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News-Archiv: Juli 2013

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Panasonic und Sony arbeiten gemeinsam an Blu-ray-Nachfolger

reported by doelf, Dienstag der 30.07.2013, 08:54:16
Die japanischen Elektronikkonzerne Panasonic und Sony setzen auch beim Nachfolger der Blu-ray auf Zusammenarbeit. Bis Ende 2015 wollen die beiden Firmen einen neuen Standard für optische Datenträger formulieren, der eine Speicherkapazität von mindestens 300 GB bietet.

Optische Datenträger sind sehr widerstandsfähig, wenn es um Umwelteinflüsse wie Staub, Wasser, Temperaturen und Luftfeuchtigkeit geht. Zudem bieten sie eine hohe Kompatibilität über Datenträgergenerationen hinweg - eine Daten-CD kann beispielsweise auch von einem modernen Blu-ray-Laufwerk gelesen werden. Aus diesem Grund sind optische Datenträger nach Ansicht von Panasonic und Sony für die dauerhafte Speicherung von Daten sehr gut geeignet.

Vorerst haben die Japaner aber nicht die Endkunden, sondern professionelle Einsatzgebiete im Visier. Aufgrund der digitalen Produktionsmethoden fallen insbesondere in den Bereichen Film und Fernsehen gewaltige Datenmengen an, die gesichert werden müssen. Sowohl Panasonic (LB-DM9) als auch Sony (XDCAM) bieten für diese Aufgabe bereits spezielle Speichersysteme mit Magazinen aus zwölf optischen Datenträgern an. Als weitere Anwendungsmöglichkeit nennen die beiden Firmen das Cloud-Computing.

Sollte sich die 4K-Technologie bei Fernsehgeräten durchsetzen, wird der neue Standard sicherlich auch in den Endkundenmarkt vordringen und dort die Blu-ray ablösen. Man darf zudem davon ausgehen, dass Panasonic und Sony die Abmessungen der optischen Datenträger nicht antasten werden, um weiterhin eine Kompatibilität zu CD, DVD und Blu-ray gewährleisten zu können.
Quelle: www.sony.net
 
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Googles Chromecast und Nexus 7 FHD sind bereits Bestseller

reported by doelf, Montag der 29.07.2013, 14:18:52
Am vergangenen Mittwoch hatte Google sein HDMI-Dongle Chromecast und eine aktualisierte Version des Tablet-PC Nexus 7 mit voller HD-Auflösung vorgestellt. Beide Produkte sind mittlerweile Bestseller, doch die extrem hohe Nachfrage für Chromecast hat Google offenbar überrascht.

BildChromecast kostet lediglich 35 US-Dollar und verbindet Computer, Tablets und Smartphones kabellos mit dem Fernseher. Hierzu steckt man den Dongle in eine freie HDMI-Buchse des Fernsehapparats, startet eine kompatible App und tippt auf die Schaltfläche "Cast". Die Übertragung der Inhalte funktioniert sowohl mit Android als auch mit iOS sowie über den Internetbrowser Chrome. Als Promotionsangebot hatte Google drei Monate kostenlosen Zugriff auf den Videostreaming-Dienst Netflix angekündigt, doch die Nachfrage war so gewaltig, dass man diese Zugabe bereits am Donnerstag wieder streichen musste. Bei Amazon USA ist Chromecast das meistverkaufte Produkt in der Kategorie "Televisions & Video Products".
Bild

Das überarbeitete Tablet Nexus 7 mit 16 GB Speicherplatz konnte sich bei Amazon USA die erste Position in der Kategorie "Electronics" sichern. Zum Preis von 229 US-Dollar bekommt man volle HD-Auflösung (1080p) sowie die höchste Pixeldichte (323 ppi) in der 7-Zoll-Klasse. Das Gerät besitzt Stereo-Lautsprecher und ist 50 g leichter sowie knapp 2 mm dünner als sein Vorgänger. Es gibt zwei Kameras mit Auflösungen von 5 bzw. 1,2 Megapixeln. Herz des neuen Nexus 7 ist eine Vierkern-CPU des Typs Snapdragon S4 Pro mit 1,5 GHz Taktrate, dem 2 GByte RAM zur Seite stehen. WiFi und NFC sind serienmäßig, LTE und 32 GB Speicherplatz gibt es gegen Aufpreis. Ob Google die LTE-Variante auch in Europa anbieten wird, bleibt allerdings abzuwarten.
 
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Tipp: MP3-Gutschein bei Anmeldung für Amazon Student

reported by doelf, Montag der 29.07.2013, 11:37:36
Wer sich bis zum 2. August 2013 bei Amazon Student anmeldet, bekommt zusätzlich zu den üblichen Vorteilen auch einen MP3-Gutschein im Wert von fünf Euro. Der Gutschein ist bis zum 31.10.2013 gültig und gilt für alle Produkte des Amazon MP3-Shops.

Mitglieder von Amazon Student bekommen einen um zwanzig Prozent höheren Ankaufwert für gebrauchte Bücher, Spiele, Filme und Fernsehserien bei Amazon Trade-In. Dazu kommt eine für zwölf Monate kostenlose Mitgliedschaft bei Amazon Prime, welche kostenlose Lieferungen am nächsten Tag ohne Mindestbestellwert umfasst. Neue Mitglieder, die sich bis zum 2. August 2013 bei Amazon Student anmelden, erhalten ihren MP3-Gutschein bis zum 6. August per Mail zugestellt.

Zur Aktion: Für Amazon Student anmelden und Gutschein sichern...
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MediaTek MT8135 - big.LITTLE für die Massen

reported by doelf, Montag der 29.07.2013, 10:36:46
Mit günstigen Preisen und einer guten Leistung konnte MediaTeks erster Vierkern-Chip MT8125 namhafte Kunden wie Acer, ASUS und Lenovo gewinnen. Nun folgt der MediaTek MT8135 mit vier Kernen, ARMs big.LITTLE-Technologie und einer PowerVR Series6 Grafikeinheit.

Der Hersteller aus Taiwan hat sein neues SoC (System-on-Chip) für leistungsstarke Tablets konzipiert und hofft mit diesem Chip Brachengrößen wie Amazon, Google und Sony als Kunden gewinnen zu können. Damit dies gelingt, bietet der MT8135 einige Besonderheiten: Das SoC umfasst vier Rechenkerne, jeweils zwei leistungsstarke vom Typ Cortex-A15 und zwei besonders energieeffiziente der Bauart Cortex-A7. MediaTek betreibt diese vier Kerne heterogen, sie stehen alle jederzeit zur Verfügung. Damit kann sich der MT8135 von den SoCs anderer Hersteller, die je nach Lastszenario zwischen den schnellen und den sparsamen Kernen umschalten müssen, abheben. In typischen Anwendungen soll der Stromverbrauch dank der heterogenen Umsetzung des big.LITTLE-Konzepts um bis zu 70 Prozent sinken.

Für die Grafik sorgt eine "PowerVR Series6"-GPU von Imagination Technologies, welche die Grafikleistung der Vorgängergeneration um das fünffache übertreffen soll. Ebenfalls integriert wurden Wi-Fi (inklusive Miracast), Bluetooth 4.0, GPS und UKW-Radio. Für die Mobilfunkunterstützung muss allerdings ein weiterer Chip verbaut werden. Mit der Massenfertigung des MT8135 will MediaTek noch in diesem Quartal beginnen.
 
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Apple, BlackBerry und Nokia: 5-Zoll-Trend verschlafen?

reported by doelf, Montag der 29.07.2013, 10:02:49
Es gibt viele übergroße Smartphones mit einem fünf Zoll großen Bildschirm und alle verwenden Android als Betriebssystem. Und daran wird sich vorerst wohl auch nichts ändern, denn entsprechende Produkte von Apple, BlackBerry und Nokia darf man frühestens zum Jahresende erwarten.

Aus industrienahen Quellen ist zu vernehmen, dass Nokia an einem 5-Zoll-Smartphone auf Basis von Windows Phone 8 GDR3 (General Distribution Release 3) arbeitet, dieses aber frühestens zum Jahresende auf den Markt bringen wird. Auch BlackBerrys kommendes Top-Modell A10 soll im vierten Quartal 2013 vorgestellt werden und ein fünf Zoll großes AMOLED-Display bieten. Noch finsterer sieht es bei Apple aus. Die Chancen, dass in der ersten Jahreshälfte 2014 ein größeres iPhone auf den Markt kommen wird, sind äußerst gering.
 
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Logitech schafft die Trendwende

reported by doelf, Montag der 29.07.2013, 09:46:51
Am 30. Juni 2013 endete für den Peripheriehersteller Logitech das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2014. Nach Verlusten und Umsatzeinbrüchen scheint die Firma die Trendwende geschafft zu haben und überraschte ihre Anleger mit soliden Zahlen.

Logitech will sich von einigen Produktkategorien trennen und seinen Schwerpunkt zukünftig auf Tablet-Zubehör, PC-Gaming und kabellose Lautsprecher setzen. In Anbetracht dieser Umstellung und der üblichen saisonalen Schwäche kommt das Umsatzplus von 1,99 Prozent auf 477,924 Millionen US-Dollar (Q1/2013: 468,604 Millionen US-Dollar) unerwartet. Klammert man die zur Disposition stehenden Produkte aus, konnte Logitech seinen Umsatz sogar um fünf Prozent ausbauen.

Der operative Gewinn lag bei 47,000 Millionen US-Dollar nach einem operativen Verlust von 58,501 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich steht ein Nettogewinn in Höhe von 1,043 Millionen US-Dollar bzw. 0,01 US-Dollar je Aktie nach einem Nettoverlust von 51,366 Millionen US-Dollar bzw. -0,32 US-Dollar je Aktie im ersten Quartal 2013. Für das gesamte Geschäftsjahr 2014 erwartet Logitech einen Umsatz von 2 Milliarden US-Dollar sowie einen operativen Gewinn von 50,0 Millionen US-Dollar.
 
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Windows: SSL-Verschlüsselung von Hause aus unsicher

reported by doelf, Montag der 29.07.2013, 09:16:42
Wer unter Windows auf den Internet Explorer, Chrome oder Safari vertraut, muss auch der Firma Microsoft großes Vertrauen entgegenbringen. Denn wenn der Schlüssel für eine gesicherte SSL-Verbindung nicht passt, stellt Microsoft zur Not einen passenden Schlüssel zu Verfügung. Doch landet dieser wirklich im richtigen Schloss?

Die SSL-Verschlüsselung soll eine sichere Übertragung zwischen dem Server des Dienstleisters und dem Computer des Benutzers sicherstellen - beispielsweise beim Online-Banking oder beim Einkaufen im Internet. Kann die Echtheit des Verschlüsselungszertifikats nicht verifiziert werden, handelt es sich möglicherweise um einen Täuschungsversuch (etwa eine Phishing-Seite) und der Internetbrowser zeigt eine Warnung an. Diese sollte man dann tunlichst ernst nehmen und die Verbindung abbrechen.

Wie unsere Kollegen von der c't berichten, verhalten sich die drei genannten Internetbrowser unter Windows abweichend und fragen zunächst bei Microsoft nach, ob dem nicht verifizierbaren Zertifikat dennoch vertraut werden soll. Diese Vorgehensweise, welche Microsoft als "Automatic Root Certificates Update" bezeichnet, ist bei allen Windows-Versionen standardmäßig aktiviert. Mithilfe der für den Benutzer unsichtbar nachgereichten Zertifikate, können Geheimdienste und Ermittlungsbehörden die komplette TLS/SSL-Verschlüsselung aushebeln.

Die von Microsoft gebotenen Verschlüsselungsdienste sind also mit Vorsicht zu genießen. Abgesehen vom Wechsel des Betriebssystems, der in den vergangenen Wochen immer attraktiver wurde, bietet sich die Verwendung des Firefox an, dessen Krypto-Bibliotheken von Mozilla selbst gepflegt werden.
Quelle: www.heise.de
 
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Apples Multitouch-Patent ist laut US-Patentamt ungültig

reported by doelf, Sonntag der 28.07.2013, 20:01:47
Das US-amerikanische Patentamt hat Apples Patent auf Multitouch-Eingaben (US-Patent 7,844,915) geprüft und für ungültig befunden. Da dieses Patent eine entscheidende Rolle im Prozess zwischen Apple und Samsung gespielt hatte, könnte seine Streichung den Südkoreanern in einer Neuauflage des Verfahrens sehr viel Geld sparen.

Das US-Patent 7,844,915 bezieht sich auf die Unterscheidung zwischen einem Berührungspunkt auf einem Touch-Display, welcher als Scroll-Absicht interpretiert wird, sowie mehreren Berührungspunkten, die als Geste abweichende Aktionen auslösen. Apple beschreibt den Sachverhalt wie folgt:
"a single input point that is interpreted as a scroll operation and two or more input points that are intepreted as a gesture operation"
Nach Ansicht der Patentwächter ist die Formulierung "two or more input points" aber zu ungenau, gültig wären hingegen "a single input point that is interpreted as a scroll operation and two input points or more than two input points that are intepreted as a gesture operation" oder "a single input point that is interpreted as a scroll operation and two input points that are intepreted as a gesture operation". Das klingt ein wenig nach Wortklauberei, doch im japanischen Patent 2000-163031A, welches von Seiko Epson gehalten wird, wurde diese Feinheit beachtet. Zudem beschreiben die Japaner, wie die Unterscheidung funktioniert und wie mehrere Gesten - heranzoomen, auszoomen und drehen - zu interpretieren sind. Apple verzichtet hingegen auf die Darlegung von Methoden oder Algorithmen. Und während Apple seinen Patentantrag erst im Jahr 2007 stellte, wurde das japanische Patent bereits im Jahr 1998 beantragt und 2000 erteilt.
Quelle: de.scribd.com
 
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Firefox 23.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 28.07.2013, 18:41:15
Mozillas Entwickler haben die neunte Beta-Version des Firefox 23.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 23.0 bringt eine neue Sicherheitsfunktion namens "Mixed Content Blocker", welche Benutzer vor Mittelsmannangriffen auf HTTPS-Seiten schützen soll.

Das Problem des "Mixed Content" entsteht, wenn verschlüsselte HTTPS-Seiten auch unsichere HTTP-Ressourcen enthalten. Diese untergraben das HTTPS-Konzept und bieten sich als Angriffspunkt für Mittelsmannangriffe an. Man unterscheidet zwischen aktiven Inhalten wie Scripte (Mixed Active Content) und passiven Elementen wie Bilder (Mixed Passive Content). Standardmäßig blockiert der Firefox 23.0 die aktiven HTTP-Ressourcen, während die passiven weiter verarbeitet werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, dieses Verhalten dauerhaft für jede HTTPS-Seite zu ändern.

Unter Mac OS X 10.7 wurde der Scrollbalken des Firefox an Apples Design angepasst und unter Windows (ab Vista) wurde DXVA2 aktiviert, um die Wiedergabe von H.264-Videos zu beschleunigen. Es gibt ein neues Firefox-Logo und die Installation von Plug-ins wurde erleichtert. Bei den Werkzeugen ist ein Netzwerkmonitor hinzugekommen und es gibt eine einheitliche Funktion, um Inhalte mit sozialen Netzwerken und ähnlichen Diensten zu teilen. Die nervigen Blink-Effekte für Textelemente werden ab der Version 23 nicht mehr unterstützt. Mit der Veröffentlichung des finalen Firefox 23.0 darf man ab dem 6. August 2013 rechnen.

Download:
 
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Wine 1.6 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 28.07.2013, 12:09:56
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach 16 Monaten Entwicklungszeit liegt nun die stabile Version 1.6 zum Download bereit.

Wine 1.6 umfasst ca. 10.000 Änderungen, darunter neue Treiber für Mac OS X, welche auch OpenGL, Drag&Drop und die Zwischenablage unterstützen. X11 kann unter Mac OS X auch weiterhin genutzt werden, ist aber nicht mehr erforderlich. FontConfig wird hingegen nicht mehr gebraucht und wurde deaktiviert. Neu ist auch die vollständige Unterstützung für transparente Fenster und es gibt viele Verbesserungen in der DIB-Engine. Diese sollen die Grafikausgabe signifikant beschleunigen, ermöglichen zusätzliche Funktionen und eine höhere Qualität. Für .NET-Anwendungen gibt es eine aktualisierte Version von Mono, alternativ lässt sich .Net 4.0 installieren. Auch an der DirectX-Unterstützung (Direct3D 9Ex, DirectDraw und DirectSound) wurde fleißig gearbeitet.

Download: Wine 1.6
 
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Verfassungsgerichtshof hebt Facebook-Verbot für ORF auf

reported by doelf, Samstag der 27.07.2013, 16:18:47
Der österreichische Verfassungsgerichtshof hat jenen Teil des ORF-Gesetzes, welcher dem öffentlich-rechtlichen Rundfunkanbieter ORF die Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook verbietet, für ungültig erklärt. Verlinkungen und Kooperationen sind dem ORF von nun an erlaubt, ein eigenes soziales Netzwerk darf die Sendeanstalt hingegen nicht betreiben.

Konkret ging es um die Formulierung "... sowie Verlinkungen zu und sonstige Kooperationen mit diesen, ausgenommen im Zusammenhang mit der eigenen tagesaktuellen Online-Überblicksberichterstattung", welche sind in Paragraph 4f Absatz 2 Zeile 25 des "Bundesgesetzes über den Österreichischen Rundfunk" findet. Diese interpretierte der zuständige Bundeskommunikationssenat als generelles Verbot und stufte die Online-Angebote des ORF im April 2012 als widerrechtlich ein. Der ORF weigerte sich jedoch, seine Online-Angebote zu löschen, und legte Beschwerde beim österreichischen Verwaltungsgerichtshof ein, der diese im November 2012 als unbegründet abwies. Doch schon wenige Tage später brachte eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof zumindest einen Teilerfolg für den ORF: Die Richter setzten das Verbot bis zur endgültigen Klärung aus, damit dem Sender kein unverhältnismäßiger Nachteil entstehe. Diese endgültige Entscheidung zu Gunsten des ORF hat der Verfassungsgerichtshof am 27. Juni 2013 getroffen und jetzt veröffentlicht.
 
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Activision Blizzard befreit sich von Vivendi

reported by doelf, Samstag der 27.07.2013, 11:48:58
Die Vivendi-Tochter Activision Blizzard, bekannt für ihre Spielehits "Call of Duty" und "World of Warcraft", wird sich von ihrer Mutter freikaufen. Der Preis der Freiheit beläuft sich auf 8,17 Milliarden US-Dollar, von denen Activision Blizzard 5,83 Milliarden US-Dollar - 429 Million Aktien für je 13,60 US-Dollar - aus eigener Kraft stemmen wird.

Weitere 2,34 Milliarden US-Dollar kommen von einer Investorengruppe um CEO Bobby Kotick und den Co-Chairman Brian Kelly, die damit 172 Millionen Aktien erwerben. Vivendi behält 83 Millionen Aktien und wird mit ca. zwölf Prozent an Activision Blizzard beteiligt sein, die Mehrzahl der Aktien soll jedoch in den freien Handel kommen. Das Geschäft soll bis Ende September 2013 abgeschlossen sein, Bobby Kotick und Brian Kelly werden das unabhängige Unternehmen als CEO und Chairman leiten.

Zeitgleich mit seiner Unabhängigkeitserklärung gibt Activision Blizzard auch einen Ausblick auf das zweite Quartal und das gesamte Geschäftsjahr 2013. Für das zweite Quartal erwartet der Spielehersteller einen Umsatz in Höhe von 1,05 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn (GAAP) von 0,28 US-Dollar je Anteil. Ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2013 erhöht die Firma: So soll sich der Umsatz auf 4,31 Milliarden US-Dollar (zuvor: 4,22 Milliarden US-Dollar) belaufen und der Gewinn je Aktie (GAAP) bei 0,77 US-Dollar (zuvor: 0,73 US-Dollar) liegen.
 
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Zynga verliert massiv Spieler

reported by doelf, Samstag der 27.07.2013, 11:26:49
Der Aufstieg des sozialen Netzwerks Facebook läutete auch die Stunde des Spieleentwicklers Zynga ein. Doch während Facebook mittlerweile auch finanziell einen Weg auf die Erfolgsspur gefunden hat, laufen Zynga die Spieler davon. Und so schrieb die Firma auch im zweiten Quartal 2013 wieder einen Verlust.

Hatte Zynga im zweiten Quartal 2012 noch 4,1 Millionen Spieler pro Monat, waren es in diesem Jahr nur noch 1,9 Millionen - ein Einbruch um 53 Prozent. Und diese Entwicklung hat sich in den vergangenen Monaten beschleunigt, denn alleine im Vergleich zu den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist die Zahl der Spieler um 22 Prozent zurückgegangen. Von den zehn erfolgreichsten Spielen bei Facebook stellte Zynga am 30. Juni 2013 nur noch drei - "Words With Friends", "Zynga Poker" und "FarmVille 2". Diese Massenflucht zeigt sich auch beim Blick auf den Umsatz, der im Jahresvergleich um 30,6 Prozent auf 230,735 Millionen US-Dollar (Q2/2012: 332,493 Millionen US-Dollar) geschmolzen ist. Durch massive Sparmaßnahmen - 520 Mitarbeiter wurden entlassen - konnte die Firma zumindest ihren Nettoverlust auf 15,805 Millionen US-Dollar (Q2/2012: 22,811 Millionen US-Dollar) bzw. 0,02 US-Dollar je Aktie (Q2/2012: 0,03 US-Dollar je Aktie) begrenzen.

Die Anleger straften das Wertpapier des Unternehmens am Freitag mit einem Kursrutsch um 14 Prozent ab und die Aktie geht mit 3,01 US-Dollar ins Wochenende. Seit diesem Monat leitet Don Mattrick, zuvor Chef der Sparte "Interactive Entertainment" bei Microsoft, die Geschicke von Zynga und will das Ruder herumreißen. Es dürfte jedoch einige Zeit ins Land gehen, bis die geplante Neuausrichtung erste Ergebnisse zeigt. Für das dritte Quartal 2013 erwartet Zynga erst einmal einen weiteren Umsatzrückgang auf 175 Millionen bis 200 Millionen US-Dollar sowie einen Nettoverlust zwischen 14 Millionen und 43 Millionen US-Dollar.
 
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Electronic Arts macht mehr Gewinn

reported by doelf, Samstag der 27.07.2013, 10:59:23
Am 30. Juni endete für Electronic Arts (EA) bereits das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2014. Der Spieleherausgeber verteidigte seine Vormachtstellung in den westlichen Märkten und ist weltweit die Nummer vier auf Apples iOS. Nach dem enttäuschenden Abschluss des letzten Geschäftsjahres, konnte EA diesmal deutlich mehr Gewinn einfahren.

Aufgrund der schlechten Zahlen hatte John Riccitiello, EAs Chief Executive Officer, im März seinen Rückzug erklärt. Seither lenkt Larry Probst - allerdings nur übergangsweise - die Geschicke der Firma. Die überraschend guten Quartalszahlen könnten dem Unternehmen bei der Suche nach einem neuen CEO helfen. Zwar stagnierte der Umsatz bei 949 Millionen US-Dollar (Q1/2013: 955 Millionen US-Dollar; -0,63%), doch der Nettogewinn (GAAP) kletterte um 10,45 Prozent auf 222 Millionen US-Dollar (Q1/2013: 201 Millionen US-Dollar). Der Gewinn je Aktie (GAAP) belief sich auf 0,71 US-Dollar nach 0,63 US-Dollar im ersten Quartal 2013 - ein Plus von 12,7 Prozent.

Für das zweite Quartal erwartet EA einen Umsatz in Höhe von 625 Millionen US-Dollar und einen Nettoverlust (GAAP) von 1,22 US-Dollar je Aktie. Am Ende des Geschäftsjahres 2014 sollen ein Umsatz von 3,50 Milliarden US-Dollar und ein Nettoverlust von 0,98 US-Dollar je Aktie stehen. Finanzchef Blake Jorgensen bestätigte die non-GAAP-Prognose, welche einen Jahresumsatz von 4,00 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 1,20 US-Dollar je Aktie in Aussicht stellt. Hierin sind 500 Millionen US-Dollar aus passiven Rechnungsabgrenzungsposten (Umsatz aus noch nicht erbrachten Leistungen) enthalten.
Quelle: www.ea.com
 
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Update: Deutschlandweite Proteste gegen PRISM und TEMPORA

reported by doelf, Freitag der 26.07.2013, 13:11:06
Bürger, die am "edlen Zweck" hinter den Überwachungsprogrammen PRISM und TEMPORA zweifeln, sollten am 27. Juli 2013 ein Zeichen setzen und auf die Straße gehen. In vielen deutsche Städten und Großstädten sind Demonstrationen gegen den weltweiten Überwachungswahn geplant.

Hier die aktualisierte Übersicht der uns bekannten Termine:
  • Aachen: Samstag, 27. Juli um 12:00 Uhr. Startpunkt: Kugelbrunnen.
  • Augsburg: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Hauptbahnhof.
  • Berlin: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Heinrichplatz.
  • Bielefeld: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: vor dem Rathaus.
  • Bochum: Samstag, 27. Juli um 13:37 Uhr. Startpunkt: Husemannplatz.
  • Celle: Samstag, 27. Juli um 15:00 Uhr. Startpunkt: Stechbahn.
  • Dresden: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Albertplatz.
  • Frankfurt: Samstag, 27. Juli um 13:00 Uhr. Startpunkt: Roßmarkt.
  • Freiburg: Samstag, 27. Juli um 12:05 Uhr. Startpunkt: Platz der Alten Synagoge.
  • Göttingen: Samstag, 27. Juli um 15:00 Uhr. Startpunkt: Bahnhofsvorplatz.
  • Halle: Samstag, 27. Juli um 11:00 Uhr. Startpunkt: Marktplatz.
  • Hamburg: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Gerhart-Hauptmann-Platz.
  • Hannover: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Kröpcke.
  • Heidelberg: Samstag, 27. Juli um 16:00 Uhr. Startpunkt: Bismarckplatz.
  • Heidenheim: Samstag, 27. Juli 2013 um 10:00 Uhr. Startpunkt: Eugen-Jaeckle-Platz.
  • Hof: Samstag, 27. Juli 2013 um 10:30 Uhr. Startpunkt: Busbahnhof.
  • Ingolstadt: Samstag, 27. Juli 2013 um 09:00 Uhr. Startpunkt: Ludwigstraße.
  • Kassel: Samstag, 27. Juli um 12:00 Uhr. Startpunkt: Königsplatz.
  • Karlsruhe: Samstag, 27.07.2013 um 13:00 Uhr. Startpunkt: Stephanplatz.
  • Köln: Samstag, 27. Juli um 13:00 Uhr. Startpunkt: Bahnhofsvorplatz.
  • Konstanz: Samstag, 27. Juli um 12:05 Uhr. Startpunkt: Münsterplatz.
  • Leipzig: Samstag, 27. Juli 2013 um 14:00 Uhr. Startpunkt: Augustusplatz.
  • Lübeck: Samstag, 27. Juli 2013 um 14:00 Uhr. Startpunkt: Schrangen.
  • Magdeburg: Samstag, 27. Juli um 15:00 Uhr. Startpunkt: Hauptbahnhof.
  • Mannheim: Samstag, 27. Juli um 15:00 Uhr. Startpunkt: Paradeplatz.
  • Michelstadt: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Marktplatz.
  • München: Samstag, 27. Juli um 12:00 Uhr. Startpunkt: Prinz-Carl-Palais.
  • Münster: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Servatiiplatz.
  • Nürnberg: Samstag, 27. Juli um 12:00 Uhr. Startpunkt: Hallplatz, Kreuzung Königstraße.
  • Regensburg: Samstag, 27. Juli um 15:00 Uhr. Startpunkt: Schwammerl.
  • Saarbrücken: Samstag, 27. Juli um 15:00 Uhr. Startpunkt: Gustav-Regler-Platz.
  • Schwerin: Samstag, 27. Juli um 14:30 Uhr. Startpunkt: Marienplatz.
  • Stralsund: Samstag, 27. Juli um 12:00 Uhr. Startpunkt: Hansa Gymnasium.
  • Stuttgart: Samstag, 27. Juli 2013 um 11:55 Uhr. Startpunkt: Karlsplatz.
  • Traunstein: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Stadtlplatz Lindlbrunnen.
  • Trier: Samstag, 27. Juli 2013 um 13:00 Uhr. Startpunkt: Viehmarkt.
  • Tübingen: Samstag, 27. Juli um 12:00 Uhr. Startpunkt: Holzmarkt.
  • Ulm: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Marktplatz.
  • Würzburg: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Hauptbahnhof.
 
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Geeksphone Peak+: Neue Details und Vorbestellung

reported by doelf, Freitag der 26.07.2013, 10:47:16
Ab sofort kann das auf Firefox OS basierende Smartphone Peak+ bei Geeksphone bestellt werden. Es ersetzt das kürzlich von uns getestete Modell Peak, welches primär für Entwickler gedacht war. Mit dem Peak+ will Geeksphone auch Endkunden anlocken, die beiden Smartphones unterscheiden sich nur geringfügig.
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Auch das Peak+ verwendet einen 1,2 GHz schnellen Doppelkern-Prozessor vom Typ Qualcomm Snapdragon S4 8225 und bietet ein 4,3 Zoll großes IPS-Display mit Multitouch und einer Auflösung von 960 x 540 Bildpunkten. Der Arbeitsspeicher wurde von 512 auf 1.024 MByte verdoppelt, der Flash-Speicher verharrt hingegen bei 4 GByte - es gibt aber einen Steckplatz für micro-SD-Karten. Die Hauptkamera verfügt über einen Blitz und bringt es auf fototaugliche 8 Megapixel, die Firefox OS bisher aber noch nicht ausnutzt. Die vordere Kamera begnügt sich mit 2 Megapixel, sie ist für Videotelefonate gedacht. Im Mobilfunknetz unterstützt das Peak+ UMTS 2100/1900/900 (3G HSPA) sowie GSM 850/900/1800/1900 (2G EDGE) - LTE wird leider nicht geboten. Weitere Merkmale sind Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 n, Bluetooth 2.1 EDR, ein UKW-Radio und GPS. Die Batterie (Lithium-Polymer) leistet respektable 1.800 mAh und ist wechselbar. Kurzum: Das Peak+ ist ein Peak mit doppelt so großem Arbeitsspeicher. Geeksphone veranschlagt 149 Euro für das Peak+, allerdings fehlen dabei noch Mehrwertsteuer und Versandkosten. Die ersten Geräte sollen Mitte September ausgeliefert werden.

Unser Testbericht bietet einen ersten Eindruck vom normalen Peak und Firefox OS. Aktuell testen wir Firefox OS 1.1, welches sich noch im Beta-Stadium befindet. Der entsprechende Foren-Thread wird regelmäßig aktualisiert.
 
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Internet Explorer 11 Developer Preview für Windows 7 und Server 2008 R2

reported by doelf, Freitag der 26.07.2013, 10:15:43
Microsoft hat eine Vorabversion seines Internet Explorer 11 veröffentlicht. Diese richtet sich in erster Linie an Entwickler und wird derzeit für Windows 7 und Server 2008 R2 in 14 Sprachen - darunter auch Deutsch - zum Download angeboten.

Microsoft setzt bei den Betriebssystemen voraus, dass der Service Pack 1 bereits installiert ist. Vor der Installation wird zudem geprüft, ob die verwendete Version von Windows ordnungsgemäß aktiviert wurde. Der Internet Explorer 11 soll deutliche Vorteile für Web-Apps, Spiele und die Wiedergabe von Multimedia-Inhalten bringen. Der Browser unterstützt WebGL und hochauflösende Displays. Weiterhin verspricht Microsoft schnellere Ladezeiten für Webseiten sowie eine bessere Touch-Bedienung.

Download: Internet Explorer 11 Developer Preview
 
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Amazon opfert seinen Gewinn für mehr Umsatz

reported by doelf, Freitag der 26.07.2013, 09:58:41
Der Online-Händler Amazon setzt derzeit einzig und allein auf Wachstum und opfert dafür auch seinen Gewinn. Insbesondere in Nordamerika konnte Amazon seine Position als Anbieter digitaler Inhalte weiter ausbauen, doch die günstigen Preise der Kindle-Geräte und der Ausbau der Infrastruktur kosten viel Geld.

