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News-Archiv: August 2017

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LibreOffice 5.4.1 und 5.3.6 sind fertig

reported by doelf, Donnerstag der 31.08.2017, 19:55:10

Das Ende Juli 2017 veröffentlichte LibreOffice 5.4 hat planmäßig sein erstes Update erhalten. Zusammen mit LibreOffice 5.4.1 wurde zudem die Version 5.3.6 veröffentlicht, die zu diesem Zeitpunkt und in dieser Form gar nicht geplant war. Doch LibreOffice 5.3.6 muss sich um ein dringendes Problem seines Vorgängers kümmern.

Bei LibreOffice 5.3.5 wurde nämlich ein Tag falsch platziert, so dass einige Sprachversionen nicht verfügbar waren. Die Version 5.3.6 korrigiert dieses Problem sowie 45 weitere Fehler, darunter vier potentielle Absturzursachen. Abflüge gab es beim Einfügen von Zotero-Zitaten und beim Öffnen von XLSX-Dokumenten mit Diagrammen. Der Writer verabschiedete sich, wenn ein Dialogfenster, welches keine unmittelbare Eingabe erfordert, geöffnet blieb. Der vierte Absturz steckte in SVTB16Short. Wer den ersten Veröffentlichungskandidaten von LibreOffice 5.3.6 bereits installiert hat, muss die Software nicht erneut herunterladen, denn die finale Fassung entspricht diesem Bit für Bit. Ein allerletztes Update für die Entwicklungsschiene 5.3 ist für die Woche vom 23. bis zum 29. Oktober terminiert. Einen Monat später, am 26. November 2017, wird The Document Foundation dann den Support-Stecker ziehen.

Download: LibreOffice 5.3.6

LibreOffice 5.4.1 umfasst 98 Korrekturen, darunter 20 potentielle Absturzursachen. Zum Crash konnte es beispielsweise beim Formatieren von Text, beim Einfügen von Zotero-Zitaten, nach einem Undo oder beim Erstellen neuer Folienmaster (wenn die erste Seite ein Bild als Hintergrund verwendet) kommen. Auch beim Öffnen von XLSX-Dokumenten mit Diagrammen und ODT-Dateien mit aktiviertem Änderungsprotokoll stürzte LibreOffice 5.4 zuweilen ab. Ein letzter Absturz konnte beim Kopieren und Einfügen von Tabellenseiten auftreten. Die Version 5.4.1 kümmert sich zudem um diverse Fehler beim Laden und Speichern der Dateiformate DOCX, PPTX, XLSX, ODF und RTF. Auch der fehlerhafte Export von SVG-Grafiken ins XHTML-Format wurde repariert. Wer den zweiten Release Candidate von LibreOffice 5.4.1 einsetzt, ist bereits auf dem aktuellen Stand, denn dieser ist mit der finalen Fassung Bit für Bit identisch.

Download: LibreOffice 5.4.1

 
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Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017

reported by doelf, Mittwoch der 30.08.2017, 14:30:43

Am 24. September 2017 wird die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag stattfinden und die Spannung ist noch meilenweit von einem Höhepunkt entfernt. Offenbar ist der Durchschnitts-Deutsche damit zufrieden, auch in Zukunft von Angela Merkel verwaltet zu werden und ein Diesel-SUV in seiner Garage zu parken. Dennoch kann es nicht schaden, die eigenen Ansichten mit denen von CDU/CSU abzugleichen. Eventuell gibt es ja eine Überraschung.

Der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017 berücksichtigt 32 der 33 für die Wahl registrierten Parteien, lediglich die "Magdeburger Gartenpartei", die aus einer Protestbewegung gegen die Bebauung von Gartenparzellen in Magdeburg entstanden ist, hat den Fragenkatalog nicht beantwortet und bleibt somit außen vor. Die Auswahl reicht von politischen Dickschiffen wie der CDU/CSU über Klassiker wie SPD und DKP (Deutsche Kommunistische Partei) bis zur HipHop-Partei "Die Urbane" und den süddeutschen Spaltern der "Bayernpartei" (BP).

Wie beim Wahl-O-Mat üblich werden 38 Thesen aufgestellt, die man dann zustimmend, ablehnend oder neutral bewerten kann. Im Anschluss darf man jene Themen, welche man als besonders wichtig empfindet, doppelt gewichten. Zur Auswertung kann man maximal acht Parteien miteinander vergleichen. Wer sich für weitere Parteien interessiert, kann zurückgehen und seine Auswahl entsprechend abändern. Idealerweise behält man hierfür den Spitzenreiter und tauscht die übrigen Parteien aus.

Ein Selbstversuch lieferte eine 78,4 prozentige Übereinstimmung mit den Grünen. Die SPD kommt bei mir auf 56,8 Prozent und die FDP auf 53,4 Prozent. CDU/CSU liegen mit 48,9 Prozent Übereinstimmung zwischen der NPD (51,1%) und "Die Rechte" (38,6%), was mich überrascht und auch ein wenig geschockt hat. Ein Kontrollblick in den Verfassungsschutzbericht 2016 zeigte jedoch, dass CDU/CSU dort nicht als extremistisch eingestuft werden. Die höchste Übereinstimmung lieferte einmal mehr "Die PARTEI" (Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative) mit 84,1 Prozent.

Hier geht es zum Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017

 
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Intel Coffee Lake mit 6 Kernen: Benchmarks gesichtet

reported by doelf, Montag der 28.08.2017, 17:31:40

Noch in diesem Jahr will Intel seine Desktop-Plattform auffrischen und bereitet hierfür eine neue CPU-Generation namens "Coffee Lake" vor. Der Kaffeesee verspricht bis zu sechs Kerne und bis zu zwölf Threads. Nun sind in der Benchmark-Datenbank von SiSoftware erste Benchmark-Resultate für zwei Coffee-Lake-Modelle aufgetaucht.

Aus technischer Sicht ist "Coffee Lake" lediglich ein Refresh der Skylake-Architektur, doch weil AMD mit seinen Ryzen-CPUs mächtig Druck macht, gibt es als Maximalausbau bis zu sechs Kerne und zwölf Threads. Und die folgenden vier 6-Kern-Prozessoren soll es laut Techpowerup geben:

  • Intel Core i7-8700K
    6 Kerne/12 Threads @ 3,7-4,3/4,7 GHz; 12 MiB L3; 95 W; Dual-Channel DDR4-2666
  • Intel Core i7-8700
    6 Kerne/12 Threads @ 3,2-4,3/4,6 GHz; 12 MiB L3; 65 W; Dual-Channel DDR4-2666
  • Intel Core i5-8600K
    6 Kerne/6 Threads @ 3,6-4,1/4,3 GHz; 9 MiB L3; 95 W; Dual-Channel DDR4-2666
  • Intel Core i5-8400
    6 Kerne/6 Threads @ 2,8-3,8/4,0 GHz; 9 MiB L3; 65 W; Dual-Channel DDR4-2666

Die in der Benchmark-Datenbank von SiSoftware aufgetauchten Ergebnisse decken obige Bandbreite an, denn sie umfassen neben dem Flaggschiff Core i7-8700K auch das Einstiegsmodell Core i5-8400. Doch kommen wir zunächst zum Core i7-8700K und ziehen zum Vergleich die Durchschnittswerte für AMDs Ryzen 7 1800X heran, der bekanntlich über acht Kerne und 16 Threads verfügt.

Intel Core i7-8700K @ 4,3 GHz vs AMD Ryzen 7 1800X @ 3,8 GHz

  • Processor Arithmetik: 217,98 GPOS vs 236,84 GOPS
  • Processor Multi-Media: 658,57 Mpix/s vs 466,18 Mpix/s
  • Processor Cryptography: 10,47 GB/s vs 15,49 GB/s
  • Processor Scientific Analysis (Single Precission): 61,41 GFLOPS vs 39,09 GFLOPS
  • Processor Scientific Analysis (Double Precission): 32,11 GFLOPS vs 23,84 GFLOPS

Auch wenn die Vorteile wechseln, scheint der Core i7-8700K ein würdiger Herausforderer für den Ryzen 7 1800X zu sein. Dank höherer Taktraten kann Intel die 2-Kerne-Differenz gut ausgleichen. Und wie sieht es beim 6-Kerner-Duell zwischen dem Core i5-8400 und AMDs Ryzen 5 1600 aus?

Intel Core i5-8400 @ 3,8 GHz vs AMD Ryzen 5 1600 @ 3,5 GHz

  • Processor Arithmetik: 145,05 GPOS vs 162,92 GOPS
  • Processor Multi-Media: 420,54 Mpix/s vs 321,13 Mpi/s
  • Processor Cryptography: 9,78 GB/s vs 12,63 GB/s
  • Processor Scientific Analysis (Single Precission): 71,68 GFLOPS vs k.A.
  • Processor Scientific Analysis (Double Precission): 31,35 GFLOPS vs 20,49 GFLOPS

Die Bilder gleichen sich: Auch hier begegnen sich zwei Prozessoren auf Augenhöhe. Die spannende Frage ist nun, welche Preise Intel für seinen Kaffee-Trupp veranschlagen wird. Noch ein kleiner Nachtrag: Als Motherboard für die Intel-CPUs wird ein ASRock Z370 Pro4 angegeben und als Betriebssystem kam ein aktuelles Windows 10 zum Einsatz.

 
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AMD: Neuer Grafiktreiber verspricht mehr Leistung

reported by doelf, Montag der 28.08.2017, 09:56:43

AMD hat die optionale Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.8.2 veröffentlicht, welche bis zu 18 Prozent mehr Leistung für "Playerunknown's Battlegrounds" (Early Access) verspricht. Bei "F1 2017" gewinnt man maximal vier Prozent, zudem wird das Treiberpaket für die Beta-Version von "Destiny 2" empfohlen.

Die Performance-Verbesserungen hat AMD mit einer Radeon RX Vega 64 gemessen und zieht dabei die Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.8.1 für die Vergleichswerte heran. Wie zuvor bereits bei der stabilen Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2 unterstützt AMD auch diesmal wieder nur Windows 10 und 7, aber nicht mehr Windows 8.1. Wer eine APU verwendet, muss mit der Version 17.7.2 Vorlieb nehmen, während die Besitzer diskreter Grafikchips ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) zum optionalen Treiber greifen können.

Behobene Probleme
Wenn ein Treiber-Update auf einem System mit einer Radeon RX Vega eingespielt wird, schaltet sich der Bildschirm nach Abschluss des Updates nicht mehr aus und wird auch nicht mehr schwarz. Beim Zurücksetzen der Radeon Einstellungen wird "HBCC Memory Segment" (HMS) jetzt standardmäßig abgeschaltet. Mit aktiviertem HMS können Vega-GPUs Teile des Hauptspeichers als Videospeicher reservieren. Auch Übertaktungsprobleme des Radeon WattMan sowie Bildfehler bei Verwendung der Produktivitätssoftware von Microsoft wurden für die Vegas behoben. Und mit der Option "Eyefinity Advanced Setup" kann man nun wieder neue Eyefinity-Konfigurationen erstellen.

Offene Probleme
Wird nach dem Ruhemodus eine Video abgespielt, können Grafikkarten der Baureihe Radeon RX Vega hängen bleiben. Das Abfragen von GPU-Daten im Hintergrund kann den Mauszeiger auf Grafikkarten der Radeon-RX-Serie stocken lassen. Die GPU-Skalierung scheitert nach wie vor bei einigen DirectX-11-Applikationen und der Windows Media Player kann sich während der Videowiedergabe aufhängen, falls Radeon ReLive zeitgleich eine Aufnahme erstellt. Wenn das System während der Wiedergabe von Inhalten in einen Ruhezustand wechselt, kann es zu Anzeigefehlern auf dem sekundären Bildschirm kommen, und im gemischten Modus kann Eyefinity die Monitorrahmen nicht kompensieren.

Download:

 
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Firefox 56 Beta 6: Die Ruhe vor dem Sturm

reported by doelf, Montag der 28.08.2017, 09:04:20

Mit der Version 57 will Mozilla den Firefox Mitte November komplett umkrempeln und sich zu Gunsten der Umstellung auf eine schnelle Multiprozess-Architektur von alten Erweiterungen trennen. Auch ein neues Design, ein neues Theme-System und weitere Bauteile der neuen Engine mit dem Codenamen Quantum soll der Firefox 57 bringen. Doch zunächst kommt Ende September erst einmal der Firefox 56 als Wegbereiter.

Warum schreiben wir so viel über den Firefox 57, wenn es in dieser Meldung eigentlich um den Firefox 56 geht? Nun, als Wegbereiter bleibt der Firefox 56 ausgesprochen unauffällig, denn die eigentlichen Arbeiten finden unter der Haube statt und konzentrieren sich auf die Version 57. Die einzige Neuerung ist eine Suchfunktion für die Einstellungen (siehe Bildschirmfoto), deren Grundkonzept sich zuvor schon in anderen Browsern bewährt hatte. Die Wiedergabe von Medieninhalten, welche man in Hintergrund-Tabs öffnet, startet erst, wenn diese Tabs betrachtet werden. Für Entwickler gibt es zudem die Möglichkeit, sich das Layout als CSS-Gitter anzeigen zu lassen.

Bild

Download: Firefox 56 Beta 6

Wer indes einen Blick auf die großen Neuerungen werfen möchte, muss die Nightly-Version des Firefox 57 installieren. Zunächst fällt das Photon-Design (siehe Bildschirmfoto) auf, welches dem Webbrowser eine neue, reduzierte Optik bringt, ohne dabei das grundlegende Bedienkonzept zu verändern. Die auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Menü, welches statt auf große Symbole nun auf eine textliche Auflistung setzt. Diese neue Menüdarstellung ist viel übersichtlicher, aber weniger für Touch-Eingaben geeignet. Die Icons für "Neu laden" und "Startseite" wurden nach links zwischen die Navigationspfeile und die Adressleiste verlagert, es gibt aber weiterhin getrennte Adress- und Suchfelder.

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Auf den zweiten Blick wird man feststellen, dass viele ältere Add-ons deaktiviert wurden. Ein besonders prominentes Opfer war in unserem Fall NoScript (siehe Bildschirmfoto), doch auch die meisten Video-Downloader sind betroffen. Ab dem Firefox 57 sind einzig Erweiterungen des Typs WebExtension erlaubt, denn diese verwenden eine klar definierte Schnittstelle, während ältere Add-on-Varianten uneingeschränkten Zugriff auf alle Teile des Firefox hatten und somit ein Risiko für dessen Sicherheit und Stabilität darstellen können. Das Hauptproblem ist allerdings die neue Multiprozess-Architektur, deren breite Einführung von den alten Add-ons ausgebremst wird. Ein klarer Schnitt ist folglich notwendig.

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Nachdem der Quantum-Compositor im April 2017 den Anfang gemacht hatte, ziehen weitere Bestandteile der Next-Generation-Engine Quantum in den Firefox ein: Das Quantum-DOM (DOM = Document Object Model) soll die von Hintergrund-Tabs generierte Last vermindern und den Firefox reaktionsschneller machen, während das neue CSS-System stärker mit Parallelisierung arbeitet. Für den größten Leistungsschub soll allerdings der neue Renderer sorgen, welcher viel stärker auf den Grafikchip setzt. Hierbei dürfte auch spannend sein, ob von der Verlagerung der Last von der CPU auf die GPU auch die Akkulaufzeiten mobiler Geräte profitieren können.

Download: Firefox 57 Nightly 1

 
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Firefox 55.0.3 behebt zwei Probleme

reported by doelf, Montag der 28.08.2017, 09:01:51

Der Firefox 55.0 muss einen dritten Boxenstopp einlegen: Diesmal haben Mozillas Entwickler Probleme beim Upload von Dateien behoben sowie einen Fehler beim Installieren und Deaktivieren von Add-ons gelöst. Sicherheitsrelevante Korrekturen gibt es hingegen nicht.

Das Upload-Problem betrifft Thumbnails auf YouTube sowie Datei- und Bilder-Uploads auf Seiten wie Computerbase.de und Tweakers.net. Hier konnte es vorkommen, dass die Webseiten und der Firefox aneinander vorbei arbeiteten und der Upload-Versuch im Sande verläuft. Dies soll nun nicht mehr vorkommen.

Wenn der Pfad zum Benutzerverzeichnis Zeichen außerhalb des ASCII-Satzes enthält, ein typisches Beispiel hierfür sind Benutzernamen mit Unicode-Zeichen, verschwinden Add-ons nach einem Neustart des Browsers. Einige lassen sich über about:addons aktivieren, können dann aber auch nur hier wieder deaktiviert werden. Auch dieser Fehler wurde behoben.

Download: Firefox 55.0.3

 
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Samsung: Firmware-Update legt Fernseher lahm

reported by doelf, Freitag der 25.08.2017, 22:43:17

Ein fehlerhaftes Firmware-Update hat in Großbritannien TV-Geräte der 2017er Modellreihen MU6, MU7 und MU8 von Samsung lahmgelegt. Einige Geräte bleiben gleich nach dem Einschalten auf dem Home-Screen hängen, während andere nur noch ein einziges Programm anzeigen und nicht mehr auf die Fernbedienung reagieren.

Laut Samsung sind ausschließlich Kunden in Großbritannien betroffen, deren Zahl das Unternehmen selbst auf "weniger als 200" beziffert. Die fehlerhafte Firmware wurde am 17. August 2017 veröffentlicht. Nachdem Nutzer erste Probleme gemeldet hatten, stoppte Samsung die Auslieferung. Man arbeite mit den Kunden an einer Lösung des Problems, lässt die Firma wissen.

Derweil liegen die Nerven vieler Briten blank, da ihre Fernsehapparate nun schon seit einer Woche nicht mehr funktionieren, das heimische Wetter bescheiden und der Urlaub in Spanien aufgrund des schwachen Pfunds zu teuer ist. Und dann kann die Ferienzeit nicht einmal vor der Glotze ausgesessen werden!

 
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Jetzt offiziell: LibreOffice 5.4.1 RC 1 und 5.3.6 RC 1

reported by doelf, Freitag der 25.08.2017, 19:16:38

Das Ende Juli 2017 veröffentlichte LibreOffice 5.4 wird in der kommenden Woche ein erstes Update erhalten und dessen erster Veröffentlichungskandidat wird nun auch offiziell zum Download angeboten. Gleiches gilt für LibreOffice 5.3.6, der voraussichtlich letzten Ausgabe für die Entwicklungsschiene 5.3.

LibreOffice 5.4.1 RC 1 umfasst 92 Korrekturen, darunter 18 potentielle Absturzursachen. Zum Crash kann es beispielsweise beim Formatieren von Text, beim Einfügen von Zotero-Zitaten, nach einem Undo oder beim Erstellen neuer Folienmaster (wenn die erste Seite ein Bild als Hintergrund verwendet) kommen. Auch beim Öffnen von XLSX-Dokumenten mit Diagrammen und ODT-Dateien mit aktiviertem Änderungsprotokoll stürzt LibreOffice 5.4 zuweilen ab. Die Version 5.4.1 kümmert sich um diese Probleme sowie um diverse Fehler beim Laden und Speichern der Dateiformate DOCX, PPTX, XLSX, ODF und RTF. Auch der fehlerhafte Export von SVG-Grafiken ins XHTML-Format wurde repariert.

Download: LibreOffice 5.4.1 RC 1

LibreOffice 5.3.6 ist für die Woche vom 23. bis zum 29. Oktober terminiert, damit bleibt noch ein Monat für die Fertigstellung der finalen Ausgabe in der Entwicklungsschiene 5.3. Am 26. November 2017 wird The Document Foundation dann den Support-Stecker ziehen. Seit der Version 5.3.5 wurden 46 Bugs behoben, darunter vier Abstürze. Dazu gehören auch die Crashes beim Einfügen von Zotero-Zitaten und beim Öffnen von XLSX-Dokumenten mit Diagrammen. Der Writer verabschiedet sich, wenn ein Dialogfenster, welches keine unmittelbare Eingabe erfordert, geöffnet bleibt. Der vierte Absturz steckt in SVTB16Short.

