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News-Archiv: Juli 2016

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Vorsicht: Nicht alle kabellosen Tastaturen verschlüsseln!

reported by doelf, Sonntag der 31.07.2016, 21:41:02
Im Februar 2016 hatten die Sicherheitsexperten von Bastille mit dem MouseJack-Angriff demonstriert, wie sich kabellose Mäuse per Funksignal kapern und als Tastatur ausgeben lassen. Dies gelang, da viele Hersteller nur die Datenübertragung zwischen der Tastatur und dem USB-Dongle verschlüsseln, nicht aber jene mit der Maus. Nun haben die Forscher kabellose Tastaturen untersucht und mussten feststellen, dass einige Modelle komplett auf eine Verschlüsselung verzichten.

Das Problem besteht bei kabellosen Tastaturen, welche im Frequenzbereich 2,4 GHz arbeiten und die nicht auf das Bluetooth-Protokoll setzen. Diese Geräte verwenden stattdessen nicht standardisierte Protokolle, bei denen jeder Hersteller bzw. Zulieferer in Hinblick auf die Sicherheit sein eigenes Süppchen kocht. Offenbar setzen die Hersteller darauf, dass die nicht dokumentierten Protokolle für eine ausreichende Sicherheit sorgen, denn sie haben auf die Verschlüsslung der Eingaben komplett verzichtet. Mindestens acht Hersteller, darunter auch bekannte Namen wie General Electric, Hewlett-Packard, Kensington und Toshiba, sind betroffen, doch die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher ausfallen.

Für die folgenden Geräte wurde das Problem seitens Bastille bereits bestätigt:
  • Anker Ultra Slim 2.4GHz Wireless Compact Keyboard / USB-Dongle mit ID 062a:4101
  • EagleTec K104/KS04 2.4 GHz Wireless Combo Keyboard / USB-Dongle mit ID 062a:4101
  • General Electric/Jasco GE 98614 Wireless Keyboard / USB-Dongle GE 98614 mit ID 05b8:3245
  • Hewlett-Packard HP Wireless Classic Desktop Wireless Keyboard / USB-Dongle HP Wireless Classic mit ID 3938:1032
  • Insignia Wireless Keyboard NS-PNC5011 / USB-Dongle mit ID 3938:1032
  • Kensington ProFit Wireless Keyboard / USB-Dongle mit ID 062a:4101
  • Radio Shack Slim 2.4GHz Wireless Keyboard / USB-Dongle mit ID 062a:4101
  • Toshiba PA3871U-1ETB Wireless Keyboard / USB-Dongle PA3844D mit ID 0458:00ce
Während Hewlett-Packard, Anker, Kensington, RadioShack, Insignia und EagleTec Funkchips von Signia Technologies einsetzen, verwendet die Tastatur von General Electric/Jasco einen völlig unbekannten Chip. Die Experten von Bastille mussten die Arbeitsweise und Protokolle der Transceiver durch Reverse-Engineering offenlegen und konnten erst dann die unverschlüsselte Datenübertragung zwischen Tastatur und Dongle abfangen bzw. manipulieren. Es war nämlich auch möglich, eigene Tastenanschläge einzuschleusen und dem Dongle unterzuschieben. Die Materialkosten für die dabei eingesetzte Hardware liegen unter 100 US-Dollar und damit etwas höher als für den MouseJack-Angriff, der sich schon für unter 15 US-Dollar realisieren lässt.

Obwohl die betroffenen Hersteller schon vor mehr als 90 Tagen von Bastille informiert worden sind, haben bisher nur Anker, General Electric und Kensington reagiert:
  • Anker nimmt seine Tastatur vom Markt und bietet betroffenen Kunden an, die Geräte gegen ein Bluetooth-Modell auszutauschen. Dieses Angebot gilt allerdings nur bis zum 30. August 2016, zudem muss sich die Tastatur noch in der Garantiezeit befinden und der Kunde muss sich bei Anker melden.
  • General Electric verweist auf seinen Lizenznehmer Jasco Products Company, der die betroffene Tastatur vertreibt. Dieser wurde informiert und soll betroffenen Kunden nun eine adäquate Lösung anbieten. Auch hier müssen die Käufer aktiv werden und sich bei Jasco melden.
  • Kensington hat die Firmware seiner Tastatur überarbeitet und alle Übertragungen mit einer AES-Verschlüsselung abgesichert. Die überarbeitete Tastatur hat die Artikelnummer K72324USA erhalten. Wer das ältere Modell besitzt, soll die Kundenbetreuung von Kensington kontaktieren.
Die einfachste Methode, um Tastatureingaben abhörsicher zu machen, besteht in der Verwendung eines Kabels. Wenn es unbedingt Funk sein muss, sollte man zu Bluetooth-Geräten greifen, denn dort müssen sich die Hersteller an einen strengen Standard halten.
 
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"Hearthstone: Eine Nacht in Karazhan" erscheint am 12. August

reported by doelf, Sonntag der 31.07.2016, 19:09:12
Blizzards Online-Sammelkartenspiel "Hearthstone" wird am 12. August 2016 um ein neues Soloabenteuer namens "Eine Nacht in Karazhan" erweitert. Der Magus Medivh lädt nach Karazhan, dem schwindelerregendsten Turm von Azeroth, zu einem rauschenden Fest und lockt mit 45 neuen Karten. Nur zwei davon, "Verzauberter Rabe" und "Portal: Feuerlande", sind in der kostenlosen Prolog-Mission enthalten.


Die übrigen Missionen - "Der Salon", "Das Theater", "Die Menagerie" und "Die Turmspitze" - müssen kostenpflichtig erworben werden. Sie markieren jeweils einen der vier Flügel des neuen Spielbretts, auf dem sich insgesamt 13 Bosse tummeln. Es warten neun neue Klassenherausforderungen und zahlreiche Portale für unerwartete Gäste. Zu bestaunen gibt es ein heißes Manabad, die magische Bibliothek, ein Alchemielabor und ein Opernhaus. "Hearthstone" selbst ist kostenlos (Free-to-play) und läuft unter Windows, Mac OS X, iOS und Android.
Quelle: eu.battle.net
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.7.3 WHQL

reported by doelf, Samstag der 30.07.2016, 20:02:46
AMD hat seinen Grafiktreiber "Radeon Software Crimson Edition" auf die WHQL-zertifizierte Version 16.7.3 aktualisiert. Diese bringt der Radeon RX 480 einen zehnprozentigen Leistungszuwachs bei "Rise of the Tomb Raider" und endlich werden neben den GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M. auch wieder die drei APU-Familien "Kaveri", "Godavari" und "Carrizo" unterstützt.

AMD hat auch einige Probleme behoben: Bei "DiRT Rally" verursacht die Option "Advanced Blending" kein unschönes Flackern im Gelände mehr und bei "Need for Speed" sind die flackernden Lichter im Crossfire-Betrieb verschwunden. "Overwatch" überlebt jetzt den Crossfire-Betrieb der Radeon RX 480 und das Ändern von Einstellungen lässt "Dragon Age Inquisition" im Mantle-Modus nicht mehr mitsamt des Grafiktreibers abstürzen. Grafikfehler beim Waffenzoom von "Hitman" (nur DirectX 12) und bei den Texturen von "Total War: Warhammer" (nur mit der Radeon R9 380) wurden behoben. "Rise of the Tomb Raider" flackert im Crossfire-Betrieb nicht mehr (nur DirectX 11), die Schatten in "Dota 2" werden korrekt angezeigt (nur Vulkan) und bei "Doom" wurden die Texturlücken (nur OpenGL auf Eyefinity-Konfigurationen mit drei Bildschirmen) gestopft. Der Radeon Wattman stellt sich nach einem gescheiterten Übertaktungsversuch wieder zurück und die Radeon Settings zeigen jetzt die korrekte Versionsnummer für Vulkan an. Beim Starten und Beenden von Spielen unter Verwendung von Freesync wurde ein leichtes Flackern, dass nur mit der Radeon RX 480 auftritt, korrigiert. Auch das Flackern auf einer geklonten Anzeige nach einem Task-Wechsel ist jetzt nicht mehr zu sehen.

Die Liste der noch nicht behobenen Fehler bleibt recht lang: Immer noch stürzen einige Spiele ab, wenn "AMD Gaming Evolved" aktiviert ist. Bei Verwendung von DirectX 12 und V-Sync mit einer Radeon Pro Duo kommt es bei "Total War: Warhammer" zuweilen zu einem schwarzen Bildschirm und bei "DiRT Rally" lässt Crossfire die Regentropfen flackern. Das Ändern von Auflösung oder Qualitätsstufe bringt "Dota 2" im Vulkan-Betrieb zum Absturz und Crossfire bringt keinen Leistungsschub. "Battlefield 4" stürzt bei Verwendung von Mantle und "Assassin's Creed Syndicate" in den hohen Qualitätsstufen ab. "The Division" stottert auf der Radeon RX 480, wenn hohe Qualitätseinstellungen auf VSync treffen, und "World of Tanks" flackert im Crossfire-Betrieb nach einem Task-Wechsel. Auch "Rise of the Tomb Raider" hat Probleme mit dem Task-Wechsel, hier gibt es im DirectX-12-Betrieb Darstellungsfehler auf Systemen mit Hybrid-Grafik. Auf einigen Konfigurationen mit Hybrid-Grafik lässt sich der Shader-Cache nicht deaktivieren und die Display-Einstellungen werden nach dem Beenden einer mit Profil gestarteten Applikation nicht zuverlässig zurückgesetzt. Bei "Rocket League" verursacht Crossfire ein Flackern und "Ashes of the Singularity" stürzt sporadisch in der Qualitätsstufe "crazy" bei aktiviertem Multi-GPU-Betrieb ab. Bleibt noch "Wolfenstein: The Old Blood", das auf der Radeon RX 480 recht hakelig und zäh läuft.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.7.3 WHQL (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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AMD schaltet Produktseiten für Radeon RX 470 und RX 460

reported by doelf, Samstag der 30.07.2016, 14:20:43
Nachdem Grafikkarten auf Basis von AMDs Radeon RX 470 und RX 460 Mitte dieser Woche erstmals im Preisvergleich Geizhals aufgetaucht waren, hat AMD zwischenzeitlich die Produktseiten zu beiden Baureihen freigeschaltet. Diese liefern uns die Taktraten nach, nicht aber Preise oder einen Termin für den Verkaufsstart.

Radeon RX 470
Der im 14-nm-FinFET-Prozess von Globalfoundries gefertigte Grafikchip umfasst 2.048 Shader-Einheiten, 128 TMUs und 32 ROPs. Er taktet mit 926 MHz und kann per Boost bis auf 1.206 MHz beschleunigen. Seine Rechenleistung beläuft sich auf 4,9 TFLOPs. Als Grafikspeicher kommen wahlweise 4 oder 8 GiB GDDR5 zum Einsatz. Der Speicher taktet mit 1.650 MHz und nutzt eine 256 Bit breite Anbindung, woraus sich eine maximale Bandbreite von 211 GB/s ergibt. Für die Grafikkarten nennt AMD einen typischen Stromverbrauch von 120 Watt, der durch den PCIe-Steckplatz und eine 6-Pin-Buchse gewährleistet wird. Maximal ließen sich hierdurch 150 Watt bereitstellen, so dass Spielraum zum Übertakten bleibt. Zum Anschluss von Bildschirmen werden HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4 (HDR Ready) geboten.

Radeon RX 460
Bei diesem Chip müssen wir die Eckdaten tatsächlich nach unten korrigieren: Während die Produktseite bei Geizhals von 1.024 Shader-Einheiten, 64 TMUs und 32 ROPs spricht, sind es tatsächlich nur 896 Shader-Einheiten, 56 TMUs und 16 ROPs. AMD behält sich offenbar die Möglichkeit vor, einen Vollausbau des Chips zu einem späteren Zeitpunkt nachzureichen. Der Basistakt beläuft sich auf 1.090 MHz und der Boost-Takt auf 1.200 MHz - das reicht für 2,2 TFLOPs. Zur Auswahl stehen 2 oder 4 GiB GDDR5-Speicher mit einer Taktrate von 1.750 MHz. Da die Anbindung allerdings auf 128 Bit halbiert wurde, sinkt der Speicherdurchsatz auf 112 GB/s. Bei Grafikkarten auf Basis des Radeon RX 460 kann sich AMD den zusätzlichen Stromanschluss sparen, weil der Stromverbrauch unter 75 Watt liegt.

Marktstart und Spieleleistung
Produktfolien, die im Internet kursieren, nennen den 4. August 2016 als Marktstart der Radeon RX 470, die Radeon RX 460 soll vier Tage später folgen. Preise werden auf diesen Folien allerdings nicht genannt. In Hinblick auf die Leistung soll die Radeon RX 470 eine Radeon R9 270 um das 1,5- bis 2,4-fache übertreffen, während die Radeon RX 460 eine Radeon R7 260X um den Faktor 1,2 bis 1,3 überbieten wird. Beide Modelle zielen auf die Full-HD-Auflösung, wobei man nur mit der Radeon RX 470 in die höchsten Detailstufen vorstoßen kann. Für weniger anspruchslose Spiele oder den Einsatz in besonders kompakten PCs ist aber auch die sparsame Radeon RX 460 durchaus interessant - sofern denn der Preis stimmt.
Quelle: www.amd.com
 
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LibreOffice 5.1.5 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Samstag der 30.07.2016, 13:15:17
Das fünfte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Anfang August veröffentlicht werden. Der zweite Veröffentlichungskandidat liegt nun offiziell für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Seit der finalen Version 5.1.4 wurden 134 Fehler, darunter 15 potentielle Absturzursachen, behoben.

LibreOffice 5.1.5 wird die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden. Als Nachfolger steht LibreOffice 5.2 in den Startlöchern, ein dritter Veröffentlichungskandidat ist offiziell verfügbar und die Veröffentlichung der finalen Fassung soll parallel zu der von LibreOffice 5.1.5 erfolgen.

Download: LibreOffice 5.1.5 RC 2
 
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Online-Händler Pollin Electronic wurde gehackt

reported by doelf, Samstag der 30.07.2016, 11:58:10
Der Online-Händler Pollin Electronic ist Opfer eines Hackerangriffs geworden, bei dem die Angreifer umfangreiche Kundendaten erbeuten konnten. Die gestohlenen Daten werden bereits für Phishing-Mails verwendet, die angeblich von Pollin Electronic oder von PayPal stammen. Das Ziel der Kriminellen sind die Zugangsdaten zum PayPal-Konto der Kunden.

Laut Pollin Electronic hatten die bisher entdeckten Phishing-Mails die Betreffzeilen "eine nicht autorisierte Zahlung" bzw. "eine nicht autorisierte Zahlung an Pollin Electronic". Solche E-Mails sollte man sofort löschen und keinesfalls die darin enthaltenen Links anklicken. Wer dies bereits getan hat, sollte umgehend die Zugangsdaten seines PayPal-Kontos ändern und nach unberechtigten Abbuchungen Ausschau halten. Sollten die Kriminellen bereits zugeschlagen haben, kann nur noch PayPal weiterhelfen.

Dass die Phishing-Mails sehr authentisch wirken, liegt an den bei Pollin Electronic gestohlenen Daten. Diese umfassen die Namen, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen, SEPA-Daten, Zugangsdaten, Telefonnummern sowie die postalischen Adressen der Kunden. Da auch die Passwörter zur Beute gehören, wurden diese zurückgesetzt. Kunden, die ihr für Pollin Electronic genutztes Passwort auch an anderer Stelle einsetzen, sollten dieses unbedingt überall ändern!

Pollin Electronic spricht vom "Einsatz massiver krimineller Energie" und konnte den Zugriffsweg nach eigenen Angaben identifizieren und schließen. Das Unternehmen hat die zuständige Aufsichtsbehörde informiert und Strafanzeige bei der Polizei gestellt. Forensik-Experten sollen jetzt den genauen Ablauf des Angriffs analysieren. Offen bleibt indes die nicht ganz unwichtige Frage, auf welche Weise die Passwörter geschützt bzw. verschlüsselt waren.
Quelle: www.pollin.de
 
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Microsoft baut nochmals 2.850 Arbeitsplätze ab

reported by doelf, Freitag der 29.07.2016, 16:04:12
Zusätzlich zu der im Mai 2016 angekündigten Streichung von weltweit 1.850 Arbeitsplätzen will Microsoft bis zum Ende des Geschäftsjahres 2016 weitere 2.850 Stellen abbauen. Dies teilte der Softwarekonzern gestern im Rahmen einer 10-K-Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC mit. Betroffen ist abermals die Telefonsparte.

Im April 2014 hatte Microsoft die Gerätesparte von Nokia gekauft und nur drei Monate später wurden eine Restrukturierung und der Abbau von 19.000 Arbeitsplätzen im Laufe des Geschäftsjahres 2015 angekündigt. Im Juni 2015 informierten die Redmonder dann über die Streichung weiterer 7.400 Stellen im Geschäftsjahr 2016. Mit den Ankündigungen von Mai und Juli hat sich diese Zahl nun auf 12.100 erhöht.
 
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Das FBI ignoriert bei Ermittlungen im Ausland nationale Gesetze

reported by doelf, Freitag der 29.07.2016, 15:23:51
Keine Frage, die Bekämpfung von Kinderpornografie im Internet ist ein ehrenwertes Zeit. Es ist auch nachvollziehbar, dass die Strafverfolgungsbehörden zur Bekämpfung von Internetkriminalität international zusammenarbeiten müssen. Wenn die US-Bundespolizei dann aber Schadsoftware einsetzt, um Indizien in Ländern zu sammeln, in denen es keine gesetzliche Grundlage für ein solches Vorgehen gibt, wird die Sache ziemlich abstrus.

Wie Motherboard berichtet, begann das FBI Anfang 2015 mit der "Operation Pacifier". Im Zuge dieser Kampagne übernahm die US-Bundespolizei kurzzeitig die Kontrolle über eine Web-Seite im Darknet, um diese mit einer Schadsoftware zu infizieren. Das eigentliche Ziel waren allerdings die Besucher von Threads, in denen es um kinderpornografische Inhalte ging. Die Software des FBI griff die IP- und MAC-Adressen der Besucher ab und sammelte dabei auch noch andere Informationen, die aber nicht im Detail bekannt sind. So weit, so gut.

Nun fanden sich unter den gesammelten IP-Adressen nicht nur US-Bürger, sondern auch viele Ausländer. 3.229 IP-Adressen konnten Europa zugeordnet werden, weshalb Europol an der Operation beteiligt wurde. Diese europäische Polizeibehörde mit Sitz in Den Haag soll die Bekämpfung internationaler Kriminalität koordinieren und ist auch für den Informationsaustausch zwischen den nationalen europäischen Polizeibehörden verantwortlich. Auf den ersten Blick bekommt die FBI-Kampagne hierdurch einen legalen Anstrich, doch es gibt kein europäisches Strafrecht.

Für die Verdächtigen aus Dänemark, Griechenland, Großbritannien und Österreich sind einzig die Gesetze ihrer Heimatländer ausschlaggebend. Im Fall von 50 IP-Adressen aus Österreich bedeutet dies, dass die dortigen Ermittlungsbehörden keine gesetzliche Grundlage vorweisen können, um einen Webserver zu hacken und die Adressen der Besucher auszuspionieren. Doch wie verhält es sich, wenn diese "Schmutzarbeit" von ausländischen Ermittlern übernommen wird? Dann werden die gewonnenen Indizien dennoch als Grundlage für weiterführende Ermittlungen genutzt!

Doris Bures, Nationalratspräsidentin der Republik Österreich, schreibt hierzu im März 20016:
"Die Liste der 50 betroffenen österreichischen IP-Adressen wurde durch die Meldestelle im Bundeskriminalamt ausgewertet und in Zusammenarbeit mit mehreren Landeskriminalämtern an die Staatsanwaltschaft angezeigt. Bei zahlreichen Hausdurchsuchungen konnten österreichweit unzählige kinderpornografische Dateien sichergestellt werden. Umfangreiche Ermittlungen sind noch im Gange."
Im Sprichwort mag der Zweck die Mittel heiligen, doch rechtlich betrachtet könnten diese Ermittlungen mit Freisprüchen enden, da die Staatsanwaltschaft die Durchsuchungen aufgrund von illegal erworbenen Beweismitteln veranlasst hatte. "Operation Pacifier" belegt, dass Ermittelungen im Internet immer wieder Grenzen überschreiten - sowohl Landesgrenzen als auch gesetzliche Grenzen. Statt über neue Freihandelsabkommen zu verhandeln, sollten die westlichen Länder lieber transparente Standards und Richtlinien für die internationale Verbrechensbekämpfung festlegen.

Die Cowboy-Mentalität des FBI sorgt zwar für spektakuläre Pressemitteilungen, viel wichtiger wären aber tatsächliche Verurteilungen. Und diese lassen sich nur mit rechtlich einwandfrei beschafften Beweisen erzielen.
 
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Alphabet (Google) steigert Umsatz und Gewinn

reported by doelf, Freitag der 29.07.2016, 12:40:29
Alphabet, seit Oktober 2015 das Dach über Google, ist im zweiten Quartal 2016 wieder kräftig gewachsen. Oder treffender formuliert: Google ist im zweiten Quartal 2016 wieder kräftig gewachsen. Schließlich stammen 99,14 Prozent des Gesamtumsatzes der Holding aus dem Internetunternehmen, während der Rest reines Glücksspiel bleibt.

Alphabets Umsatz ist im zweiten Quartal 2016 um 21,28 Prozent auf 21,500 Milliarden US-Dollar gestiegen. 21,315 Milliarden US-Dollar (+20,74%) steuerte Google bei, die restlichen 185 Millionen US-Dollar (+150%) stammen aus den übrigen Bets (übersetzt: Wetten) der Holding. Dabei setzten die Bets allerdings 859 Millionen US-Dollar (Q2/2015: -660 Millionen US-Dollar) in den Sand, während Google einen operativen Gewinn von 6,994 Milliarden US-Dollar (+24,71%) einfahren konnte. Es bleiben ein operativer Gewinn (GAAP) in Höhe von 5,968 Milliarden US-Dollar (+23,69%) und ein Nettogewinn (GAAP) von 4,877 Milliarden US-Dollar (+24,07%). Der Gewinn je Anteil (egal ob Class A, B oder C) beläuft sich auf 7,00 US-Dollar.
Quelle: abc.xyz
 
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Samsung bleibt auf Kurs: Mehr Umsatz, mehr Gewinn

reported by doelf, Freitag der 29.07.2016, 12:02:33
Nach einem guten Start ins Jahr 2016 kann der weltgrößte Smartphone-Hersteller Samsung auch im zweiten Quartal mit seinen Geschäftszahlen überzeugen: Umsatz, operativer Gewinn und Nettogewinn sind sowohl sequentiell als auch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Insbesondere die Flaggschiffe S7 und S7 Edge verkaufen sich prächtig.

Samsung meldet für das zweite Quartal 2016 einen Umsatzanstieg um 4,94 Prozent auf 50,94 Billionen Won (ca. 40,75 Milliarden Euro). Der operative Gewinn ist kräftig um 17,97 Prozent auf 8,14 Billionen Won (6,51 Milliarden Euro) geklettert, während der Nettogewinn nur um 1,74 Prozent auf 5,85 Billionen Won (4,68 Milliarden Euro) zulegen konnte. Schuld hieran ist insbesondere die um 18,09 Prozent auf 2,22 Billionen Won gestiegene Einkommenssteuer.

Wichtigster Umsatzlieferant waren die Mobilgeräte mit 26,07 Billionen Won (+2,24%) gefolgt von der Halbleitersparte mit 12,00 Billionen Won (+6,29%). Die Mobilsparte profitierte von den anhaltend hohen Verkaufszahlen des Galaxy S7, wobei der Anteil der Edge-Variante weiter gestiegen ist. Bei den Halbleiterprodukten waren Mobil-SSDs, 20-nm-DRAM für Server, V-NAND-Chips für Enterprise-SSDs, 14-nm-CPUs und hochauflösende Kamerasensoren gefragt.

Der Bereich Consumer Electronics steuerte 11,55 Billionen Won (+3,13%) zum Umsatz bei. Saisonale Produkte wie Klimaanlagen verkauften sich gut, doch auch bei den Fernsehern ging es aufwärts (Curved Display: +19%; 60 Zoll und größer: +33%; UHD-Auflösung: +49%). Bei den Displays ist der Umsatz indes auf 6,42 Billionen Won (-3,02%) zurück gegangen, obwohl die Stückzahlen und die durchschnittlichen Bildschirmdiagonalen weiter gewachsen sind.

Für das zweite Halbjahr erwartet Samsung saisonal bedingt eine steigende Nachfrage für Smartphones, Tablets und hochwertige TV-Geräte. Im Display-Geschäft sollen flexible und hochauflösende OLEDs sowie unltrahochauflösende LCDs wieder mehr Umsatz generieren und die Halbleitersparte setzt auf den Einsatz größerer DRAM- und Flash-Speicher in Mobilgeräten und Servern. Der mit 14-nm-CPUs generierte Umsatz soll zumindest stabil bleiben.
 
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Letzter Tag für das kostenlose Windows-10-Upgrade!

reported by doelf, Freitag der 29.07.2016, 10:24:59
Heute ist der 29. Juli 2016 und damit der letzte Tag, an dem Besitzer von Rechnern mit Windows 7 und 8.1 das kostenlose Upgrade-Angebot auf Windows 10 nutzen können. Danach muss man für Windows 10 Home 135,- Euro und für Windows 10 Pro sogar 279,- Euro bezahlen - jeweils inklusive der Mehrwertsteuer. Für alle, die sich eine Windows-10-Lizenz sichern, vorerst aber bei ihrem alten Betriebssystem bleiben wollen, haben wir da mal was vorbereitet.

Ja, man kann beides haben und das ist ganz einfach: Man aktualisiert den Rechner auf Windows 10 und stellt im Anschluss mit den Bordmitteln von Windows 10 das vorherige Betriebssystem wieder her. Das ist von Microsoft so vorgesehen, funktioniert normalerweise absolut problemlos und ist zudem völlig legal. Die Lizenz des alten Betriebssystems wird durch das Upgrade nämlich keinesfalls entwertet, sie muss nur ruhen, solange man für diese Lizenz Windows 10 nutzt. Der Weg zurück bleibt aber immer offen. In unserem Artikel erklären wir den Tagesausflug nach Windows 10 und zurück Schritt für Schritt.
 
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LibreOffice 5.1.5 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 28.07.2016, 13:17:50
Das fünfte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Anfang August veröffentlicht werden. Ein zweiter Veröffentlichungskandidat liegt nun für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit, bisher allerdings nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers. Daher fehlen auch noch die dazugehörigen Versionsinformationen.

LibreOffice 5.1.5 wird die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden. Als Nachfolger steht LibreOffice 5.2 in den Startlöchern, ein dritter Veröffentlichungskandidat ist offiziell verfügbar und die Veröffentlichung der finalen Fassung soll parallel zu der von LibreOffice 5.1.5 erfolgen.

Download: LibreOffice 5.1.5 RC 2 (Pre-Release)
 
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Die erste Milliarde iPhones ist verkauft

reported by doelf, Donnerstag der 28.07.2016, 12:52:48
Apple-Chef Tim Cook hat auf einer Mitarbeiterversammlung verkündet, dass seine Firma mittlerweile mehr als eine Milliarde iPhones verkauft hat. Das milliardste Telefon soll bereits vor einer Woche über die Ladentheke gegangen sein. Apple hatte neun Jahre und ebenso viele Modellgenerationen gebraucht, um diese Marke zu erreichen.

Das erste iPhone wurde am 9. Januar 2007 im Rahmen der Macworld Conference & Expo in San Francisco von Steve Jobs vorgestellt und vom damaligen Microsoft-Chef Steve Ballmer belächelt. Seine Einschätzung: Während Microsoft jährlich Hunderte Millionen Geräte mit Windows Mobile verkaufe, werde Apple mit dem iPhone kaum einen signifikanten Marktanteil gewinnen können. Keine drei Jahre später war Windows Mobile tot und auch die Nachfolger Windows Phone und Windows 10 Mobile blieben erschreckend erfolglos.

Am 29. Juni 2007 hielten die ersten Käufer ihre iPhones in den Händen, zunächst nur in den USA. Der Verkaufsstart in Deutschland erfolgte dann am 9. November 2007. Jüngstes Mitglied der Smartphone-Familie ist das iPhone SE, welches der Öffentlichkeit am 21. März 2016 präsentiert wurde. Dieses etwas günstigere Modell verkauft sich laut Tim Cook "sehr gut", während die Nachfrage für die aktuellen Flaggschiffe iPhone 6s und 6s Plus deutlich gefallen ist. Dennoch war das iPhone zwischen April und Juni 2016 für 57 Prozent des Apple-Umsatzes verantwortlich.
Quelle: www.apple.com
 
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Tagesangebot: Acer Predator G276HLI für 179 Euro

reported by doelf, Donnerstag der 28.07.2016, 10:15:15
Bei unserem Partner Amazon ist heute der Gaming-Bildschirm Acer Predator G276HLI für 179 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten im Tagesangebot. Auf einer Bildschirmdiagonale von 69 cm (27 Zoll) stellt der Predator G276HLI 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD) mit 60 Hertz dar, das schnelle TN-Panel ermöglicht dabei eine Reaktionszeit von einer Millisekunde.

