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Zum Thema 6 Kerne

News-Archiv: Juni 2015

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LibreOffice 4.4.4 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 19:42:29
Eigentlich hatte die Document Foundation die Freigabe des finalen LibreOffice 4.4.4 für die Woche vom 15. bis zum 21. Juni geplant, doch dann musste noch ein ärgerlicher Fehler, der den transparenten Hintergrund von Texten in der Präsentationssoftware Impress auf vollflächig Weiß änderte, behoben werden. Doch nun ist LibreOffice 4.4.4 fertig und offiziell verfügbar.

Seit der finalen Version 4.4.3 wurden insgesamt 74 Fehler behoben, darunter auch mehrere Abstürze. Das nun freigegebene LibreOffice 4.4.4 entspricht Bit für Bit dem dritten Veröffentlichungskandidaten - wer diesen bereits installiert hat, muss die Software folglich nicht nochmals herunterladen. Übrigens: Parallel zum finalen LibreOffice 4.4.4 wurde heute auch der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0 offiziell zum Download freigegeben.

Download: LibreOffice 4.4.4
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 2 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 19:37:26
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 liegt jetzt auch offiziell zum Download bereit. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 ist gegen Ende Juli bzw. Anfang August 2015 zu rechnen.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Mit dem Release Candidate 1 wurden nochmals 55 Probleme korrigiert und der zweite Veröffentlichungskandidat erledigt nochmals 23 Fehler. Hier eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 2
 
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OpenMandriva Scion (2014.2) ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 19:18:31
OpenMandriva ist der von der Community entwickelte Nachfolger der kommerziellen Linux-Distribution Mandriva. Das Betriebssystem wird seit Dezember 2012 unter der Leitung der OpenMandriva Association entwickelt und im November 2013 erschien die erste Ausgabe Lx 2013.0. Seit gestern liegt die finale Version OpenMandriva 2014.2 (Codename: Scion) vor.

OpenMandriva Scion (2014.2) basiert auf dem Kernel 3.18.16 nrjQL, welcher eine besonders hohe Geschwindigkeit verspricht. Der nrj-Modus bringt volle Präemption plus Boost, während der QL-Modus den CPU-Taskplaner BFS (Brain Fuck Scheduler - und ja, der heißt wirklich so), den I/O-Planer BFQ (Budget Fair Queueing) und den Speichermanager UKSM (Ultra Kernel Samepage Merging) beisteuert. In den Ruhemodus Suspend-to-Disk geht Scion per TOI (TuxOnIce, zuvor unter dem Namen Suspend2 bekannt), welches ein schnelleres Einschlafen und Aufwachen verspricht. Schon beim Laden des Live-Image von USB-Stick oder DVD macht der Kernel von allen CPU-Kernen Gebrauch.

Für den grafischen Unterbau sorgt Xorg 1.15.2 mit der 3D-Grafikbibliothek Mesa 10.4.7 und als Desktop kommt KDE 4.14.3 zum Einsatz. Sowohl die Installationsroutine als auch das Live-System unterstützen neben BIOS auch EFI. Man kann sogar die EFI-System-Partition (ESP) auswählen und auch unabhängig von vorhandenen EFI-Installationen eine BIOS-Boot-Partition auf einer mit GPT unterteilten Festplatte anlegen. Bezüglich der Anwendungen sind LibreOffice 4.4.3 und der Firefox 38 mit an Bord, dazu gibt es Java 7-8 mit Eclipse Kepler. In der vorausgegangenen Version OpenMandriva 2014.1 war Eclipse unbrauchbar. Verbessert wurde auch die Unterstützung von HP-Druckern.

Download:
 
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Linux für Spieler: SteamOS (Brewmaster) als Preview

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 18:06:33
Valve hat eine neue Vorschauversion seiner auf Spiele optimierten Linux-Distribution SteamOS veröffentlicht. Nach Alchemist lautet der Codename der neuen Version "Brewmaster", also Braumeister. Brewmaster basiert auf dem stabilen Debian 8.1 und nutzt den Kernel 3.18 mit Langzeitunterstützung. Da es sich um eine frühe Preview handelt, gibt es aber noch zahlreiche Probleme.

Als Beispiele nennt Valve einen schwarzen Begrüßungsbildschirm auf Systemen mit Hybrid-Grafik (Intel und NVIDIA) sowie eine Fehlermeldung ("Oh No! Something has gone wrong") während der Installation auf AMD-Systemen. Auf AMDs Plattformen kann der Desktop-Modus noch nicht genutzt werden und generell lassen sich keine Zeitzonen einstellen. Ein Upgrade von Alchemist aus ist nicht möglich, man muss Brewmaster neu aufsetzen. Da es sich bei Brewmaster nur um eine frühe Vorschauversion handelt, sollte man vorerst bei Alchemist bleiben. Und Valve wird Alchemist natürlich auch weiterhin mit Updates versorgen.

Download:
 
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NAS-Linux OpenMediaVault 2.1 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 17:37:44
Die auf Debian basierende Linux-Distribution OpenMediaVault, welche für den Einsatz als Netzwerkspeicher (NAS) konzipiert ist, liegt in der neuen Version 2.1 (Codename: Stone Burner) zum Download bereit. Zur Auswahl stehen eine 32- und eine 64-Bit-Variante für die x86-Architektur, OpenMediaVault 2.1 läuft also auf herkömmlichen PCs.

OpenMediaVault 2.1 (Test der Version 1.0.20) bringt ein neues Dashboard samt Widgets, welches den Zustand das Systems veranschaulicht, darunter auch den Status aller Netzwerkverbindungen. Diese fanden sich zuvor auf der Konfigurationsseite der Netzwerkkarten. Das Erfassen von Leistungsdaten für die statistische Auswertung lässt sich ab sofort deaktivieren. Und endlich gibt es Unterstützung für VLANs und Wireless-LAN, wobei aus Sicherheitsgründen ausschließlich mit WPA oder WPA2 gesicherte Verbindungen möglich sind.

Volker Theile hatte am Freitag zunächst OpenMediaVault 2.1 freigegeben und gestern das Update auf die Version 2.1.1 nachgeschoben. Dieses Update behebt kleinere Fehler in der überarbeiteten Weboberfläche, welche seit der Version 2.1 auf dem Framework Sencha ExtJS 5.1.1 basiert. OpenMediaVault 2.1 nutzt weiterhin Debian 7 (Wheezy) als Unterbau, der Umstieg auf Debian 8 (Jessie) lässt also noch auf sich warten. OpenMediaVault ist übrigens auch für den Raspberry Pi erhältlich, bisher aber nur in der Version 2.0.15.

Download: OpenMediaVault 2.1
 
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Die Schaltsekunde, das unbekannte Wesen

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 15:44:01
Endlich mal wieder ausschlafen: Die Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli 2015 wird um eine Sekunde verlängert! Schuld sind ausnahmsweise nicht die Griechen, sondern Schwankungen der Erdrotation, die sich auf lange Sicht verlangsamt. Um dies auszugleichen, wird heute Nacht um 23:59:59 Uhr UTC (in Deutschland und dem übrigen Mitteleuropa um 01:59:59 Uhr) eine zusätzliche Sekunde eingefügt.

Es handelt sich um die erste Schaltsekunde seit dem 30. Juni 2012 und die 26. seit der Einführung der Schaltsekunde im Jahr 1972. Bereits damals lagen die koordinierte Weltzeit (UTC) und die internationale Atomzeit (TAI) um zehn Sekunden auseinander. Seither sind 25 Schaltsekunden hinzugekommen, so dass es inzwischen eine Abweichung von 35 Sekunden gibt. Während die TAI exakte Zeitabstände misst, orientiert sich die UTC am Tag/Nacht-Wechsel und muss daher flexibel gehandhabt werden.

Im Jahr 2012 hatte die damalige Schaltsekunde aufgrund eines Fehlers im NTP-Protokoll zahlreiche Linux-Server einfrieren lassen. Wer noch Systeme mit einem veralteten Kernel zwischen den Versionen 2.6.26 und 3.3 verwendet, sollte sich lieber den Wecker stellen ;-)
 
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PC-Patch für flügellahme Fledermaus

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 13:48:55
Für die PC-Version des Spiels "Batman - Arkham Knight", deren Verkauf aufgrund massiver Qualitätsprobleme eingestellt wurde, gibt es einen ersten Patch. Das Update bringt die Regen-Effekte sowie Umgebungsverdeckung (Ambient Occlusion), beides war bisher den Konsolenversionen des Spiels vorbehalten. Auch Abstürze beim Verlassen des Spiels und beim Aktivieren der Bewegungsunschärfe über die Datei BmSystemSettings.ini wurden behoben. Weiterhin soll Steam das Spiel nicht grundlos mehrfach herunterladen.

Die Entwickler von Rocksteady, welche die Nachbesserungen derzeit vornehmen, haben darüber hinaus weitere Verbesserungen angekündigt: "Batman - Arkham Knight" soll zukünftig weniger Arbeits- und Grafikspeicher benötigen und generell schneller laufen. Es werden auch zusätzliche Grafikoptionen versprochen, darunter das Anheben der Framerate über das derzeitige Limit von 30 fps. Zwei Probleme, welche weit oben auf der To-Do-Liste stehen, sind niedrig auflösende Texturen und die bildschirmfüllende Darstellung auf Gaming-Notebooks. Diverse Fehler im SLI-Betrieb will man ebenso angehen wie die derzeit noch fehlende CrossFire-Unterstützung. Hierfür soll es dann auch wieder neue Grafiktreiber von AMD und NVIDIA geben.

"Batman: Arkham Knight" wurde im März 2014 von Warner Bros. Interactive als Abschluss der Arkham-Reihe angekündigt. Die ursprünglich für den 14. Oktober 2014 geplante Veröffentlichung wurde zunächst auf den 2. Juni 2015 verschoben und dann nochmals auf den 23. Juni 2015 verlegt. Während die beiden Verschiebungen den Konsolen eine flottes und stabiles Spielvergnügen bescherten, wurde für den PC eine unfertige Baustelle ausgeliefert. Rocksteady schreibt hierzu in der Ankündigung des ersten Updates:
"The work is significant and while we are making good progress on improving performance, it will take some time to ensure that we get the right fixes in place."
Es gibt also richtig viel zu tun und das Beheben der gröbsten Fehler kann noch etwas dauern!
 
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Software bremst Intels 4G-Ambitionen aus

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 11:36:55
Wie Digitimes meldet, wird sich die Markteinführung von Intels SoFIA 4G auf 2016 verzögern. Diese Atom-SoCs (System-on-a-Chip) werden mit Strukturgrößen von 28 nm gefertigt und bieten ein integriertes LTE-Modem. Während die Hardware längst steht und nur noch auf die Freigabe der Massenfertigung wartet, gibt es offenbar noch massive Probleme mit der Software. Und diese könnten Intel teuer zu stehen kommen.

Intels Mobilsparte bekommt seit Jahren keinen Fuß auf den Boden und türmte alleine im Geschäftsjahr 2014 einen operativen Verlust in Höhe von 4,206 Milliarden US-Dollar auf. Der unangefochtene Marktführer im PC-Sektor spielt auf mobilen Geräten keine Rolle und konzentrierte sich zuletzt auf billige Tablets und Smartphones. Hier sollen die im März 2015 anlässlich des "Mobile World Congress" in Barcelona vorgestellten SoFIA-SoCs neue Marktanteile erschließen, denn sie bieten integrierte Modems und machen Intels Produkte - zumindest preislich - wieder konkurrenzfähig.

Die ersten SoFIA-Modelle basieren auf der Silvermont-Architektur, werden aber nicht mit Strukturgrößen von 22 nm, sondern im 28-nm-Prozess bei TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) gefertigt. Während die SoCs Atom x3-C3130 und x3-C3230RK nur ein 3G-Modem (UMTS) umfassen, sollen die Varianten Atom x3-C3440 und x3-C3445 zusätzlich auch 4G (LTE) beherrschen. Dazu gibt es noch einen Atom x3-C3405, welcher sich auf Wireless-LAN beschränkt und gar kein Mobilfunkmodem besitzt. Im kommenden Jahr soll die Produktion dann auf 14 nm (Airmont) umgestellt werden.Inzwischen ist 4G (LTE) längst im Massenmarkt angekommen und das dürfte insbesondere im kommenden Weihnachtsgeschäft zu spüren sein. Die SoFIA-Chips, auf die es wirklich ankommt, heißen also Atom x3-C3440 und x3-C3445 und genau diese Versionen bereiten Probleme. Intels Kunden haben derzeit nur die Wahl, sich mit 3G zu begnügen oder ein zusätzliches LTE-Modem zu verbauen. Letzteres ist aufgrund des hart geführten Preiskampfes zu teuer, doch mit 3G kann man auch niemanden mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Für viele Hersteller wird es daher attraktiver sein, SoCs auf Basis der ARM-Architektur zu verbauen.

Und Intel hat noch ein weiteres Problem: Wenn die 28-nm-SoCs Atom x3-C3440 und x3-C3445 tatsächlich erst 2016 auf den Markt kommen sollten, stehen ihre Airmont-Nachfolger schon in den Startlöchern. Es droht somit ein direkter Konkurrenzkampf zweier Chipgenerationen und nur wenige Hersteller werden sich auf die 28-nm-Modelle einlassen. Da Intel weiterhin um Marktanteile kämpft und seine 14-nm-SoCs mit attraktiven Preisen versehen muss, dürften die 28-nm-Chips nur mit hohem Verlust zu verkaufen sein.
 
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Windows 10 kurbelt das Notebook-Geschäft nicht an

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 10:21:03
Nach einer enttäuschend niedrigen Nachfrage im ersten Halbjahr 2015 hofften die PC-Hersteller auf die zweite Jahreshälfte und einen positiven Effekt durch Windows 10. Dieser ist bisher allerdings ausgeblieben und so droht ein weiterer Einbruch. Für das Notebooksegment werden für 2015 nur noch 160 Millionen Einheiten erwartet, was einen Rückgang um fünf Prozent bedeuten würde.

Einige Pessimisten gehen nur noch von 150 Millionen Notebooks aus, denn Computer und ihre Bauteile werden in US-Dollar gehandelt und die amerikanische Währung ist derzeit stark. Und das verdirbt Konsumenten in vielen Ländern, darunter auch die komplette Eurozone, die Kauflaune. Wie asiatische Zulieferer melden, haben alle großen Notebook-Marken ihre Bestellungen für das zweite Halbjahr 2015 reduziert. Unvorhersehbare Faktoren wie zukünftige Kursschwankungen und die Marktakzeptanz von Windows 10 erschweren in diesem Jahr eine verlässliche Vorhersage. Alleine gestern pendelte der Wechselkurs des Euro zwischen 1,0964 und 1,1235 US-Dollar, am 1. Januar war der Euro mit 1,2102 US-Dollar allerdings noch wesentlich mehr wert gewesen.
 
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Windows 10 Insider Preview Build 10158 für PCs

reported by doelf, Dienstag der 30.06.2015, 09:59:11
Microsoft hat eine weitere Ausgabe der Windows 10 Insider Preview für PCs veröffentlicht. Der neue Build 10158 wird seit gestern jenen Benutzern, die sich für die schnellen Updates (Fast Ring) entschieden haben, angeboten. Gabe Aul, der bei Microsoft für das Windows 10 Insider Program verantwortlich ist, verspricht mehr Stabilität und Qualität sowie neue Funktionen und eine aufpolierte Benutzeroberfläche.

Das erste, was am Build 10158 auffällt, ist der neue Internetbrowser Microsoft Edge, welcher zuvor als "Project Spartan" bezeichnet wurde. Durch diese Namensänderung gehen alle Favoriten, Cookies, die Leseliste sowie der Browser-Verlauf verloren, daher sollte man vor dem Upgrade eine Sicherung aller wichtigen Browser-Daten durchführen. Dazu passend bieten die Redmonder jetzt eine Importfunktion für Lesezeichen anderer Browser an. Microsoft Edge hat auch einen Schaltknopf für die Startseite (Home) bekommen, doch dieser muss erst manuell über die Einstellungen aktiviert werden.

Beim Öffnen neuer Tabs kann man die Vorschläge (Werbung) von Microsoft ausblenden und sich auf die meistbesuchten Seiten beschränken. Microsoft Edge kann sich neuerdings Passwörter merken und bietet die Möglichkeit, Formularfelder automatisch zu befüllen. Die Wiedergabe von Audioinhalten ist jetzt auch im Hintergrund sowie in minimierten Fenstern möglich, was beispielsweise die Nutzung von Internetradios über den Webbrowser erleichtert. Dazu gibt es die Möglichkeit, Tabs in neue Fenster zu ziehen, und ein dunkles Farbthema haben die Entwickler ebenfalls hinzugefügt.

Die Benutzeroberfläche der beiden Anzeigemodi Desktop und Tablet wurde weiter angeglichen und die Tablet-Ansicht hat neue Animationen erhalten. Microsofts verspricht eine bessere Kompatibilität zu älteren Programmen sowie zu jenen Apps, die für Windows 8.x entwickelt wurden. Ein Wisch nach oben auf der linken Seite öffnet jetzt die Übersicht aller Apps. Zudem kann man - wie bei Windows Phone - auf die Buchstaben klicken, um zu Apps mit einem bestimmten Anfangsbuchstaben zu springen. In der Taskbar werden Apps, die um Aufmerksamkeit betteln, in der Farbe Orange hervorgehoben. Die Fortschrittsanzeige für Taskbar-Icons ist jetzt wieder grün und baut sich horizontal von links nach rechts auf.

Der Sprachassistentin Cortana kann man nun auch E-Mails diktieren - inklusive Korrekturfunktion. Allerdings funktioniert dies bisher nur in US-Englisch sowie mit aktiver Internetverbindung. Cortanas Notizbuch ist fast fertig, hierzu hat Microsoft die Profile und Einstellungen kombiniert. Firmen, die sich für das Programm "First Release for Office 365" registriert haben, können auch die Integration von Cortana in Office 365 ausprobieren. Über den Windows Store Beta bekommt man die neue Kamera-App, die nun auch animierte Bilder im GIF-Format erstellen kann. Wie im Vorfeld angekündigt, gehört die App "Insider Hub" nicht mehr zum Lieferumfang, sie kann aber nachträglich installiert werden.
 
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2 TB für unterwegs - 3 Festplatten von Seagate, Toshiba und WD

reported by doelf, Montag der 29.06.2015, 16:42:26
Wohin nur mit all den Daten? Für den Transport kleinerer Datenmengen bieten sich USB-Sticks an und umfangreiche Sammlungen, auf die man mit unterschiedlichen Geräten zugreifen will, sind auf NAS-Systemen gut aufgehoben. Und dazwischen gibt es nach wie vor die gute, alte Festplatte, die dank USB 3.0 inzwischen recht flott unterwegs ist. Wir betrachten in unserem heutigen Test drei externe Festplatten im handlichen 2,5-Zoll-Format, die satte 2 TB Speicherplatz bieten und im Handel für unter 100 Euro zu finden sind.
Bild

Für regelmäßige Datensicherungen oder die Spiegelung der Systemfestplatte sind die externen Festplatten bestens geeignet. Insbesondere die 2,5-Zoll-Modelle, deren Stromversorgung über den USB-Anschluss erfolgt, sind sowohl handlich als auch praktisch, da sie mit einem einzigen Kabel auskommen. Die Datenträger funktionieren sowohl am schnellen USB-3.0-Anschluss als auch an den weit verbreiteten USB-2.0-Buchsen. Die richtige Formatierung vorausgesetzt, lassen sie sich mit Windows, Mac OS X sowie Linux verwenden und auch als NAS-Erweiterung für einen Router machen sie eine gute Figur.
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 2 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 28.06.2015, 14:00:29
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 liegt seit letzter Nacht im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zum Download bereit. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 ist gegen Ende Juli bzw. Anfang August 2015 zu rechnen.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Mit dem Release Candidate 1 wurden nochmals 55 Probleme korrigiert, eine Änderungsliste für den zweiten Veröffentlichungskandidaten liegt noch nicht vor. Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 2 (Pre-Release)
 
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Fast fertig: Firefox 39.0 Final Candidate Build 5

reported by doelf, Samstag der 27.06.2015, 11:21:17
Noch in dieser Woche soll der finale Firefox 39.0 veröffentlicht werden, doch bisher gibt es nur einen dritten Finalkandidaten. Dieser wurde in den frühen Morgenstunden auf den offiziellen FTP-Server geladen und trägt immerhin schon die Build-Nummer 5. Alle Sprachen sind verfügbar, für Windows wird es aber leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung geben.

Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet. Weiterhin verspricht der Firefox 39.0 Leistungssteigerungen durch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS.

Download: Firefox 39.0 Final Candidate Build 5
 
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Wine 1.7.46 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 27.06.2015, 11:09:50
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.46 unterstützt das Teilen von Benutzerdaten auf 64-Bit-Plattformen, dazu gibt es diverse Fortschritte zu vermelden.

So wurden beispielsweise der Dienst für den BITS-Dateitransfer und die Laufzeitumgebung von C++ verbessert. Die Implementierung von DirectWrite schreitet weiter voran und auch die Unterstützung für die 64-Bit-Plattform von ARM wurde weiter ausgebaut. Dazu gibt es die üblichen Fehlerbereinigungen.

Download: Wine 1.7.46

Für die Entwicklungsversion 1.7.46 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Improvements in the BITS file transfer service.
  • Still more progress on DirectWrite implementation.
  • Support for shared user data on 64-bit.
  • Various C++ runtime improvements.
  • Some more support for the 64-bit ARM platform.
  • Various bug fixes.
 
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Scheitert Moores Gesetz an der 10-nm-Hürde?

reported by doelf, Freitag der 26.06.2015, 17:08:59
Als Gordon Moore, Mitgründer der Firma Intel, im Jahr 1965 erklärte, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise alle ein bis zwei Jahre verdoppeln werde, waren Strukturgrößen von 10 nm noch weit entfernt. Und das sind sie immer noch - zumindest sind sie wesentlich weiter entfernt, als Intel dies gerne hätte. Und daher wurde die für 2016 geplante und bereits auf 2017 verschobene Cannonlake-Architektur erst einmal auf Eis gelegt.

Bisher hatte das Mooresche Gesetz Bestand und wurde von Intel für seinen Tick-Tock-Rhythmus adaptiert. Mit jedem "Tock" führte das Unternehmen eine neue CPU-Architektur ein, die rund ein Jahr später in Form eines "Tick" auf kleinere Strukturgrößen geschrumpft wurde. Beim im Dezember 2014 vorgestellten Broadwell handelt es sich um einen solchen "Tick", denn hier wurde der im 22-nm-Prozess gefertigte Haswell auf 14 nm verkleinert. Schon dabei hatte Intel massive Probleme, so dass zunächst nur die verbrauchsoptimierten SoC-Modelle auf den Markt kamen. Es dauerte bis Anfang Juni 2015, bevor die durstigeren Desktop- und Notebook-CPUs der Broadwell-Generation folgten - exakt zwei Jahre nach der Markteinführung von Haswell.

Diese Streckung des Mooreschen Gesetzes hat bereits zu einer seltsamen Konstellation geführt: Obwohl die Broadwell-CPUs noch gar nicht richtig im Handel angekommen sind, steht ihr Nachfolger Skylake bereits in den Startlöchern. Skylake ist ein "Tock", also eine neue Architektur, der 14-nm-Fertigungsprozess bleibt somit unverändert. Schon am 5. August 2015 sollen die ersten Skylakes vorgestellt werden und acht weitere Modelle innerhalb eines Monats folgen. Als nächster Schritt war ein weiteres "Tick" geplant, welches den im 10-nm-Prozess gefertigten Cannonlake bringen sollte. Doch dieser ist von neuen Roadmaps verschwunden und wurde durch Kaby Lake ersetzt.

Kaby Lake ist allerdings kein 10-nm-Chip, sondern wird als dritte Generation nach Broadwell und Skylake die 14-nm-Fertigung nutzen. Doch ohne schrumpfende Strukturen wird es für Intel deutlich schwerer, höhere Taktraten zu erreichen oder die Energieeffizienz zu steigern. Die Desktop-Varianten (S-Reihe) von Kaby Lake sollen eine TDP zwischen 25 und 91 Watt aufweisen, bei flotten Notebook-CPUs liegt die Abwärme bei 35 oder 45 Watt (H-Reihe). Dazu wird es zwei verbrauchsoptimierte SoC-Varianten für flache Notebooks (U-Reihe, 15 oder 28 Watt) und Tablets (Y-Reihe, 4,5 Watt) geben. Intel wird auch Kaby Lake mit zwei oder vier Rechenkernen ausstatten und die integrierte Grafikeinheit soll bis zu 2 x 128 MByte Speicher bekommen.

Dass Intel eine dritte CPU-Generation im 14-nm-Prozess plant, ist ein klares Zeichen für anhaltende Probleme mit noch feineren Strukturen, doch ohne diese wird Moores Gesetz schon bald am Ende sein. Und wenn die Rechenleistung nicht weiter steigt und der Stromverbrauch nicht weiter sinkt, gibt es für die Kunden kaum Gründe, neue Computer zu kaufen. Der letzte große Leistungssprung bei Intel datiert auf das Jahr 2006, als die Core-2-Modelle dem Mitbewerber AMD einen Schlag versetzten, von dem sich dieser bis heute nicht erholt hat. Die Rückkehr von Hyper-Threading sowie zusätzliche Kerne konnten bisher verbergen, dass die Taktschraube kaum noch Spiel hatte. Fällt jetzt auch noch die regelmäßige Schrumpfkur weg, muss Intel ganz neue Wege erforschen.
 
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Apple Music darf Taylor Swifts Album "1989" exklusiv streamen

reported by doelf, Freitag der 26.06.2015, 15:33:07
Oh Mann, was für eine Überraschung! Nachdem US-Sängerin Taylor Swift den Technologiegiganten Apple zu Wochenbeginn in die Knie gezwungen hatte, darf dieser ihr aktuelles Album "1989" jetzt exklusiv für seinen neuen Streaming-Dienst Apple Musik nutzen. Bisher hatte Swift das Album allen Streaming-Anbietern vorenthalten, aber jetzt hat sie so ein Gefühl im Gedärm, dass ihre Platte bei Apple bestens aufgehoben sei. Ja, die von Apple muss man einfach lieb haben, denn ihre Dienste sind alle phänomenal!

Wir blicken zurück: Über Tumblr hatte Taylor Swift ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass ein in seiner "Vergangenheit fortschrittliches und großzügiges Unternehmen" wie Apple den Künstlern, Komponisten und Produzenten ihre Tantiemen vorenthalten will. Dabei bezog sie sich auf den neuen Streaming-Dienst "Apple Music", welchen man in Cupertino mit einer kostenlosen, dreimonatigen Probemitgliedschaft bewirbt. Und für diese drei Monate wollte Apple den Musikverlagen keinen Cent bezahlen. Nur Stunden später versicherte Apples reumütiger Online-Chef Eddy Cue ein Umdenken seiner Firma und es herrschte wieder eitel Sonnenschein.

Uns kam die ganze Sache ziemlich amerikanisch vor, weshalb wir unseres eigenes Fazit wie folgt formulierten:
"Keine Frage: Dieses Duell trägt alle Merkmale einer werbewirksamen PR-Aktion. Taylor Swift liefert Apple einen hinlänglich bekannten Grund zum Umdenken und das Unternehmen darf Reue zeigen und weiser sowie geläutert aus dem Konflikt hervorgehen. Und wir Kunden können Apple Music mit reinem Gewissen ausprobieren. Aber egal wie die Sache zustande kam, das Ergebnis ist jedenfalls richtig. Insofern: Danke für ihren Einsatz, Frau Swift!"
Bis vor ein paar Stunden waren die Geschehnisse damit so glaubwürdig wie ein Wrestling-Match, doch dann zwitscherte Frau Swift los und nun haben wir endgültig das Niveau einer südamerikanischen Telenovela erreicht:
"After the events of this week, I've decided to put 1989 on Apple Music... and happily so. This is simply the first time it's felt right in my gut to stream my album. Thank you, Apple, for your change of heart."
Falls sich jetzt einige unserer Leser übergeben mussten, sei noch darauf hingewiesen, dass wir die Reinigungskosten nicht tragen werden. Bitte wendet Euch an Apple oder Taylor Swift!
Quelle: twitter.com
 
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Microsofts Mission: Alle mehr erreichen lassen

reported by doelf, Freitag der 26.06.2015, 14:59:50
Microsofts CEO Satya Nadella hat seinen Mitarbeitern harte Entscheidungen angekündigt und ein neues Unternehmensziel formuliert: "Unsere Mission ist es, jede Person und Organisation auf diesem Planeten zu befähigen, mehr zu erreichen". Microsoft befände sich in der einzigartigen Position, die Bedürfnisse von Individuen und Organisationen in Einklang zu bringen. Doch nicht alles in Nadellas Schreiben klingt so harmonisch wie ein tiefes "Omm".

Die Weltsicht von Microsofts CEO ist bekannt: Nadella predigt seit Monaten die "mobile-first, cloud-first world". Interessant ist allerdings die Anmerkung, dass es ihm dabei nicht nur um mobile Geräte gehe, sondern vielmehr um mobile Erlebnisse, welche im Hintergrund wiederum über Cloud-Server verwirklicht werden. Der CEO sieht Mobile und Cloud im Einklang, allerdings stellt sich die Frage, auf welchen Geräten die Kunden ihre mobilen Erlebnisse erfahren werden. Android und iOS dominieren den Markt, weshalb Microsoft seine Dienste verstärkt für diese Plattformen anbietet. Windows Phone ist hingegen ein Nischenprodukt, insbesondere in Nordamerika.

Da Nadella in seinem Brief auch harte Entscheidungen ankündigt, wittern viele Berichterstatter aus Amerika das Ende für die Windows-Telefone. Der CEO bleibt recht vage und spricht nur allgemein von "Bereichen, wo Dinge nicht funktionieren", doch aus US-Sicht kann es sich dabei nur um Windows Phone handeln. Bezüglich der Gerätesparte erklärt der Firmenchef, er wolle neue Geräteklassen ermöglichen und Windows breiter aufstellen. Hierzu gehören auch Spiele, wobei Nadella alle Plattformen vom PC über die eigenen Konsolen bis zu Mobilgeräten mit Xbox Live zusammenbringen will. Auch neue Produkte wie Augmented-Rreality-Brille HoloLens sollen dabei eine Rolle spielen.

Microsofts zukünftige Strategie fasst Nadella in drei Punkten zusammen:
  • Produktivität und Geschäftsprozesse neu erfinden
  • Eine intelligente Cloud-Plattform aufbauen
  • Mehr private Rechnernutzung erschaffen
Digitale Arbeit müsse alle Geräteklassen einbeziehen. Die Nutzer sollen mit den neuen Diensten einerseits produktiver arbeiten können, diese andererseits aber auch privat nicht mehr missen wollen. Alle neuen Dienste sollen ausnahmslos in der Cloud laufen. Über Erweiterungen wollen die Redmonder zudem Drittfirmen anlocken, die ihre Software und Dienste in Microsofts Cloud-Plattform einbringen können.

Als Firmenkultur sieht Nadella den Glauben an das Wachstum. Jeder einzelne könne dazulernen, umdenken und über sich hinauswachsen. Jeder Mitarbeiter solle einen tiefen Sinn in seiner Arbeit sehen, aber auch Augen und Ohren offenhalten. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger Steve Ballmer will Nadella keine neuen Trends verschlafen und Fehler schneller erkennen. Man müsse mehr von seinen Kunden und deren Geschäften lernen, um die eigenen Dienste verbessern zu können. Als Beispiel nennt der CEO die Entwicklung von Windows 10, welche dank des Insider-Programms von 1,9 Millionen Freiwilligen mitgestaltet wurde. Auf jeden Fall müsse Microsoft flexibel bleiben und offen für neue Ideen sein.
 
