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News-Archiv: August 2015

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Apple schickt diverse Geräte aufs Abstellgleis

reported by doelf, Montag der 31.08.2015, 16:58:18
Ab September werden diverse iPod-Varianten, die erste Generation des Apple TV und der Ende 2009 ausgelieferte Mac mini von Apple als "obsolete" (veraltet, obsolet) eingestuft. Für die Besitzer bedeutet dies, dass Apple und seine offiziellen Service-Partner diese Geräte nicht mehr reparieren werden. Ein solches Unterfangen wäre allerdings auch finanziell höchst unsinnig.

Hier eine Übersicht der nicht mehr unterstützten Apparate:
  • Apple Cinema Display (30 Zoll mit DVI-Anschluss)
  • Apple Cinema Display (24 Zoll mit LED)
  • Apple TV (1. Generation)
  • iPod classic
  • iPod nano (5. Generation)
  • iPod shuffle (3. Generation)
  • iPod touch (2. Generation)
  • iPod touch (3. Generation)
  • Mac mini (Ende 2009)
Quelle: 9to5mac.com
 
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Linux 4.2 ermöglicht UEFI-Updates und bringt neue AMD-Treiber

reported by doelf, Montag der 31.08.2015, 16:41:42
Seit gestern liegt der Linux-Kernel in der stabilen Version 4.2 vor. Zu den Neuerungen gehören eine Verschlüsselungsoption für das Dateisystem F2FS, Grafiktreiber für AMDs aktuelle GPU-Generation und kommende Intel-SoCs sowie die Möglichkeit, die UEFI-Firmware unter Linux zu aktualisieren.

Der Kernel-Treiber AMDGPU, welcher die Carrizo-APUs sowie Grafikkarten auf Basis der GPUs Tonga und Fiji/Fury unterstützt, soll sowohl von AMDs Catalyst als auch vom quelloffenen Gallium3D-Treiber genutzt werden. Dieser Ansatz verspricht eine bessere Kompatibilität, doch vorerst fehlen noch wichtige Funktionen wie das Power-Management. Der Radeon-DRM-Treiber beherrscht jetzt VCE1-Encoding und für Intels kommende Atom-SoCs der Broxton-Generation, die auf den Einsatz in Tablets und Smartphones zielen, wurde eine grundlegende Unterstützung hinzugefügt. Der quelloffene Nouveau-Treiber für Grafiklösungen von NVIDIA hat diesmal leider kein Update erhalten.

Neu hinzugekommen ist der VirtIO-GPU-Treiber, der virtuellen Maschinen unter Qemu ab Version 2.4.0 in Zukunft die 3D-Beschleunigung (OpenGL) ermöglichen soll, vorerst gibt es aber nur einen Mehrbildschirmbetrieb sowie die Nutzung hochauflösender Anzeigegeräte. Neu ist auch die Unterstützung des "EFI System Resource Table" (ESRT), welcher die Aktualisierung der UEFI-Firmware unter Linux ermöglicht. Voraussetzung hierfür ist allerdings der noch ziemlich neue UEFI-Standard 2.5. Dennoch will das GNOME-Projekt diese Möglichkeit schon bald in seine Softwarezentrale implementieren. Dazu gibt es einen schnelleren Writeback-Cache und Optimierungen für das SSD-Caching.

Download: Linux 4.2
Quelle: lkml.iu.edu
 
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Fujifilm: Fix für Kamera-Nutzung unter Windows 10

reported by doelf, Sonntag der 30.08.2015, 18:16:19
Ein Problemfeld von Windows 10 ist die Kompatibilität mit diversen Kameras. Einer der betroffenen Hersteller ist Fujifilm und die Japaner haben jetzt Firmware-Updates für ihre Digitalkameras X-T10, X-E2, X-Pro1, X100T, X100S, X30, X20 und XQ2 veröffentlicht. Bis Ende September soll ein Update für das Modell X-A2 folgen, weitere Firmware-Veröffentlichungen sind bis zum Jahresende geplant.

Der Fehler macht sich beim Anschluss der Kamera über USB bemerkbar, denn Windows 10 findet statt der Bilder nur leere Datenträger. Laut Fujifilm kommt die Firmware der betroffenen Geräte nicht mit der Art und Weise zurecht, wie sich Windows 10 gegenüber Kameras identifiziert. Die Kamera weiß also nicht, wie sie den Datenträger einbinden soll und so sieht der Benutzer nur gähnende Leere.

Für folgende Digitalkameras sind bereits Firmware-Updates verfügbar: Die X-A2 soll ihr Update - wie gesagt - im kommenden Monat erhalten und die Modelle X-E1, X-M1, X-A1, X100, X10, XQ1, XF1, X-S1, F1000EXR, F900EXR, F850EXR, F820EXR, F800EXR, F770EXR, F750EXR, F660EXR, F600EXR, F550EXR, F500EXR, F300EXR, F80EXR, HS50EXR, HS35EXR, HS30EXR, HS25EXR, HS20EXR, Z2000EXR, Z1100EXR, Z1000EXR, Z950EXR, Z900EXR, Z800EXR, Z700EXR, JZ500, JZ300 und REAL 3D W3 will Fujifilm bis zum Jahresende versorgen. Um Kameras, die vor 2010 auf den Markt gekommen sind, werden sich die Japaner nicht mehr kümmern.
 
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Arbeitsspeicher: Preisverfall für DDR3-Chips gestoppt

reported by doelf, Sonntag der 30.08.2015, 17:59:14
Seit Monaten kennen die Preise für Arbeitsspeicher nur eine Richtung und zwar nach unten. Dieser Trend hat sich in den vergangenen beiden Wochen nur noch für DDR4-Chips fortgesetzt, der Kursverfall für DDR3-Chips scheint hingegen gestoppt. Am Spotmarkt in Taiwan sind die DDR3-Preise sogar wieder auf breiter Front gestiegen.

Dies gilt insbesondere für die 2Gb-Chips (256Mx8) ohne Taktangabe (eTT) und die mit DDR3-1600 spezifizierten 4Gb-Chips, die binnen 14 Tagen um 3,53 bzw. 3,38 Prozent zugelegt haben. Bei den anderen Varianten bewegt sich der Preisanstieg zwar nur um 0,74 Prozent, dennoch könnte sich eine Trendwende andeuten. Insbesondere die Marktführer Samsung, SK Hynix und Micron setzen inzwischen verstärkt auf DDR4-Speicher, dessen Nachfrage aufgrund der Markteinführung von Intels Skylake langsam anzieht. Da der PC-Markt unverändert schwach ist, muss man jedoch keine Engpässe befürchten und so ist der Preis für 4Gb-DDR4-Chips (512Mx8, DDR4-2133) seit Mitte August um neun Prozent gefallen.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,1180 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 0,62 Prozent über dem Wechselkurs von Mitte August. Seit Jahresbeginn hat der Euro allerdings 7,62 Prozent auf den US-Dollar verloren, denn am 1. Januar 2015 war ein Euro noch 1,2102 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 2,830 US-Dollar (-9,00%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,266 US-Dollar (+3,38%) [-38,46%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,897 US-Dollar (+0,74%) [-43,56%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,274 US-Dollar (+0,71%) [-27,24%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,277 US-Dollar (+0,79%) [-42,22%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 0,968 US-Dollar (+3,53%) [-42,31%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Facebook: Eine Milliarde Nutzer an einem Tag

reported by doelf, Sonntag der 30.08.2015, 17:28:53
Wie uns Mark Zuckerberg über seine Facebook-Seite wissen lässt, hat das von ihm geführte soziale Netzwerk einen weiteren Meilenstein genommen: Am 24. August 2015 wurde Facebook erstmals innerhalb eines einzigen Tages von mehr als einer Milliarde Menschen genutzt. Laut Zuckerberg entspricht dies einem Siebtel der Weltbevölkerung, doch das stimmt nicht so ganz.

Nach Angaben der Stiftung Weltbevölkerung leben heute rund 7,35 Milliarden Menschen auf unserem Planeten, so dass Facebook für ein echtes Siebtel noch etwas zulegen muss. Eine Milliarde entspricht in etwa der Gesamtbevölkerung von Nord-, Mittel- und Südamerika. Für Afrika (1,186 Milliarden) muss Facebook noch etwas wachsen, während die Nutzerzahlen des sozialen Netzwerks Europa inklusive Russland (738 Millionen) längst überflügelt haben. Mit aktuell 4,393 Milliarden Einwohnern ist Asien der mit Abstand bevölkerungsreichste Kontinent und für Internetdienste der wichtigste Wachstumsmarkt.
 
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Media-Center: Erster Release Candidate von Kodi 15.2 verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 30.08.2015, 16:26:13
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi und seit Ende Juli gibt es die stabile Version 15.0. Dieses Update brachte optimierten Programmcode und zahlreiche Verbesserungen, aber auch ein paar neue Fehler. Nachdem Kodi 15.1 die Mehrzahl dieser Probleme Mitte August behoben hat, soll sich Kodi 15.2 in Kürze um den Rest kümmern. Vorab gibt es einen ersten Veröffentlichungskandidaten.

Bild

Ein Stolperstein war einmal mehr Android, denn die Mehrzahl der Hersteller passt Googles Betriebssystem für die eigenen Geräte an und so stellt die beliebte Plattform aus Sicht komplexer Apps ein wahres Schlangennest dar. Kodi 15.0 scheitert beispielsweise an der Videoausgabe auf Geräten mit Amlogic-Chipsätzen, welche das Bild nur vergrößert oder in Teilen anzeigen. Da die Ursache eine veraltete und fehlerhafte Firmware ist, würde ein Update seitens der Hersteller die beste Lösung darstellen. Doch es geht um Android und so mussten die Entwickler einen Workaround finden, der in Kodi 15.2 RC 1 seine Premiere feiert. Darüber hinaus wurde ein Problem beim schnellen Vorspulen von Videos behoben, welches ebenfalls nur bei Android-Geräten mit Amlogic-Chipsätzen auftritt.

Doch auch abseits von Android hat sich einiges getan: Die Bibliothek TagLib, welche die eingebetteten Metadaten von Audiodateien verarbeitet, wurde aktualisiert, um einen Absturz bei der Wiedergabe von FLAC-Dateien zu beheben. Unter Windows wurde ein Einfrieren im "Away Mode" (abwesend) korrigiert und unter Mac OS X 10.7 ein Absturz beim Auflösen von Laufwerksnamen beseitigt. Für XBox-Controller wurde die Lautstärkeregelung repariert und bei der Touch-Bedienung sollen sich die seitlichen Flyouts nicht mehr unbeabsichtigt öffnen. Weitere Verbesserungen korrigieren die Platzierung von Untertiteln, fehlende Liedtexte, den leeren Eintrag LatestAlbum.Artist, die Kennzeichnung für bereits gesehene Inhalte sowie falsch gewählte Zeitformate.

Download: Kodi 15.2 RC 1 (Isengard)
Quelle: kodi.tv
 
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Adobe: Hot-Fix stopft Sicherheitslücke in ColdFusion

reported by doelf, Sonntag der 30.08.2015, 15:53:00
Mit der Veröffentlichung von ColdFusion 11 Update 6 und ColdFusion 10 Update 17 hat Adobe eine Sicherheitslücke in der auf Java basierenden Messaging-Technologie BlazeDS geschlossen. Der Hersteller selbst spricht von einem Informationsleck und hat die zweithöchste Prioritätsstufe verhängt, ein zeitnahes Update ist somit anzuraten.

Laut US-CERT/NIST können Angreifer die Schwachstelle ausnutzen, um beliebige Dateien von ColdFusion-Servern zu lesen. Die Attacke erfolgt über eine speziell präparierte AMF-Nachricht, welche eine externe XML-Entity-Deklaration in Verbindung mit einer Entity-Referenz enthält. Die Schwachstelle kann über das Netzwerk ausgenutzt werden, Anmeldedaten sind hierfür nicht erforderlich.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Einheitspasswort: Tag es offenen Routers von ASUS bis ZTE

reported by doelf, Sonntag der 30.08.2015, 12:29:56
Einmal mehr haben diverse Router-Hersteller von ASUS bis ZTE bei der Firmware ihrer Geräte verantwortungslos geschlampt: Das CERT der Carnegie Mellon University warnt vor den DSL-Routern ASUS DSL-N12E, Digicom DG-5524T, Observa Telecom RTA01N, PLDT SpeedSurf 504AN, PLDT Kasda KW58293 und ZTE ZXV10 W300, da diese Geräte ein leicht zu erratendes und vom Benutzer nicht änderbares Einheitspasswort für den Telnet-Dienst verwenden.

Das Passwort lautet XXXXairocon, wobei man den Teil "XXXX" durch die letzten vier Zahlen der MAC-Adresse ersetzen muss. Angreifer können sich die MAC-Adresse des Routers ohne Aufwand per SNMP besorgen, so dass diese geringfügige Variabilität keine Sicherheit bringt. Während PLDT das Passwort mit dem Benutzernamen "adminpldt" verknüpft, heißt das Konto bei den übrigen Anbietern einfach nur "admin". Nach der Anmeldung kann der Angreifer auf dem Router mit vollen Administratorrechten schalten und walten und beispielsweise den gesamten Netzwerkverkehr über eigene Server umleiten.

Diese Sicherheitslücke ist unter der Kennung CVE-2014-0329 bereits seit dem 3. Dezember 2013 bekannt, damals wurde allerdings nur der ZTE ZXV10 W300 als betroffenes Gerät aufgeführt. ZTE hat es in zwanzig Monaten allerdings nicht geschafft, die Schwachstelle zu beheben. ASUS wurde am 4. Mai 2015 informiert, PLDT erst am 2. Juni 2015. Auch diese Hersteller haben bisher noch kein Update im Angebot. Derzeit haben betroffene Benutzer nur die Möglichkeit, den Telnet-Dienst zu blockieren oder den Router vom Netz zu nehmen.
Quelle: www.kb.cert.org
 
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US-Berufungsgericht hebt Verfügung gegen Vorratsdatenspeicherung auf

reported by doelf, Sonntag der 30.08.2015, 12:07:39
Am Freitag hat das Berufungsgericht (United States Court of Appeals) für den Distrikt Columbia eine Verfügung gegen die Vorratsdatenspeicherung durch den US-Auslandsgeheimdienst NSA aufgehoben. Diese hatte ein Bundesbezirksgericht unter Richter Richard J. Leon Ende 2013 erlassen, nachdem der konservative Anwalt Larry Elliot Klayman aufgrund unzulässiger Massenüberwachung gegen US-Präsident Barack Obama geklagt hatte.

Nach Auffassung der drei Berufungsrichter konnte der Kläger bisher nicht eindeutig beweisen, dass auch seine Daten im Rahmen der Massenüberwachung erfasst wurden. Da die US-Regierung diese Informationen geheim hält, wird es dem Kläger zudem kaum möglich sein, entsprechende Beweise vorzulegen. Während Richterin Janice Rogers Brown die Klage zumindest als berechtigt ansieht, muss diese Legitimation für Richter Stephen F. Williams erst noch nachgewiesen werden. Beide wollen den Fall an das Bundesbezirksgericht zurückgeben, damit dieses seine Zuständigkeit prüft. Dem widerspricht Richter David B. Sentelle, der das Bundesbezirksgericht für nicht zuständig hält und für die Abweisung der Klage plädiert. Dank Mehrheitsentscheid geht der Fall somit zurück zum Bundesbezirksgericht und die Verfügung gegen die Vorratsdatenspeicherung ist aufgehoben.

Dieses Verfahren zeigt einmal mehr, vor welche Probleme die Geheimdienste das Rechtssystem stellen. Einerseits ist bekannt, dass die NSA ihren Zuständigkeitsbereich überschritten und massenhaft Kommunikationsdaten von US-Bürgern erfasst, gesammelt, verarbeitet und auch anderen Behörden zugänglich gemacht hat. Dies ist ein klarer Verstoß gegen den 4. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten (Fourth Amendment), welcher amerikanische Bürger vor solchen staatlichen Übergriffen schützen soll. Andererseits können betroffene US-Bürger nur dann erfolgreich gegen den staatlichen Machtmissbrauch klagen, wenn sie diesen stichhaltig beweisen können. Da die Arbeit der Geheimdienste jedoch geheim ist, bleiben die Beweise in staatlicher Hand und folglich unter Verschluss. Im Zeitalter der elektronischen Kommunikation ist die "Bill of Rights" eben nur ein harmloser Papiertiger ohne jeden Biss.
 
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Firefox: Hallo WebExtensions, Tschüss XUL und XPCOM

reported by doelf, Samstag der 29.08.2015, 19:27:58
Mozilla modernisiert den Firefox und mustert nach 15 Jahren die "XML User Interface Language" (XUL) und das "Cross Platform Component Object Model" (XPCOM) aus. Sowohl XUL als auch XPCOM sind hauseigene Lösungen, die kein anderer Internetbrowser verwendet. Der Wegfall von XUL und XPCOM hat aber auch Auswirkungen auf die Erweiterungen und daher will Mozilla in Zukunft WebExtensions unterstützen.

WebExtensions wurden zunächst für die Developer Edition und den Firefox Nightly freigeschaltet. Damit bietet Mozilla den Entwicklern von Erweiterungen die Möglichkeit, die neue WebExtensions-API auszuprobieren. Die breite Einführung ist hingegen noch mehrere Monate entfernt. WebExtensions basieren auf Chromes Extension-API, doch Mozilla will das Modell von Google nicht einfach kopieren, sondern an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Dennoch werden Firefox, Chrome und Opera bezüglich der Erweiterungen deutlich enger zusammenrücken und im Kernbereich die gleichen Methoden unterstützen.

Für die Entwickler von Firefox-Erweiterungen bedeutet dies eine große Umstellung, denn sie müssen ihre Projekte anpassen oder gar von Grund auf neu erstellen. Mozilla verspricht hierbei Hilfe und will WebExtensions auch um Möglichkeiten erweitern, die bei Chrome bisher fehlen. Andererseits werden sich Erweiterungen für den Firefox zukünftig mit wenigen Änderungen für Chrome und Opera anpassen lassen. Dies gilt natürlich auch in die andere Richtung und hier dürfte ein Grund für Mozillas Entscheidung liegen: Aufgrund schwindender Marktanteile beim Firefox wandern mehr und mehr Erweiterungsentwickler in Richtung Chrome ab.

Zwei andere und mindestens ebenso gewichtige Argumente sind Sicherheit und Geschwindigkeit. XUL und XPCOM sind überaltert und erfüllen die heutigen Ansprüche mehr schlecht als recht. Insbesondere der aus Sicherheitsgründen wünschenswerten Isolierung von Tabs in eigene Prozesse stehen die veralteten Techniken im Weg. Mozilla will dieses Problem bis Ende 2015 lösen und es macht keinen Sinn, XUL und XPCOM für Erweiterungen beizubehalten und damit die neue Sicherheit wieder zu untergraben. Der grobe Fahrplan steht also fest. Bleibt zu hoffen, dass Mozilla seine Erweiterungsentwickler an Bord halten kann.
 
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Das Bundesverfassungsgericht stärkt die Pressefreiheit

reported by doelf, Samstag der 29.08.2015, 18:29:40
Das Bundesverfassungsgericht hat in drei am Freitag veröffentlichten Beschlüssen den Verfassungsbeschwerden von Journalisten stattgegeben und damit die Pressefreiheit und den Informantenschutz gestärkt. Nach Ansicht der Verfassungsrichter sind Durchsuchungen in Redaktionen und Privatwohnungen von Medienangehörigen nicht zulässig, wenn tatsächlich nur gegen deren Informanten ermittelt wird.

In den Beschlüssen 1 BvR 2480/13, 1 BvR 1089/13 und 1 BvR 1090/13 vom 13. Juli 2015 geht es um einen Journalisten, der im Jahr 2010 im Zusammenhang mit dem Verschwinden zweier Kinder in den 90er Jahren recherchierte und hierbei die Hilfe eines Polizeioberkommissars in Anspruch nahm. Als gegen diesen Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen Geheimnisverrats eingeleitet wurde, veranlasste das Amtsgericht Tiergarten im November 2012 die Durchsuchung des Redaktionsgebäudes der Berliner Morgenpost und der Privatwohnung des Journalisten, dabei wurden verschiedene Datenträger sowie Notebooks und Mobiltelefone beschlagnahmt. Beschwerden des Journalisten und des Verlags gegen die Durchsuchungen und Beschlagnahmen wurden 2013 vom Amtsgericht Tiergarten und vom Landgericht Berlin als unbegründet verworfen.

Die 3. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts sieht dies allerdings ganz anders: Die drei Richter - Vizepräsident Kirchhof, Richter Masing und Richterin Baer - waren sich einig, dass Medienvertreter einen besonderen Schutz genießen und daher auch ein Anfangsverdacht auf konkreten Tatsachen beruhen muss. "Vage Anhaltspunkte und bloße Vermutungen reichen nicht aus", denn "anderenfalls könnte der von der Pressefreiheit umfasste Informantenschutz unterlaufen werden". Der Eingriff in die Pressefreiheit war verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt und somit illegal.
 
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NVIDIA veröffentlicht Hot-Fix-Treiber für Windows 10

reported by doelf, Samstag der 29.08.2015, 15:00:56
Ohne viel Tamtam hat NVIDIA diese Woche einen Hot-Fix-Treiber für Windows 10 veröffentlicht. Der GeForce 355.80, welcher in den Geschmacksrichtungen 32- und 64-Bit vorliegt, richtet sich an Desktop-Systeme und Gaming-Notebooks mit SLI-Konfigurationen und soll den übermäßigen Gebrauch von virtuellem Speicher beheben.

Microsoft hatte virtuellen Grafikspeicher mit DirectX 10 eingeführt: Wenn der Grafikspeicher zu voll wird, lagert das Betriebssystem momentan nicht benötigte Daten in den Arbeitsspeicher des Systems aus. Hiervon macht NVIDIAs WHQL-Treiber 355.60 unter Windows 10 offenbar massiv Gebrauch, insbesondere bei SLI-Gespannen. Das Problem soll allerdings auch mit einzelnen Grafikkarten auftreten, doch diese Facette spricht der Hersteller überhaupt nicht an. Für Windows 8.1, 8 und 7 werden keine neuen Treiber benötigt, da der Fehler ausschließlich Windows 10 betrifft.

Download: NVIDIA GeForce 355.80 Hot-Fix für Windows 10

Danke an Thomas für den Hinweis!
 
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Windows 10 Insider Preview Build 10532 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 29.08.2015, 14:37:32
Auch nach der Veröffentlichung des finalen Build 10240 läuft die Entwicklung von Windows 10 weiter und Insider können seit dem 18. August 2015 wieder neue Entwicklungsstufen des Betriebssystems ausprobieren. Seit dieser Woche gibt es den Build 10532, der wieder einmal nur an Insider im Fast Ring verteilt wird. Voraussetzung zur Installation ist ein Rechner, auf dem bereits ein aktiviertes Windows 10 läuft.

An Maschinen im Fast Ring, auf denen bereits eine Windows 10 Insider Preview läuft, wird das Update automatisch verteilt. Wer das finale Windows 10 nutzt, kann im Startmenü unter Einstellungen → Updates und Sicherheit → Windows Update → Erweiterte Optionen den Bezug von Insider-Builds freischalten. Computer, die noch Windows 7 oder 8.1 nutzen, müssen auf Windows 10 aktualisiert werden, bevor man Insider-Builds einspielen kann. In jedem Fall sollte die Lizenz aktiviert sein. Dabei ist zu beachten, dass Microsoft die Lizenz des Betriebssystems bei Windows 10 an die Hardware bindet. Wenn der Rechner bereits aktiviert wurde und eine Internetverbindung hat, wird der Produktschlüssel automatisch mit Microsoft abgeglichen und muss nicht erneut eingegeben werden.

Doch nun zum Windows 10 Insider Preview Build 10532: Dieser vereinheitlicht die Kontextmenüs sowie den Gebrauch von hellen und dunklen Themen, um für eine bessere Konsistenz in der Darstellung zu sorgen. Diese Arbeiten sind aber noch nicht abgeschlossen und ausgerechnet der neue Vorzeigebrowser Edge fällt noch aus der Reihe. Die Feedback-App bietet neuerdings die Möglichkeit, seine Anmerkungen und Vorschläge mit anderen über Twitter und die Insider-Foren zu teilen. Als universelle Applikation soll sie auch mit dem nächsten Build von Windows Mobile ausgeliefert werden. Aber es gibt auch neue Probleme: Beim Build 10532 kann man sich nicht auf jedem Gerät mit seinem Gesicht anmelden (Windows Hello) und wie schon beim Build 10525 stürzt die 64-Bit-Fassung von Googles Chrome gleich beim Start ab.
 
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Firefox 41.0 Beta 5 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 29.08.2015, 14:30:44
Die fünfte Beta-Version des Firefox 41.0 liegt offiziell zum Download bereit. Die Beta-Schiene ist insbesondere für Windows-Benutzer interessant, da es dort auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Wir benutzen diese schon seit Monaten und sie läuft stabil und zuverlässig. Den fertigen Firefox 41.0 darf man allerdings erst ab dem 22. September 2015 erwarten.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Beta 5
 
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Firefox 40.0.3 behebt Probleme und Sicherheitslücken

reported by doelf, Samstag der 29.08.2015, 13:45:17
Die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface) bereitet dem Firefox 40 weiterhin Probleme und wurde wieder deaktiviert. Derzeit wird ein Patch getestet, doch noch ist unklar, ob diese Funktion in der Version 41 zurückkehren wird oder wir uns noch bis zum Firefox 42 gedulden müssen.

Mit der asynchronen Initialisierung soll insbesondere der Start des Firefox beschleunigt werden. Im Beta-Test der Version 40 gab es hiermit keine nennenswerten Probleme, doch die finale Fassung stolperte zu oft über zuvor ungetestete bzw. veraltete Plug-ins. Für Linux-Systeme wurde ein häufiger Absturz in Verbindung mit dem Multimedia-Framework GStreamer behoben, welcher erstmals mit dem Firefox 37 auftrat. Für Windows-PCs wurde ein oftmals beobachteter Absturz beim Programmstart behoben, der seine Ursache in inkompatiblen DisplayLink-Versionen hat.

Bei japanischen Benutzern sorgte die Textgröße von INPUT-Elementen für unschöne Darstellungsfehler. Diese Regression behebt der Firefox 40.0.3 ebenso wie nicht mehr mit der Maus bedienbare Auswahlmenüs (Select Combox, beispielsweise über iButton jQuery eingebunden). Mozillas Entwickler haben auch fehlende Einträge für Suchanbieter ergänzt und zwei Sicherheitslücken geschlossen. Es handelt sich um eine kritische Schwachstelle des Typs Use-after-free bei der Größenänderung des Canvas-Elements sowie einen als hochgefährlich eingestuften Fehler, über den man dem Firefox Plug-ins unterschieben kann.

Download: Firefox 40.0.3

Danke an Thomas für den Hinweis!
Quelle: www.mozilla.org
 
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LibreOffice 5.0.1 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 29.08.2015, 13:05:39
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt für Windows, Mac OS X und Linux in der finalen Version 5.0.1 zum Download bereit. Dieses Update behebt 76 Fehler, darunter auch 15 Abstürze. Das finale LibreOffice 5.0.1 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits verwendet hat, muss die Installationspakete nicht nochmals herunterladen.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin soll LibreOffice 5.0.3 verfügbar sein.

Download: LibreOffice 5.0.1
 
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Ertappt: AshleyMadison ist eine reine Männerrunde

reported by doelf, Donnerstag der 27.08.2015, 20:17:46
Das einzig weibliche an der gehackten Seitensprung-Agentur AshleyMadison scheint deren Name zu sein. Gizmodo hat die im Internet veröffentlichten Kundendaten untersucht und dabei festgestellt, dass der kostspielige Dienst im Prinzip eine reine Männerrunde ist. Statt notgeiler Frauen mit unbefriedigten Bedürfnissen gibt es eine Menge Fake-Profile mit durchnummerierten E-Mail-Adressen.

Schon die offizielle Quote kann nur bei einem Gangbang befriedigen: Auf 31.343.429 Männer kommen bei AshleyMadison lediglich 5.550.687 Frauen - also 5,65 Männer auf eine Frau. Doch die gewaltige Mehrzahl dieser weiblichen Mitglieder hat nur ein Profil angelegt und dieses anschließend nie wieder aufgerufen. Chats oder Mitteilungen? Fehlanzeige. Verabredungen: Schon gar nicht. Und das obwohl die Nutzung des Dienstes für Frauen kostenlos ist.

Mehr als 9.000 weibliche Mitglieder haben durchnummerierte E-Mail-Adressen auf der Domain ashleymadison.com. Dass diese vom Betreiber oder einem seiner Mitarbeiter generiert wurden, dürfte außer Frage stehen. Weitere 68.709 Frauen hatten die IP-Adresse 127.0.0.1 und damit einen lokalen Computer bei AshleyMadison benutzt. Doch auch diese Profile wären nur ein Tropfen auf den heißen Stein, außer sie wurden von Mitarbeitern aktiv betrieben, um die männlichen Kunden bei der Stange zu halten bzw. diese an der Nase herumzuführen.

