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Zum Thema 6 Kerne

News-Archiv: Oktober 2015

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Fast fertig: Firefox 42.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)

reported by doelf, Donnerstag der 29.10.2015, 22:41:10
Der erste Finalkandidat des Firefox 42.0 liegt auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) zum Download bereit und diesmal wird es auch für Windows eine finale 64-Bit-Fassung geben. In der Beta-Schiene ist der Firefox bereits seit Monaten mit einer 64-Bit-Ausgabe für Windows vertreten, die äußerst stabil und zuverlässig läuft. Die Freigabe des finalen Firefox 42.0 ist für die kommende Woche geplant.

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Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

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Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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Apache OpenOffice 4.1.2 behebt eine Sicherheitslücke

reported by doelf, Donnerstag der 29.10.2015, 22:05:52
Rund vierzehn Monate nach der Veröffentlichung von OpenOffice 4.1.1 hat Apache ein weiteres Update der quelloffenen Büro-Software OpenOffice zum Download freigegeben. Nach Angaben der Entwickler handelt es sich bei OpenOffice 4.1.2 um ein kleineres Update, welches 38 Fehler, darunter auch eine Sicherheitslücke, beseitigt.

Der Grund für die Schwachstelle mit der Kennung CVE-2015-1774 ist ein Schreibvorgang außerhalb des zulässigen Bereichs, der sich für DoS-Angriffe (Denial of Service) und möglicherweise auch zum Einschleusen von Schadcode eignet. Der eigentliche Fehler steckt dabei im HWP-Dateifilter (Hangul Word Processor).

Dazu kommen diverse Fehlerbereinigungen in den Programmen Writer, Calc, Impress/Draw und Base. Apache OpenOffice 4.1.2 funktioniert nun zuverlässiger mit Microsoft Sharepoint und bietet eine bessere Unterstützung für WebDAV und Dateisperren. Der Dialog des PDF-Exports wurde für kleine Laptop-Bildschirme angepasst und frische Bibliotheken sorgen für eine höhere Sicherheit und Geschwindigkeit.

Download: Apache OpenOffice 4.1.2
 
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LibreOffice 5.0.3 RC 2 & 4.4.6 RC 3 offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 29.10.2015, 21:47:20
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.3 wird jetzt auch offiziell zum Download angeboten. Seit der Version 5.0.2 wurden 88 Fehler, darunter auch elf Abstürze, behoben. Das finale LibreOffice 5.0.3 soll noch in dieser Woche veröffentlicht werden - sofern keine weiteren Probleme auftreten.

Indes warten wir weiterhin auf die Fertigstellung von LibreOffice 4.4.6, welches für die vergangene Woche angekündigt war und von dem es bisher nur einen dritten Release Candidate gibt. Im Vergleich zum finalen LibreOffice 4.4.5 wurden 120 Fehler beseitigt, 17 von diesen können zum Absturz der Büro-Software führen. Die Entwicklungsschiene 4.4 wird jenen Anwendern empfohlen, welche auf die höchste Stabilität angewiesen sind. Allerdings wird LibreOffice 4.4.6 das letzte Update für diesen Zweig sein, für den am 18. November 2015 der Support endet. Man sollte sich daher mit dem baldigen Wechsel zu LibreOffice 5.0.x anfreunden.

Download:
 
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Xbox One: Termin für Windows 10 und Abwärtskompatibilität

reported by doelf, Dienstag der 27.10.2015, 15:59:26
Larry Hryb und Phil Spencer von Microsofts Xbox-Team haben den 12. November 2015 als Termin für die Veröffentlichung des nächsten großen Updates bestätigt: An diesem Tag soll Windows 10 an die ersten Konsolen ausgeliefert werden und die Xbox One für alte Spiele, welche ursprünglich für die Xbox 360 geschrieben wurden, fit machen.

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Anfang Oktober hatte Terry Myerson, der Chef von Microsofts "Windows and Device Group", noch von einer baldigen Veröffentlichung gesprochen und kein endgültiges Datum genannt, doch nun ist es amtlich: Windows 10 kommt am 12. November 2015 auf die Xbox One und vereinheitlicht die Benutzeroberflächen von PC und Konsole. Die wichtigste Neuerung betrifft die Frage: "Kann ich meine Xbox-360-Spiele für die Xbox One verwenden?". Hatte Microsoft dies bisher kategorisch verneint, wird die von vielen Kunden geforderte Abwärtskompatibilität nun kostenlos nachgereicht. Die Redmonder hatten ihre diesbezüglichen Pläne anlässlich der Spielemesse E3 (Electronic Entertainment Expo) im Juni 2015 auf den Tisch gelegt.

Bisher scheiterte die Nutzung alter Spiele an dem Architekturwechsel, der mit dem Schritt zur Xbox One vollzogen wurde. Während in der Xbox 360 noch ein 3-kerniger PowerPC-Prozessor von IBM werkelt, kommt in der Xbox One eine 8-Kern-APU von AMD und damit normale PC-Technik zum Einsatz. Um alte Spiele dennoch zum Laufen zu bewegen, bleiben drei Optionen: Microsoft könnte die Spiele auf einem Server laufen lassen und an die Xbox One streamen, doch hierzu wird eine schnelle Internetanbindung benötigt. Alternativ könnte Microsoft eine Software bereitstellen, welche die PowerPC-Architektur emuliert, doch das wäre recht langsam. Somit hat man sich in Redmond für die dritte Variante entschieden.

Laut Phil Spencer handelt es sich um eine "native Abwärtskompatibilität". Dies würde eigentlich bedeuten, dass die alten Spiele direkt und ohne Emulationsebene auf dem Betriebssystem der Xbox One laufen. Und da dies aufgrund der architektonischen Unterschiede nicht möglich ist, konvertiert Microsoft die alten Spiele. Diese Herangehensweise bedeutet für Microsoft den höchsten Arbeitsaufwand, denn die Konvertierung muss für jedes Spiel einzeln umgesetzt und getestet werden. Daher sollen zu Anfang auch nur ausgewählte Titel - die Rede ist von "über 100 Klassikern" - verfügbar sein werden. Die laufen dann aber auch deutlich schneller als in einem Emulator und können auch auf neue Funktionen der Xbox One zugreifen - von Bildschirmfotos bis zum Aufzeichnen von Gameplay-Videos.

Mitbewerber Sony, der den Preis für seine PlaySation 4 vor wenigen Tagen auf 329 Euro reduziert hatte, konnte die Abwärtskompatibilität seiner Konsole bisher als Alleinstellungsmerkmal verkaufen und dafür auch noch Geld verlangen. Spieler, die diese Funktion nutzen möchten, müssen nämlich den kostenpflichtigen Streaming-Dienst PlayStation Now abonnieren und sollten zudem über eine schnelle Internetanbindung verfügen.
Quelle: twitter.com
 
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Opera 33 hilft beim Surfen unter erschwerten Bedingungen

reported by doelf, Dienstag der 27.10.2015, 15:15:19
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat soeben ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 33.0.1990.43 aktualisiert, welche speziell für langsame Netzwerke und ältere Hardware optimiert wurde. Operas Entwickler haben eng mit Google zusammengearbeitet, um der Rendering-Engine Blink 46 ihren Speicherhunger auszutreiben.

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Opera hatte 15 Jahre lang seine eigene Rendering-Engine Presto entwickelt, welche sich mit geringen Ressourcen zufriedengab. Der Umstieg auf Blink/Chromium wurde daher von vielen Anwendern negativ bewertet. Durch Operas Mitwirkung an der Entwicklung von Blink/Chromium soll diese Engine nun in eine ähnliche Richtung gehen wie seinerzeit Presto, zugleich profitieren die Norweger von der wesentlich breiter aufgestellten Entwicklerbasis des Blink/Chromium-Projekts.

Eine Besonderheit von Opera, welche die Nachteile langsamer Internetanbindungen etwas kompensieren kann, ist der Turbo-Modus. Hierbei werden die Internetinhalte zunächst an Operas Server geschickt und dann in komprimierter Form an den Nutzer weitergeleitet. Dies spart Bandbreite, wobei es bei einigen Internetangeboten zu Darstellungsproblemen kam. Eine neue Entwicklungsstufe namens "Turbo 2" soll diese Kompatibilitätsprobleme beheben und zudem eine höhere Kompressionsrate bieten.

Zurückgekehrt ist die native Unterstützung proprietärer Codes wie MP3, die man beim Wechsel zu Blink/Chromium gestrichen hatte. Opera warnt ab sofort, wenn eine Webseite versucht, exklusiven Zugriff auf die MIDI-Geräte zu bekommen. Und natürlich wurde auch wieder an der Stabilität und Zuverlässigkeit des Internetbrowsers geschraubt.

Download:
 
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LibreOffice 5.0.3 RC 2 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 27.10.2015, 13:25:53
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit Ende September in der finalen Version 5.0.2 zum Download bereit. Seit gestern ist auch der zweite Veröffentlichungskandidat der Version 5.0.3 im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers verfügbar, dessen finale Fassung eigentlich in dieser Woche freigegeben werden soll. Das könnte knapp werden.

Schließlich warten wir immer noch auf die Fertigstellung von LibreOffice 4.4.6, welches für die vergangene Woche angekündigt war und von dem es bisher nur einen zweiten Release Candidate gibt. Die Entwicklungsschiene 4.4 wird jenen Anwendern empfohlen, welche auf die höchste Stabilität angewiesen sind. Allerdings wird LibreOffice 4.4.6 das letzte Update für diesen Zweig sein, dessen Support am 18. November 2015 endet. Man sollte sich daher mit dem baldigen Wechsel zu LibreOffice 5.0.x anfreunden.

Download: LibreOffice 5.0.3 RC 2 (Pre-Release)
 
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Firefox 42.0 Beta 9 (32/64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 27.10.2015, 13:12:39
Mozillas Entwickler haben die neunte Beta-Version des Firefox 42.0 offiziell zum Download freigegeben. Die Beta-Schiene ist besonders für Windows-Benutzer interessant, da es hier auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Die Version 42.0 bringt einen Tracking-Schutz, mehr Sicherheit für den Login-Manager sowie Leistungsoptimierungen. Mit der finalen Fassung darf man in der kommenden Woche rechnen.

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Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

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Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Beta 9
 
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Windows 10 Insider Preview für Telefone Build 10572

reported by doelf, Donnerstag der 22.10.2015, 21:18:29
Hatte Microsoft zuletzt immer mehr als einen Monat benötigt, um einen neuen Build der Windows 10 Insider Preview für Telefone fertigzustellen, ist diesmal keine Woche vergangen. Kurioserweise wurde der schlimmste Fehler, welcher das Upgrade von älteren Builds aus scheitern lässt, noch nicht behoben.

Wie schon beim Build 10549.4 ist daher auch beim Build 10572 der Umweg über Windows Phone 8.1 angesagt: Hierzu installiert man das Windows Phone Recovery Tool stellt mit dessen Hilfe Windows Phone 8.1 auf dem Telefon wieder her. Unter Windows Phone 8.1 installiert man im Anschluss die Windows Insider App und aktiviert dort den "Fast Ring". Nun sollte der Build 10572 zur Installation angeboten werden. Wer keine Lust auf diesen Umweg hat, sollte auf den intern bereits fertiggestellten Build 10575 warten, welcher das Problem beseitigt. Übrigens: Beim ersten Start nach dem Upgrade auf Build 10572 zeigt das Telefon für eine ganze Weile einen schwarzen Bildschirm an. Hier heißt es Geduld haben, während Windows die Daten übernimmt und das Upgrade abschließt.

Kommen wir nun zu den Neuerungen des Build 10572: Cortana leitet Benachrichtigungen über verpasste Anrufe und Textmitteilungen an den Windows-PC (Windows 10 für PCs Build 10565 oder neuer) weiter, von dem aus man dann auch antworten kann. Hierzu sagt man "Text" und den Namen des Kontakts, danach diktiert man die gewünschte Antwort. Damit dies funktioniert, muss man an beiden Geräten mit dem selben Microsoft-Konto angemeldet sein. In Cortanas Einstellungen kann man die Weiterleitung komplett oder für einzelne PCs deaktivieren. Zur Freizeitoptimierung erinnert Cortana an Filme und Veranstaltungen, hierfür durchforstet die digitale Assistentin unsere E-Mails nach Buchungsbestätigungen. Rechtzeitig vor der Veranstaltung macht sich Cortana bemerkbar und bietet die Möglichkeit, eine Fahrt beim umstrittenen Fahrdienst Uber zu buchen.

Die Integration des Kommunikationsdiensts Skype in die universellen Apps Messaging, Phone und Skype Video schreitet weiter voran. Die Messaging-App unterstützt jetzt animierte GIFs und man kann die Mitteilungen durchsuchen, während sich in der Phone-App die Gesprächshistorie durchforsten lässt. Karten lassen sich endlich wieder für den Offline-Gebrauch auf der SD-Karte speichern und Apps kann man sowohl auf SD-Karten als auch auf USB-Laufwerken ablegen. Dies funktioniert auch bei Windows PCs, sofern man den Build 10565 von Windows 10 verwendet. Lokal gespeicherte Fotos kann man neuerdings als Favoriten markieren. Diese Bilder werden dann für die Live-Kachel verwendet. Das Zoomen und der Zugriff auf Dateiinformationen wurden beschleunigt und wenn man den Finger auf dem Bild hält, erscheint ein Menü mit erweiterten Optionen.