Amazon konnte seinen Umsatz im Jahresvergleich um 22,36 Prozent auf 15,704 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 12,834 Milliarden US-Dollar) steigern. Davon stammen 12,752 Milliarden US-Dollar (+18,17%) aus dem Verkauf von Produkten, die restlichen 2,952 Milliarden US-Dollar (+30,79%) generierte Amazon mit seinen Dienstleistungen. Dieses Umsatzplus hat sich Amazon mit sehr hohen operativen Kosten erkauft, diese sind nämlich um 22,77 Prozent auf 15,625 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 12,727 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Und so fällt der operative Gewinn von 107 Millionen auf 79 Millionen US-Dollar und unter dem Strich steht ein Verlust in Höhe von 7 Millionen US-Dollar bzw. 0,02 US-Dollar je Aktie. Im zweiten Quartal 2012 hatte Amazon 7 Millionen US-Dollar verdient.
 
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Wie erwartet: Samsung wächst weiter

reported by doelf, Freitag der 26.07.2013, 09:29:47
Samsung hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2013 veröffentlicht und dabei seinen Ausblick von Anfang Juli bestätigt. Diese Prognose hatte Analysten und Investoren enttäuscht, obwohl das Unternehmen sowohl seinen Umsatz als auch den Gewinn steigern konnte.

Der Umsatz belief sich im zweiten Quartal 2013 auf 57,46 Billionen Won (ca. 38,89 Milliarden Euro), was im Jahresvergleich eine Steigerung um 20,71 Prozent (Q2/2012: 47,60 Billionen Won) und sequentiell eine Verbesserung um 8,68 Prozent (Q1/2013: 52,87 Billionen Won) bedeutet. Beim operativen Gewinn konnten die Südkoreaner sogar noch deutlicher zulegen: 9,53 Billionen Won (ca. 6,45 Milliarden Euro) stehen zu Buche, das sind 47,52 Prozent mehr als im zweiten Quartal 2012 (6,46 Billionen Won) sowie 8,54 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten dieses Jahres (8,78 Billionen Won). Der Nettogewinn liegt mit 7,77 Billionen Won (ca. 5,26 Milliarden Euro) sogar um 49,71 Prozent über dem Vorjahresniveau (Q2/2012: 5,19 Billionen Won) und immerhin um 8,67 Prozent über dem ersten Quartal 2013 (7,15 Billionen Won).

Auch Samsung leidet unter der schwachen PC-Nachfrage und der saisonalen Schwäche des Endkundenmarktes. Die Zahl der verkauften Computer brach ein und beim Arbeitsspeicher konzentriert sich die Firma verstärkt auf lukrative Nischen wie Server und Mobilgeräte. Zusammen mit einer soliden Nachfrage für NAND-Flash-Chips konnte die Speichersparte ihren Gewinn ausbauen. Dank einer hohen Nachfrage in Amerika und China stiegen auch die Verkaufszahlen der Smartphones, hierbei half insbesondere das neue Flaggschiff S4. Bezüglich der Tablets sieht Samsung eine Sättigung in den Industrienationen, während die Verkaufszahlen in den Schwellenländern weiter wachsen. Samsung konnte mehr Fernsehapparate und Haushaltsgeräte verkaufen, saisonal bedingt sind Klimaanlagen derzeit sehr gefragt. Die Display-Sparte der Südkoreaner setzt verstärkt auf hochpreisige Produkte, was auch hier die Gewinne etwas wachsen ließ.

Je Aktie zahlt Samsung seinen Investoren eine Dividende in Höhe von 500 Won (ca. 0,338 Euro), insgesamt werden 75,37 Milliarden Won ausgeschüttete (ca. 51,018 Millionen Euro). Als Stichtag nennt die Firma den 30. Juni 2013, ausgezahlt wird die Dividende am 26. August 2013.
 
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LibreOffice 4.1.0 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 25.07.2013, 22:15:25
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt in der finalen Version 4.1.0 zum Download bereit. LibreOffice 4.1.0 entspricht Bit für Bit dem vierten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits installiert hat, muss das Installationspaket nicht nochmals herunterladen.

LibreOffice 4.1.0 beseitigt mehrere Hundert Fehler und bringt auch neue Funktionen und Verbesserungen. Unter der Haube wurden viele Altlasten entfernt, insbesondere Java-Code. Die Suchfunktion lässt sich mit STRG+F nicht nur öffnen, sondern auch wieder schließen. Es gibt einen neuen Schalter zum Schließen der Suche und eine neue Option, um beim Suchen zwischen Groß- und Kleinschreibung zu unterscheiden. Die Liste der zuletzt geöffneten Dateien kann neuerdings gelöscht werden und neben dem Öffnen-Schalter findet sich ein Drop-Down-Menü, welches Zugriff auf die zuletzt bearbeiteten Dokumente ermöglicht. Darüber hinaus bieten die einzelnen Anwendungen folgende Verbesserungen:
  • Writer: Schriftarten lassen sich nun in Writer-Dokumente einbetten und Bilder können in 90-Grad-Schritten rotiert werden. Man kann Textrahmen mit Farbverläufen als Hintergrund versehen, der Zugriff auf Kommentare wurde vereinfacht und Vorschlagfenster werden bei der Windows-Variante sinnvoller platziert. Die Im- und Exportfilter für DOC-, DOCX- und RTF-Dokumente verarbeiten nun auch grafische Aufzählungspunkte und die Fußnotenfunktion wurde überarbeitet.

  • Calc: Auch in Clac-Dokumente lassen sich Schriften einbetten und es stehen neue Diagrammtypen zur Auswahl. Zudem kann Calc die ausgewählten Zellen zählen und besonders große HTML-Tabellen importieren. Zudem hat die Formula-Engine neue Funktionen erlernt, welche insbesondere die Kompatibilität mit Excel 2013 verbessern.

  • Impress und Draw: In seine Präsentationen kann man jetzt ebenfalls Fonts einbetten und die Option "Photo Album" erleichtert das Erstellen einer Diashow. Zudem lassen sich in Impress und Draw Multimedia-Dateien der Typen WMA, WMV und AAC einbinden und der SVG-Export berücksichtigt auch Hyperlinks.

  • Chart: Chart kann ab sofort ins ODC-Format sowie in Vektorgrafiken wie SVG oder PDF exportieren. Die ODC-Dateien lassen sich wiederum in Calc über "Einfügen", "Objekt" einbauen.
Und zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis für Mac-Nutzer: Unter Mac OS X wird nur noch die x86-Architektur unterstützt!

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HP bringt Tablet für 99 US-Dollar

reported by doelf, Donnerstag der 25.07.2013, 21:20:24
Zum Ende der nordamerikanischen Schulferien wird Hewlett-Packard (HP) dort ein besonders günstiges Tablet auf den Markt bringen. Das Gerät, welches über Wal-Mart verkauft werden soll, kostet lediglich 99 US-Dollar. Mit diesem Kampfpreis wird HP zwar kaum Gewinne einfahren können, aber zumindest bekommt die Firma wieder einen Fuß in den Tablet-Markt.

Angesichts des niedrigen Preises wird es niemanden überraschen, dass dieses Gerät von der chinesischen Firma BYD gefertigt wird. Das Tablet bietet einen sieben Zoll großen Bildschirm und basiert auf einem Medfield-SoC von Intel. Intel hatte seine Medfield-Plattform im vorigen Jahr auf den Markt gebracht und bietet mittlerweile schon den Nachfolger Cloverview an. Die Medfield-SoCs besitzen nur einen CPU-Kern, beherrschen aber zumindest HyperThreading, so dass sie zwei Threads parallel bearbeiten können. Vermutlich wird HP sein Billig-Tablet mit Android ausliefern, doch bisher sind noch keine weiteren Details durchgesickert. Für HP bleibt zu hoffen, dass dieses Gerät zumindest eine halbwegs brauchbare Qualität aufweist.
 
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Facebook dreht auf

reported by doelf, Donnerstag der 25.07.2013, 08:40:30
Das soziale Netzwerk Facebook hat sein erstes Börsenjahr mit einem Paukenschlag beendet: Umsatz und Gewinn sind im zweiten Quartal 2013 unerwartet kräftig gestiegen. Im nachbörslichen Handel schoss die Aktie um 16,71 Prozent in die Höhe und liegt aktuell bei 30,94 US-Dollar.

Zugegeben, auch mit 30,94 US-Dollar notiert das Wertpapier immer noch gut sieben Dollar unter seinem Ausgabekurs, doch zumindest ist dies der höchste Wert seit Ende Januar 2013. Zudem hat Facebook mit seinen neuen Quartalszahlen bewiesen, dass es keine Eintagsfliege ist. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz im Jahresvergleich um 53,13 Prozent auf 1,813 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 1,184 Milliarden US-Dollar) steigern und erwirtschaftete einen operativen Gewinn (GAAP) in Höhe von 562 Millionen US-Dollar. Der Nettogewinn (GAAP) beläuft sich auf 333 Millionen US-Dollar bzw. 0,13 US-Dollar je Anteil.

Im Vorjahr hatte Facebook einen operativen Verlust (GAAP) von 743 Millionen US-Dollar eingefahren und auch netto (GAAP) rote Zahlen in Höhe von 157 Millionen US-Dollar geschrieben. Hierbei ist anzumerken, dass das zweite Quartal 2012 durch eine einmalige Ausgabe in Höhe von 1,3 Milliarden US-Dollar belastet wurde. Diese entstand durch Mitarbeiteraktien, welche Facebook im Zuge seines Börsengangs ausgegeben hatte. Lässt man diese außen vor und betrachtet den non-GAAP-Nettogewinn des zweiten Quartals 2012, beläuft sich dieser auf 295 Millionen US-Dollar. Im zweiten Quartal 2013 waren es nun 488 Millionen US-Dollar, ein Plus von 65,42 Prozent.

Die Zahl der täglichen Nutzer (DAUs) lag im Juni 2013 bei 699 Millionen und damit um 27 Prozent über dem Vorjahreswert. Facebook zählte 1,15 Milliarden monatlich aktive Nutzer (MAUs), was eine Steigerung um 21 Prozent bedeutet. Darunter waren 819 Millionen mobile Nutzer, 51 Prozent mehr als vor einem Jahr.
 
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UPDATE #3: Google stellt Nexus 7 1080p und Chromecast vor

reported by doelf, Mittwoch der 24.07.2013, 18:16:21
Auf einer Pressekonfernz hat Google vor wenigen Minuten - wie berichteten live - zwei neue Produkte vorgestellt. Es handelt sich um die Full-HD-Version des Android-Tablet Nexus 7 und einem plattformübergreifenden HMDI-Dongle namens Chromecast. Zudem wurde Android 4.3 gezeigt.
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Das überarbeitete Nexus 7 bietet volle HD-Auflösung (1080p) und Stereo-Lautsprecher. Mit einer Pixeldichte von 323 ppi ist das neue Nexus 7 das 7-Zoll-Tablet mit der derzeit höchsten Auflösung. Wie bisher wird das Nexus 7 von ASUS gebaut und als weltweit erstes Tablet mit Android 4.3 ausgeliefert. Das Gerät ist 50 g leichter und knapp 2 mm dünner als sein Vorgänger. Es gibt zwei Kameras mit Auflösungen von 5 bzw. 1,2 Megapixeln. Herz des neuen Nexus 7 ist eine Vierkern-CPU des Typs Snapdragon S4 Pro mit 1,5 GHz Taktrate. Dieser soll 1,8-mal schneller rechnen als sein Vorgänger, die GPU-Leistung steigt sogar um den Faktor vier. Es gibt 2 GByte RAM, NFC und LTE - letzteres aber wohl nur für die USA. Zur Auswahl stehen das Einstiegsmodell mit 16 GB Flash-Speicher und WiFi zum Preis von 229 US-Dollar, eine Variante mit 32 GByte und WiFi für 269 US-Dollar und das Top-Modell mit 32 GByte und LTE für 349 US-Dollar. Der Verkauf beginnt am 30. Juli 2013 über Googles Play Store und im Fachhandel.

Android 4.3 unterstützt mehrere Benutzer und ermöglicht auch eine Rechteverwaltung, mit der sich beispielsweise die Inhalte für Kinder einschränken lassen. Darüber hinaus gibt es Bluetooth Smart, was den Stromverbrauch senken soll, sowie verbesserte OpenGL-Fähigkeiten. Diese sollen 1080p-Spiele ermöglichen, die gezeigten Beispiele sind jedenfalls beeindruckend. Neue DRM-APIs ermöglichen das Streaming von Filmen, als ersten Partner für diese Technik nennt Google Netflix. Zum Abschluss kündigt Google Android 4.3 für seine Geräte Nexus 4, Nexus 7, Galaxy Nexus und Galaxy S4 an.

BildDas zweite Produkt nennt sich Chromecast, es läuft mit Chrome OS und verbindet Computer, Tablets und Smartphones kabellos mit dem Fernseher. Chromecast benötigt lediglich einen freien HDMI-Anschluss, soll plattformübergreifend funktionieren und sich sehr einfach bedienen lassen. In der Praxis bedeutet dies: Chromecast in eine freie HDMI-Buchse des Fernsehapparats stecken, eine kompatible App aufrufen und die Schaltfläche "Cast" auswählen. Anhand der YouTube-App wird dies demonstriert. Es lassen sich auch Abspiellisten erstellen und während die Videos übertragen werden, kann man das Mobilgerät ganz normal weiterverwenden. Offenbar übernimmt das Mobiltelefon lediglich die Steuerung und die eigentliche Übertragung findet direkt auf das Chromecast statt. Daher funktioniert der Cast-Schalter auch mit der YouTube-App für iOS. Als weitere Anwendungsbeispiele zeigt Google Netflix, die Google Play Music App sowie die Wiedergabe von Fotos. Will man Inhalte von einem Computer abspielen, nutzt man den Chrome-Browser der ebenfalls einen Cast-Schalter besitzt. Der Preis von Chromcast: 35 US-Dollar! In den USA ist das Gerät ab heute verfügbar, nach Deutschland soll es laut Google so schnell wie möglich kommen.
 
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MSI: Intel wird das CPU-Übertakten auf den Z87 beschränken

reported by doelf, Mittwoch der 24.07.2013, 18:00:50
Seit einiger Zeit bieten die Mainboard-Hersteller ASRock und ECS neue BIOS-Versionen an, welche das Übertakten der K-Prozessoren auch auf Hauptplatinen mit den Chipsätzen H87, B85 und H81 ermöglichen. Kürzlich folgten ASUS, Biostar und Gigabyte. Einzig MSI zeigt sich ungewohnt zurückhaltend und das hat auch seinen Grund.

Wie die Firma nun bekannt gab, beherrschen auch ihre Hauptplatinen das Übertakten der K-Prozessoren. Die Manipulation des Multiplikators sei bereits seit der Auslieferung der Mainboards möglich, doch MSI wollte dieses "Ausstattungsmerkmal" nicht bewerben, da es nur von kurzer Dauer sein wird. Ursache für die unerwartete Möglichkeit ist nämlich ein Fehler in Intels Management Engine (IME), der in Kürze geschlossen werden soll. Hierzu will Intel den Microcode der Prozessoren aktualisieren, was beispielsweise über ein weiteres BIOS-Update, aber auch über ein Windows-Update geschehen kann. Die Freude am Übertakten jenseits des Z87 wird also nur von kurzer Dauer sein.
Quelle: game.msi.com
 
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Michael Dell erhöht sein Angebot

reported by doelf, Mittwoch der 24.07.2013, 17:05:12
Michael Dell und die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake haben ihr Angebot zur Übernahme von Dell überarbeitet. Statt 13,65 US-Dollar will der Firmengründer nun 13,75 US-Dollar je Aktie zahlen, sofern die Abstimmungsmodalitäten bei der außerordentlichen Aktionärsversammlung geändert werden.

Wie Michael Dell und Silver Lake betonen, handelt es sich definitiv um das letzte Angebot. Eine weitere Erhöhung des Kaufpreises wird es nicht geben und auch die 13,75 US-Dollar sind an die geänderten Abstimmungsmodalitäten gebunden. Diese sehen eine einfache Mehrheit vor, wobei die Aktionäre in Person oder in Form einer Vertretung präsent sein müssen. Die bisherige Regelung hatte vorgesehen, nicht abgegebene Stimmen als Ablehnung zu werten. Aufgrund dieser Bedingung hat Dell die Aktionärsversammlung erneut verschoben, als neuer Termin wurde der 2. August 2013 angesetzt.

Mit der Erhöhung um 10 Cent - insgesamt geht es um 150 Millionen Dollar - will sich Michael Dell in erster Linie bessere Chancen bei der Abstimmung erkaufen. Ob dies gelingt, ist allerdings fraglich, denn etliche Anleger rund um den Milliardär Carl Icahn werden sich damit kaum zufrieden geben. Michael Dell und Silver Lake wollen den Computerhersteller grundlegend umbauen und das Unternehmen hierfür von der Börse nehmen.
Quelle: www.dell.com
 
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Datenschutzbeauftragte erklären "Safe Harbor" für gescheitert

reported by doelf, Mittwoch der 24.07.2013, 16:06:03
Die Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder hat das "Safe Harbor"-Abkommen mit den USA für gescheitert erklärt. Vorerst werden die Aufsichtsbehörden keine neuen Genehmigungen für die Datenübermittlung in Drittstaaten (z.B. zur Nutzung von Cloud-Diensten) erteilen und wollen zudem prüfen, ob bereits erteilte Genehmigungen auszusetzen sind.

Die Vereinbarung sollte eigentlich sicherstellen, dass personenbezogene Daten, die in die USA oder andere Drittstaaten übermittelt werden, dort einem angemessenen Datenschutzniveau unterliegen. In der Realität wurden diese Daten jedoch anlasslos ohne Einhaltung der Grundsätze der Erforderlichkeit, Verhältnismäßigkeit und Zweckbindung abgegriffen, durchsucht und gespeichert. Das Ausmaß dieser Datenüberwachung lässt sich nach Ansicht der Datenschutzbeauftragten nicht mit den Erfordernissen der nationalen Sicherheit begründen und ist für eine demokratische Gesellschaft nicht gerechtfertigt.

Die Datenschutzbeauftragten fordern von der Bundesregierung, "dass der unbeschränkte Zugriff ausländischer Nachrichtendienste auf die personenbezogenen Daten der Menschen in Deutschland effektiv im Sinne der genannten Grundsätze begrenzt wird". Darüber hinaus soll auch die Europäische Kommission ihre Entscheidungen zu Safe Harbor suspendieren. Die Zustimmung der Europäischen Kommission ist für die Aussetzung in Deutschland nicht erforderlich, da hier die nationalen Aufsichtsbehörden im Fall einer Vertragsverletzung das Entscheidungsrecht haben.
 
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Berliner Polizei schnüffelt persönlich

reported by doelf, Mittwoch der 24.07.2013, 15:08:53
Die Überwachungsprogramme PRISM und TEMPORA sind nicht greifbar und erscheinen vielen Bürgern daher unheimlich und bedrohlich. Nun geht die Berliner Polizei mit "gutem Beispiel" voran und schnüffelt ganz persönlich bei unbescholtenen Bürgern - beispielsweise beim Berliner Abgeordneten Andreas Baum.

Als sich dieser am vergangenen Freitag auf dem Heimweg befand, wurde er von mehreren Polizisten in Zivil kontrolliert. Baum wurde abgetastet, seine Taschen entleert und die Beamten warfen einen flüchtigen Blick in seine Geldbörse. Danach wollte ein Polizist überprüfen, ob Baums Smartphone gestohlen sei. Die Angabe der Seriennummer reichte dem Beamten allerdings nicht und er nahm das Telefon mit in den Dienstwagen. Nach 30 Minuten erhielt Baum sein Smartphone zurück und musste feststellen, dass der Beamte die Telefon- und Nachrichten-App geöffnet hatte. Darauf angesprochen erklärte der Polizist laut Baum: "Das kann schon mal vorkommen dass man beim Rumtippen da drauf kommt". Erst später fiel dem Abgeordneten auf, dass in den "versehentlich" geöffneten Apps zumindest auch herumgescrollt wurde.

Was lernen wir und Andreas Baum aus diesem Vorfall? Wenn ein Polizist nach deinem Smartphone fragt, verweigere grundsätzlich die Herausgabe! Ohne einen konkreten Verdacht und einen Durchsuchungsbefehl dürfen Polizisten weder Smartphones noch andere Gerätschaften wie Computer, USB-Sticks oder Festplatten durchsuchen. Schließlich geht es bei einem solchen Eingriff um unsere Grundrechte und somit sollte zumindest ein Richter bemüht werden, um die Notwendigkeit der Durchsuchung festzustellen.
 
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LibreOffice 4.1.0: Vierter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 24.07.2013, 13:59:48
Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 4.1.0 ist für die aktuelle Woche geplant, doch zuvor gibt es zunächst noch einen vierten Veröffentlichungskandidaten. Dieser behebt neun Fehler und dürfte schon bald zur stabilen Fassung gekürt werden.

LibreOffice 4.1.0 bringt einige neue Funktionen und Verbesserungen. Unter der Haube wurde der Umbau weg von Java und hin zu Python vorangetrieben, etliche Codezeilen und Dateien wurden hierbei entfernt. Die Suchfunktion lässt sich mit STRG+F nicht nur öffnen, sondern auch wieder schließen. Es gibt einen neuen Schalter zum Schließen der Suche und eine neue Option, um beim Suchen zwischen Groß- und Kleinschreibung zu unterscheiden. Die Liste der zuletzt geöffneten Dateien kann neuerdings gelöscht werden und neben dem Öffnen-Schalter findet sich ein Drop-Down-Menü, welches Zugriff auf die zuletzt bearbeiteten Dokumente ermöglicht. Darüber hinaus bieten die einzelnen Anwendungen folgende Verbesserungen:
  • Writer: Schriftarten lassen sich nun in Writer-Dokumente einbetten und Bilder können in 90-Grad-Schritten rotiert werden. Man kann Textrahmen mit Farbverläufen als Hintergrund versehen, der Zugriff auf Kommentare wurde vereinfacht und Vorschlagfenster werden bei der Windows-Variante sinnvoller platziert. Die Im- und Exportfilter für DOC-, DOCX- und RTF-Dokumente verarbeiten nun auch grafische Aufzählungspunkte und die Fußnotenfunktion wurde überarbeitet.

  • Calc: Auch in Clac-Dokumente lassen sich Schriften einbetten und es stehen neue Diagrammtypen zur Auswahl. Zudem kann Calc die ausgewählten Zellen zählen und besonders große HTML-Tabellen importieren. Zudem hat die Formula-Engine neue Funktionen erlernt, welche insbesondere die Kompatibilität mit Excel 2013 verbessern.

  • Impress und Draw: In seine Präsentationen kann man jetzt ebenfalls Fonts einbetten und die Option "Photo Album" erleichtert das Erstellen einer Diashow. Zudem lassen sich in Impress und Draw Multimedia-Dateien der Typen WMA, WMV und AAC einbinden und der SVG-Export berücksichtigt auch Hyperlinks.

  • Chart: Chart kann ab sofort ins ODC-Format sowie in Vektorgrafiken wie SVG oder PDF exportieren. Die ODC-Dateien lassen sich wiederum in Calc über "Einfügen", "Objekt" einbauen.
Und zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis für Mac-Nutzer: Unter Mac OS X wird nur noch die x86-Architektur unterstützt!

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Apache OpenOffice 4.0 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 24.07.2013, 10:36:11
Die finale Version von Apache OpenOffice 4.0 liegt für Windows, Linux und Mac OS X in 22 Sprachen zum Download bereit. Nach elf langen Monaten ohne ein einziges Update überrascht die jetzige Veröffentlichung, denn noch vor einem Monat äußerten sich die Entwickler nur sehr vage zum Erscheinungstermin.
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Nun ist Apache OpenOffice 4.0 also da und bringt lange erwartete Fehlerbereinigungen - rund 500 Probleme haben die Entwickler nach eigenen Angaben beseitigt. Eine weitere Baustelle, der Datenaustausch mit Microsoft Office, wurde ebenfalls angegangen. Darüber hinaus gibt es ein neues Logo, neue Funktionen und eine Sidebar, welche von IBMs Lotus Symphony beigesteuert wurde.
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Die Sidebar ermöglicht einen komfortablen Zugriff auf die Eigenschaften diverser Elemente. Sie kann wahlweise seitlich neben dem Dokument platziert werden oder ein eigenes Fenster belegen. Letzteres bietet die Möglichkeit, die Sidebar auf einen zweiten Bildschirm zu verschieben, was insbesondere bei der Bearbeitung horizontal ausgelegter Dokumente sinnvoll erscheint. Wer kurzfristig mehr Platz braucht, kann die Sidebar auch verkleinern. Darüber hinaus gibt es eine neue Farbpalette, neue Farbverläufe und neue Grafikvorlagen, wobei die Vorlagen jeweils von Lotus Symphony stammen.
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Die Darstellung der Auswahlpunkte von Objekten wurden optimiert, gleiches gilt für den Rahmen, der aktive Textelemente umgibt. Bei der Druckvorschau und bei der Umwandlung grafischer Elemente in Bitmaps arbeitet Apache OpenOffice 4.0 nun mit Kantenglättung. Sollen Flächen mit Bitmaps gefüllt werden, bleibt die Transparenz erhalten. Beim Kopieren und Einfügen von Objekten, beispielsweise um diese mit anderen Programmen zu bearbeiten, gibt es keine Qualitätsverluste mehr. Zudem wurde ein internes Drag&Drop hinzugefügt, mit dem sich Eigenschaften auf Objekte übertragen lassen.

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Firefox 23.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 24.07.2013, 09:19:13
Mozillas Entwickler haben die achte Beta-Version des Firefox 23.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 23.0 bringt eine neue Sicherheitsfunktion namens "Mixed Content Blocker", welche Benutzer vor Mittelsmannangriffen auf HTTPS-Seiten schützen soll.

Das Problem des "Mixed Content" entsteht, wenn verschlüsselte HTTPS-Seiten auch unsichere HTTP-Ressourcen enthalten. Diese untergraben das HTTPS-Konzept und bieten sich als Angriffspunkt für Mittelsmannangriffe an. Man unterscheidet zwischen aktiven Inhalten wie Scripte (Mixed Active Content) und passiven Elementen wie Bilder (Mixed Passive Content). Standardmäßig blockiert der Firefox 23.0 die aktiven HTTP-Ressourcen, während die passiven weiter verarbeitet werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, dieses Verhalten dauerhaft für jede HTTPS-Seite zu ändern.

Unter Mac OS X 10.7 wurde der Scrollbalken des Firefox an Apples Design angepasst und unter Windows (ab Vista) wurde DXVA2 aktiviert, um die Wiedergabe von H.264-Videos zu beschleunigen. Es gibt ein neues Firefox-Logo und die Installation von Plug-ins wurde erleichtert. Bei den Werkzeugen ist ein Netzwerkmonitor hinzugekommen und es gibt eine einheitliche Funktion, um Inhalte mit sozialen Netzwerken und ähnlichen Diensten zu teilen. Die nervigen Blink-Effekte für Textelemente werden ab der Version 23 nicht mehr unterstützt. Mit der Veröffentlichung des finalen Firefox 23.0 darf man ab dem 6. August 2013 rechnen.

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Apple: Hohe Entwicklungskosten drücken den Gewinn

reported by doelf, Mittwoch der 24.07.2013, 09:13:23
Für Apple endete am 29. Juni das dritte Quartal des fiskalischen Jahres 2013 und nun legte das Unternehmen die Zahlen auf dem Tisch. Die Nachfrage für das iPhone bleibt sehr hoch, doch iPad und Mac mussten Federn lassen. Zudem kletterten die Entwicklungskosten um 34,47 Prozent und drücken den Gewinn.

Im Jahresvergleich konnte Apple seinen Umsatz nur geringfügig von 35,023 Milliarden auf 35,323 Milliarden US-Dollar steigern (+0,86%). Aufgrund der gestiegenen Kosten sank die Bruttomarge von 42,8 auf 36,9 Prozent und der operative Gewinn rutschte um 20,5 Prozent auf 9,201 Milliarden US-Dollar (Q3/2012: 11,573 Milliarden US-Dollar). Auch der Nettogewinn gab um 21,8 Prozent auf 6,900 Milliarden US-Dollar (Q3/2012: 8,824 Milliarden US-Dollar) nach, je Anteil ergibt dies einen Gewinn in Höhe von 7,47 US-Dollar nach 9,32 US-Dollar im Vorjahreszeitraum (-19,85%). Dennoch stiegt Apples Aktie nachbörslich um 3,87 Prozent, da die Analysten noch schlechtere Zahlen erwartet hatten.

Trotz harter Konkurrenz bleibt das iPhone das wichtigstes Produkt des Unternehmens. 31,2 Millionen dieser Smartphones konnte Apple im vergangenen Quartal verkaufen, ein Jahr zuvor waren es nur 26,0 Millionen. Doch während die Verkaufszahlen des iPhone um zwanzig Prozent gestiegen sind, brachen die des iPad um 14,2 Prozent auf 14,6 Millionen Geräte ein (Q3/2012: 17,0 Millionen). Auch das preiswertere iPad mini konnte nicht verhindern, dass potentielle Kunden vermehrt zu Android-Tablets greifen. Die Zahl der verkauften Macs fiel um fünf Prozent auf 3,8 Millionen Computer (Q3/2012: 4,0 Millionen) und über den iPod hüllt Apple lieber den Mantel des Schweigens.

Für das vierten Quartal 2013 erwartet Apple einen Umsatz zwischen 34 Milliarden und 37 Milliarden US-Dollar (Q4/2012: 35,966 Milliarden US-Dollar) sowie eine Bruttomarge zwischen 36 und 37 Prozent (Q4/2012: 40 Prozent). Die operativen Kosten sollen auf 3,90 Milliarden bis 3,95 Milliarden US-Dollar ansteigen.
Quelle: www.apple.com
 
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Nokia Lumia 625: Preiswertes 4,7-Zoll-Smartphone mit Windows Phone 8 und LTE

reported by doelf, Dienstag der 23.07.2013, 15:37:07
Mit dem Lumia 625 hat Nokia heute ein preiswertes Smartphone vorgestellt, welches LTE mit einem 4,7 Zoll großen Bildschirm und Windows Phone 8 vereint. Die unverbindliche Preisempfehlung der Finnen beläuft sich auf 299 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Die Markteinführung ist für das dritte Quartal geplant.

BildDas Lumia 625 bietet die größte Anzeigefläche aller Lumia-Modelle, doch die Auflösung fällt mit 800 x 480 Bildpunkten recht mäßig aus. Zum Vergleich: Nokias Topmodell Lumia 1020 muss sich mit 4,5 Zoll begnügen, kann auf diesen aber 1.280 x 768 Pixel darstellen. Das Gerät misst 133,2 x 72,2 x 9,2 mm und bringt 159 g auf die Waage. Herz das Smartphones ist ein mit 1,2 GHz getakteter Doppelkernprozessor vom Typ Qualcomm Snapdragon S4, dem 512 MByte RAM sowie 8 GB Flash-Speicher zur Seite stehen. Per Micro-SD-Karte lässt sich der Speicherplatz um bis zu 64 GB erweitern. Der Akku leistet 2000 mAh, ist jedoch nicht austauschbar.

Die Hauptkamera arbeitet mit einer Auflösung von 5 Megapixeln. Sie beherrscht Autofokus und bietet einen LED-Blitz. Videos werden in voller HD-Qualität (1080p) mit 30 fps aufgezeichnet. Die Frontkamera ist für Videotelefonate gedacht und auf 640 x 480 Pixel beschränkt. Das Lumia 625 beherrscht Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 b/g/n, Bluetooth 4.0 + LE und LTE mit bis zu 100 MBit/s (Kanäle 3, 7, 20). Zum Laden und zum Datenaustausch dient ein Micro-USB-2.0-Anschluss. Bei den Farben stehen Orange, Schwarz, Weiß, Gelb und Grün zur Auswahl, Gelb und Grün werden in Deutschland vorerst aber nicht angeboten. Als Betriebssystem ist Windows Phone 8 mit Nokias Lumia Amber Update installiert.
 
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NVIDIA GeForce 326.19 Beta bringt Leistungssteigerungen um bis zu 19 Prozent

reported by doelf, Dienstag der 23.07.2013, 14:05:17
Bereits seit einigen Tagen ist der Grafiktreiber GeForce 326.19 Beta verfügbar, der auch für die Vorschauversion von Windows 8.1 empfohlen wird. NVIDIA verspricht Leistungssteigerungen um bis zu 19 Prozent, neue SLI-Profile und einen neuen HD-Audio-Treiber.

