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MSI RTX 2080 Serie

News-Archiv: Juni 2016

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SpeedFan 4.52 mit voller Unterstützung für Intels Z170-Chipsatz

reported by doelf, Donnerstag der 30.06.2016, 20:37:51
Alfredo Milani Comparetti hat sein Tool SpeedFan auf die Version 4.52 aktualisiert. SpeedFan liest die Temperatursensoren diverser PC-Komponenten aus und kann im Zusammenspiel mit zahlreichen Monitoring-Chips auch die Drehzahl der Lüfter regeln. Die Version 4.52 bringt volle Unterstützung für Intels Z170-Chipsatz (Codename: Sunrise Point) und mehrere Super-I/Os.

Vollständige Unterstützung gibt es für das Intelligent Platform Management Interface (IPMI) und die Super-I/Os Giantec GT34TS04 und GT34TS02, IT IT8771E, Nuvoton NCT6793D sowie STMicro STTS2004. Unterstützt wird zudem der SMBus von Intels Atom E3800 und C2000, allerdings noch nicht komplett. Für Intels Chipsätze der 6er-Serie sowie deren C20x-Abkömmlinge wird der SMBus - falls nötig - genutzt. Die Super-I/Os Fintek F71878A und F71868A werden nun auch dann unterstützt, wenn sie sich nicht unter einer Standardadresse befinden. Bei Nuvotons NCT6791D und NCT6792D wurde das Auslesen des sechsten Lüfters korrigiert und beim NCT6793D wurde die Unterstützung für alternative Register ergänzt. Auch ein Problem mit dem Zugriff auf SCSI_PASS_THROUGH sowie eine fehlerhafte deutsche Übersetzung in Bezug auf die CPU-Nutzung wurden korrigiert.

Download: SpeedFan 4.52 - 2,11 MByte
 
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Oracle VirtualBox 5.0.24 behebt Probleme mit Windows 10

reported by doelf, Donnerstag der 30.06.2016, 19:49:59
Lediglich zwölf Tage nach der Freigabe der Version 5.0.22 hat Oracle seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 5.0.24 aktualisiert und dabei die Änderungen am I/O-APIC zurückgenommen. Eigentlich sollte eine neue Implementierung Fehler und Leistungsdefizite beseitigen, doch es gab erhebliche Nebenwirkungen für Windows-10-Gäste.

Die Windows-10-Gäste liefen mit dem neuen I/O-APIC nicht mehr stabil, weshalb Oracles Entwickler vorerst zum alten Code zurückgekehrt sind. Dies bedeutet allerdings auch, dass der Netzwerkdurchsatz für bestimmte Gäste sehr mager ausfällt. Wer dies beheben will, muss GRO für Linux-Gäste deaktivieren. Es gibt aber auch noch andere Änderungen: So sollen Screenshots von Bildschirmen im Ruhemodus keinen Müll mehr aufzeichnen und die Benutzeroberfläche unter Solaris 10 wieder bedienbar sein. Beim Verarbeiten der Datei resolv.conf werden jetzt auch mehrere Separatoren erkannt und auch ein möglicher Datenverlust beim ersten Zugriff auf VMware-Abbilder der Variante "Stream Optimized VMDK" wurde behoben. Unter Mac OS X wird der Wiederanschluss von Audiogeräten (Ein- und Ausgang) unterstützt und für Linux 4.6 und neuer wurde ein schwerwiegender Fehler mit VERR_VMM_SET_JMP_ABORTED_RESUME behoben. Bleibt noch anzumerken, dass sich Oracle nochmals an der Weitergabe des Batteriestands an das Gastsystem versucht hat.

Download: VirtualBox 5.0.24 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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Der Firefox 47.0.1 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 30.06.2016, 18:22:44
Mozillas Entwickler haben ihren Internetbrowser Firefox auf die Version 47.0.1 aktualisiert. Dieser behebt einen einzigen Fehler, ein Problem mit dem Selenium WebDriver, welches den Firefox beim Start zum Absturz bringen kann. Sicherheitsrelevante Änderungen gibt es diesmal nicht.

Der Selenium WebDriver ist ein Teil von Selenium, einer Testumgebung für Webanwendungen, die von ThoughtWorks entwickelt wird. Als Nachfolger der Selenium Remote Control nimmt der Selenium WebDriver Befehle entgegen und leitet sie an den Browser weiter. Während die Selenium Remote Control als Proxy fungierte und noch Probleme mit Pop-Ups, Dialogen und Datei-Uploads hatte, agiert der Selenium WebDriver wie ein normaler Benutzer. Das Projekt dient dem W3C als Grundlage für die Spezifikation der WebDriver-Schnittstelle.

Download: Firefox 47.0.1
 
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Windows 10 Anniversary Update kommt am 2. August

reported by doelf, Donnerstag der 30.06.2016, 17:12:26
Yusuf Mehdi, Corporate Vice President der Windows- und Geräte-Sparte von Microsoft, hat das Veröffentlichungsdatum für die nächste Entwicklungsstufe von Windows 10, das "Anniversary Update", bekanntgegeben. Dieses soll am 2. August 2016, einem Dienstag, veröffentlicht werden. Zudem gab Mehdi bekannt, dass Windows 10 inzwischen auf mehr als 350 Millionen Geräten läuft.

Das "Anniversary Update" verspricht etliche Neuerungen, darunter die Möglichkeit, sich mit Hilfe von Windows Hello bei Apps und Webseiten anmelden zu können. Statt eines Passworts wird dabei ein Fingerabdruck oder eine Gesichts- bzw. Iriserkennung genutzt. Für den Virenschutz Windows Defender kann man zukünftig automatische Überprüfungen per Zeitplan festlegen und auch die Benachrichtigungen und Übersichten des Programms wurden verständlicher gestaltet. Für Unternehmen wird zudem die Windows Defender Advanced Threat Protection (WDATP) eingeführt, welche Bedrohungen erkennt und automatisch auf diese reagiert. WDATP umfasst derzeit 700.000 Endpunkte und wird im Rahmen von Pilotprojekten bereits von 300 Firmen in 70 Ländern verwendet. Ebenfalls neu ist die Windows Information Protection (vormals "Enterprise Data Protection"), welche persönliche und organisatorische Daten voneinander trennt und hierdurch versehentliche Datenlecks verhindern soll.

Mit Windows Ink treibt Microsoft die Stiftbedienung voran. Der Funktionsumfang reicht von intelligenten Notizzetteln über eine Tafel bis zur Möglichkeit, auf dem Desktop zu zeichnen. Dabei wertet Cortana die Notizen für Erinnerungen aus, während handschriftlich notierte Telefonnummern, E-Mail-Adressen und URLs automatisch erkannt werden und sich sofort verwenden lassen. Es gibt auch ein virtuelles Lineal, das sich mit Hilfe eines Kompasses besonders leicht ausrichten lässt. Windows Ink wurde in diverse Apps, darunter Maps, Edge und Office integriert. Die digitale Assistentin Cortana ist nun auch vom Sperrbildschirm erreichbar. Sie merkt sich wichtige Informationen wie Flugnummern oder den Stellplatz im Parkhaus, zudem kann man Erinnerungen mit Bildern versehen. Darüber hinaus arbeitet Cortana inzwischen geräteübergreifend, so dass Routenplanungen oder Mitteilungen überall einsehbar sind.

Microsofts Webbrowser Edge minimiert die CPU-Nutzung, benötigt weniger Arbeitsspeicher und deaktiviert Inhalte wie Videos und Animationen, die sich nicht im Sichtfeld des Benutzers befinden. Dies soll die Akkulaufzeit mobiler Geräte deutlich verlängern. Das "Anniversary Update" bringt dem Browser auch neue Erweiterungen wie AdBlock, Adblock Plus, den Amazon Assistant, LastPass und Pinterests Pin It Button. Die erleichterte Bedienung von Edge wurde ebenfalls optimiert und auf Web-Standards wie HTML5, CSS3 und ARIA ausgerichtet. Der Browser unterscheidet klarer zwischen Seitenstruktur und Inhalten, zudem wurde die Darstellung mit hohem Kontrast optimiert. Weiterhin soll die Sprachausgabe bei Eingaben in Formularfelder besser funktionieren.

Mit Xbox Play Anywhere kann man Spiele abwechselnd auf der Xbox One und dem PC spielen. Diese Option bieten alle Titel, welche Microsoft Studios zukünftig veröffentlichen wird. Hierzu werden die Einkäufe beider Geräte im neuen Windows Store zusammengelegt. Für die Xbox One bringt das "Windows 10 Anniversary Update" die Möglichkeit, mit Cortana nach neuen Spielen oder Freunden zu suchen bzw. neue Partien zu beginnen. Und es wird endlich möglich sein, die Sprache unabhängig vom Ort, an dem sich die Xbox One befindet, auszuwählen. Aber auch für den schulischen Einsatz gibt es einige Verbesserungen. So sollen sich die Rechner der Schüler leichter einrichten und verwalten lassen. Für Prüfungen gibt es die App "Take a Test", welche Funktionen wie Copy&Paste sowie den Zugriff auf Dateien sperrt.

Wer in den Genuss des "Windows 10 Anniversary Update" kommen will, muss zunächst ein Upgrade auf Windows 10 ausführen. Dies ist für Computer mit Windows 7 oder 8.1 noch bis zum 29. Juli 2016 kostenlos möglich.
 
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Firefox 48.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 29.06.2016, 11:24:06
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 47.0 schon zu alt ist, gibt es jetzt die vierte Beta-Ausgabe der Version 48.0. Diese bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein neues Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Beta 4
 
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Kolumne: EU-Kommission will CETA und TTIP erzwingen

reported by doelf, Mittwoch der 29.06.2016, 10:51:35
Die Populisten behaupten, mehr Europa bedeute weniger Demokratie. Nun könnte man denken, der Brexit gebe der EU-Kommission und ihrem Präsidenten Jean-Claude Juncker ausreichend Anlass, um über solche Anschuldigungen nachzudenken, doch stattdessen verspricht man noch mehr Europa und will die Freihandelsabkommen CETA und TTIP ohne Zustimmung der nationalen Parlamente durchboxen.

Zunächst geht es nur um CETA, das "Comprehensive Economic and Trade Agreement" zwischen der Europäischen Union und Kanada. Dieses gilt als Testfall für das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) mit den USA und auch CETA birgt hohe Risiken. Schließlich ermöglicht es auch US-Unternehmen, die Freiheiten von TTIP über ihre kanadischen Tochterfirmen auszuloten. Obwohl die Öffnung des Marktes praktisch alle Bereich des Lebens betrifft, von Nahrungsmitteln und Wirtschaftsgütern über Dienstleistungen, Finanzgeschäfte und das Urheberrecht bis zum Umwelt- und Arbeitsschutz, vertritt die EU-Kommission die Ansicht, dass CETA als Handelsabkommen allein in EU-Kompetenz falle.

Dies bedeutet, dass keine Zustimmung der nationalen Parlamente eingeholt werden muss und die EU-Kommission lediglich den Europäischen Rat und das Europaparlament überzeugen muss. Der Europäische Rat ist das Gremium der Staats- und Regierungschefs der EU, er repräsentiert somit zwar die nationalen Regierungen, aber nicht die Parlamente. Die Abgeordneten im Europaparlament werden hingegen direkt gewählt und repräsentieren die Bürger Europas, was Jean-Claude Juncker als ausreichend für eine demokratische getragene Entscheidung bewertet. Mehr noch: Juncker sieht in der Einbeziehung nationaler Parlamente eine Schwächung des europäischen Gedankens.

Dies ist aber ein Fehler: Es ist zwar nachvollziehbar, dass die EU-Kommission Handelshemmnisse ausräumen und Projekte wie CETA und TTIP vorantreiben will, doch beide Abkommen sind extrem umstritten und bedürfen eine eindeutigen Legitimation durch alle Mitgliedsstaaten. Der Weg über den Europäischen Rat und das Europaparlament scheint zwar kürzer und erfolgversprechender, doch es ist ein Irrweg, der zu noch mehr Misstrauen und Nationalismus führen wird. Europa hat als Wirtschaftsdiktatur keine Zukunft, denn Wirtschaft wird immer von Gewinnstreben und Egoismus geprägt sein. Wenn es mehr Europa geben soll, dann bitte auf demokratischen Fundamenten.

Wenn Jean-Claude Juncker beim Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs die "Grundidee der EU" anführt, sollte er sich selbst fragen, welche Idee von Europa er im Sinn hatte, als er in Luxemburg eine Steuer-Oase für internationale Unternehmen eingerichtet hatte. Den europäischen Partnern Steuergelder zu entziehen, klingt nämlich auch nur nach reinem Gewinnstreben und Egoismus. Auf wirklich drängende Fragen wie die hohe Jugendarbeitslosigkeit oder die immer weiter auseinander klaffende soziale Schere bieten Juncker und die EU erschreckend wenig Antworten, stattdessen wird ständig das alte Gebet vom Wohlstand durch wirtschaftliches Wachstum gepredigt.

Ob CETA und TTIP tatsächlich spürbare wirtschaftliche Impulse setzen könnten, ist mindestens so umstritten wie die Inhalte der Abkommen selbst. Wichtiger als der freie Handel mit anderen Nationen ist jedoch, dass die einzelnen Länder, die nationalen Parlamente und insbesondere die europäische Bevölkerung mehrheitlich hinter diesen Verträgen stehen. Ist dies nicht der Fall, sind diese Abkommen schon jetzt gescheitert und mit ihnen der europäische Gedanke. Nigel Farage und Marine Le Pen wird es freuen, für Europa wäre es indes ein weiterer Schritt in die Bedeutungslosigkeit.
Quelle: ec.europa.eu
 
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Aufgezwungenes Windows 10 Update bringt 10.000 US-Dollar

reported by doelf, Dienstag der 28.06.2016, 14:28:09
Microsoft versucht derzeit sehr aggressiv, sein neues Betriebssystem Windows 10 unter die Leute zu bringen. Das Upgrade ist zwar kostenlos, aber nicht jeder Nutzer heißt es willkommen. Die Reisebürobetreiberin Teri Goldstein zog nach einem unfreiwilligen Upgrade vor Gericht und bekam nun 10.000 US-Dollar zugesprochen.

Goldstein startete ihren Arbeitsrechner im August 2015, doch statt Windows 7 bekam sie das Setup von Windows 10 zu sehen. Dieses soll sich ohne ihre Zustimmung installiert haben und im Anschluss funktionierte ihr Rechner nicht mehr richtig. Der PC lief extrem langsam und stürzte immer wieder ab, so dass sie nicht mehr arbeiten konnte. Microsofts Kundendienst konnte das Problem nicht lösen, weshalb sie einen neuen Rechner kaufen musste. Im Anschluss verklagte Goldstein die Software-Firma auf die ihr entstandenen Kosten sowie die entgangenen Einnahmen. Ein kalifornisches Gericht sprach der Klägerin nun 10.000 US-Dollar zu und Microsoft hat diese Strafe bereits akzeptiert.

Dennoch ist sich Microsoft keiner Schuld bewusst und auch wir bewerten die Schilderung als nicht schlüssig. Tatsächlich ist das Upgrade auf Windows 10 auf einem unserer Arbeitsrechner ohne Interaktion des Nutzers angelaufen, wartete bei den Lizenzbedingungen aber auf eine Bestätigung. Wenn man diese nicht erteilt, wird das bisherige Betriebssystem wiederhergestellt. Auch nach Abschluss der Installation kann man das alte Windows 7 ohne großen Aufwand zurückholen - und das weiß auch Microsofts Kundendienst! Nur wenn der Rechner nach dem Upgrade derart unzuverlässig arbeitet, dass die Wiederherstellung nicht möglich ist, steht man ohne Sicherung und Installations-CD vor einem echten Problem.
 
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Wine 1.9.13 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 28.06.2016, 13:39:16
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.13 aktualisiert Mozillas Gecko-Engine auf die Version 47 und verbessert die Unterstützung des Shader Model 5 in Direct3D.

Verbesserungen gibt es auch in Hinblick auf GDI-Pfade und Meta-Dateien sowie bei der Joystick-Unterstützung unter Mac OS X. Dazu kommen 34 Fehlerkorrekturen, darunter Abstürze von AMDs TressFX11 (Demo), Emergency 3, GOG Galaxy, K-Meleon 1.5.2, LEGO Rock Raiders, Microsofts Expression Web 4, Mortal Kombat X (64 Bit), Necrovision (Demo), Saints Row 2 (Steam) und Subterrain. Auch zwei Fehler die den Interpreter von Python 3.5.1 abstürzen lassen, wurden korrigiert. Bei StartWrite 6.0 werden die Schriften nicht mehr als schwarze Flecken angezeigt und im IBExpert SQL Editor kann man wieder mit normaler Geschwindigkeit tippen. Wined3d soll jetzt wieder neuere GPUs von NVIDIA erkennen und bei Tonaufnahmen über das Mikrofon (dsound) wurde eine Verzögerung von zwei Sekunden beseitigt. Weitere Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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Ein Geschenk zum Zwanzigsten: Quake Episode 5

reported by doelf, Dienstag der 28.06.2016, 12:24:47
Zum zwanzigsten Geburtstag des Ego-Shooters "Quake" hat die Spieleschmiede MachineGames eine fünfte Einzelspieler-Episode namens "Dimension of the past" (Dimension der Vergangenheit) zum kostenlosen Download bereitgestellt. Diese umfasst neun Kapitel sowie einen Deathmatch-Level für zwei bis sechs Spieler.

Bild

Hier eine Übersicht des Inhalts der fünften Episode, welche mit dem Editor Worldcraft erstellt wurde:
  • START - Dimension of the Past - (Einführung)
  • E5M1 - The Military Base - (Leicht: 34, Normal: 43, Schwer: 51) (Geheimnisse: 6)
  • E5M2 - The Power Supply - (Leicht: 54, Normal: 69, Schwer: 78) (Geheimnisse: 5)
  • E5M3 - The Dark Days - (Leicht: 43, Normal: 53, Schwer: 59) (Geheimnisse: 5)
  • E5M4 - The Catacombs - (Leicht: 58, Normal: 75, Schwer: 86) (Geheimnisse: 7)
  • E5M5 - The Stronghold - (Leicht: 42, Normal: 54, Schwer: 59) (Geheimnisse: 5)
  • E5M6 - The Underworld - (Leicht: 49, Normal: 61, Schwer: 69) (Geheimnisse: 4)
  • E5M7 - The Otherworld - (Leicht: 48, Normal: 63, Schwer: 68) (Geheimnisse: 5)
  • E5M8 - The House of Doom (geheimer Level) - (Leicht: 32, Normal: 39, Schwer: 45) (Geheimnisse: 1)
  • E5END - The Year Zero - (Leicht: 15, Normal: 20, Schwer: 25) (Geheimnisse: 2)
  • E5DM - The Theater of Doom (Deathmatch-Level für 2 bis 6 Spieler)
Um die neue Episode spielen zu können, benötigt man die Vollversion des Originalspiels "Quake", denn die Shareware-Variante kann keine Modifikationen laden. In dessen Verzeichnis legt man einen neuen Ordner namens "dopa" an. Dann lädt man das Archiv mit der fünften Episode herunter und packt dieses nach "dopa" aus. Im Anschluss führt man die Batch-Datei dopa.bat aus und kann das Spiel starten.
Quelle: twitter.com
 
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Enderal: Total-Conversion von Skyrim ist startbereit

reported by doelf, Dienstag der 28.06.2016, 09:52:11
Mit "Enderal" steht eine Komplettumwandlung (Total-Conversion) für das beliebte Rollenspiel "The Elder Scrolls V: Skyrim" in den Startlöchern. "Enderal" verspricht eine offene Welt "mit einem komplett veränderten Skillsystem, rundum erneuerten Spielmechaniken und einer düsteren, psychologischen Story mit glaubwürdigen Charakteren".


Die kostenlose Modifikation setzt eine Lizenz für "The Elder Scrolls V: Skyrim" voraus und soll Anfang Juli - die Entwickler von SureAI nennen den Zeitraum vom 1. bis zum 3. des Monats - zunächst in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Eine englischsprachige Fassung soll ein paar Wochen später folgen. "Enderal" greift nicht auf die Geschichte von "The Elder Scrolls" zurück, sondern ist in einer eigenen Spielwelt angesiedelt. Dazu gehören andere Landschaften von der Wüste über Heiden und Wald bis zum Dschungel, abweichende Traditionen und auch eine neue Geschichte. Die Macher versprechen "eine unkonventionelle Story mit psychologischem und philosophischem Unterbau". Dabei soll "Enderal" recht anspruchsvoll sein und sich eher an ein erwachsenes Publikum richten.

Beide Sprachversionen sind vollständig vertont, wobei viele Sprecher einen professionellen Hintergrund haben. Die Charaktere sollen eigenen Ambitionen verfolgen und dabei facettenreich und glaubwürdig erscheinen. Das Gameplay mit Erfahrungspunkten und Survival-Elementen wurde umfangreich überarbeitet und es soll harte, fordernde Kämpfe geben. Dazu gibt es "ein generalüberholtes Skillsystem mit Klassen und neuen Spezialfähigkeiten". Und damit man sich so richtig heimisch fühlt, lassen sich die Häuser nach eigenem Geschmack ausstatten und gestalten. Der Umfang von "Enderal" soll an das Originalspiel heranreichen und für 30 bis 100 Stunden Abenteuer sorgen.

Übrigens: In der Vergangenheit hatte das Entwicklerteam von SureAI bereits die Modifikationen "Nehrim: Am Rande des Schicksals" für Oblivion und "Arktwend - Das vergessene Reich" für Morrowind veröffentlicht.
Quelle: sureai.net
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14372 für PC und Mobile

reported by doelf, Montag der 27.06.2016, 16:56:43
Seit Donnerstag, inzwischen besser bekannt als Brexit-Day, liegt eine neue Windows 10 Insider Preview mit der Build-Nummer 14372 für PCs und Smartphones zum Download bereit. Bisher werden nur Insider im Fast-Ring versorgt. Dieses Update korrigiert einige Fehler und bringt die Erweiterung "Evernote Web Clipper" für Microsoft Edge.

