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MSI RTX 2080 Serie

News-Archiv: Oktober 2016

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Sabayon 16.11 für x86-64 und ARM verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 30.10.2016, 21:56:34
Nichts ist langweiliger als alte Software und deshalb bietet die Linux-Distribution Sabayon ihren Benutzern immer die neuesten Versionen. Das frisch veröffentlichte Sabayon 16.11 ist nicht nur für PCs mit x86-64-CPU erhältlich, sondern auch für den Raspberry Pi (Generation 2 und 3), den BananaPi und Odroid (Varianten X2, U2, U3 und C2). Als Desktop-Umgebungen stehen GNOME, KDE, Xfce und MATE zur Auswahl. Alternativ gibt es eine Minimal- (Fluxbox, Openbox) und eine Server-Installation.

Sabayon 16.11 kommt mit dem neuesten Kernel (4.8) und der neuesten Version des KDE Plasma-Desktops (5.8). Das Installationsprogramm Anaconda wurde aktualisiert und bringt "Tonnen von Fehlerbereinigungen", dazu kommen Verbesserungen und Korrekturen rund um den Paketmanager Entropy. Die Verschlüsselungssoftware VeraCrypt gehört jetzt ebenfalls zum Lieferumfang. Es gibt auch einen neuen Willkommensbildschirm und ein überarbeitetes Design. Übrigens: Sabayon hat auch eine neue Webseite bekommen.

Eine wichtige Änderung gibt es bezüglich des Veröffentlichungszeitplans: Statt monatlich werden neue Versionen nur noch Ende Januar, Mai und Oktober veröffentlicht. Diese werden dann offiziell "stable" und nicht mehr "monthly" genannt. Diese Änderung hatte sich abgezeichnet, da es schon im August und September keine neuen "Monthlies" mehr gegeben hatte. Die täglich aktualisierten Abbilder (daily) wird es auch weiterhin geben, diese sind allerdings nicht immer lauffähig und daher mit Vorsicht zu genießen.

Download: Sabayon 16.11 für x86-64 und ARM
 
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NVIDIA GeForce 375.70 WHQL bringt diverse Optimierungen

reported by doelf, Sonntag der 30.10.2016, 20:04:32
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die WHQL-zertifizierte Version 375.70 aktualisiert und bringt dabei Verbesserungen für die Spiele "Titanfall 2", "Call of Duty: Infinite Warfare", "Call of Duty: Modern Warfare Remastered", "The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition", "Obduction" und "Dishonored 2". Für "Obduction" gibt es zudem ein passendes VR-Profil und für "Tom Clancy's Ghost Recon: Wildlands" ein vorläufiges SLI-Profil.

Von den drei neuen 3D-Vision-Profilen wird nur das für "Call of Duty: Modern Warfare Remastered" mit "befriedigend" bewertet, die Profile für "Call of Duty: Infinite Warfare" und "For Honor" werden indes nicht empfohlen. Zwei Treiberkomponenten zeigen sich unverändert, nämlich NView 148.03 und die PhysX-System-Software 9.16.0318. Aktualisiert wurden der HD-Audio-Treiber (Version 1.3.34.17) und GeForce Experience (Version 3.1.0.52). Der neue Treiber unterstützt Windows 10, 8.1, 8.0 und 7 sowie Grafikkarten auf der Baureihe GeForce 400. Für Windows XP bietet NVIDIA den GeForce 368.81 vom 14. Juli 2016 an und unter Windows Vista sind - abhängig von der Grafikkarte - entweder der GeForce 365.10 vom 2. Mai 2016 oder die Version 365.19 vom 13. Mai 2016 aktuell.

NVIDIA hat auch ein paar Fehler behoben: Beim Objekt DxgkDdiEscape wurde ein möglicher Überlauf behoben, der unter allen Windows-Versionen auftreten kann. Die übrigen Korrekturen beschränken sich auf Windows 10, beispielsweise ein Absturz von NVSPCAPS in nvd3d9wrapx sowie ein Absturz der Komponente "Image Converter". Im Zusammenspiel mit "Forza Horizon 3" wurden ein mögliches Speicherleck im Grafiktreiber sowie ein Treiberabsturz während der PSO-Erstellung (Pipeline State Object) behoben. Die Liste der offenen Fehler ist deutlich länger als bei AMD und würde den Rahmen dieser Meldung sprengen, daher verweisen wir stattdessen auf NVIDIAs Versionshinweise.

Download: NVIDIA GeForce 375.70 (Windows 10/8.1/8/7 32/64-Bit)
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.10.3 Hotfix

reported by doelf, Sonntag der 30.10.2016, 19:13:10
AMD hat mit der Radeon Software Crimson Edition 16.10.3 einen weiteren Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht. Dieser behebt einen Programmabsturz des Spiels "Titanfall 2", der nur mit bestimmten Grafiklösungen auf Basis der GCN-Architektur auftritt. Um welche Chips es sich handelt, verrät AMD allerdings nicht. Der neue Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, er funktioniert mit GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M - aber nicht mit APUs!

Die Liste der noch nicht behobenen Fehler zeigt sich seit dem letzten Update unverändert: Einige Spiele verweigern den Start oder laufen langsam, wenn das Overlay der Applikation "Raptr" genutzt wird. Die Hardware-beschleunigte Wiedergabe von H.264-Videos im Webbrowser hat Probleme mit anderen Spielen und Anwendungen, die zeitgleich auf die Hardware-Beschleunigung zugreifen. Auch das Streaming auf P2P-Abspieler kann bei H.264-Inhalten zu Darstellungsfehlern führen, sofern eine Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 400 zum Einsatz kommt. Bei "The Division" kann es im Spielemenü zu schachbrettartigen Fehldarstellungen der Charakter-Modelle kommen und "FIFA 17" hängt auf einigen Notebooks mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress. Auf Systemen, die den Radeon WattMan nicht unterstützen, verursacht dieser eine Fehlermeldung.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.10.3 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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LibreOffice 5.2.3 RC 3 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 29.10.2016, 13:13:11
Eigentlich waren nur zwei Veröffentlichungskandidaten bis zur Freigabe des finalen LibreOffice 5.2.3 geplant, doch nun gibt es doch noch einen dritten. Dieser liegt für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zum Download bereit.

Der erste Release Candidate hatte 73 Fehler behoben, darunter auch ein Bug, der gelegentlich zu einem Programmabsturz führen kann. Für den zweiten Veröffentlichungskandidaten gibt es nach wie vor keine Versionshinweise, ebenso für den dritten. Die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2.3 ist für die kommende Woche geplant.

Download: LibreOffice 5.2.3 RC 3 (Pre-Release)
 
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Streichkonzert bei Twitter: 350 müssen gehen

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 17:20:39
Twitter hat keinen Käufer gefunden, wächst nur langsam und schreibt weiterhin rote Zahlen. Nun will der Mikroblogging-Dienst Geld sparen und stellt nicht nur das Kurzvideo-Portal Vine ein, sondern streicht auch neun Prozent der 3.860 Arbeitsplätze. Diese Maßnahmen sollen die Aktivitäten des Unternehmens fokussieren und im kommenden Jahr zu schwarzen Zahlen führen.

Im dritten Quartal 2016 gab es jedenfalls einen weiteren Nettoverlust (GAAP), der mit 102,871 Millionen US-Dollar aber zumindest um 28,819 Millionen US-Dollar unter dem Fehlbetrag des Vorjahreszeitraums lag. Der Verlust je Aktie (GAAP) ist von 0,20 auf 0,15 US-Dollar gefallen und der Quartalsumsatz um acht Prozent auf 616 Millionen US-Dollar gestiegen. Ein Problem bleiben die Nutzerzahlen: Über das dritte Quartal verteilt waren monatlich 317 Millionen Benutzer auf Twitter aktiv, ein Plus von lediglich drei Prozent. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer ist immerhin um sieben Prozent geklettert.

Im Vergleich mit Facebook hat Twitter eine deutlich geringere Nutzerzahl und weist geringere Wachstumsraten auf. Damit einher geht ein wesentlich langsamerer Umsatzanstieg, durch den die schwarzen Zahlen weiterhin auf sich warten lassen. Die Böse hat Twitters Quartalszahlen recht gelassen aufgenommen, denn die große Korrektur fand bereits Anfang Oktober als Reaktion auf die geplatzten Übernahmeträume statt. Aktuell kratzt das Wertpapier wieder an der Marke von 18 US-Dollar.
 
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Twitter muss sparen: Vine wird eingestellt

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 16:55:30
Das Kurzvideo-Portal Vine wurde im Juni 2012 von Dominik Hofmann und Rus Jussupow gegründet und kurz darauf vom Mikroblogging-Dienst Twitter übernommen. Die maximal sechs Sekunden langen Video-Clips, die manche als Nachfolger der animierten GIFs betrachten, sollten die Kurznachrichten auf Twitter bereichern, doch nun wird Vine geschlossen.

Allerdings will Twitter die Plattform nicht vom Netz nehmen, sondern erst einmal online lassen. Die Entwicklung der App wird hingegen eingestellt und in den kommenden Monaten soll diese auch komplett verschwinden. Vermutlich wird Twitter Vine zu einem bestimmten Zeitpunkt einfrieren, so dass man keine neuen Inhalte mehr einstellen kann. Die bereits vorhandenen Videos bleiben indes erhalten und somit auch auf Twitter sichtbar. Ob dies ein dauerhafter Zustand sein wird, bleibt allerdings abzuwarten. Falls Twitter doch noch aufgekauft werden sollte, könnte der neue Besitzer ganz andere Pläne haben.
Quelle: medium.com
 
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Firefox 50 Beta 11 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 15:34:29
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 11
 
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MacBook Pro jetzt mit ein wenig Touch

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 10:48:44
Während Intels Ultrabook-Konzept den Einsatz von Touchscreens propagiert, setzte Apple stets auf eine strikte Trennung zwischen Mobilgeräten mit Touch-Bedienung und Rechnern mit normalem Bildschirm. Beim neuen MacBook Pro wird diese Abgrenzung ein wenig aufgeweicht, denn es gibt jetzt die "Touch Bar". Hierbei handelt es sich um ein zweites Display in Form einer schmalen Leiste, welches die Funktionstasten und Escape ersetzt.

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Touch Bar und Touch ID
Die "Touch Bar" befindet sich oberhalb der Tastatur und somit direkt vor dem Display. Auf ihr werden zusätzliche Bedienelemente angezeigt, die sich an den laufenden Programmen orientieren. So finden sich dort mal Kurzbefehle, mal Textvorschlägen, die Timeline eines Videos, eine Auswahl aktueller Fotos, eine Farbpalette oder Telefontasten zum Annehmen oder Ablehnen eingehender FaceTime-Anrufe. Und wenn man die Taste FN drückt, zeigt die "Touch Bar" die Funktionstasten an. Ebenfalls integriert wurde der Fingerabdruckscanner "Touch ID", hierzu legt man den Zeigefinger bei Sicherheitsabfragen ganz rechts auf die "Touch Bar". Tipp: Wer lieber echte Tasten hat, greift zur Basisausführung mit 13-Zoll-Display, denn dieser fehlt die "Touch Bar".

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Dünner, leichter, schneller
Das neue MacBook Pro ist wieder dünner, leichter und leistungsfähiger. Das 13-Zoll-Modell ist lediglich 14,9 mm hoch und bringt 1,37 kg auf die Waage, während die 15-Zoll-Variante auf 15,5 mm und 1,83 kg kommt. Die SSDs sind über PCI-Express angebunden und sollen eine sequenziellen Lesegeschwindigkeit von bis zu 3,1 GB/s erreichen. Beim Speicherplatz hat man die Auswahl zwischen 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB, letzteres allerdings nur in Verbindung mit dem 15 Zoll großen Bildschirm. Im 13 Zoll großen MacBook Pro stecken wahlweise 8 oder 16 GiB Arbeitsspeicher, wobei die Version ohne "Touch Bar" mit 1.866 MHz leben muss. Alle anderen Varianten takten das RAM mit 2.133 MHz und zur 15 Zoll Bilddiagonale gibt es immer üppige 16 GiB. Bemerkenswert: Apple setzt auf LPDDR3 und verlötet sowohl den Arbeits- als auch den Flash-Speicher auf der Hauptplatine.

Intels Skylake trifft AMDs PolarisIn Hinblick auf die Grafikleistung soll das neue MacBook Pro seinen Vorgänger um bis zu 130 Prozent übertreffen, doch die Leistung hängt stark von der gewählten Modellvariante ab. Die 13-Zoll-Version ohne "Touch Bar" verwendet einen Intel Core i5 (2,0 bis 3,1 GHz) oder einen Core i7 (2,4 bis 3,4 GHz) mit der iGPU Iris Graphics 540. Die 13-Zoll-Variante inklusive "Touch Bar" ist mit einem Intel Core i5 (2,9 bis 3,3 GHz), einem Core i5 (3,1 bis 3,5 GHz) oder einem Core i7 (3,3 bis 3,6 GHz) zu haben, alle drei CPUs umfassen die iGPU Iris Graphics 550. Apple verbaut in den 13 Zoll großen MacBooks grundsätzlich sparsame Dual-Core-Prozessoren, CPUs mit vier Rechenkernen gibt es nur für 15 Zoll.

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Bei den 15-Zoll-Modellen stehen drei Intel Core i7 mit Taktraten von 2,6 GHz (Turbo bis 3,5 GHz), 2,7 GHz (Turbo bis 3,6 GHz) und 2,9 GHz (Turbo bis 3,8 GHz) zur Auswahl, die jeweils den recht leistungsschwachen Grafikkern Intel HD Graphics 530 umfassen. Daher verbaut Apple in diesen Notebooks zusätzlich eine diskrete Grafiklösung von AMD. Zur Auswahl stehen die mobilen Grafikkarten Radeon Pro 450 und Pro 455 mit jeweils 2 GiB GDDR5-Speicher sowie die Radeon Pro 460 mit 4 GiB GDDR5-Speicher. Ein interessantes Detail: Neben Microsoft setzt auch Apple bei seinen neuesten Rechnern auf Prozessoren aus Intels Skylake-Generation, die schon vor einem Jahr vorgestellt wurde.

Spiegelnder Bildschirm mit mehr Farben
Apples "Retina Displays" basieren auf der IPS-Technik und unterstützen den erweiterten Farbraum DCI-P3, der im Vergleich zu RGB rund ein Viertel mehr Farben umfasst. Das 15,4 Zoll (39,11 cm) große Display bietet eine native Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln bei 220 ppi, während Apple auf 13,3 Zoll (33,78 cm) immerhin 2.560 x 1.600 Pixel bei 227 ppi unterbringt. Die Helligkeit beider Bildschirme fällt mit 500 Nits sehr hoch aus und übertrifft die der Vorgängergeneration um 67 Prozent. Im Prinzip bieten die neuen MacBook Pros beste Voraussetzungen für das kreative Arbeiten, sofern man sich mit dem glänzenden Display anfreunden kann.

Zwei Lüfter, zehn Stunden mobil
Die Kombination aus leistungsstarker Hardware und einem extrem dünnen Gehäuse hat natürlich auch Nachteile. Die vorherigen MacBook-Generationen hatten ihre liebe Not mit der entstehenden Abwärme und so wurden Prozessor und Grafik frühzeitig gedrosselt. Damit dies bei der neuen Generation nicht mehr passiert, hat Apple zwei Lüfter verbaut, einen auf der rechten und einen auf der linken Seite des Notebooks. Zum Einsatz kommen asymmetrisch versetzte Lüfterblätter, welche einen besonders leisen Betrieb ermöglichen sollen. Ohne Steckdose halten die neuen MacBook Pros zehn Stunden durch, das entspricht dem Niveau ihrer Vorgänger.

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Die Preise
Beim 13-Zoll-Modell beginnen die Preise bei 1.699 Euro, dafür bekommt man einen Core i5 mit 2,0 GHz, 8 GiB LPDDR3-1866 und eine 256 GB große SSD. Wer einen Core i7 mit 3,3 GHz, 16 GiB LPDDR3-2133 und eine 1 TB fassende SSD auswählt, muss 3.279 Euro zahlen. Die 15-Zoll-Klasse startet erst bei 2.699 Euro für einen Core i7 mit 2,6 GHz, eine Radeon Pro 450 (2 GiB), 16 GiB LPDDR3-2133 und eine 256 GB große SSD. Läuft der Core i7 mit 2,9 GHz und packt man dann noch eine Radeon Pro 460 (4 GiB), 16 GiB LPDDR3-2133 und eine 2 TB große SSD in die Bestellung, berechnet Apple 4.999 Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive der Mehrwertsteuer.
Quelle: www.apple.com
 
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Funkstille: Apple verschiebt die AirPods

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 09:03:35
Beim iPhone 7 hat Apple die Klinkenbuchse zum Anschluss analoger Kopfhörer gestrichen und darauf verwiesen, dass diese nicht mehr als ein Dinosaurier aus der technologischen Urzeit sei. Als Zwischenlösung gab es einen Adapter mit einem miesen Digital-Analog-Wandler, während die 179 Euro teuren AirPods als audiophile Heilsbringer in Aussicht gestellt wurden. Dummerweise kann man diese drahtlosen Kopfhörer immer noch nicht kaufen.

Eigentlich sollten die AirPods im Laufe des Oktobers in den Handel kommen, doch nun heißt es aus Cupertino, das Produkt brauche noch etwas Zeit, bis es fertig ist. Nun ist Zeit ein dehnbarer Begriff, doch Apple verzichtet darauf, sich auf ein Datum oder zumindest einen groben Rahmen festzulegen. Hier Apples Stellungnahme im Original:
"The early response to AirPods has been incredible. We don't believe in shipping a product before it's ready, and we need a little more time before AirPods are ready for our customers."
Und hier die Übersetzung: "Die ersten Reaktionen auf die AirPods waren unglaublich. Wir sind der festen Ansicht, dass man kein Produkt ausliefern sollte, bevor es fertig ist, und wir brauchen ein wenig mehr Zeit, bevor die AirPods reif für unsere Kunden sind."

Apple geht natürlich nicht auf die Art der Unreife ein, doch es muss sich um ein größeres Problem handeln, dessen Lösung sich nicht zeitnah terminieren lässt. Eines stimmt aber: Die ersten Reaktionen auf die AirPods waren tatsächlich unglaublich. Die einen hielten Apples Kopfhörer für unglaublich teuer, die anderen betrachteten sie als unglaublich hässlich. Beide Seiten liegen richtig.
 
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Windows 10 Creators Update und neue Surface-Produkte

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 19:22:42
Im Frühjahr 2017 wird Microsoft das dritte Update für Windows 10, das sogenannte "Creators Update", veröffentlichen und abermals wird dieses für alle Rechner, auf denen bereits Windows 10 läuft, kostenlos erhältlich sein. Passend zur neuen Software soll es zeitgleich auch neue Surface-Produkte geben. Was weiterhin mit Abwesenheit glänzt, ist das angeblich geplante Surface-Phone.

