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News-Archiv: November 2016

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Facebook Messenger um Spiele erweitert

reported by doelf, Mittwoch der 30.11.2016, 17:26:19
Facebook hat seinen Messenger um Spiele erweitert, mit denen man sich das Warten auf neue Mitteilungen verkürzen kann und somit gar nicht erst auf die Idee kommt, zu einer anderen App oder gar ins Internet zu wechseln. Das Ziel des sozialen Netzwerks, seine Nutzer im eigenen Ökosystem einzusperren, wird immer deutlicher. Schließlich bedeuten Zugriffe und Verweildauer für Facebook bares Geld beim Werbeverkauf.

Die "Instant Games" wurden plattformübergreifend in HTML5 umgesetzt und werden nicht nur im Messenger, sondern auch für den Facebook News Feed angeboten. Natürlich soll man nicht für sich alleine spielen, sondern den Spaß mit anderen teilen und somit noch mehr Interaktionen über Facebook erzeugen. Daher kann man seine Ergebnisse mit Freunden teilen, andere herausfordern und in Form einer Gruppentherapie über die neue Spielsucht plaudern. Den Hauptvorteil der "Instant Games" sieht Facebook darin, dass die Benutzer keine zusätzliche App installieren müssen.

Zum Start stehen 17 Titel zur Auswahl: "Pac-Man", "Galaga", "Arkanoid", "Space Invaders", "Track & Field 100m", "Shuffle Cats Mini", "Words With Friends: Frenzy", "Hex", "Everwing", "Endless Lake", "Templar 2048", "The Tribez: Puzzle Rush", "2020 Connect", "Puzzle Bobble", "Zookeeper", "Brick Pop" und "Wordalot Express". Die "Instant Games" gibt es bisher in 30 Ländern und man benötigt ein Gerät auf Basis von Android 5 (oder neuer) bzw. iOS 8 (oder neuer), um sie spielen zu können.
 
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Eine Sicherheitskopie für das Internet Archive

reported by doelf, Mittwoch der 30.11.2016, 17:03:36
Von der bedeutendsten Bibliothek der Antike, die einst im ägyptischen Alexandria stand, wissen wir rein gar nichts. Nicht einmal wie sie wann zerstört wurde. War es ein verheerendes Feuer, ein gewaltiges Erdbeben oder eine Schar schlecht gelaunter Araber? Nicht ein Trümmerstück wurde bisher gefunden. Damit dieses Schicksal dem Internet Archive erspart beleibt, soll dieses einen kanadischen Klon erhalten.

Gemäß dem Motto "viele Kopien sorgen für Sicherheit" sammelt das Projekt Spenden, die das "Internet Archive of Canada" finanzieren sollen. Als Hauptgrund für den kanadischen Klon nennen die Organisatoren die Wahl von Donald Trump. Die USA stehen vor einem radikalen politischen Wandel und dem Internet drohen ein weiterer Ausbau von Überwachung und Zensur. Die Geschichte ist voller Beispiele, in denen die jeweiligen Machthaber Wissen als Bedrohung empfunden hatten. Menschen wurden verfolgt und getötet, nur weil sie das falsche Buch gelesen hatten. Was man liest und auf welche Informationen man im Internet zugreift, sollte daher privat bleiben, doch genau diese Privatsphäre kann unter einem Präsidenten Trump nicht mehr als gegeben betrachtet werden.

Während wir die Ängste der Projektleiter voll und ganz nachvollziehen können, sehen wir die Wahl von Kanada eher kritisch. Schließlich gehört Kanada zusammen mit den USA, Großbritannien, Australien und Neuseeland zur "Five Eyes"-Gruppe, deren Geheimdienste eng zusammenarbeiten und munter Daten austauschen. Der US-Geheimdienst NSA nimmt in dieser Gruppe die Führungsposition ein und nutzt auch die kanadischen Geheimdienste als verlängerten Arm. Sinnvoller erscheint uns daher die Errichtung eine Kopie in Kontinentaleuropa, beispielsweise in der Schweiz.
 
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LibreOffice 5.2.4 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 30.11.2016, 16:29:40
Im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwickler-Servers liegt seit heute der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.4 zum Download bereit. In der Woche vom 12. bis zum 18. Dezember 2016 soll noch ein zweiter Release Candidate folgen, bevor dann zwischen dem 19. und 25. Dezember 2016 die finale Version 5.2.4 auf dem Gabentisch landet.

Während es sich bei LibreOffice 5.2.4 um einen reinen Bug-Fix-Release handelt, bietet LibreOffice 5.3.0 Beta 1 auch etliche Neuerungen wie einen sicheren Modus, Emojis sowie etliche Optimierungen rund um die Benutzeroberfläche und die Dateifilter. Vor der Fertigstellung der Version 5.3.0, welche für Anfang Februar 2017 geplant ist, erwarten uns allerdings noch drei Veröffentlichungskandidaten.

Download: LibreOffice 5.2.4 RC 1 (Pre-Release)
 
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Muslimische Hacker übernehmen israelischen TV-Sender

reported by doelf, Mittwoch der 30.11.2016, 15:15:21
In der Nacht von Montag auf Dienstag hatten muslimische Hacker die Kontrolle über das Fernsehsignal des israelischen TV-Senders "Channel 2" erlangt und eigenes Material ausgestrahlt. Man hörte den muslimischen Gebetsruf, während wechselnde Texte in hebräischer Schrift angezeigt wurden. Diese sprachen von einer "Strafe Gottes", "verbrannten Herzen" und "Gottes Feuer".

Offenbar beziehen sich diese Mitteilungen auf die verheerenden Buschbrände, die Israel vor einer Woche heimgesucht hatten. Zugleich wird ein Zusammenhang mit einem Gesetzesvorhaben vermutet, mit dem rechte Politiker den muslimischen Gebetsruf in Israel verstummen lassen wollen. Sie bezeichnen den Ruf der Muezzin als unerträgliche Lärmbelästigung und wollen mit ihrem Gesetzesvorschlag in erster Linie provozieren. Dies scheint gelungen zu sein, wobei die Hacker im aktuellen Fall aus Saudi-Arabien stammen sollen. Und gerade Saudi-Arabien ist alles andere als weltoffen und verfolgt Un- und Andersgläubige mit aller Härte.

Die Satellitenausstrahlung von "Channel 2" wurde schon einmal im März dieses Jahres von muslimischen Hackern übernommen, damals mitten in der Sendung "Big Brother". Seinerzeit wurde die palästinensische Terrorgruppe Hamas als Urheber ausgemacht und dazu passte auch die Botschaft: "Lernt von der Geschichte. Lauf um euer Leben und verlasst unser Land". Zumindest der Fernsehsender scheint nicht viel dazugelernt zu haben, sonst hätte sich dieser Vorfall kaum wiederholen können.
 
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Kritisches Sicherheits-Update: Firefox 50.0.1

reported by doelf, Mittwoch der 30.11.2016, 13:14:07
Mozilla hat seinen Webbrowser Firefox auf die Version 50.0.1 aktualisiert. Dieses Update behebt eine kritische Sicherheitslücke sowie einen Fehler, der den Firefox in Verbindung mit einem chinesischen IME (Input Method Editor) abstürzen ließ. Ein zeitnahes Update ist anzuraten.

Die kritische Schwachstelle steckt ausschließlich im Firefox der Versionen 49 und 50. Data-URLs wird nach einer HTTP-Weiterleitung der falsche Ursprung zuwiesen, so dass sich die Regeln der Herkunftsprüfung umgehen lassen. Ein Beispiel von Alexander Inführ belegt, dass Cross-Origin-Angriffe möglich sind. So lassen sich Cookies ändern, während ein Auslesen bislang nicht möglich ist.

Download: Firefox 50.0.1
 
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"Sie können davon ausgehen, dass EasySupport sicher ist"

reported by doelf, Dienstag der 29.11.2016, 16:33:19
Dieses Zitat von Telekom-Mitarbeiter "Matthias Bo." sollten sich betroffene Kunden ausdrucken und einrahmen, denn das vergangene Wochenende hatte gezeigt, dass die genannte Funktion eher ein EasyEntry war. Es handelt sich um die Antwort auf die Bedenken eines Telekom-Kunden mit dem Pseudonym dtzquasa, der sich im Januar 2014 um den zum Internet offenen Port 7547 gesorgt hatte.

Etwas später lieferte Matthias Bo. noch die folgende Stellungnahme seiner Kollegen aus der Technik nach:
"Die Deutsche Telekom benutzt zur sicheren Fernwartung der Speedport Router das durch das Broadband Forum standardisierte Protokoll TR-069. Hierüber können z.B. Firmware Upgrades installiert, die Einrichtung der Geräte oder auch Fehlerdiagnosen vorgenommen werden, sofern der Kunde dies wünscht.

Um diese Funktionen verwenden zu können, ist eine mit Passwort gesicherte Anklopffunktion in den Speedport Routern erforderlich, die über das Internet -- bei aktuellen Speedport Routern auf Port 7547/tcp -- aktivierbar sein muss. Wird diese Funktion genutzt, dann kontaktiert der Speedport Router ausschließlich das Remote Device Management System der Deutschen Telekom. Ein direkter Zugriff auf Daten oder andere Funktionen des Speedport Routers über die Anklopffunktion ist nicht möglich. Dies ist im TR-069 Standard zudem auch nicht vorgesehen. Aufgrund des Passwort-Schutzes sowie weiterer Maßnahmen ist sicher gestellt, dass die Anklopffunktion nur vom Remote Device Management System der Deutschen Telekom aus aktiviert werden kann.

In der Kundenkommunikation bezeichnet die Deutsche Telekom ihr Remote Device Management als Easy Support. Alle im Rahmen von Easy Support implementierten Funktionen, sowie die Verarbeitung der dafür notwendigen Daten werden vom Datenschutz und der Produktsicherheit der Deutschen Telekom streng geprüft und unterliegen den deutschen gesetzlichen Vorschriften. Eine Weiterleitung von Informationen an andere Firmen oder Organisationen findet nicht statt."
Am Ende war der zum Internet offene Port 7547 doch keine gute Idee und die "mit Passwort gesicherte Anklopffunktion" unzureichend, denn es gibt einen gut dokumentierten und automatisierbaren Angriff auf das TR-069 Protokoll. Wie seitens der Telekom beschrieben, dient das TR-069-Protokoll hauptsächlich zur Fernkonfiguration des Routers durch den jeweiligen Breitbandanbieter. TR-064, ein Protokoll auf Basis des UPnP-Standards (Universal Plug and Play), sollte hingegen nur aus dem lokalen Netz funktionieren, damit der Benutzer Netzwerkgeräte herstellerübergreifend ansteuern kann. Obiges Metasploit-Modul schickt allerdings TR-064-Befehle aus dem Internet an betroffene Router, welche diese ausführen und den Port 80 in der Firewall öffnen. Damit ist die Router-Konfiguration aus dem Internet erreichbar und lediglich durch ein Passwort geschützt. Ein weiterer TR-064-Befehl liefert dem Angreifer auch das Passwort, bei dem es sich zugleich um das standardmäßig vergebene WLAN-Passwort handelt. Das eigentliche Ziel des Angriffs war der Router Eir D1000, welcher in Irland verwendet wird, doch dieser scheint weitgehend baugleich zu den betroffenen Telekom-Routern zu sein. Gleiches gilt für den Zyxel AMG1202-T10B. Laut SANS Internet Storm Center zielen die Angriffe inzwischen verstärkt auf Internetnutzer in Österreich.

Wie BadCyber in seiner Analyse des Angriffs erklärt, hätten die Router alle über den Port 7547 eingehenden Anweisungen filtern müssen. Dies ist im Falle von Änderungen des für die Uhrzeit verantwortlichen NTP-Servers unterblieben, so dass dieser zum Einfallstor wurde. Der Exploit-Code wird somit als NTP-Servername übermittelt, vom Router dann aber als TR-064-Befehl ausgeführt. Steht der Router erst einmal offen, wird ein Wurm nachgeladen, der eine enge Verwandtschaft zu dem Schädling, der für das Mirai-Bot-Netz verantwortlich ist, aufweist. Der Wurm lädt sich in den Speicher des Routers, löscht dann seine Dateien und schließt den Port 7547, damit ihn keine anderen Schädlinge aus seiner neuen Eroberung verdrängen können. Durch das Löschen der Ursprungsdateien verwischt der Wurm seine Spuren, lässt sich aber auch sehr leicht entfernen: Wird der Router vom Stromnetz getrennt, verschwindet der Schadcode aus dem Arbeitsspeicher und das Gerät ist bis zur nächsten Infektion wieder sauber. Eigentlich hätte der Wurm auf diese Weise über Wochen oder Monate im Speicher verbleiben und den Router zu einem weiteren Zombie in einem weltumspannenden Bot-Netz machen können, doch der Code war schlecht programmiert, so dass die Router nach der Infektion abstürzten oder die Internetverbindung einbüßten. Man kann also sagen, dass die Telekom und ihre Kunden Glück hatten und diesmal noch mit einem blauen Auge davongekommen sind. Ein weiteres Mal werden sich die Angreifer einen solchen Schnitzer mit Sicherheit nicht erlauben!
 
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Cyanogen Inc. schrumpft sich weg

reported by doelf, Dienstag der 29.11.2016, 14:43:31
Wie Android Police berichtet, wird Cyanogen Inc. zum Ende des Jahres seine Firmenzentrale in Seattle schließen, während eine weitere Entlassungswelle über die Mitarbeiter rollt. Auch Steve Kondik, Mitbegründer des Unternehmens, muss sich wohl einen neuen Job suchen. Er wurde aus dem Aufsichtsrat entfernt, nachdem kürzlich schon Firmenlautsprecher und CEO Kirt McMaster seinen Hut nehmen musste.

Aktuell wird Steve Kondik noch als "Chief Science Officer" geführt, was auch immer damit gemeint sein mag. Einigen Mitarbeitern wurde laut Android Police ein Wechsel nach Palo Alto angeboten, wo Cyanogen Inc. noch ein kleineres Büro betreibt. Einige Entwickler aus dem Android-Umfeld sind bereits dorthin umgezogen. Unklar bleibt, welche Pläne der neue CEO Lior Tal für das Unternehmen noch hat.

Die Firma Cyanogen Inc. wollte eigentlich die Entwicklung des Community-Projekts CyanogenMod vorantreiben und unter dem Namen Cyanogen OS kommerzialisieren. Bis März 2015 konnte der damalige CEO Kirt McMaster 110 Millionen US-Dollar von Unterstützern wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch einsammeln. Einen Monat später sprang auch Microsoft auf den Zug auf und im Mai folgte der Auftragsfertiger Foxconn. Kirt McMaster erklärte mehrfach, Android aus dem Griff Googles befreien und eine offene Plattform für Software-Entwickler, Gerätehersteller und Endkunden schaffen zu wollen. Im Rahmen eines Abkommens mit Microsoft wurden die Apps und Dienste der Redmonder in Cyanogen OS integriert, darunter Outlook, Office, OneNote, Skype, Bing, Bing Maps und OneDrive. Googles Dienste werden somit nicht mehr benötigt, wobei manche sagen, dass hierbei nur Pest gegen Cholera getauscht wurde. Bisher gibt es allerdings nur sehr wenige Smartphones, die mit Cyanogen OS ausgeliefert werden.
 
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Telekom: Drei Router-Modelle von Arcadyan sind schuld

reported by doelf, Dienstag der 29.11.2016, 12:46:10
Viele Router, die von der Telekom unter dem Namen "Speedport" vermarktet werden, stammen vom Fritz!Box-Hersteller AVM. Die drei Modelle, welche nach Angaben des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zum Opfer von Angriffen über die Fernverwaltungsports wurden, stammen jedoch vom der taiwanischen Firma Arcadyan Technology Corporation. Und diese versagte in puncto Sicherheit nicht zum ersten Mal.

Die Produktnamen, welche die Telekom vergibt, spiegeln den eigentlichen Hersteller leider nicht wieder. So stammt der Speedport W 722V Typ A von AVM, der Speedport W 723V Typ A von Huawei und die beiden Modelle Speedport W 722V Typ B und Speedport W 723V Typ B kommen von Arcadyan. Von der Sicherheitslücke, welche am vergangenen Wochenende fast eine Million Festnetzanschlüsse der Telekom lahmgelegt hatte, waren ausschließlich Router der Firma Arcadyan betroffen. Bisher hat die Telekom Sicherheits-Updates für drei Modelle veröffentlicht:Die Versionshinweise zur den Firmwareversionen wurden noch nicht aktualisiert, es darf aber bezweifelt werden, dass die Telekom bei der Beschreibung des behobenen Fehlers ins Detail gehen wird. Ziel des Angriffs war vermutlich, die Kontrolle über die Router zu erlangen, um Daten abzugreifen oder die Geräte als Bot-Netz für Angriffe zu missbrauchen. Glücklicherweise hat dies nicht funktioniert, da sich die Router nach dem Angriff nicht mehr mit den Servern der Telekom verbinden konnten. Woran der Angriff letztendlich gescheitert ist, bleibt vorerst unklar.

Wesentlich klarer sieht man indes hinsichtlich der Qualitätssicherung bei der Arcadyan Technology Corporation, welche in der Vergangenheit schon mehrfach versagt hatte:Eine besondere Eselei leistete sich Arcadyan im Jahr 2008, als das Unternehmen versuchte, sich die unsichere Erzeugung des WPA-Schlüssels aus SSID und MAC-Adresse patentieren zu lassen. Im Patentantrag wurde das leicht zu knackende Verfahren auch für die allerdümmsten Hacker detailliert dokumentiert. Eventuell sollten die Telekom und ihre Mitbewerber darüber nachdenken, ob man in Zukunft noch sicherheitsrelevante Technik bei einem Hersteller wie Arcadyan zukauft.
 
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Telekom veröffentlicht Software-Updates für streikende Router

reported by doelf, Montag der 28.11.2016, 17:39:53
Inzwischen gibt es weitere Details zum Festnetzausfall bei der Telekom: Betroffenen sind demnach ausschließlich Kunden, welche die von der Telekom stammenden Router-Modelle Speedport W 921V, Speedport W 921 Fiber oder Speedport W 723V Typ B einsetzen. Diese Geräte wurden offenbar von Kriminellen übernommen, weshalb nun ein Software-Update eingespielt werden muss, damit die Internetverbindung wieder funktioniert.

Das Vorgehen bezüglich der Fehlerkorrektur bleibt unverändert:
  • Den Stromstecker des Routers ziehen.
  • Mindestens 30 Sekunden lang warten.
  • Den Router wieder einstecken.
  • Abwarten, bis das Update eingespielt wurde
Sollte das automatische Einspielen des Updates scheitern, kann man dieses auch herunterladen und manuell installieren - jedenfalls sofern man einen lieben Nachbarn hat, der seinen Internetanschluss nicht über die Telekom bezieht:Wichtig: Auch nach dem manuellen Einspielen des Updates muss der Router für mindestens 30 Sekunden vom Stromnetz getrennt werden.

Während die Telekom bisher noch keine weiteren Details zur Ursache genannt hat, spricht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) von einem Cyberangriff. Laut BSI haben Kriminelle weltweit Angriffe auf die Fernverwaltungsports von DSL-Routern durchgeführt, um auf diesen eine Schadsoftware zu installieren. Auch das deutsche Regierungsnetz war Ziel solcher Angriffe, doch dort hatten vorhandene Schutzvorkehrungen eine erfolgreiche Übernahme verhindert.
 
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San Francisco: Kriminelle kapern Fahrkartenautomaten

reported by doelf, Montag der 28.11.2016, 16:23:28
Am Freitag und Samstag zeigten die Fahrkartenautomaten in San Francisco mal wieder "OUT OF ORDER" an. Der Grund war aber kein lokaler Defekt, sondern ein systemweiter Computerangriff. Kriminelle hatten die Rechner der zuständigen "San Francisco Municipal Transportation Agency" gehackt und deren Daten verschlüsselt, so dass auch die Automaten ihren Dienst quittierten.

Wie der San Francisco Examiner berichtet, ging ein Teil der Fahrkartenautomaten am Sonntag wieder in Betrieb, doch die Fahrer erhielten noch handgeschriebene statt der gedruckten Dienstpläne. Auf den Bildschirmen der betroffenen Rechner fand sich ein Erpressungsbrief, in dem der Angreifer, der sich selbst "Andy Saolis" nennt, 100 Bitcoin (rund 73.000 US-Dollar) fordert. Journalisten des Examiner kontaktierten die angezeigte E-Mail-Adresse und erfuhren, dass noch kein Geld geflossen sei. Ihr Angriff sei über schlecht gesicherte Computersysteme erfolgt, erklärten die Kriminellen. Die Ransomware habe dabei kein spezielles Ziel gehabt. Es ist also gut möglich, dass die "San Francisco Municipal Transportation Agency" nur zufällig zum Opfer der Schad-Software wurde. Die Ermittlungsbehörden wurden bereits eingeschaltet und untersuchen den Vorfall.
 
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Das Nexus 5x wird nicht mehr repariert

reported by doelf, Montag der 28.11.2016, 15:05:47
Am 29. September 2015 hatte Google die beiden Smartphones Nexus 5X und 6P vorgestellt. Während das Nexus 6P vom chinesischen Hersteller Huawei stammt, wurde das Nexus 5X von der südkoreanischen Firma LG Electronics gebaut. Und dem sind inzwischen die Ersatzteile ausgegangen, weshalb defekte Smartphones nicht mehr repariert werden können.

