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News-Archiv: Juli 2014

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LibreOffice 4.3.0 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 31.07.2014, 23:37:15
Die finale Fassung von LibreOffice 4.3.0 liegt mit einer Verspätung von einer Woche zum Download bereit. Ein ärgerliches Problem mit der Rechtschreibkorrektur, die aufgrund fehlerhafter Pfade nicht immer funktionierte, hatte einen vierten Release Candidate notwendig gemacht.

Für LibreOffice 4.3.0 wurde eine systematische Prüfung des Quellcodes durchgeführt, aus der mehrere Tausend Änderungen resultieren. Es wurden zahlreiche Fehler beseitigt, unzureichende Kontrollen und fehlende Initialisierungen berichtigt sowie überflüssige Codezeilen entfernt. Und neue Funktionen bringt die Version 4.3.0 ebenfalls:
  • Writer: Einzelne Absätze können jetzt bis zu 4.294.967.296 Zeichen (32 Bit) umfassen, bisher waren nur 65.535 Zeichen (16 Bit) möglich. Die Navigationsschaltflächen wurden von der vertikalen Scroll-Leiste in das Suchfeld verlagert und beim Skalieren von Bildern bleiben die Proportionen standardmäßig unverändert. Zur freien Skalierung muss die Shift-Taste gehalten werden. Der Import von DOCX-Dateien hat eine Fortschrittsanzeige erhalten, zudem wurde die Kompatibilität beim Im- und Export von Formen und Text-Rahmen verbessert. Auch der Im- und Export von verschachtelten Kommentaren ("nested comments") wurde verbessert, neben DOCX profitieren hiervon auch die Dateiformate ODF, DOC, und RTF. Bei Text-Rahmen mit relativen Abmessungen kann man jetzt die Bezugsgröße für Höhe und Breite festlegen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, einen Text mitsamt der Anmerkungen auszudrucken. Und man kann neuerdings die Formatierung aller Kommentare zugleich ändern.

  • Calc: Die farbliche Hervorhebung von Zellen entspricht jetzt den Farben, welche für die dazugehörigen Werte in Formeln verwendet werden. Somit lassen sich Variablen und Felder besser zuordnen. Bei der Auswahl mehrerer Zellen wird die Zahl der Reihen und Spalten in der Statusleiste angezeigt. Zur Bearbeitung einer Zelle kann man die Formel der darüber liegenden Zelle aufgreifen, indem man die Tastenkombination STRG und ' verwendet. Darüber hinaus wurden etliche Formeln hinzugefügt.

  • Impress und Draw: Versteckte Seiten werden nicht mehr mitgezählt und in der Statusleiste gibt es ein neues Icon, mit dem sich die aktuelle Folie an die Fenstergröße anpassen lässt. Schwebt der Mauszeiger über einer Folie, wird nun farblich unterschieden, ob diese Folie ausgewählt ist oder nicht. Bisher überlagerte die Hervorhebung den Status der Folie.

  • Weitere Neuerungen: LibreOffice 4.3.0 erkennt fax4CUPS automatisch und fragt beim Ausdruck nach der zu wählenden Nummer. Sollen mehrere Faxnummern bedacht werden, sind diese durch Kommata zu trennen. In allen Druckertreibern, die dies unterstützen, kann eine Faxnummer hinterlegt werden. Weitere Verbesserungen gibt es beim PDF-Import und der Unterstützung von OOXML. Bleibt noch zu erwähnen, dass der standardmäßige Icon-Satz "Tango" optisch aufgefrischt wurde.
Download:
 
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Androids App-ID-Prüfung ist fehlerhaft

reported by doelf, Mittwoch der 30.07.2014, 00:23:04
Sicherheitsforscher von Bluebox warnen vor einer kritischen Schwachstelle in Android. Durch den Fehler kann sich Malware als besonders vertrauenswürdige Apps tarnen, um weitreichende Zugriffsrechte zu bekommen. Von diesem Problem dürfte fast jedes Android-Gerät betroffen sein.

Android verwendet Signaturen, um die Vertrauenswürdigkeit von Apps zu prüfen und diesen Rechte zuzuweisen. Dieses Konzept ist ein wesentliches Sicherheitsmerkmal von Android, doch dummerweise prüft der Package-Installer nicht die Echtheit der Vertrauenskette. Eine App kann beispielsweise behaupten, dass ihr Zertifikat von Adobe herausgegeben wurde und der Installer akzeptiert dies ohne irgendeine Nachfrage. Die Vertrauenskette ist damit unterbrochen und das ist ausgesprochen gefährlich, da Google bestimmten Apps weitreichende Zugriffsrechte einräumt. Hierzu gehören beispielsweise Programme von Adobe, Google Wallet oder das Systemmanagement 3LM, welches auf diversen Geräten von HTC, Pantech, Sharp, Sony Ericsson und Motorola zu finden ist. Bösartige Apps können deren Identität annehmen, um aus der Sandbox auszubrechen und Daten zu stehlen. Zudem kann jede App von mehreren Herausgebern signiert sein, so dass sich Super-Malware kreieren lässt, welche unterschiedliche Privilegien auf sich vereint.

Laut Bluebox stammt diese Sicherheitslücke aus dem Jahr 2010 und wurde mit Android 2.1 eingeführt. Google hat den Fehler bestätigt und mit der Kennung 13678484 versehen. Seit April 2014 gilt es ein entsprechendes Update, doch das hat seinen Weg noch nicht auf die Geräte gefunden. Und da der Fehler schon seit vier Jahren existiert, werden viele ältere Geräte auch keine Updates mehr erhalten.
Quelle: bluebox.com
 
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PlayStation 4: Neue Firmware bringt Blu-ray 3D

reported by doelf, Dienstag der 29.07.2014, 23:15:57
Sony hat die System-Software seiner PlayStation 4 auf die Version 1.75 aktualisiert. Die wichtigste Neuerung ist die Unterstützung von 3D Blu-rays, welche der Spielkonsole bisher noch fehlte. Zudem wurde die Tonqualität bei der Wiedergabe von Blu-rays oder DVDs mit anderthalbfacher Geschwindigkeit verbessert.

Sony hat die System-Meldungen, die bisher oben rechts erschienen, nach oben links verlagert. Und unter "Einstellungen" => "System" => "Automatische Downloads und Uploads" findet sich eine neue Funktion namens "Spotlight-Inhalte". Ist diese Funktion aktiviert, werden Spotlight-Inhalte automatisch heruntergeladen. Für den Download der neuen Firmware werden mindestens 320 MByte freier Speicherplatz auf der Festplatte der PlayStation 4 benötigt.
 
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Tipp: Kindle Fire HD (aktuelle Version) für 79,- Euro

reported by doelf, Dienstag der 29.07.2014, 09:34:21
Bei unserem Partner Amazon.de gibt es das Tablet Kindle Fire HD in der aktuellen Version mit 8 GB Speicherplatz zum Sonderpreis von 79 Euro. Dies entspricht einem Preisvorteil von 50 Euro! Mit 16 GB Speicherplatz kostet das Gerät 109 statt der üblichen 159 Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.
Bild

Die aktuelle 2013er-Version des "Kindle Fire HD 7" ist mit Abmessungen von 191 x 128 x 10,6 mm (zuvor: 193 x 137 x 10,3 mm) etwas kleiner und mit einem Gewicht von 345 g (zuvor: 395 g) auch spürbar leichter geworden. Im "Kindle Fire HD 7" arbeitet ein Doppelkern-Prozessor mit 1,5 GHz Taktrate und das 7-Zoll-Display (17,8 cm) bietet eine internettaugliche Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten bei 216 ppi. Das Tablet beherrscht Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n mit zwei Antennen und Dual-Band sowie Bluetooth, eine Mobilfunkanbindung wird nicht geboten. Den Micro-HDMI-Ausgang des Vorgängers hat der Hersteller durch Miracast ersetzt. Amazon verspricht eine Akkulaufzeit von zehn Stunden bei durchgehendem Gebrauch. Wer keine "Spezialangebote" (Werbung) auf dem Sperrbildschirm sehen will, zahlt einen Aufpreis von 15 Euro. Laut Amazon.de endet dieses Angebot am 31. Juli 2014 um 22:00 Uhr - sofern der Vorrat so lange reicht.

Zum Sonderangebot bei Amazon.de: Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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LibreOffice 4.3.0 RC 4 und 4.2.6 RC 2 verfügbar

reported by doelf, Montag der 28.07.2014, 17:55:24
Die finale Fassung von LibreOffice 4.3.0 lässt noch auf sich warten, denn zunächst wurde noch ein vierter Veröffentlichungskandidat eingeschoben. Zugleich liegt ein zweiter Release Candidate von LibreOffice 4.2.6 zum Download bereit.

LibreOffice 4.2.6 bringt keine Neuerungen, sondern behebt ausschließlich Fehler. Seit dem ersten Release Candidate wurden überschaubare 18 Probleme gelöst, daher wird der zweite Veröffentlichungskandidat vermutlich schon bald zur finalen Version gekürt werden. LibreOffice 4.3.0 sollte hingegen schon seit letzter Woche fertig sein, doch dann wurde noch ein ärgerliches Problem mit der Rechtschreibkorrektur entdeckt, die aufgrund fehlerhafter Pfade nicht immer funktionierte. Der vierte Release Candidate behebt diesen Fehler.

Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen in LibreOffice 4.3.0:
  • Writer: Einzelne Absätze können jetzt bis zu 4.294.967.296 Zeichen (32 Bit) umfassen, bisher waren nur 65.535 Zeichen (16 Bit) möglich. Die Navigationsschaltflächen wurden von der vertikalen Scroll-Leiste in das Suchfeld verlagert und beim Skalieren von Bildern bleiben die Proportionen standardmäßig unverändert. Zur freien Skalierung muss die Shift-Taste gehalten werden. Der Import von DOCX-Dateien hat eine Fortschrittsanzeige erhalten, zudem wurde die Kompatibilität beim Im- und Export von Formen und Text-Rahmen verbessert. Auch der Im- und Export von verschachtelten Kommentaren ("nested comments") wurde verbessert, neben DOCX profitieren hiervon auch die Dateiformate ODF, DOC, und RTF. Bei Text-Rahmen mit relativen Abmessungen kann man jetzt die Bezugsgröße für Höhe und Breite festlegen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, einen Text mitsamt der Anmerkungen auszudrucken. Und man kann neuerdings die Formatierung aller Kommentare zugleich ändern.

  • Calc: Die farbliche Hervorhebung von Zellen entspricht jetzt den Farben, welche für die dazugehörigen Werte in Formeln verwendet werden. Somit lassen sich Variablen und Felder besser zuordnen. Bei der Auswahl mehrerer Zellen wird die Zahl der Reihen und Spalten in der Statusleiste angezeigt. Zur Bearbeitung einer Zelle kann man die Formel der darüber liegenden Zelle aufgreifen, indem man die Tastenkombination STRG und ' verwendet. Darüber hinaus wurden etliche Formeln hinzugefügt.

  • Impress und Draw: Versteckte Seiten werden nicht mehr mitgezählt und in der Statusleiste gibt es ein neues Icon, mit dem sich die aktuelle Folie an die Fenstergröße anpassen lässt. Schwebt der Mauszeiger über einer Folie, wird nun farblich unterschieden, ob diese Folie ausgewählt ist oder nicht. Bisher überlagerte die Hervorhebung den Status der Folie.

  • Weitere Neuerungen: LibreOffice 4.3.0 erkennt fax4CUPS automatisch und fragt beim Ausdruck nach der zu wählenden Nummer. Sollen mehrere Faxnummern bedacht werden, sind diese durch Kommata zu trennen. In allen Druckertreibern, die dies unterstützen, kann eine Faxnummer hinterlegt werden. Weitere Verbesserungen gibt es beim PDF-Import und der Unterstützung von OOXML. Bleibt noch zu erwähnen, dass der standardmäßige Icon-Satz "Tango" optisch aufgefrischt wurde.
Download:
 
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Intel Solid-State Drive Toolbox 3.2.3

reported by doelf, Sonntag der 27.07.2014, 11:55:49
Intel hat seine Solid-State-Drive Toolbox auf die Version 3.2.3 aktualisiert. Dieses Update fügt Unterstützung für die Baureihe SSD Pro 2500 hinzu und behebt Probleme bei der Anzeige von Laufwerken, die mehr als 1 Terabyte fassen.

Intels Toolbox bietet zahlreiche Funktionen rund um die Wartung und Diagnose von SSD-Laufwerken. So zeigt das Programm diverse Gerätedaten von der Modellkennung über die Firmware, den Zustand und die Lebenserwartung bis hin zu SMART-Attributen an. Darüber hinaus kann man die Performance einzelner Laufwerke und RAID-Verbünde optimieren sowie Funktionstests und Fehlerdiagnosen ausführen. Auch das sichere Löschen von Daten wird geboten.

Download: Intel Solid-State Drive Toolbox 3.2.3 (Windows XP/Vista/7/8/8.1 32/64-Bit) - 40,5 MByte
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 27.07.2014, 11:23:44
Auch an diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in der vergangenen Woche 28 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Wie wäre es beispielsweise mit Nokias Lumia 630, dem neuen Einstieg in die Welt von Windows Phone? Oder einem hilfreichen Tipp, wie man die nervige Autostartverzögerung unter Windows 8.x beheben kann?

allround-pc.com: hardwareluxx.de: hardware-mag.de:
  • Sapphire Vapor-X Radeon R7 250X OC: Seit Ende letztes Jahr ergänzen die Grafikchips Radeon R7 250 (Oland XT) und R7 240 (Oland Pro) den Einstiegsbereich bei AMD und basieren auf der Oland-GPU, gefertigt in standesgemäßen 28 nm. Seit Februar dieses Jahr gehört ein weiterer Sprössling zur Radeon R7 250 Serie: Die Radeon R7 250X. AMD hatte auf eine umfangreiche, öffentliche Produktvorstellung verzichtet und die R7 250X hingegen heimlich, still und leise auf den Markt gebracht...
ocaholic.ch: ocinside.de:
  • Cooler Master Nepton 140XL Wasserkühler Testbericht: Als etablierter Hersteller konnte Cooler Master bereits einige Male seine Kompetenz in vielen Bereichen beweisen. Seit einiger Zeit produziert Cooler Master nun auch AIO Wasserkühlungen und wir hatten bereits den leistungsstarken Eisberg Prestige 240L Kühler getestet. Bei dem neusten Modell handelt es sich um den Cooler Master Nepton 140XL, den wir uns heute genauer ansehen werden...
pc-experience.de:
  • Autostart-Programme ohne Verzögerung: Wer unter Windows 8 oder 8.1 persönliche Programme, Applikationen, spezielle Malware-Scanner usw. in den Autostart Ordner verfrachtet, damit sie von dort aus direkt mit dem Systemstart zusammen aufgerufen werden, wird sich verwundert die Augen reiben, denn nach einem Systemstart dauert es trotzdem bis zu 10 Sekunden und mehr, bis diese im Autostart Ordner plazierten Programme ihren Dienst aufnehmen...
  • Windows 8.1: Firefox Grafikfehler beseitigen
pc-max.de: technic3d.com:
  • Seasonic Platinum Modell SS-1200XP3 1200W: Unser heutiger Netzteiltest beschäftigt sich mit dem Seasonic Platinum P-1200 Netzteil, Modell SS-1200XP³. Ausgestattet mit dem neuen XP3-Referenzlayout bringt das High-End-Netzteil eine Ausgangsleistung von 1.200 Watt mit sich. In der P-Serie sind weiterhin die Leistungsklassen mit 660,760,800 und 1.050 Watt erhältlich. Überarbeitet, mit dem Referenzlayout (XP3), wurden lediglich die beiden Modelle P-1050 und P-1200...
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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Acer sieht Boom bei Chromebooks

reported by doelf, Samstag der 26.07.2014, 16:46:11
Es muss nicht immer Windows sein: Chromebooks werden für Acer immer wichtiger und machen beim taiwanischen Hersteller Acer bereits zehn Prozent der gesamten Notebookproduktion aus. Und dieser Anteil wird in den kommenden Monaten weiter wachsen.

Laut CEO Jason Chen kann Acer die Nachfrage kaum decken und hat seine Zulieferer daher gebeten, die Produktion wichtiger Bauteile weiter hochzufahren. Die Taiwaner verkaufen ihre Chromebooks derzeit in zwanzig Ländern. Zuletzt hatte es insbesondere eine steigende Nachfrage von Behörden und aus dem Bildungssektor gegeben, beispielsweise aus Neuseeland. Chen geht davon aus, dass im Jahr 2014 rund 70 Prozent mehr Chromebooks ausgeliefert werden als im Vorjahr. Chrombooks sind besonders preiswert, da sie statt Windows Googles Linux-Distribution Chrome OS als Betriebssystem verwenden.

Microsoft will mit dem kostenlosen "Windows 8.1 with Bing" gegensteuern. Dieses Betriebssystem ist ein normales Windows 8.1, bei dem lediglich Microsofts hauseigene Suchmaschine Bing im Internet Explorer voreingestellt ist. Der Benutzer kann die Suchmaschine sogar nachträglich wechseln. Microsofts Hardware-Partner bekommen "Windows 8.1 with Bing" kostenlos, sofern sie das Betriebssystem auf besonders preiswerten PCs oder Tablets vorinstallieren. "Windows 8.1 with Bing" soll mit 1 GByte Arbeitsspeicher sowie 16 GB Festplattenkapazität auskommen.
 
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IBM: Verkauf der Chipsparte gescheitert

reported by doelf, Samstag der 26.07.2014, 13:27:41
In den vergangenen Monaten hatte IBM Verhandlungen über den Verkauf seiner defizitären Chipsparte an den Auftragsfertiger Globalfoundries geführt. Wie Bloomberg nun berichtet, sind diese Gespräche gescheitert - angeblich wollte Globalfoundries nicht genug zahlen.

Ginni Rometty, die bei IBM CEO, Präsidentin und Vorstandsvorsitzende in Personalunion ist, will Big Blue wieder auf Wachstumskurs bringen. Sie setzt dabei auf Cloud-Dienste und Software, während das Hardwaregeschäft weiter reduziert werden soll. Zumindest seit 2013 sucht IBM einen Käufer für sein Chipgeschäft, darüber hinaus kündigte das Unternehmen im Januar 2014 den Verkauf seiner x86-Server-Sparte an Lenovo an.

Globalfoundries soll sich insbesondere für IBMs Entwicklungsabteilungen und Patente interessiert haben. Der Auftragsfertiger verfügt über moderne Produktionsstätten und hatte offenbar kein Interesse an der Übernahme von IBMs Fabriken. Diese seien zudem technisch veraltet. Offenbar wollte IBM seine gesamte Chipsparte im Paket verkaufen und hatte daher auf ein deutlich höheres Angebot gehofft.
 
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MediaTek bucht mehr Fertigungskapazitäten bei TSMC

reported by doelf, Samstag der 26.07.2014, 12:59:12
Als Chipentwickler ohne eigene Fertigungsstätten ist MediaTek auf Auftragsfertiger wie TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) angewiesen. Dort haben die Chinesen die gebuchte Kapazität für das dritte Quartal 2014 um zehn Prozent aufgestockt.

Es geht hierbei um Chips mit Strukturgrößen von 28 nm, welche insbesondere in Smartphones und Tablets des unteren und mittleren Preisbereichs zum Einsatz kommen. Mit Produkten wie dem MT6795, einem 8-Kern-SoC mit 64-Bit-Unterstützung und LTE-Modem, zielt MediaTek allerdings auch immer stärker auf hochpreisige Produkte. Die Markteinführung des MT6795 könnte im vierten Quartal 2014 zu einer weiteren Kapazitätsausweitung führen. Weiter heißt es, dass MediaTek und TSMC bei der Entwicklung von 16- und 20-nm-Produkten kooperieren. Dies könnte für beide Seiten ein einträgliches Geschäft werden, denn MediaTek konnte seine Marktanteile zuletzt deutlich ausbauen.
 
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Ein erstes Update für Ubuntu 14.04 ("Trusty Tahr")

reported by doelf, Samstag der 26.07.2014, 12:00:00
Mit der Version 14.04.1 liegt das erste Update für die "verlässliche Bergziege" (Trusty Tahr) zum Download bereit. Neben Ubuntu sind auch die Schwester-Distributionen Kubuntu, Lubuntu, Edubuntu und Xubuntu bereits in der aktualisierten Fassung verfügbar.

Obwohl dieses Update ausschließlich Fehler beseitigt, ist die Zusammenfassung der Änderungen sehr umfangreich geraten. Der Großteil der Arbeit ist in die Hardware-Unterstützung geflossen, hier wurden hunderte von Verbesserungen vorgenommen. Auch für die unterschiedlichen Desktops gibt es zahlreiche Updates, dazu kommen Aktualisierungen in den Bereichen Server und Cloud. Die Entwickler haben zudem einige Probleme bei der Installation und beim Upgrade des Betriebssystems vorgenommen. Als LTS-Version werden Ubuntu 14.04 und die meisten seiner Ableger über einen Zeitraum von fünf Jahren mit frischen Sicherheits-Updates versorgt.

Download:
Quelle: wiki.ubuntu.com
 
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Wine 1.7.23 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 26.07.2014, 11:37:17
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit gestern ist die Entwicklungsversion 1.7.23 erhältlich, welche insbesondere die Unterstützung von Drag & Drop verbessert.

Download: Wine 1.7.23

Für die Entwicklungsversion 1.7.23 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Better support for files drag & drop.
  • Improvements to the HTTP cookie management.
  • Initial support for 64-bit Android builds.
  • Fixes to crypto certificates management.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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Arbeitsspeicher: Kaum Bewegung in den Preisen

reported by doelf, Samstag der 26.07.2014, 11:32:58
In dieser Woche haben sich die Kurse für DRAM-Chips an der Speicherbörse in Taiwan kaum bewegt. Das Preisniveau bleibt somit sehr hoch und vorerst ist auch keine Entspannung in Sicht. Falls die Nachfrage gegen Ende des dritten Quartals wieder anzieht sollte, sind weitere Preissteigerungen wahrscheinlich.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag der letzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,417 US-Dollar (-0,18%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 4,138 US-Dollar (+/-0,00%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,159 US-Dollar (-1,42%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,290 US-Dollar (+/-0,00%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 2,076 US-Dollar (+0,48%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Apple erklärt Hintertüren für notwendig und sicher

reported by doelf, Freitag der 25.07.2014, 18:39:35
Im Rahmen der Hackerkonferenz HOPE X hatte der Sicherheitsexperte Jonathan Zdziarski mehrere Hintertüren und Überwachungsmechanismen in iOS dokumentiert. Nun hat Apple Stellung bezogen und die bisher undokumentierten Dienste für notwendig und sicher erklärt.

Die drei Dienste com.apple.mobile.pcapd, com.apple.mobile.file_relay und com.apple.mobile.house_arrest dienen laut Apple sowohl dem eigenen Support als auch den IT-Abteilungen großer Firmenkunden zur Diagnose von Problemen. Sie hätten nur einen begrenzten Zugriff auf das Gerät und würden auch die Schutzmechanismen respektieren. Sofern man Apple Glauben schenken will, bleiben drei Fragen unbeantwortet: Warum laufen diese drei Diagnosedienste ständig im Hintergrund, warum werden sie versteckt und warum hatte man sie zuvor nicht dokumentiert?

Jonathan Zdziarski zweifelt an Apples Erklärungsversuchen. Beispielsweise würde der Paket-Sniffer com.apple.mobile.pcapd im Entwicklermodus durchaus einen Zweck erfüllen, aber nicht bei alltäglicher Nutzung. Der Benutzer kann den Sniffer weder ein- noch ausschalten und wird auch nicht darüber informiert, wann dieser aktiv ist. Zudem lässt sich der Dienst über kabellose Verbindungen aktivieren, ohne dass jemand direkten Zugriff auf das Smartphone hat. Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition können sich dies zunutze machen und den Netzwerkverkehr abfangen.

Der Dienst com.apple.mobile.file_relay ermöglicht laut Apple einen begrenzten Zugriff auf Diagnosedaten, was Zdziarski als völlig irreführend bezeichnet. Alle eingerichteten Benutzerkonten, Fotos, Sprachmitteilungen und Audiodateien, das komplette Adressbuch inklusive gelöschter Kontakte, der Kalender inklusive gelöschter Termine, die Notizen inklusive gelöschter Einträge, SMS-Mitteilungen inklusive gelöschter Nachrichten, die Anrufgeschichte des Telefons, Caches für Tastatureingaben, Autokorrektur, Zwischenablage, Offline-Inhalte und geteilte Bilder, die GPS-Logs des Gerätes inklusive der dazugehörigen Zeitstempel sowie Übersichten aller Dateien und Apps kann man schwerlich als "begrenzten Zugriff auf Diagnosedaten" umschreiben. Die gesammelten Daten sind für diesen Zweck nicht nur viel zu persönlich, sondern auch weitgehend ungeeignet. Zudem umgeht der Dienst die Backup-Verschlüsselung und kann vom Benutzer nicht kontrolliert geschweige denn deaktiviert werden.

Sinn und Zweck von com.apple.mobile.house_arrest ist laut Apple der Zugriff auf Dokumente in der Sandbox des Benutzers. Diese Dienst wird angeblich nur von iTunes und Xcode genutzt. Diese Aussage kann Zdziarski bestätigen, doch weder iTunes noch Xcode greifen auf die geschützten Ordner Library, Caches, Cookies und Preferences zu. Der Dienst com.apple.mobile.house_arrest bietet diese Möglichkeit allerdings und eröffnet damit den Zugriff auf geschützte Dateien und OAuth-Tokens, die genauso gut wie Passwörter sind. Auch Aktivitäten in sozialen Netzwerken lassen sich auf diese Weise nachvollziehen.

Zusammenfassend dankt Jonathan Zdziarski Apple für die Bestätigung der von ihm gefundenen Hintertüren, wirft dem Unternehmen aber eine massive Verharmlosung vor. Diese Dienste stellen sehr attraktive Angriffspunkte dar und sind ein ernstzunehmendes Risiko, da Apple seine eigene Sicherheitsarchitektur durch mitgelieferte Bordmittel aushebelt. Auch dass der Zugriff auf die drei Dienste ein einmaliges Pairing voraussetzt, stellt nach Ansicht des Sicherheitsexperten keinen nennenswerten Schutz dar. Jedes Gerät, dass irgendwann einmal mit dem Smartphone verbunden war, besitzt dieses Recht und kann auch kabellos auf die hochsensiblen Daten zugreifen.
 
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Bericht: Twitch geht definitiv an YouTube

reported by doelf, Freitag der 25.07.2014, 17:06:16
Laut Venturebeat hat Google Twitch, die nach eigenen Angaben weltgrößte Live-Streaming-Plattform für Videospiele, gekauft, um sein eigenes Videoportal YouTube zu verstärken. Der Kaufpreis soll bei einer Milliarde US-Dollar liegen. Bisher gibt es noch keine offizielle Bestätigung. Venturebeat hat seine Informationen aus "mit dem Vorgang vertrauten Quellen".

Im Mai tauchten erstmals entsprechende Gerüchte auf, welche sich nun zu bestätigen scheinen. Damals hieß es, dass neben Google auch Microsoft an Twitch interessiert sei. Die Entscheidung fiel zugunsten von Google und YouTube, damit Twitch auch zukünftig allen Spieleplattformen gegenüber offen bleiben kann. Aktuell wird Twitch sowohl von Sonys Playstation 4 als auch von Microsofts Xbox One genutzt, was die Redmonder mit Sicherheit schnell geändert hätten.

Twitch ging am 6. Juni 2011 im Rahmen eines Beta-Tests online und wurde am 1. Mai 2012 mit einem "Webby People's Voice Award" in der Kategorie Videospiele ausgezeichnet. Im Jahr 2013 schloss der wichtigste Mitbewerber Own3d.tv seine Pforten, während sich Twitch rund 20 Millionen US-Dollar an frischem Venture-Kapital sichern konnte. Seither dominiert Twitch mit über 45 Millionen Besuchern pro Monat den Markt und trotzt den Bemühungen etablierter Videoplattformen, darunter auch YouTube.
Quelle: venturebeat.com
 
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Kostenlos: Die Sims 2 Ultimate Collection

reported by doelf, Freitag der 25.07.2014, 14:38:02
Electronic Arts (EA) verschenkt das Spiel "Die Sims 2 Ultimate Collection" derzeit über seine Online-Plattform Origin. Die Ultimate Collection umfasst neben dem eigentlichen Spiel auch alle für "Die Sims 2" erschienenen Add-ons.

Dieses Geschenk folgt auf das Support-Ende für "Die Sims 2" und zunächst hatte EA die Add-ons nur für alle "Die Sims 2"-Spieler auf Origin freigeschaltet. Kunden, die das Spiel auf DVD gekauft hatten, blieben außen vor und protestierten. EA reagierte mit einem Friedensangebot: Bis zum 31. Juli 2014 um 19:00 Uhr kann jeder die "Die Sims 2 Ultimate Collection" über Origin herunterladen.

Wer Origin bisher noch nicht genutzt hat, muss zunächst ein Benutzerkonto anlegen und dann die Origin-Software herunterladen und installieren. Nach dem Start der Software meldet man sich bei seinem Konto an und gibt unter dem Menüpunkt "Produktcode einlösen" den folgenden Text ein: "I-LOVE-THE-SIMS". Nun besitzt man "Die Sims 2 Ultimate Collection" und muss nur noch rund 13 GByte herunterladen ;-)
Quelle: help.ea.com
 
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Kritische 0-Day-Lücke in Quicktime

reported by doelf, Freitag der 25.07.2014, 13:15:19
Tipping Points "Zero-Day-Initiative" warnt vor einer kritische 0-Day-Lücke in Apples Quicktime. Diese Sicherheitslücke wurde bereits am 20. Dezember 2013 gemeldet und am selben Tag seitens Apple bestätigt. Doch auch sieben Monate später wurde das Problem noch nicht behoben.

Die Zero-Day-Initiative hatte Apple am 30. Mai 2014 über die bevorstehende Veröffentlichung der Schwachstelle informiert, woraufhin das Unternehmen einen Patch für September 2014 in Aussicht gestellt hatte. Dass Apple neun Monate benötigt, um eine solche Sicherheitslücke zu schließen, deutet auf falsch gesetzte Prioritäten hin. Ein hübsches Design und eine gute Bedienbarkeit sind wichtig, doch primär sollte Software sicher funktionieren.

Die fragliche 0-Day-Lücke liegt in der unzureichenden Prüfung von mvhd-Atoms begründet. Manipuliert der Angreifer die Werte für Version und Flags, kann er Speicherinhalte gezielt mit eigenem Code überschreiben und diesen im Sicherheitskontext des Benutzers ausführen. Dazu genügt es, wenn der Benutzer eine bösartige Webseite aufruft oder eine manipulierten Datei mit Quicktime öffnet. Der beste Schutz besteht darin, Quicktime nicht zu verwenden.
 