Acers Predator G276HLI erreicht einen dynamischen Kontrast von 100 Millionen zu eins und eine Helligkeit von 250 cd/qm. Dieser Monitor kann 16,7 Millionen Farben darstellen, sein Display ist neigbar aber nicht höhenverstellbar. Mit drei unterschiedlichen Anschlüssen - DVI, VGA und HDMI - bietet er eine hohe Flexibilität. Acer nennt einen typischen Stromverbrauch von 34 Watt, die Herstellergarantie deckt zwei Jahre ab.

Zum Tagesangebot: Acer Predator G276HLI für 179 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Eine interessante Alternative stellt das Schwestermodell Acer Predator GN276HL dar, welches eine wesentlich höhere Bildwiederholrate von 144 Hertz bietet. Dieser Bildschirm ist 3D Ready und erreicht auch eine höhere Helligkeit von 300 cd/qm. Der typische Stromverbrauch steigt dabei nur geringfügig auf 36 Watt. Doch es gibt auch einen Wermutstropfen: Der Preis des Acer Predator GN276HL startet bei 300 Euro.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au. Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Facebook wächst und scheffelt noch mehr Geld

reported by doelf, Donnerstag der 28.07.2016, 08:52:15
Facebook glänzt genau da wo Twitter seine Anleger enttäuscht hat: Die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2016 zeigen einen kräftigen Umsatzanstieg, die Gewinne sind geradezu explodiert und auch die Zuwachsraten bei den Benutzern bleiben zweistellig. Und so ist Facebooks Aktienkurs seit gestern um 6,36 Prozent gestiegen, während Twitters Wertpapiere nochmals 14,2 Prozent verloren haben.

Man kann von der Firma Facebook und ihren Praktiken halten, was man will, doch am Erfolg des Unternehmens bestehen keine Zweifel mehr: Das zweite Quartal 2016 brachte Facebook einen Umsatz in Höhe von 6,436 Milliarden US-Dollar, einen operativen Gewinn (GAAP) von 2,746 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn (GAAP) von 2,055 Milliarden US-Dollar bzw. 0,71 US-Dollar je Aktie. Damit ist der Umsatz um 59,23 Prozent gewachsen, der operative Gewinn hat sich mit einem Plus von 115,71 Prozent mehr als verdoppelt und der Nettogewinn mit einer Steigerung um 185,81 Prozent fast verdreifacht.

Doch nicht nur finanziell ist Mark Zuckerbergs Firma stark gewachsen, auch bei den Nutzerzahlen konnte Facebook wieder im zweistelligen Bereich zulegen. Durchschnittlich 1,13 Milliarden Nutzer hatten Facebook im Juni tagtäglich genutzt, das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 1,03 Milliarden verwendeten hierzu ein mobiles Gerät, eine Steigerung um 22 Prozent. Auch die Zahl der monatlich aktiven Benutzer ist weiter gestiegen, 1,71 Milliarden bedeuten hier einen Zuwachs von 15 Prozent. Darunter waren 1,57 Milliarden Mobilnutzer, das sind zwanzig Prozent mehr als im Juni 2015.
 
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Cyanogen OS zuckt noch!

reported by doelf, Mittwoch der 27.07.2016, 16:50:25
CEO Kirt McMaster hat Kündigungen beim im September 2013 gegründete Start-Up Cyanogen Inc. bestätigt, will aber nichts von einem strategischen Kurswechsel oder dem Ende des kommerziellen CyanogenMod-Ablegers Cyanogen OS wissen. Anders lautende Berichte seien schlicht und einfach falsch.

Die Entlassungen seien bedauerlich, bei einem Start-Up aber nur schwer zu vermeiden. Insgesamt sei Cyanogen Inc. stärker als jemals zuvor und werde seine Mission, eine offene Alternative zu Android zu erschaffen, fortsetzen. Es gehe bei Cyanogen Inc. um Betriebssysteme und nicht um Apps. Damit widerspricht McMaster einer Meldung von AndroidPolice. Die Kollegen hatten berichtet, dass Cyanogen Inc. einen Großteil seiner Entwickler entlassen habe und sich zukünftig auf Apps konzentrieren wolle. Unklar bleibt allerdings, wie Entlassungen und eine gestärkte Position zusammenpassen.

Die Firma Cyanogen Inc. will die Entwicklung des Community-Projekts CyanogenMod vorantreiben und unter dem Namen Cyanogen OS kommerzialisieren. Bis März 2015 konnte Kirt McMaster 110 Millionen US-Dollar von Unterstützern wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch einsammeln. Einen Monat später sprang auch Microsoft auf den Zug auf und im Mai folgte der Auftragsfertiger Foxconn. Kirt McMaster erklärte mehrfach, Android aus dem Griff Googles befreien und eine offene Plattform für Software-Entwickler, Gerätehersteller und Endkunden schaffen zu wollen. Im Rahmen eines Abkommens mit Microsoft wurden die Apps und Dienste der Redmonder in Cyanogen OS integriert, darunter Outlook, Office, OneNote, Skype, Bing, Bing Maps und OneDrive. Googles Dienste werden somit nicht mehr benötigt, wobei manche sagen, dass hierbei nur Pest gegen Cholera getauscht wurde.
Quelle: twitter.com
 
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Motorola will keine monatlichen Sicherheits-Updates

reported by doelf, Mittwoch der 27.07.2016, 15:23:19
Seit nunmehr einem Jahr liefert Google allmonatlich neue Flicken und Updates aus, um die Sicherheit von Android zu verbessern. Dieses löbliche Vorgehen trägt bisher nur bei den Modellen der Baureihen Nexus und Android One Früchte, da Google die Updates dort selber bereitstellt. Die übrigen Partner ignorieren dieses Angebot und Motorola begründete gegenüber Ars Technica jetzt auch warum.

Hier die Stellungnahme seitens Motorola:
"Motorola understands that keeping phones up to date with Android security patches is important to our customers. We strive to push security patches as quickly as possible. However, because of the amount of testing and approvals that are necessary to deploy them, it's difficult to do this on a monthly basis for all our devices. It is often most efficient for us to bundle security updates in a scheduled Maintenance Release (MR) or OS upgrade."
Übersetzung: "Motorola versteht, dass seinen Kunden die Aktualisierung von Android mit Sicherheitsflicken wichtig ist. Wir sind stets bemüht, Sciherheitsflicken so schnell wie möglich weiterzureichen. Aufgrund der erforderlichen Tests und Freigaben fällt es jedoch schwer, dies auf monatlicher Basis für alle Geräte zu tun. Zumeist ist es für uns effizienter, Sicherheits-Updates im Rahmen einer geplanten Wartung oder eines Betriebssystem-Upgrades bereitzustellen."

Kurzum: Sicherheit ist mit zu viel Aufwand und Kosten verbunden, daher bleiben wir lieber unverbindlich und versprechen nichts. Es ist erstaunlich, dass Android trotz dieser grottigen Update-Politik - Google hat einfach keinen Hebel, um seine Partner zum Bereitstellen von Sicherheitsflicken zu zwingen - zur unangefochtenen Nummer 1 im Mobilsegment werden konnte.
 
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MSI ist der größte Hersteller von Gaming-Notebooks

reported by doelf, Mittwoch der 27.07.2016, 14:54:35
Wie die chinesischsprachige Wirtschaftszeitung "Economic Daily News" (EDN) berichtet, hat "Micro-Star International" (MSI) die Marktführerschaft bei den Gaming-Notebooks übernommen. Laut EDN hält MSI inzwischen 19 Prozent des Marktes, während der bisherige Spitzenreiter Asustek (ASUS) nur noch auf einen Marktanteil von 15 Prozent kommt.

Weltweit sollen in diesem Jahr rund 4,5 Millionen Gaming-Notebooks verkauft werden, das wären 15,4 Prozent mehr als 2015. Das zukünftige Wachstumspotential wird als groß bewertet, da die auf Spieler zugeschnittenen Laptops bisher nur drei Prozent des gesamten Notebook-Marktes ausmachen. Zudem verspricht diese Rechnergattung eine überdurchschnittlich hohe Gewinnmarge. Nicht zuletzt aufgrund der guten Verkaufszahlen bei den Gaming-Notebooks erwarten die Analysten von MSI einen deutlich höheren Gewinn je Aktie. Laut EDN soll sich dieser um die Marke von 0,17 US-Dollar bewegen und das wären rund zwanzig Prozent mehr als im Geschäftsjahr 2015.
 
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UPDATE: AMD Radeon RX 470 und RX 460 in Preisvergleich aufgetaucht

reported by doelf, Mittwoch der 27.07.2016, 09:57:41
AMD hat die preiswerteren Polaris-Modelle noch nicht auf den Markt gebracht und bisher auch noch keine technischen Details oder Preise genannt. Doch nun ermöglichen Einträge eines britischen Online-Händlers im Preisvergleich Geizhals einen ersten Blick auf diese Grafikkarten. UPDATE: Neue URLs und weitere Details!

Sapphire Radeon RX 470 Nitro 8GB: Diese Grafikkarte soll die GPU Radeon RX 470 (Ellesmere Pro) mit 8 GiB GDDR5-Speicher kombinieren, die Speicheranbindung ist 256 Bit breit. Der Grafikchip umfasst 2.048 Shader-Einheiten, 128 TMUs und 32 ROPs. Die Karte misst 240 x 125 x 41 mm bietet zwei DisplayPorts, zwei HDMI-Anschlüsse und einen DVI-D-Ausgang. Als TDP werden 110 Watt genannt, die Stromversorgung wird über einen 8-poligen-Anschluss sichergestellt. Der Preis von 320,60 Euro scheint extrem hoch gegriffen.

Sapphire Radeon RX 470 Nitro 4GB: Die selbe Grafikkarte gibt es auch mit 4 GiB GDDR5-Speicher für 277,50 Euro und das ist ebenfalls viel zu teuer, schließlich bekommt man eine Radeon RX 480 mit 4 GiB GDDR5 bereits für unter 240 Euro. Die technischen Daten, Anschlüsse und der Stromverbrauch sind identisch zur 8-GiB-Variante.

Sapphire Radeon RX 460 Nitro 4GB: Auch die Radeon RX 460 (Baffin XT) wird mit schnellem GDDR5-Speicher geliefert, hier sind es 4 GiB. Leider wurde das Interface auf 128 Bit halbiert. Beim Grafikchip sieht es ähnlich aus, denn der Baffin XT umfasst nur 1.024 Shader-Einheiten, 64 TMUs und 32 ROPs. Die drei Bildschirmanschlüsse - DisplayPort, HDMI und DVI-D - könnten auf ein Low-Profile-Design hindeuten. Aufgrund des auf 75 Watt limitierten Stromverbrauchs reicht der PCIe-Steckplatz zur Versorgung aus, als Preis rufen die Briten happige 186,18 Euro auf.

Sapphire Radeon RX 460 2GB: Abermals gibt es eine Variante mit halbiertem Speicher, doch 2 GiB GDDR5 scheinen uns etwas mager und nicht gerade zukunftssicher. Ansonsten scheint es keine Unterschiede zu geben. Mit 151,66 Euro ist diese Karte zwar der günstigste Neuling, aber auch noch viel zu teuer.

Lieferbar ist keine der genannten Grafikkarten. Die Markteinführung der Radeon RX 470 wird für August erwartet und die Radeon RX 460 soll etwas später folgen. Bis dahin dürften wir auch normale Preise sehen.
 
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Fast fertig: Firefox 48.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Mittwoch der 27.07.2016, 09:36:57
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 48.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen zweiten Finalkandidaten. Der Firefox 48.0 bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein überarbeitetes Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)
 
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Twitters Aktienkurs ist um 11,85 Prozent eingebrochen

reported by doelf, Mittwoch der 27.07.2016, 09:34:26
Das mit den Erwartungen der Anleger ist schon etwas seltsam: Apples Umsatzeinbruch um 14,6 Prozent lässt die Aktie des Technologieunternehmens um sechs Prozent steigen, da die Investoren Schlimmeres befürchtet hatten. Zugleich lässt ein Umsatzplus von 20 Prozent Twitters Wertpapier um 11,85 Prozent abstürzen, da sich die Märkte wesentlich mehr erhofft hatten.

Das zweite Quartal 2016 brachte Twitter einen Umsatz in Höhe von 601,958 Millionen US-Dollar (+19,82%) und einen Nettoverlust (GAAP) von 107,217 Millionen US-Dollar (Q2/2015: -136,663 Millionen US-Dollar) bzw. -0,15 US-Dollar (Q2/2015: -0,21 Millionen US-Dollar) je Anteil. Rechnet man den aktienbasierten Vergütungsaufwand in Höhe von 167,695 Millionen US-Dollar sowie einige andere Posten heraus, erhält man einen Nettogewinn (non-GAAP) in Höhe von 92,928 Millionen US-Dollar. Dieses non-GAAP-Ergebnis konnte Twitter fast verdoppeln (+191,53%).

Während der non-GAAP-Gewinn ein Lichtblick ist, kann die Zahl der monatlich aktiven Benutzer (MAUs) nicht überzeugen. Diese ist - wie zuvor schon im ersten Quartal - lediglich um drei Prozent auf nunmehr 313 Millionen gestiegen. Es ist mittlerweile das vierte Quartal mit einer einstelligen Wachstumsrate und viel Luft scheint es für Twitter nicht mehr zu geben. Dies gilt insbesondere für den Heimatmarkt USA, wo Twitters Nutzerzahlen seit einem Jahr stagnieren. Da hilft dann auch kein 82-prozentiger Anteil bei den mobilen Nutzern.

Für das dritte Quartal 2016 erwartet Twitter-Chef Jack Dorsey einen Umsatz zwischen 590 Millionen und 610 Millionen US-Dollar. Auch diese Aussicht enttäuscht die Anleger, denn Twitters letzter Trumpf, das Umsatzplus, sinkt voraussichtlich auf 3,65 bis 7,16 Prozent.
 
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Apple erleidet deutlichen Umsatz- und Gewinneinbruch

reported by doelf, Dienstag der 26.07.2016, 23:30:12
Apple scheint die Spur des ewigen Wachstums endgültig verlassen zu haben: Der Umsatz des Technologieriesen ist weiter eingebrochen, ebenso sein Gewinn. Zudem schwächeln die Absatzzahlen auf breiter Front, vom iPhone über die iPads bis zu den Macs. Auch Apple TV, Watch, die Beats-Produkte und der iPod verkaufen sich schlechter als noch vor einem Jahr. Nur bei den Diensten ist der Umsatz weiter gestiegen.

Im dritten Quartal des fiskalischen Jahres 2016 erreichte Apple einen Umsatz in Höhe von 42,358 Milliarden US-Dollar, im Jahresvergleich bedeutet dies einen Rückgang um 14,61 Prozent. Schuld hieran ist in erster Linie China, wo Apples Umsatz um ein Drittel auf 8,848 Milliarden US-Dollar eingebrochen ist. Damit fällt China in seiner Bedeutung für das Unternehmen wieder hinter Europa zurück, wo Apple 9,643 Milliarden US-Dollar (-6,76%) umsetzten konnte. Wichtigster Markt bleibt Amerika mit einem Umsatz in Höhe von 17,963 Milliarden US-Dollar, doch auch hier muss das ehemalige Vorzeigeunternehmen einen deutlichen Rückgang um 11,11 Prozent verschmerzen. Einzig Japan schwimmt mit 3,529 Milliarden US-Dollar und einem Zuwachs um 22,88 Prozent gegen den Trend.

Die Verkaufszahlen des iPhone sind um 15,01 Prozent auf 47,534 Millionen Einheiten eingebrochen, zugleich ist der mit den Telefonen generierte Umsatz um 23,34 Prozent auf 24,048 Milliarden US-Dollar gesunken. Beim iPad ist der Absatz um 8,97 Prozent auf 9,950 Millionen Stück gefallen, doch der Umsatz kletterte um 7,45 Prozent auf 4,876 Milliarden US-Dollar. 4,252 Millionen verkaufte Macs bedeuten einen Rückgang um 11,34 Prozent und hier ist auch der Umsatz um 13,12 Prozent auf 5,239 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Die restlichen Geräte, also Apple TV, Watch, die Beats-Produkte und der iPod, verzeichneten einen Umsatzrückgang um 15,98 Prozent auf 2,219 Milliarden US-Dollar, während die Dienste um 18,85 Prozent auf 5,976 Milliarden US-Dollar zulegen konnten.

Apples operativer Gewinn ist im Vergleich zum Vorjahr um 28,25 Prozent auf 10,105 Milliarden US-Dollar eingebrochen und der Nettogewinn ist um 26,98 Prozent auf 7,796 Milliarden US-Dollar gefallen. Je Aktie bedeutet dies einen Gewinn von 1,42 US-Dollar nach 1,85 US-Dollar im Vorjahreszeitraum (-23,24%). Dennoch schüttet das Unternehmen eine Dividende in Höhe von 0,57 US-Dollar aus, 5 Cent mehr als vor einem Jahr.

Apple-Chef Tim Cook gibt sich dennoch zufrieden und erklärt, zu Beginn des Quartals hätte die Nachfrage noch schlechter ausgesehen. Zudem sei das iPhone SE "sehr erfolgreich" gestartet, Verkaufszahlen nennt Cook aber nicht. Im vierten Quartal soll der Umsatz auf 45,5 Milliarden bis 47,5 Milliarden US-Dollar ansteigen, doch auch das wäre noch deutlich weniger als die 51,5 Milliarden US-Dollar des vierten Quartals 2015.
Quelle: www.apple.com
 
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NVIDIA stellt ebenfalls neue Profigrafikkarten vor

reported by doelf, Dienstag der 26.07.2016, 16:39:13
Auch NVIDIA hat zwei neue Grafikkarten für Profis am Start, nennt im Gegensatz zu AMD aber zumindest ein paar Details. Die Quadro P6000 ist mit 24 GiB GDDR5X-Speicher bestückt und bietet 3.840 CUDA-Kerne, während es die günstigere Quadro P5000 auf 2.560 CUDA-Kerne und 16 GiB GDDR5X-Speicher bringt. Auf den Markt kommen die beiden Karten im Herbst, Preise nennt NVIDIA aber noch nicht.

Die Rechenleistung der Quadro P6000, welche technisch der neuen Titan X entspricht, beziffert NVIDIA auf 12 TFLOPs. Die 24 GiB GDDR5X sind mit einer Breite von 384 Bit angebunden und der maximale Stromverbrauch soll trotz der Verdopplung des Grafikspeichers ebenfalls bei 250 Watt liegen.

Die Quadro P5000 ist dementsprechend eine Geforce GTX 1080 mit doppelt so viel Grafikspeicher. Ihre 2.560 CUA-Kerne schaffen 8,9 TFLOPs und der Stromverbrauch beläuft sich auf bis zu 180 Watt. NVIDIA setzt bei beiden Karten auf vier DisplayPorts der Generation 1.4 sowie DVI-D. Wer HDMI 2.0 benötigt, sollte sich AMDs WX-Serie ansehen.
 
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AMD stellt neue Grafikkarten für Profis vor

reported by doelf, Dienstag der 26.07.2016, 16:18:49
Zunächst wurden die Spieler bedient, jetzt sind die Profis dran: AMD hat die auf Polaris basierende WX-Serie mit den Modellen Radeon Pro WX 7100, Radeon Pro WX 5100 und Radeon Pro WX 4100 angekündigt. Und dann gibt es da noch die Radeon Pro SSG, der AMD mit einem Trick unglaubliche 1.000 GB Speicher verpasst hat.

AMDs neue Profikarten stammen aus der Polaris-Generation, der vierten Entwicklungsstufe der GCN-Architektur (Graphics Core Next). Diese GPUs werden im 14-nm-FinFET-Prozess bei Globalfoundries gefertigt und unterstützen moderne 3D-Schnittstellen wie DirectX 12 sowie Vulkan. Die Bildschirmanschlüsse wurden auf DisplayPort 1.4-HDR und HDMI 2.0 hochgerüstet. Alle drei Karten werden erst im vierten Quartal 2016 in den Handel kommen, weshalb AMD mit technischen Details geizt:
  • Radeon Pro WX 7100: Eine Grafikkarte für unter 1.000 US-Dollar, welche für anspruchsvolle Aufgaben aus den Bereichen Ingenieurswesen, Medien und VR-Inhalte gedacht ist.
  • Radeon Pro WX 5100: Als Zielgebiet für dieses Mittelklassemodell nennt AMD die Produktentwicklung mit Hilfe von VR-Werkzeugen.
  • Radeon Pro WX 4100: Das zukünftige Einstiegsmodell ermöglicht dank halber Bauhöhe CAD-Workstations im Small Form Factor (SFF).
AMD verspricht einen VIP-Kundendienst, der rund um die Uhr innerhalb von maximal fünf Minuten erreichbar ist, sowie drei Jahre Garantie. Zudem gibt es kostenlos eine eingeschränkte Garantie mit einer Laufzeit von sieben Jahren.

Bleibt noch die Radeon Pro SSG, von der AMD zunächst ein Entwicklerpaket für 9.999 US-Dollar anbieten wird. Eine offizielle Version der Grafikkarte ist für 2017 geplant. Die Radeon Pro SSG wird schon in der Grundausstattung über 1.000 GB Grafikspeicher verfügen. Es kommt jedoch kein flüchtiger Speicher zum Einsatz sondern NAND-Flash-Chips. Hierzu hat AMD zwei M.2-Steckplätze verbaut und diese über PCIe 3.0 angebunden. Der Flash-Speicher wird wie normaler Grafikspeicher adressiert und ermöglicht die Postproduktion von 8K-Videos in Echtzeit. Auch für extrem hochauflösendes Rendering, das Erstellen von VR-Inhalten, die medizinische Bildgebung und die Suche nach Öl- und Gasvorkommen soll die Radeon Pro SSG genutzt werden.
Quelle: www.amd.com
 
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Fast fertig: Firefox 48.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Dienstag der 26.07.2016, 13:47:13
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 48.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen ersten Finalkandidaten. Der Firefox 48.0 bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein überarbeitetes Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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Kolumne: Zu viel Dummheit ist auch gefährlich!

reported by doelf, Dienstag der 26.07.2016, 11:45:06
Wenn jemand im Namen Allahs oder des IS tötet, ist der Islamismus schuld. Wenn indes jemand vor Vollendung seines siebzigsten Lebensjahrs Amok läuft, dann werden fast immer die Ego-Shooter verantwortlich gemacht. So auch jetzt in Anbetracht der schrecklichen Ereignisse von München. Doch der exzessive Konsum solcher Spiele ist nicht die Ursache, sondern vielmehr ein Symptom.

In der Berichterstattung der Medien erscheint der Münchener Amokläufer David S. wie ein Abziehbild vieler seiner Vorgänger: Ein Einzelgänger und Außenseiter, verschlossen und gemobbt, voll Hass auf die Welt im Allgemeinen und auf Türken im Besonderen. Laut Staatsanwaltschaft München war David S. in psychiatrischer Behandlung, verbrachte sogar zwei Monate stationär und musste Psychopharmaka gegen seine Depressionen und Angstzustände nehmen. Im Internet soll er für Chats Namen wie "Hass" oder "Amokläufer" verwendet haben und er hat auch exzessiv den Ego-Shooter "Counter-Strike" gespielt.

Es gab viele Anzeichen dafür, dass mit dem jungen Mann etwas nicht stimmt. Dass er immer weiter in eine für ihn und andere gefährliche Weltsicht abgleitet. Dass er sich für die Taten und das Vorgehen von Amokläufern interessiert. Doch offenbar wurde das Potential seines Hasses unterschätzt und seine Freiheit über das mögliche Risiko, das er für die Allgemeinheit bedeuten könnte, gestellt. So ist das eben in einem freien Land: Eingesperrt wird man in Deutschland nur, wenn man bereits eine Straftat begangen hat oder aber eine bevorstehende Gefährdung klar ersichtlich ist.

Doch statt Klartext zu reden und der Bevölkerung zu sagen, dass es keinen Schutz vor psychisch kranken Einzeltätern geben kann, werden einmal mehr die üblichen Säue durchs Dorf getrieben. Während Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (genau, der "Killerspiele... stehen... einer Stufe mit Drogen und Kinderpornografie" Hermann) die Bundeswehr im Inland einsetzen möchte, denken CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder und Bundesinnenminister Thomas de Maizière über ein Verbot von Ego-Shootern nach. Die schädliche Wirkung solcher Spiele sei laut de Maizière erwiesen.

Wenn dem wirklich so wäre, läge die Welt schon längst in Schutt und Asche! Es gibt hunderte von Ego-Shootern, doch alleine wenn wir uns die Verkaufszahlen der "Counter-Strike"-Serie bei Steam ansehen, kommen wir auf über 50 Millionen (Counter-Strike: 12,5 Millionen; Counter-Strike Source: 14,8 Millionen; Counter-Strike Global Offensive: 23,0 Millionen) Spieler. Selbst wenn man berücksichtigt, dass viele Kunden alle drei Titel gekauft haben, müsste es auf unseren Straßen von Amokläufern nur so wimmeln. Und, wie gesagt, Counter-Strike ist nur ein Spiel von vielen!

Die Zahl der Menschen, die unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol gewalttätig werden, ist jedenfalls exponentiell höher. Zudem sollte man sich die Frage stellen, ob nicht auch die Mitgliedschaft im Schützenverein, dort lernt man schließlich den Umgang mit Waffen und das genaue Zielen, oder das Ausüben der Jagd durch Amateure, die sich beim Töten von Wild der Natur besonders nahe fühlen, ein unkalkulierbares Risiko in Hinblick auf spätere Amokläufe darstellen. Vermutlich nicht, da Schützen und Jäger eher ins Wählerprofil von CDU/CSU passen als Computerspieler.

Doch ich schweife ab: Nicht jeder, der vor Jahren mal Moorhuhn - auch ein Ballerspiel - gezockt hat, muss dauerhaft eingesperrt werden. Wenn jemand allerdings rund um die Uhr auf Moorhühner ballert und dabei "Stirb, Vater! Strib, Mutter! Stirb, du Türke! BAMM! BAMM! BAMM!" schreit, sollte man sich Gedanken machen. Möglicherweise schießt diese Person ja nicht auf Moorhühner, um die Highscore zu knacken, sondern um ihre Aggressionen auszuleben. Das eigentliche Problem ist dann nicht das Spiel "Moorhuhn", es sind der unbändige Hass und die aufgestauten Aggressionen.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière beklagt auch den rauen Umgangston im Internet und den sozialen Netzwerken. Da hat er zwar nicht unrecht, doch diese respektlosen Umgangsformen sind leider ein Spiegel unserer Zeit, in der AfD- und PEGIDA-Mitglieder wie Rohrspatzen schimpfen und Politiker wie Donald Trump oder Boris Johnson lügen und verleumden, dass sich die Balken biegen. Tagtäglich wird uns allen vor Augen geführt, dass die Welt voller Arschlöcher ist. Warum sollte man also vor Arschlöchern, die man nicht einmal kennt, Achtung zeigen?

Nun, weil nicht jeder ein Arschloch ist! Um dies zu erkennen, muss sich aber unsere ganze Einstellung ändern. In der Politik, in den Medien und in den sozialen Netzwerken. Es muss wieder Vorbilder geben, die als positives Beispiel für den Rest der Gesellschaft taugen. Wenn rund um die Uhr eine Parade aus Profiteuren, Unsympathen und Dummköpfen durch die Medien getrieben wird, färbt das auf die ohnehin unzufriedenen Konsumenten dieser Medien ab - genau wie sich psychisch labile Personen am übermäßigen Konsum gewalttätiger Computerspiele hochschaukeln können.

Zum Abschluss dieser Kolumne möchte ich die Münchener Polizei loben: Obwohl der Einsatz mit einer sehr undurchsichtigen Gemengelage begann und es zahlreiche Fehlinformationen und Falschmeldungen aus der Bevölkerung gegeben hatte, agierten die Beamten sehr schnell, überaus umsichtig und mit Verstand. Dieser Einsatz, bei dem zunächst völlig unklar war, ob es sich um den Amoklauf eines Einzeltäters oder einen Angriff mehrerer Terroristen handelte, belegt beispielhaft, warum gut ausgebildete Polizisten und keine Soldaten für unsere Sicherheit sorgen!
 
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Ruhestörung: Bottrop schaltet WLAN-Hotspot ab

reported by doelf, Dienstag der 26.07.2016, 09:14:39
Fast überall auf der Welt, Nordkorea und große Teile der Antarktis einmal ausgenommen, gibt es kostenlose WLAN-Zugänge. In der zivilisierten Welt präsentierte sich eigentlich nur Deutschland über lange Zeit als Hotspot-Wüste. Doch nun, da das Thema Störerhaftung zumindest teilweise erledigt ist und die Hotspots nur so sprießen, ergeben sich ganz andere Probleme. Für die Anwohner in Bottrop ist das WLAN einfach zu laut und nun tummeln sich auch noch Monster rund ums Rathaus.

