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News-Archiv: November 2019

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Au-Ja.de: Noch bis Neujahr ohne Google-Werbung!

reported by doelf, Freitag der 29.11.2019, 20:23:16

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist noch bis zum 1. Januar 2020 gesichert, doch um auch im restlichen Jahr 2020 und darüber hinaus auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 301 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 602 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 1. Januar 2020, doch wir würden dieses Konzept gerne auch für den Rest des Jahres 2020 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die aktuelle Sammlung läuft bis zu 29. Februar 2020 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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FRITZ!Boxen bekommen SMB3 und WPA3

reported by doelf, Freitag der 29.11.2019, 17:25:09

Mit der kommenden Version 07.20 wird FRITZ!OS, das Betriebssystem der weit verbreiteten Router des deutschen Herstellers AVM, endlich SMB3-Unterstützung bekommen - ein Vorhaben, das zuletzt im Frühjahr kläglich gescheitert war. Zur Absicherung von WLAN-Verbindungen wird zudem der Verschlüsselungsstandard WPA3 geboten. Beides kann man bereits anhand der Labor-Version 07.19 ausprobieren.

SMB3: Stabil aber langsam
Beim Test der SMB3-Funktionalität des FRITZ!NAS konnten wir diesmal keine groben Schnitzer wie die im Frühjahr von uns dokumentierten DoS-Lücke entdecken, dennoch ist nicht alles eitel Sonnenschein. Aktuell hängt am USB-3.0-Anschluss unserer FRITZ!Box 7490 ein USB-3.0-Stick mit Leseraten von um die 80 MiB/s. Mit dem stabilen FRITZ!OS 07.12 und SMB1 benötigen wir 2:25 Minuten, um unsere 1,76 GiB Testdaten zu kopieren, was einer Datenrate von 12,43 MiB/s entspricht. Nach dem Aufspielen von FRITZ!OS 07.19-73513 (Labor) und dem Wechsel zu SMB3 verlängert sich die Datenübertragung um 38 Sekunden auf 3:03 Minuten und die Datenrate bricht auf 9,85 MiB/s ein. Die ohnehin sehr geringe Geschwindigkeit ist somit nochmals um über zwanzig Prozent gefallen, obwohl SMB3 Potential für Leistungsgewinne bietet. Doch zumindest verspricht das Update mehr Sicherheit und stabilere Verbindungen.

WPA3: Mehr Sicherheit im WLAN
Die meisten Besitzer lassen die NAS-Funktionalität ihrer FRITZ!Box eh links liegen und hoffen stattdessen auf Verbesserungen in den Bereichen WLAN und Mesh. Hier bietet die Labor-Version 07.19 den Verschlüsselungsstandard WPA3, der das seit 2017 als angreifbar geltende WPA2 ablösen soll. WPA3 wird in der Konfiguration der FRITZ!Box unter "WLAN", "Sicherheit", "WPA-Modus" über die Auswahl "WPA2 + WPA3" aktiviert. Somit läuft WPA3 nicht exklusiv, sondern im Tandem mit WPA2, was eine praxisnahe Lösung darstellt. Zu WPA3 kompatible Geräte und Treiber sind nämlich noch selten anzutreffen und nicht einmal AVM hat solche im Programm. Stattdessen verweisen die Berliner auf Intels AX200. Als kompatible Betriebssysteme nennt AVM nur Windows 10 ab der Version 1903, doch auch aktuelle Linux-Distributionen wie Ubuntu 19.10 bieten bereits WPA3.

Erweitertes Mesh-Steering
Beim sogenannten Mesh-Steering greift FRITZ!OS aktiv ein, damit sich WLAN-Geräte wie Smartphones und Tablets mit dem bestgelegenen WLAN-Zugangspunkt (Access-Point Steering) verbinden bzw. bei Bedarf zwischen den 2,4 und 5 GHz Bändern (Band Steering) wechseln. Damit dies funktioniert, müssen alle Zugangspunkte für alle Frequenzbänder die selbe Netzkennung (SSID) verwenden, was bei den FRITZ!Boxen inzwischen die Standardeinstellung ist. Darüber hinaus müssen die WLAN-Geräte Mesh-Steering beherrschen, was nicht immer der Fall ist. Die Neuerung beim Mesh-Steering besteht nun darin, dass AVM bei der Labor-Version 07.19 aggressiver eingreift und auch bei guten Verbindungen prüft, ob es doch noch eine bessere Alternative gibt. Gleichzeitig wurden Verbesserungen eingepflegt, die das Zusammenspiel mit Geräten, welche Mesh-Steering nicht oder nur unvollständig beherrschen, verbessern.

Weitere Verbesserungen
AVM hat das Telefonbuch seiner FRITZ!Fons smart gemacht, so dass bei der Eingabe von Telefonnummern dazu passende Vorschläge aus den Telefonbüchern unterbreitet werden. Die FRITZ!Boxen haben zudem die verschlüsselte Auflösung von Domain-Namen per "DNS over TLS" gelernt und die Benutzeroberfläche von FRITZ!OS wurde einmal mehr aufgeräumt und optimiert, ohne sich dabei grundlegend zu verändern.

Download:

 
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Kolumne: Black Friday

reported by doelf, Freitag der 29.11.2019, 15:27:48

Ich denke, es dürfte niemandem entgangen sein, dass heute "Black Friday" ist, schließlich wird man schon seit Tagen mit "Schnäppchen" zugeballert. Richtig gute Angebote sind allerdings Mangelware, insbesondere wenn man die Preisentwicklung der vergangenen Monate berücksichtigt. Ja, es gibt ein paar Ausnahmen, aber die liegen auch nur ein paar Euro unter den bisherigen Tiefständen. Zumeist habe ich Auslaufmodelle sowie Chinaware gesehen, insbesondere Amazon und eBay wurden hiermit geflutet.

Wer bereit ist, seine Einkaufsdaten zu opfern, kann derweil ein paar Kröten sparen: Bei Computeruniverse.net spart man 10% bei Zahlung mit Amazon Pay, und bei Mediamarkt und Saturn spart man 10 Euro ab einem Einkaufswert von 50 Euro, wenn man mit PayDirekt bezahlt. Das kann sich lohnen, wenn das Wunschprodukt dort eh schon günstig ist. Die 20 Euro, die man in den vergangenen Tagen bei Notebooksbilliger.de bei Zahlung über PayDirekt sparen konnte, sind offenbar schon aufgebraucht.

Mehr will ich dieses Jahr gar nicht zum "Black Friday" schreiben, da dieser Feiertag des ungebremsten Konsums nicht so wirklich zu einem Jahr, dass von Klimanotständen und Fridays for Future geprägt ist, passen will. Dennoch wünsche ich Euch viel Freude beim Shoppen. Aber es ist nur ein Schnäppchen, wenn man das Produkt auch wirklich braucht!

 
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Fast fertig: Firefox 71 Finalkandidat Build 4

reported by doelf, Freitag der 29.11.2019, 14:12:43

Ein weiterer Finalkandidat-Build des Firefox 71 liegt zum Download bereit und auf die Nummer 2 folgt die Nummer 4. Die Builds 1 und 3 wurden derweil nie veröffentlicht. Die Freigabe des finalen Firefox 71 ist für den kommenden Dienstag geplant, mit an Bord befindet sich eine Picture-in-Picture-Funktion für Videoinhalte.

Premiere für Picture-in-Picture
Die neue Funktion Picture-in-Picture wurde zunächst nur für Windows-Nutzer freigeschaltet. Sie ermöglicht es, Videos in ein eigenes Player-Fenster auszulagern, welches dann immer ganz oben liegt. Auf diese Weise lassen sich Videos im Vordergrund halten, während man mit anderen Programmen weiterarbeitet (siehe Bildschirmfoto). Um Picture-in-Picture zu verwenden, lässt man den Mauszeiger über dem Video schweben. Daraufhin erscheint ein kleines, blaues Piktogramm, welches einen Bildschirm sowie das in dessen rechte untere Ecke verschobene Video symbolisiert. Klickt man dieses Icon an, wird Picture-in-Picture aktiviert.

Firefox 71 Picture-in-Picture

Weitere Neuerungen
Mit dem neuen Befehlszeilenparameter "--kiosk" wird der Firefox bildschirmfüllend gestartet und bei den Sprachen sind Katalanisch/Valencia (ca-valencia), Tagalog (tl) und Triqui (trs) hinzugekommen. Die interne Konfigurationsseite (about:config) wurde optisch überarbeitet und die Zertifikat-Ansicht lässt sich nun einfacher nutzen, bietet zugleich aber auch mehr Funktionen und Informationen. Entwickler können über die Netzwerkanalyse ab sofort serverbezogene Timings im Kontext anderer Anfrage- und Antwortdetails analysieren und bei ihren Web-Projekten Subgrids gemäß der CSS Grid Layout-Spezifikation Level 2 verwenden.

Mehr zum Thema Subgrids
Über Gitter (Grids) lassen sich Elemente auf Webseiten gezielt anordnen, ohne dass man auf althergebrachte Workarounds wie Tabellen zurückgreifen muss. Allerdings trifft dies nur auf die direkten Kinder eines Grids zu, nicht aber auf die den Kindern untergeordneten Elemente, welche dann wieder im normalen Fluss platziert werden. Eine Verschachtelung von Grids ist zwar möglich, doch diese sind dann unabhängig vom übergeordneten Raster und müssen mühsam in Position gebracht werden. Genau hier kommen Subgrids ins Spiel, welche den Vorgaben des Eltern-Grid folgen. Der Firefox 71 ist der erste Webbrowser, der Subgrids unterstützt.

Download: Firefox 71 Finalkandidat Build 4

 
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NVIDIA gibt Image Sharpening für Vulkan und OpenGL frei

reported by doelf, Freitag der 29.11.2019, 13:47:36

Mit dem neuen Grafiktreiber GeForce Game Ready 441.41 WHQL hat NVIDIA die im Oktober eingeführte Bildschärfung (Image Sharpening), welche bisher auf DirectX beschränkt war, auf Vulkan und OpenGL ausgedehnt. Dazu gibt es Optimierungen für "Halo: Reach" sowie Anpassungen für "Quake II RTX v1.2 Update", der um Raytracing erweiterten Neuauflage des Ego-Shooter-Klassikers von 1997.

Thema "Image Sharpening"
Die Option "Image Sharpening" findet sich in der 3D-Sektion von NVIDIAs Control Panel. Sie dient dazu, die Bildausgabe nachträglich zu schärfen und war zuvor bereits unter NVIDIA Freestyle zu finden. Als besonders praktisch erweist sich "Image Sharpening" im Zusammenspiel mit dem Hochskalieren (Upscaling) von Spielen. Dabei wird die Bildausgabe zunächst in einer geringeren Auflösung berechnet und im Anschluss auf die native Auflösung des Anzeigegerätes hochskaliert, was zwar Leistungsvorteile bietet, naturgemäß allerdings auch zu Unschärfen führt. Mit "Image Sharpening" kann man dem entgegenwirken und die Bildausgabe nachschärfen. Der Grad dieser Nachschärfung lässt sich wahlweise global und je Spiel anpassen.

Verbesserungen und Korrekturen
Für "Halo: Reach" verspricht NVIDIA frische Profile mit neuen Leistungsoptimierungen und Fehlerbereinigungen, im weiteren Text nennt NVIDIA jedoch keine einzige Korrektur für dieses Spiel. Das "Quake II RTX v1.2 Update" soll derweil die Qualität von Raytracing und Texturen spürbar verbessern, wozu der neue Treiber die beste Unterstützung biete. Bei "Red Dead Redemption 2" läuft der Benchmark-Test nun auch mit der Kombination Vulkan und SLI in der Grafikqualität "Ultra" durch, zudem bleibt das Spiel auf Systemen mit vier oder sechs CPU-Kernen nicht mehr hängen. "Shadow of the Tomb Raider" stürzt im DirectX-12-Modus nicht mehr ab und "Forza Horizon 4" meckert nicht mehr über eine niedrige Streaming-Bandbreite.

Die bekannten Fehler
Das beliebte Spiel "Grand Theft Auto V" leidet weiterhin unter regelmäßigen Abstürzen, während NVIDIA zusammen mit dem Entwickler Rockstar Games nach einer Lösung sucht. Bei "Forza Motorsport 7" ist nach ein paar Runden Sand im Getriebe, weshalb das Spiel nur noch müde vor sich hin stottert, und bei einigen DirectX-12-Spielen wird die Bildrate nicht auf die Aktualisierungsrate des Bildschirms begrenzt, obwohl V-Sync aktiviert ist. Als betroffene Titel wurden bisher "Sniper Elite 4" und "Shadow of the Tomb Raider" bestätigt.

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 441.41 WHQL

 
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Panasonic bald ohne Halbleitersparte

reported by doelf, Donnerstag der 28.11.2019, 14:32:11

Der japanische Elektronikkonzern "Panasonic Corporation" hat heute bekannt gegeben, dass er sich von seinem Halbleitergeschäft trennen wird. Nach der Abspaltung soll dieses von der "Nuvoton Technology Corporation" aus Taiwan, einem Unternehmen unter dem Dach der "Winbond Electronics Corporation", übernommen werden.

Nur wenige Details sind bekannt
Im Rahmen der Abspaltung wird Panasonic die Rechte an seinen Halbleiterpatenten sowie bestimmte Geschäftsverträge auf seine bisherige Tochter "Panasonic Semiconductor Solutions" übertragen. Weitere Details will das Unternehmen nicht nennen, da es sich dabei um firmeninterne Vorgänge handle. Ein Zeitplan für diese Transaktion soll zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Vorerst lässt Panasonic lediglich wissen, dass man keine großen Auswirkungen hinsichtlich der Prognosen für das laufende Geschäftsjahr, welches im März 2020 enden wird, erwartet. Wie die Übernahme von "Panasonic Semiconductor Solutions" durch die Nuvoton aussehen wird, lässt die Mitteilung völlig offen. Hierzu wird sich die Halbleitersparte nach ihrer Trennung vom Mutterkonzern äußern.

Rückzug ist keine Überraschung
Panasonics Entscheidung fiel vor dem Hintergrund gewaltiger Zusammenschlüsse in der Halbleiterbranche, aus denen ein harter Wettbewerb folgte. Die Japaner hatten ihren einstigen Schwerpunkt Audio/Video in die lukrativeren Märkte Automotive und Industrie verlagert, wobei ihre Bildsensoren als Brücke dienten. Zu einem weiteren Standbein des Unternehmens waren Batteriemanagement und Ladeelektronik geworden. Zugleich hatte sich Panasonic schrittweise aus der Chipfertigung zurückgezogen: Bereits 2014 hatte man die Wafer-Produktion in Uozu, Tonami und Arai auf ein Joint-Venture mit der israelischen Firma "Tower Semiconductor Ltd." übertragen und nur einen Monat später die Halbleiter-Montage in Singapur, Indonesien und Malaysia an "UTAC Manufacturing Services Ltd." aus Hongkong abgegeben.

 
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Fast fertig: Firefox 71 Finalkandidat Build 2

reported by doelf, Donnerstag der 28.11.2019, 11:57:03

Nach 12 Beta-Ausgaben liegt der erste Finalkandidat des Firefox 71 zum Download bereit. Dieser trägt die Build-Nummer 2, denn der erste Build hatte es nicht zur Veröffentlichung geschafft. Build 2 wird derweil schon an die Beta-Tester verteilt und hat damit gute Chancen, am kommenden Dienstag als finale Fassung freigegeben zu werden.

Premiere für Picture-in-Picture
Für Windows-Nutzer wurde die neue Funktion Picture-in-Picture freigeschaltet. Sie ermöglicht es, Videos in ein eigenes Player-Fenster auszulagern, welches dann immer ganz oben liegt. Auf diese Weise lassen sich Videos im Vordergrund halten, während man mit anderen Programmen weiterarbeitet (siehe Bildschirmfoto). Um Picture-in-Picture zu verwenden, lässt man den Mauszeiger über dem Video schweben. Daraufhin erscheint ein kleines, blaues Piktogramm, welches einen Bildschirm sowie das in dessen rechte untere Ecke verschobene Video symbolisiert. Klickt man dieses Icon an, wird Picture-in-Picture aktiviert.

Firefox 71 Picture-in-Picture

Weitere Neuerungen
Mit dem neuen Befehlszeilenparameter "--kiosk" wird der Firefox bildschirmfüllend gestartet und bei den Sprachen sind Katalanisch/Valencia (ca-valencia), Tagalog (tl) und Triqui (trs) hinzugekommen. Die interne Konfigurationsseite (about:config) wurde optisch überarbeitet und die Zertifikat-Ansicht lässt sich nun einfacher nutzen, bietet zugleich aber auch mehr Funktionen und Informationen. Entwickler können über die Netzwerkanalyse ab sofort serverbezogene Timings im Kontext anderer Anfrage- und Antwortdetails analysieren und bei ihren Web-Projekten Subgrids gemäß der CSS Grid Layout-Spezifikation Level 2 verwenden.

