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MSI RTX 2080 Serie

News-Archiv: Juli 2017

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Microsoft hat Sicherheits-Updates für Outlook veröffentlicht

reported by doelf, Montag der 31.07.2017, 22:10:53

Microsoft hat abseits des üblichen Patch-Day-Rhythmus neue Sicherheits-Updates für Outlook 2016, 2013, 2010 und 2007 veröffentlicht. Die drei als wichtig eingestuften Flicken stopfen ebenso viele Sicherheitslücken: Eine Schwachstelle ermöglicht das Einschleusen von Schadcode, die zweite das Abgreifen von Informationen und mit der letzten lassen sich Sicherheitsvorkehrungen umgehen.

Microsoft betrachtet diese Updates nur als wichtig, nicht als kritisch. Ein Angriff auf ältere wie neuere Software sei "eher unwahrscheinlich". Dementsprechend wurden die Fehler bisher weder öffentlich dokumentiert noch ausgenutzt. Hier die Details:

  • CVE-2017-8571: Eine unzureichende Prüfung von Eingaben ermöglicht das Ausführen beliebiger Befehle. Damit dies funktioniert, muss das Opfer zunächst dazu gebracht werden, eine speziell präparierte Datei zu öffnen und darin auf eine bestimmte Zelle zu klicken.

  • CVE-2017-8572: Es kann passieren, dass Office Speicherinhalte offen legt, welche Angreifer stehlen und manipulieren können. Auch hierzu muss das Opfer zunächst ein manipuliertes Dokument öffnen, zudem muss der Angreifer die Speicheradresse des zu manipulierenden Objekts kennen.

  • CVE-2017-8663: Outlook lässt sich mit Hilfe speziell präparierter E-Mail-Anhänge angreifen. Öffnet das Opfer den Anhang, kommt es im Parser von Outlook zu einem Fehlverhalten, welches sich zum Ausführen beliebigen Codes missbrauchen lässt.

 
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CDex 1.9.0 ist fertig

reported by doelf, Montag der 31.07.2017, 20:27:10

CDex ist der beste CD-Ripper für Windows PUNKT. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Die Portable-Ausgabe kommt hingegen als ZIP-Archiv ganz ohne unnötigen Ballast, ist aber noch auf dem Stand 1.77.

Die heute freigegebene Version 1.9.0 von CDex kümmert sich um Probleme bei der Installation sowie um einige nicht näher beschriebene Fehler. Die eine Woche zuvor veröffentlichte Version 1.8.9 hatte den Umgang mit ID3-Tags verbessert und ein Problem bei der Umwandlung von Audiodaten ins verlustfreie FLAC-Format korrigiert.

Download: CDex 1.9.0

 
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AMD Radeon RX Vega: Schnelle Sromfresser im Anflug

reported by doelf, Montag der 31.07.2017, 20:09:51

AMD hat seine neue Grafikfamilie Radeon RX Vega vorgestellt, die dank 8 GiB HBM2-Speicher eine sehr hohe Leistung verspricht, zugleich aber auch sehr viel Strom säuft. Zunächst wird es drei Varianten geben: Die "Radeon RX Vega 64 Liquid Cooled Edition" mit Flüssigkeitskühlung sowie die mit Luft gekühlten "Radeon RX Vega 64" und "Radeon RX Vega 56". Die Preise starten bei 399 US-Dollar.

Radeon RX Vega im Vollausbau
Alle drei Grafikkarten basieren auf dem Vega-10-Chip, doch den Vollausbau mit 12,5 Milliarden Transistoren, 64 Rechenblöcken und 4.096 Shader-Kernen bieten nur die Varianten "Radeon RX Vega 64 Liquid Cooled Edition" und "Radeon RX Vega 64". Die luftgekühlte Variante taktet die GPU mit 1.247 bis 1.546 MHz, die Flüssigkeitskühlung ermöglicht 1.406 bis 1.677 MHz. Das reicht für eine Rechenleistung von 12,7 bzw. 13,7 TFlops sowie einen stattlichen Stromverbrauch von 295 bzw. 345 Watt. Geeignete Netzteile sollten laut AMD mindestens 750 bzw. 1.000 Watt Leistung bieten. Der schnelle HBM2-Speicher ist immer 8 GiB groß und über ein 2.048 Bit breites Interface angebunden. Dank 950 MHz Speichertakt (Datenrate: 1,9 Gbps) erreichen die Grafikkarten einen Speicherdurchsatz von 483,8 GB/s.

Radeon RX Vega 64

Günstiger: Radeon RX Vega 56
Bei der "Radeon RX Vega 56" wurden 8 Rechenblöcke deaktiviert, so dass 3.584 Shader-Kerne übrig bleiben. Darüber hinaus wurde der GPU-Takt auf 1.156 bis 1.471 MHz reduziert, wodurch die Rechenleistung auf 10,5 TFlops sinkt. Es bleibt aber bei 256 Textur-Einheiten. Der Speichertakt wurde auf 800 MHz (Datenrate: 1,6 Gbps) gedrosselt, was den Speicherdurchsatz auf 410 GB/s limitiert. Andererseits liegt der Stromverbrauch bei 210 Watt, was immer noch hoch ist, aber zumindest in die richtige Richtung weist.

Preise, Spiele und Verkaufsstart
Im Preis - Radeon RX Vega 64 Liquid Cooled Edition: 599 US-Dollar; Radeon RX Vega 64: 499 US-Dollar; Radeon RX Vega 56: 399 US-Dollar - sind die Spiele "Sniper Elite 4" und "Prey" enthalten. Dies gilt für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz, denn im Rest der Welt wird statt "Sniper Elite 4" der hierzulande etwas problematische Titel "Wolfenstein II: The New Colossus" beigelegt. Als Verkaufsstart nennt AMD den 14. August 2017, ab diesem Tag wird es auch unabhängige Benchmark-Messungen geben.

Aktionen: Die Sparpakete
Wer gleich noch einen 8-Kern-Prozessor des Typs Ryzen 7 1700X oder Ryzen 7 1800X sowie eines der Mainboards ASUS ROG Crosshair VI Extreme X370, Gigabyte GA-AX370-Gaming K7 oder MSI X370 XPOWER GAMING TITANIUM kauft, soll in Kürze 100 US-Dollar sparen können - auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die 200 US-Dollar Gutschrift beim Kauf des 34-Zoll-Bildschirms Samsung C34F791 mit FreeSync-Technologie ist indes auf die USA, Kanada, Mexiko, Australien und Singapur beschränkt.

Quelle: www.amd.com
 
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AMD Threadripper: Einstiegsmodell kostet 549 US-Dollar

reported by doelf, Montag der 31.07.2017, 17:12:02

Am 10. August 2017 wird AMD die ersten beiden Prozessoren der Baureihe Ryzen Threadripper zu Preisen von 799 US-Dollar (1920X: 12 Kerne) bzw. 999 US-Dollar (1950X: 16 Kerne) in den Handel bringen. Drei Wochen später, am 31. August 2017, soll dann der günstigere Ryzen Threadripper 1900X für 549 US-Dollar folgen. Allerdings hat dieser nur acht Kerne.

Die Prozessoren Ryzen Threadripper 1900X (Sockel TR4) und Ryzen 7 1800X (Sockel AM4) sind sich auf den ersten Blick sehr ähnlich: Die Zahl der Kerne und Threads ist identisch und der Turbo-Takt beider CPUs wird mit 4,0 GHz angegeben. Bei ausreichender Kühlung kann der Ryzen Threadripper 1900X dank "Extended Frequency Range" (XFR) auf 4,2 GHz beschleunigen, beim Ryzen 7 1800X ist hingegen schon bei 4,1 GHz Schluss. Zudem weist der Ryzen Threadripper 1900X mit 3,8 GHz einen um 200 MHz höheren Basistakt auf. Während beide Prozessoren DDR4-2666 unterstützen, kann der Ryzen Threadripper 1900X auf vier Speicherkanäle zurückgreifen, der Ryzen 7 1800X hingegen nur auf zwei. Zudem besitzt der Ryzen 7 1800X lediglich 24 PCIe-3.0-Lanes, während der Ryzen Threadripper 1900X wie seine größeren Geschwister mit vollen 64 Lanes aufläuft. Dennoch scheint die TDP des Ryzen Threadripper 1900X mit 180 Watt etwas hoch gegriffen, da der Ryzen 7 1800X mit nur 95 Watt auskommt.

AMDs Ryzen Threadripper (und der Ryzen 7 1800X zum Vergleich):

  • AMD Ryzen Threadripper 1950X: 999 US-Dollar (im Preisvergleich ab 1.030 Euro)
    16 Kerne/32 Threads @ 3,4-4,0/4,2 GHz; 180 Watt; Quad Channel DDR4-2666; 64 PCIe-3.0-Lanes
  • AMD Ryzen Threadripper 1920X: 799 US-Dollar (im Preisvergleich ab 820 Euro)
    12 Kerne/24 Threads @ 3,5-4,0/4,2 GHz; 180 Watt; Quad Channel DDR4-2666; 64 PCIe-3.0-Lanes
  • AMD Ryzen Threadripper 1900X: 549 US-Dollar (noch kein Eintrag im Preisvergleich)
    8 Kerne/16 Threads @ 3,8-4,0/4,2 GHz; 180 Watt; Quad Channel DDR4-2666; 64 PCIe-3.0-Lanes
  • AMD Ryzen 7 1800X: 499 US-Dollar (im Preisvergleich ab 444 Euro)
    8 Kerne/16 Threads @ 3,6-4,0/4,1 GHz; 95 Watt; Dual Channel DDR4-2666; 24 PCIe-3.0-Lanes

Intels Herausforderer, deren Taktraten teilweise noch geheim sind:

  • Intel Core i9-7960X: 1.699 US-Dollar (im Preisvergleich ab 1.981 Euro)
    16 Kerne/32 Threads @ ??-??/?? GHz; 22,00 MiB L3; 165 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-3.0-Lanes
  • Intel Core i9-7920X: 1.199 US-Dollar (im Preisvergleich ab 1.387 Euro)
    12 Kerne/24 Threads @ 2,9-??/?? GHz; 16,50 MiB L3; 140 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-3.0-Lanes
  • Intel Core i9-7900X: 999 US-Dollar (im Preisvergleich ab 936 Euro)
    10 Kerne/20 Threads @ 3,3-4,3/4,5 GHz; 13,75 MiB L3; 140 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-3.0-Lanes
  • Intel Core i7-7820X: 599 US-Dollar (im Preisvergleich ab 580 Euro)
    8 Kerne/16 Threads @ 3,6-4,3/4,5 GHz; 11,00 MiB L3; 140 W; Quad Channel DDR4-2666; 28 PCIe-3.0-Lanes

Bei Intel stellt der bereits erhältliche Core i7-7820X die Alternative zum Ryzen Threadripper 1900X dar, denn auch dieser liefert acht Kerne und sechszehn Threads. Der Basistakt fällt mit 3,6 GHz um 200 MHz geringer aus, dafür liegt der Turbo-Takt mit 4,3 GHz um 300 MHz höher. Auch bei optimaler Kühlung sind mit 4,5 GHz genau 300 MHz mehr drin als bei AMD. Hinsichtlich der Speicheranbindung herrscht auf dem Papier Gleichstand, doch Intel gönnt dem Core i7-7820X nur 28 PCIe-Lanes der dritten Generation. Beim Stromverbrauch gibt sich Intel mit 140 Watt um 40 Watt bescheidener, beim Preis verlangt der Marktführer hingegen 50 US-Dollar Aufschlag.

Quelle: www.amd.com
 
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Windows 10 Insider Preview Build 16251 für PC und Build 15235 für Mobile

reported by doelf, Sonntag der 30.07.2017, 12:22:39

Für Insider im Fast-Ring gibt es seit dieser Woche wieder neue Builds von Windows 10. Der PC-Build 16251 verbessert die Anbindung von Android-Telefonen und iPhones. Wer Probleme mit Storage Spaces hat, muss sich weiter gedulden, denn die mit dem Build 16241 eingeführte Korrektur verhindert lediglich das Auftreten des Fehlers, repariert aber nicht den bereits entstandenen Schaden. Der Mobile-Build 15235 bringt eine vertikale Bildschirmausrichtung für Continuum.

Mobile-Build 15235: Hochformat für Continuum
Wir beginnen mit dem Mobile-Build 15235, der eine echte Neuerung zu bieten hat: Wer sein Windows-Phone per Continuum zum PC machte und einen externen Bildschirm verband, war bisher auf die horizontale Bildausrichtung angewiesen. Auf einem vertikal aufgestellten Bildschirm wurde der Windows-Desktop lediglich um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedreht präsentiert, was beim Arbeiten schnell zu Haltungsproblemen führt. Dieses Problem lässt sich nun beheben, indem man unter "Einstellungen", "System", "Bildschirm" die Orientierung auf Hochformat umstellt. Im Anschluss muss der Bildschirm einmal neu verbunden werden, danach ist diese Änderung dauerhaft gespeichert. Einzig das HP Elite X3 vergisst die Display-Einstellungen, wenn der Bildschirm per Kabel am Dock hängt. Hier darf man das Kabel nicht ziehen, sondern muss die Ausrichtung in jeder Sitzung wieder anpassen.

Mobile-Build 15235: Fehler
Microsoft hat das Windows-Update KB4025342 vom 11. Juli 2017 eingepflegt, welches allgemeine Verbesserungen und Korrekturen umfasst. Darüber hinaus wurden Probleme beim Herunterladen und Installieren von Apps und Spielen beseitigt. Ein Fehler, der das Entsperren nach dem Deaktivieren von Windows Hello verhinderte, konnte ebenfalls behoben werden. Beim Update von Apps, welche auf der SD-Karte gespeichert sind, gibt es mal wieder Probleme: Man muss diese auf den lokalen Speicher verschieben, dort aktualisieren und dann wieder auf die SD-Karte verfrachten. Sollten auch dabei Fehler auftreten, entfernt man die App und installiert sie im Anschluss neu.

PC-Build 16251: Cross-Device-Browsing
In den Einstellungen findet sich ein neuer Eintrag zum Verknüpfen von Smartphones. Trägt man dort ein Android-Telefon ein, erhält dieses von Microsoft eine SMS mit einem Link zur Installation einer Testanwendung namens "Microsoft Apps". Für iPhones heißt diese App "Continue on PC". Beide Apps stellen die Verknüpfung zwischen PC und Smartphone her, was aktuell für das Cross-Device-Browsing von Webseiten genutzt wird. Danach kann man auf dem Smartphone geöffnete Webseiten mit dem PC teilen, wozu auf beiden Geräten das selbe Microsoft-Konto verknüpft sein muss. Die plattformübergreifende Ausrichtung schreitet also weiter voran.

PC-Build 16251: Neues von Cortana
Cortana liefert die Ergebnisse für Websuchen nun auch ohne Webbrowser, indem der (vermutlich) gewünschte Inhalt in einem Bereich neben den Suchbegriffen präsentiert wird. Dies funktioniert beispielsweise mit Anfragen bezüglich Filmen, Prominenten, Aktienkursen, dem Wetter und Fluginformationen. Sollte Cortana keine schnelle Antwort parat haben, wird das Ergebnisfeld nicht generiert. Für englischsprachige Installationen hat Cortana gelernt, den PC auf Sprachbefehl neu zu starten, auszuschalten, den Benutzer abzumelden oder den Desktop zu sperren. Damit dies funktioniert, muss man Cortana zunächst den Zugriff auf den Sperrbildschirm gestatten.

PC-Build 16251: Automatisches Anmelden
Nach dem Einspielen von Updates kann Windows 10 die Anmeldeinformationen des Benutzers verwenden, um die Einrichtung des Systems fertigzustellen. Diese Möglichkeit wurde nun auf normale Neustarts sowie das Herunterfahren ausgeweitet, so dass die Anmeldung nach dem Neustart bzw. nach dem nächsten Einschalten des Rechners automatisch erfolgt. In den "Einstellungen" lässt sich dieses Verhalten bei den Anmeldeoptionen in der Rubrik "Datenschutz" unterbinden. Die passenden Kommandozeilen-Optionen zu dieser Neuerung lauten:

  • shutdown /g (Neustart mit automatischer Anmeldung)
  • shutdown /sg (Herunterfahren, automatische Anmeldung beim nächsten Einschalten)

Allerlei kleinere Korrekturen und Verbesserungen erleichtern die Bedienung von Windows 10 sowie die Verwendung des Webbrowsers Edge, an dessen Stabilität ebenfalls gearbeitet wurde. Für einige Spiele wird der "Game Mode" nun automatisch aktiviert, Microsoft nennt aber keine bestimmten Titel.

 
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Firefox 55 Beta 13 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 30.07.2017, 00:07:07

Am 8. August soll der finale Firefox 55 veröffentlicht werden und vorab kann man bereits dessen Beta-Versionen ausprobieren. Die dreizehnte liegt nun zum Download bereit und bringt mittels WebVR virtuelle Web-Realitäten für Windows-Nutzer mit den VR-Brillen HTC VIVE und Oculus Rift. Besonders positiv fällt auf, dass Sitzungen mit zahlreichen offenen Tabs viel schneller - laut Mozilla "in einem Augenblick" - geladen werden.

In den "Einstellungen" findet sich unter "Allgemein" der neue Unterpunkt "Leistung". Standardmäßig wählt der Firefox die Optionen automatisch, doch man kann manuell nachbessern und die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte an- oder ausschalten sowie die Zahl der CPU-Threads angeben, mit denen die Inhalte der Webseiten aufbereitet werden (siehe Bildschirmfoto). Weitere Leistungsvorteile versprechen neue Restriktionen für das Flash-Plugin: Flash-Inhalte werden nicht mehr automatisch geladen, sondern müssen manuell per Klick gestartet werden. Dies spart CPU-Zeit und Arbeitsspeicher, zugleich verbessert sich die Sicherheit.

Firefox: Leistung

Beim Firefox kann man sowohl über die Adresszeile als auch über das Suchfeld eine Suche starten, doch bisher ließ sich nur beim Suchfeld die zu verwendende Suchmaschine auswählen. Dies wurde nun geändert (siehe zweites Bildschirmfoto). Suchvorschläge sind jetzt standardmäßig aktiviert, lassen sich aber weiterhin ausschalten. Die Seitenleiste mit Lesezeichen, Chronik und synchronisierten Tabs lässt sich nun auf die rechte Seite des Fensters verschieben und die Druckvorschau wurde weiter vereinfacht. Unter macOS ist es jetzt möglich, eigene Tastaturkürzel für die Menüeinträge des Firefox einzurichten. Neu hinzugekommen ist auch eine weißrussische Sprachversion.

Firefox: Suche

Nur an einige Benutzer wird versuchsweise das integrierte Screenshot-Werkzeug ausgeliefert, mit dem man Bildschirmfotos von ganzen Webseiten oder bestimmte Bereichen erstellen kann. Diese Screenshots werden wahlweise lokal gespeichert oder in die Cloud geladen. Der Stub-Installer für Windows wurde vereinfacht, indem man die erweiterten Installationsoptionen entfernt hat. Wer diese benötigt, muss das komplette Installationspaket herunterladen. Zur Verbesserung des Datenschutzes wird unsicheren Webseiten der Zugriff auf die Standortdaten untersagt.

Wichtig: Durch den Firefox 55 werden die Benutzerprofile derart verändert, dass sie nicht mehr zu älteren Programmversionen kompatibel sind!

Download: Firefox 55 Beta 13

 
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AMD Ryzen 3: 4 Kerne für den kleinen Geldbeutel

reported by doelf, Samstag der 29.07.2017, 16:45:06

AMD hat seine Ryzen-Baureihe nach unten abgerundet und bietet nun zwei Quad-Core-CPUs ohne Simultaneous Multithreading (SMT) zu Preisen von 109 bzw. 129 US-Dollar an. Diese hören auf den Namen Ryzen 3 und positionieren sich gegen Intels Core i3, welcher zwei Kerne mit SMT kombiniert. Zudem kommen die APUs der Baureihe "Bristol Ridge" endlich in den freien Handel.

Beim Ryzen 3 bekommt man vier Kerne und vier Threads, bei Intels Core i3 zwei Kerne und vier Threads. Sobald eine Software mehr als zwei CPU-Kerne auslastet, sind AMDs Prozessoren klar im Vorteil. Wird hingegen nur ein Kern gefordert, liegt der Core i3 dank höherer Taktraten in Führung. Zudem hat Intel einen Grafikkern integriert, während der Ryzen 3 auf eine Grafikkarte angewiesen ist. Mehr Leistungsreserven besitzt indes AMDs Angebot, zumal sich die Ryzen-3-CPUs auch übertakten lassen. Unabhängig davon räumt AMD dem Ryzen 3 1200 bei ausreichend guter Kühlung eine "Extended Frequency Range" (XFR) von 50 MHz ein, während der Ryzen 3 1300X um 200 MHz beschleunigen darf.

  • AMD Ryzen 3 1300X: 129 US-Dollar (aktuelle Straßenpreise ab 135 Euro)
    4 Kerne/4 Threads @ 3,5-3,7 GHz; +200 MHz XFR;Dual-Channel DDR4-2666; 24 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt
  • AMD Ryzen 3 1200: 109 US-Dollar (aktuelle Straßenpreise ab 115 Euro)
    4 Kerne/4 Threads @ 3,1-3,4 GHz; +50 MHz XFR; Dual-Channel DDR4-2666; 24 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt

Leistungstechnisch eine Stufe tiefer, dafür aber mit einer integrierten Grafikeinheit, sind die APUs der siebten Generation (Codename: Bristol Ridge) einzuordnen. Diese bestehen aus Excavator-Modulen und sind somit ein Abkömmling der Bulldozer-Architektur, während Ryzen auf der wesentlich leistungsstärkeren Zen-Architektur basiert. Zudem ist die PCIe-3.0-Anbindung der Grafikkarte auf 8 Lanes der dritten Generation beschnitten. Auch Bristol Ridge nutzt den Sockel AM4, taktet den Arbeitsspeicher aber etwas langsamer. Es gibt auch drei Varianten ohne Grafikkern, die AMD als Athlon X4 vermarktet.

  • AMD A12-9800: aktuelle Straßenpreise ab 105 Euro
    4 Kerne/4 Threads @ 3,8-4,2 GHz; Radeon R7 (GCN Gen3) mit 512 Shader-Kernen; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt
  • AMD A12-9800E: aktuelle Straßenpreise ab 105 Euro
    4 Kerne/4 Threads @ 3,1-3,8 GHz; Radeon R7 (GCN Gen3) mit 512 Shader-Kernen; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 35 Watt
  • AMD A10-9700: aktuelle Straßenpreise ab 83 Euro
    4 Kerne/4 Threads @ 3,5-3,8 GHz; Radeon R7 (GCN Gen3) mit 384 Shader-Kernen; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt
  • AMD A10-9700E: aktuelle Straßenpreise ab 83 Euro
    4 Kerne/4 Threads @ 3,0-3,5 GHz; Radeon R7 (GCN Gen3) mit 384 Shader-Kernen; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 35 Watt
  • AMD A8-9600: aktuelle Straßenpreise ab 62 Euro
    4 Kerne/4 Threads @ 3,1-3,4 GHz; Radeon R7 (GCN Gen3) mit 384 Shader-Kernen; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt
  • AMD A6-9550: noch keine Preise verfügbar
    2 Kerne/2 Threads @ 3,8-4,0 GHz; Radeon R5 (GCN Gen3) mit 256 Shader-Kernen; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt
  • AMD A6-9500: aktuelle Straßenpreise ab 50 Euro
    2 Kerne/2 Threads @ 3,5-3,8 GHz; Radeon R5 (GCN Gen3) mit 256 Shader-Kernen; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt
  • AMD A6-9500E: aktuelle Straßenpreise ab 50 Euro
    2 Kerne/2 Threads @ 3,0-3,4 GHz; Radeon R5 (GCN Gen3) mit 256 Shader-Kernen; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 35 Watt
  • AMD Athlon X4 970: noch keine Preise verfügbar
    4 Kerne/4 Threads @ 3,8-4,0 GHz; ohne Grafikkern; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt
  • AMD Athlon X4 950: aktuelle Straßenpreise ab 55 Euro
    4 Kerne/4 Threads @ 3,5-3,8 GHz; ohne Grafikkern; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt
  • AMD Athlon X4 940: noch keine Preise verfügbar
    4 Kerne/4 Threads @ 3,2-3,6 GHz; ohne Grafikkern; Dual-Channel DDR4-2400; 8 PCIe-3.0-Lanes; 65 Watt

Quelle: www.amd.com
 
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LibreOffice 5.4 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 29.07.2017, 15:57:32

LibreOffice 5.4 ist fertig und liegt für Windows, macOS und Linux zum Download bereit. Wer bereits den dritten Veröffentlichungskandidaten installiert hat, muss die Installationspakete nicht erneut herunterladen, denn diese sind Bit für Bit identisch. LibreOffice 5.4 beseitigt nicht nur 379 Fehler, sondern bringt auch viele neue Funktionen wie eine bessere Unterstützung für Signaturen, Formatierungshilfen und Pivot-Charts.

