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Neu von MSI

News-Archiv: Juli 2015

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Wine 1.7.48 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Freitag der 31.07.2015, 23:06:56
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die Entwicklungsversion 1.7.48 ist mit ein paar Tagen Verspätung außerhalb des gewohnten zweiwöchigen Rhythmus erschienen.

Wine 1.7.48 konkretisiert die OpenMP-Implementierung. Die Laufzeitbibliothek MSVCIRT C++ bietet jetzt Unterstützung für I/O-Streams und für Directwrite wurde die Pixelausrichtung integriert. Verbesserungen gibt es auch für OpenGL dazu kommen einige Fehlerbehebungen.

Download: Wine 1.7.48

Für die Entwicklungsversion 1.7.48 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Fleshed out OpenMP implementation.
  • I/O stream support in the MSVCIRT C++ runtime.
  • Support for pixel snapping in DirectWrite.
  • More support for OpenGL core contexts.
  • Various bug fixes.
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 5 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Freitag der 31.07.2015, 22:43:16
Der fünfte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 liegt seit heute im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zum Download bereit. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. Das finale LibreOffice 5.0 ist für diese Woche geplant, aber das dürfte jetzt recht knapp werden.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Mit dem Release Candidate 1 wurden 55 Probleme korrigiert, der zweite erledigte 23 Fehler und der dritte nochmals 66. Der vierte Veröffentlichungskandidat kümmerte sich um 16 Fehler, darunter ein Absturz. Eine Änderungsliste für den fünften Veröffentlichungskandidaten liegt noch nicht vor.

Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 5 (Pre-Release)
 
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Samsung trotz Galaxy S6 weiter unter Druck

reported by doelf, Freitag der 31.07.2015, 16:09:42
Die Geschäftszahlen des südkoreanischen Elektronikriesen Samsung sind auch diesmal keine Überraschung, da das Unternehmen bereits Anfang Juli einen durchwachsenen Ausblick auf das zweite Quartal 2015 gegeben hatte. Der tatsächlich erzielte Umsatz liegt zumindest im oberen Bereich der anvisierten Spanne, doch der operative Gewinn landet nur in der Mitte. Die Vorgaben des Vorjahreszeitraums hat das Unternehmen abermals verfehlt.

Samsungs Umsatz ist im Jahresvergleich um 7,28 Prozent auf 48,54 Billionen Won (Q2/2014: 52,35 Billionen Won), was rund 37,86 Milliarden Euro entspricht, gesunken. Der operative Gewinn ist um 4,03 Prozent auf 6,90 Billionen Won (Q2/2014: 7,19 Billionen Won) eingebrochen, in Euro sind das ca. 5,38 Milliarden. Noch enttäuschender hat sich der Nettogewinn entwickelt, der mit 5,75 Billionen Won (ca. 4,49 Milliarden Euro) um acht Prozent unter den 6,25 Billionen Won des Vorjahreszeitraums bleibt.

Einen positiven Trend kann man aus dem operativen Gewinn ablesen, denn dieser steigt seit einem Dreivierteljahr: Nach 4,06 Billionen Won im dritten Quartal 2014 und 5,29 Billionen Won zum Jahresabschluss hatte Samsung in den ersten drei Monaten dieses Jahres 5,98 Billionen Won eingefahren. Diesmal sind es 6,90 Billionen Won, die Hoffnung auf weiteres Wachstum machen.

Im Halbleitersegment profitiert Samsung weiterhin von hochpreisigem DDR4-Arbeitsspeicher und konnte seine Kosten durch den Umstieg auf 20-nm-Strukturen senken. Zudem ist die Nachfrage für NAND-Speicher und leistungsstarke Mobil-CPUs auf Basis von 14-nm-Strukturen gestiegen. Dank seiner S6-Modelle konnte Samsung den Smartphone-Umsatz leicht steigern, die absoluten Verkaufszahlen sind aufgrund einer schwachen Nachfrage für Geräte aus der unteren und mittleren Preisklasse aber weiter eingebrochen. Nun soll eine Preissenkung für die S6-Modelle den Verkauf wieder ankurbeln.

Auch die Display-Sparte leidet unter einer schwachen Nachfrage für Smartphones, doch auch TV-Displays verkaufen sich nur schleppend. Dazu kommen Kosten für den Produktionsbeginn flexibler OLED-Displays, welche die wachsende Nachfrage für großformatige TV-Displays nicht kompensieren konnte. Samsungs eigene Fernsehgeräte waren insbesondere in Nordamerika gefragt und auch der Anteil ultra-hochauflösender und gebogener Modelle ist weiter gestiegen.
 
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LibreOffice 4.4.5 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 31.07.2015, 14:52:13
Pünktlich vor dem Ende dieser Woche wurde die finale Fassung von LibreOffice 4.4.5 zum Download freigegeben. Diese entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits installiert hat, muss die Installationsdateien nicht nochmals herunterladen. Auf LibreOffice 5.0.0 werden wir hingegen noch etwas warten müssen.

Im Vergleich zur finalen Version 4.4.4 behebt LibreOffice 4.4.5 insgesamt 80 Fehler, darunter auch 24 Abstürze. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Die Ablösung steht in Form von LibreOffice 5.0 bereits in den Startlöchern: Aktuell ist ein vierter Veröffentlichungskandidat verfügbar, ein fünfter befindet sich zur Stunde in Vorbereitung.

Download: LibreOffice 4.4.5
 
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Google Chrome 44.0.2403.125 behebt mehrere Fehler

reported by doelf, Freitag der 31.07.2015, 14:37:44
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 44.0.2403.125 aktualisiert. Diese heißt Windows-Benutzer nach der Installation von Windows 10 willkommen, sofern ein Upgrade von einer älteren Windows-Version stattgefunden hat und Chrome nicht als standardmäßiger Internetbrowser festgelegt ist. Darüber hinaus wurden die folgenden Probleme gelöst.

Die zuletzt behobene Race-Contidion für WebViewPlugin-Container hat unerwünschte Nebenwirkungen: Das Zeichnen kann vor der Initialisierung aufgerufen werden, weshalb eine weitere Korrektur notwendig wurde. Bestimmte MIDI-Geräte wurden fälschlicherweise gesperrt, da sie die selbe Kennung nennen wie Software-Synthesizer, die wegen Sicherheitsrisiken auf der schwarzen Liste stehen. Dank einer neuen Überprüfung sollen die Hardware-Lösungen jetzt wieder funktionieren. Wird der Incognito-Modus genutzt, ignoriert Chrome neuerdings auch alle Informationen zur Barrierefreiheit. Verschachtelte IPC-Handler bringen den PrintWebViewHelper durcheinander, als vorläufige Lösung dient ein kontrollierter Absturz.

Download:
 
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Firefox 40.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 31.07.2015, 14:05:26
Seit heute Vormittag liegt die neunte Beta-Version des Firefox 40.0 auf Mozillas FTP-Server zum Download bereit. Wie es in der Beta-Schiene seit einigen Monaten üblich ist, hat Mozilla auch eine 64-Bit-Variante für Windows im Angebot. Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die finale Fassung darf man ab dem 11. August 2015 erwarten.

Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Beta 9
 
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Umfangreiches Design- und CMS-Update für www.Au-Ja.de

reported by doelf, Donnerstag der 30.07.2015, 15:46:13
Wir haben letzte Nacht ein umfangreiches CMS-Update für www.Au-Ja.de eingespielt. Einige Bereiche unseres Angebots - die Startseite und die Rubriken "Nachrichten", "Mitmachen" und "Kontakt" - laufen jetzt auf HTML5 mit vollständig dynamischem Seitenaufbau. Das responsive Webdesign ermöglicht uns die Anpassung auf unterschiedliche Ausgabegeräte vom Smartphone bis zum 40-Zoll-Bildschirm und funktioniert mit allen aktuellen Internetbrowsern.

Wichtigstes Ziel war neben der dynamischen Anpassung auf sehr unterschiedliche Bildschirmgrößen auch eine bessere Darstellung und Lesbarkeit unsere Inhalte. Eine Krücke wie eine abgespeckte Mobilversion wollten wir unseren Lesern nicht zumuten, stattdessen bereiten wir die vollständigen Inhalte für alle Display-Formate gezielt auf. Als Testgerät für die Mindestkonfiguration diente uns ein 4-Zoll-Smartphone für rund 70 Euro, auf dem PC wurde das neue Design mit Firefox, Chrome, Opera und dem Internet Explorer getestet.

Für dieses Update wurde der Code nicht nur überarbeitet, sondern komplett neu geschrieben. Hierzu musste auch unser hauseigenes Content-Management-System (CMS) weitreichend überarbeitet werden. Aufgrund des Umfangs der Änderungen haben wir das neue CMS über etliche Wochen parallel genutzt und mit zahlreichen Geräten getestet. Die gröbsten Fehler dürften bereits beseitigt sein, doch mit Sicherheit gibt es noch den einen oder anderen Bug. Wir würden uns daher über Eure Rückmeldungen freuen!

Wir haben auch unser Menü gestrafft und ganz nach oben verlagert. Hierdurch können wir das Menü fest stehen lassen, so dass man es auch beim Scrollen immer erreichen kann. Die beiden Sprungtasten zum Anfang und Ende der Seite wurden in das Menü integriert. Unsere Kolumne hat eine eigene Rubrik unter "Nachrichten" bekommen und die Navigation in der Ansicht der einzelnen Meldungen wurde komplett überarbeitet. Über die vergangenen Wochen hatten wir bereits 98 GIF-Bilder gegen Vektorgrafiken (SVG) ausgetauscht, die sich besser skalieren lassen.

Aber wir sind noch längst nicht fertig: Die Rubrik "Artikel" und der Shop nutzen noch die alte CMS-Version sowie HTML4-Code. Die Umstellung dieser Inhalte ist in Arbeit, wird aber noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Das neue Menü wurde bereits integriert, um eine konsistente Bedienung zu ermöglichen. Des Weiteren planen wir eine inhaltliche Aufwertung des Forums. Dieses nutzt bereits HTML5 und ist seit Dezember 2014 für alle Bildschirmgrößen optimiert.

Wir hoffen, dass Euch die Neuerungen gefallen und sind gespannt auf Eure Kommentare!

Euer Au-Ja-Team
 
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Nokia bleibt auf Kurs

reported by doelf, Donnerstag der 30.07.2015, 15:17:13
Auch Nokia hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2015 auf den Tisch gelegt und diese stimmen positiv. Die drei verbliebenen Geschäftsbereiche, allen voran Nokia Networks, sind weiter gewachsen. Die "strategische Überprüfung" von HERE befindet sich in "einem fortgeschrittenen Stadium", doch eine Entscheidung haben die Finnen bisher noch nicht verkündet. Der Kartendienst steht zum Verkauf und wird möglicherweise an deutsche Automobilhersteller gehen.

Nokia konnte seinen Umsatz um 9,08 Prozent auf 3,209 Milliarden Euro (Q2/2014: 2,942 Milliarden Euro) ausbauen. Der Bärenanteil kommt dabei von "Nokia Networks", der Umsatz des Telekommunikationsausrüsters ist trotz harter Konkurrenz um 6,39 Prozent auf 2,730 Milliarden Euro (Q2/2014: 2,566 Milliarden Euro) gestiegen. Der Beitrag von HERE fällt mit 290 Millionen Euro (Q2/2014: 232 Millionen Euro) vergleichsweise bescheiden aus, ist aber um exakt 25 Prozent gewachsen. Die Sparte "Nokia Technologies", welche neue Geräte entwickelt und Dritten zur Lizenzfertigung anbietet, konnte ihren Umsatz sogar um 31,29 Prozent auf 193 Millionen Euro (Q2/2014: 147 Millionen Euro) verbessern.

Der operative Gewinn (non-IFRS) ist um 50,58 Prozent auf 521 Millionen Euro (Q2/2014: 346 Millionen Euro) gesprungen. 313 Millionen Euro (+11,39%) kommen von "Nokia Networks", 27 Millionen Euro von HERE und 112 Millionen Euro (+16,67%) von "Nokia Technologies". Nach einem Verlust von 27 Millionen Euro im zweiten Quartal 2014 können die Finnen diesmal einen Gewinn von 352 Millionen Euro vorweisen. Der Gewinn je Aktie beläuft sich auf 0,09 Euro nach einem Verlust von 0,01 Euro pro Anteil im Vorjahreszeitraum.
 
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Facebook steigert Umsatz, Ausgaben und Benutzerzahlen

reported by doelf, Donnerstag der 30.07.2015, 10:42:12
Das soziale Netzwerk Facebook konnte seine Benutzerzahlen im zweiten Quartal 2015 weiter steigern. Auch der Umsatz ist kräftig gestiegen, doch beim Gewinn gibt es einen Einbruch. Schuld sind die Kosten, welche um über 80 Prozent in die in die Höhe geschossen sind. Die Anleger reagierten mit einem nachbörslichen Kursverlust.

Wir beginnen wie üblich mit dem Umsatz: Dieser belief sich im zweiten Quartal 2015 auf 4,042 Milliarden US-Dollar und lag damit um 38,9 Prozent über den 2,910 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums. Das Geld stammt fast ausschließlich aus der Werbung - genauer gesagt waren es 3,827 Milliarden US-Dollar, was ein ein Plus von 43,01 Prozent bedeutet. Rund 76 Prozent seines Werbeumsatzes konnte Facebook auf mobilen Geräten generieren.

Dass der operative Gewinn (GAAP) trotz deutlich höherer Umsätze um 8,42 Prozent auf 1,273 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 1,390 Milliarden US-Dollar) eingebrochen ist, liegt an den um 82,17 Prozent gestiegenen Ausgaben. Hatte Facebook im Vorjahresquartal noch 1,520 Milliarden US-Dollar ausgegeben, waren es in den vergangenen drei Monaten 2,769 Milliarden US-Dollar. Bereits im ersten Quartal 2015 hatte Facebook Ausgaben in Höhe von 2,610 Milliarden US-Dollar (+82,90%) getätigt.

Der Nettogewinn (GAAP) ist um 9,10 Prozent auf 719 Millionen US-Dollar (Q2/2014: 791 Millionen US-Dollar) geschrumpft und der Gewinn je Aktie (GAAP) um 16,67 Prozent auf 0,25 US-Dollar (Q2/2014: 0,30 US-Dollar) gefallen. Dass Facebook massiv Geld in Zukäufe und Technologien steckt, satt einfach nur Geld zu drucken, scheint nicht allen Investoren zu gefallen. Im nachbörslichen Handel rutschte der Kurs des Wertpapiers um 3,31 Prozent auf 93,78 US-Dollar ab.

Erstaunlich ist die weiterhin zweistellige Wachstumsrate der täglich sowie monatlich aktiven Benutzer. Im Juni 2015 hatten 968 Millionen Nutzer das soziale Netzwerk tagtäglich verwendet, das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die große Mehrzahl, nämlich 844 Millionen, nutzte hierfür mobile Geräte. Die Zahl der monatlich aktiven Benutzer ist um 13 Prozent auf 1,49 Milliarden gewachsen, davon verwendeten 1,31 Milliarden mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets.
 
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Wie man Windows 10 sofort herunterladen kann

reported by doelf, Mittwoch der 29.07.2015, 22:26:58
Seit letzter Nacht liefert Microsoft das Update auf Windows 10 an einige Benutzer, die dieses zuvor reserviert hatten, aus. Doch nicht jeder wird bereits mit dem laut Microsoft "umfangreichsten Softwareupgrade, das jemals stattgefunden hat" beglückt. Wenn der heimische Rechner den Download nicht starten will, kann man sich mit Microsofts "Tool zur Medienerstellung" behelfen.
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Auf dem Startlaufwerk eines unserer Redaktionsrechner findet sich seit heute Mittag der versteckte Ordner "$Windows.~BT". In diesem Ordner speichert Microsoft den Download von Windows 10 und in unserem Fall (Upgrade von Windows 8.1 Pro 64-Bit) summiert sich der Inhalt seit Stunden unverändert auf 4,10 GiB. Eine Meldung, dass wir mit dem Upgrade beginnen können, steht indes noch aus, und das nervige Windows 10 Upgrade-Icon in der TNA vertröstet uns auf später.
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Der manuelle Aufruf der setup.exe verweist nur darauf, dass die erforderliche Installationsdatei "boot.wim" fehle und das Installationsmedium möglicherweise fehlerhaft sei. Auf einem zweiten Rechner wurde bisher nicht einmal der Ordner "$Windows.~BT" angelegt.
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Aber es gibt einen Ausweg: Man kann nämlich auch Microsofts "Tool zur Medienerstellung" verwenden, das nun auch ISO-Dateien von Windows 10 herunterlädt. Nach dem Download fragt das Programm, ob man den aktuellen Rechner upgraden möchte oder den Download eines Installationsmediums für einen anderen PC plant. Der Download startet unverzüglich und geht auch recht flott vonstatten. Momentan läuft die Installation auf der ersten Maschine...

Download: Tool zur Medienerstellung
 
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Twitter: Mehr Umsatz und etwas weniger Verlust

reported by doelf, Mittwoch der 29.07.2015, 09:45:37
Twitter hat seine Geschäftszahlen für das am 30. Juni 2015 beendete zweite Quartal 2015 auf den Tisch gelegt. Der Mitteilungsdienst zeigt nach Ansicht von Jack Dorsey, der übergangsweise als CEO des Unternehmens fungiert, gute Fortschritte, nur mit den Benutzerzahlen ist er nicht zufrieden. Und aus den roten Zahlen kommt Twitter immer noch nicht heraus.

Im Jahresvergleich konnte Twitter seinen Umsatz um 60,93 Prozent auf 502,383 Millionen US-Dollar (Q2/2014: 312,166 Millionen US-Dollar) steigern. 452 Millionen US-Dollar (+63%) stammen aus Werbeeinnahmen, davon wurden 88 Prozent auf mobilen Geräten generiert. Weitere 50 Millionen US-Dollar (+44%) verdiente Twitter mit Datenlizenzen. Unter dem Strich steht ein Nettoverlust in Höhe von 136,663 Millionen US-Dollar, der nur geringfügig unter den roten 144,642 Millionen US-Dollar des zweiten Quartals 2014 liegt. Der Verlust je Aktie beläuft sich auf 0,21 US-Dollar nach einem Minus von 0,24 US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Ohne die aktienbasierten Vergütungen, welche im zweiten Quartal 2015 mit einem Volumen von 175 Millionen US-Dollar zu Buche stehen, hätte das Unternehmen schwarze Zahlen geschrieben. Für das dritte Quartal 2015 fallen nochmals Aufwendungen zwischen 190 Millionen bis 200 Millionen US-Dollar an, so dass es trotz eines auf 545 Millionen bis 560 Millionen US-Dollar steigenden Umsatzes vermutlich wieder einen Nettoverlust geben wird.

Die Zahl der monatlich aktiven Benutzer ist im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 316 Millionen gestiegen, 80 Prozent verwendeten dabei mobile Geräte. Dass Jack Dorsey trotz der zweistelligen Wachstumsrate mit der Benutzerentwicklung unzufrieden ist, liegt am großen Rückstand auf den Mitbewerber Facebook. Dieser hatte für März 2015 bereits 1,44 Milliarden monatlich aktive Benutzer gemeldet bei einer Zuwachsrate von 13 Prozent.
 
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Firefox 40.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 28.07.2015, 22:46:20
Seit heute liegt die achte Beta-Version des Firefox 40.0 zum Download bereit. Wie es in der Beta-Schiene seit einigen Monaten üblich ist, hat Mozilla auch eine 64-Bit-Variante für Windows im Angebot. Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die finale Fassung darf man ab dem 11. August 2015 erwarten.

Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Beta 8
 
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Kritische Sicherheitslücken in fast allen Android-Versionen

reported by doelf, Dienstag der 28.07.2015, 12:48:19
Googles mobiles Betriebssystem Anroid umfasst seit Jahren die Multimedia-Bibliothek "Stagefright" und diese enthält wiederum mehrere kritische Sicherheitslücken. Nach Angaben der Sicherheitsfirma Zimperium handelt es sich um die schlimmsten Schwachstellen, die jemals in Android entdeckt wurden. Betroffen sind alle Versionen von 2.2 bis zum aktuellen Android 5.1.1.

Joshua J. Drake von Zimperium hatte sich "Stagefright" näher angesehen und war dabei auf sieben kritische Sicherheitslücken - CVE-2015-1538, CVE-2015-1539, CVE-2015-3824, CVE-2015-3826, CVE-2015-3827, CVE-2015-3828 und CVE-2015-3829 - gestoßen. Da die Multimedia-Bibliothek aus Geschwindigkeitsgründen in C++ geschrieben wurde, mussten die Entwickler selbst für ausreichende Speicherschutzmaßnahmen sorgen und haben an mehreren Stellen gepatzt. Diese Schwachstellen lassen sich aus der Ferne angreifen und hinterlassen nicht einmal Spuren.

Beispielsweise beschreibt Zimperium eine Attacke über MMS- oder Hangouts-Mitteilungen, welche speziell präparierte Inhalte umfassen. Eine Schutzmöglichkeit gibt es nicht, denn diese Inhalte werden selbst dann verarbeitet, wenn man die Mitteilung gar nicht öffnet. Für den Angriff reicht es bereits, dass Android eine Vorschau für den Hinweis auf die neu eingetroffene Mitteilung generiert. Dabei wird Schadcode eingeschleust und im schlimmsten Fall mit vollen Systemrechten ausgeführt. Die Angreifer können auf Mikrofon, Kamera und Eingaben zugreifen, Daten stehlen und auch ihre Spuren verwischen. Mit Android 4.1 (Jelly Bean) hatte Google Sicherheitsmaßnahmen eingeführt, die solche Angriff erschweren, aber keinesfalls unterbinden. Als Beleg zeigt Zimperium Bildschirmfotos vom Angriff auf ein Nexus 5, auf dem das aktuelle Android 5.1.1 (Lollipop) läuft.

Nach Angaben der Sicherheitsexperten sind 95 Prozent der aktuell in Betrieb befindlichen Android-Geräte betroffen, das wären dann rund 950 Millionen Ziele. Zimperium hat alle sieben Schwachstellen behoben und den Code an Google übergeben. Google hat die Flicken bereits in die Android-Entwicklung übernommen, doch bis erste Updates auf den Geräten der Endkunden landen, dürften noch ein paar Monate vergehen. Geräte, deren Markteinführung mehr als ein Jahr zurückliegt, werden vermutlich gar keine Updates erhalten und bleiben somit dauerhaft ungeschützt.

Zwei Firmen haben bereits reagiert: SilentCircle hat für sein Blackphone, auf dem der Android-Abkömmling PrivatOS läuft, ein Update veröffentlicht. Ab der Version 1.1.7 ist PrivatOS vor Stagefright-Angriffen geschützt. Auch Mozillas Firefox nutzt die Stagefright-Bibliothek seit Ende 2012, beispielsweise für die Wiedergabe von H.264-Videos. Mozilla hat seinen Internetbrowser seit der Version 38.0 abgedichtet. Zimperium will weitere Details über die Sicherheitslücken und seine Exploits am 5. August 2015 auf der Black Hat USA und am 7. August 2015 auf der DEF CON 23 präsentieren.
 
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BOINC @ Au-Ja: Die 2,0 Milliarden Credits sind geschafft!

reported by doelf, Montag der 27.07.2015, 16:59:56
Die Mitglieder unseres BOINC-Teams, allen voran MrJo und Radulf, haben heute die Marke von 2,0 Milliarden Credits überschritten - aktuell liegen 2.000.018.976,61 Credits auf dem Team-Konto. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und uns für Euren Einsatz GANZ HERZLICH BEDANKEN! Unser Team ist ständig auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und Sponsoren, die unser Engagement für die Wissenschaft unterstützen.

www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden. Unser Team belegt in der Deutschlandwertung derzeit den 14. Platz und findet sich international auf Rang 146.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • FreeHAL@home ist ein quelloffenes, lernfähiges Dialogprogramm, für das große semantische Netze geparst und konvertiert werden. Wahlweise kann man diese Aufgabe mit hoher oder geringer CPU-Last ausführen.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Gewaltige Sicherheitslücke bei Steam

reported by doelf, Montag der 27.07.2015, 13:54:25
In den vergangenen Tagen wurden zahlreiche Kundenkonten bei der Spieleplattform Steam gehackt. Selbst wenn Benutzer die missbräuchlichen Zugriffe bemerkten und ihre Passwörter änderten, konnten die Angreifer die Kontrolle über die Konten ebenso schnell zurückgewinnen. Das einzige, was die Hacker für die Kontenübernahme benötigten, waren die Benutzernamen ihrer Opfer.

Schuld an dem ganzen Dilemma war die Funktion zum Erstellen eines neuen Passworts. Wenn Steam-Kunden ihr Zugangspasswort vergessen haben, können sie sich von der Webseite einen Bestätigungscode zuschicken lassen und dann ein neues Passwort hinterlegen. Für die Anforderung eines solchen Codes wird lediglich der Benutzername benötigt. Gibt man den korrekten Code in das Webformular ein, darf man das Passwort ändern und hat wieder Zugriff auf sein Konto. Soweit die Theorie, doch die Praxis sah in einem wichtigen Punkt ganz anders aus.

Das Formular, in dem Kunden den Bestätigungscode eingeben sollen, hat diesen nämlich gar nicht überprüft. Ein leeres Feld wurde ebenso akzeptiert wie jede beliebige Zeichenfolge. Ein Hacker musste für sein Opfer also lediglich ein neues Passwort anfordern und konnte dann auch ohne den Bestätigungscodes ein eigenes Passwort hinterlegen. Der Kontoinhaber bekam lediglich eine E-Mail mit dem Hinweis, dass er um eine Passwortänderung gebeten habe. Eine Chance zum Abwehren der Kontoübernahme hatten die Kunden nicht. Die Schwachstelle wurde inzwischen behoben.
 
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Schwacher Euro und Reiskocher beschleunigen Philips

reported by doelf, Montag der 27.07.2015, 11:23:20
Eigentlich sollte das Restrukturierungs-Programm "Accelerate!" den niederländischen Technikkonzern Royal Philips zurück auf den Wachstumskurs führen, doch diese Rolle hatte im zweiten Quartal 2015 der schwache Euro übernommen. Die für Philips äußerst günstigen Wechselkurse ließen den Umsatz um 20,23 Prozent auf 5,974 Milliarden Euro (Q2/2014: 4,969 Milliarden Euro) steigen. Der Nettogewinn kletterte um 12,76 Prozent auf 274 Millionen Euro (Q2/2014: 243 Millionen Euro) und der Gewinn je Aktie stieg von 0,26 auf 0,30 Euro.

Wichtigster Umsatzbringer war abermals die Gesundheitssparte (Healthcare), welche 2,754 Milliarden Euro (+28,87%) beisteuerte. Ohne die Hilfe des schwachen Euro hätte die Steigerung immerhin acht Prozent betragen. Der Umsatz im Geschäftsbereich Beleuchtung (Lighting), den Philips in ein eigenständiges Unternehmen abspalten will, ist hingegen nur um 13,54 Prozent auf 1,836 Milliarden Euro gewachsen. Ohne die vorteilhaften Wechselkurse hätte es hier einen Umsatzrückgang um drei Prozent gegeben. Mit Endkundenprodukten (Consumer Lifestyle) konnten die Niederländer einen Umsatz von 1,248 Milliarden Euro (+16,31%) generieren, der auch ohne Hilfe des Euro um drei Prozent zugelegt hätte. Hierzu hatte die Einführung neuer Reiskocher beigetragen, für die es eine rege Nachfrage aus China gibt (nein, kein Witz).

Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) ist im Jahresvergleich um 22,28 Prozent auf 450 Millionen Euro (Q2/2014: 368 Millionen Euro) gewachsen und beläuft sich damit auf 7,5 Prozent des Umsatzes. Dabei verzeichnete die Gesundheitssparte (Healthcare) ein Plus von 22,22 Prozent auf 275 Millionen Euro, Consumer Lifestyle konnte um 35,00 Prozent auf 135 Millionen Euro zulegen und das Beleuchtungsgeschäft um 47,75 Prozent auf 164 Millionen Euro. Letzteres befindet sich gerade in der Abspaltung und soll ab Februar 2016 auf eigenen Beinen stehen. Noch ist nicht entschieden, ob die Beleuchtungssparte an die Börse geht oder an private Investoren verkauft wird. Die Kosten für die Abspaltung, welche Philips für das Jahr 2015 auf 300 Millionen bis 400 Millionen Euro geschätzt hatte, werden voraussichtlich um 100 Millionen Euro geringer ausfallen.
 
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LibreOffice 4.4.5: Zweiter Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 27.07.2015, 10:32:33
Genau wie LibreOffice 5.0.0 soll auch das finale LibreOffice 4.4.5 im Laufe dieser Woche seine offizielle Freigabe erhalten. Vorab gibt es aber erst einmal einen zweiten Veröffentlichungskandidaten, bei dem es sich vermutlich auch um den letzten handeln wird. Der erste Release Candidate hatte 74 Fehler, darunter 24 Abstürze, behoben und der zweite korrigiert nochmals sechs Probleme.

Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Die Ablösung steht in Form von LibreOffice 5.0 bereits in den Startlöchern: Aktuell ist ein vierter Veröffentlichungskandidat verfügbar.

Download: LibreOffice 4.4.5 RC 2
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 4 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 27.07.2015, 10:11:52
Der vierte und vermutlich auch letzte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 liegt inzwischen auch offiziell zum Download bereit. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. Mit der Freigabe des finalen LibreOffice 5.0 darf man noch im Laufe dieser Woche rechnen.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Mit dem Release Candidate 1 wurden 55 Probleme korrigiert, der zweite erledigte 23 Fehler und der dritte nochmals 66. Der vierte Veröffentlichungskandidat kümmert sich um 16 Fehler, darunter ein Absturz. Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 4
 
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Google Chrome 44.0.2403.107 behebt mehrere Fehler

reported by doelf, Montag der 27.07.2015, 10:02:32
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 44.0.2403.107 aktualisiert. Dieses Update behebt kleinere Fehler und bringt auch ein paar Änderungen. Sicherheitslücken wurden ausnahmsweise nicht geschlossen, so dass dieses Update nicht unbedingt installiert werden muss.

Dateien des Typs Windows-PowerShell werden von Chrome 44.0.2403.107 als potentiell gefährlich betrachtet und beim Download wie .exe-Dateien behandelt. Die Textgröße orientiert sich wieder an der Skalierung der Webseite. Ein Absturz des Browsers aufgrund der fehlenden GET_ACCOUNTS-Berechtigung wurde ebenso behoben wie eine Race-Contidion, bei der needsLayout für WebViewPlugin-Container noch vor der Initialisierung mit setNeedsLayout abgefragt wurde.

Für Windows wurde die VPX-Hardware-Decodierung aufgrund von Problemen standardmäßig deaktiviert. Für Android wurde die Priorität der Raster-Threads angehoben und unter Android M wurden Zertifikatprobleme aufgrund fehlerhafter Schlüsselabfragen korrigiert. Passwörter, die der Benutzer in ein Formular einträgt, dann aber nicht absendet, werden von Chrome nicht mehr gespeichert. Wird das Formular abgesendet aber kein Empfang quittiert, findet die Speicherung des Passworts dennoch statt.

Download:
 
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LibreOffice 4.4.5: Zweiter Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 25.07.2015, 13:16:23
Ende Juli 2015 soll LibreOffice 4.4 ein fünftes Update erhalten. Ein zweiter Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.5 liegt seit letzter Nacht im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zum Download bereit. Der erste Release Candidate hatte 74 Fehler, darunter 24 Abstürze, behoben. Eine Änderungsliste für den zweiten Veröffentlichungskandidaten liegt noch nicht vor.

Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Die Ablösung steht in Form von LibreOffice 5.0 bereits in den Startlöchern: Aktuell ist ein vierter Veröffentlichungskandidat verfügbar und die finale Fassung soll ebenfalls Ende Juli 2015 erscheinen.

Download: LibreOffice 4.4.5 RC 2 (Pre-Release)
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 4 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 25.07.2015, 12:53:00
Der vierte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 liegt seit heute im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zum Download bereit. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 darf man Ende Juli bzw. Anfang August 2015 rechnen.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Mit dem Release Candidate 1 wurden 55 Probleme korrigiert, der zweite erledigte 23 Fehler und der dritte nochmals 66, darunter 13 Abstürze. Eine Änderungsliste für den vierten Veröffentlichungskandidaten liegt noch nicht vor. Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 4 (Pre-Release)
 
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Fiat Chrysler Automobiles (FCA) bittet zum Software-Update

reported by doelf, Samstag der 25.07.2015, 12:39:49
Nach einem erfolgreichen Angriff auf einen fahrenden Jeep Cherokee durch Sicherheitsexperten ruft der Hersteller "Fiat Chrysler Automobiles" (FCA) rund 1,4 Millionen Fahrzeuge der Marken Chrysler, Dodge, Ram und Jeep zum Firmware-Update in die Werkstätten. Alternativ können die Besitzer betroffener Autos das Software-Update auch beim Hersteller herunterladen und mit Hilfe eines USB-Sticks selbst installieren.

Laut FCA sind ausschließlich US-Modelle mit 8,4 Zoll großem Touchscreen betroffen. Konkret geht es um die folgenden Baureihen:
  • Chrysler 200 (Baujahr 2015)
  • Chrysler 300 (Baujahr 2015)
  • Dodge Challenger (Baujahr 2015)
  • Dodge Charger (Baujahr 2015)
  • Dodge Durango (Baujahre 2014 und 2015)
  • Dodge Viper (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Jeep Cherokee (Baujahre 2014 und 2015)
  • Jeep Grand Cherokee (Baujahre 2014 und 2015)
  • Ram 1500 Pickup (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Ram 2500 Pickup (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Ram 3500 Chassis-Cab und Pickup (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Ram 4500 Chassis-Cab (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Ram 5500 Chassis-Cab (Baujahre 2013 bis 2015)
In einer Demonstration für Wired hatten die Sicherheitsexperten Charlie Miller und Chris Valasek einen fahrenden Jeep Cherokee über dessen Internetanbindung unter ihre Kontrolle gebracht. Die Angreifer konnten die Klimaanlage und das Radio steuern, bei hohen Geschwindigkeiten den Gang auskuppeln und bei niedrigen den Motor ausschalten. Sie hatten auch uneingeschränkten Zugriff auf die Bremsen, der Zugriff auf die Lenkung war allerdings nur im Rückwärtsgang möglich. Und dank GPS lassen sich die Bewegungen der Fahrzeuge auch aus der Ferne überwachen.

Die Hacker nutzten eine 0-Day-Lücke in Uconnect, einer Schnittstelle, über die Fahrzeuge von FCA das Infotainment-System, Navigation, Telefone, Datenspeicher und das Internet anbinden. Dank einer angreifbaren Komponente konnten die Sicherheitsexperten die Firmware des Infotainment-Systems überschreiben und eigene Kommandos an den CAN-Bus, welcher die einzelnen Computer im Fahrzeug miteinander vernetzt, schicken. Die einzige Information, welche für den Angriff benötigt wird, ist die IP-Adresse des Autos. Miller und Valasek wollen Details zu ihrer Angriffsmethode im kommenden Monat auf der Sicherheitskonferenz "Black Hat" in Las Vegas bekanntgeben.
 
