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MSI Z390 Steam Summer

News-Archiv: Dezember 2018

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NVIDIA stellt Hotfix-Treiber 417.58 bereit

reported by doelf, Sonntag der 30.12.2018, 18:13:27

NVIDIA hat einen Hotfix-Treiber mit der Versionsnummer 417.58 veröffentlicht, der fünf Fehler behebt. Beispielsweise sollen Bildschirme, welche über den DisplayPort angeschlossen sind, wieder korrekt aus dem Ruhezustand aufwachen, statt nur ein schwarzes Bild anzuzeigen. Auch das Gamer-Notebook MSI GT83 soll sauber aufwachen, statt beim Versuch hängen zu bleiben.

Einen schwarzen Bildschirm bekamen auch die Besitzer des BenQ XL2730 zu sehen, wenn sie den Monitor mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz betreiben wollten. Dieses Problem konnte NVIDIA ebenso beseitigen wie einen Leistungseinbruch unter Windows 7, welcher immer dann auftrat, wenn G-Sync auf eine im Spiel aktivierte V-Sync traf. Die fünfte und letzte Korrektur behebt sporadische Abstürze von "Shadow of the Tomb Raider" im DirectX-12-Modus. Den Hotfix-Treiber gibt es für die 64-Bit-Varianten von Windows 10, 8.1 und 7.

Download: NVIDIA GeForce Hotfix 417.58

 
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Medien-Center-Endspurt: Kodi 18 (Leia) RC 4

reported by doelf, Samstag der 29.12.2018, 13:57:51

Im Januar 2017 hatten die Entwickler der Medien-Center-Software Kodi entschieden, der kommenden Version 18 in Erinnerung an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher den Namen "Leia" zu geben. Zwei Jahre später wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Aktuell gibt es einen vierten Veröffentlichungskandidaten, die Freigabe der finalen Fassung ist für den 31. Dezember 2018 geplant.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Änderungen seit RC 1
Bei der Erkennung des Login-Managers systemd-logind wird nun auch D-Bus unterstützt, was Vorteile für die Energieverwaltung unter Linux verspricht. Unter Android werden Joysticks neuerdings anhand ihrer letzten Verwendung sortiert, zudem wurde die Wiedergabe über bestimmte PVR-Erweiterungen repariert. Ein Leistungsproblem im Untermenü für PVR-Aufnahmen wurde behoben und Add-ons ohne Versionsnummer lassen Kodi nicht mehr abstürzen. Beim Wechsel der Bildwiederholrate bleibt der Zustand des VideoPlayers erhalten und eine neue Einstellung ermöglicht es, den Spoiler-Text für TV-Sendungen und Filme zu unterdrücken. Darüber hinaus wurde die Dokumentation hinsichtlich Python und der Skin-Entwicklung auf den aktuellen Stand gebracht.

Änderungen seit RC 2
Wenn man die ISO-Datei einer DVD lädt und beim Abspielen dann die Taste "o" für die Anzeige der "Player Info" drückt, führte die Betätigung der Taste "x" zum Absturz. Dieses Problem wurde ebenso beseitigt wie das Überspringen von Audio-Tracks während eines Wechsels der Bildwiederholrate. Der MediaCodec-Dekoder kümmert sich nun auch um MPEG4-Videos mit weniger als 800 Pixel in der Breite. Diese wurden bisher über ffmpeg abgespielt, was deutlich mehr Rechenleistung verlangt. libinput unterstützt nun die absolute Zeigerbewegung (z.B. für VNC) und es wurden Regressionen hinsichtlich der neuen Add-on-Einstellungen korrigiert. Bei der Installation von Add-ons kommt es nicht mehr zu einer Division durch Null. Die Bildschirmgrößen neuerer Apple-Geräte (iPhone XS/XS Max/XR, iPad Generation 6, iPadPro 12.9 Generation 3, iPadPro 11) wurden eingepflegt und unter Android hat man die Untertitel in den sichtbaren Bereich gerückt. Für AMLogic-Plattformen wurden die Kontrasteinstellungen korrigiert sowie eine vertikale Verschiebung für die Wiedergabe ergänzt.

Änderungen seit RC 3
Ein Absturz im Zusammenspiel mit bestimmten Audio-Dateien, welche eine eindeutige Dateiidentifikation (UFID) im Rahmen der ID3v2-Tags enthalten, wurde behoben. Korrigiert wurden der Pfad für externe Untertitel, die Darstellung von Benachrichtigungen und einige Beschriftungen bezüglich Musik in der Benutzeroberfläche. Unter macOS reagierte das minimierte Kodi nicht mehr. Dies wurde ebenso korrigiert wie die Erfassung bereits gesehener Inhalte für Plug-ins. Hierzu wurde auch die Datenbank aktualisiert. Für eine bessere Stabilität unter Windows wurde das Redistributable-Package von Visual C++ auf die Version 141 aktualisiert. Die Farbewerte für DXVA (DirectX Video Acceleration) wurde berichtigt und die Dokumentation wurde hinsichtlich der Python- und Skin-Entwicklung überarbeitet. Add-ons, die nicht aus dem offiziellen Repository stammen, werden im Info-Dialog nicht mehr als "nicht verfügbar" aufgeführt.

Download: Kodi 18 (Leia) RC 4 (nach Auswahl der Plattform unter Pre-Release)

 
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Das bringt Wine 4.0: Release Candidate 4 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 29.12.2018, 13:55:12

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach zwölf Monaten Entwicklungszeit steht Wine 4.0 kurz vor seiner Fertigstellung.

Die Freigabe des finalen Wine 4.0 ist für Januar 2019 geplant, aktuell werden wöchentlich neue Veröffentlichungskandidaten für den letzten Feinschliff bereitgestellt. Bereits im März wurde der Grundstein für die Vulkan-Unterstützung gelegt, welche im Laufe des Jahres immer weiter ausgebaut wurde und an der auch im Rahmen der Release Candidates noch geschraubt wird. Eine Bibliothek zur Übersetzung von Direct3D 12 nach Vulkan (vkd3d) gibt es seit Mai. Der Direct3D-Befehlsstrom wurde zur Leistungssteigerung auf multi-threaded umgestellt und greift nun standardmäßig auf OpenGL zurück. Multisample-Texturen sind ebenfalls standardmäßig aktiviert und die Textur-Komprimierung DXTn wird ebenfalls geboten. Game-Controller lassen sich über den "Simple DirectMedia Layer" (SDL) ansprechen und HID-Gamepads (Human Interface Device) werden auch unterstützt.