Writer:
Die Unterstützung für AutoText, welche bisher auf .dot- und .doc-Dateien beschränkt war, wird mit LibreOffice 5.4 auf .dotx und .dotm ausgeweitet. Im Kontextmenü gibt es die neuen Einträge "Bereich bearbeiten" und "Fuß- und Endnote", welche natürlich nur zur Verfügung stehen, wenn man in einen entsprechenden Bereich klickt. Im Menü "Ansicht" ist unter "Symbolleisten" ein neuer Eintrag namens "Formatierungen (Formatvorlagen)" verfügbar. Passend dazu gibt es den neuen Eintrag "Vorlagen" ganz unten im Kontextmenü.

Listen

Der völlig veraltete Web-Wizard wurde entfernt, der normale HTML-Export ist hiervon nicht betroffen. Über den Menüpunkt "Wasserzeichen" unter "Format" kann man eigene Wasserzeichen erstellen. Diese bestehen aus einem Text in einer beliebigen Schrift, zudem lassen sich Textfarbe, Winkel und Transparenz definieren. Listen, ob mit Aufzählungszeichen oder Nummerierung, bleiben beim Kopieren und Einfügen besser erhalten. Dies gilt für die Aufzählungszeichen sowie für das Einrücken der einzelnen Einträge.

Listen

Calc:
ZellschutzIst in den "Optionen" für "Allgemeine Berechnungen" die Auswahl "Genauigkeit wie angezeigt" aktiv, muss man sich auf deren Umsetzung auch verlassen können. Dies war bisher leider nicht immer der Fall, weshalb hier nachgebessert wurde. Der Benutzer kann die Priorität für die Regeln zur "Bedingten Formatierung" ändern, Calc merkt sich die Einstellungen für den CSV-Export und in der Werkzeugleiste gibt es ein Vorhängeschloss-Symbol, mit dem sich Zellen sperren lassen. Bei geschützten Tabellen ist es neuerdings möglich, Spalten und Zeilen hinzuzufügen und diese auch wieder zu entfernen. Die geschützten Zellen bleiben dabei unangetastet. Ebenfalls neu sind die Möglichkeit, alle Kommentare anzuzeigen, zu verbergen oder zu löschen, sowie die Funktion ROUNDSIG, welche das Runden auf eine vorgegebene Anzahl von Stellen ermöglicht. Calc akzeptiert nun auch negative Jahreszahlen gemäß ISO 8601.

Impress:
Über das Tastaurkürzel Strg + M lassen sich neue Folien einfügen. Wenn man Objekte dupliziert (Umschalten + F3), merkt sich der Eingabedialog die zuvor verwendeten Werte. Zudem lassen sich hier jetzt auch Bruchzahlen für den Drehwinkel eingeben, dabei werden zwei Nachkommastellen berücksichtigt. Der PlaceWare-Exportfilter wurde aus Impress entfernt.

Charts:
Pivot-Charts stehen seit 2014 auf der Wunschliste der LibreOffice-Nutzer, nun sind sie erstmals verfügbar. Während Pivot-Tabellen schon seit langer Zeit unterstützt werden, war bei deren Auswertung in Form von Diagrammen bisher lästige Handarbeit angesagt. Die Einführung von Pivot-Charts beendet dieses Elend, denn jegliche Änderung an einer Pivot-Tabelle wird sofort vom daraus generierten Diagramm übernommen. Die Pivot-Charts werden mit Hilfe eines Assistenten aus vorhandenen Pivot-Tabellen erstellt.

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
Inhalte von Google und YouTube aktivieren

Dateifilter:
Beim .xlsx-Export wurden Probleme mit der Ab- und Aufrundungsfunktion behoben und beim XML-Import wurde die Rowset-Eigenschaft (ADO) ergänzt. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für das Web-Query-Format (.iqy) und es gibt zahlreiche Verbesserungen für Vektorgrafiken des Typs EMF+, welches von zahlreichen Microsoft-Formaten (.doc, .docx, .xls, .xlsx, .ppt) genutzt wird. Zur Anzeige eingefügter PDF-Bilder greift LibreOffice 5.4 auf pdfium zurück und beim PDF-Export aus Writer und Impress heraus werden nun auch verknüpfte sowie eingebettete Videos berücksichtigt.

Signaturen:
Unter Linux kann man ab sofort OpenPGP-Schlüssel zum Signieren von ODF-Dokumenten verwenden und der Status der Signaturen wird generell mit farbigen Informationsleisten visualisiert. Auf diese Weise lässt sich sofort erkennen, ob eine Signatur ungültig oder fehlerhaft ist. Neben RSA- und DSA-Schlüsseln unterstützt LibreOffice nun auch ECDSA - allerdings nur unter Linux und macOS. Das dort verwendete NSS-Backend hat hierfür Korrekturen erhalten, während CryptoAPI unter Windows mit ECDSA nach wie vor rein gar nichts anfangen kann.

Weitere Änderungen:
Nach Rücksprache mit den Benutzern wurde die Standard-Farbpalette überarbeitet. Gestrichen wurde die Unterstützung für Mac OS X 10.8, neue Mindestanforderung für Mac-Nutzer ist somit die Version 10.9. Bei den Sprachen sind Mandschurisch und das damit verwandte Xibenisch hinzugekommen.

Download: LibreOffice 5.4

 
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openSUSE Leap 42.3 rückt dichter an SUSE Linux Enterprise heran

reported by doelf, Freitag der 28.07.2017, 23:54:43

Durch das Update auf die Version 42.3 ist die Community-Distribution openSUSE ein Stück näher an das kommerzielle SUSE Linux Enterprise (SLE) herangerückt. Mit deren Version 12 Service Pack 3 teilt sich openSUSE Leap 42.3 die Basis und so bleibt auch die Software-Auswahl eher konservativ: Kernel 4.4 (LTS) mit dem Standard-Desktop KDE 5.8 (LTS) sowie GNOME 3.20 als Alternative. Aber auch Steam und MP3 sind diesmal mit an Bord.

Während der Installation kann man weitere Desktops auswählen, hierfür wurde ein neue Desktop-Auswahl integriert. Insgesamt umfasst openSUSE Leap 42.3 nun mehr als 10.000 Pakete, wobei insbesondere der Server-Bereich ausgebaut wurde. Die Entwickler betonen daher auch, dass Leap "ein zuverlässiges Server-Betriebssystem zum Deployen von IT-Diensten in physikalischen, virtuellen oder Cloud-Umgebungen" sei und über ein speziell angepasstes Serverinstallations-Profil sowie einen leistungsstarken Textmode-Installer verfüge. Letzterer bietet alle Funktionen von YaST ganz ohne grafische Benutzeroberfläche. Die Backup-Software Borg unterstützt neuerdings automatische Datensicherungen über einen systemd-Dienst (Borgmatic) und Sambas "System Security Services Daemon" (SSSD) bietet eine ähnliche Funktionalität wie Microsofts "Active Directory Domain Services" unter Windows.

Abseits des Server-Einsatzes bietet sich openSUSE Leap 42.3 auch als Betriebssystems für Spieler an. Neben der Steam-Plattform, welche native Linux-Spiele umfasst, unterstützt Leap auch Windows-Spiele - Wine und dessen grafischer Aufsatz PlayOnLinux machen dies möglich. 3D-Drucker lassen sich über FreeCAD ansteuern, Fotos werden mit Gphoto bearbeitet und der Molekül-Editor Avogadro richtet sich an Wissenschaftler aus den Bereichen Bioinformatik, Materialwissenschaft, molekulare Modellierung und Rechenchemie. Für das Gesundheitswesen ist GNU Health in der Distribution enthalten. Da die Patente auf MP3 abgelaufen sind, wird dieser Audio-Codec nun standardmäßig unterstützt. Um den MP3-Codec mit gstreamer-basierten Applikationen wie Rhythmbox oder Totem nutzen zu können, muss man zusätzlich gstreamer-plugins-ugly installieren.

Download: openSUSE Leap 42.3

 
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Ein weiteres Rekordquartal für Intel

reported by doelf, Freitag der 28.07.2017, 14:58:04

Es ist schon ein wenig unfair, wenn Intel Rekordergebnisse vermeldet und dies kaum noch jemanden interessiert. Für viele große Medien, die sich früher auf die Geschäftszahlen von Intel gestürzt hatten, ist der PC-Markt bereits beerdigt und vergessen, weshalb man lieber Apple, Facebook oder auch Amazon in den Fokus rückt. Doch auch Intels gähnend langweilige Produktpolitik hat jegliches Interesse einschlafen lassen.

Die Geschäftszahlen
Doch langweilig ist auch verlässlich und garantiert eine Konstanz, die insbesondere Geschäftskunden zu schätzen wissen. Dies untermauert Intel mit dem höchsten Umsatz, den das Unternehmen jemals in einem zweiten Quartal einfahren konnte: 14,763 Milliarden US-Dollar (+9,09%). Der operative Gewinn (GAAP) ist von 1,318 Milliarden auf 3,827 Milliarden US-Dollar gesprungen, ein Plus von 190,36 Prozent, und der Nettogewinn (GAAP) von 1,330 Milliarden auf 2,808 Milliarden US-Dollar gestiegen, ein Zuwachs um 111,13 Prozent. Der Gewinn je Aktie (GAAP) ist um 114,81 Prozent auf 0,58 US-Dollar gewachsen.

Bei den Ausgaben sind folgende Posten hervorzuheben: Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung sind geringfügig um 4,13 Prozent auf 3,275 Milliarden US-Dollar gestiegen, zugleich konnte Intel seine Ausgaben für Marketing und Verwaltung um 7,62 Prozent auf 1,854 Milliarden US-Dollar senken. Für den Unternehmensumbau hatte Intel vor einem Jahr noch 1,414 Milliarden US-Dollar investiert, diesmal waren es lediglich 105 Millionen US-Dollar. Zwischen April und Juni 2007 hatte Intel jeweils 1,3 Milliarden US-Dollar in Dividenden und den Rückkauf von 36 Millionen Firmenanteilen investiert.

Die Sparten im Detail
Der Umsatz der wichtigen PC-Sparte (Client Computing Group) ist um 11,92 Prozent auf 8,213 Milliarden US-Dollar gewachsen und das Server-Geschäft konnte um 8,57 Prozent auf 4,372 Milliarden US-Dollar zulegen. Es folgen Flash-Speicher (Non-Volatile Memory Solutions Group) mit 874 Millionen US-Dollar (+57,76%) und die "Internet of Things Group" mit 720 Millionen US-Dollar (+25,87%). Einzig in der "Programmable Solutions Group" (Altera) ist der Umsatz rückläufig (465 Millionen US-Dollar; -5,38%). Von seiner "Security Group" hatte sich Intel im April 2017 getrennt, diese firmiert nun wieder eigenständig unter dem Namen McAfee.

Etwas anders sieht es beim operativen Gewinn aus: Während die PC-Sparte um 58,29 Prozent auf 3,025 Milliarden US-Dollar zulegen konnte, verzeichnete das Server-Geschäft einen Rückgang um 5,89 Prozent auf 1,661 Milliarden US-Dollar. Mit dem "Internet of Things" hatte Intel 139 Millionen US-Dollar (+56,18%) verdient und mit Flash-Speicher dann wieder 110 Millionen US-Dollar in den Sand gesetzt. Im zweiten Quartal 2016 hatte die "Non-Volatile Memory Solutions Group" allerdings noch 224 Millionen US-Dollar verloren. Die "Programmable Solutions Group" kann nach 62 Millionen US-Dollar Verlust nun einen Gewinn in Höhe von 97 Millionen US-Dollar vorweisen.

Der Ausblick
Intel hat seinen Ausblick auf das gesamte Geschäftsjahr 2017 nach oben korrigiert: Man erwartet nun einen Umsatz von 61,3 Milliarden US-Dollar (+/- 500 Millionen) und einen Gewinn je Aktie (GAAP) von 2,66 US-Dollar, zuvor hatte Intel 60,0 Milliarden US-Dollar Umsatz sowie 2,51 US-Dollar Gewinn je Aktie (GAAP) in Aussicht gestellt. Das dritte Quartal soll 15,7 Milliarden US-Dollar (+/- 500 Millionen) zum Umsatz sowie 0,72 US-Dollar zum Gewinn je Aktie (GAAP) beitragen. Intels Aktie reagierte im nachbörslichen Handel kaum (35,25 US-Dollar; +0,8%), so dass wir nun endlich weiterschlafen können.

Quelle: www.intc.com
 
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Amazon: Mini-Gewinn für die Nerven

reported by doelf, Freitag der 28.07.2017, 13:20:44

Amazon-Chef Jeff Bezos setzt weiterhin auf Wachstum, Wachstum, Wachstum und solche Nebensächlichkeiten wie der Gewinn sind ihm dabei ziemlich egal. Mit Rücksichtnahme auf seine Investoren achtet der Handelsriese und Dienstleistungsanbieter zumindest darauf, einen kleinen Gewinn auszuweisen. Diesmal hatten die Anleger allerdings mehr erwartet und so rutschte Amazons Aktie nachbörslich um 3,03 Prozent auf 1.014,30 US-Dollar ab.

Amazons Umsatz belief sich im zweiten Quartal 2017 auf 37,955 Milliarden US-Dollar und ist somit im Jahresvergleich um 24,84 Prozent gewachsen. Dabei konnte der Handel lediglich um 17,19 Prozent auf 24,745 Milliarden US-Dollar zulegen, während die Dienstleistungen um 42,23 Prozent auf 13,210 Milliarden US-Dollar gewachsen sind. Sollte sich diese Tendenz in den kommenden Quartalen verfestigen, würde sich einen Aufspaltung des Unternehmens anbieten - auch in Hinblick von einem Aktienkurs über 1.000 US-Dollar.

Stärker als der Umsatz sind wieder einmal die Kosten gestiegen und zwar um 28,19 Prozent auf 37,327 Milliarden US-Dollar. Dabei fallen insbesondere zwei Posten ins Auge: Die Ausgaben für das Marketing sind um 44,18 Prozent auf 2,229 Milliarden US-Dollar geklettert und in die Entwicklung von Technologie und Inhalten hatte Amazon 5,549 Milliarden US-Dollar investiert - 43,02 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wie eingangs bereits erwähnt, setzt Firmengründer und CEO Bezos konsequent auf Wachstum.

Die hohen Ausgaben haben den operativen Gewinn um 51,13 Prozent auf 628 Millionen US-Dollar gedrückt und der Nettogewinn ist sogar um 77,01 Prozent auf magere 197 Millionen US-Dollar abgerutscht. Während es im zweiten Quartal 2016 noch 1,78 US-Dollar je Aktie gegeben hatte, sind es diesmal nur noch 0,40 US-Dollar (-77,53%). Insbesondere in Hinblick auf einen Kurs jenseits der 1000-Dollar-Marke ist das enttäuschend.

Und auch der Ausblick ist ernüchternd: Für das dritte Quartal 2017 erwartet Amazon zwar ein Umsatzplus zwischen 20 und 28 Prozent auf 39,25 Milliarden bis 41,75 Milliarden US-Dollar, doch das operative Geschäft könnte bis zu 400 Millionen US-Dollar Verlust einfahren. Bestenfalls erwartet das Unternehmen 300 Millionen US-Dollar Gewinn, im dritten Quartal 2016 waren es noch 575 Millionen US-Dollar gewesen.

 
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Dieselfahrverbot: Deutsche Umwelthilfe siegt in Stuttgart

reported by doelf, Freitag der 28.07.2017, 12:02:30

Nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe e.V. verdient der Luftreinhalteplan der Stadt Stuttgart seinen Namen nicht, denn seit Jahren werden dort die zulässigen Grenzwerte für Stickstoffdioxid und Feinstaub in erschreckender Regelmäßigkeit überschritten. Mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart wollte der Verein weitere Maßnahmen wie ein Dieselfahrverbot erzwingen und hatte damit Erfolg.

Seit dem Jahr 2005 gibt es verbindliche Grenzwerte für den Feinstaub (PM10) und seit 2010 gilt dies auch für Stickstoffdioxid (NO2), welches insbesondere Dieselmotoren in die Umwelt abgeben. Doch Grenzwerte machen nur dann Sinn, wenn sie auch kontrolliert und eingehalten werden. Lange Zeit hatte die Politik darauf vertraut, dass die Fahrzeughersteller dieses Problem für sie lösen werden: Weniger Verbrauch, bessere Filtertechnologien, mehr Elektromodelle. Doch die deutschen Kunden wollen keine Elektromotoren, sie wollen Verbrenner mit einer großen Reichweite, die im Praxisbetrieb nur selten ausgenutzt wird, sowie große, PS-strotzende SUVs, welche nur auf dem Papier einen kleinen Verbrauch aufweisen.

Für die Automobilhersteller, denen die Europäische Union einen stets sinkenden Flottenverbrauch verordnet hat, sind diese Kundenwünsche ein Problem. Nur mit Diesel-Motoren ließ sich der CO2-Ausstross der großen und schweren SUVs kleinrechnen, doch die Verbrennung im Selbstzünder ist alles andere als sauber. Mit Rußpartikelfiltern und Harnstoff-Katalysatoren sollte der Diesel seine schmutzige Weste blütenrein waschen, doch die Preise des ohnehin teureren Dieselantriebs sollten auch nicht in den Himmel steigen, was die Kauflust der Kunden getrübt und die Gewinne der Konzerne geschmälert hätte. Einen Ausweg bot die Software-Emulation eines sauberen Autos, bis dieser Trick bei VW aufflog.

Ein ziemlich realistisches Bild der Dieselentwicklung lieferte das Umweltbundesamt vor zwei Monaten und verärgerte damit die Politiker sowie die Automobilindustrie. Das Amt hatte den realen Schadstoffausstoß von 49 weit verbreiteten Diesel-PKW untersucht und Ende April katastrophale Werte veröffentlicht. Präsentiert wurden seinerzeit allerdings nur Durchschnittswerte und keine Messergebnisse für die einzelnen Modelle, da diese Ergebnisse "nicht repräsentativ" seien. Erst auf Druck von Spiegel online wurden die Messergebnisse für einzelne PKW-Modelle nachgereicht. Hier das Ergebnis der Untersuchung:

Bild

Bevor wir die gesamte Verantwortung bei der Industrie abladen, müssen wir uns aber noch an die eigene Nase fassen: Warum kaufen wir keine kleineren Autos? Warum muss es ein Diesel sein? Wozu brauchen wir so viel PS? Warum fahren wir so sportlich? Warum fahren wir so oft kurze Strecken? Warum sitzt meist nur eine Person im Fahrzeug? Warum nutzen wir nicht das Fahrrad oder den ÖPNV? Gerade in unseren Städten leben viele Menschen, die aus all diesen Gründen gar kein eigenes Auto mehr besitzen. Da erscheint es ausgesprochen unfair, dass ausgerechnet diese Bürger unter einer sehr hohen Feinstaub- und Abgasbelastung leiden müssen, da gesetzliche Grenzwerte Tag für Tag überschritten werden.

Die Bereitschaft der deutschen Automobilindustrie, ihr Angebot auf saubere Antriebstechnologien umzustellen, ist nach wie vor ausgesprochen gering. Selbst der weltgrößte Automobilhersteller Volkswagen mit seiner versprochenen Elektro-Offensive ist nicht in der Lage, seinen frisch vorgestellten Polo mit Elektroantrieb anzubieten. Ebenso gering ist aber auch die Bereitschaft der deutschen Autofahrer, saubere Antriebstechnologien überhaupt in Betracht zu ziehen. Erst Ende Juni 2017 zeigte sich, dass beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle binnen eines Jahres lediglich 23.000 Anträge auf die Kaufprämie für Elektro- und Hybridfahrzeuge eingegangen waren.

Da sich Hersteller und Käufer nicht bewegen und die Politik mit Rücksicht auf die deutschen Arbeitsplätze lieber weggesehen hat, müssen sich nun Gerichte mit dem Thema beschäftigen. Und die Rechtslage war von Anfang an eindeutig: Die gesetzlichen Grenzwerte müssen zum Schutz der Bevölkerung eingehalten werden und die Politik hat hierfür alle erforderlichen Schritte einzuleiten. Dabei ist der Gesundheitsschutz grundsätzlich höher zu bewerten als das Recht auf Eigentum oder die allgemeine Handlungsfreiheit. Dies sagte heute auch der Stuttgarter Richter Wolfgang Kern in seiner Urteilsverkündung und alles andere wäre auch eine dicke Überraschung gewesen.

Welche Maßnahmen zu ergreifen sind, bleibt letztendlich der Politik überlassen, doch insbesondere Stuttgart bleiben kaum noch andere Optionen als Fahrverbote. Die Kessellage der Großstadt fängt Feinstaub und Abgase ein, so dass die Konzentration dort deutlich höher ausfällt als im Umland. Weder mit Moos begrünte Wände noch das regelmäßige Befeuchten der Straßendecke besonders belasteter Verkehrsachsen zur Staubbindung dürften hier zum Erfolg führen, womit eigentlich nur Fahrverbote oder eine radikale Ausweitung von verkehrsfreien Zonen bleiben. Hinsichtlich eines Dieselfahrverbots ließ das Verwaltungsgericht keinen Zweifel daran, dass dieses dauerhaft zu sein hätte: Fahrverbote an einzelnen Tagen seien zur Verbesserung der Luftqualität ungeeignet.

 
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Samsung schwimmt dank Chips und Panels auf der Erfolgswelle

reported by doelf, Freitag der 28.07.2017, 09:56:44

Das Galaxy Note 7 in Flammen? Der Kronprinz des Unternehmens in Haft? Alles völlig egal, denn der südkoreanische Elektronikriese Samsung wächst allen hausgemachten Krisen zum Trotz so schnell wie seit Jahren nicht mehr. Für das zweite Quartal 2017 konnte das Unternehmen ein Umsatzplus von 19,75 Prozent vermelden und der Nettogewinn hat sich fast verdoppelt.

Samsungs Quartalsumsatz ist im Jahresvergleich von 50,94 Billionen auf 61,00 Billionen Won (ca. 46,970 Milliarden Euro) gestiegen. Dieses Plus von kräftigen 19,75 Prozent verdankt die Firma in erster Linie ihrer Halbleitersparte, welche den Umsatz um 46,50 Prozent verbessern konnte. Dabei sticht insbesondere das Speichergeschäft hervor, welches sogar ein Umsatzplus von 65,36 Prozent vorweisen kann. Bei den Display-Panels lag der Anstieg mit 20,09 Prozent noch knapp über dem Unternehmensdurchschnitt, während der Mobilbereich mit einem Plus von 10,93 Prozent deutlich hinterher hinkt. Hier musste das Flaggschiff S8 die Kohlen aus dem Feuer holen, da die Nachfrage für mittel- und geringpreisige Smartphones weiter zurückgegangen ist. Der Umsatz mit Heimelektronik ist indes um 1,09 Prozent gesunken.