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Windows 10 Insider Preview für Telefone Build 10149

reported by doelf, Freitag der 26.06.2015, 13:47:28
Microsoft hat seine Windows 10 Insider Preview für Telefone abermals aktualisiert und der neue Build 10149 lässt sich wieder ohne Klimmzüge installieren. Benutzer, die den vorherigen Build 10136 ausprobieren wollten, mussten ihr Gerät zunächst auf Windows Phone 8.1 zurücksetzen. Dies ist nun nicht mehr notwendig: Man kann sowohl von Windows Phone 8.1 als auch von den Builds 10080 und 10136 direkt und ohne Umwege upgraden, wobei es vom Build 10136 aus vereinzelt noch Probleme gibt.

Wichtig: Ein anderes Problem wurde hingegen noch nicht behoben. Am Ende des Upgrade-Prozesses sieht man den Sperrbildschirm ohne Datum oder Uhrzeit. Der Sperrbildschirm ist dabei für bis zu zehn Minuten ohne Funktion. Erst danach tauchen Datum und Uhrzeit auf und das Telefon lässt sich normal entsperren. Laut Microsoft fehlt an dieser Stelle ein Status-Bildschirm mit Fortschrittsanzeige. Wer ungeduldig wird und sein Gerät während dieser Phase neu startet, endet unter Umständen mit einem funktionslosen Telefon!

Im Build 10149 heißt der neue Internetbrowser "Project Spartan" endlich "Microsoft Edge", doch durch diese Namensänderung gehen alle Favoriten, Cookies, die Leseliste sowie der Browser-Verlauf verloren. Die Adressleiste des Browsers befindet sich nun unten und man kann zwischen der Mobilansicht und der Desktop-Version von Webseiten umschalten. Die Benutzeroberfläche von Windows 10 soll direkter reagieren und wurde optisch weiter aufgewertet. Es gibt neue Icons und einen überarbeiteten Lautstärkeregler, zudem sollen Startbildschirme, auf denen sich viele Live-Kacheln befinden, deutlich schärfer erscheinen.

Der Sprachassistentin Cortana kann man nun auch E-Mails diktieren - inklusive Korrekturfunktion. Allerdings funktioniert dies bisher nur in US-Englisch sowie mit aktiver Internetverbindung. Cortanas Notizbuch ist fast fertig, hier werden ab sofort auch die Ruhezeiten vermerkt. Zudem hat Microsoft die Profile und Einstellungen des Notizbuchs kombiniert. Die Verwendung des Blitzlichts als Taschenlampe ist ins Action Center gewandert. Dort liegt die Taschenlampe unter den erweiterten Funktionen, kann aber auch zu einer ständig sichtbaren Aktion aufgewertet werden.

Über Windows Store Beta bekommt man die neue Kamera-App, die nun auch animierte Bilder im GIF-Format erstellen kann. Hierzu muss das Telefon allerdings über mindestens 1 GByte Arbeitsspeicher verfügen. Wer will, kann seine Fotos automatisch auf OneDrive übertragen. Die hierfür benötigte Einstellung befindet sich in der OneDrive-App. Überhaupt empfiehlt Microsoft den regelmäßigen Blick in den Windows Store Beta, da viele der hauseigenen Apps auch zwischen den einzelnen Builds aktualisiert werden. Der Build 10149 ist vorerst nur für Kunden verfügbar, die sich für schnelle Updates (Fast Ring) entschieden haben.
 
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GPU-Z 0.8.4 mit Verlosung zweier Radeon Fury X

reported by doelf, Donnerstag der 25.06.2015, 20:17:35
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 0.8.4 bringt volle Unterstützung für AMDs Radeon Fury X und beinhaltet eine Werbeaktion von PowerColor, in deren Rahmen zwei Radeon Fury X verlost werden. Gefragt wird nach der Speicherbandbreite der Radeon Fury X, welche sich auf 512 GB/s beläuft.

Abgesehen von AMDs neuem Flaggschiff werden auch die Mittelklasse-GPU Radeon R7 360 sowie Intels Broadwell-CPUs mit dem Grafikkern GT3e in den Kreis der unterstützten Grafiklösungen aufgenommen. Weiterhin wurden die Firmenlogos für hochauflösende Displays optimiert, die Zeichenketten aus Intels VGA-BIOS gesäubert und zwei Probleme mit dem Häkchen bei der UEFI-Unterstützung behoben. Dieses zeigt an, ob die Firmware der Grafikkarte über ein UEFI-Modul verfügt.

Download: GPU-Z 0.8.4

Alle Neuerungen in der Übersicht:
  • Added PowerColor Radeon Fury X Giveaway
  • Added full AMD Radeon Fury X support
  • Added support for AMD R7 360
  • Added support for Broadwell GT3e
  • Added high-quality DPI aware vendor logos
  • Whitespace cleanup in Intel VGA BIOS strings
  • Fixed UEFI checkbox color on ASUS ROG
  • Fixed UEFI checkbox displayed as checked when unknown
 
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Gigabyte gibt die Smartphones auf

reported by doelf, Donnerstag der 25.06.2015, 19:52:04
Wie Digitimes berichtet, wird Gigabyte Communications mit seiner insbesondere in Osteuropa und China bekannten Marke GSmart den Smartphone-Markt verlassen. Der im Jahr 2004 gegründeten Gigabyte-Tochter ist es in elf Jahren nicht gelungen, sich eine gewinnbringende Nische zu erschließen. Als Konsequenz wird die verlustreiche Sparte jetzt geschlossen, die Mitarbeiter sollen in andere Bereiche des Unternehmens wechseln.

Gigabyte hatte lange Zeit auf Windows-basierende Mobiltelefone gesetzt und die Chancen von Android verschlafen. Inzwischen bietet das Unternehmen unter seiner Marke GSmart zwar diverse Modelle mit Googles Betriebssystem an, dennoch konnte Gigabyte Communications im Jahr 2014 weltweit nur 300.000 Geräte absetzen. Zum Vergleich: Apple hatte zwischen Januar und März 2015 rund 61,170 Millionen iPhones verkauft, das sind ca. 680.000 Einheiten pro Tag.
 
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LibreOffice 4.4.4 RC 3 offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 25.06.2015, 16:51:23
Eigentlich hatte die Document Foundation die Freigabe des finalen LibreOffice 4.4.4 für die Woche vom 15. bis zum 21. Juni geplant, doch dann wurde unplanmäßig noch ein dritter Veröffentlichungskandidat dazwischengeschoben. Dieser behebt einen ärgerlichen Fehler in der Präsentationssoftware Impress, welcher den transparenten Hintergrund von Texten auf vollflächig Weiß ändert.

Während der erste Release Candidate noch 71 Fehler behoben hatte, waren es beim zweiten nur zwei, doch auch die hatten es in sich: Es ging um Abstürze von Writer und Calc. Bei der Textverarbeitung trat der Absturz auf, wenn man ein neues Bild einfügte und dessen Verankerung als Zeichen festlegte. Unterschiedliche Texteingaben, welche auf das Einfügen des Bildes folgen, konnten dann zum Absturz von Writer führen, da die Verknüpfung des Bildes nicht korrekt umgesetzt wurde. Die Tabellenkalkulation Calc scheiterte indes beim gleichzeitigen Löschen von Zeilen in mehreren Tabellen. Auch hier kam es direkt im Anschluss zum Absturz. Zusammen mit den weißen Texthintergründen in Impress wurden somit 74 Probleme gelöst und der baldigen Freigabe des finalen LibreOffice 4.4.4 sollte nichts mehr im Wege stehen.

Download: LibreOffice 4.4.4 RC 3
 
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"Batman: Arkham Knight": Verkauf gestoppt!

reported by doelf, Donnerstag der 25.06.2015, 13:00:30
Steam hat den Verkauf der PC-Version des Spiels "Batman: Arkham Knight" vorläufig gestoppt und erklärt hierzu, der Herausgeber Warner Bros. Interactive Entertainment müsse sich zunächst noch um Leistungsdefizite kümmern. Bisher haben auf Steam 9.052 Benutzer über "Batman: Arkham Knight" geurteilt, doch nur 32 Prozent der Bewerter konnten sich zu einem positiven Urteil durchringen. Und dabei wird keinesfalls nur die Geschwindigkeit beanstandet: Abgesehen von der dürftigen Performance beklagen die Käufer diverse Grafikfehler, Abstürze sowie die Drosselung auf 30 fps.

Steams Kommentar zum vorläufigen Verkaufsstopp lautet wie folgt:
"Sales of Batman: Arkham Knight have been temporarily suspended while Warner Brothers works to address performance issues."
Bereits am Dienstag hatte sich Steam zu Wort gemeldet und den frustrierten Käufen umfangreiche Tipps gegeben. Darin enthalten war auch das Angebot, den Kaufpreis zu erstatten:
"If you purchased your copy of the game through Steam and are not satisfied with your experience, you can request a refund at https://help.steampowered.com (Steam refund policies can be found here: http://store.steampowered.com/steam_refunds)."
Auch die GPU-Hersteller AMD und NVIDIA haben bereits erste Treiber-Updates für "Batman: Arkham Knight" veröffentlicht, welche zumindest die gröbsten Probleme beseitigen sollen. AMDs Catalyst 15.15.1004 und 15.6 Beta versprechen eine höhere Leistung, können aber noch kein CrossFire bieten. NVIDIAs GeForce 353.30 WHQL tritt bereits mit SLI an, doch SLI verursacht derzeit noch ein störendes Flackern sowie einige andere Probleme.
 
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AMD lässt die Radeon R9 Fury X los

reported by doelf, Donnerstag der 25.06.2015, 12:29:17
AMD hat seine Radeon R9 Fury X als Revolution angekündigt, denn auf dieser Grafikkarte kommt erstmals die neue Speichertechnologie "High-Bandwidth Memory" (HBM) zum Einsatz. Ab sofort sind die ersten Grafikkarten auf Basis des Fiji XT (zumindest theoretisch) im Handel erhältlich und es gibt auch schon einige interessante Testberichte. Besonders spannend ist natürlich der Leistungsvergleich mit NVIDIAs Maxwell-Modellen GeForce GTX Titan X und GTX 980 Ti.

Seit Jahren setzen AMD und NVIDIA bei spieletauglichen Grafikkarten auf GDDR5-Speicher. Dieser ist zwar schnell, aber auch vergleichsweise kostspielig. Zudem legen GDDR5-Chips mit steigender Geschwindigkeit auch einen ziemlichen Stromhunger an den Tag und verlangen aufwändige Spannungswandler. Um trotz hoher Taktrate saubere Signale zu erreichen, werden zudem hochwertige Trägerplatinen, welche aus bis zu 16 Lagen bestehen, benötigt. Dies alles macht die Grafikkarten nicht nur teuer, sondern auch sehr groß. Mit "High Bandwidth Memory" (HBM) schlägt AMD daher einen alternativen Weg ein.
Bild

Die wesentliche Neuerung von HBM besteht darin, dass die Speicherchips in mehreren Lagen vertikal gestapelt werden und man diese Pakete direkt auf der Trägerplatine des Grafikprozessors platziert. Bis zu vier Stapel (Stacks) lassen sich um die Recheneinheit herum anordnen, was nicht nur viel Platz spart, sondern auch die Anforderungen an die Leiterplatinen senkt. HBM arbeitet mit einem 1.024 Bit breiten Bus, so dass AMD den Speicher lediglich mit 500 MHz takten muss, um eine beachtliche Datentransferrate von 512 GB/s zu erreichen. Allerdings gibt es auch einen Haken: HBM ist derzeit auf 4 GByte limitiert.

Der Fiji XT genannte Grafikprozessor besteht aus 8,9 Milliarden Transistoren (R9 290X: 6,2 Milliarden) bzw. 4.096 Stream-Prozessoren (R9 290X: 2.816). AMD verspricht einen GPU-Takt von bis zu 1,05 GHz, wobei der Grafikprozessor beim Überschreiten bestimmter Temperatur- und Verbrauchsgrenzen gedrosselt wird. Damit dies nicht so schnell passiert, verbaut AMD auf der Radeon R9 Fury X einen Flüssigkeitskühler. Die maximale Stromaufnahme der Grafikkarte beziffert der Hersteller auf 275 Watt und verbaut zwei Strombuchsen mit jeweils acht Kontakten. Hierzulande findet man die Radeon R9 Fury X zwar schon im Angebot etlicher Händler, doch lieferbar sind die Karten noch nicht. Die Preise beginnen knapp unter 700 Euro.

Testberichte:
  • AMD Radeon R9 Fury X im Test (hardwareluxx.de)
    "HBM fährt noch mit angezogener Handbremse... Die Radeon R9 Fury X hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Die Leistung stimmt, zumindest wenn die Ansprüche vorher auf einem realistischen Level gehalten wurden."

  • AMD Radeon R9 Fury X im Test: Eine ernsthafte Alternative zu Nvidias Topmodellen (computerbase.de)
    "In Summe stellt AMD mit der Radeon R9 Fury X Nvidia einen Konkurrenten gegenüber, der sich bei der Leistung hinter einer GeForce GTX 980 Ti und selbst einer GeForce GTX Titan X nicht verstecken muss."

  • AMD Radeon R9 Fury X VS Nvidia GeForce GTX 980 Ti Benchmarks (tweakpc.de)
    "Insgesamt zeigt sich zwischen den beiden Karten ein hartes Kopf an Kopf rennen, dass bei niedrigeren Auflösungen zugunsten der GeForce GTX 980 Ti ausfällt, bei höheren Auflösungen mit Antialiasing aber in Richtung Radeon R9 Fury X tendiert."
 
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Opera 30.0.1835.88 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 25.06.2015, 11:47:01
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 30.0.1835.88 aktualisiert. Dieses Update basiert auf der Chromium-Engine 43.0.2357.125 und korrigiert Fehler bei der Wiedergabe von Videos, darunter die nicht startenden YouTube-Videos unter Windows. Und die Lesezeichen kann man jetzt auch wieder über das Menü erreichen.
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Zu den generellen Neuerungen der Version 30 gehört eine Seitenleiste für Erweiterungen, die sich im Menü oder über die Tastenkombination "Strg + Shift + s" öffnen lässt - hier eine Übersicht kompatibler Erweiterungen. Das verbesserte Tab-Menü ermöglicht den Zugriff auf kürzlich geschlossene, synchronisierte sowie momentan geöffnete Tabs, zudem kann man bei den Einstellungen die Option "Tabvorschauen zeigen" aktivieren (siehe Bildschirmfoto). Neu hinzugekommen ist auch ein Mülleimer im Lesezeichen-Manager.

Download:
 
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Intel: Neue Grafiktreiber für Sandy Bridge, Ivy Bridge, Haswell und Broadwell

reported by doelf, Donnerstag der 25.06.2015, 10:36:02
Im Laufe der vergangenen Wochen hat Intel die Grafiktreiber für seine CPU-Architekturen Sandy Bridge, Ivy Bridge, Haswell und Broadwell aktualisiert. Die neuen Treiber unterstützen Windows 8.1, 8 und 7 und liegen jeweils als 32- und 64-Bit-Fassung zum Download bereit. Während die Broadwell-Treiber nun auch die Anfang Juni vorgestellten Prozessoren für Desktop-PCs und Notebooks unterstützen, beheben die übrigen Updates diverse Fehler und Probleme.

Für Haswell und Broadwell meldet Intel behobene Grafikfehler für die Spiele "Call of Duty: Black Ops 2", "Far Cry 4", "Grand Theft Auto V", "Jo's Dream Organic Coffee 2" und "Wolfenstein: The New Order". "Dead Rising 3" soll nicht mehr stottern und "Dragon Age: Inquisition" auf allen Systemen starten. Weiterhin wurden Abstürze in den Spielen "Galactic Civilizations III" und "Need for Speed Rivals" beseitigt. Die Videowiedergabe über das Programm "Canon Cinema RAW" soll jetzt ebenfalls funktionieren.

Download:
 
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Fast fertig: Firefox 39.0 Final Candidate Build 4

reported by doelf, Donnerstag der 25.06.2015, 10:00:28
Noch in dieser Woche soll der finale Firefox 39.0 veröffentlicht werden, doch bisher gibt es nur einen zweiten Finalkandidaten. Dieser wurde in den frühen Morgenstunden auf den offiziellen FTP-Server geladen und trägt immerhin schon die Build-Nummer 4. Alle Sprachen sind verfügbar, für Windows wird es aber leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung geben.

Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet. Weiterhin verspricht der Firefox 39.0 Leistungssteigerungen durch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS.

Download: Firefox 39.0 Final Candidate Build 4
 
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Kolumne: Innenminister sind schon geil auf Verkehrsdaten!

reported by doelf, Mittwoch der 24.06.2015, 18:59:30
Da ist die neue anlasslose Vorratsdatenspeicherung life (mit Stevia statt Zucker, früher mixte man Chemie in solche Produkte und bezeichnete sie als "light") noch gar nicht beschlossen und schon melden die Innenminister von Bund und Bayern weiterführende Begehrlichkeiten an. Sowohl Bundesinnenminister Thomas de Maizière als auch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann wollen die gesammelten Verkehrsdaten zur Aufklärung von Einbrüchen nutzen. Wie war das jetzt noch mal mit den engen Grenzen, dem Terrorismus und der akuten Bedrohung von Leib und Leben?

BildIm Interview mit der Rheinische Post online erklärte der in Hinblick auf Selektoren völlig ahnungslose Bundesinnenminister Thomas de Maizière nicht nur, dass Geheimes auch geheim bleiben muss, sondern auch, dass er Einbrecher zukünftig mit Hilfe der gesammelten Verkehrsdaten aufspüren will:
"Einen wichtigen Beitrag erhoffe ich mir außerdem davon, dass wir den schweren Bandendiebstahl zukünftig mit dem Instrument der Vorratsdatenspeicherung bekämpfen können."
Das Zauberwort heißt hierbei "schwerer Bandendiebstahl", denn damit kann man Einbrecher in die Kategorie organisierte Kriminalität verschieben und als Bedrohung deutlich aufwerten. Nun sind die wenigsten Einbrecher im Nebenjob als Terrorist tätig und die professionellen Mitglieder dieser zweifelhaften Zunft auch nur auf die Umverteilung von Eigentum aus, so dass Leib und Leben nur in den seltensten Fällen gefährdet sind. Auf der anderen Seite ist bei den Parteimitgliedern von CDU und CSU sowie bei deren Wählern überdurchschnittlich viel zu holen. Das Thema Einbruch ist somit eine erstklassige Gelegenheit, um das aufgeschreckte Klientel zu bedienen und zugleich das scharf umrissene Einsatzgebiet der Vorratsdatenspeicherung noch vor deren Einführung aufzuweichen. Dass sich normalerweise erst im Laufe der Ermittlungen ergibt, ob es sich bei den Einbrechern tatsächlich um eine organisierte Bande gehandelt hat, scheint für de Maizière keine Rolle zu spielen.

Da es sich hierbei um ein klassisches Stammtischthema handelt, darf die kraftvolle Stimme der CSU keinesfalls überhört werden. Einer der ersten, der bei solchen Diskussionen aus dem süddeutschen Tann hüpft, ist Bayerns Innenminister Joachim Herrmann. Herrmann, der gerne Killerspiele auf eine Stufe mit Drogenkonsum und Kinderpornos stellt, lässt zum Thema Wohnungseinbruch wissen:
"Zudem sollen effektivere gesetzliche Grundlagen für wichtige Ermittlungsinstrumente der Polizei geschaffen werden, beispielsweise mit der sogenannten Vorratsdatenspeicherung, um über die Kontaktdaten eines Täters auf seine Mittäter und Hintermänner zu kommen."
Wohlgemerkt: In Bayern geht es schon nicht mehr um "schweren Bandendiebstahl", sondern um ganz ordinäre Wohnungseinbrüche!

"Ein Abruf der Daten darf nur bei einzeln aufgelisteten schweren Straftaten und nur nach vorheriger Genehmigung durch einen Richter erfolgen", erklärte Bundesjustizminister Heiko Maas sein Gesetzesvorhaben erst vor wenigen Tagen, "Bewegungsprofile dürfen nicht erstellt werden". Wenn zukünftig die Standortdaten von Millionen Mobiltelefonen mit den Tatorten von jährlich 152.123 Wohnungseinbruchsdiebstählen (Polizeiliche Kriminalstatistik 2014) abgeglichen werden, stehen wir alle unter dringendem Tatverdacht. Daher: Herzlichen Dank, Herr Maas, dass Sie "innerhalb der Bundesregierung diesen vernünftigen Kompromiss gefunden" haben. Nun müssen Sie ihn nur noch ihren Kollegen aus CDU und CSU erklären - oder diese einfach gewähren lassen, wie es in Ihrer Partei inzwischen üblich ist.
 
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Google Play Music dank Werbung jetzt auch kostenlos

reported by doelf, Mittwoch der 24.06.2015, 14:07:55
Wenige Tage vor dem Start des neuen Streaming-Dienstes "Apple Music" erweitert Google sein eigenes Angebot "Google Play Music". Für Kunden in den USA gibt es ab sofort auch eine kostenlose Variante, welche sich über Werbung finanziert. Google erklärt hierzu, dass man den Künstlern auf diese Weise eine weitere Einkommensquelle erschließe - offenbar ein kleiner Seitenhieb in Richtung Apple.

Die Webversion des kostenlosen Google Play Music ist für Kunden aus den USA seit gestern verfügbar, die Apps für Android und iOS sollen im Laufe dieser Woche angepasst werden. Während das Unternehmen andeutet, diesen Dienst auch auf andere Länder ausweiten zu wollen, nennt es noch keine Namen oder Daten. Die werbefinanzierte Variante umfasst diverse, redaktionell gepflegte Radiostationen, welche unterschiedliche Musikrichtungen und Zeiträume abdecken bzw. auf bestimmte Stimmungen oder Tätigkeiten abzielen. Alternativ kann man einen Künstler, ein Album oder ein Lied vorgeben, um eine eigene Station mit ähnlicher Musik zu erstellen.

Über die werbefinanzierte Version möchte Google neue Kunden für das kostenpflichtige Angebot gewinnen. Daher ist es nicht möglich, ein bestimmtes Lied aus der über 30 Millionen Titel umfassenden Bibliothek auszuwählen. Man kann somit auch keine eigenen Spiellisten erstellen oder die Musik offline genießen. Die eigene Musiksammlung kann man hingegen auch im Rahmen des kostenlosen Angebots hochladen und abspielen, maximal darf sie 50.000 Lieder umfassen.
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 1 (32/64 Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 24.06.2015, 13:27:37
Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 wird inzwischen auch offiziell zum Download angeboten. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 ist allerdings erst gegen Ende Juli bzw. Anfang August 2015 zu rechnen.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Mit dem Release Candidate 1 wurden nochmals 55 Probleme korrigiert. Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 1 (32/64-Bit)
 
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LibreOffice 4.4.4 verspätet - zunächst noch ein dritter Release Candidate

reported by doelf, Mittwoch der 24.06.2015, 12:22:03
Eigentlich hatte die Document Foundation die Freigabe des finalen LibreOffice 4.4.4 für die Woche vom 15. bis zum 21. Juni geplant, doch bisher ist von der finalen Version noch nichts zu sehen. Stattdessen findet sich seit heute Vormittag ein dritter Veröffentlichungskandidat im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers. Informationen über Änderungen und behobene Fehler sind noch nicht verfügbar.

Während der erste Release Candidate noch 71 Fehler behoben hatte, waren es beim zweiten nur zwei, doch die hatten es in sich: Es ging um Abstürze von Writer und Calc. Bei der Textverarbeitung trat der Absturz auf, wenn man ein neues Bild einfügte und dessen Verankerung als Zeichen festlegte. Unterschiedliche Texteingaben, welche auf das Einfügen des Bildes folgen, konnten dann zum Absturz von Writer führen, da die Verknüpfung des Bildes nicht korrekt umgesetzt wurde. Die Tabellenkalkulation Calc scheiterte indes beim gleichzeitigen Löschen von Zeilen in mehreren Tabellen. Auch hier kam es direkt im Anschluss zum Absturz, wobei die Entwickler von einem hochgradig kritischen Fehler sprechen. Die Verspätung der finalen Version lässt vermuten, dass ein weiterer Fehler ähnlichen Kalibers entdeckt wurde.

Download: LibreOffice 4.4.4 RC 3 (Pre-Release)
 
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Unter Beschuss: Adobe stopft 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 24.06.2015, 12:08:11
Mit den gestern veröffentlichten Updates hat Adobe eine äußerst kritische 0-Day-Lücke in seinem Flash Player gestopft. Diese Schwachstelle wird bereits aktiv angegriffen, zu den bekannten Zielen gehören der Internet Explorer unter Windows 7, Vista und XP sowie der Firefox unter Windows XP. Doch auch für Mac OS X, die Internet Explorer 10 und 11 sowie Googles Chrome gilt die höchste Prioritätsstufe 1 - die neuen Versionen des Flash Player sollten hier innerhalb von 72 Stunden eingespielt werden!

Für Windows und Mac OS X gibt es die neue Version 18.0.0.194 sowie die Version 13.0.0.296 mit Langzeitunterstützung, für Linux liegt der Flash Player 11.2.202.468 zum Download bereit. Abseits von Chrome kann man sich unter Linux mehr Zeit lassen, dort gilt lediglich die Prioritätsstufe 3. Bei der von FireEye gemeldeten Sicherheitslücke (CVE-2015-3113) handelt es sich um den Überlauf eines Heap-Puffers, welchen die Angreifer zum Ausführen von Schadcode missbrauchen.

Download:
 
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Il y a des Américains dans le téléphone, Monsieur le Président!

reported by doelf, Mittwoch der 24.06.2015, 10:45:47
Mon Dieu, die "Grande Nation" wurde über Jahre belauscht! Wie WikiLeaks berichtet, hatte es der US-Geheimdienst "National Security Agency" (NSA) dabei auf den Élysée-Palast und die dort lebenden Präsidenten abgesehen. Auch andere hohe Regierungsvertreter sowie der französische Botschafter in Washington wurden von den Spionen offenbar regelmäßig abgehört.

BildAls Beleg präsentiert die Enthüllungsplattform WikiLeaks die Zusammenfassungen diverser Gespräche des amtierenden französischen Präsidenten Francois Hollande und dessen Vorgängers Nicolas Sarkozy, der von 2007 bis 2012 im Élysée-Palast residierte. Aber auch dessen Vorgänger Jacques Chirac (1995 bis 2007) wurde schon abgehört. Die Mitschriften stammen aus den Jahren 2006 bis 2012 und beschäftigen sich mit unterschiedlichen Themen von der Euro-Krise über Rüstungsgeschäfte und Krisenregionen bis hin zu den ausufernden Spionagetätigkeiten der USA.

Zwei Beispiele: In einer auf den 22. Mai 2012 datierten Meldung ist zu lesen, dass Präsident Hollande einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone bereits vor drei Jahren ernsthaft in Erwägung gezogen hatte. Hollande befürchtete demnach, dass die Griechen aufgrund des harten Sparkurses eine extremistische Partei wählen könnten und dann nicht mehr in der Währung zu halten seien. Bei einem Treffen mit der deutschen Kanzlerin Angela Merkel hatte diese eine Lockerung der Auflagen dennoch strikt verweigert. Als Reaktion auf Merkels harten Kurs hatte Hollande hinter dem Rücken der Kanzlerin geheime Gespräche mit der SPD-Spitze geführt und Vizekanzler Sigmair Gabriel sogar nach Paris eingeladen.

Am 24. März 2010 hatte die NSA den französischen Botschafter in Washington, Pierre Vimont, belauscht. Dieser hatte über das bevorstehende Treffen des damaligen französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy mit US-Präsident Barack Obama gesprochen. Ein Thema der am 31. März 2010 in Washington abgehaltenen Zusammenkunft war demnach ein Spionageabkommen zwischen Frankreich und den USA, welches daran zu scheitern drohte, dass die Amerikaner auf das Ausspionieren Frankreichs partout nicht verzichten wollten. Vimont sprach zudem über die Fortschritte des Luft-, Raumfahrt- und Rüstungskonzerns EADS im Kampf um einen Auftrag des US-Militärs für neue Tankflugzeuge. Dieses 35 Milliarden US-Dollar schwere Geschäft ging im Februar 2011 an den US-Mitbewerber Boeing.

Frankreich, das erst kürzlich die Rechte seiner eigenen Geheimdienste massiv gestärkt hatte, ist zurecht empört. Es kratzt am Stolz der großen Nation, wenn der eigene Präsident von befreundeten Ländern abgehört wird - und dann ausgerechnet noch die Amerikaner. Um es mit den halbherzigen Worten unserer Kanzlerin zu sagen: "Espionnage entre amis - ne le fais pas!"
Quelle: wikileaks.org
 
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AMD Catalyst 15.15.1004 und 15.6 Beta für "Batman: Arkham Knight"

reported by doelf, Mittwoch der 24.06.2015, 09:24:10
Auch AMD hat neue Grafiktreiber für "Batman: Arkham Knight" veröffentlicht. Für die neuen Modelle der Baureihen Radeon Rx 300 und R9 Fury X gibt es den Catalyst 15.15.1004 und für Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 5000 den Catalyst 15.6 Beta. Beide Treiber werden ausschließlich für Windows 8.1 und 7 angeboten, darüber hinaus ist die Version 15.15.1004 auf die 64-Bit-Varianten dieser Betriebssysteme beschränkt.

AMD verspricht für "Batman: Arkham Knight" eine höhere Leistung sowie mehr Stabilität, kann derzeit aber noch keine Crossfire-Unterstützung bieten. Man arbeite zusammen mit dem Herausgeber des Spiels, Warner Bros. Interactive Entertainment, an einer Lösung. Momentan stürzt das Spiel auch noch gerne beim Beenden sowie bei Verwendung der integrierten Leistungsmessung ab. Versucht man, zur Auflösung 1.680 x 1.050 Bildpunkte zu wechseln, wird die Anzeige laut AMD zuweilen schwarz, manchmal aber auch Pink.

Download:
 
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NVIDIA: GeForce 353.30 WHQL für "Batman: Arkham Knight"

reported by doelf, Dienstag der 23.06.2015, 16:01:37
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce für Windows 10, 8.1, 8, 7, Vista und XP auf die WHQL-zertifizierte Version 353.30 aktualisiert. Dieser Treiber wird für "Batman: Arkham Knight" empfohlen und bringt diesem Spiel SLI-Unterstützung sowie die 1-Klick-Optimierung über GeForce Experience. Dazu gibt es noch ein SLI-Profil für "Lord of Vermilion Arena" (DX9).

Es gibt aber auch noch etliche Probleme mit "Batman: Arkham Knight": Wer SLI in Kombination mit einem 4K-Bildschirm nutzt und im Spiel die Auflösung wechseln möchte, landet nach einem Timeout-Fehler auf dem Desktop. Die selbe Konfiguration gerät mächtig ins Stottern, wenn das Spiel in 4K läuft und Gameworks aktiviert ist. Wer eine SLI-Konfiguration verwendet, sollte auch den Wechsel zum Desktop über die Tastenkombination Alt + Tab vermeiden, da "Batman: Arkham Knight" danach massiv flackert. An dem Flackern, das im SLI-Betrieb gelegentlich auftritt, kann man derzeit leider nichts ändern.