Windows 10 Creators Update
Das "Creators Update" umfasst 3D-Erweiterungen wie "Paint 3D" und bringt die "Windows Holografic"-Schnittstelle für Mixed-Reality-Anwendungen und Spiele. Windows 10 soll so zur bevorzugten Plattform für die Erstellung, Bearbeitung und Verbreitung von 3D-Inhalten werden. Neben der spezialisierten App "Paint 3D" wird die 3D-Technik derzeit auch in bestehende Applikationen wie PowerPoint oder Microsoft Edge implementiert. Hinsichtlich der Vermischung bzw. Erweiterung der Realität verspricht Microsoft günstige VR-Brillen von HP, Lenovo, Dell, Acer und Asus. Zu den weiteren Neuerungen gehören die integrierte Streaming-Plattform "Beam", welche sich an Spieler richtet, sowie eine Arena-Funktion zum Erstellen individueller Online-Multiplayer-Turniere. Bleibt noch "Windows MyPeople" als soziale Komponente, über die man sich mit Freunden vernetzen und Inhalte teilen kann.

Surface Studio und Surface Dial
Beim "Surface Studio" handelt es sich um einen All-in-one-PC mit einem 28 Zoll großen Touch-Bildschirm, dessen Fuß die Anzeige in einen Winkel von zwanzig Grad klappen kann. In dieser Stellung agiert das Gerät als Zeichenbrett, denn das "Surface Studio" zielt auf Profis, die kreativ am Computer arbeiten. Passend dazu nutzt das Display ein Seitenverhältnis von 3:2, die Auflösung beläuft sich auf 4.500 x 3.000 Bildpunkte (13,5 Millionen Pixel, 192 DPI) und die erweiterten Farbräume Vivid Color, DCI-P3 und sRGB können dargestellt werden.

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Im Fuß des Bildschirms steckt der eigentliche PC, der auf Intels Skylake-Architektur (6. Core-Generation) und noch nicht auf der aktuellen Generation "Kaby Lake" basiert. Seltsamerweise lässt Microsoft dennoch offen, um welche CPUs es sich handelt, und benennt mit "Core i5 oder i7" lediglich deren Leistungsklassen. Auch die Grafiklösungen von NVIDIA wirken leicht angestaubt, denn statt der aktuellen Pascal-Modelle kommen deren Vorgänger GeForce GTX 965M 2GB und GeForce GTX 980M 4GB zum Einsatz.

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Neben 8, 16 oder 32 GiB RAM gibt es wahlweise 1 oder 2 TB Festplattenspeicher (Hybrid-Technik), einen Kartenleser im SDXC-Format und eine 5,0-Megapixelkamera mit Gesichtserkennung zur Anmeldung. Was fehlt, ist USB 3.1 - es werden lediglich vier USB-Buchsen der Generation 3.0 geboten. Zum Lieferumfang gehören Windows 10 Pro und der Eingabestift "Surface Pen". In den USA soll das "Surface Studio" ab dem 15. Dezember 2016 ausgeliefert werden, die Vorbestellung ist bereits möglich. Die Preise reichen von 2.999 bis 4.199 US-Dollar. Wer vor dem 1. Dezember 2016 bestellt, soll nach dem Jahreswechsel ein "Surface Dial" gratis erhalten. Dieses Zubehör kostet ansonsten 99,99 US-Dollar, es soll die die Touch-Bedienung erweitern und erleichtern.

Surface Book
Die drei neuen Top-Varianten des "Surface Book" werden hierzulande erst Anfang 2017 in den Handel kommen. Auch in den neuen Notebooks setzt Microsoft auf Intels Skylake (6. Core-Generation) und NVIDIAs Maxwell (GeForce 9xx) statt auf die neueren Baureihen "Kaby Lake" und "Pascal". Mit der GeForce GTX 965M 2GB setzt Microsoft allerdings auf eine wesentlich leistungsfähigere GPU, der bisherige Chip ähnelte weitgehend einer GeForce GT 940M. Hierdurch soll sich die Grafikleistung verdoppeln. Zugleich sorgt ein neuer Akku für Laufzeiten von bis zu 16 Stunden, ein Zugewinn von vier Stunden. Die neuen Varianten sind mit Preisen von 2.099, 2.699 bzw. 3.199 US-Dollar nicht ganz billig, das Einstiegsmodell des "Surface Book" kostet "nur" 1.349 US-Dollar.
 
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Das Galaxy Note 7 verhagelt Samsung die Geschäftszahlen

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 16:02:09
Samsung war eigentlich gut ins Jahr 2016 gestartet und hatte in den ersten beiden Quartalen überzeugende Geschäftszahlen abgeliefert, doch dann kam das Galaxy Note 7. Das Phablet mit der Tendenz zur spontanen Selbstentzündung belastet nicht nur das dritte Quartal 2016, sondern wird Samsungs Geschäftszahlen bis ins Jahr 2017 ausbremsen.

Samsung meldet für das dritte Quartal 2016 einen Umsatzeinbruch um 7,47 Prozent auf 47,82 Billionen Won (ca. 38,73 Milliarden Euro). Der operative Gewinn ist um 29,63 Prozent auf 5,20 Billionen Won gesunken, während der Nettogewinn mit 4,54 Billionen Won (3,68 Milliarden Euro) um 16,85 Prozent unter der Vorgabe des Vorjahreszeitraums bleibt. Das Galaxy-Note-7-Debakel hat Samsung alleine im dritten Quartal 2016 stolze 2,6 Billionen Won (ca. 2,1 Milliarden Euro) gekostet.

Wichtigster Umsatzlieferant sind trotz allem die Mobilgeräte mit 22,09 Billionen Won (-14,84%) geblieben, gefolgt von der Halbleitersparte mit 13,15 Billionen Won (+2,57%). Die Mobilsparte litt sehr unter dem Rückruf und der Einstellung des Galaxy Note 7, doch die Nachfrage für die S7-Modelle blieb konstant hoch und auch die preiswerten A- und J-Modelle verkauften sich gut. Bei den Halbleiterprodukten sorgten V-NAND und 20-nm-DRAM für steigende Gewinne, auch preiswerte SoCs und Kamerasensoren waren gefragt.

Der Bereich Consumer Electronics steuerte 11,24 Billionen Won (-3,02%) zum Umsatz bei. Saisonale Produkte wie Klimaanlagen verkauften sich gut, doch auch bei den Fernsehern ging es weiter aufwärts, da immer größere Geräte gekauft werden (Curved Display: +72%; 60 Zoll und größer: +72%; UHD-Auflösung: +47%). Bei den Displays ist der Umsatz auf 7,06 Billionen Won (-5,74%) gefallen, obwohl die Nachfrage für OLEDs gestiegen ist und bei LCD-Modellen die Herstellungskosten gesenkt wurden.

Leider ist das Kapitel Galaxy Note 7 noch nicht abgeschlossen, denn Samsung erwartet weitere Kosten in Höhe von 3,5 Billionen Won (ca. 2,8 Milliarden Euro). Davon sollen 2,5 Billionen Won auf das vierte Quartal 2016 und eine weitere Billion auf das erste Quartal 2017 fallen.
 
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LibreOffice 5.2.3 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 14:49:13
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.3 liegt offiziell für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Was allerdings noch fehlt, sind die dazugehörigen Versionshinweise. Zumindest liegen diese nun für den Release Candidate 1 vor.

Mit dem Release Candidate 1 wurden demnach 73 Fehler behoben. Interessanterweise findet sich darunter nur ein Bug, der gelegentlich zu einem Programmabsturz führen kann. Das Problem steckt in der Präsentations-Software Impress und tritt auf, wenn man auf eine Mastervorlage zugreift. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Code-Optimierungen und - Breinigungen der letzten Monate Wirkung zeigen, denn schon jetzt laufen die Versionen der Entwicklungsschiene 5.2 stabiler als ihre Vorgänger.

Download: LibreOffice 5.2.3 RC 2
 
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LibreOffice 5.1.6 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 14:20:03
Das sechste und vermutlich auch letzte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 ist fertig und liegt für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. LibreOffice 5.1.6 behebt 68 Fehler, darunter sieben potentielle Absturzursachen.

LibreOffice 5.1.6 soll die letzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein, am 27. November 2016 werden dann der Support und die Entwicklung der Generation 5.1 enden. Wir raten daher schon jetzt zum Umstieg auf LibreOffice 5.2.2, das einen sehr soliden Eindruck macht und auch ein paar neue Funktionen bietet. Wer noch etwas abwarten will, kann ab Anfang November auf die Version 5.2.3 wechseln.

Download: LibreOffice 5.1.6
 
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Adobe stopft kritische 0-Day-Lücke im Flash-Player

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 13:55:16
Adobe musste außer der Reihe eine kritische 0-Day-Lücke (CVE-2016-7855) in seinem Flash-Player stopfen, da diese bereits für gezielte Angriffe gegen Windows 7, 8.1 und 10 verwendet wird. Der Fehler betrifft allerdings auch Mac OS X sowie Linux - letzteres aber nur, wenn Googles Chrome als Webbrowser verwendet wird. Alle anderen Linux-Nutzer können sich mit dem Update etwas Zeit lassen.

Bei CVE-2016-7855 handelt es sich um einen Zugriff auf ein bereits aus dem Speicher entferntes Objekt, dieser Fehler lässt sich - wie viele dieser Art - bei einem erfolgreichen Angriff zum Einschleusen von Schadcode ausnutzen. Gemeldet wurde die Sicherheitslücke von Neel Mehta und Billy Leonard, die für Google arbeiten und für den Internetriesen nach möglichen Bedrohungen suchen.

Für Windows und Mac OS X sowie für Google Chrome, Microsoft Edge und den Internet Explorer 11 hat Adobe den Flash Player auf die Version 23.0.0.205 aktualisiert. Die Updates sollten unverzüglich eingespielt werden! Nur Linux-Nutzer, die auf Chrome verzichten, können durchatmen, denn für sie gilt nur die moderate Prioritätsstufe 3 zum Einspielen der neuen Version 11.2.202.643.

Download:
 
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Apple enttäuscht, Absatzzahlen des iPhone sinken weiter

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 11:54:18
Wenn ein Branchenriese wie Apple seine Quartalszahlen mit einem Verweis auf die gestiegenen Einnahmen im Bereich Dienstleistungen übertitelt, lässt sich absehen, dass die übrigen Zahlen nicht sonderlich gut sein können. Und dies gilt nicht nur für das vierte Quartal, sondern auch für das gesamte fiskalische Jahr 2016, welches Apple wohl lieber vergessen würde. Doch auch wenn die Zeit der Quartalsrekorde vorüber zu sein scheint, fährt Apple immer noch sehr hohe Gewinne ein.

Lange Zeit hatte sich Apple auf den Erfolg des iPhones verlassen und rund Zweidrittel seines Umsatzes mit dem Smartphone generiert. Analysten sahen in dieser Abhängigkeit vom Erfolg eines einzelnen Produktes ein großes Risiko und sie sollten Recht behalten: Seit der Markteinführung der Baureihe 6s hat sich das Interesse der Kunden merklich abgekühlt, insbesondere in China. Und wenn das iPhone hustet, bekommt Apple die Grippe. Dass Apple mit seinen Dienstleistungen im vierten Quartal 2016 einen neuen Rekordumsatz von 6,325 Milliarden US-Dollar (+24,36%) generieren konnte, unterstreicht zwar die ungebremste Kauflaune der eigenen Kundschaft, doch wenn diese sich nur auf Apps und Dienste erstreckt, werden sich die fallenden Verkaufszahlen der Geräte über kurz oder lang auch auf diesen Bereich auswirken. Schließlich setzt Apple auf ein weitgehend abgeschottetes Ökosystem und bietet nur wenige Dienste für Fremdplattformen an.

Kommen wir nun zu den schnöden Zahlen: Apples Quartalsumsatz ist um 9,03 Prozent auf 46,852 Milliarden US-Dollar eingebrochen und auch der Jahresumsatz ist um 7,73 Prozent auf 215,639 Milliarden US-Dollar gesunken. Ein Einbruch von 7,73 Prozent klingt nicht allzu dramatisch und 215,639 Milliarden US-Dollar bedeuten immerhin den zweithöchsten Jahresumsatz in Apples Unternehmensgeschichte. Dennoch ist dieser Rückgang bemerkenswert, da Apple seit dem Jahr 2001 ständig und zuweilen auch sehr schnell gewachsen ist:
  • 2016: 215,639 Milliarden US-Dollar
  • 2015: 233,715 Milliarden US-Dollar (Vorstellung der Apple Watch)
  • 2014: 182,795 Milliarden US-Dollar (China Mobile verkauft iPhones)
  • 2013: 170,910 Milliarden US-Dollar
  • 2012: 156.508 Milliarden US-Dollar
  • 2011: 108,249 Milliarden US-Dollar
  • 2010: 65,255 Milliarden US-Dollar (Vorstellung des ersten iPad)
  • 2009: 42,905 Milliarden US-Dollar
  • 2008: 32,479 Milliarden US-Dollar
  • 2007: 24,006 Milliarden US-Dollar (Vorstellung des ersten iPhone)
  • 2006: 19,315 Milliarden US-Dollar
  • 2005: 13,931 Milliarden US-Dollar
  • 2004: 8,279 Milliarden US-Dollar
  • 2003: 6,207 Milliarden US-Dollar
  • 2002: 5,742 Milliarden US-Dollar
  • 2001: 5,363 Milliarden US-Dollar (Vorstellung des ersten iPod)
  • 2000: 7,983 Milliarden US-Dollar
Der iPod und der Musikverkauf über den iTunes Store hatten den kriselnden Computerhersteller ins neue Jahrtausend gerettet, doch erst iPhone und iPad ließen Apples Umsätze scheinbar ungebremst in die Höhe schießen. Das Interesse am iPod ließ aufgrund der wachsenden Verbreitung von Smartphones in den letzten Jahren stetig nach und auch das iPad hat schon länger mit fallenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Seit diesem Jahr wackelt mit dem iPhone nun auch Apples letzte Bastion, nachdem die Zusammenarbeit mit Chinas größtem Telekommunikationsanbieter China Mobile zwischen 2014 und 2015 noch für einen Boom gesorgt hatte.

Ausgerechnet China entpuppt sich nun als Achillesferse, denn dort ist Apples Quartalsumsatz dramatisch um 29,82 Prozent auf 8,785 Milliarden US-Dollar abgesackt. Damit steigt Europa wieder zum zweitwichtigsten Absatzmarkt für Apple auf (10,842 Milliarden US-Dollar; +2,51%), während Japan mit 4,324 Milliarden US-Dollar und einem Plus von 10,05 Prozent den größten Zuwachs verzeichnet. Dummerweise schwächelt Apple aber auch auf seinem amerikanischen Heimatmarkt, hier sank der Umsatz um 7,09 Prozent auf 20,229 Milliarden US-Dollar. Bleibt noch die Region Asien/Pazifik mit 2,672 Milliarden US-Dollar und einem Rückgang um 1,18 Prozent.

Die Verkaufszahlen des iPhone sind um 5,27 Prozent auf 45,513 Millionen gefallen und der mit iPhones generierte Umsatz sank sogar um 12,57 Prozent auf 28,160 Milliarden US-Dollar. 9,267 Millionen iPads bedeuten einen Rückgang um 6,23 Prozent, doch da die Kunden in erster Linie die teuren Varianten kauften, ist der Umsatz nur um 0,49 Prozent auf 4,255 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Seine Macs hatte Apple lange Zeit vernachlässigt und nun gibt es die Quittung: 4,886 Millionen Macs (-14,42%) brachten einen Umsatz von 5,739 Milliarden US-Dollar (-16,61 Prozent). Die übrigen Produkte - iPad, Apple TV, Apple Watch, Beats und Zubehör - brachten weitere 2,373 Milliarden US-Dollar (-22,15%).

Obwohl Apples Umsätze auf breiter Front geschrumpft sind, nur bei den Dienstleistungen gab es das eingangs erwähnte Plus, kann das Unternehmen auch weiterhin satte Gewinne einfahren - allerdings nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres: Der operative Gewinn (GAAP) ist im vierten Quartal um 19,57 Prozent auf 11,761 Milliarden US-Dollar und im gesamten Geschäftsjahr um 15,73 Prozent auf 60,024 Milliarden US-Dollar gefallen. Beim Nettogewinn (GAAP) steuert das Abschlussquartal 9,014 Milliarden US-Dollar (-18,97%) zu den 45,687 Milliarden US-Dollar (-14,43%) des Gesamtjahres bei. Bleibt noch der Gewinn je Aktie (GAAP), der im vierten Quartal bei 1,67 US-Dollar (-14,8%) und im Geschäftsjahr bei 8,31 US-Dollar (-9,87%) lag.
Quelle: www.apple.com
 
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NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti: Punktlandung im Niemandsland

reported by doelf, Mittwoch der 26.10.2016, 08:26:53
Seit gestern ist NVIDIAs GeForce GTX 1050 Ti im Handel erhältlich und liegt mit einem Preis von 139 US-Dollar im Niemandsland zwischen Radeon RX 460 2GiB (100 US-Dollar) und Radeon RX 470 4GiB (170 US-Dollar). Wie man ersten Testberichten entnehmen kann, ordnen sich die Grafikkarten auch leistungstechnisch zwischen den beiden Mitbewerbern von AMD ein. Es zeigt sich aber auch, dass man beim HD-Gaming mit der GeForce GTX 1050 Ti Abstriche in Kauf nehmen muss. Bleibt die Frage nach der GeForce GTX 1050 ohne "Ti".

Die schwächere Version will NVIDIA für 109 US-Dollar anbieten, allerdings ist sie im Handel noch nicht zu finden. Sie soll aber "vor dem oder am 8. November" erhältlich sein. Während die GeForce GTX 1050 Ti über 768 CUDA-Kerne verfügt, die mit 1.290 bis 1.392 MHz takten, kann die GeForce GTX 1050 ihre 640 Kerne mit 1.354 bis 1.455 MHz ansteuern. Der GDDR5-Speicher ist bei beiden Modellen mit 128 Bit Breite angebunden und arbeitet mit 7 Gbps, was für einen Durchsatz von maximal 112 GB/s reicht. Allerdings bietet die Ti-Variante mit 4 GiB doppelt so viel wie die einfache GeForce GTX 1050. Beide Karten sollen bis zu 75 Watt verbrauchen und müssen ohne SLI auskommen.

Auch der GeForce GTX 1060 3 GiB fehlt die SLI-Unterstützung, mit 1.152 CUDA-Kernen und Taktraten zwischen 1.506 und 1.708 MHz bietet das nächstgrößere Modell aber eine deutlich höhere Rechenleistung. Auch beim Grafikspeicher ist die GeForce GTX 1060 klar im Vorteil, denn dieser arbeitet mit 8 Gbps und einem 192 Bit breiten Interface, wodurch die Bandbreite bei 192 GB/s liegt. Mit 6 GiB GDDR5-Speicher bestückt, kann die GeForce GTX 1060 sogar 1.280 CUDA-Kerne vorweisen - bei identischen Taktraten. Allerdings spielt die GeForce GTX 1060 mit "ab 249 US-Dollar" auch preislich in einer anderen Liga.