Abseits der Spiele sorgt Subpixel-Rendering für schärfere Schriften (ab FreeType 2.8.1) und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden. Man hat die "Common Instruction Language" (CIL) für .Net-Programme integriert und das Marshalling in Typelib, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben. Neuere Android-Versionen haben Grafikunterstützung erhalten, zudem wurde hier der Einsatz von Joysticks verbessert und Unterstützung für den Mauszeiger eingepflegt. Die 64-Bit-Version des Debuggers winedbg kann seit Juni 32-Bit-Prozesse analysieren. Die Kompatibilität mit hochauflösenden Anzeigegeräten wurde weiter verbessert und die Verschlüsselung ausgeweitet.

 
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AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition: Erstes Update

reported by doelf, Mittwoch der 26.12.2018, 13:36:13

Mit der optionalen Version 18.12.3 bietet AMD ein erstes Update für seine Radeon Software Adrenalin 2019 Edition an. Der neue 64-Bit-Treiber behebt einige Fehler und unterstützt diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) sowie zahlreiche APUs. Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik werden auch bedient, allerdings nur die Desktop-Varianten. Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Version 18.12.3: Behobene Fehler
AMD hat Darstellungsfehler der Lüftergeschwindigkeitsanzeige in Radeon WattMan korrigiert und benutzerdefinierte Lüfterprofile für bestimmte Spiele sollen nach Beendigung des jeweiligen Spiels nicht mehr aktiv bleiben. Ein Fehler, der den Speichertakt von Grafikkarten der Baureihe Radeon RX Vega auf 800 MHz festsetzte, wurde ebenso behoben wie eine überlappende Platzierung von Schaltflächen und eine fehlende Warnung beim Auto-Tuning im Radeon Overlay. Wurde die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition zweimal installiert, verschwand zuweilen der Tab für das Game-Streaming. Dies wurde korrigiert, zudem sollen die Radeon Einstellung nicht mehr vorherige Treiberversionen melden, obwohl ein Update erfolgreich durchgeführt wurde. Die Verwendung benutzerdefinierte Werte für das Abtastintervall in der Leistungsmessungsfunktion soll zuverlässiger zur Verfügung stehen und bei Radeon ReLive für VR wurde eine kurze Störung unmittelbar nach dem Anschluss eines Headsets beseitigt.

Version 18.12.3: Bekannte Probleme
Die Lüfterabschaltung wird nicht immer ein- bzw. ausgeschaltet, wenn man zwischen der manuellen und automatischen Lüftersteuerung wechselt. Der Upgrade Advisor findet zuweilen keine Spiele, der Szenen-Editor hat bei komplexen Szenen Probleme mit dem Scrollen und benutzerdefinierte Einstellungen lassen sich im Radeon WattMan nicht immer auf Karten des Typs Radeon RX Vega anwenden. Der neue Video-Player des Radeon Overlay offenbart beim Spulen Glättungsprobleme und das Abschalten des AMD-Link-Servers, während ein iOS-Klient angeschlossen ist, führt zu einem Port-58888-Fehler. Wird die Radeon Software entfernt, bleiben zuweilen die Radeon Einstellungen erhalten. Der letzte Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Alle Neuerungen der AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition
AMD konnte die Geschwindigkeit von "Assassin's Creed: Odyssey" bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten um bis zu vier Prozent steigern, "Shadow of the Tomb Raider" läuft bei 2.560 x 1.440 Pixeln um bis zu drei Prozent schneller, "DOOM" und "Wolfenstein II: The New Colossus" legen bei einer Auflösung von 3.840 x 2.160 um bis zu fünf Prozent zu. Mit einem Plus von bis zu sieben Prozent verzeichnet "Strange Brigade" den größten Zugewinn, ebenfalls bei 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Die Leistung wurde jeweils mit einer Radeon RX Vega 64 getestet, wobei die Vergleichswerte von der Treiberversion 18.12.1 stammen.

Die neuen Funktionen
Für die Express-Installation benötigt man nur noch einen Klick und ihr Fortschritt wird neuerdings mit einer Prozentangabe dokumentiert. Danach helfen drei Ratgeber bei den Feineinstellungen: Der Radeon Game Advisor überprüft die Geschwindigkeit von Spielen und unterbreitet Vorschläge für eine bessere Leistung und Bildqualität. Der Aufruf erfolgt über das Radeon Overlay. Der Radeon Settings Advisor bewertet das System und schlägt Optimierungen vor, er findet sich in den Radeon Einstellungen. Dort ist auch der Radeon Upgrade Advisor stationiert, der den PC mit den Mindestanforderungen der Spieleentwickler abgleicht.

  • Radeon ReLive hat Unterstützung für Mehrkanalton, Streaming im 16:9-Format und einen GIF-Export über Hotkey erhalten. Restream.io, Streamable und Gfycat stehen jetzt als weitere Plattformen zur Auswahl und der neue Szenen-Editor ermöglicht das Erstellen und Bearbeiten der Aufnahmen inklusive der Auswahl von Übergängen via Hotkeys. Neu ist auch die In-Game-Replay-Funktion, mit der sich Ereignisse sofort auf dem Bildschirm wiedergeben lassen. Über AMDs Link-App lassen sich Spiele auf Mobilgeräte mit Android oder iOS streamen. Maximal ist hierbei die 4K-Auflösung mit 60 fps möglich, wobei die Hardware-Beschleunigung genutzt wird. Über Steam, Steam VR und die "Radeon ReLive VR"-App lassen sich auch VR-Geräte, die für Streaming und Aufnahmen optimiert sind, vom PC aus beschicken.