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Amazon wächst rasant und macht mehr Verlust

reported by doelf, Freitag der 25.07.2014, 12:50:09
Jeff Bezos, Gründer und CEO des Online-Händlers Amazon, bleibt seiner Strategie treu und diese heißt wachsen um (fast) jeden Preis. Und so hat Amazon auch im zweiten Quartal 2014 seine gesamten Einnahmen (und noch etwas mehr) in die eigene Dominanz investiert.

Der Umsatz belief sich im zweiten Quartal 2014 auf 19,340 Milliarden US-Dollar (+23,15%), wobei der traditionelle Handelsplatz mit 15,251 Milliarden US-Dollar (+19,60%) deutlich langsamer gewachsen ist als der Dienstleistungssektor mit seinen Cloud-Angeboten. Dieser kam auf 4,089 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 38,52 Prozent. Zugleich sind Amazons Ausgaben um 23,87 Prozent auf 19,355 Milliarden US-Dollar gestiegen und sorgen für einen operativen Verlust in Höhe von 15 Millionen US-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen operativ noch 79 Millionen US-Dollar verdient. Der Nettoverlust ist von 7 Millionen US-Dollar bzw. 0,02 US-Dollar je Aktie auf 126 Millionen US-Dollar bzw. 0,27 US-Dollar je Aktie gestiegen.

Für das dritte Quartal 2013 erwartet Amazon einen Umsatz zwischen 19,7 Milliarden und 21,5 Milliarden US-Dollar, was eine Verbesserung um 15 bis 26 Prozent bedeuten würde. Zugleich soll der operative Verlust auf 410 Millionen bis 810 Millionen US-Dollar anwachsen - und das gefällt den Anlegern gar nicht. Amazons Aktie wurde nachbörslich abgestraft und stürzte um 10,56 Prozent auf 320,75 US-Dollar ab.
 
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Nokia: Erste Quartalszahlen ohne Mobiltelefone

reported by doelf, Donnerstag der 24.07.2014, 15:50:23
Die Übernahme von Nokias Mobilgerätesparte hat Microsoft mehr Umsatz aber weniger Gewinn beschert. Bei den Finnen, die heute frische Geschäftszahlen auf den Tisch gelegt haben, sieht es genau umgekehrt aus: Der Umsatz ist zwar eingebrochen, doch der Verlust wurde minimiert.

Im zweiten Quartal 2014 lag Nokias Umsatz bei 2,942 Milliarden Euro nach 3,155 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum - ein Rückgang um 6,75 Prozent. Der Grund hierfür ist aber nicht die verlorene Gerätesparte, sondern der Netzwerkausrüster Nokia Networks, dessen Umsatz auf 2,566 Milliarden Euro (-7,73%) zurückgegangen ist. Die Geschäftszweige HERE (232 Millionen Euro / -0,43%) und Nokia Technologies (147 Millionen Euro / +1,38%) zeigen sich hingegen fast unverändert. Der operative Gewinn (IFRS) der Finnen kletterte von mageren 12 Millionen auf 284 Millionen Euro, unterm Strich bleibt aber ein Nettoverlust (IFRS) in Höhe von 0,01 Euro je Aktie (Q2/2013: -0,02 Euro).

Um eine Vergleichbarkeit zu ermöglichen, hat Nokia in den obigen Zahlen seine ehemalige Gerätesparte bereits herausgerechnet, . Betrachtet man die tatsächlichen Umsätze, wird erst deutlich, wie stark die Firma seit 2012 geschrumpft ist:
  • Q2/2014: 2,942 Milliarden Euro
  • Q2/2013: 5,695 Milliarden Euro
  • Q2/2012: 7,542 Milliarden Euro
Ebenso interessant ist ein Blick auf den operativen Gewinn bzw. Verlust:
  • Q2/2014: +284 Millionen Euro
  • Q2/2013: -115 Millionen Euro
  • Q2/2012: -824 Millionen Euro
Nokia ist zwar kein nordischer Riese mehr, steht dafür aber wesentlich solider da als vor zwei Jahren. Zudem schuldet Microsoft den Finnen noch rund 5 Milliarden Euro, von denen ein Großteil in der zweiten Jahreshälfte fließen soll. Die Finanzspritze von 1,5 Milliarden Euro, welche Nokia in Form von Wandelschuldverschreibungen erhalten hatte, hat das Unternehmen bereits an Microsoft zurückgezahlt.
 
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Hackerangriff auf die Europäische Zentralbank

reported by doelf, Donnerstag der 24.07.2014, 13:18:32
Die Europäische Zentralbank (EZB) ist Opfer eines Hackerangriff geworden. Wie die Bank am heutigen Donnerstag mitteilt, wurden E-Mail-Adressen und weitere Kontaktinformationen aus einer zur öffentlichen Webseite gehörigen Datenbank gestohlen.

Über die betroffene Datenbank können sich Besucher und Journalisten bei der EZB für diverse Veranstaltungen anmelden. Der Großteil der gestohlenen Daten ist verschlüsselt, doch dies gilt leider nicht für E-Mail-Adressen, postalische Anschriften und Telefonnummern. Die EZB hat alle Passwörter zurückgesetzt und die Betroffenen per E-Mail über den Vorfall informiert. Die von den Hackern genutzte Schwachstelle wurde bereits geschlossen.

Laut EZB hat der betroffene Datenbank-Server, wie auch die übrige Webseite, keine Verbindung zu den internen Systemen der Bank. Dennoch stellt dieser Angriff einen Imageschaden für die EZB dar, insbesondere weil die internen Sicherheitsmechanismen auf ganzer Linie versagt haben. Dass ein Diebstahl stattgefunden hatte, bemerkte die Bank nämlich erst, als ihr Erpresser die Daten zum Kauf offerierten. Nun hat die deutsche Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
 
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Firefox 32.0 Beta 1 und 33.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 24.07.2014, 11:34:24
Für alle, denen aktuell bereits zu alt ist, bieten wir den Internetbrowser Firefox in den Versionen 32.0 Beta 1 und 33.0 Aurora 2 zum Download an. Den finalen Firefox 32.0 darf man ab dem 2. September 2014 erwarten und mit der Fertigstellung der Version 33.0 ist Mitte Oktober 2014 zu rechnen.

Da es bisher noch keine aktualisierten Versionsinformationen gibt, werfen wir einen Blick auf die Angaben zum Firefox 32.0 Aurora 2. Diese enthalten nur zwei Neuerungen für Benutzer: Zum einen zeigt der Passwortmanager nun auch die zugehörigen Metadaten (Zeitpunkt der Erstellung, Zeitpunkt der letzten Änderung, Zeitpunkt der letzten Nutzung, Zahl der Nutzungen) an und das Suchwerkzeug nennt die Anzahl der gefundenen Ergebnisse. Die Benutzeroberfläche der Entwicklerwerkzeuge unterstützt neuerdings hochauflösende Anzeigegeräte. Für Entwickler wurde zudem die Methode Array#copyWithin (ECMAScript 6) implementiert und CSS position:sticky, drawFocusIfNeeded sowie mix-blend-mode sind ab sofort standardmäßig aktiviert.

Dass der finale Firefox 32.0 eine automatische Übersetzungsfunktion für Webseiten anbieten wird, wagen wir indes zu bezweifeln. Mozilla testet zwar eine entsprechende Funktion, dürfte diese aber frühestens im Firefox 33.0 freischalten.

Download:
 
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Facebook: Geschäftszahlen wachsen stärker als Nutzerzahlen

reported by doelf, Donnerstag der 24.07.2014, 09:12:14
Facebook hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2014 veröffentlicht und das soziale Netzwerk konnte in allen Bereichen kräftig zulegen. Lediglich die Zahl der aktiven Nutzer konnte bei weitem nicht mehr so stark wachsen wie im Vorjahreszeitraum.

Im zweiten Quartal 2014 erzielte Facebook einen Umsatz in Höhe von 2,910 Milliarden US-Dollar, ein Zuwachs von 60,51 Prozent (Q2/2013: 1,813 Milliarden US-Dollar). Der operative Gewinn (GAAP) schoss von 562 Millionen auf 1,390 Milliarden US-Dollar (+147,33%) und auch der Nettogewinn (GAAP) hat sich mehr als verdoppelt - der Sprung von 333 Millionen auf 791 Millionen US-Dollar bedeutet eine Steigerung um 137,54 Prozent. Ähnlich sieht es beim Gewinn je Aktie (GAAP) aus, der von 0,13 auf 0,30 US-Dollar schnellte.

Im Monat Juni 2014 zählte Facebook 1,32 Milliarden aktive Nutzer (+14,78%) und im Durchschnitt griffen 829 Millionen Nutzer (+18,60%) sogar täglich auf das soziale Netzwerk zu. Von den monatlich aktiven Nutzern verwendeten 1,07 Milliarden Nutzer mobile Geräte (+30,65%) - allerdings ist Facebook auf den meisten Smartphones vorinstalliert und verbindet sich nach einmaliger Einrichtung des Kontos automatisch mit dem sozialen Netzwerk, wodurch die Statistik verzerrt wird.

Es fällt auf, dass sich Facebooks Wachstum spürbar abgeschwächt hat. Von Juni 2012 auf Juni 2013 war die Zahl der monatlich aktiven Nutzer um 20,42 Prozent gewachsen, ein Jahr später sind es nur noch 14,78 Prozent. Ähnlich hat sich der Mobilanteil entwickelt, der im Vorjahr um 50,83 Prozent zulegen konnte und der diesmal nur auf ein Plus von 30,65 Prozent kommt. Bei den täglichen Nutzern ist der Zuwachs von 26,63 auf 18,60 Prozent gefallen. Keine Frage: Das Ende von Facebooks rasantem Wachstum ist abzusehen.
Quelle: investor.fb.com
 
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NVIDIA stellt sein Gaming-Tablet SHIELD vor

reported by doelf, Mittwoch der 23.07.2014, 17:11:51
Nachdem die auf Android basierende Spielkonsole SHIELD auf wenig Interesse stieß, versucht es NVIDIA nun mit einem Gaming-Tablet gleichen Namens. Das Gerät kommt mit einem wuchtigen Prozessor und einem Eingabestift. Optional gibt es dazu den "SHIELD Wireless Controller" und ein Cover mit Standfuß.
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Bild In NVIDIAs SHIELD-Tablet arbeitet das hauseigene SoC Tegra K1, welches vier mit 2,2 GHz getaktete ARM-Kerne des Typs Cortex A15 mit einer Kelper-GPU vereint, die 192 Shader-Einheiten umfasst. Dieser Chip, dem 2 GByte Arbeitsspeicher zur Seite stehen, soll in Bezug auf die Grafikleistung neue Maßstäbe setzen. Das IPS-Display erreicht acht Zoll bzw. 20,3 cm in der Diagonalen und bietet eine native Auflösung von 1.920 x 1.200 Bildpunkten. Über den HDMI-Ausgang ist zudem die Ausgabe von Ultra-HD-Auflösungen (4K) möglich. Beide Kameras arbeiten mit einer Auflösung 5 Megapixel und unterstützen HDR. Das ist mehr als ausreichend für Videoaufzeichnungen, für Fotos hingegen recht mager. Nur die hintere Kamera verfügt über einen Autofokus.

Die Basisversion des SHIELD-Tablet kostet 299,99 Euro, sie bietet 16 GB Speicherplatz und Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n (2,4 und 5,0 GHz). Wer 80 Euro mehr ausgibt, bekommt 32 GB Speicherplatz und zusätzlich Mobilfunkunterstützung (LTE, HSPA+, 3G, 2G, GSM, EDGE) - es wird eine Micro-SIM-Karte benötigt. Der Speicher beider Modelle lässt sich per Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB erweitern, dazu gibt es Bluetooth 4.0 LE, GPS, GLONASS, einen Micro-USB-Port der zweiten Generation und eine analoge Audiobuchse. Üppig dimensionierte Stereo-Frontlautsprecher und ein doppelter Bassreflexkanal versprechen überdurchschnittlichen Klang, dazu gibt es ein integriertes Mikrofon.
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Im Lieferumfang ist der Stift "DirectStylus 2" enthalten, NVIDIA hat auch passende Software für die Handschrifterkennung sowie zum Zeichnen vorinstalliert. PC-Spiele gelangen per GameStream auf das Tablet, hierzu wird allerdings ein PC mit einer NVIDIA-Grafikkarte ab GeForce GTX 650 aufwärts benötigt. Neu ist die Cloud-Streaming-Technologie NVIDIA GRID, die es zunächst aber nur in Nordkalifornien geben wird. Über ShadowPlay lässt sich das Spielgeschehen aufzeichnen und der Konsolen-Modus leitet die Display-Inhalte an einen Fernsehapparat weiter. In Zusammenspiel mit GameStream wird das Tablet dabei zum Mittler zwischen PC und TV-Gerät.

Bild Bis zu vier kabellose Controller können über Wireless-LAN mit dem Tablet verbunden werden. NVIDIA verspricht "ultraniedrige" Latenzen, was man aufgrund der vielen Zwischenstufen - PC => Tablet => Fernseher - kaum glauben mag. Die Controller besitzen neben den üblichen Tasten auch ein Touchpad und eine Sprachsteuerung, ihr Preis liegt bei 59,99 Euro. Das Cover mit integriertem Standfuß kostet weitere 29,99 Euro, es besteht aus Polyurethan in Kombination mit einem Innenbezug aus Mikrofaser. NVIDIAs SHIELD-Tablet kann ab sofort vorbestellt werden, die Auslieferung beginnt in 22 Tagen. Alle in dieser Meldung genannten Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
 
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Opera 23.0.1522.60 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 23.07.2014, 16:53:18
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser auf die Version 23.0.1522.60 aktualisiert. Opera 23 bringt ein neues Herzmenü, mit dessen Hilfe man geöffnete Webseiten der Schnellwahl, dem Stash oder der Lesezeichenliste hinzufügen und auch aus den selbigen wieder entfernen kann.
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Ein neues Bedienelement erlaubt es, blockierte Inhalte in einer sicheren Sitzung manuell freizugeben. Abermals wurde die Unterstützung für Chromium-Erweiterungen verbessert und natürlich haben die Entwickler auch an der Stabilität ihres Internetbrowsers gearbeitet. Darüber hinaus wurde der Umgang mit Plug-ins repariert und überarbeitet. Opera 23 ist für Windows und Mac OS X verfügbar und nutzt die Chromium/Blink-Engine 36 als Unterbau.

Download:
 
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Thunderbird 31.0 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 23.07.2014, 10:37:28
Der E-Mail-Client Thunderbird hat einen Versionssprung von 24.6 auf 31.0 gemacht. Dabei wurden nicht nur zehn Sicherheitslücken geschlossen, sondern auch Verbesserungen an der automatischen Vervollständigung vorgenommen.

Drei der behobenen Schwachstellen sind kritischer Natur und fünf weitere bergen ein hohes Risiko. Die beiden übrigen Probleme haben die Entwickler als mittelschwer eingestuft. Die automatische Vervollständigung berücksichtigt bei E-Mail-Adressen ab sofort nicht nur den Teil vor dem "@", sondern auch die Domain-Struktur dahinter. Zudem wurde die automatische Vervollständigung auf die Namen von Newsgroups ausgeweitet. Darüber hinaus wurde die Authentifizierung über Microsofts NTLM deaktiviert, weil dieses Protokoll nicht sicher ist. Nur die mit Windows NT 4.0 SP4 eingeführte Weiterentwicklung NTLMv2 wird weiterhin unterstützt.

Download:
 
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XBMC 13.2 Beta 2 - Gotham mit mehr Fixes

reported by doelf, Mittwoch der 23.07.2014, 09:56:12
XBMC, die frei erhältliche und unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi, liegt seit heute in der Version 13.2 Beta 2 zum Download bereit. Dieses Update bringt zwar keine neue Funktionen, beseitigt aber etliche Fehler.

Leider liegen noch keine Versionshinweise für die zweite Beta vor, weshalb wir vorerst nur auf die Änderungen in XBMC 13.2 Beta 1 eingehen können:
  • Repariert: Ereignis "onplaybackstarted" in Verbindung mit externen Playern
  • Geändert: OSD/DVD-Menü bei Maus/Touch-Bedienung nicht anzeigen
  • Neu: "GetText" und "delete sound" für die Entwickler von Add-ons
  • Repariert: Falsche Sample-Rate-Auswahl unter Mac OS X
  • Repariert: Optische USB-Geräte mit mehr als zwei Kanälen unter Mac OS X
  • Repariert: Firewall Pop-ups beim Start von Mac OS X
  • Geändert: Unechte Vollbild-Option wird jetzt nur bei Mac OS X Snow Leopard anzeigt
  • Repariert: Überlappende Untertitel
  • Repariert: Buchstaben mit Akzenten
  • Geändert: Abfrage des Master-PINs falls der Add-on-Manager gesperrt ist
  • Aktualisiert: Übersetzungen der Benutzeroberfläche
  • Aktualisiert: Im Lieferumfang enthaltene Add-ons
  • Repariert: Diverse Fehler und Speicherlecks
Download: XBMC 13.2 Beta 2
 
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Microsoft: Erste Quartalszahlen mit dem Nokia-Faktor

reported by doelf, Mittwoch der 23.07.2014, 00:57:47
Am 30. Juni endete für Microsoft das fiskalische Jahr 2014 und jetzt liegen auch die Zahlen für das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr auf dem Tisch. Es sind die ersten Ergebnisse nach der Übernahme von Nokias Gerätesparte und der finnische Zukauf knabbert an Redmonds Gewinn.

Einerseits brachte die als "Phone Hardware" aufgeführte Sparte beachtliche 1,985 Milliarden US-Dollar zusätzlichen Umsatz, doch andererseits belastete sie das operative Geschäftsergebnis mit einem Verlust in Höhe von 692 Millionen US-Dollar bzw. 0,08 US-Dollar je Aktie. Dank Nokia kletterte Microsofts Quartalsumsatz um 17,52 Prozent auf 23,382 Milliarden US-Dollar (Q4/2013: 19,896 Milliarden US-Dollar) und trotz Nokia stieg der operative Gewinn (GAAP) um 6,73 Prozent auf 6,482 Milliarden US-Dollar (Q4/2013: 6,073 Milliarden US-Dollar). Der Nettogewinn (GAAP) schrumpfte indes um 7,11 Prozent auf 4,612 Milliarden US-Dollar (Q4/2013: 4,965 Milliarden US-Dollar) und der Gewinn je Aktie brach um 6,78 Prozent auf 0,55 US-Dollar (Q4/2013: 0,59 US-Dollar) ein.

Hauptumsatzbringer war "Commercial Licensing" mit 11,222 Milliarden US-Dollar (+5,60%) vor "Devices and Consumer Licensing" mit 4,694 Milliarden US-Dollar (+9,47%) und "Commercial Other" mit 2,262 Milliarden US-Dollar (+43,71%). Es folgen die neue Sparte "Phone Hardware" mit 1,985 Milliarden US-Dollar, "Devices and Consumer Other" mit 1,880 Milliarden US-Dollar (+20,28%) sowie "Computing and Gaming Hardware" mit 1,441 Milliarden US-Dollar (+23,48%). Unter "Commercial Other" fällt Microsofts Cloud-Geschäft, dessen Umsatz um 564 Millionen US-Dollar bzw. 147 Prozent gewachsen ist. Doch auch alle anderen Bereiche haben sich sehr positiv entwickelt.

Betrachtet man das gesamte Geschäftsjahr 2014, fällt der Einfluss von Nokias Gerätesparte deutlich geringer aus. Microsofts Jahresumsatz ist um 11,54 Prozent auf 86,833 Milliarden US-Dollar (2013: 77,849 Milliarden US-Dollar) gestiegen und der operative Gewinn (GAAP) konnte um 3,72 Prozent auf 27,759 Milliarden US-Dollar (2013: 26,764 Milliarden US-Dollar) zulegen. Der Nettogewinn (GAAP) blieb mit 22,074 Milliarden US-Dollar (2013: 21,863 Milliarden US-Dollar) fast unverändert und der Gewinn je Aktie verbesserte sich um 1,94 Prozent auf 2,63 US-Dollar (2013: 2,58 US-Dollar). Da das Kerngeschäft sehr gut läuft und Microsoft den Kostenfaktor namens Nokia radikal zusammenstreichen will, konnte die Aktie der Redmonder nachbörslich zulegen.
 
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Apple: Rekordquartal dank iPhone und Mac

reported by doelf, Dienstag der 22.07.2014, 23:43:45
Für Apple endete am 28. Juni bereits das dritte Quartal des fiskalischen Jahres 2014. Dank einer starken Nachfrage für das iPhone und die Macs fiel der Umsatz so hoch aus, wie bisher in noch keinem dritten Quartal. Das iPad schwächelt hingegen weiter.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte Apple seinen Umsatz um 5,97 Prozent auf 37,432 Milliarden US-Dollar (Q3/2013: 35,323 Milliarden US-Dollar) steigern. Hierzu steuerten das iPhone 19,751 Milliarden US-Dollar (+8,80%) und das iPad 5,889 Milliarden US-Dollar (-7,61%) bei. Während die Verkaufszahlen des Smartphones um 12,68 Prozent auf 35,203 Millionen Einheiten geklettert sind, muss Apples Tablet einen Einbruch um 9,17 Prozent auf 13,276 Millionen Geräte verkraften. Drittwichtigster Umsatzbringer sind die Macs mit 5,540 Milliarden US-Dollar (+13,22%), gefolgt von iTunes nebst Diensten mit 4,485 Milliarden US-Dollar (+12,41%). Weitere 1,325 Milliarden US-Dollar (+12,38%) konnte Apple mit Zubehör generieren, während der iPod mit 442 Millionen US-Dollar (-39,7%) keine große Rolle mehr spielt.

Apple konnte seinen operativen Gewinn im Jahresvergleich um 11,75 Prozent auf 10,282 Milliarden US-Dollar (Q3/2013: 9,201 Milliarden US-Dollar) ausbauen und der Nettogewinn ist um 12,29 Prozent auf 7,748 Milliarden US-Dollar (Q3/2013: 6,900 Milliarden US-Dollar) gewachsen. Den Gewinn je Aktie beziffert das Unternehmen auf 1,28 US-Dollar, eine Verbesserung um 19,63 Prozent. Apple wird seinen Anlegern am 14. August 2014 eine Dividende in Höhe von 0,47 US-Dollar je Anteil auszahlen, Stichtag ist der 11. August. Nachbörslich geriet Apples Aktie leicht unter Druck, denn während der Gewinn die Erwartungen der Analysten übertreffen konnte, blieb der Umsatz darunter. Für das vierte Quartal 2014 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 37 Milliarden und 40 Milliarden US-Dollar.
Quelle: www.apple.com
 
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Hintertüren und Überwachungsmechanismen in iOS dokumentiert

reported by doelf, Dienstag der 22.07.2014, 14:25:57
Der Sicherheitsexperte Jonathan Zdziarski hat auf der Hackerkonferenz HOPE X mehrere Hintertüren und Überwachungsmechanismen in iOS dokumentiert. Obwohl Zdziarski keinen Grund zur Panik sieht, bewertet er die fraglichen Dienste als gefährlich und erklärt, sie hätten nichts auf seinem Telefon verloren.

Zdziarski wirft Apple zwar nicht vor, die gefundenen Hintertüren für die NSA eingebaut zu haben, hält es aber für sehr wahrscheinlich, dass diese Dienste vom Geheimdienst genutzt werden. Die fraglichen Dienste ermöglichen das Umgehen der Verschlüsselung und den Zugriff auf derart viele persönliche Nutzerdaten, dass nach Ansicht des Sicherheitsexperten eine Stellungnahme und Erklärung seitens Apple das Mindeste wäre. Schließlich sind rund 600 Millionen Kunden von diesen absichtlich eingebauten Schwachstellen betroffen.

Die Hintertüren und Überwachungsmechanismen sind auf allen iOS-Geräten aktiv und benötigen keinen Entwicklermodus. Nach dem einmaligen Pairing mit einem Computer kann dieser auf die Dienste zugreifen. Gleiches gilt für Apple und all jene, die sich über Apple Zugriff auf die Geräte verschaffen wollen. Beispielsweise läuft unter iOS permanent ein Paket-Sniffer (com.apple.pcapd) mit, der den gesamten Datenverkehr aufzeichnet. Interessant ist auch die Datensammlung über com.apple.mobile.file_relay, welche sensible Daten an der Verschlüsselung vorbei in ein Archiv stopft. Dieses umfasst:
  • alle eingerichteten Benutzerkonten für iCloud, E-Mail, Twitter, Facebook und weitere Dienste
  • ausnahmslos alle Fotos, die auf dem Gerät gespeichert sind
  • Sprachmitteilungen und andere Audiodateien
  • das komplette Adressbuch inklusive gelöschter Kontakte
  • der Kalender inklusive gelöschter Termine
  • die Notizen inklusive gelöschter Einträge
  • aktive und bereits gelöschte Alarme
  • SMS-Mitteilungen inklusive gelöschter Nachrichten
  • die Anrufgeschichte des Telefons
  • Caches für Tastatureingaben, Autokorrektur, Zwischenablage, Offline-Inhalte, geteilte Bilder und diverse Screenshots
  • die GPS-Logs des Gerätes inklusive der dazugehörigen Zeitstempel für ca. 60 Tage
  • Übersichten aller Dateien und Apps sowie aller mit diesen bearbeiteten Dokumenten (nur iOS 7)
  • die Dateinamen aller E-Mail-Anhänge (nur iOS 7)
  • die IDs aller gepaarten Geräte (nur iOS 7)
  • die Telefonnummern aller Kontakte, für die ein SMS-Entwurf gespeichert wurde (nur iOS 7)
Zdziarski bezeichnet das File_Relay ziemliche treffend als eine Schatzkiste, die nur auf ihre Abholung wartet. Und dann wäre da noch com.apple.mobile.house_arrest: Dieser Dienst ermöglicht iTunes den Zugriff auf Dateien von Drittanbieter-Apps, man kann darüber aber auch die geschützten Ordner Library, Caches, Cookies und Preferences auslesen. Hierüber lassen sich beispielsweise die Aktivitäten in sozialen Netzwerken nachvollziehen, geschützte Dateien kopieren und sogar Schlüssel abgreifen.

Apple hat zwischenzeitlich geantwortet und erklärt, dass es sich bei den beanstandeten Diensten keinesfalls um Hintertüren für staatliche Behörden handle, sondern lediglich um diagnostische Funktionen für den eigenen Kundendienst und die IT-Abteilungen von Firmenkunden. Jonathan Zdziarski schenkt dieser Antwort allerdings keinen Glauben: Zum einen laufen die Dienste dauerhaft auf allen Geräte und lassen sich nicht deaktivieren, egal ob man die Übertragung von Diagnosedaten an Apple erlaubt oder unterbindet. Ebenso wenig wird überprüft, ob das Gerät von einer unternehmenseigenen IT-Abteilung gewartet wird. Zudem geht es Apples Support herzlich wenig an, wer im Adressbuch des Kunden steht, welchen Tweet man kürzlich abgesetzt hat oder was auf privaten Fotos zu sehen ist.
 
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Netflix: Ab September auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz

reported by doelf, Dienstag der 22.07.2014, 12:18:59
Anlässlich der Präsentation seiner Quartalsergebnisse hat der US-amerikanische Video-on-Demand-Anbieter Netflix seine Expansionspläne für Europa konkretisiert: Ab September 2014 wird Netflix auch in Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Luxemburg und der Schweiz verfügbar sein.

Laut Netflix gibt es in diesen Ländern mehr als 60 Millionen potentielle Kunden mit Breitbandanschluss. Die Reichweite außerhalb der USA wächst damit auf 180 Millionen Haushalte und im Heimatmarkt verfügen derzeit rund 90 Millionen Haushalte über Breitbandinternet. Leider nennt Netflix auch weiterhin keine Preise. Wenn man aus einem der genannten Länder die Webseite des Dienstes aufruft, kann man dort seine E-Mail-Adresse hinterlassen, um zeitnah informiert zu werden.

Im Archiv von Netflix finden sich Filme und Serien, darunter auch Eigenproduktionen wie "House of Cards". Die Kunden des Dienstes erhalten gegen eine monatlich zu entrichtende Gebühr einen Flatrate-Zugriff auf das gesamte Angebot. Für die Wiedergabe des Videostreams eignen sich kompatible Smart-TV-Geräte, PCs und Macs, Smartphones und Tablets sowie diverse Spielkonsolen.
 
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Der Firefox 31.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 22.07.2014, 10:45:03
Mozilla hat letzte Nacht die fertige Version 31.0 seines Internetbrowsers Firefox auf die FTP-Server geladen. UPDATE: Der Firefox 31.0 schließt elf Sicherheitslücken, von denen drei als kritisch, fünf als hochgefährlich und zwei als mittelschwer eingestuft wurden. Die elfte Schwachstelle ist eher harmloser Natur.
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Der Firefox 31.0 bringt eine "Generational Garbage Collection". Anstatt alle Objekte in regelmäßigen Abständen zu untersuchen, was zu längeren Pausen führen kann, nimmt eine "Generational Garbage Collection" eine Unterteilung in unterschiedliche Generationen vor. Die meisten Objekte haben kein langes Leben, während andere dauerhaft genutzt werden. Daher macht es Sinn, jüngere Objekte öfter zu prüfen als ältere, um hierdurch Bearbeitungszeit zu sparen. Eine große Änderung betrifft die "Configurable Security Policies" (CAPS), welche seitenspezifische Rechte verwalten. Mozilla hat CAPS weitgehend entfernt und damit insbesondere den Zugriff auf die Zwischenablage abgeschafft. Einzige Ausnahme ist die Berechtigung "checkloaduri", welches es Webseiten ermöglicht, lokale URIs (file://) zu landen.

Unter Windows verarbeitet der neue Firefox OGG- und PDF-Dateien intern, solange keine externe Applikation spezifiziert wurde. Neue Tabs verfügen über ein Suchfeld, OdinMonkey kann den Backtracking Allocator jetzt auch für Code im Stil von asm.js benutzen und die OpenType-MATH-Tabellen wurden teilweise implementiert. Zertifikate werden jetzt mit Hilfe der neuen Bibliothek mozilla::pkix verifiziert, welche nach Angaben der Entwickler wesentlich robuster und einfacher zu pflegen ist. Im HTML5-Bereich kommen CSS3-Variablen und WebVTT hinzu. Mit Hilfe von WebVTT (Web Video Text Tracks) lässt sich Text zu vordefinierten Zeitpunkten anzeigen, beispielsweise als Untertitel für Videos. Zudem bietet der Firefox 31.0 überarbeitete Entwicklungswerkzeuge.

Download:
 
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Philips kommt nicht in Schwung

reported by doelf, Montag der 21.07.2014, 19:51:35
Bereits im ersten Quartal 2014 konnten die Geschäftszahlen des niederländischen Elektronikkonzerns Philips nicht überzeugen und auch im zweiten Vierteljahr ist das Unternehmen nicht so recht in Schwung gekommen. Als Ursachen nennt CEO Frans van Houten schwache Märkte und ungünstige Währungsschwankungen.