Der HD-Audio-Treiber liegt nun in der Version 1.3.26.4 vor, während die PhysX-Systemsoftware auf dem Versionsstand 9.13.0604 verbleibt. Neu hinzugekommen sind SLI-Profile für die Spiele "Spinter Cell: Blacklist" und "Batman: Arkham Origins". Im Vergleich zur WHQL-zertifizierten Treiberversion 320.49 verspricht NVIDIA folgende Verbesserungen:
  • DiRT Showdown - GeForce GTX 770: +15% / GeForce GTX 770 SLI: +19%
  • F1 2012 - GeForce GTX 770 SLI: +11%
  • Tomb Raider - GeForce GTX 770: +6%
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O2-Mutter Telefónica schluckt E-Plus

reported by doelf, Dienstag der 23.07.2013, 12:58:27
Nun also doch: Der spanische Telekommunikationsriese Telefónica, der im deutschen Markt mit O2 vertreten ist, hat sich mit seinem niederländischen Mitbewerber KPN über den Kauf von dessen Tochter E-Plus geeinigt. Sofern Wettbewerbshüter und Aktionäre zustimmen, bekommt Deutschland damit einen neuen Marktführer.

Durch den Zusammenschluss der Nummern drei (E-Plus) und vier (O2) entsteht in Deutschland ein neuer Marktführer mit 43 Millionen Kunden und einem Umsatz von 8,6 Milliarden Euro. Bisher dominiert die Deutsche Telekom den hiesigen Mobilfunkmarkt vor dem britischen Anbieter Vodafone. Telefónica und KPN erwarten, aufgrund des Zusammenschlusses von E-Plus und O2 zwischen 5,0 Milliarden und 5,5 Milliarden Euro einsparen zu können. Die Transaktion soll im ersten Quartal 2014 abgeschlossen sein.

Der Kauf umfasst zwei Phasen: Zunächst schluckt Telefónica Deutschland E-Plus für 3,7 Milliarden Euro, wobei KPN mit 24,9 Prozent an Telefónica Deutschland beteiligt wird. Im zweiten Schritt kauft der Mutterkonzern Telefónica S.A. von KPN 7,3 Prozent der Anteile an Telefónica Deutschland für 1,3 Milliarden Euro, so dass KPN am Ende 17,6 Prozent von Telefónica Deutschland halten wird. Mit 65 Prozent sichert sich Telefónica S.A. die Mehrheit, die übrigen Anteile sollen frei verkauft werden. Nach Abschluss der Transaktion wäre Telefónica der zweitgrößte Mobilfunkanbieter Europas.
 
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BOINC für Android ist da!

reported by doelf, Dienstag der 23.07.2013, 12:20:46
Endlich kann man auch seine auf Android basierenden Smartphones und Tablets zum Verteilen Rechnen einspannen, denn BOINC für Android ist da. Und ganz so absurd, wie sie zunächst klingt, ist diese Idee gar nicht. Zudem werden vor dem Aussterben des PC dringend Alternativen benötigt.

Wie funktioniert BOINC für Android?
Bei mobilen Geräten läuft BOINC nur, wenn die Batterie voll geladen und die Stromversorgung über den USB-Anschluss sichergestellt ist. Für die Datenübertragung wird ausschließlich Wireless-LAN verwendet, damit dem Nutzer keine zusätzlichen Kosten entstehen. Wie beim PC belegt BOINC auch auf den Android-Geräten nur die ungenutzte Rechenzeit, so dass andere Apps nicht ausgebremst werden.

Aktuell werden sechs Projekte unterstützt:
  • Asteroids@home
  • Einstein@Home
  • O-Project@Home
  • theSkynet POGS
  • World Community Grid
  • Yoyo@Home
BOINC für Android ist sowohl über Googles Play Store als auch über Amazon Appstore erhältlich. Übrigens: Unser BOINC@Au-Ja.de Team freut sich immer über neue Mitglieder!

Danke an Walter für den Hinweis!
 
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OCZ: Ein paar ungefähre Zahlen zum ersten Quartal 2014

reported by doelf, Dienstag der 23.07.2013, 11:40:49
Der SSD-Hersteller OCZ hat überraschenderweise ein paar Zahlen zum ersten Quartal des fiskalischen Jahres 2014, welches am 31. Mai 2013 endete, auf den Tisch gelegt. Allerdings handelt es sich nur um ungefähre Schätzungen, da das Unternehmen immer noch mit der Korrektur seiner Bilanzen beschäftigt ist.

Eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse: Aufgrund massiver Bilanzierungsfehler konnte OCZ seine Geschäftszahlen für das am 31. August 2012 beendete Vierteljahr nicht veröffentlichen. Auch für die am 30. November 2012, am 28. Februar 2013 und am 31. Mai 2013 beendeten Quartale blieb OCZ die Ergebnisse bisher schuldig. Wie die Firma zwischenzeitlich bekannt gab, reichen die Bilanzierungsfehler bis in das fiskalische Jahr 2012 zurück, welches für OCZ bereits am 29. Februar 2012 endete.

Um die Anleger und die Technologiebörse NASDAQ, welche OCZ mit dem Ausschluss droht, zu beruhigen, gibt es jetzt zumindest ein paar unverbindliche Zahlen für das erste Quartal 2014. OCZ schätzt seinen Umsatz auf 50 Millionen bis 55 Millionen US-Dollar, im Vorjahreszeitraum waren es 113,62 Millionen US-Dollar. Die Firma hatte ihr Angebot in den vergangenen Monaten deutlich reduziert und konzentriert sich nun auch hochpreisige Produkte. Zugleich wurden teure Rabattprogramme eingestellt und die Belegschaft reduziert, wodurch OCZ seine operativen Kosten von 41,37 Millionen US-Dollar auf 20 Millionen bis 22 Millionen US-Dollar drücken konnte. Natürlich ist hierbei zu beachten, dass die Zahlen des Vorjahresquartals vermutlich nicht ganz stimmen. OCZ will zudem seine Bruttomarge auf 17 bis 20 Prozent verbessert haben. Die Firma hat ausstehende Schulden in Höhe von 10 Millionen US-Dollar und benötigt für die kommenden Monate frisches Kapital.
Quelle: ir.ocz.com
 
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SIM-Karten lassen sich per SMS rooten

reported by doelf, Montag der 22.07.2013, 19:29:03
Wie die Security Research Labs GmbH aus Berlin berichtet, lassen sich viele SIM-Karten aufgrund einer schwachen Verschlüsselung per SMS kapern. Der Angreifer kann dabei die volle Kontrolle erlangen: SMS verschicken, Telefonnummern manipulieren, den Standort des Mobiltelefons abfragen oder die komplette SIM-Karte klonen.

SIM-Karten sind nicht nur die Identitätschips für den Mobilfunkanschluss, sie speichern auch Telefonnummern, organisieren den Zugriff auf Sonderfunktionen des jeweiligen Anbieters und kümmern sich im Zusammenspiel mit NFC um den Zugriff auf Zahlungsdienste. Zudem beherrschen SIM-Karten Java, um OTA-Updates (Over-the-air) einspielen zu können. Dabei handelt es sich um verschlüsselte Binär-SMS-Nachrichten, die normalerweise vom Mobilfunkanbieter verschickt werden. Diese werden direkt von der SIM-Karte empfangen und verarbeitet, ohne dass der Benutzer einschreiten kann.

Obwohl zur Verschlüsselung der OTAs die sicheren Verfahren AES und 3DES zur Verfügung stehen, kommt bei den meisten SIM-Karten das veraltete DES zum Einsatz. Um den DES-Schlüssel zu knacken, schickt der Angreifer ein verschlüsseltes OTA an ein Mobiltelefon. Die SIM-Karte erkennt, dass ein falscher Schlüssel verwendet wurde, und antwortet dem Absender mit einer verschlüsselten Fehlermeldung. Mit Hilfe von Regenbogentabellen lässt sich diese Fehlermeldung auf einem handelsüblichen Computer innerhalb von zwei Minuten entschlüsseln. Nun wird ein zweites OTA geschickt, diesmal unter Verwendung des richtigen Schlüssels. Die SIM-Karte akzeptiert dieses Update und installiert die enthaltenen Java-Applets.

Das wäre an sich schon schlimm genug, doch darüber hinaus enthalten die Java-Umsetzungen auf den SIM-Karten zweier führender Hersteller kritische Schwachstellen. Die bösartigen Java-Applets können daher aus der Sandbox ausbrechen und das Gerät komplett übernehmen - inklusive Zugriff auf die IMSI-Kennung (International Mobile Subscriber Identity) und auf die Daten von Zahlungsdiensten. Auf diese Weise ist es möglich, die SIM-Karte zu rooten oder zu klonen. Mit den Kopien können dann Dritte auf Kosten des Mobilfunkkunden telefonieren und surfen.

Als Konsequenz fordern die Berliner Sicherheitsexperten die Umstellung der Verschlüsselung auf AES und eine Abdichtung der angreifbaren Java-Implementierungen. Hierzu müssen allerdings die SIM-Karten ausgetauscht werden. Als Zwischenlösung sei eine Firewall denkbar, welche die Ausführung eines OTA dem Benutzer überlässt. Zudem müssten die Netzbetreiber sicherstellen, dass binäre SMS-Nachrichten, die von unbekannten Quellen stammen, erst gar nicht transportiert werden. Security Research Labs will seinen SIM-Angriff auf der Sicherheitskonferenz BlackHat am 31. Juli 2013 sowie auf dem OHM Hacking Camp am 3. August 2013 zeigen.
Quelle: srlabs.de
 
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Tipp: Kindle Fire HD kaufen und 30 Euro sparen

reported by doelf, Montag der 22.07.2013, 19:22:00
Amazon.de bietet seinen hochauflösenden Tablet-PC "Kindle Fire HD" auch weiterhin mit einem Preisvorteil von 30 Euro an. Die Variante mit 16 GB Speicherplatz gibt es derzeit für 169,- Euro statt 199,- Euro und das 32-GB-Modell kostet 199,- Euro statt 229,- Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

BildDer "Kindle Fire HD" bietet mit 1.280 x 800 Bildpunkten eine deutlich höhere Auflösung als das Basismodell (1.024 x 600 Pixel) des Tablet-PC. Dabei bleiben die Abmessungen mit 193 x 137 mm kompakt, denn auch das reflexionsarme Display der HD-Variante misst nur 17 cm (7 Zoll). Das Gerät ist 10,3 mm flach, 395 g leicht und besitzt eine Batterie mit über 11 Stunden Laufzeit. Weitere Vorteile sind bessere Lautsprecher mit Dolby-Audio-Unterstützung, zwei Antennen für Dualband-WLAN sowie ein Micro-HDMI-Ausgang (max. 720p).

Zur Aktion: Kindle Fire HD jetzt bei Amazon.de ab 169,- Euro...
 
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Scribus 1.4.3 ist fertig

reported by doelf, Montag der 22.07.2013, 18:18:31
Scribus ist ein quelloffenes Desktop-Publishing-Programm für Windows, Mac OS X, Linux und OS/2. Die Software eignet sich auch zum Erstellen von PDF-Dokumenten, sie unterstützt das CMYK-Farbmodell, Schmuckfarben sowie das ICC-Farbmanagement.

Scribus kann alle gängigen Bilddateien und Vektorgrafiken der Formate EPS, PDF und SVG importieren. Das eigene Dokumentformat basiert auf XML und lässt sich somit recht einfach in andere Formate umwandeln. Die offizielle Ankündigung für Scribus 1.4.3 steht zwar noch aus, doch über SourceForge kann man bereits die neuen Installationsdateien herunterladen.

Hier eine Zusammenfassung der im Vorfeld genannten Änderungen: Scribus 1.4.3 gibt es erstmals auch für das Betriebssystem Haiku. Der Barcode-Schreiber wurde erweitert, er unterstützt jetzt auch QR-Codes. Für den Farbabgleich wurde Galaxy Gauge integriert und es wurden viele Farbpaletten hinzugefügt - beispielsweise für Behörden in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und Kanada. Die Silbentrennung, welche für einige Linux-Distributionen deaktiviert wurde, funktioniert wieder und mehrere Fehler beim Umrechnen von Einheiten wurden behoben. Zudem wurden Anzeigefehler im Zusammenspiel mit Ubuntus Unity-Desktop behoben.

Download:
 
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Firefox 23.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 22.07.2013, 17:14:51
Mozillas Entwickler haben die siebte Beta-Version des Firefox 23.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 23.0 bringt eine neue Sicherheitsfunktion namens "Mixed Content Blocker", welche Benutzer vor Mittelsmannangriffen auf HTTPS-Seiten schützen soll.

Das Problem des "Mixed Content" entsteht, wenn verschlüsselte HTTPS-Seiten auch unsichere HTTP-Ressourcen enthalten. Diese untergraben das HTTPS-Konzept und bieten sich als Angriffspunkt für Mittelsmannangriffe an. Man unterscheidet zwischen aktiven Inhalten wie Scripte (Mixed Active Content) und passiven Elementen wie Bilder (Mixed Passive Content). Standardmäßig blockiert der Firefox 23.0 die aktiven HTTP-Ressourcen, während die passiven weiter verarbeitet werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, dieses Verhalten dauerhaft für jede HTTPS-Seite zu ändern.

Unter Mac OS X 10.7 wurde der Scrollbalken des Firefox an Apples Design angepasst und unter Windows (ab Vista) wurde DXVA2 aktiviert, um die Wiedergabe von H.264-Videos zu beschleunigen. Es gibt ein neues Firefox-Logo und die Installation von Plug-ins wurde erleichtert. Bei den Werkzeugen ist ein Netzwerkmonitor hinzugekommen und es gibt eine einheitliche Funktion, um Inhalte mit sozialen Netzwerken und ähnlichen Diensten zu teilen. Die nervigen Blink-Effekte für Textelemente werden ab der Version 23 nicht mehr unterstützt. Mit der Veröffentlichung des finalen Firefox 23.0 darf man ab dem 6. August 2013 rechnen.

Download:
 
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Apple: Entwicklerdaten entwendet

reported by doelf, Montag der 22.07.2013, 16:53:36
Apples Entwicklerbereich war seit Donnerstag offline und sieht aktuell ziemlich wirr aus. Grund ist das erfolgreiche Eindringen des Sicherheitsexperten Ibrahim Balic, der sich Zugriff auf die Entwicklerkonten verschafft hatte. Seither stopft Apple die Löcher.

Nach eigenen Angaben ist Apple damit beschäftigt, seine Entwicklersysteme zu überholen, die Server-Software zu aktualisieren - wenn es hier etwas zu aktualisieren gibt, hätte Apple die Updates vermutlich etwas früher einspielen sollen - und die Datenbank neu zu erstellen. Entwicklern, deren Mitgliedschaft während der Downtime abläuft, verspricht das Unternehmen eine Verlängerung. Laut Apple waren die persönlichen Informationen weitgehend verschlüsselt. Es besteht allerdings die Gefahr, dass die Namen, E-Mail-Adressen und Anschriften einiger Entwickler entwendet wurden.


Diesen Verdacht bestätigt ein Video des Hackers, der sich selbst als Sicherheitsexperten sieht. Er hatte Apple nach seinem erfolgreichen Eindringen über die Schwachstellen informiert und betrachtet die Stellungnahme der Firma daher als irreführend.
 
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Firefox OS 1.1 Beta verfügbar - Vorsicht: Browser-Probleme!

reported by doelf, Montag der 22.07.2013, 11:47:45
Das Smartphone-Betriebssystem Firefox OS ist für einige Geräte, darunter auch das kürzlich von uns getestete Geeksphone Peak, in der Beta-Version 1.1 erhältlich. Diese offenbart allerdings noch heftige Probleme mit dem Internetbrowser, die durchaus auch ein Sicherheitsrisiko darstellen.

Zumindest in Verbindung mit dem hochauflösenden Bildschirm des Peak scheint der Browser nicht in der Lage zu sein, die Position der Finger richtig bestimmen zu können. Beim Scrollen verrutscht die Webseite und man kommt nicht bis zum Seitenende. Zudem wird die Anzeige zwischendurch immer wieder für einen kurzen Moment komplett schwarz, was sehr irritierend ist. Auch der Zoom funktioniert nur selten und dann nicht zuverlässig. Tippt man einen Link an, passiert zumeist gar nichts. Manchmal wird aber auch ein anderer Link geöffnet, was sicherheitstechnisch ein echtes Problem darstellt. Dies passierte uns bei einer Google-Suche, welche uns unfreiwillig auf eine nicht gänzlich koschere Seite für Nahrungsergänzungsmittel schickte. Der Internetbrowser, eigentlich das Glanzstück von Firefox OS, ist in der Version 1.1 Beta somit unbrauchbar. Die Fehler sind bei Geeksphone und Mozilla bekannt, eine Lösung gibt es aber noch nicht. Wir konnten die Fehler mit den Builds 20130719101740 und 20130721003719 nachstellen.

Schade, denn Firefox OS 1.1 fühlt sich auf dem Peak nicht nur schneller an, sondern bietet auch etliche Neuerungen:
  • Kontakte: Es gibt neue Möglichkeiten, um Kontakte zu importieren. Standen bei der Inbetriebnahme bisher nur die SIM-Karte und Facebook zur Auswahl, können die Kontakte nun auch von der SD-Karte sowie über Gmail und Outlook ins Adressbuch gelangen.
  • Verbrauchsmonitor: Der Verbrauchsmonitor für den Datenverkehr führt beim ersten Aufruf eine Konfiguration durch, in deren Verlauf man eine Volumengrenze festlegen kann. Wird diese erreicht, warnt Firefox OS den Benutzer, um den Benutzer vor hohen Kosten zu schützen.
  • Foto-App: Die neue Foto-App umfasst jetzt einige Bearbeitungsfunktionen. So kann man nachträglich die Helligkeit ändern, einen Ausschnitt wählen, Farbeffekte anwenden und Rahmen hinzufügen. Leider verharrt die Auflösung bei bescheidenen 1,2 Megapixeln.
  • HERE Maps: Nokias HERE Maps ist beim Firefox OS 1.1 nicht mehr vorinstalliert. Wer diese kostenlose Karten-App nutzen möchte, muss sie als Web-App nachträglich installieren. Sie findet sich im Marketplace, wenn man dort nach "Here Maps" sucht.
  • Speicher: In den Einstellungen findet sich der neue Unterpunkt "Speicher". Hier kann man sowohl den internen Speicher des Smartphones als auch die SD-Karte für den USB-Zugriff freigeben. Zudem lässt sich der aktuelle Stand der Speichernutzung einsehen.
  • Autokorrektur und Wortvorschläge: Firefox OS 1.1 umfasst eine Autokorrektur und bietet während der Eingabe auch Wortvorschläge an. Beide Funktionen lassen sich unter Einstellungen/Tastatur getrennt deaktivieren.
Download: Firefox OS 1.1 für Geeksphone Peak und Keon
 
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Skyrim: Umfangreiche Modifikation "Falskaar" veröffentlicht

reported by doelf, Sonntag der 21.07.2013, 15:00:36
Für das beliebte Rollenspiel "The Elder Scrolls V: Skyrim" gibt es eine kostenlose Modifikation mit dem Titel "Falskaar". "Falskaar" ist ein neues Land, welches die Spielfläche von Skyrim um ca. ein Drittel vergrößert und 20 bis 30 Stunden Spielstunden bringt.


Es gibt 26 neue Quests, von denen neun die Hauptgeschichte von "Falskaar" bilden. Neue Rezepte, Zauber, Bücher, Waffen und Rüstungen sind ebenfalls enthalten. Es gibt auch neue Rüstungs-Sets und einen Barden mit einzigartigen Liedern. Der Soundtrack umfasst 14 Tracks, die Adamm Khuevrr speziell für diese Modifikation komponiert hat. 30 professionelle und halbprofessionelle Sprecher haben den neuen Charakteren ihre Stimme geliehen.

Nach der Installation von "Falskaar" sollte man der Spielwelt ein paar Stunden Zeit lassen, um etwaige Probleme im späteren Handlungsverlauf zu vermeiden. Danach geht man nach Riften und spricht mit Jalamar - oder man sucht gleich die Echo Deep Mine nordöstlich von Riften. "Falskaar" wurde von Alexander J. Velicky erdacht und entwickelt, der die umfangreiche Modifikation als Bewerbung bei der Spieleschmiede Bethesda versteht.

Download: Falskaar - 540,59 MByte
 
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Ubuntu: Das Forum wurde gehackt!

reported by doelf, Sonntag der 21.07.2013, 14:34:04
Wie Canonical, die Firma hinter der Linux-Distribution Ubuntu, meldet, wurde das offizielle Ubuntu-Forum Opfer einer Hackerangriffs. Es ist höchste Vorsicht geboten, denn die Angreifer konnten die Daten aller Benutzer aus der Datenbank erbeuten.

Wie die Firma mitteilt, gehören hierzu die Benutzernamen, die Passwörter und die hinterlegten E-Mail-Adressen. Die Passwörter waren zwar verschlüsselt, doch insbesondere jene Nutzer, die einfache Passwörter gewählt hatten oder die selben Passwörter auch für andere Dienste nutzen, sollten jetzt schnellstmöglich tätig werden und diese Passwörter ändern.

Ubuntu One, Launchpad und andere Dienste von Ubuntu und Canonical sind nicht betroffen. Das Forum wurde gestern am späten Abend offline genommen und die Untersuchungen sind zur Stunde noch nicht abgeschlossen.
 
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Tipp: 10 Prozent Rabatt auf Powerline-Produkte von TP-Link

reported by doelf, Sonntag der 21.07.2013, 14:22:28
Wenn man das Netzwerk über die Steckdose realisiert, erspart man sich das Verlegen von Kabeln sowie störungsanfällige Wireless-LAN-Verbindungen. Bei unserem Partner Amazon.de gibt es derzeit 10 Prozent Rabatt auf viele Powerline-Produkte des Herstellers TP-Link.

Zur Auswahl stehen diverse Powerline-Adapter der Geschwindigkeitsklassen 500 und 200 Mbps, jeweils einzeln oder im Doppelpack sowie mit oder ohne integrierte Steckdose. Zudem gibt es auch Adapter von Powerline auf Wireless-LAN, die drahtlos per IEEE 802.11 b/g/b mit bis zu 300 Mbps arbeiten. Der Rabatt wird am Ende des Bezahlvorgangs ausgewiesen und vom Kaufpreis abgezogen. Wichtig: Der Rabatt gilt nur für den Aktionszeitraum, welche am 31. Juli 2013 endet!

Zur Aktion: 10% Rabatt auf Powerline-Produkte von TP-Link...
 
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Hochkritische Sicherheitslücke in aktueller Java-Version

reported by doelf, Sonntag der 21.07.2013, 14:09:42
Der polnische Sicherheitsexperte Adam Gowdiak hat schon viele kritische Sicherheitslücken in Java entdeckt und wesentlich dazu beigetragen, dass Oracle sowohl die Sicherheitseinstellungen als auch seinen Update-Rhythmus verbessert hat. Nun ist Gowdiak einmal mehr fündig geworden.

Abermals steckt die hochkritische Sicherheitslücke in der neuen Reflection-API, welche laut Gowdiak offenbar nie bzw. nicht allzu gründlich auf Schwachstellen abgeklopft wurde. Die verwendete Angriffsmethode, welche das Umgehen der Sandbox und somit aller wichtigen Sicherheitsbeschränkungen ermöglicht, ist schon seit über zehn Jahren bekannt. Der Angriff funktioniert mit der allerneuesten Version Java SE 7 Update 25, so dass derzeit kein effektiver Schutz vorhanden ist - außer Java zu deinstallieren. Gowdiak hat Oracle bereits informiert. Jetzt bleibt abzuwarten, ob die gefährliche Schwachstelle noch vor dem 15. Oktober 2013 gestopft wird. Für diesen Termin ist nämlich das nächste reguläre Update geplant.
Quelle: seclists.org
 
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Blackberry greift auf E-Mail-Server zu

reported by doelf, Sonntag der 21.07.2013, 13:08:29
Wer auf eine hohe Sicherheit Wert legt, greift zu Smartphones von Blackberry. Insbesondere unter professionellen Nutzern sind diese Geräte noch weit verbreitet. Doch warum, fragte sich Frank Rieger, melden sich Blackberrys Server auf der Mailbox der Kunden an?

Nun, weil sie es können und es in den AGB der Firma so steht. Wenn man seinen E-Mail-Zugang am Blackberry einrichtet, werden die vollständigen Zugangsdaten - also die Server-Informationen sowie Login-Name und Passwort - an Blackberry übertragen. Der Benutzer kann diese Übertragung nicht unterbinden, obwohl die Speicherung der Zugangsdaten durch Blackberry bei normaler E-Mail-Nutzung aus technischer Sicht nicht erforderlich ist. Wohlgemerkt: Es geht hier nicht um zusätzliche Dienste wie PIN-Messaging, BBM-Messaging oder Push-E-Mail. Nach der Einrichtung finden sich Zugriffe eines Blackberry-Rechners (IP: 68.171.232.33) in der Log-Datei des E-Mail-Servers, wobei die Zugangsdaten des Benutzers für die IMAP- und SMTP-Anmeldungen genutzt werden.

Laut Blackberry dient dies alles nur zur Konfiguration des Mailzugangs, was technisch jedoch sehr fragwürdig ist. Aus der Übertragung der Zugangsdaten ergeben sich gleich zwei Probleme: Zum einen kann die Übertragung selbst von Geheimdiensten wie NSA oder GCHQ abgegriffen werden, zum anderen ist Blackberry - ähnlich wie US-amerikanische Firmen, gegenüber dem kanadischen Geheimdienst, dem britischen GCHQ und der NSA auskunftspflichtig. Wenn Blackberry die Zugangsdaten eines Kunden kennt, müssen diese also auch herausgegeben werden. Und das gilt eben auch für E-Mail-Server, die beispielsweise in Deutschland stehen. Als Lösung empfiehlt sich das Ändern des Zugangspassworts und die Verwendung einer alternativen E-Mail-Software wie K9Mail.
 
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Surface RT belastet Microsofts Geschäftsjahr

reported by doelf, Freitag der 19.07.2013, 16:30:04
Am 30. Juni 2013 endete für Microsoft bereits das vierte fiskalische Quartal und damit auch das Geschäftsjahr 2013. Darin enthalten sind Abschreibungen in Höhe von 900 Millionen US-Dollar bzw. 0,07 US-Dollar je Aktie, die dem Tablet Surface RT geschuldet sind.

Microsoft-Chef Steve Ballmer baut sein Unternehmen um und setzt für die Zukunft verstärkt auf eigene Geräte, doch diese Strategie ist bisher noch nicht aufgegangen. Auf Windows basierende Smartphones sind trotz steigender Marktanteile nach wie vor eine Randerscheinung und die hauseigenen Surface-Tablets entpuppten sich in den vergangenen Monaten als wahre Ladenhüter. Erst vor wenigen Tagen hatte Microsoft den Preis des Surface RT um 150 Euro gesenkt - das entspricht einer Reduzierung um bis zu 31,32 Prozent. Die Lager sind voll, der Modellwechsel steht bevor und so schreibt Microsoft nun 900 Millionen US-Dollar ab, mit denen die Analysten nicht gerechnet hatten. Am gestrigen Abend ging Microsofts Aktie nachbörslich auf Talfahrt und fiel um 6,32 Prozent. Dieser Trend setzte sich am heutigen Morgen fort und mittlerweile beläuft sich das Minus auf 9,26 Prozent.

Betrachtet man ausschließlich die Geschäftszahlen, lässt sich dieser Kurseinbruch kaum nachvollziehen. Im vierten Quartal 2013 konnte Microsoft seinen Umsatz um 10,17 Prozent auf 19,896 Milliarden US-Dollar (Q4/2012: 18,059 Milliarden US-Dollar) ausbauen und hat im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum auch wieder einen ordentlichen Gewinn eingefahren. Der Nettogewinn (GAAP) liegt bei 4,965 Milliarden US-Dollar bzw. 0,59 US-Dollar je Aktie nach einem Nettoverlust (GAAP) in Höhe von 492 Millionen US-Dollar bzw. 0,06 US-Dollar je Anteil im vierten Quartal 2012. Damals hatte eine Wertberichtigung für den 2007 übernommenen Werbespezialisten aQuantive stolze 6,2 Milliarden US-Dollar verbrannt.

Der Jahresumsatz ist um 5,6 Prozent auf 77,849 Milliarden US-Dollar (2012: 73,723 Milliarden US-Dollar) geklettert und der Nettogewinn (GAAP) um 28,77 Prozent auf 21,863 Milliarden US-Dollar (2012: 16,978 Milliarden US-Dollar) geschossen. Beim Gewinn je Aktie (GAAP) sehen wir eine Verbesserung um 29 Prozent auf 2,58 US-Dollar (2012: 2,00 US-Dollar).
 
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Blender 2.68 verspricht Geschwindigkeitszuwachs

reported by doelf, Freitag der 19.07.2013, 14:54:05
Blender ist eine quelloffene 3D-Grafiksoftware für Windows, Mac OS X und Linux mit der sich professionelle Animationen und ganze Filme erstellen lassen. Blender 2.68 enthält eine neue Version von Cycles Render, die sowohl im Zusammenspielt mit CPUs als auch mit GPUs Leistungsvorteile bringt.

Zudem werden weitere Grafikprozessoren unterstützt, es gibt einen neuen Durchlauf für Nebeleffekte und sichtbare Lichtstrahlen können nun von beliebigen Lichtquellen stammen. Und es ist ab sofort auch möglich, Haare über die GPU zu rendern. Es gibt neue und überarbeitete Werkzeuge für Drahtgittermodelle, beispielsweise ein neues Überbrückungswerkzeug. Im Physikbereich wurde die Darstellung von Rauch verbessert und beim Motion Tracker lassen sich Marker jetzt besser verschieben. Darüber hinaus haben die Entwickler die Bedienbarkeit verbessert, die Sicherheitseinstellungen für Python-Skripte erweitert und rund 280 Fehler behoben.

Download:
 
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Google kann trotz Motorola zulegen

reported by doelf, Freitag der 19.07.2013, 14:23:31
Google konnte seinen Umsatz und Gewinn abermals zweistellig steigern, dennoch sind die Investoren unzufrieden. Die Kosten sind nämlich ebenfalls gestiegen und Googles Tochter Motorola Mobile schreibt weiterhin rote Zahlen. Nach Börsenschluss bracht Googles Aktie um 4,14 Prozent ein.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte Google seinen Umsatz um 19,46 Prozent auf 14,105 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 11,807 Milliarden US-Dollar) verbessern. Dabei fallen 13,107 Milliarden US-Dollar (+19,55%) auf Google selbst und 998 Millionen US-Dollar (+18,39) auf Motorola Mobile. Doch leider sind bei Motorola Mobile auch die Kosten deutlich gestiegen, so dass dort unterm Strich ein operativer Verlust von 342 Millionen US-Dollar anfiel. Google selbst verbuchte einen operativen Gewinn in Höhe von 3,465 Milliarden US-Dollar, von dem am Ende 3,123 Milliarden US-Dollar (-3,52%) übrig bleiben.

Deutlich besser steht es um den Nettogewinn (GAAP), der um 15,91 Prozent auf 3,228 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 2,785 Milliarden US-Dollar) gestiegen ist. Der Gewinn je Aktie (GAAP) belief sich auf 9,54 US-Dollar und liegt um 13,3 Prozent über den 8,42 US-Dollar des zweiten Quartals 2012. Am 30. Juni 2013 waren 44.777 Mitarbeiter für Google in Vollzeit tätig, das sind 9.114 weniger als Ende März. Die Ursache hierfür sind umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen bei Motorola Mobile.
 
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AMD bleibt im Minus

reported by doelf, Freitag der 19.07.2013, 13:44:31
Aufgrund des laufenden Unternehmensumbaus und einer schwachen Nachfrage für Grafikkarten hat es AMD auch im zweiten Quartal 2013 nicht geschafft, schwarze Zahlen zu schreiben. Verglichen mit den ersten drei Monaten konnte sich das Unternehmen jedoch deutlich steigern und hofft nun auf eine profitable zweite Jahreshälfte.

