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News-Archiv: September 2015

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Firefox 42.0 Beta 2 (32/64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 30.09.2015, 01:44:25
Mozillas Entwickler haben die zweite Beta-Version des Firefox 42.0 zum Download freigegeben. Die Beta-Schiene ist besonders für Windows-Benutzer interessant, da es hier auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Die Version 42.0 bringt einen Tracking-Schutz, mehr Sicherheit für den Login-Manager sowie Leistungsoptimierungen. Mit der finalen Fassung darf man ab dem 2. November 2015 rechnen.

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Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

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Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Beta 2
 
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NVIDIA: GeForce 355.98 WHQL für "Killing Floor 2"

reported by doelf, Montag der 28.09.2015, 19:20:07
Bereits in der vergangenen Woche hatte NVIDIA seinen Grafiktreiber GeForce für Windows 10, 8.1, 8, 7 und Vista auf die WHQL-zertifizierte Version 355.98 aktualisiert. Dieser Treiber wird auch für Windows XP angeboten, hier allerdings ohne die WHQL-Zertifizierung, da XP seitens Microsoft nicht mehr unterstützt wird. Der GeForce 355.98 wird insbesondere für "Killing Floor 2" empfohlen.

Hierzu wurde das Spiel "Killing Floor 2" in Game Ready eingepflegt, neue SLI-, 3D-Vision- oder 3D-Kompatibilitätsprofile gibt es jedoch nicht. Die Unterstützung für das Entwicklungspaket GameWorks VR wurde ausgebaut und steht jetzt auch für mobile GPUs zur Verfügung. Neben diversen Fehlerbereinigungen wurde dabei auch VR SLI weiter optimiert. Weiterhin bringt der GeForce 355.98 WHQL Unterstützung für die mobile Variante der GeForce GTX 980. Im Download sind die PhysX System-Software 9.15.0428 und der HD-Audio-Treiber 1.3.34.3 enthalten, beides alte Bekannte aus den vorherigen Treibern. Einzig GeForce Experience springt auf die Version 2.5.14.5.

Download: NVIDIA GeForce 355.98 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Apple verkündet Verkaufsrekord für iPhone 6s und 6s Plus

reported by doelf, Montag der 28.09.2015, 18:18:21
Nach eigenen Angaben konnte Apple binnen drei Tagen 13 Millionen iPhones der Modellreihen 6s und 6s Plus verkaufen. Das wäre ein neuer Rekord, denn die iPhones 6 und 6 Plus waren vor einem Jahr am ersten Wochenende "nur" 10 Millionen mal über die realen und virtuellen Ladentheken gegangen. Wirklich vergleichen lassen sich die Zahlen allerdings nicht.

Und das liegt an den Ländern, in denen die Geräte an den Start gegangen sind: Apples neue Telefone sind seit dem 25. September 2015 in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, den USA, Kanada, Puerto Rico, Australien, Neuseeland, China, Hong Kong, Japan und Singapur erhältlich. Die USA, Kanada, Australien, Puerto Rico, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Japan und Singapur waren auch 2014 mit dabei, nicht aber China und Neuseeland. Das Zünglein an der Waage dürfte dabei nicht Neuseeland, sondern China sein, denn in der Volksrepublik leben immerhin 1,367 Milliarden potentielle Kunden.

Absatzzahlen für das jeweils erste Verkaufswochenende:
  • iPhone 6s und 6s Plus: über 13 Millionen (28. September 2015)
  • iPhone 6 und 6 Plus: über 10 Millionen (23. September 2014)
  • iPhone 5S und 5C: über 9 Millionen (20. September 2013)
  • iPhone 5: über 5 Millionen (21. September 2012)
  • iPhone 4S: über 4 Millionen (14. Oktober 2011)
  • iPhone 4: über 1,7 Millionen (24. Juni 2010)
In Österreich, der Schweiz, Liechtenstein, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg, Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Island, Grönland, Italien, Portugal, Spanien, Andorra, Monaco, Irland, Bosnien, Bulgarien, Kroatien, der Tschechische Republik, Estland, Lettland, Litauen, Griechenland, Ungarn, Polen, Rumänien, Russland, Slowakei, Slowenien, Mexiko, Taiwan, auf den Malediven und der Isle of Man startet der Verkauf erst am 9. Oktober. Am 10. Oktober folgen dann Bahrain, Jordanien, Kuwait, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabische Emirate und am 16. Oktober Indien, Malaysia und die Türkei. Ob Apple den weltweiten Absatz tatsächlich um 30 Prozent steigern kann, werden also erst die Geschäftszahlen für das Weihnachtsquartal verraten.
Quelle: www.apple.com
 
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SeaMonkey 2.38 ist fertig

reported by doelf, Montag der 28.09.2015, 13:52:41
SeaMonkey, der direkte Nachfolger der Websuite Mozilla und Erbe von Netscape, liegt in der Version 2.38 zum Download bereit. Diese wird in 26 Sprachen für Windows, Mac OS X und Linux angeboten. Bisher gibt es noch keine Informationen über Änderungen oder geschlossene Sicherheitslücken.

Obwohl sich in den vorläufigen Versionshinweisen die Anmerkung "Please note that the 2.38 release notes will be updated as soon as possible" findet, sind wir diesbezüglich nicht allzu optimistisch: Für den Anfang des Monats veröffentlichten SeaMonkey 2.35 gibt es nämlich immer noch keine Informationen über Änderungen und auch die verfügbaren Sicherheitshinweise enden beim SeaMonkey 2.33.1.

Download: SeaMonkey 2.38
 
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XcodeGhost: Apples Aufklärung ist unzureichend

reported by doelf, Samstag der 26.09.2015, 16:40:03
Dank eines manipulierten und über Drittseiten verbreiteten Entwicklungswerkzeugs waren etliche infizierte Apps in Apples offiziellen App-Store gelangt. Viele der Apps waren auf China beschränkt, aber das gilt längst nicht für alle. Dennoch klärt Apple bisher nur auf seiner chinesischen Webseite über den Vorfall auf - und auch das nur unzureichend.

Während der chinesische Nachrichtensender CCTV über mehr als 350 betroffene Programme berichtete und die Sicherheitsexperten von Fox IT und Palo Alto Networks zumindest 94 infizierte Apps identifizieren konnten, nennt Apple nur 25. Apple schreibt hierzu, dass diese Liste unvollständig sei, da man sich auf die am weitesten verbreiteten Apps beschränkt habe. Diese Aussage ergibt keinen Sinn, denn auch die Benutzer exotischer Apps würden gerne wissen, ob diese Spionage- oder Schadfunktionen enthalten. Alles andere als eine vollständige Liste ist schlicht und einfach indiskutabel. Da Apple seinen App-Store nach eigener Aussage durchsucht und die infizierten Apps entfernt hat, liegt dem Unternehmen eine solche Liste vor.

Neue Apps, welche die infizierte Komponente enthalten, können im App-Store nicht mehr eingestellt werden. Bereits installierte Apps auf den Geräten der Kunden wurden hingegen nicht gelöscht und sind weiterhin aktiv. Apple rät seinen Kunden, nach aktualisierten Versionen der betroffenen Apps Ausschau zu halten. Sollte die App im App-Store verfügbar sein, hat sie bereits ein Update erhalten und ist sicher. Wird die App nicht mehr angeboten, liegt hingegen noch keine sichere Version vor. Auch dieser Hinweis ist wenig hilfreich, da Apple nicht alle betroffenen Apps beim Namen nennt. Sinnvoller wäre es gewesen, die infizierten Apps auf den Geräten der Kunden zu deaktivieren. Zumindest ein Warnhinweis beim Aufruf einer infizierten App wäre wünschenswert, doch auch diesen gibt es nicht. Und um das Ärgernis auf die Spitze zu treiben, beschränkt Apple seinen Sicherheitshinweis bezüglich XcodeGhost bisher auf die chinesische Ausgabe seiner Internetseite.

Kurzum: Apples Krisenmanagement im Fall XcodeGhost ist mangelhaft. Selbst wenn die Schadsoftware tatsächlich nur vergleichsweise harmlose Daten abgegriffen hat, ist dies kein Grund zu Entwarnung. Schließlich bestand jederzeit die Möglichkeit, weitere Befehle über den Kontrollserver nachzuladen.
 
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openSUSE 42.1: Die erste Beta-Version von Leap ist da

reported by doelf, Samstag der 26.09.2015, 15:24:42
Die erste Beta-Version von openSUSE 42.1 (Entwicklungszweig: Leap) liegt ebenfalls zum Download bereit. Sie nutzt den Kernel 4.1, welcher als "Longterm Maintenance Kernel" noch bis September 2017 gepflegt werden soll. Ein Release Candidate von openSUSE 42.1 ist für den 15. Oktober geplant, die finale Version soll am 4. November 2015 veröffentlicht werden.

Der Linux-Kernel 4.1 ist seit Juni stabil, er erweitert das Dateisystem Ext4 um eine Verschlüsselung für einzelne Dateien sowie komplette Verzeichnisse (ohne die Meta-Daten). Auch am Dateisystem XFS wurde gearbeitet: Hier werden bei Anwendungen wie dem Videoschnitt dank des Kommandos FL_INSERT_RANGE weniger Daten bewegt. Die Änderungen bei Btrfs beschränken sich auf kleinere Optimierungen und einige Fehlerkorrekturen. Auf der Hardware-Seite können NV-DIMMs dank eines einfachen Treibers namens "PMEM" als Datenträger genutzt werden, dazu kommen frische Treiber für neue WLAN-Chips von Intel. Für Grafikkarten auf AMD-Basis wurde der "Multi-Stream Transport" (MST) integriert, dieser muss aber noch manuell aktiviert werden. Beim Anschluss über DisplayPort 1.2 lassen sich per MST mehrere Bildschirme ansteuern und auch einige 4k-Monitore, welche diese Technik verwenden, sollen jetzt ihre volle Auflösung erreichen. Für NVIDIAs GeForce GTX 750 ermöglicht der Nouveau-Treiber 3D-Beschleunigung und beim Controller der XBox One kann jetzt das Force-Feedback genutzt werden.

Leap markiert für openSUSE einen Schnitt: Die Versionsnummer springt von 13.2 auf 42.1 und als Unterbau dienen nun Software-Komponenten des aktuellen SUSE Linux Enterprise. Da dessen Kernel 3.12 aber schon reichlich Staub angesetzt hat, gab es für dieses Vorhaben reichlich Kritik. Der Longterm-Maintenance-Kernel 4.1 stellt nun einen Kompromiss dar, welcher die Mehrzahl der Benutzer zufriedenstellen dürfte. Die Desktop-Oberflächen und Anwendungen stammen aus dem Rolling-Release Tumbleweed, von dem sich Leap durch eine eigene grafische Gestaltung des Boot-Prozesses abgrenzen soll. Hierfür gab es einige Änderungen bei Grub und Plymouth. Beim X-Display-Manager (XDM) greift openSUSE 42.1 Beta 1 auf die recht alte Version 1.1.10 zurück, während Tumbleweed und openSUSE 13.2 bereits XDM 1.1.11 verwenden. KDEs Plasma-Framwork wurde indes auf die Version 5.13.0 aktualisiert. Im Gegensatz zu openSUSE 13.2 gibt es keine 32-Bit-Version mehr. Wer den Sprung auf Leap mitmachen möchte, benötigt somit 64-Bit-Hardware!

Download: openSUSE 42.1 Beta 1
 
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Ubuntu 15.10 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 26.09.2015, 13:50:20
Die zweite Beta-Version von Ubuntu 15.10 (Codename: "Wily Werewolf") liegt zum Download bereit. Der "verschlagene Werwolf", so die Übersetzung des Codenamens, soll am 22. Oktober 2015 veröffentlicht werden und wird den Kernel 4.2 als Grundlage nutzen. Auch die Version für den Raspberry Pi 2 soll einen neuen Kernel bekommen.

Der Ende August veröffentlichte Kernel 4.2 bringt eine Verschlüsselungsoption für das Dateisystem F2FS und die Möglichkeit, die UEFI-Firmware unter Linux zu aktualisieren. Voraussetzung hierfür ist allerdings der noch ziemlich neue UEFI-Standard 2.5. Dazu gibt es einen schnelleren Writeback-Cache und Optimierungen für das SSD-Caching. Der Kernel-Treiber AMDGPU, welcher die Carrizo-APUs sowie Grafikkarten auf Basis der GPUs Tonga und Fiji/Fury unterstützt, soll sowohl von AMDs Catalyst als auch vom quelloffenen Gallium3D-Treiber genutzt werden. Dieser Ansatz verspricht eine bessere Kompatibilität, doch vorerst fehlen noch wichtige Funktionen wie das Power-Management. Auch für Intels kommende Atom-SoCs der Broxton-Generation, die auf den Einsatz in Tablets und Smartphones zielen, wurde eine grundlegende Unterstützung hinzugefügt.

Die hauseigene Desktop-Umgebung Unity soll diverse Verbesserungen erhalten, zudem stehen GNOME 3.16 und MATE 1.10 zur Auswahl. Auf Seiten der Anwendungen sind Firefox 41, Chromium 44 und LibreOffice 5.0.1 mit an Bord. Beim Ableger Kubuntu kommt KDE Plasma 5.4 zum Einsatz, während es bei Lubuntu (LXDE) und Xubuntu (Xfce) lediglich Fehlerbereinigungen geben wird.

Download:
 
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Arbeitsspeicher: Preisrutsch bei DDR4 gestoppt

reported by doelf, Samstag der 26.09.2015, 13:03:36
In den vergangenen Wochen waren die Preise für DDR4-Speicher kräftig gefallen, doch über die letzten 14 Tage blieben die Kurse am Spotmarkt in Taiwan stabil. Da die DDR3-Chips nochmals billiger geworden sind, klafft die Schere zwischen DDR4 und DDR3 nun wieder etwas weiter auseinander. Bei den besonders billigen eTT-Chips ohne Taktangabe scheint indes die Talsohle erreicht.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,1195 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 1,24 Prozent unter dem Wechselkurs von Mitte September. Seit Jahresbeginn hat der Euro sogar 7,49 Prozent auf den US-Dollar verloren, denn am 1. Januar 2015 war ein Euro noch 1,2102 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 2,716 US-Dollar (-0,11%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,130 US-Dollar (-3,36%) [-42,15%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,886 US-Dollar (-0,32%) [-43,89%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,202 US-Dollar (-3,30%) [-31,35%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,240 US-Dollar (-2,13%) [-43,89%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 0,950 US-Dollar (-0,42%) [-43,38%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Die Bundesnetzagentur lädt zur Breitbandmessung

reported by doelf, Freitag der 25.09.2015, 18:17:39
Wenn man einen neuen Internetanschluss bestellt, ist dieser auf dem Papier oft rasend schnell. Nach der Schaltung kommt dann die Ernüchterung, wenn statt der dick hervorgehobenen 100 MBit/s nur etwas mehr als die Hälfte beim Kunden ankommt. Wie hoch der Datendurchsatz tatsächlich ist, würde die Bundesnetzagentur gerne genauer wissen und lädt daher zur Breitbandmessung.

Die Breitbandmessung startet am heutigen Freitag und steht sowohl für Festnetzanschlüsse als auch für mobile Geräte zur Verfügung. Auf Computern wird zum Durchführen der Messung Java benötigt und auf mobilen Geräten muss eine App installiert werden. Diese bietet die Bundesnetzagentur leider nur für Android und iOS an, so dass unser Windows Phone leider nicht teilnehmen kann.

Die Bundesnetzagentur hatte bereits in den Jahren 2012 und 2013 bundesweite Messkampagnen durchgeführt, im vergangenen Jahr wurden leider keine Daten erhoben. Da die Bundesnetzagentur den Telekommunikationsunternehmen auf die Finger schaut, wäre eine rege Teilnahme wünschenswert. Schließlich wollen wir alle die vollen 100 MBit/s und nicht nur den Zusatz "bis zu".
 
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Störungen bei Sparkassen

reported by doelf, Freitag der 25.09.2015, 17:58:26
Aufgrund von Netzwerkproblemen gab es heute bei Sparkassen in mehreren Bundesländern weder Geld noch Beratung. Jene Filialen, die ihre Telefonanlage bereits auf Voice over IP umgestellt haben, konnten die Kunden nicht einmal telefonisch erreichen. Inzwischen ist der Fehler behoben.

Ursache war offenbar ein Server-Ausfall beim zuständigen IT-Dienstleister Finanz Informatik in Frankfurt am Main. Da dort nicht alle Server betroffen waren, konnten einige Sparkassen ganz normal arbeiten, während bei anderen gar nichts mehr funktionierte. Geldautomaten und SB-Terminals konnten ebenso wenig auf das Netzwerk zugreifen wie die Mitarbeiter, weshalb selbst Kundentermine in betroffenen Niederlassungen kurzfristig abgesagt werden mussten. War die VoIP-Telefonanlage ebenfalls ausgefallen, half nur noch der Griff zum Mobiltelefon, um die Kunden erreichen zu können. Der Ausfall ereignete sich am Freitagmorgen und konnte erst gegen 15:30 Uhr behoben werden.
Quelle: twitter.com
 
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Unbefriedigend: Flirt-Plattform Lovoo unter Täuschungsverdacht

reported by doelf, Freitag der 25.09.2015, 17:42:30
Dem c't-Magazin wurden kürzlich Datenarchive in einer Gesamtgröße von mehr als 50 GiB zugespielt, die eine systematische Abzocke bei der Flirt-Plattform Lovoo belegen sollen. Nachdem der Betreiber des Dienstes alle Vorwürfe abgestritten und die Daten als mögliche Fälschungen dargestellt hatte, legt die c't jetzt noch einmal nach.

Nach einer eingehenden Prüfung sehen die Kollegen keine Hinweise auf Manipulationen. Stattdessen mehren sich die Indizien, dass Lovoo "männlichen Nutzern systematisch mit erfundenen Profilen das Geld aus der Tasche gezogen hat". Die mutmaßlich authentischen E-Mails scheinen allerdings zu belegen, dass die Täuschungen von der "Führungsriege" der Plattform gewollt und gesteuert wurden.

Während Lovoo behauptet, die c't habe eine Bitte um Rücksprache zur Klärung der Vorwürfe abgelehnt, erklären die Journalisten, die Flirt-Plattform habe zwei schriftliche Anfragen unbeantwortet gelassen. Darüber hinaus habe man E-Mail-Auszüge zur Überprüfung der Authentizität vorgelegt, doch die Echtheit der E-Mails wurde seitens Lovoo weder bestätigt noch bestritten.

Nach eigenen Angaben hat Lovoo weltweit mehr als 37,682 Millionen Nutzer sowie über 170 Mitarbeiter aus 17 Nationen. Das Start-Up mit Sitz in Dresden ging im Oktober 2011 online.
Quelle: www.heise.de
 
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Neue Smartwatch: Pebble Time Round

reported by doelf, Freitag der 25.09.2015, 14:16:43
Der Smartwatch-Pionier Pebble hat mit seinem neuen Modell "Time Round" eine Uhr im Angebot, die mit ihrem runden Ziffernblatt und einer Bauhöhe von nur 7,5 mm glatt als richtige Uhr durchgehen kann. Dabei setzt Pebble abermals auf ein farbiges E-Paper-Display mit LED-Beleuchtung.


Die Pebble Time Round misst 38,5 x 38,5 x 7,5 mm und bringt je nach Ausführung 28 oder 32 g auf die Waage. Im Gegensatz zu den meisten Mitbewerbern ist ihr farbiges E-Paper-Display immer an, es wird von Gorilla Glass (2.5D) geschützt. Während die eckige "Pebble Time" bis zu einer Tiefe von 30 Metern wasserdicht ist, bietet die runde Variante nur einen Spritzwasserschutz gemäß IPX7. Statt sieben Tage hält die Akkuladung der Pebble Time Round nur zwei Tage, dafür verkürzt sich die Ladezeit auf 15 Minuten.

Man kann die Pebble Time Round mit Android- und Apple-Geräten koppeln, hierfür werden Android 4.3 oder neuer bzw. iOS ab der Version 8 benötigt. In Hinblick auf Googles Betriebssystem zeigt sich die eckige Pebble Time genügsamer und unterstützt Android ab der Version 4.0. Die Auslieferung der Pebble Time Round soll in sechs bis acht Wochen beginnen, vorerst aber nur mit Lederarmbändern. Die Preise beginnen bei 249,99 US-Dollar.
 
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Chrome 45.0.2454.101 schließt Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 25.09.2015, 11:32:03
Nachdem sich Chrome 45.0.2454.99 um kritische Schwachstellen im Flash Player gekümmert hatte, beheben Googles Entwickler mit der Version 45.0.2454.101 nun zwei hochgefährliche Sicherheitslücken in der JavaScript-Engine V8 und im Document Object Model (DOM). Mit beiden Fehlern lässt sich die Herkunftsprüfung des Browsers umgehen.

Die Same-Origin-Policy (SOP) soll sicherstellen, dass Client-seitige Sprachen wie JavaScript oder CSS nicht auf Objekte einer anderen Herkunft zugreifen können. Ein typisches Beispiel wäre eine Webseite, welche externe Werbung nachlädt. Obwohl die vom Drittanbieter ausgelieferte Werbung in die Webseite integriert wird, muss diese strikt von jeglichen Daten, welche in die Webseite eingegeben werden (z.B. Zugangsdaten), abgeschottet werden. Wenn sich dieses Sicherheitskonzept umgehen lässt, spricht man von einem Cross-Origin-Bypass. Die beiden Fehler in Chrome stammen aus dieser Kategorie. Sie wurden von Mariusz Mlynski entdeckt, über die Höhe des Finderlohns wurde noch nicht entschieden.

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Neue Streaming-Dienst: ALDI life Musik

reported by doelf, Donnerstag der 24.09.2015, 15:05:22
Am heutigen Donnerstag starten die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd ihren gemeinsamen Musik-Streaming-Dienst. "ALDI life Musik", so der Name des Angebots, ist mit 7,99 Euro für 30 Tage günstiger als seine Mitbewerber. Wie bei der Konkurrenz üblich, kann man auch ALDIs Streaming-Dienst in den ersten 30 Tagen kostenlos testen.

ALDI verspricht unbegrenzten Zugriff auf 34 Millionen Musikstücke, welche aus dem Angebot des Kooperationspartners Napster stammen. Dazu gibt es fertige Abspiellisten, aktuelle Charts, 4.000 Radiosender aus aller Welt sowie über 10.000 Hörbücher. Natürlich können die Kunden auch eigene Playlisten erstellen und diese auch offline verwenden.

Das Angebot kann auf Computern über den Internetbrowser sowie mobil über eine App genutzt werden. Letztere gibt es für Android, iOS und Windows Phone. Dank TrackMatch ist die App in der Lage, ein Lied anhand kurzer Mikrofon-Mitschnitte zu erkennen. Der Titel wird in der App angezeigt und kann dann den eigenen Favoriten hinzugefügt werden.

Die Audioqualität lässt sich zwischen 64 und 320 kbps einstellen, was insbesondere für schlechte Verbindungen oder Tarife mit begrenztem Datenvolumen wichtig ist. "ALDI Life Musik" lässt sich auch mit dem Prepaid-Tarif "ALDI TALK" kombinieren. Hier gibt es die Wahl zwischen der zubuchbaren Option "Musik Only" und den Komplettpaketen "Musik Paket M und L". Das Streaming wird anscheinend auf das Datenvolumen angerechnet.
 
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Chrome 45.0.2454.99 mit neuem Flash Player

reported by doelf, Donnerstag der 24.09.2015, 14:29:34
Mit dem zweiten Update für Chrome 45 beheben Googles Entwickler ein paar kleinere Fehler sowie mögliche Absturzursachen. Wichtiger ist jedoch der aktualisierte Flash Player 19.0.0.185, denn Adobe hatte am Montag 23 Schwachstellen geschlossen, die größtenteils kritischer Natur sind.

Die Mehrzahl der Sicherheitslücken, darunter sieben Speicherfehler, fünf Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, drei Stack-Fehler, zwei Pufferüberläufe und eine Typenverwechslung, ermöglicht das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Zwei weitere Fehler können zum Umgehen von Sicherheitsmechanismen genutzt werden, dazu kommt ein Speicherleck. Zwei bereits zuvor geschlossene Schwachstellen benötigen zudem eine bessere Abdichtung. Hierbei geht es um einen Angriff mit Hilfe manipulierter Vektorenlängen (CVE-2015-5568) sowie Attacken auf verwundbare JSONP-Callback-APIs (CVE-2015-5571).

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Firefox 42.0 Beta 1 (32/64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 24.09.2015, 14:18:57
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 41.0 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 42.0 Beta 1 zum Download bereit. Die Beta-Schiene ist besonders für Windows-Benutzer interessant, da es hier auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Den fertigen Firefox 42.0 darf man ab dem 2. November 2015 erwarten.

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Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

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Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Beta 1
 
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iOS 9.0.1: Apple hat nachgebessert

reported by doelf, Donnerstag der 24.09.2015, 13:05:28
Nur eine Woche nach der Veröffentlichung von iOS 9 hat Apple sein mobiles Betriebssystem bereits nachbessern müssen: Die am gestrigen Mittwoch freigegebene Version 9.0.1 behebt vier nervige Probleme, darunter auch die nach dem Update zuweilen nicht mehr funktionierenden Wecker und Erinnerungen. Es ist nicht das erste Mal, dass die Alarmfunktion von iOS nach einem Update versagt.

Bei Benutzern, welche die Datenübertragung per Mobilfunkverbindung manuell über ein Profil eingerichtet haben, werden diese Einstellungen von iOS 9 nicht übernommen, so dass die mobile Datenverbindung nicht mehr funktioniert. Die Pausenfunktion von Safari und Photos führte bei der Wiedergabe von Videos zu verzerrten Bildern und auf einigen Geräten konnte der Update-Assistent nicht fertiggestellt werden. Auch diese Probleme soll iOS 9.0.1 beheben. Ob Apple auch Sicherheitslücken gestopft hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar.
 
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LibreOffice 5.0.2 (32/64-Bit) ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 23.09.2015, 15:04:41
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt in der finalen Version 5.0.2 zum Download bereit. Dieses Update behebt 111 Fehler, darunter 16 Abstürze. Das finale LibreOffice 5.0.2 entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits verwendet hat, muss die Installationspakete nicht nochmals herunterladen.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst noch bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin soll LibreOffice 5.0.3 verfügbar und die Entwicklungsschiene 5.0 für den Produktiveinsatz gewappnet sein.

Download: LibreOffice 5.0.2
 
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Adobe stopft kritische Sicherheitslücken im Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 22.09.2015, 23:37:51
Adobe hat 23 Schwachstellen in seinen Programmen Flash Player und AIR behoben. Für den Flash Player unter Windows und Mac OS X wurde dabei die höchste Prioritätsstufe 1 ausgerufen, hier sind sofortige Updates anzuraten. Für Linux gilt diese nur bei Verwendung des Internetbrowsers Chrome, ansonsten verhängt Adobe für Linux nur die moderate Warnstufe 3. Diese gilt auch für AIR.

Die Mehrzahl der Sicherheitslücken, darunter sieben Speicherfehler, fünf Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, drei Stack-Fehler, zwei Pufferüberläufe und eine Typenverwechslung, ermöglicht das Einschleusen und Ausführen von Schadcode. Zwei weitere Fehler können zum Umgehen von Sicherheitsmechanismen genutzt werden, dazu kommt ein Speicherleck. Zwei bereits zuvor geschlossene Schwachstellen benötigen zudem eine bessere Abdichtung. Hierbei geht es um einen Angriff mit Hilfe manipulierter Vektorenlängen (CVE-2015-5568) sowie Attacken auf verwundbare JSONP-Callback-APIs (CVE-2015-5571).