Tatsächlich ist die drahtlose Übertragung in den Frequenzbereichen 2,4 und 5,0 GHz für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbar, wohl aber die Nutzer dieser Angebote. In Bottrop war die Lärmbelästigung rund ums Rathaus zuletzt derart extrem, dass die Stadtverwaltung den frisch installierten WLAN-Hotspot ab sofort zwischen zwischen 20 abends und 6 Uhr morgens abschaltet. Dies soll Jugendliche sowie Autofahrer davon abhalten, in den Nachtstunden das kostenlose Internet zu nutzen und dabei die Anwohner zu stören. Ein gangbarer Kompromiss, doch die Abschaltzeit ist mit 20 Uhr zu früh gewählt - 22 Uhr wäre hier eine sinnvollere Alternative gewesen.

Ungelöst bleibt ein anderes Problem: Das Bottroper Rathaus wird seit Tagen von Monstern, in Fachkreisen auch Pokémons genannt, belagert. Dies ruft Pokémon-Jäger auf den Plan, die diesen virtuellen Wesen lautstark nachstellen. Da die Pokémon-Jäger ihr Smartphone als Kescher verwenden und dabei das Mobilfunknetz nutzen, wird die nächtliche Abschaltung des WLAN-Hotspots diese Plage nicht beseitigen können. Daher soll der kommunale Ordnungsdienst ein Auge auf die Monsterlage haben und für die Einhaltung der Ruhezeichen sorgen.
 
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Nintendo lässt die Pokémon-Blase platzen

reported by doelf, Montag der 25.07.2016, 17:21:21
Der Hype um die Smartphone-App "Pokémon GO" hat nicht nur Millionen von Stubenhockern ins Freie getrieben, sondern auch die Investoren aufgescheucht. Wie die Bekloppten stürzten sich Anleger auf die Wertpapiere des zuvor weitgehend ignorieren Konsolenherstellers Nintendo und verdoppelten dessen Börsenwert. Jetzt gab es ein böses Erwachen.

Abermillionen an aktiven Spielern bedeuten nämlich keinesfalls Abermilliarden an zusätzlichen Einnahmen - insbesondere wenn das Spiel nicht von Nintendo selbst stammt und die Rechte bei The Pokémon Company liegen. Die App wurde nämlich vom US-Studio Niantic entwickelt und Nintendo hält auch nur 32 Prozent der Stimmrechte von The Pokémon Company. Da die Einnahmen von The Pokémon Company in Form der Equitymethode bilanziert werden, wird "Pokémon GO" auf Nintendos Jahresergebnis nur einen geringen Einfluss haben. Schlimmer noch: Die zu erwartenden Gewinne aus den Lizenzen und dem Verkauf des geplanten Peripheriegeräts "Pokémon GO Plus" hatte Nintendo bereits in seiner Prognose vom 27. April 2016 berücksichtigt.

Die Börse in Tokio reagierte heute prompt: Nintendos Pokémon-Blase ist zerplatzt und der Kurs um 17,71 Prozent eingebrochen. Mit 28.220 Yen war das Papier ins Wochenende gegangen, heute zur Eröffnungen lag der Kurs nur noch bei 23.720 Yen und jetzt sind es gerade einmal 23.220 Yen.
 
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Verizon übernimmt das operative Geschäft von Yahoo

reported by doelf, Montag der 25.07.2016, 14:24:11
Der US-Telekommunikationskonzern Verizon übernimmt das operative Geschäft des Internetpioniers Yahoo für 4,83 Milliarden US-Dollar. Hierzu gehören die Marke Yahoo, die Internetsuche, die Webportale, die Dienste und das Geschäft mit der Online-Werbung sowie die dazugehörige Technik samt der Patente. Vor gut einem Jahr hatte sich Verizon mit AOL bereits ein anderes Internet-Urgestein für 4,4 Milliarden US-Dollar geschnappt.

Nun will Verizon Yahoo in AOL integrieren, wobei diese Aufgabe Marni Walden und nicht etwa der bisherigen Yahoo-Chefin Marissa Mayer zufallen wird. Mayer beschreibt den Zusammenschluss der Kräfte von AOL und Yahoo indes als "poetisch". Während sich die Aufsichtsräte der beiden Firmen schon einig sind, steht die Zusage von Yahoos Aktionären noch aus. Auch die Aufsichtsbehörden müssen zunächst noch grünes Licht geben.

Bis zum Abschluss des Geschäfts, der für das erste Quartal 2017 anvisiert wird, bleibt Yahoo ein unabhängiges Unternehmen. Danach wird der Rest von Yahoo einen neuen Namen wählen und als Investmentgesellschaft an die Börse gehen. Diese neue Firma wird Yahoos Barmittel und Wandelanleihen, die Beteiligungen an Alibaba Group Holdings und Yahoo Japan sowie alle Patente, die nicht in den Bereich Internetwerbung fallen, umfassen.

Verizon ist nicht unumstritten, denn der Telekommunikationskonzern ist ein entschiedener Gegner der Netzneutralität. Zudem geht aus den Dokumenten Edward Snowdens hervor, dass Verizon sehr eng mit den britischen und US-amerikanischen Geheimdiensten kooperiert. Bereits im Jahr 2008 berichtete CNN, dass Mitarbeiter der Firma den damaligen Präsidentschaftskandidaten Barack Obama ausspioniert hatten.
 
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Cyanogen OS ist Geschichte

reported by doelf, Montag der 25.07.2016, 00:10:02
Der Versuch, aus der alternativen Android-Distribution CyanogenMod ein kommerzielles Betriebssystem zu entwickeln, ist gescheitert. Wie AndroidPolice berichtet, wurde einem Großteil der Mitarbeiter gekündigt, darunter viele oder sogar alle Entwickler des Betriebssystems. Dabei konnte das Projekt einen dreistelligen Millionenbetrag einsammeln und namhafte Unterstützer wie Microsoft und Foxconn gewinnen.

Hinter Cyanogen OS steht das im September 2013 gegründete Start-Up Cyanogen Inc., welches die Entwicklung von CyanogenMod vorantreiben und das Betriebssystem kommerzialisieren wollte. Bis März 2015 konnte Cyanogens CEO Kirt McMaster 110 Millionen US-Dollar von Unterstützern wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch einsammeln. Einen Monat später sprang auch Microsoft auf den Zug auf und im Mai folgte der Auftragsfertiger Foxconn.

Kirt McMaster erklärte großspurig, Android aus dem Griff Googles befreien und eine offene Plattform für Software-Entwickler, Gerätehersteller und Endkunden schaffen zu wollen. Im Rahmen des Abkommens mit Microsoft wurden die Apps und Dienste der Redmonder in Cyanogen OS integriert, darunter Outlook, Office, OneNote, Skype, Bing, Bing Maps und OneDrive. Mit diesem Coup wollte sich Cyanogen OS von Googles Diensten befreien, doch Microsoft hat bekanntlich kein geschicktes Händchen für Smartphone-Plattformen. Nur wenige Hersteller brachten Geräte mit Cyanogen OS auf den Markt und die Verkaufszahlen waren bescheiden.

Statt auf ein eigenes Betriebssystem will Cyanogen Inc. in Zukunft auf Apps setzen, ein ziemlicher Abstieg. Was bleibt ist die freie Variante CyanogenMod, welche nie als kommerzielles Projekt betrieben wurde. Doch auch dieses Community-Projekt wird die Auswirkungen des Cyanogen-OS-Scheiterns zu spüren bekommen, da die Arbeit an Cyanogen OS auch CyanogenMod zugute kam.
 
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Wine 1.9.15 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 24.07.2016, 23:22:39
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.15 erweitert die Shader-Model-5-Unterstützung in Direct3D und bringt Leistungsverbesserungen im Graphics Device Interface (GDI).

Für Mac OS X wurde das Zusammenspiel mit mehreren Joysticks verbessert und es gibt Verbesserungen beim Active Scripting und der Laufzeitumgebung für C++. Darüber hinaus wurden 22 Fehler beseitigt, darunter Abstürze von "Alone in the Dark" (Version von 2008), "GOG Galaxy" (Funktion nicht implementiert), "Kings Quest 8" (beim Laden gespeicherter Spielstände) und "RAN GS" (benötigt msvcp90.dll). "Bloodrayne" und seine Fortsetzung bleiben beim Abspielen der Videos hängen und bei "Tesla Effect" sind die Videos einfach nur grün. Der Chat-Client mIRC stürzt indes ab, wenn man versucht herauszufinden, ob mIRC unter Wine ausgeführt wird. Weitere Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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LibreOffice 5.2 RC 3 nun auch offiziell verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 24.07.2016, 12:46:46
Die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2 ist für die erste Augustwoche 2016 geplant, doch vorab gibt es noch einen dritten Veröffentlichungskandidaten. Dieser behebt 26 Fehler, darunter zwei mögliche Absturzursachen. Mit den beiden Beta-Versionen und den ersten beiden Release Candidates wurden bereits 399 Fehler korrigiert.

Abgesehen von den Fehlerbereinigungen gibt es aber auch zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen. Hier eine kurze Übersicht:

Writer
Im Writer gibt es jetzt eine Schaltfläche, über die sich die Bearbeitungsschritte aus- und einblenden lassen. Neue Zeichenwerkzeuge ermöglichen ausgefüllte Kurven, Polygone und Freihandlinien, diese finden sich hinter der Schaltfläche Kurve. Ein neuer Standardsatz vereint die wichtigsten Werkzeuge in einer einzelnen Toolbar, bisher kamen beim Writer immer zwei Werkzeugleisten zum Einsatz. Ein Eingabefeld hilft unter "Einfügen, "Feldbefehl", "Weitere Felder" beim Auffinden von Querverweisen und der Dialog zum Einfügen von Lesezeichen wurde komplett überarbeitet. Hierzu gehört die automatische Generierung einer Bezeichnung sowie die Übernahme kurzer Textpassagen.

Calc
Die neuen Zeichenwerkzeuge wurden auch in Calc integriert, zudem lässt sich die erste Spalte oder Reihe einer Tabelle über das Menü "Ansicht" einfrieren. Die Schaltfläche für mehrzeilige Eingaben wurde überarbeitet und mit Shift + Eingabe erzeugt man einen Zeilenumbruch. Spalten werden nun mit Strg + Leertaste ausgewählt - bisher musste zusätzlich Shift gehalten werden - und mit Strg + Komma bzw. Strg + Shift + Komma werden Datum und Uhrzeit eingefügt. Im Dialog "Zellen formatieren..." kann man nun auch die Grenzen benachbarter Zellen entfernen, es können mehrere Statusleistenfunktionen zeitgleich aktiv sein und die Schaltfläche Währung klappt neuerdings aus, so dass sich hier direkt eine Währung auswählen lässt. Unter "Daten", "Statistik" ist ein Analysewerkzeug hinzugekommen und in Formeln lassen sich nun auch Platzhalter wie Sternchen, Fragezeichen und Tilde verwenden. Die Entwickler haben zudem eine Reihe neuer Funktionen - RAWSUBTRACT, FORECAST.ETS, CONCAT, TEXTJOIN, IFS, SWITCH, MINIFS und MAXIFS - ergänzt.

Impress & Draw
Für Impress und Draw wurde die Liste der verfügbaren Effekte von einem eigenen Dialogfenster in die Seitenleiste (Sidebar) verlagert, zudem werden die Effekte verständlicher erklärt. Auch die Eigenschaften der Folien lassen sich jetzt über die Seitenleiste definieren und die Zeichenwerkzeuge lassen sich einfacher ein- und ausblenden.

Im- und Export-Filter
Der Import verknüpfter Grafiken in DOCX- und RTF-Dokumenten wurde verbessert und der Import von Word für DOS wurde über libwps realisiert. Beim Laden von EMF-Dateien werden Linienenden- und Verbindungen sowie Strich- und Punktlinien korrekt umgesetzt und beim JPEG-Export wird die richtige Auflösung verwendet. Dazu kommen einige Verbesserungen für den SVGIO-Import.

Download: LibreOffice 5.2 RC 3
 
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Firefox 48.0 Beta 10 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 24.07.2016, 12:32:59
Die zehnte Beta-Ausgabe des Firefox 48.0, dessen finale Version für die erste Augustwoche geplant ist, liegt zum Download bereit. Der Firefox 48.0 bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein überarbeitetes Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Beta 10
 
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VirtualBox 5.1.2 bringt erste Korrekturen

reported by doelf, Freitag der 22.07.2016, 17:01:00
Vor einer Woche hatte Oracle seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 5.1 aktualisiert und damit ein großes Update vollzogen. Nur bringt die Version 5.1.2 erste Korrekturen und behebt etliche Fehler, darunter den Zugriff auf die SATA-Ports 2 und höher, der auf EFI-Systemen nicht immer möglich war. Dieses Problem tritt in erster Linie mit Solaris-11-Gästen auf.

Auch beim Erstellen von VHD-Laufwerksabbildern mit fester Größe gab es Probleme und beim Herunterfahren konnte die virtuelle Maschine hängen bleiben, wenn diese zuvor im Ruhezustand war und ein NVMe-Controller konfiguriert ist. Oracles Entwickler haben mehrere Fehler rund um das Virtual Memory Management und einen USB-Absturz behoben. In Hinblick auf das Audio-System wurde die SB16-Emulation repariert und ein Hänger bei der AC97-Emulation behoben. Zudem funktioniert die Lautstärkeregelung für AC97-Geräte jetzt wieder. Eine Regression, die das Generieren von MAC-Adressen verhinderte, wurde ebenfalls beseitigt.

Unter Mac OS X lassen sich die Dateitypen .vbox und .vbox-extpack wieder per Doppelklick installieren. Die Schaltfläche zum Schließen funktioniert jetzt wieder bei allen Fehler- und Hinweisfenstern, Alt-Tab wurde repariert und das Fenster der virtuellen Maschine lässt sich über mehrere Bildschirme ziehen. Beim Herunterfahren der virtuellen Maschine konnte es abseits von Windows als Hostsystem zu einem Absturz kommen. Dieses Problem wurde ebenso gelöst wie ein Fehler in den Linux Additions, der den Start von Linux-Gästen im 3D-Modus verhindert. Und virtuelle Maschinen können jetzt auch ohne virtuelle Grafikkarte starten.

Download: VirtualBox 5.1.2 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 WHQL

reported by doelf, Freitag der 22.07.2016, 13:09:08
AMDs Grafiktreiber "Radeon Software Crimson Edition 16.7.2", der zuvor schon als Hotfix angeboten wurde, ist ab sofort in einer WHQL-zertifizierten Fassung verfügbar. Dieser Treiber bringt einen Kompatibilitätsmodus für das Referenzdesign der Radeon RX 480, der einen spezifikationskonformen Stromverbrauch sicherstellt. Zudem wurde Vulkan für DOOM aktiviert - inklusive Async Compute und Shader Intrinsics.

AMD hat das Referenzdesign der Radeon RX 480 mit einem sechspoligen Stromanschluss ausgestattet, so dass diese Grafikkarte maximal 150 Watt - 75 Watt aus dem Stecker plus 75 Watt aus dem PCIe-Steckplatz - verbrauchen darf. Doch wie diverse Testergebnisse gezeigt haben, liegen diese Karten dauerhaft um einige Watt oberhalb der Spezifikation. Der neue Kompatibilitätsmodus, welchen man händisch über den Treiber aktivieren muss, kann dieses Problem beheben, ohne dass man hierdurch allzu viel Leistung verliert. Ab der Version 16.7.2 wird diese Aktivierung beim Zurücksetzen in den Auslieferungszustand wieder rückgängig gemacht, das war bei der Version 16.7.1 noch nicht der Fall gewesen.

Die Neuauflage des Ego-Shooters DOOM beherrscht seit einigen Tagen neben der 3D-Schnittstelle OpenGL auch deren Nachfolger Vulkan. Beide Schnittstellen werden von der Khronos Group entwickelt, doch Vulkan arbeitet im Vergleich zu OpenGL sehr nah an der Hardware und ermöglicht daher deutlich höhere Frameraten. Hiervon sollen auch schwächere Grafiklösungen profitieren. Die Grafikkarten von AMD nutzen hierbei Async Compute, während diese Funktion bei NVIDIA immer noch nicht zu funktionieren scheint. Async Compute sorgt für eine bessere Auslastung der Grafikprozessoren, indem Compute-Befehle parallel zur Rendering-Pipeline abgearbeitet werden. Hierdurch wird die ursprüngliche Reihenfolge verändert, die Verarbeitung läuft also asynchron. Async Compute wird auch für Physik, Licht und Schatten sowie für die Nachbearbeitung, beispielsweise die Kantenglättung, genutzt.

Die Liste der noch nicht behobenen Fehler bleibt indes unangetastet: Immer noch stürzen einige Spiele ab, wenn "AMD Gaming Evolved" aktiviert ist. Bei Verwendung von DirectX 12 und V-Sync mit einer Radeon Pro Duo kommt es bei "Total War: Warhammer" zuweilen zu einem schwarzen Bildschirm und bei "DiRT Rally" verursacht die "Advanced Blending Option" unschönes Flackern im Gelände. Das Ändern von Auflösung oder Qualitätsstufe lässt "Dota 2" im Vulkan-Betrieb abstürzen und "Battlefield 4" macht das gleiche unter Mantle. "Need for Speed" leidet im Crossfire-Betrieb unter flackernden Lichtern und "Assassin's Creed Syndicate" stürzt immer wieder mal in den hohen Qualitätsstufen ab. Derweil läuft "Wolfenstein: The Old Blood" auf der neuen Radeon RX 480 recht hakelig und zäh.

Andere Fehler habe nicht mit direkt Spielen zu tun: Durch das Ausschalten von Crossfire wird die Radeon RX 480 versehentlich komplett deaktiviert, so dass ein Neustart erforderlich wird. Für die Radeon Fury X stehen im Crossfire-Betrieb nicht alle Einstellungen zur Auswahl und die Vorgabe für die Framerate in Spielprofilen lässt sich zuweilen nicht aktivieren. Probleme bereitet auch der Radeon Wattman, der sich nach einem gescheiterten Übertaktungsversuch nicht sauber zurücksetzt. Hier muss der Benutzer zur Schaltfläche "Reset" greifen.

Die Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 WHQL ist für Windows 7, 8.1 und 10 erhältlich, der Treiber unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M. Wer eine APU einsetzt, muss weiterhin zur sieben Monate alten Radeon Software Crimson Edition 15.12 WHQL greifen.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 WHQL (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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NVIDIA Titan X: Pascal für den ganz dicken Geldbeutel

reported by doelf, Freitag der 22.07.2016, 12:00:50
Während AMD auf preisbewusste Käufer hofft, setzt NVIDIA auf ganz dicke Geldbeutel: Die Grafikkarte Titan X markiert die neue Spitze der aktuellen Pascal-Familie und protzt mit 3.584 CUDA-Kernen und 12 GiB GDDR5X-Grafikspeicher. Nur beim Stromverbrauch gibt sich das Monster mit 250 Watt fast schon zahm.


Doch lassen wir uns die Spezifikationen auf der Zunge zergehen: Die Titan X bietet 3.584 Rechenkerne und damit 40 Prozent mehr als die GeForce GTX 1080, welche nur auf 2.560 kommt. Zugleich musste NVIDIA den Basistakt um 11,82 Prozent von 1.607 auf 1.417 MHz drosseln und der Boost-Takt sinkt ähnlich deutlich von 1.733 auf 1.531 MHz. Auf beiden Karten kommt schneller GDDR5X-Grafikspeicher zum Einsatz, der mit einer Geschwindigkeit von 10 Gbps arbeitet. Doch während sich die GeForce GTX 1080 mit 8 GiB und einer 256 Bit breiten Anbindung begnügen muss, bringt es die Titan X auf 12 GiB und 384 Bit. Damit steigt der maximale Speicherdurchsatz um 50 Prozent von 320 auf 480 GB/s!

NVIDIAs Titan X misst 26,67 x 11,12 cm und belegt zwei Steckplätze. Damit ist die Karte nicht größer als eine GeForce GTX 1080 und lässt ausreichend Platz für SLI-Gespanne. Auch der Stromverbrauch fällt mit 250 Watt nicht übertrieben aus, liegt aber deutlich über den 180 Watt der GeForce GTX 1080. Sichergestellt wird die Stromversorgung über zwei Buchsen, eine mit sechs und eine mit acht Kontakten. Beim Netzteil rät NVIDIA zu 600 Watt und mehr, für eine GeForce GTX 1080 reicht die 500-Watt-Klasse. Maximal erreicht die Grafikkarte eine Auflösung von 7.680 x 4.320 Bildpunkten bei 60 Hz, zur Ausgabe werden DisplayPort 1.43, HDMI 2.0b und Dual-Link-DVI inklusive HDCP 2.2 geboten.

Passende Treiber liefert NVIDIA für Windows 7, 8, 8.1 und 10 sowie für Linux und FreeBSD (nur x86). Bleiben noch zwei Fragen: Wann und wie viel? NVIDIA hat beide noch nicht beantwortet, doch die Gerüchteküche sagt am 2. August 2016 für 1.200 US-Dollar zuzüglich Steuern. Wie gesagt: Für den ganz dicken Geldbeutel!
Quelle: www.nvidia.de
 
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Tipp: MSI Motherboards bewerten und gewinnen!

reported by doelf, Freitag der 22.07.2016, 11:27:34
MSI bietet allen Kunden, die ein neues Motherboard im Rahmen der Sommer-Cashback-Aktion erstanden haben, die Möglichkeit, einen von zehn tollen Preisen zu gewinnen. Hierzu müssen die Kunden lediglich eine Bewertung für die Hauptplatine schreiben und diese in einem Online-Shop, bei einer Preissuchmaschine, einem Forum, einem Blog oder bei YouTube veröffentlichen.

Folgende Preise werden unter den Teilnehmern verlost:

1. Preis: MSI GTX 1070 GAMING X 8G
2. Preis: MSI DS502 Gaming-Headset
3. Preis: MSI DS300 Gaming-Maus
4. + 5. Preis: MSI DS200 Gaming Maus
6. - 10. Preis: MSI GAMING Mauspad

Die Gewinnchancen dürften recht hoch sein, schließlich sind derzeit viele in Urlaub und die daheim Gebliebenen sind aufgrund des schwülen Wetters viel zu träge um mitzumachen. Also ran an die Tastatur und schnell eine Bewertung schreiben, denn diese Aktion läuft nur bis zum 31. Juli 2016!

Hier geht es zum Gewinnspiel...
 
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Zur Insolvenz von Ab-In-Den-Urlaub.de und Fluege.de

reported by doelf, Freitag der 22.07.2016, 10:10:51
Spätestens der Insolvenzantrag der Unister Travel Betriebsgesellschaft am gestrigen Donnerstag dürfte Schockwellen durch Deutschland geschickt haben, denn dieser Firma gehören die Online-Reisebüros Ab-In-Den-Urlaub.de, Fluege.de, Hotelreservierung.de und Reisen.de. Die gebuchten Reisen dürften für die meisten Urlauber sicher sein, doch die Gutscheine der Portale sind vermutlich entwertet.

Wir blicken zurück: "Vom Start-Up zum Web-Giganten" - und dann zum Trümmerhaufen? Nach dem Flugzeugabsturz, der Firmengründer und Geschäftsführer Thomas Wagner und Mitgesellschafter Oliver Schilling in den Tod gerissen hatte, bricht eine der größten Internetfirmen Deutschlands in sich zusammen. Zunächst ging am Montag die Dachgesellschaft Unister Holding GmbH in eine freiwillige Insolvenz, kurz darauf folgten die drei Firmen Unister GmbH, U-DEALS GmbH und Urlaubstours GmbH. Mit der Unister Travel Betriebsgesellschaft ist nun die gesamte Reisesparte des Unternehmens zahlungsunfähig - und das zur Hauptreisezeit!

Doch die meisten Kunden der in Deutschland führenden Reiseportale Ab-In-Den-Urlaub.de, Fluege.de, Hotelreservierung.de und Reisen.de dürften Glück haben: Da diese Dienste die Reisen und Flüge zumeist nur vermitteln, bestehen direkte Verträge zwischen dem Urlauber und den Reiseveranstaltern bzw. Fluggesellschaften. Da auch die Zahlungen direkt an diese Vertragspartner und nicht an den Vermittler entrichtet werden, gehören sie nicht zur Insolvenzmasse. Eine Ausnahme besteht, wenn das Portal selber als Vertragspartner auftritt. Dies ist der Fall, wenn Unister bei Fluggesellschaften oder Hotels Überkapazitäten zu Sonderpreisen erworben und dann selbst weiterverkauft hat. In diesem Fall sollte die gesetzliche Insolvenzversicherung einspringen.

Eine Insolvenzversicherung zahlt auch, wenn man seine Reise bei der Urlaubstours GmbH gebucht hat, laut Sicherungsschein springt hier die Generali Versicherung AG, vertreten durch den Vermittler Reisegarant, ein. Die Urlaubstours GmbH tritt im Gegensatz zu den anderen Portalen des Unister-Geflechts nämlich nicht als Reisebüro oder Vermittler auf, sondern agiert als eigenständiger Reiseveranstalter. Und natürlich kann man die Angebote der Urlaubstours GmbH auch über die anderen Portale von Unister buchen, die dann wiederum nur als Vermittler agieren.

Bleibt noch ein Punkt: Die Gutscheine. Um seine Angebote attraktiver zu machen, setzt Unister massiv auf Gutscheine. Diese "Geld-zurück-Gutscheine" können nur auf zukünftige Reisen eingelöst werden und sind an Mindestbuchungswerte gebunden. Zudem handelt es sich nicht um einen Rabatt, sondern um eine Rückvergütung. Man muss die Reise bei Einlösung eines Gutscheins voll bezahlen und bekommt die Rückvergütung innerhalb von 45 Tagen ab dem Anreisetag überwiesen. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis hatte Unister dauerhaft mit technischen Pannen zu kämpfen. Gutscheine aus der Zeit vor der Insolvenz wird man vermutlich nicht mehr einlösen können. Gutscheine, die nach dem Insolvenzantrag ausgestellt wurden, bleiben gültig, solange das jeweilige Unternehmen noch existiert.

Bisher läuft der Betrieb aller Portale weiter und es können nach wie vor Buchungen vorgenommen werden. Auch die Löhne und Gehälter der rund 1.100 Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld gesichert. Als vorläufiger Insolvenzverwalter aller betroffenen Unister-Teile wurde der Rechtsanwalt Prof. Dr. Lucas F. Flöther von der Kanzlei Flöther & Wissing eingesetzt.
 
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AMD macht wieder Gewinn! Mit einem "aber"...

reported by doelf, Freitag der 22.07.2016, 09:06:55
Mit seinen Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2016 ist der CPU- und GPU-Spezialist AMD endlich wieder zurück in der Gewinnzone. Nach einem Nettoverlust (GAAP) von 181 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum und einem Minus von 109 Millionen US-Dollar in den ersten drei Monaten des Jahres 2016 kann AMD nun wieder einen Nettogewinn (GAAP) in Höhe von 69 Millionen US-Dollar bzw. 8 US-Cent je Aktie vermelden. Doch AMD wäre nicht AMD, wenn es keinen Haken gäbe.

Im operativen Geschäft bleibt es nämlich bei einem Verlust (GAAP) von 8 Millionen US-Dollar. Zugegeben, das ist deutlich weniger als der operative Fehlbetrag des Vorjahres, welcher bei 137 Millionen US-Dollar gelegen hatte. Auch im ersten Quartal 2016 war das Minus mit 68 Millionen US-Dollar noch wesentlich höher ausgefallen. AMD scheint tatsächlich auf einem guten Weg aus der Krise, doch den Nettogewinn verdankt die Firma einzig dem Verkauf weiterer Unternehmensanteile. Es geht um die Bereiche "Assembly, Test, Mark and Pack" (ATMP), also das Zusammensetzen und Prüfen der Chips, welche AMD bisher in seinen Fabriken in Suzhou und Penang durchgeführt hatte. Das chinesische Unternehmen Nantong Fujitsu Microelectronics hat sich nun mit 85 Prozent in diese Anlagen einkauft und hierfür ein Joint-Venture mit AMD gegründet. Das Geschäft, dessen Volumen AMD Ende 2015 auf 436 Millionen US-Dollar beziffert hatte, spülte im zweiten Quartal 2016 immerhin 150 Millionen US-Dollar in die Kassen und ermöglichte somit den Nettogewinn.