Mehr zum Thema Subgrids
Über Gitter (Grids) lassen sich Elemente auf Webseiten gezielt anordnen, ohne dass man auf althergebrachte Workarounds wie Tabellen zurückgreifen muss. Allerdings trifft dies nur auf die direkten Kinder eines Grids zu, nicht aber auf die den Kindern untergeordneten Elemente, welche dann wieder im normalen Fluss platziert werden. Eine Verschachtelung von Grids ist zwar möglich, doch diese sind dann unabhängig vom übergeordneten Raster und müssen mühsam in Position gebracht werden. Genau hier kommen Subgrids ins Spiel, welche den Vorgaben des Eltern-Grid folgen. Der Firefox 71 ist der erste Webbrowser, der Subgrids unterstützt.

Download: Firefox 71 Finalkandidat Build 2

 
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AMDs Ryzen 9 3950X: Sehr teuer und nicht mal verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 27.11.2019, 18:57:11

Eigentlich sollte der Verkauf der 16-Kern-CPU AMD Ryzen 9 3950X am Montag anlaufen, doch bisher ist diese noch bei keinem Händler verfügbar. Auch das Vorbestellen bereitet derzeit wenig Freude, denn die Straßenpreise beginnen erst bei 940 Euro und liegen damit weit jenseits des von AMD genannten Preises von 749 US-Dollar zuzüglich Steuern.

Ausgehend von AMDs Listenpreis und zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer kommen wir lediglich auf 809 Euro. Die meisten Händler können aktuell gar keinen Liefertermin nennen. Alternate will den Ryzen 9 3950X binnen 23 Tagen versandfertig haben, was dem 20. Dezember 2019 entspräche, und Computeruniverse schreibt von Mitte Dezember 2019. Auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus sorgt für Ernüchterung: In ganz Europa ist AMDs Überflieger noch nicht zu bekommen.

Das Schwestermodell Ryzen 9 3900X mit zwölf Kernen hatte bislang ebenfalls unter notorischen Lieferproblemen gelitten, doch hier finden sich inzwischen etliche Händler, welche diesen Prozessor vorrätig haben. Dafür sind die Preise zusammen mit der besseren Verfügbarkeit um 30 Euro angezogen und beginnen erst bei 580 Euro. Rechnen wir den seitens AMD angeführten Preis von 499 US-Dollar in Euro um und addieren 19 Prozent Mehrwertsteuer, kommen wir lediglich auf 539 Euro.

Auch von Grafikkarten auf Basis von AMDs Radeon RX 5500 (Navi 14 XT) ist auf dem Retail-Markt leider noch nichts zu sehen. Das neue Einstiegsmodell in die Navi-Welt samt RDNA-Architektur lockt mit 4 GiB GDDR6-Speicher und soll die Polaris-GPUs von Radeon RX 570 bis RX 590 ablösen. An OEM-Hersteller liefert AMD die GPU schon länger aus, so dass man entsprechende Grafikkarten mit einigen Desktop-PCs von HP (Pavilion TP01-0006ng und TP01-0004ng, Desktop M01-F0017ng) erwerben kann.

 
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HPE: Kritischer Firmware-Fehler lässt Server-SSDs ausfallen

reported by doelf, Mittwoch der 27.11.2019, 00:28:16

Hewlett Packard Enterprise (HPE) warnt seine Kunden vor dem unmittelbar bevorstehenden Ausfall zahlreicher Server-SSDs mit SAS-Schnittstelle. Sobald der Defekt eintritt, lassen sich die Datenträger nicht mehr reparieren und alle darauf gespeicherten Daten sind dauerhaft verloren. Auch RAID-Verbünde lassen sich dann nicht mehr retten.

Zu wenig Platz für die Zeit
Der brisante Fehler steckt in der Firmware der Laufwerke und zerstört diese nach exakt 32.768 Betriebsstunden, was 3 Jahren, 270 Tagen und 8 Stunden entspricht und gleichzeitig die Grenze für einen klassischen Integer-Überlauf markiert. Letztendlich läuft in der Firmware ein Zähler, für den nur 16 Bit eingeplant wurden und der daher beim Sprung von 32.767 auf 32.768 hängen bleibt und dabei das Laufwerk unbrauchbar macht. Die ersten Produkte der betroffenen Baureihen treten momentan in dieses Zeitfenster ein, weshalb Administratoren sofort handeln müssen. Und da in Rechenzentren fast immer mehrere SSDs zeitgleich in Betrieb genommen werden, drohen weitreichende Ausfälle und Datenverluste.

Abhilfe bisher nur teilweise verfügbar
HPE hat neue Firmware-Versionen mit der Kennung HPD8 veröffentlicht, welche das Problem beheben und den drohenden Ausfall verhindern. Entsprechende Flash-Tools bietet HPE für VMware ESXi, Windows und Linux an. Bisher gibt es die neue Firmware aber nur für acht Modelle (MO0400JFFCF, MO0800JFFCH, MO1600JFFCK, MO3200JFFCL, VO0480JFDGT, VO0960JFDGU, VO1920JFDGV und VO3840JFDHA). Kunden, welche einen der übrigen zwölf Typen (VK000960JWSSQ, VK001920JWSSR, VK003840JWSST, VK003840JWSST, VK007680JWSSU, VO015300JWSSV, VO000480JWDAR, VO000960JWDAT, VO001920JWDAU, VO003840JWDAV, VO007680JWCNK oder VO015300JWCNL) einsetzen, sollen in der Woche vom 9. Dezember 2019 mit einem Firmware-Update versorgt werden.

Hilfreiche Hinweise
Da die Laufzeit der Geräte der entscheidende Faktor für diesen Fehler ist, hat HPE unter dem Titel Smart Storage Administrator (SSA) eine Anleitung zu deren Ermittlung bereitgestellt. Sofern die SSDs an einem Smart Array Controller betrieben werden, müssen sie nach dem Firmware-Update nicht neu gestartet werden. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass in allen anderen Fällen ein Neustart erforderlich ist. HPE erklärt, seine Schuldigkeit mit der Veröffentlichung der Warnung getan zu haben. Kunden, die nicht unverzüglich auf diese Warnung reagieren, tun dies nach Auffassung von HPE auf eigene Gefahr.

 
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LibreOffice 6.3.4: Erster Release Candidate verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 26.11.2019, 16:23:06

Während das für Ende Januar 2020 geplante LibreOffice 6.4 in die Beta-Testphase eingetreten ist, schreitet bei LibreOffice 6.3 der Reifeprozess voran. Vom vierten Update liegt derzeit ein erster Veröffentlichungskandidat bereit und mit der finalen Ausgabe ist in der Woche vom 9. bis zum 15. Dezember 2019 zu rechnen.

Zahlreiche Fehlerbereinigungen versprechen bessere Stabilität
LibreOffice 6.3.4 RC 1 umfasst 110 Korrekturen, darunter zehn mögliche Absturzursachen. Zu den beschriebenen Szenarien gehören alles auszuwählen und im Anschluss zu löschen, Textfelder auszuschneiden und Werkzeugleisten per Drag & Drop umzugestalten. Mit installierter KDE-Integration kann es zum Startabsturz der Büro-Software kommen und in Kombination mit GTK3 führt das Einfügen über "Weitere Feldbefehle..." zum Crash. Auch Updates für Erweiterungen können LibreOffice einfrieren oder abstürzen lassen, während es unter Linux-Installationen bei Verwendung von Zielwertsuche oder Solver zum Einfrieren der Fenster kommen kann. Windows-10-Systeme mit NVIDIA-Grafik stolpern zuweilen über die Bibliothek mergedlo.dll und Impress macht beim Öffnen bestimmter PowerPoint-Präsentationen einen Abflug. In vier weiteren Fällen friert die Software ein, beispielsweise bei falschen Eingaben, unter Verwendung der Gültigkeitsprüfung bei Calc und generell bei der Überarbeitung von Suchbegriffen.

Kompatibilität zu Microsoft Office weiter verbessert
16 Bugs konnten im Zusammenspiel mit dem Dokumentenformat .DOCX beseitigt werden. Hierunter finden sich Fehler beim Erkennen zusammengefasster Tabellenzellen, falsche horizontale Abstände, abweichender Textfluss in Tabellenzellen sowie verlorene bzw. an falscher Stelle gesetzte Zeilenumbrüche. Rotierter Text innerhalb von Tabellen soll sich nun auswählen lassen und Speicherlecks bei der Umwandlung zahlreicher Dateien von .DOCX ins .ODF-Format konnten ebenfalls gestopft werden. Unter den sieben Korrekturen für .PPTX-Folien werden doppelt importierte Gleichungen, die horizontale Anordnung vertikal verlaufender Textinhalte sowie vergessene Texthervorhebungen in Tabellenzellen genannt. LibreOffice soll die Jahreszusammenfassung nicht mehr in einen einzelnen Tag packen und Formen mit ausgewaschener Optik berücksichtigen. Vier Fehlerbehebungen beziehen sich auf .XLSX-Tabellen und verkürzen die zuweilen überlangen Wartezeiten. Kommentare werden ab sofort nur noch angezeigt, wenn diese auch sichtbar sein sollen.

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AMD: Neuer Treiber für "Fortnite" (DirectX 12)

reported by doelf, Dienstag der 26.11.2019, 12:16:01

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2019 Edition auf die optionale Version 19.11.3 aktualisiert, welche für das Update 11.20 von "Fortnite" empfohlen wird. Diese Aktualisierung hatte den Battle-Royale-Hit in der vergangenen Woche mit DirectX-12-Unterstützung versehen. Der Wechsel zur aktuellen Programmierschnittstelle von Microsoft ermöglicht Epic Games eine bessere Auslastung der CPU-Kerne und damit höhere sowie stabilere Frameraten.

Die vorausgegangene optionale Treiberversion 19.11.2 hatte neben der offiziellen Unterstützung für "Star Wars Jedi: Fallen Order" auch Leistungsdefizite in einigen Gebieten von "Player Unknown's: Battlegrounds" behoben. Diesmal gibt es hingegen keine Fehlerkorrektur, so dass wir uns sogleich auf die bekannten Fehler stürzen können.

Ungelöste Probleme
Der Wechsel der HDR-Einstellung ist mit Vorsicht zu genießen, sofern Radeon ReLive aktiviert ist, denn diese Kombination kann das System instabil werden lassen. Wird die Leistungsdatenüberlagerung (Performance Metrics Overlay) genutzt, verursacht deren Anzeige bei bestimmten Spielen und Applikationen ein Flackern. Wird die Überlagerung für Leistungsdaten aktiviert, stimmen die Werte für die VRAM-Auslastung nicht immer. Ist HDR in Windows aktiviert, verursacht der Aufruf der Radeon-Überlagerung zuweilen einen Fokusverlust bei Spielen. Einige Titel werden sogar minimiert.

Werden Spiele in Full-HD-Auflösung (1080p) mit niedrigen Grafikeinstellungen gespielt, fühlt sich die Radeon RX 5700 mitunter unterfordert und gerät ins Stottern. Bei dem plötzlichen Bildausfall, der bei Modellen der Baureihe Radeon RX 5700 zunächst nur für die Rückkehr aus dem Ruhemodus bei gleichzeitigem Betrieb mehrerer Bildschirme genannt wurde, scheint es sich doch ein generelles Problem zu handeln. Bleiben noch die erhöhten Speichertaktraten, welche die Radeon VII zuweilen im Leerlauf bzw. bei der Anzeige des Desktops anlegt - ein Bug, der uns seit Monaten begleitet.

Unterstützte Betriebssysteme und Grafiklösungen
Die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.11.3 gibt es für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7. Sie unterstützt diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs sowie die Ryzen-Prozessoren mit Vega-Grafik (Desktop und Notebook). Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen. Für moderne Grafikprozessoren werden allerdings gar keine 32-Bit-Treiber geboten.

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CDex 2.23 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 26.11.2019, 10:52:04

CDex ist unserer Ansicht nach der beste CD-Ripper für Windows. Das ursprünglich von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Bei unserer Probeinstallation von CDex 2.23 wurde beispielsweise der bekannte Packer WinZip zur Installation angeboten.

CDex 2.23 behebt mehrere Fehler, wobei die Entwickler nicht weiter auf deren Natur eingehen. Wer noch CDex 2.00 oder älter verwendet, sollte diese unbedingt aktualisieren, denn das Update auf die Version 2.01 hatte neue Versionen der Codec-Pakete Ogg und Vorbis gebracht. Während Ogg 1.3.3 einen Fehler beim Umgang mit beschädigten Paketen korrigiert, kümmert sich Vorbis 1.3.6 um drei Sicherheitslücken (CVE-2018-5146, CVE-2017-14632 und CVE-2017-14633).

Ein Problem besteht weiterhin: Wenn man zuerst CDex startet und dann eine Audio-CD einlegt, kann es passieren, dass Windows 10 den Dialog "Datenträger einlegen" anzeigt und die CD gleich wieder auswirft. Dies geschieht nicht, wenn man zuerst die Audio-CD einlegt und erst danach CDex aufruft. Wurde die erste CD sauber geladen, kann man im Anschluss auch weitere CDs einlegen, ohne dass Windows dazwischenfunkt.

Download: CDex 2.23

 
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"Half-Life"-Rückkehr bringt Lust und Frust

reported by doelf, Montag der 25.11.2019, 16:17:05

Nach "Half-Life" (1998) und "Half-Life 2" (2004) hat Valve endlich einen neuen Teil seiner genreprägenden Ego-Shooter-Reihe angekündigt. Im März 2020 soll "Half-Life: Alyx" veröffentlicht werden, doch nach beinahe 16 Jahren Funkstille herrscht bei den Fans nicht nur Vorfreude. Zwar soll "Alyx" ein vollwertiges Spiel sein, zugleich aber als Verkaufsvehikel für Valves VR-Brille "Index" dienen.

Gratis für Besitzer einer Valve Index
Tatsächlich wird man "Half-Life: Alyx" nicht ohne VR-Hardware spielen können, zudem will Valve das Spiel nur für Windows 10 veröffentlichen. Wer bei Valve das "Index VR Kit" aus VR-Headset, Controller und zwei Basisstationen für 1.079 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten gekauft hat, bekommt das Spiel im März 2020 automatisch und kostenfrei in seine Steam-Bibliothek gelegt. Theoretisch kann man die VR-Brille auch einzeln zum Preis von 539 Euro erstehen, doch zum Betrieb benötigt man eben auch Basisstationen und Controller sowie einen schnellen PC. Eine CPU, die vier Threads parallel abarbeiten kann, sowie 8 GiB RAM sind heutzutage Standard. Als Grafikkarte empfiehlt Valve eine NVIDIA GeForce 970 bzw. AMD Radeon RX480 oder besser, wobei ein freier DisplayPort benötigt wird. Für die Kameras des Headsets braucht man zudem eine freie USB-3.0-Buchse.

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
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Die VR-Alternativen
Neben dem hauseigenen Modell Index wird "Half-Life: Alyx" auch VR-Hardware von Drittanbietern unterstützen. Aufgeführt werden aktuell die Modelle HTC Vive (ab ca. 660 Euro), Oculus Rift (ab ca. 400 Euro) und Quest (ab 450 Euro, benötigt Link-Kabel) sowie VR-Brillen, die zu Windows Mixed Reality (ab ca. 250 Euro) kompatibel sind. Wer solche Gerätschaften nutzt, muss "Half-Life: Alyx" allerdings käuflich erwerben. Einen Einzelpreis nennt Valve zwar noch nicht, doch als Spiel mit "voller Länge" dürfte sich dieser um die Marke von 50 Euro bewegen. Verfügt der heimische PC nicht über VR-Hardware, fehlt Windows 10 oder das Steam-Konto, bleibt man bei "Half-Life: Alyx" außen vor.