Download:
 
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Der Firefox 41.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 22.09.2015, 23:12:12
Mozilla hat heute den finalen Firefox 41.0 zum Download freigegeben. Für Windows gibt es leider wieder keine 64-Bit-Fassung, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Auch die Signierungspflicht für Erweiterungen ist vorerst vom Tisch. Dafür wurden 19 Sicherheitslücken geschlossen.

Der Firefox 41.0 unterstützt TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello hat Instant Messaging bekommen und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt jetzt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Das Rendering von Schatten und das Auspacken komprimierter Bilddateien wurden beschleunigt. CSS-Animationen wurden vom Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen und unter Windows 7 wurde WARP deaktiviert.

Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnte, sollte die Version 41.0 diese standardmäßig deaktivieren. Von diesem Vorhaben hat Mozilla kurzfristig Abstand genommen und plant die Signierungspflicht nun für den Firefox 43, der Mitte Dezember 2015 fertiggestellt werden soll. Das Problem sind offenbar die Entwickler der Erweiterungen, die die erforderlichen Anpassungen nicht rechtzeitig umsetzen konnten. Bezüglich der 19 behobenen Sicherheitslücken ist anzumerken, dass vier kritischer Natur sind. Weitere fünf Fehler sind hochgradig gefährlich, neun sind von mittlerer Schwere und die letzte ist vergleichsweise harmlos.

Download: Firefox 41.0
 
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BOINC @ Au-Ja: Die 2,1 Milliarden Credits sind geschafft!

reported by doelf, Montag der 21.09.2015, 17:01:10
Knapp zwei Monate nach dem historischen Schritt über die 2-Milliarden-Schwelle haben die Mitglieder unseres BOINC-Teams, allen voran MrJo und Radulf, nochmals nachgelegt und am Wochenende die Marke von 2,1 Milliarden Credits geknackt. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen und uns für das Engagement unserer Mitstreiter GANZ HERZLICH BEDANKEN! Dies gilt insbesondere für den Einsatz bei GPUGrid, wo unsere Mitglieder einen erheblichen Beitrag für die medizinische Grundlagenforschung über den Krebs leisten.

Innerhalb Deutschlands ist unser Team bei GPUGrid auf Platz 4 vorgerückt und insgesamt konnten wir hierzulande den 14. Rang (international liegen wir auf Rang 141) erobern. Sollten die Bemühungen all unserer Mitglieder auf gleich hohem Niveau verbleiben, könnten wir bis zum Jahresende auf den 13. Platz kommen. Allerdings gilt es auch nach unten gegen heraneilende Teams zu sichern, die wie BOINC@Pfalz mit höchst eigennützigen Projekten (BitcoinUtopia-Mining) nach vorne stürmen. Unser Team ist daher ständig auf der Suche nach weiteren Mitstreitern und Sponsoren, die unser Engagement für die Wissenschaft unterstützen.

Hier noch ein paar Hintergrundinformationen: www.Au-Ja.de hat seit vielen Jahren ein Team für verteiltes Rechnen. Dabei stellt jedes einzelne Mitglied ungenutzte Rechenzeit auf seinem heimischen Computer zur Verfügung, um gemeinnützige Projekte aus der wissenschaftlichen Forschung zu unterstützen. Die Teilnahme an diesen Projekten ist kostenlos, allerdings steigt der Stromverbrauch durch die höhere Auslastung des Computers an. Natürlich kann jeder Teilnehmer frei darüber entscheiden, wann und wie lange er die Software zum verteilten Rechnen laufen lässt. Zudem kann man seine Teilnahme jederzeit beenden.

Welche Projekte unterstützt unser Team?
Derzeit ist unser Team in 14 Projekten vertreten, die alle möglichen Bereiche der Wissenschaft umfassen:
  • Der Sinn und Zweck von ClimatePrediction.net ist leicht zu erraten: Das von der Universität Oxford geführte Projekt soll das Weltklima bis zum Jahr 2100 vorhersagen und dabei insbesondere die globale Erwärmung untersuchen.
  • Bei Collatz Conjecture wird eine Lösung für das mathematische Problem der Collatz-Folge gesucht. Hier können schnelle Grafikkarten von AMD/ATi und NVIDIA viele Punkte sammeln, CPUs sollte man lieber mit einem anderen Projekt betrauen.
  • Docking@Home gehört zu den medizinischen Projekten, hier werden Medikamente gegen Krankheiten wie AIDS erforscht. Die Veranstalter sind die Universitäten von Delaware und Kalifornien (Berkeley) sowie das Scripps Research Institute.
  • Einstein@Home beschäftigt sich mit der Astronomie und sucht nach Pulsaren. Hauptsächlich rechnet der Prozessor, dank CUDA werden einige Aufgaben jedoch auf die Grafikkarte übertragen - sofern diese von NVIDIA stammt.
  • Das Projekt Enigma@Home versucht durch verteiltes Rechnen, einige noch immer nicht dechiffrierte Funksprüche aus dem zweiten Weltkrieg zu knacken. Hierzu greift Enigma@Home auf Stefan Krah's M4 Projekt zurück.
  • GPUGRID simuliert molekulardynamische Prozesse, die Federführung bei diesem Projekt hat die "Research Unit on Biomedical Informatics" der Universität Pompeu Fabra in Barcelona. Es wird eine schnelle GPU von NVIDIA benötigt.
  • MilkyWay@home erstellt ein möglichst genaues, dreidimensionales Modell unserer Milchstraße. Neben dem Prozessor können auch GPUs von AMD/ATi und NVIDIA eingespannt werden, sofern diese Berechnungen mit doppelter Genauigkeit beherrschen.
  • Der Moo! Wrapper bietet BOINC- Nutzern die Möglichkeit, an Distributed.net teilzunehmen und dort geht es um Kryptographie. Aktuell versucht das Projekt, einen 72-Bit RC5-Schlüssel zu brechen.
  • POEM@home widmet sich der Proteinoptimierung mit Energiemethoden sowie der Erforschung von Nanostrukturen für OLED-Displays. Es handelt sich um ein Projekt des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).
  • Wer die Suche nach Primzahlen spannend findet, ist bei PrimeGrid richtig aufgehoben. PrimeGrid unterstützt neben CPUs auch Grafikprozessoren von NVIDIA (CUDA) und AMD/ATi (OpenCL).
  • Bei Rosetta@home werden Proteine gefaltet, um Heilmittel für einige besonders schwere Krankheiten wie beispielsweise HIV, Malaria, Krebs und Alzheimer zu finden. Rosetta@home nutzt derzeit ausschließlich den Prozessor.
  • SETI@home dürfte den meisten Lesern gut bekannt sein. Es geht um die Suche nach außerirdischer Intelligenz und neben dem Prozessor dürfen sich auch Grafikkarten von NVIDIA daran beteiligen.
  • Das World Community Grid ist ein von IBM unterstütztes, nicht-kommerzielles Projekt welches primär Krankheiten wie AIDS, Dengue-Fieber, Krebs, Leishmaniose, Malaria, Muskelschwund und Schistosomiasis (Bilharziose) erforscht.
Interessiert? Alle weiteren Informationen gibt es auf der BOINC @ Au-Ja Team-Seite...
 
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Massive Probleme bei Skype

reported by doelf, Montag der 21.09.2015, 14:11:00
Microsoft hat seit heute Vormittag diverse Probleme mit Skype. Momentan werden alle Kontakte als offline gemeldet und man kann seinen eigenen Status auch nicht ändern. Aus diesem Grund lassen sich auch keine Anrufe starten. Und auch Textmitteilungen kommen nicht immer an.

Laut Microsoft wird die Mehrzahl der Textmitteilungen zwar weiterhin ausgeliefert, doch insbesondere bei Gruppen-Chats war das nicht immer der Fall. Wer versucht, sich bei Skype anzumelden, benötigt hierfür etliche Anläufe. Auch die Konteneinstellungen reagieren ausgesprochen träge. Offenbar versuchen derzeit zahlreiche Kunden, mehr über die Probleme zu erfahren, weshalb die Webseiten der Skype Community überlastet sind. Einen Grund für die Störungen nennt Microsoft nicht, man aber arbeite daran.
 
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Jim Keller verlässt AMD (mal wieder)

reported by doelf, Montag der 21.09.2015, 13:57:59
Der CPU-Spezialist Jim Keller hat seinen Posten bei AMD mit sofortiger Wirkung aufgegeben. Keller hatte zuletzt an AMDs Hoffnungsträger Zen gearbeitet, der im kommenden Jahr auf den Markt kommen soll. Vor einer Woche war aus dem Umfeld der taiwanischen Motherboard-Hersteller zu vernehmen, dass sich Zen vermutlich auf Ende 2016 verzögern wird.

Jim Keller hatte bis 1998 für DEC an den Alpha-Prozessoren 21164 und 21264 gearbeitet. Danach wechselte er zu AMD und half beim K7, bevor er zum Chefentwickler der K8-Architektur wurde. Mit x86-64 und HyperTransport legte Keller zwei Grundlagen für den K8-Erfolg, doch schon 1999 zog er weiter zu SiByte, wo er bis 2004 an MIPS-Prozessoren gearbeitet hat. AMDs erster K8-Prozessor kam hingegen erst im Dezember 2003 in den Handel. Über P.A. Semi stieß Keller dann 2008 in Folge einer Übernahme zu Apple und arbeitete in dem Team, welches die SoCs A4 und A5 auf den Weg brachte. Im August 2012 konnte AMD seinen ehemaligen Chefentwickler zurückgewinnen und beauftragte Keller mit dem Design der Zen-Architektur.

Die Meldung von Kellers Abschied bei AMD kommt zwar überraschend, doch im Gegensatz zu viele Kollegen erscheint uns diese Personalie weit weniger dramatisch. Beim K8 hatte Keller die architektonischen Grundlagen geschaffen und das Unternehmen gut vier Jahre vor der Markteinführung wieder verlassen. Zen hat Keller indes weit länger begleitet und wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch grundlegende Architekturfragen zu klären wären, sollte AMD schnellstens die Branche wechseln. Auch die aktuellen Gerüchte über Verzögerungen beziehen sich nicht auf die Architektur, sondern auf den Fertigungsprozess.
Quelle: hexus.net
 
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Malware in Apples App-Store: Was man über XcodeGhost wissen muss

reported by doelf, Montag der 21.09.2015, 12:19:02
Die Sicherheitsexperten von Palo Alto Networks warnen vor einer neuartigen Malware, die es in Apples App-Store geschafft hat. Chinesische iOS-Entwickler hatten die Schadsoftware in Xcode entdeckt und darüber berichtet, woraufhin Forscher von Alibaba die Malware und ihren Verbreitungsweg untersucht haben. Interessanterweise integriert sich XcodeGhost über Apples Entwicklungswerkzeuge direkt in neue Apps.

Zumeist sind es die Entwickler der Apps, die sich auf kriminelle Weise bereichern wollen und hierfür Hintertüren in ihre Programme einbauen. Zuweilen verwenden nichtsahnende App-Entwickler externe Bibliotheken, welche mit Schadroutinen ausgestattet sind, für ihre eigenen Projekte. Was den Fall XcodeGhost so besonders macht, ist die Infiltration über ein scheinbar offizielles Entwicklungswerkzeug. Die Kriminellen haben nämlich Pakete von Apples Xcode mit einem Trojaner versehen und ihren Schadcode damit automatisch und ohne Wissen der Entwickler in neue Apps implementiert.

Eigentlich sollte man sich Xcode direkt bei Apple herunterladen, doch von vielen Ländern aus sind die Zugriffe auf Apples Server sehr langsam. Dies gilt insbesondere für China, wo der Cloud-Speicher des lokalen Anbieters Baidu große Beliebtheit genießt. Und genau dort hatten die Kriminellen die manipulierten Entwicklungswerkzeuge platziert, so dass die große Mehrzahl der betroffenen Entwickler aus China stammen wird. Doch während sich die Infektionen mit infizierten Apps auf das Einzugsgebiet des chinesischen App-Stores konzentrieren, sind auch andere Länder betroffen.

Das erste populäre Opfer der manipulierten Entwicklungswerkzeuge war die "NetEase Cloud Music App", Palo Alto Networks fand in der Version 2.8.3 den Spionage-Code von XcodeGhost. Damit stand fest, dass nach LBTM, InstaStock, FindAndCall, Jekyll und FakeTor zum sechsten Mal Malware in Apples wohlbehüteten App-Store eindringen konnte. Zunächst waren die Sicherheitsexperten von ein paar Dutzend Apps ausgegangen, doch der chinesische Nachrichtensender CCTV spricht inzwischen von über 350 betroffenen Programmen. Eine ganze Reihe davon sei für den internationalen Markt geschrieben wurden.

In Zusammenarbeit mit den niederländischen Sicherheitsexperten von Fox IT konnte Palo Alto Networks zahlreiche manipulierte Apps identifizieren. Hierzu gehören WeChat, der Visitenkartenleser CamCard und die App des Fahrdienstleisters Didi Kuaidi. Indes scheinen die Chinesen eine Beruhigungsstrategie zu fahren: Auf einem frisch eingerichteten Benutzerkonto beim sozialen Netzwerk Weibo erklärt der angebliche Urheber, dass es sich bei XcodeGhost lediglich um einen Versuch handelt und er die mit Hilfe der Schadroutine gesammelten Daten bereits gelöscht habe.

Laut Palo Alto Networks übermittelt XcodeGhost die lokale Zeit, den Namen der infizierten App und die Identifikationsnummer des App-Bundles. Zudem werden Name und Typ des Geräts, dessen UUID, die Einstellungen für Sprache und Land sowie die Art des genutzten Netzwerks abgefragt. Auf den ersten Blick scheint XcodeGhost halbwegs harmlos zu sein, doch dem widerspricht Claud Xiao von Palo Alto Networks. Gegenüber Forbes erklärte der Malware-Experte, dass XcodeGhost über einen Kontrollserver ferngesteuert wird und lokale Sicherheitslücken angreifen könne. Offenbar gibt es Hinweise darauf, dass auch iCloud-Zugänge "abgephisht" wurden.

Ein großes Risiko entsteht auch durch Nachahmer: Die schnelle und effiziente Verbreitungsform von XcodeGhost dürfte schon bald Schule machen. Auch Apple hat neue Hausaufgaben bekommen, denn der aktuelle Xcode-Compiler lädt kommentarlos manipulierte Programmteile, da deren Authentizität überhaupt nicht geprüft wird. Und natürlich sollten sich auch die App-Programmierer beim Download von Entwicklungswerkzeugen auf offizielle Quellen beschränken. Der Vorfall XcodeGhost beweist einmal mehr, welch gewaltige Lawinen man mit scheinbar kleinen Fehltritten auslösen kann.
 
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Media-Center: Zweiter Release Candidate von Kodi 15.2 verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 20.09.2015, 17:39:56
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi und seit Ende Juli gibt es die stabile Version 15.0. Dieses Update brachte optimierten Programmcode und zahlreiche Verbesserungen, aber auch ein paar neue Fehler. Nachdem Kodi 15.1 die Mehrzahl dieser Probleme Mitte August behoben hatte, soll sich Kodi 15.2 in Kürze um den Rest kümmern. Seit heute gibt es einen zweiten Veröffentlichungskandidaten.

Bild

Ein Stolperstein war einmal mehr Android, denn die Mehrzahl der Hersteller passt Googles Betriebssystem für die eigenen Geräte an und so stellt die beliebte Plattform aus Sicht komplexer Apps ein wahres Schlangennest dar. Kodi 15.0 scheitert beispielsweise an der Videoausgabe auf Geräten mit Amlogic-Chipsätzen, welche das Bild nur vergrößert oder in Teilen anzeigen. Da die Ursache eine veraltete und fehlerhafte Firmware ist, würde ein Update seitens der Hersteller die beste Lösung darstellen. Doch es geht um Android und so mussten die Entwickler einen Workaround finden, der in Kodi 15.2 RC 1 seine Premiere feiert. Darüber hinaus wurde ein Problem beim schnellen Vorspulen von Videos behoben, welches ebenfalls nur bei Android-Geräten mit Amlogic-Chipsätzen auftritt.

Doch auch abseits von Android hat sich einiges getan: Die Bibliothek TagLib, welche die eingebetteten Metadaten von Audiodateien verarbeitet, wurde aktualisiert, um einen Absturz bei der Wiedergabe von FLAC-Dateien zu beheben. Unter Windows wurde ein Einfrieren im "Away Mode" (abwesend) korrigiert und unter Mac OS X 10.7 ein Absturz beim Auflösen von Laufwerksnamen beseitigt. Für XBox-Controller wurde die Lautstärkeregelung repariert und bei der Touch-Bedienung sollen sich die seitlichen Flyouts nicht mehr unbeabsichtigt öffnen. Weitere Verbesserungen korrigieren die Platzierung von Untertiteln, fehlende Liedtexte, den leeren Eintrag LatestAlbum.Artist, die Kennzeichnung für bereits gesehene Inhalte sowie falsch gewählte Zeitformate.

Folgende Neuerungen bringt der Release Candidate 2: Beim Durchsuchen der Bibliothek berücksichtigt Kodi 15.2 die Dateizeit, was diesen Vorgang auf 32-Bit-Plattformen beschleunigen kann. Das Zurückspulen von Videos unter Windows kann zwar auch weiterhin kurzzeitig ein paar Artefakte hinterlassen, sollte jetzt aber grundsätzlich funktionieren. Untertitel werden wieder sauber unter dem Video positioniert und MicroDVD-Untertitel wurden ebenfalls repariert. Auch ein Speicherleck beim Öffnen von Blu-ray-Menüs für die Stream-Auswahl wurde gestopft, über UPnP eingebundene Lieder werden jetzt richtig sortiert und auch ein Problem beim Prüfen der Systempartition unter Android wurde korrigiert.

Download: Kodi 15.2 RC 2 (Isengard)
Quelle: kodi.tv
 
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LibreOffice 5.0.2 RC 2 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 20.09.2015, 17:26:12
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit Ende August in der finalen Version 5.0.1 zum Download bereit. Mit diesem Update wurden die gröbsten Fehler von LibreOffice 5.0 behoben, jedoch nicht alle. Nun ist der zweite Veröffentlichungskandidat der Version 5.0.2 offiziell verfügbar, dessen finale Fassung für die kommende Woche geplant ist. Seit LibreOffice 5.0.1 wurden 111 Fehler, darunter 16 Abstürze, behoben.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst noch bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin soll LibreOffice 5.0.3 verfügbar und die Entwicklungsschiene 5.0 für den Produktiveinsatz gewappnet sein.

Download: LibreOffice 5.0.2 RC 2
 
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Windows 10 Insider Preview für PCs Build 10547

reported by doelf, Sonntag der 20.09.2015, 17:12:26
Microsoft gibt wieder Gas: Nachdem Anfang der Woche ein neuer Build der Windows 10 Insider Preview für Telefone freigegeben wurde, liegt nun frisches Futter für PCs zum Download bereit. Vorerst wird der neue Build 10547 aber nur an jene Insider, die sich für schnelle Updates (Fast Ring) entschieden haben, verteilt.

Mit dem Build 10547 erhöht sich die Zahl der maximal nutzbaren Kacheln im Startmenü von 512 auf 2.048, zudem lässt sich über die Einstellungen zur Personalisierung eine vierte Spalte für das Kachelraster im Startmenü freischalten. Dort kann man jetzt auch das Hintergrundbild für den Sperrbildschirm deaktivieren. Im Tablet-Modus lassen sich Apps aus der Task-Ansicht heraus links oder rechts am Bildschirmrand andocken und zum Schließen zieht man die App einfach nach unten.

Die Handschrifteingabe öffnet sich jetzt nur noch automatisch, wenn man die Tablet-Ansicht nutzt und keine Tastatur angeschlossen hat. Beim Schreiben erweitert sich die Eingabefläche und die Vorschläge zur Interpunktion wurden weiter ausgebaut. Mit "Object RTC" (ORTC) erhält Edge eine ähnliche Erweiterung, wie sie Firefox mit Hello bereits seit längerer Zeit bietet. ORTC ermöglicht Audio- und Videokommunikationen ohne zusätzliche Plug-ins. Microsoft will dies nutzen, um Skype in Edge zu integrieren.

Abgesehen vom System wurden auch einige Apps aktualisiert: Die Foto-App unterstützt jetzt Ordner auf dem PC und OneDrive, ebenfalls überarbeitet wurden die Xbox-App, Groove, Mail, Kalender und Maps. Allerdings kann es passieren, dass Apps aus dem Windows Store nicht automatisch aktualisiert werden. Wer auf Nummer Sicher gehen will, löst eine manuelle Update-Suche im Store aus, um die neuesten Versionen zu erhalten. Die Warnung bezüglich der Preview Builds unter "Update und Sicherheit" kann man vorerst ignorieren.

Microsoft konnte einen kritischen Fehler im Start-Menü beheben, zugleich soll die Suche aus Start heraus konsistenter funktionieren. Das Hinweis-Icon des Action Centers leuchtet nur noch auf, wenn es tatsächlich neue Meldungen gibt, und es wurden etliche Probleme mit Audio-Geräten, vornehmlich von Realtek, behoben. Cortana lässt sich jetzt auch mit lokalen Benutzerkonten verwenden, bisher wurde hierfür ein Microsoft-Konto benötigt. Werden wechselnde Hintergrundbilder genutzt, würfelt Windows 10 neuerdings deren Reihenfolge. Zudem soll der Hinweistext zur Batterie nicht mehr abgeschnitten werden, wie es bisher für einige Sprachen der Fall war.

Andere Fehler wurden noch nicht korrigiert: Wer beispielsweise versucht, Notepad.exe über die Kommandozeile unter Angabe des Dateinamens ohne Pfad zu öffnen, wird mit einer Zugriffsverletzung konfrontiert. Dies lässt sich durch die Angabe eines partiellen oder vollständigen Pfades umgehen. Beim Klick auf ein TNA-Icon kann die Windows-Shell die Fly-Outs blockieren, was sich nur mit einem Neustart lösen lässt.
 
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Amazons neue Tablets: Bis zu 10,1 Zoll mit mäßiger Auflösung

reported by doelf, Freitag der 18.09.2015, 18:19:13
Nachdem der Online-Händler Amazon mit dem Fire HD 6 zuletzt ein kleineres Tablet vorgestellt hatte, gehen nun die ersten Modelle mit 8 bzw. 10 Zoll Bilddiagonale an den Start. Mit 1.280 x 800 Bildpunkten bei 189 bzw. 149 ppi ist deren Auflösung jedoch bescheiden. Dazu gibt es ein neues Einstiegsmodell zu Preisen ab 59,99 Euro.

Dieses Einstiegsmodell heißt einfach nur "Fire". Auf einer Bildschirmdiagonalen von 7 Zoll (17,7 cm) stellt dieses Tablet nur 1.024 x 600 Pixel (171 ppi) dar, was für viele Internetseiten und Apps recht knapp bemessen ist. Das Quad-Core-SoC taktet mit 1,3 GHz und kann auf 1 GiB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Dazu gibt es bescheidene 8 GB Flash-Speicher, die sich immerhin per Micro-SD-Karte um bis zu 128 GB erweitern lassen. Der Rotstift macht sich zudem beim Lautsprecher (nur Mono) und den Kameras (2 Megapixel hinten, VGA-Auflösung vorne) bemerkbar. Beim Wireless-LAN gibt es IEEE 802.11a/b/g/n - aber kein ac - und auch nur eine Antenne. Das Fire misst 191 x 115 x 10,6 mm und bringt 313 g auf die Waage, sein Akku soll mit einer Ladung rund sieben Stunden durchhalten. Gut, für 59,99 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten kann man wohl nicht mehr verlangen.

Die beiden Tablets Fire HD 8 und Fire HD 10 werden von einem Quad-Core-SoC aus dem Hause MediaTek angetrieben. Es handelt sich um das Modell MT8135, welches auf der big.LITTLE-Architektur basiert. Statt topaktueller 64-Bit-Kerne wie beim neuen Fire TV kommen aber nur alte 32-Bit-Bekannte zum Einsatz: Zwei flotte Cortex-A7 (1,5 GHz) gepaart mit zwei sparsamen Cortex-A15 (1,2 GHz) und der Grafikeinheit PowerVR G6200. Für die Grafikeinheit nennt Amazon keine Taktrate, der Arbeitsspeicher bringt es jeweils auf 1 GiB. Beim Fire HD 8 stehen 8 oder 16 GB Flash-Speicher zur Auswahl, beim Fire HD 10 sind es 16 bzw. 32 GB. Beide Modelle sind mit einem Micro-SD-Einschub ausgestattet, mit dessen Hilfe sich der Speicherplatz um 128 GB erweitern lässt. Im Gegensatz zum einfachen Fire beherrschen beide Tablets auch Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11ac, es gibt aber auch hier nur eine Antenne.

Die Auflösung der IPS-Displays fällt, wie eingangs bereits erwähnt, mit 1.280 x 800 Bildpunkten recht mager aus. Gleiches gilt für die beiden Kameras: 5 Megapixel für die rückseitige Kamera sind zwar noch akzeptabel, doch die auf VGA - also 640 x 480 Pixel - limitierte Frontkamera ist schon ziemlich frech. Hier wird deutlich, dass Amazon im Gegensatz zu Apple und Samsung in erster Linie auf einen niedrigen Preis setzt. Für das Fire HD 8 mit 8 GB Speicherkapazität berechnet Amazon 159,99 Euro, für die Variante mit 16 GB werden 179,99 Euro fällig. Das Fire HD 10 mit 16 GB geht für 199,99 Euro an den Start und für die Ausführung mit 32 GB muss man 229,99 Euro auf den Tisch legen. Sonderlich verlockend klingen diese Preise, obwohl sie Mehrwertsteuer und Versandkosten umfassen, leider nicht. Was wäre noch zu erwähnen? 8 Stunden Akkulaufzeit. Interessierte Kunden können die Tablets ab sofort vorbestellen, die Auslieferung beginnt am 30. September 2015.

Weitere Informationen und Vorbestellung:Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Neues Amazon Fire TV mit Cortex-A72-Kernen und 4K

reported by doelf, Freitag der 18.09.2015, 16:54:50
Für die neuen Generationen seiner Geräte greift der Online-Händler Amazon verstärkt auf SoCs des Herstellers MediaTek zurück. Besonders interessant ist hierbei der Einsatz des 64-Bit-Prozessors MT8173 im neuen Amazon Fire TV, denn es handelt sich hierbei um das weltweit erste Multimedia-SoC mit Cortex-A72-Kernen.

