fundstücke lassen sich natürlich auch über alle Geräte eines Firefox-Kontos abgleichen. Dazu kommen die von der mobilen Version bekannte Leseansicht und das Teilen von Browser-Fenstern und -Tabs über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello".

Die Leseansicht funktioniert nicht mit allen Webseiten, denn der Firefox muss klar gekennzeichnete Inhalte vorfinden, die sich sinnvoll extrahieren lassen. Ist dies möglich, präsentiert er eine grafisch reduzierte Ansicht des Hauptinhaltes und blendet Navigationsmenüs, Dekorationselemente sowie Werbung aus. Die Möglichkeit, aktive Browser-Fenster und Tabs innerhalb einer Hello-Kommunikation zu teilen, gab es übrigens bereits in einigen Beta-Fassungen des Firefox 38.0.

Download: Firefox 38.0.5 Final Candidate Build 4
 
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Neue Chipsatz- und USB-3.0-Treiber von Intel

reported by doelf, Dienstag der 26.05.2015, 15:21:27
Intel hat einen neuen USB-3.0-Treiber für die Chipsatzfamilien 8, 9, C220 und C610 veröffentlicht. Dieser trägt die Versionsnummer 3.0.5.69 und unterstützt Windows 7 sowie Windows Server 2008 R2. Der Treiber behebt einen Bluescreen (0x9F), welcher bei Warm- und Kaltstarts sowie beim Aufwachen aus dem S4-Ruhezustand (Suspend to Disk) auftreten kann.

Ebenfalls neu ist der Chipsatztreiber 10.0.27, welcher für Windows 7, 8, 8.1 und 10 sowie für Windows Server 2008, 2008 R2, 2012, 2012 R2 und Threshold angeboten wird. Die Version 10.0.27 bringt Unterstützung für die sechste Generation der Core-Prozessoren und die Chipsatzfamilie 100. Darüber hinaus wird der Treiber für die Chipsätze der Baureihen 9x, C610 und C600 sowie für Core-Prozessoren ab der zweiten Generation empfohlen.

Download:
 
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Totalversagen: Android scheitert beim Zurücksetzen

reported by doelf, Dienstag der 26.05.2015, 12:47:25
Für viele Benutzer ist ein aktuelles Smartphone ein Muss, sei es aus Freude an neuer Technik oder als Statussymbol. Die Altgeräte werden zumeist auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt und landen dann bei eBay oder auf anderen Handelsplätzen für gebrauchte Elektronik. Doch wie Forscher der Universität Cambridge herausfanden, ist diese gängige Praxis äußerst riskant.

Schon in der Vergangenheit hatten Geräte mit Googles Betriebssystem Android immer wieder Zweifel an der Zuverlässigkeit ihrer Rücksetzungsfunktion aufkommen lassen. Aus diesem Grund haben Laurent Simon und Ross Anderson von der Universität Cambridge erstmals eine systematische Untersuchung durchgeführt, die ein erschreckendes Bild zeichnet: Auf allen untersuchten Geräten ließen sich die Zugangsdaten für Google wiederherstellen, selbst wenn die Daten verschlüsselt gespeichert wurden.

Simon und Anderson hatten für ihre Untersuchung 21 gebrauchte Smartphones bei eBay und anderen Händlern erworben. Die Geräte stammen von fünf Herstellern und auf ihnen läuft Android in den Versionen 2.2 bis 4.3. Dabei zeigten sich gleich fünf kritische Fehler:
  1. Android 2.3 kann die Datenpartition gar nicht richtig löschen.
  2. Die Hersteller haben unvollständige Updates für fehlerhafte Geräte ausgeliefert.
  3. Bei vielen neueren Geräten scheitert das sichere Löschen an den Gerätetreibern.
  4. Keine Android-Version kann interne und externe SD-Karten sauber löschen.
  5. Die Verschlüsselung des Datenträgers stellt keinen ausreichenden Schutz dar.
Aufgrund dieser Schwachstellen lassen sich die Daten auch nach dem Zurücksetzen auf den Auslieferungszustand mit geringem Aufwand, sozusagen mit Hausmitteln, wiederherstellen. Hierzu gehören Kurzmitteilungen, E-Mails und Chats, aber auch die Autorisierungs-Tokens für Google oder Facebook. Die Chance, sich mit einem zurückgesetzten Smartphone bei Googles Diensten anmelden zu können, lag bei 80 Prozent. Dies sollte auch Firmen, welche auf BYOD (Bring Your Own Device) setzen, zu denken geben.

Ein großes Problem stellt demnach der Wechsel vom Dateisystem yaffs2, welches unter Android 2.2 (Froyo) noch Standard war, zu eMMC-Speicher (embedded MultiMediaCard) dar, welcher dem Betriebssystem den direkten Zugriff auf den Flash-Speicher verweigert und zum Löschen den Befehl BLKDISCARD verwendet. Unter den Geräten mit Android 2.3 (Gingerbread) konnte nur das HTC Wildfire S die Daten-Partition korrekt löschen, da dieses Smartphone noch auf yaffs2 setzt. Sicherheitstechnisch war Gingerbread somit ein Rückschritt.

Mit Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) kam BLKSECDISCARD, wobei der Zusatz "SEC" mehr Sicherheit verspricht. Dies trifft leider nicht auf Geräte, die von Android 2.3 auf 4.0 aktualisiert wurden zu, da die Hersteller die notwendigen Treiber unterschlagen haben. Und so versagten das HTC Sensation XE sowie Samsungs Galaxy S, S Plus und S2 auch nach dem Update beim Zurücksetzen, während Googles Nexus S seine Daten-Partition zumindest ab Ice Cream Sandwich wie gewünscht bereinigt.

Doch auch Smartphones, die vom Hersteller mit Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) oder 4.1 bis 4.3 (Jelly Bean) ausgeliefert werden, scheitern zuweilen an BLKSECDISCARD. Beispielsweise unterstützt das LG Optimus L5 mit Android 4.0 kein sicheres Löschen und gibt stattdessen eine Fehlermeldung aus. Noch schlimmer steht es um das Motorola Razr I mit Android 4.1: Dieses Smartphone meldet keinen Fehler, löscht aber auch keine einzigen Block. Statt der sicheren Löschung bleiben also alle Daten erhalten!

Noch schlimmer steht es um die internen und externen SD-Karten. Während die interne Variante nur eine SD-Karte simuliert und es sich tatsächlich um einen Teil der Datenpartition handelt, darf man die Bezeichnung "externe SD-Karte" wörtlich nehmen. Beim sicheren Löschen dieser Daten versagten ausnahmslos alle Geräte mit Android 2.2 und 2.3. Ab Android 4.0 funktioniert das Löschen interner SD-Karten zuweilen als Folge der überarbeiteten Bereinigung der Datenpartition, eine sichere Löschung externer SD-Karten sieht Google hingegen gar nicht vor.

Was nun? Rund eine halbe Milliarde Smartphones, deren Daten sich nicht sauber zurücksetzen lassen, befindet sich derzeit im Umlauf und die Benutzer können herzlich wenig tun, um diese Geräte sicher zu löschen. Einzig das bitweise Überschreiben der Partitionen stellt eine zuverlässige Lösung dar, erfordert aber Root-Zugriff und Fachwissen. Ab Android 4.0 sollte man die "Full Disk Encryption" (FDE) gleich bei der ersten Inbetriebnahme aktivieren, doch der Schlüssel muss lang und möglichst komplex sein, um Brute-Force-Angriffen standhalten zu können. Selbst Vorschlaghammer und Axt sind kein zuverlässiger Ausweg, da man bei vielen Smartphones den Akku nicht mehr entnehmen kann.

Zum Abschluss noch eine Auflistung der überprüften Geräte:
  • Android 2.2 (Froyo): HTC Nexus One, Motorola Defy.
  • Android 2.3 (Gingerbread): Google Nexus S, HTC Desire S, HTC Wildfire S, LG Optimus L3, Samsung Galaxy ACE, Samsung Galaxy S, Samsung Galaxy S Plus, Samsung Galaxy S2.
  • Android 4.0 (Ice Cream Sandwich): HTC Desire C, HTC Sensation, LG Optimus L5, Samsung Galaxy S2, Samsung Galaxy S3.
  • Android 4.1-4.3 (Jelly Bean): Google Nexus 4 (x2), HTC One S, HTC One X, LG Optimus L7, Motorola Razr I, Samsung Galaxy Note 1, Samsung Nexus S.
 
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Tablets: Dual-OS ist der neue Trend

reported by doelf, Dienstag der 26.05.2015, 10:52:59
Um sich von den großen Marken absetzen zu können, setzten chinesische No-Name-Hersteller neuerdings auf Tablets mit Dual-OS-Lösungen. Bei den beiden Betriebssystemen handelt es sich um Android und Windows, die Hardware stammt von Intel. Diese ungewöhnliche Mixtur soll den Herstellern auch helfen, ihre Kosten zu drücken.

Keine Frage: Die goldenen Jahre der Tablets sind vorbei und der Markt ist weltweit gesättigt. Die meisten Kunden sind mit ihren Altgeräten zufrieden und ersetzen diese nur aufgrund von Defekten. Dabei greifen die Verbraucher dann auch nicht allzu tief in die Tasche, sondern begnügen sich mit preiswerten Modellen. Und diese gibt es sowohl mit Android als auch mit dem vollwertigen Windows 8.1, welches neben Apps auch normale Desktop-Programme ausführen kann.

Die meisten Geräte mit Android nutzen die ARM-Architektur, doch Googles Betriebssystem läuft auch auf x86-Prozessoren von AMD und Intel. Windows 8.1 ist naturgemäß auf die x86-Architektur angewiesen, denn den ARM-Abkömmling Windows RT hat Microsoft inzwischen aufs Abstellgleis geschoben. Ein Blick auf die Marktanteile zeigt eine klare Dominanz von Android und ARM, während das einstige Erfolgsteam Wintel auch weiterhin nur eine Randerscheinung ist.

Um einen größeren Marktanteil zu ergattern, locken Intel und Microsoft die Gerätehersteller seit Monaten mit hohen Subventionen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass mehr und mehr Tablets mit Windows 8.1 auf den Markt kommen. Doch die Verbraucher reagieren sehr zurückhaltend und vertrauen weiterhin auf Geräte mit Android, obwohl die Update-Politik von Google und seinen Partnern ein schlechter Witz ist. Bleibt nur eine Lösung: Dual-OS-Tablets.

Die Dual-OS-Tablets erfüllen den Kundenwunsch nach Android, während die Hintertüre Windows ebenfalls offen bleibt. Und dank der Subventionen von Microsoft und Intel können die Hersteller ihre Preise dennoch unter die normaler Android-Modelle drücken. Fehlt eigentlich nur noch die Möglichkeit, ein richtiges Linux auf solchen Geräten installieren zu können.
 
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Schweiz legt Amtshilfe gegen vermeintliche Steuersünder offen

reported by doelf, Montag der 25.05.2015, 18:32:56
Auf dem Internetportal des Bundesblatts veröffentlicht die Schweiz neuerdings auch "Schlussverfügungen der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) im Bereich der Amtshilfe". Dabei geht es um die Verfolgung vermeintlicher Steuersünder im In- und Ausland, welche von der Eidgenössischen Steuerverwaltung auch namentlich genannt werden.

Während bei Firmen nur das jeweilige Land dokumentiert wird, führt die Behörde bei Privatpersonen sowohl die Staatsangehörigkeit als auch das Geburtsdatum auf. So finden sich in den aktuellen Bekanntmachungen Unternehmen aus Spanien, der Schweiz sowie von den Britische Jungferninseln, aber auch mehrere Deutsche, Niederländer, Briten, Spanier, Israelis und US-Amerikaner. Ein interessantes Detail ist, dass die Namen von Firmen und Staatsangehörigen aus Israel und den USA auf die Initialen reduziert werden. Bei europäischen Bürgern und Unternehmen schreiben die Schweizer die Namen hingegen aus. Aus datenschutzrechtlichen Gründen ist diese Praxis fragwürdig. Zudem bedeutet die Entscheidung, Amtshilfe zu leisten, noch nicht, dass die Genannten letztendlich auch der Steuerhinterziehung überführt werden.
Quelle: www.admin.ch
 
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2. Versuch: Firefox 39.0 Beta 1

reported by doelf, Montag der 25.05.2015, 17:35:02
Eigentlich hatten Mozillas Entwickler die erste Beta-Version des Firefox 39.0 schon vor ein paar Tagen auf die Server geladen, doch gestern wurde nochmals eine neue Fassung bereitgestellt. Passende Versionshinweise liegen noch nicht vor, hier konzentriert man sich weiterhin auf den Firefox 38.0.5, dessen Veröffentlichung für den 2. Juni 2015 geplant ist. Den Firefox 39.0 darf man dann ab dem 23. Juni 2015 erwarten.

Der Firefox 39.0 verspricht Leistungssteigerungen durch eine asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface) und verbessert die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications). Bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wird hingegen komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet. Weitere Verbesserungen betreffen die CSS, zudem soll die Fetch-API standardmäßig aktiviert sein.

Download: Firefox 39.0 Beta 1
 
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Arbeitsspeicher: 2Gb-Chips rutschen unter 1,50 US-Dollar

reported by doelf, Sonntag der 24.05.2015, 23:42:35
An der Speicherbörse in Taiwan sind die Kurse für Arbeitsspeicher auch in den vergangenen beiden Wochen weiter gefallen. Seit gut 14 Tagen liegen die als DDR3-1600 spezifizierten 4Gb-Chips unter der Marke von 3,00 US-Dollar und ihre 2Gb-Pendants sind am vergangenen Freitag unter 1,50 US-Dollar gerutscht. Dummerweise ist aber auch der Euro im Vergleich zum US-Dollar wieder etwas gefallen.

Der Euro ging am Freitag mit einem Schlusskurs von 1,1013 US-Dollar aus dem Handel und hat binnen zwei Wochen wieder 1,87 Prozent auf den US-Dollar verloren. Damit liegt der Euro jetzt um genau 9,00 Prozent unter dem Dollar-Wechselkurs vom 1. Januar 2015. Da die Speicherpreise seit Jahresbeginn zwischen 14,39 und 23,65 Prozent gefallen sind, ergibt sich zwar noch immer ein Vorteil, doch dieser würde mit einem stärkeren Euro bedeutend höher ausfallen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,916 US-Dollar (-2,51%) [-20,80%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 2,566 US-Dollar (-1,53%) [-23,65%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,499 US-Dollar (-1,19%) [-14,39%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,757 US-Dollar (-3,30%) [-20,50%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,360 US-Dollar (-3,41%) [-18,95%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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iPad: Side-by-Side-Ansicht, Multi-User-Unterstützung und größere Displays

reported by doelf, Samstag der 23.05.2015, 18:21:45
Um den sinkenden Verkaufszahlen des iPad entgegenzutreten, plant Apple angeblich eine Side-by-Side-Ansicht für iOS 9. Diese Funktion, mit der sich mehrere Apps nebeneinander anzeigen lassen, war offenbar schon für iOS 8 angedacht, wurde dann aber zugunsten des iPhone 6 und der Apple Watch zurückgestellt. Gleiches gilt für das iPad Pro mit größerem Display, für das es weiterhin keinen Starttermin gibt.

Wie 9to5mac berichtet, soll iOS 9 sowohl zwei Apps nebeneinander darstellen als auch unterschiedliche Ansichten der selben App anzeigen können. Auf diese Weise könnte man mehrere Internetseiten zeitgleich betrachten oder mehrere Nachrichten nebeneinander platzieren. Für die Bildschirmaufteilung werden drei Varianten - 1/2, 1/3 sowie 2/3 - genannt. Darüber, welcher Modus genutzt werden darf, entscheiden die jeweiligen Apps. Irgendwie ist das ganze schon ziemlich lächerlich: Wir schreiben das Jahr 2015 und warten sehnsüchtig darauf, dass das wertvollste Unternehmen der Welt einen Weg findet, um auf einem Display mit 2.048 x 1.536 Bildpunkten mehr als ein Programm zeitgleich darstellen zu können.

Eine weitere fundamentale Baustelle scheint Apple noch gar nicht im Griff zu haben: Der Multi-User-Support, der eigentlich für iOS 9 geplant war, wird sich wohl weiter verzögern. Dabei ist ein funktionierendes Benutzermanagement, das jedem User eigene Daten, Apps und Rechte zuteilt, insbesondere für den Einsatz in Firmen und Bildungseinrichtungen unabdingbar. Hier hinkt Apple dem Surface von Microsoft meilenweit hinterher, denn Redmond lässt auf seinen Tablets einfach ein vollwertiges Windows laufen. Es wird Zeit, dass endlich jemand ein offenes Tablet mit Linux-Unterstützung auf den Markt bringt, denn Betriebssysteme wie iOS und Android sind immer noch viel zu restriktiv und eingeschränkt.

Bleibt noch das iPad Pro, welches Apples Tablet in Firmen und Bildungseinrichtungen etablieren soll. Da macht sich ein 12 Zoll großes Display sicher gut, doch ohne Side-by-Side-Ansicht und Benutzermanagement dürfte sich ein solches Gerät nur schwer verkaufen lassen. Dies weiß man auch in Cupertino, weshalb es auch weiterhin keinen Termin für die Markteinführung gibt. Momentan geistern zwei interne Codenamen - J98 (nur WiFi) und J99 (WiFi und LTE) - für das iPad Pro durchs Netz, handfeste Informationen sind hingegen Mangelware.
Quelle: 9to5mac.com
 
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Adobe stellt Photoshop Touch ein

reported by doelf, Samstag der 23.05.2015, 17:42:55
Adobe wird seine Fotobearbeitung Photoshop Touch nicht weiterentwickeln und die App zum 28. Mai 2015 aus den Stores von Apple, Amazon und Google entfernen. Laut Adobe bleibt die App auch danach voll funktionsfähig, allerdings empfiehlt das Unternehmen, alle Daten vorsichtshalber zu sichern. Und wer das Programm über Amazon oder Google gekauft hat, sollte weitere Vorsichtsmaßnahmen ergreifen.

Nach dem 28. Mai 2015 wird es für die Kunden von Amazon oder Google nämlich auch nicht mehr möglich sein, die bereits gekaufte App neu zu installieren. Daher rät Adobe betroffenen Kunden, den Photoshop Touch mit Hilfe einer geeigneten Backup-Software zu sichern. Bei Apple-Geräten besteht dieses Problem nicht, hier lässt sich die App auch weiterhin über den App Store oder aus iCloud-Backups wiederherstellen. Lediglich der Kauf wird auch bei Apple nicht mehr möglich sein.

Adobe hatte den Photoshop Touch Ende 2011 angekündigt und zunächst für iOS veröffentlicht, wobei es unterschiedliche Versionen für das iPhone und die iPads gibt. Kurze Zeit später wurden auch Geräte mit Googles Android bedient. Die Android-Variante kostet bei Amazon und Google 7,99 Euro, während Apple für die iPad-Version 9,99 Euro verlangt. Die abgespeckte Version für das iPhone ist für 4,99 Euro zu haben. Da Adobe keine weiteren Updates plant und auch keine Sicherheitslücken stopfen will, ist vom Kauf der App abzuraten. Wer sich den Photoshop Touch gerade erst gekauft hat, sollte Adobe kontaktieren und sich den Kaufpreis erstatten lassen.
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Fast fertig: Firefox 38.0.5 Final Candidate Build 3

reported by doelf, Freitag der 22.05.2015, 16:31:13
Am 2. Juni 2015 will Mozilla den finalen Firefox 38.0.5 veröffentlichen und seit heute gibt es vorab schon mal einen Finalkandidaten. Kurioserweise überspringen die Entwickler den Build 1 und vom Build 2 sind nur Log-Dateien zu finden. Somit liegt einzig der Build 3 zum Download bereit - und für Windows leider nur in der 32-Bit-Fassung.

Der Firefox 38.0.5 stellt einen Zwischenschritt dar und bringt drei neue Funktionen: Mit Pocket kann man interessante Fundstücke wie Internetseiten und Videos für den späteren Verzehr eintüten und dann auch offline genießen. Die Fundstücke lassen sich natürlich auch über alle Geräte eines Firefox-Kontos abgleichen. Dazu kommen die von der mobilen Version bekannte Leseansicht und das Teilen von Browser-Fenstern und -Tabs über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello".

Die Leseansicht funktioniert nicht mit allen Webseiten, denn der Firefox muss klar gekennzeichnete Inhalte vorfinden, die sich sinnvoll extrahieren lassen. Ist dies möglich, präsentiert er eine grafisch reduzierte Ansicht des Hauptinhaltes und blendet Navigationsmenüs, Dekorationselemente sowie Werbung aus. Die Möglichkeit, aktive Browser-Fenster und Tabs innerhalb einer Hello-Kommunikation zu teilen, gab es übrigens bereits in einigen Beta-Fassungen des Firefox 38.0.