Download: LibreOffice 5.3.6 RC 1

 
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Windows 10 Insider Preview Build 16273 für PCs

reported by doelf, Donnerstag der 24.08.2017, 18:31:05

Microsoft hat einen neuen Insider Preview Build von Windows 10 für Insider im Fast-Ring veröffentlicht. Dieser Build richtet sich an PCs, trägt die Nummer 16273 und ist der erste seit dem 2. August. Da die Veröffentlichung des "Windows 10 Fall Creators Update" näher rückt, gibt es nur wenige Neuerungen. Stattdessen konzentriert sich Microsoft auf die Fehlerbereinigung.

Die Neuerungen
Wer das Gefühl hat, dass er zu wenige Emojis bekommt, kann sich jetzt welche vom Windows Insider Emoji Bot schicken lassen. Was nach dem dümmsten Feature aller Zeiten klingt, ist tatsächlich ein Test für den Versand von Emojis über Skype an "Ihre Kontakte" (My People). Sinnvoller erscheint die Integration der ersten Schriftart des neuen Typs "OpenType Variable Font". Statt unterschiedliche Versionen (Dünn, Fett, Normal) einer Schrift zu erstellen, werden diese Varianten bei variablen Fonts berechnet. Das spart Speicherplatz und ermöglicht beliebig viele Zwischenschritte. Die erste Schrifft dieser Art heißt "Bahnschrift" und dürfte den meisten von deutschen Verkehrsschildern bekannt sein.

Korrekturen für die Benutzeroberfläche
Microsoft hat fehlende (zu 100 Prozent transparente) Hintergründe korrigiert und hält sich nun daran, wenn der Nutzer die App-Vorschläge deaktiviert oder einzelne Kacheln entfernt. Live-Kacheln sollen sich jetzt wieder aktualisieren, beispielsweise bei Wetter- und Finanz-Apps, und das Action-Center weist nicht mehr auf neue Benachrichtigungen hin, wenn es gar keine gibt. Man kann Benachrichtigungen im Action-Center zuverlässiger mit dem Finger oder Stift wegwischen und der Schnellzugriff funktioniert nun auch dann, wenn keine Benachrichtigungen vorhanden sind. Es wird wieder gemeldet, wann man USB-Geräte sicher entfernen kann, und Bluetooh legt das Netzwerk-Flyout nicht mehr lahm. Das Tethering bestimmter Android-Telefone blockiert die Elemente der Benutzeroberfläche nicht mehr und das Startmenü wird auch dann gestartet, wenn IMEs (Input Method Editor) von Drittherstellern genutzt werden. Dazu kommen ein paar kleinere Korrekturen.

Korrekturen für Microsoft Edge
Bei der Suche auf einer Webseite kann Edge nun mit der Taste F3 zur nächsten Fundstelle vor- und mit Umschalten+F3 zurückspringen. Das Rendern im privaten Modus funktioniert zuverlässiger und auch der Rechtsklick für das Kontextmenü sowie zum Kopieren von URLs oder Bildern hat weniger Aussetzer. Das Einfügen chinesischer, japanischer und koreanischer Schriftzeichen ist jetzt wieder möglich und die Rechtschreibprüfung vergisst das Anwenden von Korrekturen nicht mehr. Sitzungs-Cookies werden nicht mehr sinnlos überschrieben und bei Facebook löschen Eingaben keine Status-Updates. PDF-Dateien mit xref-Streams werden nicht mehr als leere Seiten angezeigt, Ungarn und Tschechen können wieder das @-Zeichen tippen und beim Umsortieren der Favoriten stürzt Edge nicht mehr ab. Weiterhin ist der Buchstabe "x" beim Umbenennen der Favoriten nicht mehr tabu und Edge kommt besser mit zweiten Bildschirmen zurecht, deren DPI-Wert von dem des primären Monitors abweicht. Kalender-Widgets und ähnliche Elemente sollen auch wieder funktionieren.

Korrekturen für die Eingaben
Bei der handschriftlichen Eingabe auf Webseiten verursacht Edge keine doppelten Wörter mehr. Beim Shapewriting wurde ein irrtümliches Unterstreichen von Wörtern behoben sowie fehlende Leerzeichen im Zusammenspiel mit Win32-Apps ergänzt. Die vollständige Bildschirmtastatur ist jetzt wieder für alle Auflösungen verfügbar und die hebräische Bildschirmtastatur erzeugt nun die richtigen Zeichen. Die Vorlesefunktion findet sich im Emoji-Panel besser zurecht und der Stift arbeitet besser mit Adobe Photoshop, Adobe Lightroom und Clip Studio Paint zusammen.

 
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Kodi 17.4 ist fertig: Für eine handvoll Flicken

reported by doelf, Donnerstag der 24.08.2017, 08:36:01

Während die Arbeiten an Kodi 18 (Codename: Leia) auf Hochtouren laufen, legt die aktuelle Version der beliebten Medien-Center-Software einen Boxen-Stopp ein: Kodi 17.4 (Codename: Krypton) kümmert sich um eine handvoll Fehler und verbessert die Kompatibilität. Neue Funktionen gibt es nicht, diese bleiben den Hauptversionen vorbehalten.

Aktualisierungen und Korrekturen
Unter der Haube wurde FFmpeg auf die Version 3.1.9 aktualisiert, wobei auch schon die Version 3.1.10 verfügbar wäre. Andere Versionen als 3.1.x werden von Kodi nicht mehr akzeptiert. Sollte eine Linux-Distribution eine eigene Version von FFmpeg verwenden, führt die Wiedergabe von 10-Bit H.265-Videos nicht mehr zu einem schwarzen Bildschirm. Bei Verwendung eines Reverse Proxy lassen sich Websockets nun wieder weiterreichen und beim Scraping von Musik-Informationen sorgt eine Drossel dafür, dass der Anbieter der Daten nicht über Gebühr belastet wird. Das Zusammenführung von Scraping- und Tag-Daten wurde verbessert und wenn man beim Betrachten einer Aufnahme vor oder zurück springt, hängt sich Kodi nicht mehr auf.

Absturzursachen behoben
Die Entwickler haben auch drei potentielle Abstürze behoben, die ausschließlich mit Windows auftreten. Die Ursachen sind ein Problem mit Python, ein Fehler beim Aktivieren der Option Zeroconf sowie ein Problem beim Installieren oder Aktualisieren von Add-ons, welches nur sporadisch auftritt. Unter iOS 11 wurden Probleme mit der nativen Tastatur behoben und bei Android ein möglicher Absturz aufgrund bestimmter Tastenbelegungen korrigiert. Android O zeigt das Kodi-Logo während des Starts an und stürzt beim Laden bestimmter App-Icons nicht mehr ab. Zudem wurde die Erkennung der Video-Codecs VP6 und VP8 unter Android repariert.

Nach RC 1: Die Last-Minute-Fixes
Seit der Freigabe des ersten Veröffentlichungskandidaten wurde noch ein möglicher Absturz unter Linux beseitigt, der bei der Verwendung der "Advanced Linux Sound Architecture" (ALSA) auftreten könnte. Wenn der Benutzer die Skin-Einstellungen ändert, werden diese nun sofort gespeichert. Bisher wurden solche Änderungen erst beim Herunterfahren übernommen und somit nicht durchgeführt, falls Kodi vor dem Beenden abstürzte.

Download: Kodi 17.4

Quelle: kodi.tv
 
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Werbe-SDK zu neugierig: Über 500 Android-Apps betroffen

reported by doelf, Mittwoch der 23.08.2017, 15:19:07

Wie die Sicherheitsexperten von Lookout berichten, stecken Spionagefunktionen in einem Werbe-SDK namens Igexin, welches in mehr als 500 Android-Apps zum Einsatz kommt. Die potentiell gefährlichen Apps wurden weltweit mehr als 100 Millionen mal installiert. Google hat sie inzwischen aus seinem Play-Store entfernt.

Ein SDK (Software Development Kit) bietet Entwicklern vorgefertigte Lösungen, beispielsweise zum Einbinden von Werbung. Auch das SDK von Igexin versprach App-Entwicklern Werbeeinnahmen und wurde daher in über 500 Projekte integriert. Hauptsächlich handelt es sich um Spiele für Nutzer im Teenager-Alter, doch auch Apps aus den Bereichen Wetter, Internetradio, Fotobearbeitung, Bildung, Gesundheit und Fitness, Reisen, Emoji sowie Video sind betroffen. Lookout nennt zwar keine Namen, betont allerdings, dass Google alle betroffenen Apps aus seinem Play-Store verbannt oder diese gegen gesäuberte Versionen ausgetauscht habe.

Die betroffenen Apps sind erst einmal harmlos, doch Igexin kann jederzeit eigene Plugins herunterladen und damit das Verhalten der App ändern. Diese Plugins werden verschlüsselt übertragen, können beliebigen Code enthalten und unterstehen der alleinigen Kontrolle durch Igexin. Die einzige Einschränkung liegt im Rechtekontext, welchen Android der jeweiligen App eingeräumt hat. Je umfangreicher die Rechte der App ausfallen, desto mehr Möglichkeiten bieten sich auch für Igexin. Dieses Verhalten gleicht einer typischen Schadsoftware, welche über einen Kontrollserver gesteuert wird. Nach den Erkenntnissen von Lookout sind die Plugins in erster Linie an Telefonaten interessiert und sammeln Rufnummern, Anrufzeiten sowie den Rufstatus (kein aktives Telefonat, es klingelt bzw. es wurde abgehoben). Diese Daten werden Base64-kodiert und dann an den Kontrollserver geschickt, dabei wird einzig die Telefonnummer RC4-verschlüsselt.

Hinter Igexin steckt die chinesische Firma "Zhejiang Daily Interactive Network Technology Co., Ltd", deren "Kernmitglieder von Microsoft, IBM, Zhuo, Baidu, Sina, Alibaba und anderen namhaften Unternehmen" stammen sollen. Die im Jahr 2010 gegründete Firma verspricht lukrative Werbung auf Mobilgeräten, indem sie Nutzermerkmale wie Geschlecht, Alter, Lebensraum, Interessen wie Auto, Filme und Sport, das Konsumverhalten und Kaufgewohnheiten sowie soziale Verbindungen im virtuellen und realen Umfeld auswertet und bei den Werbeeinblendungen berücksichtigt.

 
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AMD: Neuer Grafiktreiber unterstützt nun auch Radeon RX Vega

reported by doelf, Dienstag der 22.08.2017, 23:18:38

AMD hat die optionale Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.8.1 veröffentlicht, welche nun auch die neuen Grafikkarten der Baureihe Radeon RX Vega unterstützt. Dieser Grafiktreiber wird insbesondere für das Spiel "Agents of Mayhem" und das Early-Access-Programm von "Quake Champions" empfohlen, behebt aber auch ein paar Fehler.

Wie zuvor bereits bei der stabilen Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2 unterstützt AMD auch diesmal nur Windows 10 und 7, aber nicht mehr Windows 8.1. Wer eine APU verwendet, muss mit der Version 17.7.2 Vorlieb nehmen, während die Besitzer diskreter Grafikchips ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) zum optionalen Treiber greifen können.

Behobene Probleme
AMD konnte HDCP-Fehler bei der Wiedergabe von Blu-rays sowie den Verlust des HDMI-Signals bei bestimmten HDR-Fernsehern beheben. Weiterhin wurden Abstürze von "Grand Theft Auto V" (sporadisch) und "Tekken 7" (nur Radeon RX 380) beseitigt und die Ladezeiten von "Forza Horizon 3" verkürzt. Die Nutzung von Enhanced Sync zerhackt die Videowiedergabe nicht mehr und auch auf FreeSync-Monitoren laufen bildfüllende Videos nun wieder flüssig. Bei FreeSync-Displays von Samsung wurden zudem Helligkeitsfehler und Flackern korrigiert.

Offene Probleme
Die GPU-Skalierung scheitert bei einigen DirectX-11-Applikationen und der Windows Media Player kann sich während der Videowiedergabe aufhängen, falls Radeon ReLive zeitgleich eine Aufnahme erstellt. Wenn das System während der Wiedergabe von Inhalten in einen Ruhezustand wechselt, kann es zu Anzeigefehlern auf dem sekundären Bildschirm kommen. Mit der Option "Eyefinity Advanced Setup" lassen sich keine Eyefinity-Konfigurationen erstellen und im gemischten Modus kann Eyefinity die Monitorrahmen nicht kompensieren.

Vega-Wehwehchen
Der Radeon WattMan hat noch Probleme beim Übertakten der Vega-Modelle, welche sich beispielsweise in Form eines hüpfenden Mauszeigers zeigen. Wird nach dem Ruhemodus eine Video abgespielt, können Grafikkarten der Baureihe Radeon RX Vega hängen bleiben. Bleibt noch ein Fehler beim Zurücksetzen der Radeon Einstellungen: Statt "HBCC Memory Segment" (HMS) standardmäßig abzuschalten, wird diese Option zuweilen aktiviert. Dank HMS können Vega-GPUs Teile des Hauptspeichers als Videospeicher reservieren.

Download:

 
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Firefox 56 Beta 5: Die Ruhe vor dem Sturm

reported by doelf, Dienstag der 22.08.2017, 22:28:05

Mit der Version 57 will Mozilla den Firefox Mitte November komplett umkrempeln und sich zu Gunsten der Umstellung auf eine schnelle Multiprozess-Architektur von alten Erweiterungen trennen. Auch ein neues Design, ein neues Theme-System und weitere Bauteile der neuen Engine mit dem Codenamen Quantum soll der Firefox 57 bringen. Doch zunächst kommt Ende September erst einmal der Firefox 56 als Wegbereiter.

Warum schreiben wir so viel über den Firefox 57, wenn es in dieser Meldung eigentlich um den Firefox 56 geht? Nun, als Wegbereiter bleibt der Firefox 56 ausgesprochen unauffällig, denn die eigentlichen Arbeiten finden unter der Haube statt und konzentrieren sich auf die Version 57. Die einzige Neuerung ist eine Suchfunktion für die Einstellungen (siehe Bildschirmfoto), deren Grundkonzept sich zuvor schon in anderen Browsern bewährt hatte. Die Wiedergabe von Medieninhalten, welche man in Hintergrund-Tabs öffnet, startet erst, wenn diese Tabs betrachtet werden. Für Entwickler gibt es zudem die Möglichkeit, sich das Layout als CSS-Gitter anzeigen zu lassen.

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Download: Firefox 56 Beta 5

Wer indes einen Blick auf die großen Neuerungen werfen möchte, muss die Nightly-Version des Firefox 57 installieren. Zunächst fällt das Photon-Design (siehe Bildschirmfoto) auf, welches dem Webbrowser eine neue, reduzierte Optik bringt, ohne dabei das grundlegende Bedienkonzept zu verändern. Die auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Menü, welches statt auf große Symbole nun auf eine textliche Auflistung setzt. Diese neue Menüdarstellung ist viel übersichtlicher, aber weniger für Touch-Eingaben geeignet. Die Icons für "Neu laden" und "Startseite" wurden nach links zwischen die Navigationspfeile und die Adressleiste verlagert, es gibt aber weiterhin getrennte Adress- und Suchfelder.

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Auf den zweiten Blick wird man feststellen, dass viele ältere Add-ons deaktiviert wurden. Ein besonders prominentes Opfer war in unserem Fall NoScript (siehe Bildschirmfoto), doch auch die meisten Video-Downloader sind betroffen. Ab dem Firefox 57 sind einzig Erweiterungen des Typs WebExtension erlaubt, denn diese verwenden eine klar definierte Schnittstelle, während ältere Add-on-Varianten uneingeschränkten Zugriff auf alle Teile des Firefox hatten und somit ein Risiko für dessen Sicherheit und Stabilität darstellen können. Das Hauptproblem ist allerdings die neue Multiprozess-Architektur, deren breite Einführung von den alten Add-ons ausgebremst wird. Ein klarer Schnitt ist folglich notwendig.

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Nachdem der Quantum-Compositor im April 2017 den Anfang gemacht hatte, ziehen weitere Bestandteile der Next-Generation-Engine Quantum in den Firefox ein: Das Quantum-DOM (DOM = Document Object Model) soll die von Hintergrund-Tabs generierte Last vermindern und den Firefox reaktionsschneller machen, während das neue CSS-System stärker mit Parallelisierung arbeitet. Für den größten Leistungsschub soll allerdings der neue Renderer sorgen, welcher viel stärker auf den Grafikchip setzt. Hierbei dürfte auch spannend sein, ob von der Verlagerung der Last von der CPU auf die GPU auch die Akkulaufzeiten mobiler Geräte profitieren können.

Download: Firefox 57 Nightly 1

 
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Android: Nummer 8 heißt Oreo

reported by doelf, Dienstag der 22.08.2017, 16:28:12

Google hat sein neues Android mit der Versionsnummer 8 nach dem dunklen Doppelkeks von Oreo benannt. Das ist keine große Überraschung, denn es gibt nur wenige Leckereien, die mit dem Buchstaben "O" beginnen. Und für Otternasen oder Ozelotzungen reicht der Humor des Internetriesen nicht aus. Wie üblich werden zunächst nur die Besitzer von Google-Geräten sowie die Käufer neuer Modelle in den Genuss von Oreo kommen.

Gut, einige Hersteller werden irgendwann auch Upgrades für ihre aktuelle Oberklasse bereitstellen, doch das ist bei Android immer ein Glücksspiel. Die bisher aktuelle Version 7.1 (Nougat) läuft laut Google nur auf 1,2 Prozent aller Android-Geräte weltweit, obwohl es sie schon seit dem 4. Oktober 2016 gibt. Das am 22. August 2016 veröffentlichte Android 7.0 (Nougat) kommt immerhin auf 12,3 Prozent, bleibt damit aber hinter Android 6.0 mit 32,3 Prozent (Marshmallow, 5. Oktober 2015), 5.1 mit 21,8 Prozent (Lollipop, 9. März 2015) und 4.4 mit 16,0 Prozent (KitKat, 31. Oktober 2013). Rund ein Viertel der aktiven Android-Geräte nutzt ein mindestens dreieinhalb Jahre altes Betriebssystem und auf mehr als der Hälfte ist die installierte Android-Version zweieinhalb Jahre und älter.

Wege aus der Update-Misere
Android 8Google ist sich des Update-Problems durchaus bewusst, will aber auch in Zukunft weder Druck auf seine Partner ausüben, noch die Update-Verteilung in die eigene Hand nehmen. Stattdessen soll eine neue Abstraktionsschicht namens "Project Tango", welche bei Android 8 zwischen den Treibern und dem Betriebssystem liegt, den Herstellern das Erstellen neuer Android-Images erleichtern. So erstellt der Hersteller einmalig ein Treiberpaket für jedes seiner Geräte und kann das eigentliche Android-Update dann unverändert übernehmen. Dass die Hersteller dieses Angebot annehmen werden, erscheint allerdings zweifelhaft, denn selbst wenn der Aufwand sinkt, bleiben Updates ein Kostenfaktor. Eine weitere Änderung betrifft die monatlichen Sicherheits-Updates: Diese werden von Oreo direkt auf eine der beiden System-Partitionen installiert, statt diese erst in eine Datei herunterzuladen. Das spart wertvollen Speicherplatz.

Weitere Sicherheitsmaßnahmen
Mit "Play Protect" wurde eine App integriert, welche Schadsoftware erkennt. Anders als ihr Name vermuten lässt, ist sie nicht auf Googles Play Store beschränkt, sondern kann Apps aus allen Quellen überprüfen. Zudem lassen sich die lokal installierten Apps nachträglich scannen. Sideloading, also die Installation aus Google-fremden Quellen, muss nicht mehr generell erlaubt oder verboten werden, sondern lässt sich auf bestimmte Apps beschränken. Per Safe-Browsing-API können Apps URLs vor dem Laden auf potentielle Risiken abklopfen und WebView wurde in einen eigenen Prozess ausgelagert, um die Sicherheit und Stabilität zu verbessern. Apps, die im Hintergrund laufen, bekommen standardmäßig weniger Ressourcen zugesprochen. Nach einiger Zeit werden sie komplett angehalten, wobei es natürlich Ausnahmen gibt. Diese Maßnahme soll die Leistung und Sicherheit verbessern.