Der Build 14372 folgte nur zwei Tage nach dem Build 14371 für Smartphones und einen Tag nach dem Build 14371 für PCs, so dass sich die Änderungen in engen Grenzen halten. Auf die behobenen Fehler geht Microsoft gar nicht ein, sondern nur auf die verbliebenen Probleme. Bei PCs öffnen sich beispielsweise die Netzwerkeinstellungen nicht, wenn man im Netzwerk-Flyout auf Netzwerk- oder VPN-Verknüpfungen klickt. Der Entwicklermodus vermisst benötigte Pakete und die Erweiterung "Evernote Web Clipper" kämpft mit allerhand keinen Fehlern. Neben rein kosmetischen Problemen gehört dazu auch die Arbeitsverweigerung auf bestimmten Webseiten.

Für Windows 10 Mobile hat Microsoft ein neues Backup-Format eingeführt, welches auf OneDrive weniger Platz belegt. Dies hat allerdings Nebenwirkungen: Wer zur stabilen Version (Build 10586) wechselt, verliert das Layout des Startbildschirms. Zudem werden ältere Sicherungen überschrieben, weshalb man die Backup-Funktionalität unmittelbar nach der Rückkehr zur stabilen Version deaktivieren sollte. Ältere Smartphones mit dem SoC 8974, namentlich die Modelle Lumia 830, 930 und 1520, leiden unter einer verkürzten Akkulaufzeit und generell kann es zu Verbindungsproblemen mit WLAN-Netzen kommen.
 
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Intel denkt über den Verkauf seiner Sicherheitssparte nach

reported by doelf, Montag der 27.06.2016, 11:35:36
Wie Bloomberg mit einem Verweis auf die Financial Times berichtet, denkt Intel über den Verkauf seiner Sicherheitssparte nach. Diese war aus der auf Anti-Viren-Lösungen spezialisierten Softwarefirma McAfee Inc. hervorgegangen, welche Intel vor sechs Jahren für 7,68 Milliarden US-Dollar übernommen hatte.

Intel gehört zu den Unternehmen, die nur selten mit teuren Übernahmen auffallen und der Kauf McAfees war eine der größten in der Firmengeschichte. Damals hatte Intel erklärt, dass die Sicherheit eines der Kernprobleme der vernetzten Gesellschaft sei. Nicht nur Computer, sondern auch Mobilfunkgeräte, Autos, Fernsehgeräte, medizinische Geräte und Bankautomaten müssen geschützt werden. Um dies zu gewährleisten, wolle man einen "grundlegend neuen Ansatzes" verfolgen und dafür die Erfahrung von McAfee nutzen.

Der Name McAfee ist mittlerweile weitgehend Geschichte und die neuen Ansätze wie die kürzlich angekündigte Control-flow Enforcement Technology (CET) lassen auf sich warten. Zudem scheinen die Synergien zwischen Hard- und Software gering zu sein, weshalb Intel nun den Verkauf seiner Sicherheitssparte in Erwägung zieht. Offenbar wurden Banken beauftragt, die besten Optionen auszuarbeiten.
 
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Firefox 48.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 26.06.2016, 12:23:15
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 47.0 schon zu alt ist, gibt es jetzt die dritte Beta-Ausgabe der Version 48.0. Diese bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein neues Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Beta 3
 
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GPU-Z 0.8.9 unterstützt neue GPUs

reported by doelf, Freitag der 24.06.2016, 13:01:39
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 0.8.9 bringt Unterstützung für AMDs Polaris und NVIDIAs GeForce GTX 1070.

AMDs neue Polaris-Baureihe umfasst die Modelle Radeon RX 480, RX 470 und RX 460. Mit NVIDIAs Pascal hatte GPU-Z in Form der GeForce GTX 1080 bereits Bekanntschaft gemacht, nun wird auch die GeForce GTX 1070 nachgereicht. Bei beiden Pascal-Modellen wird nun auch das Auslesen des BIOS sowie die Erkennung von Übertaktungen unterstützt. Weitere Neuzugänge sind AMDs Embedded-GPU E8860 und NVIDIAs Workstation-Einsteigerkarte Quadro M2000. Dazu kommen noch einige Fehlerkorrekturen.

Download: GPU-Z 0.8.9

Alle Neuerungen in der Übersicht:
  • Added AMD Polaris support
  • Added support for GeForce GTX 1070
  • Added support for reading overclock on GeForce GTX 1070/1080
  • Added BIOS reading for GeForce GTX 1070/1080
  • Added support for NVIDIA Quadro M2000
  • Added support for AMD E8860
  • Fixed memory monitoring sometimes resetting beyond 4 GB usage
  • Fixed double default memory clock on GT220/240
  • Fixed double memory clock on GTxxx cards with GDDR5X
  • Fixed typo in BIOS saving dialog
  • Fixed no GPU selected in dropdown in some rare cases
 
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Facebook Messenger krallt sich SMS

reported by doelf, Freitag der 24.06.2016, 12:41:02
Facebook hat seine Messenger-App für Android aktualisiert und mit der am 22. Juni 2016 veröffentlichten Version eine neue Funktion eingeführt: SMS und MMS werden nun vom Facebook Messenger abgefangen und auch über diesen versendet. Nach dem Update der App weist Facebook zwar auf die neue SMS-Funktion hin, aktiviert diese aber grundsätzlich.

Um es noch einmal klarzustellen: Der Facebook Messenger wird zur Standard-App für SMS und MMS und man kann dies nur aktivieren. Es gibt weder ein Opt-In noch ein Opt-Out. Wer nicht will, dass Facebook vollen Zugriff auf alle SMS und MMS erhält, muss dies nachträglich wieder deaktivieren. Dies geschieht über den Menüpunkt "Einstellungen" und den dort zu findenden Eintrag "SMS". Wer den Schalter bei der Option "Standard-App für SMS - sende und empfange SMS im Messenger" umlegt, deaktiviert die aufgezwungene SMS-Umleitung.

Dass sich der Facebook Messenger als Empfangszentrale für alle möglichen Mitteilungen etablieren will, ist aus dem Blickwinkel des Datenschutzes bedenklich, aus Sicht des Unternehmens aber nachvollziehbar. Dass die Umleitung integraler Mobiltelefonfunktion den Benutzern derart aufgezwungen wird, ist jedoch eine absolute Frechheit und unterstreicht einmal mehr, wie Facebook tickt.

Wichtig: Der Facebook Messenger nutzt die ganz normale SMS/MMS-Funktionalität des Mobilfunknetzes. Alle über diese App verschickten Mitteilungen sind daher im vollen Umfang kostenpflichtig und keinesfalls gratis!
 
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Kolumne: No EU please, we're British!

reported by doelf, Freitag der 24.06.2016, 09:20:58
Da gehen sie nun hin, diese seltsamen Insulaner vor der französischen Küste, und setzten Kurs auf - ja, auf was eigentlich? 52 Prozent der Briten haben für den Austritt aus der EU gestimmt, doch selbst die treibenden Kräfte der Exit-Bewegung, die sich am heutigen morgen jubelnd vor den Kameras der BBC zeigen, scheinen keinen konkreten Plan für die kommenden Wochen und Monate zu haben. Darum soll sich Premierminister David Cameron kümmern und erst einmal für Ruhe sorgen.

Doch David Cameron hatte auf den Verbleib gesetzt und sein politischen Schicksal mit der Volksabstimmung verknüpft. Warum sollte Cameron nun die Scherben aufkehren und in schwierige Verhandlungen mit den verbleibenden EU-Mitgliedern treten, wenn er den Austritt nicht gewollt hatte? Alle Augen sind auf 10 Downing Street gerichtet, wo eine Stellungnahme Camerons nach dieser krachenden Niederlage erwartet wird. Gut möglich, dass Cameron hinwirft. UPDATE: David Cameron hat seinen Rücktritt für den Herbst angekündigt, während sich Boris Johnson - ja, dieser blondierte Trump-Klon und Ex-Bürgermeister von London - als möglicher Nachfolger in Stellung bringt.

Zugegeben, Cameron hatte die EU in den vergangenen Jahren massiv kritisiert. Die EU sei zu teuer, zu langsam, zu planlos.
"In a global race, can we really justify the huge number of expensive peripheral European institutions? Can we justify a commission that gets ever larger? Can we carry on with an organisation that has a multibillion pound budget but not enough focus on controlling spending and shutting down programmes that haven't worked?"
Die Entscheidungen aus Brüssel bezeichnete der Premierminister als - aus britischer Perspektive - fremdartig und unsinnig.
"It does not seem to me that the steps which would be needed to make Britain - and others - more comfortable in their relationship in the European Union are inherently so outlandish or unreasonable."
Und auch Cameron vertrat die irrige Ansicht, dass es bei der EU einzig um einen gemeinsamen Wirtschaftsraum gehen sollte:
"People feel that the EU is heading in a direction that they never signed up to. They resent the interference in our national life by what they see as unnecessary rules and regulation. And they wonder what the point of it all is. Put simply, many ask 'why can't we just have what we voted to join - a common market?"
Diese Auffassung, dass Großbritannien doch nur einer Handelszone beigetreten sei und der einst großen Nation nun fremdländische Ideen aufgezwungen werden, hat wesentlich dazu beigetragen, in der britischen Gesellschaft eine von Ablehnung bis Hass reichende Stimmung gegen die EU zu nähren. Und das Versäumnis, der eigenen Bevölkerung die wahren Ziele der EU zu erklären, teilt Cameron mit all seinen Vorgängern. Die Engländer haben die EU nie verstanden und sich daher auch nie so richtig mit der Staatengemeinschaft identifizieren können.

Engländer? Ja, die Engländer. Denn andere Landesteile Großbritanniens stehen der EU deutlich wohlgesonnener gegenüber. In Schottland votierten knapp Zweidrittel der Stimmberechtigten für den Verbleib und die schottische Premierministerin Nicola Sturgeon leitet hieraus einen klaren Auftrag ihres Volkes ab. Doch wie soll Großbritannien die EU verlassen und Schottland ein Teil der Gemeinschaft bleiben? Hier droht das nächste Referendum zur schottischen Unabhängigkeit, denn die Schotten fühlen sich betrogen. Und auch Nordirland mit seiner engen wirtschaftlichen Verknüpfung zum Rest der grünen Insel hatte für den Verbleib votiert und nun viel zu verlieren.

Als Nation ist Großbritannien tief gespalten, denn 52 zu 48 Prozent bedeuten zwar den Sieg des Exit-Lagers, zeigen aber auch, dass sich knapp die Hälfte aller Briten für die EU entschieden hat. Betrachtet man die einzelnen Landesteile, so wollen England und Wales gehen, Schottland und Nordirland aber bleiben. Dies birgt gewaltigen Zündstoff, der im schlimmsten Fall das Ende Großbritanniens bedeuten könnte. Um dies zu verhindern, muss die Trennung von Europa ein wirtschaftlicher Erfolg werden - und zwar schnell, denn das Wählervolk ist ungeduldig. Dummerweise betreiben fast alle Wirtschaftsexperten des Landes konsequente Schwarzmalerei und die Verhandlungen mit der EU werden Jahre dauern.

Ich möchte diesen schwarzen Freitag für Großbritannien, die Europäische Union und die weltweiten Börsen mit einem weiteren Ausspruch von David Cameron beschließen:
"Britain is characterized not just by its independence but, above all, by its openness."
 
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LibreOffice 5.2 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 23.06.2016, 16:54:26
Nach zwei Beta-Versionen liegt nun der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2 zum Download bereit. Seit LibreOffice 5.2 Beta 2 wurden 85 Fehler behoben, darunter acht mögliche Abstürze. Die beiden Beta-Ausgaben hatten sich zusammen um 295 Probleme gekümmert, darunter 28 potentielle Absturzursachen. Die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2 ist für die erste Augustwoche 2016 geplant.

Abgesehen von Fehlerbereinigungen gibt es auch zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen. Hier eine kurze Übersicht:

Writer
Im Writer gibt es jetzt eine Schaltfläche, über die sich die Bearbeitungsschritte aus- und einblenden lassen. Neue Zeichenwerkzeuge ermöglichen ausgefüllte Kurven, Polygone und Freihandlinien, diese finden sich hinter der Schaltfläche Kurve. Ein neuer Standardsatz vereint die wichtigsten Werkzeuge in einer einzelnen Toolbar, bisher kamen beim Writer immer zwei Werkzeugleisten zum Einsatz. Ein Eingabefeld hilft unter "Einfügen, "Feldbefehl", "Weitere Felder" beim Auffinden von Querverweisen und der Dialog zum Einfügen von Lesezeichen wurde komplett überarbeitet. Hierzu gehört die automatische Generierung einer Bezeichnung sowie die Übernahme kurzer Textpassagen.

Calc
Die neuen Zeichenwerkzeuge wurden auch in Calc integriert, zudem lässt sich die erste Spalte oder Reihe einer Tabelle über das Menü "Ansicht" einfrieren. Die Schaltfläche für mehrzeilige Eingaben wurde überarbeitet und mit Shift + Eingabe erzeugt man einen Zeilenumbruch. Spalten werden nun mit Strg + Leertaste ausgewählt - bisher musste zusätzlich Shift gehalten werden - und mit Strg + Komma bzw. Strg + Shift + Komma werden Datum und Uhrzeit eingefügt. Im Dialog "Zellen formatieren..." kann man nun auch die Grenzen benachbarter Zellen entfernen, es können mehrere Statusleistenfunktionen zeitgleich aktiv sein und die Schaltfläche Währung klappt neuerdings aus, so dass sich hier direkt eine Währung auswählen lässt. Unter "Daten", "Statistik" ist ein Analysewerkzeug hinzugekommen und in Formeln lassen sich nun auch Platzhalter wie Sternchen, Fragezeichen und Tilde verwenden. Die Entwickler haben zudem eine Reihe neuer Funktionen - RAWSUBTRACT, FORECAST.ETS, CONCAT, TEXTJOIN, IFS, SWITCH, MINIFS und MAXIFS - ergänzt.

Impress & Draw
Für Impress und Draw wurde die Liste der verfügbaren Effekte von einem eigenen Dialogfenster in die Seitenleiste (Sidebar) verlagert, zudem werden die Effekte verständlicher erklärt. Auch die Eigenschaften der Folien lassen sich jetzt über die Seitenleiste definieren und die Zeichenwerkzeuge lassen sich einfacher ein- und ausblenden.

Im- und Export-Filter
Der Import verknüpfter Grafiken in DOCX- und RTF-Dokumenten wurde verbessert und der Import von Word für DOS wurde über libwps realisiert. Beim Laden von EMF-Dateien werden Linienenden- und Verbindungen sowie Strich- und Punktlinien korrekt umgesetzt und beim JPEG-Export wird die richtige Auflösung verwendet. Dazu kommen einige Verbesserungen für den SVGIO-Import.

Download: LibreOffice 5.2 RC 1
 
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LibreOffice 5.1.4 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 23.06.2016, 16:46:20
Das vierte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 ist fertig und liegt offiziell für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Im Vergleich zur Version 5.1.3 korrigiert LibreOffice 5.1.4 immerhin 133 Fehler, von denen fünfzehn einen Programmabsturz verursachen können.

Beispielsweise wurde das Skalieren mit GTK3 und das Scrollen mit Hilfe das Mausrads verbessert. Die 64-Bit-Ausgabe für Windows konnte bei Verwendung eines Scanners abstürzen und bei Calc funktionierte der Menüpunkt "XML-Quelle..." unter "Daten" nicht mehr. Dies wurde ebenso behoben wie eine Nulldivision in comboFragmentShader und Probleme aufgrund ungültiger Kennungen für OpenCL-Geräte. Bitmaps wurden nicht immer skaliert und sahen daher recht schäbig aus, während es bei Zahlenreihen zu Präzisionsmängeln kommen konnte. Einige der korrigierten Probleme betreffen OpenCL, aufgrund von Problemen mussten hier Intels Grafiktreiber mit den Versionsnummern 5.2.0.10049 und 3.0.1.10891 zur schwarzen Liste hinzugefügt werden.

Das finale LibreOffice 5.1.4 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits installiert hat, braucht das Installationspaket nicht erneut herunterladen.

Download: LibreOffice 5.1.4
 
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Firefox 48.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 23.06.2016, 16:35:03
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 47.0 schon zu alt ist, gibt es die zweite Beta-Ausgabe der Version 48.0. Diese bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein neues Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Beta 2
 
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Hat AMD Probleme mit dem Zen-Chipsatz?

reported by doelf, Mittwoch der 22.06.2016, 16:39:26
AMDs Hoffnungsträger im Bereich der Mikroprozessoren heißt Zen und soll im vierten Quartal 2016 in den Handel kommen. Während die CPU selbst gute Fortschritte macht und schon bald erste Engineering-Muster vom Band laufen werden, scheint es Probleme mit dem dazugehörigen Chipsatz zu geben. Diesen entwickelt AMD nicht selbst, sondern die ASUS-Tochter ASMedia.

Wie aus Taiwan zu vernehmen ist, hat ASMedia beim Zen-Chipsatz mit der integrierten USB-3.1-Funktionalität zu kämpfen. Deren Signalqualität soll mit wachsender Entfernung dramatisch abnehmen, was den Einsatz von zusätzlichen Retimer- und Redriver-Chips notwendig macht. Die zusätzlichen Kosten bewegen sich laut DigiTimes zwischen zwei und fünf US-Dollar, was extrem viel wäre. Zum Vergleich: Schon vor einem Jahr hatte ASMedia den Preis für seinen USB-3.1-Controller ASM1142 auf weniger als drei US-Dollar reduziert, die Motherboard-Hersteller werden daher wohl eher einen alternativen Controller auflöten.

AMD wollte die Gerüchte nicht kommentieren, während ASMedia das Problem bestreitet. Vielmehr erklärt ASMedia in einer Stellungnahme, dass das Design des Zen-Chipsatzes alle erforderlichen Kompatibilitätstest und Zertifizierungen erfolgreich absolviert habe.
 
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Samsung: Stromausfall zertsört tausende NAND-Wafer

reported by doelf, Mittwoch der 22.06.2016, 15:03:45
Ein Stromausfall in einer NAND-Fabrik von Samsung hat die Produktion von Flash-Speicher unterbrochen und die Angst vor Lieferengpässen weiter angeheizt. Während es bei DRAM-Chips nach wie vor ein Überangebot gibt, ist die Nachfrage für NAND-Chips hoch und Apple hat sich bereits große Mengen für die Markteinführung des iPhone 7, welche im September 2016 erwartet wird, reserviert.

Den Flash-Markt dominieren sechs Hersteller: Samsung Electronics (Südkorea), Toshiba (Japan), SanDisk (USA), Micron Technology (USA), SK Hynix (Südkorea) und Intel (USA). Samsung ist hierbei Marktführer und hält knapp ein Drittel des Marktes. Zudem sind die Südkoreaner ein sehr wichtiger Lieferant für Apple. Allerdings fertig das betroffene Werk im chinesischen Xian 3D-NAND-Chips, die von Apple noch nicht eingesetzt werden. Gerüchten zufolge will Apple erst 2017 auf 3D-NAND umsteigen, doch dies bedeutet auch, dass sich der Preiskampf um die verbleibenden 2D-NAND-Chips nochmals verschärfen wird.

Laut Samsung wurden bei dem Stromausfall weniger als 10.000 12-Zoll-Wafer beschädigt, was nur minimale Auswirkungen auf den Markt haben soll. Schlimmer wiegt da der mehrtägige Ausfall der Fertigungsanlagen. Dass derzeit auch bestimmte DRAM-Chips teurer werden, hat indes mit Samsungs Plänen, einige DRAM-Fabriken für die 3D-NAND-Produktion umzurüsten, zu tun. Diesen Plan hatte das Unternehmen aber schon vor dem Stromausfall verkündet.
 
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Assembler-Betriebssystem: MenuetOS 1.23.10

reported by doelf, Montag der 20.06.2016, 15:19:30
Ville Turjanmaa und sein Team haben das 64-Bit Mini-Betriebssystem MenuetOS auf die Version 1.23.10 aktualisiert. MenuetOS wurde komplett in Assembler programmiert, passt auf eine 1,44 MByte große Diskette und bietet dennoch eine grafische Benutzeroberfläche inklusive Internetbrowser und Multimedia-Funktionen.

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MenuetOS kann wahlweise von einer Diskette, einer CD oder einem USB-Stick gestartet werden. Das Betriebssystem beherrscht präemptives Multitasking, unterstützt bis zu 32 Prozessoren, 32 GiB Arbeitsspeicher sowie Bildschirmauflösungen von bis zu 1.920 x 1.080 Bildpunkten mit 16 Millionen Farben. Für Maus und Tastatur wird USB 1.1 geboten, während Datenträger, Drucker, Webcams und TV-Karten auf USB 2.0 zurückgreifen können. Auch einen kompletten TCP/IP-Stack hat MenuetOS an Bord, dazu gibt es einen Internetbrowser sowie Clients für E-Mail, FTP und Schach. Auch Server für ftp, http und mp3 sind im Lieferumfang enthalten. Seit einiger Zeit beherrscht MenuetOS auch WebCall (IP zu IP mit Bild und Ton) sowie das Streaming von Audio- und Videoinhalten.

Der 90 KByte "große" Mediaplayer ist separat erhältlich und kostet aufgrund der enthaltenen Codecs 10 Euro. Neben der Wiedergabe nicht kopiergeschützter DVDs und MP3-Dateien, kann der Mediaplayer auch Fernseh- und Radioprogramme über DVB-T empfangen. Letzteres funktioniert mit den DVB-T-Sticks Artec T14BR dvb-t, Elgato EyeTV DTT, Hauppauge Nova-T Stick und Pinnacle PCTV 72e, weitere Modelle finden sich auf der Liste unterstützter Hardware.

Download: Menuet64 1.23.10
 
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Windows-Klon: ReactOS 0.4.1 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 20.06.2016, 14:01:48
Der quelloffene Windows-Klon ReactOS liegt seit einigen Tagen in der Version 0.4.1 zum Download bereit. Das Update behebt ein Problem, welches die Ausführung einiger Programme aufgrund unterschiedlicher Versionen der Bibliothek MSVCRT einschränkte oder gänzlich verhinderte.