Download: Firefox 38.0.5 Final Candidate Build 3
 
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Hosen runter: Adult FriendFinder wurde gehackt!

reported by doelf, Freitag der 22.05.2015, 14:43:55
Sie bevorzugen den Hintereingang? Lassen sich gerne auspeitschen und sind fasziniert von intensiv duftenden Füßen? Und ein Benutzerkonto bei Adult FriendFinder haben sie auch? Dann heißt es ab sofort zittern, denn die auf die Vermittlung von Sexkontakten spezialisierte Partnerbörse wurde gehackt und die Daten von 3,9 Millionen Benutzern treiben schon seit Tagen durchs Netz.

Wie der britische Nachrichtensender "Channel 4 News" berichtet, umfassen die gestohlenen Datensätze neben Benutzernamen, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten und Postleitzahlen auch die sexuellen Vorlieben der jeweiligen Mitglieder. Möglicherweise sind die Daten nicht ganz frisch, denn sie enthalten auch einige bereits gelöschte Konten. Dies könnte insbesondere für Personen, die nur mal in die Welt der "florierenden Sex Community" hinein schnüffeln wollten, recht peinlich werden. Und es ist auch immer wieder erschreckend, wie viele Menschen für solche Kontaktbörsen ihre dienstliche E-Mail-Adresse verwenden. Wer Glück hat, erhält lediglich Mails mit Viren und Spam. Wer Pech hat, wird mit seinen intimen Daten erpresst.

Auch eine weitere Erkenntnis von "Channel 4 News" dürfte bei vielen Nutzern der expliziten Partnerbörse für Enttäuschung sorgen: Bei der Analyse von Kundenkonten mit britischen E-Mail-Adressen zeigte sich, dass auf eine Frau rund 16 Männer kommen. Sofern diese Dame nicht auf Gangbangs steht, sind die Erfolgsaussichten männlicher Mitglieder folglich äußerst bescheiden.

Die Firma FriendFinder Networks Inc., der Betreiber von Adult FriendFinder, verspricht eine umfassende Untersuchung des Vorfalls. Die Polizei und Forensikexperten der zu FireEye gehörenden Sicherheitsfirma Mandiant wurden bereits eingeschaltet. Für die 3,9 Millionen Betroffenen, deren Daten schon veröffentlicht wurden, ist die nachträgliche Aufklärung aber nur ein schwacher Trost.
 
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AMD Catalyst 15.5 Beta im Anflug

reported by doelf, Freitag der 22.05.2015, 13:58:41
AMD verspricht die baldige Veröffentlichung neuer Grafiktreiber. Der Catalyst 15.5 Beta soll insbesondere Leistungsverbesserungen für die beiden Spiele "Project CARS" und "The Witcher 3: Wild Hunt" bringen. Wie genau diese Verbesserungen aussehen werden, ob es CrossFire-Unterstützung für "The Witcher 3: Wild Hunt" geben wird und wann man die Treiber zum Download freigegeben will, lässt AMD allerdings offen.

Im Forum von Guru3D ist bereits letzte Woche Donnerstag ein inoffizieller Catalyst 15.5 Beta aufgetaucht. Dieser enthält einen Grafiktreiber mit der Versionsnummer 14.502.1014.1001, während der offiziell von AMD freigegebene Beta-Treiber von April noch die Versionsnummer 14.502.1014.0000 verwendet. Einige Forennutzer von Guru3D haben den neuen Beta-Treiber bereits ausprobiert, konnten aber keine entscheidenden Verbesserungen für "Project CARS" und "The Witcher 3: Wild Hunt" feststellen. Vermutlich handelt es sich um eine Entwicklungsversion, die noch nicht alle Optimierungen und Profile umfasst.
Quelle: support.amd.com
 
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Dislike: Verbraucherschützer gehen gegen Facebook-Button vor

reported by doelf, Freitag der 22.05.2015, 13:24:44
Der Verbraucherzentrale NRW missfällt der "Gefällt mir"-Button von Facebook, denn über diesen sammelt das soziale Netzwerk auf den Webseiten Dritter Informationen über deren Besucher. Dabei ist es unerheblich, ob der Besucher selbst ein Benutzerkonto bei Facebook hat. Sechs Firmen, die den "Gefällt mir"-Button auf ihren eigenen Internetangeboten platziert hatten, wurden bereits abgemahnt.

Die sechs Abmahnungen gingen an HRS, Nivea (Beiersdorf), Payback, Eventim, Peek & Cloppenburg (Fashion ID) und KIK. Eventim und HRS haben bereits eine Unterlassungserklärung abgegeben und wollen den spionierenden Button nicht mehr verwenden. Mit KIK und NIVEA (Beiersdorf) verhandelt die Verbraucherzentrale NRW derzeit noch über eine außergerichtliche Einigung und gegen Payback und Peek & Cloppenburg wurden Klagen bei den Landgerichten in Düsseldorf und München eingereicht.

Das Problem mit dem "Gefällt mir"-Button von Facebook ist schnell erklärt: Diese praktische Schaltfläche hat einen hohen Wiedererkennungswert und macht es den Besuchern sehr einfach, ein Internetangebot zu "liken". Für den Betreiber der Webseite ist das Einbinden des Buttons ein Kinderspiel, denn dessen Inhalte werden von Facebook bezogen. Und genau das ist der Knackpunkt, denn es handelt sich keinesfalls um einen einfachen Link, sondern um komplexen Code, über den Cookies gesetzt und letztendlich umfangreiche Benutzerprofile erstellt werden. Dies geschieht ausnahmslos mit allen Besuchern, ganz gleich ob diese selbst auf Facebook aktiv sind oder nicht. Eine Zustimmung zum Datensammeln holt Facebook nicht ein und unterbinden kann der Benutzer diesen Vorgang auch nicht.

Bevor wir jetzt alle abwinken, sollten wir uns vor Augen führen, wie komplex solche Profile sind. Dank der weiten Verbreitung des "Gefällt mir"-Buttons über unzählige nationale und internationale Internetangebote liefern wir Facebook Unmengen an Informationen. So verraten wir dem US-Unternehmen unsere Gewohnheiten und Vorlieben sowie etwaige Kaufabsichten. Unser Internet- und Medienkonsum ist für Facebook ein offenes Buch und über mobile Geräte liefern wir unsere Aufenthaltsorte gleich mit. Darüber hinaus lassen die besuchten Webseiten Rückschlüsse auf unsere Sprachkenntnisse und unseren Bildungsstand zu. Und selbst auf hochsensiblen Internetangeboten, die sich mit Religion, Suchtproblemen oder Krankheiten beschäftigen, sind die Facebook-Spione manchmal zu finden.

Auch von uns erhielt der "Gefällt mir"-Button nach kurzer Prüfung ein Dislike, weshalb wir unsere Besucher über einen einfachen Link auf unsere Facebook-Seite verweisen. Und selbst diesen fangen wir noch mit einer vorgeschalteten Warnung vor möglichen Verstößen der US-Firma gegen deutsche Datenschutzgesetze ab.
Quelle: www.vz-nrw.de
 
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HP verfehlt Prognose und verkauft in China

reported by doelf, Freitag der 22.05.2015, 10:52:32
Hewlett-Packard (HP) hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2015 auf den Tisch gelegt und zugleich den Teilverkauf einiger Geschäftsbereiche in China angekündigt. Die geplante Aufspaltung des Unternehmens in zwei unabhängige Firmen soll im Zeitplan liegen, was einen Abschluss zum Ende des fiskalischen Jahres 2015 bedeuten würde. Aktuell belasten das schwache PC-Geschäft und der starke US-Dollar die Bilanzen.

HPs Umsatz ist im Jahresvergleich um 6,8 Prozent auf 25,453 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 27,309 Milliarden US-Dollar) gefallen, wobei diese Entwicklung alle Geschäftsbereiche betrifft. Der Umsatz der PC-Sparte ist um fünf Prozent gesunken, obwohl HP die Zahl der ausgelieferten Computer um zwei Prozent steigern konnte. Während die Notebooks ein Plus von 19 Prozent verzeichneten, gab es bei Desktop-PCs ein Minus von 14 Prozent. Zugleich verkaufte das Unternehmen vier Prozent weniger Drucker, wodurch der Umsatz in diesem Segment um sieben Prozent einbrach. Zukünftig sollen die beiden Geschäftsfelder PC und Drucker eigenständig als HP Inc. firmieren.

Das zweite Unternehmen soll Hewlett-Packard Enterprise heißen und sich um technologische Infrastruktur, Software und Dienste für Firmenkunden kümmern. Hierzu gehören die Enterprise Group, deren Umsatz um ein Prozent schrumpfte, sowie die Enterprise Services, wo der Umsatz um 16 Prozent abstürzte. Auch die Software-Sparte, deren Umsatz um acht Prozent zurückging, und die Finanzleistungen, bei denen der Umsatz um sieben Prozent absackte, sollen Teile von Hewlett-Packard Enterprise werden. Im zweiten Quartal 2015 verursachte die Aufspaltung Kosten in Höhe von 269 Millionen US-Dollar, im ersten Quartal waren es lediglich 80 Millionen US-Dollar gewesen.

Bei Hewlett-Packard Enterprise wird Pat Russo Vorsitzender des Verwaltungsrats und Meg Whitman wird CEO sowie Präsidentin. Zugleich steht Meg Whitman dem Verwaltungsrats von HP Inc. vor, die Rolle als CEO und Präsident übernimmt dort Dion Weisler. Weisler hat bisher als Geschäftsführer (Executive Vice President) für die PC- und Druckersparte gearbeitet. Weiterhin gab HP bekannt, dass Tim Stonesifer zum Finanzchef (CFO) von Hewlett Packard Enterprise wird und Cathie Lesjak den gleichen Posten bei HP Inc. übernehmen wird. Das operative Geschäft von Hewlett Packard Enterprise soll Chris Hsu führen und für Personalfragen konnte man Alan May (zuvor bei Boeing) gewinnen.

Doch zurück zu den Geschäftszahlen des zweiten Quartals: Operativ erzielte HP einen Gewinn (GAAP) in Höhe von 1,431 Milliarden US-Dollar und blieb damit um 21,46 Prozent unter den 1,822 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums. Der Nettogewinn (GAAP) rutsche ähnlich stark ab und lag nach 1,273 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal 2014 diesmal nur noch bei 1,011 Milliarden US-Dollar - ein Minus von 20,58 Prozent. Entsprechend schrumpfte der Gewinn je Aktie (GAAP) um 16,67 Prozent auf 0,55 US-Dollar (Q2/2014: 0,66 US-Dollar). Und das ist weniger als die 0,57 bis 0,61 US-Dollar, welche HP seinen Anlegern in Aussicht gestellt hatte. Für das dritte Quartal 2015 erwartet das Unternehmen lediglich 0,50 bis 0,54 US-Dollar je Aktie.

Bleibt noch das Thema China: Hier hat HP eine neue Firma namens H3C gegründet, welche das Unternehmen "H3C Technologies" sowie HPs chinesische Server-, Storage- und Netzwerkgeschäfte umfasst. H3C dient dabei als ein Vehikel, um HPs Aktivitäten in China mehrheitlich an die chinesische Firma "Unisplendour Corporation" verkaufen zu können. Diese ist eine Tochter der Tsinghua Holdings, welche wiederum der Universität Tsinghua gehört, und wird mit 51 Prozent die Mehrheit von H3C halten. Der Wert von H3C wurde auf 4,5 Milliarden US-Dollar festgelegt und HP wird für den Teilverkauf rund 2,3 Milliarden US-Dollar erhalten. Das Geschäft soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.
Quelle: www8.hp.com
 
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Assembler-Betriebssystem MenuetOS erreicht Version 1.00

reported by doelf, Donnerstag der 21.05.2015, 21:19:02
Ville Turjanmaa und sein Team haben es geschafft: Nach 15 Jahren Entwicklungsarbeit liegt das 64-Bit Mini-Betriebssystem MenuetOS in der Version 1.0 zum Download bereit. MenuetOS wurde komplett in Assembler programmiert, passt auf eine 1,44 MByte große Diskette und bietet dennoch eine grafische Benutzeroberfläche inklusive Internetbrowser und Multimedia-Funktionen.

MenuetOS kann wahlweise von einer Diskette, einer CD oder einem USB-Stick gestartet werden. Das Betriebssystem beherrscht präemptives Multitasking, unterstützt bis zu acht Prozessoren sowie Bildschirmauflösungen von bis zu 1.920 x 1.080 Bildpunkten mit 16 Millionen Farben. Für Maus und Tastatur wird USB 1.1 geboten, während Datenträger, Drucker, Webcams und TV-Karten auf USB 2.0 zurückgreifen können. Auch einen kompletten TCP/IP-Stack hat MenuetOS an Bord, dazu gibt es einen Internetbrowser sowie Clients für E-Mail, FTP und Schach. Auch Server für ftp, http und mp3 sind im Lieferumfang enthalten.

Der 90 KByte "große" Mediaplayer ist separat erhältlich und kostet aufgrund der enthaltenen Codecs 10 Euro. Neben der Wiedergabe nicht kopiergeschützter DVDs und MP3-Dateien, kann der Mediaplayer auch Fernseh- und Radioprogramme über DVB-T empfangen. Letzteres funktioniert mit den DVB-T-Sticks Artec T14BR dvb-t, Elgato EyeTV DTT, Hauppauge Nova-T Stick und Pinnacle PCTV 72e, weitere Modelle finden sich auf der Liste unterstützter Hardware.

Download: Menuet64 1.00 - 853 KByte
 
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Windows 10 Insider Preview Build 10122 für PCs

reported by doelf, Donnerstag der 21.05.2015, 20:47:22
Microsoft hat eine weitere Ausgabe der Windows 10 Insider Preview für PCs veröffentlicht. Der neue Build 10122 wird seit gestern jenen Benutzern, die sich für die schnellen Updates entschieden haben, angeboten. Wer eine Grafiklösung von AMD einsetzt, sollte dieses Update aber lieber überspringen, denn Microsofts neuer Internetbrowser Edge, der sich in diesem Build noch "Project Spartan" nennt, stürzt auf solchen Systemen regelmäßig ab.

Bild Abgesehen von der AMD-Problematik soll der Build 10122 wieder etwas stabiler und ausgereifter daherkommen. Die kommenden Updates werden kaum noch große Neuerungen bringen, stattdessen will sich Microsoft auf Feinschliff, Geschwindigkeit und Stabilität konzentrieren. Doch zurück zum Build 10122: Im Startmenü wurden der Datei-Explorer und die Einstellungen nach unten links verschoben und der Umschalter zwischen Startmenü und Startbildschirm entfernt. Diese Funktion findet sich nun bei den Personalisierungsoptionen, wo eine Konfigurationsseite für Start ergänzt wurde. Dazu kommen weitere Optimierungen für den Tablet-Modus - beispielsweise größere Kacheln - sowie behobene Darstellungfehler bei Live-Kacheln.

Eine interessante Änderung betrifft die Verknüpfung von Dateitypen und Protokollen mit bestimmten Programmen: Bei Windows 8.1 können Desktop-Programme den Wechsel der Voreinstellungen während der Installation sowie bei ihrem Aufruf anbieten, wohingegen Apps diese Möglichkeit verwehrt ist. Ab Windows 10 kann kein Programm eine solche Abfrage starten, dies ist einzig und alleine dem Betriebssystem vorbehalten. Ein Beispiel: Wird ein neues Programm zur Fotobearbeitung installiert, kann dieses keine Dateiverknüpfungen ändern. Klick man jedoch auf eine Bilddatei, bietet Windows die Verknüpfung mit der neuen Anwendung automatisch an (siehe Bildschirmfoto). Hierdurch will Microsoft eine bessere Kontinuität erzielen sowie mehrfaches Nachfragen unterbinden. Falls ein älteres Programm eine Änderung vornehmen will, zeigt Windows 10 einen entsprechenden Hinweis an und unterbindet den Zugriff.

Der Internetbrowser Edge bzw. "Project Spartan" füllt neue Tabs mit Empfehlungen für beliebte Webseiten und Apps sowie mit Inhalten von MSN. Über die Einstellungen können Benutzer diese Werbung anpassen. Neu hinzugekommen sind auch ein InPrivate-Modus, Zugriff auf den Browser-Verlauf sowie die Kennzeichnung von Tabs, welche Audioinhalte abspielen. Das Icon für die Leseansicht ist jetzt animiert und in den Benchmarks Octane 2.0 (Google) und Jet Stream (Apple) ist Edge inzwischen der schnellste 64-Bit-Browser - zumindest wenn das Programm aufgrund seiner AMD-Allergie nicht gerade mit Abstürzen beschäftigt ist. Ansonsten soll Edge nach dem Update spürbar stabiler laufen.

Wer einen hochauflösenden Bildschirm verwendet, soll die Schriftarten jetzt klar und scharf sehen, was zuvor nicht der Fall war. Die IPv4-Einstellungen von Netzwerkkarten lassen sich neuerdings auch anpassen. Sollte das Upgrade mit der Fehlermeldung 0x80070057 - 0x20007 scheitern, ist Windows 10 über zu viele .inf-Dateien gestolpert. Auch mit der Spracherkennung von Cortana gibt es Probleme, weil der Such-Prozess zuweilen hängen bleibt. Tritt der Fehler auf, reicht es, den Prozess "Search" manuell zu beenden und einen Augenblick zu warten.
 
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Firefox 39.0 Beta 1 und 40.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 21.05.2015, 19:10:09
Abgesehen vom Firefox 38.0.5 Beta 3, dessen finale Fassung für den 2. Juni 2015 geplant ist, liegt Mozillas Internetbrowser inzwischen auch in den Versionen 39.0 Beta 1 und 40.0 Aurora 2 zum Download bereit. Den Firefox 39.0 darf man ab dem 23. Juni 2015 erwarten und die Version 40.0 soll Anfang August erscheinen.

Der Firefox 39.0 verspricht Leistungssteigerungen durch eine asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface) und verbessert die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications). Bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wird hingegen komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet. Weitere Verbesserungen betreffen die CSS, zudem soll die Fetch-API standardmäßig aktiviert sein.

Beim Firefox 40.0 haben die Neuerungen eine größere Tragweite: Beispielsweise gibt es einen Download-Schutz, der unliebsame Software-Zecken blockiert. Der Add-on-Manager wurde grafisch überarbeitet und unter Windows wird die vertikale Synchronisation des Bildaufbaus neuerdings über die Hardware gelöst. Dies sorgt für geschmeidige Animationen und ein sanfteres Scrollen. Unter Linux werden das Scrollen, der Grafikaufbau und die Videowiedergabe vom eigentlichen Compositing-Thread abgekoppelt, um einen schnelleren Aufbau der Webseiten sowie kürzere Reaktionszeiten zu ermöglichen. Wer will, kann auch die Prozess-Separation ausprobieren. Hierbei läuft die Benutzeroberfläche des Firefox in einem Thread, während sich ein zweiter um alle Tabs kümmert. Zukünftig soll dann jeder Tab seinen eigenen Prozess erhalten.

Download:
 
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LibreOffice 5.0.0 Beta 1 32/64 Bit als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 21.05.2015, 16:27:55
Die nächste Generation der kostenlosen und quelloffenen Bürosoftware LibreOffice hat die Alpha-Phase ihrer Entwicklung verlassen und liegt nun in Form einer ersten Beta-Version zum Download bereit. Bisher steht die offizielle Ankündigung von LibreOffice 5.0.0 Beta 1 noch aus, so dass wir Informationen über die Neuerungen nachreichen müssen. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 ist gegen Ende Juli bzw. Anfang August zu rechnen.

Download: LibreOffice 5.0.0 Beta 1
 
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Speicherstapler - AMD stellt High Bandwidth Memory (HBM) vor

reported by doelf, Donnerstag der 21.05.2015, 14:27:00
Der Knackpunkt vieler Grafiklösungen ist weniger der Grafikprozessor als der verwendete Speicher. Insbesondere bei preiswerten Grafikkarten und APUs verhungern die Recheneinheiten, weil der verbaute DDR3-Speicher schlicht und einfach nicht mithalten kann. Eine wesentlich bessere Alternative stellen GDDR5-Chips dar, doch diese sind teuer und stromhungrig. Mit "High Bandwidth Memory" (HBM) will AMD noch in diesem Jahr einen alternativen Weg einschlagen.
Bild

AMD hat "High Bandwidth Memory" (HBM) als offenen Industriestandard entwickelt und nutzt als Fertigungspartner den südkoreanischen Speicherspezialisten SK Hynix. Zunächst wird HBM als Grafikspeicher für leistungsstarke Grafikkarten und Mobil-GPUs zum Einsatz kommen, die neue Speichertechnologie soll zukünftig aber auch im Zusammenspiel mit CPUs und APUs genutzt werden. Ausschlaggebend für den Umstieg auf HBM sind dabei drei Faktoren: Bandbreite, Stromverbrauch und Platzbedarf.
 
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Verbraucherschützer: PayPal soll 25 Millionen US-Dollar zahlen

reported by doelf, Mittwoch der 20.05.2015, 19:51:54
Die US-Verbraucherschutzbehörde "Consumer Financial Protection Bureau" (CFPB) verlangt von PayPal die Zahlung von 25 Millionen US-Dollar in Zusammenhang mit dem Kreditdienst "PayPal Credit", der zuvor unter dem Namen "Bill Me Later" bekannt war. PayPal soll versprochene Promotionen nicht eingelöst und zahlreiche Kunden ohne deren Zustimmung für seinen Kreditdienst angemeldet haben. Bei vielen Kunden wurde die bevorzugte Zahlungsmethode zudem durch "PayPal Credit" ersetzt.