Doch wir wollen die Zahlen nicht schlecht reden: AMD erzielte zwischen April und Juni einen Umsatz von 1,027 Milliarden US-Dollar, sequentiell bedeutet dies eine Steigerung um 23,44 Prozent und im Jahresvergleich eine Verbesserung um 9,02 Prozent. Wichtigster Umsatzlieferant war mit 592 Millionen US-Dollar (+5,15%) der Bereich "Enterprise, Embedded and Semi-Custom", der Spezialchips für die Industrie und den Einsatz in Spielkonsolen fertig. In diesem Segment konnte AMD auch einen operativen Gewinn in Höhe von 84 Millionen US-Dollar (+211,11%) eingefahren. Im einstigen Kerngeschäft mit x86-Prozessoren und Grafikchips (Computing and Graphics) ist mit 81 Millionen US-Dollar indes ein fast ebenso hoher operativer Verlust aufgelaufen. Der Umsatz belief sich hier auf 435 Millionen US-Dollar und lag damit um 14,78 Prozent über dem des Vorjahresquartals, doch sequentiell sehen wir einen Rückgang um 5,43 Prozent. Falls Polaris und Zen kein Erfolg werden, wird es für dieses Geschäftsfeld sehr finster aussehen.

AMD-Chefin Lisa Su gibt sich optimistisch und erwartet für das dritte Quartal ein Umsatzplus zwischen 15 und 21 Prozent. Die Anleger stimmen ihr zu und haben schon mal kräftig gekauft: AMDs Wertpapier ist im nachbörslichen Handel um 7,28 Prozent auf 5,60 US-Dollar gestiegen.
Quelle: ir.amd.com
 
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Windows 10: Microsoft erhöht nochmals den Upgrade-Druck

reported by doelf, Donnerstag der 21.07.2016, 17:53:52
Die Uhr tickt langsam aber sicher herunter: Am 29. Juli 2016 endet das kostenlose Upgrade-Angebot für die Nutzer von Windows 7 und 8.1. Diese Gelegenheit soll bloß kein Kunde verpassen und so hat Microsoft den Upgrade-Druck nochmals erhöht und präsentiert seinen seit fast einem Jahr dauerbelästigten Kunden nun noch ein Warnsymbol plus Countdown.

BildEin gelbes Dreieck mit einem Ausrufezeichen symbolisiert uns normalerweise ein Problem. Da guckt man dann lieber mal nach und somit ist es kein ungeschickter Schachzug, dass Microsoft das Upgrade-Icon in der TNA (neben der Uhr) mit einem solchen Warnsymbol versehen hat. Ob tatsächlich ein Problem vorliegt, ist Ansichtssache: Aus Microsofts Perspektive gehören Windows 7 und 8.1 schnellstmöglich auf Windows 10 aktualisiert - schon alleine wegen der besseren Sicherheit und den neuen Cloud-Funktionen. Aus Sicht vieler Benutzer kann das neue Betriebssystem aus Redmond aus genau den selben Gründen dort bleiben wo der Pfeffer wächst oder keine Sonne scheint.

Bild

Nach dem Start von Windows sowie nach dem Klick auf das Warnsymbol öffnet sich eine überarbeitete Upgrade-App. Diese zeigt dem Nutzer jetzt einen Countdown mit der Überschrift "Jetzt auf Windows 10 upgraden! Das Angebot endet am 29. Juli." - und ja, es gibt sogar Sekunden! Tick, Tack, Tick, Tack... So mancher wird jetzt nervös und klickt dann doch noch auf "Jetzt aktualisieren". Fairer Weise müssen wir sagen, dass man das Angebot auch ablehnen kann und dann auch nicht mehr genervt wird. Hierzu wählt man einfach den Text "Kostenloses Angebot ablehnen".

Tatsächlich ist Windows 10 recht gut gelungen und läuft auch auf älteren Rechnern richtig flott. Wer will, kann das neue Betriebssystem versuchsweise aufspielen und bei Nichtgefallen binnen 31 Tagen ohne großen Aufwand zurückkehren. Wie man dabei eventuelle Probleme vermeidet und was das Upgrade für die vorhandene Windows-Lizenz bedeutet, erklären wir in einem ausführlichen Artikel.
 
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Auch die Unister Travel Betriebsgesellschaft ist insolvent

reported by doelf, Donnerstag der 21.07.2016, 17:22:36
Nach der Unister Holding GmbH und den Firmen Unister GmbH, U-DEALS GmbH und Urlaubstours GmbH ist mit der Unister Travel Betriebsgesellschaft nun auch der Betreiber der Online-Reisebüros Ab-In-Den-Urlaub.de, Fluege.de, Hotelreservierung.de und Reisen.de zahlungsunfähig. Die Folgen für Urlauber sind derweil noch unklar.

"Vom Start-Up zum Web-Giganten" - und dann zum Trümmerhaufen? Nach dem Flugzeugabsturz, der Firmengründer und Geschäftsführer Thomas Wagner und Mitgesellschafter Oliver Schilling in den Tod gerissen hatte, bricht eine der größten Internetfirmen Deutschlands in sich zusammen. Schon seit Jahren wurde gemunkelt, dass dem Unternehmen das Geld ausgehe und es nur noch von Krediten lebe. Massenentlassungen und der Versuch, die Reisesparte Unister Travel an den Tickethändler Eventim oder die ProSiebenSat.1-Tochter 7Travel zu verkaufen, waren im vergangenen Jahr gescheitert. Kurz darauf ging die Capital One AG an die Düsseldorfer Börse, wobei dieses Unternehmen kein eigenes Geschäftsfeld hat und zu 96 Prozent Unister Travel gehört. Das Handelsblatt vermutete damals einen Börsengang durch die Hintertüre.

Doch irgendwie gelang es Wagner, sein Firmenimperium zusammenzuhalten. Bis zum 14. Juli 2016 als er bei einem Flugzeugabsturz in Slowenien ums Leben kam. Wagner war kurz zuvor in Italien, wo er angeblich neues Geld für Unister beschaffen wollte. Dort scheint er Betrügern zum Opfer gefallen zu sein. Unister-Mitgründer Daniel Kirchhoff hat inzwischen Anzeige erstattet und spricht von möglicher Geldwäsche. Die ganze Geschichte verwandelt sich immer mehr von einer Tragödie in einen Wirtschaftskrimi, während in Leipzig einer Firma nach der anderen das Geld ausgeht. Auch im Falle von Unister Travel wurde Prof. Dr. Lucas F. Flöther als vorläufiger Insolvenzverwalter eingesetzt. Man darf gespannt sein, ob Flöther beim Entwirren des Firmengeflechts noch irgendeine Substanz vorfindet.

Von der neuerlichen Insolvenz sind Urlauber, die ihre Reise über Ab-In-Den-Urlaub.de, Ab-In-Den-Urlaub-Deals.de, Fluege.de, Hotelreservierung.de, Reisen.de, Urlaubstours, Kurz Mal Weg oder Reisegeier gebucht haben, betroffen. Ob bereits geleistete Zahlungen in die Insolvenzmasse fallen, hängt vom Einzelfall ab. Wenn das Geld bereits an die Partner, also Hotels oder Fluggesellschaften, weitergeflossen ist, sollte dem Urlaub nichts im Wege stehen. Lag das Geld zum Zeitpunkt des Insolvenzantrags hingegen bei Unister Travel, wäre es Teil der Insolvenzmasse. In diesem Fall könnte eine Insolvenzversicherung einspringen, sofern eine vorhanden ist. Die Unister Travel Betriebsgesellschaft wird ihr Geschäft erst einmal fortführen und Reisen, die jetzt gebucht werden, gelten als sicher.
 
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Pokemon Go: vzbv findet Monster im Kleingedruckten

reported by doelf, Donnerstag der 21.07.2016, 15:10:12
Aufgrund des derzeit grassierenden Pokemon-Fiebers machen sich Millionen Menschen zum Affen und die auf Hype-Blasen spezialisierten Investoren kaufen Nintendos Aktien zu Mondpreisen. Doch während von der Bahnhofstoilette bis zum militärischen Sperrgebiet rein gar nichts vor den Monster-Jägern sicher ist, scheint kaum jemand bis ins Kleingedruckte vorzudringen.

Das hätten die Nutzer der App aber lieber tun sollen, denn der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat in den Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen der App so einige Monster gefunden. Insgesamt 15 Klauseln sind nach deutschem Recht unzulässig, sagen die Verbraucherschützer und haben den kalifornischen Entwickler Niantic abgemahnt. Bis zum 9. August 2016 soll die Firma eine Unterlassungserklärung abgeben, ansonsten will der vzbv Klage einreichen.

Vorab beklagen die Verbraucherschützer, dass sich Spieler über ein Benutzerkonto bei Google oder Nintendo anmelden müssen. Ein anonymes Spielen der kostenlosen App wird hierdurch unmöglich, zudem erfasst die App die E-Mail-Adresse und die Standortdaten der Spieler. Das ist zwar ärgerlich, wird aber erst dadurch unzulässig, dass Niantic die personenbezogenen Daten auch an private Dritte weitergegeben will.

Zudem genehmigt sich der Entwickler das Recht, den Nutzungsvertrag jederzeit abändern und den Dienst komplett einstellen zu dürfen. Eine Rückerstattung für getätigte In-App-Käufe, bei denen die Spieler echtes Geld ausgeben, wird generell ausgeschlossen. Auch Haftung und Gewährleistung werden weitgehend ausgeschlossen, es soll ausschließlich kalifornisches Recht gelten und ein Schiedsgericht in den USA jegliche Streitfragen schlichten. Das alles klingt nicht nach einem Produkt für den deutschen Markt, oder?
Quelle: www.vzbv.de
 
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Kore 2.1.0: Die Kodi-Fernbedienung für Android

reported by doelf, Donnerstag der 21.07.2016, 14:19:22
Bei der Android-App Kore handelt es sich um die offizielle Fernbedienung für die Media-Center-Software Kodi. Die kürzlich im Rahmen des Beta-Programms angekündigte Version 2.1.0 ist inzwischen fertig und liegt offiziell in Googles Play-Store zum Download bereit. Es gibt etliche neue Funktionen, beispielsweise kann man sich Add-ons auf dem Telefon ansehen und von dort installieren.

BildMusikstücke lassen sich jetzt direkt aus den Sektionen Musik und Künstler hinzufügen und es werden auch jene Musikstücke angezeigt, für die weder ein Album noch ein Interpret hinterlegt sind. Wird ein Künstler ausgewählt, zeigt Kore Informationen über diesen an. Die Wiedergabe von Musik und Videos kann automatisch pausieren, während man telefoniert. Für Android-Versionen vor 6.0 muss hierfür eine entsprechende Berechtigung erteilt werden. Ebenso ist es nun möglich, die Fernbedienung über den Sperrbildschirm zu legen.

Neu hinzugekommen ist die Unterstützung zur Wiedergabe von Vimeo-URLs, der Abgleich der Medienbibliothek wurde verbessert, die Benutzeroberfläche optimiert und eine Reihe von Fehlern behoben. Auch an den Übersetzungen wurde gearbeitet, doch die sind noch nicht perfekt. Darum bitten die Entwickler um die Mithilfe von Muttersprachlern, die holprige oder falsche Formulierungen melden sollen. Also: Nicht klagen sondern etwas beitragen!

Download: Kore 2.1.0 für Android
Quelle: kodi.tv
 
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LibreOffice 5.2 RC 3 (Pre-Release) verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 21.07.2016, 13:44:27
Die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2 ist für die erste Augustwoche 2016 geplant, doch vorab gibt es noch einen dritten Veröffentlichungskandidaten. Dieser ist ganz frisch im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwickler-Servers zu finden. Versionshinweise sind noch nicht verfügbar, mit den beiden Beta-Versionen und den ersten beiden Release Candidates wurden bereits 399 Fehler korrigiert.

Abgesehen von den Fehlerbereinigungen gibt es aber auch zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen. Hier eine kurze Übersicht:

Writer
Im Writer gibt es jetzt eine Schaltfläche, über die sich die Bearbeitungsschritte aus- und einblenden lassen. Neue Zeichenwerkzeuge ermöglichen ausgefüllte Kurven, Polygone und Freihandlinien, diese finden sich hinter der Schaltfläche Kurve. Ein neuer Standardsatz vereint die wichtigsten Werkzeuge in einer einzelnen Toolbar, bisher kamen beim Writer immer zwei Werkzeugleisten zum Einsatz. Ein Eingabefeld hilft unter "Einfügen, "Feldbefehl", "Weitere Felder" beim Auffinden von Querverweisen und der Dialog zum Einfügen von Lesezeichen wurde komplett überarbeitet. Hierzu gehört die automatische Generierung einer Bezeichnung sowie die Übernahme kurzer Textpassagen.

Calc
Die neuen Zeichenwerkzeuge wurden auch in Calc integriert, zudem lässt sich die erste Spalte oder Reihe einer Tabelle über das Menü "Ansicht" einfrieren. Die Schaltfläche für mehrzeilige Eingaben wurde überarbeitet und mit Shift + Eingabe erzeugt man einen Zeilenumbruch. Spalten werden nun mit Strg + Leertaste ausgewählt - bisher musste zusätzlich Shift gehalten werden - und mit Strg + Komma bzw. Strg + Shift + Komma werden Datum und Uhrzeit eingefügt. Im Dialog "Zellen formatieren..." kann man nun auch die Grenzen benachbarter Zellen entfernen, es können mehrere Statusleistenfunktionen zeitgleich aktiv sein und die Schaltfläche Währung klappt neuerdings aus, so dass sich hier direkt eine Währung auswählen lässt. Unter "Daten", "Statistik" ist ein Analysewerkzeug hinzugekommen und in Formeln lassen sich nun auch Platzhalter wie Sternchen, Fragezeichen und Tilde verwenden. Die Entwickler haben zudem eine Reihe neuer Funktionen - RAWSUBTRACT, FORECAST.ETS, CONCAT, TEXTJOIN, IFS, SWITCH, MINIFS und MAXIFS - ergänzt.

Impress & Draw
Für Impress und Draw wurde die Liste der verfügbaren Effekte von einem eigenen Dialogfenster in die Seitenleiste (Sidebar) verlagert, zudem werden die Effekte verständlicher erklärt. Auch die Eigenschaften der Folien lassen sich jetzt über die Seitenleiste definieren und die Zeichenwerkzeuge lassen sich einfacher ein- und ausblenden.

Im- und Export-Filter
Der Import verknüpfter Grafiken in DOCX- und RTF-Dokumenten wurde verbessert und der Import von Word für DOS wurde über libwps realisiert. Beim Laden von EMF-Dateien werden Linienenden- und Verbindungen sowie Strich- und Punktlinien korrekt umgesetzt und beim JPEG-Export wird die richtige Auflösung verwendet. Dazu kommen einige Verbesserungen für den SVGIO-Import.

Download: LibreOffice 5.2 RC 3 (Pre-Release)
 
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Skype streicht Apps für Windows RT, Windows Phone und Mac OS X 10.6

reported by doelf, Donnerstag der 21.07.2016, 11:24:14
Im Oktober 2016 wird Skype seine App für einige der bisher unterstützten Plattformen einstellen. Betroffen sind neben Mac OS X 10.6 (Snow Leopard) auch drei Betriebssysteme von Microsoft: Windows RT, Windows Phone 8.0 und Windows Phone 8.1. Eine schlechte Nachricht für alle Smartphones, für die Microsoft kein Upgrade auf Windows 10 Mobile anbietet.

Wer eine der betroffenen Plattformen nutzt und nicht auf ein neueres Betriebssystem wechseln kann, muss ab Oktober 2016 auf die Skype-App verzichten. Für Mac OS X 10.6 und Windows RT gibt es dann zumindest noch die Möglichkeit, Skype for Web im Internetbrowser aufzurufen. Benutzer von Windows Phone werden indes ein weiteres Mal enttäuscht: Nach dem Ausbleiben der versprochenen Upgrades für zahlreiche Geräte stellt Microsoft nun einen wichtigen Dienst für ihre Geräte ein. Damit dürften die Redmonder auch etliche Geschäftskunden verärgern.
 
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Azure und Office 365 treiben Microsoft an

reported by doelf, Donnerstag der 21.07.2016, 11:05:03
Für Microsoft endete am 30. Juni 2016 das vierte Quartal und somit auch das fiskalische Jahr 2016. Bei der Cloud-Computing-Plattform Azure konnten die Redmonder den Umsatz binnen zwölf Monaten mehr als verdoppeln (+102%) und Office 365 steigerte seinen Umsatz als zweiter Wachstumsmotor um 54 Prozent. Das Smartphone-Geschäft verbuchte indes einen Einbruch um 71 Prozent.

Microsoft-Chef Satya Nadella hatte im März 2014 das Kredo "Mobile First, Cloud First" ausgerufen und zumindest beim Thema Cloud auf das richtige Pferd gesetzt. Das Thema Mobile verfolgt der Software-Riese inzwischen auf fremden Plattformen, denn Windows Phone/Mobile kann kaum noch Marktanteile vorweisen. Bleibt noch die Surface-Familie, die ihren Umsatz gegen den Markttrend um neun Prozent steigern konnte. Die schnelle Verbreitung von Windows 10 hat sich für die mit der Suchmaschine Bing generierten Werbeeinnahmen ausgezahlt, hier ist der Umsatz um 16 Prozent gewachsen.

Der wichtige Umsatzbringer Windows (ohne Pro) konnte bei den OEM-Lizenzen um 27 Prozent zulegen, während die Pro-Varianten nur ein Umsatzplus von zwei Prozent verzeichnen. Erwähnenswert ist zudem, dass Windows-10-Umsätze mit einem Volumen von 2,028 Milliarden US-Dollar erst später verbucht werden, da Microsoft seinen Kunden kostenlose Upgrades garantiert. Nach den Regeln der Buchhaltung muss der mit Windows 10 generierte Umsatz aufgrund dieser Upgrade-Rechte über das zu erwartende Computerleben verteilt werden und kann nicht gleich beim Kauf zur Gänze angerechnet werden.

Zu den Zahlen: Der Umsatz des Abschlussquartals liegt mit 20,614 Milliarden US-Dollar um 7,06 Prozent unter der Vorgabe des Vorjahreszeitraums (Q4/2015: 22,180 Milliarden US-Dollar). Rechnet man die noch ausstehenden 2,028 Milliarden US-Dollar von Windows 10 dazu, zeigt sich jedoch ein kleines Umsatzplus. Hohe Abschreibungen auf Nokia hatten Microsoft vor einem Jahr einen operativen Verlust von 2,053 Milliarden US-Dollar eingebrockt, diesmal haben die Redmonder 3,080 Milliarden US-Dollar verdient. Ähnlich sieht es beim Nettogewinn aus: Auf tiefrote 3,195 Milliarden US-Dollar (-40 US-Cent je Aktie) folgen schwarze 3,122 Milliarden US-Dollar (+39 US-Cent je Aktie).

Im gesamten Geschäftsjahr 2016 hat Microsoft 85,320 Milliarden US-Dollar umgesetzt, 2015 waren es noch 93,580 Milliarden US-Dollar gewesen. Der Rückgang um 8,83 Prozent liegt in erster Linie am Niedergang des Telefongeschäfts, doch auch die ausstehenden Umsätze von Windows 10 tragen ihren Teil bei. Der operative Gewinn ist indes um 11,13 Prozent auf 20,182 Milliarden US-Dollar (2015: 18,161 Milliarden US-Dollar) gestiegen und der Nettogewinn konnte sogar um 37,77 Prozent auf 16,798 Milliarden US-Dollar (2015: 12,193 Milliarden US-Dollar) zulegen. Auch der Gewinn je Aktie ist von 1,48 auf 2,10 US-Dollar gesprungen (+41,89%).
 
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Intels Restrukturierung halbiert den Gewinn

reported by doelf, Donnerstag der 21.07.2016, 09:30:11
Intel hat seine Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2016 auf den Tisch gelegt und obwohl der Marktführer für x86-CPUs seinen Umsatz steigern konnte, hat sich der Gewinn halbiert. Schuld ist der laufende Unternehmensumbau, der in den vergangenen drei Monaten 1,414 Milliarden US-Dollar verschlungen hat.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der operative Gewinn um 54,49 Prozent auf 1,318 Milliarden US-Dollar eingebrochen (Q2/2015: 2,896 Milliarden US-Dollar) und beim Nettogewinn sieht es mit einem Rückgang um 50,85 Prozent auf 1,330 Milliarden US-Dollar (Q2/2015: 2,706 Milliarden US-Dollar) nicht viel besser aus. Auch der Gewinn je Aktie ist um 50,91 Prozent auf 27 US-Cent (Q2/2015: 55 US-Cent) geschrumpft. Als Trostpflaster hatte Intel im zweiten Quartal 804 Millionen US-Dollar in den Rückkauf eigener Wertpapiere gesteckt und weitere 1,2 Milliarden US-Dollar in Form von Dividenden ausgeschüttet.

Indes ist der Umsatz des Chipriesen im Jahresvergleich um 2,56 Prozent auf 13,533 Milliarden US-Dollar (Q2/2015: 13,195 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Wichtigster Umsatzlieferant war die "Client Computing Group" mit 7,338 Milliarden US-Dollar (-2,64%) gefolgt von der "Data Center Group" mit 4,027 Milliarden US-Dollar (+4,54%). Während der PC-Markt weiterhin schwächelt, kann sich Intel auf sein Servergeschäft verlassen. Als drittes Standbein fungiert die "Internet of Things Group", deren Umsatz um 2,33 Prozent auf 572 Millionen US-Dollar geklettert ist. Für einen wichtigen Zukunftsmarkt ist diese Wachstumsrate allerdings überaus bescheiden, doch zumindest arbeiten diese drei Geschäftsfelder profitabel.

Negativ hat sich die "Non-Volatile Memory Solutions Group" entwickelt. Hier ist nicht nur der Umsatz um 20,4 Prozent auf 554 Millionen US-Dollar abgesackt, sondern es gibt auch einen operativen Verlust in Höhe von 224 Millionen US-Dollar. Die "Intel Security Group", vormals McAfee, konnte ihren Umsatz indes um 10,04 Prozent auf 537 Millionen US-Dollar steigern und hat 97 Millionen US-Dollar verdient. Der 16,7-Milliarden-US-Dollar-Zukauf Altera bildet die neue "Programmable Solutions Group", die 465 Millionen US-Dollar zum Umsatz beigesteuert, operativ allerdings 62 Millionen US-Dollar Verlust geschrieben hat.

Für das dritte Quartal 2016 erwartet Intel einen Umsatzanstieg auf 14,4 Milliarden bis 15,4 Milliarden US-Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr soll der Umsatz im mittleren einstelligen Bereich wachsen. Die Aussichten sind also gar nicht schlecht, doch viele Anleger haderten mit dem halbierten Gewinn, weshalb Intels Aktie im nachbörslichen Handel um 3,33 Prozent absackte.
 
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Oracle schließt 276 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Mittwoch der 20.07.2016, 22:17:27
Oracle hat neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 276 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Wir sind es gewohnt, dass Java SE der größte Brandherd in Oracles illustrer Software-Sammlung ist, doch diesmal verteilen sich die besonders schwerwiegenden Fehler über eine breite Palette von Produkten und Java SE schafft es nur auf den neunten Rang.

Mit fünf Sicherheitslücken der Gefahrenstufe 9,8 birgt Oracles Fusion Middleware die größten Gefahren, dazu kommt eine Schwachstelle der Kategorie 8,8, 17 der Kategorie 8,6, eine der Kategorie 8,3 und drei der Kategorie 8,1. Insgesamt wurden in der Fusion Middleware 40 Fehler behoben, von denen sich 35 von außen ohne Authentifizierung angreifen lassen. Es folgen Oracles Retail Applications mit 16 Schwachstellen, sechs stehen nach außen offen und vier wurden mit 9,8 bewertet. Sechs weitere wurden mit der Risikostufe 8,8 klassifiziert und eine entstammt der Kategorie 8,1. Die Oracle Sun Systems Products Suite bringt es auf drei Lücken der 9,8er-Klasse, zweimal die 8,8 sowie je einmal die 8,3 und 8,2. Von den insgesamt 34 Schwachstellen stehen 21 nach außen offen. In den Oracle Supply Chain Products wurden zwei Bugs der Stufe 9,8, einer der Stufe 9,1 und zwei der Stufe 8,8 ausgemerzt. In diesem Produkt wurden insgesamt 25 Fehler korrigiert, 13 kann man von außen attackieren. Die Oracle Communications Applications bringen es auf 16 Sicherheitslücken, zehn stehen offen, zwei entspringen der Kategorie 9,8 und eine bringt 8,8 auf die Waage.

Je eine Schwachstelle der Risikostufe 9,8 findet sich in den Oracle Health Sciences Applications, Oracle Linux and Virtualization und Oracle Hyperion. Der Fehler in Hyperion ist ganz alleine, dafür aber von außen angreifbar. In Oracle Linux and Virtualization stecken vier weitere Sicherheitslücken, drei lassen sich von außen ausbeuten, und in Oracle Health Sciences Applications wurden fünf Bugs erledigt, einer davon hat Türen und Fenster geöffnet. Java SE bringt es auf 13 Lücken und neun kann man von außen ausnutzen. Der höchste Schweregrad fällt mit 9,6 geringfügig niedriger aus, wurde aber gleich viermal vergeben. Dazu kommt eine Schwachstelle der Kategorie 8,1. In den Oracle Applications stecken 23 sicherheitsrelevante Fehler und bis auf zwei lassen sich alle von außen angreifen. Dreimal wurde die Stufe 9,1 vergeben, sechsmal die 8,2. Mit je einem Fehler der Kategorien 9,0 und 8,1 schließt der Oracle Database Server die genauere Betrachtung ab. Insgesamt stecken in diesem Produkt neun Bugs, von denen sich fünf von außen ausbeuten lassen.

In den folgenden Produkten wurden Sicherheitslücken bis zur Risikostufe 8,8 behoben. In den runden Klammern geben wir jeweils an, wie viele der Fehler sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen lassen, während in den eckigen Klammern die höchste Risikostufe zu finden ist:
  • Oracle Insurance Applications: 8 (0) [8 x 8,8]
  • Oracle Primavera Products Suite: 15 (8) [4 x 8,8]
  • Oracle Policy Automation: 4 (0) [4 x 8,8]
  • Oracle Utilities Applications: 3 (0) [3 x 8,8]
  • Oracle Enterprise Manager Grid Control: 10 (7) [2 x 8,8]
  • Oracle Financial Services Applications: 4 (3) [1 x 8,8]
  • Oracle PeopleSoft Products: 7 (5) [1 x 8,2]
  • Oracle MySQL: 22 (3) [1 x 8,1]
  • Oracle Siebel CRM: 16 (6) [1 x 8,1]
  • Oracle JD Edwards Products: 1 (1) [1 x 5,9]
 
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"Unister GmbH", "U-DEALS GmbH" und "Urlaubstours GmbH" zahlungsunfähig

reported by doelf, Mittwoch der 20.07.2016, 17:47:22
Nachdem die Unister Holding GmbH am Montag Insolvenz anmelden musste, hat es nun auch die zur UNISTER GROUP gehörenden Firmen Unister GmbH, U-DEALS GmbH und Urlaubstours GmbH erwischt. Alle drei Unternehmen haben neben der selben Adresse, das Barfußgäßchen 11 in Leipzig, nun auch den selben vorläufigen Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Prof. Dr. Lucas F. Flöther.

Die Urlaubstours GmbH bezeichnet sich selbst als Reiseveranstalter und tritt im Gegensatz zu vielen anderen Portalen von Unister nicht nur als Vermittler auf. Urlaubstours bietet ein umfangreiches Angebot von der Pauschalreise bis zum Individualurlaub. Das Unternehmen ist gegen eine Insolvenz versichert und bereits bezahlte Reisen werden laut Insolvenzverwalter auch durchgeführt. Neue Reisen sollen nicht mehr buchbar sein, davon scheint die Webseite aber noch nichts zu wissen.

"Die U-DEALS GmbH ist einer der deutschen Marktführer in der Vermittlung von Reise Deals", sagt die Webseite des Unternehmens. Hierzu setzt U-DEALS auf die Vermarktung von Reise-Gutscheinen und schnürt Pakete aus Hotelübernachtungen und einer Zusatzleistung, beispielsweise ein Abendessen oder Eintrittskarten. Vermarktet werden die Deals über hauseigene Reiseportale wie ab-in-den-urlaub-deals.de, holidaytest-deals.de, hotelreservierung-deals.de, reisen-deals.de oder travel24-deals.de.
 
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Sicherheits-Updates: iOS 9.3.3, watchOS 2.2.2 und tvOS 9.2.2

reported by doelf, Mittwoch der 20.07.2016, 16:57:29
Abseits von Mac OS X hat Apple auch die Betriebssysteme seiner Mobilgeräte, Uhren und TV-Boxen aktualisiert. Weder iOS 9.3.3 noch watchOS 2.2.2 oder tvOS 9.2.2 bringen neue Funktionen, alle drei Updates kümmern sich lediglich um Sicherheitslücken und Stabilitätsdefizite.

iOS 9.3.3 beseitigt 43 Schwachstellen. Gleich mehrere Speicherfehler im WebKit ermöglichen es bösartigen Webseiten, den Mobilgeräten Schadcode unterzuschieben und auszuführen. Auch CoreGraphics und ImageIO können von außen als Einfallstor für Schadprogramme missbraucht werden. Aufgrund einer Nullzeigerdereferenzierung können manipulierte Kalendereinladungen einen Neustart des Geräts auslösen, dazu kommen diverse Rechteausweitungen, Informationslecks sowie Fehler, die DoS-Angriffe (Denial of Service) oder Spoofing ermöglichen. Ein interessantes Problem wurde in FaceTime behoben: Ein Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition kann einen weitergeleiteten Anruf fortführen, obwohl dem Anrufer angezeigt wird, dass das Gespräch beendet sei.

watchOS 2.2.2 kümmert sich um 28 Sicherheitslücken und tvOS 9.2.2 um 37 Schwachstellen. Auch hier lassen sich WebKit, CoreGraphics und ImageIO als Einfallstor für Schadprogramme nutzen. Kernel-Rechte können sich aber nur lokale Nutzer verschaffen. Auch auf der Uhr und der TV-Box gibt es einige DoS-Schwachstellen und Informationslecks.
 
