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News-Archiv: Mai 2016

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Thunderbird 45.1.1 behebt fünf Fehler

reported by doelf, Dienstag der 31.05.2016, 14:38:42
Die Version 45.1.1 des E-Mail-Clients Thunderbird liegt zum Download bereit. Dieses Update behebt fünf Fehler, von denen keiner sicherheitsrelevant ist. Beispielsweise hatte sich die Eingabemaske für Mailing-Listen irrtümlich geschlossen, wenn die Enter-Taste gedrückt wurde. Nun springt der Cursor stattdessen wieder in die nächste Zeile, damit man weitere E-Mail-Adressen ergänzen kann.

Mails ohne HTML-Inhalte wurden trotz automatischer Formaterkennung als HTML verschickt und Optionen, die auf eine Vorlage angewendet wurden, gingen bei Verwendung dieser Vorlage verloren. Auch war es nicht möglich Kontakte zu löschen, wenn diese über die Suche gefunden wurden. Bei globalen Suchen blieb zudem der Schalter mail.threadpane.use_correspondents, mit dem man zwischen den Spalten "Gegenseite" und "Von"/"Empfänger" umschaltet, unberücksichtigt.

Download: Thunderbird 45.1.1
 
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Intel startet Broadwell-E mit 10 Kernen

reported by doelf, Dienstag der 31.05.2016, 10:43:28
4, 6, 8, 10 - Intels versieht seine High-End-Prozessoren der Extreme Edition mit immer mehr Kernen: Beim heute offiziell gestarteten Broadwell-E (14 nm) stecken in der Top-Ausführung Core i7-6950X gleich zehn Kerne und dank HyperThreading gibt es zwanzig Threads. Aber auch Applikationen, die nur einen Thread nutzen, sollen dank Turbo Boost Max 3.0 nun deutlich schneller rennen.

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Broadwell: Bereits 2014 eingeführt
Schon seit dem vierten Quartal 2014 liefert Intel Prozessoren auf Basis seiner Broadwell-Architektur aus, in den ersten Monaten gab es allerdings nur verbrauchsoptimierte Chips für Notebooks und Ultrabooks. Erst im Juni 2015 folgten performantere Prozessoren für den Mobil- und Desktop-Einsatz, wurden aber schon kurze Zeit später durch Skylake-Modelle ersetzt. Für Mainstream-Desktops hatte Intel sowieso nur zwei Broadwell-CPUs - Core i7 5775C und i5 5675C - im Angebot, bei denen die leistungsstarke Grafikeinheit Iris Pro 6200 mit 128 MiB L4-Cache im Vordergrund stand. Somit fristete Broadwell im gehobenen Leistungsbereich nur ein kurzes Nischendasein zwischen dem Haswell Refresh und den Chips der Skylake-Familie, deren erste Vertreter im August 2015 auf den Markt kamen.

Plattform und Upgrade
Nun erlebt der Broadwell seinen zweiten Frühling in Form der Enthusiasten-Variante Broadwell-E, welche den im August 2014 vorgestellten Haswell-E ablöst. Beide teilen sich die selbe Plattform, welche aus dem Chipsatz X99 und dem Sockel LGA2011-v3 besteht. Das erleichtert ein Upgrade, da die Motherboard-Hersteller schon seit Wochen passende Firmware-Updates (UEFI) für den Broadwell-E anbieten, doch für moderne Schnittstellen wie USB 3.1 werden zusätzliche Chips oder Erweiterungskarte benötigt. Obwohl der neue Core i7-6950X über zehn Kerne und 25 MiB Cache verfügt (Core i7-5960X: acht Kerne, 20 MiB Cache), bleibt es bei einer TDP von maximal 140 Watt. Somit können für den Haswell-E konzipierte Kühllösungen auch mit dem Broadwell-E verwendet werden.

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Taktraten und die Turbo Boost Max-Technik 3.0
Den Grundtakt des Core i7-6950X beziffert Intel auf 3,0 GHz, auch hier liegt der neue Chip gleichauf mit dem Haswell-E-Flaggschiff Core i7-5960X. Bezüglich der maximalen Turbostufe verwirrt Intel mit zwei Angaben: Auf der Produktseite heißt es einmal "up to 3.50 GHz", doch als "Max. Turbo-Taktfrequenz" werden dann 4 GHz genannt. Aus anderen Unterlagen Intels geht hervor, dass es tatsächlich 3,5 GHz sind. Neu ist die "Turbo Boost Max-Technik 3.0", mit der Intel besonders potente Kerne identifiziert und deren Geschwindigkeit unter Ausnutzung von Strom- und Temperaturreserven besser ausreizt. Dies soll älteren Programmen, die nur einen Thread benutzen, bis zu 15 Prozent mehr Leistung bescheren.

Arbeitsspeicher, PCI-Express und Befehlssatz
Während der Haswell-E auf DDR4-2133 und einen Speicherausbau auf maximal 64 GiB beschränkt ist, ermöglicht der Broadwell-E DDR4-2400 sowie 128 Gib. Es bleibt bei vier Speicherkanälen, so dass der maximale Speicherdurchsatz von 68 auf 76,8 GB/s ansteigt. ECC wird auch vom Broadwell-E nicht unterstützt. Eine integrierte Grafikeinheit bietet der Broadwell-E ebenso wenig wie sein Vorgänger, doch dafür gibt es reichlich PCI-Express-Lanes zum Ansteuern von Grafikkarten. Insgesamt 40 Lanes der dritten Generation können auf drei (16/16/8) bis vier Grafikkarten (16/8/8/8) verteilt werden. Bezüglich der Befehlssatzerweiterungen gibt es keine Neuerungen, insbesondere AVX512 lässt auch weiterhin auf sich warten.

Zielgruppe und Preise
Der Broadwell-E bietet weder Trusted Execution noch die vPro-Technik, was die Absicherung und Verwaltung der Rechner erschwert und insbesondere professionelle Anwender, die sich auch an der fehlenden ECC-Unterstützung stören werden, abschrecken könnte. Beim Haswell-E sah das aber auch nicht anders aus. Zur anvisierten Zielgruppe gehören daher primär Spieler und Enthusiasten, die bereit sind, zwischen 412 und 1.569 US-Dollar in den Prozessor zu investieren. Zum Einstiegspreis gibt es allerdings nur den Core i7-6800K mit sechs Kernen und 3,4 bis 3,6 GHz, für den Zehnkerner Core i7-6950X wird der stolze Preis von 1.569 US-Dollar fällig. Dazwischen gibt es noch den Core i7-6850K mit sechs Kernen und 3,6 bis 3,8 GHz für 587 US-Dollar sowie den Achtkerner Core i7-6900K mit 3,2 bis 3,7 GHz für 999 US-Dollar.
 
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Weltraumsimulation "No Man's Sky" verspätet sich

reported by doelf, Montag der 30.05.2016, 17:10:12
Keine Frage: Die Weltraumspiele erleben derzeit eine Renaissance! Neben "Elite Dangerous" von Frontier Developments unter Leitung des Elite-Veteranen David Braben und "Star Citizen" von Cloud Imperium Games unter der Regie von Chris Roberts (Wing Commander) macht sich auch das unabhängige Entwicklerstudio Hello Games mit "No Man's Sky" Hoffnungen auf den ultimativen Trip in unendliche Weiten. Allerdings mit einer kleinen Verspätung.


Auf der offiziellen Webseite wird "No Man's Sky" weiterhin für den 21. (Nordamerika), 22. (Kontinentaleuropa) bzw. 24. Juni (Großbritannien) angekündigt, doch diesen Termin kann Hello Games nicht halten. Wie Firmengründer Sean Murray im offiziellen PlayStation-Blog berichtet, musste die Veröffentlichung kurzfristig auf den 10. August 2016 verschoben werden. Die zusätzliche Zeit soll genutzt werden, um "einige Schlüsselelemente" zu polieren und den eigenen Ansprüchen eines besonderen Spielerlebnisses genügen zu können. Angesichts des Umfangs von "No Man's Sky" wirkt eine Verspätung von sieben Wochen geradezu lächerlich.

"No Man's Sky" bietet dem Spieler nämlich wirklich unendliche Weiten und ein Spielfeld, für dessen Erkundung auch mehrere Lebzeiten nicht ausreichen werden. Näher waren Spieler der Unendlichkeit noch nie: Jeder Planet ist anders, prozedural generiert wie auch alle Pflanzen und Lebewesen, und die meisten von ihnen hat nie ein Mensch zuvor betreten. Obwohl man in "No Man's Sky" nicht alleine ist, wird man nur selten anderen Spielern begegnen. Meist ist man alleine den Gefahren des Alls, fremder Planeten und unbekannter Lebewesen ausgesetzt. Zugleich kann man seine Entdeckungen mit anderen Spielern teilen und dadurch zur Erforschung der Unendlichkeit beitragen. Ein faszinierendes Konzept, welches Sean Murray beim Anblick des Sternenhimmels über dem australischen Outback ersonnen hatte.
 
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Morgen startet DVB-T2 HD in Deutschland

reported by doelf, Montag der 30.05.2016, 14:05:34
Die erste Ausbaustufe im Umstieg auf terrestrisches Digitalfernsehen in HD-Auflösung startet am 31. Mai 2016. Wer seine TV-Programme über Zimmerantenne oder Dachantenne empfängt, kann - kompatible Hardware und eine gute Empfangslage vorausgesetzt - ab morgen sechs Programme in hoher Auflösung sehen. Zur Auswahl stehen Das Erste, RTL, ProSieben, SAT.1, VOX und ZDF.

Was läuft wo?
Zunächst wird DVB-T2 HD auf die folgenden 18 Ballungsräume beschränkt sein: Bremen-Unterweser, Hamburg-Lübeck, Kiel, Rostock, Schwerin, Hannover-Braunschweig, Magdeburg, Berlin, Potsdam, Jena, Leipzig-Halle, Düsseldorf-Rhein-Ruhr, Köln-Bonn-Aachen, Rhein-Main, Saarbrücken, Baden-Baden, Stuttgart, Nürnberg und München-Südbayern. Offiziell handelt es sich bei der Ausstrahlung der ersten sechs Programme um einen Testbetrieb, der Regelbetrieb mit rund 40 Programmen ist für das erste Quartal 2017 geplant. Während die öffentlich-rechtlichen Sender ihre Programme unverschlüsselt anbieten, muss man für die privaten Anbieter eine Jahresgebühr als "technisches Entgelt" zahlen. Diese wird allerdings erst nach Ende des Testbetriebs erhoben, also ab 2017. Bis dahin kann man auch die vier Privatsender kostenlos in HD-Qualität sehen.

Wie funktioniert der Empfang?
Da sich DVB-T2 HD stark von der ersten Generation des Empfangsstandards unterscheidet, benötigt man einen neuen Receiver. Solche Empfänger gibt es sowohl einzeln als Set-Top-Box als auch in den Fernsehapparat integriert. Wer Wert auf die Privatsender legt, braucht eine Set-Top-Box oder einen Fernsehgerät mit einem CI-Einschub (Common Interface). In diesen wird eine Abokarte eingelegt, mit der sich ab dem kommenden Jahr die verschlüsselten Programme dekodieren lassen. Da es keine Abwärtskompatibilität zu DVB-T gibt, sollten die Geräte für die Übergangszeit beide Standards unterstützen. Entsprechende Kennzeichnungen wären "DVB-T/T2 HD" oder DVB-T/T2 HEVC".

Vorsicht: Viele Geräte, die ein Jahr oder älter sind, unterstützen zwar DVB-T2, taugen aber dennoch nicht zum Empfang der deutschen Umsetzung, welche inzwischen als DVB-T2 HD bezeichnet wird. Ursache ist der Video-Codec H.265/HEVC, der die Videoinhalte wesentlich effizienter komprimieren kann als sein Vorgänger H.264/MPEG-4 AVC. Man sollte daher unbedingt auf "DVB-T2 HD" oder aber den Zusatz "H.265" bzw. "HEVC" achten. In Hinblick auf die Antennentechnik gibt es keine Änderungen, die alten Anlagen können weiterhin genutzt werden. Es empfiehlt sich die Installation eines LTE/Mobilfunk-Filters, da einige Frequenzen nach der Abschaltung von DVB-T für den Mobilfunk genutzt werden.

Was ist mit Kabel, Satellit und IP-Fernsehen?
Das terrestrische Digitalfernsehen über Zimmerantenne oder Dachantenne ist und bleibt eine Alternative zu anderen Verbreitungsmethoden wie Kabel, Satellit und IP-Fernsehen. Für Zuschauer, die eine der anderen Verbreitungsmethoden nutzen, ändert sich also gar nichts. Auch die Nutzer der ersten DVB-T-Generation müssen noch nicht umsteigen: Erst Mitte 2019 soll der alte Standard bundesweit abgeschaltet werden.
 
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Mobiltelefon: Strahlung kann wohl doch zu Krebs führen

reported by doelf, Montag der 30.05.2016, 11:26:58
Das US-amerikanische "National Toxicology Program" (NTP) hat die Gefahren der Mobiltelefonnutzung untersucht und dafür umfangreiche Tests an Laborratten durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass Strahlung auf typischen Mobilfunkfrequenzen wohl doch zur Bildung von Tumoren führen kann - allerdings mit einigen Einschränkungen.

Die Laborratten wurden ihr ganzes Leben, also auch schon im Mutterleib, der Mobilfunkstrahlung ausgesetzt. Wie bei solchen Experimenten üblich, würde der gesamte Körper bestrahlt und nicht nur der Kopf der Tiere. Bei zwei Krebsarten konnten die Forscher eine Häufung feststellen: Bei bösartigen Gliomen, eine Variante der Hirntumore, sowie bei einer schwammartigen Umbildung des Herzmuskels. Zudem traten potenziell präneoplastische Läsionen in Hirn und Herz bei bestrahlten Testtieren öfter auf als bei Ratten aus der Kontrollgruppe. Die Auswirkungen der Strahlung ließen sich allerdings nur bei männlichen Ratten nachweisen und selbst bei diesen sahen die Wissenschaftler nur eine geringfügige Zunahme der Erkrankungen. In Anbetracht der großen Verbreitung von Mobilfunkgeräten und der ständig steigenden Nutzungsdauer könnte aber auch eine geringfügige Zunahme schon große Auswirkungen auf das Gesundheitswesen haben.

Es bleibt anzumerken, dass die Strahlung der Mobiltelefone nach aktuellem Erkenntnisstand weit weniger gefährlich ist, als deren Nutzung im Straßenverkehr. Dies gilt auch für Fußgänger, die mir beinahe täglich, wie hypnotisierte Kaninchen auf ihre bunten Displays starrend, vors Auto stolpern. Sofern sich die Telefonhersteller hierfür kein neues Killer-Feature einfallen lassen, wird der Homo Smartphonus schon in wenigen Jahren ausgestorben sein. Gut möglich, dass die Wahl des richtigen Betriebssystems zu einem evolutionären Überlebenskriterium wird...
Quelle: biorxiv.org
 
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Wine 1.9.11 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 29.05.2016, 23:18:51
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.11 bringt eine bessere Unterstützung für lange URLs in WinInet sowie mehrere Optimierungen für Direct3D 11.