  • Die App AMD Link soll zuverlässiger und stabiler funktionieren, zudem wurde die Einrichtung der Verbindung vereinfacht. Es ist nun möglich, die Radeon Software vom Mobilgerät aus zu aktualisieren. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung des Radeon WattMan und die Leistungsanalyse (Performance Metrics) kann durchschnittliche, minimale und maximale Frame-Raten festhalten. Dabei lassen sich Leistungsanalyse und ReLive nun auch über Sprachbefehle steuern. Hinsichtlich ReLive kann man Bildschirmfotos und Videos betrachten, Videos schneiden und diese auf dem Mobilgerät speichern.

  • Radeon Overlay unterstützt jetzt den Radeon WattMan, so dass man aus dem Spiel heraus die Leistung optimieren kann. Die Einstellungen für Radeon FreeSync und die Farbkonfiguration je Spiel wurden in den Anzeige-Tab verschoben. Dort gibt es auch erweiterte Optionen zur Justierung der Bildwiederholrate in Echtzeit. Die Anzeige zur Leistungsanalyse lässt sich vom Benutzer hinsichtlich der Farben, Balken, Position, Transparenz und Größe individualisieren. Zudem lassen sich das Messinterval und die Erfassung der Frame-Rate in einer Log-Datei reduzieren.

  • Wesentlich kompfotabler gibt sich der überarbeitete Radeon WattMan. Mit nur einem Klick kan man Grafikprozessor und Grafikspeicher übertakten, alternativ lässt sich die Spannug der GPU automatisch reduzieren. Ebenfalls sinnvoll ist die Möglichkeit, die Lüfterdrehzahl über Kurven festzulegen. Dabei ist es auch möglich, den Lüfter im Leerlauf anzuhalten. Dazu gibt es ein besseres Speicher-Tuning sowie Zugriff auf die DPM-Zustände der Radeon RX Vega zur genaueren Leistungskonfiguration.

  • Weitere Neuerungen: Die Virtuelle Super-Auflösung unterstützt nun auch Bildschirme mit einem Seitenverhältnis von 21:9 und Radeon FreeSync 2 nutzt "Auto Tone Mapping" zur Farboptimierung von HDR-10-Inhalten. AMD will auch die Effizienz von Radeon Chill gesteigert haben, was beim Stromsparen hilft. Für Vulkan gibt es drei Erweiterungen (VK_EXT_inline_uniform_block, VK_KHR_swapchain_mutable_format und VK_EXT_scalar_block_layout) und Sparse-Unterstützung, welche die Speicherverwaltung vereinfacht.

Download:

 
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Wir wünschen besinnliche Feiertage!

reported by doelf, Dienstag der 25.12.2018, 12:33:10

Das Jahr 2018 neigt sich seinem Ende und die Weihnachtstage sind da. Irgendwie sind die Monate wieder wie im Flug vorbei gerast und irgendwie gab es nie genug Zeit, um all das zu tun, was wir eigentlich hatten tun wollen. Und so wünschen wir allen unseren Lesern, dass sie zumindest diese Tage entspannt im Kreise von Familie und Freunden verbringen können.

Es ist heutzutage nicht leicht, den Alltag beiseite zu legen, wenn sich das Smartphone immer in Greifweite befindet. Doch wer nicht gerade Bereitschaft hat, sollte diese Tage nutzen, um das Telefon mal auszuschalten und sich auf jene Menschen zu konzentrieren, die sich im selben Raum befinden. Die lieben Grüße aus der Ferne kann man auch einen Tag später beantworten. Oder ganz klassisch mal einen Brief schreiben. Das dauert zwar wesentlich länger als eine WhatsApp zu verschicken, aber dafür muss man auch sein Gehirn einschalten und eine Runde reflektieren, bevor die Nachricht auf die Reise geht.

Wer stattdessen im Minutentakt unbedachte Kurznachrichten in die Welt schießt, muss sich nicht wundern, zu Weihnachten alleine im Weißen Haus zu sitzen. Dann bleibt nur noch der Groll auf die Anderen, eine Portion Selbstmitleid und der verzweifelte Versuch, sich einzumauern. Auf die Frage, ob Weihnachten die Zeit sei, in der man über Mauern und Grenzen nachdenken soll, antwortet jedes Kind entschieden mit "Nein". Erwachsenen fällt das heutzutage unglaublich schwer und mit wachsender Macht scheint der gesunde Menschenverstand weiter zu schwinden. Traurig.

Doch je ohnmächtiger wir uns im Anblick des überwältigenden globalen Ganzen fühlen, desto wichtiger wird es, dass jeder von uns seinen inneren Grinch überwindet. Denn wenn sich jeder Einzelne von uns bewusst macht, dass man Weihnachten nicht mit dem Bau physischer und mentaler Mauern verbringen sollte, wie könnte es dann im Alltag eine Mehrheit für solche Mauern geben? Es geht darum, die Welt besser zu machen, und nicht um einen besseren Schutz für die Enklaven der wenigen Wohlsituierten. Und so spielt es auch keine Rolle, an welchen Gott man glaubt, solange man an eine bessere Zukunft und eine bessere Welt glaubt.

 
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IBM weitet seine Partnerschaft mit Samsung auf 7-nm-Fertigung aus

reported by doelf, Montag der 24.12.2018, 11:02:13

IBM lässt seine zukünftigen Prozessoren mit Strukturgrößen von 7 nm bei Samsung fertigen. Die Vereinbarung umfasst CPUs für IBM Power Systems, IBM Z und LinuxONE, High-Performance Computing (HPC) sowie Cloud-Produkte. Konkret geht es um die EUV-Lithografie (Extreme Ultraviolet).

Laut IBM ist Samsung hinsichtlich der Fertigungstechnologien weltweit führend, während man selbst sehr leistungsstarke CPU-Designs beisteuern wird. Zusammen ergeben sich Produkte mit besonders hoher Speicher- und I/O-Bandbreite, die sich insbesondere für die Anforderungen im Bereich der künstlichen Intelligenz anbieten. IBMs aktuelle CPU-Generation POWER9 wurde im Sommer 2017 vorgestellt und basiert auf 14-nm-Strukturen. Für 2020 wird der Nachfolger POWER10 erwartet, mit dem dann auch der Wechsel zur 7-nm-Fertigung von Samsung stattfinden soll.