Dies berichten gleich mehrere Betroffene auf reddit.com. Sie hatten ihre defekten Nexus 5X zur Reparatur eingeschickt und wurden von LG über das Malheur informiert:
"Thank you for choosing LG Electronics for your mobile device! We recognize that you have numerous options when selecting a mobile device and it is our priority to provide you with the highest quality products and service.

We're sorry to hear that you've experienced a problem with your LGH790 and appreciate you giving us the opportunity to provide a warranty repair. We have received your device at our repair facility but currently a part to complete the repair is out of stock and is no longer available.

To rectify this issue, we would like to offer you a refund for the full amount of your device. That amount will be determined by your sales receipt. Your refund can take approximately 4 weeks to receive due to the holiday.

Please reply to this email should you have any questions or concerns."
Zusammenfassung: Danke, dass Sie beim Kauf ihres Mobilgerätes LG Electronics gewählt haben! Dummerweise ist ein Ersatzteil nicht mehr vorrätig und auch nicht mehr erhältlich, so dass wir die Reparatur nicht durchführen können. Bitte senden Sie uns den Kaufbeleg und wir erstatten Ihnen den vollen Kaufpreis.

Dass ein Smartphone knapp 14 Monate nach der Markteinführung aufgrund fehlender Ersatzteile nicht mehr instandgesetzt werden kann, ist ein Armutszeugnis und unterstreicht den Trend zu Wegwerfgeräten, die oft nur bis zum Ende der Herstellergarantie überleben und sich aufgrund ihrer Bauweise nicht reparieren lassen. Zumindest Kunden in den USA erhalten den Kaufpreis ohne Abzüge zurück - das ist löblich. Ob LG auch hierzulande derart kundenfreundlich agieren wird, bleibt abzuwarten.
 
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Telekom: 900.000 Kunden sind offline - Router gehackt?

reported by doelf, Montag der 28.11.2016, 13:22:55
Die massive Störung im Festnetz der Telekom hält auch nach über 20 Stunden weiter an und bisher benennt das Unternehmen auch keinen Zeitpunkt, zu dem das Problem behoben sein wird. Falls der Router auch nach dem Ziehen des Steckers keine Verbindung aufbauen will, sollen sich betroffene Kunden einen kostenlosen "Day-Flat unlimited"-Pass für das Mobilnetz besorgen. Dazu muss man allerdings einen Mobilfunkvertrag bei der Telekom haben. Wer beim Mobilfunk mit der Telekom fremdelt, muss sich in den nächsten Telekom-Shop begeben. "Dort wird ihnen geholfen", erklärt das Unternehmen. Nun ja, da hatten wir schon andere Erfahrungen machen müssen.

Die "überwiegende Mehrheit" der Kunden kann die "Dienste uneingeschränkt nutzen" und auch das "Netz läuft störungsfrei", sagt die Telekom. Allerdings gibt es bei "rund 900.000 Kunden" Probleme, welche seit Sonntag Nachmittag die Nutzung von Internet, Telefon und Fernsehen verhindern. Diese Kunden gehen "mit bestimmten Routern" ins Internet. In einer aktualisierten Statusmeldung hält die Telekom einen Angriff für möglich:
"Aufgrund des Fehlerbildes ist nicht auszuschließen, dass auf Router der genannten Typen gezielt Einfluss von außen genommen wurde, mit dem Ergebnis, dass sie sich nicht mehr im Netz anmelden können."
Doch während das Unternehmen hier von "Router der genannten Typen" spricht, heißt es einen Absatz früher "Welche Router genau betroffen sind, wird derzeit noch geprüft". Im Folgeabsatz erklärt man dann: "Experten der Telekom und des Herstellers der Router arbeiten schon die ganze Nacht durch an einer Lösung". Der Hersteller wird aber ebenso wenig benannt wie die betroffenen Modelle.

Das klingt wie "Nichts Genaues weiß man nicht" und so regiert auch weiterhin die Fehlerbereinigung nach Art von "Try and Error":
"Wir empfehlen weiterhin, bei Problemen den Router vom Netz zu nehmen, auch wenn das gestern womöglich nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Wir bringen ständig neue Lösungen ins Netz ein."
Aber was kann man schon von einer Firma erwarten, die Nutzer des aktuellen Firefox mit der Nachricht "Die von Ihnen verwendete Browser-Version wird nicht unterstützt. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser." begrüßt?
 
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Amazon: Die besten Tagesangebote zum Abschluss

reported by doelf, Montag der 28.11.2016, 09:14:04
Heute endet die diesjährige Cyber Monday Woche bei unserem Partner Amazon mit Blitzangeboten im 5-Minuten-Takt. Und wir blicken ein letztes Mal auf die Tagesangebote, die diesmal Intels Mini-Gaming-PC Skull Canyon, die Digitalkamera Sony DSC-RX100 IV sowie Crucials MX300 525GB SSD umfassen. Dazu gibt es Xbox One S Bundles, schottischen Whisky, Werkzeug, Kleidung, Schmuck, Uhren, Besteck, Wärmepumpentrockner, Staubsauger...

Hier die interessantesten Tagesangebote für Montag, den 28. November 2016:Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Massive Störung im Festnetz der Telekom

reported by doelf, Montag der 28.11.2016, 07:32:14
Seit gestern gibt es massive Störungen im Festnetz der Telekom. Betroffen sind alle Funktionen der Anschlüsse, also sowohl das Internet und die Telefonie als auch das Fernsehen. Ob die Ursache bereits gefunden wurde, ist unklar. Behoben wurde der Fehler jedenfalls noch nicht.

Die Telekom rät betroffenen Kunden, den Router kurzzeitig vom Strom zu trennen, also den Netzstecker zu ziehen. Diese Art der Problembehebung deutet darauf hin, dass der Router die Verbindung zu Gegenstelle verliert, ohne diese wiederherstellen zu können. Durch die Trennung vom Stromnetz zieht der Benutzer die tägliche Zwangstrennung vor, in deren Verlauf dem Router eine neue IP-Adresse zugewiesen wird. In der Vergangenheit hatte dieses Vorgehen meist nur kurzzeitig geholfen, solange die eigentliche Fehlerursache nicht beseitigt war.

Wie der Störungsmonitor von heise online zeigt, begannen die Probleme am gestrigen Nachmittag gegen 15 Uhr in unterschiedlichen Vorwahlbereichen. Oft konnten sich die Router nicht bei der Telekom anmelden, in den meisten Fällen kam es nach erfolgreicher Anmeldung zu einem Fehler bei der DNS-Auflösung. In den Folgestunden hatten sich die Probleme auf weitere Vorwahlbereiche ausgeweitet.
 
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CDBurnerXP 4.5.7.6452 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Sonntag der 27.11.2016, 18:48:24
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.7.6452 umfasst sechs Änderungen, beispielsweise wurde StarBurn-Bibliothek auf die Version 15.7 aktualisiert.

Es gibt jetzt Log-Einträge beim Erstellen mehrerer Kopien und die Nummer der aktuell in Arbeit befindlichen Kopie wird angezeigt. Bei der Warnmeldung, dass nicht alle Tracks hinzugefügt werden konnten, hat man nun die Auswahl zwischen Fortsetzen und Abbrechen. Das Dropdown-Menü zur Auswahl von Laufwerken und Ordnern wurde in der Höhe vergrößert und der schnelle Ordnerabgleich ist ab sofort optional. Er lässt sich in der Datei "UserSettings.ini", Abschnitt "General", Unterpunkt "UseFastFolderSynchronisation" an- und abschalten. Solange der schnelle Ordnerabgleich deaktiviert ist, zeigt der Verzeichnisbaum alle Unterordner an. In machen Fällen, beispielsweise bei Netzwerkpfaden mit eingeschränkten Zugriffsrechten, kann dies zu Problemen führen.

Download: CDBurnerXP 4.5.7.6452
 
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Amazon Cyber Monday Woche: Die besten Tagesangebote

reported by doelf, Sonntag der 27.11.2016, 10:09:18
Abgesehen von unzähligen Blitzangeboten hat Amazon auch am heutigen Sonntag wieder interessante Tagesangebote in seiner Cyber Monday Woche. Da wären die Notebooks Acer Switch Alpha 12 und Lenovo Z51-70 mit ihren hochauflösenden Displays, passend zur anrückenden Kälte ein Starthilfe-Akku von Anker sowie Drohnen von Yuneec und die Autorennbahn Anki Overdrive. Oder lieber erst mal einen Kaffe vom Saeco Vollautomaten?

Hier die interessantesten Tagesangebote für Sonntag, den 27. November 2016:Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Das MacBook Pro 2016 wird von Grafikfehlern geplagt

reported by doelf, Samstag der 26.11.2016, 23:29:17
Wer zwischen 1.699 und 4.999 Euro in ein neues MacBook Pro investiert, erwartet vor allem eines: Dass dieses Gerät ohne Probleme funktioniert. Derzeit hat Apples neueste Notebook-Generation aber noch mit massiven Grafikfehlern zu kämpfen, die zuweilen sogar in Abstürzen münden. Die Ursachen der Fehler sind bisher noch unklar.

Es begann mit Meldungen über fehlerhaft gezeichnete Fenster. Diese enthielten kuriose Bildschnipsel und Artefakte, als ob der Grafiktreiber die falschen Speicherbereiche gezeichnet hätte. Von diesem Fehler scheinen vor allem jene Käufer betroffen zu sein, die sich für eine Dual-Grafik-Lösung entschieden haben. Bei diesen Modellen des MacBook Pro 2016 kümmert sich die integrierte Grafik der Intel-CPU um Standardaufgaben, während bei hoher Grafiklast auf eine diskrete Grafikeinheit von AMD umgeschaltet wird. Die Darstellungsprobleme scheinen meist in dem Moment aufzutreten, wenn die verantwortliche Grafikeinheit gewechselt wird. Dies deutet am ehesten auf einen Treiberfehler hin.


Andere Benutzer beklagen Muster, welche den gesamten Anzeigebereich überlagern. Wie obige Videoaufnahme untermauert, beginnt der Bildschirm dabei zu blinken und wechselt die Farbe. Die Aufnahme entstand, als Adobes Media Encoder und Premiere Pro im Zusammenspiel mit AMDs Radeon Pro 460 4GB verwendet wurden. Das MacBook Pro 2016 war zu diesem Zeitpunkt bereits abgestürzt. Wie Jan Becker, der Autor des Videos berichtet, hatte er das Projekt mit einem älteren MacBook Pro erstellt, in dem eine Grafiklösung von NVIDIA steckt. Neue Projekte, die auf dem MacBook Pro 2016 angelegt wurden, liefen indessen einwandfrei. Nur beim Neustart des Rechners sieht Becker weiterhin einen seltsamen Grafikfehler.

Ein Bug in Adobes Software? Wohl nicht, denn auch Apples iCloud Photo Library ist betroffen. Also ein Fehler in AMDs Treiber? Oder in mac OS? Oder ein Problem mit der Hardware bzw. deren Kühlung? Die Liste der möglichen Ursachen ist lang, doch einige Nutzer berichten, dass der Wechsel zum Software-Rendering die Abstürze vom Adobe Media Encoder behebt. Mit dem Verzicht auf die Hardware-Beschleunigung werden Last und Abwärme vom Grafikchip auf den Prozessor verlagert, zugleich wechselt die Grafikausgabe auf Intels iGPU. Damit hätten wir zwar einen probaten Workaround, doch in Hinblick auf die Ursachenforschung sind wir keinen Schritt weiter. Der gemeinsame Nenner scheint allerdings die Hardware-Beschleunigung zu sein.

Apples Support tendiert derzeit eher in Richtung eines Hardware-Defekts und hat betroffene Kunden angewiesen, ihr MacBook Pro 2016 einzuschicken. Vermutlich will man sich bei Apple ein genaueres Bild des Fehlers machen und hierfür betroffene Geräte untersuchen. Wir würden zum jetzigen Zeitpunkt jedenfalls eher auf ein Treiberproblem tippen.
 
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Amazon Cyber Monday Woche: Die besten Tagesangebote

reported by doelf, Samstag der 26.11.2016, 10:29:26
Abgesehen von unzähligen Blitzangeboten hat Amazon auch am heutigen Samstag wieder interessante Tagesangebote in seiner Cyber Monday Woche. Da wären 20 Prozent Rabatt auf Kleidung, Schuhe und Sportartikel sowie 50 Prozent auf Damen- und Herrenbekleidung von Tommy Hilfiger. Auch Kameraobjektive von Sony, Philips 3-in-1 LED-Lampen zum Dimmen ohne Dimmer, Elektro-Großgeräte diverser Hersteller und Adventskalender mit Süßigkeiten oder Bieren gibt es heute zu Sonderpreisen.

Hier die interessantesten Tagesangebote für Samstag, den 26. November 2016:Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Goolges Übersetzungsdienst ist jetzt intelligenter

reported by doelf, Freitag der 25.11.2016, 15:51:40
Die Technik hinter "Google Translate" wurde vereinfacht und zugleich flexibler gestaltet: Während sich bisher getrennte Systeme um die Übersetzungen einzelner Sprachenpaare - also z.B. von Deutsch nach Englisch oder von Französisch nach Niederländisch - gekümmert hatten, ist nun ein einzelnes System für alle Varianten zuständig. Und dieses kann auch Sprachenpaare verarbeiten, welche dem System zuvor gar nicht gelehrt wurden. Möglich macht dies eine künstliche Intelligenz namens "Google Neural Machine Translation" (GNMT).

Google hatte GNMT im September angekündigt und erklärt, das Systeme lerne Sprachen anhand von Millionen praktischer Beispiele. Inzwischen ist das System so weit fortgeschritten, dass es alle 103 von Google Translate unterstützten Sprachen bedienen kann. Selbst Sprachpaare, für dies es nur wenige oder keine Beispiele gab, kann GNMT verarbeiten. Ein Beispiel: GNMT lernt die Übersetzung von Japanisch nach Englisch sowie von Koreanisch nach Englisch. Im Anschluss war es den Entwicklern möglich, brauchbare Übersetzungen zwischen Japanisch und Koreanisch zu erzeugen, obwohl GNMT dies nicht trainiert hatte. Google bezeichnet ein solches Vorgehen als "Zero-Shot Translation".

Laut Google ist die erfolgreiche "Zero-Shot Translation" der erste erfolgreiche Lerntransfer im Bereich der automatisierten Übersetzung. Als Lerntransfer bezeichnet man die Fähigkeit, eine zuvor gelernte Problemlösung auch auf andere Situationen übertragen zu können. Diese Situationen dürfen nicht identisch sein, müssen der Ausgangslage aber ähneln. Die erfolgreiche Umsetzung des Lerntransfers gehört zu den Grundproblemen bei der Entwicklung künstlicher Intelligenzen (KI). Auch hinter Google Translate steht eine solche KI und so ganz wissen nicht einmal die Entwickler, wie diese arbeitet. Aktuell gehen sie davon aus, dass GNMT eine Universalsprache als Grundlage für seine Übersetzungen erstellt. Eine Analyse der von der Software vorgenommenen Abstrahierung deutet nämlich darauf hin, dass GNMT die Bedeutung der Sätze erkennt, statt sich nur von Formulierung zu Formulierung zu hangeln. Gleiche Sätze in unterschiedlichen Sprachen werden vom System ähnlich interpretiert, was sich als Repräsentation der Universalsprache interpretieren lässt.

Während das Thema KI oftmals wie Zukunftsmusik klingt, befindet sich GNMT seit dem 22. November 2016 im Praxiseinsatz. Alle Übersetzungen, die über Google Translate vorgenommen werden, stammen von GNMT. Zeit für einen Praxistest mit Unterstützung von Monty Python:
"Some things in life are bad they can really make you mad
Other things just make you swear and curse
When you're chewin' on life's gristle, don't grumble give a whistle
And this'll help things turn out for the best
Als deutsche Übersetzung erhalten wir:
"Einige Dinge im Leben sind schlecht, sie können Sie wirklich verrückt machen
Andere Dinge machen Sie einfach schwören und fluchen
Wenn Sie chewin 'auf dem Lebensknochen sind, nicht murren geben eine Pfeife
Und das wird alles für das Beste"
Während die erste Zeile wirklich vielversprechend ist, stolpert GNMT bereits in der zweiten über die Doppeldeutigkeit des Verbs "swear", das hier nicht als "schwören", sondern als "schimpfen" genutzt wird. Die umgangssprachliche Reduzierung von "chewing" auf "chewin" erkennt das System gar nicht und aus dem "Pfeifen" wird "eine Pfeife". Zeile Nummer vier klingt wie eine Formulierung aus einer SPAM-Mail für Potenzpillen. Fazit: Bei aller Technik reicht die KI von GNMT noch nicht für ein paar harmlose Liedzeilen von Monty Python.
 
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Opera 41.0.2353.69: Absturz behoben, FTP-Server geleert

reported by doelf, Freitag der 25.11.2016, 14:45:04
Mit dem Update auf die Version 41.0.2353.69 haben die Entwickler des Webbrowsers Opera einen "fiesen Fehler" behoben, der das Programm beim Verschieben von Lesezeichen zum Absturz bringt. Die von Opera verwendete Chromium-Engine wurde auf die Version 54.0.2840.99 aktualisiert und der öffentliche FTP-Server des Unternehmens wurde anscheinend komplett geleert.

Letzteres stimmt nicht ganz: Wer wie gewohnt auf "ftp://ftp.opera.com/" zugreift, bekommt gähnende Leere zu sehen, während "https://ftp.opera.com/" die gewohnte Verzeichnisstruktur liefert. Opera hat also auf eine verschlüsselte Übertragung umgestellt und unverschlüsselte FTP-Verbindungen ausrangiert. Die Umsetzung ist jedoch verwirrend - wesentlich geschickter wäre es gewesen, das FTP-Protokoll komplett zu deaktivieren oder zumindest einen Hinweistext zu hinterlegen.

Download: Opera 41.0.2353.69
 
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Amazon: Die besten Tagesangebote am Black Friday

reported by doelf, Freitag der 25.11.2016, 08:54:23
Am schwarzen Freitag liefern sich die Händler mittlerweile auch hierzulande eine Rabattschlacht. Bei unserem Partner Amazon gibt es heute haufenweise Blitzangebote sowie spannende Tagesangebote. So kostet der Fire TV Stick 24,99 statt 39,99 Euro und Sonys PlayStation 4 Pro ist in unterschiedlichen Bundes ab 399,00 Euro erhältlich und das Solid-State-Drive Crucial MX300 750GB kostet nur 129,00 Euro. Alle Preise verstehen sich inkluaive der Mehrwertsteuer. Ab einem Bestellwert von 29 Euro ist die Lieferung kostenlos.

Hier die interessantesten Tagesangebote für Freitag, den 25. November 2016:Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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LibreOffice 5.3.0: Die erste Beta-Version ist da

reported by doelf, Donnerstag der 24.11.2016, 17:58:41
Im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwickler-Servers liegt seit heute die erste Beta-Version von LibreOffice 5.3.0 zum Download bereit. Diese bringt einen sicheren Modus, Emojis, diverse Optimierungen für die Benutzeroberfläche sowie einige neue Funktionen. Insbesondere Benutzer der Datenbank Base müssen sich auf Änderungen einstellen. Die finale Fassung ist für Anfang Februar 2017 geplant.

Eine wichtige Neuerung von LibreOffice 5.3.0 ist der sichere Modus, welcher bei der Problembehebung hilft. Ist dieser aktiviert, startet die Software mit einem frischen Benutzerprofil, mit dem sich eine fehlerhafte Konfiguration reparieren lässt. Der sichere Modus lässt sich per Befehlszeilen (--safe-mode), über den Eintrag "LibreOffice (Safe Mode)" im Startmenü von Windows bzw. über das Hilfe-Menü ("Restart in Safe Mode") aufrufen. Die Bibliotehk libxmlsec, welche zum Signieren von Dokumenten benötigt wird, wurde auf die aktuelle Version 1.2.22 gebracht und die Filter für die Dateiformate OpenXML, PDF, DOC und XLS wurden weiter verbessert.

Zu den Menüpunkten werden jetzt die dazugehörigen Tastaturkürzel angezeigt (dies kann deaktiviert werden) und die Registerkarten für die Auswahl von Farben, Farbverläufen, Schraffuren und Bitmaps wurden neu gestaltet. Neu hinzugekommen ist die Registerkarte "Muster". Neben "Öffnen" gibt es nun auch den Menüpunkt "Vorlage öffnen" und die Seitenleiste hat vier neue Bedienfelder für das Seitenformat, die Stile sowie Kopf- und Fußbereich bekommen. Es gibt auch eine Vorschaufunktion für Stile sowie eine Schaltfläche für den Import von Bitmap-Grafiken als Hintergrund von Bereichen. Und für Emoji-Fans gibt es die neue Schriftart "Noto Emoji".

Writer
Bei der Textverarbeitung Writer wurde der "Seitensprung-Dialog" überarbeitet und vereinfacht. Den "Seitensprung" findet man im Menü "Bearbeiten" unter "Wechseln zur Seite" bzw. mit dem Tastenkürzel Strg+G. Erstmals kann man Kapitälchen (Small Capitals), also Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben, nutzen und die am Dokument vorgenommenen Änderungen lassen sich bequem in der Seitenleiste verwalten. Ein Im- und Export für die Tabellen-Stile des ODF-Formats wurde implementiert und die Zeichenwerkzeuge für Pfeile, die es bisher nur in Draw und Impress gab, können nun auch im Writer sowie in Calc verwendet werden. Dazu wurden auch neue Pfeilspitzen wie der Krähenfuß eingeführt.