Die ersten Testberichte:
 
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macOS Sierra 10.12.1 stopft 15 Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 17:26:25
Mit dem Update auf die Version 10.12.1 kümmert sich Apple nicht nur um diverse Probleme in macOS Sierra, sondern behebt auch 15 Sicherheitslücken. macOS kommt auch mit der neuen "Porträtkamera" des iPhone 7 Plus zurecht, welche Porträtfotos mit einem Tiefeneffekt - Person scharf, Hintergrund verschwommen - versieht. Zudem sollen Microsoft Office und Exchange zuverlässiger funktionieren.

Microsoft Office hatte insbesondere mit dem Verschieben von Schreibtisch und Dokumenten-Ordner in die iCloud zu kämpfen. Wer ein Exchange-Konto für seine E-Mail verwendet, soll jetzt wieder über neu eingetroffene Post informiert werden, und Kunden mit AOL-Konto werden nicht mehr mit überflüssigen Passwortabfragen malträtiert. Das Universal Clipboard soll Text nicht mehr verfälschen und problematische Grapher-Dateien lassen sich wieder öffnen. Für Safari gibt es einige Sicherheitskorrekturen und eine optional einstellbare Mindestgröße für Schriftarten. Das Entsperren per Apple Watch funktioniert laut Apple zuverlässiger und es gibt weniger Probleme mit Fujitsus Scanner-Software ScanSnap und dem Ausdruck auf Geräten von Canon.

Eine der gestopften Sicherheitslücken ermöglicht Applikationen das Ausführen beliebigen Codes mit vollen Root-Rechten und eine andere verschafft Programmen Kernel-Rechte. Über JPEG- und SGI-Bilder, PDF-Dokumente und Schriften kann ein Angreifer eigenen Code einschleusen. Ein Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition kann Proxy-Phishing betreiben sowie die Audioübertragung nach Beendigung eines Anrufs aufrecht erhalten. Lokal angemeldete Benutzer können beim Systemstart einen Absturz herbeiführen sowie dem Kernel eigenen Code unterschieben. Mit einem Archiv kann man beliebige Dateien überschreiben, während andere Fehler das Abgreifen sensibler Daten oder die Ausweitung von Rechten erlauben. Dazu kommen zwei Angriffsstellen für DoS-Attacken.
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht Beta 4

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 16:54:00
Die vierte Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Die kommende Version 17 verspricht Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Zudem wird es neue Skins für die Benutzeroberfläche geben.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.

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Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet.

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Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Seit Kodi 17 Beta 2 funktioniert die Steuerung über Game-Controller wieder und es gab einige Korrekturen in den Bereichen Audio-Passthrough, De-Interlacing und Videoaufnahmen. Dank Googles Hilfe wurde ein neuer Audio-Passthrough für Android Nougat realisiert und dank Microsofts Unterstützung konnten Zoom-Probleme unter Windows gelöst werden. Bei der Aktualisierung von Add-ons und Skins werden alle Abhängigkeiten geprüft, bevor Kodi gestartet wird. Zudem gibt es einen Notfallplan für Skins, die bisher noch nicht für Kodi 17 angepasst wurden.

Die vierte Beta-Ausgabe stopft einige Speicherlecks und repariert die Wiedergabe von DVD-ISOs sowie das MPEG2/DVD-Decoding auf AMD-GPUs. Für die Interlaced-Wiedergabe auf AMD-Karten wurde ein Workaround eingebaut, bei NVIDIAs Shield TV wird der Controller nach einer Ruhephase wieder geweckt und erstmals gibt es Builds für Android-Geräte auf Basis von ARMv8A (64 Bit). Das Durchschleifen bestimmter 16-Bit-Streams wurde unter Mac OS X gefixt, die lückenlose Wiedergabe von Musik funktioniert wieder und das Suchen in Videodateien wurde weiter optimiert. Darüber hinaus wurden kleinere Probleme rund um die Smartplaylists sowie einige Logikfehler bei der Bedienung behoben.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 4
 
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Firefox 50 Beta 10 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 16:00:11
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 10
 
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iOS 10.1 schließt Sicherheitslücken und behebt Probleme

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 15:56:18
Mit dem Update auf iOS 10.1 stopft Apple 13 Sicherheitslücken und behebt eine lange Fehlerliste. Dazu gibt es eine neue Funktion namens "Porträtkamera für iPhone 7 Plus beta", die Porträtfotos mit einem Tiefeneffekt - Person scharf, Hintergrund verschwommen - versieht. Weitere Verbesserungen betreffen die ÖPNV-Unterstützung im Kartendienst.

Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:
  • Abgesehen von den Porträtfotos mit Tiefeneffekt werden die Namen von Personen in der Fotos-App nun auch in iCloud-Backups gespeichert. In der Rasterdarstellung sehen die Bilder besser aus, es wurde ein Bildschirmfehler beim Öffnen der Kamera-App korrigiert und beim Aktivieren der iCloud-Fotomediathek stürzt die Fotos-App nicht mehr ab.

  • Die Karten-App bietet nun ÖPNV-Unterstützung für alle wichtigen Bahn-, U-Bahn-, Fähr- und nationalen Buslinien. Lokale Buspläne gibt es derzeit nur für Tokio, Osaka und Nagoya. Beim Anzeigen alternativer Routen lassen sich die ÖPNV-Tarife vergleichen und es gibt eine schilderbasierte Navigation für große ÖPNV-Stationen.

  • Die Nachrichten-App bietet eine Option zum Wiederholen von Sprechblasen- und Hintergrundeffekten und Nachrichteneffekte werden auch dann angezeigt, wenn "Bewegung reduzieren" aktiv ist. Die fehlerhaften Anzeige von Kontaktnamen wurde ebenso behoben wie der fehlende Ton bei mit der Nachrichten-App aufgenommenen Videos. Beim Öffnen der Nachrichten-App wurde ein weißer Bildschirm entfernt und die Option "Werbung melden" wird auch für unbekannte Absender angezeigt.

  • Nutzern der Apple Watch zeigt die Trainingsübersicht in der Aktivitäts-App ab sofort Informationen zur Strecke und durchschnittlichen Geschwindigkeit beim Outdoor-Rollstuhltraining an. Weiterhin wurden Probleme beim Synchronisieren von Musikspiellisten sowie rund um die Aktivitätsfreigabe behoben. In Hinblick auf Drittanbieter-Apps konnte Apple einen Absturz bei der Texteingabe korrigieren.

  • Das Wiederherstellen von iCloud-Backups soll zuverlässiger funktionieren und die Audiowiedergabe über Bluetooth die Taptic Engine nicht mehr stören. Auch beim Aktivieren von Wecktönen, beim Blockieren von Werbeanrufen und bei der Formatierung von E-Mails musste sich Apple um diverse Fehler kümmern. Bluetooth-Verbindungen zum Zubehör von Drittanbietern sollen stabiler funktionieren und das Wetter-Widget seine Daten zuverlässiger laden.

  • Eine der gestopften Sicherheitslücken ermöglicht Applikationen das Ausführen beliebigen Codes mit vollen Root-Rechten. Über JPEG-Bilder und Webinhalte kann ein Angreifer eigenen Code einschleusen, während lokal angemeldete Benutzer beim Systemstart einen Absturz herbeiführen können. Hierbei ist es zudem möglich dem Kernel eigenen Code unterzuschieben. Ein Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition kann Proxy-Phishing betreiben sowie die Audioübertragung nach Beendigung eines Anrufs aufrechterhalten. Mit einem Archiv kann man beliebige Dateien überschreiben, während andere Fehler das Abgreifen sensibler Daten erlauben.
 
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Twitter steht Apple im Weg und vor Stellenabbau

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 15:04:07
Wie Bloomberg heute berichtet, steht Twitter vor einem massiven Stellenabbau. Dieser soll rund acht Prozent der Beschäftigten betreffen, also ca. 300 Mitarbeiter. Eine entsprechende Ankündigung wird für diesen Donnerstag erwartet. An diesem Tag wird Twitter auch sein Quartalsergebnis bekannt geben, allerdings nicht wie ursprünglich geplant nach Börsenschluss, denn damit stünde man Apple im Weg.

Stattdessen wird Twitter seine Geschäftszahlen schon vor Börseneröffnung präsentieren. Laut Twitter hätten Analysten um die Terminverschiebung gebeten, da sich die Quartalskonferenz ansonsten mit wichtigeren Präsentationen aus dem Techniksektor überschnitten hätte. Twitter nennt hierbei zwar keine Namen, aber das dickste Kreuz im Technikkalender dürfte Apples Vorstellung der neuen Macbooks haben. Twitter hatte kürzlich versucht, sich an Branchengrößen wie Walt Disney, Salesforce oder Google zu verkaufen, doch diese Pläne sind kläglich gescheitert, weshalb Twitters Aktie nach einem kurzen Höhenflug nun massiv unter Druck steht.
 
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Smartphones: Nokia made in India by Foxconn

reported by doelf, Montag der 24.10.2016, 18:18:00
Hon Hai Precision Industry Co., besser bekannt unter dem Namen Foxconn, baut derzeit massiv Fertigungskapazitäten für Mobiltelefone in Indien auf. 600 Millionen US-Dollar haben die Taiwaner auf dem Subkontinent bereits investiert und im nächsten Jahr soll nochmal deutlich mehr Geld fließen. Auch neue Telefone der Marke Nokia sollen dann in Indien gebaut werden.

Die Foxconn-Tochter FIH Mobile hatte im Mai 2016 die Reste von Microsofts Telefonsparte mitsamt der Patente, Mitarbeiter und den Fertigungsstätten von Microsoft Mobile in Vietnam übernommen. Nun übernimmt das Unternehmen auch Nokias stillgelegte Fertigungsstätte im indischen Chennai mitsamt Steuerschulden und ungelösten Rechtsstreitigkeiten. Schon vor einem Jahr hatte Foxconn mit den Finnen eine Kooperation für die Fertigung neuer Feature- und Smartphones unter dem Markennamen Nokia vereinbart.

Die Sonderwirtschaftszone, in der die Fabrik nahe Chennai liegt, soll hierfür ihren Status verlieren, denn Foxconn will in Indien primär für den indischen Markt produzieren. Im Gegenzug soll der indische Staat eine finanzielle Beteiligung pro verkauftem Telefon erhalten. Dies könnte sich lohnen, falls es Foxconn tatsächlich gelingt, die Produktion wieder auf 100 Millionen Telefone pro Jahr hochzufahren. Hierfür sollen in den kommenden Jahren bis zu 5 Milliarden US-Dollar investiert werden.

Abgesehen von Telefonen will Foxconn in Indien auch Telekommunikationsausrüstung fertigen, vermutlich wird auch hier Nokia zu dem Kunden zählen. Derzeit ist noch unklar, ob die zukünftigen Mobiltelefone der Marke Nokia auch außerhalb Indiens auf den Markt kommen werden. Microsoft hatte die Markenrechte für Smart- und Feature-Phones für drei Jahre exklusiv erworben, doch diese laufen gerade aus und so steht Nokias Neustart im kommenden Jahr nichts mehr im Wege.
 
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AMD: Preissenkung für Radeon RX 470 und RX 460

reported by doelf, Montag der 24.10.2016, 11:15:42
Wie die Spatzen von den Dächern pfeifen, wird NVIDIA am morgigen Dienstag seine neue Mittelklassemodelle GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti (Pascal) vorstellen und damit AMDs Radeon RX 460 und RX 470 (Polaris) ins Visier nehmen. AMD erklärt vorab, dass man die eigenen Produkte als überlegen ansehe, dennoch werden die Preise nach unten angepasst und um jeweils 10 US-Dollar reduziert.

Damit kostet eine Radeon RX 460 2GB nur noch 100 US-Dollar und die Radeon RX 470 4GB bekommt man für 170 US-Dollar - wie bei US-Preisen üblich kommt da noch die Mehrwertsteuer hinzu. Laut AMD schafft eine Radeon RX 470 mehr als 60 fps in Full-HD-Auflösung mit aktivierter Kantenglättung und sei der GeForce GTX 1050 Ti deutlich überlegen. Zudem fehle NVIDIAs Pascal-Modellen weiterhin die DX12-Funktion "Asynchronous Shaders", was man beispielsweise bei "Battlefield 1" merkt. Auf die Leistung der GeForce GTX 1050 geht AMD nicht ein, da NVIDIA dieses Modell vermutlich erst in ein paar Wochen nachreichen wird. Ob die kleinere Pascal-Karte in der morgigen Vorstellung Erwähnung finden wird, ist derzeit noch unklar. Das Wichtigste aus Sicht der Kunden dürfte indes sein, dass sich AMD und NVIDIA endlich wieder Konkurrenz machen und dadurch die Preise fallen.
 
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AMD steigert Umsatz und Verluste

reported by doelf, Sonntag der 23.10.2016, 00:04:34
AMD konnte seinen Umsatz im dritten Quartal 2016 deutlich ausbauen, ist aber wieder tief in die Verlustzone gerutscht. Grund für die roten Zahlen ist das neue "Wafer Supply Agreement" (WSA) mit GlobalFoundries, welches sich auf das dritte Quartal mit Sonderausgaben in Höhe von 340 Millionen US-Dollar niederschlägt. Auf dem Nettoergebnis lasten zudem 61 Millionen US-Dollar aus der Schuldentilgung aufgrund der höheren Einnahmen.

Konkret ist AMDs Umsatz im Jahresvergleich um 23,19 Prozent auf 1,307 Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Geschäftsbereich "Computing and Graphics" steuerte hierzu 472 Milliarden US-Dollar (+11%) bei und profitierte von einer regen Nachfrage für GPUs, während die Verkaufszahlen von Prozessoren und Chipsätzen gesunken sind. Dennoch bleibt ein operativer Verlust in Höhe von 66 Millionen US-Dollar, der allerdings deutlich unter den roten 181 Millionen US-Dollar des Vorjahresquartals bleibt. Die Sparte "Enterprise, Embedded and Semi-Custom" hat indes 136 Millionen US-Dollar (+61,9%) verdient und ihren Umsatz um 31 Prozent auf 835 Millionen US-Dollar gesteigert. Insbesondere die hohe Nachfrage für Semi-Custom-SoCs, wie sie in den Spielkonsolen von Microsoft und Sony zum Einsatz kommen, ist hierfür verantwortlich.

Aufgrund der WSA-Zahlungen gibt es einen operativen Verlust (GAAP) in Höhe von 293 Millionen US-Dollar, einen Nettoverlust (GAAP) von 406 Millionen US-Dollar und einen Verlust je Aktie (GAAP) von 0,50 US-Dollar. Lässt man die WSA-Kosten und die Schuldentilgung außen vor (non-GAAP), hat AMD im operativen Geschäft 70 Millionen US-Dollar verdient und einen Nettogewinn in Höhe von 27 Millionen US-Dollar bzw. 0,03 US-Dollar je Anteil eingefahren. Die Erwartungen der Analysten konnten die Texaner jedenfalls übertreffen.
Quelle: ir.amd.com
 
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Microsoft macht ein wenig mehr Umsatz, aber die Xbox nicht

reported by doelf, Samstag der 22.10.2016, 18:40:54
Am 30. September 2016 endete für Microsoft bereits das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2016. Dieses bescherte dem Unternehmen aus Redmond etwas mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum, wobei Azure und Office 365 abermals als Zugpferde agierten. Lediglich zwei Geschäftsbereiche bereiten Sorgen: Dass der Umsatz mit Smartphones um 72 Prozent eingebrochen ist, war abzusehen, denn ohne Produkte gibt es auch keinen Umsatz. Anders sieht es beim Gaming aus, hier darf der Einbruch um fünf Prozent als schlechtes Omen für die Xbox One gewertet werden. Keine Frage: Bei den Konsolen hat Sony die Nase ganz klar vorn.

Doch zunächst zu den Zahlen: Nach 20,379 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum ist der Umsatz in diesem Jahr auf 20,453 Milliarden US-Dollar gestiegen, wobei ein Plus von lediglich 0,36 Prozent eher ein Anzeichen für Stagnation ist. Der operative Gewinn (GAAP) ist um 9,8 Prozent auf 5,225 Milliarden US-Dollar eingebrochen und auch der Nettogewinn (GAAP) ist um 4,32 Prozent auf 4,690 Milliarden US-Dollar gefallen. Der Gewinn je Aktie (GAAP) sinkt derweil nur um 1,64 Prozent auf 0,60 US-Dollar, da auch Microsoft viel Geld in den Rückkauf der eigenen Wertpapiere investiert. Das aktuelle Rückkaufprogramm mit einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar soll bis zum 31. Dezember 2016 abgeschlossen sein, doch ein Anschlussprogramm, abermals mit einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar, ist schon beschlossen. Zudem wurde die Quartalsdividende um acht Prozent auf 0,39 US-Dollar angehoben.

Der wichtigste Geschäftsbereich bleibt "More Personal Computing" (Windows, Bing, Surface, Phones, Xbox) mit 9,294 Milliarden US-Dollar (-1,78%). Während das Werbegeschäft mit Bing um neun Prozent zulegen konnte, tritt Windows auf der Stelle und beim Gaming und den Smartphones gab es die Eingangs erwähnten Einbrüche um fünf bzw. 72 Prozent. Rang zwei behält das Segment "Productivity and Business Processes" (Office), welches seinen Umsatz um 5,58 Prozent auf 6,658 Milliarden US-Dollar steigern konnte. Allerdings könnte "Intelligent Cloud" (Azure, Windows Server) schon bald zum zweitgrößten Geschäftsbereich von Microsoft werden, denn hier gab es ein Umsatzwachstum um 8,32 Prozent auf 6,382 Milliarden US-Dollar. Für Azure vermeldet Microsoft dabei ein Umsatzplus von 116 Prozent während Office 365 um 51 Prozent zulegen konnte. Bei den übrigen Cloud-Aktivitäten lag das Wachstum zwischen fünf und elf Prozent.
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.10.2 Hotfix

reported by doelf, Samstag der 22.10.2016, 12:18:32
AMD hat einen neuen Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht. Die Radeon Software Crimson Edition 16.10.2 bringt Unterstützung für die Spiele "Battlefield 1", "Sid Meier's Civilization VI", "Titanfall 2", "Serious Sam VR" (Early Access) und "Eagle Flight VR", für "Civilization VI" gibt es auch ein passendes Crossfire-Profil. Der neue Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, er funktioniert mit GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M - aber nicht mit APUs!

AMD hat auch einige Probleme behoben: Grafikkarten der Baureihe Radeon RX 400 sollen die Lüftergeschwindigkeit nach Beenden der Anwendung zuverlässiger absenken und Eyefinity-Gruppen beim Treiber-Update nicht mehr verloren gehen. Letzteres trat ausschließlich im Zusammenhang mit Crossfire-Konfigurationen auf. "Gears of War 4" soll nicht mehr hängen bleiben, wenn bei hoher Auflösung und Qualität bestimmte Karten gewählt werden. Ältere Prozessoren, welche die Befehlssatzerweiterung POPCNT (Population count) nicht kennen, verhinderten den Start von DirectX-12-Applikationen. Dies wurde ebenso behoben wie ein Problem mit "Battlefield 1" und den Crossfire-Profilen.