Unter dem Dach von IBMs Research Alliance pflegen die beiden Unternehmen seit 15 Jahren eine Partnerschaft im Bereich der Forschung und Entwicklung. Diese hatte beispielsweise die High-k+Metal-Gate-Technik (HKMG), den weltweit ersten 7-nm-Testchip sowie ein NanoSheet-Gerät für Strukturgrößen unterhalb von 5 nm hervorgebracht. Nachdem IBM seine POWER-Architektur im Jahr 2013 geöffnet hatte, wurde Samsung ein Mitglied der OpenPOWER Foundation, und im Q Network forschen die beiden Konzerne am Praxiseinsatz von Quanten Computern.

Nachdem Globalfoundries seine 7-nm-Fertigung diesen Sommer auf Eis gelegt hatte, gibt es mit Samsung und TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) nur noch zwei Anbieter für solch feine Strukturgrößen. Vor langer Zeit hatte Intel die ersten 10-nm-Chips für 2015 in Aussicht gestellt, vollzog damals aber nur den Wechsel auf 14 nm und hängt seither auf dieser Stufe fest. 2019 soll es nun erste Prozessoren von Intel geben, die zumindest teilweise auf 10-nm-Strukturen basieren.

 
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LibreOffice 6.2.0: Erster Veröffentlichungskandidat erhältlich

reported by doelf, Montag der 24.12.2018, 00:23:27

Die Alpha-Phase hatte 705 Änderungen gebracht und der Beta-Test nochmals 251 Korrekturen. Nun liegt der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 6.2.0 zum Download bereit und dieser kümmert sich nochmals um 199 Probleme. Zwei weitere Release Candidates sollen im Januar folgen, die Freigabe des finalen LibreOffice 6.2.0 ist für die Woche vom 28. Januar bis zum 3. Februar 2019 geplant.

Writer
Die Leistungseinbrüche beim "Änderungen verfolgen" wurden behoben, so dass der entsprechende Warnhinweis entfernt werden konnte. Tabellen aus Calc werden nicht mehr als OLE-Objekt eingebettet, sondern nativ kopiert und eingefügt. Der funktionslose Befehl "Bild kopieren", der ausschließlich für schreibgeschützte Dateien angeboten wird, wurde aus dem Kontextmenü entfernt. Für die automatische Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten gibt es neue Optionen und die Menüs zum Modifizieren von Kopf- und Fußzeile, welche sich öffnen, wenn man über oder unter eine Seite klickt, lassen sich nun abschalten. Beim Speichern von Text-Dateien mit dem Dateityp "Text - Textkodierung wählen" samt der Option "Filtereinstellungen bearbeiten" gibt es jetzt die Möglichkeit, die Textkodierungen UTF-8 und UTF-16 auch ohne BOM (Byte Order Mark) zu verwenden. Für die "Unterschriftzeile" kann man ein Bild seiner eingescannten Unterschrift hinterlegen.

Calc
Das Laden und Anzeigen der Tabellen wurde beschleunigt. Nach Writer kann nun auch Calc über "Einfügen" eine "Unterschriftzeile" hinzufügen. Die Kopfzeile mit dem Namen der Tabelle und die Fußzeile mit der Bezeichnung der Seite waren bisher immer vorhanden, werden aber nur selten gebraucht. Daher sind sie ab sofort standardmäßig deaktiviert. Über das Menü "Daten", Unterpunkt "Statistiken", kann man unter "Regression" eine multivariate Regressionsanalyse durchführen. Hierzu wurde der Dialog erweitert. Eine benutzerdefinierte Datenüberprüfung auf Zellen, wie Excel sie bietet, wurde ebenfalls ergänzt, und über die Funktion "REGEX" lässt sich Text mit einem regulären Ausdruck abgleichen sowie Textteile ersetzen.

Impress, Draw und Base
Für Impress gibt es Fehlerbereinigungen und Optimierungen rund um die Bearbeitung von Animationen. Es wurden Zeichenstile für Textinhalte ergänzt und wenn man die letzte Folie erreicht hat, ist "Weiter" im Kontextmenü deaktiviert. In Draw hat das Menü "Format" ein neues Untermenü für "Tabellen" erhalten, dazu gibt es die bereits für Writer aufgeführten Optionen zur automatischen Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten. Für Base ist die Nutzung der eingebetteten Datenbank Firebird nun nicht mehr experimentell. Mit Hilfe des Firebird-Migrationsassistenten lassen sich existierende Base-Dateien nach Firebird übertragen, doch zuvor wird eine Kopie der Datei content.xml angelegt.

Allgemeines
Mit "Tabbed UI" und "Groupedbar Compact UI" sind zwei neue Benutzeroberflächen verfügbar. Bei der klassischen Benutzeroberfläche gibt es kleinere Änderungen hinsichtlich der Werkzeugleisten sowie ein großes Update für das Icon-Thema "Elementary". Bisher wurden Icons mit Abmessungen von 16 und 24 Pixeln geboten, neu hinzugekommen ist das 32-Pixel-Format. Neu ist auch die Unterstützung für Qt5 und KDE Plasma 5, wobei das KDE5-Plug-in auf der Qt5-Version aufbaut. Auf Seiten der Schriftarten wurde Source Serif Pro hinzugefügt und die Beigabe der Bibliothek Access2Basic ermöglicht volle Unterstützung für das Datenbankmanagementsystem Firebird. Wie gewohnt gibt es etliche Korrekturen für den Im- und Export von .PPTX- und .PPT-Präsentationen.