Calc
Viel Arbeit ist in die Tabellenkalkulation Calc geflossen: Neben den Zeichenwerkzeugen für Pfeile wurde insbesondere an der Kompatibilität zu ODF 1.2 gearbeitet. Bei Neuinstallationen werden in Formeln standardmäßig Platzhalter (Wildcards) statt Regulärer Ausdrücke (Regular Expressions) unterstützt. Damit passt sich Calc der Grundeinstellung anderer Tabellenkalkulationen an. Bruchzahlen lassen sich besser formatieren, die Liste der zur Auswahl stehenden Funktion lässt sich durchsuchen und für Pivot-Tabellen wurde eine Median-Funktion (Zentralwert) ergänzt.

Impress
Beim Start zeigt die Präsentations-Software Impress neuerdings eine Vorlagenauswahl an, die mit Vivid und Pencil auch zwei neue Standardvorlagen umfasst. Die übrigen Vorlagen wurden überarbeitet und optimiert. Bilder müssen nicht mehr eingebettet werden, sondern lassen sich auch als Verknüpfung einbauen. Im Menü "Ansicht" kann man zwischen dem bekannten Layout mit zwei Werkzeugleisten und einem neuen mit einer einzelnen Leiste wechseln. Die Folieneigenschaften (Abmessungen, Hintergrundfarbe oder -bild) lassen sich nun auch über die Seitenleiste anpassen.

Base
Die Datenbank Base nutzt jetzt Firebird 3.0.0 als Unterbau. Dummerweise kann diese Version keine Datenbestände einlesen, die mit Firebird 2.5 (Bestandteil von LibreOffice bis zur Version 5.2.x) erstellt wurden. Diese Rückwärtskompatibilität ist zwar geplant, doch vorerst müssen die Datenbestände manuell aktualisiert werden. Hierzu muss man Firebird 2.5 als eigenständige Software installieren und dessen gbak-Werkzeug verwenden.

Download: LibreOffice 5.3.0 Beta 1 (Pre-Release)
 
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Windows: Cobalt soll x86-Code auf ARM64 ausführen

reported by doelf, Donnerstag der 24.11.2016, 15:26:13
Laut ZDNet arbeitet Microsoft an einem x86-Emulator bzw. an einer x86-Laufzeitumgebung für die ARM-Architektur, genauer gesagt für ARM64. Mit einer solchen Software wäre es möglich, beliebige x86-Programme auf ARM-basierten Smartphones oder IoT-Plattformen auszuführen. Geplant ist die neue Funktion angeblich für Herbst 2017.

Über eine entsprechende Software von Microsoft wird schon länger spekuliert, insbesondere seit es mit Continuum eine Möglichkeit gibt, ein Windows-Smartphone in ein Desktop-System zu verwandeln. Bisher funktioniert der Continuum-Modus nur mit UWP-Apps (Universal Windows Platform), welche neue entwickelt werden müssen und daher noch dünn gesät sind. Insbesondere Firmenkunden sind jedoch von x86-Software abhängig, die oft älteren Datums ist und speziell für die Bedürfnisse des Unternehmens entwickelt oder angepasst wurde. Die Möglichkeit, solchen x86-Code auf einem Windows-Smartphone ausführen zu können, wäre somit äußerst attraktiv und könnte Microsoft und seinen Partnern bei einem Neustart ins Telefongeschäft helfen. Hier haben die Redmodner ihren Schwerpunkt bekanntlich auf Firmenkunden verlagert, können bisher aber noch keine passenden Geräte anbieten.

Wie ZDNet berichtet, soll der x86-Emulator den Namen "Cobalt" tragen und zusammen mit dem Update auf "Redstone 3" im Herbst 2017 eingeführt werden. Ob es sich tatsächlich um einen traditionellen Emulator, eine Laufzeitumgebung wie Wine oder eine auf Virtualisierung aufbauende Technik handeln wird, ist bisher noch unklar. Für den Herbst 2017 plant Qualcomm jedenfalls den Snapdragon MSM8998, ein ARM-SoC mit Virtualisierungsmöglichkeiten, welches sich für ein solches Projekt anbieten würde. Optimal wäre natürlich ein Smartphone-SoC auf Basis der x86-Architektur gewesen, doch Intel hatte sich im Frühjahr aus diesem Geschäft zurückgezogen. Zuvor hatte der Chipriese über Jahre vergeblich versucht, im Smartphone-Geschäft einen Fuß in die Tür zu bekommen, dabei aber nur Milliarden versenkt. Abgesehen von Smartphones würde eine Technik wie Cobalt auch auf ARM-basierten IoT-Geräten laufen.

Neu ist die Idee von x86-Code auf ARM-CPUs nicht: Mit Eltechs ExaGear Desktop gibt es schon seit einiger Zeit ein entsprechendes Produkt, das x86-Programme auf ARM-basierten Einplatinencomputern wie dem Raspberry Pi, Banana Pi, CubieBoard oder ODROID ausführt. Eltech nutzt hierfür einen virtuellen x86-Container mit Linux, auf dem sich sogar Wine installieren lässt. Auf diese Weise ist es schon jetzt möglich, Windows-Software auf einem Raspberry Pi auszuführen. Bisher werden allerdings nur 32-Bit-Applikationen, die keine Kernel-Module oder 3D-Hardware benötigen, unterstützt. Sonderlich schnell ist das alles nicht, doch eine virtuelle Windows-Maschine unter QEMU läuft deutlich langsamer.
Quelle: www.zdnet.com
 
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Xbox One streamt bald auch auf die Oculus Rift

reported by doelf, Donnerstag der 24.11.2016, 13:55:05
Am 12. Dezember 2016 wird Oculus die "Xbox One Streaming to Oculus Rift"-App in seinem Store zum kostenlosen Download bereitstellen. Mit dieser App wird es dann möglich sein, Spiele von der Xbox One über das Netzwerk an die Oculus Rift zu streamen. Die VR-Brille muss hierfür an einem PC mit Windows 10 angeschlossen sein. Das Streaming zu Windows-10-PCs ist dank der Xbox-App schon länger möglich, doch bisher landeten die Inhalte auf dem Bildschirm und nicht auf der Rift.

Die "Xbox One Streaming to Oculus Rift"-App wurde von Microsoft in Kooperation mit Oculus entwickelt. Sie bringt nicht nur aktuelle Xbox-One-Spiele wie "Gears of War 4", "Forza Horizon 3" und "Halo 5: Guardians" auf die VR-Brille, sondern auch klassische Xbox-360-Titel. Für die Steuerung der Spiele empfiehlt Microsoft seinen Xbox Wireless Controller, was kaum jemanden überraschen dürfte. Zudem heißt es aus Redmond, Windows 10 sei die beste Plattform für VR-Inhalte. Das dürfte Sony ein wenig anders sehen.

Bild

Bleibt noch die Frage nach dem Sinn des Ganzen, schließlich wird aus einem normalen Spiel nur durch das Streamen noch lange kein VR-Inhalt. Daher bedient sich Microsoft eines Tricks: Man kann in der App einen von drei virtuellen Räumen (Citadel, Retreat oder Dome) auswählen, in denen dann ein virtuelle Großbildschirm steht, auf dem das Spiel läuft. Auf einen riesigen virtuellen Monitor mit gebogenem Display zu glotzen, ist schließlich viel spannender als das langweilige 24-Zoll-Teil auf dem heimischen Schreibtisch ;-)
Quelle: news.xbox.com
 
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Amazon Cyber Monday Woche: Die besten Tagesangebote

reported by doelf, Donnerstag der 24.11.2016, 10:31:23
Abgesehen von unzähligen Blitzangeboten hat Amazon auch am heutigen Donnerstag wieder interessante Tagesangebote in seiner Cyber Monday Woche. Sonys PlayStation 4 und die Xbox One von Microsoft sind wieder mit dabei, dazu kommen Lenovos Convertible Miix 310 mit Full-HD-Display, das Lenovo TAB 2 A10-30 mit 32 GB Speicher, die Bluetooth-Kopfhörer Bose SoundLink on-ear, der Luxus-Rasierer Braun Series 9 9296cc, Rum und diverse Artikel von Siemens, Dirt Devil, Tamron, Jamie Oliver, Marc O'Polo und Travelite.

Hier die interessantesten Tagesangebote für Donnerstag, den 24. November 2016:Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Androids Achillesferse: Firmware Over-The-Air

reported by doelf, Mittwoch der 23.11.2016, 19:27:14
Android-Nutzer klagen oft über ausbleibende Firmware-Updates, doch auch der Update-Mechanismus selbst hat so seine Tücken. Die neuen Firmware-Versionen werden nämlich nicht von Google, sondern vom Gerätehersteller eingespielt. Und wenn der Hersteller selbst keine passende Infrastruktur hat, kauft er diesen FOTA-Dienst (Firmware Over-The-Air) bei Dritten ein. Und das ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko.

Erst vor einer Woche wurde bekannt, dass der FOTA-Dienstleister ADUPS Technology Co., Ltd. aus Shanghai ohne Zustimmung der Benutzer persönliche Daten abgreift, darunter Verbindungsdaten, die Inhalte von E-Mails und Mitteilungen sowie das Adressbuch. Für ein Firmware-Update werden diese hochsensiblen Informationen nicht benötigt, wohl aber als Handelsware im Big-Data-Geschäft. Darauf deuten auch die Namen der Zielserver - bigdata.adups.com, bigdata.adsunflower.com, bigdata.adfuture.cn, bigdata.advmob.cn - hin, doch laut ADUPS war das alles nur ein großes Missverständnis.

Auch in Hinblick auf die ebenfalls aus China stammende Ragentek Group gab es ein großes Missverständnis, denn die Hersteller, welche diesen Anbieter mit FOTA-Diensten beauftragten, dachten, dort wisse irgendjemand zumindest halbwegs, was er tut. Dass dem nicht so ist, bewiesen die Sicherheitsexperten von Anubis Networks:
  • Ragentek nutzt unverschlüsselte Übertragungen, um die Gerätekennung (IMEI), die Telefonnummer sowie weitere Identifikationsmerkmale an seine Server zu übertragen.
  • Der Server schickt, natürlich unverschlüsselt, ein JSON-Objekt mit unterschiedlichen Kommandos zurück. Über "push_commands" werden dabei beliebige Befehle übermittelt, die das Smartphone mit Root-Rechten ausführt.
  • Die beiden Programme "top" und "ps" sowie die Klasse java.util.Scanner aus dem Java-Framework wurden modifiziert, damit sie die Dienste "/system/bin/debugsrun" und "/system/bin/debugs" verbergen. Beide gehören zum FOTA-Dienst von Ragentek.
Personen in einer privilegierten Netzwerkposition können sich somit in die Kommunikation zwischen Smartphone und Server einklinken, beliebige Befehle mit vollen Root-Rechten ausführen und dem Gerät auch eine modifizierte Firmware unterschieben. Und als ob das nicht schon unterirdisch genug wäre, kontaktiert Ragenteks FOTA-Software drei Domains, von denen das Unternehmen jedoch nur eine auf sich registriert hat. Die beiden anderen Domains waren bisher frei und wurden kurzerhand von Anubis Networks registriert. Im Anschluss meldeten sich dort 2,8 Millionen Geräte, um sich nach belieben der Sicherheitsexperten manipulieren zu lassen.

Während alleine die unverschlüsselte Übertragung von Gerätedaten, Firmware und beliebigen Befehlen ein absolutes Tabu ist und sich an Inkompetenz kaum überbieten lässt, beweist die Ragentek Group, dass es noch sehr viel dümmer geht: Zieldomains, in deren Besitz man sich nicht einmal befindet, in einer systemkritischen Software zu hinterlegen, ist so unbeschreiblich blöd und verantwortungslos, dass uns die Worte ausgehen.

Die folgenden Smartphones sind betroffen:
  • BLU Studio G
  • BLU Studio G Plus
  • BLU Studio 6.0 HD
  • BLU Studio X
  • BLU Studio X Plus
  • BLU Studio C HD
  • Infinix Hot X507
  • Infinix Hot 2 X510
  • Infinix Zero X506
  • Infinix Zero 2 X509
  • DOOGEE Voyager 2 DG310
  • LEAGOO Lead 5
  • LEAGOO Lead 6
  • LEAGOO Lead 3i
  • LEAGOO Lead 2S
  • LEAGOO Alfa 6
  • IKU Colorful K45i
  • Beeline Pro 2
  • XOLO Cube 5.0
Zumindest einige dieser Modelle werden auch hierzulande über Plattformen wie Amazon und eBay vertrieben.
 
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Bringt Zuckerberg Facebook mit Zensur zurück nach China?

reported by doelf, Mittwoch der 23.11.2016, 13:36:32
China hat zwar weniger Einwohner als Facebook aktive Benutzer (ca. 1,37 Milliarden zu 1,79 Milliarden), doch diese kommen zum Bedauern des sozialen Netzwerks nicht aus dem Reich der Mitte. Die chinesische Regierung schätzt nämlich keine freie Meinungsäußerung und blockiert Facebook. Auch andere Länder kämpfen mit diesem Problem, weshalb Facebook eine teilautomatisierte Geo-Zensur entwickelt hat. Dies berichtet zumindest die New York Times.

Als Quellen nennt die Zeitung mehrere aktuelle und frühere Mitarbeiter von Facebook, die nicht namentlich genannt werden wollen, da die Zensur-Software geheim ist. Mark Zuckerberg hat die Entwicklung der teilautomatisierten Zensur demnach nicht nur unterstützt, sondern auch gegen interne Kritik verteidigt. Primär will Zuckerberg auf diese Weise auf den chinesischen Markt zurückkehren, doch auch andere Problemstaaten wie Russland, die Türkei und andere vom Islam geprägten Länder ließen sich mit einer Zensur auf Linie der jeweiligen Machthaber wohl besänftigen. Zuckerberg sei auch mehrfach nach China gereist, um Präsident Xi Jinping und den obersten Internetaufseher zu treffen. Der Facebook-Chef habe hierfür sogar Mandarin gelernt.

Zensur ist für Facebook zwar nichts neues, doch die teilautomatisierte Software hebt die Informationsbereinigung auf eine neue Stufe: Bisher mussten die Zensurbehörden der jeweiligen Länder Inhalte beanstanden, die dann von Facebook geprüft und anschließend gesperrt wurden. Zwischen Juli und Dezember 2015 wurden auf diese Weise laut New York Times rund 55.000 Beiträge in zwanzig Ländern blockiert. Die neue Zensur-Software geht einen großen Schritt weiter und sorgt dafür, dass die Nutzer der jeweiligen Länder die möglicherweise unliebsame Inhalte gar nicht erst zu Gesicht bekommen. Offenbar bereitet die Software neue und populäre Inhalte für eine Kontrollstelle auf, welche die Freigabe nach eigenem Ermessen erteilen oder verweigern kann.

Die Quellen geben hierzu an, dass Facebook die Kontrollstellen nicht selber betreiben will. Dies würden Partnerunternehmen in den jeweiligen Ländern übernehmen. Der Zensur-Code ist bereits in Facebook enthalten, wurde bisher aber nicht aktiviert. Ob Facebook ihn freischalten wird, dürfte einzig und alleine von China abhängen. Dort hatte man im Jahr 2009 eine Mauer um das soziale Netzwerk gezogen, so dass sich erfolgreich lokale Alternativen entwickeln konnten. Selbst wenn Chinas Regierung ein zensiertes Facebook über seine Internetgrenzen lassen würde, ist ein Erfolg des sozialen Netzwerks im Reich der Mitte noch lange nicht garantiert.
 
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Amazon Cyber Monday Woche: Die besten Tagesangebote

reported by doelf, Mittwoch der 23.11.2016, 09:00:42
Abgesehen von unzähligen Blitzangeboten hat Amazon auch am heutigen Mittwoch wieder interessante Tagesangebote in seiner Cyber Monday Woche. Da wären die PlayStation 4, die Systemkamera Alpha 6000 sowie diverse Audio-Produkte von Sony, Bildschirme von BenQ, Projektoren von Acer, Schuhe und Taschen von Camel Active, Sport- und Freizeitartikel von Ultrasport, Haushaltsgeräte von AEG, Kochgeschirr von Zwilling, PC-Zubehör wie Mäuse, Tastauren, Arbeitsspeicher, Festplatten und USB-Sticks sowie Whisky aus den USA und ein Herren-Anzug von s.Oliver BLACK LABEL.

Hier die interessantesten Tagesangebote für Mittwoch, den 23. November 2016:Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Core Temp 1.5.1 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 23.11.2016, 08:35:27
Core Temp liest die Temperatur der Prozessorkerne aus und nutzt hierzu die digitalen Wärmesensoren (DTS), welche sich im Inneren der CPU befinden. Die neue Version 1.5.1 unterstützt nun auch Intels CPU-Generationen "Kaby Lake", "Apollo Lake" und "Avoton". Zudem wurde ein Speicherleck, das auf einigen Maschinen auftreten konnte, geschlossen.

Für Core-Prozessoren aus der 32- und 45-nm-Fertigung wurde der Multiplikator korrigiert und der Stromverbrauch soll zuverlässiger erkannt werden. Auch eine falsche VID-Anzeige bei Prozessoren von Intel und AMD (ab der APU-Generation Trinity) wurde berichtigt. Intels Lynnfield-Modelle Core i5-760 und i7-870S werden wieder erkannt und VIAs Eden X4 nicht mehr als "VIA QuadCore" gemeldet. Für die 22-nm-Atom-SoCs der Silvermont-Generation wurden die TjMax-Angabe korrigiert. Ein Problem bleibt: Einige Rechner, auf denen Windows 10 Anniversary läuft, melden auch weiterhin einen Fehler beim Laden des Treibers.

Download: Core Temp 1.5.1
 
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Amazon Cyber Monday Woche: Die besten Tagesangebote

reported by doelf, Dienstag der 22.11.2016, 15:21:44
Abgesehen von unzähligen Blitzangeboten hat Amazon auch am heutigen Dienstag wieder interessante Tagesangebote in seiner Cyber Monday Woche. Da wären Sonys PlayStation 4 und die Xbox One S von Microsoft, Surround AV-Receiver von Denon, das Tablet Lenovo TAB2 A10-30, Bildschirme, Haushaltsgeräte, Kondome und Gleitgel, TV-Serien-Komplettboxen, Gasgrills, Fotoobjektive und und und...

Hier die interessantesten Tagesangebote für Dienstag, den 22. November 2016:Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Facebook-Nachrichten verteilen Viren per Vektorgrafik

reported by doelf, Dienstag der 22.11.2016, 12:44:58
Dass Facebook-Nutzer über Nachrichten mit virenverseuchten Anhängen bombardiert werden, ist nicht neu - man erinnere sich nur an die LOL-Welle im Jahr 2014. Doch während der Angriff damals über ZIP-Archive mit Java-Archiven (.JAR) stattfand, werden derzeit auf den ersten Blick harmlose Bilder genutzt. Es handelt sich allerdings nicht um Binärbilder, sondern um Vektorgrafiken des Typs .SVG.

Auch auf Au-Ja.de setzen wir massiv auf das SVG-Format, denn es hat gegenüber Pixelbildern einen entscheidenden Vorteil: Skalierbare Vektorgrafiken enthalten nur Text, welcher die Lage, Form und Farbe der grafischen Elemente beschreibt. Die Grafik selbst wird entsprechend dieser Anleitung vom Webbrowser gezeichnet und ist somit immer scharf, egal in welcher Größe sie eingebunden wird. Insbesondere für dynamische Webseiten ist SVG die optimale Lösung.

Doch das SVG-Format bietet auch die Möglichkeit, Sprachen wie JavaScript einzubinden, beispielsweise für Animationen oder Interaktivität. Und genau das nutzen die Angreifer aus, um ihren Schadcode an Facebooks Filtern vorbeizuschleusen. Wie der Sicherheitsforscher Bart Blaze auf seinem Blog berichtet, ist der enthaltene JavaScript-Code "stark verschleiert". Dies soll eine Entdeckung des Schadcodes erschweren und dessen wahre Ziele verbergen.

Blaze selbst wurde vom JavaScript-Code auf eine nachgemachte YouTube-Seite weitergeleitet. Diese will angeblich ein Video abspielen, für das aber erst noch ein Codec installiert werden muss. Ja, dieser Trick ist alt, aber er funktioniert auch heute noch bei unzähligen Internetnutzern. Bei Blaze kam der Codec in Form einer Erweiterung, welche das Recht erbittet, die Inhalte aller aufgerufenen Webseiten mitlesen und verändern zu dürfen. Mit dieser Berechtigung kann die Erweiterung beispielsweise die Zugangsdaten des Benutzers abgreifen und weitere Facebook-Nutzer anschreiben.

Peter Kruse, ein Kollege von Blaze, wurde auf die gleiche Weise mit dem Downloader Nemucod infiziert, der sogleich versuchte, den Verschlüsselungstrojaner Locky zu installieren. Es ist also Vorsicht geboten! Wer die schädliche Erweiterung versehentlich installiert hat, sollte diese umgehend entfernen und seine Virenschutzsoftware mit einer vollständigen Überprüfung des Systems beauftragen.
 
