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MSI RTX 2080 Serie

News-Archiv: November 2017

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Firefox 57.0.1 behebt Fehler und Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 30.11.2017, 23:09:03

Die Quantum-Generation des Firefox hat ihr erstes Update erhalten: Mit dem Firefox 57.0.1 kümmern sich Mozillas Entwickler um ein paar Fehler und stopfen auch mehrere Sicherheitslücken. Insbesondere die Natur dieser Schwachstellen würde uns brennend interessieren, doch bisher bleibt uns Mozilla die entsprechenden Informationen schuldig.

Beschränken wir uns erst einmal auf die behobenen Fehler: Bei der Wiedergabe auf YouTube und anderen Video-Seiten kam es in Verbindung mit einigen Grafiklösungen von AMD (z.B. Radeon R7 200 Serie und APUs mit Radeon R2) zu Farbverzerrungen. Die betroffenen Videoinhalte wurden dabei violett-, pink- und grünfarben überlagert. Dieser Fehler wurde ebenso behoben wie ein Pfadproblem bei prefs.js unter Windows, welches auftritt, wenn der Profilpfad Zeichen außerhalb des ASCII-Raums enthält. Unter macOS wurde ein Absturz von Google Maps in Verbindung mit Intels HD Graphics 3000 repariert. Der RealPlayer versucht, eine eigene Client-Bibliothek in den laufenden Browser-Prozess zu injizieren und verursachte damit Performance-Probleme. Dies wird nun unterbunden.

Nach dem Update auf die Version 57.0.1 kommt es beim Start des Firefox zu einem Absturz, wenn zugleich bestimmte Sicherheitsprogramme von G-DATA laufen. Ursache ist das Modul "BankGuard", mit dem das Online-Banking und -Shopping geschützt werden soll. Wer auf dieses Problem stößt, sollte seine Sicherheitssoftware aktualisieren. Bringt dies keine Abhilfe, kann man den "BankGuard" vorübergehend unter "Einstellungen", "AntiVirus", "Webschutz" deaktivieren.

Download: Firefox 57.0.1

 
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Apple stopft peinliche Root-Lücke

reported by doelf, Donnerstag der 30.11.2017, 16:09:03

Mit dem gestern veröffentlichten Sicherheits-Update 2017-001 schließt Apple die überaus peinliche Root-Lücke in macOS High Sierra 10.13.1. Auch die Version 10.13.0 ist betroffen, ältere Versionen von macOS hingegen nicht. Der Patch wird automatisch eingespielt.

Der Patch hat ein Problem
Leider hat das Sicherheits-Update 2017-001 Nebenwirkungen: Wenn die Dateifreigabe nach der Installation des Patches nicht mehr funktionieren sollte, muss der Benutzer selbst Hand anlegen. Apple rät, die Terminal-App zu starten und dort den Befehl "sudo /usr/libexec/configureLocalKDC" einzugeben. Die Ausführung dieses Befehls muss mit dem Administrator-Passwort bestätigt werden. Im Anschluss soll die Dateifreigabe wieder funktionieren.

Der Fehler
Hinter "root" verbirgt sich bei unixoiden Betriebssystemen, zu deren Familie auch macOS gehört, ein Superuser-Konto mit den weitreichendsten Zugriffsrechten. Der Root-Nutzer ist ausschließlich für besondere Verwaltungsaufgaben gedacht, denn mit seinen Rechten lässt sich großer Schaden anrichten. Daher sollte der Root-Zugang auch besonders gut gesichert sein. Bei macOS High Sierra war das nicht der Fall, denn jeder konnte sich problemlos als "root" anmelden. Hierzu klickte man einfach auf "Benutzer wechseln", "Anderer...", gab als Benutzernamen "root" ein, ließ das Passwortfeld leer und klickte mehrfach hintereinander auf die Schaltfläche "Login". In der Folge wurde das Root-Konto automatisch aktiviert und da für dieses noch kein Passwort hinterlegt war, musste auch keines angegeben werden.

 
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Die nächste Generation: LibreOffice 6.0 Beta 1

reported by doelf, Donnerstag der 30.11.2017, 14:22:09

Der nächste große Versionssprung für die kostenlose und quelloffene Büro-Software LibreOffice ist für Ende Januar bzw. Anfang Februar 2018 geplant. Nach einer frühen Alpha-Version Anfang November liegt nun die erste Beta-Ausgabe zum Download bereit. Mit 400 Änderungen dürfte sie deutlich zuverlässiger laufen, zumal sich 25 Korrekturen um mögliche Abstürze kümmern.

Neu im Writer
Die unter "Autoformat" hinterlegten Tabellenformate wurden vollständig durch neue ersetzt. Gleiches gilt für den Standardstil, dessen Ränder nun 0,5 Punkte breit sind. Eine interessante Neuerung gibt es bei der Rechtschreibkorrektur: Fügt man dem Wörterbuch ein neues Wort hinzu, kann man diesem über "Grammar By" einen grammatikalischen Stamm zuweisen. So lässt sich beispielsweise definieren, dass eine Litschi grammatikalisch wie Gummi zu behandeln sei, so dass auch der Plural "Litschis" sowie zusammengesetzte Worte wie Litschibaum erkannt werden. Nachdem man eingefügte Bilder seit LibreOffice 4.1 in 90-Grad-Schritten rotieren kann, bringt die Version 6.0 eine freie Wahl der Winkel.

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Gestaltet man einen Text mehrspaltig, wird nun ein Spaltenabstand von 0,5 cm gesetzt. Bisher klebten die Spalten direkt aneinander, was in der Praxis wenig Sinn machte. In der Suchleiste wurde ein neues Ausklappmenü ergänzt, über das man das zu suchende Objekt (z.B. Fußnote, Kommentar, OLE-Objekt, Zeichnung usw.) einschränken kann. Für den "Direkt-Cursor", welchen man über das Menü "Extras", "Optionen", "LibreOffice Writer", "Formatierungshilfen" aktivieren kann, gibt es die neue Option "nur Leerzeichen". Wird das Seitenformat manuell geändert, passt Writer die Ausrichtung - also Hoch- bzw. Querformat - entsprechend an. Dies war bisher nicht der Fall.

Neu in Calc
Wenn man im Exportieren-Dialog die Option "Auswahl" aktiviert, ist es nun möglich, einen ausgewählten Zellbereich oder eine ausgewählte Gruppe von Formen und Bildern als Bild zu speichern. Hierbei werden die Formate PNG und JPG unterstützt. Über den Menüpunkt "Bearbeiten", "Auswählen" kann man nun alle ungeschützten Zellen selektieren. Geschützte Tabellen werden sinnvollerweise mit dem Schloss-Symbol gekennzeichnet und bei der bedingten Formatierung wurden die Farben auf Grün und Gelb geändert. Werden mehrzeilige Texte aus einer Zelle in einen Texteditor kopiert, fügte Calc bisher zusätzliche Anführungszeichen ein. Dieser Fehler wurde behoben. Neu ist zudem das Tastaturkürzel Strg + Shift + Alt + V zum Einfügen unformatierter Textinhalte.

Neu in Impress und Draw
Für Impress gibt es zehn neue Vorlagen und zwei weitere wurden verbessert. Der nervige Bestätigungsdialog bei "Folie", "Hintergrundbild festlegen..." wurde deaktiviert und das Standardformat für Folien auf das Seitenverhältnis 16:9 geändert.

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Weitere Neuerungen
Auf allen Desktop-Plattformen lassen sich ODF-Dokumente mit OpenPGP signieren. Die zusätzliche Verschlüsselung ist derzeit noch experimentell, soll aber bis zum finalen LibreOffice 6.0 fertig sein. In der aktuellen Beta-Version muss hierfür allerdings noch zusätzliche Software (Download für Windows, Download für macOS, für Linux wird das Paket gnupg/gpg benötigt) installiert werden. Es gibt eine neue Online-Hilfe, die sich auch auf Mobilgeräten verwenden lässt. Die Schriftfamilie Noto (z.B. Noto Sans, Noto Serif, Noto Mono) gehört nun zum Lieferumfang von LibreOffice. Hinzugefügt wurden Importfilter für QuarkXPress 3 und 4 sowie ein Export-Filter für das EPUB-Format. Umfangreiche Verbesserungen haben der OOXML-Filter und der Import von EMF+ (Enhanced Metafile Format Plus) erfahren. Dazu kommen kleinere optische Verbesserungen und unzählige Korrekturen.

Der Zeitplan
Sofern erforderlich, könnte zwischen dem 4. und 10. Dezember 2017 eine zweite Beta-Version folgen. Bis Heiligabend soll dann der erste Veröffentlichungskandidat stehen, eine hoffentlich schöne Bescherung. Zwei weitere Release Candidates sind zwischen dem 8. und 14 Januar 2018 sowie zwischen dem 22. und 28. Januar 2018 terminiert. Das finale LibreOffice 6.0 soll dann in der Folgewoche veröffentlicht werden.

Download: LibreOffice 6.0 Beta 1

 
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AMD: Neue AM4-APUs im Anflug

reported by doelf, Donnerstag der 30.11.2017, 10:29:31

ASUS hat vor ein paar Tagen damit begonnen, die UEFI-Versionen seiner AM4-Mainboards für "zukünftige Prozessoren" ("new upcoming processors") zu aktualisieren. Laut ASUS enthalten diese UEFIs den AGESA-Code 1071, wobei AGESA für "AMD Generic Encapsulated System Architecture" steht. Dieser Code stellt die korrekte Erkennung der Prozessoren sicher und ist sozusagen der gemeinsame Kern für die unterschiedlichen UEFI-Versionen.

Zuletzt hatte AMD die Version 1.0.0.6b veröffentlicht, welche die Motherboard-Hersteller im Laufe des September in ihre UEFIs eingebaut hatten. Auf dem Sockel AM4 unterstützt diese die APUs der Baureihe "Bristol Ridge", welche noch die veralteten Excavator-Kerne einsetzen, sowie die CPUs der Generation "Summit Ridge" (Ryzen), welche bereits mit den modernen Zen-Kernen ausgestattet ist. Während die APUs einen vergleichsweise flotten Grafikkern beinhalten, bieten die CPUs gar keine integrierte Grafik. Wer viel Rechenleistung benötigt, aber keinen großen Wert auf die Grafikleistung legt, muss bisher einen Ryzen-Prozessor mit einer Grafikkarte kombinieren - oder sich bei Intel umsehen.

Das soll sich mit den "Raven Ridge"-APUs ändern, welche AMD bisher nur für Notebooks angekündigt hat. In "Raven Ridge" kombiniert AMD seine leistungsstarken Zen-Rechenkerne mit einer Grafiklösung auf Basis der aktuellen Vega-10-Generation (GCN 5). Bis zu vier Rechen- und zehn Grafikkerne (CUs) soll eine solche APU aufweisen, wobei CPU und GPU, wie bei der Zen-Architektur üblich, über AMDs "Infinity Fabric" verbunden sind. Bisher wurde eine interne PCIe-Anbindung genutzt. Jeder Rechenkern besitzt 64+32 KiB L1-Cache (Befehle+Daten) und 512 KiB L2-Cache, dazu kommen 4 MiB gemeinsamer L3-Cache. Dank Simultaneous Multithreading (SMT) werden pro CPU-Kern zwei Threads parallel abgearbeitet. Aus zehn Vega-CUs ergeben sich indes 640 Stream-Prozessoren, 40 TMUs und 16 ROPs. Zur Ausgabe der integrierten Grafik kommen DisplayPort 1.4 und HDMI 2.0b zum Einsatz, womit 4k-Aufklösungen mit 60 Hertz möglich sind. Als Gesamtpaket mit schnellem DDR4-Speicher verspricht "Raven Ridge" einen bedeutenden Leistungssprung im Bereich der APUs.

Bereits im Oktober wurde über AGESA 1.0.0.7 und der darin enthaltenen "Raven Ridge"-Unterstützung spekuliert. Damals hieß es, AMD habe die komplette Struktur seines Codes überarbeitet, um Anpassungen für zukünftige Prozessoren leichter einpflegen zu können. Diese umfangreichen Änderungen deuteten zugleich auf eine längere Testphase bei den Mainboard-Herstellern hin. Sollte AMD seine bisherige Nummerierung beibehalten, dürfte AGESA 1071 für die Version 1.0.0.7.1 stehen. Da ASUS diesen Code in offizielle UEFI-Versionen einbaut (z.B. beim ASUS Prime B350M-A), muss er final sein und somit dürften die "Raven Ridge"-APUs nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen.

 
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Letzte Updates: Kodi 17.6 und LibreELEC 8.2.1 MR

reported by doelf, Mittwoch der 29.11.2017, 16:55:08

Ein letztes Update für Krypton: Mit der stabilen Version 17.6 ist diese Generation der beliebten Medien-Center-Software Kodi am Ende ihrer Entwicklung angelangt, denn Kodi 18 (Codename: Leia) steht bereits in den Startlöchern. Die passende Ausgabe der Linux-Distribution LibreELEC trägt die Versionsnummer 8.2.1 und ist ebenfalls schon verfügbar.

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Kodi 17.6 bringt vier Änderungen: Im Dialog zum Konfigurieren eines Controllers (siehe Bildschirmfoto) wurde eine mögliche Absturzursache behoben und ein bestätigter Crash konnte beim Deaktivieren des Joystick Add-on beseitigt werden. Darüber hinaus haben sich die Entwickler um mögliche Verbindungsprobleme des internen Webservers gekümmert und die Standard-Scraper auf die neuesten Versionen aktualisiert.

Download: Kodi 17.6

LibreELEC 8.2.1 MR (MR = Maintenance Release) umfasst Kodi 17.6, Samba 4.6.10 sowie aktualisierte Zeitzonendaten in der Version 2017c. Letztere beheben ein kleineres Problem, welches das Ende der diesjährigen Sommerzeit bereitet hatte. Nach dem Aufwachen aus dem Ruhezustand war Apples Infrarot-Treiber nicht mehr verfügbar. Dieses Problem konnte ebenso gelöst werden wie Fehlermeldungen bezüglich bereits existierender Dateien bei SMB-Verbindungen zu Windows-10-Shares. Für den SMB-Client kann man nun eine minimale Protokollversion festlegen und die neue Option "SMB Legacy Security" erzwingt eine schwache Authentifizierung (mit NTLMv1 ohne SPNEGO) für Datenträger an den USB-Anschlüssen älterer Router und NAS-Geräte.

Download: LibreELEC 8.2.1 MR

 
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macOS High Sierra: Kein Passwort? Kein Problem!

reported by doelf, Mittwoch der 29.11.2017, 14:34:34

Wenn man vor einem Mac steht, auf dem Apples aktuelles Betriebssystem macOS 10.13.1 (High Sierra) läuft, und man gerade kein Passwort zur Hand hat, gibt es eine elegante und ausgesprochen simple Lösung: Man klickt einfach auf "Benutzer wechseln", "Anderer...", gibt als Benutzernamen "root" ein, lässt das Passwortfeld leer und klickt mehrfach hintereinander auf die Schaltfläche "Login". Und schon ist man drin.

Ein Bug? Ein Feature? Einfach nur peinlich? Was sich Apple hier geleistet hat, spottet jeder Beschreibung, denn hinter "root" verbirgt sich bei unixoiden Betriebssystemen, zu deren Familie auch macOS gehört, ein Superuser-Konto mit den weitreichendsten Zugriffsrechten. Der Root-Nutzer ist ausschließlich für besondere Verwaltungsaufgaben gedacht, denn mit seinen Rechten lässt sich großer Schaden anrichten. Daher sollte der Root-Zugang auch besonders gut gesichert sein und nicht offen stehen wie ein Scheunentor. Eine digitale Umsetzung von "klopfet an, so wird euch aufgetan" (Lukas Kapitel 11, Vers 9) ist jedenfalls nicht zielführend.

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
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Entdeckt wurde das Problem vom türkischen Software-Entwickler Lemi Orhan Ergin. Dieser hatte in der Systemeinstellung unter "Benutzer & Gruppen" auf das Schloss geklickt, "root" als Benutzernamen eingegeben und sich ohne Passwort anmelden können. Andere Nutzer konnten den Fehler auch beim Anmeldebildschirm von macOS High Sierra nachstellen. In einer ersten Reaktion empfiehlt Apples Kundendienst, das Root-Konto zu deaktivieren oder ein Passwort zu setzen. Und genau das scheint der Knackpunkt zu sein: Beim Anmeldeversuch wird der Benutzer Root automatisch aktiviert, auch wenn für diesen gar kein Passwort existiert. Und so wird kein Passwort nach einigen Versuchen als gültig akzeptiert. FAILissimo!

 
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Linux Mint 18.3 (Sylvia) ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 29.11.2017, 13:20:36

Die Linux-Distribution Mint 18.3 (Sylvia) liegt in den beiden Geschmacksrichtungen Cinnamon und MATE zum Download bereit. Bei Linux Mint 18.3 handelt es sich, genau wie beim zugrunde liegenden Ubuntu 16.04, um eine Version mit Langzeitunterstützung (Long Term Support), die bis ins Jahr 2021 mit Updates versorgt werden soll.

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Neuer Software Manager mit Flatpak-Unterstützung
Beide Varianten machen den Sprung auf den Linux-Kernel 4.10.0-38 nebst Firmware-Paket 1.157.13. Während die Desktop-Umgebung Cinnamon auf die Version 3.6 (bisher 3.4) aktualisiert wurde, bleibt es bei MATE 1.18. Als Star von Linux Mint 18.3 bezeichnen die Entwickler den neuen Software Manager. Einst eine wichtige Innovation dieser Distribution, hatte der Software Manager zuletzt etwas Staub angesetzt. Daher gab es eine optische Überarbeitung inklusive der Portierung auf GTK3. Die neue Version läuft im User-Mode, so dass erst bei der Installation oder Entfernung eines Softwarepakets das Passwort benötigt wird. Beliebte Applikationen wie Spotify, WhatsApp, Skype, Google Earth, Steam oder Minecraft finden sich als Empfehlungen nun gleich auf der Startseite. Dass der neue Software Manager dreimal schneller startet, könnte am Verzicht auf Webkit liegen. Hinzugekommen ist auch eine Flatpak-Unterstützung. Flatpak ermöglicht die Verwendung von Software, die nicht mit der laufenden Version von Linux Mint kompatibel ist. Diese Programme oder Spiele werden isoliert in einer eigenen Umgebung ausgeführt, lassen sich aber ebenso komfortabel wie andere Applikationen über den Software-Manager installieren.

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Backup Tool, Timeshift und weitere Neuerungen
Beinahe vollständig neu geschrieben wurde auch das Backup Tool. Dieses sichert das Benutzerverzeichnis in einem TAR-Archiv und kann die Daten auch wiederherstellen. Weiterhin ist es möglich, eine Liste der installierten Software zu speichern. Die Software läuft ebenfalls im User-Mode ohne Passworteingabe und profitiert in Hinblick auf die Geschwindigkeit insbesondere beim Packen vom neuen Code. Als Ergänzung zum Backup Tool kümmert sich Timeshift um die Sicherung des Betriebssystems. Über System-Snapshots kann man so leicht zu früheren Systemzuständen zurückkehren - auch zu älteren Mint-Versionen. Mit System Reports gibt es ein neues Werkzeug zur Fehleranalyse, es liefert wertvolle Informationen über Software-Abstürze sowie Hardware- oder Treibeprobleme. Für letztere soll System Reports auch konkrete Lösungsvorschläge und bekannte Workarounds präsentieren. Neue Optionen für den Anmeldebildschirm ermöglichen die automatische Anmeldung, Redshift passt die Farbwiedergabe des Bildschirms an die Tageszeit an und die integrierte Rechtschreibprüfung wurde für die Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch und Russisch verbessert.