Bei der im April 2014 vorgestellten ersten Generation der Set-Top-Box hatte Amazon noch auf Qualcomms Snapdragon 600 gesetzt, dessen vier Krait-300-Kerne mit bis zu 1,7 GHz takten. Dazu kommt die 400 MHz schnelle Grafikeinheit Adreno 320, die auf Full-HD ausgelegt ist und den Videocodec H.264 (AVC) unterstützt. MediaTeks MT8173 verwendet hingegen ARMs big.LITTLE-Design und kombiniert zwei schnelle Cortex-A72-Kerne mit zwei sparsamen Cortex-A53-Kernen. Die Cortex-A72-Einheiten dürfen im Fire TV mit 2,0 GHz takten, laut MediaTek wären eigentlich bis zu 2,4 GHz möglich. Auch die Grafikeinheit PowerVR GX6250 läuft nicht mit den maximal vorgesehenen 700 MHz, sondern nur mit 600. Wichtiger ist jedoch die Unterstützung der Ultra-HD-Auflösung (2160p bis 30fps sowie 1080p bis 60 fps) sowie des hierfür ausgelegten Videocodecs H.265 (HEVC).

Amazon hat seine Set-Top-Box mit 2 GiB Arbeitsspeicher und 8 GB Flash-Speicher ausgestattet, dazu gibt es kostenlosen Cloud-Drive-Speicher für Amazon-Inhalte und einen Einschub für Micro-SD-Karten. Für die kabellose Anbindung gibt es Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n/ac mit zwei Antennen (MIMO) und Bluetooth 4.1 (HID, HFP, SPP). Für Kabelverbindungen sind ein HDMI-Anschluss, eine LAN-Buchse (10/100 Mbit) sowie ein USB-2.0-Port mit an Bord. Eine Fernbedienung mit Sprachsteuerung ist im Lieferumfang enthalten, in den USA bietet Amazon die Set-Top-Box auch im Paket mit seinem Game-Controller als Spielkonsole an. Hierzulande muss man den Game-Controller separat für 49,99 Euro erwerben. Das neue Amazon Fire TV kostet 99,99 Euro und kann ab sofort vorbestellt werden. Die Auslieferung beginnt am 5. Oktober 2015.

Weitere Informationen und Vorbestellung:Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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LibreOffice 5.0.2 RC 2 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Freitag der 18.09.2015, 15:30:45
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit Ende August in der finalen Version 5.0.1 zum Download bereit. Mit diesem Update wurden die gröbsten Fehler von LibreOffice 5.0 behoben, jedoch nicht alle. Nun ist der zweite Veröffentlichungskandidat der Version 5.0.2 im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers verfügbar, dessen finale Fassung für die kommende Woche geplant ist. Bisher sind noch keine Versionshinweise verfügbar.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst noch bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin soll LibreOffice 5.0.3 verfügbar und die Entwicklungsschiene 5.0 für den Produktiveinsatz gewappnet sein.

Download: LibreOffice 5.0.2 RC 2 (Pre-Release)
 
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SiSoft Sandra Lite 2015 SP3 bringt Unterstützung für Windows 10

reported by doelf, Freitag der 18.09.2015, 12:55:46
Das hat länger gedauert als erwartet: Nachdem das Ende Mai 2015 veröffentlichte Sandra 2015 SP2 (21.40) bereits den Build 10122 der Windows 10 Insider Preview unterstützte, vergingen fast vier Monate, bis mit Sandra 2015 SP3 (21.47) nun auch eine Fassung der beliebten Analyse- und Benchmark-Suite für das finale Windows 10 vorliegt.

Sandra 2015 SP3 (21.47) unterstützt DirectX 12, Compute sowie CUDA 7.5. Für die neuen Maxwell-GPUs von NVIDIA wurde SM52 eingepflegt, erhalten bleibt zudem die Unterstützung für SM50, SM35 und SM20, während SM1X entfernt wurde. Die FP16-Messung (Gleitkommazahlen mit halber Genauigkeit) lässt sich über OpenCL, DirectX sowie das zukünftige OpenGL-Compute ausführen, zudem wurde der Fraktaltest auf FP16 portiert. Bezüglich der Hardware-Unterstützung sind Intels Atom-SoCs der Braswell-Familie sowie die Skylake-Prozessoren hinzugekommen - letztere inklusive einiger DDR4-Optimierungen.

Download: SiSoft Sandra Lite 2015 SP3 (21.47)
 
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iTunes 12.3 schließt etliche Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 18.09.2015, 11:00:48
Zusammen mit iOS 9 hat Apple auch iTunes 12.3 zum Download freigegeben. Dieses Update behebt diverse Probleme und schließt 66 Sicherheitslücken. Abgesehen von einem Informationsleck bei SMB-Freigaben betreffen alle Schwachstellen ausschließlich die Windows-Version von iTunes. Da diese Fehler das Einschleusen von Schadcode ermöglichen, ist ein zeitnahes Update anzuraten.

Die Zweifaktoren-Authentifizierung soll mehr Sicherheit bringen und die Bereitstellung einer Sprachführung (VoiceOver) verbessert die Zugänglichkeit von Apple Music. Darüber hinaus hat Apple ein Problem behoben, welches die Sortierung von Musikstücken in der Vorschau verhinderte. Radiostationen sollen nun zuverlässiger in der Übersicht kürzlich gehörter Inhalte angezeigt werden und auch der Abgleich "geherzter" Lieder zwischen iOS und iTunes wurde repariert.

Download:
 
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Fast fertig: Firefox 41.0 Final Candidate Build 3

reported by doelf, Freitag der 18.09.2015, 10:37:33
Seit den frühen Morgenstunden liegt der dritte Finalkandidat des Firefox 41.0 auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) zum Download bereit. Für Windows wird es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung geben, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Die Freigabe des finalen Firefox 41.0 ist für die kommende Woche geplant.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Final Candidate Build 3
 
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"Dark Souls III": Windows-Version kommt am 12. April 2016

reported by doelf, Donnerstag der 17.09.2015, 19:28:14
Die japanische Spieleschmiede FromSoftware hat die Windows-Version ihres Action-Rollenspiels "Dark Souls III" für den 12. April 2016 angekündigt. Bereits drei Wochen früher, nämlich am 24. März 2016, will man die Konsolen PlayStation 4 und Xbox One bedienen. Beide Termine beziehen sich auf die japanische Fassung des Spiels, dessen Verkaufsstart nicht mit der internationalen Veröffentlichung übereinstimmen muss.


Bereits die beiden Vorgänger "Dark Souls" (2011) und "Dark Souls II" (2014) konnten sich unter den Fans schwerer Action-Rollenspiele einen Namen machen. Aus der Third-Person-Perspektive erkundet der Spieler eine offene Welt, die ihm sehr viel Freiraum einräumt. Die Handlung besteht aus wenigen Fragmenten, aus denen man sich die Geschichte zusammenreimen muss. Die Gegner, insbesondere die Bosse, sind hart. Wenn man stirbt, was nicht gerade selten geschieht, verliert man nicht nur die gesammelten Seelen, sondern auch seine Menschlichkeit. Nur als Mensch hat man Zugriff auf die Mehrzahl der Online-Funktionen, weshalb man sein Dasein als Untoter schnellstmöglich beenden sollte.

"Dark Souls III" greift das grundlegende Spielprinzip und die Third-Person-Perspektive der ersten beiden Teile auf, verspricht aber schnellere und effektivere Angriffe sowie eine komplexere Charakterentwicklung. Der Ausbau von Fähigkeiten und Waffen soll mehr strategische Optionen eröffnen, was die Frustration aufgrund des hohen Schwierigkeitsgrads mindern könnte. Asche soll laut Regisseur Hidetaka Miyazaki eine wichtige Rolle spielen und auch die Grafik bereichern. Dazu gibt es eine dynamische Beleuchtung und starke Kontraste zwischen Licht und Schatten. Kleine Grabsteine, die bei Berührung erleuchten, dienen als Orientierungspunkte, während ihre Inschriften zur Hintergrundgeschichte beitragen.

Derzeit sucht FromSoftware noch Tester für die Teilnahme an einem Netzwerkstresstest. Dabei wollen die Entwickler sowohl Fehler finden, als auch ihre Server optimieren und die Spielbalance in der Praxis ausloten. Die Testläufe sind für Mitte Oktober 2015 geplant und werden ausschließlich für die PlayStation 4 angeboten.
 
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"StarCraft II - Legacy of the Void" erscheint am 10. November

reported by doelf, Donnerstag der 17.09.2015, 18:02:31
Blizzard hat den Erscheinungstermin für "StarCraft II - Legacy of the Void" auf den 10. November 2015 festgelegt. Das abschließende Kapitel der StarCraft-II-Saga wird als eigenständiges Spiel veröffentlicht, es ist also keine vorherige Version von StarCraft II erforderlich. Als Vorgeschmack gibt es ein neues Video sowie ein paar Rausschmisse.


Bei Blizzard sind nämlich wieder etliche Spieler wegen der Verwendung von Cheats und Hack-Programmen aufgefallen. Damit haben sie gegen die Nutzungsbestimmungen von Battle.net sowie den Geist des Fair Play verstoßen und sich die Verbannung redlich verdient.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: In "StarCraft II - Legacy of the Void" schlüpft der Spieler in die Rolle von Hierarch Artanis, der die Protoss im Kampf um die Rückeroberung ihrer Heimat Aiurs anführt. "StarCraft II" ist als Trilogie konzipiert: Der erste Teil heißt "Wings of Liberty" und wurde am 27. Juli 2010 veröffentlicht. Er stellt die Terraner in den Mittelpunkt der Handlung, während es bei "Heart of the Swarm", welches am 12. März 2013 folgte, um die Zerg geht. "Legacy of the Void" ist eine Kampagne der Protoss, der dritten Rasse im StarCraft-II-Universum.

Die Protoss sind eine alte, technisch sehr weit entwickelte Rasse. Es gibt zwar nicht viele von ihnen, doch sie sind groß, kräftig, schnell und verfügen über psionische Kräfte. Sie kommunizieren telepathisch, gewinnen ihre Energie aus einer Art Photosynthese und werden rund tausend Jahre alt. Im Spiel entscheidet die Qualität der Protoss-Einheiten, denn zahlenmäßig sind ihre Gegner meist überlegen.
Quelle: eu.battle.net
 
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Fehleralarm: Apple verschiebt watchOS 2

reported by doelf, Donnerstag der 17.09.2015, 14:45:07
Am gestrigen Abend hatte Apple - wie geplant und angekündigt - iOS 9 freigegeben. Nicht veröffentlicht wurde hingegen watchOS 2, welches die Smartwatch des Konzerns antreibt. Gegenüber TechCrunch begründete ein Firmensprecher die Verspätung mit einem Fehler, den man zu spät entdeckt habe. Einen neuen Termin für die Freigabe nannte Apple jedoch nicht.

Bisher hat Apple auch noch keine Verkaufszahlen für seine Watch genannt und das ist verdächtig. Vielen Interessenten sind die Einschränkungen des aktuellen Betriebssystems zu groß und gerade in dieser Hinsicht soll watchOS 2 für Abhilfe sorgen. Die kommende Version ermöglicht erstmals das Ausführen nativer Apps und somit den Zugriff auf die digitale Krone, die Sensoren und den Speicher der Uhr. Bisher mussten die App-Entwickler den Umweg über das iPhone gehen, was die Anwendungen massiv ausbremst und die Uhr ohne Telefon nutzlos macht.

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Auch sein HealthKit hat Apple jetzt auf der Uhr deponiert. watchOS 2 bringt auch eine Aktivierungssperre über Benutzername und Passwort, Zugriff auf die Heimautomatisierung Homekit sowie Facetime Audio. Während des Ladens kann die Uhr dauerhaft die Zeit anzeigen und mit der einer neuen Funktion namens "TimeTravel" kann man einen Blick auf bevorstehende Termine und das Wetter werfen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Zifferblätter mit eigenen Fotos und Alben zu individualisieren (siehe Bildschirmfoto).
 
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Genügsamer: Apple gibt iOS 9.0 frei

reported by doelf, Donnerstag der 17.09.2015, 14:41:11
Für die Smartphones und Tablets von Apple liegt das überarbeitete Betriebssystem iOS 9.0 zum Download bereit. Dieses Update schließt 101 Sicherheitslücken aller Schweregrade und Kategorien, darüber hinaus gibt es diverse Verbesserungen. Apple verspricht beispielsweise eine bessere Nutzung der Ressourcen, eine höhere Integration seiner Sprachassistentin Siri sowie die Möglichkeit, zwei Apps zeitgleich auf dem iPad zu nutzen.

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Ja, es ist schon mehr als seltsam: Wir schreiben das Jahr 2015 und das wertvollste Unternehmen der Welt hat endlich einen Weg gefunden, um auf seinen fantastischen Tablets mit einer Display-Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten mehr als ein Programm zeitgleich darstellen zu können. Ab iPad Air und iPad mini 2 kann man wahlweise eine App über eine andere ziehen (siehe Bildschirmfoto), wobei die untere teilweise verdeckt wird, oder eine Videowiedergabe als Bild-in-Bild verkleinert weiterlaufen lassen. Um wirklich zwei Apps nebeneinander ausführen zu können, benötigt man ein iPad Air 2, iPad mini 4 oder iPad Pro.

Einen besonderen Augenmerk richtet Apple einmal mehr auf seine Sprachassistentin Siri. Diese soll Umgangssprache wesentlich besser verstehen und unseren Lebensrhythmus erlernen, um uns zu jeder Tageszeit kontextbasierte Vorschläge unterbreiten zu können. Und dazu muss uns Siri bzw. Apple noch viel besser kennenlernen, was Datenschützer vermutlich zur Verzweiflung treiben wird. Die Spotlight-Suche berücksichtigt ab iOS 9 auch iCloud Drive sowie diverse Videodienste wie Netflix, YouTube und Vimeo. Seinen Kartendienst erweitert Apple um öffentliche Nahverkehrsmittel, allerdings zunächst nur für bestimmte Großstädte wie New York, London und Berlin. Apples Notizen-App kann jetzt auch Fotos, Skizzen und Listen einbinden, wie man es von Microsofts OneNote gewohnt ist. Apple News ist hingegen mit Google News vergleichbar, allerdings wird dieser Dienst vorerst nur in den USA, Großbritannien und Australien angeboten.

Die wirklich wichtigen Neuerungen finden diesmal unter der Haube statt: Diverse Optimierungen sollen die Akkulaufzeit spürbar verlängern, Apple verspricht bis zu einer Stunde Zugewinn. Zudem konnte der Hersteller die Nutzung von Arbeits- und Flash-Speicher reduzieren, so dass auch ältere Geräte von diesem Update profitieren. Daher läuft iOS 9 genau wie sein Vorgänger auf allen iPhones ab dem Modell 4s, dem iPad ab Generation 2, dem iPad mini sowie dem iPod touch ab Generation 5 - ausnahmsweise wurden also keine Altlasten ausgemustert.

In Hinblick auf die Sicherheit hat Apple den Passcode von vier auf sechs Stellen erweitert und 101 Schwachstellen abgedichtet. Die Lücken ermöglichen u.a. das Umgehen von HSTS (HTTP Strict Transport Security), wodurch Angreifer Daten abgreifen und das private Browsen nachvollziehen können. Die unsichere RC4-Verschlüsselung wurde für SSL-Verbindungen deaktiviert und die privaten RSA-Schlüssel sicherer gestaltet. Viele der behobenen Fehler ermöglichen das Einschleusen von Schadcode beim Besuch von Webseiten bzw. beim Öffnen speziell gestalteter Dateien. Ein zeitnahes Update ist somit abzuraten.
Quelle: www.apple.com
 
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Bundesregierung bringt ideenloses WLAN-Gesetz auf den Weg

reported by doelf, Donnerstag der 17.09.2015, 12:48:01
Die Bundesregierung hat die mutlose Neufassung des Telemediengesetzes durchgewunken. Diese soll die Verbreitung kostenloser WLAN-Zugriffspunkte voranbringen, indem sie die Betreiber vor der Störerhaftung schützt. Allerdings nur, wenn die offenen Zugangspunkte mit einer sicheren Verschlüsselung arbeiten und die Nutzer versichert haben, dass sie keine Rechtsverletzungen begehen werden.

Nur wenn diese Bedingungen erfüllt sind, genießen auch die WLAN-Anbieter ein Haftungsprivileg, das unser Staat bisher nur den großen Internetprovidern einräumt: Sie werden als reiner Datenlieferant betrachtet und können nicht mehr für die Rechtsverletzungen Dritter zur Verantwortung gezogen werden. Bisher gehen die Betreiber kostenloser Hotspots das Risiko ein, zumindest als Störer haftbar gemacht zu werden. Laut Sigmar Gabriel, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sorgt sein Gesetzesentwurf endlich für Rechtssicherheit.

Der Branchenverband Bitkom sieht das ganz anders: Was der Gesetzentwurf als "angemessene Sicherungsmaßnahmen" bezeichnet, bewertet Bitkom als "neue Hürden", die eine Verbreitung kostenloser Internetzugänge weiterhin blockieren werden. Schon heute präsentiert sich Deutschland bei freien WLAN-Hotspots als Entwicklungsland und die Vergabe von Passwörtern an potentielle Benutzer macht den Zugriff unnötig kompliziert. Hiervon profitieren nur landesweit agierende Unternehmen, deren Kunden sich überall mit dem selben Passwort anmelden können.

Ebenfalls für Ärger sorgt eine Verschärfung des Telemediengesetzes in Hinblick auf Host-Provider. Als Maßnahme gegen Urheberrechtsverletzungen sieht die Neufassung des Gesetzes vor, dass Cloud-Speicherdienste, soziale Netzwerke sowie Internetforen als "gefahrgeneigte Dienste" gelten und für Rechtsverletzungen immer haften. Bisher gab es keine solche Haftung, die Anbieter mussten beanstandete Inhalte lediglich zeitnah entfernen. Zukünftig müssen die Anbieter im Streitfall nachweisen, dass ihr Angebot legal ist.

Woran man ein illegales Angebot erkennen kann, lässt Gabriels Gesetzestext nur erahnen. Beispielsweise sei es illegal, wenn ein Anbieter "vorsätzlich die Gefahr einer rechtsverletzenden Nutzung fördert". Da stellt sich die Frage, ob die Bereitstellung von Speicherplatz bereits zu einer rechtsverletzenden Nutzung animiert. Auch anhand der gespeicherten Informationen sollen sich illegale Angebote erkennen lassen, wobei es gegen den Datenschutz verstößt, wenn der Anbieter die Dateien seiner Kunden verdachtslos einsieht.

Während die Bundesregierung dem deutschen Volk flächendeckende Breitbandanschlüsse verspricht und gerne einen Innovationsschub durch digitale Technologien "made in Germany" sehen würde, vernagelt das neue Telemediengesetzes abermals viele Chancen. Rechtssicherheit gibt es nur für große Konzerne, denen Initiativen wie Freifunker ein Dorn im Auge sind. Und so gibt es im globalen Informationszeitalter weiterhin zwei kleine Nischen der digitalen Steinzeit: Deutschland und Nordkorea.
 
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x86: Spreadtrum dank Intel mit Rückenwind

reported by doelf, Donnerstag der 17.09.2015, 10:53:01
Was Intel selbst nicht geschafft hat, soll nun Spreadtrum, ein chinesischer Hersteller für Anwendungsprozessoren, richten: x86-Prozessoren für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets etablieren und das ARM-Monopol brechen. Noch in diesem Jahr will Spreadtrum erste 8-Kern-SoCs mit 64-Bit-Unterstützung und 4G-Modem ausliefern und könnte zudem als offizieller Distributor für Intels SoFIA-SoCs in China agieren.

Spreadtrum hatte ursprünglich GSM-Chips auf Basis der ARM9-Architektur für Mobiltelefone hergestellt, später kamen Anwendungsprozessoren auf ARMv7-Basis für GSM und UMTS hinzu. Diese Chips kommen in günstigen bis mittelpreisigen Modellen wie dem Samsung Galaxy Ace NXT, Samsung Galaxy Pocket 2 oder HTC Desire 700 zum Einsatz. Mit dem SC9836 hat das Unternehmen auch eine LTE-Lösung auf Basis der ARMv8-A-Architektur vorgestellt. Im Vergleich zu Firmen wie MediaTek und Qualcomm konnte sich Spreadtrum aber nur ein kleines Stück des Kuchens sichern.

In der Hoffnung auf bessere Wachstumsperspektiven hatte Spreadtrum im Juli 2013 einer Übernahme durch Tsinghua Unigroup zugestimmt, dieses Geschäft wurde im Dezember 2013 abgeschlossen. Die Tsinghua Unigroup, welche kürzlich ein Angebot für Micron Technology, den weltweit fünftgrößten Halbleiterhersteller, auf den Tisch gelegt hatte, wird vom chinesischen Staat kontrolliert. Ihr Ziel ist die Stärkung des chinesischen Halbleitermarktes und eine größere Unabhängigkeit von ausländischen Herstellern.

Kurioserweise haben sich die Chinesen ausgerechnet Intel als Partner gesucht. Ende September 2014 hatte Intel angekündigt, rund 1,5 Milliarden US-Dollar in die Halbleitersparte der Tsinghua Unigroup und insbesondere in Spreadtrum zu investieren. Hierdurch bekam die fabriklose Chipschmiede Zugriff auf die x86-Architektur und will mit ihren neuen Anwendungsprozessoren nun in die lukrative Oberliga aufsteigen.

Die Analysten von Digitimes Research sehen in der Allianz aus Spreadtrum und Intel die größte Bedrohung für die aktuellen ARM-Platzhirsche Qualcomm und MediaTek. Einerseits verfügt Intel über hochmoderne Fertigungstechniken, andererseits kann die x86-Architektur als Unterscheidungsmerkmal gegenüber der ständig wachsenden Zahl an ARM-Lizenznehmern dienen. Und natürlich kann auch der lange Arm des chinesischen Staates einige Hebel für Spreadtrum in Bewegung setzen.
 
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Chrome 45.0.2454.93 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 17.09.2015, 10:00:43
Google hat das erste Update für die Version 45 seines Internetbrowsers Chrome für Windows, Mac OS X und Linux veröffentlicht. Chrome 45.0.2454.93 behebt zwar viele kleinere Fehler und Unstimmigkeiten, schließt aber keine Sicherheitslücken. Ein Update ist daher zwar empfehlenswert, aber keinesfalls zwingend notwendig.

Seit der Version 45 unterdrückt Chrome standardmäßig die Wiedergabe von Flash-Inhalten. Werbefilmchen starten also nur, wenn man sie zuvor anklickt. Dies soll insbesondere mobile Geräte beschleunigen und deren Akkus entlasten. Die Unterstützung für NPAPI-Plugins (Netscape Plugin Application Programming Interface) wurde gestrichen, laut Google ist dieses System veraltet und stellt inzwischen ein Sicherheitsrisiko dar. Auch Mozilla will sich von NPAPI schnellstmöglich verabschieden und geht mit WebExtensions einen Schritt auf Chorme zu. JavaScript-Entwickler können nun die Neuerungen der Spezifikation ES2015, vormals als ES6 bekannt, nutzen. Hierzu gehören Arrow Functions, neue Methoden für Arrays und TypedArrays sowie Object.assign. Weitere Verbesserungen an der JavaScript-Engine V8 4.5 sollen den Speicherverbrauch spürbar reduzieren.

Download:
 
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Keine EU-Klage gegen deutsche Vorratsdatenspeicherung

reported by doelf, Mittwoch der 16.09.2015, 16:45:16
Die Europäische Kommission hat Berichte dementiert, die von einer Klage der Kommission gegen die geplante Rückkehr der Vorratsdatenspeicherung nach Deutschland gesprochen hatten. Bei der Einführung einer Speicherfrist für Kommunikationsdaten handle es sich um eine nationale Entscheidung, welche die EU weder reglementieren noch behindern werde.

Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) die europäische Richtlinie 2006/24/EG über die Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten im April 2014 für ungültig erklärt hatte, sah der Juristische Dienst des EU-Rates keine Grundlage für eine Neuauflage auf europäische Ebene. Stattdessen arbeiten einige Länder, darunter auch Deutschland, an einer Wiedereinführung auf nationaler Ebene. Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) tarnt seine Version des müffelnden Sicherheitszombies als "maasvolle" Variante mit kurzen Speicherfristen, doch am Grundkonzept der anlasslosen Datensammlung hat sich rein gar nichts geändert.

Das Thema Vorratsdatenspeicherung bleibt somit höchst umstritten und die Europäische Kommission will sich nicht mehr von der einen oder anderen Seite vor den Karren spannen lassen. Man werde lediglich im Rahmen der Richtlinie 98/34/EG überprüfen, ob das deutsche Gesetz den freien Verkehr von Waren und Dienstleistungen in der Informationsgesellschaft behindere. Ob die neue Regelung auch rechtlich Bestand haben kann, werden vermutlich einmal mehr die Gerichte klären müssen.
Quelle: europa.eu
 
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Windows 10 Insider Preview für Telefone Build 10536.1004

reported by doelf, Mittwoch der 16.09.2015, 16:14:14
Nach über einem Monat und vier Ehrenrunden aufgrund schwerwiegender Fehler kann Microsoft endlich wieder eine frische Windows 10 Insider Preview für Telefone bieten. Der Build 10536.1004 wird vorerst aber nur an jene Insider, die sich für schnelle Updates (Fast Ring) entschieden haben, verteilt.

Die meisten Insider im Fast-Ring werden den Build 10512 nutzen, welcher ein zweistufiges Update erfordert: Zunächst muss man die Builds 10514 und 10536.1000 einspielen, erst danach wird der fehlerbereinigte Build 10536.1004 angeboten. Alternativ kann man sein Gerät auf Windows Phone 8.1 zurücksetzen und dann gleich den Build 10536.1004 installieren.

Microsoft hat mehrere Probleme, welche Tester für den Build 10512 gemeldet hatten, behoben: Mit dem Build 10536.1004 lassen sich die Telefone wieder als mobile Hotspots einsetzen, die Probleme mit den Ruhezeiten wurden gelöst und das Zoomen in der Karten-App funktioniert wieder normal. Auch die Zweifaktoren-Authentifizierung haben die Entwickler repariert.

Die Verzögerung, bevor Datum und Uhrzeit auf dem Sperrbildschirm erscheinen, konnte reduziert werden, und der Insider Hub gehört wieder zum Lieferumfang. Nach einem Neustart erscheint der Startbildschirm, zuvor blieben die Geräte zuweilen mit dem Hinweis "Loading" hängen. Bei der Spracheingabe werden nun auch Japanisch und indisches Englisch unterstützt.

Die Einhandbedienung kann jetzt auf allen Telefonen genutzt werden, sie wird durch ein langes Drücken auf den Startknopf aktiviert. Die Foto-App unterstützt neuerdings Ordner auf SD-Karten, OneDrive und dem PC. Laut Microsoft wurden auch das Laden, Zoomen und Verschieben von Bildern beschleunigt. Die neue Foto-App ist im Store erhältlich, eine PC-Variante soll in Kürze folgen.
 
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Facebook: "Gefällt mir" reicht nicht mehr aus

reported by doelf, Mittwoch der 16.09.2015, 14:59:20
Facebook-Chef Mark Zuckerberg hat sich einer Fragerunde gestellt und dabei eingestanden, dass der bisherige Like-Button nicht mehr ausreicht. Man arbeite an einer neuen Lösung und diese solle schon bald für eine begrenzte Nutzerzahl freigeschaltet werden. Allerdings wird es kein simpler Dislike-Button sein.

Laut Zuckerberg habe man sich mit der keinesfalls neuen Idee eines Dislike-Buttons sehr schwer getan. Facebook wolle sich nicht wie ein Forum positionieren, in dem Beiträge entweder einen Daumen nach oben oder nach unten bekommen. Wer wichtige Momente seines Lebens mit seinen Freunden und der Welt teile, wolle eben kein "Gefällt mir nicht" sehen. Auf der anderen Seite ist "Gefällt mir" nicht unbedingt die beste Wahl, wenn jemand den Tod seiner Katze oder einen anderen Schicksalsschlag verkündet.