Beim Einkauf belasteten die Kunden dann nicht ihr Konto oder ihre Kreditkarte, sondern nahmen unwissend den Kreditdienst in Anspruch. Hierdurch entstanden Kreditzinsen, die PayPal laut CFPB unberechtigterweise kassiert hat. Da sich die Zahlungsmethode oftmals nicht nachträglich ändern ließ und PayPal die Beschwerden seiner Kunden viel zu langsam bearbeitet hat, wurden zudem Verzugszinsen berechnet. Darüber hinaus wurden etliche Beschwerden und Schecks verschlampt. Auch Promotionsangebote mit Vorteilen von 5 oder 10 US-Dollar wurden nicht immer eingelöst. Zudem gab es die Möglichkeit, den Dienst für einen begrenzen Zeitraum zinsfrei zu testen. Aufgrund des überlasteten Kundendienstes konnten Kunden diese Testkonten allerdings nicht auflösen und wurden in vielen Fällen falsch informiert.

Ausgangspunkt der Untersuchung waren zehntausende Kundenbeschwerden, die seit 2008 beim CFPB eingegangen waren. An die betroffenen Verbraucher soll PayPal nun 15 Millionen US-Dollar zurückzahlen, dazu kommt eine Strafe in Höhe von weiteren 10 Millionen US-Dollar. Sollte PayPal die vorgeschlagene Einigung ablehnen, wird ein Gericht in Maryland über die Eröffnung eines Verfahren entscheiden.
 
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Kritischer Fehler betrifft Millionen Router

reported by doelf, Mittwoch der 20.05.2015, 18:45:35
Die österreichischen Sicherheitsexperten von SEC Consult warnen vor einer kritischen Schwachstelle in diversen Router-Modellen, über die Angreifer eigenen Code mit Kernel-Rechten ausführen können. Betroffen sind zahlreiche Geräte der Firmen Netgear und TP-LINK. Auch Router von ALLNET, Ambir Technologies, Asante, Cisco, D-Link, Digitus, Edimax, Encore Electronics, IOGEAR, LevelOne, Linksys und Longshine Networking verwenden die fehlerhafte Softwarekomponente.

Laut SEC Consult steckt die Sicherheitslücke in der Komponente NetUSB, welche von der kleinen taiwanischen Software-Schmiede KCodes stammt. NetUSB ist eine proprietäre Lösung, welche USB-Geräte wie Drucker, externe Festplatten oder USB-Sticks über das Netzwerk zugänglich macht. Dank "USB over IP" verhalten sich die mit dem Router verbundenen USB-Geräte genauso, als hätte man sie lokal am PC angeschossen. Allerdings muss auf den Rechnern eine spezielle Software von KCodes installiert werden. NetUSB nutzt üblicherweise den TCP-Port 20005.

Auf den Routern läuft NetUSB als Kernel-Treiber und wartet auf den Anschluss von USB-Geräten. Die Authentifizierung geschieht über statische AES-Schlüssel, welche man aus der Firmware der Router sowie aus der Software für Windows und Mac OS X extrahieren kann. In dieser Client-Software wird auch ein Rechnername angeben, dessen Länge maximal 64 Zeichen betragen darf. Dummerweise fängt KCodes die Länge dieser Zeichenkette nicht ab, so dass ab 65 Zeichen ein Stack-Puffer überläuft. Auf den von SEC Consult getesteten Geräten ließ sich die Schwachstelle nicht über das Internet angreifen, aber es gibt zumindest Hinweise darauf, dass der TCP-Port 20005 bei anderen Routern in Richtung Internet offen steht.

Die Österreicher hatten die Sicherheitslücke zunächst dem NetUSB-Entwickler KCodes gemeldet, doch dieser zeigte kein Interesse an einer Lösung. Erst als SEC Consult auch die Router-Hersteller Netgear und TP-LINK informierte, kam etwas Bewegung in die Sache. TP-LINK plant Firmware-Updates für 40 Router-Modelle und hat die erste davon bereits freigegeben. Bei Netgear lassen die Updates noch auf sich warten, zudem bleibt der Dienst selbst dann angreifbar, wenn NetUSB in der Konfiguration deaktiviert wird. SEC Consult hat Exploit-Code für den Fehler entwickelt, hält diesen vorläufig aber noch unter Verschluss.

Bleibt nich zu erwähnen, dass AVM für seine FRITZ!Boxen bereits Entwarnung gegeben hat: In keiner FRITZ!Box kommt NetUSB zum Einsatz.
 
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Karten: Apple bleibt TomTom treu

reported by doelf, Mittwoch der 20.05.2015, 17:44:23
Obwohl Apple angeblich zu jenen Unternehmen gehört, die für Nokias Kartendienst Here bieten, haben die Amerikaner ihre Zusammenarbeit mit dem niederländischen Navigationsspezialisten TomTom verlängert. Wie TomTom in einer kurzen Mitteilung erklärt, wurde die Zusammenarbeit mit Apple nicht nur verlängert, sondern auch weiter ausgebaut.

Ansonsten lassen die Niederländer nur wissen, dass es bei dem Geschäft um Kartenmaterial und damit verbundene Informationen gehe:
"Amsterdam, 19 May 2015 - TomTom (AEX: TOM2) has renewed and extended its global agreement with Apple for maps and related information."
Den Investoren hat diese Nachricht jedenfalls gefallen: TomToms Aktienkurs kletterte gestern auf 9,37 Euro und erreichte damit erstmals wieder das Niveau von Herbst 2011. Heute gab es leichte Mitnahmen, aktuell wird das Wertpapier für 9,27 Euro gehandelt.
 
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BND-Spionage: Niederlande verlangen etwas Aufklärung

reported by doelf, Mittwoch der 20.05.2015, 17:25:43
Am weltgrößten Internetknoten DE-CIX in Frankfurt am Main hatten BND und NSA offenbar auch Datenleitungen aus den Niederlanden angezapft. Der niederländische Innenminister Ronald Plasterk informierte gestern das Unterhaus über den Vorfall und bezeichnete das Vorgehen der beiden Geheimdienste als "im Großen und Ganzen nicht akzeptabel". Empörung, Protest oder Entschlossenheit klingen anders.

Nach Angaben der Tageszeitung "de Volkskrant" versprach Plasterk, dass ausgerechnet der niederländische Geheimdienst "Algemene Inlichtingen- en Veiligheidsdienst" (AIVD) Licht in die Sache bringen soll. Sobald detaillierte Ergebnisse vorliegen, sollen diese den Parlamentariern präsentiert werden. Dass der AIVD irgendein Interesse an der Aufklärung haben könnte, darf allerdings bezweifelt werden. Schon im Oktober 2013 berichtete die Wochenzeitung NRC über eine enge Zusammenarbeit zwischen AIVD und NSA. Im Januar 2015 bestätigte Edward Snowden in einem Interview mit "de Volkskrant", dass die NSA die beiden niederländischen Geheimdienste AIVD und MIVD an der kurzen Leine führe und diese als "sehr gelehrig" und "Untergebenen" betrachte:
"Die Niederländer arbeiten für die Amerikaner. Wir sagen ihnen, was sie zu tun haben. Sie werden nicht für ihre Fähigkeiten geschätzt, sondern für den freien Durchgang, den sie bieten. Dafür werden sie von der NSA gebraucht."
Derweil ist der österreichische Grünen-Abgeordnete Peter Pilz tatsächlich um Aufklärung bemüht. Zusammen mit seinen Parteigenossen Cem Özdemir (Deutschland) und Christian Kmiotek (Luxemburg) hat Pilz Anzeige gegen drei Mitarbeiter der Deutschen Telekom und einen BND-Mitarbeiter erstattet. Pilz liegen E-Mails vor, welche die Zusammenarbeit zwischen Telekom, BND und NSA dokumentieren. Auf einer Prioritätenliste der NSA entdecke der Politiker zudem elf internationale Datenleitungen mit Ausgangspunkt Österreich (Rotterdam - Wien, Luxemburg - Wien, Sydney - Wien, Tokyo - Wien, Manila - Wien, Amsterdam - Salzburg, Moskau - Wien, Amsterdam - Linz, Jakarta - Wien, Dublin - Wien sowie Stockholm - Wien), welche der US-Geheimdienst abzuhören wünschte.
 
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Apple Watch: Update schließt FREAK-Lücke & spreekt Nederlands

reported by doelf, Mittwoch der 20.05.2015, 14:37:27
Apple hat das erste Firmware-Update für seine Smartwatch veröffentlicht. Die Version 1.0.1 verbessert die Geschwindigkeit vieler Apps, ergänzt sieben Sprachen und schließt 14 Sicherheitslücken - darunter auch den seit März bekannten FREAK-Angriff. Bei den neu hinzugekommenen Übersetzungen handelt es sich um Dänisch, Niederländisch, Schwedisch, Russisch, brasilianisches Portugiesisch, Thailändisch und Türkisch.

Von den Geschwindigkeitsoptimierungen sollen Siri, die Aktivitätsmessung und Drittanbieter-Apps profitieren. Auch die Berechnung des Kalorienverbrauchs auf dem Ergometer und bei Rudertrainingseinheiten soll jetzt schneller sein, Gleiches gilt für die Berechnung von Entfernung und Tempo beim Wandern und Lauftraining im Freien. Darüber hinaus kann die Uhr neue Emoji-Zeichen anzeigen.

Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf die geschlossenen Sicherheitslücken: Dass Apples Uhr bisher die schon seit März bekannte FREAK-Lücke aufwies, ist recht peinlich. Hoffen wir, dass es bei der ähnlich gelagerten Logjam-Schwachstelle etwas schneller gehen wird. Mit Hilfe von manipulierten Schriftarten konnte man der Watch bisher eigenen Code unterschieben und ein weiterer Fehler im Kernel führte Schadcode sogar mit vollen Systemrechten aus. Dazu kommen eine Rechteausweitung und drei DoS-Angriffe.

Über den NSXMLParser konnten Apps Daten abgreifen und über IOHIDFamily und IOAcceleratorFamily das Layout des Kernel-Speichers entschlüsseln. Eine weitere Schwachstelle im Kernel ermöglicht das Auslesen von Kernel-Speicher. Für das "Internet Control Message Protocol" (ICMP) waren standardmäßig Umleitungen aktiviert, mit deren Hilfe Mittelsmänner den Datenverkehr des Benutzers auf beliebige Server umbiegen konnten. Zudem konnte ein entfernter Angreifer seine IPv6-Pakete als lokale Pakete tarnen und auf diese Weise die Netzwerkfilter umgehen.
 
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Logjam: Neuer Angriff auf verschlüsselten Internetverkehr

reported by doelf, Mittwoch der 20.05.2015, 13:46:27
Der Diffie-Hellman-Schlüsseltausch ist eine weit verbreitete Methode, mit der diverse Internetprotokolle wie HTTPS, SSH, IPsec und SMTPS den Aufbau einer verschlüsselten Verbindung einleiten. Auch alle Protokolle, die auf TLS basieren, nutzen den Diffie-Hellman-Schlüsseltausch. Dummerweise lassen sich in vielen Fällen Chiffren mit einer Länge von nur 512 Bytes erzwingen, die sich mit überschaubaren Aufwand knacken lassen.

Schuld an der ganzen Miesere ist - mal wieder - die USA. Dort hatte die Regierung den Export sicherer Verschlüsselungsmethoden in den 90er-Jahren untersagt. Für das Ausland waren nur schwache Verschlüsselungen, welche die US-Geheimdienste schon damals brechen konnten, zulässig. Diese Dummheit aus den Kindertagen des Web sorgte Anfang März bereits für die FREAK-Lücke, doch während bei FREAK ein Rückfall auf 512 Bit kurze RSA_EXPORT-Schlüssel erzwungen wird, geht es diesmal um gleich kurze DHE_EXPORT-Schlüssel. Ein Mittelsmann, der sich in die Verbindung einklinkt, kann die Verschlüsselung gezielt schwächen, um Daten abzugreifen.

Die Analyse von einer Million der meistbesuchten Internetdomains offenbarte, dass sich derzeit 8,4 Prozent dieser Angebote über Logjam angreifen lassen. Neben verschlüsselt ausgelieferten Internetseiten (HTTPS) sind auch SSH- und VPN-Server sowie Mailserver betroffen. Bei den Mailservern steht SMTP plus StartTLS mit 14,8 Prozent an erster Stelle, es folgen POP3S mit 8,9 sowie IMAPS mit 8,4 Prozent. Doch der Rückfall auf 512 Bit ist nicht das einzige Problem für TLS-Verbindungen, die auf Diffie-Hellman vertrauen: Millionen von Servern nutzen die selben Primzahlen für den Schlüsseltausch und genau auf diese Primzahlen zielen bekannte Angriffe ab. Geheimdiensten ist es durchaus möglich, Schlüssel mit einer Stärke von 1.024 Bit zu brechen. Die Unterlagen von Edward Snowden legen nahe, dass die NSA auf diese Weise bereits VPN-Verbindungen geknackt hat.

Was nun? Reagieren müssen sowohl die Betreiber der Server als auch die Benutzer selbst. Auf der Server-Seite sollten Administratoren die DHE_EXPORT-Schlüssel unverzüglich deaktivieren und in einem zweiten Schritt eine eigene Schlüsselgruppe mit einer Länge von 2.048 Bit generieren. Auf diese Weise ist selbst dann eine sichere Verbindung gewährleistet, wenn die Besucher über veraltete Programme auf die Dienste zugreifen. Als Benutzer kann man lediglich seine Software aktualisieren. Bisher wurde allerdings nur der Internet Explorer abgedichtet, Updates für Google Chrome, Mozilla Firefox und Apple Safari sollen in den kommenden Tagen folgen.
Quelle: weakdh.org
 
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Opera 29.0.1795.60 behebt einige Fehler

reported by doelf, Mittwoch der 20.05.2015, 10:29:07
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 29.0.1795.60 aktualisiert. Diese basiert auf der Chromium-Engine 42.0.2311.152 und behebt drei Fehler, die ausschließlich Mac OS X betreffen. So soll die bildschirmfüllende Video-Wiedergabe über NPAPI nach dem Update nicht mehr Einfrieren und beim Klicken in die Adresszeile soll stets der gesamte Text ausgewählt werden. Letzteres scheiterte unter Mac OS X 10.10.3 sowie nach dem Öffnen einer neuen Webseite.
Bild

Allgemein bringt Opera 29 den Turbo-Modus als Ablösung für den bisherigen Off-Road-Modus. Im Off-Road-Modus wurden Webseiten über einen Proxy-Server geleitet, der diese komprimiert und fertig gerendert an das Smartphone schickte. Hierdurch konnte man wertvolle Bandbreite sowie Ressourcen sparen, doch die verantwortlichen Server hatten Probleme mit komplexen JavaScript-Inhalten, was zu Darstellungsfehlern führte. Der neue Turbo-Modus stellt einen Kompromiss dar: Operas Server übernehmen weiterhin die Datenkompression, das Rendering geschieht jedoch erst auf dem Smartphone. Auf diese Weise umschiffen die Entwickler mögliche Kompatibilitätsprobleme. HTTPS-Seiten werden nach wie vor ohne Umwege an die Geräte geleitet, denn hier steht die Sicherheit der Daten im Vordergrund.

Das Synchronisieren zwischen den unterschiedlichen Plattformen ermöglicht den nahtlosen Wechsel des Geräts, ohne Inhalte neu suchen bzw. öffnen zu müssen. Hierfür wird ein Benutzerkonto bei Opera benötigt. Nach der Anmeldungen kann man die auf anderen Geräten geöffneten Tabs dann gleich auf der überarbeiteten Startseite (siehe Bildschirmfoto) einsehen. Auch die Schnellwahl und der Browser-Verlauf wurden optisch aufgewertet, letzterer wurde ebenfalls in die Startseite integriert. Tabs, welche Musik abspielen, werden ab sofort gekennzeichnet und Tastaturbefehle lassen sich individuell anpassen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Links mit Hilfe von Mausgesten in neuen Tabs, Fenstern oder im Hintergrund zu öffnen. Natürlich wurde auch die Stabilität und das Zusammenspiel mit Chromium-Erweiterungen weiter verbessert.

Download:
 
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Google veröffentlicht Chrome 43 und schließt zahlreiche Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 20.05.2015, 10:12:52
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 43.0.2357.65 aktualisiert. Die erste Ausgabe der Version 43 behebt zahlreiche Fehler und stopft 37 Sicherheitslücken. 13 dieser Schwachstellen wurden von externen Experten entdeckt und von mindestens sechs geht eine hohe Gefahr aus. Einer der Fehler ermöglicht den Ausbruch aus der Sandbox und mit Hilfe von zwei weiteren lassen sich Cross-Origin-Beschränkungen umgehen.

Download:
 
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NVIDIA: Neue Treiber für "The Witcher 3" und Windows 10

reported by doelf, Dienstag der 19.05.2015, 17:55:46
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce für Windows 8.1, 8, 7, Vista und XP auf die WHQL-zertifizierte Version 352.86 aktualisiert. Zugleich gibt es erstmals auch einen WHQL-zertifizierten Treiber für Windows 10, welcher allerdings nur die Nummer 352.84 trägt. Während NVIDIA unter Windows 8.1, 8, 7, Vista und XP nach wie vor alle Grafikchips ab der Generation GeForce 400 unterstützt, wird für Windows 10 mindestens eine GeForce GTX 650 benötigt.

Weitere Informationen über den GeForce 352.84 WHQL teilt NVIDIA nicht mit, daher wenden wir uns der Version 352.86 WHQL zu: Diese wurde für "The Witcher 3: Wild Hunt" optimiert und bindet dieses Spiel in GeForce Experience ein. Es gibt auch passende Profile für SLI (empfohlen) und 3D Vision (nicht empfohlen). Weiterhin wurde das SLI-Profil für "Sid Meier's Civilization: Beyond Earth" (DX11) aktualisiert und neu hinzugekommen sind SLI-Profile für "HairWorks: FurViewer" (DX11), "Magicka 2" (DX11) und "World Of Warships" (DX9). Von den neuen 3D-Vision-Profilen liefert nur das für "The Crew" ein passables Ergebnis, die 3D-Vision-Profile für "Battlefield: Hardline", "Dying Light", "Killing Floor 2", "Lords of the Fallen", "Metal Gear Solid V: Ground Zeroes", "Project CARS" und "Total War: Attila" sind allesamt nicht empfehlenswert. Der 3D-Kompatibilitätsmodus wird nun auch bei "Battlefield: Hardline", "Dying Light", "Lords of the Fallen", "Metal Gear Solid V: Ground Zeroes", "The Crew" (allesamt exzellent) und "Total War: Attila" (immerhin gut) unterstützt. Für "Elite Dangerous" soll der 3D-Kompatibilitätsmodus nach dem Update auch wieder funktionieren.

Download:
 
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Firefox 38.0.5 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 19.05.2015, 17:07:02
Der Firefox 38.0.5 stellt einen Zwischenschritt dar, welcher uns am 2. Juni 2015 drei neue Funktionen bringen soll: Mit Pocket kann man interessante Fundstücke wie Internetseiten und Videos für den späteren Verzehr eintüten und dann auch offline genießen. Die Fundstücke lassen sich natürlich auch über alle Geräte eines Firefox-Kontos abgleichen. Dazu kommen die von der mobilen Version bekannte Leseansicht und das Teilen von Browser-Fenstern und -Tabs über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello".

Die Leseansicht funktioniert nicht mit allen Webseiten, denn der Firefox muss klar gekennzeichnete Inhalte vorfinden, die sich sinnvoll extrahieren lassen. Ist dies möglich, präsentiert er eine grafisch reduzierte Ansicht des Hauptinhaltes und blendet Navigationsmenüs, Dekorationselemente sowie Werbung aus. Die Möglichkeit, aktive Browser-Fenster und Tabs innerhalb einer Hello-Kommunikation zu teilen, gab es bereits in einigen Beta-Fassungen des Firefox 38.0. Sie wurde aber nicht in die finale Fassung übernommen.

Download: Firefox 38.0.5 Beta 3
 
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Thunderbird 31.7 behebt gefährliche Schwachstellen

reported by doelf, Sonntag der 17.05.2015, 22:47:37
Der E-Mail-Client Thunderbird liegt schon seit einigen Tagen in der neuen Version 31.7 zum Download bereit. Kurioserweise wird diese noch immer nicht offiziell zum Download angeboten, obwohl Mozilla sie im Rahmen seiner Sicherheitshinweise aufführt. Da der Thunderbird 31.7 sechs Schwachstellen, von denen vier als kritisch und zwei als hochgefährlich eingestuft wurden, behebt, haben wir unseren Download-Server aktualisiert.