Die Liste der noch nicht behobenen Fehler ist deutlich geschrumpft: Einige Spiele verweigern den Start oder laufen langsam, wenn das Overlay der Applikation "Raptr" genutzt wird. Die Hardware-beschleunigte Wiedergabe von H.264-Videos im Webbrowser hat Probleme mit anderen Spielen und Anwendungen, die zeitgleich auf die Hardware-Beschleunigung zugreifen. Auch das Streaming auf P2P-Abspieler kann bei H.264-Inhalten zu Darstellungsfehlern führen, sofern eine Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 400 zum Einsatz kommt. Bei "The Division" kann es im Spielemenü zu schachbrettartigen Fehldarstellungen der Charakter-Modelle kommen und "FIFA 17" hängt auf einigen Notebooks mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress. Auf Systemen, die den Radeon WattMan nicht unterstützen, verursacht dieser eine Fehlermeldung.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.10.2 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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CDBurnerXP 4.5.7.6389 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Samstag der 22.10.2016, 11:34:43
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.7.6389 umfasst drei Änderungen.

Die Methode, wie Audio-CDs kopiert werden, wurde überarbeitet. CDBurnerXP verhindert ab sofort, dass Windows in den Standby-Modus schaltet, während noch Dateien zu einer Zusammenstellung hinzugefügt werden. Und zu guter Letzt wurden überlappende Laufzeitangaben auf dem generierten Cover korrigiert.

Download: CDBurnerXP 4.5.7.6389
 
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Chrome 54.0.2840.71 behebt kleinere Fehler

reported by doelf, Samstag der 22.10.2016, 11:10:47
Das erste Update für Chrome 54 ist verfügbar und behebt ein paar kleinere Fehler wie einen Absturz beim Ziehen von Inhalten, die keinerlei Text umfassen. Sicherheitslücken wurden diesmal nicht geschlossen. Chrome 54 bringt Custom Elements V1, die API BroadcastChannel sowie Verbesserungen für den Wechsel zur bildschirmfüllenden Darstellung unter Android.

Weiterhin wurden Custom Elements in der Spezifikation V1 eingeführt, doch auch die bisherige V0 kann - zumindest vorläufig - noch genutzt werden. Custom Elements ermöglichen es Web-Entwicklern, eigene HTML-Tags zu entwerfen. API und Verhalten dieser individuellen HTML-Tags werden dabei über JavaScript definiert. Laut Google setzen alle wichtigen Browser-Entwickler auf die Integration von Custom Elements. Opera beherrscht die Spezifikation V0 seit der Version 20 und wird in der Version 41 zur Spezifikation V1 wechseln. Für Firefox und WebKit befindet sich die Unterstützung noch in der Entwicklung und Microsoft denkt für Edge zumindest über eine Implementierung nach.

Mit BroadcastChannel hält eine neue API Einzug, welche die Kommunikation zwischen Webinhalten ermöglicht. Neben Browser-Fenstern können dies auch Tabs, iFrames, sowie Web- oder Service-Worker sein. Per Script lässt sich ein benannter Kabel öffnen, über den ein Inhalt Nachrichten an alle anderen Inhalte aus der selben Quelle senden kann. Die Android-Version von Chrome erleichtert Entwicklern den Zugriff auf eine bildschirmfüllende Darstellung. So lässt sich die Vollbilddarstellung von Medieninhalten nach einem Wechsel der Bildschirmorientierung über die Funktion Element.requestFullScreen() auslösen (rotate-to-fullscreen). Zudem wird das HTMLVideoElement nicht mehr angehalten, sobald es in den Hintergrund gerät.

Download:
 
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Firefox 49.0.2 schaltet das Flash-Rendering auf asynchron

reported by doelf, Freitag der 21.10.2016, 17:21:36
Eigentlich sollte das Rendering von Flash-Inhalten schon in der Beta-Test-Phase des Firefox 49 auf asynchron umgestellt werden, doch dies wurde übersehen. Das wäre für sich genommen nicht so schlimm, doch zugleich sorgt ein Problem mit der Flash-Option wmode windowed für Funktionsprobleme bei den 64-Bit-Versionen von Windows und Adobe hat einen Fehler beim Umgang mit fernöstlichen Schriften eingebaut. Nun soll das asynchrone Rendering alle drei Fliegen auf einen Streich erschlagen sowie eine bessere Performance und eine höhere Stabilität bringen.

Darüber hinaus wurden mehrere Fehler behoben: Da wären ein nicht allzu schweres Sicherheitsproblem aufgrund eines Absturzes nach dem Aufruf bereits gelöschter Objekte sowie ein Starthänger aufgrund von Netzwerkfehlern. Der Rückfall auf die D3D9-Beschleunigung konnte zu Grafikfehlern führen, weshalb nun bei Bedarf ein vollständiger Rückfall auf reines Software-Rendering durchgeführt wird. Weiterhin behebt der Firefox 49.0.2 Kompatibilitätsprobleme beim Datei-Upload sowie im Zusammenhang mit Array.prototype.values. Aufgrund einer Regression wurden die neuen Canvas-Filter zuweilen ignoriert, dies ist nun nicht mehr der Fall. Bleibt noch eine Änderung beim Aufzeichnen der Telemetriedaten: Der Tab-Wechsel soll genauer analysiert werden, weshalb die Aufzeichnung dieser Daten auf Opt-out umgestellt wurde.

Download: Firefox 49.0.2 (32/64 Bit)
 
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Firefox 50 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 21.10.2016, 16:52:47
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 9
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14951 für Smartphones und PCs

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 21:30:44
Microsoft hat einen neuen Insider Preview Build von Windows 10 für Smartphones und PCs veröffentlicht. Der Build trägt die Nummer 14951 und bringt zahlreiche Neuerungen rund um Gesten, die Stifteingabe, Kamera und Fotos sowie das Windows Subsystem für Linux. Zudem wird es vom 8. bis zum 13 November wieder eine Fehlerjagd (Bugbash) geben.

Die Neuerungen
Der Wechsel in den Entwicklermodus ist ab sofort ohne Neustart möglich, die Vorlesefunktion "Narrator" arbeitet zuverlässiger und die französischen Zeichensetzungsregeln wurden für zweiteilige Satzzeichen korrigiert. Die benutzerdefinierte Konfiguration des Precision Touchpads (nur PC) wurde erweitert, um Gesten für beliebige Tastenkombinationen hinterlegen zu können. Zu den Standardgesten hat sich ein Lautstärkeregler gesellt. Der Reset-Schalter zum Zurücksetzen der erweiterten Gesten funktioniert jetzt wieder und zeigt seinen Fortschritt sowie den erfolgreichen Abschluss des Zurücksetzens an. Weiterhin wurde die 4-Finger-Option für Geräte, die maximal drei simultane Berührungen erkennen, deaktiviert.

Bei der Stiftauswahl von Windows Ink kann man Breite und Farbe jetzt ohne zweiten Klick wechseln und man muss das Dropdown-Menü nicht mehr schließen, bevor man mit dem Zeichnen beginnt. Der Kompass wurde in den Winkelmesser integriert und es gibt neuerdings Schablonen. Auch das Lineal kann mit einer kleinen Verbesserung aufwarten: Es zeigt die Gradzahl des Winkels an. Im Zusammenspiel mit der neuen Photo-App (Version 16.1017.10000.0) kann man auch auf Fotos zeichnen. Neben dem eigentlichen Ergebnis im Bildformat lässt sich auch der Zeichenvorgang selbst als Video abspeichern. Die neue Photo-App bringt zudem ein verbessertes Zuschneiden sowie zusätzliche Filter.

Auch die Kamera-App wurde für Insider aktualisiert, sie startet und reagiert schneller. Zudem hat sie eine verbesserte Benutzeroberfläche erhalten, über die man direkten Zugriff auf die Einstellungen erhält. Die Verknüpfung mit der Filmrolle (den aufgenommenen Fotos) wurde neu positioniert und lässt sich bei einhändiger Bedienung besser erreichen. Auch die Schaltfläche zum Wechseln der Kamera wurde überarbeitet und es gibt einen neuen Schieber für den Zoom. Die Schaltflächen für die Aufnahme sind jetzt kontrastreicher und die Animation, welche den Auslöser bestätigt, wurde etwas auffälliger gestaltet. Man kann den Timer gleich in der Kamerasteuerung setzen und beim PC lassen sich Fotos mit der Leertaste schießen. Mit "Living Images" bringt Microsoft auch eine Alternative zu Apples "Live Photos", vorerst allerdings nur auf den hauseigenen Geräten Surface Book, Surface Pro 4, Surface Pro 3 und Surface 3.

Das "Windows Subsystem für Linux" (WSL) basiert nun auf Ubuntu 16.04 (Xenial), zuvor wurde Ubuntu 14.04 (Trusty) genutzt. Wer WSL bereits verwendet, muss das Update manuell anstoßen. Dies geschieht über das Kommando "do-release-upgrade". Zu den Neuerungen gehört die Möglichkeit, Windows-Programme von der WSL-Eingabeaufforderung aus zu starten.

Bekannte Fehler
Auf Mobilgeräten kann der Neustart etwas länger dauern - je nach Modell zwischen 20 und 30 Minuten. Als Grund hierfür nennt Microsoft zwei Fehler, an denen bereits gearbeitet wird. Unklar ist indes, warum der Download des neuen Insider Builds auf einigen Mobiltelefonen bei 0 Prozent hängen bleibt. Excel Mobile neigt zu Abstürzen und wenn man ein Datenlimit eingestellt hat, meldet Windows regelmäßig dessen Überschreitung. Hier hilft es, das Limit neu festzulegen. Zudem gibt es Probleme, wenn man sich bei Apps mit dem Microsoft-Konto anmeldet - dies betrifft auch die PC-Variante dieses Builds. Und es gibt noch zwei weitere PC-Bugs: Die Verwendung des Winkelmessers in Sketchpad kann zum Absturz führen und Antivirenprogramme von Drittanbietern können die Installation des neuen Builds verhindern.
 
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LibreOffice 5.1.6 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 13:42:27
Das sechste und vermutlich auch letzte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Ende Oktober veröffentlicht werden. Ein zweiter Veröffentlichungskandidat liegt seit letzter Nacht für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit, bisher allerdings nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers. Daher fehlen auch noch die dazugehörigen Versionsinformationen.

LibreOffice 5.1.6 soll die letzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein, ihre Veröffentlichung ist für die letzte Oktoberwoche geplant. Am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung der Generation 5.1 enden. Wir raten daher schon jetzt zum Umstieg auf LibreOffice 5.2.2, das einen sehr soliden Eindruck macht und auch ein paar neue Funktionen bietet. Wer noch etwas abwarten will, kann ab Anfang November auf die Version 5.2.3 wechseln.

Download: LibreOffice 5.1.6 RC 2 (Pre-Release)
 
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IBM schrumpft (fast) nicht mehr

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 13:33:39
Hat Big Blue die Trendwende geschafft? Im dritten Quartal 2016 ist der Umsatz des sich im Dauerumbau befindlichen IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmens kaum noch geschrumpft: 19,226 Milliarden US-Dollar stehen einem Umsatz von 19,280 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum entgegen, woraus sich ein Rückgang um lediglich 0,28 Prozent errechnet.

Knapp die Hälfte des Umsatzes (8,748 Milliarden US-Dollar; +2,42%) generierte die Sparte "Technology Services & Cloud Platforms", es folgen die Geschäftsbereiche "Cognitive Solutions" (4,235 Milliarden US-Dollar; +4,52%), der bis Ende 2015 "Software" hieß, und "Global Business Services" (4,191 Milliarden US-Dollar; -0,36%). Diese beiden Bereiche haben in der Umsatzrangliste die Plätze getauscht. Das einst so wichtige Hardware-Geschäft (Systems) ist um 21,03 Prozent auf 1,558 Milliarden US-Dollar eingebrochen und die Finanzdienstleistungen sind um 7,83 Prozent auf 412 Millionen US-Dollar geschrumpft. Insbesondere der fortschreitende Ausstieg aus dem Hardware-Geschäft drückt IBMs Umsatz und die neuen Schwerpunkte können dies noch nicht kompensieren.

Der operative Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsfeldern ist um 3,65 Prozent auf 2,854 Milliarden US-Dollar gefallen und auch der Nettogewinn in Höhe von 2,853 Milliarden US-Dollar verfehlte die Vorgabe des dritten Quartals 2015 um 3,29 Prozent. Bleibt noch der Gewinn je Aktie, der um ein Prozent auf 2,98 US-Dollar gesunken ist. Die strategischen Schwerpunkte des Unternehmens generieren, bezogen auf die letzten zwölf Monate, rund vierzig Prozent des Umsatzes. Firmenchefin Ginni Rometty legt den Fokus insbesondere auf die Software Watson, welche IBM als künstliche Intelligenz anpreist, sowie auf die Cloud. Mit glänzenden Augen sieht IBM eine stetig wachsende Datenmenge und mit dieser steigt auch das Goldgräberfieber.
Quelle: www.ibm.com
 
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Julian Assange ist offline

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 09:21:33
Mit der einseitigen Veröffentlichung von Dokumenten der US-Demokraten betreibt WikiLeaks seit Wochen Wahlkampf für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Ob dies gezielt geschieht oder zufälligerweise nur Dokumente der Demokraten verfügbar sind, sei einmal dahingestellt. Dem Mitbegründer der Enthüllungsplattform haben diese Veröffentlichungen nun ein Internetverbot eingehandelt.

Julian Assange lebt seit dem 19. Juni 2012 in der Londoner Botschaft Ecuadors, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Ecuador hat dem Australier Asyl gewährt und ihm auch einen Internetzugang für seine journalistische Arbeit zur Verfügung gestellt, doch WikiLeaks Rolle im laufenden Wahlkampf um die US-Präsidentschaft stößt in Ecuador auf wenig Gegenliebe. Wie das dortige Außenministerium erklärt, verfolgt "die Regierung von Ecuador den Grundsatz der Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Länder". Man stelle sich bei Wahlen nicht auf die Seite eines Kandidaten und habe daher entschieden, den Internetzugriff der Londoner Botschaft einzuschränken. Die Stellungnahme spricht von einer souveränen Entscheidung Ecuadors, die ohne ausländischen Druck erfolgt sei.

Zugleich betont das Außenministerium, dass man am Asyl für Julian Assange festhalte. Ecuador betrachtet den Australier als politisch Verfolgten und wird auch zukünftig dessen Leben und körperliche Unversehrtheit im Einklang mit den Menschenrechten schützen. Es gebe auch keine Zensur von WikiLeaks. Die Plattform könne nach wie vor frei agieren, nur nicht über das Netzwerk der ecuadorianischen Botschaft.
 
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Intel übertrifft seine eigenen Erwartungen...

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 08:47:06
...aber nicht die der Anleger. Erst im September hatte Intel seine Umsatzprognose für das dritte Quartal von 14,9 Milliarden auf 15,6 Milliarden US-Dollar angehoben und damit dem PC-Markt getrotzt. Nun stehen in den Büchern sogar 15,778 Milliarden US-Dollar, da die Bereiche "Data Center" und "Internet of Things" neue Rekordzahlen beigesteuert haben, doch die Aktie des Chipriesen stürzte gestern um 5,93 Prozent auf 35,51 US-Dollar ab.

Dies verwundert, denn in Anbetracht des schleppenden PC-Marktes war schon Intels angehobene Prognose eine kleine Überraschung gewesen. Im Vergleich zu den 14,465 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums ist Intels Umsatz um 9,08 Prozent gestiegen. Sogar das PC-Geschäft konnte um 4,54 Prozent auf 8,892 Milliarden US-Dollar zulegen, während die Serversparte mit 4,542 Milliarden US-Dollar (+9,71%) und der Bereich "Internet of Things" mit 689 Millionen US-Dollar (+18,59%) neue Rekordmarken setzten. Lediglich beim nicht-flüchtigen Speicher gab es einen Rückgang um 0,92 Prozent auf 649 Millionen US-Dollar. Die beiden milliardenschweren Zukäufe McAfee und Altera steuerten als "Security Group" und "Programmable Solutions Group" 537 Millionen US-Dollar (+6,13%) bzw. 425 Millionen US-Dollar zum Gesamtumsatz bei.

Beim operativen Gewinn gibt es indes Licht und Schatten: Die PC-Sparte konnte sich um beachtliche 36,74 Prozent auf 3,327 Milliarden US-Dollar steigern, während der Server-Bereich mit 2,110 Milliarden US-Dollar (-0,94%) auf der Stelle tritt. Das Internet der Dinge weist mit 27,33 Prozent zwar ein kräftiges Wachstum aus, trägt zum operativen Gewinn aber nur 191 Millionen US-Dollar bei. Mit nicht-flüchtigem Speicher hat Intel im dritten Quartal 134 Millionen US-Dollar verloren, im Vorjahr hatte dieser Bereich operativ noch 51 Millionen US-Dollar verdient. Dafür ist der operative Gewinn der "Security Group" um 18,56 Prozent auf 115 Millionen US-Dollar gestiegen und auch die "Programmable Solutions Group" schreibt schwarze Zahlen in Höhe von 78 Millionen US-Dollar. In der Summe ergibt sich ein operativer Gewinn (GAAP) von 4,462 Milliarden US-Dollar (+6,44%).

Intels Nettogewinn (GAAP) ist im Jahresvergleich um 8,65 Prozent von 3,109 Milliarden US-Dollar auf 3,378 Milliarden US-Dollar gestiegen und der Gewinn je Aktie (GAAP) ist um 7,81 Prozent auf 0,69 US-Dollar je Anteil geklettert. Intels CEO Brian Krzanich zeigte sich zufrieden und sieht sein Unternehmen hinsichtlich dessen Transformation zu einem Anbieter für Cloud- und IoT-Lösungen auf einem guten Weg. Die Quartalszahlen belegen indes, dass Intel insbesondere mit seinem PC-Geschäft punkten konnte und IoT weiterhin nicht mehr als ein Zubrot ist.
Quelle: www.intc.com
 
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GPU-Z 1.12.0 unterstützt neue GPUs

reported by doelf, Mittwoch der 19.10.2016, 22:16:32
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 1.12.0 bringt Unterstützung für weitere Grafiklösungen von AMD, Intel und NVIDIA.

Bei den neu eingepflegten GPUs von NVIDIA handelt es sich um die Modelle GeForce GTX 1080 Mobile, GTX 1070 Mobile, GTX 1060 Mobile, GTX 1050 Ti, GTX 1050, 920 MX (GM108), 940 MX sowie Quadro P6000, bei AMD sind die Radeons R9 M385X und R5 M315 hinzugekommen und bei Intel die iGPUs HD Graphics 620 und HD Graphics 515. Für AMDs Kaveri-APUs wurde eine DDR4-Erkennung eingebaut, NVIDIAs Fermi-Baureihe wird nun als DirectX 11.0 ausgewiesen und bei den Modellen GeForce GTX 1060 und GTX 1050 wurde die SLI-Unterstützung gestrichen. Beim BIOS-Upload, dem Durchblättern der Sensoren sowie hinsichtlich der Platzierung des Render-Tests auf dem Bildschirm wurde die Bedienung optimiert.