Zuckerberg geht zwar nicht ins Detail, aber man darf wohl eine Mixtur aus dem bisherigen Like-Button und unterschiedlichen Emojis erwarten. Auf diese Weise werden Nutzer ihr Mitgefühl, ihr Erstaunen oder ihre Unterstützung zum Ausdruck bringen können, während Facebook Ablehnung und Missfallen wohl weiterhin außen vor lassen wird. Schließlich soll das Benutzererlebnis nicht unter abweichenden Ansichten leiden. Aber dann müsste Facebook konsequenterweise auch kontroverse Beiträge politischer und religiöser Natur blockieren.

Andere Fragen befassten sich mit Facebooks aktuellem Erfolg sowie einer möglichen Zukunft als Bildungsplattform. Hier hatte das soziale Netzwerk erst kürzlich ein Software zum personalisierten Lernen angekündigt, welche die Lehrmethode auf den jeweiligen Schüler zuschneiden soll, um bessere Resultate zu erzielen. Neben abstrakten Fragen nach den Risiken künstlicher Intelligenz wurden auch konkrete Probleme angesprochen, beispielsweise der Mangel an bezahlbaren Wohnungen im Umfeld des Firmensitzes.

Bezüglich der VR-Brille der Facebook-Tochter Oculus versprach Zuckerberg eine Endkundenversion für das erste Quartal 2016. Mit dieser soll man ferne Orte in Form von 3D-Fotos oder Videos besuchen können, später auch als Gruppenerlebnis zusammen mit Freunden. Als Beispiel für VR-Games führte Zuckerberg ein Tischtennisspiel an, bei dem man gegen Spieler aus aller Welt antreten kann. Dabei lasse sich auch die Erdanziehungskraft ändern oder der Tisch unter Wasser bzw. ins Weltall verlagern.
 
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Opera 32.0.1948.25 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 16.09.2015, 13:22:37
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 32.0.1948.25 aktualisiert. Dieses Update bringt animierte Themen als Hintergrund für die Kurzwahl sowie die Möglichkeit, Passwörter zwischen verschiedenen Computern zu synchronisieren.

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Die abzugleichenden Daten lassen sich jetzt genauer festlegen und die neue Baumansicht im Lesezeichenmanager erleichtert die Organisation derselben. Für Mac OS X wurde zudem das Design der Werkzeugleisten aufpoliert. Opera 32.0.1948.25 basiert auf der Chromium/Blink-Engine 45, wie üblich wurden auch mehrere Fehler behoben sowie die Stabilität verbessert.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Fast fertig: Firefox 41.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Mittwoch der 16.09.2015, 12:56:07
Seit gestern liegt der erste Finalkandidat des Firefox 41.0 auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) zum Download bereit. Für Windows wird es leider wieder keine finale 64-Bit-Fassung geben, obwohl diese seit Monaten in der Beta-Schiene verfügbar ist und ausgesprochen zuverlässig funktioniert. Die Freigabe des finalen Firefox 41.0 ist für die kommende Woche geplant.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Final Candidate Build 1
 
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Neue Ransomware greift Android an

reported by doelf, Montag der 14.09.2015, 17:30:03
Die Sicherheitsexperten von ESET, einem bekannten Hersteller von Antivirus-Software, haben eine neue Ransomware entdeckt, welche Android angreift. Der Schädling namens Android/Lockerpin.A ändert die PIN-Nummer des Gerätes und verlangt dann Geld für die Freischaltung. Momentan verbreitet sich die Software insbesondere in den USA.

Laut ESET handelt es sich bei Android/Lockerpin.A um die erste Ransomware für Android, welche den Weg über den PIN-Code nutzt. Bisher begnügten sich die Schadprogramme damit, den Bildschirm zu blockieren, sie ließen sich daher leicht über die Android Debug Bridge (ADB) entfernen. Dies ist bei Android/Lockerpin.A nicht möglich, hier hilft nur ein Root-Zugriff oder das Zurücksetzen des Gerätes.

Der Schädling versteckt sich in App-Stores von Drittanbietern und nennt sich "Porn Droid". Nach erfolgreicher Installation fordert er administrative Rechte an. Dabei überdeckt er sein Aktivierungsfenster mit einer Update-Benachrichtigung, die angeblich von Google stammt. Akzeptiert der Benutzer das Update, erteilt er dem Schädling zugleich im überdeckten Fenster administrative Rechte.

Im Anschluss ändert Android/Lockerpin.A den PIN-Code und verlangt im Namen der US-Bundespolizei FBI 500 US-Dollar als Strafe für den Zugriff auf pornografische Inhalte. Wer diese Strafe bezahlt, ist dann der Dumme, denn der neue Schlüssel wird per Zufall erzeugt und nicht an den Erpresser übermittelt. Eine Entsperrung des Gerätes ist also gar nicht vorgesehen.

Die Ransomware umfasst auch eingebaute Schutzmechanismen, die den Entzug der Administratorrechte durch den Benutzer unterbinden. Gleiches gilt für den Versuch, die App zu entfernen. Zugleich versucht Android/Lockerpin.A, diverse Schutzprogramme zu löschen. Hierzu gehören neben ESET Mobile Security auch die Programme von Avast und Dr.Web.
 
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Verschlüsselung: KCI-Attacke gegen TLS

reported by doelf, Montag der 14.09.2015, 16:43:45
Die Sicherheitsexperten der RISE GmbH haben eine neue Sicherheitslücke im TLS-Protokoll entdeckt. Der Fehler ermöglicht Mittelsmannangriffe, indem ein vertrauenswürdiger Server imitiert wird. Hiervon betroffen sind beispielsweise Apples Internetbrowser Safari unter Mac OS X sowie Facebook, doch auch andere Anbieter sollten ihre Verschlüsselungspraktiken prüfen.

Nach Angaben der Entdecker dienen veraltete Protokolloptionen und unsichere Praktiken beim Umgang mit Zertifikaten als Ausgangspunkt für die KCI-Attacke (Key Compromise Impersonation). Der Mittelsmann muss dem Opfer zunächst ein Client-Zertifikat unterschieben, beispielsweise in Form von Nutzungsbedingungen für einen WLAN-Zugriff. Versucht der Client dann eine verschlüsselte Verbindung mit einem entfernten Server aufzubauen, fängt der Mittelsmann den Verbindungsaufbau ab und gibt sich selbst als Server aus. Dann erteilt er dem Client die Anweisung, auf veraltete und unsichere Protokolle zurückzugreifen. Lässt sich der Client hierauf ein, meldet sich der Mittelsmann beim Server an und stellt eine verschlüsselte Verbindung zu diesem her. Das Resultat sind zwei verschlüsselte Verbindungen, eine zwischen Client und Mittelsmann und eine zweite zwischen Mittelsmann und Server. Während Client und Server davon ausgehen, sicher miteinander zu kommunizieren, schneidet der Mittelsmann den gesamten Datenverkehr in unverschlüsselter Form mit.

Die Sicherheitsexperten konnten diesen Angriff erfolgreich gegen Mac OS X und Facebook ausführen. Allerdings hatten sie Apple und Facebook vor ihrer Veröffentlichung unterrichtet, so dass die Anbieter bereits reagiert haben. Apple hat Mac OS X 10.8 und neuer abgedichtet, für ältere Versionen des Betriebssystems sind hingegen keine Updates geplant. Auch Facebook hat den Fehler behoben, allerdings behalten alte Server-Zertifikate noch für einige Zeit ihre Gültigkeit, so dass ungesicherte Client-Systeme angreifbar bleiben. Da das Problem im TLS-Protokoll steckt, kann es auch in Zukunft immer wieder auftreten. Unsichere Verfahren sollten auf beiden Seiten - Client und Server - untersagt werden, um solche Angriffe zu unterbinden.
Quelle: kcitls.org
 
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AshleyMadison: Passwörter fehlerhaft gesichert

reported by doelf, Montag der 14.09.2015, 15:02:08
Hackerangriffe auf Mitbewerber, computergenerierte Frauen sowie Vermittlungen an professionelle Kooperationspartner: Die gehackte Seitensprung-Agentur AshleyMadison hat der Welt einen tiefen Blick in ihren Quellcode und ihre Geschäftspraktiken gewährt. Dabei zeigte sich auch, dass die dort hinterlegten Passwörter alles andere als sicher sind.

Eigentlich hätten die Passwörter sicher sein sollen, schließlich setzte AshleyMadison mit bcrypt auf ein zuverlässiges Hashing-Verfahren und hatte mit 12 einen ausreichenden Faktor gewählt. Allerdings wurde auch ein Zugangs-Token namens $loginkey generiert und für diese Variable nutzten die Entwickler das unsichere MD5-Verfahren. Schlimmer noch: Der Benutzername und das Passwort wurden zunächst in Kleinbuchstaben umgewandelt und erst danach durch MD5 gejagt, was die Entschlüsselung weiter vereinfacht. Laut CynoSure Prime sind von diesem Problem alle Kunden betroffen, die sich vor dem 14. Juni 2012 bei AshleyMadison angemeldet haben.

An einer zweiten Stelle wurde $loginkey aus Benutzername, Passwort, E-Mail-Adresse und einer immer gleichen Zeichenkette als Salt erzeugt. Auch diese Strings wurden zunächst in Kleinbuchstaben umgewandelt, dann folgte das MD5-Hashing. Offenbar nutzte AshleyMadison diesen Code in einer Funktion, welche beim Ändern des Benutzernamens, Zugangspassworts oder der E-Mail-Adresse ausgeführt wurde.

Nach der Entdeckung der beiden Schwachstellen haben die Codeknacker von CynoSure Prime die MD5-Tokens angegriffen und konnten auf diese Weise binnen weniger Stunden mehr als 2,6 Millionen Passwörter finden. In einem zweiten Schritt musste dann noch die Klein- und Großschreibung ermittelt werden. Das Entschlüsseln der bcrypt-Hashes wurde damit von ein paar Jahren auf ein paar Tagen verkürzt.
 
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iPhone 6s und iPad Pro: Lieferzeiten und Absatzprognosen

reported by doelf, Montag der 14.09.2015, 13:46:38
Seit Samstagmorgen kann man die neuen iPhones 6s und 6s Plus vorbestellen. Während man auf die Plusversion mit 5,5 Zoll (13,94 cm) großen Full-HD-Display drei bis vier Wochen warten muss, kann man einige Varianten des kleineren iPhone 6s noch pünktlich zur Markteinführung bekommen. Diese ist für den 25. September 2015 geplant.

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Kunden, die sich mit bescheidenen 16 GB Speicherplatz zufriedengeben, haben beim iPhone 6s sogar die freie Farbwahl. Wer das Smartphone mit 64 GB am 25. September 2015 in den Händen halten will, muss die goldfarbene Version nehmen. Bei 128 GB Speicherkapazität hat man momentan noch die Wahl zwischen Gold und Roségold. Auf alle anderen Speicher-/Farbvarianten des iPhone 6s muss man aktuell zwei bis drei Wochen warten. Das iPhone 6s Plus ist entweder beliebter oder seine Vorräte sind knapper bemessen, denn hier nennt Apple für alle Versionen eine Lieferzeit von drei bis vier Wochen.
  • iPhone 6s 16 GB, alle Farben: am 25. September 2015
  • iPhone 6s 64 GB, Gold: am 25. September 2015
  • iPhone 6s 64 GB, Silber, Grau, Roségold: in 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 6s 128 GB, Gold, Roségold: am 25. September 2015
  • iPhone 6s 128 GB, Silber, Grau: in 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 6s Plus 16 GB, alle Farben: in 3 bis 4 Wochen
  • iPhone 6s Plus 64 GB, alle Farben: in 3 bis 4 Wochen
  • iPhone 6s Plus 128 GB, alle Farben: in 3 bis 4 Wochen
Digitimes Research geht davon aus, dass Apple in der zweiten Jahreshälfte 2015 zwischen 125 Millionen und 130 Millionen iPhones ausliefern wird. Knapp Zweidrittel hiervon, also zwischen 80 Millionen und 85 Millionen Einheiten, sollen dabei auf die neuen iPhones 6s und 6s Plus fallen. Im zweiten Halbjahr 2014 hatte Apple 113,74 Millionen iPhones verkauft, dabei aber keine Angaben zur Verteilung auf die einzelnen Modelle gemacht. Die Prognose unserer Kollegen erwartet somit nur eine moderate Steigerung der Verkaufszahlen um 9,9 bis 14,3 Prozent.

Zwei Faktoren hatten die Verkaufszahlen des iPhones im Vorjahr explodieren lassen: Der mit Abstand wichtigste war die Erschließung des chinesischen Marktes, der inzwischen zu Apples zweitwichtigsten Absatzmarkt geworden ist. Dieser Effekt fällt in diesem Jahr weg, zudem könnte die derzeitige Wirtschaftsschwäche die Nachfrage aus dem Reich der Mitte negativ beeinflussen. Auch die Einführung größerer Bildschirme hatte den Absatz im Vorjahr angekurbelt. Diesmal hat Apple die Auflösung und Größe der Displays nicht angetastet, weshalb viele Kunden auf ein Upgrade verzichten könnten.

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Das iPad Pro wird erst im November in den Verkauf gehen. Mit seinem 12,9 Zoll (32,78 cm) großen Display tritt dieses Tablet gegen Microsofts Surface sowie gegen das hauseigene MacBook Air an, bietet aufgrund der ARM-Architektur aber eine deutlich geringere Rechenleistung. Die Analysten von Digitimes Research bewerten den Preis als zu hoch und sehen zudem Lieferengpässe beim verwendeten Display. Ihrer Einschätzung nach wird Apple in diesem Jahr maximal 2,5 Millionen bis 3 Millionen Einheiten seines großen Tablets ausliefern können.
 
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AMDs Hoffnungsträger Zen braucht wohl noch ein Jahr

reported by doelf, Montag der 14.09.2015, 11:29:45
Während AMDs Grafiksparte mit "High-Bandwidth Memory" (HBM) zumindest neue Akzente setzen kann, strauchelt das Prozessorgeschäft schwer angeschlagen in Richtung Zen. Dieser für 2016 angekündigte Hoffnungsträger wird nach Meldungen aus Asien aber nicht vor dem vierten Quartal 2016 an den Start gehen. Eventuell kommt die neue Architektur sogar noch später.

Unsere Kollegen von Digitimes beziehen sich auf Quellen bei den taiwanischen Motherboard-Herstellern. Diese erwarten Zen bestenfalls zum Weihnachtsgeschäft 2016 und zeigen sich besorgt, dass AMD für die kommenden zwölf Monate keine konkurrenzfähigen Prozessoren im Angebot habe. Der schrumpfende PC-Markt trifft AMD wesentlich härter als Intel, da viele Computerhersteller ihr Angebot ausdünnen und sich zunehmend auf die CPUs des Marktführers konzentrieren. Auch im DIY-Markt hat AMD einen schlechten Stand, da Intel die oberen Leistungsklassen seit Jahren klar dominiert.

Als Grund für die späte Markteinführung von Zen werden Probleme bei AMDs Fertigungspartner Globalfoundries vermutet. Dessen 14-nm-FinFET-Fertigungsprozess scheint noch nicht ausgereift zu sein und könne noch keine ausreichende Ausbeute liefern. AMD hatte Zen im Mai für 2016 angekündigt und eine schrittweise Markteinführung in Aussicht gestellt. Zunächst wolle man neue FX-Prozessoren präsentieren und im weiteren Verlauf des Jahres dann auch frische APUs nachreichen, hatte Firmenchefin Dr. Lisa Su vor vier Monaten erklärt, ohne allerdings konkrete Daten zu nennen.

AMD erhofft sich von Zen einen Leistungsschub von 40 Prozent sowie einen spürbar geringeren Stromverbrauch. Hierfür legt man das "Core Multithreading" (CMT) der Bulldozer-Architektur zu den Akten und setzt stattdessen auf "Simultaneous Multithreading" (SMT). Das bekannteste Beispiel für SMT ist Intels HyperThreading, welches wesentlich effizienter als CMT arbeitet und ein Grund für den großen Rückstand von AMD ist. Beim Arbeitsspeicher stehen für Zen DDR4 sowie DDR3 zur Auswahl. Dazu gibt es einen einheitlichen Desktop-Sockel namens AM4, der sowohl FX-Prozessoren als auch APUs aufnehmen wird.
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise fallen wieder

reported by doelf, Sonntag der 13.09.2015, 23:13:06
Nachdem der Preisverfall für DDR3-Speicher vor zwei Wochen zum Stillstand gekommen und die Kurse am Spotmarkt in Taiwan sogar leicht gestiegen waren, ging es in den vergangenen Tagen wieder bergab. Auch die DDR4-Chips sind abermals billiger geworden. Ihr Preisverfall hat sich zwar etwas verlangsamt, fällt mit einem Minus von 3,92 Prozent binnen 14 Tagen aber wieder höher aus als bei den DDR3-Chips.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,1335 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 1,39 Prozent über dem Wechselkurs von Ende August. Seit Jahresbeginn hat der Euro allerdings 6,34 Prozent auf den US-Dollar verloren, denn am 1. Januar 2015 war ein Euro noch 1,2102 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 2,719 US-Dollar (-3,92%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,204 US-Dollar (-2,74%) [-40,14%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,892 US-Dollar (-0,26%) [-43,71%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,243 US-Dollar (-2,43%) [-29,01%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,267 US-Dollar (-0,78%) [-42,67%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 0,954 US-Dollar (-1,45%) [-43,15%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Unerwünschte Upgrade-Versuche: Windows 10 wird lästig

reported by doelf, Samstag der 12.09.2015, 18:31:35
Seit dem 31. August 2015 versuchen einige unserer Rechner, auf denen derzeit Windows 7 Home Premium 64 Bit oder Windows 7 Professional 64 Bit läuft, das Upgrade auf Windows 10 auszuführen. Auf keinem der betroffenen PCs wurde eine Reservierung für das Betriebssystem vorgenommen. Während ein Notebook die fehlgeschlagenen Upgrade-Versuche lediglich im Update-Verlauf vermerkt, lief auf einem unserer Arbeitsrechner die Installation unmittelbar nach dem Systemstart an.

Es passierte vor einer Woche: Ich kam ins Büro, startete meinen Arbeitsrechner, tippte mein Passwort ein und ging einen Kaffee holen. Als ich zurückkam, lief bereits die Installation von Windows 10. Ungefragt und unerwünscht. Nach einem Abbruch per Reset-Taste habe ich das Backup vom Vortag über Linux eingespielt, das geht nämlich wesentlich schneller und ist auch viel zuverlässiger als die Installation durchlaufen zu lassen und danach zu Windows 7 zurückzukehren. Nach der Wiederherstellung öffnete sich das bekannte "Windows 10 herunterladen"-Icon in der TNA und ein Pop-Up wies mich ganz undezent darauf hin, dass Windows 10 jetzt zum Download bereitstünde. Sonst tat sich aber nichts. Ein Blick auf das Systemlaufwerk zeigte, dass dort kein Installationsverzeichnis von Windows 10 lag. Der Spuk hatte erst einmal ein Ende.

Bild

Nicht so auf meinem Notebook. Dort bekam ich zwar noch keine Installationsroutine zu Gesicht, doch hier blockiert ein verstecktes Verzeichnis rund 5,4 GiB auf dem System-SSD (siehe obiges Bildschirmfoto). Dieser Ordner heißt "$Windows.~BT" und wird normalerweise als Zwischenlager für den Download von Windows 10 genutzt. Ein Blick auf das darin befindliche Programm setup.exe beweist: Es handelt sich tatsächlich um das Installationsverzeichnis von Windows 10:

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Die Sache ist höchst suspekt, denn auch auf dem Notebook wurde Windows 10 nie reserviert. Am vergangenen Dienstag hatte Microsoft dann diverse Updates veröffentlicht und prompt meldete mein Notebook, dass eine oder mehrere Aktualisierungen gescheitert seien. Ein Blick in den Update-Verlauf zeigte, dass es sich dabei um das Upgrade auf Windows 10 handelt:

Bild

Dieses wurde erstmals am 31. August 2015 initiiert und scheiterte gleich zweimal. Weitere Versuche am 5. und 8. September 2015 blieben ebenfalls erfolglos. Seither gab es keinen erneuten Upgrade-Versuch, das zwischenzeitlich gelöschte Verzeichnis "$Windows.~BT" ist aber wieder da und hat somit weitere 5,4 GiB an Netzwerk-Traffic generiert. Dieses Vorgehen ist höchst unerfreulich, leider blieb eine entsprechende Anfrage bei Microsoft bisher unbeantwortet. Unsere Kollegen von Neowin ließ Microsoft indes Wissen, dass dieses Verhalten beabsichtigt und im Sinne des Kunden sei:
"For individuals who have chosen to receive automatic updates through Windows Update, we help upgradable devices get ready for Windows 10 by downloading the files they'll need if they decide to upgrade. When the upgrade is ready, the customer will be prompted to install Windows 10 on the device."
Übersetzt: Benutzern, die automatische Updates aktiviert haben, lädt Microsoft Windows 10 freundlicherweise schon mal auf die Festplatten kompatibler Geräte, damit sie sofort auf Windows 10 umsteigen können, wenn sie ein entsprechendes Bedürfnis verspüren. Und sobald alles heruntergeladen ist, wird man solange mit Upgrade-Aufforderungen genervt, bis man klein bei gibt (oder das System aus eigenen Stücken damit anfängt).

Das, Microsoft, ist BIG BULLSHIT (ein großer Haufen Kuhmist). Es ist ja nett, dass ihr Windows 10 für eine begrenzte Zeit als kostenloses Upgrade anbietet. Falls ihr euren Kunden allerdings tatsächlich eine Wahl lasst, dann sollte Windows 10 auch erst dann heruntergeladen und installiert werden, wenn der betroffene Kunde dies tatsächlich wünscht. GiB-weise Festplattenplatz zu blockieren und den Netzwerk-Traffic hochzuschrauben ist hingegen eine Unverschämtheit und durchweg unprofessionell!
 
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Amazon stellt den Verkauf des Fire Phone ein

reported by doelf, Samstag der 12.09.2015, 17:06:26
Das war wohl nichts: Das eng an den Online-Händler und seine Dienste gebundene Amazon Fire Phone ist nicht mehr erhältlich. Amazon hatte sein Gerät als Shopping-Smartphone konzipiert und - genau wie seine Tablets - mit einer modifizierten Android-Variante ausgeliefert. Die Nachfrage war immer mager, die Bestände sind abverkauft, ein Nachfolger ist nicht geplant.

BildWährend Amazon seine eBook-Reader und Tablets massiv subventioniert und quasi zum Selbstkostenpreis verscherbelt, ging das Fire Phone im Juli 2014 mit einem Preisschild von stolzen 649 US-Dollar an den Start. Ende September 2014 kam der angebliche iPhone- und Galaxy-Killer auch in Deutschland auf den Markt, allerdings nur in Verbindung mit Verträgen der Deutschen Telekom inklusive SIM-Lock. Später konnte man das Telefon auch ohne Vertrag bestellen, hierzu lieferte Amazon einen Entsperr-Code mit. Die Nachfrage konnte diese Maßnahme ebenso wenig ankurbeln wie mehrere Preissenkungen.

Bei Amazon Deutschland hat das Fire Phone 1.307 Bewertungen erhalten, darunter 405 mal die Höchstnote (5 Sterne), doch 596 Käufern war das Smartphone nur einen Stern wert. In den USA vergaben sogar nur 27 Prozent der Käufer die Bestnote, während 44 Prozent das Gerät als Schrott bewerteten. Die meisten Käufer beklagten die Bindung an Amazons App-Store und das Fehlen von Googles Play-Store. Viele Apps im Amazon-Store seien veraltet, teurer oder gar nicht verfügbar. Auch mit der Benutzeroberfläche von Fire OS haderten einige, sie sei träge, umständlich und wenig intuitiv. Zudem sei das Gerät mit Amazon-Diensten überladen.

Amazon hat sich noch nicht zur Zukunft des Fire Phone geäußert, doch viele der beteiligten Entwickler wurden bereits entlassen. Sein erstes Smartphone hat den Online-Händler viel Geld gekostet und nur Spott eingebracht, daher glauben wir nicht an eine Neuauflage. Zudem wurde deutlich, dass die Kunden von Amazon preiswerte Geräte erwarten und bei teuren Anschaffungen lieber zu anderen Marken greifen.
 
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Windows 10 Insider Preview für Telefone nochmals verzögert

reported by doelf, Samstag der 12.09.2015, 16:08:02
Der neue Build der Windows 10 Insider Preview für Telefone muss eine weitere Ehrenrunde einlegen: Wie Gabe Aul, der bei Microsoft für das Insider-Programm verantwortlich ist, über Twitter berichtet, wurde ein neues Problem entdeckt. Dieses verhindert nach dem Einspielen des Builds 10536 die Installation zukünftiger Versionen.

Laut Aul wurde der Fehler bereits behoben und ein weiterer Build durchläuft derzeit die internen Prüfungen bei Microsoft. Sollte dieser die Tests bestehen, darf man Anfang der kommenden Woche mit einem frischen Update für den Fast-Ring rechnen. Momentan ist weiterhin der vor einem Monat veröffentlichte Build 10512 aktuell, denn alle nachfolgenden Builds hatten mit Problemen zu kämpfen. Daher hieß es nach internen Prüfungen gleich viermal: Zurück zur Fehlerbereinigung und dann in eine weitere Validierungsrunde.
Quelle: twitter.com
 
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AMD spaltet CPU- und Grafiksparte, neue Übernahmegerüchte

reported by doelf, Freitag der 11.09.2015, 18:25:53
Im Jahr 2006 hatte AMD den kanadischen Grafikspezialisten ATi übernommen, um seine Vision einer Fusion von CPU und GPU umzusetzen. Seither gab es in dem Unternehmen eine gemeinsame CPU- und Grafiksparte, welche eigentlich Synergien wecken sollte, doch der Erfolg der Fusion hielt sich in Grenzen. Nun gliedert AMD die Grafik wieder in einen eigenen Geschäftsbereich aus und prompt gibt es neue Übernahmegerüchte.

Die neue "Radeon Technologies Group" unter Leitung von Raja Koduri soll den Verlust von Marktanteilen stoppen und das Unternehmen auf den sich gerade entwickelnden VR-Markt vorbereiten. AMD hatte Koduri im Frühjahr 2013 von Apple abgeworben, wo er den Bereich Grafikarchitektur geleitet hatte. Bei AMD war der gebürtige Inder zuletzt für die Entwicklung der neuen Fury-GPUs mit "High-Bandwidth Memory" (HBM) verantwortlich, zudem leitet er AMDs LiquidVR-Initiative. Die "Radeon Technologies Group" wird für alle Grafiklösungen von AMD verantwortlich sein, von diskreten GPUs über Speziallösungen für Konsolen oder Rechenzentren bis hin zu den Grafikkernen der APUs und SoCs. Koduri wird einen großen Freiraum genießen, denn er ist nur der Firmenchefin Dr. Lisa Su unterstellt.