Mit Ausnahme des Installationsproblems hat Microsoft einige Fehler behoben: Mitteilungen über neue Nachrichten oder andere Ereignisse werden jetzt auch von gesperrten Telefonen empfangen und Cortanas Hintergrundaktivitäten wurden reduziert, um die Laufzeit des Akkus zu verlängern. Der Start-Bildschirm lädt schneller und zuverlässiger und auch das Action-Center soll jetzt fixer funktionieren. Auf den Sperrbildschirm wurde ein Symbol für den aktivierten Wecker eingebunden und der Annäherungssensor schaltet beim Telefonieren zuverlässiger den Bildschirm schwarz. Auch für den App-Download verspricht Microsoft eine höhere Zuverlässigkeit, der Sprachwechsel der Tastatur verläuft weniger aggressiv und die Auswahl des Neustarts lässt das Telefon sofort neu booten.

Andere Probleme warten noch auf ihre Lösung: Die Anzeige für neue Nachrichten auf dem Anrufbeantworter funktioniert bei einigen Telefonen nicht und man kann keine Fotos über Apps von Drittanbietern wie Facebook, Facebook Messenger, Instagram Beta oder WhatsApp teilen. Auf einigen Geräten stürzt die Phone-App wiederholt ab, dies lässt sich durch einen Neustart beheben. Wer ein Dual-SIM-Telefon besitzt, sollte die Kacheln für die zweite SIM-Karte nicht vom Startbildschirm entfernen, da es ansonsten zu Problemen mit der Messaging-App kommt. Wurde das Smartphone von Windows Phone 8 auf die Version 8.1 und dann auf Windows 10 Mobile aktualisiert, funktioniert Wireless-LAN mitunter nicht und zuweilen lässt sich Windows 10 Mobile gar nicht installieren.
 
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Oracle schließt 154 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Donnerstag der 22.10.2015, 19:17:39
Oracle hat am gestrigen Abend neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 154 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Die gefährlichsten Fehler stecken diesmal in Java, den Communications Applications, der Sun Systems Products Suite, dem Database Server und Pillar Axiom. Ein Großteil der Schwachstellen lässt sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen, weshalb man die Updates unverzüglich einspielen sollte.

In Java SE finden sich diesmal zwar nicht die meisten Sicherheitslücken, dafür aber wieder die schwersten. Von den 25 Fehlern wurden sieben in die höchste Risikokategorie 10,0 eingeordnet, ein weiterer wurde mit 9,3 bewertet. 24 dieser Schwachstellen lassen sich von außen ohne Zugangsdaten angreifen. Es folgen die Communications Applications mit fünf Sicherheitsproblemen der Stufe 10,0. Insgesamt wurden in diesem Software-Paket neun neue Lücken entdeckt, von denen man acht ohne Authentifizierung ausnutzen kann. Die Sun Systems Products Suite bringt es auf 15 Schwachstellen (4 von Außen angreifbar), darunter jeweils eine der Kategorie 10,0 und 9,3. Von den sieben Fehlern, welche den Oracle Database Server betreffen, steht nur eine nach außen offen. Dennoch wurden einmal die Risikostufe 10,0 und dreimal die Kategorie 9,0 vergeben. In Oracle Pillar Axiom steckt zwar nur eine Sicherheitslücke, doch diese ist von außen angreifbar und entspringt der höchsten Gefahrenklasse 10,0. MySQL bringt es auf 30 Schwachstellen, darunter eine der Stufe 9,0, doch nur zwei dieser Fehler lassen sich von außen ausnutzen.

In den folgenden Produkten wurden Sicherheitslücken bis zur Risikostufe 7,5 behoben. In den Klammern geben wir jeweils an, wie viele der Fehler sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen lassen: Oracle Fusion Middleware: 23 (16); Oracle Retail Applications: 4 (4); Oracle E-Business Suite Executive: 12 (6); Oracle Supply Chain Products Suite: 8 (3); Oracle PeopleSoft Products: 8 (1); Oracle Enterprise Manager Grid Control: 5 (3); Oracle Industry Applications: 1 (1); Oracle Virtualization: 3 (1); Oracle Siebel CRM: 1 (1); Oracle Database Mobile/Lite Server: 1 (0); Oracle Hyperion: 1 (0).
 
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Oracle VM VirtualBox 5.0.8 behebt Probleme

reported by doelf, Donnerstag der 22.10.2015, 18:05:52
Oracle hatte seine Virtualisierungssoftware VirtualBox im Juli auf die Version 5.0 aktualisiert, welche Unterstützung für USB 3.0, Mac OS X Yosemite und Windows 10 brachte. Mit an Bord waren aber auch diverse Probleme, welche das nun veröffentlichte Bugfix-Update 5.0.8 weitgehend ausmerzen soll. Hierzu gehören beispielsweise 3D-Rendering-Fehler bei Windows-Gästen in Verbindung mit hochauflösenden Bildschirmen.

Auch auf der Host-Seite wurde unter Windows ein Problem mit der 3D-Beschleunigung behoben, welches mit Intels HD-Grafiklösungen auftritt. Für Linux-Hosts wurden mehrere Bugs mit der systemd-Integration in .deb- und .rpm-Pakete beseitigt. Unter Debian konnte das Starten des Dienstes scheitern, wenn systemd zwar installiert, aber nicht in Nutzung ist. Und Operstate-UP wird nur noch gemeldet, wenn tatsächlich virtuelle Maschinen mit der Schnittstelle verbunden sind.

Unter Mac OS X kehrt der grüne Zoom-Schalter für VM-Fenster zurück. Oracle hatte diesen versteckt, um Probleme mit der Vollbilddarstellung zu umgehen. Unter Yosemite und El Capitan wechselt ein normaler Klick auf die Schaltfläche in den Vollbildmodus, während bei gehaltener Option-Taste das Fenster maximiert wird. Zudem wurde für Mac-Hosts die BPF-Erfassung (Berkeley Packet Filter) und Bilanzierung des Datenverkehrs auf gebrückten Schnittstellen repariert.

Eine Regression hatte in der Version 5.0.6 dazu geführt, dass der ersten seriellen Schnittstelle ein falscher IRQ zugewiesen wird. Dieser Fehler wurde ebenso korrigiert wie eine zweite Regression, welche seit der Version 5.0 in VBoxManage setproperty defaultfrontend steckt. Gleiches gilt für einen Bug in VBoxManage/vbox-img, der bei der Konvertierung ins RAW-Format zuweilen Festplattenabbilder, die ausschließlich Nullen enthalten, erzeugt.

Download: VirtualBox 5.0.8 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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iTunes 12.3.1 schließt zwölf Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 22.10.2015, 14:24:23
Mit iTunes 12.3.1 versucht Apple einmal mehr, Unstimmigkeiten zwischen iTunes Match und Apple Music in den Griff zu bekommen. Beispielsweise verhinderte ein Problem den Upload von Musikstücken. Aber auch um die Stabilität, Geschwindigkeit und Sicherheit von iTunes hat man sich in Cupertino ein weiteres Mal gekümmert.

Insgesamt stopft iTunes 12.3.1 zwölf Sicherheitslücken, die ausnahmslos unter Windows auftreten. So ermöglichen neun Speichermanipulationen in WebKit Mittelsmannangriffe während des Zugriffs auf den iTunes Store, über die sich dem Benutzer Schadcode unterschieben lässt. Drei weitere Fehler treten bei der Verarbeitung der Eigenschaft CoreText in Textdateien auf, auch diese Schwachstellen eignen sich als Einfallstor für Schadprogramme.

Download:
 
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Windows 10 Threshold 2 Update kommt im November

reported by doelf, Donnerstag der 22.10.2015, 14:06:22
Wie Paul Thurrott aus einer verlässlichen Quelle erfahren hat, wird Microsoft das erste größere Update-Paket für Windows 10 im November veröffentlichen. "Threshold 2" (TH2), so der interne Name des Updates, soll offiziell "Windows 10 Fall Update" (Windows 10 Herbst Update) heißen. Als Versionsnummer nennt Thurrott 1511, sie spiegelt das Jahr und den Monat der Bereitstellung wieder.

Das "Windows 10 Fall Update" soll nicht als vollständiger Build, sondern als kumulatives Update über Windows Update angeboten werden. Man kann direkt von Windows 10 RTM auf die Herbst-Ausgabe aktualisieren, ohne zuvor weitere Patches oder Updates einspielen zu müssen. Aber auch der direkte Upgrade-Pfad von Windows 7 oder 8.1 zum "Windows 10 Fall Update" soll möglich sein, somit dürfte es auch komplette Installationspakete geben. Festhalten können wir auf jeden Fall, dass bereits aktivierte Rechner auch nach dem Upgrade aktiviert bleiben. Für eine erstmalige Aktivierung kann man endlich auch die Produktschlüssel von Windows 7, 8 und 8.1 nutzen.

Zu den Neuerungen des "Windows 10 Fall Update" gehört die erweiterte Individualisierung des Betriebssystems, beispielsweise in Form der für Startmenü, Action Center, Taskbar und Titelleisten verwendeten Farben. Dazu kommen Optimierungen beim Speichermanagement, vereinheitlichte Kontextmenüs, eine bessere Konsistenz in der Darstellung heller und dunkler Themen und eine Feedback-App. Die Geräte im Gerätemanager haben neue Symbole erhalten und auch der Registrierungs-Editor hat endlich ein Icon bekommen. Microsoft treibt zudem die Integration seines Kommunikationsdienstes Skype weiter voran, was sich an den universellen Apps Messaging, Phone und Skype Video zeigt.

Der Internetbrowser Edge bietet beim Positionieren des Mauszeigers über einen Tab-Reiter eine Vorschau auf den Inhalt der jeweiligen Webseite und kann Favoriten und Leselisten synchronisieren. Add-ons gibt es aber weiterhin nicht. Cortana kann handschriftliche Notizen entziffern und deren Inhalt verarbeiten, beispielsweise um Termine in den Kalender einzutragen. Zur Freizeitoptimierung erinnert Cortana an Filme und Veranstaltungen, hierfür durchforstet die digitale Assistentin unsere E-Mails nach Buchungsbestätigungen. Zwei Stunden vor der Veranstaltung macht sich Cortana bemerkbar und bietet gleich die Möglichkeit, eine Fahrt beim umstrittenen Fahrdienst Uber zu buchen.
 
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Media-Center: Kodi 15.2 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 22.10.2015, 10:46:07
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi und seit Ende Juli gibt es die stabile Version 15.0. Dieses Update brachte optimierten Programmcode und zahlreiche Verbesserungen, aber auch ein paar neue Fehler. Nachdem Kodi 15.1 die Mehrzahl dieser Probleme Mitte August behoben hatte, kümmert sich Kodi 15.2 nun um den Rest. Als nächster Schritt steht Kodi 16.0 auf dem Plan.

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Ein Stolperstein war einmal mehr Android, denn die Mehrzahl der Hersteller passt Googles Betriebssystem für die eigenen Geräte an und so stellt die beliebte Plattform aus Sicht komplexer Apps ein wahres Schlangennest dar. Kodi 15.0 scheitert beispielsweise an der Videoausgabe auf Geräten mit Amlogic-Chipsätzen, welche das Bild nur vergrößert oder in Teilen anzeigen. Da die Ursache eine veraltete und fehlerhafte Firmware ist, würde ein Update seitens der Hersteller die beste Lösung darstellen. Doch es geht um Android und so mussten die Entwickler einen Workaround finden. Darüber hinaus wurde ein Problem beim schnellen Vorspulen von Videos behoben, welches ebenfalls nur bei Android-Geräten mit Amlogic-Chipsätzen auftritt. Zudem wurde ein Problem beim Prüfen der Systempartition unter Android korrigiert.

Doch auch abseits von Android hat sich einiges getan: Die Bibliothek TagLib, welche die eingebetteten Metadaten von Audiodateien verarbeitet, wurde aktualisiert, um einen Absturz bei der Wiedergabe von FLAC-Dateien zu beheben. Unter Windows wurde ein Einfrieren im "Away Mode" (abwesend) korrigiert und unter Mac OS X 10.7 ein Absturz beim Auflösen von Laufwerksnamen beseitigt. Für XBox-Controller wurde die Lautstärkeregelung repariert und bei der Touch-Bedienung sollen sich die seitlichen Flyouts nicht mehr unbeabsichtigt öffnen. Weitere Verbesserungen korrigieren die Platzierung von Untertiteln, fehlende Liedtexte, den leeren Eintrag LatestAlbum.Artist, die Kennzeichnung für bereits gesehene Inhalte sowie falsch gewählte Zeitformate. Für 32-Bit-Plattformen wurde das Durchsuchen der Bibliothek beschleunigt, Untertitel werden wieder sauber unter dem Video positioniert und MicroDVD-Untertitel wurden ebenfalls repariert. Auch ein Speicherleck beim Öffnen von Blu-ray-Menüs für die Stream-Auswahl wurde gestopft, über UPnP eingebundene Lieder werden richtig sortiert und unter Windows funktioniert das Zurückspulen von Videos besser.