Download: GPU-Z 1.12.0

Alle Neuerungen in der Übersicht:
  • BIOS upload dialog will now let you browse to the uploaded or duplicate BIOS
  • NVIDIA Fermi DirectX support is now listed as 11.0
  • GTX 1050 & 1060: SLI support field now shows "Not supported by GPU"
  • Sensor window will now scroll by larger distance when clicking outside the thumbtrack
  • When GPU-Z window is at the right edge of screen, render test will open to the left of the GPU-Z window
  • Added DDR4 detection support for AMD Kaveri
  • Added support for NVIDIA GeForce GTX 1080 Mobile, GTX 1070 Mobile, GTX 1060 Mobile, GTX 1050 Ti, GTX 1050, 920 MX (GM108), 940 MX, Quadro P6000
  • Added support for AMD R9 M385X, R5 M315
  • Added support for Intel HD Graphics 620, HD Graphics 515
 
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Gaming-Spezialist Razer kauft THX

reported by doelf, Mittwoch der 19.10.2016, 20:44:39
Razer ist für seine Zubehörprodukte im Bereich Gaming bekannt, doch jetzt hat sich das Unternehmen ein weiteres Standbein zugekauft: Den Kinospezialisten THX. THX zertifiziert die Audio- und Bildqualität von Produkten, optimiert die Ton und Bild erzeugenden Systeme Dritter und lizenziert eigene Technologien für Partnerprodukte.

Die 1983 von George Lucas gegründete Firma basiert auf einer Idee des Toningenieurs Tomlinson Holman, der mit der Audioqualität der damaligen Kinos unzufrieden war. Doch statt eigene Lautsprechersysteme zu entwickeln, zertifizierte THX die Qualität der jeweiligen Umsetzung. Diese Zertifizierung umfasst nicht nur die Qualität von Ton und Bild, sondern auch die Akustik des Kinosaals sowie etwaige Störgeräusche, beispielsweise durch benachbarte Säle oder die Klimatisierung. Mit dem Heimkino gelangte das THX-Logo auch in unsere Wohnzimmer, wobei sich die Bewertung hier auf die Gerätschaften beschränkt. Inzwischen findet sich das Logo auch auf mobilen Geräten und PC-Zubehör, sogar Konzerte werden mittlerweile von THX zertifiziert.

Ty Ahmad-Taylor, CEO von THX, betont, dass THX als eigenständige Einheit erhalten bleibt. Ahmad-Taylor ist direkt Min-Liang Tan, dem CEO von Razer unterstellt. Die Übernahme soll THX auf eine solide finanzielle Basis stellen sowie die Ausweitung des Geschäftsfelds ermöglichen. Razer hat indes Interesse am technischen Wissen und den Patenten, über die THX verfügt. Zukünftig wird THX auch Kopfhörer, Bluetooth-Lautsprecher, Streaming-Geräte, Set-Top-Boxen und vernetzte Lautsprecher zertifizieren. Auch das aufstrebende VR-Segment ist von THX von Interesse, wobei sich das Unternehmen zunächst auf die Audioumsetzung der virtuellen Welten konzentrieren will.

Hoffen wir, das es nicht zu einer inflationären Ausbreitung des THX-Logos kommen wird. Noch steht THX für eine besonders hohe Qualität, die der Lizenznehmer teuer zu bezahlen hat. Und das weckt hohe Erwartungen beim Kunden.
Quelle: medium.com
 
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Opera 40.0.2308.90 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 19.10.2016, 11:51:56
Seit der Veröffentlichung von Opera 40 vor einem Monat hat der Webbrowser aus Norwegen vier Updates erhalten. Das neueste wurde gestern freigegeben, es trägt die Versionsnummer 40.0.2308.90. Behoben wurden Probleme mit dem Netzwerk-Installer, der unter Windows XP gar nicht funktionierte und unter Mac OS X nach drei Download-Versuchen aufgab.

Mit der Version 40 wurde der integrierte VPN-Dienst für alle Benutzer freigeschaltet, er muss aber noch manuell aktiviert werden. Dies geschieht über die Einstellungen, wo man als Suchbegriff "VPN" eingibt. Wir betrachten diese Funktion als ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, denn ein solcher VPN-Tunnel schützt nicht nur vor Spionen im lokalen Netzwerk und versteckt unsere IP-Adresse vor neugierigen Webseiten, sondern hilft auch beim Überwinden von Geoblocking, also der Beschränkung von Diensten auf bestimmte Länder oder Regionen. Als virtueller Standort stehen derzeit fünf Länder zur Auswahl: Deutschland, Kanada, die Niederlande, Singapur und die USA. Realisiert wird der VPN-Dienst über die kanadische Opera-Tochter SurfEasy Inc.

Der Energiesparmodus kann sich jetzt automatisch aktivieren, sobald der Rechner im Akkumodus betrieben wird. Alternativ kann man den automatischen Wechsel zum Energiesparmodus auch bei 80, 50 oder 20 Prozent Restladung veranlassen. In Zusammenspiel mit der Chrome-Erweiterung für Opera wird nun auch Chromecast unterstützt. Hierzu muss zudem die Erweiterung "Google Cast" aus dem Chrome-Web-Store installiert werden. Aktuell funktioniert Chromecast aber nur mit YouTube-Videos. Das Video-pop-out funktioniert mit weiteren Webseiten und es gibt jetzt wieder einen integrierten Leser für RSS-Feeds, welcher über den personalisierten Newsreader realisiert wird. Als Unterbau für Opera 40 dient Chromium 53.0.2785.101.

Download: Opera 40.0.2308.90
Quelle: www.opera.com
 
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Firefox 50 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 19.10.2016, 10:44:44
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 8
 
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Amazon wird von Betrügern überrannt

reported by doelf, Montag der 17.10.2016, 21:08:50
Bei Amazon finden sich immer wieder interessante Schnäppchen - mal als Tagesangebot, mal als Blitzangebot und oft auch als Offerte eines Dritten. Solche Drittanbieter sind Händler, die Amazons Handelsplattform (Neudeutsch: Marketplace) nutzen und die meisten davon sind auch seriös. Doch in den letzten Wochen wird Amazon zunehmend von unseriösen Angeboten weit unterhalb üblicher Schnäppchenpreise überschwemmt. Und das ist weit mehr als nur lästig! Am vergangenen Donnerstag konnte wir live beobachten, wie die Betrüger dabei vorgehen.

Bild

Zugegeben, das Problem selbst ist nicht ganz neu, dafür aber dessen Ausmaße. Schon seit Monaten stolpern wir immer wieder über unseriöse Dumping-Preise, zu denen kein Händler die beworbenen Produkte verkaufen könnte. Am 13. Oktober 2016 hatten wir im Rahmen unserer Recherchen nach Notebooks, DSR-Kameras und Smartphones gesucht und für jedes zweite Produkt entdecken wir ein betrügerisches Angebot. Dabei konnte die Mehrzahl der auffälligen Händler überwiegend positive Kundenbewertungen vorweisen. Wie kann das sein?
 
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Der Holzmichel lebt noch: Apache OpenOffice 4.1.3

reported by doelf, Montag der 17.10.2016, 14:00:12
Zuweilen zuckt der Zombie namens Apache OpenOffice noch ein wenig: Nachdem Dennis Hamilton, der Vorsitzende des Apache OpenOffice Project Management Committee (PMC), aufgrund eines akuten Entwicklermangels und daraus resultierender Sicherheitsbedenken eine Einstellung des Projekts vorgeschlagen hatte, liegt mit Apache OpenOffice 4.1.3 das erste Update seit zwölf Monaten zum Download bereit.

Bei OpenOffice 4.1.2 war das Datenbankmanagementsystem Base unter Mac OS X 10.7.5 und 10.11.1 nicht in der Lage, Tabellen und Abfragen zu öffnen. Wurden diese mit dem Wizard erstellt, ließ sich OpenOffice nicht mehr schließen. Dieses Problem wurde ebenso behoben wie eine mittelschwere Sicherheitslücke (CVE-2016-1513) in OpenOffice Impress. Die Präsentationssoftware stolperte über Dateien und Vorlagen, die mit Hilfe ungültiger Elemente eine Speichermanipulation hervorrufen können. Bisher konnte diese Sicherheitslücke noch nicht zum Einschleusen von Schadcode missbraucht werden. Um Unicode-Schwierigkeiten unter Windows zu vermeiden, wurde NSIS 3.0 für dieses Betriebssystem zur Voraussetzung zum Erstellen der Installationsdateien erklärt.

Download: Apache OpenOffice 4.1.3
 
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Twitter: Ungeliebt von Investoren und Käufern

reported by doelf, Montag der 17.10.2016, 12:20:05
Im Gegensatz zu Facebook häuft der Mikrobloggingdienstes Twitter bisher nur Verluste an und sucht deshalb nach neuen Perspektiven. Twitters Management hatte zwischenzeitlich mit einem Verkauf des Unternehmens geliebäugelt und damit die Phantasie der Anleger beflügelt, doch mit Salesforce ist nun auch der letzte namhafte Bieter abgesprungen. Und Twitters Aktie ist im Keller angekommen.

Am 22. September 2016 ging Twitter mit einem Aktienkurs von 18,52 US-Dollar in den Handelstag, doch dann wurde über ein Kaufinteresse von Branchengrößen wie Walt Disney, Salesforce und Google spekuliert und schon zum Börsenschluss des 5. Oktober 2016 wurde das Wertpapier mit 24,87 US-Dollar gehandelt. Binnen zwei Wochen war Twitters Börsenwert um mehr als ein Drittel in die Höhe geschossen und die Spekulanten rieben sich schon die Hände. Doch am 8. Oktober ließ Bloomberg diese Träume platzen und meldete, dass alle wichtigen Interessenten aufgrund des Drucks ihrer eigenen Investoren abgesprungen seien. Das Resultat: Vergangenen Montag ging Twitter mit bescheidenen 17,49 US-Dollar in die Handelswoche.

Im Laufe der Woche kamen dann neue Gerüchte auf, dass Salesforce doch noch Interesse an einer Übernahme hätte, was Salesforce-Chef Marc Benioff am Freitag gegenüber der "Financial Times" verneinte. Twitter passe einfach nicht zu seiner Firma, erklärte Benioff im Interview. Prompt stürzte Twitter um weitere 5,12 Prozent auf 16,88 US-Dollar ab und auch im nachbörslichen Handel zeigte sich das Wertpapier äußerst schwach. Man darf gespannt sein, ob die Investoren den ungeliebten Mikrobloggingdienst zum Wochenauftakt weiter abstrafen werden.
 
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LibreOffice 5.2.3 RC 1 und 5.1.6 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 17.10.2016, 09:01:36
Zwei neue Veröffentlichungskandidaten warten auf die Freunde der kostenlosen und quelloffenen Büro-Software LibreOffice: Das sechste und letzte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Ende Oktober 2016 veröffentlicht werden und schon eine Woche später soll LibreOffice 5.2.3 folgen. Der Umstieg auf die Entwicklungsschiene 5.2 ist unserer Ansicht nach ratsam.

Da Support und Entwicklung der Generation 5.1 bereits am 27. November 2016 enden werden, kann man die Version 5.1.6 durchaus überspringen und gleich zu LibreOffice 5.2 wechseln. Der erste Release Candidate von LibreOffice 5.1.6 behebt nochmals 60 Fehler, darunter sieben Abstürze. Zur Zeit wird die Entwicklungsschiene 5.1 insbesondere jenen Benutzers empfohlen, die produktiv mit dieser Software arbeiten. LibreOffice 5.2 bietet indes die neuesten Funktionen und kann bereits in der aktuellen Version 5.2.2 mit einer hohen Stabilität und Alltagstauglichkeit überzeugen. Welche Fehler der erste Veröffentlichungskandidat der Version 5.2.3 behebt, ist derzeit noch unklar, denn die zugehörigen Versionshinweise stehen noch aus.

Download:
 
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Firefox 50 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 14.10.2016, 15:38:00
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 7
 
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HP: Neue Firmware duldet Patronen von Drittanbietern

reported by doelf, Freitag der 14.10.2016, 11:11:03
Seit dem 13. September 2016 behaupten etliche Drucker des Herstellers HP, dass die eingesetzten Druckerpatronen fehlerhaft seien, sofern diese von Drittanbietern stammen. Die Ursache ist eine Firmware aus dem Jahr 2015, welche erst kürzlich ein neues Sicherheitsmerkmal scharf geschaltet hatte. Nun gibt es eine neue Firmware, welche dieses Sicherheitsmerkmal deaktiviert und die beanstandeten Patronen wieder nutzbar macht.

Die neue Firmware ist eine Reaktion auf negative Schlagzeilen, welche HP mit dieser Aktion provoziert hatte. In einer ersten Stellungnahme hatte HP erklärt, dass man die Kommunikation zwischen Drucker und Patrone abgesichert habe, um die Geräte zu schützen. Zugleich diene diese Maßnahme dem Schutz von Innovationen und geistigem Eigentum. Oder anders formuliert: Die geehrten Kunden sollen gefälligst die teuren Originalpatronen kaufen, wenn HP seine Drucker schon so billig verscherbelt. Irgendwo muss ja das Geld für die Entwicklung neuer Geräte ja herkommen. Obwohl HPs Vorgehen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchaus nachvollziehbar ist, stieß es bei den Kunden auf wenig Verständnis. Daraufhin hatte sich HPs Chief Operating Officer Jon Flaxman zu Wort gemeldet und ein optionales Firmware-Update in Aussicht gestellt, welches die Patronen von Fremdanbietern wieder nutzbar machen soll.

Für die folgenden Drucker ist die neue Firmware bereits verfügbar:
  • OfficeJet 6220 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet Pro 6230 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet 6810/6820 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet Pro 6830 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet Pro 8610/8620/8630/8640/8660 (Patonen: HP 950/951)
Das Update für die Baureihen OfficeJet Pro X451dn/dw, X476dn/dw, X551dw und X576dw mit den Patonen HP 970 und 971 soll am 17. Okober 2016 folgen. Für den Officejet Pro 8600 N911 gibt es anscheinend kein Update. Die neue Firmware findet man über die Webseite HP Kundensupport - Software- und Treiber-Downloads. Kurioserweise findet die Suche aber nicht alle aufgeführten Drucker - sie scheitert lustigerweise sogar an HPs eigenem Suchbeispiel "HP Officejet 610".
 
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Das Galaxy Note 7 kostet Samsung knapp 5 Milliarden Euro

reported by doelf, Freitag der 14.10.2016, 10:41:48
Samsung Electronics hat die finanziellen Auswirkungen, welche der Rückruf und die Einstellung des Galaxy Note 7 auf die zukünftigen Geschäftszahlen des Unternehmens haben wird, auf rund 3,5 Billionen Won (ca. 2,8 Milliarden Euro) beziffert. Davon werden 2,5 Billionen Won auf das vierte Quartal 2016 und eine weitere Billion auf das erste Quartal 2017 fallen. Die unmittelbaren Kosten wurden bereits auf das dritte Quartal aufgeschlagen, sie belaufen sich auf 2,6 Billionen Won (ca. 2,08 Milliarden Euro).

Wir blicken zurück: Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung das größte Eigentor seiner Firmengeschichte geschossen: Die Firma hatte ihr Galaxy Note 7 am 19. August 2016 auf den Südkoreanischen Markt gebracht und im Anschluss auch in die USA geliefert. Doch am Tag des Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch für rund 2,5 Millionen Telefone wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden, doch dann stoppte der Brand eines Austauschgeräts den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Es folgten weitere Vorfälle, ein vorläufiger Produktionsstopp, ein zweiter Rückruf und dann das endgültige Aus.
 
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Die Neuerfindung von HP kostet bis zu 4.000 Arbeitsplätze

reported by doelf, Freitag der 14.10.2016, 10:19:59
Anlässlich eines Treffens mit Analysten und Investoren, dem HP Securities Analyst Meeting 2016, hat die vor einem Jahr von Hewlett-Packard abgespaltene Hardware-Sparte, welche jetzt unter dem Namen HP Inc. firmiert, einen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr gegeben. Anleger dürfen sich auf eine um sieben Prozent höhere Dividende freuen, während 3.000 bis 4.000 Mitarbeiter ihren Job verlieren.

Laut CEO Dion Weisler sollen die Arbeitsplätze über einen Zeitraum von drei Jahren abgebaut werden und bis 2020 für jährliche Einsparungen zwischen 200 Millionen und 300 Millionen US-Dollar sorgen. Die genaue Zahl ist noch unklar, da HP für 1.000 Stellen die Möglichkeit einer Auslagerung prüfe, erklärte HPs Finanzchefin Cathie Lesjak. Bereits vor einem Jahr hatte HP Inc. angekündigt, im Laufe von drei Jahren 3.000 Arbeitsplätze streichen zu wollen. Diese Maßnahme wurde nun beschleunigt, so dass dieser Abbau bereits zum Ende des fiskalischen Jahres 2016 abgeschlossen sein wird. HP beschäftigt nach eigenen Angaben knapp 50.000 Mitarbeiter. Wie üblich argumentiert die Firmenleitung, dass ihr Unternehmen für die immer schnelleren Märkte verschlankt werden müsse.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet HP Inc. einen Nettogewinn je Aktie (GAAP) zwischen 1,47 und 1,57 US-Dollar (non-GAAP: 1,55 bis 1,65 US-Dollar). Der Cashflow soll sich zwischen 2,8 Milliarden und 3,1 Milliarden US-Dollar bewegen, wobei das Nettoinvestitionsvolumen mit 0,5 Milliarden US-Dollar veranschlagt wird. Damit bleibt ein freier Cashflow zwischen 2,3 Milliarden und 2,6 Milliarden US-Dollar, von dem 50 bis 75 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet werden sollen. Hierzu wird das Unternehmen die Quartalsdividende um sieben Prozent anheben und das Volumen des aktuellen Aktienrückkaufs aufstocken. Bisher hatte HP Inc. drei Milliarden US-Dollar für den Rückkauf eigener Wertpapiere vorgesehen.
 
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Chrome 54 ist fertig und stopft 21 Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 13.10.2016, 15:09:16
Mit dem Sprung auf die Version 54 - oder präziser: 54.0.2840.59 - haben Googles Entwickler 21 Sicherheitslücken im Internetbrowser Chrome geschlossen. 13 Schwachstellen wurden von externen Experten gemeldet und sechs davon stellen eine hohe Gefahr dar. Mit 7.500 US-Dollar wurde diesmal der höchste Finderlohn für eine universelle Cross-Site-Scripting-Lücke im HTML-Renderer Blink gezahlt.

Auch abseits der Sicherheit bringt Chrome 54 ein paar Neuerungen: So wurden Custom Elements in der Spezifikation V1 eingeführt, doch auch die bisherige V0 kann - zumindest vorläufig - noch genutzt werden. Custom Elements ermöglichen es Web-Entwicklern, eigene HTML-Tags zu entwerfen. API und Verhalten dieser individuellen HTML-Tags werden dabei über JavaScript definiert. Laut Google setzen alle wichtigen Browser-Entwickler auf die Integration von Custom Elements. Opera beherrscht die Spezifikation V0 seit der Version 20 und wird in der Version 41 zur Spezifikation V1 wechseln. Für Firefox und WebKit befindet sich die Unterstützung noch in der Entwicklung und Microsoft denkt für Edge zumindest über eine Implementierung nach.