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Mac OS X 10.11.6 (El Capitan) und Flicken für Yosemite und Mavericks

reported by doelf, Mittwoch der 20.07.2016, 14:54:03
Apple hat sein aktuelles Betriebssystem Mac OS X El Capitan auf die Version 10.11.6 aktualisiert und dabei 60 Sicherheitslücken geschlossen sowie die Stabilität verbessert. Für die beiden älteren OS-Generationen Yosemite und Mavericks gibt es indes das Sicherheits-Update 2016-004, welches ebenfalls zahlreiche Schwachstellen beseitigt.

Gut zwanzig Fehler ermöglichen das Einschleusen von Schadcode, wobei sich Schwachstellen in PHP, CoreGraphics, ImageIO, LibreSSL und OpenSSL auch von außen angreifen lassen. Root- oder Kernel-Rechte können dabei aber nur lokale Benutzer oder Anwendungen erlangen. Dazu kommen diverse Rechteausweitungen und Informationslecks. Vier Bugs ermöglichen DoS-Angriffe (Denial of Service), einer lässt sich von außen ausnutzen. Ein interessantes Problem wurde in FaceTime behoben: Ein Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition kann einen weitergeleiteten Anruf fortführen, obwohl dem Anrufer angezeigt wird, dass das Gespräch beendet sei. Beim Webbrowser Safari patzte indes das automatische Ausfüllen von Anmeldefeldern, denn das Passwort wurde unter Umständen im Klartext angezeigt.

Download:
 
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NVIDIAs GeForce GTX 1060 ist da und schlägt AMDs Radeon RX 480

reported by doelf, Mittwoch der 20.07.2016, 10:36:22
AMDs Hoffnungsträger Radeon RX 480 hat ernstzunehmende Konkurrenz bekommen: NVIDIAs GeForce GTX 1060 steht zu Preisen ab 280 Euro in den Regalen und bietet mehr Leistung bei weniger Stromverbrauch. Derweil finden sich in den Preisvergleichen erste Grafikkarten mit Radeon RX 480 für unter 250 Euro. Unabhängige Testberichte sehen die GeForce GTX 1060 allerdings nicht allzu weit vorne.

Bild

Laut NVIDIA ist die GeForce GTX 1060 im Vergleich zur Radeon RX 480 im Schnitt um 15 Prozent schneller und bietet zugleich eine um 75 Prozent höhere Energieeffizienz. Ermittelt wurden diese Werte mit den Spielen "Ashes of the Singularity", "BioShock Infinite", "Crysis 3", "Grand Theft Auto V", "Rise of the Tomb Raider", "Star Wars Battlefront", "The Division" und "Witcher 3". Ganz so eindeutig sehen unabhängige Tests dies nicht: Bei unserem Partner HT4U.net ist die GeForce GTX 1060 bei WQHD-Auflösung im Mittel nur acht Prozent schneller als die Radeon RX 480 und bleibt zugleich drei Prozent hinter der GeForce GTX 980. Auch Hardwareluxx sieht den Newcomer zwischen Radeon RX 480 und GeForce GTX 980. Zudem gibt es, insbesondere in der wichtigen Full-HD-Auflösung, dramatische Ausreißer: Bei "Mirrors Edge: Catalyst" liegt die Radeon RX 480 um 32,6 Prozent hinter der GeForce GTX 1060, doch bei "Hitman" (2016) verschafft sich AMDs Karte einen klaren Vorsprung von 43,4 Prozent. Keinen Zweifel gibt es bezüglich Energieeffizienz: Während sich die Radeon RX 480 mehr als 150 Watt genehmigt, ist NVIDIAs Herausforderer mit 110 Watt zufrieden.

Wie ihre großen GPU-Schwestern wird auch die GeForce GTX 1060 von TSMC im 16-nm-FinFET-Prozess gefertigt, fällt mit 1.280 CUDA-Kernen (GTX 1070: 1.920; GTX 1080: 2.560) aber etwas kleiner aus. NVIDIA garantiert eine Taktrate von 1.506 MHz und ermöglicht einen Boost-Takt von bis zu 1.708 MHz. Beim Übertakten sollen bis zu 2 GHz möglich sein. Statt 8 GiB GDDR5X (GTX 1080) oder 8 GiB GDDR5 (GTX 1070) gibt es 6 GiB GDDR5, beim Speichertakt bewegen wir uns mit 8 Gbps auf dem Niveau der GTX 1070. Leider hat NVIDIA, darauf deutet schon der geringere Speicherausbau hin, das Speicherinterface von 256 auf 192 Bit beschnitten. Hierdurch sinkt der maximale Speicherdurchsatz von 256 auf 192 MB/s. Die GTX 1080 schafft mit ihren 10 Gbps sogar 320 GB/s. Dafür fällt der Stromverbrauch mit 120 Watt sehr niedrig aus (Radeon RX 480: 150+ Watt) und lässt mindestens 30 Watt Spielraum für Übertakungsversuche. Eine Entscheidung können wir bezüglich der GeForce GTX 1060 allerdings nicht nachvollziehen: NVIDIA verwehrt diesen Karten den SLI-Betrieb, den das Vorgängermodell GeForce GTX 960 noch beherrschte. Offenbar will man Enthusiasten auf diese Weise zum Kauf der teureren Modellen drängen.
 
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Fehlkauf? Yahoo wertet Tumblr massiv ab

reported by doelf, Mittwoch der 20.07.2016, 09:52:01
Im Mai 2013 hatte Yahoo die Blogging-Plattform Tumblr für knapp eine Milliarde US-Dollar gekauft. Anlässlich der Vorstellung der Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2016 hat Tumblr nun eine massive Werteberichtigung erfahren - und zwar nach unten. 395 Millionen US-Dollar schreibt Yahoo auf den Wert Tumblrs ab und weitere 87 Millionen US-Dollar auf dessen immateriellen Vermögenswerte. Damit wurde Tumblrs Wert fast halbiert und Yahoo rutscht tief in die roten Zahlen.

Nein, es gibt nichts zu beschönigen. Marissa Mayer ist mit ihrem Auftrag, Yahoo zurück in die Spur zu bringen, gescheitert. Was sie erreicht hat, sind die niedrigsten laufenden Kosten und die geringste Beschäftigtenzahl der letzten Dekade. Mayer präsentiert dies als Erfolg, denn es geht nur noch darum, Yahoo rank und schlank an den Mann zu bringen - bevorzugt an den US-Telekommunikationskonzern Verizon. Angeblich sollen Yahoo sogar mehrere Gebote über mehr als 5 Milliarden US-Dollar vorliegen. Dass sich der Internetpionier mit dem Kauf von Tumblr ganz schön verspekuliert hatte, wird dabei zur Randnotiz.

Zu den Quartalszahlen: Yahoo konnte seinen Umsatz um 5,23 Prozent auf 1,308 Milliarden US-Dollar steigern, aber die Abschreibungen in Höhe von 482 Millionen US-Dollar sorgen für einen operativen Verlust in Höhe von 490 Millionen US-Dollar. Doch auch ohne die Wertberichtigung auf Tumblr hätte die Firma rote Zahlen geschrieben, allerdings etwas weniger als die 45 Millionen US-Dollar des Vorjahreszeitraums. Der Nettoverlust beläuft sich auf 440 Millionen US-Dollar nach einem Fehlbetrag von 22 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2015. Je Anteil ergibt sich ein Minus von 46 US-Cent, vor einem Jahr hatte das Minus nur 2 US-Cent betragen.
 
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Da hilft kein schönreden: IBM ist weiter geschrumpft

reported by doelf, Mittwoch der 20.07.2016, 09:16:06
Seit etlichen Quartalen läuft IBMs Konzernumbau und ebenso lange befindet sich Big Blue auf dem Weg zum Medium-sized Blue. Auch wenn die strategischen Schwerpunkte so gerade noch zweistellige Wachstumsraten schaffen, lässt sich die Situation recht einfach zusammenfassen: IBM ist weiter geschrumpft. Nur die Sparte "Cognitive Solutions" rund um IBMs Vorzeigelösung Watson, bis Ende 2015 hieß dieser Geschäftsbereich "Software", konnte ihren Umsatz um 3,52 Prozent auf 4,675 Milliarden US-Dollar steigern.

Das wichtigste Geschäftsfeld "Technology Services & Cloud Platforms" tritt trotz Wolkenhype auf der Stelle, 8,857 Milliarden US-Dollar bedeuten ein Minus von 0,46 Prozent. Auch der drittgrößte Bereich "Global Business Services" ist wieder geschrumpft, diesmal um 2,07 Prozent auf 4,255 Milliarden US-Dollar. Bleibt noch die Hardware-Sparte "Systems", die eigentlich gar nicht mehr in das Konzept des Dienstleisters passt und mit nur noch 1,950 Milliarden US-Dollar einen Umsatzrückgang um 23,26 Prozent verkraften muss. In der Summe ist IBMs Umsatz im Jahresvergleich um 2,76 Prozent auf 20,238 Milliarden US-Dollar zurückgegangen.

Da solche Zahlen erfahrungsgemäß keine Begeisterungsstürme auslösen, hebt IBM-Chefin Ginni Rometty in schöner Regelmäßigkeit die strategischen Imperative ihres Unternehmens, also jene Geschäftsfelder, auf die IBM seine Zukunft wettet, hervor. Diese haben in den vergangenen zwölf Monaten für einen Umsatz in Höhe von 30,7 Milliarden US-Dollar gesorgt und damit 38 Prozent des Gesamtumsatzes generiert. Im zweiten Quartal kamen 8,3 Milliarden US-Dollar zusammen und das sind zwölf Prozent mehr als im Vorjahr. Das ist sicherlich ein Lichtblick, andererseits kann man nicht gerade behaupten, dass diese Geschäftsfelder gerade explodieren.

Ein wichtiger Grund für den jahrelangen Umbau und den Abschied vom Hardware-Geschäft war die Profitabilität des Unternehmens. Interessanterweise ist der operative Gewinn in den fortgeführten Geschäftsbereichen um 28,96 Prozent auf 2,505 Milliarden US-Dollar eingebrochen und der Nettogewinn um 27,40 Prozent auf 2,504 Milliarden US-Dollar abgestürzt. Je Aktie bedeutet dies einen Gewinn von 2,61 US-Dollar, ein Rückgang um 25,43 Prozent. Mit Schlagworten wie der "kognitive Ära" und dem Versprechen "die Beziehung zwischen Mensch und Maschine neu zu definieren" positioniert sich IBM für die Zukunft, verdient im hier und jetzt aber deutlich weniger Geld.

In unserer hektischen Zeit, wo Momentaufnahmen und der Fokus auf wenige Details die Schlagzeilen dominieren, möchten wir uns an dieser Stelle die Zeit nehmen, um IBMs aktuelle Quartalszahlen mit denen von 2011 zu vergleichen. Damals hatte Big Blue einen Quartalsumsatz in Höhe von 26,666 Milliarden US-Dollar erzielt und einen Nettogewinn von 3,664 Milliarden US-Dollar eingefahren. Der Umsatz ist binnen fünf Jahren also um 24,11 Prozent gefallen und der Nettogewinn sogar um 31,66 Prozent. Jeder mag hieraus seine eigenen Schlüsse ziehen. Die gerne verwendete Gleichung schlanker = profitabler scheint jedenfalls nicht immer aufzugehen.
Quelle: www.ibm.com
 
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BOINC @ Au-Ja: Die 2,75 Milliarden Credits sind geschafft!

reported by doelf, Dienstag der 19.07.2016, 11:27:41
Am gestrigen Montag hatte unser BOINC-Team die Marke von 2,75 Milliarden Credits geknackt! Wir bedanken uns GANZ HERZLICH bei allen Team-Mitgliedern, allen voran MrJo, milan6113, Radulf und Andre Beddigs. Dies gilt insbesondere für den Einsatz bei GPUGrid, wo unsere Mitglieder einen erheblichen Beitrag für die medizinische Grundlagenforschung über den Krebs leisten.

Innerhalb Deutschlands belegt unser Team unverändert den 14. Rang, während wir im internationalen Vergleich vier Plätze gutmachen und uns auf die Position 138 vorschieben konnten. In vier Projekten erreicht BOINC @ Au-Ja in Deutschland eine Top-10-Platzierung: Moo! Wrapper (4), GPUGRID (4), Rosetta@Home (5) und Collatz Conjecture (9). Interesse geweckt? Unser Team ist ständig auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und Sponsoren, die unser Engagement für die Wissenschaft unterstützen wollen.

Hier noch ein paar Hintergrundinformationen: www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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iTunes 12.4.2 stopft 15 Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 19.07.2016, 10:59:13
Mit dem Update auf die Version 12.4.2 schließt Apple 15 Sicherheitslücken in iTunes für Windows und behebt zugleich ein Wiedergabeproblem. Alle Schwachstellen stecken in den Bibliotheken libxml2 und libxslt. Es handelt sich um unterschiedliche Speichermanipulationen, die sich zum Einschleusen von Schadcode sowie für DoS-Angriffe eignen. Einer der Fehler ermöglicht das Abgreifen von Benutzerdaten.

Das Wiedergabeproblem betrifft Apple Music. Es tritt nur auf, wenn sich Titel mit einer Spielzeit von weniger als einer Minute in der Abspielliste befinden. Das kurze Musikstück wird zwar ganz normal abgespielt, doch danach endet die Wiedergabe kommentarlos. iTunes 12.4.2 behebt diesen ungewöhnlichen Fehler.

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Windows 10 Insider Preview: Fünfter Build innerhalb von elf Tagen

reported by doelf, Dienstag der 19.07.2016, 10:38:05
Das Windows 10 Anniversary Update kommt am 2. August und daher gibt Microsoft derzeit mächtig Gas bei der Veröffentlichung neuer Insider-Builds: Der gestern für Insider im Fast-Ring freigegebene Build 14393 ist bereits der fünfte innerhalb von nur elf Tagen! Und genau wie seine Vorgänger ist er sowohl für PCs als auch für Smartphones erhältlich.

Der Build 14393 behebt zwei Fehler in der PC-Ausgabe des Betriebssystems. Zum einen wurden Änderungen vorgenommen, welche die Zuverlässigkeit von Start, Cortana und dem Action Center verbessern, zum anderen lassen sich iPods als normale USB-Speichermedien verbinden. Probleme gibt es noch mit dem Kamera-Treiber der Surface Books und des Surface Pro 4, der einen Bluescreen verursachen kann.

Bei der Mobile-Variante wurden - endlich - diverse Dual-SIM-Probleme behoben, zudem saugt Visual Voicemail die Akkus der Dual-SIM-Telefone nicht mehr leer. Auch ein weiterer Fehler, der auf älteren Geräten wie den Lumias 535, 640, 735, 830, 930 und Icon für einen erhöhten Stromverbrauch sorgt, konnte behoben werden. Darüber hinaus wird die Option zum Aufzeichnen von Anrufen jetzt zuverlässig angezeigt. Noch nicht gelöst wurden die WiFi-Probleme einiger Geräte sowie Abstürze beim Ausschalten von Bluetooth. Und bei Verwendung des Wallets muss man seine PIN weiterhin zweimal eingeben, wenn man direkt vom Sperrbildschirm aus bezahlen will.Zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis für Mobile-Nutzer: Mit dem Build 14372 hatte Microsoft ein neues Backup-Format eingeführt, welches auf OneDrive weniger Platz belegt. Dies hat allerdings Nebenwirkungen: Wer zur stabilen Version (Build 10586) wechselt, verliert das Layout des Startbildschirms. Zudem werden ältere Sicherungen überschrieben, weshalb man die Backup-Funktionalität unmittelbar nach der Rückkehr zur stabilen Version deaktivieren sollte.
 
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Firefox 48.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 19.07.2016, 10:18:51
Die neunte Beta-Ausgabe des Firefox 48.0 liegt zum Download bereit. Und nein, wir haben Beta 8 nicht übersehen. Ein Kandidat der achten Beta-Version wurde bereits am 14. Juli 2016 erstellt, dann aber aufgrund von Problemen doch nicht freigegeben. Der Firefox 48.0 bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein neues Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Beta 9
 
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Opera verkauft sein Browser-Geschäft nach China

reported by doelf, Montag der 18.07.2016, 23:59:51
Der Komplettverkauf der norwegischen Software-Schmiede Opera an ein chinesisches Konsortium ist gescheitert. Offenbar fehlte die Zustimmung staatlicher Stellen und es gab Zweifel daran, ob diese noch zu erreichen sei. Nach Ablauf der vereinbarten Frist am 15. Juli 2016 einigten sich beide Seiten auf die Aufspaltung Operas und den Verkauf des Konsumentengeschäfts, das auch die Browser beinhaltet.

Das ursprüngliche Angebot der Chinesen lag bei 10,5 Milliarden norwegischen Kronen (ca. 1,089 Milliarden Euro) für das komplette Unternehmen, nun geht es nur noch um 600 Millionen US-Dollar (ca. 543,708 Millionen Euro). Dafür bekommt der Käufer das "Consumer Business" der Norweger, welches die Browser für Mobilgeräte und PCs, Operas Apps für Performance und Privatsphäre, das Geschäft mit Technologielizenzen mit Ausnahme von Opera TV sowie Operas 29,09-prozentige Beteiligung am chinesischen Joint-Venture nHorizon umfasst. Auch alle mit diesen Bereichen verbundenen Vermögenswerte, Mitarbeiter inklusive Support, Vertrieb, Marketing und PR, Rechte und Pflichten gehören zum Paket. Nicht verkauft werden lediglich Opera Mediaworks, Opera TV und Opera Apps & Games inklusive Bemobi.

Opera wird das "Consumer Business" in ein eigenes Unternehmen auslagern. Zunächst soll Operas CEO Lars Boilesen beide Firmen leiten, zum Jahreswechsel verlässt Boilesen dann das "Consumer Business" und wird sich im Anschluss auf Opera bzw. die verbliebenen Geschäftsfelder konzentrieren. Der Verkauf des "Consumer Business" soll bis zum 31. Oktober abgeschlossen sein, eine automatische Verlängerung der Frist bis Ende 2016 ist für bestimmte Umstände vorgesehen. Zuvor müssen Behörden und Anleger grünes Licht erteilen und beide Seiten die getroffenen Vereinbarungen erfüllen. Hierzu gehören die Abspaltung der Geschäftsbereiche durch Opera sowie eine dreistufige Zahlung durch den Käufer: 100 Millionen US-Dollar sind sofort fällig, weitere 200 Millionen am 15. August und die restlichen 300 Millionen zum Abschluss des Geschäfts.

Sollte das Käuferkonsortium das Geschäft platzen lassen, darf Opera die 100 Millionen US-Dollar Anzahlung behalten. Verweigern die Behörden ihre Zustimmung, bekommt Opera immerhin 40 Millionen US-Dollar. Wenn das Geschäft allerdings an Opera scheitert, müssen die Norweger 50 Millionen US-Dollar nach China überweisen. Bei dem Käufer handelt es sich um den "Golden Brick Capital Private Equity Fund I L.P.", ein Zusammenschluss von "Golden Brick Silk Road Fund Management" aus Shenzhen, den beiden Internetfirmen "Kunlun Tech Limited" und "Qihoo 360 Software Co. Ltd." aus Peking, "Future Holding L.P.", "Keeneyes Future Holding Inc" und "Qifei International Development Co. Limited".
 
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Unister Holding meldet Insolvenz an

reported by doelf, Montag der 18.07.2016, 17:22:40
Die "Unister Holding GmbH" ist hierzulande kaum bekannt, wohl aber ihre Portale ab-in-den-urlaub.de, auto.de, börsennews.de, fluege.de, Hotelreservierung.de, kredit.de, myimmo.de, news.de, Partnersuche.de, Reisen.de, Shopping.de, U-Deals.de, UrlaubsTours.de, YUPRI.de und Preisvergleich.de. Nach dem Tod von Firmengründer und Geschäftsführer Thomas Wagner soll eine Insolvenz die Fortführung des Geschäfts sichern.

Im Jahr 2002 hatte der BWL-Student Thomas Wagner unister.de als Tauschbörse für Studenten gegründet und das Geschäftsfeld des Unternehmens stetig ausgebaut. Nach eigenen Angaben umfasst die Holding derzeit mehr als 40 unterschiedliche Internetportale, welche die Bereichen Reisen, Finanzen, Auto, Immobilien, Social Web, Shopping und Medien abdecken. Das Aushängeschild von Unister ist das Reise-Portal ab-in-den-urlaub.de, welches hierzulande Marktführer sein soll. Das Unternehmen hat "mehr als 1.000 Mitarbeiter", der Großteil davon arbeitet am Hauptsitz in Leipzig. Weitere Standorte befinden sich in Berlin, Dresden, Chemnitz, Magdeburg, Jena, Hamburg und Floh-Seligenthal. Unister gehört damit zu den größten Internetunternehmen Deutschlands und beschreibt seine Geschichte mit dem Slogan "Vom Start-Up zum Web-Giganten".

Groß bedeutet aber nicht unbedingt rentabel. Schon seit Jahren wird gemunkelt, dass dem Unternehmen das Geld ausgehe und es nur noch von Krediten lebe. Zum 30. Juni 2014 hatte Unister sein Tochterunternehmen "Portalservice GmbH" mit 120 Mitarbeitern geschlossen, insgesamt wurden 2014 rund 200 Arbeitsplätze abgebaut und im Folgejahr nochmals 250 Jobs gestrichen. Damals berichtete der MDR mit Verweis auf interne Quellen, dass die Finanzlage des Unternehmens "dramatisch" sei. Der Verkauf von "Unister Travel" durch den Tickethändler Eventim scheiterte im November 2015, zuvor hatte bereits die ProSiebenSat.1-Tochter 7Travel abgelehnt. Kurz darauf ging die Capital One AG an die Düsseldorfer Börse, wobei dieses Unternehmen kein eigenes Geschäftsfeld hat und zu 96 Prozent Unister Travel gehört. Ein Börsengang durch die Hintertüre?

Auch die Geschäftspraktiken der Firma sorgten immer wieder für Schlagzeilen. Im Jahr 2012 durchsuchte das Landeskriminalamt Sachsen den Firmensitz in Leipzig, da Unister des unerlaubten Vertriebs von Versicherungsprodukten und der damit einhergehenden Steuerhinterziehung verdächtigt wurde. Der Vorwurf des Computerbetrugs wurde in diesem Frühjahr, als Anklage gegen drei Verantwortliche des Unternehmens erhoben wurde, allerdings fallen gelassen. Zu den Angeklagten gehörte auch Unternehmensgründer Thomas Wagner. Wagner und sein Mitgesellschafter Oliver Schilling starben am 14. Juli 2016 bei einem Flugzeugabsturz in Slowenien, mit an Bord waren angeblich mehrere Millionen Euro in bar.

Der plötzliche Tod der beiden Gesellschafter hat die Finanzierung der privaten Holding offenbar platzen lassen. Ein vorläufiges Insolvenzverfahren soll nun die Handlungsfähigkeit und den Zusammenhalt der Firma sichern. Das Amtsgericht Leipzig hat Prof. Lucas Flöther als Insolvenzverwalter der "Unister Holding GmbH" bestellt, die Portale sind als eigenständige Unternehmen vorerst nicht von der Insolvenz betroffen. Man darf gespannt sein, was Prof. Lucas Flöther in den Büchern so finden wird, denn Geschäftszahlen für 2015 wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.
 
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Japanischer Telekommunikationsriese schluckt ARM

reported by doelf, Montag der 18.07.2016, 14:28:44
Der japanische Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank K.K. will die britische CPU-Schmiede ARM Holdings plc zum Preis von 24,3 Milliarden Pfund (ca. 29,173 Milliarden Euro) übernehmen und der Aufsichtsrat von ARM hat bereits seine Zustimmung erteilt. ARM-CPUs kommen in 95 Prozent aller Smartphones sowie in 80 Prozent aller Digitalkameras zum Einsatz.

Das ist ein Paukenschlag: Einst stand ARM für "Acorn RISC Machines" und der britische Computerhersteller Acorn nutzte diese Architektur seit dem Jahr 1983 in den eigenen Geräten. 1990 wurde ARM dann ausgelagert und fristete ein Nischendasein, bis Smartphones und Tablets den Großteil des Internetkonsums übernahmen. Obwohl (oder möglicherweise gerade weil) ARM keine eigenen Prozessoren baut, sondern lediglich die Architektur entwickelt und diese dann an Partner wie AMD, Apple, Broadcom, IBM, Intel, NVIDIA, Qualcomm oder Samsung lizenziert, laufen heute fast alle Mobilgeräte mit einem ARM-basierten Herzen. Dass diese Technologie nun von einem unabhängigen Unternehmen an einen großen Telekommunikations- und Medienkonzern geht, dürfte in der gesamten Branche für Unruhe sorgen.

ARMs Aktionäre müssen noch ihre Zustimmung erteilen, doch dieses Angebot werden wohl nur wenige ausschlagen. Softbank bietet 17 Pfund je Wertpapier und liegt damit um 41,1 Prozent über dem historischen Höchststand der ARM-Aktie sowie um 43 Prozent über dem Schlusskurs von Freitag. Auch den britischen Behörden wird ein Nein nur schwer über die Lippen kommen, da die Japaner den Standort Großbritannien stärken und dort binnen fünf Jahren 1.500 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen wollen. Dies bedeutet eine Verdopplung der Mitarbeiterzahl und auch außerhalb der Insel soll ARM weiter wachsen. Um Kunden und Partner zu beruhigen, verspricht Softbank zudem, das bisherige Geschäftsmodell beizubehalten und die Marke ARM sowie deren etablierte Unternehmenskultur fortführen zu wollen.
 
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GIMP 2.8.18 und 2.9.4 veröffentlicht

reported by doelf, Montag der 18.07.2016, 13:23:03
Es gibt zwei neue Versionen der quelloffenen und kostenlosen Bildbearbeitung GIMP (GNU Image Manipulation Program). In der stabilen Schiene stopft GIMP 2.8.18 eine Sicherheitslücke beim Laden von .XCF-Dateien und in der Entwicklungsschiene liefert der GIMP 2.9.4 einen weiteren Ausblick auf die kommende Version 2.10.

GIMP 2.8.18 (Stable)
Die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2016-4994 bringt den GIMP zum Absturz und lässt sich möglicherweise auch zum Einschleusen von Schadcode ausnutzen. Dass dies tatsächlich funktioniert, ist allerdings noch nicht erwiesen. Ursache für den Absturz sind gleich mehrere Zugriffe auf zuvor bereits gelöschte Objekte. Darüber hinaus wurden einige nicht sicherheitsrelevante Fehler behoben, beispielsweise die Startprobleme unter Windows und Mac OS X, welche zu Meldungen wie "GIMP reagiert nicht mehr" führen konnten. Es wurden auch mehrere Absturzursachen behoben und die Komprimierung des Installationspaketes verbessert. Dieses ist nun um zwanzig Prozent kleiner und umfasst mit Französisch, Dänisch, Niederländisch und Katalanisch vier weitere Sprachen. Auch die Übersetzungen des Programms wurden abermals verbessert.