AMDs Umsatz ist sequentiell um 6,42 Prozent auf 1,16 Milliarden US-Dollar (Q1/2013: 1,09 Milliarden US-Dollar) gestiegen, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (Q2/2012: 1,41 Milliarden US-Dollar) bedeutet dies allerdings auch einen Rückgang um 17,73 Prozent. Während der Umsatz des CPU-Segments seit Jahresbeginn um zwölf Prozent gewachsen ist, schwächelt das Geschäft mit Grafikprozessoren. Sequentiell brach der Umsatz dort um fünf Prozent ein.

Nach einem operativen Gewinn (GAAP) in Höhe von 77 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2012 und einem operativen Verlust (GAAP) von 98 Millionen US-Dollar in den ersten drei Monaten dieses Jahres, stehen nun rote 29 Millionen US-Dollar zu Buche. AMD konnte seinen Nettoverlust von 146 Millionen auf 74 Millionen US-Dollar halbieren, doch vor einem Jahr hatte die Firma noch 37 Millionen US-Dollar verdient. Der Verlust je Aktie beläuft sich auf 0,10 US-Dollar.

AMD-Chef Rory Read sieht einen positiven Trend und setzt hohe Erwartungen in das dritte Quartal. Dieses soll eine sequentielle Umsatzsteigerung um 19 bis 25 Prozent bringen.
Quelle: ir.amd.com
 
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LibreOffice 3.6.7 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 22:23:31
Die Entwickler von LibreOffice fahren derzeit dreigleisig: Die neueste Version 4.1 ist noch nicht ganz fertig, die Version 4.0.4 wirkt recht stabil und ausgereift und die Entwicklungsschiene 3.6 scheint bereits etwas angestaubt. Heute wurde das letzte Update veröffentlicht.

Das finale LibreOffice 3.6.7 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits verwendet, muss die Software also nicht nochmals herunterladen. Die Version 3.6.7 ist das letzte Update dieser Entwicklungsschiene und in einem Monat läuft die Unterstützung offiziell aus.

Download:
 
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Namenswende bei Intel: In Zukunft ohne Atom?

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 22:15:15
Die Atom-Prozessoren und SoCs stehen bei Intel für einen besonders niedrigen Energieverbrauch, doch die Kunden bringen etwas ganz anderes mit Atom in Verbindung: Eine magere Rechenleistung. Daher scheint sich Intel von dem unpopulären Namen trennen zu wollen.

Netbooks sind bereits Geschichte und in Notebooks und Desktop-Systemen sind die Atom-Prozessoren kaum noch zu finden. Stattdessen will Intel mit seinen Atom-SoCs den Mobilsektor erobern und Smartphones sowie Tablet-PCs antreiben. Doch Hersteller und Kunden sind sehr zurückhaltend, da sie mit der Marke Atom eine niedrige Geschwindigkeit verbinden. Wie asiatische Zulieferer berichten, wird Intel daher in Zukunft auf seine Marken Pentium und Celeron zurückgreifen und Atom ab dem vierten Quartal 2013 auslaufen lassen.
 
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Kommt AMDs Kaveri erst 2014?

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 22:01:14
Aus dem Umfeld asiatischer PC-Hersteller ist zu vernehmen, dass AMD seine Kaveri-APUs nicht mehr in diesem Jahr auf den Markt bringen wird. Es sei sehr unwahrscheinlich, dass die neuen Chips vor Februar 2014 verfügbar sein werden, da die Massenfertigung erst Ende 2013 anlaufen könne.

Eigentlich hatte AMD Kaveri für die zweite Jahreshälfte 2013 angekündigt. Die neue APU wird einen Sockel verwenden, der zum aktuellen Sockel FM2 Pin-kompatibel ist. Da der Chip jedoch umfangreiche Neuerungen bringt, darunter auch geänderte Anforderungen an die Spannungsregelung aufgrund des Wechsels zu 28-nm-Strukturen, werden nicht alle aktuellen Mainboards kompatibel sein. Möglicherweise wird AMD daher von einem Sockel FM2+ sprechen.

Während es sich bei den aktuellen Richland-APUs lediglich um eine leicht verbesserte Version des Trinity mit höheren Taktraten handelt, wird Kaveri mit Steamroller-Modulen (3. Generation des Bulldozer) bestückt sein und eine Grafikeinheit der GCN-Architektur (Graphics Core Next) bieten. Zudem soll AMDs "Heterogeneous System Architecture" (HSA) beim Kaveri ihre Premiere feiern. Bei HSA bekommen CPU- und Grafikkerne einen gemeinsamen Adressraum für den gesamten Speicher von den Caches über den Arbeitsspeicher bis hin zur Auslagerungsdatei. Dies erleichtert die Nutzung der Grafikkerne als leistungsstarke Co-Prozessoren.
 
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LibreOffice 4.1.0: Dritter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 20:54:04
Der dritte und vermutlich auch letzte Veröffentlichungskandidat der kostenlosen und quell-offenen Bürosoftware LibreOffice 4.1.0 liegt zum Download bereit. Er behebt weitere 26 Fehler, darunter auch vier Abstürze. Die Veröffentlichung der finalen Version ist für die kommende Woche geplant.

LibreOffice 4.1.0 bringt darüber hinaus auch einige neue Funktionen und Verbesserungen. Unter der Haube wurde der Umbau weg von Java und hin zu Python vorangetrieben, etliche Codezeilen und Dateien wurden hierbei entfernt. Die Suchfunktion lässt sich mit STRG+F nicht nur öffnen, sondern auch wieder schließen. Es gibt einen neuen Schalter zum Schließen der Suche und eine neue Option, um beim Suchen zwischen Groß- und Kleinschreibung zu unterscheiden. Die Liste der zuletzt geöffneten Dateien kann neuerdings gelöscht werden und neben dem Öffnen-Schalter findet sich ein Drop-Down-Menü, welches Zugriff auf die zuletzt bearbeiteten Dokumente ermöglicht. Darüber hinaus bieten die einzelnen Anwendungen folgende Verbesserungen:
  • Writer: Schriftarten lassen sich nun in Writer-Dokumente einbetten und Bilder können in 90-Grad-Schritten rotiert werden. Man kann Textrahmen mit Farbverläufen als Hintergrund versehen, der Zugriff auf Kommentare wurde vereinfacht und Vorschlagfenster werden bei der Windows-Variante sinnvoller platziert. Die Im- und Exportfilter für DOC-, DOCX- und RTF-Dokumente verarbeiten nun auch grafische Aufzählungspunkte und die Fußnotenfunktion wurde überarbeitet.

  • Calc: Auch in Clac-Dokumente lassen sich Schriften einbetten und es stehen neue Diagrammtypen zur Auswahl. Zudem kann Calc die ausgewählten Zellen zählen und besonders große HTML-Tabellen importieren. Zudem hat die Formula-Engine neue Funktionen erlernt, welche insbesondere die Kompatibilität mit Excel 2013 verbessern.

  • Impress und Draw: In seine Präsentationen kann man jetzt ebenfalls Fonts einbetten und die Option "Photo Album" erleichtert das Erstellen einer Diashow. Zudem lassen sich in Impress und Draw Multimedia-Dateien der Typen WMA, WMV und AAC einbinden und der SVG-Export berücksichtigt auch Hyperlinks.

  • Chart: Chart kann ab sofort ins ODC-Format sowie in Vektorgrafiken wie SVG oder PDF exportieren. Die ODC-Dateien lassen sich wiederum in Calc über "Einfügen", "Objekt" einbauen.
Und zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis für Mac-Nutzer: Unter Mac OS X wird nur noch die x86-Architektur unterstützt!

Download:
 
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Nokia kommt nur langsam voran

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 20:45:07
Nokia konnte seine Smartphone-Verkäufe im zweiten Quartal 2013 auf 7,4 Millionen Geräte steigern, verglichen mit den ersten drei Monaten des Jahres bedeutet dies einen Zuwachs um 21,31 Prozent. Aufgrund fallender Gerätepreise stagnierte der mit Smartphones erzielte Umsatz jedoch bei 1,164 Milliarden Euro.

Betrachtet man die gesamten Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2013, sieht die Angelegenheit noch weniger rosig aus. Sowohl sequentiell (-2,68%) als auch im Jahresvergleich (-24,49%) ist der Umsatz rückläufig. Die 5,695 Milliarden Euro (Q2/2012: 7,542 Milliarden Euro; Q1/2013: 5,852 Milliarden Euro) verteilen sich auf 2,724 Milliarden Euro aus dem Gerätegeschäft (-32%), 2,781 Milliarden Euro von Nokia Siemens Networks (-17%) und 233 Millionen Euro von HERE (-18%). Die massiven Umsatzeinbußen verteilen sich also auf alle Geschäftsfelder. Dennoch konnten die Finnen ihren operativen Verlust von 824 Millionen Euro im zweiten Quartal 2012 auf nunmehr 115 Millionen Euro reduzieren. Netto bleibt ein Minus von 0,06 Cent je Aktie.

Neue Geräte, insbesondere die preiswerten Lumia-Modelle, sollen Nokia im dritten Quartal steigende Verkaufszahlen und einen höheren Umsatz bescheren. Nokia wird zudem das Joint-Venture Nokia Siemens Networks in den kommenden Wochen komplett übernehmen. Siemens erhält für seine Hälfte 1,7 Milliarden Euro, von denen 1,2 Milliarden Euro im dritten Quartal fällig werden.
 
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eBay steigert nur seinen Umsatz

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 20:12:46
Das Online-Auktionshaus eBay, das sich mehr und mehr zum Finanzdienstleister entwickelt, konnte im zweiten Quartal 2013 nur seinen Umsatz, nicht aber seinen Gewinn steigern. Hohe Kosten drückten den Nettogewinn (GAAP) um 7,51 Prozent unter das Vorjahresergebnis.

Am Ende standen lediglich 640 Millionen US-Dollar bzw. 0,49 US-Dollar je Aktie unter dem Strich, während es im zweiten Quartal 2012 noch 692 Millionen US-Dollar sowie 0,56 US-Dollar pro Anteil gewesen waren. Der Umsatz kletterte hingegen um 14,1 Prozent von 3,398 Milliarden auf 3,877 Milliarden US-Dollar. Mit 19,68 Prozent wuchs PayPal abermals deutlich stärker als die Marktplätze, die nur um 10,31 Prozent zulegen konnten. Mit seinen Finanzdiensten erzielte eBay einen Umsatz von 1,624 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 1,357 Milliarden US-Dollar), die Marktplätze brachten es auf 2,001 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 1,814 Milliarden US-Dollar).

Für das dritte Quartal sieht eBay kaum Steigerungspotential und prognostiziert einen Umsatz zwischen 3,850 Milliarden und 3,950 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn je Aktie (GAAP) zwischen 0,49 und 0,51 US-Dollar. Als Grund für diese recht konservative Schätzung nennt eBay die wirtschaftlichen Probleme in Europa und Südkorea.
 
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Yahoo: Weniger Umsatz, mehr Gewinn

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 19:43:57
Yahoos CEO Marissa Mayer krempelt die Internetfirma seit Monaten deutlich um. Diese Maßnahmen bescherten Yahoo im zweiten Quartal 2013 zwar deutlich mehr Gewinn, doch der Umsatz schrumpfte weiter und dieser Trend wird sich vermutlich auch im dritten Quartal fortsetzen.

Im zweiten Quartal 2013 erzielte Yahoo einen Umsatz in Höhe von 1,135 Milliarden US-Dollar und blieb damit um 6,81 Prozent unter den 1,218 Milliarden US-Dollar des Vorjahres. Dies wäre eine schlechte Nachricht, wenn das Unternehmen seinen Nettogewinn (GAAP) nicht um 46,64 Prozent von 228,456 Millionen auf 335,008 Millionen US-Dollar gesteigert hätte. Der Gewinn je Aktie kletterte sogar um 66,67 Prozent auf 0,30 US-Dollar (Q2/2012: 0,18 US-Dollar).

Yahoo konnte seine Prognose für das zweite Quartal somit erfüllen, dennoch reduziert die Firma ihre Erwartungen an das gesamte Geschäftsjahr 2013. Vor drei Monaten hatte Yahoo noch einen Jahresumsatz zwischen 4,750 Milliarden und 4,880 Milliarden US-Dollar sowie einen operativen Gewinn (GAAP) zwischen 810 Millionen und 850 Millionen US-Dollar erwartet. Nun sind es nur noch 4,690 Milliarden bis 4,820 Milliarden US-Dollar und 630 Millionen bis 720 Millionen US-Dollar.
 
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Kolumne: Der Superschwachsinn von der Sicherheit als Supergrundrecht

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 13:51:11
Da denkt man, dümmer geht es nimmer mehr, und schon kommt ein Hans-Peter Friedrich daher. "Sicherheit ist ein Supergrundrecht", erläuterte der CSU-Politiker dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) des Bundestags, das sich derzeit mit der NSA-Spionage zu befassen hat.

Seit 9/11 scheint es das Schicksal aller Bundesinnenminister zu sein, mit der Sicherheitsbrille herumzulaufen, welche die im Grundgesetz garantierten Grundrechte weitgehend ausblendet. Schade, denn bei der Gründung der Bundesrepublik Deutschland hatten sich unsere Eltern und Großeltern grundlegende Gedanken gemacht. So heißt es gleich zu Anfang der garantierten Grundrechte:
"Grundgesetz - Artikel 1:
(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Wohlgemerkt geht es um die Würde und keinesfalls um den Körper oder die Sicherheit des Menschen. Schließlich lässt sich die Sicherheit und die körperliche Unversehrtheit auch dadurch erreichen, dass man jeden Bürger in eine Gummizelle sperrt. Die Würde geht jedoch mit dem Recht auf die freie Entfaltung der Persönlichkeit einher:
"Grundgesetz - Artikel 2:
(1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt."
Das Grundgesetz zieht klare Grenzen: Wer sich nichts zu Schulden kommen lässt, darf in Deutschland unbehelligt und in Freiheit leben. Erst im zweiten Absatz folgt die körperliche Unversehrtheit:
"(2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden."
Erst wenn wir Gesetze brechen, verwirken wir damit die uns garantierten Grundrechte. Einen Generalverdacht im Interesse der Sicherheit sieht das Grundgesetz nicht vor. Eigentlich spielt der Begriff "Sicherheit" im Grundgesetz kaum eine Rolle. Er taucht einzig in Zusammenhang mit dem Schutz unserer Wohnungen auf:
"Grundgesetz - Artikel 13:
(1) Die Wohnung ist unverletzlich.
(4) Zur Abwehr dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit, insbesondere einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr, dürfen technische Mittel zur Überwachung von Wohnungen nur auf Grund richterlicher Anordnung eingesetzt werden. Bei Gefahr im Verzuge kann die Maßnahme auch durch eine andere gesetzlich bestimmte Stelle angeordnet werden; eine richterliche Entscheidung ist unverzüglich nachzuholen.
(7) Eingriffe und Beschränkungen dürfen im übrigen nur zur Abwehr einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr für einzelne Personen, auf Grund eines Gesetzes auch zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere zur Behebung der Raumnot, zur Bekämpfung von Seuchengefahr oder zum Schutze gefährdeter Jugendlicher vorgenommen werden.
Hier kann die öffentliche Sicherheit ausnahmsweise über die Grundrechte gestellt werden, sofern eine konkrete und ernsthafte Bedrohung vorliegt. Aber es geht ausschließlich um Einzelfälle und es wird ausdrücklich eine richterliche Anordnung verlangt. Eine Genralvollmacht zur verdachtslosen Überwachung erteilt das Grundgesetz nicht und ein übergeordnetes Supergrundrecht namens Sicherheit ist ebenfalls nicht vorgesehen. Dass diese Totalüberwachung dann auch noch von ausländischen Geheimdiensten durchgeführt wird, ist mit dem deutschen Grundgesetz ähnlich gut vereinbar, wie die britische Königin mit einem Auftritt im Stringtanga.

Hans-Peter Friedrich bewegt sich mit seinem Supergrundrecht Sicherheit sogar auf sehr dünnem Eis. Als Bundesinnenminister ist es insbesondere seine Aufgabe, die Einhaltung des Grundgesetzes zu wahren. Sollte Hans-Peter Friedrich diese Verpflichtung wissentlich vernachlässigen oder versuchen, die Grundrechte deutscher Bürger zu untergraben, beschreibt das Grundgesetz die daraus zu ziehenden Konsequenzen:
"Grundgesetz - Artikel 18:
Wer die Freiheit der Meinungsäußerung, insbesondere die Pressefreiheit (Artikel 5 Abs. 1), die Lehrfreiheit (Artikel 5 Abs. 3), die Versammlungsfreiheit (Artikel 8), die Vereinigungsfreiheit (Artikel 9), das Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis (Artikel 10), das Eigentum (Artikel 14) oder das Asylrecht (Artikel 16a) zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung mißbraucht, verwirkt diese Grundrechte. Die Verwirkung und ihr Ausmaß werden durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen."
Die abschließenden Worte leihe ich mir von einem klugen Amerikaner namens Benjamin Franklin:
"Those who would give up Essential Liberty to purchase a little Temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
 
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IBM muss Einbruch im Servergeschäft verkraften

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 12:51:15
Auch IBM hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2013 veröffentlicht und musste im Jahresvergleich Federn lassen. Insbesondere die Serversparte sorgt mit einem Einbruch um 17,2 Prozent für schlechte Laune, doch auch die Dienstleistungen weisen negative Vorzeichen auf.

Im Jahresvergleich sank der Umsatz von Big Blue um 3,33 Prozent auf 24,924 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 25,783 Milliarden US-Dollar), sequentiell bedeutet dies aber auch ein Plus von immerhin 6,48 Prozent (Q1/2013: 23,408 Milliarden US-Dollar). Der Umsatz im wichtigsten Geschäftsfeld "Global Technology Services" brach um 4,3 Prozent auf 9,605 Milliarden US-Dollar ein und im drittstärksten Bereich "Global Business Services" gab es ein Minus von 3,3 Prozent auf 4,484 Milliarden US-Dollar. Das Software-Geschäft zeigt sich mit 5,572 Milliarden US-Dollar fast unverändert (-0,5%), wohingegen der Umsatz in der Serversparte um 17,2 Prozent auf 3,106 Milliarden US-Dollar abrutsche.

Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum schrumpfte IBMs Nettogewinn (GAAP) um 16,88 Prozent auf 3,266 Milliarden US-Dollar (Q2/2012: 3,881 Milliarden US-Dollar), sequentiell gab es eine Verbesserung um 6,4 Prozent (Q1/2013: 3,032 Milliarden US-Dollar). Der Gewinn je Anteil (GAAP) fiel um 12,87 Prozent auf 2,91 US-Dollar (Q2/2013: 3,34 US-Dollar). Legt man die 2,70 US-Dollar des ersten Quartals 2013 zugrunde, gab es einen Anstieg um 7,78 Prozent. Für das gesamte Geschäftsjahr 2013 erwartet das Unternehmen nun 15,08 US-Dollar Gewinn je Aktie (GAAP), vor drei Monaten hatte IBM noch auf 15,53 US-Dollar gehofft.
 
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Drittes Update für Opera 15 verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 10:23:46
Bei der norwegischen Browser-Schmiede Opera gibt es derzeit frische Updates im Wochentakt. Nachdem die Firma Anfang Juli die Version 15 des gleichnamigen Internetbrowsers veröffentlicht hatte, liegt nun bereits die dritte Aktualisierung für Opera 15 zum Download bereit.
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Opera 15 nutzt statt der hauseigenen Rendering-Engine "Presto" die auf WebKit basierende Chromium-Engine. Leider wurde das Änderungsprotokoll immer noch nicht aktualisiert, so dass wir bezüglich der zuletzt vorgenommenen Änderungen im Dunkel tappen. Das letzte Update datiert auf den 27. Juni 2013.
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Abgesehen von der Chromium-Engine bietet die Version 15 eine verbesserte Schnellwahl (Speed Dial) und die neue Discover-Funktion versorgt den Benutzer mit themenbezogenen Berichten (Foto oben). Der bereits bekannte Offroad-Modus (früher "Turbo-Modus") hilft Nutzern mit langsamen Internetverbindungen, indem er die Daten zunächst auf dem Server rendert und vor der Übertragung komprimiert. Ganz neu ist hingegen der Stash, eine Mischung aus Lesezeichen und Zwischenspeicher, in dem man Bildschirmfotos von Webseiten sammelt.
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Wer noch nicht bereit für den Umstieg ist, sollte zumindest das Update auf Opera 12.16 vollziehen. Diese Version nutzt weiterhin die bekannte Presto-Engine, tauscht aber ein Zertifikat aus, welches Hacker entwendet und missbraucht hatten. Da möglicherweise Schadsoftware als offizielles Update verteilt wurde, ist ein sofortiges Update auf Opera 12.16 oder 15.0.1147.148 anzuraten!

Download:
 
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Intels zweites Quartal im Jahresvergleich schwach

reported by doelf, Donnerstag der 18.07.2013, 10:05:04
Intel hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2013 auf den Tisch gelegt und diese liegen in etwa auf dem Niveau der ersten drei Monate. Zieht man jedoch den Vorjahreszeitraum zum Vergleich heran, sind Umsatz, operativer Gewinn und Nettogewinn deutlich geschrumpft.

Die aktuelle Krise am PC-Markt ist auch an Intel nicht spurlos vorübergegangen und so gibt es trotz der Markteinführung neuer Produkte wie Haswell und Silvermont diesmal keine Rekordzahlen. Intels neuer CEO Brian Krzanich muss seine Firma nicht nur auf eine veränderte Marktsituation einstellen, sondern hat auch größere Veränderungen im Management vorgenommen. Trotz einiger Erfolge im Mobilbereich - Samsungs Galaxy Tab 3 10.1 nutzt einen Prozessor sowie eine LTE-Lösung von Intel - dominiert ARM diesen Markt weiterhin klar.

Im zweiten Quartal 2013 belief sich der Umsatz des Chipriesen auf 12,811 Milliarden US-Dollar. Das sind 1,84 Prozent mehr als in den ersten drei Monaten (Q1/2013: 12,580 Milliarden US-Dollar), zugleich aber auch 5,11 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (Q2/2012: 13,501 Milliarden US-Dollar). Der operative Gewinn (GAAP) kletterte sequentiell um 7,94 Prozent auf 2,719 Milliarden US-Dollar (Q1: 2,519 Milliarden US-Dollar), doch im zweiten Quartal 2012 lag dieser noch bei 3,832 Milliarden US-Dollar - im Jahresvergleich sehen wir somit ein Minus von beachtlichen 29,04 Prozent. Unterm Strich bleibt ein Nettogewinn (GAAP) von 2,000 Milliarden US-Dollar bzw. 0,39 US-Dollar je Anteil. Dieser liegt um 2,2 Prozent unter dem Nettogewinn (GAAP) des ersten Vierteljahres (Q1/2013: 2,045 Milliarden US-Dollar / 0,40 US-Dollar je Aktie) und um 29,25 Prozent unter dem Vorjahreswert (Q2/2012: 2,827 Milliarden US-Dollar / 0,54 US-Dollar je Aktie). Intel zahlte im zweiten Quartal Dividenden in Höhe von 1,1 Milliarden US-Dollar aus und kaufte eigene Aktien im Wert von 550 Millionen US-Dollar zurück.

Für das dritte Quartal 2013 erwartet Intel eine wachsende Nachfrage und einen Umsatz zwischen 13,0 und 14,0 Milliarden US-Dollar. Dabei soll die Bruttomarge von aktuell 58,3 auf 61,0 Prozent ansteigen. Den Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr 2013 hat Intel ein wenig nach unten korrigiert: Statt eines leichten Umsatzanstiegs plant die Firma nur noch mit dem Niveau des Vorjahres und die voraussichtliche Bruttomarge wurde von 60,0 auf 59,0 Prozent gesenkt.
Quelle: www.intc.com
 
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Schnellere Direct3D-9-Unterstützung für Linux

reported by doelf, Donnerstag der 17.07.2013, 17:00:07
Christoph Bumiller, der an der Entwicklung der Nouveau-Grafiktreiber beteiligt ist, hat dem Gallium3D State-Tracker neues Leben eingehaucht. Während die erste Generation von Gallium3D auf Direct3D 10 und 11 beschränkt war und im Jahr 2010 auf geringes Interesse stieß, unterstützt die Neuauflage Direct3D 9.

Bumiller hat Wine modifiziert, so dass die Laufzeitumgebung Gallium3D statt ihrer integrierten Direct3D-9-Unterstützung (Wined3D) verwendet. Nach Angaben des Entwicklers laufen bereits populäre Spiele wie "The Elder Scrolls V: Skyrim", "Civilization 5", "Anno 1404" und "StarCraft 2". "Civilization 4" funktioniert ebenfalls, weist aber noch ein paar Grafikfehler auf. Im Vergleich zu Wined3D darf man bestenfalls eine Verdopplung der Framerate erwarten. Getestet wurden die Spiele mit den Grafiktreibern Nouveau NVC0/Fermi und AMD Radeon R600g. Nun bleibt abzuwarten, ob Wine die Gelegenheit nutzt und auf den neuen Tracker umsteigt.
 
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Geeksphone kündigt Firefox-Smartphone Peak+ an

reported by doelf, Mittwoch der 17.07.2013, 14:53:08
Bei den bisherigen Geeksphone-Modellen Keon und dem frisch von uns getesteten Peak handelt es sich zwar um vollwertige Smartphones, doch in erster Linie richten sich diese Geräte an Entwickler. Nun hat die spanische Firma das Modell Peak+ angekündigt, das speziell für Endkunden gedacht ist.

BildWie die Firma mitteilt, sind etliche Verbesserungsvorschläge der bisherigen Benutzer in das Peak+ eingeflossen. Die technischen Daten verrät Geeksphone noch nicht, verspricht Neukunden aber 25 GB Cloud-Speicher, der sich auch mit anderen Geräten synchronisieren lässt. In den kommenden Tagen wird Geeksphone eine Vorbestellungsliste eröffnen. Bestandskunden wollen die Spanier dabei priorisieren und diesen das Peak+ zu einem besonderen Einführungspreis anbieten.

Geeksphone wurde von der Nachfrage für seine Smartphones überrannt, insbesondere das leistungsstärkere Modell Peak ist sehr gefragt. Dieses soll in Kürze ein Update auf Firefox OS 1.1.0 erhalten, derzeit ist 1.0.1 die aktuelle Version in der stabilen Schiene. Wie die Firma berichtet, hat sie lediglich sieben Prozent ihrer Smartphones in Spanien verkauft. Die meisten Geräte gingen nach Deutschland, Frankreich und Japan.
 
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Amazon analysiert das Surfverhalten über seine 1Button App

reported by doelf, Mittwoch der 17.07.2013, 13:59:32
Wer Amazons "1Button App" installiert hat, kann zwar bequem online einkaufen, übermittelt aber auch sein komplettes Surfverhalten an den Online-Händler. Zu allem Überfluss geschah dies bis vor wenigen Tagen über eine unsichere HTTP-Verbindung.

Wie der polnische Sicherheitsexperte Krzysztof Kotowicz berichtet, übermittelt die App alle besuchten Webseiten an Amazon und dessen Statistikdienst Alexa. Dabei macht Amazon auch vor sicheren HTTPS-Verbindungen nicht halt. Aus den Benutzungsbedingungen der 1Button App geht lediglich hervor, dass sie möglicherweise Informationen über besuchte Webseiten sammelt. Dass jedoch ausnahmslos alle URLs - inklusive darin enthaltener sensibler Daten wie Session-IDs, Login-Daten und Suchbegriffe - ausgewertet werden, ist für den Kunden nicht ersichtlich. Zudem verspricht Amazon, die gesammelten Daten nicht mit Kundenkonten oder Personen zu verknüpfen. Dennoch werden etliche Amazon-Cookies mitgeschickt, welche eine eindeutige Zuordnung ermöglichen.

Während die Kommunikation mit Amazon über eine geschützte HTTPS-Verbindung stattfindet, wurden die Daten an Alexa bis vor wenigen Tagen komplett unverschlüsselt übertragen. Das war ein riesiges Sicherheitsloch, denn Mittelsmänner, denen der Zugriff auf die eigentliche HTTPS-Verbindung unmöglich war, konnten die Daten ganz einfach der ungeschützten Weiterleitung an Alexa entnehmen. Diese Schwachstelle hat Amazon mittlerweile behoben, dennoch sollte man lieber einen großen Bogen um die sammelwütige 1Button App machen.
 
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Electronic Arts schließt Entwicklungsstudio Phenomic

reported by doelf, Mittwoch der 17.07.2013, 11:47:47
Electronic Arts (EA) hat nach Medienberichten das deutsche Entwicklungsstudio Phenomic geschlossen. Betroffen sind 60 Mitarbeiter am Standort Ingelheim nahe Frankfurt am Main. Zuletzt hatte Phenomic das kostenlose Browser-Spiel "Command & Conquer: Tiberium Alliances" auf den Markt gebracht.

Weitere Titel des Studios, das auf Echtzeitstrategien spezialisiert war, sind "Lord of Ultima" (2010), BattleForge (2009), "SpellForce 2" (2006) und "SpellForce" (2003). Angefangen hatte alles im Jahr 1993 mit "Die Siedler", welches der spätere Firmengründer Volker Wertich für Blue Byte entwickelt hatte. Im Jahr 1997 gründete Wertich seine eigene Firma "Phenomic Game Development", die er im August 2006 an EA verkaufte. Im Rahmen weltweiter Restrukturierungsmaßnahmen hat EA das deutsche Entwicklungsstudio nun geopfert.
 
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Fernsehhersteller Loewe beantragt Schutzschirmverfahren

reported by doelf, Mittwoch der 17.07.2013, 11:27:04
Der Fernsehhersteller Loewe aus dem fränkischen Kronach hat seit Jahren mit einer negativen Marktentwicklung zu kämpfen. In diesem Jahr haben hohe Verluste mehr als die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt, so dass die Zahlungsunfähigkeit droht. Um der Insolvenz zu entgehen, hat die Firma gestern beim Amtsgericht Coburg ein Schutzschirmverfahren beantragt.

Das Schutzschirmverfahren, welches einige unserer Leser vermutlich aus dem amerikanischen Insolvenzrecht kennen, wurde in Deutschland erst 2012 eingeführt. Es schützt ein Unternehmen vor den Forderungen seiner Gläubiger und gibt ihm damit die Möglichkeit, sind binnen weniger Monate in Eigenverwaltung zu sanieren. Grundvoraussetzung für das Schutzschirmverfahren ist, dass die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens zum Zeitpunkt des Antrags noch gegeben ist.

Wie der Vorstandsvorsitzende Matthias Harsch in einer offiziellen Mitteilung erklärt, betrifft der Antrag sowohl die Loewe AG als auch ihre Tochtergesellschaft Loewe Opta GmbH. Sollte der Schutzschirm gewährt werden, will sich Loewe in Abstimmung mit strategischen Partnern, Gläubigern und Investoren neu ausrichten. Das bereits bestehende Sanierungskonzept soll deutlich ausweitet werden und man plant "eine radikale Überarbeitung der Wertschöpfungs- und Positionierungsstrategie". Eine Kapitalerhöhung soll zudem das finanzielle Fundament von Loewe stärken.

Loewe will auch in Zukunft auf die traditionellen Markenwerte Performance, Design und Individualität bauen. Darüber hinaus setzt die Firma auf "Smart Entertainment", welches die Schwerpunkte Benutzerschnittstelle, TV-Apps, Konnektivität und Software-Dienste umfasst. Eine vollständig neu entwickelte Software-Plattform soll dabei "neue Standards im TV-Markt setzen". Laut Loewe wird der Geschäftsbetrieb am Standort Kronach, wo rund 800 Arbeitnehmer für die Unternehmen tätig sind, uneingeschränkt fortgeführt. Neben Loewe fertigen nur noch Metz und Technisat ihre Fernsehgeräte in Deutschland.
 
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Google speichert WLAN-Passwörter im Klartext

reported by doelf, Mittwoch der 17.07.2013, 10:38:41
Wer die Option "Meine Daten sichern" unter Android aktiviert hat, legt auch seine WLAN-Passwörter auf Googles Servern ab. Dies geschieht unverschlüsselt im Klartext und ist angesichts der Zusammenarbeit des Unternehmens mit der NSA und Konsorten ein großes Sicherheitsrisiko - insbesondere für Firmen.