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Symantec will LifeLock für 2,3 Milliarden US-Dollar übernehmen

reported by doelf, Dienstag der 22.11.2016, 09:40:44
Symantec, ein bekannter Anbieter von Sicherheits-Software, hat die Übernahme der US-Firma LifeLock angekündigt. LifeLock verspricht seinen Kunden, sie vor Identitätsdiebstahl zu schützen. Der Zukauf ist Symantec 2,3 Milliarden US-Dollar wert, dies entspricht einem Preis von 24 US-Dollar je Aktie.

Die Verwaltungsräte der beiden Firmen sind sich bereits einig, die Aktionäre von LifeLock und die Aufsichtsbehörden müssen indes noch zustimmen. Sollten alle Parteien grünes Licht erteilen, kann das Geschäft noch im ersten Quartal 2017 abgeschlossen werden. Laut Symantec wurden im Jahr 2015 weltweit 650 Millionen Personen Opfer von Cyberkriminalität. Daher seien die Internetnutzer bereit, mehr Geld für ihre Sicherheit auszugeben. Und Symantec will sich mit Hilfe von LifeLock ein großes Stück aus diesem auf 10 Milliarden US-Dollar geschätzten Markt herausschneiden.

Die Firma LifeLock wurde 2005 von Todd Davis gegründet. Sie verspricht, das Internet nach verdächtigen Transaktionen zu durchsuchen und ihre Kunden über einen möglichen Identitätsdiebstahl zu informieren. Die digitale Identität soll im Anschluss wiederhergestellt werden, wobei das Unternehmen zu diesem Punkt kaum Details liefert. Zuletzt gibt es noch eine Art Versicherung, die Anwaltskosten und andere Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von bis zu einer Million US-Dollar übernimmt. Die Höhe dieser Summe orientiert sich allerdings an den monatlichen Kosten für das Abonnement.

LifeLock ist nicht unumstritten: Firmengründer Todd Davis veröffentlichte im Rahmen einer Werbekampagne seine Sozialversicherungsnummer und wurde in der Folge zwischen 2007 und 2008 in mindestens 13 Fällen ein Opfer von Identitätsdiebstahl. Ob das sonderlich schlau war, darf bezweifelt werden. Für eine weitere Kampagne, die einen 100-prozentigen Schutz vor Identitätsdiebstahl versprach, wurde LifeLock im Jahr 2010 von der US-Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) aufgrund irreführender Versprechungen mit einer Strafe in Höhe von 12 Millionen US-Dollar belegt.
 
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Sicherheitskamera nach 98 Sekunden mit Wurm infiziert

reported by doelf, Montag der 21.11.2016, 17:45:44
Der Sicherheitsforscher Rob Graham wollte sich einmal näher ansehen, wie leicht sich das Internet der Dinge von Schadsoftware übernehmen lässt. Dazu kaufte er bei Amazon die kabellose Sicherheitskamera JideTech GTN-HQ1045MW, platzierte sie hinter einem Raspberry Pi, welcher als Firewall zum Rest seines Netzwerks diente, und wartete ein paar Sekunden.

Nach gerade einmal 98 Sekunden hatte die erste Schadsoftware Kontakt zur Kamera aufgenommen und sich erfolgreich auf dem Root-Konto angemeldet. Zuvor scheiterten bereits zwei Versuche, das Admin-Konto zu übernehmen. Dieser erste Angriff erfolgte nicht durch das Mirai-Bot-Netz, das IoT-Geräte seit Wochen für gezielte DDoS-Angriffe auf Firmen und Internetstrukturen missbraucht, sondern durch "etwas sehr ähnliches". Im Anschluss versuchte der Schädling, einen Download per wget oder tftp (Trivial File Transfer Protocol) zu initiieren. Als dies scheiterte, wurde der Schadcode zu Fuß per "echo -ne" installiert. In unter fünf Minuten hatte auch Mirai die Kamera erspäht und als weiteren IoT-Zombie in ihr Bot-Netz aufgenommen. Nun kann die Kamera von außen angezapft und für DDoS-Angriffe auf Dritte missbraucht werden. Zudem sucht sie im lokalen Netz und im Internet nach weiteren Opfern, um den Wurm weiter zu verbreiten.

Angesichts der extrem schnellen Infektion würden nicht einmal Firmware-Updates helfen, es sei denn man würde diese herunterladen und einspielen, bevor die Kamera selbst ins Netz gelassen wird. Profis können ihr lokales Netz ausreichend per Firewall abschotten, doch die meisten Endkunden sind mit einer solchen Aufgabe schlicht und einfach überfordert. Und wie so oft liegt das Problem in einer schlampigen Grundkonfiguration begründet: Auf IoT-Geräten läuft zumeist Linux und dieses Betriebssystem hat eine komplexe Benutzer- und Rechteverwaltung. Doch statt diese Chance zu nutzen, verwenden die Hersteller keine oder leicht zu erratende oder ohne großen Aufwand auslesbare Passwörter für die mächtigen Root- und Admin-Konten. Ein weiteres Problem besteht in veralteter Software, denn die Hersteller pflegen ihre Linux-Lösungen nur selten. Wenn eine Konfiguration mal läuft, bleibt sie oft über Jahre unverändert.

Das Beispiel von Rob Graham zeigt, wie wehrlos die Käufer von IoT-Geräten heutzutage sind: Gerade gekauft und kaum angeschlossen, da ist das neue Gerät auch schon gehackt und wird von Kriminellen kontrolliert. Und nicht nur billige NoName-Produkte aus Fernost sind betroffen, sondern auch auch bekannte Marken. Und während der Benutzer nicht einmal weiß, dass er die Kontrolle über seine IoT-Geräte längst verloren hatte, drücken sich die Hersteller um eine ausreichende Absicherung. Natürlich aus Kostengründen, denn gewissenhafte Programmierer sind teuer. Es ist höchste Zeit, dass der Gesetzgeber tätig wird und Produkte auch aufgrund unzureichend abgesicherter Software und verweigerter Softwarepflege vom Markt nimmt.
Quelle: twitter.com
 
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Tipp: Microsoft Surface Pro 4 für 799,- Euro

reported by doelf, Montag der 21.11.2016, 09:40:42
Im Rahmen seiner Cyber Monday Woche hat unser Partner Amazon heute Microsofts Surface Pro 4 für 799,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten im Tagesangebot. Im Lieferumfang enthalten sind auch die Tastatur Microsoft Type Cover, Windows 10 Pro sowie ein Jahr Nutzung von Office 365 Home. Laut Amazon beläuft sich der Preisvorteil auf 250 Euro.

Das Tablet, welches sich dank des inkludierten Type Cover auch als Notebook verwenden lässt, ist mit einem Gewicht von 786 Gramm sehr leicht. Möglich macht dies die Verwendung von Magnesium als Gehäusematerial. Der Rechner misst 292,10 x 201,42 x 8,45 mm und obwohl der Touchscreen nur eine Bilddiagonale von 12,3 Zoll (31,242 cm) aufweist, beläuft sich die Bildschirmauflösung auf 2.736 x 1.824 Pixel (267 ppi). Microsoft setzt bei der Anzeige auf ein Seitenverhältnis von 3:2, das sich optimal zum Arbeiten eignet. Es gibt zwei Kameras mit 8 und 5 Megapixel Auflösung, beide unterstützen Videoaufnahmen in Full-HD (1080p).

Die angebotene Variante des Microsoft Surface Pro 4 kombiniert einen schnellen Intel Core i5 mit 4 GiB Arbeitsspeicher und einem 128 GB großen SSD. Zusätzlicher Speicherplatz lässt sich preiswert per microSD-Karte nachrüsten oder mit einem der beiden vollformatigen USB-3.0-Anschlüsse verbinden. In der CPU ist auch der Grafikkern Intel HD Graphics 520 integriert. Weitere Bildschirme lassen sich per Mini-DisplayPort anschließen oder kabellos per Miracast verbinden. Der Funkchip des Surface Pro 4 beherrscht neben WLAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n/ac auch Bluetooth 4.0. Bei der Videowiedergabe reicht eine Akkuladung für bis zu neun Stunden.

Zum Angebot: Microsofts Surface Pro 4 für 799,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Heute um 6 Uhr startet Amazons Cyber Monday Woche

reported by doelf, Montag der 21.11.2016, 00:00:28
Heute morgen um 6 Uhr startet unser Partner Amazon in seine diesjährige Cyber Monday Woche. Vom 21. bis zum 28. November 2016 gibt es wieder mehr als 10.000 Blitzangebote sowie interessante Tagesangebote zu entdecken. Was wann im Angebot sein wird, kann man 24 Stunden im Voraus auf Amazons Webseite oder per Amazon App prüfen.

Die App erlaubt es zudem, favorisierte Angebote auf "Beobachten" zu setzen. Pünktlich zum Start des Angebotes erhält man dann eine Erinnerung per Push-Benachrichtigung. Alle Angebote sind nur kurz verfügbar, zudem gelten die Sonderpreise nur, solange der Vorrast reicht. Ärgerlich ist dabei die Zweiklassengesellschaft bei Amazon: Wer Prime-Mitglied ist, kann 30 Minuten früher auf Blitzangebote zugreifen. Insofern scheint es lohnenswert, die Prime-Mitglied 30 Tage kostenfrei zu testen. Und auch das ist wichtig: Für Blitzangebote verfällt die Reservierung im Warenkorb nach 15 Minuten! Wer zusätzliche Produkte mitbestellen will, beispielsweise um Portokosten zu sparen, sollte diese schon vorher in den Warenkorb legen.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Schnäppchenjagd!

UPDATE - Die interessantesten Tagesangebote für Montag, den 21. November 2016:Wichtige Hinweise: Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Thunderbird 45.5 behebt vier Fehler

reported by doelf, Sonntag der 20.11.2016, 22:17:30
Die Version 45.5 des E-Mail-Clients Thunderbird liegt zum Download bereit. Dieses Update behebt vier Fehler und bringt zwei Änderungen. So wurde die Zeichenbeschränkung für Twitter angepasst und die Auswahl des Empfängers soll nun wieder so funktionieren, wie es bis zur Version 24 üblich war. Bei einem kurzen Test konnten wir bei der Auswahl aus den Vorschlägen allerdings keinen Unterschied feststellen, selbst die Kombination aus schwebendem Mauszeiger und der Enter-Taste funktioniert wie zuvor.

Kommen wir zu den behobenen Fehlern: Bei einer Antwort mit ausgewähltem Text, der ein Zitat enthält, stimmte bisher die Zitatebene nicht. Dieses Problem wurde ebenso korrigiert wie das Nichtanzeigen einer E-Mail-Einladung, wenn deren Beschreibung Zeichen außerhalb des ASCII-Bereiches enthielt. Der Versuch, Mitteilungen nach dem Datum zu sortieren, während ein Schnellfilter aktiv ist, bleibt nicht mehr hängen. Zudem werden Mail-Adressen, die UTF-8-Zeichen gemäß RFC 6532 enthalten, im Kopfbereich nun korrekt angezeigt.

Obwohl der Thunderbird 45.5 bereits am Freitag freigegeben wurde, findet sich in der offiziellen Download-Sektion weiterhin die Version 45.4. Aus diesem Grund verweisen wir beim Download auf den Archiv-Server (vormals FTP-Server) von Mozilla.

Download: Thunderbird 45.5
 
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openSUSE 42.2: Leap, die Zweite

reported by doelf, Sonntag der 20.11.2016, 17:15:21
Ein Jahr nach der Premiere liegt die zweite stabile Version von openSUSE Leap zum Download bereit. Leap 42.2 verwendet den LTS-Kernel (Long Term Support) 4.4 und richtet sich an Anwender und Profis, die eine besonders robuste und zuverlässige Plattform suchen. Besondere Sorgfalt bei der Paketauswahl verspricht zudem eine hohe Sicherheit. Erstmals richtet sich Leap nicht nur an Desktop-Nutzer, sondern umfasst auch ein Server-Profil.

Im Gegensatz zum Rolling Release "Tumbleweed", das laufend aktualisiert wird, setzt "Leap" auf herkömmliche Versionssprünge. Damit ist "Tumbleweed" immer top aktuell, was allerdings auf Kosten von Stabilität und Kompatibilität gehen kann. "Leap" ist somit die konservativere, aber auch die sicherere Wahl. Als Unterbau von "Leap" dienen die Software-Komponenten des aktuellen SUSE Linux Enterprise - und zwar noch stärker als bei der ersten Version.

Der LTS-Kernel 4.4 beschleunigt die Dateisysteme und bringt eine Balance-Filter für Btrfs. Paravirtualisierung ist standardmäßig aktiviert und verschachtelte Virtualisierung durch KVM wird ebenfalls unterstützt. Deutliche Leistungsverbesserungen gibt es in den Bereichen IP Virtual Server und IPv6 und die Unterstützung von TPM (Trusted Platform Module) 2.0 verspricht eine höhere Sicherheit. Mit Plasma 5.8 umfasst Leap die erste LTS-Veröffentlichung von KDE.

Aus der Community stammen mehr als 1.400 zusätzliche Pakete, eine Steigerung um über 17 Prozent im Vergleich zur Version 42.1. Ein Beispiel hierfür ist GNU Health Version 3.0.4, eine freie und offene Management- und Analyse-Software für das Gesundheitswesen. Auch das "Prelude Security Information & Event Management System" (SIEM), das sicherheitsrelevante Ereignisse sammelt, sortiert, aufbereitet und meldet, und Plasma 5.8 gehören zu diesen Community-Anstrengungen.

Abgesehen von x86-64 unterstützt Leap 42.2 auch ARM-Architekturen auf Basis von ARMv7 und AArch64. Während ARMv7 (z.B. BananaPi, BeagleBoard-xM, BeagleBone, Cubie Board 1 und 2) erstmals von Leap unterstützt wird und somit einen Upgrade-Pfad für die Benutzer von OpenSUSE 13.2 eröffnet, ist die Portierung auf AArch64 (z.B. AMD Seattle, Raspberry Pi 3) weiter fortgeschritten und gilt inzwischen als stabil.

Download: openSUSE 42.2
 
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Windows-Klon: ReactOS 0.4.3 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 18.11.2016, 17:30:26
Der quelloffene Windows-Klon ReactOS liegt in der Version 0.4.3 zum Download bereit, es handelt sich um die vierte Veröffentlichung in diesem Jahr. Diesmal wurden 342 Fehler korrigiert, von denen einige bis ins Jahr 2006 zurückreichen. Verbesserungen gibt es rund um die Netzwerk- und DOS-Kompatibilität.


In ReactOS 0.4.3 feiert die neue Winsock-Bibliothek ihre Premiere, an der schon seit einigen Jahren gearbeitet wurde. Unter Windows und ReactOS realisiert Winsock den Zugriff auf die Netzwerkkomponenten und stellt die benötigten Internetprotokolle zur Verfügung. Die neue Version soll schneller und zuverlässiger arbeiten und auch eine bessere Kompatibilität bieten. Hiervon profitieren die neueren Laufzeitversionen von Python sowie der Klient von Good old Games (GoG). Auch die virtuelle DOS-Maschine (NTVDM) wurde überarbeitet und kommt nun auch mit klassischen DOS-Spielen wie "Age of Empires" und "Command & Conquer" zurecht.

Hinter den Kulissen schreitet die Arbeit an der Windows-Shell-API und am Speichermanagement voran. Die neue Version des Speichermanagers - Another Rewrite of the Memory Manager Module (ARM3) - bringt grundlegende Unterstützung für die Segmentierung und soll in naher Zukunft einsatzbereit sein. ReactOS 0.4.3 gibt es wahlweise als Live-CD oder als Installationsabbild. Vorgefertigte Abbilder für virtuelle Maschinen fehlen allerdings und auch der Quellcode wird noch nicht zum Download angeboten.

Download: ReactOS 0.4.3
 
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Weiterverkäufer von Googles Pixel werden ausgelöscht

reported by doelf, Freitag der 18.11.2016, 14:06:51
Was Google sagt, ist Gesetz. Und wer sich nicht an Googles Gesetze hält, wird ausgelöscht. Vorläufig nur digital, aber das kann ja noch ausgebaut werden. Die Sperrung aller Google-Konten ist für viele jedoch schon schmerzhaft genug, denn die Betroffenen erhalten nicht einmal die Möglichkeit, ihre Daten zu sichern.

Doch was muss man tun, um Google derart zu erzürnen? Nun, es reicht aus, ein Smartphone aus der Pixel-Serie an einen Händler weiterzuverkaufen, denn damit verstößt man gegen Googles Geschäftsbedingungen. Dies gilt sowohl für Geräte, die im Rahmen des "Project Fi" erworben werden, als auch für jene, die aus dem "Google Store" stammen. Googles stuft jene, die an einem kommerziellen Weiterverkauf beteiligt sind, als Betrüger ein. Als Strafmaßnahme werden die Kundenkonten gesperrt.

Betroffene Kunden können Einspruch einlegen und ihren Fall prüfen lassen. Sollte Google gegen sie entscheiden, wird das Konto endgültig geschlossen. Dies gilt insbesondere für Wiederholungstäter. Unklar ist, was mit den Daten der Benutzer geschieht. Diese sind laut Google zwar Eigentum der jeweiligen Benutzer, doch man kann seine Daten nur sichern, solange das Konto aktiv ist. Ist man erst einmal draußen, gibt es auch keinen Zugriff auf die Daten mehr.

Laut Google wurden in erster Linie Konten gesperrt, die man extra für den Weiterverkauf von Pixel-Telefonen angelegt hatte. Laut DansDeals.com sind aber auch über 200 normale Nutzer betroffen, die einfach nur ein paar Dollar verdienen wollten. Google hat inzwischen zugesagt, die gesperrten Kundenkonten zu prüfen und gegebenenfalls wieder freizugeben. Bisher ist dies allerdings noch nicht geschehen, schreibt DansDeals.com.
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14971 für PCs

reported by doelf, Freitag der 18.11.2016, 10:21:56
Microsoft hat einen neuen Insider Preview Build von Windows 10 für PCs im Fast-Ring veröffentlicht. Der Build trägt die Nummer 14971 und bringt eBook-Unterstützung für den Webbrowser Edge. Für Smartphones gibt es diesmal keine neue Testversion. Damit bleibt auch das Problem, dass sich auf Telefonen keine zusätzlichen Sprachen, Tastaturlayouts oder Sprachpakete mehr installieren lassen, vorerst bestehen.

Die Neuerungen
Der Webbrowser Edge unterstützt jetzt das EPUB-Format und kann somit zum Lesen von elektronischen Büchern genutzt werden. Wenn man eine EPUB-Datei mit Edge öffnet, bietet der Browser die Konfiguration von Schriftart, Textgröße und Farbdarstellung (hell, sepia, dunkel) an. Man kann in den Büchern nach Wörtern und Formulierungen suchen, blättern sowie Lesezeichen anlegen. Es gibt aber auch einen Haken: Derzeit öffnet Edge ausschließlich EPUB-Dateien ohne Kopierschutz, was praktisch alle gekauften Bücher ausschließt.

Der Build 14971 ist ein weiterer Schritt in Richtung des für Anfang 2017 geplanten "Creators Update" und so wundert es nicht, dass Microsoft seinem Betriebssystem eine Vorschauversion der App "Paint 3D" beilegt. Das Programm, mit dem Windows-Nutzer 3D-Inhalte erstellen können, ist derzeit nur in englischer Sprache verfügbar, weitere Sprachen sollen aber in Kürze folgen. "Remix 3D", das Community-Gegenstück zu "Paint 3D", ist seit gestern auch für Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Die App "Windows Holographic First Run" ist ebenfalls enthalten, bleibt vorerst aber ohne Funktion.

Eine unerwartete Änderung betrifft die Kommandozeile: Der alte "Command Prompt" (cmd.exe) hat ausgedient und wird durch die "PowerShell" ersetzt. Sowohl die Eingabe "cmd" als auch "powershell" startet ab sofort die "PowerShell". Wer lieber beim "Command Prompt" bleibt, kann diesen unter "Einstellungen", "Personalisierung", "Taskleiste" reaktivieren. Es gibt auch eine neue Beta-Version der App "Get Office", welche das Office-Erlebnis verbessern soll. Weiterhin wurde die Eingabe japanischer und chinesischer Schrift verbessert.

Behobene Fehler
Im Sketchpad sollen Winkelmesser und Einfärbung zuverlässiger funktionieren und beim Aufräumen der Festplatte wird der Ordner Windows.old wieder restlos geleert. OAuth-Unterstützung für Yahoo Mail steigert die Sicherheit und macht den Mail-Abgleich zuverlässiger. Edge konnte zuweilen keine Links kopieren, vergaß angeheftete Tabs sowie die zuletzt genutzte Fenstergröße. Diese drei Probleme wurden ebenso behoben wie ein Fehler, bei dem Dialogfenster des Gerätemanagers den Neustart eines Rechners verhinderten. Dazu kommen einige Detailverbesserungen sowie die Abschaffung der experimentellen Snooze-Aktion für Tabs im Webbrowser Edge.

Bekannte Fehler
Zwei Fehler hat Microsoft noch nicht behoben: Ein Doppelklick auf Excel-Dokumente im Windows Explorer lässt die Tabellenkalkulation abstürzen und Spiele von Microsoft Studios frieren häufig schon bei Anzeige des Splash-Screens ein. Betroffen sind Titel wie "Microsoft Sudoku", "Jigsaw", "Minesweeper", "Taptiles" und "Treasure Hunt". Drei weitere Fehler sind neu hinzugekommen: Der Zugriff auf die Akkukonfiguration unter "Einstellungen", "System" lässt die Einstellungen-App abstürzen, die Helligkeitstasten von Notebooks sind ohne Funktion und Apps wie Store, Photos und People starten im Leerlauf von selbst.
 