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Neu in Cinnamon 3.6
Cinnamon 3.6 ermöglicht die Verwendung von GNOME Online Accounts, über die sich Dienste wie Google Drive und OwnCloud im Dateimanager Nemo einbinden lassen. Nemo-Erweiterungen können direkt über den Plugins-Dialog konfiguriert werden, sofern sie die hierzu benötigten Daten übergeben. Standardmäßig kommt für Touch-Pads nun der Treiber Libinput (xserver-xorg-input-libinput) zum Einsatz, bisher wurde der Treiber von Synaptics verwendet. Auf diesen fällt Mint Cinnamon auch zurück, wenn Libinput entfernt wird. Komplett überarbeitet wurde die Konfiguration von Cinnamon Spices, die neben Themen auch Erweiterungen, Applets und Desklets umfassen. Größe (25%, 33% oder 50% der Anzeigefläche) und Position (oben oder unten) der Bildschirmtastatur lassen sich neuerdings konfigurieren, zudem soll das dynamische Einblenden beim Fokussieren von Eingabefeldern (AT-SPI) zuverlässiger funktionieren. HiDPI, also die Unterstützung hochauflösender Displays, ist erstmals standardmäßig aktiviert. Hierfür wurden der Software Manager und Software Sources nach GTK3 portiert. Über LibXapp können Applikationen dem Windows-Manager ihren Arbeitsfortschritt melden, damit dieser visualisiert werden kann. In Cinnamons Eingabefelder lassen sich Texte durch einen Klick auf die mittlere Maustaste einfügen, das Netzwerk-Applet hat eine Schaltfläche zum Aktualisieren der verfügbaren WLAN-Netze erhalten und die Fensterliste berücksichtigt ab sofort auch andere Arbeitsbereiche. Natürlich beseitigt Cinnamon 3.6 auch zahlreiche Fehler, bringt optischen Feinschliff und Leistungsgewinne sowie eine Vervollständigung für eine Vielzahl von Übersetzungen.

Download: Linux Mint 18.3 (Sylvia)

 
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Intel rüstet auf: Mehr Kerne im Mainstream

reported by doelf, Mittwoch der 29.11.2017, 10:14:32

Mit seiner neuen CPU-Generation Coffee Lake hatte Intel kürzlich auf AMDs Ryzen reagiert und die maximale Zahl der Rechenkerne für Mainstream-Prozessoren auf sechs angehoben. Im kommenden Jahr soll ein Coffee Lake Refresh den Core i7 auf acht Kerne und 16 Threads aufbohren, doch auch für die günstigeren Core-i5- und Core-i3-Modelle ist eine Aufwertung geplant.

Über acht Jahre galt für Intels Prozessoren, dass die Baureihe Core i7 die leistungsstärkste im Mainstream-Segment ist und diese CPUs über vier Rechenkerne und HyperThreading verfügen. HyperThreading ermöglicht die parallele Verarbeitung von zwei Threads je Kern, so dass Betriebssysteme die Aufgaben auf acht logische Prozessoren verteilen können. Dabei verdoppelt HyperThreading bzw. Simultaneous Multithreading (SMT) keineswegs die Leistung, sondern sorgt in erster Linie lediglich für eine bessere Auslastung. Abhängig vom verwendeten Programmcode und der Zahl der Kerne kann HyperThreading die Verarbeitung von Daten um knapp ein Drittel beschleunigen oder auch mal ausbremsen. Doch insbesondere dank dieser Technologie konnten Intels Core-Prozessoren AMDs Bulldozer und dessen Nachfolger, bei denen Core Multithreading (CMT) zum Einsatz kam, über Jahre auf die Plätze verweisen. Dann kam Anfang 2017 AMDs Ryzen und brachte neben dem Wechsel zu SMT auch doppelt so viele Kerne wie Intels Platzhirsch. Und nun muss sich Intel an AMD orientieren, um seine Rolle als Markt- und Leistungsführer zu behaupten.

Die aktuelle CPU-Generation Coffee Lake markiert dabei den ersten Schritt, doch ein zweiter soll bereits in Vorbereitung sein. Chinesische Medien, die sich auf Quellen bei den bestens unterrichteten Mainboard-Herstellern aus Taiwan berufen, stellen eine weitere Erhöhung der Core-Zahl für 2018 in Aussicht. Demnach wird der Core i7 zwei zusätzliche Kerne erhalten und die Baureihen Core i5 und Core i3 sollen HyperThreading bekommen:

  • Core i7 - 2009-2016: 4 Kerne/8 Threads; 2017: 6 Kerne/12 Threads; 2018: 8 Kerne/16 Threads
  • Core i5 - 2009-2016: 4 Kerne/4 Threads; 2017: 6 Kerne/6 Threads; 2018: 6 Kerne/12 Threads
  • Core i3 - 2010-2016: 2 Kerne/4 Threads; 2017: 4 Kerne/4 Threads; 2018: 4 Kerne/8 Threads

Binnen zwei Jahren würde sich demnach die Zahl der Kerne und Threads beim Core i7 und Core i3 verdoppeln, während der Core i5 zwar nur 50 Prozent mehr Kerne, dafür aber die dreifache Anzahl von Threads bekäme. Sollte die neunte Core-Generation tatsächlich in dieser Form auf den Markt kommen, wäre sie dem aktuellen Ryzen deutlich überlegen, denn Intel bietet derzeit mehr Leistung pro Takt. Doch auch AMD liegt nicht auf fauler Haut, sondern bereitet den Ryzen 2 (Codename: Pinnacle Ridge) mit verbesserten Zen-Kernen vor. Damit dürfte 2018 ein spannendes Jahr werden, das den Kunden deutlich mehr Leistung pro Euro verspricht.

Quelle: wccftech.com
 
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CDex 1.95 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 29.11.2017, 09:23:50

CDex ist unserer Ansicht nach der beste CD-Ripper für Windows PUNKT. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Bei unserer Probeinstallation von CDex 1.95 wurde beispielsweise der Webbrowser Opera angeboten. Die Portable-Ausgabe kommt hingegen als ZIP-Archiv ganz ohne unnötigen Ballast, ist aber noch auf dem Stand 1.77.

Die vorgestern freigegebene Version 1.95 von CDex aktualisiert die von der Software verwendeten Werte zur Offset-Korrektur. Beim Auslesen und Brennen von Audio-CDs wird ein Datenstrom verarbeitet, der keine exakte Zuordnung der Datenpositionen zu Track- oder Index-Marken ermöglicht. Tatsächlich entscheidet das jeweilige Laufwerk und sogar dessen Firmware-Version über den Versatz gegenüber der Vorlage. Ist der von einer bestimmten Laufwerksversion verwendete Versatz bekannt, kann dieser über die Offset-Korrektur berichtigt werden. Da dieser in Samples gemessene Versatz sehr kurz ist, bereitet er in der Praxis kaum Probleme. Wird eine CD allerdings mit mehreren Laufwerken ausgelesen, gibt es Binärunterschiede zwischen den erzeugten Dateien.

Tipp: Wenn man zuerst CDex startet und dann eine Audio-CD einlegt, kann es passieren, dass Windows 10 den Dialog "Datenträger einlegen" anzeigt und die CD gleich wieder auswirft. Dies geschieht nicht, wenn man zuerst die Audio-CD einlegt und erst danach CDex aufruft. Wurde die erste CD sauber geladen, kann man im Anschluss auch weitere CDs einlegen, ohne dass Windows dazwischenfunkt.

Download: CDex 1.95

 
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Samsung: Akkus fünfmal schneller laden

reported by doelf, Dienstag der 28.11.2017, 18:58:26

Das "Samsung Advanced Institute of Technology" (SAIT) sieht in Graphen-Kugeln den besten Weg, um die Ladezeiten von Akkus um den Faktor fünf zu beschleunigen. Zugleich soll die Ladungskapazität der Batterien um 45 Prozent steigen und Betriebstemperaturen von 60°C, wie sie für den Einsatz in Fahrzeugen erforderlich sind, möglich sein.

Samsungs Forscher suchten einen möglichst realistischen Ansatz, um ein schnelles Laden der Kathode ohne negative Auswirkungen auf die Energiedichte und Lebensdauer der Zelle zu ermöglichen. Ein Ausweg scheint im Ummanteln des aktiven Materials mit einer einer leitfähigen und zugleich schützenden Schicht zu liegen. Zugleich mussten sie aber auch einen Lösung für die Lithium-Abscheidung finden, die sich bei hohen Ladungsraten an den derzeit üblichen Graphit-Anoden bilden. Diese Abscheidungen sind die Hauptursache für einen Kapazitätsschwund und können letztendlich sogar zu Kurzschlüssen führen. Toshiba hatte unlängst angekündigt, dieses Problem mit Hilfe von Titan-Nioboxid-Anoden entschärfen zu wollen. Die hieraus resultierenden Zellen können nach Ansicht der Japaner die doppelte Kapazität erreichen.

Die Südkoreaner haben für ihre Anode einen anderen Weg gewählt, nämlich Graphen-Siliciumdioxid (SiOx). Um einen Nanoparikel aus Graphen-Siliciumdioxid legen sich Lagen aus Graphen, die eine dreidimensionale Popcorn-artige Struktur bilden. Die SiOx-Nanopartikel verhindern dabei die Entstehung von Siliziumkarbid und stellen eine gleichmäßige Bildung der Graphen-Lagen sicher. Auf diese Weise wird die Grenzflächenstabilität zum Elektrolyten erhöht und die elektronische Leitfähigkeit gesteigert. Die spezifische Kapazität solcher Anoden soll bei 716,2 mAh g-1 liegen. Während die Anode vollständig aus Graphen-Kugeln besteht, dienen diese auch als Beschichtungsmaterial für die Kathode. Sie ummanteln dabei einen Kern aus Nickel-reichen Schichten. Die resultierende Akkuzelle ist deutlich haltbarer als aktuelle Lithium-Ionen-Varianten und verkraftet zudem das schnelle Aufladen wesentlich besser. Im kommerziellen Einsatz seien eine Energiedichte von fast 800 Wh L-1 sowie eine Kapazitätserhaltung von 78,6% nach 500 Ladezyklen bei Temperaturen zwischen 5 und 60°C zu erwarten, erläuterten die Wissenschaftler von SAIT.

 
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Microsoft Surface Book 2: Netzteil zu schwach

reported by doelf, Dienstag der 28.11.2017, 14:28:53

Mit der zweiten Auflage seines Surface Book hat Microsoft einen echten Herausforderer für Apples MacBooks vorgestellt, aber auch einige Probleme des Mitbewerbers übernommen. Statt die maximale Leistung aus der Hardware herauszuquetschen, drückt man auch in Redmond lieber die Taktraten. Dummerweise ist zudem das Netzteil unterdimensioniert.

Abseits der Einstiegsversion (ab 1.661,14 Euro bei Amazon, 1.749,00 Euro bei Microsoft), welche die Dual-Core-CPU Intel Core i5-7300U (7,5 bis 25 Watt) mit der darin integrierten Grafikeinheit Intel HD-Grafik 620 verwendet, kommt bei den leistungsstärkeren Varianten (ab 2.249,00 Euro bei Amazon oder Microsoft) grundsätzlich der Vierkerner Intel Core i7-8650U (10 bis 25 Watt) in Verbindung mit NVIDIAs GeForce GTX 1050 Mobile 2GB GDDR5 (53 Watt) zum Einsatz. Werden CPU und Grafikchip voll ausgelastet, kommen wir auf 78 Watt TDP, die Microsoft mit einem 95 Watt starken Netzteil zu stemmen versucht. Für Display (13,5 Zoll, 3.000 x 2.000 Pixel bei 267 PPI), SSD (bis zu 1 TB), Arbeitsspeicher (bis zu 16 GiB), WLAN (IEEE 802.11ac), Bluetooth (4.1 LE), Lautsprecher, Mikrofon, Kameras (8 und 5 Megapixel), Tastatur, Touch-Pad, Mainboard und eventuell angeschlossene USB-Geräte bleiben dann noch 17 Watt, wovon allerdings noch die Verlustleistung des Netzteils und der Ladeelektronik des Akku abzuziehen ist.

In einigen Testszenarien leerten Prozessor und Grafikchip den Akku des Surface Book 2 schneller, als das Netzteil diesen laden konnte. Am Ende greift dann die Energieverwaltung ein und drosselt die Recheneinheiten, damit es nicht zu einer vollständigen Entladung kommt. Dies geschieht sowohl bei längerem Spielen als auch bei anspruchsvollen Video- oder Design-Aufgaben, welche beide Chips über längere Zeit belasten. Es geht also nicht um kurzfristige Verbrauchsspitzen, die bei CPUs und GPUs zuweilen auftreten, sondern tatsächlich um eine Dauerlast, welche die Möglichkeiten des Netzteils übersteigt. Microsoft hat diese Beobachtungen inzwischen bestätigt, sieht aber keinen Handlungsbedarf, schließlich kann der Nutzer die Leistung der Hardware bereits im Vorfeld über den "Power Mode Slider" drosseln. Doch warum soll man überhaupt so viel Geld für schnelle Hardware ausgeben, wenn man diese am Ende nicht dauerhaft mit voller Leistung nutzen kann?

Ein weiteres Problem offenbarte eine Analyse der Reparaturfreundlichkeit durch iFixit, wo das Surface Book 2 die niedrigste Wertung 1 erhielt. Microsofts edles Notebook lässt sich kaum öffnen und falls dies dennoch gelingen sollte, kann man eh nur das SSD austauschen. Prozessor und Arbeitsspeicher sind auf der Hauptplatine verlötet und Steckplätze zum Aufrüsten gibt es keine. Display, Bodenabdeckung und beide Batterien sind fest verklebt und lassen sich nur mit Gewalt lösen. Beim Display bilden Glas und LCD eine Einheit, die sich kaum wieder trennen lässt. Darüber hinaus verstecken sich die austauschbaren Komponenten auf der Rückseite des Mainboards, welches fast immer entfernt werden muss. Insgesamt ist das Surface Book 2 ein hervorragendes Beispiels für ein Produkt, das sich nicht mehr reparieren lässt - auch in dieser Hinsicht hat Microsoft Apples Niveau erreicht.

Hinweis: Die oben genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versand. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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"Wolfenstein II: The New Colossus": Kostenlose Demoversion

reported by doelf, Dienstag der 28.11.2017, 13:38:09

Der 3D-Shooter "Wolfenstein II: The New Colossus" wurde von den Kritikern gefeiert, doch an der Kasse wartet das Spiel weiterhin auf seinen Durchbruch. Unklar ist, ob die potentiellen Käufer vor dem Nazi-Thema oder den hohen Hardware-Anforderungen zurückschrecken. Wer will, kann das Spiel jetzt kostenlos ausprobieren.

Der Verleger Bethesda hat hierfür eine Demo-Version bereitgestellt, welche das komplette erste Level umfasst. Wer nach dessen Abschluss auf den Geschmack gekommen ist und die Vollversion kauft, kann seinen Spielstand ganz einfach übertragen. Die Demo für PCs gibt es bei Steam, während die PlayStation 4 und die Xbox One von Sony bzw. Microsoft bedient werden. Wie bei der Vollversion gilt auch für die Demo eine Altersfreigabe ab 18 Jahren!

Für Deutschland keine Hakenkreuze
Das von MachineGames entwickelte Spiel ist der Nachfolger des 2014 veröffentlichten "Wolfenstein: The New Order", welches vom selben Studio stammt, und setzt auch dessen Handlung fort. Nach ihrem Sieg im zweiten Weltkrieg haben die Nazis in Amerika ein totalitäres Regime eingesetzt, doch es regt sich Widerstand. Und zwar in Form eines guten, alten Bekannten namens William "B.J." Blazkowicz. Ein zweite amerikanische Revolution soll die Macht der Nazis brechen, doch eine gewisse Frau Engel hat etwas dagegen und will "Terror-Billy" aufhalten. Deutsche Spieler dürfen viel Geballer und Blut erwarten, aber keine Hakenkreuze. Diese bleiben weiterhin echter Kunst wie Low-Budget-Filmen, provokanten Theaterinszenierungen oder Comedy-Grenzgängern vorbehalten und dürfen keinesfalls in potentiell entarteten Computerspielen zu finden sein. Für die Einhaltung der deutschen Doppelmoral sorgt der Verleger Bethesda, der dank Online-Zwang ganz genau kontrolliert, welchem Land man welche Inhalte zumuten kann.

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Spiel mit großem Hardware-Hunger
Die neue 3D-Engine id Tech 6 verspricht 4K-Auflösung, Unterstützung für Ultra Widescreen (Seitenverhältnis: 21:9) und volle Vulkan-Leistung für AMDs Vega-Grafikkarten. Doch der Hardware-Hunger ist enorm: Um "Wolfenstein II: The New Colossus" überhaupt spielen zu können, benötigt man einen Prozessor mit acht Threads (Intel Core i7-3770, AMD FX-8350 oder besser), eine Grafikkarte mit 4 GiB-Speicher (NVIDIA GTX 770 4GB, AMD Radeon R9 290 4GB oder besser) sowie 8 GiB RAM. Neben Windows 10 werden auch die 64-Bit-Versionen von Windows 8.1 und 7 unterstützt - allerdings nur in Kombination mit aktuellen Grafiktreibern, was unter Windows 8.1 für die Besitzer von AMD-Grafiklösungen ein Problem ist. Auf der Festplatte belegt das Ballerspiel 55 GiB, doch Updates dürften schnell weitere GiB verschlingen. Bevor man über die volle HD-Auflösung nachdenkt, sollte man einen Blick auf die empfohlene Hardware werfen:

  • CPU: Intel Core i7-4770, AMD FX-9370 oder besser
  • Grafik: NVIDIA GTX 1060 6GB, AMD Radeon RX 470 4GB oder besser
  • Arbeitsspeicher: 16 GiB

Quelle: bethesda.net
 
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"Gran Turismo Sport" bekommt Einzelspielerkampagne und neue Autos

reported by doelf, Dienstag der 28.11.2017, 12:07:29

Das PS4-Spiel "Gran Turismo Sport" kam am 18. Oktober 2017 um ein ganzes Jahr verspätet auf den Markt und wirkte dennoch unfertig. Es gab nur gut 150 Autos, einen Online-Zwang und die Einzelspielerkampagne fehlte gänzlich. Kritiker und Käufer reagierten enttäuscht, weshalb das verantwortliche Entwicklungs-Studio Polyphony Digital nun reagiert und "Gran Turismo Sport" nachträglich kostenlos aufwertet.

Shelby Cobra 427

Schon da: Die Aktualisierung 1.06
Die Ausweitung der Inhalte soll in mehreren Schritten stattfinden: Seit gestern ist die Aktualisierung 1.06 verfügbar, welche die Offline-Verwendung von Kampagnen-Modus, Scapes und Lackierungs-Editor ermöglicht. Zum Speichern des Spielfortschritts wird allerdings nach wie vor eine Internetverbindung benötigt. Anpassungen bei der Physiksimulation reduzieren die Bodenhaftung bei kommerziellen Autos und sorgen somit für mehr Realismus. Passend dazu wurde auch der Schwierigkeitsgrad der Fahrschule und der Missionen im Kampagnen-Modus angepasst. Für Rennen im Sportmodus wurde der Beurteilungsalgorithmus für die Sportsgeistwertung (SW) verbessert. Sollte man in einen Zusammenprall oder Vorfall verwickelt sein, kann man nun nicht nur die eigenen SW-Punktabzüge sehen, sondern auch die der anderen beteiligten Fahrer. "Gran Turismo Sport" wurde um neue Fotoschauplätze erweitert und drei zusätzliche Autos sind als kostenloser Download-Inhalt (DLC) verfügbar: IsoRivolta Zagato Vision Gran Turismo (Gr. X), Audi R18 (Audi Sport Team Joest) (Gr. 1) und Shelby Cobra 427 (N500).

Boxer Spirit

Dezember: Die Aktualisierung 1.07
Das für Dezember 2017 angekündigte Update 1.07 verspricht einen Einzelspieler-Modus namens "GT League". Dieser reaktiviert verschiedene Rennserien wie "FF-Herausforderung", "Clubman Cup", "Sunday Cup" und "Boxer Spirit", die bereits in früheren GT-Titeln enthalten waren. Gefahren wird mit einer "großen Auswahl an modifizierbaren Autos". Als kostenloser Download werden im Dezember zwölf weitere Fahrzeuge folgen: Mazda RX-7 Spirit R Typ A (FD), Nissan Skyline GT-R V・Spec II (R32), Nissan Skyline GT-R V・Spec II Nür (R34), Ford F-150 SVT Raptor, Lamborghini Countach LP400, Ferrari F40, Ferrari Enzo Ferrari, KTM X-BOW R, Suzuki Swift Sport, Volkswagen Samba Bus Typ 2 (T1), Chris Holstrom Concepts 1967 Chevy Nova und Chevrolet Corvette Stingray Cabrio (C3).