Mit BroadcastChannel hält eine neue API Einzug, welche die Kommunikation zwischen Webinhalten ermöglicht. Neben Browser-Fenstern können dies auch Tabs, iFrames, sowie Web- oder Service-Worker sein. Per Script lässt sich ein benannter Kabel öffnen, über den ein Inhalt Nachrichten an alle anderen Inhalte aus der selben Quelle senden kann. Die Android-Version von Chrome erleichtert Entwicklern den Zugriff auf eine bildschirmfüllende Darstellung. So lässt sich die Vollbilddarstellung von Medieninhalten nach einem Wechsel der Bildschirmorientierung über die Funktion Element.requestFullScreen() auslösen (rotate-to-fullscreen). Zudem wird das HTMLVideoElement nicht mehr angehalten, sobald es in den Hintergrund gerät.

Download:
 
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Julian Assange wird erst Mitte November befragt

reported by doelf, Donnerstag der 13.10.2016, 13:53:46
Anfang August 2016 hatten sich Schweden und Ecuador endlich darauf geeinigt, dass Julian Assange von schwedischen Ermittlern auf dem Londoner Botschaftsgelände Ecuadors verhört werden darf. Damals hieß es: "In den kommenden Wochen wird ein Datum festgelegt werden". Als Termin wurde kürzlich der kommende Montag genannt, doch nun gibt es eine weitere Verzögerung. Wie ein Sprecher der Botschaft erklärt, besteht ein Terminproblem mit Assanges Anwälten. Das Verhör soll nun am 14. November 2016 stattfinden.

Julian Assange, der von Schweden mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wird und der sich deswegen seit vier Jahren in der Londoner Botschaft Ecuadors verschanzt, hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Mai 2015 unterlag Assange dann vor dem Obersten Gerichtshof Schwedens. Einen Monat später wurden Gespräche aufgenommen, um ein Verhör des Australiers in der Londoner Botschaft zu ermöglichen, doch erst im Dezember 2015 konnten sich Ecuadors stellvertretender Außenminister Xavier Lasso und Anna-Carin Svensson, die Leiterin für internationale Angelegenheiten im schwedischen Justizministerium, auf ein Vorgehen verständigen.

Im Februar 2016 forderte die "Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierungen" (UNWGAD) Großbritannien und Schweden auf, Assange freizulassen und ihm eine Wiedergutmachung zu zahlen. Diese Aufforderung wurde von beiden Ländern abgelehnt. Inzwischen ist die Angelegenheit für alle Beteiligten nur noch eine peinliche Farce, bei der niemand das Gesicht verlieren will.
 
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Adobe stopft Schwachstellen in Flash Player, Acrobat, Reader und Creative Cloud

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 17:35:41
Adobe hat 84 teils kritische Sicherheitslücken in diversen Produkten behoben. Zwölf der gefährlichen Fehler befinden sich im Flash Player, weitere 71 in Acrobat und Reader und eine in der Creative Cloud Desktop Application. Die größte Gefahr sieht Adobe für Flash-Nutzer unter Windows und Mac OS X sowie auf Linux-Systemen mit dem Webbrowser Google Chrome.

Beim Flash Player eignen sich acht Speichermanipulationen, zwei Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte und eine Typenverwechslung zum Einschleusen von Schadcode. Dazu kommt ein Fehler, mit dessen Hilfe sich Schutzmaßnahmen der Software umgehen lassen. Für Nutzer des Flash Players unter Windows, Mac OS X, Linux und ChromeOS hat Adobe die höchste Prioritätsstufe 1 ausgerufen, gleiches gilt für die in Google Chrome, den Internet Explorer 11 und Microsoft Edge integrierten Versionen. Nur Linux-Nutzer, die auf Chrome verzichten, können durchatmen, denn für sie gilt nur die moderate Prioritätsstufe 3.

Download:Im Acrobat und dem Reader wurden 46 Speichermanipulationen, zwanzig Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, ein Ganzzahlenüberlauf und zwei Pufferüberläufe bereinigt, die sich allesamt zum Einschleusen von Schadcode eignen. Zudem lassen sich Sicherheitseinstellungen sowie Restriktionen bezüglich der Javascript-API umgehen. Obwohl 71 Sicherheitslücken nicht gerade wenig sind, hat Adobe nur die mittlere Prioritätsstufe 2 ausgerufen und rät zu einem Update binnen 30 Tagen.

Download:Als geradezu harmlos erscheint im Vergleich das Problem mit der Creative Cloud Desktop Application. Ein Fehler beim der Verarbeitung von Suchpfaden ermöglicht hier den Zugriff auf einen übergeordneten Pfad und somit eine lokale Privilegieneskalation. Die überarbeitete Creative Cloud 3.8.0.310 für Windows behebt diesen Fehler.
 
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Microsoft: Zehn Sicherheits-Updates und fünf 0-Day-Lücken

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 16:58:08
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im Oktober 2016 sind es zehn neue Flicken, von denen die Hälfte kritische Schwachstellen behebt. Vier Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler, während sich der letzte Patch um ein moderates Risiko kümmert.

Insgesamt wurden diesmal 56 Sicherheitslücken gestopft, von denen fünf bereits angegriffen werden. 44 Fehler stecken in Microsofts eigenen Produkten, die übrigen zwölf finden sich in Adobes Flash Player, welcher ebenfalls aktualisiert wurde. Der Flash Player wird von Microsoft für die Webbrowser Internet Explorer und Edge genutzt.

Hier nun die behobenen Sicherheitslücken in einer kurzen Zusammenfassung:
  • 11 Schwachstellen betreffen den Internet Explorer, sechs davon ermöglichen Speichermanipulationen und das Einschleusen von Schadcode. Dazu kommen drei Informationslecks und zwei Rechteausweitungen. Nur eines der Datenlecks (CVE-2016-3298) wird bisher angegriffen und keine der Schwachstellen wurde öffentlich dokumentiert.
  • 13 Sicherheitslücken wurden in Edge entdeckt, darunter sieben Speichermanipulationen und je zwei Datenlecks und Rechteausweitungen. Die Sicherheitsvorkehrungen des Browsers lassen sich mit Hilfe manipulierter Dokumente austricksen und bösartige Webseiten können über die Scripting-Engine eigenen Code einschleusen. Der letztgenannte Fehler wird bereits angegriffen, aber keine der Schwachstellen wurde bisher öffentlich dokumentiert.
  • 7 Fehler in der Grafikkomponente können zum Einschleusen von Schadcode, zum Ausweiten der Benutzerrechte sowie zum Abgreifen von Daten missbraucht werden. Abgesehen von Windows sind hiervon auch Office, Skype for Business, Silverlight und Lync betroffen. Eine kritische Lücke in der GDI-Komponente wird bereits angegriffen, um Schadcode einzuschleusen.
  • 1 Fehler bei der Verarbeitung von RTF-Dokumenten kann als Einfallstor für Schadprogramme dienen und auch dieser Bug wird bereits attackiert. Betroffen sind Office 2007, 2010, 2013, 2016, Office für Mac 2011 und 2016, der Word Viewer, die SharePoint Server 2010 und 2013, die Office Web Apps 2010 und 2013 sowie der Office Online Server.
  • 1 Fehler im Microsoft Video Control stellt für Windows Vista, 7, 8.1, RT 8.1 und 10 ein kritisches Risiko dar, doch bisher hat niemand diese Schwachstelle ausgenutzt, um Schadcode auf das System eines Opfers zu bringen.
  • 5 Sicherheitslücken in den Kernel-Mode-Treibern können für Rechteausweitungen missbraucht werden. Alle Versionen von Windows inklusive der Server und Core-Installationen sind hiervon betroffen, doch bisher wurden diese Fehler weder offengelegt noch angegriffen.
  • 4 weitere Rechteausweitungen ermöglichen lokal angemeldeten Benutzern den Zugriff auf geschützte Bereiche der Registrierungsdatei, betroffen sind alle Varianten von Windows. Bisher gibt es weder eine öffentliche Beschreibung des Fehlers noch sind Angriffe bekannt.
  • 1 Fehler im Diagnose-Hub von Windows 10 lässt sich von angemeldeten Benutzern missbrauchen, um Code mit erhöhten Rechten auszuführen. Auch dieses Problem wurde bis dato weder publiziert noch attackiert.
  • 1 Problem in der Internet-Messaging-API von Windows Vista und 7 sowie Server 2008 und 2008 R2 ermöglicht es Angreifern, auf der lokalen Festplatte nach Dateien zu suchen. Dieser Fehler wird bereits ausgenutzt, öffentlich dokumentiert wurde er aber noch nicht.
Da sich unter den 44 behobenen Sicherheitsanfälligkeiten auch fünf 0-Day-Lücken finden, sollte man die Updates zeitnah einspielen.
 
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LibreOffice 5.1.6 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 14:12:25
Das sechste und vermutlich auch letzte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Ende Oktober veröffentlicht werden. Ein erster Veröffentlichungskandidat liegt seit ein paar Tagen für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit, bisher allerdings nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers. Daher fehlen auch noch die dazugehörigen Versionsinformationen.

LibreOffice 5.1.6 soll die letzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein, ihre Veröffentlichung ist für die letzte Oktoberwoche geplant. Am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung der Generation 5.1 enden. Wir raten daher schon jetzt zum Umstieg auf LibreOffice 5.2.2, das einen sehr soliden Eindruck macht und auch ein paar neue Funktionen bietet. Wer noch etwas abwarten will, kann ab Anfang November auf die Version 5.2.3 wechseln.

Download: LibreOffice 5.1.6 RC 1 (Pre-Release)
 
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Twitters Aktie fährt Achterbahn

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 13:46:49
Der Mikrobloggingdienstes Twitter ist weltweit bekannt und hat durchaus Potential, doch im Gegensatz zu Facebook häuft die Firma bisher nur Verluste an. Daher sucht Twitter seit einiger Zeit einen Käufer und das Interesse von Branchengrößen wie Walt Disney, Salesforce und Google hatte den Aktienkurs in die Höhe schnellen lassen. Doch am Wochenende meldete Bloomberg, dass alle wichtigen Interessenten aufgrund des Drucks ihrer eigenen Investoren abgesprungen seien.

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Am 22. September 2016 ging Twitters Aktie mit einem Kurs von 18,52 US-Dollar in den Handelstag und zum Börsenschluss des 5. Oktober 2016 wurde das Wertpapier mit 24,87 US-Dollar gehandelt. Binnen zwei Wochen war Twitters Börsenwert um mehr als ein Drittel in die Höhe geschossen, doch dann kam es zum Absturz und in die laufende Handelswoche ist Twitters Aktie mit mageren 17,49 US-Dollar gestartet. Dann hieß es wieder, dass Salesforce doch noch im Rennen sei und die Gerüchteküche kochte hoch. Dies gipfelte gestern um 16:09 Uhr in einem kurzzeitigen Kursanstieg auf 22,36 US-Dollar, während die Aktie vor und nach diesem Ausschlag um die 18 US-Dollar gehandelt wurde. Noch ist jedenfalls nichts entschieden.
 
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Samsung streicht Galaxy Note 7 und kappt Quartalsprognose

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 10:23:38
Erst am 7. Oktober hatte Samsung eine Prognose für das dritte Quartal 2016 herausgegeben und dabei einen operativen Gewinn um die 7,8 Billionen Won (ca. 6,279 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt. Die Probleme mit dem Galaxy Note 7 sollten angeblich keinen Einfluss haben. Fünf Tage später hat der Elektronikriese schwere Schlagseite und erwartet nur noch 5,2 Billionen Won (4,186 Milliarden Euro).

Der zu erwartende operative Gewinn wurde somit binnen fünf Tagen um ein Drittel reduziert - das wirft Fragen auf und dürfte die Anleger verunsichern. Man darf sehr gespannt sein, wie die südkoreanische Börse auf diese Nachricht reagieren wird. Und es dürften einige Köpfe rollen: Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, hatten sich gestern die Chefs der Samsung-Gruppe getroffen und in der Abordnung von Samsung Electronics fehlten die für das Galaxy Note 7 verantwortlichen Manager Shin Jong-kyun und Koh Dong-jin. Niemand der anwesenden Manager wollte das Smartphone-Desaster gegenüber der Presse kommentieren.

Bereits gestern hatte The Wall Street Journal gemeldet, dass Samsung das Galaxy Note 7 nicht weiter produzieren wird und die bereits gebauten Geräte als teure Abschreibung und großer Haufen Elektronikschrott in die Geschichte eingehen werden. Dies hat das Unternehmen inzwischen gegenüber mehreren Medien bestätigt, doch eine offizielle Stellungnahme steht noch aus. Auf der US-Seite zum erneuten Rückruf wird den Kunden kein Austauschgerät mehr angeboten, stattdessen können diese zwischen der Erstattung des Kaufpreises und einem Galaxy S7 bzw. Galaxy S7 edge wählen. Die deutsche Informationsseite berichtet indes über das Austauschprogramm, das es in dieser Form nicht mehr gibt. Auch die deutsche Produktseite verspricht weiterhin "Ein Smartphone, das genau so groß denkt, wie Sie selbst".

Wir blicken zurück: Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung das größte Eigentor seiner Firmengeschichte geschossen: Die Firma hatte ihr Galaxy Note 7 am 19. August 2016 auf den Südkoreanischen Markt gebracht und im Anschluss auch in die USA geliefert. Doch am Tag des Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch für rund 2,5 Millionen Telefone wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden, doch dann stoppte der Brand eines Austauschgeräts den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Es folgten weitere Vorfälle, ein vorläufiger Produktionsstopp, ein zweiter Rückruf und nun das endgültige Aus.
 
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Firefox 50 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 09:06:40
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 6
 
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Notebremse: Samsung ruft alle Galaxy Note 7 zurück

reported by doelf, Dienstag der 11.10.2016, 07:06:33
Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung zieht die "Notebremse" und ruft sein Problemtelefon Galaxy Note 7 abermals weltweit zurück - auch die bereits ausgetauschten Geräte. Damit dürfte das Galaxy Note 7 endgültig Geschichte sein, denn welcher Kunde wird nach dem zweiten Rückruf noch auf eine überarbeitete Variante warten wollen?

Das weiß natürlich auch Samsung und bietet daher den Tausch gegen ein Galaxy S7 oder Galaxy S7 edge an, wobei diese Modelle den Phablet-Interessenten wohl ein wenig zu klein sein werden. Die Preisdifferenz will Samsung erstatten und US-Kunden erhalten zudem eine Geschenkkarte im Wert von 25 US-Dollar. Alternativ können die Kunden den vollständigen Kaufpreis zurückbekommen. Auch optionales Zubehör zum Galaxy Note 7 will Samsung zurückkaufen. Alle Händler wurden angewiesen, den Verkauf des Galaxy Note 7 einzustellen. Während die US-Seite zum Rückruf in der letzten Nacht aktualisiert wurde, zeigt die deutsche Informationsseite noch den alten Stand vor dem zweiten Rückruf. Sie dürfte im Laufe des Tages überarbeitet werden.

Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung das größte Eigentor seiner Firmengeschichte geschossen: Die Firma hatte ihr Galaxy Note 7 am 19. August 2016 auf den Südkoreanischen Markt gebracht und im Anschluss auch in die USA geliefert. Doch am Tag des Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch für rund 2,5 Millionen Telefone wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden, doch dann stoppte der Brand eines Austauschgeräts den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Es folgten weitere Vorfälle, ein vorläufiger Produktionsstopp und nun der zweite Rückruf.
 
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Leider kein Schnäppchen: Hewlett Packard HP 255 G5 bei real,-

reported by doelf, Montag der 10.10.2016, 16:02:27
Seit heute gibt es ein interessantes Notebook bei real,-: Das Hewlett Packard HP 255 G5 verspricht laut Online-Shop und Prospekt ein 39,6 cm (15,6 Zoll) großes Display mit voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) und Entspiegelung. Rechen- und Grafikaufgaben übernimmt ein AMD A6-7310 mit Radeon-R4-Grafik. Als Betriebssystem wird vom Online-Shop Windows 10 Pro genannt, weshalb der Preis von 279 Euro inklusive Mehrwertsteuer geradezu sensationell wäre. Doch leider haben sich ein paar Fehler eingeschlichen.

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Natürlich hat dieses Angebot auch auf dem Papier bzw. auf der Webseite schon zwei Schwachstellen: Mit 4 GiB fällt der Arbeitsspeicher recht mager aus und als Datenspeicher dient eine langsame Festplatte, die lediglich 500 GB fasst. Doch die Erweiterung des Arbeitsspeichers und der Einbau eines SSD ist keine allzu große Kunst, viel wichtiger sind da das hochauflösende Display, die recht flotte 4-Kern-APU aus der Carrizo-L-Serie und die Pro-Version von Windows 10. An und für sich ist das HP 255 G5 nämlich ein robustes Arbeitstier mit ausreichender Rechen- und Grafikleistung für Büroanwendungen, das Surfen im Internet und das Multimedia-Segment, weshalb wir uns eines dieser Laptops ins Büro geholt haben.

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Dummerweise versagt das vermeintliche Schnäppchen in zwei der drei genannten Punkte: Statt Full-HD gibt es nur einfaches HD, also 1.366 x 768 Bildpunkte, und statt Windows 10 Pro begrüßt uns lediglich die Home-Variante.

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Das ist enttäuschend und relativiert den Preis enorm, schließlich ist dieser Rechner mit seinem 3-Zellen-Akku nicht gerade ein Dauerläufer und mit einer Bauhöhe von 2,43 cm auch alles andere als flach. Da können dann auch Gigabit-LAN, Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 ac und Bluetooth 4.2 nichts mehr herausreißen. Ja, der Preis ist durchaus noch okay, aber in dieser Ausstattung ist das HP 255 G5 nur ein günstiges Einsteigermodell unter vielen und ohne Full-HD geben wir das Gerät dankend zurück. Schade.

Da die Verpackung außer der Typenbezeichnung HP 255 G5 rein gar nichts offenbart und auch der Faltzettel zum Produkt keinerlei technische Daten nennt, wartet die Überraschung erst nach der Installation von Windows 10 auf den Kunden. Wenn dieser sich dann an die Anweisungen von Microsoft und HP gehalten hat, ist das Betriebssystem aktiviert und das Notebook beim Hersteller registriert, was die Rückgabe massiv erschwert.
 
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Samsung stoppt die Produktion des Galaxy Note 7

reported by doelf, Montag der 10.10.2016, 07:05:09
Das Galaxy Note 7 sollte zum Aushängeschild des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung werden, doch seit Wochen taugt das Phablet nur zum größten PR-Desaster in Samsungs Unternehmensgeschichte. Nach einem Auslieferungsstopp samt Rückruf aufgrund überhitzter Akkus wurden letzte Woche erneut Brandvorfälle, diesmal mit bereits ausgetauschten Geräten, gemeldet. Nun hat Samsung die Produktion des Galaxy Note 7 gestoppt.

