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News-Archiv: September 2016

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Tintenblockade: HP macht einen Rückzieher

reported by doelf, Freitag der 30.09.2016, 13:06:50
Seit dem 13. September 2016 behaupten etliche Drucker des Herstellers HP, dass die eingesetzten Druckerpatronen fehlerhaft seien, sofern diese von Drittanbietern stammen. Die Ursache ist eine Firmware aus dem Jahr 2015, welche erst kürzlich ein neues Sicherheitsmerkmal aktiviert hatte. Nach einem veritablen PR-Desaster kündigt HP nun einen Teilrückzieher an.

In einer ersten Stellungnahme hatte HP erklärt, dass man die Kommunikation zwischen Drucker und Patrone abgesichert habe, um die Geräte zu schützen. Zugleich diene diese Maßnahme dem Schutz von Innovationen und geistigem Eigentum. Oder anders formuliert: Die geehrten Kunden sollen gefälligst die teuren Originalpatronen kaufen, wenn HP seine Drucker schon so billig verscherbelt. Irgendwo muss ja das Geld für die Entwicklung neuer Geräte ja herkommen. Obwohl HPs Vorgehen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchaus nachvollziehbar ist, stieß es bei den Kunden auf wenig Verständnis.

Nun hat sich Jon Flaxman, Chief Operating Officer von HP Inc. zu Wort gemeldet und Fehler eingestanden. Zunächst erklärt Flaxman das Vorgehen in der gewohnten Manier: Die am 13. September 2016 aktiv geschaltete Authentifizierung der Druckerpatronen prüft das Vorhandensein eines hauseigenen Sicherheitschips, der sich nur in Originalpatronen sowie in wiederbefüllten Originalpatronen befindet. Dies diene primär zum Schutz der Kunden vor möglicherweise qualitativ schlechteren oder gar gefährlichen Nachahmungen. Zugleich schütze HP hierdurch sein geistiges Eigentum.

Im Gegensatz zu den bisherigen Prüfungen erkennt die neue Methode nachgemachte Sicherheitschips, die nicht von HP stammen. Patronen, die solche Chips verwenden, werden seither als fehlerhaft gemeldet und können nicht mehr verwendet werden. Flaxman bedauert, dass sein Unternehmen es versäumt hatte, die Kunden vorab über diese Änderung zu informieren. Ein besonders pikantes Detail, nämlich dass sich die Blockade der Nachbaupatronen erst Monate nach dem Aufspielen des Firmware-Updates scharf geschaltet hatte, kommentiert der COO leider nicht.

Laut Flaxman funktionieren alle Nachbaupatronen, die mit einem originalen Sicherheitschip von HP ausgestattet sind, weiterhin problemlos. Für Patronen mit nachgemachten Chips bereite man indes ein optionales Firmware-Update vor, welches betroffene Kunden auf Wunsch installieren und die neue Sicherheitsabfrage damit umgehen können. Diese Firmware will HP innerhalb von zwei Wochen bereitstellen. Unklar bleibt allerdings, ob sich die Installation der optionalen Firmware auf die Gerätegarantie auswirken wird.
Quelle: www8.hp.com
 
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Feuergefahr: Denon ruft HEOS 1 GoPacks zurück

reported by doelf, Freitag der 30.09.2016, 12:20:15
Die Lithium-Ionen-Akkus, welche der japanische Audiospezialist Denon in den tragbaren Lautsprechern seiner Baureihe HEOS 1 verwendet, können überhitzen und in Brand geraten. Denon hat daher eine weltweite Austauschaktion für die betroffenen Chargen gestartet. Zu erkennen sind die potentiell gefährlichen Geräte an ihrer Seriennummer, die sich auf der Rückseite des Produktes befindet.

Denon hat eine Webseite eingerichtet, auf der das Unternehmen über die Gefahr informiert und über die man die Seriennummer der eigenen Lautsprecher prüfen kann - hier die Links für Deutsche Kunden und Betroffene aus anderen Ländern. Der Hersteller betont, dass nur eine begrenzte Anzahl von Lautsprechern betroffen ist, nennt selbst aber keine Zahlen. Nach Angaben der US-amerikanischen Verbraucherschutzbehörde Consumer Product Safety Commission (CPSC) werden alleine in Nordamerika 3.640 Lautsprecher zurückgerufen. Betroffene Kunden erhalten von Denon kostenlos eine neue Akkueinheit.
 
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BlackBerry: Erneute Verluste beerdigen die Hardware-Sparte

reported by doelf, Mittwoch der 28.09.2016, 16:55:22
Am 31. August 2016 endete das zweite Geschäftsquartal für den Smartphone-Pionier BlackBerry mit einem Verlust in dreistelliger Millionenhöhe. Auf 355 Millionen US-Dollar beläuft sich der Nettoverlust (GAAP) des kanadischen Unternehmens, was angesichts von nur noch 334 Millionen US-Dollar Umsatz eine ziemliche Bürde darstellt.

Die Hardware-Sparte hat mit dem Verkauf von Mobiltelefonen weitere 8 Millionen US-Dollar in den Sand gesetzt, dazu kommen Abschreibungen in Höhe von 96 Millionen US-Dollar auf Lagerbestände. Nach wie vor liegen die BlackBerrys wie Blei in den Regalen, da auch Firmenkunden nur noch zu Android und iOS greifen. Insofern ist es keine große Überraschung, dass CEO John Chen das Ende der eigenen Mobiltelefone verkündet:
"Our new Mobility Solutions strategy is showing signs of momentum, including our first major device software licensing agreement with a telecom joint venture in Indonesia. Under this strategy, we are focusing on software development, including security and applications. The company plans to end all internal hardware development and will outsource that function to partners. This allows us to reduce capital requirements and enhance return on invested capital," continued Chen."
BlackBerry will sich demnach auf Software und Dienste konzentrieren und hat hierfür ein Lizenzabkommen mit einem Telekommunikationsunternehmen aus Indonesien geschlossen. Die eigene Hardware-Entwicklung soll eingestellt und an externe Partner abgegeben werden, um Kosten zu sparen und die Profitabilität im Interesse der Investoren zu erhöhen. Beim Ausblick auf den Jahresabschluss erwartet BlackBerry nun einen Verlust von maximal fünf US-Cent je Anteil (non-GAAP), möglicherweise ist sogar ein ausgeglichenes Ergebnis möglich. Zuvor hatten die Kanadier mit einem Verlust in Höhe von 15 Cent je Aktie gerechnet.
 
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NSA kontrolliert Überwachungskameras und der BND schaut zu

reported by doelf, Mittwoch der 28.09.2016, 14:59:41
Wie das MDR-Magazin FAKT berichtet, hatte NetBotz, ein US-amerikanischer Hersteller für Kameraüberwachungssysteme, seine Sicherheitstechnik über Jahre mit vorkonfigurierten Hintertüren für die US-Geheimdienste ausgeliefert. Dem Bundesnachrichtendienst war diese Kooperation seit dem Jahr 2005 bekannt, doch der deutsche Auslandsgeheimdienst machte das, was er am besten kann: Schweigen. Und das obwohl NetBotz seine Technik auch deutschen Regierungsstellen und High-Tech-Firmen verkaufen wollte bzw. verkauft hat.

Im Laufe ihrer Recherchen stießen die MDR-Journalisten auf einen als geheim klassifizierten Bericht des Bundesnachrichtendienstes, welcher auf das Jahr 2005 datiert. Demnach wurde der BND bereits 2004 über die Hintertüren informiert. Es folgte eine technische Prüfung der Geräte, welche den Verdacht bestätigte. Doch statt das Bundesamt für Verfassungsschutz über die Gefahr durch den Einsatz dieser Kameras zu informieren, wurden die Erkenntnisse beim BND abgeheftet und geheim gehalten. Erst im Rahmen von Ermittlungen der Bundesanwaltschaft im Jahre 2015 stolperte der Verfassungsschutz über diese brisante Information, also zehn Jahre nach der Entdeckung dieser schwerwiegenden Sicherheitslücke.

Die Sicherheitssysteme von NetBotz sind weniger für x-beliebige Straßenecken, als für hochsensible Bereiche in Behörden und Unternehmen gedacht. Mit sehr niedrigen Preisen versuchte der US-Hersteller, seine Produkte an deutsche Regierungsstellen und High-Tech-Firmen zu verkaufen und hatte zumindest in der Privatwirtschaft auch Erfolg. Im Jahr 2007 wurde NetBotz dann vom französischen Großkonzern Schneider Electric gekauft, wodurch das Unternehmen einen EU-Anstrich bekam. Die Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten soll dies nicht beeinflusst haben, möglicherweise wurde NetBotz den Franzosen sogar gezielt untergejubelt, um leichter Zugriff auf europäische Kunden zu bekommen.

Wie üblich wollte keine der zuständigen Behörden das Totalversagen des BND kommentieren. Zum Schutz deutscher und europäischer Behörden und Firmen hat der BND jedenfalls wieder einmal keinen Finger gerührt und stattdessen die Spione unserer US-Freunde frei schalten und walten lassen. Im Prinzip könnte man den BND gleich schließen und durch eine deutsche NSA-Tochter ersetzen. Möglicherweise ließen sich damit zumindest die Kosten auf die Amerikaner abwälzen.
Quelle: www.mdr.de
 
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LibreOffice 5.2.2 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 28.09.2016, 14:11:54
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.2 liegt jetzt auch offiziell zum Download bereit. Vermutlich wird er schon in Kürze zur finalen Fassung erklärt werden, denn diese soll noch im Laufe der aktuellen Woche freigegeben werden. Der erste Release Candidate wurde kurioserweise nie in der RC-Sektion auf der offizielle Download-Seite geführt.

Mit dem ersten Veröffentlichungskandidaten wurden 51 Fehler behoben, der zweite kümmert sich um sechs weitere Probleme. Durchaus erstaunlich ist dabei der Umstand, dass sich lediglich eine Absturzursache unter den Änderungen findet. Insgesamt hinterlässt LibreOffice 5.2.2 RC 2 einen stabilen und zuverlässigen Eindruck. Der Umstieg von der Entwicklungsschiene 5.1, welche insbesondere für den Einsatz auf Produktivsystemen empfohlen wird, auf die Generation 5.2 erscheint sinnvoll. Für Ende Oktober ist mit der Version 5.1.6 ein letztes Update geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung für die Entwicklungsschiene 5.1 enden.

Download: LibreOffice 5.2.2 RC 2
 
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Datenschutzbeauftragter untersagt Datenweitergabe von WhatsApp an Facebook

reported by doelf, Dienstag der 27.09.2016, 11:36:48
Prof. Dr. Johannes Caspar, seit dem Jahr 2009 als Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit in der freien Hansestadt Hamburg tätig, hat eine Verwaltungsanordnung gegen den massenhaften Datenabgleich zwischen WhatsApp und Facebook erlassen. Dieser untersagt es Facebook ab sofort, Daten von deutschen WhatsApp-Nutzern zu erheben und zu speichern. Bereits übermittelte Daten sind zu löschen.

Laut Prof. Dr. Johannes Caspar treten Facebook und WhatsApp als selbstständige Unternehmen mit eigenen Nutzungs- und Datenschutzbedingungen auf. Zudem hatten die beiden Firmen im Rahmen der Übernahme von WhatsApp durch Facebook öffentlich zugesichert, dass keine Weitergabe der Nutzerdaten stattfinden soll. Dass diese Zusicherung nun gebrochen wird, bewertet der Datenschutzbeauftragte als "Irreführung der Nutzer und der Öffentlichkeit" und als "einen Verstoß gegen das nationale Datenschutzrecht". Den Verstoß sieht Caspar in einer fehlenden Rechtsgrundlage. Einerseits habe Facebook keine wirksame Einwilligung von den WhatsApp-Nutzern eingeholt und andererseits sei keinerlei gesetzliche Grundlage für den Datenempfang vorhanden.

Nach einem Urteil, welches der Europäische Gerichtshof im Juli gefällt hatte, muss Facebook nationales Datenschutzrecht von EU-Staaten einhalten. Voraussetzung hierfür ist die Existenz einer nationalen Niederlassung, welche die Daten verarbeitet. Im Falle Facebooks gibt es eine Niederlassung in Hamburg, über die das deutschsprachige Werbegeschäft abgewickelt wird. Die Datenweitergabe betrifft in Deutschland rund 35 Millionen WhatsApp-Nutzer sowie alle Personen, welche bei diesen WhatsApp-Nutzern in den Adressbüchern stehen. Somit sammelt Facebook auch Daten von Personen ein, die weder WhatsApp noch Facebook verwenden.
 
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iOS 10.0.2 behebt Probleme mit Kopfhörern und Fotos

reported by doelf, Montag der 26.09.2016, 13:49:32
Seit Freitag liegt iOS in der Version 10.0.2 vor, welche zwei Fehler beseitigt, von denen allerdings keiner sicherheitsrelevant ist. Behoben wurden ein Absturz der Fotos-App bei Aktivierung der iCloud-Fotomediathek sowie ein Problem mit der Audiosteuerung für Kopfhörer, durch das sich die Wiedergabe nach längeren Pausen nicht mehr starten ließ.

Apple hatte das nach eigenen Angaben "bedeutungsvollste Betriebssystem aller Zeiten" Mitte des Monats veröffentlicht und zwar in der Version 10.0.1. iOS 10 benötigt ein iPhone ab Baureihe 5, ein iPad ab Generation 4, ein iPad Mini oder Pro bzw. den iPod touch der 6. Generation. Umstritten ist der neue Sperrbildschirm, der sich nicht mehr per Wischgeste (Slide to unlock) entsperren lässt. Stattdessen muss man den Home-Button drücken.

BildDafür schaltet sich Bildschirm nun automatisch ein, sobald man das Gerät anhebt, und wer 3D Touch hat, bekommt vom Sperrbildschirm aus Zugriff auf Schnellaktionen für Mitteilungen. Als Highlight wird die neue Messages-App angepriesen: Hier gibt es jetzt Vollbildanimationen mit Luftballons (siehe Foto), Konfetti oder Feuerwerk sowie unsichtbare Tinte, die man erst nach dem Drüberwischen lesen kann. Auch handschriftliche Anmerkungen und Emoji-Vorschläge gehören zum Funktionsumfang. Verknüpfte Inhalte wie Videos lassen sich inline öffnen und den App-Store samt Zahlungsmöglichkeit wurde ebenfalls integriert. Bei den Wortvorschlägen werden jetzt auch Fremdsprachen berücksichtigt, ohne dass man hierfür die Tastatursprache ändern muss.

Mit iOS 10 öffnet Apple seine digitale Assistentin Siri erstmals für Drittanbieter. Das SiriKit gibt Zugriff auf Telefonanrufe, Mitteilungen, die Fotosuche, Fahrscheinbuchungen und Zahlungen sowie Trainingsdaten. Auch CarPlay-Apps lassen sich auf diese Weise ansteuern, um in Fahrzeugen die Klimaanlage und das Radio per Sprachbefehl zu bedienen. Die neue Photos-App sucht nach alten Aufnahmen und präsentiert diese "wertvollen Erinnerungen" an Ereignisse, die man gerade erfolgreich vergessen oder verdrängt hatte, in Form einer Fotosammlung und einem Video mit Übergängen und musikalischer Untermalung. Dabei erkennt die App Gesichter, Objekte und Ereignisse. Die Analyse der Fotos findet laut Apple auf den Geräten selbst statt, um die Privatsphäre der Kunden zu schützen.

Maps hat ein neues Design bekommen und ist noch - man mag es kaum glauben - einfacher und intuitiver geworden. Die App analysiert unsere Termine und unser Verhalten, um mögliche Ziele vorzuschlagen. Entlang der geplanten Route werden Tankstellen und Restaurants vorgeschlagen. Entwickler können jetzt auch Buchungen integrieren, als Beispiele nennt Apple die Fahrdienstvermittler Uber und Lyft. Auch die Music-App präsentiert sich noch klarer und einfacher, um das Benutzererlebnis zu verbessern. Ebenso wie bei der überarbeiteten News-App stehen Vorschläge für neue Inhalte im Vordergrund. Die neue Home-App kann Geräte wahlweise einzeln oder als Gruppen ansprechen. Gesteuert wird wahlweise direkt über Siri oder automatisiert anhand von Zeit, Ort oder Tätigkeit.

Die neue Phone-App integriert VoIP-Dienste von Drittanbietern und kann Sprachnachrichten in Text umwandeln. Zudem gibt es einen Spam-Schutz, der unliebsame Anrufer blockiert. Im Wecker kann man nun einen Schlafplan hinterlegen und sich daran erinnern lassen, dass es man wieder Zeit für ein Nickerchen ist. Apple Pay wurde auf Webseiten ausgeweitet, bisher funktionierte dieses Zahlsystem nur in Apps und im Laden, doch nach Deutschland kommt der Dienst immer noch nicht. In Hinblick auf Privatsphäre und Sicherheit verspricht Apple eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iMessage, FaceTime und das HomeKit. Zudem wurden sieben Sicherheitslücken in Assets, GeoServices, Keyboards, Mail, Messages, Printing UIKit und Sandbox Profiles geschlossen.

Download: iOS 10.0.2
 
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LibreCAD 2.1.3 behebt zwei Fehler

reported by doelf, Montag der 26.09.2016, 12:37:39
Die kostenlose und quelloffene 2D-CAD-Software LibreCAD liegt in der finalen Version 2.1.3 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Dieses Bug-Fix-Update behebt zwei kleinere Fehler. So ließ sich die Umschalttaste nicht über die Kommandozeile aktivieren und unter Mac OS X wurde mit der Tastenkombination Command+Tab nicht immer die aktuelle Zeichnung aktiviert.

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Generell bringt die Version 2.1 eine aufgeräumtere Druckvorschau, einen Menüpunkt für kürzlich bearbeitete Dateien und neue SVG-Icons, deren Größe sich nun auch anpassen lässt. Der Programmcode wurde optimiert, umorganisiert und vereinfacht. Dabei wurden auch einige Code-Leichen entsorgt. Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet und man kann jetzt eigene Menüs und Werkzeugleisten erstellen (siehe Bildschirmfoto). Es gibt eigene Menüs für Optionen und Plugins und bei den Geräteoptionen kann man zwischen Maus, Trackpad, Tablett und Touchscreen wechseln.

Download: LibreCAD 2.1.3
 
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LibreOffice 5.2.2 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Montag der 26.09.2016, 12:08:30
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.2 liegt im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zum Download bereit. Das ist in sofern verwunderlich, weil es der erste Release Candidate nie in die RC-Sektion auf der offizielle Download-Seite geschafft hatte und somit auch keine Informationen in Hinblick auf die behobenen Fehler vorliegen.

Laut Veröffentlichungszeitplan soll das fertige LibreOffice 5.2.2 dennoch im Laufe dieser Woche bereitgestellt werden und interessanterweise finden sich im Veröffentlichungszeitplan auch die im Rahmen der beiden Release Candidates vorgenommenen Änderungen. Demnach korrigiert der erste Veröffentlichungskandidat 51 Fehler und der zweite kümmert sich um sechs Probleme. Durchaus erstaunlich ist dabei der Umstand, dass sich lediglich eine Absturzursache unter den ganzen Änderungen findet.

