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News-Archiv: Dezember 2015

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Adobe stopft 19 Sicherheitslücken in Flash Player und AIR

reported by doelf, Dienstag der 29.12.2015, 20:43:39
Pünktlich zum Jahreswechsel hat Adobe noch einmal 19 Schwachstellen in den Programmen Flash Player und AIR behoben. Die Software-Firma bewertet die Fehler im Flash Player als kritisch und zumindest einer (CVE-2015-8651) wird bereits für gezielte Angriffe missbraucht. Wir raten den Benutzern von Windows und Mac OS X daher zum sofortigen Update. Nur beim Flash Player 11.2 für Linux und AIR ist weniger Eile geboten, hier gilt lediglich die moderate Warnstufe 3.

13 der 19 Sicherheitslücken entstehen dadurch, dass auf bereits aus dem Speicher entfernte Objekte zugegriffen wird. Dabei können Angreifer Schadcode im Arbeitsspeicher platzieren und diesen auch ausführen. Ähnlich verhält es sich bei vier Speichermanipulationen, einem Ganzzahlenüberlauf und einer Typenverwechslung. Bei CVE-2015-8651, also der Schwachstelle, die bereits angegriffen wird, handelt es sich um den Ganzzahlenüberlauf.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Firefox 44.0 Beta 4 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 29.12.2015, 13:32:01
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 43.0.3 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser seit heute auch in der Version 44.0 Beta 4 zum Download bereit - die Beta 3 wurde übersprungen. Den fertigen Firefox 44.0 darf man ab dem 26. Januar 2016 erwarten. Das Hauptaugenmerkmal liegt bei dieser Version auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download: Firefox 44.0 Beta 4
 
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Nochmals nachgebessert: Der Firefox 43.0.3 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 29.12.2015, 13:30:17
Mozilla hat die Ausgabe 43 seines Internetbrowsers Firefox zum dritten Mal nachgebessert: Die frisch veröffentlichte Version 43.0.3 behebt ein Problem mit NVIDIAs "Network Access Manager" und verbessert die Wiedergabe einiger Videos auf YouTube. Zuvor hatten die Entwickler bereits ein SHA-256-Signaturzertifikat für Windows sowie mehrere Stabilitäts- und Sicherheits-Updates nachgereicht.

Der Fehler im Zusammenspiel mit NVIDIAs "Network Access Manager" sorgte für einen Anstieg der Browser-Abstürze unter Windows 7, Vista und XP. Auf einigen Konfigurationen mit älteren nForce-Chipsätzen fror sogar das komplette Betriebssystem ein und erforderte den Griff zum Netzschalter. Als wesentlich harmloser erweist sich das zweite Problem, denn YouTube griff beim Firefox 43 bisher grundsätzlich zu mp4/AVC, statt VP9 zu verwenden.

Download: Firefox 43.0.3
Quelle: www.mozilla.org
 
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RIP: Ian "Lemmy" Kilmister (1945 - 2015)

reported by doelf, Dienstag der 29.12.2015, 12:40:03
Ian "Lemmy" Kilmister, Sänger, Bassist und Gesicht der Heavy-Metal-Band Motörhead, ist gestern im Alter von 70 Jahren an Krebs gestorben. Lemmy hatte erst am zweiten Weihnachtstag von seiner Erkrankung erfahren. Er war das letzte verbliebene Gründungsmitglied der 1975 gestarteten Band oder besser gesagt: Lemmy war Motörhead.


Erst im November dieses Jahres war Phil Taylor, der langjährige Schlagzeuger der Gruppe, an Leberversagen gestorben. Taylor war - mit Unterbrechungen - zwischen 1976 und 1992 für Motörhead aktiv. Auch Lemmy hatte seit längerer Zeit mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Nach der Veröffentlichung des aktuellen Albums "Bad Magic" am 28. August 2015 ging Motörhead auf eine Tour durch die USA, welche die Band im September aufgrund einer Erkrankung Kilmisters unterbrechen musste.

Nach den frühen Erfolgen mit Alben wie "Motörhead" (1977), "Overkill" (1979), "Bomber" (1979), "Ace of Spades" (1980) und "Iron Fist" (1982) erlebte die Band in den Achtzigern und insbesondere den Neunziger Jahren eine lange Durststrecke. Zwischen "Bastards" (1993) und "Hammered" (2002) stellten die deutschen Fans die letzte Bastion der Band, die in dieser Zeit weder in ihrer Heimat England noch in den USA eine Chart-Platzierung vorweisen konnte. Erst das 2004 veröffentlichte Album "Inferno" läutete die Wende ein und verschaffte Motörhead einen zweiten Frühling. Dessen Höhepunkt war die Veröffentlichung von "Bad Magic" im vergangenen Sommer, welches in Deutschland und Österreich die Spitze der Charts erklimmen konnte. In der Schweiz erreichte die böse Magie Platz 2, in Großbritannien Platz 10 und in den USA immerhin Platz 35.

Es heißt ja, man soll gehen, wenn es am schönsten ist. In diesem Sinne, lieber Lemmy, heiz' der Hölle kräftig ein!
 
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Lebe wohl, Mittelwelle!

reported by doelf, Montag der 28.12.2015, 19:54:03
Noch sendet der Deutschlandfunk als letzte Mittelwellenbastion Deutschlands an sechs Standorten, doch damit ist in der Silvesternacht Schluss. Auch beim deutschsprachigen Radioprogramm von RTL wird wohl zum Jahresende der Stecker gezogen. Dies hatte der luxemburgische Premier- und Kommunikationsminister Xavier Bettel Mitte März 2015 nach mehrjährigem Streit zwischen Land, Betreiberfirma und Anwohnern bekannt gegeben.

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RTL - Deutschlands Hit-Radio - knarzt momentan noch über die Frequenz 1440 kHz, die Ausstrahlung erfolgt über den Sender Marnach in der luxemburgischen Gemeinde Clerf. Deren Bewohner hatten gegen den Weiterbetrieb der Anlage geklagt, da sie Gesundheitsschäden aufgrund der Radiowellen befürchten. Zudem treten im Umfeld des Senders Störungen bei elektrischen Geräten auf. In Deutschland ist im Mittelwellenspektrum nur noch der Deutschlandfunk vertreten, der seine sechs Anlagen - Braunschweig: 756 kHz, Heusweiler: 1.422 kHz, Neumünster: 1.269 kHz, Nordkirchen: 549 kHz, Ravensburg: 756 kHz, Thurnau: 549 kHz - zum Jahresende stilllegen wird. Die in der Mittelwelle eingesparten Gelder sollen in den Ausbau des Digitalradios DAB+ fließen. Unsere Nachbarn in Österreich hatten den Mittelwellenbetrieb schon am 31. Dezember 2008 eingestellt, ebenfalls aus Kostengründen.

Tatsächlich ist die Mittelwelle in Zeiten des Webradios ein Anachronismus. Früher hatten die Tageszeit und die Entfernung zum Sender über den Radioempfang entschieden, heute ist nur noch das verbleibende Volumen im Datentarif ausschlaggebend. Mit den unterschiedlichen Frequenzbereichen alter Radiogeräte können nur noch wenige etwas anfangen. Dies gilt auch für das einstige Erfolgsmodell Mittelwelle, welches bis vor wenigen Jahren noch auf den meisten Autoradios präsent war. Doch inzwischen haben UKW und DAB den Dinosaurier abgelöst, da sie eine deutlich bessere Tonqualität bieten, allerdings bei wesentlich geringerer Reichweite. Die Zukunft werden Streaming-Dienste dominieren, die sich das Thema Webradio bereits einverleibt haben und eine personalisierte Musikbeschallung versprechen. Sprachbeiträge jenseits der reinen Unterhaltung haben dabei Seltenheitswert und die vorselektierte Auswahl erschwert die Erweiterung des eigenen Horizonts erheblich. Das alte Radio war indes eine Expedition in unbekannte Länder.

Radiowellen werden auf zwei Arten übertragen: Die Bodenwelle, welche sich entlang der Erdoberfläche bewegt, und die Raumwelle, welche gen Himmel geschickt und von der Ionosphäre reflektiert wird. Bei der Langwelle (Radionutzung zwischen 148,5 und 283,5 kHz) ist nur die Bodenwelle von Bedeutung, welche Tag und Nacht Entfernungen von mehr als 1.000 km überwinden kann. Bei der Kurzwelle (Radionutzung zwischen 2.300 und 26.100 kHz) dominiert indes die Raumwelle, welche bei Tag und Nacht reflektiert wird und somit eine weltweite Ausstrahlung von Radioprogrammen ermöglicht. Die Mittelwelle (Radionutzung zwischen 526,5 und 1606,5 kHz) ist ein zweischneidiges Schwert: Abhängig von Frequenz, Sendeleistung, Topografie, Standort und Wetter überwinden Mittelwellensender per Bodenwelle bis zu 300 km. Nur in der Nacht wird die Mittelwelle ausreichend stark von der Ionosphäre reflektiert, so dass man per Raumwelle problemlos Entfernungen von weit über 1.000 km überwinden kann.

Im zwanzigsten Jahrhundert war die Mittelwelle daher das perfekte Medium, um politische Ansichten und Ideologien gleichzeitig über kurze und weite Strecken zu übermitteln. Doch als mehr und mehr Sender um die Wette schrien, wurde auch der Empfang immer schwerer. Zudem sorgt das Zusammentreffen von Boden- und Raumwelle für Interferenzen. Viele Sender verwendeten aus diesem Grund zwei unterschiedliche Antennenanlagen - eine für den Tag und eine zweite für den Nachtbetrieb. Ende der 60er Jahre kam dann die Ultrakurzwelle (UKW, Radionutzung zwischen 87,5 und 108,0 MHz) ins Spiel und brachte den Hörern einen überlegenen Klang. Über die Bodenwelle erreichen UKW-Sender eine Reichweite von bis zu 200 km, die Raumwelle wird nur in seltenen Fällen reflektiert und spielt für die Verbreitung keine Rolle. Das "Digital Audio Broadcasting" (DAB) ist der designierte UKW-Nachfolger, doch der Umstieg verläuft hierzulande noch schleppender als einst beim Digitalfernsehen. Die Mehrzahl unserer Leser wird ihre erste DAB-Erfahrung vermutlich in Form eines Autoradios gemacht haben - wenn überhaupt.

Mit den Mittelwellenradios wird in drei Tagen ein Stück Technikgeschichte sterben, doch bis dahin kann man es noch am eigenen Ohr erleben. Die miese Audioqualität, welche sich eigentlich nur für Sprachbeiträge eignet, wollen wir nicht schönreden. Auch der Energieaufwand und die Kosten zum Betrieb eines Mittelwellensenders stehen in keinem Verhältnis zu seinem Nutzen. Dennoch werden wir die Mittelwelle vermissen, auch wenn wir uns in den vergangenen Jahren nur noch selten in ihren Frequenzbereich verirrt hatten.
 
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Steam: Datenleck sorgte für Ausfall über Weihnachten

reported by doelf, Sonntag der 27.12.2015, 20:24:05
Am ersten Weihnachtstag gab es eine unangenehme Überraschung für die Benutzer der Spieleplattform Steam: Der Dienst war für eine Stunde nicht erreichbar, da Valve ihn aufgrund eines Konfigurationsfehlers abschalten musste. Zuvor hatten etliche Benutzer gemeldet, dass sie Daten fremder Konten einsehen konnten.

Diese Daten umfassten den Login-Namen, den Kundennamen nebst Rechnungsanschrift, die Telefonnummer und die mit Steam und Paypal verknüpften E-Mail-Adressen. Sofern eine Kreditkarte als Zahlungsmittel hinterlegt war, wurden auch deren letzte vier Ziffern angezeigt. Valve reagierte drastisch und zog den Stecker. Der Fehler war allerdings schnell gefunden: Eine falsch konfigurierte Caching-Funktion verwechselte zuweilen die Empfänger der Daten. Hier die offizielle Stellungnahme seitens Valve:
"Steam is back up and running without any known issues. As a result of a configuration change earlier today, a caching issue allowed some users to randomly see pages generated for other users for a period of less than an hour. This issue has since been resolved. We believe no unauthorized actions were allowed on accounts beyond the viewing of cached page information and no additional action is required by users."
Doch auch wenn Valve nicht gehackt wurde und die Empfänger der fremden Kontoinformationen diese nicht unmittelbar über die Steam-Plattform missbrauchen konnten, bleibt ein Informationsleck ungeklärten Ausmaßes. Die falsch verschickten Daten reichen zumindest für einen Identitätsdiebszahl oder gezielte Phishing-Angriffe aus. Erschwerend kommt hinzu, dass Valve die betroffenen Kunden vermutlich nicht identifizieren und somit informieren kann.
 
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Wine 1.9.0 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 27.12.2015, 17:52:07
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.0 markiert den ersten Schritt in Richtung der finalen Ausgabe 2.0.0.

Die stabile Version 1.8.0 liegt allerdings erst seit wenigen Tagen zum Download bereit. Während der Vorbereitung der Veröffentlichungskandidaten hatte es den üblichen Code-Freeze gegeben, so dass einige Korrekturen zunächst auf Eis gelegt wurden und nun erstmals in Wine 1.9.0 zur Verfügung stehen. Es wurden auch Probleme mit der Standardschriftart und Dialogen behoben sowie das Drag&Drop in X11 verbessert. Weiterhin wurde die Funktion WSAPoll implementiert. Diese gehört seit Windows Vista zum Winsock-API und dient zur Abfrage des Status von einem oder mehrerer Sockets.
Quelle: www.winehq.org
 
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Kore 2.0.0: Ein Update für Kodis offizielle Fernbedienung

reported by doelf, Sonntag der 27.12.2015, 17:01:31
Im Juni 2015 hatte die Mediencenter-Software Kodi, vormals unter dem Namen XBMC bekannt, eine neue Fernbedienungs-App für Android bekommen. Kore, so der Name der App, wurde von Synced Synapse als vollständig quelloffene Software unter der Apache-Lizenz 2.0 entwickelt. Nun liegt die Version 2.0.0 von Kore zum Download bereit, welche Live-TV und PVR/DVR ermöglicht.

Im Seitenmenü von Kore 2.0.0 findet sich ab sofort der Eintrag PVR, über den man auf eine Liste der Kodi zur Verfügung stehenden Kanäle sowie der dort aktuell laufenden Sendungen gelangt. Hier kann man wahlweise eine Aufnahme starten oder den elektronischen Programmführer (EPG) aufrufen. Man kann auch alle Add-ons über die Fernbedienung starten sowie YouTube Videos an Kodi schicken (Schaltfläche "Share" in der YouTube-App). Texteingaben lassen sich ebenfalls über die Fernbedienung vornehmen. Wer in Videos mit den Pfeiltasten navigieren möchte, muss hierfür zunächst die Option "EventServer" aktivieren.

Kore läuft auf Smartphones und Tablets mit Android ab der Version 4.0.3. Auf Seiten der Mediencenter-Software werden Kodi 14.x ("Helix") und 15.x ("Isengard") sowie XBMC 12.x ("Frodo") und 13.x ("Gotham") unterstützt. Abgesehen von Deutsch und Englisch ist die Benutzerfläche der App auch auf Baskisch, Bulgarisch, Chinesisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch (Portugal und Brasilien), Russisch, Spanisch und Tschechisch verfügbar.

Download: Kore 2.0.0 für Android
Quelle: kodi.tv
 
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Thunderbird 38.5.0 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 27.12.2015, 16:31:59
Mozilla hat seinen E-Mail-Client Thunderbird für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 38.5.0 aktualisiert. Das Update bereitet den Thunderbird auf die Verwendung eines SHA-256-Signaturzertifikats für Windows vor, welches Microsoft ab dem 1. Januar 2016 verlangen wird. Darüber hinaus gibt es fünf sicherheitsrelevante Änderungen.

Die beiden kritischen Sicherheits-Updates kümmern sich um mehrere Speichermanipulationen sowie das Umgehen der Same-Origin-Policy mit Hilfe der URIs data: und view-soure:, während die hochgradig gefährlichen Schwachstellen durch zwei Ganzzahlenüberläufe sowie einen Unterlauf entstehen. Auch für die Kontaktleiste gibt es eine Änderung, diese merkt sich ab sofort das zuletzt ausgewählte Adressbuch. Der Thunderbird 38.5.1, welcher dann tatsächlich mit dem SHA-256-Signaturzertifikat für Windows ausgeliefert wird, steht bereits in den Startlöchern und dürfte Anfang der kommenden Woche folgen.

Download: Thunderbird 38.5.0
Quelle: www.mozilla.org
 
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Wir wünschen ein frohes Fest!

reported by doelf, Donnerstag der 24.12.2015, 11:00:31
Es wieder so weit: Der Weihnachtsmann steckt im Kamin und lässt seine Glocken läuten, während die rote Nase eines betrunkenen Rentiers feierlich leuchtet. Doch nach dem kommerziellen Overkill der letzten Wochen und der allgegenwärtigen Terrorgefahr auf deutschen Weihnachtsmärkten bieten die freien Tage auch die Gelegenheit, sich auf das Wesentliche zu besinnen: Familie, Freunde, Frieden. Und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft mit weniger Egoismus und mehr Verantwortungsbewusstsein. Denn wer angesichts von 15 Grad Celsius am Heiligen Abend noch am Klimawandel zweifelt, der muss schon Donald Trump heißen.

Damit das Weihnachtsfest nicht zu besinnlich wird, haben wir unsere Top 5 Weihnachtslieder zusammengestellt. Ihr, liebe Leser, seid herzlich eingeladen, in unserem Forum eure eigenen Vorschläge einzustellen. Eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich.

Nummer 5: "Fairytale of New York", vorgetragen von The Isles of Scilly Police, Todd Stevens und Hannah Pearce
Unser eindeutiger Favorit aus dem Amateurlager, selten hörte man Polizisten derart enthusiastisch singen.



Nummer 4: "Christmas In Hollis" von RUN-DMC
Dieser Song wurde durch "Stirb Langsam" (1988) zum unsterblichen Klassiker.



Nummer 3: "I Wish It Could Be Christmas Everyday" von Wizzard
Die Musik ist die eine Sache, aber die Optik - so traute man sich im Jahr 1973 auf die Bühne. Ehrlich!



Nummer 2: "Don't Shoot Me Santa" von The Killers
Hier mal etwas Frischeres aus dem Jahr 2007. Und endlich mal ein sinnvoller Weihnachtswunsch!



Nummer 1: "Oh Come All Ye Faithful" von Twisted Sister
Twisted Sister singen ein klassisches Weihnachtslied - live bei der Tonight Show im Jahr 2005.



Wir hoffen, unsere Auswahl hat euch ein wenig gefallen. Spätestens ab dem 27. Dezember 2015 geht es hier auf www.Au-Ja.de mit Nachrichten und Testberichten weiter...
 
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LibreOffice 5.1 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 24.12.2015, 10:53:12
Nach zwei Beta-Versionen ist nun auch der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1 offiziell verfügbar. Angeboten wird dieser für Windows (32/64 Bit), Linux (nur 64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 5.1 ist für Anfang Februar 2016 geplant. Seit der ersten Alpha-Ausgabe wurden insgesamt 481 Änderungen vorgenommen.

Hier nun die wichtigsten Neuerungen in einer kurzen Zusammenfassung:

Writer
Um ein besseres Textbild zu erreichen, sind die Einstellungen "Hurenkinder" und "Schusterjungen" in der Textverarbeitung Writer nun standardmäßig aktiviert. Hierdurch wird vermieden, dass wenige Zeilen eines Absatzes auf eine neue Seite umgebrochen werden bzw. nur wenige Zeilen am Seitenende übrig bleiben. Der Serienbrief-Assistent bettet den verwendeten Datensatz in das Writer-Dokument ein, statt hierfür eine zusätzliche .odb-Datei anzulegen. Auf diese Weise funktionieren Serienbriefvorlagen auch auf anderen Rechnern und werden nicht mehr nutzlos, falls die .odb-Datei gelöscht wurde. Der Dialog "Rechtschreibung und Grammatik" bleibt nach Abschluss der Prüfung geöffnet und mit dem neuen Menüpunkt "Zwischenraum verbergen" lassen sich die Seitenzwischenräumen in der Druckansicht verstecken.

Calc
Die Tabellenkalkulation Calc bietet in ihrem Menü die neuen Punkte "Zeilen unterhalb einfügen" sowie "Spalten rechts einfügen". Nach Writer und Impress kann nun auch Calc PNG-Bilder exportieren und die verbesserte Suche findet auch formatierte Zeichenketten (z.B. "10.113" statt nur "10113"). Einschränkungen bei der Formelverarbeitung auf Basis strukturierten Tabellenbezüge wurden behoben und die Funktionen KALENDERWOCHE und KALENDERWOCHE_ADD erfüllen nun strikt den ODF-Standard in der Version 1.2.

Impress und Draw
Für die Präsentationsanwendung Impress und das Zeichenprogramm Draw gibt es neue Befehle zum Navigieren durch sowie zum Sortieren von Seiten. Für die Ansicht "Folienmaster" wird eine andere Hintergrundfarbe verwendet, um den Unterschied zur normalen Ansicht zu unterstreichen. Zudem wird während einer Präsentation der Start des Bildschirmschoners nun auch unter KDE, XFCE und Mate unterdrückt. Ein neues Werkzeug erleichtert den Wechsel zwischen Master und anderen Modi. Ändert man eine Folienvorlage, wirkt sich dies auf alle ausgewählten Standardfolien aus. Sind mehrere Objekte ausgewählt, kann man unter "Formen" deren Breite und Höhe miteinander abgleichen. Über das Menü "Folie" lässt sich ein "Hintergrundbild speichern" und in der Presenter Console findet sich eine Schaltfläche, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Chart
In Chart können exponentielle und potentielle Trendlinien nun auch negative Werte handhaben und in den Trendliniengleichungen wurden überflüssige Einsen entfernt.

Allgemeine Neuerungen
Neu hinzugekommen ist die Eingabe von Unicode-Zeichen über deren Hexadezimalcode mit anschließender Umwandlung über die Tastenkombination ALT+C (jenseits des deutschsprachigen Raums ALT+X). Unter Windows wurde der Zugriff auf die Registrierung geändert, um benutzerspezifische Konfigurationsmöglichkeiten zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen die Verwendung von WebDAV-Verbindungen und den Datei-Import, der nun auch Gnumeric (nicht unter Windows), Microsoft Write-Dokumente sowie Apple Keynote 6 unterstützt. Im Startcenter und im Menü "Datei" findet sich nun ein neuer Eintrag, um Dateien von Diensten wie Google Drive, OneDrive oder SharePoint zu öffnen. Dazu kommt im Menü "Datei" die entsprechende Option zum Speichern. Einige Menüs wurden neu organisiert und auch die Sidebar hat eine Überarbeitung erfahren. Vor eingebetteten NPAPI-Plugins (z.B. Flash) wird nun gewarnt. Diese Plugins sind veraltet und funktionieren nicht mehr auf allen Plattformen, zukünftig soll ihre Unterstützung gänzlich entfernt werden.

Download: LibreOffice 5.1 RC 1
 
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Nachgebessert: Der Firefox 43.0.2 ist da

reported by doelf, Mittwoch der 23.12.2015, 11:04:52
Mozilla hat seinen Internetbrowser Firefox nochmals nachgebessert und die Version 43.0.2 zum Download bereitgestellt. Nachdem die Nutzung eines SHA-256-Signaturzertifikats für Windows im Firefox 43.0.1 vorbereitet wurde, ist dieses nun vollständig implementiert. Damit erfüllen die Entwickler neue Anforderungen, welche Microsoft am 1. Januar 2016 einführen wird.

Mozilla verspricht auch mehrere Stabilitäts- und Sicherheits-Updates, nennt bisher aber nur die 16 sicherheitsrelevanten Änderungen, welche man bereits zur Veröffentlichung des Firefox 43.0 bekannt gegeben hatte. Vier davon kümmern sich um kritische, sieben um hochgradig gefährliche und drei um mittelschwere Schwachstellen. Zwei weitere Sicherheitslücken sind vergleichsweise harmlos. Zu den kritischen Problemen zählt neben diversen Speicherproblemen auch eine Rechteausweitung über die WebExtension-APIs, hierdurch können beliebige Webinhalte im Sicherheitskontext verwundbarer WebExtensions ausgeführt werden. Ebenfalls als kritisch werden ein Umgehen der Same-Origin-Policy mit Hilfe der URIs data: und view-soure: sowie ein Absturz der Kommunikationsschnittstelle WebRTC eingestuft. Letzterer wird durch den Aufruf eines Datenkanals, der von einer anderen Funktion bereits geschlossen wurde, ausgelöst.

Bild

Zu den allgemeinen Neuerungen des Firefox 43.0 gehört eine Ausweitung des Tracking-Schutzes für den privaten Modus. Dieser wurde um eine zweite Liste erweitert, mit der der Benutzer die Stärke der Tacking-Blockade justieren kann (siehe obiges Bildschirmfoto). Erstmals wird die 64-Bit-Version für Windows offiziell auf der Download-Seite angeboten, dazu gibt es eine bessere API-Unterstützung zur Wiedergabe von M4V-Videos und unter Windows 8 und neuer wird die Bildschirmtastatur bei Bedarf automatisch eingeblendet. Die Adressleiste, welche beim Firefox auf den Namen "Awesome Bar" hört, kann nun auch Suchvorschläge anzeigen, und das Eyedropper-Werkzeug kommt nun auch mit unterschiedlichen Zoom-Stufen zurecht.