Passend zur Neustrukturierung liefert Fudzilla frisches aus der Gerüchteküche: Unter Berufung auf Industriequellen berichten die Kollegen, dass Microsoft mit AMD über eine Übernahme verhandelt. Die Gespräche sollen ernsthaft und bereits in einem fortgeschrittenen Stadium sein. Mit einer solchen Übernahme würde sich Microsoft die Kontrolle über den wichtigsten GPU-Lieferanten für Spielkonsolen sichern, was Sony kaum gefallen dürfte. Auch Intel soll - mal wieder - am Kauf von AMD interessiert sein. Da x86-CPUs nur noch einen Teil des weltweiten Prozessormarktes ausmachen, halten die Kollegen diese Option zumindest für möglich. Denkbar sei auch eine Zerschlagung, wobei sich Microsoft die "Radeon Technologies Group" schnappen könnte, während Intel den Rest verschlingt.

Da Koduri von Apple zu AMD gestoßen ist, wäre allerdings auch eine dritte Alternative denkbar: Apples Kriegskasse ist voll genug, um sich AMD mal eben nebenbei einzuverleiben. Für seine Macs benötigt Apple sparsame x86-Prozessoren sowie leistungsstarke Grafiklösungen. Beides kann AMD bieten, denn bei Macs kommt es weniger auf die rohe CPU-Leistung als auf eine kompakte Bauform an - und hier können insbesondere AMDs Grafiklösungen dank HBM punkten. Zudem verfügt AMD über ARM64-Lizenzen und kann seine Grafikkerne auch für diese Architektur anpassen. Aus Sicht des Verbrauchers dürften allerdings alle drei Varianten ungünstig sein, da sie alle einen großen Einschnitt in das CPU- und GPU-Angebot für die x86-Architektur darstellen.
Quelle: www.amd.com
 
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Office 2016 für Windows kommt am 22. September

reported by doelf, Freitag der 11.09.2015, 17:30:16
Julia White, bei Microsoft für das technische Produktmanagement rund um Office 365 verantwortlich, hat den Starttermin von Office 2016 für Windows benannt: Die überarbeitete Bürosoftware wird ab dem 22. September 2015 erhältlich sein und Inhaber von Volumenlizenzen werden Office 2016 ab dem 1. Oktober 2015 herunterladen können.

Firmen und Organisationen, die ein Abonnement für "Office 365 ProPlus" abgeschlossen haben, sollen ebenfalls am 22. September 2015 mit frischen Updates versorgt werden. Allerdings räumt Microsoft seinen Kunden auch eine konservativere Upgrade-Möglichkeit ein: Während Kunden über den "Current Branch" immer die allerneusten Versionen erhalten, genießen die Veröffentlichungen des "Current Branch for Business" eine zusätzliche Reifezeit von vier Monaten. Statt monatlicher Updates erscheinen diese vierteljährlich, wodurch sich die Bereitstellung von Office 2016 auf Februar 2016 verschiebt.

Und es gibt weitere Neuerungen für die IT-Abteilungen: Bei der Verteilung von Office 365 ProPlus soll die Unterstützung des "Background Intelligent Transfer Service" (BITS) die Netzwerke entlasten und für Administratoren gibt es neue Berichte über Aktivierung und Nutzung im Admin-Portal. Für alle Apps wurde ein neuer Schutz vor Datenverlusten implementiert und es wurde eine Mehrfaktoren-Authentifizierung eingeführt. In Hinblick auf Makros und Add-ins verspricht Microsoft eine weitreichende Kompatibilität zur aktuellen Version.

Microsoft bietet eine Vorschauversion von Office 2016 zum Download an. Office-365-Abonnenten finden diese über die Seite "Mein Konto" in Office. Dort klickt man auf "Sprach- und Installationsoptionen" und dann auf "Weitere Installationsoptionen". Es öffnet sich ein Dropdown-Menü, in dem man zwischen der 32- und 64-Bit-Variante wählen kann. Doch auch Benutzer, die über kein Office-365-Abonnent verfügen, können die Office 2016 Preview ausprobieren. Für sie hat Microsoft zwei Installationspakete bereitgestellt, die sich mit dem generischen Produktschlüssel NKGG6-WBPCC-HXWMY-6DQGJ-CPQVG installieren lassen.

Download: Office 2016 Preview
 
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Windows 10 Insider Preview für Telefone: Neuer Build im Anflug

reported by doelf, Freitag der 11.09.2015, 12:59:08
Zuletzt hatte Microsoft seine Windows 10 Insider Preview für Telefone am 12. August 2015 aktualisiert. Einen Monat später ist der Build 10512 immer noch aktuell, doch ein neuer ist in Vorbereitung und könnte noch in dieser Woche freigegeben werden. Dies schreibt zumindest Gabe Aul, der bei Microsoft für das Insider-Programm verantwortlich ist.

Laut Aul wurden die meisten Probleme, welche Tester für den Build 10512 gemeldet hatten, mittlerweile behoben: Die Telefone lassen sich wieder als mobiler Hotspot einsetzen, die Probleme mit den Ruhezeiten wurden gelöst und das Zoomen in der Karten-App funktioniert wieder normal. Auch die Verzögerung, bevor Datum und Uhrzeit auf dem Sperrbildschirm erscheinen, konnte reduziert werden. Doch mit den neuen Builds kamen auch neue Probleme zum Vorschein, weshalb diese in den vergangenen Wochen gleich dreimal zurück in die interne Validierung mussten. Momentan durchläuft ein weiterer Build diese Prüfungen und sofern keine neuen Fehler auftreten, soll er noch in dieser Woche für den Fast-Ring freigegeben werden.
 
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Firefox 41.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 11.09.2015, 12:42:06
Die neunte Beta-Version des Firefox 41.0 liegt auf dem offiziellen Archiv-Server zum Download bereit. Die Beta-Schiene ist insbesondere für Windows-Benutzer interessant, da es dort auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Wir benutzen diese schon seit Monaten und sie läuft stabil und zuverlässig. Den fertigen Firefox 41.0 darf man allerdings erst ab dem 22. September 2015 erwarten.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Beta 9
 
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Kolumne: Schlepper - Deine Flucht auf Knopfdruck

reported by doelf, Freitag der 11.09.2015, 11:18:04
Nie wieder unsichere Schlauchbote oder unzureichend belüftete LKW-Ladeflächen! Entdecke jetzt Schlepper, Deine Flucht auf Knopfdruck. Einfach die App herunterladen, einen Schlepper bestellen und flüchten. Denn Auswahl zu haben, ist heute überlebenswichtig. Lass dir eine Flucht vermitteln, die zu Deinem Stil und Deinem Geldbeutel passt. Verfügbar in der EU und den Mittelmeeranrainerstaaten, weltweit expandierend.

BildSchlepper macht das Flüchten leicht
Schlepper vermittelt jeden Tag tausende Flüchtlinge an lizenzierte Grenzübertrittsexperten. Zur Vermittlung einer Flucht forderst du einfach einen Experten per App an und nennst Dein Zielland. Die Bezahlung erfolgt schnell und sicher über ZahlKumpel oder die Bezahldienste von Apfel und Birne in deinem Namen und auf deine Rechnung. Die Schlepper-Pattform kassiert für die Bereitstellung ihrer Dienste lediglich einen bescheidenen Anteil von 90 Prozent, dadurch ist Schlepper wesentlich preiswerter als konventionelle Fluchtwege.

Vertrauen ist schlecht, Schlepper ist besser
Schlepper will Grenzübertrittsexperten und Flüchtlinge auf eine sichere und vertrauensbasierte Weise zusammenbringen. Daher steht Schlepper für strengste Sicherheitsstandards, die sich an lokalen regulatorischen Fluchtstandards orientieren. Unsere Experten werden nach strengen Kriterien ausgewählt und bekommen für jeden verlorenen Flüchtling einen Verweis. Nach sechs Verweisen verliert der Schlepper seine Lizenz und wird für zwei Wochen gesperrt. Und natürlich kannst Du Deine Flucht auch bewerten.

Geld verdienen mit Hilfe der Schlepper-Plattform
Schlepper ist ständig auf der Suche nach neuen Grenzübertrittsexperten. Sie können Straßenschilder lesen? Sie sind schon einmal mit dem Zug gefahren? Sie haben im Schwimmunterricht die Seepferdchen-Prüfung erfolgreich absolviert? Dann ist jetzt der ideale Zeitpunkt, um sich für die Schlepper-Plattform zu registrieren. Und keine Angst: Unsere Anforderungen sind so lächerlich, die erfüllt jeder Trottel.

Neu: Share Deine Flucht
Die neue Schlepper-App ist mit Schnittstellen für alle wichtigen sozialen Netzwerke versehen. Teile Deine persönliche Flucht mit anderen Flüchtlingen weltweit - ganz gleich ob in Form bewegender Texte, beeindruckender Fotos oder sogar mit Live-Videos. Unsere Grenzübertrittsexperten führen ein großes Sortiment von SIM-Karten mit sich, damit Du jederzeit in allen Netzen über Deine Flucht berichten kannst.

Von der EU gefördert
Die Schlepper-Plattform ist ein internationales Konglomerat führender Verbrecherorganisationen, welches von der Europäischen Union durch ihre Untätigkeit und Unfähigkeit gefördert wird. Schlepper verwendet Cookies, die Deine Privatsphäre missachten. Lerne damit zu leben! Ja, dieser Beitrag ist eine Satire. Nein, Satire muss nicht witzig sein - nur treffend.
 
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Stagefright: Zimperium veröffentlicht Exploit

reported by doelf, Freitag der 11.09.2015, 09:18:00
Am 27. Juli 2015 hatte die Sicherheitsfirma Zimperium sieben kritische Sicherheitslücken in Androids Multimedia-Bibliothek "Stagefright" öffentlich gemacht. Betroffen sind alle Versionen von 2.2 bis Android 5.1.1 und damit knapp eine Milliarde Geräte. Dennoch haben sich bisher nur wenige Hersteller um die Abdichtung der gefährlichen Schwachstellen gekümmert. Blöd, denn jetzt gibt es funktionierenden Exploit-Code.

Bisher hatte Zimperium nur ein Proof-of-Concept geliefert, denn die eigentlich für den 5. August 2015 angekündigte Veröffentlichung des Exploit-Codes wurde aus Rücksicht auf die Hersteller und Mobilfunkanbieter um gut einen Monat verschoben. Google selbst wurde bereits im April bzw. Mai 2015 über die Schwachstellen informiert, so dass die Fehler rechtzeitig aus dem Android-Code entfernt werden konnten. Doch die verkorkste Update-Politik von Android hat dazu geführt, dass die große Mehrzahl der betroffenen Geräte immer noch ohne Patch dasteht und die meisten wohl auch nie ein Update sehen werden.

Bei dem nun veröffentlichten Exploit handelt es sich um ein Python-Skript, welches MP4-Datei generiert. Diese ist derart gestaltet, dass sie die stsc-Schwachstelle (CVE-2015-1538) angreift und für den Angreifer eine Reverse-Shell aufbaut. Diese Shell läuft auf dem angegriffenen Gerät mit den Rechten des Media-Benutzers und hat somit Zugriff auf Gruppen wie inet, audio, camera und mediadrm. Damit kontrolliert der Angreifer beispielsweise die Kameras und Mikrofone, kann aber auch auf dem Gerät bereits gespeicherte Fotos und Videos herunterladen.

Laut Zimperium wurde der Exploit-Code für ein Nexus mit Android 4.0.4 geschrieben und lässt sich ohne Anpassungen vermutlich nicht auf andere Geräte übertragen. Zudem wurde der verwendete Ganzzahlenüberlauf in Android 5.0 behoben. Dies schränkt das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung zwar etwas ein, doch kundige Programmierer werden sicher schnell Wege finden, um den Angriff auf andere Geräte auszuweiten. Soll heißen: Die Hütte brennt, doch die Hersteller sinnieren weiterhin darüber, ob die Kosten für den Einsatz der Feuerwehr die Rendite ihrer Anleger nicht zu stark schmälern könnten.
 
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Sailfish OS 2.0 für Early-Access-Teilnehmer

reported by doelf, Donnerstag der 10.09.2015, 20:37:54
Wer am Early-Access-Programm von Jolla teilnimmt, kann sich bereits das neue Sailfish OS 2.0 als Vorabversion herunterladen. Dieses unterstützt neben Smartphones erstmals auch Tablets und präsentiert sich mit einer überarbeiteten Benutzeroberfläche. Sie soll insbesondere Umsteigern die Bedienung erleichtern.

BildDer Bildschirm funktioniert nun wie ein Karussell: Man wischt nach links oder rechts, um zwischen Home, Events und dem optionalen Partner-Bildschirm zu wechseln. Die Events umfassen neuerdings ein Wetter-Widget mit 5-Tages-Vorschau, ein Kalender-Widget sowie thematisch gruppierte Meldungen und Mitteilungen. Hierbei werden sowohl native Apps als auch Android-Apps berücksichtigt. Das App-Raster ist immer verfügbar, man wischt es von unten nach oben. Wischt man von oben nach unten, öffnet sich das obere Menü mit Sperrfunktion und einer Design-Auswahl (Ambience).

In der Systemkonfiguration kann man die Wischgeste für das obere Menü umwidmen, so dass man auf diese Weise Apps schließen kann. Dies ist die Voreinstellung bei Sailfish OS 1.x. Viele Elemente der Benutzeroberfläche wurden grafisch überarbeitet und etliche Apps wurden neu strukturiert. Die Videoaufnahme unterstützt neuerdings den H.264-Codec und Notizen lassen sich als Text-Datei teilen. Android-Apps erhalten Zugriff auf den Systemklang "Chat", den Vibrationsalarm und die Benachrichtigungs-LED. Zudem können Mitteilungen von Android-App das Display aufwecken.
 
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Apple watchOS 2, iOS 9 und Mac OS X 10.11 als Golden Master verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 10.09.2015, 20:02:51
Wer sich für Apples Entwicklerprogramm angemeldet hat, kann seit heute die "Golden Master" von watchOS 2, iOS 9 und Mac OS X 10.11 (El Capitan) herunterladen. watchOS 2 und iOS 9 sollen am 16. September 2015 veröffentlicht werden, für El Capitan peilt Apple den 30. September 2015 an. Für tvOS, das Betriebssystem des Apple TV 4, ist ein Entwicklungspaket verfügbar.

watchOS 2
Bisher hat Apple noch keine Verkaufszahlen für seine Watch genannt und das ist verdächtig. Vielen Interessenten sind die Einschränkungen des aktuellen Betriebssystems zu groß, doch in dieser Hinsicht soll watchOS 2 für Abhilfe sorgen. Die kommende Version ermöglicht erstmals das Ausführen nativer Apps und somit den Zugriff auf die digitale Krone, die Sensoren und den Speicher der Uhr. Bisher mussten die App-Entwickler den Umweg über das iPhone gehen, was die Anwendungen massiv ausbremst und die Uhr ohne Telefon nutzlos macht.

Bild

Auch sein HealthKit hat Apple jetzt auf der Uhr deponiert. watchOS 2 bringt auch eine Aktivierungssperre über Benutzername und Passwort, Zugriff auf die Heimautomatisierung Homekit sowie Facetime Audio. Während des Ladens kann die Uhr dauerhaft die Zeit anzeigen und mit der einer neuen Funktion namens "TimeTravel" kann man einen Blick auf bevorstehende Termine und das Wetter werfen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Zifferblätter mit eigenen Fotos und Alben zu individualisieren (siehe Bildschirmfoto).

iOS 9
Für iOS steht die Version 9 an und diese bringt zwei Apps zeitgleich auf den Bildschirm. Ja, es ist schon mehr als seltsam: Wir schreiben das Jahr 2015 und das wertvollste Unternehmen der Welt hat endlich einen Weg gefunden, um auf seinen fantastischen Tablets mit einer Display-Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten mehr als ein Programm zeitgleich darstellen zu können. Ab iPad Air und iPad mini 2 kann man wahlweise eine App über eine andere ziehen (siehe Bildschirmfoto), wobei die untere teilweise verdeckt wird, oder eine Videowiedergabe als Bild-in-Bild verkleinert weiterlaufen lassen. Um wirklich zwei Apps nebeneinander ausführen zu können, benötigt man ein iPad Air 2, iPad mini 4 oder iPad Pro. Zum Vergleich: Microsofts Surface kann bis zu vier Apps nebeneinander anordnen und beliebig viele Anwendungen in Fenstern öffnen.

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Einen besonderen Augenmerk richtet Apple einmal mehr auf seine Sprachassistentin Siri. Diese soll Umgangssprache wesentlich besser verstehen und unseren Lebensrhythmus erlernen, um uns zu jeder Tageszeit kontextbasierte Vorschläge unterbreiten zu können. Und dazu muss uns Siri bzw. Apple noch viel besser kennenlernen, was Datenschützer vermutlich zur Verzweiflung treiben wird. Die Spotlight-Suche berücksichtigt ab iOS 9 auch iCloud Drive sowie diverse Videodienste wie Netflix, YouTube und Vimeo. Seinen Kartendienst erweitert Apple um öffentliche Nahverkehrsmittel, allerdings zunächst nur für bestimmte Großstädte wie New York, London und Berlin. Apples Notizen-App kann jetzt auch Fotos, Skizzen und Listen einbinden, wie man es von Microsofts OneNote gewohnt ist. Apple News ist hingegen mit Google News vergleichbar, allerdings unterliegt das Leseverhalten bei Apple strengen Datenschutzbestimmungen. News wird es erst einmal nur in den USA, Großbritannien und Australien geben. Die wirklich wichtigen Neuerungen finden unter der Haube statt: Diverse Optimierungen sollen die Akkulaufzeit spürbar verlängern und der Passcode wird von vier auf sechs Stellen erweitert.

Mac OS X 10.11
Mac OS X 10.11 hat mit "El Capitan" (der Kapitän) einen reichlich dämlichen Namen erhalten, doch es geht weder um die Schifffahrt noch um militärische Ränge, sondern um einen rund 1.000 Meter hohen Monolithen im Yosemite-Nationalpark. Wichtigste Neuerung ist die 3D-Grafik-Schnittstelle Metal, welche eine Hardware-nahe Programmierung und damit erhebliche Leistungsgewinne ermöglichen soll. Bei Verwendung von Metal soll "El Capitan" eine um 50 Prozent höhere Rendering-Leistung bieten als Yosemite und zugleich die CPU spürbar entlasten. Metal schlägt somit den selben Weg ein wie der OpenGL-Nachfolger Vulkan, AMDs Mantle und Microsofts DirectX 12. Wie viel Vulkan in Metal steckt, wird die Zukunft zeigen.

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Weiterhin soll die Spotlight-Suche Umgangssprache verstehen und deutlich schneller arbeiten. Der Internetbrowser Safari kennzeichnet zukünftig jene Tabs, auf denen eine Audiowiedergabe stattfindet - das kennt man von Googles Chrome. Weiterhin lassen sich Tabs anheften - das kennt man vom Firefox. Im Splitscreen-Modus (siehe Bildschirmfoto) kann "El Capitan" zwei Fenster nebeneinander anordnen - das kennt man von Windows. Die nicht von allen geliebte Systemschrift "Helvetica Neu" wird durch den Font "San Francisco" abgelöst, zudem verspricht Apple Verbesserungen für asiatische Sprachen.
 
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Apple TV 4: Höher, teurer und eine Spielkonsole

reported by doelf, Donnerstag der 10.09.2015, 18:20:37
In Cupertino sieht man die vierte Generation des Apple TV nicht mehr als Set-Top-Box, sondern als Spielkonsole mit Multimediafunktionen. Zur Steuerung dient ein Controller mit integriertem TouchPad und einem Mikrofon für Spracheingaben. Für einen Leistungsschub sorgt der aus dem iPhone 6 bekannte 64-Bit-Prozessor A8 - im Vorgänger steckt noch der vier Jahre alte A5. Indes schießt der Preis von 69 auf 149 bis 199 US-Dollar.

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Während Apple die Abmessungen bei 98 x 98 mm belassen hat, ist die Höhe der Set-Top-Box/Spielkonsole von 23 auf 35 mm gewachsen und statt 272 g bringt die vierte Generation nun 425 g auf die Waage. Dafür gibt es Siri, einen eigenen App-Store und die Möglichkeit, Controller von Drittanbietern anzuschließen. Statt einer simplen Infrarotfernbedienung legt Apple nämlich einen Controller mit Bluetooth-Anbindung bei, in dem auch ein TouchPad sowie Beschleunigungs- und Lagesensoren stecken. Diese dienen primär zum Spielen, während zwei Mikrofone die Sprachsteuerung über Siri ermöglichen - nicht umsonst heißt die neue Fernsteuerung "Siri Remote". Zum Aufladen wird ein Lightning-Connector verwendet, der Akku soll eine "Laufzeit von mehreren Monaten" ermöglichen.

Statt Dolby Digital 5.1 gibt es nun Dolby Digital 7.1, dafür wurde der optische Audioausgang gestrichen. Bezüglich der Videoausgabe bleibt es bei 1080p, doch zumindest entspricht der HDMI-Anschluss nun der Version 1.4. Wireless-LAN unterstützt neben IEEE 802.11a, b, g und n jetzt auch ac, doch Gigabit-LAN sucht man weiterhin vergebens und Bluetooth verharrt auf der Version 4.0. Nutzte Apple TV 3 für den Service noch Micro-USB, kommt bei der vierten Generation USB-C zum Einsatz. Für die Modellvariante mit 32 GB berechnet Apple 149 US-Dollar, das Apple TV 4 mit 64 GB soll 199 US-Dollar kosten. Dies ist ein happiger Aufschlag im Vergleich zum Vorgänger, der schon für 69 US-Dollar zu haben ist. Einen Termin für den Verkaufsstart in Deutschland gibt es ebenso wenig wie Europreise.
Quelle: www.apple.com
 
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iPad mini 4: Frischzellenkur mit neuerer CPU

reported by doelf, Donnerstag der 10.09.2015, 17:34:59
Das vergangenen Oktober vorgestellte iPad mini 3 hatte außer einem Fingerabdruckleser und der Farbe Gold nichts neues zu bieten, der technische Stand blieb auf dem Niveau des vor zwei Jahren eingeführten iPad mini 2. Mit der vierten Generation kommt jetzt wieder etwas frischerer Wind in Apples kleinstes Tablet, nämlich der 64-Bit-Prozessor A8 aus dem iPhone 6. Auf der gestrigen Produktvorstellung spielte das iPad mini 4 allerdings nur eine Nebenrolle.

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Da in den Generationen 2 und 3 nur ein Apple A7/M7-Gespann werkelte, versprechen der A8 und sein Motion-Coprozessor M8 einen spürbaren Leistungssprung. Das 7,9 Zoll (20,1 cm) große Display verharrt bei einer Auflösung von 2.048 x 1.536 Bildpunkten bei 326 ppi und neue Techniken wie "3D Touch" oder die "Taptic Engine" sucht man vergebens. Zumindest die Fotoauflösung der Hauptkamera ist von 5 auf 8 Megapixel gestiegen. Videoaufnahmen sind maximal mit Full-HD (1.920 x 1.080 Bildpunkte) mit 30 fps möglich, in dieser Hinsicht gibt es also keine Verbesserung. Auch die Daten der FaceTime-Kamera zeigen sich mit 1,2 Megapixel für Fotos und 720p für Videos unverändert.

Mit Abmessungen von 203,2 x 134,8 mm ist das iPad mini 4 minimal größer als sein Vorgänger, zugleich aber dünner (6,1 mm) und rund zehn Prozent leichter (WLAN: 298,8 g; WLAN+LTE: 304 g). Das optionale LTE-Modul gleicht dem des iPhone 6 und arbeitet mit einer Download-Rate von bis zu 150 MBit/s. Mit einer Akkuladung kann man bis zu 10 Stunden über WLAN surfen sowie Videos oder Musik wiedergeben. Wer über LTE ins Internet geht, muss schon nach neun Stunden eine Steckdose aufsuchen. Dies verwundert, da iOS 9 eigentlich längere Batterielaufzeiten ermöglichen sollte. Aber zumindest wird auch das iPad mini 4 zwei Apps gleichzeitig darstellen können.

Für das iPad mini 4 mit WLAN und 16 GB verlangt Apple 389 Euro, für die 64-GB-Variante werden 489 Euro in Rechnung gestellt und für 128 GB sind es 589 Euro. LTE kostet 120 Euro Aufschlag, damit steigen die Preise auf 509 Euro (16 GB), 609 Euro (64 GB) und 709 Euro (128 GB). Die Geräte können ab sofort bestellt werden, die Lieferzeit beläuft sich auf eine Woche.
Quelle: www.apple.com
 
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iPad Pro mit iOS 9 und 32,78 cm Bilddiagonale

reported by doelf, Donnerstag der 10.09.2015, 16:30:15
Das seit langer Zeit erwartete iPad Pro kommt erst im November, doch dieses Modell ist durchaus wegweisend: Es katapultiert Apples Tablet in eine neue Größen- und Preiskategorie sowie in direkte Konkurrenz zu Microsofts Surface. Doch im Gegensatz zu den Redmondern setzt Apple nicht auf PC-Technologie, sondern auf seinen bisher schnellsten Mobilchip A9X. Ob diese Rechnung aufgeht?

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Der große Bruder des A9, welcher im iPhone 6s und 6s Plus zum Einsatz kommt, bietet eine höhere Leistung und integriert wie der A9 einen Motion-Coprozessor namens M9. Details zur Architektur des neuen Prozessors - Taktrate, Zahl der Kerne, Speicheranbindung - verraten die Geheimniskrämer aus Cupertino natürlich nicht, sie machen lediglich einen Vergleich zum ersten iPad. Demnach fällt die Rechenleistung des iPad Pro um den Faktor 22 höher aus und die Grafikleistung sogar um den Faktor 360. Für einen Zeitraum von fünfeinhalb Jahren gar nicht schlecht.

Das iPad Pro besitzt ein 12,9 Zoll (32,78 cm) großes Display mit einer Auflösung von 2.732 x 2.048 Bildpunkten bei 264 ppi. Die Bedienung erfolgt wahlweise mit dem Finger oder dem neuen Apple Pencil. Dieser Eingabestift besitzt Druck- und Neigungssensoren, womit Apple eine "pixelgenaue Präzision" ermöglichen will. Die Software emuliert auch verschiedene Zeichengeräte vom Bleistift über den Füller bis hin zu Malpinsel und Kalligrafie-Feder. Damit ein großer Bildschirm mit einer sehr hohen Auflösung auch Sinn macht, wird iOS 9 benötigt: Apple hat es endlich geschafft, zwei Apps zeitgleich auf den Bildschirm zu bringen. Zur Auswahl stehen die Modi "Slide Over", "Split View" und "Bild-in-Bild":
  • Bei "Slide Over" zieht man eine zweite App über eine bereits geöffnete. Die erste bleibt zwar sichtbar, wird aber inaktiv. Schiebt man die zweite App zur Seite, kann man mit der ersten fortfahren.
  • Um "Bild-in-Bild" zu nutzen, drückt man die Home-Taste. Videos oder FaceTime-Telefonate werden dann verkleinert und in eine Ecke des Bildschirms geschoben, bleiben dabei aber zumindest aktiv.
  • "Split View" (siehe Bildschirmfoto) ist die interessanteste Variante, denn hierbei sind zwei Apps gleichzeitig geöffnet und aktiv. Sie werden nebeneinander angezeigt und schaffen damit zumindest Ansatzweise, was Computer schon seit Jahrzehnten beherrschen.
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Die Kameras leisten 8 bzw. 1,2 Megapixel, was an das iPhone 6 erinnert. Eine optische Bildstabilisierung wird nicht geboten und Videos sind auf Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) beschränkt. Apple bietet das iPad Pro in zwei Speichergrößen an: Das Einstiegsmodell mit 32 GB Speicherplatz gibt es nur mit WLAN, es kostet 799 US-Dollar. Für die Variante mit 128 GB ist ein LTE-Mobilfunkmodul gegen Aufpreis verfügbar - ohne LTE kostet sie 949 US-Dollar, mit LTE sind es stolze 1.079 US-Dollar. Mit einer Download-Rate von 150 MBit/s liegt das LTE-Modul auf dem Niveau des iPhone 6, das des iPhone 6s ist doppelt so schnell. In den USA und Großbritannien wird das iPad Pro mit vorinstallierter Apple-SIM ausgeliefert.