Download: LibreOffice 5.2.2 RC 2 (Pre-Release)
 
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Tipp: Notebooks, PCs, Lautsprecher und Kopfhörer im Angebot

reported by doelf, Montag der 26.09.2016, 11:09:21
Am heutigen Montag endet die Herbst-Angebote-Woche bei unserem Partner Amazon und zum Abschluss gibt es nochmals viele attraktive Schnäppchen. Beispielsweise sind etliche Notebooks und Desktop-PCs im Tagesangebot, die Preise beginnen bei 219 Euro. Ebenfalls im Tagesangebot: Soundbars und Soundbases für den Fernseher, Kopfhörer und Lautsprecher von Teufel, Xbox One Bundles sowie die Kameradrohne TYPHOON Q500 4K.

Beim TYPHOON Q500 4K handelt es sich um einen fernlenkbaren Multikopter mit 12 Megapixel Foto- bzw. 4K Videoauflösung. Die Linse arbeitet ohne Bildkrümmung und ist daher optimal für Luft- und Landaufnahmen geeignet. Ein Mikrofon ist ebenfalls an Bord. In die Funksteuerung ist ein 5,5 Zoll großer Monitor integriert, mit dem man den Videostream der Kamera live im Auge halten kann. Als typische Flugzeit nennt der Hersteller bis zu 25 Minuten. Das Set mit Koffer kostet heute im Tagesangebot 749,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Noch nichts Passendes dabei gewesen? Wie wäre es dann mit Rucksäcken und Reisegepäck von Eastpak? Oder Sportschuhe von Brooks und Asics? Corny Müsliriegel und dazu Coca Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix? Oder ein paar Elektro-Großgeräte von Bosch, dazu der Kaffeevollautomat Melitta Caffeo Passione One Touch (F53/1-101) und ein paar Bestseller von WMF und Silit für unter den Weihnachtsbaum? Oder reduzierte Outdoorbekleidung für die Übergangszeit?

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Firefox 49.0.1 behebt Probleme mit Websense

reported by doelf, Sonntag der 25.09.2016, 23:17:55
Wie schon bei der Version 48.0 sorgt der Malware-Filter Websense nun auch beim aktuellen Firefox 49.0 für Startabstürze. Seit Freitag gibt es daher den überarbeiteten Firefox 49.0.1 für Windows, derzeit aber nun über den Archiv-Server von Mozilla oder wenn man unter "Über Firefox" eine Update-Suche anstößt. Die offizielle Download-Seite bietet indes weiterhin die Version 49.0 an.

Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht laut vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert, um ein entspanntes Lesen zu ermöglichen. Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wurde eingestellt. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basierte auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren konnte.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun wieder standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Seit dem Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 war "Graphite Font Shaping" aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Im Rahmen der fortschreitenden Verschlüsselung von Webseiten verwendet der Login-Manager bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote nun auch für HTTPS-Anmeldungen.

Download: Firefox 49.0.1 (32/64 Bit)
 
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Tipp: 10 Blu-rays für 50 Euro und Zubehör von Logitech im Angebot

reported by doelf, Sonntag der 25.09.2016, 13:18:36
Noch bis zum 26. September 2016 läuft bei unserem Partner Amazon die Herbst-Angebote-Woche mit satten Rabatten. Unter den heutigen Tagesangeboten findet sich Zubehör von Logitech, welches Tastaturen, Webcams, Lautsprecher und Presenter umfasst. Ebenso zu reduzierten Preisen erhältlich sind Fernseher von LG mit Bilddiagonalen zwischen 123 und 164 cm (49 und 65 Zoll) sowie Werkzeug von Bosch und Dremel.

Ein weiteres Tagesangebot ist eine lohnenswerte Anschaffung für die dunkle Jahreszeit: LED-Lampen von Philips, auch in besonders preisgünstigen 6er-Packs erhältlich. LED-Lampen sind sehr sparsam, langlebig, leuchten sofort nach dem Einschalten mit voller Intensität und einige Modelle lassen sich sogar dimmen. Und wer sich die langen Winterabende lieber mit guten Filmen verkürzen möchte, bekommt heute 10 Blu-rays für 50 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Darunter finden sich Klassiker wie "Mad Max" (1978), recht aktuelle Filme wie die britische Komödie "Pride" (2014) sowie Kuriositäten wie die abgedrehte Science-Fiction-Perle "Buckaroo Banzai - Die 8. Dimension" (1984).

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CNBC: Twitter steht vor Übernahme

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 16:33:55
Laut CNBC rückt ein Verkauf des Mikrobloggingdienstes Twitter näher. Offenbar haben bereits mehrere Medien- und Internetfirmen ihr Interesse bekundet, darunter die Branchengrößen Salesforce und Google. Aus nicht namentlich genannten Quellen will CNBC zudem erfahren haben, dass zumindest ein formales Angebot schon in Kürze abgegeben werden soll. Auch seitens Twitter soll ein großes Interesse an einem Verkauf bestehen.

Weder Salesforce noch Google wollten die Grüchte kommentieren, dafür reagieren die Investoren: Aktuell wird Twitters Aktie für 22,51 US-Dollar gehandelt und liegt damit satte 20,83 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs von 18,63 US-Dollar. Twitter ist schon seit Monaten unter Druck, da es dem Unternehmen im Gegensatz zu Facebook noch nicht gelungen ist, Gewinne einzufahren. Zudem wächst die Nutzerschaft des Mikrobloggingdienstes nur sehr langsam. Twitter braucht unbedingt neue Perspektiven und diese scheinen nicht mehr aus dem eigenen Umfeld zu kommen.
Quelle: www.cnbc.com
 
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Windows 7: Installationsmedium mit allen Updates bis Mai 2016 erstellen

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 14:56:49
Wir werden heute ein Installationsmedium für Windows 7 SP1 mit Hilfe offizieller Werkzeuge von Microsoft auf den Update-Stand von Mai 2016 bringen. Dies ist sinnvoll, da das Service Pack 1 noch aus grauer Vorzeit (Anfang 2011) stammt und seither hunderte von Updates auf Windows 7 losgelassen wurden.

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Wird Windows 7 von einem derart aktualisierten Datenträger installiert, sorgt dies nicht nur von Anfang an für eine höhere Sicherheit, es verkürzt auch die Suche nach weiteren Updates sowie die für deren Installation benötigte Zeit enorm. Die Software, mit der sich Installationsmedien erweitern lassen, liefert Microsoft kostenlos.
 
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Firefox 49.0 schließt kritische Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 12:35:23
Der seit Dienstag erhältliche Firefox 49.0 bringt nicht nur zahlreiche Neuerungen, sondern enthält auch 18 sicherheitsrelevante Änderungen, wobei sich einige davon um mehrere Schwachstellen kümmern. Vier dieser Korrekturen beheben kritische Sicherheitslücken, zehn beseitigen hochgefährliche Fehler und jeweils zwei beseitigen mittelschwere bzw. vergleichsweise harmlose Probleme.

Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht laut vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert, um ein entspanntes Lesen zu ermöglichen. Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer. Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Im Rahmen der fortschreitenden Verschlüsselung von Webseiten verwendet der Login-Manager bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote nun auch für HTTPS-Anmeldungen.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun wieder standardmäßig aktiviert. Graphite, eine quelloffene Software von SIL International, bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Seit dem Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 war "Graphite Font Shaping" aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert. Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlte bereits in den Beta-Versionen des Firefox 49. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht.

Download: Firefox 49.0 (32/64 Bit)
 
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macOS Sierra: Apple beendet die Generation X

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 11:57:38
Seit dieser Woche gibt es ein neues Desktop-Betriebssystem von Apple. The same procedure as every year, Mr. Cook? Nicht ganz: Mit macOS Sierra beendet Apple die Generation X und schreibt den Namen des Betriebssystems jetzt klein und zusammen. Das passt optisch einfach besser zu iOS, tvOS und watchOS.

Apple hatte das "X" im September 2000 für die erste Beta-Ausgabe von Mac OS 10.0 eingeführt, denn die römische Zahl 10 wird mit einem X dargestellt. Im März 2001 folgte dann das offizielle Mac OS X 10.0 (Cheetah) und irgendwie war die doppelte 10 seit jeher verwirrend. Doch während "Mac OS X" für den Namen des Betriebssystems stand, markierte die 10.x die tatsächliche Version. Diese Versionsnummer tauschte im Oktober 2003 ihren Platz mit dem Codenamen, denn der Nachfolger von Mac OS X 10.2 (Jaguar) hieß Mac OS X Panther (10.3). Im Februar 2012 wurde dann bei der Vorstellung von OS X Mountain Lion (10.8) das "Mac" gestrichen. Nun ist das "Mac" wieder da, allerdings kleingeschrieben als macOS Sierra (10.12).

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macOS Sierra bringt Siri auf Apples Desktops und Notebooks. Die digitale Assistentin findet Informationen, Fotos und Dateien, verschickt Nachrichten, initiiert FaceTime-Anrufe und setzt Einträge in den Kalender. Die Ergebnisse von Siri-Suchen lassen sich in der Mitteilungszentrale (Notification Center) anpinnen, beispielsweise Aktienkurse oder EM-Ergebnisse, oder per Drag & Drop in Dokumente und E-Mails kopieren. Es ist erstaunlich, dass Apple so lange gebraucht hat, um Siri auch auf seinen Rechnern anzubieten. Dies gab Microsoft viel Zeit, um am Feinschliff von Cortana zu arbeiten. Auch der in Deutschland nicht verfügbare Bezahldienst Apple Pay hat es erst jetzt auf macOS geschafft. Allerdings reicht ein einzelner Mac zum Shoppen nicht aus, denn die Bezahlung muss mit einem iPhone per Touch ID oder mit einer Apple Watch bestätigt werden. Die Watch dient nun auch als Generalschlüssel für Macs und erledigt die Anmeldung, sobald sie in die Nähe des Rechners kommt.

Das Desktop und der Ordner Dokumente werden über alle Geräte eines Benutzerkontos abgeglichen, so dass sich auf dem iMac bearbeitete Bilder beim MacBook im gleichen Ordner finden. iPhone, iPad und Windows-PCs gelangen über die iCloud an diese Dateien. Auch Copy & Paste funktioniert dank des "Universal Clipboard" nun geräteübergreifend: Texte, Bilder und Videos lassen sich so ganz einfachen zwischen macOS und iOS austauschen, wobei die iCloud als Zwischenablage fungiert. Sollte der Speicherplatz des Gerätes zur Neige gehen, werden selten verwendete Dateien automatisch in die iCloud ausgelagert. Zudem räumt macOS Sierra selbstständig auf und löscht dabei doppelte Downloads, temporäre Dateien sowie veraltete Log-Daten. Anwendungen, die mehrere Fenster unterstützen, können diese Inhalte nun auch in Tabs ablegen. Apple hat die Tab-Funktion in Maps, Mail, Pages, Numbers, Keynote und TextEdit integriert, sie kann aber auch von Drittanbietern genutzt werden.

Die neue Foto-App sucht nach alten Aufnahmen und präsentiert diese wertvollen Erinnerungen an Ereignisse, die man vergessen oder verdrängt hatte, in Form von Fotosammlungen. Dabei erkennt die App Gesichter, Objekte und Ereignisse. Die Analyse der Fotos findet laut Apple auf den Geräten selbst statt, um die Privatsphäre zu schützen. Unter Places werden die Fotos dem Ort der Aufnahme zugeordnet und ein neues Werkzeug namens Brilliance wertet die Fotografien optisch auf. Brilliance setzt Betonungen, verbessert Details und fügt zudem Kontrast hinzu. Videoinhalte lassen sich von Safari und iTunes loslösen und in eigenen Fenstern auf dem Desktop platzieren. Diese Videos kann man auch anheften, so dass sie auf allen Spaces zu sehen ist. Zum Ausführen von macOS Sierra benötigt man mindestens einen iMac oder ein MacBook von Ende 2009, einen Mac Pro, Mac mini oder ein MacBook Pro von Mitte 2010 oder ein MacBook Air von Ende 2010.
Quelle: www.apple.com
 
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Yahoo: 500 Millionen Zugangsdaten gestohlen

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 08:58:40
Bei einem Hackerangriff auf Yahoo wurden die Benutzer- und Zugangsdaten von mindestens 500 Millionen Kunden gestohlen. Der Einbruch hatte sich schon Ende 2014 ereignet, wurde aber erst jetzt entdeckt. Yahoo rät allen Kunden, die ihr Passwort seit 2014 nicht mehr geändert haben, dies jetzt nachzuholen.

Neben Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Geburtsdaten wurden nämlich auch die Passwörter und die Antworten auf die Sicherheitsfragen zum Zurücksetzen der Passwörter gestohlen. Laut Yahoo lagen die Passwörter als Hashes vor und waren größtenteils mit bcrypt verschlüsselt. bcrypt gilt als sicher, doch es bleibt die Frage, welche Verschlüsselung für die restlichen Passwörter genutzt wurde und um wie viele Benutzerkonten es dabei geht. Und es bleibt zu bedenken, dass die Hacker fast zwei Jahre Zeit hatten, um die Passwörter besonders interessanter Benutzerkonten in die Mangel zu nehmen. Die Antworten auf die Sicherheitsfragen waren nur zum Teil verschlüsselt, für eine unbekannte Anzahl von Konten lagen sie im Klartext vor. Dies stellt ein ernstzunehmendes Problem dar, denn diese Abfragen ähneln sich bei vielen Anbietern und zahlreiche Nutzer wählen immer wieder die gleichen Kombinationen aus Fragen und Antworten. Kreditkarteninformationen oder Bankdaten wurden im Rahmen des Angriffs nicht gestohlen.

Die Untersuchungen zu diesem Vorfall sind noch nicht abgeschlossen und Yahoo hat die Ermittlungsbehörden eingeschaltet. Aufgrund der Art des Angriffs geht das Unternehmen aktuell davon aus, dass die Angreifer mit Unterstützung eines Staates gehandelt haben. Diese Art von Angriffen habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Ein bestimmtes Land benennt Yahoo allerdings noch nicht.
 
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Tipp: Viele USB-Sticks und Speicherkarten im Angebot

reported by doelf, Donnerstag der 22.09.2016, 09:57:09
Noch bis zum 26. September 2016 läuft bei unserem Partner Amazon die Herbst-Angebote-Woche mit satten Rabatten. Unter den heutigen Tagesangeboten finden sich diverse USB-2.0- und USB-3.0-Sticks (16 - 128 GB), Speicherkarten in den Formaten SD und Micro-SD (16 - 200 GB) sowie externe Festplatten mit USB-3.0- oder Thunderbolt-Anschluss (500 GB bis 2 TB).

Die GPS-Smartwatch Garmin vivoactive HR Sport gibt es heute ab 199,99 Euro und der Wärmepumpentrockner Siemens iQ700 WT46W261 iSensoric kostet im Tagesangebot 499 Euro (Energieklasse A++). Die Preise für großformatige Full-HD-Fernseher von Samsung beginnen bei 579 Euro, zur Auswahl stehen Bilddiagonalen von 124,5 cm (49 Zoll) bis 152 cm (60 Zoll). Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Windows-Notebooks von Lenovo sperren Linux aus

reported by doelf, Donnerstag der 22.09.2016, 09:19:18
Auf einigen Notebooks, welche Lenovo als "Microsoft Signature Edition" anbietet, lässt sich kein freies Betriebssystem wie Linux installieren. Gerüchte über einen speziellen "Deal" mit Microsoft stimmen allerdings nicht, vielmehr scheint Intel die Sache verbockt zu haben.

Für Verschwörungstheoretiker war die Sache eindeutig:
Lenovo bietet seine Ultrabooks Yoga 900 ISK2, Yoga 900S und Yoga 710S als "Microsoft Signature Edition" an
+ die Installation von Linux scheitert an einem suspekten RAID-Modus
+ dieser RAID-Modus lässt sich im UEFI nicht abschalten
= Microsoft treibt ein schmutziges Spiel

Der Software-Riese erklärt das Prädikat "Microsoft Signature Edition" indes als reines Qualitätssiegel:
  • Auf derart gekennzeichneten Geräten dürfen keine Demoversionen (insbesondere Bloatware) installiert sein.
  • Auch werbefinanzierte Software bzw. Links sind verboten.
  • Die kostenlose Virenschutzsoftware Microsoft Defender ist vorinstalliert.
  • Die Qualität von Tastatur, Touchpad und Audiokomponenten wird geprüft.
  • Auch Leistung, Bildschirmhelligkeit, Stromverbrauch, Hitzeentwicklung und Gewicht werden vermessen.
Es ist indes keine Rede davon, dass solche Computer für andere Betriebssysteme zu sperren sind.

Der Punkt Stromverbrauch scheint indirekt für die Linux-Blockade verantwortlich zu sein: Bei den Modellen Yoga 900 ISK2, Yoga 900S und Yoga 710S setzt Lenovo auf Solid-State-Drives mit PCIe-Anbindung, die zur Steigerung der Energieeffizienz einen proprietären RAID-Modus verwenden. Diese SSDs stammen von Intel und bisher gibt es noch keine passenden RAID-Treiber für Linux. Lenovo muss man allerdings anlasten, dass sich dieser RAID-Modus im UEFI nicht deaktivieren lässt. Doch auch wenn Microsoft diesmal eine weiße Weste hat, ändert sich nichts am Grundproblem, nämlich der Linux-Inkompatibilität der genannten Notebooks.
 
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Microsoft schüttet mehr Geld an Anleger aus

reported by doelf, Mittwoch der 21.09.2016, 17:01:55
Microsoft hat ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar angekündigt, darüber hinaus wurde die Dividende auf 0,39 US-Dollar je Anteil angehoben. Die Dividende, welche das Unternehmen am 8. Dezember 2016 auszahlen wird, liegt damit um drei US-Cent bzw. acht Prozent über der des vorausgegangenen Quartals. Stichtag für die Aktieninhaber ist dabei der 17. November 2016.

Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm, welches ebenfalls ein Volumen von 40 Milliarden US-Dollar hat, wird am 31. Dezember 2016 auslaufen. Laut Microsoft liegt dieses im Zeitplan, so dass das neue Programm lückenlos anschließen kann. Die Redmonder nennen kein Ablaufdatum für den neuen Aktienrückkauf und behalten sich vor, das Programm jederzeit abzubrechen. Weiterhin hat Microsoft die diesjährige Aktionärsversammlung auf den 30. November 2016 terminiert. Stimmberechtigt sind alle Anleger, die am 30. September 2016 als Aktieninhaber registriert sind.
 
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Oolite - Ein Guide für die ersten Schritte

reported by doelf, Mittwoch der 21.09.2016, 16:38:25
Die Ära der Weltraumabenteuer schien schon vorbei, als dieses Genre von Spielen wie "Elite Dangerous", "Star Citizen" und "No Man's Sky" erfolgreich wiederbelebt wurde. Neben diesen kommerziellen Angeboten gibt es mit "Oolite" auch ein kostenloses und quelloffenes Weltraumspiel, welches sich stark am ursprünglichen "Elite" orientiert.

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Bei "Oolite" kann man sich wahlweise als Händler, Transporteur oder Taxi verdingen, Bergbau betreiben sowie als Kopfgeldjäger oder Pirat sein Unwesen treiben. Dabei fasziniert das Spiel mit einem gewaltigen Universum und großen spielerischen Freiheiten. Nur der Einstieg fällt alles andere als leicht. Genau dort setzt unser Guide an und bietet eine Hilfestellung für Neulinge und Rückkehrer, die in der Zwischenzeit zu viel vergessen haben.
 
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"Elite: Dangerous" bald ohne 32 Bit und DirectX 10

reported by doelf, Mittwoch der 21.09.2016, 15:25:21
Frontier Developments setzt bei "Elite: Dangerous" künftig ausschließlich auf 64 Bit und DirectX 11 und 12, die Unterstützung von 32-Bit-Systemen und DirectX-10-Grafikkarten wird mit der Veröffentlichung der finalen Version 2.2 eingestellt. Bereits die aktuelle Beta-Ausgabe, die gestern für registrierte Beta-Tester freigegeben wurde, benötigt mindestens ein 64-Bit-System mit DirectX-11-Grafik.