Richtig spannend wird es beim Blick auf die Aktivitäten: 11.000.000 Männer sind in den Chat gegangen und trafen dort auf 2.400 Frauen. 20.200.000 Männer haben ihre Mitteilungen zumindest einmal geprüft, bei den Frauen sind es nur 1.492. Eine Antwort haben 5.900.000 Männer verfasst. Und die Frauen? Erstaunlicherweise haben 9.700 von 1.492 Frauen auf ihre Nachrichten geantwortet - also 650 Prozent. Das liegt an dem Mailsystem von AshleyMadison, denn man kann vorgefertigte Gruppenantworten verschicken, ohne den Posteingang öffnen zu müssen.

Immerhin haben 12.108 Frauen und 173.838 Männer für die Löschung ihrer Kundenkonten bezahlt. Diese kostenpflichtigen Löschungen sind in den gestohlenen Datensätzen vermerkt, ebenso wie die vollständigen Profile. Betroffene Kunden sollten ihr Geld zurückfordern, denn hier wurde beim Löschen ganz eindeutig geschlampt. Zumindest scheint es sich bei den 12.108 Frauen, die für die Löschung ihrer Daten bezahlt haben, um reale Menschen zu handeln. Wie viele davon tatsächlich mit weiblichen Geschlechtsmerkmalen gesegnet sind, steht aber auf einem anderen Blatt.
Quelle: gizmodo.com
 
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Windows 10 auf 75 Millionen Rechnern aktiviert

reported by doelf, Donnerstag der 27.08.2015, 19:00:01
Laut Yusuf Mehdi, Vizepräsident in Microsofts Konzernbereich Windows und Geräte, wurde Windows 10 bisher auf 75 Millionen Rechnern in 192 Ländern aktiviert. Darunter befinden sich 90.000 unterschiedliche PC- bzw. Tablet-Modelle. Viel wichtiger ist allerdings, dass Cortana schon mehr als eine halbe Million Witze erzählen durfte. Ob irgendjemand über diese Witze gelacht hat, teilt uns Mehdi leider nicht mit.

Unklar bleibt auch, wie viele Nutzer von Windows 10 ihre Daten in die Cloud stellen bzw. wie viele Cortana in ihren Daten und Kontakten herumwühlen lassen. Dies wäre tatsächlich hochinteressant, denn die Diskussionen um den Datenschutz unter Windows 10 wollen einfach nicht abreißen. Ich persönlich kann die Aufregung nur punktuell nachvollziehen, denn Microsoft bietet bereits zum Installationszeitpunkt umfangreiche Optionen, um die Neugier des neuen Betriebssystems einzudämmen. Fakt ist aber auch, dass man moderne Assistenzsysteme und Cloud-Dienste nicht nutzen kann, ohne die eigenen Daten den jeweiligen Anbietern anzuvertrauen.

Gut, man kann seine eigene Cloud einrichten (so gehe ich beispielsweise vor), aber wirklich massentauglich sind solche Systeme nur begrenzt. Somit stehen wir vor der schwierigen Wahl zwischen der höchsten Bequemlichkeit und dem besten Datenschutz. In meinem Umfeld gibt es viele empörte und enttäuschte Windows-Nutzer, die seit Jahren Chrome als Internetbrowser einsetzen und Mobilgeräte mit Android verwenden. Da frage ich mich dann schon, warum man Google bereitwillig mit Daten versorgt und zugleich Microsoft als ungebetenen Spion betrachtet.

Zudem muss ja niemand auf Windows 10 wechseln und ich rate derzeit auch noch davon ab. Viele Treiber sind nicht sonderlich ausgereift und es gibt hier und da Probleme mit Anwendungen und Spielen. Auch das Betriebssystem selbst hat noch kleinere Macken, die Microsoft in den kommenden Wochen und Monaten beseitigen wird. Wer unnötigen Stress vermeiden will, sollte Windows 10 bis Anfang 2016 reifen lassen.
Quelle: twitter.com
 
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AMDs Radeon R9 Nano wird noch schneller!

reported by doelf, Donnerstag der 27.08.2015, 17:52:36
Die kompakte Radeon R9 Nano wird deutlich schneller, als es AMDs Technikchef Joe Macri auf der Hotchip-Konferenz in Palo Alto angekündigt hatte: Das kleine Geschoss wird die Radeon R9 290X laut AMD nicht nur um zehn, sondern gleich um dreißig Prozent übertreffen. Und statt des Fiji LE, der auf 3.584 Stream-Prozessoren beschnitten ist, kommt der Fiji XT mit 4.096 Stream-Prozessoren zum Einsatz.


Ansonsten bleibt es bei einer Länge von gerade einmal 15,2 Zentimetern, einem achtpoligen Stromanschluss und einer Abwärme von maximal 175 Watt. Damit ist die Radeon R9 Nano weitgehend baugleich mit der Fury X, lediglich der maximale Chiptakt wurde um 50 MHz auf 1,0 GHz gedrosselt und der Stromverbrauch um 100 Watt gesenkt. Welche Frequenzen die kleine Grafikkarte in der Praxis dauerhaft halten kann, müssen unabhängige Tester noch herausfinden, denn bisher stammen alle Angaben zur Leistungsfähigkeit der Radeon R9 Nano von AMD.

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Möglich wurden die kompakten Abmessungen durch den Einsatz des Stapelspeichers "High Bandwidth Memory" (HBM). Die 4 GiB Grafikspeicher takten zwar nur mit 500 MHz, erreichen dank ihrer 4 x 1.024 Bit breiten Anbindung aber dennoch eine beachtliche Datentransferrate von 512 GB/s. Die Anschlüsse der Grafikkarte umfassen HDMI 1.4a sowie drei DisplayPorts der Generation 1.2. Gar nicht klein ist AMDs Preisvorstellung: 649 US-Dollar soll die Radeon R9 Nano kosten, sie ist damit genauso teuer wie eine Fury X.
Quelle: www.amd.com
 
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OpenELEC 6.0 Beta 4 mit Kodi 15.1 (Isengard)

reported by doelf, Donnerstag der 27.08.2015, 15:04:52
OpenELEC, der "Open Embedded Linux Entertainment Center", liegt in der Version 6.0 Beta 4 zum Download bereit. Mit an Bord ist die finale Fassung von Kodi 15.1 (Isengard). Während Kodi 15.1 schon seit dem 16. August 2015 verfügbar ist, mussten die Benutzer von OpenELEC seit dem 16. Juli 2015 auf ein frisches Update warten. Ursache war ein Problem mit bestimmten Fernbedienungen, welches ab der dritten Beta-Version (Kodi 15.0 RC 2) aufgetreten war.

Bei OpenELEC handelt es sich um eine kompakte und besonders flotte Linux-Distribution, welche einzig als Unterbau für die Media-Center-Software Kodi (vormals XBMC) dient. Das Betriebssystem läuft sowohl auf PCs als auch auf ARM-Rechnern wie dem Raspberry Pi, Freescale iMX6 oder den WeTek Play Systems. Es lässt sich von USB-Sticks, Speicherkarten und Festplatten starten, die Entwicklung findet unter der GNU General Public License statt.

Unter der Haube von OpenELEC 6.0 Beta 4 stecken ffmpeg 2.6, mesa 10.6, Xorg-1.17, libva 1.6, systemd v219, binutils 2.25, Glibc 2.21, libressl 2.1.7 und LLVM-3.6. Mit Ausnahme von Freescales iMX6 und den WeTek Play Systems kommt bereits der moderne Linux-Kernel 4.1 zum Einsatz.
Quelle: openelec.tv
 
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Acer Predator 8 steht kurz vor dem Start

reported by doelf, Mittwoch der 26.08.2015, 15:57:18
Der taiwanische PC-Hersteller Acer will sich als Anbieter für Gaming-Produkte etablieren und plant diverse Neuheiten unter dem Namen "Predator" (Raubtier). Neben Desktop-PCs und Notebooks gehört hierzu auch ein Tablet, das Acer Predator 8. Die Massenfertigung des Shield-Herausforderers ist bereits angelaufen, so dass einer Markteinführung im September nichts mehr im Wege steht.

Da der Tablet-Markt weltweit schrumpft und selbst NVIDIAs Shield nur eine Randerscheinung geblieben ist, verwundert Acers Festhalten am Predator 8. Anscheinend geht es Acer weniger um große Absatzzahlen als um das Prestige, das weltweit schnellste Gaming-Tablet anbieten zu können. Während NVIDIA in seinem Shield das hauseigene Quad-Core-SoC Tegra K1 auf Basis von ARMs Cortex-A15 (4 x 2,20 GHz) und der Kepler-iGPU GK20A verbaut, setzt Acer auf die x86-Architektur und Intels Atom Z8700 (Cherry Trail). Dieses Quad-Core-SoC wird im 14-nm-Prozess gefertigt, bietet 1,6 GHz Basis- sowie 2,4 GHz Burst-Takt sowie einen leistungsstarken Grafikkern mit 16 Ausführungseinheiten und einer Burst-Frequenz von 600 MHz.

Microsoft verwendet den Atom Z8700 bereits in seinem Surface 3, allerdings in Kombination mit Windows 8.1 64-Bit. Für das Predator 8 setzt Acer hingegen auf Android und scheint auch keine parallele Windows-Installation vorzusehen. Im Gegensatz zum Atom Z8700 ist NVIDIAs Tegra K1 auf 32 Bit beschränkt. Für Shield bietet NVIDIA seit Ende Juli ein Update auf Android 5.1.1 an, während das Predator 8 möglicherweise schon mit Android 6, welches Google für den Herbst angekündigt hat, starten wird.

Technische Details zum Predator 8 sind bisher Mangelware: Es wird vier nach vorne gerichtete Lautsprecher geben, die Acer als wesentliches Designmerkmal herausgearbeitet hat. Die Auflösung des Displays und der beiden Kameras ist ein streng gehütetes Geheimnis, ebenso die Speicherausstattung. Vorserienmodelle hatten einen Einschub für SD-Karten sowie einen Micro-USB-Anschluss und eine Kopfhörerbuchse.
Quelle: 
 
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LibreOffice 5.0.1 RC 2 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 26.08.2015, 12:50:25
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit Anfang August in der finalen Version 5.0.0 zum Download bereit. Doch ein großer Versionssprung bringt nicht nur neue Funktionen, sondern zumeist auch neue Fehler. Um die nervigsten wird sich schon bald LibreOffice 5.0.1 kümmern, dessen zweiter Veröffentlichungskandidat nun auch offiziell zum Download angeboten wird.

Nachdem der erste Release Candidate 58 Fehler, darunter auch neun Abstürze, behoben hatte, kümmert sich der zweite um weitere 18 Probleme, darunter sechs Abstürze. Wir gehen davon aus, dass der zweite Veröffentlichungskandidat noch in dieser Woche die Freigabe als finale Fassung erhalten wird.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin wird LibreOffice 5.0.3 verfügbar sein.

Download: LibreOffice 5.0.1 RC 2
 
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AshleyMadison: Sex, Selbstmorde und Spionage

reported by doelf, Dienstag der 25.08.2015, 18:02:10
Nachdem Hacker die - wir zitieren - "weltweit renommierteste Seitensprung-Agentur" AshleyMadison gekapert und die Daten von rund 32 Millionen Kunden ins Netz gestellt hatten, steht der Dienst nun selbst unter Spionageverdacht. Zudem sollen zwei Kunden der Agentur Selbstmord begangen haben, die Polizei vermutet seinen Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Kundendaten.

In der vergangenen Woche hatte eine Hackergruppe, die sich "The Impact Team" nennt, ihre Drohungen wahr gemacht und umfassende Daten der Seitensprung-Agentur AshleyMadison ins Internet gestellt. Das 30 GiB große Datenpaket enthielt sowohl die Namen als auch die sexuellen Vorlieben von 32 Millionen Personen sowie deren Zahlungsinformationen bis zurück ins Jahr 2007. Dazu kommen viele Interna der Firma Avid Life Media, welche den Dienst betreibt. Unter diesen fanden sich auch E-Mails, die AshleyMadison in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.

Wie der Sicherheitsexperte Brian Krebs berichtet, wurde AshleyMadisons CEO Noel Biderman am 30. November 2012 von seinem Technikchef Raja Bhatia über eine Sicherheitslücke beim Mitbewerber nerve.com informiert. Demnach schrieb Bhatia, dass er die gesamte Kundendatenbank von nerve.com herunterladen konnte. Die Kollegen hätte derart lausig gearbeitet, dass er die Inhalte der Datenbank beliebig manipulieren und beispielsweise kostenfreie Mitglieder in zahlende Kunden verwandeln könne. Er könne auch Kundenkonten übernehmen und Mitteilungen an andere Mitglieder verschicken.

Wie andere E-Mails belegen, verhandelte AshleyMadisons Eigentümer Avid Life Media zum damaligen Zeitpunkt über den Kauf von nerve.com. Diese Übernahme kam allerdings nicht zustande. Mehr als ein halbes Jahr später traf sich Biderman nochmals mit Repräsentanten von nerve.com und fragte bei seinem Technikchef nach, ob er das Sicherheitsproblem ansprechen solle. Eine Antwort seitens Bhatia gab es offenbar nicht. Dafür hat Biderman ein Drehbuch mit dem Titel "In Bed With Ashley Madison" geschrieben, das nach dem Hackerangriff tatsächlich auf Interesse stoßen könnte - Uwe Boll soll ein paar Tage Zeit haben. Auch dieses Drehbuch wurde entwendet und von "The Impact Team" veröffentlicht.

Wie Reuters meldet, könnte es in Folge der Enthüllungen und damit verbundener Erpressungsversuche bereits zu zwei Selbstmorden gekommen sein. Derzeit laufen die Ermittlungen noch, weshalb sich die Polizei in Toronto noch nicht festlegen will. Während Avid Life Media eine Belohnung in Höhe von 500.000 kanadischen Dollar auf die Ergreifung der Hacker ausgesetzt hat, wurde gegen das Unternehmen bereits eine Sammelklage eingereicht. Diese zielt auf 760 Millionen US-Dollar Schadensersatz für betroffene Kunden aus Kanada.
 
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Europa und China machen den PC-Herstellern zu schaffen

reported by doelf, Dienstag der 25.08.2015, 16:19:31
Die weiterhin schwache Nachfrage in Europa und die derzeitige Wirtschaftsschwäche in China machen den PC-Herstellern zu schaffen. Wie DigiTimes berichtet, haben die meisten Firmen mit vollen Lagern zu kämpfen und drehen nun an der Sparschraube. Auch die Zulieferer, allen voran die DRAM-Produzenten, sehen sich mit massiv eingebrochenen Bestellungen konfrontiert.

Die ersten Einschnitte betreffen offenbar das Europageschäft der PC-Hersteller, wo das lokale Management die Ausgaben und die Lagerbestände reduzieren soll. Auch Einschnitte beim Personal sollen geplant sein, Lenovo hat laut DigiTimes schon mit den ersten Entlassungen begonnen. Sollte sich die Situation bis zum Jahresende nicht verbessern, sind weitere Sparmaßnahmen wahrscheinlich. Hierzu gehören das Verkleinern von Geschäftsfeldern und das Zusammenstreichen der Entwicklungsbudgets.

Abgesehen von Europa bereitet derzeit auch China den PC-Herstellern Kopfzerbrechen: Der chinesische Markt ist wesentlich langsamer gewachsen als prognostiziert, dazu kommen die Turbulenzen an den dortigen Aktienmärkten und die mehrfache Abwertung des Yuan. Letztere trifft insbesondere Lenovo hart, da dieses Unternehmen rund vierzig Prozent seines Umsatzes in China generiert. Für Ende August soll Lenovo eine spürbare Preiserhöhung in China planen, der Acer und ASUS vermutlich noch im September folgen werden.

Kurioserweise scheint der Preisverfall am DRAM-Spot-Markt erst einmal gestoppt. Die Kurse, die seit Jahresbeginn nur eine Richtung kannten, haben ihre Talfahrt in dieser Woche beendet und es geht wieder ein wenig bergauf. Ob diese Trendwende von Dauer ist, muss sich aber noch zeigen, denn für den Wechsel auf Windows 10 wird keine Speicheraufrüstung benötigt und für den PC-Markt konnte Microsofts neues Betriebssystem auch noch keine positiven Impulse setzen.
 
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Cortana für Android im öffentlichen Beta-Test

reported by doelf, Dienstag der 25.08.2015, 14:19:31
Microsofts Sprachassistentin Cortana wildert bei der Konkurrenz: Seit gestern befindet sich die Cortana-App für Android im öffentlichen Beta-Test. Wie bei Windows 10 und Windows Phone kümmert sich Cortana auch auf Android um unsere Termine, sucht im Internet nach Informationen und führt diverse Aufgaben geräteübergreifend aus.

Es gibt aber auch einige Einschränkungen: Das Ändern von Einstellungen, das Öffnen von Apps und das Aktivieren der Freisprechanlage mit den Worten "Hey Cortana" bleiben vorerst Windows vorbehalten. Microsoft hat aber schon erste Anregungen aus dem geschlossenen Beta-Test umgesetzt, beispielsweise kann Cortana nun auch mit dem Home-Button verknüpft werden und ist damit nur noch einen Knopfdruck entfernt. Leider ist der öffentliche Beta-Test derzeit auf die USA beschränkt. Laut Microsoft gibt es Pläne für andere Märkte, konkrete Details nennen die Redmonder aber nicht.

Download: Cortana für Android
 
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Firefox 41.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 25.08.2015, 14:00:18
Die vierte Beta-Version des Firefox 41.0 liegt offiziell zum Download bereit. Die Beta-Schiene ist insbesondere für Windows-Benutzer interessant, da es dort auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Wir benutzen diese schon seit Monaten und sie läuft stabil und zuverlässig. Den fertigen Firefox 41.0 darf man allerdings erst ab dem 22. September 2015 erwarten.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Beta 4
 
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24. August 1995: Windows 95 wird gestartet

reported by doelf, Montag der 24.08.2015, 21:25:35
Heute vor zwanzig Jahren schmetterten die Rolling Stones "Start Me Up" zur Markteinführung von Windows 95. Microsoft wollte mit diesem Betriebssystem ein neues Zeitalter einläuten und die unheilige Allianz aus DOS und seinem grafischen Aufsatz Windows 3.x vergessen machen. Doch obwohl Windows 95 kommerziell ein großer Erfolg wurde, blieb es auch immer eine Krücke.

In Redmond hatte man nämlich darauf verzichtet, Nägel mit Köpfen zu machen und stattdessen an alten Zöpfen festgehalten. Daher wurden DOS und Windows zusammengeheftet, während Profis bereits auf Windows "New Technology" (kurz: NT) und 32 Bit setzten. Windows NT 3.1 war nämlich schon zwei Jahre früher, genauer gesagt am 26. Juli 1993, auf den Markt gekommen und hatte eine wesentlich höhere Stabilität, das Journaling-Dateisystem NTFS (New Technology File System) sowie ein wirklich funktionierendes präemptives Multitasking zu bieten. Ein gutes Jahr später, am 13. September 1994, folgte die Version 3.5 und drei Monate vor der Freigabe von Windows 95 war Windows NT 3.51 erhältlich. Wer im Jahr 1995 schon auf NT unterwegs war, konnte über Windows 95 nur den Kopf schütteln.

Microsoft hatte natürlich einen guten Grund, seinen Endkunden alte Technologie im neuen Look zu servieren: Windows NT war für die damalige Zeit sehr speicherhungrig und verlangte neue Treiber, die - wie auch sämtliche Anwendungen - auf direkte Hardwarezugriffe verzichten mussten. Gerade Spiele und der Multimedia-Bereich, den Microsoft mit Windows 95 erobern wollten, machten hiervon intensiv Gebrauch, sorgten aufgrund schlampiger Programmierung aber auch häufig für Systemabstürze. Es gab zwar präemptives Multitasking, doch das wurde zumeist von 16-Bit-Programmen blockiert. Zumindest wurde das Dateisystem mit der Erweiterung VFAT aufgebohrt, die 255 Zeichen lange Pfadnamen erlaubte - DOS und die dritte Windows-Generation waren noch auf acht plus drei Zeichen beschränkt.

Noch bis 2001 gingen Konsumenten und Profis bei Microsoft streng getrennte Wege. Während Endkunden die 95-Nachfolger Windows 98 (25. Juni 1998) und Windows ME (14. September 2000) erdulden mussten, griffen professionelle Anwender zu Windows NT 4.0 (29. Juli 1996) und Windows 2000 (17. Februar 2000). Spiele und Multimedia-Anwendungen liefen meist nur auf der Consumer-Schiene zuverlässig, dafür wurde der NT-Kernel mit den Jahren immer flotter und zuverlässiger. Auch ich war damals auf beiden Entwicklungszweigen unterwegs, da Microsoft einfach kein Windows für den Allround-Einsatz auf die Beine stellen wollte oder konnte. Dies änderte sich erst am 25. Oktober 2001 mit der Veröffentlichung von Windows XP. XP vereinte Konsumenten und Profis und schickte die 95er-Nachkommen aufs Abstellgleis.

Wenn ich heute an Windows 95 zurückdenke, trauere ich um viele vergeudete Stunden. Das Image von Windows als absturzfreudiges Betriebssystem für Dummies geht nicht zuletzt auf das Konto von Windows 95 und seinen Erben. Hätte die Masse der Nutzer den Wechsel zu Windows NT schon vor zwanzig Jahren vollzogen, wäre der Ruf der Redmonder sicherlich viel besser gewesen. Und vermutlich hätten auch wesentlich weniger Schimpansen in der Spiele- und Treiberentwicklung gearbeitet. Und so feiere ich lieber am 31. Dezember 2015 das 14-jährige Support-Ende dieser Fehlentwicklung.
 
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E-Mail-Ausfall@au-ja.de

reported by doelf, Montag der 24.08.2015, 12:02:32
Am vergangenen Wochenende war Au-Ja.de von einem E-Mail-Ausfall bei unserem Webhoster Host Europe betroffen. Elektronische Post, die zwischen Freitagabend und Sonntagmorgen an unsere offiziellen E-Mail-Adressen geschickt wurde, konnte nicht zugestellt werden. Auch unser E-Mail-Formular und das Forum waren hiervon betroffen.

Die letzte E-Mail wurde am Freitag um 20:28 Uhr zugestellt, dann herrschte Funkstille bis Sonntagmorgen um 3:34 Uhr. Absender, die ihre E-Mails von außen in Richtung Host Europe geschickt haben, bekamen eine Antwort mit der Fehlermeldung "Empfänger unbekannt" zurück. Wer selber Host Europe nutzt und an einen anderen Empfänger bei Host Europe geschrieben hat, bekam hingegen keine Fehlermeldung, dennoch wurden auch diese E-Mails nicht zugestellt. Der Mailversand von Host Europe an externe Empfänger funktionierte die ganze Zeit über normal. Abgesehen von Au-Ja.de waren offenbar auch alle anderen Kunden des Webhosters betroffen.
 
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LibreOffice 5.0.1 RC 2 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Montag der 24.08.2015, 10:14:19
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit Anfang August in der finalen Version 5.0.0 zum Download bereit. Doch ein großer Versionssprung bringt nicht nur neue Funktionen, sondern zumeist auch neue Fehler. Um die nervigsten wird sich schon bald LibreOffice 5.0.1 kümmern, dessen zweiter Veröffentlichungskandidat seit dem Wochenende im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zu finden ist.

Der erste Release Candidate hatte schon einmal 58 Fehler behoben, darunter auch neun Abstürze. Da zum zweiten Veröffentlichungskandidaten noch keine Versionshinweise verfügbar sind, müssen wir Details bezüglich der Änderungen nachreichen. Die Freigabe des finalen LibreOffice 5.0.1 darf man noch in dieser Woche erwarten.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin wird LibreOffice 5.0.3 verfügbar sein.

Download: LibreOffice 5.0.1 RC 2 (Pre-Release)
 
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Intel Solid-State Drive Toolbox 3.3.1

reported by doelf, Samstag der 22.08.2015, 19:19:50
Intel hat seine Solid-State-Drive Toolbox auf die Version 3.3.1 aktualisiert. Die neue Version bringt Firmware-Updates für die Modellreihen SSD Pro 2500, SSD 535, SSD DC S3710, DC S3610, DC S3510, DC S3500 M.2 und DC S3500 HD. Zudem wurden Fehler bei der Abfrage des Gesundheitszustands von NVMe-Laufwerken (NVM Express) korrigiert.

Für die Datenträger der Baureihen SSD Pro 2500 und SSD 535 beheben die Firmware-Updates Probleme mit dem SATA-Ruhezustand DevSleep. Die Modelle der SSD Pro 2500 Serie hatten zuweilen Schwierigkeiten mit dem Aufwachen, zudem sorgten beide Modellreihen unter Windows für Laufwerksfehler, wenn auf dem System ein ATA-Benutzer-Passwort als Zugriffsschutz verwendet wird. Weiterhin wurden ein I/O-Abbruch nach COMRESET und fehlerhafte Statusmeldungen nach einem Abbruch des Selbsttests beseitigt.

Die neuen Firmware-Versionen für die Modelle SSD DC S3710, DC S3610, DC S3510, DC S3500 M.2 und DC S3500 HD bringen Unterstützung für das SMART-Attribut F3h und das sichere Löschen (Secure Erase) umfasst nun auch NAND Erase. Weiterhin wurden die maximalen Latenzen für alle sequentiellen und zufälligen Schreibzugriffe verbessert und ein vierter PHY-Modus für lange Verbindungen von mehr als acht Zoll (20,3 cm) ergänzt.

Download: Intel Solid-State Drive Toolbox 3.2.3 (Windows XP bis 10) - 54,29 MByte
 
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Wine 1.7.50 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 22.08.2015, 19:14:26
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die gestern veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.50 nutzt erstmals eine neue Gecko-Engine, welche auf dem Firefox 40 basiert.

Dazu kommen die ersten Schritte einer Direct3D-11-Implementierung und ein besserer Schriftartenabgleich in DirectWrite. Auf ARM-Architekturen wird nun auch die Programmierschnittstelle OpenMP (Open Multi-Processing) unterstützt und natürlich haben die Entwickler auch wieder zahlreiche Fehler beseitigt.

Download: Wine 1.7.50

Für die Entwicklungsversion 1.7.50 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • New version of the Gecko engine based on Firefox 40.
  • First steps of the Direct3D 11 implementation.
  • Better font matching in DirectWrite.
  • Support for OpenMP on ARM platforms.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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Firefox 41.0 Beta 3 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 22.08.2015, 17:52:39
Die dritte Beta-Version des Firefox 41.0 liegt offiziell zum Download bereit. Die Beta-Schiene ist insbesondere für Windows-Benutzer interessant, da es dort auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Wir benutzen diese schon seit Monaten und sie läuft stabil und zuverlässig. Den fertigen Firefox 41.0 darf man allerdings erst ab dem 22. September 2015 erwarten.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Beta 3
 
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Google Chrome 44.0.2403.157 behebt ein paar Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 20.08.2015, 22:16:48
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 44.0.2403.157 aktualisiert. Dieses Update behebt ein Problem mit Microsofts "Windows Audio Session API" (WASAPI) unter Windows 10 und nimmt fehlerhafte Anpassungen für hochauflösende Displays unter Linux zurück.

Möglicherweise gibt es aber auch Nebenwirkungen: Einige Benutzer melden, dass nach der Installation von Chrome 44.0.2403.157 eine Spalte mit Vorschaubildern in der Schnellwahl von leeren Tabs fehle. Andererseits scheint Google die Probleme mit den automatischen Updates behoben zu haben.

Download:
 
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Keine große Leuchte - LED-Licht und die geplante Obsoleszenz

reported by doelf, Donnerstag der 20.08.2015, 21:38:21
Die "Light Emitting Diode" (kurz: LED) hat die Beleuchtung revolutioniert: Die winzigen Lichtquellen halten lange, brauchen sehr wenig Strom, kommen im Gegensatz zu Energiesparlampen ohne gefährliche Stoffe aus und bieten den Designern bisher unbekannte Freiheiten in der Gestaltung ihrer Lampen. Es spricht eigentlich alles für die LED-Technik, wäre da nicht die Abkehr von genormten, austauschbaren Leuchtmitteln, durch die selbst teure Lampen zu Wegwerfprodukten werden. Aufgrund dieser geplanten Obsoleszenz fällt die ökologische Gesamtbilanz der LED-Leuchten immer öfter bescheiden aus.

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Nicht nur Möbelstücke, auch die Beleuchtung prägt unsere Räume. Helles, kaltes Licht hilft beim konzentrierten Arbeiten, während gedämpftes, warmes Licht ein Wohnzimmer erst gemütlich macht. Oft sind Lampen reine Zweckobjekte, die für wenige Euro im Baumarkt erstanden werden, doch in vielen Häusern hängen auch sehr teure Exemplare, die zuweilen mehr Kunstobjekt als Lichtspender sind. Obwohl auch Lampen schon immer unterschiedlichen Modeströmungen unterworfen waren, werden sie vergleichsweise selten ausgetauscht. Kein Wunder, denn Leuchten halten ewig. Zumeist ist es eine neue Technik, welche uns Konsumenten zu einem Lampentausch animiert und derzeit liegen LEDs voll im Trend.
 