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Mit BTRFS gibt es zudem ein weiteres Dateisystem. Dessen Unterstützung steht zwar noch am Anfang, aber man kann Daten lesen und schreiben. ReactOS nutzt hierfür den WinBtrfs-Treiber. Ein Update für UniATA verbessert die Festplattenerkennung und die AHCI-Schnittstellen. Das Anschließen von USB-Geräten soll seltener zum Absturz führen und die Darstellung von Icons und Ordnern wurde verbessert. ReactOS 0.4.1 unterstützt jetzt auch gemeinsame Ornder auf virtuellen Maschinen wie VirtualBox und VMware.

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ReactOS 0.4.1 wird als Boot-CD und Live-CD (ohne Internetbrowser) sowie als fertige virtuelle Maschine für VMWare angeboten. Eigentlich unterstützen die Entwickler auch die virtuellen Maschinen QEMU und VirtualBox, doch bisher fehlen leider die entsprechenden Abbilder. Wir haben ReactOS 0.4.1 testweise unter VirtualBox installiert. Doch während die Installation selbst problemlos verlief, begrüßte uns das fertig konfigurierte System immer mit einem Bluescreen. Daher müssen wir erste Eindrücke und weitere Bildschirmfotos leider schuldig bleiben.

Download: ReactOS 0.4.1
 
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CDBurnerXP 4.5.7.6229 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Montag der 20.06.2016, 11:48:07
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.7.6229 behebt Probleme bei der Konvertierung von Audioinhalten.

Offenbar hatten die DirectShow-Filter bei einigen Audioformaten für Probleme gesorgt, weshalb diese erst einmal komplett deaktiviert wurden. Dieser Fehler ist schon länger bekannt und wurde in der Version 4.5.7.6139 bereits für das FLAC-Format angegangen, indem FLAC-Dateien zwangsweise in WAV konvertiert wurden. Doch leider hat sich gezeigt, dass auch andere Audioformate betroffen sind. Eine weitere Änderung betrifft jene Sprachen, in denen die Zeilen von rechts nach links verlaufen. Dies konnte in den Tabellen zu Layout-Problemen mit den Spalten führen.

Download: CDBurnerXP 4.5.7.6229
 
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Oracle VirtualBox 5.0.22 behebt etliche Probleme

reported by doelf, Montag der 20.06.2016, 11:09:56
Nach anderthalb Monaten erhält Oracles VirtualBox 5.0 ein weiteres Update, die neue Version 5.0.22 umfasst 30 Änderungen. Beispielsweise wurde ein Problem mit bestimmten Atom-Prozessoren behoben, welches den Start mit mehr als einer virtuellen CPU verhinderte. Und auf AMD-basierten Host-Systemen konnte es bei Linux-Gästen zu einer Kernel-Panik kommen.

Bei Prozessoren von Intel gab es indes einen Hänger für 32-Bit EFI-Gäste, da diese keinen uneingeschränkten Zugriff auf VT-x hatten. VT-x konnte aufgrund eines Grafikproblems auch die Installation von Windows 98 verhindern. Zudem wurde bei CPUs der Baureihen Sandy Bridge und Ivy Bridge der FPU-Status von 32-Bit-Gästen auf 64-Bit-Hosts nicht sauber wiederhergestellt. Oracle hat auch die Implementierung des I/O-APIC überarbeitet und damit Fehler und Leistungsdefizite behoben. Der Batteriestand des Hosts wird nun korrekt an das Gastsystem weitergereicht und Anpassungen an der Benutzeroberfläche verhindern, dass man mehrere separate VM-Instanzen hintereinander starten kann. Falls die virtuelle Maschine über weniger als 128 MiB Grafikspeicher verfügt und dennoch 3D aktiviert ist, warnt VirtualBox 5.0.22 vor möglichen Problemen.

Bei Windows-Hosts wurden Probleme mit der geteilten Zwischenablage und Leistungsdefizite für SMP-Gäste behoben. Wird ein Display des Gastsystems deaktiviert oder dessen Größe verändert, versucht VirtalBox 5.0.22 das Layout zu bewahren. OpenVPN-Nutzer, deren Windows-Host mehrere DHCP-Schnittstellen konfiguriert hat, sollten bei der Beobachtung von Änderungen der DNS-Konfiguration keine Fehlalarme aufgrund von DHCP-Erneuerungen mehr sehen. Unter Linux wurden Bugs im Zusammenspiel mit dem Kernel 4.7 und Red Hat Enterprise Linux 6.8 behoben. Bei den Linux Additions wurden Probleme im Zusammenspiel mit bestimmten 32-Bit-Gästen behoben und die Position des Mauszeigers korrigiert. Ältere Version von X.org sollen nun wieder funktionieren und X.org soll nach einem harten Reset des Gastes nicht mehr abstürzen. Für die Solaris Additions wurde Unterstützung für X.org 1.18 hinzugefügt.

Download: VirtualBox 5.0.22 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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Wine 1.8.3 behebt einige Probleme

reported by doelf, Samstag der 18.06.2016, 14:58:57
Im stabilen Entwicklungszweig von Wine liegt seit gestern die neue Version 1.8.3 zum Download bereit. Diese behebt 54 Fehler und verbessert einige Übersetzungen. Darüber hinaus wurden etliche Grafikkarten auf NVIDIA-Basis eingepflegt.

Wine 1.8.3 behebt Abstürze bei Camtasia Studio 8, Eden Eternal, ElsterFormular, EveHQ2, GoodSync, Metal Gear Solid, Microsoft Office 2007 Diagnosis Service, MJ's Help Diagnostics, MotoGP 3 (Demo), Prison Tycoon 4, Tencent QQ 7.6 und tokenadmin.exe. Die Adventure-Spiele von Kheops Studio, darunter Safecracker, Destination: Treasure Island, Nostradamus: Lost Prophecy, Dracula 3 und Return to Mysterious Island 2, bleiben nicht mehr nach dem Logo-Bildschirm hängen und bei Spielen von GOG.com soll die Installation wieder durchlaufen. Dies gilt auch für die Installationsroutinen des Mail.Ru GameCenter und TeX2Word. Bei Office 2007 wurde der PDF-Export repariert und bei Office 2010 soll das Einbetten von Schriftarten während des PDF-Exports wieder funktionieren.

In Hinblick auf Grafiklösungen von NVIDIA wurden die GPUs TITAN Black, GeForce 9700M GT, GeForce 950, GeForce 950M, GeForce 960, GeForce 960M, GeForce GTX 860, GeForce 820M, GeForce 830M, GeForce 840M, GeForce 845M, GeForce GTX 850M, GeForce GTX 870M, GeForce GTX 880M, GeForce GT 730M und GeForce 425M hinzugefügt. Für die GeForce GTX 980 wurden Angaben ergänzt und die GeForce GTX 960M wird nicht mehr als GTX 470 erkannt.
 
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Reuters: Deutsche Telekom will Host Europe kaufen

reported by doelf, Samstag der 18.06.2016, 14:12:32
Aus fünf unterschiedlichen Quellen will die Nachrichtenagentur Reuters erfahren haben, dass die Deutsche Telekom AG den Web-Hoster Host Europe kaufen will. Zu Host Europe gehören auch DomainFactory und der Server-Spezialist Intergenia mit den drei Töchtern Server4you, Plusserver und Serverloft. Die Telekom besitzt mit Strato ebenfalls schon einen großen Web-Hoster.

Die Host Europe Gruppe wurde im Jahr 2013 von der britischen Beteiligungsgesellschaft Cinven gekauft und noch im selben Jahr durch den Zukauf von DomainFactory und TOS (Telefonica Germany Online Services) verstärkt. Im Folgejahr krallte sich Cinven auch Intergenia, besser bekannt durch seine Marken Server4you, Plusserver und Serverloft. Nun scheint die Host Europe Gruppe genug gemästet und bereit für den Verkauf. 2013 hatte Cinven 438 Millionen Pfund für Host Europe bezahlt, nun sollen 1,7 Milliarden Euros in den Kassen klingeln.

Im Vergleich zur Berliner Strato AG, welche die Telekom im Jahr 2009 für 275 Millionen Euros geschluckt hatte, ist Host Europe ein wesentlich dickerer Fisch. Durch die Übernahme würde die Telekom zu einem der größten Webhoster Europas aufsteigen und insbesondere in Deutschland eine sehr bedeutende Position einnehmen. Lediglich 1&1 würde dann noch in der selben Liga spielen.
 
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Offenes WLAN: Die Rechtsunsicherheit bleibt bestehen

reported by doelf, Samstag der 18.06.2016, 13:19:13
Der Bundestag hatte das "Zweite Änderungsgesetz zum Telemediengesetz (TMG)" schon am 2. Juni 2016 beschlossen, gestern gab dann auch der Bundesrat grünes Licht. Doch während die Regierung von "Rechtssicherheit" und einem Ende der Störerhaftung spricht, bemängelt der Bundesrat, dass "durch die gewählte Ausgestaltung des Gesetzes Rechtsunsicherheit bestehen bleibt".

Wir hatten dieses Problem Anfang Juni im Rahmen unseres Beitrags Unterlassene Rechtssicherheit beim offenen WLAN angesprochen. Im Gesetzestext ist von der Störerhaftung nämlich keine Rede, es werden lediglich die Anbieter von WLAN-Netzen in die Gruppe der Diensteanbieter aufgenommen. Und das ist leider nicht mehr als eine Klarstellung der bisherigen Rechtspraxis. Lediglich in der rechtlich nicht bindenden Gesetzesbegründung wird erklärt, dass man die Diensteanbieter vor Schadensersatzforderungen und Abmahnkosten aufgrund der Störerhaftung schützen möchte:
"Die Haftungsprivilegierung des Diensteanbieters nach § 8 Absatz 1 und 2 umfasst z.B. uneingeschränkt auch die verschuldensunabhängige Haftung im Zivilrecht nach der sog. Störerhaftung und steht daher nicht nur einer Verurteilung des Vermittlers zur Zahlung von Schadenersatz, sondern auch seiner Verurteilung zur Tragung der Abmahnkosten und der gerichtlichen Kosten im Zusammenhang mit der von einem Dritten durch die Übermittlung von Informationen begangenen Rechtsverletzung entgegen."
Im Falle einer Urheberrechtsverletzung durch Benutzer können die Betreiber offener WLAN-Netze also nach wie vor abgemahnt und seitens der Urheber Unterlassungsansprüche geltend gemacht werden. Erst wenn der Fall vor einem Gericht landet, kann sich der Beklagte auf die Gesetzesbegründung berufen und auf einen verständnisvollen Richter hoffen. Dieser kann der Begründung nämlich folgen, muss dies aber nicht. Rechtssicherheit sieht anders aus!

Der Bundesrat hat dieses Problem zwar erkannt und sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, dass die gewählte Umsetzung auch weiterhin "gerichtliche Klärungen erforderlich machen kann", doch die Klarstellung in Hinblick auf die Anbieter von WLAN-Internetzugängen begrüßt die Länderkammer und erteilt daher dennoch ihre Zustimmung. Zugleich verweist der Bundesrat auf ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof, die Rechtssache C-484/14 Tobias Mc Fadden gegen Sony Music Entertainment Germany GmbH, welche eine weitere Gesetzesänderung notwendig machen könnte. Auch "wenn im Vollzug des Gesetzes das mit der Gesetzesänderung verfolgte Ziel nicht im beabsichtigten Maße erreicht werden kann" sollen "zeitnah geeignete Anpassungen an der gesetzlichen Regelung vorgenommen werden". Zur Prüfung der Wirksamkeit soll die Bundesregierung bis Juli 2017 einen entsprechenden Umsetzungsbericht vorlegen. Die Bundesregierung selbst will das Gesetz allerdings erst im Jahr 2018 wieder prüfen.
 
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Flash Player: Adobe hat 36 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Freitag der 17.06.2016, 16:43:54
Mit dem gestrigen Update hat Adobe nicht nur eine kritische 0-Day-Lücke, sondern auch 35 weitere Sicherheitslücken im Flash Player gestopft. Die meisten dieser Schwachstellen sind kritischer Natur. Zugleich wurde die AIR Desktop Runtime für Windows aktualisiert, hier steckt eine Schwachstelle in der Installationsroutine.

Während Adobe für AIR nur die moderate Dringlichkeitsstufe 3 verhängt hat, gilt für alle Varianten des Flash Players Priorität 1 und somit Alarmstufe rot: Ein unverzügliches Update ist dringend anzuraten! Dies gilt umso mehr, weil die kritische 0-Day-Lücke mit der Kennung CVE-2016-4171 bereits aktiv angegriffen wird. Lediglich beim Flash Player 11.2 für Linux kann man sich etwas Zeit lassen, denn hier gilt einmal mehr die moderate Dringlichkeitsstufe 3.

Die Mehrzahl der behobenen Schwachstellen, genauer gesagt 23, sind Speichermanipulationen, welche das Einschleusen von Schadcode ermöglichen. Gleiches gilt für sechs Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, drei überlaufende Heap-Puffer, zwei Typenverwechslungen und einen Fehler im Verzeichnissuchpfad. Dazu kommt ein Fehler, über den man die Same-Origin-Policy aushebeln und Daten abgreifen kann.

Download:
 
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Plant AMD eine Zen-CPU mit 32 Kernen und 64 Threads?

reported by doelf, Freitag der 17.06.2016, 14:30:02
Fudzilla berichtet über einen Serverprozessor mit dem Codenamen "Naples" (Neapel), der auf AMDs kommender Zen-Architektur basiert. Diese CPU soll über 32 Kerne verfügen und 64 Threads parallel ausführen können. Neben 512 KiB L2-Cache pro Kern soll es 64 MiB L3-Cache geben, dazu acht Speicherkanäle und 128 PCIe-Lanes der dritten Generation.

Keine Frage, mit diesen Spezifikationen wäre Naples der fetteste Prozessor am Markt. Die CPU soll in acht Einheiten von je vier CPU-Kernen und 8 MiB L3-Cache organisiert sein. Abgesehen von acht Speicherkanälen und 128 PCIe-3-Lanes, die weniger für Grafikkarten als für schnelle Speichermedien gedacht sind, gibt es einen integrierten 16x10GbE-Controller für eine extrem schnelle Netzwerkanbindung. Ob dieser tatsächlich im Prozessor oder im Chipsatz steckt, ist allerdings noch unklar. Darüber hinaus werden 32 Laufwerke, wahlweise SATA oder NVME, unterstützt. Naples wird den neuen Sockel SP3 (LGA) nutzen, der recht groß werden soll. Die Markteinführung dürfte erst 2017 stattfinden.
 
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LibreOffice 5.1.4 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Freitag der 17.06.2016, 13:10:40
Das vierte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll in der kommenden Woche veröffentlicht werden, vorab gibt es jetzt einen zweiten Veröffentlichungskandidaten für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Dieser korrigiert zehn Fehler, darunter auch ein Absturz.

Beispielsweise wurde das Skalieren mit GTK3 und das Scrollen mit Hilfe das Mausrads verbessert. Die 64-Bit-Ausgabe für Windows konnte bei Verwendung eines Scanners abstürzen und bei Calc funktionierte der Menüpunkt "XML-Quelle..." unter "Daten" nicht mehr. Dies wurde ebenso behoben wie eine Nulldivision in comboFragmentShader und Probleme aufgrund ungültiger Kennungen für OpenCL-Geräte. Bitmaps wurden nicht immer skaliert und sahen daher recht schäbig aus, während es bei Zahlenreihen zu Präzisionsmängeln kommen konnte. Der erste Release Candiate hatte sich bereits um 123 Fehler, darunter 14 Absturzursachen, gekümmert.

Download: LibreOffice 5.1.4 RC 2
 
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iPhone 7 mit Intel inside?

reported by doelf, Donnerstag der 16.06.2016, 15:03:50
Wie Bloomberg berichtet, wird im kommenden iPhone 7 ein Stück Intel stecken. Für Intel wäre dies ein Achtungserfolg, allerdings nur ein kleiner. Denn es geht nicht um den Prozessor, sondern nur um das Modem, welches Apple zuletzt von Qualcomm bezogen hatte. Zudem sollen die Geräte mit Intel-Modem auf wenige Mobilfunkanbieter beschränkt sein, während die übrigen iPhones weiterhin mit einem Modem von Qualcomm ausgeliefert werden.

Laut Bloomberg bekommen US-Kunden mit einem Vertrag bei AT&T die Intel-Variante, US-Kunden von Verizon Communications hingegen die Qualcomm-Version. Auch die iPhones für China werden weiterhin auf Qualcomm setzen, was für den Zulieferer offenbar sehr wichtig ist. Qualcomm verliert im hart umkämpften Markt für Smartphone-CPUs und -Modems weiter an Boden, während Intel bisher noch nicht einmal Land sehen konnte und mit seinem Mobilfunkgeschäft bereits Milliarden in den Sand gesetzt hat. Ein Deal mit Apple wäre für Intel ein großer Schritt nach vorne, selbst wenn der Chipriese nur einen Teil der nächsten iPhones mit seinen Modems ausrüsten würde. Auch für Apple hat der zweigleisige Ansatz klare Vorteile, denn auf diese Weise lassen sich Lieferengpässe vermeiden. Der Verlierer in diesem Trio heißt indes Qualcomm. Keine der genannten Firmen wollte Bloombergs Bericht kommentieren.
 
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Adobe stopft 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Donnerstag der 16.06.2016, 12:58:04
Aktuell warnt Adobe vor einer kritischen 0-Day-Lücke im Flash Player, welche bereits aktiv angegriffen wird. Der Software-Hersteller kündigt in diesem Zusammenhang ein Update für den heutigen Donnerstag an. Tatsächlich liegt dieser Patch in Form der Versionen 22.0.0.192 (Windows und Mac OS X), 18.0.0.360 (Windows und Mac OS X) und 11.2.202.626 (Linux) schon zum Download bereit.

Die kritische 0-Day-Lücke mit der Kennung CVE-2016-4171 betrifft Windows, Mac OS X, Linux und Chrome OS. Der Angreifer bringt den Flash Player zum Absturz und kann dabei eigenen Code im Arbeitsspeicher seines Opfers platzieren. Wird dieser erfolgreich ausgeführt, erlangt der Angreifer die vollständige Kontrolle über das System des Opfers. Adobe spricht von einer begrenzten Anzahl gezielter Angriffe, nennt aber keine weiteren Faktoren wie Webbrowser oder Betriebssystem. Gemeldet wurde die kritische Sicherheitslücke von Anton Ivanov und Costin Raiu, die für den Sicherheitsspezialisten Kaspersky Lab arbeiten.

Download:
 
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Opera 38.0.2220.31 behebt Download-Probleme

reported by doelf, Donnerstag der 16.06.2016, 11:41:49
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 38.0.2220.31 aktualisiert. Es gibt diesmal nur eine Änderung: Die Chromium-Engine wurde auf die Version 51.0.2704.84 gebracht. Diese verbessert die Stabilität und behebt Probleme mit den Downloads.

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Die wichtigste Neuerung von Opera 38.0 ist eine neue Stromspartechnik, die im Vergleich zu Googles Chrome bis zu 50 Prozent mehr Akkulaufzeit ermöglichen soll. Wir mussten das zugehörige Symbol auf unserem Desktop-PC in den Einstellungen erst einmal aktivieren, es findet sich unter dem Stichwort "Energiesparfunktion". Danach sieht man eine kleine Batterie rechts neben dem kombinierten Adress- und Suchfeld (siehe Bildschirmfoto). Auf Notebooks und Tablets soll das Batteriesymbol automatisch erscheinen, sobald das Gerät in den Akkubetrieb wechselt. Die besten Ergebnisse erzielt man in Kombination mit dem integrierten Adblocker, da dieser auch Werbevideos und Flash-Inhalte abwürgt. Um den Energieverbrauch zu minimieren, reduziert Opera die Aktivitäten aller Hintergrund-Tabs, optimiert die Aufrufe der JavaScript-Timer und pausiert unbenutzte Plug-ins sowie etwaige Animationen des Browser-Themas. Videos werden über die Hardware beschleunigt und die Framerate auf 30 reduziert. Als Nebenwirkung laufen die Rechner übrigens auch kühler und somit leiser.

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Für den integrierten Werbeblocker kann man nun auch benutzerdefinierte Listen hinterlegen (siehe Bildschirmfoto), hierzu müssen die "Erweiterte Einstellungen" unter "Browser" aktiviert sein. Bei den Schnellwahlkacheln wird in der oberen, rechten Ecke ein Symbol mit drei Punkten angezeigt, über das sich die jeweilige Verknüpfung in einem Tab, einem Fenster oder einem privaten Fenster öffnen lässt. Man kann die Verknüpfung auch bearbeiten oder in den Papierkorb verschieben. Während man sich in den Schnellwahl befindet, wird im linken Seitenpanel ein Symbol für die Erweiterungen angezeigt. Opera 38.0.2220.31 benötigt Linux, Windows (ab Vista) oder Mac OS X (ab 10.9).

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Der integrierte VPN-Dienst der kanadischen Opera-Tochter SurfEasy Inc. stellt in unseren Augen ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal dar, welches die Verbreitung Operas beschleunigen könnte. Ein solcher VPN-Tunnel schützt nämlich nicht nur vor Spionen im lokalen Netzwerk und versteckt unsere IP-Adresse vor neugierigen Webseiten, sondern hilft auch beim Überwinden von Geoblocking, also der Beschränkung von Diensten auf bestimmte Länder oder Regionen. Leider hat er es nicht in die Version 38.0 geschafft, zumindest nicht offiziell. Als experimentelle Funktion lässt sich der VPN-Client allerdings nutzen: Über die Eingabe von "opera://flags/?search=vpn#browser-vpn" in der Adresszeile schaltet man den VPN-Dienst für private Sitzungen frei, die eigentliche Aktivierung erfolgt dann manuell (siehe Bildschirmfoto).

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Donald Trump und die schöne Stadt Belgien

reported by doelf, Donnerstag der 16.06.2016, 09:56:00
Dumm, dümmer, Donald Trump: Der selbsternannte Multimilliardär, der seine fragwürdigen Finanzen lieber unter Verschluss hält, hat auf einer Wahlkampfrede in Atlanta, Georgia, abermals seine Qualifikation als Präsident der USA unter Beweis gestellt. "Belgium is a beautiful city", also "Belgien ist eine schöne Stadt", stellte Trump klar und das Publikum schien größtenteils zuzustimmen.