Für zusätzlichen Gegenwind sorgte eine Inspektion der "U.S. Food and Drug Administration" (FDA), die Schwächen im Produktionsablauf einer Anlage in Cleveland zu beklagen hatte. Philips stoppte freiwillig die dortige Produktion, um die Mängel zu beseitigen. Generell brach der Umsatz in Nordamerika spürbar ein, während das Europageschäft stabil blieb. Dafür macht der Konzernumbau Fortschritte. So konnte Philips die Auslagerung seiner Elektroniksparte ("Audio, Video, Multimedia and Accessories") in das eigenständige Unternehmen "WOOX Innovations" abschließen.

Im Jahresvergleich ist der Umsatz um 6,02 Prozent auf 5,293 Milliarden Euro (Q2/2013: 5,632 Milliarden Euro) gefallen. Den deutlichsten Einbruch verzeichnete das wichtigste Geschäftsfeld "Healthcare" (Q2/2014: 2,137 Milliarden Euro) mit 9,53 Prozent, doch auch im Bereich "Lightning" (Q2/2014: 1,943 Milliarden Euro) ist der Umsatz um 5,13 Prozent geschrumpft. Im Segment "Consumer Lifestyle" bliebt der Umsatz mit 1,073 Milliarden Euro (-0,92%) fast unverändert. Philips erzielte im zweiten Quartal 2014 einen Nettogewinn in Höhe von 243 Millionen Euro (-23,34%) bzw. 0,26 Euro je Aktie (-25,71%).

Derzeit beschäftigt Philips weltweit 112.834 Mitarbeiter. Das sind 2.290 weniger als im zweiten Quartal 2013, zugleich aber 761 mehr als im ersten Vierteljahr. Laut Philips geht es dabei primär um die Beschäftigten von Drittfirmen, die nun anders gezählt werden.
 
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Star Wars Episode VII - Die Handlung

reported by doelf, Montag der 21.07.2014, 15:16:22
Devin Faraci hat die ersten zwanzig Handlungsminuten von "Star Wars Episode VII" für BadassDigest zusammengefasst. Ob die Angaben tatsächlich zutreffen, ist ungewiss. Wer Spoiler vermeiden möchte, sollte aber vorsichtshalber nicht weiterlesen. Andererseits darf man sich dann vor dem Kinostart auch keinen Trailer ansehen.

"Star Wars Episode VII" wird derzeit gedreht und soll Weihnachten 2015 ins Kino kommen. Regisseur des Films ist J.J. Abrams, der bereits "Star Trek" erfolgreich wiederbeleben konnte und nun Hollywoods SciFi-Allzweckwaffe ist. Für "Star Wars Episode VII", welches an die ersten drei Filme anschließt, wurden die ursprünglichen Helden Han Solo (Harrison Ford), Luke Skywalker (Mark Hamill) und Prinzessin Leia (Carrie Fisher) reaktiviert. Das war bereits bekannt. Nun zur angeblichen Handlung und nochmals die Warnung: SPOILERS!

Am Anfang steht das Wort und das lautet diesmal "Episode VII". Es folgt der einleitende Text und dann schwenkt die Kamera durchs All, um ein trudelndes Etwas zu fokussieren. Es ist eine abgetrennte Hand, die ein Laserschwert hält. Diese Hand fällt, natürlich ohne zu verglühen, auf einen Wüstenplaneten, wo sie von den neuen Protagonisten - gespielt von Daisy Ridley und John Boyega - gefunden wird. Boyegas Figur ist übrigens ein desertierter Storm Trooper in einer Sinnkrise. Die beiden beschließen, ihren Fund den Jedis zu übergeben. Dabei stoßen sie auf Han Solo und Chewbacca, die die Hand als Lukes identifizieren. Während die Suche nach Luke Skywalker läuft, braut sich auf einem Eisplaneten eine dunkle Macht zusammen. Hier entsteht eine neue Superwaffe, die ganze Sonnensysteme zerstören kann...

Soviel zur Handlung, die sehr starke Anleihen bei Teil IV, also dem ersten Film von 1977 nimmt. Das Grundgerüst könnte stimmen, schließlich muss J.J. Abrams eine Brücke zum dritten Film "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" (1983) schlagen. Zudem hatte sich der Regisseur auch schon bei "Star Trek" recht großzügig bei den alten Filmen bedient. Die Eröffnungssequenz mit der vom Himmel fallenden Hand ist allerdings schon ziemlich suspekt, andererseits hatte auch niemand mit Jar Jar Binks gerechnet. Bleibt zu hoffen, dass Jar Jar Abrams ein gutes Ende einfällt, denn eine kritische Sicherheitslücke, durch die der Sonnensystem-Killer in letzter Sekunde vernichtet werden kann, wäre schon eine ziemlich jämmerliche Nummer. Aber wie sagte schon Red Leader in Teil IV: "I copy".
 
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Windows 8.1 Update 2 kommt am 12. August 2014

reported by doelf, Montag der 21.07.2014, 13:45:24
Microsoft hat seinen nächsten Patch-Day für den 12. August 2014 terminiert und an diesem Tag wird es anscheinend nicht nur die üblichen Sicherheitsflicken geben, sondern auch das zweite Update-Paket für Windows 8.1. Allzu viele Neuerungen sollte man allerdings nicht erwarten.

Bereits Ende Juni wurde gemeldet, dass Windows 8.1 Update 2 den RTM-Status (Release to Manufacturing) erreicht habe. RTM bedeutet, dass die Software fertig entwickelt ist und die internen Tests bestanden hat. Sie wird danach an Microsofts Hardware-Partner herausgegeben, welche die neue Version auf ihren Desktop-PCs und Notebooks vorinstallieren und dabei zugleich auch einen Praxistest mit unterschiedlichster Hardware durchführen. Eine Veröffentlichung am 12. August 2014 passt sehr gut in diesen Zeitplan. Man sollte seine Erwartungen an das zweite Update-Paket allerdings nicht allzu hoch ansetzen, denn Microsoft hat in erster Linie Fehler korrigiert. Insbesondere die Rückkehr des Startmenüs wird jetzt noch nicht stattfinden.
Quelle: www.neowin.net
 
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LibreOffice 4.3.0: Dritter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Montag der 21.07.2014, 13:16:13
In dieser Woche soll die finale Fassung von LibreOffice 4.3.0 veröffentlicht werden, doch zunächst gibt es einen dritten Veröffentlichungskandidaten. Dieser behebt nochmals 33 Fehler. Vergleichen mit der Entwicklungsschiene 4.2 wurden mehrere Tausend Änderungen vorgenommen sowie neue Funktionen implementiert.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen:
  • Writer: Einzelne Absätze können jetzt bis zu 4.294.967.296 Zeichen (32 Bit) umfassen, bisher waren nur 65.535 Zeichen (16 Bit) möglich. Die Navigationsschaltflächen wurden von der vertikalen Scroll-Leiste in das Suchfeld verlagert und beim Skalieren von Bildern bleiben die Proportionen standardmäßig unverändert. Zur freien Skalierung muss die Shift-Taste gehalten werden. Der Import von DOCX-Dateien hat eine Fortschrittsanzeige erhalten, zudem wurde die Kompatibilität beim Im- und Export von Formen und Text-Rahmen verbessert. Auch der Im- und Export von verschachtelten Kommentaren ("nested comments") wurde verbessert, neben DOCX profitieren hiervon auch die Dateiformate ODF, DOC, und RTF. Bei Text-Rahmen mit relativen Abmessungen kann man jetzt die Bezugsgröße für Höhe und Breite festlegen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, einen Text mitsamt der Anmerkungen auszudrucken. Und man kann neuerdings die Formatierung aller Kommentare zugleich ändern.

  • Calc: Die farbliche Hervorhebung von Zellen entspricht jetzt den Farben, welche für die dazugehörigen Werte in Formeln verwendet werden. Somit lassen sich Variablen und Felder besser zuordnen. Bei der Auswahl mehrerer Zellen wird die Zahl der Reihen und Spalten in der Statusleiste angezeigt. Zur Bearbeitung einer Zelle kann man die Formel der darüber liegenden Zelle aufgreifen, indem man die Tastenkombination STRG und ' verwendet. Darüber hinaus wurden etliche Formeln hinzugefügt.

  • Impress und Draw: Versteckte Seiten werden nicht mehr mitgezählt und in der Statusleiste gibt es ein neues Icon, mit dem sich die aktuelle Folie an die Fenstergröße anpassen lässt. Schwebt der Mauszeiger über einer Folie, wird nun farblich unterschieden, ob diese Folie ausgewählt ist oder nicht. Bisher überlagerte die Hervorhebung den Status der Folie.

  • Weitere Neuerungen: LibreOffice 4.3.0 erkennt fax4CUPS automatisch und fragt beim Ausdruck nach der zu wählenden Nummer. Sollen mehrere Faxnummern bedacht werden, sind diese durch Kommata zu trennen. In allen Druckertreibern, die dies unterstützen, kann eine Faxnummer hinterlegt werden. Weitere Verbesserungen gibt es beim PDF-Import und der Unterstützung von OOXML. Bleibt noch zu erwähnen, dass der standardmäßige Icon-Satz "Tango" optisch aufgefrischt wurde.
Download:
 
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Microsoft schließt "Xbox Entertainment Studios"

reported by doelf, Sonntag der 20.07.2014, 17:24:19
Erst im Jahr 2012 gründete Microsoft die "Xbox Entertainment Studios", um eigene Fernsehinhalte für die Xbox One zu produzieren. Doch Fernsehunterhaltung ist weder Cloud noch Mobile und so muss das Studio schon bald seine Pforten schließen.

Xbox-Chef Phil Spencer verbreitete die überraschende Botschaft in einem internen Memo und betet darin - wie zuvor schon Stephen Elop - das neue Mantra von CEO Satya Nadella herunter: Microsoft ist der Produktivitäts- und Plattformanbieter für eine Welt, in der Mobile und Cloud an erster Stelle stehen. Nadella hatte die Neuausrichtung des Unternehmens in einem Rundschreiben angekündigt und dabei eine nicht wirklich überzeugende Begründung geliefert, warum die Xbox in sein zukünftiges Konzept passt. Vermutlich kann man es so formulieren: Solange die Xbox noch Geld in die Kassen spült, wird Microsoft diesen Tanz auf einer mittlerweile fremden Party fortsetzen.

Der von Steve Ballmer angedachte Ausbau der Unterhaltungssparte ist unter Nadella jedoch schon wieder Geschichte. Dies belegt die überraschende Schließung der "Xbox Entertainment Studios", die ihre erste Eigenproduktion "Every Street United" parallel zur Fußball Weltmeisterschaft ausgestrahlt hatten. Laut Spencer sollen die in Arbeit befindliche Dokumentation "Signal to Noise" und die beiden Serien "Halo Nightfall" und "Halo: The Television Series" allerdings noch fertiggestellt werden. Für die Halo-Fernsehserien konnte Ballmer seinerzeit Steven Spielberg und Ridley Scott als Produzenten gewinnen, nach ursprünglicher Planung sollen sie Ende 2014 bzw. 2015 auf Sendung gehen.
Quelle: recode.net
 
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CDBurnerXP 4.5.4.4954 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Sonntag der 20.07.2014, 15:10:11
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8 und 8.1 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen.

Das Programm hat zahlreiche Sprachversionen an Bord, darunter auch eine deutsche Übersetzung, und mit 5,43 MByte ist der Download erfreulich kompakt. CDBurnerXP kann sowohl von Privatleuten als auch von Firmen kostenlos benutzt werden. Die neue Version 4.5.4.4954 bringt Unterstützung für M3U8-Playlisten und behebt ein Encoding-Problem mit herkömmlichen M3U-Dateien. Beim Importieren von Playlisten merkt sich CDBurnerXP neuerdings das zuletzt benutzte Verzeichnis.

Download: CDBurnerXP 4.5.4.4954 - 5,43 MByte

Alle Änderungen der Version 4.5.4.4954 im Überblick:
  • Added saving as M3U8 playlist (and fixed an issue with encoding regular M3U files)
  • Added file rename feature
  • Added music identification feature to data area too
  • Remember last folder used for importing playlists (instead of selecting from the currently active directory)
  • Fixed: Canceling music identification might result in the user being unable to close the dialog
  • Fixed BluRay autoplay handler
 
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Letztes Update: Debian 6.0.10 ("Squeeze")

reported by doelf, Sonntag der 20.07.2014, 14:48:54
Neben dem aktuellen Debian 7.6 ("Wheezy") ist nun auch für die ältere Entwicklungsschiene "Squeeze" ein frisches Update verfügbar. Debian 6.0.10 ist die finale Fassung von "Squeeze". Sie behebt mehrere Fehler und Sicherheitslücken, zudem wurden einige Pakete entfernt.

Das Hauptaugenmerk liegt bei Debian 6.0.10 auf den 53 Sicherheits-Updates, dazu kommen 15 aktualisierte Pakete. Bei elf der 17 entfernten Pakete ist die Versorgung mit Sicherheits-Updates ausgelaufen, flashplugin-nonfree und libplrpc-perl leiden an offenen Schwachstellen und die Pakete libgtfb und hlbr sind schlicht und einfach kaputt.

Download: Debian 6.0.10 ("Squeeze")
Quelle: www.debian.org
 
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Arbeitsspeicher: Preise bleiben auf hohem Niveau

reported by doelf, Sonntag der 20.07.2014, 13:04:40
In dieser Woche haben sich die Kurse für DRAM-Chips an der Speicherbörse in Taiwan uneinheitlich entwickelt: Die Preise der mit DDR3-1600 spezifizierten 4Gb-Chips sind weiter gestiegen, ihre gleich schnellen 2Gb-Geschwister kosten hingegen etwas weniger.

Die übrigen Varianten verharren auf dem Niveau der Vorwoche - und das ist weiterhin sehr hoch. Insbesondere die Kurse der 4Gb-Chips sind seit Anfang April 2014 um rund zwanzig Prozent geklettert und machen auch keinerlei Anstalten, in nächster Zeit wieder zu sinken.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von vorgestern im Vergleich zum Freitag der letzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,425 US-Dollar (+2,08%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 4,138 US-Dollar (+/-0,00%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,190 US-Dollar (-1,08%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,290 US-Dollar (+/-0,00%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 2,066 US-Dollar (+/-0,00%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Sonntag der 20.07.2014, 12:43:55
Auch an diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in der vergangenen Woche 29 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Begutachtet wurden beispielsweise die smarte Steckdosenleiste Netio4 All, das Über-Mainboard ASRock Z97 Extreme6 und das Fitnessarmband Jawbone UP24.

allround-pc.com:
  • Netio4 All Smart-Steckdose: Smartphone, Smart-TV, Smart Home – wer glaubt, er hätte inzwischen jede erdenkliche Variation der sogenannten "Smart"-Geräte zu Gesicht bekommen, hat noch nicht von der Netio4 All gehört. Dabei handelt es sich um die wohl erste Smart-Steckdosenleiste, die per Netzwerkkabel oder WLAN an ein Netzwerk angeschlossen wird. So lassen sich per App, Browser-UI oder auch per Hand Konfigurationen wie Timer oder simple Wenn-Dann-Abläufe vorprogrammieren...
  • LG 25UM65-P 21:9-Monitor
  • Samsung Galaxy Tab S
  • Func HS-260 Gaming-Headset
ht4u.net:
  • Der Guide für AMDs R-Serie-Grafikkarten AMDs neue Grafikkartenreihe mit kryptischem Namen ist inzwischen komplett. Doch vielfach versteht der Endkunde nicht, was sich hinter den Namen verbirgt. Unser heutiger Guide soll durch den Dschungel an AMD-Modellen begleiten und Licht ins Dunkel bringen. Wir schaffen Klarheit, ob eine Radeon-R5-, R7- oder R9-Grafikkarte den richtigen Begleiter im heimischen Rechner darstellt...
hardwareluxx.de: hardware-mag.de:
  • SteelSeries Sensei Wireless im Test: Bereits seit April kann man von SteelSeries die neue, kabellose Variante der Sensei, die Sensei Wireless, vorbestellen. Der UVP ist mit 159,99 Euro besonders hoch in der Königsklasse der Mäuse angesetzt. Die Packung ziert der verheißungsvolle Schriftzug THE MASTER - UNLEASHED. Symmetrisches Design, 8.200 CPI, acht Tasten, kabellos, 1.000 Hz Polling Rate – dies sind nur ein paar Features der aktualisierten Maus des Spezialisten für Eingabegeräte...
ocaholic.ch: ocinside.de:
  • ASRock Z97 Extreme6 Intel LGA1150 Mainboard Test: Heute gibt es mit dem ASRock Z97 Extreme6 Mainboardtest einen ganz besonderen Testbericht auf OCinside.de, der vor allem Enthusiasten Freudentränen in die Augen treiben wird. Das Mainboard basiert auf dem Intel Z97 Chipsatz, der bereits über zahlreiche Features verfügt und ASRock hat diese bei dem neuen Z97 Schlachtschiff nochmals perfektioniert. Das ASRock Z97 Extreme6 bietet beispielsweise eine HDD Saver Funktion, einen Ultra M.2 Slot mit bis zu 32Gb/s, einen M.2 Slot mit 6Gb/s, einen mini PCIe Slot, einen SATA Express Port, Purity Sound 2 mit DTS Connect...
  • X2 Products Eclipse IV CPU-Kühler Testbericht
pcmasters.de:
  • Jawbone UP24 Fitnessarmband im Test: Heutzutage ist fast jeder mobil mit seinem Smartphone unterwegs. Es ist im Alltag und aus unserem Leben einfach nicht mehr wegzudenken. Da so ein kleines Wundergerät jede Menge an Daten sammeln und auswerten kann, hat sich inzwischen ein sehr großer Markt für Zubehörteile aufgetan. Jenes Zubehör, was uns das Leben etwas einfacher macht aber auch vieles, was die Welt nicht braucht. Die Hersteller gehen einen weiteren Weg und konzentrieren sich mehr und mehr auf die Gesundheit. Gesundheitsapps gibt es schon sehr viele...
  • Corsair Obsidian 250D im Test
pc-max.de:
  • Jonsbo C2 Gehäuse im Test: Spätestens seit sich der hierzulande bekannte Distributor PC-Cooling mit dem chinesischen Unternehmen Jonsbo zusammengetan hat, machen die entsprechenden Gehäuse des Herstellers immer mehr auf sich Aufmerksam. Die zumeist edlen Konstrukte vereinen eine ansehnliche Materialwahl mit einem ziemlich konkurrenzfähigen Preis. Zu den neuesten Modellen von Jonsbo gehört das C2, welches viele Konkurrenzprodukte im Preis unterbietet, aber bei der Ausstattung gleichzeitig auftrumpfen kann. Ob es bei der ganzen Sache einen Haken gibt, wird unser Test klären...
  • Corsair Raptor M45 und Raptor K40 im Videotest
Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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BND greift Internetverkehr am De-Cix ab

reported by doelf, Freitag der 18.07.2014, 16:32:57
Bevor wir uns jetzt auf unseren strengen Gesetzen ausruhen und mit dem Finger auf die bösen Briten zeigen, sollten wir uns den Bundesnachrichtendienst (BND) in Erinnerung rufen. Laut Frontal21 greift der deutsche Auslandsgeheimdienst nämlich mit Hilfe eines großen Telekommunikationsanbieters den gesamten Datenverkehr am Internetkonten De-Cix ab.

Der De-Cix in Frankfurt am Main ist der größte Internetknoten Europas, über den überwiegend der innerdeutsche Datenverkehr abgewickelt wird. Bereits im Oktober 2013 berichtete der Spiegel, dass der BND seit mindestens 2011 die Kommunikationsleitungen deutscher und ausländischer Internetprovider am De-Cix anzapft. Laut Spiegel wurde diese "strategische Fernmeldeaufklärung" von Bundeskanzleramt und Bundesinnenministerium abgesegnet. Abgesehen davon, dass jegliche Maßnahmen den gesetzlich vorgesehenen Rahmen einhalten würden, war damals von offizieller Seite nicht viel zu vernehmen.

Die Recherchen von Frontal21 eröffnen nun ein höchst interessantes und ebenso brisantes Detail: Der BND unterhält offenbar schon seit 2009 eine dauerhafte Datenleitung zum De-Cix, die den Zugriff auf alle Datenströme ermöglicht. Und damit dieses Vorgehen nicht auffällt, diene "ein großer deutscher Internetanbieter" als Tarnung für die Datenleitung zum BND. Frontal21 nennt zwar keinen Namen, hat aber nur bei der Deutschen Telekom nachgefragt. Von dort hieß es, man dürfe "keine Auskunft zu möglichen Überwachungsmaßnahmen geben". Diese Antwort könnte genauso gut aus den USA oder Großbritannien stammen.

Leider muss man davon ausgehen, dass der BND die in Frankfurt widerrechtlich gewonnen Daten bereitwillig an die NSA weiterreicht. Die Papiere von Edward Snowden deuten an vielen Stellen auf einen regen Datenaustausch und eine innige Zusammenarbeit zwischen den beiden Geheimdiensten hin. Zudem erscheint es höchst unwahrscheinlich, dass die deutschen Regierungen vom Treiben des BND nichts gewusst haben. Man muss vielmehr davon ausgehen, dass diese Rechtsverletzungen mit Wissen und Zustimmung der verantwortlichen Minister durchgeführt wurden und werden.
Quelle: www.zdf.de
 
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Auch Terroristen und Pädophile nutzen Schlaf- und Badezimmer

reported by doelf, Freitag der 18.07.2014, 15:34:57
Der britische Journalist Simon Jenkins wagt einen Blick in die Zukunft seines Landes und sieht die Überwachung aller Wohnräume als den nächsten logischen Schritt zur Verbesserung der Sichereit. Seine Argumentation ist dabei so stichhaltig, dass ihr nur Terroristen und Pädophile widersprechen könnten.

In einer Rede an die britischen Volksvertreter, welche Jenkins auf den 1. April 2015 datiert und die er der konservativen Innenministerin Theresa May in den Mund legt, wird einmal mehr eine Ausweitung der Überwachungsmaßnahmen gefordert. Die Erfassung jeglicher Kommunikation sei an sich erfoglreich, doch viele Terroristen, Kriminelle und Pädophile würden mittlerweile das Internet meiden. Daher müsse die Überwachung auf jene Bereiche ausgeweitet werden, an denen die Missetäter überlicherweise zu finden sind: Ihre Wohnungen. Bei allen Neubauten und Renovierungen sollen zukünftig dezente Fischaugenlinsen in den Zimmerdecken integriert werden, für ältere Gebäude plane sie eine Übergangsfrist von vier Jahren.

Auch in allen Schlaf- und Badezimmern sollen solche Kameras integriert werden, denn diese Räumen würden Terroristen und Pädophile regelmäßig aufsuchen. Gesetzestreue Bürger, die nichts zu verbergen haben, hätten natürlich auch zukünftig nichts zu befürchten. Es sei denn eine Kamera fällt aus, denn das sei schließlich ein eindeutiger Hinweis auf die Planung eines Verbrechens. Widerstand erwarte sie nicht, denn die Leute würden ja auch die Überwachung ihre gesamten Kommunikation akzeptieren. Handelsketten, Banken, Ärzte und Schulen würden ebenfalls Daten sammeln und diese weitergeben oder sogar verkaufen. Zudem hätte sich die Bevölkerung dank der Überwachung des öffentlichen Raums bereits an die omipräsenten Kameras gewöhnt.

In der Tradition besten britischen Humors zieht Simon Jenkins die Eselei namens DRIP durch den Kakao und hält der britischen Gesellschaft dabei den Spiegel vor. Wenn der ausufernde Überwachungswahnsinn nicht sofort gestoppt wird, gibt es kein Halten mehr. Letztendlich bedeutet dies nicht weniger als das Ende für die Freiheit und Demokratie in Großbritannien.
 
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"Open Rights Group" will gegen DRIP vor Gericht ziehen

reported by doelf, Freitag der 18.07.2014, 14:31:03
Über drei Monate blieben britische Politiker absolut untätig, um dann im Eilverfahren ein neues Überwachungsgesetz durch das Parlament zu prügeln. Mit DRIP verpflichtet Großbritannien die ganze Welt zur Vorratsdatenspeicherung. Die "Open Rights Group" will jetzt gerichtlich gegen das umstrittene Gesetz vorgehen.

Das DRIP-Gesetz ("Data Retention and Investigatory Powers Bill") ist eine völlig absurde Posse, die selbst auf der Insel ihresgleichen sucht. Anfang April 2014 hatte der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) die europäische Richtlinie 2006/24/EG über die Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten für ungültig erklärt. Die gesammelten Verkehrs- und Standortdaten lassen nach Ansicht des EuGH "sehr genaue Schlüsse auf das Privatleben der Personen" zu. Eine solch umfassende Abbildung des Lebensrhythmus stelle einen "besonders schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte auf Achtung des Privatlebens und auf Schutz personenbezogener Daten" dar, der auch geeignet ist, um "bei den Betroffenen das Gefühl zu erzeugen, dass ihr Privatleben Gegenstand einer ständigen Überwachung ist".

Mit seiner Entscheidung kippte der EuGH auch die Grundlage für die britischen Überwachungsgesetze, doch in London will man auf das Sammeln von Kommunikationsdaten nicht verzichten. Statt dieses wichtige Thema offen und demokratisch zu behandeln, heckten die Führer der drei größten Parteien das recht unglücklich auf den Namen "DRIP" getaufte Gesetz in Hinterzimmern aus. Erst am 10. Juli 2014 wurde den Parlamentariern eine vorläufigen Fassung vorgelegt, welche dann im Laufe einer Woche durch die beiden Häuser des Parlaments gehetzt wurde. Die konservative Innenministerin Theresa May begründete das umstrittene Eilverfahren damit, dass in Großbritannien unschuldige Leben in Gefahr seien. Wer das Gesetz blockiere, unterstütze Terroristen, Kriminelle und Kinderschänder.

Das neue DRIP-Gesetz legt fest, dass ausnahmslos jeder in- und ausländische Anbieter eines Telekommunikationsdienstes, welcher den Kontakt zu britischen Bürgern ermöglicht, gegenüber den britischen Behörden auskunftspflichtig ist. Dies beinhaltet neben Telefonaten auch soziale Netzwerke, Chats, Foren und E-Mails. Die Vorratsdaten müssen über einen Zeitraum von zwölf Monaten gesammelt werden und sind den britischen Behörden auf Anfrage zu übermitteln. Zudem ist Überwachungsersuchen Folge zu leisten, wobei sich der Anbieter an den technischen Vorgaben der britischen Behörden zu orientieren hat. Zumindest benötigen die Behörden einen richterlichen Beschluss, bevor sie die Herausgabe der Metadaten verlangen können.

Den einen oder anderen mag es verwundern, dass die britischen Politiker als Antwort auf das klare "Nein" des EuGH zur anlasslosen Erfassung und Speicherung von Kommunikationsdaten genau diese weiter ausbauen. Doch die Richter hatten auch die Zugriffsbeschränkungen auf diese Daten als unzureichend kritisiert. Und hier kommt DRIP dem EuGH entgehen, indem bisher zugriffsberechtigte Organisationen wie der Ausschuss für Wohltätigkeitsorganisationen (Charity Commission), das Institut für Lebensmittelstandards (Food Standards Agency), die britische Post (Royal Mail), die Rentenregulierungsbehörde (Pensions Regulator) und die schottische Umweltschutzbehörde (Scottish Environment Protection Agency) in der Neufassung ausgeklammert wurden.

Die "Open Rights Group", eine Nichtregierungsorganisation für digitale und zivile Rechte, will DRIP nun vor Gericht zu Fall bringen. Selbst wenn sich britische Gerichte hinter ihre Regierung stellen sollten, sei das Land internationale Verpflichtungen wie die Europäische Menschenrechtskonvention, die EU-Grundrechtecharta und die Einhaltung der Menschenrechte eingegangen. Und diese will die "Open Rights Group" nun einfordern. Das könnte allerdings ein sehr langer Weg werden...
 
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AMD FX-9590 mit Wasserkühlung jetzt lieferbar, neue Kaveris noch nicht

reported by doelf, Freitag der 18.07.2014, 11:47:04
In der zweiten Julihälfte sollen drei neue Kaveris - A10-7800, A6-7400K und A4-7300 - in den Handel kommen, doch noch lassen diese APUs auf sich warten. Dafür ist der stromhungrige AMD FX-9590 ab sofort auch im Bündel mit einer Wasserkühlung lieferbar. Kostenpunkt: Um die 330 Euro.

Der FX-9590 ist derzeit AMDs schnellster Prozessor und taktet seine acht Kerne mit 4,7 bis 5,0 GHz. Diese hohen Taktraten erkauft sich der Hersteller mit einer gewaltigen TDP von 220 Watt, dennoch bewegt sich der FX-9590 bezüglich seiner Rechenleistung nur in der Mittelklasse. Dies reflektiert auch der Preis, der üblicherweise bei 250 Euro liegt. Da es kaum Luftkühler gibt, die 220 Watt zuverlässig bewältigen können, hatte AMD Anfang Juli eine Variante inklusive Flüssigkühlsystem angekündigt. Laut Pressemitteilung soll dieses eigentlich von Cooler Master stammen, doch in Deutschland findet sich ein Kühler von Asetek in der Packung. Das Bündel kostet 80 Euro Aufpreis, während man einen vergleichbaren Wasserkühler ab 85 Euro findet. Der Preisvorteil hält sich also in Grenzen.

Zurück zu den Kaveris: AMD hatte die ersten drei Varianten dieser Baureihe - A10-7850K, A10-7700K und A8-7600 - am 5. Januar 2014 präsentiert und drei weitere Modelle für das zweite Quartal 2014 versprochen. Lieferbar sind bisher allerdings nur die beiden Top-Varianten A10-7850K und A10-7700K. Auch der A8-7600 wird schon seit Monaten in diversen Preisvergleichen geführt, ist aber ebenso wenig lieferbar wie die neuen Modelle A10-7800 und A4-7300, die AMD Anfang Juli angekündigt hatte. Und vom Dual-Core-Modell A6-7400K mit frei wählbarem Multiplikator gibt es noch gar keine Spur. Diese ausgesprochen zögerliche Markteinführung verwundert, schließlich sind passende Mainboards mit dem Sockel FM2+ bereits seit Ende 2013 verfügbar.
 
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IBM mit dickem Gewinnplus

reported by doelf, Freitag der 18.07.2014, 11:10:18
Der Umsatz von Big Blue ist im zweiten Quartal 2014 um 2,25 Prozent auf 24,364 Milliarden US-Dollar geschrumpft, doch dafür entschädigt ein um 28,24 Prozent auf 4,137 Milliarden US-Dollar gestiegener Nettogewinn. Der Gewinn je Aktie schoss auf 4,12 US-Dollar, ein Plus von beachtlichen 41,58 Prozent.

Bezüglich des Umsatzes müssen wir etwas genauer hinsehen: Die wichtigste Sparte "Global Technology Services" kommt auf 9,414 Milliarden US-Dollar (-1,28%) und musste ebenso Federn lassen wie der drittgrößte Umsatzlieferant "Global Business Services" mit 4,534 Milliarden US-Dollar (-1,56%). Dazwischen liegt IBMs Software-Sparte, die um 1,01 Prozent zulegt und 6,488 Milliarden US-Dollar zum Konzernumsatz beisteuert. Das Server-Geschäft "Systems and Technology" verzeichnet hingegen einen Einbruch um 11,36 Prozent und schrumpft auf 3,331 Milliarden US-Dollar.