Samsungs operativer Gewinn ist um 72,85 Prozent auf 14,07 Billionen Won (ca. 10,834 Milliarden Euro) geschossen. Auch hier glänzt die Halbleitersparte mit einer Verdreifachung des Gewinns (+204,17%) und der mit Display-Panels erzielte Gewinn hat sich sogar verzwölffacht (+1.121,43%). Bei den Speicherchips ist noch Luft nach oben, denn die Nachfrage war abermals höher als die Produktion. Anders sieht es bei den Mobilgeräten aus, welche einen Rückgang um 6,02 Prozent verkraften mussten, und im Bereich der Heimelektronik ist der Gewinn sogar um 68,00 Prozent eingebrochen. Gestiegene Stückpreise hatten bei den TV-Panels zu einer geringeren Nachfrage geführt und hohe Materialkosten hatten die Haushaltsgeräte weniger lukrativ gemacht. Zudem erklärt Samsung den Gewinneinbruch in dieser Sparte mit zusätzlichen Investitionen in sein B2B-Geschäft.

Unterm Strich stehen 11,05 Billionen Won (ca. 8,509 Milliarden Euro) Nettogewinn, mit denen Samsung das Vorjahresergebnis um 88,89 Prozent übertreffen konnte. Im weiteren Jahresverlauf will Samsung sein Portfolio in den Problembereichen straffen und sich auf hochpreisige Produkte konzentrieren. Für TV-Geräte bedeutet dies ultra hochauflösend, ultra groß sowie QLED-Technologie. Für das Mobilgeschäft ist eine weitere Ausmusterung günstiger Geräte sowie eine große Werbekampagne für das neue (hoffentlich feuerfeste) Note geplant. Auch im Haushalt wollen sich die Südkoreaner auf Premium-Produkte fokussieren. Das Display-Geschäft soll durch flexible OLED-Panels weiter wachsen und mit dem Hochfahren seiner Speicherproduktion will Samsung die aktuell noch bestehenden Engpässe beseitigen.

 
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Facebook verdient sich dumm und dusselig

reported by doelf, Donnerstag der 27.07.2017, 22:32:20

Es ist irgendwie absurd: Seit November 2016 warnt Facebooks Finanzchef David Wehner im Rahmen der Telefonkonferenzen zur Präsentation neuer Quartalszahlen vor einem baldigen und signifikanten Einbruch des Umsatzwachstums. Doch allen Unkenrufen des firmeneigenen Hiobs zum Trotz schießen Umsatz und Gewinn alle drei Monate weiter in die Höhe, diesmal um 44,83 und 70,57 Prozent.

Wehners Bedenken stützen sich auf einen Mangel an Werbeplätzen, denn Facebook lebt von der Werbung. Im zweiten Quartal 2017 hatte das soziale Netzwerk 9,164 Milliarden US-Dollar (+46,88%) seines Umsatzes mit Werbung generiert, die übrigen 157 Millionen US-Dollar (-20,3%) stammen aus Zahlungen und anderen Gebühren. Damit kommen 98,32 Prozent des Gesamtumsatzes von 9,321 Milliarden US-Dollar (+44,83%) aus der Werbung und wenn die Werbung wackelt, wackeln auch die Grundfesten Facebooks.

Bisher wackelt da aber gar nichts, denn die Nutzerzahlen sind wieder einmal kräftig gestiegen: Im Juni wurde Facebook im Tagesdurchschnitt von 1,32 Milliarden Menschen genutzt und im gesamten Monat waren 2,01 Milliarden Menschen auf Facebook aktiv. Beide Werte sind im Vergleich zum Vorjahresmonat um 17 Prozent gestiegen und man fragt sich so langsam, wo Facebook all die neuen Nutzer ausgräbt. Übrigens: 87 Prozent (+3%) seines Werbeumsatzes generiert Facebook inzwischen auf Mobilgeräten.

Zurück zu den Geschäftszahlen: Facebooks Ausgaben sind um 32,9 Prozent auf 4,920 Milliarden US-Dollar gestiegen, doch da der Umsatz weit kräftiger gewachsen ist, schoss der operative Gewinn auf 4,401 Milliarden US-Dollar - ein Plus von 60,97 Prozent. Der Nettogewinn ist sogar um 70,57 Prozent auf 3,894 Milliarden US-Dollar geschnellt und der Gewinn je Aktie von 0,78 auf 1,32 US-Dollar gesprungen (+69,23%). Wenn 2017 noch ein signifikanter Einbruch kommen soll, muss sich dieser so langsam beeilen.

 
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LibreOffice 5.3.5 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 27.07.2017, 14:44:13

Abgesehen von LibreOffice 5.4, welches neue Funktionen verspricht und dessen finale Version noch in dieser Woche veröffentlicht werden soll (aktuell gibt es einen dritten Veröffentlichungskandidaten), steht auch LibreOffice 5.3.5 in den Startlöchern. Von diesem ist ein erster Release Candidate im Angebot, der 54 Fehler korrigiert.

Unter diesen Bugs finden sich vier potentielle Absturzursachen. Beispielsweise lässt die Sidebar-Erweiterung den Writer abstürzen, wenn XUpdateModel nicht implementiert ist. Auch AccFrameSelector und ein Leck im SdrGrafObj sorgen für Instabilitäten. Ein weiterer Absturzgarant besteht darin, das Tastaturkürzel für "Format", "Position und Größe" auf die Taste F4 zu legen. Diese Fehler und "schreckliche Speicherlecks in AccessibleTabBarBase" wurden in LibreOffice 5.3.5 RC 1 behoben, dazu gibt es eine Reihe von Korrekturen rund um den Im- und Export von Dateien. Die Freigabe des finalen LibreOffice 5.3.5 ist für die kommende Woche geplant.

Download: LibreOffice 5.3.5 RC 1

 
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AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2 ohne Windows 8.1

reported by doelf, Donnerstag der 27.07.2017, 13:47:18

Mit der optionalen Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2 lässt AMD nun auch Windows 8.1 fallen und unterstützt nur noch Windows 10 und 7. Dafür werden jetzt neben diskreten GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) nun auch wieder diverse APUs mit den Grafikkernen Radeon HD 8180 bis HD 8400 sowie R2 bis R8 bedient. Und es gibt einen ganzen Haufen interessanter Verbesserungen!

Neu: Enhanced Sync gegen Eingabe-Lags
Mit "Enhanced Sync" bietet AMD eine neue Alternative zu vertikalen Synchronisation, welche das Zerreißen der Bildschirminhalte (Tearing) unterbindet, ohne dass es dabei zu einer deutlichen Verzögerung bei Maus- und Tastatureingaben kommt. "Enhanced Sync" wird derzeit ausschließlich für Grafikkarten der Baureihen Radeon RX 500 und RX 400 geboten, zudem funktioniert die neue Technik nur mit DirectX-Inhalten der Versionen 9, 11 und 12. Aktiviert wird es in der Spiele-Sektion der Radeon Einstellungen unter "Auf vertikalen Neuaufbau warten".

Nachgelegt bei Radeon Chill und ReLive
Die im Dezember 2016 eingeführte Stromsparlösung Radeon Chill unterstützt nun auch DirectX 12, Vulkan und Multi-GPU-Konfigurationen. Auch Notebooks mit Hybrid-Grafik sowie Computer mit einer externen Grafikkarte (Radeon XConnect) können nun chillen. Für Radeon ReLive wurde die Bitrate auf 100 Mbps angehoben. Dazu gibt es neue Einstellungen für die Transparenz der Kamera und verbesserte Audio-Kontrollen (Audio-Boost für Replays, individuell einstellbare Mikrofonlautstärke sowie Push-to-talk für das Mikrofon). AMD hat auch neue Benachrichtigungen eingebaut und den Speicherverbrauch bei der Aufnahme reduziert. Die Kompatibilitätsprobleme mit der XBOX DVR App scheinen ebenfalls behoben zu sein.

Weitere Verbesserungen
Die bisher unter "Zusätzliche Radeon Einstellungen" zu findenden Optionen wurden in die "Radeon Einstellungen" selbst integriert. Helligkeit, Farbton, Kontrast und Sättigung lassen sich nun für jedes Anzeigegerät einzeln anpassen und der Radeon WattMan unterstützt jetzt auch die Leistungsstatuskontrollen sowie das Untertakten des Grafikspeichers. DirectX-Spiele der Versionen 9 und 11 sollen direkter reagieren, die Vorgabe für die Framerate wird auch von DirectX-12-Applikationen sowie auf Multi-GPU-Systemen umgesetzt und der Shader Cache unterstützt erstmals ausgewählte DirectX-9-Titel.

Behobene Probleme
AMD hat sich auch um einige Probleme gekümmert, beispielsweise um Farbfehler in "Mass Effect: Andromeda" bei gleichzeitiger Nutzung von HDR- und SDR-Bildschirmen. Bei Verwendung des Radeon WattMan wird die Lüfterdrehzahl im Leerlauf wieder reduziert und FreeSync bringt die Vollbildwiedergabe von Videos nicht mehr zum Stottern. Radeon ReLive kann die Benutzung von Microsoft Office nun fehlerfrei aufzeichnen und gerät bei Verwendung des Tastenkürzels Alt+Tab zum Task-Wechsel nicht mehr aus dem Tritt.

Offene Probleme
Aufgrund der Problembehebung beim Radeon WattMan kann die Lüfterdrehzahl beim Einspielen dieses Treibers auf ihre Standardwerte zurückgesetzt werden. Die GPU-Skalierung scheitert bei einigen DirectX-11-Applikationen und auf Systemen mit vier GPUs lässt sich CrossFire nicht immer aktivieren. Im 13. Kapitel von "Tekken 7" kommt es mit einigen Grafikkarten der Baureihe Radeon R9 380 zu einem Absturz. Wenn bei der Blu-ray-Wiedergabe ein Kopierschutzfehler (HDCP) gemeldet wird, lässt sich dieser durch ein Aus- und Anschalten des Bildschirms beheben.

Beta-Tester gesucht
AMD hat ein geschlossenes Beta-Programm gestartet und sucht Tester für seine zukünftigen Treiber. Dieses "Radeon Software Vanguard Beta Program" ermöglicht direkten Kontakt zu AMDs Entwicklern und somit eine Einflussnahme auf die Entwicklung der Treiber. Neben Angaben zur Person muss man für die Bewerbung auch einen kurzen Fragebogen ausfüllen, welcher AMD eine erste Einschätzung des Applikanten ermöglicht.

Download:

 
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NVIDIA GeForce Game Ready 384.94 WHQL für LawBreakers

reported by doelf, Donnerstag der 27.07.2017, 11:50:02

NVIDIAs neuester Grafiktreiber GeForce Game Ready 384.94 WHQL bringt frische Game-Ready-Profile für die Spiele "ARK: Survival Evolved", "Dark and Light", "Fortnite" (Early Access), "Hellblade: Senua's Sacrifice" und "LawBreakers". Dazu gibt es ein optimiertes Game-Ready-VR-Profil für das Ultra-Grafik-Update von "EVE: Valkyrie" sowie neue SLI-Profile für "ARK: Survival Evolved", "IL-2 Sturmovik: Battle of Stalingrad" und "Lawbreakers". Das 3D-Vision-Profil für "Lawbreakers" ist laut NVIDIA okay, die für "ARK: Survival Evolved" und "Hellblade: Senua's Sacrifice" hingegen nicht.

Behobene Fehler
Das Spiel "IL-2 Sturmovik: Battle of Stalingrad" profitiert jetzt von SLI-Gespannen aus Grafikkarten des Typs GeForce GTX 980 unter Verwendung von DirectX 11. Bei "Star Ruler 2" wurde ein nach wenigen Minuten Spielzeit auftretender Absturz beseitigt und auch "Watch Dogs 2" lässt sich mit der Titan X jetzt wieder starten. "Gears of War 4" soll auf der GeForce GTX 970 nicht mehr einfrieren und bei "NieR: Automata" wurden ähnliche Probleme mit den Modellen GeForce GTX 780 und GTX 780 Ti behoben. HDR lässt sich bei "Mass Effect - Andromeda" im Vollbildmodus auch mit einer Titan XP aktivieren und bei "Shadow Warrior 2" verursacht HDR keine übersättigten Farben mehr (nur GeForce GTX 1070 und GTX 1080). NVIDIA hat auch die miese Leistung bei "DNF" beseitigt und die DisplayPort-Verbindung der GeForce GTX 980 repariert.

Ungelöste Probleme unter Windows 10
Noch keine Lösung gibt es für den Anschluss von drei Bildschirmen (über DisplayPort, DVI und DVI) an eine GeForce GTX 780 Ti im SLI-Verbund. Bei der GeForce GTX 1070 funktioniert das Tastaturkürzel zum An- und Auschalten des Surround-Modus nicht und nach dem Beenden von "Doom" senkt diese Grafikkarte ihre Taktraten nicht mehr ab. Bleibt noch ein Abfall der Framerate beim Spiel "Quantum Break", welcher mit der GeForce GTX 970 auftritt.

Treiber-Komponenten und Installation
NVIDIAs GeForce Game Ready 384.94 WHQL ist für Windows 7, 8, 8.1 und 10 verfügbar. Die Treiber-Komponenten umfassen NView 148.47, den HD-Audio-Treiber 1.3.34.27 die PhysX-System-Software 9.17.0524 sowie GeForce Experience 3.7.0.81 - es wurden also nur die beiden Letztgenannten aktualisiert. Für Windows XP bietet NVIDIA den GeForce 368.81 vom 14. Juli 2016 an und unter Windows Vista sind - abhängig von der Grafikkarte - entweder der GeForce 365.10 vom 2. Mai 2016 oder die Version 365.19 vom 13. Mai 2016 aktuell.

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 384.94 WHQL

 
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EuGH kippt Weitergabe von Fluggastdaten

reported by doelf, Donnerstag der 27.07.2017, 10:24:31

Im Rahmen eines Rechtsgutachtens hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) den geplanten Austausch von Fluggastdaten zwischen der Europäischen Union und Kanada untersucht und dabei festgestellt, dass dieses Abkommen in seiner jetzigen Form nicht geschlossen werden darf. Grundsätzlich hatten die Richter gegen eine Datenübermittlung nichts einzuwenden, doch es hapert mal wieder an der Umsetzung.

Das grundrechtswidrige Abkommen wurde schon im Jahr 2014 unterzeichnet, doch das Europäische Parlament verweigerte seine Zustimmung. Nach Ansicht der Parlamentarier sollte zunächst der EuGH klären, ob der geplante Austausch von Fluggastdatensätzen (Passenger Name Records, kurz: PNR) nicht gegen die Grundrechtecharta der Europäischen Union verstoße. Bei ihrer Bewertung sind die Richter offenbar sehr gründlich vorgegangen, denn die Prüfung hat sich über drei Jahre hingezogen. Zugleich handelt es sich um eine Premiere, denn es ist das erste Mal, dass der EuGH eine internationale Übereinkunft auf ihre Vereinbarkeit mit der Grundrechtecharta untersucht hat.

Um welche Daten geht es?
Neben grundlegenden Informationen wie Namen, Adresse und Geburtsdatum der Passagiere sollen auch deren Reiseziele, Kreditkartendaten, Speisevorlieben sowie Informationen über eventuelle Mitreisende an eine kanadische Behörde übermittelt werden, welche diese Daten für einen Zeitraum von fünf Jahren speichert und die Weitergabe an andere Behörden und Drittländer organisiert. Aus den übermittelten Daten lassen sich Rückschlüsse auf den Reiseverlauf und die Reisegewohnheiten, die finanzielle Situation der Fluggäste, ihre Ernährungsgewohnheiten und ihren Gesundheitszustand sowie auf Beziehungen zwischen zwei oder mehreren Personen ziehen. Diese Daten sind somit nicht nur personenbezogen, sondern hochgradig sensibel.

Ziel und Mittel berechtigt
Dass die Übermittlung solcher Daten einen Eingriff in die Grundrechte darstellt, steht außer Frage. Zu klären war allerdings, inwiefern dieser Eingriff gerechtfertigt sein könnte und ob die vorgesehenen Maßnahmen angemessen sind. Der EuGH bewertet das dem Gemeinwohl dienende Ziel, nämlich die "Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit im Rahmen der Bekämpfung terroristischer Straftaten und grenzübergreifender schwerer Kriminalität", als gerechtfertigt und erkennt auch die Übermittlung von Fluggastdaten als geeignetes Mittel zum Erreichen dieses Ziels an. Aber diese Daten sind weder auf das absolut Notwendige beschränkt, noch sind die Regeln präzise genug formuliert.

Umsetzung mangelhaft
Dass die Fluggastdaten die Einreisekontrollen verbessern und beschleunigen können, erkennen die Richter an und auch gegen deren automatische Verarbeitung haben sie nichts einzuwenden. Doch die Daten bleiben auch nach der Einreise und selbst nach der Ausreise des Passagiers aus Kanada gespeichert und zugänglich, was einer anderen rechtlichen Begründung als lediglich der Einreisekontrolle bedarf. Nur wenn es objektive Anhaltspunkte dafür gibt, dass ein Fluggast eine Gefahr hinsichtlich des Terrorismus oder grenzübergreifender schwerer Kriminalität darstellt, sei eine Speicherdauer über den Aufenthalt in Kanada hinaus - und auch für eine Dauer von fünf Jahren - gerechtfertigt.

Auch hinsichtlich hochsensibler Daten, welche Rückschlüsse auf "die rassische oder ethnische Herkunft, politische Meinungen, religiöse oder philosophische Überzeugungen oder die Gewerkschaftszugehörigkeit" bzw. auf "Gesundheit oder Sexualleben" ermöglichen, sind die Regelungen zu lasch, so dass eine diskriminierende Datenverarbeitung nicht ausgeschlossen werden kann. Zudem reichen hier der Schutz der öffentlichen Sicherheit vor Terrorismus und grenzübergreifender schwerer Kriminalität nicht als Rechtfertigung für den massiven Eingriff in die Grundrechte aus. Umso schwerer wiegt, dass für die Fluggäste kein individuelles Auskunftsrecht bei Datenzugriffen nach ihrer Einreise vorgesehen ist.

Die Richter bemängeln darüber hinaus, dass die zu übermittelnden Daten zum Teil unpräzise definiert sind. Es ist auch nicht sichergestellt, dass diese Daten tatsächlich nur zur Bekämpfung von Terrorismus und grenzübergreifender schwerer Kriminalität genutzt werden. Es gibt keine unabhängige Kontrollstelle, welche die Verarbeitung der Daten überwacht, und auch bei der Weitergabe an Drittländer gibt es schwere Defizite: In der aktuellen Fassung des Abkommens wird nicht sichergestellt, dass Drittländer ein vergleichbares Abkommen mit der Europäischen Union haben. Im schlimmsten Fall verfahren die Drittländer mit den Daten europäischer Flugpassagiere nach Belieben und speichern diese dauerhaft.

Ergebnis: Durchgefallen
Die Mängelliste ist lang und die Eingriffe in die Grundrechte der Flugreisenden sind massiv, daher konnten die Richter nur zu einem Schluss kommen: In seiner jetzigen Form darf das Abkommen nicht geschlossen werden. Grundsätzlich spricht aus Sicht des EuGH allerdings nichts gegen eine Weitergabe von Fluggastdaten, doch zuvor müssen die Staaten ihre Datengier zügeln. Die Bedenken der EU-Parlamentarier waren somit berechtigt.

 
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CDex 1.8.9 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 26.07.2017, 16:31:19

CDex ist der beste CD-Ripper für Windows PUNKT. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Die Portable-Ausgabe kommt hingegen als ZIP-Archiv ganz ohne unnötigen Ballast, ist aber noch auf dem Stand 1.77.

Die am Montag freigegebene Version 1.8.9 von CDex korrigiert ein Problem bei der Umwandlung von Audiodaten ins verlustfreie FLAC-Format und verbessert den Umgang mit ID3-Tags. Zudem wurden einige nicht näher beschriebene Fehler behoben.

Download: CDex 1.8.9

 
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Adobe Flash: There's no future for you!

reported by doelf, Mittwoch der 26.07.2017, 12:15:09

Das World Wide Web wird seit einiger Zeit auf HTML5 umgestellt und Firmen wie Apple, Google und Microsoft forcieren das Tempo mit ihren Browsern. Ein guter Grund hierfür ist die mobile Internetnutzung, welche Webseitenbetreiber zwingt, ihre Angebote anzupassen. Adobes Flash, einst der Quasi-Standard für interaktive Medieninhalte, wirkt dabei wie ein Dinosaurier. Und diesen lässt Adobe Ende 2020 endlich aussterben.

Heutzutage ist Flash überflüssig
Endlich, werden nun viele denken, doch Ende 2020 ist tatsächlich viel zu spät. Warum müssen wir uns weitere dreieinhalb Jahre mit dem Flash Player herumschlagen? Alles, was der Flash Player kann, lässt sich auch in HTML5 und WebGL umsetzen. Es gibt keinen Grund, eine proprietäre Software, die gemeinhin nur durch kritische Sicherheitslücken auffällt, weiterhin zu verwenden. Webseiten, die ausschließlich mit Flash funktionieren, sollte man einfach links liegen lassen, sonst werden sich deren Betreiber bis zum bitteren Ende - also mindestens bis Anfang 2021 - an Flash festkrallen. Doch wer die Investition in HTML5 scheut, wird letztendlich aus dem Netz verschwinden.

Häufig werden Flash-Inhalte bereits blockiert
In Googles Chrome ist die Flash-Funktionalität standardmäßig enthalten, gleiches gilt für Microsofts Edge und den Internet Explorer. Doch die Browser-Hersteller haben die Nutzung von Flash-Inhalten über die vergangenen Monate immer weiter eingeschränkt. Die meisten Inhalte werden nicht mehr automatisch geladen und vordefinierte Ausnahmen gibt es nur für eine handvoll Webseiten. Auch beim Firefox wurde die Flash-Nutzung massiv reduziert, wobei der Flash Player bei diesem Browser erst nachträglich installiert wird. Wir sind überzeugt, dass die Webbrowser Flash schon lange vor Ende 2020 aussperren werden. Auf Mobilgeräten ist dies ja schon geschehen.

Rücksicht auf die letzten Kunden
Adobe ist sich dieser Situation bewusst und rät selbst von der Flash-Nutzung ab. Dabei muss man dem Unternehmen zu Gute halten, dass es mit Flash in den Anfangszeiten des Internet und des Multimedia-PC eine funktionale Lücke geschlossen hatte. Wobei die Firma Macromedia diese Pionierarbeit ab 1997 geleistet hatte, denn Adobe hatte sich Flash erst im Jahr 2005 durch den Kauf von Macromedia einverleibt. Dass der Flash Player noch bis Ende 2020 mit Updates versorgt wird, ist auch weniger dem Internet als jenen Unternehmen geschuldet, die Flash in ihren Produkten einsetzen. Neben Spielen gehören hierzu Lern- und Bildungsprogramme sowie diverse Videoinhalte.

Die weitere Entwicklung
Bis Ende 2020 will sich Adobe in erster Linie um Sicherheitslücken kümmern. Darüber hinaus will man die Kompatibilität zu Betriebssystemen und Browsern sicherstellen sowie - sofern der Bedarf bestehen sollte - neue Funktionen ergänzen. Unklar bleibt, ob dies für alle aktuell unterstützten Plattformen gelten wird:

"Adobe will continue to support Flash on a number of major OSs and browsers that currently support Flash content through the planned EOL."

Übersetzung: "Adobe wird Flash auf einer Reihe wichtiger Betriebssysteme und Browser, die Flash-Inhalte derzeit wiedergeben können, bis zum geplanten Support-Ende unterstützen."

Neue Betriebssysteme und Browser dürften also nicht mehr hinzu kommen und auch bei derzeit unterstützter Software könnte Adobe schon vorab den Stecker ziehen. Zudem wird Adobe weiterhin daran arbeiten, Flash-Inhalte in die HTML5-Zeit zu migrieren. Hier dürfte sich schließlich noch der eine oder andere Dollar verdienen lassen.