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Universal findet "Jurassic World" auf localhost

reported by doelf, Samstag der 25.07.2015, 12:02:12
Google bekommt tagtäglich mehrere tausend Anfragen, bestimmte Internetadressen aufgrund von Urheberrechtsverletzungen aus seinem Suchindex zu entfernen. Die IP-Nummer 127.0.0.1, besser als "localhost" bekannt, dürfte in diesem Zusammenhang ein Exot sein, denn hierbei handelt es sich immer um den lokalen Rechner. Peinlich, wenn man ausgerechnet dort fündig wird.

Dieses Kunststück ist Mitarbeitern von "Trident Media Guard" (TMG) gelungen. TMG wacht über die Einhaltung des französischen HADOPI-Gesetzes ("Haute Autorité pour la diffusion des oeuvres et la protection des droits sur l'Internet"), mit dem unsere Nachbarn Urheberrechtsverletzungen im Internet verfolgen. Im Auftrag von "Universal Pictures France" hielt TMG beispielsweise nach "Jurassic World" Ausschau und wurde viermal fündig, darunter die Adresse "http://127.0.0.1:4001/#/fr/". Am 15. Juli 2015 erfolgte dann die Mitteilung an Google, dass localhost wegen Urheberrechtsverletzungen zu sperren sei.

Der Fund der Franzosen wirft einige Fragen auf. Ist die verwendete Software tatsächlich so schlecht, dass sie fehlerhafte Verweise auf localhost nicht erkennt und aussortiert? Tatsächlich taucht die IP-Adresse 127.0.0.1 in einschlägigen Foren immer wieder mal auf, wenn unerfahrene Benutzer Dateien auf dem eigenen Rechner mit der Welt teilen wollen. Oder hatten Mitarbeiter von TMG den Film "Jurassic World" möglicherweise selbst heruntergeladen? Dies würde zumindest erklären, warum die Software bei localhost anschlägt und die reservierte IP-Adresse dennoch als regulär eingestuft hat. In jedem Fall besteht Erklärungsbedarf.
 
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Auch hardwareversand.de, anobo und AV-Electronix sind insolvent

reported by doelf, Samstag der 25.07.2015, 11:01:07
Die Insolvenz der Atelco Computer AG trifft auch deren Töchter hardwareversand.de GmbH, anobo.de Deutschland GmbH und AV-Electronix GmbH. Für alle drei Händler wurde am 23. Juli 2015 beim Amtsgericht Arnsberg die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt, vorläufiger Insolvenzverwalter ist, wie bei Atelco, der Rechtsanwalt Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger (White & Case).

Die Stellungnahme der drei Töchter entspricht der von Atelco: Ziel ist die Sanierung der Unternehmen, der Geschäftsbetrieb soll unverändert fortgesetzt werden und die Zahlung der Löhne und Gehälter ist für drei Monate über das Insolvenzgeld sichergestellt. Kunden mit offenen Bestellungen, welche vor dem 23. Juli 2015 aufgegeben wurden, werden von den Händlern informiert. Diese Bestellungen wurden mit der Antragsstellung auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu einem Teil der Insolvenzsmasse und die Kunden damit zu weiteren Gläubigern der Unternehmen. Neue Bestellungen sollen in Kürze gegen Vorkasse möglich sein.

Weitere Informationen gibt es bei hardwareversand.de GmbH, anobo.de Deutschland GmbH und AV-Electronix GmbH.
 
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PC-Händler Atelco meldet Insolvenz an

reported by doelf, Samstag der 25.07.2015, 10:39:30
Die auf den Handel mit Computern und Elektroartikeln spezialisierte Firma Atelco Computer AG ist zahlungsunfähig. Wie das Unternehmen mitteilt, hat es am 23. Juli 2015 beim Amtsgericht Arnsberg die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt, welches die Sanierung zum Ziel habe. Der Geschäftsbetrieb soll unverändert fortgesetzt werden.

Laut Atelco ist die Bezahlung der Löhne und Gehälter für die nächsten drei Monate über die Zahlung von Insolvenzgeld sichergestellt. Durch Absprachen mit Lieferanten soll auch die Belieferung des Unternehmens gewährleistet werden. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger (White & Case) bestellt. Dieser muss nun erst einmal prüfen, ob die langfristige Fortsetzung der Geschäfte möglich ist oder ein Insolvenzverfahren eröffnet werden muss. Neben Sanierung und Verkauf ist auch die Zerschlagung von Atelco denkbar.

Kunden mit offenen Bestellungen, welche vor dem 23. Juli 2015 aufgegeben wurden, will das Unternehmen persönlich über den Stand der Dinge informieren. Das Problem: Diese Bestellungen wurden mit der Antragsstellung auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu einem Teil der Insolvenzmasse und die Kunden müssen sich mit ihren offenen Forderungen erst einmal bei den Gläubigern des Unternehmens einreihen. Neue Bestellungen will Atelco in Kürze wieder ermöglichen, dann gegen Vorkasse. Für solche Vorkassezahlungen sei der Erhalt der Ware sichergestellt.

Der bekannte PC-Händler wurde 1988 als "Atelco Communications-Vertriebs GmbH" in Essen gegründet. 1992 fanden die Umwandlung in die Atelco Computer AG und die Verlegung des Unternehmenssitzes nach Möhnesee statt, zugleich wurde das Filialnetz ausgebaut. Heute hat das Unternehmen 22 Geschäfte mit 500 Mitarbeitern sowie weitere 60 Beschäftigte in seiner Firmenzentrale in Möhnesee. Wir drücken die Daumen, dass Atelco und die mit der Firma verbundenen Arbeitsplätze eine Zukunft haben.
Quelle: www.atelco.de
 
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"Rise of the Tomb Raider": PS4-Besitzer brauchen Geduld

reported by doelf, Freitag der 24.07.2015, 17:16:34
Dass das Spiel "Rise of the Tomb Raider" am 10. November 2015 nur für Xbox One und Xbox 360 erscheinen wird, ist kein Geheimnis. Und dass diese Exklusivität zeitlich begrenzt sein wird, wissen wir seit einem Jahr. Fehlen noch die Veröffentlichungstermine für den PC und die PlayStation 4 und diese hat der Verleger "Square Enix" nun zumindest grob umrissen.
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Für die Portierungen ist das Studio "Crystal Dynamics" verantwortlich und dieses wird sich zunächst um den PC kümmern. Anfang 2016 soll "Rise of the Tomb Raider" über Steam für Rechner mit Windows 10 erhältlich sein. Über Mac OS X oder Linux verliert "Square Enix" hingegen kein Wort. Besitzer der PlayStation 4 müssen leidensfähig sein, denn sie werden "Rise of the Tomb Raider" erst ein Jahr nach der Xbox-Veröffentlichung spielen können. Wörtlich spricht der Verleger von "Holiday 2016", also den Weihnachtsferien im Jahr 2016.
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"Rise of the Tomb Raider" ist die Fortsetzung der im Jahr 2013 erschienenen Neuauflage von "Tomb Raider". Das Action-Adventure begleitet die junge Archälogin Lara Croft auf ihrer Suche nach den Mythen dieser Welt. Zusammen mit dem Fischer Jonah Maiava suchen wir in Sibirien nach der mittelalterlichen Stadt Kitezh, die das Geheimnis der Unsterblichkeit bergen soll. Doch auch die Geheimorganisation Trinity ist an diesem Schatz interessiert.
 
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"Deus Ex: Mankind Divided": Kein Mehrspielermodus geplant

reported by doelf, Freitag der 24.07.2015, 16:31:15
Gegenüber dem Xbox Magazine hat Patrick Fortier, der bei Eidos Montreal für das Gameplay verantwortlich ist, dem Mehrspielermodus für "Deus Ex: Mankind Divided" eine Absage erteilt. Ein solcher würde einfach nicht zur Erzählweise oder in die Handlung des Spiels passen. Einem angehefteten Mehrspielermodus, womöglich von einem externen Entwickler, kann Fortier nichts abgewinnen.

Eidos Interactive hatte den ersten Teil des dystopischen Action-Rollenspiels "Deus Ex" im Jahr 2000 für den PC veröffentlicht, damals war noch das Studio "Ion Storm Austin" für die Entwicklung verantwortlich. Gleiches gilt für die Ende 2003 erschienene Fortsetzung "Deus Ex: Invisible War", welche zwanzig Jahre nach der Handlung des ersten Teils spielt. 2007 kündigte Eidos dann das Prequel "Deus Ex: Human Revolution" an, wobei das neu gegründete Studio Eidos Montreal das Spiel liefern sollte. Dies geschah allerdings erst Mitte 2011. Zwei Jahre später folgte mit "Deus Ex: The Fall" ein zweites Prequel für iOS, das ein halbes Jahr später auch für Android veröffentlicht wurde. Eine PC-Version, die ursprünglich gar nicht geplant war, wurde im März 2014 nachgeschoben.

Der fünfte Teil "Deus Ex: Mankind Divided" soll zwei Jahre nach der Handlung von "Deus Ex: Human Revolution" anknüpfen. Wir schreiben das Jahr 2029 und Menschen mit mechanischen Augmentierungen werden von der Gesellschaft verfolgt. Die Träger solcher biotechnischer Implantate schlagen mit terroristischen Anschlägen zurück und unsere Aufgabe - bzw. die des Protagonisten Adam Jensen - ist es, diese Terroristen auszuschalten. "Deus Ex: Mankind Divided" wird auf Basis der Dawn-Engine entwickelt, welche den Einsatz von DirectX 12 verspricht. Die Veröffentlichung ist für das erste Halbjahr 2016 geplant.
 
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Firefox 40.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 24.07.2015, 15:27:59
Seit den Morgenstunden liegt auf Mozillas FTP-Server eine siebte Beta-Version des Firefox 40.0 zum Download bereit. Wie es in der Beta-Schiene seit einigen Monaten üblich ist, hat Mozilla auch eine 64-Bit-Variante für Windows im Angebot. Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die finale Fassung darf man ab dem 11. August 2015 erwarten.

Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Beta 7
 
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Amazon macht ausnahmsweise mal Gewinn

reported by doelf, Freitag der 24.07.2015, 13:18:24
Jeff Bezos, Gründer und CEO des Online-Händlers Amazon, setzt seit jeher auf Expansion und Wachstum. Jeder Cent, den sein Unternehmen verdient, wird gleich wieder investiert, weshalb sich die Anleger bereits an Verlustmeldungen gewöhnt hatten. Im zweiten Quartal, welches am 30. Juni 2015 endete, kam es jedoch anders und nun überrascht Amazon seine Investoren zumindest mit einem kleinen Gewinn.

Amazons Umsatz ist im Jahresvergleich um 19,88 Prozent auf 23,185 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 19,340 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Dies hat das Unternehmen weniger seiner Handelssparte zu verdanken, deren Anteil um 12,15 Prozent auf 17,104 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 15,251 Milliarden US-Dollar) geklettert ist, sondern vielmehr den Dienstleistungen. Hier schoss der Umsatz von 4,089 Milliarden auf 6,081 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 48,72 Prozent, und Bezos konnte die Einnahmen offenbar nicht schnell genug wieder ausgeben.

Versucht hat es der CEO, denn die Ausgaben sind um 17,39 Prozent auf 22,721 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 19,355 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Dies gilt insbesondere für den Bereich "Technologie und Inhalte", dessen Aufwendungen von 2,226 Milliarden auf 3,020 Milliarden US-Dollar geschnellt sind - ein Zuwachs um 35,67 Prozent. Dennoch konnte Amazon operativ einen Gewinn in Höhe von 464 Millionen US-Dollar einfahren, nachdem es im zweiten Quartal 2014 noch einen operativen Verlust von 15 Millionen US-Dollar gegeben hatte. Der Nettogewinn beläuft sich auf 92 Millionen US-Dollar bzw. 0,19 US-Dollar je Anteil, im Vorjahreszeitraum hatte es einen Nettoverlust von 126 Millionen US-Dollar bzw. 0,27 US-Dollar pro Aktie gegeben.

Für das dritte Quartal 2015 erwartet Amazon einen Umsatz zwischen 23,3 Milliarden und 25,5 Milliarden US-Dollar, was eine Verbesserung zwischen 13 und 24 Prozent bedeuten würde. Ein operativer Gewinn von 70 Millionen US-Dollar ist ebenso möglich wie ein operativer Verlust von 480 Millionen US-Dollar. Hierin sind allerdings einmalige Kosten in Höhe von 580 Millionen US-Dollar für aktienbasierte Vergütungen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte enthalten.
 
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Windows 10 Insider Preview für Telefone Build 10166

reported by doelf, Freitag der 24.07.2015, 12:22:51
Der am 10. Juli 2015 veröffentlichte Build 10166 der Windows 10 Insider Preview für Telefone wird seit Mittwoch auch an Benutzer im "Slow Ring" verteilt. In den "Slow Ring" gelangen nur jene Builds, die ausreichend stabil und ohne große Probleme laufen. Sichtbare Änderungen bietet das Update kaum, dafür hat Microsoft kräftig unter der Haube geschraubt und die gröbsten Schnitzer bereinigt.

Beinahe jeder Fehler, der den vorausgegangenen Build 10149 (nur "Fast Ring") geplagt hatte, wurde behoben. Unter anderem hat Microsoft den fehlenden Statusbildschirm nachgereicht, welcher einen inaktiven Sperrbildschirm am Ende des Upgrade-Prozesses für bis zu zehn Minuten auf dem Display verharren ließ. Ungeduldige Benutzer, die in dieser Zeit einen Neustart auslösten, endeten zuweilen mit einem funktionslosen Telefon. Auch ein Fehler, welcher das Entsperren verhinderte, wurde behoben. Die Entwickler haben sich zudem um falsche Farben gekümmert, beispielsweise um die orange Titelleiste der Outlook-Mail-App. Der bisherige Beta-Store wurde zum standardmäßigen Store aufgewertet und der alte entfernt. Microsoft verspricht in diesem Zusammenhang einen zuverlässigeren Download von Apps und Updates. Das Batteriesymbol wurde vergrößert, da es zahlreiche Insider als zu klein kritisiert hatten.
 
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Neues von Talkman (Lumia 950) und Cityman (Lumia 950 XL)

reported by doelf, Freitag der 24.07.2015, 11:36:40
Es gibt neue Details über Microsofts geplante Smartphone-Flaggschiffe Talkman (Lumia 950) und Cityman (Lumia 950 XL). Seit dem Frühjahr wird über diese Telefone spekuliert und die gute Nachricht lautet: Sie haben den Kahlschlag in Microsofts Mobilfunksparte überlebt. Ihre Markteinführung wird aber erst nach der Fertigstellung von Windows 10 Mobile im vierten Quartal stattfinden. Dafür soll man die beiden Smartphones auch als PC-Ersatz nutzen können.

Das Talkman (Lumia 950) ist mit einem 5,2 Zoll großen OLED-Display ausgestattet, das eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel bietet. Die Hauptkamera stammt aus der PureView-Serie und leistet 20 Megapixel. Für Selfies gibt es zudem eine Weitwinkelkamera, welche es auf 5 Megapixel bringt. Angetrieben wird das Talkman vom 64-Bit-fähigen 6-Kern-SoC Snapdragon 808, dem 3 GiB RAM zur Seite stehen. Der interne Flash-Speicher fasst 32 GB, er lässt sich per Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB erweitern. Die austauschbare Batterie leistet 3.000 mAh, sie wird kabellos über Qi geladen. Der USB-Anschluss entspricht dem neuen Type-C.

Auch beim Cityman (Lumia 950 XL) bekommt man 2.560 x 1.440 Bildpunkte, allerdings verteilt über ein 5,7 Zoll großes OLED-Display. Mit 20 und 5 Megapixel haben die Kameras die selben Eckdaten wie beim Talkman, doch einen dreifachen LED-Blitz mit unterschiedlichen Weißtönen wird wohl nur das Cityman bieten. Die Speicherausstattung ist mit 3 GiB RAM und 32 GB Flash identisch, doch das verbaute SoC Snapdragon 810 verfügt über acht Kerne. Einen Einschub für Micro-SD-Karten bietet das Cityman natürlich auch. Mit 3.300 mAh ist der Akku des Cityman etwas stärker, auch hier ist das Laden mittels Qi sowie über USB Type-C möglich.

Für das Cityman (Lumia 950 XL) wird Microsoft den Eingabestift "Surface Pen" und ein Smart-Cover als optionales Zubehör anbieten. Mit Windows 10 Mobile 10 kommt auch Windows Hello und das Entsperren des Telefons über einen Iris-Scanner. Beide Modelle sind mit der entsprechenden Hardware ausgerüstet, es scheint aber noch unklar zu sein, ob Microsoft die Software bis zur Markteinführung fertig haben wird. Über die optionale Docking-Einheit "Munchkin" lassen sich die Telefone offenbar mit Bildschirm, Maus und Tastatur koppeln und wie ein normaler PC bedienen - USB Type-C und Display-Port machen es möglich.

Während Talkman und Cityman potentielle Käufer für Windows 10 Mobile gewinnen sollen, wurde die neue Mittelklasse namens Honjo (Lumia 850), Saana (Lumia 750) und Guilin (Lumia 550) auf Eis gelegt. Für das Saimaa (Lumia 650) scheint es hingegen weiterzugehen, technische Spezifikationen zu diesem Modell sind aber noch nicht bekannt.
 
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CDBurnerXP 4.5.5.5767 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Freitag der 24.07.2015, 10:49:04
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8 und 8.1 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die gestern veröffentlichte Version 4.5.5.5767 behebt ein potentielles Problem beim Verteilen von Daten auf mehrere ISO-Dateien.

Weiterhin wurden einige Übersetzungen aktualisiert. Die Erkennung von Musikstücken wurde leider wieder entfernt, da es an öffentlichen Servern für diesen Dienst mangelt. Tipp: Während der Installation sollte man die überflüssigen "TuneUp Utilities" abwählen - diese haben mit der Funktion von CDBurnerXP rein gar nichts zu tun!

Download: CDBurnerXP 4.5.5.5767
 
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Skylake ab Oktober auch in Notebooks

reported by doelf, Donnerstag der 23.07.2015, 19:31:40
Während Intel seine Skylake-Prozessoren für Desktop-Systeme angeblich schon im August anlässlich der Spielemesse Gamescom in Köln vorstellen will, wird man auf die Notebook-Varianten der neuen Chips noch bis Oktober warten müssen. Dies dürfte den Notebook-Absatz im dritten Quartal deutlich hemmen, denn Windows 10 alleine ist kein ausreichendes Argument für eine Neuanschaffung.

Auf der anderen Seite hatte Intel die Desktop- und Notebook-CPUs der Vorgängergeneration Broadwell erst im Juni vorgestellt und so sind die Lager der Hersteller mit Broadwell und dessen Vorgänger Haswell noch gut gefüllt. Dass Intel im vierten Quartal insgesamt 18 mobile Skylake-Prozessoren auf den Markt bringen will, dürfte daher für gemischte Gefühle sorgen und die Preise vieler Notebooks purzeln lassen.

Die neuen Skylake-CPUs werden wie die aktuellen Broadwell-Prozessoren im 14-nm-Prozess gefertigt, stellen aber eine neue Architektur dar. Während Broadwell noch auf der Haswell-Architektur basiert, markiert Skylake den Wechsel zu DDR4-Speicher. Die Chips unterstützen zugleich auch DDR3-Module, welche in preiswerten Systemen zum Einsatz kommen werden. Wie gehabt gibt es maximal zwei Speicherkanäle. Die integrierte Grafikeinheit soll DirectX 12.0 und bis zu 128 MByte eDRAM bieten.
 
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Mac OS X 10.10 (Yosemite): Root-Rechte für alle

reported by doelf, Donnerstag der 23.07.2015, 18:53:11
Die Version 10.10 von Mac OS X brachte uns den Dynamischen Linker "dyld" und die neue Umgebungsvariable DYLD_PRINT_TO_FILE. Leider haben die Entwickler dabei massiv geschlampt und so kann man sich Schreibzugriff auf jede Datei im System verschaffen - selbst auf Binärdateien, die ausschließlich Root gehören.

Normalerweise werden neue Umgebungsvariablen der Funktion processDyldEnvironmentVariable() übergeben, um den Zugriff auf geschützte Dateien zu verhindern, doch im Falle von DYLD_PRINT_TO_FILE geschieht dies nicht. Als Ziel kann man somit auch Binärdateien angeben, auf die eigentlich nur Root zugreifen darf. Und da dyld die Log-Datei niemals schließt, kann man sich auch Zugriff auf die Child-Prozesse dieser Binärdateien verschaffen.

Die Sicherheitslücke wurde von Stefan Esser (SektionEins) dokumentiert und den passenden Exploit-Code liefert der Sicherheitsforscher gleich mit. Ebenfalls im Angebot ist eine Kernel-Erweiterung, welche die Schwachstelle abdichtet. Laut Esser hat Apple das Problem in den aktuellen Beta-Version von Mac OS X 10.11 behoben, nicht aber in OS X 10.10.4 oder der aktuellen Beta-Version von OS X 10.10.5.
 
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MacBook Pro: Apple warnt vor Datenverlust

reported by doelf, Donnerstag der 23.07.2015, 18:21:28
Die ab Mitte 2015 ausgelieferte Variante des MacBook Pro hat ein Problem mit ihrem Solid-State-Drive. Wie der Hersteller berichtet, gibt es einen Fehler in der Firmware des Laufwerks, der "in seltenen Fällen zu Datenverlusten führen kann". Ein Austausch ist nicht geplant, dafür gibt es ein Firmware-Update.

Das 1,9 MB große Firmware-Update bietet Apple bereits zum Download an, nähere Angaben zur Art des Fehlers macht die Firma jedoch nicht. Betroffenen Kunden, die bereits einen Datenverlust erlitten haben, wird keine weitere Hilfe angeboten. Unserer Ansicht nach greift hier die Herstellergarantie, weshalb man Apple auf jeden Fall kontaktieren und seine Unzufriedenheit zum Ausdruck bringen sollte.

Download: SSD-Firmware für MacBook Pro (Modell ab Mitte 2015)
 
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Gehacktes auf der Autobahn

reported by doelf, Donnerstag der 23.07.2015, 10:15:53
Nein, es geht noch nicht um grauenvolle Unfallszenarien, doch diese könnten uns schon bald bevorstehen. Denn während die Industrie mit Buzz-Wörtern wie "Connected Vehicles" und "Autonomes Fahren" für die Vernetzung unserer Fahrzeuge und eine immer tiefere Integration der Technik wirbt, haben Sicherheitsexperten einen Jeep über dessen Internetanbindung unter ihre Kontrolle gebracht. Und je mehr Assistenzsysteme ein Fahrzeug bietet, desto größer ist der Spielraum für die Hacker.

Andy Greenberg von Wired hatte sich auf dieses Experiment eingelassen und fuhr in einem Jeep Cherokee mit 112,65 km/h am Rande der Großstadt St. Louis als der Angriff auf das Fahrzeug begann. Zuerst schaltete die Klimaanlage des Jeeps auf maximale Kühlung und ließ sich nicht mehr zurückstellen. Dann wählte das Autoradio den lokalen Hip-Hop-Sender und brüllte mit voller Lautstärke aus den Boxen - ein Ausschalten war nicht möglich. Als nächstes gingen die Scheibenwischer an und die Scheibenreinigung wurde ausgelöst. Bevor die Angreifer das Fahrzeug auf dem Highway ausrollen ließen, tauchte ihr Foto auf dem Bildschirm des Infotainment-Systems auf.

Im Gegensatz zu früheren Demonstrationen dieser Art befanden sich die beiden Hacker Charlie Miller und Chris Valasek nicht einmal in der Nähe des Autos. Sie hatten sich gemütlich von zu Hause über das Internet eingeklinkt und mehrere 0-Day-Lücken genutzt, um die volle Kontrolle über den Jeep zu erlangen. Bei hohen Geschwindigkeiten können sie den Gang auskuppeln und bei niedrigen dann auch den Motor ausschalten. Sie haben uneingeschränkten Zugriff auf die Bremsen und können diese sowohl auslösen als auch deaktivieren. Ein schwacher Trost: Die Lenkung lässt sich bisher nur im Rückwärtsgang kapern. Dafür lassen sich die Fahrzeuge dank GPS problemlos überwachen.

Der Angriff erfolgt über Uconnect, eine Schnittstelle, über die Fahrzeuge des Herstellers "Fiat Chrysler Automobiles" (FCA) das Infotainment-System, Navigation, Telefone, Datenspeicher und das Internet anbinden. Dank einer angreifbaren Komponente konnten die Sicherheitsexperten die Firmware des Infotainment-Systems überschreiben und eigene Kommandos an den CAN-Bus, welcher die einzelnen Computer im Fahrzeug miteinander vernetzt, schicken. Diese Computer steuern beispielsweise die Schaltautomatik (Gänge), den Tempomaten (Gas und Bremse) oder den Parkassistenten (Gas, Bremse und Lenkung). Die einzige Information, welche für den Angriff benötigt wird, ist die IP-Adresse des Autos.

Nach Angaben der Sicherheitsexperten sind alle Fahrzeuge von Chrysler, Dodge und Jeep betroffen, die Uconnect nutzen und zwischen Ende 2013 und Anfang 2015 gebaut wurden. FCA ist seit neun Monaten informiert und hat die Schwachstellen inzwischen geschlossen. Benutzer können ein entsprechendes Software-Update beim Hersteller herunterladen und per USB-Stick installieren. Und das sollte man auch tun, denn Miller und Valasek wollen Details zu ihrer Angriffsmethode im kommenden Monat auf der Sicherheitskonferenz "Black Hat" in Las Vegas bekanntgeben.
Quelle: www.wired.com
 
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Microsoft aktualisiert Security Bulletin MS15-006

reported by doelf, Donnerstag der 23.07.2015, 09:08:31
Das Sicherheits-Update mit der Kennung MS15-006 wurde erstmals am 13. Januar 2015 veröffentlicht. Microsoft behebt mit diesem Patch eine als hochgradig gefährlich eingestufte Rechteausweitung, welche Windows 8 und 8.1, die RT-Varianten sowie die Server 2012 und 2012 R2 betrifft. Seit gestern ist ein Update für das Update verfügbar.

Der Fehler steckt im "Windows Error Reporting" (WER) und betrifft die Sicherheitsfunktion "Protected Process Light". Mit Hilfe von "Protected Process Light" will Microsoft verhindern, dass Angreifer, die sich bereits administrative Rechte verschafft haben, auch auf kritische Systemprozesse zugreifen können. Aufgrund einer Schwachstelle in WER lässt sich "Protected Process Light" allerdings umgehen und so können Administratoren die Speicherinhalte geschützter Prozesse auslesen und manipulieren.

Das nun veröffentlichte Patch-Update richtet sich ausschließlich an die Nutzer von Windows 8.1 und Server 2012 R2. Es enthält laut Microsoft tiefgreifende Maßnahmen, welche weit über die Änderungen des ersten Flicken hinausgehen. Das Einspielen des aktualisierten Sicherheits-Updates ist daher anzuraten.
 
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Google Chrome 44.0.2403.89 schließt 43 Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 22.07.2015, 14:51:02
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 44.0.2403.89 aktualisiert. Dieser Versionssprung bringt Verbesserungen für Benachrichtigungen und die App-Install-Banner sowie einige Änderungen für das Push-Messaging. Darüber hinaus wurden auch 43 Sicherheitslücken geschlossen, die teilweise hochgefährlich sind.

In obigem Video erklärt Googles Pete LePage, wie Entwickler von den Neuerungen profitieren. Für Benutzer sind die geschlossenen Schwachstellen bedeutender, denn es wurden überlaufende Puffer und mögliche Speichermanipulationen entdeckt, von denen eine hohe Gefahr ausgeht. Aufgrund fehlerhafter Einstellungen kann es passieren, dass die bisherigen Versionen von Chrome ausführbare Dateien unmittelbar nach dem Download starten, und zwei UXSS-Lücken (Universal Cross-site Scripting) ermöglichen den Abgriff von Daten. Die Entwickler versprechen aber auch Leistungssteigerungen sowie eine bessere Stabilität.

Download:
 
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Media-Center Kodi 15.0 (Isengard) ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 22.07.2015, 11:45:49
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi. Nun liegt die finale Fassung von Kodi 15.0 (Codename: Isengard) zum Download bereit. Während Isengard auch neue Funktionen an Bord hat, geht es bei dieser Ausgabe in erster Linie um Feinschliff. Beispielsweise wurde der Programmcode gesichtet, bereinigt und optimiert. Kodi 15.0 läuft unter Windows, Linux, Mac OS X (ab 10.7 64-Bit), iOS (ab 5.1) und Android (ab 4.2).
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Seit der Version 14.2 wurden mehr als tausend Änderungen vorgenommen, beispielsweise in Hinblick auf die Datenbank. Die Media-Center-Software nutzt schon lange Daten von Webseiten wie TheMovieDB und TheTVdb, um die lokal gespeicherten Medien mit zusätzlichen Informationen zu garnieren. Namen und Titel wurden dabei ohne größere Prüfung übernommen, so dass unterschiedliche Schreibweisen oder zusätzliche Leerzeichen zu lästigen Duplikaten führten und die Fundstücke nicht immer berücksichtigt wurden. Die neue Version räumt die Datenbank daher auf, doch das kann ein Weilchen dauern - insbesondere auf langsamen Systemen wie dem Raspberry Pi. Da heißt es abwarten und Tee trinken, denn ein Abbruch der Konvertierung kann Probleme verursachen.

Als Unterbau dient ffmpeg 2.6.3, welches neue Codecs und eine bessere Qualität verspricht. Für Videos gibt es eine Kapitelwahl mit Vorschaubildern und auch die Auswahl von Audiospuren und Untertiteln wurde vereinfacht. Auf allen Plattformen wurde das Spulen verbessert: Wer in einem Video eine bestimmte Stelle sucht, bedient sich weiterhin der Pfeiltasten. Doch das mehrmalige Drücken der Tasten sorgt neuerdings für immer größere Sprünge, so dass man sich schneller vor- bzw. zurückarbeiten kann. Die Größe der Sprünge und die Zeitintervalle zwischen den Tastenanschlägen lassen sich konfigurieren. Zudem funktioniert das adaptive Spulen auch bei Musikstücken. Es gibt auch neue PVR-Erweiterungen inklusive Skin-Unterstützung und der überarbeitete Add-on-Manager bietet mehr Übersicht. Add-ons und Skins, die für Kodi 14.0 entwickelt wurden, funktionieren auch mit Isengard.
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Während Amazon die App aus seinem Store entfernt hat, wurde Kodi in Googles Play Store aufgenommen und erfreut sich dort großer Beliebtheit. Unter Android gibt es zumindest kleine Fortschritte in Bezug auf die Anpassung der Bildwiederholrate: Bisher ließ sich die Bildwiederholrate nicht an die Framerate des Videos angleichen, weshalb es gelegentlich zu Bildstottern kam. Seit Android 5.0 gibt es zumindest die Möglichkeit, eine bevorzugte Bildwiederholrate vorzuschlagen. Diese Funktion muss allerdings von den Geräteherstellern implementiert werden und ob der Vorschlag dann auch umgesetzt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Wer diese Funktion ausprobieren will, findet sie unter Einstellungen ⇒ Video ⇒ Wiedergabe. Für einige Geräte gibt es auch 4K-Unterstützung mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz, allerdings ist auch hier Android 5.0 die Mindestanforderung.

Apple-Benutzer benötigen neuerdings Mac OS X 10.7 (Lion) oder neuer, auf Apples Mobilgeräten läuft Kodi ab iOS 5.1. Die zweite Generation von Apple TV wird nicht mehr unterstützt.

Download: Kodi 15.0 (Isengard)
Quelle: kodi.tv
 
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Apple feiert Rekorde, doch was ist mit der Watch?

reported by doelf, Mittwoch der 22.07.2015, 11:05:55
Während Microsoft einen Rekordverlust melden muss, kann auch Apple auf ein weiteres Rekordquartal verweisen - allerdings im positiven Sinne. Noch nie konnte die Firma aus Cupertino in einem dritten Quartal mehr iPhones oder Macs verkaufen und der mit Diensten generierte Umsatz erreichte ein neues Allzeithoch. Und selbst Apples Watch hatte laut CEO Tim Cook einen "großartigen Start". Doch was kam danach?

Das dritte Quartal des fiskalischen Jahres 2015 brachte Apple einen Umsatz in Höhe von 49,605 Milliarden US-Dollar, verglichen mit den 37,432 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums bedeutet dies eine Verbesserung um 32,52 Prozent. Der operative Gewinn ist um 36,97 Prozent von 10,282 Milliarden US-Dollar auf 14,083 Milliarden US-Dollar gestiegen und der Nettogewinn um 37,80 Prozent von 7,748 Milliarden US-Dollar auf 10,677 Milliarden US-Dollar geschossen. Dank umfangreiche Aktienrückkäufe kletterte der Gewinn je Anteil sogar um 44,53 Prozent auf 1,85 US-Dollar (Q3/2014: 1,28 US-Dollar). Insgesamt hatte Apple in den drei Monaten 13 Milliarden US-Dollar in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden an seine Anleger ausgeschüttet. Für das vierte Quartal erwartet das Unternehmen einen ähnlich hohen Umsatz, der sich zwischen 49 Milliarden und 51 Milliarden US-Dollar bewegen soll.

Die Zahl der verkauften iPhones ist im Jahresvergleich um 35 Prozent auf 47,534 Millionen Einheiten gestiegen, aufgrund höherer Stückpreise kletterte der mit den Telefonen erzielte Umsatz sogar um 59 Prozent auf 31,368 Milliarden US-Dollar. Damit steuerte das iPhone 63,24 Prozent zum Gesamtumsatz bei und bleibt mit großem Abstand Apples wichtigstes Zugpferd. Auf Rang zwei folgt der Mac mit 4,796 Millionen Einheiten und einem Umsatz von 6,030 Milliarden US-Dollar - beide Werte sind um neun Prozent gewachsen. Der dritte Platz geht an Apples Dienstleistungen, deren Umsatz um zwölf Prozent auf 5,028 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Für das iPad, im Vorjahr noch der zweitstärkste Umsatzbringer, gibt es diesmal nur Blech: 10,931 Millionen Einheiten bedeuten einen Rückgang um 18 Prozent und 4,538 Milliarden US-Dollar einen Einbruch um 23 Prozent.

Die Apple Watch landet zusammen mit Apple TV, Beats Electronics, dem iPod und diversem Zubehör unter "andere Produkte" und für diese meldet das Unternehmen einen Umsatz von 2,641 Milliarden US-Dollar, welcher den Vorjahreswert um 49 Prozent übertrifft. Diese Steigerung kann man allerdings nicht ausschließlich der Uhr zuschreiben, denn die Übernahme von Beats Electronics hatte Apple erst Anfang August 2014 abgeschlossen. Beats Electronics soll im Jahr 2013 einen Umsatz von 1,5 Milliarden US-Dollar generiert haben, aktuellere Zahlen liegen leider nicht vor. Zudem muss man bei Apple TV und dem iPod von sinkenden Verkaufszahlen ausgehen. Zusammen mit der irrwitzigen Preisspanne der Apple Watch sind das viele Variablen, doch man kann wohl davon ausgehen, dass Apple bis zum 27. Juni 2015 nicht viel mehr als zwei Millionen Uhren absetzen konnte.
Quelle: www.apple.com
 
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Microsoft setzt zehn Milliarden US-Dollar in den Sand

reported by doelf, Mittwoch der 22.07.2015, 10:06:10
Für Microsoft endete das fiskalische Jahr 2015 bereits am 30. Juni und zwar mit einem Knall. Diesen hatte CEO Satya Nadella zwar schon im Vorfeld angekündigt, beim Blick auf die Geschäftszahlen dürfte es aber dennoch so manchem die Sprache verschlagen. Alleine für das vierte Quartal 2015 verbuchen die Redmonder Abschreibungen und Wertberichtigungen in Höhe von 8,438 Milliarden US-Dollar und im gesamten Geschäftsjahr türmen sich diese Aufwendungen auf 10,011 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahr hatte Microsoft lediglich 127 Millionen US-Dollar abgeschrieben.