Kein "Half-Life 3"!
Wer sein Weihnachtsgeld in die VR-Aufrüstung des heimischen PCs steckt, sollte sich allerdings bewusst machen, dass "Alyx" keinesfalls das seit langem erhoffte "Half-Life 3" sein wird. Auf Gordon Freeman, den Held der ersten beiden Teile, wird man bei "Alyx" verzichten müssen, denn dieses Spiel ist nach Alyx Vance benannt. Bekannt als weiblicher NPC (Non-Player-Character) aus "Half-Life 2", wird Alyx diesmal zum Protagonisten. Dazu wurde die Handlung des neuen Spiels zwischen "Half-Life" und "Half-Life 2" platziert: Nach dem Sieben-Stunden-Krieg halten die Combine die Erde besetzt. Nahe der Combine-Zitadelle leben Alyx Vance und ihr Vater Eli in der Stadt 17 und führen mit ihren geheimen Forschungen den Widerstand gegen die Invasoren an. Die VR-Umsetzung des Spiels soll es dabei ermöglichen, besonders tief ins Geschehen einzutauchen und sich beispielsweise lästige Kopfkrabben vom Gesicht zu reißen.

Erfolg fraglich
Bisher ist die große VR-Revolution ausgeblieben, auch wenn es immer mehr Anbieter für entsprechende Hardware gibt und diese mittlerweile bezahlbar geworden ist. Dennoch sehen wir eine ähnliche Entwicklung wie bei den 3D-Fernsehern: Den meisten Nutzern reicht es aus, Inhalte über den Bildschirm zu konsumieren. Eine zusätzliche Brille wird indes als überflüssig oder gar lästig empfunden. Sicher, das VR-Erlebnis ist wesentlich intensiver als ein 3D-Film, dennoch sind unsere Erwartungen hinsichtlich der Schützenhilfe durch "Half-Life: Alyx" gering. Eventuell wäre "Half-Life 3" ein besseres Zugpferd, doch selbst dann hätten wir keinen Euro auf einen plötzlichen VR-Durchbruch gesetzt.

 
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LibreOffice 6.4 betritt Beta-Phase

reported by doelf, Freitag der 22.11.2019, 20:41:51

Wer einen Blick auf die Zukunft von LibreOffice werfen möchte, findet die für Ende Januar 2020 geplante Version 6.4 ab sofort als Beta-Ausgabe auf dem Entwicklungs-Server. Eine offizielle Ankündigung auf der Webseite steht allerdings noch aus. LibreOffice 6.4 Beta 1 umfasst die wichtigsten Neuerungen und sollte halbwegs zuverlässig funktionieren, ist aber keinesfalls für den Produktiveinsatz geeignet.

Haufenweise Korrekturen in der Alpha-Phase
Die Alpha-Ausgabe von LibreOffice 6.4 hatte 746 Korrekturen gebracht, darunter viele typische Programmierfehler. So fanden sich unter den gelösten Problemen 49 ungeprüfte Rückgabewerte, 41 Nullzeiger-Dereferenzierungen, 21 nicht abgefangene Ausnahmefehler, 17 fehlende Initialisierungen, elf Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, neun Divisionen durch Null, neun Timeouts, sieben ungültige Iteratoren und ebenso viele Ressourcen-Lecks, fünf nicht vertrauenswürdige Werte sowie fünf unkontrollierte Speicherzugriffe, vier Zuweisungen von überlappendem Speicher und zwei Ganzzahlenüberläufe. In vier Fällen wurde Code gefunden, der ganz nicht mehr verwendet wird. Ein weiterer Schwerpunkt war die Kompatibilität zu den Dateiformaten des Marktführers Microsoft: 69 Änderungen verbesserten das Zusammenspiel mit dem Dokumentenformat .docx, sechs weitere wurden für das ältere .doc aufgeführt. 15 Überarbeitungen optimierten den Im- und Export von Präsentationen im .pptx-Format, fünf Korrekturen behoben Probleme rund um .ppt. Weitere acht Fehlerbereinigungen halfen bei der Arbeit mit .xlsx-Tabellen und drei bei Texten im .rtf-Format.

Beta-Test startet mit 219 Fehlerbereinigungen
Für die erste Beta-Version führen die Entwickler weitere 219 Fehlerbereinigungen auf und auch diesmal sind wieder etliche Programmierfehler enthalten. Dazu gehören neun Fehler rund um Nullzeiger-Dereferenzierungen, vier Aufrufe bereits gelöschter Objekte, drei Timeouts, drei fehlende Initialisierungen, zwei ungeprüfte Übergabewerte, zwei nicht abgefangene Ausnahmefehler und ein Fall nicht mehr genutzten Codes. Berichtigt wurden 23 Probleme mit dem Dokumentenformat .DOCX sowie je eines mit .DOC und .RTF. Drei Bugs im Zusammenspiel mit .PPTX-Präsentationen und ein Fehler beim Umgang mit dem Vorgänger .PPT wurden beseitigt. Rund um .XLSX-Tabellen haben die Entwickler nochmals fünf Probleme entschärft und auch drei Fallstricke hinsichtlich der Arbeit mit .PDF-Dateien entfernt.

Der weitere Fahrplan
Seit dem 17. November 2019 gilt für LibreOffice 6.4 ein Feature-Freeze. Dies bedeutet, dass keine weiteren Funktionen hinzugefügt werden und der Schwerpunkt von nun an auf der Fehlerbereinigung liegt. Ein erster Release Candidate ist für Mitte Dezember geplant, zwei weitere werden im Januar folgen. Die Freigabe des finalen LibreOffice 6.4 ist für die Woche vom 27. Januar bis zum 2. Februar 2020 geplant.

Download:

 
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CDBurnerXP 4.5.8.7128 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Freitag der 22.11.2019, 19:09:19

CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.8.7128 behebt einen potentiellen Speicherüberlauf bei der Geschwindigkeitsauswahl.

Das vorausgegangene Update für CDBurnerXP, welches auf den 24. März 2019 datiert, hatte sich ebenfalls mit der Brenngeschwindigkeit beschäftigt. Während des Schreibens mehrerer Kopien konnte es nämlich vorkommen, dass sich die ausgewählte Brenngeschwindigkeit änderte. Bei der neuen Version 4.5.8.7128 wurde zudem die Fehlermeldung, welche beim Versuch, ein ISO-Abbild ohne Dateien anzulegen, angezeigt wird, verständlicher formuliert.

Download: CDBurnerXP 4.5.8.7128

 
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Überflieger und Preishammer - 2 neue Prozessoren von AMD

reported by doelf, Mittwoch der 20.11.2019, 20:15:44

Am kommenden Montag ist es endlich so weit: AMDs Ryzen 9 3950X kommt in den Handel und setzt mit 16 Kernen neue Maßstäbe für das Desktop-Segment. Mit einem empfohlenen Preis von 749 US-Dollar wird der Ryzen 9 3950X zwar nicht billig, bietet aber auch sehr viel für das Geld. Am anderen Ende der Preisskala startete bereits gestern der Athlon 3000G mit zwei Kernen und frei wählbarem Multiplikator zum Kampfpreis von 49 US-Dollar.

Monolithisch war gestern
Im Gegensatz zur zweiten Ryzen-Generation, die als Feinschliff der ersten betrachtet werden kann, hat AMD diesmal kräftig umgebaut. Beim Ryzen 3000 (Matisse) handelt es sich nämlich nicht mehr um einen monolithischen Chip, sondern um eine Kombination aus zwei bis drei Chiplets, welche über xGMI-Anbindungen, die AMD auch als "Infinity Fabric Interconnect" bezeichnet, miteinander verbunden sind. Ein Chiplet umfasst die Schnittstellen wie PCI-Express 4.0 (2 GB/s je Lane und Richtung) und den Speicher-Controller, es wird weiterhin mit Strukturgrößen von 14 nm bei Globalfoundries gefertigt. Dazu kommen ein oder zwei Chiplets, die jeweils bis zu acht Rechenkerne beherbergen. Prozessoren mit sechs oder acht Kernen benötigen nur ein CPU-Chiplet, für die Topmodelle mit 12 und 16 Kernen werden zwei solcher Chiplets kombiniert. Die CPU-Chiplets nutzen die neue 7-nm-Fertigung von TSMC, so dass AMD selbst beim Ryzen 9 3950X die bisherige TDP-Grenze von 105 Watt weiter einhalten kann. Die Chiplet-Strategie gibt AMD mehr Flexibilität und reduziert die Komplexität der einzelnen Chipteile, was die Ausbeute verbessern dürfte.

Rundum gibt es viele Verbesserungen
Die neue "Zen 2"-Architektur bringt laut AMD ein Leistungsplus von 15 Prozent je Taktschritt, wobei die ursprüngliche Zen-Architektur als Maßlatte dient. AMD hat den Datenpfad der Gleitkomma-Einheit von 128 auf 256 Bit verdoppelt, so dass die CPUs AVX2-Operationen nicht mehr in zwei Rechenschritte aufspalten müssen. Damit das aufgebohrte Backend auch ausreichend Datenfutter erhält, wurden Sprungvorhersage und Prefetching umfassend überarbeitet. Dabei wurden auch Maßnahmen gegen Spectre-Angriffe in der Hardware getroffen. Es gibt auch eine verbesserte Ausführungs-Pipeline, der Befehls-Cache wurde neu organisiert und mehrere Optimierungen beschleunigen Micro-Operationen. Der auf 32 MiB verdoppelte L3-Cache sorgt für kürzere Latenzen. Kommen zwei CPU-Chiplets zum Einsatz, gibt es sogar 64 MiB L3-Cache. Rechnet man L2- und L3-Cache zusammen, bringt es der Ryzen 9 3950X sogar auf 72 MiB. Auch der verbesserte Speicher-Controller vergrößert den Datendurchsatz, denn er unterstützt nun DDR4-3200 ohne Übertaktung. Garantiert wird dieser Speichertakt allerdings nur, wenn pro Kanal nur ein Modul zum Einsatz kommt.

Neuer Chipsatz, alter Sockel, bedingt kompatibel
Auch die Prozessoren der dritten Ryzen-Generation nutzen den Sockel AM4, benötigen aber ein kompatibles UEFI. Man sollte also vor dem Aufrüsten prüfen, ob ein solches Update verfügbar ist und dieses vor dem CPU-Tausch einspielen. Beim Ryzen 3000 gibt es weiterhin 24 PCIe-Lanes, von denen 16 zur Anbindung der Grafikkarte dienen und je vier für Datenträger und Chipsatz genutzt werden. Dank PCI-Express 4.0 erreichen kompatible NVMe-SSDs eine Leseleistung von bis zu 5,0 GB/s und auch kommende Grafikkarten bekommen zusätzlichen Spielraum. Allerdings nur in Kombination mit dem X570, denn die Leiterbahnen auf dem Mainboard müssen die höhere Taktrate von PCI-Express 4.0 ebenfalls verkraften. Der X570-Chipsatz bietet weitere 16 Lanes, von denen vier mit der CPU verbunden sind. Dies macht den X570 zu einem stromhungrigen Kerlchen, das im Regelfall einer aktiven Kühlung bedarf. Bisherige Chipsätze hatten lediglich vier PCIe-Lanes der dritten Generation, die mit der CPU verbunden waren. Dazu kamen vier (A320), sechs (B350, B450) oder acht (X370, X370) PCIe-2.0-Lanes zur Anbindung weiterer Geräte.

Hier nun eine Übersicht aller in Europa erhältlichen Ryzen-CPUs der dritten Generation:

  • Ryzen 9 3950X (16 Kerne/32 Threads @ 3,5-4,7 GHz; 72 MiB Cache; 105 W TDP): 749 US-Dollar
  • Ryzen 9 3900X (12 Kerne/24 Threads @ 3,8-4,6 GHz; 70 MiB Cache; 105 W TDP): 499 US-Dollar
  • Ryzen 7 3800X (8 Kerne/16 Threads @ 3,9-4,5 GHz; 36 MiB Cache; 105 W TDP): 399 US-Dollar
  • Ryzen 7 3700X (8 Kerne/16 Threads @ 3,6-4,4 GHz; 36 MiB Cache; 65 W TDP): 329 US-Dollar
  • Ryzen 5 3600X (6 Kerne/12 Threads @ 3,8-4,4 GHz; 35 MiB Cache; 95 W TDP): 249 US-Dollar
  • Ryzen 5 3600 (6 Kerne/12 Threads @ 3,6-4,2 GHz; 35 MiB Cache; 65 W TDP): 199 US-Dollar

In die 3000er-Serie haben sich auch zwei neue APUs verirrt, die allerdings noch auf Zen+ basieren und mit Strukturgrößen von 12 nm gefertigt werden. Statt DDR4-3200 wird hier nur DDR4-2933 geboten und der Cache fällt mit 6 MiB (4 MiB L3 plus 512 KiB je Kern) im Vergleich sehr mager aus:

  • Ryzen 5 3400G (4 Kerne/8 Threads @ 3,7-4,2 GHz; 6 MiB Cache; Vega 11 iGPU; 65 W TDP): 149 US-Dollar
  • Ryzen 3 3200G (4 Kerne/4 Threads @ 3,6-4,0 GHz; 6 MiB Cache; Vega 8 iGPU; 65 W TDP): 99 US-Dollar

Athlon 3000G: Übertakten für 49 US-Dollar
Für das Einstiegssegment hatte AMD bisher die 2-Kern-APUs (4 Threads) Athlon 240GE, 220GE und 200GE im Angebot, welche noch auf der ersten Zen-Inkarnation mit 14 nm Strukturen basieren. Die Top-Variante Athlon 240GE brachte es dabei auf 3,5 GHz (kein Turbo), 1 MiB L2- sowie 4 MiB L3-Cache. Dazu gab es acht PCIe-3.0-Lanes, Vega-3-Grafik mit maximal 1.000 MHz sowie zwei Kanäle für DDR4-2667. Diese Modelle löst nun der Athlon 3000G ab, der zum Preis des Athlon 200GE die Leistungsdaten des Athlon 240GE aufweist. Es bleibt also bei einer TDP von 35 Watt, zwei Kernen der ersten Zen-Generation und der Limitierung auf acht PCIe-Lanes, doch diesmal ist der Multiplikator entsperrt, so dass man etwas zusätzliche Leistung aus den beiden Kernen herauskitzeln kann. Bisher ist der Athlon 3000G noch bei keinem deutschen Händler vorrätig, Vorbesteller zahlen etwas mehr als 50 Euro.

 
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NVIDIA: Neue WHQL- und Hotfix-Treiber

reported by doelf, Mittwoch der 20.11.2019, 18:11:24

Letzte Woche hatte NVIDIA seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 441.20 aktualisiert. Diese hat jedoch noch Probleme mit dem Western-Spiel "Red Dead Redemption 2" und "Shadow of the Tomb Raider", weshalb nur ein Hotfix-Treiber mit der Versionsnummer 441.34 nachgeschoben wurde.

Was der GeForce Hotfix-Treiber 441.34 bringt
Auf einigen PC-Systemen mit vier oder sechs CPU-Kernen bleibt "Red Dead Redemption 2" im Zusammenspiel mit der Treiberversion 441.20 WHQL hängen, sofern der OpenGL-Nachfolger Vulkan genutzt wird. Bei "Shadow of the Tomb Raider" kann der Treiber derweil einen Startabsturz verursachen, falls DirectX 12 zum Einsatz kommt. Beide Fehler soll der Hotfix-Treiber beheben.

Die Neuerungen der Version 441.20 WHQL
Wer von den oben genannten Problemen nicht betroffen ist, sollte bei der WHQL-zertifizierten Version 441.20 bleiben, welcher auch als Referenztreiber für Notebooks vorliegt. Die Version 441.20 WHQL bringt "Game Ready"-Optimierungen sowie ein SLI-Profil für "Star Wars Jedi: Fallen Order", zudem wir der VR-Titel "Stormland" offiziell unterstützt. Die Liste der Liste der G-SYNC-kompatiblen Bildschirme wurde um die Modelle Acer XB273U, Acer XV273U und ASUS VG259Q erweitert.

Die Korrekturen der Version 441.20 WHQL
Korrigiert wurden Geometrie-Fehler in "Red Dead Redemption 2" (nur auf Maxwell GPUs in Verbindung mit Vulkan) sowie die Deaktivierung von G-SYNC, sobald in diesem Spiel die vertikale Synchronisation ausgeschaltet wird. "The Surge 2" verabschiedet sich nicht mehr mit der Meldung "VULKAN_ERROR_DEVICE_LOST", "Quake 3 Arena" wirkt mit 16 Bit Farbtiefe nicht mehr verwaschen und "Counter-Strike: Global Offensive" leidet in CPU-limitierten Szenen nicht mehr unter Leistungseinbrüchen. Wer den Bildschirm LG OLED55C9 nutzt, bekommt im HDR-Betrieb nun Schwarz statt Grau zu sehen.