 
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AMD: 50 Prozent mehr Umsatz mit CPUs und GPUs

reported by doelf, Dienstag der 25.07.2017, 23:02:42

AMD hat in diesem Jahr viele interessante Pfeile im Köcher, beispielsweise die neuen Mainstream-CPUs der Ryzen-Baureihe, die Workstation- und Server-Prozessoren der Epyc-Serie sowie deren kommende Threadripper-Geschwister für den Enthusiasten-Bereich. Auch die neuen Grafiklösungen der Radeon-RX-Familie sowie die ersten Vega-Modelle sorgen für frischen Wind. Bleibt die Frage, ob diese Produktoffensive auch schwarze Zahlen einfährt. Im zweiten Quartal 2017 gelang dies nur teilweise.

AMD konnte zwischen April und Juni 2017 einen Umsatz in Höhe von 1,222 Milliarden US-Dollar generieren, was einer Steigerung um 18,99 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q2/2016: 1,027 Milliarden US-Dollar) entspricht. Damals hatte AMD im operativen Geschäft noch 8 Millionen US-Dollar verloren, doch diesmal gibt es schwarze Zahlen: Ein operativer Gewinn von 25 Millionen US-Dollar. Genau anders herum sieht es beim Nettogewinn aus: Vor einem Jahr hatte AMD 69 Millionen US-Dollar bzw. 0,08 US-Dollar je Aktie eingenommen, diesmal stehen 16 Millionen US-Dollar bzw. 0,02 US-Dollar als Nettoverlust in den Büchern.

Allerdings hatte AMD seinen letztjährigen Nettogewinn einzig dem Verkauf weiterer Unternehmensanteile zu verdanken: Die Amerikaner hatten die Bereiche "Assembly, Test, Mark and Pack" (ATMP), also das Zusammensetzen und Prüfen der Chips, in ein Joint-Venture ausgelagert, an dem sich das chinesische Unternehmen Nantong Fujitsu Microelectronics zu 85 Prozent beteiligt hat. Der Verkauf dieser Beteiligungen hatte 150 Millionen US-Dollar in AMDs Kasse gespült, welche in die Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2016 eingeflossen waren. Ohne diesen Posten hätte AMD damals 81 Millionen US-Dollar Nettoverlust eingefahren.

Zurück zu den aktuellen Geschäftszahlen: Der mit Prozessoren und Grafikchips generierte Umsatz ist um 51 Prozent auf 659 Millionen US-Dollar gestiegen, denn sowohl die Ryzen-CPUs als auch AMDs Grafikprozessoren waren stark gefragt. Hatte die Sparte "Computing and Graphics" vor einem Jahr noch einen operativen Verlust in Höhe von 81 Millionen US-Dollar geschrieben, gab es diesmal 7 Millionen US-Dollar Gewinn. Der Geschäftsbereich "Enterprise, Embedded and Semi-Custom", zu dem neben Server-Lösungen auch die Spielkonsolen-SoCs gehören, stellte 563 Millionen US-Dollar des Gesamtumsatzes, ein Rückgang um fünf Prozent. Aufgrund gestiegener Entwicklungskosten ist hier der operative Gewinn von 84 Millionen auf 42 Millionen US-Dollar gesunken.

Für das dritte Quartal 2017 erwartet AMD ein sequentielles Umsatzwachstum zwischen 20 und 26 Prozent. Geht man vom Mittelwert aus, würde dies eine Steigerung um 15 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2016 bedeuten. Auch für das gesamte Geschäftsjahr gibt sich AMD nun optimistischer und erwartet ein Umsatzwachstum im "mittleren bis hohen Zehnerbereich", also zwischen 15 und 19 Prozent. Den Anlegern gefällt dieser Ausblick: Nachbörslich kletterte AMDs Aktie um 10,77 Prozent auf 15,63 US-Dollar.

Quelle: ir.amd.com
 
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Wartungsarbeiten am Forum beendet

reported by doelf, Dienstag der 25.07.2017, 13:47:39

Am heutigen Mittag hatten geplante Wartungsarbeiten zu einem ungeplanten Ausfall unseres Forums geführt. Wir konnten die Probleme zwischenzeitlich beheben, indem wir die Forensoftware neu aufgesetzt haben. Die Datenbank war nicht betroffen, es sind also keine Beiträge verlorengegangen.

Da unser Forum mit etlichen Code-Änderungen arbeitet, hat das Neuaufspielen der Software rund zweieinhalb Stunden gekostet. Alle Au-Ja-spezifischen Optimierungen sollten jetzt wieder aktiv sein, zumindest alle ausführlich getesteten und dokumentierten. Sollte dennoch etwas fehlen oder nicht funktionieren, könnt ihr dies im Forum melden - idealerweise in dem Thread, der mit dieser Meldung verknüpft ist - Danke!

Bei der geplanten Wartung handelte es sich um das Update auf phpBB 3.2.1, welches neben funktionalen Korrekturen auch Flicken für drei (nicht kritische) Sicherheitslücken enthält. Aufgrund guter Erfahrungen hatten wir den automatischen Updater gewählt, doch dieser kommt bei der Verarbeitung der von uns modifizierten Dateien aus dem Tritt und schießt letztendlich den PHP-Code. Am Ende gibt es reichlich Datenschrott im Forenverzeichnis.

Wer ebenfalls phpBB verwendet und auf die Version 3.2.1 aktualisieren will, sollte seine Installation nebst Datenbank sichern, dann das Komplettpaket hochladen und im Anschluss die gesicherte Konfigurationsdatei zurückspielen. Danach muss man nur noch die Datenbank über das Installationsscript auf den neuesten Stand bringen und etwaige Anpassungen aus dem Backup in die neue Installation übertragen. Ein Kinderspiel :P

Euer Au-Ja-Team

 
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Google: EU-Strafe drückt Alphabets Gewinn

reported by doelf, Dienstag der 25.07.2017, 12:13:55

Google hat seinen Umsatz im zweiten Quartal 2017 um 20,86 Prozent auf 25,762 Milliarden US-Dollar steigern können und auch der operative Gewinn ist um 11,63 Prozent auf 7,803 Milliarden US-Dollar angewachsen. Doch die am 27. Juni 2017 von der Europäischen Kommission verhängte Wettbewerbsstrafe belastet den Gewinn der Goolge-Mutter Alphabet mit 2,736 Milliarden US-Dollar.

Aufgrund dieser Rekordstrafe ist Alphabets operativer Gewinn (GAAP) um 30,76 Prozent auf 4,132 Milliarden US-Dollar eingebrochen und auch der Nettogewinn (GAAP) ist um 27,74 Prozent auf 3,524 Milliarden US-Dollar gesunken. Je Anteil ergibt sich ein Gewinn (GAAP) in Höhe von 5,01 US-Dollar - vor einem Jahr waren es noch 7,00 US-Dollar gewesen. Alphabets Umsatz ist derweil um 20,98 Prozent auf 26,010 Milliarden US-Dollar angewachsen.

Nach wie vor stellt Google 99,05 Prozent des Alphabet-Umsatzes und ist auch der einzige Gewinnlieferant für seine Dachgesellschaft. Die übrigen Wetten, wie das Unternehmen seine experimentellen Geschäftsfelder nennt, haben im zweiten Quartal 2017 lediglich 248 Millionen US-Dollar (+34,05 Prozent) zum Umsatz beigetragen und dabei 772 Millionen US-Dollar (Q2/2016: -855 Millionen US-Dollar) verbrannt. Alphabet beschäftigte gegen Ende Juni weltweit 75.606 Mitarbeiter in Vollzeit, das sind 13,57 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Quelle: abc.xyz
 
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Firefox 55 Beta 12 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 25.07.2017, 11:07:32

Am 8. August soll der finale Firefox 55 veröffentlicht werden und vorab kann man bereits dessen Beta-Versionen ausprobieren. Die zwölfte liegt nun zum Download bereit und bringt mittels WebVR virtuelle Web-Realitäten für Windows-Nutzer mit den VR-Brillen HTC VIVE und Oculus Rift. Besonders positiv fällt auf, dass Sitzungen mit zahlreichen offenen Tabs viel schneller - laut Mozilla "in einem Augenblick" - geladen werden.

In den "Einstellungen" findet sich unter "Allgemein" der neue Unterpunkt "Leistung". Standardmäßig wählt der Firefox die Optionen automatisch, doch man kann manuell nachbessern und die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte an- oder ausschalten sowie die Zahl der CPU-Threads angeben, mit denen die Inhalte der Webseiten aufbereitet werden (siehe Bildschirmfoto). Weitere Leistungsvorteile versprechen neue Restriktionen für das Flash-Plugin: Flash-Inhalte werden nicht mehr automatisch geladen, sondern müssen manuell per Klick gestartet werden. Dies spart CPU-Zeit und Arbeitsspeicher, zugleich verbessert sich die Sicherheit.

Firefox: Leistung

Beim Firefox kann man sowohl über die Adresszeile als auch über das Suchfeld eine Suche starten, doch bisher ließ sich nur beim Suchfeld die zu verwendende Suchmaschine auswählen. Dies wurde nun geändert (siehe zweites Bildschirmfoto). Suchvorschläge sind jetzt standardmäßig aktiviert, lassen sich aber weiterhin ausschalten. Die Seitenleiste mit Lesezeichen, Chronik und synchronisierten Tabs lässt sich nun auf die rechte Seite des Fensters verschieben und die Druckvorschau wurde weiter vereinfacht. Unter macOS ist es jetzt möglich, eigene Tastaturkürzel für die Menüeinträge des Firefox einzurichten. Neu hinzugekommen ist auch eine weißrussische Sprachversion.

Firefox: Suche

Nur an einige Benutzer wird versuchsweise das integrierte Screenshot-Werkzeug ausgeliefert, mit dem man Bildschirmfotos von ganzen Webseiten oder bestimmte Bereichen erstellen kann. Diese Screenshots werden wahlweise lokal gespeichert oder in die Cloud geladen. Der Stub-Installer für Windows wurde vereinfacht, indem man die erweiterten Installationsoptionen entfernt hat. Wer diese benötigt, muss das komplette Installationspaket herunterladen. Zur Verbesserung des Datenschutzes wird unsicheren Webseiten der Zugriff auf die Standortdaten untersagt.

Wichtig: Durch den Firefox 55 werden die Benutzerprofile derart verändert, dass sie nicht mehr zu älteren Programmversionen kompatibel sind!

Download: Firefox 55 Beta 12

 
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LibreOffice 5.4 RC 3 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Montag der 24.07.2017, 16:45:43

In dieser Woche soll das finale LibreOffice 5.4 veröffentlicht werden, doch vorab gibt es jetzt noch einen dritten Veröffentlichungskandidaten. Dieser kümmert sich um 16 Fehler, darunter auch drei potentielle Absturzursachen. Bisher ist LibreOffice 5.4 RC 3 nur als Pre-Release für Windows und Linux auf dem offiziellen Entwicklungsserver zu finden, eine macOS-Version gibt es zur Stunde noch nicht.

Ein besonders böser Bug ließ den vorherigen Veröffentlichungskandidaten abstürzen, wenn man die Schaltfläche zum Anzeigen von Signaturen bediente. Auch das Einfügen von Text mitsamt SVG-Grafik aus Webseiten schoss die Bürosoftware ab und der Writer machte einen Abflug, wenn interne Variablen gelöscht wurden. Auch für eine Dateikorruption in Verbindung mit eingebetteten Dokumenten und für unsichtbaren Text auf Systemen mit älteren Grafikchips von AMD und Intel konnten die Entwickler Lösungen finden. Seit der Alpha-Phase der Entwicklung wurden insgesamt 379 Fehler beseitigt, darunter 53 potentielle Absturzursachen.

Writer:
Die Unterstützung für AutoText, welche bisher auf .dot- und .doc-Dateien beschränkt war, wird mit LibreOffice 5.4 auf .dotx und .dotm ausgeweitet. Im Kontextmenü gibt es die neuen Einträge "Bereich bearbeiten" und "Fuß- und Endnote", welche natürlich nur zur Verfügung stehen, wenn man in einen entsprechenden Bereich klickt.

Listen

Listen, ob mit Aufzählungszeichen oder Nummerierung, bleiben beim Kopieren und Einfügen besser erhalten. Dies gilt für die Aufzählungszeichen sowie für das Einrücken der einzelnen Einträge. Der völlig veraltete Web-Wizard wurde entfernt, der normale HTML-Export ist hiervon nicht betroffen.

Calc:
ZellschutzIst in den "Optionen" für "Allgemeine Berechnungen" die Auswahl "Genauigkeit wie angezeigt" aktiv, muss man sich auf deren Umsetzung auch verlassen können. Dies war bisher leider nicht immer der Fall, weshalb hier nachgebessert wurde. Der Benutzer kann die Priorität für die Regeln zur "Bedingten Formatierung" ändern, Calc merkt sich die Einstellungen für den CSV-Export und in der Werkzeugleiste gibt es ein Vorhängeschloss-Symbol, mit dem sich Zellen sperren lassen. Bei geschützten Tabellen ist es neuerdings möglich, Spalten und Zeilen hinzuzufügen und diese auch wieder zu entfernen. Die geschützten Zellen bleiben dabei unangetastet. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, alle Kommentare anzuzeigen, zu verbergen oder zu löschen. Calc akzeptiert nun auch negative Jahreszahlen gemäß ISO 8601.

Dateifilter:
Beim .xlsx-Export wurden Probleme mit der Ab- und Aufrundungsfunktion behoben und beim XML-Import wurde die Rowset-Eigenschaft (ADO) ergänzt. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für das Web-Query-Format (.iqy) und es gibt zahlreiche Verbesserungen für Vektorgrafiken des Typs EMF+, welches von zahlreichen Microsoft-Formaten (.doc, .docx, .xls, .xlsx, .ppt) genutzt wird. Zur Anzeige eingefügter PDF-Bilder greift LibreOffice 5.4 auf pdfium zurück.

Weitere Änderungen:
Nach Rücksprache mit den Benutzern wurde die Standard-Farbpalette überarbeitet. Gestrichen wurde die Unterstützung für Mac OS X 10.8, neue Mindestanforderung für Mac-Nutzer ist somit die Version 10.9. Bei den Sprachen sind Mandschurisch und das damit verwandte Xibenisch hinzugekommen.

Download: LibreOffice 5.4 RC 3 (Pre-Release)

 
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Wine 2.0.2 (Stable) und 2.13 (Development) verfügbar

reported by doelf, Montag der 24.07.2017, 16:25:32

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Frisch veröffentlicht wurden die stabile Version 2.0.2 sowie die Entwicklungsversion 2.13. Während erstere ausschließlich Probleme beseitigt, wurden bei der zweiten auch neue Funktionen integriert.

Die Entwicklungsversion Wine 2.13 bringt Unicode 10.0.0, einen schöneren Mauszeiger und eine verbesserte Kantenglättung für DirectWrite. WinHTTP beherrscht nun persistente Verbindungen, in GdiPlus wurde die Unterstützung von Metadateien ausgebaut, WebServices unterstützen neuerdings das Message-Framing-Protokoll und für die x86-64-Ausnahmebehandlung werden Debug-Register geboten. Dazu gibt es 33 Fehlerkorrekturen, darunter behobene Abstürze in PHP, Crazyracing KartRider, Eve Online, Grand Theft Auto 5 und Ion Assault (Steam).

Für das stabile Wine 2.0.2 werden 62 korrigierte Probleme genannt. Absturzursachen wurden beispielsweise in Native Instruments Native Access 1.0.25 (R37), Poedit 1.7.4, Steuer-Spar-Erklärung 2017, im Netzwerk-Client Xuzhou und ZmLearn gelöst, zudem lässt die Schriftart "Noto Nastaliq Urdu" das Notepad nicht mehr abfliegen. Der Adobe Reader DC kann wieder installiert werden, Excel 2010 funktioniert und Steam lässt sich starten. Für ACDSee Pro 9, Final Fantasy X, iTunes und Kontact 5.6 wurden fehlende Funktionen bzw. Bibliotheken ergänzt.

 
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Kein Koffeinrausch: Core i7-8700K taktet wohl niedriger

reported by doelf, Montag der 24.07.2017, 14:10:02

Mit der CPU-Generation "Coffee Lake" wird Intel sechs Rechenkerne sowie zwölf Threads ins Mainstream-Segment rücken, um verlorenen Boden auf AMDs Ryzen gutzumachen. Erste Testmuster des Sechskerners Core i7-8700K, dessen Daten vor einer Woche im Internet aufgetaucht waren, hatten einen Basistakt von 3,7 GHz. Neuere Informationen deuten inzwischen auf 3,5 GHz Basis- sowie 4,3 GHz Turbotakt hin.

Konkret geht es um Screenshoots der Software CPU-Z, welche einen bisher unbekannten "Cofee Lake" mit einem Basistakt von 3,5 GHz und einem maximalen Multiplikator von 43 zeigen. Aus diesem Multiplikator und dem Bustakt von 100 MHz lässt sich die maximale Turbotaktung von 4,3 GHz errechnen, wobei diese nur anliegt, wenn lediglich ein oder zwei CPU-Kerne belastet werden. Der Prozessor besitzt sechs Kerne, zwölf Threads sowie zwölf MiB L3-Cache. Er findet im aktuellen Sockel LGA-1151 Platz und seine TDP fällt mit 80 Watt erstaunlich gering aus - bisher wurden immer 95 Watt genannt.

Dass in der Funktionsliste AVX-512 fehlt, ist indes keine Überraschung: Bei "Coffee Lake" handelt es sich um die vierte CPU-Generation nach Broadwell, Skylake und Kaby Lake, welche Intel mit Strukturgrößen von 14 nm produziert. Für diese Chips ist AVX-512 nicht geplant, wohl aber für die Baureihe "Cannonlake", welche im 10-nm-Prozess gefertigt werden soll. Auch "Cannonlake" dürfte noch in diesem Jahr in den Handel kommen, doch während "Coffee Lake" auf leistungsstarke Notebooks und Desktops zielt, wird "Cannonlake" zunächst nur besonders sparsame Mobilgeräte bedienen.

AMD hat für das Mainstream-Segment bereits Prozessoren mit sechs und acht Kernen im Angebot. Der schnellste Sechskerner ist dort momentan der Ryzen 5 1600X, dessen Basistakt mit 3,60 GHz um 100 MHz höher ausfällt als beim Vorserienmodell des Core i7-8700K. Dafür punktet Intel mit einem um 300 MHz schnelleren Turbotakt. Hinsichtlich AVX-512 muss der Ryzen 5 1600X ebenso passen wie der kommende "Coffee Lake".

 
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Mozilla braucht Hilfe für seine Spracherkennung

reported by doelf, Montag der 24.07.2017, 13:29:12

Mit dem "Project Common Voice" arbeitet Mozilla an einer quelloffenen Spracherkennung. Firmen wie Amazon, Apple, Google und Microsoft haben zwar schon weit fortgeschrittene Spracherkennungssysteme in Betrieb, doch hierbei handelt es sich um geschlossene Lösungen, an die Entwickler mit ihren Apps und Programmen lediglich andocken können. Mozilla will dieses wichtige Gebiet indes für alle öffnen.

Aktuell kann man noch keine Software ausprobieren, stattdessen wird ein Grundstock an Sprechbeispielen angelegt. Es gibt unterschiedliche Stimmlagen, unterschiedliche Betonungen, unzählige Dialekte sowie Akzente. Dazu kommen spezifische Spracheigenheiten und Sprachfehler sowie der Einfluss unseres Gemütszustands. Die Kernaufgabe einer Spracherkennung liegt darin, die inhaltliche Essenz aus ihrer hochgradig variablen sprachlichen Hülle zu schälen. Und dies muss die Software ebenso erlernen wie wir eine neue Fremdsprache.

Wer Interesse hat, kann beim "Project Common Voice" mitwirken und kurze Texte in englischer Sprache vorlesen. Diese Beispiele werden vom Mikrofon des Computers aufgezeichnet und an Mozilla übertragen. Wer an seinem Rechner kein Mikrofon hat oder seine Stimme lieber unter Verschluss behält, kann sich die Sprachbeispiele anderer Teilnehmer anhören und diese als richtig oder falsch kennzeichnen. Je mehr Personen an diesem Projekt teilnehmen, desto flexibler und zuverlässiger kann die Spracherkennung in Zukunft arbeiten.

 
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Strafverfolgung zukünftig auch mit Mautdaten?

reported by doelf, Freitag der 21.07.2017, 15:44:12

Nordrhein-Westfalens Justizminister Peter Biesenbach (CDU) will in Zukunft auch Mautdaten für die Strafverfolgung auswerten lassen. In Kombination mit Funkzellenabfragen und dem Heranziehen der rechtlich höchst umstrittenen Vorratsdaten ergibt sich ein gläserner Bürger, dessen Bewegungen, Aufenthaltsorte und Kontakte für den Staats stets transparent und nachvollziehbar sind.

Biesenbach bezieht sich bei seiner Forderung in der heutigen BILD-Zeitung auf den Tod an einer Joggerin, deren mutmaßlicher Mörder mit Mautdaten aus Österreich gefasst wurde. Während die deutsche Justiz Mautdaten aus unseren Nachbarländern verwenden darf, bleibt ihr der Zugriff auf die heimischen Mautdaten verwehrt. Dieser Sachverhalt ist fraglos seltsam, doch wie viele Daten sollen die Bürger noch kampflos preisgeben?

Fakt ist, dass mit dem jüngst verabschiedeten 55. Gesetz zur Änderung des Strafgesetzbuches (StGB) und der Strafprozessordnung (StPO) die Funkzellenabfrage zur neuen Allzweckwaffe gegen Einbruchsdiebstahl erkoren wurde. In vielen Fällen wird die Polizei nun von bandenmäßigen Einbrüchen ausgehen, was eine "schwere Straftat" darstellt und somit die Abfrage der Funkzellendaten erlaubt. Doch nach Angabe der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hatte es im Jahr 2016 Deutschland weit 151.265 Wohnungseinbrüche gegeben. Werden zu deren Aufklärung die Funkzellen jedes am Tatort verfügbaren Mobilnetzes (Telekom, Vodafone, Telefonica) abgefragt, können pro Zelle mehrere hundert Mobilfunknutzer betroffen sein, denn Funkzellen haben einen Durchmesser von bis zu 100 Metern im städtischen Bereich bzw. mehrere Kilometer auf dem Lande. Auch die von Mobilfunkkunden generierten Verbindungsdaten darf die Polizei abfragen, doch deren Sammlung wurde aufgrund einer Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Münster Ende Juni von der Bundesnetzagentur ausgesetzt. Eine kurze Rechnung: 3 Netze x 100 Mobilgeräte pro Zelle x 150.000 Einbrüche = 45 Millionen Verdächtige - mehr als die Hälfte der Einwohner Deutschlands!

Im Interview spricht Biesenbach zwar explizit von LKW-Mautdaten, doch bisher gibt es in Deutschland noch keine anderen. Wenn die PKW-Maut erst einmal eingeführt ist, wird mit Sicherheit irgendein Politiker die Erfassung aller Fahrzeuge auf deutschen Straßen fordern. Natürlich nur zu kilometergenauen Auswertung der Straßennutzung, denn eine an die Fahrleistung gekoppelte Gebühr wäre ja viel gerechter - und auch sinnvoll in Hinblick auf den Umweltschutz. Und wenn die Daten dann schon einmal da sind, werden neue Begehrlichkeiten nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Quelle: www.bild.de
 
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Firefox 55 Beta 11 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 21.07.2017, 14:41:54

Am 8. August soll der finale Firefox 55 veröffentlicht werden und vorab kann man bereits dessen Beta-Versionen ausprobieren. Die elfte liegt nun zum Download bereit und bringt mittels WebVR virtuelle Web-Realitäten für Windows-Nutzer mit den VR-Brillen HTC VIVE und Oculus Rift. Besonders positiv fällt auf, dass Sitzungen mit zahlreichen offenen Tabs viel schneller - laut Mozilla "in einem Augenblick" - geladen werden.

In den "Einstellungen" findet sich unter "Allgemein" der neue Unterpunkt "Leistung". Standardmäßig wählt der Firefox die Optionen automatisch, doch man kann manuell nachbessern und die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte an- oder ausschalten sowie die Zahl der CPU-Threads angeben, mit denen die Inhalte der Webseiten aufbereitet werden (siehe Bildschirmfoto). Weitere Leistungsvorteile versprechen neue Restriktionen für das Flash-Plugin: Flash-Inhalte werden nicht mehr automatisch geladen, sondern müssen manuell per Klick gestartet werden. Dies spart CPU-Zeit und Arbeitsspeicher, zugleich verbessert sich die Sicherheit.