Download: Thunderbird 31.7.0
Quelle: www.mozilla.org
 
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Wine 1.7.43 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 17.05.2015, 22:28:46
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.43 verbessert die Unterstützung für Shell-Browser-Fenster und ermöglicht den WoW64-Modus unter ARM64. Weiterhin wurde die katalanische Übersetzung umfassend überarbeitet.

Die Entwickler haben sich auch um Abstürze und Fehler einiger Anwendungen - Finale/Finale Notepad 2012, QQ International, Evernote 5.5.x - und etlicher Spiele - "WinBoard", "Legions Overdrive", "Mini Racing Online", "Battlefield Bad Company 2", "Command & Conquer: Red Alert 2", "Mars: War Logs", "Age of Mythology", "Child of Light" (Demo), "Chessmaster 10/11", "Open General", "Uru: Ages Beyond Myst" (Demo), "Tropico 2", "Strong Bad's Cool Game", "Wings of Vi", "Pro Evolution Soccer 2015" - gekümmert. Weiterhin wurde die JavaScript-Methode Date.parse repariert und die Wine-Konsole schneidet Zeichenketten nicht mehr nach 256 Bytes ab.

Download: Wine 1.7.43

Für die Entwicklungsversion 1.7.43 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Improved support for Shell Browser windows.
  • Some more API Sets libraries.
  • Read/write operations support with built-in devices.
  • Major Catalan translation update.
  • Support for WoW64 mode on ARM64.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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Firefox 38.0.5 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 17.05.2015, 09:56:31
Der Firefox 38.0.5 stellt einen Zwischenschritt dar, welcher uns am 2. Juni 2015 drei neue Funktionen bringen soll: Mit Pocket kann man interessante Fundstücke wie Internetseiten und Videos für den späteren Verzehr eintüten und dann auch offline genießen. Die Fundstücke lassen sich natürlich auch über alle Geräte eines Firefox-Kontos abgleichen. Dazu kommen die von der mobilen Version bekannte Leseansicht und das Teilen von Browser-Fenstern und -Tabs über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello".

Die Leseansicht funktioniert nicht mit allen Webseiten, denn der Firefox muss klar gekennzeichnete Inhalte vorfinden, die sich sinnvoll extrahieren lassen. Ist dies möglich, präsentiert er eine grafisch reduzierte Ansicht des Hauptinhaltes und blendet Navigationsmenüs, Dekorationselemente sowie Werbung aus. Die Möglichkeit, aktive Browser-Fenster und Tabs innerhalb einer Hello-Kommunikation zu teilen, gab es bereits in einigen Beta-Fassungen des Firefox 38.0. Sie wurde aber nicht in die finale Fassung übernommen.

Download: Firefox 38.0.5 Beta 2
 
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Nachgebessert: Firefox 38.0.1 behebt Probleme

reported by doelf, Sonntag der 17.05.2015, 08:32:17
Mozilla hat die Version 38.0.1 seines Internetbrowsers Firefox veröffentlicht und damit vier Fehler behoben. Hierzu gehört ein Absturz beim Programmstart, der ausschließlich auf Systemen mit NVIDIAs Optimus-Grafik der ersten Generation auftritt. Beim Umstieg von Googles Chrome kann es zudem vorkommen, dass die Cookies fehlerhaft importiert werden und Webseiten deswegen nicht wie gewohnt funktionieren - auch dieses Problem löst der Firefox 38.0.1.

Der Firefox 38.0 spielt große Bilddateien mit Animationen zuweilen nicht ab oder wird durch diese am Laden anderer Grafiken gehindert. Weiterhin gibt es bei der ESR-Version des Firefox 38.0, welche besonders lange mit Updates versorgt wird, Probleme mit der Wiedergabe von WebRTC-Videostreams auf Basis des Codes H.264: Wenn diese von nativen CiscoSpark-Clients kommen, scheitert das Dekodieren. Dieser Fehler wurde bereits im Firefox 38.0 behoben, fand sich aber noch in der ESR-Variante.

Download: Firefox 38.0.1
 
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"Assassin's Creed Syndicate" kommt im Herbst

reported by doelf, Mittwoch der 13.05.2015, 20:35:31
Ubisoft hat das Spiel "Assassin's Creed Syndicate" für den kommenden Herbst angekündigt und gleich auch mehrere Videos veröffentlicht. Das nächste Kapitel der Erfolgsreihe "Assassin's Creed" spielt im viktorianischen London, welches man ab dem 23. Oktober 2015 auf Microsofts Xbox One oder Sonys PlayStation 4 erkunden kann. Es soll auch eine PC-Version geben, für die Ubisoft aber nur einen groben Termin nennt: Herbst.

Das zuständige Entwicklungsstudio Ubisoft Quebec verspricht ein episches Einzelspieler-Erlebnis vor dem Hintergrund der industriellen Revolution. In London treffen wir auf eine Welt im Umbruch, in der Reich und Arm immer weiter auseinander driften. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Unterschicht sind miserabel, so dass viele in die Kriminalität abrutschen und sich brutalen Gangs anschließen.

Der Spieler schlüpft in eine Doppelrolle und verkörpert die Zwillinge Jacob und Evie Frye. Jacob ist ein entschlossener Hitzkopf und Anführer einer eigenen Gang, während sich seine Schwester Evie auf Tarnung und Kontrolle versteht. Als Team bekämpft das ungleiche Geschwisterpaar rivalisierende Gangs, gewissenlose Ausbeuter sowie Templer. Ziel ist es, Armut und Korruption zu stoppen und die Kontrolle über London zu erlangen.

London verspricht der größte und modernste Spielplatz der Serie zu werden. In der Stadt gibt es Züge und Pferdekarren. Hohe Gebäude lassen sich mit einem Seilwerfer erklimmen und im Untergrund erwarten uns dreckige und brutale Kämpfe. Zu den neuen Waffen gehören Schlagringe, Krummmesser, Pistolen und der Assassinenhandschuh. Nun dann: We are not amused aber ziemlich gespannt!
 
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"Elite: Dangerous" jetzt auch für Mac OS X

reported by doelf, Mittwoch der 13.05.2015, 19:55:04
Im Dezember 2014 hatte David Brabens Spieleschmiede "Frontier Developments" einen absoluten Klassiker wiederbelebt: "Elite", den Urvater aller 3D-, Open-World- und Weltraumspiele. Zunächst war "Elite: Dangerous", so der Name der Neuauflage, aber nur für Windows 7, 8 und 8.1 verfügbar. Nun gibt es das MMO (Massively Multiplayer Online Game) auch für Mac OS X 10.10.3 (Yosemite) zu Preisen ab 49,99 Euro. Wer will, kann auch gleich noch das Original aus dem Jahr 1984 mitnehmen - das gibt es sogar kostenlos!

Bevor wir auf "Elite: Dangerous" zu sprechen kommen, müssen wir einen Blick zurück werfen. Weit zurück. Ins Jahr 1984. Damals hatte Apple gerade den ersten Macintosh vorgestellt mit einem 8 MHz schnellen 1-Kern-Prozessor und gewaltigen 128 KByte Arbeitsspeicher. Dieses Geschoss war mit Preisen jenseits der 7.000 DM für die meisten Endkunden unbezahlbar und so wurde das Kultspiel "Elite" für den BBC Micro mit 2 MHz CPU-Takt und 16 KByte RAM entwickelt. Trotz dieser Limitierung schafften es die beiden Programmierer Ian Bell und David Braben, mit "Elite" das erste Open-World-Spiel zu veröffentlichen. "Elite" war ein Raumflugsimulator in 3D-Optik und zugleich auch eine Handelssimulation. Die Aufgabe lautete: Überleben und das eigene Schiff aufrüsten, um irgendwann einmal in die Elite der Weltraumveteranen aufzusteigen. Und in den schier unendlichen Weiten des Weltalls konnte dieser Weg Monate oder gar Jahre in Anspruch nehmen.

Mit "Frontier" (1993) und "First Encounters" (1995) konnte "Elite" bisher zwei offizielle Fortsetzungen vorweisen. Und nun gibt es den vierten Teil namens "Elite: Dangerous". Abermals erkundet der Spieler eine realistische Aufbereitung unserer Milchstraße mit 400 Milliarden Sonnensystemen. Braben bleibt seinem Open-World- und Open-End-Konzept treu, doch erstmals ist man nicht alleine im Weltall. Als MMO (Massively Multiplayer Online Game) ermöglicht "Elite: Dangerous" erstmals die gemeinsame Erforschung unserer Galaxie sowie die Zusammenarbeit bei Handel und Kampf auf dem Weg von "Harmlos" zu "Elite". Hierzu bietet die Neuauflage auch gemeinschaftliche Missionen sowie gewaltige Weltraumschlachten an. Doch diese Geselligkeit fordert auch einen Preis: Statt der ursprünglich angekündigten Einzelspielervariante gibt es nun einen Online-Zwang.

Unter Windows benötigt "Elite: Dangerous" eine Quad-Core-CPU mit 2,0 GHz Taktrate, 4 GByte Arbeitsspeicher sowie eine halbwegs aktuelle Grafikkarte. Als Mindestanforderung nennt Frontier Developments die DX10-Modelle AMD Radeon HD 4870 und NVIDIA GeForce GTX 260. Unter Mac OS X muss der Vier-Kern-Prozessor mit mindestens 2,3 GHz takten. Weitere Voraussetzungen für Apples Systeme sind 4 GByte Arbeitsspeicher und eine NVIDIA GeForce GT 650M 1GB oder besser.
 
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Canon EOS 750D/760D: Flecken auf dem Bildsensor

reported by doelf, Mittwoch der 13.05.2015, 19:31:58
Canon informiert die Käufer seiner digitalen Spiegelreflexkameras EOS 750D/760D über ein mögliches Problem mit dem Bildsensor. Bei einigen Geräten wurden weiße Flecken auf einer optischen Schicht vor dem Bildsensor entdeckt, welche unter bestimmten Aufnahmebedingungen zu dunklen Kreismustern auf dem aufgenommenen Bild führen können.

Bild Betroffen sind ausschließlich Kameras, deren Seriennummer dem Muster 01xxxxxxxxxx oder 02xxxxxxxxxx entspricht. Sollte sich auf der Innenseite des Kameradeckels oben links ein schwarzer Punkt befinden (siehe Foto), ist das Gerät nicht betroffen, selbst wenn seine Seriennummer in einen der genannten Bereiche fällt. Canon verspricht, betroffene Kameras unabhängig vom Garantiestatus kostenlos zu prüfen und - sofern erforderlich - auch kostenlos zu reparieren. Details zum Ablauf von Prüfung und Reparatur will der Hersteller in Kürze nachreichen. Weiterführende Fragen beantwortet der telefonische Kundendienst unter der Nummer 069 - 29 99 36 80.
Quelle: www.canon.de
 
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Auch Foxconn investiert in Cyanogen

reported by doelf, Mittwoch der 13.05.2015, 19:09:00
Das Start-Up Cyanogen Inc., welches die Entwicklung von CyanogenMod vorantreiben und das Betriebssystem kommerzialisieren will, hat mit Foxconn einen weiteren Investor an Land gezogen. Foxconn, auch bekannt als Hon Hai Precision Industry, ist als weltgrößter Auftragsfertiger für Marken wie Apple, Dell oder Sony tätig. Allerdings war die Firma aufgrund schlechter Arbeitsbedingungen auch immer wieder in Kritik geraten.

Nun gesellt sich Foxconn zu weiteren bekannten Namen wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch. Auch Index Ventures, Vivi Nevo und die von Len Blavatnik geführte Industriegruppe Access Industries sind seit März 2015 unter den Geldgebern zu finden. Zeitgleich hatten Benchmark, Andreessen Horowitz, Redpoint Ventures und Tencent Holdings Ltd., die sich zuvor bereits bei Cyanogen Inc. engagiert hatten, weitere Mittel bereitgestellt. Das Start-Up hat die aktuelle Finanzierungsrunde für abgeschlossen erklärt und konnte nach eigenen Angaben insgesamt 110 Millionen US-Dollar einsammeln.

Microsoft findet sich zwar nicht unter den Geldgebern, hatte dafür aber im April 2015 eine Partnerschaft mit Cyanogen Inc. vereinbart. Cyanogen wird Microsofts Apps und Dienste in sein kommerzielles Betriebssystem integrieren und zusammen mit diesem vertreiben. Konkret geht es dabei um die Bereiche Produktivität (Outlook, Office und OneNote), Messaging (Skype), Werkzeuge (Bing, Bing Maps) und Cloud-Dienste (OneDrive). Im Gegenzug soll Microsoft native Anwendungen für Cyanogen OS entwickeln. Die Kombination eines auf Android basierenden Betriebssystems mit Software und Diensten von Microsoft macht Google zwar überflüssig, doch nicht wenige kritisieren, dass hierbei der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben wird.
Quelle: cyngn.com
 
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Verizon will AOL kaufen

reported by doelf, Mittwoch der 13.05.2015, 18:44:59
Der US-amerikanische Telekommunikationskonzern Verizon will den Internetpionier AOL für 4,4 Milliarden US-Dollar übernehmen. Dieses Geschäft ist recht pikant, denn aus Edward Snowdens Dokumenten geht hervor, dass Verizon eng mit den britischen und US-amerikanischen Geheimdiensten kooperiert. Bereits im Jahr 2008 berichtete CNN, dass Mitarbeiter der Firma den damaligen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama ausspioniert hatten. Zudem zählt das Unternehmen zu den entschiedenen Gegnern der Netzneutralität.

Verizon will AOLs digitale Inhalte und Werbemöglichkeiten nutzen, um sich ein großes Stück vom globalen Werbekuchen zu sichern. Abgesehen von dem eigenen Portal AOL.com gehören auch Publikationen wie "The Huffington Post", "TechCrunch", "Engadget" und "MAKERS" zu AOL. Dazu kommen diverse Dienste, Werbeplattformen wie AOL Advertising und Advertising.com sowie die Produktionsfirma AOL Studios und die Videoplattform AOL On Network. Insbesondere in den Bereichen Over-the-top content (OTT), also das Durchleiten von Video- und Audioinhalten für Dritte, und beim Internet der Dinge sieht Verizon bei AOL ein großes Potential. Und das lässt sich das Telekommunikationsunternehmen rund 4,4 Milliarden US-Dollar kosten.

Verizon bietet 50 US-Dollar je AOL-Anteil und inzwischen ist der Aktienkurs von 42,59 US-Dollar, dem Schlusskurs von Montag, auf 50,51 US-Dollar geschossen. Sofern es keine Einwände seitens der Wettbewerbshüter gibt, will Verizon die Übernahme noch in diesem Sommer abschließen.
Quelle: www.verizon.com
 
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Realteks HD-Audio-Treiber jetzt auch für Windows 10

reported by doelf, Mittwoch der 13.05.2015, 16:06:21
Nur drei Wochen nach der Bereitstellung des letzten Updates hat Realtek schon wieder eine neue Version seines HD-Audio-Treibers veröffentlicht. Die Version 2.77 unterstützt erstmals auch Windows 10, darüber hinaus ist der Treiber für Windows 8.1, 8, 7 und Vista geeignet. Der Treiber für Windows XP und 2000 wird hingegen schon seit Mai 2014 nicht mehr weiterentwickelt.

Wie üblich bieten wir zwei Geschmacksrichtungen an: Ein Treiber-Paket für die 32-Bit-Varianten von Windows 10, 8.1, 8, 7 und Vista sowie ein zweites für die 64-Bit-Versionen von Windows 10, 8.1, 8, 7 und Vista. Wer nach wie vor auf Windows 2000 oder XP setzt, findet auf unserem Download-Server zudem die letztjährige Treiberversion 2.74. Wohl bekomm's!

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Chrome 42.0.2311.152 mit Flash Player 17.0.0.188

reported by doelf, Mittwoch der 13.05.2015, 09:30:49
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 42.0.2311.152 aktualisiert. Die einzige Neuerung ist Adobes Flash Player 17.0.0.188, welcher 18 teils kritische Schwachstellen schließt. Diese Sicherheitslücken stellen für alle unterstützten Betriebssysteme, also auch für Linux, eine kritische Bedrohung dar.

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Adobe stopft 18 Sicherheitslücken im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 13.05.2015, 09:27:57
Adobe hat frische Updates für seinen Flash Player und AIR veröffentlicht, die zusammen 18 teils kritische Sicherheitslücken beheben. Für Windows, Mac OS X, den Internet Explorer und Chrome gilt die höchste Prioritätsstufe 1, die neuen Versionen des Flash Player sollten hier innerhalb von 72 Stunden eingespielt werden. Abseits von Chrome kann man sich unter Linux mehr Zeit lassen und auch bei AIR ist keine Eile geboten - in beiden Fällen gilt die Prioritätsstufe 3.

Bei vier der Schwachstellen handelt es sich um Speichermanipulationen, die sich als Einfallstor für Schadprogramme missbrauchen lassen. Gleiches gilt für einen Heap- und einen Integer-Überlauf, eine Typenverwechslung und einen Aufruf bereits gelöschter Objekte. Drei Fehler ermöglichen den Schreibzugriff auf das Dateisystem im Rechtekontext des angemeldeten Benutzers. Mit Hilfe von zwei Lücken lässt sich die Speicherwürfelung (ASLR) umgehen und zwei weitere Schwachstellen ermöglichen das Abgreifen von Informationen. Im Internet Explorer existiert zudem eine Race Condition, mit deren Hilfe man den geschützten Modus umschiffen kann.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Microsoft veröffentlicht 13 Sicherheits-Updates

reported by doelf, Dienstag der 12.05.2015, 20:40:07
Auch wenn das Modell des Patch-Day bald ausgedient hat, bringen die Redmonder am heutigen Dienstag nochmals 13 Sicherheitsflicken unters Volk. Drei der Updates wurden als kritisch eingestuft, die restlichen zehn bewertet Microsoft als wichtig. Insgesamt beheben die Patches 46 Fehler in Windows, Office, Lync, Silverlight, SharePoint und dem .NET-Framework.

Wir beginnen mit drei den als kritisch eingestuften Patches: Alleine 22 Schwachstellen stecken im Internet Explorer, betroffen sind die Versionen 6 bis 11. Während die Fehler für die Desktop- und Tablet-Versionen von Windows als kritisch eingestuft werden, besteht für Server nur ein moderates Risiko. Mit Hilfe von dreien der Sicherheitslücken können Angreifer die Speicherwürfelung (ASLR) umgehen, denn die JScript- und VBScript-Engines verwenden diese Sicherheitsfunktion nicht zuverlässig. Dazu gesellen sich etliche Speichermanipulationen, Rechteausweitungen und ein Zugriff auf die Inhalte der Zwischenablage. Über Dokumente und Webseiten mit eingebetteten OpenType- oder TrueType-Schriften lassen sich Windows, Office, Lync, Silverlight und das .NET-Framework angreifen. Die weit größere Gefahr geht dabei von den TrueType-Fonts aus, Microsoft stuft dieses Problem auch für die Server als kritisch ein. Gleich sechs kritische Schwachstellen gibt es bei der Verarbeitung von Journal-Dateien, hiervon sind ausnahmslos alle Windows-Versionen betroffen.

Nur als wichtig wurden zwei Sicherheitslücken in Office bewertet, doch im Ernstfall lässt sich auch über manipulierte Dokumente Schadcode einschleusen. Betroffen sind Office 2007, 2010 und 2013, Office für Mac 2011, die Office Web Apps nebst Server, die SharePoint Server 2010 und 2013 sowie SharePoint Foundation 2010. Den SharePoint Servern 2007, 2010 und 2013 lässt sich über speziell präparierte Inhalte Schadcode unterschieben, allerdings muss der Angreifer hierfür angemeldet sein. Beim .NET-Framework der Versionen 1.1 bis 4.5.2 wurden eine Rechteausweitung und ein DoS-Angriff unterbunden, weitere Rechteausweitungen wurden in Silverlight 5 sowie im Service Control Manager (SCM) und den Kernel-Mode-Treibern aller Windows-Versionen behoben. Insgesamt wurden in den Kernel-Mode-Treibern sechs Lücken gestopft.

Die beiden Schwachstellen in den JScript- und VBScript-Engines, mit denen sich die Speicherwürfelung umschiffen lässt, führt Microsoft nochmals als wichtiges Update für Windows Vista und die Server 2003 und 2008 auf. Auch die Verwürfelung des Kernel-Speichers (KASLR) lässt sich umgehen, hiervon sind Windows 8 und 8.1, die RT-Varianten sowie die Server 2012 und 2012 R2 betroffen. Bleiben noch ein DoS-Angriff auf die Management-Konsole aller Windows-Versionen ab Vista sowie ein Informationsleck im Secure Channel (Schannel) aller Windows-Varianten. Letzteres entsteht durch die Verwendung zu kurzer DFE-Schlüssel (Diffie-Hellman Ephemeral) in TLS-Sitzungen. Offenbar begnügte sich Schannel bisher mit 512 Bit langen Schlüsseln, für die es gleich mehrere bekannte Angriffe gibt.
 