Die bekannten Fehler der Version 441.20 WHQL
Der Benchmark-Test von "Red Dead Redemption 2" stürzt mit Ultra-Einstellungen im SLI-Betrieb gerne ab, "Grand Theft Auto V" leidet unter regelmäßigen Abstürzen und "Gears 5" läuft zuweilen ebenfalls nicht stabil. Bei "Forza Motorsport 7" ist nach ein paar Runden Sand im Getriebe, weshalb das Spiel nur noch müde vor sich hin stottert, und "Forza Horizon 4" beklagt nach längeren Sitzungen eine niedrige Streaming-Bandbreite.

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Schweden legt das Thema Assange endgültig zu den Akten

reported by doelf, Mittwoch der 20.11.2019, 16:36:08

Nach beinahe zehn Jahren hat die schwedische Staatsanwaltschaft ihre Ermittlungen gegen den Wikileaks-Gründer Julian Assange endgültig eingestellt. Der Vorwurf, dass der Australier eine Frau im August 2010 gegen ihren Willen zu bestimmten Sexualpraktiken gezwungen habe, ist damit zwar nicht ausgeräumt, wird aber auch nicht weiter verfolgt. Und das hätte offenbar schon im Jahr 2013 geschehen sollen.

Schweden wollte die Angelegenheit schon 2013 beenden
Wie die Zeitung Guardian berichtet, geht aus E-Mails hervor, dass die zuständige Staatsanwältin Marianne Ny den Europäischen Haftbefehl gegen Assange im Oktober 2013 zurückziehen wollte. Damals hatte Assange bereits über ein Jahr in der Londoner Botschaft Ecuadors ausgeharrt und Ny sah keine weiteren Optionen, um diesen gordischen Knoten zu lösen. Zudem verwies Ny darauf, dass sie nach schwedischem Recht die Verhältnismäßigkeit der veranlassten Maßnahmen zu berücksichtigen habe - auch hinsichtlich der ausufernden Kosten. Die britische Kronstaatsanwaltschaft war von dieser Idee allerdings nicht begeistert und drängte die Schweden, den Druck auf Assange aufrechtzuerhalten. Leider ist dieser Gedankenaustausch nicht mehr komplett erhalten, da zwischenzeitlich die Mehrzahl der Mails gelöscht wurde.

Ein Rückblick
Die Geschichte begann auf einer Vortragsreise im Jahr 2010, auf welcher Assange bei der Ausführung des Geschlechtsaktes gegen schwedisches Recht verstoßen haben soll. Der zu Beginn einvernehmliche Sex endete mit dem Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung sowie einem europäischen Haftbefehl. Als dieser ausgestellt wurde, befand sich der Australier allerdings nicht mehr in Schweden, sondern in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts.

Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl, der auch gewährt wurde. Es begann eine jahrelange Belagerung durch die britische Polizei, die den Kautionsflüchtling um jeden Preis dingfest machen sollte. Nach der Veröffentlichung der INA Papers durch Wikileaks, welche Ecuadors Präsidenten Lenin Moreno schwer belasten, wurde Assange in der Botschaft zur Persona non grata. Im April 2019 setzte man ihn kurzerhand vor der Tür, wo ihn Londons Metropolitan Police Service in Gewahrsam nahm. Nur wenig später folgte ein Auslieferungsersuchen der USA. Seither sitzt Assange im Gefängnis Belmarsh und versucht, seine Auslieferung zu verhindern.

Assange hatte stets behauptet, die Vergewaltigungsvorwürfe seien von Schweden vorgeschoben wurden, damit man ihn nach seiner Verhaftung an die USA ausliefern könne. Nun werden sich wohl die Briten die Finger schmutzig machen. Auch Australien steht alles andere als gut dar, schließlich hat der fünfte Kontinent rein gar nichts unternommen, um seinen unbequemen Staatsbürger Julian Assange zu schützen. Und so verstärkt sich das Gefühl, dass es am Ende dieser Geschichte nur Verlierer geben wird - angefangen beim mutmaßlichen Vergewaltigungsopfer über die Glaubwürdigkeit der westlichen Demokratien bis hin zu Julian Assange selbst.

 
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Weiterhin Probleme bei notebooksbilliger.de

reported by doelf, Dienstag der 19.11.2019, 21:16:03

Wie die Kommentare einiger Kunden belegen, läuft bei notebooksbilliger.de nach wie vor nicht alles rund. Auch der Hinweis, dass man Probleme aufgrund des Wechsels des Warenwirtschaftssystems habe, wird auf der Shop-Seite des Händlers weiterhin angezeigt. Wenige Tage vor "dem Black Friday" sowie mitten im Vorweihnachtsgeschäft sind solche Pannen überaus ärgerlich.

Kunden, die sozusagen noch einmal Glück hatten, scheiterten in den vergangenen Tagen bereits mit dem Versuch, Waren bei notebooksbilliger.de zu bestellen. Auch wir hatten dies zwischenzeitlich versucht, konnten den Bestellvorgang aber nie abschließen. Derweil scheinen einige Bestellungen von Ende Oktober weiterhin offen zu sein, der Bestellstatus wechsle dabei unmotiviert von "in Bearbeitung" auf "Versendet", ohne dass etwas passiere. Die betroffenen Käufer klagen zudem, dass die Kontaktaufnahme mit dem Kundendienst überaus zäh ablaufe. Telefonisch sei notebooksbilliger.de nach wie vor nicht zu erreichen und auf E-Mails kämen, wenn überhaupt, sehr widersprüchliche Antworten.

Gleiches gilt für die Bearbeitung von Rücksendungen: Gelegentlich werde der Eingang einer Rücksendung bestätigt, dann verschwinde dieser Status jedoch wieder. Auch der Kundendienst könne oft nicht prüfen, ob die Ware wieder eingegangen sei, geschweige denn Auskunft darüber erteilen, ob eine Rückerstattung des Kaufpreises veranlasst wurde oder wann diese erfolgen wird. Ein Kunde schreibt hierzu, dass notebooksbilliger.de nach schriftlicher Aussage des Zahlungsdienstleisters Paydirekt "momentan nicht in der Lage" sei "Aufträge, Retouren und Rückzahlungen zu bearbeiten". Dieser Kommentar datiert auf den 16. November 2019.

Seit Anfang November ist der Wurm drin
notebooksbilliger.de hatte zum Monatswechsel ein neues Warenwirtschaftssystem in Betrieb genommen und sich damit "trotz reichlich Vorbereitung und Planung" massive Probleme eingehandelt. So waren die automatisierten E-Mails mit Bestell- und Versandbestätigungen ausgefallen, die Hotline brach zusammen und der E-Mail-Server wurde überlastetet - zumindest kamen immer wieder E-Mail-Anfragen mit dem Vermerk "unzustellbar" zurück. Im Shop wurden viele Produkte als vorrätig angezeigt, obwohl diese gar nicht mehr lieferbar sind, und auch im Warenein- und -ausgang geriet so einiges durcheinander. Erschwerend kam hinzu, dass notebooksbilliger.de seine Kunden erst nach einer Woche über die massiven Probleme informiert hatte. Zumindest verzichtet der Händler darauf, die wütenden Kommentare seiner unzufriedenen Kunden zu löschen.

 
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Übernahme: HP lehnt dankend ab

reported by doelf, Dienstag der 19.11.2019, 20:26:48

Am 5. November 2019 flatterte dem Aufsichtsrat von HP Inc. ein Brief der Xerox Holdings Corporation auf den Tisch. Darin bot der Spezialist für Kopierer und Dokumentenverwaltung an, das PC-Urgestein für 33,5 Milliarden US-Dollar zu kaufen. HPs Aktionäre wurden mit einem Aufschlag von 29 Prozent auf den Durchschnittskurs der vorausgegangenen 30 Handelstage (17,00 US-Dollar) gelockt. Dennoch lehnte HP das ungefragte Angebot nun ab.

Das Angebot
Xerox wollte für jede HP-Aktie 17,00 US-Dollar, also den errechneten Durchschnittskurs, zahlen und 0,137 eigene Anteile im Wert von 5,00 US-Dollar dazulegen. Der hieraus resultierende Wert von 22,00 US-Dollar je HP-Anteil ergibt ein Gesamtvolumen von rund 33,5 Milliarden US-Dollar. Am Ende hätten HPs Aktionäre etwa 48 Prozent am resultierenden Gesamtunternehmen Xerox-HP gehalten. Doch daraus wird erst einmal nichts, denn das umworbene Unternehmen ziert sich.

Die Begründung der Ablehnung
HPs Aufsichtsrat hat den Vorschlag einstimmig abgelehnt und erklärt, dass der vorgeschlagene Kaufpreis deutlich unter HPs Wert liege und somit nicht im Interesse der Anteilseigner sei. Das Angebot würde zudem unter erheblichen Vorbehalten unterbreitet und sei mit großen Unsicherheiten behaftet. Es bestünde insbesondere die Gefahr, dass das kombinierte Unternehmen mit übergroßen Schuldenständen zu kämpfen habe, was den Börsenwert drücken kann.

HP Inc. setzt auf seine Eigenständigkeit
Überhaupt habe man großes Vertrauen in die eigene Geschäftsstrategie, welche den Wert HPs nachhaltig steigern soll. Konkret geht es dabei um die Streichung von 7.000 bis 9.000 Arbeitsplätzen sowie die Ausschüttung von mindestens 75 Prozent des Free Cash-Flow - nach aktuellen Schätzungen ca. drei Milliarden US-Dollar - an HPs Investoren. Hierzu werden die Dividenden um zehn Prozent angehoben und der Restbetrag in weitere Aktienrückkäufe gesteckt.

Die Probleme von HP und Xerox
HP Inc., die PC- und Druckersparte des ehemals größten PC-Herstellers der Welt, steht eigentlich nicht schlecht da, fühlt sich seit der Abspaltung von Hewlett-Packard Enterprise im Jahr 2015 aber chronisch unterbewertet und will mit allen Mitteln ihren Aktienkurs steigern. Xerox leidet derweil unter den Nachwehen der Ende Januar 2018 angekündigten Übernahme durch Fujifilm, die bereits im Mai des selben Jahres wieder abgeblasen wurde. In der Folge mussten bei Xerox der CEO und fünf Mitglieder des Aufsichtsrates gehen.

 
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Huawei: USA verlängert Schonfrist ein weiteres Mal

reported by doelf, Dienstag der 19.11.2019, 17:50:57

Das dem US-Handelsministerium unterstellte "Bureau of Industry and Security" (BIS) hat die vollständige Handelssperre gegen das chinesische Unternehmen Huawei, einen der weltgrößten Ausrüster für Telekommunikationsnetzwerke und der zweitgrößte Hersteller von Smartphones, nochmals für 90 Tage ausgesetzt. Die dritte Verlängerung dieser Gnadenfrist wird am 16. Februar 2020 enden.

Im Gegensatz zur vorausgegangenen Verlängerung vom 19. August 2019 hat das BIS diesmal auf eine Ausweitung des Boykotts auf weitere Firmen und Personen verzichtet, womit der Handelsbann auch weiterhin für Huawei nebst 114 Tochterfirmen sowie mehr als 100 Personen gilt. Die Gnadenfrist wurde ursprünglich veranlasst, damit Huaweis Kunden ohne größere Ausfälle auf die Produkte anderer Hersteller umsteigen können und dies scheint immer noch nicht geschehen zu sein. In der Praxis beschränken sich die Auswirkungen der Strafmaßnahmen somit weiterhin auf zusätzlichen Papierkram für US-Firmen, die mit Huawei Geschäfte machen bzw. Produkte der Chinesen im geschäftlichen Umfeld einsetzen.

Ein Rückblick
Am 15. Mai 2019 hatte US-Präsident Donald J. Trump eine Exekutivverordnung erlassen, welche einen "nationalen Notstand" im Bereich der "Informations- und Kommunikationstechnologien oder -diensten" bewältigen soll. Obwohl nicht namentlich erwähnt, zielt Trump mit dieser Verordnung auf China und insbesondere auf Huawei. Die US-Regierung und US-Geheimdienste werfen Huawei vor, von der chinesischen Regierung kontrolliert zu werden. Das Unternehmen soll im Auftrags China spionieren und hierfür auch Hintertüren in seinen Produkte einbauen. Obwohl bisher kein Beweis für diese Behauptungen vorgelegt wurde, schließt die US-Regierung Huawei vom Netzausbau in den Vereinigten Staaten aus und übt starken Druck auf andere Länder aus, ihrem Beispiel zu folgen.

Im Mai 2019 setzte Trump dann Huawei und 68 seiner Tochterunternehmen auf eine schwarze Liste, welche US-Unternehmen die Zusammenarbeit mit den Chinesen verbietet. Hiervon sind nicht nur Chiphersteller wie Broadcom, Cypress, Intel, Lumentum, Micron, Qualcomm und Xilinx, sondern auch Software-Firmen wie Microsoft (Windows, Office), Google (Android nebst Playstore und Suche) und Facebook (Facebook, Instagram, WhatsApp) betroffen. Auch der britische CPU-Entwickler ARM und andere Firmen, deren Technologie zu großen Teilen auf US-amerikanischen Patenten und Lizenzen basiert, fallen unter diese Handelssperre. Doch ohne diese überlebenswichtigen Hard- und Software-Lizenzen wäre der chinesische Elektronikriese über Nacht K.o. gegangen.

Mit ihrem harten Handelsbann hatte die Trump-Regierung allerdings auch viele US-amerikanische Zulieferer getroffen, die nun auf ihren Chips sitzenzubleiben drohten. Weitere Risiken gingen von ungepatchten Sicherheitslücken in Huawei-Geräten aus, es drohten gar Ausfälle im Bereich von Rechenzentren und mobiler Infrastrukturen. Daher ersann man eine 90-tägige Gnadenfrist, die es den USA ermöglichte, ihre Drohkulisse aufrecht zu erhalten, während man mit den Chinesen über einen Deal schacherte. Ende Juli hatte Trump sogar den Abschluss eines Deals mit dem chinesischen Präsidenten Xi getwittert, doch einen Durchbruch hat es bisher nicht gegeben.

 
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Smarte Leuchtmittel bei Aldi, Ikea senkt Preise für Tradfri

reported by doelf, Montag der 18.11.2019, 17:22:47

Bei Aldi Süd gibt es seit heute wieder smarte LED-Leuchtmittel, welche auf dem Lichtsystem "tint" basieren. Das Startpaket aus Fernbedienung und einem Leuchtmittel (9,5 W, 806 lm, E27 oder 6 W, 350 lm, GU10) kostet 29,99 Euro. Ikea hält dagegen und bietet das Tradfri-Startpaket aus Fernbedienung und einer LED-Birne (11 W, 1.000 km, E27) zum reduzierten Preis von 19,99 Euro an. Und beim schwedischen Möbelhaus gibt es sogar ein Set ab 10 Euro. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive der Mehrwertsteuer.

Doch zurück zu Aldi: "tint" stammt von Müller-Licht aus dem niedersächsischen Lilienthal. Die Steuerung der smarten Leuchtmittel erfolgt standardmäßig über eine Fernbedienung. Eine Einbindung ins Smart-Home ist möglich, dann lässt sich die Beleuchtung auch per App oder Sprachsteuerung bedienen. Hierbei setzt tint auf die Spezifikation Zigbee, welche auch von den Steuersystemen Philips Hue und Osram Lightify verwendet wird. Zumindest die Grundfunktionen (Helligkeit, Farbe, An/Aus) lassen sich somit auch über die Fremd-Apps aufrufen. In Amazons Echo Plus und Echo Show ist ebenfalls ein Zigbee-Hub enthalten, so dass auch die Sprachsteuerung per Alexa möglich ist. Einen eigenen Hub bietet Müller-Licht ebenso wenig an wie eine eigene App. Folgende Produkte gibt es derzeit bei Aldi Süd:

Auch Ikeas smarte Leuchtmittel der Tradfri-Familie werden standardmäßig per Fernbedienung gesteuert, doch Ikea verkauft für 30 Euro auch ein eigenes Gateway, für das die Schweden eine eigene "IKEA Home Smart App" entwickelt haben. Tradfri funktioniert nicht nur mit Amazons Alexa, sondern auch mit Apples HomeKit, Googles Assistant sowie den smarten Lautsprechern von Sonos. Das günstigste Set besteht aus einer weiß leuchtenden Birne (8,9 W, 806 lm, E27) und einem Dimmer, es kostet lediglich 10 Euro. Für 19,99 Euro bekommt man eine Fernbedienung, welche auch die Farbe ändern kann, sowie eine etwas stärkere Birne (11 W, 1.000 lm, E27). Farbige Leuchtmittel kosten wie bei Aldi Süd 19,99 Euro. Weiße sind je nach Leuchtstärke zwei Euro teurer bzw. fünf Euro günstiger. Hier eine Auswahl:

 
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Windows 10 November 2019 Update (Version 1909) ist da

reported by doelf, Freitag der 15.11.2019, 17:41:49

Das Windows 10 November 2019 Update (Version 1909) ist verfügbar, sofern man danach sucht. Und es ist auch blitzschnell installiert, sofern auf dem PC die Version 1903 läuft und sich die monatlichen Updates auf dem aktuellen Stand (November 2019) befinden. Und es macht auch nichts kaputt, da Microsoft den Unterbau weitgehend unangetastet lässt und sich auf Fehlerkorrekturen beschränkt hat.