Firefox: Leistung

Beim Firefox kann man sowohl über die Adresszeile als auch über das Suchfeld eine Suche starten, doch bisher ließ sich nur beim Suchfeld die zu verwendende Suchmaschine auswählen. Dies wurde nun geändert (siehe zweites Bildschirmfoto). Suchvorschläge sind jetzt standardmäßig aktiviert, lassen sich aber weiterhin ausschalten. Die Seitenleiste mit Lesezeichen, Chronik und synchronisierten Tabs lässt sich nun auf die rechte Seite des Fensters verschieben und die Druckvorschau wurde weiter vereinfacht. Unter macOS ist es jetzt möglich, eigene Tastaturkürzel für die Menüeinträge des Firefox einzurichten. Neu hinzugekommen ist auch eine weißrussische Sprachversion.

Firefox: Suche

Nur an einige Benutzer wird versuchsweise das integrierte Screenshot-Werkzeug ausgeliefert, mit dem man Bildschirmfotos von ganzen Webseiten oder bestimmte Bereichen erstellen kann. Diese Screenshots werden wahlweise lokal gespeichert oder in die Cloud geladen. Der Stub-Installer für Windows wurde vereinfacht, indem man die erweiterten Installationsoptionen entfernt hat. Wer diese benötigt, muss das komplette Installationspaket herunterladen. Zur Verbesserung des Datenschutzes wird unsicheren Webseiten der Zugriff auf die Standortdaten untersagt.

Wichtig: Durch den Firefox 55 werden die Benutzerprofile derart verändert, dass sie nicht mehr zu älteren Programmversionen kompatibel sind!

Download: Firefox 55 Beta 11

 
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Cloud sei Dank: Microsoft beendet Geschäftsjahr mit Gewinnsprung

reported by doelf, Freitag der 21.07.2017, 14:35:05

Am 30. Juni hatte Microsoft das fiskalische Jahr 2017 abgeschlossen und nun haben die Redmonder auch die dazugehörigen Zahlen auf den Tisch gelegt. Die größten Umsatzgewinne verzeichneten die Cloud-Produkte Azure (+97%), Dynamics 365 (+74%) und Office 365 (+43%), während die Umsätze mit Unternehmensdienstleistungen und Surface-Geräten um drei bzw. zwei Prozent zurückgegangen sind. Das OEM-Geschäft mit Windows-Lizenzen stagnierte mit einem Mini-Plus von einem Prozent.

Das 4. Quartal 2017: Gesamtergebnis
Im vierten Quartal ist Microsofts Umsatz um 13,11 Prozent auf 23,317 Milliarden US-Dollar gestiegen, derweil schnellte der operative Gewinn (GAAP) um 73,05 Prozent auf 5,330 Milliarden US-Dollar. Der Nettogewinn (GAAP) hat sich mit 6,513 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt (+108,62%) und der Gewinn je Aktie sprang von 0,39 auf 0,83 US-Dollar (+112,82%). Für diese Gewinnexplosion sind allerdings zwei Effekte verantwortlich: Geringere Restrukturierungsaufwendungen und niedrigere Rückstellungen für Windows 10.

Im Abschlussquartal 2016 hatte der Unternehmensumbau den operativen Gewinn mit 1,110 Milliarden US-Dollar belastet und es mussten 2,027 Milliarden US-Dollar für Windows 10 zurückgestellt werden. Diesmal lagen die Restrukturierungskosten lediglich bei 306 Millionen US-Dollar und die Rückstellungen beliefen sich auf 1,383 Milliarden US-Dollar. Während der Gewinn je Aktie im vierten Quartal 2016 durch diese Posten um 0,30 US-Dollar belastet wurde, waren es diesmal nur 0,15 US-Dollar, also die Hälfte.

Das 4. Quartal 2017: Nach Sparten
Mit 8,446 Milliarden US-Dollar (+21,18%) lieferte die Sparte "Productivity and Business Processes" den zweithöchsten Umsatz und schickt sich an, Microsofts wichtigster Geschäftsbereich zu werden. Diese Position hatte im vierten Quartal noch "More Personal Computing" inne, doch hier ist der Umsatz aufgrund des Smartphone-Ausstiegs um 1,56 Prozent auf 8,820 Milliarden US-Dollar gesunken. Das Segment "Intelligent Cloud" konnte indes um 10,77 Prozent auf 7,434 Milliarden US-Dollar zulegen.

Anders sieht es beim operativen Gewinn aus: Hier führt "Productivity and Business Processes" mit 2,754 Milliarden US-Dollar, doch dies bedeutet einen Rückgang um 7,86 Prozent. Es folgt die "Intelligent Cloud" mit 2,501 Milliarden US-Dollar und einem Plus von 14,72 Prozent sowie die Sparte "More Personal Computing" mit lediglich 1,764 Milliarden US-Dollar aber einem Plus von 68,32 Prozent. Hier hat sich der Wegfall des Smartphone-Ballast eindeutig ausgezahlt.

Das gesamte Geschäftsjahr 2017
Zum Abschluss noch der Blick auf das gesamte Geschäftsjahr 2017: Microsoft konnte seinen Umsatz über die vergangenen zwölf Monate um 5,43 Prozent auf 89,950 Milliarden US-Dollar ausbauen und seinen operativen Gewinn (GAAP) um 10,62 Prozent steigern. Nach Schließung der Smartphone-Sektion ist der Nettogewinn (GAAP) von 16,798 Milliarden auf 21,204 Milliarden US-Dollar gesprungen - ein Plus von 26,23 Prozent. Der Gewinn je Aktie (GAAP) hat sich sogar um 29,05 Prozent auf 2,71 US-Dollar verbessert.

 
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iPhone 8 kommt im Herbst in limitierter Auflage für 1.100 US-Dollar

reported by doelf, Freitag der 21.07.2017, 11:15:59

Rod Hall, als Analyst für J.P. Morgan tätig, geht von einer pünktlichen Markteinführung des iPhone 8 im September 2017 aus. Viele Experten sehen das anders und berichten von massiven Problemen mit den OLED-Displays. Hall bezweifelt indes Verzögerungen und erwartet stattdessen Auswirkungen auf die Stückzahlen und den Preis.

Der Analyst bezeichnet das Modell mit OLED-Display inzwischen als "iPhone Pro". Zuvor hatte Hall einen durchschnittlichen Verkaufspreis von 1.000 US-Dollar vermutet, doch inzwischen geht er von 1.100 US-Dollar aus. Demnach soll der Preis die Nachfrage regulieren. Zudem werden zur Markteinführung im September nur zwei Millionen Geräte verfügbar sein, bisher hatte J.P. Morgan eine Schätzung von 9 Millionen Einheiten abgegeben. Die Produktion des neuen Telefons werde erst im Laufe des Oktober hochgefahren und bis November 2017 ihr endgültiges Niveau erreichen. Damit sinkt auch die Vorhersage für die Summe aller ausgelieferten iPhones im vierten Quartal von 49,5 Millionen auf 42,2 Millionen sowie im gesamten Jahr 2017 von 270,2 Millionen auf 262,9 Millionen.

 
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Windows 10 for ever (oder bis die Treiber euch scheiden)

reported by doelf, Freitag der 21.07.2017, 10:50:32

Microsoft hatte sein Geschäftsmodell mit Windows 10 umgestellt und das Betriebssystem zum Service erklärt. Statt alle paar Jahre neue Hauptversionen in den Handel zu bringen, werden nun zweimal pro Jahr frische Feature-Updates veröffentlicht. Nur wer immer zum neuesten Feature-Update wechselt, bekommt dauerhaft Sicherheitsflicken. Dumm nur, wenn hierfür Treiber-Updates benötigt werden, der Hersteller der Hardware den Support aber schon eingestellt hat. Wie im Falle von Intels "Clover Trail".

Die Lage bei "Clover Trail"
"Clover Trail" bezeichnet eine CPU-Plattform für Smartphones und Tablets, welche Intel in den Jahren 2012 und 2013 eingeführt hatte. Sie umfasst vier unterschiedliche Cloverview-SoCs (Atom Z2760, Z2580, Z2560 und Z2520), in die Intel eine Grafiklösung (PowerVR SGX 545 oder PowerVR SGX 544MP2) der Firma Imagination Technologies (vormals VideoLogic) integriert hat. Diese Serie-5-Grafikkerne sind auf einen geringen Stromverbrauch optimiert und entsprechend bescheiden war der Anspruch an die Direct3D-Funktionsebene (geboten wird das Featureset 9_3). Leider sind auch die Treiber von Imagination traditionell eher bescheiden und sorgen beim Windows 10 Creators Update für Grafikfehler und Instabilitäten. Eine Lösung ist nicht in Sicht, denn Intel hat seinen Support für "Clover Trail" bereits beendet. Und selbst wenn Intel einen überarbeiteten Treiber liefern wollte, müsste dieser erst bei Imagination eingekauft werden. Aufgrund der bekannten Probleme verhindert Microsoft auf betroffenen Geräten das Einspielen des "Creators Updates" (Version 1703), so dass die Benutzer auf dem letztjährigen "Anniversary Update" (Version 1607) festhängen. Dieses wird aber nur noch bis zum März 2018 mit Sicherheits-Updates versorgt.

Obsoleszenz durch veraltete Treiber
Hatten Betriebssysteme von Microsoft früher zunächst fünf Jahre Mainstream Support (funktionale und sicherheitsrelevante Updates) und im Anschluss dann weitere fünf Jahre Extended Support (sicherheitsrelevante Updates) erhalten, sind es in Zeiten von "Windows as a Service" nur noch wenige Monate. Auch für das "Creators Update" tickt schon die Uhr, hier wird Microsoft im September 2018 den Support-Stecker ziehen. Wer bei Windows 10 auf ewige Updates gehofft hatte, sieht sich nun mit den Realitäten des Hardware-Supports konfrontiert. Seit Jahren sorgen die viel zu kurzen Support-Zeiträume der Hardware-Hersteller für eine vorzeitige Obsoleszenz unzähliger Geräte wie Smartphones, Tablets, Router oder NAS-Festplatten, da schwerwiegende Fehler und kritische Sicherheitslücken einfach nicht mehr beseitigt werden. Oftmals werden Auslaufmodelle noch vom Handel als Neuware verkauft, obwohl der Support des Herstellers bereits eingestellt wurde. Dass diese Entwicklung nun auch auf Windows-Geräte überschwappt, ist höchst unerfreulich und dürfte auch in Unternehmen wenig Begeisterung hervorrufen. Das ist Microsoft durchaus bewusst und daher sucht das Unternehmen nach neuen Lösungen.

Ein Support-Workaround für "Clover Trail"
Als kurzfristige Lösung für die Nutzer von "Clover Trail"-Geräten wird Microsoft das Windows 10 Anniversary Update bis Januar 2023 mit Sicherheits-Updates versorgen. Dieses Datum erscheint auf den ersten Blick willkürlich gewählt, doch ursprünglich wurde die "Clover Trail"-Plattform in Verbindung mit Windows 8.1 ausgeliefert und dessen Extended Support endet ebenfalls im Januar 2023. Betroffene Kunden müssen somit nicht zu Windows 8.1 zurückkehren, um bis zum Ende des ursprünglich eingeräumten Support-Zeitraums mit Sicherheitsflicken versorgt zu werden. In einer Mitteilung, welche Microsoft diesbezüglich verbreitet, kündigt das Unternehmen zudem an, aktiv an einem besseren Support-Pfad für ältere Hardware zu arbeiten. Dies ist auch dringend erforderlich, denn die nächsten Probleme aufgrund nicht weiter gepflegter Treiber sind schon abzusehen.

Quelle: www.zdnet.com
 
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Untragbar: Intel macht Wearable-Sparte dicht

reported by doelf, Donnerstag der 20.07.2017, 22:08:40

Intel hatte einst große Hoffnungen auf das Geschäft mit Smartwatches, Activity-Trackern, tragbaren Medizingeräten und smarten Kleidungsstücken gesetzt. Eine dreistellige Millionensumme wurde im Jahr 2014 alleine für den Kauf der Firma BASIS Science Inc. investiert, doch am Ende gab es nur heiße Akkus und hohe Verluste. Jetzt zieht der Chipriese einen Schlussstrich.

Tatsächlich konnte Intel im Wearable-Bereich nie Fuß fassen und setzte seine mobile Erfolglosigkeit, mit der das Unternehmen schon bei Smartphones und Tablets Milliarden verbrannt hatte, konsequent fort. Der Zukauf von BASIS Science sollte eigentlich dringend benötigtes Know-how bringen, doch deren Smartwatch Peak fiel weniger durch gute Verkaufszahlen als durch überhitzende Akkus auf. Als auch der Versuch, die Probleme mit einem Software-Update in den Griff zu bekommen, gescheitert war, nahm Intel die Uhr vom Markt.

Das war ziemlich genau vor einem Jahr und damals beteuerte Intel noch, dass man an den Wearables festhalten wolle. Im November 2016 wurde die Belegschaft der Sparte dann um 80 Prozent reduziert und nun ist der Laden dicht, berichten die Kollegen von CNBC. Stattdessen will sich Intel nun auf das neue Trendthema "Augmented Reality" konzentrieren, also bei der computerunterstützten Realitätserweiterung mitmischen. Man darf gespannt sein, ob es dem PC-Giganten diesmal gelingen wird, ein neues Geschäftsfeld zu erobern...

Quelle: www.cnbc.com
 
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Opera 46.0.2597.57 behebt Abstürze

reported by doelf, Donnerstag der 20.07.2017, 21:17:52

Mit dem vierten Update für Opera 46 wurden zwei "fiese" Abstürze behoben: Zum einen ließen sich opera:config und opera:themes nicht in privaten Sitzungen öffnen, ohne dass der Browser einen Abflug machte, zum anderen gab es einen Crash in der Funktion base::RefCountedThreadSafe::Release(). Eine weitere Korrektur stellt sicher, dass der Mediarouter abgeschaltet ist.

Nach seiner "Wiedergeburt" in Form der aufgewerteten Version 45, kümmern sich Operas Entwickler in der aktuellen Version 46 primär um die Stabilität sowie um die Optimierung des eingebauten VPN-Clients. Opera 46 bringt aber auch die Unterstützung für animierte PNG-Grafiken (APNG) zurück. APNG bietet mehr Farbtiefe (24 Bit) als animierte GIFs und benötigt zugleich weniger Speicherplatz. Opera hatte APNG schon vor Jahren unterstützt, als der Browser noch auf der hauseigenen Presto-Engine lief.

Opera 46

Doch Opera ist längst auf Chromium umgestiegen, welches hier in der Version 59 vorliegt. Diese soll die Batterielaufzeit verlängern, indem im Hintergrund geöffnete Tabs weitgehend eingefroren werden. Dazu gibt es neue Hintergrundbilder und eine dunkle Schnellwahl, welche in Verbindung mit dem dunklen Farbthema genutzt wird, sofern kein Hintergrund gewählt wurde. Die Touchbar des Macbook dient neuerdings als Emoji-Leiste.

Download:

 
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LibreOffice 5.4 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 20.07.2017, 20:21:38

In der kommenden Woche soll LibreOffice 5.4 veröffentlicht werden. Wer nicht mehr so lange warten will, kann sich schon jetzt den zweiten Veröffentlichungskandidaten greifen, der aller Voraussicht nach zur finalen Fassung gekürt wird. Seit der Alpha-Phase der Entwicklung wurden 363 Fehler beseitigt, darunter 50 potentielle Absturzursachen. Zuletzt wurde ein "schreckliches Speicherleck" in AccessibleTabBarBase gestopft. Dazu gibt es zahlreiche Verbesserungen.

Writer:
Die Unterstützung für AutoText, welche bisher auf .dot- und .doc-Dateien beschränkt war, wird mit LibreOffice 5.4 auf .dotx und .dotm ausgeweitet. Im Kontextmenü gibt es die neuen Einträge "Bereich bearbeiten" und "Fuß- und Endnote", welche natürlich nur zur Verfügung stehen, wenn man in einen entsprechenden Bereich klickt.

Listen

Listen, ob mit Aufzählungszeichen oder Nummerierung, bleiben beim Kopieren und Einfügen besser erhalten. Dies gilt für die Aufzählungszeichen sowie für das Einrücken der einzelnen Einträge. Der völlig veraltete Web-Wizard wurde entfernt, der normale HTML-Export ist hiervon nicht betroffen.

Calc:
ZellschutzIst in den "Optionen" für "Allgemeine Berechnungen" die Auswahl "Genauigkeit wie angezeigt" aktiv, muss man sich auf deren Umsetzung auch verlassen können. Dies war bisher leider nicht immer der Fall, weshalb hier nachgebessert wurde. Der Benutzer kann die Priorität für die Regeln zur "Bedingten Formatierung" ändern, Calc merkt sich die Einstellungen für den CSV-Export und in der Werkzeugleiste gibt es ein Vorhängeschloss-Symbol, mit dem sich Zellen sperren lassen. Bei geschützten Tabellen ist es neuerdings möglich, Spalten und Zeilen hinzuzufügen und diese auch wieder zu entfernen. Die geschützten Zellen bleiben dabei unangetastet. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, alle Kommentare anzuzeigen, zu verbergen oder zu löschen. Calc akzeptiert nun auch negative Jahreszahlen gemäß ISO 8601.

Dateifilter:
Beim .xlsx-Export wurden Probleme mit der Ab- und Aufrundungsfunktion behoben und beim XML-Import wurde die Rowset-Eigenschaft (ADO) ergänzt. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung für das Web-Query-Format (.iqy) und es gibt zahlreiche Verbesserungen für Vektorgrafiken des Typs EMF+, welches von zahlreichen Microsoft-Formaten (.doc, .docx, .xls, .xlsx, .ppt) genutzt wird. Zur Anzeige eingefügter PDF-Bilder greift LibreOffice 5.4 auf pdfium zurück.

Weitere Änderungen:
Nach Rücksprache mit den Benutzern wurde die Standard-Farbpalette überarbeitet. Gestrichen wurde die Unterstützung für Mac OS X 10.8, neue Mindestanforderung für Mac-Nutzer ist somit die Version 10.9. Bei den Sprachen sind Mandschurisch und das damit verwandte Xibenisch hinzugekommen.

Download: LibreOffice 5.4 RC 2

 
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AMDs Sicherheitsprozessor bleibt geschlossen

reported by doelf, Donnerstag der 20.07.2017, 18:58:34

Bringt AMDs "Platform Security Processor" (PSP) zusätzliche Sicherheit oder stellt der Chip-im-Chip vielmehr ein gewaltiges Sicherheitsrisiko dar? Wie bei Intels "Management Engine" gehen die Meinungen weit auseinander, doch da sich AMD in der Vergangenheit oftmals als Vorreiter für offene Technologien präsentiert hatte, hegten Optimisten die Hoffnung, das Unternehmen würde die Funktionsweise seines Sicherheitschips offenlegen. Falsch gedacht!

Auf Twitch haben drei AMD-Mitarbeiter, darunter der Vizepräsident für Unternehmenslösungen Scott Aylor, Fragen aus der Community beantwortet. Eine der Frage bezog sich auf den PSP und AMDs Pläne hinsichtlich dessen Quellcode:

"When will you - or - will you release PSP source code?"

Übersetzung: "Wann werden sie - oder - werden sie überhaupt den PSP-Quellcode veröffentlichen?"

Die Antwort übernimmt Aylor und sie lautet - kurz zusammengefasst: Wir planen keine Veröffentlichung. Hier der exakte Wortlaut:

"We've actually already completet multiple different audits form security companies that we've hired to come in and essentially try and find threats - or - excuse me: not threats - vulnabilities in or PSP architecture as well as the PSP firmware that goes with it. So that's something we actually completed actually earlier this year. So I think we are looking to have people look at our security implementation from a software perspective and determine if there are vulnabilities and weaknesses. At this point it isn't our plan to kind of put that out in the community. But we are taking the right steps and measures to ensure that we are having people that are experts - that kind of know what bad agents do - to really see if we have vulnabilities."

AMD erklärt somit, man habe die PSP-Architektur samt der dazugehörigen Firmware von verschiedenen externen Experten auf Sicherheitslücken und Schwächen abklopfen lassen. Eine Veröffentlichung des Quellcodes sei - zumindest in absehbarer Zeit - nicht geplant.

Hintergrundinformationen
In modernen CPUs steckt ein zweiter Prozessor, welcher über die Sicherheit wacht und über dessen Eigenheiten nur wenig bekannt ist. Bei AMD heißt dieser Chip "Platform Security Processor" und wurde auf Grundlage der ARM-Architektur entwickelt. Intels Gegenstück nennt sich "Management Engine", wobei dieser Name kaum die Möglichkeiten des Chips erahnen lässt. Beide Lösungen haben die absolute Kontrolle über den Prozessor und die Hardware, beide Lösungen haben Zugriff auf den gesamten Arbeitsspeicher und beide Lösungen können weder vom Betriebssystem noch von einer Sicherheitssoftware kontrolliert werden. Schaffen es Geheimdienste oder andere Kriminelle, in diese Sicherheitschips vorzudringen, können sie jegliche Daten abfangen, manipulieren oder zerstören und bleiben dabei völlig unentdeckt.

Quelle: www.twitch.tv
 
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Intels 12-Kerner läuft mit nur 2,9 GHz Basistakt

reported by doelf, Donnerstag der 20.07.2017, 11:35:52

Dass Intels Core i9-7920X zwölf Kerne besitzt und 1.199 US-Dollar kosten soll, hatte der Chipriese bereits verkündet. Recht geheimniskrämerisch verhielt sich Intel hinsichtlich der Taktraten und nun ist auch klar warum: Mit einem Basistakt von nur 2,9 GHz taktet der Prozessor satte 600 MHz langsamer als AMDs Threadripper 1920X. Und die Modelle mit zusätzlichen Kernen werden eher noch niedriger takten.

Nachdem Intel bisher nur den Core i9-7900X mit zehn Kernen zum Preis von 999 US-Dollar auf den Markt gebracht hat, steht als nächstes Modell der Core i9-7920X mit zwölf Kernen in den Startlöchern. Die frisch überarbeitete CPU-Preisliste führt den neuen Prozessor bereits und bestätigt den seitens Intel im Vorfeld verkündeten Preis von 1.199 US-Dollar sowie die Größe des L3-Caches (16,50 MiB), welche man schon zuvor aufgrund architektonischer Eigenheiten eindeutig berechnen konnte. Neu ist indes der Basistakt, der mit 2,9 GHz erstaunlich niedrig ausfällt. Die Turbostufen führt Intel in seinen Preislisten leider nicht auf und die provisorische Produktseite des Core i9-7920X hält sich hinsichtlich technischer Details weiterhin bedeckt.