Optische und funktionale Neuerungen

Icons können jetzt auch quadratisch mit spitzen oder abgerundeten Ecken sein. Oreo kann Icons animieren und versieht sie mit einem runden Punkt (Notification Badges), wenn die App eine Benachrichtigung loswerden möchte. Neu sortiert wurden die Einstellungen, welche die verfügbaren Optionen in weniger Oberkategorien zusammenfassen. Zugleich wurde das Angebot bei den Schnelleinstellungen erweitert. Google hat die Benachrichtigungen in unterschiedliche Kanäle (Channels) unterteilt, was erst einmal sinnvoll erscheint. Aber warum entscheidet der App-Entwickler darüber, auf welchem Kanal seine App landet? Android 8 unterstützt größere Farbtiefen sowie einen Bild-in-Bild-Modus für Videoinhalte (siehe Bildschirmfoto). Eine bessere Erkennung von Textinhalten wie Anschriften oder Termine soll beim Kopieren in die Zwischenablage helfen und die automatische Vervollständigung von Eingaben kann nun auch von Apps genutzt werden.

Das Wichtigste zum Schluss
Doch wen interessieren schon Sicherheit, Stabilität und Funktionalität, wenn es 60 neue Emojis gibt? Besser noch: Alle Emojis wurden überarbeitet und optisch aufgewertet - vom Pudel bis zum Speckstreifen. Unser Ernst? Nein, aber ein Großteil der Android-Benutzer wird ausschließlich die neuen Emojis bemerken. Oreo bringt zwar einige Verbesserungen, aber keine grundlegenden Neuerungen. Lediglich "Project Tango" weckt ein wenig Hoffnung auf ein Ende des Update-Elends, doch wir halten es mit Johann Wolfgang von Goethe: "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube."

 
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Wine 2.15 (Development) verfügbar

reported by doelf, Montag der 21.08.2017, 17:20:43

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die neue Entwicklungsversion 2.15 bringt AES-Verschlüsselung und verbessert die Verwendung von Bezierkurven in Direct2D.

Für WinInet wurde der Chunked-Transfer, also das stückweise Übertragen der Daten, optimiert. Dazu kommen neun Fehlerkorrekturen: Die Linealbereiche des Illustrator CS6 werden nicht mehr vom Mauszeiger beschädigt und bei Bricscad hinterlassen kleine Objekte und Punkte beim Bewegen keine Spuren mehr. Microsoft Outlook 2010 kann sich wieder mit dem Exchange Server verbinden. Joysticks mit mehr als acht Achsen führen nicht mehr zum Programmabsturz und auch bei emClient, Fujitsu Atlas, "Magic The Gathering: Online", Peavey Revalver IV und XM6 TypeG konnten Absturzursachen beseitigt werden.

 
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CDex 1.91 ist fertig

reported by doelf, Montag der 21.08.2017, 16:27:01

CDex ist der beste CD-Ripper für Windows PUNKT. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Die Portable-Ausgabe kommt hingegen als ZIP-Archiv ganz ohne unnötigen Ballast, ist aber noch auf dem Stand 1.77.

Die heute freigegebene Version 1.91 von CDex verwendet ein neues Distributionspaket, welches die nicht benötigten Zusatzprogramme übersichtlicher präsentiert. Dennoch muss man diese auch weiterhin aktiv abwählen. CDex 1.91 kümmert sich auch um Kompatibilitätsprobleme sowie um einige nicht näher beschriebene Fehler.

Download: CDex 1.91

 
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AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition Beta fürs Krypto-Mining

reported by doelf, Montag der 21.08.2017, 14:21:57

Für Benutzer, die ihre Radeon-Grafikkarten nicht zum Spielen, sondern bei der Suche nach Blockchains für Kryptowährungen wie Ether verwenden, hat AMD einen speziellen Treiber veröffentlicht. Die "Radeon Software Crimson ReLive Edition Beta for Blockchain Compute" basiert auf der Treiberversion 17.30.1029, während die Ende Juli veröffentlichte Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2 bereits die Treiberversion 17.30.1041 verwendet.

Laut AMD ist der Blockchain-Compute-Treiber einzig für diese Aufgabe optimiert und wird weder für Spiele noch für andere Anwendungen empfohlen. In der Praxis funktioniert der Treiber natürlich auch mit Spielen, doch AMD will hier aus nachvollziehbaren Gründen keinen Support leisten. Unterstützt werden die folgenden Grafikkarten:

  • AMD Radeon RX Vega, RX 500 und RX 400
  • AMD Radeon R9 Fury und R9 Nano
  • AMD Radeon R9 300, R7 300 und R5 300
  • AMD Radeon R9 200, R7 200 und R5 200
  • AMD Radeon HD 8500 bis HD 8900
  • AMD Radeon HD 7700 bis HD 7900
  • AMD Radeon Pro Duo
  • AMD Radeon Pro WX 7100, Pro WX 5100 und Pro WX 4100

AMD Blockchain-Compute-Treiber

Im Benchmark-Test des Genoil ethminer liefert der Blockchain-Compute-Treiber mit unserer Radeon HD 7950 3GB im Mittel 22.347.015 Hashes pro Sekunde, während die Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.7.2 auf 22.509.431 Hashes pro Sekunde kommt. Das Ergebnis für den Wert "Inner Mean" verdoppelt sich indes von 7.573.048 auf 14.991.912 Hashes pro Sekunde zu Gunsten des Blockchain-Treibers. In der Praxis scheint der Blockchain-Compute-Treiber etwas schneller zu sein, doch vier Durchläufe von je sechs Stunden lieferten leider noch kein eindeutiges Ergebnis.

AMD Crimson ReLive 17.7.2

Die Bereitstellung eines speziellen Blockchain-Compute-Treibers ist aus AMDs Sicht sinnvoll, da man sich bei dessen Entwicklung auf einen klaren Schwerpunkt konzentrieren kann. Insbesondere die wachsende Gemeinde der Ether-Schürfer dürfte AMDs Anstrengungen zu schätzen wissen, während bei den Spielern die Frustration steigt. Schnelle Grafikkarten sind am Markt kaum noch zu finden und die Preise entsprechend gesalzen. AMD hatte die Radeon RX Vega 64 zu Preisen ab 499 US-Dollar angekündigt, doch der Handel verlangt mindestens 650 Euro. Dieses Missverhältnis sollte AMD bis zum Jahresende unbedingt in den Griff bekommen.

Download: Radeon Software Crimson ReLive Edition Beta for Blockchain Compute 17.30.1029

 
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LibreELEC v8.1.0 Beta: Ein wichtiges Update!

reported by doelf, Montag der 21.08.2017, 13:28:21

Das Medien-Center-Betriebssystem LibreELEC, welches insbesondere von Fans des Raspberry Pi geschätzt wird, liegt in der Beta-Version v8.1.0 zum Download bereit. Obwohl es sich offiziell um eine Beta-Version handelt, sollte man dieses Update einspielen, denn es umfasst auch sicherheitsrelevante Änderungen. Darin enthalten ist die Medien-Center-Software Kodi 17.4 RC 1, welche nun SMB 2 und 3 unterstützt.

Die SMB-Problematik
Das veraltete Netzwerkprotokoll SMB 1.0 (Server Message Block), welches unter Windows für Datei- und Druckerfreigaben verwendet wird, wurde im Windows 10 "Creators Update" für Neuinstallationen deaktiviert. Angedacht wurde diese Maßnahme seitens Microsoft schon öfters, doch im Frühjahr hatte der Erpressungs-Trojaner WannaCry eine Sicherheitslücke in SMB 1.0 ausgenutzt und damit das Fass zum überlaufen gebracht. Für das heimische Netzwerk hatte diese Änderung weitreichende Folgen, denn viele Geräte setzten aus Kompatibilitätsgründen bis zuletzt auf SMB 1.0. Dies gilt insbesondere für Geräte auf Basis von Linux, bei denen Samba für die SMB-Kommunikation verantwortlich ist.

Neben Routern wie der Fritz!Box und zahlreichen NAS-Festplatten gehörte hierzu die Medien-Center-Software Kodi. Erst der kürzlich veröffentlichte Release Candidate 1 von Kodi 17.4 erweitert die SMB-Unterstützung auf die Versionen 2 und 3, während alle stabilen Version bis hin zu Kodi 17.3 auf SMB 1.0 limitiert sind. Ab LibreELEC v8.1.0 Beta, welches Kodi 17.4 RC 1 umfasst, wird SMB 2 oder höher als Standard genutzt. Unter "Einstellungen", "Dienste" wurde ein neuer Eintrag namens "SMB-Client" angelegt, welcher die manuelle Begrenzung der Protokollversion - 1, 2 und 3 - ermöglicht (siehe Bildschirmfoto). Von den höheren Versionen profitieren Sicherheit und Geschwindigkeit.

LibreELEC v8.1.0 Beta SMB

Es kann allerdings vorkommen, dass der Samba-Server nicht startet, weil dessen Konfiguration in der Datei /storage/.config/samba.conf noch auf Samba 3.x ausgelegt ist. Samba 4.6.6, welches mit LibreELEC v8.1.0 Beta ausgeliefert wird, verlangt nämlich einige Änderungen, welche in der Datei samba.conf.sample dokumentiert wurden. Zudem benötigt die Suche nach neuen Quellen im "Windows-Netzwerk (SMB)" den Browser-Dienst, welchen es nur bei SMB 1.0 gibt. Stattdessen muss man den korrekten Pfad (Server/Share) eingeben, um auf die von einem Windows-10-Rechner verwalteten Daten zugreifen zu können. Sollte der Gastzugang keinen Zugriff bekommen, hilft ein neues lokales Benutzerkonto.

Weitere Neuerungen in LibreELEC v8.1.0 Beta
Für den Raspberry Pi wurde der Linux-Kernel auf die Version 4.9.41 aktualisiert und für x86-Architekturen ist der Kernel 4.11.8 enthalten. Zugleich wurden auch die Firmware-Pakete aktualisiert. Als Grafiktreiber für NVIDIA-GPUs dient jetzt die Version 384.59. LibreELEC wechselt von LibreSSL zu OpenSSL und entfernt das Add-on "Tvheadend 4.0 Server", dessen Nachfolger auf den Namen Tvh 4.2 hört. Neben Samba 4.6.6, lirc 0.9.4d und Änderungen am Build-System, die das Erstellen von Backports erleichtern sollen, wurde ein Problem bei der NAND-Installation auf WeTeks Hub/Play 2 behoben, welches nach bestimmten Updates für Android Marshmallow auftritt. Das automatische Einspielen von Updates ist nun die Standardeinstellung.

Die Neuerungen in Kodi 17.4 RC 1
Unter der Haube von Kodi 17.4 RC 1 wurde FFmpeg auf die Version 3.1.9 aktualisiert, andere Versionen als 3.1.x werden nicht mehr akzeptiert. Sollte eine Linux-Distribution eine eigene Version von FFmpeg verwenden, führt die Wiedergabe von 10-Bit H.265-Videos nicht mehr zu einem schwarzen Bildschirm. Bei Verwendung eines Reverse Proxy lassen sich Websockets nun wieder weiterreichen und beim Scraping von Musik-Informationen sorgt eine Drossel dafür, dass der Anbieter der Daten nicht über Gebühr belastet wird. Das Zusammenführung von Scraping- und Tag-Daten wurde verbessert und wenn man beim Betrachten einer Aufnahme vor oder zurück springt, hängt sich Kodi nicht mehr auf.

Die Entwickler haben auch drei Abstürze behoben, die ausschließlich mit Windows auftreten. Die Ursachen sind ein Problem mit Python, ein Fehler beim Aktivieren der Option Zeroconf sowie ein Problem beim Installieren oder Aktualisieren von Add-ons, welches nur sporadisch auftritt. Unter iOS 11 wurden Probleme mit der nativen Tastatur behoben und bei Android ein möglicher Absturz aufgrund bestimmter Tastenbelegungen korrigiert. Android O zeigt das Kodi-Logo während des Starts an und stürzt beim Laden bestimmter App-Icons nicht mehr ab. Zudem wurde die Erkennung der Video-Codecs VP6 und VP8 unter Android repariert.

Download: LibreELEC v8.1.0 Beta

 
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Firefox 56 Beta 3: Die Ruhe vor dem Sturm

reported by doelf, Montag der 21.08.2017, 08:30:06

Mit der Version 57 will Mozilla den Firefox Mitte November komplett umkrempeln und sich zu Gunsten der Umstellung auf eine schnelle Multiprozess-Architektur von alten Erweiterungen trennen. Auch ein neues Design, ein neues Theme-System und weitere Bauteile der neuen Engine mit dem Codenamen Quantum soll der Firefox 57 bringen. Doch zunächst kommt Ende September erst einmal der Firefox 56 als Wegbereiter.

Warum schreiben wir so viel über den Firefox 57, wenn es in dieser Meldung eigentlich um den Firefox 56 geht? Nun, als Wegbereiter bleibt der Firefox 56 ausgesprochen unauffällig, denn die eigentlichen Arbeiten finden unter der Haube statt und konzentrieren sich auf die Version 57. Die einzige Neuerung ist eine Suchfunktion für die Einstellungen (siehe Bildschirmfoto), deren Grundkonzept sich zuvor schon in anderen Browsern bewährt hatte. Die Wiedergabe von Medieninhalten, welche man in Hintergrund-Tabs öffnet, startet erst, wenn diese Tabs betrachtet werden. Für Entwickler gibt es zudem die Möglichkeit, sich das Layout als CSS-Gitter anzeigen zu lassen.

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Download: Firefox 56 Beta 3

Wer indes einen Blick auf die großen Neuerungen werfen möchte, muss die Nightly-Version des Firefox 57 installieren. Zunächst fällt das Photon-Design (siehe Bildschirmfoto) auf, welches dem Webbrowser eine neue, reduzierte Optik bringt, ohne dabei das grundlegende Bedienkonzept zu verändern. Die auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Menü, welches statt auf große Symbole nun auf eine textliche Auflistung setzt. Diese neue Menüdarstellung ist viel übersichtlicher, aber weniger für Touch-Eingaben geeignet. Die Icons für "Neu laden" und "Startseite" wurden nach links zwischen die Navigationspfeile und die Adressleiste verlagert, es gibt aber weiterhin getrennte Adress- und Suchfelder.

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Auf den zweiten Blick wird man feststellen, dass viele ältere Add-ons deaktiviert wurden. Ein besonders prominentes Opfer war in unserem Fall NoScript (siehe Bildschirmfoto), doch auch die meisten Video-Downloader sind betroffen. Ab dem Firefox 57 sind einzig Erweiterungen des Typs WebExtension erlaubt, denn diese verwenden eine klar definierte Schnittstelle, während ältere Add-on-Varianten uneingeschränkten Zugriff auf alle Teile des Firefox hatten und somit ein Risiko für dessen Sicherheit und Stabilität darstellen können. Das Hauptproblem ist allerdings die neue Multiprozess-Architektur, deren breite Einführung von den alten Add-ons ausgebremst wird. Ein klarer Schnitt ist folglich notwendig.

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Nachdem der Quantum-Compositor im April 2017 den Anfang gemacht hatte, ziehen weitere Bestandteile der Next-Generation-Engine Quantum in den Firefox ein: Das Quantum-DOM (DOM = Document Object Model) soll die von Hintergrund-Tabs generierte Last vermindern und den Firefox reaktionsschneller machen, während das neue CSS-System stärker mit Parallelisierung arbeitet. Für den größten Leistungsschub soll allerdings der neue Renderer sorgen, welcher viel stärker auf den Grafikchip setzt. Hierbei dürfte auch spannend sein, ob von der Verlagerung der Last von der CPU auf die GPU auch die Akkulaufzeiten mobiler Geräte profitieren können.

Download: Firefox 57 Nightly 1

 
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Eine neue Heimat für "Sense8"?

reported by doelf, Freitag der 18.08.2017, 20:36:57

Mit "Sense8" hatten die Wachowski-Geschwister (Matrix) und J. Michael Straczynski (Babylon 5) dem Streaming-Dienst Netflix eine vielversprechende Science-Fiction-Serie beschert. Doch im Juni 2017 gab Netflix die Einstellung der Serie bekannt. Nun bietet sich eine neue Heimat für die Fortführung, allerdings auf einer ungewöhnlichen Plattform: xHamster.

Ist das nun ein Werbegag für die Porno-Plattform oder meint deren CEO Alex Hawkins sein Angebot ernst? In einem offenen Brief bekräftigt Hawkins seine Absicht, "Sense8" zurückbringen zu wollen. Während Netflix die Geschichte im kommenden Jahr mit einem zweistündigen Finale abschließen möchte, würde xHamster die Produktion einer ganzen dritten Staffel übernehmen. Da es die einzige Produktion im Hamsterhaus wäre, müsste "Sense8" auch keine Budget-Streitereien - jede Folge der zweiten Staffel hatte 9 Millionen US-Dollar gekostet - fürchten. Zudem würde es keinerlei Zensur bei den Drehbüchern geben, schließlich sei man für kontroverse Inhalte bekannt.

"Sense8" handelt von acht Menschen, die sich nicht kennen, über die Erde verteilt leben und dennoch eine mentale und emotionale Verbindung haben. Diese "Sensates" teilen aber nicht nur ihre Gedanken und Gefühle, sondern auch ihr Wissen sowie Fähigkeiten und Sprachkenntnisse. In der ersten Staffel werden die acht Charaktere sowie ihr kultureller und sozialer Hintergrund ausführlich vorgestellt, zudem wird ihre Verbindung und die daraus resultierenden Fragen nach Identität, Sexualität, Geschlechter, Glauben und Weltanschauung betrachtet. Damit ist "Sense8" keine leichte Kost für zwischendurch, sondern anspruchsvoller Stoff zum Nachdenken.

Neben Lana und Lilly Wachowski hatten James McTeigue (V for Vendetta), Tom Tykwer (Lola rennt; Cloud Atlas) und Dan Glass bei den einzelnen Episoden Regie geführt. Damit war der Regiestuhl deutlich prominenter besetzt als die Rollen, bei denen in erster Linie die Sängerin Daryl Hannah als Angelica "Angel" Turing ins Auge sticht. Mit Naveen Andrews (Lost), Anupam Kher (Kick It Like Beckham), Freema Agyeman (Doctor Who; Torchwood), Tina Desai (The Best Exotic Marigold Hotel) und Max Riemelt (Die Welle) sind zwar bekannte Gesichter dabei, aber keine großen Stars. Dies dürfte zumindest eines der Probleme dieser kostspieligen Produktion sein.

Ein übers Knie gebrochenes 2-Stunden-Finale würde "Sense8" kaum gerecht werden, doch eine Plattform wie xHamster ebenso wenig. Alex Hawkins stellt xHamster zwar als einen Vorkämpfer für sexuelle Freiheit und Selbstbestimmung dar, doch wir können uns "Sense8" kaum neben Videotiteln wie "Haarige Pissnelke schifft im Walmart neben das Klo!", "nice big ass bitch natalie fucked doggy pulling hair" oder "Pregnant cleaning lady licks clean Jordi and friends cocks" vorstellen. Arte: Bitte übernehmen!

 
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Sicherheitschip des iPhone 5s geknackt

reported by doelf, Freitag der 18.08.2017, 18:44:20

Apple hatte den "Secure Enclave Processor" (SEP) mit seinem Prozessor A7 eingeführt, um die Daten des Fingerabdrucksensors in einem besonders gesicherten Bereich zu verarbeiten und speichern. Nun wurde ein Schlüssel veröffentlicht, mit dem man Zugriff auf die geschützte Firmware dieses Co-Prozessors erhält. Damit lassen sich die Funktion des Sicherheitschips analysieren und auch mögliche Schwachstellen offenlegen.