Kodi 15.2 behebt weitere Probleme mit Untertiteln, inkompatiblen MySQL-Abfragen und der Verwendung mehrerer Bilder in Guppenlisten und Layouts. Unter Android soll das Umschalten der Bildwiederholrate besser funktionieren und unter Linux wurde das Zusammenspiel mit PulseAudio optimiert. Bei den PVR-Add-ons wurden Tvheadend HTSP und MythTV aktualisiert.

Download: Kodi 15.2 (Isengard)

Danke an The Grinch für den Hinweis!
Quelle: kodi.tv
 
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LibreOffice 5.1 Alpha 1 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 22.10.2015, 10:36:02
Wer einen ersten Blick auf das kommende LibreOffice 5.1 werfen möchte, findet dessen erste Alpha-Ausgabe im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers. Angeboten wird diese für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 5.1 ist für Anfang Februar 2016 geplant.

Ebenfalls erhältlich ist der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.6, der letzten Ausgabe der Entwicklungsschiene 4.4. Die finale Fassung von LibreOffice 4.4.6 soll noch im Laufe dieser Woche bereitgestellt werden. Für die kommende Woche ist dann die Freigabe des fertigen LibreOffice 5.0.3 geplant, von dem es einen ersten Release Candidate gibt.

Download: LibreOffice 5.1 Alpha 1 (Pre-Release)
 
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LibreOffice 4.4.6 RC 2 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 22.10.2015, 10:25:07
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.6, der letzten Ausgabe der Entwicklungsschiene 4.4, wird jetzt auch offiziell zum Download angeboten. LibreOffice 4.4.6 soll noch in dieser Woche veröffentlicht werden, bevor am 18. November 2015 der Support für die Entwicklungsschiene 4.4 ausläuft.

Bis dahin richtet sich LibreOffice 4.4 in erster Linie an jene Nutzer, die auf die höchste Stabilität angewiesen sind. Die neusten Funktionen bietet hingegen die Entwicklungsschiene 5.0, deren neueste Ausgabe LibreOffice 5.0.2 seit Ende September 2015 verfügbar ist. Diese präsentiert sich mit einer modernisierten Benutzeroberfläche und verspricht eine bessere Interoperabilität mit Microsoft Office sowie Apple iWork.

Download: LibreOffice 4.4.6 RC 2
 
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Firefox 42.0 Beta 8 (32/64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 22.10.2015, 10:19:46
Mozillas Entwickler haben die achte Beta-Version des Firefox 42.0 offiziell zum Download freigegeben. Die Beta-Schiene ist besonders für Windows-Benutzer interessant, da es hier auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Die Version 42.0 bringt einen Tracking-Schutz, mehr Sicherheit für den Login-Manager sowie Leistungsoptimierungen. Mit der finalen Fassung darf man ab dem 2. November 2015 rechnen.

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Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

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Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Beta 8
 
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Marktanteile: Windows 10 mit moderatem Wachstum

reported by doelf, Sonntag der 18.10.2015, 18:12:19
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Nachdem Windows 10, welches Ende Juli seine Premiere feierte, im August - also dem ersten vollen Monat seiner Verfügbarkeit - auf 5,21 Prozent geschossen war, hat sich der Wechselwille im September schon wieder abgekühlt.

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Windows 10 konnte seinen Marktanteil zwar auf 6,63 Prozent ausbauen, doch das bedeutet lediglich ein Plus von 1,42 Punkte nach einer Steigerung um 4,82 Punkte von Juli auf August. Damit verharrt das neueste Werk aus Redmond auf Rang vier und bleibt damit vor Mac OS X 10.10 (4,91%; +0,15), aber auch hinter Windows 8.1 (10,72%; -0,67). Platz zwei behält Windows XP, welches immer noch 12,21 Prozent des Marktes hält, während Windows 7 mit 56,53 Prozent (-1,14) trotz Verluste der unangefochtene Platzhirsch bleibt. Windows 8 dümpelt mit 2,60 Prozent (+0,04) auf Rang sechs, Linux rückt auf Rang sieben vor (1,74%; +0,11) und verdrängt Windows Vista (1,73%; -0,09) auf Rang acht.

Die Zahlen deuten auf eine Abwanderung von Windows 7 und 8.1 in Richtung Windows 10 hin, doch die beiden älteren Betriebssysteme verlieren derzeit mehr Punkte, als der jüngste Spross aus Redmond hinzugewinnen kann. Eine Steigerung um 1,42 Punkte ist zwar recht ordentlich, doch da es Windows 10 als kostenloses Upgrade gibt, welches seitens Microsoft äußerst massiv beworben wird, hatten wir mit einer stärkeren Wechselbewegung gerechnet.
 
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Wieder kritische Schwachstellen im Flash Player gestopft

reported by doelf, Sonntag der 18.10.2015, 16:56:44
Entgegen seiner ersten Ankündigung hat Adobe doch noch Gas gegeben und die kritischen Sicherheitslücken im Flash Player, welche bereits angegriffen werden, in dieser Woche gestopft. Es handelt sich um drei Typenverwechslungen, über die Angreifer beliebigen Schadcode einschleusen und ausführen können.

Adobe bewertet diese Sicherheitslücken als kritisch und empfiehlt für Windows und Mac OS X ein sofortiges Update. Für Linux gilt diese nur bei Verwendung des Internetbrowsers Chrome, ansonsten verhängt Adobe für Linux nur die moderate Warnstufe 3. Bereits zu Anfang der Woche hatte Adobe frische Updates veröffentlicht und damit 21 Sicherheitslücken im Flash Player gestopft. Da der Flash Player immer wieder als Einfallstor für Schadprogramme dient, sollte man darüber nachdenken, ob man diese Software überhaupt noch benötigt. Unsere Redaktionsrechner kommen seit Anfang 2015 ganz ohne Flash Player aus.

Download:
 
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Sicherheitsupdate: Firefox 41.0.2

reported by doelf, Sonntag der 18.10.2015, 16:40:52
Mozilla bittet die Benutzer des Firefox 41 ein zweites Mal zum Update. Diesmal geht es um eine Sicherheitslücke in der Fetch-API, welche die Vorgaben bezüglich Cross-Origin Resource Sharing (CORS) nicht korrekt umsetzt. Hierdurch können bösartige Webseiten auf private Daten zugreifen. Die Schwachstelle wurde zeitgleich vom Sicherheitsforscher Abdulrahman Alqabandi und dem Mozilla-Entwickler Ben Kelly gemeldet.

Ende September hatte Mozilla mit dem Firefox 41.0.1 bereits sechs Fehler, darunter vier Abstürze, behoben. Beispielsweise ließen die Yandex-Toolbar und Adblock Plus den Firefox 41.0 gleich beim Start abstürzen. Auch ein Problem mit Intels Grafik-Media-Beschleuniger 3150 (Intel GMA 3150), welcher in den Atom-Prozessoren der Baureihen N400, D400 und D500 zum Einsatz kommt, konnte einen Startabsturz verursachen. Zudem stürzte der Firefox 41.0 gelegentlich beim Zugriff auf Facebook sowie aufgrund fehlender App-Kennungen ab.

Download: Firefox 41.0.2
 
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Firefox 42.0 Beta 7 (32/64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 18.10.2015, 15:24:27
Mozillas Entwickler haben die siebte Beta-Version des Firefox 42.0 offiziell zum Download freigegeben. Die Beta-Schiene ist besonders für Windows-Benutzer interessant, da es hier auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Die Version 42.0 bringt einen Tracking-Schutz, mehr Sicherheit für den Login-Manager sowie Leistungsoptimierungen. Mit der finalen Fassung darf man ab dem 2. November 2015 rechnen.

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Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

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Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Beta 7
 
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Wine 1.7.53 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 18.10.2015, 15:21:05
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.53 bringt Unterstützung für diverse Versionen von XAudio.

Etliche Spiele waren aufgrund des Fehlens von XAudio abgestürzt, darunter "Avatar" (Demo), "C4" (Demo), "Flock!", "Iconoclasts", "Lost Planet 2" (Benchmark), "Nail'd" (Demo), "Prototype", "Saw: The Video Game" und "Watchmen: The End is Nigh". Diese Probleme sollten nun ebenso behoben sein wie ein Absturz von "Tomb Raider III" in msadp32. Darüber hinaus schreitet die Implementierung der Bibliothek Web-Services weiter voran, das Einbetten von OLE-Objekten wurde verbessert und der Code rund um Direct3D wurde aufgeräumt.

Download: Wine 1.7.53

Für die Entwicklungsversion 1.7.53 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Support for the various versions of XAudio.
  • More implementation of the Web Services DLL.
  • Improved OLE object embedding.
  • Various code cleanups in Direct3D.
  • New MAINTAINERS file and Signed-off-by requirement to improve the patch review process.
  • Various bug fixes.
 
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Windows 10 Insider Preview für Telefone Build 10549

reported by doelf, Sonntag der 18.10.2015, 15:01:31
Abermals hat Microsoft einen ganzen Monat benötigt, um einen neuen Build der Windows 10 Insider Preview für Telefone fertigzustellen. Und abermals gibt es den neuen Build 10549 ausschließlich für Insider, die sich für schnelle Updates (Fast Ring) entschieden haben. Und abermals gibt es massive Probleme mit dem Upgrade von älteren Builds.

Laut Gabe Aul, der bei Microsoft für das Insider-Programm verantwortlich ist, wurde in letzter Sekunde ein ärgerlicher Fehler entdeckt, der die Mobiltelefone nach dem Upgrade von Build 10536 auf Build 10549 mit einem schwarzen Bildschirm hängen lässt. Wer den Build 10549 ausprobieren möchte, muss sein Gerät daher zunächst auf Windows Phone 8.1 zurücksetzen. Hierzu installiert man das Windows Phone Recovery Tool stellt mit dessen Hilfe Windows Phone 8.1 auf dem Telefon wieder her. Unter Windows Phone 8.1 installiert man im Anschluss die Windows Insider App und aktiviert dort den "Fast Ring". Nun sollte der Build 10549 zur Installation angeboten werden. Wer keine Lust auf diesen Umweg hat, sollte zunächst beim Build 10536 bleiben und auf den nächsten warten.

Doch was spricht für den Build 10549? Er bringt Cortana für Insider in Japan, Australien (vorerst nur Englisch) und Kanada (vorerst nur Englisch). Das Texteingabefeld der Messaging-App vergrößert sich automatisch bei der Eingabe, doch eine Integration von Skype wie beim Build 10565 für PCs gibt es noch nicht. Den Emojis kann man neuerdings diverse Hautfarben zuordnen und Besitzer des Lumia 1020 können jetzt auch unter Windows Mobile 10 die Möglichkeiten ihrer Kamera über die App Lumia Camera voll ausschöpfen. Diese App wurde bisher bei der Installation von Windows Mobile 10 entfernt und gehört auch noch nicht zum Lieferumfang des Betriebssystems.

Laut Microsoft soll die Kamera-App nicht mehr so oft abstürzen, Meldungen lassen sich wieder wegwischen und Bildschirmfotos laden wieder dort, wo Apps wie WeChat, WhatsApp, LINE, WeiBo und QQ nach ihnen suchen. Bei der Maps-App wurde das Zoomen durch die Pinch-Geste repariert, eigene Klingel- und Alarmtöne bringen das Telefon nicht mehr zum Hängen, der Vibrationsalarm ist zurück und das Blockieren von Anrufen funktioniert wieder normal. Zudem lassen sich auf SD-Karten gespeicherte Apps auch dann starten, wenn man die Speicherkarte zwischendurch einmal entnommen hatte.

Einige andere Probleme sind hingegen neu hinzugekommen: Nach dem Upgrade auf den Build 10549 können einige Apps fehlen, hier hilft nur das Zurücksetzen des Telefons. Anrufe über Skype for Business, WhatsApp und ähnliche Programme werden nicht mehr funktionieren. Man muss die jeweiligen Apps entfernen und neu installieren, damit man sie wieder nutzen kann. Mitteilungen über neue Nachrichten oder andere Ereignisse sieht man erst, nachdem das Telefon einmal entsperrt wurde. Dieser Fehler wurde zwar schon behoben, der Patch hat es aber nicht mehr in den Build 10549 geschafft.
 
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TSMC macht 16 nm sparsamer und billiger

reported by doelf, Donnerstag der 15.10.2015, 22:17:44
Mit "16nm FinFET Compact" (16FFC) hat TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company), der nach Intel und Samsung weltweit drittgrößte Halbleiterhersteller der Welt, einen neuen Fertigungsprozess im Angebot. 16FFC ist die dritte Fertigungsvariante mit einer Strukturgröße von 16 nm. Sie soll besonders preiswert sein und sehr sparsame Chips ermöglichen.