Download: GIMP 2.8.18 (Stable)

GIMP 2.9.4 (Developer)
Die zweite Veröffentlichung in der Entwicklungsschiene 2.9 bringt eine neue Optik sowie große Fortschritte bei der Farbverwaltung. Neue Themen in unterschiedlichen Graustufen sorgen für ein elegantes Aussehen (siehe Bildschirmfotos), doch insbesondere für die dunkleren Töne fehlen noch ein paar Anpassungen. Die Icons wurden ebenfalls aufgewertet und Themen und Icons voneinander getrennt, so dass sich diese frei kombinieren lassen. Einige Menüs wurden aufgeräumt und neu sortiert und im Startdialog zeigt ein pulsierender Fortschrittsbalken an, dass der GIMP nicht eingefroren ist. Der Font-Cache wird nun im Hintergrund initialisiert, was die Startzeit verkürzt. Das Farbmanagement wurde komplett überarbeitet und zu einem Kernbestandteil aufgewertet - bisher handelte es sich um ein entfernbares Modul. Eine neue Abstraktionsebene löst GIMP von LittleCMS, so dass unter Windows und Mac OS X zukünftig auch native APIs oder OCIO die Farbverwaltung übernehmen können.
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Das Zeichenwerkzeug MyPaint, das symmetrische Zeichnen und die GEGL-basierten Filter sind so gut wie fertig. GIMP merkt sich jetzt alle während der aktuellen Sitzung genutzten Filter, so dass man sie beliebig oft aufrufen kann. Die Farbfilter "Posterisieren" und "Entsättigen" wurden als GEGL-Filter umgesetzt und die Filter "Kacheln" und "Einrollen" arbeiten jetzt mit GEGL-Puffern. Für alle GEGL-Filter gibt es nun eine geteilte Vorschau (siehe unteres Bildschirmfotos), welche das Bild vor und nach Anwendung des Filters zeigt. Das neue Zeichenwerkzeug MyPaint ist standardmäßig aktiviert und man kann symmetrisches Zeichnen zuschalten. Neben horizontaler und vertikaler Spiegelung stehen auch Radialsymmetrie (Mandala) und Translationssymmetrie (Tiling) zur Auswahl. Letztere eignet sich gut zum Erstellen von Endlosmustern, man kann die Zahl der Kopien aber auch beschränken.
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Darüber hinaus gibt es neue Funktionen für das Mausrad und zahlreiche kleinere Verbesserungen. Wenn man in einer Auswahl viele kleine Löcher hat, kann man diese nun auf einen Schlag entfernen, so dass nur eine große Fläche übrig bleibt. Beim "Rand" werden neben "Hart" die Optionen "Weich" und "Feathered" (gefiedert) geboten und beim "Zauberstab" und "Füllen" kann man nun auch diagonal benachbarte Bildpunkte miteinbeziehen (siehe oberes Bildschirmfotos). Die überarbeitete Texteingabe unterstützt nicht-europäische Sprachen wie Chinesisch, Japanisch und Koreanisch, während sich die Bearbeitung mehrerer Dateien über die Kommandozeile durchführen lässt. Der GIMP 2.9.4 soll schon recht zuverlässig laufen, es gibt aber auch noch ein paar offene Baustellen, so dass die Freigabe der finalen Version 2.10 noch ein wenig auf sich warten lassen wird.

Download: GIMP 2.9.4 (Developer)
 
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Windows 10 und die erste Milliarde

reported by doelf, Montag der 18.07.2016, 10:58:59
Anlässlich seiner Worldwide Partner Conference (WPC) im kanadischen Toronto hatte Microsoft über mehr als 350 Millionen Installationen von Windows 10 berichtet und von einer Rekordgeschwindigkeit in Hinblick auf die Verbreitung des Betriebssystems gesprochen. Das wird allerdings nicht ausreichen, um die eigenen Ziele zu erreichen, musste der Software-Riese gegenüber ZDNet eingestehen.

Vor einem Jahr hatte Windows-Chef Terry Myerson noch prognostiziert, dass er binnen drei Jahren mehr als eine Milliarde Installationen von Windows 10 erwarte. In diese Rechnung flossen neben Desktops, Notebooks und Tablets auch die Spielkonsole Xbox, die Augmented-Reality-Brille HoloLens sowie zukünftige IoT-Produkte ein. Und dann waren da noch die Windows-Telefone, welche Microsoft inzwischen aufs Abstellgleis geschoben hat. An Windows 10 Mobile wollen die Redmonder zwar festhalten und ab 2017 könnte es auch neue Smartphones geben, doch diese werden dann auf Geschäftskunden zielen und keine Massenprodukte sein.

Konkret bedeutet dies für Windows 10 Mobile: Keine neuen Modelle, keine neuen Käufer, kein Beitrag zur Verbreitung der Plattform. Ein Fuß, auf dem Windows 10 steht, ist somit weggebrochen und hat sich aus der Prognose verabschiedet. Selbst die Vorstellung neuer Business-Geräte wie dem immer wieder genannten Surface-Phone wird keinen sofortigen Markterfolg bringen, da sich Android und iOS auch im geschäftlichen Umfeld längst etabliert haben. Wir vermuten, dass Microsoft bei seiner Rückkehr auf den Smartphone-Markt auf ein Mietmodell setzen wird, welches neben Software und Diensten auch Tablets und Telefone umfassen wird. Entsprechende Pakete für Surface-Geräte wurden bereits vorgestellt.

Doch zurück zur versprochenen Milliarde: Alleine mit Computern, Tablets und Spielkonsolen wird Microsoft dieses Ziel bis Mitte 2018 nicht erreichen können. Der PC-Markt ist nach wie vor schwach, die Verkaufszahlen von Tablets sind deutlich eingebrochen und bei den Spielkonsolen steht eine Zwischenstufe an, die viele Gamer überspringen könnten. Die HoloLens ist spannend aber ein Nischenprodukt, das sich erst einmal durchsetzen muss, und von der IoT-Welle ist bislang wenig zu sehen, zumindest mit Windows 10 als Unterbau. Selbst mit den Windows-Telefonen wäre die Milliarde binnen drei Jahren nur schwer zu schaffen gewesen, doch ohne die Lumias hat Microsoft dieses Ziel längst aufgegeben.
Quelle: www.zdnet.com
 
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"Gta 5 - Redux" kommt am 26. August 2016

reported by doelf, Sonntag der 17.07.2016, 18:18:00
Josh Romito arbeitet seit Monaten an einer aufwändigen Grafikmodifikation für das Kultspiel "Grand Theft Auto V". Wie der Modder nun mitteilt, soll das "Gta 5 - Redux" getaufte Projekt am 26. August 2016 mit hochauflösenden Texturen, einem neuen Wettersystem und neuen Effekten an den Start gehen. Das sieht gut aus, verlangt aber auch potente Hardware!


Romitos Mod liefert 4k-Texturen für alle Pflanzen, Büsche und Bäume, Gras, Feuer, Explosionen, Partikeleffekte, den Himmel und die Wolken. Es gibt neue Texturen für Straßen und Gehwege, Böden und Felsen sowie realistischeren Schmutz auf Fahrzeugen und Abfall auf dem Boden. Auch Schäden, Waffen und aus deren Gebrauch resultierende Beschädigungen wurden umfassend überarbeitet. Im Bereich der Effekte wurde die Partikeldichte erhöht. Die Art und Weise, wie Laub und Müll vom Wind herumgewirbelt oder und Müllfahrzeugen geweht werden, wirkt glaubwürdiger. Gleiches gilt für Wasser- und Blutspritzer sowie die Farbe des Blutes. Auch die Effekte, die mit Rädern und Reifen zu tun haben, wurden aufgewertet. Das Aussehen des Spiels lässt sich anpassen, hierzu stehen über ReShade 15 verschieden Vorgaben zur Auswahl, die "Gta 5 - Redux" dunkler und realistischer oder überzeichnet darstellen.

Ein besonderes Highlight ist das komplett neu geschriebene Wettersystem: Romito simuliert eine globale Beleuchtung und bietet längere und intensivere Schattenkaskaden. Der Nebel liegt tiefer und soll mehr Atmosphäre bieten, während die Linsenartefakte dezenter erscheinen und chromatische Aberration sowie Umgebungsunschärfe komplett entfernt wurden. Dafür gibt es neue Effekte für die Bewegungsunschärfe und Bokeh, also einen Unschärfebereich. Für alle Tageszeiten kommt Volumetric Lighting zum Einsatz und die Stadt verursacht nachts weniger Lichtverschmutzung. Für Dunst, Nebel, Pollenflug und Staub kommen neue Partikeleffekte zum Einsatz, die Farbkorrektur und Nachbearbeitungsfilter für jedes Wetterereignis wurden angepasst und auch das Zusammenspiel von Licht und Wasser wurde überarbeitet. Es gibt auch neue Wetterereignisse und ein detailreicheres Gelände.

"Gta 5 - Redux" stellt gehobene Ansprüche an die Hardware - im Vergleich zum Original verliert man auf einer typischen Konfiguration zwischen fünf und zehn Frames pro Sekunde. Aktuell wird die Webseite des Projektes überarbeitet, sie soll in drei Tagen mit weiteren Informationen und einem neuen Design zurückkehren.
Quelle: gta5redux.com
 
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Ubuntu: Foren gehackt

reported by doelf, Sonntag der 17.07.2016, 14:15:33
Canonical, die Firma hinter der weit verbreiteten Linux-Distribution Ubuntu, informiert über einen erfolgreichen Hackerangriff auf die Ubuntu-Foren. Gestohlen wurden die Benutzernamen, E-Mail- und IP-Adressen von rund zwei Millionen Nutzern. Nicht gestohlen wurden die Passwörter für das Ubuntu-One-Konto, sondern lediglich zufällige Zeichenketten, die zudem in gehashter und gesalzer Form gespeichert waren.

Als Einfallstor diente den Angreifern das Add-on Forumrunner, das in einer veralteten Version installiert war. In dieser steckt eine bekannte Sicherheitslücke, welche das Add-on für SQL-Injektionen anfällig machen, über die das Auslesen der Datenbank ermöglicht wird. Canonicals Sicherheits-Team wurde am Abend des 14. Juli 2016 über den Diebstahl informiert und hatte zunächst die Foren abgeschaltet. Im Anschluss wurden die Foren-Server komplett gelöscht und mit der aktuellen Version von vBulletin neu aufgesetzt. Auch die Passwörter für die Systeme und Datenbanken wurden geändert. Weitere Maßnahmen sollen den Betreiber schneller über die Verfügbarkeit von Updates informieren und die Web-Application-Firewall ModSecurity wurde als zusätzliche Schutzschicht in Betrieb genommen.

Canonical betont, dass die Angreifer keinen Zugriff auf den Quellcode von Ubuntu oder den Update-Mechanismus hatten. Sie konnten keine Benutzerpasswörter erbeuten, nicht in die Verwaltung der Foren vordringen und hatten auch keinen Schreibzugriff auf die Datenbank. Es gibt keine Hinweise auf Shell-Zugriffe und auch die übrigen Dienste von Canonical und Ubuntu sollen nicht betroffen sein.
 
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LibreOffice 5.1.5 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 17.07.2016, 12:58:42
Das fünfte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Anfang August veröffentlicht werden und der erste Veröffentlichungskandidat liegt nun auch offiziell für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. LibreOffice 5.1.5 RC 1 behebt 78 Fehler, darunter auch 14 potentielle Absturzursachen.

LibreOffice 5.1.5 wird die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden. Als Nachfolger steht LibreOffice 5.2 in den Startlöchern, ein zweiter Veröffentlichungskandidat ist offiziell verfügbar und die Veröffentlichung der finalen Fassung soll parallel zu LibreOffice 5.1.5 erfolgen.

Download: LibreOffice 5.1.5 RC 1
 
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AMD liefert Treiber für Radeon RX 480 unter Windows 8.1 nach

reported by doelf, Freitag der 15.07.2016, 17:34:17
AMDs Grafiktreiber für das erste Polaris-Modell Radeon RX 480 unterstützten bisher nur die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7, nicht aber Windows 8.1. Dies hat AMD nun mit Hilfe eines Beta-Treibers korrigiert. Eine Versionsnummer hat diese Beta-Ausgabe der Radeon Software Crimson Edition zwar nicht bekommen, doch der Grafiktreiber selbst ist aktueller (16.30) als der aktuelle Hotfix 16.7.2 für Windows 10 und 7 (16.20).

In der Fehlerliste findet sich ein alter Bekannter: Immer noch stürzen einige Spiele ab, wenn "AMD Gaming Evolved" aktiviert ist. Die einzige Lösung besteht darin, auf "AMD Gaming Evolved" zu verzichten. Ein anderes Problem besteht auch mit der Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 Hotfix: Durch das Ausschalten von Crossfire wird die Radeon RX 480 versehentlich komplett deaktiviert, so dass ein Neustart erforderlich wird.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition für Radeon RX 480 unter Windows 8.1

Zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis: AMD wird für die Radeon RX 480 keine 32-Bit-Treiber veröffentlichen!
 
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NVIDIA GeForce 368.81 WHQL für VR Funhouse

reported by doelf, Freitag der 15.07.2016, 17:15:25
Nur eine Woche nach der Freigabe der Version 368.69 WHQL hat NVIDIA seinen Grafiktreiber für Windows 10, 8.1, 8.0, 7 und XP - Windows Vista wird seit Mai nicht mehr unterstützt - abermals aktualisiert. Der GeForce 368.81 WHQL unterstützt diverse VR-Titel wie "Everest VR", "Obduction", "Raw Data", "The Assembly" und NVIDIAs "VR Funhouse". Letzteres können sich die Besitzer einer GeForce GTX 1080, GTX 1070 oder GTX 980 Ti bei Steam herunterladen.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung der Ansel-Technologie, die beim "Mirror's Edge Catalyst" zum Einsatz kommt. Mit Hilfe von Ansel kann man Aufnahmen in Spielen machen, bei denen sich die Kameraposition beliebig ändern lässt. Neben HDR-Farbtiefe werden Nachbearbeitungsfilter sowie extrem hohe Auflösungen geboten. Darüber hinaus unterstützt Ansel 360-Grad-Aufnahmen, die man sich am PC, Smartphone oder mit einer VR-Brille ansehen kann.

Für "Obduction" wurde SLI deaktiviert. Für dieses Spiel gibt es ein 3D-Vision-Profil, das aber nicht empfehlenswert ist. Dafür soll das Profil für den 3D-Kompatibilitätsmodus exzellent sein. Die Treiberkomponenten zeigen sich unverändert: NView 148.03, HD-Audio-Treiber 1.3.34.15, GeForce Experience 2.11.4.0, PhysX-System-Software 9.16.0318. "Mirrors Edge" stürzt unter Windows 8.1 beim Start ab, sofern ein SLI-Gespann genutzt wird.

NVIDIA hat aber auch ein paar Fehler behoben: Unter Windows 10 wird der GPU-Boost jetzt auch mit VR-Titeln genutzt und HTCs Vive funktioniert jetzt auch über den mini-DisplayPort der Link-Box. Spiele und Anwendungen, die in einem Fenster ausgeführt werden, neigen nicht mehr zum Tearing, und bei "ArcheAge" wurde ein Absturz des GameGuard-Moduls korrigiert. Und wer Gigabytes Gaming-Notebook P55Wv5 besitzt, kann nun NVIDIAs Referenztreiber installieren.

Download: NVIDIA GeForce 368.81 WHQL (Windows 10/8.1/8/7 32/64-Bit)
 
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OpenELEC in der Krise

reported by doelf, Freitag der 15.07.2016, 14:51:28
Wer einen PC oder Raspberry Pi als Media-Center aufsetzen will, stolpert früher oder später über OpenELEC, das "Open Embedded Linux Entertainment Center". Dabei handelt es sich um eine minimalistische aber äußerst komfortable Linux-Distribution, die um die Media-Center-Software Kodi herum gebaut wurde. Doch seit einigen Wochen steckt das Projekt in einer tiefen Krise.

Zugegeben, die Veröffentlichung neuer Version hatte bei OpenELEC schon immer etwas länger gedauert, doch dafür lief die Software dann auch zuverlässig. Bei OpenELEC 7.0, welches auf Kodi 16.1 (Jarvis) basiert, ist allerdings gar nichts normal. Kodi hatte den Versionssprung auf 16.0 am 21. Februar 2016 vollzogen, einen Monat später erschien dann die erste Beta-Ausgabe von OpenELEC 7.0. Am 7. April folgte die zweite Beta-Version, am 24. April dann Kodi 16.1 und am 1. Mai dann OpenELEC 7.0 Beta 3 mit dem finalen Kodi 16.1 an Bord. Seither herrscht Funkstille und eine finale Ausgabe ist immer noch nicht in Sicht. Der Blick auf Github zeigt: Die letzte Code-Änderung wurde am 8. Mai 2016 vorgenommen!

Inzwischen ist es kein Geheimnis mehr, dass sich das OpenELEC-Team mit dem Projektleiter Stephan Raue überworfen hat. Ein Fork namens LibreELEC war die Folge, dem Raue im März noch keine große Bedeutung zugestehen wollte. Doch immer mehr Entwickler wechselten die Seite, so dass die Arbeit an OpenELEC inzwischen zum Stillstand gekommen ist. Ganz anders sieht es bei LibreELEC aus: Am 26. Juni 2016 wurde die stabile Version 7.0.2 auf Basis von Kodi 16.1 (Jarvis) veröffentlicht und auch eine Alpha-Version von LibreELEC 8.0 mit Kodi 17 (Krypton) als Unterbau ist bereits erhältlich.

Stephan Raue schweigt seit Anfang Mai und auch seine ehemaligen Mitstreiter geben sich wortkarg:
"It's complicated to explain why LibreELEC exists, and attempting to do so in public would be a negative exercise and likely cause offense, so we won't."
Übersetzung: "Zu erklären, warum LibreELEC existiert, ist kompliziert und jeder Versuch, dies öffentlich zu tun, hätte einen negativen Beigeschmack und würde Anstoß erregen, also lassen wir das."

Der wichtigste Unterschied zwischen den beiden Projekten besteht offenbar darin, dass die Entwickler von LibreELEC eine Projektleitung wählen, die dann Richtungsentscheidungen trifft, Prioritäten benennt und Aufgaben verteilt. Diesem Konzept konnte Stephan Raue nicht allzu viel abgewinnen:
"As you can see in their about page its all focused on the internal team structure, while we care about the produkt and buildsystem byself like we have done always."
Übersetzung: "Wie du sehen kannst, geht es auf ihrer Über-uns-Seite nur um die interne Struktur des Teams, während wir uns um das Produkt und das Build-System kümmern, so wie wir es immer getan haben."

Es ist sehr schade, dass OpenELEC vor dem Aus steht, denn es war ein großartiges Projekt, welches Stephan Raue einst aus dem Boden gestampft hatte. LibreELEC muss sich erst noch als würdiger Nachfolger erweisen, doch die Anfänge sind vielversprechend. Für die Benutzer ändert sich kaum etwas: Der Umstieg auf LibreELEC funktioniert genauso schmerzlos wie ein Versionssprung innerhalb von OpenELEC und man findet sich sofort zurecht. Aus unserer Sicht ist die Zeit für den Wechsel gekommen, wir setzen ab sofort auf LibreELEC.
 
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Für Firmenkunden: Windows 10 und Surface starten als Dienst

reported by doelf, Freitag der 15.07.2016, 12:37:32
Microsoft setzt immer stärker auf die Cloud und Abonnements. Anlässlich der Worldwide Partner Conference (WPC) in Toronto hat das Unternehmen nun Windows 10 Enterprise E3 vorgestellt, ein neues Vertriebsmodell für seine Cloud Solution Provider (CSP). Die CSP-Partner vertreiben die Windows 10 Enterprise Edition ab Herbst auch auf Abonnement-Basis als Managed Service.

Dieses Angebot richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die keine ausreichenden Ressourcen für eine eigene IT-Abteilung haben. Auch für Start-Ups ist das Modell interessant, da man Lizenzen flexibel mieten, erweitern und auch wieder kündigen kann. Als aufpreispflichtige Extras stehen Office 365, Dynamics Azure und CRM (Customer Relationship Management) zur Auswahl. Auf Wunsch kümmern sich Microsofts Partner auch um die Sicherheit und das Software-Management. Kostenpunkt für Windows 10 Enterprise E3: 7 US-Dollar pro Monat und Rechner. Wer das nicht will, kann Windows 10 Enterprise weiterhin normal lizenzieren.

Der Wechsel von Windows 10 Pro zu Windows 10 Enterprise E3 wird ohne Neustart des Systems funktionieren. Alleine die neuen Sicherheitsfunktionen von Windows 10 stellen laut Microsoft einen großen Mehrwert dar, da Zahl und Kosten von Cyber-Attacken immer weiter steigen. In Bezug auf eine Untersuchung von Forrester Consulting behauptet Microsoft, dass Windows 10 die Produktivität steigere und dadurch die in das Betriebssystem getätigten Investitionen binnen 13 Monaten wieder hereinhole. Mehr als 96 Prozent der Geschäftskunden sollen Windows 10 bereits aktiv in Pilotprojekten nutzen, zum Produktiveinsatz nennt Microsoft indes keine Zahlen.

Auch die Surface-Geräte kann man neuerdings als Dienst mieten. CSPs, die zugleich über eine autorisierte Surface-Distribution verfügen, liefern die passenden Tablets und Notebooks zum gebuchten Cloud-Paket dazu. Die Geräte werden vom CSP eingerichtet, verwaltet und aktualisiert. Kommt eine neue Gerätegeneration auf den Markt, steht diese den Kunden zeitnah zur Verfügung. Neben Dell nehmen nun auch IBM und Booz Allen Hamilton an Microsofts Surface Enterprise Initiative teil. Während IBM neue Lösungen für Finanzdienste sowie den Bereich der Verbrauchsgüter des täglichen Bedarfs plant, soll Booz Allen Hamilton Software für Regierungen, den öffentlichen Sektor und das Gesundheitswesen liefern.

Für die Zukunft setzt Microsoft auf seine Augmented-Reality-Brille HoloLens. Diese soll die Art, wie wir arbeiten und unsere Umwelt wahrnehmen, komplett verändern. Dabei geht es nicht nur um Design-Software, mit der virtuelle Objekte im realen Raum erstellt und erlebbar werden, sondern auch um ganz praktische Hilfen. So könnte die HoloLens neuen Mitarbeitern den Weg weisen und die Namen und Positionen der Kollegen anzeigen.
 
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LibreOffice 5.1.5 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Freitag der 15.07.2016, 10:35:54
Das fünfte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Anfang August veröffentlicht werden. Ein erster Veröffentlichungskandidat liegt nun für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit, bisher allerdings nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers. Daher fehlen auch noch die dazugehörigen Versionsinformationen.

LibreOffice 5.1.5 wird die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden. Als Nachfolger steht LibreOffice 5.2 in den Startlöchern, ein zweiter Veröffentlichungskandidat ist offiziell verfügbar und die Veröffentlichung der finalen Fassung soll parallel zu LibreOffice 5.1.5 erfolgen.

Download: LibreOffice 5.1.5 RC 1 (Pre-Release)
 
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Windows 10 Insider Preview: Dritter Build innerhalb von 5 Tagen

reported by doelf, Mittwoch der 13.07.2016, 12:45:29
Das Windows 10 Anniversary Update kommt am 2. August und daher gibt Microsoft derzeit mächtig Gas bei der Veröffentlichung neuer Insider-Builds: Der gestern für Insider im Fast-Ring freigegebene Build 14388 ist bereits der dritte innerhalb von nur fünf Tagen! Und genau wie seine beiden Vorgänger ist er für PCs und Smartphones erhältlich.

Mit dem Build 14388 wurden 44 Fehler behoben, die Zuverlässigkeit des Betriebssystems verbessert und der Stromverbrauch für batteriebetriebene Geräte reduziert. Auch die Zugänglichkeit für Menschen mit körperlichen Einschränkungen will Microsoft nochmals verbessert haben. Beispielsweise ließen sich die Tastaturkürzel der Sprachausgabe nach einem Sperren des PC nicht mehr verwenden und die Sprachausgabe war auch nicht in der Lage, in den Einstellungen die Zeit oder das Datum vorzulesen. Zudem sorgte ein Absturz des TPM-Treibers auf PCs für einen Bluescreen mit anschließendem Neustart. Microsoft hat auch seine Store-App auf die Version 11606.1001.39, welche zahlreiche Fehler korrigieren soll, aktualisiert.

Die Mobile-Variante hat ebenfalls die neue Store-App bekommen. Darüber hinaus wurde ein Bug behoben, der das Öffnen der Bildschirmtastatur im InPrivate-Modus von Microsoft Edge unterdrücken konnte. Ein weiteres Problem, welches zuweilen das Aufrufen von Apps verhindert hatte, konnte ebenfalls korrigiert werden. Dieser Fehler ließ sich zuvor nur durch einen Neustart beheben.

Für die PC-Ausgabe nennt Microsoft nur noch zwei ungelöste Probleme: Die Tech Preview 5 von Windows Server 2016 startet nicht mit Secure Boot, da es eine kurzfristige Änderung der Hyper-V-Firmware gab. Ein Patch für TP5 ist in Arbeit und soll in Kürze bereitgestellt werden. Wer bei Installationen in anderen Sprachen als US-Englisch in den Entwicklermodus wechselt, wird mit dem Fehlercode 0x80004005 konfrontiert. Dieser sollte im Normalfall keine negativen Auswirkungen haben. Falls doch, kann man den Windows Developer Mode als optionales Feature hinzufügen (Einstellungen > System > Apps & Features > Optionale Features verwalten > Feature hinzufügen).

Bei der Mobil-Variante ist die Sprachaufzeichnung für Anrufe nicht immer verfügbar, ein App-Update soll dies bald richten, und bei Verwendung des Wallets muss man seine PIN zweimal eingeben, wenn man vom Sperrbildschirm aus bezahlen will. Zum Abschluss noch ein wichtiger Hinweis: Mit dem Build 14372 hatte Microsoft ein neues Backup-Format eingeführt, welches auf OneDrive weniger Platz belegt. Dies hat allerdings Nebenwirkungen: Wer zur stabilen Version (Build 10586) wechselt, verliert das Layout des Startbildschirms. Zudem werden ältere Sicherungen überschrieben, weshalb man die Backup-Funktionalität unmittelbar nach der Rückkehr zur stabilen Version deaktivieren sollte.
 
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VirtualBox 5.1 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 13.07.2016, 11:46:16
Oracle hat seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 5.1 aktualisiert und spricht in diesem Zusammenhang von einem großen Update. Zu den Highlights gehören neue Implementierungen von APIC und I/O APIC, die insbesondere im Bereich der Netzwerkanbindung einen deutlich höheren Datendurchsatz versprechen.

Für Windows-Gäste kann die Paravirtualisierung mit Hyper-V nun für die Fehlersuche genutzt werden und das Emulieren von Memory Mapped I/O (MMIO) wurde ausgeweitet. Die Benutzeroberfläche wurde auf Qt5 umgestellt und eine passive Schnittstelle, welche auf die Meldung von Ereignissen wartet, verbessert ihre Geschwindigkeit und Reaktionszeit. Neuere Linux-Gäste können HDA (High Definition Audio) nutzen und für die AC97-Emulation wurde die Lautstärkeregelung feiner abgestuft. Für die Audiofunktion wurden zudem On-Demand-Timer eingeführt, welche die CPU entlasten sollen. Bleibt noch die verbesserte Unterstützung für Python 3 zu erwähnen.

Die Entwickler haben auch etliche Fehler behoben, beispielsweise rund um EFI, die Audioausgabe, virtuelle Maschinen und die Benutzeroberfläche. Für hochauflösende Bildschirme wurde die Lokalisierung von Touch-Ereignissen korrigiert und es werden nun auch NVMHCI-kompatible Laufwerks-Controller unterstützt. Funktionen wie fallocate() beschleunigen das Erstellen virtueller Datenträger mit festen Größen und der Netzwerk-Controller E1000 profitiert von der Reduzierung der Unterbrechungsanforderungen. Gastsysteme auf Basis von Windows XP und Server 2003 verwenden nun standardmäßig die Netzwerkkarte E1000 T und für Windows-Hosts wurde der COM-Proxy überarbeitet. Erwähnenswert sind zudem mehrere gestopfte Speicherlecks beim Umgang mit .dmg-Abbildern.

Download: VirtualBox 5.1 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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Pokemon Go hat vollen Zugriff auf das Google-Konto

reported by doelf, Mittwoch der 13.07.2016, 09:56:07
Mit dem Spiel "Pokemon Go" hat sich Nintendo erstmals auf Smartphones gewagt und damit einen Riesenerfolg erzielt. Doch es gibt auch einen bitteren Beigeschmack, denn das Spiel verschafft sich vollen Zugriff auf Google-Konten - etwas, das normalerweise nur Googles eigene Apps dürfen. Nachdem dieses Vorgehen von Adam Reeve publik gemacht wurde, spricht das verantwortliche Entwicklerstudio Niantic von einem Fehler.

Wer "Pokemon Go" spielen möchte, muss sich mit einem Benutzerkonto bei pokemon.com oder Google anmelden. Aufgrund des großen Andrangs wurde das Erstellen neuer Benutzerkonten bei pokemon.com zwischenzeitlich deaktiviert, doch die meisten Spieler werden ohnehin ihr bestehendes Google-Konto verknüpft haben. Auch Adam Reeve ist so vorgegangen und wunderte sich beim Start des Spiels, dass er nicht darüber informiert wurde, welche Zugriffsrechte "Pokemon Go" verlangt. Nach erfolgreiche Anmeldung schaute sich Reeve die gewährten Rechte dann an und staunte nicht schlecht, denn "Pokemon Go" verschafft sich uneingeschränkten Zugriff auf Google-Konten.

In der Praxis bedeutet dies, dass "Pokemon Go" und damit das verantwortliche Entwicklerstudio Niantic alle E-Mails lesen und auch neue E-Mails in unserem Namen verschicken kann. Da auch die E-Mail-Adresse des Benutzers bekannt ist, kann man sich über die "Passwort vergessen"-Funktion vieler Internetangebote Zugriff auf die dortigen Konten verschaffen. Spiel und Entwickler haben zudem vollen Zugriff auf alle Dateien in Googles Cloud-Speicher sowie die bei Google gelagerten Fotos und können auch frühere Internetsuchen, Kartenzugriffe sowie Standorte abrufen. Ausgestattet mit diesen Rechten stellt "Pokemon Go" ein gewaltiges Sicherheitsrisiko dar.