DirectSound ermöglicht nun den Downmix mehrkanaliger Audioinhalte und es gibt einige kosmetische Verbesserungen im Desktop-Modus. Zudem wurden 21 Fehler behoben, darunter Startprobleme beim BitTorrent Sync Setup, KSP Trajectory Optimization Tool (MATLAB Runtime) und Safrosoft RoX sowie ein Hängen bei der Videowiedergabe in "Starship Titanic". Bei "The Witcher" wurden unsichtbare Charaktere korrigiert und bei "Thief: Deadly Shadows" schwarze Rechtecke beim Abspielen der Videos beseitigt. In Powerpoint 2010 soll man wieder MPG-Videos einfügen können und für Autodesk 123D Design und Cisco Jabber 11.6 wurden fehlende Funktionen ergänzt. Weitere Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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MSI Afterburner 4.3.0 Beta unterstützt NVIDIAs Pascal

reported by doelf, Sonntag der 29.05.2016, 22:46:00
MSI hat eine neue Beta-Version seines OC-Tools Afterburner, welche GPU Boost 3.0 und damit NVIDIAs Pascal-Modelle GeForce GTX 1080 und GTX 1070 unterstützt, veröffentlicht. Diese lassen sich wahlweise prozentual oder in Form von Kurven für Taktrate und Spannung übertakten. Aber auch für andere Grafikkarten gibt es ein paar Verbesserungen.

Den Kurven-Editor öffnet man über die Tastenkombination STRG + F. Hier lassen sich einzelne Werte über den Mauszeiger oder die Pfeiltasten für hoch und runter anpassen. Zwischen den gesetzten Punkten werden die Werte linear interpoliert, zudem kann man alle Werte über die Tastenkombination STRG + D zurücksetzen. Abseits von GPU Boost 3.0 wurde die Überprüfung fehlerhafter Daten nach einem TDR (Timeout Detection & Recovery) bei Grafikkarten von NVIDIA verbessert. Wenn man die Profile mit einem Schreibschutz versieht, wird dieser nun auch für das Startprofil gesetzt. Neu hinzugekommen ist zudem ein inoffizieller Übertaktungsmodus für AMD-Grafikkarten, welcher genutzt wird, falls PowerPlay deaktiviert sein sollte. Wenn sich das VGA-BIOS von AMD-GPUs nicht im Arbeitsspeicher findet, verwendet der Afterburner nun einen Low-Level-Zugriff auf die Hardware. Darüber hinaus wurde ein Fehler behoben, der die Anzeige der Maximalwerte in den Monitoring-Diagrammen unter bestimmten Umständen verhindern konnte.

Download: MSI Afterburner 4.3.0 Beta

Wichtiger Hinweis: Vor der Installation des MSI Afterburner 4.3.0 sollte man ältere Versionen der Software deinstallieren!
 
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AMD bereitet erste Prozessoren für den Sockel AM4 vor

reported by doelf, Sonntag der 29.05.2016, 14:50:12
AMD hat seinen "BIOS and Kernel Developer's Guide for AMD Family 15h Models 60h-6Fh Processors", welcher bisher die Carrizo-APUs auf Basis der Excavator-Architektur dokumentierte, auf die Version 3.05 aktualisiert. Neu hinzugekommen ist der Sockel AM4, der DDR4-Unterstützung für Desktop-PCs ermöglicht und der auch von den kommenden Zen-Prozessoren genutzt werden soll. Das klingt nach Bristol Ridge.

Während AMD 15h als Familienbezeichnung für den Bulldozer und seine Nachfolger verwendet, werden die sehnlichst erwarteten Zen-Prozessoren das Familienkürzel 17h verwenden (16h ist Jaguar). Zen soll im weiteren Verlauf des Jahres auf den Markt kommen, doch AMD will seinen neuen Sockel schon früher etablieren - mit dem Carrizo-Nachfolger Bristol Ridge als Antrieb. Dies macht durchaus Sinn, denn mit Zen wird AMD zu Anfang nur die gehobene Leistungsklasse versorgen, so dass eine Alternative für preisbewusste Käufer benötigt wird. Für Endkunden ist der Sockel AM4 zukunftssicherer und PC-Herstellern erleichtert AMD auf diese Weise den Einkauf von Arbeitsspeicher - DDR4- und DDR3-Chips bewegen sich derzeit auf einem vergleichbaren Preisniveau, doch für die absatzstärkere Intel-Plattform setzen die Hersteller bereits auf DDR4 und so macht eine Vereinheitlichung des Speichertyps für den Einkauf der Firmen durchaus Sinn.

AMD hatte seine Carrizo-APUs von Anfang an für den Einsatz mit DDR3- sowie DDR4-Speicher konzipiert, doch abgesehen von den Embedded-Chips mit dem Codenamen "Merlin Falcon" war von DDR4 bisher nichts zu sehen. Bristol Ridge soll dies nun ändern und AMD ins DDR4-Zeitalter katapultieren - bei Desktops im uPGA-Sockel AM4 und bei Notebooks im BGA-Sockel FP4. Echte Neuerungen bietet Bristol Ridge dabei nicht: Es gibt nach wie vor maximal zwei Module bzw. vier Rechenkerne, zwei MiB L2-Cache, zwei Speicherkanäle sowie eine iGPU auf Basis der dritten GCN-Generation (GCN 1.2). Einzig ein optimierter Stromverbrauch sowie neue Chipsätze werden Bristol Ridge aufwerten. Man darf daher keine Wunder sondern nur etwas mehr Spielraum bei den Taktraten erwarten.

Apropo Taktraten - im Sockel AM4 bietet AMD maximal DDR4-2400, allerdings mit Einschränkungen: Sind zwei DIMM-Slots pro Kanal vorhanden, schreibt AMD für den höchsten Speichertakt einen Riegel pro Kanal sowie einseitig bestückte Module (Single Rank) vor. Doppelseitige Module werden auf DDR4-2133 gebremst und bei zwei Modulen pro Kanal ist nur noch DDR4-1866 erlaubt. Bei SODIMMs im FP4 ist generell bei DDR4-2133 Schluss. Kurioserweise ist die ECC-Unterstützung auf den Sockel FP4 limitiert und wird vermutlich nur bei Embedded-Produkten zur Anwendung kommen. Erwähnenswert ist zudem, dass die Zahl der PCIe-Lanes nicht geändert wurde: Es bleibt bei acht Lanes der dritten Generation zur Anbindung eines Grafikprozessors plus weitere vier Lanes der dritten Generation für andere Hardware.
 
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LibreOffice 5.2 Beta 1 liegt zum Ausprobieren bereit

reported by doelf, Sonntag der 29.05.2016, 12:53:57
LibreOffice 5.1 ist schon gut gereift - das dritte Bug-Fix-Update wurde Anfang Mai veröffentlicht - und für die Entwicklungsschiene 5.0 wird der Support zum 29. Mai 2016 auslaufen. Da wird es Zeit, die nächste Generation startklar zu machen, und somit kann man ab sofort die erste Beta-Ausgabe von LibreOffice 5.2 ausprobieren.

Derzeit findet sich LibreOffice 5.2 Beta 1 nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers und es liegen auch noch keine Informationen über die Änderungen und Neuerungen vor. Beta-Software enthält noch etliche Fehler und ist daher nicht für den alltäglichen Gebrauch zu empfehlen, andererseits dient der Beta-Test der Fehlerbereinigung und daher ist das Mitwirken freiwilliger Tester unabdingbar. Wer lieber stabile Software nutzt, sollte auf die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2 warten, die für die erste Augustwoche 2016 geplant ist.

Download: LibreOffice 5.2 Beta 1 (Pre-Release)
 
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MAREA: Microsoft und Facebook planen neues Atlantikkabel

reported by doelf, Freitag der 27.05.2016, 17:26:23
Die beiden US-Firmen Microsoft und Facebook haben sich darauf verständigt, ein neues Unterseekabel durch den Atlantik nach Europa zu verlegen. Mit dem Bau soll bereits im August 2016 begonnen werden, die Fertigstellung der 6.600 km langen Leitung ist für Oktober 2017 geplant. Die Daten sollen durch acht Glasfaserpaare fließen und eine anfängliche Kapazität von 160 Terabit pro Sekunde (Tbps) erreichen.

Das erste transatlantische Kabel TAT-1 wurde 1956 in Betrieb genommen und verlief zwischen Neufundland und Schottland. Bis 2001 folgten 18 weitere Kabel, dann stockte der Ausbau trotz ständig wachsender Datenströme für mehr als ein Jahrzehnt. Erst im September 2015 nahm dann Hibernia Express seinen Betrieb zwischen Brean im Vereinigten Königreich, Cork in Irland und Halifax in Kanada auf. Anfang 2016 ging zudem AECConnect zwischen Killala in Irland und Shirley in den USA auf Sendung. Mit den prognostizierten 160 Tbps wird MAREA alle vorhandenen Verbindung in den Schatten stellen, wobei sich deren Kapazität durch den Einsatz modernerer Technologien durchaus noch erweitern lässt. Übrigens: Microsoft gehört bereits zu den wichtigsten Kunden von Hibernia Express und AECConnect.

Bei MAREA ist die Wahl des Partners interessant: Telxius, der neue Infrastrukturanbieter des spanischen Telekommunikationsriesen Telefonica. Das Kabel wird daher nicht, wie bisher üblich, zwischen Nordeuropa und dem Norden Nordamerikas verlegt, sondern zwischen Nordvirginia und Bilbao in Spanien. Dadurch wird es 2.000 km länger als Hibernia Express und 1.200 km länger als AECConnect, eröffnet zugleich aber einen attraktiven Knoten zur Anbindung Afrikas und des Nahen und Fernen Ostens. Und natürlich profitiert auch Südeuropa von der besseren Anbindung. Telxius wird das neue Unterseekabel nicht nur bauen, sondern auch betreiben und dessen Kapazitäten vermarkten. Die drei Partner setzen dabei auf ein offenes Design, welches mit einer Vielzahl von Netzwerkgeräten genutzt werden kann.
 
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Firefox 47.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 27.05.2016, 13:51:39
Die neunte Beta-Version des Firefox 47.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Beta 9
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14352 für PCs

reported by doelf, Freitag der 27.05.2016, 13:47:27
Microsoft hat eine weitere Vorschauversion von Windows 10 für Insider im Fast-Ring freigegeben. Den Build 14352 gibt es derzeit nur für PCs, er erweitert abermals die Möglichkeiten von Cortana und Windows Ink. Dazu gibt es diverse Verbesserungen sowie zahlreiche Fehlerbereinigungen.

Die persönliche Assistentin Cortana ist nun auch ein persönlicher DJ und spielt Musik auf Zuruf des Titels, Künstlernamens oder einer Groove-Playliste ab. Zudem kann sie das Abspielen pausieren. Die elektronische DJane nutzt hierfür den Musikkatalog von Groove. Das funktioniert derzeit nur in US-Englisch und man benötigt eine Mitgliedschaft bei Groove. Indes kann jeder einen Wecker über Cortana programmieren, abfragen und auch wieder löschen.

Windows Ink bringt bessere Haftnotizen (Sticky Notes), welche Cortana für Erinnerungen verwenden und über alle Geräte eines Benutzerkontos hinweg teilen kann. Handschriftlich notierte Telefonnummern, E-Mail-Adressen und URLs werden automatisch erkannt und können mit den passenden Anwendungen genutzt werden. Auch Listen werden anhand vorgestellter Punkte erkannt und entsprechend formatiert. Einige dieser neuen Möglichkeiten sind derzeit auf US-Englisch limitiert, Microsoft geht aber nicht ins Detail. Ebenfalls neu ist der Kompass im Lineal, der sich bemerkbar macht, sobald das Lineal anhand prägnanter Punkte ausgerichtet wird. Dazu gibt es diverse Verbesserungen, welche die Arbeit mit Windows Ink erleichtern sollen.

Die Vollbildunterstützung der Windows Game Bar (Windows-Taste + G) wurde auf "Battlefield 4", "Counterstrike: Global Offensive", "Diablo III", "DOTA 2", "League of Legends" und "World of Warcraft" ausgeweitet. Der Feedback Hub liefert neuerdings einen Status zum Feedback, damit der Benutzer sieht, was Microsoft mit seinen Eingaben eigentlich macht. Das Icon des File Explorer hat mehr Farbe bekommen und der Wechsel von Windows 10 Pro zu Windows 10 Enterprise verläuft ab sofort ohne Neustart. Wer Antivirenprogramme eines Drittanbieters verwendet, kann zusätzlich den Windows Defender für regelmäßige Prüfungen aktivieren. Im Gegensatz zum Echtzeitschutz spricht Microsoft hierbei von "Limited Periodic Scanning".

Die Liste der behobenen Fehler ist lang, darum beschränken wir uns auf eine Auswahl: Die Lokalisierung des Feedback Hub soll wieder funktionieren und Intels iGPUs HD 3000 und HD 2000 bereiten unter Edge keine Probleme mehr. Zuletzt musste man die Hardware-Beschleunigung für die beiden iGPUs deaktivieren, um Darstellungsfehler und Stabilitätsprobleme zu vermeiden. Beim Einspielen eines neuen Build verliert Edge die angehefteten Tabs nicht mehr, die Precision Touchpads funktionieren schneller und zuverlässiger, beim Action Center gehen keine Icons mehr verloren und notwendige Neustarts werden zuverlässiger erkannt. Dazu kommen etliche optische und funktionale Verbesserungen.
 
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Chrome 51 bringt neue Funktionen und stopft Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 27.05.2016, 12:59:11
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 51.0.2704.63 aktualisiert. Dieses Update bringt die Credential-Management-API und ignoriert externe Inhalte beim Anzeigen von Webseiten, solange diese nicht auf dem Bildschirm zu sehen sind. Darüber hinaus wurden 42 Sicherheitslücken gestopft.

Mit Hilfe der Credential-Management-API soll die Verwaltung von Zugangsdaten verbessert werden. Bisher merken sich Internetbrowser die Benutzernamen und Passwörter für diverse Webseiten, allerdings müssen die Browser die entsprechenden Eingabefelder sowie die jeweiligen Webseiten zuverlässig erkennen können und das ist nicht immer der Fall. Ein anderes Problem sind Identitätsdienste von Drittanbietern, welche den Benutzer für diverse Internetangeboten identifizieren können. Durch die Nutzung solcher Dienste lässt sich das Gewirr unzähliger Benutzernamen und Passwörter vermeiden, doch hier scheitern die gängigen Ansätze. Die neue Schnittstelle soll diese Probleme angehen und auch eine einfache Möglichkeit zum nachträglichen Ändern der Passwörter bieten.

Interessant ist auch der neue Ansatz beim Rendering: Inhalte, die Webseiten aus externen Quellen nachladen, werden von Chrome ignoriert, sofern sie sich außerhalb der Anzeigefläche des Bildschirms befinden. Dies gilt insbesondere für Videos, Werbung und die Widgets sozialer Netze. Erst wenn solche Inhalte ins Blickfeld rücken, werden sie auch gezeichnet. Google verspricht eine Energieersparnis von bis zu 30 Prozent und somit auch deutlich längere Akkulaufzeiten für mobile Geräte.