Apple setzt beim SEP auf ARMs TrustZone/SecurCore-Technologie. Der Co-Prozessor umfasst 4 MiB beschreibbaren Speicher, auf ihm wird ein speziell angepasster L4-Microkernel ausgeführt. Es handelt sich also um ein weiteres Betriebssystem (SEP OS), welches vollständig entkoppelt vom A7-Prozessor und iOS läuft. Wie bei AMDs "Platform Security Processor" (PSP) oder Intels "Management Engine" wird die zusätzliche Sicherheit mit Obskurität erkauft: Es ist sicher, weil niemand weiß, wie es funktioniert. Doch sobald das Geheimnis gelüftet ist, droht der Chip-im-Chip zu einem Sicherheitsrisiko zu werden, denn in der "Secure Enclave" lagern auch die Passwörter. Der nun von @xerub veröffentlichte Schlüssel bringt uns diesem Szenario einen ganzen Schritt näher - allerdings nur für die A7-Generation, welche im iPhone 5s steckt. Ein paar hilfreiche Werkzeuge liefert @xerub gleich mit.

Quelle: twitter.com
 
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iOS 11: Schnelldeaktivierung für Touch ID

reported by doelf, Freitag der 18.08.2017, 17:36:22

Apples Fingerabdrucksensor Touch ID ist bequem, stellt aber auch ein Sicherheitsrisiko dar. Sowohl böse Buben (und Mädchen) als auch übereifrige Gesetzeshüter können den Finger eines iPhone-Besitzers für das Entsperren des Gerätes missbrauchen - und müssen hierzu im Normalfall nicht einmal zur Säge greifen. Eine neue Schnelldeaktivierung in iOS 11 macht den Finger schon bald nutzlos.

Wenn der Benutzer fünfmal kurz hintereinander auf den Einschaltknopf tippt, wird die Touch ID deaktiviert. Im Anschluss erscheint ein Bildschirm, von dem aus man einen Notruf tätigen kann. Soll das Telefon entsperrt werden, muss indes der Passcode eingegeben werden. Und wer diesen nicht gerade auf seinem Handrücken notiert hat, erschwert einen unerwünschten Zugriff auf das iPhone deutlich.

Während man hierzulande das Entsperren seines Telefons generell verweigern darf, sieht es in den USA anders aus. Dort kann zwar niemand zur Herausgabe des Passcode gezwungen werden, doch der Finger eines Verdächtigen darf durchaus zum Entsperren genötigt werden. Hierzu ist eigentlich eine richterliche Anordnung bzw. ein Durchsuchungsbefehl erforderlich, doch viele Polizeibeamte nehmen das in der Praxis nicht so genau.

Dies gilt auch für US-Grenzbeamte, die immer wieder Einblick in Smartphones, Tablets und Computer verlangen. Hier dürfte Apples neue Funktion dann auch wenig bringen, denn die Grenzer verfügen über ein probates Druckmittel: Wer nicht mitspielt, wird halt zurückgeschickt - selbst wenn der Betroffene gar kein schlimmer Finger ist. Das finale iOS 11 soll übrigens im Herbst veröffentlicht werden.

Quelle: twitter.com
 
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Bewässerung: Wolken bringen Regen, Clouds bringen Ausfälle

reported by doelf, Mittwoch der 16.08.2017, 16:59:51

Hacke, Schaufel und Gießkanne sind von vorgestern! Moderne Gärten sind smart, sie haben einen Mähroboter und eine Cloud-gebundene Bewässerungssteuerung. "Connected" ist das alles über einen Garten-Gateway und nicht über den Trampelpfad zum Komposthaufen. Und was machen die elektrischen Helferlein, wenn man zur Urlaubszeit auf Reisen ist? Sie fallen aus!

So geschehen beim Gartenvernetzungsspezialisten Gardena: Am 10. August 2017, also zur besten Urlaubszeit, war dort jener Server abgestürzt, auf dem die Garten-Cloud läuft. Diese ist für die Kommunikation zwischen den Apps auf den Smartphones der Kunden und den Gateway im Garten verantwortlich, denn eine direkte Kontaktaufnahme zur eigenen Garten-IT unterbindet der Hersteller.

Nun wäre es ja nicht so schlimm gewesen, beim Surfen auf Hawaii kurzfristig auf den Kontakt zum eigenen Rasenmäher verzichten zu müssen, doch bei "weniger als 100 Kunden" wurde der Ausfall des Servers als Anfrage zum Löschen der Geräte fehlinterpretiert. Somit wurden die Cloud-gesteuerten Rasenmäher und Bewässerungssteuerungen sowohl aus der Cloud als auch aus den lokalen Gateways entfernt.

Natürlich kann man die Garten-IT wieder neu beim Gateway anmelden, doch dazu muss man vor Ort sein. Oder die Oma schicken. Wenn Großmutter technisch begabt ist, richtet sie die Geräte ganz schnell neu ein. Falls nicht, muss die Dame halt Gießkannen schleppen. Hat man früher auch gemacht und da war bekanntlich alles besser. Oder man hofft auf echte Wolken, statt auf die Allmacht der Cloud zu vertrauen.

Quelle: www.golem.de
 
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NVIDIA GeForce Game Ready 385.28 WHQL für "Agents of Mayhem"

reported by doelf, Dienstag der 15.08.2017, 16:21:15

NVIDIAs neuester Grafiktreiber GeForce Game Ready 385.28 WHQL bringt ein Game-Ready-Profil für "Agents of Mayhem", ein Game-Ready-VR-Profil für "Killing Floor: Incursion" sowie 3D-Vision-Profile für "Agents of Mayhem" und "F1 2017", wobei das Letztgenannte nicht empfohlen wird.

Behobene Fehler unter Windows 10
Nach dem Beenden von "Doom" senkt die GeForce GTX 1070 ihre Taktrate wieder ab und beim Betrieb von SLI-Konfigurationen auf Intels X299-Chipsatz führt eine geringe GPU-Auslastung nicht mehr zu einer schlechten Leistung. Auch bei "Call of Duty: Infinite Warfare" wurde ein Leistungseinbruch behoben, welcher mit dem vorherigen Treiber aufgetreten war. Xiaomis Laptop TM1604, in dem eine GeForce MX150 steckt, scheint nun Treiber-Updates zu bekommen.

Ungelöste Probleme unter Windows 10
Noch keine Lösung gibt es für den Anschluss von drei Bildschirmen (über DisplayPort, DVI und DVI) an eine GeForce GTX 780 Ti im SLI-Verbund. Bei der GeForce GTX 1070 funktioniert das Tastaturkürzel zum An- und Auschalten des Surround-Modus nicht und G-Sync lässt etliche Spiele in Verbindung mit der GeForce GTX 1080 stottern. Bleibt noch ein Abfall der Framerate beim Spiel "Quantum Break", welcher ausschließlich mit der GeForce GTX 970 auftritt.

Treiber-Komponenten und Installation
NVIDIAs GeForce Game Ready 385.28 WHQL ist für Windows 7, 8, 8.1 und 10 verfügbar. Die Treiber-Komponenten umfassen NView 148.47, den HD-Audio-Treiber 1.3.34.27 die PhysX-System-Software 9.17.0524 sowie GeForce Experience 3.8.0.89. Nur das Letztgenannte wurde aktualisiert und soll sich jetzt nicht mehr über fehlende Dateien beklagen. Für Windows XP bietet NVIDIA den GeForce 368.81 vom 14. Juli 2016 an und unter Windows Vista sind - abhängig von der Grafikkarte - entweder der GeForce 365.10 vom 2. Mai 2016 oder die Version 365.19 vom 13. Mai 2016 aktuell.

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 385.28 WHQL

 
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Teurer Stromschlucker: AMDs Radeon RX Vega geht in den Verkauf

reported by doelf, Dienstag der 15.08.2017, 10:56:25

AMD hat seine ersten beiden Vega-Modelle in den Handel entlassen: Die "Radeon RX Vega 64 Liquid Cooled Edition" mit Flüssigkeitskühlung findet sich zu Preisen ab 780 Euro, ist aber nirgendwo lieferbar. Die luftgekühlte "Radeon RX Vega 64" bekommt man ab 650 Euro und hier sind tatsächlich noch ein paar Exemplare im Handel erhältlich. Die europäischen Verkaufspreise liegen allerdings weit über den von AMD verkündeten 599 bzw. 499 US-Dollar.

HBM 2: Mehr Speicher, weniger Durchsatz
Die Vega-10-Chips sind technisch weit fortgeschritten, umfassen atemberaubende 12,5 Milliarden Transistoren und bieten 8 GiB des schnellen Stapelspeichers HBM 2. Dank der 2.048 Bit breiten Anbindung kommt dieser Speicher trotz einer geringen Taktrate von nur 950 MHz Speichertakt (Datenrate: 1,9 Gbps) auf einen Speicherdurchsatz von 483,8 GB/s. Die erste HBM-Generation auf der Radeon R9 Fury hatte nur mit 500 MHz takten können, doch hier war die Anbindung mit 4.096 Bit doppelt so breit gewesen, so dass die Fury auf 512 GB/s kam. In der Summe bietet HBM 1 das bessere Paket, ist aber auf 4 GiB limitiert und das ist für moderne Hochleistungsgrafikkarten einfach zu wenig. Doch um wirklich zu liefern, hätte HBM 2 den Speicherdurchsatz steigern müssen. Stattdessen ist lediglich der Stromverbrauch explodiert.

Radeon RX Vega 64

Vega 10: Beeindruckend durstig
Mit 295 Watt ist bereits die luftgekühlte Radeon RX Vega 64 ein echter Stromsäufer. Eine ähnlich schnelle GeForce GTX 1080 begnügt sich beispielsweise mit 180 Watt und selbst die deutlich flottere GeForce GTX 1080 Ti erweist sich mit 250 Watt als genügsamer. Die luftgekühlte Variante taktet ihre 4.096 Shader-Kerne dabei mit 1.247 bis 1.546 MHz, die Flüssigkeitskühlung ermöglicht 1.406 bis 1.677 MHz. Allerdings steigt der Stromverbrauch hierbei auf 345 Watt an und liegt somit weit jenseits von Gut und Böse. In Spielen erreicht die luftgekühlte Radeon RX Vega 64 in etwa auf dem Nivau einer GeForce GTX 1080, kostet derzeit aber fast so viel wie eine GeForce GTX 1080 Ti. Das rechnet sich nicht. Und beim Trendsport Ether-Schürfen? Auch dort liegt man auf einem vergleichbaren Niveau, verbraucht aber wesentlich mehr Strom.

Keine Kaufempfehlung
Der Vega 10 ist zweifellos ein beeindruckender Grafikprozessor und AMD ist es gelungen, den Rückstand auf NVIDIA zu verkleinern. Doch weder bei Spielen noch beim Krypto-Mining kann der Vega 10 neue Maßstäbe setzen. Lediglich beim Stromverbrauch liegt er ganz weit vorne - allerdings im negativen Sinne. Es spricht wenig für den Kauf einer Vega-Karte und die völlig überzogenen Preise im europäischen Handel machen die Sache nicht besser: Trotz eines schwachen US-Dollars werden astronomische Preise für die ersten Vega-Karten verlangt, welche sogar NVIDIAs überzogene Preispolitik in den Schatten stellen. Doch wenn sich Vega nicht über den Preis verkaufen kann, über was dann? Über unfertige Treiber? Aktuell macht es jedenfalls keinen Sinn, eine Vega-basierte Grafikkarte zu kaufen.

Und die Radeon RX Vega 56?
Der auf 3.584 Shader-Kerne abgespeckte Vega 10 wird am 28. August 2017 auf der "Radeon RX Vega 56" in den Handel kommen. Hier nennt AMD einen Preis von 399 US-Dollar und einen Stromverbrauch von 210 Watt. Da bei dieser Grafikkarte auch der GPU-Takt auf 1.156 bis 1.471 MHz reduziert und der Speichertakt auf 800 MHz (Datenrate: 1,6 Gbps; Speicherdurchsatz: 410 GB/s) gedrosselt ist, tritt sie gegen die GeForce GTX 1070 an. Doch auch hier wird Vega nur über den Preis punkten können, denn AMDs Neuentwicklung frisst 60 Watt mehr als NVIDIAs Bestseller. Dabei wird NVIDIAs Pascal mit Strukturgrößen von 16 nm gefertigt und AMDs Vega läuft schon im 14-nm-Prozess vom Band. Es scheint, als habe AMD mit HBM2 auf das falsche Pferd gesetzt.

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Wearables: Apple fällt auf Rang drei zurück

reported by doelf, Montag der 14.08.2017, 16:30:58

Mit 2,7 Millionen Watches war Apple im zweiten Quartal 2017 weltweit nur noch der drittgrößte Hersteller von Wearables. Zumindest wenn es nach der Stückzahl geht, denn beim Umsatz dürfte die Firma aus Cupertino aufgrund ihrer hohen Stückpreise die Nase noch vorn haben. Frischen Wind könnten neue Modelle mit integriertem Mobilfunkchip bringen, denen die Analysten von Canalys einen Absatz von bis zu zwölf Millionen Einheiten bis zum Jahresende einräumen.

Auch von Apple wird eine überarbeitete Watch erwartet, welche einen eigenen Mobilfunkchip umfassen soll. Damit würden die Uhren unabhängig von einem Smartphone funktionieren und für viele Kunden attraktiver werden, doch die Integration des Mobilfunks dürfte die ohnehin kurzen Akkulaufzeiten noch weiter verringern - oder aber zu absurd großen und schweren Uhren führen. Während man bei Canalys richtungsweisende Impulse von Apple erwartet, schweigt der Hersteller hinsichtlich noch nicht vorgestellter Produkte.

Aktuell haben allerdings andere die Nase vorn: Mit 3,5 Millionen Einheiten im zweiten Quartal 2017 ist der chinesische Hersteller Xiaomi die neue Nummer eins im Wearable-Geschäft, denn auch der US-Konkurrent FitBit schwächelt. Mit 3,3 Millionen Geräten liegt FitBit zwar deutlich vor Apple, doch auch hier greifen die Kunden in Erwartung einer neuen Modellgeneration nur zögerlich zu. Und so sind die Absatzzahlen von FitBit im Jahresvergleich um 34 Prozent eingebrochen.

 
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Kodi 17.4 RC 1: Für eine handvoll Flicken

reported by doelf, Montag der 14.08.2017, 14:40:05

Während die Arbeiten an Kodi 18 (vormals: XBMC) auf Hochtouren laufen, legt die aktuelle Version der beliebten Medien-Center-Software einen Boxen-Stopp ein: In Kürze wird sich Kodi 17.4 um eine handvoll Fehler kümmern und vorab kann man dieses Update schon einmal in Form eines Veröffentlichungskandidaten ausprobieren.

Unter der Haube wurde FFmpeg auf die Version 3.1.9 aktualisiert, wobei auch schon die Version 3.1.10 verfügbar wäre. Andere Versionen als 3.1.x werden von Kodi nicht mehr akzeptiert. Sollte eine Linux-Distribution eine eigene Version von FFmpeg verwenden, führt die Wiedergabe von 10-Bit H.265-Videos nicht mehr zu einem schwarzen Bildschirm. Bei Verwendung eines Reverse Proxy lassen sich Websockets nun wieder weiterreichen und beim Scraping von Musik-Informationen sorgt eine Drossel dafür, dass der Anbieter der Daten nicht über Gebühr belastet wird. Das Zusammenführung von Scraping- und Tag-Daten wurde verbessert und wenn man beim Betrachten einer Aufnahme vor oder zurück springt, hängt sich Kodi nicht mehr auf.

Die Entwickler haben auch drei Abstürze behoben, die ausschließlich mit Windows auftreten. Die Ursachen sind ein Problem mit Python, ein Fehler beim Aktivieren der Option Zeroconf sowie ein Problem beim Installieren oder Aktualisieren von Add-ons, welches nur sporadisch auftritt. Unter iOS 11 wurden Probleme mit der nativen Tastatur behoben und bei Android ein möglicher Absturz aufgrund bestimmter Tastenbelegungen korrigiert. Android O zeigt das Kodi-Logo während des Starts an und stürzt beim Laden bestimmter App-Icons nicht mehr ab. Zudem wurde die Erkennung der Video-Codecs VP6 und VP8 unter Android repariert.

Download: Kodi 17.4 RC 1 (Pre-Release auswählen)

Quelle: kodi.tv
 
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LibreOffice 5.4.1 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Montag der 14.08.2017, 14:02:19

Das Ende Juli 2017 veröffentlichte LibreOffice 5.4 soll in der Woche vom 28. August bis zum 3. September ein erstes Update erhalten. Im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwickler-Servers findet sich diese Version 5.4.1 in Form eines ersten Veröffentlichungskandidaten. Dieser ist bisher nur für Windows und Linux erhältlich, die Mac-Version steht noch aus.

LibreOffice 5.4.1 RC 1 umfasst 92 Korrekturen, darunter 18 potentielle Absturzursachen. Zum Crash kann es beispielsweise beim Formatieren von Text, beim Einfügen von Zotero-Zitaten, nach einem Undo oder beim Erstellen neuer Folienmaster (wenn die erste Seite ein Bild als Hintergrund verwendet) kommen. Auch beim Öffnen von XLSX-Dokumenten mit Diagrammen und ODT-Dateien mit aktiviertem Änderungsprotokoll stürzt LibreOffice 5.4 zuweilen ab. Die Version 5.4.1 kümmert sich um diese Probleme sowie um diverse Fehler beim Laden und Speichern der Dateiformate DOCX, PPTX, XLSX, ODF und RTF. Auch der fehlerhafte Export von SVG-Grafiken ins XHTML-Format wurde repariert.

Download: LibreOffice 5.4.1 RC 1 (Pre-Release)

 
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Firefox 56 Beta 2: Die Ruhe vor dem Sturm

reported by doelf, Montag der 14.08.2017, 12:56:11

Mit der Version 57 will Mozilla den Firefox Mitte November komplett umkrempeln und sich zu Gunsten der Umstellung auf eine schnelle Multiprozess-Architektur von alten Erweiterungen trennen. Auch ein neues Design, ein neues Theme-System und weitere Bauteile der neuen Engine mit dem Codenamen Quantum soll der Firefox 57 bringen. Doch zunächst kommt Ende September erst einmal der Firefox 56 als Wegbereiter.

Warum schreiben wir so viel über den Firefox 57, wenn es in dieser Meldung eigentlich um den Firefox 56 geht? Nun, als Wegbereiter bleibt der Firefox 56 ausgesprochen unauffällig, denn die eigentlichen Arbeiten finden unter der Haube statt und konzentrieren sich auf die Version 57. Die einzige Neuerung ist eine Suchfunktion für die Einstellungen (siehe Bildschirmfoto), deren Grundkonzept sich zuvor schon in anderen Browsern bewährt hatte. Die Wiedergabe von Medieninhalten, welche man in Hintergrund-Tabs öffnet, startet erst, wenn diese Tabs betrachtet werden. Für Entwickler gibt es zudem die Möglichkeit, sich das Layout als CSS-Gitter anzeigen zu lassen.

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Download: Firefox 56 Beta 2

Wer indes einen Blick auf die großen Neuerungen werfen möchte, muss die Nightly-Version des Firefox 57 installieren. Zunächst fällt das Photon-Design (siehe Bildschirmfoto) auf, welches dem Webbrowser eine neue, reduzierte Optik bringt, ohne dabei das grundlegende Bedienkonzept zu verändern. Die auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Menü, welches statt auf große Symbole nun auf eine textliche Auflistung setzt. Diese neue Menüdarstellung ist viel übersichtlicher, aber weniger für Touch-Eingaben geeignet. Die Icons für "Neu laden" und "Startseite" wurden nach links zwischen die Navigationspfeile und die Adressleiste verlagert, es gibt aber weiterhin getrennte Adress- und Suchfelder.