Der Grund für die verbrannten Milliarden heißt Nokia. Für Nadellas Vorgänger Steve Ballmer war die Übernahme von Nokias Mobilfunksparte noch ein großer Coup, für seinen Nachfolger wurde sie zum finanziellen Desaster. Allerdings hatte Nadella dem Zukauf auch nie eine Chance eingeräumt und keine drei Monate nach Abschluss des Geschäfts 12.500 Stellen gestrichen. Nun müssen weitere 7.800 Mitarbeiter gehen und der 5,44 Milliarden Euro teure Zukauf - 3,79 Milliarden Euro für die Gerätesparte und 1,65 Milliarden Euro für die nicht exklusive Nutzung von Patenten über einen Zeitraum von zehn Jahren - wird vollumfänglich abgeschrieben. Keine Frage: Der finnische Patient hatte keinerlei Chance, binnen 14 Monaten zu gesunden, zumal Microsoft seit dem Abschluss der Übernahme am 25. April 2014 nicht einmal einen Produktzyklus abgeschlossen hat.

Doch Satya Nadella will sich auf Wachstumsbereiche konzentrieren und hat kein Interesse daran, Ressourcen für die langwierige Behandlung einer eigenen Mobilfunksparte zu opfern. Zu diesen Wachstumsbereichen gehören Cloud-Dienste wie Office 365, Azure und Dynamics CRM Online, deren Umsatz um 88 Prozent auf jährlich 8 Milliarden US-Dollar gestiegen ist. Die Surface-Tablets verzeichnen sogar ein Umsatzplus von 117 Prozent auf 888 Millionen US-Dollar, während die Xbox-Sparte um 27 Prozent und die Online-Werbung auf Bing um 21 Prozent zulegen konnten. Das OEM-Geschäft mit Windows-Lizenzen schrumpfte aufgrund des schwachen PC-Markts um 22 Prozent und bei den Volumenlizenzen sank der mit dem Betriebssystem generierte Umsatz um acht Prozent. Da Microsoft seine Dienste für immer mehr Plattformen anbietet, nimmt die Abhängigkeit von Windows beständig ab. Aktuell steht Windows Phone bzw. Mobile auf dem Prüfstand, doch in Zukunft könnten weitere Varianten folgen.

Kommen wir nun zu den Zahlen: Microsoft meldet für das vierte Quartal 2015 einen Umsatzrückgang um 5,14 Prozent auf 22,180 Milliarden US-Dollar (Q4/2014: 23,382 Milliarden US-Dollar), einen operativen Verlust von 2,053 Milliarden US-Dollar und einen Nettoverlust von 3,195 Milliarden US-Dollar bzw. 0,40 US-Dollar je Anteil. Im Vorjahreszeitraum hatten die Redmonder operativ noch 6,482 Milliarden US-Dollar verdient und einen Nettogewinn in Höhe von 4,612 Milliarden US-Dollar bzw. 0,55 US-Dollar pro Aktie eingefahren.

Betrachten wir das gesamte fiskalische Jahr 2015, ist Microsofts Umsatz um 7,77 Prozent auf 93,580 Milliarden US-Dollar (2014: 86,833 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Trotz der hohen Abschreibungen gibt es einen operativen Gewinn von 18,161 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 12,193 Milliarden US-Dollar bzw. 1,48 US-Dollar je Anteil. Im Vergleich zu 2014 ist der operative Gewinn um 34,58 Prozent eingebrochen, der Nettogewinn verzeichnet sogar ein Minus von 44,76 Prozent. Ähnlich sieht es beim Gewinn pro Aktie aus, der um 43,73 Prozent geschrumpft ist.
 
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Firefox 40.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 22.07.2015, 09:04:04
Seit heute liegt die sechste Beta-Version des Firefox 40.0 zum Download bereit. Eine fünfte hatte es nicht gegeben, weshalb wir eine gute Woche auf dieses Update warten mussten. Wie es in der Beta-Schiene seit einigen Monaten üblich ist, hat Mozilla auch eine 64-Bit-Variante für Windows im Angebot. Die finale Fassung des Firefox 40.0 darf man ab dem 11. August 2015 erwarten.

Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Beta 6
 
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Janus One: Nur ein Mobiltelefon

reported by doelf, Dienstag der 21.07.2015, 19:34:47
Der chinesische Hersteller GT Star will unser Leben wieder etwas einfacher machen und hatte die geniale Idee, das "Smart" aus dem "Phone" zu entfernen. Das Ergebnis heißt Janus One, ist kaum größer als eine Kreditkarte und bietet mit seiner 1.500 mAh starken Batterie eine Stand-by-Zeit von bis zu 90 Tagen. Die reine Sprechzeit soll sich auf 12 Stunden belaufen. Stoßfest und wasserabweisend soll das Janus ebenfalls sein.

Dank seiner langen Laufzeiten und der Beschränkung aufs Telefonieren soll uns das Janus One dazu bringen, unser Leben wieder zu leben, anstatt es auf sozialen Netzwerken zu dokumentieren. Ein schöner Gedanke, der allerdings auch Verzicht bedeutet: Es gibt keine Kamera, kein hochauflösendes Display, keinen Einschub für Speicherkarten und keine Kopfhörerbuchse - obwohl im Video ein Mediaplayer zu sehen ist. LTE und UMTS sind kein Thema, denn im Mobilfunknetz wird nur der GSM-Standard (850, 900, 1.800 und 1.900 MHz) unterstützt.

Zubehör wie Lautsprecher, Headsets oder Smartphones wird über Bluetooth 3.0 verbunden. Moment, ein Smartphone als Zubehör? Ja, denn laut GT Star soll man das klobige Smartphone lieber in der Tasche lassen und stattdessen mit dem daran gekoppelten Janus One telefonieren. Sollte das Smartphone einmal zu wenig Saft haben, kann man es am Akku des Janus One aufladen. Es gibt auch einen integrierten Schrittzähler, aber kein GPS. Dafür werden ein Vibrationsalarm, leuchtende Tasten und ein 1,68 Zoll kleines OLED-Display geboten.

Das Janus One ist fertig entwickelt und die Produktion soll im August anlaufen. Derzeit sammelt GT Star auf Kickstarter Geld, um die Fertigung der ersten Geräte zu finanzieren. Für 69 US-Dollar bekommt man ein Exemplar inklusive weltweitem Versand und für 99 US-Dollar trägt das Telefon den Namen seines Benutzers auf der Rückseite eingraviert. GT Star konnte bereits 30.804 US-Dollar einsammeln, das Finanzierungsziel beläuft sich auf 50.000 US-Dollar. Die Kampagne läuft noch bis zum 15. August 2015.

Das 99 x 56,8 x 5,5 mm kleine Telefon gibt es in den Farben Weiß, Schwarz und Gold, als Sprachen werden Chinesisch, Englisch, Spanisch, Deutsch und Französisch geboten. Der Lieferumfang beschränkt sich auf ein Micro-USB-Kabel und die Produktbeschreibung. Die Auslieferung der ersten Geräte ist für September 2015 geplant.

Bleibt noch zu erwähnen, dass man ein Nokia 130 Dual-SIM bei Amazon.de bereits für unter 30 Euro bekommt. Das ist mit 106 x 45,5 x 13,9 mm zwar etwas größer, hat dafür aber einen austauschbaren Akku. Mit dessen 1.020 mAh schafft das Nokia 130 Dual-SIM immerhin 26 Tage Stand-by sowie 13 Stunden Sprechzeit. Das farbige Display misst 1,8 Zoll und bietet 160 x 128 Pixel, dazu gibt es ein UKW-Radio. Bluetooth 3.0 beherrscht das Nokia 130 Dual-SIM ebenfalls und einen Steckplatz für microSD-Karten bis 32 GB hat es auch.
 
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Toshiba: Bilanzskandal lässt Köpfe rollen

reported by doelf, Dienstag der 21.07.2015, 17:21:20
Unabhängige Wirtschaftsprüfer haben die Geschäftszahlen des japanischen Konzerns Toshiba unter die Lupe genommen und dabei festgestellt, dass das Unternehmen seinen Gewinn vor Steuern zwischen 2008 und 2014 um 151,8 Milliarden Yen (ca. 1,128 Milliarden Euro) zu hoch angesetzt hatte. In internen Prüfungen hatte Toshiba lediglich eine Differenz von 4,4 Milliarden Yen festgestellt.

Aufgrund der Bilanzprüfung konnte Toshiba noch keine endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 präsentieren und entschuldigt sich bei seinen Investoren für die entstandenen Unannehmlichkeiten. Da die Firmenleitung die Manipulationen zumindest geduldet und über Jahre vertuscht hatte, haben Unternehmenschef Hisao Tanaka, der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Norio Sasaki und die Bereichsvorstände Hidejiro Shimomitsu, Masahiko Fukakushi, Kiyoshi Kobayashi und Toshio Masaki ihren Posten mit sofortiger Wirkung aufgegeben. Auch Makoto Kubo, der dem internen Prüfungsausschuss vorstand, und Atsutoshi Nishida, der als Berater des Vorstands tätig war, nehmen ihren Hut.

Der Vorstandsvorsitzende Masashi Muromach übernimmt übergangsweise die Firmenleitung, ihm soll Fumiaki Ushio als stellvertretender Vorstandsvorsitzender zur Seite stehen und das Tagesgeschäft führen. Die Leitung des Prüfungsausschusses übernimmt mit Hiroyuki Itami ein Außenstehender.
 
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Apple will Werbung auf den Kontostand zuschneiden

reported by doelf, Dienstag der 21.07.2015, 15:52:54
Apple will bei zielgerichteter Online-Werbung noch einen Schritt weiter gehen und zukünftig den Kontostand und die Kreditwürdigkeit des Kunden berücksichtigen. Ziel des in den USA gestellten Patentantrags 20150199725 ist es, Kunden nur noch Werbung für Produkte anzuzeigen, die die sich auch leisten können. Ist Ebbe auf dem Konto, soll man statt Werbung einen entsprechenden Hinweis präsentiert bekommen. Laut Patentantrag ist hierfür die Meldung "You have reached your credit limit" ("Sie haben ihr Kreditlimit erreicht") vorgesehen.

Zur Ermittlung der Kreditwürdigkeit wollen die beiden Erfinder Janne Aaltonen und Timo Ahopelto das vom Gerätebenutzer für sein Kundenkonto hinterlegte Bezahlsystem verwenden. Möglich wäre dabei die Auswertung von PrePaid-Guthaben, der verbleibende Verfügungsrahmen von Kreditkarten sowie der Stand des regulären Bankkontos. Damit das Konzept nicht an einer Unmenge von Abfragen und langwierigen Antwortzeiten der beteiligten Akteure scheitert, schlagen die Erfinder eine Art Cash-Cache vor: Die Kreditwürdigkeit der Benutzer soll per Batch-Abfrage in regelmäßigen Zeitabständen in eine Datenbank der Werbeplattform übertragen werden.

Apple erhofft sich von diesem System höhere Umsätze, da solche Werbeanzeigen nur noch Produkte berücksichtigen, welche tatsächlich ins Budget des Kunden passen. Wenn auf dessen Display dann aber nur noch Anzeigen für Billigangebote auftauchen, könnte der zielgerichtete Werbeschuss schnell nach hinten losgehen. Zudem droht ein Imageverlust, wenn auf dem eigenen iPhone die Meldung "You have reached your credit limit" auftaucht. Von massiven Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes bis hin zur Verlockung, die eine solche Datenbank für Kriminelle darstellen würde, wollen wir erst gar nicht reden. Andererseits könnte ein leeres Konto zu einem effektiven Werbeblocker werden.
 
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eBay und PayPal: Der erste Handelstag

reported by doelf, Dienstag der 21.07.2015, 12:20:53
eBay und PayPal gehen seit vergangenem Freitag getrennte Wege und am gestrigen Montag wurden die Wertpapiere der beiden Unternehmen erstmals wieder getrennt gehandelt. Dabei kam es zum erwarteten Auseinanderdriften der beiden Kurse, welches die provisorischen Notierungen am Wochenende bereits angedeutet hatten.

eBay ging mit einem Kurs von 28,57 US-Dollar aus dem Handelstag, während PayPal beim Läuten der Schlussglocke bei 40,47 US-Dollar stand. Damit kosten die Wertpapiere des Bezahldienstes bereits 41,65 Prozent mehr als die seiner ehemaligen Firmenmutter. Zur Erinnerung: Jeder Inhaber einer eBay-Aktie hatte aufgrund der Aufspaltung auch einen PayPal-Anteil bekommen. Mit Umsätzen von 2,116 Milliarden US-Dollar (eBay) und 2,260 Milliarden US-Dollar (PayPal) sind die beiden Firmen ähnlich aufgestellt, doch während eBay zuletzt um 2,67 Prozent geschrumpft ist, konnte PayPal seinen Umsatz um 16,14 Prozent ausbauen. Damit verspricht PayPal deutlich bessere Wachstumsschancen.

Zu Beginn des Handels war eBays Aktie zunächst stark unter Druck geraten und bis auf 26,5899 US-Dollar abgerutscht. Diese Entwicklung hatte sich bereits im vorbörslichen Handel abgezeichnet, doch gegen Mittag gab es eine Trendwende und einen Anstieg auf 29,35 US-Dollar, der am Nachmittag dann wieder etwas abflachte. PayPal war schon im vorbörslichen Handel sehr gefragt, im Tagesverlauf schwankten die Kurse dann zwischen 39,80 und 42,55 US-Dollar. Das Interesse ist groß, doch nicht alle Anleger sind bereit, einen solch hohen Aufschlag zu bezahlen. Sofern PayPal seine Wachstumsrate beibehalten kann, dürfte sich das allerdings schon bald ändern.
 
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IBM steigert seinen Cloud-Umsatz um 50 Prozent

reported by doelf, Dienstag der 21.07.2015, 11:46:28
IBMs Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2015 werden von Wechselkursschwankungen und dem Ausbau der Cloud-Dienste geprägt. In seinen strategischen Schwerpunkten Cloud, Analytik und Optimierung von Internetdiensten (Engagement) konnte Big Blue den Umsatz um 30 Prozent steigern, unternehmensweit gab es hingegen einen Rückgang um 13,45 Prozent. Und die Einbrüche fallen beim Gewinn sogar noch etwas höher aus.

Im zweiten Quartal lag IBMs Umsatz bei 20,813 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 24,047 Milliarden US-Dollar). Mit 31,72 Prozent fällt der Einbruch in der neu aufgestellten Hardware-Sparte besonders hoch aus, sie steuerte im vergangenen Quartal nur noch 2,058 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 3,014 Milliarden US-Dollar) zum Gesamtumsatz bei. Die Umsätze in den Bereichen Software und Dienstleistungen sind zwischen 10,1 und 12,0 Prozent gesunken, doch hier gibt es einige Ausnahmen: Mit seinen Analysediensten konnte IBM den Umsatz um zehn Prozent steigern und im Cloud-Geschäft ist der Umsatz sogar um mehr als fünfzig Prozent gestiegen. Ohne die negativen Einflüsse der Wechselkursschwankungen hätten die Steigerungen sogar zwanzig bzw. siebzig Prozent betragen.

Der operative Gewinn aus fortgeführten Geschäftsfeldern ist um 17,05 Prozent auf 3,526 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 4,251 Milliarden US-Dollar) gefallen, dazu kommen 77 Millionen US-Dollar Verlust aus eingestellten Bereichen wie dem x86-Servergeschäft, welches IBM an Lenovo verkauft hatte. Hierbei ist allerdings anzumerken, dass IBM im Vorjahreszeitraum einmalige Einnahmen durch die Veräußerung seines Kundendienstes erzielt hatte. Der Nettogewinn ist um 16,63 Prozent auf 3,449 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 4,137 Milliarden US-Dollar) eingebrochen und der Gewinn je Aktie rutschte um 15,05 Prozent auf 3,50 US-Dollar (Q2/2014: 4,12 US-Dollar) ab. Die nicht fortgeführten Geschäftsfelder verursachten dabei ein Minus von 0,11 US-Dollar je Anteil.

Laut Unternehmenschefin Ginni Rometty belegen die Zahlen, dass IBM bei seiner Neuausrichtung auf gewinnbringende Zukunftsmärkte Fortschritte macht. Für das gesamte Geschäftsjahr 2015 wartet Big Blue einen Gewinn je Aktie (GAAP) zwischen 14,25 und 15,00 US-Dollar. Das ist etwas mehr als die 14,17 bis 14,92 US-Dollar, welche die Firma vor drei Monaten in Aussicht gestellt hatte.
Quelle: www.ibm.com
 
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Microsoft schließt kritische 0-Day-Lücke in Windows

reported by doelf, Dienstag der 21.07.2015, 10:17:45
Microsoft hat außer der Reihe eine kritische 0-Day-Lücke (CVE-2015-2426) in Windows geschlossen. Die Schwachstelle betrifft die Verarbeitung von Schriftarten des Typs OpenType und kann sowohl über speziell präparierte Dokumente als auch über Webseiten mit eingebetteten Schriftarten ausgelöst werden. Eine Dokumentation des Fehlers wurde in Firmendokumenten gefunden, die Anfang Juli bei "Hacking Team" gestohlen wurden.

Nach eigenen Angaben liegen Microsoft noch keine Belege für aktive Angriffe vor, doch das dürfte nur eine Frage von Stunden oder Tagen sein. Dass die Spionageprogramme der Firma Mailänder "Hacking Team" Gebrauch von dieser Schwachstelle machen, steht indes außer Frage. "Hacking Team" verkauft Regierungen, Geheimdiensten und Polizeibehörden hochspezialisierte Software zur Übernahme und Überwachung fremder Computer und Netzwerke. Ob ihre Kunden die Menschenrechte respektieren, scheint für die Italiener dabei zweitrangig sein. Bei dem Angriff vor zwei Wochen wurden 400 GiB brisante Daten entwendet, die bereits mehrere 0-Day-Lücken in Adobes Flash Player, Windows und iOS offenbart haben.

Die nun geschlossene Sicherheitslücke ist sehr attraktiv, da sie ausnahmslos alle Varianten von Windows betrifft. Sie funktioniert mit Windows Vista, 7, 8 und 8.1, den RT-Varianten und den Windows Servern von 2008 bis 2012 R2 inklusive der Core-Installationen. Bereits der Besuch eine präparierten Webseite reicht aus, um eigenen Code einzuschleusen und die volle Kontrolle über ein System zu erlangen.
 
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"Shenmue III" sammelt 6,33 Millionen US-Dollar

reported by doelf, Montag der 20.07.2015, 18:17:34
Yu Suzuki hat für sein Spiel "Shenmue III" über die Online-Finanzierungsplattform Kickstarter beachtliche 6.333.295 US-Dollar von 69.320 Unterstützern eingesammelt. Damit setzte "Shenmue III" eine neue Bestmarke für die Spielfinanzierung über Crowdfunding und konnte den Zielbetrag von 2 Millionen US-Dollar locker verdreifachen.

Schon für die ersten beiden Teile war Yu Suzuki verantwortlich. "Shenmue" wurde in Japan am 29. Dezember 1999 für Segas Dreamcast veröffentlicht, in Nordamerika und Europa kam das Spiel erst knapp ein Jahr später in den Handel. Das ambitionierte Action-Adventure setzte Maßstäbe in Hinblick auf die Grafik und soll damals die bis dato teuerste Videospielproduktion gewesen sein. Ende 2001 wurde die Fortsetzung "Shenmue II" veröffentlicht, ebenfalls für Dreamcast. Ein Jahr später folgte dann auch eine Fassung für die erste Generation der Xbox. Beide Spiele gab es nur in japanischer und englischer Sprache.

Die Geschichte wurde seitens Yu Suzuki auf 16 Kapitel angelegt, fand aufgrund eines mäßigen finanziellen Erfolgs aber bereits nach fünf Kapiteln ihr vorläufiges Ende. Dies lag keinesfalls an der Qualität der Spiele, die von fast allen Testern Höchstnoten bekamen, doch vielleicht waren sie für den damaligen Geschmack etwas zu japanisch geraten. 14 Jahre später will Yu Suzuki die Geschichte nun fortführen und konnte dafür 69.320 Unterstützer mobilisieren. "Shenmue III" soll im Dezember 2017 für Windows und die PlayStation 4 erscheinen und zumindest wird es diesmal auch Untertitel in den Sprachen Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch geben.
 
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Windows 10 bekommt zehn Jahre Support

reported by doelf, Montag der 20.07.2015, 17:30:58
Microsoft hat das kommende Windows 10 als "the last version of Windows", also als die letzte Ausgabe von Windows, angekündigt. Statt neuer Versionen soll es in Zukunft einen ständigen Strom frischer Updates geben, die der Benutzer allerdings auch verpflichtend installieren muss. Das klingt erst mal nach lebenslang kostenlosen Updates, doch garantiert werden diese seitens Microsoft nur bis 2025.

Wie das Unternehmen im aktuellen "Informationsblatt zum Lebenszyklus von Windows" bekannt gibt, bekommt Windows 10 - genau wie seine Vorgänger - einen zweistufigen Support von fünf und zehn Jahren. Während des fünfjährigen Mainstream-Supports, welcher am 13. Oktober 2020 enden wird, liefert Microsoft neben Sicherheitsflicken auch funktionale Updates. Im Anschluss folgen weitere fünf Jahre mit erweitertem Support, der sich traditionell auf Sicherheits-Updates und Fehlerbereinigungen beschränkt. Endgültig enden soll die Produktunterstützung dann am 14. Oktober 2025.

Der einzige Unterschied zu den Vorgängerversionen: Für Windows 10 wird es kumulative Updates geben, die aufeinander aufbauen und deren Installation verpflichtend ist. Nur wer sein System auf dem neuesten Stand hält, bekommt seitens Microsoft technische Unterstützung. Allerdings können veraltete Treiber und ein Support-Ende durch den Gerätehersteller das Einspielen frischer Updates verhindern. Letzteres ist ein interessanter Punkt, denn die Lizenz von Windows 10 ist gerätegebunden und mit dem Ausfall des Geräts erlischt auch die jeweilige Lizenz. Dies gilt übrigens auch für Computer, die kostenlos von Windows 7 oder 8.1 auf die Version 10 aktualisiert werden.

Bleibt die Frage, was Microsoft für die Zeit nach 2025 plant. Wird es doch noch eine allerletzte Version von Windows geben? Werden die Redmonder ihr Betriebssystem in "Door" umbenennen? Wird die NSA den Quellcode übernehmen und ein kostenloses "Backdoor" veröffentlichen? Oder wird Microsoft den Support für Windows 10 einfach verlängern? Oder wird Windows tatsächlich ein für allemal eingemottet? Wir haben mal eine Erinnerung in unserem Kalender gesetzt...
 
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Österreich: Keine Rundfunkgebühren für PCs

reported by doelf, Montag der 20.07.2015, 14:06:14
Bei unseren Nachbarn in Österreich hat der Verwaltungsgerichtshof (VwGH) klargestellt, dass für Computer mit Internetanschluss keine Rundfunkgebühren anfallen. Nach Ansicht der Richter wollte "der Gesetzgeber bei der verfassungsrechtlichen Definition des Rundfunkbegriffs elektronische Darbietungen über das Internet nicht erfassen ". Erst Radio- und TV-Karten machen einen Rechner zum Rundfunkempfangsgerät und damit gebührenpflichtig.

Im konkreten Fall hatte die "Gebühren Info Service GmbH" (GIS), welche in Österreich die Rundfunkgebühren eintreibt, in der Wohnung eines Wieners einen Breitband-Internetanschluss sowie Notebooks mit Lautsprechern vorgefunden. Die GIS bewertete diese Konstellation als Rundfunkempfangseinrichtung und verlangte entsprechende Gebühren. Der Betroffene beschwerte sich jedoch beim Bundesverwaltungsgericht, welches den Bescheid der GIS für nichtig erklärte, da "der Empfang von Rundfunkprogrammen über Streaming aus dem Internet nicht als Rundfunkdarbietung zu qualifizieren sei". Eine seitens der GIS angestrebte Revision wurde jetzt vom Verwaltungsgerichtshof als unbegründet abgewiesen. Das heute veröffentlichte Urteil datiert auf den 30. Juni 2015.
 
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Mozillas Ex-Präsident kündigt H5OS an

reported by doelf, Montag der 20.07.2015, 13:40:27
Anlässlich des Mobile World Congress in Shanghai hat Mozillas ehemaliger Präsident und Chief Operating Officer Li Gong seine neue Firma "Acadine Technologies" vorgestellt und das mobile Betriebssystem H5OS angekündigt. Für dieses Projekt konnte sich Li Gong bereits 100 Millionen US-Dollar Startkapital von "Tsinghua Unigroup International" sichern.

Li Gong hatte Mozilla im April 2015 verlassen und ein Startup unter dem vorläufigen Namen "Gone Fishing" angekündigt. Daraus ist nun "Acadine Technologies" geworden, eines neues Unternehmen mit Hauptsitz in Hongkong und Niederlassungen in Peking, Taipeh, Palo Alto und London. Acadine soll ein innovatives Betriebssystem für Smartphones, Wearables und das Internet der Dinge entwickeln und wird hierbei auf HTML5 und Web-Apps setzen. Das klingt stark nach Firefox OS und tatsächlich hat Mozillas Ex-Präsident mindestens 30 erfahrene Entwickler, die zuvor für Firefox OS verantwortlich waren, bei seinem ehemaligen Arbeitgeber abgeworben.

Die Vorteile von H5OS könnten ebenso aus einer Werbebroschüre für Firefox OS stammen: Durch den Verzicht auf native APIs und die Verwendung offener Standards benötigt H5OS weniger Ressourcen und verzichtet auf eine Kontrolle durch den Entwickler des Betriebssystems. Dass bei Android und iOS eine große Abhängigkeit von den US-Firmen Google bzw. Apple besteht, ist der chinesischen Führung schon lange ein Dorn im Auge. Insofern kommt es wenig überraschend, dass die staatlich kontrollierte Investmentgesellschaft "Tsinghua Unigroup International", welche der Tsinghua University gehört, in das Vorhaben investiert. Erklärtes Ziel ist es, das US-Monopol bei Betriebssystemen zu durchbrechen.
 
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Seitensprung-Agentur AshleyMadison gehackt

reported by doelf, Montag der 20.07.2015, 12:18:03
Nach Adult FriendFinder wurde jetzt auch die - wir zitieren - "weltweit renommierteste Seitensprung-Agentur" AshleyMadison gehackt. Wie der Sicherheitsexperte Brian Krebs berichtet, sind im Internet bereits umfangreiche Daten und geheime sexuelle Fantasien von etlichen Mitgliedern aufgetaucht. Auch Zahlungsinformationen und Firmeninterna haben die Hacker bei der kanadischen Firma gestohlen. Nach eigenen Angaben hat AshleyMadison über 33 Millionen Mitgliedern in 46 Ländern.

AshleyMadison.com ist seit dem Jahr 2001 im Geschäft und wird seit 2007 von der Firma Avid Life Media betrieben. Der Firmenname setzt sich aus zwei in Nordamerika beliebten Frauennamen - Ashley und Madison - zusammen und hätte hierzulande genauso gut OttilieWalburga heißen können. Avid Life Media ist auch mit zwei weiteren Marken namens CougarLife.com und EstablishedMen.com vertreten, welche ebenfalls betroffen sind. AshleyMadison geriet bereits vor einem Jahr in die Schlagzeilen, weil der Dienst eine "vollständige Löschung" von Kundenkonten gegen Geld anbietet.

Die Hacker, die sich "The Impact Team" nennen, haben offenbar die komplette Kundendatenbank der drei Dienste mit zusammen rund 40 Millionen Nutzern kopiert. Neben Namen, Anschriften und E-Mail-Adressen enthalten diese auch Angaben zu "geheimen sexuellen Fantasien" sowie Kreditkartentransaktionen. Interessanterweise sollen sich darunter auch jene Ex-Kunden befinden, die für eine vollständige Löschung bezahlt hatten. Das liegt daran, dass die meisten Nutzer die Löschung mit ihrer Kreditkarte bezahlen und der Betreiber einen solchen "Verkauf" mitsamt Name und Anschrift speichern muss.

Die Zugangsdaten der Mitarbeiter, Details zum Firmennetzwerk und der Zahlungsverkehr des Unternehmens inklusive der Lohnbuchhaltung wurden ebenfalls entwendet und teilweise publik gemacht. Weitere Kundendaten will "The Impact Team" in den kommenden Tagen veröffentlichen, sofern Avid Life Media seine Seiten AshleyMadison.com und EstablishedMen.com nicht dauerhaft aus dem Netz entfernt. Seitens Avid Life Media ist zu vernehmen, dass es wahrscheinlich ein Insider-Job war - "kein Mitarbeiter aber mit Sicherheit jemand, der mit den technischen Diensten des Unternehmens in Berührung gekommen ist". Das macht die Sache aber auch nicht besser.
 
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IBM bekommt Fahrzeugdaten von PSA Peugeot Citroën

reported by doelf, Montag der 20.07.2015, 11:09:51
Wie die WirtschaftsWoche berichtet, übermittelt der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën die von seinen Fahrzeugen gesammelten Daten an IBM. Dort werden die Daten analysiert und auch Dritten zugänglich gemacht. Wirklich neu ist hieran aber nichts, denn die beiden Unternehmen hatten ihre Kooperation bereits im April angekündigt. Zweck dieser Zusammenarbeit ist die Entwicklung neuer Dienste im Bereich "Connected Vehicles".

Bereits die Ankündigung vom 22. April 2015 ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Daten auch an Dritte weitergegeben werden. Laut IBM geht es um "die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle für unterschiedliche Industriezweige", von Verkehrsleitsystemen für intelligente Städte (Smarter Cities) über die Bereitstellung von Fahrzeugen (z.B. über Car-Sharing) bis hin zu neuen Bedienkonzepten, mehr Personalisierung und die bessere Integration von mobilen Geräten und Infotainment. PSA kann seinen Kunden auf diese Weise neue Möglichkeiten und Dienste bieten, ohne diese selber entwickeln zu müssen. Für die meisten dieser Dienste werden die Autobesitzer natürlich bezahlen müssen, entweder in Form von Abonnements oder mit ihren Daten.

Dass Unternehmen anonymisierte Kundendaten von Big Blue auswerten lassen, ist keine Seltenheit. Beispielsweise sammelt die IBM-Tochter "Watson Health" die von iOS-Applikationen erhobenen Gesundheitsdaten und bereitet diese für die medizinische Forschung und Kunden aus dem Gesundheitswesen auf. Im Bereich der personalisierten Werbung arbeitet IBM seit Mai 2015 eng mit Facebook zusammen.
Quelle: www.wiwo.de
 
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Kostenlose Audiobearbeitung Audacity 2.1.1 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 19.07.2015, 23:46:00
Audacity ist ein leistungsstarkes Programm zur Bearbeitung von Audiodateien, welches für Windows, Mac OS X und Linux angeboten wird. Die quelloffene Software, welche die GNU General Public License (GPL) nutzt, ist seit dieser Woche in der stabilen Version 2.1.1 verfügbar. Diese bringt die neuen Funktionen Scrubbing und Seeking und ermöglicht das Installieren von Plug-ins ohne Neustart.

Sobald eine Auswahl getätigt wurde ist, kann man das Scrubbing aktivieren. Hierzu hält man die STRG-Taste gedrückt und klickt mit der linken Maustaste in die Auswahl. Nun beginnt die Wiedergabe bis zur Position des Mauszeigers, wobei die Tonspur sowohl vorwärts als auch rückwärts abgespielt wird. Mit Hilfe das Mausrads kann man zudem die Geschwindigkeit steuern. Hält man die linke Maustaste gedrückt, wechselt der Modus von Scrubbing auf Seeking und spielt Samples von der jeweils aktuellen Position des Mauszeigers. Auch die Suche über Quick-Play wurde verbessert und man kann Effekte und Tongeneratoren ohne Neustart hinzufügen bzw. entfernen. Effekte haben nun Voreinstellungen, es gibt einen neuen Begrenzer (Limiter) und einen überarbeiteten Filter zum Entfernen von Stimmen (Vocal Removal). In mehrstündigen Projekten werden Bearbeitungen spürbar schneller ausgeführt und es wurden mehr als 50 Fehler behoben.

Download: Audacity 2.1.1
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen kräftig

reported by doelf, Samstag der 18.07.2015, 13:35:50
Zwei Wochen vor der Markteinführung von Windows 10 sind die Kurse für Arbeitsspeicher an der Speicherbörse in Taiwan wieder deutlich gefallen. Binnen 14 Tagen haben die Kurse der unterschiedlichen Chips zwischen 2,44 und 8,54 Prozent eingebüßt und seit Jahresbeginn sind die Preise am Spotmarkt um bis zu 36,92 Prozent gefallen. Auch die DDR4-Chips werden immer billiger, ihr Preisverfall verläuft aber etwas langsamer.

Leider zeigt sich auch der Euro mal wieder von seiner schwachen Seite und ging am Freitag mit einem Schlusskurs von 1,0830 US-Dollar aus dem Handel. Damit hat unsere Währung binnen zwei Wochen um 2,56 Prozent auf den US-Dollar verloren und notiert um 10,51 Prozent unter dem Dollar-Wechselkurs vom 1. Januar 2015, welcher noch bei 1,2102 US-Dollar lag. Da Arbeitsspeicher in US-Dollar gehandelt wird, macht der schwache Euro einen Teil des Preisvorteils wieder zunichte.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 3,484 US-Dollar (-3,11%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,505 US-Dollar (-4,35%) [-31,97%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 2,120 US-Dollar (-8,54%) [-36,92%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,398 US-Dollar (-2,44%) [-20,16%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,413 US-Dollar (-5,80%) [-36,06%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 1,080 US-Dollar (-8,16%) [-35,64%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Sicherheits-Update: The Battle for Wesnoth 1.12.4

reported by doelf, Samstag der 18.07.2015, 13:06:20
"The Battle for Wesnoth" ist ein kostenloses zugbasiertes Strategiespiel mit Fantasy-Hintergrund, welches man alleine oder im Wettkampf mit anderen spielen kann. Seit Anfang Juli liegt die neue Version 1.12.4 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit und diese ist sozusagen verpflichtend, da die Entwickler eine gefährliche Sicherheitslücke geschlossen haben.
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Die Schwachstelle ermöglicht es böswilligen Benutzern, die Zugangsdaten von Add-on-Entwicklern zu stehlen. Diese lassen sich nämlich aus den .PBL-Dateien des Clients extrahieren und im Anschluss über das Netzwerk verschicken. Der Fehler betrifft ausnahmslos alle Versionen von "The Battle for Wesnoth" bis einschließlich 1.12.2. In der Version 1.12.3 wurde die Schwachstelle dann teilweise, aber leider nicht vollständig behoben. Wer statt der stabilen Schiene eine Entwicklungsversion verwendet, sollte auf die Version 1.13.1 aktualisieren.