Zumindest vorläufig, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonha heute berichtet. Dies haben die Journalisten von einem Zulieferer des Technologieriesen, der sich selbst noch bedeckt hält, erfahren. Dieser Schritt sei mit den für die Produktsicherheit zuständigen Behörden in Südkorea, China und den Vereinigten Staaten von Amerika vereinbart wurden. Der Informant wollte anonym bleiben.

Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung das größte Eigentor seiner Firmengeschichte geschossen: Die Firma hatte ihr Galaxy Note 7 am 19. August 2016 auf den südkoreanischen Markt gebracht und im Anschluss auch in die USA geliefert. Doch am Tag des geplanten Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch für rund 2,5 Millionen Telefone wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden, doch dann stoppte der Brand eines Austauschgeräts den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Doch wer soll jetzt noch ein Galaxy Note 7 kaufen?
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14931: Im Slow-Ring und als ISO

reported by doelf, Freitag der 07.10.2016, 17:40:13
Als erste Vorschauversion auf Windows 10 Redstone 2 ist der Build 14931 nach Microsofts Ansicht zuverlässig genug für die Insider im konservativen Slow-Ring. Zudem haben die Redmonder passende ISO-Dateien zum Download freigegeben. Zur Auswahl stehen neben der normalen Preview die Varianten Enterprise und Education sowie Home Single Language und Home China.

Neuerungen und Änderungen
Beim Build 14931 gibt es keine neuen Funktionen, dafür hat Microsoft eine ganze Menge Fehler beseitigt. Abseits vom Betriebssystem selbst sind die folgenden Neuerungen zu vermelden: Es gibt jetzt einen nativen Treiber für Geräte des Standards USB Audio 2.0. Dabei handelt es sich um eine frühe Version, die noch nicht alle Merkmale unterstützt und vorerst auf die Wiedergabe beschränkt ist. Eine Aufnahmefunktion soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Weiterhin gibt es neue Versionen der beiden Apps Feedback Hub und Maps sowie eine neue Vorschau auf das kommende Skype. Der neue Feedback Hub unterstützt den Dark Mode, welcher sich über die ebenfalls neue Einstellungsseite aktivieren lässt. Im Rahmen der Feedback-Details wird nun auch der ursprüngliche Autor der Rückmeldung angezeigt. Auch Maps berücksichtigt nun den Dark Mode. Zudem ist es möglich, die Verkehrslage zwischen dem Wohnort und dem Arbeitsplatz zu prüfen und Verkehrskameras anzuzapfen (vermutlich funktioniert dies nur in den USA). Die neue Vorschauversion von Skype kann jetzt SMS und MMS Nachrichten auf PCs versenden und empfangen, sofern Skype auf einem mit dem selben Microsoft-Konto verknüpften Smartphone (mit Windows 10 Mobile) als standardmäßige Mitteilungs-App eingerichtet ist.

Bekannte Fehler
Drei Fehler sind für diesen Build bekannt und bleiben vorerst ungelöst: Oracles VirtualBox stürzt gleich beim Start ab und Spiele sowie Apps von Tencent lassen Windows mit einem Bluescreen abstürzen. Weiterhin gibt es ein Problem mit optionalen Funktionen, die nach einem Upgrade nicht mehr genutzt werden können. Hier hilft es, die jeweilige Funktion auszuschalten und das System neu zu starten. Nach dem Reboot sollte wieder alles normal funktionieren. Wer eine Neuinstallation per ISO-Datei vornimmt, ist hiervon natürlich nicht betroffen.

Keine neue Mobile-Version
Leider gibt es diesmal keinen neuen Build von Windows 10 Mobile. Der vorausgegangene Build 14926 hatte zwei massive Fehler offenbart, die Microsoft bisher nicht lösen konnte. Zum einen wurde nach dem Upgrade die PIN-Eingabe zum Entsperren auf einigen Geräten nicht mehr angezeigt, zum anderen konnten einige Telefone nicht mehr auf die SIM-Karte zugreifen. Beide Probleme lassen sich nur durch ein Zurücksetzen (Hard Reset) der Smartphones beheben. Bis zur endgültigen Lösung dieser Fehler wird es keine neuen Mobile-Builds geben.

Download: Windows 10 Insider Preview Build 14931 - ISO-Dateien (nur für Insider)
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht Beta 3

reported by doelf, Freitag der 07.10.2016, 13:24:06
Die dritte Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Die kommende Version 17 verspricht Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Zudem wird es neue Skins für die Benutzeroberfläche geben.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.

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Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet.

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Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Seit Kodi 17 Beta 2 funktioniert die Steuerung über Game-Controller wieder und es gab einige Korrekturen in den Bereichen Audio-Passthrough, De-Interlacing und Videoaufnahmen. Dank Googles Hilfe wurde ein neuer Audio-Passthrough für Android Nougat realisiert und dank Microsofts Unterstützung konnten Zoom-Probleme unter Windows gelöst werden. Bei der Aktualisierung von Add-ons und Skins werden alle Abhängigkeiten geprüft, bevor Kodi gestartet wird. Zudem gibt es einen Notfallplan für Skins, die bisher noch nicht für Kodi 17 angepasst wurden.

Die dritte Beta-Ausgabe korrigiert den Maus-Fokus für Schaltflächen im EPG-Fenster und ändert die Bewertungsskala von 0-5 auf 0-10. Für Windows-Nutzer wurde die Wiedergabe von WAV-Dateien repariert und der Umgang mit Ereignissen stabilisiert. CUE-Sheets, welche das Layout optischer Datenträger definieren, sollen auch wieder funktionieren. Weitere Fehlerbereinigungen betreffen die Videowiedergabe auf alten Versionen des Mac mini, die Anzeige von DVD-Menüs und einen Absturz bei der DVD-Wiedergabe unter Mac OS X. Auf neuen iOS-Geräten wird der Bildschirm besser skaliert und für Android 5 wurde ein Workaround zur Verwendung des Passthrough bei SoCs des Herstellers Amlogic eingebaut. Etliche Verbesserungen beheben kleinere und größere Probleme rund um die Themengebiete Videowiedergabe, Skins und PVR.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 3
Quelle: kodi.tv
 
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Firefox 50 Beta 5 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 07.10.2016, 11:02:36
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 5
 
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Thunderbird 45.4 behebt sechs Fehler

reported by doelf, Freitag der 07.10.2016, 10:10:41
Die Version 45.4 des E-Mail-Clients Thunderbird liegt zum Download bereit. Dieses Update behebt sechs funktionale Fehler, von denen keiner sicherheitstechnische Auswirkungen hat. Beispielsweise wurden Änderungen über den Menüeintrag "Spalteneinstellungen übernehmen für..." nicht auf spezielle Ordner angewandt.

Der Kontaktname wurde abgeschnitten, wenn sich zwischen diesem und der E-Mail-Adresse kein trennendes Leerzeichen befand. Zuweilen wurden die E-Mail-Adressen der Empfänger in rot angezeigt, obwohl diese aus dem Adressbuch stammten, und beim Abspeichern einer E-Mail als Vorlage wurden überflüssige Daten der ursprünglichen Mail übernommen. Gleich zwei Fehler betreffen die Entwürfe: Zum einen wurden beim Bearbeiten überflüssige Leerzeichen eingefügt und zum anderen ging die Message-ID verloren.

Download: Thunderbird 45.4
 
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Kolumne: Vergesst Mobile, Cloud und VR, jetzt kommt AI

reported by doelf, Donnerstag der 06.10.2016, 16:40:56
Nach "Mobile first" und "Cloud first" platzt mitten in die VR-Vermarktung eine Firma namens Google und erklärt "AI first" (Artificial Intelligence) zum neuen Unternehmensziel. Mobile ist ab jetzt nur noch ein Mittel zum Zweck, mit der AI in Kontakt zu treten, wobei die AI in der Cloud lebt. Auch Samsung kauft sich künstliche Intelligenz zu und wildert dabei im Apple-Revier.

Wer "2001 - Odyssee im Weltraum" gesehen hat, ist mit künstlicher Intelligenz und modernen Assistenzsystemen bereits bestens vertraut. Im Film kümmert sich der Schiffscomputer HAL 9000 nicht nur um die Navigation, er lauscht auch beständig den Befehlen und Fragen der Besatzung, analysiert deren Eingaben und weiß alles besser. Diese Mission nimmt kein gutes Ende, da HAL 9000 das Wesen der Menschen zu gut versteht. Auch Googles namenloser Assistent, Apples Siri und Microsofts Cortana hören uns zu, kennen unsere Bewegungen, unsere Termine, unsere Kontakte, unsere Notizen, unseren Einkaufszettel und unseren Musikgeschmack. Zugleich können diese Systeme auf unendlich viele Daten aus der Cloud zugreifen und diese mehr oder weniger intelligent mit unseren Anfragen verknüpfen. Dabei dürfte Google den vermutlich größten Datenschatz horten und so geriet die Vorstellung der neuen Geräte zu einer Vorstellung des neuen Assistenten, denn dieser ist die erste Manifestation von Googles "AI first". Und er soll Google dabei helfen, noch viel mehr Daten sammeln zu können.

Dabei ist Google keineswegs das erste Unternehmen, das die AI-Trommel schlägt. IBM hatte seinen Geschäftsbereich "Software" Ende 2015 in "Cognitive Solutions" umbenannt und dabei die "kognitive Ära" ausgerufen. Es gehe darum, "die Beziehung zwischen Mensch und Maschine neu zu definieren", hatte IBM dazu erklärt. Tatsächlich geht es um "Big Data" oder "Smart Data", wie die großen IT-Spieler ihre blinde Datensammelwut inzwischen nennen. Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts und so wird alles gespeichert, denn irgendwann könnte irgendjemand ja mal irgendeine Idee haben, was man mit diesem Datenschatz anstellen kann. Google sammelt schon seit vielen Jahren, schließlich saß das Unternehmen mit seiner Suchmaschine und dem Werbegeschäft schon immer an der Quelle. Die rasante Verbreitung von Android lieferte dann auch sehr private Daten und so weiß Google inzwischen weit mehr über seine Nutzer als deren Eltern oder Freunde. Und daraus macht das Unternehmen auch gar kein Geheimnis: "Das Ziel von Google ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und für alle zu jeder Zeit zugänglich und nutzbar zu machen."

Der Zugriff auf die Informationen der Welt wird für einige Zeit noch über Smartphones geschehen, doch eigentlich reichen ein paar Mikrofone und Lautsprecher aus. Der Benutzer fragt, Google antwortet. Der Benutzer diktiert, Google notiert und verschickt. Der Benutzer gibt Anweisungen, Google legt Musik auf, steuert die Heizung und bestellt eine Pizza mit extra Käse. Läuft die Musik zu laut, werden Ohrenarzt und Krankenkasse kontaktiert. Häufen sich die Käsegelüste, folgt ein Beratungstermin beim Kardiologen, vermittelt von der Krankenkasse. Zugegeben, noch sind wir nicht ganz so weit, aber die Planungen zur Ausbeutung des Datenschatzes gehen in diese Richtung und noch weit darüber hinaus. Google ist hier ein zentraler Spieler, um den kaum jemand herum kommt. Milliarden von Menschen benutzen Google und erleichtern sich dabei ihren Alltag. Und Google nimmt unsere Daten als Bezahlung entgegen. Je intelligenter Googles Assistent arbeitet, umso nützlicher ist er. Doch damit diese Intelligenz funktioniert, muss sie mit all unseren Daten gefüttert werden. Wohlgemerkt: Bei der Formulierung seines Unternehmensziels unterscheidet Google nicht zwischen privaten und öffentlichen Daten!

Mit Samsung Electronics springt nun auch eine auf Hardware spezialisierte Firma auf den AI-Zug auf. Die Südkoreaner wollen das Unternehmen Viv Labs kaufen, welches eine offene Plattform für künstliche Intelligenz entwickelt hat. Auf Grundlage dieser Technik lassen sich sprachgesteuerte Assistenzsysteme aufbauen, welche Samsung in alle möglichen Geräte integrieren will. Das AI-System soll nicht nur Fragen beantworten und Zusammenhänge erkennen, sondern auch zur Sprachbedienung verwendet werden. Mit Viv zielt Samsung keinesfalls nur auf Smartphones, Tablets, Weareables und Fernsehapparate, sondern auch auf typische Haushaltsgeräten. Somit werden uns in Zukunft auch Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefrierschränke, Herde, Mikrowellen und Toaster belauschen. Und statt typischer Bedienfehler wird es nur noch Verständigungsprobleme geben, beispielsweise wenn der Toast schwarz und der Tee schön kross serviert werden. Zum Abschluss noch ein pikantes Detail: Hinter Viv Labs stehen Dag Kittlaus und Adam Cheyer, zwei Entwickler von Apples 2010er Zukauf Siri. Abgesehen von Samsung sollen auch Google und Facebook Interesse an einer Übernahme von Viv Labs gezeigt haben.

Das letzte Wort überlassen wir HAL 9000:
"Ich weiß, dass Ihr beide geplant habt, mich abzuschalten. Und ich glaube, dass ich das nicht zulassen darf."
 
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Spontane Selbstentzündung: Samsung Galaxy Note 7 stoppt Flugzeug

reported by doelf, Donnerstag der 06.10.2016, 14:01:43
Ein Phablet des Typs Samsung Galaxy Note 7 hat den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore durch eindeutige Rauchzeichen gestoppt. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Also eigentlich alles wie immer, nur dass es sich bei dem in Brand geratenen Galaxy Note 7 um die überarbeitete Fassung handelt.

Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung eines der größten Eigentore seiner Firmengeschichte geschossen: Am Tag des Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden - bis jetzt.

Laut The Verge hatte Brian Green, der Besitzer des qualmenden Galaxy Note 7, am 21. September 2016 ein sicheres Austauschgerät erhalten. Auf dessen Verpackung findet sich das schwarze Quadrat und vor der spontanen Selbstentzündung soll das Gerät auch ein grünes Batteriesymbol angezeigt haben. Eine nachträgliche Prüfung der IMEI bei Samsung bestätigte ebenfalls, dass der Hersteller dieses Gerät für sicher hält - ein gefährlicher Irrtum. Green hatte sein Galaxy Note 7 vor dem Start des Flugzeugs mit einem Ladestand von ca. 80 Prozent heruntergefahren und in seine Tasche gesteckt, kurz darauf begann es zu qualmen. Verschreckt warf der Besitzer sein Telefon auf den Boden, wo aus dem Gerät dann dicker, grünlich-grauer sowie beißender Rauch drang. Während das Flugzeug evakuiert wurde, brannte sich das Galaxy Note 7 durch den Teppich und verewigte sich auf dem Unterboden.

Samsung will das in Brand geratene Telefon zunächst untersuchen, indes denkt die US-Verbraucherschutzbehörde Consumer Product Safety Commission (CPSC) über einen zweiten Rückruf nach. Möglicherweise wurde der wahre Fehler beim Galaxy Note 7 noch gar nicht erkannt. Wie dem auch sei: Das neue Flaggschiff bleibt für Samsung eine peinliche Nummer.
 
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Pixel ist ein blöder Name

reported by doelf, Mittwoch der 05.10.2016, 13:27:11
Google hatte am gestrigen Abend zwei neue Smartphones, die VR-Halterung Daydream View und den Streaming-Media-Adapter Chromecast Ultra vorgestellt. Vom typischen Marketing-Geschwätz blieb wenig hängen, zumal es keine revolutionären Neuerungen zu vermelden gibt. Am Ende bleiben nur zwei Erkenntnisse: Pixel ist ein blöder Name für ein Smartphone und mit 759 Euro ist schon das Einstiegsmodell richtig teuer.

Pixel löst Nexus ab
Nun gut, wer üblicherweise bei dem Läden mit dem angeknabberten Apfel einkaufen geht, lässt sich von 759 Euro nicht abschrecken. Wohl aber von Android, was auf dem Pixel erstmals in der Version 7.1 zu finden ist. Nebenbei sei angemerkt, dass der US-Preis mit 649 US-Dollar (ca. 579 Euro) deutlich niedriger ausfällt. Wer statt 5,0 (FHD mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten bei 441 ppi) lieber 5,5 Zoll (QHD mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten bei 534 ppi) als Display-Diagonale hätte, muss 140 Euro addieren, und für 128 statt 32 GiB Speicherplatz werden nochmals 110 Euro Aufpreis berechnet. Für die Top-Ausstattung werden damit 1.009 Euro fällig und man muss sich schon fragen, wie viele Google-Fans breit sind, so tief in die Tasche zu greifen.


Pixel ist "das erste vollständig von Google entwickelte Smartphone", weshalb der bisherige Name "Nexus" gestrichen wurde. Schließlich hatte es bei den Nexus-Geräten immer einen Hardware-Partner wie HTC, LG oder Samsung gegeben. Als alleiniger Verantwortlicher will Google die Hard- und Software besser aufeinander abgestimmt haben, beispielsweise mit dem allwissenden Assistenten, der wie gewohnt auf den Zuruf "Ok Google" lauscht, aber deutlich mehr kann als seine Vorgänger. Denn der neue Assistent kombiniert alle Informationen über seinen Nutzer mit dem Wissensschatz des Unternehmens Google, was auf der einen Seite praktisch ist, auf der anderen aber auch unzählige Fragen bezüglich des Datenschutzes aufwirft.

Als Materialien kombiniert Google Aluminium und 2.5D Corning Gorilla Glas 4. Der Fingerabdrucksensor Pixel Imprint wurde auf der Rückseite integriert, darüber sitzt die Hauptkamera mit 12,3 Megapixel Auflösung und einer f/2.0-Blende. Laut DxOMark Mobile liefert diese Kamera die besten Ergebnisse aller aktuellen Smartphones. Die Frontkamera bringt es auf 8 Megapixel und eine f/2.4-Blende. Für alle Bilder und Videos (4K bei 30 fps, 1080p bis 120fps, 720p bis 240 fps), die mit den Pixel-Kameras aufgenommen werden, bietet Google Fotos kostenlosen und unbegrenzten Speicherplatz an. Herz der Pixel-Telefone ist ein Snapdragon 821 (2+2 Kerne), dem 4 GiB LPDDR4-RAM und 32 oder 128 GB Flash-Speicher zur Seite stehen.

Die drahtlose Kommunikation erfolgt über WLAN (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac, 2 x 2 MIMO), Bluetooth 4.2, NFC, GSM, UMTS oder LTE. Die anscheinend fest verbauten Batterien leisten 2.770 (5,0 Zoll) bzw. 3.450 mAh (5,5 Zoll) und sollen nach einer Ladezeit von 15 Minuten bis zu sieben Stunden durchhalten. Voll geladen kann man 13 bzw. 14 Stunden lang surfen. Neben einem USB-3.0-Anschluss vom Typ-C gibt es auch eine Klinkenbuchse für analoge Kopfhörer. In zwei Punkten bleibt Google seiner bisherigen Nexus-Linie treu und wird viele potentielle Käufer verschrecken: Es gibt weder einen Einschub für Speicherkarten noch Dual-SIM. Schade. Mit Anthrazit und Silber stehen nur zwei Farben zur Auswahl.