Download: Firefox 43.0.2
 
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Der 50-Euro-PC - TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2

reported by doelf, Mittwoch der 23.12.2015, 10:38:12
Wir leben wahrlich in seltsamen Zeiten! Im Handel findet man einen PC mit einem richtigen Windows 10 schon für unter 50 Euro, sofern man sich auf das Tablet-Format einlässt. Beispielsweise in Form des TrekStor SurfTab wintron 7.0 v2 inklusive einer 4-Kern-CPU von Intel, einem 7 Zoll großen Touchscreen und 16 GB Speicherplatz. Doch was taugt so ein Rechenzwerg in der Praxis?

Bild

Ja, zugegeben: Unsere Erwartungen an den derzeit billigsten PC mit Windows 10 waren nicht sonderlich hoch. Doch als wir TrekStors SurfTab wintron 7.0 v2 im Angebot für 49,99 Euro bei Otto.de sahen, war die Neugierde einfach zu groß: Abzüglich 15 Euro Neukundenbonus erreichte uns der Tablet-PC versandkostenfrei für 34,99 Euro! Da wird sogar der Raspberry Pi 2 blass vor Neid, schließlich kommt der Einplatinencomputer aus Wales ohne Display, ohne SD-Karte, ohne WLAN, ohne Bluetooth, ohne Ladegerät und sogar ohne Gehäuse.
 
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Letzter Ausweg: Gutschein!

reported by doelf, Mittwoch der 23.12.2015, 09:16:18
Es ist Mittwoch, der 23. Dezember 2015. Es regnet und ist viel zu warm für diese Jahreszeit. Die Geschäfte sind überfüllt und für den Online-Einkauf ist es schon zu spät. Doch was soll man tun, wenn man dringend ein Geschenk braucht? Nun, wie in jedem Jahr bieten sich Gutscheine an, beispielsweise die von unserem Partner Amazon.

Die Geschenkgutscheine von Amazon gibt es auch zum Ausdrucken sowie zum Versand per E-Mail. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Motive, man kann aber auch ein eigenes Bild verwenden und den Gutschein dadurch individuell gestalten. Die möglichen Beträge reichen ein einem knauserigen Euro bis zu großzügigen 1.000 Euro. Alternativ kann man natürlich auch gebrauchte Socken oder ungespülte Tassen verschenken. Kommt halt ganz darauf an, welche Wirkung man mit seinem Geschenk erzielen möchte ;-)

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Kim Dotcom darf ausgeliefert werden

reported by doelf, Mittwoch der 23.12.2015, 08:58:10
Der Megaupload-Gründer Kim Schmitz alias "Kimble" alias "Kim Dotcom" alias "Kim Tim Jim Vestor" darf laut New Zealand Herald an die USA ausgeliefert werden. Gleiches gilt für Dotcoms ehemalige Mitarbeiter Mathias Ortmann, Bram van der Kolk und Finn Batato. Die Beschuldigten wollen gegen diese Entscheidung Berufung einlegen.

Das Urteil wurde von Richter Nevin Dawson am Bezirksgericht von Auckland gefällt. Dawson sieht "eine erdrückende Beweislast", dass über Megaupload Urheberrechtsverletzungen von gewaltigen Ausmaßen begangen wurden, von denen die Beschuldigten profitiert haben. So soll Dotcom im Jahr 2010 rund 42 Millionen US-Dollar verdient haben, während für Ortmann, Van der Kolk und Batato immerhin 9 Millionen, 2 Millionen sowie 400.000 US-Dollar genannt werden. Zweifelsohne hatte Dotcom mit dem Erfolg von Megaupload seinen überaus protzigen Lebensstil finanziert und zweifelsohne galt Megaupload bis 2012 als Mekka für illegale Film- und Musik-Downloads. Andererseits stellt sich die Frage, inwieweit die Betreiber der Plattform für die Gesetzesverstöße ihrer Nutzer haftbar gemacht werden können. Dies will die US-amerikanische Medienindustrie vor einem Gericht in den Vereinigten Staaten von Amerika klären lassen und so hatte die USA die Auslieferung von Dotcom und seinen Mitstreitern beantragt. Diese wiederum sehen in dem Prozess eine politisch motivierte Hexenjagd, was Richter Dawson allerdings verneinte. Den Antrag der Staatsanwaltschaft, die Beschuldigten angesichts der drohenden Auslieferung wieder in Haft zu nehmen, lehnte der Richter allerdings ab. Die bisherigen Kautionsauflagen bleiben somit bestehen. Kim Dotcom, Mathias Ortmann, Bram van der Kolk und Finn Batato haben nun 15 Tage Zeit, um Berufung beim High Court einzulegen. Und da dies mit Sicherheit geschehen wird, ist auch nicht mit einer baldigen Auslieferung zu rechnen.

Ein Rückblick: Schon in den 90er-Jahren widmete sich DotSchmitz als Betreiber von Mailboxen dem nicht immer legalen Datentausch. In der Fernsehsendung Monitor machte er dann als Hacker von sich reden, als er das kostenlose Telefonieren mittels Blue Boxing demonstrierte. 1998 erfolgte eine erste Verurteilung wegen Betrugs, Computerbetrugs, Bandenhehlerei und Missbrauchs von Titeln (2 Jahre Jugendstrafe auf Bewährung), 2002 folgte eine weitere Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten wegen Insiderhandels. Zusätzlich musste Kimble eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro zahlen. In der Folgezeit kündigte Schmitz immer wieder kuriose Projekte an, doch die meisten waren nur von kurzer Dauer und bestanden zum Großteil aus heißer Luft. Der Durchbruch gelang Kim Tim Jim mit dem Sharehoster Megaupload. Dank millionenschwerer Werbeeinnahmen leistete sich Schmitz luxuriöse Autos, Hubschrauber, exotische Tiere und die teuerste Privatimmobilie seiner Wahlheimat Neuseeland: Das Chrisco Mansion in Coatesville. Doch über Megaupload wurden auch massenhaft Raubkopien von Filmen, Musik und Software verbreitet, wodurch DotKimble den Zorn der USA auf sich zog. Am 20. Januar 2012 fiel die US-amerikanische Bundespolizei FBI zusammen mit lokalen Ermittlern in seine Luxusvilla ein und machten Megaupload dicht. Im Januar 2013 versuchte Mister Vestor als Geschäftsführer des Cloud-Strorage-Dienstes "MEGA" sein Comeback, doch schon im September des selben Jahres gab er diesen Posten wieder auf. Zwischendurch war Dotcom als Sänger (siehe Foto) und Politiker aufgetreten, doch diesen beiden Karrierepfade endeten sang und klanglos.
 
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NVIDIA GeForce 361.43 WHQL bringt WDDM 2.0 für Fermi

reported by doelf, Dienstag der 22.12.2015, 23:28:25
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die Version 361.43 aktualisiert, der die VR-Unterstützung ausbaut und WDDM 2.0 für Fermi-GPUs bringt. Für Windows 10, 8.1, 8, 7 und Vista ist der Treiber WHQL-zertifiziert, für Windows XP gibt es den Treiber ohne Zertifizierung. Als Mindestvoraussetzung für die Installation des Treibers nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400. Etliche aktuelle Modelle werden unter XP aber nicht mehr unterstützt.

Unter Windows 10 Version 1511 (November Update) nutzen Grafikprozessoren der Fermi-Baureihe nun das "Windows Display Driver Model" (WDDM) 2.0, lediglich im SLI-Betrieb bleibt Fermi auf WDDM 1.3 limitiert. WDDM 2.0 bringt die notwendigen Grundlagen für die Grafikschnittstelle Direct3D 12 (D3D12) sowie einen virtuellen Grafikspeicher. Der physische Speicher wird hierzu in virtuelle Segmente abstrahiert, die vom Speichermanager der GPU verwaltet werden. Dies verspricht eine bessere Auslastung und somit auch mehr Leistung. Das Erleben virtueller Realitäten über Head-Mounted-Displays wird weiterhin als wichtiger Zukunftsmarkt gehandelt und so enthält der GeForce 361.43 WHQL Unterstützung für NVIDIAs hauseigene Entwicklungsumgebung GameWorks VR in der neuen Version 1.1. Diese bringt SLI für OpenGL-Applikationen und unterstützt die neueste Oculus SDK.

Der GeForce 361.43 WHQL bringt zudem SLI-Profile für die Spiele "Bless" (DX9), "Dungeon Defenders 2" (DX9), "Elite Dangerous" (64 Bit) und "Hard West" (DX11). Im SLI-Profil von "DayZ" wurde die Kantenglättung deaktiviert. Neue Profile für 3D-Vision oder den 3D-Kompatibilitätsmodus gibt es diesmal nicht. Aktualisiert wurden die Treiberkomponenten GeForce Experience 2.8.1.21 und NView 146.90, unverändert bleiben indes die PhysX System-Software 9.15.0428 und der HD-Audio-Treiber 1.3.34.4.

Download: NVIDIA GeForce 361.43 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Firefox 44.0 Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 22.12.2015, 09:41:56
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 43.0.1 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser seit heute auch in der Version 44.0 Beta 2 zum Download bereit. Den fertigen Firefox 44.0 darf man allerdings erst ab dem 26. Januar 2016 erwarten. Das Hauptaugenmerkmal liegt bei dieser Version auf der Sicherheit, doch auch die Wiedergabe von Videos wurde verbessert.

Die Entwickler haben die Warnungen vor Zertifikatfehlern und nicht vertrauenswürdigen Verbindungen optimiert. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die ausschließlich die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen. Den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um neuen Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download: Firefox 44.0 Beta 2
 
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Gerettet: Jollas Finanzierung steht

reported by doelf, Montag der 21.12.2015, 11:49:25
Nachdem die für November 2015 geplante Finanzierungsrunde geplatzt war, mussten die Macher von Sailfish OS Gläubigerschutz beantragen und den Großteil ihrer Mitarbeiter freistellen. Nun gibt Antti Saarnio, der Chef der finnischen Firma, Entwarnung: Fürs erste ist die Finanzierung gesichert. Bleibt die Frage nach dem Tablet.

Jolla wird seine Kräfte in Zukunft noch stärker auf seine Software, also Sailfish OS, konzentrieren. Das mobile Betriebssystem auf Linux-Basis, welches auch Android-Apps ausführen kann, soll seinen Weg auf die Geräte anderer Hersteller finden und hierfür will Jolla baldmöglichst weitere Ressourcen bereitstellen. Die Finnen hoffen dabei insbesondere auf die BRICS-Staaten Indien und Russland, in denen die Branchenriesen Android und iOS nicht nicht so etabliert sind wie in der westlichen Welt.

Und dann wäre da noch das Thema Tablet: Eine der wichtigsten Neuerungen von Sailfish OS 2.0 ist die Unterstützung des hauseigenen Tablets, dessen Entwicklung über Crowdfunding finanziert wurde und dessen Auslieferung sich schon mehrfach verschoben hatte. Bisher haben nur wenige Unterstützer ihre Geräte erhalten und Jollas Geldprobleme hatten die Planungen abermals über den Haufen geworfen. Nun, da die Finanzierung steht, will Saarnio nach einer Lösung für das Tablet-Problem suchen.

Momentan ist allerdings noch unklar, ob die Lösung tatsächlich in der Auslieferung aller bestellten Tablets bestehen wird. Jolla hatte von seinen Unterstützern weniger als drei Millionen US-Dollar eingesammelt, in die Entwicklung und Produktion des Tablets dann aber mehr als vier Millionen US-Dollar investiert. Laut Saarnio ist beim Tablet-Projekt bisher ein Verlust von rund 1,5 Millionen US-Dollar aufgelaufen - möglicherweise ein teures Lehrgeld für alle Beteiligten.
Quelle: blog.jolla.com
 
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Windows 10 Mobile: Herbst, Dezember, Frühjahr...

reported by doelf, Montag der 21.12.2015, 10:12:10
Während Windows 10 für PCs schon seit dem Sommer erhältlich ist, müssen sich die Benutzer von Smartphones auch weiterhin gedulden. Nur für die neuen Modelle Lumia 950, 950 XL und 550 konnte Microsoft den ursprünglich genannten Termin "Herbst 2015" halten. Wer hingegen ein älteres Gerät besitzt, muss sich zumindest bis Anfang 2016 gedulden.

Dies berichtet Brad Sams auf Paul Thurrotts Webseite und bezieht sich dabei auf folgende Stellungnahme seitens Microsoft:
"This November we introduced Windows 10 to phones including brand new features such as Continuum and Universal Windows Apps with the introduction of the Lumia 950 and 950 XL. The Windows 10 Mobile upgrade will begin rolling out early next year to select existing Windows 8 and 8.1 phones."
Bereits vor einigen Wochen hatte Microsoft angedeutet, das finale Windows 10 Mobile für ältere Smartphones, welche ursprünglich mit Windows Phone 8 oder 8.1 auf den Markt gekommen sind, in mehreren Wellen ausliefern zu wollen. Damals wurde die erste Welle allerdings noch für Dezember 2015 in Aussicht gestellt, nun soll es Anfang 2016 werden. Auf einen genauen Zeitplan legt sich Microsoft dabei nach wie vor nicht fest.

Momentan sieht es so aus, als würde Redmond zunächst nur neuere Modelle mit 1.024 MiB Arbeitsspeicher bedienen und die zahlreichen Windows-Smartphones mit nur 512 MiB RAM erst später aktualisieren. Wer das neue Betriebssystem ausprobieren möchte, kann dies in Form des Windows 10 Mobile Insider Build 10586.36 tun - selbst wenn das eigene Smartphone nur über 512 MiB verfügt.
 
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Wine 1.8 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 20.12.2015, 22:51:48
Nach 17 Monaten Entwicklungszeit liegt die finale Version von Wine 1.8 zum Download bereit. Bei Wine handelt es sich um eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht.

Wine 1.8 umfasst rund 13.000 Änderungen. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die Unterstützung für DirectSound Surround, DirectX Video-Beschleunigung, Kernel-Job-Objekte, OpenGL Core Context und XAudio2. Es gibt jetzt einen PulseAudio-Treiber, eine grundlegende Unterstützung für DirectWrite und Direct2D wird zumindest teilweise unterstützt. Von all diesen Änderungen profitieren unzählige Applikationen und Spiele. Die Arbeiten an Direct3D 11 sind leider noch nicht abgeschlossen und auch die Unterstützung für Android 64-Bit steckt noch in ihren Anfängen.
Quelle: www.winehq.org
 
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AMD veröffentlicht Radeon Software Crimson Edition 15.12

reported by doelf, Samstag der 19.12.2015, 15:06:07
AMD hat die Dezember-Ausgabe seiner Radeon Software Crimson Edition zum Download bereitgestellt. Neben der stabilen Version für die Grafiklösungen auf Basis der aktuellen GCN-Architektur gibt es auch neue Beta-Treiber für die Modellreihen der älteren VLIW-Architektur. Auf Seiten der Betriebssysteme werden Windows 10, 8.1 und 7 sowie Linux unterstützt.

Bei der Radeon Software Crimson Edition 15.12 handelt es sich im Prinzip um die Version 15.11.1, welche AMD an unterschiedlichen Stellen mal als Hotfix, dann als Beta-Treiber oder auch als Update bezeichnet hatte. Wie dem auch sei, mit der Radeon Software Crimson Edition 15.11.1 hatten sich die Entwickler um etliche Fehler der ersten Veröffentlichung gekümmert. Als Version 15.12 wurde der Treiber nun seitens Microsoft zertifiziert, so dass man den Zusatz "Beta" zumindest für GCN-Grafiklösungen fallen lassen kann.

Werfen wir einen Blick auf die Korrekturen: Bei "Star Wars: Battlefront" wurden flackernder Schnee und ein fehlerhafter Himmel korrigiert, zudem sind jetzt schattige Texturen rund um Hügel, Bauwerke und Höhlen zu sehen. Der flackernde Kompass bei "Fallout 4" wurde für GPUs der Baureihen Radeon R9 390 behoben, das Problem tritt aber noch mit den Modellen der R9-290- und R9-295X2-Serien auf. Bei "Just Cause 3" hat AMD kaputte Texturen repariert und für "Call of Duty: Black Ops 3" wurde die Leistung von Crossfire-Konfigurationen gesteigert.

Abseits der Spiele gibt es ebenfalls Fortschritte zu vermelden: Die Treiberinstallation soll nicht mehr bei der ACP-Komponente hängenbleiben und die Treiberkonfiguration stürzt auf bestimmten Notebooks nicht mehr ab, wenn der Bildschirminhalt über HDMI geklont wird. Dazu wurden diverse Bedienungs- und Konfigurationsprobleme der neuen Radeon Software gelöst, Fehler in der chinesischen Sprachversion korrigiert sowie Bugs rund um Overdrive und die Lüfterregelung behoben. Zudem wurde der erhöhte Stromverbrauch unter Windows 7 abgestellt.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 15.2
 
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Firefox 43.0.1 mit neuem Signaturzertifikat für Windows

reported by doelf, Samstag der 19.12.2015, 14:18:14
Mozilla hat die Windows-Version des Firefox nachgebessert und liefert die Version 43.0.1 nun mit einem SHA-256-Signaturzertifikat aus. Damit erfüllen die Entwickler neue Anforderungen, welche Microsoft am 1. Januar 2016 einführen wird. Weitere Änderungen gibt es diesmal nicht.

Der Firefox 43.0 umfasst 16 sicherheitsrelevante Änderungen. Vier davon kümmern sich um kritische, sieben um hochgradig gefährliche und drei um mittelschwere Schwachstellen. Zwei weitere Sicherheitslücken sind vergleichsweise harmlos. Zu den kritischen Problemen zählt neben diversen Speicherproblemen auch eine Rechteausweitung über die WebExtension-APIs, hierdurch können beliebige Webinhalte im Sicherheitskontext verwundbarer WebExtensions ausgeführt werden. Ebenfalls als kritisch werden ein Umgehen der Same-Origin-Policy mit Hilfe der URIs data: und view-soure: sowie ein Absturz der Kommunikationsschnittstelle WebRTC eingestuft. Letzterer wird durch den Aufruf eines Datenkanals, der von einer anderen Funktion bereits geschlossen wurde, ausgelöst.

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Abgesehen von behobenen Sicherheitslücken bringt der Firefox 43.0 eine Ausweitung des Tracking-Schutzes für den privaten Modus. Dieser wurde um eine zweite Liste erweitert, mit der der Benutzer die Stärke der Tacking-Blockade justieren kann (siehe obiges Bildschirmfoto). Erstmals wird die 64-Bit-Version für Windows offiziell auf der Download-Seite angeboten, dazu gibt es eine bessere API-Unterstützung zur Wiedergabe von M4V-Videos und unter Windows 8 und neuer wird die Bildschirmtastatur bei Bedarf automatisch eingeblendet. Die Adressleiste, welche beim Firefox auf den Namen "Awesome Bar" hört, kann nun auch Suchvorschläge anzeigen, und das Eyedropper-Werkzeug kommt nun auch mit unterschiedlichen Zoom-Stufen zurecht.

Download: Firefox 43.0.1
Quelle: www.mozilla.org
 
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Arbeitsspeicher: Preisrutsch bei DDR4 gestoppt

reported by doelf, Samstag der 19.12.2015, 13:47:39
Der seit Anfang 2015 andauernde Preisverfall für DRAM-Chips am Spotmarkt in Taiwan hat sich etwas abgeschwächt. Während 2Gb-DDR3-eTT-Chips im vergangenen Monat nochmals um über elf Prozent billiger geworden sind, haben ihre mit DDR3-1600 zertifizierten Pendants um mehr als fünf Prozent zugelegt. Die Preise für DDR4-Chips zeigen sich indes stabilisiert.

Bleibt noch die Frage nach dem Euro, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt und so ist der Wechselkurs für die hiesigen Preise von entscheidender Bedeutung: Am Freitag ging unsere Währung mit einem Wert von 1,0869 US-Dollar ins Wochenende und lag damit um 2,07 Prozent über dem Wechselkurs von Mitte November. Seit Jahresbeginn hat der Euro allerdings 10,19 Prozent auf den US-Dollar verloren, denn am 1. Januar 2015 war ein Euro noch 1,2102 US-Dollar wert gewesen. Somit verschlingen die Wechselkursschwankungen einen gehörigen Batzen des Preisvorteils.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der letzten vier Wochen und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 2,221 US-Dollar (-1,77%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600: 1,878 US-Dollar (-2,80%) [-49,00%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,655 US-Dollar (-2,70%) [-50,76%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600: 1,144 US-Dollar (+5,24%) [-34,67%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1333: 1,131 US-Dollar (-3,42%) [-48,82%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3 eTT: 0,741 US-Dollar (-11,15%) [-55,84%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Firefox 44.0 Beta 1 und 45.0 Aurora 2 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 19.12.2015, 12:52:02
Für alle, denen der frisch veröffentlichte Firefox 43.0 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser nun auch in den Versionen 44.0 Beta 1 und 45.0 Aurora 2 zum Download bereit. Den fertigen Firefox 44.0 darf man ab dem 26. Januar 2016 erwarten und die Version 45.0 soll bis Anfang März 2016 fertigstellt werden.

Beim Firefox 44.0 gibt es verbesserte Warnungen vor Zertifikatfehlern sowie nicht vertrauenswürdigen Verbindungen. Des Weiteren warnt der Internetbrowser vor Webseiten, die nur die unsichere Verschlüsselung RC4 unterstützen, und den von Equifax Secure und UTN - DATACorp SGC herausgegebenen Zertifikaten wird nicht mehr vertraut. Die Windows-Ausgaben werden mit einem SHA-256-Signaturzertifikat ausgeliefert, um den Anforderungen seitens Microsoft nachzukommen.

Auf Linux-Systemen, die über FFmpeg verfügen, nutzt der Firefox 44.0 den Video-Codec H.264. Sollte MP4/H.264 nicht zur Verfügung stehen, greift der Internetbrowser auf WebM/VP9 zurück. Wer noch ältere Windows-Versionen wie XP oder Vista verwendet, hat beim Betrachten längerer Videos im Firefox sicher schon einmal den Bildschirmschoner zu Gesicht bekommen. Dieser Fehler wurde im Firefox 44.0 behoben.

Download:
Quelle: www.mozilla.org
 
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Durchgespielt: Neo Magazin Game Royale - Jäger der verlorenen Glatze

reported by doelf, Freitag der 18.12.2015, 19:38:03
Nicht genug, dass Jan Böhmermann durch seine Late-Night-Show "Neo Magazin Royale" stolpert, jetzt schickt das ZDF seinen innovativsten Mitarbeiter auch noch auf uncoole PCs, überteuerte Macs sowie Taschenbildschirme mit Android oder iOS. Im Spiel "Jäger der verlorenen Glatze" will Böhmermann eigentlich nur schnell ins Studio und William seinen Text übergeben, um dann das Publikum mal so richtig zu befriedigen. Doch dann entwickelt sich ein klassisches Point&Click-Adventure voller Komplikationen.

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Wer kennt sie nicht, die Late-Night-Show "Neo Magazin Royale" mit Jan Böhmermann? Ach, doch so viele. Hmm. Das liegt wahrscheinlich daran, dass das ZDF alle guten Sachen erst einmal klammheimlich auf seinem Spartensender ZDF neo ausprobiert, bevor das in Würde ergraute Publikum beim Anblick kreativer Konzepte einen Schlaganfall bekommt. Gut, hier die Kurzzusammenfassung: "Neo Magazin Royale" ist eine Late-Night-Show mit Jan Böhmermann, die zunächst bei ZDF neo und nun zu später Stunde im ZDF läuft (Quelle: Captain Obvious). Und nun gibt es das dazugehörige Spiel "Neo Magazin Game Royale: Jäger der verlorenen Glatze" und wir hatten gerade nichts besseres zu tun, als dieses mal schnell durchzuzocken.
 
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"Elite Dangerous: Horizons" ist gelandet

reported by doelf, Freitag der 18.12.2015, 18:03:03
Frontier Developments hat "Elite Dangerous: Horizons" veröffentlicht. Diese zweite "Saison" erweitert das Weltraumepos um die Möglichkeit, auf Planeten zu landen und diese mit Fahrzeugen zu erkunden. Neueinsteiger benötigen den Vorgänger nicht, doch wer diesen bereits besitzt, spart beim Kauf des Upgrades 12,50 Euro und erhält zudem das exklusive Raumschiff Cobra Mark IV - dieses Angebot gilt aber nur für einen begrenzten Zeitraum.


"Horizons" ist die erste Erweiterung für "Elite Dangerous" und die hat es in sich: Ab sofort kann man auf Planeten landen und deren Oberfläche erkunden. Da die Himmelskörper im Maßstab 1:1 generiert werden, sollte man zur Erforschung der weitläufigen Landschaften eines der geländegängigen und bewaffneten Surface Roving Vehicles (SRVs) verwenden. Man kann die Planeten auch im Flug untersuchen und sich dabei mit den Einflüssen der Schwerkraft auf die Flugeigenschaften vertraut machen. Auf den Planeten gibt es Gegenstände zu entdecken, man kann Ressourcen abbauen und mit anderen Spielern an Powerplay- und Story-Ereignissen teilnehmen. Beispielsweise lassen sich befestigte Stützpunkte wahlweise vom Boden oder aus der Luft angreifen - oder man tritt auf Seiten der Verteidiger an.

Eine zweite Erweiterung hat Frontier Developments für das erste Quartal 2016 angekündigt, sie soll völlig neue Beute- und Herstellungssysteme bringen und im Kaufpreis von "Horizons" enthalten sein. Von den stetigen Fehlerbehebungen, Optimierungen und Feinabstimmungen profitieren übrigens auch jene Spieler, die auf "Horizons" verzichten. Der Spielfortschritt bleibt beim Upgrade auf "Horizons" natürlich erhalten.
 