Davon abgesehen gibt es keine weitere Änderungen, nicht einmal Fehler hat NVIDIA diesmal bereinigt. Im Download sind die PhysX System-Software 9.15.0428, GeForce Experience 2.4.5.28 und der HD-Audio-Treiber 1.3.34.3 enthalten - allesamt alte Bekannte aus den vorherigen Treibern.

Download: NVIDIA GeForce 353.30 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Intels Skylake: Offizielle Vorstellung auf der Gamescom?

reported by doelf, Dienstag der 23.06.2015, 15:04:08
Wie Digitimes berichtet, will Intel die ersten Prozessoren seiner Skylake-Familie auf der Gamescom in Köln vorstellen. Die Spielemesse wird ihre Tore am 5. August 2015 für Fachbesucher öffnen und vom 6. bis zum 9. August allen Besuchern (mit Eintrittskarte) offenstehen - für Freitag und Samstag sind die Tageskarten schon ausverkauft!

Sollten die Informationen unserer Kollegen stimmen, dürften die Motherboard-Hersteller ihre neuen Modelle auf Basis der 100er-Chipsätze ebenfalls am 5. August 2015 präsentieren. Einige Hauptplatinen mit dem neuen Sockel LGA-1151 werden mit Sicherheit in Köln zu sehen sein. Passend zum Gaming-Thema sollen zunächst die neuen Flaggschiffe Core i7-6700K und Core i5-6600K zusammen mit dem Chipsatz Z170 vom Stapel laufen. Diese Produkte ermöglichen das Übertakten sowie den Betrieb mehrerer Grafikkarten. In einer zweiten Welle sollen die Prozessoren Core i7-6700, i7-6700T, i5-6600, i5-6600T, i5-6500, i5-6500T, i5-6400 und i5-6400T sowie die Chipsätze H170 und B150 zwischen dem 30. August und dem 5. September 2015 folgen. Den Chipsatz H110 erwartet Digitimes zwischen dem 27. September und dem 3. Oktober 2015, die Chipsätze Q170 und Q150 sollen für Oktober bzw. November geplant sein. Einstiegsprozessoren für den Sockel LGA-1151 wird es demnach frühestens zum Jahreswechsel geben.

Die neuen Skylake-CPUs werden, wie die gerade erst vorgestellten Broadwell-Prozessoren, im 14-nm-Prozess gefertigt, stellen zugleich aber auch eine neue Architektur dar. Während Broadwell noch auf der Haswell-Architektur basiert und im Desktop-Bereich auch den bekannten Sockel LGA1150 nutzt, markiert Skylake den Wechsel zum Sockel LGA1151. Dieser ermöglicht den Einsatz von DDR4-Speicher, soll aber auch weiterhin DDR3-Module unterstützen. Die Desktop-CPUs der Skylake-Familie verfügen über zwei Speicherkanäle und können zwei Module je Kanal ansteuern. Die integrierte Grafikeinheit wird DirectX 12.0 bieten und mit bis zu 128 MByte eDRAM ausgestattet sein. In Hinblick auf die Befehlssatzerweiterungen erwarten wir AVX 3.2 (Advanced Vector Extensions), Hardware-Beschleunigung für SHA-1 und SHA-256, MPX (Memory Protection Extensions) sowie ADX (Multi-Precision Add-Carry Instruction Extensions).
 
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DDR4: Die Preise fallen deutlich

reported by doelf, Dienstag der 23.06.2015, 14:34:54
Bereits im Mai und Juni sind die Endkundenpreise vieler DDR4-Module deutlich gefallen. Einige Kits kosten inzwischen 40 Prozent weniger als noch vor drei Monaten und diese Entwicklung wird sich fortsetzen. Grund sind eine bessere Ausbeute in der Chipproduktion sowie die weiterhin geringe Nachfrage aufgrund fehlender Plattformen.

Letzteres wird sich bald ändern, denn Intels Skylake-Prozessoren stehen schon in den Startlöchern. Zumindest die H- und S-Varianten von Skylake sollen neben DDR3- auch DDR4-Module unterstützen und werden den Wechsel der vorherrschenden Speichertechnologie auf breiter Front einläuten. Sollten sich aktuelle Gerüchte bewahrheiten und Skylake schon Anfang August an den Start gehen, darf man zumindest kurzfristig von steigenden Speicherpreisen aufgrund der höheren Nachfrage ausgehen.

Auf der anderen Seite ist aus Industriequellen zu vernehmen, dass der weltgrößte DRAM-Hersteller Samsung die DDR4-Preise dramatisch reduziert hat, um seinen Marktanteil weiter auszubauen. Zuletzt hatten die Hersteller von Speichermodulen ihre DDR4-Produkte deutlich günstiger angeboten als die Chiphersteller selbst. Samsung, Hynix und Micron, die drei marktbeherrschenden Produzenten von DRAM-Chips, müssen ihre Preise anpassen, um sich weitere Bestellungen der PC-Hersteller sichern zu können.
 
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Windows 10: Lizenzen für schnelle Notebooks kosten mehr

reported by doelf, Dienstag der 23.06.2015, 13:57:03
Dass Microsoft seine Windows-Lizenzen für einige Geräteklassen billiger oder gar kostenlos anbietet, ist bekannt - zuletzt wollten die Redmonder Googles Chromebooks mit dem für PC-Hersteller kostenlosen "Windows mit Bing" kontern. Nun ist aus Asien allerdings zu vernehmen, dass Windows 10 für leistungsstarke Notebooks teurer werden soll.

Kürzlich hatte Microsoft die Notebook-Hersteller über seine Lizenzpläne informiert und dabei auch den Aufschlag angekündigt. Dieser orientiert sich, genau wie die Kriterien für "Windows mit Bing", an der Hardware. Ein aufpreispflichtiges Notebooks bietet demnach mindestens die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten und nutzt einen schnellen Prozessor wie Intels Core i7. Die Notebook-Hersteller, welche mit stagnierenden oder gar sinkenden Verkaufszahlen zu kämpfen haben, zeigen sich von dieser Idee wenig begeistert. Und da die Margen nicht allzu üppig sind, werden sie die entstehenden Mehrkosten wahrscheinlich auf den Preis aufschlagen.
 
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Windows 10: Ewige Preview-Lizenz für Insider

reported by doelf, Dienstag der 23.06.2015, 11:46:49
Über Wochen und Monate hat Microsoft in Hinblick auf den Lizenzstatus der Vorschauversionen von Windows 10 für Verwirrung gesorgt. Offiziell hieß es, ein kostenloses Upgrade auf die finale Version von Windows 10 sei für die Ausgaben Home und Pro möglich und die Lizenz bleibe dabei erhalten. Das stimmt allerdings nur, wenn man seine Windows 10 Insider Preview über ein bereits lizenziertes Windows 7 oder 8.1 installiert hatte. Für frisch aufgesetzte Versionen der Windows 10 Insider Preview winkt hingegen eine ewige Preview-Lizenz.

Laut Gabe Aul, dem Leiter des "Windows Insider Program", gibt es ab dem 29. Juli 2015 zwei Möglichkeiten:
  1. Upgrade auf das finale Windows 10
    Wer eine Vorschauversion von Windows 10 Home oder Pro verwendet, kann diese ab dem 29. Juli 2015 auf die finale Fassung upgraden. Hierzu muss man das "Windows Insider Program" verlassen sowie eine reguläre Lizenz erwerben. Wurde die Windows 10 Insider Preview über ein lizenziertes Windows 7 oder 8.1 installiert, wird dessen Lizenz für das Upgrade genutzt. Dabei ist zu beachten, dass die Lizenz an den Rechner gebunden ist, auf dem man das Upgrade vorgenommen hat.

  2. Ständig frische Insider Previews
    Alternativ kann man Windows 10 auch ohne Lizenz weiter nutzen, dann aber nicht in Form der stabilen Ausgaben, sondern als Fortführung des "Windows Insider Program". Man bleibt also ein Insider und erhält auch in Zukunft frische Vorschauversionen von Microsoft. Diese laufen dann mit der Preview-Lizenz und sind an besondere Nutzungsbedingungen geknüpft. Beispielsweise nimmt sich Microsoft das Recht heraus, umfangreiche Informationen über die Nutzung zu sammeln.
Die Aussicht auf ein kostenloses Windows 10 ist natürlich verlockend, doch Systeme mit einer Preview-Lizenz sollten nicht für sensible Daten genutzt werden. Zudem enthalten die Vorschauversionen, das haben die vergangenen Monate zu Genüge gezeigt, zahlreiche Fehler und es sind auch nicht immer alle Funktionen gegeben. Man sollte sich daher genau überlegen, ob man ein Leben als ewiger Beta-Tester fristen will.
 
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Amazon wirft Kodi raus, Google Play nimmt Kodi auf

reported by doelf, Dienstag der 23.06.2015, 11:19:17
Amazon hat die beliebte Medien-Center-Software Kodi (vormals XBMC) aus seinem App Store verbannt. Nach Aussage eines Firmensprechers kann Kodi "dazu verwendet werden, um die Piraterie oder das illegale Herunterladen von Inhalten zu erleichtern". Diese Begründung ist ziemlich absurd, denn bei Kodi handelt es sich lediglich um einen Media-Player, der eine Vielzahl von Formaten abspielen und streamen kann.

Google scheint Amazons Bedenken nicht zu teilen, denn Kodi ist nun offiziell auf Google Play verfügbar. Es handelt sich allerdings nicht um eine stabile Ausgabe, sondern um die kürzlich erschienene Version 15.0 Beta 2 (Codename: Isengard). Die Entscheidung der Entwickler fiel auf Isengard, da diese Entwicklungsschiene zahlreiche Optimierungen für Android umfasst und den Benutzern dieser Plattform die größten Vorteile bietet - inklusive 4K und HEVC. Kodi benötigt Android 4.2 oder höher.

Download: Kodi für Android auf Google Play
Quelle: kodi.tv
 
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Adobe hat seinen Flash Player aktualisiert

reported by doelf, Dienstag der 23.06.2015, 10:52:57
Adobe hat frische Updates für seinen Flash Player veröffentlicht. Für Windows und Mac OS X gibt es die neue Version 18.0.0.194 sowie die Version 13.0.0.296 mit Langzeitunterstützung, für Linux liegt der Flash Player 11.2.202.468 zum Download bereit. Ob diese Updates kritische Sicherheitslücken beheben, ist bisher unklar. Seitens Adobe gibt es bisher weder eine Sicherheitswarnung noch Versionshinweise.

Download:
 
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Google Chrome 43.0.2357.130 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 23.06.2015, 10:40:29
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 43.0.2357.130 aktualisiert. Das Update behebt vier Sicherheitslücken, die von externen Experten entdeckt und gemeldet wurden. Zwei der Schwachstellen bergen ein hohes Risiko, die beiden anderen werden seitens Google als mittelschwer eingestuft.

Eine der schweren Lücken steckt in der Web-Benutzeroberfläche (WebUI), welche bei der Überprüfung von Schemata patzt. Dazu kommen zwei Möglichkeiten, mit denen sich die Cross-Origin-Beschränkungen umgehen lassen. Beide stecken im HTML-Renderer Blink, wobei nur von einer eine hohe Gefahr ausgeht. Die vierte Schwachstelle betrifft die Preload-Liste, in der Chrome jene Domains führt, welche verschlüsselte Verbindungen über HSTS (HTTP Strict Transport Security) oder HPKP (HTTP Public Key Pinning) nutzen dürfen. Hier gab es einen Fehler beim Normalisieren der Einträge.

Download:
 
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Fast fertig: Firefox 39.0 Final Candidate Build 3

reported by doelf, Dienstag der 23.06.2015, 10:11:06
Noch in dieser Woche soll der finale Firefox 39.0 veröffentlicht werden, doch erst seit heute gibt es einen ersten Finalkandidaten. Dieser trägt immerhin schon die Build-Nummer 3, ist aber noch nicht in allen Sprachen verfügbar. Allen voran fehlen die deutsche und die dänische Übersetzung, zudem wird es für Windows abermals keine finale Fassung mit 64 Bit geben.

Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet. Weiterhin verspricht der Firefox 39.0 Leistungssteigerungen durch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS.

Download: Firefox 39.0 Final Candidate Build 3
 
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Anti-Viren-Software im Visier von NSA und GCHQ

reported by doelf, Montag der 22.06.2015, 22:36:18
Aus geheimen Papieren des Whistleblowers Edward Snowden, welche "The Intercept" heute veröffentlicht hat, geht hervor, dass die Geheimdienste der USA und Großbritanniens die Anti-Viren-Software der russischen Firma Kaspersky mittels Reverse Engineering auf mögliche Schwachstellen abgeklopft haben. 23 andere Hersteller von Virenschutzprogrammen werden im Rahmen des "Project CAMBERDADA" als "weitere Ziele" bezeichnet.

Neben den Firmen Avira (Deutschland), Emsisoft und Ikarus (beide Österreich) finden sich mit Checkpoint und eAladdin auch zwei Unternehmen aus Israel auf der Liste "weiterer Ziele". Ebenfalls im Visier der beiden Geheimdienste sind Ahnlab (Südkorea), Antiy (China), Arcabit (Polen), Avast (Tschechien), AVG (Tschechien), Bit-Defender (Rumänien), DrWeb (Russland), Eset (Slovakei), F-prot (Island), F-secure (Finland), fsb-antivirus (Frankreich), Hauri (Südkorea), k7computing (Indien), Nod32 (Slowakei), Norman (Norwegen), Novirusthanks (Italien), Spy Emergency (Slowakei) und Viritpro (Italien). Besonders interessant ist jedoch, wer sich nicht auf dieser Liste befindet: Sophos (Großbritannien) sowie McAfee und Symantec (beide USA). Da stellt sich die Frage, warum man diesen Firmen nicht auf den Zahn fühlen muss. Bei Project CAMBERDADA geht es darum, neue Virenmuster abzufangen, diese zu analysieren und gegebenenfalls für eigene Zwecke umzustricken. Zudem wurde getestet, ob Kaspersky die Schädlinge bereits erkennt oder ob sich die Kunden der Russen damit infiltrieren lassen.

Überhaupt scheint Kaspersky für die Geheimdienste einer der wichtigsten Gegner zu sein: In einem Antrag vom 13. Juni 2008 bittet der GCHQ, das Reverse Engineering und Modifizieren kommerzieller Softwareprodukte fortsetzen zu dürfen. Der GCHQ spricht von der Notwendigkeit, die Funktionsweise von Sicherheitsprogrammen zu verstehen, um die eigenen Aktivitäten besser vor diesen verbergen zu können. Namentlich wird hierbei Kaspersky genannt. Und die NSA behauptet in einer Mitteilung von September 2008, dass sich Computer anhand der Kommunikation zwischen Kasperskys Anti-Viren-Software und den Servern des Herstellers eindeutig identifizieren lassen. Angeblich verwendet der Client eine verschlüsselte Version der Seriennummer als Kennung, welche beispielsweise beim Herunterladen neuer Virendefinitionen gesendet wird.
Quelle: firstlook.org
 
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Linux 4.1 ist fertig

reported by doelf, Montag der 22.06.2015, 18:32:56
Der Linux-Kernel liegt seit heute in der stabilen Version 4.1 zum Download bereit. Wichtigste Neuerung ist die Erweiterung des Dateisystems Ext4 um eine Verschlüsselung für einzelne Dateien sowie komplette Verzeichnisse. Die hierzu genutzte Technik stammt von zwei Google-Entwicklern, vermutlich soll sie in Zukunft auch für Chrome OS und Android genutzt werden.

Innerhalb des Dateisystems können unterschiedliche Schlüssel zum Einsatz kommen, was insbesondere bei mehreren Nutzern Sinn macht. Geschützt werden nur die Dateinamen und die Inhalte der Dateien, nicht aber ihre Metadaten. Somit können Dritte Dateigröße und Zugriffsrechte einsehen und Dateien auch ohne Kenntnis des Schlüssels löschen. Auch am Dateisystem XFS wurde gearbeitet: Hier sollen Anwendungen wie der Videoschnitt davon profitieren, dass dank des Kommandos FL_INSERT_RANGE weniger Daten bewegt werden. Die Änderungen bei Btrfs beschränken sich auf kleinere Optimierungen und einige Fehlerkorrekturen.

Auf der Hardware-Seite können NV-DIMMs dank eines einfachen Treibers namens "PMEM" als Datenträger genutzt werden. Dazu kommen Treiber für neue WLAN-Chips von Intel und für Grafikkarten auf AMD-Basis wurde "Multi-Stream Transport" (MST) integriert - muss aber noch manuell aktiviert werden. Beim Anschluss über DisplayPort 1.2 lassen sich per MST mehrere Bildschirme ansteuern und auch einige 4k-Monitore, welche diese Technik verwenden, sollen jetzt ihre volle Auflösung erreichen. Für NVIDIAs GeForce GTX 750 ermöglicht der Nouveau-Treiber 3D-Beschleunigung und beim Controller der XBox One kann jetzt das Force-Feedback genutzt werden.
 
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Radioplayer.de: Alle deutschen Radiostationen in einer App

reported by doelf, Montag der 22.06.2015, 17:44:26
Bei Radioplayer Deutschland sind neben den Privatradios jetzt auch die Stationen von Deutschlandfunk und ARD vertreten. Die App, welche es derzeit für iPhone, iPad, Android und Amazons Kindle Fire gibt, ermöglicht somit den Zugriff auf alle deutschen Radiostationen von 1LIVE bis Radio Zwickau. Eine neue App für Windows Phone ist in Vorbereitung und soll in einigen Wochen folgen. Und auch PC-Nutzer kommen auf ihre Kosten: Über die Senderliste auf der Webseite kann man bequem auf alle Stationen zugreifen.

Die Plattform wird von den deutschen Radiosendern getragen, wobei die Radioplayer Deutschland GmbH die technische Plattform für alle teilnehmenden Sender bereitstellt. Gegründet wurde die Radioplayer Deutschland GmbH im August 2014 von 15 Unternehmen des privaten Radios. Der Testbetrieb startete schon im November 2014, doch der Deutschlandfunk und die quotenstarken ARD-Sender, darunter 1LIVE, SWR 3 und N-JOY, schlossen sich dem Projekt erst letzte Woche an. Durch diesen Zusammenschluss von Öffentlich-Rechtlichen Anbietern und Privatradios wächst das Angebot von Radioplayer Deutschland auf knapp 400 Stationen.

Die Apps:
 
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Hackerangriff auf KFZ-Zulassungsbehörden

reported by doelf, Montag der 22.06.2015, 17:17:24
In Hessen und Rheinland-Pfalz hatten Hacker am heutigen Vormittag die IT-Systeme fast aller Zulassungsbehörden lahmgelegt. Wie Hit Radio FFH berichtet, waren in Rheinland-Pfalz alle Zulassungsstellen betroffen, während in Hessen nur zwei von 25 öffnen konnten. Inzwischen funktioniert die Software zwar wieder, aber in Städten wie Mainz und Frankfurt blieben die Zulassungsstellen heute geschlossen.

Nach Angaben des Radiosenders bestätigte der kommunale IT-Dienstleister Ekom 21, dass er die von den Zulassungsbehörden genutzten Server aufgrund einer Cyber-Attacke vom Netz genommen hatte. Zum jetzigen Zeitpunkt ist allerdings noch unklar, ob die Hacker bei ihrem Angriff auch Daten erbeutet haben. Die Sicherheitsbehörden der beiden Bundesländer sollen den Fall nun untersuchen.
Quelle: www.ffh.de
 
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Hackerangriff auf polnische Fluggesellschaft

reported by doelf, Montag der 22.06.2015, 17:00:31
Am Sonntag hatten Hacker die IT-Systeme der polnischen Fluggesellschaft LOT angegriffen und dabei die Bodencomputer lahmgelegt. Diese sind zwar nicht für den Flugverkehr verantwortlich, werden aber für die Flugpläne benötigt. Zwanzig Flüge wurden gestrichen und rund 1.400 Passagiere mussten sich über mehrere Stunden gedulden, bis die Lage wieder unter Kontrolle war.

Am heutigen Montag hat sich die Lage bei dem Partner der Deutschen Lufthansa wieder normalisiert. LOT arbeitet eng mit den Sicherheitsbehörden zusammen, um den Vorfall aufzuklären und die Ziele des Hackerangriffs zu analysieren. Der Luftverkehr, welcher nicht von den Airlines, sondern von der Flugsicherung und den Flughäfen geregelt wird, war zu keiner Zeit in Gefahr.
 
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Apple-Bezwingerin Taylor Swift: Show Down oder alles nur Show?

reported by doelf, Montag der 22.06.2015, 15:22:24
Zumindest in Nordamerika kommt derzeit niemand an Taylor Swift vorbei - nicht einmal Apple. Als die Sängerin gestern über Tumblr ausführlich erklärte, warum sie ihr aktuelles Album "1989" nicht für Apples neuen Streaming-Dienst "Apple Music" freigeben will, schlug dies hohe Wellen. Und tatsächlich lenkte Apples Online-Chef Eddy Cue nur wenige Stunden später ein. Angesichts dieses schnellen Erfolgs sollte sich Frau Swift als Nächstes um Griechenland kümmern, schließlich ist sie noch bis Ende Juni in Europa.

In ihrer Stellungnahme hatte Taylor Swift ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass ein in seiner "Vergangenheit fortschrittliches und großzügiges Unternehmen" wie Apple den Künstlern, Komponisten und Produzenten ihre Tantiemen vorenthalten will. Hierbei geht es um den neuen Streaming-Dienst "Apple Music", welchen man in Cupertino mit einer kostenlosen, dreimonatigen Probemitgliedschaft bewirbt. Danach kostet der Dienst 9,99 US-Dollar pro Monat, es gibt aber auch einen Familientarif, der für monatlich 14,99 US-Dollar von bis zu sechs Personen genutzt werden kann.

Das Problem, was Taylor Swift und viele andere Künstler mit Apples Schnupperangebot haben, besteht in der Vergütung dieser Probezeit. In Cupertino hatte man sich überlegt, dass man den Musikverlagen einfach gar nichts zahlen möchte, schließlich fließt während dieser drei Monate auch kein Geld in Apples Kasse. Nun ist es alleine Apples Problem, wie das Unternehmen den neuen Dienst bewirbt und seinen Kunden schmackhaft macht, eine Vergütung für die Nutzung der urheberrechtlich geschützten Musik entsteht dennoch. Doch welche Plattenfirma will sich schon mit dem weltgrößte Musikhändler anlegen?

Offenbar keine, also wurde Taylor Swift vorgeschoben, die sich am Sonntag werbewirksam für die Rechte der Musiker und der Musikindustrie stark machte. Und nachdem die US-Medien ausreichend Zeit hatten, um die dunkle Seite von Apple Musik zu beleuchten, twittert Apples reumütiger Online-Chef Eddy Cue: "We hear you @taylorswift13 and indie artists. AppleMusic will pay artist for streaming, even during customer's free trial period". Der schöne Engel der Rechtschaffenheit hat Apple vom dunklen Pfad der Gier auf die helle Straße der Fairness zurückgeführt und sie alle waren vor dem Start von Apple Music noch einmal in aller Munde.

Keine Frage: Dieses Duell trägt alle Merkmale einer werbewirksamen PR-Aktion. Taylor Swift liefert Apple einen hinlänglich bekannten Grund zum Umdenken und das Unternehmen darf Reue zeigen und weiser sowie geläutert aus dem Konflikt hervorgehen. Und wir Kunden können Apple Music mit reinem Gewissen ausprobieren. Aber egal wie die Sache zustande kam, das Ergebnis ist jedenfalls richtig. Insofern: Danke für ihren Einsatz, Frau Swift!
 
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27-Zoll iMac: Apple startet Austauschprogramm für 3-TB-Festplatten

reported by doelf, Sonntag der 21.06.2015, 23:38:24
Apple hat am Freitag ein Austauschprogramm für die 27-Zoll-Variante des iMac, welche zwischen Dezember 2012 und September 2013 verkauft wurde, gestartet. Laut Hersteller kann es bei den darin verbauten 3-TB-Festplatten "in seltenen Ausnahmefällen" und "unter bestimmten Bedingungen zu Ausfällen kommen". Apple empfiehlt, die betroffenen Festplatten schnellstmöglich auszutauschen.

Nach eigenen Angaben hat Apple bereits alle Kunden, die während der Produktregistrierung eine gültige E-Mail-Adresse angegeben hatten, per E-Mail informiert. Wer noch keine Benachrichtigung erhalten hat, kann mithilfe der Seriennummer seines iMac überprüfen, ob der eigene Rechner betroffen ist. Die fehlerhaften Festplatten werden von Apple oder einem autorisierten Apple Service Provider (AASP) kostenlos ausgetauscht. Kunden, deren Festplatten schon im Rahmen einer kostenpflichtigen Reparatur ausgetauscht wurden, sollen sich zwecks einer Kostenerstattung an Apple wenden.

Wichtig: Im Rahmen des Austauschs wird nur die Festplatte gewechselt, die Daten der Kunden werden hingegen nicht umgezogen! Daher muss man vor dem Termin beim Kundendienst auf jeden Fall eine Datensicherung durchführen. Nach dem Austausch muss der Kunde das Betriebssystem samt der Anwendungen neu installieren und seine Daten wiederherstellen. Hierfür bieten sich die OS-X-Wiederherstellung im Zusammenspiel mit einem Time-Machine-Backup an.
Quelle: www.apple.com
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen, der Euro steigt

reported by doelf, Sonntag der 21.06.2015, 23:16:13
An der Speicherbörse in Taiwan sind die Kurse für Arbeitsspeicher auch in den vergangenen beiden Wochen weiter gefallen. Diesmal rutschten die Preise zwischen 1,03 und 6,92 Prozent, wobei insbesondere die langsameren Speicherchips günstiger gehandelt wurden. Da der Euro zugleich gestiegen ist, dürfen wir auch hierzulande mit fallenden Preisen rechnen.

Der Euro ging am Freitag mit einem Schlusskurs von 1,1356 US-Dollar aus dem Handel und hat binnen zwei Wochen um 2,19 Prozent auf den US-Dollar gewonnen. Damit liegt der Euro jetzt nur noch um 6,16 Prozent unter dem Dollar-Wechselkurs vom 1. Januar 2015. Da die Speicherpreise seit Jahresbeginn zwischen 17,93 und 29,81 Prozent gefallen sind, bleibt die Preisentwicklung für Käufer in den Euro-Staaten positiv.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 3,695 US-Dollar (neu)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,672 US-Dollar (-2,55%) [-27,43%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 2,359 US-Dollar (-4,73%) [-29,81%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,437 US-Dollar (-1,03%) [-17,93%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,573 US-Dollar (-6,92%) [-28,82%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,212 US-Dollar (-5,68%) [-27,77%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 1 64-Bit als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 20.06.2015, 22:13:38
Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 liegt seit ein paar Stunden im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zum Download bereit. Wie schon bei der zweiten Beta-Version scheint es ein Problem mit dem 32-Bit-Build zu geben, denn bisher ist nur die 64-Bit-Variante verfügbar. Wir gehen daher davon aus, dass die Entwickler schon bald einen neuen Build nachschieben werden. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 ist gegen Ende Juli bzw. Anfang August 2015 zu rechnen.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Eine Änderungsliste für den Release Candidate 1 liegt noch nicht vor. Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 1 (Pre-Release)
 
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Kolumne: Die SPD, eine Bande von Abnickern

reported by doelf, Samstag der 20.06.2015, 20:37:24
Die einst große SPD dümpelt bundesweit seit Jahren um die 25 Prozent. Diese Schrumpfkur hat die Genossen kleinlaut gemacht und inzwischen scheint man damit zufrieden, aus Merkels Gnaden mitregieren zu dürfen. Bajuwarischer Unsinn wie das Infrastrukturabgabegesetz, im CSU-Wahlkampf noch treffender als "PKW-Maut für Ausländer" angepriesen, wird im Sinne des Koalitionsfriedens durchgewunken, und nun schenkt der unbelehrbare Sigmar Gabriel (SPD) seiner geliebten Kanzlerin auch noch eine kleine Vorratsdatenspeicherung komplett mit rotem Schleifchen.

BildTja, der Sozen-Sigi, das ist schon einer. Im November 2013 erklärte uns Sigmar Gabriel die Vorzüge der Vorratsdatenspeicherung anhand der schnellen Ermittlungsfortschritte norwegischer Behörden im Falle des rechtsextremen Terroristen Anders Behring Breivik. Dummerweise gab es zum Zeitpunkt der Ermittlungen in Norwegen aber gar keine Vorratsdatenspeicherung. Das hielt den Sigi aber nicht davon ab, diesen Unsinn bei jeder Gelegenheit zu wiederholen, beispielsweise im März 2015. Dass Norwegen immer noch keine Vorratsdatenspeicherung eingeführt hat, scheint unseren Vizekanzler nicht zu kümmern. Und der heutige Tag beweist ja auch: Wenn man sich etwas ganz, ganz doll wünscht, dann bekommt man es auch!

Am heutigen Samstag hat der SPD-Parteikonvent nämlich die "Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten im Einklang mit Datenschutz und Grundrechten" beschlossen. Dieses sperrige Oxymoron hätte einige SPD-Mitglieder vor gar nicht allzu langer Zeit auf die Barrikaden getrieben, doch inzwischen singt der ganze Chor im Einklang die Koalitionshymne. Und das wurde möglich, weil man sich kämpferisch und entschlossen "gegen eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung" ausgesprochen hat. Hä? Moment! Nein, das ist - zumindest für die SPD - kein Widerspruch, denn die Ablehnung der Genossen richtet sich nur gegen die böse, alte Mindestspeicherung von Vorratsdaten. Stattdessen wird uns nun eine tolle "Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten" serviert und die ist so niedlich, dass man sie einfach lieb haben muss - zumindest als gleichgeschalteter SPDler.

Jetzt sitze ich hier und wünsche mir auch was ganz doll, aber irgendwie klappt das nicht mit dem Hirn vom Himmel oder einer neuen Regierung. Daher erlaube ich mir, diesen Beitrag mit einigen Zitaten der Herren Heiko Maas und Thomas Oppermann zu beschließen. Die hatten zum Thema Vorratsdatenspeicherung über die Jahre nämlich so einiges gesagt:

Heiko Maas (SPD), Bundesminister der Justiz, zum Thema der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung:
  • 9. Juni 2014, Interview mit Spiegel Online:
    "Es wird jedenfalls keinen nationalen Alleingang geben. Bevor nicht eine europäische Richtlinie vorliegt, werden wir in Deutschland kein Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung vorlegen."

  • 15. Dezember 2014, Interview mit der Süddeutschen Zeitung:
    "Eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen das Recht auf Privatheit und gegen den Datenschutz. Das hat der Europäische Gerichtshof klargestellt. Für eine anlasslose Vorratsdatenspeicherung, so wie die Sicherheitspolitiker sie sich wünschen, wird es kein deutsches Gesetz und keine EU-Richtlinie geben."

  • 15. April 2015, Vorstellung der neuen Leitlinien:
    "Um die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit in der Digitalen Welt zu bewahren, legen wir klare und transparente Regeln zu Höchstspeicherfristen für Verkehrsdaten vor... Wir bringen die Ziele der Verbrechensbekämpfung mit hohen Datenschutzstandards in Einklang. Die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts und des Europäischen Gerichtshofs halten wir ein."