Firmenchefin Ginni Rometty, die bei IBM CEO, Präsidentin und Vorstandsvorsitzende in Personalunion ist, sieht ihr Unternehmen auf einem guten Weg. IBMs aktuelle Prioritäten heißen Cloud, Big Data, Analyse, Sicherheit und Mobilität. Für den letztgenannten Punkt hat IBM eine exklusive Partnerschaft mit Apple geschlossen und wird in Zukunft iPhones und iPads verkaufen.
Quelle: www.ibm.com
 
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Google: Knapp 16 Milliarden US-Dollar Quartalsumsatz

reported by doelf, Freitag der 18.07.2014, 09:45:45
Im zweiten Quartal 2014 erzielte Google einen Umsatz in Höhe von 15,955 Milliarden US-Dollar, dies entspricht einer Steigerung um 21,73 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn (GAAP) ist sogar um 22,89 Prozent auf 4,258 Milliarden US-Dollar angewachsen.

Mit seinen eigenen Internetseiten erwirtschaftete Google 10,94 Milliarden US-Dollar bzw. 69 Prozent des Umsatzes. Die Partner steuerten weitere 3,42 Milliarden US-Dollar bzw. 21 Prozent bei. Während die eigenen Angebote um 23 Prozent zulegen konnte, fällt die Steigerung bei den Partnern mit 7 Prozent deutlich geringer aus. Unter dem Strich steht ein Nettogewinn (GAAP) in Höhe von 3,422 Milliarden US-Dollar. Mit 6,01 Prozent fällt das Wachstum hier deutlich geringer aus, was zum Teil an Motorola Mobile liegt. Google verkauft seine Gerätetochter derzeit an Lenovo, doch in den Quartalszahlen sorgt sie noch einmal für einen Nettoverlust in Höhe von 68 Millionen US-Dollar. Ohne diese Belastung wäre der Nettogewinn um 8,12 Prozent gestiegen. Bleibt noch der Gewinn je Aktie (GAAP), welchen der Internetriese auf 4,99 US-Dollar (Q2/2013: 4,77 US-Dollar) beziffert.

Am 30. Juni 2014 beschäftigte Google weltweit 52.069 Personen in Vollzeit, davon 3.485 bei Motorola Mobile. Vor drei Monaten waren es lediglich 49.829 (Motorola Mobile: 3.659). Der prominenteste Abgang des zweiten Quartals ist Chief Business Officer Nikesh Arora, der nach knapp zehn Jahren bei Google zu SoftBank wechselt und dort CEO der Internettochter "SoftBank Internet and Media" wird. An seine Stelle tritt, zumindest übergangsweise, Googles langjähriger Verkaufsleiter Omid Kordestani.
 
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AMD wartet trotz Aufwärtstrend weiter auf schwarze Zahlen

reported by doelf, Freitag der 18.07.2014, 09:06:17
AMD hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2014 auf den Tisch gelegt. Die Texaner konnten ihren Umsatz um sequentiell um 2,86 Prozent und im Jahresvergleich sogar um 24,14 Prozent steigern. Doch entgegen dieser positiven Entwicklung stehen unter dem Strich wieder rote Zahlen.

Im traditionell eher schwachen zweiten Quartal erzielte AMD einen Umsatz in Höhe von 1,44 Milliarden US-Dollar (Q2/2013: 1,16 Milliarden US-Dollar). Operativ gab es einen Gewinn (GAAP) in Höhe von 63 Millionen US-Dollar nach 49 Millionen US-Dollar im ersten Quartal 2014. Im Vorjahreszeitraum hatte AMD noch einen operativen Verlust (GAAP) von 29 Millionen US-Dollar eingefahren. Der Schönheitsfehler findet sich einmal mehr unter dem Strich, denn dort steht ein Nettoverlust (GAAP) von 36 Millionen US-Dollar bzw. 0,05 US-Dollar je Aktie. Für das erste Quartal 2014 hatte AMD einen Fehlbetrag von 20 Millionen US-Dollar ausgewiesen und im zweiten Quartal 2013 belief sich der Nettoverlust (GAAP) auf 74 Millionen US-Dollar.

AMDs Problemkind bleibt weiterhin das APU/CPU-Geschäft. Dessen Umsatz ist sequentiell zwar um ein Prozent gewachsen, im Jahresverlauf aber um zwanzig Prozent geschrumpft. Als Grund nennt das Unternehmen eine gefallene Nachfrage, doch zumindest greifen die Sparmaßnahmen, so dass die CPU-Sparte operativ 9 Millionen US-Dollar verdient hat. Deutlich profitabler zeigt sich das Grafikgeschäft, welches 82 Millionen US-Dollar zum operativen Gewinn beisteuert. Bei den reinen GPUs gab es sequentiell zwar einen Einbruch, doch die maßgeschneiderten Spezialchips für Spielkonsolen bleiben für AMD eine Erfolgsgeschichte - sie sind maßgeblich für 141 Prozent Umsatzsteigerung im Jahresvergleich verantwortlich.
Quelle: ir.amd.com
 
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Stephen Elop: Die neue Rolle von Nokia und das Ende von Nokia X

reported by doelf, Donnerstag der 17.07.2014, 18:20:42
Stephen Elop, der als CEO von Nokia die Übernahme durch Microsoft vorbereitet hatte und nun die dortige Gerätesparte leitet, wendet sich per E-Mail an seine Mitarbeiter. In dieser umreißt er die neue Rolle der Mobiltelefone unter Microsoft und wird auch konkret, wo die massiven Stellenstreichungen stattfinden werden.

Elop beginnt seine E-Mail mit einem saloppen und recht unpassenden "Hello there". Dann betet er kurz das von Satya Nadella vorgegebene Mantra herunter, um im Anschluss die neue Rolle der Mobiltelefone zu umreißen. Diese sei bei Microsoft fundamental anders als bei Nokia, denn während es Nokia um die Geräte selbst ging, dienen diese bei Microsoft lediglich als Plattform für die Dienste des Unternehmens. Microsoft geht es weniger um Klasse als um Masse, denn der Marktanteil von Windows Phone soll wachsen. Hierzu plant das Unternehmen preisgünstigere Lumia-Modelle, die nach einer Übergangsphase auch die auf Android basierende Baureihe Nokia X ersetzen sollen:
"We will be particularly focused on making the market for Windows Phone. In the near term, we plan to drive Windows Phone volume by targeting the more affordable smartphone segments, which are the fastest growing segments of the market, with Lumia. In addition to the portfolio already planned, we plan to deliver additional lower-cost Lumia devices by shifting select future Nokia X designs and products to Windows Phone devices. We expect to make this shift immediately while continuing to sell and support existing Nokia X products."
Die Meldungen, dass Microsoft in Zukunft einige "Nokia X"-Smartphones unter dem Name Lumia verkaufen wird, stimmen also nicht ganz. Tatsächlich wird Microsoft ausgewählte Smartphones, die sich bisher für Nokia X und Android in der Entwicklung befanden, mit Windows Phone auf den Markt bringen. Und da es sich um Windows-Telefone handelt, werden sie zu Recht den Namen Lumia tragen. Verkauf und Support von Nokia X werden zwar weiterlaufen, doch neue Geräte sollte man nicht mehr erwarten. Für Windows Phone ist es überlebenswichtig, im Preissegment um die 100 Euro Fuß zu fassen, da es hier die größte Wachstumsrate gibt. High-End-Smartphones taugen hingegen nur als Aushängeschild.

Microsofts Interesse am Einstiegsbereich ist indes gering, denn insbesondere bei den Feature-Phones der Asha-Serie will Microsoft Kosten sparen und plant "maximale Effizienz durch ein kleineres Team". Übersetzt bedeutet dies nichts anderes als "bleibt nur solange im Programm, wie noch Nachfrage da ist". Die Entwicklungsarbeit soll weiterhin in Finnland stattfinden und teilt sich auf Salo für die High-End-Smartphones und Tampere für die preiswerteren Geräte auf. Dies geschieht auf Kosten der Entwicklungsabteilung im finnischen Oulu. Der Großteil der Gerätefertigung soll in Hanoi (Vietnam) stattfinden, ergänzt durch Fabriken in Peking und Dongguan (China). Vor der Schließung steht das Werk im ungarischen Komaron.

Die Zusammenlegung von Strukturen und der Umbau einzelner Aufgabengebiete wird in geringerem Umfang auch die Bereiche Surface, Xbox, PPI sowie die Entwicklung neuer Geräte betreffen. Elop spricht von schwierigen Entscheidungen, die aufgrund der sich schnell entwickelnden und hart umkämpften Branche aber notwendig seien. Weitere Details sollen die Mitarbeiter in den kommenden Tagen erfahren.
 
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Microsoft streicht 18.000 Arbeitsplätze

reported by doelf, Donnerstag der 17.07.2014, 17:28:39
Satya Nadella hat heute den größten Stellenabbau in der Geschichte von Microsoft angekündigt. Nach der Übernahme von Nokias Gerätesparte soll das Unternehmen umstrukturiert und deutlich schlanker werden. Konkret bedeutet dies die Streichung von 18.000 Arbeitsplätzen über den Zeitraum eines Jahres.

Besonders hart trifft es die Neuzugänge von Nokia, denn alleine dort gehen 12.500 Stellen verloren. Betroffen sind Arbeitsplätze in der Fertigung sowie Unternehmensstrukturen, die nach der Übernahme doppelt vorhanden sind - beispielsweise in Einkauf, Verkauf und Marketing. Die Mehrzahl der Entlassungen soll bis zum Jahresende stattfinden, die übrigen bis zum 30. Juni 2015. Vor Steuern soll die Umstrukturierung zwischen 1,1 Milliarden und 1,6 Milliarden US-Dollar kosten, wovon Microsoft 750 Millionen bis 800 Millionen US-Dollar für Abfindungen einplant. Dazu kommen vermögensbedingte Aufwendungen zwischen 350 Millionen und 800 Millionen US-Dollar.
 
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Schweden beharrt auf Haftbefehl gegen Julian Assange

reported by doelf, Donnerstag der 17.07.2014, 13:57:55
Seit mehr als zwei Jahren lebt Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London, da ihm in Großbritannien die Auslieferung an Schweden droht. Die Stockholmer Staatsanwaltschaft hatte nämlich im Jahr 2010 einen europäischen Haftbefehl gegen Assange erlassen, dessen Gültigkeit gestern nochmals bestätigt wurde.

Wir blicken zurück: Julian Assange hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Dies stellt einen Verstoß gegen die Kautionsauflagen dar, so dass Assange auch in Großbritannien straffällig geworden ist. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte nun in Schweden vor Gericht, um den weiterhin gültigen Haftbefehl anzufechten. Doch sie blieben erfolglos.

Gestern entschied das Stockholmer Landgericht unter Richterin Lena Egelin, dass der europäische Haftbefehl gegen Julian Assange in Kraft bleibt. Nach Ansicht der Richterin besteht auch weiterhin die Gefahr, dass der Australier flieht oder sich auf anderen Wegen um der Strafverfolgung bzw. Bestrafung in Schweden entzieht. Der Argumentation der Anwälte, dass die Einschränkung seiner Freiheit, die Assange in den vergangenen beiden Jahren in Großbritannien erlitten hat, in keinem Verhältnis zu den erhobenen Anschuldigungen stehe, wollte die Richterin nicht folgen. Dass die Staatsanwaltschaft noch gar keine Anklage gegen Assange erhoben hat und ihn offiziell nur befragen möchte, spielte in dieser Abwägung offenbar keine Rolle. Die Anwälte wollen die Entscheidung des Landgerichts anfechten.
Quelle: domstol.se
 
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Google veröffentlicht Chrome 36 und schließt 26 Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 17.07.2014, 10:20:08
Google hat die Version 36 seines Internetbrowsers Chrome für stabil erklärt. Das Update verspricht mehr Leistung und Stabilität, zudem umfasst die Linux-Version einen neuen Launcher für Chrome-Apps. Die Verbesserungen beim Inkognito-Modus und den "Rich Notifications" scheinen rein optischer Natur zu sein.

Weitere Änderungen betreffen die Wiederherstellung des Browsers nach Abstürzen. Das beste Argument für dieses Update scheinen allerdings die geschlossenen Sicherheitslücken zu sein. Nur eine der 26 Schwachstellen wurde von einem externen Sicherheitsexperten entdeckt. Das von Christian Schneider dokumentierte Problem, ermöglicht das Umgehen der Same-Origin-Policy (SOP) mit Hilfe von Vektorgrafiken des Typs SVG. Google hat diesen Fehler als mittelschweres Risiko eingestuft und zahlt dem Entdecker 2.000 US-Dollar.

Download:
 
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Foobar2000 1.3.3 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 17.07.2014, 09:51:36
Peter Pawlowskis kostenloser Audioplayer Foobar2000 liegt in der finalen Version 1.3.3 zum Download bereit. Das Update bringt hochauflösende Grafiken für die Benutzeroberfläche der Software und umfasst FFmpeg in der neuen Version 2.3.

Dem Converter wurden die Modi AAC (iTunes), AAC (FDK) und AAC (Winamp/FhG) hinzugefügt und beim Speichern von Playlisten merkt sich Foobar2000 das zuletzt verwendete Format. Der ReplayGain-Scanner ignoriert jetzt extreme Spitzen, die zumeist auf Fehler zurückzuführen sind. Beim Konvertieren lässt sich neuerdings die Übernahme von Tags unterbinden und eine Regression, welche seit der Version 1.3 das File-Caching bremste, wurde ebenfalls behoben.

Download: Foobar2000 1.3.3 (Final)
 
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Fast fertig: Firefox 31.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Donnerstag der 17.07.2014, 09:27:19
Die Veröffentlichung des finalen Firefox 31.0 ist für die kommende Woche geplant und auf Mozillas FTP-Server finden sich seit heute zwei Finalkandidaten. Der aktuelle Build 2 wird gerade auf die Server geladen und ist noch nicht in deutscher Sprache verfügbar. Das sollte sich aber in wenigen Minuten ändern.

Der Firefox 31.0 bringt eine "Generational Garbage Collection". Anstatt alle Objekte in regelmäßigen Abständen zu untersuchen, was zu längeren Pausen führen kann, nimmt eine "Generational Garbage Collection" eine Unterteilung in unterschiedliche Generationen vor. Die meisten Objekte haben kein langes Leben, während andere dauerhaft genutzt werden. Daher macht es Sinn, jüngere Objekte öfter zu prüfen als ältere, um hierdurch Bearbeitungszeit zu sparen. Eine große Änderung betrifft die "Configurable Security Policies" (CAPS), welche seitenspezifische Rechte verwalten. Mozilla hat CAPS weitgehend entfernt und damit insbesondere den Zugriff auf die Zwischenablage abgeschafft. Einzige Ausnahme ist die Berechtigung "checkloaduri", welches es Webseiten ermöglicht, lokale URIs (file://) zu landen.

Unter Windows verarbeitet der neue Firefox OGG- und PDF-Dateien intern, solange keine externe Applikation spezifiziert wurde. Neue Tabs verfügen über ein Suchfeld, OdinMonkey kann den Backtracking Allocator jetzt auch für Code im Stil von asm.js benutzen und die OpenType-MATH-Tabellen wurden teilweise implementiert. Zertifikate werden jetzt mit Hilfe der neuen Bibliothek mozilla::pkix verifiziert, welche nach Angaben der Entwickler wesentlich robuster und einfacher zu pflegen ist. Im HTML5-Bereich kommen CSS3-Variablen und WebVTT hinzu. Mit Hilfe von WebVTT (Web Video Text Tracks) lässt sich Text zu vordefinierten Zeitpunkten anzeigen, beispielsweise als Untertitel für Videos. Zudem bietet der Firefox 31.0 überarbeitete Entwicklungswerkzeuge. Den finalen Firefox 31.0 darf man ab dem 22. Juli 2014 erwarten.

Download: Firefox 31.0 Final Candidate Build 2
 
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eBay wächst dank PayPal

reported by doelf, Donnerstag der 17.07.2014, 09:12:41
Das Online-Auktionshaus eBay ist auch im zweiten Quartal 2014 wieder ordentlich gewachsen und abermals war der Bezahldienst PayPal der verantwortliche Antriebsmotor. Betrachtet man den Umsatz, liegt das ursprüngliche Kerngeschäft nur noch knapp vor den Finanzdiensten.

eBay erzielte im zweiten Quartal 2014 einen Umsatz in Höhe von 4,366 Milliarden US-Dollar und übertraf die 3,877 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums um 12,61 Prozent. 1,946 Milliarden US-Dollar (+19,83%) steuerte der Bezahldienst PayPal bei und 2,174 Milliarden US-Dollar (+8,65%) stammen aus den Marktplätzen. Bei gleichbleibenden Wachstumsraten wird PayPal das eigentliche Kerngeschäft bis zu Jahresende zumindest einholen - oder sogar überflügeln.

Nachdem eBay im ersten Quartal einen Nettoverlust (GAAP) in Höhe von 2,326 Milliarden US-Dollar bzw. 1,82 US-Dollar je Aktie ausweisen musste, wurde in den vergangenen drei Monaten wieder Geld verdient. Der Nettogewinn belief sich im zweiten Quartal 2014 auf 676 Millionen US-Dollar (+5,63%) bzw. 0,53 US-Dollar je Aktie (+8,16%). Der Verlust zum Jahresauftakt war übrigens einer drei Milliarden US-Dollar schweren Steuerlast geschuldet. Diese hatte eBay dem amerikanischen Fiskus gezahlt, anstatt seine Gewinne im Ausland zu horten.

Für das dritte Quartal 2014 erwartet eBay einen Umsatz zwischen 4,300 Milliarden und 4,400 Milliarden US-Dollar, der Nettogewinn je Aktie (GAAP) soll sich auf 0,51 bis 0,53 US-Dollar belaufen. Seinen voraussichtlichen Jahresumsatz veranschlagt eBay jetzt auf 18,000 Milliarden bis 18,300 Milliarden US-Dollar und hat dabei die obere Grenze um 200 Millionen US-Dollar abgesenkt. Die Prognose für den Jahresgewinn je Aktie (GAAP) verharrt hingegen bei 0,04 bis 0,09 US-Dollar.
 
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Oracle schließt 113 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Mittwoch der 16.07.2014, 17:42:11
Oracle hat am gestrigen Abend neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 113 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Immerhin zwanzig Sicherheitslücken stecken in Java, darunter auch die acht gefährlichsten Fehler dieses Patch-Days.

Allerdings wurde diesmal nur eine Schwachstelle mit der Höchstwertung 10.0 bedacht, dafür erreichen gleich sieben andere die zweithöchste Gefahrenstufe 9.3. Es folgt eine Sicherheitslücke der Kategorie 9.0 in Oracles Database. Abgesehen von Java - Download: Java SE 8 Update 11 oder 7 Update 65 - und Database sollten auch die folgenden Produkte aktualisiert werden: Fusion Middleware, Hyperion, Enterprise Manager Grid Control, E-Business Suite, PeopleSoft Enterprise, Siebel CRM, Industry Applications, Linux und Virtualization, MySQL und Systems Products Suite.
 
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Briten prügeln neues Überwachungsgesetz im Eilverfahren durch

reported by doelf, Mittwoch der 16.07.2014, 14:47:32
Die Politiker Großbritanniens wollen zwar nicht auf die Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten verzichten, konnten sich in den vergangenen drei Monaten aber auch nicht auf eine Neuregelung einigen. Als Konsequenz wird heute ein halbgares und höchst umstrittenes Gesetz im Eilverfahren durch die beiden Häuser des Parlaments geprügelt. Und dieses Gesetz hat es in sich, denn Großbritannien weitet seine Überwachungsbefugnisse auf die ganze Welt aus.

Man könnte fast den Eindruck gewinnen, dass in Großbritannien bereits der Notstand ausgerufen wurde. So begründet die konservative Innenministerin Theresa May das umstrittene Eilverfahren damit, dass in Großbritannien unschuldige Leben in Gefahr seien. Das Unterhaus stimmte bereits mit 449 zu 33 Stimmen für das neue DRIP-Gesetz ("Data Retention and Investigatory Powers Bill") und auch im Oberhaus soll es noch im Laufe das Tages durchgewunken werden. Obwohl das Gesetz den Parlamentariern erst am 10. Juli 2014 in einer vorläufigen Fassung vorgelegt wurde, ist kein Widerstand zu erwarten, denn die Spitzen der drei wichtigsten Parteien hatten sich bereits im Vorfeld auf eine Zustimmung geeinigt.

Das neue DRIP-Gesetz legt fest, dass ausnahmslos jeder Anbieter eines Telekommunikationsdienstes, welcher den Kontakt zu britischen Bürgern ermöglicht, gegenüber den britischen Behörden auskunftspflichtig ist. Dabei geht es nicht nur um große Telekommunikationsunternehmen, sondern auch um alle Betreiber von Internetplattformen, Foren und E-Mail-Servern. Ob Firma oder Privatperson, jeder wird verpflichtet, Vorratsdaten über einen Zeitraum von 12 Monaten zu speichern und diese auf Anfrage an die britischen Behörden zu übermitteln. Zudem ist Überwachungsersuchen Folge zu leisten, wobei sich der Anbieter an den technischen Vorgaben der britischen Behörden zu orientieren hat. Zumindest benötigen die Behörden einen richterlichen Beschluss, bevor sie die Herausgabe der Metadaten verlangen können.

Für Dienstanbieter im Ausland gibt es nur eine Hintertüre: Sie müssen sich primär an die Gesetze ihres eigenen Landes halten und wenn diese die Vorratsdatenspeicherung sowie Abhörmaßnahmen ausländischer Behörden ausdrücklich untersagen, greifen die britischen Anordnungen ins Leere. Problematisch wird es hingegen, wenn die lokale Gesetzgebung Lücken aufweist. Offen bleibt auch die Frage, wie die britischen Behörden eine Kooperation erzwingen sollen. Das DRIP-Gesetz beschreibt eine direkte Verpflichtung der Telekommunikationsanbieter gegenüber Großbritannien und der offizielle Weg über Rechtshilfeersuchen bei den Behörden anderer Staaten scheint weder geplant noch gewünscht zu sein.

Betrachtet man das Ausmaß des DRIP-Gesetzes, erscheint es überaus kurios, wenn die britische Innenministerin Theresa May von strengeren Auflagen spricht. So wird, um den Vorgaben des EuGH zu genügen, einigen Institutionen der Zugriff auf die Vorratsdaten untersagt. Hierzu gehören beispielsweise der Ausschuss für Wohltätigkeitsorganisationen (Charity Commission), das Institut für Lebensmittelstandards (Food Standards Agency), die britische Post (Royal Mail), die Rentenregulierungsbehörde (Pensions Regulator) und die schottische Umweltschutzbehörde (Scottish Environment Protection Agency). Noch unverständlicher ist allerdings, dass diese Institutionen über die vergangenen 14 Jahren überhaupt zugriffsberechtigt waren.
Quelle: www.gov.uk
 
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MediaTek kündigt 8-Kern-SoC mit LTE an

reported by doelf, Mittwoch der 16.07.2014, 12:19:56
MediaTek hat seinen neuen Achtkern-CPU MT6795 deutlich früher vorgestellt als ursprünglich erwartet. Das SoC (System-on-Chip) umfasst acht vollwertige 64-Bit-Rechenkerne des Typs ARM Cortex A53, eine Grafikeinheit für Display-Auflösungen von bis zu 2.560 x 1.600 Bildpunkten sowie ein 150 Mbps schnelles LTE-Modem.

Mit dem MT6795 zielt MediaTek auf die Oberklasse der Smartphones und Tablets. Die 64-Bit-Kerne des SoC takten mit bis zu 2,2 GHz und können LPDDR3-Speicher mit 933 MHz (DDR3-1866) ansteuern. Dabei nutzt der Prozessor eine zweikanalige Anbindung. Mit 2K (2.560 x 1.600 Pixel) ermöglicht der MT6795 nicht nur sehr hohe Auflösungen, sondern mit 120 Hertz auch sehr schnelle Bildwiederholraten. Full-HD-Videos (1080p) kann der Chip mit 480 fps aufzeichnen, wodurch Superzeitlupen möglich sind.

Bei der Wiedergabe beschleunigt die Hardware Ultra-HD-Videos auf Basis der Codecs H.265, H.264 und VP9. Das integrierte Modem unterstützt LTE (4G) mit Datenraten von maximal 150 Mbps, die älteren Standards 2G und 3G werden ebenfalls geboten. Dazu kommen Wireless-LAN gemäß 802.11ac, Bluetooth, GPS, Glonass, Beidou, ANT+ und ein UKW-Empfänger. Und mit Hilfe eines optionalen Zusatzchips lassen sich die mobilen Geräte kabellos laden. Erste Geräte auf Basis des MediaTek MT6795 sollen noch vor Jahresende in den Handel kommen.
 
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Verdacht auf Insiderhandel bei ASMedia und Asustek

reported by doelf, Mittwoch der 16.07.2014, 11:36:21
Wie DigiTimes berichtet, stehen führende Mitarbeiter von Asustek Computer und ASMedia im Fokus von Ermittelungen. Den Managern wird Insiderhandel vorgeworfen, nachdem der Kurs der ASMedia-Aktie seit Ende April 2014 um 400 Prozent in die Höhe geschossen war.

Laut DigiTimes gab es bereits Anfang Juni erste Hinweise, die zu einer offiziellen Ermittlung der taiwanischen Börsenaufsicht geführt haben. Mehrere Führungskräfte von ASMedia sollen nun vor ihrem Rücktritt stehen. ASMedias Börsenkurs ist am heutigen Handelstag um rund sieben Prozent eingebrochen.

Die Firma ASMedia wurde im Jahr 2004 als Tochterunternehmen von Asustek Computer gegründet. Es handelt sich um einen Entwickler für I/O-Chips, der keine eigenen Fertigungsstätten besitzt. Auf vielen Mainboards befinden sich USB- oder SATA-Controller der taiwanischen Firma. Ende Mai 2014 berichteten Quellen aus dem Umfeld des Unternehmens, dass AMD eine SATA-Express-Lösung von ASMedia in seine kommenden Chipsätze integrieren wolle. Anfang Juni 2014 hieß es dann sogar, dass AMD seine komplette Chipsatz-Entwicklung zu ASMedia auslagern werde. Vermutlich stehen diese beiden Gerüchte im Zusammenhang mit der Kursexplosion und den aktuellen Ermittlungen. ASMedia und Asustek sind auch weiterhin eng miteinander verzahnt. Beispielsweise ist der Präsident von ASMedia bei Asustek für den Mainboard-Einkauf und den Bereich Forschung und Entwicklung verantwortlich.
 
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Yahoo schrumpft weiter

reported by doelf, Mittwoch der 16.07.2014, 10:59:38
Auch im zweiten Quartal 2014 sind Yahoos Umsatz und Gewinn weiter geschrumpft. Bisher ist es Marissa Mayer nicht gelungen, das Ruder des angeschlagenen Internetunternehmens dauerhaft herumzureißen. Mit den aktuellen Geschäftszahlen sei sie "nicht zufrieden", erklärte die Chefin am gestrigen Abend.

Yahoos Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,49 Prozent auf 1,084 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Das Unternehmen konnte zwar die Menge der geschalteten Werbeanzeigen um 24 Prozent steigern, doch zugleich ist deren Stückpreis um 24 Prozent gefallen. Hierdurch schrumpfte der mit Werbung erzielte Umsatz um 7,63 Prozent auf 436 Millionen US-Dollar. Teilweise wurde dieser Effekt vom Geschäftsfeld Internetsuche aufgefangen, in dem der Umsatz um 2,39 Prozent auf 428 Millionen US-Dollar gestiegen ist. Besonders unerfreulich gestaltet sich der Nettogewinn (GAAP), der um 18,43 Prozent auf 270 Millionen US-Dollar eingebrochen ist. Nicht viel besser sieht es beim Gewinn je Aktie (GAAP) aus, dieser schrumpfte um 4 Cent und liegt nun bei 0,26 US-Dollar.
 
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Apple und IBM verkünden exklusive Allianz

reported by doelf, Mittwoch der 16.07.2014, 09:32:32
Da muss man sich die Augen reiben: Die beiden wirtschaftlichen Großmächte aus Cupertino und Armonk haben einen exklusiven Pakt geschlossen, um IBMs Unternehmenssoftware mit Hilfe neuer Business-Apps auf Apples iPhones und iPads zu bringen. Diese Kooperation könnte auch das Schicksal von BlackBerry besiegeln.

Apples Geräte sind insbesondere in den USA sehr stark vertreten und auch bei Geschäftskunden beliebt. Ein Problem blieb indes die Integration von iOS in die Geschäftsabläufe der Unternehmen. Genau dies soll "IBM MobileFirst for iOS" jetzt ändern. Die beiden Unternehmen versprechen mehr als 100 spezielle Lösungen für Geschäftskunden, welche nativ und exklusiv für Apples iOS-Plattform entwickelt werden. IBM wird zudem seine Cloud-Dienste für iOS optimieren und für seine Kunden auch die Aktivierung, Beschaffung und das Management der mobilen Geräte übernehmen. Zugleich wird AppleCare auf die Bedürfnisse von Unternehmenskunden abgestimmt.

IBMs exklusive Ausrichtung auf iOS geht so weit, dass Big Blue selbst iPhones und iPads an seine Kunden verkaufen wird. Auf diesen Geräten ist die vom Kunden benötigte Geschäftssoftware schon vorinstalliert, so dass sie sofort einsatzbereit sind. In Zukunft wird es für IBMs Kunden, und das sind nicht gerade wenige, kaum noch Sinn machen, eine andere Mobilplattform als iOS einzusetzen. Dies dürfte insbesondere den kanadischen Hersteller BlackBerry schwer treffen, doch auch allen anderen Anbietern wird mit dieser exklusiven Allianz die Tür ins Gesicht geschlagen.
Quelle: www-03.ibm.com
 
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Intel steigert seinen Gewinn um rund 40 Prozent

reported by doelf, Mittwoch der 16.07.2014, 08:58:04
Das zweite Geschäftsquartal endete für Intel am 28. Juni 2014 mit überraschend guten Zahlen. Der Nettogewinn des Chipriesen ist um fast 40 Prozent in die Höhe geschossen und auch beim Umsatz konnte das Unternehmen zulegen. Das Geschäft mit Smartphones und Tablets bleibt hingegen ein großes Problem.

Im zweiten Quartal 2014 konnte Intel insbesondere in seinen Kernbereichen punkten: In der PC-Sparte mit einem Umsatz in Höhe von 8,667 Milliarden US-Dollar (+6,21%) und im Servergeschäft mit 3,509 Milliarden US-Dollar (+19,19%). Sehr schwach zeigte sich indes der Bereich "Mobile and Communications", dessen Umsatz von 292 Millionen auf 51 Millionen US-Dollar absackte. Intels Gesamtumsatz belief sich im zweiten Quartal auf 13,831 Milliarden US-Dollar und übertraf die 12,811 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums um 7,96 Prozent.