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UPDATE: LTE ade - simyo und BASE ab 2016 nur noch mit 7,2 MBit/s

reported by doelf, Freitag der 18.12.2015, 15:17:00
Seit Ende 2013 konnten Mobilfunkkunden im E-Plus-Netz ohne Aufpreis mit LTE-Geschwindigkeit surfen. Dies kam auch den Kunden von simyo, simquadrat, Norma Mobil, getsmart, blau, BASE, Ay Yildiz und Aldi Talk zugute, doch nun zeichnet sich das Ende der 42 MBit/s ab. Während blau und Aldi Talk zumindest 21,6 MBit/s versprechen, liefert simyo ab 2016 nur noch 7,2 MBit/s. Bei BASE wird die Bremse sechs Monate später gezogen. Wir haben uns das einmal näher angesehen.

Offenbar will der Mobilfunkanbieter Telefónica Deutschland, dem inzwischen O2 und E-Plus gehören, die Aktion "Highspeed für Jedermann" nicht fortsetzen. Da Telefónica Deutschland seine beiden LTE-Netze bis Mitte 2016 zusammenlegen möchte, durfte man Veränderungen erwarten. Die Auswirkungen auf die zugehörigen Mobilfunk-Discounter sorgen bei deren Kunden indes für Verwirrung - insbesondere beim Blick auf simyo und BASE:

simyo bewirbt seine Datentarife weiterhin mit den Worten "mit LTE und bis zu 42 MBit/s". Erst wenn man die genaueren Informationen öffnet, offenbart sich das Ende der LTE-Herrlichkeit: "Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s für nationale Datennutzung im dt. E-Plus Mobilfunknetz (gilt nicht für VoIP/Peer-to-Peer), danach GPRS-Geschwindigkeit (max. 56 kbit/s). Bis zum 31.12.2015 teilweise bis zu 42 MBit/s oder LTE." Auch die Informationsseite zu den LTE-Tarifen von simyo nennt den 31.12.2015 als Endtermin für die LTE-Überholspur.

blau verspricht für seine Datentarife lediglich "Highspeed-Internet". Öffnet man die Details zum jeweiligen Tarif, ist von "Highspeed-Surfen bis zu 21,6 MBit/s" die Rede. Von den 42 MBit/s, die seit dem 1. Dezember 2013 für alle blau-Kunden kostenlos geboten wurden, ist keine Rede mehr. Aber auch nicht von einer bevorstehenden Drosselung auf 7,2 MBit/s. Auf einer allgemeinen Informationsseite zu den LTE-Tarifen von blau steht hingegen zu lesen, dass die Geschwindigkeit der Datenverbindungen "bis einschließlich 30.06.2016 für alle Bestands- und Neukunden" auf 42,2 MBit/s angehoben wird.

Aldi Talk verwendet ebenfalls den Begriff "Highspeed-Internet". Erst im Bestellvorgang kann man nachsehen, was Aldi Talk darunter versteht, und das sind wie bei blau 21,6 MBit/s. Weitere Informationen zum Thema LTE konnten wir bei diesem Anbieter leider nicht finden.

BASE bietet auch weiterhin 42 Mbit/s, allerdings nur bis zum 30.06.2016. Öffnen wir die Details zum Thema "mobiles Highspeed-Surfen" steht dort zu lesen: "Bis 30.06.2016 mit bis zu 42 Mbit/s, danach 7,2 Mbit/s". Wer einen Vertrag mit zweijähriger Laufzeit abschließt, sollte diese Randnotiz unbedingt zur Kenntnis nehmen!

O2 könnte Telefónicas Modell für das kommende Jahr widerspiegeln: Die Datentarife mit bis zu 1 GB kommen auf maximal 21,1 MBit/s, während ab 3 GB eine Geschwindigkeit von 50 MBit/s geboten wird. Die 200 MB des Einsteiger-Tarifs "Basic" sind hingegen auf bescheidene 3,6 MBit/s gedrosselt. Informationen über eine bevorstehende LTE-Bremse konnten wir bei O2 nicht finden.

getsmart bewirbt seine "High-Speed Datenpakete" mit 42,2 MBit/s. Das steht auch so in der Preisliste, doch ganz unten im Kleingedruckten finden wir folgenden Hinweis: "Nach Verbrauch des High-Speed Datenvolumens mit einer Bandbreite von maximal 7,2 Mbit/s erfolgt eine Drosselung auf max. 64 Kbit/s." Die Leistungsbescheibung weiß gar nichts von 42,2 MBit/s: "Als Datenverbindungen werden durch getsmart die GPRS-Dienste MMS, WAP und Internet mit einer Übertragungsrate bis zu 7,2 MBit/s erbracht."

Ay Yildiz richtet sich mit seinem Angebot primär an türkische Mitbürger. Während die Kunden dieses Anbieters in der Vergangenheit ebenfalls von 42 MBit/s profitiert haben, ist inzwischen nur noch von "Highspeed Internet" die Rede. Wer beim Bestellvorgang die Details aufruft, stolpert dann über eine maximale Datenrate von 7,2 MBit/s.

Norma Mobil und NettoKOM gehören beide zu blau. Auf den jeweiligen Webseiten versprechen die Anbieter "eine Geschwindigkeit von bis zu 21,6 MBit/s" (Norma) bzw. "Internet mit bis zu 21,6 Mbit/s" (Netto). Es gibt keine Angaben über geplante Änderungen für das kommende Jahr.

simquadrat wirbt wie simyo recht offensiv mit "High Speed mit bis zu 42,2 Mbit" für seine Datenpakete, im weiteren Text findet sich allerdings der aufschlussreiche Hinweis "(garantiert bis zum 31.12.2015)". In der Leistungsbeschreibung Internet-Paket ist dann "Die Maximale Geschwindigkeit beträgt 7,2 Mbit/s." zu lesen.
 
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Marktanteile: El Capitan überholt Yosemite

reported by doelf, Freitag der 18.12.2015, 14:07:38
Einmal im Monat schauen wir bei Netmarketshare vorbei, um die aktuellen Marktanteile der Betriebssysteme abzurufen. Besonders interessant ist momentan der Blick auf Windows 10 und Mac OS X 10.11 (El Capitan), denn während das neueste Modell aus Redmond auch fünf Monate nach seiner Veröffentlichung noch hinter seinem Vorgänger liegt, konnte der Kapitän aus Cupertino nach nur drei Monaten die hausinterne Spitzenposition übernehmen.

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Offiziell war Mac OS X 10.11 (El Capitan) erst am 30. September 2015 mit einem Marktanteil von 0,21 Prozent gestartet. Damals kam Mac OS X 10.10 (Yosemite) noch auf 4,91 Prozent, im November waren es nur noch 2,45 Prozent. Zugleich konnte El Capitan auf 2,66 Prozent zulegen. Das finale Windows 10 ist seit dem 29. Juli 2015 erhältlich und kam in seinem ersten Monat auf 0,39 Prozent der weltweit erfassten Rechner zum Einsatz. Bis November wuchs der Marktanteil von Windows 10 auf 9,00 Prozent, doch Windows 8.1 und 8.0 kommen in der Addition auf 14,03 Prozent und liegen damit auch weiterhin vorn. Zudem ist ihr Anteil seit Juli (15,86%) nur geringfügig geschrumpft.

Als übermächtiger Platzhirsch verteidigt Windows 7 den ersten Rang mit einem Marktanteil von 56,11 Prozent (+0,40). Das betagte Windows XP erreicht mit 10,59 Prozent (-1,09) nur noch den dritten Platz und liegt inzwischen hinter Windows 8.1 (11,15%). Letzteres konnte seinen Marktanteil um 0,47 Punkte ausbauen, da momentan viele Rechner mit vorinstalliertem Windows 8.1 zu reduzierten Preisen abverkauft werden. Für die Kunden sind solche Angebote attraktiv, da das Upgrade auf Windows 10 noch bis Mitte 2016 kostenlos ist. Blech geht an Windows 10 (9,00%), dann kommen Windows 8 (2,88%), Mac OS X 10.11 (2,66%) und 10.10 (2,45%), Linux (1,62%) sowie Windows Vista (1,61%).
 
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Windows 10: Frische Insider-Builds für Mobile und PC

reported by doelf, Freitag der 18.12.2015, 11:18:32
Microsoft hat frische Insider-Builds von Windows 10 veröffentlicht: Für Smartphones gibt es den Build 10586.36, welcher als kumulatives Update an die Benutzer im Slow- und Fast-Ring ausgeliefert wird. Für PCs gibt es den neuen Build 11082 vorerst nur für den Fast-Ring. Und dieser soll zukünftig noch schneller werden.

Werfen wir zunächst einen Blick auf Windows 10 Mobile, das zwar schon mit neuen Geräten wie den Lumias 950, 950 XL und 550 ausgeliefert wird, als Upgrade aber weiterhin mit Abwesenheit glänzt. Dabei hatte Microsoft schon am 18. November 2015 den Build 10586 veröffentlicht, der die selbe Nummer trägt, wie das offizielle Herbst-Update der Desktop-Ausgabe von Windows 10. Am vierten Dezember folgte dann der Build 10586.29 mit einigen Fehlerbereinigungen und nun ist der Build 10586.36 da. Auch dieser bringt nur kleinere Verbesserungen. In Zukunft will Microsoft solche kumulativen Updates nur noch im Insider Hub ankündigen. Wann die ersten Smartphones das finale Windows 10 Mobil als Upgrade erhalten werden, bleibt weiterhin offen.

Die Windows 10 Insider Preview Build 11082 für PCs bringt keine neue Funktionen, sondern behebt in erster Linie die Probleme, welche das offizielle November-Update Windows 10 Version 1511 in den vergangenen Wochen offenbart hatte. Die Mehrzahl dieser Verbesserungen ist bereits in Form kumulativer Updates an Windows 10 Version 1511 ausgeliefert worden. Zugleich arbeiten Microsofts Entwickler unter der Haube an OneCore, Microsofts Multi-Architektur-Technologie. Dank OneCore soll der selbe Code auf unterschiedlichen Geräten wie PCs, Tablets, Smartphones oder der Xbox One laufen. Auch für das Internet der Dinge (IoT) und die Augmented-Reality-Brille Hololens setzt Microsoft auf OneCore.

Der Build 11082 ist der erste Schritt auf dem Weg zum großen Redstone-Update, welches im Sommer 2016 ausgeliefert werden soll. Diesen will Microsoft mit spürbar mehr Builds pflastern, zumindest im Fast Ring. Dabei ist allerdings Vorsicht geboten, denn durch die höhere Taktrate der Veröffentlichungen besteht auch die Gefahr, dass den Entwicklern deutlich mehr schwerwiegende Fehler durchrutschen werden.
 
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Zwangsdownload: Verbraucherzentrale mahnt Microsoft wegen Windows 10 ab

reported by doelf, Freitag der 18.12.2015, 10:28:22
Der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg ist es ein Dorn im Auge, dass Microsoft ohne Zustimmung der Benutzer das Upgrade auf Windows 10 auf ihre Computer lädt. Es geht um rund 6 GiB, welche die Softwarefirma aus dem Internet zieht und dann in einem versteckten Systemordner ablegt. Laut Microsoft geschieht dies zum Vorteil des Kunden.

Bild Die Redmonder argumentieren, dass der Kunde, sobald er erkennt, dass er Windows 10 unbedingt haben möchte, sofort mit der Installation beginnen kann und nicht erst auf den Download warten muss.
"For individuals who have chosen to receive automatic updates through Windows Update, we help upgradable devices get ready for Windows 10 by downloading the files they'll need if they decide to upgrade. When the upgrade is ready, the customer will be prompted to install Windows 10 on the device."
Dieser Download kann sich, insbesondere bei langsamen Internetverbindungen, durchaus ein paar Stündchen hinziehen. Dumm nur, wenn man über das Mobilfunknetz ins Internet geht, denn selbst bei großen Datentarifen ist das monatliche Inklusivvolumen schnell aufgebraucht. Ein weiteres Problem ergibt sich für Rechner, deren Systemlaufwerk bereits gut gefüllt ist. Wenn die Festplatte dank Windows 10 vollläuft, meldet das Betriebssystem Fehler. Schnelle SSDs werden indes spürbar langsamer, sobald sie nur noch wenig freien Speicherplatz haben.

Für die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg sind das Gründe genug, um Microsoft abzumahnen. Das Unternehmen zeigt sich allerdings nicht gewillt, eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abzugeben. Und so werden die Verbraucherschützer gegen den Zwangsdownload vor Gericht ziehen.
 
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Apple Pay kommt nach China, neuer COO ernannt

reported by doelf, Freitag der 18.12.2015, 10:02:14
Apple hat wieder einen Chief Operating Officer (COO): Seit Tim Cooks Wechsel an die Firmenspitze war der Posten des COO, also des Verantwortlichen für das operative Geschäft, vakant. Nun rückt Jeff Williams bei Apple auf die zweite Position vor. Zugleich kündigt das Unternehmen an, seinen Bezahldienst Apple Pay im kommenden Jahr auf China auszuweiten.

Jeff Williams arbeitet schon seit 1998 bei Apple und bekleidete seit 2004 den Posten eines Vizepräsidenten für das operative Geschäft. Sein Vorgesetzter war seit Oktober 2005 Tim Cook, doch als Cook im Jahr 2009 zunächst vertretungsweise und ab 2011 dann dauerhaft die Rolle des CEO übernahm, kümmerte sich Williams um Apples Tagesgeschäft. Viel ändern wird sich somit nicht, Williams erhält lediglich auch offiziell den Titel des COO.

Weiterhin ist Johny Srouji in Apples Führungsriege aufgestiegen und darf sich von nun an "Senior Vice President Hardware Technologies" nennen. Neu ist hierbei lediglich das "Senior" vor dem "Vice President". Srouji ist seit 2008 an Bord und hatte die Entwicklung von Apples erstem SoC A4 geleitet. Phil Schiller, der "Senior Vice President Worldwide Marketing", leitet ab sofort zusätzlich den App Store für alle Plattformen. Im ersten Quartal soll zudem Tor Myhren als "Vice President of Marketing Communications" zu Apple stoßen. Myhren war bisher Chief Creative Officer der Grey Group und wird bei Apple Tim Cook berichten.

Mit der Ausweitung seines Bezahldienstes Apple Pay auf China zielt das Unternehmen auf 1,37 Milliarden potentielle Nutzer. Apple arbeitet hierbei mit China UnionPay, der einzigen Kreditkartenorganisation im Reich der Mitte, zusammen. Die 15 wichtigsten Banken des Landes unterstützen das Vorhaben. Apple Pay soll schon Anfang 2016 verfügbar sein, muss zuvor aber noch die erforderlichen Zertifizierungen erhalten und einige Tests bestehen.
 
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Ein Frisches Update für Windows 10 Version 1511

reported by doelf, Donnerstag der 17.12.2015, 20:54:31
Microsoft hat heute ein neues kumulatives Update für Windows 10 Version 1511, also die November-Ausgabe, veröffentlicht. Das neue Update trägt die Kennung KB 3124200 und ersetzt das vor neun Tagen veröffentlichte Update KB 3116900. Sollte KB 3116900 noch nicht installiert sein, ist das kein Problem, denn KB 3124200 enthält alle benötigten Inhalte.

Laut Microsoft bringt das neue Update "eine verbesserte Funktionalität für Windows 10 Version 1511". Das ist leider nicht sonderlich informativ, doch so offen gibt man sich in Redmond. Wer also Windows 10 Version 1511 verwendet und damit Probleme hat, sollte dieses Update einspielen. Hoffen, beten und auf Holz klopfen werden wie immer nicht schaden.
 
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Kolumne: Bayern, der Verfassungsschutz und die Vorratsdaten

reported by doelf, Donnerstag der 17.12.2015, 19:31:14
Die Vorratsdatenspeicherung, dieser waidwunde Zombie, der immer wieder von konservativen Kräften aufgerichtet und durchs Dorf getrieben wird, hat dank Bayerns Innenminister Joachim Herrmann neue Brisanz erhalten: Auf Vorschlag von Herrmann wurde nämlich eine Novellierung des Bayerischen Verfassungsschutzgesetzes beschlossen, welche dem Bayerischen Landesamts für Verfassungsschutz Zugriff auf die Vorratsdaten gibt.

Bild Genau dies wollte Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mit seiner "Einführung einer Speicherpflicht und Höchstspeicherfrist für Verkehrsdaten im Einklang mit Datenschutz und Grundrechten" eigentlich vermeiden. Lediglich die Strafverfolgungs- und Gefahrenabwehrbehörden der Bundesländer sollen auf die Vorratsdaten zugreifen können und auch das nur zur Aufklärung schwerer Straftaten sowie ausschließlich nach Erteilung eines richterlichen Beschlusses für den jeweiligen Einzelfall. Dazu meint Hermann, der gelegentlich Killerspiele auf eine Stufe mit Drogen und Kinderpornos stellt:
"Es kann nicht sein, dass unsere Nachrichtendienste weniger wissen als Polizei und Strafverfolgungsbehörden. Ich bin der Ansicht, dass die vom Bundestag beschlossenen gesetzlichen Grundlagen diese Möglichkeit jetzt auch für den Verfassungsschutz eröffnen. Bayern ist daher das erste Bundesland, das die Vorratsdatenspeicherung für den Verfassungsschutz einführt. Wir setzen damit ein klares politisches Signal und fordern, dass auch der Bund und die anderen Länder diesem Beispiel folgen."
Offenbar macht sich der bayrische Innenminister widersprüchliche Formulierungen im Telekommunikationsgesetz zunutze, um die eigentliche Intention der neu aufgelegten Vorratsdatenspeicherung für seine Zwecke umzubiegen. Sein "klares politisches Signal" ist offenbar auch als Provokation gedacht - wie so vieles, das in den letzten Monaten aus Bayern gekommen ist. Weitere Eckpunkte der Novellierung des Bayerischen Verfassungsschutzgesetzes sind überarbeitete gesetzliche Rahmenbedingungen für den Einsatz von V-Leuten, welche beispielsweise Minderjährige, Mörder und Totschläger von dieser Tätigkeit ausschließen. Zudem drängt Hermann auf die "Zusammenarbeit aller Sicherheitsbehörden", obwohl er genau weiß, dass das Bundesverfassungsgericht hier sehr enge Grenzen gesetzt hat.

Nach Ansicht der ehemaligen Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird durch Bayerns Alleingang der Überwachung Tür und Tor geöffnet. "Seit Snowden versteht jedes Kind, dass Geheimdienste nicht alles wissen dürfen, was die Polizei wissen kann", twittert Leutheusser-Schnarrenberger. Ja, auch wir würden uns ein Kind auf dem Posten von Joachim Herrmann wünschen, doch leider haben die Wähler in Bayern anders entschieden. Und abgesehen davon haben Kinder am Stammtisch rein gar nichts verloren.
 
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Amazon: Speicherprodukte im Tagesangebot

reported by doelf, Donnerstag der 17.12.2015, 14:38:55
Unser Partner Amazon hat im Sinne des vorweihnachtlichen Kaufrauschs nicht nur die Preise seines Fire TV Sticks (wahlweise mit oder ohne Sprachfernbedienung) und des eBook-Readers Kindle Paperwhite reduziert, sondern hat am heutigen Donnerstag auch diverse Speicherprodukte im Tagesangebot. Abgesehen von Speicherkarten und den dazu passenden Lesegeräten finden sich darunter auch SSDs sowie externe Festplatten. Die Tagesangebote enden um Mitternacht.

Mehr Zeit hat man beim Fire TV Stick und dem aktuellen Kindle Paperwhite: Beide sind noch bis zum 22. Dezember 2015 im Angebot. Der Fire TV Stick kostet aktuell 29,99 statt 39,99 Euro - ein Preisvorteil von 25 Prozent. Für die Variante mit Sprachfernbedienung berechnet Amazon 39,99 statt 49,99 Euro, diese wurde somit um 20 Prozent reduziert. Beim eBook-Reader Kindle Paperwhite beläuft sich die Preissenkung auf 17 Prozent, das Gerät kostet momentan 99,99 statt 119,99 Euro. Wer die "Spezialangebote" (Werbung) auf dem Sperrbildschirm deaktivieren möchte, muss 20 Euro Aufpreis berappen. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten!

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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LibreOffice 5.0.4 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 17.12.2015, 13:54:45
Die finale Version 5.0.4 der beliebten Büro-Software LibreOffice liegt für Windows, Linux und Mac OS X zum Download bereit. Seit der Veröffentlichung von LibreOffice 5.0.3 wurden 123 Fehler, darunter auch 13 Abstürze, behoben. Wer bereits LibreOffice 5.0.4 RC 2 verwendet, muss die Installationspakete der finalen Version nicht nochmals herunterladen, da diese Bit für Bit identisch sind.

Nach Angaben der Entwickler ist LibreOffice 5.0.4 für den Einsatz auf Produktivsystemen geeignet. Wer noch LibreOffice 4.4 verwendet, sollte jetzt umsteigen, denn der Support für diese Entwicklungsschiene wird am 31. Dezember 2015 auslaufen. Dies gilt auch für das erst vor einer Woche veröffentlichte LibreOffice 4.4.7. Experimentierfreudige Zeitgenossen können auch einen Blick auf das kommende LibreOffice 5.1 werfen, von dem seit gestern ein erster Veröffentlichungskandidat vorliegt. Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 5.1 ist allerdings erst für Anfang Februar 2016 geplant.

Download: LibreOffice 5.0.4
 
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USA führt Registrierpflicht für Drohnen ein

reported by doelf, Mittwoch der 16.12.2015, 17:48:27
Die US-amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) hat eine Registrierpflicht für unbemannte Flugobjekte, umgangssprachlich besser als Drohnen bekannt, angekündigt. Auch ferngesteuerte Modelle von Hubschraubern, Flugzeugen und Raketen sind betroffen, sofern diese schwerer als 250 Gramm sind. Die Registrierpflicht beginnt am 21. Dezember 2015.

Wer nach dem 21. Dezember 2015 ein unbemanntes Flugobjekt erwirbt, muss dieses noch vor dem ersten Start bei der FAA registrieren. Dies geschieht benutzerfreundlich über eine Webseite, dennoch wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 5 US-Dollar erhoben. Piloten, die sich bereits im Besitz eines solchen Fluggeräts befinden, haben für die Registrierung noch bis zum 19. Februar 2016 Zeit. Denjenigen, welche die Formalitäten innerhalb der ersten 30 Tage - also bis zum 20. Januar 2016 - erledigen, wird die Anmeldegebühr erlassen. Zu beachten ist auch das Mindestalter: Wer eine Drohne fliegen möchte, muss mindestens 13 Jahre alt sein.

Die neue Regelung betrifft alle Fluggeräte mit einem Gewicht zwischen 250 Gramm und 25 Kilogramm. In diesem Gewicht ist die Zuladung, beispielsweise eine Kamera, bereits enthalten. Schwerere Drohnen waren auch zuvor schon registrierungspflichtig. Alleine im diesjährigen Weihnachtsgeschäft dürften mehrere hunderttausend Drohnen über die Ladentheken gehen und reichlich Geld in die Kassen der FAA spülen. Laut US-Verkehrsminister Anthony Foxx geht es bei der Registrierpflicht aber nicht um neue Einnahmequellen, sondern um die Sicherheit. Jeder, der ein unbenanntes Flugobjekt pilotiert, sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein, sagt Foxx.
Quelle: www.faa.gov
 
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LibreOffice 5.1 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 16.12.2015, 17:22:14
Nach zwei Beta-Versionen findet sich seit heute im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers von The Document Foundation ein erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.1. Angeboten wird dieser für Windows (32/64 Bit), Linux (nur 64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 5.1 ist für Anfang Februar 2016 geplant.

Wir haben die wichtigsten Neuerungen schon einmal zusammengefasst:

Writer
Um ein besseres Textbild zu erreichen, sind die Einstellungen "Hurenkinder" und "Schusterjungen" in der Textverarbeitung Writer nun standardmäßig aktiviert. Hierdurch wird vermieden, dass wenige Zeilen eines Absatzes auf eine neue Seite umgebrochen werden bzw. nur wenige Zeilen am Seitenende übrig bleiben. Der Serienbrief-Assistent bettet den verwendeten Datensatz in das Writer-Dokument ein, statt hierfür eine zusätzliche .odb-Datei anzulegen. Auf diese Weise funktionieren Serienbriefvorlagen auch auf anderen Rechnern und werden nicht mehr nutzlos, falls die .odb-Datei gelöscht wurde. Der Dialog "Rechtschreibung und Grammatik" bleibt nach Abschluss der Prüfung geöffnet und mit dem neuen Menüpunkt "Zwischenraum verbergen" lassen sich die Seitenzwischenräumen in der Druckansicht verstecken.

Calc
Die Tabellenkalkulation Calc bietet in ihrem Menü die neuen Punkte "Zeilen unterhalb einfügen" sowie "Spalten rechts einfügen". Nach Writer und Impress kann nun auch Calc PNG-Bilder exportieren und die verbesserte Suche findet auch formatierte Zeichenketten (z.B. "10.113" statt nur "10113"). Einschränkungen bei der Formelverarbeitung auf Basis strukturierten Tabellenbezüge wurden behoben und die Funktionen KALENDERWOCHE und KALENDERWOCHE_ADD erfüllen nun strikt den ODF-Standard in der Version 1.2.