Noch mehr kommt 2018
Auch für das ganze Jahr 2018 verspricht Polyphony Digital regelmäßige Aktualisierungen. Bis März 2018 sollen rund 50 weitere Autos hinzugefügt werden und über das Jahr verteilt wollen die Entwickler auch noch zusätzliche Strecken veröffentlichen. Es scheint, als könnte aus der technisch gelungenen aber vom Umfang eher lahmen Ente doch noch ein reinrassiger Rennbolide werden.

 
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Imgur: 1,7 Millionen Nutzerkonten gestohlen

reported by doelf, Montag der 27.11.2017, 17:33:28

Der auf Fotos spezialisierte Filehosting-Dienst Imgur wurde gehackt und dabei die Benutzerdaten von 1,7 Millionen Kunden gestohlen. Der Datendiebstahl datiert auf das Jahr 2014, blieb aber über drei Jahre unentdeckt. Und auch jetzt musste Imgur durch einen externen Sicherheitsexperten über den Vorfall informiert werden.

Wie Imgur berichtet, wurde das Unternehmen am 23. November 2017 von einem Sicherheitsspezialisten über den Diebstahl informiert. Dieser übermittelte der Firma Benutzerdaten, welche Imgur als die eigenen identifizieren konnte. Die Daten stammen aus dem Jahr 2014, genauer gesagt vom 24. November 2014. Sie enthalten die E-Mail-Adressen der Benutzer und auch deren Passwörter. Glücklicherweise waren die Passwörter in Form von Hashes gespeichert, allerdings nur mit SHA-256 verschlüsselt. Diese Verschlüsselung ist schon relativ stark, doch inzwischen verwendet Imgur das wesentlich schwerer zu knackende bcrypt. Da die Gefahr besteht, dass sich zumindest einfache Passwörter mit Gewalt knacken lassen, sollten alle Benutzer, die den Dienst vor drei Jahren bereits verwendeten, ihre Passwörter austauschen. Bisher ist noch völlig unklar, wie die Angreifer an die Daten gelangen konnten.

 
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Dank Update: YouTube läuft auf dem iPhone X

reported by doelf, Montag der 27.11.2017, 16:39:21

Eigentlich sollte ein Smartphone der absoluten Spitzenklasse keinerlei Probleme bei der Wiedergabe von YouTube-Videos haben, doch bei Apples sündhaft teurem iPhone X sah das bislang ganz anders aus. Kaum hatte man ein Video gestartet, entwickelte sich das Telefon zum Handwärmer und der Akkustand fiel schneller als der Aktienkurs von Air Berlin. Nun hat Google das Problem behoben.

Die neue Version 12.45 der YouTube-App für iOS enthält Korrekturen, welche das Heißlaufen des iPhone X verhindern. Google schreibt hierzu lediglich: "Wir haben Fehler behoben und ein paar Probleme aus der Welt geschafft." Das ist schön, aber ein paar genauere Informationen hätten sicher nicht geschadet. Schließlich hatten sich viele Käufer des Apple-Flaggschiffs auch schon von der Version 12.44 vergeblich Abhilfe erhofft. Aufgrund der Größe der App, immerhin sind es 196 MiB, empfiehlt sich der Download über WLAN.

Download: YouTube-App 12.45 für iOS (196 MiB)

 
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Letztes Windows-Telefon: Finanzierungsziel noch weit entfernt

reported by doelf, Montag der 27.11.2017, 14:15:23

Das Winphone 5.0 von Trekstor ist fertig entwickelt und wartet nur noch auf seine Produktion. Hierzu hat die in Bensheim beheimatete Firma bei Indiegogo eine Finanzierungskampagne mit einem Volumen von 500.000 Euro gestartet, doch bisher ist man noch weit von diesem Ziel entfernt. Dies unterstreicht, wie tot und begraben Microsofts Ausflug in die Smartphone-Welt inzwischen ist.

Nach zehn Tagen bzw. einem Drittel der Laufzeit konnte die Kampagne lediglich 47.363 Euro von 252 Unterstützern sammeln, das sind gerade einmal etwas mehr als neun Prozent der anvisierten Zielsumme. Es bleiben noch 20 Tage, doch bei uns hält sich der Optimismus in Grenzen. Wie es derzeit aussieht, wird das ursprünglich für Firmenkunden entwickelte Winphone 5.0 sein Finanzierungsziel weit verfehlen und somit auch nicht in den Handel kommen. Es bleibt demnach beim Abverkauf der letzten Restbestände und dann ist endgültig Schluss mit Windows Mobile. Schade.

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
Inhalte von Google und YouTube aktivieren

Als Gegenwert für einen Verkaufspreis von 249 Euro hat Trekstor den 8-Kern-Prozessor Qualcomm Snapdragon 617, 3 GiB Arbeitsspeicher sowie 32 GB Flash-Speicher in Aussicht gestellt. Ein microSD-Einschub ermöglicht weitere 64 GB, die Hauptkamera mit Autofokus und LED-Blitz leistet 13 Megapixel und die Selfie-Kamera bringt es auf 5 Megapixel. Zur Auflösung des 5-Zoll-Displays macht Trekstor leider keine Angabe. Weitere Merkmale: LTE, WLAN, Bluetooth 4.2, GPS, eine Micro-USB-Buchse und eine 3,5-mm-Kopfhöreranschluss. Trekstor verspricht sechs Stunden Sprechzeit sowie fünf Tage Standby. Unklar bleibt, ob sich der 2.250 mAh starke Akku vom Benutzer austauschen lässt. Das Winphone 5.0 wiegt 150 g und misst 142,4 x 71,4 x 7,6 mm, es besteht aus Aluminium und Glas. Zum Schutz des Displays kommt Gorilla Glas 3 zum Einsatz. Wie dem Produktvideo zu entnehmen ist, wird auch die Nutzung des Telefons als Desktop-Ersatz (Continuum) unterstützt.

 
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Wine 2.22 (Development) verfügbar

reported by doelf, Montag der 27.11.2017, 13:49:03

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die neue Entwicklungsversion 2.22 bringt weitere Verbesserungen für die ARM64-Unterstützung sowie Korrekturen, welche Angriffe über DLL-Bibliotheken verhindern sollen.

Beim Zugriff auf Scanner ermöglicht ein neuer Dialog die Auswahl der Quelle, XAudio kann nun Gleitkomma-Audio-Formate mit mehr als zwei Kanälen verarbeiten und es gibt auch Verbesserungen rund um die Eingabemethoden. Darüber hinaus wurden 14 Fehler behoben, darunter die grünlichen Symbole in der Werkzeugleiste der Internet Explorer 6 und 4. Das Indie-Spiel "Bedlam" renderte die 3D-Welt auf dem Kopf und bei "The Witcher 3" wurden die Intro-Videos nicht abgespielt. Diese beiden Bugs wurden ebenso korrigiert wie Build-Probleme mit GCC 7.1.1 (z.B. bei rsaenh, shell32, wintrust und propsys) und eine fehlende .NET-Funktion (nur Version 4.x). Skyrim 2.18 kann den Skyrim Script Extender (SKSE) wieder laden und bei der Dateiverknüpfung von Winamp wurde die Darstellung der Kontrollkästchen repariert. Bricscad v17 kann wieder gestartet werden, Wineboot schießt auf Aarch64-Architekturen den Stack nicht mehr ab und beim HeTeMuLu Creator soll die Eingabe von Kanji-Schriftzeichen wieder funktionieren.

 
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Tipp: Cyber Monday bei Amazon

reported by doelf, Montag der 27.11.2017, 09:52:05

Der achte Tag in der Amazon Cyber-Monday-Woche ist der namensgebende Cyber Monday. Die heutigen Tagesangebote umfassen Kameras von Canon, Nikon und Sony ("stakt reduziert") sowie Fernseher und Heimkinoprodukte von LG (bis zu -50%). Ebenfalls reduziert sind Samsungs Convertible Tablet-PC SM W620 (26,92 cm/10,6 Zoll, Windows 10 Home) für 599,- Euro (Geizhals: ab 692,14 Euro) und Samsungs Galaxy Tab S3 T820 (24,58 cm/9,68 Zoll, Android 7.0) inklusive S Pen und Kopfhörer für 449,- Euro (eBay: ab 529,90 Euro ohne Kopfhörer). Alle genannten Preise enthalten Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Ein Blick auf die Sonderangebote bei SSDs und Festplatten lohnt, hier findet sich beispielsweise das SDD Crucial BX300 CT240BX300SSD1 240GB für 65,99 Euro (Geizhals: ab 79,58 Euro - allerdings mit Versand aus Großbritannien). Das Smartphone Motorola Moto G5s Plus (13,97 cm/5,5 Zoll, 32 GB, Android 7.1) kostet 239,- Euro (Geizhals: ab 259,- Euro) und das TabletLenovo Tab10 (25,5 cm/10,1 Zoll, 16 GB, Android 6.0) gibt es für 99,- Euro (Geizhals: ab 128,95 Euro).

Noch mehr Aktionen: DX Racer und Gaming Stühle (bis zu -26%), Bosch Hausgeräte (bis zu -53%), Beleuchtung mit Philips Hue (bis zu -26%), Herrenanzüge von s.Oliver (bis zu -56%), Whisky und Whiskey (bis zu -39%), Erotik-Produkte (bis zu -60%) und Nerv-Spielzeug von Nerf (bis zu -45%). Bis zu 35 Prozent kann man laut Amazon bei Kapselkaffee (z.B. Lavazza, Senseo, Tassimo) sparen und die Kaffeemaschinen von Nesacfe Dolce Gusto wurden um bis zu 67 Prozent reduziert. Alles Rund um den Bart (bis zu -61%) und alles für Haar und Nägel (bis zu -66%) und alles für die Muskeln (bis zu -40%) und alles für den Körper (bis zu -25%).

Wie immer gilt: Wer ein echtes Schnäppchen machen möchte, sollte auch Amazons Super-Sonderangebote zunächst mit Hilfe eines Preisvergleichs prüfen, denn zuweilen dienen veraltete Preisempfehlungen der Hersteller als Bezugspunkt. Dies hatte Amazon in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik eingebracht, doch die Cyber Monday Woche hat auch einen für uns Verbraucher sehr positiven Nebeneffekt: Inzwischen ziehen viele Mitbewerber mit und locken rund um den schwarzen Freitag ebenfalls mit äußerst attraktiven Angeboten.

In unserem Forum werden wir in den kommenden Tagen immer wieder interessante Schnäppchen, die nur sehr kurzfristig verfügbar sein werden, empfehlen. Reinschauen lohnt sich! Viel Erfolg bei der Schnäppchenjagd!

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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Tipp: Amazon Cyber Monday Woche, Tag 7

reported by doelf, Sonntag der 26.11.2017, 01:27:05

Den Sonntag eröffnet die Amazon Cyber-Monday-Woche mit bis zu 54 Prozent Rabatt auf Kondome und Gleitgel. Weniger schlüpfrig: Der weiße Kopfhörer beyerdynamic Custom One Pro Plus für 116,90 Euro (Geizhals: ab 149,- Euro) und Motorolas 5,2-Zoll-Smartphone Moto G5S (3 GiB RAM, 32 GB Flash) für 169,- Euro (Geizhals: ab 199,90 Euro). Alle genannten Preise enthalten Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Weitere Tagesangebote: Für je 299,- Euro gibt es die PlayStation 4 1TB inklusive "StarWars Battlefront II" und zwei 2 DualShock Controller oder PlayStation VR plus Camera plus VR Worlds Voucher plus Gran Turismo Sport (Standard Edition) oder PlayStation VR plus Camera plus VR Worlds Voucher plus Skyrim (Virtual Reality Edition). Abseits der Konsolen gibt es Gaming-Notebooks sowie allerlei Zubehör für PC-Gamer, wobei Amazon Ersparnisse von bis zu 40 Prozent verspricht. Auch wer nicht spielt, findet heute wieder diverse Laptops zu Sonderpreisen.

Die leistungsstarken Drohnen der Familie DJI Phantom 4 werden als "stark reduziert" angepriesen, gleiches gilt für einige Lautsprecher aus der Play-Serie von Sonos. Ebenfalls einen Blick wert: Adventskalender (bis zu -45%), Sony Fernseher und Heimkino Produkte (bis zu -50%), Ausgewählte Makita Produkte (bis zu 48%), Samsung Haushaltsgeräte (bis zu -42%), Staubsauger von Bosch und Siemens (bis zu -54%), Produkte von Rösle (bis zu -79%), Emsa Isolierbecher Travel Mug (bis zu -55%), elektrische Rotations- und Schallzahnbürsten (bis zu 60%), Musikinstrumente (bis zu -20%) und ausgewählte Spiele (bis zu -47%).

Wie immer gilt: Wer ein echtes Schnäppchen machen möchte, sollte auch Amazons Super-Sonderangebote zunächst mit Hilfe eines Preisvergleichs prüfen, denn zuweilen dienen veraltete Preisempfehlungen der Hersteller als Bezugspunkt. Dies hatte Amazon in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik eingebracht, doch die Cyber Monday Woche hat auch einen für uns Verbraucher sehr positiven Nebeneffekt: Inzwischen ziehen viele Mitbewerber mit und locken rund um den schwarzen Freitag ebenfalls mit äußerst attraktiven Angeboten.

In unserem Forum werden wir in den kommenden Tagen immer wieder interessante Schnäppchen, die nur sehr kurzfristig verfügbar sein werden, empfehlen. Reinschauen lohnt sich! Viel Erfolg bei der Schnäppchenjagd!

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Uber: Das Phishing hat begonnen

reported by doelf, Samstag der 25.11.2017, 18:24:34

Erste Uber-Benutzer melden Phishing-Mails, in denen sich das Unternehmen angeblich für den ein Jahr lang verheimlichten Datendiebstahl entschuldigt. Die Kunden werden darin aufgefordert, ihr Passwort zu ändern. Doch Passwörter wurden gar nicht gestohlen und die URL zum Ändern des Passworts führt auf einen fremden Server.

Ein klarer Fall von Phishing, der den Nutzern dadurch schmackhaft gemacht wird, dass ihnen ein Gutschein in Höhe von 50 Dollar in Aussicht gestellt wird. Dass dieser Gutschein ausgerechnet für den Mitbewerber Lyft gilt, dürfte allerdings den einen oder anderen misstrauisch machen. Auffällig ist, dass die Empfänger der E-Mails zumeist aus Kanada stammen (Quellen: Twitter #1, Twitter #2).

Uber hatte den Hackern seinerzeit 100.000 US-Dollar gezahlt, damit diese die entwendeten Benutzerdaten vernichten. Ob die gestohlenen Daten für die jetzige Phishing-Kampagne verwendet werden oder ob es sich um reine Trittbrettfahrer handelt, ist derzeit noch unbekannt.

 
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Tipp: Amazon Cyber Monday Woche, Tag 6

reported by doelf, Samstag der 25.11.2017, 11:01:09

Die Amazon Cyber-Monday-Woche geht ins Wochenende und bringt uns heute das Huawei P10 Lite 32GB Smartphone für 215 Euro (aktuell unterboten von Cyberport mit 199,- Euro), den Philips Saeco HD8769/01 Moltio One Touch Kaffeevollautomaten für 419,- Euro (Geizhals ab 479,99 Euro), den Tefal GC712D OptiGrill+ für 99,99 Euro (Geizhals ab 149,- Euro) und die Bosch Styline MUM56340 Küchenmaschine für 199,99 Euro (Geizhals ab 222,23 Euro). Die genannten Preise umfassen Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Ebenfalls im Tagesangebot: Das Beyerdynamic Custom Game interaktives Gaming-Headset plus "Call of Duty: WWII" (PC oder Xbox One) für 199,- Euro, ausgewähltes Handwerkzeug (bis zu -53%), Herren Levi's Jeans (bis zu -45%), Kamerazubehör (bis zu -45%), L'Oreal Men Expert und Nivea Men (bis zu -25%), Krimi-Boxen auf DVD oder Blu-ray (bis zu -40%), Produkte von Philips (bis zu -50%), Blackroll Produkte (bis zu -58%), Elektrische Massage- und Wärmegeräte (bis zu -78%), W6 Nähmaschinen ("stark reduziert") und Staubsauger und Staubsaugerroboter (bis zu -27%).

Wie immer gilt: Wer ein echtes Schnäppchen machen möchte, sollte auch Amazons Super-Sonderangebote zunächst mit Hilfe eines Preisvergleichs prüfen, denn zuweilen dienen veraltete Preisempfehlungen der Hersteller als Bezugspunkt. Dies hatte Amazon in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik eingebracht, doch die Cyber Monday Woche hat auch einen für uns Verbraucher sehr positiven Nebeneffekt: Inzwischen ziehen viele Mitbewerber mit und locken rund um den schwarzen Freitag ebenfalls mit äußerst attraktiven Angeboten.

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Tipp: Amazon Cyber Monday Woche, Tag 5

reported by doelf, Freitag der 24.11.2017, 09:07:45

Es ist schwarzer Freitag, sozusagen der Höhepunkt in der jährlichen Angebotsschlacht. Hier die heutigen Tagesangebote von Amazon, alle genannten Preise enthalten Mehrwertsteuer und Versandkosten: Technik: B&O PLAY by Bang & Olufsen (bis -50%), Denon Receiver (bis -40%), DJI Spark Drohne für 399 Euro, Fire 7-Tablet 8GB mit Alexa für 54,99 Euro, Fire HD 8 Kids Edition 32GB für 99,99 Euro, Fitbit Wearables (bis -34%), Fossil Q Smartwatches (bis -50%), GoPro HERO5 Black Action Kamera für 359 Euro, Honor 9 für 329,- Euro, Honor 6X für 169,- Euro, HP Drucker und Notebooks (bis -40%), Huawei Smartphones (bis -35%)...

Technik (fortgesetzt):
...ion audio (bis -40%), Kindle Paperwhite eReader für 79,99 Euro, Lenovo Tab3 7 Essential für 59,- Euro, Logitech G Gaming-Produkte (bis -44%), Logitech Harmony Fernbedienungen (bis -57%), Logitech Harmony Elite für 159 Euro, Microsoft Surface Pro für 749,- Euro, PlayStation 4 500GB für 199,- Euro, Samsung Galaxy S7 für 379,- Euro, Samsung Galaxy A5 (2017) für 269,- Euro, Samsung MU6279 138 cm/55 Zoll Curved Ultra-HD-Fernseher für 647,00 Euro, Samsung Fernseher und Soundbars (bis -54%), Samsung Wearables (bis -77%), Sonos Lautsprecher ("jetzt reduziert"), Sony Systemkameras (bis -44%), Sony MDR-1000x Noise-Cancelling Kopfhörer für 229,- Euro, Speicherprodukte (bis -40%), Ultimate Ears Bluetooth Speaker (bis -55%)

Haushalt und Baumarkt:
3M Klebstoffe und Klebelösungen (bis -25%), Bosch Werkzeuge und Maschinen (bis -51%), Jamie Oliver Produkte von Tefal (bis -67%), Kaffeemaschinen und -vollautomaten (bis -56%), Kimberly-Clark Professional (bis -30%), Philips Avent SCD560/00 DECT Babyphone für 61,99 Euro, Philips Hue (bis -31%), Philips WakeUp Lights (bis -50%), PKW-Leuchtmittel von Philips und Ladegeräte von CTEK (mindestens -25%), Samsonite und American tourister (bis -40%), Sicherheitsausrüstung von 3M (bis -25%), Siemens Haushaltsgeräte (bis -55%), Staubsaugerroboter von iRobot (bis -35%), WMF Bestseller (bis -62%)

Genuss und Körperpflege:
Ausgewählter Rum (bis -38%), Elektrische Zahnbürsten und Aufsteckbürsten (bis -57%), Energy Drinks (bis -45%), ESN Proteine (bis -29%), Littmann Stethoskope (bis -25%), Parfüms ("stark reduziert"), Pedigree-Hundefutter und Snacks (bis -51%), Rasierer und Rasierklingen (bis -35%)

Kleidung und Schmuck:
Bekleidung und Schuhe (bis -50%), Herren Winterjacken, Mäntel und Westen (bis -70%), Herz-Schmuck (bis -30%), Sneaker (bis -50%), Sportbekleidung (bis -20%)

Unterhaltung und Spielwaren:
Ausgewählte Spielwaren (bis -45%), Blu-ray Box-Sets (bis -43%), Fisher Price Produkte (bis -45%)

Weitere Aktionen:
Auf Amazon Warehouse Deals gibt es heute 20 Prozent Rabatt und die Top-Angebote von Start-ups sind um 25 Prozent reduziert. Dazu gibt es zahlreiche Smart Home Angebote und über 600 Filme kann man für je 0,99 Euro leihen.