Wir sind verwundert. Als direkte Nachbarn von Belgien kennen wir auch seine hässlichen Seiten, beispielsweise die Schrottreaktoren Doel und Tihange. In Brüssel, Lüttich und Antwerpen gibt es fraglos wunderschöne Ecken und Brügge ist auf jeden Fall eine Reise wert, dennoch sollte man einige Stadtteile lieber meiden. Das Angebot an Bier ist reichhaltig, aber die meisten Sorten sind hochprozentig und sorgen für einen dicken Schädel am Tag danach. Die Fritten sind super lecker - aber Vorsicht, liebe Vegetarier, sie werden mit Rinderfett zubereitet! Dann sind da noch die Sprachen, welche das Land in drei Teile zerreißen, so dass eine Regierungsbildung schon mal 540 Tage dauern kann - ein Weltrekord. Und, was uns bei Wanderungen durchs hohe Venn und bei Fahrten durch die Ardennen aufgefallen ist: Belgien ist ein Land und keine Stadt.

Und das hätte Trump eigentlich wissen müssen, schließlich, so fährt er in seiner rhetorisch stark verbesserungswürdigen Ansprache fort, ist er schon einmal in Belgien gewesen:
"Belgium is a beautiful city. Amazing place, magnificient buildings. I was there many many years ago. And i had... always this incredible image. And... a number of months ago I made this statement, something to the effect 'Belgium is a hell hole'... and I was baldly critized. They said 'What a terrible thing'... and then they had the massive problem in Belgium. And people said: 'Trump was right. Trump was right'. I don't wannabe right. I don't wannabe right. I don't wannabe right."
Übersetzung: "Belgien ist eine schöne Stadt. Ein erstaunlicher Ort, großartige Gebäude. Ich war dort vor vielen, vielen Jahren. Und ich habe... immer dieses unglaubliche Bild. Und... vor ein paar Monaten traf ich diese Aussage, so etwas wie 'Belgien ist ein Höllenloch'... und ich wurde übel kritisiert. Sie sagten: 'Was für eine schreckliche Aussage' und dann hatten sie dieses massive Problem in Belgien. Und die Leute sagten: 'Trump hatte Recht. Trump hatte Recht.' Ich will nicht Recht haben. Ich will nicht Recht haben. Ich will nicht Recht haben."

Keine Sorge, Donald, du hast definitiv nicht Recht. Aber damit ist Trump in bester Gesellschaft. Der republikanische US-Präsident George W. Bush verkündete beispielsweise: "We have a firm commitment to Europe. We are a part of Europe." (Übersetzung: "Wir haben eine feste Bindung zu Europa. Wir sind ein Teil Europas."). Ja, liebe Briten, nehmt euch hieran mal ein Beispiel! In einer dritten Amtszeit hatte der George W. vermutlich den Euro eingeführt und Ted Nugent zum Eurovision Song Contest geschickt! Das wird unter Trump sicher nicht passieren. Der wird zunächst das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) zum Abschluss bringen und im direkten Anschluss alle Importe aus Europa untersagen, damit Amerikaner endlich wieder amerikanische Produkte kaufen. Zur Not wird halt überall sein Antlitz aufgedruckt. Denn nur wo Trump draufsteht, ist 100 Prozent "Dumb" garantiert!
 
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Windows 10: Frische Insider Preview Builds für PCs und Smartphones

reported by doelf, Mittwoch der 15.06.2016, 17:15:16
Microsoft hat den Windows 10 Insider Preview Build 14366 für PCs sowie den Build 14364 für Smartphones freigegeben. Aktuell werden die beiden Builds nur an Insider im Fast-Ring verteilt. Derzeit arbeitet Microsoft an der Fertigstellung des Windows 10 Anniversary Update, welches in diesem Sommer erscheinen soll.Daher gibt es momentan kaum Neuerungen, dafür aber reichlich Fehlerbereinigungen.

Um möglichst viele Bugs zu erwischen, hat Microsoft einmal mehr zur Fehlerjagd geblasen und wird bis Sonntag verschiedene Schwerpunkte vorgeben, die Insider besonders gründlich abklopfen sollen. Bereits behoben wurden die Probleme mit der französischen Sprachversion, welche im vorausgegangenen Build gefehlt hatte. Ebenfalls wichtig: Wenn man die Vorgaben zur Privatsphäre anpasst, stürzt die Einstellungen-App nicht mehr ab! Aktive VPN-Verbindungen hindern Rechner nicht mehr daran, in den Ruhezustand zu wechseln, und Edge erzeugt bei Webseiten mit vielen GIF-Animationen keine exorbitante CPU-Auslastung mehr. Auch die Anzeige von Capchas wurde überarbeitet, da man diese unter Edge nicht immer erkennen konnte. Für mobile Geräte mit zwei Batterien wurde die Akkustandanzeige überarbeitet, denn diese arbeitete zuvor alles andere als genau. Dazu kommen viele kleinere Verbesserungen sowie zahlreiche kosmetische Updates.

Bei Windows 10 Mobile wurden deutlich weniger Bugs ausgemerzt. Die wichtigsten Korrekturen betreffen einen Absturz von Edge, der beim Scrollen auf bestimmten Webseiten auftritt, sowie ein Problem, welches beim Abmelden von Bluetooth-Lautsprechern zur Aktivierung des Vibrationsalarms führt. Darüber hinaus haben sich die Entwickler um die fehlenden App-Logos vor den Benachrichtigungen und das Layout der Einstellungen-App gekümmert.

Es gibt aber auch zwei echte Neuerungen: Für den Webbrowser Edge wurde die Erweiterung "Office Online" bereitgestellt, so dass man Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Sway nutzen kann, ohne dafür Office installieren zu müssen. Diese Erweiterung integriert auch OneDrive und OneDrive for Business. Darüber hinaus wurde der Windows Store überarbeitet und soll jetzt stabiler und schneller laufen.
 
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Microsoft veröffentlicht 16 Sicherheits-Updates für Juni

reported by doelf, Mittwoch der 15.06.2016, 14:04:44
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im Juni 2016 sind es - wie schon im Mai - 16 Flicken, von denen fünf kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Insgesamt hat Microsoft diesmal 40 Probleme in der eigenen Software beseitigt. Adobes Flash Player wurde nicht aktualisiert.

Zehn Sicherheitslücken stecken im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11, darunter sechs kritische Speichermanipulationen, die eine Remote-Code-Ausführung ermöglichen. Fünf dieser Sicherheitsanfälligkeiten stecken im Skriptmodul, doch zumindest wird diesmal noch keine aktiv angegriffen. Eine weitere Speicherbeschädigung stuft Microsoft nur als hochgradig gefährlich an, dies gilt auch für eine Sicherheitsanfälligkeit im XSS-Filter und eine weitere im WPAD-Protokoll (Web Proxy Auto Discovery). Letztere ermöglicht die Erhöhung von Berechtigungen.

Edge, der Nachfolger des Internet Explorer, bringt es im Juni auf acht Schwachstellen. Fünf kritische Fehler beschädigen den Speicherinhalt und ermöglichen das Einschleusen von Schadcode. Davon stecken drei im Skriptmodul und einer im integrierten PDF-Betrachter. Zwei weitere Bugs im PDF-Betrachter können als Datenleck fungieren. Sie wurden ebenso als hochgradig gefährlich eingestuft wie eine Sicherheitslücke, mit deren Hilfe Angreifer die Sicherheitsrichtlinie für Inhalte (Content Security Policy) umgehen können.

In Office 2007, 2010, 2013, 2013 RT und 2016, Office für Mac 2011 und 2016, dem Office Compatibility Pack und den Dateibetrachtern für Word- und Visio-Dateien wurden vier Probleme beseitigt, von denen eines kritisches Potential hat. Dieser Fehler ermöglicht, wie auch zwei hochgradig gefährliche Schwachstellen, das Einschleusen von Schadcode, während beim vierten Bug die Offenlegung von Informationen droht. Dieses Informationsleck und eine der Remote-Code-Ausführungen betreffen zudem die SharePoint Server 2010 und 2013, die Office Web Apps 2010 und 2013 sowie den Office Online Server.

Der letzte kritische Fehler wurde im DNS-Server von Windows Server 2012 und 2012 R2 entdeckt, diese Lücke betrifft auch die Core-Installationen. Mit Hilfe speziell gestalteter Anforderungen kann der DNS-Server dazu gebracht werden, auf bereits aus dem Speicher entfernte Objekte zuzugreifen. Im Erfolgsfall kann ein Angreifer beliebigen Code einschleusen und diesen im Sicherheitskontext des lokalen Benutzers ausführen. Glücklicherweise wurde dieses Problem nicht öffentlich dokumentiert und es sind auch noch keine Angriffe auf diese Schwachstelle bekannt.

Kommen wir nun zu den Flicken der Kategorie "wichtig": Die Gruppenrichtlinien enthalten einen Fehler, der Mittelsmannangriffe auf den Datenverkehr zwischen einem Domänencontroller und seinem Zielcomputer ermöglicht. Jeweils drei hochgefährliche Probleme wurden im Kernelmodustreiber und der Grafikkomponente entdeckt. In beiden Fällen ermöglichen zwei der Bugs die Ausweitung von Rechten, während es sich beim dritten um ein Informationsleck handelt. Angemeldete Benutzer können sich aufgrund einer Schwachstelle in Server Message Block (SMB) höhere Rechte verschaffen. Betroffen sind jeweils alle Varianten von Windows.

Eine Speicherbeschädigung über Netlogon ermöglicht unter Server 2008, 2008 R2, 2012 und 2012 R2 das Einschleusen von Schadcode und zu der bereits im Zusammenhang mit dem Internet Explorer aufgeführten Schwachstelle im WPAD-Protokoll (Web Proxy Auto Discovery) gesellt sich ein zweiter Fehler, der sich zur Ausweitung von Berechtigungen eignet. Auch der Diagnose-Hub kann Angreifern zusätzliche Rechte verschaffen, doch diesen gibt es nur unter Windows 10. Die Server 2008 R2, 2012 und 2012 R2 sind aufgrund einer Sicherheitsanfälligkeit in Active Directory anfällig für Denial-of-Service-Angriffe.

Im Exchange Server der Versionen 2007, 2010, 2013 und 2016 wurde ein Informationsleck sowie drei Rechteausweitungen korrigiert, wobei die letztgenannten in einer Bibliothek von Oracle stecken. Bleibt noch ein möglicher Denial-of-Service-Angriff über die Search-Komponente, den angemeldete Benutzer unter Windows 7, 8.1 und 10 sowie bei den Server-Versionen 2008 R2, 2012 und 2012 R2 einleiten können. Windows RT 8.1 ist hiervon ebenfalls betroffen.
 
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Kolumne: Völlig veräppelt!

reported by doelf, Mittwoch der 15.06.2016, 10:19:17
Ich fühle mich derzeit völlig veräppelt. Da kostet mich die Nachbearbeitung von Apples Keynote einen halben Arbeitstag, doch echte Neuheiten hatte der Technologiegigant gar nicht vorgestellt. AMD ist nicht viel besser, die zeigen wieder nur halbfertige Grafikkarten und nennen nicht mal die Preise. Technische Daten oder Leistungsmessungen erwartet man heutzutage ja schon gar nicht mehr.

BildNicht einmal von Intel. Die Präsentation zum Broadwell-E war nicht mehr als eine simple Werbebroschüre. Viele bunte Bilder, kaum Info und schon gar keine Details. Wer wirklich in die Technik einsteigen will, findet heutzutage kaum noch kompetente Ansprechpartner, denn externe Marketing-Experten haben die internen Techniker abgelöst. Fotos von attraktiven Menschen, die offensichtlich begeistert irgendetwas machen, sind halt aussagekräftiger als Chipdiagramme und Die-Shots. Große Bilder erzeugen große Emotionen, zumindest diesen Trend hatte Apple vor einigen Jahren angestoßen und alle haben ihn kopiert. Ob Software oder Webseite: Darstellung und Informationsgehalt wurden minimiert und elegante Überblendungen haben handfeste Fakten verdrängt. Und das nicht nur bei kommerziellen Anbietern, sondern auch bei vielen Open-Source-Projekten.

Vor einigen Jahren hatte ich mich regelmäßig über Apple geärgert, da die technischen Daten der Geräte nur unvollständig kommuniziert wurden. Inzwischen bietet Apple im Vergleich zu vielen Mitbewerbern eine echte Informationsflut. Wer heutzutage wissen möchte, welche Anschlüsse ein Blu-ray-Player hat oder welche Komponenten in einem Notebook verbaut sind, schaut lieber gleich beim Preisvergleich Geizhals vorbei, denn auf den Produktseiten der Hersteller wird man immer seltener fündig. Wer nun denkt, der Gang in ein reales Ladengeschäft sei eine Lösung, irrt sich gewaltig. Selbst auf den Produktkartons geizen die Hersteller bzw. Inverkehrbringer mit technischen Angaben. Viele sparen sich sogar Informationen zur Garantie. Wer sich dann an den vermeintlichen Fachverkäufer wendet, muss immer häufiger feststellen, dass dieser nur ein vom Hersteller XY abgestellter Marketing-Fuzzi ist.

Doch woher kommt dieser Trend zur Informationssparsamkeit? Leben wir denn nicht in einem Informationszeitalter? Schon, aber der Mensch hat längst vor der Informationsfülle kapituliert. Zumeist überfliegen wir nur noch die Überschriften und sind selbst davon überfordert, da Facebook, WhatsApp und der übrige Scheiß alle drei Sekunden dazwischenfunken. Der Dieter isst einen riesigen Hummer. Die kleine Luna bekommt die ersten Zähne. Ein Hai hat einem Surfer das Bein abgebissen. Irgendeine Stadt in Deutschland ist abgesoffen. Mehr als 50 Tote bei einem Anschlag in Florida. Albern, bewegend, tragisch, dramatisch, entsetzlich - im Sekundentakt rasen wir durch die ganze Bandbreite der Gefühle, regen uns tierisch auf und haben den Grund dafür schon längst wieder vergessen. Wer sich in dieser Flut Gehör verschaffen will, nutzt einen Eyecatcher und setzt auf wenige Worte in möglichst großen Buchstaben.

Ja, die BILD hatte es schon immer gewusst! Daten, Fakten? Scheiß drauf! Wie sagen schon die Ärzte: "Angst, Hass, Titten und der Wetterbericht". Aus diesem Grund schaffen es wirre Thesen und Hasstiraden von AfD und PEGIDA regelmäßig auf die Titelseiten, während die Berichterstattung über die Geheimdienste kurz vor dem Lokalteil versauert. Analytiker, die unfassbare Datenmengen sammeln, sind halt nur unterschwellig bedrohlich, neigen in der Regel nicht zum Kopfabschlagen und haben nur selten ein Paar ordentliche Titten am Leib. Erinnern wir uns an die NSA-Affäre: Der blasse Whistleblower Edward Snowden hatte zwar umfangreiches und zutiefst verstörendes Material an die internationale Presse verteilt, doch der große Aufschrei blieb aus. Zugegeben: Einige Vertreter der Lügenpresse hatten sich redlich bemüht, uns die Wahrheit vor Augen zu führen, doch von all den Fakten gelangweilt, schalteten die meisten Bürger schon nach wenigen Tagen auf Durchzug.

Eine vergebene Chance, denn eigentlich müssten die Bürger seit Monaten die Regierungssitze in Berlin, London und Washington belagern und Antworten verlangen. Wer Geheimdienste außerhalb der eigenen Gesetze positioniert oder ausländische Dienste nutzt, um die von der eigenen Verfassung garantierten Rechte zu umgehen, hat das mit der Demokratie nicht so richtig verstanden und bedarf dringend einer Nachhilfe. Doch wenn man aktuell jemanden nach Snowden fragt, fällt den meisten nur ein, dass der ja für die Russen spioniert. Unser Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, der vor ziemlich genau einem Jahr Ermittlungen gegen zwei Blogger von netzpolitik.org wegen Verdachts des Landesverrats angestoßen hatte, hat das BILD-Konzept nämlich verinnerlicht und es für plausibel erklärt, dass Snowden für die Russen arbeite. Eine reine Spekulation, doch die Überschrift "Snowden wahrscheinlich russischer Agent" verbreitete sich rasant.

Und Überschriften liegen im Trend, denn sie sind traditionell eine extreme Zusammenfassung und Vereinfachung. Und dabei fallen nicht nur Artikel wie der, die und das unter den Tisch, sondern auch wichtige Details. Im Fall Maaßen vs Snowden wären dies die Fragen "Wer hat was wo warum gesagt?" und "Welche Beweise wurden vorgelegt und wie stichhaltig sind diese?". Wer sich mit diesen Fragen beschäftigt, käme auf treffender Überschriften wie "Nichts als heiße Luft" oder "Rufmord!", doch nur die wenigsten schauen noch hinter eine Überschrift. Das eröffnet Tür und Tor für Desinformation und Halbwahrheiten, ob diese nun von Geheimdiensten gestreut, von der Presse wiedergekäut, auf Twitter verbreitet oder von irgendwelchen Herstellern als offensichtliche oder versteckte Werbung platziert werden. Je mehr Informationen es gibt, desto gründlicher muss man diese hinterfragen. Ansonsten wir man veräppelt.

Was mich zurück zum weltgrößten Technologiekonzern bringt: Das wichtigste Update und zugleich das bedeutungsvollste Betriebssystem aller Zeiten zeichnet sich laut Apple durch Vollbildanimationen mit Luftballons, Konfetti oder Feuerwerk, welche unsere Kommunikation bereichern werden, aus. Aha. Nein, das glaube ich nicht. Auch unsichtbare Tinte, Emoji-Vorschläge und die Zusammenfassung alter Fotos zu schicken Präsentationen sind nicht mehr als ein paar nette Zusatzfunktionen. Bei macOS sorgt die neue Schreibweise für die größten Diskussionen und watchOS 3, welches die Zelebrierung der Selbstoptimierung um den amerikanischen Wettstreitgedanken erweitert, lässt mich nur müde gähnen. Eine Uhr, deren Akku einen Monat durchhält, wäre wesentlich interessanter. Von mir aus auch ein Produkt für den aktuellen VR-Hype, auch wenn dieser so schnell verpuffen könnte, wie 3D vor wenigen Jahren. Kommt aber nicht.

Was am Ende bleibt, ist sehr viel Lärm um so gut wie nichts. Und so muss ich Euch, liebe Leser, um Entschuldigung bitten, da ich nicht nur meine, sondern auch Eure wertvolle Zeit verschwendet habe. In dieser hättet Ihr sicherlich vier- bis fünfhundert Überschriften überfliegen und Euch mit Bundesanleihen zum Negativzins eindecken (Minus ist das neue Plus) können. So sorry!
 
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AMD zeigt Radeon RX 470 und RX 460

reported by doelf, Dienstag der 14.06.2016, 20:06:20
Nachdem AMD sein erstes Polaris-Modell Radeon RX 480 schon auf der Computex in Taiwan angekündigt hatte, stellte sich die Frage, was die Chipschmiede auf der Electronic Entertainment Expo (E3) zeigen würde. AMD-Chefin Lisa Su zauberte hierfür die beiden Modelle Radeon RX 470 und RX 460 aus dem Ärmel, welche unterhalb der Radeon RX 480 angesiedelt sind.

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Laut Su eignet sich die Radeon RX 470 für energieeffizientes Spielen in HD-Qualität mit 60 fps. Im Vergleich zu ihrem Vorgänger Radeon R7 370 soll sie die 2,8-fache Leistung pro Watt erzielen und ist mit einem einzelnen sechspoligen Stromanschluss ausgestattet. Der maximale Stromverbrauch ist damit auf 150 Watt (75 Watt aus dem PCIe-x16-Steckplatz plus 75 Watt aus der 6-Pin-Buchse) limitiert, dürfte aber eher um die 100 bis 120 Watt liegen. Die Radeon RX 470 setzt auf herkömmlichen Grafikspeicher, vermutlich GDDR5. Dennoch ist die Karte sehr kurz, wir schätzen ihre Länge auf 205 mm und somit in etwa auf die Abmessungen einer Radeon R7 260.

Die Radeon RX 460 ist laut AMD auf E-Sports ausgelegt, was wohl bedeutet, dass diese Grafikkarte für grafisch weniger aufwändige Spiele wie Counter-Strike: Global Offensive, League of Legends, Dota 2, World of Tanks oder StarCraft II gedacht ist. Sie soll besonders sparsam arbeiten und kommt ohne zusätzliche Stromversorgung aus, was einen Verbrauch von weniger als 75 Watt bedeutet. Da die von Su gezeigte Radeon RX 460 direkt hinter dem PCIe-x16-Steckplatz endet, dürfte ihre Länge um die 145 mm liegen. Bezüglich der verwendeten Speichertechnik gehen wir ebenfalls von GDDR5 aus.

Leider hat AMD keine technischen Details genannt und auch die Preise bleiben vorerst ein Geheimnis. Da die schnellere Radeon RX 480 mit 4 GiB Grafikspeicher nur 199 US-Dollar kosten wird, dürfte sich die Radeon RX 470 zwischen 149 und 169 US bewegen. Die Radeon RX 460 vermuten wir bei 119 bis 139 US-Dollar. AMD spricht in Hinblick auf die gesamte RX-Reihe von einer Preisspanne zwischen 100 und 300 US-Dollar, weshalb unsere Kalkulation Platz für eine Radeon RX 450 am unteren und eine Radeon RX 490 am oberen Ende der Skala lässt. Alle Karten der RX-Serie bieten HDMI 2.0b, DisplayPort 1.4 sowie H.265-En/Decoding in der Hardware.
Quelle: www.amd.com
 
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Apple: watchOS 3 setzt auf sozialen Druck

reported by doelf, Dienstag der 14.06.2016, 16:53:03
Apples CEO Tim Cook ist der festen Ansicht, dass es dem menschlichen Körper an Kontrollanzeigen mangelt. Kilometerstand, Energieverbrauch und Temperatur - all das zeigen unsere Fahrzeuge an, der menschliche Körper aber nicht. Daher sollte jeder eine Apple Watch als notwendiges Upgrade betrachten. Und mit watchOS 3 wird das nächste Kapitel der Selbstoptimierung geschrieben.