Impress und Draw
Für die Präsentationsanwendung Impress und das Zeichenprogramm Draw gibt es neue Befehle zum Navigieren durch sowie zum Sortieren von Seiten. Für die Ansicht "Folienmaster" wird eine andere Hintergrundfarbe verwendet, um den Unterschied zur normalen Ansicht zu unterstreichen. Zudem wird während einer Präsentation der Start des Bildschirmschoners nun auch unter KDE, XFCE und Mate unterdrückt. Ein neues Werkzeug erleichtert den Wechsel zwischen Master und anderen Modi. Ändert man eine Folienvorlage, wirkt sich dies auf alle ausgewählten Standardfolien aus. Sind mehrere Objekte ausgewählt, kann man unter "Formen" deren Breite und Höhe miteinander abgleichen. Über das Menü "Folie" lässt sich ein "Hintergrundbild speichern" und in der Presenter Console findet sich eine Schaltfläche, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Chart
In Chart können exponentielle und potentielle Trendlinien nun auch negative Werte handhaben und in den Trendliniengleichungen wurden überflüssige Einsen entfernt.

Allgemeine Neuerungen
Neu hinzugekommen ist die Eingabe von Unicode-Zeichen über deren Hexadezimalcode mit anschließender Umwandlung über die Tastenkombination ALT+C (jenseits des deutschsprachigen Raums ALT+X). Unter Windows wurde der Zugriff auf die Registrierung geändert, um benutzerspezifische Konfigurationsmöglichkeiten zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen die Verwendung von WebDAV-Verbindungen und den Datei-Import, der nun auch Gnumeric (nicht unter Windows), Microsoft Write-Dokumente sowie Apple Keynote 6 unterstützt. Im Startcenter und im Menü "Datei" findet sich nun ein neuer Eintrag, um Dateien von Diensten wie Google Drive, OneDrive oder SharePoint zu öffnen. Dazu kommt im Menü "Datei" die entsprechende Option zum Speichern. Einige Menüs wurden neu organisiert und auch die Sidebar hat eine Überarbeitung erfahren. Vor eingebetteten NPAPI-Plugins (z.B. Flash) wird nun gewarnt. Diese Plugins sind veraltet und funktionieren nicht mehr auf allen Plattformen, zukünftig soll ihre Unterstützung gänzlich entfernt werden.

Download: LibreOffice 5.1 RC 1
 
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Probleme mit Microsoft Edge im Tablet-Modus behoben

reported by doelf, Mittwoch der 16.12.2015, 16:54:20
Wir sind gestern über ein Kompatibilitätsproblem mit Microsoft Edge gestolpert, welches ausschließlich im Tablet-Modus von Windows 10 auftritt. Dieses Problem klappt die Menüs auf www.Au-Ja.de unmittelbar nach dem Öffnen wieder zu, so dass man keine Auswahl treffen kann. Wir konnten den Fehler inzwischen beheben. Und auch das Zoomen sollte nun wieder fehlerfrei funktionieren.

Im Gegensatz zu Microsoft verfolgen wir keine Cloud/Mobile-First-Strategie, sondern wollen allen Benutzern - auch jenen mit Maus und Tastatur - die bequemste Bedienung bieten. Auf mobilen Geräten öffnen sich unsere Menüs durch ein einfaches Antippen, während man abseits der Touch-Screens lediglich mit dem Mauszeiger über den Menükopf fahren muss. Zum Schließen verlässt man mit dem Mauszeiger einfach das Menü oder klickt auf die Schaltfläche mit dem rot durchgekreuzten Menüsymbol links neben dem Menükopf. Da diese auf sehr kleinen Displays mit dem Finger schlecht zu treffen ist, kann man alternativ auch in einen leeren Bereich des ausgeklappten Menüs tippen. Dieses Bedienkonzept funktioniert mit allen HTML5-fähigen Geräten und wurde am 30. Juli 2015 auf www.Au-Ja.de freigeschaltet.

Im Desktop-Modus funktioniert dieses Bedienkonzept auch mit Edge, doch sobald wir in den Tablet-Modus wechseln, verursacht die Auswertung der Mausposition mehrere Fehler. Zum einen wird ein Ereignis außerhalb des Menüs ausgelöst, das dessen automatische Schließung veranlasst, zum anderen werden einige Click-Ereignisse von JavaScript nicht mehr ausgewertet. Durch eine genauere Unterscheidung zwischen Touch- und Maus-Ereignissen konnten wir diese Probleme beheben und www.Au-Ja.de lässt sich nun auch auf Edge im Tablet-Modus wie oben beschrieben benutzen.

Wir haben uns zudem um ein weiteres Anliegen gekümmert, dass einige unserer Leser in den vergangenen Wochen geäußert hatten. Im Rahmen der Integration responsiver Werbeanzeigen hatte sich leider gezeigt, dass diese ganz und gar nicht responsiv reagieren. Wenn die Ausrichtung eines Mobilgerätes gedreht oder die Größe des Browser-Fensters geändert wird, passen sich diese Anzeigen nicht automatisch an. Hieraus resultieren Layout-Fehler, denen wir mit einem Neuladen der Seite begegnet sind. Dieses Neuladen wurde auf einigen Geräten allerdings auch dann ausgelöst, wenn unsere Leser lediglich Teile der Webseite heranzoomen wollten. Im Interesse eines optimalen Bedienkomforts haben wir das automatische Neuladen bei Größenänderungen deaktiviert und nehmen vorerst die Layout-Probleme in Kauf.

Sollten die heutigen Updates auf Euren Geräten Probleme verursachen, würden wir uns über eine kurze Rückmeldung im Forum freuen. Eine Anmeldung ist hierfür nicht erforderlich, da auch Gäste Schreibrecht besitzen. Gastbeiträge werden vor der Veröffentlichung allerdings von unserem Team geprüft, um SPAM und Hetze auszusortieren. Daher erfolgt die Freigabe mit einer zeitlichen Verzögerung.

Euer Au-Ja-Team
 
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Firefox 43.0 schließt kritische Schwachstellen

reported by doelf, Mittwoch der 16.12.2015, 09:39:02
Die gestern veröffentlichte Version 43.0 des beliebten Internetbrowsers Firefox umfasst auch 16 sicherheitsrelevante Änderungen. Vier davon kümmern sich um kritische, sieben um hochgradig gefährliche und drei um mittelschwere Schwachstellen. Zwei weitere Sicherheitslücken sind vergleichsweise harmlos.

Zu den kritischen Problemen zählt neben diversen Speicherproblemen auch eine Rechteausweitung über die WebExtension-APIs, hierdurch können beliebige Webinhalte im Sicherheitskontext verwundbarer WebExtensions ausgeführt werden. Ebenfalls als kritisch werden ein Umgehen der Same-Origin-Policy mit Hilfe der URIs data: und view-soure: sowie ein Absturz der Kommunikationsschnittstelle WebRTC eingestuft. Letzterer wird durch den Aufruf eines Datenkanals, der von einer anderen Funktion bereits geschlossen wurde, ausgelöst.

Bild

Abgesehen von behobenen Sicherheitslücken bringt der Firefox 43.0 eine Ausweitung des Tracking-Schutzes für den privaten Modus. Dieser wurde um eine zweite Liste erweitert, mit der der Benutzer die Stärke der Tacking-Blockade justieren kann (siehe obiges Bildschirmfoto). Erstmals wird die 64-Bit-Version für Windows offiziell auf der Download-Seite angeboten, dazu gibt es eine bessere API-Unterstützung zur Wiedergabe von M4V-Videos und unter Windows 8 und neuer wird die Bildschirmtastatur bei Bedarf automatisch eingeblendet. Die Adressleiste, welche beim Firefox auf den Namen "Awesome Bar" hört, kann nun auch Suchvorschläge anzeigen, und das Eyedropper-Werkzeug kommt nun auch mit unterschiedlichen Zoom-Stufen zurecht.

Download: Firefox 43.0
Quelle: www.mozilla.org
 
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CODE = LibreOffice + ownCloud

reported by doelf, Dienstag der 15.12.2015, 21:10:56
Die britische Software-Schmiede Collabora ist die treibende Kraft hinter LibreOffice Online. Nun hat Collabora mit CODE (Collabora Online Development Edition) ein Paket geschmiedet, das LibreOffice Online mit einem ownCloud-Server vereint. Als Unterbau dient openSUSE 13.2 und das Installationsziel sind ausschließlich virtuelle Maschinen.


CODE richtet sich nämlich an Programmierer, die mit der neuesten Entwicklungsstufe von LibreOffice Online herumexperimentieren wollen. Hierfür empfiehlt sich derzeit eine virtuelle Maschine, denn die Software ist weder stabil noch fertig und Support gibt es auch keinen. Dank CODE erhofft sich Collabora ein möglichst breites Testfeld und daraus resultierend reichlich Feedback über eventuell auftretende Probleme und Fehler. Im kommenden Jahr wollen Collabora und ownCloud dann ein kommerzielles Produkt veröffentlichen, welches die Collabora CloudSuite und den ownCloud Server miteinander vereint.

Download: CODE (Festplattenabbild für VMs)
 
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Assange soll nun doch in London befragt werden

reported by doelf, Dienstag der 15.12.2015, 19:32:38
Vor 16 Monaten hatte Julian Assange, der Mitbegründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, angekündigt, seine Zuflucht in der ecuadorianischen Botschaft in London bald verlassen zu wollen. Daraus wurde aber nichts, denn der Oberste Gerichtshof Schwedens hatte noch im Mai 2015 die Rechtmäßigkeit des europäischen Haftbefehls gegen Assange bekräftigt. Doch nun kommt endlich wieder Bewegung in den Fall.

Ein Kernproblem der letzten Jahre besteht in der Weigerung Assanges, sich in Schweden verhören zu lassen. Er befürchtet, dass Schweden für ihn nur eine kurze Zwischenstation auf dem Weg in die USA wäre, mit der Schweden ein Auslieferungsabkommen hat. In den USA droht Assange wegen Geheimnisverrats lebenslange Haft oder sogar die Todesstrafe. Großbritannien wollte den Australier im Jahr 2012 an Schweden ausliefern, doch dann floh Assange in die Botschaft Ecuadors und beantragte Asyl. Als der Patt auch nach drei Jahren noch anhielt, nahmen Ecuador und Schweden im Juni 2015 Gespräche auf, um ein Verhör in der Londoner Botschaft zu ermöglichen. Nun haben sich Ecuadors stellvertretender Außenminister Xavier Lasso und Anna-Carin Svensson, die Leiterin für internationale Angelegenheiten im schwedischen Justizministerium, auf ein Vorgehen verständigt. Schon in wenigen Tagen soll die Befragung Assanges stattfinden. Was danach geschehen wird, ist allerdings noch völlig offen.

Wir blicken zurück: Julian Assange hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Mai 2015 unterlag Assange vor dem Obersten Gerichtshof Schwedens und so verharrte der Australier in der Botschaft. Als letzter Weg bleibt nur noch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
 
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Amazon: Fire TV Stick & Kindle Paperwhite jetzt billiger

reported by doelf, Dienstag der 15.12.2015, 13:18:34
Unser Partner Amazon hat im Sinne des vorweihnachtlichen Kaufrauschs die Preise seines Fire TV Sticks (wahlweise mit oder ohne Sprachfernbedienung) und des eBook-Readers Kindle Paperwhite reduziert: Noch bis zum 22. Dezember 2015 lassen sich hier bis zu 25 Prozent sparen. Zudem gibt es ab 14 Uhr ein mobiles Gaming-Schlachtschiff von MSI im Blitzangebot.

Wir sprechen vom Gaming-Notebook MSI GS70-6QE16H11, welches Intels Core i7-6700HQ mit NVIDIAs Geforce GTX 970M kombiniert. Dieser Skylake-Prozessor gehört zu den schnellsten Chips, die Intel derzeit zu bieten hat. Er taktet seine vier Kerne mit 2,6 bis 3,5 GHz und kann dank HyperThreading acht Threads parallel bearbeiten. Mit einer TDP von 45 Watt, die sich auf 35 Watt reduzieren lässt, ist er allerdings auch kein Kostverächter. Die Geforce GTX 970M ist NVIDIAs zweitschnellste Mobil-GPU, sie umfasst 1.280 CUDA-Kerne und taktet mit 924 MHz plus Boost. Die 3 GiB GDDR5-Grafikspeicher erreichen eine Bandbreite von 120 GB/sec. Dazu gibt es 16 GiB DDR4-Arbeitsspeicher, 128 GB SSD (M.2 SATA), 1 TB Festplatte (SATA 3, 7.200 U/min), USB 3.1 und schnelles WLAN gemäß IEEE 802.11 A/C. Das 17,3 Zoll (43,9 cm) große Anti-Glare-Display bietet eine Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten. Spieler werden die beleuchtete Tastatur (3 Zonen) von SteelSeries zu schätzen wissen, dies gilt auch für die Netzwerkanbindung über Killers DoubleShot Pro mit Killer Shield und das klangstarke Sound-System von Dynaudio (4 Lautsprecher plus Subwoofer). Als Betriebssystem ist Windows 10 Home installiert. Aktuell veranschlagt Amazon 1.879 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten für das MSI GS70-6QE16H11. Das Blitzangebot startet für Prime-Mitglieder um 14 Uhr, Normalsterbliche müssen sich bis 14:30 Uhr gedulden.

Mehr Zeit hat man beim Fire TV Stick und dem aktuellen Kindle Paperwhite: Beide sind noch bis zum 22. Dezember 2015 im Angebot. Der Fire TV Stick kostet aktuell 29,99 statt 39,99 Euro - ein Preisvorteil von 25 Prozent. Für die Variante mit Sprachfernbedienung berechnet Amazon 39,99 statt 49,99 Euro, diese wurde somit um 20 Prozent reduziert. Beim eBook-Reader Kindle Paperwhite beläuft sich die Preissenkung auf 17 Prozent, das Gerät kostet momentan 99,99 statt 119,99 Euro. Wer die "Spezialangebote" (Werbung) auf dem Sperrbildschirm deaktivieren möchte, muss 20 Euro Aufpreis berappen. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten!

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Der Firefox 43.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 15.12.2015, 12:33:00
Der beliebte Internetbrowser Firefox liegt in der finalen Version 43.0 für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) und Mac OS X (64 Bit) zum Download bereit. Die offizielle Ankündigung steht noch aus und dies gilt auch für die Änderungshinweise. Über eventuell behobene Sicherheitslücken liegen uns ebenfalls noch keine Informationen vor, wir werden diese sobald verfügbar nachreichen.

Bild

Bezüglich der Neuerungen orientieren wir uns an den zuvor veröffentlichten Beta-Versionen: Demnach bringt der Firefox 43.0 eine bessere API-Unterstützung zur Wiedergabe von M4V-Videos sowie WebRTC-Streaming auf mehreren Bildschirmen. Auf Windows 8 und neuer wird die Bildschirmtastatur automatisch eingeblendet und unter Linux wurde GTK3 integriert. Zudem hat man die Unterstützung für chinesische Schriftzeichen unter Windows XP und Windows Server 2003 optimiert. Die Adressleiste, welche beim Firefox auf den Namen "Awesome Bar" hört, kann nun auch Suchvorschläge anzeigen. Der Tracking-Schutz für den privaten Modus wurde um eine zweite Liste erweitert, mit der der Benutzer die Stärke der Tacking-Blockade justieren kann (siehe obiges Bildschirmfoto). Darüber hinaus kommt das Eyedropper-Werkzeug nun auch mit unterschiedlichen Zoom-Stufen zurecht.

Download:
 
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Twitter warnt Benutzer vor staatlichen Übergriffen

reported by doelf, Montag der 14.12.2015, 19:04:53
Einige Twitter-Nutzer, allem Anschein nach hauptsächlich Überwachungskritiker und Aktivisten, wurden von dem sozialen Netzwerk per E-Mail über mögliche Angriffe auf ihre Benutzerkonten informiert. In seinem Schreiben spricht Twitter von gezielten Angriffen auf eine kleine Gruppe von Benutzern, deren Urheber im staatlichen Umfeld vermutet werden.

Im Klartext bedeutet dies Geheimdienste, doch um welche Staaten und Dienste es sich handelt, verrät Twitter nicht. Nach Angaben des sozialen Netzwerks werde der Vorfall derzeit noch untersucht und bisher lägen auch noch keine eindeutigen Erkenntnisse vor. In Hinblick darauf, dass die Warnung so früh ausgesprochen wurde, spricht Twitter von einer Vorsichtsmaßnahme. Schließlich sei derzeit noch gar nicht geklärt, ob alle vermuteten Konten auch tatsächlich angegriffen wurden. Zu den Zielen der Spione sollen E-Mail- und IP-Adressen sowie Telefonnummern gehören.
Quelle: twitter.com
 
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Star Citizen Alpha 2.0 freigegeben

reported by doelf, Montag der 14.12.2015, 18:10:35
Star Citizen Alpha 2.0 liegt seit dem Wochenende für Unterstützer des Projektes zum Download bereit. Die umfassende Weltraumsimulation ist zwar noch längst nicht fertig, doch der aktuelle Entwicklungsschritt kann sich durchaus sehen lassen, wie ein kürzlich veröffentlichter Trailer beweist. Projektchef Chris Roberts spricht vom bisher umfangreichsten Update.


Neben einfachen Weltraumschlachten bringt Star Citizen Alpha 2 nun auch größere Schiffe, die mehrere Spieler als Besatzung benötigen, sowie Außenbordeinsätze nebst Egoshooter und Missionen. Die unterschiedlichen Spielelemente gehen dabei nahtlos ineinander über. Das Geschehen konzentriert sich auf den Gasriesen Crusader im Sonnensystem Stanton. Ausgangspunkt ist der Weltraumhafen Port Olisar, welcher sich in einer Umlaufbahn um Crusader befindet. Gleiches gilt für die drei Monde Yela, Cellin und Daymar. Yela hat einen eigenen Asteroidengürtel, um Cellin kreist der Sicherheitsposten Kareah und der verlassene Handelspunkt Covelex umkreist Daymar. Dazu verteilen sich Servicestationen der Firma Cry-Astro über das ganze System.

Erstmals kann dank des neuen Egoshooter-Moduls auch am Boden gekämpft werden, wenn Sicherheitskräfte versuchen, Kommunikationsstationen von den Piraten zurückzuerobern. Hierfür steht dem Spieler eine Rüstung, Energiewaffen sowie viel Bewegungsfreiheit zu Verfügung. Zudem heben die Multi-Crew-Schiffe Constellation und Retaliator ab, sofern die Zusammenarbeit der Spieler an Bord funktioniert. Wer im Alleingang losziehen möchte, kann das EMP-Arsenal des Avenger Warlock ausprobieren und im Hangar lässt sich ein noch nicht einsatzbereiter Prototyp namens Vanguard bewundern.

Mit der Fertigstellung des kompletten "Star Citizen" ist erst gegen Ende 2016 zu rechnen, bis dahin sollen nach und nach weitere Module veröffentlicht werden. Das Spiel basiert auf einer modifizierten CryEngine 3, welche für die beeindruckende Grafik sorgt. Bisher konnten Chris Roberts und sein Team über 100 Millionen US-Dollar von mehr als einer Million Unterstützern einsammeln.
 
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Wine 1.8: Der vierte Veröffentlichungskandidat ist da

reported by doelf, Montag der 14.12.2015, 17:19:30
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Das letzte stabile Update für Wine, die Version 1.6.2, wurde am 10. Januar 2014 veröffentlicht und hat damit fast zwei Jahre auf dem Buckel. Höchste Zeit für ein Update!

Nachdem die Versionsnummer 1.7 für die zwischenzeitlichen Veröffentlichungen der Entwicklungsschiene reserviert war, wird die kommende stabile Fassung die Nummer 1.8 tragen. Dies gilt auch für den vierten Release Candidate, der keine neuen Funktionen, dafür aber etliche Fehlerbereinigungen umfasst. In seiner mehr als zweijährigen Entwicklungsphase hat Wine 1.8 umfangreiche Neuerungen erhalten, darunter Unterstützung für DirectSound Surround, DirectX Video-Beschleunigung, Kernel-Job-Objekte, OpenGL Core Context und XAudio2. Es gibt jetzt einen PulseAudio-Treiber, eine grundlegende Unterstützung für DirectWrite und eine teilweise Unterstützung für Direct2D. Die Arbeiten an Direct3D 11 sind leider noch nicht abgeschlossen und auch für Android 64-Bit bleibt es vorerst bei einer anfänglichen Unterstützung. Dennoch dürfte Wine 1.8 etliche Probleme, welche die veraltete Version 1.6.2 auf aktuellen Systemen hat, beheben.
Quelle: www.winehq.org
 
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Vierte Beta-Version von Kodi 16.0 (Jarvis) verfügbar

reported by doelf, Montag der 14.12.2015, 17:13:01
Während Kodi 15 (vormals XBMC) mit dem Update auf die Version 15.2 als fertig gilt, laufen die Arbeiten am Nachfolger Kodi 16.0 (Jarvis) auf Hochtouren und inzwischen ist eine vierte Beta-Version verfügbar. Die wichtigste Änderung findet dabei unter der Haube statt: Im Gegensatz zu Kodi 15, welches noch auf DirectX 9 aufbaut, setzt Jarvis auf das wesentlich frischere DirectX 11.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass man ältere DX9-Hardware entsorgen muss: Auch Geräte, die lediglich DirectX 9 oder 10 unterstützen, werden mit Kodi 16 funktionieren. Der Schritt auf DirectX 11 verspricht aber eine bessere Kompatibilität mit aktuellen Grafikkarten, für die es teilweise keine DX9-Treiber mehr gibt und die aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit Kodi 15 verweigern. Eine weitere Neuerung ist das Strecken von 4:3-Videos ins 16:9-Format, welches bisher linear praktiziert wird, so dass die Akteure in Videos recht kurz und breit erscheinen. Abhilfe schafft ein nicht lineares Strecken, bei dem die Mitte des Bildes unverändert bleibt und die Pixel zur Rand hin immer breiter werden. Natürlich bleibt auch das nicht lineare Strecken immer ein Kompromiss.

Ganz neu ist die Ereignisanzeige, welche in den Systemeinstellungen zu finden ist. Hier kann man beispielsweise nachlesen, warum Kodi Probleme mit bestimmten Dateien hat oder ob ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist. Die Einstellungen für Kodi und die Skins werden ab der Version 16 in getrennten Dateien gespeichert und bei den Skins selber wurde das eigentliche Design von den Bildern abgespalten. Für Fernbedienungen, die keine Taste für das Kontextmenü besitzen, gibt es nun die Möglichkeit, dieses über einen langen Druck auf die Taste OK bzw. Enter zu öffnen. Die Entwickler versprechen zudem eine höhere Qualität bei der Größenanpassung von Bildern sowie Serien-Aufnahmen für PVR-Nutzer und die Musikbibliothek lässt sich nun auch nach dem Hinzufügedatum sowie "Interpreten/Jahr" sortieren.

Für Android wurden die Auflösungen von Benutzeroberfläche und Videoskalierung getrennt, denn viele Geräte, die 4K-Videos abspielen können, sind mit der Darstellung der Benutzeroberfläche in ultrahoher Qualität schlicht und einfach überfordert. Bei Kodi 16 wird das Interface auf 1080p begrenzt, während die Videos die volle Qualität auskosten können. Leider funktioniert dies nicht mit allen Geräten, da einige Hersteller Googles Designvorgaben ignorieren. Betroffenen Benutzern empfehlen die Entwickler, bei den verantwortlichen Herstellern Druck zu machen. Zugleich macht Kodi den Schritt von libstagefright zu MediaCodec, was insbesondere für ältere Geräte ein Problem darstellen kann.

Die veraltete Karaoke-Funktion, die sich im Code von Kodi versteckte, wurde entfernt. Eine Rückkehr ist zwar möglich, doch hierfür muss sich zunächst ein interessierter Entwickler finden. Der Add-On-Manager wurde abermals überarbeitet und mit einer Update-Schaltfläche für die Erweiterungen versehen. Unter dieser finden sich nun - sofern verfügbar - unterschiedliche Versionen des jeweiligen Add-ons. Zudem lässt sich für jede Erweiterung einzeln einstellen, ob diese automatische Updates beziehen soll oder nicht. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Code-Optimierungen, die Kodi schneller, stabiler und sicherer machen sollen.

Download: Kodi 16.0 (Jarvis) Beta 4
Quelle: kodi.tv
 
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LibreOffice 5.1 Beta 2 & 5.0.4 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 14.12.2015, 17:09:22
Die zweite Beta-Version des für Anfang Februar 2016 geplanten LibreOffice 5.1 und der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.4 liegen nun auch offiziell zum Download bereit. Das fertige LibreOffice 5.0.4 soll noch im Laufe dieser Woche seine Freigabe erhalten.

Der erste Release Candidate von LibreOffice 5.0.4 hatte 121 Fehler, darunter auch 13 Abstürze, behoben. Mit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten haben sich die Entwickler um zwei weitere Probleme gekümmert: Zum einen wurden bestimmte Texteingabefelder fehlerhaft gedruckt bzw. in PDF-Dateien exportiert, zum anderen wurde der Name des Nummernformats beim XLSX-Export fehlinterpretiert, sofern dieser nicht "General" lautet.

Download:
 
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LibreOffice 5.1 Beta 2 & 5.0.4 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Freitag der 11.12.2015, 17:39:37
Wer einen ersten Blick auf das kommende LibreOffice 5.1 werfen möchte, findet dessen zweite Beta-Ausgabe im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers. Auch der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.0.4 liegt hier zum Download bereit.