Aktualisierte Übersicht der Skylake-X-CPUs:

  • Intel Core i9-7980XE: 1.999 US-Dollar (im Preisvergleich ab 2331 Euro)
    18 Kerne/36 Threads @ ??-??/?? GHz; Turbo Boost Max 3.0; 24,75 MiB L3; 165 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-Lanes
  • Intel Core i9-7960X: 1.699 US-Dollar (im Preisvergleich ab 1981 Euro)
    16 Kerne/32 Threads @ ??-??/?? GHz; Turbo Boost Max 3.0; 22,00 MiB L3; 165 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-Lanes
  • Intel Core i9-7940X: 1.399 US-Dollar (im Preisvergleich ab 1631 Euro)
    14 Kerne/28 Threads @ ??-??/?? GHz; Turbo Boost Max 3.0; 19,25 MiB L3; 165 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-Lanes
  • Intel Core i9-7920X: 1.199 US-Dollar (im Preisvergleich ab 1387 Euro)
    12 Kerne/24 Threads @ 2,9-??/?? GHz; Turbo Boost Max 3.0; 16,50 MiB L3; 140 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-Lanes
  • Intel Core i9-7900X: 999 US-Dollar (im Preisvergleich ab 975 Euro)
    10 Kerne/20 Threads @ 3,3-4,3/4,5 GHz; Turbo Boost Max 3.0; 13,75 MiB L3; 140 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-Lanes
  • Intel Core i7-7820X: 599 US-Dollar (im Preisvergleich ab 593 Euro)
    8 Kerne/16 Threads @ 3,6-4,3/4,5 GHz; Turbo Boost Max 3.0; 11,00 MiB L3; 140 W; Quad Channel DDR4-2666; 28 PCIe-Lanes
  • Intel Core i7-7800X: 389 US-Dollar (im Preisvergleich ab 378 Euro)
    6 Kerne/12 Threads @ 3,5-4,0 GHz; 8,25 MiB L3; 140 W; Quad Channel DDR4-2400; 28 PCIe-Lanes

Was Intel immense Kopfschmerzen bereiten dürfte, ist AMDs Ryzen Threadripper, dessen erste beiden Varianten im August auf den Markt kommen werden. Die Threadripper besitzen nicht nur deutlich mehr PCIe-Lanes, sie takten auch wesentlich höher und kosten weit weniger als die vergleichbaren Core-i9-Modelle:

  • AMD Ryzen Threadripper 1950X: 999 US-Dollar
    16 Kerne/32 Threads @ 3,4-4,0 GHz; Quad Channel DDR4-2666, 64 PCIe-Lanes
  • AMD Ryzen Threadripper 1920X: 799 US-Dollar
    12 Kerne/24 Threads @ 3,5-4,0 GHz; Quad Channel DDR4-2666, 64 PCIe-Lanes

Während AMD für 16 Kerne 999 US-Dollar in Rechnung stellt, wird man für Intels Core i9-7960X, dessen Verkauf ebenfalls noch nicht angelaufen ist, 700 US-Dollar mehr auf den Tisch legen müssen. AMDs Zwölfkerner wird für 799 US-Dollar über die Ladentheke gehen, Intels Alternative ist satte 400 US-Dollar teurer. Mit einem Basistakt von 3,5 GHz laufen die zwölf Kerne des Ryzen Threadripper 1920X dennoch beachtliche 600 MHz schneller als die des Intel Core i9-7920X. Aus dem Threadripper könnte somit ein Priceripper werden, denn allzu lange wird Intel an seinen Preisvorstellungen kaum festhalten können.

 
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AMD Threadripper: 16 Kerne mit 3,4 bis 4,0 GHz für 999 US-Dollar

reported by doelf, Donnerstag der 20.07.2017, 11:11:35

In AMDs Blog hat Jim Anderson weitere Details zum Ryzen Threadripper sowie zu den preisgünstigen Prozessoren der Baureihe Ryzen 3 bekannt gegeben. Die ersten beiden Threadripper, welche die Bezeichnungen 1950X (16 Kerne) und 1920X (12 Kerne) tragen, sollen im August zu Kampfpreisen in die Läden kommen. Und schon in einer Woche werden zwei Quad-Core-CPUs der Ryzen-3-Familie an den Start gehen.

AMD stattet alle Ryzen Threadripper mit vier DDR4-Speicherkanälen und 64 PCIe-Lanes der dritten Generation aus. Intels Core i9 besitzt ebenfalls vier Speicherkanäle, kann aber nur 44 PCIe-Lanes vorweisen. Zudem ruft Intel wesentlich höhere Preise auf: Während AMD für 16 Kerne 999 US-Dollar in Rechnung stellt, muss man für Intels Core i9-7960X, dessen Verkauf ebenfalls noch nicht angelaufen ist, 700 US-Dollar mehr auf den Tisch legen. AMDs Zwölfkerner wird für 799 US-Dollar über die Ladentheke gehen, Intels Alternative ist 400 US-Dollar teurer. Zudem kann man Intels Preisliste entnehmen, dass der Basistakt der 12-Kern-CPU um 600 MHz niedriger liegt als bei AMD.

AMDs Preisbrecher im Enthusiasten-Segment:

  • AMD Ryzen Threadripper 1950X: 999 US-Dollar
    16 Kerne/32 Threads @ 3,4-4,0 GHz; Quad Channel DDR4-2666, 64 PCIe-Lanes
  • AMD Ryzen Threadripper 1920X: 799 US-Dollar
    12 Kerne/24 Threads @ 3,5-4,0 GHz; Quad Channel DDR4-2666, 64 PCIe-Lanes

Intels Herausforderer, deren Taktraten größtenteils geheim sind:

  • Intel Core i9-7960X: 1.699 US-Dollar (im Preisvergleich ab 1981 Euro)
    16 Kerne/32 Threads @ ??-??/?? GHz; Turbo Boost Max 3.0; 22,00 MiB L3; 165 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-Lanes
  • Intel Core i9-7920X: 1.199 US-Dollar (im Preisvergleich ab 1387 Euro)
    12 Kerne/24 Threads @ 2,9-??/?? GHz; Turbo Boost Max 3.0; 16,50 MiB L3; 140 W; Quad Channel DDR4-2666; 44 PCIe-Lanes

Für den Einstiegsbereich wird AMD ab dem 27. Juli 2017 zwei neue Vierkern-CPUs ausliefern, die nur einen Thread pro Kern ausführen können. Man werde diese Prozessoren "zu einem erschwinglichen Preis" verkaufen, schreibt Anderson, ohne konkrete Zahlen zu nennen:

  • AMD Ryzen 3 1300X: ?? US-Dollar
    4 Kerne/4 Threads @ 3,5-3,7 GHz; Dual-Channel DDR4, 24 PCIe-Lanes
  • AMD Ryzen 3 1200: ?? US-Dollar
    4 Kerne/4 Threads @ 3,1-3,4 GHz; Dual-Channel DDR4, 24 PCIe-Lanes

 
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Firefox 55 Beta 10 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 19.07.2017, 17:14:54

Am 8. August soll der finale Firefox 55 veröffentlicht werden und vorab kann man bereits dessen Beta-Versionen ausprobieren. Die zehnte liegt nun zum Download bereit und bringt mittels WebVR virtuelle Web-Realitäten für Windows-Nutzer mit den VR-Brillen HTC VIVE und Oculus Rift. Besonders positiv fällt auf, dass Sitzungen mit zahlreichen offenen Tabs viel schneller - laut Mozilla "in einem Augenblick" - geladen werden.

In den "Einstellungen" findet sich unter "Allgemein" der neue Unterpunkt "Leistung". Standardmäßig wählt der Firefox die Optionen automatisch, doch man kann manuell nachbessern und die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte an- oder ausschalten sowie die Zahl der CPU-Threads angeben, mit denen die Inhalte der Webseiten aufbereitet werden (siehe Bildschirmfoto). Weitere Leistungsvorteile versprechen neue Restriktionen für das Flash-Plugin: Flash-Inhalte werden nicht mehr automatisch geladen, sondern müssen manuell per Klick gestartet werden. Dies spart CPU-Zeit und Arbeitsspeicher, zugleich verbessert sich die Sicherheit.

Firefox: Leistung

Beim Firefox kann man sowohl über die Adresszeile als auch über das Suchfeld eine Suche starten, doch bisher ließ sich nur beim Suchfeld die zu verwendende Suchmaschine auswählen. Dies wurde nun geändert (siehe zweites Bildschirmfoto). Suchvorschläge sind jetzt standardmäßig aktiviert, lassen sich aber weiterhin ausschalten. Die Seitenleiste mit Lesezeichen, Chronik und synchronisierten Tabs lässt sich nun auf die rechte Seite des Fensters verschieben und die Druckvorschau wurde weiter vereinfacht. Unter macOS ist es jetzt möglich, eigene Tastaturkürzel für die Menüeinträge des Firefox einzurichten. Neu hinzugekommen ist auch eine weißrussische Sprachversion.

Firefox: Suche

Nur an einige Benutzer wird versuchsweise das integrierte Screenshot-Werkzeug ausgeliefert, mit dem man Bildschirmfotos von ganzen Webseiten oder bestimmte Bereichen erstellen kann. Diese Screenshots werden wahlweise lokal gespeichert oder in die Cloud geladen. Der Stub-Installer für Windows wurde vereinfacht, indem man die erweiterten Installationsoptionen entfernt hat. Wer diese benötigt, muss das komplette Installationspaket herunterladen. Zur Verbesserung des Datenschutzes wird unsicheren Webseiten der Zugriff auf die Standortdaten untersagt.

Wichtig: Durch den Firefox 55 werden die Benutzerprofile derart verändert, dass sie nicht mehr zu älteren Programmversionen kompatibel sind!

Download: Firefox 55 Beta 10

 
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IBM schrumpft seit nunmehr 21 Quartalen

reported by doelf, Mittwoch der 19.07.2017, 15:04:59

Die Quartalszahlen von "Reasonably Sized Blue", zu seinen Glanzzeiten als "Big Blue" bekannt, liegen auf dem Tisch und reihen sich perfekt in die Kette ihrer Vorgänger ein. Seit nunmehr 21 Quartalen, also seit mehr als fünf Jahren, schrumpft IBM. Wenn sich dieser Trend nicht bald umkehrt, werden wir in Zukunft über "Little Blue" schreiben müssen. Noch deutlicher als der Umsatz ist diesmal der Gewinn eingebrochen.

Früher ein marktbeherrschender Hardware-Riese, ist IBM nun ein IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen, das sein Software-Geschäft auf ein Cloud-Modell umstellt. Die von Firmenchefin Ginni Rometty geleitete Dauerbaustelle setzt dabei auf strategische Schwerpunkte, die zwar schnell wachsen, den Rückgang in anderen Bereichen aber noch nicht kompensieren können. Es geht hierbei um Cloud- und Sicherheitsdienste sowie um die Entwicklung künstlicher Intelligenz zur Verarbeitung von Big Data. Diese Bereiche stellen inzwischen 43 Prozent des Gesamtumsatzes und sind im Jahresvergleich um elf Prozent gewachsen. Besonders hervorzuheben sind dabei die Cloud-Dienste mit einer Steigerung um 30 Prozent. Beide Angaben beziehen sich auf die zwölf Monate bis Juni 2017.

Im zweiten Quartal 2017 ist IBMs Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 4,69 Prozent auf 19,289 Milliarden US-Dollar gefallen. Der mit Abstand größte Umsatzlieferant war die Sparte "Technology Services & Cloud Platforms" mit 8,406 Milliarden US-Dollar (-5,09%) gefolgt von "Cognitive Solutions" mit $4,559 Milliarden US-Dollar (-2,48%) und "Global Business Services" mit 4,097 Milliarden US-Dollar (-3,71%). Trotz des Wachstums bei den "strategischen Schwerpunkten" weisen die drei Kernbereiche des Unternehmens immer noch rückläufige Zahlen auf. Die einst so stolze Hardware-Sparte "Systems" wurde nochmals um 10,41 Prozent auf 1,747 Milliarden US-Dollar zurechtgestutzt und die restlichen 480 Millionen US-Dollar (-4,17%) verteilen sich auf Finanzierungen und andere Randbereiche.

Unter dem Strich steht ein Nettogewinn, der mit 2,331 Milliarden US-Dollar um 6,91 Prozent unter der Vorgabe des zweiten Quartals 2016 bleibt. Der Gewinn je Aktie ist nur um 4,98 Prozent auf 2,48 US-Dollar eingebrochen, da IBM die Zahl seiner Aktien durch Rückkäufe im vergangenen Jahr um 2,18 Prozent reduziert hatte. Für das gesamte Geschäftsjahr 2017 hält IBM an seiner bisherigen Prognose fest und erwartet einen operativen Gewinn von 13,80 US-Dollar (non-GAAP) bzw. 11,95 US-Dollar (GAAP) je Anteil. Diese Aussicht hatte die Anleger schon im ersten Quartal verschreckt und so ging es für IBMs Wertpapier auch diesmal nach Börsenschluss um 2,79 Prozent runter auf 149,70 US-Dollar.

Zum Abschluss blicken wir - ganz nostalgisch - auf das erste Quartal 2012 zurück: Damals hatte IBM noch 24,673 Milliarden US-Dollar umgesetzt, das sind 27,91 Prozent mehr als im vergangenen Quartal. Auch der Nettogewinn war mit 3,066 Milliarden US-Dollar um 31,53 Prozent höher ausgefallen. Wer will, darf noch eine Inflationsrate von ca. 6,2 Prozent aufschlagen.

Quelle: www.ibm.com
 
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CDex 1.8.8 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 19.07.2017, 13:58:19

CDex ist der beste CD-Ripper für Windows PUNKT. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Die Portable-Ausgabe kommt hingegen als ZIP-Archiv ganz ohne unnötigen Ballast, ist aber noch auf dem Stand 1.77.

Das gestern freigegebene CDex 1.8.8 behebt einige Fehler und verbessert das Zusammenspiel mit Windows 10. Die Kompatibilität zu Windows 10 hat sich zu einer Dauerbaustelle entwickelt, doch die meisten Versionen von CDex laufen unter diesem Betriebssystem sehr ordentlich. Die Entwickler haben sich auch um Darstellungsprobleme gekümmert, die in Verbindung mit 4k-Bildschirmen und anderen hochauflösenden Anzeigegeräten beobachtet wurden.

Download: CDex 1.8.8

 
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Anleitung: Realtek WLAN und Bluetooth unter Linux (RTL8723BE)

reported by doelf, Dienstag der 18.07.2017, 18:54:43

Eigentlich ist Linux eine vollwertige Alternative zu Windows, doch auch im Jahr 2017 verzweifeln viele Nutzer an unnötigen Problemen, welche ihnen die Hardware-Hersteller eingebrockt haben. Dies gilt insbesondere für Notebooks und deren kabellose Anbindung über Wireless-LAN und Bluetooth. Als besonders zickig haben sich Realteks RTL8192CE, RTL8192SE, RTL8192DE, RTL8188EE, RTL8192EE, RTL8723AE, RTL8723BE und RTL8821AE erwiesen. Anhand des Einsteiger-Notebooks HP 15-ba029ng, in dem ein Realtek RTL8723BE arbeitet, werden wir erklären, wie man Wireless-LAN und Bluetooth auch unter Linux (Kernel 3.0 bis 4.12) stabil zum Laufen bekommt.

Bild

Für Linux-Nutzer waren das HP 15-ba029ng und der Realtek RTL8723BE lange Zeit eine teuflische Kombination, denn Bluetooth war ohne Funktion und das kabellose Netzwerk hatte eine Reichweite von wenigen Zentimetern. Während Bluetooth mit dem automatischen Energiemanagement hadert, haben beide Funktionen Probleme mit der Antenne. Obwohl die Controller-Karte zwei Anschlüsse besitzt, hat HP nur einen bestückt und dabei ausgerechnet den zweiten gewählt. Wer einen älteren Kernel verwendet, hat daher gute Chancen, dass der falsche Antennenanschluss angesteuert wird und ohne Antenne gibt es auch keine Reichweite. In unserem Artikel werden wir Lösungen für alle Kernel von 3.0 bis 4.12 vorstellen.

 
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Anleitung: Frische Mainline- und Stable-Kernel für Ubuntu

reported by doelf, Samstag der 15.07.2017, 22:33:38

Linux ist kein großes Mysterium. Distributionen wie Ubuntu lassen sich heutzutage so schnell und einfach installieren wie Windows. Mit älterer Hardware kommen sie zuweilen sogar besser zurecht und dank Wine kann man sogar Windows-Software laufen lassen. Auch ganz neue Hardware wird zumeist zeitnah unterstützt, doch hierzu benötigt man einen aktuellen Kernel. In dieser Anleitung erklären wir, wie man den Kernel von Ubuntu und seinen Ablegern auf den allerneuesten Stand bringt.

Bild

Doch nicht nur neue Gerätetreiber sind ein triftiger Grund, die alte Regel "never change a running system" zu überdenken. Insbesondere Notebooks profitieren von den stetigen Verbesserungen im Bereich des Energiemanagements und auch die Virtualisierung wird laufend weiterentwickelt. Zudem hat es seinen Reiz, auf der vordersten Welle der Entwicklung mitzusurfen - zumindest solange wir über normale Desktop-Systeme reden und nicht über missionskritische Server ;-)

 
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AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.1

reported by doelf, Mittwoch der 12.07.2017, 16:55:06

AMDs optionale Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.1 bringt Unterstützung für die Grafikkarten der Baureihen Radeon RX 560 und RX 550 sowie für Mining-Karten auf Basis der Grafikprozessoren Radeon RX 470 und RX 460. Die Mining-Modelle sind für das Schürfen von Krypto-Währungen gedacht und besitzen keinen oder nur einen einzelnen Bildschirmanschluss.

Behobene Probleme
AMD konnte einen Fehler beheben, der "Tekken 7" auf Grafikkarten der Baureihe Radeon RX 380 abstürzen ließ. Auch ein weiterer Absturz, welcher die Spiele "Final Fantasy XIV" und "Little Nightmares" sowie die gesamte RX-300-Serie betrifft, wurde beseitigt. Bleibt noch ein dritter Absturz, der mit Adobes Lightroom CC 2015.10 auftreten konnte. Auch dieses Problem konnte AMD lösen.

Ungelöste Probleme
Das Zuschalten von MSAA verursacht auch weiterhin Grafikfehler im Zusammenspiel mit "Tom Clancy's: Rainbow Six Siege". "Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" flackern beim ersten Aufruf nach einem Systemstart, sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Auch ein Task-Wechsel soll helfen. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn AMD FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. Die Installation von ReLive kann auf APUs zu Systemabstürzen führen und die ReLive-Software verträgt sich nicht mit der XBOX DVR App von Microsoft - man muss somit zwischen den Apps wählen.

Kompatibilität
Die Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.1 unterstützt diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) unter Windows 7, 8.1 und 10. Wie üblich werden nicht alle Grafiklösungen unter allen Betriebssystemen unterstützt, zudem existieren keine 32-Bit-Treiber für Windows 8.1. Wer eine APU verwendet, muss zur stabilen und WHQL-zertifizierten Crimson ReLive Edition 17.4.4 greifen. Diese unterstützt eine Vielzahl von APUs mit Ausnahme der Baureihen Beema und Mullins.

Download:

 
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Snapchat: Aktienkurs stürzt ab

reported by doelf, Mittwoch der 12.07.2017, 14:35:19

Anfang März 2017 war die Firma Snap INC, deren einziges Produkt Snapchat ist, an die Börse gegangen. Mit einem Ausgabepreis von 17 US-Dollar je Aktie wollte das Unternehmen drei Milliarden US-Dollar einnehmen und einen Börsenwert von rund 24 Milliarden US-Dollar erreichen. Das ist zwar gelungen, doch nun lässt die am Börsengang beteiligte Investmentbank Morgan Stanley die Snap-Aktie abstürzen.

Am ersten Handelstag gingen die Snap-Aktien noch weg wie warme Semmeln und schossen zwischenzeitlich auf 29,44 US-Dollar. Der Schlusskurs lag dann bei 23,77 US-Dollar, 6,77 US-Dollar über dem offiziellen Ausgabepreis. Für die Investmentbank Morgan Stanley, die Snaps Börsengang begleitet hatte, war das sicherlich ein sehr gutes Geschäft gewesen. Und bis gestern hatte Morgan Stanley für Snap auch ein beruhigendes Kursziel von 28 US-Dollar ausgerufen, welches den tatsächlichen Kurs - am Montag war das Papier beim Börsenschluss lediglich 16,99 US-Dollar wert gewesen - zu relativieren schien.

Doch dann kam das böse Erwachen: Morgan Stanley strich das Kurzziel auf 16 US-Dollar herunter und die Börse reagierte sofort. Am gestrigen Handelstag stürzte die Snap-Aktie um 8,95 Prozent auf 15,47 US-Dollar ab. Der größte Börsengang seit dem Jahr 2014 entwickelt sich immer mehr zu einem gewaltigen Flopp. Obwohl Snap für das erste Quartal 2017 ein beeindruckendes Umsatzplus von 286 Prozent vermelden konnte, stehen magere 149,648 Millionen US-Dollar Umsatz einem gewaltigen Nettoverlust in Höhe von 2,209 Milliarden US-Dollar gegenüber. Davon wurden rund zwei Milliarden US-Dollar vom Börsengang verschlungen.

Bis Ende 2016 hatte Snap jeweils den letzten Monat eines Quartals herangezogen, um die Zahl der täglich aktiven Benutzer zu ermitteln. Im Rahmen seiner Börsenpräsentation nannte die Firma 161 Millionen täglich aktive Benutzer für Dezember 2016, eine Steigerung von 46 Prozent im Vergleich zu Dezember 2015. Inzwischen ermittelt Snap den Durchschnitt über das gesamte Quartal, was für die letzten drei Monate des Jahres 2016 einen Wert von 158 Millionen ergibt. Im ersten Quartal 2017 zählte Snap zwar 166 Millionen, doch damit sank die Wachstumsrate um zehn Punkte auf nur noch 36 Prozent.

Um seinem Börsenwert gerecht zu werden, benötigt Snap deutlich mehr Benutzer. Doch um mehr Benutzer zu gewinnen, benötigt Snap innovative Produkte. Und während man bei Snapchat auf wegweisende Neuerungen wartet, kopieren Mitbewerber wie Facebook und Microsoft (Skype) die Vorzüge von Snapchat in ihre eigenen Produkte.

 
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Adobe stopft Lücken im Flash Player und Connect

reported by doelf, Mittwoch der 12.07.2017, 13:22:30

Adobe hat jeweils drei Sicherheitslücken in seinen Programmen Flash Player und Connect geschlossen. Während eine Speichermanipulation (CVE-2017-3099) im Flash Player als kritisch eingestuft wurde, da sich diese zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen lässt, ermöglicht Connect "nur" zwei hochgefährliche Angriffe über Cross-Site-Scripting (CVE-2017-3102, CVE-2017-3103).

Beim Flash Player kommen noch zwei hochgefährliche Fehler hinzu: Eine weitere Speichermanipulation (CVE-2017-3100), über die Angreifer Speicheradressen herausfinden können, sowie eine Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen (CVE-2017-3080), über die sich Informationen abgreifen lassen. Details zur letztgenannten Schwachstelle wurden bereits am 3. Juli 2017 veröffentlicht. Für Windows, macOS und Googles Chrome gilt die höchste Dringlichkeitsstufe 1, denn Adobe erwartet zeitnah die ersten Angriffe. Lediglich Linux-Nutzer, die Chrome meiden, sind vergleichsweise sicher und können sich mit dem Update Zeit lassen. Der abgesicherte Flash Player trägt die Versionsnummer 26.0.0.137.

Download: Adobe Flash Player 26.0.0.137

Die dritte Schwachstelle in Adobe Connect beruht auf einer Fehlinterpretation kritischer Informationen durch die Benutzeroberfläche (CVE-2017-3101). Dieser Fehler ermöglicht Clickjacking-Attacken, der Angreifer kann Klicks des Benutzers somit für seine eigenen Zwecke umleiten. Adobe bewertet das Risiko als moderat und hat auch insgesamt nur die moderate Prioritätsstufe 3 vergeben. Die fehlerbereinigte Version trägt die Nummer 9.6.2.

Versionshinweise: Adobe Connect 9.6.2

 
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Juli-Patch-Day bei Microsoft

reported by doelf, Mittwoch der 12.07.2017, 11:25:58

Am gestrigen Abend hat Microsoft seinen Juli-Patch-Day abgehalten und neue Sicherheits-Updates für Windows, den Internet Explorer, dessen Nachfolger Edge, Office samt Office Services und Web Apps, das .NET-Framework, den Exchange Server sowie Adobes Flash Player veröffentlicht. Wichtig: Windows 10 Version 1507 - mit Ausnahme der Enterprise- und IoT-Varianten - wird seit Mai nicht mehr mit Updates versorgt!