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Adobe: Sicherheitslücken sind gefährlicher als angekündigt!

reported by doelf, Dienstag der 12.05.2015, 19:33:47
Adobe hat die Versionen 11.0.11 und 10.1.14 seiner weit verbreiteten Programme Acrobat und Reader zum Download freigegeben und schließt damit 34 teils kritische Sicherheitslücken. Viele dieser Schwachstellen ermöglichen das Einschleusen von Schadcode. Nachdem Adobe die Updates zunächst mit der moderaten Prioritätsstufe 2 angekündigt hatte, ruft der Hersteller jetzt für Windows und Mac OS X die höchste Gefahrenstufe 1 aus.

Patches der Prioritätsstufe 1 schließen kritische Sicherheitslücken und sollten innerhalb von 72 Stunden eingespielt werden, da Adobe schon bald mit ersten Angriffen rechnet. Bei der Prioritätsstufe 2 sind die Fehler zwar auch gefährlich, doch es droht keine unmittelbare Gefahr, so dass man sich mit der Aktualisierung seiner Software bis zu 30 Tage Zeit lassen kann. Das Hochstufen der neuen Updates verkürzt die empfohlene Reaktionszeit folglich um 27 Tage und dürfte einige Administratoren, die sich heute auch noch mit Windows-Flicken herumschlagen müssen, auf dem falschen Fuß erwischen.

Bei zehn der Schwachstellen handelt es sich um Speichermanipulationen, die sich zum Einschleusen von Schadcode eignen. Auch fünf Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte und zwei Pufferüberläufe können Angreifern als Einfallstor dienen. Mit Hilfe von 14 Sicherheitslücken lassen sich Restriktionen für JavaScript umgehen, dazu gibt es ein Speicherleck und eine NULL-Zeiger-Dereferenzierung, die man für DoS-Angriffe missbrauchen kann. Weiterhin hat Adobe seinen Reader gegen den Informationsdiebstahl mit Hilfe von externen XML-Dateien gehärtet.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Der Firefox 38.0 ist fertig (Update #2)

reported by doelf, Dienstag der 12.05.2015, 19:06:43
Mozilla hat die finale Fassung des Firefox 38.0 zum Download freigegeben. Unter Windows hat abermals nur die 32-Bit-Version den finalen Status erlangt, während es für Linux und Mac OS X schon seit geraumer Zeit eine 64-Bit-Variante gibt. Wer den 64-bittigen Feuerfuchs auch unter Windows nutzen möchte, muss vorerst auf die Beta-Schiene wechseln. Wir nutzen diese seit Anfang März und können nicht klagen.
Bild

Im Gegensatz zu den Beta-Versionen gibt es keine Leseliste und der integrierten Kommunikationsschnittstelle "Hello" fehlt die Möglichkeit, aktive Tabs oder Browser-Fenster mit Gesprächspartnern zu teilen. Die Einstellungen des Firefox sind jetzt in Form von Tabs organisiert und wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen. Neu ist auch die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können. WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln.

Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen.

Inzwischen liegen auch die Sicherheitshinweise für den Firefox 38.0 vor: Das Update schließt 13 Schwachstellen, von denen je fünf als kritisch oder hochgefährlich eingestuft wurden. Zwei weitere Fehler sind von mittlerer Schwere und der letzte ist vergleichsweise harmlos. Bei den kritischen Sicherheitslücken handelt es sich um diverse Speicherfehler sowie Pufferüberläufe bei der Verarbeitung von XML- und SVG-Inhalten. Wird vertikaler Text verwendet, kann es zu Zugriffen auf bereits gelöschte Objekte kommen. Ebenfalls als kritisch eingestuft wurden unkontrollierte Lese- und Schreibzugriffe während der JavaScript-Validierung für asm.js.

Download: Firefox 38.0
 
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Gratis Windows 10 für alle: Ja, nein!

reported by doelf, Dienstag der 12.05.2015, 17:37:49
In den vergangenen Wochen hatte Microsoft immer wieder erklärt, dass man die Insider Preview von Windows 10 auf die Vollversion aktualisieren kann. Doch bei der Frage, ob diese Version dann auch lizenziert sei, wurden die Antworten recht schwammig. Gabe Aul, bei Microsoft verantwortlich für das Windows Insider Program, hat jetzt über Twitter für weitere Unklarheit gesorgt.

Dort stellte Huan Tao Ying jene Frage, die vielen Testern der Vorschauversion unter den Nägeln brennt:
"Will you be able to upgrade to the Win10 RTM version for free with insiders preview?"
Übersetzung: "Wird man die Insider Preview kostenlos auf die Vollversion von Windows 10 aktualisieren können?"

Diese - eigentlich völlig klare - Fragestellung, beantwortet Aul zunächst mit einem ebenso klaren "Yes", also "Ja". Erst auf die explizite Nachfrage, ob es sich dabei um eine reguläre Lizenz handeln würde, ergänzt Aul:
"You'll have to be upgrading from a system with a valid license for 7 or 8.x"
Übersetzung: "Man muss von einem System mit einer gültigen Lizenz von Windows 7 oder 8.x upgraden"

Diese Antwort hat mit der ursprünglichen Frage rein gar nichts zu tun, weshalb die Verwirrung nun perfekt ist. Microsoft hatte stets bekräftigt, dass man lizenzierte Versionen von Windows 7 und 8.x kostenlos auf das finalen Windows 10 wird aktualisieren können - insofern wiederholt Aul nur das, was schon seit Monaten bekannt ist. Die Frage nach sauber aufgesetzten Insider Previews, welche derzeit mit einem Testschlüssel laufen, bleibt indes weiter offen. Vermutlich wird man diese zwar auf die finale Fassung aktualisieren können, muss dann aber für die weitere Nutzung einen regulären Lizenzschlüssel erwerben.
Quelle: twitter.com
 
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Machbarkeit bewiesen: Neuer Keylogger läuft auf Grafikkarten

reported by doelf, Dienstag der 12.05.2015, 12:58:21
Mit Hilfe von Keyloggern schneiden Kriminelle und Spione sämtliche Tastatureingaben mit, um auf diese Weise an sensible Daten wie Passwörter zu gelangen. Damit diese Schnüffelei möglichst lange unentdeckt bleibt, verstecken und tarnen sich die Schädlinge. Ein Keylogger, der vollständig auf der Grafikkarte läuft, wäre vor dem Zugriff heutiger Virenwächter sicher, war bisher aber nur graue Theorie. Die Betonung liegt dabei auf dem Wort "war".

Wissenschaftler haben mit dem Rootkit "Jellyfish" (Qualle) und dem Keylogger "Demon" (Dämon) die Machbarkeit einer reinen GPU-Schadsoftware bewiesen. Das Rootkit "Jellyfish" gibt es für Windows und Linux, es läuft ausschließlich auf der Grafikkarte und kann Module wie den Keylogger "Demon" nachladen. Derzeit gibt es noch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Plattformen: Die Windows-Version nutzt NVIDIAs CUDA-SDK und läuft daher auch nur auf Grafikkarten dieses Herstellers. Unter Linux ist "Jellyfish" ein Userland-Rootkit, welches die LD_PRELOAD-Technik nutzt und als OpenCL-Code läuft. Damit funktioniert die Linux-Variante mit Grafikkarten von AMD und NVIDIA und möglicherweise auch auf Prozessoren von Intel. Auch für Mac OS X ist eine Qualle geplant, diese ist bisher aber noch nicht verfügbar.

Die Vorteile einer reinen GPU-Malware liegen auf der Hand: Aktuelle Antivirenprogramme konzentrieren sich ausschließlich auf CPU und Arbeitsspeicher, obwohl mit GPU und Grafikspeicher eine zweite Rechenarchitektur in unseren Computern steckt. Die Zeiten, als Grafikkarten nur Grafik verarbeiten konnten, sind längst vorbei. Schnittstellen wie OpenCL und CUDA ermöglichen "General Purpose Computation on Graphics Processing Unit" und machen moderne GPUs zu Allzweckwaffen mit einer gewaltigen Rechenleistung. Während der Schädling abgekoppelt in einer Parallelwelt lebt, kann er den Arbeitsspeicher über DMA auslesen und bleibt selbst nach einem Warmstart im gar nicht so flüchtigen Grafikspeicher erhalten. Nur ein Kaltstart des Systems kann "Jellyfish" zuverlässig den Garaus machen.

Der Keylogger "Demon" läuft bisher nur unter Linux. Er sucht den Tastatur-Puffer mit Hilfe eines Kernel-Moduls über DMA und speichert diesen dann in einer Userland-Datei. Im Anschluss löscht sich zunächst das Kernel-Modul, dann wird der Tastatur-Puffer per OpenCL in den Grafikspeicher kopiert und die Datei ebenfalls gelöscht. Dieses Vorgehen ist nicht allzu elegant und funktioniert bisher auch nur mit USB-Tastaturen, aber es ist ein Anfang. Um den selbst erschaffenen Teufel wieder auszutreiben oder zumindest nachweisen zu können, arbeiten die Forscher an einer weiteren Software namens "JellyScan". In unseren Augen wäre es allerdings sinnvoller gewesen, die Erkennungssoftware zeitgleich mit dem Machbarkeitsnachweis zu veröffentlichen.
Quelle: github.com
 
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Assange: Beschwerde vor Oberstem Gerichtshof gescheitert

reported by doelf, Dienstag der 12.05.2015, 11:29:57
Der Oberste Gerichtshof Schwedens hat den europäischen Haftbefehl gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange als rechtmäßig und angemessen bestätigt. Nach Ansicht der Richter besteht ein "starkes öffentliches Interesse" an der Klärung der erhobenen Vorwürfe. Zudem hätten die britischen Gerichte in allen Instanzen die Rechtmäßigkeit des Haftbefehls bereits bejaht und akute Fluchtgefahr bestehe auch weiterhin.

Dass sich Assange seit dem 19. Juni 2012 in der Botschaft Ecuadors aufhält, stelle zwar eine Einschränkung seiner Freiheit dar, doch diese sei selbst auferlegt. Der Australier war in Ecuadors Londoner Vertretung geflüchtet, um sich der drohenden Auslieferung an Schweden zu entziehen. Dabei hatte Assange gegen seine Kautionsauflagen verstoßen und sich auch in Großbritannien strafbar gemacht. Über die Verhältnismäßigkeit dieses "freiwilligen" Hausarrests wollen die Richter nicht urteilen, da es sich eben nicht um eine Inhaftierung handelt. Auch die von Assanges Anwälten befürchtete Auslieferung von Schweden an die USA war für die Richter kein Thema. Zum einen lägen keine entsprechenden Anträge vor, zum anderen müssten erst die schwedischen Gerichte und das ausliefernde Land, also Großbritannien, einer solchen Maßnahme zustimmen. In den USA droht dem Wikileaks-Gründer zumindest eine lebenslange Haftstrafe wegen Spionage und Geheimnisverrats. Allerdings räumen die Richter ein, dass man alternative Möglichkeiten prüfen sollte, um den derzeitigen Patt aufzulösen. Dies ändere allerdings nichts an der Gültigkeit des Haftbefehls.

Wir blicken zurück: Julian Assange hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Juli 2014 entschied das Stockholmer Landgericht, dass der europäische Haftbefehl gegen Julian Assange weiter in Kraft bleibt und so blieb auch der Australier in der Botschaft. Nach der Bestätigung durch den Obersten Gerichtshof Schwedens bleibt Assange nur noch der Weg vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.
 
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Sicherheits-Update für Adobe Reader kommt heute (UPDATE)

reported by doelf, Dienstag der 12.05.2015, 09:55:05
Seit Dezember 2014, also für rund fünf Monate, ist Adobes Reader ohne Sicherheits-Update ausgekommen. Nun ist es wieder so weit, denn für den morgigen Dienstag hat die Software-Firma die Veröffentlichung neuer Flicken für die aktuellen Versionen 11.0.10 und 10.1.13 geplant. Laut Adobe beheben die Updates mehrere Schwachstellen, die sowohl für Windows als auch für Mac OS X eine Gefahr darstellen.

Für beide Plattformen gilt die gemäßigte Warnstufe 2. Dies bedeutet, dass Adobe die Sicherheitslücken zwar als gefährlich einstuft, derzeit aber keine akute Gefahr sieht. Die Schwachstellen werden also noch nicht aktiv angegriffen. Da solche Angriffe in Zukunft durchaus denkbar sind, sollte die Software innerhalb von 30 Tagen aktualisiert werden. Details zu den Sicherheitslücken nennt das Unternehmen noch nicht, vermutlich werden wir morgen etwas klüger sein.

UPDATE: Auf Adobes FTP-Server finden sich inzwischen Updates auf die Versionen 11.0.11 und 10.1.14 - beispielsweise der Reader 11.0.11 für Windows. Komplette Installationspakete der neuen Versionen gibt es nicht, auch die Update-Suche über den Reader selbst liefert derzeit noch keine Ergebnisse.
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Zwischenlösung: Firefox 38.0.5 kommt Anfang Juni (UPDATE)

reported by doelf, Dienstag der 12.05.2015, 09:47:26
Während der Firefox 38.0 kurz vor seiner Freigabe steht, bereitet Mozilla schon die nächste Entwicklungsstufe vor: Den Firefox 38.0.5. Dieser Zwischenschritt soll am 2. Juni 2015 veröffentlicht werden, 28 Tage später wird dann keine Zombie-Apokalypse, sondern die reguläre Version 39.0 folgen. Seit heute ist eine erste Beta-Version des Firefox 38.0.5 verfügbar - und zwar in den Geschmacksrichtungen 32- und 64-Bit für Windows, Mac OS X und Linux.

Der Firefox 38.0.5 bringt gemeinsame Räume für die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello". Mit an Bord sind auch die optimierte Leseansicht (Reader View) und die Erweiterung Pocket - vormals als "Read It Later" bekannt. Mit Pocket kann man interessante Internetfundstücke für den späteren Verzehr eintüten und dann auch offline genießen. Die Fundstücke lassen sich natürlich auch über alle Geräte eines Firefox-Kontos abgleichen.

Download: Firefox 38.0.5 Beta 1 UPDATE: Am Morgen des 12. Mai 2015 hat Mozilla diese Beta-Version nochmals aktualisiert. Wir haben inzwischen die neuen Installationsdateien auf unseren Server geladen.
 
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Überhitzungsgefahr: Acer tauscht Netzkabel von Notebooks aus

reported by doelf, Montag der 11.05.2015, 21:42:34
Acer hat ein freiwilliges Austauschprogramm für die Netzkabel einiger Notebooks gestartet. Es handelt sich um Kabel mit der Kennung "LS-15", welche zwischen September 2010 und Juni 2012 zum Lieferumfang mehrerer Notebook-Modelle gehörten. Laut Hersteller besteht Überhitzungsgefahr. Acer hat eine Webseite eingerichtet, auf der man zur Prüfung des eigenen Geräts dessen Seriennummer oder SNID eingeben kann.

Sollte man ein fehlerhaftes Netzteil besitzen, tauscht Acer dieses kostenlos aus. Der Kunde muss das Kabel nicht einsenden, sondern lediglich umweltgerecht entsorgen. Allerdings sollte man das Eintreffen des Ersatzes abwarten, da der Hersteller die Lieferzeit des Austauschkabels auf "voraussichtlich mindestens sieben Werktage" schätzt.

Zur Informationsseite zum Rückruf von Acer...

Insgesamt reagiert Acer in diesem Fall sehr langsam - HP hatte die gleichen Kabel bereits im August 2014 zurückgerufen, Toshiba folgte im November 2014 und Lenovo im Dezember 2014. Noch ein Tipp: Für Notebooks pflegen wir auf Au-Ja.de seit dem Jahr 2005 eine Übersicht aller wichtigen Rückrufaktionen.
 
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Arbeitsspeicher: 4Gb-Chips rutschen unter 3 US-Dollar

reported by doelf, Sonntag der 10.05.2015, 18:59:44
An der Speicherbörse in Taiwan sind die Kurse für Arbeitsspeicher auch in den vergangenen beiden Wochen weiter gefallen. Inzwischen liegen auch die als DDR3-1600 spezifizierten 4Gb-Chips unter der Marke von 3,00 US-Dollar und ihre 2Gb-Pendants nehmen Kurs auf 1,50 US-Dollar. Fast noch wichtiger ist allerdings, dass sich der Euro wieder gefangen hat, denn Arbeitsspeicher wird wie die meisten Waren in US-Dollar gehandelt.

Der Euro ging am Freitag mit einem Schlusskurs von 1,1223 US-Dollar aus dem Handel und konnte in den vergangenen vierzehn Tagen immerhin 3,31 Prozent auf die US-Währung gutmachen. Damit liegt der Euro jetzt nur noch um 7,26 Prozent unter dem Dollar-Wechselkurs vom 1. Januar 2015. Und weil die Speicherpreise seit Jahresbeginn zwischen 13,36 und 22,46 Prozent gefallen sind, weist die Tendenz nun auch hierzulande eindeutig nach unten.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,991 US-Dollar (-2,25%) [-18,77%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 2,606 US-Dollar (-1,62%) [-22,46%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,517 US-Dollar (-2,69%) [-13,36%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,817 US-Dollar (-5,02%) [-17,78%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,408 US-Dollar (-1,81%) [-16,09%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Fast fertig: Firefox 38.0 Final Candidate Build 3

reported by doelf, Sonntag der 10.05.2015, 17:27:23
Anfang der kommenden Woche will Mozilla den finalen Firefox 38.0 veröffentlichen, doch vorab gibt es noch einen dritten Finalkandidaten. Dieser liegt als Quelltext sowie in Form von Binärdateien für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Unter Windows wird abermals nur die 32-Bit-Version den finalen Status erlangen, der 64-bittige Feuerfuchs wird hier bisher nur als Beta-Version angeboten. Für Linux und Mac OS X ist der Firefox hingegen auch mit 64 Bit erhältlich.

Zu den Neuerungen der Version 38.0 gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen. WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Neu ist auch die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können.

Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Download: Firefox 38.0 Final Candidate Build 3
 
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Microsoft beerdigt ActiveX, VML, VBScript, Webslices u.v.a.

reported by doelf, Samstag der 09.05.2015, 20:21:29
Edge, so der offizielle Namen von Microsofts neuem Internetbrowser "Project Spartan", wird alte Zöpfe abschneiden. Eines der prominentesten Opfer ist ActiveX, das Softwarekomponentenmodell des Internet Explorer, welches aufgrund fehlender Sicherheitsfunktionen ein gern genutztes Einfallstor für Schadprogramme ist. ActiveX feierte seine Premiere 1996 im Internet Explorer 3.0, während Webslices erst 2009 mit dem Internet Explorer 8 eingeführt wurde. Dennoch erleiden nun beide das selbe Schicksal und es stehen noch viele andere Techniken auf der Abschussliste.

Die "Kompatibilitätsansicht" war ebenfalls eine Neuerung des Internet Explorer 8, sie sollte Darstellungsfehler bei veralteten Webseiten beheben. Da Edge ausschließlich auf aktuelle Webtechnologien setzt, werden solche Altlasten dem im Lieferumfang von Windows 10 ebenfalls enthaltenen Internet Explorer aufgebürdet. Die "Vector Markup Language" (VML) wollte Microsoft ab 1998 mit dem Internet Explorer 4 als Alternative zu "Scalable Vector Graphics" (SVG) etablieren. Dies misslang und so gibt es außerhalb von Intranets kaum Webseiten, die VML nutzen.

Microsofts "VBScript" ist ein Bastard, der die Aufgaben von JavaScript in Form von Visual Basic übernehmen sollte. 1996 im Internet Explorer 3.0 auf die Menschheit losgelassen, konnte sich VBScript nie als echte Alternative etablieren. Edge setzt daher auf JavaScript oder genauer gesagt auf ECMAScript 6. Erweiterungen kennt der Internet Explorer seit der Version 4 (1997), sie heißen "Browser Helper Objects" (BHO). Auch die BHOs werden gerne von Kriminellen und Werbetreibenden missbraucht, da sie einen uneingeschränkten Zugriff auf alle Funktionen des Internet Explorer haben.

Und es gibt noch viele andere Posten auf der langen Streichleiste, beispielsweise die DOM-Ereignisse attachEvent und removeEvent, die Eigenschaft currentStyle sowie visuelle Effekte, die mit Hilfe von DirectX Filters und Transitions erstellt wurden. Auch "Conditional Comments", mit deren Hilfe man Teile des HTML-Codes auf bestimmte Versionen des Internet Explorer beschränken kann, werden nicht mehr gebraucht. Gleiches gilt für Anpassungen an die Darstellungseigenheiten des Internet Explorer 8, welche über viele Jahre unzählige Web-Entwickler in den Alkoholismus getrieben haben.

Auch andere Erweiterungen wie "Active Documents", "Explorer Bars" und Schnellinfos (Accelerators) fallen weg, ebenso Hunderte nicht-interoperable APIs. Und ganz ehrlich: Ich werde nicht eine davon vermissen!
 
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AMD bringt Radeon 300 OEM und M300 OEM auf den Markt

reported by doelf, Samstag der 09.05.2015, 17:32:01
Für Komplettrechner und Notebooks hat AMD zehn neue Grafiklösungen im Angebot. Diese tragen die Familiennamen "Radeon 300 OEM" und "Radeon M300 OEM", entstammen aber der bekannten 200er-Serie. So entspricht das neue Top-Modell Radeon R9 380 der R9 285 und die Radeon R9 370 ist eine um 50 MHz beschleunigte R7 265. Für Spiele sollte es zumindest eine Radeon R9 360 sein. Diese Grafikkarte ähnelt der R7 260, bietet aber leicht höhere Taktraten für Grafikchip und Speicher.