Die Batterie soll "bis zu 10 Stunden Surfen im Web mit WLAN, Video- oder Musikwiedergabe" ermöglichen. Zur Auswahl stehen die Farben Silber, Gold und Space Grau. Bisher gibt es keinen Termin für die Vorbestellung in Deutschland und auch keine Euro-Preise. Auf den ersten Blick wirkt das iPad Pro eher wie ein Nischenprodukt als ein neuer Verkaufsschlager. Zudem bringt das große Tablet nichts Neues, sondern kopiert die Funktionen von Microsofts Surface, welches sich dank Windows 10 viel flexibler einsetzen lässt. Man darf gespannt sein, ob das iPad Pro Apples schwächelndem Tablet-Geschäft neue Impulse geben kann.
Quelle: www.apple.com
 
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Apple Watch: Sondermodelle und watchOS 2

reported by doelf, Donnerstag der 10.09.2015, 14:06:35
Technisch hat sich bei Apples Watch nichts getan, dafür wurden Sondermodelle in Kooperation mit dem Luxuslabel Hermes vorgestellt. Diese bieten neue Armbänder - darunter eines, welches man zweimal um den Arm wickelt - sowie ein exklusives Ziffernblatt. Obwohl die Hermes-Modelle ein Edelstahlgehäuse verwenden, beginnen die Preise erst bei 1.299 Euro.

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Wer sich kein vergoldetes Gehäuse leisten kann, bekommt das Einstiegsmodell Watch Sport jetzt auch in Gelbgold- und Roségold-Optik. Als Material kommt weiterhin Aluminium zum Einsatz, die Preise beginnen unverändert bei 399 Euro (38 mm) bzw. 449 Euro (42 mm). Wer bereits eine Watch besitzt, findet im Shop auch eine Reihe neuer Armbänder für optische Updates.

Laut Apple kommt watchOS 2 am 16. September 2015. Dieses ermöglicht erstmals das Ausführen nativer Apps und somit den Zugriff auf die digitale Krone, die Sensoren und den Speicher der Uhr. Bisher mussten die App-Entwickler den Umweg über das iPhone gehen, was die Anwendungen massiv ausbremst und die Uhr ohne Telefon völlig nutzlos macht. Auch sein HealthKit hat Apple jetzt auf der Uhr deponiert.

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watchOS 2 bringt auch eine Aktivierungssperre über Benutzername und Passwort, Zugriff auf die Heimautomatisierung Homekit sowie Facetime Audio. Während des Ladens kann die Uhr dauerhaft die Zeit anzeigen und mit der einer neuen Funktion namens "TimeTravel" kann man einen Blick auf bevorstehende Termine und das Wetter werfen. Ebenfalls neu ist die Möglichkeit, Zifferblätter mit eigenen Fotos und Alben zu individualisieren (siehe Bildschirmfoto).
Quelle: www.apple.com
 
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iPhone 6s - jetzt auch in Rosa-Metallic

reported by doelf, Donnerstag der 10.09.2015, 13:15:40
"Alles, was sich geändert hat, ist alles", fasst Apple das neue iPhone 6S zusammen. Nun, eine Überraschung sind die Abmessungen, denn das neue Modell ist bei vergleichbare Grundfläche deutlich schwerer und auch etwas dicker als sein Vorgänger. Als neue Modefarbe gibt es Roségold und als neues Bedienkonzept 3D-Touch. Letzteres erfordert Feingefühl, denn es kommt auf die Druckstärke an.

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Nach wie vor gibt es ein iPhone 6s mit 4,7 Zoll (11,94 cm) großem Display und einer Auflösung von 1.334 x 750 Pixel bei 326 ppi sowie eine Plus-Version mit 5,5 Zoll (13,94 cm) Bilddiagonale und 1.920 x 1.080 Pixel bei 401 ppi. Das typische Kontrastverhältnis verharrt bei 1.400:1 (iPhone 6s) bzw. 1.300:1 (iPhone 6s Plus) und auch die maximale Helligkeit bleibt mit 500 cd/qm unverändert. Neu ist allerdings der "3D Touch": Der Touch-Screen kann unterschiedlich starken Druck erkennen und entsprechend unterschiedliche Aktionen ausführen. Dabei liefert die "Taptic Engine" eine haptische Rückmeldung. Apple hatte "3D Touch" und die "Taptic Engine" erstmals in seiner Watch verbaut.

Die Fotoauflösung der Hauptkamera ist von 8 auf 13 Megapixel gestiegen und die Facetime-Kamera leistet nun 5 statt 1,2 Megapixel. Damit steigt auch die Auflösung von Panoramabildern von maximal 43 auf bis zu 63 Megapixel. Videos lassen sich nun mit 4K (3.840 x 2.160 Bildpunkte) aufzeichnen, allerdings nur mit 30 fps. 60 fps sowie 120 fps (Zeitlupenfunktion) gibt es nur für Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) und die Superzeitlupe mit 240 fps ist nur bis 720p möglich. Die optische Bildstabilisierung bleibt leider der Plus-Variante vorbehalten. Die Videofunktion der Facetime-Kamera hat Apple nicht verbessert, mehr als 720p sind hier nicht möglich. Neu sind "Live Photos", eine Art Kurzvideo mit Ton, das man auch als Hintergrundbild verwenden kann.

Wie erwartet hat Apple den Prozessor aktualisiert: Der neue heißt - wenig überraschend - A9 und ihm steht ein auf den Namen M9 getaufter Motion-Coprozessor zur Seite. Im Gegensatz zum Vorgängergespann A8/M8 hat Apple die beiden Prozessoren in einem Chip zusammengefasst. Laut Apple ist die Rechenleistung um 70 Prozent gestiegen und die Grafikleistung sogar um 90 Prozent. Damit erreiche die Grafikeinheit die Leistung einer Spielkonsole. Vergleichsmessungen zur Xbox One oder PlayStation 4 bleibt uns Apple allerdings schuldig. Ein neues LTE-Modem verdoppelt die Download-Rate auf 300 MBit/s und dank MIMO, also der gleichzeitigen Nutzung mehrerer Antennen, soll auch Wireless-LAN doppelt so schnell arbeiten. Mit an Bord sind zudem Bluetooth 4.2 und NFC.

In Hinblick auf ihre Grundfläche - 138,3 x 67,1 mm statt 138,1 x 67,0 mm beim iPhone 6s und 158,2 x 77,9 mm statt 158,1 x 77,8 mm beim iPhone 6s Plus - sind die neuen Modelle kaum gewachsen, doch mit 7,1 bzw. 7,3 mm fallen die Newcomer immerhin um 2 mm dicker aus. Dies verwundert, hatte uns Apple in den vergangenen Jahren doch immer sein Schlankheitsideal gepredigt. Noch auffälliger zeigt sich diese Entwicklung beim Gewicht: Hatte sich das iPhone 6s mit 129 g begnügt, bringt das iPhone 6s nun 143 g auf die Waage - ein Zuwachs um 10,85 Prozent. Auch das iPhone 6s Plus ist mit 192 g stolze 20 g bzw. 11,63 Prozent schwerer als sein Vorgänger.

Die Gewichtszunahme scheint einzig "3D Touch" und der "Taptic Engine" geschuldet, denn die Akkulaufzeiten konnte Apple nicht verbessern. Das iPhone 6s schafft eine Sprechdauer von bis zu 14 Stunden (iPhone 6s Plus: 24 Stunden), im Mobilfunknetz kann man bestenfalls zehn und über WLAN bis zu elf Stunden (iPhone 6s Plus: jeweils 12 Stunden) surfen. Für die Wiedergabe von HD-Videos nennt Apple ebenfalls elf Stunden (iPhone 6s Plus: 14 Stunden) und für das Abspielen von Musik bis zu 50 Stunden (iPhone 6s Plus: 80 Stunden). Die Standby-Dauer liegt bei zehn Tagen (iPhone 6s Plus: 16 Tage). All diese Angaben sind identisch mit denen der Vorgängergeneration.

Auch bei der Speicherausstattung gibt es keine Änderungen: Das Einstiegsmodell startet mit mageren 16 GB, alternativ kann man 64 oder 128 GB bekommen. Die 128-GB-Variante des iPhone 6 wurde indes gestrichen. Für das iPhone 6s 16 GB verlangt Apple 739 Euro, das iPhone 6s 64 GB kostet 849 Euro und für das iPhone 6s 128 GB muss man 959 Euro auf den Tisch legen. Das iPhone 6s Plus kostet einen Aufschlag von 110 Euro, seine Preise liegen folglich bei 849 Euro (16 GB), 959 Euro (64 GB) und 1.069 Euro (128 GB). Zur Auswahl stehen die Farben Silber, Gold, Space Grau und Roségold. Die Vorbestellung startet am "12. September nach 09:01 Uhr", die Auslieferung soll am 25. September 2015 beginnen.
Quelle: www.apple.com
 
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Microsoft Edge bekommt VP9-Unterstützung

reported by doelf, Mittwoch der 09.09.2015, 15:23:44
Wie Microsofts Edge-Team in einem Blog-Eintrag berichtet, wird der neue Vorzeigebrowser aus Redmond in Kürze auch den lizenzgebührenfreien Video-Codec VP9 unterstützen. Auch zukünftige Technologien wie Thor und Daala will Microsoft implementieren und über bereits existierende freie Formate wie OGG, Opus und Vorbis will man ebenfalls nachdenken.

VP9 ist ein verlustbehafteter Video-Codec für hochauflösende Aufnahmen, der gegen H.265 (HEVC) antritt. Der wesentliche Vorteil von VP9 ist, dass keine Lizenzgebühren anfallen. Google verwendet VP9 zusammen mit dem Audio-Codec Opus für das Containerformat WebM. Da Opus seitens Microsoft - ebenso wie OGG und Vorbis - momentan noch evaluiert wird, wollen die Redmonder VP9 zunächst mit MP4/AAC kombinieren. Man könne aber auch andere bereits unterstützte Audioformate nutzen, schreiben die Entwickler in ihrem Beitrag.

Auch den noch in der Entwicklung befindlichen Codecs Thor (Cisco) und Daala (Mozilla Foundation, Xiph.Org Foundation) steht Microsoft offen gegenüber. Um die Notwendigkeit lizenzfreier Lösungen zu unterstreichen, gehört Microsoft seit dieser Woche zu den Gründungsmitgliedern der Alliance for Open Media (Allianz für offene Medienformate). Mit von der Partie sind auch Amazon, Cisco, Google, Intel, Mozilla und Netflix.

Doch zurück zur VP9-Unterstützung in Edge: Diese soll Teil kommender Insider Preview Builds von Windows 10 sein und sowohl Software- als auch Hardware-Decoding bieten. Da VP9 ein sehr rechenintensives Verfahren darstellt, benötigt der Software-Decoder entsprechend potente Hardware. Somit wäre Hardware-Decoding eindeutig die bessere Wahl, doch derzeit mangelt es noch an der Unterstützung durch die Grafikchiphersteller. Microsoft wird VP9 daher standardmäßig deaktivieren. Wer den Codec nutzen möchte, muss ihn zunächst über die Eingabe von "about:flags" in der Adresszeile von Edge freischalten.
 
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Microsoft veröffentlicht 12 Sicherheits-Updates

reported by doelf, Mittwoch der 09.09.2015, 14:38:08
Auch wenn Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hat, gibt es im September zwölf frische Sicherheitsflicken, die zusammen 53 Schwachstellen in Windows und der hauseigenen Software beheben. Fünf der Patches kümmern sich um kritische Fehler, die übrigen Updates hat Microsoft als wichtig eingestuft. Der Internet Explorer bleibt mit 17 Sicherheitsproblemen (13 kritisch, vier schwerwiegend) die größte Baustelle, doch auch in Edge mussten die Redmonder vier kritische Speichermanipulationen beheben.

Die kritischen Fehler in den beiden Browsern erlauben das Einschleusen von Schadcode beim Aufruf einer bösartigen Webseite. Beim Internet Explorer gibt es darüber hinaus noch eine Rechteausweitung, eine Informationslücke sowie falsch gesetzte Dateirechte, aufgrund derer Prozesse mit niedrigen Berechtigungen beliebige Dateien löschen können. Ein Pufferüberlauf in der Grafikkomponente stellt eine kritische Bedrohung für Windows Vista und Server 2008 dar, auch Office 2010 und 2007, Lync 2013 und 2010 sowie Live Meeting 2007 sind hiervon betroffen. Abermals lassen sich Rechteausweitungen mit Hilfe manipulierter Schriftarten erzwingen und bei Windows 8.1 und 10 sowie Server 2012 R2 kann man die Speicherwürfelung (ASLR) umgehen. Vier kritische Fehler ermöglichen bei der Verarbeitung von Journal-Dateien das Einschleusen von Schadcode, betroffen sind alle Windows-Varianten inklusive der Server. Ebenfalls behoben wurden drei hochgefährliche Speichermanipulationen in Excel 2007 bis 2013 sowie Excel für Mac 2011 und 2016 sowie eine kritische Schwachstelle bei der Verarbeitung speziell gestalteter EPS-Dateien in Office 2007 bis 2013. Über alle vier Fehler können Angreifer eigenen Code ausführen und die EPS-Lücke wird bereits angegriffen. Bleibt noch ein Spoofing-Angriff auf SharePoint Foundation 2013, den Microsoft als wichtig einstuft.

Kommen wir nun zu den Updates, die keine kritischen Lücken stopfen: Angemeldete Benutzer können Active Directory per DoS-Attacke lahmlegen und dem Windows Media Center kann man per MCL-Datei Schadcode unterschieben. Im .NET-Framework der Versionen 2.0 bis 4.6 steckt eine Rechteausweitung, die Versionen 4.5 bis 4.6 sind zudem anfällig für einen DoS-Angriff. Gleich drei Rechteausweitungen stecken im Task-Management, betroffen sind alle Windows-Versionen inklusive der Server. Ein Informationsleck im Exchange Server 2013 wurde ebenfalls gestopft, dazu kommen zwei Anfälligkeiten für Spoofing-Angriffe. Eine Rechteausweitung und zwei Informationslücken hat Microsoft im Lync Server 2013 behoben, zwei der Fehler betreffen auch den Skype für Business Server. Zum Abschluss gibt es noch einen Angriff auf Hyper-V, die Hypervisor-basierte Virtualisierungstechnik von Microsoft: Mit Hilfe spezieller Applikationen kann man Hyper-V dazu bringen, die Access Control List (ACL) zu ändern, um auf diese Weise Sicherheitsfunktionen zu umgehen. Betroffen sind die 64-Bit-Varianten von Windows 8.1 und 10 sowie Server 2012 R2.
 
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Memtest86 6.2.0 entschärft den Hammer-Test

reported by doelf, Mittwoch der 09.09.2015, 09:35:51
PassMark hat die Version 6.2.0 seiner Speicherprüfungs-Software Memtest86 veröffentlicht und dabei den Hammer-Test (Test 13) entschärft. Dieser hatte bei vielen Speicherkonfigurationen reproduzierbare Fehler generiert, die im normalen Betrieb fast nie auftreten können. Nun arbeitet der Hammer-Test zweistufig und liefert drei mögliche Resultate: Bestanden, Warnung oder Durchgefallen.

Beim Hammer-Test werden Reihenpaare im Arbeitsspeicher mit der maximalen Geschwindigkeit beackert, wodurch einzelne Bits in benachbarten Reihen kippen können. Im Alltag tritt eine solche Situation eigentlich nie auf, doch es gibt Angriffsszenarien, die auf dem Hammering beruhen. In der Theorie war diese Schwachstelle schon seit 2003 bekannt, doch erst im März 2015 demonstrierten die Sicherheitsforscher Mark Seaborn, Matthew Dempsky und Thomas Dullien mit ihrem Rowhammer-Angriff eine praktische Umsetzung.

Der überarbeitete, zweistufige Hammer-Test prüft zunächst, ob der Arbeitsspeicher für Angriffe wie Rowhammer anfällig ist. Hierbei wird die maximale Hammerrate genutzt. Kippt ein Bit, startet ein zweiter Durchlauf mit einer reduzierten Hammerrate von 200K je 64 ms. Diese Geschwindigkeit betrachten die Hersteller von Speicherchips als Worst-Case-Szenario. Besteht der Speicher den ersten Durchlauf, hat er ohne Fehl und Tadel bestanden. Versagt er im zweiten Durchlauf, ist er glatt durchgefallen. Besteht er den zweiten, aber nicht den ersten, spricht Memtest86 eine Warnung aus.

Während die "Free Edition" von Memtest86 kostenlos ist, werden für die "Pro Edition" 39 US-Dollar berechnet. Für 49 US-Dollar zuzüglich Versandkosten kann man die "Pro Edition" auch auf einem USB-Stick bestellen. Beide Versionen ermöglichen eine umfangreiche Prüfung des Arbeitsspeichers und lassen sich ohne Installation direkt von einem USB-Datenträger oder einer CD booten. Da man für die Tests kein Betriebssystem starten muss, kann man diverse Speicheroptionen ausprobieren, ohne dass Abstürze zu Schäden an der Installation führen können.

Für die meisten Benutzer wird der Funktionsumfang der kostenlosen Variante voll und ganz ausreichen. Wer sich für die "Pro Edition" entscheidet, bekommt folgende Funktionen als Mehrwert:
  • anpassbare Berichte
  • ECC-Fehler simulieren
  • CPU-Cache deaktivieren
  • automatisieren per Konfigurationsdatei
  • 64-Bit/SIMD Tests
  • Berichte abspeichern
Download: Memtest86 6.2.0
 
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LibreOffice 5.0.2 RC 1 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 09.09.2015, 09:07:29
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit Ende August in der finalen Version 5.0.1 zum Download bereit. Mit diesem Update wurden die gröbsten Fehler von LibreOffice 5.0 behoben, jedoch nicht alle. Nun ist der erste Veröffentlichungskandidat der Version 5.0.2 offiziell verfügbar, dessen finale Fassung für die Woche vom 21. bis zum 27. September den geplant ist. Er behebt 92 Fehler, darunter 13 Abstürze.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst noch bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin soll LibreOffice 5.0.3 verfügbar und die Entwicklungsschiene 5.0 für den Produktiveinsatz gewappnet sein.

Download: LibreOffice 5.0.2 RC 1
 
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Wegen Windows 10: Microsoft stellt mehrere Apps ein

reported by doelf, Dienstag der 08.09.2015, 18:31:44
Microsoft hat sechs hauseigene Apps aus seinem Store entfernt und wird bis zum 30. Oktober 2015 auch deren Online-Funktionen kappen. Alle Anwendungen kommen auf Telefonen zum Einsatz und stammen aus den Bereichen Foto und Video, ihre Funktionalität soll teilweise von den Kamera- und Foto-Apps des kommenden Windows 10 für Telefone aufgefangen werden. Dieses dürfte spätestens am 30. Oktober 2015 veröffentlicht werden.

Die Redmonder haben zwar immer noch kein Datum für die Veröffentlichung von Windows 10 Mobile genannt, doch es wäre unsinnig, die Online-Funktionen der alten Apps einzustellen, wenn der Nachfolger zu diesem Zeitpunkt noch nicht bereitstehen würde.

Bei den sechs Anwendungen handelt es sich um Lumia Beamer, Lumia Panorama, Lumia Refocus, Lumia Storyteller, Photobeamer und Video Uploader. Sie wurden bereits aus dem Store genommen und für Lumia Panorama und Video Uploader hat Microsoft die Entwicklung und den Support schon eingestellt. Beide Apps kann man weiterhin verwenden und Microsoft wird sie auch nicht von den Telefonen seiner Kunden entfernen.

Lumia Beamer und Photobeamer werden ab dem 30. Oktober 2015 gar nicht mehr funktionieren, während bei Lumia Refocus und Lumia Storyteller die Online-Funktionen wegfallen werden. Wer mit Lumia Storyteller "Online Stories" veröffentlicht hat, muss diese vor dem 30. Oktober 2015 lokal sichern. Microsoft rät diesbezüglich, die enthaltenen Bilder und Videos einzeln herunterzuladen - das erscheint wenig benutzerfreundlich.

Laut Microsoft wurden einige Funktionen der eingestellten Anwendungen bereits in die Kamera- und Foto-Apps des kommenden Windows 10 für Telefone integriert. Andere könnten noch dazukommen, doch die Redmonder wollen sich nicht so recht festlegen. Das könnte ein strategischer Fehler sein, denn die guten Kameras und die hervorragenden Foto-Apps gehörten bisher zu den Pluspunkten der Windows Phones.
 
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Gehacktes auf der Autobahn: Jeep Renegade muss zum Software-Update

reported by doelf, Dienstag der 08.09.2015, 17:15:15
Nach einem erfolgreichen Angriff auf einen fahrenden Jeep Cherokee durch Sicherheitsexperten hatte der Hersteller "Fiat Chrysler Automobiles" (FCA) Ende Juli bereits 1,4 Millionen Fahrzeuge der Marken Chrysler, Dodge, Ram und Jeep zum Firmware-Update in die Werkstätten gebeten. Nun wurde der Rückruf auf die US-Ausführung des Jeep Renegade mit 6,5 Zoll großem Touchscreen ausgeweitet.

Bisher hatte FCA die Sicherheitslücken nur für US-Modelle mit 8,4 Zoll großem Touchscreen bestätigt. Da nun auch der 2015er Jeep Renegade mit seinem 6,5 Zoll großen Bildschirm betroffen ist, stellt sich die Frage, ob auch in weiteren Ausführungen des mit Uconnect ausgestatteten Entertainmentsystems gefährliche Schwachstellen stecken. Mit 7.810 Fahrzeugen fällt die Erweiterung des Rückrufs vergleichsweise gering aus. Die Kunden können das Software-Update wahlweise selbst per USB-Stick einspielen oder dies von ihrer Werkstatt erledigen lassen.

Hier die aktualisierte Liste der betroffenen Fahrzeuge. Es handelt sich laut FCA ausschließlich um US-Modelle:
  • Chrysler 200 (Baujahr 2015)
  • Chrysler 300 (Baujahr 2015)
  • Dodge Challenger (Baujahr 2015)
  • Dodge Charger (Baujahr 2015)
  • Dodge Durango (Baujahre 2014 und 2015)
  • Dodge Viper (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Jeep Cherokee (Baujahre 2014 und 2015)
  • Jeep Grand Cherokee (Baujahre 2014 und 2015)
  • neu: Jeep Renegade (Baujahr 2015)
  • Ram 1500 Pickup (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Ram 2500 Pickup (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Ram 3500 Chassis-Cab und Pickup (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Ram 4500 Chassis-Cab (Baujahre 2013 bis 2015)
  • Ram 5500 Chassis-Cab (Baujahre 2013 bis 2015)
In einer Demonstration für Wired hatten die Sicherheitsexperten Charlie Miller und Chris Valasek einen fahrenden Jeep Cherokee über dessen Internetanbindung unter ihre Kontrolle gebracht. Die Angreifer konnten die Klimaanlage und das Radio steuern, bei hohen Geschwindigkeiten den Gang auskuppeln und bei niedrigen den Motor ausschalten. Sie hatten auch uneingeschränkten Zugriff auf die Bremsen, der Zugriff auf die Lenkung war allerdings nur im Rückwärtsgang möglich. Und dank GPS lassen sich die Bewegungen der Fahrzeuge auch aus der Ferne überwachen.

Die Hacker nutzten eine 0-Day-Lücke in Uconnect, einer Schnittstelle, über die Fahrzeuge von FCA das Infotainment-System, Navigation, Telefone, Datenspeicher und das Internet anbinden. Dank einer angreifbaren Komponente konnten die Sicherheitsexperten die Firmware des Infotainment-Systems überschreiben und eigene Kommandos an den CAN-Bus, welcher die einzelnen Computer im Fahrzeug miteinander vernetzt, schicken. Die einzige Information, welche für den Angriff benötigt wird, ist die IP-Adresse des Autos.
 
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Raspberry Pi: Der offizielle Touchscreen ist da

reported by doelf, Dienstag der 08.09.2015, 16:01:42
Ab sofort gibt es einen sieben Zoll großen Touchscreen für den Einplatinenrechner Raspberry Pi. Der Bildschirm kostet 48 Pfund (ca. 65,53 Euro) und für weitere 10 Pfund (13,65 Euro) gibt es einen passenden Kunststoffrahmen in den Farben Schwarz, Rot, Orange, Grün, Blau oder Lila. Dank passender Bohrungen kann der Raspberry Pi auf der Rückseite des Displays verschraubt werden.


Die Entwicklung des Touchscreens hatte vor zwei Jahren begonnen und sollte eigentlich binnen sechs Monaten abgeschlossen sein. Doch die Wahl der passenden Technologie und die Suche nach einem Hersteller, der eine langfristige Lieferbarkeit und eine gleichbleibende Qualität zu akzeptablen Preisen garantieren wollte, gestaltete sich schwierig. Letztendlich fiel die Wahl auf die britische Firma Inelco Hunter. Deren LCD-Display stammt auf dem industriellen Umfeld und leistet 800 x 480 Bildpunkte bei 60 fps mit einer Farbtiefe von 24 Bit. Es bietet einen Blickwinkel von 70 Grad und verarbeitet bis zu zehn gleichzeitige Berührungen. Verglichen mit aktuellen Tablets sind diese Werte recht mager, doch für Bastelprojekte soll der Bildschirm bestens geeignet sein.

Der Touchscreen nutzt DSI (Display Serial Interface), zum Anschluss an den Raspberry Pi wird jedoch DBI (Display Bus Interface) verwendet. Daher wird eine DSI-zu-DPI-Wandlerplatine mitgeliefert, die man als Erweiterung auf den Kleinstcomputer schraubt. Die Bilddaten gelangen über den 15-poligen FPC-Anschluss zum Raspberry Pi. Für die Stromversorgung kann man ein weiteres USB-Netzteil verwenden, welches mindestens 500 mA leistet. Wer bereits ein für den Raspberry Pi zertifiziertes USB-Netzteil nutzt, schließt dieses an die Wandlerplatine des Displays an und nutzt deren USB-Ausgang, um den Rechner zu versorgen. Oder man verbindet den 5-Volt-Abgriff der GPIO-Kontakte auf dem Raspberry Pi mit der Wandlerplatine.