Wie die Kollegen von heise Security berichten, ist "Meine Daten sichern" beispielsweise beim Google Nexus standardmäßig aktiviert. Damit liefert man den US-amerikanischen Geheimdiensten und Behörden den WLAN-Zugang quasi frei Haus, denn die Position des Netzwerkes kennt Google schließlich auch. Oftmals sind die Firmennetzwerke gut gesichert und die dortigen Rechner mit aktuellen Schutzprogrammen versehen, doch dank der zunehmenden Verbreitung von "Bring Your Own Device" (BYOD) entstehen unzählige Angriffspunkte, die sich kaum kontrollieren lassen. Insbesondere mit der Preisgabe des WLAN-Zugangs wird Wirtschaftsspionen Tür und Tor geöffnet. Und während der ansonsten um bestmögliche Sicherheit bemühte Internetkonzern Google unsere WLAN-Passwörter im Klartext speichert, vermissen wir genau dies in Bezug auf die deutsche Regierung: Klartext.
Quelle: www.heise.de
 
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Firefox 23.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 16.07.2013, 17:03:11
Mozillas Entwickler haben die sechste Beta-Version des Firefox 23.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 23.0 bringt eine neue Sicherheitsfunktion namens "Mixed Content Blocker", welche Benutzer vor Mittelsmannangriffen auf HTTPS-Seiten schützen soll.

Das Problem des "Mixed Content" entsteht, wenn verschlüsselte HTTPS-Seiten auch unsichere HTTP-Ressourcen enthalten. Diese untergraben das HTTPS-Konzept und bieten sich als Angriffspunkt für Mittelsmannangriffe an. Man unterscheidet zwischen aktiven Inhalten wie Scripte (Mixed Active Content) und passiven Elementen wie Bilder (Mixed Passive Content). Standardmäßig blockiert der Firefox 23.0 die aktiven HTTP-Ressourcen, während die passiven weiter verarbeitet werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, dieses Verhalten dauerhaft für jede HTTPS-Seite zu ändern.

Unter Mac OS X 10.7 wurde der Scrollbalken des Firefox an Apples Design angepasst und unter Windows (ab Vista) wurde DXVA2 aktiviert, um die Wiedergabe von H.264-Videos zu beschleunigen. Es gibt ein neues Firefox-Logo und die Installation von Plug-ins wurde erleichtert. Bei den Werkzeugen ist ein Netzwerkmonitor hinzugekommen und es gibt eine einheitliche Funktion, um Inhalte mit sozialen Netzwerken und ähnlichen Diensten zu teilen. Die nervigen Blink-Effekte für Textelemente werden ab der Version 23 nicht mehr unterstützt. Mit der Veröffentlichung des finalen Firefox 23.0 darf man ab dem 6. August 2013 rechnen.

Download:
 
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AMD FX-9590: Die erste 5-GHz-CPU im Handel und im Test

reported by doelf, Dienstag der 16.07.2013, 11:26:51
Anfang Juni hatte AMD den weltweit ersten x86-Prozessor mit einer Taktrate von 5,0 GHz vorgestellt, doch erst jetzt taucht der FX-9590 auch im Handel auf. Dazu passend gibt es endlich einen ersten Testbericht und den offiziellen Eintrag in AMDs Modellliste.

Trotz mehrfacher Nachfrage, konnten AMDs Pressevertreter in Deutschland keine genauen Details zum FX-9590 nennen. Mit der Aufnahme in die Modellliste haben wir die Eckdaten jetzt schwarz auf weiß: Der FX-9590 taktet mit 4,7 GHz, kann im Turbobetrieb bis auf 5,0 GHz beschleunigen. Die CPU wird im 32-nm-Prozess gefertigt und setzt sich aus vier Piledriver-Modulen (acht Kernen) zusammen. Aufgrund der hohen Taktrate musste AMD die TDP von 125 auf 220 Watt anheben. Das macht die Kühlung des FX-9590 sehr aufwändig.

Der britische Händler Aria PC, der den FX-9590 zum Preis von 659,99 Pfund (763,10 Euro) inklusive Mehrwertsteuer anbietet, weist auf dieses Problem ausdrücklich hin und empfiehlt als absolutes Minimum den Einsatz einer Kompaktwasserkühlung der Firmen Corsair oder Cooler Master. Das Mainboard sollte auf dem Chipsatz AMD 990FX basieren, von ASRock, ASUS, Gigabyte oder MSI stammen und mit dem neuesten BIOS versehen sein.

Einen ersten Test gibt es bei KitGuru, wobei der Prozessor offenbar von Aria PC stammt. Die Kollegen haben den FX-9590 sowohl mit einer kompakten Wasserkühlung vom Typ Corsair H100i als auch mit dem leistungsstarken Luftkühler be quiet! Dark Rock Pro 2 getestet. Als Mainboard wurde Gigabytes 990FXA-UD5 gewählt. Beide Kühler reichten für den Normalbetrieb aus, es gab jedoch kaum Spielraum zum Übertakten. Die magische Marke von 5,0 GHz erreichte der FX-9590 allerdings nur, wenn die Last auf ein oder zwei Kerne beschränkt blieb. Das wenig überraschende Fazit: Preis und Stromverbrauch sind extrem hoch, während die Rechenleistung des FX-9590 nur für die obere Mittelklasse reicht.
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Geeksphone Peak - Das erste Smartphone mit Firefox OS

reported by doelf, Dienstag der 16.07.2013, 09:41:14
Es macht keinen Sinn, es zu leugnen: Wir sind Geeks. Und als echte Geeks wollen wir auch ein geekiges Smartphone ohne Apple, Google oder Microsoft. Als Ausweg im Zeitalter von Prism und Tempora bietet sich ein krasser Außenseiter an, das Geeksphone Peak auf Basis des quelloffenen Firefox OS.
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Firefox OS ist ein quelloffenes, auf Linux basierendes Betriebssystem, das offenen Webtechniken nutzt und von der gemeinnützigen Mozilla Foundation entwickelt wird. Neben der Offenheit steht insbesondere der Schutz der Privatsphäre im Vordergrund. Erste Smartphones auf Basis von Firefox OS kommen dieser Tage in den Handel, doch dabei handelt es sich um sehr preisgünstige Modelle mit eingeschränkten Möglichkeiten. Das Geeksphone Peak ist mit seinem Doppelkern-Prozessor und dem 4,3 Zoll großen Display deutlich leistungsstärker und bietet zudem Firefox OS in seiner puren, unverfälschten Form. Stellt sich nur die Frage, wie alltagstauglich dieses "Entwicklertelefon" ist.
 
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Microsoft Surface RT: Ab jetzt 150 Euro billiger

reported by doelf, Montag der 15.07.2013, 21:45:32
Willkommen in der Realität: Bei der Markteinführung seiner Surface-Tablets hatte Microsoft trotz des Preisdrucks in der Branche hoch gepokert und sich an Apples iPad orientiert. Wie zu erwarten, konnte Microsoft mit dieser Strategie kaum Kunden gewinnen, weshalb jetzt kräftig an der Preisschraube gedreht wird.
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Während sich Apple mit dem iPad quer durch alle Bevölkerungsschichten einen Namen gemacht hat, kann kaum jemand etwas mit "Surface" oder "Windows RT" anfangen. Seit Oktober 2012 wurden weltweit gerade einmal 1,1 Millionen Surface-Tablets auf ARM-Basis verkauft, auf denen lediglich spezielle Windows-Apps laufen. Hinzu kommen rund 400.000 Pro-Geräte mit Intel-CPU und einem vollwertigen Windows 8.

Preissenkungen waren also nur eine Frage der Zeit, doch mit bis zu 31,32 Prozent fallen diese jetzt überraschend heftig aus:
  • Surface RT 32GB: 329,- Euro (bisher: 479,- Euro)
  • Surface RT 32GB mit Touch Cover: 429,- Euro US-Dollar (bisher: 579,- Euro)
  • Surface RT 64GB: 429,- Euro (bisher: 579,- Euro)
  • Surface RT 64GB mit Touch Cover: 529,- Euro (bisher: 679,- Euro)
 
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Deutschlandweite Proteste gegen PRISM und TEMPORA geplant

reported by doelf, Montag der 15.07.2013, 14:27:09
Bürger, die am "edlen Zweck" hinter den Überwachungsprogrammen PRISM und TEMPORA zweifeln, können am 27. Juli 2013 ein Zeichen setzen und auf die Straße gehen. In mehreren deutsche Großstädten sind Demonstrationen gegen den weltweiten Überwachungswahn geplant.

Die Demonstrationen werden dezentral von diversen Gruppen und Aktivisten organisiert. Wer seine Stadt noch nicht auf der Liste findet, kann auch selbst aktiv werden und eine weitere Demonstration anmelden. Das Motto lautet: "#StopWatchingUs".

Hier eine Übersicht der bisher bekannten Termine:
  • Berlin: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Der Startpunkt wird noch bekannt gegeben.
  • Frankfurt: Samstag, 27. Juli um 13:00 Uhr. Startpunkt: Hauptwache.
  • Heidelberg: Samstag, 27. Juli um 15:00 Uhr. Der Startpunkt wird noch bekannt gegeben.
  • Heidenheim: in Planung
  • Köln: Samstag, 27. Juli um 12:00 Uhr. Startpunkt: Bahnhofsvorplatz.
  • Mannheim: Samstag, 27. Juli um 15:00 Uhr. Der Startpunkt wird noch bekannt gegeben.
  • Münster: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Der Startpunkt wird noch bekannt gegeben.
  • Saarbrücken: Samstag, 27. Juli um 15:00 Uhr. Startpunkt: Gustav-Regler-Platz.
  • Ulm: Samstag, 27. Juli um 14:00 Uhr. Startpunkt: Marktplatz.
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 14.07.2013, 18:38:04
Auch an diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in der vergangenen Woche 21 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Neben zahlreichen Gamer-Geräten fallen bei den getesteten Produkten das Smartphone Nokia Lumia 925 und das Mikrofon Telefunken M80 ins Auge.

allround-pc.com:
  • Zwei Intel Haswell Prozessoren: Mit Haswell folgt nun der Nachfolger der Ivy-Bridge-Prozessoren. Neben der verbesserten Leistung der Prozessoren hat Intel vor allem auch an den internen Grafikchips gefeilt. Doch reicht das, um einen Umstieg zu rechtfertigen? In unserem Test haben wir die beiden Intel Haswell-Prozessoren Core i7-4770K und Core i5-4670K für euch getestet und verraten euch, ob sich ein Umstieg von Ivy Bridge auf Haswell lohnt...
hardwareluxx.de:hardware-mag.de:
  • 12 USB 3.0 USB-Sticks bis 64 GB im Test: Auch in Zeiten von Smartphones, Tablet-PCs und komfortablen Online-Speichern, sind die klassischen USB-Sticks immer noch ein sehr beliebtes und alltägliches Speichermedium. Während in den vergangenen Jahren Datenmengen im privaten oder geschäftlichen Bereich im weiter gewachsen sind, haben auch Flash-Drives mit dieser Evolution Schritt halten können...
ocaholic.ch:pcmasters.de:
  • Roccat Kone Pure im Test: Roccat hat neben unserer kürzlich getesteten Kone XTD auch die Kone Pure auf den Markt gebracht. Anlässlich des fünften Jubiläums der Kone-Reihe wollte der Hersteller, mit Hauptsitz in Hamburg, nicht nur die Kone [+] auffrischen, sondern auch ein Produkt anbieten, das auf jeglichen "Schnick-Schnack" verzichtet, dabei aber dennoch alle positiven Eigenschaften der bisher veröffentlichen Geräte beinhaltet...
pc-max.de:
  • CM Storm Havoc Gaming-Maus - Mid-Size-Nager mit Oberklasse-Genen: Der Hardware-Gigant Cooler Master meldet sich mit einem neuen Produkt aus der CM Storm-Serie zurück - der Havoc. Dabei handelt es sich um eine Maus, die in der oberen Klasse des Peripherie-Segments angesiedelt ist. Die Havoc soll durch ein exzellentes Preis-Leistungs-Verhältnis bestechen und bietet Features, die gerade für Gamer wichtig sind. In diesem Test werden wir klären, ob der Nager aus Taiwan den Anforderung der Oberklasse gewachsen ist...
planet3dnow.de:
  • mITX-Gehäuse: Inter-Tech Q-6 & E-i7: Inter-Tech ist nicht unbedingt als Premiummarke bekannt, dafür werden aber eine große Zahl günstiger Produkte unter diesem Label angeboten. Bereits auf der CeBIT 2012 haben wir uns das Portfolio angesehen und waren schlicht überrascht, wie viele Produkte seinerzeit erhältlich waren. Das ist auch heute noch so. Heute soll es uns vor allem um zwei Gehäuse aus dem mITX-Bereich gehen - das Inter-Tech E-i7 und das Q-6...
technic3d.com:tobitech.de:
  • Telefunken M80 Mikrofon: Seit jeher zählen Mikrofone von Telefunken zur absoluten Referenz in Sachen Studiotechnik, sowie der Rundfunk- und Fernsehindustrie. Durch den Kauf der Markenrechte der Firma "Telefunken Elektroakustik" werden die Mikrofone nun in Amerika in vergleichbarer Qualität nachgebaut. Das M80 ist ein dynamisches Mikrofon mit Nierencharakteristik. Mit einem Gewicht von 371 Gramm und der gummierten Oberfläche liegt es sehr gut in der Hand...
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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CDBurnerXP 4.5.2.4214 bringt neue Funktionen

reported by doelf, Sonntag der 14.07.2013, 17:21:19
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7 und Windows 8 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen.

CDBurnerXP hat zahlreiche Sprachversionen an Bord, darunter auch eine deutsche Übersetzung, und mit 4,96 MByte ist der Download erfreulich kompakt. CDBurnerXP kann sowohl von Privatleuten als auch von Firmen kostenlos benutzt werden. Ab der Version 4.5.2.4214 druckt CDBurnerXP auch Vorschaubilder und erkennt dabei auch jene, die in Audiodateien eingebettet sind. Die Software wurde auf StarBurnX v15 aktualisiert und kann neuerdings auch Video-DVDs verifizieren.

Download: CDBurnerXP 4.5.2.4214 - 4,96 MByte

Alle Änderungen der Version 4.5.2.4214 im Überblick:
  • Added thumbnail printing feature
  • Added verification for video DVDs, updated to StarBurnX v15
  • Standard message boxes will now be shown RTL if the language requires it
  • Also display embedded cover images of audio files when printing thumbnails
  • Fixed incorrect file date/time for disc spanning
 
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BOINC @ Au-Ja errechnet 1,2 Milliarden Credits!

reported by doelf, Sonntag der 14.07.2013, 17:06:06
Unser BOINC-Team hat die Marke von 1,2 Milliarden Credits überschritten - dafür einen ganz herzlichen Dank an alle Mitstreiter! Zudem wollen wir die Gelegenheit nutzen, um neue Mitglieder zu gewinnen. Jeder, der seinen Prozessor oder seine Grafikkarten zeitweise in den Dienst der Wissenschaft stellen will, ist uns herzlich willkommen.

www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden. Unser Team belegt in der Deutschlandwertung derzeit den zwölften Platz und findet sich international auf Rang 112.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • FreeHAL@home ist ein quelloffenes, lernfähiges Dialogprogramm, für das große semantische Netze geparst und konvertiert werden. Wahlweise kann man diese Aufgabe mit hoher oder geringer CPU-Last ausführen.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Videoumwandler SUPER v2013 Build 57 verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 14.07.2013, 10:04:32
SUPER, der "Simplified Universal Player Encoder and Renderer" von eRightSoft, ist ein kostenloses Programm, mit dem man Video- und Audio-Daten in zahlreiche andere Formate umwandeln kann. SUPER verwendet hierzu Programme wie FFmpeg, MEncoder, MPlayer oder x264 und stellt diesen eine einheitliche Benutzeroberfläche zur Verfügung.

Die neue Version 2013 Build 57 behebt einen Fehler in der KOD86MIX-Engine, der Encoding-Aufgaben unnötig ausbremst. SUPER verwendet die KOD86MIX-Engine erst seit dem kürzlich erfolgten Update auf v2013 Build 56. Seit dieser Version kann das Programm auch die Audio-Codecs APE, AC3, DTS, mp3 und Speex mit den Video-Codecs Dirac, JPEG2000, CamStudio, Lagarith, VP4, VP6, VP61 und VP7 für MOV-Ausgabe-Container kombinieren. Verbessert hatte SUPER v2013 Build 56 auch die Möglichkeit, Dateien des selben Formats zusammenzufügen, und auch das Aufzeichnen von Video- und Audioquellen (WebCam, Radio, Soundkarte, Mikrofon, Bildschirm) wurde optimiert.

Download: SUPER 2013 Build 57
 
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Tipp: Kindle Fire HD kaufen und 30 Euro sparen

reported by doelf, Sonntag der 14.07.2013, 09:55:00
Amazon.de hat den Preis für seinen hochauflösenden Tablet-PC "Kindle Fire HD" bis zum 15. Juli 2013 um 30 Euro reduziert. Die Variante mit 16 GB Speicherplatz gibt es schon für 169,- Euro statt 199,- Euro und das 32-GB-Modell kostet 199,- Euro statt 229,- Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

BildDer "Kindle Fire HD" bietet mit 1.280 x 800 Bildpunkten eine deutlich höhere Auflösung als das Basismodell (1.024 x 600 Pixel) des Tablet-PC. Dabei bleiben die Abmessungen mit 193 x 137 mm kompakt, denn auch das reflexionsarme Display der HD-Variante misst nur 17 cm (7 Zoll). Das Gerät ist 10,3 mm flach, 395 g leicht und besitzt eine Batterie mit über 11 Stunden Laufzeit. Weitere Vorteile sind bessere Lautsprecher mit Dolby-Audio-Unterstützung, zwei Antennen für Dualband-WLAN sowie ein Micro-HDMI-Ausgang (max. 720p).

Zur Aktion: Kindle Fire HD jetzt bei Amazon.de ab 169,- Euro...

Und nicht vergessen: Diese Aktion läuft nur bis zum 15. Juli 2013!
 
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Microsoft: Deutliche Preissenkung für das Surface-Tablet!

reported by doelf, Samstag der 13.07.2013, 14:17:37
Steve Ballmer hat eine Vision und sieht Microsoft als eine Art Apple 2.0 mit eigenen Geräten, Diensten und Inhalten. Doch während Ballmer den Unternehmensumbau vorantreibt, lahmen die neuen Zugpferde - allen voran (bzw. hinterher) die Tablet-Familie "Surface". Nun sollen offenbar massive Preissenkungen die Wende bringen.
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Microsoft hatte seine Surface-Familie im Juni 2012 angekündigt und die Preise im Oktober 2012 auf den Tisch gelegt: Die 32-GB-Variante mit ARM-Prozessor kostet seither 499,- US-Dollar ohne Tastatur und für das 64-GB-Modell mit Tastatur muss man 699,- US-Dollar bezahlen. Das sind recht stolze Preise, bei denen sich Microsoft offenbar an Apples iPad orientierte. Doch Apple ist die coolere Marke und beim iPad gibt es die Mobilfunkunterstützung zumindest gegen Aufpreis. Zudem konnten die Kunden mit dem Betriebssystem "Windows RT" nicht viel anfangen - es handelt sich um eine spezielle Version von Windows 8, die nur Windows-Apps, aber keine normalen Windows-Programme nutzen kann - und so wurden die Surface-Tablets zu schicken Ladenhütern. Seit Oktober 2012 wurden gerade einmal 1,1 Millionen Surface-Tablets auf ARM-Basis verkauft, hinzu kommen rund 400.000 Pro-Geräte mit Intel-CPU und einem vollwertigen Windows 8.

Wie Fudzilla berichtet, wird Microsoft die Preissenkung bereits am morgigen Sonntag durchführen. Dies gilt zumindest für die USA, weshalb wir bisher auch nur die Dollar-Preise nennen können. Diese werden um jeweils 149,01 US-Dollar gesenkt:
  • Surface RT 32GB: 349,99 US-Dollar (bisher: 499 US-Dollar)
  • Surface RT 32GB mit Touch Cover: 449,99 US-Dollar (bisher: 599 US-Dollar)
  • Surface RT 64GB: 449,99 US-Dollar (bisher: 599 US-Dollar)
  • Surface RT 64GB mit Touch Cover: 549,99 US-Dollar (bisher: 699 US-Dollar)
In Deutschland kosten die vier Modellvarianten derzeit 479, 579 und 679 Euro. Da es auch hierzulande kein allzu großes Interesse an den Surface-Tablets mit Windows RT gibt, sollte die Preissenkung schon bald über den Atlantik schwappen.
 
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Chrome 28.0.1500.72 soll Startproblem beheben

reported by doelf, Samstag der 13.07.2013, 13:23:15
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows auf die Version 28.0.1500.72 aktualisiert. Das Update soll Startprobleme beheben, über die mehrere Benutzer seit dem Umstieg auf Chrome 28 klagen. Dies gelang uns allerdings nur mit einem Trick.
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Der übliche Weg führt uns auf die Download-Seite von Chrome, über die wir den Web-Installer herunterladen. Dieser lädt die benötigten Dateien aus dem Internet und spielt das Programm auf unserem Rechner auf, doch danach sahen wir leider keine Besserung. Auch die frisch installierte Version lädt rein gar nichts - weder Webseiten noch die eigene Konfiguration (chrome://settings/). Daher entfernten wir Chrome nochmals und wählten den Weg über den Offline-Installer. Es handelt sich dabei um ein vollständiges Installationspaket, das keine Inhalte aus dem Internet nachladen muss. Mit diesem gelang es uns, die Funktion von Chrome wiederherzustellen.

Download: Chrome 28.0.1500.72 für Windows (Offline-Installer)
 
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Firefox 23.0 Beta 5 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 13.07.2013, 12:15:42
Mozillas Entwickler haben die fünfte Beta-Version des Firefox 23.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 23.0 bringt eine neue Sicherheitsfunktion namens "Mixed Content Blocker", welche Benutzer vor Mittelsmannangriffen auf HTTPS-Seiten schützen soll.

Das Problem des "Mixed Content" entsteht, wenn verschlüsselte HTTPS-Seiten auch unsichere HTTP-Ressourcen enthalten. Diese untergraben das HTTPS-Konzept und bieten sich als Angriffspunkt für Mittelsmannangriffe an. Man unterscheidet zwischen aktiven Inhalten wie Scripte (Mixed Active Content) und passiven Elementen wie Bilder (Mixed Passive Content). Standardmäßig blockiert der Firefox 23.0 die aktiven HTTP-Ressourcen, während die passiven weiter verarbeitet werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, dieses Verhalten dauerhaft für jede HTTPS-Seite zu ändern.

Unter Mac OS X 10.7 wurde der Scrollbalken des Firefox an Apples Design angepasst und unter Windows (ab Vista) wurde DXVA2 aktiviert, um die Wiedergabe von H.264-Videos zu beschleunigen. Es gibt ein neues Firefox-Logo und die Installation von Plug-ins wurde erleichtert. Bei den Werkzeugen ist ein Netzwerkmonitor hinzugekommen und es gibt eine einheitliche Funktion, um Inhalte mit sozialen Netzwerken und ähnlichen Diensten zu teilen. Die nervigen Blink-Effekte für Textelemente werden ab der Version 23 nicht mehr unterstützt. Mit der Veröffentlichung des finalen Firefox 23.0 darf man ab dem 6. August 2013 rechnen.

Download:
 
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Wine 1.6 Release Candidate 5 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 13.07.2013, 12:07:06
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Mit dem fünften Veröffentlichungskandidaten nähert sich Wine 1.6 seiner Fertigstellung.

Vor der Veröffentlichung des ersten Release Candidate hatte es einen Code-Freeze gegeben. Ab diesen Zeitpunkt werden keine neuen Funktionen hinzugefügt, sondern lediglich die letzten Fehler beseitigt. Der erste Veröffentlichungskandidat hatte 65 Probleme behoben, der zweite 28, der dritte 30, der vierte 38 und der fünfte beseitigt nun 54 weitere Fehler.

Download: Wine 1.6 Release Candidate 5
 
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Nokia Lumia 1020: Echtes PureView trifft Windows Phone

reported by doelf, Freitag der 12.07.2013, 17:56:13
Nokia hat es endlich geschafft, seine PureView-Technik mit Windows Phone zu paaren. Ja, auch beim Lumia 920 versprachen die Finnen "PureView". Wir meinen aber das echte "PureView" mit dem gigantischen 41-Megapixel-Sensor! Diesen gibt es jetzt erstmals in Verbindung mit Microsofts Betriebssystem und damit ist das Nokia Lumia 1020 der wahre Nachfolger des Anfang 2012 präsentierten Nokia 808 PureView, das ein entscheidendes Manko namens Symbian Belle hatte.
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Das Lumia 1020 misst 130,4 x 71,4 mm und ist 10,4 mm dick, dabei steht die Tessar-Linse von Carl Zeiss ein ganzes Stück hervor. Überraschenderweise wiegt das Smartphone lediglich 158 g. Das 4,5 Zoll große AMOLED-Display bietet eine alltagstaugliche Auflösung von 1.280 x 768 Bildpunkten, ist aber keinesfalls der Glanzpunkt des Geräts. Bei diesem handelt es sich zweifellos um die Kamera, deren 41-Megapixel-Sensor eine Auflösung von 7.712 x 5.360 Bildpunkten ermöglicht. Den Finnen geht es dabei primär um eine signifikante Verminderung des konstruktionsbedingten Bildrauschens, denn per Oversampling werden später bis zu sieben aufgezeichnete Pixel zu einem Bildpunkt zusammengefasst. Zudem ermöglicht PureView ein verlustfreies Zoomen bis zum Faktor 3 und als Nebeneffekt der Oversampling-Technologie bekommt man bei schwachen Lichtverhältnissen weit bessere Ergebnisse. Weitere Merkmale der Hauptkamera sind Autofokus, ein Bildstabilisator und ein Xenon-Blitz. Das Nokia Lumia 1020 besitzt auch eine Frontkamera (1.280 x 960 Pixel).

Zur technischen Ausstattung gehören eine Doppelkern-CPU vom Typ Qualcomm Snapdragon S4 (1,5 GHz), 2 GByte RAM und 32 GB Flash-Speicher. Das Smartphone beherrscht LTE mit bis zu 100 Mbps (Frequenzbänder 1, 3, 7, 8, 20), Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 a/b/g/n, Bluetooth 3.0 und NFC. Zudem lässt sich der Akku (2000 mAh) kabellos aufladen. Es gibt eine USB-2.0-Buchse (Micro-USB-B), doch wir vermissen den HDMI-Anschluss und den Einschub für SD-Karten. Wer das Lumia 1020 in Betrieb nehmen will, benötigt übrigens eine Micro-SIM-Karte.
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Nokia will das Lumia 1020 noch in diesem Quartal in den Handel bringen und erste Händler bieten das Smartphone bereits zur Vorbestellung an. Als Preis werden 799,- Euro inklusive Mehrwertsteuer aufgerufen. Tipp: Unter der Bezeichnung "Camera Grip" bietet Nokia ein Gehäuse an, welches das Lumia 1020 mit einem seitlichen Haltegriff, einer zweiten Batterie (1020 mAh) und einem Stativgewinde versieht.
Quelle: www.nokia.com
 
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www.Au-Ja.de wieder bei Facebook - D'oh!

reported by doelf, Freitag der 12.07.2013, 16:48:26
Nach zweiwöchiger Abstinenz ist www.Au-Ja.de wieder bei Facebook. Wir mussten feststellen, dass wir ohne Facebook nicht leben können, dass wir zuletzt kaum noch Besucher hatten und dass Mark Zuckerberg in Wahrheit Jesus ist. Nein, alles Quatsch: Wir gehen jetzt einfach mit anderen Erwartungen an das Thema Facebook heran.

Facebook ist in Sachen Datenschutz ein Totalausfall. Wer unsere Facebook-Seite besucht, muss entweder damit leben oder es lassen. Daher werden wir über Facebook auch keine exklusiven oder besonders wichtigen Informationen verbreiten. Das war schon vorher so, aber wir wollten das noch einmal klarstellen. Wer Facebook nicht mag, kommt also gleich auf unsere Portalseite - fertig.

Leider ist Facebook auch in Sachen Technik ein Teilausfall. Die Übergabe der Meldungen an Twitter funktioniert schon seit Monaten nicht mehr (es liegt definitiv an Facebook, an Twitter oder am Wetter) und die niedlichen kleinen Vorschaubilder für Statusmeldungen mit Link werden auch nur noch dann generiert, wenn Weihnachten und Ostern auf einen Tag fallen. Darüber hinaus gibt es noch ein paar weitere Ärgernisse, die sich ebenso wenig reparieren lassen.

Aber: EGAL! Die Grundfunktionalität ist (noch) gegeben und so facebooken wir weiter, bis Mark Zuckerberg den Stecker zieht. Wir haben unsere Ansprüche ein wenig reduziert (auf -273,15 °C) und tragen dem auch Rechnung: Das Design ist schrottig und die Inhalte noch etwas flapsiger. Und so gilt als total wichtige Verhaltensregel: Wir bitten alle Besucher, von etwaigen Gefallensbekundungen Abstand zu nehmen. Eltern haften für ihre Kinder!

War noch was? Ach ja: Der Link.
 
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Umbau: Ballmer sieht "One Microsoft" (ohne allzu viel "soft")

reported by doelf, Freitag der 12.07.2013, 16:27:06
Nicht Software, sondern komplette Geräte sowie auf die Bedürfnisse von Anwendern und Firmen zugeschnittene Dienste sind die Zukunft von Microsoft. Dies schreibt zumindest ein gewisser Steve Ballmer in einer offenen E-Mail an alle Mitarbeiter, welche der Microsoft-Chef für den umfassenden Umbau seines Unternehmens begeistern will.

Bereits auf der letztjährigen Aktionärsversammlung hatte Ballmer seine Vision umrissen, die nicht nur ein wenig nach Apple klingt. Das Thema Software scheint den Chef dabei wenig zu interessieren, das Wort wird im ganzen Text lediglich einmal erwähnt:
"The form of delivery shifts to a broader set of devices and services versus packaged software."
Ballmer sieht Microsoft als eine Gesamtvision - nur eine Strategie, nur ein Ziel. Alle Microsoft-Produkte, so unterschiedlich sie auch sein mögen, sollen wie aus einem Guss wirken. Das dies von den Kunden nur bedingt angenommen wird, zeigt allerdings nicht nur Windows 8. Auch Windows Phone und die Surface-Tablets sind bisher nur Randerscheinungen auf einem von Apple und Google dominierten Markt. Der gemeinsame Faktor scheint dabei der Zugriff auf Microsofts Marktplätze und Dienste zu sein - anders formuliert: Es geht darum, die Kunden nachhaltiger zu binden und öfter zu melken, was steigende Gewinne und zufriedene Aktionäre bedeutet.

Und so soll das neue Microsoft aussehen:
  • Engineering Group
    • Operating Systems: Diese Abteilung umfasst alle Betriebssysteme vom klassischen Windows über die Xbox bis zum Smartphone. Gleitet wird sie von Terry Myerson, der bislang nur für Windows Phone zuständig war.
    • Devices and Studios: Hier bündelt Ballmer die Geräteentwicklung mit Unterhaltungsmedien wie Spiele, Musik und Videos. Diese heterogene Mischung leitet Julie Larson-Green, die sich bisher um Windows kümmerte.
    • Applications and Services: Die dritte Gruppe fasst Anwendungen und Dienste zusammen, darunter auch Online-Dienste wie Bing, so dass sich der neue Bereichsleiter Qi Lu nicht allzu sehr umstellen muss.
    • Cloud and Enterprise: Satya Nadella kümmert sich um das Back-End - von Rechenzentren über Datenbanken bis zum Betrieb der eigenen Cloud-Infrastruktur. Nadella leitete bisher die Server-Sparte des Unternehmens.
  • Dynamics (Unternehmenssoftware) bleibt eine eigene Produktgruppe unter Kirill Tatarinov.
  • Advanced Strategy and Research, also die Forschung, wird weiterhin von Eric Rudder geleitet.
  • Marketing untersteht weiterhin Tami Reller - zusammen mit Mark Penn soll sie Microsoft als Einheit darstellen.
  • COO, also den operativen Geschäftsbereich, wird auch zukünftig Kevin Turner leiten.
  • Business Development and Evangelism ist eine neue Abteilung, welche die Beziehungen zu Microsofts Partnern (OEM-Hersteller, Yahoo, Nokia, NSA) und externen Entwicklern pflegen soll. Sie wird vom bisherigen Skype-Chef Tony Bates geleitet.
  • Finance Group wird die Finanzzentrale unter Amy Hood, seit Mai 2013 CFO von Microsoft.
  • Legal and Corporate Affairs, der Rechtsabteilung, steht weiterhin Brad Smith vor.
  • Human Resources bleibt in der Hand von Lisa Brummel, welche die Personalabteilung seit Mai 2005 führt.
Kurt DelBene, der die Office-Produkte ins Cloud-Zeitalter führte, wird das Unternehmen verlassen. Auch Craig Mundie steht vor dem Absprung, wird bis zum Ende des Jahres aber noch an einem speziellen Projekt für Ballmer arbeiten. Im Jahr 2014 wird Mundie dann noch beratend für Microsoft tätig sein und danach in den Ruhestand gehen. Darüber hinaus wechselt Rick Rashid von der Forschung in den Bereich Operating Systems. Laut Ballmer soll der Umbau des Software-Riesen bis Ende 2013 abgeschlossen sein.
 