  • 27. Mai 2015, Kommentar zum Beschluss des Bundeskabinetts:
    "Wir haben heute klare und transparente Regeln zu Höchstspeicherfristen von Verkehrsdaten beschlossen. Damit wahren wir die Balance zwischen Freiheit und Sicherheit in der Digitalen Welt. Den Sicherheitsbehörden geben wir bei schweren Straftaten ein zusätzliches Instrument."
Thomas Oppermann (SPD), Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, zum Thema der anlasslosen Vorratsdatenspeicherung:
  • 5. Juli 2013, Kommentar zur Vorratsdatenspeicherung:
    "Nach Prism darf die EU-Richtlinie über die Vorratsdatenspeicherung keinen Bestand mehr haben. Die Richtlinie muss grundlegend überarbeitet und geändert werden. Dabei muss der Datenschutz der Bürgerinnen und Bürger im Mittelpunkt stehen."

  • 16. Januar 2015, im ARD Mogenmagazin:
    "Jedes nationale Gesetz muss auch in Einklang stehen mit den Grundrechten. Es führt kein Weg daran vorbei, dass jetzt erst mal die Europäische Kommission genau definieren muss, in welchem Umfang sollen Kommunikationsdaten von Bürgern gespeichert werden."

  • 20. Juni 2015, , Interview mit dem Stern:
    "Das Gesetz ist gut für den Datenschutz und schlecht für alle Verbrecher. Deswegen hat die SPD-Bundestagsfraktion mit großer Mehrheit der Einbringung des Gesetzentwurfs zugestimmt."
Noch Fragen?
Quelle: www.spd.de
 
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Stiftung Warentest: Apple Watch ist "teures Spielzeug"

reported by doelf, Samstag der 20.06.2015, 17:43:59
"Viel Geld für wenig Mehrwert" lautet das Fazit der Stiftung Warentest zu Apples erster Smartwatch. Die Uhr sei "ein nettes Spielzeug für Technikfans", biete für die breite Masse aber "zu wenig". Auch den hohen Preis, welcher sich je nach Ausführung zwischen 400 und 18.000 Euro bewegt, konnten die Tester nicht nachvollziehen.

Stiftung Warentest konzentrierte sich auf die nicht ganz so teuren Versionen Apple Watch und Apple Watch Sport, wobei es zumindest technisch keinen Unterschied zu den goldenen Top-Modellen gibt. Im Test wurden jeweils die 38 und 42 mm großen Displays begutachtet. Die Bedienung der Watch, welche eine drehbare Krone, eine Taste und einen Touchscreen kombiniert, empfanden die Tester als "nicht intuitiv". Auch das automatische Abschalten der Anzeige nach nur sechs Sekunden sei "nicht praktisch", denn statt der Uhrzeit zeigt die Watch im Normalzustand nur ein schwarzes Display. Grund für das Vorenthalten der Uhrzeit ist der Stromverbrauch: Nach nur 17 bis 19 Stunden ging den Testgeräten der Saft aus.

Ein weiterer Kritikpunkt: "Ohne iPhone ist die Uhr aufgeschmissen", denn fast alle Funktionen laufen in Wahrheit auf dem Smartphone. Das will Apple mit dem nächsten Software-Update zwar ändern, doch eine enge Abhängigkeit wird es auch zukünftig geben. Das Telefonieren mit der Uhr bezeichnen die Tester als "gewöhnungsbedürftig" und die Sprachqualität sei nur "akzeptabel". Schrittzähler und Pulsmesser konnten überzeugen, für zurückgelegte Wegstrecken ist die Uhr hingegen auf das iPhone angewiesen. Die Uhren erwiesen sich als wasserfest und kratzbeständig, das blinde Navigieren mit Hilfe von Vibrationen und Töne wirkte hingegen unausgereift. Dafür konnte das kontraststarke OLED-Display punkten.
Quelle: www.test.de
 
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Windows 10 Insider Preview: Kommende Builds nur mit Microsoft-Konto

reported by doelf, Samstag der 20.06.2015, 17:13:00
Gabe Aul weist im Windows-Blog darauf hin, dass für die Installation der nächsten Windows 10 Insider Preview Builds ein Microsoft-Konto erforderlich ist. Und es darf kein beliebiges Konto sein: Man muss genau das Konto verwenden, mit dem man sich für das Windows 10 Insider Program registriert hatte. Wer seine Installation nicht mit dem passenden Konto verknüpft, dem werden keine weiteren Builds angeboten - auch nicht die finale Version!

Windows 10 auch ohne Microsoft-Konto nutzbar
Beim finalen Windows 10 wird hingegen kein Kontozwang bestehen. Wie Aul in seiner Mitteilung betont, wird für die Installation und die Inbetriebnahme des fertigen Windows 10 kein Microsoft-Konto benötigt. Dies gilt sowohl für einzeln erworbene Versionen des Betriebssystems als auch für Computer mit vorinstalliertem Windows 10. Auch das Upgrade von Windows 7 oder 8.1 auf die Version 10 verläuft ganz ohne Microsoft-Konto. Einige Funktionen von Windows 10, beispielsweise der Windows Store, setzen hingegen ein Microsoft-Konto voraus.

Von der Preview zum finalen Windows 10
Wer eine Vorschauversion von Windows 10 Home oder Pro verwendet und diese mit einem Microsoft-Konto verknüpft, wird ab dem 29. Juli 2015 das Upgrade auf die finale Fassung erhalten. Die finale Version bleibt dabei aktiviert und nach erfolgreichem Upgrade soll auch eine saubere Installation möglich sein. Als Grundlage dient jeweils die Lizenz des Windows 7 bzw. 8.1, von dem aus man die Windows 10 Insider Preview installiert hatte. In jedem Fall ist die Lizenz für Windows 10 an den Rechner gebunden, auf dem man die Vorschauversion installiert hatte.

Eine Ausnahme stellt Windows 10 Enterprise dar: Für diese Version wird es kein kostenloses Upgrade geben, weshalb man die finale Fassung herunterladen, installieren und aktivieren muss.

Windows Insiders als Rolling-Beta
Microsoft wird das Windows 10 Insider Program auch nach der Veröffentlichung von Windows 10 fortführen. Wie das Software-Unternehmen zuvor bereits angekündigt hatte, soll Windows 10 laufend verbessert werden. Die Arbeit an neuen Builds wird somit kontinuierlich weitergehen und als Windows Insider soll man auch zukünftig mit den neuesten Vorabversionen versorgt werden.

Windows 10 fast schon final
In Vorbereitung auf seine finale Fassung verliert die nächste Vorschauversion den "Insider Hub". Die im November 2014 eingeführte App, welche als Informationsschnittstelle zwischen Microsoft und den freiwilligen Testern fungiert, lässt sich aber als optionale Funktion nachrüsten. Dies muss man allerdings nach jedem Upgrade wiederholen, da Microsoft die App aus den Builds entfernt hat. Eine weitere Änderung betrifft den Internetbrowser "Project Spartan", der im kommenden Build "Microsoft Edge" heißen wird. Durch diese Namensänderung gehen alle Favoriten, Cookies, die Leseliste sowie der Browser-Verlauf verloren.

Bleibt noch die Frage, wann die neuen Builds kommen. Gabe Aul nennt leider kein Datum und schreibt nur "bald".
 
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AMD denkt über seine Aufspaltung nach

reported by doelf, Samstag der 20.06.2015, 16:28:27
Wie Reuters berichtet, denk der Mikroprozessor- und Grafikspezialist AMD derzeit über seine Aufspaltung sowie die Auslagerung bestimmter Geschäftsbereiche nach. Nach Angaben der Nachrichtenagentur, welche sich auf drei mit dem Thema vertraute Personen beruft, hat AMD-Chefin Lisa Su einen Finanzberater beauftragt, alle Optionen zu prüfen.

Zu den möglichen Szenarien soll auch die Abspaltung der Grafiksparte gehören. AMD hatte den kanadischen Grafikspezialisten ATi im Jahr 2006 übernommen, um seine Vision einer Fusion von CPU und GPU umzusetzen. Diese APUs, welche Mikroprozessor und Grafikeinheit in einem Chip vereinen, gehören inzwischen zu den wichtigsten Produkten des Unternehmens. Insbesondere bei der neuesten APU-Generation Carrizo hatten Erkenntnisse aus der GPU-Entwicklung einen wesentlichen Einfluss auf das Chipdesign gehabt, weshalb eine Aufspaltung von AMD in eine Mikroprozessor- und eine Grafikfirma keinen Sinn machen würde.

Eine weitere Möglichkeit wäre die Auslagerung des Servergeschäfts, doch dieses läuft seit Jahren schlecht und wäre alleine wohl kaum überlebensfähig. Momentan fasst AMD die Server-CPUs, seine Embedded-Produkte sowie die Semi-Custom-Designs zu einer Sparte zusammen, welche als Paket durchaus attraktiv scheint. Insbesondere die Semi-Custom-Chips, zu denen die Prozessoren für die aktuellen Spielkonsolen von Microsoft und Sony gehören, hatten AMD im vergangenen Jahr über Wasser gehalten. Die hierbei genutzten Chipdesigns stammen aber wieder von den CPU- und GPU-Gruppen.
 
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Und Nokia arbeitet doch an neuen Mobiltelefonen!

reported by doelf, Samstag der 20.06.2015, 12:58:24
Zunächst gab es nur Gerüchte über Nokias Rückkehr ins Mobiltelefongeschäft, dann eine inoffizielle Bestätigung von Nokias China-Chef, auf die postwendend ein offizielles Dementi folgte. Doch nun bestätigt Nokias Präsident und CEO Rajeev Suri höchstpersönlich in einem Interview mit dem Manager Magazin, dass die Finnen doch wieder an neuen Mobiltelefonen arbeiten.

Am 26. April 2015 hatte das Unternehmen die Welt wissen lassen, dass niemand (bei Nokia) die Absicht habe, neue Mobiltelefone zu bauen (und zu verkaufen). Wir zitieren:
"Nokia reaffirms it currently has no plans to manufacture or sell consumer handsets

April 26, 2015

SUNNYVALE, Calif. - Nokia notes recent news reports claiming the company communicated an intention to manufacture consumer handsets out of a R&D facility in China. These reports are false, and include comments incorrectly attributed to a Nokia Networks executive.

Nokia reiterates it currently has no plans to manufacture or sell consumer handsets."
Schon damals hatten wir angesichts der Wortwahl angemerkt, dass in den Gerüchten nie vom Bau oder Vertrieb neuer Mobiltelefone die Rede war. Es ging vielmehr um die Entwicklung und Lizenzierung solcher Geräte, die dann von anderen Firmen gefertigt und verkauft werden sollen. Genau so sind die Finnen auch beim Tablet Nokia N1 vorgegangen, das zwar von Nokia entwickelt wurde, nun aber von Foxconn in Lizenz gebaut und vertrieben wird.

Unsere Vorahnung wurde nun von Suri bestätigt: Nokia bereitet sich darauf vor, den Markt ab der zweiten Jahreshälfte 2016 mit neuen Mobiltelefonen aufzumischen. Die Finnen werden diese Geräte entwickeln und dann das Design sowie ihren Markennamen an Partnerunternehmen lizenzieren. Derzeit suche man nach geeigneten Partnern.
 
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AMDs neue Grafikkarten: Etwas Stapelspeicher und alte Bekannte

reported by doelf, Freitag der 19.06.2015, 21:16:55
Anlässlich der Spielemesse E3 (Electronic Entertainment Expo) in Los Angeles hat AMD eine Reihe neuer Grafikkarten vorgestellt. Wirklich neu ist allerdings nur die Baureihe "R9 Fury", welche die neue Speichertechnologie "High-Bandwidth Memory" (HBM) verwendet. Bei den Modellen der Rx-300-Serie handelt es sich hingegen um alte Bekannte. In Hinblick auf die Fertigungstechnik verharrt auch AMD bei 28 nm.

Sowohl AMD als auch NVIDIA haben das Problem, dass ihre Fertigungspartner feinere Strukturgrößen noch nicht auf stromhungrige Grafikprozessoren anwenden können. AMDs erster 28-nm-Chip, der Tahiti XT (Radeon HD 7970), kam im Januar 2012, also vor dreieinhalb Jahren, auf den Markt. Doch ohne schrumpfende Strukturen fällt es den Herstellern schwer, den Stromverbrauch zu senken bzw. die Taktraten oder die Komplexität ihrer GPUs zu erhöhen. AMD hat seine Konzentration daher auf den Grafikspeicher verlagert, welcher ebenfalls ein wesentlicher Leistungsfaktor von Grafikkarten ist.
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Seit Jahren setzen AMD und NVIDIA bei spieletauglichen Grafikkarten auf GDDR5-Speicher. Dieser ist zwar schnell, aber auch vergleichsweise kostspielig. Zudem legen GDDR5-Chips mit steigender Geschwindigkeit auch einen ziemlichen Stromhunger an den Tag und verlangen aufwändige Spannungswandler. Um trotz hoher Taktrate saubere Signale zu erreichen, werden zudem hochwertige Trägerplatinen, welche aus bis zu 16 Lagen bestehen, benötigt. Dies alles macht die Grafikkarten nicht nur teuer, sondern auch sehr groß. Mit "High Bandwidth Memory" (HBM) schlägt AMD daher einen alternativen Weg ein.
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Die wesentliche Neuerung von HBM besteht darin, dass die Speicherchips in mehreren Lagen vertikal gestapelt werden und man diese Pakete direkt auf der Trägerplatine des Grafikprozessors platziert. Bis zu vier Stapel (Stacks) lassen sich um die Recheneinheit herum anordnen, was nicht nur viel Platz spart, sondern auch die Anforderungen an die Leiterplatinen senkt. HBM arbeitet mit einem 1.024 Bit breiten Bus, so dass AMD den Speicher lediglich mit 500 MHz takten muss, um eine beachtliche Datentransferrate von 512 GB/s zu erreichen. Allerdings gibt es auch einen Haken: HBM ist derzeit auf 4 GByte limitiert.

Für die Furys, welche als einige Karten mit HBM-Speicher ausgestattet sind, tritt vorerst nur ein Modell an: Die Radeon R9 Fury X mit dem Grafikprozessor Fiji XT. Diese bietet den maximale Ausbau von 4 GByte HBM-Speicher und erreicht besagte Datentransferrate von 512 GB/s. AMDs bisheriges 1-GPU-Flaggschiff Radeon R9 290X kommt trotz seiner 512 Bit breiten Speicheranbindung und 16 GDDR5-Chips nur auf 320 GB/s. Mit 8,9 Milliarden Transistoren (R9 290X: 6,2 Milliarden) und 4.096 Stream-Prozessoren (R9 290X: 2816) ist der flüssigkeitsgekühlte Fiji XT zudem wesentlich komplexer und verbraucht mit 275 Watt (Radeon R9 290X: 290 Watt) dennoch weniger Strom. AMD verspricht einen GPU-Takt von bis zu 1,05 GHz und nennt einen Preis von 649 US-Dollar. Erste Grafikkarten mit Fiji XT sollen am 24. Juni 2015 in den Handel kommen. Eine R9 Fury ohne "X" soll dann am 14. Juli folgen und für den weiteren Verlauf des Jahres hat AMD eine R9 Fury X2 mit zwei Fiji XTs sowie eine besonders kompakte R9 Fury Nano in Aussicht gestellt.

Wesentlich weniger spannend ist die Baureihe Rx 300, welche die Chips der vorherigen Generationen mit höheren Taktraten weiterleben lässt. So gibt es für 429 US-Dollar die Radeon R9 390X, deren Grenada XT dem Hawaii XT (R9 290X) entspricht. Die 329 US-Dollar teure Radeon R9 390 mit Grenada PRO ist entsprechend eine R9 290 (Hawaii PRO) und die Radeon R9 380 (Antigua PRO), für die AMD 199 US-Dollar veranschlagt, eine R9 285 (Tonga PRO). Auf der 149 US-Dollar teuren Radeon R7 370 findet sich ein Chip namens Trinidad PRO, der seine Karriere als HD 7850 (Pitcairn PRO) begonnen hatte und danach als R7 265 (Curacao PRO) verkauft wurde. Bleibt noch das Einstiegsmodell Radeon R7 360 (Tobago PRO) für 109 US-Dollar, welches man schon als R7 260 (Bonaire) gesehen hat. Und der Bonaire war nur die abgespeckte Zweitauflage des Bonaire XT aka Radeon HD 7790. Bei der 300er-Serie setzt AMD auf Luftkühlung, der Stromverbrauch bewegt sich zwischen 100 (R7 360) und 275 Watt (R9 390X).
Quelle: www.amd.com
 
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Breitband: Frequenzversteigerung bringt gut 5 Milliarden Euro

reported by doelf, Freitag der 19.06.2015, 15:47:40
Nach 16 Auktionstagen und 181 Gebotsrunden endete heute die Frequenzversteigerung für mobiles Breitbandinternet. Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, waren alle drei Bieter - Telefónica Deutschland, Telekom Deutschland und Vodafone - erfolgreich. Insgesamt spült die Versteigerung 5.081.236.000 Euro in die Staatskasse.

Vodafone hat mit 2.090.842.000 Euro am tiefsten in die Tasche gegriffen und ist ebenso wie die Telekom Deutschland in allen Frequenzbereichen - 700 MHz (gepaart), 900 MHz (gepaart), 1,8 GHz (gepaart) sowie 1,5 GHz (ungepaart) - vertreten. Mit 1.792.156.000 Euro zahlte die Telekom allerdings deutlich weniger. Als besonders sparsam erwies sich Telefónica. Das Unternehmen investierte lediglich 1.198.238.000 Euro und verzichtet auf den Frequenzbereich 1,5 GHz (ungepaart). Die Frequenznutzungsrechte enthalten eine Versorgungsverpflichtung von 98 Prozent der Bevölkerung. Ziel der Bundesregierung ist eine flächendeckende Grundversorgung mit einer Download-Rate von mindestens 50 Mbit/s bis 2018.

Die versteigerten Frequenzbereiche umfassen zusammen 270 MHz. Die Bereiche 900 MHz und 1,8 GHz werden bereits für die Sprachkommunikation über Mobilfunknetze genutzt und sollen zukünftig verstärkt für die Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen dienen. Gleiches gilt für 700 MHz, doch dieser Frequenzbereich wird momentan noch für das terrestrische Digitalfernsehen (DVB-T) gebraucht. Mit der Umstellung auf DVB-T2, die bis 2018 erfolgen soll, werden diese Frequenzen allerdings frei. Das 700-MHz-Band ist insbesondere für ländliche Gebiete interessant, da es eine gute Abdeckung mit wenigen Funkstationen ermöglicht. Auch 1,5 GHz wurden hierzulande noch nicht für den Mobilfunk genutzt, dieser Bereich dürfte vorerst als Reserve dienen.
 
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Firefox 39.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 19.06.2015, 12:22:26
Mozillas Entwickler haben eine siebte Beta-Version des Firefox 39.0 auf ihrem FTP-Server bereitgestellt. Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet.

Weiterhin verspricht der Firefox 39.0 Leistungssteigerungen durch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS. Die finale Fassung des Firefox 39.0 darf man dann ab dem 23. Juni 2015 erwarten.

Download: Firefox 39.0 Beta 7

Hinweis: Wer die förmliche Freigabe der neuen Beta-Version abwarten möchte, sollte die offizielle Download-Seite für Beta-Versionen im Auge behalten. Dort wird zur Stunde noch der Firefox 39.0 Beta 6 angeboten.
 
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Linux Mint 17.2 (Rafaela): Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Freitag der 19.06.2015, 10:12:00
Ein erster Veröffentlichungskandidat von Linux Mint 17.2 (Codname: Rafaela) ist verfügbar. Zur Auswahl stehen derzeit die Benutzeroberflächen MATE 1.10 und Cinnamon 2.6, Varianten mit KDE und Xfce gibt es hingegen noch nicht. Bei Linux Mint 17.2 handelt es sich um eine Version mit langer Support-Zeit (LTS), die bis ins Jahr 2019 reicht.

MATE 1.10
Mates Dateimanager Caja kann Erweiterungen wie Dropbox neuerdings ohne Neustart an- bzw. ausschalten und der Dokumentenbetrachter Atril unterstützt das ePub-Format. Eine neue Audio-Bibliothek namens libmatemixer ermöglicht volle Mixer-Funktionalität, dabei werden PulseAudio, ALSA sowie OSS automatisch erkannt und unterstützt. Die Hilfe wurde ebenfalls verbessert und durch Code-Optimierungen konnten die Entwickler diverse Speicherlecks stopfen.

Cinnamon 2.6
Cinnamon soll in der neuen Version seltener einfrieren. Geschieht dies dennoch, lässt sich die Benutzeroberfläche mit Hilfe der Tastenkombination Strg + Alt + Esc neu starten. Dabei wird die Sitzung mitsamt aller Fenster und Anwendungen wiederhergestellt. Die Oberfläche soll auch schneller laden, direkter reagieren und den Prozessor weniger belasten. Standardmäßig nutzt Mint consolekit und upower für sein Session- und Power-Management, doch man kann dies jetzt bequem auf logind umstellen. Passend dazu gibt es auch ein neues Power-Applet. Darüber hinaus wurde der Mehrbildschirmbetrieb verbessert, der Bildschirmschoner unterstützt Animationen (XScreenSaver oder HTML5) und der Dateimanager Nemo hat eine neue Plug-in-Verwaltung bekommen. Dateioperationen führt Nemo jetzt nacheinander aus, statt diese zu parallelisieren, was für die meisten Systeme Leistungsvorteile verspricht.

Allgemeine Verbesserungen
Das Paketmanagement ist ab sofort in der Lage, fremde Pakete zu entfernen und, sofern verfügbar, die offiziellen Pakete wiederherzustellen. In die Kategorie der fremden Pakete fallen sowohl unbekannte Software als auch inoffizielle Versionen oder Pakete für andere Linux-Systeme. Zuvor war bei der Entfernung solcher Fremdkörper zumeist Handarbeit angesagt. Der Update-Manager versieht die verfügbaren Pakete mit erklärenden Namenszusätzen, welche ein sinnvolles Sortieren ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen den Anmeldebildschirm, die Sprachwahl sowie die automatische Vervollständigung und den Eingabeverlauf von Bash. Adobe Flash kann jetzt kopiergeschützte Videos abspielen, doch das funktioniert noch nicht auf allen Webseiten. Mit an Bord sind LibreOffice 4.4.3, Inkscape 0.91 und HPLIP 3.15.2 mit Unterstützung für weitere Druckermodelle. Als Grundlage für Linux Mint 17.2 dienen Ubuntu 14.04 und der Kernel 3.16.

Download: Linux Mint 17.2 (Rafaela)
 
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Apple: kritische Fehler ermöglichen Passwortklau

reported by doelf, Donnerstag der 18.06.2015, 15:43:19
Mehrere kritische Schwachstellen in Mac OS X und iOS ermöglichen das Abgreifen sensibler Daten, darunter auch Passwörter und das iCloud-Token. Schuld sind von den Betriebssystemen bereitgestellte Schnittstellen, über die Apps miteinander kommunizieren können. Ein internationales Forscherteam hat die auf den Namen "Cross-App Resource Access Attacks" (kurz: "XARA") getaufte Methode auf Apples Betriebssysteme angewendet und ihre Ergebnisse jetzt offengelegt.

Der XARA-Angriff erfolgt mit Hilfe von bösartigen Apps und gelingt selbst dann, wenn die App abgeschottet in einer Sandbox läuft. Den sechs Sicherheitsexperten war es gelungen, solche Apps unbemerkt in Apples App-Store einzuschleusen. Da Apple auf eine Authentifizierung zwischen den Apps bzw. zwischen App und Betriebssystem an vielen Stellen verzichtet hat, können App-Entwickler recht wenig für den Schutz ihrer Nutzer tun. Das Nachbessern der Betriebssysteme ist zudem sehr aufwändig, aber dringend erforderlich. Apple wurde von den Forschern bereits im Oktober 2014 über die Sicherheitslücken informiert, hat diese bisher jedoch noch nicht richtig abgedichtet.
  • Mac OS X und der geliehene Schlüsselbund
    Unter Mac OS X können Apps aus der Sandbox heraus auf sicherheitskritische Dienste zugreifen, beispielsweise auf den Schlüsselbund (keychain). Hier können die Apps Passwörter hinterlegen und den Zugriff auf diese mit Hilfe einer "Access-Control List" (ACL) beschränken. Allerdings kann eine bösartige App den regulären Anwendungen zuvorkommen und entsprechende Einträge generieren. Dabei wird die Opfer-App als zugriffsberechtigt vermerkt. Wird im Anschluss die Opfer-App unter Mac OS X installiert, findet sie den entsprechenden Eintrag vor und serviert den Schlüssel auf dem Silbertablett. Tatsächlich ist die zeitliche Abfolge irrelevant, denn ein zweiter Fehler erlaubt es allen Apps, beliebige Einträge aus dem Schlüsselbund zu entfernen. Wurde die Opfer-App bereits vorher installiert, löscht man einfach deren Schlüssel und legt einen neuen Eintrag an. Danach muss man nur noch auf den Lieferdienst warten.

    Diese Angriffsmethode auf den Schlüsselbund setzt voraus, dass der Angreifer die Struktur des Opfer-Schlüssels kennt. Viele Apps verwenden immer die gleichen Attribute, allerdings kann die bösartige App die Attribute bereits vorhandener Schlüssel auch ganz einfach auslesen. Diese Schwachstellen wurden bereits am 15. Oktober 2014 gemeldet. Aufgrund ihrer Komplexität erbat sich Apple eine Zeitraum von sechs Monaten zum Beheben der Fehler. In den Versionen 10.10.3 und 10.10.4 Beta von Mac OS X versucht sich Apple an einer Notlösung und behilft sich teilweise mit Zufallszahlen. Das erschwert zwar das Erraten der Strukturen, doch sie lassen sich auch weiterhin auslesen, weshalb diese Maßnahme letztendlich ins Leere läuft.

  • Mac OS X und der offene Container
    Unter Mac OS X werden Apps über eine eindeutige Kennung, die BID, identifiziert. Mit Hilfe dieser BID wird ein geschütztes Verzeichnis erstellt, auf das nur die jeweilige App Zugriff hat bzw. haben sollte. Allerdings greifen viele Apps auf Unter- bzw. Hilfsprogramme zurück, die wiederum eigene BIDs haben und auch eigene Verzeichnisse zugewiesen bekommen. Kurioserweise prüft Apple im Falle der Unter- bzw. Hilfsprogramme nicht, ob deren BIDs eindeutig sind, so dass mehrere Programme unterschiedlicher Entwickler auf die selben Verzeichnisse zugreifen können. Damit wird das Konzept der Sandbox vollständig untergraben, denn bösartige Apps müssen lediglich die Helferlein der Opfer-Apps kennen, um an die Daten zu kommen.

  • Mac OS X und Protokollverstöße
    Ein drittes Leiden von Mac OS X sind Schwachstellen in Protokollen wie WebSocket. WebSocket wurde als Teil des HTML5-Standards entwickelt und ermöglicht eine Kommunikation zwischen Webanwendungen, Browser-Erweiterungen und lokal installierten Apps. Üblicherweise lauscht die App auf einem bestimmten TCP-Port, doch bösartige Anwendungen können das ebenfalls. Andersherum können bösartige Erweiterungen die Apps anfunken, denn Apple hat hier keinerlei Authentifizierung vorgesehen. Als Beispiel führen die Forscher einen Angriff auf die weit verbreitete Passwortverwaltung 1Password und deren Browser-Erweiterung an. Und dieser gelang nicht nur bei Apples Safari, sondern auch bei Chrome und Firefox.

  • Mac OS X, iOS und die URL-Schemata
    Bei URL-Schemata handelt es sich um ein weiteres Protokoll, über das Apps miteinander kommunizieren können. Hierzu definiert die App in ihrer plist-Datei ein URL-Format, mit dessen Hilfe andere Apps darin definierte Parameter übergeben können. Während Apple bestimmte Schemata (SMS, Facetime) vor Zugriffen durch Drittanbieter-Apps schützt und bei anderen nachfragt (HTTP), stellen alle nicht definierten Schemata ein Problem dar. Unter Mac OS X werden diese immer der ersten App, die sie beansprucht, zugesprochen, während iOS sie der zuletzt fragenden App zuweist. Abgesehen von dieser inkonsistenten Handhabung ergibt sich insbesondere unter iOS eine große Bedrohung, denn bösartige Apps können URL-Schemata auch nachträglich übernehmen und von anderen Apps übermittelte Daten abgreifen.
Am Ende bleibt nur die Hoffnung, dass sich Apple dieser kritischen Designfehler zeitnah annimmt. Als Benutzer kann man die Tragweite dieser Sicherheitslücken lediglich dadurch beeinflussen, dass man eine sehr strenge App-Auswahl trifft.
 
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Microsoft: Satya Nadella baut weiter um

reported by doelf, Donnerstag der 18.06.2015, 13:38:01
Microsofts CEO Satya Nadella hat weitere Umbaumaßnahmen verkündet, die mit sofortiger Wirkung in Kraft treten. Die wichtigste Änderung: Nadella legt Windows mit der Gerätesparte zusammen. Den hierdurch entstandenen Geschäftsbereich "Windows and Devices Group" (WDG) leitet der bisherige Windows-Chef Terry Myerson, während Stephen Elop, seit seiner Rückkehr von Nokia als Leiter der Gerätesparte tätig, das Unternehmen verlässt.

Scott Guthrie bleibt für den Geschäftsbereich "Cloud and Enterprise" (C+E) verantwortlich, dem nun auch die Unternehmensanwendungen der Dynamics-Reihe angegliedert sind. Diese Software fiel zuvor in den Verantwortungsbereich der "Business Solutions Group", deren Leiter Kirill Tatarinov das Unternehmen ebenfalls verlässt. Drittes Opfer der Umstrukturierung ist Eric Rudder, dessen Abteilung "Advanced Strategy" für unternehmensübergreifende Technologien verantwortlich war. Keine Änderungen gibt es bei der "Applications and Services Group" (ASG), deren Steuer in der Hand von Qi Lu bleibt. Durch den Umbau ist die Geschäftsleitung der Redmonder auf zwölf Führungskräfte geschrumpft.

Und es gibt noch einen weiteren prominenten Abgang zu vermelden: Mark Penn. Penn hatte vor seiner Zeit bei Microsoft die Kampagnen von Politikern wie Bill Clinton, Hillary Clinton und Tony Blair geleitet und sich ab 2012 als Microsofts Chefstratege versucht. Nachdem seine gegen Google gerichtete Botschaft "Don't get Scroogled" auf wenig Gegenliebe gestoßen war, probierte er es mit dem Thema "Ehrlichkeit". Ab September will sich Penn mit einer eigenen Firma als Kapitalgeber versuchen.
 
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Ubermutig: Amazon erwägt Privatpersonen als Auslieferer

reported by doelf, Donnerstag der 18.06.2015, 11:50:34
Das Handelsunternehmen Amazon wandelt mit "On my way" offenbar auf den Spuren von Uber: Laut "Wall Street Journal" erwägt die Firma die Auslieferung ihrer Waren durch Privatpersonen, welche die Aufträge per App erhalten. Als Zwischenlager sollen dabei lokale Firmen und Geschäfte dienen, welche den benötigten Raum entweder an Amazon vermieten oder eine Pauschale pro Paket erhalten.