Die ersten Displays werden als Kit geliefert, bei dem man zunächst die Wandlerplatine am Bildschirm befestigen muss. Dies soll sich in absehbarer Zeit aber ändern. Um das Touchdisplay nutzen zu können, benötigt die Linux-Distribution Raspbian erst einmal die passenden Treiber. Diese liegen als Aktualisierung bereit. Nach dem Upgrade ist der Touchscreen als standardmäßiges Anzeigegerät hinterlegt. Wer lieber den HDMI-Ausgang für die primäre Anzeige verwendet, muss die Datei config.txt bearbeiten und dort die Zeile "display_default_lcd=0" hinzufügen. Einige Applikationen, beispielsweise der Omxplayer, können auch zwei Displays ansteuern. Hierfür sollte man den Grafikspeicher in der Datei config.txt auf 128 MiB anheben, der entsprechende Wert heißt "gpu_mem".
 
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Firefox 41.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 08.09.2015, 14:49:42
Die achte Beta-Version des Firefox 41.0 liegt auf dem offiziellen Archiv-Server zum Download bereit. Die Beta-Schiene ist insbesondere für Windows-Benutzer interessant, da es dort auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Wir benutzen diese schon seit Monaten und sie läuft stabil und zuverlässig. Den fertigen Firefox 41.0 darf man allerdings erst ab dem 22. September 2015 erwarten.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Beta 8
 
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Toshiba schließt 2014 mit tiefroten Zahlen ab

reported by doelf, Dienstag der 08.09.2015, 14:03:52
Toshiba hatte sein Geschäftsjahr 2014 bereits am 31. März 2014 beendet, konnte aber erst in der vergangenen Nacht seine Geschäftszahlen vorlegen. Grund hierfür waren umfangreiche Bilanzmanipulationen in den Jahren 2008 bis 2014, die zu einer umfassenden Bilanzprüfung geführt hatten. Nun liegen die Zahlen vor und sind nicht sonderlich erfreulich.

Die Japaner konnten ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 166,2 Milliarden Yen auf 6.655,9 Milliarden Yen (55,466 Milliarden US-Dollar) steigern. Insbesondere die Bereiche Energie und Infrastruktur (+11%), Gemeinwesen (+4%) sowie elektronische Geräte und Komponenten (+5%) haben sich positiv entwickelt, während die Medizintechnik auf der Stelle tritt und Toshibas Konsumentensparte einen Einbruch um elf Prozent verkraften muss. Der operative Gewinn ist um 86,7 Milliarden Yen auf 170,4 Milliarden Yen (1,420 Milliarden US-Dollar) geschrumpft und der Nettogewinn ist sogar um 98 Milliarden Yen abgesackt. Damit hat Toshiba im Geschäftsjahr 2014 tiefrote Zahlen in Höhe von -37,8 Milliarden Yen (-315,2 Millionen US-Dollar) geschrieben.

Eigentlich hatte Toshiba für 2014 einen Nettogewinn erwartet, doch dann wurden Unstimmigkeiten in den Geschäftszahlen der Jahre 2008 bis 2014 entdeckt. Externe Buchprüfer beziffern die Differenz in den Jahresgewinnen auf -224,8 Milliarden Yen und nach Steuern bleibt immerhin noch ein Fehlbetrag von -155,2 Milliarden Yen. Da die Firmenleitung die Manipulationen zumindest geduldet und über Jahre vertuscht hatte, mussten die Manager gleich reihenweise ihren Hut nehmen.
 
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Kolumne: So geht Europa - Der Tote fährt zu schnell

reported by doelf, Dienstag der 08.09.2015, 11:59:42
Letztes Frühjahr ist einer meiner Nachbarn, ein Mann Ende 30, viel zu früh verstorben. Seine Eltern hatten danach die Wohnung aufgelöst, das Auto abgemeldet und ich war auf seiner Trauerfeier. Die Post wurde umgemeldet und das hat auch alles gut funktioniert bis auf eine Kleinigkeit: Posthume Verkehrsverstöße im EU-Ausland!

BildOffenbar war mein Nachbar kurz vor seinem Tod in den Niederlanden zu schnell unterwegs gewesen und so schickte das zum Niederländischen Justizministerium gehörende Inkassounternehmen CJIB (Centraal Justitieel Incassobureau) regelmäßig Bußgeldbescheide und Mahnungen an die alte Adresse. Diese wurden von einem privaten niederländischen Postunternehmen auf jene Briefkästen verteilt, die gerade einladend aussahen, denn der Name meines verstorbenen Nachbarn war ja nirgendwo zu finden. Erfreulicherweise erklärte sich die Post bereit, eine der Mahnungen mit dem Vermerk "Empfänger verstorben" zurückzusenden.

Raser töten? Tote rasen!
Für ein paar Monate hatte der Spuk ein Ende, dann kam wieder ein Bußgeldbescheid, den ich abermals mit dem Vermerk "Empfänger verstorben" zurückschicken ließ. Nun folgte wieder eine Mahnung. Ich entschloss mich, diese Mahnung zu öffnen und dieses traurige Kapitel ein für allemal zu beenden, doch zunächst gab es eine Überraschung: Mein vor anderthalb Jahren verstorbener Nachbar hatte am 26. Juli 2015 eine Geschwindigkeitsübertretung begangen! Nun gut, auf dem Schreiben fand sich eine Telefonnummer (+31 58 234 21 30) und so etwas sollte sich doch aufklären lassen. Der Mitarbeiter beim CJIB, Abteilung deutschsprachige Anfragen, sprach leider nicht ausreichend gut Deutsch, um den Sachverhalt zu verarbeiten. Also versuchten wir es auf Englisch. Ergebnis: Das Kennzeichen wurde meinem toten Nachbarn zugeordnet, aber meine Beschreibung des PKW, welchen der Verstorbene zu Lebzeiten gefahren hatte, stimmte nicht mit dem Foto des Verkehrssünders überein. Was war geschehen? Sind hier Verbrecher mit gestohlenen Nummernschilder am Werk oder gibt es nur irgendwo einen Datenstau?

Die Niederlande, kein Ort für Fehler
Eigentlich sollten auch die Niederländer daran interessiert sein, wer auf ihren Straßen Verkehrsverstöße begeht, aber dem ist nicht so. Der Fahrer sei irrelevant, wurde mir erklärt, in den Niederlanden hafte immer der Kraftfahrzeughalter - egal ob tot oder lebendig. Dass unsere westlichen Nachbarn in vielen Punkten sehr liberal sind, war mir durchaus bewusst, aber verstorbene KFZ-Halter, die mit fremden Autos durchs Ausland rasen? In Anbetracht der vergleichsweise hohen Strafmaße hatte ich vermutet, dass man sich in den Niederlanden für Fakten interessiert, doch das staatliche Inkassobüro ist völlig zufrieden, wenn es irgendeinen Namen nebst irgendeiner Anschrift vorliegen hat. Um eine offensichtliche Diskrepanz aufzuklären, müsste ich bei der niederländischen Justiz ein Widerspruchsverfahren beantragen, wozu ich aber nicht berechtigt sei, da ich ja nicht der Halter bin. Das CJIB selbst ist jedenfalls nicht dazu berechtigt, offensichtlich falsche Halterdaten zu beanstanden oder diese gar überprüfen zu lassen. Stattdessen muss immer der Halter agieren, was bei falschen Halterdaten nun mal nicht funktionieren kann. Vermutlich wurde der Wagen nie abgemeldet, spekulierte mein Gesprächspartner, oder mal wieder ein Fehler der deutschen Behörden. Er könne jedenfalls rein gar nichts tun.

Woher kommen die falschen Halterdaten?
In diesem Moment dachte ich kurz darüber nach, die Mahnung einfach in den Mülleimer zu werfen, doch meine Neugier war erwacht: Warum fährt ein Toter mit einem fremden Auto und abgemeldeten Nummernschildern durch die Niederlande? Fragen wir doch mal die zuständige KFZ-Zulassungsstelle. Eine nette Dame hörte sich mein Problem an und prüfte dann auch, ob das Nummernschild tatsächlich vergeben ist. Das ist es, aber nicht auf den Namen meines verstorbenen Nachbarn und auch erst seit Juli 2015. Aus Datenschutzgründen konnte und wollte ich keine weiteren Informationen einholen, aber damit war zumindest der Sachverhalt geklärt: Das KFZ-Kennzeichen wurde neu vergeben und die Niederländer hatten offenbar auf alte Daten zugegriffen. Das komme immer wieder vor, erklärte die Mitarbeiterin der Zulassungsstelle, insbesondere wenn die Halterauskunft für den angefragten Zeitraum keinen Halter ermitteln könne oder es andere technische Probleme gegeben habe.

Von Staubschichten und Vermerken
Interessant: Die Niederländer scheinen bei einer fehlgeschlagenen Halterauskunft auf eigene Datenbestände aus vorausgegangenen Verkehrsverstößen zurückzugreifen. Ob das mit den niederländischen bzw. europäischen Datenschutzbestimmungen vereinbar ist, wage ich zu bezweifeln, schließlich werden KFZ-Kennzeichen in Deutschland wie IP-Adressen ständig neu vergeben. Die Aussagekraft veralteter Verknüpfungen zwischen Kennzeichen und Halter ist somit völlig wertlos und muss regelmäßig derartige Irrläufer produzieren. Also nochmal beim CJIB nachhaken. Die haben übrigens auch eine Beschwerdestelle, welche man werktags unter der Nummer +31 58 215 95 55 erreicht. Dort spricht man Niederländisch, doch auch mit Englisch und Deutsch kommen die Mitarbeiter ganz gut zurecht. Interessanterweise akzeptierte meine Gesprächspartnerin schon nach kurzer Erklärung, dass die Halterdaten offensichtlich falsch sind. Sie habe bereits ältere Vermerke darüber, dass dieser Halter verstorben sei. Also hatte das Zurücksenden der ersten Mahnungen doch etwas bewirkt.

Raser im Glück
Bleibt die Frage, warum unsere Nachbarn einen in den eigenen Akten als verstorben vermerkten Halter mit neuen Bußgeldbescheiden beglücken bzw. warum veraltete Halterdaten überhaupt für neue Bußgeldbescheide herangezogen werden. Dies konnte ich leider nicht klären, dafür gab es aber eine andere Überraschung: Als ich der Mitarbeiterin der Beschwerdestelle mitteilte, dass die Daten der deutschen Meldestelle aktuell seien und sie den tatsächlichen Fahrzeughalter problemlos ermitteln könne, erklärte sie mir, ein solches Vorgehen sei technisch nicht vorgesehen. Hat sich ein niederländisches Bußgeldverfahren erst einmal verrannt, wird dieses bis zum Gipfel des Schwachsinns durchgezogen oder bei glaubwürdiger Argumentation eingestellt. Glück für den Raser: Da die niederländischen Behörden auf veraltete Daten zurückgegriffen hatten, wird er nicht neu ermittelt und auch nie erfahren, dass er diesmal mit einem blauen Auge davongekommen ist.

Bürgernahes Europa
Brüssel scheint oft so fern, doch die EU-weite Verfolgung von Verkehrsverstößen bringt uns Europa ein ganzes Stück näher. Wenn man in seinem Briefkasten dann einen ausländischen Bußgeldbescheid findet, kann man froh sein, wenn das ausstellende Land diesen zumindest in der Sprache des Adressaten verfasst hat und eine mehrsprachige Hotline anbietet. In dieser Hinsicht geben sich die Niederländer redlich Mühe, doch auch ihr System ist nur schlecht auf Fehler vorbereitet. Insbesondere die Verwendung offensichtlich veralteter Halterdaten wirft datenschutzrechtliche Fragen auf. Fest steht jedenfalls, dass der Bürger ziemlich allein gelassen wird, wenn er erst einmal zwischen die behördlichen Räder mehrerer EU-Länder geraten ist. Nicht einmal der Tod bleibt dann als Ausweg!
 
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Acer sucht Alternativen: Fahrradnavigation und Roboter

reported by doelf, Montag der 07.09.2015, 18:36:38
Der PC-Hersteller Acer steckt - wie die gesamte Computerbranche - in der Krise. Für traditionelle Desktop-Rechner und Notebooks sieht CEO Jason Chen keine weiteren Wachstumsperspektiven, weshalb bereits über eine Aufspaltung oder den Verkauf seines Unternehmens spekuliert wird. Doch Chen erteilte Gerüchten über eine Fusion mit ASUS eine deutliche Absage und sucht stattdessen nach neuen Marktfeldern.

In Asien wurde ein Zusammenschluss von Acer und ASUS von Marktbeobachtern und Analysten ins Spiel gebracht, doch dies ist laut Chen undenkbar: Zusammen halten die beiden Unternehmen rund 70 Prozent des taiwanischen Marktes und würden mit einer solch marktbeherrschenden Stellung gegen die dortigen Kartellbestimmungen verstoßen. Auch in vielen anderen Märkten würde eine Fusion zu kartellrechtlichen Problemen führen und der Abstoß einzelner Bereiche würde die erhofften Synergien verpuffen lassen.

Stattdessen will Chen sein Unternehmen abseits des PC-Marktes breiter aufstellen und hat hierfür die Firma Xplova gekauft. Xplova baut Fahrradcomputer mit integrierten GPS-Empfängern sowie Navigationssysteme für Zweiräder. Bis zum Jahresende will Acer zudem in einen Entwickler aus dem Bereich der Robotik investieren. Dabei geht es den Taiwanern keineswegs um industrielle Roboter, sondern um Geräte, die sich mit Acers IoT-Technik (Internet of Things) und Cloud-Diensten kombinieren lassen.

Acer hatte kürzlich auch Geld in das Startup Jibo gesteckt. Jibo wurde von der Wissenschaftlerin Dr. Cynthia Breazeal gegründet, die am MIT (Massachusetts Institute of Technology) Grundlagenforschung im Bereich sozialer Roboter betreibt. Jibo will künstliche Lebensbegleiter, die Senioren oder Kindern Gesellschaft leisten und Erwachsenen als Assistent dienen können, bis zur Marktreife bringen. Aufgaben wie die Produktion oder den Vertrieb in Asien könnte dabei Acer übernehmen.

In Acers Geschäftszahlen wird die Robotik vorerst noch keine große Rolle spielen: Erst in zwei bis drei Jahren sei dieses Geschäftsfeld so weit gereift, um einen größeren Beitrag beisteuern zu können.
 
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LibreOffice 5.0.2 RC 1 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Montag der 07.09.2015, 11:22:30
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit Ende August in der finalen Version 5.0.1 zum Download bereit. Mit diesem Update wurden die gröbsten Fehler von LibreOffice 5.0 behoben, jedoch nicht alle. Nun liegt der erste Veröffentlichungskandidat der Version 5.0.2 im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zum Download bereit, dessen finale Fassung für die Woche vom 21. bis zum 27. September den geplant ist. Bisher sind noch keine Versionshinweise verfügbar.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst noch bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Bis dahin soll LibreOffice 5.0.3 verfügbar und die Entwicklungsschiene 5.0 für den Produktiveinsatz gewappnet sein.

Download: LibreOffice 5.0.2 RC 1 (Pre-Release)
 
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Lebenszeichen: SeaMonkey 2.35 ist da

reported by doelf, Samstag der 05.09.2015, 21:09:25
SeaMonkey, der direkte Nachfolger der Websuite Mozilla und Erbe von Netscape, liegt in der Version 2.35 zum Download bereit. Es ist das erste Lebenszeichen seit der Veröffentlichung des SeaMonkey 2.33.1 am 23. März 2015 - für einen Webbrowser also eine halbe Ewigkeit. Zum Vergleich: Damals war der Firefox 36.0.4 aktuell, inzwischen sind wir bei der Version 40.0.3 angekommen.

Der SeaMonkey 2.35 wird in 26 Sprachen für Windows, Mac OS X und Linux angeboten. Bisher gibt es noch keine Informationen über Änderungen oder geschlossene Sicherheitslücken. Beim Firefox wurden zwischen den Versionen 36.0.4 und 40.0.3 immerhin 60 Schwachstellen geschlossen und man muss davon ausgehen, dass eine ganze Reihe davon auch im SeaMonkey 2.33.1 zu finden sind. Ein zeitnahes Update ist somit anzuraten!

Download: SeaMonkey 2.35
 
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Hackerangriff auf 1blu: Auch SSL-Zertifikate der Kunden betroffen

reported by doelf, Samstag der 05.09.2015, 20:51:21
Im August informierte der börsennotierte Berliner Webhoster 1blu seine Kunden über die Folgen eines umfangreichen Hackerangriffs. Damals hieß es, die Kriminellen hätten umfangreiche Kundendaten inklusive der Passwörter und Zahlungsinformationen erbeutet. Wie unsere Kollegen von heise online berichten, wurden dabei auch die privaten Krypto-Schlüssel für die SSL-Zertifikate der Kunden gestohlen.

Derzeit tauscht 1blu die von seinen Kunden genutzten SSL-Zertifikate im großen Stil aus, hat die alten aber noch nicht sperren lassen. Somit besteht auch weiterhin die Gefahr, dass die gestohlenen Zertifikate von Kriminellen missbraucht werden. Gegenüber heise online erklärte das Berliner Unternehmen, dass die Sperrung in den nächsten Tagen stattfinden soll.

Der eigentliche Angriff hatte bereits im Mai 2015 stattgefunden, am 1. Juni meldete sich dann der Hacker und versuchte, den Webhoster zu erpressen. Drei Monate später sind die kompromittierten Zertifikate immer noch gültig, das ist suboptimal. Insbesondere hätten die Kunden viel früher darüber informiert werden müssen, dass die gesicherte Verbindung zu ihren Webpaketen eben nicht mehr sicher ist.

Auf der eigenen Informationsseite führt 1blu die Zahlungsdaten zur Durchführung des Lastschriftverfahrens, die Passwörter für den Kunden-Login und für die Dienste E-Mail, FTP, MySQL sowie 1blu-Drive als gestohlen auf. Die Passwörter waren "zum Großteil verschlüsselt gespeichert" heißt es weiter, konnten aber von den Hackern "entschlüsselt werden". Laut 1blu hatten einzelne Mitarbeiter die internen Vorgaben zur Sicherheit von Keys und Passwörtern nicht eingehalten. Auch das war suboptimal.
Quelle: www.heise.de
 
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Media-Center: Kodi 16.0 (Jarvis) Alpha 2 bringt DirectX 11

reported by doelf, Samstag der 05.09.2015, 20:16:22
Während bei Kodi 15 (vormals XBMC) noch am Feinschliff gearbeitet wird, kann man bereits die kommende Generation der beliebten Media-Center-Software ausprobieren. Die wichtigste Änderung findet dabei unter der Haube statt: Im Gegensatz zu Kodi 15, welches noch auf DirectX 9 aufbaut, wird ab der Generation 16 das wesentlich frischere DirectX 11 zum Einsatz kommen.

Dies bedeutet übrigens nicht, dass man ältere DX9-Hardware entsorgen muss: Auch Geräte, die lediglich DirectX 9 oder 10 unterstützen, werden mit Kodi 16 funktionieren. Der Schritt auf DirectX 11 verspricht aber eine bessere Kompatibilität mit aktuellen Grafikkarten, für die es teilweise keine DX9-Treiber mehr gibt und die aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit Kodi 15 verweigern.

Eine weitere Neuerung ist das Strecken von 4:3-Videos ins 16:9-Format, welches bisher linear praktiziert wird, so dass die Akteure in Videos recht kurz und breit erscheinen. Abhilfe schafft ein nicht lineares Strecken, bei dem die Mitte des Bildes unverändert bleibt und die Pixel zur Rand hin immer breiter werden. Natürlich bleibt auch das nicht lineare Strecken immer ein Kompromiss.

Ganz neu ist die Ereignisanzeige, welche in den Systemeinstellungen zu finden ist. Hier kann man beispielsweise nachlesen, warum Kodi Probleme mit bestimmten Dateien hat oder ob ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist. Die Einstellungen für Kodi und die Skins werden ab der Version 16 in getrennten Dateien gespeichert und bei den Skins selber wurde das eigentliche Design von den Bildern abgespalten.

Darüber hinaus gibt es wieder umfangreiche Code-Optimierungen, die Kodi schneller, stabiler und sicherer machen sollen. Die Entwickler versprechen auch eine höhere Qualität bei der Größenanpassung von Bildern sowie Serien-Aufnahmen für PVR-Nutzer. Für die bevorzugten Untertitel kann man nun auch "keine" hinterlegen und die Musikbibliothek lässt sich zusätzlich nach dem Hinzufügedatum sowie nach dem Kriterium "Interpreten/Jahr" sortieren.

Download: Kodi 16.0 (Jarvis) Alpha 2
Quelle: kodi.tv
 
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Firefox 41.0 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 05.09.2015, 18:05:09
Die siebte Beta-Version des Firefox 41.0 liegt auf dem offiziellen Archiv-Server zum Download bereit. Die Beta-Schiene ist insbesondere für Windows-Benutzer interessant, da es dort auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Wir benutzen diese schon seit Monaten und sie läuft stabil und zuverlässig. Den fertigen Firefox 41.0 darf man allerdings erst ab dem 22. September 2015 erwarten.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Beta 7
 
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Wine 1.7.51 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 05.09.2015, 17:53:38
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die gestern veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.51 bringt eine XAudio2-Implementierung auf Basis von OpenAL Soft.

Darüber hinaus wird die neue universelle Laufzeitbibliothek für die Programmiersprache C unterstützt, der standardmäßige Öffnen-Dialog hat Dropdown-Menüs erhalten und für DirectWrite gibt es einen Graustufenmodus. Und natürlich haben die Entwickler auch wieder zahlreiche Fehler beseitigt, beispielsweise einen Startabsturz bei "SimCity 2000", Soundprobleme bei "Diablo 2" sowie Fehler beim Beenden von "Guild Wars" und "Guild Wars 2".

Download: Wine 1.7.51

Für die Entwicklungsversion 1.7.51 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • XAudio2 implementation using OpenAL Soft.
  • Support for the new Universal C Runtime DLL.
  • Dropdown menu support in the standard Open Dialog.
  • Grayscale rendering mode in DirectWrite.
  • Various bug fixes.
 
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Windows 10 Update (Threshold 2) kommt Anfang November

reported by doelf, Samstag der 05.09.2015, 17:41:12
Das erste große Update-Paket für Windows 10, das offiziell wohl einfach nur "Update" heißen wird und intern unter dem Codenamen "Threshold 2" läuft, war eigentlich für Oktober 2015 geplant. Laut WinBeta wird sich die Veröffentlichung aber um ein paar Wochen nach hinten verschieben, sie sei jetzt für Anfang November geplant.

Microsoft hatte die erste Insider-Preview von Threshold 2 am 18. August freigegeben. Der Build 10525 brachte den Insider Hub zurück und ermöglichte die Individualisierung der vom Betriebssystem für Startmenü, Action Center, Taskbar und Titelleisten verwendeten Farben. Weitere Optimierungen gab es beim Speichermanagement, welches die Inhalte des Arbeitsspeichers bei Platzmangel komprimiert, statt Teile auf die langsame Festplatte auszulagern. Am 27. August folgte dann der Build 10532, der die Kontextmenüs sowie den Gebrauch von hellen und dunklen Themen weiter vereinheitlichte, um für eine bessere Konsistenz in der Darstellung zu sorgen. Die Feedback-App erhielt die Möglichkeit, Anmerkungen und Vorschläge mit anderen über Twitter und die Insider-Foren zu teilen.

So richtig wichtig erscheinen die Neuerungen von Threshold 2 zwar nicht, aber aktualisierte Installationsmedien, welche bereits die erste Ladung an Kompatibilitätsflicken für Windows 10 beinhalten, wären ja auch schon etwas.
 
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LibreCAD 2.0.8 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 03.09.2015, 16:43:58
Die kostenlose und quelloffene 2D-CAD-Software LibreCAD liegt in der Version 2.0.8 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. In den vergangenen acht Monaten wurde der Code des Programms aufgeräumt, übersichtlicher gestaltet und in Richtung C++ 11 optimiert. Hierdurch will das Projekt weitere Entwickler anlocken.

Für Benutzer bringt die Version 2.0.8 die Möglichkeit, DWG-Dateien zu lesen und nach SVG zu exportieren. Die Benutzerfläche wurde weiter optimiert und für arabische Sprachen angepasst. Darüber hinaus wurde die Zahl der von Benutzer veränderbaren Konfigurationseinstellungen ausgeweitet. Viele der nun umgesetzten Vorschläge stammen von Benutzern der CAD-Software und nach Angaben der Entwickler warten derzeit noch zahlreiche Anregungen auf ihre Umsetzung.

Download: LibreCAD 2.0.8
 
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NVIDIAs Maxwell unterstützt DirectX 12 nicht vollständig

reported by doelf, Donnerstag der 03.09.2015, 16:05:29
Alljährlich grüßt das Murmeltier: Dank Windows 10 gibt es wieder einmal eine neue Version von DirectX und die wichtigsten Hersteller von Grafiklösungen - namentlich AMD, Intel und NVIDIA - behaupten, diese mit ihren aktuellen Produkten bereits zu unterstützen. In Hinblick auf NVIDIAs beliebte Maxwell-Baureihe gibt es allerdings Zweifel, dass diese Unterstützung auch vollständig ist.

Das Problem hatte sich bereits Mitte August angedeutet, als mit Oxides "Ashes of the Singularity" erstmals ein realitätsnaher DX12-Test zur Verfügung stand. Während AMDs Grafikprozessoren in diesem Test deutliche Vorteile aus DirectX 12 ziehen konnten und die DX11-Messungen um bis zu 80 Prozent übertrafen, mussten NVIDIAs Grafikkarten zuweilen sogar Leistungsdefizite hinnehmen. NVIDIAs Presseabteilung sprach zunächst von einer fehlerhaften MSAA-Implementierung seitens Oxide und erklärte die Messergebnisse für nichtig, doch nach Ansicht der Spielentwickler lag das Problem einzig und alleine bei NVIDIA. In einer zweiten Stellungnahme kündigte NVIDIA dann an, das Problem zusammen mit Oxide lösen zu wollen. Seither schweigt der GPU-Hersteller beharrlich.

Weit weniger schweigsam war ein Entwickler von Oxide, der bei overclock.net unter dem Pseudonym Kollock schreibt. Dieser lobte die gute DX11-Performance der NVIDIA-Chips sowie ihren im Vergleich zu AMD weitaus besseren CPU-Overhead unter DirectX 12. Allerdings erwähnte er auch deutliche Defizite bei Async Compute, denn hier hätte nur AMD stark zulegen können. Dabei würde "Ashes of the Singularity" von dieser Funktion im Vergleich zu einigen Konsolenspielen nur moderat Gebrauch machen. Wenig später legte Kollock noch einmal nach und erklärte, dass die Maxwell-GPUs Async Compute nicht nativ beherrschen. In die selbe Kerbe schlägt auch AMDs technischer Marketingleiter Robert Hallock, der Maxwell als völlig unfähig zum Ausführen von Async Compute bezeichnet.

Async Compute sorgt für eine bessere Auslastung der Grafikprozessoren, indem Compute-Befehle parallel zur Rendering-Pipeline abgearbeitet werden. Hierdurch wird die ursprüngliche Reihenfolge verändert, die Verarbeitung läuft also asynchron. Mit Compute werden unter DirectX 12 neben der Physik auch Licht und Schatten berechnet, zudem wird Compute für die Nachbearbeitung, beispielsweise die Kantenglättung, genutzt. Dies würde auch die großen Leistungsunterschiede bei "Ashes of the Singularity" erklären, bei dem MSAA als Voreinstellung hinterlegt ist. Für kommende VR-Anwendungen sind auch die Async Shader wichtig, welche die Latenzen bei Kopfbewegungen bei niedrig halten sollen.