Das fertige LibreOffice 5.0.4 soll dann - sofern RC 2 keine größeren Probleme offenbart - in der kommenden Woche freigegeben werden. Auf LibreOffice 5.1 muss man hingegen etwas länger warten, der größere Versionssprung ist nämlich erst für Anfang Februar 2016 geplant.

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FRITZ!OS 06.50 für FRITZ!Box 7490 bringt neue Oberfläche

reported by doelf, Freitag der 11.12.2015, 17:20:01
AVM hat die Benutzeroberfläche seines Router-Betriebssystems FRITZ!OS überarbeitet und für die Darstellung auf unterschiedlichsten Geräten optimiert. Das neue Design reagiert dynamisch auf Größenänderungen des Browser-Fensters und funktioniert mit Tablets und Smartphones ähnlich gut wie mit Desktop-PCs oder Notebooks. Und natürlich gibt es auch anderen Neuerungen.

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Beispielsweise den Menüpunkt "Heimnetzübersicht", der nicht nur die Geräte im heimischen Netzwerk anzeigt, sondern bei Zubehör von AVM zugleich die installierte Firmware-Versionen ermittelt und eine sehr bequeme Update-Möglichkeit bietet: Mit einem Klick erfährt man alles über die Verbesserungen und kann die neue Firmware mit einem zweiten Klick auf dem Gerät installieren. Die Zahl der simultanen VPN-Verbindungen wurde von acht auf zwölf erhöht und die Unterstützung von VDSL-Vectoring optimiert. Hierdurch soll die FRITZ!Box an DSL-Anschlüssen von Vodafone und der Deutsche Telekom besser funktionieren.

Im Untermenü WLAN findet sich unter dem Punkt "Funkkanal" eine neue Funktion namens "Auslastung des aktuellen Funkkanals". Diese visualisiert die Auslastung des gewählten Funkkanals für die beiden Bänder 2,4 und 5 GHz, um die Einschätzung der erzielbaren Datendurchsätze zu erleichtern. Um einer Störerhaftung zu entgehen, kann man die Anmeldung für Gäste mit vorgeschalteten Nutzungsbedingungen versehen. Nur wer diese Bedingungen akzeptiert, bekommt Internetzugriff. Die Kindersicherung wurde um Tickets erweitert, mit denen sich die Online-Zeit einmalig um 45 Minuten verlängern lässt.

Störungen beim Netzzugang oder der Internettelefonie zeigt die FRITZ!Box 7490 über eine rot leuchtende Info-LED an, auf der Startseite von FRITZ!OS 06.50 findet man dann weitere Informationen über die Art der Störung. Für die DECT-Telefone FRITZ!Fon C4 und MT-F gibt es drei neuen Startbildschirme (Neue Anrufe, Anrufbeantworter, FRITZ!Box) sowie die Möglichkeit, das Menü auf Großschrift umzustellen. Die DECT-Telefone können neuerdings Multimedia-Wiedergaben (Musik, Podcast, Radio) pausieren und Bilder der Formate PNG und GIF für RSS-Feeds, Albumcover, den Mediaplayer und als Live-Bild verwenden. Die FRITZ!Fons unterstützen zudem Türsprechanlagen mit Videofunktion.

Über den Heizkörperregler Eurotronic Comet DECT lässt sich die Temperatur im Haus effizienter regeln. Geräte wie Heizlüfter, die an intelligenten Steckdosen wie FRITZ!DECT 200 oder FRITZ!Powerline 546E angeschlossen sind, lassen sich temperaturabhängig einschalten. Als Temperatursensor dienen beispielsweise FRITZ!DECT 200 oder FRITZ!DECT Repeater 100. Die "Astro"-Schaltung bietet für die Schaltoption "Wochentäglich" bis zu 140 frei wählbare Schaltpunkte und die Verbrauchsdaten können als Mail-Anhang von FRITZ!DECT 200 oder FRITZ!Powerline 546E verschickt werden.

In Hinblick auf die Sicherheit bringt FRITZ!OS 06.50 ebenfalls einige Neuerungen: So lassen sich All-IP-Anschlüsse besser gegen die unerwünschte Nutzung von Internettelefonie aus dem Heimnetz absichern und die Firewall hat einen Stealth-Modus erhalten, der Ping-Anfragen unterbindet. Zudem wurde die TLS-Sicherheit verbessert und der Port 25 abgesichert, um ungesicherten E-Mail-Versand zu blockieren. Für DECT-Verbindungen stehen zwei neue Verschlüsselungsmechanismen (Early Encryption und Rekeying) zur Auswahl.

Bisher ist das finale FRITZ!OS 6.50 nur für die FRITZ!Box 7490 verfügbar. Anfang 2016 will AVM dann auch weitere Modelle aus der aktuellen Baureihe versorgen.

Download: FRITZ!OS 06.50 für FRITZ!Box 7490
Quelle: avm.de
 
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HPE schließt "Helion Public Cloud" Ende Januar

reported by doelf, Donnerstag der 10.12.2015, 21:14:03
Hewlett Packard Enterprise (HPE), nach der Aufspaltung von HP für die Geschäftskunden des Unternehmens zuständig, ändert seine Cloud-Strategie: Die Firma setzt ab 2016 alles auf Private- und Hybrid-Clouds, während die "Helion Public Cloud" am 31. Januar 2016 komplett eingestellt wird. Die Kunden sollen ihre Daten frühzeitig sichern, rät HPE, denn nach diesem Termin muss man den Zugriff beim Support schriftlich beantragen. Und auch das funktioniert nur noch bis zum 1. März 2016.

HP gehörte zu den Spätstartern unter den Cloud-Anbietern: Erst im Mai 2014 hatte das Unternehmen seine eigene OpenStack-Distribution Helion präsentiert und rund eine Milliarde US-Dollar in den Ausbau des Cloud-Angebots investiert. Dieses umfasst bisher Cloud-Lösungen der Varianten Public, Privat und Hybrid, doch die öffentliche Cloud bringt die geringsten Gewinne und wird daher gestrichen. Zudem konnte sich HPE mit seiner "Helion Public Cloud" nicht gegen etablierte Anbieter wie Amazon (AWS) oder Microsoft durchsetzen (Azure). Diese sollen nun besser in die eigenen Hybrid-Angebote eingebunden werden, was laut HPE auch den Kundenwünschen entspricht. So hatte es zumindest HPEs Cloud-Sprecher Stephen Spector Ende Oktober verkündet, als er das Ende der Public Cloud ankündigte und zugleich hohe, zweistellige Wachstumsraten für den Umsatz in den Bereichen Private- und Hybrid-Cloud bestätigte.
Quelle: www.hpcloud.com
 
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MSI veröffentlicht OC-Tool Afterburner 4.2.0

reported by doelf, Donnerstag der 10.12.2015, 19:27:45
MSI hat sein OC-Tool Afterburner auf die Version 4.2.0 aktualisiert. Dieses Update behebt ein Problem mit dem Datenbankeintrag der GeForce GTX 980 Ti Lightning Edition und bringt Unterstützung für AMDs Grafikprozessoren der Baureihe Fiji. Zudem erkennt der Afterburner jetzt AMDs neues Treiberpaket Radeon Software Crimson Edition. Bei den Sprachen ist das brasilianische Portugiesisch hinzugekommen.

Da AMDs Radeon Software Crimson Edition von der Versionskennzeichnung der bisherigen Catalyst-Pakete abweicht, kann es beim Downgrade auf ältere Treiber zu Problemen mit der Versionserkennung kommen. Hier hilft nur das händische Aufräumen der Registrierungsdatenbank von Windows oder ein weiteres Treiber-Update seitens AMD. Als Zwischenlösung bietet der Afterburner übergangsweise den Schalter "LegacyDriverDetection", der sich in der Konfigurationsdatei befindet, an.

Die Hardware-Abstraktions-Ebene wurde überarbeitet, um Zugriff auf im Grafikchip integrierte Spannungsregler - z.B. bei AMDs Fiji - zu erhalten. Bisher unterstützte der Afterburner nur externe Spannungsregler, die über den I2C-Bus mit dem Grafikprozessor verbunden sind. Dank dieser Neuerungen kann nun die Kernspannung bei den Modellen Radeon R9 Fury und R9 Nano geändert werden - zumindest bei Grafikkarten, welche auf AMDs Referenzdesign zurückgreifen.

Download: MSI Afterburner 4.2.0 - 36,3 MByte

Wichtiger Hinweis: Vor der Installation des MSI Afterburner 4.2.0 sollte man ältere Versionen der Software deinstallieren!
 
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LibreOffice 4.4.7 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 10.12.2015, 17:30:29
Eigentlich sollte die Version 4.4.6 die letzte Ausgabe für den Entwicklungszweig 4.4 sein, dessen Support-Ende für den 18. November 2015 angekündigt war. Doch kurz vor Ablauf dieser Frist hatte sich The Document Foundation entschieden, mit LibreOffice 4.4.7 noch ein weiteres Update nachzureichen und den Support bis Ende 2015 zu verlängern.

Seit heute liegt die finale Fassung von LibreOffice 4.4.7 zum Download bereit. Diese entspricht Bit für Bit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten, weshalb Benutzer, die diesen bereits verwenden, das Installationspaket nicht nochmals herunterladen müssen. LibreOffice 4.4.7 kümmert sich um 14 nervige Probleme, von denen allerdings keines zum Absturz der Software führen kann.

Da der Support für die Entwicklungsschiene 4.4 am 31. Dezember 2015 auslaufen wird, erscheint der Umstieg auf LibreOffice 5.0.3 sinnvoll. Der Entwicklungszweig 5.0 ist inzwischen ziemlich ausgereift und auch für den Produktiveinsatz geeignet.

Download: LibreOffice 4.4.7
 
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Cortana geht fremd

reported by doelf, Donnerstag der 10.12.2015, 14:06:36
Einst hatte Cortana, Microsofts neugierige Assistentin, dem Betriebssystem Windows Phone die Treue geschworen, doch seit gestern geht Cortana fremd. Microsoft hat seine Assistentin nämlich offiziell für die Konkurrenzsysteme iOS und Android sowie dessen Abspaltung Cyanogen OS freigegeben. Ganz gleich welches Betriebssystem man hat, nun darf jeder ran und mit Cortana herumspielen.

Zum Thema Privatsphäre
Dass Microsoft dabei im Hintergrund fleißig Daten sammelt, sollte allerdings auch jedem bewusst sein. Andererseits benötigt Cortana Zugriff auf persönliche Informationen wie Kontakte, Termine, E-Mails oder Mitteilungen, um effizient arbeiten zu können. Auch die Übermittlung der Daten an Microsoft ist nachvollziehbar, denn auf den dortigen Servern werden die Anfragen verarbeitet und ausgewertet, damit man als Benutzer sinnvolle Antworten erhält. Wer bei dieser Vorstellung Magenschmerzen bekommt, sollte die Finger von digitalen Assistentinnen lassen - ganz gleich ob sie von Microsoft, Google oder Apple kommen.

Was kann Cortana?
Cortana kann Erinnerungen nicht nur mit Zeiten, sondern auch mit Orten verknüpfen - und das geräteübergreifend. Wenn man beispielsweise am PC über ein neues Buch stolpert, kann man eine entsprechende Notiz mit seinem bevorzugten Buchladen verknüpfen. Beim nächsten Besuch in diesem Geschäft wird man dann vom Smartphone an das Buch erinnert. Falls man mal nicht ans Telefon gehen kann, da man gerade mit einer anderen Assistentin beschäftigt ist, schickt Cortana dem Anrufer eine SMS, welche einen baldigen Rückruf ankündigt. Und natürlich kann Cortana auch Postsendungen und Flüge verfolgen, Informationen beschaffen und im Internet suchen. Hierfür greift Cortana auf das von Windows 10 bekannte Notizbuch zurück, in dem wir unsere Interessen definieren.

Einschränkungen
Den vollen Funktionsumfang von Cortana bekommt man nur unter Windows Phone und Cyanogen OS geboten, beide Betriebssysteme werden mit Cortana ausgeliefert. Unter Android und iOS muss Cortana nachträglich installiert werden, weshalb ihr einige Rechte fehlen. So kann Cortana dort weder Systemeinstellungen ändern noch andere Apps starten, zudem lässt sich die Sprachsteuerung nicht über den Ausruf "Hey Cortana" aktivieren. Bei Cyanogen OS ist dies möglich. Cortana kann dieses Betriebssystem auch herunterfahren, zwischen den Netzwerkmodi wechseln und das Telefon stumm schalten. Ein entsprechendes Update sollen die Cyanogen-Modelle des Herstellers One Plus One im Laufe des Dezembers erhalten, weitere Geräte sollen dann Anfang 2016 folgen.

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Xbox-Chef wünscht sich Nintendo-Spiele

reported by doelf, Donnerstag der 10.12.2015, 12:54:17
Phil Spencer, Chef von Microsofts Xbox-Sparte, würde sich über eine engere Zusammenarbeit mit Nintendo freuen. Dies twitterte Spencer anlässlich der Veröffentlichung des Spiels Minecraft für Nintendos Spielkonsole Wii U. Dass Donkey Kong, Mario, Luigi, Sonic, Yoshi oder Zelda zur Xbox überlaufen, bleibt aber ziemlich unwahrscheinlich.

In seinem Tweet freut sich Spencer darüber, dass bei Minecraft eine Zusammenarbeit mit Nintendo zustande gekommen ist. Auf die Frage, ob nicht auch Nintendos Spiele ihren Weg auf die Xbox finden könnten, antwortet Spencer, dies würde ihn glücklich machen. Kein Wunder, denn während die Wii U das Rennen gegen PlayStation 4 und Xbox One bereits verloren hat, bleiben Nintendos Figuren die absoluten Publikumslieblinge. Zudem würden familienfreundliche Zeitgenossen wie Donkey Kong, Mario, Luigi, Sonic, Yoshi und Zelda die Xbox One für ein breiteres Publikum öffnen, denn das Angebot für die Xbox One wird weiterhin von Action- und Gewalt-Titeln dominiert.

Auf das Remake des Spiels "GoldenEye 007" angesprochen, winkt Spencer allerdings ab. Hier sei die Rechtslage zu kompliziert, um mit allen Parteien eine Einigung erzielen zu können. Der Ego-Shooter basierte auf dem 1995er Bond-Film "GoldenEye" und wurde im Sommer 1997 exklusiv für die Spielkonsole Nintendo 64 veröffentlicht. Microsoft wollte zusammen mit dem verantwortlichen Entwicklungsstudio Rare eine Portierung für Xbox Live Arcade machen, doch das Projekt wurde nach wenigen Monaten abgebrochen. Auch Nintendos Vorhaben, das Spiel im Rahmen der "Virtual Console" auf die Wii zu holen, ist an Urheberrechtsstreitigkeiten gescheitert.
Quelle: twitter.com
 
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Android 6.0.1 plus Sicherheits-Updates für Dezember

reported by doelf, Donnerstag der 10.12.2015, 10:41:01
Google hat Android 6.0.1 inklusive frischer Sicherheits-Updates für die Nexus-Modelle 9, 7, 6P, 6, 5X und 5 sowie für den Nexus Player zum Download freigegeben. Geboten werden ein Haufen neuer Emojis, ein erweiterter "Nicht stören"-Modus sowie ein Schnellstart für die Kamera-App. Unter den 19 geschlossenen Sicherheitslücken finden sich fünf kritische Schwachstellen.

Nach dem Upgrade auf Android 6.0 (Marshmallow) konnte man für den "Nicht stören"-Modus nicht mehr den nächsten Alarm als Endpunkt wählen, diese Option reicht Google mit der Version 6.0.1 nun nach. Praktisch ist auch das Starten der Kamera-App durch ein zweimaliges Drücken auf den Ein-/Ausschalter. Dem Trend, statt Buchstaben lieber Piktogramme zu verwenden, kommt Google ebenfalls nach und liefert einen ganzen Haufen neuer Emojis. Hierfür musste Android auch für Unicode 8.0 fit gemacht werden. Dazu kommen diverse Fehlerbereinigungen und Optimierungen bei der Bedienung.

Je eine kritische Sicherheitslücke steckt im Mediaserver, im Kernel und in Skia, zwei weitere finden sich im Display-Treiber. Während die Schwachstelle im Kernel eine Rechteausweitung ermöglicht, können die vier anderen als Einfallstor für Schadsoftware dienen. Laut Google kann der Schadcode wahlweise über Webseiten, E-Mails oder die Multimediainhalte (MMS) auf das Gerät gelangen. Auch über Bluetooth lässt sich Schadcode einschleusen, dieses Risiko bewertet Google aber nur als hoch. Gleiches gilt für eine Rechteausweitung und drei Informationslecks in der Bibliothek libstagefright.
 
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Es hat sich ausgefuchst: Keine weiteren Smartphones mit Firefox OS

reported by doelf, Mittwoch der 09.12.2015, 20:24:22
Ari Jaaksi, Mozillas Senior Vice President für den Bereich "Connected Devices", hat anlässlich der Entwicklerkonferenz Mozlando in Orlando das Scheitern des mobilen Betriebssystems Firefox OS eingeräumt. Weitere Smartphones mit Firefox OS soll es nicht mehr geben, ganz aufgeben wird Mozilla das Betriebssystem aber nicht. Es soll als Grundlage für IoT-Projekte (Internet der Dinge) dienen. Zudem betrachtet Mozilla Firefox OS als Community-Projekt.

Hier die Zusammenfassung der Tweets, welche Jaaksi heute veröffentlicht hat:
"Take a look at the FirefoxOS and see how it fits into your needs! It's yours to hack, innovate, and participate!

We will enter IoT by using technology from firefoxos. It is a very cool starting point. The beginning -- not an end!

Firefox OS proved the flexibility of the Web. High performance -- smooth visuals. A good platform for IoT and connected devices.

Mozilla will stop offering Firefox OS phones through carriers. But we will continue improving web experience on smartphones."
Diese Entwicklung war leider abzusehen, da Firefox OS kaum Unterstützung durch größere Hersteller fand und die angebotenen Telefone nicht konkurrenzfähig waren. Doch auch Mozilla muss man Vorwürfe machen, denn nicht einmal die offiziellen Entwicklergeräte wurden mit stabilen Updates versorgt. Zudem hatte Mozilla zu sehr auf Lowest-Cost-Produkte gesetzt, deren Verwendung einfach nur frustrierend war. Dass die Bereitstellung von Updates wie bei Android den Geräteherstellern überlassen wurde, war ebenfalls ein grober Planungsfehler.

Dennoch: Mit dem Aus von Firefox OS - zumindest auf Smartphones - und der unsicheren Zukunft von Sailfish OS, dessen Entwickler Jolla in Finanznöten steckt, droht das Angebot an mobilen Betriebssystemen bedenklich zu schrumpfen. Sollte auch Microsoft das Handtuch werfen, wird sich für eine sehr lange Zeit keine Alternative zu Android und iOS mehr etablieren können.
Quelle: twitter.com
 
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AMDs Freesync-Pläne: HDMI, Ultra-HD und 120 Hz

reported by doelf, Mittwoch der 09.12.2015, 19:46:03
Anlässlich des Technology Summit der Radeon Technologies Group in Sonoma hat AMD seine Pläne für die Zukunft der Freesync-Technologie auf den Tisch gelegt. Laut Golem sollen im ersten Quartal 2016 endlich die ersten Bildschirme in den Handel kommen, die Freesync über HDMI ermöglichen. Die Firmen Acer, LG und Samsung planen insgesamt 17 unterschiedliche Modelle. In der HDMI-Spezifikation ist Freesync zwar nicht vorgesehen, der Standard erlaubt aber herstellerspezifische Erweiterungen.

Zudem hat Freesync seinen Weg in Notebooks gefunden: Lenovos Ideapad Y700 besitzt ein 15,6 Zoll großes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung, welches Freesync im Bereich zwischen 40 und 60 Hz ermöglicht. In diesem Gaming-Notebook kommt die Carrizo-APU FX-8800P in Kombination mit dem dedizierten Grafikprozessor Radeon R9 M380 zum Einsatz. Auch am HDMI-Anschluss von Notebooks kann Freesync genutzt werden, sofern die zuständige Grafikeinheit diese Funktion unterstützt.

Für kommende Grafikkarten und Bildschirmgenerationen setzt AMD auf den DisplayPort 1.3 sowie HDMI 2.0a. DisplayPort 1.3 verspricht eine Bandbreite von 32,4 Gbit/s (25,92 Gbit/s ohne Overhead) und 5K-Auflösungen (5.120 x 2.880 Pixel @ 60 Hz) im RGB-Betrieb. HDMI 2.0a schafft nur 18 Gbit/s (14,4 Gbit/s ohne Overhead) sowie 4K-Auflösungen (4.096 x 2.160 Pixel @ 60 Hz). Mit Hilfe des DisplayPort 1.3 können 4K-Ausgaben zudem auf 120 Hz beschleunigt werden.

Einen weiteren Fokus richtet AMD auf "High Dynamic Range" (HDR), also eine größere Farbtiefe für eine realistischere Darstellung, feinere Verläufe und höhere Kontraste. AMDs aktuelle Grafikprozessoren schaffen 10 Bit Farbtiefe bei 3.840 x 2.160 Bildpunkten und einer Bildwiederholrate von 30 Hz. Zukünftig soll diese Farbtiefe auch bei 60 Hz geboten werden und das nicht nur für Spiele und 2D-Darstellungen, sondern auch für die Wiedergabe von Videos.
Quelle: www.golem.de
 
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Chrome 47.0.2526.80 schließt 7 Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 09.12.2015, 18:22:24
Eine Woche nach der Freigabe von Chrome 47 legt Google nochmals nach und schließt sieben Sicherheitslücken in seinem Internetbrowser. Zugleich wurde der Flash Player auf die Version 20.0.0.228, welche laut Adobe nochmals 77 Schwachstellen stopft, aktualisiert. Während in Chrome zwei hochgefährliche Fehler behoben wurden, sind die Lücken im Flash Player kritischer Natur.

Drei Fehler wurden von externen Experten entdeckt und Google schüttet an diese ein Kopfgeld in Höhe von 7.500 US-Dollar aus. Die beiden hochgradig gefährlichen Sicherheitslücken, eine Typenverwechslung in den Erweiterungen und ein Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt in Blink, belohnt der Internetriese mit 5.000 bzw. 2.000 US-Dollar. Ein mittelschweres Problem mit Escape-Sequenzen in gespeicherten Seiten ist Google immerhin 500 US-Dollar wert.

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Mac OS X 10.11.2 (El Capitan), Sicherheits-Updates für Yosemite & Mavericks

reported by doelf, Mittwoch der 09.12.2015, 17:59:32
Apple hat sein aktuelles Betriebssystem Mac OS X El Capitan auf die Version 10.11.2 aktualisiert und zeitgleich frische Sicherheits-Updates für die älteren Generationen Yosemite und Mavericks bereitgestellt. Mountain Lion wird leider nicht mehr mit Updates versorgt. Insgesamt hat Apple 54 Sicherheitslücken in Mac OS X gestopft.

Wie beim ebenfalls frisch freigegebenen iOS 9.2 ermöglichen gleich mehrere Schwachstellen das Ausführen von Schadcode mit System- oder Kernelrechten, dazu kommen die üblichen Angriffe mit Hilfe von Bildern, Dokumenten, Multimediadateien, Schriften oder Archiven. Auch der EFI-Kernel-Loader, Bluetooth, OpenGL und Intels Grafiktreiber können als Einfallstor für Schadcode dienen. Zudem lassen sich mehrere Kernel-Fehler für DoS-Angriffe missbrauchen.

Ein Fehler in der Sandbox ermöglichte Applikationen den Zugriff auf Kontakte, obwohl dieser zuvor widerrufen wurde, und mit einem zweiten lässt sich die Speicherwürfelung aushebeln. Besonders spannend: Eine bösartige App kann sich als Keychain-Server ausgeben und auch eine zweite Schwachstelle gibt Angreifern die Möglichkeit, die Keychain abzugreifen. Dazu kommen Mittelsmannangriffe auf den Sicherheitsmechanismus "HTTP Strict Transport Security" (HSTS).

Mac OS X 10.11.2 verspricht zuverlässigere WLAN-Verbindungen, allerdings hat Apple dies schon häufig in Aussicht gestellt. Auch auf Handoff und AirDrop soll jetzt mehr Verlass sein. Ein Problem, das bei Bluetooth-Geräten für Verbindungsabbrüche sorgt, wurde ebenfalls behoben. Wer ein Exchange-Konto offline verwendet, kann in Mail jetzt wieder Mitteilungen löschen, und auch der Fotoimport vom iPhone zum Mac über USB-Kabel wurde repariert. Das Teilen von "Live Photos" über die iCloud wurde ebenfalls optimiert.

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iOS 9.2 behebt Fehler und Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 09.12.2015, 15:22:49
Mit der Veröffentlichung von iOS 9.2 behebt Apple zahlreiche Fehler und 50 Sicherheitslücken. Dazu kommen einige Verbesserungen bei Apple Music, welche die Verwendung von Playlisten und den Download von Inhalten erleichtern. Optimierungen in Apples Musikkatalog sollen zudem beim Stöbern durch das Klassik-Angebot helfen.

Nur für Benutzer aus den USA, Großbritannien und Australien gibt es unter "News" einen neuen Abschnitt namens "Top-Artikel", in den die wichtigsten Nachrichten des Tages zu finden sind. 3D Touch funktioniert jetzt auch mit iBooks und während ein Hörbuch abgespielt wird, kann man in seiner Bibliothek oder im iBooks Store stöbern bzw. ein anderes Buch öffnen. Mail wurde für große Anhänge fit gemacht und das iPhone unterstützt den USB-Kamera-Adapter zum Importieren von Fotos und Videos. Verbessert wurden auch die Satzzeicheneingabe auf chinesischen 10-er Tastaturen (Pinyin & Pinselstrich) sowie die Verwendung von VoiceOver als Bedienhilfe.