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Smartphones: Samsung und Apple verlieren Marktanteile

reported by doelf, Freitag der 18.11.2016, 09:20:27
Die Analysten von Gartner melden sinkende Marktanteile für Samsung und Apple, während die chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei, Oppo und BBK im dritten Quartal 2016 kräftig zulegen konnten. Insgesamt ist der weltweite Smartphone-Absatz um 5,4 Prozent auf 373,3 Millionen Geräte gewachsen.

Samsung konnte zwischen Juli und September 71,7 Millionen Smartphones verkaufen, vor einem Jahr waren es noch 83,6 Millionen Einheiten gewesen. Damit sinkt der Marktanteil der Südkoreaner von 23,6 auf 19,2 Prozent. Ein Grund für diesen deutlichen Einbruch dürfte der Rückruf des Galaxy Note 7 gewesen sein. Auch Apples iPhone verkaufte sich deutlich schlechter als im Vorjahreszeitraum: 43,0 Millionen Geräte bedeuten einen Marktanteil von 11,5 Prozent nach 46,1 Millionen iPhones und 13,0 Prozent im dritten Quartal 2015. Doch trotz dieser Einbußen konnten die beiden Platzhirsche die Plätze eins und zwei verteidigen.

Die Verfolger kommen ausnahmslos aus China, allen voran Huawei mit 32,5 Millionen Smartphones (Q3/2015: 27,4 Millionen) und einem Marktanteil von 8,7 Prozent (Q3/2015: 7,7%). Auf Rang vier und fünf folgen die besonders schnell wachsenden Hersteller Oppo und BBK. Oppo konnte seinen Absatz mehr als verdoppeln - 24,9 Millionen statt 11,9 Millionen Einheiten - und auch beim Marktanteil - 6,7 statt 3,4 Prozent - ist dies beinahe gelungen. BBK kratzt mit 19,9 Millionen statt 10,4 Millionen Smartphones nur knapp an einer Verdopplung vorbei und konnte seinen Marktanteil von 2,9 auf 5,3 Prozent ausbauen.

Betrachtet man die Betriebssysteme der Smartphones, so ist die Kluft zwischen Android mit 87,8 Prozent (Q3/2015: 84,7%) und iOS mit 11,5 Prozent (Q3/2015: 13,0%) abermals gewachsen. Windows Mobile rutschte binnen eines Jahres von 1,7 auf 0,4 Prozent ab und Blackberry OS fiel von 0,3 auf 0,1 Prozent. Momentan scheint es sehr unwahrscheinlich, dass sich in den kommenden Jahren eine echte Alternative zu Android etablieren könnte.
 
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Das kostenlose Upgrade auf Windows 10 ist weiterhin möglich

reported by doelf, Donnerstag der 17.11.2016, 14:24:13
Eigentlich hatte Microsoft das kostenlose Upgrade-Angebot auf Windows 10 am 29. Juli 2016 auslaufen lassen, doch auch dreieinhalb Monate später ist der kostenlose Umstieg für die Nutzer von Windows 7 und 8.1 weiterhin möglich. Und man muss nicht einmal irgendwelche Tricks anwenden, um ganz legal an ein aktiviertes Windows 10 zu gelangen.

Schon im August hatten wir bemerkt, dass sich Rechner mit Windows 7 oder 8.1 auch nach Ablauf des Upgrade-Angebots problemlos auf Windows 10 aktualisieren ließen: Einfach mit Microsofts Media Creation Tool eine DVD oder einen USB-Stick mit Windows 10 erstellen und unter Windows 7 bzw. 8.1 die Installation von diesem Datenträger aus starten. Am Ende dieser Prozedur war Windows 10 installiert und aktiviert.

Man konnte Windows 10 auch sauber aufsetzen, beispielsweise um die Boot-Festplatte gegen ein SSD zu tauschen. In diesem Fall musste man von der DVD bzw. dem USB-Stick booten und während der Installation die Lizenznummer des alten Windows 7 bzw. 8.1 angeben. Nach Einrichtung des Internetzugangs stellte Windows 10 eine Verbindung zu Microsofts Aktivierungsserver her und das neue Betriebssystem war einsatzbereit.

Gut, im August, wenige Tage nach Ablauf des Upgrade-Angebots, hatte das noch funktioniert, doch wie sieht es heute aus? Exakt genauso! Vor ein paar Tagen bekamen wir ein Problem-Notebook in die Finger, das die vergangenen Monate in seinem Karton verbracht hatte. Nachdem das Gerät wieder sauber funktionierte, störte nur noch das vorinstallierte Windows 8.1. Also haben wir Windows 10 aufgespielt und siehe da: Nach dem Upgrade war das Gerät aktiviert.

Bild

Microsoft hat zwar die aggressive Werbetrommel verstummen lassen, sonst aber rein gar nichts geändert. Und unserer Überzeugung nach wird man in Redmond auch zukünftig keine Schranken aufbauen, denn das Upgrade auf Windows 10 wird von Microsoft gewünscht. Jetzt sogar mehr denn je, weil die schnelle Verbreitung des neuen Betriebssystems zum Stillstand gekommen ist.
 
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BigData auf Android: Persönliche Daten wurden schanghait

reported by doelf, Donnerstag der 17.11.2016, 11:50:14
Als Schanghaien bezeichnete man früher die Verschleppung von Seeleuten zur Zwangsarbeit auf Schiffen. Heutzutage werden persönliche Daten gegen unseren Willen verschleppt und landen dann zuweilen in Schanghai (China). Eingesammelt werden die Daten natürlich nicht in finsteren Spelunken, sondern von Android-Telefonen.

Verantwortlich für den hierzulande illegalen Datenabgriff ist die Firma ADUPS Technology Co., Ltd. aus Shanghai, welche FOTA-Dienste (Firmware Over-The-Air) für Telekommunikationsunternehmen sowie Smartphone- und Chip-Hersteller anbietet. Um die richtige Firmware ausliefern zu können, benötigt ADUPS Informationen zum Modell, zum Status des Geräts und zur darauf installierten Software. Definitiv nicht benötigt werden Verbindungsdaten, die Inhalte von E-Mails und Mitteilungen sowie das Adressbuch. Dennoch hat ADUPS diese hochsensiblen Daten ausgelesen und auf eigene Server übertragen (bigdata.adups.com, bigdata.adsunflower.com, bigdata.adfuture.cn, bigdata.advmob.cn).

ADUPS erklärt, ein namentlich nicht benannter Kunde hätte das Unternehmen mit dieser Art der Datensammlung beauftragt. Es gehe darum, wirkungsvollere Maßnahmen gegen SPAM zu entwickeln. Doch so begrüßenswert eine bessere Bekämpfung unerwünschter Werbung auch sein mag, den heimlichen Zugriff auf Mitteilungen, Anrufe und Kontakte rechtfertigt sie nicht - insbesondere wenn weder der Benutzer noch der Hersteller der Telefone über dieses Vorgehen informiert wurden. Geschehen ist dies zumindest bei einigen Android-Modellen der Firma Blu Product, Inc., deren Produkte auch über Amazon vertrieben werden.

Blu hat gegenüber ADUPS protestiert, woraufhin die illegale Datensammlung zumindest für die Android-Geräte dieses Herstellers beendet wurde. Auch Google wurde eingeschaltet, um die Art der an ADUPS übertragenen Daten zu prüfen. Laut ADUPS handelt es sich um ein Versehen. Man habe die von Blu-Nutzern gesammelten Daten nicht an Dritte weitergegeben und zwischenzeitlich gelöscht. Offen bleibt, ob auch andere Hersteller betroffen waren oder sind. Zudem scheint ja zumindest ein Kunde für diese Art der Datenanalyse zu zahlen. Ob es sich dabei um einen Hersteller, ein Telekommunikationsunternehmen oder eine Behörde handelt, bleibt ebenfalls unklar.
 
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Weitere Details zum Firefox 50.0

reported by doelf, Donnerstag der 17.11.2016, 10:54:06
Mittlerweile sind die Änderungshinweise zum Firefox 50.0 verfügbar und es hat sich doch mehr getan, als nur das Beipacken von Emojis. Beispielsweise lassen sich auf weiteren Webseiten Videos ohne Plug-ins abspielen, SDK-Erweiterungen laufen schneller, der Download-Schutz wurde ausgeweitet und mehr Windows-Systeme profitieren von WebGL. Und natürlich wurden auch etliche Sicherheitslücken geschlossen.

Der Firefox verwendet das Widevine-Modul, welches von Google stammt, für die Plug-in-freie Wiedergabe von Videoinhalten. Widevine unterstützt Kopierschutzmaßnahmen, darunter neuerdings EME (Encrypted Media Extensions) für Googles Container-Format WebM. WebM EME steht beim Firefox 50.0 unter Windows und Mac OS X zur Verfügung. Weiterhin bieten SDK-Erweiterungen sowie jene, die vom SDK-Modul-Lader Gebrauch machen, eine bessere Leistung. Der Download-Schutz für Windows, Mac OS X und Linux wurde ausgeweitet und erkennt nun wesentlich mehr Arten von ausführbaren Dateien. Weitere Nutzer von Windows 7 bis 10 kommen in den Genuss von WebGL, Mozilla selbst spricht von mehr als 98 Prozent. Was die geschlossenen Sicherheitslücken betrifft, so zählen wir drei kritische, zwölf hochgefährliche, zehn mittelschwere sowie zwei harmlose Fehler. Abgesehen von diversen Speicherfehlern ist ein kritischer Heap-Überlauf in der 2D-Grafikbibliothek Cairo zu nennen, der mit Hilfe speziell präparierter SVG-Grafiken zum Einschleusen von Schadcode missbraucht werden kann.

Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), sowie all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man über die Tastenkombination Strg+Alt+r (Windows und Linux) bzw. Command+Alt+r (Mac OS), was allerdings nur auf Webseiten, für die Mozilla bereits eine Freigabe erteilt hat, funktioniert. Die Leseansicht kann man jetzt auch zum Ausdruck von Webseiten nutzen, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert und die südamerikanische Sprache Guarani als Lokalisierung hinzugefügt.

Download: Firefox 50.0 (32/64 Bit)
 
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NVIDIA GeForce 375.86 WHQL behebt Darstellungsdefizite

reported by doelf, Mittwoch der 16.11.2016, 15:06:11
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die WHQL-zertifizierte Version 375.86 aktualisiert. Der neue Treiber korrigiert störende Geisterbilder (Ghosting) sowie ein Verwischen von Bildschirminhalten (Smearing). Diese Darstellungsfehler traten mit dem vorherigen Treiber unter Windows 10 auf, während bei Windows 8.1, 8 und 7 das GeForce-Experience-Icon in der TNA fehlte. Auch dieses Problem wurde behoben.

Wenn man einen Fernseher des Herstellers Loewe an einer GeForce GTX 980 Ti anschließt, wird dieser nun auch unter Windows 8.1, 8 und 7 gefunden. Unter Windows 10 hat sich NVIDIA um Artefakte in GIF-Grafiken sowie um flackernde G-SYNC-Bildschirme bei 144 und 165 Hz gekümmert. Werden Grafikkarten des Typs GeForce GTX 1080 per SLI-HB-Brücke verbunden, lässt sich nun wieder Surround verwenden, und "Battle Carnival" wird nicht mehr fälschlich als "Bionic Commando" identifiziert. Im GeForce 375.86 WHQL sind zudem Game-Ready-Profile für "Tom Clancy's The Division Survival DLC", "Battlefield 1", "Steep" (Open Beta) und "Civilization VI" enthalten. Für "Call of Duty: Infinite Warfare" gibt es ein neues SLI-Profil und für "Steep" ein nicht empfehlenswertes 3D-Vision-Profil.

Die Treiberkomponenten zeigen sich unverändert: NView 148.03, PhysX-System-Software 9.16.0318, HD-Audio-Treiber 1.3.34.17 und GeForce Experience 3.1.0.52. Der neue Treiber unterstützt Windows 10, 8.1, 8.0 und 7 sowie Grafikkarten auf der Baureihe GeForce 400. Für Windows XP bietet NVIDIA den GeForce 368.81 vom 14. Juli 2016 an und unter Windows Vista sind - abhängig von der Grafikkarte - entweder der GeForce 365.10 vom 2. Mai 2016 oder die Version 365.19 vom 13. Mai 2016 aktuell.

Download: NVIDIA GeForce 375.86 (Windows 10/8.1/8/7 32/64-Bit)
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.11.3 Hotfix

reported by doelf, Mittwoch der 16.11.2016, 14:41:29
Seit Ende Oktober hat AMD vier Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht. Die neueste Version trägt die Nummer 16.11.3 und sie bringt Unterstützung für "Dishonored 2". Zudem werden die Anwendungen "Steam" und "Origin" nicht mehr beendet, sobald externe Grafikkarten auf Basis von AMDs X-Connect-Technologie vom Computer getrennt werden. Der neue Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, er funktioniert mit GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M - aber nicht mit APUs!

Die folgenden Fehler wurden noch nicht behoben: Einige Spiele verweigern den Start oder laufen langsam, wenn das Overlay der Applikation "Raptr" genutzt wird. Die Hardware-beschleunigte Wiedergabe von H.264-Videos im Webbrowser hat Probleme mit anderen Spielen und Anwendungen, die zeitgleich auf die Hardware-Beschleunigung zugreifen. Auch das Streaming auf P2P-Abspieler kann bei H.264-Inhalten zu Darstellungsfehlern führen, sofern eine Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 400 zum Einsatz kommt. "FIFA 17" hängt auf einigen Notebooks mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress.

Im Laufe des November sind auch ein paar neue Fehler hinzugekommen: Da wäre ein Startabsturz von "DOTA 2", wenn die Vulkan-API auf bestimmten GCN-Chips verwendet wird. "Battlefield 1" meldet sporadisch, dass die Grafikkarte entfernt wurde, und bei "Overwatch" flackern das Hauptmenü und die Charakter-Modelle im CrossFire-Betrieb.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.11.3 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Der Firefox 50.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 15.11.2016, 12:59:35
Der finale Firefox 50.0 liegt zum Download bereit und entspricht dem zweiten Finalkandidaten. Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), sowie all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt.

In die Leseansicht gelangt man über die Tastenkombination Strg+Alt+r (Windows und Linux) bzw. Command+Alt+r (Mac OS), was allerdings nur auf Webseiten, für die Mozilla bereits eine Freigabe erteilt hat, funktioniert. Die Leseansicht kann man jetzt auch zum Ausdruck von Webseiten nutzen, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert und die südamerikanische Sprache Guarani als Lokalisierung hinzugefügt.

Die offizielle Ankündigung des Firefox 50.0 steht noch aus, daher gibt es auch noch keine entsprechenden Änderungshinweise und auch noch keine Details über geschlossene Sicherheitslücken. Wir werden diese in Kürze nachreichen.

Download: Firefox 50.0 (32/64 Bit)
 
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WhatsApp führt Videoanrufe ein

reported by doelf, Dienstag der 15.11.2016, 12:30:40
Die Facebook-Tochter WhatsApp positioniert sich noch stärker als Skype-Herausforderer: Nach Nachrichten, Gruppen-Chats und Sprachanrufen bietet WhatsApp nun auch Videoanrufe. Die neue Funktion soll in den kommenden Tagen für alle WhatsApp-Nutzer freigeschaltet werden und plattformübergreifende Videotelefonie zwischen Android, iPhone und Windows Phone/Mobile ermöglichen.

Wie üblich betont WhatsApp, dass die neue Funktion dabei helfen soll, mit "Freunden, Familie und anderen Menschen, die einem nahe stehen, in Kontakt zu bleiben". Und in diesem Zusammenhang sei eine Bild- bzw. Videoübertragung durch nichts zu ersetzen. WhatsApps Videotelefonie soll dabei auch auf schwächeren Geräten sowie in langsameren Mobilfunknetzen funktionieren: "Wir möchten diese Funktion für alle Menschen verfügbar machen, nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können, teure neue Telefone zu kaufen, oder die in Ländern mit den besten Mobilfunknetzen leben."

Zuletzt hatte WhatsApp mit neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweisen, welche eine umfassende Datenweitergabe an Facebook beinhalten, Schlagzeilen gemacht. Datenschützer aus ganz Europa zeigten sich bestürzt und protestierten gegen diesen Schritt, denn die beiden Unternehmen hatten im Rahmen der Übernahme von WhatsApp durch Facebook vor zwei Jahren zugesichert, ihre Datensätze getrennt zu halten. Aufgrund des großen Drucks hat Facebook die Datenweitergabe zumindest vorläufig eingeschränkt.
 
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Bundesverfassungsgericht: NSA-Selektoren bleiben geheim

reported by doelf, Dienstag der 15.11.2016, 11:55:56
Der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Bundesregierung die NSA-Selektorenlisten nicht an den zuständigen Untersuchungsausschuss herausgeben muss. Im konkreten Fall würden die Geheimhaltungsinteressen der Vereinigten Staaten von Amerika schwerer wiegen als das Beweiserhebungsrecht des Untersuchungsausschusses. Nur wenn die USA eine Freigabe erteilen, sei die Herausgabe möglich.

Nach Ansicht der Richter würde die "Missachtung einer zugesagten Vertraulichkeit" gegenüber den USA die "außen- und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit der Bundesregierung nach verfassungsrechtlich nicht zu beanstandender Einschätzung der Regierung erheblich beeinträchtigen". Auch die "Funktions- und Kooperationsfähigkeit der deutschen Nachrichtendienste" würde Schaden nehmen. Wichtiger als die Aufklärung der Spionageziele seien Schutzgüter wie die "verfassungsmäßige Ordnung, der Bestand und die Sicherheit des Bundes und der Länder sowie Leib, Leben und Freiheit der Person". Diese werden zwar (noch) nicht durch USA, aber durch Terroristen bedroht, zu deren Bekämpfung eine internationale Zusammenarbeit der Geheimdienste notwendig sei. Der Bundesregierung bescheinigt das Gericht, ausreichende "Auskünfte zu den Schwerpunkten der Zusammenarbeit von Bundesnachrichtendienst (BND) und National Security Agency (NSA), zum Inhalt und zur Zusammenstellung der Selektoren, zur Filterung der Selektoren durch den BND sowie zur Anzahl der abgelehnten Selektoren erteilt" zu haben. Somit bestehe auch nicht "die Gefahr des Entstehens eines kontrollfreien Raumes".

Diese Rechtsauffassung ist problematisch, denn die parlamentarische Kontrolle wird erheblich eingeschränkt. Nur das, was die jeweilige Bundesregierung an Informationen freigibt, kann vom Untersuchungsausschuss geprüft werden. Ob diese Daten ein umfassendes Bild zeichnen, wissen nur der BND und die Regierung, zumal die Dokumente in der Praxis aufgrund umfangreicher Schwärzungen nur wenig preisgeben. Auch kann keine Kontrolle von möglicherweise verfassungswidrigen Praktiken stattfinden, wenn diese Verfahren gegenüber dem Untersuchungsausschuss nicht offengelegt werden. Die vergangenen Monate hatten zudem gezeigt, dass der BND über Jahre keine bzw. keine ausreichende Prüfung der Selektoren vorgenommen hatte und in dieser Hinsicht auch keinerlei Kontrolle des Geheimdienstes stattgefunden hatte. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird sich hieran auch nichts ändern: Der vom Parlament eingesetzt Untersuchungsausschuss bleibt einer Farce, die ein wenig an der Oberfläche kratzen darf und weder von der Regierung noch vom BND gewünscht wird. Und die Antwort auf die Frage "Quis custodiet ipsos custodes?" lautet weiterhin "Nemo".
 
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Wine 1.9.23 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 13.11.2016, 20:00:21
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.23 bringt weitere Farbformate für Direct3D sowie Direct2D-Unterstützung für farbige Schriften.

Es wurden Fehler rund um die Deinstallation von Programmen, die über eine MSI-Datei aufgespielt wurden, beseitigt und unter macOS wird nun der HID-Bus unterstützt. In den detaillierten Versionsinformationen finden sich darüber hinaus 32 behobene Fehler: "Myst V: End of Ages" soll wieder starten und das fehlende Zertifikat bei der Installation von Ciscos IP Communicator 7.0.4.0 wurde repariert. In PDF-Dateien, die mit Microsoft Office 2007 oder 2010 erstellt wurden, lässt sich wieder Text auswählen und kopieren. Zudem wurden Abstürze bei "Colin McRae Rally 2005", "Ethan Carter Redux", "Flame in the Flood", iMule, "Insane 2", "Into the Stars", Smart Cutter 1.9.4, "Sonic Heroes" (1.0), "Sonic Utopia", "Titan Souls Demo" (Steam) und "Unturned" behoben. Bei "Final Fantasy XI" wurden Instabilitäten, fehlende Charakter-Modelle und schwarze Bildschirme korrigiert.
 
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Oracle Linux 7.3 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 13.11.2016, 19:08:14
Oracle Linux 7 Update 3 (kurz: 7.3) liegt zum Download bereit. Wie üblich liefert Oracle sein Linux mit zwei unterschiedlichen Kernel-Varianten aus und installiert standardmäßig seinen "Unbreakable Enterprise Kernel" (UEK) Release 4 (kernel-uek-4.1.12-61.1.18.el7uek, 64 Bit). Alternativ kann man einen zu Red Hat kompatiblen Kernel (kernel-3.10.0-514.el7, 64 Bit) nutzen, doch dieser beherrscht nicht alle Funktionen der Distribution. Seit dem Wechsel zur Version 7 werden keine 32-Bit-Prozessoren mehr unterstützt.