Im "Security Updates Guide" kann man die Sicherheits-Updates nach Produkten, Schwere und Art filtern sowie sortieren. Für Juli 2017 finden sich 182 Einträge, wobei jeder Eintrag mindestens eine sicherheitsrelevante Änderung für ein Produkt umfasst. Schaltet man in die Detail-Anzeige, sind es sogar 919 Einträge. 69 Einträge (Detailansicht: 213) befassen sich mit kritischen Problemen und 98 (Detailansicht: 621) kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Dazu kommen 15 (Detailansicht: 74) mittelschwere Schwachstellen. Wichtig: Die Absicherung der LDAP-Authentifizierung über SSL/TLS erfordert nicht nur das Einspielen eines Updates, sondern auch das Anlegen eines neuen Registrierungsschlüssels namens LdapEnforceChannelBinding auf dem Domain-Controller. Microsoft erklärt Administratoren die notwendigen Maßnahmen in einer kurzen Anleitung.

Was dem "Security Updates Guide" nach wie vor fehlt, ist eine Volltextsuche, denn mit dieser könnte man zumindest die Ausnutzbarkeitsindexbewertung (Exploitability Index Assessment) der geschlossenen Sicherheitslücken abfragen. Microsoft unterteilt seine Updates nämlich in vier Klassen von "0: Exploitation Detected" über "1: Exploitation More Likely" und "2: Exploitation Less Likely" bis "3: Exploitation Unlikely", so dass man gezielt nach 0-Day-Lücken suchen könnte. Zudem berücksichtigt die Suche nur den englischen Originaltext. In der deutschen Übersetzung des "Security Updates Guide" werden Sicherheitslücken zwar als "Kritisch", "Wichtig" und "Mittel" klassifiziert, doch die Suchmaske findet nur die Begriffe "Critical", "Important" und "Moderate".

Die Arbeit mit dem "Security Updates Guide" ist nach wie vor ein Krampf und sorgt letztendlich dafür, dass nur noch sehr oberflächlich über die geschlossenen Sicherheitslücken berichtet wird. Aber möglicherweise war das ja auch Microsofts Absicht.

 
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Preisrutsch: Oculus Rift plus Touch für 449 Euro

reported by doelf, Dienstag der 11.07.2017, 16:30:54

Anfang dieses Jahres hatte Oculus für das Set aus der VR-Brille Rift und dem Touch-Controller noch stolze 898 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten verlangt, nun kostet das Paket nur noch 449 Euro - der Preis hat sich also glatt halbiert. Die Facebook-Tochter schreibt dazu, dass dieses Angebot "nur für begrenzte Zeit" gelte, nennt aber keinen konkreten Zeitrahmen.

Es ist bereits die zweite Preissenkung im Jahr 2017, denn Anfang März hatte Oculus den Preis seiner VR-Brille von 699 auf 589 Euro gesenkt. Zugleich waren die Kosten für zwei Touch-Controller von 119 auf 119 Euro reduziert worden, was einen Paketpreis von 708 Euro ergibt. Nun, da die VR-Technik für deutlich unter 500 Euro, einer psychologischen Preisgrenze, zu haben ist, könnte sie für den Massenmarkt interessant werden. Bisher ist die Verbreitung der VR-Technik noch gering, denn zusätzlich zur Brille benötigt man einen leistungsstarken Computer mit einer schnellen Grafikkarte. Und insbesondere letztere sind nicht leicht zu finden, da solche Karten auch für das Ethereum-Mining genutzt werden.

Einen Einblick in die Verbreitung von VR-Brillen ermöglicht die aktuelle Hard- und Softwareumfrage von Steam, welche im Juni 2017 erstellt wurde. Auf der Spieleplattform von Valve sind mehr als 40 Millionen Nutzer angemeldet, was der freiwilligen Umfrage einen repräsentativen Charakter gibt. Der Prozentsatz der Spieler mit VR-Hardware liegt demnach bei mageren 0,38 Prozent, wobei HTCs Vive hiervon 0,23 Prozent stellt und somit der klare Marktführer ist. Der einzige Herausforderer ist die Oculus Rift mit 0,13 Prozent, dazu kommen die Testversionen der Rift mit weiteren 0,02 Prozent. Während Steam für die Vive ein Wachstum um 0,01 Prozent meldet, stagniert die Verbreitung der Rift. Man darf gespannt sein, ob der Preisrutsch der Rift zu einer Trendwende verhelfen kann.

 
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Kurzlebige Schnapsidee: Die US-russische-Cyber-Sicherheits-Einheit

reported by doelf, Montag der 10.07.2017, 14:15:52

Der russische Staat wird verdächtigt, Cyber-Angriffe auf die westlichen Demokratien durchzuführen und den US-Präsidentschaftswahlkampf zu Gunsten von Donald Trump beeinflusst zu haben. Trotzdem twitterte US-Präsident Trump, er habe mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über die Gründung einer gemeinsamen Cyber-Sicherheits-Einheit geredet. Völlig absurd? Total plemplem? Ja!

Folgenden Tweet setzte Trump am gestrigen Sonntag ab:

"Putin & I discussed forming an impenetrable Cyber Security unit so that election hacking, & many other negative things, will be guarded.."

Übersetzung: "Putin & ich haben die Bilddung einer undurchdringlichen Cyber-Sicherheits-Einheit diskutiert, so dass Angriffe auf Wahlen & viele andere negative Dinge abgesichert werden.."

Die Formulierung "will be guarded" lässt dabei Spielraum für die Interpretation, denn der Präsident schreibt nicht "will be prevented", also "verhindert", sondern "abgesichert" bzw. "bewacht" oder "überwacht". Eine solche gemeinsame Einheit könnte demnach auch für gemeinsame Aktionen gegen Feinde im In- und Ausland eingesetzt werden. In jedem Fall würde man aber den vermeintlichen Bock zum Gärtner machen, weshalb Trumps Tweet unverzüglich mit Spott überschüttet wurde:

  • "Putin rollt sich vor Lachen über den Boden."
  • "Nächster Schritt: Mit Bashar al-Assad an der Stärkung demokratischer Prozesse arbeiten?"
  • "Schade, dass Bin Laden tot ist. Trump könnte sich mit ihm zum Antiterrorkampf verbünden."

Einen halben Tag später änderte Trump seine Aussage mit einem weiteren Tweet:

"The fact that President Putin and I discussed a Cyber Security unit doesn't mean I think it can happen. It can't-but a ceasefire can,& did!"

Übersetzung: "Der Umstand, dass Präsident Putin und ich über eine Cyber-Sicherheits-Einheit gesprochen haben, bedeutet nicht, dass ich der Meinung sei, dies könnte passieren. Es kann nicht - aber ein Waffenstillstand kann, & ist!"

Da fragt man sich, warum Trump die Idee einer gemeinsamen US-russischen-Cyber-Sicherheits-Einheit überhaupt an die Öffentlichkeit getragen hatte, wenn er sie am Ende doch nicht für denkbar hält. Der angehängte Waffenstillstand bezog sich vermutlich nicht auf den Cyber-Krieg, sondern auf Syrien. Aber bei Trump weiß man das ja nie so genau. Vermutlich sollte er seine Tweets zukünftig einfach mit "LOL" beenden - dann kann er immer behaupten, es sei doch alles nur ein Covfefe gewesen!

 
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NotPetya: Datenrettung in einigen Fällen doch möglich

reported by doelf, Montag der 10.07.2017, 13:05:48

Ende Juni 2017 hatte die Schadsoftware NotPetya, welche auf dem Erpressungstrojaner Petya aufbaut, weltweit Firmenrechner infiziert. Aufgrund von Fehlern im Programmcode hatte NotPetya die Daten allerdings nicht nur verschlüsselt sondern zerstört. Ob dies Absicht oder Unvermögen war, ist noch unklar. Aufgrund weiterer Programmfehler deutet sich nun allerdings eine Wiederherstellungsoption an - zumindest für einige Betroffene.

Wie Dmitry Sklyarov von Positive Technologies berichtet, besteht Hoffnung für Systeme, auf denen sich NotPetya administrative Rechte sichern konnte. In diesen Fällen hatte der Trojaner den Algorithmus Salsa20 verwendet, um die komplette Festplatte zu verschlüsseln, doch die Autoren des Schädlings haben bei der Implementierung von Salsa20 gleich mehrere Fehler gemacht. Nach einer Analyse des Codes konnte Sklyarov verschlüsselte Daten retten, ohne den Schlüssel zu kennen.

Bugs, Bugs, Bugs
Eigentlich sollte der Schlüssel 256 Bit stark sein, doch aufgrund eines Programmierfehlers wurden nur 128 Bit genutzt. Das schwächt die Verschlüsselung zwar massiv, dennoch bleibt eine Wiederherstellung innerhalb eines sinnvollen Zeitrahmens unmöglich. Glücklicherweise addieren sich die Fehler der Schadcode-Autoren: Aus dem 256-Bit-Schlüssel (128 Bit genutzt, 128 Bit ungenutzt), einer 64 Bit langen Zufallszahl (Nonce), der 128 Bit langen Sigma-Konstante und einer 64 Bit umfassenden Blockzahl erzeugt Salsa20 ein 64 Byte großes Keystream-Array. Dabei wird jede Festplatte als ein Stream betrachtet, bei deren Verschlüsselung sich einzig die Blockzahl ändert. Bei NotPetya werden nur 32 Bit für die Blockzahl verwendet und aufgrund von Eigenheiten des Salsa20-Algorithmus haben letztendlich nur 16 Bit Einfluss auf den Keystream. Das reicht aber nur für 2 hoch 16 (= 65.536) Blöcke mit einer Länge von 64 Bytes bzw. 4 MiB, weshalb das selbe Keystream-Fragment vielfach wiederholt wird. Weil die Inhalte bestimmter Sektoren und Dateien bekannt ist, eröffnet die derartig geschwächte Verschlüsselung Klartext-Angriffe. Hinzu kommt ein weiterer Fehler: Die Entwickler von NotPetya übergeben beim Verschlüsseln die Nummer des 512-Byte-Sektors statt dessen Offset-Wert in Bytes. Da die Sektoren paarweise verschlüsselt werden, entsprechen sich 1.022 der 1.024 Bytes zweier benachbarter Sektoren. Die Aussichten auf eine Wiederherstellung der Daten sind gut, doch das Prozedere ist nicht gerade trivial, weshalb man derzeit noch auf die Hilfe von Spezialisten angewiesen ist.

Keine Lösung für AES in Sicht
Sollte Windows noch normal starten, konnte sich NotPetya keine Admin-Rechte sichern. In diesem Fall wurde nicht die Festplatte, sondern nur die Daten des Benutzers verschlüsselt. Dabei kam dann nicht Salsa20 sondern AES zum Einsatz, also ein anderer Verschlüsselungsalgorithmus. Hier gibt es bisher noch keine Möglichkeit, die Daten ohne den privaten RSA-Schlüssel der Erpresser zu retten. Angeblich wird dieser RSA-Schlüssel im Darknet zum horrenden Preis von 100 Bitcoins angeboten.

 
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Erpressungstrojaner: Der Generalschlüssel für Petya

reported by doelf, Sonntag der 09.07.2017, 22:40:54

Der Autor des Erpressungstrojaners Petya hat seinen Generalschlüssel veröffentlicht. Mit diesem lassen sich Daten, die mit Petya 1 (roter Totenkopf), Petya 2 und 3 (zweite Verschlüsselungssoftware namens Mischa, grüner Totenkopf) sowie Petya 4 bzw. Goldeneye (gelber Totenkopf) verschlüsselt wurden, wiederherstellen. Anders sieht es bei NotPetya aus.

Für NotPetya wurde der Code des ursprünglichen Erpressungstrojaners Petya gestohlen und umgebaut. Das Ergebnis zerstört Daten, statt diese zu verschlüsseln. Ob dies die Absicht der Autoren war oder nur deren Unvermögen geschuldet ist, ist derzeit noch unklar. Für Daten, die von NotPetya heimgesucht wurden, gibt es derzeit noch keine Rettung und vermutlich wird es auch nie eine geben.

Zurück zu Petya, Mischa und Goldeneye: Janus, so das Pseudonym des verantwortlichen Entwicklers, hat ein verschlüsseltes Archiv beim Filehoster Mega.nz hinterlegt und dazu ein Rätsel gestellt: "They're right in front of you and can open very large doors". Es handelt sich um ein Zitat aus dem Film "Goldeneye" und in der entsprechenden Szene wird das Passwort "Knockers" eingegeben. Mit "Knockers", einem umgangssprachlichen Ausdruck für weibliche Brüste, lässt sich das Archiv entpacken und enthüllt den Generalschlüssel: 38dd46801ce61883433048d6d8c6ab8be18654a2695b4723. Laut Janus wurde dieses Passwort unter Verwendung von ECIES (Elliptic Curve Integrated Encryption Scheme) mit AES-256-ECB in den "Personal Code", der BASE58 codiert ist, eingebettet.

Für Petya 1 und 2 gibt es bereits Entschlüsselungsprogramme, die Schwächen in der Verschlüsselung des Trojaners ausnutzen und die auch ohne den Generalschlüssel funktionieren. Für Petya 3 und Goldeneye gab es bisher keine solchen Programme, hier bietet sich einzig der Generalschlüssel als Rettung an. Doch es gibt einen Wermutstropfen: Bisher ist noch keine passende Entschlüsselungssoftware erhältlich, doch auch das dürfte sich schon bald ändern.

 
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Durch den Bundesrat im Schweinsgalopp

reported by doelf, Sonntag der 09.07.2017, 17:43:46

Am Freitag hatte der Deutsche Bundesrat seine letzten Sitzung vor der Sommerpause abgehalten und in dieser 112 Vorlagen abgearbeitet. Für 63 Gesetze aus dem Deutschen Bundestag und 28 Verordnungen aus dem Bundeskabinett erteilte die Kammer ihre Zustimmung - sozusagen im Schweinsgalopp. Darunter fanden sich das Netzwerkdurchsetzungsgesetz, die Ausweitung von Online-Durchsuchung und der Quellen-Telekommunikationsüberwachung und die Ehe für alle.

Dass bei einer Tagesordnung mit 112 Vorlagen keine Debatte mehr stattfinden kann, dürfte jedem klar sein. Jene Parlamentarier, die tatsächlich an den strittigen Themen interessiert waren, hatten sich schon in den Ausschüssen und den vorausgegangenen Sitzungen ein Bild machen können. Dennoch ist es ausgesprochen schade, dass derart wichtige Gesetze, die wesentlichen Einfluss auf unsere Bürgerrechte haben, immer wieder kurz vor der Sommerpause durch die Kammern gejagt werden, als würde es lediglich um eine kaum relevante Klarstellung hinsichtlich der Hundesteuer gehen.

Durchgewunken wurden beispielsweise umfangreiche Änderungen im Straf- und Strafprozessrecht, welche den Einsatz von Online-Durchsuchung und Quellen-Telekommunikationsüberwachung, landläufig auch als "Staatstrojaner" oder "Bundestrojaner" bekannt, auf Delikte wie Geldfälschung, den Besitz von Kinderpornografie, bandenmäßigen Diebstahl, Hehlerei, Geldwäsche, Bestechung, Asylbetrug, Schleusertätigkeit sowie besonders schwere Verstöße gegen das Betäubungsmittel- oder Waffengesetz ausweitet. Dabei bleiben viele Fragen unbeantwortet: Wer haftet beispielsweise, wenn im Schlepptau des Staatstrojaners auch Schadsoftware einen Rechner befällt? Wie sollen Trojaner und Durchsuchungswerkzeuge erkennen, ob das infiltrierte Gerät tatsächlich nur vom Verdächtigen genutzt wird? Wie wird sichergestellt, dass keine Beweise manipuliert werden? Werden Gerichte die auf diese Weise gewonnenen Beweise überhaupt anerkennen? Aufgrund der Schwere der Grundrechtseingriffe hatte das Bundesverfassungsgericht in der Vergangenheit immer wieder "die Gefährdungen von Menschenleben, ihrer Gesundheit und elementarsten Lebensgrundlagen" als Messlatte vorgegeben und dürfte auch diesmal wieder das letzte Wort haben.

Auch das Netzwerkdurchsetzungsgesetz erhielt vom Bundesrat grünes Licht. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz verpflichtet die Betreiber von Internetplattformen zur zeitnahen Löschung von Hassbeiträgen und Gewaltaufrufen, was an sich eine sehr gute Idee ist. Facebook hatte sich im Vorfeld vehement gegen das Gesetz gewehrt, da es die Aufgaben von Staat und Gerichten auf die Betreiber abwälze. Viele Datenschützer und Journalisten sehen dies ähnlich und befürchten eine rigide Zensur durch die Betreiber und malen ein düsteres Bild vom Ende der Redefreiheit. Andererseits stellen auch Beleidigungen, Pöbeleien und offene Drohungen, welche mit dem Ziel, Menschen in sozialen Netzwerken mundtot zu machen, geäußert werden, einen Angriff auf die Rede- und Meinungsfreiheit dar. Zudem wiegeln die Plattformbetreiber Betroffene nur allzu oft ab oder behaupten, dass deutsche Gerichte für sie gar nicht zuständig seien. Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist also ein zweischneidiges Schwert, welches ein drängendes Problem angeht, ohne dabei den Eindruck eines passenden oder gar eleganten Werkzeugs abzugeben.

Unter all den Beschlüssen vermissen wir ausgerechnet das "Dritte Gesetzes zur Änderung des Telemediengesetzes", mit dem die Störerhaftung tatsächlich abgeschafft werden soll. Dieses neue WLAN-Gesetz wird die Betreiber frei zugänglicher WLAN-Zugangspunkte vor Abmahngebühren und Schadenersatzforderungen schützen, im Gegenzug aber Websperren einführen. Rechteinhaber können verlangen, dass der Zugriff auf rechtswidrige Internetangebote blockiert wird, sie müssen allerdings die zu sperrenden Angebote konkret benennen, alle anderen Möglichkeiten zum Durchsetzen ihrer Reche bereits ausgeschöpft haben und zudem alle entstehenden Kosten tragen. Für den WLAN-Betreiber soll die Maßnahme zumutbar und verhältnismäßig sein, doch auch das führen einer schwarzen Liste ist nichts anderes als das Einführen einer Zensur durch die Hintertür. Andere bürokratische Hindernisse wie eine Verschlüsselung oder Nutzerregistrierung wären dafür vom Tisch. Schon am 12. Mai 2017 hatte der Bundesrat seine Zustimmung signalisiert, doch der endgültige Segen lässt noch auf sich warten.

 
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SoundCloud halbiert seine Belegschaft

reported by doelf, Sonntag der 09.07.2017, 13:28:09

Die Musikplattform SoundCloud, welche in Form eines sozialen Netzwerks als Schnittstelle zwischen Musikern und Fans dient, entlässt schätzungsweise die Hälfte ihrer Mitarbeiter. Dieser Schritt sei notwendig, um die Kosten zu reduzieren, profitabel zu werden und eine unabhängige Zukunft des Unternehmens sicherzustellen, erklärt CEO Alex Ljung.

Alex Ljung hatte SoundCloud im Jahr 2007 zusammen mit dem Musiker Eric Wahlforss in Berlin gegründet. Als Rechtsform wurde die britische Limited gewählt, weshalb als Unternehmenssitz anfangs London geführt wurde und in Berlin offiziell nur eine Zweigniederlassung war. Nach einer internationalen Expansion will sich SoundCloud in Zukunft auf zwei Standorte - Berlin und New York - beschränken. In einem Interview mit gruenderszene.de, welches am 7. Dezember 2016 veröffentlicht wurde, hatte Ljung die Zahl seiner Mitarbeiter auf "über 350" beziffert. Nun sollen 173 entlassen werden, was demnach rund die Hälfte der Belegschaft bedeutet. Das ist ein mächtiger Einschnitt.

Zugleich berichtet Ljung, dass SoundCloud seinen Umsatz binnen zwölf Monaten mehr als verdoppeln konnte, nennt aber keine konkreten Zahlen. Da die Stellenstreichungen den Schritt in die Gewinnzone ebenen sollen, arbeitet das Unternehmen augenscheinlich noch immer defizitär. SoundClouds monatliche Nutzerzahl liegt seit Jahren bei "mehr als 175 Millionen" und diese Angabe war laut Ljung auch im Dezember 2016 noch aktuell. Das Umsatzwachstum stammt vermutlich aus dem 2016 eingeführten Dienst "SoundCloud Go", der sich in seiner kostenlosen Variante über Werbung finanziert. Alternativ gibt es ein Abonnement für 9,99 Euro pro Monat, das ohne Werbung auskommt und den Download von Musikstücken erlaubt. Und nur die zahlenden Kunden können auf alle 135 Millionen Titel zugreifen.

 
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Samsung stellt 70 Prozent mehr Gewinn in Aussicht

reported by doelf, Sonntag der 09.07.2017, 12:12:00

Samsung hat einen Ausblick auf seine Geschäftsergebnisse des zweiten Quartals 2017 gegeben und diese versprechen ein deutliches Umsatzplus sowie einen rasanten Gewinnanstieg im hohen zweistelligen Bereich. Die endgültigen Zahlen wird der südkoreanische Elektronikriese allerdings erst am 27. Juli 2017 präsentieren.

Wie aus Samsungs Mitteilung hervorgeht, soll sich der Quartalsumsatz zwischen 59 Billionen und 61 Billionen Won (ca. 44,84 Milliarden bis 46,36 Milliarden Euro) bewegen. Verglichen mit den 50,94 Billionen Won des zweiten Quartals 2016 würde dies eine Steigerung von 15,82 bis 19,75 Prozent bedeuten. Samsungs Schätzungen für den operativen Gewinn bewegen sich zwischen 13,9 Billionen und 14,1 Billionen Won (ca. 10,564 Milliarden und 10,716 Milliarden Euro) nach lediglich 8,14 Billionen Won im Vorjahreszeitraum. Damit würde der operative Gewinn zwischen 70,76 und 73,22 Prozent in die Höhe katapultiert.

 
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DRAM: Leichter Preisanstieg

reported by doelf, Mittwoch der 05.07.2017, 14:20:54

Nachdem die Hersteller von DRAM-Chips ihre Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2016 gedrosselt hatten, kam es am Spot-Markt in Taiwan zu einem sprunghaften Anstieg der Kurse. Dieser dauerte bis Anfang Februar 2017 an. Im März blieben die Preise dann weitgehend stabil, im April sind sie etwas gefallen und im Laufe des Juni ging es wieder etwas nach oben.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man gestern im Schnitt 6,559 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind 2,63 Prozent mehr als Anfang Juni sowie ein Aufschlag von 14,51 Prozent verglichen mit dem Kurs Anfang Januar. Seit Oktober 2016 haben sich diese Chips sogar um schmerzhafte 51,65 Prozent verteuert.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,285 US-Dollar. Binnen Monatsfrist ist diese Variante um 2,15 Prozent teurer geworden. Der Vergleich mit Januar offenbart einen Preisanstieg um glatt 16 Prozent und wenn wir Oktober 2016 als Ausgangspunkt nehmen, sind es sogar 51,59 Prozent.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 3,060 US-Dollar gezahlt. Mit 6,14 Prozent sehen wir hier die deutlichste Verteuerung binnen Monatsfrist. Seit Januar sind die Kurse für diesen Speichertyp nur um 9,56 Prozent geklettert, die Teuerungsrate seit Oktober 2016 beläuft sich auf 47,40 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Dank Donald Trumps "großartiger" Wirtschaftspolitik war ein Euro gestern 1,1348 US-Dollar wert und notierte damit um 0,58 Prozent höher als Anfang Juni. Seit Jahresbeginn ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar um 7,86 Prozent gestiegen.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Mal was Neues: Fake Börsenkurse

reported by doelf, Dienstag der 04.07.2017, 23:33:31

Kurz nachdem die Wall Street ihre Tore für den Unabhängigkeitstag der Vereinigten Staaten geschlossen hatte, spielten die Bildschirme der Händler verrückt und zeigten unglaubliche Kurssprünge für bekannte Unternehmen. Apples Aktie war demnach um 348 Prozent gestiegen und die von Microsoft um 79,1 Prozent. Amazons Wertpapier fiel zeitweise um 87,24 Prozent und Zyngas schloss um 3.292 Prozent in die Höhe.