Download:
 
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Oolite 1.82 erleichtert den Einstieg

reported by doelf, Samstag der 18.07.2015, 12:36:46
Das Spiel "Elite" von David Braben und Ian Bell ist nicht nur der Pionier aller Weltraum-Simulationen, sondern auch der Pionier aller 3D-Spiele. Schier unendliche Weiten wurden auf Computern generiert, die lächerliche 1,8 MHz Taktrate und 16 KByte RAM boten. Seit knapp elf Jahren gibt es den quelloffenen Ableger Oolite, der sich seit ein paar Wochen in der neuen Version 1.82 präsentiert.
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Mit der Version 1.82 gehen die Entwickler die Kampfbalance an, welche schon seit langer Zeit kritisiert wurde. Gerade Neulinge, die völlig ungeübt mit schlecht bewaffneten Raumschiffen unterwegs sind, hatten zu Beginn des Spiels praktisch keine Chance, einen Angriff zu überleben. Dies wurde nun geändert, wobei Oolite im weiteren Verlauf erfahrenen Veteranen nach wie vor alles abverlangt, was diese an fliegerischem Können vorweisen können. Die Reaktionen der Computergegner sollen realistischer ausfallen, was diesen zuweilen Nachteile, manchmal aber auch Vorteile bescheren kann. Die Wirkung von Raketen und Laser wurde abgeschwächt, damit die Kämpfe länger dauern und Anfänger nicht gleich vom ersten Treffer atomisiert werden.
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Neu ist auch die zoom- und scrollbare Karte der Galaxie, welche die bisher separaten Übersichten der näheren und weiteren Umgebung ersetzt. Mit Hilfe der erweiterten Navigationseinheit lassen sich jetzt Routen quer durch die Galaxie planen, die man nicht mehr nach jedem Sprung neu eingeben muss. Die Explosionen und die Texturen der Planeten wurden grafisch aufgewertet, die Unterstützung mehrere Bildschirme hat Fortschritte gemacht und in den Optionen gibt es erstmals eine Einstellung für das Sichtfeld. In der Erweiterungsverwaltung erhält man über die Taste "i" zusätzliche Informationen, zudem kann man die Liste der verfügbaren Erweiterungen filtern (Taste "f"). Wer selbst Hand an eine Erweiterung legen will, packt diese mit der Taste "x" aus.

Den Entwicklern von Erweiterungen wurden zusätzliche Möglichkeiten eingeräumt, beispielsweise das Anlegen neuer Handelsgüter und das Definieren neuer Wirtschaftsformen. Die Sonnensysteme lasen sich bis hin zu ihren Koordinaten modifizieren und auch bei der Ausrüstung wurde der Spielraum deutlich ausgedehnt. Einstellungen, Farben und Stile der Benutzeroberfläche lassen sich weitreichend anpassen und auch für das HUD gibt es neue Optionen - inklusive des Änderns der Anzeigen zur Laufzeit. Oolite 1.82 gibt es kostenlos für Windows, Mac OS X und Linux.

Download: Oolite 1.82
 
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SourceForge teilweise offline

reported by doelf, Samstag der 18.07.2015, 11:18:20
An Instabilitäten und das regelmäßige Auftreten des "500 Internal Server Errors" hatte man sich bei SourceForge in den vergangenen Monaten ja schon gewöhnt, doch gestern ging der bekannte Filehosting-Dienst für Softwareprojekte komplett in die Knie. Grund war ein Fehler im Datenspeicher, der das Abschalten aller Dienste nötig machte.

Vor zehn Stunden gab die Plattform dann bekannt, dass man an der Wiederherstellung und Prüfung der Daten arbeite, wobei zunächst nur Slashdot reaktiviert wurde. Der auf technische Themen spezialisierte Nachrichtenticker gehört wie SourceForge zur umstrittenen DHI Group, die auch mehrere Karriereportale betreibt. Seit sechs Stunden ist auch das Verzeichnis von SourceForge wieder online, dazu die Zusammenfassungen der einzelnen Projekte und deren Downloads. Statische Projektseiten, die von SourceForge gehostet werden, sind noch nicht erreichbar und auch die Entwicklerdienste sind weiterhin offline.

SourceForge war früher die bevorzugte Plattform für Entwickler freier Software, doch nach der Übernahme durch die DHI Group wurden die angebotenen Downloads nach und nach mit zusätzlichen Programmen versehen. Dabei handelt es sich teilweise um bezahlte Promotionen bekannter Firmen, teilweise aber auch um gefährliche Adware, die dem Nutzer Werbung unterschiebt und sein Surfverhalten ausspioniert. Zunächst hatte man den Entwicklern die Wahl gelassen, ob sie an diesem Programm teilnehmen wollen, doch zuletzt wurden immer wieder Fälle - darunter die beliebte Bildbearbeitung Gimp - bekannt, in denen dies ohne Zustimmung der Entwickler geschah.
Quelle: twitter.com
 
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Firefox OS verliert viele Entwickler

reported by doelf, Freitag der 17.07.2015, 14:04:47
Der Abgang von Mozillas Präsident und Chief Operating Officer Li Gong im April 2015 hatte auch weitreichende Folgen für das mobile Betriebssystem Firefox OS. Laut TechNews hat der Manager rund 30 erfahrene Entwickler, die zuvor für Firefox OS verantwortlich waren, bei seinem ehemaligen Arbeitgeber abgeworben.

Mozillas taiwanische Entwicklungsabteilung hat mehr als 150 Mitarbeiter, von denen neunzig Prozent an Firefox OS arbeiten. Weltweit sollen sich weniger als 300 Entwickler mit dem Betriebssystem befassen, so dass dem Standort in Taiwan eine entscheidende Rolle zukommt. Aus industrienahen Quellen will DigiTimes inzwischen erfahren haben, dass der plötzliche Weggang von zwanzig Prozent der Belegschaft die dortigen Aktivitäten beinahe zum Erliegen gebracht hatte.

Li Gong und die ehemaligen Mozilla-Beschäftigten arbeiten an einem neuen Startup mit dem Namen "Gone Fishing". Das Ziel der Firma ist die Entwicklung neuartiger Lösungen für das Internet der Dinge und diese sollen - wenig überraschend - ein neues Betriebssystem verwenden, dessen webbasierter Ansatz fatal an Firefox OS erinnert.
Quelle: technews.co
 
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Neureglung bei Intel: Moore no more

reported by doelf, Freitag der 17.07.2015, 11:52:51
Vergangenen Monat titelten wir "Scheitert Moores Gesetz an der 10-nm-Hürde?" und nun erfolgte die Bestätigung seitens Brian Krzanich: Intels CEO hat im Rahmen der Präsentation neuer Quartalszahlen Schwierigkeiten beim Wechsel zur 10-nm-Fertigung eingestanden und eine dritte 14-nm-Generation namens "Kaby Lake" angekündigt.

Als Gordon Moore, Mitgründer der Firma Intel, im Jahr 1965 erklärte, dass sich die Komplexität integrierter Schaltkreise jährlich verdoppeln werde, waren Strukturgrößen von 10 nm noch weit entfernt. Moore ging es eigentlich nur um wirtschaftliche Aspekte, doch seine Vorhersage wurde von dem befreundeten Wissenschaftler Carver Mead schon bald als "Moore's Law" bezeichnet und prägte Intels Produktentwicklung bis heute. Bereits in den 70er-Jahren musste das Gesetz, bei dem es sich eher um eine lockere Richtlinie handelt, aufgeweicht werden und seither wurde der Zeitraum mit ein bis zwei Jahren angegeben.

Intel hatte diesen Entwicklungsrhythmus in Form seiner Tick-Tock-Produktabfolge für alle Welt sichtbar gemacht, doch diese Transparenz zeigte ebenso klar, dass der Chipriese bereits beim "Tick" zu 14-nm-Strukturen massiv tricksen musste. Statt im Dezember 2014 die ganze Produktpalette seiner Broadwell-Modelle einzuführen, musste sich Intel zunächst auf die verbrauchsoptimierten SoC-Modelle beschränken. Es dauerte weitere sechs Monate, bevor die durstigeren Desktop- und Notebook-CPUs der Broadwell-Generation folgten - mehr als drei Jahre nach der Markteinführung von Ivy Bridge und der damit verbundenen 22-nm-Fertigung.

Diese Streckung des Mooreschen Gesetzes hat bereits zu einer seltsamen Konstellation geführt, denn obwohl die Broadwell-CPUs gerade erst im Handel angekommen sind, steht ihr Nachfolger Skylake bereits in den Startlöchern. Skylake ist ein "Tock", also eine neue Architektur, der 14-nm-Fertigungsprozess bleibt hingegen unverändert. Schon am 5. August 2015 sollen die ersten Skylakes vorgestellt werden und acht weitere Modelle innerhalb eines Monats folgen. Für das kommende Jahr war dann der nächste "Tick" namens Cannonlake mit 10-nm-Strukturen geplant, doch stattdessen wird es ein "Tock" namens "Kaby Lake" geben.

Brian Krzanich hat die Gerüchte bezüglich "Kaby Lake" jetzt bestätigt: Es wird sich um eine dritte 14-nm-Generation handeln, welche in der zweiten Hälfte des Jahres 2016 auf den Markt kommen soll. Die Desktop-Varianten (S-Reihe) von "Kaby Lake" sollen eine TDP zwischen 25 und 91 Watt aufweisen, bei flotten Notebook-CPUs liegt die Abwärme bei 35 oder 45 Watt (H-Reihe). Dazu wird es zwei verbrauchsoptimierte SoC-Varianten für flache Notebooks (U-Reihe, 15 oder 28 Watt) und Tablets (Y-Reihe, 4,5 Watt) geben. Es wird bei maximal vier Rechenkernen bleiben, dafür soll der Grafikspeicher auf bis zu 2 x 128 MiB anwachsen.

Doch dieses Tick-Tock-Tock ist keinesfalls ein einmaliger Aussetzer, sondern ein generelles Problem. Es fällt immer schwerer, die Strukturen für leistungsstarke Chips weiter zu verkleinern, so dass sich die Produktionszyklen der Fertigungsprozesse in Zukunft verlängern werden. Ohne schrumpfende Strukturen wird es deutlich schwerer fallen, den Stromverbrauch zu senken oder Taktraten und Komplexität zu erhöhen. Bei der Entwicklung neuer Chipgenerationen sind somit Optimierungen der Designs innerhalb einer Fertigungstechnik gefragt - eine Situation, welche wir bei den Grafikprozessoren bereits haben.
Quelle: www.intc.com
 
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Google meldet gute Zahlen

reported by doelf, Freitag der 17.07.2015, 09:59:21
Bei Google ist die Luft noch lange nicht raus und Umsatz und Gewinn wachsen wieder zweistellig. Für das nun abgeschlossene zweite Quartal 2015 meldet das Unternehmen einen Umsatz von 17,727 Milliarden US-Dollar (+11,11%), einen operativen Gewinn (GAAP) von 4,825 Milliarden US-Dollar (+13,32%) und einen Nettogewinn (GAAP) von 3,931 Milliarden US-Dollar (+17,31%).

Die Werbung auf den eigenen Webseiten steuerten 12,402 Milliarden US-Dollar (+13%) zum Umsatz bei, Anzeigen auf Partnerseiten hingegen nur 3,621 Milliarden US-Dollar (+2%). Insgesamt setzte Google 16,023 Milliarden US-Dollar (+11%) mit Werbung um, die übrigen Geschäftsfelder steuerten 1,704 Milliarden US-Dollar (+17%) bei. Die Aufwendungen für den Einkauf des Traffics sind geringfügig um 2,55 Prozent auf 3,377 Milliarden US-Dollar gestiegen, zugleich sanken die Kosten pro Klick um 11 Prozent.

Bei Google gibt es drei Arten von Aktien: Die A-Aktien wurden schon vor April 2014 an der Börse gehandelt und beinhalten ein einfaches Stimmrecht. Dazu gibt es die nicht börsennotierten B-Aktien, welche ein zehnfaches Stimmrecht haben. Diese Wertpapiere befinden sich weitgehend im Besitz von Larry Page und Sergey Brin, weshalb das Stimmrecht aller übrigen Anteilseigner eher kosmetischer Natur ist. Im Rahmen eines Splits erhielten die Anleger im April 2014 für jede A-Aktie zusätzlich eine stimmrechtslose C-Aktie. Im zweiten Quartal 2014 belief sich der Gewinn je Aktie unabhängig von deren Klasse auf 4,88 US-Dollar. Für Aktien der Klassen A und B kletterte der Gewinn je Anteil nun auf 4,93 US-Dollar, bei der stimmrechtslosen C-Klasse sind es hingegen 6,43 US-Dollar.
 
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Umsatz von AMDs CPU- und Grafiksparte halbiert

reported by doelf, Freitag der 17.07.2015, 09:30:22
AMD hat für das zweite Quartal 2015 tiefrote Zahlen gemeldet. Der Umsatz ist im Vergleich zum schwachen Jahresauftakt weiter gesunken und der Verlust fiel annähernd gleich hoch aus. Schuld ist der schwache Endkundenmarkt für PCs, der den Absatz von APUs hat einbrechen lassen. Aber auch AMDs Grafiklösungen verkaufen sich deutlich schlechter als im Vorjahr.

Sequentiell ist AMDs Umsatz um 8,54 Prozent auf 942 Millionen US-Dollar (Q1/2015: 1,030 Milliarden US-Dollar) geschrumpft, im Jahresvergleich beläuft sich der Einbruch sogar auf heftige 34,63 Prozent (Q2/2014: 1,441 Milliarden US-Dollar). Operativ schreibt das Unternehmen wie schon im ersten Quartal 2015 einen Verlust in Höhe von 137 Millionen US-Dollar, der Vorjahreszeitraum hatte noch einen operativen Gewinn von 63 Millionen US-Dollar gebracht. Der Nettoverlust beläuft sich auf 181 Millionen US-Dollar nach einem Minus von 180 Millionen US-Dollar in den ersten drei Monaten des Jahres und ebenfalls roten 36 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2014. Hieraus ergibt sich ein Verlust von 0,23 US-Dollar je Aktie (Q2/2014: -0,05 US-Dollar).

Die ganze Dramatik zeigt sich beim Blick auf die Zahlen der Sparte "Computing and Graphics": Hier ist der Umsatz binnen eines Jahres von 828 Millionen US-Dollar auf 379 Millionen US-Dollar abgesackt, ein Minus von 54,23 Prozent. Zugleich schoss der operative Verlust von 6 auf 147 Millionen US-Dollar. Der Geschäftsbereich "Semi-Custom", welcher Speziallösungen wie die Prozessoren der aktuellen Spielekonsolen von Microsoft und Sony liefert, erzielte einen Umsatz von 563 Millionen US-Dollar nach 613 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum (-8,16%). Operativ bedeutet dies einen Gewinn in Höhe von 27 Millionen US-Dollar, vor einem Jahr waren es 97 Millionen US-Dollar gewesen (-72,16%).

Hierbei ist allerdings zu beachten, dass im abgeschlossenen Quartal einmalige Kosten in Höhe von 33 Millionen US-Dollar angefallen sind, ohne die der operative Gewinn der Semi-Custom-Sparte nur um 38,14 Prozent gesunken wäre. Die einmalige Belastung resultiert aus Design-Änderungen für mehrere Produkte. AMD hatte diese ursprünglich für den planaren 20-nm-Prozess von TSMC entworfen, wird nun aber zu FinFET wechseln. Hieraus ergibt sich die Chance auf Strukturgrößen von 16 nm sowie Globalfoundries und TSMC als mögliche Fertigungspartner.

Für das dritte Quartal 2015 erwartet AMD einen sequentiellen Umsatzanstieg um drei bis neun Prozent. Auf lange Sicht setzt das Unternehmen auf Grafiklösungen mit High-Bandwidth Memory (HBM) sowie die für 2016 geplante CPU-Architektur Zen.
Quelle: ir.amd.com
 
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Kolumne: Camerons kryptografisches Sommerloch

reported by doelf, Donnerstag der 16.07.2015, 22:12:33
Heute wenden wir uns an unsere Freunde auf der Insel und switchen daher die Language: David Cameron, Prime Minister of the once Great Britain, wants to end end-to-end encryption once and for all. But don't take it personally: Cameron is not interested in your babbling at all. He just doesn't want safe places where terrorists can communicate - like houses in Birmingham or the Streets of Bradford.

BildNow, it's obvious - even for a Tory - that tearing down all houses of Birmingham and eradicating all streets of Bradford might get noticed - even during the summer holidays - and we certainly don't want that. People might start to ask questions or - even worse - feel annoyed because of all the ruckus. And so the much loved Prime Minister, best known for his excellent choice of words and great understanding of everything technical (apparently he called Angela Merkel to ask what this "Neuland" was about), decided to go for the throat of encryption (again).

Six months after his latest attack - which left him looking like a complete idiot - searching Google for "complete idiot" shows David Cameron on the first page as result number six - the Prime Minister is all for encryption. But it has to be a weak encryption or maybe a slightly better one if the backdoor is large enough and adequately lit. An encryption that police and secret service - and every crook from Aberdeen to Zytkavicy - can easily break. Something like the brilliant export-grade ciphers the US administration brought us back in the 90s, a weakness still plaguing numerous systems.

It comes of no suprise that David Cameron is talking bloody nonsense but it is a real suprise that nobody seems to be listening anymore. The rest of the EU is completely obsessed with Greece, running around like a flock of headless chickens throwing Euro bills all over the place. I'm not sure that anyone would notice Cameron dropping the Pound in favour of the Euro right now and so his statements about the ban of secure encryption go unnoticed. But we've heared you, Prime Minister! And we comment that your ideas are an utter pile of garbage (again).

Dear people of Great Britain: It's good to know that you fought Hitler and the french coup to end the freedom to photograph - but now you have to fight for your freedom to have privacy and encryption!
 
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Kritische Updates für Adobe Reader und Acrobat

reported by doelf, Donnerstag der 16.07.2015, 21:46:10
In all der Aufregung um Adobes Flash Player dürfen die kritischen Updates für die Programme Reader und Acrobat nicht vergessen werden. Für diese hat das Software-Unternehmen zwar nur die zweithöchste Prioritätsstufe ausgesprochen, doch es handelt sich immerhin um 46 Schwachstellen. Die Mehrzahl dieser Fehler kann dazu missbraucht werden, um Schadcode einzuschleusen, doch bisher werden die Sicherheitslücken noch nicht angegriffen.

Mit Hilfe von neun Schwachstellen lassen sich die Restriktionen für JavaScript umgehen, dazu gibt es sieben Informationslecks, drei Rechteausweitungen und drei Angriffspunkte für DoS-Attacken (Denial of Service). Die aktualisierten Versionen des Acrobat DC und des Reader DC tragen die Nummer 2015.008.20082 (Continuous) bzw. 2015.006.30060 (Classic). Die Generation XI wurde auf die Version 11.0.12 aktualisiert und für die Generation X wird die Version 10.1.15 angeboten. Alle vier Varianten gibt es sowohl für Windows als auch für Mac OS X.

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Ausspioniert: Adobe bessert Flash Player abermals nach

reported by doelf, Donnerstag der 16.07.2015, 21:22:48
Erst am Dienstag hatte Adobe die Versionen 18.0.0.209 und 13.0.0.305 seines Flash Players für Windows und Mac OS X veröffentlicht, doch nun liegt für die Version mit verlängerter Unterstützung bereits ein weiteres Update mit der Nummer 13.0.0.309 zum Download bereit. Neu ist auch der Flash Player 11.2.202.491 für Linux, den wir am Dienstag noch vermisst hatten.

Grund für die Update-Flut ist ein Hackerangriff auf die Mailänder Firma "Hacking Team", bei dem mehr als 400 GByte brisante Daten entwendet wurden. "Hacking Team" entwickelt nämlich hochspezialisierte Software zur Übernahme und Überwachung fremder Computer und Netzwerke, welche die Firma an Regierungen, Geheimdienste und Polizeibehörden in aller Welt verkauft. Als Einfallstor dient den Italienern auch Adobes Flash Player, denn die gestohlenen Daten offenbarten drei bis dato unbekannte 0-Day-Lücken. Einmal mehr sollten sich Benutzer die Frage stellen, ob sie den Flash Player überhaupt noch brauchen, denn die meisten Internetseiten funktionieren mittlerweile auch ohne diese Erweiterung.

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Bei eBay wächst nur PayPal

reported by doelf, Donnerstag der 16.07.2015, 21:09:33
Einen Tag vor seiner Aufspaltung hat eBay die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2015 auf den Tisch gelegt und diese bekräftigen, was sich über die letzten Monate bereits abgezeichnet hatte: PayPal ist der eigentliche Wachstumsmotor des Unternehmens und so wird es am kommenden Montag einen Run auf die PayPal-Aktien geben.

Im Jahresvergleich ist eBays Umsatz um 6,73 Prozent auf 4,379 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 4,103 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Dies verdankt das Unternehmen aber nicht den Marktplätzen, denn der Umsatz im einstigen Kerngeschäft ist um 2,67 Prozent auf 2,116 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 2,174 Milliarden US-Dollar) geschrumpft. Der Bezahlsparte PayPal konnte ihren Umsatz hingegen um 16,14 Prozent ausbauen und ist mit 2,260 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 1,946 Milliarden US-Dollar) das Filetstück der Firma. Wenn sich am Montag dann die Frage stellt, ob man lieber Filet (PayPal) oder Schnitzel (eBay) hätte, dürfte die Entscheidung der Investoren bereits feststehen.

Während die fortgeführten Geschäftsfelder einen Gewinn (GAAP) von 682 Millionen US-Dollar (-5,28%) bzw. 0,56 US-Dollar je Anteil in die Kassen gespült haben, schrieb eBay Enterprise einen Verlust (GAAP) von 599 Millinen US-Dollar bzw. 0,49 US-Dollar je Aktie. Der Verkauf von eBay Enterprise ist zwar besiegelt, doch zum Abschied drückt die Sparte den Gewinn noch einmal auf magere 83 Millionen US-Dollar (-87,72%) bzw. 0,07 US-Dollar (-86,79%) je Aktie.

Für das dritte Quartal 2015 erwartet eBay - dann ohne PayPal - einen Umsatz zwischen 2,06 Milliarden und 2,11 Milliarden US-Dollar. Der Vorjahreszeitraum hatte den Handelsplätzen noch einen Umsatz in Höhe von 2,156 Milliarden US-Dollar beschert.
 
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Commodore: Wiedergeburt als Smartphone

reported by doelf, Donnerstag der 16.07.2015, 14:38:56
Einige Marken sind einfach nicht totzukriegen: Einst hatte uns "Commodore International" legendäre Home-Computer wie den C64 und den Amiga gebracht, dann kam in den 90er-Jahren der Niedergang und die Zweitverwertung des Markennamens inklusive Pleiten, Pech und Pannen. Ab 2010 versuchte das Start-Up "Commodore USA" eine Wiederbelebung mit Hilfe von PC-Technik, Linux und Emulatoren - und nun ein Smartphone?!

Das neue Unternehmen
Im März 2015 hatten die italienischen Unternehmer Massimo Canigiani und Carlo Scattolini die Firma "Commodore Business Machines LTD" in Großbritannien angemeldet, die Domain commodoresmart.com hatte sich Canigiani bereits im Dezember 2014 gesichert. Auf dieser präsentiert die neue Firma ihr erstes Smartphone, welches ein Commodore-Logo und die Bezeichnung "pet" zieren. PET ist ebenfalls ein Name aus Commodores langer Geschichte, der angestaubte Schriftzug wurde aber modernisiert.

Eine kurze Geschichtsstunde
Die "Commodore Portable Typewriter Company" wurde im Jahr 1954 von Jack Tramiel in Toronto gegründet und schon ein Jahr später in "Commodore Business Machines" umbenannt. Der Börsengang 1962 brachte eine zweite Namensänderung, diesmal in "Commodore International". Über Taschenrechner kam Commodore dann zum Computer und übernahm 1976 den Halbleiterhersteller MOS Technology. Im selben Jahr erblickte der Einplatinencomputer KIM-1 (Keyboard Input Monitor) das Licht der Welt. Der PET (Personal Electronic Transactor) folgte 1977 und war Commodores erstes Computersystem. Der Prozessor des PET, ein MOS 6502, brachte es auf 1 MHz und beim Arbeitsspeicher hatte man die Wahl zwischen 4 und 8 KiB.

PET als Smartphone
Die Wiedergeburt des PET ist ein Smartphone mit einer angepassten Android-Version und Emulatoren für die Heimcomputer C64 und Amiga. Sein 5,5 Zoll großes IPS-Display wird von Gorilla Glass 3 geschützt und bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Im Inneren steckt eine 64-Bit-CPU von Mediatek, deren acht Kerne mit bis zu 1,7 GHz takten. Für die Grafikausgabe ist ARMs Mali T760 verantwortlich und der Arbeitsspeicher fasst je nach Modellvariante 2 bzw. 3 GiB. Die Hauptkamera schafft 13 Megapixel, die Selfie-Kamera mit Weitwinkelobjektiv bringt es auf 8 Megapixel.
Bild

Zu den 2 GiB RAM gesellen sich 16 GB Flash-Speicher, doch wer sich für 3 GiB entscheidet, bekommt doppelt soviel. Beide Varianten besitzen zudem einen Micro-SD-Einschub für Speicherkarten mit bis zu 64 GB. Das PET bietet zwei SIM-Schächte und beherrscht LTE (4G), der Akku soll 3.000 mAh leisten. Als Basis für das Betriebssystem dient Android 5.0 (Lollipop). Während die Hardware bereits fertig ist, läuft die Arbeit an den Emulatoren und die Anpassung diverser Spieleklassiker noch. Daher gibt es auch noch keinen festen Termin für die Markteinführung.

Marktchancen
Bleibt die Frage, welche Marktchancen ein Gerät wie das Commodore PET hat. Die Ausstattung des Smartphones ist zwar ordentlich, kann sich aber nicht von den Produkten der Mitbewerber abheben. Nostalgie wird aber nur aufkommen, wenn die Emulatoren stabil laufen und die Spiele richtig Spaß machen. Da sich diese beiden Komponenten momentan noch in der Entwicklung befinden, lässt sich auch keine Prognose abgeben. Ein solches Projekt steht und fällt mit seiner Software.
 
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Windows 10 Build 10240 (RTM) für Insider verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 16.07.2015, 12:54:04
Windows 10 hat zwei Wochen vor seiner Veröffentlichung noch einmal einen großen Sprung gemacht - vom Build 10166 zum Build 10240. Diesen verteilt Microsoft seit gestern an alle Insider, neben dem "Fast Ring" wird diesmal also auch der "Slow Ring" bedient. Zudem ist zu hören, dass der Build 10240 auch als RTM-Version (Release to Manufacturing) ausgewählt wurde.

Solche RTM-Versionen stellt Microsoft den PC-Herstellern zur Verfügung, damit diese das neue Betriebssystem auf ihren Produkten vorinstallieren können. Im Gegensatz zur den bisherigen Insider-Builds gilt eine RTM-Version als offiziell und damit erhalten Microsofts Partner auch technische Unterstützung. Bei der RTM-Version muss es sich aber nicht um die finale Fassung des Betriebssystems handeln, denn für diese werden normalerweise noch Fehlerbereinigungen vorgenommen. Man könnte folglich von einer Generalprobe sprechen.

Bei Windows 8.1 lagen zwischen der Fertigstellung der RTM-Version und dem Verkaufsstart des Betriebssystems sieben Wochen, bei Windows 8.0 waren es sogar mehr als zehn Wochen. Dass Windows 10 diesen Sprung nun in gerade einmal zwei Wochen vollziehen soll, liegt an der stufenweisen Markteinführung des neuen Betriebssystems. Zunächst will Microsoft die Insider versorgen und dann die Vorbesteller, welche von Windows 7 oder 8.1 umsteigen wollen. Geräte mit vorinstalliertem Windows 10 werden wahrscheinlich erst ein paar Wochen später in den Handel kommen.

Zusammen mit der Ankündigung des Build 10240 hat Microsoft auch weitere Updates in Aussicht gestellt, sowohl für das Betriebssystem als auch für die mitgelieferten Apps. Dies gilt auch für die Mobilversionen von Word, Excel und PowerPoint. Der neue Internetbrowser Edge soll Googles Chrome in den meisten Leistungsmessungen deklassieren: Während Googles Octane-Test einen Vorteil von elf Prozent zugunsten von Edge meldet, sind es bei Apples JetStream bereits 37 Prozent und in WebKit Sunspider erstaunliche 112 Prozent. Wichtig: Zur Installation des Build 10240 muss man in seinem Microsoft-Konto angemeldet sein!
 
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Nur die Server retten Intels Quartal

reported by doelf, Donnerstag der 16.07.2015, 11:45:33
Wenn ein Unternehmen erklärt, mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen erfüllt zu haben, sieht man niemals jubelnde Anleger. Die Floskel "Consistent with Outlook" bedeutet nämlich nichts anderes als "Es hätte auch schlimmer kommen können". Insofern ist das mit Abstand beste an Intels Geschäftszahlen für die Monate Mai bis Juni, dass es nicht schlimmer gekommen ist.

Nein, Intel hat keine Verluste gemacht, doch das ungebremste Wachstum ist Geschichte. Der PC-Markt schwächelt und im Mobilgeschäft bekommt der Chipriese nach wie vor kein Bein in die Tür. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum ist Intels Umsatz um 4,6 Prozent auf 13,195 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 13,831 Milliarden US-Dollar) gesunken und der operative Gewinn um 24,66 Prozent auf 2,896 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 3,844 Milliarden US-Dollar) eingebrochen. Dass der Nettogewinn lediglich um 3,22 Prozent auf 2,706 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 2,796 Milliarden US-Dollar) geschrumpft ist, liegt einzig und allein an der geringeren Steuerlast. Im Vorjahr musste das Unternehmen noch 1,126 Milliarden US-Dollar für seine Steuern zurückstellen, diesmal sind es nur 277 Millionen US-Dollar. Der Gewinn je Anteil verharrt dank der Aktienrückkäufe der letzten Monate bei 0,55 US-Dollar.

Insbesondere im wichtigen PC-Geschäft (Client Computing Group) tut sich Intel schwer: Hier ist der Umsatz um 13,55 auf 7,537 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 8,718 Milliarden US-Dollar) abgerutscht und der operative Gewinn um 38,05 Prozent auf 1,602 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 2,586 Milliarden US-Dollar) abgestürzt. Dies kann die Server-Sparte (Data Center Group) nur zum Teil abfangen. Dort ist der Umsatz um 9,72 Prozent auf 3,850 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 3,509 Milliarden US-Dollar) gestiegen, während der operative Gewinn mit 1,843 Milliarden US-Dollar (Q2/2014: 1,842 Milliarden US-Dollar) stagniert. Der erhoffte Zukunftsmarkt namens "Internet der Dinge" spielt nach wie vor nur eine Nebenrolle: Bei einem Umsatz von 559 Millionen US-Dollar (Q2/2014: 539 Millionen US-Dollar) und einem operativen Gewinn von 145 Millionen US-Dollar (Q2/2014: 146 Millionen US-Dollar) ist hier kaum Wachstum zu sehen.

Ursprünglich hatte Intel für sein PC-Geschäft im zweiten Quartal 2014 einen etwas geringeren Umsatz von 8,667 Milliarden US-Dollar (neu: 8,718 Milliarden US-Dollar) ausgewiesen, dafür aber einen deutlich höheren operativen Gewinn von 3,734 Milliarden US-Dollar (neu: 2,586 Milliarden US-Dollar) verkündet. Doch inzwischen führt das Unternehmen sein verlustreiches Mobilgeschäft nicht mehr als eigene Sparte, sondern hat diese in die "Client Computing Group" eingeordnet. Vor einem Jahr hatte die "Mobile and Communications Group" nur 51 Millionen US-Dollar umgesetzt, dafür aber einen operativen Verlust in Höhe von 1,124 Milliarden US-Dollar eingefahren. Wie stark Intels Mobilaktivitäten die PC-Sparte belasten, kann man aus den neuen Quartalszahlen nicht mehr ablesen und genau das dürfte auch der Grund für die Neuordnung gewesen sein.

Für das dritte Quartal 2015 erwartet Intel einen Umsatz zwischen 13,8 Milliarden und 14,8 Milliarden US-Dollar, dass das Unternehmen die 14,6 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums übertreffen wird, ist aber äußerst unwahrscheinlich. Die Kosten für Forschung, Entwicklung und Zukäufe sollen leicht von 4,8 Milliarden auf 4,9 Milliarden US-Dollar steigen, dazu kommen Restrukturierungskosten von ungefähr 175 Millionen US-Dollar sowie Abschreibungen in Höhe von schätzungsweise 70 Millionen US-Dollar.
Quelle: www.intc.com
 
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Marktchancen von Wearables wohl überschätzt

reported by doelf, Mittwoch der 15.07.2015, 17:20:14
Der angebliche Zukunftsmarkt namens Wearables steht vor seiner ersten Bewährungsprobe: Von den Zulieferern ist zu vernehmen, dass die Entwicklung der vielen unterschiedlichen Geräte große Ressourcen binde, auf der anderen Seite aber kaum Bestellungen generiere. Denn obwohl sich viele Firmen mit einer breiten Modellpalette um Käufer bemühen, bieten fast alle Geräte die gleichen Funktionen.

Laut DigiTimes sind die Teams, welche die Wearables beim Zulieferer betreuen und zur Marktreife bringen, genauso groß wie bei der Produktionsvorbereitung neuer Smartphones. Verglichen mit Smartphones bestehen die tragbaren Helferlein aber aus deutlich weniger Bauteilen und werfen für die Zulieferer auch weniger Gewinn ab. Der einzige Ausweg wären sehr große Stückzahlen, doch stattdessen gibt es unzählige Modellvarianten, die jeweils nur auf ein bescheidenes Käuferinteresse stoßen. Insbesondere die großen Marken scheuen Risiken und konzentrieren sich bei ihren ersten Schwimmversuchen auf vermeintlich etablierte Produkte wie Smartwatches und Fitnessarmbänder. Dies hat dazu geführt, dass es sich bei 90 Prozent der momentan produzierten Wearables um elektronische Armbänder mit oder ohne Uhrzeit handelt, welche die Kunden bereits langweilen.

Auch Apples Watch, im Vorfeld als Antriebsmotor für den Wearable-Markt gehandelt, konnte hieran nichts ändern. Bis Mitte Juni 2015 soll Apple weniger als drei Millionen seiner Uhren verkauft haben, weit weniger als von den Marktbeobachtern erwartet. Zudem soll die Nachfrage unmittelbar nach der Markteinführung dramatisch eingebrochen sein. Apple hält sich weiterhin bedeckt und hat selbst noch keine Verkaufszahlen genannt.
 