Neuinstallationen von Oracle Linux 7 Update 3 verwenden den UEK-R4-Kernel standardmäßig, während bei Updates der UEK-R3-Kernel erhalten bleibt. In diesem Fall muss man den Wechsel zu R4 manuell anstoßen. Im User-Space ist Oracle Linux weiterhin kompatibel zu Red Hat Enterprise Linux, so dass vorhandene Applikationen uneingeschränkt lauffähig bleiben und auch keine neuen Zertifizierungen erforderlich sind. UEFI Secure Boot wird im vollen Umfang unterstützt.

Download: Oracle Linux 7.3
 
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Marktanteile: Stillstand bei Windows 10

reported by doelf, Freitag der 11.11.2016, 15:32:28
Solange das Upgrade auf Windows 10 kostenlos war, konnte Microsoft viele Benutzer zum Umstieg bewegen. Doch seit Windows 10 nur noch käuflich zu erwerben ist, stagnieren die Marktanteile bei gut 22 Prozent. Windows 7 konnte indes wieder leicht zulegen und lief laut Netmarketshare im Oktober 2016 auf 48,38 Prozent der Computer.

Bild

Damit bleibt Windows 7 die unangefochtene Nummer eins und konnte seit August 1,13 Punkte gutmachen, während Windows 10 im selben Zeitraum um 0,40 Punkte auf 22,59 Prozent abgesackt ist. Das ist erstaunlich, denn fast alle neuen PCs werden mit Windows 10 ausgeliefert und für ältere Windows-Versionen bieten die Hersteller erst gar keine Treiber mehr an. Microsoft dürfte diese Entwicklung ganz und gar nicht schmecken, schließlich hatte man in Redmond auf eine zügige Machtübernahme durch Windows 10 gesetzt. Doch ohne preisgünstige Upgrade-Optionen wird das nichts werden.

Auf Platz drei finden wir Windows 8.1 mit einem Marktanteil von 8,40 Prozent (+0,57), Windows XP ist indes auf 8,27 Prozent (-0,84) und damit auf Rang vier abgerutscht. Es folgt der Verlierer des Monats, Mac OS X 10.11, mit 2,74 Prozent (-1,33), denn der Gewinner des Monats, macOS 10.12, kommt bereits auf einen Marktanteil von 1,37 Prozent (+1,16). Im Gegensatz zu Microsoft hat Apple weniger Probleme, seine Benutzer auf der aktuellen OS-Ausgabe zu halten. macOS 10.12 lag im Oktober auf Platz acht mit klarem Kurs auf Rang fünf.

Zunächst muss macOS 10.12 aber Linux (2,18%; -0,05) und Windows 8.0 (2,17%, +0,39) überholen. Während sich Linux seit Juni 2016 über der 2-Prozent-Marke hält, überrascht der aktuelle Aufschwung bei Windows 8.1 und 8.0. Eventuell wirken sich derzeit Abverkäufe von Restposten aus, bei denen das kostenlose Upgrade auf Windows 10 nicht mehr möglich ist. Mac OS X 10.10 (1,36%, -0,17) und Windows Vista (1,10%, +0,01) komplettieren die Top 10. Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und teilen sich die restlichen 1,43 Prozent des Marktes.
 
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AMD liefert erste Profi-Karten der WX-Serie aus

reported by doelf, Freitag der 11.11.2016, 11:52:17
Seit ein paar Tagen liefert AMD die Ende Juli angekündigten Workstation-Grafikkarten der neuen WX-Serie aus. Die Chips dieser Grafikkarten basieren auf der Polaris-Generation und werden im 14-nm-FinFET-Prozess bei Globalfoundries gefertigt. Sie leisten bis zu 5,7 TFLOPS bei Berechnungen mit einfacher Genauigkeit.

Polaris, die vierte Entwicklungsstufe der GCN-Architektur (Graphics Core Next), bringt viele Verbesserungen sowie die Halbierung der Strukturgröße von 28 auf 14 nm. Die neuen Profi-Karten unterstützen moderne 3D-Schnittstellen wie DirectX 12 oder Vulkan und die Bildschirmanschlüsse wurden auf DisplayPort 1.4-HDR und HDMI 2.0 hochgerüstet.

Hier ein kurzer Überblick:
  • Radeon Pro WX 7100: 799 US-Dollar
    AMD hatte einen Preis "unter 1.000 US-Dollar" versprochen und ruft nun bescheidene 799 US-Dollar auf. Die Karte, welche für anspruchsvolle Aufgaben aus den Bereichen Ingenieurswesen, Medien und VR-Inhalte gedacht ist, leistet 5,7 TFLOPS bei Berechnungen mit einfacher Genauigkeit und übertrifft die Mitbewerber in dieser Preisklasse um 45 Prozent. Als Messlatte verwendet AMD die Software Solidworks 2015.11. Die GPU umfasst 36 Recheneinheiten aus 2.304 Stream-Prozessoren, sie kann auf 8 GiB GDDR5-Speicher zugreifen. Die Radeon Pro WX 7100 hat einen Lastverbrauch von 130 Watt ist bereits im Handel erhältlich.

  • Radeon Pro WX 5100: 499 US-Dollar
    Dieses Mittelklassemodell wird ab dem 18. November 2016 zu Preisen ab 499 US-Dollar ausgeliefert. AMD sieht insbesondere die Produktentwicklung mit Hilfe von VR-Werkzeugen als Einsatzgebiet dieser Karte und verspricht einen Leistungsvorteil von 41 Prozent gegenüber den Mitbewerbern. Dieser Wert wurde unter Verwendung von der Siemens PLM Software NX ermittelt. Die 28 Recheneinheiten (1.792 Stream-CPUs) der Radeon Pro WX 5100 leisten 3,9 TFLOPS in Berechnungen mit einfacher Genauigkeit. Zu 8 GiB GDDR5-Speicher gesellt sich ein geringer Stromverbrauch von 75 Watt.

  • Radeon Pro WX 4100: 399 US-Dollar
    Das neue Einstiegsmodell wird bereits verkauft und bringt für 399 US-Dollar immerhin 2 TFLOPs auf die Waage, natürlich bei einfacher Genauigkeit. Dank halber Bauhöhe und einem Lastverbrauch von 50 Watt ermöglicht dieses Modell CAD-Workstations im Small Form Factor (SFF). Die 16 Recheneinheiten (1.024 Stream-Prozessoren) sollen die Produkte der Mitbewerber um den Faktur 2,4 übertreffen, auch wenn 4 GiB GDDR5-Speicher für eine Workstation-Karte nicht gerade üppig sind. Die Ausstattung soll ausreichen, um CAD-Anwendungen auf vier 4K-Bildschirmen mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz zu verwenden.
AMD verspricht einen VIP-Kundendienst, der rund um die Uhr innerhalb von maximal fünf Minuten erreichbar ist, sowie drei Jahre Garantie. Zudem gibt es nach der Produktregistrierung eine eingeschränkte Garantie mit einer Laufzeit von sieben Jahren zum Nulltarif. Das klingt vielversprechend.
Quelle: www.amd.com
 
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Google schließt vier Sicherheitslücken in Chrome

reported by doelf, Donnerstag der 10.11.2016, 19:27:18
Goolge hat vier Sicherheitslücken in seinem Webbrowser Chrome geschlossen, darunter zwei hochgefährliche Schwachstellen. Für Windows ist die Version 54.0.2840.99 verfügbar und für Mac OS X liegt die Version 54.0.2840.98 zum Download bereit. Das Update für Linux ist noch nicht fertig, soll aber in Kürze nachgereicht werden.

Drei der Fehler wurden von externen Forschern gefunden: Für die Entdeckung einer hochgefährlichen Heap-Manipulation in FFmpeg erhält Paul Mehta 5.500 US-Dollar Finderlohn und an Choongwoo Han werden 5.000 US-Dollar für einen ausufernden Speicherzugriff in der JavaScript-Engine V8 gezahlt. Ein mittelschweres Datenleck in den Erweiterungen beschert Rob Wu immerhin 1.000 US-Dollar.

Download:
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14965 für Smartphones und PCs

reported by doelf, Donnerstag der 10.11.2016, 16:08:44
Microsoft hat einen neuen Insider Preview Build von Windows 10 für Smartphones und PCs im Fast-Ring veröffentlicht. Der Build trägt die Nummer 14965 und alle Neuerungen, darunter ein virtuelles Touch-Pad, konzentrieren sich auf die PC-Variante. Für Windows-Telefone beschränken sich die Änderungen auf ein paar Korrekturen, doch es gibt auch ein neues Problem.

Die Neuerungen für PCs
Wer ein Windows-Tablet verwendet, wird sich über das virtuelle Touch-Pad (siehe Bildschirmfoto) freuen. Wenn man die Anzeige des Tablets auf einen Bildschirm oder Fernsehapparat erweitert, musste man zur Bedienung des zweiten Displays bisher eine Maus verwenden. Nun gibt es das virtuelle Touch-Pad als Alternative und diese funktioniert wie ein Precision-Touchpad und lässt sich auch genauso konfigurieren.

virtuelles Touch-Pad

Die aktualisierte App Sticky Notes 1.2.9.0 erweitert die Insights-Unterstützung auf weitere Regionen und Sprachen. Die deutsche Version kann jetzt E-Mail-Adressen, URLs, Telefonnummern und Börsenkurse erkennen, während Adressen und Uhrzeiten noch nicht funktionieren. Probleme rund um Undo/Redo wurden behoben und ein Kontextmenü zum Kopieren und Einfügen eingebaut. Mit Strg + B (fett), Strg + I (kursiv), Strg + N (neue Notiz) und Strg + D (Notiz löschen) wurden zudem einige Tastaturkürzel eingebaut.

Der Windows Ink Workspace ermöglicht jetzt direkten Zugriff auf die sechs zuletzt genutzten Apps sowie auf die Stiftkonfiguration, diese enthält nun auch eine Verknüpfung zum Handschrift-Trainingswerkzeug. Unter der Haube wurde die Handschrifterkennung verbessert und Sketchpad lädt komplexe Zeichnungen schneller. Den Winkelmesser kann man mit dem Scroll-Rad der Maus vergrößern und verkleinern, zudem wurde ein Absturz beim zeitgleichen Zeichnen und Ändern der Größe behoben.

Die Adresszeile im Registrierungseditor unterstützt die Kürzel "HKCR", "HKCU", "HKLM" und "HKU" als Ersatz für "HKEY_CLASSES_ROOT", "HKEY_CURRENT_USER", "HKEY_LOCAL_MACHINE" und "HKEY_USERS", sie kann ab sofort auch per Strg + L (Alt + D bleibt erhalten) fokussiert werden. Bei den Virtuellen Maschinen (Hyper-V) wurden einige Probleme rund um die Zoom-Stufen und maximierte VM-Fenster korrigiert. Dazu kommen zahlreiche Fehlerbereinigungen wie Abstürze vom Internet Explorer, Windows Explorer und Cortana.

Bekannte Fehler für PCs
Diesmal führt Microsoft für die PC-Edition nur zwei ungelöste Probleme auf: Zum einen lassen sich Excel-Dokumente nicht durch einen Doppelklick im Windows Explorer öffnen, da die Tabellenkalkulation dann kommentarlos abstürzt. Wird die Datei aus Excel heraus geöffnet, gibt es keine Probleme. Zum anderen frieren Spiele von Microsoft Studios häufig schon bei Anzeige des Splash-Screens ein, betroffen sind Titel wie "Microsoft Sudoku", "Jigsaw", "Minesweeper", "Taptiles" und "Treasure Hunt".

Die Neuerungen für Mobiltelefone
Bei den Mobiltelefonen beschränken sich die Änderungen, wie eingangs erwähnt, auf Fehlerkorrekturen. Beispielsweise wird bei Auswahl eines unbegrenzten Datenkontingentes nicht mehr nach einer Grenze gefragt und man kann leichter zwischen der Datennutzung zweier SIM-Karten unterscheiden. Die Sprachführung kommentiert nun auch die Bedienung von Schiebern wie beim Lautstärkebalken. Der Webbrowser Edge soll nach Updates zuverlässiger starten und Cortana stürzt nicht mehr beim Anlegen von Terminen ab. Die Sprachassistentin versteht nun auch auf Französisch, wenn sie ein Foto, Video oder Selfie aufnehmen soll. Bisher hatte sie einfach nur Bing geöffnet. Bleibt noch die Textvorhersage für indisches Englisch, die deutlich schneller reagieren soll.

Bekannte Fehler für Smartphones
Nach der Installation des Build 14965 lassen sich keine zusätzlichen Sprachen, Tastaturlayouts oder Sprachpakete mehr installieren. Bereits installierte Sprachunterstützungen bleiben hingegen erhalten. Wer weitere Sprachen benötigt, muss zum offiziellen Windows 10 Mobile zurückkehren, die Sprachen, Tastaturlayouts oder Sprachpakete dort einspielen und kann im Anschluss zur aktuellen Insider Preview wechseln. Dieses Problem wird uns voraussichtlich noch ein paar Wochen erhalten bleiben.
 
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WhatsApp reduziert Datenaustausch mit Facebook

reported by doelf, Donnerstag der 10.11.2016, 14:10:24
Der Druck aus Deutschland und den anderen EU-Ländern zeigt Wirkung: WhatsApp hat den im August eingeführten Datenaustausch mit seiner Mutter Facebook deutlich reduziert - allerdings nur für die 28 EU-Staaten und auch nur vorläufig. Zudem lässt Facebook offen, was mit den bereits weitergegebenen Daten geschehen soll.

Ende August 2016 hatte WhatsApp seinen Benutzern neue Spielregeln diktiert, die einen umfassenden Datenaustausch mit Facebook beinhalten. Bestandskunden wurde ein Opt-out angeboten, neu angemeldete Benutzer mussten die Datenweitergabe indes akzeptieren. Datenschützer aus ganz Europa zeigten sich bestürzt und protestierten gegen diesen Schritt, denn die beiden Unternehmen hatten bei der Übernahme von WhatsApp durch Facebook versprochen, ihre Datensätze getrennt zu halten. Doch der 19 Milliarden US-Dollar teure Zukauf soll endlich Geld in Facebooks Kasse spülen.

In Deutschland verschickte zunächst die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine Abmahnung, doch Facebook weigerte sich, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Dann untersagte der für Facebook Deutschland zuständige Datenschutzbeauftragte der freien Hansestadt Hamburg die Weitergabe der Daten, doch Facebook blieb stur. Der Druck wurde allerdings immer größer, da auch Großbritannien und Italien einen Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen sehen. Nun ist Facebook eingeknickt und die Nutzung der WhatsApp-Daten deutlich reduziert.

Von Seiten des Unternehmens heißt es, die von WhatsApp stammenden Daten würden in den Ländern der Europäischen Union vorerst nicht mehr für Werbezwecke und Freundschaftsvorschläge verwendet. Beim Chat-Dienst soll der Datenaustausch weiterhin statt finden, um SPAM besser bekämpfen zu können. Dass die Daten nicht mehr verwendet werden, bedeutet allerdings nicht, dass die Datenweitergabe eingestellt wurde. Und es beutet ganz und gar nicht, dass Facebook bereits gesammelte Daten löschen wird. Derzeit bewegt sich das soziale Netzwerk auf dünnem Eis, denn auch im Heimatland USA ermittelt die Handelsbehörde FTC (Federal Trade Commission) aufgrund der umstrittenen Datenweitergabe.
 
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Opera 41.0.2353.56 startet schneller

reported by doelf, Donnerstag der 10.11.2016, 12:10:30
Der norwegische Webbrowser Opera liegt in der Version 41 zum Download bereit, welche die Startzeiten des Programms um 86 Prozent verkürzen soll. Der Einsatz von Hardware-Beschleunigung bei Videokonferenzen und Video-Pop-outs reduziert die CPU-Last und ermöglicht längere Akkulaufzeiten. Als Unterbau für Opera 41.0.2353.56 dient Chromium 54.0.2840.87.


Ein Video sagt mehr als tausend Worte, daher zeigt obiger Clip den Start mit zwölf Tabs. Links sieht man Opera 40 und rechts Opera 41. Um die relevanten Tabs schneller anzeigen zu können, priorisiert die neue Version den zuletzt verwendeten Tab sowie alle angehefteten Tabs. Die Angabe 86 Prozent bezieht sich auf einen Start mit 42 Tabs, bei zehn Tabs sinkt der Vorteil auf 50 Prozent.

Bei Videokonferenzen über WebRTC versucht Opera, einen Codec auszuwählen, bei dem die Hardware-Beschleunigung des Grafikkerns genutzt werden kann. Ist keine Hardware-Beschleunigung möglich, reduziert Opera im Energiesparmodus die Auflösung des Videostreams. Beide Maßnahmen sollen die CPU-Last senken und dadurch die Akkulaufzeit verlängern. Gleiches gilt für Video-Pop-outs, die bisher ausschließlich in Software berechnet wurden und dabei eine hohe CPU-Last verursachten. Mit Opera 41 wird auch für Video-Pop-outs die Hardware-Beschleunigung genutzt, wodurch die CPU-Last um rund 30 Prozent sinken soll.

Das Icon für die personalisierten Nachrichten taucht nun endlich auch auf meinem Rechner auf - bis zur Version 40 glänzte es mit Abwesenheit. Man kann jetzt auch Nachrichten hinzufügen, ohne die genaue URL zum RSS-Feed zu kennen. Beispielsweise reicht die Angabe "au-ja.de" aus, um unseren Feed einzubinden. Neu ist zudem ein Nachrichtenverlauf, über den man zu vorherigen Ansichten zurückkehren kann.

Download: Opera 41.0.2353.56
Quelle: www.opera.com
 
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Microsoft: 14 Sicherheits-Updates und zwei 0-Day-Lücken

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 17:59:18
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im November 2016 sind es vierzehn neue Flicken, von denen fünf kritische Schwachstellen beheben. In zwei Fällen geht es um sogenannte 0-Day-Lücken, die bereits gezielt angegriffen werden.

Insgesamt wurden diesmal 83 Sicherheitslücken gestopft. 74 Fehler stecken in Microsofts eigenen Produkten, die übrigen neun finden sich in Adobes Flash Player. Der Flash Player wird von Microsoft für die Webbrowser Internet Explorer und Edge verwendet.

Hier nun die behobenen Sicherheitslücken in einer kurzen Zusammenfassung:
  • 17 Sicherheitslücken wurden in Edge entdeckt, darunter zwölf Speichermanipulationen, vier Datenlecks und eine Spoofing-Schwachstelle. Letztere wurde bereits öffentlich dokumentiert, gleiches gilt für eines der Datenlecks. Bisher wird noch keiner dieser Fehler angegriffen, in elf Fällen hält Microsoft baldige Angriffe allerdings für sehr wahrscheinlich.
  • 12 Sicherheitsprobleme wurden in Office entdeckt, darunter zehn Speichermanipulationen, ein Datenleck sowie eine DoS-Schwachstelle (Denial-of-Service). Zumindest für zwei Speicherbeschädigungen geht Microsoft von zeitnahen Angriffen aus, doch bisher wurden diese Fehler weder dokumentiert noch attackiert.
  • 10 Rechteerweiterungen wurden im Treiber des gemeinsamen Protokolldateisystems ausgemerzt. Die Ausnutzung dieser Bugs hält man in Redmond für "weniger wahrscheinlich". Keiner der Fehler wurde öffentlich dokumentiert.
  • 7 Schwachstellen betreffen den Internet Explorer, es handelt sich um vier Speicherbeschädigungen und drei Datenlecks. Für fünf der Lücken erwartet Microsoft schon bald Angriffe. Eines der Informationslecks wurde öffentlich dokumentiert, doch zumindest gibt es auch beim Internet Explorer keine neue 0-Day-Lücke.
  • 6 Probleme wurden im SQL-Server behoben, darunter fünf Rechteausweitungen und ein Informationsleck. Öffentliche Beschreibungen oder Angriffe auf diese Fehler sind nicht bekannt und nach Microsofts Einschätzung auch eher unwahrscheinlich.
  • 5 Sicherheitslücken stecken im Kernelmodustreiber, es handelt sich um drei Rechteerweiterungen und zwei Offenlegungen von Informationen. Eine der Rechteausweitungen (CVE-2016-7255) hatte bereits im Vorfeld für Schlagzeilen gesorgt, denn sie wird seit Tagen aktiv angegriffen. Auch für zwei weitere Rechteausweitungen erwartet Microsoft baldige Angriffe.
  • 4 Sicherheitslücken in der Grafikkomponente stellen ebenfalls eine große Gefahr dar: Im Falle zweier Speicherbeschädigungen sind Angriffe laut Microsoft wahrscheinlich, während eine dritte (CVE-2016-7256) bereits attackiert wird. Dies geschieht mittels Dokumenten und Webseiten, in die speziell gestaltete Schriften des Typs "Open Type Font" eingebettet wurden. Bug Nummer vier ist eine Offenlegung von Informationen.
  • 4 Rechteerweiterungen wurden im virtuellen Festplattentreiber entdeckt. Microsoft hält eine Ausnutzung für "weniger wahrscheinlich" und bisher wurde auch noch keines der Probleme öffentlich dokumentiert.
  • 3 Schwachstellen in Windows umfassen eine Remote-Code-Ausführung und zwei Rechteerweiterungen. Keiner der Fehler wurde bisher publiziert oder angegriffen, doch im Falle einer Rechteausweitung muss man schon bald mit Attacken rechnen.
  • 3 Fehler in den Authentifizierungsmethoden lassen sich zum Ausweiten von Rechten, zum Abgreifen von Daten sowie für DoS-Angriffe (Denial-of-Service) missbrauchen. Dokumentiert oder attackiert wurden diese Sicherheitslücken noch nicht und auch für die Zukunft sind Angriffe eher weniger wahrscheinlich.
  • 3 Sicherheitslücken verteilen sich auf eine kritische Remote-Code-Ausführung im Video-Control, eine Umgehung der Sicherheitsmaßnahmen des Boot-Managers und eine Rechteerweiterungen im Windows-Kernel. Keiner dieser Fehler wurde bisher publiziert oder angegriffen, doch zumindest beim Boot-Manager sieht Microsoft das Risiko von zeitnahen Attacken.
  • 9 kritische Schwachstellen kann man Microsoft nur bedingt ankreiden, denn diese befinden sich in Adobes Flash Player. Es wäre allerdings schön, wenn man diesen einfach weglassen würde.
Da sich unter den 83 behobenen Sicherheitsanfälligkeiten auch zwei 0-Day-Lücken finden, sollte man die Updates zeitnah einspielen.
 