Apple hat die Stabilität von Safari und Podcasts verbessert und verspricht eine verbesserte Reaktionsfähigkeit der Tastatur beim Verwenden von Schnellantworten. Benutzer mit POP-E-Mail-Konten sollen wieder auf ihre Mail-Anhänge zugreifen können und es wurden Fehler bei der Anzeige von Mails und Anhängen behoben. Die Aktivität-App hatte am Tag der Zeitumstellung Stabilitätsprobleme offenbart, welche iOS 9.2 behebt, und auch die Wecker sollen jetzt wieder zuverlässiger funktionieren. Auch in Health, Kalender, Kamera, Kontakte, Live Photos und Wallet wurden diverse Fehler korrigiert und die Anmeldung bei "Mein iPhone suchen" soll ebenfalls zuverlässiger funktionieren.

Die behobenen Sicherheitslücken reichen von Einfallstüren für Schadprogramme über DoS-Angriffe bis zum Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen. Mehrere Fehler ermöglichen das Ausführen von Schadcode mit System- oder Kernelrechten, dazu kommen die üblichen Angriffe mit Hilfe von Bildern, Dokumenten, Multimediadateien, Schriften oder Archiven. Auch OpenGL kann als Einfallstor für Schadcode dienen. Zudem lassen sich Speicherwürfelung und Sandbox überwinden und man kann in gesperrte Bereiche des Dateisystems vordringen. Dazu kommen Mittelsmannangriffe auf den Sicherheitsmechanismus "HTTP Strict Transport Security" (HSTS) sowie unberechtigte Zugriffe auf die Keychain und den Browserverlauf.
 
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Adobe Flash Player: Die Updates stopfen 77 Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 09.12.2015, 14:20:06
Mit seinen gestrigen Updates hat Adobe stolze 77 Schwachstellen in den Programmen Flash Player und AIR behoben. Die Software-Firma bewertet die Fehler im Flash Player als kritisch und rät zum sofortigen Update. Nur beim Flash Player 11.2 für Linux und AIR ist weniger Eile geboten, hier gilt lediglich die moderate Warnstufe 3.

56 der 77 Sicherheitslücken entstehen dadurch, dass auf bereits aus dem Speicher entfernte Objekte zugegriffen wird. Dabei können Angreifer Schadcode im Arbeitsspeicher platzieren und diesen auch ausführen. Ähnlich verhält es sich bei zwölf Speichermanipulationen, einem Ganzzahlen-, einem Stack- und drei Puffer-Überläufen. Auch eine Typenverwechslung kann als Einfallstor für Schadprogramme missbraucht werden. Drei weitere Fehler ermöglichen das Umgehen von Sicherheitsvorkehrungen.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Fast fertig: Firefox 43.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)

reported by doelf, Mittwoch der 09.12.2015, 14:04:48
Der erste Finalkandidat des Firefox 43.0 liegt seit heute auf dem offiziellen Archiv-Server (vormals FTP-Server) zum Download bereit, die Freigabe der finalen Fassung darf man im Laufe der kommenden Woche erwarten. Der Firefox 43.0 bringt eine bessere API-Unterstützung zur Wiedergabe von M4V-Videos sowie WebRTC-Streaming auf mehreren Bildschirmen.

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Auf Windows 8 und neuer wird die Bildschirmtastatur automatisch eingeblendet und unter Linux wurde GTK3 integriert. Zudem hat man die Unterstützung für chinesische Schriftzeichen unter Windows XP und Windows Server 2003 optimiert. Die Adressleiste, welche beim Firefox auf den Namen "Awesome Bar" hört, kann nun auch Suchvorschläge anzeigen. Der Tracking-Schutz für den privaten Modus wurde um eine zweite Liste erweitert, mit der der Benutzer die Stärke der Tacking-Blockade justieren kann (siehe Bildschirmfoto). Darüber hinaus kommt das Eyedropper-Werkzeug nun auch mit unterschiedlichen Zoom-Stufen zurecht.

Download: Firefox 43.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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Opera 34.0.2036.25 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 09.12.2015, 13:55:49
Die norwegische Software-Schmiede Opera hat ihren gleichnamigen Internetbrowser für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 34.0.2036.25 aktualisiert. Dieser Versionssprung bringt Unterstützung für MSE-Audio, verbesserte Downloads sowie eine Share-Funktion für Mac OS X. Als Grundlage dient die Version 47 der Chromium/Blink-Engine und diverse Fehler wurden ebenfalls behoben.

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Die Medienquellenerweiterungen (Media Source Extensions, MSE) sind eine Programmierschnittstelle, welche die Multimediawiedergabe auf HTML5-Browsern verbessert. Das Prefetching und Buffering der Streams kann dank MSE auf der Client-Seite komplett in JavaScript verwirklicht werden. Ab Opera 34 wird MSE auch für Audio-Inhalte der MIME-Typen audio/mpeg und audio/aac geboten, so dass sich Dienste wie Google Play Music nutzen lassen. Downloads kann man direkt über die dazugehörige Pop-Up-Mitteilung stoppen und bei Programmende abgebrochene Downloads lassen sich auf Wunsch fortsetzen. "Discover" wurde in "Nachrichten" umbenannt (siehe obiges Bildschirmfoto), damit der Sinn und Zweck dieser Funktion klarer ersichtlich ist. Opera für Mac hat eine Schaltfläche namens Share bekommen, mit der man Seiten an andere Applikationen oder Dienste wie Mail, Messages oder Twitter übergeben kann.

Download:
Quelle: www.opera.com
 
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Microsoft veröffentlicht 12 Sicherheits-Updates für Dezember

reported by doelf, Mittwoch der 09.12.2015, 10:32:20
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Und wie schon im November beglückt Microsoft seine Kunden auch zum Jahresabschluss noch einmal mit zwölf frischen Flicken, die sich um 71 Fehler in der hauseigene Software kümmern. Acht der Updates beheben kritische Fehler, die übrigen vier kümmern sich um Gefahren der Kategorie hoch.

Mit 30 Schwachstellen, darunter 23 kritische, bleibt der Internet Explorer die größte Baustelle. Bei der Mehrzahl der Fehler handelt es sich um Speichermanipulationen, über die Angreifer Schadcode einschleusen können, doch auch Sicherheitsmaßnahmen wie XSS-Filter und die Speicherwürfelung ASLR lassen sich aushebeln. Dazu kommen zwei Datenlecks und eine Rechteausweitung, betroffen sind die Versionen 7 bis 11. Auch im IE-Nachfolger Edge stecken zehn kritische Sicherheitslücken, es handelt sich ausnahmslos um Speichermanipulationen. Fünf weitere Fehler ermöglichen Rechteausweitungen, das Umgehen von XSS-Filtern und der Speicherwürfelung sowie einen Spoofing-Angriff. Zwei Schwachstellen stecken im VBScript-Modul, sie ermöglichen das Einschleusen von Schadprogrammen über JScript und VBScript sowie den Abgriff von Informationen. Microsoft bewertet nur die Speichermanipulation als kritisch, sie betrifft Windows Vista und Server 2008 inklusive der Core-Installationen. Drei Fehler in Silverlight 5 ermöglichen den Abgriff von Informationen sowie eine kritische Remote-Code-Ausführung.

Auch im DNS-Server von Windows Server 2008, 2008 R2, 2012 und 2012 R2 steckt eine kritische Lücke, die sich mit Hilfe speziell gestalteter Anforderungen ausnutzen lässt. Dies funktioniert auch bei Core-Installationen. Eine ganze Reihe von Produkten lässt sich mit Hilfe speziell gestalteter Schriftarten angreifen, hierzu gehören alle Versionen von Windows inklusive der Server und der Core-Installationen, Office 2007 und 2010 sowie der Word Viewer, das .NET-Framework 3.0 bis 4.6, Skype for Business 2016, Lync 2010 und 2013, die Live Meeting 2007 Console sowie Silverlight 5. Konkret geht es um drei kritische Speichermanipulationen, über die sich beim Öffnen von Webseiten oder Dokumenten Schadcode ausführen lässt. Dazu kommt ein kritischer Ganzzahlenüberlauf in Windows 7 und Server 2008 R2, welcher ebenfalls über manipulierte Fonts funktioniert. Sechs Speichermanipulationen bedrohen Office 2007, 2010, 2013 und 2016, Office 2013 RT, Office für Mac 2011 und 2016 sowie den Excel Viewer und das Office-Kompatibilitätspaket. Obwohl sich über all diese Lücken Schadcode einschleusen lässt, bewertet Microsoft nur einen Fehler als kritisch. Die Angriffe erfolgen jeweils über speziell präparierte Dokumente.

Kommen wir nun zu den vier verbleibenden Updates, die sich "nur" um hochgradig gefährliche Probleme kümmern: Abermals können extern nachgeladene Bibliotheken als Einfallstor für Schadcode dienen, von den drei Schwachstellen sind alle Windows-Versionen inklusive der Server und der Core-Installationen betroffen. Gleiches gilt für vier Rechteausweitungen im Kernel-Mode-Treiber, von denen eine bereits angegriffen wird. Dem Windows Media Center kann man über manipulierte Media-Center-Links (.mcl) Schadprogramme unterschieben und es gibt auch ein Informationsleck, betroffen sind Windows Vista, 7, 8 und 8.1. Systeme, auf denen Microsoft Message Queuing (MSMQ) installiert und das Protokoll Pragmatic General Multicast (PGM) aktiviert ist, weisen eine Race-Condition auf, über die ein Angreifer seine Rechte ausweiten kann. MSMQ gehört nicht zum Umfang von Standardkonfigurationen und das PGM-Protokoll muss manuell aktiviert werden.
 
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Milliardenpoker: ON wurde bei Fairchild überboten

reported by doelf, Dienstag der 08.12.2015, 19:09:06
Eigentlich hatten sich die beiden US-amerikanischen Chiphersteller ON Semiconductor und Fairchild Semiconductor im November darauf geeinigt, dass ON seinen Mitbewerber für 2,4 Milliarden US-Dollar schlucken wird, doch nun liegt Fairchild ein höheres Angebot vor. Der unaufgeforderte Vorschlag des nicht namentlich genannten Bieters beläuft sich auf über 2,6 Milliarden US-Dollar.

Während ON Semiconductor 20,00 US-Dollar je Aktie zahlen will, stellt der Herausforderer 21,70 US-Dollar in den Raum - ein Aufschlag von immerhin 8,5 Prozent. Die Firmenleitung von Fairchild will das neue Angebot gründlich prüfen, hält vorerst aber an ihrem Abkommen mit ON fest. Vermutlich wird ON noch einmal nachlegen müssen. Dies könnte den Abschluss der Transaktion, der für das Ende des zweiten Quartals 2016 geplant war, verzögern.

In diesem Jahr wird die Chipbranche von einer Konsolidierungswelle überrollt. ON Semiconductor will sich durch Fairchild die Marktführerschaft im Bereich der Energiemanagement-Chips sichern und seinen Stand in den Bereichen Industrie, Automotive und Smartphone festigen. Im vergangenen Jahr generierte ON knapp ein Drittel seines Umsatzes im Automobilsektor. Dank vieler Parallelen im Sortiment beider Firmen sieht ON zudem ein Einsparpotential von bis zu 150 Millionen US-Dollar pro Jahr, welches binnen 18 Monaten nach Abschluss der Übernahme zu realisieren sei.

ON Semiconductor hat seinen Hauptsitz in Phoenix, Arizona und beschäftigt weltweit 23.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2014 erzielte das 1999 als Ableger von Motorola gegründete Unternehmen einen Umsatz in Höhe von 3,162 Milliarden US-Dollar (+13,6%) sowie einen Nettogewinn von 195,2 Millionen US-Dollar bzw. 0,44 US-Dollar je Aktie. Der Übernahmekandidat Fairchild Semiconductor wurde 1957 gegründet und sitzt im kalifornischen San Jose. 2014 konnte Fairchild seinen Umsatz leicht auf 1,43 Milliarden US-Dollar steigern, fuhr aber auch einen Verlust von 35,2 Millionen US-Dollar bzw. 0,29 US-Dollar je Anteil ein.
 
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UPDATE: Flash Player 20 und AIR 20 sind fertig

reported by doelf, Dienstag der 08.12.2015, 11:42:30
Adobe hat seinen Flash Player für Windows und Mac OS X auf die Version 20 aktualisiert, zudem liegt AIR (Laufzeitumgebung, SDK und Compiler) für Windows und Mac OS X in der Version 20 zum Download bereit. Inzwischen gibt es auch den Extended Support Release 18.0.0.268 für Windows und Mac OS X sowie den Flash Player 11.2.202.554 für Linux.

Informationen bezüglich der Neuerungen hat Adobe noch nicht bereitgestellt, weshalb wir uns an den Angaben zu den Beta-Versionen orientieren müssen. Demnach kommt AIR 20 mit dem Android SDK 24.3.4, welches nur noch Android 4.0 und neuer unterstützt. App-Entwickler, die auch ältere Versionen von Googles Betriebssystem bedienen wollen, müssen zukünftig zwei Versionen ihre Programme anbieten. Adobe ermöglicht dies, indem die AIR Runtime 19 weiterhin in Googles Play Store verfügbar sein wird. Erstmals unterstützt AIR auch Android TV, hierfür müssen Entwickler zumindest SWF 31 und Namespace 20.0 verwenden.

AIR-20-Applikationen können unter iOS sichere Verbindungen über die beiden Protokolle Secure Sockets Layer (SSL) und Transport Layer Security (TLS) aufbauen. Laut Adobe werden die unsicheren Protokolle SSL 3.0 und niedriger nicht unterstützt, was ein wenig verwirrend ist. Schließlich ist TLS 1.0 der direkte Nachfolger von SSL 3.0, auch wenn in dessen Header SSL 3.1 als Versionskennung genannt wird. Auch für Mac OS X gibt es eine größere Neuerung: Die Laufzeitbibliothek macht den Sprung von 32 auf 64 Bit. Die neue 64-Bit-Bibliothek ist mit bisherigen 32-Bit-Apps kompatibel.

Am Flash Player hat Adobe ebenfalls geschraubt: Um die fehlerhafte Platzierung und Skalierung von Videos zu beenden, kann man Informationen zur Rotation ab sofort als Metadaten an Action Script übergeben. Bereits seit der Version 19 beherrscht der Flash Player den Vektordruck, allerdings nur über Mozillas "Netscape Plugin Application Programming Interface" (NPAPI). Googles "Pepper Plugin API" (PPAPI) blieb hingegen auf den Bitmap-Druck beschränkt, der deutlich schlechtere Ergebnisse liefert. Mit der Version 20 reicht Adobe nun den Vektordruck auch für PPAPI nach, zumindest unter Windows.

Unter Windows zeigt sich Adobe zudem bemüht, einen Ausweg für die immer wieder auftretenden Problemen mit fehlerhaften Grafiktreibern zu eröffnen: Für die Webbrowser Internet Explorer und Edge unter Windows 8.x und 10 gibt es im Flash Player 20 die Option, die Hardware-Beschleunigung manuell zu deaktivieren. Hierdurch werden die Videowiedergabe und Stage3D-Rendering wieder auf der CPU ausgeführt, was zwar zu Leistungseinbußen führt, dafür aber zuverlässiger funktioniert. Entwicklern, die ein grafisches Objekt gleich mehrfach rendern müssen, verspricht indes die Einführung von Instanced Drawing deutliche Leistungsgewinne.

Download:
 
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Open Source: Microsoft positioniert ChakraCore gegen Googles V8

reported by doelf, Montag der 07.12.2015, 21:29:14
In Googles Internetbrowser Chrome steckt eine schnelle JavaScript-Engine namens V8, welche quelloffen ist und für diverse Plattformen zur Verfügung steht. Dieser will Microsoft zukünftig Konkurrenz machen, indem die Redmonder ihre eigene JavaScript-Engine Chakra, welche im Edge-Browser steckt, ebenfalls zur Open-Source-Software erklären. Auch Chakra ist sehr schnell und übertrifft V8 in mehreren Leistungsmessungen.

Seinen Plan, den Quellcode von Chakra weitgehend unter MIT-Lizenz zu stellen, hatte Microsoft am Wochenende auf der JavaScript-Konferenz "JSConf Last Call" in Florida bekannt gegeben. Weitgehend bedeutet, dass es eine Variante namens ChakraCore geben wird, welche alle entscheidenden Schlüsselkomponenten umfassen soll. Microsoft bezeichnet ChakraCore als "vollwertige, in sich geschlossene JavaScript-VM, welche sich in derivative Produkte und Power-Anwendungen, die Skriptfähigkeit wie NoSQL-Datenbanken benötigen, Produktivitätssoftware und Game-Engines einbetten lässt". Dabei zielt man auf Projekte, die von Cloud-Diensten bis zum Internet der Dinge reichen. Die Veröffentlichung soll im Januar 2016 auf GitHub stattfinden.

Unterstützt wird das Vorhaben von AMD, Intel und NodeSource - es geht Microsoft also auch darum, Node.js voranzubringen und dessen Abhängigkeit von Googles V8 zu beenden. Bei Node.js handelt es sich um ein Framework, bei dem der JavaScript-Code zur Abwechslung nicht auf dem Client, sondern auf dem Server läuft. Es erlaubt die Entwicklung unterschiedlichster Web-Applikationen von Editoren über Foren und Blogs bis hin zum Projektmanagement. Als Kern kommt bisher Googles V8 zum Einsatz, doch seit Windows 10 funktioniert Node.js auch mit Chakra. Und so steht Node.js auch auf Windows 10 IoT Core, dem abgespeckten Windows 10 für kompakte und preiswerte Plattformen - oder anders formuliert: das "Internet der Dinge" - zur Verfügung.
 
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Dritte Beta-Version von Kodi 16.0 (Jarvis) verfügbar

reported by doelf, Montag der 07.12.2015, 14:25:18
Während Kodi 15 (vormals XBMC) mit dem Update auf die Version 15.2 als fertig gilt, laufen die Arbeiten am Nachfolger Kodi 16.0 (Jarvis) auf Hochtouren und inzwischen ist eine dritte Beta-Version verfügbar. Die wichtigste Änderung findet dabei unter der Haube statt: Im Gegensatz zu Kodi 15, welches noch auf DirectX 9 aufbaut, setzt Jarvis auf das wesentlich frischere DirectX 11.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass man ältere DX9-Hardware entsorgen muss: Auch Geräte, die lediglich DirectX 9 oder 10 unterstützen, werden mit Kodi 16 funktionieren. Der Schritt auf DirectX 11 verspricht aber eine bessere Kompatibilität mit aktuellen Grafikkarten, für die es teilweise keine DX9-Treiber mehr gibt und die aus diesem Grund die Zusammenarbeit mit Kodi 15 verweigern. Eine weitere Neuerung ist das Strecken von 4:3-Videos ins 16:9-Format, welches bisher linear praktiziert wird, so dass die Akteure in Videos recht kurz und breit erscheinen. Abhilfe schafft ein nicht lineares Strecken, bei dem die Mitte des Bildes unverändert bleibt und die Pixel zur Rand hin immer breiter werden. Natürlich bleibt auch das nicht lineare Strecken immer ein Kompromiss.

Ganz neu ist die Ereignisanzeige, welche in den Systemeinstellungen zu finden ist. Hier kann man beispielsweise nachlesen, warum Kodi Probleme mit bestimmten Dateien hat oder ob ein Netzwerkgerät nicht verfügbar ist. Die Einstellungen für Kodi und die Skins werden ab der Version 16 in getrennten Dateien gespeichert und bei den Skins selber wurde das eigentliche Design von den Bildern abgespalten. Für Fernbedienungen, die keine Taste für das Kontextmenü besitzen, gibt es nun die Möglichkeit, dieses über einen langen Druck auf die Taste OK bzw. Enter zu öffnen. Die Entwickler versprechen zudem eine höhere Qualität bei der Größenanpassung von Bildern sowie Serien-Aufnahmen für PVR-Nutzer und die Musikbibliothek lässt sich nun auch nach dem Hinzufügedatum sowie "Interpreten/Jahr" sortieren.

Für Android wurden die Auflösungen von Benutzeroberfläche und Videoskalierung getrennt, denn viele Geräte, die 4K-Videos abspielen können, sind mit der Darstellung der Benutzeroberfläche in ultrahoher Qualität schlicht und einfach überfordert. Bei Kodi 16 wird das Interface auf 1080p begrenzt, während die Videos die volle Qualität auskosten können. Leider funktioniert dies nicht mit allen Geräten, da einige Hersteller Googles Designvorgaben ignorieren. Betroffenen Benutzern empfehlen die Entwickler, bei den verantwortlichen Herstellern Druck zu machen. Zugleich macht Kodi den Schritt von libstagefright zu MediaCodec, was insbesondere für ältere Geräte ein Problem darstellen kann.

Die veraltete Karaoke-Funktion, die sich im Code von Kodi versteckte, wurde entfernt. Eine Rückkehr ist zwar möglich, doch hierfür muss sich zunächst ein interessierter Entwickler finden. Der Add-On-Manager wurde abermals überarbeitet und mit einer Update-Schaltfläche für die Erweiterungen versehen. Unter dieser finden sich nun - sofern verfügbar - unterschiedliche Versionen des jeweiligen Add-ons. Zudem lässt sich für jede Erweiterung einzeln einstellen, ob diese automatische Updates beziehen soll oder nicht. Darüber hinaus gibt es umfangreiche Code-Optimierungen, die Kodi schneller, stabiler und sicherer machen sollen.

Download: Kodi 16.0 (Jarvis) Beta 3
Quelle: kodi.tv
 
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Star Citizen - Alpha 2.0 mit neuem Trailer

reported by doelf, Montag der 07.12.2015, 14:18:11
Die umfassende Weltraumsimulation "Star Citizen" ist zwar noch längst nicht fertig, doch es gibt einen neuen Trailer, welcher die Fortschritte der aktuellen Version Alpha 2.0 dokumentiert. Neben Weltraumschlachten gibt es inzwischen auch Außenbordeinsätze nebst Egoshooter. Alle drei Elemente gehen dabei nahtlos ineinander über.


Wie üblich präsentiert Projektchef Chris Roberts auch im neuesten Trailer nur das reine, ungeschönte Spielgesehen - und das kann sich wieder einmal sehen lassen. Mit der Fertigstellung des kompletten "Star Citizen" ist erst gegen Ende 2016 zu rechnen, bis dahin sollen nach und nach weitere Module veröffentlicht werden. Das Spiel basiert auf einer modifizierten CryEngine 3, welche für die beeindruckende Grafik sorgt. Bisher konnten Chris Roberts und sein Team über 100 Millionen US-Dollar von mehr als einer Million Unterstützern einsammeln.
 
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PlayStation 4: Sony hat acht PS2-Klassiker wiederbelebt

reported by doelf, Montag der 07.12.2015, 13:35:24
Zur Feier der Markteinführung der ersten PlayStation vor zwanzig Jahren hat Sony acht Klassiker aus Zeiten der PlayStation 2 auf die aktuelle PlayStation 4 geholt. Diese Spiele, darunter GTA III und dessen Nachfolger "Vice City" und "San Andreas", sind seit dem Wochenende in Europa zu Preisen zwischen 9,99 und 14,99 Euro erhältlich.

Alle acht Spiele werden auf die volle HD-Auflösung (1080p) hochgerechnet und wurden um einige PS4-Funktionen erweitert. So gibt es neben Trophäen auch Remote Play (über PlayStation Vita, PlayStation TV oder Xperia-Gerät spielen), Live Broadcast (das Spielgeschehen streamen), Share Play (ein Spiel mit Freunden teilen), Activity Feeds (Aktivitäten mit Freunden teilen) und Second Screen (in diesem Fall: Spielanleitung über PlayStation Vita oder PlayStation App anzeigen).

Hier eine Übersicht der acht Spiele inklusive der Preise:
  • Dark Cloud: 14,99 Euro
  • Grand Theft Auto III: 14,99 Euro
  • Grand Theft Auto: Vice City: 14,99 Euro
  • Grand Theft Auto: San Andreas: 14,99 Euro
  • Rogue Galaxy: 14,99 Euro
  • The Mark of Kri: 14,99 Euro
  • Twisted Metal: Black: 9,99 Euro
  • War of the Monsters: 9,99 Euro
Wenn man es genau nimmt, hatte die PlayStation ihren zwanzigsten Geburtstag schon am 3. Dezember 2014. Der Verkaufsstart war damals jedoch auf Japan beschränkt, in die USA kam die Konsole erst am 1. September 1995 und Europa wurde sogar erst am 29. September 1995 beglückt.
 
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Uncool: AMDs R9 Fury X droht ein Verkaufsstopp in den USA

reported by doelf, Montag der 07.12.2015, 12:23:28
Da kann AMD endlich nennenswerte Stückzahlen seines neuen Flaggschiffs R9 Fury X liefern und schon droht ein Verkaufsstopp für den wichtigen Markt USA ausgerechnet zur mit Abstand absatzstärksten Jahreszeit. Die Ursache ist kein technisches Problem, sondern ein rein rechtliches: Zulieferer Cooler Master verletzt mit seiner Flüssigkeitskühlung Patente des Mitbewerbers Asetek.