Im Bereich der Dokumentenverschlüsselung hat LibreOffice die OOXML-Agile-Encryption erlernt, welche den AES-256-CBC-Algorithmus mit der SHA512-Hash-Funktion kombiniert. Diese Kombination, welche auch von Microsoft Office unterstützt wird, ist ab sofort Standard für OOXML-Dokumente. Neu ist auch die HMAC-Verifizierung mit der überprüft wird, ob ein verschlüsseltes Dokument nach dem Speichern manipuliert wurde. Die 32-Bit-Builds für Linux werden derweil herabgestuft, offizielle Builds von The Document Foundation soll es jedenfalls nicht mehr geben. Für Windows ist ein solcher Schritt noch nicht geplant, während es für macOS schon seit einiger Zeit keine neuen 32-Bit-Versionen mehr gibt.

Download: LibreOffice 6.2.0 RC 1

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 16. März 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Sonntag der 23.12.2018, 19:53:44

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 16. März 2019 gesichert, doch um auch im restlichen Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 152 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 304 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 16. März 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Tipp: Geschenkgutscheine von Amazon

reported by doelf, Sonntag der 23.12.2018, 19:50:44

War da nicht was? Ach ja: Weihnachten steht vor der Tür! Morgen ist bereits Heiligabend und es gibt nur noch die Möglichkeit, sich vormittags in die überfüllten Innenstädte zu stürzen oder einen Gutschein zu besorgen. Okay, eigentlich war abgesprochen, in diesem Jahr nichts zu schenken, aber wann hat das schon mal funktioniert?

Um unnötigen Stress zu vermeiden und weil mal den Betrag ab 0,15 Euro aufwärts frei wählen kann, empfehlen wir die Geschenkgutscheine unseres Partners Amazon. Die gibt es zum Ausdrucken oder Digital, mit zahlreichen vorgefertigten Motiven oder ganz individuell mit einem eigenen Foto. Für die Digitalvariante stehen zudem Animationen zur Auswahl.

Schöne Bescherung: Geschenkgutscheine von Amazon

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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Das bringt Wine 4.0: Release Candidate 3 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 22.12.2018, 14:53:29

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach zwölf Monaten Entwicklungszeit steht Wine 4.0 kurz vor seiner Fertigstellung.

Die Freigabe des finalen Wine 4.0 ist für Januar 2019 geplant, aktuell werden wöchentlich neue Veröffentlichungskandidaten für den letzten Feinschliff bereitgestellt. Bereits im März wurde der Grundstein für die Vulkan-Unterstützung gelegt, welche im Laufe des Jahres immer weiter ausgebaut wurde und an der auch im Rahmen der Release Candidates noch geschraubt wird. Eine Bibliothek zur Übersetzung von Direct3D 12 nach Vulkan (vkd3d) gibt es seit Mai. Der Direct3D-Befehlsstrom wurde zur Leistungssteigerung auf multi-threaded umgestellt und greift nun standardmäßig auf OpenGL zurück. Multisample-Texturen sind ebenfalls standardmäßig aktiviert und die Textur-Komprimierung DXTn wird ebenfalls geboten. Game-Controller lassen sich über den "Simple DirectMedia Layer" (SDL) ansprechen und HID-Gamepads (Human Interface Device) werden auch unterstützt.

Abseits der Spiele sorgt Subpixel-Rendering für schärfere Schriften (ab FreeType 2.8.1) und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden. Man hat die "Common Instruction Language" (CIL) für .Net-Programme integriert und das Marshalling in Typelib, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben. Neuere Android-Versionen haben Grafikunterstützung erhalten, zudem wurde hier der Einsatz von Joysticks verbessert und Unterstützung für den Mauszeiger eingepflegt. Die 64-Bit-Version des Debuggers winedbg kann seit Juni 32-Bit-Prozesse analysieren. Die Kompatibilität mit hochauflösenden Anzeigegeräten wurde weiter verbessert und die Verschlüsselung ausgeweitet.

 
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Datenschutzverletzung durch Facebooks "Gefällt mir"-Button

reported by doelf, Freitag der 21.12.2018, 19:40:53

Der Online-Händler Fashion ID GmbH & Co. KG hatte auf seiner Webseite Facebooks "Gefällt mir"-Button platziert, was der Verbraucherzentrale NRW e.V. aus Datenschutzgründen missfiel. Da der Händler die Abmahnung der Verbraucherschützer nicht akzeptieren wollte, landete der Fall vor Gericht. Vor der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat nun dessen Generalanwalt seinen Schlussantrag vorgelegt.

Das Problem
Wenn eine Webseite Facebooks "Gefällt mir"-Button einbindet, handelt es sich dabei keinesfalls um eine einfache Grafik mit einem Link. Vielmehr werden Skripte von Facebooks Servern nachgeladen und Daten über den Besucher der Webseite erfasst, darunter seine IP-Adresse und die Browser-Kennung. Und dies betrifft nicht nur Mitglieder von Facebook, sondern alle Besucher dieser Webseite. Das wirft die Frage auf, ob eine solche Datenweitergabe an Dritte mit europäischem Recht zu vereinbaren ist.

Die Einschätzung des Generalanwalts
Generalanwalt Michal Bobek hat nun seine Schlussanträge vorgelegt und stellt darin zunächst einmal fest, dass die Verbraucherzentrale NRW befugt ist, die Interessen der Verbraucher rechtlich gegen mutmaßliche Verletzer von Datenschutzrecht durchzusetzen. Weiterhin ist derjenige, der die Drittanbieter-Inhalte in seine Seite einbindet, als ein für die Datenverarbeitung Verantwortlicher anzusehen. Der Seitenbetreiber muss zudem über die Datenerhebung informieren und zuvor die Einwilligung seiner Besucher einholen.

Wie geht es weiter?
Bobeks Bewertung dient den Richtern des EuGH als Empfehlung, der sie folgen können, aber nicht folgen müssen. Sie bezieht sich noch auf die Richtlinie 95/46/EG, welche am 25. Mai 2018 durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) abgelöst wurde. Sobald der EuGH eine Entscheidung gefällt hat, wird diese an das Oberlandesgericht Düsseldorf zur abschließenden Urteilsfindung übermittelt. Das Oberlandesgericht wird dann eine Entscheidung treffen, welche die aktuelle Auslegung des EU-Rechts widerspiegelt.