So setzt Apple auf sozialen Druck, um das Gesundheitsbewusstsein seiner Kunden zu optimieren. Die Uhrenträger sollen ihre Fortschritte mit anderen teilen, vergleichen und so mit Freunden und Familie in Wettstreit treten. Dazu wurde das Teilen von Aktivitäten direkt mit der Nachrichten-App verknüpft, so dass man die Erfolge der anderen besprechen oder feiern kann. Was Apple so überaus positiv bewertet, ist unter Trainern und Ärzten allerdings höchst umstritten: Freunde und Familie stellen nämlich keine homogene Trainingsgruppe dar, so dass sich Hobbysportler aufgrund zu hoch gesteckter Erwartungen schnell überfordern. Wenn die erhofften Erfolge dann ausbleiben, stürzt man schnell in ein Motivationsloch. Oder man zieht sich sogar Verletzungen zu.

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Während wir in der sozialen Motivation ein zweischneidiges Schwert sehen, sind die neuen Optimierungen für Rollstuhlfahrer positiv zu bewerten. Neu ist auch die Breathe-App, die den Nutzer mit "schönen, beruhigenden Visualisierungen und haptischen Impulsen" zu Atemübungen animieren soll. Am Ende der ein- bis fünfminütigen Sitzung wird eine Zusammenfassung der Pulsentwicklung präsentiert. Eine Notruffunktion wurde ebenfalls integriert, hierzu muss man die seitliche Taste drücken und halten. Sofern die Watch eine WALN-Verbindung hat oder mit einem iPhone verbunden ist, wird der Notfall-Kontakt informiert.

Die Bedienung der Uhr wurde ebenfalls optimiert: Ein Druck auf den seitlichen Knopf öffnet ein Dock mit den zuletzt sowie den am häufigsten verwendeten Apps. Daten und Informationen werden jetzt zeitnah aktualisiert. Eine Wischgeste nach oben öffnet das Kontrollzentrum und ein Wisch nach unten die Mitteilungszentrale. Wie bei iOS gibt es für Nachrichten ab sofort Sticker, handschriftliche Notizen, bildschirmfüllende Effekten sowie unsichtbarer Tinte. Über die neue Skribble-Funktion kann man Antworten direkt auf der Uhr schreiben, die Schrifterkennung setzt diese dann in Text um. Es gibt auch neue Zifferblätter, darunter Minnie Mouse.

Für Entwickler liegt eine neue Version des WatchKit zum Download bereit, das Betriebssystem selbst wird erst im Herbst als kostenloses Update veröffentlicht. Die Apple Watch benötigt ein iPhone 5 oder neuer, auf dem mindestens iOS 8.2 installiert ist.
Quelle: www.apple.com
 
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Apple: macOS Sierra beendet die Generation X

reported by doelf, Dienstag der 14.06.2016, 14:36:25
Wie üblich hat Apple auf seiner Worldwide Developer Conference (WWDC) auch ein neues Mac OS präsentiert, doch diesmal ist einiges anders. Denn nach mehr als 15 Jahren heißt Apples Betriebssystem für Server, Workstations, Desktops und Notebooks nicht mehr Mac OS X sondern macOS. Das passt optisch einfach besser zu iOS, tvOS und watchOS.

Apple hatte das "X" im September 2000 für die erste Beta-Ausgabe von Mac OS 10.0 eingeführt, denn die römische Zahl 10 wird mit einem X dargestellt. Im März 2001 folgte dann das offizielle Mac OS X 10.0 (Cheetah) und irgendwie war die doppelte 10 seit jeher verwirrend. Doch während "Mac OS X" für den Namen des Betriebssystems stand, markierte die 10.x die tatsächliche Version. Diese Versionsnummer tauschte im Okober 2003 ihren Platz mit dem Codenamen, denn der Nachfolger von Mac OS X 10.2 (Jaguar) hieß Mac OS X Panther (10.3). Im Februar 2012 wurde dann bei der Vorstellung von OS X Mountain Lion (10.8) das "Mac" gestrichen. Nun ist das "Mac" wieder da, allerdings kleingeschrieben als macOS Sierra (10.12).

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macOS Sierra bringt Siri auf Apples Desktops und Notebooks. Die digitale Assistentin findet Informationen, Fotos und Dateien, verschickt Nachrichten, initiiert FaceTime-Anrufe und setzt Einträge in den Kalender. Die Ergebnisse von Siri-Suchen lassen sich in der Mitteilungszentrale (Notification Center) anpinnen, beispielsweise Aktienkurse oder EM-Ergebnisse, oder per Drag & Drop in Dokumente und E-Mails kopieren. Es ist erstaunlich, dass Apple so lange gebraucht hat, um Siri auch auf seinen Rechnern anzubieten. Dies gab Microsoft viel Zeit, um am Feinschliff von Cortana zu arbeiten. Und mit der bevorstehenden Jubiläumsausgabe wird Microsoft noch einmal nachlegen können, bevor macOS Sierra im Herbst auf den Markt kommt.

Das Desktop und der Ordner Dokumente werden über alle Geräte eines Benutzerkontos abgeglichen, so dass sich auf dem iMac bearbeitete Bilder beim MacBook im gleichen Ordner finden. iPhone, iPad und Windows-PCs gelangen über die iCloud an diese Dateien. Auch Copy & Paste funktioniert dank des "Universal Clipboard" nun geräteübergreifend: Texte, Bilder und Videos lassen sich so ganz einfachen zwischen macOS und iOS austauschen, wobei die iCloud als Zwischenablage fungiert. Sollte der Speicherplatz des Gerätes zur Neige gehen, werden selten verwendete Dateien automatisch in die iCloud verlagert. Zudem räumt macOS Sierra selbstständig auf und löscht dabei doppelte Downloads, temporäre Dateien sowie veraltete Log-Daten.

Die neue Foto-App sucht nach alten Aufnahmen und präsentiert diese wertvollen Erinnerungen an Ereignisse, die man vergessen oder verdrängt hatte, in Form von Fotosammlungen. Dabei erkennt die App Gesichter, Objekte und Ereignisse. Die Analyse der Fotos findet laut Apple auf den Geräten selbst statt, um die Privatsphäre zu schützen. Unter Places werden die Fotos dem Ort der Aufnahme zugeordnet und ein neues Werkzeug namens Brilliance wertet die Fotografien optisch auf. Brilliance setzt Betonungen, verbessert Details und fügt zudem Kontrast hinzu. Videoinhalte lassen sich von Safari und iTunes loslösen und in eigenen Fenstern auf dem Desktop platzieren. Diese Videos kann man auch anheften, so dass sie auf allen Spaces zu sehen ist.

Anwendungen, die mehrere Fenster unterstützen, können diese Inhalte nun auch in Tabs ablegen. Dies erleichtert die Datenübertragung zwischen den einzelnen Unterseiten, die sich nun wie ein Webbrowser verhalten. Apple hat die Tab-Funktion in Maps, Mail, Pages, Numbers, Keynote und TextEdit integriert, sie kann aber auch von Drittanbietern genutzt werden. Auch den in Deutschland nicht verfügbaren Bezahldienst Apple Pay hat es auf macOS verschlagen. Allerdings reicht ein einzelner Mac zum Shoppen nicht aus, denn die Bezahlung muss mit einem iPhone per Touch ID oder mit einer Apple Watch bestätigt werden. Die Watch dient nun auch als Generalschlüssel für Macs und erledigt die Anmeldung, sobald sie in die Nähe des Rechners kommt.

Entwickler können macOS Sierra seit gestern ausprobieren, das Beta-Programm für normale Benutzer startet erst im Juli und erfordert eine Anmeldung. Das fertig macOS Sierra soll dann im Herbst erhältlich sein.
Quelle: www.apple.com
 
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Apple: iOS 10 bringt Schlaferinnerung, Luftballons und Konfetti

reported by doelf, Dienstag der 14.06.2016, 10:17:12
Apples Worldwide Developer Conference (WWDC) begann in diesem Jahr mit einer Schweigeminute, in welcher der Opfer des Anschlags von Orlando gedacht wurde. Im Anschluss präsentierte das Unternehmen seine kommenden Betriebssystems- und Software-Updates. Also das, was man von einem Entwicklertreffen erwarten würde. Betrachten wir zunächst iOS 10.

BildDas wichtigste Update und zugleich das bedeutungsvollste Betriebssystem aller Zeiten ist laut Apple iOS 10. Der Bildschirm schaltet sich nun automatisch ein, sobald man das Gerät anhebt, und die Wortvorschläge berücksichtigen auch Fremdsprachen, ohne dass man hierfür die Tastatursprache ändern muss. Mit diesem Update öffnet Apple seine digitale Assistentin Siri erstmals für Drittanbieter. Das SiriKit gibt Zugriff auf Telefonanrufe, Mitteilungen, die Fotosuche, Fahrscheinbuchungen und Zahlungen sowie Trainingsdaten. Auch CarPlay-Apps lassen sich auf diese Weise ansteuern, um in Fahrzeugen die Klimaanlage und das Radio per Sprachbefehl zu bedienen.

Für iOS-Benutzer soll die neue Messages-App das Highlight der Version 10 darstellen: Hier gibt es jetzt Vollbildanimationen mit Luftballons (siehe Foto), Konfetti oder Feuerwerk sowie unsichtbare Tinte, die man erst nach dem Drüberwischen lesen kann. Auch handschriftliche Anmerkungen und Emoji-Vorschläge (ein Emoji sagt mehr als 1.000 Worte und bietet keine Angriffsfläche für Rechtschreibfehler) gehören ebenfalls zum Funktionsumfang. Verknüpfte Inhalte wie Videos lassen sich inline öffnen und den App-Store samt Zahlungsmöglichkeit wurde ebenfalls integriert, damit die meistgenutzte iOS-App endlich zur Cash-Cow wird.

Maps hat ein neues Design bekommen und ist noch - man mag es kaum glauben - einfacher und intuitiver geworden. Die App analysiert unsere Termine und unser Verhalten, um mögliche Ziele vorzuschlagen. Entlang der geplanten Route werden Tankstellen und Restaurants vorgeschlagen. Entwickler können jetzt auch Buchungen integrieren, als Beispiele nennt Apple die Fahrdienstvermittler Uber und Lyft. Auch die Music-App ist noch klarer und einfacher geworden. Ebenso wie bei der überarbeiteten News-App stehen Vorschläge für neue Inhalte im Vordergrund. Logisch, denn je mehr Neuerscheinungen der Benutzer zu Gesicht bekommt, desto mehr Inhalte kann er auch kaufen.

Die neue Photos-App sucht nach alten Aufnahmen und präsentiert diese wertvollen Erinnerungen an Ereignisse, die man vergessen oder verdrängt hatte, in Form einer Fotosammlung und einem Video mit Übergängen und musikalischer Untermalung. Dabei erkennt die App Gesichter, Objekte und Ereignisse. Die Analyse der Fotos findet laut Apple auf den Geräten selbst statt, um die Privatsphäre zu schützen. Besser ist das, denn zahlreiche Leaks belegen, dass nicht wenige Nutzer ihre Smartphones für Nackt- und Sexaufnahmen verwenden. Wenn diese schon wunderschön aufbereitet werden müssen, dann zumindest nicht über die Cloud.

Die neue Home-App kann Geräte wahlweise einzeln oder als Gruppen ansprechen. Gesteuert wird wahlweise direkt über Siri oder automatisiert anhand von Zeit, Ort oder Tätigkeit. Die neue Phone-App integriert VoIP-Dienste von Drittanbietern und kann Sprachnachrichten in Text umwandeln. Zudem gibt es einen Spam-Schutz, der unliebsame Anrufer blockiert. Im Wecker kann man nun einen Schlafplan hinterlegen und sich daran erinnern lassen, dass es man wieder Zeit für ein Nickerchen ist. Apple Pay wurde auf Webseiten ausgeweitet, bisher funktionierte dieses Zahlsystem nur in Apps und im Laden, doch nach Deutschland kommt der Dienst vorerst nicht.

In Hinblick auf Privatsphäre und Sicherheit verspricht Apple eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iMessage, FaceTime und das HomeKit. Die Bildanalyse führt Apple auf den Geräten selbst durch, während Siri, Maps und News Daten an Apples Server schicken. Diese werden laut Apple aber nicht genutzt, um daraus Benutzerprofile zu erstellen. Bei der Analyse des Bedienverhaltens arbeitet Apple mit anonymisierten Daten, die keine Rückschlüsse auf den einzelnen Kunden zulassen. Mit diesen Ansagen will sich Apple von Datenkraken wie Google und Facebook absetzen - oder anders formuliert: Während man bei Android auch mit seinen Daten bezahlt, greift uns Apple lieber etwas tiefer in die Geldbörse.

Eine Entwicklervorschau von iOS 10 ist seit gestern erhältlich, eine öffentliche Beta-Version soll im Juli folgen. Für iOS 10 benötigt man ein iPhone 5 oder neuer. Unterstützt werden auch die iPads Air und Pro sowie das normale iPad ab Generation vier und das iPad mini ab Generation 2. Auch auf dem iPod toch der sechsten Generation lässt sich iOS 10 installieren.
Quelle: www.apple.com
 
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Microsoft kauft LinkedIn für 26,2 Milliarden US-Dollar

reported by doelf, Montag der 13.06.2016, 18:52:43
Microsoft kauft das Karrierenetzwerk LinkedIn. Die beiden Unternehmen haben vereinbart, dass die Redmonder 196 US-Dollar je LinkedIn-Aktie zahlen werden. Damit kostet der wichtigste Konkurrent des deutschen Anbieters Xing stolze 26,2 Milliarden US-Dollar. Bezahlt wird das Ganze in bar, das Geld will Microsoft größtenteils aufnehmen.

Die Marke LinkedIn soll erhalten und Jeff Weiner als CEO im Amt bleiben. Weiner untersteht zukünftig direkt dem Microsoft-Chef Satya Nadella. Neben Weiner unterstützt auch LinkedIn-Mitbegründer Reid Hoffman diese Transaktion, welche im Laufe des Kalenderjahres 2016 abgeschlossen werden soll. Während sich die Aufsichtsräte der beiden Unternehmen einig sind, müssen die Aktionäre von LinkedIn noch ihre Zustimmung erteilen. Und auch die Regulierungsbehörden haben noch ein Wörtchen mitzureden.

LinkedIn ist insbesondere im angloamerikanischen Raum weit verbreitet und zählt weltweit mehr als 433 Millionen Mitglieder. Davon nutzten 105 Millionen das Karrierenetzwerk monatlich, wobei 60 Prozent Mobilgeräte mit der LinkedIn-App verwenden. Zum Vergleich: Xing, der Marktführer im deutschsprachigen Raum, hatte im März 2016 die Marke von 10 Millionen Mitgliedern überschritten.
 
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Entspannung für den Speichermarkt?

reported by doelf, Montag der 13.06.2016, 17:05:57
Aus Industriequellen will DigiTimes erfahren haben, dass die Nachfrage für DRAM- und NAND-Chips im zweiten Halbjahr 2016 deutlich anziehen wird. Für Arbeitsspeicher könnte dies ein Ende des Überangebots und der fallenden Preise bedeuten, bei NAND kann es sogar zu Engpässen kommen.

Die DRAM-Hersteller hatten sich aufgrund des schwachen PC-Marktes verstärkt dem Spezialspeicher für Smartphones und Tablets zugewandt, doch auch hier sind die Boom-Zeiten schon wieder vorbei. Allerdings wird in mittel- und hochpreisigen Smartphones immer mehr DRAM verbaut, so dass Android-Telefone und iPhones im zweiten Halbjahr 2016 für eine steigende Nachfrage sorgen sollen. Zugleich zieht auch der PC-Markt gegen Jahresende traditionell an, wobei auch das Ende Juli auslaufende Gratis-Upgrade auf Windows 10 zu einer steigenden Nachfrage beitragen könnte.

Das für Ende September erwartete iPhone 7 soll 3 GiB RAM sowie bis zu 256 MB NAND-Speicher bieten, weshalb sich Apple bei den Speicherherstellern angeblich eine signifikante Menge an 2D-NAND-Chips gesichert hat. Dies könnte im Ernstfall sogar zu Engpässen bei NAND-Chips führen, die sich auf Apples Mitbewerber und auch auf andere Marktsegmente auswirken würden. Den Umstieg auf 3D-NAND-Speicher wird Apple demnach erst 2017 vollziehen.
 
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Die Nachfrage für Notebooks zieht an

reported by doelf, Montag der 13.06.2016, 16:46:33
Nach Angaben der chinesischsprachigen Economic Daily News (EDN) konnten die vier wichtigsten ODMs (Original Design Manufacturer) Taiwans im Mai deutlich mehr Notebooks ausliefern und auch im Juni soll die Nachfrage weiter ansteigen. Indes erwartet IDC bis 2020 annähend gleichbleibende Verkaufszahlen.

Quanta hat im Mai 3,7 Millionen Notebooks ausgeliefert - nach mageren 2,9 Millionen im Monat April. Für den Juni werden abermals höhere Zahlen erwartet, allerdings soll sich der Anstieg abschwächen. Dennoch werden die Absatzzahlen des zweiten Quartals die des ersten Vierteljahrs voraussichtlich um zwanzig Prozent übertreffen.

Compal kam im Mai auf 2,5 Millionen Laptops, ein Plus von 600.000 Einheiten. Dennoch wird Compal die Vorgabe der ersten drei Monate nur knapp überbieten können. Wistron und Inventec lieferten im Mai zusammen 1,5 Millionen Notebooks aus, eine Verbesserung um 300.000 Geräte. Dieser Trend soll sich auch im Juni fortsetzen.

Einen wesentlich weiteren Ausblick wagt die International Data Corporation (IDC), welche die Entwicklung des PC-Markts bis zum Jahr 2020 analysiert hat. Während IDC für 2016 ein Gesamtvolumen von 152,3 Millionen Notebooks erwartet, sollen es im Jahr 2020 rund 155,3 Millionen Einheiten (+0,4%) sein. Während der Absatz in den etablierten Märkten um ein Prozent auf 80,7 Millionen Geräte schrumpfen soll, erwartet IDC für aufstrebende Märkte ein Plus von zwei Prozent auf 74,6 Millionen Mobilrechner.

Schlechter steht es um die Desktop-PCs, deren Aussterben dennoch nicht in Sicht ist: IDC erwartet bis 2020 einen Rückgang um 1,8 Prozent auf 94,2 Millionen Einheiten (Prognose für 2016: 103,3 Millionen). Während sich der Absatz in den aufstrebenden Märkten kaum verändern wird (64,3 Millionen; -0,2%), soll der Absatz in den etablierten Märkten um 4,8 Prozent auf 29,9 Millionen Desktop-Rechner zurückgehen.

Insgesamt ist der Ausblick gar nicht so düster: Sofern sich die Zahlen von IDC bewahrheiten sollten, wird der gesamte PC-Markt bis 2020 nur noch um 0,5 Prozent auf 249,5 Millionen Rechner schrumpfen. Das ist erstaunlich wenig, denn die 255,6 Millionen PCs, welche IDC für 2016 erwartet, bedeuten einen Einbruch um 7,3 Prozent.
 
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Apple WWDC 2016 Keynote: Spekulatius

reported by doelf, Montag der 13.06.2016, 14:20:48
Heute Abend um 19 Uhr wird Apple seine diesjährige Worldwide Developer Conference (WWDC) mit der traditionellen Keynote eröffnen und uns erstaunliche, wunderbare und einzigartige Neuheiten präsentieren. Oder auch nicht. Wie immer gilt nämlich die höchste Geheimhaltungsstufe und nur der heilige Spekulatius lässt hier und da eine kleine Vision im Internet aufblitzen.

Beitriebssysteme, Apps und Dienste
Sehr wahrscheinlich geht es heute Abend um Betriebssysteme und Dienste. So wird die Vorstellung von Mac OS X 10.12 und iOS 10.0 erwartet, wobei für Mac OS X die Umbenennung in macOS diskutiert wird, während andere an iOS X glauben. Die römische Zahl für 10 ist X, weshalb iOS X und macOS X irgendwie Sinn machen würden, andererseits scheint das "X" überflüssig und könnte auch gleich entsorgt werden. Zahlreiche Apps bedürfen eine Überarbeitung und es wird gemunkelt, dass Apple in Zukunft noch stärker auf Abonnements setzen werde. Der im Oktober 2014 eingeführte Bezahldienst Apple Pay wird es jedoch wieder nicht nach Deutschland schaffen.

Siri
So gut wie sicher ist jedoch: Die digitale Assistentin Siri bekommt neue Fähigkeiten und landet auf dem Mac. Damit zieht Siri mit Cortana gleich und soll auch mehr Intelligenz zeigen - beispielsweise bei der Verknüpfung mehrerer Fragen. Ein Beispiel: "Wann hat Angela Merkel Geburtstag? Wie alt wird sie? Bin ich eingeladen?" Hier hat Microsoft zur Zeit die Nase vorn. Allerdings bedeutet diese Art von Intelligenz auch, dass unsere Fragen länger gespeichert und genauer analysiert werden. In Hinblick auf den Datenschutz ist dies bedenklich, zumal Apple seine Assistentin auch für die Apps von Drittanbietern öffnen will.

iPhone, iPad und Macs
Das iPhone 7 dürfte erst im Herbst präsentiert werden und das iPhone SE wurde zusammen mit dem iPad Pro 9,7" schon im März vorgestellt. Neue Mobilgeräte sind daher nicht zu erwarten, aber auch keine neuen Notebooks, denn das MacBook wurde erst im April aufgefrischt. Durchaus denkbar und sogar überfällig wäre allerdings ein Update für den Mac Pro, in dem veraltete Xeon-Prozessoren der Generation Ivy Bridge-EP stecken. Den Haswell-EP hatte Apple übersprungen und seit April 2016 gibt es schon den Broadwell-EP.

Apple Watch und Siri Speaker
Bleibt noch die Möglichkeit einer Apple Watch 2, die dünner, leichter und mit Kamera daherkommen soll. Auch von einer Titan-Variante, längeren Akku-Laufzeiten und WLAN-Anbindung ist hier und da die Rede. Andere Quellen sehen die Apple Watch 2 indes erst im vierten Quartal, was auf eine Vorstellung zusammen mit dem iPhone 7 hindeuten würden. Als neues Produkt werden intelligente Lautsprecher gehandelt, welche auf Zuruf Musik spielen. Über diese "Siri Speaker" könnte Apple weitere Mikrofone in unseren Wohnungen platzieren und müsste dafür nicht einmal ein eigenes Smart-TV auf den Markt bringen.