Tatsächlich signalisiert NVIDIAs aktueller Treiber Unterstützung für Async Compute, greift dafür aber auf eine Behelfslösung zurück. Da Maxwell zur Laufzeit nur eine Befehlsart verarbeiten kann, muss zwischen Compute- und Rendering-Befehlen gewechselt werden. Dieses Context Switching scheint so langsam zu sein, dass die Grafikleistung darunter leiden kann. Offenbar macht NVIDIA den Entwicklern genaue Vorgaben, wie sie Async Compute zu verwenden haben, doch da es sich nicht um eine native Lösung handelt, scheinen Leistungsgewinne auch bei korrekter Umsetzung unwahrscheinlich. Ob es darüber hinaus noch ein Treiberproblem gibt, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. NVIDIA äußert sich erfahrungsgemäß nicht gerne zu Spekulationen, an denen tatsächlich etwas dran ist.
Quelle: archive.is
 
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AMD veröffentlicht Catalyst 15.8 Beta für Windows

reported by doelf, Donnerstag der 03.09.2015, 13:47:09
AMD hat einen neuen Grafiktreiber für Windows 10, 8.1 und 7 veröffentlicht. Der Catalyst 15.8 Beta unterstützt das Entwicklungspaket von Oculus in der Version 0.7 und bringt Leistungsoptimierungen für "Batman: Arkham Knight" und "Ashes of the Singularity". Unterstützt werden Grafikprozessoren ab der Baureihe Radeon HD 5000 sowie mobile GPUs ab der Baureihe Mobility Radeon HD 5000.

Der neue Beta-Treiber funktioniert auch mit den APUs der Baureihen Kaveri, Godavari und Carrizo, allerdings werden bei Windows 8.1 und 10 nur die 64-Bit-Varianten dieser Betriebssysteme unterstützt. AMD konnte Abstürze diverser Applikationen beheben, darunter Adobe Lightroom, Firefox und das Spiel "Metal Gear Solid: Ground Zero". Auch Systemabstürze beim Start von "Call of Duty - Modern Warfare 3" und "Diablo III" sowie bei der Treiberinstallation auf Multi-GPU-Systemen unter Windows 10 gehören der Vergangenheit an. Darüber hinaus wurden diverse Darstellungsfehler bei "Call Of Duty: Black Ops III", "F1 2015", "Project CARS", "The Witcher 3: Wild Hunt" und "Watch Dogs" korrigiert.

Download: AMD Catalyst 15.8 Beta
 
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Microsoft bringt Cortana in weitere Länder

reported by doelf, Donnerstag der 03.09.2015, 12:07:47
Zusammen mit Windows 10 ist Microsofts Sprachassistentin Cortana in den USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und China gestartet. Seit dem 1. September 2015 bietet Microsoft Cortana auch für Kunden in Japan, Australien und Kanada (Englisch) an, hier allerdings nur als optionalen Download für Insider. Es gibt auch eine englischsprachige Fassung für Indien.

Die indische Cortana steht laut Microsoft noch am Anfang ihrer Entwicklung, wird bis zum Monatsende aber zumindest eine verbesserte Sprachausgabe erhalten. Im weiteren Verlauf des Jahres soll Cortana dann auch Brasilien und Mexiko sowie die französischsprachige Bevölkerung Kanadas erreichen. Um Cortana in diesen Ländern nutzen zu können, muss man den Windows 10 Insider Preview Build 10532 oder neuer installiert haben. Einen Termin für die offizielle Markteinführung lässt Microsoft noch offen.
 
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Nur heute: Logitech Angebote bei Amazon

reported by doelf, Donnerstag der 03.09.2015, 10:26:49
Unser Partner Amazon präsentiert heute diverse Produkte von Logitech im Rahmen von stündlich wechselnden Blitzangeboten. Zur Auswahl stehen Mäuse und Mauspads, Trackballs, Tastaturen, Kopfhörer und Headsets, Lautsprechersysteme, Presenter sowie Webcams. Zudem wurde die Firetags-Aktion verlängert: Solange der Vorat reicht, bekommt man das Amazon Fire HD 7 weiterhin ab 79,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Hier geht es direkt zu den Logitech Angeboten, wir haben für euch aber auch eine Übersicht der Aktionsprodukte sortiert nach Kategorien und der Startzeit zusammengestellt:
  • Headsets:
    Logitech PC 960 Stereo USB (im Angebot ab 15:30 Uhr)
    Logitech H800 Headset schnurlos (im Angebot ab 17:30 Uhr)

  • Lautsprechersysteme:
    Logitech Z313 2.1 (Angebot läuft bereits)
    Logitech Z506 5.1 (im Angebot ab 10:30 Uhr)
    Logitech Z906 5.1 THX/Dolby Digital (im Angebot ab 11:30 Uhr)
    Logitech Z120 2.0 (im Angebot ab 12:30 Uhr)
    Logitech Z333 Multimedia (im Angebot ab 16:30 Uhr)
    Logitech Z623 2.1 (im Angebot ab 19:30 Uhr)

  • Mäuse, Trackballs und Gaming-Zubehör:
    Logitech Performance MX schnurlos (Angebot läuft bereits)
    Logitech M570 schnurlos (im Angebot ab 11:30 Uhr)Logitech M325 schnurlos (im Angebot ab 12:30 Uhr)
    Logitech B100 Optical Business Mouse (im Angebot ab 13:30 Uhr)
    Logitech MX Anywhere 2 schurlos per Bluetooth (im Angebot ab 14:30 Uhr)
    Logitech M705 schnurlos (im Angebot ab 15:30 Uhr)
    Logitech G240 Cloth Gaming Mauspad (im Angebot ab 15:30 Uhr)
    Logitech M235 schnurlos (im Angebot ab 16:30 Uhr)
    Logitech M557 schurlos per Bluetooth (im Angebot ab 17:30 Uhr)
    Logitech M510 Maus schnurlos (im Angebot ab 17:30 Uhr)
    Logitech Anywhere Mouse MX Wireless (im Angebot ab 17:30 Uhr)
    Logitech G440 Hard Gaming Mauspad (im Angebot ab 17:30 Uhr)
    LogitechDriving Force Shifter Schalthebel für G920 und G29 Racing Lenkräder (im Angebot ab 18:30 Uhr)
    Logitech G13 Advance Gameboard USB (im Angebot ab 18:30 Uhr)
    Logitech T630 Ultrathin Touch USB (im Angebot ab 19:30 Uhr)
    Logitech G300s Optical Gaming (im Angebot ab 19:30 Uhr)

  • Maus & Tastatur als Set:
    Logitech Wireless Desktop MK270 kabellos (im Angebot ab 13:30 Uhr)
    Logitech MX800 schnurlos (im Angebot ab 13:30 Uhr)
    Logitech Wireless Desktop MK710 (im Angebot ab 15:30 Uhr)

  • Tastaturen:
    Logitech K800 Wireless Illuminated (im Angebot ab 10:30 Uhr)
    Logitech Wireless K360 (im Angebot ab 11:30 Uhr)
    Logitech K270 schnurlos (im Angebot ab 12:30 Uhr)
    Logitech MK330 schnurlos (im Angebot ab 13:30 Uhr)
    Logitech K280e USB Business (im Angebot ab 13:30 Uhr)
    Logitech K480 kabellos per Bluetooth (im Angebot ab 14:30 Uhr)
    Logitech K400 Plus Touch kabellos (im Angebot ab 14:30 Uhr)
    Logitech Illuminated KB K740 (im Angebot ab 15:30 Uhr)
    Logitech Ultrathin Magnetic Clip-On Keyboard Cover für iPad Air (im Angebot ab 15:30 Uhr)
    Logitech Wireless Keyboard K350 for Business (im Angebot ab 16:30 Uhr)
    Logitech K830 kabellos, beleuchtet (im Angebot ab 17:30 Uhr)
    Logitech Wireless Solar Keyboard K750 (im Angebot ab 19:30 Uhr)

  • Webcams und Presenter:
    Logitech R400 Presenter (Angebot läuft bereits)
    Logitech C270 USB HD (im Angebot ab 10:30 Uhr)
    Logitech C525 HD (im Angebot ab 12:30 Uhr)
    Logitech HD C930e
Tipp: Wer bereits Mitglied bei Amazon Prime ist, kann schon 30 Minuten früher auf diese Blitzangebote zugreifen! Hier gibt es Informationen zur Amazon Prime 30-Tage Test-Mitgliedschaft.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Marktanteile: Windows 10 überholt Mac OS X 10.10

reported by doelf, Mittwoch der 02.09.2015, 19:54:33
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Nachdem die dortigen Statistiken im vergangenen Jahr zwei verwirrende Sprünge gemacht hatten, scheinen die Zahlen seit Dezember 2014 wieder stimmig zu sein. Windows 10 feierte Ende Juli seine Premiere und erlebte im August den ersten vollen Monat seiner Verfügbarkeit. Den Marktanteil von Mac OS X 10.10 konnte der Newcomer aus Redmond bereits überflügeln.

Bild

Das weltweit dominierende Betriebssystem für Computer bleibt Windows 7 mit einem Marktanteil von 57,67 Prozent, doch Windows 10 sorgt auch beim Platzhirsch für erste Anzeichen einer einsetzenden Erosion: Binnen eines Monats rutsche Windows 7 um 3,08 Punkte ab und ein solcher Einbruch ist bisher einmalig. Für Windows 8.x geht es um 1,91 Punkte runter auf 13,95 Prozent, zugleich kann Windows XP um 0,40 Punkte auf 12,14 Prozent zulegen.

Der große Gewinner des August heißt Windows 10: Der Neuling von Microsoft springt um 4,82 Punkte auf 5,21 Prozent und dürfte dabei insbesondere von kostenlosen Upgrades auf Kosten seiner Vorgänger profitiert haben. Der Marktanteil von Mac OS X 10.10 steigt leicht um 0,02 Punkte auf 4,76 Prozent, doch das reicht diesmal nur für den fünften Rang. Es folgen Windows Vista mit 1,82 Prozent (-0,02), Linux mit 1,63 Prozent (-0,05) sowie Mac OS X 10.9 mit 1,22 Prozent (-0,11).
 
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Durchgespielt: Zak McKracken - Between Time and Space (Directors Cut)

reported by doelf, Mittwoch der 02.09.2015, 18:40:24
Sieben Jahre hatte es gedauert, dann war "Zak McKracken - Between Time and Space", die inoffizielle Fortsetzung des LucasArts-Klassikers "Zak McKracken and the Alien Mindbenders", im April 2008 endlich fertig. Weitere sieben Jahre später gibt es jetzt den "Directors Cut" und diese Neuauflage hat es in sich.

Bild

Neben dem Bildformat 16:9 und einer optimierten Steuerung gibt es eine bessere Grafik sowie 3D-Zwischenszenen und französische Untertitel. Neben der Windows-Version wird das Spiel nun auch für Mac OS X und Linux angeboten. Wir haben den "Directors Cut" durchgespielt und werfen dabei auch einen Blick auf den Klassiker "Zak McKracken and the Alien Mindbenders" von 1988.
 
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Chrome 45: Mehr Speicher, weniger Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 02.09.2015, 15:44:18
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 45.0.2454.85 aktualisiert. Dieses Update behebt 29 teils hochgefährliche Sicherheitslücken und unterdrückt standardmäßig die Wiedergabe von Flash-Inhalten. Werbefilmchen starten also nur, wenn man sie zuvor anklickt. Dies soll insbesondere mobile Geräte beschleunigen und deren Akkus entlasten.


Die Unterstützung für NPAPI-Plugins (Netscape Plugin Application Programming Interface) wurde gestrichen, laut Google ist dieses System veraltet und stellt inzwischen ein Sicherheitsrisiko dar. Auch Mozilla will sich von NPAPI schnellstmöglich verabschieden und geht mit WebExtensions einen Schritt auf Chorme zu. JavaScript-Entwickler können nun die Neuerungen der Spezifikation ES2015, vormals als ES6 bekannt, nutzen. Hierzu gehören Arrow Functions, neue Methoden für Arrays und TypedArrays sowie Object.assign. Weitere Verbesserungen an der JavaScript-Engine V8 4.5 sollen den Speicherverbrauch spürbar reduzieren.

Zehn der 29 Sicherheitslücken wurden von externen Experten entdeckt und sechs davon stellen ein hohes Risiko dar. Drei Fehler, mit denen sich die Herkunftskontrolle im DOM (Document Object Model) oder ServiceWorker umgehen lässt, sind Google jeweils eine Prämie in Höhe von 7.500 US-Dollar wert.

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Tipp: Bis zu 60 Euro Cashback bei MSI

reported by doelf, Mittwoch der 02.09.2015, 15:11:11
Unser Partner MSI hat eine neue Cashback-Aktion für ausgewählte Motherboards und Grafikkarten gestartet. Beim Kauf einer Hauptplatine oder Grafikkarte bekommt man zwischen 10 und 30 Euro zurück. Wer gleich beide Komponenten erwirbt, kann in der Summe bis zu 60 Euro sparen. Die Cashback-Aktion beschränkt sich auf Mainboards für Intel-CPUs sowie auf Grafikkarten mit GPUs von NVIDIA.

Qualifizierte MSI Motherboards für Intels Skylake, Brodwell, Haswell oder Haswell-E:
  • 30 Euro Cashback: X99A GODLIKE GAMING, X99A GAMING 9 ACK, X99S GAMING 9 ACK, X99A XPOWER AC, X99S XPOWER AC, X99A GAMING 7, X99S GAMING 7, X99A SLI Krait Edition, X99S SLI Krait Edition, X99A MPOWER, Z170A GAMING M9 ACK, Z170A XPOWER GAMING TITANIUM EDITION, Z170A GAMING M7, Z170A GAMING M5
  • 20 Euro Cashback: X99A SLI PLUS, X99A RAIDER, Z170A-G45 GAMING, Z170A GAMING M3, Z170A GAMING PRO, Z170A KRAIT GAMING, Z170 KRAIT GAMING, Z170I GAMING PRO AC, Z97A GAMING 7, Z97A GAMING 6, Z97 GAMING 5
  • 10 Euro Cashback: Z170A TOMAHAWK AC, Z170A TOMAHAWK, Z170M MORTAR, Z97-G45 GAMING, Z97 GAMING 3, Z97S SLI Krait Edition, Z97M GAMING, H170 GAMING M3, H170A GAMING PRO, H97 GAMING 3
Qualifizierte MSI Grafikkarten mit NVIDIA-GPU:
  • 30 Euro Cashback: TITAN X 12GD5, GTX 980Ti Lightning, GTX 980Ti GAMING 6G, GTX 980Ti 6GD5T OC, GTX 980 GAMING 4G, GTX 980 4GD5T OC
  • 20 Euro Cashback: GTX 970 GAMING 100ME, GTX 970 GAMING 4G, GTX 970 4GD5T OC
  • 10 Euro Cashback: GTX 960 GAMING 100ME, GTX 960 GAMING 4G, GTX 960 4GD5T OC, GTX 960 GAMING 2G, GTX 960 2GD5T OC
Diese Werbeaktion läuft noch bis zum 26. September 2015. Laut MSI muss man Motherboard und Grafikkarte zusammen erwerben, wenn man für beide eine Rückzahlung erhalten möchte. Das Antragsformular kann man erst 30 Tage nach dem Kauf ausfüllen, entscheidend ist hierbei das Rechnungsdatum. Der Antrag darf zudem nicht später als 60 Tage ab Rechnungsdatum gestellt werden. Die Rückzahlung erfolgt direkt auf das Bankkonto des Kunden.

Zur Aktion: Bis zu 60 Euro Cashback bei MSI
 
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Nur heute: Amazon Fire HD 7 ab 79,- Euro

reported by doelf, Mittwoch der 02.09.2015, 11:47:57
Nur noch am heutigen Mittwoch gibt es Amazons Tablet Fire HD 7 mit 40 Euro Preisvorteil. Die Variante mit 8 GB Speicherplatz bekommt man für 79 statt 119 Euro, mit 16 GB kostet das flotte Tablet 109 statt 149 Euro. Die genannten Preise beinhalten sowohl die Mehrwertsteuer als auch die Versandkosten. Zur Auswahl stehen die Farben Schwarz, Weiß, Marineblau und Magenta.

BildAngetrieben wird das Amazon Fire HD 7 durch ein Vierkern-SoC (2 x 1,5 GHz plus 2 x 1,2 GHz), dem 1 GiB Arbeitsspeicher zur Seite steht. Das IPS-Display hat eine Diagonale von 17 cm (7 Zoll) und bietet eine Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten bei 216 ppi. Die rückseitige Kamera leistet 2 Megapixel, die Frontkamera ist auf VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) beschränkt. Beim W-LAN werden IEEE 802.11b, g und n unterstützt, leider gibt es nur eine Antenne. Von den 8 GB Speicherplatz sind lediglich 4,5 GB frei, bei der 16-GB-Variante kann man 11,6 GB nutzen. Dafür gibt es unbegrenzten Speicherplatz ohne Mehrkosten in Amazons Cloud.

Wer keine Spezialangebote sehen möchte, bekommt das Amazon Fire HD 7 8 GB heute für 94 statt 134 Euro, das Amazon Fire HD 7 16 GB ohne Spezialangebote kostet 124 statt 164 Euro. Insgesamt ist das Amazon Fire HD 7 ein ordentliches Tablet zu einem sehr attraktiven Preis. Man muss sich allerdings bewusst sein, dass man sich mit diesem Gerät an Amazon sowie dessen App-Store und Dienste bindet. Wer Amazon und die dortigen Dienste bereits nutzt, kann unserer Meinung nach bedenkenlos zugreifen.

Zur Aktion: Amazon Fire HD 7 ab 79,- Euro

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Firefox 41.0 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 01.09.2015, 17:34:35
Die sechste Beta-Version des Firefox 41.0 liegt auf dem offiziellen Archiv-Server zum Download bereit. Die Beta-Schiene ist insbesondere für Windows-Benutzer interessant, da es dort auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Wir benutzen diese schon seit Monaten und sie läuft stabil und zuverlässig. Den fertigen Firefox 41.0 darf man allerdings erst ab dem 22. September 2015 erwarten.

Ab der Version 41.0 unterstützt der Firefox TSF (Text Services Framework) und kann SVG-Grafiken als Favicon verwenden. Die Seiten für die Wiederherstellung einer Sitzung und die Wiederentdeckung des Firefox wurden neu gestaltet und man kann ein Profilbild für sein Firefox-Konto hinterlegen. Die integrierte Kommunikation über Firefox Hello bekommt Instant Messaging und die WebRTC-Schnittstelle, auf der Hello basiert, verlangt eine Absicherung per Perfect Forward Secrecy (PFS). Erweiterungen wie AdBlock Plus verbrauchen weniger Arbeitsspeicher und auch das Auspacken komprimierter Bilddateien wurde nochmals beschleunigt. CSS-Animationen wurden von Haupt-Thread getrennt, wodurch sie flüssiger und zuverlässiger laufen sollen. Nachdem der Firefox 40.0 bereits vor nicht signierten Erweiterungen warnt, deaktiviert die Version 41.0 diese standardmäßig.

Download: Firefox 41.0 Beta 6
 
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Chrome tritt auf die Flash-Bremse

reported by doelf, Dienstag der 01.09.2015, 17:29:40
Seit dem heutigen Dienstag startet Googles Internetbrowser Chrome Flash-Animationen nicht mehr automatisch. Dies soll Leistungsdefiziten auf mobilen Geräten vorbeugen und deren Batterien schonen. Zugleich will Google die weiterhin auf Flash beharrenden Anbieter dazu bewegen, endlich auf HTML5 umzuschwenken.

War Flash in der Vergangenheit für die Einbindung multimedialer Inhalte unabdingbar, stellt Adobes Plug-in heutzutage nur noch eine Sicherheitslücke dar, die hier und dort für Werbefilmchen genutzt wird. Nur wenige Anbieter, darunter die ARD-Mediathek, haben den Wechsel zu HTML5 noch nicht vollzogen. Die Flucht aus Flash liegt in der Verbreitung des mobilen Internets begründet, denn seit der Einführung des ersten iPhones ist Flash für Mobilgeräte keine Pflicht mehr.

Auch bei seiner Werbeplattform AdWords will Google keine Flash-Inhalte mehr sehen und bietet eine automatische Konvertierung in HTML5 an. Mit dem Deaktivieren der automatischen Wiedergabe in Chrome ist Flash-Werbung nun auch auf dem PC völlig sinnlos geworden und dürfte schon bald aus dem Netz verschwinden. Wir werden sie nicht vermissen.
 
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Apple: iPhone 6s, neues Apple TV und eigene TV-Serien

reported by doelf, Dienstag der 01.09.2015, 17:08:59
Apple hat für den 9. September 2015 ins "Bill Graham Civic Auditorium" nach San Francisco geladen. Dort finden bis zu 7.000 Personen Platz und diese werden neben dem iPhone 6s vermutlich auch etwas über Apples Fernsehpläne erfahren. Ein neues Apple TV ist schließlich überfällig und an exklusiven Inhalten arbeitet man in Cupertino wohl auch.

Bisher beschränkt sich Apple im Gegensatz zu Amazon und Netflix auf den reinen Verkauf filmischer Inhalte, doch laut Variety plant der Konzern nun auch den Einstieg in die Film- und Serienproduktion. Der genaue Fokus scheint derzeit noch unklar, doch eines zeichnet sich bereits ab: Apple will absolute Exklusivität und nicht nur ein einfaches Erstausstrahlungsrecht. Eine Kooperation mit etablierten Medienunternehmen scheint aufgrund des zu erwartenden Konkurrenzdrucks ausgeschlossen, doch Apples Kriegskasse und Kreditwürdigkeit würde den Kauf eines bestehenden Produktionsstudios ohne Probleme ermöglichen. Schließlich wurde auch Apple Music nicht neu aus dem Boden gestampft, sondern auf der zuvor übernommenen Plattform Beats Music aufgebaut. Wie üblich dürfte ein solcher TV-Dienst zunächst auf die USA beschränkt sein und erst Monate später seinen Weg nach Europa finden.

Technische Details zum neuen Apple TV gibt es noch nicht, dass eine überarbeitet Set-Top-Box kommen wird, gilt hingegen als sicher. Die vierte Generation soll größer und leistungsfähiger sein als ihr Vorgänger, allerdings soll der Preis auf 199 US-Dollar - inklusive Mehrwertsteuer wären das über 200 Euro - steigen. Das aktuelle Modell bietet Apple für gerade einmal 69 US-Dollar bzw. 79 Euro an. Angeblich wird es eine neue Fernbedienung geben und in diese soll Siri integriert sein. Mit dem aktuellen Apple-TV wird sich die Siri-Fernsteuerung aber nicht nutzen lassen.

Das iPhone 6s wird keine Revolution, sondern eine Evolution mit ähnlichen Abmessungen. Es soll ein neues LTE-Modem (Qualcomm MDM9635M) geben, welches dank seiner 20-nm-Fertigung weniger Strom verbraucht und die Download-Geschwindigkeit auf bis zu 300 Mbps verdoppelt. Der Upload verharrt hingegen bei maximal 50 Mbps. Es gibt auch einen neuen NFC-Chip (NXP 66VP2) und seit langer Zeit hofft die Apple-Gemeinde auf eine höhere Kameraauflösung für Fotos und Videos. Beim Einstiegsmodell wird Apple offenbar bei einer mageren Speicherausstattung von 16 GB bleiben, für eine bessere Kamera und immer größere Apps ist das aber definitiv zu wenig. Bleibt zu hoffen, dass iOS 9, welches Apple ebenfalls in der kommenden Woche vorstellen wird, weniger speicherhungrig ist als sein Vorgänger.
 
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AshleyMadison: Hier treffen Männer willige Fembots

reported by doelf, Dienstag der 01.09.2015, 15:35:40
Es wird immer kurioser: Letzte Woche hatte Annalee Newitz die Benutzerdatenbank der gehackten Seitensprung-Agentur AshleyMadison durchsucht und dabei kaum Frauen gefunden. Zudem waren die weiblichen Mitglieder erstaunlich inaktiv. Inzwischen hat sich die Analyse der Datenbank als fehlerhaft erwiesen, dafür mehren sich die Anzeichen für einen systematischen Betrug.

Bei der Überprüfung des Quellcodes hat sich nämlich gezeigt, dass die Datenbankeinträge "bc_email_last_time", "bc_chat_last_time" und "email_reply_last_time" gar nicht die Aktivität der Mitglieder aufzeichnen, sondern deren Interaktion mit vom Betreiber gesteuerten Bots. Die Entwickler von AshleyMadison haben ihre Bots so abgerichtet, dass sie fast ausschließlich männliche Heteros kontaktieren. Entsprechend täuschen 70.529 von insgesamt 70.572 entdeckten Bots ein weibliches Geschlecht vor. Dank des Wertes ishost=1 konnte der Programmierer Jake Perkowski die Bots problemlos identifizieren. Viele der Bots haben E-Mail-Adressen auf der Domain ashleymadison.com, für andere wurde hotmail.com genutzt. Von fast allen Bots wurde die IP-Adresse 127.0.0.1 verwendet, was auf lokale Rechner bei AshleyMadison hindeutet.

20 Millionen der insgesamt 31 Millionen männlichen Nutzer wurden von den Fembots per Mail kontaktiert, während 11 Millionen in einen Bot-Chat gelockt wurden. Die Bots benutzten hierbei die Datenbankeinträge, um ihre Opfer nicht mit Anfragen zu überfluten. Zwei Merkmale lassen sich aus den hinterlegten Textzeilen ableiten: Die Fembots sind dumm und willig, aber zumindest gibt es sie in 31 Sprachen. Gestohlene Rechnungen deuten zudem darauf hin, dass AshleyMadison eigene Mitarbeiter für das Erstellen weiblicher Profile und das Chatten mit männlichen Mitgliedern bezahlt hat. Inhalte realer Chats zwischen zwei menschlichen Nutzern sind in den von Hackern veröffentlichten Datensätzen nicht enthalten, doch der Programmcode des Portals lässt vermuten, dass der Betreiber solche Kommunikationen aufgezeichnet und abgespeichert hat.

Ein pikantes Detail sind die Premium-Mitgliedschaften, denen AshleyMadison für 250 US-Dollar eine Affäre garantiert. Diese Premium-Mitglieder werden von Premium-Bots gemolken und dann an Kooperationspartner weitergeleitet. Möglicherweise handelt es sich hierbei um professionelle Begleitagenturen. Interessant ist auch unfertiger Code, der eine Art Partnerprogramm vorsieht. Hier sollen echte Frauen angeheuert werden, um mit den männlichen Mitgliedern möglichst kostenintensiv zu interagieren. Offenbar sollen die Frauen hierfür eine Umsatzbeteiligung in Höhe von fünf Prozent erhalten. An Schwulen beiderlei Geschlechts hat AshleyMadison offenbar kein Interesse. Mit Ausnahme weniger Bugs werden solche Mitglieder sogar von den Bots ignoriert.

Zweifelsohne hat es sich beim Angriff von "The Impact Team" um Computerkriminalität gehandelt, doch der tiefe Einblick in eine Seitensprung-Agentur wie AshleyMadison ist mehr als aufschlussreich und dürfte so manchem Mann die letzte Illusion geraubt haben. Die hier tätigen, auf simplen Programmcode reduzierten Fembots hätten nicht einmal Bender Bending Rodríguez befriedigt.
Quelle: gizmodo.com
 
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