Wie immer gilt: Wer ein echtes Schnäppchen machen möchte, sollte auch Amazons Super-Sonderangebote zunächst mit Hilfe eines Preisvergleichs prüfen, denn zuweilen dienen veraltete Preisempfehlungen der Hersteller als Bezugspunkt. Dies hatte Amazon in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik eingebracht, doch die Cyber Monday Woche hat auch einen für uns Verbraucher sehr positiven Nebeneffekt: Inzwischen ziehen viele Mitbewerber mit und locken rund um den schwarzen Freitag ebenfalls mit äußerst attraktiven Angeboten.

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Dein neues iPhone X wurde von Schülern in Überstunden montiert

reported by doelf, Donnerstag der 23.11.2017, 14:56:47

Apples Auftragsfertiger Hon Hai Precision Industry (Foxconn) hat Oberschüler im Rahmen eines verpflichtenden Praktikums bei der Montage des neuen iPhone X Überstunden und Nachtschichten schieben lassen. Dies stellt einen Verstoß gegen chinesische Gesetze dar, wobei das dortige Arbeitsrecht schon sehr liberal gefasst ist. Apple hat den Vorfall bestätigt.

Nach einem Bericht der Financial Times mussten 3.000 Schüler der "Zhengzhou Urban Rail Transit School" bei Foxconn zu einem dreimonatigen Praktikum antreten, um Berufserfahrung zu sammeln. Die Montage des iPhone X hat zwar nichts mit der Ausbildung dieser Schüler zu tun, dennoch wurde das Praktikum als Pflichtveranstaltung angesetzt. Offenbar sollten die Jugendlichen helfen, die hohe Nachfrage für das iPhone X zu decken.

Anscheinend gibt es rein rechtlich am Vorgehen der Schule nichts auszusetzen, doch die Schüler wurden von ihren Vorarbeitern bei Foxconn auch zu Überstunden gedrängt. Wie Kontrollen ergaben, hatten die Jugendlichen elf Stunden pro Tag gearbeitet, doch das chinesische Recht beschränkt die Arbeitszeit im Rahmen solcher Praktika auf 40 Stunden pro Woche. Foxconn sieht das ganze nicht so kritisch, schließlich hätten die Schüler freiwillig Überstunden und Nachtschichten geleistet und wären dafür auch bezahlt wurden.

Laut Li Qiang, Mitbegründer der in New York beheimateten "China Labor Watch", ist Apple bereits seit Wochen über die illegale Schülerarbeit informiert. Schritte, um diese zu unterbinden, hätte das Unternehmen aber nicht unternommen. Offenbar war es dem Konzern wichtiger, ausreichende Stückzahlen des ab 1.149 Euro erhältlichen Smartphones zu produzieren. Schließlich warten weltweit noch unzählige Kunden auf ihre neuen Telefone. Und die Aktionäre warten auf neue Rekordergebnisse.

 
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Siri patzt zu "100 Prozent"

reported by doelf, Donnerstag der 23.11.2017, 14:23:49

Wie MacTechNews meldet, weist die deutsche Version von Apples Sprachassistentin Siri in Verbindung mit iOS 11 einen ärgerlichen Fehler auf: Sagt der Benutzer eine Zahl gefolgt von dem Wort Prozent, reagiert Siri verwirrt und startet einen Anruf. Insbesondere bei "100 Prozent" ist dies ärgerlich, denn statt der Zahlen 1-0-0 wählt das System den Notruf.

Warum Siri dies tut, ist unklar, denn das Wort "Prozent" klingt weder nach "wählen" noch nach "anrufen". Völlig rätselhaft bleibt zudem, warum die Zahl 100 zum Notruf führt, während bei 50 oder 1.000 Prozent die Nummern 5-0 bzw. 1-0-0-0 angerufen werden. "20 Prozent" notiert Siri indes als 0,2 und "48 Prozent" als 0,48, was ja durchaus Sinn macht.

Sollte Siri einen unerwünschten Anruf starten, bleiben dem Nutzer glücklicherweise noch fünf Sekunden, um diesen abzubrechen. Schließlich darf die Notrufnummer nur für Notrufe genutzt werden und sollte nicht von verwirrten Sprachassistenzsystemen blockiert werden.

 
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Tipp: Amazon Cyber Monday Woche, Tag 4

reported by doelf, Donnerstag der 23.11.2017, 07:47:07

Der vierte Tag der Amazon Cyber Monday Woche bringt einen kostenlosen Fire TV Stick beim Kauf ausgewählter TV-Geräte und Projektoren, das Huawei P8 Lite 2017 für 169 Euro sowie Xbox One S Bundles ab 209,98 Euro. Abermals gibt es die PlayStation 4 500 GB ab 199,00 Euro. Alle genannten Preise enthalten Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Mit bis zu 55 Prozent Rabatt lockt Zubehör von Logitech. Für ausgewählte Fernseher der Marke Philips verspricht Amazon einen Preisvorteil von bis zu 47 Prozent und bei Bildschirmen soll man bis zu 30 Prozent sparen können. Kamerafreunde können bei Objektiven der Marken Tamron und Walimex mit bis zu 38 Prozent Ersparnis rechnen, während Amazon für Notebooks einen Preisvorteil von bis zu 23 Prozent nennt. Und natürlich sind auch diverse Amazon-Produkte wie die Echo-Lauscher zu Sonderpreisen angetreten.

Wie immer gilt: Wer ein echtes Schnäppchen machen möchte, sollte auch Amazons Super-Sonderangebote zunächst mit Hilfe eines Preisvergleichs prüfen, denn zuweilen dienen veraltete Preisempfehlungen der Hersteller als Bezugspunkt. Dies hatte Amazon in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik eingebracht, doch die Cyber Monday Woche hat auch einen für uns Verbraucher sehr positiven Nebeneffekt: Inzwischen ziehen viele Mitbewerber mit und locken rund um den schwarzen Freitag ebenfalls mit äußerst attraktiven Angeboten.

In unserem Forum werden wir in den kommenden Tagen immer wieder interessante Schnäppchen, die nur sehr kurzfristig verfügbar sein werden, empfehlen. Reinschauen lohnt sich! Viel Erfolg bei der Schnäppchenjagd!

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BGH: PayPals Käuferschutz befreit nicht von Zahlungspflicht

reported by doelf, Mittwoch der 22.11.2017, 15:27:48

Wenn ein Kunde mit PayPal zahlt, fühlt er sich sicher. Denn wenn seine Bestellung nicht eintrifft oder die Ware seiner Ansicht nach nicht der Beschreibung des Verkäufers entspricht, greift PayPals Käuferschutz und der Rechnungsbetrag wird dem Käufer wieder gutgeschrieben. Doch für den Käufer bleibt die Zahlungspflicht gegenüber dem Verkäufer weiterhin bestehen, befand heute der Bundesgerichtshof.

Das heutige Urteil betrifft gleich zwei Fälle (VIII ZR 83/16 und VIII ZR 213/16), in denen Käufer PayPal eingeschaltet und eine Rückerstattung des Kaufpreises beantragt hatten. Im Verfahren VIII ZR 83/16 wurde ein Mobiltelefon zum Kaufpreis von 600 Euro als unversichertes Päckchen verschickt und verschwand. Da der Verkäufer den Verbleib des Päckchens nicht aufklären konnte, buchte PayPal den Kaufpreis zurück. Der Verkäufer behauptet indes, der Käufer habe diese Versandart gewünscht. Im Verfahren VIII ZR 213/16 wurde eine Metallbandsäge für 500 Euro verkauft, die laut Käufer weder den Fotos noch der Beschreibung entsprach. Ein Privatgutachten, das der Verkäufer nicht anerkennt, spricht dem Werkzeug eine "sehr mangelhafte Qualität" zu, woraufhin PayPal den Käufer zur Vernichtung der Ware aufforderte und das Geld zurück buchte.

Was aus Sicht der Käufer erst einmal gerechtfertigt und positiv erscheint, bedeutet für die Verkäufer ein einseitiges finanzielles Risiko. Daher weist PayPal in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, denen beide Seiten vor der Nutzung des Zahlungsdienstes zustimmen müssen, ausdrücklich darauf hin, dass "die gesetzlichen und vertraglichen Rechte zwischen Käufer und Verkäufer nicht" berühre und von diesen separat zu betrachten sei. Anders formuliert: PayPal führt zwar eine Rückabwicklung des Kaufpreises durch, doch die Schuld der unbezahlten Rechnung bleibt bestehen. Da dies in den AGB verankert ist und beide Parteien diesen zugestimmt haben, kam auch der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs nicht umhin, den Fortbestand der Zahlungspflicht zu bestätigen. Die endgültige Entscheidung obliegt im Streitfall somit immer den Gerichten.

Dennoch bietet PayPals Käuferschutz den Kunden einen eindeutigen Vorteil: Sie haben erst einmal ihr Geld zurück und der Verkäufer muss aktiv werden, um dieses einzuklagen. Dabei muss der Verkäufer zweifelsfrei nachweisen, dass ihm der Kaufpreis auch zusteht, was Betrügern den Wind aus den Segeln nehmen sollte. Wer indes per Vorkasse bezahlt, muss selbst in Vorleistung gehen und auf Rückerstattung des Kaufpreises klagen. Hier stehen Verfahrenskosten und Streitwert oftmals in keinem sinnvollen Verhältnis und es besteht immer die Gefahr, dass der Kunde auf den Kosten sitzen bleibt, beispielsweise wenn der Verkäufer Insolvenz anmeldet. Somit bleibt PayPals Käuferschutz ein sinnvolles Instrument, das allerdings weder Recht noch Gesetz übertrumpft und somit auch nicht vor der Zahlungspflicht entbindet.

Kommen wir zurück zu den verhandelten Fällen: Das auf dem Versandweg verschwundene Mobiltelefon (VIII ZR 83/16) muss bezahlt werden, denn das Risiko war mit der Vereinbarung eines unversicherten Versands auf den Käufer über gegangen. Hier hatte der Kunde am falschen Ende gespart. Die Metallbandsäge (VIII ZR 213/16) geht derweil zurück an das Landgericht, welches zu klären hat, ob das Werkzeug tatsächlich mangelhaft war. Sofern der Käufer PayPals Aufforderung gefolgt ist und das Gerät vernichtet hat, dürfte dies schwerfallen.

 
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Tipp: Amazon Cyber Monday Woche, Tag 3

reported by doelf, Mittwoch der 22.11.2017, 09:33:47

Am dritten Tag der Amazon Cyber Monday Woche kommt etwas Schwung in die Veranstaltung. Als Tagesangebot gibt es heute ausgewählte Bosch Pro Werkzeuge (die Blauen) mit bis zu 50 Prozent Rabatt, diverse Audiogeräte von Sony und Navigationsgeräte von Garmin. Ebenfalls interessant: Die Noise-Cancelling-Kopfhörer Bose QuietComfort 25 Acoustic für 169,00 Euro, Nintendos New 3DS XL für 169,00 Euro und das Samsung Galaxy S8 für 499,00 Euro - jeweils inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Weitere Tagesangebote umfassen Actioncams, Drohnen, Projektoren, Receiver und Smart-Home-Produkte. Auch Bohnenkaffee und Haushaltsgeräte, Rotwein und Herrenuhren, Haushaltswaren und Epilierer, Wellnesspodukte und Arztserien (auf Blu-ray oder DVD) werden diesen Mittwoch zu Sonderpreisen verhökert. Microsofts Xbox One S gibt es im Bundle ab 219,99 Euro und die Sony PlayStation 4 500GB ab 199,00 Euro. Und natürlich sind auch diverse Amazon-Produkte wie die Echo-Lauscher zu Sonderpreisen angetreten.

Wie immer gilt: Wer ein echtes Schnäppchen machen möchte, sollte auch Amazons Super-Sonderangebote zunächst mit Hilfe eines Preisvergleichs prüfen, denn zuweilen dienen veraltete Preisempfehlungen der Hersteller als Bezugspunkt. Dies hatte Amazon in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik eingebracht, doch die Cyber Monday Woche hat auch einen für uns Verbraucher sehr positiven Nebeneffekt: Inzwischen ziehen viele Mitbewerber mit und locken rund um den schwarzen Freitag ebenfalls mit äußerst attraktiven Angeboten.

In unserem Forum werden wir in den kommenden Tagen immer wieder interessante Schnäppchen, die nur sehr kurzfristig verfügbar sein werden, empfehlen. Reinschauen lohnt sich! Viel Erfolg bei der Schnäppchenjagd!

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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Uber verschweigt (schon wieder) einen Datendiebstahl

reported by doelf, Mittwoch der 22.11.2017, 09:05:54

Der Fahrdienstleister Uber wurde vor einem Jahr erfolgreich von Hackern angegriffen und hatte diesen Vorfall wieder einmal unter den Teppich gekehrt. Damit die persönlichen Daten von 57 Millionen Kunden nicht weiterverkauft oder veröffentlicht werden, hatte Uber den Hackern sogar 100.000 US-Dollar gezahlt.

Auch wenn die Katze jetzt aus dem Sack ist, schweigt sich Uber in den sozialen Medien zu diesem Vorfall aus. Weder über Facebook noch Twitter werden die Kunden informiert und auch auf der deutschen Uber-Seite konnten wir keinerlei Informationen finden. Die englischsprachige Unternehmensseite konnten wir nicht überprüfen, da Uber immer auf die deutsche Version umleitet und die Sprachauswahl seit längerer Zeit ohne Funktion ist. Somit landen wir letztendlich auf einer gänzlich leeren Webseite.

Über CNBC konnten wir erfahren, dass bei dem Angriff die Daten von 57 Millionen Nutzern gestohlen wurden. Auch die Daten von 600.000 Fahrern aus den USA sind darin enthalten, darunter ihre Namen, E-Mail-Adressen, Mobiltelefonnummern und Führerscheinnummern. Laut Uber konnten die Hacker wahrscheinlich keine Geburtsdaten, Bewegungsprofile, Kreditkarten-, Konto- oder Sozialversicherungsnummern einsehen. Den US-Fahrern sichert Uber kostenlosen Schutz vor Identitätsdiebstahl sowie eine Überwachung ihrer Kontenbewegungen zu.

Ubers Management und der damalige Sicherheitschef Joe Sullivan, der im April 2015 von Facebook zum Fahrdienstleister gewechselt war, hatten sich dagegen entschieden, den Vorfall zu melden und die Sicherheitsbehörden einzuschalten. Stattdessen zahlte die Firma 100.000 US-Dollar an die Hacker, welche im Gegenzug zusicherten, ihre Beute zu löschen. Ob dies tatsächlich geschehen ist, lässt sich natürlich nicht nachprüfen. Laut Uber erfolgte der Diebstahl durch zwei Personen über den Cloud-Dienst eines nicht benannten Drittanbieters.

Als erste Konsequenz wurde Ubers Sicherheitschef Joe Sullivan gefeuert, der damalige CEO Travis Kalanick ist schon seit Juni 2017 nicht mehr im Amt. Damit dürfte die Sache allerdings noch nicht ausgestanden sein, denn schon im Jahr 2014 hatte Uber einen Datendiebstahl verschwiegen. In einer Einigung mit der US-Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) hatte Uber dieser zugestanden, sich für die nächsten 20 Jahre regelmäßigen Datenschutzprüfungen zu unterwerfen.

Quelle: www.cnbc.com
 
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Tipp: Amazon Cyber Monday Woche, Tag 2

reported by doelf, Dienstag der 21.11.2017, 08:47:50

Am zweiten Tag der Amazon Cyber Monday Woche finden sich PS4-Bundles ab 299 Euro, diverse PC-Bildschirme zwischen 99 und 199 Euro, Canons EOS 200D für 539 Euro sowie Lautsprecher und Kopfhörer von Marshall im Tagesangebot. Dazu kommen unzählige Blitzangebote im 5-Minuten-Takt. Die genannten Preise beinhalten Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Wie immer gilt: Wer ein echtes Schnäppchen machen möchte, sollte auch Amazons Super-Sonderangebote zunächst mit Hilfe eines Preisvergleichs prüfen, denn zuweilen dienen veraltete Preisempfehlungen der Hersteller als Bezugspunkt. Dies hatte Amazon in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik eingebracht, doch die Cyber Monday Woche hat auch einen für uns Verbraucher sehr positiven Nebeneffekt: Inzwischen ziehen viele Mitbewerber mit und locken rund um den schwarzen Freitag ebenfalls mit äußerst attraktiven Angeboten.

In unserem Forum werden wir in den kommenden Tagen immer wieder interessante Schnäppchen, die nur sehr kurzfristig verfügbar sein werden, empfehlen. Reinschauen lohnt sich! Viel Erfolg bei der Schnäppchenjagd!

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Tipp: Amazon Cyber Monday Woche gestartet

reported by doelf, Montag der 20.11.2017, 09:33:47

Auch in diesem Jahr veranstaltet Amazon seine Cyber Monday Woche mit deutlichen Preissenkungen. Vom 20. bis 27. November 2017 werden im 5-Minuten-Takt neue Sonderangebote für maximal fünf Stunden online gestellt, wobei besonders gute Schnäppchen meist sehr schnell vergriffen sind. Weniger Zeitstress hat man bei den heutigen Tagesangeboten wie PS4-Bundles ab 229 Euro, Samsungs Galaxy Tab S2 ab 289 Euro oder Apples iMacs und MacBooks mit bis zu 20 Prozent Rabatt. Die genannten Preise beinhalten Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Bei Videospielen verspricht Amazon einen Preisvorteil von bis zu 40 Prozent und bei Fernsehern soll man sogar die Hälfte sparen können. Wie immer gilt: Wer ein echtes Schnäppchen machen möchte, sollte auch Amazons Super-Sonderangebote zunächst mit Hilfe eines Preisvergleichs prüfen, denn zuweilen dienen veraltete Preisempfehlungen der Hersteller als Bezugspunkt. Dies hatte Amazon in den vergangenen Jahren immer wieder Kritik eingebracht, doch die Cyber Monday Woche hat auch einen für uns Verbraucher sehr positiven Nebeneffekt: Inzwischen ziehen viele Mitbewerber mit und locken rund um den schwarzen Freitag ebenfalls mit äußerst attraktiven Angeboten.

In unserem Forum werden wir in den kommenden Tagen immer wieder interessante Schnäppchen, die nur sehr kurzfristig verfügbar sein werden, empfehlen. Reinschauen lohnt sich! Viel Erfolg bei der Schnäppchenjagd!

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iOS 11.1.2: Apple macht das iPhone X winterfest

reported by doelf, Freitag der 17.11.2017, 18:15:01

Apples Über-Telefon iPhone X hatte bisher mit einem peinlichen Problem zu kämpfen, denn bei niedrigen Temperaturen verweigerte das schicke "Super Retina HD Display" mit OLED-Technik seinen Dienst. Insbesondere eine plötzliche Abkühlung machte dem Telefon zu schaffen und ließ das Display sozusagen "einfrieren". Ein Update auf iOS 11.1.2 soll diesen Fehler beheben.

In der Praxis reagierte der Bildschirm des iPhone X nach einem Wechsel in eine kältere Umgebung entweder kaum oder gar nicht auf Berührungen. Dieses Problem legte sich nach einer gewissen Zeit bzw. nach der Rückkehr in wärmere Gefilde. Da die Temperaturen in Deutschland und Europa derzeit fallen, kommt dieses Update den Käufern des Luxustelefons, dessen Preise erst bei 1.149 Euro starten, vermutlich sehr gelegen. Übrigens: Wer mit dem Gedanken spielt, sich oder jemand anderem ein iPhone X unter den Weihnachtsbaum zu legen, sollte nicht mehr allzu lange warten, denn die Lieferzeiten belaufen sich nach wie vor auf zwei bis drei Wochen.