Die Tragweite der Entscheidung
Die Entscheidung des EuGH wird nicht nur den "Gefällt mir"-Button betreffen, sondern alle Inhalte von Drittanbietern. Dazu gehören neben Social-Plug-ins auch Werbung, eingebettete Videos, sowie die allgegenwärtigen Analysedienste und externe Suchfunktionen. Wer solche Inhalte nutzt, muss seinen Besuchern vorab die Möglichkeit geben, der Datenweitergabe zu widersprechen. Versäumt der Inhaber der Webseite dies, verstößt er gegen Datenschutzrecht. Allgemein wurde die DSGVO bereits auf diese Weise interpretiert. Es fehlte allerdings die Bestätigung, dass die Vorgängerrichtlinie ebenfalls so auszulegen sei.

 
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LibreOffice 6.1.4 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 20:55:00

Während sich LibreOffice 6.2.0 im Beta-Test befindet, wird LibreOffice 6.1 weiter gehärtet: Das vierte Update für die aktuelle Entwicklungsschiene umfasst 126 Fehlerbereinigungen. Da die finale Fassung von LibreOffice 6.1.4 dem zweiten Veröffentlichungskandidaten entspricht, müssen Benutzer, die diesen bereits installiert haben, die quell-offene Büro-Software nicht erneut herunterladen.

Bessere Stabilität
Seit der Version 6.1.3 wurden 20 potentielle Absturzursachen beseitigt. Beispielsweise haben die Entwickler Abstürze der Tabellenkalkulation Calc beim Öffnen bestimmter .ODS-Dateien und beim Ausführen von Makros behoben. Die Präsentationssoftware Impress und und das Zeichenprogramm Draw bleiben nicht mehr beim Schließen hängen, wenn der Formeleditor noch geöffnet ist. Gleiches gilt für das Schließen bei geöffneten Bestätigungsdialogen. Fehlerhafte Schriftarten des Typs .TTF lassen die Schriftvorschau nicht mehr abstürzen und auch der Dialog "Position und Größe" kann nun wieder ohne Crash geschlossen werden. Wird ein Dokument während der Passwortabfrage geschlossen, führt dies ebenso wenig zum Abflug wie der Aufruf der Druckvorschau, während sich der Cursor in einem schwebenden Rahmen befindet. Auch Instabilitäten im Zusammenspiel mit Plasma 5 und macOS 10.14.1 (Mojave) konnten beseitigt werden.

Fortschritte beim Umgang mit .DOCX...
Beim Import von .DOCX-Dokumenten wurde der Verlust von Freiformtext in der Datumskontrolle korrigiert und Formen, die absichtlich außerhalb der Seite platziert wurden, behalten ihre Position. Wird eine .DOCX-Datei geöffnet, stimmen nun die Füllungen der Diagramme und Text fließt auch dann um schwebende Tabellen, wenn sich diese in der Fußzeile befinden. Statt eines werden beim DOCX-Speichern zwei Säulendiagramme exportiert und die Kopf- und Fußzeilen bleiben erhalten. Berichtigt wurden auch ein abweichender Zeichenabstand beim Einsatz der Schriftart "Open Sans", die falsche Position gruppierter Zeichenobjekte sowie das Verschwinden von Leerzeichen ohne Zeilenumbruch in zentrierten Absätzen.

...sowie .XLSX
Nach dem Öffnen sehen bestimmte .XLSX-Dateien nicht mehr leer aus und die Zellen sollen sich nicht verschieben. Auch wenn man "Excel A1"-Synthax in Formeln verwendet, bleibt die verknüpfte Datenquelle beim .XLSX-Export erhalten. Beim Import von .XLSX-Tabellen verschwinden weder die Beschreibungen für Spalten noch die Farben der Karteikarten. Dank einer weitere Korrektur verzichtet Excel beim Öffnen einer mit LibreOffice bearbeiteten .XLSM-Datei auf die Dateiwiederherstellung.

Kompatibilität zu .PPTX und .ODT verbessert
Hinsichtlich der .PPTX-Präsentationen hat man sich um permanent pausierte sowie doppelt abspielende Videos gekümmert. Textfelder, deren Größe sich an ihren Inhalt anpasst, werden aus .PPTX-Präsentationen fehlerfrei importiert, und bei .ODT-Dateien bedeckt der Hintergrund einer Tabelle die gesamte Fläche und nicht nur einen Teil davon. Auch ein Einfrieren beim Öffnen bestimmter .ODT-Dokumente wurde behoben.

Download: LibreOffice 6.1.4

 
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Neu: Geldverbrennen jetzt auch mit Apple und Facebook

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 20:45:54

Für eine langfristige Vermögensvernichtung hatten sich in diesem Jahr Kryptowährungen angeboten, denn Bitcoin und Ethereum haben seit Jahresbeginn über 80 Prozent ihres Wertes verloren. Für den schnellen Verlust zwischendurch konnte man Aktien von NVIDIA kaufen, diese ermöglichten immerhin ein Minus von über 50 Prozent in nur zweieinhalb Monaten. Für den anspruchsvollen Anleger von Welt gibt es aber auch noch die Geschmacksrichtungen Apple und Facebook.

Apple-Aktie: Über 30 Prozent im Minus
Apple galt lange Zeit als Überflieger und seine Aktien machten Apple zum wertvollsten Unternehmen der Welt. Anfang November folgte dann die erste Ernüchterung mit dem Ausblick auf das laufende Quartal: Der anvisierte Umsatz zwischen 89 Milliarden und 93 Milliarden US-Dollar wäre zwar wieder ein neuer Rekord, würde zugleich aber auch nur ein Wachstum zwischen 0,79 und 5,32 Prozent bedeuten. Es folgten Umsatzwarnungen von Apples Zulieferern, ein Verkaufsverbot für iPhones in China und nun auch ein Verkaufsverbot für iPhones in Deutschland. Der Kursverlauf an der Börse spiegelt diese Entwicklung wieder, denn Apples Aktie ist im Laufe von zweieinhalb Monaten um 30,67 Prozent abgestürzt. War das Papier am 3. Oktober 2018 noch mit 232,07 US-Dollar aus dem Handelstag gegangen, notierten wir gestern nur noch 160,89 US-Dollar. Und auch heute setzt sich die Talfahrt fort: Aktuell liegt der Kurs bei nur noch 156,615 US-Dollar.