Der operative Gewinn (GAAP) schoss von 2,719 Milliarden auf 3,844 Milliarden US-Dollar, eine Steigerung um 41,03 Prozent. Die PC-Sparte steuerte hierzu 3,734 Milliarden US-Dollar (+41,12%) und das Server-Geschäft 1,817 Milliarden US-Dollar (+39,55%) bei. Bei "Mobile and Communications" steht hingegen ein tiefroter Verlust von 1,124 Milliarden US-Dollar, im Vorjahreszeitraum lag der Fehlbetrag lediglich bei 761 Millionen US-Dollar. Unter dem Strich steht ein Nettogewinn (GAAP) in Höhe von 2,796 Milliarden US-Dollar (+39,8%) bzw. 0,55 US-Dollar je Aktie (+41,03%).

Für das dritte Quartal erwartet Intel einen Umsatz zwischen 13,9 Milliarden und 14,9 Milliarden US-Dollar. Auch beim Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr gibt sich das Unternehmen nun optimistischer und nennt ein Umsatzplus von fünf Prozent aus. Zuvor hatte sich Intel das Niveau des Vorjahres zum Ziel gesetzt.
Quelle: www.intc.com
 
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AMD Catalyst 14.7 RC 1 behebt Probleme mit AOC-Bildschirmen

reported by doelf, Dienstag der 15.07.2014, 16:18:23
AMD hat mal wieder einen neuen Veröffentlichungskandidaten seines Grafiktreibers Catalyst freigegeben. Die Version 14.7 RC 1 bringt Verbesserungen für die Spiele "Plants vs. Zombies" und "Assassin's Creed IV". Zudem wurde ein Flackern bei Verwendung des Bildschirms AOC U2868PQU mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz behoben.

Laut AMD ist dieses Flackern auf nicht standardkonforme Timings zurückzuführen, weshalb betroffene Benutzer die Firmware ihres Monitors aktualisieren sollten. Zusätzlich wurde im Catalyst ein Workaround integriert, der den Fehler umschifft. Für "Plants vs. Zombies" gibt es neue CrossFire- und Dual-Grafik-Profile. Und natürlich umfasst der neue Treiber auch alle Leistungssteigerungen, welche AMD bereits mit dem Catalyst 14.6 RC 2 umgesetzt hatte. Die CrossFire-Performance von "Assassin's Creed IV" soll um bis zu 93 Prozent klettern, allerdings nur mit hohen Qualitätseinstellungen und Auflösungen - AMD nennt 3.840 x 2.160 Pixel.

Die Unterstützung für Windows 8.0 und WDDM 1.2 (Windows Display Driver Model) hatte AMD bereits im Juni gestrichen. Bei kommenden Treibern soll es zwar möglich sein, die für Windows 7 vorgesehenen Komponenten unter Windows 8.0 zu installieren, doch damit fallen alle Vorteile von WDDM 1.2 unter den Tisch. Zu nennen wären insbesondere das verbesserte Energiemanagement und das unterbrechbare GPU-Multitasking, welches beispielsweise schnelle Reaktionszeiten für die Touch-Bedienung sicherstellt. Zudem wird DirectX 11.1 von Windows 7 nicht vollständig unterstützt: Direct3D 11.1 und DXGI 1.2 wurden nur zum Teil integriert und DirectComposition (DComp) gibt es gar nicht. Kurzum: Das Upgrade auf Windows 8.1 lässt sich kaum umgehen.

Download: AMD Catalyst 14.7 RC 1 (Windows 8.1/7 32-Bit) - 305,0 MByte
Quelle: support.amd.com
 
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Debian 7.6 ("Wheezy") ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 15.07.2014, 15:51:32
Das Debian-Projekt hat die Version 7.6 seiner Linux-Distribution veröffentlicht. Bei der Version 7.x (Codename: "Wheezy") handelt es sich um die stabile Entwicklungsschiene, der dieses Update aktualisierte Pakete und einige Sicherheits-Patches bringt.

Insgesamt wurden 45 Pakete aufgefrischt und 51 Sicherheitslücken geschlossen. Entfernt wurden die Pakete whatsnewfm, libplrpc-perl, firecookie und freecode-submit. Bei libplrpc-perl gibt es Sicherheitsprobleme, während firecookie durch Firebug ersetzt wurde. Die beiden Pakete whatsnewfm und freecode-submit werden nicht mehr benötigt, da freecode.com keine Einsendungen mehr akzeptiert.

Download: Debian 7.6 ("Wheezy")
Quelle: www.debian.org
 
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Microsoft: Mobile-first, Cloud-first und ein massiver Stellenabbau

reported by doelf, Dienstag der 15.07.2014, 11:16:29
Microsofts CEO Satya Nadella will sein Unternehmen neu ausrichten. In der vergangenen Woche bekräftigte er in einer Rundmail nochmals seine beiden Prioritäten Mobile und Cloud, während Windows nur noch beiläufig Erwähnung fand. Doch die neue Strategie wird auch viele Jobs kosten.

Nadellas Philosophie ist eine digitale Welt der totalen Vernetzung, in der Microsoft als Dienstanbieter auftritt. Der Fokus liegt dabei nicht nur auf Unternehmen, Microsofts CEO will alle Lebensbereiche miteinander verknüpfen und dadurch produktiver machen. Produkte wie Windows und Office treten dabei in den Hintergrund und werden zu Plattformen und Werkzeugen, die dem Kunden Funktionen und Ergebnisse liefern. So findet sich das Wort "Windows" erst im letzten Drittel der Rundmail und auch dann nur zur Erklärung des Begriffs "Cloud OS", welches sich aus Azure und Windows Server zusammensetzt und Firmen unendliche Möglichkeiten eröffnet. Dies gilt allerdings auch für die US-Geheimdienste, die bekanntlich eng mit Microsoft zusammenarbeiten.

In dieser schönen neuen Digitalwelt zahlt man für die Nutzung von Diensten und nicht mehr für Softwarelizenzen. Solange der Kunde sein Abonnement bezahlt, muss er sich nicht um Updates kümmern und Microsoft kann sich zugleich die Pflege veralteter Software sparen. Doch diese Win-Win-Konstellation hat zwei Haken: Zum einen erschwert das Cloud-Konzept den Wechsel des Dienstleisters, zum anderen können unrentable Dienste binnen kürzester Zeit eingestellt werden. Microsoft verschafft sich hierdurch mehr Flexibilität und einen dauerhaften Geldfluss, während sich die Kunden in eine starke Abhängigkeit begeben. Doch was passiert mit jenen, die sich diesen digitalen Lebensstandard eines Tages nicht mehr leisten können?

Natürlich will Microsoft auch mit seiner Hardware begeistern, also mit Smartphones, Tablets und der Xbox. Letzterer widmet Nadella einen eigenen Absatz, denn die Xbox passt nur bedingt in das frische Konzept des CEO. Dennoch will Nadella an der Konsole festhalten, da sie für seine Firma einen erfolgreichen Brückenkopf in das Spielesegment darstellt. Zugleich soll die Xbox die übrigen Dienste des Unternehmens in Zukunft noch stärker integrieren. Auch hier lautet die Devise: Zusätzliche Dienste und Abonnements an den Mann oder die Frau bringen. Im Gegensatz zur Xbox muss Microsoft seine Tablets und Smartphones noch zum Erfolg führen - insbesondere seit sich Windows RT als Irrweg entpuppt hat.

Was die internen Abläufe bei Microsoft betrifft, will Satya Nadella die Entscheidungswege deutlich verkürzen. Von seinen Mitarbeitern erwartet der CEO die Bereitschaft sich fortzubilden, neue Ideen und Projekte anzugehen und alle bisherigen Strukturen in Frage zu stellen. Vor massiven Einschnitten steht offenbar Nokias Gerätesparte, deren Übernahme Microsoft im Frühjahr 2014 abgeschlossen hatte. Laut Bloomberg plant Nadella einen umfangreichen Arbeitsplatzabbau in allen Geschäftsbereichen, die sich bei Microsoft und Nokia überlappen. Insbesondere bei Marketing und Entwicklung sollen viele Jobs wegfallen. Aus internen Quellen will Bloomberg erfahren haben, dass der Umfang der Restrukturierung sogar die 5.800 Stellen, welche Microsoft im Jahr 2009 gestrichen hatte, überschreiten könnte. Details hierzu wird Microsoft spätestens am 22. Juli 2014 bekanntgeben, denn an diesem Tag wird die Firma ihre Quartalszahlen veröffentlichen.
 
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Raspberry Pi: Neue Modellvarinate B+ verfügbar

reported by doelf, Montag der 14.07.2014, 18:46:04
Seit heute gibt es eine neue Version des ARM-basierenden Mini-Computers Raspberry Pi. Sie heißt "B+" und bringt ein überarbeitetes Platinen-Layout, zwei zusätzliche USB-2.0-Anschlüsse, einen Steckplatz für microSD-Karten und einen auf 40 Kontakte erweiterten GPIO-Abgriff.
Bild

Wie obiger Vergleich zeigt, erscheint das Modell B+ deutlich aufgeräumter. Während sich die Anschlüsse beim Modell B noch über alle vier Seiten verteilen, sitzen sie beim B+ ausschließlich rechts und unten. Oben findet sich nur noch der von 26 auf 40 Kontakte erweiterte General-Purpose Input/Output (GPIO) und auf der linken Seite sitzt einzig der Einschub des Kartenlesers. Statt normaler SD-Karten werden beim Modell B+ nun microSD-Karten unterstützt, neu hinzugekommen ist der Auswurfmechanismus.

Die vier USB-Ports haben einen verbesserten Überspannungsschutz erhalten und sollen die Hotplug-Funktion zuverlässiger unterstützen. Um Platz zu sparen, rücken die analogen Ausgänge für Audio und Video in eine gemeinsame Buchse. Die Audioeinheit hat dabei eine eigene Stromversorgung erhalten, welche die Klangqualität aufwerten soll. Auch die Stromversorgung des gesamten Systems wurde überarbeitet und verwendet nun Schaltwandler statt linearer Regler. Hierdurch sinkt der Stromverbrauch um 0,5 bis 1,0 Watt.

Keine Änderungen gibt es beim Preis - 35 US-Dollar - und bei der verwendeten Hardware. Nach wie vor kombiniert der Mini-Rechner Broadcoms SoC BCM2835 (CPU: ARM1176JZ-F @ 700 MHz; GPU: Broadcom VideoCore IV) mit 512 MByte Arbeitsspeicher. Diese Leistung reicht beispielsweise für den Einsatz als Mediacenter.
 
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XBMC 13.2 Beta 1 - Gotham mit mehr Fixes

reported by doelf, Montag der 14.07.2014, 15:55:33
XBMC, die frei erhältliche und unter GPL-Lizenz stehende Media-Center-Software für Windows, Mac OS X, Linux, iOS, AppleTV und den Raspberry Pi, liegt seit heute in der Version 13.2 Beta 1 zum Download bereit. Dieses Update bringt zwar keine neue Funktionen, beseitigt aber etliche Fehler.

XBMC 13.2 Beta 1 umfasst die folgenden Fehlerbereinigungen:
  • Repariert: Ereignis "onplaybackstarted" in Verbindung mit externen Playern
  • Geändert: OSD/DVD-Menü bei Maus/Touch-Bedienung nicht anzeigen
  • Neu: "GetText" und "delete sound" für die Entwickler von Add-ons
  • Repariert: Falsche Sample-Rate-Auswahl unter Mac OS X
  • Repariert: Optische USB-Geräte mit mehr als zwei Kanälen unter Mac OS X
  • Repariert: Firewall Pop-ups beim Start von Mac OS X
  • Geändert: Unechte Vollbild-Option wird jetzt nur bei Mac OS X Snow Leopard anzeigt
  • Repariert: Überlappende Untertitel
  • Repariert: Buchstaben mit Akzenten
  • Geändert: Abfrage des Master-PINs falls der Add-on-Manager gesperrt ist
  • Aktualisiert: Übersetzungen der Benutzeroberfläche
  • Aktualisiert: Im Lieferumfang enthaltene Add-ons
  • Repariert: Diverse Fehler und Speicherlecks
Download: XBMC 13.2 Beta 1
 
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LibreOffice 4.2.6: Erster Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Montag der 14.07.2014, 15:35:25
Während sich LibreOffice 4.3.0 seiner Fertigstellung nähert, die Veröffentlichung ist für die kommende Woche geplant, wird auch die Version 4.2 weiterentwickelt. Ein erster Release Candidate von LibreOffice 4.2.6 ist jetzt verfügbar und in zwei Wochen soll das vorletzte Update dieser Entwicklungsschiene fertig sein.

LibreOffice 4.2.6 RC 1 behebt 99 Fehler, darunter acht Abstürze. Neue Funktionen bleiben der Version 4.3.0 vorbehalten, dazu kommen mehrere Tausend Verbesserungen, die aus einer systematischen Prüfung des Quellcodes resultieren. Die wichtigsten Neuerungen von LibreOffice 4.3.0 hatten wir bereits vor einigen Tagen in einer gesonderten Meldung zusammengefasst.

Download:
 
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Produktionsprobleme beim iPhone 6?

reported by doelf, Montag der 14.07.2014, 12:41:56
Apples iPhone 5S ist technisch auf der Höhe der Zeit, doch viele Kunden verlangen mittlerweile größere Displays mit einer Bilddiagonalen von fünf Zoll und mehr. Für diese Käuferschicht soll es das kommende iPhone 6 auch mit einer 5,5 Zoll großen Anzeige geben, doch ausgerechnet diese wichtige Variante scheint sich zu verspäten.

Schon zum Zeitpunkt seiner Markteinführung war das 4,0-Zoll-Display die Achillesferse des iPhone 5S, denn bei hochpreisigen Smartphones auf Basis von Android sind insbesondere Bildschirmgrößen ab fünf Zoll der Renner. Dies hat auch Apple erkannt und plant das iPhone 6 angeblich in drei Varianten: 4,0, 4,7 und 5,5 Zoll. Schon Ende Mai 2014 ließen Apples Zulieferer verlauten, dass die 5,5-Zoll-Version im aktuellen Jahr nur eine Nebenrolle spielen wird und der Fokus auf den 4-Zoll-Varianten liege.

Nun behauptet der Analyst Ming-Chi Kuo von KGI Securities, dass Apple beim iPhone 6 mit Fertigungsproblemen zu kämpfen habe. Schwierigkeiten bereitet demnach nicht nur das neue In-Cell Touch-Panel, sondern auch die Farbe des Metallgehäuses. Die In-Cell-Technik war im Jahr 2012 bereits für das iPhone 5 im Gespräch. Bei ihr befinden sich die Berührungssensoren direkt im Display, so dass sich der Hersteller eine separate Glasschicht sparen kann. Die Geräte werden hierdurch dünner und leichter, doch mit wachsender Display-Größe scheint auch die Handhabung von In-Cell komplizierter zu werden. Dass die Farben nicht gleichmäßig auf dem Gehäuse verteilt sind, sollte sich jedenfalls leichter beheben lassen.

Laut Ming-Chi Kuo sorgen beide Probleme beim 4,7-Zoll-Modell bereits für Produktionsengpässe und die Fertigung der 5,5-Zoll-Variante sei sogar noch schwieriger. Der Analyst geht davon aus, dass Apple im Herbst zunächst nur ein iPhone 6 mit 4,7 Zoll auf den Markt bringen wird. Die größere Variante könnte seiner Ansicht nach frühestens zum Jahresende ausgeliefert werden, wahrscheinlicher sei allerdings ein Starttermin im ersten Quartal 2015.
 
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Kinderarbeit: Samsung stoppt Zusammenarbeit mit Zulieferer

reported by doelf, Montag der 14.07.2014, 11:51:57
Vor vier Tagen hatte die Arbeitsrechtsorganisation "China Labor Watch" (CLW) dem chinesischen Zulieferer Dongguan Shinyang Electronics die Ausbeutung von Kindern vorgeworfen. Jetzt legt mit Samsung ein wichtiger Kunde des Unternehmens die Zusammenarbeit zumindest vorläufig auf Eis.

Die Südkoreaner hatten in den vergangenen Tagen eine eigene Untersuchung bei Dongguan Shinyang Electronics durchgeführt, die den Verdacht auf Kinderarbeit erhärtete. Laut Samsung datieren die illegalen Arbeitsverträge auf den 29. Juni 2014, die chinesischen Behörden wurden bereits eingeschaltet. Falls Dongguan Shinyang Electronics tatsächlich Kinder beschäftigt hatte, will Samsung die Zusammenarbeit mit dem Zulieferer endgültig aufkündigen.

Samsung hatte das betroffene Werk seit 2013 dreimal inspiziert, zuletzt am 25. Juni 2014. Hinweise auf illegale Beschäftigungsverhältnisse wurden dabei nicht entdeckt. "China Labor Watch" bewertet Samsungs Kontrollen als völlig unzureichend. Firmen wie Dongguan Shinyang Electronics hätten über das Jahr starke Auslastungsschwankungen und würden daher auch auf minderjährige Saisonarbeiter zurückgreifen. Diese seien dann weder sozialversichert noch würden ihnen Überstunden bezahlt.
 
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Windows Build 9788 hat ein Startmenü

reported by doelf, Montag der 14.07.2014, 11:16:39
Im Internet kursiert derzeit eine neue Testversion von Windows mit der Build-Nummer 9788, welche diesmal wieder über ein Startmenü verfügt. Es sind auch erste Screenshots aufgetaucht, die mehrere Quellen als authentisch eingestuft haben.
Bild

Das neue Startmenü entspricht dem Design, welches Microsoft erstmals im April dieses Jahres gezeigt hatte. Da es auf dem jetzt veröffentlichten Screenshot nur zwei Spalten umfasst und die gesamte rechte Hälfte von Kacheln genutzt wird, wirkt es allerdings strukturierter und aufgeräumter. Die Live-Kacheln greifen das "Modern UI"-Design (Metro) des Startbildschirms auf und auch bei den Farben orientiert sich das Startmenü an der jeweiligen Konfiguration des Startbildschirms. Aufgrund der Live-Funktion kann Microsoft die Kacheln für dynamisch aktualisierte Inhalte wie Wetter, Nachrichten oder neu eingetroffene Mitteilungen nutzen. Das neue Konzept ist somit ein Versuch, die Dynamik des Startbildschirms mit der Grundfunktionalität des alten Startmenüs zu vereinen.

Nach aktuellem Kenntnisstand soll Windows 8.1 Update 2, welches Microsoft vermutlich im August oder September 2014 veröffentlichen wird, noch kein Startmenü umfassen. Da es offenbar kein Update 3 mehr geben soll, dürfte das Startmenü erst im kommenden Jahr bei Windows 9 (Codename: "Threshold") seine Rückkehr feiern. Windows 9 soll auch große Veränderungen bezüglich der Aktivierung bringen. So will sich Microsoft vom Produktschlüssel trennen und stattdessen die Produktregistrierung über ein Microsoft-Konto verlangen. Hierdurch lässt sich die jeweilige Lizenz eindeutig einer Person oder einem Unternehmen zuordnen. Auf der anderen Seite soll man das Betriebssystem leichter auf einen neuen Rechner umziehen können.
 
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ZDF gibt massive Manipulation bei "Deutschlands Beste" zu

reported by doelf, Sonntag der 13.07.2014, 01:31:26
Der Medienjournalist Stefan Niggemeier hatte vor einigen Tagen behauptet, dass das ZDF bei der Abstimmung über "Deutschlands Beste" massiv adaced bzw. manipuliert hat. Nun hat die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt diesen Vorwurf in vollem Umfang bestätigt.

Aufgrund des Berichts von Niggemeier hatte der Norbert Himmler, der Programmdirektor des ZDF, eine interne Untersuchung veranlasst. Deren Ergebnis liegt nun vor und ist niederschmetternd. Der Programmdirektor sieht einen "groben Verstoß gegen die Programmrichtlinien des ZDF". Dies sei "nicht zu rechtfertigen" und "schade der Glaubwürdigkeit des ZDF". Himmler will jetzt auch die Möglichkeit arbeitsrechtlicher Konsequenzen prüfen.

Was war geschehen?
Für die beiden Fernsehsendungen "Deutschlands beste Männer" und "Deutschlands beste Frauen" suchte das ZDF jeweils 50 noch lebende Personen des öffentlichen Lebens. Zunächst wurde das Meinungsforschungsinstitut Forsa beauftragt, eine repräsentative Umfrage unter 1.016 Personen durchzuführen. Aus den genannten Frauen und Männern wurden je 100 ausgewählt, über die dann das Fernsehvolk abstimmen sollte. Dies geschah gleich in dreifacher Ausführung:
  1. Am 8. Mai 2014 startete das ZDF eine Online-Abstimmung. Die Zuschauer konnten bis zum 1. Juni 2014 ihre Favoriten auswählen, hätten sich die Mühe aber auch sparen können, denn keine einzige der Online-Stimmen wurde am Ende berücksichtigt.

  2. Die Programmzeitschrift "Hörzu" forderte ihre Leser ebenfalls Anfang Mai zur Stimmabgabe auf. Einsendeschluss war der 23. Mai 2014, doch auch die Postkarten und Briefmarken waren der Mühe nicht wert, denn sie kamen ebenfalls nicht zur Auswertung.

  3. Bleibt noch die zweite Forsa-Umfrage, diesmal unter 2.000 Personen. Deren Ergebnis wurde zwar berücksichtigt, doch die Reihenfolge passte der verantwortlichen Redaktion nicht ins Konzept und so wurden die beiden Listen kurzerhand umsortiert:

    • Frank-Walter Steinmeier (von Platz 10 auf Platz 6)
    • Franz Beckenbauer (von Platz 31 auf Platz 9)
    • Wolfgang Schäuble (von Platz 6 auf Platz 11)
    • Claus Kleber (von Platz 39 auf Platz 28)
    • Michael Bully Herbig (von Platz 42 auf Platz 36)
    • Peter Kloeppel (von Platz 27 auf Platz 39)
    • Jan Hofer (von Platz 36 auf Platz 42)
    • Hannelore Kraft (von Platz 5 auf Platz 4)
    • Helene Fischer (von Platz 10 auf Platz 5)
    • Ursula von der Leyen (von Platz 4 auf Platz 6)
Dem ZDF ist es somit gelungen, das Geld der Gebührenzahler für ein möglichst kompliziertes Abstimmverfahren herauszuwerfen, dessen Ergebnis dann weitgehend ignoriert wurde. Damit tritt die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt in die Fußstapfen des ADAC. Doch während man aus dem Automobilclub austreten kann, bleibt man für das ZDF immer eine Melkkuh. Im Jahr 2013 erhielt das ZDF stolze 1.866.040.259,95 Euro aus unseren Rundfunkbeiträgen - eventuell sollte man diese Ziffern für 2014 umsortieren und passend zur aktuellen Vorstellung die Nullen ganz nach vorne holen.
Quelle: www.zdf.de
 
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Arbeitsspeicher: Preise steigen langsam aber beständig

reported by doelf, Samstag der 12.07.2014, 16:02:26
Auch in dieser Woche sind die Kurse für DRAM-Chips an der Speicherbörse in Taiwan weiter gestiegen. Obwohl die Teuerung auf die einzelne Woche betrachtet gering ausfällt, sind die Preise über die vergangenen drei Monate um bis zu 19,6 Prozent geklettert.

Darum geben wir heute nicht nur die prozentuale Veränderung im Vergleich zur Vorwache an (runde Klammern), sondern auch den Preisanstieg seit dem 11. April 2014 (eckige Klammern):
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,335 US-Dollar (+0,60%) [+18,22%]
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 4,138 US-Dollar (+0,61%) [+19,60%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,214 US-Dollar (+0,59%) [+12,27%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,290 US-Dollar (+/-0,00%) [+9,41%]
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 2,066 US-Dollar (-0,19%) [+12,47%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Neue Artikel und Testberichte unserer Partner

reported by doelf, Samstag der 12.07.2014, 15:34:13
An diesem Wochenende werfen wir wieder einen Blick auf unsere Partnerseiten, die in den vergangenen vierzehn Tagen 62 neue Testberichte und Artikel veröffentlicht haben. Tipp: Bis zum 31. Juli 2014 kann man bei ocinside.de an der Verlosung eines ASRock Q1900M inklusive Intel Celeron J1900 teilnehmen.

allround-pc.com: ht4u.net:
  • Wolfenstein: The New Order im Test: Machine Games hat die Produktion von Wolfenstein: The New Order übernommen und den Shooter vor Kurzem auf den Markt gebracht. The New Order ist nicht der erste Teil der Reihe, welcher auch in Deutschland erscheint. Nachdem der unzensierte Vorgänger, noch von Raven Software entwickelt, wegen Brutalität und Nazisymbolen in Deutschland komplett verboten wurde, stellt sich nun aber die Frage, was Machine Games aus der doch recht berühmten Reihe gemacht hat. Wir haben den neuesten Wolfenstein-Titel daher genauer unter die Lupe genommen...
  • MSI Radeon R9 290X Gaming im Test
  • OZONE Strike Pro im Test
hardwareluxx.de: ocaholic.ch: ocinside.de: pc-experience.de:
  • Crucial MX100 256 GB im Test: Die eben ausgebaute Crucial M550 ist noch warm, da klingelt der Paketbote Sturm und bringt uns die nagelneue Crucial MX100 zu einem weiteren SSD Test, den wir so schnell eigentlich gar nicht eingeplant hatten. Aber: die MX100 katapultierte sich binnen kürzester Zeit an die Spitze alle Preisvergleiche, darüber hinaus scheint sich die MX100 SSD auf den ersten unpräzisen Blick kaum von einer M550 zu unterscheiden, da müssen wir einfach alle Review-Ampeln auf Grün schalten...
  • DirectX Version verifizieren
  • Windows Update, Timing Probleme vermeiden
pc-max.de: planet3dnow.de:
  • Vier Cubes im Vergleich: Seit einigen Jahren geht der Trend bei HTPCs immer mehr weg von den klassischen Gehäusen wie dem SilverStone Grandia GD06 und dem Fractal Design Node 605 hin zu sogenannten Cubes im iTX- oder µATX-Format. Diese sind zwar in den wenigsten Fällen wirkliche Cubes, also würfelförmig, aber zumindest annähernd. Grund genug, uns einmal ein paar dieser kleinen Cube-Gehäuse genauer anzusehen. Warum sind sie so beliebt und eine Alternative zu den klassischen Gehäuseformen im HTPC-Bereich, welche eher Hifi-Bausteinen ähneln als Computergehäusen?
  • Kompaktwasserkühlungen: Enermax Liqtech 120X & Corsair H105
  • Func Headset HS-260
technic3d.com: Viel mehr Testberichte und Artikel von Internetmagazinen aus aller Welt finden sich zudem in unserer Rubrik Webweites, welche mehrmals wöchentlich aktualisiert wird.
 
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Wine 1.7.22 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 12.07.2014, 13:58:38
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Seit gestern ist die Entwicklungsversion 1.7.22 erhältlich, welche den Audio-Treiber unter Mac OS X von AudioQueue auf AUHAL umstellt.

Download: Wine 1.7.22

Für die Entwicklungsversion 1.7.22 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Support for Unicode bracketing pairs.
  • Improved Internet cookie support.
  • OS X CoreAudio driver uses AUHAL instead of AudioQueue.
  • Initial support for geographical information.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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Dovetail plant die Rückkehr des "Flight Simulator"

reported by doelf, Freitag der 11.07.2014, 20:50:55
Über einen Zeitraum von zwanzig Jahren konnten Hobbypiloten an ihrem Schreibtisch Platz nehmen und die Flughäfen der Welt erkunden, ohne die eigenen vier Wände verlassen zu müssen. Doch dann stellte Microsoft seinen "Flight Simulator" vor zwei Jahren ein. Nun hat sich die Firma Dovetail Games die Rechte gesichert und plant eine Neuauflage.

Der neue "Flight Simulator" soll bereits im kommenden Jahr abheben. Um die Wartezeit zu verkürzen, hat sich Dovetail Games auch die "Gold Edition" des 2006 erschienenen "Microsoft Flight Simulator X" gesichert und will diesen ab Ende 2014 über Steam anbieten. Die "Gold Edition", welche aus der "Deluxe Edition" und dem Erweiterungspaket "Acceleration" besteht, wird dazu in "Steam Edition" umbenannt. Dovetail Games kann Erfahrungen im Simulationsbereich vorweisen, bisher allerdings nur mit Fischen und Zügen.

Die erste Version des "Flight Simulator" wurde von Bruce Artwick entwickelte und startete 1982 auf dem Apple II. Schon bald war Microsofts Interesse geweckt und die Simulation gekauft. Bis zum Jahr 2006 erschienen regelmäßig neue Versionen des Programms, doch 2009 wurde das verantwortliche Entwicklungsstudio "Aces Game Studio" von Microsoft geschlossen. Erst 2012 erschien mit "Microsoft Flight" ein kurzlebiger Nachfolger, dessen Weiterentwicklung nach nur fünf Monaten auf Eis gelegt wurde.
 
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iTunes 11.3 bringt Extras für HD-Filme

reported by doelf, Freitag der 11.07.2014, 20:24:48
Apple hat iTunes auf die Version 11.3 aktualisiert und verspricht "völlig neue iTunes Extras für HD-Filme". Zu diesen Extras gehören beispielsweise Making-of-Videos, Kurzfilme, hochauflösende Bildergalerien, Kommentare des Regisseurs und zusätzliche Szenen.

Ab dem Software-Update 6.2 kann man auch über Apple TV auf diese Zusatzinformationen zugreifen. Die Benutzer von iPhone, iPad und iPod touch müssen sich noch bis zum Herbst 2014 gedulden, da ihre Geräte iOS 8 für den Zugriff benötigen. Laut Apple muss der Benutzer selbst nichts unternehmen: Für alle gekauften HD-Filme werden die Extras automatisch und kostenlos hinzugefügt.
 
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Indische Zertifizierungsstelle ermöglicht Zugriff auf Google und Yahoo

reported by doelf, Freitag der 11.07.2014, 20:12:30
Entweder wurde beim "National Informatics Centre" (NIC) grob fahrlässig geschlampt, kriminell gehandelt oder auf Druck der indischen Regierung manipuliert. Fest steht, dass die Zertifizierungsstelle SSL-Zertifikate für diverse Domains von Google und Yahoo ausgestellt hat - allerdings nicht im Auftrag dieser Firmen.