Zurück zu iOS 11.1.2: Abgesehen von einer Kälteabhärtung löst dieses Update auch ein Problem, das bei Live Photos und Videos, welche mit dem iPhone X aufgenommen wurden, zu Verzerrungen führt. Sicherheits-Updates gibt es diesmal nicht, Apple verweist daher auf die zuvor in iOS 11.1.1 gestopften Lücken.

 
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Kommt doch noch ein neues Windows-Telefon?

reported by doelf, Freitag der 17.11.2017, 14:27:49

Windows Phone und sein Nachfolger Windows Mobile wurden schon etliche Male für tot erklärt, doch als Anfang Oktober 2017 zunächst HP das Auslaufen seines Elite X3 ankündigte und dann Microsoft die Weiterentwicklung des Betriebssystems auf Eis legte, schien das Schicksal von Windows Mobile endgültig besiegelt zu sein. Doch nun könnte es doch noch einmal frische Hardware geben.

Interessenten gesucht
Unter dem Motto "Keeping Windows Mobile alive and kicking" versucht Trekstor derzeit, sein ursprünglich auf Geschäftskunden zugeschnittenes Winphone 5.0 auch Endkunden schmackhaft zu machen. Die Bensheimer haben bei Indiegogo eine Finanzierungskampagne mit einem Volumen von 500.000 Euro gestartet und wollen im Falle eines Erfolgs das Winphone 5.0 für 249 Euro verkaufen. Wer schon jetzt seine Unterstützung zusichert, soll das Telefon zum reduzierten Preis von 229 Euro bekommen. Wiederverkäufer zahlen für zehn Geräte lediglich 2.199 Euro.

Die Entwicklung ist bereits abgeschlossen
Das Besondere an dieser Kampagne: Das Winphone 5.0 ist bereits fertig entwickelt und es gibt auch schon die Zusage eines Auftragsfertigers. Gleich nach Abschluss der Finanzierungskampagne Mitte Dezember könnten die Vorbereitungen für die Produktion starten, welche für Januar 2018 terminiert ist. Die ersten Telefone sollen bereits im Februar verschickt werden und die restlichen im März. Falls das Finanzierungsziel verfehlt wird, bekommen die Unterstützer ihr Geld zurück. Für die verbliebenen Fans von Windows Mobile dürfte dieses Telefon die letzte Upgrade-Möglichkeit darstellen.

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Die technischen Daten
Das Winphone 5.0 ist mit dem 8-Kern-Prozessor Qualcomm Snapdragon 617 ausgestattet. Die CPU taktet mit 1,5 GHz und kann auf 3 GiB Arbeitsspeicher sowie 32 GB Flash-Speicher zugreifen. Ein microSD-Einschub ermöglicht weitere 64 GB - das hätte ruhig etwas mehr sein können. Die Hauptkamera mit Autofokus und LED-Blitz leistet 13 Megapixel, die Selfie-Kamera bringt es auf 5 Megapixel. Zur Auflösung des 5-Zoll-Displays macht Trekstor leider keine Angabe. Weitere Merkmale: LTE, WLAN, Bluetooth 4.2, GPS, eine Micro-USB-Buchse und eine 3,5-mm-Kopfhöreranschluss. Trekstor verspricht sechs Stunden Sprechzeit sowie fünf Tage Standby. Unklar bleibt, ob sich der 2.250 mAh starke Akku vom Benutzer austauschen lässt. Das Winphone 5.0 wiegt 150 g und misst 142,4 x 71,4 x 7,6 mm, es besteht aus Aluminium und Glas. Zum Schutz des Displays kommt Gorilla Glas 3 zum Einsatz. Wie dem Produktvideo zu entnehmen ist, wird auch die Nutzung des Telefons als Desktop-Ersatz (Continuum) unterstützt.

Was ist mit Updates?
Auch wenn Microsoft die Weiterentwicklung von Windows Mobile eingestellt hat, wird es auch zukünftig noch Korrekturen und Sicherheits-Updates geben. Erst Ende 2019 wird der Support für das "Fall Creators Update" auslaufen, was monatliche Sicherheits-Updates für einen Zeitraum von knapp zwei Jahren bedeuten würde. Neue Funktionen wird es indes nicht mehr geben und auch die App-Unterstützung durch Drittanbieter, die ohnehin zu wünschen übrig ließ, dürfte in den kommenden Monaten weiter abnehmen. Somit empfiehlt sich das Winphone 5.0 eigentlich nur für jene Nutzer, denen der Funktionsumfang von Windows Mobile bereits ausreicht.

Zwischenstand
Bisher konnte Trekstor 25.120 Euro von 139 Unterstützern einsammeln und liegt kurz nach dem Start der Kampagne bei fünf Prozent des fest vorgegebenen Finanzierungsziels. Ein Anfang ist somit gemacht, doch ob die 500.000 Euro tatsächlich binnen eines Monats zusammenkommen werden, ist zumindest noch fraglich.

 
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Neustart: Der Firefox 57.0 ist da!

reported by doelf, Montag der 13.11.2017, 16:46:42

Mit der Version 57 (Beiname: Quantum) wagt Mozilla den Neustart beim Firefox: Basierend auf der Multi-Prozess-Engine Quantum läuft der neue Feuerfuchs deutlich schneller und stabiler, wirft hierzu aber auch alte Erweiterungen über Bord. Es gibt auch ein neues Design und ein neues Theme-System, welche den Entwicklungssprung visuell aufbereiten.

Nach dem Start des Firefox 57 fällt zunächst das Photon-Design (siehe Bildschirmfoto) auf, welches dem Webbrowser eine neue, reduzierte Optik bringt, ohne dabei das grundlegende Bedienkonzept zu verändern. Die auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Menü, welches statt auf große Symbole nun auf eine textliche Auflistung setzt. Diese neue Menüdarstellung ist viel übersichtlicher, aber weniger für Touch-Eingaben geeignet. Die Icons für "Neu laden" und "Startseite" wurden nach links zwischen die Navigationspfeile und die Adressleiste verlagert, es gibt aber weiterhin getrennte Adress- und Suchfelder.

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Auf den zweiten Blick wird man feststellen, dass viele ältere Add-ons deaktiviert wurden. Ein besonders prominentes Opfer ist in unserem Fall NoScript (siehe Bildschirmfoto), doch auch etliche Video-Downloader sind betroffen. Ab dem Firefox 57 sind einzig Erweiterungen des Typs WebExtension erlaubt, denn diese verwenden eine klar definierte Schnittstelle, während ältere Add-on-Varianten uneingeschränkten Zugriff auf alle Teile des Firefox hatten und somit ein Risiko für dessen Sicherheit und Stabilität darstellen können. Das Hauptproblem ist allerdings die neue Multiprozess-Architektur, deren breite Einführung von den alten Add-ons ausgebremst wird. Ein klarer Schnitt ist folglich notwendig.

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Nachdem der Quantum-Compositor im April 2017 den Anfang gemacht hatte, ziehen weitere Bestandteile der Next-Generation-Engine Quantum in den Firefox ein: Das Quantum-DOM (DOM = Document Object Model) soll die von Hintergrund-Tabs generierte Last vermindern und den Firefox reaktionsschneller machen, während das neue CSS-System stärker mit Parallelisierung arbeitet. Für den größten Leistungsschub sorgt allerdings der neue Renderer, welcher viel stärker auf den Grafikchip setzt. Hierbei dürfte spannend sein, ob die Akkulaufzeiten mobiler Geräte von der Verlagerung der Last von der CPU auf die GPU tatsächlich profitieren können.

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Abseits der Quantum-Engine hat der Firefox den Umgang mit Zeit- und Datumseingaben gelernt (siehe Bildschirmfoto) und asynchrones Autoscrolling sorgt jetzt immer für ein flüssiges Bildschirmrollen (wie bei Verwendung eines Mausrads). Unter Linux wird strengeres Sandboxing (Level 3) unterstützt und das Drücken der mittleren Maustaste auf Seiteninhalte springt nicht mehr standardmäßig zu den URLs. Die Schaltfläche zum Teilen von Inhalten (Papierflugzeug) wurde entfernt, kann aber über die Erweiterung "Share Backported" zurückgeholt werden.

Download: Firefox 57 (Quantum)

 
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Wine 2.21 (Development) verfügbar

reported by doelf, Montag der 13.11.2017, 16:31:17

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die neue Entwicklungsversion 2.21 erweitert die Metadatei-Unterstützung in GdiPlus und bringt Indirect Draws für Direct3D 11.

Für die ARM-Architektur wurden die Aufrufkonventionen angepasst und unter Linux soll die Erkennung serieller Schnittstellen zuverlässiger funktionieren. Die DPI-Skalierung im Shell Explorer wurde optimiert und Korrekturen für WoW64 vorgenommen. Dazu gesellen sich 16 Fehlerkorrekturen: Beispielsweise soll "Hydro Thunder" von "Midway Arcade Treasures 3" nicht mehr kurz nach dem Start abstürzen und "The Witcher 3" das System nicht mehr zum Einfrieren bringen. Weiterhin wurde ein Startproblem von Keepass2 behoben und eine Speicherzugriffsverletzung im Kernel beim Zurücksetzen einer Write Watch behoben.

 
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LibreOffice 5.4.3 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 10.11.2017, 14:53:35

LibreOffice 5.4.3 ist fertig und liegt für Windows, macOS und Linux zum Download bereit. Die finale Version entspricht dem zweiten Veröffentlichungskandidaten Bit für Bit. Wer diesen bereits verwendet, muss die Installationsdateien nicht erneut herunterladen!

Seit der finalen Version 5.4.2 wurden 53 Fehler, darunter sieben Absturzursachen, behoben. Beseitigt wurde beispielsweise ein Absturz bei der Suche nach Updates sowie ein Fehler, welcher die Ausführung unter Windows XP SP3 (32 Bit) verhindert. Aktuell richtet sich die Entwicklungsschiene 5.4 noch an Privatnutzer und Enthusiasten, doch spätestens am 26. November 2017 wird sich dies ändern. An diesem Tag endet nämlich der Support für LibreOffice 5.3.7, der letzten Ausgabe in der stabilen Schiene 5.3. LibreOffice 5.4.3 wird dann zur stabilen Version werden und eine erste Beta-Ausgabe von LibreOffice 6.0.0 einen Ausblick auf die Zukunft der quelloffenen Büro-Software ermöglichen.

Download: LibreOffice 5.4.3

 
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Firefox 57.0: Dritter Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Freitag der 10.11.2017, 14:44:00

Mit der Version 57 (Beiname: Quantum) will Mozilla den Firefox Mitte November komplett umkrempeln und sich zu Gunsten der Umstellung auf eine schnelle Multiprozess-Architektur von alten Erweiterungen trennen. Auch ein neues Design, ein neues Theme-System und weitere Bauteile der Quantum-Engine wird der Firefox 57 bringen. Inzwischen ist ein dritter Release Candidate verfügbar.

Nach dem Start des Firefox 57 fällt zunächst das Photon-Design (siehe Bildschirmfoto) auf, welches dem Webbrowser eine neue, reduzierte Optik bringt, ohne dabei das grundlegende Bedienkonzept zu verändern. Die auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Menü, welches statt auf große Symbole nun auf eine textliche Auflistung setzt. Diese neue Menüdarstellung ist viel übersichtlicher, aber weniger für Touch-Eingaben geeignet. Die Icons für "Neu laden" und "Startseite" wurden nach links zwischen die Navigationspfeile und die Adressleiste verlagert, es gibt aber weiterhin getrennte Adress- und Suchfelder.

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Auf den zweiten Blick wird man feststellen, dass viele ältere Add-ons deaktiviert wurden. Ein besonders prominentes Opfer war in unserem Fall NoScript (siehe Bildschirmfoto), doch auch die meisten Video-Downloader sind betroffen. Ab dem Firefox 57 sind einzig Erweiterungen des Typs WebExtension erlaubt, denn diese verwenden eine klar definierte Schnittstelle, während ältere Add-on-Varianten uneingeschränkten Zugriff auf alle Teile des Firefox hatten und somit ein Risiko für dessen Sicherheit und Stabilität darstellen können. Das Hauptproblem ist allerdings die neue Multiprozess-Architektur, deren breite Einführung von den alten Add-ons ausgebremst wird. Ein klarer Schnitt ist folglich notwendig.

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Nachdem der Quantum-Compositor im April 2017 den Anfang gemacht hatte, ziehen weitere Bestandteile der Next-Generation-Engine Quantum in den Firefox ein: Das Quantum-DOM (DOM = Document Object Model) soll die von Hintergrund-Tabs generierte Last vermindern und den Firefox reaktionsschneller machen, während das neue CSS-System stärker mit Parallelisierung arbeitet. Für den größten Leistungsschub soll allerdings der neue Renderer sorgen, welcher viel stärker auf den Grafikchip setzt. Hierbei dürfte auch spannend sein, ob von der Verlagerung der Last von der CPU auf die GPU auch die Akkulaufzeiten mobiler Geräte profitieren können.

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Abseits der Quantum-Engine hat der Firefox den Umgang mit Zeit- und Datumseingaben gelernt (siehe Bildschirmfoto) und asynchrones Autoscrolling sorgt jetzt immer für ein flüssiges Bildschirmrollen (wie bei Verwendung eines Mausrads). Unter Linux wird strengeres Sandboxing (Level 3) unterstützt und das Drücken der mittleren Maustaste auf Seiteninhalte springt nicht mehr standardmäßig zu den URLs. Die Schaltfläche zum Teilen von Inhalten (Papierflugzeug) wurde entfernt, kann aber über die Erweiterung "Share Backported" zurückgeholt werden.

Download: Firefox 57 (Quantum) RC 3

 
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Intel holt sich AMDs Grafik und AMDs Grafikchef

reported by doelf, Donnerstag der 09.11.2017, 17:33:05

Intel kooperiert in Sachen Notebook-Grafik ab sofort mit AMD, um Gaming auf besonders flachen Notebooks zu ermöglichen. Im Rahmen dieser engen Zusammenarbeit scheinen sich AMDs Grafikchef Raja Koduri und Intel näher gekommen zu sein, denn Koduri wechselt die Fronten und soll für Intel diskrete Grafiklösungen für den High-End-Bereich entwickeln. Dort ist Intel bisher nicht präsent.

CPU-Kerne von Intel, Grafikkern von AMD
Intels Bemühungen, die eigenen Grafiklösungen auch im Gaming-Bereich zu etablieren, waren bisher alles andere als erfolgreich. Während Intels iGPUs zum Arbeiten sowie zur Videowiedergabe ausreichen, zeigen sie sich von Spielen schnell überfordert, weshalb Notebook-Hersteller den Prozessoren der leistungsstarken H-Serie fast immer eine diskrete Grafiklösung von AMD oder NVIDIA zur Seite stellen. Dies soll sich mit der achten Generation der Core-Prozessoren (Codename: Coffee Lake) ändern: Zusammen mit AMD hat Intel eine neue Lösung entwickelt, welche mehrere Chips auf einer Trägerplatine vereint.

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Neben einer mobilen Intel-CPU der achten Generation (H-Serie) befinden sich auf der Platine ein speziell angepasster Grafikchip von AMD sowie schneller HBM2-Speicher (High Bandwidth Memory). Verbunden werden die einzelnen Chips über Intels Embedded Multi-Die Interconnect Bridge (EMIB), welche auch das Energiemanagement übernimmt. Dieses neue Paket soll wesentlich mehr Grafikleistung bringen als Intels iGPUs und zugleich aufgrund seiner kompakten Abmessungen und des optimierten Verbrauchs in besonders schlanken und leichten Notebooks mit 11 bis 16 mm Bauhöhe Platz finden. Erste Produkte sollen Anfang 2018 auf den Markt kommen.

Und da war der Grafikchef weg...
Eine seitens AMD vermutlich unbeabsichtigte Nebenwirkung hat die Zusammenarbeit mit Intel auch schon offenbart: AMDs Grafikchef Raja Koduri (49) arbeitet ab sofort für Intel als Chefarchitekt und Senior Vice President der neu gegründeten "Core and Visual Computing Group". In dieser Position soll Koduri Intels Marktführerschaft im Bereich der integrierten CPU-Grafik mit der Entwicklung diskreter Grafiklösungen auf das High-End-Segment ausweiten. Offenbar will sich Intel dort neben NVIDIA und AMD als dritte Kraft etablieren.

 
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CDex 1.94 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 08.11.2017, 16:37:46

CDex ist der beste CD-Ripper für Windows PUNKT. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Die Portable-Ausgabe kommt hingegen als ZIP-Archiv ganz ohne unnötigen Ballast, ist aber noch auf dem Stand 1.77.

Die vorgestern freigegebene Version 1.94 von CDex behebt mehrere Fehler sowie Probleme mit dem Windows 10 Fall Creators Update. Auch die am 19. Oktober 2017 veröffentlichte Version 1.93 hatte Korrekturen für das Windows 10 Fall Creators Update gebracht, während CDex 1.92 vom 2. Oktober 2017 den Umgang mit ID3-Tags der Versionen 2 und 2.3 verbessert hatte.

Tipp: Wenn man zuerst CDex startet und dann eine Audio-CD einlegt, kann es passieren, dass Windows 10 den Dialog "Datenträger einlegen" anzeigt und die CD gleich wieder auswirft. Dies geschieht nicht, wenn man zuerst die Audio-CD einlegt und erst danach CDex aufruft. Wurde die erste CD sauber geladen, kann man im Anschluss auch weitere CDs einlegen, ohne dass Windows dazwischenfunkt.

Download: CDex 1.94

 
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Ausschweifende Texte: Twittern mit 280 Zeichen

reported by doelf, Mittwoch der 08.11.2017, 12:08:36

Der Mikrobloggingdienst Twitter hatte sich einst an der SMS orientiert und die maximale Länge der Beiträge auf 140 Zeichen begrenzt. Nach mehreren Aufweichungen dieser Regel wurde die maximale Länge der Tweets gestern auf 280 Zeichen verdoppelt. Nun kann US-Präsident Trump endlich auch mehrsilbige Wörter verwenden. So sad!

Technisch versierte Leser werden sich bereits an den 140 Zeichen in Zusammenhang mit der SMS stören, denn letztere erlaubt bis zu 160 Zeichen. Bei Twitter wurden jedoch 20 Zeichen für technische Daten wie die Nutzernamen abgezwackt. Für die meisten Mitteilungen waren 140 Zeichen dennoch ausreichend und laut Twitter sprengten historisch betrachtet nur neun Prozent diesen Rahmen. Wie ein im September angelaufener Testbetrieb zeigte, lief bei 280 Zeichen allerdings nur noch ein Prozent der Beiträge in die Begrenzung. Damit die Nutzer ihre Texte nicht nachträglich kürzen oder umformulieren müssen, wurde die Zeichenbegrenzung nun dauerhaft auf 280 angehoben.

Laut Twitter müssen die Benutzer der Plattform keine Textflut befürchten, denn auch im Rahmen des 280-Zeichen-Testbetriebs waren nur fünf Prozent der Tweets länger als 140 Zeichen und nur zwei Prozent der Beiträge überstiegen der Marke von 190 Zeichen. Die Kürze der Würze bleibe demnach erhalten, wobei sich die Nutzer auch erst einmal an die neuen Möglichkeiten gewöhnen müssen und auf lange Sicht schon längere Tweets zu erwarten sind. Ein gutes Beispiel ist Dauer-Tweeter Donald Trump, dessen Tweet-Länge seit der gestrigen Umstellung auf durchschnittlich 172 Zeichen angewachsen ist. Seinen bisher längsten Beitrag setzte Trump vor acht Stunden mit 248 Zeichen ab. Darin verspricht er Frieden durch eine massive Aufrüstung der USA. Quantität sorgt halt nicht für eine höhere Qualität.