Nur wenige Spieler betroffen
Wie David Braben, CEO und Gründer von Frontier Developments mitteilt, stellt die limitierte Speicheradressierung auf 32-Bit-Systemen zunehmend ein Problem für die weitere Entwicklung von "Elite: Dangerous" dar. Für ältere Grafikkarten, die lediglich DirectX 10 beherrschen, muss indes sogar eine zweite Rendering-Engine gepflegt werden. Wie die Statistiken zeigen, nutzen weniger als zwei Prozent der Spieler eine DirectX-10-Grafikkarte und lediglich 0,5 Prozent der Rechner, auf denen "Elite: Dangerous" gespielt wird, sind mit einem 32-Bit-Betriebssystem ausgestattet. Die Entwickler betreiben somit einen hohen Aufwand für vergleichsweise wenige Nutzer und diese Ressourcen wären an anderer Stelle besser investiert.

Überwiegend positive Reaktionen
Obwohl es um vergleichsweise wenige Käufer geht, spricht David Braben von einer signifikanten Anzahl. Seine Mitteilung soll die Betroffenen frühzeitig auf die geplanten Änderungen aufmerksam machen, welche sich frühestens in sechs Monaten auf das reguläre Spiel auswirken werden. Darüber hinaus bittet Braben die Mitglieder der Community um Rückmeldung bezüglich der geänderten Systemanforderungen. Bisher überwiegen eindeutig die positiven Reaktionen, auch die offene Informationspolitik seitens Braben wird von zahlreichen Käufern gelobt.

Das bringt Elite: Dangerous 2.2
Die Version 2.2 Beta rüstet größere Schiffe - Corvette, Cutter, Anaconda, Type 9, Beluga, Federal Gunship und Keelback - mit Flugdecks für Fighter aus, es gibt spezielle Waffenmodule für Fighter und man kann Fightern Anweisungen erteilen. Fliegt der Spieler selbst einen Figher, kann er dem Mutterschiff einfache Befehle geben. Es ist möglich, computergesteuerte Kampfpiloten anzuheuern und die Mietpiloten erhalten eine Umsatzbeteiligung. Auch computergesteuerte Schiffe können Fighter nutzen und beim Erfassen eines solchen Fighters wird der Name des NPC-Piloten angezeigt. Vier weitere Schiffe - Beluga Liner, F-63 Condor, Imperial Fighter und Taipan - können im Spiel pilotiert werden. Auf den Himmelskörpern gibt es jetzt Fumarolen und Geysire sowie Lebewesen und "mysteriöse Dinge". Darüber hinaus wurden etliche Baupläne, beispielsweise für Magnetminen, zusätzliche Scanner, Hitzeschilder, Verteidigungstürme, Treibstoffsammler und Lebenserhaltung, hinzugefügt. Die Teilnahme am geschlossenen Beta-Test kostet 6,99 britische Pfund und wird nur für Windows angeboten.
 
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Grafikmonster: AMDs Vega 10 soll 24 TFlops schaffen

reported by doelf, Mittwoch der 21.09.2016, 09:52:08
Wie Fudzilla aus gut unterrichteter Quelle erfahren haben will, wird AMDs kommende Grafiklösung Vega 10 eine Rechenleistung von 24 TFlops bei halber Genauigkeit (FP16) bieten. Damit wäre Vega 10 schneller als NVIDIAs Super-Computing-Lösung Tesla P100, die auf Servern mit dem proprietären NVLink maximal 21,2 TFlops schaffen wird. Über NVIDIAs aktuelles Gamer-Flaggschiff Titan X mit Pascal-GPU brauchen wir erst gar nicht zu reden.

Sicher, die Pascal-Edition der Titan X ist verflucht schnell, aber das gilt nur für Berechnungen mit einfacher Genauigkeit. Da bringt es die Titan X auf 11 TFLOPs und somit auf das Niveau der Tesla P100. Damit professionelle Kunden zur richtigen bzw. richtig teuren Karte greifen bzw. greifen müssen, hat NVIDIA die für wissenschaftliche Anwendungen wichtigen FP16- und FP64-Berechnungen auf seinen Gaming-Karten stark limitiert. Im Falle von FP16 bleibt nur ein Vierundsechzigstel der FP32-Leistung übrig, oder anders formuliert, knapp 172 GFLOPS.

Anhand der FP16-Leistung ist somit kein direkter Vergleich zwischen AMDs Vega 10 und NVIDIAs Titan X möglich, oder besser gesagt, sinnvoll. Daher bedienen sich die Kollegen von Fudzilla der Tesla P100, die architektonisch der Titan X ähnelt und ebenfalls einen Pascal-Chip mit 3.584 Shader-Einheiten nutzt. Beim Grafikspeicher setzt die Tesla P100 allerdings nicht auf 12 GiB GDDR5X, sondern auf 16 GiB HBM2. Die Speicheranbindung von HBM2 ist 4.096 Bit (Titan X mit GDDR5X: 384 Bit) breit und die maximale Bandbreite beläuft sich auf 720 GB/s (Titan X mit GDDR5X: 480 GB/s).

Auch AMDs Vega 10 wird ebenfalls 16 GiB HBM2-Speicher verwenden und spielt somit in einer Liga mit der Tesla P100. Und obwohl NVIDIA die Tesla P100 schon am 20. Juni 2016 angekündigt hatte, haben beide Karten eines gemeinsam: Sie werden erst im kommenden Jahr in den Handel kommen. Schuld ist der HBM2-Speicher, dessen Massenproduktion noch nicht angelaufen ist. Aus diesem Grund hatte NVIDIA bei seinen diesjährigen Modellen zu GDDR5X gegriffen, könnte diese Karten im kommenden Jahr aber auch als HBM2-Varianten herausbringen und dabei zumindest mit AMD gleichziehen.
 
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Der Firefox 49.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 20.09.2016, 10:45:33
Mit einer Woche Verspätung, drei Fehler hatten die Fertigstellung verzögert, liegt die finale Fassung des Firefox 49.0 zum Download bereit. Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht laut vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert, um ein entspanntes Lesen zu ermöglichen. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun wieder standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Seit dem Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 war "Graphite Font Shaping" aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlte bereits in den Beta-Versionen des Firefox 49. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht.

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Im Rahmen der fortschreitenden Verschlüsselung von Webseiten verwendet der Login-Manager bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote nun auch für HTTPS-Anmeldungen.

Download: Firefox 49.0 (32/64 Bit)
 
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Tipp: PlayStation 4, Fire TV Stick und 4K-Fernseher zu Sonderpreisen

reported by doelf, Dienstag der 20.09.2016, 10:26:36
Noch bis zum 26. September 2016 läuft bei unserem Partner Amazon die Herbst-Angebote-Woche mit satten Rabatten. Unter den heutigen Tagesangeboten finden sich die PlayStation 4 Ultimate Player 1TB Edition für 259 Euro, der Fire TV Stick mit Sprachfernbedienung (zertifiziert und generalüberholt) für 34,99 Euro und das Philips Hue Starter-Set inklusive Bridge und drei Leuchtmitteln für 129,95 Euro. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Bis zu 46 Prozent Preisvorteil nennt Amazon für Filmneuheiten auf DVD und Blu-ray und auch Klassik-CDs sind heute im Angebot. Unterschiedliche 4K-UHD-Fernseher von Sony gibt es ab 739 Euro und Staubsauger von Dirt Devil ab 31,99 Euro. Ein echtes Schnäppchen ist der Wärmepumpentrockner Bosch WTW86271 für 499 Euro (Energieklasse A++) und wo wir gerade bei "trocken" sind, dürfen auch diverse Gins nicht unerwähnt bleiben.

Zum Abschluss noch einmal der Hinweis: Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Datenweitergabe: Verbraucherschützer mahnen WhatsApp ab

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 19:04:35
Dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ist es ein Dorn im Auge, dass sich WhatsApp in seinen neuen Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen das Recht einräumt, die Daten von Benutzern und deren Kontakten zu Werbezwecken an den Mutterkonzern Facebook weiterzureichen. Der Anbieter hat nun bis zum 21. September Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Facebook geht es darum, die Internetnutzer und ihre Verbindungen noch genauer identifizieren und seine Werbeanzeigen noch besser auf diese zuschneiden zu können. Und das ist durchaus problematisch, denn während WhatsApp bisher ein gutes Datenschutzniveau hatte, ist das von Facebook bekanntlich unterirdisch. Dies war schon im Jahr 2014 so und daher ermahnte die US-Handelsbehörde FTC (Federal Trade Commission) die beiden Firmen angesichts der bevorstehenden Übernahme, dass sie getätigte Versprechen in Hinblick auf den Datenschutz auch zukünftig zu halten hätten:
"We want to make clear that, regardless of the acquisition, WhatsApp must continue to honor these promises to consumers. Further, if the acquisition is completed and WhatsApp fails to honor these promises, both companies could be in violation of Section 5 of the Federal Trade Commission (FTC) Act and, potentially, the FTC's order against Facebook."
Beide Firmen erklärten damals, dass sich für ihre Benutzer nichts verändern würde und WhatsApp auch nach der Übernahme eigenständig bleibe. Ein Bruch der Datenschutzversprechungen kann laut FTC zu einer empfindlichen Strafe für Facebook führen. Um das zu vermeiden, räumt WhatsApp seinen Bestandskunden nun eine Opt-Out-Möglichkeit an:
"Wenn du ein bestehender Nutzer bist, kannst du wählen, deine WhatsApp-Account-Informationen nicht mit Facebook zu teilen, um deine Facebook-Werbung und Produkterlebnisse zu verbessern. Bestehende Nutzer, die unseren aktualisierten Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie zustimmen, haben weitere 30 Tage Zeit, diese Auswahl zu treffen, indem sie zu Einstellungen > Account gehen."
Auch wenn man die neuen Nutzungsbedingungen und die überarbeitete Datenschutzhinweise akzeptiert, kann man den Datenaustausch binnen 30 Tagen wieder deaktivieren. Neukunden haben indes keine Wahl und müssen den fauligen Datenfisch schlucken. Der vzbv sieht hierin einen schleichenden Trend: Insbesondere große Unternehmen wissen, dass es zu ihren Diensten kaum sinnvolle Alternativen gibt, und erweitern sich nach und nach ihre Befugnisse bezüglich des Umgangs mit Kundendaten.

Und dies betrifft keinesfalls nur Internetdienste, sondern oftmals auch die Softwarekomponenten vernetzter Gerätschaften. Was Daten betrifft, herrscht weltweit Goldgräberstimmung: Zwar hat kaum jemand einen Plan, doch alles könnte sich in Zukunft als Goldader entpuppen und so wird gesammelt und gespeichert was die Datenträger hergeben. Die Hoheit über unsere Daten haben wir längst verloren und unsere Politiker finden das auch noch gut so.
Quelle: www.vzbv.de
 
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Der PC-Markt zuckt noch: Intel hebt seine Prognose an

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 16:43:34
Bei Intel laufen die Geschäfte besser als erwartet, weshalb der Chipriese seine Prognose für das dritte Quartal 2016 angehoben hat. Statt auf 14,4 Milliarden bis 15,4 Milliarden US-Dollar soll sich der Umsatz nun auf 15,3 Milliarden bis 15,9 Milliarden belaufen - ein Plus zwischen 3,25 und 6,25 Prozent.

Laut Intel gibt es Anzeichen für eine Erholung des PC-Markts und auch die Lager der Computerhersteller waren leerer als erwartet. Um ausreichend Komponenten für das Weihnachtsgeschäft zu haben, müssen sich die PC-Hersteller mit neuen Chips eindecken und lassen dabei Intels Kassen klingeln. Auch die neuen Prozessoren (bzw. SoCs) der Generation Kaby Lake werden hier eine Rolle gespielt haben. Der erwartete Bruttomarge-Bereich ist von 60 auf 62 Prozent geklettert und könnte am Ende des Quartals sogar bei 63 Prozent liegen. Zugleich sind die Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Fusionen und Übernahmen um 100 Millionen US-Dollar auf 5,2 Milliarden US-Dollar gestiegen und der Nettoverlust aus Kapitalbeteiligungen, Zinsen und anderen Erträgen ist von 75 Millionen auf 125 Millionen US-Dollar angewachsen. Die endgültigen Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2016 will Intel am 18. Oktober auf den Tisch legen.
Quelle: www.intc.com
 
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HP sperrt Druckpatronen von Drittanbietern aus

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 15:16:57
Seit dem 13. September 2016 behaupten etliche Drucker des Herstellers HP, dass die eingesetzten Druckerpatronen fehlerhaft seien. Dies passiert, wenn statt einer teuren Originalpatrone das preiswertere Modell eines Drittanbieters verwendet wird. Laut HP ist dies Fehler, sondern um ein neues Sicherheitsmerkmal.

Das einmalige an diesem Vorfall: Sowohl Drucker mit einer aktuellen Firmware als auch Modelle mit älteren Versionen und sogar Drucker ohne Internetzugang haben am selben Tag damit begonnen, die fremden Patronen zu beanstanden. Offenbar hatte HP schon im Laufe des Jahres 2015 Änderungen an seiner Drucker-Firmware vorgenommen, die aber erst am 13. September 2016 scharf geschaltet wurden.

Einer der betroffenen Anbieter alternativer Tintenpatronen, das niederländische Unternehmen 123inkt, hat auf eigene Faust Nachforschungen angestellt und damit eine Reaktion seitens HP provoziert. In seiner Stellungnahme erklärt HP, dass man Kommunikation zwischen Drucker und Patrone abgesichert habe, um die Geräte zu schützen. Zugleich diene diese Maßnahme dem Schutz von Innovationen und geistigem Eigentum.

Die Änderung stammt in der Tat aus dem Jahr 2015 und ist in den Firmware-Versionen von 2014 noch nicht enthalten. Das Aufspielen einer alten Firmware ist aber nicht ohne weiteres möglich, zumal HP keine alten Versionen zum Download anbietet. Neu befüllte Originalpatronen mit einem HP-Sicherheitschip sollen auch mit der neuen Firmware funktionieren, alle andere Patronen aber vermutlich nicht.
Quelle: www.myce.com
 
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"BioShock: The Collection" in 1080p veröffentlicht

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 14:23:24
"BioShock: The Collection" ist da und bringt alle drei Teile des Kultspiels auf Full-HD-Niveau. Auch alle Download-Inhalte für Einzelspieler sind in diesem Paket enthalten. Im Gegensatz zur Originalausgabe von 2007 bleibt uns der Kopierschutz SecuROM erspart, den Microsoft inzwischen als Rootkit einstuft und unter Windows blockiert.


Alle aktuellen Versionen von Windows sperren SecuROM standardmäßig aus und verhindern hierdurch, dass sich die damit geschützten Spiele starten lassen. Während man den Kopierschutz unter Windows Vista, 7 und 8.x nachträglich wieder installieren kann, unterbindet Windows 10 solche Versuche. Einige Herausgeber haben daher No-CD-Patches herausgegeben, mit denen sich der Kopierschutz komplett aus dem Spiel entfernen lässt. Im Falle der Originalausgabe von "BioShock" bietet 2K Games leider kein solches Update an. Insofern dürften einige Fans diese Sammlung sehnlichst erwartet haben, doch bisher glänzt die geplante PC-Ausgabe mit Abwesenheit. Bereits verfügbar ist "BioShock: The Collection" für Sonys PlayStation 4 und die Xbox One von Microsoft

Das Paket umfasst:
  • BioShock (2007) in 1080p plus "Museum of Orphaned Concepts" und "Challenge Rooms"
  • BioShock 2 (2012) in 1080p plus "Minerva's Den" und "Protector Trials"
  • BioShock Infinite (2013) plus "Clash in the Clouds", "Burial at Sea 1+2" und "Columbia's Finest Pack"
Verfügbarkeit und Preise bei AmazonHinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
Quelle: www.2k.com
 
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Samsung Galaxy Note 7: Austauschprogramm gestartet

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 13:36:37
Samsung hat heute das Austauschprogramm für sein neues Flaggschiff-Phablet Galaxy Note 7, dessen Akku beim Aufladen sowie bei normaler Benutzung in Brand geraten kann, gestartet. Zeitgleich ist die Auslieferung der überarbeiteten Modelle angelaufen. Kunden, die aufgrund des internationalen Verkaufsstopps noch kein Gerät bekommen haben, sollen in Kürze beliefert werden.

Wer bereits eine der brandheißen Versionen aus der ersten Charge besitzt, kann den Austausch wahlweise über den Händler, bei dem das Gerät gekauft wurde, oder über Samsung vornehmen lassen. Samsung hat hierzu ein Webformular eingerichtet (als Betreffe "Galaxy Note7 Austausch" auswählen). Alternativ kann man den Kundendienst unter der Telefonnummer 06196 934 0 262 (Mo.-Fr. von 8 bis 21 Uhr, Sa. von 9 bis 17 Uhr, So. von 10 bis 18 Uhr) kontaktieren.

Abermals rät der Hersteller allen Käufern, das Galaxy Note 7 herunterzufahren und nicht mehr zu verwenden:
"Bis ein Austauschgerät zugestellt werden kann, bittet Samsung alle Besitzer eines Galaxy Note7 ihr Gerät auszuschalten und sich direkt mit Samsung in Verbindung zu setzen. Bitte nutzen Sie, falls vorhanden, Ihr bisheriges Smartphone, bis ihr neues Galaxy Note7 bei Ihnen eintrifft. Wenn Ihnen Ihr bisheriges Smartphone nicht mehr zur Verfügung steht, geben Sie dies bei der Registrierung zum Austauschprogramm bei Samsung Electronics an. Samsung wird dann für die Übergangszeit ein Leihgerät zur Verfügung stellen. Kunden, die sich bereits für das Austauschprogramm registriert haben, werden dazu von Samsung direkt kontaktiert."
Die Verpackung der überarbeiteten Telefone kennzeichnet Samsung mit einem schwarzen Quadrat, welches sich rechts oben auf dem weißen Aufkleber mit IMEI und Seriennummer befindet. Zudem sorgt eine neue Firmware für ein grünes Batteriesymbol: Wenn man eine grüne Batterie sieht, handelt es sich um ein ungefährliches Gerät.

Auslöser dieser peinlichen und kostspieligen Episode sind fehlerhafte Batterien von Samsungs eigener Akku-Tochter SDI. Im Gegensatz zu den Batterien, welche Samsung über Drittanbieter bezogen hat, sind jene von SDI einen Hauch zu dick. Nach Angaben der Verbraucherschutzbehörde U.S Consumer Product Safety Commission (CPSC) entsteht hierdurch ein Druck, der zu gefährlichen Kurzschlüssen in den Akkuzellen führen kann.
 
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Debian 8.6: Das sechste Update für Jessie ist fertig

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 12:48:47
Die Linux-Distribution Debian liegt seit Samstag in der Version 8.6 zum Download bereit. Debian 8.6 (Codename: Jessie) behebt 77 Fehler und stopft 93 Sicherheitslücken. Viele dieser Updates waren bereits im Laufe der vergangenen Wochen an die Nutzer der Distribution verteilt worden.

Mit minit und trn wurden diesmal zwei Pakete entfernt. minit wird nicht mehr entwickelt und ist veraltet, während es in trn mehrere Sicherheitsprobleme gibt. Mit trn4 steht hier allerdings schon ein Nachfolger bereit, welcher auch in Debian 8.6 aufgenommen wurde.