Facebook-Aktie: Knapp 40 Prozent im Minus
Verglichen mit den glänzenden Premium-Produkten von Apple wirkte der Datensammler Facebook immer etwas schmuddellig, doch das "soziale Netzwerk" schien eine narrensichere Methode zum Gelddrucken gefunden zu haben und so etwas lieben Investoren. Was Anleger weniger lieben, sind Skandale, Ermittlungen und kostspielige Strafen, doch davon hatte Facebook zuletzt viel zu bieten. Alleine im Dezember wurden eine Foto-Panne mit bis zu 6,8 Millionen betroffenen Nutzern, interne Firmenunterlagen über die Datenweitergabe an Geschäftspartner und eine Klage des Generalstaatsanwalts des District of Columbia (Washington D.C.) publik. Facebooks Aktie hatte ihr letztes Zwischenhoch am 25. Juli 2018 mit einem Schlusskurs von 217,50 US-Dollar. Knapp vier Monate später, am 19. November 2018, war der Kurs auf 131,55 US-Dollar abgerutscht, ein Minus von 39,52 Prozent. Danach schien sich das Wertpapier wieder zu festigen, doch gestern folgte mit 133,24 US-Dollar ein erneuter Tiefschlag und auch heute werden nur wenige Cent mehr gezahlt.

 
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iPhone: Qualcomm erwirkt ein Verkaufsverbot für Deutschland

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 19:50:28

In einem weltweit ausgefochtenen Patentstreit hatte der Halbleiterhersteller Qualcomm Incorporated kürzlich in China ein Einfuhrverbot für zahlreiche iPhone-Modelle erwirkt. Wie Qualcomm heute mitteilt, konnte sich die Chip-Firma auch vor dem Amtsgericht München gegen Apple durchsetzen.

Das Amtsgericht hat Qualcomms Ersuchen um eine permanente einstweilige Verfügung, welche den Verkauf, die Einfuhr und das Anbieten der betroffenen iPhones untersagt, stattgegeben. Diese einstweilige Verfügung betrifft alle europäischen Tochterunternehmen von Apple sowie den US-Mutterkonzern Apple Incorporated. Das Urteil ist sofort vollstreckbar. Zuvor muss Qualcomm allerdings Anleihen zur Deckung möglicher finanzieller Schäden bei Apple hinterlegen, denn das Urteil könnte ja von einer höheren Instanz abgeändert oder aufgehoben werden. Dies soll laut Qualcomm in wenigen Tagen geschehen.

Weiterhin muss Apple die mit iPhones in Deutschland erzielten Einnahmen und Gewinne offenlegen, damit Qualcomm seine Schadensersatzforderung kalkulieren kann. Über deren Höhe wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Aber auch das ist noch nicht alles: Die patentverletzenden iPhones müssen von allen Einzelhändlern in Deutschland zurückgerufen und vernichtet werden. Die Entscheidung ist damit so weitreichend, dass Apple sie anfechten muss - sei es auch nur, um Zeit zu gewinnen. Sollte Apple auch in den nächsten Instanzen unterliegen, bleibt nur der Kauf einer Lizenz. Und die wird sich Qualcomm vergolden lassen.

Vor dem Münchener Gericht ging es nämlich um ein Patent, welches eine Absenkung des Stromverbrauch von Leistungsverstärkern zur Verlängerung der Akkulaufzeit beschreibt. Diese Funktion seiner Chips wird Apple kaum deaktivieren können bzw. deaktivieren wollen. Das Gericht im chinesischen Fuzhou hatte sich hingegen mit zwei Patenten zur Bearbeitung von Fotos und zum App-Management befasst, welche Apple in Kürze über ein Software-Update entfernen will. Zumindest für Benutzer in China.

 
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Facebook in den USA wegen Datenschutzverletzungen verklagt

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 19:12:06

Erst die Foto-Panne mit bis zu 6,8 Millionen betroffenen Nutzern, dann die Auswertung interner Firmenunterlagen, welche den gewaltigen Datenabfluss von Facebook an seine Geschäftspartner dokumentieren, und nun eine Klage des Generalstaatsanwalts des District of Columbia (Washington D.C.) aufgrund von Datenschutzvergehen. Frohe Weihnachten, Facebook!

Zusagen gebrochen
Wie der Klageschrift zu entnehmen ist, wirft der Generalstaatsanwalt dem Unternehmen vor, beim Schutz der Benutzerdaten auf ganzer Linie versagt zu haben. Facebook sammle und horte persönliche Informationen sowie Daten über das Online-Verhalten seiner Nutzer und gewähre seinen Partnern aus Industrie und Software Zugriff auf diesen Datenschatz. Im Gegenzug verspricht Facebook, die Benutzerdaten sowohl im eigenen Unternehmen als auch bei seinen Partnern vor Missbrauch zu schützen. Dieses Versprechen habe das Unternehmen aufgrund leichtfertiger Kontrollen und einer fehlenden Durchsetzung seiner Datenschutzrichtlinien wiederholt gebrochen.

Lascher Umgang ohne Kontrollen
Als Beispiel nennt der Generalstaatsanwalt die App von Aleksandr Kogan, über die Cambrige Analytica in den Jahren 2013 bis 2015 die Daten von rund 70 Millionen US-amerikanischen Facebook-Nutzern zum Zweck der politischen Einflussnahme abgreifen konnte. Obwohl lediglich 852 Einwohner des Hautstadtdistrikts diese App installiert hatten, ermöglichten Facebooks freizügige Einstellungen alleine dort den Datenabfluss von über 340.000 Personen. Dabei habe es Facebook versäumt, die Nutzungsbedingungen für Kogans Apps zu prüfen. Nach Bekanntwerden des Vorfalls wurden die Betroffenen viel zu spät informiert und auch das Löschen der widerrechtlich verkauften Daten hat Facebook nicht durchgesetzt.