 
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Firefox 57.0: Erster Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 08.11.2017, 11:21:07

Mit der Version 57 (Beiname: Quantum) will Mozilla den Firefox Mitte November komplett umkrempeln und sich zu Gunsten der Umstellung auf eine schnelle Multiprozess-Architektur von alten Erweiterungen trennen. Auch ein neues Design, ein neues Theme-System und weitere Bauteile der Quantum-Engine wird der Firefox 57 bringen. Nach Abschluss des Beta-Tests gibt es nun einen ersten Veröffentlichungskandidaten.

Nach dem Start des Firefox 57 fällt zunächst das Photon-Design (siehe Bildschirmfoto) auf, welches dem Webbrowser eine neue, reduzierte Optik bringt, ohne dabei das grundlegende Bedienkonzept zu verändern. Die auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Menü, welches statt auf große Symbole nun auf eine textliche Auflistung setzt. Diese neue Menüdarstellung ist viel übersichtlicher, aber weniger für Touch-Eingaben geeignet. Die Icons für "Neu laden" und "Startseite" wurden nach links zwischen die Navigationspfeile und die Adressleiste verlagert, es gibt aber weiterhin getrennte Adress- und Suchfelder.

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Auf den zweiten Blick wird man feststellen, dass viele ältere Add-ons deaktiviert wurden. Ein besonders prominentes Opfer war in unserem Fall NoScript (siehe Bildschirmfoto), doch auch die meisten Video-Downloader sind betroffen. Ab dem Firefox 57 sind einzig Erweiterungen des Typs WebExtension erlaubt, denn diese verwenden eine klar definierte Schnittstelle, während ältere Add-on-Varianten uneingeschränkten Zugriff auf alle Teile des Firefox hatten und somit ein Risiko für dessen Sicherheit und Stabilität darstellen können. Das Hauptproblem ist allerdings die neue Multiprozess-Architektur, deren breite Einführung von den alten Add-ons ausgebremst wird. Ein klarer Schnitt ist folglich notwendig.

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Nachdem der Quantum-Compositor im April 2017 den Anfang gemacht hatte, ziehen weitere Bestandteile der Next-Generation-Engine Quantum in den Firefox ein: Das Quantum-DOM (DOM = Document Object Model) soll die von Hintergrund-Tabs generierte Last vermindern und den Firefox reaktionsschneller machen, während das neue CSS-System stärker mit Parallelisierung arbeitet. Für den größten Leistungsschub soll allerdings der neue Renderer sorgen, welcher viel stärker auf den Grafikchip setzt. Hierbei dürfte auch spannend sein, ob von der Verlagerung der Last von der CPU auf die GPU auch die Akkulaufzeiten mobiler Geräte profitieren können.

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Abseits der Quantum-Engine hat der Firefox den Umgang mit Zeit- und Datumseingaben gelernt (siehe Bildschirmfoto) und asynchrones Autoscrolling sorgt jetzt immer für ein flüssiges Bildschirmrollen (wie bei Verwendung eines Mausrads). Unter Linux wird strengeres Sandboxing (Level 3) unterstützt und das Drücken der mittleren Maustaste auf Seiteninhalte springt nicht mehr standardmäßig zu den URLs. Die Schaltfläche zum Teilen von Inhalten (Papierflugzeug) wurde entfernt, kann aber über die Erweiterung "Share Backported" zurückgeholt werden.

Download: Firefox 57 (Quantum) RC 1

 
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Fujitsu und Lenovo gründen PC Joint Venture

reported by doelf, Dienstag der 07.11.2017, 17:11:23

Der japanische PC-Hersteller Fujitsu Limited, in dem Fujitsu Siemens Computers aufgegangen ist, und die chinesische Lenovo Group Limited, zu der IBMs PC-Sparte, Medion und Motorola Mobility gehören, haben eine strategische Zusammenarbeit im PC-Geschäft vereinbart. Zusammen mit der Development Bank of Japan Inc. (DBJ) wollen die beiden PC-Größen ein neues Joint Venture gründen.

Kern des Joint Ventures wird die Fujitsu-Tochter "Fujitsu Client Computing Limited" (FCCL) sein. Die Japaner werden 51 Prozent ihrer Anteile an FCCL an Lenovo und weitere fünf Prozent an die DBJ verkaufen. Somit wird Lenovo das Ruder führen und Fujitsu nur noch 44 Prozent des gemeinsamen Unternehmens halten. Dieses soll auch in Zukunft unter dem Namen "Fujitsu Client Computing Limited" (FCCL) firmieren und wird auch seinen Chef, Kuniaki Saito, behalten. Man könnte also auch sagen, dass sich Lenovo in Fujitsus PC-Geschäft einkauft und dort die Mehrheit übernimmt.

Das Joint Venture soll Forschung, Entwicklung, Design und Herstellung von Client-Lösungen für den globalen PC-Markt bieten und seine Produkte unter dem Namen Fujitsu vertreiben. Fujitsu wird sich auch um den Kundendienst und andere produktbezogene Dienstleistungen kümmern. Der primäre Fokus des Joint Ventures wird auf dem japanischen Endkundenmarkt liegen, doch letztendlich ist eine weltweite Vermarktung geplant. Hierbei sollen Lenovos globale Vertriebskanäle helfen. Fujitsus Firmenkundengeschäft ist von all dem nicht betroffen und wird auch zukünftig in der Hand der Japaner bleiben.

Das Geschäft soll im ersten Quartal 2018 abgeschossen sein und wird Fujitsu 28,0 Milliarden Yen (rund 211,40 Millionen Euro) in die Kassen spülen. Den Löwenanteil von 25,5 Milliarden Yen wird Lenovo für seine 51-prozentige Beteiligung am Joint Venture bezahlen, die restlichen 2,5 Milliarden Yen wird die DBJ beisteuern.

 
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Xbox One X ab heute im Handel

reported by doelf, Dienstag der 07.11.2017, 14:44:33

Microsoft hat seiner Xbox One eine 4K-Frischzellenkur verpasst: Moderne Anschlüsse, mehr Rechenleistung, mehr Grafikleistung, mehr gemeinsamer Arbeits- und Grafikspeicher mit viel höheren Transferraten, dazu ein UHD-Blu-ray-Laufwerk. Das alles hat allerdings seinen Preis, nämlich 499 Euro. Zu diesem Kurs war 2013 allerdings auch die erste Xbox One gestartet.

Schnellere Prozessorkerne
Die APU (Scorpio Engine) der Xbox One X nutzt wieder den 16-nm-Prozess von TSMC, welcher seit der 2016 eingeführten Xbox One S zum Einsatz kommt. Die erste Generation der Xbox One war 2013 mit einem 28-nm-Chip gestartet. Aus AMDs Jaguar-Design mit 5 Milliarden Transistoren ist allerdings ein "Jaguar Evolved" mit 7 Milliarden Schaltungen geworden. Abermals gibt es acht CPU-Kerne, doch deren Takt wurde um knapp ein Drittel von 1,75 auf 2,30 GHz angehoben.

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Deutlich mehr Grafik-Leistung
Das ist schon ganz ordentlich, doch der Leistungssprung bei der Grafik ist noch viel deutlicher: Statt 12 gibt es nun 40 Radeon-Compute-Units, 32 statt 16 ROPs und 160 statt 48 TMUs. Der Takt der Compute Units wurde auf 1.172 MHz angehoben, verglichen mit der ersten Xbox One bedeutet dies eine Steigerung um 37,4 Prozent sowie eine Verbesserung um 28,2 Prozent zur Xbox One S. Architektonisch springt die GPU von GCN 2 (Sea Islands) auf GCN 4 (Polaris).

Endlich GDDR5
Beim kombinierten Arbeits- und Grafikspeicher hat sich Microsoft von der mäßig schnellen Kombination aus 8 GiB DDR3-2133 und 32 MiB eSRAM verabschiedet und verbaut stattdessen 12 GiB GDDR5-Speicher mit 6,8 GHz (effektiv: 1,7 GHz) und einer 384 Bit breiten Anbindung. Hierdurch steigt die Speicherbandbreite von 68,3 auf 326 GB/s. Zuvor konnte lediglich der mit 32 MiB sehr klein geratene eSRAM-Speicher mit 204 bzw. 218 GB/s genutzt werden.

UHD-Blu-ray und HDMI 2.0b
Einen echten Mehrwert stellt das integrierte UHD-Blu-ray-Laufwerk dar. In Kombination mit dem HDMI-2.0b-Ausgang der Xbox One X lassen sich 4K-Blu-rays mit 2160p bei 60 MHz abspielen. Hängt die Konsole an einem Full-HD-Bildschirm, wird das 4K-Bild heruntergerechnet, wobei zumindest eine Kantenglättung entsteht. HDR10 zur Darstellung von 10 Bit Farbtiefe im Farbraum Rec. 2020 und AMDs FreeSync-Technologie werden ebenfalls geboten.

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Tonformate und HDMI-Eingang
Neben der PCM-Ausgabe auf 2.0, 5.1 sowie 7.1 Kanälen beherrscht die Xbox One X die Tonformate DTS 5.1, Dolby Digital 5.1 und Dolby TrueHD mit Atmos. Der HDMI-Eingang zur Signal-Einspeisung von Drittgeräten erfüllt nur den Standard 1.4b und ist somit auf 2160p mit 30 Hz limitiert. Damit könnte man unter Umständen noch leben, doch da dem Eingang auch der digitale Kopierschutz HDCP 2.2 fehlt, werden geschützte 4K-Inhalte auf Full-HD gestutzt.

Festplatte, Abmessungen und Kühlung
Die 2,5-Zoll-Festplatte fasst nur 1 TB und stellt somit keine Verbesserung dar. Mit Abmessungen von 59,94 x 239,77 x 299,97 mm ist die dritte Auflage der Xbox One allerdings deutlich kompakter als die erste und unterbietet auch das Volumen der Xbox One S. Ein Flüssigkeitskühler mit einem "kompressorartigen Zentrifugalventilator" soll die Konsole leise und leistungsstark kühlen, was erste Tests auch bestätigen. Der Preis von 499 Euro scheint somit angemessen.

Bei unserem Partner Amazon kann man die Xbox One X für 499 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten bestellen. Laut Amazon wird die Spielkonsole ab dem 20. November 2017 ausgeliefert. Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

Quelle: www.xbox.com
 
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LibreOffice 5.4.3: Zweiter Release Candidate

reported by doelf, Dienstag der 07.11.2017, 11:48:24

Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.4.3 liegt zum Download bereit und bringt neun weitere Korrekturen. Behoben wurde beispielsweise ein Absturz bei der Suche nach Updates sowie ein Fehler, welcher die Ausführung unter Windows XP SP3 (32 Bit) verhindert. Weiterhin wurden Probleme beim PPT-Export korrigiert.

Seit der finalen Version 5.4.2 wurden 53 Fehler, darunter sieben Absturzursachen, behoben. Der zweite wird voraussichtlich auch der letzte Release Candidate von LibreOffice 5.4.3 sein, denn die Veröffentlichung der finalen Version ist für die laufende Woche geplant. Aktuell richtet sich die Entwicklungsschiene 5.4 noch an Privatnutzer und Enthusiasten, doch spätestens am 26. November 2017 wird sich dies ändern. An diesem Tag endet nämlich der Support für LibreOffice 5.3.7, der letzten Ausgabe in der stabilen Schiene 5.3. LibreOffice 5.4.3 wird dann zur stabilen Version werden und eine erste Beta-Ausgabe von LibreOffice 6.0.0 einen Ausblick auf die Zukunft der quelloffenen Büro-Software ermöglichen.

Download: LibreOffice 5.4.3 RC 2

 
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Broadcom bietet 130 Milliarden US-Dollar für Qualcomm und NXP

reported by doelf, Dienstag der 07.11.2017, 10:22:04

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Broadcom Limited hat den Aktionären seines Mitbewerbes Qualcomm offiziell ein Übernahmeangebot unterbreitet. Demnach will Broadcomm für jeden Qualcomm-Anteil 60 US-Dollar in bar sowie 10 US-Dollar in Broadcom-Aktien zahlen. Die gesamte Transaktion hätte ein Volumen von 130 Milliarden US-Dollar und würde einen neuen Rekord für die Chipbranche bedeuten.

Broadcoms Angebot liegt um ein Drittel über dem Durchschnittskurs der Qualcomm-Aktie innerhalb der 30 Tage bis zum 2. November 2017 sowie um 28 Prozent über dem Schlusskurs des 2. November 2017. Am 3. November fanden dann erste Gerüchte ihren Weg an die Öffentlichkeit und Qualcomms Börsenkurs kletterte im Verlauf des Freitags um 12,87 Prozent auf einen Schlusskurs von 61,81 US-Dollar. Aktuell liegt Qualcomms Aktie bei 62,52 US-Dollar.

Das Übernahmeangebot wird von Broadcoms Vorstand einstimmig getragen und die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake Partners stützt die Transaktion mit einer Wandelschuldverschreibung in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar. Auch große Banken wie Bank of America Merrill Lynch, Citi, Deutsche Bank, J.P. Morgan und Morgan Stanley haben sich laut Broadcom positiv geäußert. Qualcomm spricht indes von einem unverbindlichen, unaufgeforderten Angebot, eine freundliche Umschreibung für eine feindliche Übernahme. Offensichtlich wurde Qualcomms Vorstand seitens Broadcom nicht vorab informiert und so gibt sich der Übernahmekandidat sehr reserviert. Man werde den "Vorschlag in Absprache mit seinen Finanz- und Rechtsberatern prüfen, um eine Vorgehensweise zu ermitteln, welche im besten Interesse der Qualcomm-Aktionäre liege", lässt das Unternehmen wissen.

Es scheint, als wurde Qualcomm kalt erwischt, denn der Chiphersteller versucht gerade, sich selbst den Mitbewerber NXP Semiconductors N.V. über seine Tochter Qualcomm River Holdings B.V. einzuverleiben. Erst am 27. Oktober 2017 hatte Qualcomm ein entsprechendes Angebot auf den Tisch gelegt, welches am 17. November 2017 auslaufen wird. Broadcom hat diesen möglichen Zukauf mit einer Nettoverschuldung von 25 Milliarden US-Dollar in sein Angebot einkalkuliert. Auf Qualcomm selbst fallen somit "nur" 105 Milliarden US-Dollar, was allerdings auch schon einen neuen Höchstwert für Übernahmen in der Chipbranche bedeuten würde.

 
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Firefox 57 (Quantum) Beta 14 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 04.11.2017, 18:39:27

Mit der Version 57 (Beiname: Quantum) will Mozilla den Firefox Mitte November komplett umkrempeln und sich zu Gunsten der Umstellung auf eine schnelle Multiprozess-Architektur von alten Erweiterungen trennen. Auch ein neues Design, ein neues Theme-System und weitere Bauteile der neuen Quantum-Engine wird der Firefox 57 bringen. Aktuell liegt eine 14. Beta-Version zum Ausprobieren bereit.

Nach dem Start des Firefox 57 fällt zunächst das Photon-Design (siehe Bildschirmfoto) auf, welches dem Webbrowser eine neue, reduzierte Optik bringt, ohne dabei das grundlegende Bedienkonzept zu verändern. Die auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Menü, welches statt auf große Symbole nun auf eine textliche Auflistung setzt. Diese neue Menüdarstellung ist viel übersichtlicher, aber weniger für Touch-Eingaben geeignet. Die Icons für "Neu laden" und "Startseite" wurden nach links zwischen die Navigationspfeile und die Adressleiste verlagert, es gibt aber weiterhin getrennte Adress- und Suchfelder.

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Auf den zweiten Blick wird man feststellen, dass viele ältere Add-ons deaktiviert wurden. Ein besonders prominentes Opfer war in unserem Fall NoScript (siehe Bildschirmfoto), doch auch die meisten Video-Downloader sind betroffen. Ab dem Firefox 57 sind einzig Erweiterungen des Typs WebExtension erlaubt, denn diese verwenden eine klar definierte Schnittstelle, während ältere Add-on-Varianten uneingeschränkten Zugriff auf alle Teile des Firefox hatten und somit ein Risiko für dessen Sicherheit und Stabilität darstellen können. Das Hauptproblem ist allerdings die neue Multiprozess-Architektur, deren breite Einführung von den alten Add-ons ausgebremst wird. Ein klarer Schnitt ist folglich notwendig.

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Nachdem der Quantum-Compositor im April 2017 den Anfang gemacht hatte, ziehen weitere Bestandteile der Next-Generation-Engine Quantum in den Firefox ein: Das Quantum-DOM (DOM = Document Object Model) soll die von Hintergrund-Tabs generierte Last vermindern und den Firefox reaktionsschneller machen, während das neue CSS-System stärker mit Parallelisierung arbeitet. Für den größten Leistungsschub soll allerdings der neue Renderer sorgen, welcher viel stärker auf den Grafikchip setzt. Hierbei dürfte auch spannend sein, ob von der Verlagerung der Last von der CPU auf die GPU auch die Akkulaufzeiten mobiler Geräte profitieren können.

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Abseits der Quantum-Engine hat der Firefox den Umgang mit Zeit- und Datumseingaben gelernt (siehe Bildschirmfoto) und asynchrones Autoscrolling sorgt jetzt immer für ein flüssiges Bildschirmrollen (wie bei Verwendung eines Mausrads). Unter Linux wird strengeres Sandboxing (Level 3) unterstützt und das Drücken der mittleren Maustaste auf Seiteninhalte springt nicht mehr standardmäßig zu den URLs. Die Schaltfläche zum Teilen von Inhalten (Papierflugzeug) wurde entfernt, kann aber über die Erweiterung "Share Backported" zurückgeholt werden.

Download: Firefox 57 (Quantum) Beta 14

 
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Plant Broadcom die größte Chip-Übernahme aller Zeiten?

reported by doelf, Samstag der 04.11.2017, 18:30:51

Der Chiphersteller Broadcom Limited, der vor einem Jahr aus dem Zusammenschluss der Broadcom Corporation mit Avago Technologies hervorgegangen ist, will in die USA zurückkehren. Und Broadcom hat seine Umsatzprognose für das vierte Quartal 2017 nach oben korrigiert. Und Broadcom plant offenbar einen Zukauf, der alle bisherigen Grenzen in der Chip-Branche sprengen würde - beim Übernahmekandidat soll es sich um Qualcomm handeln!

Broadcom's coming home
Bis ins Jahr 2016 war die Broadcom Corporation ein US-amerikanischer Anbieter von integrierten Schaltkreisen mit Sitz im kalifornischen Irvine. Doch dann wurde die am 28. Mai 2015 verkündete Übernahme durch den Mitbewerber Avago Technologies aus Singapur vollzogen und der Name der neuen Firma in Broadcom Limited geändert. Hauptsitz ist seither Singapur, wobei es eine weitere Verwaltungszentrale im kalifornischen San José gibt. An diese will das Unternehmen nun seinen Hauptsitz verlagern, wobei die geplante Reform der Unternehmenssteuer durch Präsident Trump ein wichtiges Argument für den Umzug zu sein scheint. Aber auch wenn diese Steuerreform scheitern sollte, will Broardcom künftig als US-Unternehmen auftreten.

Umsatz höher als erwartet
In einer weiteren Mitteilung präzisiert das Unternehmen seine Umsatzprognose für das laufende vierte Quartal. Am 24. August 2017 hatte Broadcom den Umsatz auf 4,721 Milliarden bis 4,871 Milliarden US-Dollar geschätzt, nun verlagert man seine Erwartungen in die obere Region dieses Bereiches, ohne dabei konkreter zu werden. Die Geschäfte scheinen jedenfalls gut zu laufen.

Mega-Zukauf Qualcom?
Und was macht man, wenn die Geschäfte gut laufen? Zukaufen! Laut Bloomberg hat Broadcom genau dies vor und dabei einen fast gleich großen Mitbewerber im Visier: Qualcomm. Quellen, die mit den Plänen vertraut sein sollen, haben einen Kaufpreis von 100 Milliarden US-Dollar bzw. 70 US-Dollar je Aktie in den Raum gestellt. Qualcomms Aktie, die an der New Yorker Börse am Freitag für 54,76 US-Dollar in den Handelstag gestartet waren, kletterte zwischenzeitlich auf 64,99 US-Dollar und ging am Ende mit 61,81 US-Dollar (+12,87%) ins Wochenende. Angeblich soll das Angebot bereits in wenigen Tagen unterbreitet werden und würde einen neuen Rekord in der Chip-Branche markieren.