Mit "On my way" könnte Amazon Paketdienste wie DHL und Hermes weiter unter Druck setzen, um günstigere Bedingungen auszuhandeln. Ist die Heerschar scheinselbstständiger Boten erst einmal groß genug, schwindet die Abhängigkeit von den Zustellern völlig. Allerdings muss man sich die Frage stellen, wie Amazon den Diebstahl von Paketen wirksam unterbinden will. Für entlegene Gegenden macht diese Zustellungsmethode durchaus Sinn und wird in einigen Ländern schon seit langer Zeit praktiziert. Für Ballungsräumen könnten die unkoordinierten Boten hingegen ein zusätzliches Verkehrsaufkommen bedeuten. Darüber hinaus stellt sich die Frage, wie viele Kunden sich für "On my way" als Liefermethode entscheiden würden.
Quelle: www.wsj.com
 
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Ausbeutung 3.0: Ubers Fahrer sind Angestellte

reported by doelf, Donnerstag der 18.06.2015, 10:50:31
In die rechtliche Bewertung der "Share Economy" kommt Bewegung: Die Arbeitsbehörde des US-Bundesstaats Kalifornien, in dem der Fahrdienstvermittler Uber seinen Sitz hat, stuft die für das Unternehmen tätigen Fahrer als dessen Angestellte ein. Uber muss diesen Angestellten einen angemessenen Lohn zahlen und auf die Einhaltung von Arbeitsrecht achten. Wie nicht anders zu erwarten, hat die Firma bereits Berufung gegen diese Anordnung eingelegt.

Bisher vertreten Anbieter aus dem Bereich der "Share Economy" die Auffassung, dass sie lediglich Plattformen betreiben, über die sie Aufträge an selbstständig tätige Partner vermitteln. Für die Unternehmen ist das eine bequeme und äußerst lukrative Auslegung, denn sie bekommen ihren Anteil, ohne irgendeine Verantwortung zu übernehmen. Uber kassiert für seine Vermittlung rund zwanzig Prozent des Fahrpreises und kann international auftreten, ohne vor Ort kostenintensive Strukturen aufbauen zu müssen. Dieses Konzept verspricht eine hohe Gewinnmarge und so betteln internationale Investoren geradezu darum, ihr Geld in Firmen wie Uber stecken zu dürfen.

Den Fahrern verspricht Uber Freiheit und Unabhängigkeit, sie wären ihr eigener Chef und könnten ihre Arbeitszeiten frei wählen. Wer wenig fährt, verdient allerdings auch nicht viel. Wer Geld machen will, muss daher lange Nachtschichten einplanen. Zudem verbergen sich hinter Begriffen wie "Freiheit und Unabhängigkeit" in erster Linie "Verantwortung und Kosten". Im Falle von Uber müssen die "selbstständigen" Partner ein Gewerbe anmelden, darüber Buch führen und Steuern zahlen. Sie müssen ihre Krankenversicherung alleine stemmen und sollten sich auch Gedanken über eine Rentenversicherung machen. Weitere Kostenpunkte sind das Fahrzeug, dessen Betrieb und Instandhaltung sowie die nicht unerheblichen Versicherungen für die gewerbliche Nutzung. Die rechtliche Verantwortung für den Betrieb des Geschäfts wird ebenfalls auf die Fahrer abgewälzt. Dabei geht es nicht nur um die grundsätzliche Frage, ob Ubers Geschäftsmodell überhaupt legal ist, sondern auch um die Einhaltung von Arbeitszeiten sowie Versäumnisse oder Mängel bei der Erfüllung der Aufträge.

Die kalifornische Arbeitsbehörde hat das Verhältnis zwischen Uber und seinen Fahrern nun durchleuchtet und bewertet es als Scheinselbstständigkeit: Einerseits kann Uber seine Dienste ohne die Fahrer gar nicht anbieten und müsste seine Plattform schließen, andererseits sind die Fahrer von den über Ubers Plattform vermittelten Aufträgen abhängig, da sie sonst kein Geld verdienen. Dass die Fahrzeuge nicht von Uber gestellt werden, spielt dabei keine Rolle, denn zumindest macht der Fahrdienstvermittler konkrete Vorgaben zu deren Beschaffenheit. Uber legt die Fahrpreise fest, kassiert diese und zahlt an seine Partner einen nicht verhandelbaren Anteil aus - auch das zeugt nicht von selbstständigem Unternehmertum. Wichtigstes Arbeitsmittel für die Fahrer sind neben dem Auto ein Smartphone und die Uber-App, welche wiederum von Uber gestellt wird. All dies lässt laut Arbeitsbehörde nur den Schluss zu, dass die Fahrer Angestellte von Uber sind.

Bisher ging es bei dieser Beurteilung nur um den konkreten Fall der Fahrerin Barbara Ann Berwick, die für ihre achtwöchige Tätigkeit Ansprüche in Höhe von 4.152,20 US-Dollar geltend machen kann. Allerdings drohen Uber aufgrund der systematischen Analyse und Bewertung seines Geschäftsmodells nun Sammelklagen - und das nicht nur in Kalifornien. Und sollte die Anordnung vor der Berufungsinstanz Bestand haben, werden sich auch die Gerichte anderer Länder mit dieser Auslegung beschäftigen. Und das ist längst überfällig, denn die rechtliche Grauzone namens Arbeitsmarkt 3.0 ist nichts anderes als die Abschaffung sozialer und rechtlicher Standards zur Gewinnmaximierung.
Quelle: de.scribd.com
 
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Stefan Raab beendet seine Fernsehkarriere

reported by doelf, Donnerstag der 18.06.2015, 09:17:08
Da warten die Deutschen stoisch und innerlich gefasst auf längst angekündigte Katastrophen wie den Grexit und die Infrastrukturabgabe für bedürftige Autobahnbrücken und dann passiert so etwas: Völlig überraschend hat Stefan Raab das Ende seiner Fernsehkarriere verkündet. Die Republik befindet sich im Ausnahmezustand!

In einer gemeinsamen Presseerklärung mit Pro Sieben schreibt Raab Folgendes:
"Ich habe mich entschlossen zum Ende dieses Jahres meine Fernsehschuhe an den Nagel zu hängen. ProSieben hat mir eine mehrjährige Vertragsverlängerung angeboten. Das hat mich sehr geehrt. Dennoch habe ich meine Entscheidung nach reiflicher Überlegung und mit Überzeugung getroffen."
Nach 16 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit steht Pro Sieben nun vor den Trümmern eines Sendeplans: Ohne "TV total", "Schlag den Raab" und diverse Randsportereignisse bleiben den Sender nur noch Dauerschleifen von "Big Bang Theory", "How I Met Your Mother" und den "Simpsons". Es gibt bereits Berichte über erste Zuschauer, die panisch nach der Betriebsanleitung ihrer TV-Geräte suchen, um Pro Sieben durch Astro TV zu ersetzen. Dabei steht gar kein Grund zur Eile: Bis Ende 2015 bleibt Stefan Raab noch auf Sendung. Und damit bleibt zumindest die Hoffnung auf eine große Abschiedstour mit "Schlag den Weihnachtsmann" und "Das große TV total Bleigießen"...
 
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CD-Ripper CDex 1.79 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 17.06.2015, 16:47:41
Acht Jahre war es sehr ruhig um den beliebten und überaus zuverlässigen CD-Ripper CDex, doch im Juni 2014 ist das Projekt wieder zu neuem Leben erwacht. Seither wurden zehn stabile Versionen veröffentlicht, die neueste davon vor zwei Tagen. CDex 1.79 verbessert die Unterstützung von Windows 10 und behebt dabei auch einen Encoder-Fehler, welcher nur dieses Betriebssystem betrifft.

Die Einstellungen für die Encoder wurden ebenfalls überarbeitet, dazu kommen die üblichen Fehlerbereinigungen. Da die Installationsdatei auch zahlreiche nutzlose Zusatzprogramme umfasst, welche man manuell abwählen muss, verweigern einige Virenwächter wie Avast den Download. Generell kann man CDex sorgenfrei installieren, solange man diese unerwünschte Software während der Installation einzeln abwählt. Alternativ kann man auch zur Variante "CDex Portable" greifen, welche ohne Installationsroutine und anderen Ballast daherkommt - diese liegt bisher aber nur in der Version 1.77 vor.

Download:
 
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Firefox 39.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 17.06.2015, 16:05:55
Mozillas Entwickler haben eine sechste Beta-Version des Firefox 39.0 veröffentlicht. Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet.

Weiterhin verspricht der Firefox 39.0 Leistungssteigerungen durch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS. Die finale Fassung des Firefox 39.0 darf man dann ab dem 23. Juni 2015 erwarten.

Download: Firefox 39.0 Beta 6
 
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Media-Center: Kodi 15.0 (Isengard) Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 17.06.2015, 11:47:25
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi. Nun liegt eine zweite Beta-Version von Kodi 15.0 (Codename: Isengard) zum Download bereit. Während Isengard auch ein paar neue Funktionen an Bord hat, geht es bei dieser Version in erster Linie um Feinschliff. Beispielsweise wurde der über Jahre zusammengekommene Programmcode gesichtet, bereinigt und optimiert.
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Seit der ersten Beta-Version sind 180 Änderungsvorschläge eingeflossen, zuvor hatten die Entwickler bereits 780 Änderungsvorschläge berücksichtigt. Diese beschäftigen sich sowohl mit Fehlern als auch mit einer einfacheren und konsequenteren Bedienung. Für Kodi 15.0 (Isengard) Beta 2 wurde die Datenbank aufgeräumt. Die Media-Center-Software nutzt schon lange Daten von Webseiten wie TheMovieDB und TheTVdb, um die lokal gespeicherten Medien mit zusätzlichen Informationen zu garnieren. Namen und Titel wurden dabei ohne größere Prüfung übernommen, so dass unterschiedliche Schreibweisen oder zusätzliche Leerzeichen zu lästigen Duplikaten führten und die Fundstücke nicht immer berücksichtigt wurden. Die neue Version räumt die Datenbank daher auf, doch das kann ein Weilchen dauern - insbesondere auf langsamen Systemen wie dem Raspberry Pi. Da heißt es abwarten und Tee trinken, denn ein Abbruch der Konvertierung kann Probleme verursachen.

Unter Android gibt es zumindest kleine Fortschritte in Bezug auf die Anpassung der Bildwiederholrate: Bisher ließ sich die Bildwiederholrate nicht an die Framerate des Videos angleichen, weshalb es gelegentlich zu Bildstottern kam. Seit Android 5.0 gibt es zumindest die Möglichkeit, eine bevorzugte Bildwiederholrate vorzuschlagen. Diese Funktion muss allerdings von den Geräteherstellern implementiert werden und ob der Vorschlag dann auch umgesetzt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Wer diese Funktion ausprobieren will, findet sie unter Einstellungen → Video → Wiedergabe. Für einige Geräte gibt es auch 4K-Unterstützung mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz, allerdings ist auch hier Android 5.0 die Mindestanforderung.

Für alle Plattformen gibt es eine Neuerung beim "Spulen": Wer in einem Video eine bestimmte Stelle sucht, bedient sich auch weiterhin der Pfeiltasten. Das mehrmalige Drücken der Tasten sorgt neuerdings für immer größere Sprünge, so dass man sich schneller vor- bzw. zurückarbeiten kann. Die Größe der Sprünge und die Zeitintervalle zwischen den Tastenanschlägen lassen sich konfigurieren. Zudem funktioniert das adaptive Spulen auch bei Musikstücken. Obiges Video liefert die Details.

Download: Kodi 15.0 (Isengard) Beta 2
Quelle: kodi.tv
 
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Windows 10 Technical Preview für Telefone: Build 10136

reported by doelf, Mittwoch der 17.06.2015, 09:27:18
Nach längerer Durststrecke hat Microsoft seine Windows 10 Technical Preview für Telefone aktualisiert. Der neue Build 10136 ist vorerst nur für Kunden verfügbar, die sich für schnelle Updates (Fast Ring) entschieden haben. Dummerweise ist das Upgrade von früheren Vorschauversionen aus nicht möglich. Soll heißen: Wer den Build 10136 ausprobieren möchte, muss sein Gerät zunächst auf Windows Phone 8.1 zurücksetzen. Aber es gibt auch andere Macken.

Das Upgrade-Prozedere funktioniert diesmal wie folgt: Wer bereits eine frühere Version der Windows 10 Technical Preview für Telefone verwendet, muss das Windows Phone Recovery Tool von Microsoft herunterladen. Diese Software wird auf dem PC installiert, danach stellt man mit ihrer Hilfe Windows Phone 8.1 auf dem Telefon wieder her. Unter Windows Phone 8.1 installiert man im Anschluss die Windows Insider App und aktiviert dort den "Fast Ring". Nun sollte der Build 10136 zur Installation angeboten werden. Als Grund für die umständliche Vorgehensweise nennt Microsoft ein Migrations-Problem im vorherigen Build 10080, welchen die Entwickler in Kürze beheben wollen. Ist dies geschehen, sollen Upgrade auch wieder direkt vom Build 10080 aus möglich sein.

Wichtig: Am Ende des Upgrade-Prozesses sieht man den Sperrbildschirm ohne Datum oder Uhrzeit. Der Sperrbildschirm ist dabei für bis zu zehn Minuten ohne Funktion. Erst danach tauchen Datum und Uhrzeit auf und das Telefon lässt sich normal entsperren. Laut Microsoft fehlt an dieser Stelle ein Status-Bildschirm mit Fortschrittsanzeige. Wer ungeduldig wird und sein Gerät während dieser Phase neu startet, endet unter Umständen mit einem funktionslosen Telefon!

Der Build 10136 zeigt sich mit vielen Überarbeitungen bezüglich der Benutzeroberfläche - beispielsweise ist die PIN-Eingabe neuerdings transparent und schiebt sich über den Sperrbildschirm, statt diesen zu ersetzen. Auch Icons, Schriftarten und die Platzierung der einzelnen Elemente wurden nochmals optimiert. Für Geräte mit großem Bildschirm wurde die einhändige Benutzung erleichtert: Drückt und hält man den Startknopf, rutscht der Bildschirm herunter, so dass man die oberen Bedienelemente besser erreichen kann. Geschieht eine Zeit lang nichts, wird die normale Anzeige wiederhergestellt. Dies kann man natürlich auch manuell veranlassen, indem man auf den schwarzen Bereich oberhalb der Anzeige tippt oder den Startknopf nochmals drückt und hält.

Microsofts Sprachassistentin Cortana steht indes vor dem Ende ihrer Beta-Phase: Ab sofort kann man Flüge und Pakete verfolgen, denn Cortana erkennt entsprechende Mails von unterstützten Partnerunternehmen und weist ihre Benutzer explizit auf diese hin. Weiterhin kann man Cortana nach dem Wetter, Wechselkurse oder die Aktienmärkte fragen. Die Antworten werden inline angezeigt und lassen sich für weiterführende Informationen anklicken. Die Benutzeroberfläche der Sprachassistentin nutzt jetzt dunkle Farben und fügt sich damit besser ein. Es lohnt auch ein Blick ins Menü und die Einstellungen, welche Microsoft abermals überarbeitet hat.

Die Foto-App soll schneller und stabiler laufen. Man kann jetzt monatsweise durch seine Aufnahmen springen und endlich auch mit einem zweifachen Tippen in die Bilder zoomen. Für die Modelle Lumia 640, 640XL, 930, Icon und 1520 gibt es zudem eine neue Kamera-App (Lumia Camera Beta), welche einen Ausblick auf die Kamera-App von Windows 10 gibt. Laut Microsoft funktioniert MMS-Empfang wieder und die Texte in der People-App werden in einer ausreichenden Größe angezeigt. Beim Sperrbildschirm wurde ein Fehler beseitigt, der diesen gelegentlich funktionslos machte, und der deplatziert wirkende Mauszeiger wurde ebenfalls entfernt. Wi-Fi lässt sich im Action-Center direkt an- und ausschalten.
 
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NVIDIA kauft Cross-Plattform-Technologie

reported by doelf, Dienstag der 16.06.2015, 12:25:29
NVIDIA hat einen Vertrag zum Teilkauf der kanadischen Firma TransGaming unterzeichnet. Konkret geht es dabei um die proprietäre Software "Cider", mit deren Hilfe TransGaming Windows-Spiele auf andere Plattformen wie Mac OS X und Linux portiert. Bei diesem Geschäft dürfte es NVIDIA in erster Linie darum gehen, neue Inhalte für seine Produkte Android TV und das Shield Tablet zu erschließen.

"Cider" basiert weitgehend auf der ebenfalls proprietären Kompatibilitätsebene "Cedega", die einst unter dem Namen "WineX" gestartet war. Ziel der Software ist es, die nur unter Windows verfügbare Programmierschnittstelle DirectX auf andere Betriebssysteme zu portieren, damit Spiele betriebssystemübergreifend funktionieren. Für sein kommerzielles Produkt wilderte TransGaming im quelloffenen Wine-Projekt, was für reichlich Zündstoff sorgte und die Wine-Entwickler letztendlich zu einer Lizenzänderung bewegte.

NVIDIA zahlt für Cider, die damit verbundenen Technologien und das 15-köpfige Entwicklungsteam 3,75 Millionen US-Dollar. Die Entwickler bleiben in Toronto, wo NVIDIA seine erste Niederlassung in Kanada eröffnen will. Im Gegenzug wird TransGaming ein bevorzugter Partner und kann zukünftig NVIDIAs Cloud-Technologie für seinen Dienst "GameTree TV" nutzen. Dieser bringt Spiele auf Smart-TV-Geräte von Herstellern wie LG, Panasonic, Philips, Samsung, Sharp und Toshiba und soll zukünftig der neue Schwerpunkt von TransGaming sein.
 
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Querbeet: Colt pleite, Miss Russland unschuldig, Family Guy laupert

reported by doelf, Dienstag der 16.06.2015, 11:26:53
Heute werfen wir mal einen Blick auf Kurioses abseits der Technik: Seth MacFarlane, der Schöpfer von "Family Guy" und "Ted", hat einmal mehr sein Talent für musikalische Parodien unter Beweis gestellt. Als Gast der "Graham Norton Show" sang er zwei Lieder der ebenfalls anwesenden Cyndi Lauper - "Time After Time" mit der Stimme von Baby Stewie und "True Colors" als Peter Griffin.

Ein Schuss in den Ofen: Colt Defense LLC, der 1846 von Samuel Colt gegründete Waffenhersteller, ist pleite. Die traditionsreiche Firma kann ihren finanziellen Verpflichtungen schon seit Wochen nicht mehr nachkommen und hat daher Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Konkursrechts beantragt. Das Unternehmen, dessen Revolver den Wilden Westen mit einer Extraportion Blei garnierten, will sich jetzt in Eigenregie retten.

Nackter Nationalismus: Sofia Nikitchuk, die Miss Russland des Jahres 2015, hatte sich im Mai von ihrer patriotischen Seite gezeigt und für eine Fotoserie die russische Flagge angelegt. Im Anschluss musste die Staatsanwaltschaft in Sverdlovsk klären, ob die Nationalflagge durch die schöne Russin entweiht wurde. "Njet" lautet die Antwort und vermutlich hat sich Präsident Putin die Abzüge längst gesichert.

Weitere Erkenntnisse des Tages: Der Wahlrusse Gérard Depardieu ist nach eigener Aussage eigentlich nur dafür bekannt, dass er in Flugzeuge pinkelt. Londons Bürgermeister Boris Johnson belegt mit wissenschaftlichen Beweisen, dass Frauen aufgrund ihrer anders geformten Tränenkanäle die größeren Heulsusen sind. Dass die französische "Front National" gerne zündelt, war uns schon bekannt. Dass Politiker der rechtsextremen Partei besoffen und bekokst Autos abfackeln, ist hingegen neu. Man lernt halt nie aus!
 
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Xbox One wird abwärtskompatibel zur Xbox 360

reported by doelf, Dienstag der 16.06.2015, 09:50:39
Zu den am häufigsten gestellten Fragen bezüglich der Xbox One gehört zweifelsohne: "Kann ich meine Xbox-360-Spiele für die Xbox One verwenden?". Bisher war Microsofts Antwort ein klares "Nein", doch das wird sich gegen Ende 2015 ändern. Wie das Unternehmen anlässlich der Spielemesse E3 (Electronic Entertainment Expo) in Los Angeles mitteilte, wird die Abwärtskompatibilität kostenlos nachgereicht.
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Bisher scheiterte die Nutzung alter Spiele an dem Architekturwechsel, der mit dem Schritt zur Xbox One vollzogen wurde. Während in der Xbox 360 noch ein 3-kerniger PowerPC-Prozessor von IBM werkelt, kommt in der Xbox One eine 8-Kern-APU von AMD und damit normale PC-Technik zum Einsatz. Um alte Spiele dennoch zum Laufen zu bewegen, bleiben drei Optionen: Microsoft könnte die Spiele auf einem Server laufen lassen und an die Xbox One streamen, doch hierzu wird eine schnelle Internetanbindung benötigt. Alternativ könnte Microsoft eine Software bereitstellen, welche die PowerPC-Architektur emuliert, doch das wäre recht langsam. Somit hat man sich in Redmond für die dritte Variante entschieden.

In seiner Ankündigung spricht Xbox-Chef Phil Spencer von einer "nativen Abwärtskompatibilität" und dies würde eigentlich bedeuten, dass die alten Spiele direkt und ohne Emulationsebene auf dem Betriebssystem der Xbox One laufen. Aufgrund der architektonischen Unterschiede ist das nicht möglich, so dass Microsoft die alten Spiele zunächst konvertieren muss. Diese Herangehensweise bedeutet für Microsoft den höchsten Arbeitsaufwand und muss für jedes Spiel einzeln umgesetzt und getestet werden, weshalb zu Anfang nur ausgewählte Titel verfügbar sind. Auf der anderen Seite laufen die nativen Spiele deutlich schneller und können auch auf neue Funktionen der Xbox One zugreifen - von Bildschirmfotos bis zum Aufzeichnen von Gameplay-Videos.

Pünktlich zu den Weihnachtsferien will Microsoft die Abwärtskompatibilität für über 100 Klassiker freischalten. Weitere Spiele sollen folgen, wobei Microsoft auf die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Entwicklungsstudios angewiesen ist. Auch die Benutzer sollen sich beteiligen und über Xbox Feedback ihre Lieblingsspiele vorschlagen. Für die Kunden wird die Abwärtskompatibilität trotz des hohen Aufwands kostenlos sein, denn Microsoft erhofft sich hieraus einen Vorteil gegenüber Sonys PlayStation 4. Die Japaner haben ebenfalls einen Architekturwechsel vollzogen und setzen für alte Spiele auf den kostenpflichtigen Streaming-Dienst PlayStation Now.
 
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"Jurassic World" bricht erste Rekorde

reported by doelf, Montag der 15.06.2015, 16:15:32
Dinosaurier gehen immer - insbesondere in 3D: Als erster Film konnte "Jurassic World" an einem ersten Kinowochenende die Marke von 500 Millionen US-Dollar durchbrechen. Weltweit spielte der Film 511,8 Millionen US-Dollar ein und setzte damit einen neuen Bestwert. In den USA kamen 204,6 Millionen US-Dollar zusammen. Das reicht allerdings nur für Platz 2, denn vor drei Jahren hatten "Marvel's The Avengers" bereits 207,4 Millionen US-Dollar erzielt. Die Produktionskosten, welche auf 150 bis 190 Millionen US-Dollar geschätzt werden, sind damit jedenfalls locker wieder in der Kasse.

"Jurassic World" greift die Filmreihe "Jurassic Park" auf, deren erster Film 1993 in die Kinos kam. Damals führte Steven Spielberg Regie und die Handlung basierte auf dem gleichnamigen Roman von Michael Crichton. Crichton hatte auch zusammen mit David Koepp das Drehbuch geschrieben. Die computergenerierten Dinosaurier setzten damals neue Maßstäbe für Tricktechnik und finanziellen Erfolg - bis 1998 James Camerons "Titanic" die Spitzenposition als weltweit erfolgreichster Film übernahm. Mit "Vergessene Welt: Jurassic Park" lieferte Spielberg im Jahr 1997 einen Nachschlag, der abermals auf einem Roman von Crichton basierte. Für "Jurassic Park III" (2001) gab es hingegen keine literarische Vorlage und Regie führte Joe Johnston. Die Einspielergebnisse lagen mit weltweit 368 Millionen US-Dollar deutlich unter denen der beiden Vorgänger (914,6 bzw. 618,6 Millionen Dollar) und so gab es erst einmal keine weiteren Fortsetzungen.

Für "Jurassic World" hat der ziemlich unbekannte Colin Trevorrow ("Journey of Love - Das wahre Abenteuer ist die Liebe" - 2012) die Regie übernommen und auch am Drehbuch mitgearbeitet. Die Handlung spielt 22 Jahre nach dem ersten Teil und der in "Jurassic Park" angedachte Vergnügungspark mit Dinosauriern hat seine Pforten inzwischen geöffnet. Auf der fiktiven Insel Nublar vor der Küste Costa Ricas darf die zahlende Kundschaft junge Echsen streicheln und den ausgewachsenen Reptilien bei der Nahrungsaufnahme zusehen. Während im ersten Teil schon die Urgewalt der echten Dinosaurier nicht zu bändigen war, bedarf es in "Jurassic World" der Gentechnik, um eine Katastrophe in Gang zu setzen. Aus dem Erbmaterial eines Tyrannosaurus und anderen Tierarten erschaffen die Forscher eine Hybride namens "Indominus Rex", welche bei der ersten Gelegenheit ausbricht.

"Jurassic World" ist übrigens nicht der erste 3D-Teil der Serie: Im April 2013 startete bereits eine 3D-Fassung des ursprünglichen "Jurassic Park" in den US-Kinos, welche für Kosten von rund 10 Millionen US-Dollar konvertiert worden war.
 
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Doom: Erster Gameplay-Trailer veröffentlicht

reported by doelf, Montag der 15.06.2015, 15:10:03
Bethesda Softworks hat als Vorgeschmack auf die am morgigen Dienstag in Los Angeles beginnende Spielemesse E3 (Electronic Entertainment Expo) einen ersten Gameplay-Trailer des neuen "Doom" veröffentlicht. Die Neuauflage des Horror-Shooters setzt auf Bewährtes - ein Space Marine metzelt sich durch Massen höllischer Dämonen - in Kombination mit einer noch detail- und gedärmreicheren Grafik. Die Altersfreigabe für das fertige Spiel wird zweifelsohne ab 18 laufen!

Wie bereits Eingangs erwähnt, handelt es sich beim neuen Doom um eine Neuauflage und keinesfalls um eine weitere Fortsetzung. Das Ur-Spiel von 1993, welches in den Jahren 1994 und 2004 zwei Fortsetzungen erhielt, wurde als Ausgangspunkt für die Handlung herangezogen und neu interpretiert. Das bedeutet: Wir schlüpfen in die Rolle eines Space Marines, der auf den Mars gerufen wird (im Original mussten wir zum Mars-Mond Phobos), um einen heiklen Auftrag zu übernehmen. Ein Haufen größenwahnsinniger Wissenschaftler hatte nämlich nichts Besseres zu tun, als das Tor zur Hölle zu öffnen. Nun muss die entfleuchte Höllenbrut niedergemetzelt werden und außer uns war niemand dumm genug, sich freiwillig für diese Höllenmission zu melden.

Da es den Entwicklern offenbar an neuen Ideen mangelt, muss es einmal mehr die Grafik richten. Schwungvoll inszenierte Haare, wie sie uns die Neuauflage von "Tomb Raider" gebracht hatte, sind für Doom aber kein Thema. Hier liegen die Prioritäten eindeutig auf Blut, Gedärm und ein brachiales Massaker. Genre-Fans wird das sicherlich freuen, während Bayerns Innenminister Joachim Herrmann im Frühjahr 2016 eine weitere Gelegenheit erhalten wird, um sich für das Verbot von Killerspielen einzusetzen. Ich warte derweil auf ein CSU-Mod mit Weißwurst-Kanonen, süßen Senfgasgranaten und Salzsäurebrezeln für den ätzenden Nahkampf...
Quelle: bethsoft.com
 
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Google Chrome: Der alte Bookmark-Manager kommt zurück

reported by doelf, Montag der 15.06.2015, 14:26:40
Seit der Version 42 verfügte Googles Internetbrowser Chrome über eine modernisierte Lesezeichenverwaltung, die bei den Nutzern allerdings auf wenig Gegenliebe stieß. Insbesondere wenn man umfangreiche und gut sortierte Bookmark-Sammlungen nutzt, wirkt die neue Benutzeroberfläche unübersichtlich und reagiert erstaunlich träge. Nun will Google den alten Bookmark-Manager zurückholen und den neuen als optionale Erweiterung anbieten.

Die neue Lesezeichenverwaltung versah neue sowie bestehende Einträge automatisch mit Bild und Beschreibung, zudem wurden die Bookmarks anhand von Themen organisiert. Auch Ordner wurden automatisch vorgeschlagen, dennoch konnte man die Lesezeichen auf Wunsch auch weiterhin manuell organisieren. Darüber hinaus ließen sich Ordner als öffentlich kennzeichnen und mit Freunden sowie anderen Benutzern teilen. Allerdings hätten viele Benutzer lieber einzelne Links ohne Umwege mit anderen geteilt und sich deutlich mehr Übersicht gewünscht. Die automatisch erstellten Ordner wurden bei manueller Organisation zu überflüssigem Ballast und die Möglichkeit zur alphabetischen Sortierung fehlte völlig. Dazu kamen viele kleinere und größere Fehler, welche den Umstieg auf die neue Version erschwerten.

Aus der Ankündigung von Sarah Dee geht hervor, dass Google auch weiterhin an einer Überarbeitung der Lesezeichenverwaltung festhält. Vorläufig wird die alte Version aber als Zwischenlösung wieder hervorgekramt und die neue Variante zur optionalen Erweiterung degradiert. Da Lesezeichen für viele Benutzer ein wichtiges Thema sind, hatte es schon bei den Nightly- und Beta-Versionen massive Kritik am neuen Manager gegeben. Dennoch hatte sich Google für die Veröffentlichung entschieden und dabei auf die Akzeptanz der breiten Masse gehofft. Tatsächlich wirkt die neue Version auf den ersten Blick intuitiver, scheitert dann aber im täglichen Einsatz.
 
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LibreOffice 5.0.0 Beta 3 (32/64 Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 15.06.2015, 11:58:10
Mit dem finalen LibreOffice 5.0 ist zwar erst gegen Ende Juli bzw. Anfang August 2015 zu rechnen, doch die dritte Beta-Fassung hinterlässt schon einen guten Eindruck. Ab der Version 5.0.0 wird LibreOffice nicht nur in einer 32-Bit-Version, sondern auch als 64-Bit-Ausgabe angeboten. Dazu kommen weit über tausend behobene Fehler und viele neue Funktionen und Verbesserungen. Vom Einsatz auf Produktivsystemen müssen wir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch abraten.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die erste Beta-Version erledigte weitere 241 Bugs. Aufgrund von Build-Problemen wurde die zweite Beta-Version übersprungen und die dritte weist nun zusätzliche 104 Fehlerbereinigungen auf. Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 Beta 3
 
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LibreOffice 4.4.4 Release Candidate 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 15.06.2015, 11:44:13
Im Laufe dieser Woche soll LibreOffice 4.4 sein viertes Update erhalten und ein zweiter Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.4 liegt jetzt offiziell zum Download bereit. Während der erste Release Candidate noch 71 Fehler behoben hatte, sind es diesmal nur zwei, doch die haben es in sich: Es geht um Abstürze von Writer und Calc.

Bei der Textverarbeitung trat der Absturz auf, wenn man ein neues Bild einfügte und dessen Verankerung als Zeichen festlegte. Unterschiedliche Texteingaben, welche auf das Einfügen des Bildes folgen, konnten dann zum Absturz von Writer führen, da die Verknüpfung des Bildes nicht korrekt umgesetzt wurde. Die Tabellenkalkulation Calc scheiterte indes beim gleichzeitigen Löschen von Zeilen in mehreren Tabellen. Auch hier kam es direkt im Anschluss zum Absturz, wobei die Entwickler von einem hochgradig kritischen Fehler sprechen.