Ende 2014 hatte TSMC das 16-nm-Zeitalter mit "16nm FinFET" (16FF) eingeläutet. Dieser Fertigungsprozess benötigt mehr Platz und die Chips verbrauchen mehr Strom als bei 16FFC. Seit Mitte 2015 gibt es zudem "16nm FinFet Plus" (16FF+), eine Variante für besonders schnelle Prozessoren wie Apples A9. Mit 16FFC will TSMC preiswerte Prozessoren für Smartphones und Tablets der Einstiegs- und Mittelklasse herstellen, zudem richtet sich der neue Fertigungsprozess an das Internet der Dinge. Mit der Serienfertigung von 16FFC ist allerdings erst im kommenden Jahr zu rechnen.
 
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LibreOffice 4.4.6 RC 2 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 15.10.2015, 22:04:10
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.6, der letzten Ausgabe der Entwicklungsschiene 4.4, liegt im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zum Download bereit. LibreOffice 4.4.6 soll in der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 veröffentlicht werden, bevor am 18. November 2015 der Support für die Entwicklungsschiene 4.4 ausläuft.

Bis dahin richtet sich LibreOffice 4.4 in erster Linie an jene Nutzer, die auf die höchste Stabilität angewiesen sind. Die neusten Funktionen bietet hingegen die Entwicklungsschiene 5.0, deren neueste Ausgabe LibreOffice 5.0.2 seit Ende September 2015 verfügbar ist. Diese präsentiert sich mit einer modernisierten Benutzeroberfläche und verspricht eine bessere Interoperabilität mit Microsoft Office sowie Apple iWork.

Download: LibreOffice 4.4.6 RC 2 (Pre-Release)
 
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Sabayon 15.10 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 15.10.2015, 21:58:49
Nichts ist langweiliger als alte Software und deshalb bietet die Linux-Distribution Sabayon ihren Benutzern immer die neuesten Versionen. Sabayon 15.10 wechselt beim Installer von Anaconda zu Calamares, doch das hat Nebenwirkungen: Bei den Installationsoptionen fehlen vorerst das auf Kodi basierende Mediencenter sowie der Spielkonsolen-Modus "Steam Big Picture".

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Sowohl das Mediencenter als auch "Steam Big Picture" sollen schnellst möglich zurückkehren. Ob dies bereits bei Sabayon 15.11 der Fall sein wird, ist allerdings noch unklar. KDE wurde auf die Version Plasma 5 aktualisiert (siehe Bildschirmfoto) und Docker wird jetzt offiziell unterstützt. Diese Open-Source-Software ermöglicht die Isolation von Anwendungen in Containern mithilfe von Betriebssystemvirtualisierung. Für die Zukunft ist neben einer ARM-Variante auch eine Sabayon Server Edition geplant. Termine für deren Veröffentlichung gibt es aber noch nicht.

Download: Sabayon 15.10
 
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Update macht Flash Player nicht viel sicherer

reported by doelf, Donnerstag der 15.10.2015, 15:52:01
Nach dem Update ist vor dem Update: Adobe hat in dieser Woche zwar 21 Sicherheitslücken im Flash Player gestopft, doch viel sicher ist dieser dadurch nicht geworden. Es gibt nämlich schon wieder eine neue Schwachstelle (CVE-2015-7645), die bereits aktiv angegriffen wird. Und daher kommt nächste Woche auch schon das nächste Update!

Betrachten wir zunächst die Verbesserungen der Versionen 19.0.0.207 (Windows und Mac OS X), 18.0.0.252 (Windows und Mac OS X) und 11.2.202.535 (Linux): Zwölf der behobenen Fehler basieren auf Zugriffen auf Objekte, die bereits aus dem Speicher entfernt wurden. Dazu kommen sechs Speichermanipulationen und ein Pufferüberlauf, die sich allesamt zum Einschleusen von Schadcode eignen. Zwei weitere Schachstellen betreffen das Umgehen der Herkunftsprüfung (Same Origin Policy) und eine fehlerhafte Implementierung der Flash-Broker-API.

Adobe bewertet die Mehrzahl dieser Sicherheitslücken als kritisch und empfiehlt für Windows und Mac OS X ein sofortiges Update. Für Linux gilt diese nur bei Verwendung des Internetbrowsers Chrome, ansonsten verhängt Adobe für Linux nur die moderate Warnstufe 3. Diese gilt auch für AIR., dessen Laufzeit- und Entwicklungsumgebung auf die Version 19.0.0.213 aktualisiert wurden.

Die nach wie vor offene Schwachstelle CVE-2015-7645 wurde von Peter Pi, der für Trend Micro arbeitet, entdeckt. Adobe stuft diesen Fehler ebenfalls als kritisch ein. Er ermöglicht einen kontrollierten Absturz des Flash Players, in dessen Verlauf Schadcode im Speicher platziert und ausgeführt wird. Dieser Fehler wird bereits für gezielte Angriffe genutzt, dennoch werden wir auf das Update noch bis zur kommenden Woche warten müssen.

Download:
 
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AMD Catalyst 15.10 Beta für "Ashes of the Singularity"

reported by doelf, Mittwoch der 14.10.2015, 22:53:01
AMD hat einen weiteren Beta-Treiber für Windows 10, 8.1 und 7 veröffentlicht. Der Catalyst 15.10 Beta bringt Leistungsoptimierungen für "Ashes of the Singularity" und behebt auch ein Problem mit dem DirectX-12-Modus dieses Spiels. Auf einigen GPUs der Baureihe 300 kommt es aber weiterhin zu Abstürzen und mit 2 GiB Grafikspeicher scheitert zuweilen der Programmstart. "Ashes of the Singularity" soll am 22. Oktober 2015 über Steam Early Access veröffentlicht werden.

Die Entwickler haben ein Problem bei der Wiedergabe von MPEG2-Videos behoben und Cyberlink PoweDVD läuft nun wieder einwandfrei, wenn ein per HDMI-Kabel angeschlossener 3D-Bildschirm genutzt wird. Weiterhin wurden Timeouts behoben, die beim Abspielen von 4K-Videos auf YouTube sowie bei der DirectX-Leistungsmessung der Unreal Engine 4 auftreten konnten. Auf Notebooks mit zwei Grafikchips kann "Star Wars: Battlefront" nun die schnellere GPU nutzen und die Treiberinstallation soll nun auf allen Systemen zuverlässig durchlaufen. Es gibt natürlich auch noch ein paar ungelöste Probleme: Nach wie vor ist "Elite: Dangerous" ist im SuperCruise-Modus sehr langsam und unter Windows 8.1 fehlt im Gerätemanager die zweite Grafikkarte.

Der Catalyst 15.10 Beta unterstützt AMDs Grafikprozessoren ab der Baureihe Radeon HD 5000 sowie mobile GPUs ab Mobility Radeon HD 5000. Der Beta-Treiber funktioniert auch mit den APUs der Serien Kaveri, Godavari und Carrizo, allerdings werden bei Windows 8.1 und 10 nur die 64-Bit-Varianten dieser Betriebssysteme unterstützt.

Download: AMD Catalyst 15.10 Beta
 
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Microsoft veröffentlicht sechs Sicherheits-Updates

reported by doelf, Mittwoch der 14.10.2015, 21:46:20
Auch wenn Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hat, wurden am gestrigen Dienstag sechs frische Sicherheitsflicken für den Monat Oktober veröffentlicht. Die Hälfte der Updates kümmert sich um kritische, die andere um hochgradig gefährliche Schwachstellen. Insgesamt hat Microsoft diesmal 29 Schwachstellen in Windows und der hauseigenen Software geschlossen. Der Internet Explorer bleibt mit 14 Sicherheitsproblemen (sieben kritisch, sieben schwerwiegend) die größte Baustelle.

Mehrere Fehler im Internet Explorer der Versionen 7 bis 11 und dem Skriptmodul von Windows Vista und Server 2008 ermöglichen die Manipulation von Speicherinhalten. Auf diese Weise können Angreifer beim Aufruf einer Webseite Schadcode im Arbeitsspeicher platzieren und ausführen. Andere Probleme erlauben die Erhöhung von Berechtigungen sowie die Offenlegung von Informationen. Zudem lässt sich aufgrund einer Sicherheitslücke die Speicherwürfelung mit Hilfe von VBScript und JScript umgehen. Laut Microsoft wird bisher keine der Schwachstellen ausgenutzt und lediglich eine Sicherheitsanfälligkeit im Skriptmodul (CVE-2015-6056) wurde öffentlich dokumentiert. Im neuen Webbrowser Edge wurde diesmal keine kritische Schwachstelle geschlossen, dafür gibt es zwei hochgradig gefährliche Fehler. Es handelt sich um ein Datenleck und eine Möglichkeit, den XSS-Filter zu umgehen.

Auch in der Windows-Shell wurde zwei kritischer Fehler gefunden, die sich zum Einschleusen von Schadprogrammen eignen. Der Angriff erfolgt wahlweise über ein manipuliertes Symbolleisten-Objekt oder ein Tableteingabebereich-Objekt. Betroffen sind alle Windows-Varianten von Vista bis 10 einschließlich der Server mit und ohne Core-Installationsoption. Gleich fünf Sicherheitslücken stecken im Windows-Kernel und alle wurden als hochgefährlich eingestuft. Diese Fehler ermöglichen nicht nur Rechteausweitungen, sondern auch das Deaktivieren der Codeintegritätsprüfungen beim Systemstart (Trusted Boot). So lassen sich nicht signierte Dateien und Treiber laden und Sicherheitsfunktionen wie BitLocker und die Geräteverschlüsselung umgehen. Abermals sind alle Windows-Varianten von Vista über 10 bis zu den Servern mit und ohne Core-Installationsoption betroffen.

Bleiben noch die Office-Produkte: Wenn ein Angreifer Microsoft Office 2007, 2010, 2013, 2013 RT und 2016 oder Office für Mac 2011 und 2016 mit speziell gestalteten Dateien füttert, kann er dabei Schadcode ausführen. Es gibt gleich drei dieser Schwachstellen, von denen zwei auch die SharePoint Server 2007, 2010 und 2013 sowie die Office Web Apps 2010 und 2013 betreffen. Dazu kommt ein Spoofing-Angriff auf die Office-Dienste und Web-Apps. Zwei weitere Sicherheitslücken betreffen nur die SharePoint Server, sie ermöglichen den Datenabgriff und das Umgehen von XSS-Sperren, welche Cross-Site Scripting unterbinden sollen.
 
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Windows 10 Insider Preview für PCs Build 10565

reported by doelf, Dienstag der 13.10.2015, 23:18:47
Gut drei Wochen nach der Veröffentlichung des Build 10547 gibt es wieder eine neue Windows 10 Insider Preview für PCs. Abermals wird der neue Build, welcher die Nummer 10565 trägt, nur an jene Insider, die sich für schnelle Updates (Fast Ring) entschieden haben, verteilt. Microsofts Gabe Aul, der für das Insider-Programm verantwortlich ist, verspricht diverse Verbesserungen und auch neue Funktionen.

Beispielsweise treibt Microsoft die Integration seines Kommunikationsdienstes Skype weiter voran. Dieser findet sich in den universellen Apps Messaging, Phone und Skype Video, welche man beim Build 10565 schon mal auf PCs testen kann, bevor sie der nächste Mobile-Build dann auch auf die Smartphones bringen wird. Als Beispiel für die bessere Integration nennt Aul das Action Center, wo man neue Mitteilungen dank der Funktion "Quick Reply" direkt und ohne Umweg über die Messaging-App beantworten kann. Allerdings darf man auch ein paar Fehler erwarten, denn es handelt sich um eine frühe Vorschau. Monatliche Updates sollen zusätzliche Funktionen und eine höhere Stabilität bringen.

Wenn man den Mauszeiger über einen Tab-Reiter positioniert, öffnet der Internetbrowser Edge neuerdings eine Vorschau auf den Inhalt der jeweiligen Webseite. Des Weiteren kann Edge in diesem Build die Favouriten und die Leselisten synchronisieren. Cortana kann handschriftliche Notizen entziffern und deren Inhalt verarbeiten, beispielsweise um Termine in den Kalender einzutragen. Zur Freizeitoptimierung erinnert Cortana an Filme und Veranstaltungen, hierfür durchforstet die digitale Assistentin unsere E-Mails nach Buchungsbestätigungen. Zwei Stunden vor der Veranstaltung macht sich Cortana bemerkbar und bietet gleich die Möglichkeit, eine Fahrt beim umstrittenen Fahrdienst Uber zu buchen.

Darüber hinaus kann man den Titelleisten der Fenster knallige Farben passend zum Farbthema verpassen, es gibt optimierte Kontextmenüs für Start sowie eine Ladung neuer Icons. Beispielsweise haben die Geräte im Gerätemanager neue Symbole erhalten und auch der Registrierungs-Editor hat endlich ein Icon bekommen. Sollte die Aktivierung beim Upgrade von Windows 7, 8 oder 8.1 nicht automatisch funktionieren, kann man diese manuell unter Einstellungen → Update und Sicherheit → Aktivierung → Product Key ändern vornehmen. Hierzu gibt man einfach den Produktschlüssel der vorherigen Windows-Version ein. Dies soll auch bei Neuinstallationen funktionieren.