Niantic hat mittlerweile Stellung bezogen und spricht von einem bedauerlichen Fehler, der nur die iOS-Version des Spiels betreffen soll. Obwohl "Pokemon Go" volle Zugriffsrechte besitzt, will man nur die Benutzerkennung und die E-Mail-Adresse abgefragt haben. Google seit informiert und arbeite daran, die Rechte der App einzuschränken. Ein Update des Spiels soll das Problem dann vollends beseitigen. Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass Millionen Menschen ihre persönliche Post und ihre privaten Dateien einem fremden Unternehmen zugänglich gemacht haben, ohne dies überhaupt zu bemerken. Wenn so etwas möglich ist, muss es ein grundsätzliches Problem in der Sicherheitsarchitektur von Google und dem Sicherheitsbewusstsein der Benutzer geben.
 
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LibreOffice 5.2 RC 2 nun auch offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 13.07.2016, 08:51:21
Die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2 ist für die erste Augustwoche 2016 geplant, doch vorab gibt es noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten. Dieser behebt 19 Fehler, darunter kein einziger Absturz. Die beiden Beta-Versionen und der erste Release Candidate hatten zuvor bereits 380 Fehler korrigiert, darunter 36 potentielle Absturzursachen.

Abgesehen von den Fehlerbereinigungen gibt es aber auch zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen. Hier eine kurze Übersicht:

Writer
Im Writer gibt es jetzt eine Schaltfläche, über die sich die Bearbeitungsschritte aus- und einblenden lassen. Neue Zeichenwerkzeuge ermöglichen ausgefüllte Kurven, Polygone und Freihandlinien, diese finden sich hinter der Schaltfläche Kurve. Ein neuer Standardsatz vereint die wichtigsten Werkzeuge in einer einzelnen Toolbar, bisher kamen beim Writer immer zwei Werkzeugleisten zum Einsatz. Ein Eingabefeld hilft unter "Einfügen, "Feldbefehl", "Weitere Felder" beim Auffinden von Querverweisen und der Dialog zum Einfügen von Lesezeichen wurde komplett überarbeitet. Hierzu gehört die automatische Generierung einer Bezeichnung sowie die Übernahme kurzer Textpassagen.

Calc
Die neuen Zeichenwerkzeuge wurden auch in Calc integriert, zudem lässt sich die erste Spalte oder Reihe einer Tabelle über das Menü "Ansicht" einfrieren. Die Schaltfläche für mehrzeilige Eingaben wurde überarbeitet und mit Shift + Eingabe erzeugt man einen Zeilenumbruch. Spalten werden nun mit Strg + Leertaste ausgewählt - bisher musste zusätzlich Shift gehalten werden - und mit Strg + Komma bzw. Strg + Shift + Komma werden Datum und Uhrzeit eingefügt. Im Dialog "Zellen formatieren..." kann man nun auch die Grenzen benachbarter Zellen entfernen, es können mehrere Statusleistenfunktionen zeitgleich aktiv sein und die Schaltfläche Währung klappt neuerdings aus, so dass sich hier direkt eine Währung auswählen lässt. Unter "Daten", "Statistik" ist ein Analysewerkzeug hinzugekommen und in Formeln lassen sich nun auch Platzhalter wie Sternchen, Fragezeichen und Tilde verwenden. Die Entwickler haben zudem eine Reihe neuer Funktionen - RAWSUBTRACT, FORECAST.ETS, CONCAT, TEXTJOIN, IFS, SWITCH, MINIFS und MAXIFS - ergänzt.

Impress & Draw
Für Impress und Draw wurde die Liste der verfügbaren Effekte von einem eigenen Dialogfenster in die Seitenleiste (Sidebar) verlagert, zudem werden die Effekte verständlicher erklärt. Auch die Eigenschaften der Folien lassen sich jetzt über die Seitenleiste definieren und die Zeichenwerkzeuge lassen sich einfacher ein- und ausblenden.

Im- und Export-Filter
Der Import verknüpfter Grafiken in DOCX- und RTF-Dokumenten wurde verbessert und der Import von Word für DOS wurde über libwps realisiert. Beim Laden von EMF-Dateien werden Linienenden- und Verbindungen sowie Strich- und Punktlinien korrekt umgesetzt und beim JPEG-Export wird die richtige Auflösung verwendet. Dazu kommen einige Verbesserungen für den SVGIO-Import.

Download: LibreOffice 5.2 RC 2
 
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Microsoft veröffentlicht elf Sicherheits-Updates für Juli

reported by doelf, Dienstag der 12.07.2016, 23:50:55
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im Juli 2016 sind es elf neue Flicken, von denen sechs kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Insgesamt hat Microsoft diesmal 40 Probleme in der eigenen Software beseitigt, ein Update für Adobes Flash Player stopft weitere 52 Sicherheitslücken.

14 Sicherheitslücken stecken im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11, darunter sieben kritische Speichermanipulationen, die eine Remote-Code-Ausführung ermöglichen. Vier dieser Sicherheitsanfälligkeiten stecken im Skriptmodul und eine, welche nur Windows Vista und Server 2008 betrifft, führt Microsoft nochmals gesondert auf. Eine weitere Speicherbeschädigung stuft Microsoft nur als hochgradig gefährlich ein, dies gilt auch für drei Informationslecks und einen Spoofing-Angriff. Ein weiterer Fehler, der Spoofing ermöglicht, sowie eine Umgehung von Sicherheitsfunktionen sind von mittlerer Schwere. Sieben Fehler, die im Internet Explorer stecken, betreffen auch dessen Nachfolger Edge. Es handelt sich um drei kritische Speichermanipulationen im Skriptmodul, zwei der hochgefährlichen Informationslecks und die beiden Spoofing-Schwachstellen. Dazu kommen vier kritische Speichermanipulationen, ein hochgefährliches Informationsleck sowie eine Umgehung von Sicherheitsfunktionen, die ebenfalls ein hohes Risiko darstellt. Keiner der Fehler in Edge oder im Internet Explorer wurde öffentlich gemeldet und es sind bisher auch noch keine Angriffe bekannt.

Den Drucker-Spooler-Komponenten aller Windows-Versionen lässt sich Schadcode unterjubeln, wenn ein Angreifer einen nicht autorisierten Drucker-Server ins Netzwerk einschleusen kann. Auch durch eine Man-in-the-Middle-Attacke (MiTM) auf eine Workstation oder einen Druckerserver kann dieser kritische Fehler ausgenutzt werden. Zudem lassen sich über den Drucker-Spooler Berechtigungen erhöhen. Sieben Sicherheitslücken, allesamt Remote-Code-Ausführungen und fünf davon kritisch, stecken in Office 2007, 2010, 2013, 2013 RT und 2016, Office für Mac 2011 und 2016, dem Office Compatibility Pack und den Dateibetrachtern für Word- und Excel-Dateien. Drei der Fehler betreffen zudem die SharePoint Server 2010 und 2013, die Office Web Apps 2010 und 2013 sowie den Office Online Server. Den Vogel schießt allerdings Adobes Flash Player ab, der es diesmal auf 52 Sicherheitslücken bringt. Und diese Bugs sind fast alle kritischer Natur.

Kommen wir nun zu den fünf Flicken der Kategorie "wichtig": Bei Windows 10 gibt es ein Datenleck im Kernelmodus und fünf Fehler im Kernelmodustreiber aller Windows-Versionen lassen sich zur Erhöhung von Berechtigungen missbrauchen. Über den Kernelmodustreiber und das .NET-Framework kann man Informationen abgreifen. Dies lässt sich auch über bestimmte Systemaufrufe auf den Kernel bewerkstelligen und dieser Fehler wurde sogar schon öffentlich dokumentiert. Ein Problem mit dem Windows-Dateisystem kann den Sandkasten von Anwendungen mit niedriger Integrität aushebeln. Auch Secure Boot lässt sich umgehen, sofern man über Administratorrechte oder den physischen Zugang zum Computer verfügt.
 
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Adobe stopft 82 Sicherheitslücken in Acrobat, Reader und Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 12.07.2016, 20:44:35
Adobe hat heute 52 Sicherheitslücken in seinem Flash Player geschlossen und weitere 30 Schwachstellen in den Programmen Acrobat und Reader behoben. Die Fehler sind größtenteils kritischer Natur und ermöglichen das Einschleusen von Schadprogrammen, weshalb ein zeitnahes Update anzuraten ist. Für Nutzer des Flash Players unter Windows, Macintosh, Linux und ChromeOS hat Adobe die höchste Prioritätsstufe 1 ausgerufen.

Beim Flash Player ermöglichen 33 Speichermanipulationen, zehn Zugriffe auf bereits gelöschte Daten, drei Typenverwechslungen, zwei Stack-Manipulationen und ein überlaufener Heap-Puffer das Einschleusen von Schadcode. Dazu gibt es ein Speicher- und zwei Informationslecks, wobei auch Sicherheitsmaßnahmen umschifft werden können. Für Windows und Mac OS X sowie für die Internetbrowser Google Chrome, Internet Explorer 11 und Microsoft Edge wurde der Flash Player auf die Version 22.0.0.209 aktualisiert. Im Rahmen des erweiterten Supports ist für Windows und Mac OS X auch die Version 18.0.0.366 im Angebot und für Linux gibt es den Flash Player 11.2.202.632. Nur wer den Letztgenannten verwendet, kann sich bei der Aktualisierung etwas Zeit lassen, denn hier sieht Adobe keine akute Gefahr.

Download:In den Programmen Acrobat und Reader wurden 26 Speichermanipulationen, ein Zugriff auf bereits gelöschte Daten, ein Ganzzahlen- und Heap-Puffer-Überlauf behoben. Während sich diese Schwachstellen als Einfallstor für Schadsoftware missbrauchen lassen, hebelt ein anderer Fehler die Restriktionen für die Verwendung der Javascript-API aus. Adobe hat Updates auf die Versionen 15.017.20050 (Continuous), 15.006.30198 (Classic) und 11.0.17 für Windows und Mac OS X bereitgestellt. Für Acrobat und Reader gilt die moderate Prioritätsstufe 2.

Download:Auch im Adobe XMP Toolkit für Java wurde eine Sicherheitslücke entdeckt. Es handelt sich um ein Informationsleck bei der Verarbeitung von externen Objekten mit XMPCore, dessen Behebung Adobe als wichtig einstuft. Zur Stunde ist das aktualisierte Toolkit mit der Versionsnummer 5.1.3 noch nicht verfügbar.
 
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DOOM kann jetzt auch Vulkan

reported by doelf, Dienstag der 12.07.2016, 16:08:28
Die Neuauflage des Ego-Shooters DOOM wartet mit einer neuen Technologie auf: Abgesehen von der 3D-Schnittstelle OpenGL wird nun auch deren Nachfolger Vulkan unterstützt. Beide Schnittstellen werden von der Khronos Group entwickelt, doch Vulkan arbeitet im Vergleich zu OpenGL sehr nah an der Hardware und ermöglicht daher deutlich höhere Frameraten. Hiervon sollen auch schwächere Grafiklösungen profitieren.

Schon seit Ende März 2016 arbeitet id Software eng mit AMD und NVIDIA zusammen, um Vulkan auf Kurs zu bringen, und nun ist DOOM der erste Top-Titel, der die neue 3D-Schnittstelle beherrscht. Der entsprechende Patch wurde gestern über Steam bereitgestellt, es werden jedoch auch aktuelle Grafiktreiber benötigt. Auf Seiten AMDs wäre dies der Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 Hotfix und bei NVIDIA der GeForce 368.69 WHQL. Nach einem Neustart von DOOM kann man dann zwischen OpenGL und Vulkan wählen. Diese Einstellung lässt sich später über Settings > Advanced > Graphics API ändern.

Am unteren Ende der Leistungsskala soll DOOM mit Vulkan flüssiger laufen, während Grafikkarten der mittleren Leistungsklassen mehr Details ermöglichen. Grafikkarten von AMD profitieren hierbei von Async Compute, während diese Funktion bei NVIDIA immer noch nicht zu funktionieren scheint. Async Compute sorgt für eine bessere Auslastung der Grafikprozessoren, indem Compute-Befehle parallel zur Rendering-Pipeline abgearbeitet werden. Hierdurch wird die ursprüngliche Reihenfolge verändert, die Verarbeitung läuft also asynchron. Async Compute wird auch für Physik, Licht und Schatten sowie für die Nachbearbeitung, beispielsweise die Kantenglättung, genutzt. Während NVIDIA bezüglich möglicher Leistungsgewinne noch schweigt, verspricht AMD für seine neue Radeon RX 480 Zuwachsraten von bis zu 27 Prozent.

Und bei NVIDIA gibt es derzeit noch mehr Probleme: Die GeForce GTX 690 lässt DOOM bei Verwendung von Vulkan abstürzen und GeForce-Grafikkarten mit 2 GiB Grafikspeicher verweigern unter Windows 7 ein Zusammenspiel mit der neuen Schnittstelle. Bei GPUs von AMD kann DOOM abstürzen, wenn man ein Bildschirmfoto mit Steam schießt oder den Computer sperrt. Wird die vertikale Synchronisation mit einer Auflösung von 1080p genutzt, liegen die Frameraten bei AMDs R9 Fury X und R9 390X unter 60 fps. Der Start des SnapMap-Editors dauert unter Vulkan länger und danach kann es zu deutlichen Leistungseinbrüchen kommen. Bleibt noch zu erwähnen, dass sich die Karte mit dem rechten Trackpad des Steam-Controllers nicht drehen lässt.
Quelle: bethesda.net
 
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Privacy Shield schafft eine verlässliche Grundlage - für Unternehmen

reported by doelf, Dienstag der 12.07.2016, 12:00:45
Privacy Shield, das Nachfolgeabkommen von Safe Harbour, ist beschlossen und wird am 1. August 2016 in Kraft treten. Von Seiten der europäischen Regierungschefs wurde schon am Freitag grünes Licht erteilt, so dass die Europäische Kommission die neue Regelung heute annehmen konnte. Für Unternehmen bringt das neue Abkommen endlich Rechtssicherheit, zumindest bis der Europäische Gerichtshof auch Privacy Shield einkassiert.

Eigentlich sollte bereits das Safe-Harbour-Abkommen aus dem Jahr 2000 für EU-Bürger ein Mindestmaß an Datenschutz sicherstellen, wenn personenbezogene Daten in die USA übertragen und dort verarbeitet werden. Da die weltweit dominierende Technologieunternehmen, darunter Google, Apple, Amazon, Microsoft, Facebook und Twitter, ihren Firmensitz in den USA haben, ist so gut wie jeder Europäer von solchen Datentransfers betroffen. Und weil die US-Gesetze Datenschutz nur für US-Bürger vorsehen, musste eine Möglichkeit geschaffen werden, mit der sich US-Firmen beim Umgang mit Kunden aus der EU an die europäischen Datenschutzrichtlinie halten konnten. Die Lösung hieß "Safe Harbour". In der Praxis war "Safe Harbour" weitgehend wirkungslos: Die US-Geheimdienste und Ermittlungsbehörden erkennen keinen Schutz für die Daten von Ausländern an und verdonnerten die Firmen bei Zugriffen einfach zum Stillschweigen. Gerichte in den Vereinigten Staaten sahen US-Firmen sogar in der Pflicht, den Ermittlern auch jene Daten zugänglich zu machen, die ausschließlich in Ländern der EU gespeichert sind. Seit den Enthüllungen von Edward Snowden war allen bewusst, dass es sich bei "Safe Harbor" um eine reine Farce handelt, und am 6. Oktober 2015 wurde die Regelung vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) kassiert.

Es ist gut möglich oder sogar sehr wahrscheinlich, dass auch Privacy Shield rechtlich keinen Bestand haben wird: Die Regelungen und Vereinbarungen, welche im Rahmen dieses Abkommens geschlossen werden, sind rechtlich keinesfalls bindend und haben auch keinen Gesetzescharakter. Die USA können Privacy Shield jederzeit durch nationale Gesetze außer Kraft setzen, beispielsweise um den Terror oder die internationale Kriminalität zu bekämpfen. Zudem steht in den USA eine Präsidentenwahl an und man darf bezweifeln, dass sich die neue US-Regierung an die Zusicherungen ihrer Vorgänger halten wird. Denn mehr als ein Paket aus Zusicherungen stellt Privacy Shield nicht dar. Das weiß auch die Europäische Kommission und so soll Privacy Shield jährlich auf seine Wirksamkeit hin überprüft werden. Ob auf die Feststellung von Mängeln dann aber auch Taten folgen werden, steht auf einem ganz anderen Blatt. In der Vergangenheit hatte es die Europäische Kommission nie eilig gehabt, Missstände beim Datenschutz zu bekämpfen, wenn dies der Wirtschaft und den Handelsbeziehungen nicht zuträglich war. Und die Wirtschaft braucht irgendeine Grundlage, um personenbezogene Daten über den Atlantik schicken zu dürfen. In den vergangenen Monaten hatten sich viele Unternehmen zwangsweise in eine Grauzone begeben müssen.

Bleibt noch die Frage, ob Privacy Shield irgendwelche Vorteile im Vergleich zu Safe Harbour bietet. Die Europäische Kommission meint ja und führt die folgenden Punkte auf:
  • Für Firmen wird es strenge Verpflichtungen bezüglich der Verarbeitung von Daten und der Einhaltung des Datenschutzes geben. Das US-Wirtschaftsministerium soll die Unternehmen kontrollieren und Verfehlungen sollen von der US-Handelskommission geahndet werden. Beim Umgang mit den Daten von EU-Bürgern müssen sich die Firmen an die Regelungen der europäischen Datenschutzbehörden halten.

  • Für US-Behörden werden erstmals Zugriffsbeschränkungen und Kontrollmechanismen eingeführt. Der Einsatz von Massenüberwachung wird ausgeschlossen und die Ausnahmen sollen in ihrem Umfang stets erforderlich und angemessen sein. Bei Verstößen durch die Geheimdienste soll eine Ombudsperson aus dem US-Außenministerium über etwaige Entschädigungsansprüche entscheiden.

  • Für EU-Bürger gibt es ein Anrecht darauf, dass Beschwerden von Unternehmen innerhalb von 45 Tagen bearbeitet werden. Sollte sich keine Lösung finden, kann man sich an kostenlose Schiedsstellen oder die nationalen Datenschutzbehörden wenden. Diese arbeiten dann mit der US-Handelskommission zusammen, um eine Lösung zu finden oder ein Schiedsverfahren einzuleiten.

  • Jährliche Prüfungen durch die Europäische Kommission und das US-Handelsministerium sollen die Wirksamkeit von Privacy Shield kontrollieren. Diese beinhalten auch Zugriffe durch Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste. Die Europäische Kommission soll zudem externe Quellen heranziehen und die Öffentlichkeit im Rahmen eines jährlichen Privatsphäre-Gipfels informieren.
Zugegeben: Diese vier Punkte klingen vielversprechend, doch einzig deren praktische Umsetzung sowie die Achtung der gesetzlich nicht bindenden Vereinbarungen werden darüber entscheiden, ob Privacy Shield die Daten europäischer Bürger tatsächlich schützen kann. Wir sind diesbezüglich äußerst skeptisch, insbesondere weil die Rechtsprechung von US-Gerichten die dortigen Gesetze konträr interpretiert.
Quelle: europa.eu
 
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Firefox 48.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 12.07.2016, 09:24:55
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 47.0.1 schon zu alt ist, gibt es jetzt die siebte Beta-Ausgabe der Version 48.0. Diese bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein neues Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Beta 7
 
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Nur heute: Amazon Prime-Day mit tollen Angeboten

reported by doelf, Dienstag der 12.07.2016, 08:44:44
Unser Partner Amazon veranstaltet am heutigen Dienstag den diesjährigen Prime-Day mit vielen tollen Angeboten. Diese Aktion richtet sich ausschließlich an Kunden mit einer Prime-Mitgliedschaft. Wer noch kein Prime-Mitglied ist, kann sich für die kostenlose, 30-tätige Probemitgliedschaft anmelden. Erst nach Ablauf dieser 30 Tage wird eine Jahresgebühr erhoben.

Wer sich nach Ablauf der 30 Tage entscheidet, bei Prime zu bleiben, zahlt 49,- Euro inklusive Mehrwertsteuer pro Jahr. Als Gegenleistung erhält man nicht nur den kostenlosen Premiumversand, sondern auch unbegrenztes Streaming von Filmen und Serien sowie Zugriff auf über einer Million Musikstücke mit Prime Music - natürlich ohne Werbeunterbrechungen. Auch die Möglichkeit, eBooks kostenlos auszuleihen, ist in Prime enthalten. Hierzu stehen in der Kindle-Leihbücherei mehr als eine halbe Million Bücher zur Auswahl.

Weitere Informationen zur Aktion:
 
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Linux-Desktops laufen unter Windows 10

reported by doelf, Montag der 11.07.2016, 19:36:21
Guerra24 hat auf Github dokumentiert, wie man Linux-Desktops wie Unity und Xfce 4 unter Windows 10 zum Laufen bekommt. Der Entwickler nutzt hierfür das "Windows Subsystem for Linux" (WSL), mit dem sich für Linux geschriebene Binärdateien im ELF-Format nativ unter Windows 10 ausführen lassen.

WSL ist aus einer Zusammenarbeit von Microsoft mit dem Ubuntu-Entwickler Canonical entstanden. Microsoft liefert hierfür eine zu Linux kompatible Kernel-Schnittstelle, die selber keinerlei Linux-Code enthält, während Canonical die Binärdateien für den User-Mode von Ubuntu Trusty Tahr zur Verfügung stellt. Eigentlich ist diese Kompatibilitätsebene in erster Linie für Kommandozeilenprogramme gedacht, doch, wie Guerra24 demonstriert, lassen sich auch ganze Desktop-Umgebungen ausführen.

Bild

Das Experiment befindet sich derzeit in einem sehr frühen Stadium und so richtig rund laufen bisher weder Unity (siehe Bildschirmfoto) noch Xfce 4. Bei Unity ist die Schnittstelle DBus, über die unterschiedliche Prozesse miteinander kommunizieren können, eine große Problemquelle, doch hier gibt es bereits eine Lösung. Noch nicht behoben wurden die Abstürze von VcXsrv, einem Windows X-Server, der mit Visual C++ 2012 Express Edition kompiliert wird, sowie ein Hänger beim Schließen des Fenstermanagers Compiz. Xfce 4 bekommt man mit dem DBus-Fix zum Laufen, insgesamt gibt es hier aber noch mehr Fehler.

Unity startet bisher nur Programme aus dem eigenen Panel und das Terminal-Fenster lässt sich aus Unity heraus gar nicht öffnen. Wer ein Terminal benötigt, muss daher eine zweite Bash unter Windows öffnen, die Anzeige exportieren und ein Gnome-Terminal starten. Erst jetzt öffnet sich ein Terminal, das man für spätere Verwendungen im Unity-Panel verankern sollte.

Zugegeben, das native Ausführen von Linux-Desktops unter Windows 10 bietet derzeit noch keinen echten Nutzen, zeigt aber das Potential des WSL. In Zukunft könnte WSL den Einsatz virtueller Maschinen überflüssig machen, jedenfalls wenn man Linux unter Windows 10 nutzen möchte. Viele Linux-Fans werden nun sicherlich argumentieren, dass nur anders herum ein Schuh daraus würde, dennoch bleibt Guerra24s Experiment überaus spannend.
Quelle: github.com
 
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NVIDIA GeForce 368.69 WHQL für DiRT Rally VR

reported by doelf, Montag der 11.07.2016, 17:35:35
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die Version 368.69 WHQL aktualisiert, welche insbesondere für das Spiel "DiRT Rally VR" empfohlen wird. Der Treiber unterstützt alle Grafikkarten von GeForce GT 420 bis GeForce GTX 1080 sowie die Betriebssysteme Windows 10, 8.1, 8.0, 7 und XP. Diesmal bleibt nur Windows Vista außen vor.

Neue SLI-Profile gibt es für "Armored Warfare" (DirectX 11), "Dangerous Golf", "iRacing: Motorsport Simulator" (DirectX 11), "Lost Ark" (DirectX 9) und "Tiger Knight", neue 3D-Vision-Profile sind indes nicht zu vermelden. Dafür gibt es überarbeitete Treiberkomponenten: NView 148.03, HD-Audio-Treiber 1.3.34.15 und GeForce Experience 2.11.4.0. Die PhysX-System-Software verharrt hingegen auf dem Versionsstand 9.16.0318.

NVIDIA hat auch ein paar Fehler behoben: Unter Windows 10 stürzt "The Crew" nach einem Treiber-Update nicht mehr ab, der Windows Media Player 12 verursacht bei Nutzung von Fast Sync keinen Bluescreen mehr und bei Adobe Premiere Pro CC wurde die R3D-Vorschau repariert. Für Windows 10, 8.1, 8.0 und 7 wurde ein Rendering-Fehler beim XSplit Broadcaster repariert und Laptops der Baureihe Sony Vaio können die Anzeige beim Windows-Start wieder auf den LCD-Monitor umleiten.

Noch nicht korrigiert wurde das Flackern bei "Assassins Creed: Syndicate" (Windows 10) sowie die zähe Geschwindigkeit von "Street Fighter V" in 4K-Auflösung mit SLI (Windows 10 und 7). Unter Windows 8.1 stürzt "Mirrors Edge" beim Start ab und unter Windows 7 gibt es reichlich Geflacker. Betroffen sind die Spiele "Company of Heroes: Tales of Valor" (SLI), "Dragon Age III" (SLI, DirectX 11), "Need for Speed: The Run" und "Total War: Shogun 2". Das Rennspiel "F1 2011" stürzt indes ab, wenn man es unterbricht, um zum Hauptmenü zu gelangen.

Download: NVIDIA GeForce 368.69 WHQL (Windows 10/8.1/8/7 32/64-Bit)
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 Hotfix

reported by doelf, Montag der 11.07.2016, 14:30:41
AMD hat seinen Grafiktreiber "Radeon Software Crimson Edition" auf die Version 16.7.2 aktualisiert. Dieser Treiber, der offiziell als "Hotfix" eingestuft wird, unterstützt alle GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700. Hierzu gehört auch die neue Radeon RX 480, welche auf der Polaris-Architektur basiert.

AMD hat die Radeon RX 480 mit einem sechspoligen Stromanschluss ausgestattet, so dass diese Grafikkarte maximal 150 Watt - 75 Watt aus dem Stecker plus 75 Watt aus dem PCIe-Steckplatz - verbrauchen darf. Wie diverse Testergebnisse gezeigt haben, tut AMDs Referenzdesign, welches derzeit von den meisten Herstellern genutzt wird, genau das aber nicht, sondern liegt unter Last dauerhaft einige Watt oberhalb der Spezifikation. Ein neuer Kompatibilitätsmodus, welchen man händisch über den Treiber aktivieren muss, kann dieses Problem beheben, ohne dass man hierdurch allzu viel Leistung verliert. Ab der Version 16.7.2 wird diese Aktivierung beim Zurücksetzen in den Auslieferungszustand wieder rückgängig gemacht, das war bei der Version 16.7.1 noch nicht der Fall gewesen.

Die Liste der noch nicht behobenen Fehler bleibt indes unangetastet: Immer noch stürzen einige Spiele ab, wenn "AMD Gaming Evolved" aktiviert ist. Bei Verwendung von DirectX 12 und V-Sync mit einer Radeon Pro Duo kommt es bei "Total War: Warhammer" zuweilen zu einem schwarzen Bildschirm und bei "DiRT Rally" verursacht die "Advanced Blending Option" unschönes Flackern im Gelände. Das Ändern von Auflösung oder Qualitätsstufe lässt "Dota 2" im Vulkan-Betrieb abstürzen und "Battlefield 4" macht das gleiche unter Mantle. "Need for Speed" leidet im Crossfire-Betrieb unter flackernden Lichtern und "Assassin's Creed Syndicate" stürzt immer wieder mal in den hohen Qualitätsstufen ab. Derweil läuft "Wolfenstein: The Old Blood" auf der neuen Radeon RX 480 recht hakelig und zäh.

Andere Fehler habe nicht mit direkt Spielen zu tun: Durch das Ausschalten von Crossfire wird die Radeon RX 480 versehentlich komplett deaktiviert, so dass ein Neustart erforderlich wird. Für die Radeon Fury X stehen im Crossfire-Betrieb nicht alle Einstellungen zur Auswahl und die Vorgabe für die Framerate in Spielprofilen lässt sich zuweilen nicht aktivieren. Probleme bereitet auch der Radeon Wattman, der sich nach einem gescheiterten Übertaktungsversuch nicht sauber zurücksetzt. Hier muss der Benutzer zur Schaltfläche "Reset" greifen. Bleibt noch zu erwähnen, dass auch dieser Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 Hotfix nicht mit APUs funktioniert.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.7.2 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Nachgereicht: Thunderbird 45.2 stopft kritische Sicherheitslücke

reported by doelf, Montag der 11.07.2016, 13:04:00
Seit ein paar Tagen liegt die Version 45.2 des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download bereit. Dieses Update behebt mehrere kritische Speicherfehler, die sich vermutlich zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen lassen. Darüber hinaus wurden vier Fehler korrigiert, welche nicht sicherheitsrelevant sind.