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Microsoft stopft kritische 0-Day-Lücke im Internet Explorer

reported by doelf, Mittwoch der 19.08.2015, 12:56:17
Microsoft hat abseits der üblichen Patch-Days eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2015-2502) im Internet Explorer der Versionen 7, 8, 9, 10 und 11 geschlossen. Die Schwachstelle ermöglicht es Angreifern, ihren Opfern beim Betrachten einer Internetseite Schadcode unterzuschieben und diesen im Sicherheitskontext des angemeldeten Benutzers auszuführen. Man sollte den Patch umgehend einspielen, da diese Sicherheitslücke bereits aktiv angegriffen wird.

Der Fehler steckt im Umgang mit Speicherobjekten und wurde für alle Windows-Versionen von Vista bis 10 als kritisch eingestuft. Gleiches gilt für Windows RT und RT 8.1. Die Auswirkungen auf die Server-Varianten von 2008 bis Server 2012 R2 bezeichnet Microsoft hingegen als moderat. Edge, der designierte Nachfolger des Internet Explorer, ist nicht betroffen. Benutzer, die ihre Updates manuell verwalten, müssen zunächst den Patch 3078071 installieren. Nur wenn das neue Update 3087985 nach 3078071 eingespielt wird, ist seine volle Funktionalität gewährleistet.
 
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Kundendaten von Seitensprung-Agentur AshleyMadison veröffentlicht

reported by doelf, Mittwoch der 19.08.2015, 11:44:27
Ende Juli wurde bekannt, dass die - wir zitieren - "weltweit renommierteste Seitensprung-Agentur" AshleyMadison gehackt wurde. Die Hacker, die sich "The Impact Team" nennen, hatten mit der Veröffentlichung der Kundendaten gedroht und dieser Ankündigung nun Taten folgen lassen. In einem 9,7 GiB großen Datenpaket finden sich die Namen und sexuellen Vorlieben von 32 Millionen Personen sowie deren Zahlungsinformationen bis zurück ins Jahr 2007.

Diese Zahlungsdaten umfassen die Namen der Kunden, deren Anschrift und E-Mail-Adresse sowie die Höhe der Zahlung, nicht aber die Kreditkartennummern. Dazu kommen die Zugangsdaten für das Kundenkonto und die darin gespeicherten Informationen wie Telefonnummern und sexuelle Vorlieben. Zumindest hatte der Betreiber die Passwörter als Bcrypt-Hash (Blowfish) gespeichert, so dass die Entschlüsselung ausreichend komplexer Passwörter schwer fallen dürfte.

AshleyMadison.com ist seit dem Jahr 2001 im Geschäft und wird seit 2007 von der Firma Avid Life Media betrieben. Der Firmenname setzt sich aus zwei in Nordamerika beliebten Frauennamen - Ashley und Madison - zusammen und hätte hierzulande genauso gut OttilieWalburga heißen können. Avid Life Media ist auch mit zwei weiteren Marken namens CougarLife.com und EstablishedMen.com vertreten, welche ebenfalls betroffen sind. Nach eigenen Angaben hat AshleyMadison über 33 Millionen Mitgliedern in 46 Ländern.

Die Zugangsdaten der Mitarbeiter, Details zum Firmennetzwerk und der Zahlungsverkehr des Unternehmens inklusive der Lohnbuchhaltung wurden ebenfalls entwendet und Ende Juli teilweise publik gemacht. Die Hacker hatten von Avid Life Media verlangt, AshleyMadison.com und EstablishedMen.com dauerhaft aus dem Netz zu entfernen. Das Unternehmen hatte daraufhin die Strafverfolgungsbehörden eingeschaltet und von einem Insider-Job gesprochen. AshleyMadison ist nicht die erste Seitensprung-Agentur, deren Kunden im Internet bloßgestellt wurden. Im Mai hatte es bereits die Mitglieder von Adult FriendFinder erwischt.
Quelle: www.wired.com
 
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Windows 10 Insider Preview Build 10525 verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 19.08.2015, 11:09:49
Auch nach der Veröffentlichung des finalen Build 10240 läuft die Entwicklung von Windows 10 weiter und Insider können ab sofort wieder eine neue Entwicklungsstufe des Betriebssystems ausprobieren. Der seit gestern verfügbare Build 10525 wird an Insider im Fast Ring verteilt. Voraussetzung sind Rechner, auf denen bereits ein aktiviertes Windows 10 läuft.

Laut Gabe Aul, dem Verantwortlichen für das Insider-Programm, wird der neue Build automatisch an Maschinen ausgeliefert, auf denen bereits eine Windows 10 Insider Preview läuft. Wer schon das finale Windows 10 nutzt, kann im Startmenü unter Einstellungen → Updates und Sicherheit → Windows Update → Erweiterte Optionen den Bezug von Insider-Builds freischalten. Computer, die noch Windows 7 oder 8.1 nutzen, müssen auf Windows 10 aktualisiert werden, bevor man Insider-Builds einspielen kann. In jedem Fall sollte die Lizenz aktiviert sein. Dabei ist zu beachten, dass Microsoft die Lizenz des Betriebssystems bei Windows 10 an die Hardware bindet. Wenn der Rechner bereits aktiviert wurde und eine Internetverbindung hat, wird der Produktschlüssel automatisch mit Microsoft abgeglichen und muss nicht erneut eingegeben werden.

Doch nun zum Windows 10 Insider Preview Build 10525: Dieser bringt den Insider Hub zurück und ermöglicht die Individualisierung der vom Betriebssystem für Startmenü, Action Center, Taskbar und Titelleisten verwendeten Farben. Weitere Optimierungen betreffen das Speichermanagement, welches die Inhalte des Arbeitsspeichers bei Platzmangel komprimiert, statt Teile auf die langsame Festplatte auszulagern. Es gibt aber auch ein paar Probleme: Beispielsweise funktioniert die Vergabe der IP-Adressen in mobilen Hotspots nicht und es fehlen die optionalen Sprachpakete. Zudem ist die Videowiedergabe defekt, lässt sich aber mit Hilfe einer neuen Version der Movies&TV-App reparieren. Diese findet sich im Windows Store. Mit den kommenden Insider-Builds will Microsoft die Umstellung seiner Strategie auf "Windows als Service" weiter vorantreiben.
 
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Firefox 41.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 19.08.2015, 10:35:31
Die zweite Beta-Version des Firefox 41.0 liegt offiziell zum Download bereit. Die Beta-Schiene ist insbesondere für Windows-Benutzer interessant, da es dort auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Wir benutzen diese schon seit Monaten und sie läuft stabil und zuverlässig. Den fertigen Firefox 41.0 darf man allerdings erst ab dem 22. September 2015 erwarten.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Beta 2
 
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Ein Blick auf die Bulldozer-Evolution

reported by doelf, Mittwoch der 19.08.2015, 09:53:51
Unsere Partnerseite Planet3DNow! hat einen kritischen Blick auf die Evolution von AMDs Bulldozer-Architektur geworfen und die Leistung von Piledriver über Steamroller bis zum aktuellen Excavator miteinander verglichen. Doch dieser Vergleich gestaltete sich schwierig, da die ersten Bulldozer in Form von stromhungrigen Enthusiasten-CPUs auf den Markt kamen, während es die modernen Excavator-Kerne nur für Notebooks gibt.

Insbesondere bei Standard-Notebooks, in denen die Carrizo-APUs mit Excavator-Kernen zu finden sind, bietet die UEFI-Firmware kaum Konfigurationsmöglichkeiten und auch Übertaktungswerkzeuge helfen hier nur selten weiter. Ob die maximale TDP der APU überhaupt ausgeschöpft wird, entscheidet die vom Notebook-Hersteller verbaute Kühllösung, die man nur mit hohem Aufwand austauschen kann. Und PCI-Express-Steckplätze für Grafikkarten findet man in einem Laptop auch nicht.

Dennoch haben die Kollegen Wege gefunden, zumindest einige Messungen derart durchzuführen, dass sich die Ergebnisse miteinander vergleichen lassen. Diese belegen AMDs Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Bulldozer-Architektur und bescheinigen dem Excavator Leistungsvorteile zwischen 20 und 140 Prozent über einen Vishera auf Piledriver-Basis. Während Steigerungen über 100 Prozent auf neue Befehlssatzerweiterungen zurückzuführen sind, darf man Verbesserungen zwischen 20 und 40 Prozent durchaus als realitätsnah einstufen.

Diese Verbesserungen hätten sich sicherlich auch positiv auf AMDs ehemalige Enthusiastenplattform AM3+ ausgewirkt, auf der weiterhin der drei Jahre alte Vishera mit Piledriver-Kernen schuftet. Doch statt seine Prozessoren aufzufrischen, setzt AMD ausschließlich auf APUs und SOCs, während sich im AM3+ absurde Dinosaurier wie der AMD FX-9590 mit einer kaum zu bewältigenden Abwärme von 220 Watt austoben.
 
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Android: Noch 'ne 0-Day-Lücke im MediaServer

reported by doelf, Dienstag der 18.08.2015, 19:23:34
Android hat derzeit einen Lauf: Erst die sieben kritischen Stagefright-Fehler, dann das kritische Klassen-Problem sowie die Schwachstelle im Stagefright-Fix und nun winkt bereits die nächste kritische Sicherheitslücke (CVE-2015-3842), welche alle Android-Versionen von 2.3 bis 5.1.1 betrifft. Auf Updates darf man höchstens von Android 4.4 an aufwärts hoffen.

Bild Die Sicherheitsforscher von Trend Micro sind einmal mehr beim MediaServer von Android fündig geworden, diesmal aber nicht in der Komponente Stagefright, sondern bei AudioEffect. Als Einfallstor fungiert eine ungeprüfte Variable, welche im Normalfall von einer App an die Komponente übergeben wird. Die App benötigt hierfür keine besondere Berechtigung, weshalb der Angriff mit jeder beliebigen App funktioniert. Übergibt die App eine falsche Puffergröße, wird diese von AudioEffect kommentarlos verarbeitet und es kommt zu einem Heap-Überlauf.

Anhand eines Nexus 6 mit Android 5.1.1 (LMY47Z) konnten die Sicherheitsexperten die AudioEffect-Komponente kontrolliert abstürzen lassen und dabei eigenen Code im Sicherheitskontext des MediaServer ausführen. Hiermit können Angreifer die Kamera und das Mikrofon übernehmen sowie auf bereits gespeicherte Fotos und Videos zugreifen. Welche App für die Attacke verantwortlich ist, lässt sich für den Benutzer kaum nachvollziehen, weshalb Betroffene auch keine Schutzmaßnahmen ergreifen können. Es obliegt somit einmal mehr Google und seinen Gerätepartnern, Android abzudichten.

Am 19. Juni 2015 hatte Trend Micro die 0-Day-Lücke inklusive funktionierendem Exploit-Code an das Sicherheitsteam von Android übermittelt. Noch am selben Tag wurde der Fehler bestätigt. Einen Fix gibt es seit dem 1. August 2015, er wurde bereits ins "Android Open Source Project" (AOSP) eingepflegt. Updates für betroffene Geräte sind indes noch nicht verfügbar und abseits der Nexus-Serie dürfte deren Veröffentlichung einmal mehr zum Glücksspiel werden.
 
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Benchmarks: Erstes DX12-Spiel sorgt für Unfrieden

reported by doelf, Dienstag der 18.08.2015, 17:41:15
Oxides "Ashes of the Singularity" ist zwar noch gar nicht fertig, doch die aktuelle Beta-Version des Spiels dient bereits als Grundlage für den ersten DirectX-12-Test, der tatsächlich auf einem echten Spiel und nicht auf rein synthetischen Szenarien basiert. Eigentlich eine gute Sache, doch die ersten Messergebnisse erzürnen NVIDIA, während AMD endlich einmal wieder einen Grund zur Freude hat.

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Auf dem Papier verspricht DirectX 12 deutliche Leistungsvorteile im Vergleich zu DirectX 11. "Ashes of the Singularity" beherrscht beides und AMDs Radeon 390X konnte im Zusammenspiel mit Intels Achtkerner Core i7-5960X bei den Kollegen von HotHardware.com um beachtliche 80 Prozent zulegen. NVIDIAs GeForce GTX 980 schaffte im Messlauf mit geringer Grafikqualität nur eine Steigerung um neun Prozent und brach bei hohen Details sogar um zwölf Prozent ein.

Diese Klatsche wollte NVIDIAs Presseabteilung jedoch nicht auf sich sitzen lassen und ließ HotHardware.com wissen, dass die MSAA-Implementierung von "Ashes of the Singularity" aufgrund eines Programmfehlers nicht richtig mit GeForce-Karten funktioniere. Da MSAA in den Standardeinstellungen des Benchmarks für alle Qualitätsstufen aktiviert ist, seien dessen Ergebnisse null und nichtig.

Oxide sieht das ganz anders: Der Programm-Code von "Ashes of the Singularity" wurde nach Angaben der Entwickler von NVIDIA, Microsoft, AMD und Intel geprüft, zudem habe er Microsofts D3D12-Validierung bestanden. Auch hätten sowohl AMD als auch NVIDIA seit mehr als einem Jahr Zugriff auf den aktuellen Quellcode und würden diesen seit Monaten tagtäglich kompilieren und intern testen.

Aus Entwicklerkreisen ist zudem zu hören, dass der MSAA-Fehler keinesfalls auf "Ashes of the Singularity" beschränkt sei. Das Problem stecke daher auch nicht im Spiel, sondern in NVIDIAs Grafiktreibern. An dieser Behauptung scheint etwas dran zu sein, denn in einer zweiten Stellungnahme erklärt NVIDIA, man arbeite eng mit Oxide zusammen, um die Leistungsdefizite zu beheben.

Zum Abschluss sei noch angemerkt, dass auf der Webseite des Spiels nur AMDs Logo zu finden ist. Dies muss nicht bedeuten, dass "Ashes of the Singularity" Grafiklösungen der Radeon-Familie bevorzugt, doch ein fader Beigeschmack bleibt.
Quelle: hothardware.com
 
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Kolumne: Erste Windows-10-Benutzer ertrinken in Update-Flut

reported by doelf, Dienstag der 18.08.2015, 16:35:31
Es ist eine unglaubliche Unverschämtheit, die sich Microsoft derzeit leistet: Windows 10 ist erst seit drei Wochen erhältlich, dennoch hat es bereits drei Updates außer der Reihe gegeben, wobei sich die Redmonder bei Windows 10 ja vom monatlichen Patch-Day verabschiedet haben und es daher streng genommen gar keine Reihe mehr gibt. Aber trotzdem: Jede Woche ein neues Update herauszubringen, das geht nun wirklich nicht!

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Microsoft beteuert zwar, mit diesen Updates Fehler, Probleme und Inkompatibilitäten beheben zu wollen, doch die hätten Windows 10 einfach von Anfang an ohne diesen neumodischen Schnickschnack ausliefern sollen. Man bedenke nur die konstruktionsbedingten Kompatibilitätsprobleme, die Inkompatibilitäten auf älterer Hardware hervorrufen können! Nein, so geht das wirklich nicht. Es gibt viele Android-Geräte, die von etlichen Fehlern geplagt werden und dennoch werden die Käufer nie mit irgendwelchen Updates belästigt. Hieran sollte sich Microsoft ein Beispiel nehmen. Die aktuelle Situation lässt lediglich Linux-Nutzer mit den Achseln zucken, denn die erhalten seit jeher frische Updates, sobald diese verfügbar sind. Aber das sind ja sowieso alles seltsame Spinner.

Aber es gibt eine Lösung: Ein Downgrade auf Windows XP! Dessen Lizenzen bekommt man für ein paar Cent nachgeworfen und wer Windows XP nutzt, wird von Microsoft ganz sicher nie wieder mit nervigen Updates behelligt.
 
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Googles Project Ara zweifach verschoben

reported by doelf, Dienstag der 18.08.2015, 16:10:10
Googles Project Ara ist der erste Ansatz, die Modularität eines PC auf ein Smartphone zu übertragen und damit für mehr Individualität und Nachhaltigkeit zu sorgen. Eigentlich sollte Project Ara dieser Tage als Marktversuch auf der Karibikinsel Puerto Rico starten, doch dieser wurde jetzt sowohl in zeitlicher als auch geografischer Hinsicht verschoben.

Der Pilotverkauf von Project Ara soll jetzt erst 2016 starten und auch nicht in Puerto Rico, sondern an ausgewählten Orten innerhalb der USA stattfinden. Man habe deutlich mehr Durchläufe für die Entwicklung benötigt als ursprünglich erwartet, erklärt das Projekt über Twitter. Dies erklärt zwar nicht die Verlagerung des Pilotverkaufs, doch hier könnten Puerto Rico leere Staatskassen den Ausschlag gegeben haben.

Das Ziel von Project Ara ist ein modular zusammengesetztes Smartphone, bei dem sich einzelne Teile austauschen lassen. So könnte man eine bessere Kamera nachrüsten, von UMTS auf LTE umsteigen oder auch einen sparsamen Prozessor mit einem besonders durchhaltestarken Akku kombinieren. Die Bauteile für das Basismodell sollen zwischen 50 und 100 US-Dollar kosten, einen Verkaufspreis hat Google allerdings noch nicht genannt.
Quelle: twitter.com
 
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Apples Patent auf runde Ecken wurde kassiert

reported by doelf, Dienstag der 18.08.2015, 14:41:49
Das US-Patent D618.677, ein Geschmacksmuster, mit dem Apple die runden Ecken seiner ersten iPhones schützen wollte, ist von der zentralen Prüfstelle des US-Patentamts für ungültig erklärt wurden. Die Überprüfung des Schutzanspruchs wurde Mitte 2013 anonym beantragt, vermutlich von Samsung. Die Südkoreaner hatten ihre Smartphones ebenfalls mit runden Ecken versehen und wurden von einem Gericht zu Schadensersatzzahlungen in Höhe einer halben Milliarde US-Dollar verurteilt.

Wie FOSS Patents berichtet, führt das Patentamt vier andere Patente als Ablehnungsgrund an: LGs US-Patent D546.313 vom 9. März 2006, Samsungs US-Patent D577.703 vom 28. September 2007 sowie Apples US-Patente D602.014 vom 31. August 2007 und D618.204 vom 27. Juni 2007. All diese Geschmacksmuster waren am 18. November 2008, als Apple seinen Antrag für das US-Patent D618.677 einreichte und damit das Design des iPhone offenbarte, bereits beantragt. Die runden Ecken waren also nichts Neues, denn es hatte sie schon vorher gegeben. Apple ist also schlicht und einfach um zwei Jahre und acht Monate zu spät gekommen und das US-Patent D618.677 hätte nie genehmigt werden dürfen. Samsung hat nun einen guten Grund mehr, die zuletzt auf 547 Millionen US-Dollar festgelegten Schadensersatzzahlungen nochmals anzufechten.
 
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Opera 31.0.1889.174 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 18.08.2015, 12:06:09
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 31.0.1889.174 aktualisiert. Informationen bezüglich der Änderungen liegen noch nicht vor, daher beschränken wir uns auf die allgemeinen Neuerungen von Opera 31, welches auf Chromium/Blink 44 basiert. Für PC-Benutzer wäre dies eine um bis zu 70 Prozent verkürzte Startzeit, von der insbesondere Systeme mit konventionellen Festplatten profitieren.

Bild

Auch optisch wurde die PC-Version überarbeitet und zeigt sich nun in einem schlichten Design, welches der aktuellen Mode entspricht. Die regionalen Empfehlungen unter "Discover" (siehe obiges Bildschirmfoto) haben ein neues Layout erhalten, die Inhalte lassen dabei sich über eine Auswahl an Themenbereichen und eine Landesvorgabe anpassen. Dank Widevine DRM können kopiergeschützte Inhalte aus vertrauenswürdigen Quellen abgespielt werden und auch am Datenabgleich wurde gearbeitet: Opera 31 synchronisiert die Adresseingaben des Browser-Verlaufs über alle Desktop-Geräte eines Benutzerkontos.

Download:
 
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Gaming-PC MIFcom Battlebox MSI GODLIKE Edition

reported by doelf, Dienstag der 18.08.2015, 11:24:03
Der IT-Systemintegrator MIFcom hat einen neuen High-End-PC für Gamer angekündigt. In der Battlebox MSI GODLIKE Edition verrichtet das Motherboard MSI X99A GODLIKE GAMING seinen Dienst, welches acht Steckplätze für Arbeitsspeicher und fünf für Grafikkarten bietet. Damit bleibt Spielraum für spätere Aufrüstungen, wobei das System schon von Hause aus sehr performant aufgestellt ist. Dafür sorgen Intels Sechskerner Core i7-5930K (Haswell-E) und zwei Grafikkarten des Typs NVIDIA GeForce GTX 980 Ti 6 GB von MSI.

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Der Haswell-E ist nach wie vor die aktuelle CPU-Generation für Intels X99-Plattform, die sich mit vier Speicherkanälen und acht DDR4-Slots an anspruchsvolle Enthusiasten richtet. MIFcom verbaut in seiner Battlebox MSI GODLIKE Edition vier 4 GiB große DDR4-2400-Module, so dass 16 GiB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen und alle vier Speicherkanäle genutzt werden. Optional sind bis zu 64 GiB DDR4-2800 möglich. Die Kühlung des Prozessors, der mit einer Abwärme von bis zu 140 Watt ein ziemlicher Hitzkopf ist, übernimmt ein Flüssigkeitskühler des Typs Corsair H100i GTX. Dieses geschlossene und wartungsfreie System nutzt einen großflächigen Radiator, der mit zwei 120-mm-Lüftern bestückt ist.

Die Maxwell-GPUs auf den beiden MSI-Grafikkarten stammen aus der Baureihe GeForce GTX 980 Ti, sie sind werkseitig um 18 Prozent übertaktet und besitzen jeweils 2.816 Shadereinheiten, 176 TMUs sowie 96 ROPs. Jeder GPU stehen 6 GiB GDDR5-Speicher zur Seite, die über ein 384 Bit breites Interface angebunden sind. Die Speicherchips takten hierbei mit 1.775 MHz (effektiv: 7.010 MHz). Für extrem schnelle Datenzugriffe (Lesen: 2.200 MB/s; Schreiben: 900 MB/s) sorgt ein 400 GB großes Solid-State-Laufwerk aus Intels 750er-Serie, welches die U.2-Schnittstelle mit vier PCIe 3.0-Lanes (32 Gb/s) nutzt. Als Datenlager kommt eine flotte Western Digital Caviar Black mit 4 TB Speicherkapazität (SATA 3, 7.200 U/min) zum Einsatz, dazu gibt es den Blu-Ray-Brenner LG BH16NS40.

MIFcom packt die Hardware seiner Battlebox MSI GODLIKE Edition in das Gehäuse Carbide Air 540 von Corsair und präsentiert das Innenleben über ein Seitenfenster und eine besondere RGB-Beleuchtung. Diese lässt sich per MSI-GAMING-App über den Rechner oder ein Mobilgerät steuern. Das 2-Kammer-Design des Gehäuses trennt das Mainboard mit seinen Steckkarten von den Laufwerken und sorgt mit drei 140-mm-Lüftern für eine ausreichende Kühlung. Als Farben stehen Schwarz und Weiß zur Auswahl. Das Netzteil stammt ebenfalls von Corsair, es handelt sich um das 1.000 Watt starke Modell RM1000. Die Zertifizierung 80 PLUS Gold garantiert eine sehr hohe Energieeffizienz, der Hersteller spricht von durchschnittlich 92 Prozent.

Der Preis der MIFcom Battlebox MSI GODLIKE Edition mit Intel Core i7-5930K, zwei GeForce GTX 980 Ti, 16 Gigabyte DDR4-2400 und Intel 750 Series SSD 400 GB beläuft sich auf 4.899 Euro inklusive Mehrwertsteuer und drei Jahren Garantie. Durch Änderungen der Hardware-Ausstattung kann der Kunde das System individuell an seine Bedürfnisse anpassen. Hierdurch lässt sich der Preis sowohl reduzieren als auch noch weiter steigern.
Quelle: www.mifcom.de
 
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HTC mit Neuausrichtung auf Sparkurs

reported by doelf, Dienstag der 18.08.2015, 09:56:50
Nachdem der Smartphone-Hersteller HTC im zweiten Quartal 2015 tiefrote Zahlen geschrieben hat, wird das Unternehmen nun umgekrempelt. Man will sich noch stärker auf Wachstumsbereiche konzentrieren und seine Betriebsausgaben um 35 Prozent senken, ließen die Taiwaner wissen. Um dies zu erreichen, müssen allerdings auch 15 Prozent der Mitarbeiter gehen.

Auf HTCs Internetseite kann man lesen, dass das Unternehmen 16.746 Mitarbeiter beschäftige. Demnach würden 2.512 Arbeitsplätze wegfallen, doch die genannte Zahl stammt vom 31. März 2012 und dürfte längst nicht mehr aktuell sein. Als profitable Wachstumsbereiche bezeichnet der Hersteller Premium-Smartphones, virtuelle Realität sowie vernetzte Lifestyle-Produkte. Doch gerade bei Premium-Smartphones haben die Taiwaner seit Monaten einen schweren Stand, der Markt für VR-Lösungen muss sich erst noch entwickeln und auch vernetzte Lifestyle-Produkte sind alles andere als eine sichere Bank. Operativ hatte HTC im zweiten Quartal 5,14 Milliarden Taiwan-Dollar (149,882 Millionen Euro) in den Sand gesetzt, der Verlust nach Steuern belief sich auf 8,03 Milliarden Taiwan-Dollar (234,155 Millionen Euro) bzw. 9,70 Taiwan-Dollar (0,283 Euro) je Anteil.
 
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Android: M steht für Marshmallow

reported by doelf, Dienstag der 18.08.2015, 00:23:52
Jetzt steht es fest: Android 6.0 wird Marshmallow heißen - Mist, ich hatte auf Minzplätzchen gesetzt. Doch bevor Google seinen Weg durchs Alphabet fortsetzt, gibt es jetzt erst einmal die finale Entwicklervorschau sowie das offizielle Entwicklerpaket für Android 6.0, welches Apps mit dem neuen API-Level 23 ermöglicht. Die Allgemeinheit wird auf ihre Marshmallows noch bis zum Herbst warten müssen.

Eine der wichtigsten Neuerungen von Android 6.0 steckt unter der Haube: Die Benutzer bekommen endlich die Möglichkeit, ihren Apps einzelne Berechtigungen zu verweigern und bereits gewährte Zugriffe auch nachträglich wieder zu entziehen. Dies ist ein Lichtblick für den Datenschutz, während die Entwickler ihre Apps erst einmal für das neue Rechtemodell anpassen müssen. Mit Android Pay plant Google einen zweiten Bezahldienst, den Entwickler ohne großen Aufwand in ihre Apps integrieren können. Auch für die Endkunden ist dies von Vorteil, da nur Google ihre Bank- bzw. Kreditkartendaten kennt. Und wie Apple integriert auch Google die Fingerabdruckerkennung in das Betriebssystem, um sichere Zahlungen zu erleichtern. Doch wie sicher ist etwas, das wir tagtäglich überall hinterlassen? Sinnvoller erscheint die Funktion Doze, welche Geräte bei Bewegungsmangel in den Ruhezustand schickt, um Strom zu sparen. Um nicht von Sprachassistenten wie Siri und Cortana abgehängt zu werden, wird Google Now um "Now on Tap" erweitert: Ab Marshmallow können alle Apps ganz ohne zusätzliche Anpassung auf "Now on Tap" zugreifen und damit alle Möglichkeiten von Google Now nutzen.

Die finale Developer Preview von Android 6.0 ist zugleich die dritte, welche Google seit Mai 2015 veröffentlicht hat. Sie ist als Image für Googles hauseigene Modelle Nexus 5, Nexus 6, Nexus 9 und Nexus Player verfügbar. Wer bereits eine Entwicklerversion von Android 6.0 verwendet, soll in den kommenden Tagen mit dem Update versorgt werden.
 
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Oracle VM VirtualBox 5.0.2 behebt Probleme

reported by doelf, Montag der 17.08.2015, 11:36:34
Oracle hatte seine Virtualisierungssoftware VirtualBox im Juli auf die Version 5.0 aktualisiert, welche Unterstützung für USB 3.0, Mac OS X Yosemite und Windows 10 brachte. Mit an Bord waren aber auch diverse Probleme, die mit zwei Bugfix-Updates ausgemerzt werden sollen. Das zweite - VirtualBox 5.0.2 - ist seit letzter Woche verfügbar.

Behoben wurden beispielsweise ungewöhnlich hohe Lasten auf Linux-basierten Hosts sowie eine Kernelpanik im Zusammenspiel mit Linux 4.2. Auch ein Absturz beim Erzeugen von Core-Dumps für Gastsysteme und Probleme mit AMD-Prozessoren konnten Oracles Entwickler beseitigen. Auf einigen Konfigurationen war die skalierte Darstellung von sehr schlechter Qualität, bei der Version 5.0.2 sieht wieder alles normal aus. Auch ein Absturz beim Herunterfahren der virtuellen Maschine und ein weiterer beim Beenden von Prozessen wurden beseitigt.