Ein erwähnenswerte Änderung betrifft den Standarddrucker. Ab sofort wird jener Drucker als Standarddrucker verwendet, auf dem zuletzt etwas ausgedruckt wurde. Dieses Verhalten kann man unter Einstellungen → Geräte → Drucker & Scanner ändern. Die Möglichkeit, den Standarddrucker in Abhängigkeit vom Netzwerkstandort zu definieren, wurde leider entfernt.
 
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LibreOffice 5.0.3 RC 1 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 13.10.2015, 22:02:04
Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.3 wird jetzt auch offiziell zum Download angeboten. Seit der Version 5.0.2 wurden 76 Fehler, darunter auch sieben Abstürze, behoben. Das finale LibreOffice 5.0.3 soll Ende Oktober veröffentlicht werden, zuvor dürfen wir aber noch einen zweiten Release Candidate erwarten.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst noch bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Ein erster Release Candidate von LibreOffice 4.4.6 ist bereits verfügbar.

Download: LibreOffice 5.0.3 RC 1 (Pre-Release)
 
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Firefox 42.0 Beta 6 (32/64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 13.10.2015, 21:48:51
Mozillas Entwickler haben die sechste Beta-Version des Firefox 42.0 auf den offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) geladen. Die Beta-Schiene ist besonders für Windows-Benutzer interessant, da es hier auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Die Version 42.0 bringt einen Tracking-Schutz, mehr Sicherheit für den Login-Manager sowie Leistungsoptimierungen. Mit der finalen Fassung darf man ab dem 2. November 2015 rechnen.

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Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

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Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Beta 6
 
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Die 67-Milliarden-US-Dollar-Übernahme: Dell legt Angebot für EMC auf den Tisch

reported by doelf, Dienstag der 13.10.2015, 09:41:01
Die Übereinkunft zwischen dem PC-Hersteller Dell und dem Speicher- und Virtualisierungsspezialisten EMC ist unterschrieben und bestätigt: Mit Unterstützung von Michael Dells Investmentfirma MSD Partners und der Privatkapitalgesellschaft Silver Lake will Dell seine Position im Speicherbereich stärken und EMC übernehmen. VMware soll indes unabhängig bleiben und als eigenständiges Unternehmen an der Börse gehandelt werden.

Die EMC-Aktionäre sollen 24,05 US-Dollar je Anteil erhalten. Dazu kommt eine Beteiligung an VMware, welche sich voraussichtlich im Bereich von 0,111 VMware-Anteilen je EMC-Aktie bewegen wird. Laut Dell ergibt sich hieraus ein Gesamtangebot von 33,15 US-Dollar je EMC-Aktie sowie ein Transaktionsvolumen von rund 67 Milliarden US-Dollar. Damit handelt es sich um die bis dato teuerste Übernahme in der Technologiebranche. Der Vorstand von EMC hat Dells Angebot bereits zugestimmt, nun müssen auch noch die Aktionäre grünes Licht geben. Die Übernahme soll zwischen Mai und Oktober 2016 abgeschlossen werden.

Das 1979 gegründete US-Unternehmen EMC ist nicht nur als Anbieter von Speichersystemen für Rechenzentren (Symmetrix, CLARiiON), Software zum Dokumenten- und Content-Management (Documentum, Captiva) sowie Backup-Lösungen (Avamar, DataDomain) bekannt, sondern ist auch in den Bereichen Sicherheit (RSA Security), Cloud-Computing (Atmos, Vblock) und Virtualisierung (VMware, VPLEX) aktiv. EMC beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit etwa 60.000 Mitarbeiter und ist mit rund 400 Vertriebsniederlassungen sowie über Partner in 86 Ländern vertreten.
Quelle: www.dell.com
 
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Arbeitsspeicher: Die Preise stabilisieren sich

reported by doelf, Sonntag der 11.10.2015, 22:49:30
Der seit Monaten andauernde Preisverfall für DRAM-Chips am Spotmarkt in Taiwan kommt langsam zu einem Ende. Mit dem Anfang der neuen Schuljahre und Semester ist auch die Nachfrage für Computer wieder angezogen und auch vom Weihnachtsgeschäft erhoffen sich die PC-Hersteller einen steigenden Absatz. Dies bedeutet allerdings auch, dass sich die Kluft zwischen DDR4- und DDR3-Chips vorerst nicht schließen wird.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,1359 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 1,46 Prozent über dem Wechselkurs von Ende September. Seit Jahresbeginn hat der Euro allerdings 6,14 Prozent auf den US-Dollar verloren, denn am 1. Januar 2015 war ein Euro noch 1,2102 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten beiden Woche und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 2,716 US-Dollar (+/-0,00%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 2,101 US-Dollar (-1,36%) [-42,94%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,875 US-Dollar (-0,58%) [-44,21%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,195 US-Dollar (-0,58%) [-31,75%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,217 US-Dollar (-1,85%) [-44,93%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 0,950 US-Dollar (+/-0,00%) [-43,38%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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LibreOffice 5.0.3 RC 1 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 10.10.2015, 22:36:46
Die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice liegt seit Ende September in der finalen Version 5.0.2 zum Download bereit. Nun ist der erste Veröffentlichungskandidat der Version 5.0.3 im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers verfügbar, dessen finale Fassung für Ende Oktober geplant ist. Bisher sind noch keine Versionshinweise verfügbar.

Wer auf die höchste Stabilität angewiesen ist, sollte vorerst noch bei LibreOffice 4.4.5 bleiben. Bei LibreOffice 4.4.5 handelt es sich um die vorletzte Ausgabe dieser Entwicklungsschiene. In der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 wird noch die Version 4.4.6 folgen, bevor am 18. November 2015 der Support endet. Ein erster Release Candidate von LibreOffice 4.4.6 ist bereits verfügbar.

Download: LibreOffice 5.0.3 RC 1 (Pre-Release)
 
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Firefox 42.0 Beta 5 (32/64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 10.10.2015, 22:01:45
Mozillas Entwickler haben die fünfte Beta-Version des Firefox 42.0 offiziell zum Download freigegeben. Die Beta-Schiene ist besonders für Windows-Benutzer interessant, da es hier auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Die Version 42.0 bringt einen Tracking-Schutz, mehr Sicherheit für den Login-Manager sowie Leistungsoptimierungen. Mit der finalen Fassung darf man ab dem 2. November 2015 rechnen.

Bild

Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

Bild

Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Beta 5
 
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Neue Übernahmekandidaten: EMC, Toshiba und SanDisk

reported by doelf, Donnerstag der 08.10.2015, 23:06:21
Wie das Wall Street Journal berichtet, planen der PC-Hersteller Dell und die Privatkapitalgesellschaft Silver Lake die teilweise oder komplette Übernahme des Speicher- und Virtualisierungsspezialisten EMC. Indes sollen Toshiba und SanDisk auf der Einkaufsliste des chinesischen Staatsunternehmens Tsinghua Unigroup stehen.

Doch zunächst zu EMC: Das 1979 gegründete US-Unternehmen ist nicht nur als Anbieter von Speichersystemen für Rechenzentren (Symmetrix, CLARiiON), Software zum Dokumenten- und Content-Management (Documentum, Captiva) sowie Backup-Lösungen (Avamar, DataDomain) bekannt, sondern ist auch in den Bereichen Sicherheit (RSA Security), Cloud-Computing (Atmos, Vblock) und Virtualisierung (VMware, VPLEX) aktiv. EMC beschäftigt nach eigenen Angaben weltweit etwa 60.000 Mitarbeiter und ist mit rund 400 Vertriebsniederlassungen sowie über Partner in 86 Ländern vertreten. Laut Wall Street Journal befinden sich die Übernahmeverhandlungen mit Dell und Silver Lake in einem fortgeschrittenen Stadium. Angeblich geht es den Kaufinteressenten primär um die Speichersparte von EMC, nicht aber um den Bereich Virtualisierung. Ob EMC diese Sparte abtreten oder die Käufer das Unternehmen nach der Übernahme zerschlagen werden, ist indes unklar. Auch eine Fusion scheint möglich zu sein.

Indes will das chinesische Staatsunternehmens Tsinghua Unigroup seine aggressive Übernahmepolitik fortsetzen. Nachdem die Firma zunächst für den weltweit fünftgrößten Halbleiterhersteller Micron Technology geboten hatte, sollen nun Toshiba und SanDisk auf ihrer Einkaufsliste stehen. China strebt nach Unabhängigkeit im Speichersektor und während Micron sowohl in den Bereichen DRAM als auch Flash zu den Marktführern gehört, sind Toshiba und SanDisk wichtige Anbieter für Flash-Speicher. Toshiba hat zudem Festplatten in seinem Sortiment und Unisplendor, eine Tochter der Tsinghua Unigroup, konnte bereits einen Vertrag über eine 15-prozentige Beteiligung am Festplattenhersteller Western Digital unter Dach und Fach bringen. Auch bei Micron wird eine Beteiligung in dieser Größenordnung erwartet, doch bei Flash-Produkten ist bei den Amerikanern ein Joint-Venture-Partner namens Intel mit an Bord, was die chinesischen Pläne erschweren könnte. Dies ist bei Toshiba und SanDisk nicht der Fall.
 
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"Star Wars Battlefront" - Beta-Test und Systemanforderungen

reported by doelf, Donnerstag der 08.10.2015, 19:52:09
Der offene Betatest von "Star Wars Battlefront" ist heute gestartet und läuft noch bis zum 12. Oktober 2015. Für die Teilnahme eignet sich neben PlayStation 4 und Xbox One auch der PC, die Anforderungen an die Hardware sind allerdings vergleichsweise hoch. Wer die höchste Qualität ausprobieren will, sollte technisch auf dem neuesten Stand sein!


Electronic Arts empfiehlt Windows 10 64 Bit, einen Intel Core i5-6600 (Skylake) oder besser, 16 GiB Arbeitsspeicher sowie eine Grafikkarte vom Typ AMD Radeon R9 290 4 GB oder NVIDIA GeForce GTX 970 4 GB. Als Mindestvoraussetzungen nennt der Herausgeber Windows 7 64 Bit, einen Intel i3 6300T (Skylake), 8 GiB Arbeitsspeicher sowie eine Grafikkarte vom Typ AMD Radeon HD 7850 2 GB oder NVIDIA GeForce GTX 660 2 GB. Grundsätzlich werden 40 GB freier Festplattenspeicher und eine Internetverbindung mit mindestens 512 KBPS Bandbreite benötigt.

Der Beta-Test von "Star Wars Battlefront" umfasst drei Modi auf drei bekannten Planeten: Der Kampfläufer-Angriff auf Hoth, die Abwurfzone auf Sullust und eine Überlebensmission auf Tatooine. Auf Hoth gibt es epische Schlachten für 40 Spieler, während bei den 8 gegen 8 Kämpfen auf Sullust mehr Strategie gefragt ist. Auf Tatooine schlägt man sich wahlweise alleine oder mit einem Freund im Koop-Modus durch. Während man in den ersten beiden Missionen die Seite wählen kann, kämpft man auf Tatooine grundsätzlich gegen imperiale Einheiten.

Zum Beta-Test gehört auch "Star Wars Battlefront Companion". Hier kann man im strategischen Kartenspiel "Base Command" Ingame-Credits sammeln, mit denen sich im Hauptspiel beispielsweise Sternkarten und zusätzliche Waffen freischalten lassen. Als Veröffentlichungsdatum für "Star Wars Battlefront" ist der 19. November 2015 geplant.

Weitere Informationen und Vorbestellung:Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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NVIDIA: GeForce 358.50 WHQL für "Star Wars: Battlefront" (Beta)

reported by doelf, Donnerstag der 08.10.2015, 17:11:43
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce für Windows 10, 8.1, 8, 7 und Vista auf die WHQL-zertifizierte Version 358.50 aktualisiert. Dieser Treiber wird auch für Windows XP angeboten, hier allerdings ohne die WHQL-Zertifizierung, da XP seitens Microsoft nicht mehr unterstützt wird. Der GeForce 358.50 wird insbesondere für das Spiel "Star Wars: Battlefront" (Beta) empfohlen.

Der neue Grafiktreiber unterstützt die zusätzliche ARB-Erweiterungen von OpenGL sowie OpenGL ES 3.2. Die Unterstützung für das Entwicklungspaket GameWorks VR wurde weiter ausgebaut und bringt neben diversen Fehlerbereinigungen abermals SLI-Optimierungen. Für Windows 10 gibt es SLI-Unterstützung für ShadowPlay und GameStream sowie Stereo-Ausgabe für DirectX 12 SLI und 3D Surround. Neue SLI-Profile (DirectX 11) sind für "Layers of Fear", "Miscreated", "Trainz: A New Era" und "Zui Zhong Bing Qi" verfügbar, dazu kommen frische 3D-Vision-Profile für "The Moonlight Blade" (okay), "The Park" (nicht empfohlen) und "Warhammer: End Times - Vermintide" (okay). Die neuen Profile für den 3D-Kompatibilitätsmodus der Spiele "Mad Max", "Metal Gear Solid V: The Phantom Pain" und "Total War: Arena" bewertet NVIDIA hingegen allesamt als exzellent.