Von den 42 Sicherheitslücken wurden 23 von externen Experten gemeldet. Diese hatten 9 hochgefährliche, zehn mittelschwere sowie vier harmlose Fehler entdeckt. Für fünf der Schwachstellen zahlt Google eine Prämie in Höhe von jeweils 7.500 US-Dollar und Mariusz Mlynski bekommt diese gleich vierfach für die Entdeckung weiterer Möglichkeiten zum Umgehen der Same-Origin-Policy. Mlynski war schon beim Update auf Chrome 50.0.2661.102 für zwei ähnliche Fehler belohnt worden. Auch Rob Wu wurde in diesem Bereich fündig und kassiert ebenfalls 7.500 US-Dollar.

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Android/Java-Streit: Oracle unterliegt Google

reported by doelf, Freitag der 27.05.2016, 09:02:30
In der Neuauflage des Prozesses um Urheberverletzungen durch Java-Bestandteile im Betriebssystem Android haben die Geschworenen ihr Urteil gesprochen: Sie bewerten Googles Implementierung von insgesamt 37 Java-APIs als fair und sehen keine Urheberrechte verletzt - eine herbe Niederlage für Oracle.

Die Geschworenen hatten sich zuvor drei Tage lang beraten und dann einstimmig für Google entschieden. Da es keine Urheberverletzungen gibt, müssen auch keine Schadensersatzzahlungen festgelegt werden und das Verfahren ist abgeschlossen. Oracle hatte auf mehrere Milliarden US-Dollar spekuliert und dürfte abermals in Berufung gehen.

Die Entwicklung von Android hatte im Jahr 2003 begonnen, zwei Jahre später kaufte Google das gleichnamige Unternehmen. Die erste Version des Betriebssystems wurde allerdings erst im Herbst 2008 veröffentlicht. Bis zur Version 5.0 nutzte Android eine virtuelle Maschine namens Dalvik, welche auf Java basiert und deren Klassenbibliotheken weitgehend der Standardausgabe von Java entsprechen. Dalvik bediente sich jedoch nicht bei Java direkt, sondern bei dessen Reimplementierung Apache Harmony - Sun Microsystems hatte seine Java-Technologie nämlich erst im Jahr 2006 als OpenJDK unter der GNU General Public License freigegeben. Im Jahr 2010 wurde Sun dann von Oracle gekauft, weshalb die Urheberrechte nun bei Oracle liegen.

Oracle behauptete im Prozess, Google hätte wichtigen Java-Code kopiert, um Android so schnell wie möglich auf den Markt bringen zu können. Konkret geht es um 11.500 Zeilen Quellcode, welche aus den Java-APIs und den dazugehörigen Deklarationen stammen sollen. Allerdings hatten weder Sun noch Oracle eine Reimplementierung der Java-APIs verboten.

Dennoch reichte Oracle schon kurz nach der Übernahme von Sun eine Klage gegen Google ein und kassierte im Jahr 2012 eine erste Niederlage. Richter William Alsup, der auch diesmal die Verhandlung leitete, hatte damals befunden, dass APIs, also Anwendungsprogrammierschnittstellen, gar nicht durch Urheberrechte geschützt werden können. Die Berufungsinstanz sah dies allerdings anders, so dass der Fall eine Neuauflage erfuhr. Diesmal ging es nur noch um die Frage, ob Googles Verwendung der APIs fair oder illegal war und es wurde wieder zu Gunsten des Beklagten befunden.
 
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Neue Allianzen: Automobilbauer und Fahrdienstleister

reported by doelf, Mittwoch der 25.05.2016, 19:24:42
Die beiden führenden Automobilhersteller der Welt haben sich Partner bei den Fahrdienstleistern gesucht: Bei Volkswagen fiel die Wahl auf eine strategische Partnerschaft mit dem eher unbekannten Anbieter Gett, während sich Toyota am Platzhirsch Uber beteiligt. Beide Allianzen wurden gestern angekündigt.

Gett bietet Fahrdienstleistungen für Personen und Güter in mehr als 60 Städten, darunter in London, Moskau und New York. Einen besonderen Fokus hat das Unternehmen dabei auf Firmenkunden. Gestartet war Gett mit gut 520 Millionen US-Dollar Wagniskapital, jetzt steckt Volkswagen weitere 300 Millionen US-Dollar in die Firma. Volkswagen erhofft sich von seiner Beteiligung ein Standbein im Bereich neuer Mobilitätskonzepte. Bis 2025 wollen die Wolfsburger einen substanziellen Teil ihres Umsatzes mit solchen Geschäftsmodellen erwirtschaften, um nicht dauerhaft von der Kauflaune der Konsumenten abhängig zu sein. Aus dem Automobilhersteller soll so langfristig ein Mobilitätsanbieter werden.

Toyota hat ganz ähnliche Ziele, setzt allerdings auf den Marktführer Uber. Dies ist nicht ohne Risiko, denn Ubers Geschäftsgebaren ist umstritten und Uber-Chef Travis Kalanick gilt als Hitzkopf. Den höflichen Japanern dürfte es schwer fallen, Kalanick ihre Wünsche nahezulegen, während Volkswagen seinen Partner Gett mit einem Griff in die Portokasse bezahlen könnte. Das Geld fließt über die eigene "Toyota Financial Services Corporation" sowie "Mirai Creation Investment Limited Partnership". Über die Höhe der Beteiligung schweigt Toyota. Die Japaner wollen zusammen mit Uber neue Varianten des Leasing, Car Sharing und Mitfahrens entwickeln - der automobile Trend geht ganz offensichtlich vom Kauf zur reinen Nutzung.
 
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Nokia-Reste: Microsoft streicht nochmals 1.850 Arbeitsplätze

reported by doelf, Mittwoch der 25.05.2016, 18:28:38
Das Nokia-Drama geht in eine weitere Runde: Microsoft entlässt weitere 1.850 Mitarbeiter, die mit der Gerätesparte des ehemaligen Mobiltelefonmarktführers zu den Redmondern gestoßen waren. Zudem schreibt das Unternehmen nochmals eine knappe Milliarde US-Dollar auf seine Gerätesparte ab.

Im Juli 2015 hatte Microsoft bereits 7.800 Stellen gestrichen und 10,011 Milliarden US-Dollar für das fiskalische Jahr 2015 abgeschrieben. Nun nähert sich das Ende des fiskalischen Jahres 2016 (am 30. Juni) und die kläglichen Überreste des Mobiltelefongeschäfts werden zu Grabe getragen. In Finnland werden 1.350 Mitarbeiter entlassen und weltweit kommen nochmals 500 hinzu. Die Kosten belaufen sich diesmal "nur" auf 950 Millionen US-Dollar, so dass sich die Auswirkungen auf den Jahresabschluss in Grenzen halten werden.

Microsoft-Chef Satya Nadella, dessen Motto "Cloud & Mobile first" im Mobilbereich auf die Betriebssysteme der Mitbewerber angewiesen ist, spricht von einer Fokussierung der Telefonanstrengungen auf Firmenkunden. Bei Windows Mobile sollen Aspekte wie Sicherheit, Gerätemanagement und die Continuum-Technologie im Vordergrund stehen. Endkunden, die solche Anforderungen teilen, seien ebenfalls willkommen. Die Zeit der bunten Konsumentenmodelle ist bei Microsoft aber endgültig abgelaufen.
 
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EuGH muss transatlantischen Datenfluss nochmals prüfen

reported by doelf, Mittwoch der 25.05.2016, 17:41:32
Irlands oberster Datenschützer will die Zulässigkeit des transatlantischen Datentransfers durch den Europäischen Gerichtshof prüfen lassen. Konkret geht es um das soziale Netzwerk Facebook, dass sich bis 2015 auf das Safe-Harbor-Abkommen berufen konnte und seit dessen Aufkündigung in rechtlich unsicheren Gewässern schippert.

Wir blicken zurück: Am 6. Oktober 2015 hatte der Europäische Gerichtshof (EuGH) das Safe-Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA kassiert, da es in den USA für die Daten europäischer Bürger praktisch keinen Schutz vor staatlichen Zugriffen gibt. Dass Firmen die Datenübermittlung über den Atlantik dennoch bis Februar 2016 unbehelligt fortführen konnten, lag an einer Amnestie der EU-Kommission. Diese sollte die Zeit bis zum Nachfolgeabkommen Privacy Shield überbrücken, doch das neue Schild ist noch nicht in trockenen Tüchern und sieht dennoch schon sehr rostig aus.

Derzeit behelfen sich die Firmen mit sogenannten Standardvertragsklauseln (Model Clauses), die allerdings rein gar nichts am völlig unzureichenden Schutz für die Daten europäischer Nutzer in den USA ändern. Daher will Irlands Datenschutzbehörde Facebooks Standardvertragsklauseln durch den Europäischen Gerichtshof prüfen lassen und dessen Urteil wird weitreichende Auswirkungen auf den gesamten Datentransfer in Richtung USA haben. Betrachtet man die Begründung für das Aus des Safe-Harbor-Abkommens, muss man davon ausgehen, dass die Richter auch hier die Notbremse ziehen werden.
Quelle: t.co
 
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Knorke: Berlin bekommt freies WLAN

reported by doelf, Mittwoch der 25.05.2016, 16:59:54
Berlin ist doch immer wieder für eine Überraschung gut: Das Projekt Freies WLAN für Berlin soll laut Berliner Morgenpost bis zum 10. Juni 2016 mit 100 Sendemasten im Stadtgebiet seinen Betrieb aufnehmen. Insgesamt sind für das Innenstadtgebiet 650 Sendemasten sowie zusätzliche Hotspots geplant.

Schon im Jahr 2008 hatte der Berliner Senat einen entsprechenden Beschluss gefasst, doch in Berlin ticken die Uhren bekanntlich etwas langsamer - schließlich sollte auch der Flughafen Berlin Brandenburg im Oktober 2007 seinen Betrieb aufnehmen und der ist immer noch eine Großbaustelle mit offenem Ende. Natürlich bleibt abzuwarten, ob der Start des freien WLANs tatsächlich nach Plan stattfinden wird, doch zumindest sind keine Probleme mit dem Brandschutz zu erwarten. Da fällt mir ein: Ist es nicht absurd, dass ausgerechnet der Flughafen "Willy Brandt" über den Brandschutz stolpert?

Doch zurück zu Freies WLAN für Berlin: Dieses wird von der Firma abl social federation GmbH eingerichtet und betrieben, welche im August 2013 gegründet wurde und ihren Sitz in Fürth hat. Das Unternehmen wird zu Beginn der WLAN-Sitzung eine zehn Sekunden lange Werbung anzeigen, danach lässt sich das Angebot zeitlich unbegrenzt und kostenfrei nutzen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und es werden auch keine persönlichen Daten abgefragt. Die Hälfte der 650 Zugangspunkte wird in Gebäuden installiert, die andere Hälfte im Freien. Neben der Innenstadt sollen auch alle interessierten Bezirke versorgt werden.
Quelle: www.berlin.de
 
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Firefox 47.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 25.05.2016, 16:36:24
Die achte Beta-Version des Firefox 47.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Beta 8
 
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Marktanteil: Windows Phone/Mobile stürzt ab

reported by doelf, Mittwoch der 25.05.2016, 09:58:44
Auf 2,5 Prozent der im ersten Quartal 2015 verkauften Smartphones fand sich Windows Phone. Ein Jahr später hat Microsoft sein eigenes Angebot stark ausgedünnt, die neueste Variante des Betriebssystems hört auf den Namen Windows Mobile und der Marktanteil ist laut Gartner auf 0,7 Prozent eingebrochen. Indes konnte Android seine Vormachtstellung weiter ausbauen.

Quo vadis, Windows? Zumindest auf Smartphones droht Microsofts Strategie zu scheitern, denn während die Kunden auf attraktive Geräte in der Mittelklasse gehofft hatten, bedient Microsoft nur die Einstiegs- und Oberklasse. Vor einem Jahr fehlten Windows Phone in erster Linie attraktive Apps, doch inzwischen fehlen auch attraktive Geräte - und daran wird sich sobald auch nichts ändern. Mit weniger als 2,4 Millionen verkauften Mobiltelefonen (Q1/2015: 8,27 Millionen) ist Windows Mobile im ersten Quartal 2016 zu einer Randnotiz geworden, behält aber dennoch die dritte Position vor Blackberry OS. Die Kanadier konnten lediglich 659.900 Geräte (Q1/2015: 1,325 Millionen) mit ihrem hauseigenen Betriebssystem absetzen und fallen beim Marktanteil auf 0,2 Prozent (Q1/2015: 0,4 Prozent).

Auch Apples iOS musste Federn lassen: 51,63 Millionen Geräte bedeuten einen Marktanteil von 14,8 Prozent. Vor einem Jahr konnte sich Apple mit 60,18 Millionen Einheiten noch einen Marktanteil von 17,9 Prozent sichern, doch den letzten Modellreihen aus Cupertino fehlte der entscheidende Mehrwert und vielen Kunden waren die iPhones auch einfach zu groß geworden. Ob das im März vorgestellte iPhone SE zum Bestseller taugt, muss sich indes noch zeigen. In diesem Feld der Verlierer gibt es nur einen Gewinner - Android war und bleibt die Nummer 1 mit 293,77 Millionen Geräten (Q1/2015: 264,94 Millionen) und einem Marktanteil von 84,1 Prozent (Q1/2015: 78,8 Prozent). Google dominiert den Markt nach belieben und nicht einmal die unsägliche Update-Versorgung kann hieran etwas ändern.

Beim Blick auf die Telefonhersteller sehen wir Samsung mit einem Marktanteil von 23,2 Prozent (-0,9) ganz klar vor Apple mit 14,8 Prozent (-3,1). Zulegen konnten aber nur die Chinesen: Huawei hat sich um 2,9 Punkte verbessert und hält inzwischen 8,3 Prozent des Marktes, auf den Plätzen vier und fünf folgen Oppo mit 4,6 Prozent (+2,6) sowie Xiaomi mit 4,3 Prozent (-0,1). Die letztjährige Nummer drei, Lenovo, ist ebenso aus den Top 5 gefallen wie LG Electronics, im ersten Quartal 2015 noch die Nummer 5. Insgesamt ist der Smartphone-Markt im Jahresvergleich um 3,85 Prozent auf 349,25 Millionen Geräte gewachsen.
 
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Dank Apple: Spotify senkt seinen Familientarif

reported by doelf, Dienstag der 24.05.2016, 17:17:00
Der Musikstreaming-Dienst Spotify hat seinen Familientarif "Premium Family" vereinfacht und zugleich den Preis gesenkt: Ab sofort kostet der Familientarif nur noch 14,99 Euro im Monat und kann von bis zu sechs Personen genutzt werden. Damit haben die Schweden sowohl den Preis als auch die Personenzahl an die Familienmitgliedschaft von Apple Music angepasst.