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Auf den zweiten Blick wird man feststellen, dass viele ältere Add-ons deaktiviert wurden. Ein besonders prominentes Opfer war in unserem Fall NoScript (siehe Bildschirmfoto), doch auch die meisten Video-Downloader sind betroffen. Ab dem Firefox 57 sind einzig Erweiterungen des Typs WebExtension erlaubt, denn diese verwenden eine klar definierte Schnittstelle, während ältere Add-on-Varianten uneingeschränkten Zugriff auf alle Teile des Firefox hatten und somit ein Risiko für dessen Sicherheit und Stabilität darstellen können. Das Hauptproblem ist allerdings die neue Multiprozess-Architektur, deren breite Einführung von den alten Add-ons ausgebremst wird. Ein klarer Schnitt ist folglich notwendig.

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Nachdem der Quantum-Compositor im April 2017 den Anfang gemacht hatte, ziehen weitere Bestandteile der Next-Generation-Engine Quantum in den Firefox ein: Das Quantum-DOM (DOM = Document Object Model) soll die von Hintergrund-Tabs generierte Last vermindern und den Firefox reaktionsschneller machen, während das neue CSS-System stärker mit Parallelisierung arbeitet. Für den größten Leistungsschub soll allerdings der neue Renderer sorgen, welcher viel stärker auf den Grafikchip setzt. Hierbei dürfte auch spannend sein, ob von der Verlagerung der Last von der CPU auf die GPU auch die Akkulaufzeiten mobiler Geräte profitieren können.

Download: Firefox 57 Nightly 1

 
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"No Man's Sky" ist mit "Atlas Rises" fast fertig

reported by doelf, Sonntag der 13.08.2017, 18:28:26

Das britische Entwicklerstudio Hello Games und sein Chef Sean Murray hatten in Hinblick auf das Weltraumabenteuer "No Man's Sky" den Mund sehr voll genommen und vor einem Jahr das Gerippe eines Spiels abgeliefert. Seitdem arbeitet Hello Games an der nachträglichen Fertigstellung und diese wurde mit der Version 1.3 ("Atlas Rises", den Patch 1.31 gibt es auch schon) fast erreicht.

Eines muss man Hello Games lassen: Das kleine Studio hat nicht nur ein unfertiges Spiel auf den Markt geworfen, sondern arbeitet auch konsequent an der Beseitigung der Mängel. Mit "Foundation" und "Pathfinder" hatten die Entwickler in den vergangenen Monaten bereits zwei umfangreiche Updates veröffentlicht und nun liegt zum Einjährigen das bisher größte Update namens "Atlas Rises" zum Download bereit. Und diese Investition in die Kundenzufriedenheit zahlt sich langsam aus: Bei Steam ist die Mehrzahl der 76.644 Rezensionen zwar weiterhin negativ, doch bei den 1.707 kürzlich abgegebenen Bewertungen zeigt der Daumen inzwischen nach oben.

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"Atlas Rises" erweitert die Hauptgeschichte um 30 Stunden und bringt darüber hinaus neue Zusammenhänge und Nebenaufgaben. Eine mysteriöse neue Rasse, welche zwischen den Dimensionen reisen kann, ist aufgetaucht und uralte Portale, die ein schnelles Reisen ermöglichen, haben sich geöffnet. Die erzählerischen Hintergründe ("Lore") und möglichen Interaktionen im bisherigen Spiel wurden verdoppelt. Und natürlich gibt es auch ganz neue Planeten und Geheimnisse zu erkunden, beispielsweise eine "Welt aus Glas". Die biologische Vielfalt der Planeten wurde erweitert und deren Darstellung aufgewertet. Doch die schrägsten Welten bleiben auch weiterhin sehr selten.

"No Man's Sky" ist eben ein Spiel für Entdecker bei dem der Weg das Ziel ist. Insofern war es längst überfällig, dass man den bisherigen Verlauf seiner Reise im Navigationssystem abrufen kann. Auch alle offenen Missionen kann man sich jetzt anzeigen lassen. Die galaktische Karte bietet eine verbesserte Navigation sowie Zugriff auf wichtige Schlüsseldaten. Und mit der entsprechenden Ausrüstung kann man in der Karte anhand von Wohlstand, Wirtschaftssystem und Lebensformen filtern. Die Aufwertung der Ökonomie wirkt sich natürlich auch auf den interstellaren Handel aus: Es gibt neue Waren, man kann Gase sammeln und muss mehr Aufwand in die Wartung der Ausrüstung stecken.

In den Raumstationen kann man einen Missions-Agenten kontaktieren, um lohnenswerte und einzigartige Aufgaben zu bekommen. Diese werden von Gilden vergeben, in deren Wertschätzung man aufstiegen muss, um die wirklich lukrativen Jobs abzustauben. In den neuen Meilensteinen kann man seine Fortschritte einsehen. In "Atlas Rises" wurden zusätzliche Gilden implementiert, die alle ihre eigenen Ziele verfolgen. Egal ob man entdeckt, forscht, handelt oder kämpft, es gibt stets neue Missionen. Man kann auch abgestürzte Frachtschiffe auf eigene Faust ausschlachten oder mit dem Terrain-Manipulator nach vergrabenen Schätzen suchen. Der Visor zeigt mehr Daten an und das Scannen von Flora und Fauna wird stärker belohnt.

Für die optische Aufbereitung lässt sich nun Schärfentiefe aktivieren und zahlreiche Objekte wurden auf hochauflösende Texturen umgestellt. Mit dem neuen Multifunktionswerkzeug Terrain-Manipulator kann man seine Umgebung verändern und neue Strukturen aus unterschiedlichen Materialien erschaffen. Weitere Verbesserungen betreffen den Weltraumkampf: Die Schiffe lassen sich besser steuern, es gibt Raketen und ein neues HUD sowie klügere Computergegner. Auch der atmosphärische Tiefflug wurde aufgewertet und man sollte tunlichst Kollisionen mit der Planetenoberfläche vermeiden. Die S-Klasse hat es jetzt auch in den Weltraum verschlagen, wobei sich teure Schiffe in reichen Systemen herumtreiben.

Mit "Atlas Rises" haben die Entwickler ein Jahr nach der Veröffentlichung von "No Man's Sky" einen Großteil der im Vorfeld gemachten Versprechungen eingelöst. Sagen wir mal "Besser spät als nie". Wer erst jetzt einsteigt, dürfte kaum noch enttäuscht werden.

 
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SoundCloud: Chef geht, Finanzspritze kommt

reported by doelf, Sonntag der 13.08.2017, 17:08:24

Die kriselnde Musikplattform SoundCloud, welche in Form eines sozialen Netzwerks als Schnittstelle zwischen Musikern und Fans dient, hat ihre finanzielle Zukunft erst einmal gesichert. Mit dem Geld kommt zugleich aber auch ein neues Management, welches SoundCloud-Mitbegründer Alex Ljung in die Rolle eines Chairman, also eines Vorstands, verlagert.

Als Geldgeber werden der US-amerikanische Kapitalgeber "The Raine Group" und die "Temasek Holdings", welcher der Regierung von Singapur gehört, genannt. Während die Raine Group zuvor bereits in die Digitalmediengruppe "Vice Media" investiert hatte, ist die Holding aus Singapur außerhalb Asiens bisher eher im Bereich der Drogerieketten aufgefallen. Temasek hält knapp ein Viertel von A.S. Watson und somit indirekte Beteiligungen an Rossmann (Deutschland), Kruidvat (Benelux), Superdrug und Savers (beide Großbritannien). Diese Finanzierungsrunde soll die größte in der Geschichte von SoundCloud sein, erklärt Ljung ohne dabei konkrete Zahlen zu nennen.

Mit dem Geld kam anscheinend auch die Auflage, mehr Erfahrung ins Management zu holen. Ljung räumt seinen Chefposten und überlässt Kerry Trainor die Rolle als CEO. Für das operative Geschäft ist indes Mike Weissman als neuer COO verantwortlich. Trainor hatte über einen Zeitraum von vier Jahren für ein kräftiges Wachstum bei der Videoplattform Vimeo gesorgt, dieses Unternehmen aber im Juni 2016 unerwartet verlassen. Einen neuen Posten hatte er damals nicht in Aussicht. Auch Weissman kommt von Vimeo und hatte dort mit Trainor zusammengearbeitet. SoundCloud steckt derzeit in einer Krise und hatte erst im Juli seine Belegschaft halbiert.

 
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Firmware-Update legt smartes Türschloss lahm

reported by doelf, Sonntag der 13.08.2017, 15:23:33

Das RemoteLock 6i, welches als Teil des "Airbnb Host Assist"-Programms von vielen Vermietern gekauft wurde, soll den Gästen Zutritt per WiFi ermöglichen, so dass sich die Übergabe eines physischen Schlüssels erübrigt. Doch dummerweise hat ein neues Firmware-Update die WiFi-Funktion lahmgelegt. Noch dümmer: Die Lösungsvorschläge des Herstellers benötigen 5 bis 18 Tage.

Wie LockState auf Twitter erklärt, sind rund 500 Käufer betroffen. Die meisten davon dürften das smarte Schloss im Rahmen des "Airbnb Host Assist"-Programms zum Sonderpreis von 469 US-Dollar gekauft haben, im normalen Verkauf soll das Schloss sogar stolze 549 US-Dollar kosten. Angesichts des hohen Preises hätte man einen besseren Service erwarten können als einen Umtausch binnen 14 bis 18 Tagen. Zumindest schickt LockState in dieser Variante zunächst ein neues Schloss und erst nach dem Austausch muss der Kunde das defekte Schloss zurücksenden. Wer in "nur" 5 bis 7 Tagen ein voll funktionsfähiges Schloss haben möchte, muss dessen Rückseite demontieren und für einen Firmware-Tausch einschicken. In diesem Fall hat man aber für eine Woche gar kein Schloss mehr.

Da fragt man sich, warum LockState nicht einfach neue Schlösser per Express an die 500 namentlich bekannten und registrierten Kunden schickt? Schließlich hatte ein automatisch eingespieltes Over-the-Air-Update zu dieser Funktionsstörung geführt und nicht etwa ein Bedienungsfehler. Möglicherweise hat LockState keine allzu umfangreiche Lagerhaltung, denn wer das RemoteLock LS-6i heute bestellt, muss sogar drei bis vier Wochen auf dessen Versand warten - trotz Express-Lieferung. In einem weiteren Tweet schreibt LockState indes, dass seine Techniker bereits 60 Prozent der ausgefallenen Schlösser repariert hätten und diese schon wieder online seien. Dies lässt eine dritte Option, möglicherweise ein manuelles Firmware-Update durch den Benutzer, vermuten.

 
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Anleitung: Schnelleinstieg ins Ether-Mining

reported by doelf, Samstag der 12.08.2017, 12:21:41

Ether ist der neue Trend bei den Kryptowährungen, denn Ether lässt sich nur mit dem Prozessor (sehr langsam) oder der Grafikkarte (deutlich schneller) berechnen. Spezielle ASICs, wie sie bei der Suche nach Bitcoins zum Einsatz kommen, gibt es bei Ether nicht. Steigende Kurse hatten im Juni einen wahren Ether-Rausch ausgelöst und dafür gesorgt, dass es zu Engpässen bei leistungsstarken Gaming-Grafikkarten kam. Doch der Einstieg ins Kryptobergwerk hat so seine Tücken.

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Wenn man weiß, wie es funktioniert, kann man in wenigen Minuten mit dem Schürfen beginnen. Die hierfür benötigten Informationen zusammenzusuchen und typische Fehler zu vermeiden, kann indes etliche Stunden verschlingen. Das gilt insbesondere für weniger versierte Nutzer, für die schon die Eingabeaufforderung ein böhmisches Dorf ist. Primär richtet sich diese Anleitung daher an Anfänger, doch auch erfahrenen Usern kann sie im Rahmen einer Fehlersuche helfen. Und ja: Gleich zu Anfang beschäftigen wir uns mit der Frage, ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt!

 
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AMDs Ryzen Threadripper ist die schnellste Desktop-CPU

reported by doelf, Freitag der 11.08.2017, 12:00:16

Nach einer jahrelangen Durststrecke hat es AMD endlich wieder geschafft, am Marktführer Intel vorbeizuziehen: Die beiden neuen Schlachtschiffe Ryzen Threadripper 1950X und Ryzen Threadripper 1920X sind die derzeit schnellsten Desktop-CPUs und setzen mit 16 bzw. 12 Kernen sowie 32 bzw. 24 Threads neue Maßstäbe in diesem Marktsegment. Dabei bleiben die Preise im Rahmen.

AMD stattet alle Ryzen Threadripper mit vier DDR4-Speicherkanälen (damit sind aktuell 128 GiB RAM möglich) und 64 PCIe-Lanes der dritten Generation aus. Intels Core i9 besitzt ebenfalls vier Speicherkanäle, kann aber nur 44 PCIe-Lanes vorweisen. Zudem ruft Intel wesentlich höhere Preise auf: Während AMD für 16 Kerne (Ryzen Threadripper 1950X) 999 US-Dollar in Rechnung stellt, wird man für Intels Core i9-7960X, dessen Verkauf noch nicht angelaufen ist, 700 US-Dollar mehr auf den Tisch legen müssen. AMDs Zwölfkerner Ryzen Threadripper 1920X geht für 799 US-Dollar über die Ladentheke, Intels Alternative ist 400 US-Dollar teurer. Zudem kann man Intels Preisliste entnehmen, dass der Basistakt der 12-Kern-CPU um 600 MHz niedriger liegen wird als bei AMD. Die Kehrseite dieser Medaille ist eine TDP von 180 Watt.

AMD Ryzen Threadripper: Die Modelle für August 2017

  • AMD Ryzen Threadripper 1950X: 999 US-Dollar (im Preisvergleich ab 1.030 Euro)
    16 Kerne/32 Threads @ 3,4-4,0/4,2 GHz; 180 Watt; Quad Channel DDR4-2666; 64 PCIe-3.0-Lanes
  • AMD Ryzen Threadripper 1920X: 799 US-Dollar (im Preisvergleich ab 830 Euro)
    12 Kerne/24 Threads @ 3,5-4,0/4,2 GHz; 180 Watt; Quad Channel DDR4-2666; 64 PCIe-3.0-Lanes
  • AMD Ryzen Threadripper 1900X: 549 US-Dollar (noch kein Eintrag im Preisvergleich)
    8 Kerne/16 Threads @ 3,8-4,0/4,2 GHz; 180 Watt; Quad Channel DDR4-2666; 64 PCIe-3.0-Lanes

Weil der Ryzen Threadripper die Maßstäbe des Sockel AM4 sprengt, sind neue Hauptplatinen erforderlich. Der neue Sockel TR4 hat 4.094 Kontakte, der dazugehörige Chipsatz nennt sich AMD X399. Erstmals verzichtet AMD auf die typischen Beinchen (Pins) auf der Unterseite der Prozessoren und verwendet stattdessen einen LGA-Sockel mit federnden Kontakten, wie man ihn von Intel kennt. Bisher sind die passenden Mainboards noch dünn gesät und kostspielig. AMD selbst nennt die Modelle ASRock X399 Taichi, ASUS ROG Zenith Extreme, GIGABYTE X399 AORUS Gaming 7 und MSI X399 Gaming Pro Carbon AC (7B09-010R), in Preisvergleichen findet sich zudem ein ASRock Fatal1ty X399 Professional Gaming. Die Preise starten bei 365 Euro. Als Komplett-PC gibt es derzeit nur den Alienware Area-51 in einer "Threadripper Edition".

In drei Wochen, am 31. August 2017, soll der günstigere Ryzen Threadripper 1900X für 549 US-Dollar folgen. Allerdings hat dieser nur 8 Kerne und 16 Threads zu bieten. Damit ähnelt er dem Ryzen 7 1800X (Sockel AM4), doch es gibt wesentliche Unterschiede: Während beide CPUs einen Turbotakt von 4,0 GHz erreichen, weist der Ryzen Threadripper 1900X mit 3,8 GHz einen um 200 MHz höheren Basistakt auf. Die "Extended Frequency Range" (XFR) endet beim Ryzen Threadripper 1900X bei 4,2 GHz und ist damit um 100 MHz höher. Während beide Prozessoren DDR4-2666 unterstützen, kann der Ryzen Threadripper 1900X auf vier Speicherkanäle zurückgreifen, der Ryzen 7 1800X hingegen nur auf zwei. Zudem besitzt der Ryzen 7 1800X lediglich 24 PCIe-3.0-Lanes, während der Ryzen Threadripper 1900X mit vollen 64 Lanes antreten wird.

Erste Testberichte:

Quelle: www.amd.com
 
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Snap im freien Fall - Quartalszahlen enttäuschen auf ganzer Linie

reported by doelf, Freitag der 11.08.2017, 10:59:18

Anfang März 2017 war die Firma Snap INC, deren einziges Produkt Snapchat ist, an die Börse gegangen. Der Ausgabepreis von 17 US-Dollar je Aktie (anvisierter Börsenwert: 24 Milliarden US-Dollar) schien hoch, doch die Investoren griffen zu und trieben den Schlusskurs am ersten Handelstag auf 23,77 US-Dollar. Nach der Präsentation enttäuschender Quartalszahlen ist der Kurs inzwischen auf 11,45 US-Dollar abgestürzt.

Im Laufe des gestrigen Handelstags war das Wertpapier noch einmal um 1,55 Prozent auf 13,77 US-Dollar geklettert, doch dann kamen die Quartalszahlen und ein nachbörslicher Absturz um 16,85 Prozent auf 11,45 US-Dollar. Seit März hat sich der Wert der Snap-Aktie mehr als halbiert, da sich die Anleger keine schnelle Trendwende zur Profitabilität vorstellen können. Die Zahl der täglich aktiven Snapchat-Benutzer ist im Jahresvergleich zwar um 20,97 Prozent auf 173 Millionen gestiegen, doch das sequentielle Wachstum ist auf 4,22 Prozent abgeflacht. Zudem wächst Snapchat außerhalb Nordamerikas nur noch marginal.

Snaps Umsatz ist im Jahresvergleich um 152,78 Prozent auf 182 Millionen US-Dollar gewachsen. Das klingt erst einmal spektakulär, doch im letzten halben Jahr lag das Umsatzplus nur noch bei mageren 9,64 Prozent. Zudem sind 182 Millionen US-Dollar Quartalsumsatz in Relation zu einem Börsenwert von 24 Milliarden US-Dollar (auf Basis des Ausgabekurses von März) äußerst bescheiden. Und dann wäre da noch der Nettoverlust (non-GAAP) in Höhe von 443,093 Millionen US-Dollar, der sich im Jahresvergleich um 282,33 Prozent vergrößert hat. Je Anteil beläuft sich der Verlust (non-GAAP) auf 0,16 US-Dollar.

 
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Disney verlässt Netflix

reported by doelf, Freitag der 11.08.2017, 08:54:36

Die Walt Disney Company hat weitere 42 Prozent des Streaming-Spezialisten BAMTech erworben und macht bei der Vermarktung ihrer Inhalte an die Endkunden in Zukunft ihr eigenes Ding. Parallel hierzu werden die Vertriebsvereinbarungen mit Netflix für Neuveröffentlichungen zum Kalenderjahr 2019 beendet. Diese Ankündigung setzte die Netflix-Aktie unter Druck.