Download: Debian 8.6
 
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LibreCAD 2.1.2 behebt acht Fehler

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 09:50:13
Die kostenlose und quelloffene 2D-CAD-Software LibreCAD liegt in der finalen Version 2.1.2 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Dieses Bug-Fix-Update behebt acht Fehler, darunter ein Build-Problem mit gcc 5.4 und 6 sowie einen möglichen Absturz beim Rechtsklick auf Plug-ins.

Beim Werkzeug "Bogen tangential" konnte der Mauszeiger fehlen und Konstruktionslinien wurden nicht gezeichnet, wenn sich das Liniensegment außerhalb des sichtbaren Bereichs befand. Auch ein Ladeproblem bei DXF-Dateien mit Kommentaren wurde korrigiert und die Kommandozeileneingabe reagiert jetzt wieder auf den Nummernblock. Das Kommandozeilen-Widget wurde nicht korrekt aktiviert, solange es schwebte, und wenn eine Aktion rückgängig gemacht wurde, vermerkte LibreCAD dies nicht als Änderung.

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Generell bringt die Version 2.1 eine aufgeräumtere Druckvorschau, einen Menüpunkt für kürzlich bearbeitete Dateien und neue SVG-Icons, deren Größe sich nun auch anpassen lässt. Der Programmcode wurde optimiert, umorganisiert und vereinfacht. Dabei wurden auch einige Code-Leichen entsorgt. Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet und man kann jetzt eigene Menüs und Werkzeugleisten erstellen (siehe Bildschirmfoto). Es gibt eigene Menüs für Optionen und Plugins und bei den Geräteoptionen kann man zwischen Maus, Trackpad, Tablett und Touchscreen wechseln.

Download: LibreCAD 2.1.2
 
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Kodi 17 (Krypton) Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 09:28:40
Die zweite Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Die kommende Version 17 verspricht Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Zudem wird es neue Skins für die Benutzeroberfläche geben.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.

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Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet.

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Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen.

Mit der zweiten Beta-Version wurden einige Fehler behoben. So sollen Game-Controller jetzt wieder funktionieren und es gab einige Korrekturen in den Bereichen Audio-Passthrough, De-Interlacing und Videoaufnahmen. Dank Googles Hilfe wurde ein neuer Audio-Passthrough für Android Nougat realisiert und dank Microsofts Unterstützung konnten Zoom-Probleme unter Windows gelöst werden. Bei der Aktualisierung von Add-ons und Skins werden jetzt alle Abhängigkeiten geprüft, bevor Kodi gestartet wird. Zudem gibt es einen Notfallplan für Skins, die bisher noch nicht für Kodi 17 angepasst wurden.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 2
Quelle: kodi.tv
 
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Neu im Free-TV: kabel eins Doku

reported by doelf, Samstag der 17.09.2016, 23:49:42
Mit kabel eins Doku startet am kommenden Donnerstag, den 22. September 2016, ein neuer TV-Sender im deutschen Free-TV. Schwerpunkt des neuen Programms sind, wie der Name schon sagt, Reportagen und Dokumentationen. Laut ProSiebenSat.1 ist kabel eins Doku "der erste reine Doku-Channel Deutschlands".

Der Veranstalter verspricht ein Programm aus "international erfolgreichen und preisgekrönten Produktionen in deutscher Erstausstrahlung". Als Themengebiete werden Geschichte, "Real Crime" sowie Natur und Technik genannt. Wer nun den üblichen Mix aus Kochen, Katastrophen, Verbrechen und Hitler erwartet, liegt nicht ganz falsch - hier eine Übersicht der angekündigten Sendungen:
  • Absturzursache ungeklärt
  • Air Boss
  • American Lawmen - Männer des Gesetzes
  • Anthony Bourdain
  • Der Aufstieg der NSDAP
  • Der Wilde Westen
  • Die Bombenentschärfer
  • Die geheimen Operationen der CIA
  • Die unbekannte Seite des Zweiten Weltkriegs
  • Echte Teufelskerle - Männer am Limit
  • Expedition ins Unbekannte
  • Fatales Vertrauen - Dem Mörder so nah
  • Im Auge des Tornados
  • Mayday - Alarm im Cockpit
  • Megaschiffe - Giganten der Meere
  • Moderne Wunder
  • Mord im Paradies
  • Mysterien im Museum
  • Reisen auf eigene Gefahr
  • Restoration Man - Retter der Ruinen
  • Superstorm - Hurrikan außer Kontrolle
  • Ungeklärt - Mord verjährt nicht
  • Unreported World
  • Unser Leben (Film)
  • Unsere Ozeane (Film)
kabel eins Doku soll über Satellit, im digitalen Kabelnetz und von IPTV-Anbietern kostenlos und unverschlüsselt ausgestrahlt werden. Auch über Apps soll das Programm empfangbar sein. Zum Abschluss noch schnell die Empfangsparameter für Satellit:

Satellit: Astra 19,2° Ost
Frequenz: 12.545 MHz
Transponder: 107
Polarisation: Horizontal (H)
Symbolrate: 22000 MS/s
FEC: 5/6
 
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Wine 1.9.19 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 17.09.2016, 18:36:47
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am heutigen Samstag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.19 verbessert die Joystick-Unterstützung sowie die Verwendung von Metadateien in GDI+.

Weiterhin wurde mit der Implementierung von DC-Rendering in Direct2D und der Bereitstellung eines UDEV-Bustreibers für HID begonnen. In den detaillierten Versionsinformationen finden sich darüber hinaus 19 behobene Fehler. Beispielsweise wurden Abstürze in Zusammenhang mit Captvty v3, Microsoft Expression Web 4, VSTi Altiverb, WineD3D8, World of Tanks (9.16) und der KORG Legacy Collection gelöst. Das ElsterFormular kann wieder auf den PDF-Betrachter zugreifen und für mit Delphi 7 entwickelte Applikationen wurde der PDF-Export repariert. Der Microsoft PowerPoint Viewer 14.0 zeigt statt einer Fehlermeldung wieder die Systeminformationen an und beim Amiga-Emulator WinUAE lässt sich jetzt das Einstellungsfenster schließen.
 
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Endspurt: Firefox 49.0 Final Candidate Build 4

reported by doelf, Samstag der 17.09.2016, 17:44:41
Ursprünglich sollte die finale Fassung des Firefox 49.0 schon am Dienstag veröffentlicht werden, doch dann wurde die Freigabe der neuen Version um eine Woche auf den 20. September 2016 verschoben und stattdessen ein dritter Finalkandidat bereitgestellt. Nun ist der vierte Finalkandidat verfügbar.

Laut Liz Henry, die bei Mozilla für die Firefox-Veröffentlichungen verantwortlich ist, wurde der Firefox 49.0 aufgrund dreier schwerwiegender Fehler verschoben. Diese wurden im zweiten Finalkandidaten entdeckt, den Mozilla am 8. September 2016 freigegeben hatte. Das Hauptproblem, gehäufte Warnungen bezüglich langsam laufender bzw. eingefrorener Scripte, haben die Entwickler inzwischen im Griff. Auch das zweite Problem, ein Absturz im Zusammenhang mit dalloc_small auf Intel-Maschinen, wurde im dritten Finalkandidaten behoben. Der dritte "Blocker" betrifft eingebundene Giphly-Bilder auf Twitter. Diese werden nach dem ersten Klick in eingebetteter Form angezeigt und ein zweiter Klick sollte Giphly in einem eigenen Tab öffnen. Stattdessen sah man vor dem dritten Finalkandidaten aber nur einen leeren Tab (about:blank).

Dazu kommen weitere Fehler, die aber nicht zu einer weiteren Verschiebung führen sollten. Hierzu gehören Abstürze bei der Hardware-beschleunigten Video-Wiedergabe aufgrund veralteter AMD-Grafiktreiber unter Windows 10, welche durch die Aufnahme der betroffenen Treiberversionen in die schwarze Liste behoben wurden. Auch ein Startabsturz unter Android sowie SVG-Probleme konnten bereits gelöst werden. Ein Fehler beim Einspielen von Hotfixes scheint hingegen noch nicht endgültig korrigiert zu sein und auch ein temporärer Verlust der Geräteregistrierung beim Ändern des Passworts für ein Firefox-Konto wurde bisher noch nicht abgenickt.

Ein weiterer Fehler wird als potentieller Blocker geführt, könnte aber möglicherweise schon gelöst sein: Wurde in den Einstellungen unter Datenschutz die Auswahl "niemals anlegen" für die Chronik getroffen, scheitert die Übergabe von postMessage() bei Add-ons wie Lastpass. Offenbar wurde dieses Problem zwischenzeitlich geschlossen und dann wieder geöffnet.

Download: Firefox 49.0 Final Candidate Build 4 (32/64 Bit)
 
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Windows 10: Neuer Insider-Build und Verfallsdaten für alte Builds

reported by doelf, Freitag der 16.09.2016, 14:03:05
Der Windows 10 Insider Preview Build 14926 liegt für PCs und Smartphones (mit Ausnahme des Lumia 650) zum Download bereit. Für viele Nutzer der Vorschauversionen dürfte interessanter sein, dass diese ein Verfallsdatum haben. Seit gestern zeigen viele ältere Builds einmal pro Tag einen entsprechenden Warnhinweis an und ab Oktober wird es richtig ungemütlich. Abgelaufene Builds werden ab dem 1. Oktober 2016 alle drei Stunden neu booten und ab dem 15. Oktober 2016 dann gar nicht mehr starten.

Betroffen von den Oktober-Verfallsdaten sind nur Insider im Fast-Ring, denn in den beiden anderen Verteilerringen Slow und Release Preview ist der Build 14393, auch bekannt als Windows 10 Anniversary Update, aktuell. Auch wenn der Build 14926 dem Fast-Ring keine großen Neuerungen bringt, ist ein Update anzuraten, denn damit verschiebt man das Verfallsdatum auf den 1. Mai 2017. Das Verfallsdatum des installierten Build wird übrigens im Fenster "Über Windows" ("About Windows") angezeigt.

Microsoft Rewards
Zeitgleich mit dem neuen Build hat Microsoft auch ein neues Belohnungssystem gestartet: Microsoft Rewards. Microsoft Rewards basiert auf Bing Rewards, bietet aber weitere Verdienstmöglichkeiten. Der Nutzer erhält Punkte, wenn er mit Bing sucht, über die Windows- und Microsoft-Stores einkauft und im Internet mit dem Browser Edge surft. Dies gilt sowohl für die offiziellen Ausgaben von Windows als auch für die Insider-Builds. Gesammelte Punkte kann man sich auf Xbox- und Windows-Geschenkkarten gutschreiben lassen und diese dann beim Kauf von Spielen, Filmen, Musik oder Apps einlösen. Man sollte aber nicht vergessen, dass man dabei auch mit seinen Daten bezahlt.

Neuerungen und Änderungen
Statt interessante Tabs ewig offen zu lassen, kann man diese in Edge nun mit einer Erinnerung versehen und vorläufig schließen. Microsoft nennt diese Funktion "Snooze", die Webseite darf also ein "Schläfchen" halten. Ebenfalls neu ist das Speichern der Favoriten in eine HTML-Datei. Zudem gibt es zwei neue Erweiterungen für Edge: Den "Microsoft Personal Shopping Assistant" und "TamperMonkey". Während sich mit TamperMonkey Webseiten anpassen lassen, hilft der neue Assistent beim Einkaufen im Internet: Er merkt sich betrachtete Produkte, meldet Angebote und ermöglicht Preisvergleiche. Auf Smartphones hat Microsoft mit dem Umbau der WLAN-Konfiguration begonnen, welche sich der PC-Ausgabe angleicht. Beim Einspielen neuer Builds werden jene Apps, die der Benutzer entfernt hat, nicht mehr neu installiert, und die Anmeldung über Pin-Nummer gelingt auch dann über den Ziffernblock, wenn Num-Lock gar nicht aktiviert ist.

Behobene Fehler: PC
Adobes Acrobat Reader stürzt beim Start nicht mehr ab und in den Einstellungen lässt sich der Punkt Personalisierung wieder öffnen. Auf Systemen mit Intels Clovertrail-SoCs werden Icons und Text jetzt wieder korrekt dargestellt und die Kindle-Modelle Paperwhite und Voyage verursachen beim Anschluss bzw. Entfernen keinen Bluescreen mehr. Die Skalierung von Spielen im Vollbildmodus wurde verbessert und Webseiten wie TweetDeck profitieren von der beschleunigten Rechtschreibprüfung. Edge soll zuverlässiger und stabiler funktionieren, beispielsweise auf Facebook oder Outlook.com, und die FavIcons von Webseiten besser erkennen. Die Funktion zahlreicher WLAN-Controller wurde wiederhergestellt, betroffen waren Microsofts Surface Pro 1 und 2, der Xbox Wireless Adapter und einige Geräte von D-Link. Auch die Anzeige für die Qualität des WLAN-Signals wurde überarbeitet und das automatische Verbergen der Task-Leiste soll zuverlässiger funktionieren.

Bekannte Fehler: PC
Bei der PC-Version kann ein Benutzerwechsel mit einem schwarzen Bildschirm enden, Oracles VirtualBox stürzt beim Start ab und in den Einstellungen kann man nicht mehr über die Tabulator-Taste navigieren. Optionale Komponenten müssen gegebenenfalls deaktiviert und im Anschluss wieder aktiviert werden, damit sie funktionieren. Ähnlich sieht es bei mitgelieferten Apps wie dem Rechner, der Uhr und dem Stimmenrekorder aus, die man neu herunterladen muss.

Behobene Fehler: Mobile
Für die Modelle Lumia 635, 636 und 638 wurde ein Skalierungsfehler korrigiert, durch den Apps wie Messaging und Maps abgeschnitten wurden. Die akustische Bestätigung für den Tastendruck und das Ent-/Sperren ist bei mittlerer Lautstärke besser zu hören und Benachrichtigungen werde nach Ablauf der Ruhezeit wieder angezeigt, was bisher nicht immer der Fall war. Cortana stürzt beim Öffnen der Erinnerungen nicht mehr ab, die VPN-Einstellungen arbeiten zuverlässiger und die Vorschaubilder für Videos im Hochformat werden nun korrekt skaliert. Bleibt noch der Webbrowser Edge, der auch auf Telefonen zuverlässiger und stabiler arbeiten soll.

Bekannte Fehler: Mobile
Die Mobilversion lässt sich derzeit nicht auf dem Lumia 650 installieren. Das Action Center wird nicht mehr geschlossen, wenn man nach oben in den leeren Bereich wischt, und einen mobilen Hotspot kann man nur nach einem Neustart öffnen. Es kann vorkommen, dass bestimmte SIM-Karten nach dem Update nicht mehr erkannt werden oder das Feld für die Pin-Abfrage nicht mehr angezeigt wird. In beiden Fällen muss man das Telefon zurücksetzen.
 
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Samsung muss das Galaxy Note 7 offiziell zurückrufen

reported by doelf, Freitag der 16.09.2016, 11:51:43
Schluss mit freiwillig: Wie die Verbraucherschutzbehörde U.S Consumer Product Safety Commission (CPSC) meldet, muss Samsung sein neues Top-Phablet Galaxy Note 7 jetzt offiziell zurückrufen, da eine schwere Feuer- und Verbrennungsgefahr besteht. Alleine in den USA hat es bereits 92 solcher Vorfälle gegeben, obwohl die Geräte dort nur wenige Wochen verkauf wurden.

Laut CPSC erlitten 26 Personen Verbrennungen und in 55 Fällen kam es zu Sachschäden. Sogar Autos und eine Garage sind dabei in Brand geraten. Die Verbraucherschützer bekräftigen daher ihren Appell, die betroffenen Geräte auszuschalten, sie nicht mehr zu verwenden und auf keinen Fall aufzuladen. Samsung selbst hatte am 2. September die für diesen Tag geplante weltweite Markteinführung des Galaxy Note 7 abgesagt und einen freiwilligen Rückruf gestartet. Obwohl weltweit über das Problem berichtet wurde, haben bisher nur wenige Käufer ihre Geräte eingeschickt. Um das Risiko von Schäden zu minimieren, kündigte Samsung daher ein verpflichtendes Firmware-Update an, mit dem die maximale Aufladung der Akkus von 3.500 auf 2.100 mAh reduziert wird.
Quelle: www.cpsc.gov
 
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Nochmals nachgebessert: Chrome 53.0.2785.116

reported by doelf, Freitag der 16.09.2016, 10:54:59
Kaum hatte Google seinen Internetbrowser Chrome auf die Version 53.0.2785.113 aktualisiert und damit acht Sicherheitslücken geschlossen, musste das Programm nochmals nachgebessert werden. Für Windows, Mac OS X und Linux geschieht dies in Form von Chrome 53.0.2785.116, die wichtigsten Änderungen betreffen das Netzwerkprotokoll QUIC und die SDP-Unterstützung für Bluetooh.

SDP, das "Service Discovery Protocol", wurde für die Host-Seite hinzugefügt. Über SDP lassen sich Einträge von entfernten Geräten auslesen, während man auf lokalen Geräten neue Einträge anlegen und vorhandene löschen kann. Zudem ist es möglich, Dienstattribute und Einträge zwischen Chrome und Mojo zu konvertieren.

Bei QUIC (Quick UDP Internet Connections) handelt es sich um ein verschlüsseltes Netzwerkprotokoll für UDP, welches vom Google-Mitarbeiter Jim Roskind entwickelt wurde. QUIC ermöglicht einen Multiplex-Transport mit kurzen Latenzen und läuft im User-Space. Es gibt aber ein bekanntes Problem mit Cubic, der bevorzugten Überlastungssteuerung in Linux, welches nach Erkennung der Senderate zu massiven Paketverlusten führt. Der problematische Code wurde per Flag deaktiviert, doch diese Sperre hatte man irrtümlich entfernt. Nun ist sie wieder in Kraft.

Download:
 
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Irland hat die Wahl: Apple oder EU-Mitgliedschaft

reported by doelf, Donnerstag der 15.09.2016, 21:55:40
Der Europaabgeordnete Martin Sonneborn hat den Rauswurf Irlands aus der Europäischen Union gefordert. Der Satiriker, der für die "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative" (Die PARTEI) im Europaparlament sitzt, kritisierte damit die Steuervergünstigen, welche Irland Apple gewährt hatte.


"Eine Regierung, die es ablehnt, Steuerzahlungen der Firma Apple anzunehmen, könnte den Eindruck erwecken, es gehe um ein Europa der Konzerne und nicht der Bürger."
Damit legte Sonneborn seinen Finger in eine offene Wunde, denn während das von den Bürgern gewählte Europäische Parlament nur wenig zu entscheiden hat, lenken die Europäische Kommission und die Lobbyisten der Konzerne die Geschicke der Staatengemeinschaft. Dabei spielen Handel und Wirtschaftswachstum die entscheidende Rolle, während die Sorgen der Menschen allzu oft ins Hintertreffen geraten.

In gekonnt schlechtem Englisch richtete Sonneborn die folgenden Worte an Irlands Regierung:
"Dear Mr. President of Ireland, if you still believe that Apple will create some jobs in Ireland - forget it. Apple only ever had one Jobs but he is dead."
Zugegeben, etwas geschmacklos, aber wesentlich intelligenter als alles, was Rechtspopulisten vor dem Europäischen Parlament jemals zu sagen hatten. Am Ende der Rede bekommt dann noch Günther Oettinger, dessen Besetzung als EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft ebenfalls als Satire gewertet werden muss, sein Fett weg:
"Eine kleine Bitte noch Herr Junker: Könnten sie ihren Digitalkommissar Oettinger bitte dazu verdonnern, sich mit seinem Handy alle neunzig Minuten ins deutsche Festnetz einzuloggen? Das würde die Verhandlungen über Roaming und Leistungsschutzrecht in Brüssel deutlich aufwerten."
 