Das neu eingeführte Drag & Drop zwischen Gast- und Hostsystemen wurde ebenfalls nachgebessert: Es funktioniert jetzt auch vom Gastsystem in Richtung eines Mac-OS-X-Hosts, zudem wurde ein Speicherleck bei der Verwendung von Windows als Gastsystem behoben. Diverse Änderungen verbessern das Zusammenspiel mit Windows 10, dem kommenden Mac OS X El Capitan sowie Linux 4.2. Das Weiterreichen von AVX2-Befehlen wurde in VirtualBox 5.0.2 für alle Hostsysteme deaktiviert und AVX wurde für 64-Bit-Gäste auf 32-Bit-Hosts abgeschaltet.

Download: VirtualBox 5.0.2 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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Media-Center: Kodi 15.1 ist fertig

reported by doelf, Montag der 17.08.2015, 10:52:12
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi und seit Ende Juli gibt es die stabile Version 15.0. Dieses Update brachte optimierten Programmcode und zahlreiche Verbesserungen, aber auch ein paar neue Fehler. Einen Großteil dieser Probleme beseitigt das nun freigegebene Kodi 15.1, beispielsweise im wichtigen PVR-Bereich (Personal Video Recorder).

Bild

Hier hatte nach dem Update auf die Version 15.0 insbesondere das Stottern in Videoaufnahmen für Frustration gesorgt. Der Dateimanager stürzt beim Löschen von Dateien nicht mehr ab und die Bandbreitenbegrenzung für Internetverbindungen wurde repariert. Der Willkommensbildschirm wird wie ein normales Fenster behandelt und ein Navigationsproblem in smarten Abspiellisten wurde ebenfalls behoben. Dazu kümmert sich das Update um diverse Fehler wie nicht geleerte Renderpuffer oder vergessene Farbänderungen in der Benutzeroberfläche.

Unter iOS 5.1 startet Kodi auch dann wieder, wenn dieses per Jailbreak entsperrt wurde. Bei iOS 5.1.1 soll die native Tastatur wieder funktionieren und für iOS-Versionen unter 6 wurde die Verknüpfung des VTB-Frameworks (VideoToolBox) repariert. Es sind aber auch weitere Optimierungen geplant: So wurde FFmpeg auf die Version 2.6.4 aktualisiert und die installierten Sprachen werden bei der Liste der möglichen Stream-Sprachen berücksichtigt. Kodi 15.1 (und auch die Version 15.0) unterstützen bereits Windows 10. Falls es dennoch zu Problemen kommt, sollte man zunächst den Grafiktreiber aktualisieren.

Download: Kodi 15.1 (Isengard)
Quelle: kodi.tv
 
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Thunderbird 38.2.0 behebt Abstürze

reported by doelf, Sonntag der 16.08.2015, 19:29:04
Nachdem der E-Mail-Client Thunderbird im Juni einen gewaltigen Versionssprung von 31.7.0 auf 38.0.1 mitsamt diverser Neuerungen gemacht hatte, gibt es diesmal - wie schon im Juli - nur einen kleinen Hüpfer. Die zum Wochenende freigegebene Version 38.2.0 behebt mehrere Abstürze, hierfür wurde unter anderem die Hardware-Beschleunigung - mal wieder - deaktiviert.

Wer will, kann die Hardware-Beschleunigung unter Einstellungen → Erweitert → Erweiterte Konfiguration → Hardwarebeschleunigung verwenden, wenn verfügbar zurückholen. Unter Windows nutzt der Thunderbird dann Direct2D und unter Mac OS X und Linux kommt OpenGL zum Einsatz, um den Bildaufbau zu beschleunigen und die Textdarstellung zu verbessern. Dies kann auf schwächeren Grafiklösungen allerdings zu Problemen führen, weshalb die erstmals im Thunderbird 5 standardmäßig aktivierte Hardware-Beschleunigung von der Version 9 bis 24 wieder deaktiviert wurde. Erst im Thunderbird 31 feierte sie ihre Rückkehr.

Download: Thunderbird 38.2.0
Quelle: www.mozilla.org
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen weiter kräftig

reported by doelf, Sonntag der 16.08.2015, 18:10:34
Auch in den beiden Wochen nach der Markteinführung von Windows 10 sind die Preise für Arbeitsspeicher an der Speicherbörse in Taiwan wieder deutlich gefallen. Binnen 14 Tagen haben die Kurse der unterschiedlichen Chips zwischen 4,38 und 8,78 Prozent eingebüßt und seit Jahresbeginn sind die Preise am Spotmarkt um bis zu 44,28 Prozent gefallen. Auch die DDR4-Chips werden immer billiger, sie verlieren monatlich rund zehn Prozent.

Zugleich hat der Euro zum Wochenende minimal zugelegt und ging am Freitag mit einem Schlusskurs von 1,1111 aus dem Handel. Damit hat unsere Währung binnen zwei Wochen 0,92 Prozent auf den US-Dollar gewonnen und notiert nur noch um 8,19 Prozent unter dem Dollar-Wechselkurs vom 1. Januar 2015, welcher bei 1,2102 US-Dollar gelegen hatte. Da Arbeitsspeicher in US-Dollar gehandelt wird, ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 3,110 US-Dollar (-5,81%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,192 US-Dollar (-4,40%) [-40,47%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,883 US-Dollar (-7,20%) [-43,98%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,265 US-Dollar (-4,38%) [-27,76%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,267 US-Dollar (-6,36%) [-42,67%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 0,935 US-Dollar (-8,78%) [-44,28%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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iOS 8.4.1 behebt Sicherheitslücken und Probleme mit Apple Music

reported by doelf, Sonntag der 16.08.2015, 11:30:57
Apple hat sein mobiles Betriebssystem iOS auf die Version 8.4.1 aktualisiert. Dieses Update schließt 71 Sicherheitslücken und behebt mehrere Probleme mit Apple Music. So soll sich die iCloud-Musikmediathek wieder normal nutzen lassen und versteckte Musikstücke wieder sichtbar werden. Zudem sollen über alle Geräte hinweg einheitliche Bilder für Musikalben angezeigt werden.

Weiterhin ist es jetzt möglich, Musikstücke zu einer neuen Abspielliste hinzuzufügen, wenn noch keine andere Abspiellisten vorhanden sind. Es gab auch ein Problem, wenn die Benutzer Beats hörten und ihre Liebe zu einem bestimmten Musikstück zum Ausdruck bringen wollten. Das funktionierte mitunter nicht wie erwartet, schreibt Apple, nennt aber keine Details. Auch die Künstler hatten mit mehreren Fehlern zu kämpfen, welche das Einstellen neuer Inhalte über Connect vereitelten.

Die Sicherheitslücken haben es zum Teil in sich: Beispielsweise schließt Apple zwei Schwachstellen, die Zugriffe auf geschützte Teile des Dateisystems über AirTraffic bzw. über speziell gestaltete AFC-Befehle (AppleFileConduit) ermöglichen. Auch über Backup kann man auf geschützte Bereiche zugreifen und dort Symlinks platzieren. Bösartigen Applikationen und lokalen Benutzern ist es möglich, nicht signierten Code auszuführen, zum Teil auch mit vollen Systemrechten. Auch manipulierte Bilder, Videos, Schriftarten und Festplattenabbilder (DMG) lassen sich einmal mehr als Einfallstor für Schadcode missbrauchen. Alleine im WebKit stecken zwanzig Schwachstellen, über die Webseiten den Inhalt des Arbeitsspeichers verändern und dort Schadprogramme platzieren können.
 
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Mac OS X 10.10.5 (Yosemite) und Sicherheits-Update 2015-006

reported by doelf, Freitag der 14.08.2015, 17:31:06
Apple hat sein Betriebssystem Mac OS X Yosemite auf die Version 10.10.5 aktualisiert und zeitgleich das Sicherheits-Update 2015-006 für die älteren Generationen Mavericks und Mountain Lion veröffentlicht. Die neuen Updates schließen insgesamt 135 Sicherheitslücken. Zum Lieferumfang von Mac OS X 10.10.5 (Yosemite) gehört dabei auch Safari 8.0.8, während Safari für Mavericks und Mountain Lion in den ebenfalls aktualisierten Versionen 7.1.8 und 6.2.8 angeboten wird.

Ein interessanter Fehler (CVE-2015-3799) erlaubt es bösartigen Anwendungen, die Passwörter lokaler Benutzer zu ändern. Dazu kommen Speichermanipulationen, über die sich Anwendungen oder lokale Benutzer Admin-, Root- sowie System-Rechte verschaffen können. Genau wie Microsoft stolpert auch Apple gleich mehrfach über speziell gestaltete Schriftarten, doch auch andere Dateitypen wie Bilder, Filme oder Office-Dokumente dienen einmal mehr als Einfallstor für Schädlinge. Gleiches gilt für simple Unicode-Zeichen, wenn diese in der richtigen Kombination eingesetzt werden. Allein elf Sicherheitslücken wurden in QuickTime 7 geschlossen und auch die Updates auf Apache 2.4.16, libxml2 2.9.2, OpenSSL 0.9.8zg, PHP 5.5.27, Python 2.7.10, PostgreSQL 9.2.13, sudo 1.7.10p9 und tcpdump 4.7.3 beheben gleich mehrere Schwachstellen.

Download:
 
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Android: Fix für Stagefright-Fix notwendig

reported by doelf, Freitag der 14.08.2015, 15:58:12
Der Sicherheitsexperte Joshua J. Drake von Zimperium hatte sieben gravierende Schwachstellen in der Multimedia-Bibliothek "Stagefright" entdeckt, welche seit der Version 2.2 zum Lieferumfang des Betriebssystems Android gehört. Im April 2015 informierte er Google über die 0-Day-Lücken und lieferte die passenden Patches gleich mit. Diese hat Google inzwischen übernommen und vor wenigen Wochen wurde auch die Öffentlichkeit über das Problem informiert. Doch damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende.

Jordan Gruskovnjak von Exodus Intelligence hat sich die Flicken näher angesehen und ist dabei auf ein weiteres Problem gestoßen. Nachdem Google die ersten Firmware-Updates für seine eigenen Geräte veröffentlicht hatte, überprüfte Gruskovnjak ein bereits gegen den Stagefright-Angriff abgesichertes Nexus 5 mit Hilfe einer manipulierten MP4-Datei und das Smartphone stürzte ab. Offensichtlich läuft der Flicken ins Leere, aber warum?

Der Patch-Code versucht einen kritischen Ganzzahlenüberlauf zu verhindern, indem er zwei Variablen miteinander vergleicht. Dabei wurde allerdings übersehen, dass es sich um unterschiedliche Variablentypen handelt, und so treffen 32- und 64-Bit-Werte aufeinander. Mit Hilfe entsprechend angepasster MP4-Dateien können Angreifer die hinzugefügte Sicherheitsabfrage einfach umgehen und die ursprüngliche Schwachstelle auch auf bereits aktualisierten Geräten ausnutzen.

Google will den Fehler im Fix, welcher zwischenzeitlich die Kennung CVE-2015-3864 bekommen hat, in Kürze korrigieren. Wann es neue Firmware-Updates seitens Google geben wird, steht indes nicht fest. Noch schlimmer ergeht es Millionen von Android-Benutzern, die sich auf andere Gerätehersteller verlassen müssen: Sie haben bisher noch gar kein Stagefright-Update gesehen und in vielen Fällen werden sie auch nie eins bekommen. Mehr zu diesem Thema in unseren Beitrag StageFright, eine Katastrophe mit Ansage.
 
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iTunes 12.2.2 behebt Fehler und bringt neue Funktionen

reported by doelf, Freitag der 14.08.2015, 13:34:21
Apple hat iTunes auf die Version 12.2.2 aktualisiert. Dieses Update behebt diverse Probleme, beispielsweise falsch sortierte Künstler unter "Meine Musik" oder fremde Abspiellisten im Action-Menü. Und wenn man in Apple Music zur vorherigen Seite wechselt, soll iTunes seine Position nicht mehr vergessen.

Ein Klick auf das "Beats 1"-Banner zeigt, was auf dem kostenlosen Radiosender gerade läuft. Alternativ kann man sich auch das weitere Programm ansehen. Die Künstler, denen man auf Apple Music folgt, lassen sich ab sofort auch auflisten und über Connect können die Künstler ihre Gedanken, Fotos, Musik und Videos direkt über iTunes mit ihren Fans teilen.

Download:
 
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Marktanteile: Windows 10 legt los

reported by doelf, Freitag der 14.08.2015, 12:42:52
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Nachdem die dortigen Statistiken im vergangenen Jahr zwei verwirrende Sprünge gemacht hatten, scheinen die Zahlen seit Dezember 2014 wieder stimmig zu sein. Windows 10 feierte im Juli seine Premiere und wird erstmals von der Statistik erfasst.

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Das weltweit dominierende Betriebssystem für Computer bleibt allerdings Windows 7 mit einem Marktanteil von 60,75 Prozent (-0,23) vor Windows 8.1 mit 13,09 Prozent (-0,09) und Windows XP mit 11,74 Prozent (-0,24). Interessant ist hierbei, dass die drei Marktführer aus dem Hause Microsoft zusammen 0,56 Prozentpunkte verloren haben. Mac OS X 10.10, welches weiterhin den vierten Rang hält, konnte sich hingegen auf 4,74 Prozent (+0,20) verbessern. Weiter in Richtung Bedeutungslosigkeit geht es für Windows 8 (2,77 Prozent/-0,13), während Windows Vista (1,84 Prozent/+0,22) überraschenderweise noch einmal zulegen kann. Auf dem siebten Platz behauptet sich Linux mit einem Marktanteil von 1,68 Prozent (+0,07).

Den Gewinner des Monats finden wir erst auf Rang 12: Windows 10 erreicht zwar nur einen Marktanteil von 0,39 Prozent, doch als Neueinsteiger ist dies zugleich die deutlichste Steigerung. Erst der August wird zeigen, wie stark das Interesse an Windows 10 wirklich ist und wie viele Benutzer Microsoft mit seinem kostenlosen Upgrade-Angebot ködern konnte.
 
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CPU-Z 1.73 mit Prozessor-Benchmark verfügbar

reported by doelf, Freitag der 14.08.2015, 11:10:45
CPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über den Prozessor, das Mainboard, den Chipsatz, die Grafikeinheit und den Arbeitsspeicher an, darunter Taktraten, Spannungen, Latenzen und die SPD-Programmierung der RAM-Module. Die neue Version 1.73 erkennt die unterschiedlichen Ausgaben von Windows 10 und umfasst eine Leistungsmessung für Prozessoren.

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Dieser "CPUID Benchmark 15.00 Beta" findet sich unter dem neuen Reiter "Bench" und misst die Prozessorleistung sowohl mit einem als auch mit mehreren Threads. CPU-Z bietet auch einige Vergleichsergebnisse gängiger Prozessoren, die das Einordnen der Ergebnisse erleichtern. Weiterhin kann der Benchmark als Stresstest verwendet werden. Auch die Erkennung des L4-Cache wurde verbessert, hier zeigt CPU-Z 1.73 nun auch die Taktrate an.

Tipp: Beim Download empfehlen wir den Griff zum ZIP-Archiv, denn eine Installation von CPU-Z ist nicht notwendig. Das Archiv enthält sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Fassung des Programms.

Download: CPU-Z 1.73 32/64-Bit
 
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Firefox 41.0 Beta 1 verfügbar

reported by doelf, Freitag der 14.08.2015, 10:40:26
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 40.0.2 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 41.0 Beta 1 zum Download bereit. Diese ist insbesondere für Windows-Benutzer interessant, da es in der Beta-Schiene auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Wir benutzen diese schon seit Monaten und sie läuft stabil und zuverlässig. Den fertigen Firefox 41.0 darf man ab dem 22. September 2015 erwarten.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Beta 1
 
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Nachgebessert: Firefox 40.0.2 behebt Probleme

reported by doelf, Freitag der 14.08.2015, 09:23:36
Nur wenige Tage nach der Freigabe des Firefox 40.0 mussten Moziallas Entwickler ihren Internetbrowser noch einmal nachbessern und drei Fehler beheben. So gab es Probleme, den Firefox 40.0 unter Windows 10 als Standardbrowser einzustellen, die Bibliothek mozalloc.lib fehlte im xulrunner-Paket und ein Treiberfehler ließt den Firefox beim Start abstürzen. Schuld waren einmal mehr veraltete DisplayLink-Treiber (Version 8.6.1.36484 oder älter), für die die Hardware-Beschleunigung deaktiviert wurde.

Werfen wir noch einen Blick auf die Neuerungen des Firefox 40.0: Dieser bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software und warnt vor Erweiterungen, die nicht seitens Mozilla signiert wurden. Der HTTP-Fehler 401, welcher auf eine fehlende Autorisierung hinweist, kann nicht mehr von Unterressourcen wie extern nachgeladenen iFrames, Bildern oder Skripten ausgelöst werden. Angreifer hatten solche Elemente in Webseiten eingeschleust, um Zugangsdaten abzugreifen. Zudem wurden 14 Sicherheitslücken, von denen vier kritischer Natur sind, geschlossen.

Unter Linux wurden Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Auch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface) verspricht Leistungssteigerungen, sie war eigentlich schon für die Version 39.0 geplant.

Der Firefox 40.0 unterstützt Windows 10 inklusive dessen Tablet-Modus. Wird die Sprache Englisch/US verwendet, nutzt der Internetbrowser für die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, Vorschläge, welche sich an den zuletzt besuchten Internetangeboten orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. Für Windows gibt es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert.

Download: Firefox 40.0.2
Quelle: www.mozilla.org
 
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Quentin Tarantinos "The Hateful Eight": Erster Trailer

reported by doelf, Donnerstag der 13.08.2015, 20:59:38
Zu Weihnachten kommt Quentin Tarantinos achter Film "The Hateful Eight" in die Kinos und seit gestern gewährt der offizielle Teaser-Trailer einen ersten Blick auf den mit Stars gespickten Western. Der Film wird in hochauflösender Analogtechnik mit extremen Weitwinkel gedreht (Ultra Panavision 70). Zur Premiere am 25. Dezember 2015 werden weltweit 50 Kinos mit der alten Technik ausgestattet, digitale Filmtheater müssen sich hingegen bis zum 8. Januar 2016 gedulden.

Mit dem Griff zu Ultra Panavision 70 outet sich Tarantino einmal mehr als Nostalgiker und Feinschmecker. Das Format wurde aufgrund der hohen Kosten nur selten genutzt und ermöglicht ein besonders breites Bild im Format 2,76 zu 1. Für die Musik sorgt Ennio Morricone, der nach "Django Unchained" eigentlich nicht mehr mit Tarantino zusammenarbeiten wollte. Als Schauspieler sind Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh, Walton Goggins, Demián Bichir, Tim Roth, Michael Madsen und Bruce Dern mit von der Partie.

Die Idee zu seinem achten Film kam dem Regisseur aufgrund von TV-Serien wie "Bonanza", "Die Leute von der Shiloh Ranch" und "The High Chaparral". In diesen gab es immer wieder Episoden, in denen Gesetzlose die Helden als Geiseln nahmen und man im weiteren Handlungsverlauf deren Hintergrundgeschichte erfuhr. Tarantino streicht für seinen Film die Guten und packt stattdessen acht zwielichtige Gestalten in die Zwischenstation einer Postkutschenlinie auf einem verschneiten Bergpass. Während des Schneesturms erzählen sie sich ihre möglicherweise wahren Geschichte.

Die Arbeiten an "The Hateful Eight" hatten bereits im November 2013 begonnen, wurden dann aber von Quentin Tarantino abgebrochen, nachdem das Drehbuch im Januar 2014 gestohlen und veröffentlicht worden war. Den Plan, das Drehbuch als Roman zu veröffentlichen, verwarf der Regisseur jedoch und begann ein Jahr später dann doch mit den Dreharbeiten.
 
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Windows 10 Insider Preview für Telefone Build 10512

reported by doelf, Donnerstag der 13.08.2015, 18:07:39
Nachdem sich Microsoft in den vergangenen Wochen ausschließlich auf die PC-Variante von Windows 10 konzentriert hatte, bekommen jetzt auch die Smartphones wieder frisches Futter. Die Windows 10 Insider Preview für Telefone springt vom Build 10166 auf die Nummer 10512 - vorerst aber nur für jene Insider, die sich für schnelle Updates (Fast Ring) entschieden haben.

Wie Gabe Aul, bei Microsoft für das Insider-Programm verantwortlich, erklärt, markiert der Build 10512 einen neuen Entwicklungszweig. Derzeit liege der Fokus auf die Verbesserung der Kernqualitäten und in den kommenden Wochen soll es wieder häufiger Updates für die Telefone geben. Was dem Build 10512 derzeit fehlt, ist der Insider Hub. Dieser soll aber schon bald seine Rückkehr feiern.

Die Neuerungen
Die neue Windows 10 Insider Preview für Telefone verspricht eine bessere Stabilität und eine höhere Geschwindigkeit. Apps, die auf SD-Karten installiert wurden, sollen zuverlässiger funktionieren. Gleiches gilt für die Meldungen der App "Data Sense", welche den Benutzer über das verbrauchte Datenvolumen informiert. Die Hintergründe für Start- und Sperrbildschirm lassen sich direkt aus der Foto-App setzen und das Kachel-Layout der Kinderecke wurde verbessert.

Das Betriebssystem kommt jetzt besser mit Eingaben in lettischer oder chinesischer Sprache zurecht und beim Shape-Writing, also dem Wischen von Buchstabe zu Buchstabe, werden die Wortvorschläge weniger hektisch präsentiert. Ein Fehler, der den Kameraaufruf bei gesperrten Smartphones verhinderte, wurde ebenso behoben wie ein Problem, das Benachrichtigungen über neue Textnachrichten blockierte. Auch das Einfrieren des Touch-Bildschirms nach Beenden eines Gesprächs wurde korrigiert.

Die neuen Fehler
Es gibt aber auch ein paar Probleme, welche die Freigabe für den Slow Ring verhindern: So funktioniert im Build 10512 die Vergabe von IP-Adressen im Mobile-Hotspot ebenso wenig wie die Zweifaktorenanmeldung beim Microsoft-Konto - statt der Telefonnummer kann man als vorläufigen Workaround eine zweite E-Mail-Adresse verwenden. Auch die Videowiedergabe ist kaputt, weshalb die Movie&TV-App funktionslos bleibt. In einigen Fällen dauert der Abschluss des Updates sehr lange, doch das muss man aussitzen.

Wenn das Update von Apps mit dem Fehler 0x80073cf9 scheitert, muss man die betroffene App entfernen und im Anschluss neu installieren. Apps wie Groove, Podcast oder Pandora, welche im Hintergrund Musik spielen, werden nach einem Update abstürzen. Ein Neustart des Telefons behebt dieses Problem. Sollte das System aufgrund zu vieler Kacheln hängen bleiben, muss man über das Windows Phone Recovery Tool zu Windows Phone 8.1 zurückkehren. Danach kann man mit der Insider App wieder zu Windows 10 Mobile wechseln.
 
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Lenovo: Gewinn halbiert, Motorola wird gestutzt

reported by doelf, Donnerstag der 13.08.2015, 17:18:31
Für den chinesischen PC-Hersteller Lenovo endete das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2015/16 am 30. Juni 2015 mit durchwachsenen Zahlen. Während das Unternehmen seinen Umsatz um 2,88 Prozent auf 10,7 Milliarden US-Dollar (Q1/2014/15: 10,4 Milliarden US-Dollar) steigern konnte und der weltweite Marktanteil im PC-Geschäft mit 20,6 Prozent auf einen neuen Höchstwert gestiegen ist, ist der Nettogewinn um mehr als die Hälfte eingebrochen. Nun soll im Mobilgeschäft kräftig gespart werden.

Mit nur noch 52 Millionen US-Dollar (Q1/2014/15: 264 Millionen US-Dollar) ist der Gewinn vor Steuern um 80,3 Prozent eingebrochen und der Nettogewinn bleibt mit 105 Millionen US-Dollar um 50,93 Prozent unter den 214 Millionen US-Dollar des Vorjahreszeitraums. Je Anteil ergibt sich ein Gewinn in Höhe von 0,95 US-Dollar, ein Minus von 53,88 Prozent (Q1/2014/15: 2,06 US-Dollar).

Im wichtigen PC-Geschäft erreichte Lenovo mit einem Marktanteil von 20,6 Prozent einen neuen Bestwert und bleibt weltweit die Nummer 1 vor HP. Die Chinesen konnten ihren Vorsprung vergrößern, obwohl der Umsatz der PC-Sparte um acht Prozent auf 7,3 Milliarden US-Dollar gesunken ist. Mit 1,1 Milliarden US-Dollar übertraf der Umsatz der Enterprise Business Group (EBG) den Vorjahreswert um den Faktor 5,8. Möglich wurde dies durch die Übernahme von IBMs x86-Serversparte (System x). Lenovo hofft bei EBG auf einen Jahresumsatz im Bereich von 5 Milliarden US-Dollar.

Auch der Umsatz der Mobile Business Group (MBG) ist dank eines Zukaufs gestiegen: Die Übernahme Motorolas hat den Umsatz um 33 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar angehoben. Motorola erzielte mit 5,9 Millionen Geräten 1,2 Milliarden US-Dollar, während Lenovo mit 10,3 Millionen Smartphones lediglich 0,9 Milliarden US-Dollar generieren konnte. Vor Steuern verbuchte MBG einen Verlust von 292 Millionen US-Dollar, weshalb nun der Rotstift das Sagen hat. Weltweit sollen 3.200 Arbeitsplätze wegfallen, allerdings nicht in der Produktion. Zudem will Lenovo 300 Millionen US-Dollar in den Abverkauf seiner Lagerbestände investieren.
Quelle: www.lenovo.com
 
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Android: Mal wieder eine Klasse 0-Day-Lücke

reported by doelf, Donnerstag der 13.08.2015, 15:45:29
IBMs Sicherheitsexperten haben eine kritische 0-Day-Lücke (CVE-2015-3825) in Android entdeckt und konnten darüber beliebige Apps mit den privilegierten Rechten des System-Server-Prozesses ausführen. Auf einigen Geräten verschafften sich die Forscher sogar Kernel-Rechte durch das Laden beliebiger Kernel-Module. Die Schwachstelle steckt in Android 4.3 bis 5.1 sowie in der ersten Vorschauversion von Android M. Damit sind ca. 55 Prozent aller Android-Geräte gefährdet.

Die beiden Forscher Or Peles und Roee Hay haben die Arbeit von Jann Horn aufgegriffen und sich im Android-Framework auf die Suche nach einer serialisierbaren Klasse gemacht, welche die Finalize-Methode sowie ein Feld, das sie unter ihre Kontrolle bringen können, enthält. Unter 13.321 Klassen wurden sie zweimal fündig, wobei die Klasse OpenSSLX509Certificate letztendlich zum Erfolg führte: Sie enthält nämlich den Zeiger mContext, welchen die Forscher übernehmen konnten, um eine beliebige Speicheradresse zu überschreiben. Den Sicherheitsexperten kam hierbei zugute, dass unter Android alle Apps und auch ein paar Dienste Abkömmlinge des Zygote-Prozesses sind. Da alle Äste dieses Prozesses das selbe Speicher-Layout verwenden, ist die Würfelung der Speicheradressen ziemlich nutzlos.

Dank des Schreibzugriffs konnten sie den Zeiger einer Rückruffunktion auf system_server austauschen und diesen dann aufrufen, um die Kontrolle über den Programmzähler zu erlangen. Der Programmzähler wird dann auf ein Tool gelenkt, welches Stack-Zugriffe umbiegt und mit rücksprungorientierter Programmierung (ROP) einen Speicherbereich als ausführbar reserviert - system_server verfügt über die hierfür benötigten Rechte. Im Anschluss muss nur noch der eigene Programmcode in den ausführbaren Bereich kopiert und gestartet werden. Nun können die Sicherheitsforscher beliebige Apps überschreiben, Daten abgreifen, Zugriffskontrollen manipulieren sowie beliebige Kernel-Module laden. Dieser Angriff lässt sich auf alle mit dem Android-Framework erstellten Apps und Dienste anwenden, welche Intents oder andere zwischenprozessliche Kommunikationen annehmen.

Auf der suche nach weiteren angreifbaren Klassen wurden die beiden Sicherheitsexperten auch in sechs Entwicklungspaketen (SDKs) - Jumio (CVE-2015-2000), MetaIO (CVE-2015-2001), PJSIP PJSUA2 (CVE-2015-2003), GraceNote GNSDK (CVE-2015-2004), MyScript (CVE-2015-2020) und esri ArcGis (CVE-2015-2002) - fündig. Mit Ausnahme von esri ArcGis nutzen alle Pakete das Tool SWIG, um die Interoperabilität zwischen C/C++-Code und Hochsprachen wie Java zu erreichen. Wenn ein Entwickler SWIG schlecht konfiguriert, erzeugt das Tool angreifbaren Code, bei dem sich die Klassen swigCPtr und swigCMemOwn von einem Angreifer übernehmen lassen.