Windows 10 Updates: Ein problematisches Thema
Bei früheren Versionssprüngen hatte uns Windows 10 regelmäßig damit genervt, dass das vorhandene Betriebssystem wie bei Mobilgeräten komplett ersetzt wurde. Dateien, Programme und Einstellungen sollten dabei übernommen werden, doch das funktionierte häufig suboptimal. So wurden vom Benutzer bewusst abgeschaltete Funktionen wie der Schnellstart (verursacht Datenverluste bei der Nutzung unterschiedlicher Betriebssysteme sowie Abstürze aufgrund inkompatibler Hardware) oder das Einspielen von Treiber-Updates über das System (insbesondere bei älterer Hardware landeten immer wieder falsche oder funktionell stark eingeschränkte Treiber auf dem PC) regelmäßig reaktiviert und damit längst umschiffte Fehler wiederbelebt. Darüber hinaus gab es immer wieder Probleme mit bestimmten Programmen sowie Datenverluste, wenn der Nutzer es gewagt hatte, einen vom System vordefinierten Ordner mit den vom System zur Verfügung gestellten Werkzeugen zu verschieben. Benutzer mit langsamer Internetverbindung (bei mir zu Hause unglaubliche 2 Mbit/s) durften zudem über die GiB-großen Downloads fluchen.

Diesmal läuft alles kurz und schmerzlos
Der Schritt von Windows 10 Version 1903 zur Version 1909 verzichtet auf das Einspielen eines neuen Betriebssystems, stattdessen wird nur ein winziger Patch installiert. Dies funktioniert, weil sich die Änderungen längst auf dem PC befinden - Microsoft hatte sie mit den monatlichen Updates heruntergeladen und muss diese jetzt nur noch aktivieren. Es folgt ein Neustart und die heimische Installation hat den Stand 1909 erreicht. Aktuell sehen Microsofts Planungen vor, neue Betriebssystemversionen beim Frühjahrs-Update als Komplettpaket auszuliefern. Dieser Frühjahrsputz befreit den PC von Altlasten und Datenmüll, nimmt größere Änderungen vor und spielt neue Funktionen ein. Künftige Herbst-Updates sollen indes mehr dem Feinschliff dienen und wie diesmal als simple Update-Pakete dargereicht werden. Diese Strategie erscheint uns sinnvoll und sollte Microsoft dabei helfen, den Update-Frust der vergangenen Monate zu bekämpfen.

Vorerst keine automatische Installation
Hinzu kommt, dass Microsoft die Version 1909 bisher nicht automatisch installiert. Selbst wenn man die "Einstellungen" öffnet und unter "Update und Sicherheit" eine Update-Suche anstößt, meldet Windows 10 lediglich die Verfügbarkeit des November 2019 Updates als "Optionales Update". Erst wenn der Benutzer auf "Jetzt herunterladen und installieren" klickt, beginnt der Update-Prozess. Man bekommt die neue Version somit nicht aufgezwungen und auch nicht unfreiwillig untergeschoben, sondern kann sich ganz entspannt zurücklehnen und etwaige Berichte über Fehler und Probleme abwarten.

Windows 10 November 2019 Update

Wir haben die Version 1909 bisher auf einem Ryzen-Notebook (Baujahr 2018), einem Laptop mit Intels Haswell (Baujahr 2013) sowie auf zwei alten Desktops mit Intels Lynnfield (2009) und AMDs Phenom II (ebenfalls 2009) installiert und konnten dabei keinerlei Probleme feststellen. Nach einem Neustart ist die Version 1909 aktiv, jedoch haben wir auf keinem System den von anderen Publikationen gezeigten Einrichtungsbildschirm gesehen. Eventuell wird dieser nur angezeigt, wenn ein Microsoft-Konto verwendet wird. Die von uns getesteten Systeme nutzen ausschließlich lokale Benutzerkonten.

Auch als Image-Datei verfügbar
Wer Windows 10 neu aufspielen will oder muss, bekommt die Version 1909 auch als Image-Datei zur Erstellung einer DVD oder eines USB-Mediums. Dies funktioniert über das bekannte Media Creation Tool, auf dessen Webseite Microsoft zwar noch vom "May 2019 Update" spricht, doch der verknüpfte Download verweist bereits auf die aktuelle Version (MediaCreationTool1909.exe).

Die spärlichen Neuerungen
Das Windows 10 November 2019 Update umfasst Änderungen beim Energiemanagement für bestimmte Prozessoren sowie eine neue Rotationsrichtlinie für CPU-Kerne. Microsoft verspricht sich hiervon einen geringeren Energieverbrauch sowie eine höhere Leistung und auch eine bessere Stabilität. Fünf Korrekturen sollen das Arbeiten mit Containern flexibler machen und als Diebstahlschutz wurde die "Windows Defender-Anmelde Informationssperre" für ARM64-Geräte aktiviert. Unternehmen können zudem über die "Windows 10 in S-Modus"-Richtlinie herkömmliche Win32-Apps (Desktop) von Microsoft InTune erlauben. Über die Sprachausgabe und andere Hilfstechnologien kann neuerdings der Status der Fn-Taste abgefragt werden.

Öffnet man das Kalender-Flyout über die Datums- und Zeitanzeige der Task-Leiste, kann man direkt von dort aus neue Termine eintragen. Die Suche im Explorer berücksichtigt nun auch OneDrive-Inhalte und Sprachassistenten von Drittherstellern sollen auf dem Sperrbildschirm funktionieren. Der Klang, welcher auf frisch eingegangene Benachrichtigungen hinweist, lässt sich deaktivieren. Über die Schaltfläche "Benachrichtigungen verwalten" am oberen Rand des Info-Centers gelangt man zur Rubrik "Benachrichtigungen und Aktionen" in den Einstellungen. Um das Burger-Menü in der Startleiste zu erweitern, reicht es den Mauszeiger darüber schweben zu lassen, was uns einen Klick erspart.

 
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Intel hält Patch-Day mit 77 Sicherheitslücken ab

reported by doelf, Mittwoch der 13.11.2019, 19:52:46

Eigentlich sind die Patch-Days eine Spezialität von Software-Herstellern, doch auch Hardware kann ganz schon verbugt sein. Intel wurde bei seinen Prozessoren sowie deren Management Engine, den Grafiktreibern für die integrierten Grafikkerne, beim UEFI sowie bei Netzwerk- und Funkprodukten fündig. Zehn der 77 Sicherheitslücken wurden allerdings extern entdeckt und zwei der Schwachstellen sind kritischer Natur.

Die schiere Menge der von Intel gemeldeten Sicherheitslücken ist erstaunlich, zudem sind viele der Fehler schwerwiegend. Besonders brisant ist ein kritischer Stapelüberlauf (CVE-2019-0169) in der "Converged Security and Manageability Engine" (CSME) und der "Trusted Execution Engine" (TXE), den auch nicht authentifizierte Benutzer für Rechteausweitungen, Datenabgriffe und DoS-Angriffe missbrauchen können. Der zweite kritische Fehler (CVE-2019-11171) betrifft Serversysteme, Server-Boards sowie Compute-Module, auch dort können sich nicht authentifizierten Benutzer austoben.

Erwähnenswert ist zudem ein unzureichender Speicherschutz (CVE-2019-0123, CVE-2019-0124) in den Software Guard Extensions (SGX) oder Trusted Execution Technology (TXT), der selbst Core-Prozessoren der zehnten Generation betrifft - mit Ausnahme der 10xxGx-Varianten. Mit CVE-2019-11135 ist dann sogar ein neuer Seitenkanalangriff mit dabei, der dem Zustand TSX Asynchronous Abort (TAA) während einer spekulativen Ausführung Informationen entlockt - und das funktioniert ausschließlich bei neuen CPUs der Core-Generationen 8 bis 10. Bei den Generationen 6 bis 9 gibt es zudem gleich mehrfach unzureichende Zugriffskontrollen für geschützte Speicherbereiche.

Hier nun alle Sicherheitsmeldungen sortiert nach der Schwere der gefundenen Schwachstellen:

Converged Security and Manageability Engine (CSME), Server Platform Services (SPS), Trusted Execution Engine (TXE), Active Management Technology (AMT), Platform Trust Technology (PTT), Dynamic Application Loader (DAL):

  • 24 Sicherheitslücken: CVE-2019-0169, CVE-2019-11132, CVE-2019-11147, CVE-2019-11105, CVE-2019-11088, CVE-2019-11131, CVE-2019-11104, CVE-2019-11097, CVE-2019-11103, CVE-2019-0131, CVE-2019-11090, CVE-2019-0165, CVE-2019-0166, CVE-2019-0168, CVE-2019-11087, CVE-2019-11101, CVE-2019-11100, CVE-2019-11102, CVE-2019-11106, CVE-2019-11107, CVE-2019-11109, CVE-2019-11110, CVE-2019-11086, CVE-2019-11108
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-0169 - Kritisch (9,6 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Stapelüberlauf in der CSME und TXE ermöglicht nicht authentifizierten Benutzern Datenabgriffe, Rechteausweitungen sowie DoS-Angriffe.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00241

Baseboard Management Controller (BMC):

  • 13 Sicherheitslücken: CVE-2019-11168, CVE-2019-11170, CVE-2019-11171, CVE-2019-11172, CVE-2019-11173, CVE-2019-11174, CVE-2019-11175, CVE-2019-11177, CVE-2019-11178, CVE-2019-11179, CVE-2019-11180, CVE-2019-11181, CVE-2019-11182
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-11171 - Kritisch (9,0 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Eine Stapelmanipulation ermöglicht nicht authentifizierten Benutzern Datenabgriffe, Rechteausweitungen sowie DoS-Angriffe.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00313

Ethernet 700 Series Controllers:

  • 11 Sicherheitslücken: CVE-2019-0140, CVE-2019-0145, CVE-2019-0142, CVE-2019-0139, CVE-2019-0143, CVE-2019-0144, CVE-2019-0146, CVE-2019-0147, CVE-2019-0148, CVE-2019-0149, CVE-2019-0150
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-0140 - Hoch (8,8 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Ein Pufferüberlauf in der Firmware ermöglicht nicht authentifizierten Benutzern Rechteausweitungen.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00255

Grafiktreiber für Windows und Linux:

  • 8 Sicherheitslücken: CVE-2019-11112, CVE-2019-0155, CVE-2019-11111, CVE-2019-14574, CVE-2019-14590, CVE-2019-14591, CVE-2019-11089, CVE-2019-11113
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-11112 und CVE-2019-0155 - Hoch (8,8 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Eine Speichermanipulation im Kernel-Mode-Treiber und eine unzureichende Zugriffskontrolle ermöglichen authentifizierten Benutzern Rechteausweitungen.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00242

WIFI-Treiber und Intel PROSet/Wireless WiFi Software:

  • 3 Sicherheitslücken: CVE-2019-11151, CVE-2019-11152, CVE-2019-11153
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-11153 - Hoch (8,7 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Eine Speichermanipulation in der PROSet/Wireless WiFi Software ermöglicht authentifizierten Benutzern mit lokalem Zugriff Datenabgriffe, Rechteausweitungen sowie DoS-Angriffe.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00287

Intel PROSet/Wireless WiFi Software:

  • 3 Sicherheitslücken: CVE-2019-11154, CVE-2019-11155, CVE-2019-11156
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-11154 - Hoch (8,5 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Falsche Zugriffsrechte auf Verzeichnisse ermöglichen authentifizierten Benutzern mit lokalem Zugriff Datenabgriffe sowie DoS-Angriffe.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00288

Software Guard Extensions (SGX) und Trusted Execution Technology (TXT):

  • 2 Sicherheitslücken: CVE-2019-0123, CVE-2019-0124
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-0123 und CVE-2019-0124 - Hoch (8,2 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Ein unzureichender Speicherschutz bei Core-CPUs ab der 6. Generation und den Xeon-Familien E3 v5/v6, E-2100 und E-2200 ermöglichen privilegierten Benutzern mit lokalem Zugriff Rechteausweitungen.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00220

System Management Mode (SMM) und Trusted Execution Technology (TXT):

  • 2 Sicherheitslücken: CVE-2019-0151, CVE-2019-0152
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-0152 - Hoch (8,2 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Ein unzureichender Speicherschutz bei bestimmten CPU-Modellen (Core-Generationen 4 bis 8 sowie deren Xeon-Ableger) ermöglicht privilegierten Benutzern mit lokalem Zugriff Rechteausweitungen.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00240

Intel SGX SDK:

  • 2 Sicherheitslücken: CVE-2019-14565, CVE-2019-14566
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-14566 - Hoch (7,8 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Eine unzureichende Eingabeprüfung ermöglicht authentifizierten Benutzern mit lokalem Zugriff Datenabgriffe, Rechteausweitungen sowie DoS-Angriffe.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00293

IPU UEFI:

  • 2 Sicherheitslücken: CVE-2019-11136, CVE-2019-11137
  • maximaler Schweregrad: CVE-2019-11136 und CVE-2019-11137 - Hoch (7,5 von 10)
  • Art des schwersten Fehlers: Unzureichende Zugriffs- und Eingabeprüfungen ermöglichen privilegierten Benutzern mit lokalem Zugriff Datenabgriffe, Rechteausweitungen sowie DoS-Angriffe.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00280

Nuvoton Consumer Infrared (CIR) Treiber für Windows 8:

  • Sicherheitslücke: CVE-2019-14602, Schweregrad: Mittel (6,7 von 10)
  • Art des Fehlers: Bis zur Version 1.02.1002 setzte die Installationsroutine des Treibers falsche Berechtigungen, durch die ein authentifizierter Benutzer mit lokalem Zugriff eine Rechteausweitung provozieren kann.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00309

Processor Machine Check Error:

  • Sicherheitslücke: CVE-2018-12207, Schweregrad: Mittel (6,5 von 10)
  • Art des Fehlers: Bei Core-Prozessoren bis einschließlich der achten Generation sowie deren Xeon-Verwandten scheitern Seitentabellen-Updates durch virtuelle Gastsysteme, wodurch authentifizierte Benutzer mit lokalem Zugriff DoS-Angriffe auf den Host durchführen können.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00210

Processor Graphics Update:

  • Sicherheitslücke: CVE-2019-0154, Schweregrad: Mittel (6,5 von 10)
  • Art des Fehlers: Bei Core-Prozessoren der sechsten bis neunten Generation sowie deren Xeon-Ablegern und einigen Atom-SoCs ermöglicht eine unzureichende Zugriffskontrolle DoS-Angriffe durch authentifizierte Benutzer mit lokalem Zugriff.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00260

TSX Asynchronous Abort (TAA):

  • Sicherheitslücke: CVE-2019-11135, Schweregrad: Mittel (6,5 von 10)
  • Art des Fehlers: Durch einen Seitenkanalangriff auf den Zustand TAA während einer spekulativen Ausführung geben Core-Prozessoren der achten bis zehnten Generation sowie deren Xeon-Abkömmlinge Daten an authentifizierte Benutzer mit lokalem Zugriff preis.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00270

Trusted Execution Technology (TXT):

  • Sicherheitslücke: CVE-2019-0184, Schweregrad: Mittel (6,0 von 10)
  • Art des Fehlers: Eine unzureichende Zugriffskontrolle für geschützte Speicherbereiche bei Core-Prozessoren der Generationen 6 bis 9 und deren Xeon-Verwandten ermöglicht einen Datenabgriff durch privilegierte Benutzer mit lokalem Zugriff.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00164

Software Guard Extensions (SGX):

  • Sicherheitslücke: CVE-2019-0117, Schweregrad: Mittel (6,0 von 10)
  • Art des Fehlers: Eine unzureichende Zugriffskontrolle für geschützte Speicherbereiche bei Core-Prozessoren der Generationen 6 bis 9 und deren Xeon-Verwandten ermöglicht einen Datenabgriff durch privilegierte Benutzer mit lokalem Zugriff.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00219

System Management Mode (SMM):

  • Sicherheitslücke: CVE-2019-0185, Schweregrad: Mittel (6,0 von 10)
  • Art des Fehlers: Eine unzureichende Zugriffskontrolle für geschützte Speicherbereiche bei Core-Prozessoren der Generationen 6 bis 9 und deren Xeon-Verwandten ermöglicht einen Datenabgriff durch privilegierte Benutzer mit lokalem Zugriff.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00254

System Management Mode (SMM):

  • Sicherheitslücke: CVE-2019-11139, Schweregrad: Mittel (5,8 von 10)
  • Art des Fehlers: Aufgrund einer fehlerhaften Bedingungsprüfung in der Spannungsmodulationsschnittstelle können privilegierte Benutzer mit lokalem Zugriff einen DoS-Angriff auf bestimmte Xeon-Modelle ausführen.
  • Weitere Informationen: INTEL-SA-00271

Wer die hier aufgeführten Fehler beheben möchte, muss sich selbst um Firmware- und Treiber-Updates kümmern. Intel hat diese seinen Partnern zwar zur Verfügung gestellt, doch insbesondere für ältere Produkte sollte man seine Erwartungen nicht zu hoch schrauben.