VR-Headset: Daydream View
Das VR-Headset "Daydream View" ist eigentlich nur eine Halterung, um Daydream-kompatible Smartphones wie das Pixel als Brille aufsetzen zu können. Bewegungen und Gestik werden über den "Daydream Controller", eine Art Fernbedienung voller Sensoren, übertragen. YouTube liefert VR-Inhalte wie Die Lochis, BibisBeautyPalace, LeFloid, Kinocheck, Simon Desue, Gronkh und ApeCrimeTV, zudem wurde Street View um VR-Touren bereichert. Wer die "unglaublichen Anwendungen" ausprobieren möchte, sollte bis November weitere 69 Euro zusammenkratzen.

Streaming-Media-Adapter: Chromecast Ultra
"Chromecast Ultra hat alles, was ihr an Chromecast so liebt" - irgendwie klingt Google immer mehr wie Apple - plus 4K, High Dynamic Range (HDR) und Dolby Vision. Die passenden Inhalte liefern derzeit Netflix und YouTube, bei Google Play soll es bis zum Jahresende ebenfalls entsprechende Filme geben. Nach wie vor gibt es WLAN gemäß IEEE 802.11ac, doch Google verspricht Optimierungen und fast doppelt so schnelle Ladezeiten. Neu ist der Ethernet-Anschluss für WLAN-freie Zonen. Der Chromecast Ultra wird 79 Euro kosten, einen Termin für die Markteinführung hat Google aber noch nicht genannt.
 
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Samsung soll Qualcomms Snapdragon 830 exklusiv fertigen

reported by doelf, Mittwoch der 05.10.2016, 11:30:36
Wie die südkoreanische Electronic Times berichtet, wird Samsung die Fertigung des 10-nm-APs Snapdragon 830 übernehmen. Qualcomm nutzt Samsung dabei als einzigen Fertigungspartner und im Gegenzug soll Samsung zugesichert haben, den Snapdragon 830 in seinem nächsten Smartphone-Flaggschiff Galaxy S8 zu verbauen.

Aus industrienahen Quellen will die Electronic Times zudem erfahren haben, dass die Massenproduktion des neuen Applikations-Prozessors gegen Ende 2016 anlaufen soll. Qualcomms 10-nm-AP wird allerdings nicht exklusiv im Galaxy S8 stecken - rund die Hälfte der Geräte wollen die Südkoreaner mit ihren eigenen Exynos-Chips bestücken. Ähnlich verfährt Samsung auch beim aktuellen Galaxy S7, welches in Europa mit dem Exynos 8890 (Octa-Core) ausgeliefert wird, während das Smartphone in den USA und China einen Qualcomm Snapdragon 820 (Quad-Core) enthält. Der Snapdragon 820 wird ebenfalls exklusiv bei Samsung gefertigt.

Qualcomm ist auf die Zusammenarbeit mit Samsung, dem weltgrößten Smartphone-Hersteller, angewiesen. Beim Galaxy S6 hatten die Südkoreaner Qualcomm außen vor gelassen und die Chipschmiede damit in eine veritable Krise gestürzt. Mitte 2015 hatte das Unternehmen einen dramatischen Umsatzeinbruch verkündet und im Rahmen tiefgreifender Restrukturierungsmaßnahmen rund 15 Prozent seiner Mitarbeiter vor die Tür gesetzt. Im Anschluss drängten Investoren wie der Hedgefonds Jana Partners darauf, Qualcomms Chip-Sparte vom Geschäft mit Lizenzen abzuspalten, konnten sich mit dieser Forderung aber nicht durchsetzen.
 
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Yahoo durchsucht alle eingehenden E-Mails im Auftrag der US-Behörden

reported by doelf, Mittwoch der 05.10.2016, 09:51:42
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, durchsucht Yahoo alle eingehenden E-Mails an seine Kunden auf Basis einer Stichwortliste, welche von den US-Geheimdiensten und Ermittlungsbehörden vorgegeben wird. Und dabei geht es keineswegs um die Zeit vor Edward Snowdens Enthüllungen, sondern um die Gegenwart. Die von Yahoo eingesetzte Software hatte das Unternehmen erst im Jahr 2015 selbst entwickelt.

Reuters beruft sich bei seinem Bericht auf Informationen von vier Insidern. Demnach habe die US-Regierung diese Art der Kooperation eingefordert und jegliche Berichterstattung darüber untersagt. Die Suchbegriffe werden demnach von der NSA oder vom FBI vorgegeben und von Yahoo auf die E-Mail-Konten seiner Benutzer angewendet. Es handelt sich also um eine Massenüberwachung des E-Mail-Eingangs von mehreren hundert Millionen Kunden, bei dem neben der eigentlichen E-Mail auch die Anhänge durchforstet werden. Ausgehende E-Mails werden offenbar nicht untersucht, es sei denn sie gehen an andere Yahoo-Kunden oder werden im Rahmen einer eingehenden E-Mail zitiert. Ausnahmen für US-Bürger scheint es bei diesen Massendurchsuchungen nicht zu geben.

Über die Suchbegriffe ist nichts bekannt, es wird nur allgemein von "Zeichenketten" und "bestimmten Formulierungen" gesprochen. Auch über die Menge der Funde und das weitere Verfahren im Falle eines Treffers ist nichts bekannt. Die Entscheidung, sich der staatlichen Anordnung zu beugen, soll Yahoo-Chefin Marissa Mayer getroffen haben. Der damalige Sicherheitschef Alex Stamos, habe daraufhin das Unternehmen verlassen, er arbeitet inzwischen für Facebook. In einer Stellungnahme erklärt Yahoo lapidar, dass man sich an US-Gesetze halte und verweigerte jeden weiteren Kommentar zu diesem Thema. Auch Alex Stamos möchte sich nicht zu den Vorwürfen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber äußern. Seitens der NSA gab es ebenfalls keinen Kommentar.

Yahoos Mitbewerber Google erklärte, dass man solche Durchsuchungen weder durchführen noch entsprechende Anordnungen akzeptieren würde. Auch Microsoft erwidert, nie derartige Massendurchsuchungen vorgenommen zu haben. Die Frage, ob Microsoft eine entsprechende Anordnung von der US-Regierung erhalten habe, wollte das Unternehmen indes nicht beantworten. Dem Cloud-Standort USA dürften die Enthüllungen über Yahoos Schnüffel-Kooperation jedenfalls massiv geschadet haben. Wer seine Daten vor dem Zugriff durch US-Behörden schützen möchte, sollte lieber auf Dienste außerhalb der USA setzen.
 
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D-Link übertrifft sich selbst: admin und 1234 als Backdoor-Passwörter

reported by doelf, Dienstag der 04.10.2016, 20:28:14
Immer wieder fallen Router des Herstellers D-Link mit unglaublichen Sicherheitslücken auf, doch mit dem LTE-Modell DWR-932B hat die Firma ihr Meisterwerk abgeliefert: Der Sicherheitsexperte Pierre Kim stolperte bei der Analyse dieses Geräts über etliche kritische Schwachstellen sowie über zwei fest eingebaute Hintertüren mit den erstklassigen Passwörtern "admin" und "1234".

"admin" ist das Passwort für das Konto - Überraschung - "admin" und "1234" ist das Passwort für "root" - für beide Konten bietet Pierre Kim den passenden Exploit-Code an. Den braucht man aber nicht unbedingt, denn eine Hintertüre lauscht auf UDP und öffnet den Router mit vollen Root-Rechten, sobald die Zeichenkette "HELODBG" empfangen wird. Eine weitere Kombination aus Benutzername und Passwort - alex_hung/641021 - findet sich im DynDNS-Klienten. Auch für System-Updates per "Firmware Over The Air" (FOTA) nutzt D-Link feste Kombinationen aus Benutzername und Passwort, die nicht sonderlich kreativ sind (qdpc/qdpc; qdpe/qdpe; qdp/qdp). Und was nutzt der Versuch einer HTTPS-Verbindung, wenn das SSL-Zertifikat schon seit anderthalb Jahren abgelaufen ist? Auch beim "Wi-Fi Protected Setup" (WPS) versagt der D-Link DWR-932B mit dem Standardpasswort 28296607. Wenn der Benutzer über die Weboberfläche des Routers eine temporäre WPS-PIN generiert, wird eine vorhersagbare Zufallszahl auf Basis des aktuellen Datums erzeugt. Weiterhin fehlen die üblichen Sicherheitsvorkehrungen für die Verwendung von "Universal Plug and Play" (UPnP), so dass lokale Benutzer einfach alles vom WAN ins LAN weiterleiten können.

Weitere Angriffsflächen bieten kritische Schwachstellen im HTTP-Daemon: So lassen sich sämtliche sensiblen Daten vom Internet-Login über Web-Passwörter, WPS-PINs, SSIDs, DynDNS-Zugänge und die WLAN-Konfiguration ohne jegliche Autorisierung über die Web-Oberfläche abrufen. Auch an die Dateien auf angeschlossenen USB-Geräten kommt man problemlos heran. Zudem kann man der Web-Oberfläche beliebige Befehle unterschieben, die dann mit Root-Rechten ausgeführt werden. Kurzum: Die gesamte Firmware des D-Link DWR-932B ist derart dilettantisch zusammengeschustert, dass man kaum noch von grober Fahrlässigkeit sprechen kann. Auch Pierre Kim stellt sich die Frage, ob wir es hier mit Unfähigkeit oder mit Böswilligkeit zu tun haben. Der Sicherheitsexperte rät daher, den Router unverzüglich außer Betrieb zu nehmen und ihn gleich als Elektromüll zu entsorgen.

Bereits am 4. Dezember 2015 hatte Pierre Kim eklatante Sicherheitsprobleme bei LTE-Routern von Quanta entdeckt, doch Quanta zeigte kein Interesse an einer Beseitigung der Probleme, da das Produkt nicht mehr gepflegt werde. Am 9. Juni 2016 wurde Kim von Gianni Carabelli über den Dlink DWR-932 informiert, der ähnliche Fehler aufweist und sich bis heute noch im Handel findet. Am 16. Juni 2016 übermittelte Kim rund zwanzig Sicherheitslücken an D-Link und der Hersteller bestätigte den Erhalt. D-Link stellte zudem ein Firmware-Update in Aussicht, dass aber seit Monaten überfällig ist. Da es seitens D-Link keine weitere Reaktion gab, wurden die Sicherheitslücken nun publik gemacht und alle DWR-932B sind seither leichte Beute für jeden, der sich im Hacken üben will. Der Schwierigkeitsgrad liegt dabei irgendwo zwischen Krabbelgruppe und Kindergarten.
 
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Eingestellt: Microsofts Band nicht fit für den Markt

reported by doelf, Dienstag der 04.10.2016, 18:30:56
Mit seinem "Band" wollte Microsoft in das vielversprechende Geschäft mit Smartwatches und Fitness-Armbändern einsteigen, doch nun wird die zweite Generation ohne Nachfolger eingestellt. Auch die dazugehörige Entwicklungsumgebung "Microsoft Band SDK" ist nicht mehr verfügbar. Abermals haben die Redmonder den Einstieg in eine neue Nische verpasst.

Erinnert sich noch jemand an den iPod-Killer namens Zune, der es nie über den großen Teich geschafft hatte? Egal, denn die dazugehörige Software war grottiger als iTunes. Im selben Jahr, nämlich 2006, hatte Microsoft auf der CeBIT auch die ersten Tablets gezeigt. Die hießen damals aber noch Ultra-Mobile PCs und suchten vergeblich nach einer Nische zwischen PDAs und Subnotebooks. Über den unsäglichen Absturz des einstigen Marktführers Windows Mobile und die anschließenden Misserfolge von Windows Phone wollen wir erst gar nicht reden. Microsoft zeigte sich stets bemüht, doch die Kunden greifen lieber zu Produkten von Apple.

Nun hat es also auch den Fitnesstracker "Band" erwischt, dessen erste Generation am 29. Oktober 2014 auf den US-Markt kam: 60 g leicht, wasserabweisend, rund zwei Tage Akku-Laufzeit, Herzfrequenzmesser (optisch), Hauttemperaturmesser, Beschleunigungssensor, Gyrometer, GPS, Anbindung über Bluetooth 4.0 LE - Microsofts Mischung aus Smartwatch und Fitness-Armband konnte sich durchaus sehen lassen und war bereits am ersten Tag ausverkauft. Der Nachfolger mit Barometer wurde am 30. Oktober 2015 präsentiert und neben den USA auch in Australien, Großbritannien und Kanada angeboten. Dennoch blieb der Erfolg wohl aus.

Seit dem 3. Oktober 2016 sind alle Verweise auf "Band" aus dem Microsoft Store verschwunden und auch die dazugehörige Entwicklungsumgebung Microsoft Band SDK wurde inzwischen von der Webseite entfernt. Gegenüber ZD Net erklärte das Unternehmen, "Band 2" wäre ausverkauft und für dieses Jahr sei kein Nachfolger geplant. Die Käufer sollen aber weiterhin Support erhalten. Die Einstellung der Produktreihe wurde also nicht offiziell bestätigt, doch das Entfernen der Entwicklungsumgebung ist ein klares Zeichen dafür, dass Entwickler ihre Kräfte lieber an anderer Stelle einbringen sollten.
 
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Guide - Ein aktuelles Installationsmedium für Windows 7 erstellen (v1.1)

reported by doelf, Dienstag der 04.10.2016, 17:21:24
Wer Windows 7 SP1 von einer DVD oder einer ISO-Datei installiert, darf sich auf eine tagelange Update-Orgie freuen. Dies ist nicht nur lästig, sondern auch gefährlich, denn während das Betriebssystem über Tage scheinbar ergebnislos herumstochert, ist es weitgehend ungeschützt. Abhilfe schaffen das "benutzerfreundliche Rollup Update für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1" von Mai 2016 und das "Juli 2016 Update-Rollup", welche wir mit Hilfe offizieller Werkzeuge von Microsoft in ein Installationsmedium integrieren werden. Wird Windows 7 über dieses Installationsmedium aufgespielt, verkürzt sich die Update-Suche auf ca. fünf Minuten.

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Das Service Pack 1 für Windows 7 wurde Anfang 2011 veröffentlicht und seitdem drückt sich Microsoft davor, ein weiteres Servicepaket zu schnüren. Zumindest gibt es mit dem "benutzerfreundlichen Rollup Update für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1" seit Mai 2016 eine Möglichkeit, den Großteil der zwischenzeitlich veröffentlichen Flicken auf einem Schlag einzuspielen. Das klingt nicht schlecht, doch die Suche nach weiteren Updates dauert dann immer noch einen Tag oder länger. Daher packen wir auch noch das "Juli 2016 Update-Rollup" dazu, welches die Update-Suche auf wenige Minuten verkürzt.
 
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LibreOffice 5.2.2 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 01.10.2016, 15:52:27
Das finale LibreOffice 5.2.2 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Wer bereits den zweiten Veröffentlichungskandidaten von LibreOffice 5.2.2 verwendet, muss die Installationspakete nicht erneut herunterladen, da diese Bit für Bit identisch sind. Im Vergleich zur Version 5.2.1 wurden 51 Fehler korrigiert, darunter allerdings nur ein einziger Absturz.

Insgesamt hinterlässt LibreOffice 5.2.2 einen stabilen und zuverlässigen Eindruck. Der Umstieg von der Entwicklungsschiene 5.1, welche insbesondere für den Einsatz auf Produktivsystemen empfohlen wird, auf die Generation 5.2 erscheint sinnvoll. Für Ende Oktober ist mit der Version 5.1.6 ein letztes Update geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung für die Entwicklungsschiene 5.1 enden.

Download: LibreOffice 5.2.2
 
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Zwei weniger: EinsPlus und ZDFkultur abgeschaltet

reported by doelf, Samstag der 01.10.2016, 11:50:32
Zum Monatswechsel haben die öffentlich-rechtlichen Fernsehanbieter zwei ihrer Digitalkanäle, nämlich EinsPlus und ZDFkultur, abgeschaltet. Stattdessen gibt es mit "funk" ein gemeinsames Angebot für alle 14- bis 29-Jährigen, wobei "funk" kein Fernsehkanal ist auch auch nicht die bisherigen Inhalte von EinsPlus oder ZDFkultur übernimmt. Die Einstellung der beiden Spartensender wurde bereits am 17. Oktober 2014 auf der Ministerpräsidentenkonferenz in Potsdam beschlossen.

EinsPlus war am 29. August 1997 unter dem ziemlich blöden Namen "EinsMuXx" auf Sendung gegangen, die Umbenennung in "EinsPlus" erfolgte im April 2005. Das vom Südwestrundfunk gestaltete Programm setzte zunächst auf Ratgeber- Wissenssendungen, verlagerte seinen Schwerpunkt später auf Programminhalte für jüngere Zuschauer und zeigte auch Serien, Filme und Konzerte. Auch ZDFkultur trug bei seiner Premiere am 9. Dezember 1999 noch einen anderen Namen: "ZDFtheaterkanal". Im Mai 2011 erfolgte dann ein Neustart als "ZDFkultur" mit Inhalten aus den Bereichen der darstellenden Künste sowie der Musik-, Film- und Netzkultur. Vermissen werden regelmäßige Zuschauer der beiden Kanäle insbesondere die Konzertübertragungen, welche auch bekannte Musikfestivals wie "New Pop", "Rock am Ring", "Wacken" und "Hurricane" umfassten. Diese sollen zukünftig bei 3sat und Arte laufen.

Mit "funk" zielen die öffentlich-rechtlichen Fernsehanbieter auf eine jüngere Zielgruppe zwischen 14 und 29 Jahren. Da bei solch jungen Zuschauern das lineare Fernsehen total out ist, sozusagen noch viel "outer" als der Begriff "out" selbst, ist "funk" alles mögliche, aber kein Fernsehkanal. Stattdessen setzten die Macher auf YouTube, Facebook und Snapchat - eben jene Plattformen, auf denen man seine Zielgruppe vermutet. Zum Start gibt es 39 Formate mit kryptischen bis nerdigen Namen wie #lovemilla, 1080 NERD SCOPE, Auf einen Kaffee mit Moritz Neumeier, Auf Klo, B.A., Bohemian Browser Ballett, BONGO BOULEVARD, Datteltäter, Die Frage, Fickt euch!, Finalclash, funk life, Gaming Show, GERMANIA, GUTE ARBEIT ORIGINALS, Guten Morgen Internet, Headlinez, hochkant, iam.serafina, Jäger und Sammler, janasdiary, Junggesellen, Kliemannsland, Kostas Kind, LiDiRo, Living the healty Choice, Offen un' ehrlich, Pop Date, Schönschlau, StarStarSpace, SUPERPOLYPSYCHOLUM, Tatort - Die Show, Team Playground, Tourettikette, Was mit Fabian, Wishlist, World of Wolfram, Wumms! oder Y-Kollektiv. Damit ist "funk" nichts anderes als ein Portal, welches sehr unterschiedliche Inhalte, die über diverse Plattformen dargereicht werden, in Form einer Webseite und einer App aufbereitet. Bleibt die Frage, ob es "funk" gelingen kann, mit diesem sehr losen Konzept als Marke aufzutreten oder ob am Ende doch nur die einzelnen Inhalte wahrgenommen werden.
Quelle: www.funk.net
 
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