So ließen sich Einladungen zu Veranstaltungen nicht ausdrucken und beim Komprimieren der E-Mails wurde fälschlicherweise vor zu wenig freiem Speicherplatz gewarnt. Darüber hinaus wurde beim Drag&Drop von Kontakten aus der Kontaktliste ins Adressbuch nur ein Eintrag verschoben, sofern "Alle Adressbücher" aktiv waren. Es gab auch ein Problem mit der Erkennung von Links, da diese an senkrechten Strichen (Pipes) terminierte.

Download: Thunderbird 45.2
 
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UPDATE: Nein sagen jetzt auch bei Windows 10 erlaubt!

reported by doelf, Montag der 11.07.2016, 11:19:30
Seit fast einem Jahr nervt Microsoft die Benutzer von Windows 7 und 8.1 mit immer penetranteren Hinweisen darauf, dass sie kostenlos zu Windows 10 wechseln dürfen. Unserer Meinung nach sollte man sich das kostenlose Upgrade sichern, denn man kann dennoch das alte Betriebssystem behalten. Doch nicht alle Nutzer sind dieser Meinung und bisher ließ Microsoft kein "Nein" zu.

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Diese Haltung hat Microsoft endlich abgelegt und bietet den Besitzern Upgrade-fähiger Computer neuerdings drei Möglichkeiten:
  • Jetzt aktualisieren
  • Uhrzeit auswählen
  • Kostenloses Angebot ablehnen
Die dritte Option ist im Zuge des überarbeiteten Hinweisfensters, welches grammatikalisch unzureichend auf den Ablauf des kostenlosen Upgrade-Angebotes hinweist, hinzugekommen. Ziemlich spät, mag nun so mancher ganz richtig anmerken, aber besser spät als nie. Tatsächlich ist Windows 10 recht gut gelungen und läuft auch auf älteren Rechnern richtig flott. Wer will, kann das neue Betriebssystem versuchsweise aufspielen und bei Nichtgefallen binnen 31 Tagen ohne großen Aufwand zurückkehren. Wie man dabei eventuelle Probleme vermeidet und was das Upgrade für die vorhandene Windows-Lizenz bedeutet, erklären wir in einem ausführlichen Artikel.

UPDATE: Kaum denkt man, die in Redmond hätten dazugelernt, wird man auch schon eines besseren belehrt: Neben der löblichen Option zur endgültigen Ablehnung des Upgrade-Angebotes beglückt Microsoft einige Kunden ab sofort mit bildschirmfüllenden Hinweisen zum Umstieg auf Windows 10. Quasi damit das jetzt wirklich keiner mehr übersehen kann, nur weil die Arbeit den Hinweis überdeckt. Bei den Administratoren laufen vermutlich schon die Telefone heiß.

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Die Vollbild-Werbung für Windows 10 erscheint direkt nach dem Entsperren des Gerätes sowie nochmals nach drei Tagen, falls man statt des sofortigen Upgrades die Option "Später erinnern" auswählt. Man kann sich auch für "Nicht mehr benachrichtigen" entscheiden, doch diese Variante verbirgt sich links unten in kleiner blauer Schrift vor blauem Hintergrund - ein wahres Meisterwerk zeitgenössischer Unaufdringlichkeit.

In folgenden Fällen entgeht man dem Full-Screen-Terror:
  • Der Computer ist inkompatibel mit Windows 10 und Microsoft hat dies auch erkannt.
  • Der Computer ist inkompatibel mit Windows 10, Microsoft hat dies zwar nicht erkannt, doch das Upgrade ist gescheitert und das alte System konnte wiederhergestellt werden.
  • Das Upgrade auf Windows 10 wurde erfolgreich ausgeführt, das vorherige Betriebssystem im Anschluss aber wieder hergestellt.
  • Die aktuelle Version der App "Windows 10 herunterladen" ist schon installiert.
  • Die App "Windows 10 herunterladen" wurde vom Benutzer ausgeblendet.
  • Das Upgrade-Angebot wurde per Registrierungsschlüssel deaktiviert.
  • Die Option "Nicht mehr benachrichtigen" wurde ausgewählt.
Da wir das Upgrade bereits auf allen kompatiblen Rechnern durchgeführt haben (einige davon wurden im Anschluss auf Windows 7 zurückgesetzt), wurde in unserer Redaktion noch kein Vollbildhinweis gesichtet. Dafür hat Microsoft seinen neuesten Schachzug im Rahmen seiner Wissensdatenbank erläutert.
 
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NVIDIA GeForce GTX 1060 kostet 249 US-Dollar

reported by doelf, Freitag der 08.07.2016, 12:00:20
Gerade erst hat AMD seine erste Polaris-Karte Radeon RX 480 auf den Markt gebracht und bastelt noch immer am Treiber, um den überraschend hohen Stromverbrauch in die Spezifikationsgrenzen zu zwängen, da kontert NVIDIA bereits mit der GeForce GTX 1060. Diese ist zwar 50 US-Dollar teurer, soll aber auch mehr Leistung bieten und dennoch weniger Watt verschlingen.

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Genaueres werden wir in ein paar Tagen erfahren, denn die GeForce GTX 1060 kommt erst am 19. Juli 2016 in den Handel und NVIDIA hat bisher noch keine Freigabe für Testberichte oder Benchmarks erteilt. Wie ihre großen GPU-Schwestern wird auch die GeForce GTX 1060 von TSMC im 16-nm-FinFET-Prozess gefertigt, fällt mit 1.280 CUDA-Kernen (GTX 1070: 1.920; GTX 1080: 2.560) aber etwas kleiner aus. NVIDIA garantiert eine Taktrate von 1.506 MHz und ermöglicht einen Boost-Takt von bis zu 1.708 MHz. Beim Übertakten sollen bis zu 2 GHz möglich sein.

Statt 8 GiB GDDR5X (GTX 1080) oder 8 GiB GDDR5 (GTX 1070) gibt es 6 GiB GDDR5, beim Speichertakt bewegen wir uns mit 8 Gbps auf dem Niveau der GTX 1070. Leider hat NVIDIA, darauf deutet schon der geringere Speicherausbau hin, das Speicherinterface von 256 auf 192 Bit beschnitten. Hierdurch sinkt der maximale Speicherdurchsatz von 256 auf 192 MB/s. Die GTX 1080 schafft mit ihren 10 Gbps sogar 320 GB/s. Dafür fällt der Stromverbrauch mit 120 Watt sehr niedrig aus (Radeon RX 480: 150+ Watt) und lässt 30 Watt Spielraum für Übertakungsversuche.

Laut NVIDIA ist die GeForce GTX 1060 im Vergleich zur Radeon RX 480 im Schnitt um 15 Prozent schneller und bietet zugleich eine um 75 Prozent höhere Energieeffizienz. Ermittelt wurden diese Werte mit den Spielen "Ashes of the Singularity", "BioShock Infinite", "Crysis 3", "Grand Theft Auto V", "Rise of the Tomb Raider", "Star Wars Battlefront", "The Division" und "Witcher 3". Auf unabhängige Messungen müssen wir, wie eingangs erwähnt, noch etwas warten.
 
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LibreOffice 5.2 RC 2 (Pre-Release) verfügbar

reported by doelf, Freitag der 08.07.2016, 10:17:17
Die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2 ist für die erste Augustwoche 2016 geplant und vorab gibt es noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten. Dieser ist ganz frisch im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwickler-Servers zu finden. Versionshinweise sind noch nicht verfügbar, mit den beiden Beta-Versionen und dem ersten Release Candidate wurden bereits 380 Fehler korrigiert.

Abgesehen von den Fehlerbereinigungen gibt es aber auch zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen. Hier eine kurze Übersicht:

Writer
Im Writer gibt es jetzt eine Schaltfläche, über die sich die Bearbeitungsschritte aus- und einblenden lassen. Neue Zeichenwerkzeuge ermöglichen ausgefüllte Kurven, Polygone und Freihandlinien, diese finden sich hinter der Schaltfläche Kurve. Ein neuer Standardsatz vereint die wichtigsten Werkzeuge in einer einzelnen Toolbar, bisher kamen beim Writer immer zwei Werkzeugleisten zum Einsatz. Ein Eingabefeld hilft unter "Einfügen, "Feldbefehl", "Weitere Felder" beim Auffinden von Querverweisen und der Dialog zum Einfügen von Lesezeichen wurde komplett überarbeitet. Hierzu gehört die automatische Generierung einer Bezeichnung sowie die Übernahme kurzer Textpassagen.

Calc
Die neuen Zeichenwerkzeuge wurden auch in Calc integriert, zudem lässt sich die erste Spalte oder Reihe einer Tabelle über das Menü "Ansicht" einfrieren. Die Schaltfläche für mehrzeilige Eingaben wurde überarbeitet und mit Shift + Eingabe erzeugt man einen Zeilenumbruch. Spalten werden nun mit Strg + Leertaste ausgewählt - bisher musste zusätzlich Shift gehalten werden - und mit Strg + Komma bzw. Strg + Shift + Komma werden Datum und Uhrzeit eingefügt. Im Dialog "Zellen formatieren..." kann man nun auch die Grenzen benachbarter Zellen entfernen, es können mehrere Statusleistenfunktionen zeitgleich aktiv sein und die Schaltfläche Währung klappt neuerdings aus, so dass sich hier direkt eine Währung auswählen lässt. Unter "Daten", "Statistik" ist ein Analysewerkzeug hinzugekommen und in Formeln lassen sich nun auch Platzhalter wie Sternchen, Fragezeichen und Tilde verwenden. Die Entwickler haben zudem eine Reihe neuer Funktionen - RAWSUBTRACT, FORECAST.ETS, CONCAT, TEXTJOIN, IFS, SWITCH, MINIFS und MAXIFS - ergänzt.

Impress & Draw
Für Impress und Draw wurde die Liste der verfügbaren Effekte von einem eigenen Dialogfenster in die Seitenleiste (Sidebar) verlagert, zudem werden die Effekte verständlicher erklärt. Auch die Eigenschaften der Folien lassen sich jetzt über die Seitenleiste definieren und die Zeichenwerkzeuge lassen sich einfacher ein- und ausblenden.

Im- und Export-Filter
Der Import verknüpfter Grafiken in DOCX- und RTF-Dokumenten wurde verbessert und der Import von Word für DOS wurde über libwps realisiert. Beim Laden von EMF-Dateien werden Linienenden- und Verbindungen sowie Strich- und Punktlinien korrekt umgesetzt und beim JPEG-Export wird die richtige Auflösung verwendet. Dazu kommen einige Verbesserungen für den SVGIO-Import.

Download: LibreOffice 5.2 RC 2 (Pre-Release)
 
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Firefox 48.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 08.07.2016, 10:10:02
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 47.0.1 schon zu alt ist, gibt es jetzt die sechste Beta-Ausgabe der Version 48.0. Diese bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein neues Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Beta 6
 
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Arbeitsspeicher: Preise für 4Gb-Chips um 19,2% gestiegen

reported by doelf, Freitag der 08.07.2016, 10:06:46
Der Abwärtstrend für Arbeitsspeicher hat am Spotmarkt in Taiwan ein abruptes Ende gefunden. Nachdem die besonders weit verbreiteten 4Gb-Chips von Jahresbeginn bis Anfang Juni zwischen 22,93 und 33,23 Prozent ihres Wertes verloren hatten, schossen die Kurse seither um bis zu 22,22 Prozent in die Höhe. Und auch der Wechselkurs des Euro zum US-Dollar hat sich negativ entwickelt.

Durch die teuren 4Gb-Chips werden die 8Gb-Varianten zunehmend attraktiv. Hatte man im Juni für den gleichen Speicherausbau mit 8Gb-Chips noch einen Aufschlag von 26,7 Prozent zahlen müssen, sind es jetzt nur noch 3,8 Prozent. Viel Luft dürfte es bei den 8Gb-Chips indes nicht mehr geben, auch wenn die Preise über die vergangenen vier Wochen nochmals um 1,73 Prozent gesunken sind. Es steht zu erwarten, dass der derzeitige Preisanstieg der 4Gb-Chips auch ihre großen Brüder mitreißen wird.

Ein ärgerlicher Aspekt der Speicherpreise bleiben die Wechselkurse. Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und der Brexit hat neben dem britischen Pfund auch den Wert des Euro fallen lassen. Am gestrigen Donnerstag beendet unsere Währung den Handelstag mit einem Wert von 1,1064 US-Dollar und lag damit um 1,69 Prozent unter dem Wechselkurs von Ende Juni. Seit Jahresbeginn hat der Euro allerdings 1,87 Prozent auf den US-Dollar gewonnen, denn am 1. Januar 2016 war ein Euro nur 1,0861 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom gestern an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung des vergangenen Monats und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 8Gb (1Gx8) DDR4-2133: 3,633 US-Dollar (-1,73%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 1,750 US-Dollar (+19,95%) [-19,91%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600/1333: 1,666 US-Dollar (+15,53%) [-10,96%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,485 US-Dollar (+22,22%) [-9,45%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600/1333: 1,089 US-Dollar (+19,28%) [-4,31%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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DVB-T2 HD: Empfang der Privatsender wird 69 Euro pro Jahr kosten

reported by doelf, Donnerstag der 07.07.2016, 17:29:43
Wer sein Digitalfernsehen über eine terrestrische Dachantenne empfängt, kann seit Juni 2016 sechs Programme in voller HD-Auflösung gucken - jedenfalls sofern man über die passenden Gerätschaften verfügt. Für das kommende Jahr soll das HD-Angebot deutlich aufgestockt werden, die Rede ist von bis zu 40 Programmen, allerdings werden die Privatsender dann kostenpflichtig sein.

Zur Auswahl stehen derzeit Das Erste, RTL, ProSieben, SAT.1, VOX und das ZDF. Offiziell befindet sich DVB-T2 HD noch im Testbetrieb und daher ist der Empfang kostenlos. Der Wechsel zum Regelbetrieb ist für den 29. März 2017 geplant und dabei wird dann auch das Angebot deutlich aufgestockt. Auf Seiten der Privaten sind bisher die Programme RTL Nitro, Super RTL, RTL II, n-tv, kabel eins, sixx, SAT.1 Gold und ProSiebenMAXX bestätigt, während man sich bei den öffentlich-rechtlichen Anbietern auf arte, phoenix, einsfestival, tagesschau 24, BR, NDR, mdr, WDR, KiKa, 3sat, ZDF info und ZDF neo freuen darf.

Während man die öffentlich-rechtlichen Programme kostenlos empfangen kann, wechseln die Privatsender zum 1. Juli 2017 auf ein Abonnementmodell. Ab diesem Zeitpunkt wird Media Broadcast ein Paket namens "freenet TV" zum Preis von 69 Euro pro Jahr anbieten. Kompatible Geräte tragen das Logo "freenet TV", ältere Modelle lassen sich per CI+ Modul nachrüsten. Die Bezahlung des Abonnements soll sich so einfach handhaben lassen wie das Aufladen eine Pre-Paid-Karte für das Mobiltelefon.

Wer nun darauf spekuliert, die Privaten weiterhin in Standardauflösung zu gucken, hat leider Pech: Mit der Aufnahme des Regelbetriebs von DVB-T2 HD am 29. März 2017 werden die Privatsender ihre DVB-T-Ausstrahlung beenden. Nur die öffentlich-rechtlichen Programme werden dann noch über DVB-T zu empfangen sein und auch das nicht überall, denn die Umstellung wird schrittweise erfolgen. Sie beginnt im März 2017 in den großen Ballungsräumen und soll bis Mitte 2019 vollständig abgeschlossen sein.
 
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Dell lässt Android fallen und streicht Updates

reported by doelf, Donnerstag der 07.07.2016, 16:42:33
Dell will sich laut PCWorld auf 2-in-1-Geräte mit Windows 10 konzentrieren und nimmt sämtliche Android-Geräte aus seinem Programm. Betroffen sind die Tablets der Baureihe Venue und der Stick-Rechner Wyse Cloud Connect. Die Venue-Smartphones hatte Dell schon 2012 eingestellt. Updates auf neue Versionen von Android wird es auch nicht mehr geben.

Ein Sprecher des Unternehmens hat in einer E-Mail erklärt, dass der weltweite Tablet-Markt übersättigt sei und die Nachfrage der Endkunden momentan weiter sinke. Die Marge, welche Dell mit seinen Android-Geräten generiert, scheint also nicht mehr attraktiv genug zu sein. Ganz anders sieht es bei den 2-in-1-Geräten aus, die man wahlweise als Tablet oder als Notebook verwenden kann, aus. Hier sieht Dells Sprecher wachsende Verkaufszahlen, insbesondere bei den Geschäftskunden.

Mit dem Verkaufsstopp geht - und das ist besonders ärgerlich - auch ein Entwicklungsstopp einher. Dell will zwar seine Service-Verträge und die gegebene Herstellergarantie erfüllen, doch neue Android-Updates sind nicht mehr geplant. Ob Dell für schwere Sicherheitslücken eine Ausnahme machen würde, bleibt unklar. Anders sieht es bei den Chromebooks aus: Diese behält der Computerhersteller weiter im Programm, doch auf diesen läuft ja auch Chrome OS und nicht Android.
 
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Samsung erwartet deutlich mehr Gewinn

reported by doelf, Donnerstag der 07.07.2016, 16:20:11
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung hat seine Prognose für das zweite Quartal 2016 angehoben und erwartet nun einen operativen Gewinn in Höhe von 8,1 Billionen Won (ca. 6,3 Milliarden Euro). Dieser Wert liegt um 11,74 Prozent über dem Vorjahreswert von 6,9 Billionen Won. Im ersten Quartal 2016 hatte Samsung lediglich 6,7 Billionen Won verdient.

Der Quartalsumsatz soll sich um die 50 Billionen Won (ca. 39 Milliarden Euro) bewegen und würde die Vorgabe der ersten drei Monate, welche sich auf 49,8 Billionen Won beläuft, nur ganz knapp übertreffen. Im zweiten Quartal 2015 hatte Samsung allerdings nur 48,5 Billionen Won umgesetzt, so dass im Jahresvergleich ein Zuwachs von immerhin 3,09 Prozent stehen würde.
 
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Milliardenübernahme: Antivirenexperte Avast kauft AVG

reported by doelf, Donnerstag der 07.07.2016, 13:53:37
Zukünftig werden die beiden auf Antiviren- und Sicherheits-Software spezialisierten Firmen Avast und AVG mehr als nur zwei Buchstaben und ihre tschechische Herkunft gemeinsam haben: Avast übernimmt seinen börsennotierten Mitbewerber zum Preis von 25 US-Dollar je Aktie. Das Geschäft hat ein Gesamtvolumen von rund 1,3 Milliarden US-Dollar.

Während sich die Vorstände der beiden Firmen einig sind, müssen AVGs Aktionäre und die zuständigen Aufsichtsbehörden noch ihre Zustimmung erteilen. Sollte es grünes Licht geben, wird AVG in wenigen Monaten ein Teil von Avast sein. Beide Firmen zählen jeweils mehr als 200 Millionen Kunden, von denen 250 Millionen einen PC oder Mac verwenden. Dazu kommen 160 Millionen Nutzer mit Mobilgeräten. Avast erhofft sich von der Übernahme eine größere Marktpräsenz sowie mehr Standorte, hiervon sollen insbesondere die Geschäftskunden profitieren. Aber auch die Entwicklung neuer Produkte für den Mobilsektor und das Internet der Dinge soll durch die erhofften Synergien beschleunigt werden. Für die Endkunden wird sich erst einmal wenig ändern, egal ob sie nun Produkte von AVG oder Avast nutzen.
 
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Marktanteile: Windows XP rutscht unter zehn Prozent

reported by doelf, Donnerstag der 07.07.2016, 12:48:04
Langsam aber sicher stirbt Windows XP aus: Laut NetMarketShare ist das knapp 15 Jahre alte Betriebssystem im Juni 2016 erstmals unter die Marke von zehn Prozent gerutscht. Windows 10 nimmt indes Kurs auf zwanzig Prozent und Mac OS X 10.11 (El Capitan) hat beinahe die fünf Prozent erreicht. Einen Sprung vollzieht auch Linux, das endlich die 2-Prozent-Hürde überspringen konnte.

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Windows 7 bleibt die unangefochtene Nummer 1 und konnte seinen Marktanteil im Juni um 0,48 Punkte auf 49,05 Prozent ausbauen. Nach einer Schwächephase zwischen Dezember 2015 und April 2016 nimmt Windows 7 nun wieder Kurs auf die 50-Prozent-Marke. Dennoch kann Windows 10, seit Jahresanfang das zweithäufigste Betriebssystem auf Computern, mit 19,14 Prozent und einem Zuwachs von 1,71 Punkten abermals Boden gut machen. Wie sich die Verbreitung von Windows 10 nach Ablauf des kostenlosen Upgrade-Angebots entwickeln wird, bleibt allerdings abzuwarten. Windows XP bringt es nur noch auf 9,78 Prozent (-0,31), bleibt aber vor Windows 8.1 mit 8,01 Prozent (-0,76).

Erst auf dem fünften Platz finden wir mit Mac OS X 10.11 (El Capitan) ein Betriebssystem, das nicht aus Redmond kommt. Apples Kapitän kratzt mit 4,93 Prozent an der 5-Prozent-Hürde und konnte sich binnen Monatsfrist um 0,29 Punkte steigern. Windows 8 bleibt auf dem sechsten Platz, verliert aber 0,17 Punkte. Mit einem Marktanteil von 2,45 Prozent befindet es sich ebenso auf einem absteigenden Ast wie Mac OS X 10.10 (Yosemite), welches 0,24 Punkte einbüßt und auf 1,80 Prozent zurückfällt. Diese Chance hat Linux ergriffen und ist an Yosemite vorbei auf den siebten Rang gesprungen. Ein Marktanteil von 2,02 Prozent bedeutet für Linux einen sensationellen Zugewinn von 0,23 Punkten.

Bleibt noch Windows Vista, das im Juni auf 1,21 Prozent (-0,14) der weltweiten Rechner lief. Alle anderen Betriebssysteme bleiben deutlich unter einem Prozent. Diesen Teil der Statistik prägen ältere Macs, die sich nicht mehr auf neue Versionen von OS X aktualisieren lassen.
 
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FRITZ!OS 06.60 für Router-Freiheit und WLAN-Hotspots

reported by doelf, Donnerstag der 07.07.2016, 11:33:52
AVM hat sein Router-Betriebssystem FRITZ!OS auf die Version 06.60 aktualisiert. Für die weit verbreitete FRITZ!Box 7490 ist das Update bereits verfügbar, der Kabel-Router FRITZ!Box 6490 soll in Kürze folgen. Neu ist eine optionale Vorschaltseite für den WLAN-Gastzugang, die der Benutzer mit eigenem Logo, Text und einem Link zu seiner Webseite gestalten kann. Weitere Verbesserungen betreffen die Internetgeschwindigkeit, die Telefonie und den Media-Server.

Mit der Vorschaltseite für den WLAN-Gastzugang erleichtert AVM das Anbieten kostenloser WLAN-Zugänge und bietet dabei auch umfangreiche Funktionen zur Kontrolle und Protokollierung. FRITZ!OS 06.60 bereitet zugleich die Router-Freiheit vor, welche der Gesetzgeber ab August 2016 vorschreibt. Die optimierte Behandlung von DNS-Anfragen soll das Surfen selbst bei hoher Auslastung des Heimnetzes beschleunigen und auch Mediastreams sollen schneller starten. Wer IPTV schaut, darf sich über eine höhere Stabilität bei gleichzeitiger Nutzung über LAN und WLAN freuen. Generell sollen WLAN-Verbindungen zuverlässiger funktionieren und die Unterstützung für die Mobilfunk-Sticks Huawei K5150, K3715, E173 und E176 wurde ebenfalls optimiert. Bei diesen Sticks wird nun auch die Unterstützung der Telefonie erkannt. Und der FRITZ!Mediaserver kann ab sofort die MagentaCLOUD (vormals T-Mediencenter) als Quelle nutzen.

Die Sprachverzögerung beim Telefonieren innerhalb eines All-IP-Netzes wurde auf 47 Millisekunden verkürzt und bei gleichzeitiger Datenübertragung werden Verbindungen für die Internettelefonie schneller aufgebaut. Es gibt Anpassungen für den Internettelefonie-Anbieter Personal-VoIP und im VoIP-Netz der Deutschen Telekom wurde die Sprachqualität während gleichzeitiger Datenübertragung verbessert. AVM hat auch ein Problem behoben, welches Telefonanrufe aus den Netzen der Telekom, easybell und Alice in das Netz von UnityMedia/Kabel-BW zuweilen scheitern ließ. Auch Gesprächsabbrüche beim Halten und Makeln sollen jetzt der Vergangenheit angehören. FRITZ!OS 06.60 beherrscht die Nachrichtenübertragung (MWI) zu angeschlossenen IP-Telefonen sowie die Übertragung von Faxen über das Internet (Protokoll T.38). Darüber hinaus wurden die Anforderungen für die Passwörter von IP-Telefonen angehoben.

Wie üblich kann man das Update direkt aus der Firmware des Routers anstoßen oder FRITZ!OS 06.60 bei AVM herunterladen. Wir haben das Update schon eingespielt und bisher funktioniert alles fehlerfrei.
Quelle: avm.de
 
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Windows-10-Upgrade: Kein Grund zur Torschlusspanik!

reported by doelf, Mittwoch der 06.07.2016, 17:09:34
Ende des Monats, genauer gesagt am 29. Juli 2016, endet für die Benutzer von Windows 7 und 8.1 das kostenlose Upgrade-Angebot auf Windows 10. Danach muss man für Windows 10 Home 135,- Euro und für Windows 10 Pro sogar 279,- Euro bezahlen - jeweils inklusive der Mehrwertsteuer. Das Gratis-Upgrade klingt somit verlockend, doch viele Benutzer möchten zumindest vorläufig noch bei Windows 7 bleiben. Kein Problem, denn man kann beides haben!

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Beides? Wie soll das denn gehen? Nun, ganz einfach: Man aktualisiert den Rechner auf Windows 10 und stellt im Anschluss mit den Bordmitteln von Windows 10 das vorherige Betriebssystem wieder her. Das ist von Microsoft so vorgesehen, funktioniert normalerweise absolut problemlos und ist zudem völlig legal. In unserem Artikel erklären wir den Tagesausflug nach Windows 10 und zurück Schritt für Schritt.
 
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Der endgültiger Abverkauf der Microsoft Lumias hat begonnen

reported by doelf, Mittwoch der 06.07.2016, 13:42:32
Laut Dr. Windows befinden sich Microsofts Lumia-Modelle 950 und 950 XL im Abverkauf und werden nicht mehr produziert. Bei Amazon nimmt das Lumia 950 derzeit Kurs auf die Marke von 300 Euro und im Shop der Telekom findet sich nur noch das Lumia 950 XL - auch die Modelle Lumia 650 und 550 sind dort nicht mehr im Angebot.

Die Ende Mai angekündigte Einstellung der Lumia-Modelle scheint nun vollzogen zu werden. Das ist ein wenig absurd, denn erst die letzten Updates hatten die Lumias 950 und 950 XL in brauchbare Geräte verwandelt. Microsoft hatte die beiden Telefone Ende 2015 mit einer Beta-Version von Windows 10 Mobile zu überzogenen Preisen auf den Markt gebracht und wurde dafür von Fachmagazinen stark kritisiert. Nun, da die Geräte marktreif sind, werden sie zum halben Preis verramscht. Schade, insbesondere weil es keinen Nachfolger gibt. Aber zumindest die Schnäppchenjäger werden ihre Freude haben.

Für die Zukunft setzt Microsoft auf Geschäftskunden und will diese mit einer neuen Modellreihe bedienen. Doch bisher ist noch kein Surface Phone in Sicht und auch die Hoffnung auf ein Surface-Phone mit Intel inside hat sich zerschlagen, da Intel das verlustreiche Geschäft mit den Smartphone-SoCs verlassen hat und vorerst nur noch mit Tablets plant. Windows 10 Mobile wird uns dennoch erhalten bleiben, da es der Desktop-Variante sehr ähnlich ist und als Grundlage für kommende Business-Phones dienen soll.
 
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Firefox 48.0 Beta 5 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 05.07.2016, 19:07:18
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 47.0.1 schon zu alt ist, gibt es jetzt die fünfte Beta-Ausgabe der Version 48.0. Diese bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads sowie ein neues Design für die Vorschläge zu Eingaben in die Adressleiste, welches die ganze Fensterbreite nutzt.

Unter GNU-Linux ist die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia nun standardmäßig aktiviert. Ihre Entwicklung wird von Google geleitet, weshalb Skia auch in Chrome und Android Verwendung findet. Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt auch in der Anpassung der Firefox-Oberfläche. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem (WebRTC) behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux und Mac OS X, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt.

Download: Firefox 48.0 Beta 5
 
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