NVIDIA hat auch einige Fehler behoben: Die Frame-Raten von "MechWarrior Online" sollen nach dem Treiber-Update nicht mehr einbrechen und mit RPG Maker erstellte Spiele sollen nicht mehr flackern. Ungelöst bleibt ein massiver Leistungseinbruch unter Windows 10 und 8.1 bei der Verwendung von G-SYNC im Fenstermodus. Auch diverse Leistungs- und Darstellungsprobleme im Zusammenspiel mit "Batman: Arkham Knights" und Windows 10 sind weiterhin vorhanden. Unter Windows 7 und Vista kommt es bei den Spielen "Need for Speed: The Run", "Company of Heroes: Tales of Valor" (SLI), "Dragon Age II" (SLI) und "Total War: Shogun" auf bestimmten Konfigurationen zu einem störenden Flackern.

Im Download sind die PhysX System-Software 9.15.0428, der HD-Audio-Treiber 1.3.34.3 und GeForce Experience 2.5.14.5 enthalten - allesamt alte Bekannte. Als Mindestvoraussetzung für die Installation des Treibers nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400.

Download: NVIDIA GeForce 358.50 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Liegt Apple Music weit hinter den Erwartungen zurück?

reported by doelf, Donnerstag der 08.10.2015, 15:00:24
Nach wie vor hat Apple noch keine Verkaufszahlen für seine Watch genannt und auch für Apple Music, den zweiten großen Neustart des Jahres, liegen bisher noch keine offiziellen Zahlen vor. Sofern die Quellen des Branchenportals "Digital Music News" Recht haben, käme Apple Music nur auf 3,5 Millionen zahlende Kunden und das wäre eine große Enttäuschung.

Apple Music, der Nachfolger von Beats Music, ging am 30. Juni 2015 an den Start. Für einen Zeitraum von drei Monaten gibt es eine kostenlose Probemitgliedschaft, danach kostet Apple Music 9,99 Euro pro Monat. Besonders attraktiv klingt die Familienmitgliedschaft, mit der bis zu sechs Personen den Dienst für monatlich 14,99 Euro nutzen können. Nur die zahlenden Mitglieder können Apple Music auch offline verwenden, hierfür werden die Musikstücke lokal abgespeichert. Die verfügbaren Inhalte kann man seiner eigenen Bibliothek hinzufügen und unbegrenzt hören.

Für jene Kunden, die Apple Music seit dem ersten Tag nutzen, ist die kostenlose Probemitgliedschaft Ende September abgelaufen. Knapp Zweidrittel der Kunden sollen die automatische Übertragung in ein kostenpflichtiges Abonnement deaktiviert haben und erfahrungsgemäß werden etliche Nutzer ihre Mitgliedschaft nach Abbuchung des ersten Monatsbeitrags kündigen. Zwei Quellen, die laut Digital Music News "dicht an den Zahlen" sind, schätzen die Zahl der zahlenden Benutzer für November 2015 auf lediglich 3,5 Millionen bzw. zwischen 3 Millionen und 4 Millionen.

Mitbewerber Spotify bringt es nach eigenen Angaben auf 75 Millionen Nutzer, von denen 20 Millionen ein kostenpflichtiges Abonnement abgeschlossen haben. Angesichts der Marktmacht von Apple wären 3,5 Millionen zahlende Kunden eine herbe Enttäuschung. Apple Music wurde schließlich nicht nur massiv beworben, sondern auch in Apples Betriebssysteme und Applikationen integriert, um eine schnelle Verbreitung des Dienstes zu gewährleisten. Genaueres wissen wir aber erst, wenn Apple konkrete Zahlen auf den Tisch legt oder diese lieber unter Verschluss hält.
 
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Microsoft flickt Office 2011 für Mac OS X 10.11 (El Capitan)

reported by doelf, Donnerstag der 08.10.2015, 14:06:43
Das Update auf Mac OS X 10.11 (El Capitan) bereitete den Benutzern von Microsoft Office 2011 Unbehagen, denn sie konnten mit Outlook keine neuen E-Mails mehr abholen. Nun hat Microsoft ein neues Update veröffentlicht, welches die Synchronisierung mit dem Server repariert.

Der Fehler zeigt sich gleich nach dem Start von Outlook: Das Programm versucht auf den Server zuzugreifen und da dies nicht gelingt, verharrt es funktionslos in einer Dauerschleife. Wird Outlook offline bzw. ohne angelegte Benutzerkonten aufgerufen, startet es hingegen normal. Das Problem betrifft Outlook für Mac 2011 bis zur Version 14.5.5, erst die neue Version 14.5.6 funktioniert wieder einwandfrei.

Download: Microsoft Office für Mac 2011 14.5.6-Update
 
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Notebooks im Aufwind, Tablets nicht

reported by doelf, Mittwoch der 07.10.2015, 21:19:21
Von taiwanischen Chipherstellern ist zu vernehmen, dass sich der Tablet-Absatz in diesem Jahr wohl nicht mehr erholen wird und auch für 2016 geben sich die Firmen pessimistisch. Dafür nimmt die Nachfrage für Notebooks wieder Fahrt auf und veranlasst die Hersteller, ihre stark abgebauten Lagerbestände wieder aufzufüllen.

Mit vermutlich weniger als 160 Millionen Geräten wird der Markt für Android basierte Tablets in diesem Jahr erstmals schrumpfen und für 2016 erwarten die Zulieferer einen kräftigen Einbruch auf nur noch 120 Millionen bis 130 Millionen Einheiten. Der schwindende Markt und der harte Preiskampf machen Tablets für die Zulieferer immer unattraktiver, weshalb diese ihre Aktivitäten zunehmend auf großformatige Smartphones und andere Geräteklassen verlagern.

Bei den Notebooks hat hingegen der erhoffte Windows-10-Effekt eingesetzt, wenn auch mit Verspätung. Zeigten sich die Käufer im August noch sehr zurückhaltend, sind die Verkaufszahlen im September und Oktober stark angewachsen und für den Jahresabschluss hoffen die Hersteller auf eine weitere Steigerung. Auch die Markteinführung der neuen Skylake-Prozessoren durch Intel dürfte sich positiv auf die Kauflaune ausgewirkt haben. Beispielsweise konnte Acer im September weltweit 1,7 Millionen Notebooks verkaufen, eine sequentielle Steigerung um 41,7 Prozent. Bei ASUS schossen die Verkaufszahlen sogar um 127,3 Prozent in die Höhe - auf weltweit zwei Millionen Notebooks.
 
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Microsofts iPhone-Herausforderer: Lumia 950 XL und Lumia 950

reported by doelf, Mittwoch der 07.10.2015, 00:45:32
Seit der Übernahme und anschließenden Demontage von Nokias Mobilfunksparte durch Microsoft warten die Fans von Windows Phone auf neue High-End-Smartphones. Am gestrigen Abend hatte Terry Myerson, der Chef von Microsofts "Windows and Device Group", diese Geräte endlich angekündigt: Sie heißen Lumia 950 XL und Lumia 950 und scheinen würdige iPhone-Herausforderer zu sein.

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Das Lumia 950 XL bietet nicht nur den größeren Bildschirm, sondern auch die bessere Ausstattung: Herz des Smartphones ist ein Qualcomm Snapdragon 810 mit acht Kernen und einer Taktrate von bis zu 2,0 GHz. Diesem stehen 3 GiB RAM sowie 32 GB Flash-Speicher zur Seite. Falls das nicht reichen sollte, kann man microSD-Speicherkarten mit bis zu 200 GB Speicherkapazität einsetzen. Das AMOLED-Display des Lumia 950 XL misst 5,7 Zoll und wird von Corning Gorilla Glass 4 geschützt. Es bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel bei 518 ppi. Der auswechselbare Akku leistet 3.340 mAh, was laut Microsoft für 19 (UMTS/3G) bis 25 (GSM) Stunden Sprechzeit, 11 Stunden Surfen über WLAN sowie 75 Stunden Musikwiedergabe ausreicht. Mit Abmessungen von 151,9 x 78,4 x 8,1 mm und einem Gewicht von 165 g ist das Lumia 950 XL etwas kleiner und deutlich leichter als Apples iPhone 6s Plus, dessen 5,5 Zoll großes Display nur 1.920 x 1.080 Pixel bei 401 ppi schafft und das weder mit einem microSD-Schacht noch mit einem austauschbaren Akku aufwarten kann.

Das Lumia 950 bekommt "nur" den Qualcomm Snapdragon 808 mit sechs Rechenkernen und maximal 1,8 GHz Taktrate. Bezüglich der 3 GiB RAM, 32 GB Flash-Speicher und dem microSD-Einschub für Karten mit bis zu 200 GB Speicherkapazität gibt es hingegen keine Unterschiede. Obwohl das AMOLED-Display des Lumia 950 nur 5,2 Zoll in der Diagonale misst, erreicht es ebenfalls eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel - allerdings bei 564 ppi. Dafür kommt aber nur Corning Gorilla Glass 3 zum Einsatz. Mit 3.000 mAh fällt die Akkukapazität beim Lumia 950 etwas geringer aus, dennoch sollen 18 (UMTS/3G) bis 23 (GSM) Stunden Sprechzeit, 9,5 Stunden Surfen über WLAN sowie 67 Stunden Musikwiedergabe möglich sein. Das Lumia 950 misst 145 x 73,2 x 8,2 mm und wiegt 150 g. Verglichen mit Apples iPhone 6s, dessen 4,7 Zoll großes Display lediglich auf 1.334 x 750 Pixel bei 326 ppi kommt, ist es etwas größer, aber nur unwesentlich schwerer. Doch bei Apple kann man weder die Batterie wechseln noch den Speicher per microSD-Karte aufrüsten.

Bezüglich der Kameras macht Microsoft keine Kompromisse: Die Hauptkameras beider Smartphones leisten 20,0 Megapixel, verfügen über eine Optik mit sechs Linsen und optischer Bildstabilisierung sowie einen natürlichen Blitz. Sie ermöglichen auch 4K-Videoaufnahmen (3.840 x 2.160 Pixel) mit 30 fps im Format MP4/H.264. Die übrigen Eckdaten: 1/2,4 Zoll Sensorgröße, Blende 1,9, 26 mm Brennweite und ein Schärfenbereich ab 10 cm. Dazu gibt es eine 5-Megapixel-Frontkamera mit Weitwinkelobjektiv und Blende 2,4. Bei Videoaufzeichnungen schafft diese Kamera immerhin Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel).

Beide Telefone benötigen eine Nano-SIM. Sie verfügen über einen USB-3.1-Anschluss (USB-C), NFC, Bluetooth 4.1 sowie WLAN gemäß IEEE 802.11 a/b/g/n/ac inklusive MIMO, WLAN-Anruf und WLAN-Hotspot. Im Mobilfunknetz erreichen die neuen Smartphones dank LTE eine Download-Rate von maximal 300 MBit/s sowie eine Upload-Geschwindigkeit von bis zu 50 MBit/s, wobei Band 17 (700 MHz) offenbar dem Lumia 950 vorbehalten ist. Als Betriebssystem für Lumia 950 XL und Lumia 950 kommt Windows 10 zum Einsatz. Und weil dessen mobile Fassung noch nicht fertig ist, kann man die neuen Flaggschiff-Telefone von Microsoft leider noch nicht vorbestellen.
 
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Windows 10 läuft auf 110 Millionen Geräten

reported by doelf, Dienstag der 06.10.2015, 23:29:35
Anlässlich der heutigen Produktvorstellungen hat Terry Myerson, der Chef von Microsofts "Windows and Device Group", auch neue Zahlen zu Windows 10 verkündet. Das aktuelle Betriebssystem aus Redmond läuft laut Myerson bereits auf 110 Millionen Geräten, darunter auch 8 Millionen Firmenrechner. Und schon bald soll Windows 10 auch auf der Xbox One ankommen.

Ein konkretes Datum nennt Myerson leider nicht, er spricht nur von "einem kommenden Update". Sobald Windows 10 für die Xbox One verfügbar ist, soll es auch neue Spiele und Bundles sowie einen neuen Controller für die Spielkonsole geben. Auch die neuen Smartphones Lumia 950, Lumia 950 XL und Lumia 550 werden mit Windows 10 an den Start gehen. Die mobile Version des Betriebssystems ist aber auch noch nicht fertig und so startet der Verkauf der neuen Telefone erst "in Kürze". Dafür gibt es noch einen Wert für die Freunde der Statistik: Seit der Veröffentlichung von Windows 10 am 29. Juli 2015 zählte der Windows Store mehr als 1,25 Milliarden Besucher.
 