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Amazon Prime wird um 41 Prozent teurer

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 14:35:38
Statt 49 Euro wird der Mitgliedsbeitrag für Amazon Prime im kommenden Jahr 69 Euro kosten, ein Aufschlag von 40,82 Prozent. Studenten zahlen dann 34 statt 24 Euro im Jahr, das sind sogar 41,67 Prozent mehr. Amazon begründet die Preiserhöhung mit dem größeren Leistungsumfang, welchen Amazon Prime inzwischen bietet.

Wer Amazon Prime abonniert, erhält für ein Jahr kostenlosen Premiumversand sowie Streaming-Zugriff auf 15.000 Filme und Serienepisoden sowie zwei Millionen Musikstücke. Für Kunden in Deutschland und Österreich ist auch der Zugang zur Kindle-Leihbücherei enthalten und man kann besondere Prime-Angebote nutzen. Diese Angebote sind entweder nur für Prime-Mitglieder erhältlich oder können von diesen früher genutzt werden.

Wer noch in diesem Jahr eine Amazon Prime 30-Tage Test-Mitgliedschaft abschließt, zahlt für die folgenden zwölf Monate lediglich 49 Euro (bzw. 24 Euro als Student). Wer seine Mitgliedschaft nach dem 1. Februar 2017 abschließt, muss 69 Euro (bzw. 34 Euro als Student) bezahlen. Bestehenden Prime-Mitgliedern, deren nächster Jahresbeitrag vor dem 1. Juli 2017 fällig wird, werden letztmalig 49 Euro (bzw. 24 Euro als Student) in Rechnung gestellt.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
Quelle: www.amazon.de
 
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Geschenkt: "Far Cry 3: Blood Dragon"

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 13:22:46
Ubisoft wird 30 Jahre und verschenkt zur Feier dieses Jubiläums insgesamt sieben digitale PC-Spiele an die Mitglieder des Ubisoft-Clubs. In diesen Monat gibt es den grellen Cyber-Shooter "Far Cry 3: Blood Dragon". Jeder, der über ein Ubisoft-Konto verfügt oder ein neues anlegt, wird Mitglied des Clubs. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.


"Far Cry 3: Blood Dragon" sieht aus wie ein billiger SciFi-Film aus den 80ern, dessen Handlung im Jahr 2007 spielt. Als Sergeant Rex Colt bedienen wir alle erdenklichen Cliches, töten die Schurken, bekommen die Frau und retten die Welt. Auch Cyborgs, Blutdrachen und Mutanten können uns nicht aufhalten, schließlich war 2007 dank der Atomkraft eine strahlende Zukunft. Keine Frage: Donald Trump würde "Far Cry 3: Blood Dragon" gefallen. Das Spiel hat die Einstufung USB ab 16 erhalten.

Download: Far Cry 3: Blood Dragon
 
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GoPro ruft seine Drohne zurück

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 11:16:17
Seit dem 23. Oktober 2016 verkauft der Kameraspezialist GoPro auch eine Drohne namens "Karma". Die bisher verkauften 2.500 Kameradohnen haben jedoch ein Problem mit der Stromversorgung und müssen daher zurückgerufen werden. Statt einer neuen Drohne gibt es das Geld zurück.

Offenbar konnte der Fehler noch nicht behoben werden, so dass es derzeit keine sicheren Austauschgeräte gibt. Dennoch will GoPro an der "Karma" festhalten und die Auslieferung zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Laut Hersteller kommt es im Betrieb zu einem plötzlichen Stromausfall, der das Fluggerät abstürzen lässt. Das Problem betreffe nur eine kleine Anzahl von Geräten und habe bisher keine Verletzungen oder Schäden verursacht. GoPro hat eine offizielle Rückrufseite eingerichtet, die bisher aber nur in englischer Sprache verfügbar ist.


Bei der Kameradrohne "Karma" handelt es sich um einen Quadcopter mit einem Gewicht von rund einem Kilogramm. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 15 m/s und eine maximale Flughöhe von 3.200 m. Die maximale Reichweite liegt interessanterweise bei nur 3.000 m, also 200 m weniger als die Flughöhe. Als passende Kameras nennt der Hersteller die Modelle HERO5 Black, HERO5 Session sowie HERO4 Black/Silver.
 
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Kolumne: Herzlichen Glückwunsch, USA!

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 09:55:50
Lange Zeit sah es so aus, als würden in diesem Jahr die Briten den Nobelpreis für das größte politische Desaster bekommen. Kann man so etwas wie den Brexit überhaupt toppen? Yes, they can! Die USA kann sich einfach nicht mit einem zweiten Platz zufrieden geben und hat Donald Trump zu ihrem Präsidenten gemacht. Damit folgt die USA dem aktuellen Trend "Trolle an die Macht".

BildDie einzige positive Nachricht der letzten Nacht lautet: Endlich ist dieser Wahlkrampf vorbei! Doch was kommt jetzt? Außenpolitik ist Trump scheißegal. Innenpolitisch will er Stärke zeigen. Minderheiten hat er mehrfach beleidigt, Frauen unterteilt er in begrabschbar und unbegrabschbar, Ausländer will er draußen halten - es sei denn sie eignen sich als Ehefrau. US-Firmen sollen wieder in den USA für US-Amerikaner produzieren, hierfür will er auch Handelsabkommen aufkündigen. Für Militäreinsätze im Ausland will Trump Rechnungen stellen, von der NATO und der UNO hält er wenig und an den Klimawandel glaubt er nicht. Obamas Krankenversicherung soll wieder abgeschafft werden, der kritischen Presse will er den Mund verbieten und die Clintons will er einsperren. Trump ist nicht mal mehr ein Populist, er ist ein politischer Troll.

Diesem Troll ist allerdings gelungen, was seit Jahrzehnten kein Präsidentschaftskandidat mehr geschafft hatte: Er hat die Nichtwähler mobilisiert, also jenen Teil der Bevölkerung, der sich einen Scheißdreck für Politik interessiert oder jegliche Hoheitsansprüche des Staates ablehnt. Viele dieser Nichtwähler sind weiß, arm und ungebildet. Unter ihnen finden sich Rassisten und Faschisten, aber auch jene, die durch die fortschreitende Globalisierung ihren Job verloren haben. Doch auch diese Menschen haben ein Wahlrecht und so konnte sich die einflussreichste Demokratie der Welt gezielt in beide Füße schließen. Man könnte sagen, die auf Eliten ausgerichtete Bildungspolitik hat ihren Denkzettel bekommen, denn die Dummheit hat heute gesiegt. Doch der Mensch hat ein Recht darauf, dumm zu sein und sich von Rattenfängern wie Trump ins Gesicht lügen zu lassen.

Was auf den ersten Blick wie die Diktatur des Proletariats aussieht, war tatsächlich ein demokratischer Prozess. Auch in vielen anderen Ländern stellen die Nichtwähler die größte Gruppe und könnten Trolle wie Trump an die Macht bringen. Die Demokraten hatten nicht damit gerechnet, dass so etwas geschehen kann und mit Hillary Clinton eine denkbar schlechte Kandidatin aufgestellt. Clinton wirkt nicht sonderlich sympathisch, gehört zu den verhassten Eliten des Landes und war für viele Amerikaner schon dadurch unwählbar, weil sie eine Frau ist. Doch die Republikaner zeigten sich bei ihrer Präsidentensuche heillos zerstritten und stellten am Ende einen grobschlächtigen Clown auf, weshalb sich die Demokraten sicher waren, sogar mit einer Hillary Clinton gewinnen zu können. Nun, das ist gehörig in die Hose gegangen und die Welt wird es ausbaden müssen.

Neben den Nichtwählern konnte Trump insbesondere bei den älteren Bürgern punkten, während die Mehrzahl der jungen Menschen ihre Hoffnung auf Hillary Clinton gesetzt hatte. Dieser Generationenkonflikt hatte sich auch beim Brexit-Votum gezeigt. Im Laufe der vergangenen Jahren hat sich die Welt stark verändert und die Älteren lehnen diese Veränderungen mehrheitlich ab. Statt auf grenzenlosen Handel hoffen sie auf die von Trump versprochenen Zölle. Statt auf Einwanderung hoffen sie auf die Errichtung einer Mauer zu Mexiko. Früher, als jährlich tausende amerikanische Bergarbeiter an Staublunge starben, in der Wüste von Nevada Atombomben getestet wurden und sich die Schwarzen nicht überall hinsetzen durften, war eben alles viel besser gewesen. Damals hatten Schwule im Film noch Heteros gespielt und sich mit Rücksicht auf ihr Publikum nicht öffentlich geoutet.

Doch was bedeutet ein Präsident Trump für die USA und den Rest der Welt? Das ist völlig unklar, denn so ein Troll agiert aus einer Position ohne Regeln und Verantwortung. Kann Trump dem Präsidentenamt sein Ego aufzwingen, oder wird das Amt den Troll zum Politiker schleifen? In seiner Siegesrede gab sich Trump jedenfalls versöhnlich. Statt die Verhaftung von Hillary Clinton zu verlangen, forderte er das Land auf, für ihre Leistungen dankbar zu sein. In Richtung der Welt erklärte er, auf einen Kurs der Partnerschaft zu setzen und keine Konflikte zu suchen. Es scheint fast, als wäre der ungehobelte Polterer über Nacht zum Politiker mutiert. Auch all das erinnert an den Brexit, bei dem die meisten Versprechungen schon am Tag der Entscheidung wie Seifenblasen geplatzt waren. Zumindest könnten die gemäßigten Worte die extrem nervösen Börsen ein wenig beruhigen.

Dennoch: Für aus- und inländische Unternehmen wird eine USA unter Trump deutlich unberechenbarer und ein mögliches Risiko. Insbesondere das Vertrauen in die großen amerikanischen IT-Firmen könnte unter Trump leiden, denn wer will schon deren Cloud-Dienste für seine Firmengeheimnisse nutzen, wenn ein Präsident Trump die Regeln macht. Auch all jene, die in den vergangenen Jahren so rein gar nichts zu verbergen hatten, sollten noch einmal gründlich darüber nachdenken, wer zukünftig auf ihre privaten Daten zugreifen wird. Der einzige Datensatz, der jetzt noch sicher ist, scheint Trumps Steuererklärung zu sein.
 
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Doch noch eine "Dam It"-Map für "Left 4 Dead"

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 17:39:11
Turtle Rock Studios hatte vor ziemlich genau acht Jahren das Spiel "Left 4 Dead" für Valve fertiggestellt. Was bisher fehlte, war die unvollendete letzte Kampagne "Dam It", welche die beiden Karten "Dead Air" und "Blood Harvest" vereint. Nun liegt "Dam It" kostenlos zum Download bereit.

Die Grundidee von "Dam It" ist das Aufteilen der Überlebenden, wobei eine Gruppe den anderen von einem Feuerturm aus Rückendeckung gibt. Mit im Paket befinden sich auch ein paar bisher unveröffentlichte Survival-Maps. Eigentlich gehören zu "Dam It" auch ein paar Code-Änderungen, die aufgrund der Veröffentlichung als Add-on aber fehlen. Dies führt zu einigen Fehlern:
  • Feuer, Rauch und Explosionen lösen in den Hangars keine Panik aus.
  • Die Zombies kriechen nicht die ganze Zeit im Obstgarten herum.
  • Für den Bauernmob gibt es keine Spawn-Punkte auf der abgelegenen Seite des Waldes.
  • Explosionen lassen die überdachte Brücke nicht einstürzen.
  • Das verbrannte Waldstück bleibt von Feuern verschont, der Spieler erleidet dennoch einen Feuerschaden.
  • Beim Spawn-Punkt am Damm fehlen Waffen und Medizin.
  • Im Damm gibt es unsichtbare Fahrstühle, für deren Wände die Kollisionsabfrage fehlt.
Um die "Dam It"-Map spielen zu können, benötigt man das Originalspiel "Left 4 Dead". Der Download der Karte ist kostenlos, aber nur für die PC-Version gedacht. Das Archiv ist 141,3 MiB groß.

Download:
 
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LG veröffentlicht Nougat für das G5

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 16:57:39
LG, in der Vergangenheit nicht gerade eine Bank für schnelle Android-Updates, will sich bessern und liefert seit heute Android 7.0 (Codename: Nougat) an die Nutzer des Smartphones G5 aus. Damit ist LG der zweite Hersteller, der seinen Kunden den Sprung von Marshmallow auf Nougat ermöglicht. Allerdings hat Google in Bezug auf Android einen großen Heimvorteil und wird wohl immer der erste bleiben.

BildNatürlich gibt es wieder einen kleinen Haken: Zunächst wird LG nur die Kunden im südkoreanischen Heimatmarkt bedienen. Nord- und Südamerika, Asien und die "anderen Märkte" sollen in den kommenden Wochen folgen. Im Normalfall werden die Benutzer über die Verfügbarkeit des Updates informiert. Android 7.0 verspricht nicht nur neue Funktionen, laut LG soll es auf dem G5 auch schneller laufen als Marshmallow.

Das neue Betriebssystem kann zwei Apps nebeneinander auf dem Bildschirm platzieren, wobei sich die Fenstergröße über einen Schieber anpassen lässt (siehe Foto). Mit einem doppelten Tippen auf den Übersichtsknopf wechselt man zwischen den beiden zuletzt verwendeten Apps. Über Vulkan und die VR-Unterstützung verliert LG kein Wort, vermutlich lassen sich diese beim G5 nicht nachrüsten.
 
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AMDs Zen soll offenen Multiplikator haben

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 16:28:56
Wie die chinesische Webseite PCOnline berichtet, sollen AMDs kommende Prozessoren der Baureihe "Summit Ridge" über einen frei wählbaren Multiplikator verfügen. Ob dies für alle Modelle gelten wird, ist allerdings noch unklar und darf als eher unwahrscheinlich betrachtet werden. AMD hat diese Chips für Anfang 2017 angekündigt.

Zumindest soll es spezielle Overclocking-Varianten mit acht Kernen geben, die ein Anheben des Multiplikators zulassen. Wie PCOnline erklärt, sind diese Chips besonders selektiert, so dass die TDP nicht über 95 Watt angehoben werden muss. Dennoch muss ein spezieller CPU-Kühler zum Einsatz kommen. Die TDP der Baureihe "Summit Ridge" wird sich zwischen 65 (4 Kerne, 8 Threads) und 95 Watt (8 Kerne, 16 Threads) bewegen. Diese Prozessoren werden im 14-nm-Verfahren gefertigt und im neuen Sockel AM4 betrieben. Sie enthalten keinen Grafikkern.

Das APU-Pendant des "Summit Ridge" heißt "Raven Ridge" und wird erst im weiteren Verlauf des Jahres 2017 folgen. Auch bei "Raven Ridge" handelt es sich um einen 14-nm-Chip, der maximal vier Rechenkerne (8 Threads) und eine iGPU der Vega-Generation umfasst. Dank des ebenfalls integrierten HBM-Speichers soll diese Grafiklösung aber deutlich schneller sein, als die der aktuellen APU-Generation "Bristol Ridge". "Bristol Ridge" nutzt als erstes Modell den Sockel AM4, basiert aber noch auf Excavator-Kernen und somit auf der Bulldozer-Architektur.

Mit "Gray Hawk" ist für 2019 die zweite Zen-Generation (Zen+) geplant. Auch hierbei handelt es sich um APUs mit bis zu vier Rechenkernen (8 Threads), doch diese sollen bereits mit Strukturgrößen von 7 nm gefertigt werden. Bezüglich des GPU-Kerns spricht AMD von der Generation "Navi" und der dazugehörige Sockel heißt AM4+. Vermutlich wird dieser Sockel auch die Modelle der ersten Zen-Generation aufnehmen können, während der Betrieb von "Gray Hawk" auf aktuellen Mainboards mehr als fraglich ist.
 
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Desktop: Intels "Kaby Lake" bringt nur 7% Mehrleistung

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 15:20:24
Als Intel Ende August die ersten CPUs der Generation "Kaby Lake" präsentierte, handelte es sich ausschließlich um stromsparende SoCs für schlanke Notebooks und Tablets. Auf schnelle Prozessoren für Gaming-Notebooks und Desktops müssen wir weiterhin warten, doch die chinesische Webseite PCOnline hat nun einen Core i5-7600K in die Finger bekommen und getestet.

Intel fertigt auch die Kaby Lakes im 14-nm-Verfahren, weshalb man von den neuen Prozessoren keine großen Leistungssprünge erwarten darf. Wie üblich wurde die Fertigung weiter optimiert und so kann Intel zumindest an der Taktschraube drehen. Der Core i5-7600K hat einen Basistakt von 3,8 GHz und kann je nach Auslastung bis auf 4,2 GHz beschleunigen. Das sind jeweils 300 MHz mehr als beim aktuellen Skylake-Modell Core i5-6600K, das zwischen 3,5 und 3,9 GHz taktet. Diesen Mehrtakt zwischen 7,7 und 8,6 Prozent setzt der Core i5-7600K in eine Mehrleistung zwischen 5,3 (PhotoShop CS6) und 15,4 Prozent (WinRAR) um. WinRAR ist dabei der einzige Ausrutscher nach oben, was auf einen Messfehler hindeuten könnte. Die übrigen Messungen zeigen Zugewinne zwischen sechs und acht Prozent.

Wie sein Skylake-Vorgänger verfügt auch der Core i5-7600K über 6 MiB Cache und einen Grafikkern aus 24 Recheneinheiten. Die iGPU trägt die Bezeichnung HD 630, sie besitzt keinen eigenen Speicher und muss daher auf den Arbeitsspeicher zurückgreifen. Idealerweise handelt es sich um DDR4-2133, aber DRR3L-1600 wird ebenfalls noch unterstützt. Leistungstechnisch liegt Intels HD 630 bei 3DMark auf dem Niveau des HD 530 der Skylake-Generation, alle Abweichungen bewegen sich im Bereich einer Messtoleranz. Mit einer Lastspannung von 1,33 Volt übertrifft der getestete Core i5-7600K den Core i5-6600K um 0,03 Volt. Die TDP des Prozessors wird mit 91 Watt angegeben - nicht gerade wenig für einen 4-Kern-Prozessor ohne HyperThreading.

Der Test der chinesischen Kollegen unterstreicht, was wir bereits vermutet hatten: Der "Kaby Lake" ist für Desktop-Rechner kein großer Schritt nach vorne und kann getrost übersprungen werden. Weder in Bezug auf die Strukturgröße, noch in Hinblick auf die Energieeffizienz, die Architektur oder die integrierte Grafiklösung gibt es nennenswerte Änderungen. Jegliche Mehrleistung quetscht Intel aus höheren Taktraten heraus. Dieser Stillstand beim Marktführer könnte die große Chance für AMDs Zen-Prozessoren sein.
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.11.2 Hotfix

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 14:17:09
Innerhalb weniger Tage hat AMD drei neue Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht. Die neueste Version trägt die Nummer 16.11.2 und sie vergrößert den Shader-Cache für extrem anspruchsvolle Spiele. Diese konnten den Zwischenspeicher überfordern und wurden dadurch ausgebremst. Der neue Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, er funktioniert mit GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M - aber nicht mit APUs!

Bezüglich der Liste der noch nicht behobenen Fehler hat sich etwas getan: Die schachbrettartigen Fehldarstellungen bei den Charakter-Modelle im Spielmenü von "The Division" wurden ebenso korrigiert wie eine Fehlermeldung bezüglich des Radeon WattMan. Letztere wurde auf Systemen angezeigt, die den WattMan gar nicht unterstützen.

Die folgenden Fehler wurden noch nicht behoben: Einige Spiele verweigern den Start oder laufen langsam, wenn das Overlay der Applikation "Raptr" genutzt wird. Die Hardware-beschleunigte Wiedergabe von H.264-Videos im Webbrowser hat Probleme mit anderen Spielen und Anwendungen, die zeitgleich auf die Hardware-Beschleunigung zugreifen. Auch das Streaming auf P2P-Abspieler kann bei H.264-Inhalten zu Darstellungsfehlern führen, sofern eine Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 400 zum Einsatz kommt. "FIFA 17" hängt auf einigen Notebooks mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress.