Mit Hilfe dieser Zertifikate können sich Kriminelle oder Geheimdienste in verschlüsselte Verbindungen einklinken und diese abhören oder umleiten. Ob die indische Certificate Authority (CA) im Auftrag der Regierung gehandelt hat oder ob Kriminelle die Hand im Spiel hatten, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch völlig unklar. Microsoft hat bereits reagiert und folgende SubCA-Zertifikate auf die schwarze Liste gesetzt:
  • NIC Certifying Authority (CCA India 2007): 48 22 82 4e ce 7e d1 45 0c 03 9a a0 77 dc 1f 8a e3 48 9b bf
  • NIC CA 2011 (CCA India 2011): c6 79 64 90 cd ee aa b3 1a ed 79 87 52 ec d0 03 e6 86 6c b2
  • NIC CA 2014 (CCA India 2014): d2 db f7 18 23 b2 b8 e7 8f 59 58 09 61 50 bf cb 97 cc 38 8a
Laut Microsoft sind die folgenden Domains betroffenen:
  • google.com
  • mail.google.com
  • gmail.com
  • www.gmail.com
  • m.gmail.com
  • smtp.gmail.com
  • pop.gmail.com
  • imap.gmail.com
  • googlemail.com
  • www.googlemail.com
  • smtp.googlemail.com
  • pop.googlemail.com
  • imap.googlemail.com
  • gstatic.com
  • ssl.gstatic.com
  • www.static.com
  • encrypted-tbn1.gstatic.com
  • encrypted-tbn2.gstatic.com
  • login.yahoo.com
  • mail.yahoo.com
  • mail.yahoo-inc.com
  • fb.member.yahoo.com
  • login.korea.yahoo.com
  • api.reg.yahoo.com
  • edit.yahoo.com
  • watchlist.yahoo.com
  • edit.india.yahoo.com
  • edit.korea.yahoo.com
  • edit.europe.yahoo.com
  • edit.singapore.yahoo.com
  • edit.tpe.yahoo.com
  • legalredirect.yahoo.com
  • me.yahoo.com
  • open.login.yahooapis.com
  • subscribe.yahoo.com
  • edit.secure.yahoo.com
  • edit.client.yahoo.com
  • bt.edit.client.yahoo.com
  • verizon.edit.client.yahoo.com
  • na.edit.client.yahoo.com
  • au.api.reg.yahoo.com
  • au.reg.yahoo.com
  • profile.yahoo.com
  • static.profile.yahoo.com
  • openid.yahoo.com
Es kann allerdings nicht ausgeschlossen werden, dass der "National Informatics Centre" (NIC) darüber hinaus noch mehr betrügerische SSL-Zertifikate ausgestellt hat. Dieser Vorfall weist einmal mehr das Grundproblem des ganzen Zertifikatsystems auf: Wenn man den Herausgebern der Zertifikate nicht vertrauen kann, bleibt die ganze Verschlüsselung vergebene Liebesmüh.
 
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Firefox 31.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 11.07.2014, 15:57:43
Die neunte Beta-Version des Firefox 31.0 liegt zum Download bereit und bringt eine "Generational Garbage Collection" sowie große Änderungen in Bezug auf die "Configurable Security Policies" (CAPS). Den finalen Firefox 31.0 darf man ab dem 22. Juli 2014 erwarten.

Anstatt alle Objekte in regelmäßigen Abständen zu untersuchen, was zu längeren Pausen führen kann, nimmt eine "Generational Garbage Collection" eine Unterteilung in unterschiedliche Generationen vor. Die meisten Objekte haben kein langes Leben, während andere dauerhaft genutzt werden. Daher macht es Sinn, jüngere Objekte öfter zu prüfen als ältere, um hierdurch Bearbeitungszeit zu sparen. Eine große Änderung betrifft die "Configurable Security Policies" (CAPS), welche seitenspezifische Rechte verwalten. Mozilla hat CAPS weitgehend entfernt und damit insbesondere den Zugriff auf die Zwischenablage abgeschafft. Einzige Ausnahme ist die Berechtigung "checkloaduri", welches es Webseiten ermöglicht, lokale URIs (file://) zu landen.

Unter Windows verarbeitet der neue Firefox OGG- und PDF-Dateien intern, solange keine externe Applikation spezifiziert wurde. Neue Tabs verfügen über ein Suchfeld, OdinMonkey kann den Backtracking Allocator jetzt auch für Code im Stil von asm.js benutzen und die OpenType-MATH-Tabellen wurden teilweise implementiert. Zertifikate werden jetzt mit Hilfe der neuen Bibliothek mozilla::pkix verifiziert, welche nach Angaben der Entwickler wesentlich robuster und einfacher zu pflegen ist. Im HTML5-Bereich kommen CSS3-Variablen und WebVTT hinzu. Mit Hilfe von WebVTT (Web Video Text Tracks) lässt sich Text zu vordefinierten Zeitpunkten anzeigen, beispielsweise als Untertitel für Videos. Zudem bietet der Firefox 31.0 überarbeitete Entwicklungswerkzeuge.

Download:
 
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Neu im Download-Center: LibreCAD 2.0.4

reported by doelf, Donnerstag der 10.07.2014, 19:56:05
Ebenfalls neu in unserem Download-Center ist die Version 2.0.4 der kostenlosen und quelloffenen 2D-CAD-Software LibreCAD. Die neue Version 2.0.4 ist seit gestern auch für Mac OS X verfügbar und bringt kleinere Fehlerbereinigungen. Die Windows-Variante war schon ein paar Tage früher erschienen.

LibreCAD ist für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar und hat in der zweiten Version große Fortschritte gemacht. Dazu gehören eine bessere Unterstützung für Kurvenlineal und Bezierkurven sowie die vollständige Unterstützung für Kegelschnitte nach Angabe der Hyperbel und Parabel. Zudem kann man einen Kreis oder eine Ellipse tangential zu zwei ausgewählten Kreisen oder Ellipsen erstellen. Damit wird LibreCAD auch zu einem universellen Geometrie-Programm. Unter der Haube ersetzt die Rendering-Engine Qt4 ihren Vorgänger Qt3.

Download:
 
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Neu im Download-Center: Gnumeric 1.12.17

reported by doelf, Donnerstag der 10.07.2014, 19:49:24
Neu in unserem Download-Center ist die Version 1.12.17 der kostenlosen und quelloffenen Tabellenkalkulation Gnumeric. Das Programm ist für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar, wir bieten bei uns allerdings nur den Download der Windows-Version an. Die neue Version 1.12.17 verbessert den Im- und Export von xlsx-Dateien.

Die Tabellenkalkulation Gnumeric bildet zusammen mit AbiWord das GNOME Office. Obwohl Gnumeric kompakter ist als Microsofts Excel, bietet diese Software mehr Funktionen und stellt geringere Forderungen an die Hardware. Optisch erinnert Gnumeric dabei an ältere Excel-Versionen und man findet sich in diesem Programm recht schnell zurecht. Gnumeric unterstützt zahlreiche Dateiformate, zuweilen gelingt der Import von Microsoft-Daten hier sogar besser als mit OpenOffice.org und LibreOffice. Somit kann Gnumeric auch als Brücke zwischen den anderen Tabellenkalkulationen dienen.

Download:
 
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Tipp: Humble Bundle mit "BioShock", "XCOM" und "The Darkness II"

reported by doelf, Donnerstag der 10.07.2014, 17:18:13
Beim Humble Bundle bestimmt der Käufer, wie viel er für das Spielepaket bezahlt und wie er diesen Betrag zwischen dem Händler, dem Verlag und diversen Wohltätigkeitsorganisationen aufteilt. Aktuell ist ein Paket aus den drei 2K-Spielen "BioShock", "The Bureau: XCOM Declassified" und "The Darkness II" im Angebot.

"BioShock" ist ausschließlich für Windows erhältlich, während "The Bureau: XCOM Declassified" und "The Darkness II" für Windows und Mac OS X verfügbar sind. Bisher wurde das 2K-Spielepaket 261.474-mal verkauft und der durchschnittlicher Verkaufspreis liegt bei 7,65 US-Dollar (ca. 5,63 Euro). Wer freiwillig mehr bezahlt, bekommt als Bonus "BioShock 2" (Windows), "Mafia II" (Windows) und "Spec Ops: The Line" (Windows, Mac) dazu. Zum Preis von 20 US-Dollar (ca. 14,72 Euro) gibt es mit "BioShock Infinite" und "XCOM: Enemy Unknown" darüber hinaus noch zwei recht aktuelle Titel. Der Ego-Shooter "BioShock Infinite" wurde am 26. März 2013 veröffentlicht und ist für Windows und Mac OS X verfügbar. Das Strategiespiel "XCOM: Enemy Unknown" kam im Oktober 2012 in den Handel und unterstützt Windows, Mac OS X sowie Linux.
 
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Chinesen hacken das Personalmanagement der US-Bundesbehörden

reported by doelf, Donnerstag der 10.07.2014, 15:06:02
Wie die New York Times berichtet, haben chinesische Hacker die Personaldaten aller zivilen US-Staatsbediensteten gestohlen. Besonders interessiert waren die Eindringlinge dabei an mehreren Zehntausend Mitarbeitern, die eine Sicherheitsfreigabe der höchsten Stufe beantragt haben.

Die New York Times beruft sich auf offizielle Quellen aus dem US-Heimatschutzministerium und datiert den Datendiebstahl auf März 2014. Angriffsziel waren die Server des "United States Office of Personnel Management" (OPM), welches für das Personalmanagement aller zivilen Mitarbeiter der Bundesbehörden verantwortlich ist. Darüber hinaus, und das macht den Vorfall besonders kritisch, verwaltet das OPM die Sicherheitsfreigaben aller Beschäftigten. Um eine Sicherheitsfreigabe zu bekommen, müssen die Mitarbeiter jegliche Kontakte ins Ausland, alle vorherigen Anstellungen und persönliche Informationen wie Betäubungsmittelverstöße offenlegen. Solche Informationen sind für feindliche Geheimdienste hoch interessant, da sie ihnen mögliche Angriffspunkte auf dem Silbertablett servieren.

Laut US-Heimatschutzministerium ist es zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar, welche Daten die Hacker gestohlen haben. Der Angriff konnte nach China zurückverfolgt werden. Ob er im Auftrag der chinesischen Regierung erfolgte, steht hingegen noch nicht fest. Dieser Vorfall verdeutlicht einmal mehr, dass sensible Daten nirgendwo sicher sind - schon gar nicht auf staatlichen Servern, die sich über das Internet erreichen lassen. Und man muss davon ausgehen, dass die US-Bundesbehörden Daten von Mitarbeitern mit Top-Secret-Freigaben wesentlich besser schützen als all das, was Tag für Tag über uns alle gesammelt wird.
Quelle: www.nytimes.com
 
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Google: Generelles Screen-Sharing über Chromecast

reported by doelf, Donnerstag der 10.07.2014, 14:24:54
Bisher konnte man über Googles HDMI-Stick Chromecast nur die Inhalte bestimmter Apps wiedergeben, doch seit Mittwoch verteilt Google ein neues Update, welches ausnahmslos alle Inhalte von Android basierenden Smartphones und Tablets über Chromecast an Fernseher und Bildschirme weiterreicht.

Bild Google bezeichnet das Screen-Sharing als "Cast Screen" und hat die entsprechende Funktion in die neue Chromecast-App 1.7 eingebaut. Aktuell befindet sich "Cast Screen" noch im Beta-Test und ist auf Googles Nexus-Geräte beschränkt, doch schon in den kommenden Tagen soll das generelle Screen-Sharing auch für die Smartphones und Tablets von Firmen wie Samsung, HTC und LG freigeschaltet werden.

Die Wiedergabe beliebiger Bildschirminhalte, die Google erstmals auf seiner Entwicklerkonferenz im Juni 2014 angekündigt hatte, weitet das Einsatzgebiet von Chromecast massiv aus und dürfte das preiswerte Gerät noch beliebter machen. Bei unserem Partner Amazon.de findet sich Googles Chromecast für 35,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.
 
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Flüge von und nach Großbritannien: Ohne Saft keine Beförderung

reported by doelf, Donnerstag der 10.07.2014, 11:11:15
Auch für Flüge von und nach Großbritannien gelten ab sofort neue Sicherheitsbestimmungen: Elektronische Geräte werden nur noch dann befördert, wenn der Fluggast dem Sicherheitsdienst deren Funktion nachweisen kann. Sind die Akkus leer oder das Gerät defekt, wird es nicht befördert und muss zurückgelassen werden.

Die neue Regelung, welche zuvor schon für Flüge in die USA eingeführt wurde, betrifft beispielsweise Notebooks, Tablets, Smartphones, MP3-Player und Kameras. Der Funktionstest soll verhindern, dass gefährliche Gegenstände oder Sprengstoff im Batteriefach an Bord geschmuggelt werden. Nach Angaben des britischen Transportministeriums sind die neuen Sicherheitsbestimmungen auf bestimmte Flugrouten beschränkt. Welche das sind, wird aus Gründen der Sicherheit geheim gehalten. Ob sich Passagiere mit leeren Batterien zudem auf besonders sorgfältige Untersuchungen freuen dürfen, ist unbekannt. Der US-Heimatschutzminister Jeh Johnson hatte entsprechende Sonderbehandlungen für auffällige Flugreisende mit dem Ziel USA angekündigt.
Quelle: www.gov.uk
 
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Die Sanierung des Apple-Händlers mStore ist gescheitert

reported by doelf, Mittwoch der 09.07.2014, 17:19:43
mStore, einer der größten Apple-Händler Deutschlands, steht vor dem Aus. Die geplante Restrukturierung im Eigenverwaltungsverfahren ist gescheitert und die meisten Ladengeschäfte des Unternehmens werden in Kürze geschlossen. Nur die Geschäfte in Berlin und Hamburg sowie der Online-Shop bleiben vorläufig geöffnet.

mStore wollte seine Filialen jeweils in Einzelverfahren abwickeln, doch kein Investor war bereit, die defizitären Läden zu retten. Und da keine fristgemäße Finanzspritze in Sicht war, lehnte die Gläubigerversammlung in der vergangenen Woche weitere Verhandlungen ab. Hierdurch wurde die bisherige Sachwalterin, die Rechtsanwältin Sylvia Fiebig von der Kanzlei White & Case, zur Insolvenzverwalterin. Sie muss nun alle Geschäfte bis auf die Läden in Berlin und Hamburg schließen und auch die "Erste Gesellschaft für Medienkommunikation & Multimedia Marketing mbH", welche bisher als Einkaufsgesellschaft von mStore fungierte, ist am Ende. Möglicherweise findet sich für die eine oder andere Filiale noch ein Käufer, doch das Unternehmen mStore ist nach 25 Jahren gescheitert.

Auch für die Kunden von mStore wird die Situation problematisch: Derzeit kommen die offenen Aufträge auf ein Volumen im hohen sechsstelligen Eurobereich und unterliegen jeweils Einzelprüfungen. Laut Insolvenzverwalterin ist man aber bemüht, die Aufträge so weit wie möglich zu erfüllen. Kunden, die ihre Geräte bei mStore für Service oder Reparatur abgegeben haben, bekommen diese auf Antrag zurück. Ob die Geräte in Stand gesetzt wurden, steht allerdings auf einem anderen Blatt.
 
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Mainstream-Support für Windows Phone 7.8 endet bald

reported by doelf, Mittwoch der 09.07.2014, 14:52:06
Am 9. September 2014 endet der Mainstream-Support für Windows Phone 7.8. Für alle Mobiltelefone mit Windows 7.8 wird es ab diesem Zeitpunkt keine neue Funktionen und Verbesserungen mehr geben. Besonders ärgerlich: Aufgrund geänderter Hardware-Anforderungen ist der Wechsel zu Windows Phone 8.x leider nicht möglich.

Glücklicherweise leistet Microsoft zumindest einen Extended-Support, der kostenlose Sicherheits-Updates über einen Zeitraum von fünf Jahren umfasst. In dieser Hinsicht übertrifft Windows Phone seine Mitbewerber Android und iOS. Bei Android kommt erschwerend hinzu, dass die Gerätehersteller für die Bereitstellung der Updates verantwortlich sind und dieser Verantwortung in den allermeisten Fällen nicht nachkommen.
 
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Der Fairness wegen: O2 wird Intensiv-Surfer ab 2015 drosseln

reported by doelf, Mittwoch der 09.07.2014, 14:29:01
DSL-Benutzer mit einem Flatrate-Vertrag bei O2 müssen ab dem 1. Oktober 2014 auf ihr Datenvolumen achten: Wer in drei aufeinanderfolgenden Monaten die Grenze von 300 GB reißt, wird bei jeder weiteren Überschreitung bis zum Monatsende auf 2.000 KBit/s gedrosselt. Die ersten Drosselungen werden demnach im Januar 2015 erfolgen.

Laut O2 wurde die Drosselung so ausgelegt, dass betroffene Kunden das Internet auch mit der reduzierten Bandbreite noch zum Surfen, für E-Mails oder YouTube verwenden können. Wie hoch der eigene Datenverbrauch ist, kann man im Kundencenter einsehen. Dort lassen sich dann auch zwei kostenpflichtige Zusatzpakete hinzu buchen:
  • Das "DSL Upgrade 100 GB" kostet zusätzlich 4,99 Euro pro Monat und erhöht das Inklusivvolumen auf 400 GB.
  • Das "DSL Upgrade Unlimited" kostet zusätzlich 14,99 Euro pro Monat und stellt eine echte Flatrate dar.
Beide Zusatzpakete sind vier Wochen zum Monatsende kündbar.

O2 nennt seine DSL-Flatrate-Drossel "Fair-Use-Vorteil" und hatte möglicherweise den selben PR-Berater wie Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), dessen allgemeine Straßen-Maut als "Infrastrukturabgabe" angepriesen wird. Unter dem Deckmäntelchen der Fairness und Gerechtigkeit stellt O2 die ungeliebten "Intensiv-Surfer" vor die Wahl, deutlich mehr zu bezahlen oder den Anbieter zu wechseln. Der "Durchschnitts-Surfer" muss sich natürlich keine Sorgen machen, zumindest wenn er seinen Anschluss ganz alleine nutzt. Bei Familien mit mehreren Kindern, die Online-Spiele, Videotelefonate und IPTV nutzen, kann das schnell ganz anders aussehen. Zudem stellt sich die Frage, wann O2 - natürlich im Namen der Fairness - eine feinere Staffelung einführen wird, um auch Kunden mit Datenvolumen von 100 oder 200 GB zur Kasse zu bitten.
Quelle: www.o2online.de
 
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Weiterer US-Spion entdeckt

reported by doelf, Mittwoch der 09.07.2014, 13:32:10
Wie der WDR meldet, ermittelt die Bundesanwaltschaft gegen einen weiteren mutmaßlichen US-Spion. In diesem Zusammenhang wurden am heutigen Morgen Wohn- und Büroräume im Großraum Berlin durchsucht. Eine Festnahme hat es aber noch nicht gegeben.

Laut Bundesanwaltschaft besteht ein Anfangsverdacht der geheimdienstlichen Tätigkeit. Der mutmaßliche Spion soll im militärischen Bereich gearbeitet haben und könnte somit ein ernstes Sicherheitsproblem darstellen. Im Laufe des Tages soll die Vernehmung des Verdächtigen stattfinden.
 
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Firefox 31.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 09.07.2014, 13:12:48
Die achte Beta-Version des Firefox 31.0 liegt zum Download bereit und bringt eine "Generational Garbage Collection" sowie große Änderungen in Bezug auf die "Configurable Security Policies" (CAPS). Den finalen Firefox 31.0 darf man ab dem 22. Juli 2014 erwarten.

Anstatt alle Objekte in regelmäßigen Abständen zu untersuchen, was zu längeren Pausen führen kann, nimmt eine "Generational Garbage Collection" eine Unterteilung in unterschiedliche Generationen vor. Die meisten Objekte haben kein langes Leben, während andere dauerhaft genutzt werden. Daher macht es Sinn, jüngere Objekte öfter zu prüfen als ältere, um hierdurch Bearbeitungszeit zu sparen. Eine große Änderung betrifft die "Configurable Security Policies" (CAPS), welche seitenspezifische Rechte verwalten. Mozilla hat CAPS weitgehend entfernt und damit insbesondere den Zugriff auf die Zwischenablage abgeschafft. Einzige Ausnahme ist die Berechtigung "checkloaduri", welches es Webseiten ermöglicht, lokale URIs (file://) zu landen.

Unter Windows verarbeitet der neue Firefox OGG- und PDF-Dateien intern, solange keine externe Applikation spezifiziert wurde. Neue Tabs verfügen über ein Suchfeld, OdinMonkey kann den Backtracking Allocator jetzt auch für Code im Stil von asm.js benutzen und die OpenType-MATH-Tabellen wurden teilweise implementiert. Zertifikate werden jetzt mit Hilfe der neuen Bibliothek mozilla::pkix verifiziert, welche nach Angaben der Entwickler wesentlich robuster und einfacher zu pflegen ist. Im HTML5-Bereich kommen CSS3-Variablen und WebVTT hinzu. Mit Hilfe von WebVTT (Web Video Text Tracks) lässt sich Text zu vordefinierten Zeitpunkten anzeigen, beispielsweise als Untertitel für Videos. Zudem bietet der Firefox 31.0 überarbeitete Entwicklungswerkzeuge.

Download:
 
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Sicherheits-Updates: Adobe Flash Player 14.0.0.145 und Air 14.0.0.137

reported by doelf, Mittwoch der 09.07.2014, 10:10:10
Adobe hat seinen Flash Player für Windows und Mac OS X auf die Versionen 14.0.0.145 und 13.0.0.231 aktualisiert, für Linux liegt der Flash Player 11.2.202.394 zum Download bereit. Ebenfalls neu ist Air 14.0.0.137. Diese Updates schließen drei gefährliche Schwachstellen, mit denen sich Sicherheitsmaßnahmen umgehen lassen.

Besonders hervorzuheben ist dabei eine weitreichende Sicherheitslücke, für die Michele Spagnuolo ein funktionierendes Angriffsszenario entwickelt hat. Spagnuolo wandelt SWF-Dateien dabei so um, dass sie ausschließlich alphanumerische Zeichen enthalten. Solche Flash-Programme können JSONP-Callbacks passieren und werden dann von der angegriffenen Domain gehostet. Das Problem ist weit verbreitet und findet sich beispielsweise bei Instagram, Olark und eBay. Google, Tumblr, Twitter und YouTube waren ebenfalls betroffen, haben die Schwachstelle aber schon abgedichtet. Adobe selbst hat zusätzliche Prüfungen integriert, um bösartige Inhalte zu erkennen und zu blockieren.

Benutzer von Windows oder Mac OS X sollten die Updates unverzüglich einspielen, da Adobe die höchste Warnstufe "1" verhängt hat. Unter Linux bleibt etwas mehr Zeit, hier gilt nur die moderate Warnstufe "3".

Download:
 
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Microsoft Security Bulletin Summary für Juli 2014

reported by doelf, Mittwoch der 09.07.2014, 09:16:31
Microsoft hat am gestrigen Abend sechs Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 29 Schwachstellen beheben. Die meisten davon, 24 an der Zahl, stecken in den Versionen 6 bis 11 des Internet Explorers, sind kritischer Natur und ermöglichen das Ausführen von Schadcode beim Aufruf bösartiger Webseiten.

Während die Sicherheitslücken im Internet Explorer ein kritisches Risiko für Windows Vista bis 8.1 und die RT-Ableger darstellen, besteht für die Server-Varianten des Betriebssystems nur eine mittelschwere Gefahr. Das sieht bei einem weiteren Fehler ganz anders aus, denn die Schwachstelle bei der Verarbeitung manipulierter Journaldateien stellt auch für Windows Server eine kritische Bedrohung dar. Einzig Windows Server 2003 ist hiervon nicht betroffen und kommt diesmal mit einem blauen Auge davon.

Die drei als wichtig eingestuften Updates kümmern sich um Rechteausweitungen, welche ausnahmslos alle Windows-Varianten betreffen. Die dazugehörigen Fehler stecken in der Bildschirmtastatur, in DirectShow und im AF-Treiber (Ancillary Function Driver). Flicken Nummer sechs unterbindet DoS-Angriffe auf den Microsoft Service Bus für Windows Server. Dieses mittelschwere Problem wird von einer Sequenz speziell gestalteter AMQP-Nachrichten (Advanced Message Queuing Protocol) ausgelöst.

Hier nun alle neuen Security Bulletins in der Übersicht:
  • Kumulatives Sicherheitsupdate für Internet Explorer (2975687)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows, Internet Explorer
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich und dreiundzwanzig vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeiten in Microsoft Windows. Die schwerwiegenderen dieser Sicherheitsanfälligkeiten können Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Webseite mit Internet Explorer anzeigt. Ein Angreifer, der diese Sicherheitsanfälligkeiten erfolgreich ausnutzt, kann die gleichen Benutzerrechte wie der aktuelle Benutzer erlangen. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Windows Journal kann Remotecodeausführung ermöglichen (2975689)
    Gefahrenstufe: Kritisch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Remotecodeausführung ermöglichen, wenn ein Benutzer eine speziell gestaltete Journaldatei öffnet. Für Endbenutzer, deren Konten mit weniger Benutzerrechten konfiguriert sind, kann dies geringere Auswirkungen haben als für Benutzer, die mit administrativen Benutzerrechten arbeiten.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Bildschirmtastatur kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2975685)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Angreifer eine Sicherheitsanfälligkeit in einem Prozess von geringer Integrität verwendet, um die Bildschirmtastatur (OSK; On-Screen Keyboard) auszuführen und ein speziell gestaltetes Programm auf das Zielsystem hochzuladen.

  • Sicherheitsanfälligkeit im Treiber für zusätzliche Funktionen (Ancillary Function Driver, AFD) kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2975684)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Angreifer sich bei einem System anmeldet und eine speziell gestaltete Anwendung ausführt. Ein Angreifer benötigt gültige Anmeldeinformationen und muss sich lokal anmelden können, um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen.

  • Sicherheitsanfälligkeit in DirectShow kann Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen (2975681)
    Gefahrenstufe: Hoch
    Betroffene Software: Microsoft Windows
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine vertraulich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Windows. Die Sicherheitsanfälligkeit kann eine Erhöhung von Berechtigungen ermöglichen, wenn ein Angreifer zunächst eine Sicherheitsanfälligkeit in einem Prozess von geringer Integrität ausnutzt und dann diese Sicherheitsanfälligkeit dazu verwendet, um speziell gestalteten Code im Kontext des angemeldeten Benutzers auszuführen. Standardmäßig wird das moderne, umfassende Browsing-Erlebnis unter Windows 8 und Windows 8.1 mit dem Erweiterten geschützter Modus (Enhanced Protected Mode; EPM) ausgeführt. Endbenutzer z. B., die den Touchscreen-freundlichen Internet Explorer 11 auf modernen Windows Tablets verwenden, verwenden standardmäßig den erweiterten geschützten Modus. Der geschützte Modus verwendet die verstärkte Sicherheitskonfiguration, die gegen die Ausnutzung dieser Sicherheitsanfälligkeit auf 64-Bit-Systemen schützen kann.

  • Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Service Bus kann Denial-of-Service ermöglichen (2972621)
    Gefahrenstufe: Mittel
    Betroffene Software: Microsoft Server Software
    Beschreibung: Dieses Sicherheitsupdate behebt eine öffentlich gemeldete Sicherheitsanfälligkeit in Microsoft Service Bus for Windows Server. Die Sicherheitsanfälligkeit kann Denial-of-Service ermöglichen, wenn ein authentifizierter Angreifer ein Programm erstellt und ausführt, das eine Sequenz speziell gestalteter AMQP-Nachrichten (Advanced Message Queuing Protocol) an das Zielsystem sendet. Microsoft Service Bus for Windows Server ist bei keinem Microsoft-Betriebssystem im Lieferumfang enthalten. Damit ein betroffenes System anfällig ist, muss Microsoft Service Bus zuerst heruntergeladen, installiert und konfiguriert werden, und dann müssen die Konfigurationsdetails (Farmzertifikat) für andere Benutzer freigegeben werden.
 
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Amazon: Bis zu 30% Rabatt auf Produkte von Transcend

reported by doelf, Dienstag der 08.07.2014, 15:50:47
Bei unserem Partner Amazon.de gibt es noch bis zum 9. Juli 2014 bis zu 30 Prozent Rabatt auf Produkte der Firma Transcend. Dazu gehören beispielsweise interne SSDs mit SATA- oder mSATA-Anschluss, Arbeitsspeicher für Notebooks, externe Festplatten, Speicherkarten und USB-Sticks.

Auch externe DVD-Brenner, MP3-Player und die Full-HD-Kompaktkamera Transcend TS16GDP200 DrivePro 200 wurden im Preis reduziert. Wer von den satten Rabatten profitieren will, muss die Produkte - wie gewohnt - direkt bei Amazon.de bestellen.

Zur Aktion: Bis zu 30% Rabatt auf Produkte von Transcend

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"Doctor Who" Staffel 8 - Drehbücher im Netz

reported by doelf, Dienstag der 08.07.2014, 15:27:40
"Spoilers", würde River Song an dieser Stelle sagen. Die ersten fünf Drehbücher der kommenden achten Staffel von "Doctor Who" haben ihren Weg ins Internet gefunden und bei der BBC für Bestürzung gesorgt. Nun bittet die britische Rundfunkanstalt alle Fans, die darin enthaltenen Informationen zu ignorieren und nicht weiter zu verbreiten.


Das dürfte schwer fallen, denn nichts verbreitet sich im Internet schneller als "Spoilers". In der offiziellen Stellungnahme spricht die BBC von "unfertigem Material", doch das scheint nicht ganz zu stimmen. Tatsächlich handelt es sich um die ersten fünf Episoden, darunter der spielfilmlange Staffelauftakt "Deep Breath". Die Drehbücher waren zumindest so weit fertig, dass sie von BBC Worldwide zur Übersetzung an das neue Hauptquartier für Lateinamerika in Miami geschickt wurden. Die neue Staffel soll diesmal nämlich zeitgleich in allen Ländern starten und die erste Folge ist für den 23. August 2014 angesetzt. Dummerweise gab es in Miami ein bisher noch nicht identifiziertes Leck.

Wenn wir von der "achten" Staffel sprechen, zählen wir - wie die BBC - nur die im Jahr 2005 gestartete Neuauflage. "Doctor Who" lief zuvor schon von 1963 bis 1989 und ist somit die mit Abstand langlebigste Science-Fiction-Serie. Dies gelang durch einen interessanten Kniff, denn der unsterbliche Titelheld kann sich regenerieren und wechselt dabei Aussehen und Verhalten. Die letzte Regeneration fand im 2013er Weihnachtsspecial "The Time of the Doctor" statt und machte den Schotten Peter Capaldi zum zwölften Doctor.
 
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Android betätigt sich als WLAN-Petze

reported by doelf, Dienstag der 08.07.2014, 13:59:20
Aktuelle Android-Geräte verraten jedem in WLAN-Reichweite, welche kabellosen Netzwerke man in letzter Zeit genutzt hat. Dies geschieht nach Angaben der "Electronic Frontier Foundation" insbesondere dann, wenn der Bildschirm des Smartphones oder Tablets gesperrt ist. Für den Datenschutz ist das ein großes Problem!

Normalerweise müssen sich Kriminelle, Geheimdienste und andere suspekte Subjekte zunächst Zugang zu einem Gerät verschaffen, um im Anschluss die vorherigen Aufenthaltsorte des Besitzers mühsam rekonstruieren zu können. Bei Googles Android ist dies nicht notwendig, denn das Gerät verkündet jedem in WLAN-Reichweite, welche kabellosen Netzwerke man kürzlich genutzt hat. Diese Funktion wurde in Android 3.1 ("Honeycomb") eingeführt und nennt sich "Preferred Network Offload". Sie soll dafür sorgen, dass sich die Geräte möglichst häufig mit WLAN-Netzen verbinden und seltener das Mobilfunknetz zur Datenübertragung nutzen. Dies spart dem Benutzer Kosten und entlastet die Batterie, doch Googles Umsetzung lässt leider zu wünschen übrig.