 
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Sicherheits-Updates für Adobe-Software

reported by doelf, Mittwoch der 13.11.2019, 17:36:12

Am gestrigen Dienstag hatte Adobe wieder einige Sicherheits-Updates für seine Software-Produkte veröffentlicht, jedoch keine für Flash, Acrobat oder Reader. Flicken gab es lediglich für den Adobe Media Encoder, Animate CC, Bridge CC und Illustrator CC. Trotz kritischer Fehler sieht Adobe die Sache mal wieder ganz entspannt.

Animate CC 2019 für Windows und macOS lädt Software-Bibliotheken ohne ausreichende Prüfung nach, was Angreifer für eine Rechteausweitung (CVE-2019-7960) missbrauchen können. Betroffen sind die Versionen 19.2.1 und älter. Adobe hält das Update auf die Version 20.0 zwar für wichtig, will den Benutzern aber keinen Druck machen: Die Prioritätsstufe 3 besagt, dass man Animate CC 2019 20.0 bei Gelegenheit irgendwann mal einspielen kann.

Bridge CC weist bis zur Version 9.1 zwei Speicherfehler (CVE-2019-8239 und CVE-2019-8240) auf, über die sich Daten abgreifen lassen. Diese gefährlichen Sicherheitslücken bedrohen sowohl Windows als auch macOS, sie lassen sich durch ein Update auf Adobe Bridge CC 10.0 abdichten. Eile ist laut Adobe allerdings nicht geboten, denn auch hier wurde die unserer Ansicht nach sehr lässige Prioritätsstufe 3 verhängt.

Illustrator CC 2019 setzt noch eins drauf, denn hier mussten gleich drei Schwachstellen abgesichert werden: Neben dem unsicheren Laden von Software-Bibliotheken (CVE-2019-7962) fällt das Programm bis zur Version 23.1 mit zwei kritischen Speicherfehlern (CVE-2019-8247 und CVE-2019-8248) auf, über die Angreifer Schadcode ausführen können. Betroffen sind sowohl Windows als auch macOS. Doch selbst bei kritischen Sicherheitsproblemen bleibt Adobe tiefenentspannt: Spielt man halt irgendwann den Illustrator CC 2019 24.0 ein.

Womit wir zum Adobe Media Encoder kommen, der mit fünf sicherheitsrelevanten Bugs das unrühmliche Schlusslicht dieses Patchdays ist. Über vier unkontrollierte Lesezugriffe (CVE-2019-8241, CVE-2019-8242, CVE-2019-8243 und CVE-2019-8244) lassen sich Daten abgreifen, was Adobe als wichtig betrachtet. Kritisch ist derweil ein unkontrollierter Schreibzugriff (CVE-2019-8246), über den sich beliebiger Code ausführen lässt. Betroffen sind alle Versionen bis einschließlich 13.1, Abhilfe gibt es ab 14.0. Doch auch hier gilt nur Prioritätsstufe 3 - wenn der Administrator mal Langeweile hat, kann er sich damit befassen.

 
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Microsoft hat im November 75 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Mittwoch der 13.11.2019, 15:35:22

Gestern hatte Microsoft seinen November-Patch-Day abgehalten und dabei 75 Sicherheitslücken in Windows, Edge und ChakraCore, dem Internet Explorer, Office samt Office Services und Web Apps, Azure Stack, Visual Studio, dem Exchange Server und nicht näher benannter Open Source Software geschlossen. 13 Fehler wurden als kritisch eingestuft, die übrigen sind laut Microsoft durch die Bank hochgefährlich. Unter den kritischen Bugs befindet sich auch eine 0-Day-Lücke (CVE-2019-1429), welche den Webbrowser Edge bedroht.

Wer heutzutage erfahren will, welche Sicherheitslücken Microsoft beseitigt hat, muss bei Talos, den Sicherheitsspezialisten von Cisco Systems, vorbeischauen. Microsofts eigener Security Update Guide liefert nämlich auch weiterhin eine völlig unübersichtliche Auflistung und taugt nur zur gezielten Suche nach Informationen über spezielle Updates oder Produkte. Es ist nicht einmal möglich, jene Sicherheitslücken, welche bereits aktiv angegriffen werden, herauszufiltern.

Fünf kritische Lücken bedrohen Microsofts Webbrowser
Drei kritische Speicherfehler in der Scripting-Engine des Webbrowsers Edge (CVE-2019-1426, CVE-2019-1427, CVE-2019-1428) ermöglichen Angreifern das Einschleusen von Schadcode beim Aufruf einer manipulierten Webseite. Microsoft hält die Ausnutzung dieser Schwachstellen allerdings für weniger wahrscheinlich. Anders sieht es bei CVE-2019-1429 aus, denn dieser Speicherfehler in der Scripting-Engine von Edge wird bereits angegriffen! Die Internet Explorer 9 bis 11 sind ebenfalls verwundbar, hier dient eine Lücke in VBScript (CVE-2019-1390) als Einfallstor. In Redmond erwartet man, dass Kriminelle diesen Fehler schon bald ausnutzen werden.

Hyper-V-Host gleich vierfach in Gefahr
Vier der kritischen Sicherheitslücken betreffen Hyper-V (CVE-2019-0721, CVE-2019-1389, CVE-2019-1397 und CVE-2019-1398). Sie ermöglichen es Nutzern des Gastsystems, beliebigen Code auf dem Host auszuführen. Hierzu muss man auf dem Gast lediglich eine speziell präparierte Applikation starten, deren Eingaben vom Host ohne ausreichende Prüfung verarbeitet werden. Nur in einem Fall geht Microsoft tiefer ins Detail und nennt den virtuellen Netzwerk-Switch als Problemstelle. Keine dieser Sicherheitslücken wurde bisher öffentlich dokumentiert oder angegriffen und Microsoft hält baldige Angriffe auch für weniger wahrscheinlich.

Exchange, OpenType, QuickTime und Font-Bibliothek
Ein Fehler in der Deserialisierung von Metadaten über PowerShell (cmdlets) bedroht Microsoft Exchange (CVE-2019-1373), zudem lässt sich Windows mit Hilfe speziell präparierter OpenType-Schriftarten (CVE-2019-1419) und manipulierter QuickTime-Inhalte (CVE-2019-1430) Schadcode unterschieben. Darüber hinaus stolpert die Font-Bibliothek von Windows 7 und Server 2008/2008 R2 über eingebettete Schriftarten. Für all diese kritischen Schwachstellen erwartet Microsoft in näherer Zukunft keine Angriffe, obwohl sich die drei letztgenannten auch über Webseiten bzw. bösartige Dokumente ansprechen lassen.

 
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Microsoft Surface Laptop 3: Nicht mehr unreparierbar

reported by doelf, Montag der 11.11.2019, 20:21:30

Damit Notebooks leicht und flach sein können, müssen Flash- und Arbeitsspeicher verlötet und die Akkuzellen verklebt werden - das behaupten jedenfalls die meisten PC-Hersteller. Microsofts Surface Laptop 3 wiegt in der 15-Zoll-Version nur 1,542 kg und ist lediglich 14,69 mm dick. Doch im Gegensatz zu seinen unreparierbaren Vorgängern macht die Neuauflage laut iFixit vieles richtig.

Gehäuse öffnen leicht gemacht
Die erste Überraschung entdeckten die Demonteure von iFixit unter den Gummifüßen auf der Unterseite des Notebooks: Unter jedem der vier Füße versteckte sich eine Schraube mit Torx-Plus-Kopf. Sobald diese entfernt waren, ließ sich das Gehäuse des Labtops ganz leicht aufhebeln, da - Überraschung Nummer 2 - Microsoft auf Kleber verzichtet hat. Nachdem frühere Generationen dem Surface Laptop den Beinamen "unreparierbarstes Laptop aller Zeiten" eingebracht hatten, ist diese Kehrtwende seitens Microsoft erstaunlich. Noch erstaunlicher ist indes, dass iFixit bei der 14,5 mm schlanken und 1,265 kg leichten 13,5-Zoll-Variante das gleiche Schraubkonzept vorfand.

Du sollst das SSD nicht tauschen (aber Du kannst)
Die gelöste Abdeckung mit Tastatur und Touchpad lässt sich nun nach oben klappen und offenbart ein einziges Flachbandkabel, das zudem viel Spielraum aufweist. Und es kommt noch besser: Statt eines fummeligen Steckers hat Microsoft eine Magnethalterung für dieses Kabel verbaut. Das SSD steckt in einem M.2-Steckplatz und wird von einer weiteren Torx-Plus-Schraube gehalten. Ein Upgrade lässt sich somit leicht vornehmen, doch das recht seltene 2230-Format schränkt die Auswahl an Laufwerken deutlich ein. Zudem mag es Microsoft nicht, wenn sich der Käufer am eigenen Gerät zu schaffen macht und schreibt hierzu auf der Produktseite:

"Die Festplatte darf nicht vom Benutzer gewechselt werden. Die Festplatte darf nur von einem qualifizierten Techniker nach den von Microsoft bereitgestellten Anweisungen gewechselt werden."

Patzer bei Display, RAM und Akku
Bei der weiteren Demontage ließen sich Display (nicht modular) und Motherboard ausbauen, ohne Beschädigungen zu verursachen. Der Blick auf die Hauptplatine erfreut mit einem leistungsstarken AMD Ryzen 5 3580U, doch unweit davon findet sich ein erster Kritikpunkt: Die 8 GiB DDR4-Speicher sind auf der Platine verlötet und lassen sich damit werden austauschen noch aufrüsten. Schade! Auch die Wi-Fi/Bluetooth-Lösung, ein Qualcomm QCA6174A, wurde nicht gesteckt sondern verlötet. Erinnerungen an die miserabel zu wartenden Vorgänger weckt dann der Akku, der praktisch unverändert geblieben ist und beinahe unlösbar am Gehäuse klebt. Hier sind Nervenstärke und Geduld gefordert!

Auf grauenhaft folgt mittelprächtig
Was überaus positiv begann, endet bei iFixit leider nur mit 5 von 10 möglichen Punkten. Kritisiert werden der komplexe Aufbau und die nicht modulare Display-Einheit, die sich nur im Ganzen austauschen lässt. Zu einer deutlichen Abwertung führt jedoch der stark verklebte Akku, der beim Ausbau "unweigerlich kaputt gehen wird". Warten wir also auf das Surface Laptop 4: Sofern Microsoft den eingeschlagenen Weg weiter beschreitet, winken 10 Punkte - schließlich wurde die erste Generation des Surface Laptops noch mit 0 Punkten nach Hause geschickt!

Quelle: de.ifixit.com
 
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Checkra1n: Jailbreak für iOS und iPadOS 13 kommt mit Cydia

reported by doelf, Montag der 11.11.2019, 18:50:37

Vor gut einem Monat hatte der Hacker axi0mX ein provisorisches Jailbreak namens checkm8 (schachmatt) für Apples Mobilgeräte auf Basis der Prozessoren A5 bis A11 veröffentlicht. Zusammen mit elf Kollegen hat axi0mX dieses Jailbreak nun perfektioniert und um den Software-Installer Cydia erweitert. Aktuell hat das Projekt einen frühen Beta-Status, weitere Updates sind geplant.

Ein irreparabler Hardware-Fehler
checkra1n funktioniert mit iOS 12.3 und neuer, auf Seiten der Hardware wird ein Prozessor der Generationen A5 (iPhone 4S) bis A11 (iPhone X) benötigt. In diesen steckt nämlich ein Hardware-Fehler, der sich nicht nachträglich reparieren lässt. Der Angriff erfolgt lokal über den USB-Anschluss und macht sich dabei eine Wettlaufsituation (Race Condition) zunutze. Dies bedeutet allerdings auch, dass dieses Jailbreak nicht permanent ist, sondern bei jedem Neustart des Gerätes über einen per USB verbundenen Computer unter Verwendung des Wartungsmodus (DFU = Device Firmware Update) durchgeführt werden muss. Sofern checkra1n erfolgreich durchgeführt wurde, erlangt man die volle Kontrolle über das Gerät und kann beliebige Software über Cydia installieren. Geräte auf Basis von Apples A12 (iPhone XR, XS, XS Max) oder A13 (iPhone 11, 11 Pro, 11 Pro Max) lassen sich auf diese Weise nicht knacken.

Limitierungen der aktuellen Version
checkra1n läuft bisher nur unter macOS, Versionen für Windows und Linux sollen später folgen. Da auf dem zu knackenden Gerät iOS 12.3 oder neuer laufen muss, bleiben iPone 4S, 5 und 5C außen vor. Ab dem iPhone 5S soll der Jailbreak gelingen, allerdings benötigt es bei diesem Telefon mitunter mehrerer Anläufe. Gleiches gilt für die iPads Mini 2 und 3 sowie das iPad Air, weshalb die Autoren dort von einer "experimentellen Unterstützung" sprechen. Außen vor bleiben vorerst die iPad-Modelle der fünften Generation, das iPad Pro der ersten Generation und das iPad Air 2. Zum jetzigen Zeitpunkt wird nur der Software-Installer Cydia mitgeliefert, Unterstützung für weitere Paket-Manager ist jedoch geplant. Da auf dem iOS/iPadOS-Gerät keine permanenten Änderungen vorgenommen werden, ist das Risiko vergleichsweise gering. Dennoch empfehlen die Autoren, vor dem Jailbreak ein Backup zu fahren.

Quelle: checkra.in
 
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notebooksbilliger.de kämpft mit Warenwirtschaftssystem

reported by doelf, Montag der 11.11.2019, 17:39:36

Ein Warenwirtschaftssystem zu wechseln ist schlimmer als der Umstieg von Apple zu Android: Vom eigentlichen Online-Shop über die Datenbanken für Produkte, Kunden und Lieferanten, die Protokollierung von Warenein- und -ausgängen, Verfügbarkeiten und Lieferzeiten bis zur Anbindung von Zahlungs- und Finanzierungsdiensten muss alles reibungslos ineinandergreifen. Wurden störende Sandkörner in diesem komplexen Getriebe übersehen, entsteht ein Chaos wie derzeit bei notebooksbilliger.de.

Zum Monatswechsel hatte notebooksbilliger.de ein neues Warenwirtschaftssystem in Betrieb genommen und sich damit "trotz reichlich Vorbereitung und Planung" massive Probleme eingehandelt. So wurden die automatisierten E-Mails mit Bestell- und Versandbestätigungen entweder gar nicht oder erst sehr spät verschickt, was die Kunden massiv irritierte. Viele versuchten den Kundendienst zu erreichen, der dem Ansturm aus E-Mails und Telefonaten jedoch nicht gewachsen war. Zahlreiche E-Mails blieben unbeantwortet und aufgrund der Hotline-Überlastung flogen Kunden nach einer Ansage ohne Warteschleife aus der Leitung.

Auch bei der Auslieferung von Waren kam es zu Verzögerungen, was weitere Kunden dazu animierte, den Service zu kontaktieren. Dabei rächte sich, dass notebooksbilliger.de zunächst nicht über die Probleme informiert und weiterhin kurzfristige Liefertermine in Aussicht gestellt hatte. Doch damit nicht genug: Das neue Warenwirtschaftssystem hatte bereits ausverkaufte Produkte in den Status "auf Lager" versetzt und damit Bestellungen provoziert, die gar nicht erfüllt werden konnten. Die hiervon betroffenen Kunden mussten herausgesucht und gesondert kontaktiert werden, um das Missverständnis zu klären.

Erst sieben Tage nach der fehlerbehafteten Inbetriebnahme des neuen Warenwirtschaftssystems wandte sich notebooksbilliger.de in einer Stellungnahme an seine Kunden, da die Gerüchteküche zu diesem Zeitpunkt nicht nur brodelte, sondern bereits kräftig am Überkochen war. Der Versandhändler bittet nun um Geduld und verspricht, alle ausführbaren Bestellungen so schnell wie möglich abzuarbeiten. Trotz aller Probleme habe man in der ersten Woche mit dem neuen System immerhin fast 20.000 Pakete verschicken können.