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Microsoft stellt sein erstes Laptop vor

reported by doelf, Dienstag der 06.10.2015, 23:10:05
Terry Myerson, der Chef von Microsofts "Windows and Device Group", hat heute vier neue Geräte vorgestellt: Das Tablet Surface Pro 4 hatte man erwartet, auf die neuen Smartphones Lumia 950 und Lumia 950 XL hatten viele gehofft, doch es gab noch mehr: Das Einsteigertelefon Lumia 550 mit 4G LTE und das laut Microsoft "ultimative Laptop" namens Surface Book.

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Das erste Laptop aus der Surface-Familie kommt mit einem 13,5 Zoll großen Bildschirm, den man sowohl umklappen als auch abnehmen kann. Mit 3.000 x 2.000 Bildpunkten bei 267 PPI fällt die Auflösung sehr hoch aus und das Bildverhältnis von 3:2 ist zum Arbeiten besser geeignet als die Breitformate 16:9 oder 16:10. Das Display unterstützt Touch-Eingaben, weshalb der Surface Pen zum Lieferumfang gehört. Mit Abmessungen von 312,3 x 232,1 x 13,0 bis 22,8 mm und einem Gewicht von 1,516 kg (inklusive Tastatur) ist das Surface Book leicht und handlich, zugleich aber auch nicht zu klein geraten. Als Gehäusematerial kommt Magnesium zum Einsatz.

Als CPU dient wahlweise ein Core i7 oder Core i5 aus der neuen Skylake-Baureihe von Intel. Dem Core i7 steht zudem ein Grafikchip von NVIDIA zur Seite, für den Core i5 ist die diskrete Grafiklösung optional erhältlich. Der Arbeitsspeicher fasst 8 oder 16 GiB, dauerhaft werden die Daten auf einem Solid-State-Laufwerk mit 128 GB, 256 GB, 512 GB oder 1 TB Speicherkapazität abgelegt. Dazu gibt es zwei Kameras mit Auflösungen von 8,0 und 5,0 Megapixel, zwei Mikrofone und Stereo-Lautsprecher mit Dolby Audio. Der WLAN-Controller beherrscht IEEE 802.11a/b/g/n sowie ac und Bluetooth wird in der Version 4.0 geboten.

Im Gegensatz zu Apple stattet Microsoft sein Laptop mit zwei vollwertigen USB-3.0-Buchsen, einem Mini-DisplayPort und einer Kopfhörerbuchse aus. Weitere Anschlüsse lassen sich per SurfaceConnect nachrüsten, ein SD-Kartenleser ist aber bereits an Bord. Die Basisversion des Surface Book (Core i5, 8 GiB RAM, 128 GB SSD) kostet 1.499 US-Dollar und für das derzeitige Top-Modell (Core i7, 16 GiB RAM, 512 GB SSD, GeForce Grafik) muss man 2.699 US-Dollar auf den Tisch legen. Damit ist das Surface Book ein teurer Spaß, insbesondere weil die Variante mit dem 1 TB großen Solid-State-Laufwerk noch gar nicht angeboten wird.
 
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Firefox 42.0 Beta 4 (32/64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 06.10.2015, 22:22:58
Mozillas Entwickler haben die vierte Beta-Version des Firefox 42.0 offiziell zum Download freigegeben. Die Beta-Schiene ist besonders für Windows-Benutzer interessant, da es hier auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Die Version 42.0 bringt einen Tracking-Schutz, mehr Sicherheit für den Login-Manager sowie Leistungsoptimierungen. Mit der finalen Fassung darf man ab dem 2. November 2015 rechnen.

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Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

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Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Beta 4
 
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LibreOffice 4.4.6 RC 1 (32/64-Bit) offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 06.10.2015, 22:18:58
Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.6, der letzten Ausgabe der Entwicklungsschiene 4.4, wird jetzt auch offiziell zum Download angeboten. Seit der Version 4.4.5 wurden 89 Fehler, darunter auch 17 Abstürze, behoben. LibreOffice 4.4.6 soll in der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 veröffentlicht werden, das Support-Ende für die Entwicklungsschiene 4.4 ist für den 18. November 2015 geplant.

Bis dahin richtet sich LibreOffice 4.4 in erster Linie an jene Nutzer, die auf die höchste Stabilität angewiesen sind. Die neusten Funktionen bietet hingegen die Entwicklungsschiene 5.0, deren neueste Ausgabe LibreOffice 5.0.2 seit Ende September 2015 verfügbar ist. Diese präsentiert sich mit einer modernisierten Benutzeroberfläche und verspricht eine bessere Interoperabilität mit Microsoft Office sowie Apple iWork.

Download: LibreOffice 4.4.6 RC 1
 
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Media-Center: Dritter Release Candidate von Kodi 15.2 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 06.10.2015, 22:10:45
Seit dem Versionssprung auf 14.0 hört die beliebte Media-Center-Software XBMC auf den neuen Namen Kodi und seit Ende Juli gibt es die stabile Version 15.0. Dieses Update brachte optimierten Programmcode und zahlreiche Verbesserungen, aber auch ein paar neue Fehler. Nachdem Kodi 15.1 die Mehrzahl dieser Probleme Mitte August behoben hatte, soll sich Kodi 15.2 in Kürze um den Rest kümmern. Inzwischen gibt es einen dritten Veröffentlichungskandidaten.

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Ein Stolperstein war einmal mehr Android, denn die Mehrzahl der Hersteller passt Googles Betriebssystem für die eigenen Geräte an und so stellt die beliebte Plattform aus Sicht komplexer Apps ein wahres Schlangennest dar. Kodi 15.0 scheitert beispielsweise an der Videoausgabe auf Geräten mit Amlogic-Chipsätzen, welche das Bild nur vergrößert oder in Teilen anzeigen. Da die Ursache eine veraltete und fehlerhafte Firmware ist, würde ein Update seitens der Hersteller die beste Lösung darstellen. Doch es geht um Android und so mussten die Entwickler einen Workaround finden, der in Kodi 15.2 RC 1 seine Premiere feiert. Darüber hinaus wurde ein Problem beim schnellen Vorspulen von Videos behoben, welches ebenfalls nur bei Android-Geräten mit Amlogic-Chipsätzen auftritt. Zudem wurde ein Problem beim Prüfen der Systempartition unter Android korrigiert.

Doch auch abseits von Android hat sich einiges getan: Die Bibliothek TagLib, welche die eingebetteten Metadaten von Audiodateien verarbeitet, wurde aktualisiert, um einen Absturz bei der Wiedergabe von FLAC-Dateien zu beheben. Unter Windows wurde ein Einfrieren im "Away Mode" (abwesend) korrigiert und unter Mac OS X 10.7 ein Absturz beim Auflösen von Laufwerksnamen beseitigt. Für XBox-Controller wurde die Lautstärkeregelung repariert und bei der Touch-Bedienung sollen sich die seitlichen Flyouts nicht mehr unbeabsichtigt öffnen. Weitere Verbesserungen korrigieren die Platzierung von Untertiteln, fehlende Liedtexte, den leeren Eintrag LatestAlbum.Artist, die Kennzeichnung für bereits gesehene Inhalte sowie falsch gewählte Zeitformate. Für 32-Bit-Plattformen wurde das Durchsuchen der Bibliothek beschleunigt, Untertitel werden wieder sauber unter dem Video positioniert und MicroDVD-Untertitel wurden ebenfalls repariert. Auch ein Speicherleck beim Öffnen von Blu-ray-Menüs für die Stream-Auswahl wurde gestopft, über UPnP eingebundene Lieder werden richtig sortiert und unter Windows funktioniert das Zurückspulen von Videos besser.

Der Release Candidate 3 behebt weitere Probleme mit Untertiteln, inkompatiblen MySQL-Abfragen und der Verwendung mehrerer Bilder in Guppenlisten und Layouts. Unter Android soll das Umschalten der Bildwiederholrate besser funktionieren und unter Linux wurde das Zusammenspiel mit PulseAudio optimiert. Bei den PVR-Add-ons wurden Tvheadend HTSP und MythTV aktualisiert.

Download: Kodi 15.2 RC 3 (Isengard)

Danke an The Grinch für den Hinweis!
Quelle: kodi.tv
 
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MediaTek und Huawei - Die neuen Spieler im SSD-Geschäft?

reported by doelf, Montag der 05.10.2015, 23:01:47
Das Angebot an SSD-Controllern dürfte bald wieder größer werden, denn MediaTek und Huawei drängen nach Meldungen aus Taiwan auf diesen Markt. Während Huawei seine Controller intern entwickelt und sich dabei auf Lösungen für Unternehmen zu konzentrieren scheint, könnte MediaTek auch den Endkundenmarkt ins Visier nehmen.

Laut Digitimes will Huawei seine SSD-Controller in den hauseigenen Rechenzentren einsetzen, sie sollen aber auch anderen Firmen angeboten werden. MediaTek setzt hingegen auf externes Know-how und wird als Kaufinteressent für PMC-Sierra genannt. Mit seiner Baureihe PMC Flashtec bietet PMC-Sierra extrem schnelle NVMe-Controller (Non-Volatile Memory Express) für Rechenzentren, ist aber auch in den Bereichen Kommunikation, Netzwerk, Drucken und Embedded Computing aktiv.

Zuvor hatte sich MediaTek bereits die Firma Chingis Technology, einen Pionier auf dem Gebiet der nichtflüchtigen Speicher-Technologie PMOS, einverleibt. Derzeit laufen zudem die Übernahmen von Richtek Technology, einem Spezialisten im Bereich des Power-Managements, und ILI Technology, einem Entwickler von Treiber-Chips für Displays (a-Si TFT und LTPS). Beide Geschäfte will MediaTek im zweiten Quartal 2016 abschließen.
 
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VIA hat sein Mobilfunkgeschäft an Intel verkauft

reported by doelf, Montag der 05.10.2015, 22:25:21
Intel hat seinem einstigen Rivalen VIA das Mobilfunkgeschäft abgekauft. Genauer gesagt geht es um die Chipschmiede VIA Telecom, welche auf die Entwicklung von Baseband-Prozessoren spezialisiert ist. VIA Technologies nennt weder den Kaufpreis noch weitere Details zum Geschäft. Im April 2015 hatte Bloomberg über ein Volumen von 500 Millionen US-Dollar spekuliert.

VIA Technologies hatte LSIs Baseband-Geschäft im Jahr 2002 gekauft und daraus die Firma VIA Telecom mit Sitz in San Diego geformt. Zuletzt hielten die Taiwaner noch 50 Prozent des Unternehmens. Seit 2014 hat VIA Telecom neben Baseband-Prozessoren auch ein vollwertiges SoC namens CBP 5850 in seinem Sortiment. Dieses kombiniert vier Kerne des Typs ARM Cortex-A7 und die Grafiklösung Mali-450 mit Mobilfunkmodems für 3G- und 2G-Netze. Zudem kann der CBP 5850 die beiden Navigationssatellitensysteme GPS und Beidou simultan nutzen.

VIA Technologies selbst hat heute seinen Konzernumsatz für September 2015 vorgelegt. Dieser liegt mit rund 14,062 Millionen US-Dollar in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, sequentiell ist der Umsatz allerdings um 18 Prozent gestiegen.
 
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Oracle VM VirtualBox 5.0.6 behebt Probleme

reported by doelf, Montag der 05.10.2015, 14:32:15
Oracle hatte seine Virtualisierungssoftware VirtualBox im Juli auf die Version 5.0 aktualisiert, welche Unterstützung für USB 3.0, Mac OS X Yosemite und Windows 10 brachte. Mit an Bord waren aber auch diverse Probleme, welche das nun veröffentlichte Bugfix-Update 5.0.6 weitgehend ausmerzen soll. Bei Windows-Hosts wurde beispielsweise der Netzwerkzugriff repariert.

Darüber hinaus wurden bei Windows-Hosts Probleme mit den Audiolatenzen korrigiert und ein Speicherleck im Host-Interface-Treiber (VBoxNetAdp) abgedichtet, welches zu einem Bluescreen führen konnte. Zudem lassen sich virtuelle Maschinen auch dann starten, wenn auf dem Windows-Host die Bibliothek dsound.dll fehlt. Für Windows-Gäste wurde das Setzen der Umgebungsvariablen USERNAME und USERPROFILE repariert. Die Videowiedergabe mit VLC oder dem Windows Media Player soll nun auch dann funktionieren, wenn der WDDM-Treiber genutzt wird, aber kein 3D zur Verfügung steht.

Behoben wurde auch ein Absturz beim Start virtueller Maschinen aufgrund von frühen Fehlermeldungen. Die Tastaturkürzel sollen wieder normal funktionieren und der Fokus bei Hinweisdialogen auf der richtigen Schaltfläche liegen. Andere Korrekturen ermöglichen das Kompilieren von Linux 4.3 und beheben Installationsprobleme unter Linux. Für Mac OS X 10.11 (El Capitan) wurde die Benutzeroberfläche angepasst sowie ein Capturing-Problem mit USB-Geräten behoben. Zudem kann auf Mac-OS-X-Hosts neuerdings der Doppelpunkt für geteilte Ordner verwendet werden.