Google hat bereits reagiert und mContext in OpenSSLX509Certificate als transient gekennzeichnet, so dass sich das Feld nicht mehr übernehmen lässt. Den Patch gibt es aber nur für Android 4.4 bis 5.1 sowie für Android M ab Build MPZ79M. Für Android 4.3 ist hingegen kein Update geplant und wann die Flicken in Form von Firmware-Updates auf den Geräten der Benutzer landen, steht wieder einmal in den Sternen. Auch die Schwachstellen in den sechs SDKs wurden zwischenzeitlich behoben und die Entwickler von SWIG haben in der Version 3.0.7 sichergestellt, dass fehlerhafte Einstellungen nicht zu verwundbarem Code führen.
 
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Kolumne: Die Bundesregierung ist nicht mehr glaubwürdig

reported by doelf, Donnerstag der 13.08.2015, 13:32:06
Ach, wie gerne hätte der deutsche Michel unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel geglaubt, dass sie der Lauschangriff auf ihr Mobiltelefon wirklich geschockt hatte. Oder dass Abhören unter Freunden gar nicht gehe und sich die Bundesregierung redlich um ein No-Spy-Abkommen bemühte. Inzwischen wissen wir: Das war alles nichts als Schaumschlägerei und auch das Veröffentlichungsverbot für die Selektorenliste der National Security Agency (NSA) gehört ins Reich der Märchen.

Bild Wie unsere Kollegen von Zeit Online berichten, hat es ein solches Verbot seitens der USA nie gegeben. Man habe lediglich Bedenken geäußert, erklärten Mitarbeiter von US-Präsident Barack Obama gegenüber den Journalisten. Auch mit einer Einschränkung der Geheimdienstkooperation habe die USA nie gedroht. Das bedeutet im Klartext: Die Bundesregierung hat abermals das blaue vom Himmel herunter gelogen und die USA nur vorgeschoben. Dass der mit der Aufklärung der NSA-Spionage beauftragte Untersuchungsausschuss die Selektorenliste nicht einsehen darf, ist einzig und alleine die Entscheidung der Bundesregierung und ihrer Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Das Volk dumm zu halten ist halt Chefsache - da muss man als Bundeskanzlerin durch, auch wenn die Beine immer kürzer und die Nase immer länger werden. Der NSA-Untersuchungsausschuss ist längst zu einer Farce geworden, da den Parlamentariern seitens der Geheimdienste regelmäßig Lügen aufgetischt werden und die Bundesregierung wesentliche Beweismittel unter Verschluss hält. Die Zusammenarbeit zwischen Bundesnachrichtendienst (BND) und NSA wirft zahlreiche Fragen auf, deren Beantwortung die Bundesregierung offenbar verhindern will. Derzeit muss man davon ausgehen, dass deutsche Gesetze mit Wissen der Bundesregierung gebogen und auch gebrochen wurden. Und eine Aufklärung ist nicht gewollt. Auch nicht vom deutschen Michel, denn für ihn bleibt Mutti die unangefochtene Nummer 1.
 
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Twitter: Weiterhin maximal 140 Zeichen für Tweets

reported by doelf, Donnerstag der 13.08.2015, 10:37:57
Twitter bleibt sich treu und lässt auch weiterhin nur 140 Zeichen für Tweets zu. Lediglich für Mitteilungen an andere Nutzer, die sogenannten "Direct Messages", ist die 140-Zeichen-Beschränkung gestern gefallen. Im Gegensatz zu den Tweets sind die "Direct Messages" nicht öffentlich und stellen sozusagen die Chat-Funktion des Microblogging-Diensts dar.

Twitter.com und die Apps für Android und iOS wurden bereits gestern aktualisiert, ebenso TweetDeck und Twitter für Mac. Die internationalen Webseiten sollen in den kommenden Wochen folgen. In der Ankündigung zur Verlängerung der "Direct Messages" stellt der zuständige Produktmanager Sachin Agarwal dann auch gleich klar, dass Twitter an die 140-Zeichen-Beschränkung für Tweets festhalten wird:
"Tweets will continue to be the 140 characters they are today, rich with commentary as well as photos, videos, links, Vines, gifs, and emoji."
Wir dürfen uns also auch zukünftig über bizarre Abkürzungen, fehlende Pronomen und absurde Emojis freuen.
 
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Webhoster 1blu wird nach Hackerangriff erpresst

reported by doelf, Donnerstag der 13.08.2015, 10:18:09
Der börsennotierte Berliner Webhoster 1blu wurde gehackt und wird jetzt erpresst. Die Angreifer konnten offenbar Versäumnisse des Unternehmens und seiner Mitarbeiter ausnutzen, so dass sich jetzt umfangreiche Kundendaten inklusive der Passwörter und Zahlungsinformationen in der Hand der Kriminellen befinden. Sollte 1blu nicht eine "hohe Geldsumme" zahlen, droht deren Veröffentlichung. Der Webhoster hat das Landeskriminalamt Berlin eingeschaltet.

1blu konnte die illegalen Zugriffe auf seine Infrastruktur und die Kundendaten nachvollziehen. Dazu gehören auch die Passwörter für den Kunden-Login sowie die Dienste E-Mail, FTP, MySQL und 1blu-Drive. Obwohl diese "zum Großteil verschlüsselt gespeichert" waren, konnten sie laut 1blu von den Hackern "entschlüsselt werden". Diese Aussage wirft zwei Fragen auf: Warum werden bei 1blu nicht alle Passwörter verschlüsselt und wie sicher ist die verwendete Verschlüsselung, wenn Angreifer diese in Massen knacken können? Eine wenig vertrauenerweckende Antwort liefert die Firma selbst: Es seien "die internen Vorgaben zur Sicherheit von Keys und Passwörtern von einzelnen Mitarbeitern leider nicht, wie verpflichtend vorgesehen, eingehalten wurden".

Die Kunden der Firma wurden per E-Mail über den Vorfall informiert und haben einen individuellen Zugangslink erhalten, über den sie ein neues Login-Passwort hinterlegen können. Die Passwörter für E-Mail, FTP, MySQL und 1blu-Drive müssen die Kunden im Anschluss selbst ändern - und das sollten sie auch tun, denn diese Passwörter müssen allesamt als kompromittiert betrachtet werden. Auch die Server (vServer, RootServer) sind mit neuen Passwörtern abzusichern, da 1blu auch hier keinen illegalen Zugriff ausschließen kann. Da auch die Zahlungsdaten zur Durchführung des Lastschriftverfahrens ein Teil der Beute zu sein scheinen, sollten betroffene Kunden ihr Konto im Auge behalten und verdächtige Abbuchungen ihrer Bank und der Polizei melden.

Details zum Vorgehen der Hacker nennt 1blu zwar nicht, gesteht aber in einer ungewohnten Offenheit eigene Fehler ein. So konnten die Hacker offenbar eine fehlerhafte Server-Konfiguration als Einfallstor nutzen und sich dann auf weitere Rechner vorarbeiten. Hierbei hätten Versäumnisse einzelner Mitarbeiter geholfen, die offenbar Sicherheitsvorgaben zum Umgang mit Keys und Passwörtern missachtet hatten. Man habe bereits personelle und technische Konsequenzen gezogen, lässt die Firma wissen.
Quelle: www.1blu.de
 
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Media-Center: Erster Release Candidate von Kodi 15.1 verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 13.08.2015, 09:34:08
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi und seit Ende Juli gibt es die stabile Version 15.0. Dieses Update brachte optimierten Programmcode und zahlreiche Verbesserungen, aber auch ein paar neue Fehler. Kodi 15.1 soll die nervigsten beheben und liegt seit dieser Woche in Form eines ersten Veröffentlichungskandidaten zum Download bereit.

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Hier eine Zusammenfassung der Probleme, welche Kodi 15.1 beheben wird: Im PVR-Bereich (Personal Video Recorder) wurden gleich mehrere Fehler behoben, beispielsweise die stotternden Aufnahmen. Der Dateimanager soll beim Löschen von Dateien nicht mehr abstürzen und die Bandbreitenbegrenzung für Internetverbindungen wieder funktionieren. Der Willkommensbildschirm wird wie ein normales Fenster behandelt und ein Navigationsproblem in smarten Abspiellisten wurde ebenfalls behoben. Dazu kümmert sich das Update um diverse Fehler wie nicht geleerte Renderpuffer oder vergessene Farbänderungen in der Benutzeroberfläche.

Unter iOS 5.1 startet Kodi auch dann wieder, wenn dieses per Jailbreak entsperrt wurde. Bei iOS 5.1.1 soll die native Tastatur wieder funktionieren und für iOS-Versionen unter 6 wurde die Verknüpfung des VTB-Frameworks (VideoToolBox) repariert. Es sind aber auch weitere Optimierungen geplant: So wurde FFmpeg auf die Version 2.6.4 aktualisiert und die installierten Sprachen werden bei der Liste der möglichen Stream-Sprachen berücksichtigt. Kodi 15.1 RC 1 (und auch die Version 15.0) unterstützen bereits Windows 10. Falls es dennoch zu Problemen kommt, sollte man zunächst den Grafiktreiber aktualisieren.

Download: Kodi 15.1 RC 1 (Isengard)
Quelle: kodi.tv
 
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Rückruf: Das Ladegerät des Motorola Moto G2 überhitzt

reported by doelf, Mittwoch der 12.08.2015, 20:13:48
Die Medion AG hatte das Smartphone Motorola Moto G2 in diesem Frühjahr über die Discounter ALDI Nord und ALDI Süd verkauft. Bei ALDI Nord war das Gerät schon ab dem 26. Februar 2015 zu haben, bei ALDI Süd startete der Verkauf hingegen erst am 7. Mai 2015. In beiden Fällen wurde ein USB-Netzteil mitgeliefert, das zum Überhitzen neigt und ausgetauscht werden muss. Medion hat hierfür einen Rückruf eingeleitet.

Nicht betroffen sind die Geräte, welche ab dem 30. Juli 2015 über ALDI Nord bzw. ab dem 22. August 2015 von ALDI Süd verkauft wurden. Bei dieser zweiten Welle wurde ein anderes Ladegerät beigepackt.

Medion bittet betroffene Kunden, das fehlerhafte USB-Ladegerät nicht mehr zu verwenden. Stattdessen sollen sie unter der gebührenfreien Service-Nummer 0800 - 633 46 62 (Montag bis Freitag von 7 bis 23 Uhr; Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr) ein kostenloses Austauschnetzteil anfordern. Das Smartphone selbst hat keinen Fehler und kann bedenkenlos genutzt werden.
Quelle: www.medion.com
 
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Android One floppt im ersten Anlauf

reported by doelf, Mittwoch der 12.08.2015, 19:53:07
Mit Android One verfolgt Google ein ähnliches Konzept wie Apple mit seinem iPhone, es geht nämlich um ein Einheitsgerät für die Massen. Doch während Apple die zahlungskräftigen Massen im Visier hat und auf möglichst hohe Gewinne schielt, will sich Google mit Android One Marktanteile in Schwellenländern und der dritten Welt sichern. Die erste Welle dieser Smartphones wurde zu einem Stückpreis von 100 US-Dollar angeboten und floppte.

Im September 2014 starteten Googles lokale Partner Micromax, Karbonn und Spice den Verkauf der ersten Android-One-Smartphones in Indien, doch die Nachfrage für die nur 100 US-Dollar teuren Geräte war bisher bescheiden. Nach Angaben von The Economic Times India konnten die drei Hersteller zwischen September 2014 und Mai 2015 gerade einmal 782.600 Geräte verkaufen und der Großteil davon ging schon im vergangenen Jahr über die Ladentheke. Im laufenden Jahr lag der monatliche Absatz nur knapp über 20.000 Einheiten - zum Vergleich: Apple verkaufte zwischen April und Juni 2015 stündlich mehr iPhones! Weder bei Micromax, Karbonn noch bei Spice gibt es derzeit Pläne für eine neue Generation und die letztjährigen Modelle befinden sich im Abverkauf.

Rajan Anandan, der verantwortliche Google-Manager für Indien und Südostasien, gestand gegenüber der Financial Times gewisse Anlaufprobleme ein. So hätte es bei einigen Komponenten Lieferprobleme gegeben und auch der Preis sei zu hoch gewesen. Google entwickelt für Android One nicht nur die Software, sondern auch die Hardware-Plattform, deren Design die Partner kostenfrei nutzen. Hierdurch ist es zudem möglich, dass Google die Android-One-Smartphones selbst mit Updates versorgt. Um das Konzept doch noch zum Erfolg zu führen, sollen die Preise der nächsten Generation unter 50 US-Dollar gedrückt werden. Darüber hinaus will Google seine Dienste für die indischen Sprachen sowie die schlechte Netzqualität auf dem Subkontinent anpassen. Dies bedeutet mehr Offline-Funktionen sowie datenoptimierte Dienste.

Wirtschaftsexperten sehen in Indien einen der wichtigsten Zukunftsmärkte mit mehr als 500 Millionen Internetnutzern bis zum Jahr 2017. Im Jahr 2025 könnten dann mehr als eine Milliarde Inder das Internet bevölkern und diesem ihren eigenen Stempel aufdrücken. Neben Google setzen auch Microsoft und Mozilla mit ihren mobilen Betriebssystemen auf den Subkontinent und konnten dort zumindest Achtungserfolge feiern.
 
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Microsoft veröffentlicht 14 Sicherheits-Updates

reported by doelf, Mittwoch der 12.08.2015, 13:01:00
Auch wenn Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hat, gibt es im August 14 frische Sicherheitsflicken, die zusammen 57 Schwachstellen in Windows und der hauseigenen Software beheben. Vier der Patches kümmern sich um kritische Fehler, die übrigen Updates hat Microsoft als wichtig eingestuft. Erstmals dabei ist Microsofts neuer Internetbrowser Edge, der es auf vier Lücken (drei kritisch, eine schwerwiegend) bringt, während der Internet Explorer mit 13 Sicherheitsproblemen (zehn kritisch, drei schwerwiegend) eine der größten Baustelle bleibt.

Die kritischen Browser-Fehler erlauben das Einschleusen von Schadcode, während die als hohe Gefahr eingestuften Probleme das Umgehen der Speicherwürfelung ermöglichen. Darüber hinaus gibt der Internet Explorer ungeprüfte Kommandozeilenparameter weiter. Das gefährlichste Angriffsszenario stellen in diesem Monat allerdings Schriftarten dar, denn diverse Microsoft-Produkte lassen sich mit Hilfe manipulierter TTF- oder OTF-Fonts angreifen: Bereits beim Öffnen von Dokumenten oder Webseiten können Angreifer Schadcode ausführen, weshalb alle Windows-Versionen inklusive der Server, Office, Silverlight, Lync und das .NET-Framework überarbeitet wurden. Insgesamt haben die Redmonder in diesem Zusammenhang elf kritische und vier hochgefährliche Fehler behoben. Weitere acht Schwachstellen wurden in Office 2007, 2010 und 2013, Office für Mac 2011 und 2016 sowie in den damit zusammenhängenden Web-Diensten und Betrachtern geschlossen. Es handelt sich um mehrere Speichermanipulationen, die über speziell präparierte Dokumente ausgelöst werden und als Einfallstor für Schadprogramme dienen.

Über das "Remote Desktop Protocol" (RDP) kann man Benutzern manipulierte DLL-Bibliotheken unterschieben und aufgrund einer unzureichenden Zertifikatsprüfung durch den "Remote Desktop Session Host" (RDSH) lassen sich Client-Sitzungen nachahmen - betroffen sind Windows Vista bis 8.1 und die Server von 2008 bis 2012 R2. Windows Vista und Server 2008 stolpern zudem über speziell gestaltete Zeichenketten, die an den SMB-Fehler-Log geschickt werden. Angreifer mit gültigen Anmeldedaten können dies nutzen, um Schadcode einzuschleusen. Drei Informationslecks befinden sich in den XML-Core-Services von Windows Vista bis 8.1 und Server 2008 bis 2012 R2 sowie in Office 2007 und InfoPath 2007, dazu kommt ein Mittelsmannangriff gegen SSL-2.0-Sessions auf WebDAV-Server. Die bereits thematisierte Weitergabe ungeprüfter Kommandozeilenparameter durch den Internet Explorer führt durch den Aufruf von Notepad, Visio, PowerPoint, Excel oder Word zu einem weiteren Informationsleck.

Dazu kommen mehrere Rechteausweitungen, beispielsweise im System Center 2012 Operations Manager (auch R2), welcher über speziell gestaltete URLs stolpert, sowie im Windows Server 2008 und den BizTalk Servern 2010, 2013 und 2013 R2, die sich per Cross-Site-Scripting bösartige Skripte unterschieben lassen. Applikationen kann unter Windows Vista bis 8.1 und Server 2008 bis 2012 R2 der Ausbruch aus der Sandbox gelingen und im Zusammenspiel mit dem .NET-Framework 4.6 können sich .NET-Applikationen höhere Rechte verschaffen - verantwortlich sind jeweils drei Schwachstellen. Alle Windows-Versionen inklusive Windows 10 weisen eine Rechteausweitung im Mount-Manager auf, die sich über speziell präparierte symbolische Verknüpfungen auf USB-Geräten angreifen lässt. Gelingt der Angriff, werden auf dem USB-Gerät gespeicherte Binärdateien ohne Nachfrage ausgeführt.
 
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Google Chrome 44.0.2403.155 aktualisiert Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 12.08.2015, 10:33:58
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 44.0.2403.155 aktualisiert. Dieses Update umfasst den Flash Player 18.0.0.232, welcher mehrere kritische Sicherheitslücken schließt, und behebt ein paar kleinere Fehler. Die automatische Update-Verteilung, welche seit Wochen äußerst unzuverlässig arbeitet, wurde offenbar immer noch nicht repariert.

Download:
 
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Adobe stopft kritische Sicherheitslücken im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 12.08.2015, 10:14:30
Adobes Flash Player entwickelt sich immer mehr zum unkalkulierbaren Sicherheitsrisiko: Abermals musste der Hersteller seine Software nachbessern und hat dabei 35 kritische Sicherheitslücken geschlossen. Für Windows und Mac OS X gilt die höchste Warnstufe 1, hier sollten die Updates unverzüglich eingespielt werden. Die Version 13, welche bislang in den Genuss der Langzeitunterstützung kam, wird nicht mehr weiterentwickelt. Daher müssen alle Benutzer von Windows und Mac OS X auf die Version 18.0.0.232 wechseln.

Bis auf eine ermöglichen alle behobenen Schwachstellen das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. In 15 Fällen wird auf bereits gelöschte Ressourcen zugegriffen, dazu kommen acht Speichermanipulationen, fünf Typenverwechslungen, fünf Puffer-Überläufe und ein Ganzzahlenüberlauf. Zudem musste Adobe einen Fix, der bereits im Flash Player 18.0.0.209 integriert wurde, nochmals überarbeiten. Dieser sollte Angriffe über manipulierte Vektorenlängen verhindern, entpuppte sich aber als unzureichend.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Firefox 40.0 schließt kritische Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 12.08.2015, 09:52:16
Der finale Firefox 40.0 schließt 14 Sicherheitslücken, von denen vier kritischer Natur sind. Sieben weitere Schwachstellen bergen eines hohes Risiko, zwei sind von mittlerer Schwere und die letzte eher harmlos. Das Update bringt auch einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software und warnt vor Erweiterungen, die nicht seitens Mozilla signiert wurden. Der HTTP-Fehler 401, welcher auf eine fehlende Autorisierung hinweist, kann nicht mehr von Unterressourcen wie extern nachgeladenen iFrames, Bildern oder Skripten ausgelöst werden. Angreifer hatten solche Elemente in Webseiten eingeschleust, um Zugangsdaten abzugreifen.

Für Windows gibt es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Dafür unterstützt die Version 40.0 jetzt Windows 10 inklusive dessen Tablet-Modus. Wird die Sprache Englisch/US verwendet, nutzt der Internetbrowser für die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, Vorschläge, welche sich an den zuletzt besuchten Internetangeboten orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen.

Unter Linux wurden Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Auch die asynchrone Initialisierung der NPAPI-Plug-ins (Netscape Plugin Application Programming Interface) verspricht Leistungssteigerungen, sie war eigentlich schon für die Version 39.0 geplant.

Download: Firefox 40.0
Quelle: www.mozilla.org
 
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Opera 31.0.1889.131 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 11.08.2015, 11:15:39
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 31.0.1889.131 aktualisiert. Informationen bezüglich der Änderungen liegen noch nicht vor, daher beschränken wir uns auf die allgemeinen Neuerungen von Opera 31. Für PC-Benutzer wäre dies eine um bis zu 70 Prozent verkürzte Startzeit, von der insbesondere Systeme mit konventionellen Festplatten profitieren.

Bild

Auch optisch wurde die PC-Version überarbeitet und zeigt sich nun in einem schlichten Design, welches der aktuellen Mode entspricht. Die regionalen Empfehlungen unter "Discover" (siehe obiges Bildschirmfoto) haben ein neues Layout erhalten, die Inhalte lassen dabei sich über eine Auswahl an Themenbereichen und eine Landesvorgabe anpassen. Auch am Datenabgleich wird gearbeitet - Opera 31 synchronisiert beispielsweise die Adresseingaben des Browser-Verlaufs über alle Desktop-Geräte.

Download:
 
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Opera erwägt "strategische Alternativen"

reported by doelf, Dienstag der 11.08.2015, 10:58:27
Am morgigen Mittwoch will die norwegische Browser-Schmiede Opera ihre Geschäftszahlen für das zweite Quartal 2015 präsentieren, doch schon vorab gab das Unternehmen bekannt, dass diese nicht gerade berauschend ausfallen werden. Nun denkt die Firma im Interesse ihrer Anleger über strategische Alternativen nach. Und wenn ein Unternehmen aus eigener Kraft kein Wachstum stemmen kann, bedeutet dies normalerweise, dass es zum Verkauf steht.

Mit ABG Sundal Collier und Morgan Stanley International hat sich Opera zwei externe Berater gesucht, welche Vorschläge für die Zukunft des Unternehmens ausloten sollen. Diese sollen noch im zweiten Halbjahr 2015 auf dem Tisch liegen und der Firmenleitung als Grundlage für ihre Entscheidung dienen. Opera hatte für das zweite Quartal 2015 einen Umsatz zwischen 145 Millionen und 155 Millionen US-Dollar sowie einen Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zwischen 29 Millionen und 34 Millionen US-Dollar in Aussicht gestellt. Die vorläufigen Quartalszahlen, welche die Norweger in der letzten Woche veröffentlicht hatten, liegen zwar innerhalb der genannten Spannen, mit 146 Millionen US-Dollar Umsatz und 29 Millionen US-Dollar EBITDA aber nur an deren unteren Enden.
Quelle: www.newsweb.no
 
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Firefox 40.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 11.08.2015, 10:36:37
Der finale Firefox 40.0 wurde zwar noch nicht feierlich angekündigt, liegt aber schon auf Mozillas offiziellem Webserver zum Download bereit. Für Windows gibt es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Dafür unterstützt die Version 40.0 jetzt Windows 10 inklusive dessen Tablet-Modus und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software.

Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 für Windows, deutsch
 
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LibreOffice 5.0.1 RC 1 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 11.08.2015, 10:14:14
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit dieser Woche in der finalen Version 5.0.0 zum Download bereit. Doch ein großer Versionssprung bringt nicht nur neue Funktionen, sondern zumeist auch neue Fehler. Um 58 dieser Probleme, darunter auch neun Abstürze, kümmert sich der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.1, der nun auch offiziell zum Download angeboten wird.

Die finale Fassung von LibreOffice 5.0.1 darf man in der Woche vom 24. bis zum 30. August 2015 erwarten, zuvor soll es aber noch einen zweiten Release Candidate geben. Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin wird LibreOffice 5.0.3 verfügbar sein.

Download: LibreOffice 5.0.1 RC 1
 
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Schöner Investieren: Google bekommt ein neues Dach

reported by doelf, Dienstag der 11.08.2015, 10:05:56
Larry Page hat den Umbau von Google angekündigt. Bisher war Google ein Konglomerat aus seinem Kerngeschäft mit der Suchmaschine und diversen Internetdiensten sowie eher experimentellen Unternehmungen wie die Datenbrille Glass, autonome Fahrzeuge oder neue Produkte im Bereich der Medizintechnik. Nun gibt es ein neues Dach namens Alphabet, unter das all diese Unternehmungen inklusive Google schlüpfen. Der Vorteil besteht darin, dass unter Google nur noch das gewinnbringende Kerngeschäft der Marke fällt.

Riskantere Unternehmungen wie "Calico", welche die Langlebigkeit erforscht, "Life Sciences", welche an Kontaktlinsen arbeitet, die den Blutzuckerspiegel messen, oder auch die Entwicklung der Lieferdrohne "Wing" stehen in der Hierarchie nun neben Google und belasten die Zahlen des Kerngeschäftes nicht mehr. Dies soll für mehr Transparenz sorgen und Google für Anleger noch attraktiver machen. Entsprechend sollen die Geschäftszahlen ab dem vierten Quartal 2015 nach Segmenten ausgewiesen werden, wobei Google ein Segment darstellt und die übrigen Unternehmungen Alphabets zu einem zweiten zusammengefasst werden.

Die beiden Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin werden Alphabet als CEO und Präsident führen. Sie weisen jeder Unternehmung unter dem Alphabet-Dach ein Budget zu und überwachen dessen Fortschritte. Geführt werden die einzelnen Firmen von eigenen CEOs, denen Page und Brin weitreichende Freiheiten einräumen wollen. Eine dieser Unternehmungen ist Google und dessen Leitung übernimmt Sundar Pichai. Pichai arbeitet seit 2004 für Google und hatte die Entwicklung diverser Produkte von Chrome und Chrome OS über Google Drive bis Gmail und Google Maps geleitet. Im Oktober 2014 wurde Pichai zum Produktchef von Google ernannt.

An der Börse wird "Google Inc." durch "Alphabet Inc." ersetzt, die neue Dachgesellschaft soll aber nicht als eigenständige Marke auftreten. Die Zahl der Anteile bleibt unverändert und auch die Kürzel der beiden frei gehandelten Aktienklassen - GOOGL und GOOG - bleiben erhalten. Bei Google gibt es noch eine dritte Wertpapierklasse, die nicht börsennotierte B-Aktie, welche ein zehnfaches Stimmrecht hat. Über diese B-Aktien sichern sich Page und Brin die Kontrolle über ihr Unternehmen.
 
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Kolumne: Angeblicher Landesverrat zu den Akten gelegt

reported by doelf, Montag der 10.08.2015, 18:06:56
Vor ein paar Jahren stopfte ein entfleuchter Kaiman namens "Sammy" das Sommerloch, diesmal waren es Ermittlungen gegen Journalisten, denen möglicher Landesverrat unterstellt wurde. Von Anfang an wirkte das ganze wie ein schlechter Witz und zwei Wochen und einen Generalbundesanwalt später ist das Sommertheater dann auch schon wieder vorbei: Die Ermittlungen gegen Netzpolitik.org wurden eingestellt.

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Anmerkung: Obiger Text wurde aus Geheimhaltungsgründen teilweise geschwärzt

Ein Ermittlungsverfahren wird eingeleitet
Am 24. Juli 2015 verschickte Generalbundesanwalt Harald Range einen Bief an Andre Meister und Markus Beckedahl, in dem er die beiden Journalisten von Netzpolitik.org über die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Verdachts des Landesverrats gemäß §§ 94 Abs. 1 Nr. 2, 25 Abs. 2, 53 StGB informierte. Die entsprechenden Strafanzeigen hatte das Bundesamt für Verfassungsschutz im Auftrag seines Leiters Hans-Georg Maaßen gestellt. Stein des Anstoßes waren die beiden Beiträge Geheimer Geldregen: Verfassungsschutz arbeitet an "Massendatenauswertung von Internetinhalten" vom 25. Februar 2015 und Geheime Referatsgruppe: Wir enthüllen die neue Verfassungsschutz-Einheit zum Ausbau der Internet-Überwachung vom 15. April 2015.

Inwiefern wurde unser Land verraten?
Die beiden beanstandeten Veröffentlichungen legen offen, dass der deutsche Inlandsgeheimdienst, also das Bundesamt für Verfassungsschutz, die massenhafte Auswertung frei zugänglicher Internetdaten plant, um Personenprofile zu erstellen und vorhandene Profile zu ergänzen. Neben sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter sollen auch Foren und Chats automatisiert abgeschöpft und bewertet werden. Hierfür hat die Behörde einen Haushaltsposten von 2,75 Millionen Euro eingeplant und 75 Experten besetzt, welche als "Erweiterte Fachunterstützung Internet" geführt werden. Die Existenz dieser Fachgruppe, deren Aufgabe sowie die finanzielle Ausrüstung des Verfassungsschutzes werden zwar als geheim eingestuft, doch der Vorwurf des Landesverrats lässt sich auf die beiden Veröffentlichungen kaum anwenden.