 
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AMD mit starkem Wachstum im PC-Markt

reported by doelf, Freitag der 03.11.2017, 15:58:40

AMD hat die Trendwende geschafft und im dritten Quartal 2017 endlich wieder schwarze Zahlen (operativ sowie netto) geschrieben. Und während Intels Umsatz in der PC-Sparte um 0,36 Prozent geschrumpft ist, konnte AMD hier um 74 Prozent zulegen. Aufgrund dieser guten Entwicklung hat AMD auch seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr 2017 weiter angehoben.

Dank Ryzen und Vega sind Produkte von AMD wieder gefragt und der Quartalsumsatz der Amerikaner ist im Jahresvergleich um 24,71 Prozent auf 1,643 Milliarden US-Dollar gestiegen. Mit 819 Millionen US-Dollar Umsatz ist insbesondere das Geschäft mit CPUs und GPUs stark gewachsen, hier verzeichnet AMD eine Steigerung um 74 Prozent. Das Segement "Enterprise, Embedded and Semi-Custom" verharrt indes bei 824 Millionen US-Dollar. Es umfasst AMDs Speziallösungen für Spielkonsolen sowie die Server- und Workstation-Linien, wobei insbesondere die Zahl der verkauften Konsolen-SoCs rückläufig war.

Operativ hat AMD im dritten Quartal 126 Millionen US-Dollar verdient (GAAP), im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Verlust von 293 Millionen US-Dollar verkraften müssen. Prozessoren und Grafikchips spülten dabei 70 Millionen US-Dollar in die Kasse (Q3 2016: -66 Millionen US-Dollar), während der Gewinn aus Enterprise, Embedded und Semi-Custom-Lösungen von 136 Millionen auf 84 Millionen US-Dollar geschrumpft ist. Netto bleiben 71 Millionen US-Dollar bzw. 0,07 US-Dollar je Anteil (beides GAAP) nach roten 406 Millionen US-Dollar bzw. 0,50 US-Dollar Verlust je Aktie im Vorjahr.

Für das vierte Quartal 2017 erwartet AMD einen sequentiellen Umsatzrückgang um 12 bis 18 Prozent, doch selbst bei einem Einbruch um 15 Prozent würde AMD seinen Vorjahreswert um 26 Prozent überbieten können. Den Ausblick auf den Jahresumsatz hat AMD auf einen Zuwachs von "über 20 Prozent" angehoben. Bisher hatte die Firma von einer Steigerung "im mittleren bis oberen Zehnerbereich" gesprochen. Diese Quartalszahlen unterstreichen, dass AMD wieder auf Kurs ist und so langsam seine Belohnung für die Entwicklungsmühen der letzten Monate und Jahre einfahren kann.

Quelle: ir.amd.com
 
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Intel: Rekordgewinn trotz PC-Schwäche

reported by doelf, Freitag der 03.11.2017, 15:44:28

Insgesamt steht Intel bei der Präsentation seiner Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2017 recht gut da, doch der neue Rekordgewinn hat drei Schönheitsfehler: Zum einen ist der Umsatz im wichtigen PC-Geschäft geschrumpft, zum anderen schreibt der Nicht-Flüchtige-Speicher auch weiterhin rote Zahlen. Und dann gibt es noch einen deutlichen Gewinneinbruch beim Internet der Dinge.

Intels Quartalsumsatz ist lediglich um 2,35 Prozent auf 16,149 Milliarden US-Dollar gestiegen, wobei insbesondere die PC-Sparte (Client Computing Group) einen Dämpfer erlitten hat: 8,860 Milliarden US-Dollar bedeuten einen Rückgang um 0,36 Prozent. Die "Data Center Group", Intels zweitwichtigstes Standbein, konnte ihren Umsatz um 7,4 Prozent auf 4,878 Milliarden US-Dollar steigern, doch die größten Zuwächse gab es beim Nicht-Flüchtigen-Speicher (891 Millionen US-Dollar; +37,29%) sowie beim Internet der Dinge (849 Millionen US-Dollar; +23,22%). Die "Programmable Solutions Group", vormals Altera, hat ihren Umsatz um 10,35 Prozent auf 469 Millionen US-Dollar ausgebaut.

Etwas rosiger sieht es beim operativen Gewinn (GAAP) aus, den der Chipriese um 14,63 Prozent auf 5,115 Milliarden US-Dollar ausbauen konnte. Hier konnten die "Client Computing Group" mit 3,600 Milliarden US-Dollar (+8,21%), die "Data Center Group" mit 2,255 Milliarden US-Dollar (+6,87%) und die "Programmable Solutions Group" mit 113 Millionen US-Dollar (+44,87%) zulegen. Im Internet der Dinge ist der operative Gewinn trotz des Umsatzsprungs um 23,56 Prozent auf 146 Millionen US-Dollar zurückgegangen und mit Nicht-Flüchtigen-Speicher hat Intel weitere 52 Millionen US-Dollar in den Sand gesetzt. Im dritten Quartal 2016 hatte Intel hier noch 134 Millionen US-Dollar verbrannt.

Dennoch konnte Intel die Erwartungen der Analysten übertreffen, denn Netto (GAAP) gibt es einen Rekordgewinn in Höhe von 4,516 Milliarden US-Dollar (+33,69%) bzw. 0,94 US-Dollar je Aktie (+36,23%) zu vermelden. Im Laufe des Quartals hatte Intel 1,3 Milliarden US-Dollar in Form von Dividenden ausgeschüttet und weitere 1,1 Milliarden US-Dollar in den Rückkauf seiner Aktien gesteckt. Im einem neuen Ausblick erwartet Intel einen Jahresumsatz von 61,5 Milliarden bis 62,5 Milliarden US-Dollar (im Mittel: +4,38%) sowie einen operativen Gewinn von ca. 17,3 Milliarden US-Dollar (+34,11%). Der Gewinn je Anteil soll auf 2,88 bis 2,98 US-Dollar steigen (im Mittel: +38,21%).

Quelle: www.intc.com
 
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Wine 2.20 (Development) verfügbar

reported by doelf, Freitag der 03.11.2017, 13:04:51

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die neue Entwicklungsversion 2.20 bringt Preloader für ARM64, bessere Ereignis-Unterstützung für MSHTML und Interpolierungsmodi für Direct3D.

Auch die Metadatei-Unterstützung in GdiPlus sowie der Cache für die OLE-Zwischenablage wurden verbessert. Weiterhin wird der Umstieg auf Kerberos 5, der zurzeit aktuellen Version des Authentifizierungsdiensts, vorbereitet. Die Entwickler konnten auch 15 Probleme beseitigen: Für Spiele wie "Witcher 3", "Firewatch", "The Solus Project" und "Banished" wird jetzt dcl_input_ps unterstützt, bei "F.E.A.R." und "Condemned: Criminal Origins" wurde der Ton repariert, "The First Templar" (Steam Special Edition) und "Totally Accurate Battle Simulator" (Alpha) stürzen nicht mehr ab und bei "Hellblade: Senua's Sacrifice" erscheint die Spielerfigur nicht mehr stark verzerrt.

Weitere Abstürze wurden bei Ham Radio Deluxe 6.4 und dem Fidibo-Installer (nur im Windows-7-Modus) behoben. Der 64-Bit RPCS3-Emulator soll wieder starten und DLL-Probleme wurden bei Playkey, Xenia-Emulator und Process Hacker 3.x gelöst. Das Spiel "Endless Legend" läuft jetzt wieder und um die Zugriffsverletzungen bei Tina 11.0 und Circuitmaker2000 haben sich die Entwickler ebenfalls gekümmert. Wer Wine mit GCC 4.2 kompiliert hatte, konnte danach gar keine Software ohne einen Absturz der kompletten Laufzeitumgebung starten. Bisher musste man zu Clang greifen, um den Fehler zu umgehen, doch nun wird auch dieses Problem als korrigiert aufgeführt.

 
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Kolumne: Twitters Obertroll für elf Minuten verstummt

reported by doelf, Freitag der 03.11.2017, 12:32:32

Was war das doch für ein erholsames Innehalten für die gesamte Menschheit, als ein "menschlicher Fehler" den Obertroll von Twitter für elf Minuten verstummen ließ. Leider hat das Unternehmen diese Chance nicht genutzt und den nervigen Schreihals danach wieder eingeschaltet. Der Typ nennt sich Donald Trump, benimmt sich wie ein ignoranter, respektloser Geldsack und behauptet von sich, der gewählte Präsident irgendwelcher Staaten zu sein.

Um welche Bananenrepublik es sich dabei handeln könnte, ist mir gerade entfallen. Venezuela? Nein, der dortige Polit-Chaot nennt sich Maduro. Nordkorea? Nein, irgendwie passt diese gelbe Frisur nicht. Egal. Es gibt derzeit zu viele politische Großmäuler auf der Welt, da verliert man leicht den Überblick. Also zurück zu Twitter: Über seine "Spezialeinheit für Regierung und Wahlen" ließ der Mikroblogging-Dienst zunächst verkünden, dass das Benutzerkonto @realdonaldtrump aufgrund eines "menschlichen Fehlers" deaktiviert wurde und für elf Minuten nicht mehr zu erreichen war:

"Earlier today @realdonaldtrump's account was inadvertently deactivated due to human error by a Twitter employee. The account was down for 11 minutes, and has since been restored. We are continuing to investigate and are taking steps to prevent this from happening again."

Knapp zwei Stunden später hieß es dann, dass der "menschliche Fehler" von einem Kundendienstler an seinem letzten Arbeitstag verursacht wurde. Ob es bereits vor der Abschaltung des Trump-Kontos der letzte Arbeitstag dieses Kundendienstlers war, lässt sich aus der Meldung nicht rekonstruieren:

"Through our investigation we have learned that this was done by a Twitter customer support employee who did this on the employee's last day. We are conducting a full internal review."

Wir nominieren den Verantwortlichen hiermit als Twitters Mitarbeiter (oder Ex-Mitarbeiter) des Jahres und schlagen ihn gleich noch für den Friedensnobelpreis vor. Den hat es nämlich schon für viel weniger Einsatz gegeben, wie ein gewisser Barack Obama bestätigen kann. Doch zumindest erwies sich Obama als wohlerzogen und weltmännisch, während der Name Trump bisher nur für unterstes Gossenniveau mit goldenen Wasserhähnen steht. Es wird Zeit, dass den jemand feuert - und nicht nur auf Twitter!

Quelle: twitter.com
 
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LibreOffice 5.3.7 Final, 5.4.3 RC 1 und 6.0.0.0 Alpha 1

reported by doelf, Freitag der 03.11.2017, 10:14:50

Das finale LibreOffice 5.3.7 wurde zum Download freigegeben und stellt zugleich die letzte Entwicklungsstufe der Generation 5.3, deren Support zum 26. November 2017 auslaufen wird, dar. Die Ablösung übernimmt die Entwicklungsschiene 5.4, deren drittes Update für die kommende Woche geplant ist. Einen ersten Blick in die Zukunft ermöglicht derweil LibreOffice 6.0.0.0 Alpha 1.

LibreOffice 5.3.7 Final
Nach zwei Veröffentlichungskandidaten ist LibreOffice 5.3.7 fertig. Wer den Release Candidate 2 bereits verwendet, muss das finale Installationspaket nicht erneut herunterladen, denn diese beiden Versionen sind Bit für Bit identisch. Im Vergleich zur finalen Version 5.3.6 wurden 49 Fehler, darunter 16 Absturzursachen, korrigiert. Zehn dieser Abstürze treten beim Laden von Dokumenten auf. Obwohl sich das gereifte LibreOffice 5.3.7 insbesondere für den Produktiveinsatz anbietet, sollte man sich langsam auf den Umstieg vorbereiten, denn dieser Entwicklungszweig wird ab dem 26. November 2017 nicht weiter gepflegt.

Download: LibreOffice 5.3.7

LibreOffice 5.4.3 RC 1
Die progressive Entwicklungsschiene 5.4 gilt ebenfalls als stabil, richtet sich bisher aber an Privatnutzer und Enthusiasten. Hier gibt es neue Funktionen, doch der Reifegrad ist derzeit noch nicht so hoch wie bei LibreOffice 5.3. Mit dem Support-Ende für LibreOffice 5.3 wird die Generation 5.4 dann in den Fokus der Produktivnutzer rücken und zwar Form der Version 5.4.3. Die Veröffentlichung von LibreOffice 5.4.3 ist für die kommende Woche geplant, doch zuvor soll es noch einen zweiten Veröffentlichungskandidaten geben. Bisher ist nur der Release Candidate 1, welcher 6 Abstürze und 38 weitere Fehler beseitigt, verfügbar.

Download: LibreOffice 5.4.3 RC 1

LibreOffice 6.0.0.0 Alpha 1
Der nächste große Versionssprung ist für Ende Januar bzw. Anfang Februar 2018 geplant. Einen ersten Blick auf das kommende LibreOffice 6.0.0 ermöglicht eine erste Alpha-Version, die seit einigen Tagen erhältlich ist. Mit einer ersten Beta-Version darf man zwischen dem 20. und 26. November 2017 rechnen, eine zweite könnte - falls erforderlich - zwischen dem 4. und 10. Dezember 2017 folgen. Bis Heiligabend soll dann der erste Veröffentlichungskandidat stehen, eine hoffentlich schöne Bescherung. Zwei weitere Release Candidates sind zwischen dem 8. und 14 Januar 2018 sowie zwischen dem 22. und 28. Januar 2018 terminiert.

Download: LibreOffice 6.0.0.0 Alpha 1

 
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LibreELEC 8.2.0.1 für Raspberry Pi und Slice

reported by doelf, Freitag der 03.11.2017, 09:19:20

Aufgrund von Problemen mit der HEVC-Wiedergabe wurde das Medien-Center-Betriebssystem LibreELEC 8.2.0 für den Raspberry Pi und FiveNinjas Slice kurz nach der Veröffentlichung zurückgezogen. Der Fehler wurde inzwischen behoben und LibreELEC 8.2.0.1 liegt für die betroffenen Plattformen zum Download bereit. Für alle anderen Architekturen bleibt die Version 8.2.0 aktuell.

Abgesehen von der Medien-Center-Software Kodi 17.5 (bzw. 17.5.1 für Android) gibt es weitreichende Änderungen hinsichtlich SMB, Lirc und Tvheadend, welche zuweilen ein Eingreifen des Benutzers erfordern. Wir gehen an dieser Stelle noch einmal auf die wichtigsten Neuerungen und Änderungen ein.

Die SMB-Problematik
Das veraltete Netzwerkprotokoll SMB 1.0 (Server Message Block), welches unter Windows für Datei- und Druckerfreigaben verwendet wird, wurde im Windows 10 "Creators Update" aus Sicherheitsgründen für Neuinstallationen deaktiviert. Auch beim "Fall Creators Update" bleibt SMB 1.0 ein Protokoll Non Grata, weshalb die Entwickler von Kodi und LibreELEC reagieren mussten. Standardmäßig setzt Kodis SMB-Client inzwischen auf die Version 3, doch betagte Betriebssysteme, wie sie auch auf älteren Netzwerkfestplatten und Routern zum Einsatz kommen, sind oftmals auf SMB2 oder SMB1 limitiert. Daher wurde unter "Einstellungen", "Dienste" ein neuer Eintrag namens "SMB-Client" angelegt, welcher die manuelle Begrenzung der Protokollversion auf 1 oder 2 ermöglicht.

SMB in LibreELEC 8.2

Den Browser-Dienst für das "Windows-Netzwerk (SMB)" gibt es nur bei SMB1, bei höheren Versionen muss der korrekte Pfad (Server/Share) eingegeben werden. Wenn die Dateien nicht von Windows, sondern über Samba bereit gestellt werden, ist das Browsing dank ZeroConf auch weiterhin möglich. Ebenfalls gestrichen wurde bei Windows 10 der Gastzugriff, weshalb man SMB-Zugriffe immer über Benutzernamen und Passwörter einrichten sollte. Wird ein entferntes SMB-Dateisystem über systemd oder autostart.sh lokal gemountet, kommt SMB2 zur Anwendung. Einen Rückfall auf SMB1 ermöglicht die Erweiterung des Mount-Aufrufs um "vers=1.0". Zur Konfiguration des SMB-Clients dienen die Dateien /storage/.kodi/.smb/smb.conf und /storage/.kodi/.smb/user.conf.

Auch LibreELECs integrierter Samba-Server, verwendet wird die Version 4.6.8, lehnt SMB1 ab und unterstützt erst einmal nur die Protokollversionen 2 und 3. Für ältere Clients lässt sich SMB1 über die Einstellungen erzwingen sowie ein Name für die Arbeitsgruppe hinterlegen. Der Samba-Server ignoriert bisherige Konfigurationen, welche im Pfad "/storage/.config/samba.conf" gespeichert sind, da es grundlegende Unterschiede zwischen der Konfiguration von Samba 3.x und 4.x gibt. Um das Erstellen einer Konfiguration für Samba 4.x zu erleichtern, wird eine Beispieldatei (samba.conf.sample) mitgeliefert. Die eigentliche Konfigurationsdatei für den Samba-Servers ist allerdings "/etc/samba/smb.conf".

Änderungen bei Lirc
Auch lirc 0.9.4d sorgt bei LibreELEC 8.2.0 für ein paar Änderungen: Im Gegensatz zu LibreELEC 8.0 ist der Lirc-Dienst bei Neuinstallationen standardmäßig deaktiviert. Beim Update bestehender Installationen bleibt er aktiv und wird für alle kompatiblen Treiber gestartet. Hierdurch kann es zu doppelten Eingaben kommen, welche sich in den Einstellungen über die Rubrik "Dienste" beheben lassen. Zur Konfiguration werden nun, wie auch bei anderen Linux-Distributionen, zwei Dateien - "/storage/.config/lirc_options.conf" und "/storage/.config/lircd.conf" - verwendet. Anleitungen für andere Distributionen lassen sich somit leichter auf LibreELEC übertragen.

Änderungen hinsichtlich Tvheadend (Server)
Tvheadend 4.0 wird seit einiger Zeit nicht mehr gepflegt und so wurde auch die Add-on-Unterstützung seitens LibreELEC 8.2 eingestellt. Stattdessen konzentriert man sich auf die aktuelle Version 4.2, welche eine breitere Hardware-Unterstützung, mehr Funktionen sowie eine bessere Stabilität bietet. Doch leider wird seitens Tvheadend kein automatisches Upgrade angeboten, so dass eine Neuinstallation der Version 4.2 durchgeführt werden muss. Selbst ein Import der alten Konfiguration wird von Tvheadend nicht geboten. Beim Upgrade auf LibreELEC 8.2 wird das Add-on für Tvheadend 4.0 durch ein funktionsloses Dummy ersetzt, während das Add-on für Tvheadend 4.2 nach dem System-Upgrade selbst noch aktualisiert wird, dann aber normal funktioniert.

Weitere Neuerungen
NVIDIAs Grafiktreiber wurden auf die Versionen 384.90 (Standard) und 340.104 (Legacy) aktualisiert. Es gibt neue Treiber für Realteks RTL8192EU und RTL8188EU sowie Unterstützung für den USB-DVB-Tuner der Xbox ONE (DVB-C/T/T2). Xiaomis Mi Box Bluetooth-Fernbedienung und den IQAudIO Digi+ für den Rasperry Pi kann man jetzt ebenfalls verwenden. Bei Hauppauges DualHD-Tuner wird vorerst nur ein Empfangsteil unterstützt, da das Doppel nicht sauber funktionierte. Als Plattformen wurden FiveNinjas Slice und Slice3 hinzugefügt, der dazugehörige Build aufgrund der Eingangs genannte HEVC-Probleme aber zurückgezogen. Gleiches gilt für den Raspberry Pi, der nun den Kernel 4.9.43 nutzt, während sonst der Kernel 4.11.8 zum Einsatz kommt.