Spotify hatte "Premium Family" im November 2014 nach Deutschland gebracht, allerdings mit einer Preisstaffelung: Für zwei Personen wurden 14,99 Euro fällig, für drei waren es 19,99, für vier 24,99 und für fünf 29,99 Euro. Mehr als fünf Familienmitglieder wurden bisher gar nicht unterstützt. Mit dem neuen Tarifmodell entfällt diese Staffelung und die Kosten wurden mehr als halbiert. Dass Spotify Apples größten Trumpf, die preiswerte Familienmitgliedschaft, kontern würde, war abzusehen. Es ist schon eher verwunderlich, dass die Schweden diesen Schritt nicht früher vollzogen haben. Der neue Tarif gilt übrigens auch für Bestandskunden.

Im vergangenen Jahr erzielte Spotify einen Umsatz von 1,945 Milliarden Euro, ein Plus von knapp 80 Prozent. Da zugleich aber auch die Ausgaben um 36,5 Prozent auf 506,198 Millionen Euro gestiegen sind, stand unter dem Strich ein Verlust in Höhe von 173,097 Millionen Euro. Das ist der höchste Fehlbetrag in der Geschichte des im Jahr 2006 gegründete Unternehmens, das bisher noch nie einen Gewinn einfahren konnte.
 
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LibreCAD 2.0.11 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 24.05.2016, 14:01:36
Die kostenlose und quelloffene 2D-CAD-Software LibreCAD liegt seit gestern in der finalen Version 2.0.11 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. LibreCAD 2.0.11 behebt einige Probleme, darunter einen Absturz beim Speichern, der nur bei deaktiviertem Auto-Backup auftritt.

LibreCAD 2.0.11 unterstützt ungleichmäßige Knoten und ermöglicht das Bearbeiten der Geräteoptionen. Unter Mac OS X soll das Mausrad zuverlässiger Zoomen und generell werden ungültige Begrenzungen für den automatischen Zoom abgefangen. Auch die Übersetzungen wurden überarbeitet, darunter auch die deutsche Sprachversion. Übrigens: Die Freigabe von LibreCAD 2.1.0 könnte bereits an diesem Donnerstag erfolgen.

Download: LibreCAD 2.0.11
Quelle: github.com
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.5.3 für Overwatch, Dota 2 und Warhammer

reported by doelf, Dienstag der 24.05.2016, 12:35:28
AMD hat einen weiteren Hotfix für seinen Grafiktreiber veröffentlicht. Die Radeon Software Crimson Edition 16.5.3 bringt Optimierungen für die Spiele "Overwatch", "Total War: Warhammer" sowie "Dota 2" (mit Vulkan-API). Dazu gibt es frische Crossfire-Profile für "Overwatch" und "Total War: Warhammer".

AMD hat auch einige Fehler behoben: Wird Crossfire genutzt, stottert "Fallout 4" nicht mehr und bei "The Division" wurde das Flackern behoben. Quad-Crossfire lässt sich nun nicht nur aus- sondern auch wieder einschalten und die "zusätzlichen Radeon Einstellungen" lassen sich zuverlässiger öffnen. Waren die Radion Einstellungen während des Aufrufs der Radeon-Installation geöffnet, wurden diese zuweilen vom System entfernt. Diesen Fehler konnte AMD ebenso beheben wie Stabilitätsprobleme von Intels Skull Canyon NUC (NUC6i7KYK) bei Verwendung von AMDs XConnect-Technologie. Auch ein weiterer Bug in der XConnect-Technologie wurde korrigiert: Das sichere Entfernen führt nicht mehr zu einem Bluescreen.

Die Radeon Software Crimson Edition 16.5.3 Hotfix unterstützt Windows 10, 8.1 und 7 sowie Grafikkarten der Baureihen Radeon Pro Duo, R9 Fury, R9 Nano, R9 300, R7 300, R9 200, R7 200, HD 8500 bis HD 8900 und HD 7700 bis HD 7900. Im Mobilbereich werden GPUs der Baureihen Radeon R9 M300, R7 M300, R5 M300, R9 M200, R7 M200, R5 R5 M200, HD 8500M bis HD 8900M oder HD 7700M bis HD 7900M benötigt. Wichtig: Dieses Update ist nicht für APUs gedacht!

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.5.3 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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NVIDIA GeForce 368.22 WHQL für Overwatch, World of Tanks und War Thunder

reported by doelf, Dienstag der 24.05.2016, 10:10:32
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die Version 368.22 aktualisiert, welche für die Spiele "Overwatch", "World of Tanks" und "War Thunder" optimiert wurde. Es gibt diesmal keine neuen Profile, dafür wurde GeForce Experience auf die Version 2.11.3.5 und die PhysX-System-Software auf die Version 9.16.0318 gebracht.

Die Liste der behobenen Fehler ist ebenfalls sehr übersichtlich, denn es gibt nur einen: "Tom Clancy's The Division" soll im SLI-Betrieb unter Windows 10 nach 20 bis 30 Minuten nicht mehr anfangen zu stottern. Als Mindestvoraussetzung für die Installation des Treibers nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400 sowie die Betriebssysteme Windows XP bis 10. Aktuelle GPUs werden unter Windows XP aber nicht mehr unterstützt.

Download: NVIDIA GeForce 368.22 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Firefox 47.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 23.05.2016, 23:44:11
Die siebte Beta-Version des Firefox 47.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Beta 7
 
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BOINC @ Au-Ja: Die 2,5 Milliarden Credits sind geschafft!

reported by doelf, Dienstag der 17.05.2016, 21:32:29
In der letzten Woche, genauer gesagt am 12. Mai 2016, hatte unser BOINC-Team einen weiteren Meilenstein erreicht: 2,5 Milliarden Credits! Wir bedanken uns GANZ HERZLICH bei allen Team-Mitgliedern, allen voran MrJo, milan6113, Radulf und Andre Beddigs. Dies gilt insbesondere für den Einsatz bei GPUGrid, wo unsere Mitglieder einen erheblichen Beitrag für die medizinische Grundlagenforschung über den Krebs leisten.

Innerhalb Deutschlands belegt unser Team den 14. Rang, im internationalen Vergleich findet es sich derzeit auf Platz 142. In vier Projekten erreichte BOINC @ Au-Ja in Deutschland eine Top-10-Platzierung: Moo! Wrapper (4), GPUGRID (4), Rosetta@Home (5) und Collatz Conjecture (9). Interesse geweckt? Unser Team ist ständig auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und Sponsoren, die unser Engagement für die Wissenschaft unterstützen wollen.

Hier noch ein paar Hintergrundinformationen: www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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iTunes 12.4 schließt eine Sicherheitslücke

reported by doelf, Dienstag der 17.05.2016, 21:19:37
Mit dem Update auf die Version 12.4 schließt Apple eine Sicherheitslücke in iTunes für Windows, die sich zum Einschleusen von Schadcode eignet. Offenbar kann man der Installationsroutine manipulierte DLL-Dateien unterschieben, da Verzeichnispfade unzureichend geprüft werden. Mac OS X ist hiervon nicht betroffen.

Darüber hinaus verspricht iTunes 12.4 eine bessere Bedienbarkeit durch ein einfacheres Design und einfachere Menüs. Die Navigation zwischen der eigenen Musiksammlung, Apple Music und dem iTunes Store kann nun über die Schaltflächen Vor und Zurück vollzogen werden und mit Hilfe des "Media Picker" kann man besser zwischen Musik, Filmen, Serien und anderen Inhalten wechseln. Die neue Sidebar ermöglicht das Erstellen von Abspiellisten durch Drag & Drop sowie den Zugriff auf die persönlichen Favoriten.

Download:
 
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Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14342

reported by doelf, Dienstag der 17.05.2016, 21:04:53
Für Insider im Fast-Ring hat Microsoft eine weitere Windows 10 Mobile Insider Preview veröffentlicht. Es handelt sich um den Build 14342, der drei neue Geräte ins Insider-Programm holt: Das Lumia Icon und die beiden Modelle Win HD LTE 150e und Win JR 130e von BLU. Dazu gibt es ein paar Neuerungen sowie etliche Fehlerkorrekturen.

Kommen wir zunächst zu den Neuerungen: Die Rückkehr der Wisch-Navigation für den Browser-Verlauf ist vermutlich die wichtigste Änderung, zudem können Webseiten durch Apps ersetzt werden. Beim Auswahl eines Links wird dann nicht die Webseite, sondern die dazugehörige App geöffnet. Was dabei genutzt wird, kann der Benutzer über die Einstellungen steuern. Bleibt noch der überarbeitete Feedback Hub, der ab sofort die (vermutlich) passende Kategorie für Rückmeldungen und Fehlerberichte vorschlägt.

Die Liste der behobenen Fehler ist wieder sehr lang. Erwähnenswert sind der Fehler 80070002, der zukünftig bei der Installation von Builds nicht mehr auftreten soll, und die behobenen Schwierigkeiten beim Herunterladen von Sprachpaketen. Beseitigt wurden auch DRM-Probleme, welche bei Diensten wie Groove Music, Microsoft Movies & TV, Netflix, Amazon Instant Video und Hulu zu den Fehlercodes 0x8004C029 und 0x8004C503 führten. In die Adresszeile von Edge lassen sich jetzt wieder alle Buchstaben eingeben, dies hatte zuletzt nur mit dem englischen Tastatur-Layout zuverlässig funktioniert. Die Möglichkeit, Benachrichtigungen bestimmter Apps für die Anzeige auf dem Sperrbildschirm zu blockieren, sorgt nicht mehr für Abstürze beim Nachrichteneingang und der Abruf von GPS-Koordinaten wurde beschleunigt. Apps wie Tweetium stürzen nicht mehr beim Start ab und die Lumias 435, 532, 535 und 540 können jetzt wieder Videos aufzeichnen. Dazu kommen ein paar optische Verbesserungen sowie ein besseres Zusammenspiel mit bestimmten Apps.
 
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Wine 1.9.10 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 17.05.2016, 20:43:11
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die heute veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.10 bringt eine Retina-Option für Mac OS X und verbessert die Videoausgabe.

Die Verzeichnisauflistung wurde kompatibler gestaltet und es wurden etliche Fehler in der Laufzeitumgebung von C++ korrigiert. In der Monatsansicht des Kalenders wird nun der Montag als erster Wochentag angezeigt, bisher stand dort der Sonntag. Tooltips sollen besser funktionieren und der Internet Explorer kommt wieder auf images.google.com. Es wurde auch ein Absturz im RPC-Server von Wine behoben und bei Office 2007 wurde der PDF-Export repariert. Bei AfterEffects CS6, Caesar IV (Demo), HeidiSQL und den Installationsroutinen von Java JRE 8 und OneDrive for Business wurden schwerwiegende Startprobleme behoben. Weitere Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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Disney stellt "Infinity" ein und schließt Avalanche Software

reported by doelf, Dienstag der 17.05.2016, 20:28:02
Das war es dann mit Disney als Spieleentwickler: Das Medienimperium mit der Maus hat seine "Infinity"-Produkte eingestellt und das verantwortliche Entwicklungsstudio Avalanche Software geschlossen. Bereits 2013 hatte Disney das traditionsreiche Entwicklungsstudio LucasArts, bekannt für diverse "Star Wars"-Spiele und wegweisende Adventures, dicht gemacht und die Lizenz für zukünftige "Star Wars"-Titel an Electronic Arts verkauft.

Laut John Blackburn, dem verantwortlichen Manager, war die Einstellung von "Infinity" eine schwere Entscheidung. Zum Abschluss wird es diesen Monat noch drei neue Charaktere aus "Alice Through the Looking Glass" geben und im Juni folgt noch das Spielset "Finding Dory". Einen Grund für das Aus nennt Blackburn nicht, stattdessen lobt er die Produkte, die Community sowie die Entwickler. Letztere haben davon leider wenig, denn das Entwicklungsstudio Avalanche Software wurde geschlossen. Passend dazu wird die offizielle Webseite von Avalanche Software auf Disneys Stellenportal weitergeleitet.

Bei Disneys "Infinity" handelt es sich um eine Reihe von Spielen, die man mit physischen Sammelfiguren erweitern kann. Das Ganze erinnert nicht zufällig an "Skylanders" von Activision, welches 2011 und damit zwei Jahre vor "Infinity" auf den Markt gekommen war, denn auch Disney wollte sich den doppelten Reibach durch den Verkauf von Spielen und Spielfiguren nicht entgehen lassen. Dank "Infinity Star Wars" konnte Disney im Dezember 2015 an "Skylanders" vorbeiziehen und auch "LEGO Dimensions" hinter sich lassen. Warum das Erfolgsmodell dennoch eingestampft wird, erscheint nicht nachvollziehbar.

Angeblich hatte "Infinity" dem Konzern im zweiten Quartal 2016 einen dreistelligen Millionenverlust beschert, doch tatsächlich schreibt Disney 147 Millionen US-Dollar auf seine hauseigene Spielesparte ab, da dieses Geschäftsfeld komplett geschlossen wird. Ein solcher Schritt mindert den Wert des Unternehmens und verursacht Kosten für Abwicklung und Abfindungen, sagt aber wenig bis gar nichts über die Profitabilität einer Sparte aus. Abgesehen von Avalanche Software nebst "Infinity" hatte Disneys Spielesparte übrigens rein gar nichts mehr zu bieten.
 
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CDBurnerXP 4.5.7.6139 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Dienstag der 17.05.2016, 19:44:56
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.7.6139 bringt kleinere Verbesserungen und aktualisiert die zugrundeliegende Bibliothek StarBurn auf die Version 15.6.

Die Kommandozeilenversion des Programms überspringt nun Dateien, die nicht gelesen werden können, und gibt eine entsprechende Warnung aus. Damit wurde das Verhalten an das der grafischen Variante angepasst. FLAC-Dateien werden ab jetzt immer ins WAV-Format konvertiert, um Probleme mit DirectShow-Filtern zu vermeiden. Weiterhin wurden Größen für BD-XL-Medien hinzugefügt, welche zum Verteilen großer Datenmengen über mehrere Datenträger benötigt werden. Zudem hat die Kommandozeilenversion Anpassungen für den Betrieb ohne Laufwerk erfahren.

Download: CDBurnerXP 4.5.7.6139
 
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Thunderbird 45.1.0 behebt Fehler und eine Sicherheitslücke

reported by doelf, Dienstag der 17.05.2016, 19:11:16
Nachdem der Sprung auf die Version 45.0 dem E-Mail-Client Thunderbird mehr Neuerungen gebracht hatte als die Updates der vergangenen Jahre zusammen, liegt mit dem Thunderbird 45.1.0 nun ein Bugfix-Release zum Download bereit. Dieses Update behebt acht Fehler, darunter auch eine kritische Sicherheitslücke.