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Apple offenbar zurückhaltend bezüglich Riesen-iPad

reported by doelf, Mittwoch der 15.07.2015, 16:46:26
Mitte November 2015 soll das schon seit langer Zeit erwartete iPad Pro mit 12,9 Zoll Bilddiagonale auf den Markt kommen, doch Apple hält sich mit Bestellungen bei seinen Zulieferern noch zurück. Aus Taiwan ist zu hören, dass die erste Lieferung überraschend klein ausfallen wird. Und das klingt weniger nach einem entschlossenen Schritt als nach einem zögerlichen Abtasten der Marktchancen.

Mit dem iPad Pro zielt Apple in erster Linie auf Bildungseinrichtungen und Unternehmen, für Endkunden ist das Gerät eigentlich nicht gedacht. Dabei kämpft der Technikriese aus Cupertino seit gut einem Jahr mit schrumpfenden Verkaufszahlen im Tablet-Geschäft und benötigt dringend einen neuen Kaufanreiz. Die Detailverbesserungen der letzten Modelle hatten nur wenige Kunden überzeugen können, zudem ist der Markt gesättigt und große Smartphones wie das iPhone 6 Plus machen Tablets weitgehend überflüssig.

Auf der anderen Seite darf bezweifelt werden, dass sich das Ruder mit sperrigen Tablets im Notebook-Format herumreißen lässt. Hier scheint ausnahmsweise einmal Microsoft mit seiner Surface-Serie im Vorteil zu sein, denn diese Tablets nutzen normale PC-Hardware und können daher ein vollwertiges Windows ausführen. Gegen das aktuelle MacBook könnte ein iPad Pro nur über den Preis und die Touch-Bedienung punkten, somit wäre es für Apple sinnvoller, seine Notebooks mit einem Touch-Screen auszurüsten.
 
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USB 3.1 wird billiger

reported by doelf, Mittwoch der 15.07.2015, 16:07:32
Aus Asien ist zu vernehmen, dass die Kosten für USB-3.1-Controller purzeln. Nachdem Intel den Preis seiner USB-3.1-Lösung von 10 auf unter 6 US-Dollar gesenkt hatte, zieht nun auch ASMedia nach und verkauft seinen ASM1142 für weniger als 3 US-Dollar. Allerdings bietet Intels Controller eine deutlich höhere Bandbreite sowie eine größere Flexibilität.

Intel bindet seinen neuen I/O-Controller, der erstmals im Juni 2015 von Gigabyte angekündigt wurde über vier PCIe-3.0-Lanes an und erreicht damit eine Bandbreite von bis zu 40 Gbit/s. Damit kann Intels Controller zeitgleich an beiden USB-3.1-Ports die maximale Bandbreite von 10 Gbit/s zur Verfügung stellen, zudem soll der Chip zukünftig weitere Protokolle wie DisplayPort 1.2 und Thunderbolt 3 erlernen. Diese Möglichkeiten haben inzwischen auch das Interesse anderer Hersteller geweckt, darunter ASUS und MSI.

Im Gegensatz zu Intel bietet ASMedias ASM1142 ausschließlich USB 3.1 und ist auf eine Gesamtbandbreite von 10 Gbit/s limitiert, für seine Anbindung werden wahlweise zwei PCIe-2.0-Lanes oder eine PCIe-3.0-Lane genutzt. Um nicht zu viele Kunden an Intel zu verlieren, musste ASMedia seine Preise reduzieren. Aufgrund seiner eingeschränkten Funktionalität dürfte dieser Chip aber nur auf Hauptplatinen der mittleren Preisklasse eine Zukunft haben. Aber sehen wir es positiv: USB 3.1 dürfte sich schnell verbreiten!
 
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Google Chrome 43.0.2357.134 bringt neuen Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 15.07.2015, 12:12:18
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 43.0.2357.134 aktualisiert. Die wesentlichen Neuerungen sind das kritische Sicherheits-Update auf Adobes Flash Player 18.0.0.209, welches zugleich ein Problem beim Skalieren von Flash-Videos unter Verwendung der Funktion Fullscreen-in-Tab beseitigt.

Bei Fullscreen-in-Tab wird die Größe des Videos auf dem PC entsprechend der nativen Auflösung eines externen Anzeigegeräts, welches beispielsweise über Chromecast angesteuert wird, angepasst. Dies funktionierte bis zum Flash Player 18.0.0.194, ab der Version 18.0.0.200 dann aber nicht mehr. Der neue Flash Player 18.0.0.209 soll das Problem wieder beheben, zudem schließt er zwei kritische 0-Day-Lücken. Da Adobe für Linux nach wie vor nur die angreifbare Version 11.2.202.481 anbietet, stellt Chrome 43.0.2357.134 mit dem integrierten Flash Player 18.0.0.209 derzeit die einzige Lösung dar, um Flash-Inhalte unter Linux (halbwegs) sicher nutzen zu können.

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Nur heute: 3.000 Blitzangebote am Amazon Prime Day

reported by doelf, Mittwoch der 15.07.2015, 12:10:40
Unser Partner Amazon.de veranstaltet am heutigen Mittwoch ein eintägiges Shopping-Event mit mehr als 3.000 Blitzangeboten aus allen Kategorien. Eingeladen sind ausschließlich Prime-Kunden, weshalb man sich eine kostenlose Probemitgliedschaft sichern sollte. Bereits seit 0:00 Uhr sind spezielle Tagesangebote verfügbar und noch bis 22 Uhr starten neue Blitzangebote im 10-Minuten-Takt.

Im Tagesangebot gibt es beispielsweise den Fire TV Stick für 24,00 Euro, den eBook-Reader Kindle Paperwhite (6. Generation) ab 79,99 Euro, die Tablets der Baureihe Fire HD ab 79,00 Euro sowie Notebooks aus Lenovos B50-Serie ab 219,00 Euro. Für 399,00 Euro bekommt man die PlayStation 4 als 1TB Edition mit zwei Wireless-Controllern des Typs DualShock 4 und Sonys spritzwassergeschützte Actioncam FDR-X1000 4K (4K und Full-HD) mit ZEISS-Objektiv gibt es für 299,00 Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Premiumversand.

Die kostenlose Probemitgliedschaft erstreckt sich über einen Zeitraum von 30 Tagen. Zu den Vorteilen von Amazon Prime gehören neben dem kostenlosen Premiumversand das unbegrenzte Streaming von Filmen und Serien sowie das kostenlose Ausleihen von eBooks. Nach Ablauf der Probemitgliedschaft kostet Prime 49,00 Euro pro Jahr.

Hier geht es zum Amazon Prime Day...

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links oder in unserem Amazon Partner-Shop unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Microsoft entfernt Windows 10 Insider Preview Builds

reported by doelf, Mittwoch der 15.07.2015, 10:51:31
Microsoft bietet Insidern die beiden neuesten Builds 10162 und 10166 nicht mehr über Windows Update an. Benutzer, die noch eine ältere Version der Windows 10 Insider Preview verwenden, bekommen stattdessen die verwirrende Meldung, dass ihr Betriebssystem auf dem neuesten Stand sei. Auch die ISO-Dateien des Builds 10162 wurden inzwischen entfernt und die Prerelease-Schlüssel deaktiviert.

Gabe Aul, Leiter des Insider-Programms, erklärt dies mit Vorbereitungen auf die finale Fassung von Windows 10. Microsoft wolle die Auslieferungsmechanismen für das finale Windows 10 testen und dazu in Kürze einen neuen Build über Windows Update verteilen. Neue ISO-Dateien für Insider werde es vorläufig nicht geben.

Dass der ansonsten sehr mitteilsame Aul dieser wichtigen Änderung keinen eigenen Blog-Beitrag zugesteht, ist verwunderlich. Stattdessen hatte Aul seine Ankündigung des Builds 10166, welche auf den 9. Juli 2015 datiert, am Montag überarbeitet und Microsofts Pläne kurz umrissen.
 
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Windows Server 2003 ohne Support und XP ohne Virenschutz

reported by doelf, Mittwoch der 15.07.2015, 10:30:11
Microsoft hat gestern den Support für Windows Server 2003 beendet. Diesen Schritt hatten die Redmonder zwar schon lange angekündigt, aber trotzdem ist das antiquierte Betriebssystem noch in zahlreichen Firmen und Behörden im Einsatz und stellt inzwischen ein großes Sicherheitsrisiko dar. Gleiches gilt für Windows XP, das seit heute ohne Microsofts "Malicious Software Removal Tool" (MSRT) auskommen muss.

Im Januar 2014 hatte Microsoft bekannt gegeben, sein "Malicious Software Removal Tool" (MSRT) auch über das Support-Ende von Windows XP hinaus anbieten zu wollen. Während XP schon seit dem 8. April 2014 keine Updates mehr erhält, wurde MSRT weiter gepflegt, um zögerlichen Benutzern in der Übergangsphase zumindest einen gewissen Basisschutz bieten zu können. Doch auch dieses Angebot war zeitlich limitiert und lief am gestrigen Dienstag zusammen mit dem erweiterten Support für Windows Server 2003 aus.

Lediglich für zwei Versionen von Windows Server 2003 steht das Ende des erweiterten Supports noch nicht fest, es handelt sich hierbei um die 32- und 64-Bit-Varianten der Server 2003 R2 Datacenter Edition mit Service Pack 2. Besitzer der Standard- und Enterprise-Editionen sollten hingegen schnellstmöglich handeln. Auch Unternehmen, welche den Microsoft Small Business Server (SBS) 2003 einsetzen, sind betroffen, denn dieser basiert auf Windows Server 2003 R2. Wir empfehlen, alle verbliebenen Rechner mit Windows Server 2003 R2 zeitnah in den Innendienst zu versetzen - also jede Internetverbindung zu kappen.
 
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Oracle schließt 193 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Mittwoch der 15.07.2015, 09:47:36
Oracle hat am gestrigen Abend neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 193 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Die gefährlichsten Fehler stecken diesmal in Java, der Sun Systems Products Suite und Oracles Industry Applications - gleich dreizehnmal musste die höchste Risikostufe 10,0 vergeben werden. 99 Schwachstellen lassen sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen, weshalb man die Updates unverzüglich einspielen sollte.

In Java SE finden sich diesmal zwar nicht die meisten Sicherheitslücken, dafür aber die schwersten. Von den 25 Fehlern wurden sieben in die höchste Risikokategorie 10,0 eingeordnet, ein weiterer wurde mit 9,3 bewertet. 23 dieser Schwachstellen lassen sich von außen ohne Zugangsdaten angreifen. Es folgt die Sun Systems Products Suite mit fünf Sicherheitsproblemen der Stufe 10,0. Insgesamt wurden in diesem Software-Paket 21 neue Lücken entdeckt, von denen zehn ohne Authentifizierung ausgenutzt werden können. Oracles Industry Applications weisen zwar nur zwei Schwachstellen auf, doch beide lassen sich von Außen ohne Zugangsdaten angreifen und eine wurde mit 10,0 bewertet. Von den fünf Fehlern, welche Siebel CRM betreffen, stehen drei nach außen offen und einem wurde die zweithöchste Risikostufe 9,3 zugewiesen. Bleibt noch eine Sicherheitslücke der Kategorie 9,0 im Oracle Database Server. In diesem wurden zehn Angriffspunkte entdeckt, ohne Authentifizierung lassen sich aber nur zwei attackieren.

In den folgenden Produkten wurden Sicherheitslücken bis zur Risikostufe 7,8 behoben. In den Klammern geben wir jeweils an, wie viele der Fehler sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen lassen: Oracle Linux and Virtualization: 11 (8), Oracle PeopleSoft Products: 8 (4), Oracle Fusion Middleware: 39 (36), Oracle Hyperion: 4 (1), Oracle Supply Chain Products Suite: 7 (1), Oracle Berkeley DB: 25 (0), Oracle MySQL: 18 (0), Oracle Commerce Platform: 2 (2), Oracle Enterprise Manager Grid Control: 3 (2) und Oracle Applications: 13 (5).
 
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Chinesen bieten 23 Milliarden US-Dollar für Micron

reported by doelf, Mittwoch der 15.07.2015, 01:20:38
Das US-Unternehmen "Micron Technology" ist der weltweit fünftgrößte Halbleiterhersteller und spezialisiert auf diverse Speicherprodukte. Zusammen mit Samsung und SK Hynix dominiert Micron den Markt für Arbeitsspeicher und in Kooperation mit Intel betreibt man das Joint-Venture "IM Flash Technologies", welches Flash-Speicher entwickelt und produziert. Nun will der Chip-Hersteller Tsinghua Unigroup, ein chinesisches Staatsunternehmen, Micron für 23 Milliarden US-Dollar übernehmen.

Tsinghua Unigroup will 21 US-Dollar je Micron-Aktie zahlen, dies entspricht einem Aufschlag von 19,3 Prozent auf den Schlusskurs von Montag, der sich auf 17,61 US-Dollar belief. Sollte das Geschäft zustande kommen, wäre es die größte Übernahme einer US-Firma durch ein chinesisches Unternehmen. Sowohl den Arbeitsspeicher als auch die Flash-Chips sieht die Führung in Peking als Schlüsseltechnologien, mit deren Hilfe sich China von ausländischen Abhängigkeiten befreien kann. Beim Arbeitsspeicher ist China auf Südkorea und die USA angewiesen, Flash-Speicher bekommt das Reich der Mitte aus Südkorea, Japan und den USA.

Allerdings wird dieses Übernahmeangebot in den Staaten auf starken Gegenwind stoßen. Es ist gerade einmal sechs Monate her, dass Microns Aktien für 35 US-Dollar gehandelt wurden, doch der schwache PC-Markt hat das Unternehmen heruntergezogen und seinen Börsenkurs halbiert. Und so erhoffen sich die Chinesen ein Schnäppchen zu machen, doch die Anteilseigner dürften deutlich mehr als 21 US-Dollar erwarten. Zudem bewerten auch die USA Micron als Hersteller wichtiger Schlüsseltechnologien und dürften hohe - wenn nicht unüberwindbare - Hürden vor einen Verkauf setzen.

Micron wurde im Jahr 1978 gegründet und hat seinen Stammsitz seither in Boise, Idaho. Seit 1981 fertigt das Unternehmen eigene Wafer. 1998 kaufte Micron die Speichersparte von Texas Instruments und 2001 die von Toshiba. 2012 übernahmen die Amerikaner zudem den insolventen Speicherhersteller Elpida Memory sowie eine Mehrheit an Rexchip Electronics. Den Flash-Spezialisten Lexar kaufte Micron 2006, im selben Jahr gründeten Intel und Micron ihr gemeinsames Joint-Venture "IM Flash Technologies". Im Endkundengeschäft ist Micron mit der Marke Crucial vertreten.
Quelle: www.wsj.com
 
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Microsoft veröffentlicht 14 Sicherheits-Updates

reported by doelf, Dienstag der 14.07.2015, 23:48:26
Auch wenn Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hat, gibt es am heutigen Dienstag nochmal 14 frische Sicherheitsflicken für Windows und die hauseigene Software. Vier der Patches kümmern sich um kritische Fehler, die übrigen Updates hat Microsoft als wichtig eingestuft. Insgesamt geht es um 58 Schwachstellen, betroffen sind alle Versionen von Windows, der Internet Explorer 6 bis 11, Office 2007, 2010 und 2013, Excel für Mac 2011 sowie die SQL-Server 2008 bis 2014.

Alleine im Internet Explorer der Versionen 6 bis 11 wurden 29 Sicherheitslücken gestopft, die für Windows Vista, 7, 8 und 8.1 sowie für die RT-Varianten eine kritische Gefahr darstellen. Für die Server 2003 bis 2012 ist das Risiko nur mittelschwer. Bei 19 dieser Schwachstellen handelt es sich um Speichermanipulationen, die sich zum Einschleusen von Schadcode eignen, und eine davon (CVE-2015-2425) wird bereits angegriffen. Auch über VBScript und JScript9 lassen sich Speicherinhalte manipulieren, dazu kommen eine Rechteausweitung sowie Fehler, mit denen sich Sicherheitsvorkehrungen wie die Speicherwürfelung (Address Space Layout Randomization) und der XSS-Filter umgehen lassen. Die Schwachstelle in VBScript (CVE-2015-2372) führt Microsoft zudem noch einmal separat als kritischen Fehler für Windows Vista sowie die Server 2003, 2008 und Server 2008 R2 auf.

Das "Remote Desktop Protocol" (RDP) der 32-Bit-Versionen von Windows 7 und 8 lässt sich mit speziell gestalteten Paketen überlisten und führt dann Schadcode aus. Bleibt noch ein kritisches Update, das sich um zwei Fehler in der Virtualisierungstechnik Hyper-V kümmert. Diese ermöglichen Benutzern, welche auf dem Gastsystem angemeldet sind, das Ausführen beliebigen Codes. Betroffen sind Windows 8 und 8.1 sowie die Server 2008, 2008 R2, 2012 und 2012 R2. Drei als hochgradig gefährlich eingestufte Schwachstellen stecken in den SQL-Servern der Versionen 2008, 2008 R2, 2012 und 2014, sie können von einem authentifizierten Benutzer über speziell gestaltete Abfragen ausgelöst werden. Während einer der Fehler eine Rechteausweitung darstellt, ermöglichen die beiden anderen das Einschleusen von Schadcode.

Es gibt auch wieder einen Angriff über untergeschobene Bibliotheken (DLL-Dateien), der mit Hilfe von RTF-Dokumenten ausgelöst wird und auf Windows Vista, 7 und 8.1, Windows RT 8.1 sowie die Server 2003, 2008, 2008 R2 und 2012 R2 abzielt. Im Erfolgsfall wird Schadcode eingeschleust und ausgeführt. Doch auch andere Office-Dateien können als Einfallstor dienen, wie acht Sicherheitslücken in Office 2007, 2010 und 2013, Excel für Mac 2011 sowie den Excel-Diensten auf den SharePoint-Servern 2007, 2010 und 2013 belegen. Bei sechs der acht Fehler handelt es sich um Speichermanipulationen, mit einem lässt sich die Speicherwürfelung austricksen und dann gibt es noch eine DLL-Schwachstelle. Für einen der Speicherfehler (CVE-2015-2424) gibt es bereits ein funktionierendes Exploit.

Ein Angreifer, der Zugang zum "Primären Domain Controller" (PDC) seines Zielnetzwerks hat, kann eine sichere Verbindung als "Backup Domain Controller" (BDC) aufbauen und dabei kritische Daten abgreifen. Dies funktioniert aufgrund einer Rechteausweitung mit allen Server-Versionen von 2003 bis 2012 R2. Weitere Rechteausweitungen stecken in der Grafikkomponente, dem Installations-Dienst, Object Linking and Embedding (OLE), Remote Procedure Call (RPC), dem Treiber für ATM-Schriften und den Kernel-Modus-Treibern aller Windows-Varianten. Zudem lassen sich über die Kernel-Modus-Treiber auch Informationen abgreifen.
 
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iTunes 12.2.1 behebt Probleme mit iTunes Match und Apple Music

reported by doelf, Dienstag der 14.07.2015, 18:40:44
Apple hat iTunes auf die Version 12.2.1 aktualisiert, das Update behebt Probleme mit iTunes Match und Apple Music. So hatte die Einführung von Apple Music dazu geführt, dass zuvor über iTunes Match bereitgestellte Musikstücke nach dem Update auf iTunes 12.2.0 dem neuen Dienst Apple Music zugeordnet und mit einem Kopierschutz versehen wurden.

Einige Abonnenten von iTunes Match konnten sich gar nicht für Apple Music anmelden. In anderen Fällen wurden die Musiksammlungen beschädigt, da die Software bereits vorhandene Stücke mit falschen Bezeichnungen und Metadaten versah. Da iTunes 12.2.1 diese Fehler zwar nicht mehr macht, auf der anderen Seite aber auch nicht korrigiert, müssen betroffene Kunden die fehlerhaften Lieder entfernen und erneut herunterladen. Weiterhin erklärt Apple, Abspielprobleme beim kostenlose Radiosender "Beats 1" behoben zu haben.

Download:
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 3 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 14.07.2015, 18:15:58
Der dritte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 liegt inzwischen auch offiziell zum Download bereit. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 darf man Ende Juli bzw. Anfang August 2015 rechnen.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Mit dem Release Candidate 1 wurden 55 Probleme korrigiert und der zweite Veröffentlichungskandidat erledigte nochmals 23 Fehler. Diese Zahl ist jetzt wieder deutlich angestiegen, denn für den dritten Release Candidate werden 66 Änderungen aufgeführt - unter anderem wurden 13 Abstürze beseitigt.

Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 3
 
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Zwergplanet Pluto ist größer als erwartet

reported by doelf, Dienstag der 14.07.2015, 17:54:00
Die NASA-Sonde "New Horizons" konnte eine seit 1930 hitzig diskutierte Frage klären: Die Größe des Zwergplaneten Pluto. Dieser hat einen Durchmesser von 2.370 Kilometer und ist damit etwas größer als bisher angenommen. Zuletzt wurde Plutos mittlerer Äquatorialdurchmesser nur auf 2.280 bis 2.320 km geschätzt, womit er etwas kleiner als der "benachbarte" Zwergplanet Eris (2.314 bis 2.338 km) gewesen wäre.

BildDass es jenseits des Neptun einen weiteren Planeten geben müsste, hatten die Astronomen schon länger vermutet, da sich kleine Bahnabweichungen der Planeten Neptun und Uranus nur so erklären ließen. Es entbrannte eine Suche, die über 25 Jahre ohne Ergebnis blieb, bis Clyde Tombaugh den neunten Planeten unseres Sonnensystems am 18. Februar 1930 entdeckte. Das Lowell-Observatorium in Flagstaff, Arizona hatte Tombaugh eigens eingestellt, um diesen Planeten zu finden. In den 30er- und 40er-Jahren wurde Pluto aufgrund seines Rückstrahlungsvermögens zunächst auf Erdgröße (ca. 12.735 km Durchmesser) geschätzt, doch schon in den 50er Jahren hatte man diesen Wert halbiert. Im Jahr 1978 wurde mit Charon der größte Mond des Pluto entdeckt, welcher eine genauere Massenbestimmung möglich machte. Aufgrund dieser Beobachtungen wurde der Durchmesser des Pluto auf 2.390 km reduziert und damit lag man näher an der Wahrheit als jüngere Messungen mit dem Hubble-Weltraumteleskop, welche nur 2.280 bis 2.320 km ergeben hatten.

Lange Zeit schien die radikale Schrumpfkur spurlos an Pluto vorbeizugehen, doch dann wurde ihm der Rang eines Planeten am 24. August 2006 durch die Internationale Astronomische Union (IAU) aberkannt - nur sieben Monate nach dem Start der Raumsonde "New Horizons" am 19. Januar 2006. Schuld war Eris, ein weiterer Himmelskörper, der seine Runden wie Pluto im Kuipergürtel dreht. Eris wurde am 29. Juli 2005 von Mike Brown, Chad Trujillo und David Rabinowitz gefunden und schien ein wenig größer und auch massereicher als Pluto zu sein. Doch statt Eris zum zehnten Planeten zu erklären, wurde er zusammen mit Pluto zum Zwergplaneten degradiert. In diese Kategorie fiel bis 2005 nur Ceres, ein am 1. Januar 1801 von Giuseppe Piazzi entdeckter Felsbrocken, welcher im Asteroiden-Hauptgürtel zwischen Mars und Jupiter zu finden ist und der es auf gerade einmal 975 km Durchmesser bringt. Doch das Jahr 2005 brachte neben Eris mit Makemake (31. März 2005) und Haumea (28. Juli 2005) noch zwei weitere Himmelkörper, deren Größe sich zwischen Ceres und Pluto bewegt, und so musste einer inflationären Vermehrung der Planeten vorgebeugt werden.

Aber das Hubble-Weltraumteleskop hat Pluto nicht nur degradiert, sondern auch vier weitere Monde offenbart. Zunächst wurden die Monde Nix und Hydra am 15. Juni 2005 gefunden, am 20. Juli 2011 folgte Kerberos und am 11. Juli 2012 der fünfte Mond Styx. Charon, der mit Abstand größte und seit 1978 bekannte Mond, hat nach Erkenntnissen von "New Horizons" einen Durchmesser von 1.208 km, was den bisherigen Schätzungen in etwa entspricht. Hydra kommt auf rund 45 km und Nix auf 35 km. Die beiden Monde Kerberos und Styx sind noch kleiner, weshalb sich die NASA mit Schätzungen zurückhält. Man möchte zunächst die Daten des Vorbeiflugs auswerten.
Quelle: www.nasa.gov
 
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Intel Core i7-6700K (Skylake): Erste Benchmarks aufgetaucht

reported by doelf, Dienstag der 14.07.2015, 13:15:09
Die chinesische Webseite TechBang hatte das Motherboard ECS Z170-Claymore (Intel Z170) in die Finger bekommen und darauf Intels kommenden Prozessor Core i7-6700K (Skylake) getestet. Vergleichswerte lieferte ein Core i7-4790K (Devil's Canyon). Obwohl die Kollegen aus Fernost ihren Artikel inzwischen wieder aus dem Netz genommen haben, finden sich ihre Messergebnisse auf diversen Webseiten und Foren.

Die Resultate sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, denn es ist unklar, ob es sich bei CPU, Hauptplatine und Treiber bereits um finale Versionen handelt. Das Betriebssystem hatten die Kollegen gar nicht benannt und dem Core i7-6700K (Skylake) satte 16 GByte DDR4-2133 zur Seite gestellt, während sich der Core i7-4790K mit 8 GByte DDR3-1600 begnügen musste. Im Großen und Ganzen scheinen die Werte plausibel zu sein, aber das sind gut gemachte Fälschungen leider auch.

Im Schnitt liegen die Ergebnisse des Core i7-6700K nur um 6,9 Prozent höher, was allerdings auch an einer defensiveren Taktung liegt. Während der Core i7-4790K von 4,0 auf 4,4 GHz beschleunigen kann, ist der Turbo des nominell gleichschnellen Core i7-6700K auf 4,2 GHz beschränkt. Den mit Abstand größten Vorteil verbucht der Skylake mit 29,1 Prozent beim OpenGL-Durchlauf von Cinebench R15 und in der ersten Multimedia-Messung von SiSoft Sandra 2015 gibt es einen Zugewinn von 21,5 Prozent. Der synthetische Test profitiert vermutlich von neuen Befehlssatzerweiterungen. Beim Speicherdurchsatz fällt der Zugewinn mit 10,55 Prozent eher enttäuschend aus, da der Speichertakt ja immerhin um ein Drittel gestiegen ist.

Typische CPU-Messungen spannen von -4,7 Prozent (SiSoft Sandra 2015 - Whetstone) bis +6,7 Prozent (PCMark 8 Conventional Home), spürbare Vorteile darf man also nicht erwarten. Bei der iGPU-Leistung kann der Core i7-6700K hingegen seinen verbesserten Grafikkern und die höhere Speicherbandbreite in die Waagschale werfen und liefert bei 3DMark Sky Diver und Cloud Gate um 14,7 bzw. 8,7 Prozent höhere Werte. Dafür enttäuschen die 3DMark-Messungen Fire Strike und Fire Strike Extreme, für die eine Grafikkarte mit NVIDIAs GeForce GTX 970 zum Einsatz kam, denn hier bleibt die Leistung des Skylake um 1,1 bzw. 1,9 Prozent hinter den Vorgaben des Devil's Canyon zurück.
Quelle: vr-zone.com
 
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Opera 30.0.1835.125 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 14.07.2015, 12:28:18
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux soeben auf die Version 30.0.1835.125 aktualisiert. Dieses Update behebt einen Absturz beim Initialisieren der WMFMediaPipeline sowie ein Paketproblem unter Linux. Beim Plug-in Chrome PDF wurde ein Fehler behoben, der das Laden von Schriftarten verhinderte, und unter Mac OS X geht der Fokus bei Eingaben in leere Adressfelder nicht mehr verloren.
Bild

Zu den generellen Neuerungen der Version 30 gehört eine Seitenleiste für Erweiterungen, die sich im Menü oder über die Tastenkombination "Strg + Shift + s" öffnen lässt - hier eine Übersicht kompatibler Erweiterungen. Das verbesserte Tab-Menü ermöglicht den Zugriff auf kürzlich geschlossene, synchronisierte sowie momentan geöffnete Tabs, zudem kann man bei den Einstellungen die Option "Tabvorschauen zeigen" aktivieren (siehe Bildschirmfoto). Neu hinzugekommen ist auch ein Mülleimer im Lesezeichen-Manager.

Download:
 
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Firefox 40.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 14.07.2015, 12:18:36
Seit den Morgenstunden liegt auf Mozillas FTP-Server eine vierte Beta-Version des Firefox 40.0 zum Download bereit. Wie es in der Beta-Schiene seit einigen Monaten üblich ist, hat Mozilla auch eine 64-Bit-Variante für Windows im Angebot. Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die finale Fassung darf man ab dem 11. August 2015 erwarten.

Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Beta 4
 
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Ausspioniert: Adobe stopft 0-Day-Lücken im Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 14.07.2015, 12:08:19
Vor einer Woche wurde die Mailänder Firma "Hacking Team" gehackt und mehr als 400 GByte brisante Daten entwendet. Obwohl diese Daten nach Angaben des Unternehmens "gefälscht" sind und nur "Lügen und Viren" enthalten, fanden Sicherheitsexperten darunter mehrere unbekannte Angriffe auf Adobes Flash Player. Nachdem Adobe bereits in der vergangenen Woche eine der Schwachstellen behoben hatte, schließen heute veröffentlichte Updates zwei weitere.

"Hacking Team" entwickelt hochspezialisierte Software zur Übernahme und Überwachung fremder Computer und Netzwerke, welche die Firma an Regierungen, Geheimdienste und Polizeibehörden in aller Welt verkauft. Als Einfallstor dient den Italienern auch Adobes Flash Player, beispielsweise über eine UAF-Schwachstelle (Use After Free) in ByteArray-Objekten. Diesen Fehler (CVE-2015-5119) beschreibt "Hacking Team" in seinen Unterlagen als "the most beautiful Flash bug for the last four years", also als "den schönsten Flash-Fehler der vergangenen vier Jahre". Adobe hatte diese Sicherheitslücke in den Versionen 18.0.0.203, 13.0.0.302 und 11.2.202.481 behoben.

Allerdings war das Arsenal von "Hacking Team" damit noch nicht erschöpft, denn es gibt zwei weitere Angriffspunkte, die ebenfalls kritischer Natur sind und die Übernahme des angegriffenen Systems ermöglichen. Wie bei CVE-2015-5119 handelt es sich um UAF-Schwachstellen, in deren Verlauf mit valueOf getrickst wird. CVE-2015-5122 wurde von FireEye gemeldet und nutzt die Eigenschaft opaqueBackground in DisplayObject, während TrendMicro vor CVE-2015-5123 warnt und die Eigenschaft paletteMap im BitmapData-Objekt als Angriffspunkt ausmachen konnte.

Seit heute liegt der Flash Player für Windows und Mac OS X in den fehlerbereinigten Versionen 18.0.0.209 und 13.0.0.305 zum Download bereit. Ein Patch für Linux steht allerdings noch aus, denn laut Adobe ist die in der vergangenen Woche veröffentlichte Version 11.2.202.481 ebenfalls angreifbar. Einmal mehr sollten sich Benutzer die Frage stellen, ob sie den Flash Player überhaupt noch brauchen. Die meisten Internetseiten funktionieren mittlerweile auch ohne diese Erweiterung.

Download:
 
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Kritische 0-Day-Lücke in Java

reported by doelf, Montag der 13.07.2015, 14:46:50
Zum ersten Mal seit knapp zwei Jahren wurde wieder eine neue 0-Day-Lücke in Java entdeckt und diese wird bereits aktiv angegriffen. Die Sicherheitsexperten von Trend Micro entdecken die Schwachstelle während ihrer Untersuchung einer Angriffswelle, welche sie auf den Namen "Operation Pawn Storm" getauft haben. Es scheint sich bisher um gezielte Angriffe zu handeln.

Trend Micro war in E-Mails an eine US-Verteidigungsorganisation und das Militär eines NATO-Mitglieds auf verdächtige URLs gestoßen, welche zum neuen Exploit führten. Ähnliche URLs wurden zuletzt im April 2015 für Angriffe auf die NATO und das Weiße Haus verwendet. Auch anderen Organisationen sowie Rüstungs- und Medienunternehmen hatten die Urheber der "Operation Pawn Storm" ins Visir genommen, wobei die Angreifer in allen Fällen auf Social Engineering setzten, um die Rechner ihrer Opfer zu infizieren.

Nach ersten Analysen ist zwar die aktuelle Java-Version 1.8.0.45 betroffen, nicht aber die Versionen 1.7 und 1.6. Wird der Fehler erfolgreich ausgenutzt, kann der Angreifer auf Standardinstallationen von Java beliebigen Code ausführen. Oracle wurde bereits informiert, bisher gibt es aber noch kein Update. Das könnte sich allerdings schon morgen ändern, denn bei Oracle ist es mal wieder an der Zeit für den quartalsweisen Flickentag.
 
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Ein Nachruf: Geeksphone streicht die Segel

reported by doelf, Montag der 13.07.2015, 13:10:55
Seit dem Jahr 2009 hat die spanische Firma Geeksphone sechs Smartphones entwickelt und setzte dabei sowohl auf Exoten wie Mozillas Firefox OS als auch auf Googles Android. Mit dem Revolution brachten die Spanier dann sogar beide Betriebssysteme zusammen, wobei Firefox OS aus markenrechtlichen Gründen B2G (Boot to Gecko) heißen musste. Nun gibt Geeksphone die Smartphones auf.

Geeksphone wurde von Rodrigo Silva-Ramos und Javier Agüera gegründet. Zunächst sah das Unternehmen die größtmögliche Freiheit in Googles Android, sattelte im Jahr 2013 jedoch auf Mozillas Firefox OS um. Die Modelle Keon und Peak wurden seitens Mozilla für Entwickler empfohlen, doch zunächst konnte Geeksphone die Nachfrage nicht decken und dann wurde insbesondere das leistungsstärkere Peak von Mozilla sträflich vernachlässigt. Die Entwicklung von Firefox OS zielte zu Anfang auf billigste Hardware, deren Limitierungen des Peak sprengte. So gab es haarsträubende Probleme bei der Ansteuerung des 4,3 Zoll großen IPS-Displays (960 x 540 Bildpunkte) und die Kamera, welche 8 Megapixel leistet, war auf 1,2 Megapixel beschränkt. Spätere Versionen von Firefox OS brachten es auf 2 und schließlich auf 5 Megapixel. Nur eine seitens Geeksphone angepasste B2G-Version ermöglichte die volle Kameraauflösung. Dafür gab es immer die neuesten Builds von Firefox OS, auch wenn diese oftmals alles andere als stabil funktionierten. Die angebotenen Builds waren nämlich allesamt automatisch erstellt und ungetestet, eine zweite stabile Firmware blieb Geeksphone seinen Kunden schuldig.