Reaktionen an der Börse
Am gestrigen Handelstag fiel der Kurs der Netflix-Aktie um 3,78 Prozent auf 169,14 US-Dollar und im nachbörslichen Handel ging es um weitere 1,01 Prozent auf 167,44 US-Dollar herunter. Diese Reaktion der Anleger überrascht nicht, denn zur Walt Disney Company gehören die Medienunternehmen Disney, ABC Television Group und ESPN sowie die diversen Disney-Studios nebst Pixar, Marvel und Lucasfilm. Mit seiner Filmsparte generierte Disney im vergangenen Jahr mehr als 9,4 Milliarden US-Dollar und ist mit einem Marktanteil von über 25 Prozent der klare Platzhirsch im weltweiten Filmgeschäft. Insbesondere die Animationsspezialisten von Pixar, die Superhelden von Marvel und das Star-Wars-Universum von Lucasfilm hatten dieses Wachstum ermöglicht. Der Wegfall von Disney ist für Netflix somit ein schmerzlicher Verlust, doch auch beim Mediengiganten reagierten die Anleger verhalten: Disneys Aktie ist gestern um 1,44 Prozent auf 101,35 US-Dollar gefallen und konnte auch nach Börsenschluss lediglich 0,14 Prozent gutmachen.

Der BAMTech-Deal
BAMTech war zunächst eine Tochter der im Jahr 2000 gegründeten Firma "Major League Baseball Advanced Media", welche die US-Baseball-Liga im Internet vermarktet. Dabei kümmerte sich BAMTech um die technischen Aspekte des Streaming-Angebots. 2015 wurde BAMTech dann auf eigene Beine gestellt, um diese Dienste auf andere Märkte auszuweiten und zusätzliche Investoren zu gewinnen. Im August 2016 kaufte sich Disney für eine Milliarde US-Dollar mit 33 Prozent bei BAMTech ein, um deren Technik für sein eigenes Sportnetzwerk ESPN (Entertainment and Sports Programming Networks) zu nutzen. Zugleich sicherte sich Disney eine Option, zukünftig die Aktienmehrheit bei BAMTech zu übernehmen. Diese Option hat Disney nun gezogen und weitere 42 Prozent für 1,58 Milliarden US-Dollar erworben. Neben den Sportsendungen von ESPN sollen bald auch Disney-Inhalte über BAMTech direkt an den Endkunden gestreamt werden - und zwar exklusiv.

Das Lockmittel namens "Exklusiv"
Wie Disney mitteilt, werden nicht nur Sportinhalte, sondern auch Kinofilme von Disney und Pixar ab 2019 exklusiv beim konzerneigenen Streaming-Dienst zu sehen sein. Als Beispiele nennt Disney "Toy Story 4", die Fortsetzung von "Frozen" und die Realverfilmung von "The Lion King". Auch TV-Produktionen, Kurzfilme und Kindersendungen sowie ältere Filme und Serien sollen über den neuen Streaming-Dienst angeboten werden. Die Abonnements wird man direkt bei Disney und ESPN abschließen können und es soll auch passende Apps geben. Wie man mit den Produktionen von Marvell und Lucasfilm verfahren will, lässt Disney offen. Für den Kunden wird die Marktlage immer unübersichtlicher: Einige Produktionen gibt es exklusiv bei Netflix, andere sind nur bei Amazon zu sehen, wieder andere zukünftig ausschließlich bei Disney und auch Apple will verstärkt auf exklusive Inhalte und Eigenproduktionen setzen.

Ausblick
Es stellt sich die Frage, wie viele Abonnements sich Streaming-Konsumenten tatsächlich leisten werden. Der Streaming-Markt wächst noch, doch die derzeitige Zersplitterung könnte die Kunden auf Dauer frustrieren. Schließlich will kaum jemand mehrere Verträge für unendliche viele Inhalte minus der aktuell angesagtesten Serien und Filme abschließen.

 
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Firefox 55.0.1 behebt vier Probleme

reported by doelf, Donnerstag der 10.08.2017, 20:29:23

Kurz nach der Veröffentlichung des Firefox 55.0 muss Mozilla nochmals nachbessern und schickt die Version 55.0.1 hinterher. Diese kümmert sich um drei Fehler und deaktiviert - zum wiederholten Mal - die Option network.predictor.enable-prefetch in den Einstellungen. Offenbar reichen die unlängst vorgenommenen Korrekturen nicht aus.

Ist network.predictor.enable-prefetch aktiviert, kann der Firefox Links auf geöffneten Webseiten verfolgen und diese vorab in seinen Cache legen. Diese Funktion hatte in der Vergangenheit mehrfach Speicherlecks gehabt und den Firefox ausgebremst, es kam aber auch zu doppelten Aufrufen von Werbeinhalten in iFrames oder zum Abbruch aktiver Sitzungen. Zudem wird der Prefetch von Datenschützern kritisiert, weil Webseiten ohne ein Zutun des Benutzers geladen werden. Da IP-Adressen gerne als Beweismittel Verwendung finden, ist eine solche Funktion bedenklich.

Eine Regression ist diesmal besonders ärgerlich: Der Firefox 55.0 will beim Start die zuvor geöffneten Tabs extrem schnell wiederherstellen, doch zuweilen bleiben die Tabs komplett leer. Dieses Malheur wurde ebenso korrigiert wie ein Problem, welches die Anzeige der Seite "See what's new in Firefox!" nach dem Update verhindert. Zum Abschluss hätten wir noch einen Fehler bei einigen PKCS#11-Bibliotheken (Public Key Cryptography Standards), der das Rendern von Webseiten verhindern und einen Absturz beim Beenden des Firefox verursachen kann.

Obwohl die Versionshinweise zum Firefox 55.0.1 bereits online sind, findet sich die neue Version bisher nur auf dem Archive-Server (vormals FTP) zum Download. Wer etwas über die Neuerungen des Firefox 55.0 sowie die darin behobenen Sicherheitslücken erfahren möchte, wird hier fündig.

Download: Firefox 55.0.1

 
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Intel will 100 autonome Autos auf die Straße bringen

reported by doelf, Donnerstag der 10.08.2017, 12:09:04

Nach der Übernahme der israelischen Firma Mobileye N.V. für stolze 15,3 Milliarden US-Dollar weitet Intel seine Aktivitäten im Bereich der autonomen Fahrzeuge aus. Mobileye-Gründer Amnon Shashua, der in Kürze Senior Vice President bei Intel wird, hat diesbezüglich den Aufbau einer Flotte von 100 hochgradig autonomen Automobilen (SAE-Level 4) angekündigt.

Gemäß des SAE-Standards J3016 (Society of Automotive Engineers) steht Level 4 für eine "hohe Automatisierung". Bei solchen Fahrzeugen ist die Automation derart fortgeschritten, dass sie alle Aspekte des Fahrens berücksichtigt. In bestimmten Betriebsmodi, welche das System an seine Grenzen bringen könnten, wird der Fahrer zum Eingreifen aufgefordert. Reagiert dieser nicht angemessen, behält der Autopilot die Kontrolle. Erst in Level 5, der vollständigen Automatisierung, wird das Fahrzeug auf alle Situationen, welche auch ein menschlicher Fahrer bewältigen kann, vorbereitet sein. Der Fahrer kann zwar noch die Kontrolle übernehmen, wird aber eigentlich nicht mehr benötigt. Mobileye hatte Anfang 2017 angekündigt, Level-5-Fahrzeuge bis 2021 zur Serienreife zu bringen.

Intel wird in den autonomen Fahrzeugen seine eigene Technik mit der von Mobileye kombinieren. Mobileye verfolgt das Ziel, einen Autopiloten auf Basis von Bildinformationen zu entwickeln. Dabei kombiniert die Intel-Tochter Kameras mit einem selbst entwickelten Prozessor (EyeQ) und einer eigenen proprietären Software. Zu den Funktionen des EyeQ-Chips gehören ein Bremsassistent und ein Abstandsregeltempomat, dazu kommen das Kollisionswarnsystem C2-270 und ein hauseigenes Spurhalte-Assistenzsystem. Die Autopiloten sollen in Fahrzeuge unterschiedlicher Hersteller integriert und auf den Straßen der USA, Europas und Israels getestet werden. Die unterschiedlichen Klima- und Straßenverhältnisse sollen dabei wertvolle Praxisdaten liefern. Shashua lässt allerdings offen, wann der Ausbau der Flotte auf 100 Autos abgeschlossen sein wird.

 
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AMD bestätigt Linux-Problem mit Ryzen

reported by doelf, Donnerstag der 10.08.2017, 11:07:54

AMD hat eine Schutzverletzung (Segmentation Fault), welche mit den Ryzen-CPUs für den Sockel AM4 im Zusammenspiel mit Linux und BSD auftreten kann, bestätigt und arbeitet nun an einer Lösung. Zuverlässig lässt sich der Fehler nur mit speziellen Testwerkzeugen wie ryzen-test/kill-ryzen reproduzieren. Im Normalbetrieb tritt das Problem zuweilen beim Kompilieren auf.

Bereits Ende März 2017 hatte Matthew Dillon, einer der Entwickler von DragonFly-BSD, eine Schutzverletzung bei Verwendung von AMD Ryzen-CPUs entdeckt und einen Workaround veröffentlicht. In der Folge wurde das Problem, welches ausschließlich unter Linux und BSD auftritt, in Entwicklerkreisen hitzig diskutiert. AMD hielt sich derweil bedeckt, denn die Ursache des schwerwiegenden Fehlers blieb lange Zeit unklar. Nun steht fest: Das Problem tritt in der Praxis nur auf, wenn der Prozessor durch paralleles Kompilieren sehr stark belastet wird. Doch selbst dann scheinen weitere Faktoren wie die Speicherzuweisung, die Temperatur und die Systemkonfiguration eine Rolle zu spielen, während das verwendete Motherboard offenbar keine Bedeutung hat.

Betroffen ist ausschließlich der Ryzen für den Sockel AM4. Weder die Server- und Workstation-CPUs der Epyc-Familie noch die kommenden ThreadRipper-Prozessoren weisen dieses Problem auf. Auch unter Windows lässt sich der Fehler nicht nachstellen, nur unixoide Betriebssysteme können das auslösende Lastszenario erzeugen. AMD hat betroffene Linux-Entwickler dazu aufgerufen, sich zu melden und ihre Erfahrungen zu dokumentieren. Der CPU-Hersteller gibt sich optimistisch, diese Schutzverletzung in den Griff zu bekommen. Wie man diversen Beiträgen entnehmen kann, scheint oftmals eine bessere Kühlung zu helfen. Auch der Einbau eines stärkeren Netzteils wird zuweilen als Lösung propagiert.

Quelle: phoronix.com
 
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EU-Roaming: vzbv zieht gegen O2 vor Gericht

reported by doelf, Mittwoch der 09.08.2017, 16:51:08

Eigentlich wurden Roaming-Gebühren innerhalb der Europäischen Union am 15. Juni 2017 abgeschafft, doch wer auf kostengünstige Telefonate aus dem Sommerurlaub hofft, muss beim Telekommunikationsanbieter O2 besonders aufpassen. Die Telefonica-Tochter hat sich nämlich ein Opt-in-Verfahren für den Ausstieg aus den Roaming-Gebühren ausgedacht und wird deswegen nun vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt.

Die Formulierungen der Europäischen Kommission lassen eigentlich keinen Zweifel daran aufkommen, dass die Abschaffung der EU-Roaming-Gebühren für die Mobilfunkkunden als Automatismus gedacht war. Demnach sollten ab dem 15. Juni 2017 für EU-Mobilfunkteilnehmer im EU-Ausland für Telefonate, SMS und die mobile Internetnutzung die selben Preise gelten wie daheim. Und bei den meisten Anbietern wurde die neue Regelung auch genauso umgesetzt.

O2 setzte stattdessen auf die Trägheit seiner Kunden und ersann einen neuen Roaming-Tarif. Kunden, die von der neuen Regelung profitieren wollen, müssen zunächst in diesen neuen Roaming-Tarif wechseln. Hierzu muss der Mobilfunkkunde eine SMS mit dem Wechselauftrag an O2 schicken. Einzig Kunden, die schon zuvor spezielle Roaming-Tarife oder -Pakete gebucht hatten, wurden am Stichtag automatisch umgestellt. Wer keinen Wechsel veranlasst, zahlt also drauf.

Der vzbv hatte O2 aufgrund dieser Praxis zunächst abgemahnt, doch der Mobilfunkanbieter beharrte auf seiner Praxis. Nun wird ein Gericht entscheiden müssen, ob O2 seine Kunden zu Recht narrt oder sie widerrechtlich über den Tisch zieht.

Quelle: www.vzbv.de
 
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Adobes Flickentag: 81 Löcher gestopft

reported by doelf, Mittwoch der 09.08.2017, 14:35:59

Adobes gestriger Flickentag war am Ende deutlich umfangreicher als die im Vorfeld angekündigten Sicherheits-Updates für die Programme Acrobat und Reader. Über den ebenfalls aktualisierten Flash Player hatten wir gestern bereits berichtet, doch auch in Adobe Digital Editions und im Adobe Experience Manager mussten Sicherheitslücken gestopft werden.

Adobe Acrobat und Reader
Mit 67 Sicherheitslücken sind die Programme Acrobat und Reader die eindeutigen Spitzenreiter dieses Flickenfests: Knapp Zweidrittel dieser Fehler, 43 an der Zahl, sind kritischer Natur, während Adobe die übrigen 24 allesamt als schwerwiegend betrachtet. Alleine 26 Speichermanipulationen ermöglichen das Einschleusen von Schadcode, 24 davon wurden als kritisch (CVE-2017-3016, CVE-2017-3038, CVE-2017-3116, CVE-2017-3123, CVE-2017-3124, CVE-2017-11212, CVE-2017-11214, CVE-2017-11216, CVE-2017-11226, CVE-2017-11227, CVE-2017-11228, CVE-2017-11222, CVE-2017-11234, CVE-2017-11237, CVE-2017-11251, CVE-2017-11259, CVE-2017-11260, CVE-2017-11261, CVE-2017-11262, CVE-2017-11267, CVE-2017-11268, CVE-2017-11269, CVE-2017-11270, CVE-2017-11271) und zwei als hochgefährlich (CVE-2017-3119 und CVE-2017-11263) bewertet. Über zwanzig weitere Speichermanipulationen lassen sich Daten abgreifen. Hiervon wurden drei als kritisch (CVE-2017-11238, CVE-2017-11239, CVE-2017-11252) und 17 als hochgefährlich (CVE-2017-3122, CVE-2017-11209, CVE-2017-11210, CVE-2017-11217, CVE-2017-11230, CVE-2017-11233, CVE-2017-11236, CVE-2017-11242, CVE-2017-11243, CVE-2017-11244, CVE-2017-11245, CVE-2017-11246, CVE-2017-11248, CVE-2017-11249, CVE-2017-11255, CVE-2017-11258, CVE-2017-11265) klassifiziert. Ein hochgefährlicher (CVE-2017-11254) und neun kritische (CVE-2017-3113, CVE-2017-3120, CVE-2017-11218, CVE-2017-11219, CVE-2017-11223, CVE-2017-11224, CVE-2017-11231, CVE-2017-11235, CVE-2017-11256) Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte öffnen Schad-Software die Tore, ein weiterer Use-After-Free-Fehler dient als Datenleck (CVE-2017-11232). Auch fünf kritische Heap-Überläufe (CVE-2017-3117, CVE-2017-3121, CVE-2017-11211, CVE-2017-11220, CVE-2017-11241), zwei kritische Typenverwechslungen (CVE-2017-11221 und CVE-2017-11257) und eine schwerwiegende Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen (CVE-2017-11229) lassen sich zum Ausführen von Schadcode einspannen. Über eine weitere Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen (CVE-2017-3118) sowie eine unzureichende Datenprüfung (CVE-2017-3115) lassen sich derweil Informationen stehlen, in beiden Fällen handelt es sich um schwerwiegende Probleme. Obwohl Adobe lediglich ein Update binnen 30 Tagen empfiehlt, sollten Nutzer, die häufig mit PDF-Dateien zu tun haben, die Programme lieber zeitnah aktualisieren.

Download: Acrobat Reader:

Download: Acrobat:

Adobe Flash Player
Im Flash Player stecken zwar nur zwei Lücken, doch die Typen-Verwechslung (CVE-2017-3106) ermöglicht das Einschleusen von Schadcode und wurde daher als kritisch bewertet. Ein zweiter Fehler (CVE-2017-3085) umgeht Sicherheitsvorkehrungen und kann zum Abgriff von Informationen genutzt werden. Adobe hat für alle Plattformen die höchste Prioritätsstufe 1 verhängt und damit das unverzügliche Einspielen des Updates empfohlen. Lediglich der Flash Player für Linux, mit Ausnahme der Version in Googles Chrome, gilt als vergleichsweise sicher. Für diesen gilt lediglich die Prioritätsstufe 3 (kann man einspielen, falls der Admin einmal Langeweile hat).

Download: Adobe Flash Player 26.0.0.151

Adobe Digital Editions
Neun Sicherheitslücken wurden in Digital Editions beseitigt, zwei davon gelten als kritisch. Es handelt sich um einen Pufferüberlauf (CVE-2017-11274), welcher als Einfallstor für Schadcode missbraucht werden kann, sowie um einen Fehler beim Parsen von externen XML-Inhalten (CVE-2017-11272), welcher ein ernstzunehmendes Datenleck aufreißt. Bei den restlichen sieben Schwachstellen (CVE-2017-3091, CVE-2017-11275, CVE-2017-11276, CVE-2017-11277, CVE-2017-11278, CVE-2017-11279, CVE-2017-11280) handelt es sich um Speichermanipulationen, über die Angreifer Speicheradressen erfahren können. Sie wurden allesamt als schwerwiegend eingestuft. Da Adobe Angriffe auf diese Bugs erwartet, sollte man das Update binnen 30 Tagen einspielen.

Details und Download-Links: Adobe Digital Editions 4.5.6

Adobe Experience Manager
Im Experience Manager der Versionen 6.0 bis 6.3 wurden drei Sicherheitslücken geschlossen. Es handelt sich um eine fehlerhafte Dateivalidierung (CVE-2017-3108) während des Uploads, welche die Möglichkeit zum Einschleusen von Schad-Software eröffnet und daher als hochgradig gefährlich klassifiziert wurde. Hinzu kommen zwei mittelschwere Informationslecks (CVE-2017-3107 und CVE-2017-3110). Adobe hält Angriffe für möglich und empfiehlt ein Update binnen 30 Tagen.

Details und Download-Links: Adobe Experience Manager Hotfix/Fix Pack

 
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August-Patch-Day bei Microsoft

reported by doelf, Mittwoch der 09.08.2017, 10:27:09

Am gestrigen Abend hat Microsoft seinen August-Patch-Day abgehalten und neue Sicherheits-Updates für Windows, den Internet Explorer, dessen Nachfolger Edge, SharePoint, den Microsoft SQL Server und Adobes Flash Player veröffentlicht. Wichtig: Windows 10 Version 1507 - mit Ausnahme der Enterprise- und IoT-Varianten - und Windows Vista werden seit Mai nicht mehr mit Updates versorgt!

In Microsofts "Security Updates Guide" kann man die Sicherheits-Updates nach Produkten, Schwere und Art filtern sowie sortieren. Für August 2017 finden sich 144 Einträge, wobei jeder Eintrag mindestens eine sicherheitsrelevante Änderung für ein Produkt umfasst. Schaltet man in die Detail-Anzeige, sind es sogar 611 Einträge. 75 Einträge (Detailansicht: 287) befassen sich mit kritischen Problemen und 61 (Detailansicht: 275) kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Dazu kommen 8 (Detailansicht: 45) mittelschwere Schwachstellen.

Was dem "Security Updates Guide" nach wie vor fehlt, ist eine Volltextsuche, denn mit dieser könnte man zumindest die Ausnutzbarkeitsindexbewertung (Exploitability Index Assessment) der geschlossenen Sicherheitslücken abfragen. Microsoft unterteilt seine Updates nämlich in vier Klassen von "0: Exploitation Detected" über "1: Exploitation More Likely" und "2: Exploitation Less Likely" bis "3: Exploitation Unlikely", so dass man gezielt nach 0-Day-Lücken suchen könnte. Zudem berücksichtigt die Suche nur den englischen Originaltext. In der deutschen Übersetzung des "Security Updates Guide" werden Sicherheitslücken zwar als "Kritisch", "Wichtig" und "Mittel" klassifiziert, doch die Suchmaske findet nur die Begriffe "Critical", "Important" und "Moderate".