Solange man das Android-Gerät verwendet, hält sich "Preferred Network Offload" still. Wird jedoch der Sperrbildschirm aktiviert, ändert sich das Verhalten und die Suche nach bekannten Netzwerken beginnt. Bis zu 15 Netzwerknamen sendet das Gerät in die Welt hinaus und hofft, dass jemand antwortet. Doch diese Namen können sehr aufschlussreich sein und vieles über unsere Freunde ("Kim Jong-uns Bude"), Arbeitgeber ("BND Zweigstelle Geilenkirchen"), Hobbies ("Saunaclub Susanne") oder Urlaubsziele ("Terrorcamp Lashkar Gah") verraten. Als Krönung werden die Netzwerkkennungen zusammen mit der eindeutigen MAC-Adresse des WLAN-Controllers gesendet.

Um dieses Datenleck zu schließen, muss man die WLAN-Nutzung während des Ruhezustands in den erweiterten Wi-Fi-Einstellungen von Android unterbinden. Doch bei einigen Geräten, darunter Motorolas Droid 4, funktioniert selbst das nicht. Hier sorgt nur das konsequente Abschalten der Wi-Fi-Funktion für Abhilfe. Google wurde von der "Electronic Frontier Foundation" über das Problem informiert und hat bereits einen Patch entwickelt. Wann dieser seinen Weg auf die Geräte der Benutzer finden wird, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt...
Quelle: www.eff.org
 
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Geheimnis der gedruckten Gigahertz-Diode gelüftet

reported by doelf, Dienstag der 08.07.2014, 12:07:55
Vor 13 Jahren druckte die schwedische Wissenschaftlerin Petronella Norberg eine Diode, welche bis zu einer Taktrate von einem Megahertz funktionierte. In den Folgejahren experimentierte ihre Firma Acreo Swedish ICT mit unterschiedlichen Materialien und konnte schließlich in den Gigahertzbereich vorstoßen. Doch eine Frage blieb unbeantwortet: Warum funktioniert das überhaupt?

Die Antwort lieferte jetzt Negar Sani, ein Student an der Universität von Norrköping: Es handelt sich um einen quantenphysikalischen Tunneleffekt, der den Strom nur in einer Richtung fließen lässt und den gedruckten Schaltkreis somit zu einer Diode macht. Konkret bilden sich Nanofilme um Micrometer große Siliziumkörner, welche den Strom zwischen der Aluminium-Anode und der Silber-Kohlenstoff-Kathode passieren lassen. Sani hatte das Problem zusammen mit seinen Professoren Magnus Berggren und Xavier Crispin, Projektleiter Isak Engquist und den Spezialisten von Acreo Swedish ICT untersucht und seine Ergebnisse dem US-amerikanischen "Proceedings of the National Academy of Science" (PNAS) vorgelegt. Nach fünf langen Monaten der Überprüfung wurde Sanis Erklärung nun bestätigt.

Gedruckte Gigahertz-Dioden ermöglichen beispielsweise die Verknüpfung von Mobiltelefonen mit gedruckten Etiketten. Das Mobiltelefon sendet dabei Signale im Gigahertzbereich an einen gedruckten Schaltkreis. Mit Hilfe der Diode wird die Energie des Radiosignals gesammelt und dann zum Aktivieren eines Displays genutzt. Ein Video der Forscher veranschaulicht diesen Vorgang. Solche Schaltkreise lassen sich sehr kostengünstig mit einfachen Mitteln herstellen.
Quelle: www.acreo.se
 
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Samsung wird seine Quartalsziele deutlich verfehlen

reported by doelf, Dienstag der 08.07.2014, 11:21:46
Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung hat neue Schätzungen für das zweiten Quartal 2014 vorgelegt und sorgt damit für Ernüchterung. Aufgrund ungünstiger Wechselkurse, einer schwachen Nachfrage und hoher Werbeausgaben werden Umsatz und Gewinn deutlich unter den eigenen Zielen und dem Vorjahresergebnis bleiben.

Samsung erwartet einen Umsatz in Höhe von 52 Billionen Won (ca. 37,8 Milliarden Euro) und einen operativen Gewinn von 7,2 Billionen Won (ca. 5,2 Milliarden Euro). Dies bedeutet einen Umsatzrückgang um 9,5 Prozent (Q2/2013: 57,46 Billionen Won) und einen Gewinneinbruch um 24,5 Prozent (Q2/2013: 9,53 Billionen Won).

Dem Unternehmen macht derzeit der starke Won zu schaffen, zudem ist die Nachfrage für Smartphones und Tablets eingebrochen. Bei Smartphones macht sich das stetig wachsende Angebot der Mitbewerber bemerkbar, das für einen starken Preisdruck sorgt. Dazu kommt eine starke Sättigung im Tablet-Markt, denn hier gibt es keine Bündelung mit Mobilfunkverträgen und so sinkt das Interesse der Käufer, ständig die neuesten Geräte zu haben. Da Samsung nicht mit einer derart geringen Nachfrage gerechnet hatte, blieben die Lager voll, so dass die Südkoreaner deutlich mehr Geld für Werbung und Rabatte ausgeben mussten. Erschwerend kommt hinzu, dass Samsung selbst einer seiner besten Kunden ist, weshalb das enttäuschende Mobilgeschäft auch die Bereiche Display und LSI heruntergezogen hat.
Quelle: www.samsung.com
 
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Der unbemerkte Milliarden-Deal: TeamViewer verkauft

reported by doelf, Montag der 07.07.2014, 17:31:09
Erst jetzt wurde bekannt, dass die Londoner Kapitalbeteiligungsgesellschaft Permira die TeamViewer GmbH schon vor zwei Monaten übernommen hat. TeamViewer ist eine beliebte Desktop-Sharing-Software für Windows, Mac OS X und Linux, die auf einem proprietären Protokoll basiert und für die private Nutzung kostenlos ist.

TeamViewer eignet sich nicht nur zur Fernwartung, sondern ermöglicht auch auch die Zusammenarbeit über das Internet. Dazu gehören Online Meetings mit bis zu 25 Teilnehmern, Präsentationen oder Mitarbeitertraining sowie die gemeinsame Arbeit an Dokumenten. Private Anwender können TeamViewer uneingeschränkt nutzen, die kommerzielle Nutzung ist hingegen zahlenden Kunden vorbehalten. Die TeamViewer GmbH wurde im Jahr 2005 gegründet und hat ihren Sitz in Göppingen. Ihre Software weist mehr als eine halbe Milliarde Installationen auf und soll aktuell über 130 Millionen aktive Benutzer haben.

Auf der Webseite der TeamViewer GmbH wird nach wie vor die US-Firma GFI Software als Eigentümer genannt, obwohl Permira die Übernahme bereits am 6. Mai 2014 verkündet hatte. Die Engländer nannten damals keinen Kaufpreis, doch das Wall Street Journal spricht von 1,1 Milliarden US-Dollar.
Quelle: www.permira.de
 
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Auf dem Tisch: Die Mautpläne des Alexander Dobrindt

reported by doelf, Montag der 07.07.2014, 13:47:06
Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) stellt gerade seine Mautpläne vor. Wir sind live dabei. Die PKW-Maut heißt jetzt "Infrastrukturabgabe" soll ab dem 1. Januar 2016 für alle Straßen erhoben werden.

Zunächst kommt der Bundesverkehrsminister auf die LKW-Maut zu sprechen. Diese soll ab dem 1. Juli 2015 auf vierspurige Bundesstraßen und Lastkraftwagen zwischen 7,5 und 12 Tonnen ausgeweitet werden. Ab 2018 wird die LKW-Maut dann für alle Bundesstraßen erhoben.

Anders bei den PKWs, die müssen nämlich schon ab dem 1. Januar 2016 für die Nutzung aller Straßen bezahlen. Hier spricht Dobrindt aber nicht von einer Maut, sondern von einer "Infrastrukturabgabe". Das klingt nämlich schön zweckgebunden und weckt im Bundesbürger die Hoffnung auf weniger Schlaglöcher. Die "Infrastrukturabgabe" soll pro Jahr 625 Millionen Euro (netto) in die Kassen spülen, die Erhebungskosten veranschlagt Dobrindt dabei auf acht Prozent. Durch die Ausweitung der angedachten Autobahn-Maut auf alle Straßen soll das Ausweichen auf Bundes- und Landstraßen verhindern. Das bedeutet natürlich auch, dass Länder und Kommunen an den Einnahmen beteiligt werden wollen. Details hat sich Dobrindt offenbar noch nicht überlegt, zumindest wird er auch auf Nachfrage nicht konkreter. Der Schachzug ist allerdings klug, denn so schwächt er einen möglichen Widerstand auf Landesebene.

Die Staffelung der "Infrastrukturabgabe" erfolgt, wie bei der KFZ-Steuer, anhand dreier Kriterien: Baujahr, Hubraum und Schadstoffklasse. Dabei bezieht sich der Minister auf die Jahresvignetten für inländische sowie ausländische PKW-Halter. Für Ausländer soll die Jahresvignette vorläufig auf knapp über 100 Euro gedeckelt werden. Darüber hinaus soll es an Tankstellen und Raststätten Kurzzeitvignetten zu Preisen von 10 und 20 Euro geben. Farblich sollen sich die Vignetten nach der Herkunft sowie nach der Schadstoffklasse unterscheiden.

Inländische Autobesitzer bekommen die Vignette postalisch zugestellt, die "Infrastrukturabgabe" wird ihnen - wie die KFZ-Steuer - direkt vom Konto abgebucht. Damit niemandem Mehrkosten entstehen, plant Dobrindt eine Reform der KFZ-Steuer. Diese soll dann jeweils um die Kosten der "Infrastrukturabgabe" abgesenkt werden. Auf Nachfrage bestätigt Dobrindt, dass Fahrzeuge und Personen, die von der KFZ-Steuer befreit sind, die Vignette kostenlos erhalten sollen. Wie die Kontrolle der Vignettenpflicht durchgeführt werden soll, ist noch zu klären.

Da ausnahmslos alle PKW-Halter die neue "Infrastrukturabgabe" entrichten müssen, sei diese ohne Zweifel EU-konform. Für den Minister ist die zeitgleiche Reform der KFZ-Steuer ein ganz anderes Thema. Er verweist darauf, dass die KFZ-Steuer unter nationales Recht falle - streng genommen nicht mehr als ein Taschenspielertrick. Ob sich die EU darauf einlässt, bleibt abzuwarten. Die Niederlande und Österreich werden vermutlich klagen, insbesondere weil jeglicher Grenzverkehr abgabepflichtig wird. Deutsche Grenzstädte wie Aachen, deren Infrastruktur eng mit den Nachbarländern verknüpft ist, müssen indes um einen großen Teil ihrer Kaufkraft fürchten. Für die strukturschwache Euregio ist die "Infrastrukturabgabe" jedenfalls ein echter Tiefschlag.
 
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Betrug: Wi-Fi-Anbieter GOWEX steht vor der Pleite

reported by doelf, Montag der 07.07.2014, 12:58:15
Das spanische Telekommunikationsunternehmen GOWEX bietet Wi-Fi-Netzwerke für Städte in aller Welt an, unterhält Büros in Madrid, Paris, London, Buenos Aires sowie Shanghai und galt bisher als erfolgreiche Vorzeigefirma. Doch nun entpuppt sich GOWEX als Kartenhaus und steht unmittelbar vor dem Zusammenbruch.

Am 1. Juli 2014 verkündeten die Analysten von Gotham City Research überraschend, dass sie die Aktien des spanischen Wi-Fi-Anbieters GOWEX mit 0,00 Euro bewerten, da das Telekommunikationsunternehmen nichts als ein großer Betrug sei. Statt 100.000 Hotspots würde die Firma nur rund 5.000 betreiben und 90 Prozent der gemeldeten Umsätze seien hausintern generiert. GOWEX sagte seinen Anlegern, dass alleine die Stadt New York 7,5 Millionen Euro für ihr Wi-Fi-Netz zahle, doch gegenüber Gotham City Research erklärte New York, dass die tatsächlichen Kosten unter 200.000 Euro liegen. Dazu passt, dass GOWEX-CEO Jenaro Garcia in der Vergangenheit schon einmal als Chef der betrügerischen Firma "Advanced Refractive Technologies" ins Visier der US-Börsenaufsicht geraten war. Die Jahresberichte von GOWEX werden übrigens von Garcias Ehefrau abgezeichnet, die als Anlegervertreterin des Unternehmens auftritt.

GOWEX kündigte für heute die Widerlegung dieser "haltlosen Anschuldigungen" an, doch stattdessen wirft CEO Jenaro Garcia das Handbuch und gesteht umfassende Bilanzfälschungen. Er will nun mit den Behörden kooperieren, vermutlich um das zu erwartende Strafmaß zu mindern:
"I made the deposition and confession. I want to collaborate with the justice. I face the consecuencies."
Der Handel mit der GOWEX-Aktie wurde bereits ausgesetzt und dem Unternehmen droht nun die Pleite.
 
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Flüge in die USA: Ohne Saft keine Beförderung

reported by doelf, Montag der 07.07.2014, 11:43:31
Wer in die USA fliegen möchte, sollte die Akkus seiner Geräte vorher gründlich aufladen, denn aufgrund neuer Sicherheitsbestimmungen werden elektronische Geräte mit leeren Batterien ab sofort nicht mehr befördert und müssen zurückgelassen werden.

Diese Regelung betrifft beispielsweise Notebooks, Tablets, Smartphones, MP3-Player und Kameras. Dass auf Flügen in die USA alle elektronischen Geräte vom Sicherheitsdienst durchleuchtet werden, ist hinlänglich bekannt. Zuweilen kam es auch vor, dass Fluggäste ihre Geräte einschalten mussten, um deren Funktion zu demonstrieren. Damit soll verhindert werden, dass gefährliche Gegenstände oder Sprengstoff im Batteriefach an Bord geschmuggelt werden. Bisher wurden aber auch Geräte mit leeren Akkus transportiert, sofern diese ansonsten unverdächtig waren.

Dem Heimatschutz reicht das nun nicht mehr aus. Am 2. Juli 2014 kündigte Heimatschutzminister Jeh Johnson "verstärkte Sicherheitsvorkehrungen" für Flüge in die USA an, ohne dabei konkrete Maßnahmen zu nennen. Diese liefert nun die "Transport Security Administration" (TSA) nach. Und wer mit saftlosen Geräten erwischt wird, muss diese nicht nur zurücklassen, sondern darf sich auch auf besonders sorgfältige Untersuchungen gefasst machen. Erfahrungsgemäß können diese recht zeitaufwändig ausfallen, denn mit dem Ausziehen der Schuhe ist es dann nicht mehr getan.
Quelle: www.tsa.gov
 
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Intel hat weiterhin Probleme mit Broadwell

reported by doelf, Montag der 07.07.2014, 11:12:11
In einem Gespräch mit Reuters hatte Intels CEO Brian Krzanich noch Ende Mai bekräftigt, dass die nächste CPU-Generation "Broadwell" bis zum Jahresende in den Läden stehen wird. Das gilt aber nur für wenige Dual-Core-Varianten, die in Tablets und kompakten Convertibles zum Einsatz kommen. Auf Broadwells mit vier Rechenkernen muss man noch bis Sommer 2015 warten.

Mit "Broadwell" wechselt Intel zu Strukturgrößen von 14 nm, doch jeder neue Fertigungsprozess hat so seine Tücken. Ursprünglich wollte Intel die Fertigung der ersten Broadwell-Chips schon Ende 2013 anlaufen lassen, doch die Ausbeute war bescheiden. Mit der energieeffizienten Y-Serie, welche Intel unter dem Namen "Core M" vermarkten will, wird sich der Chipriese ab September 2014 langsam vortasten. Für höhere Geschwindigkeiten sind aber anscheinend noch Änderungen erforderlich, weshalb Intel für den Jahreswechsel bereits eine sechste Revision - das Stepping F - plant. Diese soll dann als U-Serie in Ultrabooks und die kompakten NUC-Rechner wandern.

Auf vier Rechenkerne für schnelle Notebooks und die gesockelten Varianten des Broadwell werden wir bis Mitte 2015 warten müssen. Frühestens im Juni 2015 ist mit der Markteinführung der H-Serie (High Performance) zu rechnen, die K-Modelle werden vermutlich sogar noch länger auf sich warten lassen. Die gesockelten Broadwells sollen den aktuellen Sockel LGA1150 nutzen, aufgrund geänderter Anforderungen an die Spannungsversorgung könnten dennoch neue Mainboards notwendig werden. Um die Wartezeit auf Broadwell zu überbrücken, wird Intel im vierten Quartal 2014 seine mobile Haswell-Familie nochmals auffrischen. Geplant sind die Modelle Core i7-4980HQ, Core i7-4870HQ, Core i7-4770HQ und Core i5-4210H.

Broadwell-Fahrplan (Stand: Juli 2014)
  • September 2014: Y-Serie (BGA) mit 2 CPU-Kernen plus GT2-Grafik ("2+2")
    TDP: 3,5 bis 4,5 Watt; maximal 8 GByte RAM; SoC-Design für Tablets und All-in-one-PCs.

  • Dezember 2014: U-Serie (BGA) mit 2 CPU-Kernen plus GT2-Grafik ("2+2")
    TDP: 15 Watt; maximal 16 GByte RAM; CPUs für Ultrabooks und NUC.

  • Februar 2015: U-Serie (BGA) mit 2 CPU-Kernen plus GT3-Grafik ("2+3")
    TDP: 15 bis 28 Watt; maximal 16 GByte RAM; CPUs für Ultrabooks und NUC.

  • ab Juni 2015: H-Serie (BGA) mit 2 CPU-Kernen plus GT3e-Grafik ("2+3e")
    TDP: 37 Watt; maximal 32 GByte RAM; CPUs für Notebooks und All-in-one-PCs.

  • ab Juni 2015: H-Serie (BGA) mit 4 CPU-Kernen plus GT2-Grafik ("4+2") oder GT3e-Grafik ("4+3e")
    TDP: 37 bis 47 Watt; maximal 32 GByte RAM; CPUs für Notebooks und All-in-one-PCs.

  • ab Juni 2015: H-Serie (LGA) mit 4 CPU-Kernen plus GT3e-Grafik ("4+3e")
    Über die gesockelten Broadwell-CPUs für Desktop-PCs liegen uns noch keine Details vor.
Quelle: wccftech.com
 
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Gigabyte GA-AM1M-S2P - Sockel AM1 (Kabini) mit LPT, COM und PCI-Steckplatz

reported by doelf, Sonntag der 06.07.2014, 21:49:48
Gigabytes GA-AM1M-S2P ist das dritte Mainboard für den Sockel AM1 und die preiswerten Kabini-APUs von AMD, welches wir in dieser Woche vorstellen. Im Gegensatz zu den Modellen ASUS AM1M-A und MSI AM1I hat Gigabyte einen klassischen PCI-Steckplatz integriert und platziert je eine parallele und serielle Schnittstelle im Anschlusspanel.
Bild

Hierdurch ist die knapp 30 Euro teure Hauptplatine perfekt zur Ansteuerung älterer Hardware geeignet. Die möglichen Einsatzgebiete reichen von Kopierschutzdongles zur Wiederbelebung alter Software, dem Anschluss von Streamern und Synthesizern bis zur Steuerung von Maschinen, Industrieanlagen oder Pyrotechnik. Ob Fräse oder Telefonanlage, das Gigabyte GA-AM1M-S2P hat für alle den passenden Anschluss - von COM bis USB 3.0.
 
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Windows 8.x verliert erstmals Marktanteile

reported by doelf, Samstag der 05.07.2014, 20:50:27
Auch drei Monate nach dem Support-Ende bleib Windows XP die Nummer zwei unter den Betriebssystemen und kann seinen Marktanteil sogar noch einmal geringfügig ausbauen. An der Spitze bleibt Windows 7, welches im Juni nochmals um 0,49 Punkte zulegen konnte und mittlerweile auf 50,55 Prozent der Computer zu finden ist.
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Windows 8.1 sichert sich - wie schon im Mai - den dritten Platz, doch das aktuelle Betriebssystem aus dem Hause Microsoft verzeichnet nur ein mageres Plus von 0,26 Punkten. Da Windows 8.0 zugleich 0,36 Punkte eingebüßt hat, schrumpft der Marktanteil der achten Generation zum allerersten Mal und liegt nur noch bei 12,54 Prozent. Steve Ballmers größter Fehler, von Insidern auch Windows Vista genannt, erlebt einen kleinen Frühling und klettert um 0,05 Punkte auf 2,95 Prozent. Offenbar haben einige XP-Benutzer längst vergessene Vista-Lizenzen wiederentdeckt und wollen aus diesen noch ein paar Sicherheits-Updates herausquetschen.
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise ziehen weiter an

reported by doelf, Samstag der 05.07.2014, 17:37:38
Auch in dieser Woche sind die Kurse für DRAM-Chips an der Speicherbörse in Taiwan weiter gestiegen. Insbesondere bei den wichtigen 2Gb-Chips verzeichnen wir einen recht deutlichen Preissprung zwischen 2,13 und 3,71 Prozent.

Hier eine Übersicht der Durchschnittspreise von gestern im Vergleich zum Freitag der letzten Woche:
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 4,309 US-Dollar (+1,27%)
  • 4Gb (512Mx8) eTT: 4,113 US-Dollar (+0,32%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 2,201 US-Dollar (+2,13%)
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 2,290 US-Dollar (+3,71%)
  • 2Gb (256Mx8) eTT: 2,070 US-Dollar (+2,37%)
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Firefox 31.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 05.07.2014, 15:58:18
Die siebte Beta-Version des Firefox 31.0 liegt zum Download bereit und bringt eine "Generational Garbage Collection" sowie große Änderungen in Bezug auf die "Configurable Security Policies" (CAPS). Den finalen Firefox 31.0 darf man ab dem 22. Juli 2014 erwarten.

Anstatt alle Objekte in regelmäßigen Abständen zu untersuchen, was zu längeren Pausen führen kann, nimmt eine "Generational Garbage Collection" eine Unterteilung in unterschiedliche Generationen vor. Die meisten Objekte haben kein langes Leben, während andere dauerhaft genutzt werden. Daher macht es Sinn, jüngere Objekte öfter zu prüfen als ältere, um hierdurch Bearbeitungszeit zu sparen. Eine große Änderung betrifft die "Configurable Security Policies" (CAPS), welche seitenspezifische Rechte verwalten. Mozilla hat CAPS weitgehend entfernt und damit insbesondere den Zugriff auf die Zwischenablage abgeschafft. Einzige Ausnahme ist die Berechtigung "checkloaduri", welches es Webseiten ermöglicht, lokale URIs (file://) zu landen.

Unter Windows verarbeitet der neue Firefox OGG- und PDF-Dateien intern, solange keine externe Applikation spezifiziert wurde. Neue Tabs verfügen über ein Suchfeld, OdinMonkey kann den Backtracking Allocator jetzt auch für Code im Stil von asm.js benutzen und die OpenType-MATH-Tabellen wurden teilweise implementiert. Zertifikate werden jetzt mit Hilfe der neuen Bibliothek mozilla::pkix verifiziert, welche nach Angaben der Entwickler wesentlich robuster und einfacher zu pflegen ist. Im HTML5-Bereich kommen CSS3-Variablen und WebVTT hinzu. Mit Hilfe von WebVTT (Web Video Text Tracks) lässt sich Text zu vordefinierten Zeitpunkten anzeigen, beispielsweise als Untertitel für Videos. Zudem bietet der Firefox 31.0 überarbeitete Entwicklungswerkzeuge.

Download:
 
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BND: Ein "Wurmfortsatz" unter Beschuss

reported by doelf, Freitag der 04.07.2014, 14:21:34
Der Bundesnachrichtendienst (BND) spielte lange Zeit den Ahnungslosen, doch jetzt geraten die Spione aus Pullach massiv unter Druck. Zunächst bestätigte der ehemalige NSA-Technikchef William Binney eine "intensive Zusammenarbeit" zwischen NSA und BND, im Anschluss bezeichnete der frühere NSA-Mitarbeiter Thomas Drake den BND als "Wurmfortsatz der NSA" und als Höhepunkt wurde sogar noch ein BND-Mitarbeiter verhaftet.

Die Bundesanwaltschaft hatte den 31-jährigen Deutschen aufgrund des dringenden Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit festnehmen lassen. Anfangs hatte man vermutet, dass der BND-Mitarbeiter den NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags im Auftrag des russischen Geheimdienstes ausspioniere, doch sein wirklicher Auftraggeber heißt offenbar NSA. Regierungssprecher Steffen Seibert sprach in diesem Zusammenhang von einem "sehr ernsthaften Vorgang".

Doch diese Verhaftung war nicht der einzige Tiefschlag für die Spione aus Pullach. Mit William Binney und Thomas Drake standen gestern zwei ehemalige NSA-Mitarbeiter vor dem Untersuchungsausschuss und ließen dabei kein gutes Haar an ihrem ehemaligen Arbeitgeber. Der frühere NSA-Technikchef Binney erklärte, der Geheimdienst befinde sich auf einem "totalitären Weg" und strebe primär nach Macht. Dabei pflege die NSA auch eine "intensive Zusammenarbeit" mit dem deutschen BND. Zu seiner Zeit soll der BND auch Zugriff auf einige Ausspähtechniken der Amerikaner gehabt haben.

Die Kommunikationsdaten zapft die NSA laut Binney direkt bei Providern wie AT&T ab, welche für diese Zusammenarbeit bezahlt werden. Thomas Drake bestätigte den Vorwurf gegenüber AT&T und outete zudem Verizon, Microsoft und Google als besonders enge Kooperationspartner der NSA. Den BND beschrieb Drake als "Wurmfortsatz" der NSA, der nicht nur wissentlich die Überwachung deutscher Bürger zulasse, sondern die USA auch in ihrem Drohnenkrieg unterstützt. Beide NSA-Aussteiger halten es für ausgeschlossen, dass der BND erst durch Edward Snowden über das Ausmaß der US-amerikanischen Überwachung erfahren habe.
 
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Microsoft kündigt sechs Sicherheits-Updates für Juli an

reported by doelf, Freitag der 04.07.2014, 12:59:03
Am kommenden Dienstag, den 8. Juli 2014, wird Microsoft seinen monatlichen Patch-Day abhalten und hat im Vorfeld sechs Sicherheits-Updates angekündigt. Zwei der Flicken kümmern sich um kritische Schwachstellen, drei um hochgradig gefährliche Fehler und der sechste um ein mittelschweres Problem.

Die kritischen Fehler ermöglichen das Einschleusen von Schadcode, sie stecken im Internet Explorer 7 bis 11 und in allen Versionen von Windows inklusive der Server. Einzig Server 2003 kommt mit einem blauen Auge davon, da die Fehler im Internet Explorer hier nur moderate Auswirkungen haben und das zweite kritische Update gar nicht benötigt wird. Die drei als wichtig eingestuften Updates kümmern sich um Rechteausweitungen, welche ausnahmslos alle Windows-Varianten betreffen. Flicken Nummer sechs unterbindet DoS-Angriffe auf den Microsoft Service Bus für Windows Server.
 
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BGH bestätigt Urhebervergütung für PCs und Drucker

reported by doelf, Freitag der 04.07.2014, 12:42:27
Seit dem Jahr 2008 sind in Deutschland alle Geräte, welche zur Vervielfältigung von Musik, Text und Bild dienen, vergütungspflichtig. Unklarheit herrschte indes darüber, ob auch für die zwischen 2002 und 2007 verkauften Computer und Drucker eine Urhebervergütung zu entrichten ist. Der Bundesgerichtshof hat diese Frage nun bejaht.

Der Rechtsstreit über die von den Herstellern zu entrichtende Urhebervergütung für PCs und Drucker tobte über ein Jahrzehnt, doch nun scheint ein Ende in Sicht: Der für das Urheberrecht zuständige I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass die Hersteller für die Jahre 2002 bis 2007 Urheberrechtsabgaben entrichten müssen - die genaue Höhe dieser Zahlungen ist allerdings noch zu klären.

Drucker und Scanner sind nach Ansicht der Richter vergütungspflichtig nach § 54a UrhG aF, da sich mit diesen Geräten analoge Kopien anfertigen lassen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass diese Geräte nicht einzeln als Kopierer funktionieren, sondern nur als Gerätekette. In einer solchen Kette muss daher auch nur für ein Gerät gezahlt werden. Ein Beispiel: Wenn eine Vorlage gescannt, dabei auf den PC übertragen und von dort ausgedruckt wird, ist der Scanner die für die Vervielfältigung wichtigste Komponenten und damit vergütungspflichtig. Der § 54a UrhG aF betrifft demnach nie PCs, sehr wohl aber der § 54. Dieser beschäftigt sich mit der Vervielfältigung digitale Inhalte wie Musik, Filme, Bilder und Texte.

Zwischen 2004 und 2007 hatte die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) vor den Landesgerichten und Oberlandesgerichten in Stuttgart, München und Düsseldorf gegen einzelne Hersteller geklagt. Während die Richter in Stuttgart und München den Klagen stattgegeben hatten, wurden die übrigen in Düsseldorf abgewiesen. Im Jahr 2008 landete der Streit dann erstmals beim Bundesgerichtshof und dieser erteilte der Gerätevergütung eine Absage. Die VG Wort legte daraufhin drei Verfassungsbeschwerden ein, denen das Bundesverfassungsgericht 2011 stattgab. Der Bundesgerichtshof wandte sich daraufhin an den Gerichtshof der Europäischen Union, welcher die Urheberrechtsabgaben in Hinblick auf die Richtlinie 2001/29/EG am 27. Juni 2013 bestätigte.
 
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No-IP hat wieder Kontrolle über seine Domains

reported by doelf, Freitag der 04.07.2014, 08:45:37
Die 23 Domains, welche Microsoft per einstweiliger Verfügung übernommen hatte, sind wieder unter Kontrolle von No-IP. Wie Vitalwerks Internet Solutions, der Betreiber von No-IP, erklärt, wird es erfahrungsgemäß bis zu 24 Stunden dauern, bis alle DNS-Server ihre Einträge aktualisiert haben.

Noch heute sollen alle Domains des Anbieters wieder erreichbar sein. Vitalwerks Internet Solutions hat seine Kunden sowohl über seine Webseite als auch per E-Mail benachrichtigt und bedankt sich zugleich auch für die Unterstützung in den vergangenen Tagen. Weitere Informationen über den Vorfall will die Firma in Kürze veröffentlichen.