Smart-TV, Auto und VR-Brille
Es wird immer wieder gemunkelt, dass Apple neue Märkte erschießen wolle, doch aus dem oft genannten Smart-TV ist nie etwas geworden. Und in einer Zeit, wo Fernsehapparate kaum noch Gewinn abwerfen, wird sich Apple kaum auf ein solches Experiment einlassen. Auch das Apple-Auto bleibt vorerst nur eine Vision, die möglicherweise niemals auf die Straßen kommen wird. Wahrscheinlicher ist das Headset Apple VR, denn die virtuelle Realität wird als wichtiger Wachstumsmarkt gesehen und ist insbesondere für den Medienkonsum von großer Wichtigkeit. Kaum vorstellbar, dass sich Apple das VR-Geschäft entgehen lassen wird.
 
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Wine 1.9.12 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 12.06.2016, 23:20:58
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.12 behebt Fehler in der Mono-Engine und bringt die erste Version einer Taskbar für den Desktop-Modus.

Weitere Korrekturen beheben Probleme mit von rechts nach links verlaufenden Schriftarten. In Direct3D wurde die Unterstützung für das Shader Model 4 ausgebaut und RichEdit kommt besser mit Metafiles (WMF) zurecht. Die Liste der Fehlerkorrekturen umfasst zwanzig Einträge: Die Thread-Zuweisung auf Systemen mit mehreren CPUs wurde korrigiert und die Feststelltaste soll jetzt wieder funktionieren. Beim Internet Explorer wurde ein Absturz behoben, der bei Verwendung von Proxy-Servern auftritt. Weitere Abstürze wurden beim Python 3.5.1 Interpreter, "Splinter Cell: Blacklist" und "Dance eJay Demo 7" repariert. Die übrigen Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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Arbeitsspeicher: Die 8Gb-Chips deutlich billiger

reported by doelf, Samstag der 11.06.2016, 09:25:53
Ende April hatten wir zuletzt einen Blick auf die Preise für Arbeitsspeicher geworfen und seither sind die Kurse am Spotmarkt in Taiwan deutlich gefallen. Dies gilt insbesondere für 8Gb-DDR4-Chips, die binnen sechs Wochen um knapp 21 Prozent billiger geworden sind. Aber auch die Kurse der 4Gb-DDR4-Chips sind nochmals um fast neun Prozent gefallen.

Der fortschreitende Preisverfall betrifft auch die DDR3-Chips, allerdings nicht ganz so stark. Bei den weit verbreiteten 4Gb-Chips liegen DDR3 und DDR4 inzwischen wieder auf dem selben Niveau. Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am gestrigen Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,1254 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 1,69 Prozent unter dem Wechselkurs von Ende April. Seit Jahresbeginn hat der Euro allerdings 3,62 Prozent auf den US-Dollar gewonnen, denn am 1. Januar 2016 war ein Euro nur 1,0861 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der vergangenen sechs Wochen und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 8Gb (1Gx8) DDR4-2133: 3,697 US-Dollar (-20,92%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 1,459 US-Dollar (-8,93%) [-33,23%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600/1333: 1,442 US-Dollar (-4,88%) [-22,93%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,215 US-Dollar (-7,25%) [-25,91%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600/1333: 0,913 US-Dollar (-0,76%) [-19,77%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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LibreOffice 5.2 Beta 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Freitag der 10.06.2016, 16:44:08
Die zweite Beta-Version von LibreOffice 5.2 liegt zum Download bereit. Nachdem die Entwickler beim Schritt von der Alpha-Phase zur ersten Beta-Version 229 Fehler, darunter auch 17 Absturzursachen, behoben hatten, wurden diesmal "nur" 66 Probleme ausgemerzt. Darunter finden sich allerdings elf Abstürze.

Abgesehen von Fehlerbereinigungen gibt es auch zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen. Hier eine kurze Übersicht:

Writer
Im Writer gibt es jetzt eine Schaltfläche, über die sich die Bearbeitungsschritte aus- und einblenden lassen. Neue Zeichenwerkzeuge ermöglichen ausgefüllte Kurven, Polygone und Freihandlinien, diese finden sich hinter der Schaltfläche Kurve. Ein neuer Standardsatz vereint die wichtigsten Werkzeuge in einer einzelnen Toolbar, bisher kamen beim Writer immer zwei Werkzeugleisten zum Einsatz. Ein Eingabefeld hilft unter "Einfügen, "Feldbefehl", "Weitere Felder" beim Auffinden von Querverweisen und der Dialog zum Einfügen von Lesezeichen wurde komplett überarbeitet. Hierzu gehört die automatische Generierung einer Bezeichnung sowie die Übernahme kurzer Textpassagen.

Calc
Die neuen Zeichenwerkzeuge wurden auch in Calc integriert, zudem lässt sich die erste Spalte oder Reihe einer Tabelle über das Menü "Ansicht" einfrieren. Die Schaltfläche für mehrzeilige Eingaben wurde überarbeitet und mit Shift + Eingabe erzeugt man einen Zeilenumbruch. Spalten werden nun mit Strg + Leertaste ausgewählt - bisher musste zusätzlich Shift gehalten werden - und mit Strg + Komma bzw. Strg + Shift + Komma werden Datum und Uhrzeit eingefügt. Im Dialog "Zellen formatieren..." kann man nun auch die Grenzen benachbarter Zellen entfernen, es können mehrere Statusleistenfunktionen zeitgleich aktiv sein und die Schaltfläche Währung klappt neuerdings aus, so dass sich hier direkt eine Währung auswählen lässt. Unter "Daten", "Statistik" ist ein Analysewerkzeug hinzugekommen und in Formeln lassen sich nun auch Platzhalter wie Sternchen, Fragezeichen und Tilde verwenden. Die Entwickler haben zudem eine Reihe neuer Funktionen - RAWSUBTRACT, FORECAST.ETS, CONCAT, TEXTJOIN, IFS, SWITCH, MINIFS und MAXIFS - ergänzt.

Impress & Draw
Für Impress und Draw wurde die Liste der verfügbaren Effekte von einem eigenen Dialogfenster in die Seitenleiste (Sidebar) verlagert, zudem werden die Effekte verständlicher erklärt. Auch die Eigenschaften der Folien lassen sich jetzt über die Seitenleiste definieren und die Zeichenwerkzeuge lassen sich einfacher ein- und ausblenden.

Im- und Export-Filter
Der Import verknüpfter Grafiken in DOCX- und RTF-Dokumenten wurde verbessert und der Import von Word für DOS wurde über libwps realisiert. Beim Laden von EMF-Dateien werden Linienenden- und Verbindungen sowie Strich- und Punktlinien korrekt umgesetzt und beim JPEG-Export wird die richtige Auflösung verwendet. Dazu kommen einige Verbesserungen für den SVGIO-Import.

Download: LibreOffice 5.2 Beta 2
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14361 für PC und Smartphone

reported by doelf, Freitag der 10.06.2016, 15:16:39
Microsoft hat einen neuen Insider Preview Build von Windows 10 für PCs und Smartphones freigegeben. Die wichtigste Neuerung: Statt von Gabe Aul werden neue Builds ab sofort von Dona Sarkar angekündigt, welche die Leitung des Insider-Programms übernommen hat. Aber der Build 14361 bringt auch Verbesserungen für Edge, Ink und die Einstellungen. Und Docker gibt es jetzt auch.

Bei Docker handelt es sich um eine Open-Source-Software, mit der man Anwendungen zur verbesserten Sicherheit in Containern isolieren kann. Mit Hilfe der neuen Hyper-V-Container lässt sich Docker unter Windows 10 nativ verwenden. Als Betriebssystem für die virtuellen Maschinen wird ein Image des Windows Server 2016 Technical Preview 5 Nano Server genutzt.

Der Webbrowser Edge hat eine neue Erweiterung bekommen, den Passwort-Manager LastPass, und die Systemeinstellungen wurden optisch etwas aufgefrischt. Es gibt auch ein neues Icon für Blu-rays und im Action Center findet sich ein überarbeitetes Symbol für die Netzwerkverbindung. Dazu kommen diverse Verbesserungen für Windows Ink, beispielsweise ein längeres Lineal und ein Mülleimer, mit dem man das Sketch Pad zurücksetzen kann.

Auf dem PC sollen sich Apps wie Netflix und Tweetium wieder mit der Tastatur bedienen lassen und Webseiten wie YouTube kann man jetzt wieder in Edge oder im Internet Explorer öffnen - zuletzt hatte TCP Fast Open dies verhindert. Den Download-Status - Dateiname, Fortschritt und Domain - zeigt Edge jetzt mehrzeilig an und der File Explorer kann Vorschaubilder für DNG-Dateien erzeugen. Die Passworteingabe für WLAN-Netzte lässt sich mit der Eingabetaste bestätigen und Cortana hört zuverlässiger zu.

Bei Smartphones führt das Berühren des Bildschirms unmittelbar nach der Aktivierung von Narrator nicht mehr zum Einfrieren des Geräts. Die Lumias 535 und 540 zeigen den Blitz-Schalter in der Kamera-App an und die Einhandbedienung für die Bildschirmtastatur wurde für die Modelle Lumia 640 und 830 freigeschaltet. Bei der Suche auf einer Webseite scrollt Edge nun zuverlässig zur Fundstelle und Facebook-Videos, die in der Vollbildanzeige rotiert werden, flackern nicht mehr bei der Wiedergabe.

Passend zum Start der Fußballeuropameisterschaft in Frankreich bleibt der Build 14361 französischen PCs vorenthalten - es gibt ein Problem mit der französischen Übersetzung, wodurch viele Inhalte nur in englischer Sprache angezeigt werden. Die Smartphone-Ausgabe leidet weiterhin unter Dual-SIM-Problemen, beispielsweise streikt die mobile Datenübertragung über die zweiten SIM-Karte. Davon unabhängig fallen manche Geräte mit dem Build 14361 auf 2G-Verbindungen zurück.
 
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Marktanteile: Windows 10 und Mac OS X 10.11 legen zu

reported by doelf, Freitag der 10.06.2016, 12:55:02
Laut NetMarketShare heißen die Gewinner des Monats Mai Windows 10 und Mac OS X 10.11 (El Capitan). Mit dem nahenden Auslaufen des kostenlosen Upgrades wagen sich wieder mehr Windows-Nutzer an das neueste Betriebssystem aus Redmond heran und auch Mac OS X 10.11 konnte kräftig zulegen, nachdem seine Zahlen im April geschwächelt hatten.

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Windows 7 bleibt die unangefochtene Nummer 1 mit einem Marktanteil von 48,57 Prozent (+0,75), doch Windows 10, seit Jahresanfang das zweithäufigste Betriebssystem auf Computern, konnte im Mai um weitere 2,09 Punkte auf 17,43 Prozent zulegen. Es folgen Windows XP, welches sich mit Mühe über der 10-Prozentmarke hält (10,09%; -0,52), und Windows 8.1, dessen Marktanteil auf 8,77 Prozent (-1,08) geschrumpft ist. Auf dem fünften Rang findet sich Mac OS X 10.11 (El Capitan), das 0,70 Punkte gewinnt und nun 4,64 Prozent des Marktes hält.

Windows 8 bleibt auf dem sechsten Platz, verliert aber 0,57 Punkte. Mit einem Marktanteil von 2,62 Prozent befindet es sich ebenso auf einem absteigenden Ast wie Mac OS X 10.10 (Yosemite), welches 0,49 Punkte einbüßt und auf 2,04 Prozent zurückfällt. Einen ungewöhnlichen Sprung sehen wir indes bei Linux: Ein Marktanteil von 1,79 Prozent bedeutet einen Zugewinn von 0,14 Punkten. Auch für Desktop-Systeme und Notebooks stellt Linux eine sinnvolle Alternative zu Windows dar, weshalb wir uns über eine größere Verbreitung freuen würden.

Bleibt noch Windows Vista, das im Mai auf 1,35 Prozent (-0,07) der weltweiten Rechner lief. Alle anderen Betriebssysteme bleiben deutlich unter einem Prozent. Diesen Teil der Statistik prägen ältere Macs, die sich nicht mehr auf neue Versionen von OS X aktualisieren lassen.
 
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Yahoo: Mehrere Gebote über 5 Milliarden US-Dollar

reported by doelf, Freitag der 10.06.2016, 11:37:41
Der 1995 gegründete Internetpionier Yahoo hatte sich Anfang des Jahres zum Verkauf gestellt und soll laut CNBC gleich mehrere Gebote um bzw. über 5 Milliarden US-Dollar bekommen haben. Damit wäre Verizon Communications vermutlich raus, denn das Telekommunikationsunternehmen wollte nur 3,5 Milliarden US-Dollar für Yahoo ausgeben.

Zum Verkauf stehen Yahoo selbst, Yahoo Japan sowie Yahoos Anteile an der chinesischen Handels- und Kommunikationsplattform Alibaba. Nicht alle Bieter haben Interesse an allen Unternehmensteilen, so dass eine Aufteilung auf mehrere Bieter denkbar wäre. Der Aufsichtsrat des Internetunternehmens will sich am heutigen Freitag mit den vorliegenden Geboten befassen.

Yahoo wurde einst von den beiden Stanford-Doktoranden David Filo und Jerry Yang gegründet und begann sein Leben als Internetverzeichnis und später als Suchmaschine (Yahoo Suche, AltaVista). Heute ist Yahoo eines der weltgrößten Webportale und verdient sein Geld mit Online-Werbung. Der Versuch, mit der Foto-Plattform Flickr und der Blog-Plattform Tumblr in Konkurrenz zu Facebook und Twitter zu treten, ist indes nicht gelungen. In erster Linie glänzt bei Yahoo nur noch das Lächeln von CEO Marissa Mayer.
Quelle: www.cnbc.com
 
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AVM warnt vor Telefonmissbrauch bei FRITZ!Box

reported by doelf, Donnerstag der 09.06.2016, 16:27:25
Im Februar 2014 hatten Kriminelle Router aus der FRITZ!Box-Familie von AVM für kostenpflichtige Telefonate missbraucht. Der damalige Fehler wurde zwar behoben, doch in den letzten Tagen ist es abermals zu einzelnen Fällen von Telefonmissbrauch gekommen. Als Ursache nennt AVM veraltete Firmware-Versionen.

Nach Angaben der Berliner Firma sind solche Angriffe "nur mit selten genutzten Konfigurationen in Verbindung mit älteren FRITZ!OS-Versionen möglich". Schützen kann man sich also ganz einfach, indem man die neueste Firmware für seinen Router einspielt. Allerdings ist vielen Internetnutzern gar nicht bewusst, dass es sich bei einem Router um einen kompakten Computer handelt, dessen Betriebssystem (Firmware) man ebenso aktualisieren muss wie Windows, iOS oder Android.

Bild

Dabei ist ein solches Update schnell vollzogen: Zunächst gibt man im Internetbrowser die Adresse fritz.box ein und meldet sich bei der Benutzeroberfläche des Routers an. Dort öffnet man den Menüpunkt "System" und klickt auf den Unterpunkt "Update". Hier wird die installierte Version des Betriebssystems FRITZ!OS angezeigt und man kann über die Schaltfläche "Neues FRITZ!OS suchen" nach etwaigen Updates Ausschau halten. Besonders praktisch ist die Option "Auto-Update", welche Sicherheits-Updates und neue FRITZ!OS-Versionen automatisiert einspielt.
Quelle: avm.de
 
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Firefox 48.0 Beta 1 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 09.06.2016, 15:07:25
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 47.0 schon zu alt ist, gibt es die erste Beta-Ausgabe der Version 48.0. Diese bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein neues Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Beta 1
 
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GIMP: Update behebt Absturz unter Windows

reported by doelf, Mittwoch der 08.06.2016, 17:43:04
Mit dem GIMP 2.8.16 Setup 4 beheben die Entwickler der beliebten quelloffenen Photoshop-Alternative einen lästigen Fehler, der ausschließlich die Benutzer von 32-Bit-Windows-Systemen betrifft: Sobald die Fenstergröße verändert wurde, stürzte das "GNU Image Manipulation Program" (GIMP) zuverlässig ab.

Als Ursache wird die Bibliothek libpixman genannt, die mittlerweile in einer neuen Version vorliegt. Diese behebt den Fehler, so dass der GIMP nun wieder mit den 32-Bit-Varianten von Windows genutzt werden kann. Windows 64-Bit sowie Linux und Mac OS X waren nicht betroffen, hier muss das Update nicht eingespielt werden.

Download: GIMP 2.8.16 Setup 4
Quelle: www.gimp.org
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.6.1 für Mirror's Edge Catalyst und Parago

reported by doelf, Mittwoch der 08.06.2016, 16:38:45
AMD hat einen weiteren Hotfix für seinen Grafiktreiber veröffentlicht. Die Radeon Software Crimson Edition 16.6.1 bringt Optimierungen für die Spiele "Mirror's Edge Catalyst" und "Paragon" sowie ein neues Crossfire-Profil für "Dark Souls III". Abermals unterstützt der Grafiktreiber nur diskrete Grafiklösungen, aber keine der hauseigenen APUs.

AMD hat auch einige Fehler behoben: Bei der Wiedergabe von Videos im Webbrowser soll es nicht mehr zu Darstellungsfehlern kommen und die Skalierungsoptionen für den HDMI-Anschluss stehen nun auch für Interlaced-Ausgaben zur Verfügung. Bei Regen und Nacht gibt "DiRT Rally" endlich wieder Gas und bei "Fallout 4" flackern die Texturen im Crossfire-Betrieb nicht mehr. Auch ein Flackern bei der VR-Brille Oculus Rift wurde behoben - dieses tritt aber nur auf, wenn mehrere Anzeigegeräte mit unterschiedlichen Auflösungen am PC angeschlossen sind. Die für Crossfire gewählten Optionen sollen sich wieder auf Titel von Origin und Uplay auswirken und die Radeon Einstellungen sollen sich auch nach einem Windows-Update mit anschließendem Treiber-Update zuverlässig öffnen.

Die Radeon Software Crimson Edition 16.6.1 Hotfix unterstützt Windows 10, 8.1 und 7 sowie Grafikkarten der Baureihen Radeon Pro Duo, R9 Fury, R9 Nano, R9 300, R7 300, R9 200, R7 200, HD 8500 bis HD 8900 und HD 7700 bis HD 7900. Im Mobilbereich werden GPUs der Baureihen Radeon R9 M300, R7 M300, R5 M300, R9 M200, R7 M200, R5 R5 M200, HD 8500M bis HD 8900M oder HD 7700M bis HD 7900M benötigt. Wichtig: Dieses Update ist nicht für APUs gedacht!

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.6.1 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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NVIDIA GeForce 368.39 WHQL für Mirror's Edge Catalyst und Edge of Nowhere

reported by doelf, Mittwoch der 08.06.2016, 16:18:47
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die Version 368.39 WHQL aktualisiert, welche für die Spiele "Mirror's Edge: Catalyst" und "Edge of Nowhere" optimiert wurde. Neu eingepflegt wurde zudem die GeForce GTX 1070. Das Treiberpaket unterstützt Windows 10, 8.1, 8.0 und 7, die beiden älteren Betriebssysteme Windows Vista und XP bleiben hingegen außen vor.

Für die Pascal-Grafikkarten GeForce GTX 1080 und GTX 1070 wurden neue OpenGL- und VR-Funktionen, namentlich Lens Matched Shading, Single Pass Stereo, Improved Conservative Rasterization und Double Precision Atomic Operations, eingepflegt. Die SLI-Profile für "Everybody's Gone to the Rapture", "Mirror's Edge: Catalyst" und "The Witcher 3" wurden aktualisiert, neue SLI-Profile sind für "Homefront: The Revolution" und "Total War: Warhammer" hinzugekommen. Es gibt auch drei neue 3D-Vision-Profile für die Spiele "Mirror's Edge: Catalyst", "Total War: Warhammer" und "Virtual Battlespace 3", doch leider ist keines davon empfehlenswert. In Hinblick auf die Treiberkomponenten - NView 147.00, HD-Audio-Treiber 1.3.34.14, PhysX-System-Software 9.16.0318 und GeForce Experience 2.11.3.5 - hat sich nichts getan.

Download: NVIDIA GeForce 368.39 WHQL (Windows 10/8.1/8/7 32/64-Bit)
 
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Opera 38.0.2220.29 mit Stromsparfunktion aber ohne VPN-Client

reported by doelf, Mittwoch der 08.06.2016, 13:59:44
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 38.0.2220.29 aktualisiert und eine neue Stromspartechnik eingebaut. Was auf den ersten Blick fehlt, ist der versprochene VPN-Client, doch dieser lässt sich zumindest als experimentelle Funktion freischalten.

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Der integrierte VPN-Dienst der kanadischen Opera-Tochter SurfEasy Inc. stellt in unseren Augen ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal dar, welches die Verbreitung Operas beschleunigen könnte. Ein solcher VPN-Tunnel schützt nämlich nicht nur vor Spionen im lokalen Netzwerk und versteckt unsere IP-Adresse vor neugierigen Webseiten, sondern hilft auch beim Überwinden von Geoblocking, also der Beschränkung von Diensten auf bestimmte Länder oder Regionen. Leider ist der VPN-Dienst noch nicht ganz fertig und wurde daher im Entwicklermenü versteckt. Über die Eingabe von "opera://flags/?search=vpn#browser-vpn" in der Adresszeile lässt er sich zumindest für private Sitzungen freischalten. Aktiviert und konfiguriert wird der VPN-Dienst dann manuell (siehe Bildschirmfoto).