CMI USA, eine Tochter von Cooler Master, war dem dänischen Konkurrenten bereits Ende 2014 vor einem kalifornischen Gericht unterlegen. Damals hatten die Geschworenen Asetek eine Lizenzgebühr in Höhe von 14,5 Prozent des von CMI mit den strittigen Produkten generierten Umsatzes zugesprochen, doch CMI versuchte im Anschluss, ein neues Verfahren zu erreichen. Dieses Ersuchen wurde im September 2015 abgelehnt. Rückwirkend ab dem 1. Januar 2015 muss CMI nun eine auf 25,375 Prozent angehobene Lizenzgebühr zahlen und auch Aseteks Antrag, den Verkauf der patentverletzenden Produkte in den USA zu unterbinden, fand Zustimmung beim Gericht.

Bereits im September hatte WCCFTech befürchtet, dass sich der Rechtsstreit zwischen Cooler Master und Asetek zu einem Problem für AMDs R9 Fury X entwickeln könnte. AMD hat sich bei seinem neuen Flaggschiff nämlich für einen Flüssigkeitskühler von Cooler Master entschieden, welcher Aseteks Patente verletzt. Inzwischen haben AMD und Gigabyte Post von Aseteks Anwälten erhalten, in welcher der dänische Kühlerexperte genau diesen Verkaufsstopp fordert. Sofern Cooler Master kein lizenzrechtlich sauberes Produkt liefern kann, könnte AMD zu einem Kühler von Asetek wechseln. Bleibt die Frage, wie hoch der Aufpreis wäre.
Quelle: wccftech.com
 
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Linux Mint 17.3 (Codename: Rosa) ist fertig

reported by doelf, Samstag der 05.12.2015, 23:16:57
Die finale Ausgabe von Linux Mint 17.3, der Codename lautet diesmal "Rosa", liegt in den Geschmacksrichtungen Cinnamon und MATE zum Donwload bereit. Bei Linux Mint 17.3, welches auf Ubuntu Trusty basiert, handelt es sich um eine Ausgabe mit besonders langer Unterstützung, welche noch bis April 2019 Updates erhalten wird.

Linux Mint 17.3
Rosa bringt diverse Neuerungen, welche den Alltag mit Linux Mint erleichtern sollen. Beispielsweise wurde das Tool "Software Sources" überarbeitet, mit dem man den Spiegelserver für das Einspielen neuer Software und Updates auswählt. "Software Sources" erkennt neuerdings unseren Standort und führt bei den Servern einen Geschwindigkeitstest durch, dessen Ergebnis gleich neben deren URLs angezeigt wird (siehe Bildschirmfoto unten). Dabei arbeitet sich der Test von Anbietern im Land des Benutzers bis zu entfernteren Quellen vor. Zudem wird geprüft, ob der Spiegelserver auf dem aktuellen Stand ist. Sollte man eine veraltete Quelle oder eine mit fehlerhaftem APT-Cache ausgewählt haben, warnt der überarbeitete Update-Manager. Dieser weist zudem auf die Verfügbarkeit schnellerer Spiegelserver hin. Der Treiber-Manager wurde ebenfalls aktualisiert, er startet deutlich schneller, denn er erkennt die Treiber im Hintergrund. Die Treiber werden anhand ihres Status sortiert und als proprietär oder quelloffen gekennzeichnet. Zudem meldet der Treiber-Manager Update- oder Installationsprobleme.

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Es gib auch einen verbesserten Willkommensbildschirm, diverse HiDPI-Optimierungen und neue Hintergrundbilder. LibreOffice wurde auf die Version 5 aktualisiert, OpenVPN und Orca werden standardmäßig installiert und Inxi kommt mit mehreren Grafikkarten zurecht. Benutzer mit einem verschlüsselten Home-Verzeichnis können das System wieder problemlos in den Ruhezustand schicken, da der Auslagerungsspeicher nicht mehr verschlüsselt wird. Unter der Haube arbeitet der Linux-Kernel 3.19. Die wesentlich neuere Version 4.2.0 ist in den Repositories verfügbar, hat aber noch Probleme mit proprietären Treibern. Namentlich werden fglrx (ATI/AMD), bcmwl-kernel-source (Broadcom STA) und ndiswrapper (Windows Wireless) genannt. Die Entwickler gehen davon aus, dass sich die Treiberunterstützung für Linux 4.2.0 in den kommenden Monaten stark verbessern wird.

Cinnamon 2.8
Cinnamon wurde auf die Version 2.8 aktualisiert, welche überarbeitete Applets bringt. Das Sound-Applet hat beispielsweise ein neues Layout erhalten, welches die Bedienelemente und die Namen von Künstler und Musikstück als Overlay über dem Cover platziert. Die Geräteeinstellungen wurden indes in das Kontextmenü (rechter Mausklick) ausgelagert. Im Fall der Ausgabegeräte wird neben ihrem Namen auch der jeweilige Anschluss benannt. Das Power-Applet erkennt die Ladezustände von Laptop- und Gerätebatterien zuverlässiger und benennt die Geräte genauer. Der Workspace-Switcher zeigt die jeweiligen Arbeitsflächen als Symbol an, wobei kleine Rechtecke die geöffneten Fenster repräsentieren. Im System-Tray finden sich neben Status-Icons jetzt auch Indikatoren, welche nicht von der jeweiligen Applikation, sondern von Cinnamon gezeichnet werden, und die Fensterliste zeigt eine Vorschau der jeweiligen Fenster an (siehe Bildschirmfoto unten). Wenn neue Versionen von Applets eingespielt werden, werden laufende Applet automatisch neu gestartet.

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Darüber hinaus bringt Cinnamon 2.8 optischen Feinschliff und eine Sicherheitsbewertung für Passwörter. Die überarbeiteten Bildschirmeinstellungen benennen das Anzeigegerät sowie den genutzten Anschluss. Das verbesserte Fenstermanagement wurde auf den Betrieb mehrerer Monitore optimiert und mit Hilfe von NVIDIA wurden Änderungen bei der Frame-Synchronisierung eingepflegt, die Rendering-Fehler beheben sollen. Dialogfenster erscheinen nun in der Mitte der dazugehörigen Applikation. Bei Mikrofonen wird die Stummtaste unterstützt und Cinnamon kommt besser mit hochauflösenden Anzeigegeräten zurecht - das gilt insbesondere für über HDMI verbundene Fernsehgeräte. Es gibt auch diverse Leistungsoptimierungen: So wurde das Herunterfahren beschleunigt und Cinnamon lädt bereits im Hintergrund, während der Anmeldebildschirm angezeigt wird.

MATE 1.12
Alternativ ist Linux Mint 17.3 auch mit MATE 1.12 erhältlich. Dieses bringt ein optisch aufgewertetes Applikationsmenü und Unterstützung für weitere Window-Manager wie Openbox, Compiz und Compton. Compton ist jetzt standardmäßig installiert und wird empfohlen, falls in Videos und Spielen Tearing-Effekte auftreten. Um den Window-Manager zu wechseln, muss man sich nicht mehr neu einloggen. MATE 1.12 ist nun vollständig kompatibel zu Videoplayern wie Totem und VLC und verhindert, dass der Bildschirmschoner während der Wiedergabe aktiviert wird. Bei Touchpads lässt sich die mittlere Maustaste mit zwei bzw. drei Fingern emulieren und man kann auch die Scroll-Richtung umkehren. In der Bildschirmkonfiguration lässt sich das primäre Anzeigegerät festlegen und Geräte und Anschlüsse werden namentlich benannt. Der System-Monitor wurde auf GTK3 portiert und liefert nun genauere Informationen über das Betriebssystem (siehe Bildschirmfoto unten).

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Download: Linux Mint 17.3 (Codename: Rosa) 32/64-Bit
 
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Wine 1.8: Der dritte Veröffentlichungskandidat ist da

reported by doelf, Samstag der 05.12.2015, 23:10:17
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Das letzte stabile Update für Wine, die Version 1.6.2, wurde am 10. Januar 2014 veröffentlicht und hat damit fast zwei Jahre auf dem Buckel. Höchste Zeit für ein Update!

Nachdem die Versionsnummer 1.7 für die zwischenzeitlichen Veröffentlichungen der Entwicklungsschiene reserviert war, wird die kommende stabile Fassung die Nummer 1.8 tragen. Dies gilt auch für den dritten Release Candidate, der keine neuen Funktionen, dafür aber etliche Fehlerbereinigungen umfasst. In seiner mehr als zweijährigen Entwicklungsphase hat Wine 1.8 umfangreiche Neuerungen erhalten, darunter Unterstützung für DirectSound Surround, DirectX Video-Beschleunigung, Kernel-Job-Objekte, OpenGL Core Context und XAudio2. Es gibt jetzt einen PulseAudio-Treiber, eine grundlegende Unterstützung für DirectWrite und eine teilweise Unterstützung für Direct2D. Die Arbeiten an Direct3D 11 sind leider noch nicht abgeschlossen und auch für Android 64-Bit bleibt es vorerst bei einer anfänglichen Unterstützung. Dennoch dürfte Wine 1.8 etliche Probleme, welche die veraltete Version 1.6.2 auf aktuellen Systemen hat, beheben.
Quelle: www.winehq.org
 
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Tipp: MSI verlost High-End-Grafikkarte

reported by doelf, Samstag der 05.12.2015, 22:40:14
Unser Partner MSI verlost eine High-End-Grafikkarte vom Typ MSI GTX 980 GAMING 4G, welche auf NVIDIAs Grafikprozessor GeForce GTX 980 basiert und mit der effizienten und zugleich laufruhigen "Twin Frozr V"-Kühlung ausgestattet ist. Hochwertige Komponenten versprechen eine lange Lebensdauer und die werksseitige Übertaktung einen Leistungsvorteil.

Bild Dank Zero-Frozr-Technik werden die Lüfter im Leerlaufbetrieb des Grafikprozessors komplett gestoppt, während die neuen Lüfterblätter im Dispersion-Blade-Design den Luftstrom unter Last um 19 Prozent steigern. Zudem werden die Drehzahlen der beiden Lüfter unabhängig voneinander geregelt. Während NVIDIA einen Basistakt von 1.126 MHz und einen Boost-Takt von 1.216 MHz vorsieht, bietet MSI bei seiner GTX 980 GAMING 4G drei Taktstufen mit bis zu 1.216 MHz Basis- sowie bis zu 1.317 MHz Boost-Takt. Weitere Leistungssteigerungen lassen sich über die hauseigene Übertaktungs-Software Afterburner vornehmen.

Die Teilnahme an der Verlosung findet über MSIs Facebook-Seite statt, sie endet am Sonntag, den 13. Dezember 2015 um 23 Uhr. Man muss eine Frage beantworten und seinen Vornamen nebst E-Mail-Adresse hinterlassen. Es ist nicht notwendig, ein Fan von MSIs Facebook-Seite zu werden oder einen E-Mail-Newsletter zu bestellen.

Zum Gewinnspiel: MSI verlost High-End-Grafikkarte GTX 980 GAMING 4G
 
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Firefox wird wieder werbefrei

reported by doelf, Samstag der 05.12.2015, 22:11:56
Im Februar 2014 hatte Mozillas Darren Herman "reichere und bedeutendere Erlebnisse" für die Nutzer des Internetbrowsers Firefox versprochen. Statt leerer Tabs sollte der Browser interessante Inhalte anzeigen, deren Urheber Mozilla für deren Platzierung bezahlen. Anders gesagt ging es um Werbung und entsprechend groß war die Empörung. Diese Art der Werbung kam dennoch und wird schon bald wieder Geschichte sein.

Wie Darren Herman berichtet, habe man bei Mozilla in den vergangenen Monaten Erfahrungen gesammelt und sich entschlossen, die Werbung per Kachel wieder einzustellen. Bestehende Verträge wird Mozilla noch erfüllen, aber keine neuen Buchungen mehr annehmen. Im Prinzip sei die Platzierung von Werbung im Firefox zwar ein großartiges Geschäftsmodell, aber nicht zur jetzigen Zeit und nicht in ihrer bisherigen Form.

Offenbar waren die Erlebnisse nicht so viel reicher und bedeutender, wie Mozilla es sich erhofft hatte. Daher soll die Präsentation und Entdeckung neuer Inhalte zukünftig ohne Werbung auskommen. Mozilla verspricht zudem, die Privatsphäre seiner Nutzer zu respektieren, diesen stets die Wahl sowie die volle Kontrolle zu geben und mit größtmöglicher Transparenz zu agieren. Wir hatten nicht weniger erwartet.
 
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Windows 10 Mobile: Mit kleinen Schritten zum finalen Build

reported by doelf, Samstag der 05.12.2015, 21:50:26
Am 18. November 2015 hatte Microsoft den Build 10586 von Windows 10 Mobile veröffentlicht. Dieser hat nicht nur die selbe Build-Nummer wie das offizielle Herbst-Update der Desktop-Ausgabe von Windows 10, es fehlten auch neue Funktionen sowie der Insider-Hub. Damit roch alles nach einer finalen Version, doch diese gab es bisher nur mit den neuen Modellen Lumia 950 und 950 XL. Nun dürfen Insider ein weiteres Update ausprobieren.

Der neue Build trägt die Nummer 10586.29 - die Zahl vor dem Punkt bleibt also unverändert, lediglich hinter dem Punkt tut sich noch etwas. Laut Gabe Aul, der bei Microsoft für das Insider-Programm verantwortlich ist, werden die Smartphones Lumia 950 und 950 XL mit dem Build 10586 ausgeliefert. Das Upgrade von Windows Phone 8.1 auf Windows 10 Mobile benötigt aber noch etwas Feinschliff, weshalb nun der Build 10586.29 als kumulatives Update für den Fast- und den Slow-Ring ausgeliefert wird.

Der Build 10586.29 lässt sich auf Geräten mit wenig Speicherplatz besser installieren und bietet eine bessere Kompatibilität zu Silverlight-Applikationen, die für Windows Phone 8.1 entwickelt wurden. Der Internetbrowser Edge soll schneller und stabiler laufen, zudem lässt sich das Ende einer URL in der Adressleiste leichter bearbeiten, da die automatische Vervollständigung nicht mehr in die Quere kommt. Zudem wurden Probleme mit Bluetooth-Verbindungen, Dual-SIM-Geräten und Datenprofilen behoben.

Während der Build 10586.29 ab sofort für Insider mit älteren Geräten zur Verfügung steht, müssen sich die Käufer der neuen Smartphones LG Lancet, Microsoft Lumia 550, Lumia 950 und Lumia 950 XL noch bis Anfang kommender Woche gedulden. Parallel zur Veröffentlichung einer neuen Version des "Windows Device Recovery Tools" wird dann auch den neuen Smartphones die Teilnahme am Insider-Programm möglich sein.
 
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Neues 4-Zoll-iPhone für Frühjahr 2016 erwartet

reported by doelf, Samstag der 05.12.2015, 21:15:12
Zusammen mit dem Apple TV der 5. Generation erwartet Ming-Chi Kuo, ein Analyst von KGI Securities, für das kommende Frühjahr auch ein neues iPhone. Da vielen Kunden die 4,7 und 5,5 Zoll großen Modelle der Baureihen 6s und 6s Plus zu groß und zu teuer sind, wird schon seit einiger Zeit über eine neue 4-Zoll-Variante spekuliert.

Das neue 4-Zoll-Modell soll in einem Metallgehäuse stecken und NFC zur Nutzung des Bezahldienstes Apple Pay bieten. Es basiert laut Kuo auf dem aktuellen 64-Bit-Prozessor A9, welcher auch im iPhone 6s und 6s Plus zum Einsatz kommt. Dennoch soll das kleinere iPhone zu Preisen zwischen 400 und 500 US-Dollar starten, während der Einstieg bei den großen Geschwistern erst bei 649 bzw. 749 US-Dollar beginnt. Im Gegensatz zu Kuo halten wir einen Einstiegspreis von 549 US-Dollar für denkbar.

Der Analyst sieht den deutlichen Preisunterschied durch den Bildschirm und die Kameras gerechtfertigt: Das Display soll dem des iPhone 5s entsprechen und eine Auflösung von 1.136 x 640 Bildpunkten bei 326 ppi bieten. Hier hätten die iPhones 6s (1.334 x 750 Pixel @ 326 ppi) und 6s Plus (1.920 x 1.080 Pixel @ 401 ppi) einen klaren Vorteil. Auch die Kameras werden demnach vom iPhone 5s übernommen. Sie leisten 8 bzw. 1,2 Megapixel, während es iPhone 6s und 6s Plus auf 12 bzw. 5 Megapixel bringen.

Über die Speicherbestückung ist bisher noch nichts bekannt, wir halten 16 GB für wahrscheinlich. Selbst Apple dürfte bei einem neuen Vorstoß in preiswertere Gefilde von 8 GB Abstand nehmen, da der Hersteller seit jeher auf eine Speichererweiterung per SD-Karte verzichtet. Kuo schätzt, dass Apple im kommenden Jahr rund 20 Millionen Einheiten des 4-Zoll-Telefons verkaufen könnte. Dies würde zwar nur acht bis neun Prozent der gesamten iPhone-Lieferungen entsprechen, für Apple aber neue Märkte erschließen.

Indes scheint es dem iPhone 6s nicht zu gelingen, die Stückzahlen seines Vorgängers zu übertreffen. Laut Kuo lassen Apples Bestellungen bei Zulieferern darauf schließen, dass die Verkaufszahlen der iPhones 6s und 6s Plus im kommenden Quartal um 30 bis 40 Prozent sinken werden.
 
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Apple TV Generation 5 bringt viel mehr Rechenleistung

reported by doelf, Freitag der 04.12.2015, 18:42:56
Wie aus dem Umfeld asiatischer Zulieferer zu vernehmen ist, soll die fünfte Generation von Apples Set-Top-Box eine deutlich schnellere CPU erhalten. Dieser neue Prozessor verspricht aber nicht nur eine wesentlich höhere Rechenleistung, sondern wird unter Last auch eine viel mehr Abwärme produzieren.

Nach Angaben der Zulieferer muss im Apple TV Generation 5 erstmals eine Wärmeableitungslösung zum Einsatz kommen. Ob es sich dabei um eine passive Lösung handeln wird oder die Set-Top-Box gar einen Lüfter benötigt, bleibt vorerst unklar. Die Quellen versprechen "dramatische Leistungssteigerungen", welche dem Apple TV neue Einsatzgebiete eröffnen würden. Dies klingt, als habe man in Cupertinio die Etablierung einer eigenen Spielkonsole noch nicht aufgegeben.

Apple hat offenbar Quanta Computer mit der Produktion des neuen Apple TV beauftragt, bisher wurden die Set-Top-Boxen von Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) gebaut. Erste Fertigungstestläufe sollen noch im Dezember stattfinden, bevor die Massenproduktion im ersten Quartal 2016 anläuft. Einen Termin für die Markteinführung gibt es noch nicht.
 
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Windows 10 IoT: Neue Funktionen und Lizenzen

reported by doelf, Freitag der 04.12.2015, 18:26:03
Neben der x86-Variante von Windows 10 bietet Microsoft seit diesem Sommer auch Windows 10 IoT an. IoT steht dabei für "Internet of Things", also das "Internet der Dinge". Hiermit meint Microsoft unterschiedliche Plattformen wie den beliebten Einplatinencomputer Raspberry Pi 2. Nun bekommt Windows 10 IoT neue Funktionen, eine Pro-Variante und Lizenzen für die kommerzielle Nutzung.

Pro-Variante und kommerzielle Lizenzen
Mit Windows 10 IoT, dem Nachfolger von Windows Embedded, will Microsoft in eine Nische vorstoßen, die derzeit noch von Linux beherrscht wird. Es geht um kompakte und preiswerte Plattformen auf ARM-Basis, die sich besonders gut für das "Internet der Dinge" eignen. Die seit diesem Sommer verfügbare Variante namens Windows 10 IoT Core richtet sich an Entwickler und wird von Microsoft kostenlos angeboten. Windows 10 IoT Core wird automatisch mit Updates versorgt und hierzu benötigt das Betriebssystem eine Internetverbindung. Für Kunden, welche die Updates deaktivieren oder deren Verteilung über die Windows Server Update Services vornehmen möchten, bietet Microsoft nun eine zweite Variante namens Windows 10 IoT Core Pro an. Diese Pro-Version muss über einen offiziellen Distributor lizenziert werden. Wer ein kommerzielles Produkt auf Basis von Windows 10 IoT Core auf den Markt bringen möchte, benötigt ebenfalls eine entsprechende Lizenz, die allerdings gebührenfrei erteilt wird. Darüber hinaus arbeitet Microsoft mit dem Händler Element 14 zusammen, der den Raspberry Pi 2 mit vorinstalliertem Windows 10 IoT Core ausliefert.

Neue Funktionen und Verbesserungen
Ein ein neuer DMA-Treiber (Direct Memory Access) ermöglicht das Ausführen nativen Codes und damit signifikante Leistungsgewinne. Laut Microsoft lässt sich die Geschwindigkeit von GPIO-Operationen (General-Purpose Input/Output) im Vergleich zum Standardtreiber um den Faktor 100 und höher steigern. Dank "Pin Muxing" kann man zudem die Verwendung der einzelnen Kontakte zuweisen, statt auf die Standardkonfiguration festgelegt zu sein. Über die TX/RX-Kontakte des Raspberry Pi 2 lassen sich jetzt serielle/UART-Anbindungen (Universal Asynchronous Receiver Transmitter) realisieren und ein Treiber für den USB-zu-Seriell-Chipsatz FTDI gehört ebenfalls zum Lieferumfang. Hierdurch soll beispielsweise die Anbindung von Systemen zur Hausautomation ermöglicht werden. Die fehlende Unterstützung für USB-basierte WLAN-Controller wird ebenfalls nachgereicht, allerdings nur für drei Chips: Broadcom BCM43143 sowie Realtek RTL8188EU und RTL8192EU. Wer bereits auf dem Einplatinencomputer Arduino entwickelt hat, kann seine Projekte mit Visual Studio in Universelle Windows Apps (UWA) verwandeln. Was Windows 10 IoT auch weiterhin fehlt, ist eine grafische Benutzeroberfläche - und die ist leider auch nicht geplant.
 
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LibreOffice 5.0.4 RC 1 und 4.4.7 RC 2 offiziell verfübar

reported by doelf, Freitag der 04.12.2015, 16:32:53
Abgesehen von LibreOffice 5.1 Beta 2 gibt es die neuen Veröffentlichungskandidaten der Versionen 5.0.4 und 4.4.7 nun auch offiziell. Die Freigabe der finalen Version 4.4.7 ist für die aktuelle Woche vorgesehen, während das fertige LibreOffice 5.0.4 für die Woche vom 14. bis zum 20. Dezember 2015 angekündigt ist.

Der erste Release Candidate von LibreOffice 5.0.4 behebt 121 Fehler, darunter 13 Abstürze. LibreOffice 4.4.7 RC 2 kümmert sich um sechs Probleme, nachdem der erste Veröffentlichungskandidat bereits acht nervige Probleme behoben hatte. Für LibreOffice 4.4.7 wird allerdings kein einziger Absturz aufgeführt - ein Zeichen dafür, wie stabil diese Entwicklungsschiene mittlerweile ist. Leider wird die Version 4.4.7 ihre letzte Ausgabe sein und der Support Ende 2015 auslaufen.

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LibreOffice 5.1 Beta 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Freitag der 04.12.2015, 16:20:10
Wer einen ersten Blick auf das kommende LibreOffice 5.1 werfen möchte, findet dessen zweite Beta-Ausgabe im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklerservers. Angeboten wird diese für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit). Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 5.1 ist für Anfang Februar 2016 geplant.

Wir haben die wichtigsten Neuerungen schon einmal zusammengefasst:

Writer
Um ein besseres Textbild zu erreichen, sind die Einstellungen "Hurenkinder" und "Schusterjungen" in der Textverarbeitung Writer nun standardmäßig aktiviert. Hierdurch wird vermieden, dass wenige Zeilen eines Absatzes auf eine neue Seite umgebrochen werden bzw. nur wenige Zeilen am Seitenende übrig bleiben. Der Serienbrief-Assistent bettet den verwendeten Datensatz in das Writer-Dokument ein, statt hierfür eine zusätzliche .odb-Datei anzulegen. Auf diese Weise funktionieren Serienbriefvorlagen auch auf anderen Rechnern und werden nicht mehr nutzlos, falls die .odb-Datei gelöscht wurde. Der Dialog "Rechtschreibung und Grammatik" bleibt nach Abschluss der Prüfung geöffnet und mit dem neuen Menüpunkt "Zwischenraum verbergen" lassen sich die Seitenzwischenräumen in der Druckansicht verstecken.

Calc
Die Tabellenkalkulation Calc bietet in ihrem Menü die neuen Punkte "Zeilen unterhalb einfügen" sowie "Spalten rechts einfügen". Nach Writer und Impress kann nun auch Calc PNG-Bilder exportieren und die verbesserte Suche findet auch formatierte Zeichenketten (z.B. "10.113" statt nur "10113"). Einschränkungen bei der Formelverarbeitung auf Basis strukturierten Tabellenbezüge wurden behoben und die Funktionen KALENDERWOCHE und KALENDERWOCHE_ADD erfüllen nun strikt den ODF-Standard in der Version 1.2.

Impress und Draw
Für die Präsentationsanwendung Impress und das Zeichenprogramm Draw gibt es neue Befehle zum Navigieren durch sowie zum Sortieren von Seiten. Für die Ansicht "Folienmaster" wird eine andere Hintergrundfarbe verwendet, um den Unterschied zur normalen Ansicht zu unterstreichen. Zudem wird während einer Präsentation der Start des Bildschirmschoners nun auch unter KDE, XFCE und Mate unterdrückt. Ein neues Werkzeug erleichtert den Wechsel zwischen Master und anderen Modi. Ändert man eine Folienvorlage, wirkt sich dies auf alle ausgewählten Standardfolien aus. Sind mehrere Objekte ausgewählt, kann man unter "Formen" deren Breite und Höhe miteinander abgleichen. Über das Menü "Folie" lässt sich ein "Hintergrundbild speichern" und in der Presenter Console findet sich eine Schaltfläche, um die Stoppuhr zurückzusetzen.