 
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iOS und iPadOS 13.2.2 reparieren Multitasking

reported by doelf, Montag der 11.11.2019, 16:49:43

Apple kommt bei iOS/iPadOS 13 nicht zur Ruhe: Nachdem es binnen eines Monats vier Updates gegeben hatte, sollte die Version 13.2 eigentlich ruhigere Fahrwasser einleiten, doch stattdessen machte ein überaggressives Speichermanagement das Multitasking auf etlichen Geräten unbrauchbar. Dies wurde nun repariert, wie auch andere haarsträubende Fehler. Sicherheitsrelevante Korrekturen gibt es derweil nicht.

Änderungen in iOS und iPadOS 13.2.2
Der überarbeitete Speichermanager von iOS/iPadOS 13.2 hatte im Hintergrund geöffnete Apps sehr schnell geschlossen, um mehr Arbeitsspeicher für anspruchsvolle Aufgaben wie die Kamera-App freizuschaufeln. Wer im Hintergrund eine angefangene E-Mail, Mitteilung oder ein halb ausgefülltes Webformular offen hatte, staunte dann nicht schlecht, wenn dieses nach einem Wechsel der Vordergrund-App verschwunden und alle Eingaben verloren waren. Dieses unerwartete Beenden von Hintergrund-Apps soll bei iOS und iPadOS 13.2.2 nicht mehr vorkommen.

Ein weiterer peinlicher Bug hatte Antworten auf S/MIME-verschlüsselte E-Mails zwischen Exchange-Konten in unlesbares Kauderwelsch verwandelt. Dies konnte Apple ebenso beheben wie einen Fehler, welcher den Webbrowser Safari bei Verwendung des Kerberos-Dienstes für einmaliges Anmelden zu einer Authentifizierungsaufforderung animierte. Und wenn Zubehör auf Basis von YubiKey Lightning verwendet wird, soll es bei iOS/iPadOS 13.2.2 nicht mehr zu einer Unterbrechung des Ladevorgangs kommen.

Exklusive Änderungen in iOS 13.2.2
Das Update auf iOS 13.2 hatte bei einigen iPhones dazu geführt, dass die komplette Mobilnetzverbindung nach dem Beenden eines Anrufes zeitweise zusammenbrach. Unabhängig von dieser Anrufproblematik konnte es zudem vorkommen, dass Datenübertragungen über das Mobilfunknetz zeitweise nicht möglich waren. Beide Fehler, die für Smartphones jeglicher Preisklasse absolut indiskutabel sind, sollen nach dem Einspielen von iOS 13.2.2 nicht mehr auftreten.

 
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NVIDIA: Neuer Grafiktreiber für "Red Dead Redemption 2"

reported by doelf, Mittwoch der 06.11.2019, 17:18:12

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 441.12 aktualisiert. Diese wird für das Western-Spiel "Red Dead Redemption 2" empfohlen und bringt auch Verbesserungen für "Need for Speed Heat" und "Borderlands 3". OLED-Fernseher von LG haben es auf die Liste der G-SYNC-kompatiblen Bildschirme geschafft und sicherheitsrelevante Änderungen gibt es ebenfalls.

G-SYNC-kompatible OLED-TV-Geräte
LGs OLED-Fernseher mit 4K-Auflösung wurden in die Liste der G-SYNC-kompatiblen Bildschirme aufgenommen, konkret handelt es sich um die 2019er Baureihen B9 (OLED55B9PUA, OLED65B9PUA), C9 (OLED55C9PUA, OLED65C9PUA, OLED77C9PUB) und E9 (OLED55E9PUA, OLED65E9PUA). Die benötigte Firmware gibt es bisher aber nur in Nordamerika, also in Kanada, den USA und Mexiko. Weitere Details liefert eine Mitteilung von NVIDIA.

Noch keine Details zur Sicherheitslücke
NVIDIA gibt an, sicherheitsrelevante Änderungen an Treiber-Komponenten vorgenommen zu haben. Weitere Details will man im Rahmen des NVIDIA Security Bulletin 4907 am heutigen Tag veröffentlichen, doch bisher existiert die Seite mit der Sicherheitswarnung noch nicht. Zusätzlich verweist NVIDIA auf die Seite 14 seiner Versionshinweise, doch auch dort werden nur ältere Sicherheitsprobleme behandelt.

Behobene Fehler
Das Spiel "Super Robot Wars V" soll nicht mehr abstürzen und dabei einen weiß leuchtenden Bildschirm zurücklassen.

Offene Fehler
"Grand Theft Auto V" läuft auf NVIDIA-basierten Grafikkarten derzeit sehr instabil und man sucht zusammen mit Rockstar Games nach einer Lösung. "Battlefield V" lässt sich nach einem Minimieren nicht mehr zur Vollbild-Darstellung bewegen, wenn sowohl G-SYNC als auch HDR aktiv sind.

Treiber-Komponenten und unterstützte Hardware
Im Vergleich zur vorausgegangenen Treiberversion 441.08 WHQL wurde kein Software-Modul (nView 149.77, HD-Audio 1.3.38.21, PhysX 9.19.0218, GeForce Experience 3.20.0.118, CUDA 10.1, Control Panel 8.1.940.0 bzw. 8.1.956.0) aktualisiert. NVIDIAs GeForce Game Ready Driver 441.12 WHQL unterstützt Desktop-GPUs ab der Baureihe GeForce GT 630 sowie Notebook-GPUs ab der Baureihe GeForce 830M.

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 441.12 WHQL

 
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AMD: Neuer Treiber für "Red Dead: Redemption II"

reported by doelf, Mittwoch der 06.11.2019, 16:10:40

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2019 Edition auf die optionale Version 19.11.1 aktualisiert, welche für die PC-Version des Wild-West-Spiels "Red Dead: Redemption II" empfohlen wird. Zudem wurde die Unterstützung für den OpenGL-Nachfolger Vulkan abermals weiter ausgebaut.

Neuerungen für Vulkan
Für Vulkan vermeldet AMD sechs neue Erweiterungen sowie das Feature-Bit "Clustered Subgroup Operations":

  • VK_KHR_timeline_semaphore: Diese Erweiterung führt einen neuen Semaphor-Typ ein, der eine ganzzahlige Nutzlast verwendet, um einen Punkt auf einer Zeitleiste zu identifizieren. Über diese Erweiterung lassen sich der Semaphor sowie der Warte-/Signaloperationen des Hosts und des Geräts abfragen.
  • VK_KHR_shader_clock: Diese Erweiterung ermöglicht es einem Shader, einen in Echtzeit oder monoton inkrementierten Zähler auf Untergruppenebene oder Geräteebene abzufragen.
  • VK_KHR_shader_subgroup_extended_types: Über diese Erweiterung werden uneinheitliche Gruppenoperationen in SPIR-V als 8, 16 bzw. 64 Bit Ganzzahlen oder 16 Bit Gleitkommazahlen sowie entsprechende Vektoren unterstützt.
  • VK_KHR_pipeline_executable_properties: Über diese Erweiterung können Applikationen wie Debugging- und Leistungswerkzeuge Eigenschaften und Statistiken zum Pipeline-Kompilierungsprozess abfragen.
  • VK_KHR_spirv_1_4: Diese Erweiterung ermöglicht die Verwendung von SPIR-V 1.4-Shader-Modulen, die wiederum eine einfachere Übersetzung von Hochsprachen in spirv ermöglichen.
  • VK_EXT_subgroup_size_control: Mit dieser Erweiterung wurde die Möglichkeit zur Steuerung von Untergruppengrößen implementiert, indem sie eine variierende Untergruppengröße zulässt und auch eine erforderliche Untergruppengröße definiert. Zudem wurde die optionale Funktion zum Zulassen vollständiger Berechnungsuntergruppen aktiviert.
  • Clustered Subgroup Operations: Über dieses Feature-Bit können Aufrufe Cluster-Operationen wie add, mul, min, max, and, or, xor zwischen Partitionen einer Untergruppe ausführen. Solche Operationen werden nur innerhalb der Untergruppenaufrufe innerhalb einer Partition ausgeführt.

Behobene Fehler
Das Spiel "The Outer Worlds" konnte beim Aufruf des Inventars abstürzen, auch wurden die Charakter-Modelle dort fehlerhaft angezeigt. Diese Probleme hat AMD ebenso behoben wie eine Limitierung der Framerate auf 60 fps, welche im Zusammenspiel mit bestimmten Vulkan-Spielen auftrat. Der Verbindungsaufbau zum Live-Streaming mit Twitch lässt sich wieder über die Radeon Einstellungen aufrufen und beim OBS-Streaming unterschlägt der AMF-Codec keine Frames mehr.

Ungelöste Probleme
Der Wechsel der HDR-Einstellung ist mit Vorsicht zu genießen, sofern Radeon ReLive aktiviert ist, denn diese Kombination kann das System instabil werden lassen. Wird die Leistungsdatenüberlagerung (Performance Metrics Overlay) genutzt, verursacht deren Anzeige bei bestimmten Spielen und Applikationen ein Flackern. Wird die Überlagerung für Leistungsdaten aktiviert, stimmen die Werte für die VRAM-Auslastung nicht immer. Ist HDR in Windows aktiviert, verursacht der Aufruf der Radeon-Überlagerung zuweilen einen Fokusverlust bei Spielen. Einige Titel werden sogar minimiert.

Werden Spiele in Full-HD-Auflösung (1080p) mit niedrigen Grafikeinstellungen gespielt, fühlt sich die Radeon RX 5700 mitunter unterfordert und gerät ins Stottern. Wenn jemand an einer Radeon RX 5700 mehrere Anzeigegeräte betreibt, zeigt zuweilen keines davon etwas an, nachdem die Grafikkarte aus dem Schlaf- oder Ruhemodus geholt wurde. FreeSync-Displays mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz bereiten der Baureihe Radeon RX 5700 ebenfalls Probleme, die sich in Form von Bildhaklern offenbaren. Bleiben noch die erhöhten Speichertaktraten, welche die Radeon VII zuweilen im Leerlauf bzw. bei der Anzeige des Desktops anlegt - ein Bug, der uns seit Monaten begleitet.

Unterstützte Betriebssysteme und Grafiklösungen
Die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.11.1 gibt es für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7. Sie unterstützt diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs sowie die Ryzen-Prozessoren mit Vega-Grafik (Desktop und Notebook). Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen. Für moderne Grafikprozessoren werden allerdings gar keine 32-Bit-Treiber geboten.

Download:

Quelle: www.amd.com
 
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FACEBOOK löst alle seine Probleme

reported by doelf, Mittwoch der 06.11.2019, 13:21:51

Das Unternehmen Facebook hat einen "inspirierten" Vorstoß unternommen, um die Datenpannen der Vergangenheit vergessen zu machen. Es hat sich ein neues Branding und ein neues Logo verpasst. Eine angeblich angedachte Umbenennung ist nicht erfolgt, so kaputt war der Ruf des Unternehmens dann doch noch nicht.

Während sich facebook als App komplett klein schreibt, hat man dieses Understatement für das Unternehmen abgeworfen und setzt stattdessen auf kapitale Majuskeln, also Großbuchstaben. Wie alle Dinge ohne nennenswerten Inhalt erfährt auch FACEBOOK durch die Großschreibung eine Überbetonung, die von manchen Zeitgenossen auch als gedrucktes Geschrei empfunden wird. Die verwendete Typographie zeichnet sich durch gerundete Diagonalen und weiche Ecken aus, welche ein "Gefühl des Optimismus" verströmen sollen. Große Abstände zwischen den Buchstaben erleichtern das Lesen und wenn der Platz zu klein wird schrumpft die Wortmarke auf "FB".

FreeBASIC, pardon: FACEBOOK nimmt für sich in Anspruch, das Monogramm "FB" etabliert zu haben. Die erstmals im Jahr 1442 in den Registern der Burgvogtei Celle schriftlich erwähnte "Farster Bauerschaft" sollte unserer Ansicht nach Rechtsmittel einlegen, um ihre wesentlich älteren Rechte auf das Kurzel "FB" zu verteidigen. Das im Wappen der Farster Bauerschaft verwendete Blau ähnelt dem von Facebook ebenfalls, was zusätzlich zu Verwechslungen führen könnte. Aber in dieser Hinsicht hat FACEBOOK bereits vorgesorgt: "Eine einfühlsame Farbpalette" sorgt dafür, dass uns FACEBOOK nicht nur in Blau begegnet, sondern kontextbezogene Farben nutzt - beispielsweise Gelb für ganz großen Käse.

 
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Intel stellt seine erste 10-nm-CPU ein

reported by doelf, Montag der 04.11.2019, 18:06:06

Drei Jahre hatte Intel vergeblich an der Marktreife seiner 10-nm-Produktion gearbeitet, um mit dem Core i3-8121U dann doch noch einen ziellosen Schnellschuss abzugeben. Eigentlich sollte der Core i3-8121U der erste Vertreter der "Cannon Lake"-Familie sein, letztendlich blieb die erfolglose CPU aber die einzige ihrer Art. Und das hatte einen guten Grund.

Eher Prototyp als marktreif
Der 10-nm-Prozess, welcher für den Core i3-8121U genutzt wurde, war schlicht und einfach nicht ausgereift! So konnte Intel lediglich eine Dual-Core-CPU verwirklichen, die auf einen TDP-Rahmen von 15 Watt beschränkt war. Normalerweise verhelfen kleinere Strukturen zu höheren Taktraten, während der Energiebedarf bei gleicher Taktung sinkt. Das war beim Cannon Lake aber nicht der Fall, denn der Basistakt entspricht dem des 14-nm-Vorgängers Core-i3 8130U aus der Baureihe "Kaby Lake-R" und den Turbotakt musste Intel sogar um 200 MHz auf 3,2 GHz reduzieren. Schlimmer noch: Beim 10-nm-Prozessor funktionierte die Grafikeinheit nicht, so dass dieser zwingend mit einem diskreten Grafikchip kombiniert werden musste. Doch wer steckt schon eine GPU nebst eigenem Grafikspeicher in ein System mit einer leistungsschwachen 2-Kern-CPU?

Für PC-Hersteller unattraktiv
Letztendlich so gut wie niemand, so dass Intel den Core i3-8121U selbst verbauen musste - in den NUC-Systemen NUC8I3CYSM und NUC8I3CYSN. Dies ist auch einer der Gründe dafür, dass dieser Prozessor zwar im zweiten Quartal 2018 vorgestellt wurde, es aber erst gegen Ende 2018 in den Handel schaffte. Und genau diese beiden NUCs schickt Intel nun aufs Abstellgleis, da es mit dem Core i3-1005G1 endlich einen voll funktionsfähigen 10-nm-Nachfolger gibt. Bei dieser "Ice Lake"-CPU sind im Turbomodus 3,4 GHz möglich und es ist eine IGP des Typs Intel UHD Graphics mit an Bord. Verstörend ist derweil der garantierte Basistakt, welcher von 2,2 auf 1,2 GHz reduziert wurde, obwohl es beim TDP-Rahmen von 15 Watt geblieben ist.

Schafft "Ice Lake" den 10-nm-Durchbruch?
Intel hatte "Ice Lake" offiziell im dritten Quartal 2019 eingeführt, doch nicht jede Core-CPU der zehnten Generation entspringt dieser Familie. Stattdessen tummeln sich hier auch "Comet Lake" (Core i7-10510U und i7-10710U) sowie "Amber Lake Y" (Core i7-10510Y), die allesamt noch im 14-nm-Prozess gefertigt werden. Und während es für die 14-nm-CPUs einen stabilen Grafiktreiber gibt, müssen sich "Ice Lake"-Nutzer mit einem Beta-Treiber von Anfang September begnügen. Aber zumindest konnte Intel schon einige PC-Hersteller von "Ice Lake" überzeugen: Der Core i3-1005G1 kommt in Lenovos Ideapad S340-14IIL und C340-15IIL sowie in einigen HP-Notebooks (15-cs3001ng, 14s-dq1000ng, 14s-dq1120ng, 14s-dq1421ng) zum Einsatz und wird ab Dezember auch im Microsoft Surface Pro 7 stecken.