Aufgrund der unerwartet hohen Nachfrage für das Peak, welches über lange Zeit das leistungsstärkste Smartphone mit Firefox OS war, hatte Geeksphone im Sommer 2013 ein Peak+ mit mehr Arbeitsspeicher angekündigt. Probleme mit Zulieferern sorgten allerdings für mehrere Verzögerungen und am Ende wurde das Peak+ für das Revolution geopfert. Das Revolution kam dann Anfang 2014 als erstes Multi-OS-Smartphone (Android und B2G) auf den Markt, löste aber nicht die erhoffte Revolution aus. Indes bekamen auch die ersten Käufer des Peak die Probleme mit den Zulieferern zu spüren, denn Geeksphone konnte keine Ersatzakkus liefern. Seitens des Supports wurden zwar Quellen für den Direkteinkauf in China genannt, doch diese Batterien erwiesen sich als elektrisch nicht kompatibel. Insgesamt muss man sagen, dass Geeksphone und Mozilla viele Fehler gemacht und zahlreiche Interessenten vergrault hatten. Firefox OS könnte sich inzwischen einen Namen gemacht haben, wenn alle Beteiligten an einem Strang gezogen hätten. Insbesondere in Folge der Enthüllungen durch Edward Snowden hätte Mozilla Firefox OS als vertrauenswürdige Alternative etablieren können und müssen.

Anfang 2014 kündigte Geeksphone zusammen mit den Verschlüsselungsexperten von Silent Circle das Blackphone an, welches neue Maßstäbe in Hinblick auf Sicherheit und Datenschutz bringen sollte. Auf diesem Gerät läuft ein gehärtetes Android namens PrivatOS. Inzwischen sind Ana Gay-Puente und Javier Agüera zusammen mit den meisten Entwicklern von Geeksphone zu Silent Circle gewechselt, während Rodrigo Silva-Ramos und Angel Sánchez Díaz den Neustart mit Wearables unter dem Namen geeks!me versuchen. Ihre Software, darunter Geeksphones Multi-OS-Plattform, stellen die Spanier der Community zur Verfügung. Hiervon ausgenommen sind Gerätetreiber und Software, deren Rechte Dritten gehören. Die Support-Abteilung bleibt erhalten und wird sich auch weiterhin um Garantieansprüche kümmern - man sollte aber lieber nicht nach Batterien für das Peak fragen.
 
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Ausspioniert: Weitere 0-Day-Lücken in Adobes Flash Player

reported by doelf, Montag der 13.07.2015, 10:04:27
Vor einer Woche wurde die Mailänder Firma "Hacking Team" gehackt und mehr als 400 GByte brisante Daten entwendet. Obwohl diese Daten nach Angaben des Unternehmens "gefälscht" sind und nur "Lügen und Viren" enthalten, fanden Sicherheitsexperten darunter mehrere unbekannte Angriffe auf Adobes Flash Player. Eine Schwachstelle wurde schon in der vergangenen Woche gestopft, Updates für zwei weitere sollen in Kürze folgen.

"Hacking Team" entwickelt hochspezialisierte Software zur Übernahme und Überwachung fremder Computer und Netzwerke, welche die Firma an Regierungen, Geheimdienste und Polizeibehörden in aller Welt verkauft. Als Einfallstor dient den Italienern auch Adobes Flash Player, beispielsweise über eine UAF-Schwachstelle (Use After Free) in ByteArray-Objekten. Diesen Fehler (CVE-2015-5119) beschreibt "Hacking Team" in seinen Unterlagen als "the most beautiful Flash bug for the last four years", also als "den schönsten Flash-Fehler der vergangenen vier Jahre".

Während Adobe die obige Schwachstelle in den Versionen 18.0.0.203, 13.0.0.302 und 11.2.202.481 behoben hat, warten die Sicherheitslücken CVE-2015-5122 und CVE-2015-5123 noch auf eine Lösung. Beide Fehler sind kritischer Natur und ermöglichen die Übernahme des angegriffenen Systems, wie beim CVE-2015-5119 handelt es sich um UAF-Schwachstellen, in deren Verlauf mit valueOf getrickst wird. CVE-2015-5122 wurde von FireEye gemeldet und nutzt die Eigenschaft opaqueBackground in DisplayObject, während TrendMicro vor CVE-2015-5123 warnt und die Eigenschaft paletteMap im BitmapData-Objekt als Angriffspunkt ausmachen konnte.

Zur Stunde kann Adobe noch keine neuen Updates bieten, will diese aber im Laufe der Woche nachreichen. Einmal mehr sollten sich Benutzer die Frage stellen, ob sie den Flash Player überhaupt noch brauchen. Die meisten Internetseiten funktionieren mittlerweile auch ohne diese Erweiterung.
 
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ownCloud 8.1: Sicherer und schneller

reported by doelf, Sonntag der 12.07.2015, 15:46:19
Seit dieser Woche liegt auch ownCloud 8.1 zum Download bereit. Die freie Software, mit der man einen eigenen Cloud-Server aufbauen kann, soll durch das Update einen spürbaren Leistungsschub erhalten und im Vergleich zur Vorgängerversion 8.0 bis zu 50 Prozent mehr Benutzer auf der selben Hardware bedienen können. Dateioperationen wie das Verschieben und Löschen sollen bis zu vier mal schneller laufen.

Damit langsame Laufwerke die Performance nicht zu weit herunterziehen, können Administratoren das Datei-Caching, die Unterstützung von Vorschaubildern und die Verschlüsselung für jedes externe Gerät separat konfigurieren. Die Verschlüsselungsmöglichkeiten wurden modular umgebaut, wodurch ein externes Schlüsselmanagement und die Verwendung unterschiedliche Standards möglich sind. Die Entwickler versprechen sich zudem eine höhere Zuverlässigkeit sowie Impulse für die zukünftige Entwicklung ihrer Software.

Architektonische Verbesserungen und diverse Änderungen sollen ownCloud 8.1 gegen bekannte Angriffsszenarien härten. Beispielsweise wird die Datei ".htaccess", über die Zugriffsrechte geregelt werden, ab sofort bei jedem Update aktualisiert. Das Festlegen von vertrauenswürdigen Domains (trusted_domains) ist jetzt verpflichtend und kann nicht mehr umgangen werden. Aus Sicherheitsgründen wurde auch die Funktion "Download from link" entfernt. Hier noch eine Übersicht aller sicherheitsrelevanten Änderungen.

Benutzer finden die "Federated Cloud ID" nun an prominenter Position in ihren persönlichen Einstellungen. Mit Hilfe dieser Kennung kann man Dateien mit Benutzern anderer ownCloud-Server teilen. Um die Arbeit mit ownCloud zu erleichtern, wurden Links zur Dokumentation, welche im vergangenen Monat gründlich überarbeitet und erweitert wurde, eingefügt. Zum Bearbeiten von Dokumenten wurde WebODF auf die neueste Version gebracht und Entwickler dürfen sich über mehr als 190 neue Funktionen freuen.

Download: ownCloud 8.1
Quelle: owncloud.org
 
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Windows 10 Insider Preview für Telefone Build 10166

reported by doelf, Sonntag der 12.07.2015, 14:31:57
Microsoft hat seine Windows 10 Technical Preview für Telefone auf den Build 10166 aktualisiert. Aktuell wird diese Version nur an den "Fast Ring" verteilt, also an jene Benutzer, die sich für schnelle Updates entschieden haben. Die sichtbaren Änderungen halten sich in Grenzen, dafür will Microsoft unter der Haube kräftig geschraubt haben.

Beinahe jeder Fehler, der den vorausgegangenen Build 10149 geplagt hatte, wurde behoben. Unter anderem hat Microsoft den fehlenden Statusbildschirm nachgereicht, welcher einen inaktiven Sperrbildschirm am Ende des Upgrade-Prozesses für bis zu zehn Minuten auf dem Display verharren ließ. Ungeduldige Benutzer, die in dieser Zeit einen Neustart auslösten, endeten zuweilen mit einem funktionslosen Telefon. Auch ein Fehler, welcher das Entsperren verhinderte, wurde behoben. Die Entwickler haben sich zudem um falsche Farben gekümmert, beispielsweise um die orange Titelleiste der Outlook-Mail-App.

Der bisherige Beta-Store wurde zum standardmäßigen Store aufgewertet und der alte entfernt. Microsoft verspricht in diesem Zusammenhang einen zuverlässigeren Download von Apps und Updates. Das Batteriesymbol wurde vergrößert, da es zahlreiche Insider als zu klein kritisiert hatten.
 
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Thunderbird 38.1.0 behebt einige Fehler

reported by doelf, Sonntag der 12.07.2015, 14:09:37
Die Version 38.1.0 ist das erste Update für den Thunderbird 38.0.1, dem der Firefox 38.0 als Unterbau dient. Nachdem der Versionssprung von 31.7.0 auf 38.1.0 etliche Neuerungen gebracht hatte, behebt der Thunderbird 38.1.0 nur eine handvoll Fehler. So soll der E-Mail-Client jetzt wieder Mails über Exchange Server verschicken können, auf denen das Authentifizierungsprotokoll NTLM läuft.

Ein überzähliges Leerzeichen verhinderte das Erstellen neuer Beiträge, wenn diese in mehreren Nachrichtengruppen erscheinen sollten. Beim Kopieren und Einfügen verschwand neuer Text, den man in zitierten Abschnitten eingefügte hatte. Auch die fehlerhafte Darstellung chinesischer Schriftzeichen bei Verwendung der GB2312-Kodierung wurde behoben und die OAuth2-Autorisierung für imap.gmail.com repariert. Ungelöst bleibt ein Fehler beim Importieren von Outlook und Eudora, weshalb diese Möglichkeit vorläufig deaktiviert wurde.

Download: Thunderbird 38.1.0
 
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Kodi 15.0 (Isengard): Der zweite Release Candidate ist da

reported by doelf, Sonntag der 12.07.2015, 12:03:54
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi. Nun liegt der zweite Veröffentlichungskandidat von Kodi 15.0 (Codename: Isengard) zum Download bereit. Während Isengard auch ein paar neue Funktionen an Bord hat, geht es bei dieser Version in erster Linie um Feinschliff. Beispielsweise wurde der Programmcode gesichtet, bereinigt und optimiert. Kodi 15.0 läuft unter Windows, Linux, Mac OS X (ab 10.7 64-Bit), iOS (ab 5.1) und Android (ab 4.2).
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Seit der Version 14.2 wurden 1.080 Änderungen vorgenommen, beispielsweise wurde die Datenbank aufgeräumt. Die Media-Center-Software nutzt schon lange Daten von Webseiten wie TheMovieDB und TheTVdb, um die lokal gespeicherten Medien mit zusätzlichen Informationen zu garnieren. Namen und Titel wurden dabei ohne größere Prüfung übernommen, so dass unterschiedliche Schreibweisen oder zusätzliche Leerzeichen zu lästigen Duplikaten führten und die Fundstücke nicht immer berücksichtigt wurden. Die neue Version räumt die Datenbank daher auf, doch das kann ein Weilchen dauern - insbesondere auf langsamen Systemen wie dem Raspberry Pi. Da heißt es abwarten und Tee trinken, denn ein Abbruch der Konvertierung kann Probleme verursachen.

Als Unterbau dient ffmpeg 2.6.2, welches neue Codecs und eine bessere Qualität verspricht. Für Videos gibt es eine Kapitelwahl mit Vorschaubildern und auch die Auswahl von Audiospuren und Untertiteln wurde vereinfacht. Auf allen Plattformen wurde das Spulen verbessert: Wer in einem Video eine bestimmte Stelle sucht, bedient sich weiterhin der Pfeiltasten. Doch das mehrmalige Drücken der Tasten sorgt neuerdings für immer größere Sprünge, so dass man sich schneller vor- bzw. zurückarbeiten kann. Die Größe der Sprünge und die Zeitintervalle zwischen den Tastenanschlägen lassen sich konfigurieren. Zudem funktioniert das adaptive Spulen auch bei Musikstücken. Es gibt auch neue PVR-Erweiterungen inklusive Skin-Unterstützung und der überarbeitete Add-on-Manager bietet mehr Übersicht. Add-ons und Skins, die für Kodi 14.0 entwickelt wurden, sollen auch mit Isengard funktionieren.

Unter Android gibt es zumindest kleine Fortschritte in Bezug auf die Anpassung der Bildwiederholrate: Bisher ließ sich die Bildwiederholrate nicht an die Framerate des Videos angleichen, weshalb es gelegentlich zu Bildstottern kam. Seit Android 5.0 gibt es zumindest die Möglichkeit, eine bevorzugte Bildwiederholrate vorzuschlagen. Diese Funktion muss allerdings von den Geräteherstellern implementiert werden und ob der Vorschlag dann auch umgesetzt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Wer diese Funktion ausprobieren will, findet sie unter Einstellungen → Video → Wiedergabe. Für einige Geräte gibt es auch 4K-Unterstützung mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz, allerdings ist auch hier Android 5.0 die Mindestanforderung.

Download: Kodi 15.0 (Isengard) RC 2
Quelle: kodi.tv
 
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LibreOffice 4.4.5: Erster Release Candidate offiziell verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 12.07.2015, 11:56:57
Ende Juli 2015 soll LibreOffice 4.4 ein fünftes Update erhalten und der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.5 liegt inzwischen auch offiziell zum Download bereit. Dieser behebt 74 Fehler, darunter 24 Abstürze. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor der Support am 18. November 2015 endet.

Die Ablösung steht in Form von LibreOffice 5.0 bereits in den Startlöchern: Aktuell ist ein dritter Veröffentlichungskandidat verfügbar und die finale Fassung soll Ende Juli 2015 erscheinen. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen sowie weit über tausend Fehlerbereinigungen.

Download: LibreOffice 4.4.5 RC 1
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 3 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 12.07.2015, 11:52:34
Der dritte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 liegt seit diesem Wochenende im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zum Download bereit. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. Mit dem finalen LibreOffice 5.0 darf man Ende Juli bzw. Anfang August 2015 rechnen.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Mit dem Release Candidate 1 wurden 55 Probleme korrigiert und der zweite Veröffentlichungskandidat erledigt nochmals 23 Fehler. Eine Änderungsliste für den dritten Veröffentlichungskandidaten liegt noch nicht vor. Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 3 (Pre-Release)
 
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Wine 1.7.47 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 12.07.2015, 11:37:46
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die frisch veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.47 kann Direct2D zum Zeichnen von Schriften nutzen und bringt die Grundlage für eine saubere HID-Unterstützung.

Der Staus der Toolbar wird gespeichert und es gibt eine neue Thread Pool API. Weiterhin werden Dateiobjekte in Gerätetreibern unterstützt und ein Haufen Fehler behoben. Beispielsweise wurden Darstellungsprobleme in den Spielen "Divinity 2", "Dark Age of Camelot", "No One Lives Forever 2" und "Warhammer Online" gelöst und bei "Battlefield 1942" wurden Tonprobleme sowie fehlende Texturen repariert. "Civilization 4", "Anarchy Online" und Steam (steamwebhelper) sollen jetzt zuverlässiger starten.

Download: Wine 1.7.47

Für die Entwicklungsversion 1.7.47 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Text drawing in Direct2D.
  • Support for the new thread pool API.
  • Toolbar state saving.
  • Beginnings of an implementation for proper HID support.
  • Support for file objects in device drivers.
  • Various bug fixes.
 
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Oracle VM VirtualBox 5.0 bringt USB 3.0

reported by doelf, Sonntag der 12.07.2015, 11:06:06
Oracle hat seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 5.0 aktualisiert, welche erstmals Unterstützung für USB 3.0, Mac OS X Yosemite und Windows 10 bietet. Paravirtualisierung verspricht eine höhere Leistung Gastsysteme, es gibt eine breite Unterstützung für Befehlssatzerweiterungen, Verschlüsselung für virtuelle Laufwerke sowie Drag & Drop zwischen Host und Gast.

Die Paravirtualisierung nutzt die eingebauten Virtualisierungsmöglichkeiten des Betriebssystems, um Gastsysteme zu beschleunigen. Unterstützt wird dies für Gastsysteme ab Windows 7 sowie für aktuelle Linux-Distrubutionen, nicht aber für Mac OS X. Um die Möglichkeiten moderner Prozessoren besser ausschöpfen zu können, stellt Oracle den Gastsystemen zusätzliche Befehlssatzerweiterungen zur Verfügung. Die Gastsysteme können jetzt auch USB 3.0 nutzen, sofern sie native Treiber für diese Schnittstelle bereithalten - für Windows bedeutet dies Version 8 oder höher. Man kann die USB-3.0-Anschlüsse aber auch als USB 2.0 oder 1.1 betreiben. Virtuelle Festplatten werden auf Wunsch verschlüsselt, VirtualBox 5.0 nutzt hierbei AES mit bis zu 256 Bit. Neu ist auch die Möglichkeit, Dateien per Drag & Drop zwischen Gast- und Hostsystem zu kopieren. Dies funktioniert mit Windows, Linux und Oracle Solaris.

Download: VirtualBox 5.0 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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AMD Catalyst 15.7 bringt VSR und FRTC

reported by doelf, Freitag der 10.07.2015, 13:58:35
Nach sieben Monaten hat AMD endlich wieder einen stabilen Grafiktreiber veröffentlicht. Den Catalyst 15.7 gibt es für Windows 10, 8.1 und 7 sowie für Linux, er unterstützt alle Grafiklösungen ab der Generation Radeon HD 5000 bis hin zur neuen Radeon R9 Fury. Die Neuerungen umfassen "Virtual Super Resolution" (VSR) und "Frame Rate Target Control" (FRTC), zudem kann FreeSync jetzt auch mit CrossFire-Gespannen genutzt werden.

Die Kombination aus FreeSync und CrossFire hatte AMD ursprünglich schon für April in Aussicht gestellt, diese Funktion dann aber auf unbestimmte Zeit verschoben. Beim Einsatz von FreeSync gibt die Grafikkarte die Bildwiederholrate vor, sofern der Monitor diese Technik beherrscht. Auf diese Weise lassen sich Tearing und Ruckeln beseitigen. FreeSync funktioniert mit DirectX 10 und höher, ausgeschlossen bleibt allerdings der Dual-Grafik-Betrieb.

Mit Hilfe der neuen Option "Frame Rate Target Control" (FRTC) kann man die maximale Framerate für Spiele im Vollbildmodus beschränken und damit den Stromverbrauch sowie die Hitzeentwicklung senken. Dies funktioniert mit DirectX 10 und höher auf Grafikkarten der Baureihen Radeon R9 Fury, R9 390, R9 380, R7 370, R7 360, R9 295X2, R9 290, R9 280, R9 270, R7 260, HD 7900, HD 7800 und HD 7790.

Dank "Virtual Super Resolution" (VSR) sollen Spieler unter Windows eine höhere Bildqualität erreichen. Hierzu werden die Bilder zunächst in einer Größe berechnet, welche die native Auflösung des Monitors übersteigt, und am Ende wieder herunterskaliert. Dies funktioniert mit Grafikkarten der Baureihen Radeon R9 Fury, R9 390, R9 380, R7 370, R7 360, R9 295X2, R9 290, R9 280, R9 270, R7 260, HD 7900, HD 7800 und HD 7790 sowie mit den Desktop-APUs der Kaveri-Familie.

Der Catalyst 15.7 umfasst auch neue CrossFire-Profile für die Spiele "Battlefield: Hardline", "Evolve", "Far Cry 4", "Lords of the Fallen", "Project CARS", "Total War: Attila", "Alien: Isolation", "Assassin's Creed Unity", "Civilization: Beyond Earth", "FIFA 2015", "GRID Autosport", "Ryse: Son of Rome", "Talos Principle", "The Crew", "Grand Theft Auto V", "Dying Light" und "The Witcher 3: Wild Hunt".

Download: AMD Catalyst 15.7
 
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Firefox 40.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 10.07.2015, 13:19:52
Seit heute Vormittag liegt auf Mozillas FTP-Server eine dritte Beta-Version des Firefox 40.0 zum Download bereit. Wie es in der Beta-Schiene seit einigen Monaten üblich ist, hat Mozilla auch eine 64-Bit-Variante für Windows im Angebot. Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die finale Fassung darf man ab dem 11. August 2015 erwarten.

Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Beta 3
 
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Das Europäische Parlament, freie Fotos und grenzenlose Online-Inhalte

reported by doelf, Freitag der 10.07.2015, 12:57:22
Die Reform des europäischen Urheberrechts sorgte zuletzt für erhebliche Misstöne, da der Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments die Panoramafreiheit streichen wollte. Auch bezüglich der im Internet weit verbreiteten Geoblocking-Praktiken herrschte Uneinigkeit. Gestern hat das Europäische Parlament offiziell Stellung bezogen und der Europäischen Kommission seine Empfehlung bezüglich der Novellierung gegeben.

Panoramafreiheit für all jene, die sie bereits haben
Die "Richtlinie 2001/29/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 22. Mai 2001 zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft" hat nicht nur einen sperrigen Namen, sondern ist auch ein sperriges Thema, das von politischen Kräften und Lobbyisten aller Couleur höchst unterschiedlich gesehen wird. Da wäre beispielsweise die Panoramafreiheit, welche in vielen europäischen Ländern das Fotografieren und Filmen an öffentlich zugänglichen Orten erlaubt. Dabei geht es in erster Linie um die Abbildung von Gebäuden und Bauwerken, viele nationale Regelungen schließen aber auch öffentlich zugängliche Denkmäler und Kunstwerke mit ein.
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Dank Panoramafreiheit dürfen wir obiges Foto des Schiffshebewerks Falkirk Wheel zeigen

Die Panoramafreiheit gibt es beispielsweise in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Kroatien, Polen, Portugal, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn und Zypern. In Ländern wie Dänemark, Estland, Finnland, Lettland und Litauen ist nur die nicht-kommerzielle Verbreitung der Aufnahmen gestattet, während Belgiens Gesetzgebung grundsätzlich die Erlaubnis des Urhebers verlangt, sobald das geschützte Motiv die Aufnahme dominiert und nicht nur als reines Beiwerk betrachtet werden kann. Und in Frankreich muss sogar für solches Beiwerk die Zustimmung der Urheber eingeholt werden.

Im Rechtsausschuss des Europäischen Parlaments wurde ausgerechnet der französische Ansatz favorisiert, welcher den öffentlichen Raum als Wirtschaftsfaktor mit zu entrichtenden Urheberrechtsabgaben betrachtet. Diese Perspektive wurde insbesondere in Großbritannien und Deutschland heftig kritisiert, so wetterte The Times, dass nur die Franzosen solchen Unsinn in Gesetze schreiben können. Das Europäische Parlament war sich gestern allerdings nur darin einig, dass man sich in diesem Punkt nicht einig ist. Statt eine europaweite Regelung herbeizuführen, belässt man es vorerst bei den nationalen Regelungen. Das ist zwar kein Fortschritt, aber zumindest auch kein Rückschritt.

Geoblocking bleibt eine gängige Praxis
Was das Geoblocking, also das Sperren digitaler Inhalte für Bürger aus anderen europäischen Ländern, betrifft, fordert das Europäische Parlament ein Umdenken. Dienstleistungen und urheberrechtlich geschützte Inhalte sollen demnach grenzübergreifend angeboten werden. Allerdings erkennen die Abgeordneten auch die große Bedeutung der Gebietslizenzen, welche der Hauptgrund für das Geoblocking sind, an. Ein Beispiel: Da britische Fernsehsender nur Lizenzen für Großbritannien erwerben, werden Internetnutzer außerhalb der britischen Inseln von ihren digitalen Angeboten ausgeschlossen. Doch obwohl diese Praxis dem Gedanken des gemeinsamen Binnenmarkts widerspricht, wird man sie nicht ändern.

Von Ausnahmen und Vergütungen
Wichtig ist den Parlamentariern der Schutz der Grundrechte. So seien Ausnahmen für Bibliotheken zu prüfen, damit diese Werke auch in digitaler Form verleihen können. Für Forschungszwecke sollen zudem automatisierte Analyseverfahren für Texte und Daten ermöglicht werden. Auf der anderen Seite verlangt das Europäische Parlament eine "faire und angemessene Vergütung für alle Gruppen von Rechtsinhabern". Dabei soll allerdings eine "verbesserte vertragliche Position von Urhebern und ausübenden Künstlern im Verhältnis zu anderen Rechtsinhabern und Vermittlern" geschaffen werden. Ein erklärtes Ziel des neuen Urheberrechts soll auch die Bewahrung von Qualitätsjournalismus und Medienvielfalt sein.

Noch ist NICHTS entscheiden!
Das Europäische Parlament hat seine Empfehlungen mit 445 zu 65 Stimmen beschlossen, dabei gab es 32 Enthaltungen. Leider ist dieser Beschluss für die Europäische Kommission, welche das neue Urheberrecht bis Ende 2015 ausarbeiten wird, nicht bindend. Und so haben Lobbyisten und Franzosen noch ein paar Monate Zeit, um ihre Interessen in die neue Richtlinie einfließen zu lassen.
 
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Nachgebessert: Blender 2.75a behebt Abstürze

reported by doelf, Freitag der 10.07.2015, 10:49:44
Mit dem Update auf Blender 2.75a wurden mehrere Fehler in der quelloffenen 3D-Grafiksoftware für Windows, Mac OS X und Linux behoben. Es handelt sich um einen Absturz der Game Engine beim Anwenden von Velocity Clamping auf statische Objekte sowie einen Absturz der Bildeditors beim Betrachten der Render-Durchläufe. Letzterer wurde durch einen Fix verursacht, welcher die Anwendung von Verwischeffekten in der Nachbearbeitung sicherstellen sollte.
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Die Anfang Juli 2015 veröffentlichte Version 2.75 bringt umfassende Verbesserungen und beseitigt hunderte von Fehlern. Erstmals kann man parallel aus unterschiedlichen Kamerapositionen rendern, wobei das wichtigste Einsatzgebiet die stereoskopische 3D-Darstellung ist. Blender unterstützt hierbei sowohl aktive Shutter-Brillen als auch passive Brillen mit unterschiedlich gefärbten Gläsern. Bevor der Renderprozess startet, kann man sich anhand einer OpenGL-Vorschau einen ersten Eindruck verschaffen. Wer mehr als zwei Perspektiven benötigt, kann im Multi-View-Modus beliebig viele Kameras definieren. Beim Modellieren lassen sich Verzerrungen mit dem neuen Modifikationswerkzeug "Corrective Smooth" beheben und beim 3D-Malen wird neuerdings Symmetrie unterstützt.

Der überarbeitete Cycles-Renderer läuft schneller und verbraucht weniger Arbeitsspeicher. Erstmals werden auch Grafikkarten von AMD unterstützt, wobei OpenCL zum Einsatz kommt. Bisher hatte Blender ausschließlich auf CUDA gesetzt und konnte folglich nur Grafikprozessoren von NVIDIA zum Rendern einspannen. Die AMD-Unterstützung ist bisher auf GPUs der GCN-Architektur sowie auf die Betriebssysteme Windows und Linux beschränkt. HDR-Texturen kann man noch nicht nutzen und der Grafiktreiber sollte möglichst frisch sein. Eine weitere Neuerung für Cycles sind Licht-Portale. Dabei handelt es sich um spezielle Flächenlampen (Area Lamps), welche den Weg des Außenlichts in Innenraumszenen lenken - beispielsweise in Form eines Fensters. Die Verwendung der Portale macht den Rendering-Prozess zwar etwas langsamer, doch dafür werden weniger Samples benötigt.

Download: Blender 2.75a (32/64-Bit)
 
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Windows 10 Insider Preview Build 10166 für PCs

reported by doelf, Freitag der 10.07.2015, 09:18:52
Für Insider, die sich für schnelle Updates (Fast Ring) entschieden haben, gibt es seit gestern den Build 10166. Der vierte Build innerhalb von zehn Tagen beschert uns in erster Linie Fehlerbereinigungen. Neue ISO-Dateien hat Microsoft nicht im Angebot, diese basieren weiterhin auf dem Build 10162, und für den Slow Ring gibt es weiterhin keine Updates.

Dafür bieten die Redmonder diesmal ein passendes Entwicklungspaket (SDK) für Windows 10 an. Eine echte Neuerung gibt es auch, sie heißt "Buy Wi-Fi from Windows Store". Hiermit kann man sich über die Wi-Fi-App von Windows 10 in gebührenpflichtige WLAN-Netzwerke einkaufen. Aktuell ist dieser Dienst nur im Großraum Seattle verfügbar, also vor der Haustür von Microsoft.
 
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Mal ganz ehrlich: Bist du ein Wixer?

reported by doelf, Donnerstag der 09.07.2015, 17:28:23
Im Februar hatten wir den Homepage-Baukasten von Wix.com getestet und mit der Note "sehr gut" bewertet. Die zahlreichen Vorlagen, die kinderleichte Bedienung und die umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten haben auch viele unserer Leser überzeugt, doch ein Problem blieb: Der Name. Nun hat sich die israelische Firma intensiv mit ihrem Namen und dessen Bedeutung im deutschen Sprachraum auseinandergesetzt.

Herausgekommen ist die originelle Videokampagne: "Ich bin ein Wixer". Statt seinen Namen für den deutschsprachigen Markt zu ändern, geht das Unternehmen in die Offensive und nimmt das Problem mit Humor aufs Korn. Der neue Werbespot wurde im Juni 2015 in Berlin gedreht, Regie hatte Jan Vogel von Shooting Monkeys, die verantwortliche Produktionsfirma ist "True Motion Pictures". Das Ergebnis kann sich sehen lassen und wir denken, jeder sollte voller Stolz sagen dürfen: "Ich bin ein Wixer".

In unserer globalen Gesellschaft sorgen Firmen- und Ortsnamen immer wieder für kuriose Missverständnisse: So zensierte Apple den Namen des österreichischen Orts Fucking in seinem Kartendienst. Das kleine Dorf, dessen Ortsschilder ein beliebtes Souvenir sind, ist übrigens auch Taufpate der Biersorte "Fucking Hell".
 
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BlackBerry versucht es mit Android

reported by doelf, Donnerstag der 09.07.2015, 16:33:25
Der kanadische Smartphone-Pionier BlackBerry will noch in diesem Jahr mehrere Modell auf Basis von Android auf den Markt bringen. Aus dem Umfeld taiwanischer Zulieferer ist zu vernehmen, dass die neuen Geräte von Foxconn Electronics, Compal Electronics und Wistron gefertigt werden. Und die Fertigungspartner sollen auch das Risiko tragen.

Obwohl auf den neuen Smartphones nicht das hauseigene BlackBerry OS läuft, werden sie einen vergleichbaren Funktionsumfang bieten. Dazu gehören das Mobility-Management über BlackBerry Enterprise Service 12 (BES12), der Blackberry Messenger (BBM) und die Datensynchronisation über BlackBerry Blend. Mit der populären Android-Plattform im Rücken könnten die Kanadier verlorene Marktanteile zurückgewinnen, insbesondere weil die Produkte der Mitbewerber im Firmeneinsatz nur selten überzeugen können.

Während BlackBerry in der Vergangenheit schon auf Foxconn Electronics als Fertigungspartner zurückgegriffen hatte, sind Compal Electronics und Wistron neu hinzugekommen. Laut Digitimes werden die neuen Geräte von den drei ODMs nicht nur gebaut, auch die Entwicklung, das Marketing und die Distribution soll in der Hand der Taiwaner liegen. BlackBerry steuert demnach nur seinen Markennamen und die einige Software bei, so dass die Kanadier finanzielle Risiken vermeiden können.
 
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Wenig Interesse an der Apple Watch?

reported by doelf, Donnerstag der 09.07.2015, 14:57:26
Aus den Verkaufszahlen seiner Smartwatch macht Apple ein großes Geheimnis. Bisher hat das Unternehmen selbst keine Zahlen genannt, so dass Marktbeobachter ihre Rückschlüsse auf Umfragen und Zahlungsvorgänge stützen müssen. Diese zeichnen nun ein finsteres Bild: Unmittelbar nach der Euphorie der Vorbestellungen ist das Interesse rapide abgekühlt.

Die Analysten von Slice Intelligence sehen Fitbit als großen Gewinner im Bereich der Wearables. Fitbit setzt seinen Schwerpunkt auf das Aktivitätstracking, wobei es sich bei einigen Modellen durchaus um GPS-fähige Uhren handelt. Mit Preisen zwischen 75 und 250 Euro sind diese deutlich günstiger als Apples Watch, für die man mindestens 399 Euro auf den Tisch legen muss. Zudem ist man bei Fitbit nicht auf ein iPhone angewiesen, um diese Geräte nutzen zu können. Nach Angaben von Slice Intelligence konnte Fitbit im Mai 2015 an Apple vorbeiziehen und 850.000 Geräte verkaufen. Apples Watch kommt auf 777.000 Einheiten, wobei die Kurve steil nach unten weist.

Tatsächlich scheint die Apple Watch nur zum Zeitpunkt der Vorbestellung ein echter Kassenschlager gewesen zu sein. Als Apple die Uhren am 10. April 2015 in seinen Shop aufnahm, gab es schnell Wartezeiten von bis zu drei Monaten. Inzwischen bekommt man fast alle Varianten binnen einer Woche, einen Großteil der Uhren verschickt Apple sogar gleich am nächsten Tag. Das Einstiegsmodell Apple Watch Sport mit Aluminiumgehäuse ist praktisch sofort lieferbar. Die weiße und schwarze 38-mm-Variante mit verschickt Apple in ein bis drei Tagen, alle anderen Farben schon am nächsten Tag. Auf die größere Version mit 42 mm großen Display muss man fünf bis sieben Tage warten, nur bei der schwarzen Variante beläuft sich die Lieferzeit auf ein bis zwei Wochen.

Auch die schwarze Apple Watch mit 42 mm großem Edelstahlgehäuse kommt erst nach ein bis zwei Wochen, gleiches gilt für die Varianten mit Milanaise- oder Gliederarmband. Alle übrigen 42-mm-Varianten gehen innerhalb von fünf bis sieben Tagen in den Versand. Die Apple Watch im 38-mm-Format wird fast immer am Folgetag verschickt, nur beim pinkfarbenen Lederarmband kann es bis zu drei Tage dauern. Etwas anders sieht es bei der vergoldeten Apple Watch Edition aus: Wer diese exklusive Ausführung für 11.000 bis 18.000 Euro ordert, wird erst nach zwei bis drei Wochen bedient. Angesichts der exorbitanten Preise dürften die Stückzahlen recht klein ausfallen, schließlich steckt auch in den vergoldeten Uhren die gleiche Hardware, welche spätestens in drei Jahren zum alten Eisen gehören wird.
Quelle: twitter.com
 
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Kolumne: Was nun, Frau Merkel?

reported by doelf, Donnerstag der 09.07.2015, 11:47:07
WikiLeaks präsentiert noch mehr deutsche Selektoren und belegt damit, dass die Bundeskanzlerin, ihr Büro und Umfeld sowie das Kanzleramt systematisch von der NSA abgehört wurden. Doch weil die NSA eine Selbstanzeige in Deutschland scheut, guckt Frau Merkel einmal betroffen in die Runde und tut nichts. Derweil fordert die USA den Verbleib Griechenlands im Euro und auf gute Freunde muss man eigentlich hören.

BildOh je, mag nun so mancher denken, "Au-Ja goes AfD" und haut auf die populistische Kacke, um die Bundeskanzlerin zu diskreditieren. Doch das stimmt so nicht, denn Angela Merkel hat derzeit zwei große Glaubwürdigkeitsprobleme, welche ihr Ansehen im In- und Ausland massiv beschädigen: Die NSA-Affäre und die Rettung Griechenlands. Und dass diese beiden Themen eng miteinander verflochten sind, belegen die aktuellen Veröffentlichungen von WikiLeaks. In mehreren von der NSA abgefangenen Gesprächen geht es um die europäische Finanzkrise und natürlich auch um Griechenland.