Bei den Modellen der Baureihen R7 und R5 sind die Möglichkeiten stark limitiert, denn es gibt nur 320 bzw. 384 Stream-Kerne. Damit spielen sie in der Klasse der R7 240 bzw. knapp darüber. Wichtig ist auch der Blick auf den Grafikspeicher, wobei es keinesfalls auf dessen Größe, sondern vielmehr auf die Bauart ankommt. Werden die GPUs mit GDDR5-Chips kombiniert, sollten zumindest anspruchslose und ältere Spiele halbwegs flüssig laufen. Kommt hingegen DDR3-Speicher zum Einsatz, ist das Einsatzgebiet auf die Multimedia-Nutzung beschränkt.

Hier alle neuen Grafikkarten in der Übersicht:
  • R9 380: 1792 Stream-Kerne/28 Compute Units @ bis zu 918 MHz; 4 GByte GDDR5 mit 176 GB/s; Trueaudio
  • R9 370: 1024 Stream-Kerne/16 Compute Units @ bis zu 975 MHz; 2/4 GByte GDDR5 mit 179,2 GB/s; kein Trueaudio
  • R9 360: 768 Stream-Kerne/12 Compute Units @ bis zu 1,05 GHz; 2 GByte GDDR5 mit 104 GB/s; Trueaudio
  • R7 350: 384 Stream-Kerne/6 Compute Units @ bis zu 1,05 GHz; 1/2 GByte DDR3/GDDR5 mit bis zu 72 GB/s; kein Trueaudio
  • R7 340: 384 Stream-Kerne/6 Compute Units @ bis zu 780 MHz; 1/2 GByte GDDR5 oder 2/4 GByte DDR3 mit bis zu 72 GB/s; kein Trueaudio
  • R5 340: 320 Stream-Kerne/5 Compute Units @ bis zu 825 MHz; 1/2 GByte GDDR5/DDR3; kein Trueaudio
  • R5 330: 320 Stream-Kerne/5 Compute Units @ bis zu 855 MHz; 1/2 GByte DDR3; kein Trueaudio
Bei den Notebooks erübrigt sich der Blick auf den Speicher, denn es steht nur die lahme DDR3-Variante zur Auswahl. Über eine 128 Bit breite Anbindung quetscht die R9 M375 immerhin noch 35,2 GB/s aus den DDR3-Chips heraus. Die beiden anderen Mobil-GPUs sind auf 64 Bit beschnitten und kommen daher auf maximal 16,0 GB/s. Für Spiele sind alle drei Grafikprozessoren zu schwach auf der Brust:
  • R9 M375: 640 Stream-Kerne/10 Compute Units @ bis zu 1,015 GHz; bis zu 4 GByte DDR3 mit 35,2 GB/s
  • R7 M360: 384 Stream-Kerne/6 Compute Units @ bis zu 1,015 GHz; bis zu 4 GByte DDR3 mit 16,0 GB/s
  • R5 M330: 320 Stream-Kerne/5 Compute Units @ bis zu 1,030 GHz; bis zu 4 GByte DDR3 mit 16,0 GB/s
Quelle: www.amd.com
 
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AMD bringt mobilen Carrizo-L auf den Markt

reported by doelf, Samstag der 09.05.2015, 16:14:44
AMDs neue APU-Generation Carrizo-L ist ab sofort in China erhältlich und soll in den kommenden Tagen und Wochen auch weltweit verfügbar werden. Abgesehen vom zweikernigen Einstiegsmodell E1-7010 besitzen alle anderen Varianten vier Rechenkerne. Die Taktraten reichen bis 2,5 GHz und die TDP spannt von 10 bis 25 Watt. Mit an Bord sind eine DX12-fähige Grafikeinheit, AMDs Secure Processor und ein integrierter Chipsatz.

Insbesondere letzterer macht den Carrizo-L recht attraktiv, denn eigentlich handelt es sich bei diesen Chips um SoCs (System-on-a-Chip). Das Ein-Chip-Design spart Platz und Kosten, man muss nur an einer Stelle Wärme abführen und auch die TDP ist in Anbetracht des Funktionsumfangs recht niedrig. Zudem wird der Chipsatz zu einem Teil des CPU-internen Energiemanagements und das könnte die Batterielaufzeiten deutlich verlängern. Mit dem Carrizo-L zielt AMD auf besonders preiswerte Notebooks sowie All-in-One-PCs. Eine leistungsstärkere Version ohne den Anhang "-L" soll im weiteren Verlauf des Jahres folgen.

Folgende Modelle stehen derzeit zur Auswahl:
  • A8-7410: 4 CPU-Kerne, R5-Grafik, bis zu 2,5 GHz, DDR3-1866, TDP: 12-25 Watt
  • A6-7310: 4 CPU-Kerne, R4-Grafik, bis zu 2,4 GHz, DDR3-1600, TDP: 12-25 Watt
  • A4-7210: 4 CPU-Kerne, R3-Grafik, bis zu 2,2 GHz, DDR3-1600, TDP: 12-25 Watt
  • E2-7110: 4 CPU-Kerne, Radeon-Grafik, bis zu 1,8 GHz, DDR3-1600, TDP: 12-15 Watt
  • E1-7010: 2 CPU-Kerne, Radeon-Grafik, bis zu 1,5 GHz, DDR3-1333, TDP: 10 Watt
Leider macht AMD keine Angaben zur Ausstattung der Grafikeinheiten, verspricht aber DirectX 12 sowie die beste Leistung in dieser Produkt- und Preisklasse. Die Eckdaten des integrierten Chipsatzes fehlen völlig und für die CPU-Kerne der Generation Puma+ nennt der Hersteller keinen garantierten Mindesttakt. Für eine erste Einschätzung des Carrizo-L reichen die vorhandenen Daten leider nicht aus.
Quelle: www.amd.com
 
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Bundesnetzagentur stoppt Abzocke mit Behördennummer 115

reported by doelf, Samstag der 09.05.2015, 15:14:50
Seit dem 14. April 2011 haben Bürger und Unternehmen in Deutschland einen direkten Draht zur öffentlichen Verwaltung: Die einheitlichen Behördennummer 115. In der Regel fallen hierbei normale Festnetzgebühren an, doch die Bundesnetzagentur ist am Donnerstag über einen wesentlich kostspieligeren Umweg gestolpert - die Rufnummern 0180 5 015 194 und 0900 100 1261.

Die günstigere 0180 5 015 194 diente als Lockvogel und wurde als "Amts- und Behördenauskunft" beworben. Wer dort anrief, wurde auf die hochpreisige 0900 100 1261 verwiesen. Die 0900 100 1261 leitete den Anruf dann lediglich an die 115 weiter, wobei die Verbindung zum 0900-Tarif abgerechnet wurde. Der Anbieter nutzte dieses Konstrukt, um die Preistransparenzvorschriften zu umgehen und die hohen Kosten gezielt zu verschleiern. Die Bundesnetzagentur wurde am 7. Mai 2015 über das rechtswidrige Angebot informiert und hat noch am selben Tag die Abschaltung der beiden Rufnummern angeordnet. Weitere Maßnahmen sollen in Kürze folgen.
 
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Apple stopft fünf Sicherheitslücken in Safari

reported by doelf, Freitag der 08.05.2015, 18:06:01
In der Nacht zum Donnerstag hatte Apple seinen Internetbrowser Safari in den neuen Versionen 8.0.6, 7.1.6 und 6.2.6 zum Download freigegeben. Die Updates, welche für Mac OS X 10.8.5 (Mountain Lion), 10.9.5 (Mavericks) und 10.10.3 (Yosemite) angeboten werden, beheben fünf Sicherheitslücken. Die Schwachstellen stecken allesamt im WebKit, in drei Fällen geht es um Speichermanipulationen, die sich zum Einschleusen von Schadcode eignen.

Laut Apple reicht es dabei aus, eine bösartige Webseite anzusteuern. Beim Versuch, diese zu laden, stürzt Safari ab und der Angreifer kann eigenen Code im Arbeitsspeicher platzieren und ausführen. Dank eines Fehlers im Browser-Verlauf von WebKit können sich Unberechtigte zudem Zugriff auf die Inhalte des lokalen Dateisystems verschaffen. Das letzte Problem betrifft das Laden von Webseiten: Das Rel-Attribut des Ankerelements wird fehlerhaft verarbeitet, so dass Target-Objekte Zugriff auf den eigentlichen Link erhalten. Auf diese Weise lässt sich das wahre Ziel eines Links verschleiern.
 
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AMDs Zen: 40 Prozent mehr Leistung, DDR4, SMT und ein einheitlicher Sockel

reported by doelf, Freitag der 08.05.2015, 17:38:30
AMD bleibt der x86-Architektur treu und schiebt seine Pläne für ein eigenes ARM64-Design nach hinten. Bis 2016 soll "Zen" die glücklose Bulldozer-Architektur ablösen und die Leistungslücke zu Intel schließen. Laut AMD bietet Zen im Vergleich zur aktuellen CPU-Generation rund 40 Prozent mehr Rechenleistung bei identischer Taktrate. Dazu gibt es den Wechsel zu SMT und DDR4 sowie einen einheitlichen Sockel namens AM4.

Für den AM4 will AMD zunächst neue FX-Prozessoren präsentieren, im Laufe des Jahres 2016 sollen dann auch APUs für diesen Sockel auf den Markt kommen. Dies dürfte spannend werden, denn die Grafikkerne der APUs können die Bandbreite von DDR4-Speicher gut gebrauchen. Alternativ unterstützt Zen auch DDR3-Speicher, der sich aufgrund der geringeren Kosten für preiswerte Systeme empfiehlt. Das "Core Multithreading" (CMT) der Bulldozer-Architektur legt AMD zu den Akten und setzt stattdessen auf "Simultaneous Multithreading" (SMT). Das bekannteste Beispiel für SMT ist Intels HyperThreading, welches wesentlich effizienter als CMT arbeitet und ein Grund für den großen Rückstand von AMD ist.

Zuletzt hatte AMD seine FX- und Server-Prozessoren sehr stiefmütterlich behandelt und seinen Fokus auf die APU-Schiene gerichtet. Sicherlich war dies den Defiziten der Bulldozer-Architektur geschuldet, doch insbesondere der Markt für Server- und Workstations verspricht hohe Gewinnmargen. Mit "Zen" will AMD in diese Segmente zurückkehren und letztendlich auch wieder profitabel werden. "Zen" ist daher AMDs Allzweckwaffe für alle Einsatzgebiete vom leichten Notebook bis zum fetten Server. Technische Details sind leider noch Mangelware: "Zen" soll im FinFET-Prozess in einer nicht benannten Strukturgröße gefertigt werden, irgendwelche Taktraten haben und auch irgendwas kosten.

Den K12-Kern, für dessen Entwicklung sich AMD im Frühjahr 2014 unter CEO Rory Read eine Lizenz von ARM gekauft hatte, soll es auch geben - aber erst 2017. Der K12 zielt auf leistungsfähige Server sowie auf Spezialentwicklungen im Kundenauftrag. Solche Speziallösungen kommen beispielsweise in Microsofts Xbox One und Sonys PlayStation 4 zum Einsatz, dort allerdings noch auf x86-Basis. Zur Überbrückung soll es weitere 64-Bit-CPUs auf Basis der Cortex-A57-Kerne geben.
Quelle: www.amd.com
 
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AMD macht den Kaveri billiger

reported by doelf, Freitag der 08.05.2015, 16:56:52
Für seinen aktuellen Desktop-Sockel FM2+ hat AMD zwar noch keine neuen APUs und Prozessoren angekündigt, doch zumindest die Preise der bisherigen Kaveri-Modelle werden am 10. Mai 2015 um bis zu 22,08 Prozent reduziert. Zudem landet der kürzlich vorgestellte A8-7650K erstmals auf der Preisliste. Diese APU verfügt über vier CPU- und sechs Grafikkerne sowie einen frei konfigurierbaren Multiplikator. Sie kostet 95 US-Dollar.

Den größten Preissturz verzeichnet das Modell A6-7400K, das mit zwei CPU- und vier Grafikkernen den Einstieg in die Kaveri-Welt markiert. Bisher hatte AMD 77 US-Dollar für diese APU aufgerufen, ab Sonntag sind es nur noch 60 US-Dollar. Auch das aktuelle Flaggschiff A10-7850K mit vier CPU- und acht Grafikkernen wird deutlich billiger: Der neue Preis von 127 US-Dollar bedeutet eine Reduzierung um 10,56 Prozent. Bei den übrigen Modellen bewegt sich der Nachlass zwischen 3,79 und 6,59 Prozent.

Die seitens AMD genannten Preise beziehen sich auf eine Abnahmemenge von 1.000 Einheiten und beinhalten keine Steuern. Hier alle neuen Preise als Übersicht:
  • A10-7850K (4 CPU-Kerne, 8 Grafikkerne, bis zu 4,0 GHz, TDP 45/65/95 Watt): 127 US-Dollar (-10,56%)
  • A10-7800 (4 CPU-Kerne, 8 Grafikkerne, bis zu 3,9 GHz, TDP 45/65 Watt): 127 US-Dollar (-3,79%)
  • A10-7700K (4 CPU-Kerne, 6 Grafikkerne, bis zu 3,8 GHz, TDP 95 Watt): 117 US-Dollar (-4,10%)
  • A8-7650K (4 CPU-Kerne, 6 Grafikkerne, bis zu 3,8 GHz, TDP 95 Watt): 95 US-Dollar (neu)
  • A8-7600 (4 CPU-Kerne, 6 Grafikkerne, bis zu 3,8 GHz, TDP 45/65 Watt): 85 US-Dollar (-6,59%)
  • A6-7400K (2 CPU-Kerne, 4 Grafikkerne, bis zu 3,9 GHz, TDP 45/65 Watt): 60 US-Dollar (-22,08%)
Die Dual-Core APU A4-7300 ist mit 42 US-Dollar zwar noch etwas billiger, gehört aber trotz ihres Namens nicht zur Kaveri-Familie, sondern stammt noch aus der Vorgängergeneration Richland. Der A4-7300 wird somit noch im 32-nm-Prozess gefertigt, seine Recheneinheit nutzt noch Piledriver-Kerne und die Grafikeinheit das alte 4D-VLIW-Shader-Design. Bei den echten Kaveris gibt es hingegen 28-nm-Strukturen, Steamroller-Kerne sowie eine GPU auf Basis der GCN-Architektur.
Quelle: www.amd.com
 
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NVIDIA will mehr Geld an seine Aktionäre ausschütten

reported by doelf, Freitag der 08.05.2015, 09:53:25
Am 26. April 2015 endete für NVIDIA bereits das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2016. In diesem trat der Grafikspezialist auf der Stelle und auch ansonsten sind die Aussichten wechselhaft: Im Patentstreit mit Samsung und Qualcomm ist noch nichts entschieden und NVIDIA wird die vor vier Jahren zugekaufte Modem-Sparte Icera schließen. Um die Anleger dennoch bei Laune zu halten, gibt es mehr Dividende und eine Ausweitung des Aktienrückkaufs.

Im ersten Quartal hatte NVIDIA 99 Millionen US-Dollar an seiner Aktionäre ausgeschüttet, davon fielen 46 Millionen auf Dividenden und der Rest auf Aktienrückkäufe. Die nächste Dividende, welche NVIDIA am 12. Juni 2015 (Stichtag: 21. Mai 2015) auszahlen wird, wurde jetzt um 15 Prozent auf 0,0975 US-Dollar je Anteil angehoben. Zugleich hat das Unternehmen die Summe, welche im Laufe des fiskalischen Jahres 2016 in Form von Dividenden und Aktienrückkäufen an die Anlieger fließen soll, von 600 Millionen auf 800 Millionen US-Dollar angehoben. Bis Dezember 2018 will NVIDIA 2,00 Milliarden US-Dollar in Aktienrückkäufe stecken, das sind 1,62 Milliarden mehr als zuvor geplant.

So viel zu den Geschenken, kommen wir nun zu den Geschäftszahlen: NVIDIA erzielte im ersten Quartal 2016 einen Umsatz von 1,151 Milliarden US-Dollar und übertraf den Vorjahreszeitraum dabei um 4,35 Prozent (Q1/2015: 1,103 Milliarden US-Dollar). Der operative Gewinn (GAAP) ist um 16,56 Prozent von 151 Millionen auf 176 Millionen US-Dollar gestiegen, doch auch die operativen Aufwendungen (GAAP) sind um 5,30 Prozent von 453 Millionen auf 477 Millionen US-Dollar angewachsen. Unter dem Strich sank der Nettogewinn (GAAP) um 2,19 Prozent auf 134 Millionen US-Dollar (Q1/2015: 137 Millionen US-Dollar), der Gewinn je Aktie lag unverändert bei 0,24 US-Dollar - den Rückkäufen der letzten zwölf Monate sei dank!

Für das zweite Quartal 2016 erwartet NVIDIA einen Umsatz von 1,01 Milliarden US-Dollar - plus oder minus zwei Prozent. Die Schließung von Icera, welche in diesen drei Monaten stattfinden soll, wird voraussichtlich 100 Millionen bis 125 Millionen US-Dollar kosten. Hierbei geht es hauptsächlich um Abfindungen, denn eine Fortführung des Geschäfts unter einem neuen Eigentümer ist unwahrscheinlich. Sollte NVIDIA doch noch einen Käufer finden, könnten die Restrukturierungskosten deutlich sinken. Im Patentstreit mit Samsung und Qualcomm ist für Juni eine Anhörung vor der US-Handelsaufsicht angesetzt. Der Grafikspezialist gibt sich optimistisch, doch noch ist nichts entschieden.
 
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LibreOffice 4.4.3 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 07.05.2015, 17:12:50
Das dritte Update für LibreOffice 4.4 liegt seit heute für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Die finale Version von LibreOffice 4.4.3 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits installiert hat, muss die Software nicht nochmals herunterladen. Da der Support für die Entwicklungsschiene 4.3 am 27. Mai 2015 enden wird, bietet sich die neue Version für ein Upgrade ein.

Im Vergleich zur Version 4.4.2 wurden 88 Probleme, darunter auch fünf Abstürze, behoben. Viele der korrigierten Fehler betreffen das Zusammenspiel mit Microsofts Dokumentenformaten OOXML, DOC, DOCX, PPTX und XLSX. Wer mit Mac OS X arbeitet, sollte LibreOffice 4.4.3 vor der Installation des optionalen Sprachpaketes mindestens einmal starten. Zudem ist zu beachten, dass die Sprachpakete nicht signiert sind.

Download: LibreOffice 4.4.3
 
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Miese Leseleistung: Auch du, Samsung SSD 840?

reported by doelf, Donnerstag der 07.05.2015, 13:16:10
Dass Samsungs SSD 840 EVO große Probleme mit der Aufrechterhaltung ihrer Leseleistung hat, ist bekannt. Während fabrikneue Geräte locker auf 500 MB/s kommen, werden über längere Zeit unveränderte Daten nur noch mit einem Zehntel dieser Leistung gelesen. Weniger bekannt ist jedoch der Umstand, dass auch die Modelle der Baureihe SSD 840 sowie die OEM-Varianten SSD PM851, SSD PM841 und SSD PM843 betroffen sind. Gleiches gilt vermutlich auch für das Server-Laufwerk SSD 845DC EVO.

Das Problem bei all diesen Laufwerken ist der verwendete TLC-NAND-Speicher. Statt ein Bit (SLC) oder zwei Bit (MLC) speichern die TLC-Chips drei Bit pro Zelle. Dies spart Platz und sorgt für geringe Preise, gleichzeitig wird aber auch das Lesen der Daten komplizierter. Insbesondere bei Chips mit sehr kleinen Fertigungsstrukturen kommt es mit der Zeit zu einer Spannungsverlagerung, welche mehrere Leseversuche erfordert. Bei Samsungs SSD 840 EVO trat dieser Effekt recht zeitnah - nach rund acht Wochen - und auch sehr deutlich auf, weshalb sich zahlreiche Käufer über den Leistungseinbruch beschwerten.

Mitte Oktober 2014 besserte Samsung erstmals nach und veröffentlichte eine "Performance Restoration Software". Diese schrieb alle Daten neu, um die Spannungen der Zellen aufzufrischen, während ein Firmware-Update den Lesevorgang optimieren sollte. Gut zwei Monate später war das Problem wieder da und Samsung musste ein zweites Update hinterher schieben. Dieses sorgt anscheinend dafür, dass über längere Zeit nicht genutzte Daten in regelmäßigen Abständen erneuert werden. Hierdurch steigt der Verschleiß, denn NAND-Zellen nutzen mit jedem Schreibvorgang ab, doch im Gegenzug bleibt die Leseleistung halbwegs konstant.