Chart
In Chart können exponentielle und potentielle Trendlinien nun auch negative Werte handhaben und in den Trendliniengleichungen wurden überflüssige Einsen entfernt.

Allgemeine Neuerungen
Neu hinzugekommen ist die Eingabe von Unicode-Zeichen über deren Hexadezimalcode mit anschließender Umwandlung über die Tastenkombination ALT+C (jenseits des deutschsprachigen Raums ALT+X). Unter Windows wurde der Zugriff auf die Registrierung geändert, um benutzerspezifische Konfigurationsmöglichkeiten zu ermöglichen. Weitere Verbesserungen betreffen die Verwendung von WebDAV-Verbindungen und den Datei-Import, der nun auch Gnumeric (nicht unter Windows), Microsoft Write-Dokumente sowie Apple Keynote 6 unterstützt. Im Startcenter und im Menü "Datei" findet sich nun ein neuer Eintrag, um Dateien von Diensten wie Google Drive, OneDrive oder SharePoint zu öffnen. Dazu kommt im Menü "Datei" die entsprechende Option zum Speichern. Einige Menüs wurden neu organisiert und auch die Sidebar hat eine Überarbeitung erfahren. Vor eingebetteten NPAPI-Plugins (z.B. Flash) wird nun gewarnt. Diese Plugins sind veraltet und funktionieren nicht mehr auf allen Plattformen, zukünftig soll ihre Unterstützung gänzlich entfernt werden.

Download: LibreOffice 5.1 Beta 2
 
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Firefox 43.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 04.12.2015, 14:54:48
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 42.0 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 43.0 Beta 9 zum Download bereit. Den fertigen Firefox 43.0 darf man ab dem 14. Dezember 2015 erwarten. Der Firefox 43.0 bringt eine bessere API-Unterstützung zur Wiedergabe von M4V-Videos sowie WebRTC-Streaming auf mehreren Bildschirmen.

Bild

Für Windows 8 und neuer wird die Bildschirmtastatur automatisch eingeblendet und unter Linux wurde GTK3 integriert. Zudem hat man die Unterstützung für chinesische Schriftzeichen unter Windows XP und Windows Server 2003 optimiert. Die Adressleiste, welche beim Firefox auf den Namen "Awesome Bar" hört, kann nun auch Suchvorschläge anzeigen. Der Tracking-Schutz für den privaten Modus wurde um eine zweite Liste erweitert, mit der der Benutzer die Stärke der Tacking-Blockade justieren kann (siehe Bildschirmfoto). Darüber hinaus kommt das Eyedropper-Werkzeug nun auch mit unterschiedlichen Zoom-Stufen zurecht.

Download: Firefox 43.0 Beta 9
 
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Facebook sperrt belgische Nicht-Mitglieder aus

reported by doelf, Freitag der 04.12.2015, 13:48:00
Facebook wird in Kürze alle Belgier, die kein Benutzerkonto bei dem sozialen Netzwerk eingerichtet haben, vollständig aussperren. Ganz gleich ob es um die Facebook-Seiten angesagter Musiker, Firmen oder Institutionen geht - ohne Benutzerkonto werden Belgier diese nicht mehr zu sehen bekommen. Grund für diese Entscheidung ist ein Streit um Datenschutzverstöße.

Zum Hintergrund
Um das soziale Netzwerk Facebook nutzen zu können, muss man sich dort anmelden. Die Mitgliedschaft scheint auf den ersten Blick kostenlos, doch wir zahlen mit unseren Daten, die Facebook auswertet und an Dritte weiterverkauft. Dies geschieht auch mit Besuchern, die gar kein Facebook-Konto besitzen. Selbst beim Aufruf von Internetangeboten, welche lediglich die offiziellen Facebook-Buttons "Gefällt mir" oder "Teilen" integriert haben, werden seitens Facebook Daten mit Hilfe von Cookies erhoben und in Profilen gespeichert - ganz gleich ob der Besucher dieser Drittseiten Facebook benutzt oder nicht.

Tracking vs Datenschutz
Facebook behauptet, diese umfassende Analyse des Surfverhaltens diene dem Schutz vor Spam, Malware und Kontendiebstahl. Die Auswertung der Cookies soll demnach sicherstellen, dass der Webbrowser von einem Menschen bedient und nicht von einem Bot gesteuert wird. Die belgische Datenschutzbehörde CBPL sieht das anders und hält die Erfassung von Personen, die dieser nicht aufgrund ihrer Mitgliedschaft bei Facebook zugestimmt haben, für rechtswidrig. Ein Brüsseler Gericht bestätigte diese Einschätzung in erster Instanz und verfügte am 9. November 2015, dass Facebook nur noch angemeldete Benutzer per Cookie auswerten darf.

Es geht um europäisches Recht
Die Daten belgischer Bürger, die kein Konto bei Facebook besitzen oder sich gerade nicht bei diesem angemeldet haben, dürfen seit dem 11. November 2015 nicht mehr erfasst werden. Für jeden Tag, den Facebook dieser Auflage nicht nachkommt, wird eine Strafzahlung in Höhe von 250.000 Euro fällig. Da sich die belgischen Datenschützer auf europäisches Recht berufen, könnte das Gerichtsurteil schon bald Auswirkung auf andere Länder haben. Man darf davon ausgehen, dass Bürgerrechtler und Datenschutzbeauftragte aus ganz Europa den Konflikt zwischen Facebook und Belgien genau verfolgen.

Facebook setzt auf Bestrafung statt Lösung
Dass Facebook nun Inhalte, welche für den Rest der Welt frei zugänglich sind, für Belgier ohne Benutzerkonto komplett sperrt, erscheint uns völlig überzogen. Das soziale Netzwerk hätte lediglich die entsprechenden Tracking-Cookies auf angemeldete Benutzer beschränken müssen, um den Auflagen des Gerichts nachzukommen. Stattdessen wird ein Exempel an den Belgiern statuiert und alle Bürger unseres Nachbarlands vor die Wahl "Ganz oder gar nicht" gestellt. Dies wird weder den belgischen Internetnutzern noch den Firmen, die um die Gunst belgischer Kunden buhlen, gefallen. Facebook beweist einmal mehr, dass man ein Unternehmen und kein soziales Netzwerk ist. Und dieses Unternehmen macht die Regeln, denen sich die Nutzer zu unterwerfen haben.

Uns gefällt Facebook nicht mehr
Wir hatten unser Facebook-Angebot Ende November eingestellt, nachdem ein Softwarefehler mehrere Tausend Benutzer zu Fans des "Islamischen Staates" erklärt hatte. Eigene Erfahrungen hatten zudem den Eindruck bekräftigt, dass Facebook aufgrund seiner umfassenden Datenauswertung selbst private Sitzungen in Browsern wie Chrome und Firefox den zugehörigen Nutzerkonten überraschend zuverlässig zuordnen kann. Auch seine schwammigen Datenschutzbestimmungen und die konsequenten Steuervermeidungsstrategien machen die milliardenschwere US-Firma nicht gerade sympathischer. Kurzum: Facebook gefällt uns nicht mehr. Oder wie Deichkind es so treffend formuliert:

Quelle: www.bbc.com
 
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Chrome 47 schließt 41 Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 04.12.2015, 11:33:56
Googles Internetbrowser Chrome liegt für Windows, Mac OS X und Linux in der Version 47.0.2526.73 zum Download bereit. Dieses Update schließt 41 Sicherheitslücken, darunter mehrere hochgefährliche und eine kritische. 23 dieser Schwachstellen wurden von externen Experten entdeckt, dies gilt auch für den kritischen Fehler.

Das kritische Problem (CVE-2015-6765) steckt zusammen mit zwei hochgefährlichen Fehlern (CVE-2015-6766 und CVE-2015-6767) im Anwendungscache (AppCache). In allen drei Fällen wird auf zuvor gelöschte Objekte zugegriffen, was Angreifern vermutlich das Einschleusen von Schadcode ermöglicht - entsprechende Details hält Google aber noch unter Verschluss. Google schüttet alleine für diese drei Fehler eine Kopfprämie von zusammen 31.337 US-Dollar aus. Elf weitere Sicherheitslücken der Gefahrenstufe hoch vergütet Google mit einem Finderlohn zwischen 3.000 und 8.000 US-Dollar.

Download:
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 15.11.1 - Hotfix, Beta oder Update?

reported by doelf, Donnerstag der 03.12.2015, 16:33:19
AMD hat seine Radeon Software Crimson Edition auf die Version 15.11.1 aktualisiert. Während die URL der zugehörigen Ankündigung auf einen Hotfix schließen lässt, führt AMDs Download-Sektion das Update als eine Beta-Version. Im Text der Ankündigung ist dann weder von Hotfix noch von Beta die Rede, stattdessen spricht der Hersteller von einem Update.

Um was auch immer es sich bei der Version 15.11.1 handelt, der neue Treiber behebt etliche Probleme: Beispielsweise wurden bei "Star Wars: Battlefront" flackernder Schnee und ein fehlerhafter Himmel korrigiert, zudem sind jetzt schattige Texturen rund um Hügel, Bauwerke und Höhlen zu sehen. Der flackernde Kompass bei "Fallout 4" wurde für GPUs der Baureihen Radeon R9 390 behoben, das Problem tritt aber noch mit den Modellen der R9-290- und R9-295X2-Serien auf. Bei "Just Cause 3" hat AMD kaputte Texturen repariert und für "Call of Duty: Black Ops 3" wurde die Leistung von Crossfire-Konfigurationen gesteigert.

Abseits der Spiele gibt es ebenfalls Fortschritte zu vermelden: Die Treiberinstallation soll nicht mehr bei der ACP-Komponente hängenbleiben und die Treiberkonfiguration stürzt auf bestimmten Notebooks nicht mehr ab, wenn der Bildschirminhalt über HDMI geklont wird. Dazu wurden diverse Bedienungs- und Konfigurationsprobleme der neuen Radeon Software gelöst, Fehler in der chinesischen Sprachversion korrigiert sowie Bugs rund um die Lüfterregelung behoben.

Es gibt aber auch noch ungelöste Probleme: Zuweilen laufen "Total War: Rome II" und "Fallout 4" sehr ruckelig, letztgenanntes aber nur in Verbindung mit dem Freesync-Betrieb, Ultra-Einstellungen und der Auflösung 1440p. Bei "Just Cause 3" flackern das Spiel und die Menüs, zudem lässt ein Task-Wechsel Systeme mit AMD-Prozessor hängen. Bei "Call of Duty: Black Ops 3" frieren gelegentlich Frames ein und bei "Anno 2205" flackern Wasserspritzer im Ultra-HD-Modus auf 4K-Bildschirmen.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 15.11.1 für Windows 10, 8.1 und 7

Hinweis: Für einige neuere GPU- und APU-Baureihen bietet AMD nur noch 64-Bit-Treiber an!
 
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NVIDIA GeForce 359.06 WHQL für "Just Cause 3" & "Rainbow Six: Siege"

reported by doelf, Donnerstag der 03.12.2015, 14:44:57
Und noch ein neuer Grafiktreiber von NVIDIA: Für Windows 10, 8.1, 8, 7 und Vista liegt die WHQL-zertifizierte Version 359.06 zum Download bereit, welche insbesondere für die Spiele "Just Cause 3" und "Rainbow Six: Siege" empfohlen wird. Den GeForce 359.06 gibt es auch für Windows XP, dort allerdings ohne WHQL-Zertifizierung, da XP seitens Microsoft nicht mehr unterstützt wird.

Der GeForce 359.06 WHQL bringt SLI-Profile für die Spiele "Fallout 4", "Just Cause 3" und "Umbrella Corps" sowie 3D-Vision-Profile für "Assassin's Creed: Syndicate", "Just Cause 3" und "Tom Clancy's Rainbow Six Siege" - laut NVIDIA ist allerdings keines der 3D-Vision-Profile empfehlenswert. Dies gilt bei "Tom Clancy's Rainbow Six Siege" auch für den 3D-Kompatibilitätsmodus, während dieser bei "Assassin's Creed: Syndicate" exzellente Ergebnisse liefern soll.

Keine Änderungen gibt es bezüglich der Treiberkomponenten GeForce Experience 2.7.4.10, NView 146.78, PhysX System-Software 9.15.0428 und HD-Audio-Treiber 1.3.34.4. Als Mindestvoraussetzung für die Installation des Treibers nennt NVIDIA die GPUs der Baureihe GeForce 400. Dabei ist jedoch zu beachten, dass für viele neuere GPUs keine XP-Treiber enthalten sind.

Download: NVIDIA GeForce 359.06 WHQL (Windows 10/8.1/8/7/Vista/XP 32/64-Bit)
 
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Windows 10 Mobile ist zwei Jahre haltbar

reported by doelf, Donnerstag der 03.12.2015, 11:58:53
Im Gegensatz zu Windows 10, dessen Mainstream-Support bis ins Jahr 2020 laufen soll, will Microsoft den Smartphone-Ableger Windows 10 Mobile lediglich zwei Jahre lang pflegen. Bereits im Januar 2018 soll der Mainstream-Support für Windows 10 Mobile auslaufen, obwohl das neue Betriebssystem noch gar nicht richtig auf dem Markt angekommen ist.

Bisher bekommt man Windows 10 Mobile lediglich in Verbindung mit den Modellen Lumia 950 und Lumia 950 XL, den neuen Flaggschiffen aus Redmond. Das neue Einstiegsmodell Lumia 550 mit LTE wird ebenfalls mit Windows 10 Mobile ausgeliefert, ist hierzulande aber noch nicht verfügbar. Für ältere Smartphones hat Microsoft zwar ein Update auf Windows 10 Mobile angekündigt, dessen Veröffentlichung lässt aber noch auf sich warten. Für registrierte Insider gibt es momentan die Windows 10 Mobile Insider Preview Build 10586, welche als heißer Kandidat für die finale Fassung gehandelt wird, doch noch hat Microsoft kein grünes Licht gegeben.

Mit der Bereitstellung von Windows 10 Mobile für die ersten Geräte - also Lumia 950, 950 XL und 550 - hat Microsoft auch seine Support-Datenbank aktualisiert und ein Ablaufdatum für das neue Betriebssystem festgelegt. Demnach wurde Windows 10 Mobile am 16. November 2015 veröffentlicht und soll bis zum 9. Januar 2018 im Rahmen des Mainstream-Supports gepflegt werden. Dies gilt sowohl für die Endkunden-Variante (Consumer) als auch für die Geschäftskundenversion (Business). Für die PC-Ausgabe von Windows 10 läuft der Mainstream-Support, welcher neben Sicherheits-Updates auch neue Funktionen und Verbesserungen umfasst, noch bis zum 13. Oktober 2020.

Zudem garantiert Microsoft für die PC-Varianten von Windows 10 einen erweiterten Support bis zum 14. Oktober 2025, welcher sich auf die Versorgung mit Sicherheits-Updates beschränken wird. Ob und bis wann Windows 10 Mobile einen erweiterten Support erhalten wird, ist indes noch nicht entschieden. Dies dürfte auch davon abhängen, ob sich das neue Betriebssystem signifikante Marktanteile wird sichern können. Genau wie bei der PC-Ausgabe müssen auch die Nutzer von Windows 10 Mobile alle Updates installieren, um den zweijährigen Support zu erhalten. Dies gilt auch für die Versorgung mit wichtigen oder gar kritischen Sicherheitsflicken.
 
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Firefox 43.0 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 03.12.2015, 11:07:15
Für alle, denen der kürzlich veröffentlichte Firefox 42.0 schon zu alt ist, liegt Mozillas Internetbrowser auch in der Version 43.0 Beta 8 zum Download bereit. Den fertigen Firefox 43.0 darf man ab dem 14. Dezember 2015 erwarten. Der Firefox 43.0 bringt eine bessere API-Unterstützung zur Wiedergabe von M4V-Videos sowie WebRTC-Streaming auf mehreren Bildschirmen.

Bild

Für Windows 8 und neuer wird die Bildschirmtastatur automatisch eingeblendet und unter Linux wurde GTK3 integriert. Zudem hat man die Unterstützung für chinesische Schriftzeichen unter Windows XP und Windows Server 2003 optimiert. Die Adressleiste, welche beim Firefox auf den Namen "Awesome Bar" hört, kann nun auch Suchvorschläge anzeigen. Der Tracking-Schutz für den privaten Modus wurde um eine zweite Liste erweitert, mit der der Benutzer die Stärke der Tacking-Blockade justieren kann (siehe Bildschirmfoto). Darüber hinaus kommt das Eyedropper-Werkzeug nun auch mit unterschiedlichen Zoom-Stufen zurecht.

Download: Firefox 43.0 Beta 8
 
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Echtzeitstrategie-Spiel: 0 A.D. Alpha 19 Syllepsis

reported by doelf, Dienstag der 01.12.2015, 15:45:38
Die Entwicklergruppe "Wildfire Games" hat die 19. Alpha-Version ihrer kostenlosen und quelloffenen Echtzeitstrategie "0 A.D." für Windows, Mac OS X und Linux veröffentlicht. Das Update namens "Syllepsis" ermöglicht das Einnehmen von Gebäuden und Belagerungsmaschinen, bringt einen neuen Pathfinder sowie die Möglichkeit, sich das Spielgeschehen als Wiederholung anzusehen.


Das Einnehmen von Gebäuden und Belagerungsmaschinen ist sinnvoller als deren Zerstörung, da man diese Einheiten im Erfolgsfall übernimmt. Um eine Einnahme zu starten, führt man den Mauszeiger über das Ziel, bis zwei gekreuzte Flaggen zu sehen sind. Nun gibt man den Befehl zum Angriff, dessen Fortschritt in Form eines Balkens über dem Ziel anzeigt wird. Normale Angriffe sind weiterhin möglich: Hierzu drückt man die Taste STRG, während man mit der rechten Maustaste auf das Ziel klickt. Es gibt drei neue Scharmützel-Karten ("Tuscan Acropolis" für vier Spieler, "Alpine Mountains" für drei Spieler und "Northern Island" für zwei Spieler) sowie zwei neue Siegesbedingungen namens "Conquest Structures" und "Conquest Units". Um diese zu erfüllen, muss man alle gegnerischen Gebäude bzw. Einheiten entweder zerstören oder erobern. Im Modus "Ceasefire" herrscht zu Beginn des Spiels für eine vorgegebene Zeit ein Waffenstillstand, der keinerlei Angriffe erlaubt.

Die möglichen Geländeversprünge innerhalb der Karten wurden um den Faktor acht erhöht, um anspruchsvollere Landschaften zu ermöglichen. Einheiten, die durch eine Aura beeinflusst sind, werden nun entsprechend markiert, sobald man die Quelle der Aura auswählt. Die römischen Einheiten sprechen neuerdings Latein und in Hinblick auf das Tierreich sind neue Hunde (Mastiff und Wolfshund) sowie neue Nashörner hinzugekommen. Wer den Spielverlauf nach Kampfende noch einmal aufbereiten möchte, kann sich diesen als Wiederholung ansehen.

Unter der Haube wurde an der Pathfinder-Komponente geschraubt. Deren neue Version bewegt die Einheiten zuverlässiger und schneller zum Zielpunkt, ist nach Angaben der Entwickler allerdings noch nicht ganz ausgereift. Wer entsprechende Fehler bemerkt, sollte diese dem Team melden. Auch in Hinblick auf die Stabilität und Sicherheit gibt es eine wichtige Neuerung: 0 A.D. prüft die XML-Dateien, in denen die Daten aller Einheiten, Gebäude und Objekte abgespeichert werden. Hierdurch werden absichtliche sowie unbeabsichtigte Manipulationen erkannt und Fehler sowie Abstürze vermieden.

Download: 0 A.D. Alpha 19 Syllepsis
Quelle: play0ad.com
 
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Steinberg rät von Mac OS X "El Capitan" ab

reported by doelf, Dienstag der 01.12.2015, 14:19:07
Wer ein USB-gebundenes Audio-/MIDI-Interface des renommierten Herstellers Steinberg besitzt, sollte vorerst die Finger von Mac OS X 10.11.1 (El Capitan) lassen. Wie Steinberg berichtet, kommt es nach dem Update auf Mac OS X 10.11.1 zu Unterbrechungen im Audiosignal, für die es noch keine Lösung gibt.

Zuvor hatte der Hersteller erklärt, seine USB-Geräte seien kompatibel zu Apples aktuellem Betriebssystem. Dies galt allerdings nur für die Version 10.11.0, denn erst mit dem Update auf 10.11.1 hat sich der beschriebene Fehler eingeschlichen. Die Länge der Unterbrechungen variiert von System zu System und die Ursache ist noch unklar.
 
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Gigaset streicht weltweit 550 Stellen

reported by doelf, Dienstag der 01.12.2015, 13:57:59
Die Gigaset AG, hervorgegangen aus der Siemenssparte "Home and Office Communication", hat weiterhin Probleme mit ihrer Neuausrichtung und will bis Ende 2018 weltweit 550 Stellen - das sind rund 44 Prozent der aktuellen Belegschaft - abbauen. Als Ursache nennt das Unternehmen notwendige Anpassungen an die Marktrealität.

Die Kunden kaufen immer weniger schnurlose Festnetztelefone, doch gerade die sind es, welche Gigaset den Namen und den Unternehmensschwerpunkt gebracht hatten. Im Jahr 2008 hatte Siemens mehr als 80 Prozent seiner Sparte "Home and Office Communication" für 45 Millionen Euro an die Beteiligungsgesellschaft Arques Industries AG verkauft. Es folgte ein intensiver Rechtsstreit über ausstehende Zahlungen, der letztendlich mit einem Vergleich endete. Ende 2010 beendete Arques Industries seine Arbeit als Beteiligungsgesellschaft, um sich zukünftig auf die Telekommunikationsbranche zu konzentrieren. Kurz darauf benannte sich die Firma in Gigaset AG um.

Der Siegeszug der Mobiltelefone und insbesondere der Smartphones hat den Markt für schnurlose DECT-Telefone deutlich schrumpfen lassen. Daher beschloss Gigaset im Jahr 2012 eine abermalige Neuausrichtung, welche das Unternehmen seinerzeit unter dem Namen "Strategie 2015" vorgestellt hatte. Angekommen im Jahr 2015 dominieren die DECT-Produkte auch weiterhin das Sortiment von Gigaset. Dazu gibt es seit diesem Jahr ein 5-Zoll-Smartphone mit Android in vier Modellvarianten, doch das Smartphone-Geschäft ist hart umkämpft und Gigaset ist hier ein Unbekannter. Mit seiner Baureihe elements bietet Gigaset auch Systeme zur Überwachung und Sicherung von Gebäuden an, während die innovativen G-tags das Auffinden verlorener Gegenstände erleichtern sollen.

Für seine Zukunft setzt Gigaset auf Produkte für Geschäftskunden sowie Geräte und Dienste rund um das Thema Smart Home. Diese Segmente hätten sich positiv entwickelt, während der mit Schnurlostelefonen erzielte Umsatz seit Jahren rückläufig sei. Die Neuausrichtung bedeutet zwar nicht, dass Gigaset seine DECT-Linien aufgeben wird, doch insbesondere in den neuen Geschäftsbereichen setzt die Firma auf "verlagerte Produktionsschwerpunkte außerhalb Deutschlands". Und das bedeutet den Abbau und die Verlagerung von Arbeitsplätzen.
Quelle: www.gigaset.com
 
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Bildbetrachter IrfanView 4.41 32/64-Bit ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 01.12.2015, 12:06:18
IrfanView ist ein schneller Bildbetrachter für Windows mit zahlreichen Bearbeitungs- und Konvertierungsfunktionen. Für Privatleute, Schulen, Universitäten und die nicht kommerzielle Nutzung ist die Software kostenlos. Die im August eingeführte 64-Bit-Variante von IrfanView 4.41 kann nun auch 32-Bit-TWAIN-Treiber verwenden.

Bild

Für Windows-Tablets bringt IrfanView 4.41 neue Dialogfenster mit verbesserter Touch-Bedienung. Dazu gibt es drei neue Tastaturbefehle: Mit SHIFT+Tab wechselt man zu den Tablet-Dialogen und zurück, STRG+Einfg (entspricht dem Standard IBM Common User Access) wurde als Alternative zum Kopierbefehl STRG+C eingebaut und bei zeitgesteuerten Diashows dient die Taste Q zum Pausieren und Fortsetzen. Beim Kommandozeilenaufruf erzeugt die Option /info eine CSV-Datei (/info=infofile.csv) und auch der PlugIns-Installer hat zwei neue Optionen namens /silent und /folder bekommen. Weiterhin wurden Probleme mit dem automatischen Farbabgleich, der PNG-Komprimierung und UNC-Pfaden (64-Bit-Version) behoben und das Angebot "Amazon 1Button App" wurde wieder entfernt.

Da noch nicht alle Plugins als 64-Bit-Variante vorliegen, muss man zuweilen auf die 32-Bit-Versionen zurückgreifen. Zudem funktionieren Unicode- und Adobe-8BF-Plugins ausschließlich mit IrfanView 4.41 32-Bit. Tipp: Die parallele Installation von IrfanView 4.41 32-Bit und 64-Bit ist möglich!

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