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Prism: Outlook.com, Hotmail und Skype auf dem Silbertablett serviert

reported by doelf, Freitag der 12.07.2013, 13:42:12
In seinen Werbespots - "Your privacy is our priority" - sorgt sich Microsoft um unsere Privatsphäre und die Sicherheit unserer Daten. Wie der Guardian berichtet, sieht die Realität etwas anders aus, denn der Softwareriese aus Redmond ermöglicht dem Geheimdienst NSA sogar Zugriff auf verschlüsselte Nachrichten.

E-Mails und Chats
Der NSA (National Security Agency) sind verschlüsselte Daten suspekt, weshalb Microsoft eine simple Lösung ersonnen hat: Die Kunden schreiben ihre E-Mails über Outlook.com oder Hotmail, die NSA bekommt Zugriff auf die noch unverschlüsselten Nachrichten und erst dann werden die E-Mails verschlüsselt und verschickt. Die "sicheren" Webchats auf Outlook.com funktionieren übrigens auf die gleiche Weise.

SkyDrive
Auch der Cloud-Speicher SkyDrive wird von den US-Behörden überwacht. Zusammen mit dem FBI soll Microsoft noch in diesem Jahr neue Methoden erarbeitet haben, um der NSA den Zugriff auf die Cloud-Daten zu erleichtern. Mehr als 250 Millionen Benutzer verwenden SkyDrive, darunter auch viele Firmen. Diese sollten sich nun sehr gut überlegen, was sie auf SkyDrive packen und wie gut sie es vorab verschlüsseln.

Skype
Der Kommunikationsanbieter Skype ist seit Februar 2011 Teil des Prism-Programms. Nach der Übernahme durch Microsoft hat die NSA ihre Überwachungsmöglichkeiten massiv ausgebaut und kann neben Textnachrichten auch Audio- und Videotelefonate abhören. Skypes Versprechen abhörsicherer Verbindungen dürfte sich damit genauso in Luft auf lösen wie Microsofts aktuelle Werbekampagne.

"Im Rahmen der Gesetze"
Aus den USA ist dieser Tage oft zu hören, dass sich alle Abhörmaßnahmen im Rahmen der Gesetze bewegen. Hierbei handelt es sich um US-Gesetze, die ausschließlich die Rechte von US-Bürgern schützen - und selbst das nicht sonderlich gut. Sofern die NSA-Mitarbeiter auch nur vermuten, dass es sich bei der zu überwachenden Person um einen Ausländern handelt, ermöglicht ihnen eine Blankovollmacht das Abgreifen aller Daten. Auch US-Bürger können hierbei zum Ziel werden, beispielsweise wenn sie mit Ausländern kommunizieren oder sich im Ausland aufhalten. Europäische Bürger und Firmen sind quasi rechtlos, was unsere Bedenken zum Thema Klaut-Computing weiter schürt.
 
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LibreOffice 3.6.7 Release Candidate 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 11.07.2013, 19:21:16
Die Entwickler von LibreOffice fahren derzeit dreigleisig: Die neueste Version 4.1 ist noch nicht ganz fertig, die Version 4.0.4 wirkt recht stabil und ausgereift und die Entwicklungsschiene 3.6 scheint bereits etwas angestaubt. Ein letztes Update wird es dennoch geben.

Die Veröffentlichung von LibreOffice 3.6.7 ist für die Woche ab dem 15. Juli 2013 geplant, einen Monat später läuft die Unterstützung der Entwicklungsschiene 3.6 dann offiziell ab. Seit heute gibt es einen zweiten Veröffentlichungskandidaten von LibreOffice 3.6.7, der im Vergleich zur finalen Version 3.6.6 nochmals 52 Fehler beseitigt.

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Zweites Update für Opera 15 verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 11.07.2013, 19:12:55
Bei der norwegischen Browser-Schmiede Opera ist offenbar Hektik ausgebrochen: Nachdem die Firma vor einer Woche die Version 15 des gleichnamigen Internetbrowsers veröffentlicht hatte, liegt nun bereits das zweite Update für Opera 15 zum Download bereit.
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Opera 15 nutzt statt der hauseigenen Rendering-Engine "Presto" die auf WebKit basierende Chromium-Engine. Mit dem Update auf die Version 15.0.1147.141 ist das Installationspaket wieder auf 29,5 MByte geschrumpft, die zuvor veröffentlichte Version 15.0.1147.138 war mit 40,4 MByte recht fett geraten. Leider wurde das Änderungsprotokoll immer noch nicht aktualisiert.
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Abgesehen von der Chromium-Engine bietet die Version 15.0.1147.130 eine verbesserte Schnellwahl (Speed Dial) und die neue Discover-Funktion versorgt den Benutzer mit themenbezogenen Berichten (Foto oben). Der bereits bekannte Offroad-Modus (früher "Turbo-Modus") hilft Nutzern mit langsamen Internetverbindungen, indem er die Daten zunächst auf dem Server rendert und vor der Übertragung komprimiert. Ganz neu ist hingegen der Stash, eine Mischung aus Lesezeichen und Zwischenspeicher, in dem man Bildschirmfotos von Webseiten sammelt.
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Wer noch nicht bereit für den Umstieg ist, sollte zumindest das Update auf Opera 12.16 vollziehen. Diese Version nutzt weiterhin die bekannte Presto-Engine, tauscht aber ein Zertifikat aus, welches Hacker entwendet und missbraucht hatten. Da möglicherweise Schadsoftware als offizielles Update verteilt wurde, ist ein sofortiges Update auf Opera 12.16 oder 15.0.1147.141 anzuraten!

Download:
 
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EuGH schränkt pauschale Urheberrechtsabgaben ein

reported by doelf, Donnerstag der 11.07.2013, 15:17:45
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg musste sich heute mit der Erhebung von Urheberrechtsabgaben auf beschreibbare Datenträger beschäftigen. Dabei erteilten die Richter pauschalen Abgaben eine Absage, sofern diese keine gangbaren Ausnahmeregelungen zur Erstattung der Vergütung vorsehen.

Hintergrund: EU-Recht
Europäisches Recht sieht vor, dass die jeweiligen Urheber das ausschließliche Recht an der Verbreitung und Vervielfältigung ihrer Werke haben. Somit bestimmt der Urheber, ob Kopien erlaubt oder verboten sind. Allerdings wird den einzelnen Mitgliedsstaaten die Möglichkeit eingeräumt, Ausnahmen - beispielsweise für ausschließlich privat genutzte Kopien - zu definieren. Wird von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht, obliegt es dem jeweiligen Land sicherzustellen, dass die Rechteinhaber eine angemessene Vergütung erhalten.

Der Streitfall: Austro-Mechana gegen Amazon
In Österreich wird hierzu eine Abgabe, die sogenannte "Leerkassettenvergütung", auf beschreibbare Datenträger wie CDs, DVDs, Speicherkarten und MP3-Player erheben. Die österreichische Verwertungsgesellschaft Austro-Mechana hatte den Internethändler Amazon vor dem Handelsgericht Wien auf Zahlung der Leerkassettenvergütung für die zwischen 2002 und 2004 in Österreich verkauften Speichermedien verklagt. Alleine für das erste Halbjahr 2004 fordert Austro-Mechana einen Betrag von 1.856.275 Euro. Amazon verweigerte die Zahlung und vertritt die Auffassung, dass die Leerkassettenvergütung gegen Unionsrecht verstoße. Nach zwei Vorinstanzen landete der Fall vor dem Obersten Gerichtshof Österreichs, der den Sachverhalt zur Prüfung an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg weiterreichte.

Was sagt der EuGH?
Die EU-Richter stellten nun klar, dass eine pauschale Erhebung gegen Unionsrecht verstößt. Nur wenn die Datenträger auch tatsächlich zur Anfertigung von Privatkopien verwendet werden, ist eine solche Abgabe rechtens. Allerdings erlauben sie den Mitgliedsstaaten ein Schlupfloch: Sofern die Erhebungsregelung eine Erstattungsmöglichkeit für den Fall, dass keine Privatkopien angefertigt werden, enthält, kann auch eine pauschale Abgabe geduldet werden. Hierbei muss jedoch sichergestellt sein, dass der Rückerstattungsanspruch auch wirksam ist und nicht durch etwaige Hürden übermäßig erschwert wird.

Bisher stellen einige Mitgliedsstaaten die Vermutung auf, dass Datenträger, die von Privatpersonen gekauft werden, grundsätzlich zum Erstellen von Privatkopien genutzt werden. Die Rechtmäßigkeit dieser Vermutung setzt nach Ansicht des EuGH praktische Schwierigkeiten bei der Ermittlung des privaten Zwecks der Nutzung voraus. Zudem sei die Vermutung hinfällig, wenn die Datenträger offenkundig zu nicht privaten Zwecken genutzt werden.

Besonders umständlich wird es beim Kauf von Datenträgern im europäischen Ausland. So werden die Urheberrechtsabgaben fälschlicherweise von dem Land erhoben, in dem der Händler sein Geschäft betreibt. Zu zahlen sind sie jedoch im Mitgliedsstaat des Käufers. Sollte es hierdurch zu einer doppelten Erhebung kommen, hat der Käufer das Recht, die Abgabe vom territorial nicht zuständigen Mitgliedstaat zurückfordern.

Und das bedeutet?
Im konkreten Fall muss nun der Oberste Gerichtshof Österreichs darüber befinden, ob die dortigen Regelungen den Anforderungen des europäischen Rechts genügen. Die Leerkassettenvergütung umfasst bereits die geforderte eine Erstattungsmöglichkeit. Ob diese tatsächlich praxistauglich ist, muss allerdings noch geprüft werden.

Auch das deutsche Urheberrechtsgesetz (UrhG) enthält in § 54 eine Vergütungspflicht, die hierzulande pauschal auf diverse Speichermedien, Festplatten, Mobiltelefone, MP3-Player, CD- und DVD-Brenner, Computer, Drucker, Kopierer, Scanner und Faxgeräte erhoben wird. Laut Absatz zwei kann diese Vergütung entfallen, wenn "nach den Umständen erwartet werden kann, dass die Geräte oder Speichermedien im Geltungsbereich dieses Gesetzes nicht zu Vervielfältigungen benutzt werden". Eine Möglichkeit zur Rückerstattung ist in Deutschland jedoch nicht vorgesehen. Eine Ausnahme bildet die Exportrückerstattung, welche die VG WORT für den Fall anbietet, dass die Geräte dauerhaft ins Ausland verbracht werden. Diese Rückerstattung ist jedoch nicht an die Nutzung gebunden, sondern an den Standort des Gerätes. Folglich muss in Deutschland nachgebessert werden.
 
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EU-Kommission vermutet Preisabsprachen bei Internetanbietern

reported by doelf, Donnerstag der 11.07.2013, 14:23:15
Die Europäische Kommission hat heute bestätigt, dass ihre Mitarbeiter am Dienstag unangekündigte Prüfungen bei Telekommunikationsunternehmen in mehreren europäischen Ländern durchgeführt hatten. Offenbar vermutet die EU wettbewerbswidrige Preisabsprachen bei Internetanschlüssen.

Wie die Europäische Kommission in ihrer Stellungnahme erklärt, gibt es Bedenken, dass einige Unternehmen ihre Marktposition ausnutzen, um die Preise in Absprache mit Konkurrenten hoch zu halten. Bisher gibt es allerdings nur einen Verdacht, aber keine eindeutigen Beweise. Daher nennt die Kommission auch noch keine Namen. Offenbar befinden sich nur drei Unternehmen im Fokus der Ermittlungen: Die Deutsche Telekom, Orange SA und Telefonica.
Quelle: europa.eu
 
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Marktanteil: Windows 8 bezwingt die 5-Prozent-Hürde

reported by doelf, Donnerstag der 11.07.2013, 13:56:50
Erst im achten Monat seines Verkaufs ist es Windows 8 gelungen, einen Marktanteil von mehr als fünf Prozent zu erreichen und am ungeliebten Windows Vista vorbeizuziehen. Der Abstand auf Windows 7 und XP ist allerdings nach wie vor gewaltig.
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Laut Netmarketshare konnte Windows 8 seinen Marktanteil im Juni um 0,83 Prozent auf 5,10 Prozent ausbauen - dies ist der größte Sprung seit der Markteinführung Ende Oktober 2012. Kurioserweise konnte auch Windows Vista seinen Marktanteil verbessern, allerdings nur um 0,11 Prozent auf 4,62 Prozent. In der Rangfolge tauschten die beiden Betriebssysteme ihre Plätze, so dass Windows 8 erstmals die Nummer 3 hinter Windows 7 und XP ist.

Windows XP verharrt mit 37,17 Prozent auf dem zweiten Platz. Da Microsoft die Versorgung mit Updates im kommenden Frühjahr einstellen wird, verliert Windows XP seit Monaten Marktanteile. Der Schwund ist jedoch gering und belief sich im letzten Monat auf gerade einmal 0,57 Prozent. Marktführer bleibt Windows 7 mit einem Marktanteil von 44,37 Prozent. Nachdem Windows 7 seine Position im Mai minimal ausbauen konnte, folgt nun ein Rückgang um 0,48 Prozent.
 
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Kriminelle können T-Online-Adressen übernehmen

reported by doelf, Mittwoch der 10.07.2013, 14:15:17
Wie MDR Info berichtet, ist der sächsische Sicherheitsexperte Matthias Ungethuem auf eine gravierende Schwachstelle im E-Mail-Mangement der Telekom gestoßen. Der Fehler ermöglicht es Kriminellen, die E-Mail-Adressen nichts ahnender Internetnutzer zu übernehmen. Mit Hilfe der E-Mail-Adresse lassen sich dann auch weitere Kundenkonten kapern.

Der Angriff funktioniert verblüffend einfach: In eine Webseite wird ein Script eingebettet, das nach Nutzern mit einer E-Mail-Adresse vom Typ @t-online.de Ausschau hält. Wird das Script fündig, kündigt es die E-Mail-Adresse bei der Telekom und registriert sie anschließend sofort neu. Nun hat der Angreifer den vollen Zugriff auf die E-Mail-Adresse und kann diverse Händler und Dienstleister darauf abklopfen, ob das Opfer auch dort ein Konto hat. Ist dies der Fall, lässt sich der Kriminelle ein neues Passwort zuschicken und die Einkaufstour kann beginnen.

Im Sicherheitskonzept der Telekom stecken gleich zwei Fehler: Zum einen wird die gekündigte E-Mail-Adresse sofort zur Neuvergabe freigeschaltet. Dies ist nicht nur im Falle des geschilderten Angriffs ein Problem, sondern auch bei einer regulären Abmeldung. Ohne dass die E-Mail-Adresse für eine gewisse Zeit brach liegt, lässt sich fehlgeleitete Post nicht vermeiden. Zum anderen prüft die Telekom nicht, ob die Kündigung manuell über ihr eigenes Formular ausgelöst wurde oder ein fremdes Script die Finger im Spiel hat (Cross Site Request Forgery).

Matthias Ungethuem hatte die Telekom bereits vor sechs Wochen per Fax über die Sicherheitslücke informiert. Eine Rückmeldung gab es nicht. Nach der Berichterstattung durch MDR Info will das Unternehmen die Schwachstelle nun untersuchen.
Quelle: www.mdr.de
 
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Chrome 28 ist fertig - Update zuweilen problematisch

reported by doelf, Mittwoch der 10.07.2013, 12:23:10
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Chrome Frame auf die Version 28.0.1500.71 aktualisiert. Das Update beseitigt 18 Sicherheitslücken, darunter auch ein kritischer Fehler. Allerdings kann die neue Version auf manchen Systemen auch für Probleme sorgen.
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So lädt Chrome nach dem Update auf zwei unserer Windows-Systeme weder Webseiten noch öffnet das Programm seine eigene Konfiguration (chrome://settings/). Es scheint, als sei Chrome in einer unendlichen Schleife gefangen. Auch die komplette Neuinstallation brachte keine Abhilfe. Im Netz finden sich ähnliche Berichte.

Der neue Flash Player 11.8.800.97 gehört übrigens nicht zum Update-Umfang von Chrome 28.0.1500.71. Er wird vom Internetbrowser nachträglich installiert - sofern das eigentliche Update erfolgreich war.

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Sicherheits-Updates für Flash Player, Shockwave Player und ColdFusion

reported by doelf, Mittwoch der 10.07.2013, 11:11:55
Adobe hat mehrere teils kritische Schwachstellen in seinen Produkten Flash Player, Shockwave Player und ColdFusion geschlossen. Bei Flash Player und Shockwave Player besteht die Gefahr, dass man sich Viren oder Trojaner einfängt, während bei ColdFusion DoS-Angriffe drohen.

Die vier Updates - 11.8.800.94 (Windows, Mac OS X), 11.7.700.232 (Windows, Mac OS X), 11.2.202.297 (Linux) und 10.3.183.90 (Mac OS X) - für den Flash Player hatten wir bereits gestern gemeldet, doch zu diesem Zeitpunkt lag seitens Adobe noch keine offizielle Sicherheitswarnung vor. Diese beinhaltet drei Sicherheitslücken, von denen zumindest zwei das Einschleusen von Schadcode erlauben. Es handelt sich um einen überlaufenden Heap-Puffer und eine Speichermanipulation. Hinzu kommt ein überlaufender Integer-Wert, über dessen Auswirkungen Adobe leider nichts sagt.

Im Shockwave Player 12.0.2.122 wurde zwar nur eine Schwachstelle gefunden, doch auch diese erlaubt laut Adobes Sicherheitswarnung das Einschleusen von Schadsoftware durch die Manipulation von Speicherinhalten.

Je ein Update gibt es für ColdFusion 10 sowie für die Versionen 9.0, 9.0.1 und 9.0.2. Der Fehler in der Version 10 erlaubt den Zugriff auf "public methods" über WebSockets und in der neunten Generation wurde ein Möglichkeit für DoS-Angriffe entdeckt. Weitere Details finden sich in der entsprechenden Sicherheitswarnung.
 
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Erstes Update für Opera 15 plus Opera 12.16 auf Presto-Basis

reported by doelf, Mittwoch der 10.07.2013, 10:01:40
Vor einer Woche veröffentlichte Opera die Version 15 des gleichnamigen Internetbrowsers und nun liegt bereits das erste Update zum Download bereit. Ebenfalls verfügbar ist Opera 12.16, welches noch auf der Rendering-Engine "Presto" basiert und eine Sicherheitslücke schließt.
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Opera 15 nutzt hingegen die auf WebKit basierende Chromium-Engine und damit scheinen auch die Zeiten der schlanken Downloads endgültig Geschichte zu sein. Mit 29,6 MByte war die Windows-Variante von Opera 15.0.1147.130 schon recht fett, doch die neue Version 15.0.1147.138 bringt es jetzt sogar auf stolze 40,4 MByte. Leider wurde das Änderungsprotokoll noch nicht aktualisiert, weshalb wir in Hinsichtlich der Neuerungen im Dunkel tappen.
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Abgesehen von der Chromium-Engine bietet die Version 15.0.1147.130 eine verbesserte Schnellwahl (Speed Dial) und die neue Discover-Funktion versorgt den Benutzer mit themenbezogenen Berichten (Foto oben). Der bereits bekannte Offroad-Modus (früher "Turbo-Modus") hilft Nutzern mit langsamen Internetverbindungen, indem er die Daten zunächst auf dem Server rendert und vor der Übertragung komprimiert. Ganz neu ist hingegen der Stash, eine Mischung aus Lesezeichen und Zwischenspeicher, in dem man Bildschirmfotos von Webseiten sammelt.
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Wer noch nicht bereit für den Umstieg ist, sollte zumindest das Update auf Opera 12.16 vollziehen. Diese Version nutzt weiterhin die bekannte Presto-Engine, tauscht aber ein Zertifikat aus, welches Hacker entwendet und missbraucht hatten. Da möglicherweise Schadsoftware als offizielles Update verteilt wurde, ist ein sofortiges Update auf Opera 12.16 oder 15.0.1147.138 anzuraten!

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Firefox 23.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 10.07.2013, 09:26:18
Mozillas Entwickler haben die vierte Beta-Version des Firefox 23.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 23.0 bringt eine neue Sicherheitsfunktion namens "Mixed Content Blocker", welche Benutzer vor Mittelsmannangriffen auf HTTPS-Seiten schützen soll.

Das Problem des "Mixed Content" entsteht, wenn verschlüsselte HTTPS-Seiten auch unsichere HTTP-Ressourcen enthalten. Diese untergraben das HTTPS-Konzept und bieten sich als Angriffspunkt für Mittelsmannangriffe an. Man unterscheidet zwischen aktiven Inhalten wie Scripte (Mixed Active Content) und passiven Elementen wie Bilder (Mixed Passive Content). Standardmäßig blockiert der Firefox 23.0 die aktiven HTTP-Ressourcen, während die passiven weiter verarbeitet werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, dieses Verhalten dauerhaft für jede HTTPS-Seite zu ändern.

Unter Mac OS X 10.7 wurde der Scrollbalken des Firefox an Apples Design angepasst und unter Windows (ab Vista) wurde DXVA2 aktiviert, um die Wiedergabe von H.264-Videos zu beschleunigen. Es gibt ein neues Firefox-Logo und die Installation von Plug-ins wurde erleichtert. Bei den Werkzeugen ist ein Netzwerkmonitor hinzugekommen und es gibt eine einheitliche Funktion, um Inhalte mit sozialen Netzwerken und ähnlichen Diensten zu teilen. Die nervigen Blink-Effekte für Textelemente werden ab der Version 23 nicht mehr unterstützt. Mit der Veröffentlichung des finalen Firefox 23.0 darf man ab dem 6. August 2013 rechnen.

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Apple zieht App-Store-Klage gegen Amazon zurück

reported by doelf, Mittwoch der 10.07.2013, 09:17:39
Wie ZDNet berichtet, hat Apple seine Klage gegen Amazon bezüglich der Nutzung des Begriffs "App Store" zurückgezogen. Dieser Schritt scheint auf den ersten Blick überraschend, doch es hatte sich bereits abgezeichnet, dass Apples Ansinnen keinen Erfolg haben würde.

Apple sieht sich als Erfinder des "App Store" und beansprucht den Begriff für sein eigenes Angebot. Als Amazon zur Markteinführung seines ersten Tablet-PC dann einen eigenen "Appstore" startete, reichte Apple am 18. März 2011 eine Klage gegen den Online-Händler ein. Doch schon im Juli 2011 befand die zuständige Richterin Phyllis J. Hamilton, dass der Begriff "App Store" lediglich einen beschreibenden Charakter habe und im Sprachgebrauch auch abseits von Apples Dienstleistungen weit verbreitet sei. Nach Ansicht der Richterin ist "App Store" als Marke somit nicht schutzfähig. Microsoft sieht dies ebenso und hatte beim US-Patentamt bereits im Juli 2010 Widerspruch gegen die Marke eingelegt. In Anbetracht von "Windows" (Fenster) und "Word" (Wort) sollte man sich in Redmond allerdings nicht allzu weit aus dem Fenster lehnen.

Zuletzt hatte Apple seine Strategie geändert und Amazon der irreführenden Werbung bezichtigt. Die Firma aus Cupertino argumentierte, durch den Gebrauch des Begriffs "Appstore" wolle Amazon den Eindruck erwecken, mit Apple verbunden zu sein. Die Kunden würden den Begriff mit Apples umfangreichem Angebot und der bei Apples Geräten weitreichenden Integration verbinden. Und da Amazons Angebot nicht an Apples App Store heranreiche, sei dies eine irreführende Werbung. Doch auch dieser Argumentation wollte Richterin Phyllis J. Hamilton nicht folgen. Sie sah keinen Beleg für eine Verwechslungsgefahr, zumal Amazon gar keine Apps für Apples Geräte anbietet, wie auch Apple keine Apps für Amazons Tablets in seinem Sortiment führt.
Quelle: www.zdnet.com
 
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Microsoft Security Bulletin Summary für Juli 2013

reported by doelf, Dienstag der 09.07.2013, 20:30:29
Heißer Sommer bei Microsoft: Mit sieben Flicken rückt der Software-Riese 36 Sicherheitslücken zu Leibe. Sechs der Updates sind kritischer Natur und ermöglichen das Einschleusen von Schadcode. Das siebte wurde in die hohe Gefahrenstufe einsortiert - es behebt einen Fehler, den Angreifer zur Ausweitung ihrer Rechte missbrauchen können.

Mit 17 teils kritischen Sicherheitslücken trägt der Internet Explorer einmal mehr die rote Laterne. Betroffen sind die Versionen 6 bis 10 sowie alle Betriebssysteme von Windows XP bis Windows 8 und RT inklusive der Server-Varianten. Zudem stolpert Windows über TrueType-Schriftarten, GIF-Bilder und bestimmte Mediendateien - zusammen zehn weitere Schwachstellen. Und auch Microsoft Office 2003, 2007 und 2010, Visual Studio .NET 2003, Lync 2010 Attendee, Lync 2010 und 2013 sowie Lync Basic 2013 haben eine kritische Schwäche für TrueType-Schriften. Sieben Fehler stecken in Silverlight 5 und dem .NET Framework, drei davon sind kritisch und die restlichen hoch gefährlich. Bleibt noch die Rechteausweitung, welche im Zusammenspiel mit dem Defender für Windows 7 und Server 2008 R2 auftritt. Sie resultiert aus dem fehlerhaften Umgang mit Pfadnamen.

Hier nun alle neuen Security Bulletins in der Übersicht:
  • Sicherheitsanfälligkeiten in .NET Framework und Silverlight können Remotecodeausführung ermöglichen (2861561)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Microsoft .NET Framework, Microsoft Silverlight
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt fünf vertraulich und zwei öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft .NET Framework und Microsoft Silverlight. Die schwerwiegendste dieser Sicherheitsanfälligkeiten kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn eine vertrauenswürdige Anwendung ein bestimmtes Codemuster verwendet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der angemeldete Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeiten in Windows-Kernelmodustreibern können Remotecodeausführung ermöglichen (2850851)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt zwei öffentlich und sechs vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die schwerwiegendste Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer freigegebene Inhalte anzeigt, in die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten eingebettet sind. Nutzt ein Angreifer diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich aus, kann er die vollständige Kontrolle über ein betroffenes System erlangen.

  • Sicherheitsanfälligkeit in GDI+ kann Remotecodeausführung ermöglichen (2848295)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Microsoft Office, Microsoft Visual Studio, Microsoft Lync
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows, Microsoft Office, Microsoft Lync und Microsoft Visual Studio. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer freigegebene Inhalte anzeigt, in die speziell gestaltete TrueType-Schriftarten eingebettet sind.

  • Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (2846071)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Internet Explorer
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt siebzehn vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Internet Explorer. Die schwerwiegendsten Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt. Ein Angreifer, der die schwerwiegendste dieser Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte erlangen wie der aktuelle Benutzer. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft DirectShow kann Remotecodeausführung ermöglichen (2845187)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Bilddatei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Windows Media Format Runtime kann Remotecodeausführung ermöglichen (2847883)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Mediendatei öffnet. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der lokale Endbenutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Windows Defender kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2847927)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Security Software
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Windows Defender für Windows 7 und Windows Defender unter Windows Server 2008 R2. Die Sicherheitsanfälligkeit kann aufgrund der von Windows Defender verwendeten Pfadnamen eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeit erfolgreich ausnutzt, kann beliebigen Code ausführen und vollständige Kontrolle über das betroffene System erlangen. Ein Angreifer kann dann Programme installieren, Daten anzeigen, ändern oder löschen oder neue Konten mit sämtlichen Benutzerrechten erstellen. Ein Angreifer muss über gültige Anmeldeinformationen verfügen, um diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen zu können. Die Sicherheitsanfälligkeit kann nicht von anonymen Benutzern ausgenutzt werden.
 
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Adobe veröffentlicht diverse Updates für seinen Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 09.07.2013, 17:49:18
Seit heute liegen die Versionen 11.8.800.94 (Windows, Mac OS X), 11.7.700.232 (Windows, Mac OS X), 11.2.202.297 (Linux) und 10.3.183.90 (Mac OS X) des Adobe Flash Players zum Download bereit. Ob die Updates auch Sicherheitslücken schließen, ist zur Stunde noch unklar.

Bisher gibt es weder eine Sicherheitswarnung noch überarbeitete Versionsinformationen. Die neuen Versionen des Flash Players finden sich sowohl auf der Download-Seite als auch im Archivbereich von Adobe.

Download:
 
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Windows 8.1 RTM ab Ende August für OEM-Kunden

reported by doelf, Dienstag der 09.07.2013, 14:43:42
Anlässlich der "Worldwide Partner Conference" (WPC) im texanischen Houston hatte Microsofts Windows-Managerin Tami Reller gestern bekannt gegeben, dass Windows 8.1 RTM ab Ende August an die OEM-Partner des Unternehmens ausgeliefert wird. Dies spricht für eine Markteinführung im Oktober 2013.

Ziehen wir Windows 8 zum Vergleich heran, so lag das Betriebssystem schon Anfang August 2012 als RTM-Version (released to manufacturing) vor und der Verkauf begann bekanntlich am 26. Oktober 2012. Da es sich bei Windows 8.1 um ein kleineres Update handelt und die OEM-Hersteller weniger Kompatibilitätstests und Anpassungen durchführen müssen, scheint auch diesmal Ende Oktober als ein wahrscheinlicher Starttermin. Und wo wir gerade bei Windows 8 sind: Laut Tami Reller konnte Microsoft bisher 100 Millionen Lizenzen verkaufen.

Seit Ende Juni liegt Windows 8.1 in einer öffentlichen Vorschauversion zum Download bereit. Diese richtet sich an erfahrene und experimentierfreudige PC-Benutzer, die gerne Probleme lösen. Man sollte Installations- bzw. Wiederherstellungsmedien seines aktuellen Betriebssystems besitzen, denn die Windows 8.1 Preview lässt sich nicht deinstallieren! Besondere Vorsicht ist bei Windows RT geboten, da man hier nicht einmal das ursprüngliche Betriebssystem wiederherstellen kann. Es ist lediglich möglich, die Windows RT 8.1 Preview auf die finale Version 8.1 zu aktualisieren. Wer die Vorschauversion installiert, muss sich zudem mit einem Microsoft-Konto an seinem PC anmelden. Die Möglichkeit, ein lokales Benutzerkonto anzulegen, wird erst die finale Version des Betriebssystems bringen. Laut Microsoft bietet Windows 8.1 "erweiterte Funktionen für Apps, den Windows Store und die Cloud sowie innovative Such- und Personalisierungsfunktionen". Darüber hinaus gibt es Verbesserungen bezüglich der Sicherheit und Zuverlässigkeit sowie eine optimierte Touch-Bedienung.
 
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UPDATE #5: Europäischer Gerichtshof verhandelt über Vorratsdatenspeicherung

reported by doelf, Dienstag der 09.07.2013, 11:24:08
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg verhandelt heute die Frage, ob die europäische Richtlinie 2006/24/EG über die Vorratsspeicherung von Daten mit den Grundrechten vereinbar ist und welche Rolle die nationalen Grundrechte im Verhältnis zur Gesetzgebung der spielen.