Die Arbeit mit dem "Security Updates Guide" ist nach wie vor ein Krampf und sorgt letztendlich dafür, dass nur noch sehr oberflächlich über die geschlossenen Sicherheitslücken berichtet wird. Aber möglicherweise war das ja auch Microsofts Absicht.

 
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Firefox 55 stopft kritische Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 09.08.2017, 09:32:53

Für den Firefox 55 werden nicht nur neue Funktionen, sondern auch 29 sicherheitsrelevante Korrekturen aufgeführt. Einige davon fassen gleich mehrere Schwachstellen zusammen. Fünf Einträge befassen sich mit kritischen Sicherheitslücken, elf mit hochgefährlichen und sieben mit mittelschweren Problemen. Sechs weitere Fehler sind vergleichsweise harmlos.

Unter den fünf kritischen Einträgen findet sich neben den üblichen Speichermanipulationen auch ein Use-after-free-Fehler, der sich zum Einschleusen von Schadcode eignet. Das Problem tritt in WebSockets auf, wenn ein Objekt gelöscht wird, obwohl das Beenden der Verbindung noch nicht abgeschlossen wurde. Auch auf Style-Objekte kann es einen Zugriff geben, obwohl diese bereits aus dem Speicher entfernt wurden. Hier ist eine Ausnutzung des Fehlers aber noch nicht nachgewiesen. Bleibt noch eine kritische Sicherheitslücke in den Entwickler-Tools, die eine XUL-Injektion ermöglicht. Wird eine manipulierte Webseite im Style-Editor geöffnet, kann ein Angreifer beliebigen Code ausführen.

Unter den hochgefährlichen Schwachstellen finden sich vier Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, die zum Absturz der Software führen und dabei möglicherweise eine Einfallstor für Angreifer öffnen. Gleiches gilt für vier Pufferüberläufe, von denen zwei SVG-Grafiken betreffen. Beim Neuladen von Webseiten mit eingebetteten iFrames kann es passieren, dass die iFrames Zugriff auf die Hauptseite erhalten und dort Daten abgreifen können. Behoben wurden auch ein URL-Hijacking über AppCache, ein unkontrollierter Lesezugriff sowie das Umgehen von Speicherschutzmaßnahmen durch die Klasse WindowsDllDetourPatcher unter Windows.

Download: Firefox 55

 
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Der Firefox 55 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 08.08.2017, 14:44:52

Neue Funktionen, bessere Leistung: Für Windows-Nutzer mit den VR-Brillen HTC VIVE und Oculus Rift bringt der Firefox 55 WebVR und somit die Eintrittskarte in virtuelle Netzwelten. Unter der Haube wurde die Startzeit erheblich verbessert, sofern dabei viele Tabs geöffnet werden, und auch das Multithreading hat große Fortschritte gemacht. Hier hat der Benutzer zudem mehr Kontrolle erhalten.

In den "Einstellungen" findet sich unter "Allgemein" der neue Unterpunkt "Leistung". Standardmäßig wählt der Firefox die Optionen automatisch, doch man kann manuell nachbessern und die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte an- oder ausschalten (z.B. für VP9 unter Windows 10 Anniversary Edition) sowie die Zahl der CPU-Threads, mit denen die Inhalte der Webseiten aufbereitet werden (siehe Bildschirmfoto), angeben. Weitere Leistungsvorteile versprechen neue Restriktionen für das Flash-Plugin: Flash-Inhalte werden nicht mehr automatisch geladen, sondern müssen manuell per Klick gestartet werden. Dies spart CPU-Zeit und Arbeitsspeicher, zugleich verbessert sich die Sicherheit.

Firefox: Leistung

Beim Firefox kann man sowohl über die Adresszeile als auch über das Suchfeld eine Suche starten, doch bisher ließ sich nur beim Suchfeld die zu verwendende Suchmaschine auswählen. Dies wurde nun geändert (siehe zweites Bildschirmfoto). Suchvorschläge sind jetzt standardmäßig aktiviert, lassen sich aber weiterhin ausschalten. Die Seitenleiste mit Lesezeichen, Chronik und synchronisierten Tabs lässt sich nun auf die rechte Seite des Fensters verschieben und die Druckvorschau wurde weiter vereinfacht. Unter macOS ist es jetzt möglich, eigene Tastaturkürzel für die Menüeinträge des Firefox einzurichten. Neu hinzugekommen ist auch eine weißrussische Sprachversion.

Firefox: Suche

Nur an einige Benutzer wird versuchsweise das integrierte Screenshot-Werkzeug ausgeliefert, mit dem man Bildschirmfotos von ganzen Webseiten oder bestimmte Bereichen erstellen kann. Diese Screenshots werden wahlweise lokal gespeichert oder in die Cloud geladen. Der Stub-Installer für Windows wurde vereinfacht, indem man die erweiterten Installationsoptionen entfernt hat. Wer diese benötigt, muss das komplette Installationspaket herunterladen. Die 64-Bit-Version für Windows benötigt jetzt mindestens 2 GiB Arbeitsspeicher. WebRTC unterstützt nun auch Stereomikrofone und zur Verbesserung des Datenschutzes wird unsicheren Webseiten der Zugriff auf die Standortdaten untersagt. UPDATE: Der Firefox 55 umfasst 29 sicherheitsrelevante Korrekturen, wobei einige Einträge gleich mehrere Sicherheitslücken zusammenfassen.

Wichtig: Durch den Firefox 55 werden die Benutzerprofile derart verändert, dass sie nicht mehr zu älteren Programmversionen kompatibel sind! Die Rückkehr zu älteren Programmversionen wurde zwar nie offiziell unterstützt, war in der Regel aber problemlos möglich. Diesmal sieht es anders aus.

Download: Firefox 55

 
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Adobe aktualisiert Flash Player, Reader und Acrobat

reported by doelf, Dienstag der 08.08.2017, 14:07:55

Adobe hatte für heute Updates für seine Programme Reader und Acrobat angekündigt. Diese wurden zwar noch nicht offiziell angekündigt, liegen aber schon zum Download bereit. Ebenso unangekündigt wird bereits ein neuer Flash Player mit der Versionsnummer 26.0.0.151 verteilt.

Leider liegen uns noch keine Informationen zum neuen Flash Player vor, doch da auch Microsoft am heutigen Dienstag wieder frische Sicherheitsflicken verteilen wird, gehen wir auch hier von einem Sicherheitsbezug aus. Der neue Flash Player wird bereits über die offizielle Download-Seite verteilt.

Download für Windows, macOS und Linux: Flash Player 26.0.0.151

Dass es beim Reader und Acrobat um die Sicherheit geht, hatte Adobe bereits im Vorfeld verraten. Die behobenen Schwachstellen stecken in den Versionen Acrobat DC Continuous 2017.009.20058, Acrobat DC Classic 2015.006.30306 und Acrobat XI 11.0.20 sowie Acrobat Reader DC Continuous 2017.009.20044, Acrobat Reader DC Classic 2015.006.30306 und Reader XI 11.0.20 für Windows und macOS. Für alle Varianten hat Adobe die Prioritätsstufe 2 ausgerufen. Dies bedeutet, dass man die Software binnen 30 Tagen aktualisieren sollte, da Angriffe zwar noch nicht erfolgt, aber dennoch wahrscheinlich sind.

Downloads für Windows:

Downloads für macOS:

 
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Lenovo: Stock Android statt Vibe Pure UI

reported by doelf, Sonntag der 06.08.2017, 21:09:06

Gegenüber Gadgets 360 hat Anuj Sharma, der Marketing-Leiter für Smartphones bei Lenovo MBG India, bestätigt, dass sein Unternehmen zukünftig auf ein unverändertes Android setzen wird. Die eigene Benutzeroberfläche "Vibe Pure UI" wird demnach abgeschafft. Den Anfang soll das Modell "K8 Note" machen.

Lenovo wird das K8 Note mit einem puren Android 7.1.1 (Nougat) ausliefern. Laut Sharma hatte Lenovo seine Kunden in den vergangenen Monaten befragt und dabei herausgefunden, dass sich diese ein Stock-Android wünschen. Eine abweichende Benutzeroberfläche wie "Vibe Pure UI", welche auf Android gepackt wird und dieses oftmals ausbremst, stand nicht auf der Wunschliste der Benutzer. Wohl aber Geräte ohne sinnlose Bloatware und stattdessen regelmäßige System-Updates. Bei seinen Anpassungen will sich Lenovo daher auf zusätzliche Funktionen wie Dolby Atmos oder TheaterMax beschränken.

Damit folgt die Mutter Lenovo ihrer Tochter Moto, welche die Chinesen von Google gekauft hatten. Unter Google hatte Motorola seine Telefone mit einem weitgehend unveränderten Android ausgestattet und Lenovo hat dies auch nach der Übernahme beibehalten. Der Weg zur Einsicht war allerdings lang, denn Lenovos erste Benutzeroberfläche "Vibe UI" hatte außer umfangreicher Bloatware viel zu wünschen übrig gelassen. Mit dem 2016 eingeführten "Vibe Pure UI" hatte sich die Situation zwar verbessert, doch der Schritt zum Stock-Android ist konsequent und sinnvoll.

Sobald Google Android O (Oreo? Oatmeal Cookie? Ozelotzunge?) freigibt, soll das Lenovo K8 Note ein entsprechendes Update erhalten. Auch alle anderen 2017er-Modelle der K-Serie will Lenovo mit Android O beglücken, allerdings nicht ganz so zeitnah. Nach der Umstellung auf Stock-Android, will Lenovo System-Updates generell schneller ausliefern. Unklar bleibt indes, welche am Markt bereits erhältlichen Geräte auf ein pures Android umgestellt werden und welche Lenovo mit "Vibe Pure UI" zurücklassen wird.

 
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Fast fertig: Firefox 55 RC 3

reported by doelf, Sonntag der 06.08.2017, 20:06:15

Am Dienstag soll der finale Firefox 55 veröffentlicht werden und vorab kann man nun den dritten Veröffentlichungskandidaten ausprobieren. Der Firefox 55 bringt mittels WebVR virtuelle Web-Realitäten für Windows-Nutzer mit den VR-Brillen HTC VIVE und Oculus Rift. Besonders positiv fällt auf, dass Sitzungen mit zahlreichen offenen Tabs viel schneller - laut Mozilla "in einem Augenblick" - geladen werden.

In den "Einstellungen" findet sich unter "Allgemein" der neue Unterpunkt "Leistung". Standardmäßig wählt der Firefox die Optionen automatisch, doch man kann manuell nachbessern und die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte an- oder ausschalten sowie die Zahl der CPU-Threads angeben, mit denen die Inhalte der Webseiten aufbereitet werden (siehe Bildschirmfoto). Weitere Leistungsvorteile versprechen neue Restriktionen für das Flash-Plugin: Flash-Inhalte werden nicht mehr automatisch geladen, sondern müssen manuell per Klick gestartet werden. Dies spart CPU-Zeit und Arbeitsspeicher, zugleich verbessert sich die Sicherheit.

Firefox: Leistung

Beim Firefox kann man sowohl über die Adresszeile als auch über das Suchfeld eine Suche starten, doch bisher ließ sich nur beim Suchfeld die zu verwendende Suchmaschine auswählen. Dies wurde nun geändert (siehe zweites Bildschirmfoto). Suchvorschläge sind jetzt standardmäßig aktiviert, lassen sich aber weiterhin ausschalten. Die Seitenleiste mit Lesezeichen, Chronik und synchronisierten Tabs lässt sich nun auf die rechte Seite des Fensters verschieben und die Druckvorschau wurde weiter vereinfacht. Unter macOS ist es jetzt möglich, eigene Tastaturkürzel für die Menüeinträge des Firefox einzurichten. Neu hinzugekommen ist auch eine weißrussische Sprachversion.

Firefox: Suche

Nur an einige Benutzer wird versuchsweise das integrierte Screenshot-Werkzeug ausgeliefert, mit dem man Bildschirmfotos von ganzen Webseiten oder bestimmte Bereichen erstellen kann. Diese Screenshots werden wahlweise lokal gespeichert oder in die Cloud geladen. Der Stub-Installer für Windows wurde vereinfacht, indem man die erweiterten Installationsoptionen entfernt hat. Wer diese benötigt, muss das komplette Installationspaket herunterladen. Zur Verbesserung des Datenschutzes wird unsicheren Webseiten der Zugriff auf die Standortdaten untersagt.

Wichtig: Durch den Firefox 55 werden die Benutzerprofile derart verändert, dass sie nicht mehr zu älteren Programmversionen kompatibel sind!

Download: Firefox 55 RC 3

 
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Firefox Send: Simpler Dateiaustausch - aber verschlüsselt!

reported by doelf, Sonntag der 06.08.2017, 20:03:01

Im "Firefox Test Pilot", in dessen Rahmen Mozilla diverse neue Funktionen ausprobiert, findet sich neuerdings auch der Dateiaustausch "Firefox Send". Im Unterschied zu den übrigen Web-Experimenten muss das Add-on "Test Pilot" allerdings nicht installiert werden und "Firefox Send" funktioniert auch mit fremden Webbowsern.

Im Vergleich zu anderen Plattformen, welche einen Datenaustausch ermöglichen, ist "Firefox Send" sehr simpel gestrickt:

  • Man lädt eine Datei (maximale Größe: 1 GiB) hoch.
  • "Firefox Send" erstellt für diese Datei einen Link.
  • Man teilt den Link dem Empfänger mit.
  • Nach dem Download wird die Datei gelöscht.

Positiv sind die verschlüsselte Dateiübertragung und das leicht verständliche Bedienkonzept zu bewerten. Auch die Unterstützung aller modernen Browser, die JavaScript beherrschen, ist erfreulich. Dass der Download auf eine Datei je Link limitiert ist, sollte kein großes Problem darstellen, denn mehrere Dateien lassen sich leicht als ZIP- oder RAR-Archiv verpacken. Und wer will, kann diese Archive gleich nochmal verschlüsseln.

Dass der Upload nach 24 Stunden gelöscht wird, kann unter Umständen etwas knapp bemessen sein. Dem Empfänger bleibt nicht viel Zeit und er benötigt für größere Dateien eine halbwegs flotte Internetverbindung. Mit der Limitierung auf einen Download will Mozilla offenbar verhindern, dass der Dienst für illegales File-Sharing missbraucht wird. Damit wird allerdings auch verhindert, dass man eine Datei mit seiner Arbeits- oder Studiengruppe teilt.

 
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LibreOffice 5.3.5 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 03.08.2017, 12:51:25

Wer noch nicht auf das seit vergangener Woche erhältliche LibreOffice 5.4 mit seinen neuen Funktionen umsteigen möchte, findet im heute freigegebenen LibreOffice 5.3.5 eine Alternative, welche sich an konservative Nutzer sowie den Einsatz in Produktivumgebungen richtet. Insgesamt wurden 123 Fehler korrigiert, darunter fünf potentielle Absturzursachen.

Das finale LibreOffice 5.3.5 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits verwendet, muss die Installationsdateien somit nicht nochmals herunterladen. In Form der Version 5.3.6 wird es Ende Oktober 2017 noch ein letztes Update für diese Entwicklungsschiene geben, am 26. November 2017 wird dann der Support für die Entwicklungsschiene 5.3 eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt soll allerdings LibreOffice 5.4.2 erhältlich und die Entwicklungsschiene 5.4 spürbar gereift sein.

Download: LibreOffice 5.3.5

 
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Fast fertig: Firefox 55 RC 2

reported by doelf, Donnerstag der 03.08.2017, 12:39:54

Kommenden Dienstag soll der finale Firefox 55 veröffentlicht werden und vorab kann man nun den zweiten Veröffentlichungskandidaten ausprobieren. Der Firefox 55 bringt mittels WebVR virtuelle Web-Realitäten für Windows-Nutzer mit den VR-Brillen HTC VIVE und Oculus Rift. Besonders positiv fällt auf, dass Sitzungen mit zahlreichen offenen Tabs viel schneller - laut Mozilla "in einem Augenblick" - geladen werden.

In den "Einstellungen" findet sich unter "Allgemein" der neue Unterpunkt "Leistung". Standardmäßig wählt der Firefox die Optionen automatisch, doch man kann manuell nachbessern und die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte an- oder ausschalten sowie die Zahl der CPU-Threads angeben, mit denen die Inhalte der Webseiten aufbereitet werden (siehe Bildschirmfoto). Weitere Leistungsvorteile versprechen neue Restriktionen für das Flash-Plugin: Flash-Inhalte werden nicht mehr automatisch geladen, sondern müssen manuell per Klick gestartet werden. Dies spart CPU-Zeit und Arbeitsspeicher, zugleich verbessert sich die Sicherheit.

Firefox: Leistung

Beim Firefox kann man sowohl über die Adresszeile als auch über das Suchfeld eine Suche starten, doch bisher ließ sich nur beim Suchfeld die zu verwendende Suchmaschine auswählen. Dies wurde nun geändert (siehe zweites Bildschirmfoto). Suchvorschläge sind jetzt standardmäßig aktiviert, lassen sich aber weiterhin ausschalten. Die Seitenleiste mit Lesezeichen, Chronik und synchronisierten Tabs lässt sich nun auf die rechte Seite des Fensters verschieben und die Druckvorschau wurde weiter vereinfacht. Unter macOS ist es jetzt möglich, eigene Tastaturkürzel für die Menüeinträge des Firefox einzurichten. Neu hinzugekommen ist auch eine weißrussische Sprachversion.

Firefox: Suche

Nur an einige Benutzer wird versuchsweise das integrierte Screenshot-Werkzeug ausgeliefert, mit dem man Bildschirmfotos von ganzen Webseiten oder bestimmte Bereichen erstellen kann. Diese Screenshots werden wahlweise lokal gespeichert oder in die Cloud geladen. Der Stub-Installer für Windows wurde vereinfacht, indem man die erweiterten Installationsoptionen entfernt hat. Wer diese benötigt, muss das komplette Installationspaket herunterladen. Zur Verbesserung des Datenschutzes wird unsicheren Webseiten der Zugriff auf die Standortdaten untersagt.

Wichtig: Durch den Firefox 55 werden die Benutzerprofile derart verändert, dass sie nicht mehr zu älteren Programmversionen kompatibel sind!

Download: Firefox 55 RC 2

 
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Kolumne: Das ist der Gipfel der Volksverarschung

reported by doelf, Mittwoch der 02.08.2017, 17:28:38

Wenn das Smartphone abstürzt hilft gelegentlich ein Software-Update. Manchmal funktioniert danach aber auch gar nichts mehr. Wenn es bei Windows klemmt oder die Grafikkarte seltsame Fragmente malt, können Software-Updates die Rettung bedeuten. Oder auch rein gar nichts bringen. Und was ist, wenn die Abgasreinigung von Dieselfahrzeugen fast immer deaktiviert bleibt und selbst im Betrieb die gesetzlichen Grenzwerte nicht einhalten kann? Klar doch: Wir versuchen es mit einem Software-Update!

Die Bundesbrennelementelieferantin Barbara Hendricks (SPD) und Bundesautomobilkonzernschützer Alexander Dobrindt (CSU) haben sich die deutschen Automobilbauer beim "Nationalen Forum Diesel" mal richtig zur Brust genommen und Klartext geredet. Schließlich haben die deutschen Autobauer die "verdammte Pflicht", eine standesgemäße Schummel-Software zu verbauen, die nicht gleich von irgendwelchen Umweltdeppen aus dem In- und Ausland entdeckt werden kann. Hier besteht ein eindeutiger Mangel an digitaler Kompetenz, welcher die Zukunft des deutschen Verbrennungsmotors und damit Milliarden von Arbeitsplätzen gefährdet.