Genauer gesagt handelt es sich bei der Sicherheitslücke um mehrere Speichermanipulationen, die sich möglicherweise zum Einschleusen von Schadcode eignen. Das Drag & Drop von Kontaktnamen aus dem Adressbuch in die Adresszeile einer neuen Nachricht soll wieder funktionieren und Probleme mit der Authentifizierungsmethode DIGEST-MD5 in JS-XMPP wurden ebenfalls behoben. Unter Mac OS X werden die Elemente der Benutzeroberfläche nicht mehr größer, wenn man den Mauszeiger über sie führt und ein hochauflösendes Display zum Einsatz kommt. Im Kompositionsfenster lassen sich jetzt nur noch die Schriftarten auswählen, die tatsächlich installiert sind, und das Drucken wurde auch repariert. Der Wechsel von "Von" und "Empfänger" zu "Gegenseite" wird nicht mehr automatisch vollzogen und es gibt einige Verbesserungen bei der Handhabung von Absätzen beim Erstellen einer Nachricht. Seit der Version 45.0 erzeugt die Return/Enter-Taste einen neuen Absatz, für einen Zeilenumbruch muss man zusätzlich die Shift-Taste gedrückt halten.

Download: Thunderbird 45.1.0
 
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Firefox 47.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 17.05.2016, 17:54:27
Die sechste Beta-Version des Firefox 47.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Beta 6
 
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Chrome 50.0.2661.102 stopft 5 Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 17.05.2016, 17:52:18
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 50.0.2661.102 aktualisiert. Dieses Update beseitigt fünf Sicherheitslücken, die allesamt von externen Experten gemeldet worden sind. Drei der Schwachstellen bergen ein hohes Sicherheitsrisiko, die beiden übrigen stellen eine mittlere Gefahr dar.

Google hat für die hochgefährlichen Fehler zwischen 3.000 und 8.000 US-Dollar Finderlohn gezahlt. Die 8.000 US-Dollar bekommt Mariusz Mlynski für das Umgehen der Same-Origin-Policy im Document Object Model (DOM). Zudem darf sich Mlynski über weitere 7.500 US-Dollar freuen, denn auch in der JavaScript-Engine V8 hat der Sicherheitsforscher eine Same-Origin-Umgehung entdeckt. Choongwoo Han erhält 3.000 US-Dollar für einen Pufferüberlauf in V8.

Download:
 
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GPU-Z 0.8.8 unterstützt neue GPUs

reported by doelf, Samstag der 14.05.2016, 19:15:43
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 0.8.8 bringt Unterstützung für weitere NVIDIA-GPUs und Intels Iris Graphics 540.

Bei den neu eingepflegten GPUs von NVIDIAs handelt es sich um die Modelle GeForce GTX 1080, GTX 980 (Notebook), GTX 965M, 940M, 910M, GT 755M, Quadro M6000 24 GB, M4000M, K3100M und M500M sowie Tesla M40 und M60. Oben rechts befindet sich neuerdings eine Schaltfläche (Hamburger), welche die Einstellungen öffnet. Bei Intels Atom-Chips aus der Cedarview-Familie führt das Auslesen der Temperatur nicht mehr zu einem Bluescreen und auch ein Absturz auf Systemen mit fehlerhafter oder deaktivierter HPET-Implementierung wurden behoben.

Download: GPU-Z 0.8.8

Alle Neuerungen in der Übersicht:
  • Added a settings dialog that can be accessed via the icon in the top right of the window
  • Added ASIC quality reading for Fiji and Tonga
  • ASIC quality readout now compares your GPU against online data from GPU-Z validations
  • Added support for NVIDIA GeForce GTX 1080, GTX 980 in laptop, GTX 965M, 940M, 910M, GT 755M, Quadro M6000 24 GB, M4000M, K3100M, M500M, Tesla M40, M60
  • Added support for Intel Iris Graphics 540
  • Fixed -card parameter not working correctly
  • Fixed bluescreen on Cedarview, during temperature reading
  • Fixed Intel Iris Graphics 540 GPU name to correctly show GT3e
  • Fixed NVIDIA BIOS reading on systems with PLX PCIe bridge
  • Fixed hang on systems with disabled/broken HPET implementation
  • Slighty improved wording in BIOS Upload Dialog
 
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Firefox 47.0 Beta 5 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 13.05.2016, 07:28:33
Die fünfte Beta-Version des Firefox 47.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Beta 5
 
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LibreOffice 5.1.3 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 12.05.2016, 22:00:58
Das dritte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 liegt für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Diesmal wurden 76 Fehler behoben, darunter auch neun potentielle Abstürze, beispielsweise ein Crash von Programm und Grafiktreiber, wenn Bilder mit Hilfe von OpenGL über die Funktion Bitmap.Scale() skaliert werden.

Während dieses Problem noch recht neu ist, es wurde erstmals Ende März gemeldet, stammt ein anderer Absturz noch von Juli 2015. Er tritt auf, wenn in einer Kalkulationstabelle der Inhalt einer ganzen Zeile, die zudem Formeln enthält, kopiert und im Anschluss wieder eingefügt wird. Die finale Fassung entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits heruntergeladen hat, muss das finale LibreOffice 5.1.3 nicht nochmals herunterladen.

Download: LibreOffice 5.1.3
 
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Adobe schließt 25 Sicherheitslücken im Flash Player

reported by doelf, Donnerstag der 12.05.2016, 21:35:37
Adobe hat 25 Sicherheitslücken in seinem Flash Player geschlossen, darunter auch eine kritische 0-Day-Lücke (CVE-2016-4117), welche schon angegriffen wird. Für Windows, Mac OS X und Googles Chrome gilt die höchste Prioritätsstufe, sofortige Updates sind daher anzuraten. Beim Flash Player 11.2 für Linux und AIR kann man sich etwas Zeit lassen.

Ausnahmslos alle Schwachstellen ermöglichen das Einschleusen von Schadcode. Da wären zwölf Speichermanipulationen, acht Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, zwei Typenverwechslungen - darunter auch die 0-Day-Lücke CVE-2016-4117 - sowie zwei Pufferüberläufe. Bleibt noch ein Fehler im Verzeichnissuchpfad, der sich ebenfalls als Einfallstor für Schadprogramme missbrauchen lässt.

Download:
 
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Tipp: Samsung MicroSDXC 128GB EVO Plus für 34,99 Euro

reported by doelf, Donnerstag der 12.05.2016, 12:37:17
Unser Partner Amazon hat heute die Speicherkarte Samsung MicroSDXC 128GB EVO Plus für 34,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten im Tagesangebot. Der Hersteller empfiehlt diese Karte für Smartphones und Tablets, sie erreicht eine Leserate von maximal 80 MB/s und schreibt mit bis zu 20 MB/s. Im Lieferumfang ist ein SD-Adapter enthalten.

Die 32-GB-Variante gibt es als MicroSDHC-Karte wahlweise mit oder ohne SD-Adapter. Ohne SD-Adapter kostet die Samsung MicroSDHC 32GB EVO Plus 8,39 Euro, mit Adapter sind es 8,99 Euro. Beide Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Tipp: Ab einem Bestellwert von 29 Euro ist der Versand bei Amazon kostenlos.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Neue Windows 10 Insider Preview für PCs

reported by doelf, Donnerstag der 12.05.2016, 10:59:34
Nachdem die vergangene Woche keine neue Vorschau-Version gebracht hatte, liegt nun der Build 14342 für Insider im Fast-Ring zum Download bereit - vorerst allerdings nur für PCs. Der Build 14342 bringt AdBlock und Adblock Plus als Erweiterungen für den Webbrowser Edge und reaktiviert die Wischnavigation für den Browserverlauf.

Der Webbrowser Edge holt sich Erweiterungen nun direkt aus dem Windows Store, man muss sie also nicht mehr herunterladen und in einem lokalen Ordner auspacken. Diese Umstellung bedeutet allerdings auch, dass alle manuell installierten Erweiterungen beim Einspielen des neuen Builds gelöscht werden. Wer AdBlock oder Adblock Plus ausprobieren möchte, sollte nicht beide Erweiterungen zeitgleich installiert haben, sondern immer nur eine von beiden. Zudem sollte man darauf achten, nicht alle Erweiterungen zu deaktivieren, da sich Edge dann nicht mehr schließen lässt. Als Alternative bietet sich das Entfernen der Erweiterungen an. Edge unterstützt nun auch von Webseiten gesendete Echtzeitbenachrichtigungen (Web Notifications) und reaktiviert die Wischnavigation, um vor und zurück durch die Browserverlauf zu blättern.

Die Ubuntu-Bash lässt sich jetzt auch von jenen Nutzern verwenden, deren Benutzername Unicode-Zeichen enthält. Symlinks funktionieren nun für gemountete Windows-Verzeichnisse (DriveFs) sowie zwischen DriveFs und VolFs, damit soll auch der npm-Installer laufen. Das Taskbar-Icon des Windows Ink Workspace wurde überarbeitet und Rückfragen der Benutzerkontensteuerung werden nun auch in dunkler Färbung angezeigt. Benachrichtigungen im Action Center kann man neuerdings durch einen Klick auf die mittlerer Maustaste verwerfen und der Feedback Hub schlägt die passende Kategorie für Rückmeldungen und Fehlerberichte vor. Im Laufe des heutigen Tages soll eine neue Vorschau auf die UWP-App (Universal Windows Platform) von Skype folgen und Microsoft bereitet die Möglichkeit vor, statt einer Webseite die dazugehörige App zu laden.

Die Liste der behobenen Fehler ist lang, darum beschränken wir uns auf eine Auswahl: Beseitigt wurden beispielsweise die DRM-Probleme, welche bei Diensten wie Groove Music, Microsoft Movies & TV, Netflix, Amazon Instant Video und Hulu zu den Fehlercodes 0x8004C029 und 0x8004C503 führten. Die Ausgabe von Dolby Digital Live oder DTS Connect über S/PDIF oder HDMI lässt das Audiosystem nicht mehr abstürzen und Cortana stürzt nicht mehr ab, wenn man mit der Xbox-Avatars-App einen Avatar über Cortana teilt. Auch die Online-Spiele von Tencent sollen im Build 14342 wieder laufen.
 
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WhatsApp nun auch als Desktop-App für Windows und Mac OS X

reported by doelf, Donnerstag der 12.05.2016, 09:57:59
Mir persönlich ist es zwar ein Rätsel, warum man auf Smartphones und Tablets einen proprietären Messenger wie WhatsApp braucht, wenn doch jeder über die viel flexiblere E-Mail erreichbar ist, doch Abermillionen von Benutzern können sich bekanntlich nicht irren und werden sich nun freuen, dass sie jetzt auch auf Computern ihre Lieblings-App installieren können.

Musste man bisher einen Internetbrowser öffnen und zur Webseite von WhatsApp surfen, reicht nun die einmalige Installation der entsprechenden App, um keine Mitteilung mehr zu verpassen - selbst wenn das Smartphone mal mehr als 40 cm entfernt liegen sollte! Alle Chats und Nachrichten, die auf dem Mobilgerät eingehen, werden auch von der Desktop-App angezeigt. Die Desktop-App benötigt Windows ab der Version 8 bzw. Mac OS X ab der Version 10.9. Windows 7 verlangt noch echte Programme und wird daher nicht unterstützt, Linux wird komplett ignoriert. Zumindest stehen für Windows 32- und 64-Bit-Varianten zur Auswahl.

Nach dem Download der WhatsApp Desktop-App öffnet man diese. Ein QR-Code wird angezeigt, den man mit der WhatsApp Mobil-App einscannen muss. Die entsprechende Option unter "Einstellungen" heißt allerdings noch "WhatsApp Web", in diesem Punkt muss die Mobil-App noch angepasst werden. Mit dem Scannen des QR-Codes werden die Desktop-App und das Mobilgerät aneinander gekoppelt, so dass die Nachrichten in Zukunft automatisch synchronisiert werden.
 
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7-Zip 16.00 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 11.05.2016, 17:33:54
7-Zip ist ein kostenloses und quelloffenes Programm zur Datenkompression. Während 7-Zip für Windows entwickelt wird, stellt p7zip eine entsprechende Alternative für Linux dar. Die neue Version 16.00 kann nun auch mehrteilige ZIP-Archive (z01, z02, ..., zip) entpacken und es wurden mehrere Fehler behoben.

7-Zip steht größtenteils unter der "GNU Lesser General Public License" (LGPL) und kann die folgenden Archivformate entpacken und erstellen: 7z, XZ, BZIP2, GZIP, TAR, ZIP und WIM. Zudem extrahiert 7-Zip Archive der Formate AR, ARJ, CAB, CHM, CPIO, CramFS, DMG, EXT, FAT, GPT, HFS, IHEX, ISO, LZH, LZMA, MBR, MSI, NSIS, NTFS, QCOW2, RAR, RPM, SquashFS, UDF, UEFI, VDI, VHD, VMDK, WIM, XAR und Z.

Download: 7-Zip 16.00
Quelle: www.7-zip.org
 
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Firefox 47.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 11.05.2016, 14:18:12
Die vierte Beta-Version des Firefox 47.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Beta 4
 
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Störerhaftung: Das Ende ist nah!

reported by doelf, Mittwoch der 11.05.2016, 13:46:12
Endlich! Während offene WLAN-Netze in den meisten Teilen Europas schon seit Jahren eine Selbstverständlichkeit sind, schwebte über Anbieter aus Deutschland stets das Damoklesschwert der Störerhaftung: Wenn ein Gast im Internet Mist baute, wurde der Betreiber des Netzwerks als Störer vor Gericht gezerrt. Diese Störerhaftung scheint nun endgültig ausgedient zu haben.

Wie Tagesschau.de berichtet, hat sich die große Koalition nach monatelangem Streit auf die Abschaffung der Störerhaftung geeinigt. Und zwar nicht nur für kommerzielle Anbieter, sondern auch für Privatpersonen. Die Erstgenannten konnten sich bereits seit März 2016 ziemlich sicher fühlen, da sich Generalanwalt Maciej Szpunar in einer Beurteilung für den Europäischen Gerichtshof gegen eine Haftung kommerzieller WLAN-Anbieter ausgesprochen hatte. Im Fokus standen dabei Hotel- und Gastronomiebetriebe sowie Geschäfte, die ihren Kunden ein offenes WLAN-Netz bereitstellen, aber keine traditionellen Telekommunikationsunternehmen sind.

Die deutsche Gesetzgebung schützt bisher nur solche großen Telekommunikationsanbieter über das sogenannte Provider-Privileg vor einer Störerhaftung. Im Rahmen der Neufassung des Telemediengesetzes wollte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, diesen Schutz auf all jene, die "geschäftsmäßig oder als öffentliche Einrichtung" einen Internetzugang anbieten, ausweiten. Allerdings nur, wenn diese "zumutbare Maßnahmen ergriffen haben, um eine Rechtsverletzung durch Nutzer zu verhindern". Diese Maßnahmen beinhalten eine sichere Verschlüsselung, die Erfassung der Benutzer sowie deren hochheilige Besteuerung, keine Rechtsverletzungen zu begehen.