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EuGH beerdigt die deutsche Störerhaftung

reported by doelf, Donnerstag der 15.09.2016, 20:58:55
Der Europäische Gerichtshof hatte darüber zu entscheiden, ob ein Gewerbetreibender, der einen öffentlichen WLAN-Zugang anbietet, für Urheberrechtsverstöße seiner Nutzer haften muss. Dem ist nicht so, erklärten die Richter, und beerdigten damit die deutsche Störerhaftung. Doch während WLAN-Anbieter nun vor Abmahnkosten geschützt sind, dürfen sie zur Verschlüsselung und Benutzerregistrierung verpflichtet werden.

Schnaps, Saumagen, Störerhaftung. Viele urdeutsche Dinge beginnen mit einem "S", doch unter den drei genannten war die Störerhaftung das ärgerlichste. Denn in Deutschland wurde nicht nur derjenige zur Verantwortung gezogen, der eine Straftat beging, sondern auch alle indirekt daran Beteiligten. Ein gutes Beispiel für die Störerhaftung ist das offene WLAN: Wenn ein Benutzer ein offenes WLAN missbraucht, um darüber Rechtsverstöße zu begehen, sei es nun die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke oder infame Beleidigungen gegen ausländische Präsidenten, konnte der Geschädigte den WLAN-Betreiber abmahnen und diesen sogar vor Gericht zerren. Sinn ergab diese Regelung eigentlich nur für auf Abmahnungen spezialisierte Anwälte, denn in der Praxis hemmte sie den Ausbau offener WLAN-Netze.

Es dauerte zwar ein paar Jahre, doch irgendwann merkte sogar die Bundesregierung, dass die Störerhaftung Deutschland zu einer WLAN-Wüste gemacht hatte. Es wurde über Monate gestritten, dann kam die Neufassung des Telemediengesetzes und fand klare Worte. Allerdings nicht im Gesetzestext, sondern nur in der dazugehörigen Begründung, die rechtlich nicht bindend sondern lediglich als Leitfaden zur Interpretation zu verstehen ist. Im Falle einer Urheberrechtsverletzung durch Benutzer können die Betreiber offener WLAN-Netze also nach wie vor abgemahnt und seitens der Urheber Unterlassungsansprüche geltend gemacht werden. Erst wenn der Fall vor einem Gericht landet, kann sich der Beklagte auf die Gesetzesbegründung berufen und auf einen verständnisvollen Richter hoffen. Rechtssicherheit sieht jedenfalls anders aus!

Eigentlich hätte man von der Neufassung des Telemediengesetzes mehr Klarheit erwarten dürfen, denn schon Monate vor deren Inkrafttreten hatte Maciej Szpunar, der zuständige Generalanwalt beim EuGH, eine rechtliche Beurteilung vorgelegt und sich darin klar gegen die Haftung kommerzieller WLAN-Anbieter ausgesprochen. Den Einsatz von Verschlüsselung und Benutzerregistrierung bewertete Szpunar als unverhältnismäßigen bürokratischen Aufwand, zumal das WLAN-Angebot dann nur noch kostenlos, aber keinesfalls offen wäre. Die Überwachung der WLAN-Nutzung bewertete der Generalanwalt als unvereinbar mit europäischem Recht, da sie nicht mit dem Schutz der Privatsphäre und der Vertraulichkeit der Kommunikation zu vereinbaren sei.

Szpunar Beurteilung bezieht sich auf den Fall des Freifunkers Tobias McFadden, über dessen öffentlichen WLAN-Zugang ein anonymer Nutzer illegal ein Musikstück zum Download bereitgestellt haben soll. Der Rechteinhaber, die Sony Music Entertainment Germany GmbH, forderte aufgrund der Rechteverletzung 800 Euro von McFadden, da er als Störer für die Verstöße seiner Nutzer haftbar sei. Zudem sollte McFadden seinen WLAN-Zugang mit einer sicheren Verschlüsselung gegen missbräuchliche Nutzung absichern, was der Idee eines öffentlichen WLAN-Zugangs widerspricht. McFadden klagte gegen Sonys Forderung vor dem Landgericht München I, das sich an den EuGH wandte, da es bei dieser Entscheidung um die Auslegung der Europäischen Richtlinie 2000/31/EG zum "Freier Verkehr von Diensten der Informationsgesellschaft" geht.

Nun hat der EuGH sein Urteil gefällt und Szpunars Einschätzung nur teilweise übernommen. Die Richter stimmen zwar zu, dass der Anbieter eines offenen WLAN-Zugangs nicht für Rechtsverstöße seiner Nutzer haftbar gemacht werden kann, doch allzu offen muss ein WLAN-Zugang nach Einschätzung der Richter auch nicht sein. So sei eine Verschlüsselung sowie die Registrierung der Benutzer durchaus zumutbar, wenn diese Maßnahmen dazu dienen, weiteren Rechtsverletzungen vorzubeugen. Während die Geschädigten im Rahmen eines Gerichtsverfahrens die Anordnung einer solche Absicherung verlangen dürfen, sind die Überwachung der übermittelten Informationen und die Abschaltung des Internetanschlusses vom Tisch. Solche Maßnahmen seien mit den Rechten des Betreibers und seiner Benutzer nicht vereinbar.
 
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iPhone 7 Plus und iPhone 7 32 GB sind ausverkauft

reported by doelf, Donnerstag der 15.09.2016, 15:13:13
Morgen kommen die neuen Smartphones iPhone 7 und iPhone 7 Plus in den Handel, doch online ist die Plus-Variante bereits ausverkauft: Ganz gleich welche Farbe oder Speicherausstattung, die Lieferzeit beträgt zwei bis drei Wochen. Wer das iPhone 7 Plus in Diamantschwarz will, muss sich sogar bis November gedulden.

Auch beim kompakteren iPhone 7 sind die Varianten in Diamantschwarz besonders begehrt, hier beläuft sich die Lieferzeit auf drei bis fünf Wochen. Alle übrigen Farben bekommt man innerhalb von sechs bis acht Geschäftstagen, nur auf die Einstiegsvariante mit 32 GB Speicherplatz muss man länger warten, nämlich zwei bis drei Wochen. Hier eine Übersicht der aktuellen Lieferzeiten:
  • iPhone 7 32 GB Schwarz: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 128 GB Schwarz: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 256 GB Schwarz: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 32 GB Silber: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 128 GB Silber: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 256 GB Silber: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 32 GB Gold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 128 GB Gold: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 256 GB Gold: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 32 GB Rosegold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 128 GB Rosegold: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 256 GB Rosegold: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 128 GB Diamantschwarz: 3 bis 5 Wochen
  • iPhone 7 256 GB Diamantschwarz: 3 bis 5 Wochen

  • iPhone 7 Plus 32 GB Schwarz: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Schwarz: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 256 GB Schwarz: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 32 GB Silber: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Silber: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 256 GB Silber: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 32 GB Gold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Gold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 256 GB Gold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 32 GB Rosegold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Rosegold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 256 GB Rosegold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Diamantschwarz: November
  • iPhone 7 Plus 256 GB Diamantschwarz: November
Es ist irgendwie verwunderlich, dass so viele Kunden zum iPhone 7 mit 32 GB Speicherplatz greifen, denn auch diese Einstiegsvariante ist mit einem Preis von 759 Euro inklusive Mehrwertsteuer alles andere als ein Schnäppchen. Für 110 Euro mehr bekommt man 128 GB und somit den vierfachen Speicherplatz. Da sich der Flash-Speicher des iPhone nicht erweitern lässt, ist dieser Aufpreis gut investiert. Der Run auf das glänzende Diamantschwarz überrascht zwar nicht, doch diese Eloxierung scheint empfindlicher zu sein, als die anderen Varianten. Apple schreibt hierzu:
"Das glänzende Finish des iPhone 7 in Diamantschwarz ist das Resultat eines Prozesses, bei dem in neun Stufen eloxiert und poliert wird. Die Oberfläche ist genauso hart, wie bei anderen eloxierten Apple Produkten. Dennoch können mit der Zeit winzige Abnutzungserscheinungen sichtbar werden. Um dem vorzubeugen, empfehlen wir, eines der vielen verfügbaren Cases zu verwenden, mit denen das iPhone geschützt werden kann."
Bild

Design und Abmessungen - das iPhone 7 hat ein 11,94 cm (4,7 Zoll) großes Display, während das iPhone 7 Plus mit 13,94 cm (5,5 Zoll) aufwartet - zeigen sich unverändert. Auch die Auflösung - iPhone 7: 1.334 x 750 Pixel bei 326 ppi; iPhone 7 Plus: 1.920 x 1.080 Pixel bei 401 ppi - und das typische Kontrastverhältnis - iPhone 7: 1.400:1; iPhone 7 Plus: 1.300:1 - sind wie beim Vorgängermodell, nur die maximale Helligkeit ist von 400 auf 625 cd/qm gestiegen. Das Gewicht ist um vier bzw. fünf Gramm gesunken, denn Apple hat die Kopfhörerbuchse gestrichen und der mechanische Home-Button durch einen Drucksensor ersetzt. Letzterer ist gewöhnungsbedürftig, während das Fehlen der Kopfhörerbuchse durch einen Adapter für den Lightning Connector kompensiert wird. So schafft Apple einen cleanen Look beim Telefon und beschert Kunden mit kabelgebundener Peripherie noch mehr Adaptersalat. Oder man kauft sich Bluetooth-Kopfhörer, die klanglich aber selten überzeugen können. Das gilt nach Aussage zahlreicher Tester auch für die neuen AirPods, für die Apple einen magischen Preis von 179 Euro verlangt.

Als erste iPhones sind die 7er nach IEC Norm 60529 vor Spritzwasser und Staub geschützt (IP67), doch interessanterweise setzt Apple hierzu folgenden Hinweis: "Die Garantie deckt keine Schäden durch Flüssigkeiten ab." - also lieber doch nicht nass werden lassen und nicht nach Mitternacht mit Daten füttern! Obwohl der neue 64-Bit-Prozessor A10 Fusion mit seinem M10 Motion-Coprozessor spürbar mehr Leistung bieten soll, fällt die Batterielaufzeit laut Apple um ein bis zwei Stunden länger aus. Allerdings lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Batterielaufzeiten des iPhone 7:
  • Sprechdauer 3G: bis zu 14 Stunden (unverändert)
  • Standby-Dauer: bis zu 10 Tage (unverändert)
  • Internetnutzung:
    • 3G: bis zu 12 Stunden (plus 2 Stunden)
    • LTE: bis zu 12 Stunden (plus 2 Stunden)
    • WLAN: bis zu 14 Stunden (plus 3 Stunden)
  • Videowiedergabe: 13 Stunden (plus 2 Stunden)
  • Audiowiedergabe: 40 Stunden (minus 10 Stunden)
Batterielaufzeiten des iPhone 7 Plus:
  • Sprechdauer 3G: bis zu 21 Stunden (minus 3 Stunden)
  • Standby-Dauer: bis zu 16 Tage (plus 2 Tage)
  • Internetnutzung:
    • 3G: bis zu 13 Stunden (plus 1 Stunde)
    • LTE: bis zu 13 Stunden (plus 1 Stunde)
    • WLAN: bis zu 15 Stunden (plus 3 Stunden)
  • Videowiedergabe: 14 Stunden (unverändert)
  • Audiowiedergabe: 60 Stunden (minus 20 Stunden)
An der deutlich kürzeren Laufzeit bei der Audiowiedergabe ist der fehlende Audioanschluss schuld, denn beim iPhone 7 misst Apple standardmäßig die kabellose Wiedergabe und der Funkchip benötigt nun mal mehr Strom als die gnadenlos veraltete aber dafür brilliant klingende Klinkenbuchse. Zurück zum A10 Fusion: Diese CPU hat jetzt vier Kerne, zwei schnelle und zwei energieeffiziente, zwischen denen lastabhängig gewechselt wird.

Die Auflösung der Hauptkamera bleibt bei 12 Megapixel, doch die Blende wurde von ƒ/2.2 auf ƒ/1.8 vergrößert. Auch das kleinere iPhone 7 verfügt über eine optische Bildstabilisierung, bei bisherigen Generationen war diese den Plus-Modellen vorbehalten. Das Plus des Plus ist nun ein zweites Objektiv: Neben dem Weitwinkel sitzt ein Teleobjektiv mit ƒ/2.8 Blende. Genauer gesagt hat Apple sogar zwei Kameras nebeneinander verbaut, die beide einen zweifachen optischen Zoom bieten. Das normale iPhone 7 kann lediglich digital und somit verlustbehaftet Zoomen. Der neue 4-fach-LED-Blitz soll um 50 Prozent heller sein und ein Sensor erkennt flackerndes Licht, damit das Telefon dieses kompensieren kann. Auch die FaceTime-Kamera wurde aufgewertet: Statt 5 gibt es jetzt 7 Megapixel und statt 720p kann man nun auch 1080p-Videos aufzeichnen. Dazu gibt es eine automatische Bildstabilisierung und einen größeren Farbraum.

Die Preise beginnen, wie eingangs erwähnt, bei 759 Euro für das iPhone 7 mit 32 GB und enden bei 1.119 Euro für das iPhone 7 Plus mit 256 GB. Diese Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Quelle: www.apple.com
 
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watchOS 3 für soziale Selbstoptimierer

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 16:35:14
Abgesehen von iOS 10.0.1 liegt auch watchOS 3 zum Download bereit. Mit diesem Update wird Apples Uhr endgültig zu einer Kontrollanzeige für den menschlichen Körper, der wichtige Angaben zu Kilometerstand, Energieverbrauch und Temperatur von Hause aus leider vermissen lässt. Nur gut, dass Apple dort nachbessert, wo Gott oder die Natur so leichtsinnig gepfuscht haben.

Bild

Doch die Uhr zeigt uns nicht nur an, dass wir noch leben, sondern soll uns auch zur Selbstoptimierung animieren. Die Träger sollen ihre Fortschritte mit anderen teilen, vergleichen und so mit Freunden und Familie in Wettstreit treten. Dazu wurde das Teilen von Aktivitäten direkt mit der Nachrichten-App verknüpft, so dass man die Erfolge der anderen besprechen und feiern sowie über ihre Fehlschläge ablästern kann. Laut Apple soll sozialer Druck das Gesundheitsbewusstsein der Kunden stärken, dieser kann bei ausbleibenden Erfolgen aber auch zur Frustration beitragen.

Neu hinzugekommen ist die Breathe-App, die den Nutzer mit "schönen, beruhigenden Visualisierungen und haptischen Impulsen" zu Atemübungen animieren soll. Am Ende der ein- bis fünfminütigen Sitzung wird eine Zusammenfassung der Pulsentwicklung präsentiert. Falls das mit dem Atmen lernen nicht funktioniert, kann man die neue Notruffunktion ausprobieren - hierzu muss man die seitliche Taste drücken und halten. Über eine WLAN-Verbindung oder das iPhone wird dann der Notfall-Kontakt informiert. Es gibt auch neue Zifferblätter, darunter Minnie Mouse (siehe Foto), wesentlich sinnvoller sind die Optimierungen für Rollstuhlfahrer.

Die Bedienung der Uhr wurde ebenfalls erweitert: Ein Druck auf den seitlichen Knopf öffnet ein Dock mit den zuletzt sowie den am häufigsten verwendeten Apps. Daten und Informationen werden jetzt zeitnah aktualisiert. Eine Wischgeste nach oben öffnet das Kontrollzentrum und ein Wisch nach unten die Mitteilungszentrale. Wie bei iOS gibt es für Nachrichten ab sofort Sticker, handschriftliche Notizen, bildschirmfüllende Effekten sowie unsichtbarer Tinte. Über die neue Skribble-Funktion kann man Antworten direkt auf der Uhr schreiben, die Schrifterkennung setzt diese dann in Text um. Bleibt noch eine geschlossene Sicherheitslücke in den GeoServices. Aufgrund einer fehlerhaften Berechtigung war es Apps bisher möglich, auf die Standortdaten zuzugreifen.

Download: watchOS 3
 
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iOS 10 (10.0.1) ist da, Slide to unlock ist weg

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 15:57:11
Für iPhones ab Baureihe 5, das iPad ab Generation 4, alle iPad Minis und Pros sowie den iPod touch der 6. Generation liegt iOS 10 - bzw. 10.0.1 - zum Download bereit. Apple hatte iOS 10 schon im Vorfeld als "das bedeutungsvollste Betriebssystem aller Zeiten" bezeichnet. Umstritten ist der neue Sperrbildschirm, der sich nicht mehr per Wischgeste (Slide to unlock) entsperren lässt. Stattdessen muss man den Home-Button drücken.

BildDafür schaltet sich Bildschirm nun automatisch ein, sobald man das Gerät anhebt, und wer 3D Touch hat, bekommt vom Sperrbildschirm aus Zugriff auf Schnellaktionen für Mitteilungen. Als Highlight wird die neue Messages-App angepriesen: Hier gibt es jetzt Vollbildanimationen mit Luftballons (siehe Foto), Konfetti oder Feuerwerk sowie unsichtbare Tinte, die man erst nach dem Drüberwischen lesen kann. Auch handschriftliche Anmerkungen und Emoji-Vorschläge gehören zum Funktionsumfang. Verknüpfte Inhalte wie Videos lassen sich inline öffnen und den App-Store samt Zahlungsmöglichkeit wurde ebenfalls integriert. Bei den Wortvorschlägen werden jetzt auch Fremdsprachen berücksichtigt, ohne dass man hierfür die Tastatursprache ändern muss.

Mit iOS 10 öffnet Apple seine digitale Assistentin Siri erstmals für Drittanbieter. Das SiriKit gibt Zugriff auf Telefonanrufe, Mitteilungen, die Fotosuche, Fahrscheinbuchungen und Zahlungen sowie Trainingsdaten. Auch CarPlay-Apps lassen sich auf diese Weise ansteuern, um in Fahrzeugen die Klimaanlage und das Radio per Sprachbefehl zu bedienen. Die neue Photos-App sucht nach alten Aufnahmen und präsentiert diese "wertvollen Erinnerungen" an Ereignisse, die man gerade erfolgreich vergessen oder verdrängt hatte, in Form einer Fotosammlung und einem Video mit Übergängen und musikalischer Untermalung. Dabei erkennt die App Gesichter, Objekte und Ereignisse. Die Analyse der Fotos findet laut Apple auf den Geräten selbst statt, um die Privatsphäre der Kunden zu schützen.

Maps hat ein neues Design bekommen und ist noch - man mag es kaum glauben - einfacher und intuitiver geworden. Die App analysiert unsere Termine und unser Verhalten, um mögliche Ziele vorzuschlagen. Entlang der geplanten Route werden Tankstellen und Restaurants vorgeschlagen. Entwickler können jetzt auch Buchungen integrieren, als Beispiele nennt Apple die Fahrdienstvermittler Uber und Lyft. Auch die Music-App präsentiert sich noch klarer und einfacher, um das Benutzererlebnis zu verbessern. Ebenso wie bei der überarbeiteten News-App stehen Vorschläge für neue Inhalte im Vordergrund. Die neue Home-App kann Geräte wahlweise einzeln oder als Gruppen ansprechen. Gesteuert wird wahlweise direkt über Siri oder automatisiert anhand von Zeit, Ort oder Tätigkeit.