§§ 94 des Strafgesetzbuchs (StGB) sagt hierzu Folgendes:
"Wer ein Staatsgeheimnis
  1. einer fremden Macht oder einem ihrer Mittelsmänner mitteilt oder
  2. sonst an einen Unbefugten gelangen läßt oder öffentlich bekanntmacht, um die Bundesrepublik Deutschland zu benachteiligen oder eine fremde Macht zu begünstigen,
und dadurch die Gefahr eines schweren Nachteils für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft."
Im Falle von Netzpolitik.org ist kein schwerer Nachteil für die äußere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland zu erkennen. Auf der anderen Seite hat Hans-Georg Maaßen mit seinen Strafanzeigen staatsgelenkten Medien in Russland und China eine Steilvorlage gegeben, um die Verfolgung von Journalisten in Deutschland zu thematisieren, und damit den Export eines wichtigen Gutes namens Pressefreiheit massiv behindert. Dem außenpolitischen Ansehen der Bundesrepublik Deutschland hat Maaßen jedenfalls mehr geschadet als die Enthüllungen von Netzpolitik.org.

Politik stellt Justitia matt
Am 30. Juli 2015 hatte Netzpolitik.org die Ermittlungen publik gemacht und nur einen Tag später erklärte Generalbundesanwalt Harald Range, er werde sie erst einmal ruhen lassen. Zuvor war Range für die Einleitung der Ermittlungen massiv kritisiert worden, auch von seinem Dienstherrn, dem Bundesjustizminister Heiko Maas. Als Maas ein Gutachten, welches den Verdacht auf Geheimnisverrat im Rahmen einer vorläufigen Bewertung bestätigte, kassierte, sprach Range von einem "unerträglichen Eingriff in die Unabhängigkeit der Justiz" und wurde postwendet in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Es folgten Strafanzeigen von mehreren Privatpersonen, welche dem Bundesjustizminister "Strafvereitelung im Amt" vorwerfen. Sowohl Range als auch Maas legen in dieser Affäre wenig Fingerspitzengefühl an den Tag, so dass sich Hans-Georg Maaßen geschickt wegducken konnte.

Verfassungsschutz will verunsichern
Man darf wohl bezweifeln, dass Hans-Georg Maaßen ernsthaft eine Verurteilung der beiden Journalisten erwartet hatte. Vermutlich wollte Maaßen vielmehr einen Warnschuss abgeben, der sowohl auf die Presse als auch auf seine eigenen Mitarbeiter gerichtet war. Die Anzeige richtete sich nämlich nicht nur gegen Netzpolitik.org, sondern auch gegen Unbekannt. Unbekannt dürfte für das Bundesamt für Verfassungsschutz arbeiten und sich nebenher als Whistleblower betätigen, was dessen Präsidenten verständlicherweise ein Dorn im Auge ist. Maaßens Einschüchterungsversuche zeugen dennoch von einem unterentwickelten Verständnis für Pressefreiheit und Demokratie. Zudem untermauern die Anzeigen, dass Deutschland dringend einen gesetzlichen Schutz für Whistleblower braucht.

Und das Ende vom Lied?
Am Ende haben alle Beteiligten Schrammen davongetragen und mit ihrem ungeschickten Agieren dem Ansehen der Bundesrepublik Deutschland geschadet. Der einzige Gewinner des Sommertheaters ist Netzpolitik.org, denn nachdem das Thema die Medien über zwei Wochen beherrschte, ist der Blog nun wirklich dem ganzen Land bekannt. Hoffen wir, dass Hans-Georg Maaßen den Kollegen nicht noch eine Rechnung für seine PR-Dienste schickt, denn auch dieses Geld würde vermutlich wieder in die Überwachung unserer Internetnutzung fließen.
 
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Facebook: Entwickler saugt massenhaft Nutzerdaten ab

reported by doelf, Sonntag der 09.08.2015, 20:14:49
Facebook gehört zu den fleißigsten Datensammlern im Netz, da tagtäglich 968 Millionen Nutzer diese Daten selbst in das soziale Netzwerk einstellen. 844 Millionen, nutzen hierfür mobile Geräte und das ist jetzt ein Problem, denn der Entwickler Reza Moaiandin hat einen einfachen Weg gefunden, die von Mobilnutzern eingestellten Informationen, Bilder und Videos in Massen abzusaugen.

Es ist Erntezeit
Die landwirtschaftlichen Maschinen auf den Feldern lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, dass momentan Erntezeit ist. Und das gilt auch für das soziale Netzwerk Facebook, welches einen besonders fruchtbaren Boden für Benutzerdaten aller Art bietet. Der Entwickler Reza Moaiandin ist zufällig über eine Möglichkeit gestolpert, wie man diese Benutzerdaten ohne großen Aufwand abernten kann. Er braucht dazu keinen Trecker, sondern nur die Mobiltelefonnummer des Facebook-Benutzers. Wohlgemerkt nur die Nummer und nicht etwa eine Kombination aus Nummer und Namen!

Moaiandin fragte sich, was wohl passieren würde, wenn er einen Haufen Mobiltelefonnummern generieren und über Facebooks Programmierschnittstelle an das soziale Netzwerk schicken würde. Er startete einen Versuch und erhielt als Antwort auf die richtig erratenen Nummern die dazugehörigen Benutzerprofile. Diese enthalten zwar nur öffentlich geteilte Informationen, doch auch solche Daten sollten sich nicht massenhaft abgreifen lassen. Für Geheimdienste und Polizeibehörden aber auch für Unternehmen und die Werbebranche ist Facebooks laxer Umgang mit Benutzerdaten eine Einladung zur Selbstbedienung.

Kein Bug, sondern ein Feature
Als Moaiandin die US-Firma über die vermeintliche Schwachstelle informierte, wurde ihm mitgeteilt, dass man diese Funktion sehr wohl kenne und es sich keinesfalls um ein Sicherheitsproblem handle. Facebook erklärte weiterhin, man habe ein Auge auf die Datenabfragen und wüsste Missbrauch zu verhindern. In Anbetracht dieser nicht wirklich überraschenden Erkenntnis muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man einer Firma, die Fremden das Auslesen von Abertausenden Profilen ermöglicht, private und persönliche Daten anvertrauen sollte.

Selbsthilfe für Facebook-Benutzer
Wer Facebook nicht gleich seine blanke Hinteransicht zuwenden möchte, kann sich wie folgt helfen: In den "Privatsphäre-Einstellungen" findet sich die Option "Wer kann nach mir suchen?". Wer dort die Suche nach seiner Telefonnummer auf den Freundeskreis beschränkt, kann neugierige Datensammler aussperren. Facebooks Voreinstellung sieht natürlich vor, dass jeder nach der Telefonnummer suchen darf.
 
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gamescom 2015: Besucherrekorde und "Star Wars Battlefront"

reported by doelf, Sonntag der 09.08.2015, 19:20:00
Während das Bashing von "Star Wars Battlefront" und dessen Herausgeber Electronic Arts (EA) in den sozialen Netzwerken längst begonnen hat, räumte ausgerechnet dieser Titel bei der diesjährigen gamescom fast alle Preise ab. Offenbar war die Macht des Werbebudgets einfach zu groß, so dass die Merchandise-Ritter alle Anwesenden mit ihren überlangen Laserpointern blenden konnten. Oder aber das Spiel taugt wirklich was, wovon wir dann alle etwas hätten.

Wie dem auch sei: "Star Wars Battlefront" erhielt die Auszeichnungen "best of gamescom", "Best PC Game", "Best Console Game Sony Playstation", "Best Online Multiplayer Game" sowie den "Most Wanted Consumer Award". Obwohl EA "Star Wars Battlefront" auch auf die Xbox One bringen wird, wurde Konamis "Metal Gear Solid V: The Phantom Pain" als "Best Console Game Microsoft Xbox" prämiert. MGS5 erhielt zudem die Auszeichnung "Best Action Game" und ist auch für die PlayStations 3 und 4 sowie für den PC geplant. Nintendo spielt einmal mehr Alleinunterhalter, denn mit "Super Mario Maker" stammt das "Best Console Game Nintendo Wii" aus dem eigenen Haus.

Die weiteren Auszeichnungen:
  • Best Family Game: LEGO Dimensions (Warner Bros. Interactive Entertainment)
  • Best Indie Game: Cuphead (Studio MDHR)
  • Best Mobile Game: Legend of Zelda - Tri Force Heroes (Nintendo)
  • Best Racing Game: Forza Motorsport 6 (Microsoft)
  • Best Role Playing Game: Dark Souls 3 (Bandai Namco Entertainment)
  • Best Simulation Game: Forza Motorsport 6 (Microsoft)
  • Best Social/Casual/Online Game: Super Mario Maker (Nintendo)
  • Best Sports Game: PES 2016 (Konami Digital Entertainment)
  • Best Strategy Game: Unravel (Electronic Arts)
  • Best Hardware: HTC Vive (HTC)
Die gamescom 2015 konnte 345.000 Besucher (+3%) aus 96 Ländern (+9%) anlocken, darunter befanden sich 33.200 Fachbesucher (+5,4%). Die Zahl der Aussteller war um 14,7 Prozent auf 806 gestiegen und die Ausstellungsfläche um 18 Prozent auf 193.000 Quadratmeter gewachsen. Die nächste gamescom wird vom 17. bis zum 21.August 2016 in Köln stattfinden.
Quelle: www.gamescom.de
 
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LibreOffice 5.0.1 RC 1 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 09.08.2015, 18:47:18
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit dieser Woche in der finalen Version 5.0.0 zum Download bereit. Doch ein großer Versionssprung bringt nicht nur neue Funktionen, sondern zumeist auch neue Fehler. Um die nervigsten wird sich schon bald LibreOffice 5.0.1 kümmern, dessen erster Veröffentlichungskandidat seit einigen Stunden im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zu finden ist.

Die finale Fassung von LibreOffice 5.0.1 darf man in der Woche vom 24. bis zum 30. August 2015 erwarten, zuvor soll es aber noch einen zweiten Release Candidate geben. Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin wird LibreOffice 5.0.3 verfügbar sein.

Download: LibreOffice 5.0.1 RC 1 (Pre-Release)
 
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gamescom 2015: "Mafia III" angekündigt

reported by doelf, Samstag der 08.08.2015, 18:20:51
Lincoln Clay, der neue Antiheld des kommenden Ganster-Epos "Mafia III", ist ein Farbiger, eine Waise und auf der Suche nach einer neuen Familie. Dass ausgerechnet die afroamerikanische Mafia zu seiner neuen Familie wird, liegt an einem Gefallen, den er einem Freund nach seiner Rückkehr aus Vietnam erweist. Doch statt Geborgenheit gibt es einen blutigen Bandenkrieg im New Orleans des Jahres 1968.


Der von 2K Games auf der gamescom 2015 angekündigte dritte Teil der Mafia-Reihe spielt vor dem Hintergrund der Rassentrennung und des Vietnamkriegs. Nachdem die Italiener die afroamerikanische Mafia beinahe ausgelöscht haben, sinnen Clay und die wenigen Überlebenden auf blutige Rache. Ihr Ziel ist der Tod des italienischen Paten Sal Marcano. Versprochen wird eine offene Spielwelt mit viel Freiheiten, Fahrzeugen und Rassismus als Zeitkolorit. "Mafia III" soll 2016 für den PC sowie für PlayStation 4 und Xbox One erscheinen.

Tipp: Mafia III bei Amazon vorbestellen

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
Quelle: mafiagame.com
 
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Wenn Windows 10 nervt, nicht zu lange warten!

reported by doelf, Samstag der 08.08.2015, 16:55:20
Ob Profi-Software wie SolidWorks, die VPN-Client-Software von LANCOM oder diverse Spiele: Unter Windows 10 funktioniert noch längst nicht alles. Wer sich dennoch für ein Upgrade entscheidet, sollte im Auge behalten, dass die komfortable Rückkehr zum alten Betriebssystem nur für 28 Tage möglich ist. Danach löscht Microsoft den Ordner "Windows.old", in dem das zuvor genutzte Windows 7 oder 8.1 gesichert wurde.

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Sinnvollerweise sollte man vor dem Upgrade auf Windows 10 ein vollständiges Backup ausführen, denn der Umstieg auf das neueste Betriebssystem aus dem Hause Microsoft gelingt nicht immer. Wer dies vergessen hat, muss sich aber keine grauen Haare wachsen lassen: Ist Windows 10 erst einmal installiert, findet man im zurückgekehrten Startmenü unter "Einstellungen" ⇒ "Update und Sicherheit" einen Eintrag namens "Zu Windows 8.1 zurückkehren" bzw. "Zu Windows 7 zurückkehren".

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Wer diese Option auswählt, wird kurz nach seinen Gründen gefragt - mich persönlich stört die lausige Geschwindigkeit des Systems nach dem Upgrade auf Windows 10 - und kann dann zu seinem alten Windows zurückkehren. Das geschieht alles automatisch und ganz ohne Neuinstallation oder neuerliche Aktivierung. Programme und Treiber, die erst nach dem Wechsel zu Windows 10 installiert wurden, können problematisch sein und sollten vor dem Downgrade entfernt werden. Und zuweilen gehen Programmeinstellungen oder Verknüpfungen verloren.

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Allerdings verfällt dieser komfortable Weg nach vier Wochen (28 Tagen), da Microsoft den Ordner "Windows.old", in dem das alte Windows gesichert wurde, automatisch löscht. Beim Upgrade von Windows 8 auf 8.1 war Microsoft ebenso verfahren. Dieser Schritt wird nachvollziehbar, sobald man einen genaueren Blick auf den Ordner wirft: Je nach Systemkonfiguration blockiert "Windows.old" zwanzig oder mehr GiB. Übrigens wird der Ordner auch dann entfernt, wenn auf der Festplatte mit der Windows-Installation weniger als zehn Prozent frei sind.

Im Internet hält sich hartnäckig das Gerücht, dass die Rückkehr zum alten Windows nach Ablauf der 28 Tage unmöglich sei, da Microsoft dessen Lizenzschlüssel deaktiviere. Das stimmt nicht: Die Rückkehr zum alten Betriebssystem ist jederzeit möglich, indem man das Installationsmedium des früheren Windows zusammen mit dessen Lizenzschlüssel verwendet. Bei Computern mit vorinstalliertem Windows und einer vom Hersteller angelegten Wiederherstellungspartition, kann man auch diese für die Rückkehr zum alten Windows nutzen.

Generell sollte man das Upgrade auf Windows 10 nicht überstürzen. Das kostenlose Angebot ist zwar zeitlich limitiert, gilt aber für ein ganzes Jahr - also bis zum 28. Juli 2016. Man kann Windows 10 ruhig noch etwas reifen lassen und auch den Drittherstellern die Chance geben, ihre Software und Gerätetreiber anzupassen. In einem halben Jahr dürfte der Umstieg dann deutlich geschmeidiger gelingen.
 
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Media-Center Kodi 15.1: Neue Test-Builds

reported by doelf, Samstag der 08.08.2015, 14:28:58
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi und seit Ende Juli gibt es die stabile Version 15.0. Dieses Update brachte optimierten Programmcode und zahlreiche Verbesserungen, aber auch ein paar neue Fehler. Doch der Kampf gegen die fiesen Bugs hat bereits begonnen. Möchten sie mehr wissen?
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Gut, hier eine Zusammenfassung der Probleme, welche Kodi 15.1 beheben wird: Der Dateimanager stürzt ab, wenn man versucht eine Datei zu löschen, und die Bandbreitenbegrenzung für Internetverbindungen funktioniert nicht. Unsignierte Apps laufen nicht unter iOS 5.1, wenn dieses per Jailbreak entsperrt wurde. Dazu kommen diverse Fehler wie nicht geleerte Renderpuffer oder vergessene Farbänderungen in der Benutzeroberfläche. Es sind aber auch weitere Optimierungen geplant: So wird das schnelle Vor- und Zurückspulen weiter verbessert und FFmpeg auf die Version 2.6.4 aktualisiert.

Wer will, kann die aktuellen Entwicklungsversionen von Kodi 15.1 bereits ausprobieren. Es handelt sich hierbei um weitgehend ungetestete Builds, die mit Nebenwirkungen behaftet sein können. Die Builds wurde gestern aktualisiert und tragen nun das Datum vom 5. August 2015. Sie sind für Windows, Mac OS X, Android und iOS (Jailbreak erforderlich) verfügbar.

Download: Kodi pre-15.1 (Isengard)
 
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Wine 1.7.49 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 08.08.2015, 14:23:42
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die Entwicklungsversion 1.7.49 bringt einige Verbesserungen für Direct2D und DirectWrite ist inzwischen ausgereift genug, um Texte in Steam zu rendern.

Bisher musste man Steam mit dem Paramater "-no-dwrite" aufrufen, ansonsten blieben die Texte unsichtbar und das Programm stürzte kurz nach der Anmeldung ab. Beide Probleme behebt Wine 1.7.49. Für die Programmierschnittstelle OpenMP (Open Multi-Processing) wurden weitere Funktionen implementiert und für den IDL-Compiler werden Namensräume unterstützt, dazu kommen einige Fehlerbehebungen.

Download: Wine 1.7.49

Für die Entwicklungsversion 1.7.49 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • DirectWrite is now good enough for rendering text in Steam.
  • A number of Direct2D improvements.
  • Some more OpenMP functions.
  • Support for namespaces in the IDL compiler.
  • Various bug fixes.
Quelle: www.winehq.org
 
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Fast fertig: Firefox 40.0 Final Candidate Build 5

reported by doelf, Samstag der 08.08.2015, 14:01:26
Seit gestern Abend liegt der fünfte Finalkandidat des Firefox 40.0 auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) zum Download bereit. Für Windows wird es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung geben, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Die Freigabe des finalen Firefox 40.0 ist für die kommende Woche geplant.

Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Final Candidate Build 5
 
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Drittes Update für Ubuntu 14.04 ("Trusty Tahr")

reported by doelf, Freitag der 07.08.2015, 17:24:30
Mit der Version 14.04.3 liegt das dritte Update für die "verlässliche Bergziege" (Trusty Tahr) zum Download bereit. Neben Ubuntu sind auch die Schwester-Distributionen Kubuntu, Lubuntu, Mythbuntu, Edubuntu und Xubuntu bereits in der aktualisierten Fassung verfügbar. Obwohl dieses Update ausschließlich Fehler beseitigt, ist die Zusammenfassung der Änderungen wieder einmal sehr umfangreich geraten.

Die Entwicklungsschiene 14.04 erhält "Long-Term Support". Für Ubuntu Desktop, Ubuntu Server, Ubuntu Cloud, Ubuntu Core, Ubuntu Kylin, Edubuntu und Kubuntu bedeutet dies eine Support-Zeit von fünf Jahren, während Lubuntu, Mythbuntu, Ubuntu Studio und Xubuntu immerhin drei Jahre lang mit Sicherheits-Updates versorgt werden.

Download:
Quelle: wiki.ubuntu.com
 
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Kolumne: StageFright, eine Katastrophe mit Ansage

reported by doelf, Freitag der 07.08.2015, 16:24:43
Ende Juli 2015 ist das Kind namens Android dank StageFright endgültig in den Brunnen gefallen und nun blicken Google und seine Partner ganz betroffen und betonen mit ernster Miene, wie wichtig ihnen das Thema Sicherheit sei. Dabei ist diese kritische Schwachstelle eine Katastrophe mit Ansage. Android krankt seit dem ersten Tag an der überlangen Leine, die Google seinen Partnern einräumt, und die schweren Sicherheitslücken der Vergangenheit wurden weitgehend ignoriert. Dass Netzbetreiber nun den MMS-Versand unterbinden, um Schlimmeres zu verhindern, unterstreicht den Ernst der Lage.

Bild Was ist StageFright?
Zunächst fassen wir kurz zusammen, was StageFright eigentlich ist. Bei StageFright handelt es sich um eine in C++ programmierte Multimedia-Bibliothek, die seit Android 2.2 zum Lieferumfang des Betriebssystems gehört. Die Programmiersprache C++ wurde aus Geschwindigkeitsgründen gewählt, doch sie verlangt den Programmierern auch das Einbinden ausreichender Speicherschutzmaßnahmen ab. Genau hier wurde bei StageFright an mehreren Ecken geschlampt, so dass man die Geräte aus der Ferne - beispielsweise mittels MMS - angreifen und dabei sogar alle Spuren verwischen kann. Knapp eine Milliarde Android-Geräte, auf denen das Betriebssystem in den Version 2.2 bis 5.1.1 läuft, sind verwundbar.

Die Lösung: Updates
Nun ist die Lösung recht simpel und sie lautet Updates. Dummerweise funktionieren Aktualisierungen und Patches bei Android aber nicht wie bei Windows, Mac OS X, iOS oder Linux. Fertige Builds seines Betriebssystems erstellt Google nämlich nur für die hauseigenen Geräte, während andere Hersteller ihre Builds aus dem Android-Quellcode, gerätespezifischen Treibern und eigener Software zusammenbasteln müssen. Dieses Verfahren kostet Zeit und Geld und wird daher weitgehend ignoriert. Schlimmer noch: Die Hersteller müssten nachträgliche Kompatibilitätstests durchführen und gegebenenfalls neue Treiber für die verbaute Hardware nachkaufen. Und dann ist da noch die Distribution an die Kunden, welche den Mobilnetzbetreibern missfällt, da die umfangreichen Updates Bandbreite blockieren.

Google in der Pflicht
Für seine eigenen Geräte hat Google bereits Verantwortung übernommen und mit der Verteilung von Sicherheits-Updates an die Modelle Nexus 4, Nexus 5, Nexus 6, Nexus 7, Nexus 9, Nexus 10 und Nexus Player begonnen. Auch mit der Einführung monatlicher Sicherheitsflicken will Google die Wogen glätten, doch die Nexus-Geräte stellen nur einen kleinen Teil des gesamten Marktes dar. Zudem aktualisiert auch Google seine Geräte nur für einen Zeitraum von drei Jahren ab der Markteinführung. Wer zu einem Auslaufmodell greift, wird im schlimmsten Fall nur 18 Monate lang mit Updates versorgt. Und selbst dieses Versprechen hatte der Internetriese beim Android Webbrowser nicht eingehalten.

Und was ist mit den anderen Herstellern?
Google informiert Partner wie Samsung, Sony, LG, HTC oder Huawei monatlich über geschlossene Sicherheitslücken. Was diese mit den Informationen machen, wird aber nicht weiter verfolgt. Betrachtet man die Update-Frequenz einiger Hersteller, scheinen Googles Warnungen im SPAM-Filter zu landen. Samsung will sich offenbar bessern und hat ebenfalls monatliche Updates in Aussicht gestellt, nennt aber weder Support-Zeiträume noch Geräte. Angesichts unserer Erfahrungen bezüglich UEFI-Bugs, werden wir erst einmal abwarten, ob Samsung seine Ankündigung tatsächlich einhalten wird. Hinzu kommt, dass Samsung Android seit Jahren mit eigener Software verschandelt, die selbst haarsträubende Sicherheitslücken und sogar Hintertüren enthält.

Google muss Umdenken
Fest steht: So geht es nicht weiter! Selbst wenn einige Markenhersteller ihre Geräte zukünftig für zwei oder drei Jahre mit Sicherheits-Updates versorgen sollten, geschieht dies ohne jegliche Verpflichtung auf rein freiwilliger Basis. Sobald die Gewinne schrumpfen und der Rotstift regiert, werden solche Kosten zum Wohl der Dividende ganz schnell wieder gestrichen. Auch die Nachrücker aus der zweiten und dritten Reihe werden sich ohne Druck kaum dazu bewegen lassen, die Software-Komponenten ihrer Geräte auf eigene Kosten zu pflegen. Die aktuellen Smartphones und Tablets sind eben nicht auf Nachhaltigkeit ausgelegt, sondern auf eine Nutzungsdauer von maximal drei Jahren mit äußerst geringen Aussichten auf die Wiederverwertung ihrer Bestandteile.

Was wir brauchen, ist mehr Modularität - sowohl bei der Hardware als auch bei der Software. Die Benutzer müssen defekte Batterie wechseln und Google fehlerhafte Softwarepakete aktualisieren können. Es kann nicht sein, dass wir bei Schokokreme und Kaffee auf den fairen Handel achten und bei unseren Kommunikationsgeräten das Kapitel Nachhaltigkeit völlig außer Acht lassen. Und dabei geht es nicht nur um geplante Obsoleszenz, sondern auch um die Arbeitsbedingungen in Fernost. Unsere Mobilgeräte müssen einen tatsächlichen Wert bekommen bzw. müssen es wert sein, auch nach zwei Jahren noch benutzt zu werden. Ungepflegte Wegwerfware zu Preisen von mehreren Hundert Euro sollte uns Menschen im Jahr 2015 schlicht und einfach peinlich sein. Aber das ist nur meine persönliche Meinung...
 
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gamescom 2015: "Elite Dangerous" um Landungen erweitert

reported by doelf, Freitag der 07.08.2015, 13:39:05
Pünktlich zu Weihnachten soll David Brabens "Elite Dangerous" eine erste Erweiterung namens "Horizons" erhalten. Die wichtigste Neuerung von "Elite Dangerous: Horizons" ist die dabei Möglichkeit, auf Planeten und Monden zu landen und diese dann mit einem "Surface Recon Vehicle" (SRV) zu erkunden. Das erste Fahrzeug dieser Klasse ist der "Scarab", zu Deutsch "Skarabäus" oder auch einfach nur "Mistkäfer".


Auf den Planeten finden wir Mineralvorkommen, abgestürzte Raumschiffe, Außenposten oder auch richtige Festungen. Manches kann man einsammeln, anderes muss man sich erkämpfen oder stehlen. Dazu gibt es spektakuläre Blicke auf Berge und Schluchten, aber keine Ladezeiten oder Brüche im Spielgeschehen. Laut Braben markiert die Erweiterung die zweite Saison des Spiels. Für Neueinsteiger kostet "Elite Dangerous: Horizons" 49,99 Euro, enthält dabei aber auch alle bisher veröffentlichten Inhalte von "Elite Dangerous". Wer bereits als Spieler registriert ist, spart beim Upgrade auf "Horizons" immerhin 12,50 Euro. Die bisherigen Spielfortschritte bleiben beim Upgrade erhalten und man bekommt das exklusive Raumschiff "Cobra Mk IV" freigeschaltet.
 
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gamescom 2015: "World of Warcraft: Legion" vorgestellt

reported by doelf, Freitag der 07.08.2015, 13:13:20
Die sechste Erweiterung für den Dauerbrenner "World of Warcraft" heißt "Legion" und wurde von Blizzard auf der gamescom 2015 angekündigt. Mit "Legion" wird der höchste Level auf 110 angehoben, die Klasse des Dämonenjägers eingeführt und der neue Kontinent "Verheerte Inseln" freigeschaltet. Dazu gibt es ein neues Ehresystem, Ordenshallen und mächtige Artefaktwaffen. Man kann sich bereits für den Beta-Test anmelden.


Die Brennende Legion, der gefährlichste Feind von Horde und Allianz, ist zurück und droht mit der Vernichtung Azeroths. Die Dämonen strömen über das Grabmals des Sargeras in die Welt und wir müssen dieses auf den Verheerten Inseln, dem uralten Zentrum der Nachtelfenzivilisation, aufspüren. Im Kampf helfen uns klassenspezifische Artefaktwaffen, die sich individuell anpassen lassen, sowie die Dämonenjäger. Diese Ausgestoßene der Elfengesellschaft nutzen selbst die Macht der Legion, um sich in mächtige Dämonen zu verwandeln. Darüber hinaus sind Charaktere dieser Klasse besonders schnell und akrobatisch und können auch durch Hindernisse blicken. Um einen schnellen Einstieg zu garantieren, ermöglicht die Erweiterung die Aufwertung eines Charakters auf die Stufe 100. Ein Datum für die Veröffentlichung hat Blizzard noch nicht genannt.
Quelle: eu.battle.net
 
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Firefox 39.0.3 schließt kritische 0-Day-Lücke

reported by doelf, Freitag der 07.08.2015, 10:40:24
Während sich der Firefox 40.0 bereits auf der Zielgeraden befindet, musste der aktuelle Firefox 39.0 noch einmal in die Werkstatt und nachgebessert werden. Das letzte Nacht bereitgestellte Update auf die Version 39.0.3 behebt eine kritische Sicherheitslücke im integrierten PDF-Betrachter, welche bereits aktiv angegriffen wird. Ein sofortiges Update ist anzuraten!

Bisher befindet sich der Firefox 39.0.3 nur im Releases-Bereich des offiziellen FTP-Servers, auf der Download-Seite wird hingegen noch die Version 39.0 angeboten. Es gibt aber bereits Versionshinweise und eine Fehlerbeschreibung, weshalb wir den Firefox 39.0.3 als veröffentlicht einstufen.

Die Schwachstelle wurde vom Sicherheitsforscher Cody Crews gemeldet. Sie ermöglicht das Umgehen der Same-Origin-Policy (SOP), wodurch sich Skripte in den nicht-priviligierten Teil des integrierten PDF-Betrachters einplanzen lassen. Dies ermöglicht dem Angreifer das Lesen und Stehlen lokaler Dateien. Vor zwei Jahren hatte Crews einen ähnlichen Fehler entdeckt, damals hängte der Sicherheitsexperte zum Datenabgriff ein iFrame an eingebettete PDF-Objekte an.