Im Gegensatz zur SSD 840 EVO haben OEM-Varianten wie die SSD PM851 noch kein Update erhalten. Gleiches gilt auch für die Baureihe SSD 840 und deren OEM-Abkömmlinge SSD PM841 und SSD PM843, doch es gibt hier einen wichtigen Unterschied: Laut Samsung sind diese Modelle gar nicht betroffen. Während in SSD 840 EVO und SSD PM851 aktuelle TLC-NAND-Chips mit einer Strukturgröße von 19 nm zum Einsatz kommen, finden sich in SSD 840, SSD PM841 und SSD PM843 noch TLC-NAND-Chips der 21-nm-Generation. Doch das bedeutet keinesfalls, dass diese Laufwerke nicht an Leistung verlieren - es dauert nur länger.

Messungen von TechSpot belegen einen ebenso deutlichen Abfall der Leseleistung bei Samsungs SSD 840 ohne "EVO". Dies zeigt sich insbesondere bei Daten, die praktisch nie verändert werden, wie etwa die Wiederherstellungspartition von Windows. Doch während der Effekt bei den 19-nm-Chips bereits nach acht Wochen deutlich zu spüren ist, vergehen bei Datenträgern mit 21-nm-Chips rund 40 Wochen, bevor man den Leistungseinbruch eindeutig nachweisen kann. Zudem zeigte sich ein zweiter, unerwarteter Effekt: Je wärmer das Solid-State-Drive war, desto schneller konnte es die Daten lesen!

Wir verwenden seit zweieinhalb Jahren eine Samsung SSD 840 120 GB in einem Notebook, auf dem Windows 7 64-Bit läuft. Ein kurzer Durchlauf von HD Tune Pro 5.50 ergab, dass die Leseleistung im Bereich der Wiederherstellungspartition zwischen 45 und 90 MB/s pendelte, während die Windows-Partition bis auf 480 MB/s (Blocksize: 8 MB) kam. Nur der leere Bereich des Datenträgers erreichte die ursprünglich gemessenen 530 MB/s. Ergo: Das Problem betrifft auch die TLC-NAND-Chips aus der 21-nm-Generation! Was nun, Samsung?
 
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Windows Phone: Neue Top-Modelle zum Start von Windows 10?

reported by doelf, Donnerstag der 07.05.2015, 11:46:14
Microsoft hat in den vergangenen Monaten etliche Smartphones auf den Markt gebracht, doch die Modelle Lumia 535, 532, 435, 640 und 640 XL bedienen ausschließlich das Preissegment zwischen 70 und 200 Euro. Neue Flaggschiffe waren bisher nicht in Sicht, doch nun gibt es erste Gerüchte über zwei Geräte mit den Codenamen "Cityman" und "Talkman". Beide Smartphones sollen 64-Bit-fähig sein und eine Fotoauflösung von 20 Megapixeln erreichen.

Dies berichtet zumindest die Webseite UnleashThePhones unter Berufung auf zuverlässige Quellen. Neben einer Auflösung von 20 Megapixeln sollen die Hauptkameras der Telefone einen dreifachen LED-Blitz erhalten, wobei jede LED in einem anderen Weißton leuchtet. Hierdurch will Microsoft auch beim Blitzeinsatz natürliche Farben ermöglichen. Für Videotelefonate und Selfies gibt es zudem eine Frontkamera, die immerhin auf 5 Megapixel kommen soll.

Unterschiede gibt es in Hinblick auf die Prozessoren und Displays. Das "Cityman" soll einen 5,7 Zoll großen Bildschirm sowie einen 8-Kern-Prozessor erhalten, beim "Talkman" kommt angeblich eine 5,2 Zoll große Anzeige in Verbindung mit einer 6-Kern-CPU zum Einsatz. Als Auflösung wird jeweils QHD (2.560 x 1.440 Bildpunkte) genannt. Die SoCs sollen von Qualcomm stammen und den 64-Bit-Betrieb beherrschen, ihnen stehen 3 GByte RAM zur Seite.

Der interne Flash-Speicher der neuen Lumias soll 32 GB fassen, er lässt sich bei beiden Smartphones per Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB erweitern. Obwohl die Geräte angeblich sehr flach bauen, wird Microsoft dem austauschbaren Akku treu bleiben. Für die Batterie des "Cityman" wird eine Leistung von 3.300 mAh genannt, beim "Talkman" sollen es 3.000 mAh sein. Einen Termin für die Markteinführung oder gar Preise nennt die Quelle leider nicht.
 
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Oculus: VR-Brille Rift kommt erst 2016

reported by doelf, Donnerstag der 07.05.2015, 08:27:41
Die VR-Brille Rift der Facebook-Tochter Oculus wird in diesem Jahr noch nicht unter dem Weihnachtsbaum liegen. Das Unternehmen zeigt auf seiner Webseite zwar einen ersten Blick auf das finale Produkt, terminiert dessen Markteinführung aber zugleich auf das erste Quartal 2016. Pikant: Die Endkundenversion von Samsungs Gear VR, welche bereits als "Innovator Edition" erhältlich ist, soll noch vor Weihnachten in den Regalen stehen.

Nun gut, mag so mancher jetzt denken, dann war Samsung halt schneller. Doch die Südkoreaner, und hier steckt die besondere Würze, hatten Hilfe - von Oculus. Die Gear VR entspringt nämlich einer offiziellen Zusammenarbeit von Samsung und Oculus. John Carmack, der Technikchef von Oculus, hatte Samsungs Brille schon auf der "Game Developers Conference 2015" im März vorgestellt und eine Markteinführung in diesem Jahr versprochen. Die aktuelle "Innovator Edition" kostet nicht einmal 200 Euro, benötigt zum Betrieb aber ein Galaxy Note 4, welches den Geldbeutel nochmals mit knapp 600 Euro belastet. Interessant ist Samsungs VR-Brille somit nur als Zubehör für dieses Phablet.

Im Gegensatz hierzu wird die Oculus Rift eine Komplettlösung darstellen. Die Idee der Rift geht auf den Designer Palmer Luckey zurück, der bekannte Spieleentwickler wie John Carmack, Gabe Newell und Chris Roberts von seiner Idee begeistern konnte. Am 1. August 2012 startete eine erste Finanzierungsrunde über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter (Ziel: 250.000 US-Dollar), welche mit sensationellen 2.437.429 US-Dollar endete. Im März 2014 wurde die Firma Oculus VR dann von Facebook gekauft - für 400 Millionen US-Dollar in bar plus 1,6 Milliarden US-Dollar in Facebook-Aktien. Viele Geldgeber der ersten Stunde sehen diese Übernahme nach wie vor kritisch.
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Die finale Version der Rift soll dem aktuellen Prototypen "Crescent Bay" technisch sehr ähnlich sein. Verbessert wurde das Tracking-System, welches im Stehen und Sitzen gleich gut funktionieren soll. Ansonsten wurde hauptsächlich an Design und Tragekomfort gearbeitet. Die technische Daten verrät Oculus in seiner Ankündigung noch nicht, verspricht aber, diese in der kommenden Woche nachzureichen. Auch über geplante Spiele und Dienste will die Firma in den kommenden Wochen und Monaten regelmäßig informieren. Zwei Fragen bleiben weiterhin offen: Was kostet der Spaß und wann startet der Vorverkauf?
Quelle: www.oculus.com
 
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Unharmonisch: Skype bleibt in Europa keine Marke

reported by doelf, Mittwoch der 06.05.2015, 22:43:43
Microsoft ist vor dem Gericht der Europäischen Union mit dem Vorhaben gescheitert, seinen Kommunikationsdienst Skype als Marke eintragen zu lassen. Zuvor hatte das "Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt" (HABM) die Marke in den Jahren 2012 und 2013 kassiert, da eine Verwechslungsgefahr mit dem Pay-TV-Anbieter Sky besteht. Die Richter sahen dies jetzt genauso, lassen aber eine Berufung beim Europäischen Gerichtshof zu.

Skype begann seinerzeit als "Sky peer-to-peer", später wurde der sperrige Name zunächst auf "Skyper" und dann auf "Skype" gekürzt. Danach, im Juli 2003, gründeten die beiden Initiatoren des Projekts, Niklas Zennström und Janus Friis, die Firma "Skype Technologies". Eine entsprechende Wort- und Bildmarke wurde in den Jahren 2004 und 2005 für Waren im Bereich der Ausstattung von Audio- und Videogeräten, der Telefonie und der Fotografie sowie für IT-Dienstleistungen im Zusammenhang mit Software, der Einrichtung von Websites oder Website-Hosting angemeldet. Gegen diese Marken legte die "British Sky Broadcasting Group" (kurz: Sky) 2004 und 2005 Widerspruch ein, da nach Ansicht des Pay-TV-Anbieters Verwechslungsgefahr mit seiner eigenen Marke "Sky" besteht. Seine Entscheidungen fällte das HABM erst in den Jahren 2012 und 2013, sie ergingen in beiden Fällen gegen Skype.

Microsoft, seit Oktober 2011 der Besitzer des Kommunikationsdienstes, zog daraufhin vor das Gericht der Europäischen Union, um das Markenverbot aufheben zu lassen. Dieses Vorhaben ist gestern gescheitert. Die Richter sahen eine bildliche, klangliche und begriffliche Ähnlichkeit zwischen den beiden Marken. So werde der Teil "Sky" in beiden Namen gleich ausgesprochen und "Sky" sei trotz des Zusatzes "pe" klar erkennbar. Weiterhin lasse bei der Bildmarke die blaue Umrandung um den Namen Skype an Wolken denken, wodurch die Verwechselbarkeit mit Sky (zu Deutsch: Himmel) sogar noch verstärkt werde. Da beide Marken zudem überschneidende Geschäftsfelder für sich beanspruchen, sei auch keine Grundlage für eine friedliche Koexistenz vorhanden. Die Redmonder können innerhalb von zwei Monaten nach Zustellung des Urteils den Europäischen Gerichtshof anrufen.
Quelle: curia.europa.eu
 
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Microsoft: Update-Ringe lösen den Patch-Day ab

reported by doelf, Mittwoch der 06.05.2015, 17:36:18
Im Rahmen seiner Ignite-Konferenz, die noch bis Freitag in Chicago stattfindet, hat Microsofts Betriebssystem-Chef Terry Myerson umfassende Neuerungen in Hinblick auf die Update-Verteilung angekündigt. Statt monatlicher Patch-Days wird es bei Windows 10 kontinuierliche Updates geben - und das gilt für alle Geräte, auf denen Windows 10 läuft, inklusive der Smartphones. Damit dürften die Lumia-Modelle auch für Geschäftskunden interessant werden.

Primär ging es Myerson um "Windows Update for Business", einen kostenlosen Dienst für Geräte mit Windows Pro oder Windows Enterprise. Während die Business-Variante zusätzliche Möglichkeiten zum gezielten Update-Management bietet, ist die Grundversorgung für alle Benutzer gegeben. Diese umfasst nicht nur wichtige Sicherheits-Updates, sondern auch funktionale Erweiterungen, welche, sobald verfügbar, über Windows Update verteilt werden. Mit seiner Abkehr von der monatlichen Update-Verteilung greift Microsoft ein System auf, das sich bei Linux schon seit vielen Jahren bewährt hat. In einer Welt, wo jeden Tag neue Schwachstellen gefunden und von Schadprogrammen angegriffen werden, ist die unverzügliche Bereitstellung passender Flicken unabdingbar.

Doch gerade bei großen Firmen stößt der unentwegte Zufluss frischer Updates auf Skepsis: Zu oft lösen die Patches weitere Probleme aus und legen dabei Teile der Infrastruktur lahm. Auch Microsoft ist sich dessen bewusst und hat daher die folgenden Management-Optionen integriert:
  • Distribution Rings: Wie schon bei der Vorschauversion wird es auch beim finalen Windows 10 unterschiedliche Verteilungsringe geben. Man kann also festlegen, ob ein Gerät die Updates sofort oder erst verzögert bekommen soll. Auf diese Weise kann man Geräte mit intensivem Internetgebrauch schnell und kritische Infrastrukturen langsamer aktualisieren, um anfängliche Kompatibilitätsprobleme zu vermeiden.

  • Maintenance Windows: Im Wartungsbereich kann der Administrator Zeitfenster festlegen und damit steuern, zu welchen Zeiten neue Updates eingespielt werden dürfen. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass Beschäftigte während ihrer Arbeitszeit durch Updates gestört werden.

  • Peer To Peer Delivery: An Standorte, die nur über eine langsame Internetanbindung verfügen, können die Updates auf Wunsch als P2P-Übertragung ausgeliefert werden. Hierdurch können insbesondere Unternehmen mit einem großen Filialnetz viel Bandbreite sparen.

  • Integration mit existierenden Werkzeugen: Auch nach dem Wechsel zu Windows 10 und "Windows Update for Business" lassen sich Werkzeuge wie System Center und die Enterprise Mobility Suite weiter verwenden.
Laut Microsoft wird "Windows Update for Business" nicht nur einen schnelleren Zugriff auf wichtige Updates sowie neue Funktionen ermöglichen, sondern auch die Kontrolle über die Verteilung verbessern und letztendlich die Kosten für die Software-Wartung reduzieren. Keine Frage: Microsoft ist bemüht, uns Windows 10 besonders schmackhaft zu servieren, um die Fragmentierung in der Windows-Welt schnellstmöglich zu beenden. Und auch hierbei geht es primär um das Einsparen von Entwicklungskosten.
 
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Kolumne: The BND, de Maizière & the Merkel

reported by doelf, Mittwoch der 06.05.2015, 14:18:42
Peng! Geheime Vermerke, die das ZDF-Magazin Frontal21 einsehen konnte, belegen, dass der damalige Kanzleramtsminister Thomas de Maizière mindestens seit Februar 2008 über gegen europäische Firmen und Politiker gerichtete Spionageversuche des US-Geheimdienstes NSA informiert war. Peng! Zudem wurden erst im Oktober 2013 rund 2.000 Suchbegriffe (Selektoren) entdeckt, mit denen die NSA deutsche und europäische Einrichtungen im Visier hatte. Peng! Österreich erstattet Strafanzeige gegen Unbekannt.

Bild Irgendwie erinnert das aktuelle Geheimdienstgehampel an einen gut durchgezogenen Spaghettiwestern: Die Akteure sind auffällig schweigsam, halten sich nicht an Gesetze, tragen einen todernsten Gesichtsausdruck zur Schau und die ganze Handlung könnte zynischer kaum sein. Wir, die Bürger, verfolgen die amoralischen Desperados dies und jenseits des Atlantiks mit einem respektvollen Abstand und bleiben am Ende völlig desillusioniert zurück. Pünktlich zum Abspann galoppiert ein einsamer Reiter in den Sonnenuntergang und der Wüstenstaub senkt sich über den Skandal. Zurück bleibt die Frage: Wer ist denn nun der Böse? Die Antwort lautet offenbar 42, denn alles andere ist streng geheim!

Fest steht, dass die Zusammenarbeit von BND und NSA politisch gewollt war, noch immer ist und auch zukünftig sein wird - dies bekräftigte Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Stellungnahme am Montag. Fest steht offenbar auch, dass der BND seine amerikanischen Kollegen mehrfach beim Versuch der Wirtschaftsspionage sowie beim Ausspähen deutscher und europäischer Institutionen ertappt hat. Laut ZDF entdeckte der BND schon im Jahr 2005 diverse Suchbegriffe, welche die Firmen EADS, Eurocopter sowie französische Behörden zum Ziel hatten. Weiter heißt es, der BND habe diese Spionage unterbunden und gegenüber dem Kanzleramt mehrfach seine Bedenken geäußert. Dennoch wurde das Datenhamstern fortgesetzt.

Beim BND war den Verantwortlichen die ganze Zeit bewusst, dass die Amerikaner in erster Linie ihre eigenen Interessen verfolgen. Ebenso war bekannt, dass ein Ausfiltern deutscher Ziele gar nicht möglich ist. Das Aussortieren der Domain-Endung .de ist somit auch weniger eine wirksame Maßnahme, als ein Zeichen der völligen Hilflosigkeit. Regelmäßige Rechtsverstöße wurden demnach billigend in Kauf genommen, denn eine rechtskonforme Umsetzung der Massenüberwachung gibt es nicht. Doch warum setzte der deutsche Auslandsgeheimdienst eine widerrechtliche Inlandsüberwachung trotz eigener Bedenken über einen Zeitraum von mindestens zehn Jahren fort?

Hier schließt sich der Kreis und wir sind wieder bei Bundeskanzlerin Angela Merkel, welche die Zusammenarbeit zwischen BND und NSA weiterhin als notwendiges Mittel im Kampf gegen den internationalen Terrorismus verteidigt. Kurzum: Massenüberwachung und Datenaustausch waren und sind politisch gewollt. Und diese Entscheidung kann nur im Kanzleramt gefallen sein. Ein Beleg für diesen Verdacht ist auch, dass Angela Merkel sich bereit erklärt hat, vor dem zuständigen Untersuchungsausschuss auszusagen.

Um den Aufklärungsdruck zu erhöhen, hat die österreichische Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt, denn auch die Alpenrepublik gehörte zu den Spionagezielen der BND-NSA-Kooperation. Zuvor hatte bereits Airbus eine Strafanzeige wegen Industriespionage gegen Unbekannt gestellt. Unser Versuch, den ominösen Unbekannt zu einer Stellungnahme zu bewegen, scheiterte kläglich: Beim BND ist Unbekannt unbekannt, doch zumindest das Telefonbuch weist ein paar heiße Spuren auf. Auch im Italowestern braucht der Protagonist keinen Namen, aber zumindest räumt er mit seiner Bleispritze kräftig auf. Das ist hierzulande nicht zu befürchten. Als erfahrener Lieferant orientalischer Teppiche wird der BND alles unter dieselben kehren und dann mit dem Tagesgeschäft fortfahren...
 
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Marktanteile: XP behauptet Rang 2, Mac OS X 10.10 legt zu

reported by doelf, Mittwoch der 06.05.2015, 13:56:32
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Nachdem die dortigen Statistiken im vergangenen Jahr zwei verwirrende Sprünge gemacht hatten, scheinen die Zahlen seit Dezember 2014 wieder stimmig zu sein. Im April konnten Windows 7 und 8.1 sowie Mac OS X 10.10 und Linux zulegen, während die Nutzerschaft von Windows Vista, XP und 8 sowie Mac OS X 10.9 weiter geschrumpft ist.
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Für April 2015 sieht Netmarketshare Windows 7 mit 58,39 Prozent (+0,35) unangefochten an der Spitze und Windows XP mit 15,93 Prozent (-1,01) auf dem zweiten Rang. Obwohl der Methusalem seit fast einem Jahr keine Updates mehr erhält, scheinen sich viele Benutzer - insbesondere in Asien - nicht von XP trennen zu wollen. Auch die Abwanderung hat sich wieder verlangsamt, so dass uns XP wohl noch für lange Zeit erhalten bleibt. Windows 8.1 kann sich um 0,61 Punkte auf 11,16 Prozent verbessern und wird einmal als das Betriebssystem, das vor Windows 10 kam, in die Geschichtsbücher eingehen.

Auf Platz vier befindet sich seit März Mac OS X 10.10, sein Marktanteil ist um weitere 0,27 Punkte auf 4,23 Prozent gewachsen. Windows 8 kommt auf 3,50 Prozent (-0,02) und bleibt damit zumindest noch vor Vista. Das schlechteste Windows der jüngeren Geschichte lief im April noch auf 1,95 Prozent (-0,02) der Rechner. Es folgen Mac OS X 10.9 mit 1,53 Prozent (-0,08) und Linux mit 1,50 Prozent (+0,02). Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und spielen damit praktisch keine Rolle.
 
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PC-Markt bleibt auch im zweiten Quartal sehr schwach

reported by doelf, Mittwoch der 06.05.2015, 13:05:34
Schon zum Jahresauftakt hatte das schleppende PC-Geschäft den Prozessorherstellern Intel und AMD die Geschäftszahlen verhagelt. In ihren Prognosen erwarten die beiden Firmen einen Aufschwung erst für die zweite Jahreshälfte und dies bestätigen auch neue Daten aus Asien. Nach Aussage taiwanischer Chip-Entwickler verlief das zweite Quartal bisher völlig enttäuschend - mit Ausnahme von Apple und Google.

Während jene Kunden, die Microsoft die Treue halten, ihre Neuanschaffungen verschieben und auf Windows 10 sowie die neuen Prozessoren von Intel und AMD warten, sind Apples neue MacBooks und Googles preisgünstige Chromebooks sehr gefragt. Bestellungen für traditionelle Notebooks, Ultrabooks und 2-in-1-Geräte sind hingegen weiter rückläufig und liegen sogar noch unter den bescheidenen Zahlen des ersten Quartals. Auch in Taiwan hofft man jetzt auf einen frischen Wind namens Windows 10, der die Flaute in der zweiten Jahreshälfte beenden soll.
 