Neu hinzugekommen sind ein Startabsturz von "DOTA 2", wenn die Vulkan-API auf bestimmten GCN-Chips verwendet wird. "Battlefield 1" meldet sporadisch, dass die Grafikkarte entfernt wurde, und bei "Overwatch" flackern das Hauptmenü und die Charakter-Modelle im CrossFire-Betrieb.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.11.2 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Fast fertig: Firefox 50.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Sonntag der 06.11.2016, 17:58:53
Übernächsten Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 50.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen zweiten Finalkandidaten. Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), sowie all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt.

In die Leseansicht gelangt man über die Tastenkombination AltGr+r, die man jetzt auch zum Ausdruck von Webseiten nutzen kann - hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert.

Download: Firefox 50.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)
 
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IoT-Zombies werfen Liberia aus dem Netz

reported by doelf, Freitag der 04.11.2016, 16:56:45
Liberia ist ein Staat an der westafrikanischen Atlantikküste mit vier Millionen Einwohnen und einem einzigen Glasfaseranschluss an das weltweite Netz. Damit ist Liberias Infrastruktur schwach genug, um im Rahmen eines DDoS-Angriffs aus dem Internet gekegelt zu werden. Und genau das ist vor einer Woche mehrfach geschehen.

Genauer gesagt wurde die Firma "Lonestar Cell MTN", welche den Zugang Liberias zum Glasfaserkabel zwischen dem südafrikanischen Kapstadt und Frankreich (Africa Coast to Europe) realisiert, vom Botnet 14 attackiert. Dieses gehört zur Gruppe der Mirai-IoT-Botnets, welche seit Anfang Oktober ihr Unwesen treiben. Damals tauchte im Internet der Quellcode für ein Schadprogramm auf, mit dessen Hilfe sich Geräte aus dem Bereich des "Internet of Things" (IoT) aus der Ferne übernehmen lassen. Neben Netzwerkgeräten wie Routern und NAS-Festplatten kann es sich dabei auch um Überwachungskameras, Smart-Home-Geräte oder Fernsehapparate handeln. Rund 100.000 solcher Geräte werden von Mirai kontrolliert und für koordinierte DDoS-Angriffe, die darauf abzielen, bestimmte Server mit Anfragen zu überschwemmen und dadurch lahmzulegen, genutzt.

Ende Oktober hatten die IoT-Zombies den Dienstleister Dyn blockiert und damit auch bei populären Internetdienste wie AirBnb, Amazon, GitHub, Netflix, PayPal, Reddit und Twitter für massive Störungen gesorgt. Wie der Sicherheitsexperte Kevin Beaumont erklärt, hatte der DDoS-Angriff auf Liberia ein Volumen von 500 Gbps und wurde vermutlich vom selben Angreifer, zumindest aber über die selbe Infrastruktur, durchgeführt. Die einzelnen Angriffe seien kurz gewesen, hätten sich aber mehrfach wiederholt. Beaumont sieht hierin Testläufe für Angriffe gegen größere Ziele bzw. gegen Länder mit einer besser entwickelten Infrastruktur. Dies ist hochgradig beunruhigend, denn es fehlt ein wirksames Gegenmittel. Viele der IoT-Zombies werden von ihren Besitzern nicht gewartet oder lassen sich gar nicht absichern.

Einmal mehr wird deutlich, dass unzählige Hersteller mit ihren IoT-Geräten auf den Markt drängen, ohne sich dabei um sichere Software oder die Bereitstellung von Updates zu kümmern. Über kurz oder lang müssen solche Zombies identifiziert und auf schwarze Listen gesetzt werden, da die Besitzer erst tätig werden, wenn ihre Geräte nicht mehr richtig funktionieren. Zudem muss die Politik dafür sorgen, dass der Aspekt der Gerätesicherheit nicht nur Stromschläge, sondern auch Software-Fehler und Sicherheitslücken umfasst. Erst wenn die Käufer auch diesbezüglich einen Rechtsanspruch auf eine Nachbesserung haben, werden sich die Sorgfalt und die Update-Politik der Hersteller ändern.
Quelle: medium.com
 
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Microsoft bringt Präsidentschafts-Patch gegen 0-Day-Lücke

reported by doelf, Freitag der 04.11.2016, 15:18:34
Eine russische Hackergruppe namens STRONTIUM, auch bekannt unter dem Namen "APT 28", führt derzeit gezielte Angriffe gegen Windows-Systeme durch. Dabei werden zwei Sicherheitslücken, eine in Adobes Flash Player und eine weitere in Windows selbst, genutzt. Während Adobe seine 0-Day-Lücke (CVE-2016-7855) bereits gestopft hat, plant Microsoft dies für den Tag der US-Präsidentenwahl.

Wie Terry Myerson, der Chef der Windows- und Geräte-Gruppe von Microsoft, erklärt, sind Kompatibilitätstests erforderlich, bevor mit der Auslieferung der Sicherheits-Updates begonnen werden kann. Das Problem steckt tief im Kernel und betrifft alle aktuell noch unterstützten Windows-Versionen von Vista bis zum Windows 10 Anniversary Update. Neue Sicherheitsvorkehrungen im Windows 10 Anniversary Update verhindern allerdings, dass die Schwachstelle ausgenutzt werden kann. Zudem lässt sich nur der Internet Explorer angreifen, nicht aber der neuere Webbrowser Edge. Googles Entscheidung, die 0-Day-Lücke vor Auslieferung der Patches zu veröffentlichen, bezeichnet Myerson als enttäuschend und beklagt ein unnötiges Risiko für Windows-Nutzer.

Laut Microsoft geht STRONTIUM gezielt gegen Politiker und Diplomaten sowie Vertreter aus Militär und Wirtschaft vor. Die Opfer würden in einigen Fällen über Monate ausspioniert, um Zugriff auf Rechner und Netzwerke zu bekommen. Dies legt die Vermutung nahe, dass es sich bei STRONTIUM um eine politisch gesteuerte Gruppe handelt. Im aktuellen Fall greifen die Hacker über ein Flash-Element an, das im Laufzeitcode von ActionScript einen Zugriff auf bereits gelöschte Speicherinhalte provoziert. Im Anschluss wird ein Problem im Windows-Kernel für eine Rechteausweitung missbraucht, welche den Download einer Hintertüre in Form einer DLL-Datei ermöglicht. Diese wird lokal gespeichert und dann im Browser-Prozess ausgeführt. In Unternehmen sollte nun die Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) anschlagen und den Nutzer vor dem verdächtigen Zugriff warnen.

Googles Sicherheits-Team hatte die beiden 0-Day-Lücken am 21. Oktober 2016, einem Freitag, gefunden und Adobe und Microsoft umgehend informiert. Bereits am 26. Oktober 2016 stellte Adobe passende Updates für den Flash-Player bereit. Google wartete noch bis zum 31. Oktober 2016 ab, dann wurden die 0-Day-Lücken dokumentiert. Für Microsoft war das zu früh, denn statt den Flicken außer der Reihe zu veröffentlichen, plante man das Update für den November-Patch-Day ein. Dieser findet aber erst am kommenden Dienstag, also am 8. November 2016, statt. Ein äußerst ungünstiger Termin, denn am selben Tag wird in den USA ein neuer Präsident bzw. eine Präsidentin gewählt. Und eine solche Wahl ist auf funktionierende IT-Infrastrukturen angewiesen.
 
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Browser-Spionage: Kein Vertrauen in "Web of Trust"

reported by doelf, Freitag der 04.11.2016, 11:55:07
Wenn es ums Datensammeln geht, haben die meisten Internetnutzer nur die Geheimdienste sowie große Firmen wie Google, Facebook und Microsoft auf dem Schirm, doch tatsächlich gieren auch viele kleine Anbieter nach den großen Daten (Big Data) und insbesondere das Surfverhalten lässt tief blicken. Der Weg an diese Daten führt oftmals über Browser-Erweiterungen, die sogenannten Add-ons.

Browser-Erweiterungen können nützlich sein - oder gefährlich. So verspricht das empfehlenswerte NoScript eine höhere Sicherheit und die Wahrung der Privatsphäre durch das Blockieren aktiver (Adobe Flash, JavaScript, Java-Applets, Microsoft Silverlight) sowie nachgeladener (Frames, iFrames) Inhalte. Das Add-on Adblock filtert unerwünschte Werbung aus (und macht uns damit das Leben schwer) und der Ant Video Downloader ermöglicht das Herunterladen beliebiger Videos. Keine Frage, ein Browser ohne Add-ons ist wie ein Smartphone ohne Apps - reduziert auf die Grundfunktionen.

Der Fall "Web of Trust"
Auch das Add-on "Web of Trust", welches für Chrome, Firefox, den Internet Explorer, Opera und Safari angeboten wird, erschien auf den ersten Blick nützlich: Per Browser-Erweiterung bewerten die Benutzer die besuchten Webseiten hinsichtlich des Jugendschutzes und der Vertrauenswürdigkeit, so dass nach und nach ein "Netz des Vertrauens" entsteht. In den Datenschutzbestimmungen verspricht "Web of Trust", das Surfverhalten nicht aufzuzeichnen und alle Bewertungen zu anonymisieren. Das Add-on ist zudem quelloffene Software gemäß GNU GPLv3. Ein sinnvolles Konzept und die GPL-Lizenz verschafften "Web of Trust" einen Vertrauensbonus, den die Entwickler nun verspielt haben. Was auf Seiten des Servers mit den Benutzerdaten geschieht, ist nämlich alles andere als transparent und offen. Zudem sind die Datenschutzbestimmungen des Anbieters nichts als eine dreiste Lüge.

Wie Recherchen des NDR ergeben haben, zeichnet "Web of Trust" das Surfverhalten seiner Benutzer detailliert auf und nimmt es auch mit der Anonymisierung nicht allzu genau. So fanden sich in Datensätzen, welche die Firma an Dritte verkauft, Deep-Links zu persönlichen Inhalten auf Online-Speicherdiensten, E-Mail-Adressen sowie Anmeldedaten. Aus solchen Informationen lassen sich ganz leicht die Erzeuger der Daten rekonstruieren und diese werden dadurch nicht nur gläsern, sondern auch erpressbar. So offenbaren Besuche auf Pornoseiten und Dating-Portalen die sexuellen Vorlieben, während die Suche nach medizinischen Begriffen Hinweise auf eine Erkrankung liefert. Auch die politische Einstellung, das soziale Umfeld und das Kaufverhalten lässt sich bis ins kleinste Detail nachvollziehen. Und die Links zu Online-Speicherdiensten lieferten den Journalisten sogar Gehaltsabrechnungen, Personalausweise und Kontoauszüge.

Interessanterweise fühlt sich "Web of Trust" im Recht: So würde in den Datenschutzbestimmungen darauf hingewiesen, dass bestimmte Daten an Dritte weitergegeben werden. Zudem habe man die Daten ausreichend anonymisiert, weshalb es sich nicht mehr um besonders geschützte personenbezogene Daten handle. Bei Mozilla, Google und Opera sieht man das ganz anders: Alle drei Anbieter haben "Web of Trust" am gestrigen Donnerstag aus ihrem Add-on-Angebot entfernt. Unser Rat: Wer diese Erweiterung installiert hat, sollte sie unverzüglich löschen!

Woran erkennt man vertrauenswürdige Add-ons?
Genauso gut könnte man fragen, woran erkennt man vertrauenswürdige Apps? Es ist leider ein reines Glücksspiel, weshalb man Add-ons nur in Maßen einsetzen sollte. Grundsätzlich stellt sich immer die Frage, wie das Geschäftsmodell des Anbieters aussieht. Nur wenige Entwickler handeln aus reinem Idealismus, die meisten wollen mit ihren Add-ons Geld verdienen. Doch wie kommt Geld in die Kasse, wenn das Add-on selbst nichts kostet? Das kann nur über Werbung, bezahlte Empfehlungen oder den Datenhandel geschehen. Vor der Installation von Add-ons, sollte man sich im Internet über diese gründlich informieren.

Ein Praxistipp
Generell empfiehlt es sich, zwei Browser zu nutzen - einen zum reinen Surfen mit installierten Add-ons und den zweiten für vertrauliche Aufgaben wie E-Mail, Bankgeschäfte, Online-Shopping und Cloud-Zugriffe. Als zusätzliche Absicherung kann man die vertraulichen Zugriffe auch auf eine oder mehrere virtuelle Maschinen auslagern und so eine optimale Abschottung erreichen. Als Betriebssystem der virtuellen Maschine kann dann auch das Abbild einer Linux-Live-CD/DVD verwendet werden. Und nein, ein solches Vorgehen ist nicht kompliziert und durchaus auch für Nicht-Nerds umsetzbar.
 
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LibreOffice 5.2.3 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 04.11.2016, 09:46:20
Das finale LibreOffice 5.2.3 liegt für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Es handelt sich um ein reines Bug-Fix-Update, welches 81 Fehler beseitigt, darunter drei potentielle Absturzursachen. Die finale Fassung entspricht Bit für Bit dem dritten Veröffentlichungskandidaten.

Wer LibreOffice 5.2.3 RC 3 bereits installiert hat, muss die Installationspakete nicht erneut herunterladen, sondern kann diese Version auch weiterhin nutzen. Wer hingegen noch die Entwicklungsschiene 5.1 verwendet, sollte in den kommenden Tagen ein Upgrade vornehmen. Das Ende Oktober 2016 veröffentlichte LibreOffice 5.1.6 markiert nämlich die letzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene und am 27. November 2016 werden der Support und die Entwicklung der Generation 5.1 enden.

Download: LibreOffice 5.2.3
 
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Android beherrscht den Smartphone-Markt

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 15:11:38
Eigentlich müsste man zwischen iPhones und aPhones unterscheiden, denn abgesehen von iOS und Android gibt es auf dem Smartphone-Markt keine Alternativen mehr. Und auch Apple befindet sich auf dem absteigenden Ast, wie eine aktuelle Marktanalyse von Strategy Analytics belegt. Android nimmt indes die 90-Prozent-Marke ins Visier.

Im dritten Quartal 2016 wurden weltweit 375,4 Millionen Smartphones verkauft. Das sind exakt sechs Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, doch damals war der Zuwachs mit 9,5 Prozent noch spürbar höher ausgefallen. Der Smartphone-Markt scheint sich langsam aber sicher zu sättigen und in den noch nicht erschlossenen Märkten kann einzig Google mit seinen preisgünstigen Geräten punkten. Selbst in China ist der iPhone-Hype schon wieder vorbei. So kommt es, dass der Marktanteil von Android um 3,4 Punkte auf 87,5 Prozent gestiegen ist, während Apples iOS um 1,5 Punkte auf 12,1 Prozent zurückgefallen ist. Die Alternativen wie Windows Mobile, Blackberry OS, Ubuntu, Sailfish OS und Tizen kommen zusammen auf 0,3 Prozent (-2,0).

Noch deutlicher wird dieser Trend beim Blick auf die Verkaufszahlen: Die Android-Anbieter kommen auf 328,6 Millionen Geräte (+10,3%), während sich Apple mit 45,5 Millionen iPhones (-5,2%) begnügen muss. Die restlichen Mitbewerber sind um 84,1 Prozent auf zusammen 1,3 Millionen Geräte abgestürzt. Schon vor einem Jahr war die Suche nach Alternativen nicht leicht, doch seitdem hat sich Microsoft aus dem Telefongeschäft zurückgezogen und Blackberry ist inzwischen auf Android umgeschwenkt. Jolla, der Entwickler von Sailfish OS, hat sein zweites Telefon nur an angemeldete Entwickler verkauft und gibt auf diese Geräte keinerlei Garantie, während Smartphones mit Ubuntu nur in homöopathischen Dosen auftreten. Und Firefox OS ist eh schon tot.
 
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iTunes 12.5.3 behebt zwei Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 14:46:53
Apple hat iTunes auf die Version 12.5.3 aktualisiert und verspricht wie üblich Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen. Sicherheitsrelevante Änderungen scheint es diesmal nicht zu geben, dafür wurden zwei Fehler bei der Musikwiedergabe behoben.

Zum einen geht es um ein Problem, durch das Alben nicht in der erwarteten Reihenfolge abgespielt wurden. Zum anderen verhinderte ein Fehler, dass die Liedtexte bei Beats 1 angezeigt wurden. Beats 1 ist das kostenlose Radioangebot von Apple Music.

Download: iTunes 12.5.3
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht Beta 5

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 13:38:25
Die fünfte Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Die kommende Version 17 verspricht Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Zudem wird es neue Skins für die Benutzeroberfläche geben.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.

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Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet.

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Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Seit Kodi 17 Beta 2 funktioniert die Steuerung über Game-Controller wieder und es gab einige Korrekturen in den Bereichen Audio-Passthrough, De-Interlacing und Videoaufnahmen. Dank Googles Hilfe wurde ein neuer Audio-Passthrough für Android Nougat realisiert und dank Microsofts Unterstützung konnten Zoom-Probleme unter Windows gelöst werden. Bei der Aktualisierung von Add-ons und Skins werden alle Abhängigkeiten geprüft, bevor Kodi gestartet wird. Zudem gibt es einen Notfallplan für Skins, die bisher noch nicht für Kodi 17 angepasst wurden.

Die fünfte Beta-Ausgabe repariert die Wiedergabe von HLS-Streams und behebt einen Fehler am Ende von Videodateien, der durch das Postprocessing verursacht wurde. Der Text des Startbildschirms ändert sich bei längeren Wartezeiten, damit man erkennt, dass das Programm nicht hängt. Beim Aktualisieren von Skins werden die Einstellungen nun wieder neu geladen und auf Android stürzt Kodi nicht mehr ab, wenn Icons fehlen. Unter Windows kommt Kodi besser mit fehlenden Add-ons zurecht und eine neue UWP-Version (universelle Windows-Plattform) behebt einen Bluescreen in Zusammenhang mit Grafiklösungen von AMD. Leider läuft Kodi 17 unter Windows noch nicht rund, denn die Aktualisierung von Skins und Add-ons scheitert. Unter Android und auf dem Raspberry Pi kann das Bild einfrieren, auch hier wird noch nach der Ursache des Problems gesucht.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 5
 
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Fast fertig: Firefox 50.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 13:15:08
Übernächsten Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 50.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen ersten Finalkandidaten. Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), sowie all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt.

In die Leseansicht gelangt man über die Tastenkombination AltGr+r, die man jetzt auch zum Ausdruck von Webseiten nutzen kann - hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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UPDATE: CMS-Upgrade und Störungen

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 09:37:57
Wir führen derzeit ein CMS-Upgrade durch, das gestern zeitweise für Störungen beim Aufrufen der Nachrichten gesorgt hatte. Diese waren gegen Abend zwar behoben, doch das Update des Newsfeeds stand noch aus und leider zieht sich dieses auch noch etwas hin. Wir bitten um etwas Geduld.

Die Änderungen sind notwendig, um den weiteren Aus- und Umbau des Nachrichtensystems voranzutreiben. Während die Vorabtests der neuen Modulen positiv verlaufen waren, zeigten sich in der Praxis dann doch noch einige unerwartete Probleme.

UPDATE: Die letzten Tests verliefen positiv, ich habe die modifizierten Module jetzt live geschaltet und die Feeds scheinen wieder einwandfrei zu funktionieren (der Feed mit den aktuellen Artikeln war eh nicht betroffen, nur der News-Feed). Also Daumen drücken und eventuelle Fehler hier im Thread melden. Danke!

Euer Au-Ja-Team
 
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GEMA und YouTube: Einigung nach 7 Jahren

reported by doelf, Dienstag der 01.11.2016, 19:52:45
Am heutigen Dienstag haben die Verwertungsgesellschaft GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) und das Videoportal YouTube eine Einigung in ihrem schier ewigen Lizenzstreit erzielt. Zur Höhe der Lizenzzahlungen äußern sich weder GEMA noch YouTube. Zumindest umfasst die Einigung nicht nur zukünftige Zahlungen, sondern auch den Zeitraum vom 2009 bis 2016.

Laute GEMA wurde mit dem "Vertrag eine sichere Grundlage für die Mitglieder der GEMA und der YouTube Nutzer" geschaffen. Es bestünden aber auch weiterhin "unterschiedliche Rechtsauffassungen zwischen YouTube und der GEMA darüber, ob YouTube oder die Uploader für die Lizenzierung der genutzten Musikwerke verantwortlich sind". Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, sieht die Politik in der Pflicht, "einen klaren Rechtsrahmen zu schaffen". Es müsse "modernes Urheberrecht geschaffen werden, das den Musikschaffenden ermöglicht, ihren wirtschaftlichen Anteil an der digitalen Wertschöpfung geltend zu machen."

Erwähnenswert ist zudem, dass es von November 2007 bis März 2009 schon einmal einen Lizenzvertrag zwischen GEMA und YouTube gegeben hatte. Damals war das gesamte GEMA-Repertoire sowohl für offizielle Musikvideos als auch für von Benutzern eingestellte Inhalte lizenziert. Ein Nachfolgevertrag scheiterte aber an extrem unterschiedlichen finanziellen Vorstellungen, weshalb in der Folge diverse Videos für Nutzer aus Deutschland gesperrt wurden. Der jahrelange Verhandlungsmarathon hatte auch mehrere Zwischenstopps vor Gericht gemacht. Zuletzt konnte das Münchener Oberlandesgericht im Januar 2016 keine Urheberrechtsverletzungen durch YouTube feststellen.
Quelle: www.gema.de
 
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