Download: Firefox 39.0.3
 
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Fast fertig: Firefox 40.0 Final Candidate Build 4

reported by doelf, Freitag der 07.08.2015, 10:19:14
Seit den frühen Morgenstunden liegt der vierte Finalkandidat des Firefox 40.0 auf dem offiziellen FTP-Server zum Download bereit. Für Windows wird es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung geben, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Die Freigabe des finalen Firefox 40.0 ist für die kommende Woche geplant.

Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Final Candidate Build 4
 
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gamescom 2015: Luftkämpfe in "Star Wars: Battlefront"

reported by doelf, Freitag der 07.08.2015, 09:59:59
Mit "Star Wars: Battlefront" hat Electronic Arts ein ganz heißes Eisen im Feuer. Ein neues Video zeigt überraschenderweise keine Weltraumschlachten, sondern intensive Luftkämpfe zwischen Rebellen und imperialen Truppen. Bis zu zwanzig menschliche Piloten steuern die X-Wings und A-Wings bzw. TIE Fighters und TIE Interceptors. Dazu kommen weitere Schiffe, die vom Computer gelenkt werden.


Am Ende des Trailers tritt dann auch noch der Millennium Falke in Aktion. Dabei zeigt sich einmal mehr, dass Han Solos hochgradig frisierter Frachter zwar Kultstatus genießt, aber dennoch eines der hässlichsten Raumschiffe im gesamten Science-Fiction-Genre bleibt. Doch die Atmosphäre ist stimmig, nicht zuletzt durch die klassischen Melodien von John Williams. Die Luftkämpfe stellen in "Star Wars: Battlefront" einen eigenen Modus dar und orientieren sich an Gefechten aus den Kinofilmen. Ziel ist es, innerhalb einer bestimmten Zeit mehr Abschüsse zu erzielen als der Gegner. Alternativ endet das Gefecht, sobald eine der Parteien mehr als 200 Abschüsse erreicht hat.

Inmitten der Schlacht muss man zudem gegnerische Shuttle ausschalten und die eigenen beschützen. Wie in solchen Spielen üblich sind ferngelenkte Raketen effektiver als die Laserkanonen, wobei die Waffen bei intensiver Benutzung zum Überhitzen neigen. Während imperiale Schiffe über einen eingebauten Turbo verfügen, müssen die Rebellen auf ihre Schildtechnik vertrauen. Und dann wären da noch die Power-Ups, die zumeist recht schwer zu erreichen sind und viel Fluggeschick erfordern. Sie versprechen nicht nur schnellere Reparaturen und kühlere Waffen, sondern auch den zeitweisen Wechsel in ein Heldenschiff wie den Millennium Falken.

"Star Wars: Battlefront" wird in Europa am 20. November 2015 veröffentlicht, in Nordamerika gehen die Sternenkämpfer schon drei Tage früher an den Start. Electronic Arts hat das Spiel für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One angekündigt.

Tipp: Star Wars: Battlefront bei Amazon vorbestellen

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Quelle: starwars.ea.com
 
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gamescom 2015: "Assassin's Creed Syndicate" mit neuem Trailer

reported by doelf, Freitag der 07.08.2015, 09:17:07
Ubisoft hat auf der gamescom 2015 einen neuen Trailer für "Assassin's Creed Syndicate" gezeigt, in dessen Mittelpunkt die Zwillinge Evie und Jacob Frye Trailer stehen. Dieses ungleiche Geschwisterpaar soll mit seinen völlig unterschiedlichen Herangehensweisen das Spielgeschehen von "Assassin's Creed Syndicate" prägen und der Erfolgsserie im viktorianischen London zu neuem Schwung verhelfen.


Ubisoft Quebec verspricht ein episches Einzelspieler-Erlebnis vor dem Hintergrund der industriellen Revolution. In London treffen wir auf eine Welt im Umbruch, in der Reich und Arm immer weiter auseinander driften. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Unterschicht sind miserabel, so dass viele in die Kriminalität abrutschen und sich brutalen Gangs anschließen. London verspricht der größte und modernste Spielplatz der Serie zu werden - mit Zügen und Pferdekarren sowie Kämpfen auf den Dächern und in der Kanalisation.

Der Spieler schlüpft in eine Doppelrolle und verkörpert die Zwillinge Jacob und Evie Frye. Jacob ist ein entschlossener Hitzkopf und Anführer einer eigenen Gang, während sich seine Schwester Evie auf Tarnung und Kontrolle versteht. Als Team bekämpft das ungleiche Geschwisterpaar rivalisierende Gangs, gewissenlose Ausbeuter sowie Templer. Zu den neuen Waffen gehören Schlagringe, Krummmesser, Pistolen und der Assassinenhandschuh. Ziel ist es, Armut und Korruption zu stoppen und die Kontrolle über London zu erlangen.

"Assassin's Creed Syndicate" erscheint am 23. Oktober 2015 für PlayStation 4 und Xbox One. Es wird auch eine PC-Version geben, doch hier hält sich Ubisoft mit dem Datum nach wie vor bedeckt und spricht lediglich von "Herbst 2015". Amazon ist weniger optimistisch und nennt für die PC-Version den 31. Dezember 2015.

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gamescom 2015: "Might & Magic Heroes VII" mit neuem Trailer

reported by doelf, Donnerstag der 06.08.2015, 16:47:39
Ein weiterer Klassiker kehrt zurück: "Might & Magic Heroes VII" wird am 29. September 2015 für Windows-PCs veröffentlicht, doch zuvor gibt es noch einen geschlossenen Beta-Test, für den man sich ab sofort in die Warteliste eintragen kann. Dieser Beta-Test findet vom 26. August bis zum 2. September 2015 statt und soll dabei helfen, dem Spiel den letzten Schliff zu verpassen.


Alles begann im Jahr 1986 mit "Might and Magic Book One: The Secret of the Inner Sanctum" auf dem Apple II. Dieses von Jon Van Caneghem erschaffene Rollenspiel war bahnbrechend und brachte es neun Fortsetzungen, dazu kommen diverse Franchiseprodukte wie "Heroes of Might and Magic", dessen Name mit dem 2011 erschienenen sechsten Teil in "Might and Magic Heroes" abgewandelt wurde. Die Überschneidungen mit der originalen "Might and Magic"-Reihe beschränken sich inzwischen nicht nur auf die Hintergrundgeschichte und die Charaktere, sondern auch auf das Spielkonzept. Während Heroes zunächst die Strategie in den Vordergrund rückte, nahmen mit den Jahren die Rollenspielelemente immer stärker zu.

Auch "Might & Magic Heroes VII" ist wieder ein rundenbasiertes Strategiespiel mit Rollenspielelementen. Wie gewohlt ziehen wir als magisch talentierter Held aus, um eine Arme aufzubauen. Dann messen wir uns mit anderen Helden und deren Streitkräften auf dem digitalen Schachbrett, das diesmal von der Unreal Engine 3 generiert wird. Einzelspieler können wahlweise eine Kampagne oder einzelne Karten spielen, dazu gibt es Mehrspielerszenarien, um sich mit anderen Spielern online zu messen. Die Handlung spielt rund 200 Jahre nach "Shades of Darkness", der 2013 erschienenen und von zahlreichen Bugs geplagten dritten Erweiterung von "Might & Magic Heroes VI". Die Handlung folgt dem Herzog Ivan Griffin, der nach dem Zerfall des Falkenreichs nach dessen Krone greift.

Tipp: Might & Magic Heroes VII bei Amazon vorbestellen

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Quelle: mmh7.ubi.com
 
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gamescom 2015: "Anno 2205" mit neuem Trailer

reported by doelf, Donnerstag der 06.08.2015, 16:00:33
Abseits des Geballers, das die Branche weiterhin dominiert, sind die Aufbaustrategiespiele der Anno-Serie positioniert. Mit "Anno 2205 - Entdecke eine neue Welt" hat Ubisoft auf der gamescom 2015 einen neuen Trailer für den neuesten Teil der Reihe gezeigt. Dieser soll am 3. November 2015 für den PC erscheinen. Eine neue Engine verspricht dabei größere Städte, mehr Details und eine bessere Grafik.


Die beliebte Aufbaustrategie und Wirtschaftssimulation hat ihren Ursprung im 1998 veröffentlichten "Anno 1602". Dieses Spiel fand bisher fünf Fortsetzungen - "Anno 1503" (2002), "Anno 1701" (2006), "Anno 1404" (2009) und "Anno 2070" (2011) - und blieb seinen Grundprinzipien stets treu. Dennoch stellt "Anno 2070" eine Zäsur da, da es als erster Teil der Reihe in der Zukunft spielt. Mit "Anno 2205" springen wir in eine noch fernere Zukunft und machen den ersten Schritt ins All - oder genauer gesagt auf den Mond. Nachdem die Kontinente der Erde kolonisiert sind, winkt mit dem Isotop Helium-3 eine beinahe unbegrenzte Energiequelle. Diese findet sich aber nicht auf unserem Planeten, sondern nur auf dessen Trabanten, so dass ein Wettlauf zum Mond entbrennt.

Tipp: Anno 2205 bei Amazon vorbestellen

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Quelle: www.youtube.com
 
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gamescom 2015: "Rainbow Six Siege" mit GSG9

reported by doelf, Donnerstag der 06.08.2015, 15:24:13
In einem neuen Trailer für "Tom Clancy's Rainbow Six Siege" stellt Ubisoft die deutsche Anti-Terror Einheit GSG9 vor. Zudem wurde auf der gamescom 2015 der neue Zuschauermodus vorgestellt, mit dem ein elfter Spieler die 5-gegen-5-Kämpfe in Echtzeit beobachten kann. Der Zuschauer kann als Kamera wahlweise die übliche Ego-Perspektive oder eine Übersicht wählen, wobei sich mit letzterer die Strategien der beiden Teams besser nachvollziehen lassen.


Die Spielserie "Rainbow Six" basiert auf dem Roman "Operation Rainbow" des Schriftstellers Tom Clancy. Der erste Teil "Tom Clancy's Rainbow Six" wurde bereits im Jahr 1998 veröffentlicht, es folgten fünf Fortsetzungen - "Rogue Spear" (1999), "Raven Shield" (2003), "Lockdown" (2005), "Vegas" (2006) und "Vegas 2" (2008) - sowie diverse Erweiterungen. Im Jahr 2011 wurde mit "Patriots" ein siebter Teil angekündigt, doch nach drei Jahren Entwicklungszeit und mehrfacher Neuausrichtung wurde das Projekt eingestellt. Stattdessen soll nun "Tom Clancy's Rainbow Six Siege" die ehemalige Erfolgsreihe am 13. Oktober 2015 wiederbeleben.

Im Gegensatz zu seinen Vorgängern soll sich "Rainbow Six Siege" noch stärker auf den Mehrspielermodus und damit auf den Kampf zweier Teams konzentrieren. Die Anti-Terror-Einheiten, darunter auch die deutsche GSG9, können die Terroristen mit Hilfe von Drohnen ausspähen, während die Terroristen ihre Verstecke befestigen und mit Fallen versehen. Überhaupt legen die Entwickler großen Wert auf die Vorbereitung der Gefechte, was den Stellenwert von "Rainbow Six Siege" als Taktik-Shooter unterstreichen soll. Wände sind dank der Game-Engine AnvilNext nur ein temporäres Hindernis, dass sich mit ausreichend viel Sprengstoff beseitigen lässt.

Im Gegensatz zu älteren Gerüchten wird es auch einen Einzelspielermodus geben, dies hatte Ubisoft zuletzt im Juni 2015 bestätigt. Die Einzelspielerkampagne setzt Jahre nach der Einstellung des Rainbow-Programms an: Ein neuer Six, dargestellt von Angela Bassett, reaktiviert das Programm, um eine neue Terrorgruppe zu bekämpfen. Es handelt sich dabei um die rätselhaften "White Masks", deren Ziele und Motive zu Anfang gänzlich unbekannt sind. Ubisoft verspricht eine AI auf hohem Niveau - so sollen die Computergegner Barrikaden errichten, durch geschlossene Türen schießen und flexible Strategien verfolgen.

Zurückkehren wird auch der Terrohunt-Modus, der vier Varianten umfassen wird. Diese kann man sowohl alleine als auch kooperativ mit bis zu vier Mitstreitern spielen. Neu ist dabei der "Personenschutz", bei dem man seinen Standort befestigen und anschließend gegen die heranrückenden "White Masks" verteidigen muss. Die Gegner werden dabei vom Computer gesteuert. Bei "Bombenentschärfung" geht es darum, Fallen auszuweichen, Bomben zu entschärfen und im Anschluss den Standort so lange zu halten, bis ein Countdown abgelaufen ist. "Tom Clancy's Rainbow Six Siege" erscheint am 13. Oktober 2015 für den PC, die PlayStation 4 und die Xbox One.

Tipp: Tom Clancy's Rainbow Six Siege bei Amazon vorbestellen

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Quelle: www.youtube.com
 
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gamescom 2015: "Scalebound", frisches Futter für Drachen-Fans

reported by doelf, Donnerstag der 06.08.2015, 12:28:17
Auch nach Jahrhunderten haben Drachen noch nichts von ihrer Faszination verloren und tauchen immer wieder in Büchern, Filmen und Spielen auf. Auf der gamescom 2015 präsentiert Microsoft mit "Scalebound" frisches Futter für Drachen-Fans, das allerdings erst im kommenden Jahr exklusiv für die Xbox One erscheinen wird. Das Projekt wird von dem Japaner Hideki Kamiya geleitet, der zuvor bei "Resident Evil 2" (1998), "Devil May Cry" (2001), "Viewtiful Joe" (2003) und "Bayonetta" (2009) die Verantwortung getragen hatte.


Der erste Trailer von "Scalebound" erinnert ein wenig an den Buddy-Film "Dragonheart" von 1996, denn auch im Spiel müssen ein Mensch und der letzte Drache ein Team bilden. Der Mensch heißt Drew und ist ein Einzelgänger. Drew landet in der wundersamen und gefährlichen Welt "Draconis", wo er sich an Thuban gebunden wiederfindet. Auch Thuban ist ein Einzelgänger, allerdings nicht freiwillig: Er ist ein nobler Drache und zudem der letzte seiner Art. Zusammen kämpft das ungleiche Duo gegen feindliche Soldaten und epische Biester.

Für den Online-Multiplayer-Modus wird eine Mitgliedschaft bei "Xbox Live Gold" benötigt. Dann kämpft man mit anderen Spielern und deren Drachen, was einige Fragen bezüglich des "letzten seiner Art" aufwirft. Das Entwicklungsstudio PlatinumGames verspricht zumindest unterschiedliche Drachen von der geflügelten Schlange bis zum vierbeinigen Panzerdrachen. Möglicherweise gibt es ja von jeder Drachenart nur noch ein Exemplar.
Quelle: www.xbox.com
 
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gamescom 2015: "Just Cause 3" Trailer-Video

reported by doelf, Donnerstag der 06.08.2015, 11:47:20
Mit dem Trailer-Video "Burn It!" stimmt uns Microsoft auf das kommende Spiel "Just Cause 3" ein. Und für Kunden, die den Shooter für ihre Xbox One vorbestellen, gibt es den Vorgänger "Just Cause 2" kostenlos als digitale Kopie für Xbox One und Xbox 360 dazu. Die Veröffentlichung von "Just Cause 3" ist für den 1. Dezember 2015 geplant.


Abermals schlüpfen wir in die Rolle des amerikanischen Geheimagenten Rico Rodriguez, der in aller Welt gefährliche Bösewichte erledigt - natürlich nur aus guten Gründen. Dabei wird in jeder einzelnen Mission mehr geballert und in die Luft gejagt als in einer ganzen Staffel "Alarm für Cobra 11". Das Trailer-Video "Burn It!" stimmt uns mit dem Auftrag "Better Late than Never" auf dieses Feuerwerk ein. Rico muss hier verhindern, dass der Diktator General Di Ravello die Stadt Costa Del Porto in Schutt und Asche legt und nimmt die Zerstörung in die eigenen Hände.

Der im Jahr 2010 veröffentlichte Vorgänger "Just Cause 2" überzeugte mit einer weitläufigen Welt und gab dem Spieler viel Freiheit, war aber nicht gerade ein Muster an Abwechslungsreichtum. Das ist schade, denn gerade Einzelspielertitel leben von einer interessanten Handlung, witzigen Dialogen und überraschenden Wendungen. "Just Cause 3" wird übrigens nicht nur für die Xbox One veröffentlicht, sondern auch für Windows 7 und höher.

Tipp: Just Cause 3 bei Amazon vorbestellen

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Quelle: justcause.com
 
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gamescom 2015: "MGS5: The Phantom Pain" Game-Play-Video

reported by doelf, Donnerstag der 06.08.2015, 11:11:22
Konami Digital Entertainment hat anlässlich der gamescom 2015 ein gut halbstündiges Game-Play-Video von "Metal Gear Solid V: The Phantom Pain" veröffentlicht. Das Video zeigt das Hauptquartier (Mother Base) mit seinen Besonderheiten und erklärt die Entwicklung neuer Ausrüstungsgegenstände durch die Forschungsabteilung. Zudem werden die "Forward Operating Bases" und der "Massively Multiplayer Online Modus" umrissen.


Ist die Mother Base weit genug entwickelt, kann man zusätzliche "Forward Operating Bases" (FOBs) errichten. Diese optionalen Niederlassungen versorgen unser Hauptquartier mit zusätzlichen Ressourcen und sind für den "Massively Multiplayer Online Modus" gedacht. Die eigenen FOBs müssen dabei gegen Angreifer verteidigt werden, während man auf fremden FOBs auf Beutezug geht. Der MMO-Modus ist unabhängig vom eigentlichen Mehrspielerteil des Spiels und es stellt sich die Frage, ob er sich harmonisch ins Spielgeschehen einfügt.

Die Spieleserie Metal Gear nahm ihren Anfang im Jahr 1987 auf dem MSX2-Heimcomputer und Nintendos Entertainment System (NES), erst 1990 schaffte das Spiel den Sprung auf den PC und den Commodore 64. Ab dem dritten Teil "Metal Gear Solid" (1998) gab es 3D-Grafik und eine Sprachausgabe. Nach zahlreichen Fortsetzungen und Ablegern soll "Metal Gear Solid V: The Phantom Pain" am 1. September 2015 in den Handel kommen. Das Spiel erscheint für die PlayStation 3 und 4, die Xbox 360 und One sowie für den PC.

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Quelle: www.youtube.com
 
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"Der Geist eines sterbenden Sterns"

reported by doelf, Donnerstag der 06.08.2015, 10:18:01
Der Anblick der Vergänglichkeit inmitten der Unendlichkeit weckt die lyrische Seele der Astronomen: "Der Geist eines sterbenden Sterns" titelten die Mitarbeiter der Europäischen Südsternwarte (Eso), als sie eine spektakuläre Aufnahme des Objekts ESO 378-1 veröffentlichten. Es handelt sich um die Überreste eines Sterns, der seine äußeren Gasschichten verloren hat und sich langsam in einen Weißen Zwerg verwandelt.

Bild

Dieses Phänomen, welches "nur" wenige Zehntausend Jahre andauert, wird in der Wissenschaft als "Planetarischer Nebel" bezeichnet, darum ist ESO 378-1 auch unter dem Namen "Südlicher Eulennebel" bekannt. Allerdings führt "Planetarischer Nebel" auf eine falsche Fährte, denn mit Planeten haben diese Objekte nichts zu tun. Es handelt sich vielmehr um nicht allzu massereiche Sterne, die gegen Ende ihres Lebens ihre äußeren Gasschichten abstoßen. Der verbleibende heiße Kern sendet zugleich ultraviolette Strahlung aus, welche die umgebende Gaswolke ionisiert und somit leuchten lässt.

ESO 378-1 befindet sich im Sternbild Hydra. Die faszinierende Aufnahme gelang mit dem "Very Large Telescope", welches die ESO im Norden Chiles betreibt.
Quelle: www.eso.org
 
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Media-Center Kodi 15.1 bereits in Arbeit

reported by doelf, Donnerstag der 06.08.2015, 09:51:23
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi und seit Ende Juli gibt es die stabile Version 15.0. Dieses Update brachte optimierten Programmcode und zahlreiche Verbesserungen, aber auch ein paar neue Fehler. Doch der Kampf gegen die fiesen Bugs hat bereits begonnen. Möchten sie mehr wissen?
Bild

Gut, hier eine Zusammenfassung der Probleme, welche Kodi 15.1 beheben wird: Der Dateimanager stürzt ab, wenn man versucht eine Datei zu löschen, und die Bandbreitenbegrenzung für Internetverbindungen funktioniert nicht. Unsignierte Apps laufen nicht unter iOS 5.1, wenn dieses per Jailbreak entsperrt wurde. Dazu kommen diverse Fehler wie nicht geleerte Renderpuffer oder vergessene Farbänderungen in der Benutzeroberfläche. Es sind aber auch weitere Optimierungen geplant: So wird das schnelle Vor- und Zurückspulen weiter verbessert und FFmpeg auf die Version 2.6.4 aktualisiert.

Wer will, kann die aktuellen Entwicklungsversionen von Kodi 15.1 bereits ausprobieren. Es handelt sich hierbei um weitgehend ungetestete Builds, die mit Nebenwirkungen behaftet sein können. Die neuesten Updates stammen vom 3. August 2015, sie sind für Windows, Mac OS X, Android und iOS (Jailbreak erforderlich) verfügbar.

Download: Kodi pre-15.1 (Isengard)
 
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gamescom 2015: Intel Core i7-6700K und Core i5-6600K

reported by doelf, Mittwoch der 05.08.2015, 16:06:42
Pünktlich zum Start der gamescom 2015 hat Intel die passenden Prozessoren für anspruchsvolle Gamer im Gepäck: Sie heißen Core i7-6700K und Core i5-6600K, stammen aus der Skylake-Familie und benötigen neue Motherboards. Dies liegt am neuen Sockel 1151, welche aufgrund der Unterstützung für DDR4-Speicher erforderlich wurde. Der ebenfalls neue Chipsatz Intel Z170 unterstützt zwar auch DDR3-Speicher, doch die meisten Hersteller setzen auf DDR4.

Intels Produktpolitik ist derzeit befremdlich: Aufgrund von Problemen mit dem 14-nm-Fertigungsprozess hatte der Chipriese die Desktop- und Notebook-Modelle der Broadwell-Familie erst Anfang Juni 2015 auf der Computex in Taiwan vorgestellt und nun, gerade einmal zwei Monate später, gibt es schon die Nachfolger. Intel hat sich hierfür ein Hintertürchen offengehalten, denn offiziell sind Core i7-6700K und Core i5-6600K die Nachfolger der beiden "Devil's Canyon"-CPUs Core i7-4790K und Core i5-4690K, welche noch auf 22-nm-Strukturen basieren und aus dem Haswell-Refresh stammen. Die beiden Broadwells Core i7-5775C und Core i5-5675C erzeugen aufgrund niedrigerer Taktraten eine TDP von maximal 65 Watt und werden daher als Low-Power-CPUs geführt.
    Skylake:
  • Core i7-6700K (4 Kerne, 8 Threads, 4,0-4,2GHz, 8MB L3-Cache, HD Graphics 530, 91W): 350 US-Dollar
  • Core i5-6600K (4 Kerne, 4 Threads, 3,5-3,9GHz, 6MB L3-Cache, HD Graphics 530, 91W): 243 US-Dollar

    Broadwell:
  • Core i7-5775C (4 Kerne, 8 Threads, 3,3-3,7GHz, 6MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 65W): 366 US-Dollar
  • Core i5-5675C (4 Kerne, 4 Threads, 3,1-3,6GHz, 4MB L3-Cache, Iris Pro 6200, 65W): 276 US-Dollar

    Devil's Canyon:
  • Core i7-4790K (4 Kerne, 8 Threads, 4,0-4,4GHz, 8MB L3-Cache, HD Graphics 4600, 88W): 339 US-Dollar
  • Core i5-4690K (4 Kerne, 4 Threads, 3,5-3,9GHz, 6MB L3-Cache, HD Graphics 4600, 88W): 242 US-Dollar

    Haswell:
  • Core i7-4770K (4 Kerne, 8 Threads, 3,5-3,9GHz, 8MB L3-Cache, HD Graphics 4600, 84W): 339 US-Dollar
  • Core i5-4670K (4 Kerne, 4 Threads, 3,4-3,8GHz, 6MB L3-Cache, HD Graphics 4600, 84W): 242 US-Dollar
Wie obige Liste belegt, ist diese Argumentation durchaus stimmig: Betrachten wir die Taktraten und die Preise, liegen die Skylakes und die "Devil's Canyon"-Modelle eng beisammen. Bezüglich der Kernzahl, des HyperThreadings und des Cache-Ausbaus gibt es keinen Unterschied, so dass der Blick auf die zu erwartende Abwärme für Verwunderung sorgt: Mit 91 Watt liegen die Skylakes trotz der von 22 auf 14 nm geschrumpften Strukturen um 3 Watt über ihren Vorgängern. An der PCIe-Anbindung für Grafikkarten kann es auch nicht liegen, denn diese verharrt bei 16 Lanes der dritten Generation. Also muss es doch die Grafik sein?

Die Grafiklösung HD 4600, seitens Intel auch als GT2 bezeichnet, verfügt über 20 Ausführungseinheiten, während die HD 530 der Skylakes, welche Intel ebenfalls als GT2 einstuft, 24 zu bieten hat. Dafür wurde der Grafiktakt von maximal 1,25 GHz auf 1,15 GHz gedrosselt. Im Gegensatz zu den Broadwells besitzen weder die "Devil's Canyon"-CPUs noch die neuen Skylakes einen L4-Cache. Dieser 128 MiB große Speicher, den Intel auf den Namen "Crystal Well" getauft hat, dient zur Beschleunigung der integrierten Grafikeinheit. Für Gamer ist diese eher uninteressant, doch zumindest könnten die iGPUs der Skylake-Modelle von schnellerem Arbeitsspeicher profitieren. Den Anstieg der Abwärme erklärt die iGPU allerdings nicht.

Womit wir zum Arbeitsspeicher kommen: Sowohl Haswell als auch Devil's Canyon und Broadwell lassen sich - zumindest offiziell - maximal mit DDR3-1600 betreiben. Wer schnelleren Speicher will, musste bisher übertakten. Mit Skylake gibt es jetzt aber auch einen anderen Ausweg namens DDR4 - abhängig von der Hauptplatine stehen entweder DDR3-1600 oder DDR4-2133 zur Auswahl. Wie gehabt gibt es zwei Speicherkanäle sowie maximal zwei DIMMs pro Kanal. Dank DDR4 steigt der maximale Speicherausbau allerdings von 32 GiB (4 x 8 GiB) auf 64 GiB (4 x 16 GiB), die Speicherbandbreite klettert zugleich von 25,6 GB/s auf 34,1 GB/s. Wer die Skylakes mit DDR3-Speicher nutzen möchte, benötigt übrigens DDR3L-Module, die mit 1,35 Volt auskommen.

Bezüglich der Befehlssatzerweiterungen gibt es ebenfalls Ernüchterung: SSE4.1, SSE4.2, AVX2, FMA3, VT-x EPT, VT-d, Intel 64, AES-NI - das kennt man alles schon seit Haswell. AVX-512 wird es höchstens für die Xeon-Ableger geben. Die Anbindung zwischen CPU und Chipsatz heißt nun DMI 3.0 und verwendet vier PCIe-3.0-Lanes für eine Bandbreite von 8,0 GT/s. Beim Vorgänger DMI 2.0 kommen noch Lanes der zweiten Generation zum Einsatz, die maximal 5,0 GT/s ermöglichen. Ihre 16 regulären PCI-3.0-Lanes können die Skylakes auf maximal drei Grafikkarten verteilen (16, 8+8 oder 8+4+4), auch das ist seit Haswell unverändert. Allerdings hat sich in Bezug auf den Chipsatz einiges getan.

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Foto: Mainboard MSI Z170A XPower Gaming Titanium Edition

Der Intel Z170 bietet nämlich bis zu zwanzig weitere PCIe-Lanes der dritten Generation. Dazu gibt es sechs SATA-Ports mit 6 Gb/s, bis zu zehn USB-3.0- plus 14 USB-2.0-Anschlüsse. Allerdings lassen sich nicht alle Verbindungen gleichzeitig nutzen, denn Intels I/O-Hub HSIO verfügt nur über 26 Lanes. Sechs dieser Lanes sind für USB 3.0 reserviert, bleiben noch zwanzig Lanes für PCIe 3.0, SATA und Gigabit-LAN. Die Aufteilung überlässt Intel den Mainboard-Herstellern, weshalb sich ein genauer Blick ins Datenblatt lohnt. Für USB 3.1 sind zusätzliche Controller erforderlich, dafür lassen sich M.2- und SATA-Express-Geräte neuerdings in RAID-Arrays nutzen.

Ein Blick in die Preisvergleiche offenbar den Core i7-6700K zu Preisen ab 380 Euro, für den Core i5-6600K muss man aktuell 260 Euro auf den Tisch legen. Bei einigen Versandhändlern sind die Skylakes bereits lieferbar. Core i7-4790K und Core i5-4690K sind derzeit um 45 bzw. 30 Euro günstiger zu haben und bieten eine vergleichbare Leistung. Zudem kann man beim Griff zu "Devil's Canyon" unter Umständen vorhandene Mainboards oder Arbeitsspeicher weiterverwenden.