Die Verhandlung wurde um 9:40 Uhr eröffnet und begann mit den vier Klägern. Dies wären Digital Rights Ireland, die irische Menschenrechtskommission, der österreichische Einzelkläger Michael Seitlinger sowie der AKVorrat Österreich. Die Kläger zweifeln an der Verhältnismäßigkeit der Vorratsdatenspeicherung und warnen vor umfangreichen Persönlichkeitsprofilen, die sich mit Hilfe der Kommunikationsdaten auch ohne Erfassung der eigentlichen Inhalte erstellen lassen. So sei es möglich, Rückschlüsse auf die Gesundheit, das Berufsleben sowie die privaten Verhältnisse einer Person zu ziehen. Daher sei schon die Speicherung von Vorratsdaten eine Verletzung der Menschenrechte.

Weiterhin argumentieren die Kläger, dass die Vorratsdatenspeicherung kein wirksames Mittel zur Bekämpfung von Kriminalität und Terror sei. So hätten es die Befürworter versäumt, Statistiken vorzulegen, welche den Nutzen dieser Maßnahme belegen. Als Beispiel führt der Anwalt von Michael Seitlinger Österreich an. Dort wurde in gerade einmal 0,067 Prozent aller angezeigten Straftaten auf Vorratsdaten zugegriffen, was in keinem Verhältnis zu Speicherung der Verkehrsdaten alle Bürger stehe. Zudem ging es bei diesen Abfragen mehrheitlich um Eigentumsdelikte, obwohl die Richtlinie selbst nur von schweren Straftaten spricht, bei denen Leib und Leben bedroht sind.

UPDATE - 12:00 Uhr:
Es folgen die Plädoyers der EU-Staaten Irland, Spanien, Italien, Österreich und Großbritannien. Irland und Spanien beharren auf einer massiven Vorratsdatenspeicherung zur effektiven Verbrechensbekämpfung. Dass diese Maßnahme wirklich effektiv ist, belegen sie allerdings nicht. Italien vertritt eine ähnliche Auffassung, präferiert aber nationale Lösungen. So soll es den einzelnen Ländern überlassen sein, ob sie eine Vorratsdatenspeicherung einführen oder darauf verzichten. Österreich stellt das Konzept der Anonymität im Internetzeitalter generell in Frage, hat aber aufgrund der widersprüchlichen Positionen innerhalb seiner Regierung keine eigene Meinung.

Auf Nachfrage des Richters erläutert der Vertreter Österreichs, dass die Vorratsdaten mehrheitlich für Ermittlungen bezüglich Diebstählen, Drogendelikten, Stalking, Betrug und Raub genutzt wurden. Da die Richtlinie 2006/24/EG von "schwere Kriminalität" spricht, bittet der Richter um eine Erklärung. Diese lautet: In Österreich ist die Auswertung der Vorratsdaten erlaubt, sobald ein Strafmaß von mindestens einem Jahr zu erwarten ist.

UPDATE - 12:25 Uhr:
Die Vertreterin von Großbritanniens gibt zum Einstieg ein Fallbeispiel, um den Sinn der Vorratsdatenspeicherung zu belegen. Statistisch kann auch sie den Nutzen der Vorratsdatenspeicherung nicht belegen, doch alleine, dass diese Methode bei den Ermittlungen genutzt werde, belege, dass man sie auch brauche. Da sich kein Verhältnis bemessen lasse, stelle sich auch die Frage der Verhältnismäßigkeit nicht. Irgendwie hat sich die gute Frau argumentativ ein wenig verfahren. Irgendwie erinnerte ihr Auftritt an einen Sketch von Monty Python, möglicherweise lag es aber auch an der traditionellen Gerichtsperücke, die man auf der Insel zu tragen hat.

UPDATE - 14:45 Uhr:
Der Vertreter des Europäischen Parlaments betont, dass es schon vor der Richtlinie 2006/24/EG in vielen Ländern nationale Regelungen gab. Die vorgenommene Vereinheitlichung gehöre zur Harmonisierung des Binnenmarktes und für eine solche sei die Beachtung der Grundrechte unerheblich. Der Sprecher der Europäischen Kommission ergänzt in diesem Zusammenhang, dass die Rücksichtnahme auf die Grundrechte im Rahmen der Gesetzgebung durch die einzelnen Nationalstaaten erfolge. Dort sei auch der Datenschutz zu regeln. Beim Europäischen Rat will man die positiven Effekte der Vorratsspeicherung in den Vordergrund rücken: Die gesammelten Daten können Bürger im Verdachtsfall auch entlasten oder beim Auffinden von Zeugen helfen.

UPDATE - 15:15 Uhr:
Der Europäische Datenschutzbeauftragte bezieht gegen die Vorratsdatenspeicherung Stellung. Er stellt fest, dass in einer demokratischen Gesellschaft keine Notwendigkeit für die Vorratsdatenspeicherung gegeben sei. Da keine ausreichende Prüfung stattfinde, bleiben einmal erhobene Daten auch dann erhalten, wenn sie falsch oder fehlerhaft sind. Zudem bemängelt der Datenschützer, dass die Richtlinie weder die Datensicherheit noch den Schutz vor Missbrauch regelt. Selbst das Auslagern der gesammelten Datenbestände an Dritte sei nicht verboten. Dies sie sehr bedenklich, da diese Daten einen hohen wirtschaftlichen Wert darstellen und entsprechende Begehrlichkeiten wecken. Hinzu komme, dass sich die Bürger kaum schützen können. Sie sind der Datenerfassung ausgeliefert, während kriminelle Organisationen erheblichen Aufwand treiben, um ihre Aktivitäten zu verbergen.

Zusammenfassung - 17:30 Uhr
Die Vertreter des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission scheinen die Strategie zu fahren, dass die Grundrechtecharta der Europäischen Union auf die Richtlinie 2006/24/EG nicht anwendbar ist. Dies würde bedeuten, dass nicht der Europäische Gerichtshof, sondern die jeweiligen Nationalstaaten zuständig sind. Den Richtern scheint diese Strategie gar nicht zu gefallen, weshalb sie in diesem Aspekt mehrmals nachhakten. Die Antworten der Europäischen Kommission wirkten dabei ausweichend.

Gleiches gilt für das Thema der Verhältnismäßigkeit. Obwohl bis heute so gut wie keine Daten über die Wirksamkeit der Vorratsdatenspeicherung vorliegen, wurde die Richtlinie im Jahr 2006 erlassen. Zwei Jahre später wurde eine angedachte Revision verschoben, da es keine ausreichenden Daten für eine Überarbeitung gab. Den Richtern stellt sich daher die Frage, warum die nicht vorhandenen Daten für den Erlass ausreichten, nicht aber für eine Revision. Die Europäische Kommission räumte zudem ein, dass der Mindestspeicherzeitraum von sechs Monaten weniger harten Fakten, als der ohnehin gängigen Praxis bei den Providern geschuldet sei. Dies erkläre sich aus dem Bestreben zur Harmonisierung des Binnenmarktes. Es hat nicht den Anschein, als ob die Richter mit diesen Antworten zufrieden wären. Nachfragen bezüglich der Art der Daten, welche aufgrund der Richtlinie 2006/24/EG tatsächlich gespeichert werden, konnte der Sprecher der Europäischen Kommission nicht beantworten. Auch ein hinzugezogener Experte wollte nicht ins Detail gehen.

Auch die Tatsache, dass rund 36 Prozent der Vorratsdaten in Drittstaaten gespeichert werden, scheint die Richter zu stören. Im Rahmen der Datenschutzvereinbarung "Safe Harbor" gehen die Europäer davon aus, dass ihre Daten in den USA gemäß der europäischen Datenschutzbestimmungen gehandhabt werden. Geprüft wird dies allerdings nicht und wie mittlerweile bekannt sein dürfte, betrachten die Vereinigten Staaten solche Daten eher als Geschenk denn als Verpflichtung. Wenn allerdings die europäischen sowie die nationalen Datenschutzbestimmungen in Folge der Speicherung verletzt werden, wackelt die ganze Richtlinie. Der Vertreter der Europäische Kommission wollte hierzu nichts sagen und stellte sich dumm, was durchaus gelang.

Die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs wird erst zum Jahresende erwartet.
 
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Apple: Das nächste iPad kommt im September

reported by doelf, Montag der 08.07.2013, 18:20:35
Wie aus dem Umfeld asiatischer Zulieferer zu hören ist, stehen die finalen Spezifikationen für das nächste iPad fest und die produzierten Stückzahlen nähern sich langsam der Massenfertigung. Mit der offiziellen Markteinführung wird im September 2013 gerechnet.

Auch beim nächsten iPad wird Apple am 9,7-Zoll-Format festhalten, doch der Rahmen wird deutlich schmaler und das Gerät abermals ein wenig dünner. Hierzu wurde die Zahl der LED-Beleuchtungseinheiten von zwei auf eine reduziert, wodurch zugleich der Stromverbrauch sinkt und die Akkulaufzeit steigt. Wie sich die neue Hintergrundbeleuchtung auf die Qualität des Displays auswirken wird ist unklar, denn möglicherweise wird Apple die komplette Display-Technik wechseln.

Das 7,9 Zoll große iPad mini soll ebenfalls ein Update erhalten. Auch hier strebt Apple einen schmaleren Rahmen an, doch offenbar gibt es noch einige offene Fragen, welche die Markteinführung dieses Gerätes auf das Jahresende verschieben könnten.
 
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NVIDIA Tegra 4: Ein wenig Nachfrage

reported by doelf, Montag der 08.07.2013, 18:05:14
Bisher ist es NVIDIA noch nicht gelungen, allzu viele Hersteller für sein SoC Tegra 4 zu begeistern. Doch zumindest vier Produkte von ASUS, HP und Toshiba sind in Planung und sollen noch in diesem Sommer bzw. im Herbst in den Handel kommen.

NVIDIAs SoC hat derzeit zwei Probleme:
  1. Der Tegra 4 ist recht teuer, doch aufgrund des hohen Preisdrucks greifen die Hersteller von Tablets lieber zu preiswerten Chips. Im unteren und mittleren Preissegment konnten sich die VIA-Tochter Wondermedia und der chinesische Hersteller MediaTek sehr erfolgreich positionieren.
  2. Im hochpreisigen Segment ist LTE gefragt, doch der Tegra 4 benötigt für die schnelle Datenübertragung im Mobilfunknetz einen zusätzlichen Chip. Erst die Variante Tegra 4i, die derzeit noch nicht lieferbar ist, wird LTE integrieren und könnte das Interesse der Hersteller wecken.
Folgende Geräte auf Basis des Tegra 4 sollen in Kürze in den Handel kommen:
  • Toshiba: Das 10,1-Zoll-Tablet "Excite Pro" ist in Japan bereits erhältlich und kostet dort ca. 690 Euro. Es bietet ein hochauflösendes PixelPure-Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Bildpunkten und wird mit einem Eingabestift und einer Bluetooth-Tastatur geliefert. Als Betriebssystem dient Android 4.2.
  • HP: Das Tablet "SlateBook x2" soll ab August im US-amerikanischen Handel stehen. Auch das Display dieses Gerätes misst 10,1 Zoll, doch die Auflösung des IPS-Panels ist mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten deutlich geringer. HP setzt auf Android 4.2 und eine abnehmbare Tastatur mit Touchpad. Der Preis: ca. 375 Euro.
  • HP: Der "Slate 21" ist eine Mischung aus Riesen-Tablet und All-In-One-PC. Das 21,5-Zoll-Moster (Auflösung: 1.920 x 1.080 Bildpunkte) kann man wahlweise in die Hand nehmen oder mittels Ständer in einen Monitor verwandeln. Maus und Tastatur sind im Lieferumfang enthalten, der Preis soll bei 310 Euro liegen.
  • ASUS: Beim "Transformer Pad Infinity" wird der Tegra 4 mit einer abnehmbaren Tastatur und einem 10,1-Zoll-Display mit 2.560 x 1.600 Bildpunkten kombiniert. Der HDMI-Ausgang des Gerätes soll sogar die 4K-Auflösung beherrschen. ASUS visiert einen Preis von ca. 470 Euro sowie eine Markteinführung im Herbst an.
 
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SeaMonkey 2.19 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Montag der 08.07.2013, 16:55:25
Aufgrund technischer Probleme mit der Infrastruktur hatten die Entwickler der Internet-Suite SeaMonkey die Version 2.18 übersprungen und nun die Version 2.19 veröffentlicht. Diese ist auf dem technischen Stand des Firefox 22.0, während ihr Vorgänger, die Version 2.17.1, noch auf dem Firefox 20.1 basierte.

Da sowohl der Firefox 21.0 als auch die Version 22.0 zahlreiche Sicherheitslücken geschlossen haben, deren Mehrzahl auch in SeaMonkey steckt, sollte man das Update schnellstmöglich einspielen. Die Liste der behobenen Schwachstellen liegt zur Stunde noch nicht vor. Abgesehen von den Vorteilen des Firefox 22.0 bringt SeaMonkey 2.19 eine Suchfunktion für Eingabefelder und Unterstützung für Webspeicher im Data Manager. Werden Nachrichten als gelesen markiert, prüft SeaMonkey ab sofort den Status aller ausgewählten Nachrichten - bisher gab sich das Programm mit der ersten zufrieden.

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Der EDV-Großhändler Devil ist gerettet

reported by doelf, Montag der 08.07.2013, 13:07:57
Der insolvente Braunschweiger EDV-Großhändler Devil AG ist gerettet und wagt einen Neuanfang als Devil GmbH. Möglich wurde dies durch eine Mehrheitsbeteiligung des Warschauer Elektronik-Distributors Action S.A., der zu den Marktführern in Polen gehört.

Die Devil GmbH führt den Geschäftsbetrieb der 1994 gegründeten Devil AG fort und nimmt ihre Tätigkeit in dieser Woche auf. Wie zuvor erreichen Kunden ihre Vertriebsansprechpartner von Montag bis Freitag zwischen von 9:30 und 18:30 Uhr unter der Telefonnummer 0531 21540-0. Karsten Hartmann, Gründer der Devil AG, ist Geschäftsführer und Mitgesellschafter der neuen Firma. Derzeit steht die Genehmigung der Kartellbehörde noch aus.
Quelle: www.devil.de
 
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LibreOffice 4.1.0: Zweiter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Montag der 08.07.2013, 12:33:48
Der zweite Veröffentlichungskandidat der kostenlosen und quell-offenen Bürosoftware LibreOffice 4.1.0 liegt zum Download bereit. In den vergangenen beiden Wochen waren die Tester dazu aufgerufen, im Rahmen eines Wettbewerbs möglichst viele Fehler zu finden und zu prüfen. Insgesamt wurden 86 Probleme behoben.

LibreOffice 4.1.0 bringt darüber hinaus auch einige neue Funktionen und Verbesserungen. Unter der Haube wurde der Umbau weg von Java und hin zu Python vorangetrieben, insgesamt wurden 66 Dateien bzw. 15.771 Zeilen Java-Code entfernt. Die Suchfunktion lässt sich mit STRG+F nicht nur öffnen, sondern auch wieder schließen. Es gibt einen neuen Schalter zum Schließen der Suche und eine neue Option, um beim Suchen zwischen Groß- und Kleinschreibung zu unterscheiden. Die Liste der zuletzt geöffneten Dateien kann neuerdings gelöscht werden und neben dem Öffnen-Schalter findet sich ein Drop-Down-Menü, welches Zugriff auf die zuletzt bearbeiteten Dokumente ermöglicht. Darüber hinaus bieten die einzelnen Anwendungen folgende Verbesserungen:
  • Writer: Schriftarten lassen sich nun in Writer-Dokumente einbetten und Bilder können in 90-Grad-Schritten rotiert werden. Man kann Textrahmen mit Farbverläufen als Hintergrund versehen, der Zugriff auf Kommentare wurde vereinfacht und Vorschlagfenster werden bei der Windows-Variante sinnvoller platziert. Die Im- und Exportfilter für DOC-, DOCX- und RTF-Dokumente verarbeiten nun auch grafische Aufzählungspunkte und die Fußnotenfunktion wurde überarbeitet.

  • Calc: Auch in Clac-Dokumente lassen sich Schriften einbetten und es stehen neue Diagrammtypen zur Auswahl. Zudem kann Calc die ausgewählten Zellen zählen und besonders große HTML-Tabellen importieren. Zudem hat die Formula-Engine neue Funktionen erlernt, welche insbesondere die Kompatibilität mit Excel 2013 verbessern.

  • Impress und Draw: In seine Präsentationen kann man jetzt ebenfalls Fonts einbetten und die Option "Photo Album" erleichtert das Erstellen einer Diashow. Zudem lassen sich in Impress und Draw Multimedia-Dateien der Typen WMA, WMV und AAC einbinden und der SVG-Export berücksichtigt auch Hyperlinks.

  • Chart: Chart kann ab sofort ins ODC-Format sowie in Vektorgrafiken wie SVG oder PDF exportieren. Die ODC-Dateien lassen sich wiederum in Calc über "Einfügen", "Objekt" einbauen.
Und zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis für Mac-Nutzer: Unter Mac OS X wird nur noch die x86-Architektur unterstützt!

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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 07.07.2013, 21:41:52
Auch an diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in der vergangenen Woche 27 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Neben den Spielen "Metro: Last Light" und "ShootMania Storm" wurden u.a. die Luxus-Mainboards ASUS Maximus VI Hero, Gigabyte G1.Sniper 5 und MSI Z87 MPower MAX getestet.

allround-pc.com:
  • Kabelloses Zubehör von Rapoo: Über die bequeme Anwendung von mobilen Geräten lässt sich nicht streiten: Hat man ein Gerät in der Hand, so lassen sich Emailprogramme, soziale Netzwerke und Co. entspannt von der Couch verwenden. Geht es aber darum, mit einem Tablet, Smartphone oder Notebook einmal etwas intensiver zu arbeiten, muss auf kurz oder lang allerdings an Zubehör wie Tastaturen, Mäuse oder gar an ein Headset gedacht werden...
ht4u.net:
  • ZOWIE FK Pro Im Test: Der Hersteller ZOWIE gilt in der Gaming-Szene weiterhin als Geheimtipp für hochwertige und präzise Gaming-Mäuse ohne Schnickschnack. Mittlerweile hat das Unternehmen mit der FK Pro ein weiteres Modell im Portfolio, welches wir uns in diesem Test genauer anschauen wollen...
  • NZXT Phantom 630 im Test
hardwareluxx.de:ocaholic.ch:ocinside.de:
  • Intel LGA 1150 und AMD Sockel FM2 in interaktiver Fit for Fan Anleitung: Neue Intel Haswell LGA 1150 Mainboards und AMD Sockel FM2 Mainboards, sowie aktuelle Kühler wie z.B. der Cooler Master Eisberg Prestige 240L wurden mitsamt Hörprobe in die interaktive Fit for Fan Anleitung aufgenommen. Wer noch nie etwas von der Fit for Fan Anleitung gehört hat, wird sich wahrscheinlich fragen worum es geht. Bereits im Jahre 2001 ist die Redaktion ocinside.de der Frage nachgegangen, welcher CPU Kühler für welches Mainboard verwendet werden kann...
pcmasters.de:
  • Microlab MD212 im Kurztest: Sommer, Sonne, Urlaubsfeeling! Wer bei den aktuellen Temperaturen den Nachmittag lieber mit Freunden im Park oder am Badesee als vor dem Rechner verbringt, für den dürfte das folgende Gadget durchaus interessant sein. Denn was gehört zum Schwimmen, Grillen und einfach mal Faulenzen zwingend dazu? Genau, die musikalische Untermalung! Dank microSD-Karten oder Music-On-Demand-Diensten wird das Smartphone schnell zur Hifi-Anlage; wenn die Lautsprecher nicht so schlecht wären...
pc-max.de:planet3dnow.de:
  • Antec HCG-750M und HCG-850M: Antec hat einen hohen Bekanntheitsgrad im Netzteilbereich, da sie auf hochwertige Platinen von Seasonic und Delta zurückgreifen. Das 750-W-Gerät aus der HCG-Baureihe ist ein gutes Beispiel dafür und konnte in Sachen Elektronik absolut überzeugen. Die HCG-Serie wurde in der Zwischenzeit sogar um einige modulare Modelle erweitert, mittlerweile sind auch zwei Modelle mit 750 W und 850 W in Planung. Genau diese stellen wir heute vor und klären auf, wer diesmal für die Produktion verantwortlich ist...
  • Die neue Basis für unsere mITX-Gehäusetests: MSIs FM2-A75IA-E53
technic3d.com:
  • Corsair Obsidian 350D: Im folgenden Review prüfen wir das Obsidian 350D von Corsair. Es handelt sich hierbei um ein Micro-ATX-Gehäuse, das auch für eine Wasserkühlung geeignet sein soll. Äußerlich orientiert sich das 350D dabei am kürzlich von uns getesteten Obsidian 900D. Inwiefern das Obsidian 350D den Spagat zwischen Kompaktheit und Funktionalität meistert, steht auf den folgenden Seiten...
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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ASRock und ECS übertakten Intels Haswell auch ohne Z87

reported by doelf, Sonntag der 07.07.2013, 14:20:35
Intel hat das Übertakten der CPU-Kerne eigentlich den Prozessoren mit dem Zusatz "K" in Verbindung mit Chipsätzen der Z-Serie vorbehalten. Den Mainboard-Herstellern ASRock und ECS ist es nun gelungen, diese Limitierung zu umgehen - zumindest was die Chipsätze betrifft.

Sicher, man benötigt auch weiterhin einen K-Prozessor, doch statt auf dem teuren Z87-Chipsatz darf die Hauptplatine auch auf einer der günstigeren Varianten basieren. ASRock hat die neue OC-Option für seine Hauptplatinen mit Intel H87 und B85 angekündigt, bei ECS stehen sogar die Chipsätze Intel H87, B85 und H81 zur Auswahl. Bei beiden Herstellern geschieht das Übertakten mit Hilfe des Multiplikators, welchen die Benutzer über das UEFI-BIOS manipulieren können. Hierzu muss das neueste BIOS-Update eingespielt werden.

Weitere Details finden sich bei ASRock und ECS...

Herzlichen Dank an Mike500 für den Hinweis!
 
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Kaum Zuschauer: BBC stellt 3D-Ausstrahlung ein

reported by doelf, Sonntag der 07.07.2013, 13:49:37
Britische Fernsehzuschauer zeigen kaum Interesse an 3D-Sendungen im Fernsehen und finden das Konzept zu anstrengend. Wie die zuständige BBC-Redakteurin Kim Shillinglaw erklärt, wird der Sender seine 3D-Ausstrahlungen für unbestimmte Zeit einstellen. Der letzte 3D-Beitrag ist für November geplant, es handelt sich dabei um die Jubiläumsfolge der Science-Fiction-Fernsehserie "Doctor Who".

Am 23. November 1963 strahlte der Fernsehsender BBC den ersten Teil der Science-Fiction-Fernsehserie "Doctor Who" aus. Die Serie lief bis 1989 durchgehend und wurde nach einem Fernsehfilm (1996) im Jahr 2005 wiederbelebt. Im Februar dieses Jahres wurde bekannt, dass die BBC zum 50-jährigen Jubiläum eine Folge von "Doctor Who" in 3D ausstrahlen wird. Schon seit 2011 gibt es bei der BBC regelmäßig 3D-Sendungen, beispielsweise die Übertragungen von den Olympischen Spielen in London und die Tanzshow "Strictly Come Dancing". Auch das Finale und Halbfinale der Männer und Frauen in Wimbledon überträgt die britische Sendeanstalt dreidimensional. Doch obwohl 1,5 Millionen Haushalte in Großbritannien einen 3D-Fernseher besitzen, hatten gerade einmal fünf Prozent dieser Zuschauer die 3D-Angebote der BBC gesehen. Im Juni hatte bereits der US-amerikanische Sportsender ESPN das Ende seines 3D-Kanals angekündigt. Lediglich 120.000 Zuschauer hatten sich dort für Sportsendungen in 3D interessiert.
Quelle: www.bbc.co.uk
 
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Microsoft kündigt sieben Sicherheits-Updates für Juli an

reported by doelf, Freitag der 05.07.2013, 16:07:37
Am kommenden Dienstag, also am 9. Juli 2013, wird Microsoft seinen nächsten Patch-Day abhalten - und der hat es in sich! Angekündigt sind sieben Sicherheits-Updates, von denen sechs kritische Fehler beheben, die sich ausnahmslos zum Einschleusen von Schadcode eignen.

Betroffen sind alle Betriebssysteme von Windows XP bis Windows 8 und RT sowie deren Server-Varianten. Kritische Schwachstellen stecken zudem im Internet Explorer der Versionen 6 bis 10, in Silverlight 5 und in Lync 2010 Attendee, Lync 2010 und 2013 sowie Lync Basic 2013. Sicherheitslücken, von denen eine hohe Gefahr ausgeht, wurden in Microsoft Office 2003, 2007 und 2010, Visual Studio .NET 2003 sowie im Defender für Windows 7 und Server 2008 R2 entdeckt.
 
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ASUS H87-PRO - Intels Haswell (fast) ohne OC-Ambitionen

reported by doelf, Freitag der 05.07.2013, 14:21:21
Die vierte Generation von Intels Core-Prozessoren (Haswell) benötigt neue Hauptplatinen und nicht jeder Käufer ist bereit, den Aufpreis für Intels Z87-Chipsatz zu bezahlen. Als interessante Alternative bieten sich Mainboards auf Basis des Intel H87 an, beispielsweise das ASUS H87-PRO.
Bild

Da Intel den normalen Core-i7- und Core-i5-Modellen ohne "K" den zusätzlichen Taktspielraum von 400 MHz gestrichen hat, ist die H-Variante der Chipsatzfamilie wesentlich attraktiver geworden. Schließlich bietet der H87 genau die selben Funktionen wie der teurere Z87! Lediglich auf das Übertakten der CPU-Kerne und des Arbeitsspeichers muss man verzichten und die 16 PCIe-Lanes des Prozessors lassen sich nicht auf mehrere Grafikkarten verteilen. Die goldene Einkaufsregel lautet daher:

CPU ohne "K", normaler Arbeitsspeicher, eine oder keine Grafikkarte => H87!

Was uns zum mit goldfarbenen Kühlprofilen geschmückten ASUS H87-PRO bringt. Dieses Motherboard im ATX-Format bietet sechs SATA-Ports mit 6 Gbps, sechs USB-3.0-Anschlüsse und vier Bildschirmausgänge (HDMI, DisplayPort, VGA und DVI). Hinzu kommen Gigabit-LAN, HD-Audio und eine überzeugende Regelung für bis zu vier Lüfter. Für die Ansprüche der meisten Käufer reicht das ASUS H87-PRO völlig aus und ein wenig Übertakten wird auch noch geboten.
 
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Samsung enttäuscht Investoren mit Ausblick auf das zweite Quartal

reported by doelf, Freitag der 05.07.2013, 13:56:35
Der südkoreanische Industrieriese Samsung hat einen Ausblick auf seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2013 gegeben. Diese liegen zwar deutlich über den Ergebnissen des ersten Quartals, doch die Investoren hatten mehr erwartet und zeigen sich nun enttäuscht.

Samsungs Umsatz wird sequentiell von 52,87 Billionen Won auf 56 bis 58 Billionen Won klettern, was einen Zuwachs um 5,9 bis 9,7 Prozent bedeutet. Zugleich soll der operative Gewinn von 8,78 Billionen Won auf 9,3 bis 9,7 Billionen Won wachsen. Dies entspricht einer Steigerung um 5,9 bis 10,5 Prozent. Obwohl diese Zahlen recht ordentlich sind, bleibt Samsung an der Börse weiter unter Druck. Seit März 2013 hat die Aktie des Unternehmens rund zwanzig Prozent an Wert verloren.
 
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Firefox 23.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 05.07.2013, 13:15:27
Mozillas Entwickler haben die dritte Beta-Version des Firefox 23.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 23.0 bringt eine neue Sicherheitsfunktion namens "Mixed Content Blocker", welche Benutzer vor Mittelsmannangriffen auf HTTPS-Seiten schützen soll.

Das Problem des "Mixed Content" entsteht, wenn verschlüsselte HTTPS-Seiten auch unsichere HTTP-Ressourcen enthalten. Diese untergraben das HTTPS-Konzept und bieten sich als Angriffspunkt für Mittelsmannangriffe an. Man unterscheidet zwischen aktiven Inhalten wie Scripte (Mixed Active Content) und passiven Elementen wie Bilder (Mixed Passive Content). Standardmäßig blockiert der Firefox 23.0 die aktiven HTTP-Ressourcen, während die passiven weiter verarbeitet werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, dieses Verhalten dauerhaft für jede HTTPS-Seite zu ändern.

Unter Mac OS X 10.7 wurde der Scrollbalken des Firefox an Apples Design angepasst und unter Windows (ab Vista) wurde DXVA2 aktiviert, um die Wiedergabe von H.264-Videos zu beschleunigen. Es gibt ein neues Firefox-Logo und die Installation von Plug-ins wurde erleichtert. Bei den Werkzeugen ist ein Netzwerkmonitor hinzugekommen und es gibt eine einheitliche Funktion, um Inhalte mit sozialen Netzwerken und ähnlichen Diensten zu teilen. Die nervigen Blink-Effekte für Textelemente werden ab der Version 23 nicht mehr unterstützt. Mit der Veröffentlichung des finalen Firefox 23.0 darf man ab dem 6. August 2013 rechnen.

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Android: Schwere Sicherheitslücke in fast allen Versionen

reported by doelf, Donnerstag der 04.07.2013, 16:33:09
Die Sicherheitsexperten von Bluebox Labs haben eine Möglichkeit gefunden, das Sicherheitskonzept von Android auszuhebeln. Der Fehler konnte in allen Versionen seit einschließlich 1.6 ("Donut") nachgewiesen werden und betrifft weltweit bis zu 900 Millionen Geräte.

Der von Bluebox Labs beschriebene Angriff ermöglicht die Modifikation von App-Code, ohne dass dabei die Signatur der App verändert wird. Da sich App-Stores und Geräte auf diese Signatur verlassen, hebelt dieses Vorgehen einen sehr wichtigen Teil von Googles Sicherheitskonzept aus. Die modifizierten Apps lassen sich für alle möglichen Zwecke missbrauchen, sofern ihr Sicherheitskontext dies zulässt. Ein bevorzugtes Angriffsziel dürften daher Apps mit besonders hohen Systemrechten sein, beispielsweise Anwendungen der Mobiltelefonhersteller. Am Beispiel eines HTC-Smartphones demonstriert Bluebox Labs, wie sich eine modifizierte Hersteller-App vollständige Systemrechte verschaffen kann.

Besonders gefährdet sind jene Nutzer, die ihre Apps auch abseits des Google Play Store herunterladen. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, ist jedoch auch Googles Play Store nicht davor gefeit, dass dort gelegentlich bösartige Apps landen. Bluebox Labs hatte Google bereits im Februar über die Sicherheitslücke 8219321 informiert und nun obliegt es den Herstellern der Android-Geräte, ihre Kunden zügig mit entsprechenden Updates zu versorgen. Dies dürfte insbesondere bei älteren Geräten zum Problem werden. Und die Zeit drängt, denn schon Ende Juli sollen weitere Details im Rahmen der Sicherheitskonferenz "Black Hat USA 2013" veröffentlicht werden.
Quelle: bluebox.com
 
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HTC One S bekommt kein Android 4.2!

reported by doelf, Donnerstag der 04.07.2013, 15:03:20
HTC wird entgegen seiner ursprünglichen Planung doch kein Android 4.2 für das Smartphone One S anbieten. Laut Hersteller arbeitet das Gerät mit Android 4.1 sowohl stabil als auch performant und damit habe man die eigenen Vorgaben erfüllt.

Die Besitzer dieser Geräte werden HTCs Erklärung nur wenig abgewinnen können:

"HTC One S erhält kein Update auf Android 4.2.2
HTC bestätigt, dass das HTC One S kein Update auf das Betriebssystem- und die Software-Versionen Android 4.2.2 und HTC Sense 5 oder höher erhalten wird.

HTC hat die eigene Vorgabe, für jedes einzelne Ihrer Geräte, eine stabile und hochwertige Software bereitzustellen, die unter allen vorstellbaren Szenarien einwandfrei arbeiten muss. Das aktuelle Software-System auf Basis von Android Jellybean 4.1 und Sense4+ arbeitet mit jeder Hardware Variante des HTC One S sowohl stabil, als auch performant und garantiert damit das beste Nutzererlebnis, wobei aktuelle Google Services wie Google Now oder Play Music uneingeschränkt unterstützt werden."