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Im Vergleich zu Googles Chrome soll Operas neue Stromsparfunktion bis zu 50 Prozent mehr Akkulaufzeit ermöglichen. Wir mussten das zugehörige Symbol auf unserem Desktop-PC in den Einstellungen erst einmal aktivieren, es findet sich unter dem Stichwort "Energiesparfunktion". Danach sieht man eine kleine Batterie rechts neben dem kombinierten Adress- und Suchfeld (siehe Bildschirmfoto). Auf Notebooks und Tablets soll das Batteriesymbol automatisch erscheinen, sobald das Gerät in den Akkubetrieb wechselt. Die besten Ergebnisse erzielt man in Kombination mit dem integrierten Adblocker, da dieser auch Werbevideos und Flash-Inhalte abwürgt. Um den Energieverbrauch zu minimieren, reduziert Opera die Aktivitäten aller Hintergrund-Tabs, optimiert die Aufrufe der JavaScript-Timer und pausiert unbenutzte Plug-ins sowie etwaige Animationen des Browser-Themas. Videos werden über die Hardware beschleunigt und die Framerate auf 30 reduziert. Als Nebenwirkung laufen die Rechner übrigens auch kühler und somit leiser.

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Für den integrierten Werbeblocker kann man nun auch benutzerdefinierte Listen hinterlegen (siehe Bildschirmfoto), hierzu müssen die "Erweiterte Einstellungen" unter "Browser" aktiviert sein. Bei den Schnellwahlkacheln wird in der oberen, rechten Ecke ein Symbol mit drei Punkten angezeigt, über das sich die jeweilige Verknüpfung in einem Tab, einem Fenster oder einem privaten Fenster öffnen lässt. Man kann die Verknüpfung auch bearbeiten oder in den Papierkorb verschieben. Während man sich in den Schnellwahl befindet, wird im linken Seitenpanel ein Symbol für die Erweiterungen angezeigt. Opera 38.0.2220.29 benötigt Linux, Windows (ab Vista) oder Mac OS X (ab 10.9).

Download:Hinweis: Während Opera 38.0.2220.29 bereits offiziell zum Download angeboten wird, ist die Auslieferung über die Update-Funktion des Browsers bisher noch nicht angelaufen!
Quelle: www.opera.com
 
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Chrome 51.0.2704.84 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 08.06.2016, 12:56:49
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 51.0.2704.84 aktualisiert. Der kleine Schritt von 51.0.2704.79 auf 51.0.2704.84 bringt auch nur kleine Änderungen und Sicherheitslücken wurden dieses Mal gar keine gestopft.

Chrome 51.0.2704.84 unterbindet Referenzen aus unterschiedlichen Quellen für GetGlobal. Um ein Ausbremsen des Document Object Model (DOM) zu vermeiden, entsorgt updateMarkerRenderedRect() neuerdings temporäre Range-Objekte. Weitere Änderungen verbessern die Zuverlässigkeit von WebRTC und den Zugriff auf Kamera und Mikrofon (Android). Unter Android wurde das Lesezeichen-Widget für Bookmarks von Partnern vorbereitet.

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Firefox 47.0 schließt 13 Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 08.06.2016, 11:02:47
Seit dem gestrigen Abend ist der finale Firefox 47.0 auch offiziell verfügbar. Die Versionshinweise enthalten keine großen Überraschungen: Der Leistungstest unter "about:performance" wurde nach dem Beta-Test entfernt, Lettgallisch (Latgalu), welches im östlichen Teil Lettlands gesprochen wird, wurde als weitere Sprache hinzugefügt und in der Seitenleiste kann man die geöffneten Tabs andere Geräte des selben Benutzerkontos einsehen.

Erwähnenswert sind auch die 13 Sicherheitslücken, welche Mozillas Entwickler gestopft haben. Zwei der Schwachstellen sind kritischer Natur, wobei mehrere Speicherprobleme zu einem einzelnen Punkt zusammengefasst wurden. Der zweite kritische Fehler betrifft das Parsen von HTML5-Fragmenten in einem fremden Kontext wie zum Beispiel bei Inline-SVGs. Hierbei kann es zu einem Pufferüberlauf kommen, welcher den Firefox zum Absturz bringt und der sich möglicherweise zum Einschleusen von Schadcode eignet.

Von vier Sicherheitslücken geht ein hohes Risiko aus. Hierzu gehören ein Zugriff auf bereits gelöschte Texturen in WebGL sowie ein ausufernder Schreibzugriff in der Grafikbibliothek ANGLE, welche ebenfalls von WebGL verwendet wird. Weiterhin kann der Mozilla-Updater unter Windows dazu gebracht werden, beliebige Dateien zu überschreiben. Dies könnte sich Schadsoftware zu Nutze machen, um eigene Programme und Bibliotheken einzuschleusen. Das letzte hochgefährliche Problem betrifft den Vollbildmodus in Verbindung mit einer Zeigersperre, aus der sich der Benutzer nur über das Beenden des Browsers befreien kann.

Download: Firefox 47.0
 
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VLC 2.2.4 (Weatherwax) stopft Sicherheitslücke

reported by doelf, Dienstag der 07.06.2016, 14:10:44
Der beliebte Media-Player VLC liegt in der neuen Version 2.2.4 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Dieses Update behebt nicht nur mehrere Fehler, sondern stopft auch eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2016-5108). Es handelt sich um einen Pufferüberlauf, über den Angreifer Schadcode einschleusen und ausführen können.

Hierzu muss der Angreifer seinem Opfer eine manipulierte QuickTime-IMA-Datei unterschieben. Diese verursacht dann einen Pufferüberlauf in der Funktion DecodeAdpcmImaQT(), welche in modules/codec/adpcm.c enthalten ist. Im Anschluss stürzt VLC ab oder es wird beliebiger Code im Sicherheitskontext des angemeldeten Benutzers aufgeführt. ASLR und DEP können das Risiko möglicherweise mindern, die Entwickler wollen aber nicht ausschließen, dass diese Sicherheitstechniken umgangen werden können.

Zwei nicht sicherheitsrelevante Abstürze wurde im Zusammenhang mit G.711-WAV- und MP3-Dateien behoben. Hinsichtlich DirectDraw-Ausgaben unter Windows XP wurden Overlay-Probleme korrigiert und es gibt kleinere Optimierungen bezüglich der Qt-Oberfläche unter Windows, Linux und BSD. Darüber hinaus wird die Kompilierung mit GNU/HURD nun besser unterstützt.

Download: VLC 2.2.4 (Weatherwax)
 
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LibreCAD 2.1.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 07.06.2016, 10:13:44
Die kostenlose und quelloffene 2D-CAD-Software LibreCAD liegt in der finalen Version 2.1.0 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Die neue Version bringt eine aufgeräumtere Druckvorschau, einen Menüpunkt für kürzlich bearbeitete Dateien und neue SVG-Icons, deren Größe sich nun auch anpassen lässt.

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Der Programmcode wurde optimiert, umorganisiert und vereinfacht. Dabei wurden auch einige Code-Leichen entsorgt. Auch der Wegfall des ungenutzten Handbuchs schafft Platz, dafür gibt es mehr Informationen im "Über"-Dialog, neue Readme- und Lizenz-Dateien sowie eine Dokumentation der Stylesheets inklusive eines Beispiels. Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet und man kann jetzt eigene Menüs und Werkzeugleisten erstellen (unteres Bildschirmfoto). Es gibt eigene Menüs für Optionen und Plugins und bei den Geräteoptionen kann man zwischen Maus, Trackpad, Tablett und Touchscreen wechseln. Dazu kommen viele kleinere Verbesserungen und 31 Fehlerkorrekturen.

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Download: LibreCAD 2.1.0
 
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Der Firefox 47.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 07.06.2016, 09:03:07
Die Freigabe des finalen Firefox 47.0 ist für den heutigen Dienstag geplant und auf dem offiziellen Archiv-Server von Mozilla wird man bereits fündig. Bisher fehlen allerdings noch die Änderungshinweise, so dass wir auf die Angaben zur Beta-Version zurückgreifen müssen. Zudem wurden eventuell geschlossene Sicherheitslücken noch nicht dokumentiert.

Beim Firefox 47.0 wurde die veraltete FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt, zugleich hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten. Eingebettete YouTube-Videos nutzen HTML5, sofern Flash nicht installiert ist, und der Video-Codec VP9 wurde für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0
 
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LibreOffice 5.1.4 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 06.06.2016, 22:39:32
Das vierte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll in der Woche vom 20. bis zum 26. Juni 2016 veröffentlicht werden, vorab gibt es jetzt einen ersten Veröffentlichungskandidaten für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit).

Der erste Release Candiate von LibreOffice 5.1.4 behebt beachtliche 123 Fehler, darunter auch 14 Absturzursachen. Einige der korrigierten Probleme betreffen OpenCL, aufgrund von Problemen mussten hier Intels Grafiktreiber mit den Versionsnummern 5.2.0.10049 und 3.0.1.10891 zur schwarzen Liste hinzugefügt werden. Ein zweiter Release Candidate ist für die Woche vor der Freigabe der finalen Version geplant.

Download: LibreOffice 5.1.4 RC 1
 
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LibreOffice 5.2 Beta 1: Die Neuerungen

reported by doelf, Montag der 06.06.2016, 16:22:21
Über die erste Beta-Version von LibreOffice 5.2 hatten wir schon zweimal berichtet, doch bisher fehlten noch die Änderungsinformationen. Diese liegen nun vor: Seit der Alpha-Ausgabe wurden insgesamt 229 Fehler, darunter auch 17 Absturzursachen, behoben. Darüber hinaus gibt es viele Verbesserungen in fast allen Bereichen der beliebten Bürosoftware.

Writer
Im Writer gibt es jetzt eine Schaltfläche, über die sich die Bearbeitungsschritte aus- und einblenden lassen. Neue Zeichenwerkzeuge ermöglichen ausgefüllte Kurven, Polygone und Freihandlinien, diese finden sich hinter der Schaltfläche Kurve. Ein neuer Standardsatz vereint die wichtigsten Werkzeuge in einer einzelnen Toolbar, bisher kamen beim Writer immer zwei Werkzeugleisten zum Einsatz. Ein Eingabefeld hilft unter "Einfügen, "Feldbefehl", "Weitere Felder" beim Auffinden von Querverweisen und der Dialog zum Einfügen von Lesezeichen wurde komplett überarbeitet. Hierzu gehört die automatische Generierung einer Bezeichnung sowie die Übernahme kurzer Textpassagen.

Calc
Die neuen Zeichenwerkzeuge wurden auch in Calc integriert, zudem lässt sich die erste Spalte oder Reihe einer Tabelle über das Menü "Ansicht" einfrieren. Die Schaltfläche für mehrzeilige Eingaben wurde überarbeitet und mit Shift + Eingabe erzeugt man einen Zeilenumbruch. Spalten werden nun mit Strg + Leertaste ausgewählt - bisher musste zusätzlich Shift gehalten werden - und mit Strg + Komma bzw. Strg + Shift + Komma werden Datum und Uhrzeit eingefügt. Im Dialog "Zellen formatieren..." kann man nun auch die Grenzen benachbarter Zellen entfernen, es können mehrere Statusleistenfunktionen zeitgleich aktiv sein und die Schaltfläche Währung klappt neuerdings aus, so dass sich hier direkt eine Währung auswählen lässt. Unter "Daten", "Statistik" ist ein Analysewerkzeug hinzugekommen und in Formeln lassen sich nun auch Platzhalter wie Sternchen, Fragezeichen und Tilde verwenden. Die Entwickler haben zudem eine Reihe neuer Funktionen - RAWSUBTRACT, FORECAST.ETS, CONCAT, TEXTJOIN, IFS, SWITCH, MINIFS und MAXIFS - ergänzt.

Impress & Draw
Für Impress und Draw wurde die Liste der verfügbaren Effekte von einem eigenen Dialogfenster in die Seitenleiste (Sidebar) verlagert, zudem werden die Effekte verständlicher erklärt. Auch die Eigenschaften der Folien lassen sich jetzt über die Seitenleiste definieren und die Zeichenwerkzeuge lassen sich einfacher ein- und ausblenden.

Im- und Export-Filter
Der Import verknüpfter Grafiken in DOCX- und RTF-Dokumenten wurde verbessert und der Import von Word für DOS wurde über libwps realisiert. Beim Laden von EMF-Dateien werden Linienenden- und Verbindungen sowie Strich- und Punktlinien korrekt umgesetzt und beim JPEG-Export wird die richtige Auflösung verwendet. Dazu kommen einige Verbesserungen für den SVGIO-Import.

Download: LibreOffice 5.2 Beta 1
 
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Fast fertig: Firefox 47.0 Final Candidate Build 3 (32/64 Bit)

reported by doelf, Montag der 06.06.2016, 10:55:38
Am morgigen Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 47.0 veröffentlicht werden und vorab gibt es einen dritten Finalkandidaten. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Final Candidate Build 3 (32/64 Bit)
 
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Windows 10 Mobile Insider Preview Build 14356

reported by doelf, Freitag der 03.06.2016, 17:27:42
Nach zwei Wochen Wartezeit hat Microsoft eine weitere Windows 10 Mobile Preview für Insider im Fast-Ring veröffentlicht. Es handelt sich um den Build 14356, der in erster Linie Fehlerbereinigungen umfasst. Die wenigen Neuerungen beschränken sich auf die digitale Assistentin Cortana, die sämtliche Benachrichtigungen und Meldungen, welche am Telefon eingehen, auf den PC weiterleitet.

Hierzu gehören Warnungen und Systemmeldungen ebenso wie SMS und Benachrichtigungen über verpasste Anrufe sowie Mitteilungen von Messaging-Diensten und sozialen Netzwerken. Selbst wenn man sein Telefon tatsächlich mal außer Reichweite platziert hat, um der Nostalgie eines Windows-PC zu frönen, gibt es vor dem mitteilsamen Mobilgerät nur ein Entkommen, wenn man Android verwendet und auf diesem Cortana in einer Version vor 1.7.1 installiert hat. Cortana kann jetzt auch Fotos per Sprachbefehl auf den PC übertragen, dies funktioniert allerdings nur mit Windows 10 Mobile. Darüber hinaus wurde die Animation, welche optisch aufbereitet, dass Cortana unseren Befehlen lauscht, überarbeitet.

Die Liste der behobenen Fehler ist abermals sehr lang. Erwähnenswert ist ein Bug, welcher bei Verwendung der Microsoft Health-App einen sehr hohen Stromverbrauch verursacht hatte. Dieser wurde ebenso behoben wie eine ungenaue Anzeige des Batteriestands und ein Absturz der Settings-App bei der Neuordnung von Quick Actions. Dieser Absturz sorgte im Action Center für weiteres Ungemach, denn danach blieben einige Einträge einfach leer. Auch der Schnellzugriff auf die Bildschirmhelligkeit fehlte zuweilen, dies wurde ebenfalls korrigiert. Zudem wurden die vor Benachrichtigungen platzierten Icons von 64 x 64 auf 48 x 48 Pixel verkleinert, um mehr Platz zu schaffen.

Wird ein Foto geschossen, erstellt Windows 10 Mobile nur noch ein kleines Vorschaubild. Größere werden nur bei Bedarf generiert, was Zeit und Platz spart. Auch Probleme mit dem Glance Screen hat Microsoft behoben, darunter Darstellungsfehler und eine ungenaue Uhrzeit. Der Wecker soll jetzt auch beim Wechsel der Zeitzone zuverlässig funktionieren, was zuletzt nicht immer der Fall war. Die Kamera-App startet auch dann, wenn das Blitzlicht über den Schnellzugriff aktiviert wurde, und die Bildschirmtastatur soll zuverlässiger mit UWP-Apps (Universal Windows Platform) wie Messaging, Edge und Cortana funktionieren. Weiterhin wurde ein Absturz von Groove beim Öffnen des Hamburger-Menüs behoben.

Zu den verbliebenen Problemen gehören der zu hohe Stromverbrauch bei einigen Geräten sowie Fehler bei Datenübertragungen über das Mobilfunknetz, die offenbar auf Dual-SIM-Telefone beschränkt sind. Durch das Update auf den Build 14356 kann sich die Reihenfolge der Quick Actions ändern, dies hat mit den zuvor aufgeführten Fehlerkorrekturen zu tun. Erst nach der Veröffentlichung des neuen Builds hat sich gezeigt, dass die Telefone einfrieren können, wenn man den Narrator aktiviert und direkt im Anschluss den Bildschirm berührt.
 
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Google schließt 15 Sicherheitslücken in Chrome

reported by doelf, Freitag der 03.06.2016, 11:09:04
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 51.0.2704.79 aktualisiert und dabei 15 Sicherheitslücken gestopft. Sieben Schwachstellen wurden dabei von externen Experten gemeldet, zwei von diesen bergen ein hohes Risiko und die übrigen sind von mittlerer Schwere.

Die beiden hochgefährlichen Sicherheitslücken belohnt Google mit jeweils 7.500 US-Dollar, beide eignen sich zum Umgehen der Same-Origin-Policy. Abermals konnte der Sicherheitsforscher Mariusz Mlynski eine dieser Prämien kassieren, seine siebte Prämie in Folge. Mlynski hat sich dabei auf Same-Origin-Umgehungen spezialisiert und ist diesmal in der Rendering-Engine Blink fündig geworden. Der zweite Same-Origin-Bug findet sich in den Bindungen für Erweiterungen, er wurde von einem anonymen Entdecker gemeldet.

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Fast fertig: Firefox 47.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)

reported by doelf, Freitag der 03.06.2016, 10:01:43
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 47.0 veröffentlicht werden und vorab gibt es einen zweiten Finalkandidaten. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)
 
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Opera 37.0.2178.54 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 02.06.2016, 17:20:33
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 37.0.2178.54 aktualisiert. Dieses Update behebt einige Fehler und bringt die Chromium-Engine auf die Version 50.0.2661.102, welche einige Sicherheitslücken behebt. Ein zeitnahes Update ist anzuraten.

Unter Windows XP greift Opera jetzt auf den Netinstaller der Version 36 zurück, denn seit der Version 37 wird dieses Betriebssystem nicht mehr unterstützt. Videos in Pop-Outs frieren nicht mehr ein, wenn man sie in ein eigenes Fenster verschiebt, und die Schaltfläche zum Loslösen eines Videos wird bei YouTube-Inhalten nicht mehr angezeigt, während diese im Vollbildmodus abgespielt werden. Weiterhin wurde ein Fehler behoben, aufgrund dessen die Schnellwahl nicht die gesamte Fläche nutzt. Für Mac OS X wurden abgeschnittene Beschriftungen im Adblocker-Pop-Up sowie ein Absturz beim Beenden des Programms (libsystem_kernel.dylib::164ea) behoben.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Wie ein Astronaut: Der Rucksack-PC für VR

reported by doelf, Donnerstag der 02.06.2016, 16:57:49
Die VR-Welle soll den PC wieder modern machen und die fallenden Absatzzahlen umkehren. Allerdings mangelt es in der virtuellen Realität an Bewegungsfreiheit, wenn die Brille über ein dickes Kabel mit dem Rechner verbunden sein muss. Dies hat Hersteller wie Gigabyte, HP, MSI und Zotac auf eine sonderbare Idee gebracht: Den Rucksack-PC.

BildHierbei handelt es sich nicht um ein Notebook, das in eine spezielle Tasche gezwängt wird, um dann im VR-Betrieb kurz vor sich hinzuköcheln bevor nach wenigen Minuten der Akku schlapp macht, sondern um mobile Desktop-Systeme mit einer deutlich größeren Bauhöhe, welche eine effiziente Kühlung sowie die Unterbringung leistungsstarker Batterien ermöglicht. Besonders passend sind solche Rucksack-PCs für Weltraumsimulationen, denn der Rechner wirkt auf den ersten Blick wie die Sauerstoffversorgung eines Astronauten.

In MSIs Rucksack-PC steckt ein Intel Core i7 aus der Skylake-Familie, NVIDIAs GeForce GTX 980 sowie ausreichende Akkukapazität für 90 Minuten VR-Vergnügen. Danach ist eine Aufladepause für Rechner und Benutzer angesagt, denn ein Gewicht von 5 kg will bei bewegungsintensiven Spielen erst einmal gestemmt werden. Laut MSI lässt sich die Grafikeinheit austauschen - offenbar ist ein Upgrade auf NVIDIAs GeForce GTX 1080 in Vorbereitung - und auch die Batterie kann man wechseln.

Es gibt auch einen Stromanschluss für die Breakoutbox der HTC Vive. Und wenn man gerade nicht in virtuellen Welten weilt, kann man den Rucksack-PC auch als normalen Desktop-Rechner verwenden. Die Markteinführung ist für Ende 2016 geplant und der Preis ist noch ein großes Geheimnis. Insgesamt ein sehr skurriles Konzept, aber irgendwie auch ein heißes Teil!
 
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Samsung will alte Smart-TVs aktualisieren, um Werbung zu zeigen

reported by doelf, Donnerstag der 02.06.2016, 14:55:50
Die Hardware von Samsung ist meist ganz gut, doch ihre Software verbocken die Südkoreaner regelmäßig. Oder sie liefern schlicht und einfach keine Updates, um Kosten zu sparen. Anders sieht es aus, wenn sich mit Updates Geld verdienen lässt. So sollen ältere TV-Geräte frische Software bekommen, um in der Benutzeroberfläche Werbung anzuzeigen.

Dies berichtet The Stack und beruft sich dabei auf Insiderinformationen und das Wall Street Journal. Demnach will der weltgrößte TV-Hersteller die Anzeige von Werbung auf seinen Smart-TVs intensivieren und auch auf weitere Märkte ausdehnen. Zudem soll das eigene Werbenetzwerk wachsen, indem ältere Fernsehgeräte per Update empfänglich für die Werbeinhalte gemacht werden. Dies soll sogar jene Modelle betreffen, die Samsung als EOL (End of Life) führt und die nicht einmal mehr mit Sicherheitsflicken versorgt werden.

Samsung hatte im Jahr 2014 damit begonnen, Werbung auf der Benutzeroberfläche seiner Smart-TVs zu platzieren. Angeblich als Opt-in geplant, gab es einen peinlichen Fehlstart in Form einer Opt-out-Implementierung. Zudem erkannte die Firmware damals nicht sauber, ob auf dem Fernsehapparat gerade Inhalte betrachtet werden, so dass die Werbung die Wiedergabe überlagerte. Trotz massiver Kritik hielt das Unternehmen an seiner Werbestrategie fest, mit der man die spärlichen Margen im TV-Geschäft ein wenig aufbessern will.