Erste Testberichte:
 
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LibreOffice 5.0.0 (32/64-Bit) ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 05.08.2015, 12:50:08
Die finale Version 5.0.0 der kostenlosen und quelloffenen Büro-Software LibreOffice liegt seit heute für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Wer den fünften Veröffentlichungskandidaten installiert hat, muss die Installationsdateien nicht nochmals herunterladen, denn diese entsprechen sich Bit für Bit. LibreOffice 5.0.0 ist kompatibel zu Windows 10 und es gibt erstmals auch eine 64-Bit-Ausgabe für Windows.

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Im Vergleich zur Entwicklungsschiene 4.4 wurden 1.284 Fehler behoben, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. LibreOffice 5.0.0 präsentiert sich mit einer modernisierten Benutzeroberfläche und verspricht eine bessere Interoperabilität mit Microsoft Office und Apple iWork. Zudem dient die Version 5.0.0 als Grundstein für die geplante Cloud-Variante und die Apps, welche "The Document Foundation" für Android und Ubuntu Touch anbietet.

Hier eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0
 
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Google Chrome 44.0.2403.130 behebt mehrere Fehler

reported by doelf, Mittwoch der 05.08.2015, 12:15:15
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 44.0.2403.130 aktualisiert. Dieses Update behebt ein paar kleinere Fehler und nimmt einige Änderungen unter der Haube vor, doch immer noch beklagen sich zahlreiche Benutzer über Probleme mit der Update-Verteilung.

Die Fehler betreffen das Zusammenspiel mit Windows 10, das Auswerten von Mausrädern sowie exotische Konfigurationen mit mehr als einem Touch-Gerät. Die Zeichenzusammensetzung wurde in Chrome 44.0.2403.130 plattformunabhängig umgesetzt, was weniger Platz benötigt und den Einsatz von GTK+ überflüssig macht. Container, die ein WebViewPlugin enthalten, werden neuerdings über Layout-Änderungen informiert.

Download:
 
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Die gamescom 2015 öffnet für Fachbesucher

reported by doelf, Mittwoch der 05.08.2015, 11:14:11
Unter dem Leitthema "Next Level of Entertainment" hat die Spielemesse gamescom 2015 ihre Tore in Köln geöffnet - heute aber nur für Fachbesucher. Ab morgen können dann alle die Hallen stürmen, wobei die Tagestickets für Privatbesucher bereits ausverkauft sind. An den Tageskassen sind Nachmittagstickets für 8,00 Euro (Einlass ab 14 Uhr) erhältlich und für Fachbesucher gibt es noch Eintrittskarten für Mittwoch, Donnerstag und Freitag.

Wie üblich gibt es farbige Altersbändchen, welche den Zutritt zu Vorführungen mit Altersbeschränkung regeln. Die Veranstalter erwarten 800 Aussteller aus mehr als 45 Ländern - das ist ein Plus von 14 Prozent und auch ein neuer Rekord. Die Entertainment Area wurde um die Halle 5.2 erweitert. Insgesamt belegt die Messe eine Bruttofläche von 193.000 Quadratmetern, ein Zuwachs von 18 Prozent. Als Partnerland präsentiert sich das Vereinigte Königreich (UK), welches neben Großbritannien auch Nordirland (nicht aber die Kanalinseln oder die Isle of Man) umfasst.

Zur offiziellen Eröffnung sind Kölns Oberbürgermeister Jürgen Roters, Dr. Angelica Schwall-Düren (Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien), Brigitte Zypries (Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie), Gerald Böse (Vorsitzender der Geschäftsführung der koelnmesse) und Dr. Maximilian Schenk (Geschäftsführer des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) erschienen. Für die erste Reihe der politischen Garde sind elektronische Spiele offenbar nach wie vor Neuland.
Quelle: www.gamescom.de
 
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Bildbetrachter IrfanView 4.40 jetzt auch mit 64 Bit

reported by doelf, Mittwoch der 05.08.2015, 10:45:43
IrfanView ist ein schneller Bildbetrachter für Windows mit zahlreichen Bearbeitungs- und Konvertierungsfunktionen. Für Privatleute, Schulen, Universitäten und die nicht kommerzielle Nutzung ist die Software kostenlos. Die neue Version 4.40 ist nun erstmals auch in einer 64-Bit-Variante erhältlich, welche extrem große Bilder (über 25 Megapixel) schneller laden und bearbeiten kann.

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Da derzeit noch nicht alle Plugins mit der 64-Bit-Variante funktionieren, sollte man die parallele Installation zur 32-Bit-Ausgabe in Erwägung ziehen. Beispielsweise funktionieren Texterkennung (OCR) und die Adobe-8BF-Plugins nur mit IrfanView 4.40 32-Bit. Abgesehen von 64 Bit bringt die Version 4.40 ein neues PDF-Plugin sowie Unterstützung für animierte PNG-Bilder (APNG). Die Geschwindigkeit der Animation lässt sich mit STRG SHIFT + und STRG SHIFT - kontrollieren, dies funktioniert auch mit Bildern der Typen GIF und ANI.

Man kann Fotos jetzt auch anhand des Aufnahmedatums sortieren, hierzu wird das Datum aus den Metadaten (EXIF) extrahiert. IrfanView 4.40 findet Mauszeiger und eingebettete Bitmaps in EXE- und DLL-Dateien, das Dateilimit für Slideshow-Dateien (EXE/SCR) wurde auf 4 GiB angehoben und die Batch-Verarbeitung kann man ab sofort pausieren und fortsetzen. Wer einen Bildschirm mit Touch-Steuerung besitzt, kann die linke Maustaste zum Scrollen konfigurieren. Die beiden Plugins "Metadata" und "JPG-Transform" gehören jetzt zum offiziellen Lieferumfang.

Im Umfang des Installationsprogramms ist die "Amazon 1Button App" enthalten, die sich allerdings problemlos abwählen lässt. Aktuell sind die Downloads von der Seite irfanview.info wegen eines Hackerangriffs gesperrt, daher sollte man andere Spiegelserver verwenden. Irfan Skiljan, der Entwickler der Software, bietet zu seinen Downloads auch SHA-256-Prüfsummen an, mit denen sich die Integrität der heruntergeladenen Dateien kontrollieren lässt.

Download:
 
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Opera 31, der Schnellstarter

reported by doelf, Mittwoch der 05.08.2015, 09:55:15
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 31.0.1889.99 aktualisiert. Als wichtigste Neuerung für PC-Benutzer versprechen die Entwickler eine um bis zu 70 Prozent verkürzte Startzeit. Während SSDs langsame Startzeiten von Programmen gut kaschieren können, werden Benutzer mit konventionellen Festplatten einen deutlichen Unterschied bemerken.

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Auch optisch wurde die PC-Version überarbeitet und zeigt sich nun in einem schlichten Design, welches der aktuellen Mode entspricht. Die regionalen Empfehlungen unter "Discover" haben ein neues Layout erhalten, die Inhalte lassen dabei sich über eine Auswahl an Themenbereichen und eine Landesvorgabe anpassen. Auch am Datenabgleich wird gearbeitet - Opera 31.0.1889.99 synchronisiert beispielsweise die Adresseingaben des Browser-Verlaufs über alle Desktop-Geräte.

Download:
Quelle: blogs.opera.com
 
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Fast fertig: Firefox 40.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Mittwoch der 05.08.2015, 09:31:46
Seit letzter Nacht liegt der zweite Finalkandidat des Firefox 40.0 auf dem offiziellen FTP-Server zum Download bereit. Für Windows wird es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung geben, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Die Freigabe des finalen Firefox 40.0 ist für die kommende Woche geplant.

Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Final Candidate Build 2
 
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Amazon stellt die aStores überraschend ein

reported by doelf, Mittwoch der 05.08.2015, 09:22:40
Völlig unerwartet (zumindest für uns) hat Amazon angekündigt, seine Partnershops des Typs aStore einzustellen. Bereits zum 31. August 2015 wird Amazon den Punkt aStore aus der Benutzeroberfläche seines PartnerNet entfernen und damit das Anlegen neuer Shops, aber auch die Wartung der bereits existierenden unterbinden. Auch unser Shop ist hiervon betroffen.

Die folgende Meldung fanden wir heute nach der Anmeldung beim Amazon PartnerNet:
"Der aStore wird am 31. August 2015 aus dem PartnerNet entfernt. Bestehende aStores werden weiterhin funktionieren. Es wird jedoch nach dem 31. August 2015 nicht mehr möglich sein neue aStores zu erstellen oder existierende zu bearbeiten. Bitte beachten Sie, dass danach keine Betreuung für aStores verfügbar sein wird."
Mit dem aStore hatte Amazon seinen Partnern die komfortable Möglichkeit gegeben, einen kompletten Online-Shop schnell und ohne Programmierkenntnisse einzurichten. Es bedarf nur weniger Klicks und einer vorgefertigten Zeile HTML-Codes, um den gesamten Produktkatalog von Amazon einzubinden. Man kann aber auch eigene Kategorien mit ausgewählten Artikeln erstellen, wir benutzen dies beispielsweise für die Kategorie "von Au-Ja.de getestet". Wer mehr Erfahrung besitzt, kann die aStores über Templates und CSS-Code auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Verkauf und Versand übernimmt Amazon, der Partner tritt lediglich als Vermittler auf und erhält hierfür eine Provision.

Vorläufig wird Amazon bereits existierende aStores weiterlaufen lassen. Alles andere wäre auch ziemlich frech, denn die Vorwarnzeit von weniger als einem Monat ist sehr kurz gewählt. Da die Betreiber keine Möglichkeit haben werden, ihre Shops nach dem 31. August 2015 zu bearbeiten, sollten eventuelle Designänderungen unverzüglich durchgeführt werden. Eigene Kategorien, die ständig wechselnde Produkte enthalten, sollte man vor dem 31. August 2015 entfernen, da diese die Vernachlässigung des Online-Shops ansonsten zur Schau tragen. Auch technische Fragen und Probleme sollte man vor dem 31. August 2015 klären, da Amazon auch den technischen Support für die aStores einstellen wird.
 
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Tablet-Markt soll um 15 Prozent schrumpfen

reported by doelf, Dienstag der 04.08.2015, 10:16:09
Nach Ansicht von Digitimes Research wird der globale Tablet-Markt im dritten Quartal 2015 im Jahresvergleich um 15 Prozent auf 51,88 Millionen Einheiten schrumpfen. Die Nachfrage ist weiterhin schleppend, insbesondere für hochpreisige Modelle. Während Apple den weiteren Absturz des iPad abfangen könnte, soll sich Microsoft nur unter ferner liefen finden.

Laut Digitimes Research soll es erst einmal keine neuen Modelle des iPad Air geben und auch das 12,85 Zoll große iPad Pro startet anscheinend nur mit einer kleinen Auflage. In der Addition schätzen die Analysten die iPad-Lieferungen auf weniger als 12 Millionen Einheiten. Das wären leicht mehr als die 10,931 Millionen des zweiten Quartals und nur unwesentlich weniger als die 12,316 Millionen Tablets des Vorjahreszeitraums.

Die restlichen Markenhersteller müssen im Jahresvergleich einen Einbruch um sieben Prozent verkraften und sollen zusammen auf rund 20 Millionen Geräte kommen. Nur knapp dahinter liegen die chinesischen Noname-Hersteller, die es in der Addition auf 19 Millionen Geräte bringen, das wären rund 36,6 Prozent des gesamten Marktes. Diese White-Box-Hersteller hatten zuletzt massive Einbußen hinnehmen müssen, werden sich nun aber im Vergleich zum zweiten Quartal um ca. 15 Prozent erholen können.

Android bleibt bei den Tablets klar vor iOS und Windows. Die Marktforscher erwarten noch keine großen Auswirkungen von Windows 10, erst Intels nächste CPU-Generation könnte hieran etwas ändern. Bei den Herstellern bleibt Apple vor Samsung und Lenovo. ASUS soll dank seines neuen ZenPad mit Intels SoFIA 3G-R auf den vierten Rang zurückkehren, während Microsoft bis auf den siebten Platz abrutschen könnte. Grund sind die neuen Surface-Modelle, welche erst im vierten Quartal auf den Markt kommen werden.
 
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China: Apple nur noch die Nummer 3

reported by doelf, Dienstag der 04.08.2015, 09:40:11
Im vergangenen Quartal war China mit einem Umsatz von 13,230 Milliarden US-Dollar Apples zweitwichtigster Absatzmarkt hinter Amerika (20,209 Milliarden US-Dollar) und vor Europa (10,342 Milliarden US-Dollar). Doch nachdem die Amerikaner das Smartphone-Geschäft im Reich der Mitte für einige Monate anführen konnten, schlagen nun die heimischen Hersteller zurück und verweisen Apple auf den dritten Rang.

Nach Angaben der Analysten von Canalys konnte der ehemalige Marktführer Xiaomi die Krone im zweiten Quartal 2015 zurückerobern und Huawei liegt auf Platz zwei. Jedes dritte Smartphone, das zwischen April und Juni in China verkauft wurde, stammt von einem der beiden Hersteller. Mit einem Marktanteil von 15,9 Prozent liegt Xiaomi allerdings nur knapp vor Huawei, welches sich 15,7 Prozent sichern konnte. Und Huawei konnte sehr schnell verlorenen Boden wiedergutmachen - sequentiell ist der Marktanteil der Firma um 48 Prozent gestiegen. Für den Drittplatzierten Apple nennt Canalys keine Zahlen, auch nicht für dessen direkte Verfolger Samsung und Vivo.
Quelle: www.canalys.com
 
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Fast fertig: Firefox 40.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Dienstag der 04.08.2015, 09:17:44
Seit den Morgenstunden liegt der erste Finalkandidat des Firefox 40.0 auf dem offiziellen FTP-Server zum Download bereit. Für Windows wird es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung geben, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Die Freigabe des finalen Firefox 40.0 ist für die kommende Woche geplant.

Der Firefox 40.0 unterstützt den Tablet-Modus von Windows 10 und bringt einen Download-Schutz gegen unerwünschte Software. Die Kacheln, mit denen leere Tabs gefüllt werden, enthalten beim Firefox 40.0 Vorschläge, welche sich am jüngeren Browser-Verlauf orientieren. Hello-Konversationen lassen sich um URLs bereichern und der Add-on-Manager hat eine neue Optik bekommen. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Unter Linux wurden auch Scrolling, Grafik und Videos vom Haupt-Thread abgespalten, was ebenfalls Leistungsvorteile verspricht. Windows-Benutzer profitieren dank der in Hardware umgesetzten vertikalen Synchronisation von flüssigeren Animationen und Scrolling. Die Verarbeitung von JPEG-Bildern wurde beschleunigt und benötigt weniger Arbeitsspeicher. Neu ist zudem, dass der Firefox vor allen Erweiterungen warnt, die nicht seitens Mozilla signiert wurden.

Download: Firefox 40.0 Final Candidate Build 1
 
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Aufbaustrategie: FreeCol 0.11.5 ist fertig

reported by doelf, Montag der 03.08.2015, 18:48:01
Nachdem FreeCol 0.11.4 vor ein paar Tagen aufgrund von Problemem bei der Kartenerstellung zurückgezogen werden musste, liegt nun die fehlerbereinigte Version 0.11.5 zum Download bereit. "FreeCol" ist ein kostenloses, zugbasiertes Aufbaustrategiespiel, das den Klassiker "Colonization" zum Vorbild hat. Mit Schiffen starten die Kolonisten zu fernen Kontinenten, um dort ihr Glück zu suchen. Doch diesen Plan haben auch andere und die neue Welt ist alles andere als unbewohnt.
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Zwei Probleme gibt es noch: Aufgrund umfangreicher Änderungen im Übersetzungssystem sieht man häufig nicht übersetze Inhalte. Sobald die unterschiedlichen Sprachversionen aktualisiert sind, sollten die Übersetzungen wieder normal funktionieren. Für ältere Spielstände wurde zudem die automatische Speicherung deaktiviert. Sollte dieses Problem auftreten, muss man das Speicherintervall manuell einstellen.

Da die Version 0.11.5 lediglich einen Fehler bereinigt, werfen wir noch einen Blick auf FreeCol 0.11.4: Dieses optimiert beispielsweise die Kartenskalierung, wovon insbesondere hochauflösende Anzeigegeräte profitieren. Über den Kommandozeilenbefehl "--gui-scale percentage" kann man zudem die Skalierung der grafischen Benutzerschnittstelle beeinflussen. Wenn der Monarch den Krieg erklärt, erhalten die Spieler zuweilen Gold und Truppen, und während eines Unabhängigkeitskriegs können sich die Eingeborenen auf beide Seiten schlagen. Weiterhin wurden Animationen für Angriffe von Artillerie, Seeräuber und Fregatten hinzugefügt sowie die Jahreszeiten modifiziert.

FreeCol 0.11.5 gibt es als native Software für Windows und Mac OS X sowie als JAR für die Java Virtual Machine ab Version 1.7. Der Bildschirm muss eine Auflösung von mindestens 1.024 x 768 Bildpunkten bieten - das Spiel ist in Bezug auf seine Hardware-Anforderungen also alles andere als anspruchsvoll.

Download: FreeCol 0.11.5
Quelle: sourceforge.net
 
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HERE an Audi, BMW und Daimler verkauft

reported by doelf, Montag der 03.08.2015, 12:54:28
Die strategischen Überlegungen sind beendet und die Würfel sind gefallen: Nokia hat seinen Kartendienst HERE für 2,8 Milliarden Euro an ein Konsortium aus den drei deutschen Automobilherstellern Audi AG, BMW Gruppe und Daimler AG verkauft. Zu den Interessenten gehörten auch chinesische Automobilhersteller, der Fahrdienstvermittler Uber sowie private Kapitalbeteiligungsgesellschaften.

HERE ist ein eigenständiger Geschäftsbereich des finnischen Unternehmens mit 6.454 Mitarbeitern (Stand: Juni 2015). Der Dienst kann im Internet und per App (Android, iOS) kostenlos genutzt werden. Auf Telefonen mit Windows Phone sind HERE Maps und die Navigationssoftware HERE Drive+ sogar vorinstalliert. Nokias Finanzberichte bezifferten den Wert von HERE zuletzt auf rund zwei Milliarden Euro. In der ersten Hälfte des Jahres 2015 hatte HERE einen operativen Gewinn in Höhe von 28 Millionen Euro eingefahren, im Geschäftsjahr 2014 gab es hingegen einen operativen Verlust von 1,241 Milliarden Euro. Dieser beinhaltete allerdings auch Abschreibungen in Höhe von 1,209 Milliarden Euro.

Aus den 2,8 Milliarden Euro Verkaufspreis erhofft sich Nokia einen Nettoerlös von etwas über 2,5 Milliarden Euro, denn die Käufer müssen noch für bestimmte Verbindlichkeiten von HERE kompensiert werden. Diese Kosten schätzen die Finnen auf weniger als 300 Millionen Euro. Als Erlös aus dem Verkauf soll rund eine Milliarde Euro übrig bleiben. Der Abschluss der Transaktion ist für das erste Quartal 2016 geplant, allerdings müssen noch behördliche Genehmigungen eingeholt und die üblichen Abschlussbedingungen ausgehandelt werden. Die drei Käufer erhoffen sich von HERE eine dauerhafte Unabhängigkeit von externen Kartendiensten.
 
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LibreOffice 5.0.0 RC 5 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 03.08.2015, 09:25:24
Der fünfte und vermutlich auch letzte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.0 liegt inzwischen auch offiziell zum Download bereit. Ab der Version 5.0.0 steht neben der bekannten 32-Bit-Ausgabe auch eine 64-Bit-Variante zur Auswahl, dazu kommen zahlreiche Änderungen und Verbesserungen. Mit der Freigabe des finalen LibreOffice 5.0 darf man noch im Laufe dieser Woche rechnen.

Bereits LibreOffice 5.0.0 Alpha 1 hatte 774 Fehler aus der Entwicklungsschiene 4.4 behoben und die Beta-Versionen erledigten weitere 345 Bugs. Mit dem Release Candidate 1 wurden 55 Probleme korrigiert, der zweite erledigte 23 Fehler, der dritte 66 und der vierte nochmals 16. Der fünfte Veröffentlichungskandidat kümmert sich nun um zwei Bugs und drei Schönheitsfehler.

Hier noch eine Übersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Generation 4.4:
  • Writer: In der Textverarbeitung bleiben Hervorhebung und Schattierung von Texten beim Im- und Export von Microsoft Word-Dokumenten erhalten, zudem überleben kommentierte Textbereiche nun auch den Import aus dem .DOC-Format. Unter Mac OS X können Bilddateien nun auch per Drag&Drop eingefügt werden. Generell lassen sich Bilder direkt in Writer zuschneiden und beim Scrollen wird immer die richtige Seitenzahl angezeigt. Beim Einfügen von Tabellenspalten und -zeilen wird - wie bei Calc - eine eventuelle Auswahl berücksichtigt und man kann neue Spalten und Zeilen auch links sowie oberhalb der aktuellen Cursor-Position einfügen.

  • Calc: Die Tabellenkalkulation hat die Funktionen CEILING.MATH und ERROR.TYPE erlernt. Bei bedingter Formatierung werden Balken vor einem soliden Hintergrund bisher als Gradienten von einer Farbe zu Weiß gezeichnet. Ab Version 5.0.0 lassen sich die Balken auch einfarbig darstellen, zudem kann man die Werte optional ausblenden. Weiterhin lassen sich für die Balken maximale sowie minimale Längen hinterlegen und der Im- und Export bedingter Formatierungen wurden auch verbessert. Für die Anzeige von Zahlen steht unter der wissenschaftlichen Schreibweise nun auch die technische Variante zur Auswahl und wie bei Writer kann man auch in Calc eingefügte Bilder zuschneiden.

  • Impress und Draw: Diese beiden Anwendungen haben eine neue Farbauswahl bekommen, darüber hinaus wurden die Werkzeugleisten überarbeitet. Impress bietet jetzt eine größere Arbeitsfläche, bei Draw wurde die Seitenleiste mit den Formatierungswerkzeugen vergrößert. Die Seitenleiste von Impress wurde hingegen gestrafft und neu organisiert.

  • Allgemeine Änderungen: Einige Icons und andere grafische Elemente wurden für hochauflösende Displays angepasst. Für Windows gibt es neue native Mauszeiger, die veralteten Zeigerformate aus Zeiten von StarOffice wurden hingegen entfernt. Der PDF-Export unterstützt jetzt auch das Zeitstempel-Protokoll. LibreOffice kommt ab der Version 5.0.0 mit .ASE-Farbpaletten (Adobe Swatch Exchange) zurecht, sofern diese die Farbräume CMYK, RGB oder Graustufen nutzen. LAB-Farben werden noch nicht unterstützt und daher beim Import ausgetauscht.
Download: LibreOffice 5.0.0 RC 5
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen weiter kräftig

reported by doelf, Sonntag der 02.08.2015, 17:31:54
Pünktlich zur Markteinführung von Windows 10 sind die Kurse für Arbeitsspeicher an der Speicherbörse in Taiwan nochmals deutlich gefallen. Binnen 14 Tagen haben die Kurse der unterschiedlichen Chips zwischen 4,55 und 8,46 Prozent eingebüßt und seit Jahresbeginn sind die Preise am Spotmarkt um bis zu 39,63 Prozent gefallen. Auch die DDR4-Chips werden immer billiger, ihr Preisverfall verläuft aber weiterhin etwas langsamer.

Zugleich hat der Euro zum Wochenende ein wenig zugelegt und ging am Freitag mit einem Schlusskurs von 1,1010 aus dem Handel. Damit hat unsere Währung binnen zwei Wochen 1,66 Prozent auf den US-Dollar gewonnen und notiert nur noch um 9,02 Prozent unter dem Dollar-Wechselkurs vom 1. Januar 2015, welcher bei 1,2102 US-Dollar lag. Da Arbeitsspeicher in US-Dollar gehandelt wird, ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 3,302 US-Dollar (-5,22%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,293 US-Dollar (-8,46%) [-37,72%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 2,029 US-Dollar (-4,29%) [-39,63%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,323 US-Dollar (-5,36%) [-24,44%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,353 US-Dollar (-4,25%) [-38,78%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 1,025 US-Dollar (-5,09%) [-38,92%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Mt. Gox: Polizei verhaftet Ex-Chef Mark Karpeles

reported by doelf, Sonntag der 02.08.2015, 17:00:01
Bereits Anfang Januar 2015 hatte die japanische Internetzeitung Yomiuri Shimbun berichtet, dass die Bitcoin-Börse Mt. Gox intern geplündert wurde. Dieser Verdacht scheint sich nun erhärtet zu haben, denn am Samstag wurde der ehemalige Firmenchef Mark Karpeles von der japanischen Polizei verhaftet. Eine Stellungnahme steht noch aus, doch die Verhaftung Karpeles wurde von Fernsehteams gefilmt.

Wir erinnern uns: Im Februar 2014 war der Bitcoin-Handelsplatz Mt. Gox zunächst spurlos verschwunden, dann berichtete Unternehmenschef Mark Karpeles von Angriffen und Ende des Monats stellte Mt. Gox einen Insolvenzantrag. Angeblich hatten Cyberkriminelle eine seit 2011 bekannte Schwachstelle genutzt, um 850.000 Bitcoins - damals ca. 400 Millionen Euro wert - zu stehlen. Im Laufe des März konnte Mt. Gox immerhin 200.000 Bitcoins wiederfinden, die dann postwendend in der Insolvenzmasse landeten. Damit blieben noch 650.000 Bitcoins, deren Verschwinden zu klären war.

Aus Ermittlerkreisen war im Januar 2015 zu vernehmen, dass nur 7.000 Bitcoins bzw. ein Prozent des verschwundenen Vermögens von Hackern gestohlen wurde. In den Transferprotokollen wurden allerdings verdächtige Bitcoin-Bewegungen entdeckt, welche auf Personen hindeuten, die das System ganz genau kannten. Offenbar hatten Insider mit dem Bitcoins-Vermögen der Kunden spekuliert und dabei aufgrund fallender Kurse Millionen verloren. Als sich die Verluste nicht mehr verbergen ließen, war Mt. Gox pleite. 99 Prozent des Vermögens bzw. 643.000 Bitcoins wurden somit von Insidern veruntreut.
 
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CDBurnerXP 4.5.5.5790 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Sonntag der 02.08.2015, 16:34:44
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8 und 8.1 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die am Freitag veröffentlichte Version 4.5.5.5790 verbessert die Unterstützung von Windows 10.

Hierzu wurde die StarBurn-Bibliothek auf die Version 15.5 aktualisiert, welche SPTD (SCSI Pass Through Direct) 2.02 für Windows 10 bietet. SPTD ist eine Zugriffsebene, welche Programmen die direkte Kontrolle über die Hardware ermöglicht - in diesem Fall für die Übergabe von SCSI-Befehlen an den Brenner. Darüber hinaus wurde ein kleiner Fehler behoben, aufgrund dessen Updates auch dann heruntergeladen wurden, wenn der Benutzer dies deaktiviert hatte. Installiert wurden die Updates dann allerdings nicht.

Tipp: Wenn man die "Portable Version" herunterlädt, wird das Programm ohne Installation entpackt. Dann kann man CDBurnerXP auch von externen Laufwerken starten und muss während der Installation nicht überflüssigen Ballast wie "Great Find" oder "TuneUp Utilities" abwählen - diese Programme sind "Empfehlungen" haben mit der Funktion von CDBurnerXP rein gar nichts zu tun!

Download: CDBurnerXP 4.5.5.5790
 
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Sabayon 15.08 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 02.08.2015, 16:05:08
Nichts ist langweiliger als alte Software und deshalb bietet die Linux-Distribution Sabayon ihren Benutzern immer die neuesten Versionen. Sabayon 15.08 baut auf dem Kernel 4.0 auf, bringt x265-Unterstützung und hat die Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) mit an Bord. Maximale Stabilität sollte man nicht erwarten, doch leichter lässt sich eine auf Gentoo basierende Distribution nicht installieren.
Bild

Sabayon 15.08 ist die neueste Version im monatlichen Rolling-Release-Modell, welches seit einiger Zeit nur noch 64-Bit-Systeme bedient. Als Benutzeroberflächen stehen das "minimalistische" Gnome, das "schicke" KDE und der "alte Furz" Xfce zur Auswahl. Für jene Benutzer, denen Fluxbox oder Openbox ausreichen, liegt ein Minimal-Image zum Download bereit. Sabayon 15.08 lässt sich auf Wunsch auch als Kodi-basierendes Mediencenter oder als Spielkonsole im "Steam Big Picture"-Modus (nur Gnome und KDE) installieren. Zum Entsetzen der Open-Source-Puristen sind die proprietären Grafiktreiber von AMD und NVIDIA mit an Bord, doch bei Sabayon ist man in dieser Hinsicht ziemlich schmerzfrei. Als Alternativen zum Kernel 4.0 steht die LTS-Versionen 3.10, 3.12 und 3.14 zur Auswahl.

Download: Sabayon 15.08
 
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