Download: VirtualBox 5.0.6 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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Intel verkauft Havok an Microsoft

reported by doelf, Montag der 05.10.2015, 14:00:52
Vor acht Jahren hatte Intel die Firma Havok Inc. übernommen, damit deren Physik-Engine nicht in die Hände der dominierenden GPU-Spezialisten AMD oder NVIDIA fällt. Nun wurde der Marktführer im Bereich der Physikberechnung von Intel an Microsoft weiterverkauft. Dort soll Havok in Zukunft DirectX 12, Visual Studio und Azure ergänzen.

Havoks Physik-Engine wird von über 600 Spielen genutzt, darunter "Assassin's Creed", "Call of Duty", "Destiny", "Dark Souls", "Halo" und "The Elder Scrolls". Zu den Lizenznehmern der Firma gehören neben Microsoft auch Activision, EA, Ubisoft, Nintendo und Sony. Insbesondere die beiden letztgenannten werden diese Übernahme kritisch sehen, da Microsoft mit seinen hauseigenen Konsolen und Spielen ein direkter Konkurrent ist. In der Pressemitteilung zum Kauf bekräftigen die Redmonder zwar, Havoks Entwicklungswerkzeuge auch in Zukunft an Partner lizenzieren zu wollen, doch es bleibt unklar, zu welchen Bedingungen dies geschehen soll.

Zudem sollen die Produkte von Havok mit in Microsofts Cloud-Strategie einfließen. Mit Spielen wie "Crackdown 3" zeigen die Redmonder derzeit, wie die Auslagerung aufwändiger Berechnungen in die Cloud für mehr Leistung sorgen kann - sofern die Internetanbindung zuverlässig und ausreichend schnell ist.
 
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AMD Catalyst 15.9.1 Beta für "Star Wars: Battlefront"

reported by doelf, Sonntag der 04.10.2015, 22:35:29
Kurz nach der Freigabe der Version 15.9 Beta hat AMD einen weiteren Beta-Treiber für Windows 10, 8.1 und 7 veröffentlicht. Der Catalyst 15.9.1 Beta bringt Leistungs- und Qualitätsoptimierungen für "Star Wars: Battlefront" (Beta) und "Fable Legends". Unterstützt werden Grafikprozessoren ab der Baureihe Radeon HD 5000 sowie mobile GPUs ab Mobility Radeon HD 5000.

Der neue Beta-Treiber funktioniert auch mit den APUs der Serien Kaveri, Godavari und Carrizo, allerdings werden bei Windows 8.1 und 10 nur die 64-Bit-Varianten dieser Betriebssysteme unterstützt. AMD hatte kurz zuvor einen Catalyst 15.9 Beta veröffentlicht, doch dieser Treiber hatte ein Speicherleck bei der Größenänderung von Fenstern. Ebenfalls behoben wurden Abstürze in "Diablo 3" (Akt 2: Desolate Sands), "Dragon Age: Inquisition" (im Mantle Modus) und "DiRT Rally" (im Zusammenspiel mit dem Bildschirm BENQ 144HZ Freesync). Diese Monitore hatten bei der Deinstallation des Treibers auch das Grafiksignal verloren. "World of Warships" soll auf GPUs der Modellreihen Radeon HD 5000 und HD 6000 nicht mehr abstürzen und "Assassin's Creed Unity" im CrossFire-Modus nicht mehr Stottern. Zudem wurde die Update-Funktion im Catalyst Control Center repariert.

Es gibt aber auch noch ein paar Baustellen: "GTA V" stürzt bei einigen Grafikkarten de Typs Radeon R9 390X ab, "Star Wars: Battlefront" (Beta) flackert im CrossFire-Modus und "Elite: Dangerous" ist im SuperCruise-Modus sehr langsam. "Final Fantasy XIV0 - Heavensward" (DirectX 11) kann abstürzen, wenn es ohne Begrenzungen im Fenstermodus läuft. Beim Start von Windows 10 wird die Anzeige zuweilen schwarz, bevor der Anmeldebildschirm folgt. Auf Konfigurationen mit AMDs 990FX Chipsatz und einem CrossFire-Gespann bleibt die Treiber-Installation unter Windows 10 manchmal hängen. Darüber hinaus gibt es Wiedergabefehler, wenn Cyberlink PoweDVD mit einem per HDMI-Kabel angeschlossenen 3D-Bildschirm genutzt wird.

Download: AMD Catalyst 15.9.1 Beta
 
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Firefox 42.0 Beta 3 (32/64 Bit) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 04.10.2015, 19:40:52
Mozillas Entwickler haben die dritte Beta-Version des Firefox 42.0 auf den offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) geladen. Die Beta-Schiene ist besonders für Windows-Benutzer interessant, da es hier auch eine 64-Bit-Fassung gibt. Die Version 42.0 bringt einen Tracking-Schutz, mehr Sicherheit für den Login-Manager sowie Leistungsoptimierungen. Mit der finalen Fassung darf man ab dem 2. November 2015 rechnen.

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Beim Firefox 42.0 erhält der private Modus einen Tracking-Schutz (siehe Bildschirmfoto oben), der bestimmte Web-Elemente blockiert und somit die Verfolgung des Benutzers über unterschiedliche Seiten hinweg verhindert. Tabs mit aktivierter Audiowiedergabe werden nicht nur gekennzeichnet, man kann diese auch mit einem Klick zum Schweigen bringen (siehe Bildschirmfoto unten). Webseiten, die ihre Styles während der Anzeige häufig anpassen beziehungsweise ändern, sollen flüssiger dargestellt werden.

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Der Login-Manager nutzt eine verbesserte Heuristik zum Speichern von Benutzernamen und Passwörtern. Zudem kann man die Zugangsdaten leichter bearbeiten und diese unter Windows jederzeit von Chrome oder dem Internet Explorer importieren. Die Kommunikationsschnittstelle WebRTC bekommt IPV6-Unterstützung sowie mehr Kontrolle über die zur Verfügung stehenden Geräte. Für Erweiterungen wurden Hooks integriert, die dem Benutzer das Erlauben bzw. Verweigern von Zugriffen ermöglichen.

Download: Firefox 42.0 Beta 3
 
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Wine 1.7.52 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 04.10.2015, 19:34:33
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.7.52 bringt Unicode 8.0.0 sowie weitere Direct3D-11-Schnittstellen. Es handelt sich um das erste Update seit einem Monat.

Die Implementierung der Bibliothek Web-Services schreitet voran, für die Laufzeitbibliothek von C++ wurden zusätzliche Funktionen umgesetzt und der PostScript-Treiber gibt standardmäßigen Glyphennamen aus. Und natürlich haben die Entwickler auch wieder zahlreiche Fehler beseitigt, beispielsweise Abstürze bei Spielen wie "Create Your Own Model Railway", "Dragon Age II" (Demo), "Homeworld Remastered", "JewelQuest", "League Of Legends", "SimCity 4 Deluxe" (Installation), "Stick Soldier 2" und "Wizardry 7 Gold" sowie bei den Anwendungen Huawei HiSuite 2.3.55, MyPhoneExplorer 1.8.6, NotePad++ 6.x, Solidworks und Quicken 2004.

Download: Wine 1.7.52

Für die Entwicklungsversion 1.7.52 werden die folgenden Neuerungen genannt:
  • Unicode data updated to Unicode 8.0.0.
  • Some implementation of the Web Services DLL.
  • More Direct3D 11 interfaces.
  • A few more functions in the C++ runtime.
  • Output standard glyph names in the PostScript driver.
  • Various bug fixes.
 
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LibreOffice 4.4.6 RC 1 (32/64-Bit) als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 04.10.2015, 19:13:24
Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 4.4.6, der letzten Ausgabe der Entwicklungsschiene 4.4, liegt im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers zum Download bereit. LibreOffice 4.4.6 soll in der Woche vom 19. bis zum 25. Oktober 2015 veröffentlicht werden, bevor am 18. November 2015 der Support für die Entwicklungsschiene 4.4 ausläuft.

Bis dahin richtet sich LibreOffice 4.4 in erster Linie an jene Nutzer, die auf die höchste Stabilität angewiesen sind. Die neusten Funktionen bietet hingegen die Entwicklungsschiene 5.0, deren neueste Ausgabe LibreOffice 5.0.2 seit Ende September 2015 verfügbar ist. Diese präsentiert sich mit einer modernisierten Benutzeroberfläche und verspricht eine bessere Interoperabilität mit Microsoft Office sowie Apple iWork.

Download: LibreOffice 4.4.6 RC 1 (Pre-Release)
 
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Mac OS X 10.11 (El Capitan) ist da

reported by doelf, Freitag der 02.10.2015, 10:07:42
Apple hat Mac OS X 10.11 zum kostenlosen Download freigegeben. Die neue Version hat mit "El Capitan" (der Kapitän) einen gewöhnungsbedürftigen Namen erhalten, doch es geht dabei weder um die Schifffahrt noch um militärische Ränge, sondern um einen rund 1.000 Meter hohen Monolithen im Yosemite-Nationalpark. Wichtigste Neuerung ist die 3D-Grafik-Schnittstelle Metal, welche eine Hardware-nahe Programmierung und damit erhebliche Leistungsgewinne ermöglichen soll. Es gibt aber auch kleinere Probleme.


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Bei Verwendung von Metal soll "El Capitan" eine um 50 Prozent höhere Rendering-Leistung bieten als Yosemite und zugleich die CPU spürbar entlasten. Metal schlägt somit den selben Weg ein wie der OpenGL-Nachfolger Vulkan, AMDs Mantle und Microsofts DirectX 12. Die Spotlight-Suche soll nun auch Umgangssprache verstehen und deutlich schneller arbeiten. Im neuen Splitscreen-Modus (siehe Bildschirmfoto) kann "El Capitan" zwei Fenster nebeneinander anordnen - das kennt man bereits von Windows. Die nicht von allen geliebte Systemschrift "Helvetica Neu" wurde vom neuen Font "San Francisco" abgelöst, zudem verspricht Apple Verbesserungen für asiatische Sprachen.

Loner hat das neue Betriebssystem bereits angetestet und bescheinigt diesem einen spürbaren Leistungsschub. Dieser zeigt sich insbesondere bei Animationen und Shortcuts, doch auch Apps starten etwas schneller. Die Mail-App neigte nach dem Upgrade allerdings zu reproduzierbaren Abstürzen, die sich auch durch ein Löschen der Caches und plists nicht beheben ließen. Am Ende half nur das Löschen und Neuanlegen der Exchange-Konten. Den Splitscreen-Modus hat Loner zu seinem neuen Lieblings-Feature erkoren, da man das Verhältnis zwischen beiden Fenstern frei einstellen kann. Es gibt aber auch einen Wermutstropfen: Die beliebte App TotalFinder kommt mit den verschärften Sicherheitseinstellungen von "El Capitan" nicht zurecht und wird dieses Betriebssystem nicht unterstützen.
Quelle: www.apple.com
 
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Opera 32.0.1948.69 und 33 Beta verfügbar

reported by doelf, Freitag der 02.10.2015, 09:48:24
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 32.0.1948.69 aktualisiert, die einen Absturz beim Aufruf bestimmter URLs behebt. Ebenfalls erhältlich ist die erste Beta-Ausgabe von Opera 33, welche die native Unterstützung für die Codecs MP3 und H.264, die beim Wechsel zur Rendering-Engine Chromium gestrichen wurde, zurückbringt.

Ein paar Anmerkungen zu Opera 32.0.1948.69: Mitte September berichtete Andris Atteka, dass Googles Internetbrowser Chrome durch den Aufruf bestimmter URLs, die ein Nullzeichen enthalten, zum Absturz gebracht werden kann. Venturebeat kürzte diese URLs auf eine Länge von nur 16 Zeichen - http://a/%%30%30 - und es zeigte sich, dass neben Chrome 45 auch Opera 32 betroffen ist. Das Update auf Chromium 45.0.2454.93 behebt diesen nicht sicherheitsrelevanten Fehler im nun veröffentlichten Opera 32.0.1948.69. Darüber hinaus wurde ein Problem bei der Größenänderung des Browser-Fensters unter Mac OS X korrigiert.

Download:
 
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Nachgebessert: Firefox 41.0.1

reported by doelf, Donnerstag der 01.10.2015, 11:42:24
Eine Woche nach der Veröffentlichung des Firefox 41 hat Mozilla seinen aktuellen Internetbrowser erstmals nachgebessert. Die neue Version 41.0.1 behebt sechs Fehler, darunter vier Abstürze. Insbesondere die Yandex-Toolbar und Adblock Plus ließen den Firefox 41.0 gleich beim Start abstürzen.

Auch ein Problem mit Intels Grafik-Media-Beschleuniger 3150 (Intel GMA 3150), welcher in den Atom-Prozessoren der Baureihen N400, D400 und D500 zum Einsatz kommt, kann einen Startabsturz verursachen. Zudem stürzt der Firefox 41.0 gelegentlich beim Zugriff auf Facebook ab und auch dies ist auf ein Grafikproblem zurückzuführen. Fehlende App-Kennungen sind eine weitere Absturzursache. Bleiben noch ein Bug, der das Flash-Plug-in blockieren kann, sowie eine Regression bei der Erstellung von Lesezeichen.

Download: Firefox 41.0.1
 
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