Nach dem funktionalen Downgrade vieler Philips-Player wäre dieses Werbe-Update, sofern es denn tatsächlich kommt, ein weiterer Schlag ins Gesicht der Konsumenten. Während wir beim Kauf elektronischer Geräte diese zu unserem Eigentum machen, bleiben wir für die darauf installierter Software einfache Lizenznehmer. Und diese haben, so steht es in den Lizenzbedingungen, zu schlucken, was auch immer man ihnen vorsetzt. Selbst wenn die beim Kauf versprochene Funktion gar nicht mehr gegeben ist. Ich warte nur noch darauf, dass mir ein Dialog als Antwort auf das Abnicken eines Lizenzfensters "Du Nutza!" anzeigt.
Quelle: thestack.com
 
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Kolumne: Unterlassene Rechtssicherheit beim offenen WLAN

reported by doelf, Donnerstag der 02.06.2016, 11:13:54
Die Abschaffung der sogenannten Störerhaftung für Betreiber von offenen Funknetzwerken (WLAN) wird von der deutschen Regierung als großer Erfolg gefeiert, ist tatsächlich aber nicht mehr als eine Absichtsbekundung geworden. Denn statt die Betreiber per Gesetzestext vor teuren Abmahnungen und Unterlassungsansprüchen zu schützen, wurde diese Kernfrage in die Gesetzesbegründung ausgelagert.

Es ist schon absurd: Zunächst legte Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, eine Neufassung des Telemediengesetzes vor, welche die Urheberverbände nicht schöner hätten formulieren können. Mit dieser wollte der SPD-Politiker die Betreiber von freien WLAN-Netzen verpflichten, den Zugang sicher zu verschlüsseln, die Nutzer namentlich zu registrieren und von diesen eine Nutzungserklärung einzuholen. Mit einem offenen WLAN hatte das alles wenig zu tun und die Novelle stellte auch keinen Schutz vor der Störerhaftung dar. Es folgte ein monatelanger Streit zwischen den Parteien, in den erst wieder Bewegung kam, als das Problem dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt wurde. Dieser hat den Fall zwar noch nicht entschieden, doch der zuständige Generalanwalt Maciej Szpunar hatte im März 2016 seine Beurteilung vorgelegt und sich darin gegen die Haftung kommerzieller WLAN-Anbieter ausgesprochen. Es vergingen noch ein paar Wochen, dann sprach Bundeskanzlerin Angela Merkel ein Machtwort und endlich einigte sich die große Koalition auf die Abschaffung der Störerhaftung. Hurra!

Oder etwa doch nicht? Im Gesetzestext ist von der Störerhaftung keine Rede, es werden lediglich die Anbieter von WLAN-Netzen in die Gruppe der Diensteanbieter aufgenommen. Und das ist leider nicht mehr als eine Klarstellung der bisherigen Rechtspraxis. Lediglich in der rechtlich nicht bindenden Gesetzesbegründung wird erklärt, dass man die Diensteanbieter vor Schadensersatzforderungen und Abmahnkosten aufgrund der Störerhaftung schützen möchte:
"Die Haftungsprivilegierung des Diensteanbieters nach § 8 Absatz 1 und 2 umfasst z.B. uneingeschränkt auch die verschuldensunabhängige Haftung im Zivilrecht nach der sog. Störerhaftung und steht daher nicht nur einer Verurteilung des Vermittlers zur Zahlung von Schadenersatz, sondern auch seiner Verurteilung zur Tragung der Abmahnkosten und der gerichtlichen Kosten im Zusammenhang mit der von einem Dritten durch die Übermittlung von Informationen begangenen Rechtsverletzung entgegen."
Im Falle einer Urheberrechtsverletzung durch Benutzer können die Betreiber offener WLAN-Netze also nach wie vor abgemahnt und seitens der Urheber Unterlassungsansprüche geltend gemacht werden. Erst wenn der Fall vor einem Gericht landet, kann sich der Beklagte auf die Gesetzesbegründung berufen und auf einen verständnisvollen Richter hoffen. Dieser kann der Begründung nämlich folgen, muss dies aber nicht. Rechtssicherheit sieht anders aus!

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Pressemitteilung des zuständigen Ausschusses für Wirtschaft und Energie. Unter der Überschrift "Störerhaftung für WLAN entfällt" wird die "Abschaffung der sogenannten Störerhaftung für Betreiber von offenen Funknetzwerken (WLAN)" verkündet und zugleich betont "das Urheberrecht müsse aber gewährleistet werden" und "Urheber hätten auf Grund des europäischen Rechts einen Anspruch auf Unterlassung". Von Gesetz her bleibt damit eigentlich alles wie gehabt, lediglich für die zu erwartenden Gerichtsprozesse halten die WLAN-Betreiber mit der neuen Gesetzesbegründung einen kleinen Trumpf in der Hand.

Abermals erweist sich die große Koalition als wenig visionär und statt eines klar formulierten Gesetzes gibt es wieder nur einen faulen Kompromiss. Dieser wird in den kommenden Monaten und Jahren die Gerichte beschäftigen, sofern der Europäische Gerichtshof nicht dazwischen grätscht und eine abermalige Neufassung der Neufassung verlangt. Lediglich ein Klientel wurde erfolgreich bedient: Die großen Telekommunikationsunternehmen. Diese konnten im Gesetz verankern, dass nun auch ihre WLAN-Angebote geschützt werden. Und im Streitfall können sich diese Firmen Gerichtsprozesse durch mehrere Instanzen locker leisten. Anders sieht es für Privatleute, Restaurants und Geschäfte aus: Diese verdienen kein Geld mit offenen WLAN-Zugängen und werden nach der ersten Abmahnung den Stecker ziehen.
 
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Fast fertig: Firefox 47.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)

reported by doelf, Donnerstag der 02.06.2016, 09:22:07
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 47.0 veröffentlicht werden und vorab gibt es einen ersten Finalkandidaten. Während die FUEL-Bibliothek für Add-ons entfernt wurde, hält Googles Widevine CDM Einzug. Es handelt sich hierbei um ein DRM-System, mit dem beispielsweise Netflix und YouTube ihre HTML5-Videos schützen. Wie bei Chrome und Chromium bleibt Linux erst einmal außen vor, Widevine CDM wird vorerst nur unter Windows und Mac OS X geboten.

Eine weitere Änderung gibt mir Rätsel auf: Eingebettete YouTube-Vidoes sollen nun HTML5 nutzen, falls Flash nicht installiert ist. Ich verwende den Firefox seit Jahren ohne Flash und mir werden YouTube-Videos schon seit Ewigkeiten als HTML5 angezeigt. Weiterhin heißt es, wurde der Video-Codec VP9 für Benutzer mit schnellen Maschinen aktiviert. Der Firefox 47.0 bringt Unterstützung für die Chiffriersätze ChaCha20/Poly1305, diese Kombination kommt bei TLS und SSH zur Anwendung. Für WebCrypto wurden RSA-PSS-Signaturen ergänzt und der Hash-Algorithmus SHA-2 wurde für PBKDF2 aktiviert. Auf HTTPS-Seiten ist die Navigation über Seite vor und zurück nun auch dann möglich, wenn ein Cache-Verbot (no-cache) verhängt wurde. Und falls sich der Firefox langsam anfühlt, kann man sich mit der Eingabe "about:performance" in die Adresszeile auf die Suche nach den verantwortlichen Bremsen begeben.

Für Entwickler bietet der Firefox seit einiger Zeit einen "Responsive Design Mode" (Tastenkombination: Strg + Shift + M), welcher typische Display-Auflösungen von Smartphones und Tablets emuliert. Hier kann man auch das Display drehen, Touch-Eingaben simulieren und Bildschirmfotos erstellen. Ergänzt wurde nun die Möglichkeit, den User Agent zu benennen. Dies ist wichtig für Webseiten, welche je nach Browser anders aufbereitet werden. Add-ons können ab sofort nicht mehr auf FUEL (Firefox User Extension Library) zurückgreifen, denn diese Bibliothek wurde nun endgültig entfernt. Seit dem Firefox 40.0 gilt FUEL als veraltet, als Ersatz gibt es das Add-on SDK. Neu ist auch die Schaltfläche in den Devtools, über die sich registrierte Service Workers starten lassen, sowie die Möglichkeit, diese über "about:debugging#workers" einzusehen und zu debuggen. Unter "about:debugging" kann man auch Push-Mitteilungen für Testzwecke simulieren und die Web Console beherrscht mehrzeilige Eingaben.

Download: Firefox 47.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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AMD: Der Sockel AM4 ist doch schon da

reported by doelf, Donnerstag der 02.06.2016, 09:15:36
AMD ist einmal mehr für absolute Verwirrung gut: Auf der Computex in Taiwan wurden echte Neuheiten wie Polaris (Radeon RX 480) und Summit Ridge (Zen) zwar gezeigt, deren Marktstart erfolgt jedoch erst später und so gibt es auch noch keine Testberichte oder Leistungsdaten. Richtig eingeführt wurden nur die APUs der Baureihen "Bristol Ridge" und "Stoney Ridge" und auch diese nur für Notebooks. Deren Desktop-Variante für den Sockel AM4 soll erst später folgen, befindet sich aber doch schon auf dem Weg in den Handel.

Dies berichten unsere Kollegen von heise online und verweisen auf den Desktop-PC HP Pavilion 510, in dem die Bristol-Ridge-APU A10-9700 steckt. Offenbar liefert AMD die ersten AM4-Prozessoren bereits an große PC-Hersteller aus, was auch den frisch überarbeiteten BIOS and Kernel Developer's Guide for AMD Family 15h Models 60h-6Fh Processors v3.05 erklären würde. Diesen hatte AMD vor wenigen Tagen veröffentlicht und darin die AM4-Varianten von "Bristol Ridge" und "Stoney Ridge" eingepflegt, ohne diese Chips namentlich zu benennen.

Abseits von Fertig-PCs und Notebooks ist von "Bristol Ridge" und "Stoney Ridge" noch nichts zu sehen und im Handel sind auch noch keine Motherboards für den neuen Sockel AM4 aufgetaucht. AMD will diese Plattform, welche auch die Prozessoren der sehnlichst erwarteten Zen-Architektur unterstützen wird, im zweiten Halbjahr 2016 auf den Markt bringen. Einen genauen Zeitplan für die Markteinführung der AM4-Plattform hatte AMD zwar nie genannt, tendenziell aber eher auf das vierte Quartal verwiesen.
Quelle: www.heise.de
 
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AMD Radeon RX 480: Polaris für VR startet unter 200 US-Dollar

reported by doelf, Mittwoch der 01.06.2016, 14:23:28
Während NVIDIA für seine neuen Pascal-Modelle GeForce GTX 1080 und 1070 offiziell 699 bzw. 449 US-Dollar zuzüglich Mehrwertsteuer aufruft, im eigenen Online-Shop verkauft NVIDIA die GeForce GTX 1080 Founders Edition derzeit für 789,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer, startet AMDs Polaris zum Schnäppchenpreis von 199 US-Dollar und soll dennoch VR-tauglich sein. Dieser Plan könnte aufgehen!

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Aufgrund NVIDIAs Übermacht sind die Preise für leistungsstarke Grafikkarten ziemlich aus dem Ruder geraten und insbesondere die Mittelklasse zeigt sich - wie im realen Leben - stark geschwächt. Das war früher, als zwischen AMD und NVIDIA ein harter Kampf um die Vormachtstellung tobte, noch ganz anders. Mit seiner Radeon R9 Fury X und dem Stapelspeicher HBM konnte AMD vor einem Jahr zwar ein Ausrufezeichen setzen, doch der große Erfolg blieb leider aus. Insbesondere in den Wochen nach der Markteinführung waren die Grafikkarten aufgrund geringer Stückzahlen kaum zu bekommen und dann schreckte der geringe Speicherausbau von 4 GiB viele Interessenten ab. Zudem machte das innovative "High Bandwidth Memory" (HBM) die Fury X teuer: 699 Euro stand anfangs auf dem Preisschild. HBM gehört zwar die Zukunft, aber erst in der zweiten Ausbaustufe HBM 2, die bis zu 32 GiB Grafikspeicher ermöglichen und den Speicherdurchsatz auf 1.024 GB/s verdoppeln wird.

Leider ist HBM 2 noch nicht fertig und es werden noch ein paar Monate ins Land gehen, bevor AMD und NVIDIA entsprechende Produkte vorstellen können. In der Zwischenzeit behelfen sich beide mit dem erprobten GDDR5-Speicher, welchen AMD auch auf seiner neuen Radeon RX 480 verbaut. 4 GiB wird diese Grafikkarte in ihrer Basisausstattung bieten, was angesichts des Preises von nur 199 US-Dollar angemessen erscheint. Die Radeon RX 480 soll dennoch für qualitativ hochwertige VR-Erlebnisse geeignet sein und dabei mehr als doppelt so teure Mitbewerber in den Schatten stellen. Damit könnte der Radeon RX 480 eine Schlüsselrolle beim Markterfolg der VR-Technik zufallen, da nur wenige Konsumenten bereit sind, mehr als 200 Euro in eine Grafikkarte zu investieren. Rechnet man weitere Gerätschaften wir Brille, Controller und einen leistungsstarken Prozessor hinzu, landet die schöne neue VR-Welt schnell in einem Preisbereich, der sie zu einem reinen Nischenprodukt macht. Günstigere Grafikkarten wie die Radeon RX 480 könnten die Marktakzeptanz hingegen deutlich verbessern.

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Und so spricht AMD auf der Computex auch weniger über die Radeon RX 480 selbst als über seine neue Strategie: Statt eine neue Technologie in Form teurer Flaggschiffe einzuführen, will AMD in den absatzstarken Segmenten angreifen und auf diese Weise Marktanteile zurückgewinnen. Mit dieser Taktik dürfte AMD die Herzen vieler Gamer gewinnen, wobei Microsoft mit einem ähnlichen Ansatz bezüglich seiner Lumia-Smartphones kläglich gescheitert ist. Abgesehen von der Hardware muss nämlich auch die Software stimmen und das bedeutet für AMD, dass die Grafiktreiber mit angesagten Spielen und VR-Anwendungen optimal zusammenarbeiten müssen. Hier befindet sich AMD mit seiner Radeon Software zwar auf einem guten Weg, aber es gibt durchaus noch Verbesserungspotential. Bis zum 29. Juni 2016 - an diesem Tag startet der Verkauf der Radeon RX 480 - ist ja noch etwas Zeit, um eine neue Treiberversion fertigzustellen. Allerdings bleibt dann noch die Frage, wie gut die Ausbeute sein wird, welche Globalfoundries mit dem neuen 14-nm-FinFET-Prozess erzielen kann.

Eine handvoll Eckdaten ließ sich AMD dann doch noch entlocken: Die Radeon RX 480 bekommt eine 256 Bit breite Speicheranbindung und wird einen Speicherdurchsatz von 256 GB/s ermöglichen. Der Grafikchip besteht aus 36 Compute Units (CUs), deren 2.304 Shader eine Rechenleistung von 5 TFLOPs erzielen - natürlich bei einfacher Genauigkeit. Zum Anschluss von Bildschirmen und anderer Anzeigegeräte gibt es DisplayPorts in den Versionen 1.3 und 1.4 sowie eine HDMI-Buchse der Generation 2.0b. Ein erweiterter Farbraum von 10 Bit soll bei einer Bildwiederholrate von 60 Hz möglich sein, ansonsten lassen sich 4K-Bildschirme an der Radeon RX 480 auch mit 120 Hz betreiben. Die Grafikkarte unterstützt FreeSync und hat eine Leistungsaufnahme von unter 150 Watt, so dass eine sechspolige Stromzufuhr für den Betrieb ausreicht.
Quelle: www.amd.com
 
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AMD: "Bristol Ridge", "Stoney Ridge" und ein wenig "Summit Ridge"

reported by doelf, Mittwoch der 01.06.2016, 11:27:15
Während AMD mit "Bristol Ridge" und "Stoney Ridge" seine siebte APU-Generation auf den Markt bringt, welche neue Stromsparfunktionen sowie höhere Taktraten bietet, warten die Fans der Marke auf einen wirklichen Neuanfang. Dieser soll mit "Summit Ridge" und der Zen-Architektur in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Auf der Computex in Taiwan zeigt AMD lauffähige Muster.

Die weltweit erste Live-Vorführung von Zen gibt Hoffnung auf konkurrenzfähige Prozessoren aus dem Hause AMD: Gezeigt wurde eine Zen-CPU aus der Familie "Summit Ridge", die acht Kerne mit Hyperthreading kombiniert und somit 16 Aufgaben parallel verarbeiten kann. Bei "Summit Ridge" handelt es sich um eine besonders performante Variante, welche für schnelle Desktop-Systeme mit dem Sockel AM4 gedacht ist. Sie soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen und erste Muster wurden bereits an AMDs PC- und Mainboard-Partner verteilt. Ab 2017 will AMD die Zen-Architektur dann auch für Server, Notebooks und Embedded-Lösungen anbieten, neben reinen CPUs wird es also auch wieder APUs geben. Für den Server-Bereich sind Prozessoren mit 16 Kernen und 32 Threads geplant.


Zur Überbrückung der Wartezeit laufen nun erst einmal die beiden APU-Baureihen "Bristol Ridge" und "Stoney Ridge" vom Stapel, vorerst aber nur für Notebooks. Entsprechende Desktop-APUs werden in der zweiten Jahreshälfte folgen, zumindest sieht AMDs frisch überarbeiteter BIOS and Kernel Developer's Guide for AMD Family 15h Models 60h-6Fh Processors v3.05 solche Chips für den kommenden Sockel AM4 vor. In diesem würde "Bristol Ridge" eine preiswerte Alternative zu "Summit Ridge" darstellen und die Zeit bis zur Verfügbarkeit erster Zen-APUs überbrücken. Einen genauen Termin für den Start des Sockel AM4 hat AMD noch nicht genannt, doch angesichts fallender DDR4-Preise sollte AMD seine neue Desktop-Plattform vor dem Weihnachtsgeschäft auf den Markt bringen.

Doch zurück zu den mobilen Versionen von "Bristol Ridge" und "Stoney Ridge": Während in "Bristol Ridge" zwei Excavator-Module stecken, muss sich "Stoney Ridge" mit einem einzelnen begnügen. Diese Module bestehen, wie bei allen Bulldozer-Abkömmlingen üblich, aus zwei Ganzzahlen- und einer Gleitkommaeinheit. Bei Excavator handelt es sich um die letzte Ausbaustufe der Bulldozer-Architektur, doch neu sind diese Module nicht: Schon die vor einem Jahr eingeführten Carrizo-APUs waren mit Excavator-Modulen ausgestattet. Auch am Grafikkern hat sich wenig geändert, denn AMD setzt weiterhin auf GCN 1.2 und bis zu 512 Shader. Unverändert bleibt auch die Strukturgröße, welche seit Kaveri bei 28 nm verharrt. Erst "Summit Ridge" (Zen) verspricht den Sprung auf 14 nm.

Bleibt die Frage, welche Neuerungen dieser "Carrizo Refresh" eigentlich bietet. Nun, da wäre die DDR4-Unterstützung, welche AMD zwar schon für Carrizo angekündigt, dort aber nur für Embedded-Chips umgesetzt hatte. Für Notebooks sieht AMD maximal DDR4-2133 vor und verspricht sich hiervon mehr Grafikleistung für die iGPU sowie einen geringeren Stromverbrauch. Optimierungen bei Chipdesign und Fertigungstechnik ermöglichen bei "Bristol Ridge" und "Stoney Ridge" zudem deutlich höhere Taktraten für die Rechen- und Grafikkerne. Bis zu 50 Prozent mehr Rechen- sowie 37 Prozent mehr Grafikleistung sollen die neuen APUs bieten, gleichzeitig soll der Stromverbrauch in typischen Produktivitätsaufgaben um bis zu zwölf Prozent gesunken sein.

Auf AMD Webseite finden sich derzeit neun APUs der siebten Generation, deren TDPs von 10 bis 45 Watt spannen:
  • FX 9830P: 2 Mobule @ 3,0-3,7 GHz, R7-Grafik, 25-45 W TDP
  • FX 9800P: 2 Mobule @ 2,7-3,6 GHz, R7-Grafik, 12-25 W TDP
  • A12-9730P: 2 Mobule @ 2,8-3,5 GHz, R7-Grafik, 25-45 W TDP
  • A12-9700P: 2 Mobule @ 2,5-3,4 GHz, R7-Grafik, 12-15 W TDP
  • A10-9630P: 2 Mobule @ 2,6-3,3 GHz, R5-Grafik, 25-45 W TDP
  • A10-9600P: 2 Mobule @ 2,4-3,3 GHz, R5-Grafik, 12-15 W TDP
  • A9-9410: 1 Mobul @ 2,9-3,5 GHz, R5-Grafik, 10-25 W TDP
  • A6-9210: 1 Mobul @ 2,4-2,8 GHz, R4-Grafik, 10-15 W TDP
  • E2-9010: 1 Mobul @ 2,0-2,2 GHz, R2-Grafik, 10-15 W TDP
Quelle: www.amd.com
 
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LibreOffice 5.2 Beta 1 veröffentlicht

reported by doelf, Mittwoch der 01.06.2016, 09:59:52
Bisher war die erste Beta-Ausgabe von LibreOffice 5.2 nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zu finden, inzwischen liegt sie auch offiziell zum Download bereit. Was jetzt noch fehlt, sind die dazugehörigen Änderungshinweise, denn bisher zeigt der entsprechende Eintrag nur gähnende Leere.

Wichtig: Beta-Software enthält noch etliche Fehler und ist daher nicht für den alltäglichen Gebrauch zu empfehlen, andererseits dient der Beta-Test der Fehlerbereinigung und daher ist das Mitwirken freiwilliger Tester unabdingbar. Wer lieber stabile Software nutzt, sollte auf die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2 warten, die für die erste Augustwoche 2016 geplant ist.

Download: LibreOffice 5.2 Beta 1

Und noch ein wichtiger Hinweis für die Nutzer von LibreOffice: Der Support für die Entwicklungsschiene 5.0 ist zum 29. Mai 2016 ausgelaufen. Wir empfehlen daher den Umstieg auf LibreOffice 5.1.3, das mittlerweile zuverlässig und stabil funktioniert und auch für den Produktiveinsatz geeignet ist.
 
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