Die US-amerikanische Position ist dabei klar: Griechenland soll im Euro bleiben, falls nötig durch einen Schuldenerlass. Barack Obama kritisiert die dem Land seitens der Europäischen Union diktierten Sparauflagen schon seit langer Zeit und verlangt stattdessen Wachstumsimpulse. Diese müsste man natürlich über neue Schulden finanzieren und damit Griechenland überhaupt neue Schulden machen kann, müssten die alten Schulden erst einmal erlassen werden. Damit würde die Währungsunion dann endgültig zu einer Schuldenunion, nationale Finanzplanung zu einer Farce und der Euro zu einem gescheiterten Projekt.

In Europa herrscht seit jeher der Egoismus. Während sich dieser in guten Jahren unter der Fettschicht verstecken kann, bricht er in mageren Zeiten hervor und zeigt seine hässliche Fratze. Was Europa bisher immer ausgezeichnet hat, ist der Wille, aus nationalen Egoismen europaweite Kompromisse zu formen. Im Falle Griechenlands ist hiervon wenig zu sehen, denn die Regierung des griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras lehnt Europa in seiner aktuellen Form ab. Seine Partei SYRIZA, da muss man sich nichts vormachen, spielt links außen und dient als Sammelbecken für Linke, Kommunisten, Maoisten und Trotzkisten.

Tsipras pokert hoch, denn er hat nur den Euro und Europa zu verlieren - und das wäre aus Sicht vieler seiner Anhänger kein großer Verlust. Dass Angela Merkel und Wolfgang Schäuble zu Nationalsozialisten und Unterdrückern des griechischen Volkes hochstilisiert werden, hat dabei System, denn SYRIZA braucht ein Feindbild, auf das man den griechischen Volkszorn lenken kann. Passend dazu wird auch immer wieder die Forderung nach Reparationszahlungen in astronomischer Milliardenhöhe aufgewärmt, denn es soll der Eindruck entstehen, dass die reichen, kapitalistischen Deutschen die leidenden Griechen arm und am Boden halten wollen.

Nun leugnet Alexis Tsipras keinesfalls, dass auch seine Vorgängerregierungen eine große Schuld tragen. Sowohl Bürgerliche als auch Sozialdemokraten hätten in die eigenen Taschen gewirtschaftet und sich mit den Reichen verbündet. Abermals ist der Kapitalismus für SYRIZA das Hauptproblem, während die ineffizienten Strukturen und der aufgeblähte Beamtenapparat kaum Erwähnung finden. Dass Europa nicht nur gibt, sondern auch fordert, passt nicht ins Weltbild von SYRIZA. Doch das griechische Volk steht hinter seiner Regierung und hat Tsipras zum Shooting Star der europäischen Linken gemacht.

Anfangs war SYRIZA ein intern zerstrittenes Wahlbündnis von links bis extrem links, welches nur bei drei bis fünf Prozent der Griechen Zustimmung fand. Doch nach Jahren der Wirtschaftskrise und ohne Aussicht auf eine baldige Erholung wurde SYRIZA am 25. Januar 2015 mit 36,34 Prozent zur stärksten politischen Kraft in Griechenland. SYRIZA war die Wahl der Unzufriedenen, der Perspektivlosen, der Frustrierten. Diese Entwicklung war abzusehen, doch Europa hat es verpennt, dem Euro-Mitglied Griechenland eine Zukunft aufzuzeigen. Und dies liegt nicht zuletzt in der Verantwortung von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble.

In dieser verfahrenen Situation machen sich die USA Sorgen um ihre eigenen wirtschaftlichen und geopolitischen Interessen. Die USA wünschen sich Wachstum in Europa, gerne auch auf Pump. Dass die viel zu hohen Schuldenberge Länder wie Griechenland, Spanien, Portugal und Irland erst an den Abgrund geführt hatten, spielt in dieser Rechnung keine Rolle. Zudem sorgt man sich um Griechenland als NATO-Verbündeten, denn Tsipras hat ein offenes Ohr für die Belange Russlands, auch wenn Wladimir Putin weder ein Linker noch ein lupenreiner Demokrat ist. Für die USA ist der Verbleib Griechenlands in der Eurozone daher ein erklärtes Ziel.

Dass diese Forderung inklusive heftiger Kritik an der deutschen Sparpolitik derzeit nur aus der zweiten Reihe kommt, hat natürlich einen Grund: Die USA wollen selbst keine finanzielle Verantwortung übernehmen. Stattdessen übte man Druck auf den Internationalen Währungsfonds (IWF) aus, der ein Papier, in dem er sich für eine Umschuldung Griechenlands ausspricht, aufgrund der laufenden Verhandlungen zunächst zurückgehalten hatte. Unter der Hand soll die US-Seite auch Zugeständnisse beim transatlantischen Handelsabkommen sowie Nachsicht mit unter Druck geratenen europäischen Banken in Aussicht gestellt haben.

Dabei übersehen die USA, dass der Euro ein recht seltsames Konstrukt ist. Er ist die gemeinsame Währung von 19 unabhängigen Staaten und bringt diesen Stabilität sowie Handelserleichterungen. Doch damit dieses Konstrukt funktionieren kann, müssen sich die teilnehmenden Länder auf Regeln einigen und sich auch an diese halten. Wenn nun ein Staat zu hohe Schulden anhäuft, wird die Stabilität der Währung zum Bumerang, denn man kann die eigene Schuldenlast nicht durch eine Abwertung der Währung verringern. Der Euro kann also nur funktionieren, wenn alle an einem Strang ziehen, doch momentan drohen alle Seiten mit der Schere.

Und während USA und IWF ihren Fokus zu sehr auf Griechenland ausrichten, verlieren sie andere europäische Problemfälle aus dem Blick: Bei den Kommunal- und Regionalwahlen in Spanien hatte die linke Partei Podemos aus dem Stand fast sieben Prozent erreicht. Podemos ist ein Neuling in der spanischen Parteienlandschaft und orientiert sich nicht zuletzt am Erfolg von SYRIZA. Wenn die europäischen Partner den Griechen jetzt allzu weit entgegenkommen, wird dies auch bei den spanischen Bürgern Begehrlichkeiten wecken. Ein kräftiger Linksruck in der viertgrößten europäischen Volkswirtschaft würde allerdings alle Reformanstrengungen zunichte machen.

Doch trotz aller Überheblichkeit und Ignoranz jenseits des Atlantiks will man dort genauestens informiert sein und daher hat die NSA europäische Institutionen und Politiker systematisch abgehört. WikiLeaks hat inzwischen 125 Selektoren veröffentlicht, bei denen es sich um die Telefonanschlüsse deutscher Politiker handelt. 56 davon betreffen das direkte Umfeld von Angela Merkel bis hin zu ihrem Mobiltelefon und Faxgerät. Auch das Handy des ehemaligen Kanzleramtsministers Ronald Pofalla, dem Erfinder des imaginären No-Spy-Abkommens, wurde abgehört. Vor Merkel - ja, es gab eine Zeit vor Merkel - wurden bereits die Bundeskanzler Gerhard Schröder und Helmut Kohl überwacht.

Leider hat es die Bundesregierung bisher vermieden, echte Aufklärung zu betreiben. Insbesondere Bundeskanzlerin Angela Merkel wirkt mit ihrer Rücksichtnahme auf US-amerikanische Befindlichkeiten alles andere als glaubwürdig. Offenbar ist die innereuropäische Zusammenarbeit der Geheimdienste so lausig, dass alle europäischen Staaten gierig an der Brust der NSA saugen und nicht auf diese Milch verzichten wollen. Genau wie beim Euro schwächen auch in der Sicherheitspolitik nationale Alleingänge und Egoismen die europäische Position, dabei sollte die Europäische Union ihren Mitgliedsstaaten eigentlich mehr Gewicht und Gehör verschaffen.

Sowohl in Bezug auf die NSA-Spionage als auch in Hinblick auf die Griechenlandkrise wirkt Angela Merkel zunehmend mut- und konzeptlos. Dummerweise lassen sich nicht alle Probleme einfach aussitzen und wenn Besonnenheit zu viel Zeit kostet, kann sie auch als Unentschlossenheit gewertet werden. Die Mehrheit der deutschen Bürger ist von beiden Themen jedenfalls reichlich genervt und wünscht sich endlich Konsequenzen. Da es uns Deutschen - zumindest statistisch betrachtet - aber richtig gut geht, besteht zumindest keine Gefahr, dass Katja Kipping demnächst zur Kanzlerin gewählt wird.
 
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UPDATE: 3RR0R - New Yorker Börse handelsunfähig

reported by doelf, Mittwoch der 08.07.2015, 19:26:22
Der New York Stock Exchange (NYSE) hat seinen Handel vor einer guten Stunde überraschend eingestellt. Schuld sind ausnahmsweise nicht die Griechen, sondern ein technisches Problem. Vor 50 Minuten erklärte die Börse über Twitter, dass es sich bei den aktuellen Problemen keinesfalls um einen Cyber-Angriff handelt.

Vielmehr habe man aufgrund eines technischen Fehlers Probleme für den Handel befürchtet und diesen daher sicherheitshalber eingestellt. Da dies ohne Vorwarnung geschah, muss das Problem recht plötzlich aufgetreten sein. Welcher Art der Fehler ist, erklärt der NYSE nicht, weist aber darauf hin, dass die dort geführten Wertpapiere an anderen Börsen weiterhin gehandelt werden. Seither herrscht Funkstille.

UPDATE: Nach mehr als dreieinhalb Stunden Unterbrechung konnte der Handel um 15:30 Uhr Ortszeit fortgesetzt werden. Börsenchef Thomas Farley wollte gegenüber der Presse nicht sagen, welches technische Problem zu dem Ausfall geführt hatte. Er ließ nur wissen, dass es keine Anzeichen für eine externe Ursache gebe.
Quelle: twitter.com
 
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LibreOffice 4.4.5: Erster Release Candidate als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 08.07.2015, 17:05:56
Ende Juli 2015 soll LibreOffice 4.4 ein fünftes Update erhalten. Ein erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.5 liegt jetzt als Pre-Release zum Download bereit. Informationen über Änderungen und behobene Fehler sind noch nicht verfügbar, wir werden diese zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Die Ablösung steht in Form von LibreOffice 5.0 bereits in den Startlöchern: Aktuell ist ein zweiter Veröffentlichungskandidat verfügbar und die finale Fassung soll Ende Juli 2015 erscheinen.

Download: LibreOffice 4.4.5 RC 1 (Pre-Release)
 
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7.800 müssen gehen: Microsoft schreibt seine Smartphones ab

reported by doelf, Mittwoch der 08.07.2015, 16:54:58
CEO Satya Nadella stutzt Microsoft weiter zurecht: Zusätzlich zum Abbau von 18.000 Arbeitsplätzen, welchen Nadella vor einem Jahr verkündet hatte, wird das Unternehmen weltweit weitere 7.800 Stellen streichen. Betroffen ist in erster Linie das Smartphone-Geschäft, dessen Wert das Unternehmen gänzlich abschreiben will. Genauer gesagt liegen die Kosten sogar deutlich über dem damaligen Kaufpreis.

Microsoft hatte den Kauf von Nokias Gerätesparte im September 2013 angekündigt, abgeschlossen wurde das Geschäft aber erst am 25. April 2014. Die Redmonder hatten den Finnen seinerzeit 5,44 Milliarden Euro gezahlt - 3,79 Milliarden Euro für die Gerätesparte und 1,65 Milliarden Euro für die nicht exklusive Nutzung von Patenten über einen Zeitraum von zehn Jahren. Die noch unter Steve Ballmer eingefädelte Übernahme schien dem neuen CEO Satya Nadella allerdings nicht zu gefallen, denn keine drei Monate später setzte der Inder den Rotstift an und strich alleine in der Mobiltelefonsparte 12.500 Stellen.

Nun, nicht einmal 15 Monate nach Abschluss des Geschäfts, verkündet Nadella Abschreibungen in Höhe von 7,6 Milliarden US-Dollar (6,85 Milliarden Euro) in Zusammenhang mit der Übernahme von Nokias Gerätesparte. Damit liegen alleine die Abschreibungen knapp 26 Prozent über dem Kaufpreis und das ist noch nicht alles: Microsoft plant zusätzliche 750 Millionen bis 850 Millionen US-Dollar (675,825 Millionen bis 765,935 Millionen Euro) für die Restrukturierung dieses Geschäftsbereichs ein. Nadella bekräftigt, dass Microsoft auch weiterhin Mobiltelefone anbieten will, allerdings benötige man hierfür keinen eigenständigen Geschäftsbereich. Stattdessen gehe es ihm um ein Windows-Ökosystem, zu dem dann auch diverse Geräteklassen gehören.

Zukünftig soll es weniger Modelle geben, dafür sollen diese schneller auf den Markt kommen. Als Zielgruppen nennt Nadella Geschäftskunden, preisbewusste Käufer sowie Windows-Fans. Der Geschäftswelt will der CEO die beste Sicherheit und Produktivität bieten und den Windows-Fans verspricht er neue Flaggschiffe. Günstige Einstiegsmodelle sollen indes die Verbreitung von Windows Phone vorantreiben. Langfristig plant Microsoft zudem neue, innovative Geräteklassen für die immer wieder beschworene mobile-first, cloud-first Welt. Doch die ehemaligen Nokia-Beschäftigen hatten "mobile-first" sicher nicht so verstanden, dass sie als erste gehen müssen.
 
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Ausspioniert: Adobe stopft 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 08.07.2015, 15:39:45
Am Montag wurde die Mailänder Firma "Hacking Team" gehackt und mehr als 400 GByte brisante Daten entwendet. Obwohl diese Daten nach Angaben des Unternehmens "gefälscht" sind und nur "Lügen und Viren" enthalten, fand sich darunter auch ein bisher unbekannter Angriff (CVE-2015-5119) auf Adobes Flash Player. Und dieser ist dermaßen real und kritisch, dass es bereits erste Updates gibt!

"Hacking Team" entwickelt hochspezialisierte Software zur Übernahme und Überwachung fremder Computer und Netzwerke, welche die Firma an Regierungen, Geheimdienste und Polizeibehörden in aller Welt verkauft. Als Einfallstor dient den Italienern auch Adobes Flash Player, beispielsweise über eine UAF-Schwachstelle (Use After Free) in ByteArray-Objekten. Diesen Fehler beschreibt "Hacking Team" in seinen Unterlagen als "the most beautiful Flash bug for the last four years", also als "den schönsten Flash-Fehler der vergangenen vier Jahre".

Adobe wird diese Einschätzung kaum teilen und hat bereits den abgedichteten Flash Player 18.0.0.203 für Windows und Mac OS X bereitgestellt. Auch der Flash Player 13.0 mit Langzeit-Support und der Flash Player 11.2 für Linux wurden bereits aktualisiert, bisher finden sich diese beiden Updates aber nur unter den archivierten Versionen und noch nicht im Distributionsbereich.

Download:
 
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AMD: Umsatzwarnung schickt Aktie auf Talfahrt

reported by doelf, Mittwoch der 08.07.2015, 14:57:56
AMD hat die Umsatzprognose für das zweite Quartal 2015 kassiert und damit seine Aktie auf Talfahrt geschickt. Am Montag ging das Wertpapier noch mit 2,47 US-Dollar aus dem Handel, gestern waren es dann nur noch 2,09 US-Dollar - ein Minus von 15,38 Prozent. Zwischenzeitlich war der Kurs bis auf 2,02 US-Dollar eingebrochen.

Vor drei Monaten hatte AMD für das am 27. Juni 2015 beendete zweite Quartal noch eine stabile Umsatzentwicklung erwartet - sequentiell sollte der Umsatz um bis zu drei Prozent steigen oder fallen. Doch im Endkundengeschäft war die Nachfrage für neue Computer deutlich schwächer als erwartet, weshalb die PC-Hersteller weniger neue APUs orderten. Inzwischen soll die Reduzierung der Lagerbestände wieder im Plan liegen, doch für das zweite Quartal bedeutet die negative Marktentwicklung einen deutlichen Umsatzeinbruch um rund acht Prozent.

Dazu kommt eine einmalige Belastung in Höhe von 33 Millionen US-Dollar, welche aus Design-Änderungen für mehrere Produkte resultiert. AMD hatte diese ursprünglich für den planaren 20-nm-Prozess von TSMC entworfen, wird nun aber zu FinFET wechseln. Hieraus ergibt sich die Chance auf Strukturgrößen von 16 nm sowie Globalfoundries und TSMC als mögliche Fertigungspartner. Näheres werden wir vermutlich am 16. Juli 2015 erfahren, denn an diesem Tag will AMD seine Quartalszahlen offiziell verkünden.
Quelle: ir.amd.com
 
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Firefox 40.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 08.07.2015, 13:56:37
Seit gestern liegt eine zweite Beta-Version des Firefox 40.0 zum Download bereit und wie es in der Beta-Schiene seit einigen Monaten üblich ist, hat Mozilla auch eine 64-Bit-Variante für Windows im Angebot. Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die finale Fassung darf man ab dem 11. August 2015 erwarten.

Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Beta 2
 
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Samsung: Durchwachsener Ausblick auf das zweite Quartal 2015

reported by doelf, Dienstag der 07.07.2015, 12:45:29
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat einen Ausblick auf die Geschäftszahlen des zweiten Quartals 2015 veröffentlicht und bleibt abermals hinter den Werten des Vorjahreszeitraums zurück. Im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres wird der operative Gewinn allerdings deutlich steigen und auch der Umsatz könnte sequentiell leicht zulegen.

Für das zweite Quartal 2015 erwartet Samsung einen operativen Gewinn zwischen 6,7 Billionen und 7,1 Billionen Won (5,36 Milliarden bis 5,68 Milliarden Euro). Das sind zwar zwischen 1,39 und 6,94 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, aber auch 11,67 bis 18,33 Prozent mehr als zum Jahresauftakt. Der Umsatz soll sich zwischen 47,0 Billionen und 49,0 Billionen Won (37,6 Milliarden bis 39,2 Milliarden Euro) bewegen, das wären 6,49 bis 10,31 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Verglichen mit dem ersten Quartal 2015 könnte der Umsatz stagnieren, aber auch um bis zu 4,03 Prozent zulegen.

Samsung hat schwer mit der billigen Konkurrenz aus China zu kämpfen. Diese macht das Geschäft mit günstigen Smartphones, Tablets und Fernsehgeräten für die Südkoreaner unrentabel, so dass Samsung für eine bessere Profitabilität Marktanteile aufgeben musste. Neue Impulse sollte das Smartphone-Flaggschiffs Galaxy S6 bringen, welches im zweiten Quartal auf den Markt kam. Welchen Einfluss das Galaxy S6 auf die Quartalszahlen haben wird, ist aber noch unklar.
 
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HTC macht wieder Miese

reported by doelf, Dienstag der 07.07.2015, 12:18:11
Schon Anfang Juni hatte der Smartphone-Hersteller HTC seinen Ausblick für das zweite Quartal 2015 kräftig zusammengestrichen, nun sind die schlechten Geschäftszahlen Gewissheit: Der Umsatz bewegt sich mit enttäuschenden 33,01 Milliarden Taiwan-Dollar (962,572 Millionen Euro) an der unteren Grenze der bereits reduzierten Zahlen und nach Steuern ergibt sich ein Verlust in Höhe von 8,03 Milliarden Taiwan-Dollar (234,155 Millionen Euro) bzw. 9,70 Taiwan-Dollar (0,283 Euro) je Aktie.

Ursprünglich hatte HTC einen Umsatz von 46,5 Milliarden bis 51,0 Milliarden Taiwan-Dollar erwartet, diesen Ausblick am 5. Juni 2015 aber auf 33,0 Milliarden bis 36,0 Milliarden Taiwan-Dollar gesenkt. Mit 33,01 Milliarden Taiwan-Dollar (962,572 Millionen Euro) konnte das Unternehmen allerdings nur das absolute Minimalziel erreichen. Operativ setzte HTC 5,14 Milliarden Taiwan-Dollar (149,882 Millionen Euro) in den Sand, nach Steuern beläuft sich der Verlust auf 8,03 Milliarden Taiwan-Dollar (234,155 Millionen Euro) bzw. 9,70 Taiwan-Dollar (0,283 Euro) je Anteil. Damit ist der Smartphone-Hersteller weit von den 0,06 bis 0,34 Taiwan-Dollar Gewinn je Aktie entfernt, welche das Unternehmen eigentlich erhofft hatte. Allerdings hätte es auch schlimmer kommen können, denn Anfang Juni hatte HTC auch einen Verlust in Höhe von 9,94 Taiwan-Dollar je Aktie für möglich gehalten.

Als Grund für die neuerlichen Verluste nennt das Unternehmen eine unerwartet schwache Nachfrage aus China. Zudem hätten sich hochpreisige Smartphone-Modelle wesentlich schlechter verkauft als ursprünglich angenommen. Aufgrund des harten Wettbewerbs seien auch die Werbekosten weiter gestiegen. Bereits Anfang Juni hatte Firmenchefin Cher Wang eine einmalige Abschreibung in Höhe von 2,9 Milliarden Taiwan-Dollar (84,564 Millionen Euro) auf unproduktive Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten angekündigt.
 
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Verkaufsstopp für Mac-Version von "Final Fantasy XIV Online"

reported by doelf, Dienstag der 07.07.2015, 10:52:44
Nachdem Warner Bros. Interactive Entertainment die PC-Version des Spiels "Batman - Arkham Knight" aufgrund massiver Probleme zurückziehen musste, hat es nun auch "Final Fantasy XIV Online" von Square Enix erwischt: Aufgrund falscher Systemanforderungen wird die Mac-Version des Spiels vorläufig zurückgezogen, betroffenen Kunden will Square Enix den Kaufpreis erstatten. Wer das Spiel behält, kann es weiterhin in vollem Umfang nutzen.

Der verantwortliche Produzent Naoki Yoshida entschuldigt sich bei seinen Kunden und spricht von einer "ungenügenden Kommunikation der Systemanforderungen". Nach seiner Aussage hatten die Entwickler bis zur letzten Sekunde versucht, mehr Leistung aus der Mac-Version herauszukitzeln. Da der Erfolg dieser Maßnahmen ungewiss war, wurden unterschiedliche Versionen der Systemanforderungen vorbereitet und bis zur letzten Sekunde zurückgehalten. Im allgemeinen Chaos wurde dann die falsche Version kommuniziert. Dies war Yoshida bekannt, als er das Spiel zum Verkauf freigab - ein Fehler, wie er nun eingesteht.

Ein weiteres Missverständnis gab es mit den Händlern, die den Verkauf zu früh gestartet hatten. Einige Kunden hatten daher nicht die finale Version erhalten, sondern einen Pre-Release-Build mit noch größeren Performance-Problemen. Interessanterweise überarbeitet Square Enix derzeit nur die Produktinformationen und die Systemanforderungen für die Mac-Ausgabe des Spiels. Ob es auch ein Update geben wird, welches "Final Fantasy XIV Online" unter Mac OS X beschleunigt, lässt Yoshida hingegen offen. Käufer, deren Mac zu langsam für "Final Fantasy XIV Online" ist, sollten das Spiel daher lieber zurückgeben.
 
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Microsoft versucht es mit Groove und Streaming-Angebot

reported by doelf, Dienstag der 07.07.2015, 10:13:38
Das Unterhaltungskonzept aus Redmond war bisher verwirrend: Der Windows Media Center wurde gestrichen und an seine Stelle traten bei Windows 10 die Apps "Xbox Music" und "Xbox Video", deren Namensgebung schon die Benutzer von Windows Phone irritiert hatte. Um für mehr Klarheit zu sorgen, versucht es Microsoft nun mit einer Umbenennung in "Groove" (bisher: Xbox Music) und "Movies & TV" (bisher: Xbox Video).

"Groove" und "Movies & TV" werden ihre Premiere auf Windows 10 feiern, sollen im weiteren Verlauf des Jahres aber auch auf den anderen Plattformen eingeführt werden. Zumindest "Groove" wollen die Redmonder auch für Android und iOS anbieten. Beide Apps lassen sich wahlweise mit Touch-Gesten oder per Tastatur und Maus bedienen. Sie sollen mit dem nächsten Build an die Insider im Fast Ring ausgeliefert werden, alle anderen müssen sich noch bis zum 29. Juli 2015 gedulden.
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"Groove" soll das Abspielen und Organisieren der Musiksammlung erleichtern und lässt sich mit Farbthemen und Akzentfarben individualisieren. OneDrive ist integriert, so dass man seine Musik in die Cloud laden kann, um sie auf allen Geräten zur Verfügung zu haben. Wer den Groove Music Pass für monatlich 9,99 US-Dollar bzw. 99 US-Dollar Jahresgebühr abonniert, kann auf über 40 Millionen Musikstücke im Windows Store zugreifen und auch eigene Radioprogramme generieren. Der bisherige Xbox Music Pass wird hierbei in den Groove Music Pass umgewandelt.
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"Movies & TV" ermöglicht den Zugriff auf eigene Videos sowie auf Filme und TV-Sendungen. Die App beherrscht die bildschirmfüllende Wiedergabe und unterstützt zusätzliche Dateiformate wie .MKV. Natürlich wurde der Windows Store integriert, über den man weitere Inhalte kaufen oder leihen kann. Dabei erlaubt Microsoft das Wechseln des Gerätes während der Wiedergabe. Man kann beispielsweise einen Film auf dem PC starten und dann zur Xbox wechseln. OneDrive scheint für "Movies & TV" hingegen noch kein Thema zu sein.
 
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Verkaufsstart für Intels Compute Stick mit Ubuntu

reported by doelf, Montag der 06.07.2015, 11:22:54
Intels Compute Stick, ein vollwertiger PC, der mit Abmessungen von 103,4 x 37,6 x 12,5 mm wie ein zu groß geratener USB-Stick aussieht, kommt in einer neuen Variante in den Handel. Das Modell mit der Kennung STCK1A8LFC nutzt statt Windows 8.1 mit Bing die Linux-Distribution Ubuntu 14.04 LTS, kostet deutlich weniger, bietet aber auch weniger Speicher.

BildHerz des Mini-Computers ist nach wie vor der mit 1,33 GHz getaktete Quad-Core-SoC Atom Z3735F, dem in der Ubuntu-Variante allerdings nur 1 GByte DDR3L-Speicher zur Seite steht - für Windows 8.1 hat Intel 2 GByte Arbeitsspeicher vorgesehen. Der Flash-Speicher wurde zudem von 32 GB auf magere 8 GB zusammengestrichen, doch zumindest lässt sich dieser per Micro-SDXC-Karte um bis zu 2 TB erweitern - im Handel finden sich bisher nur Karten mit bis zu 200 GB Speicherkapazität (SanDisk SDSDQUAN-200G-G4A, gibt es beispielsweise bei unserem Partner Amazon.de).

Der Anschluss an Bildschirm oder Fernsehgerät erfolgt über HDMI 1.4a, für die Stromversorgung nutzt Intel einen Micro-USB-Anschluss. Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11b/g/n und Bluetooth 4.0 sind integriert, weitere Geräte lassen sich über eine USB-2.0-Buchse anschließen. Der Preis des Intel Compute Stick STCK1A8LFC beläuft sich auf 110 US-Dollar. In Preisvergleichen findet sich das Gerät ab 113 Euro, ist derzeit aber noch bei keinem Anbieter lieferbar.
 
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Hacking Team wurde gehackt

reported by doelf, Montag der 06.07.2015, 10:24:17
Die Mailänder Firma "Hacking Team" verkauft Regierungen, Geheimdiensten und Polizeibehörden hochspezialisierte Software zur Übernahme und Überwachung fremder Computer und Netzwerke. Ob ihre Kunden die Menschenrechte respektieren, soll für die Italiener dabei zweitrangig sein. Nun wurde Hacking Team selbst gehackt und 400 GByte brisante Daten entwendet.

Diese Daten wurden über das offizielle Twitter-Konto von "Hacking Team", welches von den Angreifern in "Hacked Team" umbenannt wurde, veröffentlicht. Darunter finden sich auch die Passwörter, welche Christian Pozzi, ein Mitarbeiter der Firma, für soziale Kontakte, Bezahldienste und seine Router verwendet. Diese sind, wie ebenfalls veröffentlichte Kundenpasswörter, einfach nur peinlich (Passw0rd, Passw0rd!, Pas$w0rd). Laut Pozzi handelt es sich bei den gesamten 400 GByte um Lügen und Viren.

CSO hat die Daten bereits gesichert und kann eine höchst brisante Kundenliste präsentieren: Ägypten, Aserbaidschan, Äthiopien, Australien, Bahrain, Chile, Deutschland, Ecuador, Honduras, Italien, Kasachstan, Kolumbien, Libanon, Luxemburg, Malaysia, Marokko, Mexiko, Mongolei, Nigeria, Oman, Panama, Polen, Russland, Saudi-Arabien, Schweiz, Singapur, Spanien, Sudan, Südkorea, Thailand, Tschechische Republik, Tunesien, Türkei, Ungarn, USA, Usbekistan, Vereinigte Arabische Emirate, Vietnam und Zypern.

Mit Interesse nehmen wir hierbei Deutschland, Luxemburg und die Schweiz zu Kenntnis, ernste Sorgen bereiten uns Länder wie Aserbaidschan, Kasachstan, Oman und Saudi-Arabien, doch hochbrisant sind Staaten wie Äthiopien und der Sudan. Hierzu sei angemerkt, dass die Firma "Hacking Team" bisher kategorisch bestritten hatte, Geschäftsbeziehungen mit dem Sudan zu haben. Bleibt die Frage, warum die italienische Firma dem afrikanischen Bürgerkriegsland eine Rechnung über 480,000 Euro gestellt hat.

Während die Geheimdienste von Sudan und Russland in der Kundenliste seit Ende 2014 als "Not officially supported" geführt werden, sind Länder wie der Oman und Saudi-Arabien weiterhin aktive Kunden. In der Türkei greift die Polizei auf Software von "Hacking Team" zurück, in Südkorea ist es die Armee, in Saudi-Arabien sind es die Geheimdienste und das Verteidigungsministerium. In Nigeria war nicht die Landesregierung, sondern die des Bundesstaats Bayelsa ein Kunde.

Das US-Verteidigungsministerium wird als nicht mehr aktiv geführt, die Drogenfahnder der "Drug Enforcement Agency" (DEA) erneuern derzeit ihre Verträge und das "Federal Bureau of Investigation" (FBI) war zumindest bis zum 30. Juni 2015 ein zahlender Kunde. Kunden aus Ägypten und dem Libanon wurde geraten, VPN-Dienste von deutschen und US-amerikanischen Anbietern zu nutzen. Die Benutzernamen und Passwörter für diese Dienste wurden ebenfalls offengelegt.
 
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CodePhage heilt Sicherheitslücken in Software

reported by doelf, Sonntag der 05.07.2015, 17:59:36
Das "Massachusetts Institute of Technology" (MIT) schickt eine neuartigen Medizin in den Kampf gegen weit verbreitete Software-Fehler: Die CodePhage. Dieses Werkzeug findet und repariert potentielle Schwachstellen automatisch, so dass man nicht mehr auf die Bereitstellung offizieller Updates warten muss. Einen Zugriff auf den Quellcode der Programme benötigt die CodePhage hierfür nicht.

Bei Phagen, auch als Bakteriophagen bekannt, handelt es sich eigentlich um eine bestimmte Gruppe von Viren, welche ausschließlich Bakterien und Archaeen befällt. Diese Stäbchenfresser, so die Übersetzung aus dem Altgriechischen, werden in der Humanmedizin gezielt gegen bakterielle Infektionen eingesetzt. Jede Phagenart ist dabei auf bestimmte Bakterien spezialisiert und vernichtet diese unabhängig von Antibiotikaresistenzen. Die Phagen selbst werden von körpereigenen Fresszellen vernichtet und stellen daher keine Gefahr für den Menschen dar.

Die Forscher des MIT haben mit ihrer CodePhage nun einen Fehlerfresser entwickelt, der Software auf bekannte Programmierfehler abklopft. Bisher endete die Aufgabe automatisierter Analysewerkzeuge mit dem Aufspüren der Schwachstellen. Die entdecken Fehler wurden dem Entwickler gemeldet, damit dieser die Probleme im Quellcode beheben kann. Das dauert dann meist Wochen oder Monate und zuweilen werden die Sicherheitslücken auch gar nicht gestopft. Doch selbst mit der Bereitstellung des Updates ist dieses noch längst nicht auf allen betroffenen System installiert.

Und genau hier setzt die CodePhage an, denn sie korrigiert den angreifbaren Programmcode automatisch und prüft im Anschluss, ob die Reparatur gelungen ist. Den sicheren Code entleiht die CodePhage quelloffenen Spenderprogrammen. Am Ende entstehen hierdurch Hybride, welche sich aus den jeweils besten Lösungen zusammensetzen. Stelios Sidiroglou-Douskos und sein Team haben ihre CodePhage erfolgreich mit sieben weit verbreiteten Open-Source-Programmen getestet: Die zuvor enthaltenen Schwachstellen wurden jeweils innerhalb von zwei bis zehn Minuten repariert.

Wird die CodePhage bereits im Rahmen der Software-Entwicklung genutzt, kann sie die benötigten Sicherheitsprüfungen automatisch einbauen, damit sich die Programmierer auf den eigentlichen Zweck ihrer Anwendung konzentrieren können. Auf lange Sicht könnte die CodePhage auch als komplexes Entwicklungswerkzeug dienen, welches Codestücke aus Spenderprogrammen wie Puzzleteile zu neuen Anwendungen zusammenfügt. Doch schon in ihrem jetzigen Aufgabengebiet, dem automatischen Heilen angreifbarer Programme, ist die Leistung des Fehlerfressers beeindruckend.
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen, der Euro auch

reported by doelf, Sonntag der 05.07.2015, 13:30:06
An der Speicherbörse in Taiwan sind die Kurse für Arbeitsspeicher auch in den vergangenen beiden Wochen weiter gefallen. Diesmal rutschten die Preise zwischen 0,28 und 4,64 Prozent, wobei insbesondere die langsameren Speicherchips günstiger gehandelt wurden. Im Mittelfeld liegen die DDR4-Chips mit einem Minus von 2,68 Prozent. Doch leider zeigt sich der Euro mal wieder von seiner schwachen Seite.

Der Euro ging am Freitag mit einem Schlusskurs von 1,1114 US-Dollar aus dem Handel und hat binnen zwei Wochen um 2,13 Prozent auf den US-Dollar verloren. Damit liegt der Euro jetzt wieder um 8,16 Prozent unter dem Dollar-Wechselkurs vom 1. Januar 2015. Da die Speicherpreise seit Jahresbeginn zwischen 18,16 und 32,13 Prozent gefallen sind, bleibt die Preisentwicklung für Käufer in den Euro-Staaten positiv.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Ende Dezember 2014:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 3,596 US-Dollar (-2,68%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,619 US-Dollar (-1,98%) [-28,87%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 2,318 US-Dollar (-1,74%) [-31,03%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,433 US-Dollar (-0,28%) [-18,16%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,500 US-Dollar (-4,64%) [-32,13%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 1,176 US-Dollar (-2,97%) [-29,92%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Microsoft Windows Server 2003: Support-Ende in 9 Tagen

reported by doelf, Sonntag der 05.07.2015, 11:45:43
Es wird ernst: Am übernächsten Dienstag endet der Produktlebenszyklus von Windows Server 2003. Microsoft wird nach dem 14. Juli 2015 keine weiteren Updates, Hotfixes oder Security-Patches für dieses immer noch weit verbreitete Betriebssystem bereitstellen. Die Sicherheitsprobleme, die hieraus resultieren können, lassen das Support-Ende für Windows XP wie einen Kindergeburtstag erscheinen.