Doch die Herausgabe von Zugangsdaten nach erfolgter Registrierung ist alles andere als ein offenes WLAN und so hagelte es Kritik, während konservative Kreise mit einer Totalüberwachung der Benutzeraktivitäten liebäugelten - schließlich tummeln sich in den WLAN-Netzen bekannter Kaffee- und Fastfood-Ketten fast ausschließlich Terroristen, Mafiosi sowie Pädophile. Über Monate zog sich der absurde Streit für und wider Störerhaftung hin, doch nun gibt es offenbar einen Kompromiss, der die Ausweitung des Provider-Privilegs auf gewerbliche und private Anbieter vorsieht. Damit würden nicht nur Gastronomen und Ladeninhaber, sondern auch private und öffentliche Betreiber die längst überfällige Rechtssicherheit bekommen.

Eine entsprechende Gesetzesänderung könnte im Herbst in Kraft treten, bis dahin ist also noch Vorsicht geboten. Ob man seinen WLAN-Hotspot komplett öffnet oder weiterhin mit einem Passwort sichert und nur registrierte Benutzer zulässt, bleibt dem jeweiligen Betreiber überlassen. Da sich kommerzielle Betreiber von einem unkomplizierten Zugang mehr Kunden versprechen, dürften auch hierzulande wirklich offene WLAN-Netze schon bald zu einer Selbstverständlichkeit werden.
 
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Adobe: Sicherheits-Updates für Acrobat, Reader und ColdFusion

reported by doelf, Mittwoch der 11.05.2016, 12:16:55
Während der Flash Player offensteht wie ein Scheunentor, hat Adobe 92 Sicherheitslücken in seinen Programmen Acrobat und Reader sowie drei weitere in ColdFusion geschlossen. Die Schwachstellen in Acrobat und Reader bezeichnet Adobe als kritisch, ruft für alle 95 Fehler allerdings nur die zweithöchste Prioritätsstufe auf. Zeitnahe Updates sind dennoch angesagt.

Die Mehrzahl der Sicherheitslücken ermöglicht das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Bei Acrobat und Reader fallen 46 Speichermanipulationen, 29 Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, zwei Speicherlecks, zwei überlaufende Heap-Puffer und ein Ganzzahlenüberlauf in diese Kategorie. Drei weitere Fehler im Verzeichnissuchpfad können das Einschleusen von Schadsoftware erleichtern, dazu kommen ein Datenleck sowie acht Schwachstellen, mit deren Hilfe sich Einschränkungen für Javascript-Code umgehen lassen. Offenbar wurden die Updates mit heißer Nadel gestrickt, denn Adobe führt die abgesicherten Versionen auf seiner Informationsseite fälschlicherweise als "Affected Versions" auf.

Download:Bei ColdFusion 2016, 11 und 10 wurden drei Sicherheitslücken gestopft: Eine unzureichende Prüfung von Eingaben lässt sich für Cross-Site-Scripting missbrauchen (CVE-2016-1113) und eine Schwachstelle in der Bibliothek "Apache Commons Collections" ermöglicht einen Angriff auf die Java-Deserialisierung. Bei Letzterer werden im Zuge der Umwandlung des Datenstroms in Objekte beliebige Befehle eingeschleust und ausgeführt. Das dritte Problem ist moderater Natur, es betrifft die Verifizierung des Host-Namens unter Verwendung von Wildcard-Zertifikaten.

Hotfix-Informationen:
 
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Adobe warnt vor kritischer 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 11.05.2016, 11:33:57
Adobe warnt vor einer kritischen 0-Day-Lücke (CVE-2016-4117) im Flash Player, die bereits angegriffen wird. Die neue Schwachstelle betrifft den Flash Player unter Windows, Mac OS X, Linux und Chrome OS, über sie kann ein Angreifer die vollständige Kontrolle über das System seines Opfers erlangen. Aktuell gibt es nur einen zuverlässigen Schutz: Den Flash Player entfernen!

Frühestens morgen will Adobe einen Flicken bereitstellen, der sich um die 0-Day-Lücke kümmern wird. Dieses Update wird dann auch noch weitere Schwachstellen beseitigen, die ebenfalls kritischer Natur sind. Microsoft hatte im Rahmen seines gestrigen Patch-Day den in Edge und im Internet Explorer integrierten Flash Player aktualisiert und dabei von 24 teils kritischen Fehlern gesprochen.
 
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Microsoft veröffentlicht 16 Sicherheits-Updates für Mai

reported by doelf, Dienstag der 10.05.2016, 23:27:18
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im Mai 2016 sind es 16 Flicken, von denen acht kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Insgesamt hat Microsoft diesmal 36 Probleme in der eigenen Software sowie 24 in Adobes Flash Player beseitigt.

Lediglich fünf Sicherheitslücken stecken im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11, darunter drei kritische Speichermanipulationen, die eine Remote-Code-Ausführung ermöglichen. Zwei dieser Sicherheitsanfälligkeiten stecken im Skriptmodul und eine davon wird bereits angegriffen. Sofern Windows 10 noch ohne November-Update unterwegs ist, kann ein Angreifer aufgrund einer unzureichenden Prüfung unsignierten Code ausführen. Dieses Problem wurde öffentlich gemeldet. Dazu kommt noch eine Offenlegung von Informationen aufgrund einer unzureichenden Prüfung von Dateizugriffsberechtigungen. In Edge wurden vier Fehler entdeckt, alle sind kritische Natur und zum Einschleusen von Schadcode geeignet. Keine dieser Schwachstellen wurde öffentlich gemeldet und es sind auch noch keine Angriffe bekannt.

Zwei Remote-Code-Ausführungen in JScript und VBScript bedrohen ausschließlich Windows Vista sowie Server 2008, wobei die Gefahr nur für Vista als kritisch eingestuft wurde. Eine der beiden Schwachstellen wird bereits angegriffen. Vier weitere Einfallstore für Schädlinge verteilen sich über Office 2007, 2010, 2013, 2013 RT und 2016, Office für Mac 2011 und 2016, das Office Compatibility Pack und den Word Viewer sowie den SharePoint Server 2010 und die Office Web Apps 2010. Zwei der Sicherheitslücken haben kritisches Potential, doch zum Glück wurde bisher keine öffentlich dokumentiert oder angegriffen. Von den fünf Problemen in der Windows-GDI-Komponente ermöglichen drei das Einschleusen von Schadprogrammen und zwei legen Informationen offen. Auch diese Bugs wurden bisher weder öffentlich dokumentiert noch attackiert.

Alle Windows-Versionen von Vista bis 10 stolpern über manipulierte Journaldateien und führen darin enthaltenen Schadcode aus. Dieses Problem wurde von Microsoft als kritisch kategorisiert. Gleiches gilt für eine Remote-Code-Ausführung über die Windows-Shell, welche Windows 8.1, RT 8.1 und 10 sowie den Server 2012 R2 betrifft. Beide Fehler wurden intern gemeldet und waren bisher noch kein Angriffsziel. Abgeschlossen wird die Sammlung kritischer Gefahren von Adobes Flash Player, der es alleine auf 24 Sicherheitslücken bringt. Der Flash Player wird seit Windows 8.1 als Bestandteil des Internet Explorers ausgeliefert und daher auch über Microsofts Update-Dienst gewartet.

Kommen wir nun zu den hochgradig gefährlichen Fehlern: Windows Vista und Server 2008 schlampen beim Nachladen von Bibliotheken, wodurch Schadprogramme auf den Rechner gelangen können. Ein weiteres Einfallstor ist das Media Center von Windows Vista, 7 und 8.1, welches über manipulierte MCL-Dateien (Media Center-Link) stolpert. Im Kernel sowie in der Verarbeitung von RPC-Anforderungen (Remote Procedure Call) steckt je eine Ausweitung von Berechtigungen, sechs weitere Rechteerhöhungen wurden zusammen mit einem Informationsleck im Kernelmodustreiber entdeckt. Betroffen sind alle Windows Versionen. Je eine weitere Offenlegung von Informationen steckt im .NET-Framework der Versionen 2.0 bis 4.6.1 sowie im Volume-Manager-Treiber. Die letzte Schwachstelle ermöglicht die Umgehung der Hypervisor-Sicherheitsfunktion zum Schutz der Codeintegrität (HVCI), da bestimmte Kernelmodusseiten fälschlicherweise nicht schreibgeschützt sind.
 
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Opera 37.0.2178.43 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 10.05.2016, 17:35:02
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 37.0.2178.43 aktualisiert. Während dieses Update nur ein paar Fehler behebt, bringt die Version 37 optische Veränderungen sowie einen integrierten Werbeblocker. Als Basis dient Chromium/Blink 50, weshalb Windows 7 nun die Mindestanforderung darstellt.

Opera verspricht, für Windows XP und Vista weiterhin Sicherheits- und Stabilitäts-Updates zu liefern, doch neue Funktionen wird es unter diesen Betriebssystemen nicht mehr geben. Zu diesen Neuerungen gehört beispielsweise die Möglichkeit, den Platzhalter "Website hinzufügen" (Pluszeichen) von der Startseite zu entfernen. Das Video-Pop-Out schwebt nun als Rahmen immer oben, das Aussehen der internen Seiten wurde weiter angeglichen und es gibt einen integrierten Werbeblocker, der das Laden von Webseiten beschleunigt. Wir empfinden dies als zweischneidiges Schwert, denn ohne Werbeeinnahmen müssen wir Au-Ja.de einstellen.

In Opera 37.0.2178.43 hat der Werbeblocker neue Regeln erhalten und seine automatische Update-Prüfung wurde repariert. Zudem soll der Adblocker nicht mehr verhindern, dass YouTube-Videos als bereits gesehen markiert werden. Auf hochauflösenden Displays werden die Icons von Erweiterungen korrekt skaliert und unter Mac OS X lassen sich Videos auch auf Systemen mit mehreren Anzeigegeräten korrekt loslösen. Das Bearbeiten der Titel von Kurzwahlen ist auch dann möglich, wenn es nur eine Reihe von Kurzwahlzielen gibt und Googles Search Bar ausgeschaltet wurde. Auch zwei potentielle Absturzursachen konnten die Entwickler beseitigen.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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AMD: Erste Zen-Prozessoren wohl keine Vierkerner

reported by doelf, Dienstag der 10.05.2016, 11:54:20
Die Vermutung lag nahe, dass AMD seine neue CPU-Architektur Zen mit einer Reihe von Vierkernprozessoren einläuten würde. Dies deuteten auch technische Folien des Herstellers, welche den Aufbau der Chips darstellen, an. Doch nun berichtet Fudzilla, dass AMDs Fokus auf sechs und acht Kernen liegen soll.

Damit verschiebt sich Zens Ausrichtung von der Mainstream-Plattform, in der Intel derzeit mit Skylake vertreten ist und dessen Weiterentwicklung Kaby Lake in Stellung bringt, hin zu den Workstation- und Enthusiasten-CPUs der Baureihe Broadwell-E. Während Intel die Massen mit zwei oder vier Kernen bedient, tritt Broadwell-E mit sechs bis zehn Kernen an. Zen könnte sich zwischen Intels Plattformen schieben, sofern die Rechenleistung passt.

Seit Einführung der Bulldozer-Architektur im Jahr 2011 ist die Rechenleistung AMDs wunder Punkt: Core Multithreading (CMT) sah auf dem Papier vielversprechend aus, brachte in der Praxis aber zu wenig Leistung pro Watt. Daher wird AMD Zen mit Simultaneous Multithreading (SMT), auch als Hyperthreading bekannt, ausstatten. Zugleich bekommt jeder Rechenkern eine eigene Gleitkommaeinheit (FPU), während sich bei Bulldozer zwei Ganzzahleneinheiten eine FPU teilen müssen.

Als Maximalausbau sind bei Zen sogar 16 Kerne vorgesehen, solche Modelle dürfte es aber erst im kommenden Jahr geben. Darüber, ob AMD auch Vierkernprozessoren auf den Markt bringen wird, soll laut Fudzilla die Ausbeute des neuen 14-nm-Fertigungsprozesses entscheiden. Sollten viele Chips mit nur vier einsatzfähigen Kernen vom Band laufen, könnte AMD auf diese Weise die Reste für preiswerte Einstiegsmodelle verwerten und unnötigen Abfall vermeiden.
 
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Polaris hebt bald ab: AMD lädt nach Macau

reported by doelf, Dienstag der 10.05.2016, 11:20:58
NVIDIA hat seine Pascal-Karten bereits gespielt und die Modelle GeForce GTX 1080 und 1070 auf den Tisch gelegt. Kaufen kann man diese aber erst Ende Mai bzw. Anfang Juni und so bleibt AMD noch etwas Zeit, um seine neue Grafikrakete namens Polaris in Stellung zu bringen. Darauf deuten jedenfalls Einladungen zu einer Presseveranstaltung hin.

Diese Veranstaltung soll in der ehemaligen portugiesischen Kolonie Macau, welche seit Ende 1999 eine Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China ist, stattfinden. Als Termin wird Ende Mai genannt, was sehr gut zum Start der Computex in Taipeh passt. AMD hatte im Vorfeld bereits einige Details über seine Polaris-Architektur verraten und in diesem Zusammenhang auch die Markteinführung für Mitte 2016 angekündigt.

Mit Polaris wird AMD die vierte Ausbaustufe der GCN-Architektur (Graphics Core Next) zünden. Die neuen GPUs werden im 14-nm-FinFET-Prozess produziert, was eine Halbierung der Strukturgröße bedeutet. Grund für diesen gewaltigen Schritt sind die Probleme des Auftragsfertigers "Taiwan Semiconductor Manufacturing Company" (TSMC), komplexe Grafikchips mit 20 nm zu fertigen. Dies bewegte AMD im Frühjahr 2015 dazu, 20 nm komplett zu überspringen und alles auf 14 nm zusetzen. Neuer Fertigungspartner für Polaris ist Globalfoundries, das Unternehmen hatte im Frühjahr 2014 eine Lizenz für Samsungs 14-nm-FinFET-Prozess erworben. NVIDIA bleibt indes TSMC treu und lässt seine Pascal-GPUs dort im 16-nm-FinFET-Prozess produzieren.

Während 14 nm eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz sowie höhere Taktraten versprechen, sieht es beim Speicher etwas anders aus: Laut AMD unterstützt Polaris neben GDDR5 auch HBM in den Versionen 1 und 2, doch die zweite Generation des Stapelspeichers HBM ist noch nicht fertig und wird erst mit dem Polaris-Nachfolger Vega kommen. Das ist schade, denn mit HBM 2 steigt das Speicherlimit von 4 auf 32 GiB, während sich der maximale Speicherdurchsatz auf 1.024 GB/s verdoppelt. Auch NVIDIA liebäugelt mit HBM 2, verbaut auf seiner GeForce GTX 1080 aber erst einmal GDDR5X als Zwischenlösung. Bei GDDR5X verdoppelt sich zumindest die Anbindung der einzelnen Speicherchips von 32 auf 64 Bit.