Die neue Phone-App integriert VoIP-Dienste von Drittanbietern und kann Sprachnachrichten in Text umwandeln. Zudem gibt es einen Spam-Schutz, der unliebsame Anrufer blockiert. Im Wecker kann man nun einen Schlafplan hinterlegen und sich daran erinnern lassen, dass es man wieder Zeit für ein Nickerchen ist. Apple Pay wurde auf Webseiten ausgeweitet, bisher funktionierte dieses Zahlsystem nur in Apps und im Laden, doch nach Deutschland kommt der Dienst immer noch nicht. In Hinblick auf Privatsphäre und Sicherheit verspricht Apple eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iMessage, FaceTime und das HomeKit. Zudem wurden sieben Sicherheitslücken in Assets, GeoServices, Keyboards, Mail, Messages, Printing UIKit und Sandbox Profiles geschlossen.

Download: iOS 10.0.1
 
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iTunes 12.5.1: Siri, spiel mir das Lied vom Tod

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 13:57:11
Auf iTunes 12.4.3 folgt iTunes 12.5.1: Dieses Update verspricht ein neues Design für Apple Music, welches wieder einmal "größere Klarheit und Einfachheit für jeden Aspekt der Benutzererfahrung bringen" soll. Die zweite Neuerung betrifft die neuen Betriebssysteme iOS 10 (inzwischen 10.0.1) und macOS Sierra, die erstmals unterstützt werden.

Musik aus der eigenen Sammlung sowie aus Apple Music muss nicht mehr händisch gestartet werden. Diese Aufgabe erledigt neuerdings Siri auf Zuruf. Zudem wird der Bild-in-Bild-Betrieb unterstützt, Videos werden dabei in den Bildschirmecken abgespielt, während der Rest des Displays den Desktop oder die gerade geöffnete App anzeigt. Sicherheitsrelevante Änderungen scheint es diesmal nicht zu geben.

Download: iTunes 12.5.1
 
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Chrome 53.0.2785.113 stopft acht Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 13:40:01
Das zweite Update für Chrome 53 stopft acht Sicherheitslücken, fünf davon wurden von externen Sicherheitsexperten gefunden. Fünf der acht Schwachstellen stellen ein hohes Risiko dar, um drei davon konnte sich Googles Sicherheitsteam intern kümmern. Von den drei übrigen Fehlern geht ein mittelschwere Gefahr aus.

Zu den hochgefährlichen Bugs gehören zwei Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte in der Rendering-Engine Blink. Über die Höhe des Finderlohns hat Google noch nicht entscheiden, dies gilt auch für einen als mittelschwer eingestuften Lesezugriff auf beliebige Speicherbereiche, der in der Javascript-Engine V8 steckt. Einen Zugriff auf die Ressourcen von Erweiterungen belohnt Google mit 3.000 US-Dollar und das Umgehen der Pop-up-Unterdrückung ist Google 1.000 US-Dollar wert. Die beiden zuletzt genannten Fehler sind von mittlerer Schwere.

Download:
 
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Samsung stutzt die Akku-Kapazität des Galaxy Note 7

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 12:14:10
Bisher haben nur wenige Kunden ihr Galaxy Note 7 eingeschickt, obwohl bei diesem Phablet Feuer- und Explosionsgefahr besteht. Um das Risiko von Sach- und Personenschäden zu minimieren, bereitet Samsung nun ein Firmware-Update vor, das die Akku-Kapazität der betroffenen Geräte deutlich einschränken wird. Das Update soll verpflichtend sein.

Aktuell bieten die Batterien des Galaxy Note 7 eine Kapazität von 3.500 mAh, mit der neuen Firmware werden es dann nur noch 2.100 mAh sein. Eventuell bewegt diese Reduzierung um 40 Prozent und die hieraus resultierende stark verkürzte Akkulaufzeit die Käufer zum Einschicken der Geräte. US-Kunden werden zudem mit einem Gutschein in Höhe von 25 US-Dollar gelockt, wenn sie ihr Galaxy Note 7 zurückgeben. Im Laufe des August wurde das Phablet hauptsächlich in Südkorea und den USA verkauft. In Europa kam es nie in den Handel, da der weltweite Rückruf am Tag der geplanten Markteinführung erfolgte.

Die Verbraucherschutzbehörde U.S Consumer Product Safety Commission (CPSC) hatte letzte Woche allen Käufern geraten, ihr Galaxy Note 7 herunterzufahren, das Gerät nicht mehr zu verwenden und es auf keinen Fall ans Ladekabel zu hängen. Ansonsten könne es zu einem Brand der Litium-Ionen-Batterie kommen, der zu Sachschäden oder Verletzungen führen kann. Die Phablets hätten nicht nur am Ladekabel, sondern auch im normalen Betrieb Feuer gefangen, wodurch sich das Verletzungsrisiko beträchtlich erhöht. Samsung selbst spricht in Hinblick auf die Häufigkeit solcher Vorfälle von einer geringen Zahl, in seiner ersten Stellungnahme hatte das Unternehmen die Zahl 35 genannt.
 
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Microsoft veröffentlicht 14 Sicherheits-Updates für September

reported by doelf, Dienstag der 13.09.2016, 23:34:31
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im September 2016 sind es 14 neue Flicken, von denen sieben kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Abgesehen von den eigenen Software-Produkten hat Microsoft auch Adobes Flash Player aktualisiert.

Insgesamt hat Microsoft diesmal 59 Probleme in der eigenen Software beseitigt, während sich der neue Flash Player um 29 Schachstellen kümmert. Mit 13 Sicherheitslücken ist Microsoft Office diesmal die größte Baustelle vor den Webbrowsern Edge mit zwölf und Internet Explorer mit zehn Fehlern. Es folgen die Grafikkomponente und der Windows-Kernel mit jeweils fünf und Windows mit vier gefährlichen Bugs. Im Exchange Server wurden drei und in der PDF-Bibliothek zwei Probleme beseitigt. Je eine Lücke wurde in Silverlight, dem Sperrbildschirm von Windows, dem sicheren Windows-Kernelmodus, dem Server Message Block (SMB) und der OLE-Automatisierung für VBScript-Skriptmodule geflickt.

Was Edge betrifft, hält Microsoft die Ausnutzung von fünf Speicherbeschädigungen, eine davon im Skriptmodul, und drei Offenlegungen von Information für wahrscheinlich. Beim Internet Explorer trifft dies auf eine Speicherbeschädigung im Skriptmodul, eine Erhöhung von Berechtigungen und ein Datenleck zu. Die Schwachstellen in Office stellen ein geringeres Risiko dar, hier hält Microsoft einen Angriff für weniger wahrscheinlich bzw. unwahrscheinlich. Auch zwei Rechteausweitungen in der Grafikkomponente, aber keiner der Kernel-Fehler, stellen attraktive Ziele für Angreifer dar. Allerdings wurde keiner dieser Fehler öffentlich gemeldet oder bereits angegriffen.

Zwei Schwachstellen in Windows wurden öffentlich gemeldet und bei einem Datenleck ist die Ausnutzung wahrscheinlich. Die drei Fehler im Exchange Server wurden noch nicht öffentlich gemeldet und sollen auch kein leichtes Angriffsziel abgeben. Auch die beiden Datenlecks in der PDF-Bibliothek konnte Microsoft intern behandeln, dennoch ist hier das Risiko baldiger Angriffe hoch. Die Remote-Code-Ausführungen über Silverlight und SMB wird wahrscheinlich niemand nutzen, gleiches gilt für die Rechteausweitung beim Sperrbildschirm und das Informationsleck im sicheren Windows-Kernelmodus. Bei der OLE-Automatisierung für VBScript-Skriptmodule hält Microsoft den Abgriff von Daten für weniger wahrscheinlich.
 
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Adobe stopft 29 Sicherheitslücken im Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 13.09.2016, 23:28:54
Adobe hat heute 29 Sicherheitslücken in seinem Flash Player geschlossen. Die Fehler sind größtenteils kritischer Natur und ermöglichen das Einschleusen von Schadprogrammen, weshalb ein zeitnahes Update anzuraten ist. Glücklicherweise wird diesmal noch keine der Schwachstellen aktiv angegriffen.

Für Nutzer des Flash Players unter Windows, Mac OS X, Linux und ChromeOS hat Adobe die höchste Prioritätsstufe 1 ausgerufen, gleiches gilt für die in Google Chrome, den Internet Explorer 11 und Microsoft Edge integrierten Versionen. Nur Linux-Nutzer, die auf Chrome verzichten, können durchatmen, denn für sie gilt nur die moderate Prioritätsstufe 3. Beim Flash Player ermöglichen 14 Speichermanipulationen, elf Zugriffe auf bereits gelöschte Daten und ein Ganzzahlenüberlauf das Einschleusen von Schadcode. Dazu gibt es drei Fehler, mit deren Hilfe sich Sicherheitstechniken umgehen und Daten abgreifen lassen.

Download:
 
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Firefox 49.0 verspätet sich - Final Candidate Build 3

reported by doelf, Dienstag der 13.09.2016, 10:21:23
Am heutigen Dienstag sollte eigentlich die finale Fassung des Firefox 49.0 veröffentlicht werden, doch die Freigabe der neuen Version wurde um eine Woche auf den 20. September 2016 verschoben. Stattdessen liegt seit den frühen Morgenstunden ein dritter Finalkandidat zum Download bereit.

Laut Liz Henry, die bei Mozilla für die Firefox-Veröffentlichungen verantwortlich ist, wurde der Firefox 49.0 aufgrund zweier schwerwiegender Fehler verschoben. Diese wurden im zweiten Finalkandidaten entdeckt, den Mozilla am 8. September 2016 freigegeben hatte. Das Hauptproblem, gehäufte Warnungen bezüglich langsam laufender bzw. eingefrorener Scripte, scheinen die Entwickler inzwischen im Griff zu haben. Allerdings werden die Telemetriedaten mehrerer Tage benötigt, um die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen bestätigen zu können. Das zweite Problem ist ein Absturz im Zusammenhang mit dalloc_small auf Intel-Maschinen, der aktuell noch offen ist.

Auf Henrys Liste findet sich noch ein dritter Eintrag in der Rubrik "Blockers", dieser betrifft eingebundene Giphly-Bilder auf Twitter. Diese werden nach dem ersten Klick in eingebetteter Form angezeigt und ein zweiter Klick sollte Giphly in einem eigenen Tab öffnen. Stattdessen sieht man aber nur einen leeren Tab (about:blank). Drei weitere Fehler - Probleme mit dem Widevine-Kopierschutz und mit Videos auf CNN sowie Warnungen bezüglich Webextensions - werden als ernst eingestuft, würden sich aber nicht auf die Freigabe des Firefox 49.0 auswirken. Ein Cookie-Problem auf Twitter und ein Fehler bei der Wiedergabe von Opus-8-Videos werden erst im Firefox 50.0 behoben.

Download: Firefox 49.0 Final Candidate Build 3 (32/64 Bit)
 
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HP kauft Samsungs Druckersparte für 1,05 Milliarden US-Dollar

reported by doelf, Montag der 12.09.2016, 17:33:42
HP Inc. wird sich im Geschäft mit Druckern und Kopiergeräten verstärken und die Druckersparte des Mitbewerbers Samsung übernehmen. Die Südkoreaner und der US-Konzern sind sich bereits einig. Das am heutigen Montag angekündigte Geschäft hat ein Volumen von 1,05 Milliarden US-Dollar (ca. 934,77 Millionen Euro).

HP bewertet das weltweite Kopierer-Geschäft mit einem Volumen von jährlich 55 Milliarden US-Dollar und das technische Wissen von Samsung soll dabei helfen, davon einen möglichst großen Anteil für HP zu sichern. Die Technik der Kopiergeräte habe sich seit Jahrzehnten kaum verändert, erklären die Amerikaner, sie sei veraltet, kompliziert und umfasse zu viele Teile, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Hieraus wiederum resultieren kostspielige Wartungsverträge und häufige Technikertermine zur Wartung oder Fehlerbehebung. Insgesamt sei das Produkt Kopierer für den Kunden eher eine frustrierende Angelegenheit.

Auf der anderen Seite gibt es Multifunktionsgeräte, die nicht nur als Drucker, sondern auch als Scanner, Kopierer und Faxgerät arbeiten und dabei kaum technisches Wissen oder Wartung benötigen. In diesem Sektor hat Samsung einige A3-Modelle zu bieten, deren Technik HP in seine kommenden Kopierergenerationen integrieren will. Statt mehrere Dutzend Ersatzteile gibt es dann nur noch sieben und auch in Hinblick auf die Anbindung von Mobilgeräten und der Cloud erhofft sich HP deutliche Fortschritte. Zusammen mit der Druckersparte kauft HP auch über 6.500 Patente aus dem Drucksektor und übernimmt 1.300 Entwickler und Ingenieure.

Bei diesem Geschäft handelt es sich um den größten Zukauf im Druckerbereich, den das Unternehmen HP jemals getätigt hat. Die Transaktion soll, sofern die zuständigen Behörden grünes Licht geben, binnen zwölf Monaten abgeschlossen sein. Es wurde zudem vereinbart, dass Samsung nach erfolgreichem Abschluss des Geschäfts zwischen 100 Millionen und 300 Millionen US-Dollar in HP investieren wird. Dieses Beteiligungskapital soll über den freien Markt fließen.
 
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Guide - Defekte Fernbedienung mit Klopapier reparieren

reported by doelf, Montag der 12.09.2016, 17:00:12
Wer kennt das Problem nicht: Ganz gleich ob Fernsehapparat, Blu-ray-Player oder Surround-Verstärker, moderne Geräte bieten unzählige Funktionen, die sich nur über die Fernbedienung erreichen lassen. Doch diese ist das schwächste Glied und wandert aufgrund akuter Arbeitsverweigerung oft schon nach zwei, drei Jahren in den Mülleimer. Dabei reicht zur Reparatur oftmals ein Stück Klopapier aus.

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Die guten alten Fernbedienungen hatten noch eine Unzahl kleiner Tasten, die einzeln kaputt gehen konnten. Wesentlich häufiger sorgten allerdings verschüttete Getränke oder Speisereste wie Chipskrümel für Stress, da diese die Tasten regelrecht einzementieren können. In modernen Fernbedienungen werden Silikonschaltmatten verbaut, die alle Tasten in einer durchgehenden Ebene, welche zumeist die komplette Platine bedeckt, vereinen. Solche Matten schützen die Platine, haben aber auch ihre Tücken.
 
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Marktanteile: Windows 10 erreicht knapp 23 Prozent

reported by doelf, Montag der 12.09.2016, 10:03:35
Obwohl Microsoft das kostenlose Upgrade-Angebot für die Nutzer von Windows 7 und 8.1 - zumindest offiziell - beendet hat, wächst der Marktanteil von Windows 10 beinahe ungebremst. Von Juni auf Juli 2016 hatte Microsofts aktuelles Betriebssystem um 1,99 Punkte zulegen können, von Juli auf August 2016 waren es 1,86 Punkte. Daraus ergibt sich ein Marktanteil von 22,99 Prozent.

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Windows 10 konnte seinen zweiten Platz laut Netmarketshare weiter festigen, doch Windows 7 wird für die kommenden Monate die Nummer 1 bleiben. Der Marktführer kommt derzeit auf 47,25 Prozent (+0,24) und es ist abzusehen, dass sich wieder ein zweigeteilter Markt entwickeln wird, wie wir ihn zuvor mit Windows XP und 7 hatten. Das bringt uns zum unverwüstlichen Windows XP, welches trotz seiner Ungepflegtheit noch auf 9,36 Prozent (-0,98) der weltweiten PCs läuft. Auf Rang vier folgt Windows 8.1 mit 7,92 Prozent (+0,12).

Das erste Betriebssystem, welches nicht aus Redmond stammt, sichten wir auf Platz 5: Mac OS X 10.11 (El Capitan) sichert sich zwar 4,38 Prozent des Marktes, büßt aber 0,31 Punkte ein. Auch Linux, der Aufsteiger der letzten Monate, muss einen kleinen Rückschlag verkraften: 2,11 Prozent bedeuten einen Rückgang um 0,22 Punkte. Dennoch ist dies das zweitbeste Ergebnis, welches die Pinguin-Fraktion jemals erreicht hat. Bleiben noch Windows 8 mit 1,82 Prozent (-0,27), Mac OS X 10.10 (Yosemite) mit 1,73 Prozent (-0,02) und Windows Vista mit 1,05 Prozent (-0,17).

Alle anderen Betriebssysteme bleiben deutlich unter einem Prozent. Diesen Teil der Statistik prägen ältere Macs, die sich nicht mehr auf neue Versionen von OS X aktualisieren lassen. In der Addition kommen Mac OS X 10.0 bis 10.9 auf gerade einmal 1,29 Prozent.
 
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Bankrotte Großreederei stellt Samsung und LG vor Probleme

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 23:23:54
Auf den Schiffen der südkoreanischen Großreederei Hanjin Shipping Co., die derzeit ziellos auf den sieben Weltmeeren treiben, befinden sich Waren im Wert von 16 Billionen Won (ca. 12,96 Milliarden Euro). Dummerweise musste Hanjin Shipping am ersten September Konkurs anmelden und kann sich weder Hafengebühren noch Schlepper leisten. Zudem befürchtet das Unternehmen die Beschlagnahme seiner Schiffe.

Das weltweit siebtgrößte Transportunternehmen für Containerschiffe hat einen Marktanteil von 2,9 Prozent und wird besonders stark von südkoreanischen Unternehmen wie LG und Samsung genutzt. Insgesamt soll Hanjin Shipping über 141 Schiffe verfügen, von denen 128 einsatzbereit sind. Allerdings scheint die Reederei 61 ihrer Containerschiffe von anderen Firmen gemietet zu haben. Nach Angaben der "Korea International Trade Association" hat Hanjin Shipping offene Rechnungen mit einem Volumen von 610 Milliarden Won (ca. 494 Millionen Euro).

Die Großreederei ist schon seit einiger Zeit hoffnungslos überschuldet, doch jetzt haben die Banken den Geldhahn zugedreht und damit den Konkurs herbeigeführt. Nun versuchen die Gläubiger, die Schiffe bei Einfahrt in die Häfen beschlagnahmen zu lassen, weshalb Hanjin Shipping seine Besatzungen angewiesen hat, auf offener See zu ankern. Doch das kann nicht mehr lange gut gehen, da Wasser und Nahrung knapp werden. In China und Singapur wurden bisher elf Schiffe sichergestellt, darunter auch die Hanjin Rome mit ziemlich heikler Fracht.

Die Hanjin Rome sollte nämlich Teile eines Atomkraftwerks in die Vereinigten Arabischen Emirate bringen, das dort unter Federführung der "Korea Electric Power Corp" (KEPCO) gebaut wird. Andere Schiffe transportieren Mobiltelefone, Tablets und Unterhaltungselektronik für die beiden südkoreanischen Branchengrößen Samsung und LG. Beide Firmen sind derzeit bemüht, ihre Waren von den Schiffen der Pleitereederei zu holen, doch die Rechtslage ist kompliziert. Schlimmstenfalls könnte sich die Freigabe der Waren über etliche Monate hinziehen.

Den Löwenanteil der Schulden schultert die staatliche "Korea Development Bank", die sich derzeit mit der südkoreanischen Regierung um eine Lösung bemüht. Dabei geht es keineswegs um die Rettung der Reederei, sondern lediglich um das Löschen der Waren. Südkoreas Regierung hat bereits klargestellt, für Hanjin Shipping nicht einen müden Won aus der Steuerkasse nehmen zu wollen. Ob sich die Verantwortlichen auch Gedanken über die Schiffsbesatzungen machen, denen so langsam die Vorräte ausgehen, lässt sich den internationalen Presseberichten nicht entnehmen.