Offenbar hatten Drittanbieter nach dem Börsenschluss an der Wall Street interne Test-Daten der Technologiebörse Nasdaq verbreitet. Diese Tests führt der Betreiber der Börse täglich durch, doch normalerweise gelangen die fiktiven Kursbewegungen nicht nach außen. Anscheinend hatte der um drei Stunden vorgezogene Börsenschluss zu diesem Fehler geführt, der abgesehen von Irritationen keine weiteren Folgen hatte, denn es wurden keine Transaktionen zu den utopischen Kursen durchgeführt.

 
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Microsoft reorganisiert Verkauf und streicht weitere Jobs

reported by doelf, Dienstag der 04.07.2017, 23:12:07

Donald Trump versprach den Amerikanern "Jobs, Jobs, Jobs", doch zumindest bei Microsoft wird auch weiterhin das Streichkonzert den Ton angeben. Am Montag hatte das Unternehmen in einem Memo an seine Mitarbeiter die Neuordnung von Verkauf und Marketing verkündet. Und während im Memo keine Stellenstreichungen genannt wurden, werden nach Angaben eines Insiders tausende Arbeitsplätze wegfallen.

Dies berichtet Bloomberg und verweist dabei auf eine Quelle, die mit Microsofts Plänen vertraut ist. Die Quelle will nicht namentlich genannt werden, weil der Software-Riese den erneuten Arbeitsplatzabbau noch nicht offiziell verkündet hat. Laut Memo wird der Geschäftskundenbereich in zwei Segmente - Großkunden und mittelgroße Kunden - aufgespalten. Microsoft unterscheidet dabei sechs Kundenarten - Herstellung, Finanzdienstleistungen, Einzelhandel, Gesundheit, Bildung und Regierungen - sowie vier Kategorien - moderner Arbeitsplatz, Geschäftsanwendungen, Apps und Infrastruktur sowie Daten und künstliche Intelligenz (AI). Ziel der Neuordnung ist es, die Cloud- und AI-Produkte zu priorisieren. In diesem Bereich sieht Microsoft Marktchancen mit einem Volumen von 4,5 Billionen US-Dollar.

Die Verbraucher- und Geräteverkäufe werden in sechs Regionen aufgeteilt. Hier geht es um Windows, Office 365, die Surface-Familie und die Xbox, aber auch um das Internet der Dinge, Augmented Reality sowie künstliche Intelligenz. In den Konsumenten soll der "Wunsch nach den gleichen Kreativitätswerkzeugen" geweckt werden, welche die Menschen von ihrem Arbeitsplatz kennen. Zudem will Microsoft seine Präsenz im Gaming-Markt verstärken, beispielsweise durch neue Inhalte für Mixed bzw. Augmented Reality.

 
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Linux 4.12 ist da: AMD Vega und Live-Patching

reported by doelf, Dienstag der 04.07.2017, 00:53:35

Der Linux-Kernel ist in der stabilen Version 4.12 verfügbar. Diese erweitert das "Kernel Live Patching" (KLP) mit dem Ziel, in Zukunft alle Sicherheitslücken im laufenden Betrieb stopfen zu können. Bisher greifen die Änderungen aber nur auf x86-Systemen. Eine weitere wichtige Neuerung ist die Unterstützung für AMDs frisch vorgestellte Vega-Grafikkarten.

Grafik, Sound und USB-C
AMDs Vega-Serie wird von Linux 4.12 über den Amdgpu-Treiber unterstützt. Bisher bietet AMD allerdings noch keine Modelle für Spieler an, sondern setzt mit der "Radeon Vega Frontier Edition" auf Profis, welche auf den Karten primär rechnen wollen. Die stört es dann auch nicht, dass der aktuelle Treiber noch keine Bildschirme ansteuern kann. Auf Seiten NVIDIAs bringt ein neuer Nouveau-Treiber 3D-Beschleunigung für die Modelle der 1000er-Serie (Pascal) - jetzt inklusive der GeForce GTX 1050 (GP107). Der Grafiktreiber für Intel (i915) unterstützt "Atomic Modesetting" - er kann damit vorab testen, ob der gewünschte Modus überhaupt unterstützt wird. Und dank "Explicit Fencing" zeichnen Intel-GPUs unterschiedliche Ebenen nun zeitgleich auf den Monitor. Wer noch das veraltete "Open Sound System" (OSS) verwendet, hat ein Problem, denn dieses lässt sich bei Linux 4.12 nicht mehr aktivieren. Es soll in Kürze komplett aus dem Kernel entfernt werden. Es gibt auch Verbesserungen rund um USB-C, die allerdings nur dann von Bedeutung sind, wenn die entsprechenden Funktionen nicht über eine spezifische Firmware geregelt werden.

Rund um die Datenträger
Mit "Budget Fair Queueing" (BFQ) sollen Festplattenzugriffe beschleunigt werden. Dabei wird den Prozessoren tatsächlich ein Budget für I/O-Operationen zugeteilt und zugleich eine komplexe Priorisierung vorgenommen. Anwendungen, mit denen der Nutzer interagiert, werden von BFQ ebenso bevorzugt wie Lesezugriffe und Prozesse, die in Echtzeit laufen. Hintergrundaufgaben lässt BFQ dafür etwas schleifen. Für den Einsatz mit SSDs scheint BFQ weniger geeignet zu sein. Ebenfalls neu ist ein weiterer I/O-Scheduler namens Kyber, welcher primär auf über PCIe-angebundene SSDs zielt. Kyber arbeitet mit mehreren Warteschlagen und priorisiert ebenfalls die Lesezugriffe. Das neue "Partial Parity Log für MD RAID 5" (RAID5-PPL) schützt RAID-5-Konfigurationen vor Datenverlusten, bremst die Leistung der Datenträger aber auch um ein gutes Drittel aus. Andere Änderungen versprechen indes Performance-Gewinne für RAID-5- und RAID-6-Verbünde. Beim Dateisystem Btrfs soll es Fortschritte hinsichtlich RAID 5 und 6 geben und bei CIFS soll das Mounten von SMB-Freigaben durch macOS zuverlässiger funktionieren.

Für Ubuntu schon verfügbar
Wer eine auf Ubuntu basierende Distribution verwendet, kann die offiziellen Linux-Kernel (Mainline-Kernel) ganz leicht manuell installieren. Der Mainline-Build des Kernel 4.12 ist bereits verfügbar und war zudem erfolgreich. Welche Dateien man benötigt und wie man diese installiert erklärt ein ausführlicher Beitrag in unserem Forum.

 
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Windows 10 Insider Preview Build 16232 für PC und Build 15228 für Mobile

reported by doelf, Montag der 03.07.2017, 20:22:32

Seit ein paar Tagen liegen neue Builds von Windows 10 für Insider im Fast-Ring bereit. Für PCs gibt es den Build 16232 und für Smartphones den Build 15228, wobei die unterschiedlichen Nummern unterstreichen, dass sich die beiden Entwicklungsstände hinsichtlich OneCore immer noch unterscheiden. Alle wesentlichen Neuerungen drehen sich diesmal um das Thema Sicherheit.

Der Mobile-Build 15228
Kommen wir zunächst zum Mobile-Build 15228, denn dieser ist schnell abgehandelt: Benachrichtigungen über eingegangene SMS und Kalendereinträger werden nun wieder an alle Tracker von Fitbit weitergeleitet und die Bluetooth-Anbindung für Wearables von Garmin wurde verbessert. Es konnte vorkommen, dass die Kamera während der Vorschau und Aufnahme einen um 30 Prozent erhöhten Stromverbrauch verursachte. Dieser Bug wurde ebenso beseitigt wie ein Wiedergabefehler beim Abspielen von Videos im Querformat und Abstürze bei Verwendung der Foto-App. Auch generell will Microsoft die Stabilität verbessert haben und berichtet von der Korrektur der häufigsten Absturzursachen. Hatte ein Administrator ActiveSyncCSP zum Bereitstellen von E-Mail-Konten auf Geräten mit Windows 10 Creators Update verwendet, ohne ein gültiges Passwort bereitzustellen, wurde das E-Mail-Konto von Servern mit einer begrenzten Zahl von Anmeldeversuchen ausgesperrt. Dies soll jetzt nicht mehr vorkommen.

PC-Build 16232: Die Sicherheit
Beim Windows 10 Insider Preview Build 16232 geht es, wie eingangs angekündigt, nur um das Thema Sicherheit. Bei Windows 10 Enterprise sorgt der Windows Defender Application Guard (WDAG) dafür, dass Applikationen abgekapselt in sogenannten Sandkisten laufen. Für den Edge-Browser hatte dies bisher den Nachteil, dass Lesezeichen, Cookies und Passwörter am Ende der Sitzung gelöscht wurden. Nun bleiben diese Daten für zukünftige Edge-Sitzungen erhalten (Data Persistence), während der Host auch weiterhin nicht auf sie zugreifen kann. Zur Aktivierung der "Data Persistence" muss eine entsprechende Gruppenrichtlinie erstellt werden, standardmäßig ist diese Option deaktiviert.

Data Persistence

Eine weitere Neuerung ist die "Exploit Protection", welche sich im "Windows Defender Security Center" in der Rubrik "App & Browser" befindet. Sie dient als Nachfolger für die optionale Software "Enhanced Mitigation Experience Toolkit" (EMET), welche unter Profis sehr beliebt ist, von normalen Benutzern aber kaum wahrgenommen wird. Microsoft wird EMET zum 31. Juli 2018 einstellen und dessen Funktionalität in Windows integrieren. Momentan kann man das Laden potentiell gefährlicher Bilder und das Ausführen verdächtiger Funktionen unterbinden. Weiterhin ist es möglich, die Speicherverwürfelung (Address Space Layout Randomization, kurz: ASLR) für Bilder zu erzwingen. Diese drei Maßnahmen erschweren es Angreifern, eigenen Code einzuschleusen und diesen gezielt anzuspringen.

Exploit Protection

Insbesondere gegen Verschlüsselungs- und Löschtrojaner soll die neue Zugriffskontrolle für Ordner helfen. Für geschützte Ordner wird eine Liste mit Apps hinterlegt, welche die darin befindlichen Daten verändern dürfen. Versucht eine andere Software diese Daten zu verändern, erscheint eine Warnung. Standardmäßig schützt Windows 10 die vier Ordner "Dokumente", "Bilder", "Videos" und "Desktop", weitere Verzeichnisse kann man manuell ergänzen. Es ist allerdings nicht möglich, die von Hause aus geschützten Ordner zu entsperren. Auch Netzwerkfreigaben und zugeordnete Laufwerke werden unterstützt, man kann aber noch keine Umgebungsvariablen oder Platzhalter verwenden.

Zugriffskontrolle

PC-Build 16232: Fehler
Zuweilen scheitert das Update auf den Windows 10 Insider Preview Build 16232 mit dem Fehler-Code 0x80070643, bisher kann Microsoft hierfür noch keine Lösung anbieten. Dafür ist es nun nicht mehr notwendig, den .NET-Framework 3.5 vor dem Update zu entfernen. Eine Absturzschleife von ctfmon.exe bei Texteingaben im Startmenü und in UWP-Apps wurde beseitigt. Word 2016 stürzt nicht mehr ab, wenn man eine Stifteingabe vornehmen will, und Spiele wie "Mass Effect 3" verkraften nun wieder einen Task-Wechsel. Die Batterieanzeige funktioniert derzeit nicht bei allen Notebooks und einige UWP-Apps, darunter Twitter, fliegen gleich beim Start ab. Zum Abschluss noch ein genereller Hinweis bezüglich der vorinstallierten Apps: Diese lassen sich vorläufig nicht mehr über den Windows Store aktualisieren, damit alle Tester mit dem selben Versionsstand arbeiten.

 
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Linux Mint 18.2 (Codename: Sonya) ist fertig

reported by doelf, Montag der 03.07.2017, 13:54:34

Linux Mint 18.2 (Codename: Sonya) ist fertig und liegt in den drei Geschmacksrichtungen KDE, Xfce und Mate zum Download bereit. Neben der 64-Bit-Version ist auch eine 32-Bit-Variante erhältlich. Sonya basiert, wie ihre Schwestern Serena (Mint 18.1) und Sarah (Mint 18.0), auf Ubuntu 16.04 (Xenial) und genießt Langzeitunterstützung bis April 2021.

KDE Plasma 5.8 bringt einen neuen Anmeldebildschirm, welcher den Start mit dem Herunterfahren des Systems vereinigt. Obwohl die Optik gestrafft wurde, bietet sie mehr Möglichkeiten zur Individualisierung - beispielsweise in Form animierter Hintergrundbilder. KDE unterstützt Sprachen wie Arabisch und Hebräisch, die von rechts nach links geschrieben werden, besser und spiegelt hierfür die Dialogfenster. Auch andere Bedienelemente wandern dann von links auf die rechte Seite.

Linux Mint 18.2 KDE

Die Applets zum Umschalten des virtuellen Desktops und für die Fensterliste wurden umgeschrieben und nutzen nun das mit Plasma 5.7 eingeführte Task-Manager-Backend - das spart Zeit und Arbeitsspeicher. Die Mediensteuerung wurde ins Kontextmenü des Task-Managers integriert und mit Global-Shortcuts lassen sich ab sofort auch spezielle Aufgaben innerhalb von Programmen anspringen. Auch die gleichzeitige Nutzung mehrerer Anzeigegeräte wurde verbessert, wobei Qt 5.6.1 insbesondere die Verwendung von Docking-Stationen und Projektoren erleichtern dürfte.

Bei Xfce wurde das Applikationsmenü Whisker auf die Version 1.7.2 aktualisiert, bei der man die Launcher direkt aus dem Kontextmenü heraus bearbeiten kann. Die Applikationen laden schneller und die Kategorien lassen sich über die Einstellungen verbergen. Auch die Übersetzungen wurden überarbeitet. Der Fenstermanager xfwm liegt in der Version 4.13 vor, welche VSync unterstützt und die beim Zoomen auch den Cursor skaliert. Die Bluetooth-Unterstützung namens Blueberry und der Texteditor Xed wurden ebenso weiterentwickelt wie die Medienwiedergabe über den Xplayer, die Fotoverwaltung Pix, der PDF-Viewer Xreader und der Bildbetrachter Xviewer.

Linux Mint 18.2 Xfce

Die Geschmacksrichtung Mate enthält die Version 1.18 des Desktops, welche vollständig mit GTK3 erstellt wurde. Als Abspaltung von Gnome 2 war Mate seinerzeit auf Basis von GTK2 gestartet. Wie bei Xfce wurde auch bei Mate die Bluetooth-Unterstützung Blueberry verbessert. Zu den Neuerungen gehören ein Stack-Umschalter, OBEX-Dateiübertragungen sowie ein leichteres Ändern des Bluetooh-Namens. Weitere Parallelen zu Xfce zeigen sich bezüglich der weiterentwickelten Programme, darunter der Texteditor Xed, die Medienwiedergabe Xplayer, die Fotoverwaltung Pix, der PDF-Viewer Xreader und der Bildbetrachter Xviewer.

Linux Mint 18.2 Mate

Alle drei Desktop-Umgebungen profitieren von allgemeinen Verbesserungen wie dem überarbeiteten Update-Manager, der verfügbare Updates in fünf Risikokategorien unterteilt. In der ersten Ebene finden sich reine Applikations-Updates ohne irgendwelche Auswirkungen auf das System. Die meisten Updates fallen allerdings in die ebenfalls recht harmlose Kategorie zwei. Werkzeuge, Desktops und allgemeine Bibliotheken bergen ein höheres Risiko und wurden daher der dritten Kategorie zugeteilt. Kernel- und System-Updates, darunter auch Ubuntus HWE-Kernel, werden aufgrund ihrer weitreichenden Auswirkungen in die vierte Ebene einsortiert und bei der seltenen Klasse 5 ist äußerste Vorsicht geboten. Darüber hinaus sind die einzelnen Pakete und ihre Bedeutung besser dokumentiert, hierzu gibt es auch eine neue Hilfe-Sektion. Und mit Hilfe des neuen "mintupdate-tool" lassen sich Updates über Scripte automatisieren. Fremde Paketquellen kann man jetzt auf einen Schlag entfernen und es gibt wieder neue Hintergrundbilder. Die Beta-Version von Linux Mint 18.2 basiert auf dem Kernel 4.8.0-53 und umfasst die Linux-Firmware 1.157.10.

Download:

 
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Marktanteile: AMD holt auf (aber keine 10,4 Prozent)

reported by doelf, Montag der 03.07.2017, 11:57:50

Im Netz ist zu lesen, dass AMD zwischen dem ersten und zweiten Quartal 2017 satte 10,4 Prozent Marktanteil von Intel zurückgewinnen konnte. Dabei verweisen die Autoren auf PassMark, den Hersteller einer Benchmark-Software, welcher eine eigene Datenbank führt. Zur Bestimmung von Marktanteilen ist diese allerdings nur bedingt zu gebrauchen und auch die genannten Zahlen sind alles andere korrekt!

Mit der zur Grunde liegenden Datenbank haben wir gleich mehrere Probleme: PassMark betrachtet keine Verkaufszahlen, sondern lediglich die von Benutzern übermittelten Messergebnisse. Wenn also jemand im Juni 2017 Messergebnisse für eine im Januar 2012 gekaufte CPU übermittelt, wird diese für Juni 2017 gezählt. Zudem werden bei PassMark in erster Linie Messungen mit schnellen Prozessoren eingereicht, denn deren Käufer sind überhaupt an den Ergebnissen einer Benchmark-Software interessiert. Die typischen Büro-PCs bleiben ebenso außen vor wie der Großteil der Computernutzer, der von PassMark noch nie etwas gehört hat und der Benchmark-Tabellen bestenfalls aus einer Computerzeitung kennt. Hinzu kommt, dass die Leistungsmessung nur unter Windows durchgeführt werden kann und somit Computer, auf denen macOS oder Linux laufen, gar nicht berücksichtigt werden. Dies gilt auch für alle CPU-Architekturen abseits von x86.

Was sich aus PassMarks Datenbank ablesen lässt, ist lediglich ein erhöhtes Messaufkommen bei Prozessoren von AMD. Dies deutet darauf hin, dass AMD in den vergangenen Monaten mehr leistungsstarke CPUs absetzen konnte. Und das primär im DIY-Markt, denn OEM-Systeme sind erst in den letzten Wochen in den Handel gekommen. Zu beachten ist auch, dass der deutlichste Sprung für das dritte Quartal 2017 angegeben wird und dieses gerade erst begonnen hat. Da die Quartalszahlen laut Passmark jeweils für den gesamten Zeitraum angegeben werden, sind die unter Q3 vermerkten Werte noch nicht endgültig!

Hier nun die Zahlen (die Aussagekraft für Q3 geht, wie oben erläutert, gegen Null):

Bild

Die Q3-Zahlen von gestern hatten AMD einen Zugewinn von 10,4 Prozent und einen Marktanteil von 31,0 Prozent bescheinigt. Heute liegt AMDs Zugewinn aber nur noch bei 5,6 Prozent und der Marktanteil bei 26,2 Prozent. Und das ist auch logisch, denn nach zwei bzw. drei Tagen können sich die Zahlen für ein ganzes Quartal noch nicht gefestigt haben und somit ist es ausgesprochen unsinnig, solche Werte kopflos durchs Netz zu treiben. Das sind schon fast Fake-News, wenn wir diesen Modebegriff an dieser Stelle einmal bemühen dürfen.

Fest stehen indes die Zahlen für das abgeschlossene zweite Quartal, doch die sind weit weniger spektakulär. Sie besagen, dass AMD seinen Marktanteil um 2,5 Punkte auf 20,6 Prozent ausbauen konnte und Intel um 2,6 Punkte auf 79,3 Prozent abgerutscht ist. Auch diese Werte sagen herzlich wenig über die tatsächlichen Verkaufszahlen aus, doch zumindest unterstreichen sie eine Tendenz zu Gunsten von AMD.

 
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Marktanteile: Windows 10 tritt auf der Stelle

reported by doelf, Sonntag der 02.07.2017, 23:27:57

Im Mai 2017 hatte Windows 10 seinen Marktanteil laut NetMarketShare um 0,50 Punkte ausbauen können, doch im Juni waren es nur noch 0,02 Punkte. Mit 26,80 Prozent verharrt Microsoft aktuelles Betriebssystem somit auf dem zweiten Platz hinter seinem Urgroßvater Windows 7, der 49,04 Prozent (-0,42) des Marktes hält. Überraschungen gibt es erst ab Platz drei.

Marktanteile im Juni

Nach dem Angriff mit dem Verschlüsselungstrojaner WannaCry waren die Marktanteile von Windows XP und Vista im Mai abgestürzt. XP war von 7,04 auf 5,66 Prozent sowie auf den vierten Rang abgerutscht, doch nun ist der Oldie zurück auf Platz drei und mit 6,94 Prozent (+1,28) wieder fast so stark wie im April. Damit ist Windows XP der unerwartete Gewinner des Monats Juni! Windows 8.1 hat indes 0,34 Punkte eingebüßt und liegt mit 6,40 Prozent nur noch auf Position vier. Auf Rang 5 findet sich mit macOS 10.12 das erste Betriebssystem, welches nicht aus Redmond kommt. Doch nach Monaten des stetigen Wachstums hat macOS 10.12 im Juni 0,10 Punkte verloren und hält nur noch 3,49 Prozent des Marktes.

Für das freie Betriebssystem Linux reicht es wieder nur für Platz sechs, dennoch war es der zweite Gewinner im Juni. Denn Linux konnte sich binnen Monatsfrist um 0,37 Punkte steigern und erzielte einen Marktanteil von 2,36 Prozent. Auf Platz 7 folgt Windows 8 mit einem Marktanteil von 1,37 Prozent (-0,22) vor Mac OS X 10.11 mit 1,23 Prozent (-0,09) und Mac OS X 10.10 mit 0,81 Prozent (-0,06). Im Gegensatz zu XP konnte sich Windows Vista im Juni nicht mehr berappeln und fiel weiter auf 0,53 Prozent (-0,05) zurück. Vista erhält seit Mai keine neuen Sicherheits-Updates mehr.

Außerhalb der Top 10 finden sich Windows NT (0,41%) sowie Mac OS X 10.4 bis 10.9 (zusammen 0,57%) und Windows 2000 (0,01%). Mit macOS 10.13 (High Sierra) wird Apples kommendes Desktop-OS zwar schon geführt, doch dieses konnte im Juni noch keine Marktanteile für sich verbuchen. Das ist nicht verwunderlich, denn die erste öffentliche Beta-Version von macOS 10.13 wurde erst am 30. Juni 2017 freigegeben.

 
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Firefox 54.0.1 behebt sechs Fehler

reported by doelf, Sonntag der 02.07.2017, 19:36:27

Mit der Veröffentlichung des Firefox 54.0.1 haben Mozillas Entwickler sechs Fehler korrigiert. Repariert wurde beispielsweise die Wiedergabe von Netflix unter Linux, welche nach dem Update auf den Firefox 54.0 nicht mehr möglich war. Vermutlich waren auch andere Streaming-Dienste mit kopiergeschützten Videos betroffen. Unter macOS kann man nun wieder PDF-Dateien drucken und speichern, ohne dass nur leere Seiten ausgegeben werden.

Die restlichen Probleme drehen sich allesamt um Tabs: Tab-Titel wurden immer von links nach rechts ausgeblendet, was bei Sprachen, deren Schrift von rechts nach links verläuft, sehr unglücklich ist. Dieser Bug wurde ebenso behoben wie ein weiterer Fehler bei rechts beginnenden Schriften, der zu einer fehlerhaften Fokussierung der Tab-Titel führte. Auch der Umstand, dass während des Ladens von Tabs gar kein Verlaufeffekt auf die Titels angewendet wurde, konnte berichtigt werden. Weiterhin konnte es vorkommen, dass beim Öffnen eines Downloads in einem neuen Tab oder auf einer neuen Seite der falsche Tab automatisch geschlossen wurde. Dies geschah allerdings nur, wenn die Seite mit dem Download zuvor von einer anderen Seite automatisch geöffnet worden war.

Download: Firefox 54.0.1

 
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