Download: LibreOffice 4.4.4 RC 2
 
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AMD: Frische Grafiktreiber durchgesickert

reported by doelf, Montag der 15.06.2015, 11:14:25
Ein neues Catalyst-Treiberpaket, welches auf den 8. Juni 2015 datiert, ist auf Guru3D aufgetaucht. Der neue Grafiktreiber verspricht mehr Leistung für Windows 10, 8.1 und 7 sowie FreeSync inklusive CrossFireX-Unterstützung. Das hört sich soweit ganz gut an, doch die Sache hat einen Haken: Diesem Treiber fehlt AMDs offizieller Segen, so dass der stabile Betrieb zumindest nicht garantiert ist. Zudem melden einige Benutzer nach der Installation Probleme mit OpenCL.

Bei einem kurzen Test zeigte sich, dass BOINC unseren AMD-GPUs keine OpenCL-Pakete mehr zuweist - offenbar werden die Grafikchips unter Windows 8.1 nicht mehr als OpenCL-kompatibel erkannt. Andere beklagen das Fehlen des HD-Audio-Treibers, welches sich durch das Update über eine vorherige Treiberversion - z.B. Catalyst Omega 14.12 WHQL - umgehen lässt. Wir haben zwar noch keinen Bluescreen gesehen, aber wer sich an diesen inoffiziellen Treibern versucht, sollte über eine ausreichende Erfahrung mit Computern verfügen und vom Einsatz auf Produktivsystemen unbedingt absehen.

Was die neuen Treiber für anspruchsvolle Spieler so interessant macht, ist die Kombination aus FreeSync und CrossFireX. Ursprünglich hatte AMD einen entsprechenden Treiber für April in Aussicht gestellt, die Funktion dann aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Beim Einsatz von FreeSync gibt die Grafikkarte die Bildwiederholrate vor, sofern der Monitor diese Technik beherrscht. Auf diese Weise lassen sich Tearing und Ruckeln beseitigen, bisher allerdings nur bei gleichzeitigem Verzicht auf CrossFireX.

Download: Inoffizieller AMD Catalyst vom 8.6.2015 (Windows 10/8.1/7 64-Bit)

Hier noch die Eckdaten des inoffiziellen Treibers:
  • Catalyst Control Center: 2015.0526.1819.31103
  • 2D: 8.01.01.1500
  • Direct3D: 9.14.10.01128
  • OpenGL: 6.14.10.13394
  • OpenCL: 10.0.1800.3
  • Mantle: 9.1.10.0075
  • Mantle API: 98307
 
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Taiyo Yuden gibt optische Datenspeicher auf

reported by doelf, Sonntag der 14.06.2015, 22:55:50
Der japanische Elektronikkonzern Taiyo Yuden, zu dem auch die Marken JVC und That's gehören, will ab Ende dieses Jahres keine optischen Speichermedien mehr verkaufen. Taiyo Yuden gehört zu den wichtigsten Herstellern hochwertiger CD-R-, DVD-R- und BD-R-Medien und ist schon seit 1988 in diesem Geschäftsfeld tätig. Die Entscheidung zum Ausstieg kommt überraschend, denn optische Datenträger gehörten bisher zu den Kerngeschäften von Taiyo Yuden.

Der Markt für optische Speichermedien schwindet seit Jahren, da sich die Inhalte großer Festplatten kaum noch sinnvoll auf den Scheiben sichern lassen und viele Benutzer lieber auf die Cloud vertrauen. Dazu kam ein harter Preiskampf mit billigeren Anbietern, die ihre Datenspeicher außerhalb Japans herstellen. Um profitabel zu bleiben, hatte Taiyo Yuden seine Produktion in den vergangenen Jahren immer weiter optimiert, doch der Markt ist viel schneller geschrumpft, als die Japaner dies erwartet hatten. Daher wird der Geschäftsbereich im Dezember 2015 aufgegeben.
 
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Microsoft erklärt ältere Versionen der AskToolbar für unerwünscht

reported by doelf, Sonntag der 14.06.2015, 22:33:44
Oracle liefert seine Java-Plattform seit Jahren im Bundle mit den "kostenlosen Browser-Add-ons von Ask" aus - und ist damit in prominenter Gesellschaft: Auch Avira AntiVir und Nero Burning ROM hatten diesen Ballast mit an Bord. Da sich die AskToolbar tief im System verankert und - zumindest ältere Versionen - die Standardsuche ungefragt auf Ask.com umbiegen, wurde sie von Microsoft jetzt als schädlich eingestuft.

Microsoft beklagt, dass die AskToolbar den Benutzern die Kontrolle über die Wahl des Suchanbieters entreißt. In bestimmten Fällen wurde nicht nur Ask.com als neue Standardsuche eingestellt, sondern auch der Wechsel zu einem anderen Anbieter erschwert bzw. unterbunden. Daher wurden die älteren Versionen des Add-ons als unerwünschte Schadsoftware eingestuft, sie werden von Microsofts Malware-Schutz ab sofort entfernt.

Die Redmonder weisen dabei ausdrücklich darauf hin, dass die neueste Version der AskToolbar weniger aggressiv vorgeht und daher nicht mehr als Schadsoftware betrachtet wird. Das macht die fast ausschließlich kommerziell orientierte Suche von Ask.com natürlich nicht besser und das Add-on bleibt ein Beispiel für völlig überflüssige Crapware, doch zumindest fällt das Ärgernis inzwischen etwas geringer aus.
 
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Rosetta: Philae ist wieder wach

reported by doelf, Sonntag der 14.06.2015, 21:39:00
Am 12. November 2014 hatte sich das Landemodul Philae von der Raumsonde Rosetta getrennt und war auf dem Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko gelandet. Der anfänglichen Euphorie folgte dann Ernüchterung, denn Philaes Ladung war alles andere als planmäßig verlaufen und die Solarmodule des Landers lieferten nicht genug Energie für einen längeren Betrieb. Philae ging für sieben Monate in den Tiefschlag, doch gestern ist das Modul wieder erwacht.

Wie das "Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt" (DLR) berichtet, hat sich Philae am 13. Juni 2015 um 22:28 Uhr aus seinem Winterschlaf zurückgemeldet. Dies wurde möglich, da sich der Komet der Sonne nähert und Philae inzwischen wieder mehr Licht bekommt. Seine Betriebstemperatur liegt derzeit bei -35°C und die Stromproduktion ist mit über 24 Watt ausreichend. Noch bis zum 13. August 2015 fliegt der Komet auf die Sonne zu, um sich danach wieder auf den Weg zum Rand unseres Sonnensystems zu machen. In den kommenden Wochen dürften das Landemodul und die Raumsonde, welche nach wie vor um 67P/Churyumov-Gerasimenko kreist, noch viele interessante Daten sammeln und an die Erde übermitteln. Über 300 Datenpakete hat Philae seit seiner Rückmeldung bereits gesendet, weitere 8.000 Datenpakete warten auf ihre Übertragung. Das Landemodul war nämlich nicht die ganze Zeit untätig, sondern schon vor einigen Tagen aufgewacht.

Ein Rückblick: Die von EADS Astrium in Friedrichshafen gebaute Raumsonde startete am 2. März 2004 an Bord einer Rakete des Typs Ariane 5 G+ vom europäischen Weltraumbahnhof Kourou in Französisch-Guayana. Mit Hilfe mehrerer Swing-By-Manöver nahm Rosetta um Erde und Mars Schwung auf, um dann Kurs auf den Kometen zu nehmen. Für diese 957 Tage lange Reise schaltete die Sonde in einen Ruhezustand, aus dem sie erst am 20. Januar 2014 erwachte. Danach befand sich Rosetta im Anflug auf 67P/Churyumov-Gerasimenko und sammelte schon dabei Unmengen an Daten. Am 12. November 2014 um 9:35 Uhr trennte sich dann das Landemodul von der eigentlichen Raumsonde und nahm Kurs auf den Kometen. Wenig später landete Philae, prallte aber zweimal ab und konnte sich erst beim dritten Versuch festkrallen. Über einen Zeitraum von 60 Stunden konnten die Wissenschaftler Daten sammeln, dann ging das Landemodul aus Strommangel in einen Ruhezustand.
Quelle: www.dlr.de
 
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Wine 1.7.45 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 13.06.2015, 20:07:14
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.45 erleichtert das Debuggen unter den 64-Bit-Ausgaben von Mac OS X und weist Fortschritte bei der Implementierung von DirectWrite auf.

Weiterhin wurden diverse Probleme rund um das RichEdit-Steuerelement behoben. Die Implementierung der alten Laufzeitumgebung von MSVCIRT C++ hat ebenfalls begonnen, dazu kommen die üblichen Fehlerbereinigungen.

Download: Wine 1.7.45

Für die Entwicklungsversion 1.7.45 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Better debugging support on 64-bit Mac OS X.
  • Some more progress on DirectWrite implementation.
  • A number of RichEdit control fixes.
  • Beginning implementation of the old MSVCIRT C++ runtime.
  • Various bug fixes.
 
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Google behebt Skalierungsproblem von Chrome für Linux

reported by doelf, Samstag der 13.06.2015, 19:55:12
Google hat die Linux-Variante seines Internetbrowsers Chrome nachgebessert und dabei ein Skalierungsproblem behoben. Bei der zuvor veröffentlichten Version konnte es unter Linux vorkommen, dass Chrome nach einem Neustart des Systems alle Webseiten stark vergrößert anzeigt. Für Windows und Mac OS X bleibt weiterhin die bisherige Version 43.0.2357.124 aktuell.

Download:
 
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Opera 30.0.1835.59 ist da

reported by doelf, Samstag der 13.06.2015, 19:43:14
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 30.0.1835.59 aktualisiert. Dieses Update korrigiert drei Fehler in der zuvor bereitgestellten Version 30.0.1835.52, darunter die defekte Wiedergabe von YouTube-Videos unter den 32-Bit-Varianten von Windows 7. Nach dem Neustart öffnet sich Opera nicht mehr im Präsentationsmodus und auch die falsche Verknüpfung von package_source_release wurde korrigiert.
Bild

Zu den generellen Neuerungen der Version 30 gehört eine Seitenleiste für Erweiterungen, die sich im Menü oder über die Tastenkombination "Strg + Shift + s" öffnen lässt - hier eine Übersicht kompatibler Erweiterungen. Das verbesserte Tab-Menü ermöglicht den Zugriff auf kürzlich geschlossene, synchronisierte sowie momentan geöffnete Tabs, zudem kann man bei den Einstellungen die Option "Tabvorschauen zeigen" aktivieren (siehe Bildschirmfoto). Neu hinzugekommen ist auch ein Mülleimer im Lesezeichen-Manager. Opera 30.0.1835.59 basiert auf der Chromium-Engine 43.0.2357.81.

Download:
 
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Firefox 39.0 Beta 5 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 13.06.2015, 19:11:14
Mozillas Entwickler haben heute eine fünfte Beta-Version des Firefox 39.0 veröffentlicht. Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet.

Weiterhin verspricht der Firefox 39.0 Leistungssteigerungen durch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS. Die finale Fassung des Firefox 39.0 darf man dann ab dem 23. Juni 2015 erwarten.

Download: Firefox 39.0 Beta 5
 
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Download-Center geschlossen

reported by doelf, Freitag der 12.06.2015, 14:48:48
Nach fast elf Jahren haben wir unser Download-Center aus rechtlichen und ökonomischen Gründen geschlossen. Die Pflege des Download-Angebotes stand zuletzt in keinem Verhältnis zum wirtschaftlichen Ertrag durch die dort geschaltete Werbung. Zudem verweigern immer mehr Firmen und Organisationen unabhängigen Drittanbietern die Erlaubnis, ihre Programme und Treiber zum Download bereitzustellen bzw. verhängen Auflagen, welche wir als vergleichsweise kleiner Anbieter nicht erfüllen können.

Wir hatten schon in der Vergangenheit einige Programme aus urheberrechtlichen Gründen extern verlinkt, doch ein lokales Download-Angebot, das größtenteils nur noch aus Links auf externe Quellen besteht, macht keinen Sinn. Andererseits haben wir natürlich Verständnis für alle Firmen und Organisationen, welche die Kontrolle über die Verbreitung ihrer Software nicht verlieren wollen.

Ein besonders frustrierender und zeitraubender Aspekt des Download-Centers waren regelmäßige Beschwerden über fehlerhafte oder inkompatible Software. Wir hatten stets darauf geachtet, ausschließlich vom verantwortlichen Entwickler öffentlich bereitgestellte Versionen anzubieten und diese anhand ihres Entwicklungsstands eindeutig zu kennzeichnen. Zudem haben wir unsere Besucher vor Beginn des Download-Vorgangs ausdrücklich auf etwaige Risiken hingewiesen, denn Software ist nie fehlerfrei. Dennoch kam es immer wieder zu wüsten Pöbeleien per E-Mail und zuweilen sogar zu Schadensersatzforderungen. Auch wenn diese Forderungen rechtlich keinen Bestand haben, kosten sie uns viel Arbeitszeit. Somit ist es Zeit, den Stecker zu ziehen und das Download-Center zu schließen. Wir danken allen Nutzern für ihre Treue und werden in unserer Nachrichtensektion weiterhin über neue Software berichten.

Euer Au-Ja-Team,
Alsdorf, der 12. Juni 2015
 
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Thunderbird 38.0.1: Neue Funktionen und weniger Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 11.06.2015, 17:14:18
Der E-Mail-Client Thunderbird macht einen gewaltigen Versionssprung von 31.7.0 auf 38.0.1, denn nun dient der Firefox 38.0 als Unterbau. Im Vergleich zu den kleinen Updates der vergangenen Monate ist die Liste der Änderungen diesmal erfreulich lang. Einen Thunderbird 38.0.0 hat es übrigens nicht gegeben, dafür wurde der Thunderbird 38.0.1 heute nicht nur als stabile Version veröffentlicht, sondern auch schon offiziell angekündigt.

Das Kalender-Add-on Lightning wird beim Thunderbird 38.0.1 mitgeliefert, kann auf Wunsch aber deaktiviert werden. Für die Authentifizierung bei GMail steht neuerdings das OAuth2-Protokoll zur Verfügung, der Chat unterstützt den Yahoo Messenger und der Twitter-Editor zeigt die Zahl der verbleibenden Zeichen an. Beim Versenden und Archivieren können Mitteilungen über Filter organisiert werden und man kann in mehreren oder auch allen Adressbüchern gleichzeitig suchen. Feeds dürfen jetzt auch internationalisierte Domainnamen verwenden und in Konversationen wird die zuletzt gelesene Zeile gekennzeichnet. Abgesehen von diesen Neuerungen gibt es auch zwei sicherheitsrelevante Änderungen: Der unsichere Hash-Algorithmus SHA-1 kann nicht mehr zum Signieren von E-Mails genutzt werden und XMPP und IRC nutzten jetzt standardmäßig SSL. Letzteres kann bei Verwendung selbst-signierter Zertifikate ein Problem darstellen.

Erfreulicherweise wurde auch eine große Zahl an Fehlern behoben, beispielsweise die zögerliche Reaktion der Benutzeroberfläche, während neue Mails in umfangreichen Ordnern einsortiert werden. Etliche kleinere und größere Schwierigkeiten im Zusammenhang mit XMPP und IRC konnten ebenfalls gelöst werden. Zudem soll bei der Auswahl von "Junk löschen" auch tatsächlich der jeweilige Abfallordner geleert werden - zuweilen konnte es beim Thunderbird passieren, dass andere Ordner - vorzugsweise der Posteingang - in den Schredder wanderten. Mit "Speichern unter" gesicherte Anhänge tauchen endlich wieder in der Liste "Gespeicherte Dateien" auf und auch um einen Fehler, der zur fehlerhaften Darstellung einiger RSS-Feeds führt, haben sich die Entwickler gekümmert. Das älteste behobene Problem - es geht um Leerzeichen, die vor oder hinter der E-Mail-Adresse eingegeben werden - verfolgt die Nutzer des Thunderbird schon seit mehr als zehn Jahren.

Download: Thunderbird 38.0.1
 
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LibreOffice 5.0.0 Beta 3 (32/64 Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 11.06.2015, 13:12:03
Vorgestern hatten sich die Entwickler von LibreOffice an der Version 5.0.0 Beta 2 versucht, doch dabei konnte nur der 64-Bit-Build erfolgreich erstellt werden. Im Laufe des gestrigen Tages wurde daher die Version 5.0.0 Beta 3 nachgeschoben, die nun als Pre-Release für 32- und 64-Bit-Betriebssysteme zum Download bereitliegt. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 ist gegen Ende Juli bzw. Anfang August 2015 zu rechnen.

Zwischen der ersten Alpha-Ausgabe und LibreOffice 5.0.0 Beta 1 hatten die Entwickler 775 Änderungen vorgenommen, eine Änderungsliste für die dritte Beta-Version liegt noch nicht vor. Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 Beta 3 (Pre-Release)
 
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Details zum und Kontroverse um den Firefox 38.0.6

reported by doelf, Donnerstag der 11.06.2015, 12:15:48
Der seit Anfang der Woche verfügbare Firefox 38.0.6 behebt ein Problem mit lokalen Suchanbietern bei den sogenannten Funnelcake-Builds. Diese Builds werden von Mozilla für statistische Zwecke verwendet und immer mal wieder für kurze Zeit unter die Downloads gemischt. Für normale Nutzer bringt das Update auf den Firefox 38.0.6 somit weder Vor- noch Nachteile. Dennoch ist die Aufregung groß und wir sehen uns sogar mit ersten Schadensersatzforderungen konfrontiert.

Erst seit gestern kann man bei Mozilla nachlesen, dass der Firefox 38.0.6 ausschließlich an die Nutzer der Funnelcake-Builds verteilt wird und keine generelle Veröffentlichung geplant ist:
"shipped for funnelcake builds only to correct an issue with search providers"
Doch was bedeutet ein manuelles Update auf die Version 38.0.6 für die Benutzer?
  • Für Benutzer eines Firefox Funnelcake-Build wurde sichergestellt, dass die Version 38.0.6 standardmäßig Mozillas aktuellen Such-Partner für die jeweilige Region verwendet, statt auf die veralteten Vorgaben der Version 35 zurückzugreifen. In den USA wird beispielsweise nicht mehr Google, sondern Yahoo als Standardsuche verwendet. Nach dem Update nutzt man den Firefox 38.0.6 Funnelcake.

  • Benutzer eines regulären Stable-Builds erhalten durch das Update die Version 38.0.6 Stable. Diese bringt zwar keinerlei Vorteile, verhält sich aber exakt wie der Firefox 38.0.5 und somit ergeben sich auch keinerlei Nachteile.
Da sich Sören Hentzschel heute morgen in seinem Kommentar "Firefox 38.0.6-Update, Downloadportale und deren Seriosität" mit dem Thema befasst hat, bekommen wir zahlreiche unfreundliche E-Mails, in denen uns Betrug vorgeworfen wird und mit Klagen auf IT-Kosten für die Wiederherstellung des "richtigen Firefox" gedroht wird. Mit diesem Schwachsinn - und damit meine ich die E-Mails und keinesfalls Sören Hentzschels persönliche Meinung - beweisen die jeweiligen Absender allerdings nur zwei Dinge:
  1. Sie haben den Kommentar von Sören Hentzschel offenbar nicht wirklich gelesen.
  2. Sie haben zweifelsfrei gegen die Nutzungsbedingungen von Au-Ja.de verstoßen.
Ich zitiere:
"Wir setzen bei Nutzung unserer Publikation ausdrücklich die Verwendung des gesunden Menschenverstandes voraus. Sollten Sie mit dieser Voraussetzung nicht einverstanden sein, verstoßen sie gegen unsere Nutzungsbedingungen!"
Niemand wird von uns gezwungen, einen Download vorzunehmen und ein Software-Update zu installieren. Vielmehr weisen wir explizit auf mögliche Gefahren und Probleme hin! Dass wir die neuesten Versionen diverser Programme und Treiber zum Download anbieten, ist eine kostenlose Dienstleistung, die uns tagtäglich sehr viel Arbeit bereitet. Wir finden diese Arbeit dennoch sinnvoll, denn zusammen mit anderen kostenlosen Anbietern konnten wir dubiosen Abzockern, die ihre Abofallen als Gratis-Download tarnten, die Suppe gehörig versalzen. Alle von uns angebotenen Downloads werden auf Funktion und Viren getestet, bevor wir sie freigeben. Und wir haben dabei niemals interne Versionen als stabile Veröffentlichungen angepriesen!

Auch der Firefox 38.0.6 ist eine reguläre Veröffentlichung aus dem stabilen Entwicklungszweig. Aufgrund der geringen Änderungen hat sich Mozilla lediglich entschieden, die Verteilung dieser Version auf wenige Benutzer zu beschränken. Das ist eine sinnvolle Maßnahme, um Bandbreite und Kosten zu sparen. Alle Downloads, welche wir von Mozilla in unserem Download-Bereich bereitstellen, stammen vom offiziellen FTP-Server aus dem Verzeichnis "pub/firefox/releases/". Im Gegensatz zu den Test-Builds aus dem Verzeichnis "pub/firefox/candidates/" handelt es sich dabei um Builds, die vorab getestet und dann auch veröffentlicht wurden - das Zauberwort heißt "releases". Und nein, ein FTP-Server ist nichts Geheimnisvolles, sondern ein regulärer Weg zum Bereitstellen von Dateien. Dabei wird in Verzeichnissen mit dem Namen "pub" all jenes abgelegt, was für die Öffentlichkeit (public) bestimmt ist.

Insofern kann ich Sören Hentzschels Wutrede nicht nachvollziehen. Unser werter Kollege regt sich maßlos über die Bereitstellung einer regulären, stabilen Version auf, obwohl es ihm eigentlich um die Verbreitung unfertiger und unter Umständen fehlerhafter Firefox-Versionen geht - also jene, die man im Verzeichnis "candidates" findet. Diese beeinträchtigen laut Hentzschel das Benutzererlebnis, was letztendlich auf Mozilla zurückfällt. Mit diesem Argument hat er zweifelsohne recht, doch der Firefox 38.0.6 ist hierfür der falsche Aufhänger. Hentzschel vermutet als Grund für die Bereitstellung neuer Firefox-Versionen sowieso rein kommerzielle Interessen. Darum nutze ich diese Gelegenheit um offenzulegen, welch gewaltiges Vermögen die gesamte Mozilla-Sektion unseres Download-Bereichs seit der Bereitstellung des Firefox 38.0.6 eingebracht hat: 0,72 Euro.

Bleibt noch eine Frage: Warum warten wir nicht einfach ab, bis Mozilla eine offizielle Ankündigung verfasst hat und die Update-Verteilung über den Firefox selbst angelaufen ist? Ganz einfach: Weil Viren und Hacker auch nicht abwarten! Im Falle des Firefox 38.0.6 gibt es ausnahmsweise keine sicherheitsrelevanten Änderungen, doch heutzutage sind Sicherheitslücken der wichtigste Grund für aktuelle Software. Und da liefern wir lieber ein Update zu viel als eines zu wenig - PUNKT. Und während Mozilla die offiziellen Ankündigungen zumeist zeitnah liefert, kann das bei anderen Projekten - ich denke beispielsweise an LibreCAD - auch mal ein paar Wochen dauern. Für jeden Entwickler eine andere Vorgehensweise zu nutzen, ist indes praxisfern. Somit werden wir auch in Zukunft alle Versionen ausliefern, welche die Entwickler offiziell unter "releases" bereitstellen.

Zum Abschluss noch ein Wort zum Firefox: Dies ist der einzig verbliebene Internetbrowser, der einen aktuellen Stand der Technik mit einem hohen Datenschutz vereinbart und dessen Entwicklung nur bedingt von finanziellen Interessen beeinflusst wird. Somit ist der Firefox meiner persönlichen Überzeugung nach auch der einige Internetbrowser, den ich guten Gewissens empfehlen kann. Selbst die 64-Bit-Beta-Versionen laufen auf meinen Systemen zuverlässiger als Chrome oder der Internet Explorer.
 
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Apple Music wird von US-Kartellbehörde geprüft

reported by doelf, Mittwoch der 10.06.2015, 13:49:12
Wie Bloomberg berichtet, wird Apple Music derzeit von der US-Kartell- und Verbraucherschutzbehörde FTC (Federal Trade Commission) untersucht. Es besteht der Verdacht, dass Apple die Plattenfirmen im Vorfeld des Marktstarts für seine neue Streaming-Flatrate unter Druck gesetzt hatte. Möglicherweise wollte sich das Unternehmen damit Vorteile gegenüber seinen Mitbewerbern verschaffen. Spotify füllt indes seine Kriegskasse.

Apple ist mit seinem iTunes-Store der weltweit größte Händler für Musik-Downloads und besitzt daher eine gewaltige Marktmacht. Im Bereich der Streaming-Flatrates spielt Cupertino allerdings noch keine große Rolle, obwohl sich Apple nach der Übernahme von Beats Electronics seit Mai 2014 im Besitz von Beats Music befindet. Ende Juni 2015 soll Beats Music nun in Apple Music umgewandelt werden und den Markt für Streaming-Flatrates neu aufteilen. Und da Apple den neuen Dienst in seine Musik-App integriert hat, könnte dies auch gelingen.

Um Mitbewerbern wie Deezer, Napster, Spotify, Rara und last.fm Kunden abzujagen, setzt Apple auf seine riesige Musikbibliothek mit rund 30 Millionen Titeln sowie auf exklusive Inhalte. Das Unternehmen soll mit mehr als einem Dutzend populärer Künstler Exklusivverträge geschlossen haben und es besteht der Verdacht, dass Apple die Musikindustrie von der Unterstützung werbefinanzierter Angebote abbringen will. Derzeit befinden sich die Ermittlungen aber noch in einer sehr frühen Phase.

Mitbewerber Spotify hat derweil seine Kriegskasse aufgefüllt und über eine halbe Milliarden US-Dollar von Investoren eingesammelt. Laut "Wall Street Journal" geht es um 526 Millionen US-Dollar, zu den Investoren gehören internationale Hedge-Fonds, Vermögensverwalter sowie Risikokapitalgeber. TeliaSonera AB, der führende Telekommunikationsanbieter in Finnland und Schweden, soll sich mit 115 Millionen US-Dollar beteiligt haben. Auch die Investmentbank Goldman Sachs, welche Spotify mit dieser Finanzierungsrunde beauftragt hatte, investiert eine unbekannte Summe über seinen eigenen Fonds "Global Private Opportunity Partners".
 
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CDBurnerXP 4.5.5.5666 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Mittwoch der 10.06.2015, 12:31:49
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8 und 8.1 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die gestern veröffentlichte Version 4.5.5.5666 passt Schriftgrößen automatisch an, um möglichst viele Titel auf CD-/DVD-Covers unterbringen zu können.

Zudem wurden drei Fehler behoben: Beim Wechseln zwischen den Tracks wurden die Track-Informationen nicht korrekt geladen und im Brenn-Dialog für Audio-CDs fehlten Teile der Übersetzung. Für Sprachen, die von rechts nach links geschrieben werden, wurden abermals Darstellungsprobleme im Startdialog korrigiert. Tipp: Während der Installation sollte man die überflüssigen "TuneUp Utilities" abwählen - diese haben mit der Funktion von CDBurnerXP rein gar nichts zu tun!

Download: CDBurnerXP 4.5.5.5666
 
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LibreOffice 5.0.0 Beta 2 64 Bit als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 10.06.2015, 12:08:00
Die nächste Generation der kostenlosen und quelloffenen Bürosoftware LibreOffice wirft ihre Schatten voraus. Seit heute gibt es eine zweite Beta-Version als Pre-Release, bisher allerdings nur in der Geschmacksrichtung 64-Bit. Zwischen der ersten Alpha-Ausgabe und LibreOffice 5.0.0 Beta 1 hatten die Entwickler 775 Änderungen vorgenommen, eine Änderungsliste für die zweite Beta-Version liegt noch nicht vor. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 ist gegen Ende Juli bzw. Anfang August 2015 zu rechnen.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 Beta 2 (Pre-Release)
 
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Firefox 39.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 10.06.2015, 11:56:25
Mozillas Entwickler haben heute eine vierte Beta-Version des Firefox 39.0 veröffentlicht. Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet.

Weiterhin verspricht der Firefox 39.0 Leistungssteigerungen durch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS. Die finale Fassung des Firefox 39.0 darf man dann ab dem 23. Juni 2015 erwarten.

Download: Firefox 39.0 Beta 4
 
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Google Chrome 43.0.2357.124 mit aktualisiertem Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 10.06.2015, 10:16:21
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 43.0.2357.124 aktualisiert. Die wichtigste Neuerung ist der Flash Player 18.0.0.160, mit dem Adobe 13 teils kritische Sicherheitslücken geschlossen hat. Aufgrund der Schwere der Fehler sollte das Update innerhalb von 72 Stunden eingespielt werden.

Download:
 
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Adobe stopft 13 Sicherheitslücken im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 10.06.2015, 10:01:32
Adobe hat frische Updates für seinen Flash Player und AIR veröffentlicht, die zusammen 13 teils kritische Sicherheitslücken beheben. Für Windows, Mac OS X, den Internet Explorer und Chrome gilt die höchste Prioritätsstufe 1, die neuen Versionen des Flash Player sollten hier innerhalb von 72 Stunden eingespielt werden. Abseits von Chrome kann man sich unter Linux mehr Zeit lassen und auch bei AIR ist keine Eile geboten - in beiden Fällen gilt die Prioritätsstufe 3.

Drei Aufrufe bereits gelöschter Objekte, eine Speichermanipulation, ein Ganzzahlenüberlauf und ein Stack-Überlauf lassen sich zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen. Mit Hilfe drei weiterer Schwachstellen können Angreifer die Same-Origin-Policy umgehen und über ein Speicherleck lässt sich die Speicherwürfelung aushebeln. Unter Window 7 64-bit wurde eine Schwäche beim Erstellen zufälliger Speicheradressen behoben und beim Internet Explorer eine Rechteausweitung unterbunden. Bei einer bereits im August 2014 geschlossenen Sicherheitslücke (CVE-2014-5333) musste Adobe nachbessern: Die bisherige Korrektur, welche CSRF-Angriffe (Cross-Site-Request-Forgery) unterbinden soll, ist unvollständig und lässt sich mit Hilfe eines neuen Angriffs umschiffen.

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Microsoft veröffentlicht 8 Sicherheits-Updates

reported by doelf, Mittwoch der 10.06.2015, 09:35:13
Auch wenn das Modell des Patch-Day bald ausgedient hat, hat Microsoft am gestrigen Abend nochmals acht Sicherheitsflicken veröffentlicht. Zwei der Patches kümmern sich um kritische Fehler, die übrigen Updates hat Microsoft als wichtig eingestuft. Insgesamt geht es um 45 Schwachstellen, betroffen sind alle Versionen von Windows, der Internet Explorer 6 bis 11, der Windows Media Player 10 bis 12, Office 2007, 2010, 2013 und 2013 RT sowie der Exchange Server 2013.

Alleine im Internet Explorer der Versionen 6 bis 11 wurden 24 Sicherheitslücken gestopft, die für Windows Vista, 7, 8 und 8.1 sowie für die RT-Varianten eine kritische Gefahr darstellen. Für die Server 2003 bis 2012 ist das Risiko nur mittelschwer. Bereits beim Aufruf bösartiger Webseiten können Angreifer Schadcode einschleusen und im Rechtekontext des angemeldeten Benutzers ausführen. Drei weitere Fehler ermöglichen zudem Rechteausweitungen und über eine Schwachstelle können Angreifer auf den Browserverlauf zugreifen.