Die südkoreanischen Fahrzeughersteller Hyundai und Kia scheinen indes nicht betroffen zu sein, mit Hyundai Merchant Marine steht ihnen eine konzerneigene Alternative zur Verfügung. Die Fahrzeuge für den europäischen Markt fertigen Hyundai und Kia ohnehin überwiegend vor Ort und nicht in ihrem Heimatland.
Quelle: fortune.com
 
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Raspberry Pi: Schon 10 Millionen verkauft

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 19:42:56
In weniger als drei Jahren war es der Raspberry Pi Foundation gelungen, mehr als 5 Millionen ihrer Einplatinencomputer zu verkaufen. Rund anderthalb Jahre später hat der Zähler nun die Marke von 10 Millionen überschritten. In Zeiten der großen PC-Krise trotzt diese kleine Maschine aus Wales allen Marktentwicklungen.

Nie zuvor in der Geschichte hat sich ein Computer einer britischen Firma besser verkauft. Der bisherige Spitzenreiter Amstrad konnte zwischen 1984 bis 1997, also im Laufe von 13 Jahren, nur 8 Millionen Rechner absetzen. Und im Gegensatz zu vielen anderen Elektronikprodukten wurde der Raspberry Pi nicht nur in Großbritannien ersonnen, sondern wird auch dort gebaut - im selten sonnigen Wales.

Bild

Zur Feier des zehnmillionsten Raspberry Pi gibt es nun erstmals ein offizielles "Starter Kit". Dieses enthält:
  • einen Raspberry Pi 3 Model B
  • eine 8-GB-Micro-SD-Karte mit NOOBS
  • das offizielle Gehäuse
  • ein Netzteil mit 2,5 A
  • ein 1 m langes HDMI-Kabel
  • eine kabelgebundene USB-Tastatur
  • eine kabelgebundene optische USB-Maus
  • eine Ausgabe des Buches "Adventures in Raspberry Pi" als Foundation-Edition
Der Preis für das "Starter Kit": 99 britische Pfund plus Mehrwertsteuer.
 
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Nachzügler: Linux Mint 18 (Sarah) in der KDE-Edition

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 18:32:23
In den Geschmacksrichtungen MATE und Cinnamon gibt es Linux Mint 18 (Sarah) schon seit dem 30. Juni 2016 und die Ausgabe mit Xfce folgte am 2. August, doch erst jetzt wurde die KDE-Variante fertigstellt. Es handelt sich hierbei um eine Version mit "long term support", die bis ins Jahr 2021 mit Sicherheitsflicken versorgt wird.

Genau wie die übrigen Ausgaben von Linux Mint 18 basiert auch die KDE-Version auf Ubuntu 16.04. Die 32-Bit-Variante bootet nur im BIOS-Modus, während die 64-Bit-Variante sowohl BIOS als auch UEFI unterstützt. SecureBoot wird nicht geboten. Als Grafikserver dient Xorg 1.18, weshalb man AMDs proprietären Catalyst-Treiber (fglrx) nicht verwenden kann. Stattdessen installiert das System wahlweise die Radeon- oder AMDGPU-Treiber. Auch Grafiklösungen von NVIDIA können Probleme bereiten, hier muss man zur Not auf die Boot-Option "nomodeset" ausweichen und im Anschluss frische NVIDIA-Treiber über den Treiber-Manager installieren. Linux Mint 18 (Sarah) KDE läuft auch auf Prozessoren der Baureihen Pentium M und Celeron M, die zwar PAE beherrschen, dies aber für sich behalten. Hierzu wählt man die Boot-Option "Start Linux Mint with PAE forced".

Als Desktop-Umgebung kommt KDE Plasma 5.6 zum Einsatz und als Display-Manager wird SDDM verwendet. Standardmäßig wird der Kernel 4.4 genutzt, alternative Versionen lassen sich im überarbeiteten Update-Manager auswählen. Linux Mint 18 (Sarah) KDE verbessert die Unterstützung extrem hochauflösender Displays (HiDPI). Hierzu trägt auch bei, dass zahlreiche Mint-Apps (mintdesktop, mintsystem, mintwelcome, mintlocale, mintdrivers, mintnanny, mintstick, mint-common, mintupdate, mintbackup und mintupload) sowie der Firefox auf GTK3 migriert wurden. Gufw, ein Werkzeug, das die Konfiguration der Firewall grafisch aufbereitet, wird nun standardmäßig installiert und beliebte Anwendungen wie Steam, Spotify, Dropbox und Minecraft lassen sich ganz leicht über den Software-Manager aufspielen.

Linux Mint 18 (Sarah) KDE benötigt 2 GiB Arbeitsspeicher sowie 10 GB Festplattenplatz. Als Bildschirmauflösung werden 1.024 x 768 Pixel gefordert - wenn der PC weniger hat (z.B. einige Netbooks), kann man sich über die gehaltene ALT-Taste weiterhelfen und zu große Fenster zurechtschieben.

Download: Linux Mint 18 (Sarah) KDE
 
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Warnung erweitert: Galaxy Note 7 nicht mehr verwenden!

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 14:06:51
Am 2. September 2016, dem Tag der geplanten Markteinführung in Europa, hatte Samsung einen Auslieferungs- und Verkaufsstopp für sein neues Top-Phablet Galaxy Note 7 verhängt. Schuld sind Akkus, die in Brand geraten bzw. explodieren können. Nun steht fest: Nicht nur beim Laden der Akkus, sondern auch im normalen Betrieb stellt das Galaxy Note 7 eine Gefahr dar.

Die Verbraucherschutzbehörde U.S Consumer Product Safety Commission (CPSC) rät allen Käufern, ihr Galaxy Note 7 herunterzufahren und das Gerät nicht mehr zu verwenden und es auf keinen Fall ans Ladekabel zu hängen. Ansonsten könne es zu einem Brand der Litium-Ionen-Batterie kommen, der zu Sachschäden oder Verletzungen führen kann:
"This consumer warning is based on recent reports involving lithium-ion batteries in certain Note7 devices that have resulted in fires. These incidents have occurred while charging and during normal use, which has led us to call for consumers to power down their Note7s."
Die Phablets hätten sowohl am Ladekabel als auch im normalen Betrieb Feuer gefangen, wodurch sich das Verletzungsrisiko beträchtlich erhöht. Derzeit arbeite man zusammen mit Samsung an einer Lösung für betroffene Kunden. Samsung selbst spricht in Hinblick auf die Häufigkeit solcher Vorfälle von einer geringen Zahl, in seiner ersten Stellungnahme hatte das Unternehmen die Zahl 35 genannt. Da Samsung dieses Modell erst seit ein paar Wochen in wenigen Ländern verkauft und sich Batterieprobleme oft erst nach Monaten oder gar Jahren bemerkbar machen, muss man von einem ernstzunehmenden Problem ausgehen.
Quelle: www.cpsc.gov
 
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Opera 39.0.2256.71 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 11:53:29
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ein zweites Bug-Fix-Update für ihren Internetbrowser Opera 39 veröffentlicht. Bei Opera 39.0.2256.71 findet sich Chromium 52.0.2743.116 als Unterbau, darüber hinaus wurden acht Fehler korrigiert und sechs Änderungen vorgenommen.

In Verbindung mit dem VPN-Dienst wurden die Übersetzungen vervollständigt und vier Korrekturen vorgenommen. So meldete der VPN-Client keinen Fehler, wenn die Verbindung zum API-Server scheitert. Drei weitere VPN-Probleme betreffen nur Mac OS X: Dort wurde die aktuelle Landesflagge bei der Auswahl des VPN-Standorts dunkel, der Hinweis auf das unlimitierte Datenvolumen wurde in einigen Sprachen abgeschnitten und bestimmte Zeichenketten über FTP konnten den VPN-Dialog deaktivieren. Behoben wurde auch ein Absturz unter Mac OS X, welcher auftrat, wenn man das Menü öffnen wollte, während alle Tabs geschlossen sind. Zudem wurde das Browser-Fenster bei einem Doppelklick auf die Werkzeugleisten minimiert.

Das Schließen von Touch-Bubbles konnte Opera einfrieren lassen und unter Linux wurden Hinweise, welche über das Hauptfenster hinausgehen, abgeschnitten. Diese Fehler wurden ebenso behoben wie ein Absturz beim Auslesen der Proxy-Server sowie einige Anfragen, welche sich beim Programmstart am Proxy vorbeigeschlichen haben. Der Header für die Autorisierung des SE-Proxy wird für HTTPS nicht mehr offengelegt und die Zertifikate einiger Virenschutzprogramme wurden in die Whitelist aufgenommen. Wird ein eigener User-Agent-Postfix genutzt, speichert Opera diesen nun in der Registrierungsdatei.

Download:
 
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Chrome 53.0.2785.101 für Windows, Mac OS X und Linux

reported by doelf, Donnerstag der 08.09.2016, 22:23:01
Mit dem ersten Update für Chrome 53 behebt Google zahlreiche Probleme in den Bereichen Darstellung und Touch-Bedienung. Auch einige Fehler in der Programmlogik sowie ein Absturz im SPDY Proxy wurden korrigiert. Unter Windows musste DXGI_FORMAT_NV12 (DXGI = DirectX Graphics Infrastructure) für Grafikkarten von AMD aufgrund eines Treiberkonflikts deaktiviert werden.

Erste Rückmeldungen von Nutzern beklagen eine zu kleine Schrift in der Adresszeile sowie eine Inkompatibilität mit Microsofts "Enhanced Mitigation Experience Toolkit" (EMET). EMET soll die Sicherheit des Rechners verbessern und dafür typische Exploits abfangen. Hierzu nutzt EMET mehrere Techniken wie beispielsweise das "Export Address Table Access Filtering" (EAF). Wird EAF auf Chrome 53.0.2785.101 angewendet, bricht EMET das Programm ab.

Download:
 
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LibreOffice 5.2.2 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 08.09.2016, 21:48:30
Das finale LibreOffice 5.2.1 ist noch nicht ganz trocken, da liegt auch schon der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.2 im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zum Download bereit. Für Windows und Mac OS X gibt es bisher nur die Geschmacksrichtung 64 Bit, während Linux-Nutzer die Wahl zwischen 32 und 64 Bit haben.

Da es sich bisher noch um einen Pre-Release ohne offizielle Freigabe handelt, fehlen die Ankündigung und die dazugehörigen Versionsinformationen. Die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2.2 ist für die Woche vom 26. September bis zum 2. Oktober 2016 geplant. Eine Woche früher soll noch ein zweiter Release Candidate erscheinen.

Download: LibreOffice 5.2.2 RC 1 (Pre-Release)
 
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LibreOffice 5.2.1 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 08.09.2016, 21:37:50
Mit ein paar Tagen Verspätung liegt das erste Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.2 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Die finale Fassung von LibreOffice 5.2.1 ist Bit für Bit identisch mit dem bereits Ende August freigegebenen zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits installiert hat, muss die Installationsdateien nicht erneut herunterladen.

Im Vergleich zur finalen Ausgabe 5.2 wurden 105 Fehler korrigiert, darunter zehn Programmabstürze. Aktuell bietet LibreOffice 5.2 zwar die neuesten Funktionen, für den Produktiveinsatz ist hingegen die ausgereifte Version 5.1.5 zu empfehlen. LibreOffice 5.1.5 markiert die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden. Bis dahin dürfte die Entwicklungsschiene 5.2 deutliche Fortschritte in Hinblick auf ihre Stabilität und Zuverlässigkeit gemacht haben.

Download: LibreOffice 5.2.1
 
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Fast fertig: Firefox 49.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Donnerstag der 08.09.2016, 20:56:06
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 49.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen zweiten Finalkandidaten. Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)
 
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Kolumne: Datenprassen für die Wirtschaft 4.0

reported by doelf, Mittwoch der 07.09.2016, 15:07:10
Anlässlich des zweijährigen Jubiläums der digitalen Agenda hatte das Berliner Dreigestirn Sigmar Gabriel (Bundeswirtschaftswichtel, SPD), Thomas de Maizière (Bundeskameramann, CDU) und Alexander Dobrindt (Bundesverkehrsexperte, CSU) gestern einen Sonderauftritt beim Netzpolitischen Forum des eco (Verband der Internetwirtschaft e.V.). Das Haus war ausverkauft und man, was haben die gelacht!

Gabriel feierte sich schon eingangs für den "Haftungsausschluss für WLAN-Anbieter" - ein echter Brüller, denn ein echter Haftungsausschluss findet sich gar nicht im zugehörigen Gesetzestext. Dann spielte der SPD-Mann einen unerfahrenen PR-Berater mit lockerem Mittelfinger. In dieser Rolle riet er der IT-Branche zu mehr Geschick beim der Verwendung von Anglizismen: "Cloud hört sich schon so an wie Stehlen". Was für ein trefflicher Seitenhieb auf die Briten! Auf der einen Seite treten sie einfach aus, wann und wo immer es ihnen passt, und auf der anderen kreieren sie saublöde Schlagworte, die man als Deutscher falsch verstehen kann. Wir sind schließlich keine Mothertongueler, ein weiterer Anglizismus, der hierzulande scheiterte, da er irrtümlich für die cunnilinguale Variante des Motherfuckers gehalten wurde. Dabei geht es bei der Cloud ja nicht ums Klauen, das ist ein reiner Nebeneffekt. Es geht um die Auslagerung von lokalen IT-Arbeitsplätzen an Großunternehmen. Hätte man das Teil gleich "Jobkiller" genannt, müsste man sich jetzt nicht mit dem schlechten Image der Cloud herumschlagen.

Da musste sich de Maizière gleich dranhängen und erklärte, dass auch "Big Data" ein dümmlicher Begriff sei. "Big" klingt ja fast wie "dick" und wer will schon voll fette Daten? Nein, von "Smart Data" soll man sprechen, denn "Smart" ist voll etabliert und quasi schon das neue "Hyper". Wie üblich erreichte de Maizière mit seiner distanzierten Oberlehrerattitüde nur ein paar müde Smilies, was nicht nur daran lag, dass er mit der kumpelhaften Rampensau Gabriel nicht mithalten kann. Unser Bundeskameramann hatte schlicht und einfach bei Wolfgang Heuring geklaut, der diese Umbenennung schon vor anderthalb Jahren bei Siemens vorgetragen hatte. Mit der Floskel "Eine gute Datenpolitik schafft einen angemessenen Ausgleich zwischen dem Schutz personenbezogener Daten und den Chancen der Digitalisierung. Sie muss auch dem Ziel dienen, unser Leben einfacher, angenehmer und sicherer zu machen - und in diesem Sinne Wertschöpfung ermöglichen" versuchte sich de Maizière zurückzukämpfen, doch die Pointe mit der "Wertschöpfung" war einfach zu schwach und zu vorhersehbar.

Alexander Dobrindt hatte nun die unangenehme Aufgabe, das Publikum wieder zu wecken. Mit "Daten per se sind heute nichts Böses" legte Dobrindt vielversprechend los, ließ mit "sie bedeuten die Wertschöpfung der Zukunft" dann aber stark nach und lieferte mit "unser Wohlstand hängt davon ab" einen ziemlich verzweifelten Abgang. Mit dem Ruf "Datenreichtum statt Datensparsamkeit" übergab Dobrindt dann wieder an Gabriel, der die "fehlgeleitete Idee" der Datensparsamkeit zum Wirtschaftshemmnis erklärte. Mit "Datensouveränität statt Datenschutz" stellte dann auch unser Bundeswirtschaftswichtel eine schnittige Forderung, die man durchaus als smart bezeichnen kann. Schließlich bezeichnet Souverän den Inhaber der Staatsgewalt, also uns. Wenn wir nun der Souverän unserer Daten wären, brauchte es gar keinen Datenschutz zu geben! Wir könnten dann unsere Daten meistbietend an die deutsche Wirtschaft verkaufen, statt sie uns von ausländischen Internetklitschen stehlen zu lassen. Dann hätten wir endlich was von unserem Datenreichtum. Ein echter Fuchs, dieser Gabriel!

Insgesamt war der gestrige Auftritt wie das deutsche Breitbandnetz: Ausbaufähig. Während Thomas de Maizière und Sigmar Gabriel das klassische Duo aus Weißclown - gibt sich seriös und gebildet - und dummer August - haut auf die Kacke - verkörpern, wirkt Alexander Dobrindt wie das dritte Rad am Wagen. Eventuell liegt dies in seinem Ministerium begründet, das sich nicht nur um die digitale Infrastruktur, sondern auch um den Verkehr kümmern muss. Das Publikum, genervt durch Staus, Schlaglöcher, marode Brücken und den heimischen DSL-2000-Anschluss, sieht in Dobrindt die personifizierte Mangelwirtschaft und verweigert dem CSU-Mann einfach jeden Lacher. Unter den Teilnehmern des Netzpolitischen Forums herrschte große Einigkeit, dass das Dreigestirn nicht gut funktioniert. Als Lösung wurde ein Bundesminister für Digitalpolitik in den Raum gestellt, doch die drei anwesenden Bundesminister hielten dies für eine Schnapsidee. Kein Wunder, schließlich braucht man auch drei Bundesminister, um einen Router anzuschließen. Und nur beim Router hat man die freie Wahl!
 
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Fast fertig: Firefox 49.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Dienstag der 06.09.2016, 22:36:03
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 49.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen ersten Finalkandidaten. Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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Project Ara: Google stoppt das modulare Smartphone

reported by doelf, Montag der 05.09.2016, 13:06:22
Nach Monaten des Stillstands sollte diesen Herbst wieder Schwung in Googles Projekt Ara kommen: "Developer Edition Shipping Fall 2016" (Übersetzung: Auslieferung der Entwicklerversion im Herbst 2016) steht nach wie vor auf der Projektseite zu lesen. Doch dazu wird es nun nicht mehr kommen: Google hat die Arbeit am modularen Smartphone gestoppt.

Gegenüber Venturebeat hat ein Firmensprecher bestätigt, dass Google seine Pläne für ein modulare Smartphone nach drei Jahren Entwicklungsarbeit auf Eis gelegt hat. Einen Grund für diese Entscheidung nannte der Sprecher leider nicht. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass Google seine Hardware-Sparte verschlanken will und Project Ara hierfür geopfert wurde. Möglicherweise wird Google die Technologie an einen seiner Hardware-Partner lizenzieren, spekulieren die Kollegen.

Project Ara war ein erster Ansatz, die Modularität eines PC auf ein Smartphone zu übertragen und damit für mehr Individualität und Nachhaltigkeit zu sorgen. So sollte es möglich sein, eine bessere Kamera nachzurüsten, von UMTS auf LTE umzusteigen oder auch einen sparsamen Prozessor mit einem besonders durchhaltestarken Akku zu kombinieren. Ein erster Marktversuch, der vor einem Jahr auf der Karibikinsel Puerto Rico hätte starten sollen, fand aufgrund von Verzögerungen bei der Entwicklung nie statt. Damals hatte Google noch erklärt, dass man den Marktversuch im Laufe des Jahres 2016 an ausgewählten Orten innerhalb der USA nachholen werde.
 
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Last.fm: 43 Millionen Zugangsdaten im Netz

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 21:14:48
Nicht nur Dropbox wurde im Jahr 2012 gehackt, sondern auch das soziale Musiknetzwerk Last.fm, das damals noch ein Streaming-Dienst war. Und wie bei Dropbox wurde erst jetzt bekannt, dass die Hacker auch bei Last.fm mehrere Millionen von Zugangsdaten entwendet hatten. Es gibt aber zwei wesentliche Unterschiede: Last.fm wusste von dem Diebstahl und hatte die Passwörter seiner Nutzer unzureichend gesichert.