Nachholbedarf haben AMDs aktuelle Grafiklösungen in Hinblick auf die Bildschirmanschlüsse. Hier soll Polaris mit modernen Schnittstellen wie HDMI 2.0a (bis zu 18 Gbit/s für 4.096 x 2.160 Pixel @ 60 Hz) und DisplayPort 1.3 (bis zu 32,4 Gbit/s für 5.120 x 2.880 Pixel @ 60 Hz) punkten. Die neue GPU-Generation verspricht zudem die Unterstützung von HDR-Bildschirmen (3.840 x 2.160 Bildpunkte mit 10 Bit Farbtiefe bei 60 Hz) sowie H.265-Endcoding und -Decoding in 4K-Qualität. Darüber hinaus sollen die neuen Grafikprozessoren für VR-Spiele optimiert sein.
Quelle: hexus.net
 
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Eltern haften für die Fotos ihrer Kinder

reported by doelf, Montag der 09.05.2016, 16:55:57
Das soziale Netzwerk Facebook wird wieder einmal von einer Kettenseuche heimgesucht, der "Motherhood Challenge". Hierbei werden Eltern aufgefordert, drei Fotos ihrer Kinder zu posten und zehn weitere Personen für die Teilnahme an dieser Herausforderung zu nominieren. Doch in Frankreich kann man hierfür im Knast laden.

Hierauf weist die französische Polizei hin, denn Eltern können mit dem Einstellen der Fotos die Rechte ihrer Kinder verletzten. Die Eltern haben nämlich die Privatsphäre von Minderjährigen zu schützen und müssen deren Bildrechte achten. Insbesondere Fotos, die dem Abgebildeten peinlich sind oder diesen gar in verletzender Weise zeigen, könnten zur Basis für eine zukünftige Klagen der Kinder gegen ihre Eltern werden. Hier drohen empfindliche Geldstrafen von bis zu 45.000 Euro oder bis zu ein Jahr Gefängnis. Daher sollten sich Eltern immer wieder bewusst machen, dass insbesondere mit pubertierenden Jugendlichen nicht zu spaßen ist!

Generell rät die französische Polizei zur Zurückhaltung: Wer viele Bilder und Informationen über seine Kinder öffentlich preis gibt, macht diese angreifbar. Zum einen im Internet, denn zum Schutz der digitalen Identität werden häufig persönliche Informationen abgefragt. Das hilft aber wenig, wenn ein Identitätsdieb über Facebook und Google den Namen des ersten Haustiers, den Ort des ersten Urlaubs oder den Wohnort zu Kindertagen heraussuchen kann. Schlimmer noch: Durch die sorgfältige Dokumentation häufig besuchter Orte können Kindesentführer oder Pädophile ganz gezielt auf die Suche nach Opfern gehen.

Eltern sollten daher sparsam mit den Daten ihrer Sprösslinge haushalten und den Zugriff auf Fotos und andere Informationen auf die Familie sowie enge Freunde begrenzen. Generell sollte man sich bei jedem Motiv genau überlegen, ob man sich selbst auf diese Weise zur Schau gestellt sehen möchte. Williams volle Windel sollte dabei ebenso tabu sein wie Ankes erste Akne - auch wenn peinliche Fotos für mehr Aufmerksamkeit unter der Folgerschaft sorgen. Und man sollte sich auf keinen Fall durch irgendwelche hirnrissigen Challenges zu etwas drängen lassen, denn schon morgen könnte irgendein Idiot die "Scheiß mitten auf die Autobahn Challenge" ins Leben rufen!
 
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NVIDIA stellt Pascal vor: GeForce GTX 1080 und 1070

reported by doelf, Montag der 09.05.2016, 15:13:01
Am Wochenende hatte NVIDIA-Chef Jen-Hsun Huang die DreamHack im texanischen Austin genutzt, um sich selbst sowie die beiden neuesten Produkte seiner Firma zu präsentieren. Und während Produkte von Apple mit Worten wie atemberaubend, unglaublich und wunderschön zelebriert werden, greift NVIDIA lieber die Sprache der Gamer und Nerds auf: Whaaaatt? WHAT! Crazy! I WANT IT. HOLY %#%!

Diese Aufschreie sollen - zusammen mit ein paar weniger gut zitierbaren - von der versammelten Gamer- und Journalistenschar als Reaktion auf die neue Grafikarchitektur Pascal getätigt worden sein. Das vorläufige Top-Modell GeForce GTX 1080 mit dem Grafikchip GP104-400 bietet im Vergleich zur GeForce Titan X angeblich die doppelte Leistung und die dreifache Energieeffizienz. Möglich wird dies durch den Einsatz von 16-nm-Strukturen und GDDR5X-Speicher. Tatsächlich fällt der Schritt bei der Fertigungstechnik diesmal sehr groß aus: Vier Jahre lang mussten NVIDIA und auch AMD beim 28-nm-Prozess verharren, da sich die neueren und feineren Prozesse nicht für komplexe und stromhungrige Grafikchips eigneten.

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Mit Pascal wechselt NVIDIA nun zum 16-nm-FinFET-Prozess von TSMC und kann dadurch nicht nur den Stromverbrauch senken, sondern zugleich auch die Taktraten steigern: Während sich eine GeForce Titan X mit 1.002 bis 1.075 MHz begnügen muss, darf die GeForce GTX 1080 auf 1.607 bis 1.733 MHz beschleunigen. Ausgehend vom Basistakt bedeutet dies einen Zugewinn von beachtlichen 60,4 Prozent. Doch der reine Taktvergleich hinkt, denn eine GeForce GTX 1080 ist mit 2.560 Shader-Einheiten weit weniger komplex als eine GeForce Titan X mit 3.072 Rechenwerken. Die reine Rechenleistung bei einfacher Genauigkeit steigt daher auch nur um ein Drittel auf 8.228 GFLOPS.

Beim Speicher greift NVIDIA noch nicht zur Stapelvariante HBM, die von AMD und Hynix entwickelt wurde, sondern setzt auf Microns GDDR5X, eine Weiterentwicklung der bekannten GDDR5-Chips. Während die einzelnen GDDR5-Chips mit einem 32 Bit breiten Interface ausgestattet sind, verdoppelt sich die Anbindung bei GDDR5X auf 64 Bit. Dies ermöglicht der GeForce GTX 1080 eine effektive Taktrate von 10 Gbps, so dass 8 GiB und eine 256 Bit breite Anbindung für einen Speicherdurchsatz von 320 GB/s ausreichen. Die GeForce Titan X kommt zwar auf 336 GB/s, benötigt hierfür aber ein 384 Bit breites Interface sowie 12 GB Grafikspeicher.

Sowohl der Grafikprozessor als auch die Speicheranbindung und das Platinenlayout fallen bei der GeForce GTX 1080 weit weniger komplex aus, was NVIDIA höhere Gewinne und dem Endkunden eine energieeffizientere Grafikkarte verspricht. Mit einem Stromverbrauch von 180 Watt liegt die GeForce GTX 1080 zwar über der GeForce GTX 980, welche sich mit 165 Watt begnügt, übertrifft mit ihrer Leistung aber die GeForce Titan X, die mit 250 Watt spezifiziert ist. Preislich wird die GeForce GTX 1080 leider kein Schnäppchen: NVIDIA ruft 699 US-Dollar für die "Founders Edition" auf, die am 27. Mai 2016 in die Handel kommen wird. Eigendesigns der Partner sollen später folgen und rund 100 US-Dollar günstiger sein.

Deutlich niedriger fallen die Preise der GeForce GTX 1070 aus, die Huang nur nebenbei erwähnte: Hier ruft NVIDIA für die "Founders Edition" 449 US-Dollar auf, während die Partnerdesigns ab 379 US-Dollar zu haben sein werden. Auch die GeForce GTX 1070 setzt auf einen Pascal-Chip, den GP104-200, muss sich aber mit 8 GiB normalen GDDR5-Speicher begnügen. Damit sinkt der Speicherdurchsatz zwar auf 224 GB/s, die reine Rechenleistung der GPU soll jedoch die einer GeForce Titan X übertreffen. In der Summe scheint die GeForce GTX 1070 die weit attraktivere Wahl zu sein, ihr Verkauf startet am 10. Juni 2016.
 
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Lumia Icon bekommt Windows 10 Mobile

reported by doelf, Montag der 09.05.2016, 11:27:07
Microsoft hatte sich viel Zeit gelassen, bis Windows 10 Mobile Mitte März 2016 endlich als offizielles Upgrade an die ersten Smartphones ausgeliefert wurde. Damals wurden 18 Modelle bedient und kurz darauf twitterte Chef-Insider Gabriel Aul, dass auch keine weitere Upgrade-Welle geplant sei. Nun bahnt sich eine Ausnahme an: Das bisher fehlende Nokia Lumia Icon soll nun doch ein Upgrade bekommen.

Das Icon, auch als Lumia 929 bekannt, wurde von Verizon USA im Jahr 2014 als Flaggschiff der Windows-Phone-Flotte vertrieben und zunächst mit der Version 8.0 des Betriebssystems ausgeliefert. Es folgte noch ein Upgrade auf Windows Phone 8.1, doch auf Windows 10 Mobile wartet das Icon bisher vergeblich. Für viele Käufer war dies kaum nachvollziehbar, denn mit seiner Quad-Core-CPU und 2 GiB RAM ist das Icon sehr gut ausgestattet und glänzt zudem mit einer 20 Megapixel-Kamera samt Carl-Zeiss-Objektiv. Nun twittert Gabriel Aul, dass eine Insider Preview für das Icon in Vorbereitung ist. Und eine solche macht nur Sinn, wenn letztendlich auch ein offizielles Upgrade geplant ist.

Das Lumia Icon ist aber nicht das erste Mobiltelefon, welches Microsoft nachreicht: Obwohl das Upgrade auf Windows 10 Mobile offiziell für die Lumias 1520, 930, 830, 735, 730, 640 XL, 640, 638 (1GB), 636 (1GB), 635 (1GB), 540, 535, 532, 435 und 430, die beiden Modelle Win HD w510u und Win HD LTE x150q von BLU sowie das MCJ Madosma Q501 angekündigt wurde, gingen einige Dual-SIM-Varianten, darunter die beliebte Lumia-640-Baureiche, zunächst leer aus. Erst seit Ende April wird das Upgrade auch an diese Modellvarianten ausgeliefert. Keine Hoffnung gibt es indes für Telefone mit 512 MiB Arbeitsspeicher, diese scheint Microsoft abgeschrieben zu haben.
Quelle: twitter.com
 
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LibreOffice 5.1.3 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 09.05.2016, 10:46:40
Das dritte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll in dieser Woche veröffentlicht werden, vorab gibt es noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Was abermals fehlt, sind die dazugehörigen Versionsinformationen.

Zumindest gibt es inzwischen ein Änderungsprotokoll für den ersten Release Candiate, welches 71 behobene Fehler aufführt. Darunter finden sich auch neun potentielle Abstürze, beispielsweise ein Crash von Programm und Grafiktreiber, wenn Bilder mit Hilfe von OpenGL über die Funktion Bitmap.Scale() skaliert werden. Während dieses Problem noch recht neu ist, es wurde erstmals Ende März gemeldet, stammt ein anderer Absturz noch von Juli 2015. Er tritt auf, wenn in einer Kalkulationstabelle der Inhalt einer ganzen Zeile, die zudem Formeln enthält, kopiert und im Anschluss wieder eingefügt wird.

Download: LibreOffice 5.1.3 RC 2
 
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Firefox 47.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 09.05.2016, 10:28:26
Die dritte Beta-Version des Firefox 47.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Beta 3
 
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LibreOffice 5.0.6 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 06.05.2016, 11:31:51
LibreOffice 5.0.6, die letzte Ausgabe der Entwicklungsschiene 5.0, deren Support zum 29. Mai 2016 auslaufen wird, ist für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) offiziell verfügbar. Die finale Fassung entspricht dem dritten Veröffentlichungskandidaten, der erst gestern auf den Entwicklungsservern des Projekts gelandet war.

Die ersten beiden Release Candidates hatten zusammen 94 Fehler, darunter 14 mögliche Absturzursachen, behoben. Versionshinweise für LibreOffice 5.0.6 RC 3 sind noch nicht verfügbar, so dass wir den Grund für dieses Last-Minute-Update nicht kennen. Wer den dritten Veröffentlichungskandidaten zufälligerweise schon heruntergeladen hat, kann diesen statt der finalen Version verwenden, denn die beiden sind Bit für Bit identisch. Wer den ersten oder zweiten Veröffentlichungskandidaten installiert hat, sollte hingegen auf das finale Paket wechseln.

Download: LibreOffice 5.0.6
 
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Firefox 47.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 06.05.2016, 11:01:56
Die zweite Beta-Version des Firefox 47.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Beta 2
 
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Firefox 46.0.1 kümmert sich um 6 Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 05.05.2016, 11:11:06
Auch der Firefox 46.0 wurde eine Woche nach seiner offiziellen Freigabe zum Boxenstopp gebeten und hat nun ein erstes Update erhalten. Die neue Version 46.0.1 behebt sechs Fehler, von denen allerdings keiner sicherheitsrelevant ist. Ein besonders ärgerliches Problem im Zusammenspiel mit bestimmten Virenschutzprogrammen verhinderte das Laden jeglicher Webseite.

Auch einige Add-ons verweigerten ihren Dienst, da ihre Zertifikate irrtümlich abgelaufen waren, und das Such-Plug-in sorgte in mehreren Übersetzungen, darunter Japanisch, für Stress. Weiterhin konnte es vorkommen, dass Service Worker nicht mehr aktualisiert wurden, während der Name des Sync-Geräts in Folge einer Namensabfrage überflüssigerweise jedes Mal erneuert wurde. Zuletzt wurde auch noch ein Build-Problem bei deaktivierter Just-in-time-Kompilierung (JIT) korrigiert.

Download: Firefox 46.0.1
 
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Marktanteile: Windows 7 rutscht unter 50 Prozent

reported by doelf, Donnerstag der 05.05.2016, 10:24:41
Laut NetMarketShare sind die Marktanteile von Windows 7 im April 2016 unter 50 Prozent gerutscht. Aber auch die Gewinner der vergangenen Monate mussten diesmal Federn lassen: Die Verbreitung von Windows 10 verlief im April deutlich langsamer und Mac OS X 10.11 (El Capitan) sieht sich sogar mit einem fallenden Anteil konfrontiert.

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Mit 47,82 Prozent (-4,07) bleibt Windows 7 zwar mit Abstand die Nummer 1, doch Mitte 2015 war dieses Betriebssystem noch auf über 60 Prozent aller Rechner im Einsatz gewesen. Dann kam Microsoft mit dem kostenlosen Upgrade auf Windows 10 und konnte seiner aktuellen Generation mit dieser Strategie 15,34 Prozent (+1,19) des Marktes verschaffen. Dieses Angebot läuft am 29. Juli 2016 aus, doch von einem Endspurt auf Windows 10 ist derzeit noch nichts zu sehen. Im Gegenteil: Hatte Windows 10 von Februar auf März noch einen Anstieg um 4,19 Punkte verbucht, waren es von März auf April lediglich 1,19.