Betroffen sind die folgenden Ausgaben von Windows Server 2003:
  • Windows Server 2003 R2 Datacenter Edition (32-Bit x86)
  • Windows Server 2003 R2 Datacenter x64 Edition
  • Windows Server 2003 R2 Enterprise Edition (32-Bit x86)
  • Windows Server 2003 R2 Enterprise x64 Edition
  • Windows Server 2003 R2 Standard Edition (32-bit x86)
  • Windows Server 2003 R2 Standard x64 Edition
Lediglich für zwei Versionen steht das Ende des erweiterten Supports noch nicht fest:
  • Windows Server 2003 R2 Datacenter Edition mit Service Pack 2
  • Windows Server 2003 R2 Datacenter x64 Edition mit Service Pack 2
Auch Unternehmen, welche den Microsoft Small Business Server (SBS) 2003 einsetzen, sind betroffen, denn dieser basiert auf Windows Server 2003 R2. Wir empfehlen, alle verbliebenen Rechner mit Windows Server 2003 R2 zum 14. Juli 2015 in den Innendienst zu versetzen - also jede Internetverbindung zu kappen. Unternehmen und Behörden sind ein viel zu interessantes Ziel, als das man sich hier auf russisches Hacker-Roulette oder Stud-Poker nach Art der NSA einlassen sollte.
 
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Windows 10 Insider Preview Build 10162 für PCs

reported by doelf, Samstag der 04.07.2015, 17:42:49
Drei neue Builds innerhalb einer Woche - so langsam wird es albern, Microsoft! Aktuell will man in Redmond offenbar beweisen, dass sich Windows 10 mit großen Schritten seiner Fertigstellung nähert. Und so haben Insider die neuen Builds kaum installiert, da werden sie beim Hochfahren des Systems bereits vom nächsten Update überrascht. Wirklich testen lässt sich bei diesem Tempo kaum etwas - zumindest im Fast Ring.

Denn während Microsoft die risikofreudigen Benutzer, die sich für schnelle Updates entschieden haben, mit neuen Builds zuballert, fehlt es an neuen Versionen für den Slow Ring. Für diesen verspricht Microsoft ein höheres Maß an Zuverlässigkeit und Stabilität, welches zuletzt offenbar nicht gegeben war. Beim nun veröffentlichten Build 10162 soll das anders sein: Dieses Update soll die bisher höchste Zuverlässigkeit, Geschwindigkeit und Kompatibilität bieten und Notebook-Besitzern verspricht Microsoft längere Batterielaufzeiten. Damit ist der Build 10162 ein Kandidat für den Slow Ring - die Entscheidung hierüber soll Anfang der kommenden Woche fallen.
 
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UPDATE: Drei 2-TB-Festplatten für unterwegs im Test

reported by doelf, Samstag der 04.07.2015, 17:02:26
Anfang dieser Woche hatten wir unseren Test von drei externen Festplatten im 2,5-Zoll-Format veröffentlicht, nun gibt es ein erstes Update: Wir haben die Bezeichnungen der verbauten Festplatten sowie technische Daten (Platter, Cache, Drehzahl, UAS-Unterstützung) hinzugefügt. Dazu gibt es Erklärungen bezüglich der Verwendung der Einheiten (KB, MB, GB, TB bzw. KiB, MiB, GiB, TiB) sowie Screenshots mit Health-Bericht, unterstützten Funktionen plus Eckdaten.
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Wohin nur mit all den Daten? Für den Transport kleinerer Datenmengen bieten sich USB-Sticks an und umfangreiche Sammlungen, auf die man mit unterschiedlichen Geräten zugreifen will, sind auf NAS-Systemen gut aufgehoben. Und dazwischen gibt es nach wie vor die gute, alte Festplatte, die dank USB 3.0 inzwischen recht flott unterwegs ist. Wir betrachten in unserem Test drei externe Festplatten im handlichen 2,5-Zoll-Format, die satte 2 TB Speicherplatz bieten und im Handel für unter 100 Euro zu finden sind.

Für regelmäßige Datensicherungen oder die Spiegelung der Systemfestplatte sind die externen Festplatten bestens geeignet. Insbesondere die 2,5-Zoll-Modelle, deren Stromversorgung über den USB-Anschluss erfolgt, sind sowohl handlich als auch praktisch, da sie mit einem einzigen Kabel auskommen. Die Datenträger funktionieren sowohl am schnellen USB-3.0-Anschluss als auch an den weit verbreiteten USB-2.0-Buchsen. Die richtige Formatierung vorausgesetzt, lassen sie sich mit Windows, Mac OS X sowie Linux verwenden und auch als NAS-Erweiterung für einen Router machen sie eine gute Figur.
 
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Kodi 15.0 (Isengard): Der erste Release Candidate ist da

reported by doelf, Samstag der 04.07.2015, 16:34:42
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi. Nun liegt der erste Veröffentlichungskandidat von Kodi 15.0 (Codename: Isengard) zum Download bereit. Während Isengard auch ein paar neue Funktionen an Bord hat, geht es bei dieser Version in erster Linie um Feinschliff. Beispielsweise wurde der Programmcode gesichtet, bereinigt und optimiert. Kodi 15.0 läuft unter Windows, Linux, Mac OS X (ab 10.7 64-Bit), iOS (ab 5.1) und Android (ab 4.2).
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Seit der Version 14.2 wurden 1.050 Änderungen vorgenommen, beispielsweise wurde die Datenbank aufgeräumt. Die Media-Center-Software nutzt schon lange Daten von Webseiten wie TheMovieDB und TheTVdb, um die lokal gespeicherten Medien mit zusätzlichen Informationen zu garnieren. Namen und Titel wurden dabei ohne größere Prüfung übernommen, so dass unterschiedliche Schreibweisen oder zusätzliche Leerzeichen zu lästigen Duplikaten führten und die Fundstücke nicht immer berücksichtigt wurden. Die neue Version räumt die Datenbank daher auf, doch das kann ein Weilchen dauern - insbesondere auf langsamen Systemen wie dem Raspberry Pi. Da heißt es abwarten und Tee trinken, denn ein Abbruch der Konvertierung kann Probleme verursachen.

Als Unterbau dient ffmpeg 2.6.2, welches neue Codecs und eine bessere Qualität verspricht. Für Videos gibt es eine Kapitelwahl mit Vorschaubildern und auch die Auswahl von Audiospuren und Untertiteln wurde vereinfacht. Auf allen Plattformen wurde das Spulen verbessert: Wer in einem Video eine bestimmte Stelle sucht, bedient sich weiterhin der Pfeiltasten. Doch das mehrmalige Drücken der Tasten sorgt neuerdings für immer größere Sprünge, so dass man sich schneller vor- bzw. zurückarbeiten kann. Die Größe der Sprünge und die Zeitintervalle zwischen den Tastenanschlägen lassen sich konfigurieren. Zudem funktioniert das adaptive Spulen auch bei Musikstücken. Es gibt auch neue PVR-Erweiterungen inklusive Skin-Unterstützung und der überarbeitete Add-on-Manager bietet mehr Übersicht. Add-ons und Skins, die für Kodi 14.0 entwickelt wurden, sollen auch mit Isengard funktionieren.

Unter Android gibt es zumindest kleine Fortschritte in Bezug auf die Anpassung der Bildwiederholrate: Bisher ließ sich die Bildwiederholrate nicht an die Framerate des Videos angleichen, weshalb es gelegentlich zu Bildstottern kam. Seit Android 5.0 gibt es zumindest die Möglichkeit, eine bevorzugte Bildwiederholrate vorzuschlagen. Diese Funktion muss allerdings von den Geräteherstellern implementiert werden und ob der Vorschlag dann auch umgesetzt wird, steht auf einem ganz anderen Blatt. Wer diese Funktion ausprobieren will, findet sie unter Einstellungen ⇒ Video ⇒ Wiedergabe. Für einige Geräte gibt es auch 4K-Unterstützung mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz, allerdings ist auch hier Android 5.0 die Mindestanforderung.

Download: Kodi 15.0 (Isengard) RC 1
Quelle: kodi.tv
 
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Firefox 40.0 Beta 1 und 41.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 04.07.2015, 15:43:42
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 39.0 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser in den Versionen 40.0 Beta 1 und 41.0 Aurora 2 zum Download bereit - und auch für Windows-Nutzer gibt es 64-Bit-Fassungen dieser beiden Versionen. Den fertigen Firefox 40.0 darf man ab dem 11. August 2015 erwarten und die Version 41.0 soll bis Ende September fertigstellt werden.

Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten neuerdings Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Ab der Version 41.0 kann der Firefox auch SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Zum Schutz der Kommunikation über die WebRTC-Schnittstelle wird jetzt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS) verlangt. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet. Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. Die APIs MessageChannel, MessagePort und CSS Font Loading sind jetzt standardmäßig aktiviert und der Quellcode von Webseiten lässt sich neuerdings auch in Tabs anzeigen.

Download:
 
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Endlich fertig: Firefox 39.0

reported by doelf, Freitag der 03.07.2015, 09:20:16
Eigentlich sollte der finale Firefox 39.0 schon in der vergangenen Woche veröffentlicht werden, doch dann hatten Schadprogramme die neue Version ausgebremst: Installationen des Firefox, die bereits mit Adware verseucht waren, stürzten nach dem Update auf die Version 39.0 beim Start ab. Dabei zeigte sich auch, das erschreckend viele Rechner mit Adware infiziert sind. Adware nervt nicht nur mit aggressiver Werbung, sondern stellt auch ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko dar.

Für Windows gibt es den Firefox 39.0 abermals nur in einer 32-Bit-Fassung. Wer 64 Bit möchte, muss ein anderes Betriebssystem verwenden oder auf den Beta-Kanal wechseln. Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet. Links zu Hello-Kommunikationen kann man jetzt auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+ teilen.

Erstmals werden Emojis mit unterschiedlichen Hautfarben unterstützt, die Fetch-API ist jetzt standardmäßig aktiviert und die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) wurde verbessert - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Dazu gibt es diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS. Der Firefox 39.0 schließt auch 13 Sicherheitslücken, von denen vier als kritisch und zwei als hochgradig gefährlich eingestuft wurden. Sechs Fehler stellen ein mittleres Risiko dar und eine Schwachstelle unter Mac OS X ist harmlos.

Download: Firefox 39.0
 
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Blender 2.75 bringt OpenCL für GPUs von AMD

reported by doelf, Donnerstag der 02.07.2015, 17:12:30
Blender ist eine quelloffene 3D-Grafiksoftware für Windows, Mac OS X und Linux, mit der sich professionelle Animationen und ganze Filme erstellen lassen. Die neue Version 2.75 beseitigt hunderte von Fehlern und bringt diverse Verbesserungen sowie neue Funktionen. Erstmals kann man parallel aus unterschiedlichen Kamerapositionen rendern und der Cycles-Renderer unterstützt nun endlich auch Grafikprozessoren von AMD.
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Das wichtigste Einsatzgebiet für das Rendern aus unterschiedlichen Kamerapositionen ist natürlich die stereoskopische 3D-Darstellung für das linke und das rechte Auge. Blender unterstützt hierbei sowohl aktive Shutter-Brillen als auch passive Brillen mit unterschiedlich gefärbten Gläsern. Bevor der Renderprozess startet, kann man sich anhand einer OpenGL-Vorschau einen ersten Eindruck verschaffen. Wer mehr als zwei Perspektiven benötigt, kann im Multi-View-Modus beliebig viele Kameras definieren.

Der überarbeitete Cycles-Renderer läuft schneller und verbraucht weniger Arbeitsspeicher. Erstmals werden auch Grafikkarten von AMD unterstützt, wobei OpenCL zum Einsatz kommt. Bisher hatte Blender ausschließlich auf CUDA gesetzt und konnte folglich nur Grafikprozessoren von NVIDIA zum Rendern einspannen. Die AMD-Unterstützung ist bisher auf GPUs der GCN-Architektur sowie auf die Betriebssysteme Windows und Linux beschränkt. HDR-Texturen kann man noch nicht nutzen und der Grafiktreiber sollte möglichst frisch sein.

Eine weitere Neuerung für Cycles sind Licht-Portale. Dabei handelt es sich um spezielle Flächenlampen (Area Lamps), welche den Weg des Außenlichts in Innenraumszenen lenken - beispielsweise in Form eines Fensters. Die Verwendung der Portale macht den Rendering-Prozess zwar etwas langsamer, doch dafür werden weniger Samples benötigt. Beim Modellieren lassen sich Verzerrungen mit dem neuen Modifikationswerkzeug "Corrective Smooth" beheben und beim 3D-Malen wird neuerdings Symmetrie unterstützt.

Download: Blender 2.75 (32/64_bit)
 
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Marktanteile: Windows 8.1 überholt XP

reported by doelf, Donnerstag der 02.07.2015, 15:31:46
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Nachdem die dortigen Statistiken im vergangenen Jahr zwei verwirrende Sprünge gemacht hatten, scheinen die Zahlen seit Dezember 2014 wieder stimmig zu sein. Während Windows 8.1 im Mai noch die Hilfe von Windows 8.0 benötigte, um an seinem Urahn XP vorbeiziehen zu können, gelingt dies dem (noch) aktuellen Betriebssystem aus Redmond im Juni aus eigener Kraft. Der Marktanteil von Windows 7 erreicht derweil einen neuen Höchststand.
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Für Juni 2015 sieht Netmarketshare Windows 7 mit 60,98 Prozent (+3,22) unangefochten an der Spitze. Die neue Nummer 2 ist Windows 8.1 mit 13,12 Prozent (+0,24) vor Windows XP mit 11,98 Prozent (-2,62). Dieser Positionswechsel liegt also nicht daran, dass Windows 8.1 auf einmal zum Verkaufsschlager mutierte, sondern vielmehr am Abschied von Windows XP. Und dieser scheint die Mehrzahl der Benutzer zu Windows 7 zu führen.

Auf Platz vier befindet sich seit März Mac OS X 10.10, dessen Marktanteil um 0,34 Punkte auf 4,54 Prozent gewachsen ist. Windows 8 kommt nur noch auf 2,90 Prozent (-0,67) und bleibt damit zumindest noch vor Vista. Das schlechteste Windows der jüngeren Geschichte lief im Juni noch auf 1,62 Prozent (-0,39) der Rechner. In etwa gleich auf sehen wir Linux mit 1,61 Prozent (+0,04), während Mac OS X 10.9 auf 1,44 Prozent (-0,03) abgerutscht ist. Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und spielen damit praktisch keine Rolle.
 
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Schadprogramme halten den finalen Firefox 39.0 auf

reported by doelf, Donnerstag der 02.07.2015, 14:45:13
Eigentlich sollte der finale Firefox 39.0 schon in der vergangenen Woche veröffentlicht werden, doch bisher gibt es nur einen vierten Finalkandidaten, der kurioserweise die Nummer 6 trägt. Grund für die Verzögerung ist ein Absturz beim Programmstart, welcher durch Adware verursacht wird. Das Problem wurde erstmals am 6. April 2015 gemeldet und zwischenzeitlich behoben, tauchte dann ab Beta 7 aber wieder auf.

Die ersten Abstürze wurden von der Adware Yontoo verursacht. Yontoo manipuliert die Darstellung von Webseiten, indem der Schädling enthaltene Werbeflächen gegen eigene Anzeigen tauscht. Um nicht zu schnell von Anti-Viren-Software erkannt zu werden, versieht Yontoo seine Bibliotheken mit zufälligen Namen. Diese Strategie erschwerte auch Mozillas Entwicklern die Analyse des Problems, denn die abstürzende DLL-Datei hatte immer einen anderen Namen. Nachdem als schneller Behelf zunächst alle DLLs, deren Namen sich ausschließlich aus Hexadezimalwerten zusammensetzen, blockiert wurden, änderte man bei Yontoo die Taktik und wechselte zu zufälligen Buchstabenfolgen.

Kurze Zeit später wurden weitere Adware-Programme entdeckt, welche den Firefox 39 beim Start ebenfalls zum Absturz bringen. Hierzu gehören BTclient, DLclient sowie "Yahoo! Search by Pay-by-Ads", wobei das Letztgenannte nicht von Yahoo stammt. Leider ist solche Adware weit verbreitet, denn sie wird oftmals im Bundle mit kostenloser Software ausgeliefert und dann achtlos zusammen mit dieser installiert. Adware ist für die Betreiber von Webseiten ein großes Ärgernis, da sie Werbeeinnahmen stiehlt und Besucher mit aggressiven Werbeinhalten (Pornografie, Medikamente) und Werbeformen (Pop-Ups, Pop-Unders) belästigt. Darüber hinaus stellt sie auch ein großes Sicherheitsproblem dar.

Noch ist unklar, was den Absturz der Adware-Programme herbeiführt. Um die Veröffentlichung des Firefox 39.0 nicht noch weiter verschieben zu müssen, wollen Mozillas Entwickler jetzt einen einmaligen Absturz ihres Internetbrowsers in Kauf nehmen. Während des Absturzes landet die verantwortliche DLL-Datei auf einer schwarzen Liste und wird bei zukünftigen Aufrufen blockiert - dies kann man mit dem Firefox 39.0 Final Candidate Build 6 ausprobieren. Dieses Vorgehen ist nicht sonderlich elegant und nur als vorübergehende Maßnahme gedacht. Zudem will Mozilla betroffene Kunden über die Adware-Infektion informieren.
 
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Kolumne: Mach den Pofalla!

reported by doelf, Donnerstag der 02.07.2015, 12:25:25
Ganz Europa ächzt unter der aktuellen Hitzewelle und wirklich niemand hat Lust auf neue Berichte über die Spionagetätigkeiten von GCHQ und NSA. Bei mehr als 30 Grad Celsius glaubte ich heute Morgen auf der Autobahn ein entgegenkommendes No-Spy-Abkommen zu sehen. Da es aber zu keinem Aufeinandertreffen mit der generischen Seite kam, muss es sich wohl um eine Fata Morgana gehandelt haben. Höchste Zeit fürs Freibad und einen Pofalla, wie man peinliche Arschbomben heute nennt.

Der Namensgeber dieser vermurksten Sprungvariante, ein gewisse Ronald Pofalla, der Gerüchten zufolge in den Jahren 2009 bis 2013 Chef von so einem Kanzleramt in Berlin war, darf heute nicht ins Wasser. Stattdessen muss der CDU-Politiker dem NSA-Untersuchungsausschuss das Märchen vom No-Spy-Abkommen vortragen. Er soll auch ganz viele schriftliche Versicherungen der Geheimdienste im Gepäck haben, in denen diese ihren Respekt für die deutschen Gesetze bekunden. Wir haben da mal einen Live-Stream vorbereitet:

Okay, zugegeben: Obige Aufnahme des TV-Senders Phoenix stammt vom 12. August 2013, doch wir haben aus zuverlässigen Quellen erfahren, dass es bei Ronald Pofalla seither keinen Erkenntnisgewinn gegeben hat. Und woher sollte dieser auch kommen? Schließlich sind alle Vorwürfe schon seit knapp zwei Jahren vom Tisch. Und wäre das Thema nicht so trocken, wäre bestimmt schon lange Gras darüber gewachsen.

Gut, da gibt es diesen neuen Bericht von WikiLeaks, der uns eine ganze Reihe Selektoren der NSA präsentiert. Diese Selektoren, bei denen es sich zumeist um Telefonnummern handelt, ermöglichen das gezielte Abfangen von Kommunikationen. Wie die Geheimdienste in der Vergangenheit immer wieder versichert hatten, handelt es sich bei den üblichen Zielen um Terrorgruppen oder die ebenfalls global tätige organisierte Kriminalität. Beispiele aus der gestern veröffentlichten Liste sind die Europäischen Zentralbank, das Bundesministerium für Finanzen sowie Angela Merkels persönlicher Assistent. Eine Nachfrage beim griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras ergab, dass diese Institutionen und Personen in seinem Land tatsächlich unter dem Verdacht des Terrors und der Wirtschaftskriminalität stehen. Die von WikiLeaks präsentierten Dokumente belegen, dass Angela Merkel schon 2011 keine Ausweg aus der Griechenlandkrise sah, was den Anfangsverdacht einer bewussten Insolvenzverschleppung verstärkt. Vermutlich hatten NSA und GCHQ lediglich ihre Partner vom griechischen Geheimdienst bei der Beweisgewinnung unterstützt - natürlich mit ganz viel Respekt für die deutschen Gesetze.

Und dann wäre da noch Glenn Greenwalds Enthüllungsmagazin "The Intercept", welches sich detailliert mit dem NSA-Spionageprogramm XKEYSCORE beschäftigt. Bei XKEYSCORE geht es um das massenhafte Sammeln und Zugänglichmachen von Kommunikations- und Standortdaten. Bereits im Jahr 2008 nutzte die NSA hierfür mehr als 700 Server an rund 150 Standorten in aller Welt. Ein Jahr später wurden alle gesammelten Daten für einen Zeitraum von drei bis fünf Tagen gespeichert, Metadaten für 30 bis 45 Tage. Durch die Eingabe von Namen oder E-Mail-Adressen können die Mitarbeiter des Geheimdiensts die Internetsuchen, E-Mails, Dokumente, Fotos, Benutzernamen sowie Passwörter der Zielpersonen einsehen. Chats und Beiträge in Foren und sozialen Netzwerken werden ebenfalls ausgewertet und ein Dokument aus dem Jahr 2013 beschreibt auch das Abfangen von VoIP-Telefonaten. Vor zwei Jahren nutzte der Geheimdienst 75 Server, um Telefonate, Videokommunikationen und Faxe von weltweit 8.000 Zielen auszuwerten. Dabei wurden täglich ca. 700.000 Kommunikationen aufgezeichnet.

Doch obwohl wir alle im Fadenkreuz von XKEYSCORE stehen, prahlt die NSA lieber mit prominenten Opfern wie Ban Ki-moon, dem Generalsekretär der Vereinten Nationen. Viele meiner überwachten Mitbürger und auch ich selbst fühlen uns hierdurch vernachlässigt! Ja, manchmal haben wir sogar den Eindruck, dass sich die NSA gar nicht richtig für uns interessiert und unsere Daten nur haben will, um ihre Sammelwut zu befriedigen und den Nimbus ihrer Omniszienz aufrechtzuerhalten. Wenn man dann allerdings einen Schluck Wasser getrunken und den Ventilator eingeschaltet hat, klingt das alles so beängstigend, dass man sofort auf die Straße gehen müsste, um gegen den Überwachungswahnsinn zu demonstrieren. Doch dafür ist es einfach viel zu heiß! Und so besinnen wir uns abermals auf Ronald Pofalla, der uns im Sommer 2013 versprach: "Es gibt in Deutschland keine millionenfache Grundrechtsverletzung". Puh, da haben wir ja noch einmal Glück gehabt. PLATSCH!
 
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Windows 10 Insider Preview Build 10159 für PCs

reported by doelf, Mittwoch der 01.07.2015, 16:56:47
Nach nur einem Tag reicht Microsoft einen weiteren Build seiner Windows 10 Insider Preview nach. Dieser trägt die Nummer 10159 und soll über 300 Fehler des Build 10158 beheben. Der neue Build wird seit gestern jenen Benutzern, die sich für die schnellen Updates (Fast Ring) entschieden haben, angeboten. Ob er es auch in den Slow Ring schaffen wird, ist derzeit noch offen.

Wie Gabe Aul erklärt, hatte der Build 10158 die internen Qualitätsprüfungen noch nicht bestanden, während der Test des Build 10159 bereits angelaufen war. Als fest stand, dass es sich beim Build 10158 um eine stabile Ausgabe handelt, wollte man diese den Benutzern nicht vorenthalten. Kurz darauf bekam auch der Build 10159 grünes Licht und dessen Herausgabe wollte man ebenfalls nicht verzögern. Und so sahen etliche Insider, die gestern versuchten, den Build 10158 herunterzuladen, die Fehlermeldung 0x80246017, da der neuere Build 10159 bereits verfügbar war. Allen Erklärungsversuchen seitens Aul zum Trotz wirkt Microsofts Release-Strategie ziemlich amateurhaft.
 
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iTunes 12.2 und QuickTime 7.7.7 veröffentlicht

reported by doelf, Mittwoch der 01.07.2015, 12:03:48
Neben neuen Updates für seine Betriebssysteme hat Apple auch frische Versionen der Multimedia-Programme iTunes und QuickTime veröffentlicht. iTunes 12.2 schließt 39 Sicherheitslücken, während sich QuickTime 7.7.7 um neun Schwachstellen kümmert. Beide Updates bietet Apple ausschließlich für Windows an, da die behobenen Fehler Mac OS X nicht betreffen.

Im Falle von iTunes 12.2 stecken alle 39 Schwachstellen im WebKit. Es handelt sich um Speicherfehler, welche zu einem Programmabsturz oder zur Ausführung von Schadcode führen können. Der Angreifer muss sich in einer privilegierten Netzwerkposition (Man-in-the-Middle) befinden, um den Datenverkehr beim Zugriff auf den iTunes Store manipulieren zu können. iTunes 12.2 ist für Windows 7 und 8 erhältlich.

Bei QuickTime 7.7.7 wurden alle neun Sicherheitslücken in QT Media Foundation entdeckt. Auch hier handelt es sich um Speicherfehler, doch zum Angriff bedarf es lediglich speziell gestalteter Dateien. Versucht man diese zu öffnen, stürzt QuickTime bestenfalls ab, doch im schlimmsten Fall wird dabei Schadcode ausgeführt. QuickTime 7.7.7 wird nur für Windows 7 und Vista angeboten.
 
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Mac OS X 10.10.4 (Yosemite) und Sicherheits-Update 2015-004

reported by doelf, Mittwoch der 01.07.2015, 10:47:34
Apple hat sein Betriebssystem Mac OS X Yosemite auf die Version 10.10.4 aktualisiert und zeitgleich das Sicherheits-Update 2015-004 für die älteren Generationen Mavericks und Mountain Lion veröffentlicht. Die neuen Updates schließen insgesamt 77 Sicherheitslücken. Beispielsweise hat Apple den Logjam-Angriff auf schwache Diffie-Hellman-Schlüssel unterbunden und die EFI-Firmware seiner Computer gegen unberechtigte Schreibzugriffe abgesichert.

Mac OS X 10.10.4 verspricht stabilere Netzwerkverbindungen und eine zuverlässigere Funktion des Migrationsassistenten. Auch das Übertragen der Fotobibliotheken von iPhoto und Aperture zu Photos sowie der Abgleich der Fotobibliotheken mit der iCloud soll jetzt besser funktionieren. Weiterhin soll Photos beim Import bestimmter Leica-DNG-Dateien nicht mehr abstürzen. Mac OS X 10.10.4 behebt auch Probleme mit bestimmten Bildschirmen sowie Verzögerungen beim E-Mail-Versand. Der Internet-Browser Safari lässt sich nicht mehr durch JavaScript-Warnungen blockieren. Mac OS X 10.10.4 umfasst Safari 8.0.7, für Mavericks und Mountain Lion werden die ebenfalls überarbeiteten Versionen 7.1.7 und 6.2.7 angeboten.

Mit den Updates kümmert sich Apple auch um 77 Sicherheitslücken, vier Schwachstellen beheben die neuen Safari-Versionen. Über drei Fehler im Admin Framework können sich einfache Benutzer Root-Privilegien und Admin-Rechte verschaffen, während die Dienste AppleThunderboltEDMService, Bluetooth, IOAcceleratorFamily und IOFireWireFamily aufgrund von Speicherfehlern bösartigen Applikationen volle Systemrechte einräumen. Etliche Schwachstellen ermöglichen das Einschleusen von Schadcode, beispielsweise bei der Verarbeitung von TIFF-Bildern, Schriftarten, URLs, Videos, ZIP-Archiven oder simplen Textdateien. Auch mehrere Fehler in den Grafiktreibern von Intel und NVIDIA können als Einfallstor für Schadprogramme dienen, die dann mit Systemrechten laufen.

Download:
 
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iOS 8.4 bringt Apple Music und Sicherheits-Updates

reported by doelf, Mittwoch der 01.07.2015, 09:55:54
Apple hat sein mobiles Betriebssystem iOS auf die Version 8.4 aktualisiert und ermöglicht hierdurch den Zugriff auf den neuen Streaming-Dienst Apple Music. Dazu gibt es mehrere Verbesserungen und Fehlerbehebungen rund um iBooks sowie etliche Sicherheits-Updates. Beispielsweise hat sich Apple um den Logjam-Angriff gekümmert und die "Mitteilung des Todes", eine per iMessage oder SMS empfangene Zeichenkette, welche die Geräte abstürzen ließ, unschädlich gemacht.

Der neue Streaming-Dienst Apple Music ist gestern gestartet. Für einen Zeitraum von drei Monaten gibt es eine kostenlose Probemitgliedschaft, danach kostet Apple Music 9,99 Euro pro Monat. Besonders interessant ist die Familienmitgliedschaft, mit der bis zu sechs Personen den Dienst für monatlich 14,99 Euro nutzen können. Nur die zahlenden Mitglieder können Apple Music auch offline verwenden, hierfür werden die Musikstücke lokal abgespeichert. Die verfügbaren Inhalte kann man seiner eigenen Bibliothek hinzufügen und unbegrenzt hören. Dazu gibt es Empfehlungen von Musikexperten, diverse Radiostationen mit Wiedergabelisten unterschiedlicher Stilrichtungen sowie eine soziale Schnittstelle zu den Künstlern, die für ihre Fans Musik und andere Inhalte bereitstellen können.

In iBooks kann man jetzt auch Hörbücher suchen, anhören und laden. Diese Hörbücher lassen sich sowohl auf dem iPad als auch auf dem iPhone nutzen, passend dazu wurde auch die neue Funktion "Aktueller Titel" eingeführt. Bücher aus Reihen kann man von der Bibliothek aus suchen und auch gleich vorbestellen. Eine neue Einstellung ermöglicht das Deaktivieren des automatischen Nachtmodus in der Bibliothek und ein Fehler, welcher das Laden von Büchern aus iCloud zuweilen verhinderte, wurde behoben. Weitere Änderungen sollen das Bereitstellen von Standortdaten durch GPS-Zubehör zuverlässiger machen und gelöschte Watch-Apps sollen auch gelöscht bleiben. Apple schließt mit iOS 8.4 auch 33 Sicherheitslücken und kassiert Sicherheitszertifikate, die unberechtigter Weise ausgegeben wurden.
 
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Linux Mint 17.2 (Rafaela) ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 01.07.2015, 08:59:24
Die beliebte Linux-Distribution Mint liegt in der finalen Version 17.2 (Codname: Rafaela) zum Download bereit. Zur Auswahl stehen 32- und 64-Bit-Varianten mit den Benutzeroberflächen MATE 1.10 und Cinnamon 2.6, Varianten mit KDE und Xfce gibt es hingegen noch nicht. Bei Linux Mint 17.2 handelt es sich um eine Version mit langer Support-Zeit (LTS), die bis ins Jahr 2019 reicht.

MATE 1.10
Mates Dateimanager Caja kann Erweiterungen wie Dropbox neuerdings ohne Neustart an- bzw. ausschalten und der Dokumentenbetrachter Atril unterstützt das ePub-Format. Eine neue Audio-Bibliothek namens libmatemixer ermöglicht volle Mixer-Funktionalität, dabei werden PulseAudio, ALSA sowie OSS automatisch erkannt und unterstützt. Die Hilfe wurde ebenfalls verbessert und durch Code-Optimierungen konnten die Entwickler diverse Speicherlecks stopfen.

Cinnamon 2.6
Cinnamon soll in der neuen Version seltener einfrieren. Geschieht dies dennoch, lässt sich die Benutzeroberfläche mit Hilfe der Tastenkombination Strg + Alt + Esc neu starten. Dabei wird die Sitzung mitsamt aller Fenster und Anwendungen wiederhergestellt. Die Oberfläche soll auch schneller laden, direkter reagieren und den Prozessor weniger belasten. Standardmäßig nutzt Mint consolekit und upower für sein Session- und Power-Management, doch man kann dies jetzt bequem auf logind umstellen. Passend dazu gibt es auch ein neues Power-Applet. Darüber hinaus wurde der Mehrbildschirmbetrieb verbessert, der Bildschirmschoner unterstützt Animationen (XScreenSaver oder HTML5) und der Dateimanager Nemo hat eine neue Plug-in-Verwaltung bekommen. Dateioperationen führt Nemo jetzt nacheinander aus, statt diese zu parallelisieren, was für die meisten Systeme Leistungsvorteile verspricht.

Allgemeine Verbesserungen
Das Paketmanagement ist ab sofort in der Lage, fremde Pakete zu entfernen und, sofern verfügbar, die offiziellen Pakete wiederherzustellen. In die Kategorie der fremden Pakete fallen sowohl unbekannte Software als auch inoffizielle Versionen oder Pakete für andere Linux-Systeme. Zuvor war bei der Entfernung solcher Fremdkörper zumeist Handarbeit angesagt. Der Update-Manager versieht die verfügbaren Pakete mit erklärenden Namenszusätzen, welche ein sinnvolles Sortieren ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen den Anmeldebildschirm, die Sprachwahl sowie die automatische Vervollständigung und den Eingabeverlauf von Bash. Adobe Flash kann jetzt kopiergeschützte Videos abspielen, doch das funktioniert noch nicht auf allen Webseiten. Mit an Bord sind LibreOffice 4.4.3, Inkscape 0.91 und HPLIP 3.15.2 mit Unterstützung für weitere Druckermodelle. Als Grundlage für Linux Mint 17.2 dienen Ubuntu 14.04 und der Kernel 3.16.

Download: Linux Mint 17.2 (Rafaela)
 
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Fast fertig: Firefox 39.0 Final Candidate Build 6

reported by doelf, Mittwoch der 01.07.2015, 08:49:19
Eigentlich sollte der finale Firefox 39.0 schon in der vergangenen Woche veröffentlicht werden, doch bisher gibt es nur einen vierten Finalkandidaten. Dieser wurde in den frühen Morgenstunden auf den offiziellen FTP-Server geladen und trägt immerhin schon die Build-Nummer 6. Alle Sprachen sind verfügbar, für Windows wird es aber leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung geben.

Der Firefox 39.0 aktiviert den Malware-Schutz für Mac OS X und Linux, dieser prüft neben Downloads auch verbreitete Erweiterungen für die Mac-Version. Die Unterstützung für unsichere SSLv3-Verbindungen wurde komplett entfernt und die ebenso unsichere RC4-Verschlüsselung wird nur noch für wenige Ausnahmen gestattet. Weiterhin verspricht der Firefox 39.0 Leistungssteigerungen durch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface), zudem ist die Fetch-API jetzt standardmäßig aktiviert. Ebenfalls verbessert wurde die Unterstützung von ARIA 1.1 (Accessible Rich Internet Applications) - bei ARIA handelt es sich um eine technische Spezifikation, welche behinderten Menschen die Nutzung von Internetangeboten erleichtern soll. Und natürlich gibt es auch wieder diverse Neuerungen rund um HTML5 und CSS.

Download: Firefox 39.0 Final Candidate Build 6
 
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