Während Dropbox die Passwörter als sichere bcrypt-Hashes gespeichert hatte, setzte Last.fm auf ungesalzene MD5-Hashes. Das war auch im Jahr 2012 schon längst nicht mehr Stand der Technik und ist nicht viel besser, als die Passwörter im Klartext zu speichern. Wie LeakedSource berichtet, konnte man dort 96 Prozent der Passwörter im Laufe von nur zwei Stunden knacken - und wir sprechen von 43.570.999!

Hier die Top 10:
  1. 123456
  2. password
  3. lastfm
  4. 123456789
  5. qwerty
  6. abc123
  7. abcdefg
  8. 12345
  9. 1234
  10. music
Zugegeben: Bei solchen Passwörtern wäre alles außer MD5 vermutlich Perlen vor die Säue gewesen, aber es geht ums Prinzip. Die gestohlenen Datensätze umfassen den Benutzernamen, die E-Mail-Adresse, das Passwort, das Datum der Anmeldung sowie ein paar interne Daten. Ein interessantes Detail datiert auf den 7. Juni 2012: An diesem Tag empfahl Last.fm seinen Benutzern, ihre Passwörter zu ändern. Als Grund gab Last.fm das Auftauchen "einiger" Passwörter im Internet an. Im weiteren Text vermutet der Betreiber, dass diese Passwörter den Nutzern per Phishing entlockt wurden.

Nun, da 43.570.999 Zugangsdaten aus dem Jahr 2012 im Internet aufgetaucht sind, dürfte diese Theorie hinfällig sein. Last.fm ist Opfer eines Hackerangriffs geworden und hatte die Passwörter seiner Nutzer völlig unzureichend gesichert. Was fehlt, ist eine entsprechend deutliche Warnung an die Benutzer sowie das Zurücksetzen aller Passwörter, die seit dem 22. Mai 2012 nicht mehr geändert worden sind. Denn seien wir mal realistisch: Wer "123456" oder "password" verwendet, ändert auch keine Passwörter!
 
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Wine 1.9.18 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 19:51:38
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Samstag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.18 ermöglicht mehrere Kernel-Treiber in einem einzelnen Prozess.

Die neue Version bringt weitere Verbesserungen für WebServices und Joysticks, auch am Direct3D-Befehlsstrom wurde wieder gearbeitet. Die Entwickler versprechen Leistungsgewinne beim "Graphics Device Interface" (GDI), welches unter Windows als Programmierschnittstelle für die Grafikausgabe an Bildschirme und Drucker verantwortlich ist. Der Umgang mit "Input Method Editors" (IMEs), wie sie für die Eingabe komplexer Zeichen aus dem asiatischen Sprachraum benötigt werden, wurde ebenfalls verbessert. In der Praxis wird man wohl am ehesten die Korrekturen, welche die Kompatibilität der Zwischenablage verbessern, bemerken. In den detaillierten Versionsinformationen finden sich darüber hinaus 26 behobene Fehler.
 
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Pegasus auf Mac OS X: Sicherheits-Updates für El Capitan und Yosemite

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 19:33:31
Die "legale" Spyware Pegasus der auf Cyber-Kriegsführung spezialisierten Firma NSO Group kann nicht nur die Kontrolle über iOS erlangen, sondern auch Mac OS X übernehmen. Apple hat nun reagiert und zwei 0-Day-Lücken in Mac OS X El Capitan (10.11.6) und Yosemite (10.10.5) abgedichtet.

Zumindest zwei der drei 0-Day-Lücken, die Pegasus unter iOS ausnutzt, existieren auch in Mac OS X. Es handelt sich um einen Lesezugriff auf Kernel-Speicher aufgrund von unzureichenden Eingabeprüfungen sowie um eine Speichermanipulation, über die Apps beliebigen Code mit Kernel-Rechten ausführen können. Um die Schadsoftware unbemerkt beim Aufruf einer Webseite installieren zu können, bedarf es allerdings noch eines dritten Angriffsvektors. Speichermanipulationen, über die Webseiten beliebigen Code ausführen können, sind unter Mac OS X allerdings keine Seltenheit. Man muss daher von einer akuten Bedrohungslage ausgehen.

Auf iOS-Geräten nutzt die NSO Group einen solchen Fehler, um beim Aufruf einer manipulierten Webseite einen Jailbreak durchzuführen und Pegasus auf dem Mobilgerät des Opfers zu verankern. Einmal installiert, kann Pegasus auf die Kameras und Mikrofone zugreifen, Gespräche über verschlüsselte Dienste wie WhatsApp und Viber mitschneiden, Chats und Mitteilungen abfangen sowie die Standorte des Benutzers aufzeichnen. Nach Einschätzung der Sicherheitsexperten von Citizen Lab und Lookout Security handelt es sich um den ersten Fund einer Spionage-Software, die per 0-Day-Exploits einen erfolgreichen Jailbreak durchführt.

Pegasus war aufgeflogen, als die Vereinigten Arabischen Emirate die Spyware gegen Menschenrechtsaktivisten eingesetzt hatten. Ziel des Angriffs war Ahmed Mansoor, Träger des "Martin Ennals Award" für Menschenrechte. Mansoor empfing zwischen dem 10. und 11. August 2016 eine SMS, die Informationen über die Anwendung von Folter gegen Gefangene in den Haftanstalten der Vereinigten Arabischen Emirate versprach. Die SMS enthielt eine URL, welche der Menschenrechtler nicht anklickte, sondern zur Prüfung an Citizen Lab weiterleitete. Dort stellte man schnell fest, dass der Link zu einer Exploit-Maschinerie der NSO Group gehörte.

Download:
 
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CDBurnerXP 4.5.7.6321 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 16:11:11
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.7.6321 bringt drei Neuerungen.

Neu hinzugekommen sind Tastaturbefehle zur Bedienung des integrierten Audio-Players (Play/Pause und Stopp) sowie die Spielzeit von Audiodateien beim Cover-Ausdruck. Zudem ist es nun eingeschränkt möglich, MDS-Abbilder auf CD zu brennen. Beim MDS-Format handelt es sich um Binärdateien, die neben den eigentlichen Daten auch Informationen über die Organisation derselben auf einem optischen Datenträger enthalten. Dabei geht es um Header, Spuren, Layer sowie das Urheberrecht und damit verbundene Schutzmaßnahmen.

Download: CDBurnerXP 4.5.7.6321
 
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Chrome 53.0.2785.89 für Windows und Mac OS X, Chrome 53.0.2785.92 für Linux

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 15:03:36
Bereits zum Monatswechsel hatte Google seinen Internetbrowser Chrome für Windows und Mac OS X auf die Version 53.0.2785.89 aktualisiert, für Linux wurde zeitgleich Chrome 53.0.2785.92 bereitgestellt. Die neuen Versionen bringen einige Verbesserungen und stopfen 33 Sicherheitslücken, wobei zwanzig Schwachstellen von externen Experten gemeldet wurden.

Von 13 der extern gefundenen Schwachstellen geht eine hohe Gefahr aus, sechs stellen ein mittleres Risiko dar und die letzte ist vergleichsweise harmlos. Für die Entdeckung zweier universeller XSS-Lücken in der Rendering-Engine Blink und eine Skript-Injektion in Erweiterungen zahlt Google jeweils 7.500 US-Dollar. Der Zugriff auf zwei bereits gelöschte Objekte in Blink und PDFium sowie ein Heap-Überlauf in PDFium sind Google immerhin 5.000 US-Dollar pro Fehler wert. In vier Fällen wurde über den Finderlohn noch nicht entschieden, die übrigen Entdeckungen werden mit 500 bis 3.500 US-Dollar vergütet.

Ab der Version 53 blockiert Chrome weitere Flash-Inhalte. Schon vor einem Jahr hatte Chrome 42 das Ende von Flash eingeläutet und Videoinhalte sowie Werbung nur dann geladen, wenn sich diese im Fokus des Betrachters befanden. Am Rand platzierte Flash-Inhalte müssen seither manuell per Klick gestartet werden. Inzwischen wird Flash in 90 Prozent aller Anwendungsfälle für Tracking-Funktionen verwendet und genau hier zieht Chrome 53 den Stecker. Ab Chrome 55, welches für Dezember geplant ist, wird HTML5 das proprietäre Flash endgültig ersetzen. Nur Webseiten, die keine Alternative zu Flash anbieten, werden dieses nach Zustimmung des Benutzer dann noch verwenden dürfen. Oder anders formuliert: Wer heute noch mit Flash arbeitet, sollte sich zeitnah um eine Umschulung bemühen.

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Neu zum Ausprobieren: Firefox 49.0 Beta 10

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 10:39:03
Für alle, denen der aktuelle Firefox 48.0.2 schon zu alt ist, liegt die zehnte Beta-Ausgabe der Version 49.0 zum Download bereit. In der Leseansicht kann man sich die Inhalte nun auch vorlesen lassen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

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Apache OpenOffice: Projektleiter denkt über Einstellung nach

reported by doelf, Freitag der 02.09.2016, 13:58:54
Dennis Hamilton, der Vorsitzende des Apache OpenOffice Project Management Committee (PMC), denkt über das Ende der offenen Bürosoftware nach. Laut Hamilton gibt es seitens Apache massive Sicherheitsbedenken, da OpenOffice kaum noch Updates erhalte. Eine vernünftige Produktpflege sei mit einem halben Dutzend Entwickler allerdings auch nicht realisierbar.

Eigentlich wollte OpenOffice unter der Regie von Apache die Sicherheit und zeitnahe Fehlerkorrekturen in den Vordergrund stellen, doch die neuste Version 4.1.2 datiert auf den 28. Oktober 2015 und ist fast ein Jahr alt. Das seit dem Jahr 2011 abgespaltene LibreOffice hat inzwischen die Version 5.2.0 erreicht und dort wurden im Laufe der vergangenen Monate auch etliche Sicherheitslücken bereinigt. Bei OpenOffice wird hingegen nur die Not verwaltet und es sind nicht einmal ausreichende Ressourcen vorhanden, um regelmäßig neue Builds erstellen zu können.

Apache ist sich dieser Probleme bewusst und hat Hamilton beauftragt, nach Lösungen zu suchen. Statt vierteljährlich muss Hamilton nun einmal im Monat über seine Fortschritte berichten. Als eine mögliche und nicht ganz unwahrscheinliche Option hat Hamilton nun die Einstellung von OpenOffice ins Spiel gebracht. Ein solches Gedankenspiel könne sich zwar als selbsterfüllende Prophezeiung erweisen, dennoch sieht er den Zeitpunkt gekommen, um über einen geordneten Rückzug nachzudenken. Im weiteren Verlauf des Beitrags führt der Vorsitzende alle notwendigen Schritte für das Ende des Projektes auf, nennt aber keine Alternativen zum drohenden Aus.

Tatsächlich treibt das Projekt schon seit dem Jahr 2009 mit dem Bauch oben. Damals hatte Oracle den OpenOffice-Besitzer Sun gekauft, ohne konkrete Pläne für die Zukunft der Bürosoftware zu haben. Deren kommerzielle Variante wurde im April 2011 eingestellt, während Oracle das kostenlose OpenOffice.org im Juni 2011 an die Apache Software Foundation übergab. Viele Entwickler hatten zu diesem Zeitpunkt schon lange die Nase voll und sich dem Fork LibreOffice angeschlossen. Doch statt neuer Versionen gab es unter Apaches Regie zunächst nur Arbeit hinter den Kulissen, schließlich musste das Projekt an die Apache-Lizenz angepasst werden. Nach Abschluss dieser Formalitäten war der Zug nicht nur abgefahren, sondern auch das Gleisbett verschwunden.
Quelle: lwn.net
 
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Explosionsgefahr: Samsung verhängt Verkaufsstopp für Galaxy Note 7

reported by doelf, Freitag der 02.09.2016, 13:01:24
Eigentlich wollte Samsung das Galaxy Note 7 heute in den Handel bringen, doch stattdessen verhängte das Unternehmen einen weltweiten Auslieferungsstopp und ruft alle bereits verschickten Geräte zurück. Als Grund nennen die Südkoreaner Berichte über fehlerhafte Batterien. Bisher sollen 35 Akkus in Brand geraten bzw. explodiert sein.

Im Interesse ihrer Sicherheit sollen Kunden bereits gelieferte Geräte zurückschicken, auch der Handel wurde über den Auslieferungsstopp informiert. Momentan versuchen Samsung und seine Zulieferer, die Ursache für die überhitzenden Akkus zu klären und die betroffenen Chargen zu identifizieren. Nach Abschluss dieser Untersuchungen will der Hersteller neue Geräte an seine Kunden verschicken, dies kann aber noch ein paar Wochen dauern. Auch wenn Samsung derzeit noch am Galaxy Note 7 festhält, wird dieses Phablet mit einer deutlichen Verspätung und einem gehörigen Imageproblem an den Start gehen. Der Verkaufsstopp dürfte auch Auswirkungen auf Samsungs Quartalszahlen haben, denn das Galaxy Note 7 sollte eine wichtiges Zugpferd im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft sein.
 
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Gehackt: Dropbox setzt Passwörter zurück

reported by doelf, Freitag der 02.09.2016, 10:44:26
Im Jahr 2012 wurden beim Filehosting-Dienst Dropbox die Zugangsdaten von 68 Millionen Kunden entwendet. Das Unternehmen hatte davon nichts bemerkt und ist erst vor zwei Wochen über diesen Datendiebstahl gestolpert, als die Zugangsdaten im Internet auftauchten. Laut Dropbox sind die Zugangsdaten echt, man habe bisher aber keine Anzeichen für einen Missbrauch feststellen können.

Glücklicherweise liegen die Passwörter nicht im Klartext vor, sondern lediglich als bcrypt-Hashes, die als recht sicher gelten. Auf der anderen Seite hatten die Datendiebe vier Jahre Zeit, um die Verschlüsselung zu knacken. Dropbox hat daher alle Passwörter zurückgesetzt, die seit Mitte 2012 nicht mehr geändert wurden. Wie immer gilt: Wer sein Passwort in Kombination mit dem selben Benutzernamen auch für andere Dienste verwendet hat, sollte umgehend tätig werden und die Passwörter für die anderen Dienste ebenfalls austauschen. Auf welche Weise die Benutzerdaten vor vier Jahren gestohlen wurden, ist indes noch völlig unklar.
 
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Ab-In-Den-Urlaub.de und Billigfluege.de sind insolvent

reported by doelf, Freitag der 02.09.2016, 10:19:22
Im August, zur Hauptreisezeit, war es ruhig um die Finanzprobleme der Unister-Gruppe geworden, doch gestern mussten auch die ab-in-den-urlaub.de Betriebsgesellschaft mbH sowie die RMK billigfluege.de GmbH beim Amtsgericht Leipzig Anträge auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde abermals Prof. Dr. Lucas F. Flöther, der sich auch um die anderen Unister-Unternehmen kümmert, bestellt.

Wir blicken zurück: "Vom Start-Up zum Web-Giganten" - und dann zum Trümmerhaufen? Nach dem Flugzeugabsturz, der Firmengründer und Geschäftsführer Thomas Wagner und Mitgesellschafter Oliver Schilling in den Tod gerissen hatte, bricht eine der größten Internetfirmen Deutschlands in sich zusammen. Zunächst ging am 18. Juli 2016, einem Montag, die Dachgesellschaft Unister Holding GmbH in eine freiwillige Insolvenz. Im Laufe der Woche folgten dann die drei Firmen Unister GmbH, U-DEALS GmbH und Urlaubstours GmbH sowie die Unister Travel Betriebsgesellschaft, zu der auch die Online-Reisebüros Ab-In-Den-Urlaub.de, Fluege.de, Hotelreservierung.de und Reisen.de gehören. Am Freitag, den 22. Juli 2016, waren dann auch die Unister Factory GmbH sowie die CS24-Call Support 24 GmbH zahlungsunfähig, wobei Letztere im Bereich Fulfillment für die anderen Unister-Töchter tätig ist.

In den folgenden Wochen mussten auch die Indigo Reisen GmbH (Reisebüro), die BookaHotel GmbH (Hotelvermittlung), die Flug.de Flugreisen GmbH (Flugvermittlung), die PortalService GmbH (Vertrieb und Verwaltung), die Unister Asset Management GmbH (Wertpapierhandel), die Travel Viva GmbH (Finanzdienstleistungen), die Opernpark-Center GmbH (Betreiber des Opernpark-Centers), die Unister Investment GmbH (Verwaltung), die Schilling Invest GmbH (Reinigungsdienstleistungen) und die HolidayReporter GmbH (Hotel- und Reisebewertungssysteme) in die Insolvenz gehen. Gestern folgten nun die Gesellschaften, welche die beiden Portale Ab-In-Den-Urlaub.de und Billigfluege.de betreiben. Laut Insolvenzverwalter Prof. Dr. Lucas F. Flöther sollen die Buchungen der Kunden erfüllt und der Betrieb der Portale aufrechterhalten werden. Zudem sieht der Insolvenzverwalter gute Chancen für ein Fortbestehen des Unternehmens. Bereits am 19. August 2016 vermeldete Flöther, dass rund zwanzig Investoren Interesse an Unister bzw. an Teilen des Unternehmens bekundet hätten.

Bleibt noch ein Punkt: Die Gutscheine. Um seine Angebote attraktiver zu machen, setzt Unister massiv auf Gutscheine. Diese "Geld-zurück-Gutscheine" können nur auf zukünftige Reisen eingelöst werden und sind an Mindestbuchungswerte gebunden. Zudem handelt es sich nicht um einen Rabatt, sondern um eine Rückvergütung. Man muss die Reise bei Einlösung eines Gutscheins voll bezahlen und bekommt die Rückvergütung innerhalb von 45 Tagen ab dem Anreisetag überwiesen. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis hatte Unister dauerhaft mit technischen Pannen zu kämpfen. Gutscheine aus der Zeit vor der Insolvenz wird man vermutlich nicht mehr einlösen können. Gutscheine, die nach dem Insolvenzantrag ausgestellt wurden, bleiben vorerst gültig. Wird Unister komplett oder in Teilen verkauft, müssen die jeweiligen Käufer diese Gutscheine allerdings nicht akzeptieren. Wer Reisen über Unister bucht, sollte den Wert etwaiger Gutscheine also lieber ausblenden.
 
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Thunderbird 45.3 behebt drei Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 01.09.2016, 17:34:25
Seit ein paar Tagen liegt die Version 45.3 des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download bereit. Dieses Update behebt drei Fehler und soll auch Sicherheitslücken schließen. Leider wurden die Sicherheitshinweise noch nicht aktualisiert, so dass wir noch keine Details bezüglich der ausgemerzten Schwachstellen nennen können.

Betrachten wir also die nicht sicherheitsrelevanten Änderungen: Da wäre zunächst ein Fehler bei der Verarbeitung bestimmter Mitteilungen, der die Zusammenfassung in der Entwurfsdatenbank verfälschen kann. Wurde eine empfangene Nachricht mit der Option "Als neu bearbeiten" geöffnet, wurde irrtümlich der Absender der ursprünglichen E-Mail als Autor eingetragen. Der dritte Fehler betrifft die Empfangsbestätigung (Disposition-Notification-To), welche im mail.compose.other.header nicht genutzt werden konnte.

Download: Thunderbird 45.3
 
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