Zuvor Kaby Lake-G ohne Nachfolger eingestellt
Während die Nachfolge des Core i3-8121U gesichert ist, wird der ebenfalls glücklose "Kaby Lake-G" ohne Nachfolger eingemottet. Anfang Oktober hatte Intel diese seltsame Chimäre aus hauseigenen Core-Rechenkernen und Grafikeinheiten von AMD in den EOL-Status versetzt. "Kaby Lake-G" umfasst fünf CPU-Modelle (100 Watt TDP: Core i7-8809G, Core i7-8709G; 65 Watt TDP: Core i7-8706G, Core i7-8705G, Core i5-8305G), die es allerdings nur in fünf Notebook-Serien (Acer Aspire 7 A715 und ConceptD 5, Dell Precision 5530 und XPS 15, HP Spectre x360 15) und zwei NUC-PCs (NUC8i7HVK und NUC8i7HNK) geschafft hatten. Wir erwarten, dass Intel im Laufe des Jahres 2020 einen eigenen Grafikchip präsentieren wird, der die entstandene Lücke kompensieren wird.

 
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Flash-Speicher: Die Preise fallen langsam

reported by doelf, Samstag der 02.11.2019, 18:46:33

Während der Handelskonflikt zwischen Japan und Südkorea die Kurse für Arbeitsspeicher im Juli in die Höhe schießen ließ, blieben die Auswirkungen auf die Flash-Chips moderat. Gleiches gilt allerdings auch für den Preisverfall, der am Spot-Markt in Taiwan inzwischen wieder eingesetzt hat.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am Freitag durchschnittlich 2,307 US-Dollar auf den Tisch legen. Dies bedeutet einen Rückgang um 1,37 Prozent im Vergleich zu Anfang Oktober, im Laufe des September hatte der Kurs dieser Chips noch um 3,71 Prozent nachgegeben. Im Jahresverlauf ist der Preis dieser Chips um 23,63 Prozent gesunken.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,258 US-Dollar und ist preislich recht unattraktiv. Nachdem ihr Preis im September um 9,71 Prozent gefallen war, notieren wir für Oktober einen Anstieg um 3,34 Prozent. Auch im Vergleich zu November 2018 sehen wir einen Preisanstieg, allerdings nur um 1,67 Prozent.

Wer statt MLC die Variante TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) für seine Produkte einkauft, bekommt 256 Gb schon für 2,822 US-Dollar (-2,22%). Der Kurs der TLC-Chips ist schon seit Monaten sehr konstant (Oktober: -1,06%; September: -0,92%; August: -0,30%; Juli: -0,71%; Juni: -0,03%; Mai: +2,06%; April: -0,34%). TLC-Chips sind bei Schreibzugriffen langsamer als MLC (2 Bit pro Zelle) oder SLC (1 Bit pro Zelle), da immer drei Bit gelöscht und dann neu geschrieben werden müssen. Wir beobachten die Preisentwicklung dieser Chips erst seit März 2019.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,1166 US-Dollar wert und notierte damit um 1,7 Prozent stärker als Anfang Oktober. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 1,95 Prozent eingebüßt. Da in den meisten Produkten TLC-Chips zum Einsatz kommen, sind die Preise nach wie vor sehr günstig. Man kann bei SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks folglich bedenkenlos zugreifen, wobei die Preise auf lange Sicht weiter fallen werden.

 
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Arbeitsspeicher: 8Gb-Chips werden immer billiger

reported by doelf, Samstag der 02.11.2019, 17:57:23

Im Juli hatte Japan Beschränkungen für die Ausfuhr elektronischer Bauteile wie Speicherchips gegen sein Nachbarland Südkorea verhängt. In der Folge waren insbesondere die Kurse für DRAM-Speicher sprunghaft angestiegen. Nun, da die Exportbeschränkungen wieder gelockert wurden, geht der Preisverfall bei den DDR4-Chips ungebremst weiter.

Als Grund für die Ausfuhrbeschränkungen hatte Japan Sicherheitsbedenken gegenüber südkoreanischen Technologiefirmen angeführt. Diese habe man zwischenzeitlich ausräumen können. Tatsächlich war Japan jedoch über Entschädigungsforderungen der Südkoreaner für Zwangsarbeiter während der japanischen Besatzung zwischen 1910 und 1945 erbost. Dieser Konflikt schwelt schon seit Jahrzehnten und belastet die beiden Länder immer wieder. Doch trotz aller Spannungen scheint man es derzeit nicht auf einen ausufernden Handelskrieg anzulegen, schließlich hat man mit den USA und China ein abschreckendes Beispiel vor Augen. Doch kommen wir zum Arbeitsspeicher:

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133/2400 8Gb 1Gx8 musste man am Freitag im Schnitt 2,880 US-Dollar (-6,89%) auf den Tisch legen, womit wir den Kurs von Juli (3,066 US-Dollar) nun wieder deutlich unterbieten. In den Vormonaten war der Preis bereits um 7,03 und 8,42 Prozent gefallen. Ziehen wir den Vorjahreskurs heran, ist sind die 8Gb-Chips um beachtliche 58,34 Prozent billiger geworden. Mehr Speicher pro US-Dollar bekommt man nicht.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133/2400 4Gb 512Mx8, kostet momentan 1,730 US-Dollar. Zu Beginn des Vormonats waren es 1,877 US-Dollar (-7,83%) gewesen, im September und August hatte dieser Kurs um 1,05 bzw. 9,89 Prozent nachgegeben. Auch die 4Gb-Chips unterschreiten inzwischen den Stand von Anfang Juli (1,731 US-Dollar), wenn auch nur ganz knapp. Seit November 2018 ist der Preis dieser Chips um 45,82 Prozent abgerutscht.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600/1866 4Gb 512Mx8, wurden zuletzt 1,556 US-Dollar gezahlt. Das ist zwar weniger als bei den DDR4-Chips, doch vom Stand Anfang Juli (1,434 US-Dollar) sind wir hier noch weit entfernt. Im Oktober hatten sich die DDR3-Chips nur um 1,95 Prozent verbilligt und im September war es ein Minus von 1,61 Prozent gewesen. Ein Blick auf November 2018 offenbart einen Preisrückgang um 46,05 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,1166 US-Dollar wert und notierte damit um 1,7 Prozent stärker als Anfang Oktober. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 1,95 Prozent eingebüßt. Für die kommenden Wochen erwarten wir einen weiteren Preisverfall bei allen DDR4-Chips. Wie viel Spielraum es bei den DDR3-Chips noch gibt, bleibt indes abzuwarten, schließlich werden dort die Fertigungskapazitäten heruntergefahren.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Marktanteile: Windows 7 noch auf gut einem Viertel aller PCs

reported by doelf, Samstag der 02.11.2019, 16:55:34

Einmal im Monat schauen wir bei NetMarketShare auf die aktuelle Marktentwicklung bei den PC-Betriebssystemen. Seit Dezember 2018 belegt Windows 10 hier den ersten Platz und konnte im August 2019 nun erstmals über die Marke von 50 Prozent klettern. Im Oktober hat sich der Abstand zwischen Windows 10 und 7 weiter vergrößert, zeitgleich startet macOS 10.15 durch.

Marktanteile im Oktober

Windows 10 konnte seinen Marktanteil im Oktober um 1,94 Punkte auf 54,32 Prozent ausbauen (September: +1,39; August: +2,13), während Windows 7 um 1,27 Punkte auf 26,90 Prozent (September: -2,17; August: -1,49) abgesackt ist. Ein Anteil von mehr als ein Viertel des Marktes ist für ein Betriebssystem, dessen Support in zwei Monaten auslaufen wird, extrem hoch. Wer nun auf günstige Upgrade-Angebote seitens Microsoft hofft, wird offiziell enttäuscht. Inoffiziell lässt sich Windows 10 nach wie vor mit den Lizenzschlüsseln von Windows 7, 8 und 8.1 installieren, was der Autor dieser Meldung erst vor drei Tagen bei einem Notebook mit Windows 7 Home 64 Bit praktiziert hat ;-)

macOS 10.14 verteidigt Rang drei mit 5,16 Prozent, musste im Oktober aber ein Minus von 1,99 Punkten verkraften, nachdem es im September um 1,20 und im August um 0,57 Punkte zulegen konnte. Schuld ist das nun offiziell verfügbare macOS 10.15, das sich um 1,92 Punkte auf 2,21 Prozent verbessert hat. Damit liegt das neueste Betriebssystem aus Cupertino auf Rang 5 hinter Windows 8.1, das bei 3,50 Prozent (+0,02) stagniert. Windows 8, welches wir für unser Diagramm mit der Version 8.1 zusammenfassen, rutschte um zwei Positionen auf Rang 11 (0,56%; -0,06) ab. Auf Platz 6 sorgt macOS 10.13 (1,75%; -0,27) dafür, dass es je drei Betriebssysteme von Apple und Microsoft in die Top 6 geschafft haben.

Auf den Plätzen sieben bis zehn folgen Windows XP (1,38%; +0,17), Linux (1,11%; -0,14), macOS 10.12 (0,78%; -0,16) und macOS 10.11 (0,56%; -0,06). Dabei ist zu beachten, dass NetMarketShare einige Distributionen wie Chrome OS (Platz 12 mit 0,42%; +0,02), Ubuntu (Platz 13 mit 0,42%; -0,11) und Fedora (Platz 19 mit 0,03%; +/-0,00) separat aufführt. In der Summe ergibt dies 1,98 Prozent (-0,23) und damit Platz 6 für die Linux-Fraktion. Es fällt auf, dass sich die Zugewinne, welche ältere macOS-Versionen sowie Ubuntu zuletzt verbuchen konnten, wieder in Luft aufgelöst haben. Bleibt noch festzuhalten, dass das ungeliebte Windows 8 endlich aus den Top 10 gefallen ist.

 
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Firefox 70.0.1 behebt drei Probleme

reported by doelf, Samstag der 02.11.2019, 13:58:16

Das erste Update für den Firefox 70 kümmert sich um drei Probleme, von denen keines sicherheitsrelevant ist. Unter anderem wurde die Version des Video-Codecs OpenH264 für macOS Catalina 10.15 auf die Nummer 1.8.1.1 angehoben, damit dieser neu installiert wird und danach wieder funktionsfähig ist.

Zuvor wurde der Firefox 70.0 zusammen mit OpenH264 1.8.1 ausgeliefert, doch diese Version des Codes war bereits in vorherigen Versionen von Firefox enthalten. Diese hatten allerdings das Quarantäne-Attribut für den Codec nicht entfernt, so dass er von macOS Catalina 10.15 blockiert wurde. Der Firefox 70.0 entfernt das Attribut beim Download, doch damit dies funktioniert, musste zunächst die Versionsnummer des Video-Codecs auf 1.8.1.1 angehoben werden. Ansonsten sind OpenH264 1.8.1 und 1.8.1.1 völlig identisch. Eine weitere Korrektur sorgt dafür, dass die Titelzeile des Browsers im Vollbildmodus nicht mehr verschwindet. Hiervon waren macOS 10.14 und 10.15 betroffen. Der dritte Fehler betrifft LSNG (LocalStorage NextGen) und verhinderte auf einigen Webseiten das dynamische Laden von JavaScript. Als Workaround wurde LSNG deaktiviert.

Werfen wir nun noch einen Blick auf die Änderungen und Verbesserungen, welche der Firefox 70 im Allgemeinen bringt:

Privatsphäre und Sicherheit
Der erweiterte Schutz vor Aktivitätenverfolgung ist beim Firefox nun Standard. Dieser blockiert Skripte zur Aktivitätenverfolgung durch soziale Netzwerke, Cookies zur seitenübergreifenden Aktivitätenverfolgung, Inhalte zur Aktivitätenverfolgung in privaten Fenstern sowie heimliche Digitalwährungsberechner (Krypto-Miner). Zudem zeigt der Firefox nun an, ob eine Webseite den Standort des Benutzers abfragt. Im Firefox 70 wurden 13 Sicherheitslücken geschlossen, von denen einige auch die Version 68 mit Langzeitunterstützung (ESR) betreffen. Diese wurde auf den Stand 68.2 aktualisiert. Als kritisch wurden einige intern gefundene Speicherfehler in den beiden Browser-Ausgaben eingestuft, dazu kommen drei hochgefährliche Schwachstellen, acht von mittlerer Schwere sowie ein vergleichsweise harmloses Problem.

Der neue Baseline-Interpreter
Mit dem Baseline-Interpreter beschleunigt Mozilla die Verarbeitung von JavaScript um zwei bis zehn Prozent und reduziert zugleich den Speicherbedarf ein wenig. JavaScript-lastige Webseiten sollen hierdurch um bis zu acht Prozent schneller laden. In der Pipeline befindet sich der neue Baseline-Interpreter zwischen dem C++ Interpreter und Baseline JIT (Just in Time) und umfasst Elemente seiner beiden Nachbarn. Er führt sämtliche Bytecode-Anweisungen mit einer festen Interpreter-Schleife aus. Darüber hinaus verwendet der Baseline-Interpreter Inline-Caches, um die Leistung zu verbessern und Typinformationen zu erfassen.

Leistungs- und Effizienzverbesserungen
Der neue Compositor namens WebRender, den Mozilla zunächst für Grafiklösungen von NVIDIA und im Anschluss auch für AMDs Grafikchips freigeschaltet hatte, wurde nun auch für Desktop-Systeme mit einer iGPU von Intel in Verbindung mit "geringer Auflösung" (bis zu 1.920 x 1.200 Pixel) aktiviert. WebRender wurde in Mozillas Programmiersprache Rust entwickelt und setzt viel stärker auf den Grafikprozessor, was in erster Linie Geschwindigkeitsvorteile bringt. Ein wesentlich effizienterer Compositor beschleunigt die Seitenladezeiten unter macOS um bis zu 22 Prozent und senkt darüber hinaus den Stromverbrauch deutlich. Beim der Wiedergabe von Videoinhalten konnte der Ressourcen-Verbrauch unter macOS um bis zu 37 Prozent reduziert werden.

Benutzeroberfläche und Bedienung
Die internen Seiten des Firefox beherrschen nun auch den Dark-Mode und die Werkzeugleiste für das Firefox-Konto wurde komplett überarbeitet. Das Firefox-Konto hat ein eigenes Symbol erhalten, welches auch Zugriff auf die Firefox-Dienste Monitor und Send gewährt. Gibt es neue Mitteilungen rund um den Firefox, taucht ein Icon in Form eines Geschenkpaketes in der Symbolleiste auf. Die Übernahme von in Chrome gespeicherten Passwörtern funktioniert nach Windows nun auch unter macOS. Unverschlüsselt über HTTP übertragene Webseiten werden über ein durchgestrichenes Schloss signalisiert, dessen Farbe generell von grün zu grau geändert wurde. Bei unter- bzw. überstrichenem Text werden die Linien vor Glyphen unterbrochen, um die Lesbarkeit zu verbessern.

Für Entwickler
Wenn Entwickler die Barrierefreiheit über die Entwicklertools testen, bezieht diese Prüfung nun auch die Tastatur mit ein. Ist WebRender aktiv, lässt sich auch die Bedienbarkeit bei reduzierter Farbstärke kontrollieren. Der Inspector graut inaktive CSS-Deklarationen aus und informiert per Tooltip darüber, warum dies geschieht. Probleme kann es geben, wenn für eine Eigenschaft eines Themas ein Alias verwendet wurde, da dies nicht mehr unterstützt wird.

Download:

 
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LibreOffice 6.3.3 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 02.11.2019, 13:17:42

Das finale LibreOffice 6.3.3 liegt für Windows, macOS und Linux zum Download bereit. Es entspricht dem zweiten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits verwendet, muss die Installationsdateien nicht erneut herunterladen. LibreOffice 6.3.3 korrigiert etliche Fehler, bringt aber keine neuen Funktionen.

Im Vergleich zur stabilen Version 6.3.2 umfasst LibreOffice 6.3.3 insgesamt 83 Korrekturen. Darunter finden sich 18 potentielle Absturzursachen wie ein Crash beim Versuch, ein unbenutztes Benutzerfeld zu löschen. Viele weitere Fehlerbereinigungen verbessern das Zusammenspiel mit den Dokumenten anderer Office-Lösungen, beispielsweise fehlende Feldnamen bei .DOCX-Dokumenten. Die Anzeigeprobleme von Präsentationsfolien auf großen Bildschirmen mit hoher Auflösung konnten ebenfalls beseitigt werden.

Wer noch mit LibreOffice 6.2.8 unterwegs ist, sollte sich so langsam auf den Versionssprung vorbereiten, denn der Support für die Generation 6.2 wird zum 30. November 2019 auslaufen. Vom für Anfang 2020 geplanten LibreOffice 6.4 gibt es bisher nur eine frühe Alpha-Ausgabe, die weder den vollen Funktionsumfang noch eine ausreichende Stabilität für den Alltagseinsatz bietet.

Download:

 
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