Eine weitere kritische Sicherheitslücke steckt im Windows Media Player, der über die Verarbeitung speziell gestalteter DataObject-Objekte stolpert. Betroffen sind die Versionen 10, 11 und 12 unter Windows Vista und 7 sowie Server 2003, 2008 und 2008 R2. Werden manipulierte Inhalte mit dem Media Player geöffnet, kann der Angreifer die vollständige Kontrolle über das System erlangen.

Ein wichtiges Update kümmert sich um drei Fehler in Office 2007, 2010, 2013 und 2013 RT, über die sich Schadcode ausführen lässt. Hierzu muss der Benutzer ein manipuliertes Dokument öffnen. Auch über die Standardsteuerelemente von Windows Vista, 7, 8 und 8.1, den RT-Varianten sowie Server 2008 bis 2012 können Angreifer Schadcode einschleusen. Hierzu muss der Benutzer zunächst auf einen speziell gestalteten Link klicken und dann über die Taste F12 die Entwicklertools im Internet Explorer aufrufen. Dabei kommt es zu einem Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt.

Bleiben noch vier als wichtig eingestufte Flicken, welche sich zusammen um 16 Sicherheitslücken kümmern. Primär handelt es sich dabei um Rechteausweitungen, die alle Versionen von Windows sowie den Exchange Server 2013 betreffen. Elf der Fehler stecken in den Kernelmodustreibern und erlauben es angemeldeten Benutzern, ihre Rechte zu erhöhen sowie neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten zu erstellen. Eine der Schwachstellen kann zudem Informationen aus dem Kernelspeicher abgreifen.
 
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Der Firefox 38.0.6 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 09.06.2015, 16:54:25
Mozilla hat in den frühen Morgenstunden den finalen Firefox 38.0.6 auf die Spiegelserver geladen. Bisher liegen noch keine Informationen über behobene Fehler oder geschlossene Sicherheitslücken vor, welche der Grund für dieses Update außer der Reihe sein könnten. Sobald die Änderungshinweise vorliegen, werden wir diese nachreichen.

Download: Firefox 38.0.6
 
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Apple Music löst Beats Music ab

reported by doelf, Dienstag der 09.06.2015, 16:38:45
Mit dem iTunes Store hatte Steve Jobs einst bewiesen, dass man mit Musik-Downloads ganz legal Geld verdienen kann. Doch die Zeiten haben sich abermals geändert und statt auf eine eigene Musiksammlung setzen viele Kunden heutzutage auf Streaming-Flatrates. Seit der Übernahme des Kopfhörerherstellers Beats Electronics befindet sich auch Apple im Besitz eines solchen Dienstes. Und dieser wurde nun in Apple Music umbenannt.

Als Apple am 28. Mai 2014 den Kauf von Beats Electronics bekannt gab, war abzusehen, dass man es in Cupertino eigentlich auf das Streaming-Angebot Beats Music abgesehen hatte. Nun ist die Katze namens Apple Music aus dem Sack und wird in den USA am 30. Juni 2015 an den Start gehen, weitere 100 Länder sollen folgen. Für Deutschland, die Niederlande, Frankreich und Großbritannien beschränkt sich Apple momentan noch auf ein "kommt bald". Apples Musikbibliothek umfasst derzeit rund 30 Millionen Titel und bietet damit die weltweit größte Auswahl.

In den USA wird es eine dreimonatige Probemitgliedschaft geben, danach kostet der Dienst 9,99 US-Dollar pro Monat. Hierzulande könnte es ein ähnliches Angebot geben, allerdings gehen wir von monatlichen Kosten um die 10 Euro aus. Für bis zu sechs Personen hat Apple zudem einen Familientarif geschnürt, der lediglich 14,99 US-Dollar pro Monat kostet. Die Freischaltung erfolgt dabei über die Familienfreigabe von iOS. Auf Mac OS X und Windows lässt sich der Dienst über iTunes nutzen, eine Android-App soll im Herbst folgen. Windows Phone, welches Beats Music noch bedient, fällt hingegen weg.

Zahlende Mitglieder können Apple Music auch offline nutzen, hierfür werden die Musikstücke lokal abgespeichert. Die verfügbaren Inhalte kann man seiner eigenen Bibliothek hinzufügen und unbegrenzt hören. Dazu gibt es Empfehlungen von Musikexperten, diverse Radiostationen mit Wiedergabelisten unterschiedlicher Stilrichtungen sowie eine soziale Schnittstelle zu den Künstlern, die für ihre Fans Musik und andere Inhalte bereitstellen können. Auf Geräten von Apple kann man seine Musikwünsche - wie sollte es auch anders sein - Siri mitteilen.

Mit Deezer, Napster, Spotify, Rara und last.fm gibt es schon zahlreiche Anbieter, die zu ähnlichen Preise vergleichbare Funktionen anbieten. Auch redaktionelle Inhalte und von Profis zusammengestellte Wiedergabelisten sind keinesfalls neu, sondern gehören in der Branche zum guten Ton. Apple Music kann allenfalls mit seiner gewaltigen Auswahl und der Integration in iOS punkten. Eine echte Innovation, welche das Potential hat, den Musikmarkt abermals umzukrempeln, scheint das umbenannte Beats Music aber nicht zu sein.
Quelle: www.apple.com
 
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Apples OS-Offensive: watchOS 2, iOS 9, Mac OS X 10.11

reported by doelf, Dienstag der 09.06.2015, 11:52:18
Auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference) hatte Apple am gestrigen Abend in San Francisco diverse Neuerungen rund um watchOS, iOS und Mac OS X angekündigt. Das wohl Interessanteste an den ganzen Neuheiten war, dass es sie schon längst von anderen Anbietern gibt. Statt neue Akzente zu setzen, adaptiert Apple lieber bewährte Konzepte.

Sicher, Apple war nie ein echter Vorreiter. Stattdessen wurden in Cupertino die Ideen anderer derart modifiziert, dass sie zu Kassenschlagern taugten. Dies beginnt bei der Computermaus und spannt über den MP3-Player sowie das Smartphone bis hin zum Tablet und der Smartwatch. Keines dieser Produkte wurde von Apple erfunden, doch dank eines attraktiven und wertigen Produktdesigns konnte der Hersteller Nischenprodukte immer wieder in Bestseller verwandeln. Beim Blick auf seine Software wirkte Apple aber selten so ideenlos wie gestern.

watchOS 2
Ob Apple auch die Smartwatch aus ihrem Nischendasein befreien kann, bleibt weiterhin offen, denn trotz langer Lieferzeiten legte der Hersteller bisher noch keine Verkaufszahlen auf den Tisch. Dafür wurde auf der WWDC die zweite Version von Apples watchOS angekündigt. Dieses ermöglicht erstmals das Ausführen nativer Apps und somit den Zugriff auf die digitale Krone, die Sensoren und den Speicher der Uhr. Bisher mussten die App-Entwickler den Umweg über das iPhone gehen, was die Anwendungen massiv ausbremste und ohne Telefon nutzlos machte. Auch sein HealthKit hat Apple jetzt auf der Uhr deponiert. watchOS 2 bringt auch eine Aktivierungssperre über Benutzername und Passwort, Zugriff auf die Heimautomatisierung Homekit sowie Facetime Audio. Während des Ladens kann die Uhr dauerhaft die Zeit anzeigen und mit der einer neuen Funktion namens "TimeTravel" kann man einen Blick auf bevorstehende Termine und das Wetter werfen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Zifferblätter mit eigenen Fotos und Alben zu individualisieren (siehe Bildschirmfoto).
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Ohne Zweifel ist watchOS 2 ein großer Fortschritt, doch andererseits reicht Apple lediglich Funktionen nach, die man eigentlich schon zur Markteinführung erwartet hatte. Angesichts des hohen Preises war die fehlende Aktivierungssperre eine grobe Fahrlässigkeit und die Ausführung der Apps über das iPhone ein lästiger Workaround, der Nutzer und Entwickler gleichermaßen nervte. Auch individuelle Zifferblätter und die Möglichkeit zur dauerhaften Anzeige der Uhrzeit bei externer Stromversorgung sollten eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein.

iOS 9
Für iOS steht die Version 9 an und diese bringt zwei Apps zeitgleich auf den Bildschirm. Ja, es ist schon mehr als seltsam: Wir schreiben das Jahr 2015 und das wertvollste Unternehmen der Welt hat endlich einen Weg gefunden, um auf seinen fantastischen Tablets mit einer Display-Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten mehr als ein Programm zeitgleich darstellen zu können. Ab iPad Air und iPad mini 2 kann man wahlweise eine App über eine andere ziehen (siehe Bildschirmfoto), wobei die untere teilweise verdeckt wird, oder eine Videowiedergabe als Bild-in-Bild verkleinert weiterlaufen lassen. Wirklich zwei Apps nebeneinander mit einer Bildschirmaufteilung im Verhältnis 1:1 oder 7:3 wird leider nur das iPad Air 2 bieten. Eventuell hätte sich Apple das Microsoft Surface genauer anschauen sollen, dessen dritte Generation bereits bis zu vier Apps nebeneinander anordnen kann.

Einen besonderen Augenmerk richtet Apple einmal mehr auf seine Sprachassistentin Siri. Diese soll Umgangssprache wesentlich besser verstehen und unseren Lebensrhythmus erlernen, um uns zu jeder Tageszeit kontextbasierte Vorschläge unterbreiten zu können. Und dazu muss uns Siri bzw. Apple noch viel besser kennenlernen, was Datenschützer vermutlich zur Verzweiflung treiben wird. Ein Beispiel: Damit uns Siri morgens nicht mit Yoga und zum Feierabend nicht mit entspannenden Walgesängen belästigt, muss sie wissen, dass wir eine Zigarette mit Kaffee frühstücken und abends auf der Rennbahn unser Geld verwetten. Dann kann uns Siri zu Tagesanbruch zum nächsten Zigarettenautomaten führen und pünktlich zum Büroschluss ein paar schnelle Pferdchen vorschlagen. Laut Apple soll der Datenschutz aber immer an erster Stelle stehen.
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Die Spotlight-Suche berücksichtigt ab iOS 9 auch iCloud Drive sowie diverse Videodienste wie Netflix, YouTube und Vimeo. Seinen Kartendienst erweitert Apple um öffentliche Nahverkehrsmittel, allerdings zunächst nur für bestimmte Großstädte wie New York, London und Berlin. Apple Pay schafft den Schritt über den großen Teich, bleibt dabei aber erst einmal auf Großbritannien beschränkt. Dort soll er Bezahldienst in Kürze starten, ein genaues Datum nennt Apple aber noch nicht. Apples Notizen-App kann jetzt auch Fotos, Skizzen und Listen einbinden, wie man es von Microsofts OneNote gewohnt ist. Apple News ist hingegen mit Google News vergleichbar, allerdings unterliegt das Leseverhalten bei Apple strengen Datenschutzbestimmungen. News wird es erst einmal nur in den USA, Großbritannien und Australien geben.

Die wirklich wichtigen Neuerungen finden unter der Haube statt: Diverse Optimierungen sollen die Akkulaufzeit spürbar verlängern und der Passcode wird von vier auf sechs Stellen erweitert. Das Ausweiten des Datensammelns, um bessere Antworten und Suchergebnisse liefern zu können, sehen wir hingegen mit gemischten Gefühlen: Daten europäischer Nutzer, die bei einer US-Firma liegen, genießen praktisch keinerlei Schutz vor dem Zugriff durch US-Geheimdienste und Ermittlungsbehörden. Selbst wenn Apple die gesammelten Daten nicht für Werbezwecke verkauft, ist die Preisgabe intimer Informationen und Gewohnheiten nie ohne Risiko. Ansonsten reicht Apple hauptsächlich Funktionen nach, die es bei Microsoft und Google schon seit langer Zeit gibt.

Mac OS X 10.11
Mac OS X 10.11 hat mit "El Capitan" (der Kapitän) einen reichlich dämlichen Namen erhalten, doch es geht weder um die Schifffahrt noch um militärische Ränge, sondern um einen rund 1.000 Meter hohen Monolithen im Yosemite-Nationalpark. Wichtigste Neuerung ist die 3D-Grafik-Schnittstelle Metal, welche eine Hardware-nahe Programmierung und damit erhebliche Leistungsgewinne ermöglichen soll. Bei Verwendung von Metal soll "El Capitan" eine um 50 Prozent höhere Rendering-Leistung bieten als Yosemite und zugleich die CPU spürbar entlasten. Metal schlägt somit den selben Weg ein wie der OpenGL-Nachfolger Vulkan, AMDs Mantle und Microsofts DirectX 12. Wie viel Vulkan in Metal steckt, wird die Zukunft zeigen.
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Weiterhin soll die Spotlight-Suche Umgangssprache verstehen und deutlich schneller arbeiten. Der Internetbrowser Safari kennzeichnet zukünftig jene Tabs, auf denen eine Audiowiedergabe stattfindet - das kennt man von Googles Chrome. Weiterhin lassen sich Tabs anheften - das kennt man vom Firefox. Im Splitscreen-Modus (siehe Bildschirmfoto) kann "El Capitan" zwei Fenster nebeneinander anordnen - das kennt man von Windows. Die nicht von allen geliebte Systemschrift "Helvetica Neu" wird durch den Font "San Francisco" abgelöst, zudem verspricht Apple Verbesserungen für asiatische Sprachen. Kurzum: So richtig viel Neues hat auch "El Capitan" nicht zu bieten.
Quelle: www.apple.com
 
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HTC: Kalte Dusche für Anleger

reported by doelf, Montag der 08.06.2015, 17:11:16
Der Smartphone-Hersteller HTC hat seinen Ausblick für das zweite Quartal 2015 überraschend zusammengestrichen: Statt 46,5 Milliarden bis 51,0 Milliarden Taiwan-Dollar (ca. 1,342 Milliarden bis 1,472 Milliarden Euro) soll der Umsatz lediglich 33,0 Milliarden bis 36,0 Milliarden Taiwan-Dollar (ca. 952,710 Millionen bis 1,039 Milliarden Euro) betragen. Die Bruttomarge fällt ebenfalls wesentlich niedriger aus und dazu gibt es auch noch rote Zahlen.

Bisher hatte HTC eine Bruttomarge von 23 bis 23,5 Prozent prognostiziert, es werden aber nur 19 bis 19,5 Prozent sein. Und statt eines Gewinns zwischen 0,06 und 0,34 Taiwan-Dollar je Aktie soll es nun einen Verlust zwischen 9,70 und 9,94 Taiwan-Dollar je Anteil geben. Als Grund für die massive Fehleinschätzung nennt das Unternehmen eine unerwartet schwache Nachfrage aus China. Zudem hätten sich hochpreisige Smartphone-Modelle wesentlich schlechter verkauft als ursprünglich angenommen. Aufgrund des harten Wettbewerbs seien auch die Werbekosten weiter gestiegen.

Als Folge der derzeitigen Marktsituation wird HTC eine einmalige Abschreibung in Höhe von 2,9 Milliarden Taiwan-Dollar (83,723 Millionen Euro) auf unproduktive Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten tätigen. Firmenchefin Cher Wang verspricht diverse Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität, doch HTC strauchelt im Kampf mit wesentlich größeren Mitbewerbern schon seit längerer Zeit.
 
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Ein Besuch in Vincent van Goghs Nachtcafé

reported by doelf, Montag der 08.06.2015, 15:17:32
Der niederländische Maler Vincent van Gogh ebnete den Weg für den Expressionismus und setzte bei seinen Momentaufnahmen alltäglicher Szenen bevorzugt auf kräftige Farben und Komplementärkontraste. Ein typisches Beispiel für seine späte Schaffensphase ist das Bild "Das Nachtcafé" von 1888. Und dieses kann man jetzt virtuell in drei Dimensionen erleben.

"Das Nachtcafé" (le café de nuit) zeigt den Innenraum des "Café de la Gare" am Place Lamartine in Arles. Während das Original in der "Yale University Art Gallery" in New Haven (USA) zu sehen ist, kann man seine digitale Kopie nun überall auf der Welt besuchen. Wobei man besser von einer Interpretation als von einer Kopie sprechen sollte, denn der Spieleentwickler Mac Cauley lässt uns virtuell in das Gemälde eintauchen. Derzeit unterstützt das Projekt Samsungs Gear VR, eine Version für die Oculus Rift DK2 ist in Vorbereitung. Wer noch keine VR-Brille besitzt, kann sich einen ersten Eindruck über obiges Video verschaffen.
 
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Mozilla verliert seinen Technikchef

reported by doelf, Montag der 08.06.2015, 14:30:50
Der ungarisch-deutsche Informatiker Andreas Gal hat Mozilla am vergangenen Wochenende verlassen. Gal war fast sieben Jahre lang für die gemeinnützige Organisation tätig und hatte insbesondere die Entwicklung von Firefox OS geprägt. Seit März 2014 hatte Gal bei Mozilla den Posten des Technikchefs (CTO) inne.

Mit dem ersten JavaScript-Just-in-time-Compiler TraceMonkey hatte Gal zunächst die Entwicklung des Internetbrowsers Firefox vorangetrieben. Später konzentrierte er sich auf Boot2Gecko, welches die Grundlage von Firefox OS darstellt. Veränderte Versionen von Firefox OS werden auch heute noch unter dem Namen Boot2Gecko veröffentlicht. Leider konnte Mozilla mit seiner Umorientierung auf mobile Geräte noch keinen Boden gut machen und Firefox OS ist nach wie vor ein Exot ohne nennenswerte Marktanteile. Zugleich gerät der Internetbrowser Firefox immer stärker unter Druck, da sich die Kunden zunehmend an Unternehmen wie Google, Microsoft und Apple binden. Deren Internetbrowser sind mit den firmeneigenen Diensten und Plattformen bestens verzahnt, so dass manch Nutzer den Blick über den Tellerrand vergisst. Andreas Gal schließt sich einem neuen Startup an und will sich zukünftig mit dem Internet der Dinge beschäftigen. Weitere Details nennt der Informatiker aber nicht.

Seit dem Abschied von CEO Gary Kovacs (seit Juli 2013 CEO von AVG) hatte es bei Mozilla diverse Personalwechsel gegeben: So hatte COO Jay Sullivan (seit März 2015 bei Groupon) den Posten des CEO zwischenzeitlich übernommen, verließ das Unternehmen dann aber im Frühjahr, als der damalige CTO und Gal-Vorgänger Brendan Eich an die Spitze rückte. Doch nur wenige Tage später warf Eich schon wieder hin, als die Kritik an seiner Ablehnung der Ehe für homosexuelle Paare in Presse und Internet hohe Wellen schlug. Danach übernahm Chris Beard das Ruder und hält es seit Juli 2014 fest. Im Februar 2015 kündigte dann Johnathan Nightingale, der Chefentwickler des Firefox, seinen Rückzug an und im April 2015 nahm auch Präsident Li Gong seinen Hut, um sich einem neuen Projekt zu widmen.
 
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Debian 8.1: Das erste Update für Jessie ist fertig

reported by doelf, Montag der 08.06.2015, 11:30:57
Die Linux-Distribution Debian 8, welche den Codenamen "Jessie" trägt, liegt seit dem 25. April 2015 zum Download bereit. Während die Entwicklung von Jessie fast zwei Jahre gedauert hatte, gibt es das erste Update schon nach rund sechs Wochen. Debian 8.1 behebt hauptsächlich Sicherheitslücken und kümmert sich darüber hinaus um einige ernste Probleme.

Insgesamt wurden 75 Pakete aktualisiert. Der Linux-Kernel 3.16.7-ctk11 behebt eine Datenkorruption bei ext4, welche durch ungeschriebene und verzögerte Extents verursacht wird. Zudem wurde Queued TRIM für Samsungs SSD 850 Pro auf die schwarze Liste gesetzt. Ein Update der Antiviren-Software Clamav behebt Installationsprobleme und qt4-x11 kümmert sich um Abstürze beim Decodieren von GIF-, BMP- und ICO-Dateien. Gnome-Nutzer mit Grafiklösungen von NVIDIA sollten nach dem Aufwachen ihres Rechners keinen kaputten Bildschirmhintergrund mehr sehen und Virtualbox im Raw-Modus nicht mehr abstürzen. Dazu kommen 38 Sicherheits-Updates - von Chromium über MySQL und ownCloud bis Wordpress.

Download: Debian 8.1
 
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Memtest86 6.1.0 habla Español

reported by doelf, Sonntag der 07.06.2015, 22:07:25
PassMark hat die Version 6.1.0 seiner Speicherprüfungs-Software Memtest86 veröffentlicht, welche eine spanische Sprachunterstützung bringt und den Parameter REPORTNUMERRS einführt. Mit diesem lässt sich die maximale Fehlerzahl festlegen, welche ein Report enthalten soll. Weiterhin greift Memtest86 auf SMBIOS zurück, falls der Zugriff auf die SPD-Informationen nicht möglich ist.

Neu hinzugekommen ist ECC-Unterstützung für Intels SoC Atom C2000 (Detection & Injection) und die CPUs der Baureihe Xeon E3 (Injection) sowie SMBus-Unterstützung (SPD) für Intels Chipsätze 5100, Wildcat Point und Sunrise Point. SPD-Daten werden jetzt schneller und zuverlässiger ausgelesen, Test 13 (Row Hammer) benötigt weniger Zeit und hat eine verlässlichere Fortschrittsanzeige bekommen, das Ein- und Ausschalten der Caches erfolgt ab sofort synchron über alle CPUs. Zudem wurden diverse Fehler behoben, beispielsweise das Einfrieren der Software während der Bildschirminitialisierung.

Während die "Free Edition" von Memtest86 kostenlos ist, werden für die "Pro Edition" 35,10 US-Dollar berechnet. Für 49 US-Dollar zuzüglich Versandkosten kann man die "Pro Edition" auch auf einem USB-Stick bestellen. Beide Versionen ermöglichen eine umfangreiche Prüfung des Arbeitsspeichers und lassen sich ohne Installation direkt von einem USB-Datenträger oder einer CD booten. Da man für die Tests kein Betriebssystem starten muss, kann man diverse Speicheroptionen ausprobieren, ohne dass Abstürze zu Schäden an der Installation führen können.

Für die meisten Benutzer wird der Funktionsumfang der kostenlosen Variante voll und ganz ausreichen. Wer sich für die "Pro Edition" entscheidet, bekommt folgende Funktionen als Mehrwert:
  • anpassbare Berichte
  • ECC-Fehler simulieren
  • CPU-Cache deaktivieren
  • automatisieren per Konfigurationsdatei
  • 64-Bit/SIMD Tests
  • Berichte abspeichern
Download: Memtest86 6.1.0
 
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Marktanteile: Windows 8.x zieht an XP vorbei

reported by doelf, Sonntag der 07.06.2015, 21:28:46
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Nachdem die dortigen Statistiken im vergangenen Jahr zwei verwirrende Sprünge gemacht hatten, scheinen die Zahlen seit Dezember 2014 wieder stimmig zu sein. Im Mai, also zwei Monate vor der Veröffentlichung von Windows 10, kommt das aktuelle Betriebssystem aus dem Hause Microsoft auf einen Marktanteil von 16,45 Prozent und kann erstmals an Windows XP vorbeiziehen.
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Dies gelingt allerdings nur, wenn wir die 12,88 Prozent (+1,72) von Windows 8.1 und die 3,57 Prozent (+0,07) von Windows 8 addieren. Windows XP, welches im Mai auf 14,60 Prozent (-1,33) abgerutscht ist, bleibt damit streng genommen die Nummer 2 hinter Windows 7. Dessen 57,76 Prozent bedeuten zwar einen Rückgang um 0,63 Punkte, doch an der absoluten Dominanz von Windows 7 dürfte auch die Nummer 10 so schnell nichts ändern können.

Mac OS X 10.10 verliert 0,03 Punkte, bleibt mit 4,20 Prozent aber die Nummer 4 der Betriebssysteme - im März 2015 war Apples aktuelles Betriebssystem an Windows 8 vorbeigezogen. Auf der Resterampe finden wir Windows Vista mit 2,01 Prozent (+0,06) auf Rang sechs und Mac OS X 10.9 mit 1,47 Prozent (-0,06) auf Rang acht. Dazwischen platziert sich Linux mit 1,57 Prozent (+0,07). Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und spielen damit praktisch keine Rolle.
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen, der Euro steigt

reported by doelf, Sonntag der 07.06.2015, 20:28:47
An der Speicherbörse in Taiwan sind die Kurse für Arbeitsspeicher auch in den vergangenen beiden Wochen weiter gefallen. Diesmal rutschten die Preise zwischen 3,14 und 5,97 Prozent, während der Euro im Verhältnis zum US-Dollar um knapp ein Prozent gestiegen ist. Dieser Sommer verspricht somit eine günstige Zeit für die Speicheraufrüstung zu werden.

Der Euro ging am Freitag mit einem Schlusskurs von 1,1113 US-Dollar aus dem Handel und hat binnen zwei Wochen um 0,91 Prozent auf den US-Dollar gewonnen. Damit liegt der Euro jetzt nur noch um 8,17 Prozent unter dem Dollar-Wechselkurs vom 1. Januar 2015. Da die Speicherpreise seit Jahresbeginn zwischen 17,08 und 26,33 Prozent gefallen sind, bleibt die Preisentwicklung für Kunden in den Euro-Staaten positiv.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,742 US-Dollar (-5,97%) [-25,53%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 2,476 US-Dollar (-3,51%) [-26,33%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,452 US-Dollar (-3,14%) [-17,08%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,690 US-Dollar (-3,81%) [-23,53%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 1,285 US-Dollar (-5,51%) [-23,42%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Sabayon 15.06 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 07.06.2015, 19:45:19
Nichts ist langweiliger als alte Software und deshalb bietet die Linux-Distribution Sabayon ihren Benutzern immer die neuesten Versionen. Sabayon 15.06 baut auf dem Kernel 4.0 auf, bringt x265-Unterstützung und hat die Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) mit an Bord. Maximale Stabilität sollte man nicht erwarten, doch leichter lässt sich eine auf Gentoo basierende Distribution nicht installieren.
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Sabayon 15.06 ist die neueste Version im monatlichen Rolling-Release-Modell, welches seit einiger Zeit nur noch 64-Bit-Systeme bedient. Als Benutzeroberflächen stehen das "minimalistische" Gnome, das "schicke" KDE und der "alte Furz" Xfce zur Auswahl. Für jene Benutzer, denen Fluxbox oder Openbox ausreichen, liegt ein Minimal-Image zum Download bereit. Sabayon 15.06 lässt sich auf Wunsch auch als Kodi-basierendes Mediencenter oder als Spielkonsole im "Steam Big Picture"-Modus (nur Gnome und KDE) installieren. Zum Entsetzen der Open-Source-Puristen sind die proprietären Grafiktreiber von AMD und NVIDIA mit an Bord, doch bei Sabayon ist man in dieser Hinsicht ziemlich schmerzfrei. Als Alternativen zum Kernel 4.0 steht die LTS-Versionen 3.10, 3.12 und 3.14 zur Auswahl.

Download: Sabayon 15.06
 
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ISO-Dateien: Windows 10 Insider Preview Build 10130

reported by doelf, Sonntag der 07.06.2015, 17:28:33
Nachdem Microsoft den Build 10130 der Windows 10 Insider Preview für PCs seit gut einer Woche an die Empfänger schneller Updates (Fast Ring) verteilt, liegen nun auch ISO-Dateien für eine saubere Installation zum Download bereit. Zusammen mit den ISO-Dateien erfolgte bisher auch immer die Freigabe für den langsamen Update-Zyklus (Slow Ring), doch der Build 10130 ist nach wie vor zu fehlerhaft für konservative Nutzer.

Bereits vor einer Woche hatte Microsoft über Probleme mit kabellosen Netzwerken berichtet. Sollte die Wi-Fi-Verbindung fehlschlagen, kann ein Neustart des Rechners helfen. Aufgrund eines Speicherfehlers neigt die Mail-App zu Abstürzen und neue Mails werden im Hintergrund nicht immer geladen. Auch die Flyouts der Task-Leiste öffnen sich zuweilen erst nach mehreren Versuchen. Laut Gabe Aul arbeitet Microsoft an diesen Problemen und so ist die allgemeine Freigabe des Build 10130 weiterhin möglich. Dass vorab schon ISO-Dateien erstellt wurden, liegt an einem weiteren Fehler: Für etliche Nutzer im Fast Ring scheitert das Update mit der Fehlermeldung 0x80246017. Spielt man das Update über die ISO-Dateien ein, soll dieses Problem nicht mehr auftreten.
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Das erste, was beim Build 10130 der Windows 10 Insider Preview auffällt, sind die neuen Icons. Microsoft hat diese nochmals überarbeitet und moderner gestaltet, zugleich wurden die Dateigrößen weiter reduziert. Auch die Konsistenz zwischen den Plattformen wurde dabei weiter verbessert. Die Jump-Listen der Task-Leiste haben ebenfalls eine optische Aufwertung erfahren und wurden dem Design der übrigen Benutzeroberfläche angeglichen. Ansonsten ist die Entscheidung gegen eine globale Taskbar gefallen: Statt alle geöffneten Anwendungen zeigt sie nur jene des aktuellen Desktops an. Microsoft Edge, welches auch in diesem Build noch "Project Spartan" genannt wird, kann neuerdings weitere Ebenen wie Cortana, die Favoriten und die Leseliste seitlich anheften. Die Leseansicht unterstützt jetzt mehr Inhalte und die Druckereinstellungen wurden erweitert.

Das Startmenü kann über die Personalisierungsoptionen auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden. Auf der dortigen Konfigurationsseite kann man App- und Inhaltsvorschläge deaktivieren sowie die Anzeige kürzlich genutzter Apps und Dateien unterbinden. Weiterhin kann man für Desktop-PCs die Anzeige des bildschirmfüllenden Startmenüs erzwingen, welches normalerweise den Tablets vorbehalten ist. Im Tablet-Modus öffnet ein Wischen von der oberen Kante aus wieder die verfügbaren Befehle. Diese, aus Windows 8.1 bekannte, Funktion hatte Microsoft zuvor entfernt. Systemweit steht "Microsoft Print to PDF" als Alternative zu einem echten Ausdruck zur Verfügung. Microsofts Assistentin Cortana lässt sich über die Tastenkombination Windows+C herbeirufen. Bleibt noch zu erwähnen, dass die App "Movies & TV" Videoinhalte jetzt bildschirmfüllend abspielen kann.

Nur wenige Wochen vor der geplanten Veröffentlichung hinterlässt Windows 10 einen sehr unfertigen Eindruck. Während Microsoft die Optik poliert, gibt es immer wieder größere Probleme mit wichtigen Funktionen. Aktuell wirkt das Betriebssystem wie eine Beta-Version und noch lange nicht wie ein Veröffentlichungskandidat. Wäre Windows 10 ein Spiel, würden wir jetzt eine mehrmonatige Verzögerung befürchten. Da es sich allerdings "nur" um ein Betriebssystem handelt, wird Microsoft den 29. Juli 2015 vermutlich einhalten können...
 
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NVIDIA bessert seinen 64-Bit-Treiber nach

reported by doelf, Freitag der 05.06.2015, 16:30:37
Mit dem WHQL-zertifizierten Grafiktreiber der Version 353.06 hatte NVIDIA die Möglichkeiten von G-SYNC erweitert. Zum einen kann man G-SYNC nun unabhängig von der vertikalen Synchronisation nutzen, zum anderen funktioniert es auch in Fenstern. Letzteres sorgte allerdings auf Desktop-Systemen mit 64-Bit-Versionen von Windows 8.1, 8 und 7 für Probleme, weshalb der Hersteller den Hot-Fix-Treiber GeForce 353.12 nachreicht.