Das One S kam im Frühjahr 2012 auf den Markt und kostet derzeit knapp 300 Euro ohne Vertrag. Doch ein Smartphone ist im Gegensatz zu einem PC ein geschlossenes System, dessen Pflege eng an den Hersteller und dessen wirtschaftliche Interessen gebunden ist. Daher ist es leider schon fast die Regel, dass die letztjährigen Geräte nur im äußersten Notfall mit frischen Firmware-Updates versorgt werden.
 
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AMD unterstützt LibreOffice

reported by doelf, Donnerstag der 04.07.2013, 14:08:59
AMD ist dem Beirat von "The Document Foundation" beigetreten, dem auch Intel, Google, RedHat und SUSE angehören. AMD will dazu beitragen, dass LibreOffice die Möglichkeiten der hauseigenen APUs optimal nutzt. Insbesondere bei der Implementierung der "Heterogeneous System Architecture" (HSA) wollen die Amerikaner helfen.

Bei aktueller Software wird gänzlich unterschiedlicher Code für die Rechen- und Grafikkerne geschrieben. Zudem legt der Programmierer fest, auf welcher Recheneinheit dieser ausgeführt wird. Um den Aufwand für die Entwickler zu verringern, wäre ein weitgehend allgemeingültiger Programmcode wünschenswert, welchen die CPU bzw. APU den jeweiligen Rechen- oder Grafikkernen zuweist. Damit dies funktioniert, bedarf es eines gemeinsamen Speichers mit einem gemeinsamen Adressraum, der neben dem Arbeitsspeicher auch die einzelnen Caches und den Auslagerungsspeicher auf der Festplatte umfasst. Diese durchgehende Speicherkohärenz bezeichnet AMD als "heterogeneous Uniform Memory Access" - kurz: hUMA. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der "Heterogeneous System Architecture" und soll Ende des Jahres mit den Kaveri-APUs ihre Premiere feiern.
 
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Microsoft warnt vor Fälschungen

reported by doelf, Donnerstag der 04.07.2013, 13:29:13
Wie Microsoft berichtet, sind bei Händlern in Deutschland und Österreich gefälschte "Microsoft Office Home and Business 2010 Product Key Cards" (PKC) aufgetaucht. Die Fälschungen sehen auf den ersten Blick zwar echt aus, lassen sich aber dennoch von den Originalen unterscheiden.

Laut Microsoft sollte man auf die folgenden Merkmale achten:
  • Auf der Rückseite findet sich eine graue Tabelle, in deren dritter Zeile bei "Datenträger enthalten" die Umlautpunkte des "ä" verrutscht und nur schwer zu erkennen sind.
  • Beim aufgedruckten Echtheitszertifikat fehlen die Bindestriche.
  • Der Sicherheitsstreifen des Produkt Key Labels ist kaum erkennbar.
  • Auf dem Produkt Key Label befinden sich mehrere Druckfehler, beispielsweise "Labeie" statt "Label".
Microsoft empfiehlt allen Händlern, ihre Bestände zu prüfen. Betroffene Kunden sollen die Fälschungen gegen Originale tauschen oder sich das Geld zurückgeben lassen. Die "Microsoft Office Home and Business 2010 Product Key Cards" werden ohne Datenträger ausgeliefert und enthalten nur den Aktivierungscode für die Software. Diese vereinfachte Form der Auslieferung ist offenbar auch für Kriminelle sehr attraktiv, denn schon vor einem Jahr wurden hierzulande zahlreiche Fälschungen aus dem Verkehr gezogen.
 
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Der Erfinder der Computermaus ist tot

reported by doelf, Donnerstag der 04.07.2013, 08:53:36
Der US-amerikanische Erfinder Douglas C. Engelbart ist am 2. Juli 2013 im Alter von 88 Jahren an einem Nierenversagen gestorben. Im Jahr 1963 hatte Engelbart seinen "X-Y-Positions-Anzeiger", den Urvater der modernen Computermaus, für das "Stanford Research Institute" (SRI) entwickelt.

Diese erste Maus war noch mit einem Druckknopf und einem Drehregler ausgestattet. Nach weiteren Entwicklungsschritten beantragte Engelbart im Jahr 1967 ein Patent, welches im Jahr 1970 zugesprochen wurde (U.S. Patent 3,541,541). Leider erkannte das SRI nie die Tragweite dieser Erfindung und erteilte der Firma Apple Computer eine Lizenz zum Spottpreis von ca. 40.000 US-Dollar. Engelbart selbst sah von den Lizenzgebühren keinen Cent.

Ab 1969 war Engelbart an der Entwicklung des Internetvorgängers ARPANET beteiligt. Das Jahr 1976 markiert einen schweren Rückschlag für den Erfinder: Viele seiner Mitarbeiter wechselten zu Xerox PARC, um die Entwicklung des Personal Computer voranzutreiben, während Engelbart die Zukunft in Client-Server-Netzwerken sah.

Im Jahr 1988 gründete Engelbart zusammen mit seiner Tochter Christina das "Bootstrap Institute", dessen Ziel eine bessere Interaktion zwischen Mensch und Maschine ist. Er leitete die von Logitech unterstützte Forschungseinrichtung bis zum Jahr 2008. Seit 2009 trägt das "Bootstrap Institute" den Namen "Doug Engelbart Institute".
 
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Tipp: Zwei Logitech-Artikel = 20 Prozent Rabatt

reported by doelf, Mittwoch der 03.07.2013, 19:37:06
Wer bei unserem Partner Amazon.de zwei Aktionsprodukte des Herstellers Logitech kauft, bekommt auf die Gesamtsumme der beiden Artikel stolze 20 Prozent Rabatt. Zur Auswahl stehen diverse Mäuse, Tastaturen, Trackpads, Fernbedienungen, Headsets, Lautsprecher und Webcams.

Der Rabatt ist unabhängig von Sonderpreisen und wird an der Kasse automatisch abgezogen. Wer also eine Gaming-Tastatur wie Logitechs G19, eine Gaming-Maus wie die G700 oder eine Universalfernbedienung aus der Harmony-Serie sucht, kann hier richtig viel Geld sparen. Man sollte sich allerdings nicht zu viel Zeit lassen, denn die Aktion endet am 8. Juli 2013!

Hier gehts zur Logitech-Rabattaktion von Amazon.de...
 
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Neues von Apples "iWatch"

reported by doelf, Mittwoch der 03.07.2013, 15:02:29
Neben dem billigen Plastik-iPhone, das seit Jahren immer wieder kurz vor seiner Markteinführung stehen soll, drehen sich die Apple-Gerüchte seit Monaten um das "iTV" und die "iWatch". Und zumindest den Namen "iWatch" will sich Apple offenbar in mehreren Ländern sichern.

So ging beim japanischen Patentamt am 3. Juni 2013 ein entsprechender Antrag ein, in dem die "iWatch" als "Handheld-Computer oder uhrenartiges Gerät" beschrieben wird. Auch in Mexiko, Taiwan und der Türkei soll Apple entsprechende Anträge gestellt haben. Aus Asien ist zudem zu hören, dass Apple eine Testlieferung von OLED-Displays mit einer Bilddiagonalen von 1,5 Zoll an seinen Fertigungspartner Foxconn geschickt habe. Möglicherweise werden damit die ersten Vorseriengeräte der "iWatch" gebaut.

Sofern man den Quellen aus Fernost trauen kann, wird die "iWatch" als zweiter Bildschirm und Fernbedienung für iPhone und iPad dienen. Wer das Smartphone nicht aus seiner Tasche holen will, kann bestimmte Funktionen dann auch über die Uhr nutzen. Bereits Ende 2012 hatten Zulieferer das Gerät für das erste Halbjahr 2013 vorhergesagt.
 
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Fedora 19 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 03.07.2013, 14:39:07
Die Linux-Distribution Fedora liegt in der finalen Version 19 (Codename: "Schrödinger's Cat") zum Download bereit. Neben GNOME 3.8 und KDE Plasma Workspaces 4.10 steht auch das MATE Desktop 1.6 zur Auswahl, welches sich optisch an GNOME 2 orientiert. Xfce und LXDE sind in Form von Spins erhältlich.

Das Modellieren und Drucken von 3D-Objekten ist ein Trendthema, das Fedora 19 mit OpenSCAD, Skeinforge, SFACT, Printrun, RepetierHost und weiteren Werkzeugen unterstützt. Der neue "Developer's Assistant" begleitet Entwickler vom Programmierbeispiel bis hin zur Veröffentlichung der fertigen Codes auf GitHub. Ruby wurde auf die Version 2.0.0 aktualisiert, bleibt dabei aber rückwärtskompatibel zur Version 1.9.3. Die quell-offene MySQL-Implementierung MariaDB ist ab sofort Fedoras Standarddatenbank, OpenShift Origin ermöglicht die Einrichtung von PaaS-Infrastrukturen (Platform-as-a-Service) und für die tägliche Büroarbeit ist LibreOffice 4.0 enthalten.

Download: Fedora 19
 
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Ubisoft: Kundendaten gestohlen

reported by doelf, Mittwoch der 03.07.2013, 13:53:54
Beim Spielehersteller Ubisoft kam es kürzlich zu einem Zwischenfall, bei dem Angreifer Zugriff auf die Kundendaten erlangten. Gestohlen wurden Benutzernamen, E-Mail-Adressen sowie verschlüsselte Passwörter. Da sich schwache Passwörter knacken lassen, empfiehlt Ubisoft seinen Kunden, die Passwörter zu ändern.

Die Angreifer hatten keinen Zugriff auf Kreditkarten- oder Kontodaten, da Ubisoft solche Informationen nicht auf seinen Servern speichert. Anschriften und Telefonnummern wurden offenbar nicht ausgelesen, die E-Mail-Adressen waren den Kriminellen offenbar wichtiger. Ubisoft-Kunden sollten daher wachsam sein und verdächtige E-Mails lieber gleich löschen.

Nutzer der Spieleplattform Uplay können aufatmen, denn diese ist nicht betroffen. Leider verrät Ubisoft weder den Zeitpunkt des Angriffs, noch beschreibt die Firma das Vorgehen der Hacker. Aus Sicherheitsgründen seien diese Informationen geheim, heißt es. Irgendwie bekommt man den Eindruck, dass "geheim" zum Unwort des Jahres 2013 wird...
Quelle: blog.ubi.com
 
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NVIDIA GeForce 320.49 als WHQL-Version verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 02.07.2013, 15:58:34
Der zuvor schon als Beta-Version veröffentlichte Grafiktreiber GeForce 320.49 liegt nun in einer WHQL-zertifizierten Fassung zum Download bereit. Der Treiber unterstützt den neuen Grafikprozessor GeForce GTX 760 und verspricht teils zweistellige Leistungsgewinne.

Folgende Leistungssteigerungen soll der neue Treiber im Vergleich zu seinem Vorgänger GeForce 320.18 bringen:
  • Assassin’s Creed III - GeForce GTX 660 SLI: +9%
  • Battlefield 3 - GeForce GTX 660 SLI: +6%
  • BioShock Infinite - GeForce GTX 660 SLI: +5%
  • Deus Ex: Human Revolution - GeForce GTX 660: +6% / GeForce GTX 660 SLI: +6%
  • DiRT Showdown - GeForce GTX 660: +20% / GeForce GTX 660 SLI: +17%
  • F1 2012 - GeForce GTX 660: +5% / GeForce GTX 660 SLI: +5%
  • Far Cry 3 - GeForce GTX 660: +6% / GeForce GTX 660 SLI: +6%
  • Metro 2033 - GeForce GTX 660: +6%
  • Metro: Last Light - GeForce GTX 660: +10%
  • Sleeping Dogs - GeForce GTX 660: +10%
  • Sniper Elite V2 - GeForce GTX 660: +6%
  • StarCraft II - GeForce GTX 660: +8% / GeForce GTX 660 SLI: +7%
  • Tomb Raider - GeForce GTX 660: +18% / GeForce GTX 660 SLI: +18%
Darüber hinaus gibt es neue bzw. überarbeitete SLI-Profile für "Alien Fear", "Call of Juarez: Gunslinger", "Dead Island: Riptide", "Dragon Sword", "Far Cry 3: Blood Dragon", "GRID 2", "Human Head 2", "Natural Selection 2", "Neverwinter", "Remember Me", "Resident Evil 6", "The Walking Dead: Survival Instinct" und "TrackMania 2: Canyon". Die PhysX-Systemsoftware wurde auf die Version 9.13.0604 aktualisiert, der HD-Audiotreiber trägt nach wie vor die Versionsnummer 1.3.24.2.

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Opera 15.0.1147.130 für Windows und Mac OS X ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 02.07.2013, 14:55:44
Der norwegische Internetbrowser Opera liegt für Windows und Mac OS X in der neuen Version 15.0.1147.130 zum Download bereit. Es handelt sich um die erste stabile Version der Software, welche statt der hauseigenen Rendering-Engine "Presto" die auf WebKit basierende Chromium-Engine verwendet.
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Der neue Unterbau soll die Kompatibilität von Opera verbessern und den Entwicklern die Arbeit erleichtern. Abgesehen von der Chromium-Engine bietet die Version 15.0.1147.130 eine verbesserte Schnellwahl (Speed Dial) und die neue Discover-Funktion versorgt den Benutzer mit themenbezogenen Berichten.
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Der bereits bekannte Offroad-Modus (früher "Turbo-Modus") hilft Nutzern mit langsamen Internetverbindungen, indem er die Daten zunächst auf dem Server rendert und vor der Übertragung komprimiert. Ganz neu ist hingegen der Stash, eine Mischung aus Lesezeichen und Zwischenspeicher, in dem man Bildschirmfotos von Webseiten sammelt.
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Digitaler Kiosk "Pubbles" wird eingestellt

reported by doelf, Dienstag der 02.07.2013, 14:30:27
Auf der Startseite des digitalen Kiosk "Pubbles" prangt ein Hinweis, dass der Dienst am 30. September 2013 seine Pforten schließen wird. Die Kunden werden aufgefordert, ihre digitalen Inhalte bis zu diesem Zeitpunkt herunterzuladen. Danach landen sie im digitalen Altpapier.

Mit eBooks, eMagazinen und eZeitungen war "Pubbles" im Herbst 2010 gestartet und blieb trotz der Marktmacht von Bertelsmann und des Deutschen Pressevertriebs (Gruner+Jahr) weitgehend unbekannt. Auch der Einstieg von Weltbild verhalf dem digitalen Kiosk nie zum Durchbruch. Das größte Manko von "Pubbles" ist das Fehlen von eBooks, während das Angebot an Zeitschriften (u.a. Brigitte Woman, Chip, Gala, P.M., PC Games, PC Games Hardware, TEST, ÖKO-TEST und WirtschaftsWoche) und Zeitungen (u.a. Der Tagesspiegel, Handelsblatt, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Süddeutsche Zeitung und WAZ) trotz vieler Lücken ganz passabel ist. Neben dem Zugriff über den Computer bietet "Pubbles" auch Apps für Apples iOS und Googles Android.
 
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SeaMonkey 2.19 Beta 2 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 02.07.2013, 12:57:42
Die Internet-Suite SeaMonkey liegt in der Version 2.19 Beta 2 zum Download bereit. Einige unserer Leser werden vermutlich die stabile Version 2.18 vermissen, doch diese wird nicht mehr erscheinen - es gab technische Probleme mit der Infrastruktur.

Da im stabilen SeaMonkey 2.17.1 mehrere, zum Teil kritische Fehler stecken, welche man beim Firefox bereits Mitte Mai mit der Version 21.0 behoben hatte, raten wir aus Sicherheitsgründen ausnahmsweise zur Installation der Beta-Version. Diese mag zwar noch den einen oder anderen Fehler beinhalten, doch zumindest die bekannten Schwachstellen sind behoben.

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Microsoft stellt TechNet-Abonnement ein

reported by doelf, Dienstag der 02.07.2013, 12:50:52
Durch den Abschluss eines TechNet-Abonnements konnte man bei Microsoft zu Testzwecken Zugriff auf bestimmte Softwareprodukte bekommen. Doch nun wird Microsoft diesen Dienst einstellen und nur noch bis zum 31. August 2013 neue Abonnements entgegen nehmen.

Wer bis dahin ein Abonnement abschließt, muss dieses bis zum 30. September 2013 aktivieren. Die Preise beginnen bei 213,05 Euro für den Standard-Zugang ohne Professional Support und ohne Zugriff auf bestimmte Enterprise-Produkte. Bereits aktivierte TechNet-Konten bleiben für die Dauer des Abonnementzeitraums gültig.

Nach eigenen Angaben will Microsoft in Zukunft auf kostenlose Angebote setzen, "um den Anforderungen der wachsenden Community von IT-Experten besser gerecht werden zu können. Zu diesen Angeboten zählen z. B. Evaluierungsressourcen durch das TechNet-Evaluierungscenter, von Experten geleitete Lernsitzungen durch die Microsoft Virtual Academy und von der Community moderierter technischer Support durch die TechNet-Foren."

Für viele TechNet-Abonnenten hinkt dieser Vergleich, denn oftmals wurde die heruntergeladene Software - abseits der Lizenzbestimmungen - auch im Alltag eingesetzt, und keinesfalls nur zu Testzwecken genutzt. Die kostenlose Evaluierungssoftware aus dem TechNet-Evaluierungscenter weist zwar keine Funktionsbeschränkungen auf, kann aber nur für einen Zeitraum von 30 bis 180 Tage verwendet werden.
 
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Firefox 23.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 02.07.2013, 12:09:39
Vor wenigen Minuten haben Mozillas Entwickler die zweite Beta-Version des Firefox 23.0 zum Download freigegeben. Der Firefox 23.0 bringt eine neue Sicherheitsfunktion namens "Mixed Content Blocker", welche Benutzer vor Mittelsmannangriffen auf HTTPS-Seiten schützen soll.

Das Problem des "Mixed Content" entsteht, wenn verschlüsselte HTTPS-Seiten auch unsichere HTTP-Ressourcen enthalten. Diese untergraben das HTTPS-Konzept und bieten sich als Angriffspunkt für Mittelsmannangriffe an. Man unterscheidet zwischen aktiven Inhalten wie Scripte (Mixed Active Content) und passiven Elementen wie Bilder (Mixed Passive Content). Standardmäßig blockiert der Firefox 23.0 die aktiven HTTP-Ressourcen, während die passiven weiter verarbeitet werden. Der Benutzer hat die Möglichkeit, dieses Verhalten dauerhaft für jede HTTPS-Seite zu ändern.

Unter Mac OS X 10.7 wurde der Scrollbalken des Firefox an Apples Design angepasst und unter Windows (ab Vista) wurde DXVA2 aktiviert, um die Wiedergabe von H.264-Videos zu beschleunigen. Es gibt ein neues Firefox-Logo und die Installation von Plug-ins wurde erleichtert. Bei den Werkzeugen ist ein Netzwerkmonitor hinzugekommen und es gibt eine einheitliche Funktion, um Inhalte mit sozialen Netzwerken und ähnlichen Diensten zu teilen. Die nervigen Blink-Effekte für Textelemente werden ab der Version 23 nicht mehr unterstützt. Mit der Veröffentlichung des finalen Firefox 23.0 darf man ab dem 6. August 2013 rechnen.

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LibreOffice 3.6 - Ein letztes Update

reported by doelf, Montag der 01.07.2013, 18:48:12
Die Entwickler von LibreOffice fahren derzeit dreigleisig: Die neueste Version 4.1 ist noch nicht ganz fertig, die Version 4.0.4 wirkt recht stabil und ausgereift und die Entwicklungsschiene 3.6 scheint bereits etwas angestaubt. Ein letztes Update wird es dennoch geben.

Die Veröffentlichung von LibreOffice 3.6.7 ist für die Woche ab dem 15. Juli 2013 geplant, einen Monat später läuft die Unterstützung der Entwicklungsschiene 3.6 dann offiziell ab. Derzeit gibt es einen ersten Veröffentlichungskandidaten von LibreOffice 3.6.7, der im Vergleich zur finalen Version 3.6.6 nochmals 43 Fehler beseitigt.

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GIMP 2.8.6: Das Installationspaket für Windows ist da

reported by doelf, Montag der 01.07.2013, 17:35:00
Die Bildbearbeitung GIMP liegt bereits seit einigen Tagen in der stabilen Version 2.8.6 zum Download bereit - bisher allerdings nur als Quellcode. Doch nun ist auch das Installationspaket für Windows erhältlich. GIMP 2.8.6 beseitigt etliche Fehler, beispielsweise Abstürze aufgrund fehlender Schriftarten.

Das Speichern in URIs soll wieder funktionieren (zuletzt musste man den Umweg über den Export nehmen) und ein Problem beim Speichern und Exportieren komprimierter Dateien wurde ebenfalls behoben. Die maximale Größe von Bürsten und Mustern ist auf 1.024 x 1.024 Pixel gewachsen, hinzu kommen etliche Verbesserungen für den Einfenstermodus und eine ungarische Übersetzung.

Download:
Quelle: git.gnome.org
 
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Bildbetrachter IrfanView 4.36 verfügbar

reported by doelf, Montag der 01.07.2013, 17:09:22
IrfanView ist ein schneller Bildbetrachter mit zahlreichen Bearbeitungs- und Konvertierungsfunktionen. Für Privatleute, Schulen, Universitäten und die nicht kommerzielle Nutzung ist die Software kostenlos. IrfanView 4.36 bringt ein neues Freeware-PlugIn für DXF-Dateien sowie neue Optionen für RAW-Formate.

Hinzu kommen die Möglichkeit, die Fensterfarbe für die Transparenz zu nutzen, sowie ein erweiterter Druckdialog für mehrseitige Bilder. In Verbindung mit den Dateiformaten CLP, DJVU, ECW, FPX, GIF, JLS, PCX, RLE, TIF und TTF wurden mehrere Probleme behoben, die Formate PIC (Softimage PICT) und NLM (Nokia LogoManager) werden hingegen nicht mehr unterstützt.

Download: IrfanView 4.36

Hier die Übersicht aller Änderungen:
  • Neue Optionen im 'Text einfügen'-Dialog: Keine Markierung nötig, Vorschau, Effekte etc.
  • Optionen für Dialog-Profile in: Text einfügen, JPG-Speichern und Farben ändern
  • Neue Fotografieren-Option: Fixes Rechteck verwenden; Timer stoppen
  • Neue Transparenz-Option für Speichern: Fensterfarbe verwenden (GIF, PNG, ICO)
  • Neue Löschen-Option: Begleitdateien löschen (Einstellungen->Datei-Handling)
  • Neue Optionen im Wasserzeichen-Dialog: Vorschau/Klick
  • Neue Option für Einstellungen->Datei-Blättern: Stoppen am Verzeichnis-Ende
  • Das EXIF-Thumbnail wird neu erstellt beim Speichern als JPG
  • Neues (Freeware) PlugIn für DXF-Format - Danke an BabaCAD-Software!
  • Neue Optionen für RAW-Formate in Einstellungen->PlugIns
  • Neues Menü: Ansicht->Mehrseitige Bilder->Seitenvorschau-Dialog automatisch starten
  • Neue Drucken-Option für mehrseitige Bilder: Nur bestimmte Seiten drucken
  • Option zum Setzen der Farbe der Markierung (Einstellungen->Bearbeiten)
  • Kontext-Menü für Video-Player (Frame kopieren, Lautstärke ändern)
  • Neue Anzeige-Option: Schärfen nach "Resample" anwenden
  • Neuer Knopf im Batch-Dialog: Dateinamen/Liste als TXT speichern
  • Neue Thumbnail-Menüs: Multipage-TIF/PDF Dialog mit markierten Dateien starten
  • Hotkey in Thumbnails-Verz.-Baum: STRG + Klick = Thumbnails aus Unterordnern laden
  • Neue Option für FLV Dateien: Im Hauptfenster abspielen (Einstellungen->Video)
  • Neue Optionen für Batch-Umbenennen Dialog (Duplikatdateien erstellen)
  • Optionen für Speichern der Dimensionen in 'Größe ändern' und 'Spezielle-Markierung'
  • Update des TIF-Laders
  • Update des DJVU PlugIns, Danke an die Leute von Caminova!
  • Kommandozeile: Wildcards möglich für /multitif und /panorama (siehe i_options.txt)
  • Kommandozeile: Switch für /info: /shortinfo (nur Dateiname+Index schreiben)
  • Kommandozeile: Switch für EXE-Slideshow: /clearmonitors (andere Monitore bedecken)
  • Kommandozeile: "/append" geht jetzt auch mit "/scan"
  • Neuer Platzhalter: $Q (= die "korrekte" Dateierweiterung, wenn möglich)
  • Neuer Platzhalter: $P (= Druck-Größe, aus dem Bild->Info Dialog)
  • Neues Hotkey für Vollbild/Slideshow-Modus: C = Bild zentrieren, Ein/Aus
  • Hotkey F8 funktioniert jetzt auch im Slideshow-Modus: Aktuelle Datei kopieren
  • Einige TIF/GIF/CLP Bugs behoben (Danke an Codenomicon Fuzz-o-Matic Leute!)
  • PCX/XCF/ECW Bugs behoben (gemeldet von FuzzMyApp, Danke!)
  • FPX/RLE/TTF/DJVU Bug behoben (von Francis Provencher via Secunia SVCRP, Danke!)
  • JLS (CharLS) Bug behoben (gemeldet von Joseph Sheridan, Danke!)
  • PIC Format entfernt (Softimage PICT; Lade-Bugs, kein Update verfügbar)
  • NLM Format entfernt (Nokia LogoManager Formate; Lade-Bugs, kein Update verfügbar)
  • Einige PlugIns wurden geändert, bitte die aktuelle Version installieren:
 
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Microsoft verliert Namensrechte an "SkyDrive"

reported by doelf, Montag der 01.07.2013, 15:10:30
Der britische Pay-TV-Anbieter "British Sky Broadcasting Group" - kurz: Sky - sah seine Namensrechte durch Microsofts Cloud-Speicher "SkyDrive" verletzt und zog vor Gericht. Richterin Asplin entschied nun in erster Instanz gegen den Softwareriesen aus Redmond.

Die Richterin sah trotz Cloud-Computing keinen Grund, warum ein Datenspeicher im Internet den Teilnamen "Sky" tragen sollte, wenn dadurch Markenrechte verletzt werden. Gegen den beschreibenden Begriff "Drive" hatte sie indes nicht einzuwenden. Da Sky neben Pay-TV in Großbritannien auch Breitbandzugänge anbietet, sind beide Unternehmen in einem ähnlichen Feld tätig. Mit "Sky Store & Share" gab es sogar schon einmal einen Internetspeicher für die Sky-Kunden, der aktuell aber nicht mehr angeboten wird. Für Verbraucher ist Microsofts "SkyDrive" laut Richterin Asplin durchaus verwirrend. So registrierte die Hotline von Sky etliche Anrufe von Microsoft-Kunden, die um Hilfe mit "SkyDrive" ersuchten.

Die erste Runde im Streit um "SkyDrive" hat also die "British Sky Broadcasting Group" gewonnen, doch das Urteil liegt noch nicht vor, weshalb die Folgen für Microsoft noch unklar sind. Man darf davon ausgehen, dass Richterin Asplin dem Softwareriesen die Verwendung von "SkyDrive" zumindest in Großbritannien, möglicherweise aber auch in der gesamten EU, verbieten wird. Eventuell wird es darüber hinaus auch Schadensersatzzahlungen geben. Sobald das Urteil vorliegt, kann Microsoft in Berufung gehen.
 
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CPU-Z 1.65 unterstützt neue Prozessoren

reported by doelf, Montag der 01.07.2013, 13:31:45
CPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über den Prozessor, das Mainboard, den Chipsatz, die Grafikeinheit und den Arbeitsspeicher an, darunter Taktraten, Spannungen, Latenzen und die SPD-Programmierung der RAM-Module. Die neue Version 1.65 unterstützt neue Prozessoren von AMD und Intel.

Auf Seiten AMDs sind die Modelle FX-9590, FX-9370, Opteron X1150 und X2150 zu nennen. Bei Intel wurden die Haswell-basierenden Pentium-Modelle G3430, G3420 und G3220 sowie die Crystalwell-CPUs (4xxxHQ) eingepflegt. Auch die Crystalwell-CPUs stammen aus der Haswell-Familie, bieten jedoch eine integrierte Grafikeinheit mit eigenem eDRAM.

Download: CPU-Z 1.65 32/64-Bit - 1,84 MByte
 
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Android 4.3 für Samsung Galaxy S4 (GT-I9505) durchgesickert

reported by doelf, Montag der 01.07.2013, 11:09:44
Sammobile.com hat eine Testversion von Android 4.3 für die Google Play Edition des Samsung Galaxy S4 (GT-I9505G) in die Finger bekommen. Diese Firmware wurde nun für das normale Samsung Galaxy S4 (GT-I9505) portiert und soll auf diesem Smartphone problemlos laufen.

Laut Sammobile.com können alle Funktionen des Samsung Galaxy S4 (GT-I9505) im vollen Umfang genutzt werden. Die Portierung wurde nicht verändert und entspricht zu 100 Prozent der Testversion von Google. Da es sich allerdings um eine Vorabversion von Android 4.3 handelt, sind Fehler nicht auszuschließen.

Die Firmware muss mit Hilfe einer SD-Karte über die Recovery-Funktion eingespielt werden. Da es sich um eine neue Android-Version handelt, muss das Smartphone vor dem Update auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt werden. Bitte beachten: Mit dem Einspielen dieser Firmware erlischt die Garantie!

Download und Screenshots: Android 4.3 für Samsung Galaxy S4 (GT-I9505)
 
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Ab heute: Niedrigere Roaming-Gebühren in der EU

reported by doelf, Montag der 01.07.2013, 09:39:38
Die EU-Kommission hat den Mobilfunkunternehmen niedrigere Roaming-Gebühren aufgezwungen, die heute in Kraft treten. Diese betreffen nicht nur Telefonate, sondern auch SMS und Datendienste. Doch Vorsicht: Außerhalb der EU bleibt das mobile Internet ein teures Vergnügen!

Hier die neuen Preise, die seit heute gültig sind:
  • mobiles Telefonieren aus dem EU-Ausland ins Heimatland: maximal 24 Cent pro Minute (zuzüglich Mehrwertsteuer)
  • Annahme eines Anrufs aus dem Heimatland im EU-Ausland: maximal 7 Cent pro Minute (zuzüglich Mehrwertsteuer)
  • SMS aus dem EU-Ausland ins Heimatland: maximal 8 Cent (zuzüglich Mehrwertsteuer)
  • 1 MB Datenvolumen: maximal 45 Cent (zuzüglich Mehrwertsteuer)
Das Fernziel der EU-Kommission sind EU-weite Mobilfunktarife ohne Roaming-Gebühren. Als Zwischenschritt sind für den Sommer 2014 die folgenden Obergrenzen geplant:
  • mobiles Telefonieren aus dem EU-Ausland ins Heimatland: maximal 19 Cent pro Minute (zuzüglich Mehrwertsteuer)
  • Annahme eines Anrufs aus dem Heimatland im EU-Ausland: maximal 5 Cent pro Minute (zuzüglich Mehrwertsteuer)
  • SMS aus dem EU-Ausland ins Heimatland: maximal 6 Cent (zuzüglich Mehrwertsteuer)
  • 1 MB Datenvolumen: maximal 20 Cent (zuzüglich Mehrwertsteuer)
Insbesondere dem steigenden Bedarf für mobile Internetnutzung trägt die EU-Kommission Rechnung. In Nicht-EU-Ländern ist aber weiterhin Vorsicht geboten: Türkeiurlauber müssen beispielsweise mit mehr als einem Euro pro MB rechnen und der MMS-Versand ist nochmals deutlich teurer. Hinzu kommen Zugangsgebühren, welche für jeden Tag der Datennutzung anfallen.
Quelle: ec.europa.eu
 
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Wine 1.6 Release Candidate 4 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Montag der 01.07.2013, 09:06:53
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Mit dem vierten Veröffentlichungskandidaten nähert sich Wine 1.6 seiner Fertigstellung.

Vor der Veröffentlichung des ersten Release Candidate hatte es einen Code-Freeze gegeben. Ab diesen Zeitpunkt werden keine neuen Funktionen hinzugefügt, sondern lediglich die letzten Fehler beseitigt. Der erste Veröffentlichungskandidat hatte 65 Probleme behoben, der zweite 28, der dritte 30 und der vierte beseitigt nun 38 weitere Fehler.

Download: Wine 1.6 Release Candidate 4
 
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