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NVIDIA schließt seine Modem-Entwicklung

reported by doelf, Mittwoch der 06.05.2015, 12:03:37
Vor knapp einen Jahr erklärte NVIDIA seinen Rückzug aus dem hart umkämpften Geschäft mit Smartphones und Tablets. ARM-SoCs baut NVIDIA auch weiterhin, konzentriert sich dabei aber auf die Bereiche Cloud, Automotive und Unterhaltungselektronik. Insofern ist es nur eine logische Konsequenz, dass sich der Hersteller jetzt auch von seiner Modem-Entwicklung trennt. Betroffen sind rund 500 Arbeitsplätze.

Im Jahr 2011 sah NVIDIAs Strategie noch ganz anders aus. CEO und Firmengründer Jen-Hsun Huang träumte damals von High-End-Mobilgeräten powered by NVIDIA. Doch während seine Firma bereits Erfahrung in den Bereichen CPU, Grafikeinheit und Chipsatz vorweisen konnte, fehlte ein wichtiger Bestandteil vollwertiger Mobil-SoCs: Das Modem. Daher kaufte NVIDIA im Mai 2011 das britische Unternehmen Icera für 367 Millionen US-Dollar, um seine ARM-Prozessoren um 3G- und 4G-Funktionalität zu erweitern. Doch bei der Entwicklung kam es mehrfach zu Verzögerungen und auch die Nachfrage blieb weit hinter NVIDIAs Erwartungen zurück.

Vier Jahre später will NVIDIA das Kapitel Icera endgültig abschließen. Die Modemsparte soll noch im laufenden Quartal heruntergefahren werden. Bestenfalls wird Icera in einem Stück verkauft, alternativ plant NVIDIA die Zerschlagung sowie den Verkauf der einzelnen Bestandteile. Icera hat noch rund 500 Mitarbeiter, die meisten davon in Großbritannien und Frankreich. Morgen will NVIDIA seine Geschäftszahlen für das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2016 auf den Tisch legen und dabei auch die finanziellen Auswirkungen der Icera-Schließung dokumentieren.
 
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Smartphones: Apple schon bald Marktführer in China?

reported by doelf, Mittwoch der 06.05.2015, 11:31:38
Apples Geschäftszahlen für die ersten drei Monaten des kalendarischen Jahres 2015 hatten bereits gezeigt, dass China schon bald zum wichtigsten Absatzmark der Amerikaner werden könnte. Mit einem Umsatz von 16,823 Milliarden US-Dollar liegt China derzeit noch hinter Amerika (21,316 Milliarden US-Dollar), aber schon vor Europa (12,204 Milliarden US-Dollar). Nun belegen Marktdaten, dass Apple kurz davor steht, neuer Marktführer für Smartphones in China zu werden.

In China wurden im ersten Quartal 2015 insgesamt 109,8 Millionen Smartphones ausgeliefert, rund 17 Prozent mehr als im Vorjahr. Marktführer bleibt Lokalmatador Xiaomi mit 14,0 Millionen Geräten und einem Marktanteil von 12,8 Prozent. Doch während das rasante Wachstum des chinesischen Herstellers langsam zum Stillstand kommt, konnte Apple deutlich zulegen und seinen Marktanteil auf 12,3 Prozent ausbauen. Mit 13,5 Millionen Geräten sind die Amerikaner bereits die Nummer 2 im Reich der Mitte und könnten schon im Sommer auf die Pole-Position vorrücken.
 
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Die Apple Watch und der Herzschlag

reported by doelf, Montag der 04.05.2015, 19:35:09
Apple hat einen Ratgeber zur Verwendung des Herzfrequenzmessers seiner Smartwatch veröffentlicht. Die Apple Watch misst den Puls alle zehn Minuten und speichert die dabei gewonnenen Daten zur späteren Auswertung sowie zur Berechnung der während eines Trainings oder Tages verbrannten Kalorien. Allerdings beklagen einige (lebende) Käufer, dass ihr Herzschlag fehlerhaft oder gar nicht erkannt wird.

Für die Messung verwendet die Uhr grüne LEDs in Verbindung mit besonders lichtempfindlichen Photodioden. Je zwei LEDs und Photodioden befinden sich auf der Unterseite des Uhrengehäuses. Blut ist rot und absorbiert das grüne Licht. Da mit jedem Herzschlag erst mehr und dann weniger Blut durch die Adern fließt, kann die Uhr anhand der wechselnden Reflexionsrate den Herzschlag erkennen. Damit dies funktioniert, muss man das Armband eng anlegen. Wer seine Uhr lieber locker trägt, kann keine zuverlässigen Messwerte erzielen.

Doch selbst ohne allzu viel Spiel kann es beim Sport zum Verrutschen der Uhr und somit zu Messefehlern kommen. Laut Apple sind Betätigungen mit regelmäßigen Bewegungsabläufen wie Jogging, Radfahren oder Rudern unproblematisch, während man beim Tennis, Boxen oder Basketball keine konsistenten Ergebnisse erhält. Auch eine unzureichende Durchblutung, beispielsweise aufgrund kalter Witterung, kann die Plusmessung verhindern. Und dann gibt es noch ein etwas exotischeres Problem: Tätowierungen am Handgelenk.

Tinte, Muster und Sättigung von Tätowierungen können die Photodioden stark verwirren. Wer Mutti, den ersten Dackel oder Helene Fischer auf seinem Handgelenk verewigt hat, muss also ohne Puls leben bzw. bleibt über das Vorhandensein des eigenen Herzschlags im Ungewissen. Alternativ kann man ein Herzfrequenzmessgerät, das nicht von Apple stammt, kaufen und koppelt dieses über Bluetooth an die Uhr. Noch ein Hinweis für Vulkanier: Mit grünem Blut funktioniert Apples Messverfahren logischerweise auch nicht!
 
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Media Center: Kodi 15.0 (Isengard) Beta 1 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 04.05.2015, 17:49:36
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi. Nun liegt eine erste Beta-Version von Kodi 15.0 (Codename: Isengard) zum Download bereit. Während Isengard auch ein paar neue Funktionen an Bord hat, geht es bei dieser Version in erster Linie um Feinschliff. Beispielsweise wurde der über Jahre zusammengekommene Programmcode gesichtet, bereinigt und optimiert.
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Rund 780 Änderungsvorschläge sind in Kodi 15.0 Beta 1 eingeflossen. Diese beschäftigen sich sowohl mit Fehlern als auch mit einer einfacheren und konsequenteren Bedienung. Für Videos gibt es eine Kapitelwahl mit Vorschaubildern und auch die Auswahl von Audiospuren und Untertiteln wurde vereinfacht. Abermals wurde der Add-on-Manager überarbeitet, er soll jetzt mehr Übersicht bieten. Add-ons, die für Kodi 14.0 entwickelt wurden, sollen auch mit Isengard funktionieren. Gleiches gilt für die Skins. Kodi soll zukünftig in kleineren Schritten entwickelt werden, um die Wartezeiten zwischen den Versionen zu verkürzen. Dies erklärt auch, warum nur vier Monate nach der Freigabe von Kodi 14.0 bereits die erste Beta-Version des Nachfolgers vorliegt.

Download: Kodi 15.0 (Isengard) Beta 1
Quelle: kodi.tv
 
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Kein Windows Media Center für Windows 10

reported by doelf, Montag der 04.05.2015, 17:28:54
Es ist zwar keine Überraschung, doch die erste offizielle Bestätigung ließ lange auf sich warten: Das Windows Media Center ist tot und kann unter Windows 10 nicht mehr genutzt werden. Wer seinen Rechner auf das neueste Betriebssystem aus Redmond aktualisieren will, muss sich zuvor vom Media Center trennen. Und wer einen neuen PC mit Windows 10 kauft, wird kein optionales Windows Media Center Paket hinzukaufen können.

Bereits bei Windows 8 hat Microsoft das Media Center aus dem Lieferumfang entfernt, doch zumindest kann man es nachträglich installieren. Für die normalen Versionen von Windows 8 muss man hierzu das "Windows 8 Pro Pack" (UVP: 159,99 Euro) erwerben und für Windows 8 Pro gibt es den wesentlich günstigeren "Windows Media Center Pack" (UVP: 9,99 Euro). Abgesehen von ein paar Anpassungen für Windows 8 gab es allerdings keine Neuerungen. Tatsächlich herrscht in Hinblick auf neue Funktionen schon seit der Veröffentlichung des "TV Pack 2008" Stillstand. Windows 7 brachte lediglich Leistungsoptimierungen sowie Unterstützung für DVB-S2 nebst H.264.

Das Ende seines im Jahr 2003 eingeführten Media Centers hängt Microsoft aber auch weiterhin nicht an die große Glocke. Lediglich als Ed Bott von ZDNet dieses Thema im Rahmen der Build-Konferenz ansprach, bestätigte die Software-Firma das Aus. Wer das Windows Media Center nutzt, hat nun zwei Optionen: Entweder man bleibt bei Windows 7 bzw. 8.1 oder aber man sucht sich eine moderne Alternative.
Quelle: www.zdnet.com
 
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Fast fertig: Firefox 38.0 Final Candidate Build 1 und 2

reported by doelf, Montag der 04.05.2015, 16:43:52
Anfang der kommenden Woche will Mozilla den finalen Firefox 38.0 veröffentlichen und am gestrigen Abend wurde der erste Finalkandidat als Quelltext bereitgestellt. In den Morgenstunden folgte dann noch ein zweiter Finalkandidat, diesmal auch in Form von Binärdateien für Windows, Mac OS X und Linux. Unter Windows wird abermals nur die 32-Bit-Version den finalen Status erlangen, der 64-bittige Feuerfuchs wird hier bisher nur als Beta-Version angeboten. Für Linux und Mac OS X ist der Firefox hingegen auch mit 64 Bit erhältlich.

Zu den Neuerungen der Version 38.0 gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen. WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Neu ist auch die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können.

Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Download: Firefox 38.0 Final Candidate Build 2
 
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Firefox 38.0 Beta 9 (32/64-Bit) wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 03.05.2015, 23:22:23
Mozillas Entwickler haben eine neunte Beta-Version ihres Internetbrowsers Firefox 38.0 zum Download bereitgestellt. Zu den Neuerungen gehören die in Form von Tabs organisierten Einstellungen sowie eine Leseliste, mit deren Hilfe man auf favorisierten Webseiten veröffentlichte Artikel und Blog-Beiträge verfolgen kann. Über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" lassen sich jetzt aktive Tabs und Browser-Fenster mit Gesprächspartnern teilen.

WebRTC, auf das Hello aufsetzt, unterstützt ab sofort mehrere Streams und kann Verbindungen neu aushandeln. Die native HTML5-Wiedergabe von YouTube-Videos unter Nutzung der "Media Source Extensions" (MSE) hält mit dem Firefox 38.0 auch unter Mac OS X Einzug. Die Integration von Kopierschutzmaßnahmen in den Firefox dürften einige Nutzer kritisch sehen. So wurden die "Encrypted Media Extensions" (EME) für die Wiedergabe von Audio- und Videoinhalten per HTML5 eingebaut und Adobes "Primetime Content Decryption Module" (CDM) zur Wiedergabe geschützter Inhalte über EME wird bei Bedarf automatisch heruntergeladen. Neu ist zudem die Schnittstelle BroadcastChannel, über die iframes, Browser-Tabs und Worker-Threads miteinander kommunizieren können. Wer asiatische Sprachen benutzt, kann Ruby-Anmerkungen ohne zusätzliche Plug-ins anzeigen.

Wie Mozilla bezüglicher der 64-Bit-Ausgabe für Windows verfahren wird, ist noch unklar. Seit der Version 37.0 Beta 3 ist für Windows auch eine 64-Bit-Variante erhältlich, die bisher allerdings keinen finalen Status erhalten hat. Für den Firefox 38.0 Aurora 2 hatten die Entwickler eine 64-Bit-Ausgabe für Windows als Neuerung angekündigt, doch dieser Eintrag ist inzwischen wieder verschwunden. Wir benutzen den Firefox 64-Bit seit Anfang März unter Windows 7 und konnten bisher keine großen Probleme feststellen - insofern hoffen wir auf eine offizielle Freigabe am 12. Mai 2015. Dies würde sich anbieten, da der Firefox 38.0 über die kommenden Monate auch als "Extended Support Release" (ESR) dienen wird.

Download: Firefox 38.0 Beta 9
 
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LibreOffice 4.4.3: Zweiter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 03.05.2015, 23:19:04
In der kommenden Woche soll LibreOffice 4.4 ein drittes Update erhalten. Vermutlich wird der zweite Veröffentlichungskandidat, welcher bereits zum Download angeboten wird, zur finalen Version 4.4.3 gekürt werden. Seit der Version 4.4.2 wurden 88 Probleme, darunter auch fünf Abstürze, behoben. Viele der korrigierten Fehler betreffen das Zusammenspiel mit Microsofts Dokumentenformaten OOXML, DOC, DOCX, PPTX und XLSX.

Download: LibreOffice 4.4.3 RC 2
 
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Wine 1.7.42 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 03.05.2015, 11:22:30
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.42 erweitert die Unterstützung von Direct2D und behebt diverse Probleme im Zusammenhang mit Zeitzonen.

Die Entwickler haben sich auch um Abstürze und Fehler einiger Anwendungen - AutoCAD 2008, Evernote, MATLAB R2014b/R2015a, SolidWorks, Visual Studio Express 2013 (12.0) - und etlicher Spiele - "Anarchy Online", "DeusEx: Invisible War", "Guild Wars 2", "Hearthstone", "Heroes VI", "NFS 11", "XCOM: Enemy Within" - gekümmert. Weiterhin wurde ein Problem mit mehreren Installationsprogrammen behoben, welche bisher das Fehlen der Bibliothek mspatcha.dll beklagten. Hiervon ist auch der Adobe Reader 11 betroffen.

Download: Wine 1.7.42

Für die Entwicklungsversion 1.7.42 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Support for dynamic timezone information.
  • Initial desktop shell window support.
  • Some more Direct2D support.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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Kolumne: Den Lauschern auf die Ohren!

reported by doelf, Freitag der 01.05.2015, 14:25:01
Der deutsche Geheimdienst BND (Bitte Nichts Dokumentieren) und die ehemaligen Bundesminister für besondere Ausreden Ronald Pofalla und Thomas de Maizière geraten immer stärker unter Druck. Während BND und Bundeskanzleramt Verantwortungs-Ping-Pong spielen, hat sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière zu Wort gemeldet und Klartext gesprochen: Er habe nie gelogen und könne dies auch beweisen, aber die Beweise seien so geheim, dass er sie nicht vorlegen könne. Ach, dann ist ja alles in Butter!

Bild Für Ronald Pofalla, dem Erfinder des "No Spy"-Abkommen, ist der Zug längst abgefahren. Nach seiner legendären Rede "Niemand hat die Absicht, ihre Daten zu klauen", wurde er bei der Deutschen Bahn als Lobbyist abgestellt. Und so konzentriert sich das Sperrfeuer von Presse und Opposition auf den inzwischen wieder zum Bundesinnenminister mutierten Thomas de Maizière, bei dem es tatsächlich einen hohen Erklärungsbedarf gibt. Kurioserweise haben nur wenige Peter Altmaier auf dem Schirm, der seit dem 17. Dezember 2013 Bundesminister für besondere Aufgaben ist und somit aktuell die Verantwortung für den BND träg. Offenbar traut niemand dem gemütlichen Saarländer zu, das Parlament zu belügen oder den BND zu kontrollieren. Nun gut, der Posten als Chef des Bundeskanzleramts ist mit einem Schleudersitz verbunden, so dass man in Hinblick auf die jahrelangen Versäumnisse den Blick weiter nach oben richten muss. Und da gibt es eigentlich nur noch eine gewisse Angela Dorothea Merkel, die sich seit dem Jahr 2005 als teflonbeschichtete Bundeskanzlerin bewährt hat.

Nein, es darf nicht als Ausrede herhalten, dass sich Angela Merkel mit Halbaffen amüsiert. So sehr wir der Bundeskanzlerin exotische Entspannungsmethoden gönnen, so sehr nervt ihr System des strategischen Aussitzens. In Großbritannien und den USA haben die Geheimdienste längst eingestanden, was von Seiten der Bundesregierung weiterhin als nicht erwiesen betrachtet wird. Sicher, es ist peinlich, dass der BND beim Ausspionieren Österreichs, Frankreichs und der EU-Komission assistiert hat. Noch peinlicher ist, dass er dabei erwischt wurde. Unsere europäischen Partner werden in den kommenden Wochen ganz genau hinhören, was Deutschland zu den Vorwürfen zu sagen hat. Möglicherweise wird Griechenland wieder Entschädigungen fordern. In der Industrie ziehen indes erste Unternehmen ihre Konsequenzen: Airbus plant eine Strafanzeige wegen Industriespionage gegen Unbekannt, da Mitarbeiter des Luft- und Raumfahrtkonzerns unter den von der NSA übermittelten Selektoren zu finden sind.

Zum Abschluss noch ein antikes Sprichwort:
"Es fängt der Fisch zuerst vom Kopf zu stinken an. Das ist gegen die schlechten Herrscher gerichtet, die mit ihrer Verderbtheit das ganze Volk anstecken. Es stammt offenbar aus der Sprache des einfachen Volkes."
(aus dem Buch "Adagia" von Erasmus von Rotterdam)
 
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Apple: Steuer könnte teuer werden

reported by doelf, Freitag der 01.05.2015, 12:29:25
In seiner Quartalsmeldung (Formurlar 10-Q) an die US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) warnt Apple vor hohen Steuerrückzahlungen in Irland. Apple kann und will noch keine konkreten Zahlen nennen, doch es geht um einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren und damit um Beträge in Milliardenhöhe. Zugleich beteuert das Unternehmen, sich an alle gesetzlichen Regelungen gehalten zu haben. Die Europäischen Kommission sieht das allerdings anders.

Die Europäischen Kommission hatte die Steuervorteile, welche Irland dem Technologieunternehmen gewährt hatte, in einer ersten Einschätzung als illegale Staatshilfen bewertet. Sollte sich dieser Verdacht erhärten, und danach sieht es zur Zeit aus, müsste Apple diese Vorteile im vollen Umfang zurückzahlen - und dabei geht es um mehrere Milliarden.

Apple ist seit 1980 in Irland präsent und wickelt mittlerweile große Teile seines internationalen Geschäfts über die grüne Insel ab. Mit 12,5 Prozent ist die Unternehmenssteuer in Irland ohnehin sehr niedrig angesiedelt, doch tatsächlich soll Apple sogar weniger als zwei Prozent seiner Gewinne versteuert haben. Möglich wurde dies durch ein undurchsichtiges Firmenkonstrukt und zwei besondere Vereinbarungen, die das Unternehmen in den Jahren 1991 und 2007 mit der irischen Regierung geschlossen hatte. Dieses Durcheinander versucht die Europäische Kommission zu entwirren und hat dabei insbesondere die Firmen "Apple Operations Europe" (AOE) und "Apple Sales International" (ASI) im Visier.

Zu oberst steht "Apple Operations International" (AOI), ein Unternehmen nach irischem Recht und ohne steuerlichen Sitz in Irland, welches eine Anschrift in Cork, aber keine Immobilien oder eigene Mitarbeiter hat. AOI hat eine 100-prozentige Tochter namens AOE, ebenfalls ein Unternehmen nach irischem Recht und ohne steuerlichen Sitz, aber mit einer Zweigstelle in Irland. Diese kauft Bauteile und verkauft fertige Mac-Computer. Zudem stellt AOE diverse Dienstleistungen für die Apple-Töchter in Europa, Afrika und dem mittleren Osten bereit. Den Einnahmen von AOE stehen hohe Ausgaben gegenüber, welche als Beteiligung an Forschungs- und Entwicklungskosten an die amerikanische Mutter fließen. ASI ist wiederum eine 100-prozentige Tochter von AOE. Auch bei ASI handelt es sich um ein Unternehmen nach irischem Recht und ohne steuerlichen Sitz in Irland, das eine irische Zweigstelle betreibt. Die Aufgabe von ASI besteht darin, Geräte und Zubehör von Apples Produktionspartnern einzuführen und an Apples europäische Niederlassungen und deren Handelspartner weiterzuverkaufen. Zudem kümmert sich ASI um logistische Fragen. Genau wie AOE führt auch ASI einen Teil seiner Gewinne als Beteiligung an Forschung und Entwicklung an Apple ab. Nach Angaben irischer Behörden, ist der steuerliche Sitz von AOE und ASI unbekannt. Die irischen Niederlassungen dieser Unternehmen haben zudem keinerlei Entscheidungsgewalt.

Die beiden Vereinbarungen, welche die irische Regierung in den Jahren 1991 und 2007 mit Apple geschlossen hatte, regeln die Steuerlast für die irischen Zweigstellen von AOE und ASI. Das Vorgehen erweckt den Anschein, als hätten die Beteiligten die Zahlen dabei so lange hin und her geschoben, bis Apple einverstanden war. Die Europäische Kommission sieht hierin illegale Staatshilfen, welche gegen die Regeln des gemeinsamen Binnenmarktes verstoßen. Die irischen Behörden konnten keine schlüssigen Argumente vorlegen, welche für eine Konformität mit dem "Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union" (AEUV) sprechen würden. Die abschließende Bewertung steht aber weiterhin aus.
Quelle: www.sec.gov
 
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