Ansonsten bietet der GeForce 353.12 Hot Fix die selben Neuerungen wie die WHQL-Version 353.06: Er wird für das Spiel "Heroes of the Storm" empfohlen, unterstützt die neuen Grafikkarten der Modellreihe GeForce GTX 980 Ti und bringt einen "Ultra-Low Motion Blur" (ULMB). "Heroes of the Storm" wurde in GeForce Experience eingebunden, doch die SLI-Unterstützung ist bis auf weiteres deaktiviert. Dies gilt auch für "World Of Warships", sofern Kantenglättung genutzt wird. Für die Spiele "Monster Hunter Online" (DX9 und DX11) und "Space Engineers" (DX9) wurden neue SLI-Profile hinzugefügt. Die beiden neuen 3D-Vision-Profile für "F1 2015" und "World Of Warships" sind nicht empfehlenswert.

Diverse Optimierungen sollen den Kepler-Chips zu höheren Leistungen verhelfen, konkrete Zahlen nennt NVIDIA aber nicht. Im Download sind die PhysX System-Software 9.15.0428, GeForce Experience 2.4.5.28 und der HD-Audio-Treiber 1.3.34.3 enthalten. Die Mindestvoraussetzung für die Installation ist eine Grafiklösung der Baureihe GeForce 400.

Download: NVIDIA GeForce 353.12 Hot Fix Desktop (Windows 8.1/8/7/Vista 64-Bit)
 
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Firefox 39.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 05.06.2015, 16:15:16
Mozillas Entwickler haben heute eine dritte Beta-Version des Firefox 39.0 veröffentlicht. Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet.

Weiterhin verspricht der Firefox 39.0 Leistungssteigerungen durch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS. Die finale Fassung des Firefox 39.0 darf man dann ab dem 23. Juni 2015 erwarten.

Download: Firefox 39.0 Beta 3
 
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AMD stellt erste SoCs der Carrizo-Familie vor

reported by doelf, Mittwoch der 03.06.2015, 19:33:29
AMD hat die ersten SoCs der Carrizo-Familie für Notebooks vorgestellt, welche auf den neuen Excavator-Modulen basieren und erstmals AMDs "Heterogeneous System Architecture" (HSA) im vollen Umfang unterstützen. Der Hersteller spricht von Prozessoren der sechsten Generation, wobei diese Zählweise höchst inkonsequent ist. Dennoch ist der neue Chip durchaus interessant.
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Betrachtet man Carrizo als APU, so handelt es sich um den Nachfolger des Kaveri. Mit Llano (2011, K10-Architektur), Trinity (2012, Piledriver-Architektur), Richland (2013, Piledriver-Architektur) und Kaveri (2014, Steamroller-Architektur) gab es bisher vier direkte Vorfahren und das macht Carrizo zu Generation Nummer Fünf. Allerdings sind sich Trinity und Richland so ähnlich, dass man streng genommen von der vierten Generation sprechen muss. Doch Intels aktuelle CPU-Baureihe Broadwell ist nur die fünfte Core-i-Generation und Sechs ist mehr als Fünf, basta!
 
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Intel erweitert sein Broadwell-Angebot

reported by doelf, Dienstag der 02.06.2015, 16:39:04
Intel hatte seine aktuelle Prozessorgeneration Broadwell zwar schon Ende 2014 auf den Markt gebracht, doch bisher gab es lediglich besonders energieeffiziente Modelle und keine normalen Notebook- oder Desktop-CPUs. Dies hat sich heute geändert, denn Intel hat anlässlich der Computex in Taiwan 15 neue Prozessoren vorgestellt.

Bei Broardwell handelt es sich um einen Shrink der Haswell-Mikroarchitektur, der auch kleinere Verbesserungen umfasst. Während Haswell noch Strukturgrößen von 22 nm nutzte, kommt Broadwell mit 14 nm aus und arbeitet daher energieeffizienter. Zudem wurden einige Scheduler und Puffer vergrößert, um die Recheneinheiten der CPUs besser auslasten zu können. Einen besonderen Schwerpunkt hat Intel auf die integrierte Grafikeinheit gelegt, der nun bei fast allen Prozessoren 128 MB eDRAM zur Seite stehen. Intel bezeichnet diese iGPUs als Iris Pro 6200 (Notebook, Desktop) bzw. als Iris Pro P6300 (Workstation), während die Varianten HD Graphics 5600 (Desktop) und HD Graphics P5700 (Workstation) ohne eigenen Speicher auskommen müssen.

Nur sieben der neuen Prozessoren nutzen den Sockel LGA1150 und nur zwei dieser gesockelten CPUs sind für Endkunden gedacht. Es handelt sich um die Modelle Core i7-5775C (366 US-Dollar) und Core i5-5675C (276 US-Dollar), die nach einem Update der UEFI-Firmware (vormals als BIOS bekannt) in den meisten Mainboards mit den Chipsätzen Z97 und H97 laufen sollten. Für beide Prozessoren nennt Intel eine TDP von 65 Watt. Bei den übrigen fünf gesockelten CPUs handelt es sich um Xeon-Modelle für den Workstation-Einsatz, hier spannen die Preise von 445 bis 557 US-Dollar und die TDPs von 35 bis 95 Watt.
  • Core i7-5775C (4 Kerne, 8 Threads, 3,3-3,7GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 65W): 366 US-Dollar
  • Core i5-5675C (4 Kerne, 4 Threads, 3,1-3,6GHz, 4MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 65W): 276 US-Dollar
  • Xeon E3-1285 v4 (4 Kerne, 8 Threads, 3,5-3,8GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro P6300, 95W): 556 US-Dollar
  • Xeon E3-1285L v4 (4 Kerne, 8 Threads, 3,4-3,8GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro P6300, 65W): 445 US-Dollar
  • Xeon E3-1265L v4 (4 Kerne, 8 Threads, 2,3-3,3GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro P6300, 35W): 417 US-Dollar
  • Xeon E3-1278L v4 (4 Kerne, 8 Threads, 2,0-3,3GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro P6300, 47W): 546 US-Dollar
  • Xeon E3-1258L v4 (4 Kerne, 8 Threads, 1,8-3,2GHz, 6MB L3-Cache, HD Graphics P5700, 47W): 481 US-Dollar
Drei weitere Prozessoren sind zwar für den Einsatz in Desktop-PCs vorgesehen, werden aber auf der Hauptplatine verlötet. Diese CPUs haben allesamt eine TDP von 65 Watt und sind zudem etwas günstiger als ihre gesockelten Pendants:
  • Core i7-5775R (4 Kerne, 8 Threads, 3,3-3,8GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 65W): 348 US-Dollar
  • Core i5-5675R (4 Kerne, 4 Threads, 3,1-3,6GHz, 4MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 65W): 265 US-Dollar
  • Core i5-5575R (4 Kerne, 4 Threads, 2,8-3,3GHz, 4MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 65W): 244 US-Dollar
Die restlichen fünf Prozessoren sind für leistungsstarke Notebooks gedacht, sie kosten zwischen 289 und 623 US-Dollar. Für diese Modelle macht Intel noch keine Angaben bezüglich der maximalen Turbo-Stufe, die TDP fällt mit 47 Watt aber recht hoch aus:
  • Core i7-5950HQ (4 Kerne, 8 Threads, 2,9GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 47W): 623 US-Dollar
  • Core i7-5850HQ (4 Kerne, 8 Threads, 2,7GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 47W): 434 US-Dollar
  • Core i7-5750HQ (4 Kerne, 8 Threads, 2,5GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 47W): 434 US-Dollar
  • Core i7-5700HQ (4 Kerne, 8 Threads, 2,7GHz, 6MB L3-Cache, HD Graphics 5600, 47W): 378 US-Dollar
  • Core i5-5350H (2 Kerne, 4 Threads, 3,0GHz, 4MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 47W): 289 US-Dollar
Obige Angaben zu Preisen und technischen Daten stammen aus Intels offizieller Preisliste vom 2. Juni 2015 sowie aus Intels Produktdatenbank. In seiner Ankündigung der neuen Prozessoren macht der Hersteller zum Teil abweichende Angaben, bei denen es sich offenbar um Fehler handelt.
Quelle: www.intel.com
 
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NVIDIA: Neue Treiber für "Heroes of the Storm" und GTX 980 Ti

reported by doelf, Dienstag der 02.06.2015, 12:22:03
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce für Windows 8.1, 8, 7, Vista und XP auf die WHQL-zertifizierte Version 353.06 aktualisiert. Dieser Treiber wird für das Spiel "Heroes of the Storm" empfohlen und unterstützt erstmals auch die neuen Grafikkarten der Modellreihe GeForce GTX 980 Ti. Die Mindestvoraussetzung für die Installation ist eine Grafiklösung der Baureihe GeForce 400.

"Heroes of the Storm" wurde in GeForce Experience eingebunden, doch die SLI-Unterstützung ist bis auf weiteres deaktiviert. Dies gilt auch für "World Of Warships", sofern Kantenglättung genutzt wird. Für die Spiele "Monster Hunter Online" (DX9 und DX11) und "Space Engineers" (DX9) wurden neue SLI-Profile hinzugefügt. Die beiden neuen 3D-Vision-Profile für "F1 2015" und "World Of Warships" sind nicht empfehlenswert.

G-SYNC funktioniert jetzt auch in Fenstern sowie unabhängig von der vertikalen Synchronisation. Als Neuerung kündigt NVIDIA einen "Ultra-Low Motion Blur" (ULMB) an und verspricht "Dynamic Super Resolution" (DSR) für Notebooks (ab Fermi). Diverse Optimierungen sollen den Kepler-Chips zu höheren Leistungen verhelfen, konkrete Zahlen nennt NVIDIA aber nicht. Im Download sind die PhysX System-Software 9.15.0428, GeForce Experience 2.4.5.28 und der HD-Audio-Treiber 1.3.34.3 enthalten.

Download: NVIDIA GeForce 353.06 WHQL (Windows 8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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GeForce GTX 980 Ti: Die neue Nummer 2

reported by doelf, Dienstag der 02.06.2015, 11:51:18
NVIDIA füllt die Lücke zwischen seinen Single-GPU-Karten GeForce GTX Titan X und GeForce GTX 980 mit dem neuen Modell GeForce GTX 980 Ti. Zu Straßenpreisen ab 700 Euro bekommt man jetzt fast die Leistung der über 1.000 Euro teuren GeForce GTX Titan X und kann die "nur" 500 Euro teure GeForce GTX 980 klar auf Abstand halten.
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NVIDIA hat seine GeForce GTX 980 Ti mit 2.816 CUDA-Kernen, die mit 1.000 bis 1.075 MHz takten, ausgestattet. Damit liegt der Newcomer näher an der GeForce GTX Titan X, welche ihre 3.072 Recheneinheiten mit der selben Geschwindigkeit laufen lässt, als an der GeForce GTX 980, die nur 2.048 CUDA-Kerne vorweisen kann, diese mit 1.126 bis 1.216 MHz allerdings etwas schneller takten darf. Letztendlich erreicht die GeForce GTX 980 Ti eine Texturfüllrate von 176 GTexel/s und liegt damit immerhin um 22,22 Prozent vor der GeForce GTX 980 mit 144 GTexel/s, während die GeForce GTX Titan X lediglich um weitere 9,09 Prozent schneller ist.

Gewaltige Unterschiede gibt es beim Speicherausbau: GeForce GTX Titan X und GeForce GTX 980 Ti takten ihren GDDR5-Speicher mit 7,0 Gbps und erreichen dank der 384 Bit breiten Speicheranbindung einen Durchsatz von bis zu 336,5 GB/s. Allerdings besitzt die GeForce GTX 980 Ti mit 6 GByte nur halb soviel Grafikspeicher wie die GeForce GTX Titan X. Ob aktuelle Spiele tatsächlich 12 GByte Grafikspeicher benötigen, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Wesentlich bescheidener gibt sich die GeForce GTX 980, deren 4 GByte über ein 256 breites Interface angebunden sind und trotz 7,0 Gbps nur auf einen Durchsatz von 224 GB/s kommen.
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Dafür begnügt sich die GeForce GTX 980 mit 165 Watt und zwei sechspoligen Stromanschlüssen. GeForce GTX 980 Ti und GeForce GTX Titan X gönnen sich hingegen bis zu 250 Watt und kombinieren eine acht- mit einer sechspoligen Strombuchse. Alle drei Modelle unterstützen DirectX 12, allerdings verspricht NVIDIA nur für GeForce GTX 980 Ti und GeForce GTX Titan X den Funktionsstand 12.1. Alle Grafikkarten können vier Bildschirme ansteuern und erreichen Auflösungen von bis zu 5.120 x 3.200 Bildpunkten mit 60 Hertz. Hierzu bietet NVIDIAs Referenzdesign für die GeForce GTX 980 Ti fünf Anschlüsse: Dual Link DVI-I, HDMI und drei mal DisplayPort 1.2.
 
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Der Firefox 38.0.5 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 02.06.2015, 10:12:20
Mozilla hat heute den finalen Firefox 38.0.5 zum Download freigegeben. Für Windows ist wieder nur eine 32-Bit-Fassung verfügbar, weshalb die Freunde der 64-Bit-Ausgabe zum Firefox 39.0 Beta 2 greifen sollten. Der Firefox 38.0.5 stellt einen Zwischenschritt auf dem Weg zur Version 39.0 dar und bringt drei neue Funktionen. Ob auch Sicherheitslücken geschlossen wurden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.

Die erste der neuen Funktionen heißt Pocket. Mit Pocket kann man interessante Fundstücke wie Internetseiten und Videos für den späteren Verzehr eintüten und diese dann auch offline genießen. Die Fundstücke lassen sich natürlich auch über alle Geräte eines Firefox-Kontos abgleichen. Für Desktop-Nutzer ist auch die von Android bereits bekannte Leseansicht neu. Diese reduzierte Darstellung funktioniert nicht mit allen Webseiten, denn der Firefox muss klar gekennzeichnete Inhalte vorfinden, die sich sinnvoll extrahieren lassen. Ist dies möglich, blendet der Browser Navigationsmenüs, Dekorationselemente sowie Werbung aus. Als dritte Neuerung ist das Teilen von Browser-Fenstern und -Tabs über die integrierte Kommunikationsschnittstelle "Hello" zu nennen. Diese Möglichkeit gab es bereits in einigen Beta-Fassungen des Firefox 38.0, sie wurde aber nicht in die finale Version 38.0 integriert.

In Hinblick auf die Sicherheit erwarten wir Maßnahmen gegen den Logjam-Angriff. Diese seit Ende Mai bekannte Schwachstelle betrifft diverse Internetprotokolle wie HTTPS, SSH, IPsec und SMTPS. Sie richtet sich gegen den Diffie-Hellman-Schlüsseltausch und erzwingt unsichere Chiffren mit einer Länge von nur 512 Bytes. Das Problem betrifft unzählige Client-Programme sowie Server und ist keinesfalls auf den Firefox beschränkt.

Download: Firefox 38.0.5
 
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Firefox 39.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 02.06.2015, 10:08:36
Mozillas Entwickler haben eine zweite Beta-Version des Firefox 39.0 veröffentlicht. Der Firefox 39.0 verspricht Leistungssteigerungen durch eine asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Die finale Fassung des Firefox 39.0 darf man dann ab dem 23. Juni 2015 erwarten.

Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wird hingegen komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet. Wie üblich gibt es auch diverse Verbesserungen rund um HTML5 und CSS.

Download: Firefox 39.0 Beta 2
 
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Nokia erweitert sein Portfolio um Cloud-Server

reported by doelf, Montag der 01.06.2015, 23:53:53
Die finnische Firma Nokia, nach Holzprodukten, Gummistiefeln, Reifen und Mobiltelefonen inzwischen primär als Netzwerkausrüster tätig, erweitert ihr Angebot um Cloud-Server, Switches und dazugehörige Dienstleistungen. Dabei zielt das Unternehmen mit seinen "AirFrame Data Center Solutions" primär auf die Bedürfnisse der Telekommunikationsbranche.

Nokia verspricht besonders dicht gepackte Racks mit Servern und leistungsstarken Switches, die über spezielle Optimierungen von Nokia Networks verfügen und anspruchsvolle VNFs (Virtualized Network Functions) besonders effizient ausführen können. Diese Cloud-Server betrachtet Nokia als Schlüssel für zukünftige 5G-Netze und bietet auch die dazugehörigen Dienste an - von der Implementierung bis zum Betrieb der Rechenzentren. Die Finnen setzen bei den Prozessoren auf leistungsstarke Modelle von Intel und betonen, dass sich ihre Server auch für andere Einsatzgebiete eignen. Die neue Produktlinie ist ab heute erhältlich.
 
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Intel kauft Altera für 16,7 Milliarden US-Dollar

reported by doelf, Montag der 01.06.2015, 20:46:39
Die nächste Milliarden-Übernahme im Halbleitergeschäft: Intel konnte sich nach langem Ringen mit Altera auf Übernahmebedingungen einigen. Wie die beiden Unternehmen heute mitteilen, hat das Geschäft ein Volumen von 16,7 Milliarden US-Dollar und stellt somit den größten Zukauf in Intels Firmengeschichte dar. Intel will für jede Altera-Aktie 54 US-Dollar bezahlen - deutlich mehr als ursprünglich angenommen.

Das Wall Street Journal hatte erstmals Ende März über den geplanten Zukauf berichtet und dessen Volumen auf "über zehn Milliarden US-Dollar" beziffert. An der Börse schoss Alteras Wert daraufhin um 30 Prozent in die Höhe, die Aktie kostete um die 45 US-Dollar. Nicht einmal zwei Wochen später schien das Geschäft gescheitert zu sein - laut CNBC konnten sich die beiden Firmen nicht auf einen Preis einigen. Nun kommt die Übernahme doch noch zustande, kostet Intel mit 16,7 Milliarden US-Dollar bzw. 54 US-Dollar je Aktie aber auch deutlich mehr.

Altera ist auf die Entwicklung integrierter Schaltkreise (ICs) spezialisiert und dominiert zusammen mit seinem Mitbewerber Xilinx den IC-Markt, welcher in den vergangenen Jahren stärker gewachsen ist als Intels Kerngeschäft. Das Unternehmen hat diverse FPGAs (Field Programmable Gate Arrays) und CPLDs (Complex Programmable Logic Devices) in seinem Sortiment. Dazu kommen SoCs auf ARM-Basis sowie die Embedded-CPUs der Baureihe Nios II. Die Firma liefert ihren Kunden auch komplette Development-Kits und verfügt mit Quartus II über eine eigene Design-Software, mit der sich individuelle ICs entwickeln lassen.

Was Altera fehlt, ist eine eigene Fertigung. Genau hier kommt Intel ins Spiel, denn Altera gehört seit Februar 2013 zu jenen Firmen, die Intels Fertigungsstätten nutzen dürfen. Zudem will Intel Alteras FPGA-Produkte mit seinen Xeon-Prozessoren zu hochgradig individuellen, integrierten Produkten kombinieren. Alteras ARM-basierte Produktlinien will Intel erhalten und auch weiterentwickeln. Während sich die beiden Firmen einig sind, müssen Alteras Aktionäre das Geschäft noch absegnen. Auch die Wettbewerbshüter müssen noch grünes Licht geben.
 
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Avago kauft Broadcom für 37 Milliarden US-Dollar

reported by doelf, Montag der 01.06.2015, 20:16:31
Der Halbleiterhersteller Avago Technologies hat eine bewegte Geschichte: Gestartet als Sparte von Hewlett-Packard wurde der Geschäftsbereich 1999 ausgegliedert und unter dem Namen Agilent auf eigene Beine gestellt. Seit einer Übernahme im Jahr 2005 firmierte das Unternehmen als Avago und verleibte sich im Dezember 2013 den Mitbewerber LSI für 6,6 Milliarden US-Dollar ein. Nun stehen ein weiterer Zukauf und eine weitere Namensänderung an.

Für 37 Milliarden US-Dollar will Avago seinen Mitbewerber Broadcom schlucken. 17 Milliarden US-Dollar will Avago in bar auf den Tisch legen, die restlichen 20 Milliarden US-Dollar sollen mit 140 Millionen Avago-Aktien finanziert werden. Zur Berechnung wurden die Aktienkurse vom 27. Mai 2015 herangezogen. Demnach würden die Anteilseigner von Broadcom zukünftig 32 Prozent des gemeinsamen Unternehmens besitzen. Und dieses soll dann aber nicht Avago, sondern "Broadcom Limited" heißen.

Präsident und CEO von Broadcom Limited soll der bisherige Avago-Chef Hock Tan werden. Dr. Henry Samueli, Mitbegründer und Technikchef von Broadcom, wird auch bei Broadcom Limited den Posten des Chief Technology Officer bekleiden. Sofern die Aktionäre beider Unternehmen zustimmen und die Aufsichtsbehörden keinerlei Einwände haben, soll der Zusammenschluss im ersten Quartal 2016 vollzogen werden. Die beiden Firmen erhoffen sich jährliche Einsparungen in Höhe von 750 Millionen US-Dollar, welche man binnen 18 Monaten erreichen will.
 
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Videoumwandler SUPER v2015 Build 65 verfügbar

reported by doelf, Montag der 01.06.2015, 19:20:03
SUPER, der "Simplified Universal Player Encoder and Renderer" von eRightSoft, ist ein kostenloses Programm, mit dem man Video- und Audio-Daten in zahlreiche andere Formate umwandeln kann. SUPER verwendet hierzu Programme wie FFmpeg, MEncoder, MPlayer oder x264 und stellt diesen eine einheitliche Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Die neue Version 2015 Build 65 behebt mehrere kritische Fehler, weshalb man dieses Update unbedingt installieren sollte. Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, UHD-Videos (4K), welche den Codec HEVC/H.265 verwenden, wiederzugeben und zu erstellen. Weiterhin soll das Encoding in die Ausgabe-Container MP4 und FLV jetzt schneller laufen.

Download: SUPER v2015 Build 65
 
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US-Senator bremst die NSA aus

reported by doelf, Montag der 01.06.2015, 17:16:53
Eigentlich sollte die National Security Agency (NSA) nur Auslandsaufklärung für die USA betreiben, doch in Folge der Anschläge vom 11. September 2001 wurden die Spione auch im Inland aktiv. Dies ermöglichte ein Gesetzespaket namens "Patriot Act", welches der NSA die Vorratsdatenspeicherung auch innerhalb der USA erlaubte - zumindest bis heute früh.

Seit den Morgenstunden sind drei der Sonderbefugnisse ausgelaufen: Neben der massenhaften Sammlung von Telekommunikationsdaten geht es um die Überwachung mutmaßlicher Einzeltäter sowie die das Abhören von Verdächtigen. Für Maßnahmen gegen Einzeltäter reichte bisher die Zustimmung eines Geheimgerichts, des "Foreign Intelligence Surveillance Court" (FISC) aus, während für das Abhören von Telefonaten eine richterlichen Genehmigung erfordlich war. Wie gesagt, geht es in allen drei Fällen nur um die Inlandsüberwachung, denn als Auslandsgeheimdienst sind der NSA außerhalb der USA so gut wie keine Grenzen gesetzt.

Dass der "Patriot Act" in der vergangenen Nacht teilweise auslaufen konnte, ist der Verdienst des republikanischen Senators Rand Paul. Paul, der auch für die Präsidentschaft kandidiert, ist ein Gegner der staatlichen Überwachung und sieht die Freiheit amerikanischer Bürger gefährdet. Allerdings konnte Paul die gesetzliche Neuregelung nicht stoppen, sondern nur ausbremsen. Immerhin 77 von 100 Senatoren hatten für das Nachfolgeprogramm namens "Freedom Act" gestimmt, mit dem US-Präsident Barack Obama einige Kompetenzen von der NSA zu den Telekommunikationsunternehmen verlagern will.

Laut "Freedom Act" sollen zukünftig die Telekommunikationsunternehmen die Metadaten ihrer Kunden erfassen und auf Vorrat speichern. Die NSA darf auf diese Daten zwar auch weiterhin zugreifen, benötigt hierfür aber einen richterlichen Beschluss. Dieser Kompromiss soll sicherstellen, dass der Geheimdienst nicht die volle Kontrolle über die Daten hat und diese nicht verdachtslos auswertet, analysiert oder gar manipuliert. Senator Rand Paul kann der Verlagerung der Massenüberwachung nichts abgewinnen und fordert mit anderen Politikern deren Abschaffung. Dies hat ihm auch in den eigenen Reihe herbe Kritik eingebracht.
 
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Windows 10 kommt am 29. Juli 2015 für PCs und Tablets

reported by doelf, Montag der 01.06.2015, 13:57:06
Microsoft hat heute den Veröffentlichungstermin für Windows 10 benannt: Das neue Betriebssystem wird am 29. Juli 2015 in den Handel kommen. Zu diesem Zeitpunkt wird man Geräte mit vorinstalliertem Windows 10 kaufen können oder man aktualisiert ein lizenziertes Windows 7 oder 8.1 kostenlos auf die neue Version. Diese soll dann für die restliche Lebensdauer des jeweiligen Gerätes mit Updates versorgt werden.
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Microsoft hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass Windows 10 die letzte Version von Windows sein werde. Statt in regelmäßigen Abständen neue Versionen seines Betriebssystems auf den Mark zu bringen, setzt Microsoft in Zukunft auf kontinuierliche Updates. Die kostenlose Pflege des Betriebssystems soll die derzeitige Fragmentierung von Windows beseitigen, die Entwicklung beschleunigen und letzten Endes die Kosten senken. Werden Windows 7 oder 8.1 auf Windows 10 aktualisiert, ist dieses Upgrate gerätegebunden: Nur für die Lebensdauer des jeweiligen Gerätes verspricht Microsoft kostenlose Updates. Wer ein neues Gerät kauft, braucht somit auch eine neue Lizenz, wobei Windows 10 in den meisten Fällen bereits vorinstalliert sein wird.

Wer derzeit Windows 7 oder 8.1 nutzt, kann sein Betriebssystem bis zum 29. Juli 2016 kostenlos auf Windows 10 aktualisieren. Doch obwohl man ein ganzes Jahr Bedenkzeit hat, macht Microsoft schon jetzt Druck und wirbt seit heute für die Reservierung des kostenlosen Upgrades. Nach dem Start von Windows 7 oder 8.1 zeigen diese Betriebssysteme in der TNA einen entsprechenden Hinweis an (siehe Bildschirmfoto). Momentan ist dieser Hinweis noch nicht auf allen Systemen zu sehen, möglicherweise versucht Microsoft den erwarteten Ansturm zu steuern. Die Reservierung erfolgt dann über eine eigens hierfür bereitgestellte "Get Windows 10-App". Microsoft lässt derzeit noch offen, was das Upgrade nach Ablauf der Jahresfrist kosten soll.

Zum Schluss haben wir noch eine Enttäuschung für die Freunde von Windows Phone: Die Mobilvariante von Windows 10 wird trotz "Mobile frist" am 29. Juli 2015 noch nicht fertiggestellt sein. Microsoft wird zunächst nur Computer und Tablets bedienen und die Smartphones später versorgen. Wann Windows 10 Mobile an den Start gehen wird, ist derzeit noch unklar.
 
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Kore: Eine neue Fernbedienung für Kodi (XBMC)

reported by doelf, Montag der 01.06.2015, 11:55:03
Die Mediencenter-Software Kodi, vormals unter dem Namen XBMC bekannt, hat eine neue Fernbedienungs-App für Android bekommen. Kore, so der Name der App, wurde von Synced Synapse als vollständig quelloffene Software unter der Apache-Lizenz 2.0 entwickelt und ist jetzt Kodis offizielle Fernbedienung für Android. Kore läuft auf Smartphones und Tablets mit Android ab der Version 4.0.3.

BildDerzeit funktioniert Kore als Fernbedienung für fast alle Funktionen mit Ausnahme von Live-TV, PVR und der Navigation in smarten Playlisten. Kore zeigt auch die aktuell laufenden Inhalte inklusive aller relevanten Informationen an, man kann ohne Umwege auf IMDB zugreifen und in den eigenen Bibliotheken stöbern. Zusätzlich zur reinen Wiedergabe gibt es die Möglichkeit, Tonspuren und Untertitel zu wechseln sowie Abspiellisten zu bearbeiten. Weiterhin kann man YouTube-Videos an die Mediacenter-Software schicken und Texteingaben vornehmen. Kore unterstützt auch Wake-on-LAN, um den Mediencenter-PC aufzuwecken.

Neben der aktuellen Kodi-Version 14 unterstützt Kore auch die kommende Version 15 sowie die beiden Vorgänger XBMC 13 und 12. Abgesehen von Deutsch und Englisch ist die Benutzerfläche der App auch auf Bulgarisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch (Portugal und Brasilien) und Spanisch verfügbar. Weitere Sprachen sollen in Kürze folgen.

Download: Kore, offizielle Fernbedienung für Kodi
Quelle: kodi.tv
 
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Filmtipp: KUNG FURY Official Movie (HD)

reported by doelf, Montag der 01.06.2015, 11:26:32
Der schwedische Regisseur David Sandberg hat für sein geniales Machwerk "KUNG FURY" die Checkliste für den perfekten Trash-Film der 80er-Jahre minutiös abgearbeitet. Sinnlose Action: Check! Roboter: Check! Dinosaurier: Check! Nazis: Check! Zeitreisen: Check! Wikinger-Walküren: Check! Ein draufgängerischer Cop mit Superkräften: Check! Ein Soundtrack von David Hasselhoff: Check!

Das per Kickstarter finanzierte Projekt feierte seine Premiere auf den Filmfestspielen in Cannes und liegt jetzt zum kostenlosen Genuss auf YouTube bereits. Trotz HD-Qualität hat es sich Sandberg nicht nehmen lassen, den störanfälligen VHS-Videobändern zu huldigen und ein paar Bildstörungen einzubauen. Doch nicht nur diese sorgen für ein gehöriges Maß an Nostalgie: Von der Kleidung über Technik und dumme Sprüche bis hin zur Musik ist alles perfekt auf die 80er-Jahre abgestimmt. Dafür sorgt auch "The Hoff", der in den 80ern mit der Fernsehserie Knight Rider zum Schmalspur-Actionhelden wurde und der sich seit 1985 auch als Sänger versucht. Der Titelsong "True Survivor" hat echtes Hit-Potential. Natürlich nicht, weil das Lied gut ist, sondern weil es als genialer Nostalgie-Trash begeistert.

Die Handlung von "KUNG FURY" windet sich wie die Kobra, welche den Titelhelden mit ihrem Biss - im Zusammenspiel mit einem zeitgleichen Blitzeinschlag - in den Super-Cop Kung Fury verwandelt. Sandberg, der auch die Hauptrolle spielt, schert sich nicht um Logiklöcher, sondern inszeniert diese sogar. Jede Szene wartet mit neuen Überraschungen auf und die Mehrzahl der Gags zündet. Als Gegenwert für die 630.019 US-Dollar, welche Sandberg über Kickstarter bei 17.713 Unterstützern einsammeln konnte, liefert der Schwede 31 Minuten beste Unterhaltung. Ob "KUNG FURY" auch als abendfüllender Spielfilm funktionieren würde, ist allerdings fraglich. In der Kürze liegt bekanntlich die Würze und niemand will eine Überdosis 80er riskieren ;-)
 
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