25 Prozent

Nach einem beinahe schon vorwurfsvollen "Du, du, du" und einem gezielten "Na, na, na", geschickt kombiniert mit einem spielerisch drohendem Zeigefinger, legten die auf Anraten ihrer Anleger reuig dreinblickenden Automobilbosse ihren vorgefertigten Minimalkompromiss auf den Tisch, welchen die beiden Bundesminister begierig unterschrieben und im Anschluss an die große Glocke hängten.

5 Millionen Diesel-PKW sollen ein kostenloses Software-Update erhalten!

Wäre die ganze Sache mit den Software-Updates nicht so lächerlich, könnte man 5 Millionen zumindest für eine ziemlich große Zahl halten. Doch die Hälfte dieser 5 Millionen Diesel-PKW stammen von Volkswagen und wurden eh schon zu einem Software-Update verdonnert, da bei diesen die bereits nachgewiesene Schummel-Software entfernt werden muss. Tatsächlich müsste das Ergebnis des heutigen Tages also lauten:

2,5 Millionen Diesel-PKW sollen ein kostenloses Software-Update erhalten!

Doch was bringt dieses Software-Update? Laut Branchenverband VDA darf man eine Reduzierung des Stickoxid-Ausstoßes um "durchschnittlich 25 bis 30 Prozent" erwarten. Selbst wenn man außer Acht lässt, dass diese Schätzungen vermutlich schöngerechnet wurden, sind 25 bis 30 Prozent nicht mehr als ein schlechter Witz. Ende April 2017 hatte das Umweltbundesamt folgendes Ergebnis veröffentlicht:

Bild

Für die in Praxistests vermessenen Euro-6-Diesel gilt ein gesetzlicher Grenzwert von 80 mg/km, doch im Durchschnitt wurden 507 mg/km aus den Auspuffanlagen dieser Fahrzeuge geblasen. Wir reden also über das 6,34-fache! Sollten es die Hersteller tatsächlich schaffen, den Stickoxid-Ausstoß um 25 Prozent zu reduzieren, kämen wir auf 380,25 mg/km - und auch das ist noch sehr, sehr weit von 80 mg/km entfernt.

Die Mehrzahl der umzurüstenden Fahrzeuge erfüllt allerdings nur Euro 5 und darf bis zu 180 mg/km in die Umwelt pusten. Das Umweltbundesamt nennt für diese Fahrzeuge einen Durchschnitt von 906 mg/km, also das 5,03-fache. Hier würde eine 25-prozentige Reduktion einen neuen Wert von 679,5 mg/km bedeuten, also das 3,8-fache des Grenzwerts. Damit erreichen die Euro-5-Diesel auch nach dem Update nicht einmal die gesetzliche Vorgabe für Euro-3-Diesel, welche sich auf 500 mg/km beläuft.

Ob die gesetzlichen Grenzwerte nun um das 6,34-fache oder das 3,8-fache überschritten werden, ist - rein fäkal betrachtet - scheißegal. Die betroffenen Fahrzeuge verfehlen die Herstellerangaben und die verbindlichen Vorgaben nicht knapp, sondern um Meilen! Und das gilt auch nicht nur für die deutschen Hersteller, sondern auch für die meisten ihrer ausländischen Mitbewerber. Und das muss sich ändern. Nicht nur national, sondern zumindest europaweit!

 
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LibreOffice 5.3.5 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 02.08.2017, 16:21:21

Während das finale LibreOffice 5.4 bereits erhältlich ist, soll LibreOffice 5.3.5, welches sich an konservative Nutzer sowie den Einsatz in Produktivumgebungen richtet, im Laufe dieser Woche folgen. Zunächst gibt es aber noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten.

Nachdem der erste Release Candidate 54 Fehler, darunter vier potentielle Absturzursachen, beseitigt hatte, kümmert sich der zweite um 69 weitere Probleme, von denen allerdings nur eines zum Absturz führen kann. Dieser Crash geschieht im Anschluss auf das Rückgängigmachen eines Einfügens. Ein Großteil der nun vorgenommenen Änderungen korrigiert und verbessert die Hilfetexte, ergänzt fehlende Schaltflächen für Hilfethemen und aktualisiert die Dokumentation. Dazu kommen einige kleinere Verbesserungen.

Download: LibreOffice 5.3.5 RC 2

 
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0-Day-Lücke: Einzelner Raspberry Pi kann Windows-Server lahmlegen

reported by doelf, Mittwoch der 02.08.2017, 14:53:29

Man nehme einen preiswerten und nicht allzu schnellen Raspberry Pi, zwanzig Zeilen Python-Code und einen Windows-Server, der SMB-Zugriffe über das Internet erlaubt. Nach kurzer Zeit ist der Arbeitsspeicher des Servers so voll, dass dieser kommentarlos neu startet oder stehen bleibt. Und Microsoft will daran auch nichts ändern.

Sean Dillon und Zach Harding von RiskSense präsentierten ihre Entdeckung auf der DefCon in Las Vegas. In Anlehnung an den im Jahr 2009 von Robert Hansen vorgestellten Slowloris-Angriff nannten sie ihr Vorgehen SMBloris, denn in beiden Fällen kann ein einzelner Rechner einen mächtigen Server zum Absturz bringen. Die Anforderungen an die Hardware sind dabei überaus bescheiden und so wurde die Attacke mit einem Raspberry Pi demonstriert. Das Problem wurde von Dillon entdeckt, als der Sicherheitsforscher den Exploit-Code EternalBlue untersuchte, welcher zunächst von US-amerikanischen Geheimdiensten verwendet wurde und später Einzug in die Krypto-Trojaner WannaCry und NotPetya (ExPetr) fand.

Die Schwachstelle betrifft alle Windows-Versionen und ist mindestens zwanzig Jahre alt. Sie basiert darauf, dass der Angreifer zahlreiche Verbindungen zum Windows-Server öffnet und sich Speicherplatz für Daten reservieren lässt, die nie gesendet werden. Windows veranlasst diese Reservierungen im non-paged Pool des Kernels, also einem Speicherbereich, der sich nicht auf die Festplatte auslagern lässt. Und da Windows diese Reservierungen nicht mehr aufhebt, läuft der Arbeitsspeicher zügig voll. Am Ende ist nicht einmal mehr genug Speicher frei, um einen Bluescreen anzuzeigen. Daher kann ein einzelner Raspberry Pi einen Windows-Server mit 128 GiB oder mehr Arbeitsspeicher ausschalten.

Microsoft hatte 60 Tage Zeit, um auf die Schwachstelle zu reagieren. Die Reaktion fiel aber anders als erwartet aus: Die Redmonder bewerten dieses Szenario nicht als Sicherheitslücke, sondern als fehlerhafte Konfiguration. Demnach sollte grundsätzlich kein SMB-Zugriff aus dem Internet eingeräumt werden. Laut Dillon wäre es sehr aufwändig, diesen Uralt-Fehler im Grunddesign von SMB zu beheben. Als Workaround schlägt der Sicherheitsforscher vor, in der Firewall die Zahl der aktiven Verbindungen, welche einzelne IP-Adressen auf den SMB-Ports öffnen können, zu beschränken.

 
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Fast fertig: Firefox 55 RC 1

reported by doelf, Mittwoch der 02.08.2017, 14:04:14

Kommenden Dienstag soll der finale Firefox 55 veröffentlicht werden und vorab kann man nun den ersten Veröffentlichungskandidaten ausprobieren. Der Firefox 55 bringt mittels WebVR virtuelle Web-Realitäten für Windows-Nutzer mit den VR-Brillen HTC VIVE und Oculus Rift. Besonders positiv fällt auf, dass Sitzungen mit zahlreichen offenen Tabs viel schneller - laut Mozilla "in einem Augenblick" - geladen werden.

In den "Einstellungen" findet sich unter "Allgemein" der neue Unterpunkt "Leistung". Standardmäßig wählt der Firefox die Optionen automatisch, doch man kann manuell nachbessern und die Hardware-Beschleunigung der Grafikkarte an- oder ausschalten sowie die Zahl der CPU-Threads angeben, mit denen die Inhalte der Webseiten aufbereitet werden (siehe Bildschirmfoto). Weitere Leistungsvorteile versprechen neue Restriktionen für das Flash-Plugin: Flash-Inhalte werden nicht mehr automatisch geladen, sondern müssen manuell per Klick gestartet werden. Dies spart CPU-Zeit und Arbeitsspeicher, zugleich verbessert sich die Sicherheit.

Firefox: Leistung

Beim Firefox kann man sowohl über die Adresszeile als auch über das Suchfeld eine Suche starten, doch bisher ließ sich nur beim Suchfeld die zu verwendende Suchmaschine auswählen. Dies wurde nun geändert (siehe zweites Bildschirmfoto). Suchvorschläge sind jetzt standardmäßig aktiviert, lassen sich aber weiterhin ausschalten. Die Seitenleiste mit Lesezeichen, Chronik und synchronisierten Tabs lässt sich nun auf die rechte Seite des Fensters verschieben und die Druckvorschau wurde weiter vereinfacht. Unter macOS ist es jetzt möglich, eigene Tastaturkürzel für die Menüeinträge des Firefox einzurichten. Neu hinzugekommen ist auch eine weißrussische Sprachversion.

Firefox: Suche

Nur an einige Benutzer wird versuchsweise das integrierte Screenshot-Werkzeug ausgeliefert, mit dem man Bildschirmfotos von ganzen Webseiten oder bestimmte Bereichen erstellen kann. Diese Screenshots werden wahlweise lokal gespeichert oder in die Cloud geladen. Der Stub-Installer für Windows wurde vereinfacht, indem man die erweiterten Installationsoptionen entfernt hat. Wer diese benötigt, muss das komplette Installationspaket herunterladen. Zur Verbesserung des Datenschutzes wird unsicheren Webseiten der Zugriff auf die Standortdaten untersagt.

Wichtig: Durch den Firefox 55 werden die Benutzerprofile derart verändert, dass sie nicht mehr zu älteren Programmversionen kompatibel sind!

Download: Firefox 55 RC 1

 
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Ubuntu 16.04.3 LTS als Update verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 02.08.2017, 13:56:16

Die Freigabe von Ubuntu 16.04.3 LTS soll eigentlich erst am morgigen Donnerstag stattfinden, doch als Update ist die neue Version bereits verfügbar. Zumindest unsere unter Ubuntu MATE 64-Bit laufenden PCs ließen sich schon aktualisieren. Ubuntu 16.04 LTS (Codename: Xenial Xerus) genießt Langzeitunterstützung und wird noch bis zum Jahr 2019 mit Sicherheits-Updates versorgt werden.

Das im Februar 2017 veröffentlichte Ubuntu 16.04.2 LTS hatte den Linux-Kernel 4.8 im Gepäck, doch dieser bekommt inzwischen keine Updates mehr. Eigentlich hatten wir daher auf einen Wechsel zum LTS-Kernel 4.9 gehofft, doch Ubuntu 16.04.3 LTS installierte sich auf unseren Rechnern mit dem Kernel 4.4.0-87. Auch die Versionen 16.04 und 16.04.1 basierten auf dem LTS-Kernel 4.4.

Kernel 4.4.0-87

UPDATE: Bei frischen Installationen wird der Kernel 4.10.0-28 verwendet. Keine wirklich gute Wahl, denn 4.10 - und auch 4.11- sind bereits EOL (End of Life), werden also nicht mehr gepflegt.

Wer mit dieser Kernel-Auswahl hadert, kann einen neueren Mainline- oder Stable-Kernel einspielen. Hier bieten sich der aktuelle LTS-Kernel 4.9.40 oder der neueste Stable-Kernel 4.12.4 an. Wir nutzen den Kernel 4.12.4 auf einigen Notebooks und dieser funktioniert einwandfrei. Auch in Verbindung mit Ubuntu 16.04.3 LTS konnten wir bisher keine Probleme feststellen.

Mesa 3D 17.0.7

Dafür macht Mesa 3D einen großen Sprung von 11.2.0 auf die erst Anfang Juni 2017 freigegebene Version 17.0.7. Zugegeben: Die Mesa-Entwickler waren von der Version 13 ohne Zwischenschritte auf 17 gewechselt, doch Ubuntu 16.04.2 LTS hatte Mesa 3D 13 noch links liegen gelassen. Und so gibt es statt OpenGL 4.1 nun Unterstützung für OpenGL 4.5.

Unter den aktualisierten Anwendungspaketen finden sich der Firefox 54.0, der Thunderbird 52.2.1 und das frisch erschienene LibreOffice 5.4.0.

 
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Die Dienste lassen Apple wachsen

reported by doelf, Mittwoch der 02.08.2017, 00:24:41

Seit drei Quartalen wächst Apple wieder mit steigender Geschwindigkeit, doch es sind nicht mehr die unglaublichen Geräte, welche den Motor des wertvollsten Unternehmens der Welt antreiben, sondern seine Dienstleistungen. Diese erreichten im 3. Quartal des fiskalischen Jahres 2017, welches für Apple am 1. Juli 2017 endete, einen neuen Höchststand.

Apple konnte seinen Umsatz binnen Jahresfrist um 7,20 Prozent auf 45,408 Milliarden US-Dollar ausbauen. Der operative Gewinn ist um 6,56 Prozent auf 10,768 Milliarden US-Dollar gestiegen und der Nettogewinn konnte um 11,81 Prozent auf 8,717 Milliarden US-Dollar verbessert werden. Aufgrund weitreichender Aktienrückkäufe ist der Gewinn je Anteil um 17,61 Prozent auf 1,67 US-Dollar gesprungen, alleine im dritten Quartal hatte Apple 11,7 Milliarden US-Dollar auf seine Anleger verteilt. Eine Dividende in Höhe von 0,63 US-Dollar wird am 17. August 2017 ausgeschüttet, Stichtag ist der 14. August.

iPhone und iPad
Spannend wird es beim Blick auf die einzelnen Produkte: Mit 24,846 Milliarden US-Dollar (+3,32%) stellt das iPhone nur noch 54,72 Prozent des Umsatzes. Das Plus ist in erster Linie den gestiegenen Stückpreisen zu verdanken, denn Apple konnte den Absatz lediglich um 1,55 Prozent auf 41,026 Millionen Telefone steigern. Beim iPad ist es anders herum: Preiswerte Varianten haben den Absatz um 14,81 Prozent auf 11,424 Millionen Tablets klettern lassen, doch der der Umsatz ist nur um 1,91 Prozent auf 4,969 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dennoch kommt diese Trendwende überraschend, denn die Verkaufszahlen des iPad waren lange Zeit rückläufig.

Mac, Dienste und der Rest
Beim Mac sieht es ähnlich aus wie beim iPhone: Die Absätze stagnieren bei 4,292 Millionen Geräten (+0,94%), doch der Umsatz ist aufgrund gestiegener Stückpreise um 6,74 Prozent auf 5,592 Milliarden US-Dollar angewachsen. Wie Eingangs bereits erwähnt, sind die Dienste zur Zeit der wahre Motor des Apfels: 7,266 Milliarden US-Dollar bedeuten ein Umsatzplus von 21,59 Prozent. Der Rest, also die Apple Watch, iPods, Beats-Kopfhörer, TV-Boxen und Zubehör, kommen auf 2,735 Milliarden US-Dollar. Dieser Gemischtwarenladen ist mit 23,25 Prozent sogar noch stärker gewachsen als die Dienste, liefert bisher aber nicht einmal halb soviel Umsatz.

Aktienkurs
Die Börse reagiert positiv auf Apples Geschäftszahlen: Im nachbörslichen Handel ist das Papier um 6,1 Prozent auf einen Kurs von 159,20 US-Dollar gestiegen.
Quelle: www.apple.com
 
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DRAM: Die Preise ziehen wieder spürbar an

reported by doelf, Dienstag der 01.08.2017, 23:27:07

Nachdem die Hersteller von DRAM-Chips ihre Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2016 gedrosselt hatten, kam es am Spot-Markt in Taiwan zu einem sprunghaften Anstieg der Kurse. Dieser dauerte bis Anfang Februar 2017 an, danach kam es bis Juni zu einer Seitwärtsbewegung, doch seitdem sind die Preise wieder deutlich angezogen.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 7,336 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind 11,85 Prozent mehr als Anfang Juli sowie ein Aufschlag von 28,07 Prozent verglichen mit dem Kurs Anfang Januar. Seit Oktober 2016 haben sich diese Chips sogar um schmerzhafte 69,62 Prozent verteuert.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,545 US-Dollar. Binnen Monatsfrist ist diese Variante um 7,91 Prozent teurer geworden. Der Vergleich mit Januar offenbart einen Preisanstieg um 25,18 Prozent und wenn wir Oktober 2016 als Ausgangspunkt nehmen, sind es sogar 63,59 Prozent.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 3,260 US-Dollar gezahlt. Mit 6,54 Prozent sehen wir hier die geringste Verteuerung binnen Monatsfrist. Seit Januar sind die Kurse für diesen Speichertyp nur um 16,72 Prozent geklettert, die Teuerungsrate seit Oktober 2016 beläuft sich auf 57,03 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Dank Donald Trumps "großartiger" Wirtschaftspolitik war ein Euro gestern 1,1837 US-Dollar wert und notierte damit um 4,31 Prozent höher als Anfang Juli. Seit Jahresbeginn ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar um 12,51 Prozent gestiegen.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Marktanteile: Windows 10 legt zu, neuer Höchststand für Linux

reported by doelf, Dienstag der 01.08.2017, 10:56:09

Nachdem Windows 10 im Juni nur um 0,02 Punkte zulegen konnte, waren es im Juli immerhin 0,83 Punkte. Damit erreicht Microsofts aktuelles Betriebssystem einen Marktanteil von 27,63 Prozent sowie einen neuen Höchststand. Dies gilt auch für Linux, dem heimlichen Gewinner des vergangenen Monats. Das quelloffene Betriebssystem hält laut NetMarkteShare inzwischen 2,53 Prozent des Marktes, eine Steigerung um 0,17 Punkte. Im Juni hatte Linux sogar um 0,37 Punkte zulegen können.

Marktanteile im Juli

Der Platzhirsch ist und bleibt Windows 7 mit einem Marktanteil von 48,91 Prozent (-0,13). Damit steht Windows 7 heute besser da als noch vor einem Jahr, als sein Marktanteil auf 47,01 Prozent gefallen war. Rang zwei geht an Windows 10 und die dritte Position konnte Windows 8.1 (6,48%; +0,08) von Windows XP (6,10%; -0,84) zurückgewinnen. Nach einem kurzen Auflodern im Juni setzt sich der Niedergang von Windows XP somit weiter fort. Auf Rang fünf findet sich mit macOS 10.12 das erste Betriebssystem, welches nicht aus Redmond kommt. Im Juni hatte macOS 10.12 seinen ersten Rückgang um 0,10 Punkte erlebt und kann davon lediglich 0,03 wieder gutmachen. Sein Marktanteil liegt nun bei 3,52 Prozent.

Linux bleibt trotz seiner Steigerung auf 2,53 Prozent auf dem sechsten Platz vor Windows 8.0 (1,42%; +0,05), Mac OS X 10.11 (1,17%; -0,06) und Mac OS X 10.10 (0,76%; -0,05). Die Top 10 komplettiert Windows Vista, welches seit Mai keine neuen Sicherheits-Updates mehr erhält. Mit einem Marktanteil von 0,51 Prozent (-0,02) verabschiedet sich Vista so langsam in Richtung Windows NT (0,40%; -0,01). Auf den Positionen zwölf bis siebzehn finden sich ältere Versionen von Mac OS X, die zusammen 0,54 Prozent des Marktes halten. Eine Ausnahme bildet Rang sechzehn mit dem kommenden macOS 10.13, dessen laufender Beta-Test immerhin 0,02 Prozent des Marktes erreicht. Das letzte Betriebssystem mit einem zählbaren Marktanteil ist indes Windows 2000 mit 0,01 Prozent auf Platz achtzehn.

 
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