LibreELEC 8.2 wechselt von LibreSSL zu OpenSSL und schließt die unter dem Namen Blueborne veröffentlichten Bluetooth-Schwachstellen (CVE-2017-1000250 und CVE-2017-1000251) auf allen Plattformen mit Ausnahme des Amlogic 3.10. Auch die kritischen Fehler in Broadcoms WLAN-Geräten (CVE-2017-9417, Broadpwn) und der WPA-Verschlüsselung (KRACK) wurden behoben. Um kritische Sicherheitslücken in LibreELEC-Installationen schneller beheben zu können, wurde die automatische Aktualisierung zum Standard erklärt. Ein Wechsel auf manuell ist aber nach wie vor möglich. Dazu kommen einige Fehlerkorrekturen wie gelöste Probleme bei der NAND-Installation auf WeTeks Hub/Play 2 mit Android Marshmallow oder Startschleifen aufgrund fehlgeschlagener Updates.

Noch nicht fertig: Intel HBR-Audio
Die Pass-Through-Probleme mit Intels High Bit-Rate Audio konnten die Entwickler leider noch nicht beheben, da die entsprechenden Patches für die Linux-Kernel 4.13 und höher gedacht sind. LibreELEC 8.2 nutzt für x86-Prozessoren allerdings noch den Kernel 4.11.8 und hier gibt es weiterhin Ärger mit älteren NUC-Modellen. Daher wurde diese Korrektur auf LibreELEC 9.0 vertragt, welches mit dem derzeit noch in Entwicklung befindlichen Kodi 18 (Leia) kommen wird.

Download: LibreELEC 8.2.0 und 8.2.0.1

 
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iPhone X: Ab morgen im Handel

reported by doelf, Donnerstag der 02.11.2017, 22:20:32

Wer sich für Apples iPhone X interessiert und sein Telefon noch in diesem Monat (oder Jahr) in den Händen halten will, muss sich ab morgen durch die Läden kämpfen. Online sind die Telefone längst ausverkauft und das nicht nur bei Apple. Erst in fünf bis sechs Wochen wird der Hersteller wieder liefern können und andere Händler nennen bereits Lieferdaten im Jahr 2018.

Mangelware zum stolzem Preis
Der Großteil der Händler präsentiert die neuen Smartphones ganz "ohne Liefertermin", vermutlich will man die Interessenten nicht komplett verschrecken. Und dies kann durchaus passieren: Otto.de stellt seine Lieferungen für "Mitte Februar 2018" in Aussicht und MediaMarkt.de erwartet eine Verfügbarkeit in 12 Wochen. Nur wenige geben sich optimistischer: Conrad.de schreibt von einer "Lieferung in ca. 3 Wochen" und Computeruniverse.net will seine Kunden in "ca. 3-4 Wochen" bedienen. Und das bei Preisen von 1.149 Euro für die 64-GB-Variante bzw. 1.319 Euro für die 256-GB-Version (offizielle Preisangaben von Apple inklusive Mehrwertsteuer). Andere Anbieter veranschlagen bis zu 1.599 Euro.

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Trotz Schrumpfkur mehr Bild
Während das Display des iPhone 8 Plus in der Diagonalen lediglich 13,94 cm (5,5 Zoll) misst, bringt es das iPhone X auf 14,7 cm (5,8 Zoll). Dennoch ist das X handlicher (143,6 x 70,9 x 7,7 mm statt 158,4 x 78,1 x 7,5 mm) und leichter (174 g statt 202 g). Mehr noch: Von seinen Abmessungen her liegt es wesentlich dichter am normalen iPhone 8 mit 4,7 Zoll großem Bildschirm, während sich sein Gewicht ziemlich genau in der Mitte zwischen den beiden 8er-Modellen platziert. Möglich wurde dies durch eine extreme Reduktion des Rahmens, der auch Home-Taste samt Fingerabdrucksensor geopfert wurden. Stattdessen gibt es eine 3D-Gesichtserfassung (Face ID) oder den traditionellen Code.

OLED vs IPS
Für das "Super Retina HD Display" setzt Apple erstmals auf OLED-Technik mit HDR-Darstellung auf 2.436 x 1.125 Bildpunkten bei 458 ppi. Zum Vergleich: Das IPS-Display des iPhone 8 Plus schafft nur 1.920 x 1.080 Pixel bei 401 ppi. Während die typische Helligkeit beider Anzeigen bei beachtlichen 625 cd/qm liegt, punktet das OLED mit einem typischen Kontrastverhältnis von 1.000.000 zu 1. Bei der IPS-Anzeige ist schon bei 1.300 zu 1 Schicht im Schacht. Wie bei der 8er-Serie gibt es Schutz vor Staub und Spritzwasser gemäß IP67 (IEC Norm 60529). Obwohl das Display auch oben beinahe bis zum Rand reicht, gibt es einen markanten Einschnitt, hinter dem sich eine neue Kameralösung verbirgt.

Kamera, TrueDepth-Kamera und Animojis
Die 12 Megapixel starke Hauptkamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv sowie 4fach-LED-Synchronblitz (True Tone) scheint weitgehend identisch zu sein, lediglich die Blende im Telebereich sinkt von ƒ/2,8 auf ƒ/2,4. Aus der FaceTime-HD-Kamera ist hingegen eine TrueDepth-Kamera geworden, denn diese muss das Gesicht des Benutzers zur Anmeldung dreidimensional erfassen. Und damit dies auch bei schwachem Licht funktioniert, wurde eigens eine Infrarotlinse integriert. Es bleibt bei 7 Megapixeln, doch es gibt nun einen speziellen Porträtmodus mit Porträtlicht (aktuell noch im Beta-Test) sowie Animojis. Letztere verwursten Porträtaufnahmen zu Emojis, damit man "Ich fühle mich Scheiße" endlich bildlich umsetzen kann.

Prozessor, Drahtlos-Technik und Anschlüsse
Herz des iPhone X ist der A11-Prozessor mit sechs Rechenkernen, der auch im iPhone 8 zum Einsatz kommt. Apple spricht von einer "neuralen Architektur" und einem "Bionic Chip", festhalten können wir zumindest 64-Bit-Architektur und einen M11-Motion-Co-Prozessor. Hinsichtlich der drahtlosen Anbindung sind die Baureihen X und 8 ebenfalls gleich auf: LTE (inklusive Voice over LTE), UMTS, GSM, Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11ac mit MIMO, Bluetooth 5.0 und NFC mit Lesemodus bieten alle 2017 vorgestellten iPhones, ebenso Assisted GPS, GLONASS, Galileo und QZSS, einen digitalen Kompass und iBeacon Mikro-Ortung. Als einzigen Anschluss gibt es den Lightning Connector.

Akkulaufzeit, Laden und Farbe
Die Sprechdauer des iPhone X liegt mit 21 Stunden auf dem Niveau von iPhone 8 Plus und dessen Vorgänger 7 Plus, auch für die drahtlose Audio-Wiedergabe nennt Apple weiterhin 60 Stunden. Im Internet und bei der Videowiedergabe hält das X mit 13 bzw. 14 Stunden jeweils eine Stunde länger durch. Beim schnellen Aufladen sind 50 Prozent Akkukapazität binnen 30 Minuten aufgefüllt, zudem ist das kabellose Laden über Qi-Ladeschalen möglich. Während das iPhone X in allen anderen Belangen eine Spitzenposition beansprucht, fällt die Farbauswahl mager aus: Lediglich Silber und Space Grau sind erhältlich. Eventuell erhöhen diese Farben ja den Wiederverkaufswert.

Quelle: www.apple.com
 
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Marktanteile: Windows 10 weiter unter 30 Prozent

reported by doelf, Donnerstag der 02.11.2017, 14:51:20

Nachdem Windows 10 seinen Marktanteil im September auf 29,09 Prozent (+1,10) ausgebaut hatte, sah alles nach einem baldigen Sprung über die 30-Prozent-Marke aus. Doch zumindest im Oktober hat Microsoft diese Hürde laut NetMarketShare deutlich verfehlt: Für Windows 10 ging es lediglich um 0,17 Punkte auf 29,26 Prozent hoch.

Marktanteile im Oktober

Windows 7 bleibt mit 46,63 Prozent (-0,58) der unangefochtene Marktführer und seine Verbreitung schrumpft nun wieder deutlich schwächer als im September, als wir noch einen Rückgang um 1,22 Prozent notieren mussten. Zusammen mit dem geringen Zuwachs beim zweitplatzierten Windows 10 ergibt es sich mögliche Wachablösung in zwei Jahren. Ebenfalls hartnäckig bleibt Windows XP (6,47%; +0,78), welches den dritten Rang von Windows 8.1 (5,97%; +0,08) zurückerobert hat.

Auf dem fünften Platz findet sich das erste Betriebssystem, welches nicht aus Redmond stammt: macOS 10.12 rutschte im Oktober um 0,50 Punkte auf 3,34 Prozent ab, da macOS 10.13 inzwischen auf dem Vormarsch ist und sich 0,57 Prozent (+0,48) sowie Platz 10 des Marktes sichern konnte. Linux verliert 0,06 Punkte, festigt mit 2,98 Prozent aber dennoch seine sechste Position. Es folgen Windows 8 (1,40%; +0,16) und Mac OS X 10.11 (1,10%; -0,06).

Unter der 1-Prozent-Marke bleiben Mac OS X 10.5 bis 10.10 (zusammen 1,24%), macOS 10.13 (0,57%; +0,48), Windows NT (0,56%; -0,50) und Windows Vista (0,46%; +0,03). Auffällig sind dabei insbesondere die starken Schwankungen bei Windows NT. FreeBSD, welches im September mit 0,01 Prozent auf die Position 18 der Statistik vorstoßen konnte, fällt nicht nur zwei Plätze zurück, sondern auch unter die Schwelle der Messbarkeit (0,00%).

 
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DRAM: Der Preisanstieg geht weiter

reported by doelf, Donnerstag der 02.11.2017, 13:27:58

Am DRAM-Spot-Markt in Taiwan setzt sich der erneute Preisanstieg, welcher im September begonnen hatte, weiter fort. Während sich die Teuerung bei den DDR4-Chips etwas abgeschwächt hat, sind diesmal die Kurse für DDR3-Speicher schmerzhaft in die Höhe geschossen. Und bis zum Jahresende ist auch keine Besserung zu erwarten.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 9,635 US-Dollar auf den Tisch legen, das sind nochmals 9,03 Prozent mehr als Anfang Oktober. Von September auf Oktober waren diese Chips bereits um 20,33 Prozent teurer geworden. Im Vergleich zum Januar 2017 beläuft sich der Aufschlag inzwischen auf 68,21 Prozent und seit Oktober 2016 ist der Kurs dieser Chips sogar um 122,77 Prozent gestiegen.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 4,802 US-Dollar. Binnen Monatsfrist ist diese Variante um 6,12 Prozent teurer geworden, im Vormonat hatten wir hier mit 24,14 Prozent noch den größten Kursanstieg gesehen. Der Vergleich mit Januar 2017 offenbart einen Preisanstieg um 69,56 Prozent und wenn wir Oktober 2016 als Ausgangspunkt nehmen, sind es sogar 121,60 Prozent.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 3,990 US-Dollar gezahlt. Seit Anfang Oktober ist dieser Kurs um schmerzhafte 16,26 Prozent gestiegen, zwischen September und Oktober waren es lediglich 6,75 Prozent gewesen. Mit 42,86 Prozent fällt der Preisanstieg seit Jahresbeginn hier am niedrigsten aus, gleiches gilt für die Teuerung seit Oktober 2016, welche sich auf 92,2 Prozent beläuft.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1620 US-Dollar wert und notierte damit um 0,95 Prozent niedriger als Anfang Oktober. Seit Jahresbeginn ist der Euro im Vergleich zum US-Dollar um 10,45 Prozent gestiegen.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Firefox 57 (Quantum) Beta 13 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 02.11.2017, 11:49:52

Mit der Version 57 (Beiname: Quantum) will Mozilla den Firefox Mitte November komplett umkrempeln und sich zu Gunsten der Umstellung auf eine schnelle Multiprozess-Architektur von alten Erweiterungen trennen. Auch ein neues Design, ein neues Theme-System und weitere Bauteile der neuen Quantum-Engine wird der Firefox 57 bringen. Aktuell liegt eine 13. Beta-Version zum Ausprobieren bereit.

Nach dem Start des Firefox 57 fällt zunächst das Photon-Design (siehe Bildschirmfoto) auf, welches dem Webbrowser eine neue, reduzierte Optik bringt, ohne dabei das grundlegende Bedienkonzept zu verändern. Die auffälligste Neuerung ist das komplett überarbeitete Menü, welches statt auf große Symbole nun auf eine textliche Auflistung setzt. Diese neue Menüdarstellung ist viel übersichtlicher, aber weniger für Touch-Eingaben geeignet. Die Icons für "Neu laden" und "Startseite" wurden nach links zwischen die Navigationspfeile und die Adressleiste verlagert, es gibt aber weiterhin getrennte Adress- und Suchfelder.

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Auf den zweiten Blick wird man feststellen, dass viele ältere Add-ons deaktiviert wurden. Ein besonders prominentes Opfer war in unserem Fall NoScript (siehe Bildschirmfoto), doch auch die meisten Video-Downloader sind betroffen. Ab dem Firefox 57 sind einzig Erweiterungen des Typs WebExtension erlaubt, denn diese verwenden eine klar definierte Schnittstelle, während ältere Add-on-Varianten uneingeschränkten Zugriff auf alle Teile des Firefox hatten und somit ein Risiko für dessen Sicherheit und Stabilität darstellen können. Das Hauptproblem ist allerdings die neue Multiprozess-Architektur, deren breite Einführung von den alten Add-ons ausgebremst wird. Ein klarer Schnitt ist folglich notwendig.

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Nachdem der Quantum-Compositor im April 2017 den Anfang gemacht hatte, ziehen weitere Bestandteile der Next-Generation-Engine Quantum in den Firefox ein: Das Quantum-DOM (DOM = Document Object Model) soll die von Hintergrund-Tabs generierte Last vermindern und den Firefox reaktionsschneller machen, während das neue CSS-System stärker mit Parallelisierung arbeitet. Für den größten Leistungsschub soll allerdings der neue Renderer sorgen, welcher viel stärker auf den Grafikchip setzt. Hierbei dürfte auch spannend sein, ob von der Verlagerung der Last von der CPU auf die GPU auch die Akkulaufzeiten mobiler Geräte profitieren können.

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Abseits der Quantum-Engine hat der Firefox den Umgang mit Zeit- und Datumseingaben gelernt (siehe Bildschirmfoto) und asynchrones Autoscrolling sorgt jetzt immer für ein flüssiges Bildschirmrollen (wie bei Verwendung eines Mausrads). Unter Linux wird strengeres Sandboxing (Level 3) unterstützt und das Drücken der mittleren Maustaste auf Seiteninhalte springt nicht mehr standardmäßig zu den URLs. Die Schaltfläche zum Teilen von Inhalten (Papierflugzeug) wurde entfernt, kann aber über die Erweiterung "Share Backported" zurückgeholt werden.

Download: Firefox 57 (Quantum) Beta 13

 
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AMD Crimson ReLive Edition 17.10.3 (optional)

reported by doelf, Donnerstag der 02.11.2017, 11:24:40

AMD hat seinen Grafiktreiber Crimson ReLive Edition auf die Version 17.10.3 aktualisiert. Hierbei handelt es sich um einen "optionalen" Treiber, der Leistungssteigerungen und Korrekturen verspricht. Empfohlen wird dieser Treiber insbesondere für die Spiele "Destiny 2" und "Wolfenstein II: The New Colossus". Als stabil gilt weiterhin die Treiberversion 17.7.2 vom 27. Juli 2017.

Behobene Probleme
Nachdem AMD mit der Crimson ReLive Edition 17.10.2 an der Leistungsschraube gedreht hatte (Wolfenstein II: The New Colossus: +8%; Assassin's Creed: Origins: +16%; Destiny 2: +43%), kümmert sich dieser optionale Treiber um zwei Probleme, die ausschließlich mit Grafikkarten des Typs Radeon RX Vega auftreten: Zum einen wurde ein Absturz beim Start von "Wolfenstein II: The New Colossus" behoben, zum anderen soll "Destiny 2" nicht mehr in der sechsten Einzelspieler-Mission hängen bleiben.

Offene Probleme
Wenn man zwölf Grafikprozessoren mit Compute-Aufgaben belastet, kann es nach einer längeren Laufzeit zu sporadischen Abstürzen kommen. Bei einer Änderung der Fenstergröße kann die Anzeige der Radeon Einstellungen stottern oder Darstellungsfehler aufweisen. Es gibt nach wie vor Probleme beim Zurücksetzen des Radeon WattMan und wenn Radeon ReLive auf einer Radeon RX Vega genutzt wird, werden die Taktraten im Anschluss nicht mehr reduziert. Ungelöst bleiben ein regelmäßig auftretender Absturz von "Assassin's Creed: Origins" unter Windows 7, Darstellungsfehler bei der HDR-Wiedergabe von "Forza Motorsport 7" und Instabilitäten bei "OverWatch". Letztere lassen sich in den Griff bekommen, indem man Radeon ReLive deaktiviert.

Ein letztes Problem hat AMD erst mit der Crimson ReLive Edition 17.10.2 eingeführt: Ein neuer Schalter in den "globalen Grafikeinstellungen" ermöglicht den Wechsel zwischen Spielen und Compute-Aufgaben (Radeon RX 500, Radeon RX 400, Radeon R9 390, Radeon R9 380, Radeon R9 290 und Radeon R9 285). Abgesehen von Videoberechnungen kommt Compute insbesondere beim Krypto-Mining zum Einsatz, doch das Umschalten kann Systemhänger verursachen, wenn zugleich CrossFire aktiviert ist. Daher muss man zunächst CrossFire deaktivieren und erst im Anschluss in den Compute-Betrieb wechseln.

Systemvoraussetzungen
Wie seit der stabilen Version 17.7.2 bei AMD üblich, werden auch diesmal nur Windows 10 und 7 bedient. Die Unterstützung für Windows 8.1 hat AMD endgültig eingestellt. Besitzer von APUs müssen weiterhin mit der Version 17.7.2 Vorlieb nehmen, da die optionale Crimson ReLive Edition 17.10.3 nur diskrete Grafikchips ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) kennt.

Download: AMD Crimson ReLive Edition 17.10.3 (optional)

 
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NVIDIA GeForce Game Ready Driver 388.13 WHQL

reported by doelf, Donnerstag der 02.11.2017, 09:38:33

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 388.13 aktualisiert. Diese umfasst Optimierungen für die Spiele "Call of Duty: WWII", "Wolfenstein II: The New Colossus" und "Need for Speed Payback". Zudem wird erstmals die GeForce GTX 1070 Ti unterstützt.

Neue Profile gibt es diesmal nicht und auch die Treiber-Komponenten - NView 148.47, HD-Audio-Treiber 1.3.35.1, PhysX System-Software 9.17.0524, CUDA 9.0 - zeigen sich mit Ausnahme von GeForce Experience, welches von der Version 3.9.0.97 auf 3.10.0.95 springt, unverändert. NVIDIAs GeForce Game Ready 388.13 WHQL ist für Windows 7, 8, 8.1 und 10 verfügbar und unterstützt Grafikkarten ab der Baureihe GeForce 400.

Behobene Fehler
Korrigiert wurde ein Problem, welches die Anzeige auf dem zweiten Bildschirm verhindern kann. Im Gerätemanager von Windows steht neben dem Grafikeintrag kein gelbes Warnsymbol mehr und auf Notebooks mit Hybrid-Grafik wurde ein Darstellungsfehler behoben, der auftritt, kurz bevor zu streamende Spiele in die Vollbilddarstellung wechseln.

Offene Probleme
Unter Windows 10 lässt sich die GeForce GTX 780 Ti im SLI-Betrieb nicht zur Bildausgabe bewegen, wenn neben den DisplayPort auch beide DVI-Anschlüsse genutzt werden. Die GeForce Titan (Kepler) verweigert die Zusammenarbeit mit AMDs Threadripper und beim Windows 10 Fall Creators Update vergisst das NVIDIA Control Panel beim Neustart die geänderten Farbeinstellungen. Unter Windows 7 bleibt ein Absturz des Photoshop CC 2017, der auftritt, wenn kurz nach dem Programmstart die "Pfad-Weichzeichnung" ausgeführt wird, ungelöst.

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 388.13 WHQL

 
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