Platz 3 behält Windows XP mit 10,63 Prozent (-0,27), gefolgt von Windows 8.1 mit 9,85 Prozent (+0,29) und Mac OS X 10.11 (El Capitan) mit 3,94 Prozent (-0,11). Der langsame Ausstieg aus Windows XP lässt sich leicht erklären: Wer das veraltete System heutzutage trotz aller damit verbundenen Risiken noch benutzt, steigt erst um, wenn der alte Rechner seine Segel streicht. Derzeit werden etliche Komplett-PCs und Notebooks aus dem Modelljahr 2015, auf denen Windows 8.1 vorinstalliert ist, zu günstigen Preisen abverkauft. Diese sorgen aber nur für einen temporären Anstieg der Marktanteile, denn viele Käufer werden schon bald zu Windows 10 wechseln. Der Einbruch bei Mac OS X 10.11 spiegelt indes die zum Jahresauftakt gesunkenen Verkaufszahlen der Macs wieder.

Platz sechs behält Windows 8 und sorgt dennoch für eine kleine Überraschung: Ein Marktanteil von 3,19 Prozent bedeutet für das nicht sonderlich beliebte Betriebssystem einen Zuwachs um immerhin 0,74 Punkte. Ähnlich verhält es sich bei Mac OS X 10.10 (Yosemite) auf Platz 7, das um 0,47 Punkte auf 2,53 Prozent zulegen konnte. Auf dem achten Rang verharrt Linux mit einem Marktanteil von 1,65 Prozent (-0,13), gefolgt von Windows Vista mit 1,42 Prozent (+0,01). Alle andere Betriebssysteme bleiben deutlich unter einem Prozent. Diesen Teil der Statistik prägen ältere Macs, die sich nicht mehr auf neue Versionen von OS X aktualisieren lassen.
 
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Sabayon 16.05 für x86-64 und ARM

reported by doelf, Dienstag der 03.05.2016, 21:37:57
Nichts ist langweiliger als alte Software und deshalb bietet die Linux-Distribution Sabayon ihren Benutzern immer die neuesten Versionen. Neben dem neuen Sabayon 16.05, welches für x86-CPUs mit 64-Bit-Unterstützung zu haben ist, gibt es jetzt auch eine offizielle Veröffentlichung für den Raspberry Pi der Generationen 2 und 3.

Bisher handelte es sich bei der ARM-Variante nur um eine Tech-Preview, nun gilt sie als stabil und soll halbjährlich aktualisiert werden. Sicherheitsflicken und spezielle Updates wird es aber auch zwischendurch geben. Die erste Ausgabe unterstützt den Raspberry Pi 2 und 3, weitere ARM-Plattformen wie Udoo und Odroid sollen später folgen. Mit an Bord sind der Kernel 4.4.y und das rpi-Update-Tool, mit dem sich Kernel und Firmware aktualisieren lassen. Für die Himbeeren sind über 2.000 Pakete verfügbar, darunter eine ARM-optimierte Fassung von Docker, XFCE, LXDE, Kodi, LAMP und das ROS-Framework, mit dem sich Roboter entwickeln lassen.

Sabayon 16.05 ist bereits mit dem Kernel 4.5 ausgestattet und die Sabayon Community Repositories (SCR) sorgen für noch aktuellere (und noch instabilere) Softwarepakete. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift auf die offiziellen Quellen zurück, die auch schon alles andere als konservativ sind. Dennoch dürfte die Einführung von SCR weitere Entwickler auf die Distribution aufmerksam machen. Bei den grafischen Benutzeroberflächen stehen GNOME, KDE, Mate und Xfce zur Auswahl, es gibt aber auch eine Minimal-Version für Freunde von Fenstermanagern wie Fluxbox oder Openbox. Seit einiger Zeit gibt es Sabayon auch in einer Server-Variante.

Download: Sabayon 16.05 für x86-64 und ARM
 
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Brasilien: Richter lässt WhatsApp sperren

reported by doelf, Dienstag der 03.05.2016, 12:09:13
Seit letzter Nacht herrscht für ganz Brasilien Funkstille auf WhatsApp. Ein Richter hatte am 26. April 2016 eine 72-stündige Blockade des beliebten Dienstes verfügt, um die Herausgabe von Kommunikationsinhalten zu erzwingen. Dieses Unterfangen ist allerdings zum Scheitern verurteilt, da WhatsApp eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung auf Basis von AES-256 verwendet.

Dummerweise scheint Richter Marcel Maia Montalvão das technische Verständnis zu fehlen, denn er hatte vor zwei Wochen bereits Facebooks Vizepräsidenten für Lateinamerika, Diego Dzodan, verhaften lassen. Auch Dzodan sollte gezwungen werden, über WhatsApp getätigte Kommunikationen an die Behörden zu übergeben, um Beweise in einer Drogenermittlung zu liefern. Nach einem Tag im Arrest ließ ein Berufungsgericht den Manager wieder gehen. Diesmal setzt Richter Montalvão den Hebel bei den Telekommunikationsunternehmen des Landes an und droht mit einer Strafzahlung in Höhe von 500.000 Real (ca. 126.265 Euro) pro Tag, falls die WhatsApp-Blockade nicht umgesetzt wird.

Für Brasilien ist dies bereits die zweite landesweite WhatsApp-Blockade innerhalb eines halben Jahres: Vergangenen Dezember hatte ein Richter aus São Paulo eine 48-stündige Sperrung verhängt, ebenfalls als Vergeltung für die seiner Meinung nach unzureichende Kooperation des Dienstes im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens. Damals hatte ein Berufungsgericht die Entscheidung binnen weniger Stunden als unverhältnismäßig gekippt. Brasilien hat über 200 Millionen Einwohner, von denen rund die Hälfte WhatsApp als preiswerte Kommunikationsmethode nutzt.
 
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NVIDIA GeForce 365.10 WHQL für Battleborn

reported by doelf, Dienstag der 03.05.2016, 10:00:26
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die Version 365.10 aktualisiert, welche für die folgenden Spiele optimiert wurde: "Battleborn", "Forza Motorsport 6: APEX" (Beta), "Overwatch" (Beta) und "Paragon" (Beta). Kurios: Die üblichen Versionshinweise sind bisher nur für Windows XP, nicht aber für Windows Vista bis 10 verfügbar.

Für Windows XP führt NVIDIA zwei neue SLI-Profile - "Everybody's Gone to the Rapture" und "Overwatch" - auf, die auch für die restlichen Betriebssysteme verfügbar sein sollten. Davon abgesehen, werden nur die Versionsnummern der Treiberkomponenten genannt: GeForce Experience wurde demnach auf die Version 2.11.2.66 aktualisiert, während es bezüglich der PhysX System-Software 9.15.0428 und des HD-Audio-Treibers 1.3.34.4 keine Änderungen gibt. Über NView können wir keine Aussage treffen, da die XP-Treiber mit einer älteren Version ausgeliefert werden.

Als Mindestvoraussetzung für die Installation des Treibers nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400 sowie die Betriebssysteme Windows XP bis 10. Aktuelle GPUs werden unter Windows XP aber nicht mehr unterstützt.

Download: NVIDIA GeForce 365.10 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Firefox 47.0 Beta 1 bringt Widevine und streicht FUEL

reported by doelf, Dienstag der 03.05.2016, 09:41:34
Seit ein paar Tagen liegt die erste Beta-Version des Firefox 47.0 zum Download bereit. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Beta 1
 
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Greenpeace macht TTIP publik

reported by doelf, Montag der 02.05.2016, 11:18:02
16 PDF-Dokumente mit einer Größe von zusammen nur 1,45 MByte aber einer großen Menge Sprengstoff: Greenpeace hat heute morgen um 11 Uhr geheime Dokumente rund um das umstrittene Wirtschaftsabkommen TTIP zwischen der Europäischen Union und den USA veröffentlicht. Und der tiefe Einblick in die laufenden Verhandlungen verheißt nichts Gutes.

Politiker dies- und jenseits des Atlantiks sind sich mit den großen Wirtschaftsunternehmen einig: TTIP wird dringend gebraucht, um den Handel zwischen Europa und den USA zu erleichtern und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Ein solches Freihandelsabkommen wurde mit ähnlichen Argumenten bereits zwischen Kanada, den USA und Mexiko geschlossen, doch NAFTA (North American Free Trade Agreement) zeigt nach zwölf Jahren einen klaren Verlierer namens Mexiko. Tatsächlich lassen US-Unternehmen in Mexiko produzieren und haben dort billige Arbeitsplätze geschaffen, doch zugleich überschwemmt die US-Agrarwirtschaft den mexikanischen Markt - Subventionen, Großbetriebe, Monokulturen und Gentechnik machen Nahrungsmittel made in USA billig und Saatguthersteller wie Monsanto machen mexikanische Kleinbauern von ihren Produkten abhängig.

Der Blick auf Mexiko lässt die "Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft" (TTIP) in einem anderen Licht erscheinen, denn Europa hat sehr hohe Standards für Lebensmittel und Gentechnik wird von europäischen Konsumenten auf breiter Front abgelehnt. In den USA wird Gentechnik hingegen auf breiter Front eingesetzt und insbesondere beim Kauf von Fertigprodukten lassen sich dort gentechnisch veränderte Lebensmittel kaum noch vermeiden. Ähnlich sieht es beim Fleisch aus, für dessen Produktion auf Wachstumshormone zurückgegriffen wird. Für multinationale Lebensmittelunternehmen, die ihre Fertigprodukte weltweit mit einem möglichst hohen Gewinn verkaufen wollen, sind Gentechnik und Hormonfleisch attraktiv - allerdings nur, wenn sie solche Produkte nicht besonders kennzeichnen müssen. Und eine solche Kennzeichnung wäre ein Handelshemmnis.

Gentechnik und Hormonfleisch bieten multinationalen Unternehmen aber noch weitere Vorteile: Während alte Obst- und Gemüsesorgen von jedermann gezüchtet werden können, unterliegen deren gentechnisch veränderte Vettern internationalen Patenten. Unternehmen wie Monsanto schaffen hierdurch eine dauerhafte Abhängigkeit und verkaufen neben Saatgut auch die passenden Dünge- und Pflanzenschutzmittel. Auch der Hormoncocktail für das optimale Fleischwachstum wird regelmäßig neu gemischt und durch Patente geschützt. Und auch hiervon profitiert nicht der kleine Bauer aus dem Westerwald oder der Wallonie, sondern ein internationaler Großkonzern. Und weil man weder den europäischen Landwirten noch den hiesigen Verbrauchern Gentechnik oder Hormonfleisch schmackhaft machen kann, verweisen die TTIP-Befürworter gerne auf die Automobilindustrie.

Für die europäischen Automobilhersteller sind die USA ein interessanter Markt, doch bisher konnten dort nur die deutschen Marken sowie Fiat punkten. TTIP würde es den europäischen Herstellern ermöglichen, ihre Fahrzeuge ohne Modifikationen oder Zölle in den USA zu verkaufen - und umgekehrt. Nun steht nicht zu befürchten, dass die Europäer über Nacht eine Begeisterung für Amischlitten entwickeln werden, dennoch soll beim zu erwartenden Handelsvolumen in etwa ein Gleichgewicht erzielt werden. Und so versuchen die US-Unterhändler europäische Fahrzeuge mit ihren Lebensmitteln aufzuwiegen: Nur wenn die EU ihre Zölle und Einfuhrbeschränkungen für Agrarprodukte aufgibt, werde die USA im Gegenzug die Einfuhrzölle für Fahrzeuge streichen. Und Agrarprodukte made in USA sind nun einmal gentechnisch verändert oder mit Hilfe von Hormonen produziert.

Gerade das Thema Lebensmittel macht TTIP für die Bürger Europas schwer verdaulich, denn während sich unsere Landwirtschaft am ökologischen und nachhaltigem Anbau versucht, drohen Billigimporte aus den USA unseren Markt zu überschwemmen. Solange man nur den Preis betrachtet, sind die europäischen Landwirte ihren US-Konkurrenten genauso unterlegen wie die Bauern in Mexiko. Nun wäre es schön, wenn die USA ihre Lebensmittelstandards einfach auf das europäische Niveau anheben würden, doch damit ist nicht zu rechnen. Die Interessen der Industrie liegen anders und auch die Verbraucher in den USA würden steigende Lebensmittelpreise aufgrund europäischer Vorstellungen niemals akzeptieren.

Die von Greenpeace veröffentlichten Papiere lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass die Agrarprodukte zur Schlüsselfrage von TTIP geworden sind. Und so bleiben der Europäischen Union eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Den Agrarsektor komplett aussparen oder TTIP im Ganzen scheitern zu lassen. Alles andere wäre nur ein weiterer Sargnagel in das, was von der Europäischen Union noch übrig geblieben ist.

Download: PDF-Dokumnte über TTIP als ZIP-Archiv
 
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Bitcoin-Erfinder gibt sich zu erkennen

reported by doelf, Montag der 02.05.2016, 11:11:13
Im Jahr 2008 wurde die Kryptowährung Bitcoin in einem White Paper vorgestellt, ein Jahr später folgte die dazugehörige Software samt Quellcode. In beiden Fällen wurde das Pseudonym Satoshi Nakamoto verwendet, doch der wahre Erfinder der Bitcoins blieb bisher unbekannt. Nun hat der australische Unternehmer Craig Wright gegenüber BBC, Economist und GQ die Verantwortung übernommen.

Im Prinzip könnte jeder behaupten, die Bitcoins erfunden zu haben, doch Wright hat technische Beweise für seine Urheberschaft vorgelegt. Bekannte Mitglieder und Entwickler aus der Bitcoin-Community, darunter Gavin Andresen und Jon Matonis, haben diese bereits geprüft und als authentisch eingestuft. Wright verfügt beispielsweise über kryptografische Schlüssel aus den Anfangszeiten der Entwicklung, die eindeutig mit Bitcoins, welche Satoshi Nakamoto erzeugt hatte, verknüpft sind. Es handelt sich offenbar um zehn Bitcoins, die Nakamoto im Rahmen der allerersten Transaktion an Hal Finney geschickt hatte.

Craig Wright belegt seine Urheberschaft aber nicht nur anhand kryptografischer Schlüssel, sondern auch mit technischem Hintergrundwissen und sozialen Kontakten. "Ich war der Hauptverantwortliche, aber andere haben mir geholfen", wird Wright von der BBC zitiert. Bereits im Dezember 2015 hatten Wired und Gizmodo den Namen Craig Wright ins Spiel gebracht. Die beiden Magazine bezogen sich dabei auf interne Dokumente, die man ihnen zugespielt hatte. In der Folge hatten die australischen Behörden Hausdurchsuchungen bei Wright durchgeführt, als Grund für diese dann aber davon unabhängige Steuerermittlungen genannt.

Dass Wright nun an die Öffentlichkeit gegangen ist, begründet der Australier mit dem Schutz seiner Freunde und Familie. Seit den ersten Berichten im Dezember werde er von Journalisten und anderen Personen verfolgt und ausspioniert. Daher sehe er sich nun gezwungen, die Karten auf den Tisch zu legen. Er wolle weder berühmt, noch zu einer Symbolfigur für die Bitcoin-Bewegung werden. Man solle ihn einfach wieder in Ruhe arbeiten lassen. Aber das dürfte kein leichtes Unterfangen sein...
Quelle: www.bbc.com
 
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