Ein Rückblick: Microsoft hatte behauptet, dass über No-IP, einem bekannten Anbieter im Bereich Dynamisches DNS, Schadprogramme wie Bladabindi (NJrat) und Jenxcus (NJw0rm) verbreitet werden. Verantwortlich seien zwei Ausländer namens Mohamed Benabdellah und Naser Al Mutairi sowie das US-Unternehmen Vitalwerks Internet Solutions, welches No-IP betreibt und die Angriffe nicht unterbunden habe. Vor Gericht erstritt sich der Softwareriese die Kontrolle über 23 No-IP-Domains, um den Schaden für die Allgemeinheit zu minimieren. Eigentlich wollte Microsoft den schädlichen Traffic herausfiltern und alle anderen Anfragen normal verarbeiten, tatsächlich legten die Redmonder den Datenverkehr jedoch komplett lahm und trafen damit in erster Linie Millionen unschuldiger Nutzer. Vitalwerks Internet Solutions beklagte zugleich, dass Microsoft den angeblichen Missbrauch nie gemeldet habe und man deswegen auch keine Maßnahmen ergreifen konnte. No-IP ist seit 14 Jahren im Geschäft und hat einen guten Ruf.
Quelle: www.noip.com
 
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MSI AM1I - Sockel AM1 (Kabini) im Mini-ITX-Format

reported by doelf, Donnerstag der 03.07.2014, 16:58:42
Auf das ASUS AM1M-A folgt heute das MSI AM1I, ein weiteres Mainboard für den Sockel AM1 und die preiswerten Kabini-APUs von AMD. MSIs Hauptplatine nutzt das kompakte Mini-ITX-Format, bietet drei Bildschirmausgänge, einen PCIe-x16-Slot und Platz für eine Mini-PCIe-Karte mit halber Baulänge.
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Während das ASUS AM1M-A in erster Linie beim Übertakten punkten konnte, glänzt das MSI AM1I beim Stromverbrauch. Und auch sonst macht die 170 x 170 mm kleine Platine eine gute Figur. Übrigens: Für das kommende Wochenende steht mit dem Gigabyte GA-AM1M-S2P ein drittes AM1-Mainboard in den Startlöchern.
 
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Airtight Games ("Murdered: Soul Suspect") schließt seine Pforten

reported by doelf, Donnerstag der 03.07.2014, 14:48:07
Vor nicht einmal einem Monat hatte die Spieleschmiede "Airtight Games" ihren neusten Titel "Murdered: Soul Suspect" veröffentlicht und jetzt gibt das Entwicklungsstudio seine Schließung bekannt. Möglicherweise sind die durchwachsenen Kritiken für das Aus verantwortlich.

In den zehn Jahren seines Bestehens hatte "Airtight Games" sechs Spiele - "Dark Void" (2010), "Quantum Conundrum" (2012), "Pixld" (2012), "DerpBike" (2013), "Soul Fjord" (2014) und "Murdered: Soul Suspect" (2014) - veröffentlicht. Schon das Erstlingswerk "Dark Void" fiel nur durch seine Mittelmäßigkeit auf, einzig der Puzzle-Platformer "Quantum Conundrum" bekam recht gut Bewertungen. "Pixld" und "DerpBike" waren zwei kleinere Titel für iOS und "Soul Fjord" wurde exklusiv für die Android-Konsole Ouya entwickelt. Die Erwartungen an "Soul Fjord" waren hoch, die Bewertungen aber wieder nur mäßig. Auch das Action-Adventure "Murdered: Soul Suspect" enttäuscht auf breiter Front: Zu kurz, zu leicht und große Defizite im Kampf.
Quelle: twitter.com
 
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LibreOffice 4.3.0: Zweiter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 03.07.2014, 10:07:19
LibreOffice 4.3.0 nähert sich seiner Fertigstellung und umfasst dank einer systematischen Prüfung des Quellcodes mehrere Tausend Änderungen. Dabei wurden zahlreiche Fehler beseitigt, unzureichende Kontrollen und fehlende Initialisierungen berichtigt sowie überflüssige Codezeilen entfernt. Und neue Funktionen bringt die Version 4.3.0 ebenfalls.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen:
  • Writer: Einzelne Absätze können jetzt bis zu 4.294.967.296 Zeichen (32 Bit) umfassen, bisher waren nur 65.535 Zeichen (16 Bit) möglich. Die Navigationsschaltflächen wurden von der vertikalen Scroll-Leiste in das Suchfeld verlagert und beim Skalieren von Bildern bleiben die Proportionen standardmäßig unverändert. Zur freien Skalierung muss die Shift-Taste gehalten werden. Der Import von DOCX-Dateien hat eine Fortschrittsanzeige erhalten, zudem wurde die Kompatibilität beim Im- und Export von Formen und Text-Rahmen verbessert. Auch der Im- und Export von verschachtelten Kommentaren ("nested comments") wurde verbessert, neben DOCX profitieren hiervon auch die Dateiformate ODF, DOC, und RTF. Bei Text-Rahmen mit relativen Abmessungen kann man jetzt die Bezugsgröße für Höhe und Breite festlegen. Praktisch ist auch die Möglichkeit, einen Text mitsamt der Anmerkungen auszudrucken. Und man kann neuerdings die Formatierung aller Kommentare zugleich ändern.

  • Calc: Die farbliche Hervorhebung von Zellen entspricht jetzt den Farben, welche für die dazugehörigen Werte in Formeln verwendet werden. Somit lassen sich Variablen und Felder besser zuordnen. Bei der Auswahl mehrerer Zellen wird die Zahl der Reihen und Spalten in der Statusleiste angezeigt. Zur Bearbeitung einer Zelle kann man die Formel der darüber liegenden Zelle aufgreifen, indem man die Tastenkombination STRG und ' verwendet. Darüber hinaus wurden etliche Formeln hinzugefügt.

  • Impress und Draw: Versteckte Seiten werden nicht mehr mitgezählt und in der Statusleiste gibt es ein neues Icon, mit dem sich die aktuelle Folie an die Fenstergröße anpassen lässt. Schwebt der Mauszeiger über einer Folie, wird nun farblich unterschieden, ob diese Folie ausgewählt ist oder nicht. Bisher überlagerte die Hervorhebung den Status der Folie.

  • Weitere Neuerungen: LibreOffice 4.3.0 erkennt fax4CUPS automatisch und fragt beim Ausdruck nach der zu wählenden Nummer. Sollen mehrere Faxnummern bedacht werden, sind diese durch Kommata zu trennen. In allen Druckertreibern, die dies unterstützen, kann eine Faxnummer hinterlegt werden. Weitere Verbesserungen gibt es beim PDF-Import und der Unterstützung von OOXML. Bleibt noch zu erwähnen, dass der standardmäßige Icon-Satz "Tango" optisch aufgefrischt wurde.
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NSA: Wer verschlüsselt ist ein Extremist

reported by doelf, Donnerstag der 03.07.2014, 09:07:17
NDR und WDR haben den Quellcode der Spionagesoftware XKeyscore untersucht und dabei herausgefunden, dass Nutzer des Verschlüsselungsnetzwerks Tor in den Augen der NSA höchst verdächtig sind und gezielt als "Extremisten" gezielt überwacht werden. Alle acht Directory Authorities des Tor-Netzwerks befinden sich im Visier der Spionagesoftware XKeyscore.

Bild Einen dieser Server betreibt der Erlangener Student Sebastian Hahn, der damit das zweite namentlich bekannte deutsche Opfer der NSA-Spionage ist. Doch nicht nur Hahn, sondern ausnahmslos jeder, der das Tor-Netzwerk benutzt, muss auf einen dieser acht Server zugreifen, da diese die vollständige Serverliste bereitstellen. Und jeder dieser Zugriffe wird von der NSA protokolliert und dauerhaft in einer Datenbank gespeichert. Im Quellcode von XKeyscore steht dann auch, wie der US-Geheimdienst die Tor-Nutzer einstuft: Als Extremisten. Um sich in den Augen der Spione verdächtig zu machen, reicht es allerdings schon aus, im Internet nach "Tor" oder dem Betriebssystem "Tails", welches "Tor" integriert, zu suchen. Auch die gesamte Tor-Webseite steht unter permanenter Beobachtung.

Aus dem Quellcode geht zudem hervor, dass Anfragen aus den USA, Australien, Großbritannien, Kanada und Neuseeland - also den Ländern des "Five Eyes"-Spionageclubs - nicht protokolliert werden. Offenbar gibt es in diesen fünf Ländern keine Extremisten und Terroristen, sondern nur vertrauenswürdige und gesetzestreue Bürger. Und Extremisten und Terroristen sind anscheinend zu dumm, um ihre verschlüsselte Kommunikation in diese fünf Länder zu verlagern. Vom Rest der Welt werden hingegen nicht nur Metadaten, sondern auch die Inhalte gesammelt. So fischt XKeyscore nachweislich über das Tor-Netzwerk verschickte E-Mails heraus und analysiert deren Inhalte.
 
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AMD bündelt FX-Prozessoren mit Flüssigkühlsystem

reported by doelf, Mittwoch der 02.07.2014, 17:24:34
AMDs Boxed-Kühler sind als leistungsschwach und laut verschrien, doch zumindest das Problem mit der Kühlleistung scheint gelöst. Um die gewaltige Abwärme von bis zu 220 Watt bewältigen zu können, packen die Texaner ihren FX-Prozessoren zukünftig ein Flüssigkühlsystem von CoolerMaster bei.

Bild AMD beschreibt den Flüssigkühler wie folgt:
  • Bereits befülltes, wartungsfreies Flüssigkühlsystem
  • Eine UltraFine Mikrokanal-Kühlplatte optimiert den Kühlmitteldurchfluss und die Wärmeableitung
  • Haltbare und leistungsstarke Flüssigkeitspumpe - leitet die Wärme effektiv ab und gewährleistet durch eine stabile Flüssigkeitszirkulation eine gleichmäßige Temperatur
  • Großer Radiator aus Aluminium mit einem PWM-Lüfter mit umfangreichen RPM-Bereich sorgt für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Kühleffizienz und Geräuschpegel.
Für weitere Details verweist AMD auf die Webseite von CoolerMaster, nennt aber keine Produktbezeichnung. Das Foto auf der Verpackung deutet allerdings auf das Modell Seidon 120M hin, ein kompakter Flüssigkühler mit einem 150,3 x 118 x 27 mm großen Radiator und einem 120-mm-Lüfter. Der PWM-geregelte Lüfter rotiert mit 600 bis 2.400 U/min und erzeugt dabei einen Geräuschpegel zwischen 19 und 40 dB(A). Das Betriebsgeräusch der Pumpe fällt mit 17 dB(A) hingegen kaum ins Gewicht.

Welche Prozessoren AMD zusammen mit dem Flüssigkühlsystem anbieten will, ist noch unbekannt. Heiß gehandelte Kandidaten sind jedenfalls die beiden 220-Watt-Modelle FX 9590 und FX 9370. Schuldig bleibt AMD zudem die Preise und das Datum der Markteinführung.
Quelle: www.amd.com
 
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Microsoft verzichtet auf ein Surface Mini

reported by doelf, Mittwoch der 02.07.2014, 16:54:00
Von asiatischen Zulieferern ist zu hören, dass Microsoft seine Pläne für eine kleinere Variante des Surface aufgegeben hat. Das Gerät sei fertig entwickelt und habe alle Tests bestanden, doch dann hätten die Redmonder den für Mai 2014 geplanten Produktionsstart kurzfristig abgesagt.

Bisher wurde diese Entscheidung noch nicht revidiert und da Microsoft die entstandenen Entwicklungskosten bei seinen Partnern bereits beglichen hat, wird das Surface Mini vermutlich nie in den Handel kommen. Das Surface Mini nutzt einen ARM-Prozessor in Verbindung mit dem ungeliebten Windows RT 8.1, welches keine x86-Software ausführen kann. Mit einer Display-Diagonalen zwischen 7,5 und 8,0 Zoll ist es handlicher als das 10,6 Zoll große Surface 2, für das es ebenfalls noch keinen Nachfolger gibt.

Im Mai 2014 hatte Microsoft das Surface Pro 3 präsentiert, welches ein 12-Zoll-Display mit einem vollwertigen Windows 8.1 Pro kombiniert. Dieses Gerät ist weniger ein Tablet als ein Ultrabook mit ansteckbarer Tastatur und markiert eine Rückbesinnung auf Microsofts Wurzeln. Das speziell für die ARM-Plattform entwickelte Windows RT scheint keine große Zukunft mehr zu haben. Ein großes Verlust wäre das nicht: Für mobile Geräte ist Windows Phone die bessere Alternative und wer arbeiten will, kommt kaum um ein vollwertiges Windows herum.
 
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AMD: Zwei neue Kaveris gesichtet

reported by doelf, Mittwoch der 02.07.2014, 13:42:43
In Preisvergleichen sind jetzt die beiden Kaveri-APUs A10-7800 und A4-7300 aufgetaucht, bisher allerdings ohne Preisangaben und Verfügbarkeit. Vom Dual-Core-Modell A6-7400K mit frei wählbarem Multiplikator gibt es indes noch gar keine Spur. Eigentlich sollten alle drei im Laufe des zweiten Quartals 2014 verfügbar sein.

AMD hatte seine ersten drei Kaveri-APUs A10-7850K, A10-7700K und A8-7600 am 5. Januar 2014 auf den Markt gebracht und drei weitere Modelle für das zweite Quartal 2014 versprochen. Am Dienstag begann die zweite Jahreshälfte, doch die zusätzlichen Kaveris lassen weiter auf sich warten. In AMDs offizieller Preisliste sind diese APUs nach wie vor nicht zu finden, nur in einigen Preisvergleichen tauchen neuerdings die Modelle A10-7800 und A4-7300 auf. Eine baldige Verfügbarkeit scheint allerdings zweifelhaft, da kein einziger Händler die neuen APUs führt und es somit weder Preise noch Liefertermine gibt.

Übersicht aller Kaveri-APUs für Desktop-PCs:
  • A10-7850K: 4 Kerne, 3,70 bis 4,00 GHz, 2 x 2 MByte L2-Cache, 95 Watt
    Radeon R7 (512 Kerne, 720 MHz), DDR3-2133

  • neu: A10-7800: 4 Kerne, 3,50 bis 3,90 GHz, 2 x 2 MByte L2-Cache, 65 Watt
    Radeon R7 (512 Kerne, 720 MHz), DDR3-2133

  • A10-7700K: 4 Kerne, 3,50 bis 3,80 GHz, 2 x 2 MByte L2-Cache, 95 Watt
    Radeon R7 (384 Kerne, 720 MHz), DDR3-2133

  • A8-7600: 4 Kerne, 3,30 bis 3,80 GHz, 2 x 2 MByte L2-Cache, 65 Watt
    Radeon R7 (384 Kerne, 720 MHz), DDR3-2133

  • neu: A6-7400K: 2 Kerne, 3,50 bis 3,90 GHz, 2 MByte L2-Cache, 65 Watt
    Radeon R5 (256 Kerne, 756 MHz), DDR3-1866

  • neu: A4-7300: 2 Kerne, 3,40 bis 3,80 GHz, 2 MByte L2-Cache, 65 Watt
    Radeon R3 (192 Kerne, 514 MHz), DDR3-1866

Quelle: geizhals.de
 
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No-IP: Microsoft ist offenbar zu dumm für Dynamisches DNS

reported by doelf, Mittwoch der 02.07.2014, 12:29:43
Microsoft wirft No-IP, einem bekannten Anbieter im Bereich Dynamisches DNS, Nachlässigkeit ("not properly managed") im Kampf gegen den Missbrauch seiner Dienste vor und hat vor Gericht die Kontrolle über 23 No-IP-Domains erstritten. Doch statt potentielle Angriffe gezielt herauszufiltern, legt der Softwareriese die übertragenen Domains seit zwei Tagen lahm.

Microsoft behauptet, dass über No-IP Millionen von Computern, darunter auch viele seiner eigenen Kunden, mit den Schadprogrammen Bladabindi (NJrat) und Jenxcus (NJw0rm) infiziert wurden. Verantwortlich seien zwei Ausländer namens Mohamed Benabdellah und Naser Al Mutairi sowie das US-Unternehmen Vitalwerks Internet Solutions, welches No-IP betreibt und die Angriffe nicht unterbunden habe. Im Gegenzug beklagt Vitalwerks Internet Solutions, dass Microsoft den angeblichen Missbrauch nie gemeldet habe und man deswegen auch keine Maßnahmen ergreifen konnte. No-IP sei seit 14 Jahren im Geschäft und hat auch einen guten Ruf.

Fakt ist jedoch, dass seit der Domain-Übernahme durch Microsoft so gut wie gar nichts mehr funktioniert. Microsoft hatte dem Gericht gegenüber angekündigt, den schädlichen Traffic auszufiltern und alle anderen Anfragen normal zu verarbeiten. Auch nach zwei Tagen ist das nicht der Fall und Millionen unschuldiger Nutzer können ihre Domains nicht mehr erreichen. Es scheint, als hätte Microsoft die DNS-Namen zwar einer IP-Adresse zugeordnet, dann aber beim Delegieren der Subdomains gepatzt. Möglicherweise hat das Unternehmen aber auch den Umfang des Traffics völlig unterschätzt. Zu allem Überfluss wurde die Webseite von No-IP zwischenzeitlich zum Ziel eines DDoS-Angriffs und war über Stunden nicht mehr erreichbar.

Vitalwerks Internet Solutions führt derzeit Gespräche mit Microsoft, doch noch ist keine Lösung in Sicht. Übergangsweise rät das Unternehmen seinen Kunden zu folgendem Workaround:
  • Im No-IP-Konto anmelden und auf Hosts/Redirects klicken.
  • Dort "Add a Host" auswählen und einen neuen Hostnamen anlegen.
  • Der neue Hostname muss eine der folgenden Domains nutzen:
    • ddns.net
    • ddnsking.com
    • onthewifi.com
    • serveminecraft.net
    • webhop.me
  • Der neue Hostname soll normal funktionieren.
 
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Firefox 31.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 01.07.2014, 18:39:30
Die sechste Beta-Version des Firefox 31.0 liegt zum Download bereit und bringt eine "Generational Garbage Collection" sowie große Änderungen in Bezug auf die "Configurable Security Policies" (CAPS). Den finalen Firefox 31.0 darf man ab dem 22. Juli 2014 erwarten.

Anstatt alle Objekte in regelmäßigen Abständen zu untersuchen, was zu längeren Pausen führen kann, nimmt eine "Generational Garbage Collection" eine Unterteilung in unterschiedliche Generationen vor. Die meisten Objekte haben kein langes Leben, während andere dauerhaft genutzt werden. Daher macht es Sinn, jüngere Objekte öfter zu prüfen als ältere, um hierdurch Bearbeitungszeit zu sparen. Eine große Änderung betrifft die "Configurable Security Policies" (CAPS), welche seitenspezifische Rechte verwalten. Mozilla hat CAPS weitgehend entfernt und damit insbesondere den Zugriff auf die Zwischenablage abgeschafft. Einzige Ausnahme ist die Berechtigung "checkloaduri", welches es Webseiten ermöglicht, lokale URIs (file://) zu landen.

Unter Windows verarbeitet der neue Firefox OGG- und PDF-Dateien intern, solange keine externe Applikation spezifiziert wurde. Neue Tabs verfügen über ein Suchfeld, OdinMonkey kann den Backtracking Allocator jetzt auch für Code im Stil von asm.js benutzen und die OpenType-MATH-Tabellen wurden teilweise implementiert. Zertifikate werden jetzt mit Hilfe der neuen Bibliothek mozilla::pkix verifiziert, welche nach Angaben der Entwickler wesentlich robuster und einfacher zu pflegen ist. Im HTML5-Bereich kommen CSS3-Variablen und WebVTT hinzu. Mit Hilfe von WebVTT (Web Video Text Tracks) lässt sich Text zu vordefinierten Zeitpunkten anzeigen, beispielsweise als Untertitel für Videos. Zudem bietet der Firefox 31.0 überarbeitete Entwicklungswerkzeuge.

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Microsoft legt No-IP lahm

reported by doelf, Dienstag der 01.07.2014, 18:28:12
Ist es eine Heldentat im Kampf gegen Malware oder nur eine peinliche Überreaktion, die Millionen unschuldiger Internetnutzer trifft? No-IP, ein bekannter Dienstleister im Bereich Dynamisches DNS, ist seit gestern weitgehend lahmgelegt. Die Ursache für den Ausfall ist weder ein technisches Problem noch ein DDoS-Angriff sondern Microsoft.

Microsoft behauptet, dass über No-IP Millionen von Computern, darunter auch viele seiner eigenen Kunden, mit den Schadprogrammen Bladabindi (NJrat) und Jenxcus (NJw0rm) infiziert wurden. Verantwortlich seien zwei Ausländer namens Mohamed Benabdellah und Naser Al Mutairi sowie das US-Unternehmen Vitalwerks Internet Solutions, welches No-IP betreibt. Kostenlose Angebote für Dynamisches DNS bezeichnet Microsoft als beliebten Weg, um Viren und Trojaner zu verbreiten - insbesondere wenn solche Dienste nachlässig betrieben werden. Daher beantragte der Software-Riese am 19. Juni 2014 vor einem Gericht in Nevada, dass ihm die Kontrolle über 23 (No-IP selbst spricht von 22) missbräuchlich genutzte No-IP-Domains übertragen wird. Microsofts Vorschlag sieht vor, ein Sinkhole für den schädlichen Traffic einzurichten und alle anderen Anfragen normal zu verarbeiten. Am 26. Juni 2014 entschied Richterin Gloria M. Navarro zugunsten Microsofts und seit gestern läuft der No-IP-Traffic offenbar vollständig in ein schwarzes Loch.

Vitalwerks Internet Solutions, der Betreiber von No-IP, bezichtigt Microsoft der Unfähigkeit und eines unfairen Vorgehens. No-IP sei seit 14 Jahren im Geschäft und habe ein gut funktionierendes System zur Bekämpfung missbräuchlicher Nutzung. Da Microsoft den angeblichen Missbrauch aber nie gemeldet hatte, konnte No-IP auch keine Maßnahmen ergreifen. Stattdessen sei Microsoft vor Gericht gezogen und lege den Dienst für Millionen unschuldiger Nutzer lahm. Diese "drakonische Maßnahme" helfe am Ende niemanden, weshalb man bereits mit Microsoft über das weitere Vorgehen spreche. Wann dieser gerichtlich verordnete Ausfall enden wird, steht aber noch in den Sternen.
 
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NSA: Vom Papst über EU und Weltbank bis St. Vincent und die Grenadinen

reported by doelf, Dienstag der 01.07.2014, 16:10:04
Die Vereinten Nationen umfassen derzeit 193 Staaten und mit Ausnahme von Australien, Großbritannien, Kanada und Neuseeland darf die NSA ausnahmslos alle überwachen. Darunter finden sich notorische Hochrisikoländer wie der Vatikanstaat, San Marino sowie St. Vincent und die Grenadinen. Ebenfalls hochgradig suspekt: Die Europäische Union, die Weltbank, der Internationale Währungsfonds und die Europäische Zentralbank.

Wir müssen dem zuständigen "Foreign Intelligence Surveillance Court" schon unsere Bewunderung aussprechen, denn Jahr für Jahr prüfen die dortigen Richter unzählige Staaten auf ihre Überwachungswürdigkeit. Andere würden sich weniger Arbeit machen und der NSA einfach eine Blankovollmacht zur Überwachung aller Länder ausstellen. Und das würde, wie die Washington Post jetzt enthüllte, nicht einmal einen Unterschied machen. Im Jahr 2010 erteilte das Gericht beispielsweise grünes Licht für die folgenden 191 Staaten und Regionen:

Afghanistan, Ägypten, Albanien, Algerien, Andorra, Angola, Antigua und Barbuda, Äquatorialguinea, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Äthiopien, Bahamas, Bahrain, Bangladesch, Barbados, Belgien, Belize, Benin, Bhutan, Bolivien, Bosnien und Herzegowina, Botswana, Brasilien, Brunei Darussalam, Bulgarien, Burkina Faso, Burundi, Chile, China, Costa Rica, Dänemark, Deutschland, Dominica, Dominikanische Republik, Dschibuti, Ecuador, Elfenbeiküste, El Salvador, Eritrea, Estland, Fidschi, Finnland, Frankreich, Gabun, Gambia, Georgien, Ghana, Grenada, Griechenland, Guatemala, Guinea, Guinea-Bissau, Guyana, Haiti, Honduras, Indien, Indonesien, Irak, Iran, Irland, Island, Israel, Italien, Jamaika, Japan, Jemen, Jordanien, Kambodscha, Kamerun, Kap Verde, Kasachstan, Katar, Kenia, Kirgisistan, Kiribati, Kolumbien, Komoren, Demokratische Republik Kongo, Republik Kongo, Südkorea, Nordkorea, Kroatien, Kosovo, Kuba, Kuwait, Laos, Lesotho, Lettland, Libanon, Liberia, Libyen, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Madagaskar, Malawi, Malaysia, Malediven, Mali, Malta, Marokko, Marshallinseln, Mauretanien, Mauritius, Mazedonien, Mexiko, Mikronesien, Moldawien, Monaco, Mongolei, Montenegro, Mosambik, Myanmar, Namibia, Nauru, Nepal, Nicaragua, Niederlande, Niger, Nigeria, Norwegen, Oman, Österreich, Osttimor, Pakistan, Palau, Panama, Papua-Neuguinea, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Ruanda, Rumänien, Russland, Salomonen, Sambia, Samoa, San Marino, Sao Tome und Principe, Saudi-Arabien, Schweden, Schweiz, Senegal, Serbien, Seychellen, Sierra Leone, Simbabwe, Singapur, Slowakei, Slowenien, Somalia, Spanien, Sri Lanka, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und die Grenadinen, Südafrika, Sudan, Suriname, Swasiland, Syrien, Tadschikistan, Taiwan, Tansania, Thailand, Togo, Tonga, Trinidad und Tobago, Tschad, Tschechien, Tunesien, Türkei, Turkmenistan, Tuvalu, Uganda, Ukraine, Ungarn, Uruguay, Usbekistan, Vanuatu, Vatikanstaat, Venezuela, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam, Weißrussland, Westsahara, Zentralafrikanische Republik und Zypern.

Das sind alle 193 in den Vereinten Nationen vertretenen Ländern minus USA, Australien, Großbritannien, Kanada und Neuseeland plus Kosovo, Westsahara und Vatikanstaat. Dass Australien, Großbritannien, Kanada und Neuseeland nicht bespitzelt werden, hat einen einfachen Grund: Diese Staaten gehören zum "Five Eyes"-Verbund und helfen der NSA tatkräftig beim Bespitzeln aller anderen. Auch die Vereinten Nationen (UN), die Europäische Union (EU), die Afrikanische Union (AU), die Arabische Liga (LAS) die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) und die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) dürfen ganz offiziell ausspioniert werden, dazu kommen die Weltbank, der Internationale Währungsfonds, die Europäische Zentralbank sowie die Afrikanische und die Asiatische Entwicklungsbank. Eine Handvoll politischer Organisationen hält der "Foreign Intelligence Surveillance Court" ebenfalls für überwachungswürdig. Eventuell sollte der Nachfolger des unverdienten Friedensnobelpreisträgers Barack Obama mit dem Slogan "Yes we're paranoid" in den Wahlkampf ums Präsidentenamt ziehen...
 
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Safari 7.0.5 und 6.1.5 schließen Schwachstellen

reported by doelf, Dienstag der 01.07.2014, 13:50:13
Apple hat seinen Internetbrowser Safari auf die Versionen 7.0.5 und 6.1.5 aktualisiert und schließt damit zwölf Sicherheitslücken. Safari 7.0.5 ist bereits in Mac OS X 10.9.4 (Mavericks) enthalten, welches ebenfalls am gestrigen Abend veröffentlicht wurde.

Alle zwölf Sicherheitslücken stecken im WebKit und zehn von diesen eignen sich zum Einschleusen von Schadcode beim Aufruf speziell gestalteter Internetseiten. Ein weiterer Fehler ermöglicht den Zugriff auf lokale Dateien (file://) beim Ziehen einer URL in ein anderes Fenster. Bleibt noch das zwölfte Problem, welches ein Angreifer zum Verschleiern (Spoofing) des Domainnamens missbrauchen kann. Apple verteilt Safari 7.0.5 und 6.1.5 bereits über seinen Update-Dienst.
 
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Apple stopft 19 Sicherheitslücken in Mac OS X

reported by doelf, Dienstag der 01.07.2014, 12:45:50
Apple hat Mac OS X 10.9.4 (Mavericks) zusammen mit dem Sicherheits-Update 2014-003 für Mountain Lion und Lion veröffentlicht. Diese Aktualisierungen beheben 19 Schwachstellen, zudem soll Mac OS X 10.9.4 die automatische Verbindung mit kabellosen Netzwerken und das Aufwachen aus dem Ruhezustand zuverlässiger machen.

Elf der geschlossenen Sicherheitslücken eignen sich zum Einschleusen von Schadcode, sie stecken diesmal vor allem im Bereich der Treiber. So erlauben die Grafiktreiber von Intel die Ausführung von Code mit Systemrechten sowie das Umgehen der Adressverwürfelung. Gleiches gilt für weitere Grafiktreiber und Apples IO-Architektur. Zudem können vier Fehler in der Prozessverwaltung launchd sowie ein Problem mit dem Thunderbolt-Controller beliebigen Programmen uneingeschränkte Systemrechte verschaffen. Ein mögliches Einfallstor für Schädlinge stellen manipulierte ZIP-Archive dar und ein ungeprüfter Feldindex betätigt sich als Ausbruchshelfer für Anwendungen in der Sandbox. Kurzum: Man sollte diese Aktualisierungen schnellst möglich einspielen!

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iOS 7.1.2 verschlüsselt die E-Mail-Anhänge wieder

reported by doelf, Dienstag der 01.07.2014, 12:05:19
Mit iOS 7.1.2 schließt Apple 44 Sicherheitslücken und stellt auch die versprochene Verschlüsselung von E-Mail-Anhängen wieder her. iOS 7.1.2 ist für iPhones ab der Generation 4, für iPads ab der Generation 2, alle Varianten des iPad mini sowie den iPod touch ab der Generation 5 verfügbar.

Im Jahr 2010 brachte iOS 4 eine neue Datenschutzfunktion inklusive der Hardwareverschlüsselung von E-Mails nebst aller Anhänge, doch ab iOS 7 waren die E-Mail-Anhänge dann wieder ungeschützt. Diesen Missstand soll iOS 7.1.2 wieder beheben. Weiterhin verspricht Apple eine höhere Zuverlässigkeit für iBeacon und will zudem Probleme beim Datenaustausch mit Zubehör von Drittanbietern, insbesondere mit Barcode-Scannern, beseitigt haben.

Von den 44 behobenen Sicherheitslücken stecken 30 im WebKit. Bei 28 davon handelt es zum um Möglichkeiten zur Manipulation von Speicherinhalten, die sich auch zum Einschleusen von Schadcode eigenen. Weitere Einfallstore für Schädlinge sind manipulierte XBM-Dateien und ungültige URLs. In der Prozessverwaltung launchd stecken gleich vier Böcke, über die sich bösartige Anwendungen Systemrechte sichern können. Behoben wurde zudem ein Fehler in der Sprachsteuerung Siri, der bei gesperrten Geräten den Zugriff auf die Kontaktliste ermöglicht. Auch einige andere Schwachstellen, mit denen sich der Sperrbildschirm überlisten lässt, wurden korrigiert.
 
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