Datenschutzeinstellungen ignoriert
Ein weiterer Punkt der Anklage: Facebooks Partnerfirmen konnten private Daten auch dann abgreifen, wenn die Benutzer dies in ihren Privatsphäre-Einstellungen ausdrücklich untersagt hatten. Eine Erlaubnis wurde hierfür nicht eingeholt und die Betroffenen wurden auch nicht über die Weitergabe ihrer Daten informiert. Insbesondere die Hersteller von Mobiltelefonen und Tablets konnten sich bei den Benutzern großzügig bedienen, wobei die Daten zumeist ins Ausland, beispielsweise nach Südkorea oder China, flossen. In ihrer Summe seien Facebooks Datenschutzeinstellungen mehrdeutig, verwirrend und schwer verständlich. All diese Punkte stellen im District of Columbia Datenschutzvergehen dar.

Ein subjektives Fazit
Jeder, dessen Daten von Facebook ohne Einverständnis weitergegeben wurden, sollte eine Datenschutzbeschwerde einreichen. Schließlich wurde die umstrittene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) genau für solche Fälle eingeführt. Da sich die Datenschutzverletzungen bei Facebook häufen und das Unternehmen wenig Einsicht zeigt, wäre zudem ein Löschen des Benutzerkontos anzuraten. Letztendlich nutzen wir Facebook wesentlich mehr, als Facebook uns nutzt. Und solange das System Facebook derart kaputt ist, sollte man es nicht mehr nutzen. Die Chance auf eine Reparatur ist erst dann gegeben, wenn Facebooks Einnahmen sinken und die Investoren weglaufen.

Quelle: oag.dc.gov
 
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Microsoft stopft 0-Day-Lücke im Internet Explorer

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 14:08:02

Dass Microsoft Sicherheitslücken außer der Reihe stopft, kommt recht selten vor. Eine neue Schwachstelle im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11 (CVE-2018-8653), welche bereits aktiv angegriffen wird, hat ein solches Vorgehen nun notwendig gemacht. Der Patch sollte umgehend eingespielt werden.

Laut Microsoft wird CVE-2018-8653 bereits mit Hilfe speziell gestalteter Webseiten angegriffen, es handelt sich demnach um eine 0-Day-Lücke. Öffentlich dokumentiert wurde der Angriff indes noch nicht und auch Microsoft gibt nur wenig Informationen preis: Nachdem das Opfer auf eine bösartige Webseite gelockt wurde, führt ein Fehler in der Scripting-Engine zu einem Speicherfehler. Wird dieser erfolgreich ausgebeutet, kann der Angreifer Schadcode im Rechtekontext des angemeldeten Benutzers ausführen und somit den Rechner übernehmen. Behoben wurde das Problem durch einen überarbeiteten Umgang mit Objekten im Speicher. Die Tragweite des Angriffs (Impact) und die Gefahrenstufe (Severity) lässt Microsoft bisher noch offen.

 
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Auch die NASA wurde gehackt

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 13:45:55

Hackers from Outer Space? Alien Data Abduction? Nein, es waren vermutlich ganz normale irdische Identitätsdiebe, die sich bei einem Server der US-Raumfahrtbehörde NASA (National Aeronautics and Space Administration) bedient haben. Am Donnerstag informierte die NASA ihre aktuellen und früheren Mitarbeiter in einem internen Memo über den Vorfall.

Darin heißt es, dass zwei Server, auf denen Mitarbeiterdaten gespeichert sind, überprüft wurden. Auf einem Server fanden sich Spuren unberechtigter Zugriffe, die auf einen Diebstahl der Mitarbeiterdaten hindeuten. Diese umfassen persönliche Informationen inklusive der in den USA extrem wichtigen Sozialversicherungsnummer. Betroffen sind alle Mitarbeiter, die zwischen Juli 2006 und Oktober 2018 eine Stelle bei der NASA angetreten oder die Behörde verlassen haben. Dies umfasst auch Mitarbeiter, die ihre Position innerhalb der NASA gewechselt haben. Allen betroffenen Personen bietet die NASA einen Schutz vor Identitätsdiebstahl an.

Die von den Hackern genutzten Sicherheitslücken wurden zwischenzeitlich abgesichert. Derzeit werden andere Systeme der Behörde auf vergleichbare Schwachstellen überprüft. Auf geheime Daten über NASA-Missionen hatten die Angreifer nach jetzigem Kenntnisstand keinen Zugriff, doch die Untersuchungen werden noch viel Zeit in Anspruch nehmen.

 
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Gewaltiges Datenleck im Diplomatennetzwerk der EU

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 12:30:12

Die New York Times berichtet über ein gewaltiges Datenleck im geschützten Diplomatennetzwerk der Europäischen Union. Über Jahre haben Hacker vertrauliche Mitteilungen abgegriffen, von denen über 1.000 der Zeitung vorliegen. Darin geht es um den Umgang mit Donald Trump, Russland und China sowie um Strategien, wie man den Iran von einem Neustart seines Atomprogramms abhalten kann.

Der Angriff wurde von der Sicherheitsfirma Area 1 entdeckt und analysiert. Er zog sich über einen Zeitraum von drei Jahren hin und ähnelt anderen Angriffen, welche der chinesischen Eliteeinheit "People Liberation Army" zugeschrieben werden. Über eine Phishing-Kampagne wurden zunächst zyprische Diplomaten attackiert. Nachdem die Hacker die Kontrolle über die Systeme der Mittelmeerinsel erlangt hatten, nutzten sie die dort erbeuteten Passwörter, um in die Netze der EU vorzudringen. Die über geschützte Server verschickten Mitteilungen leiteten sie als Kopie an eine andere Plattform weiter, die von den Angreifern aufgesetzt und kontrolliert wurde.

Ausgehend vom Diplomatennetzwerk der EU wurden im Anschluss auch die Vereinten Nationen, der US-Gewerkschaftsbund AFL-CIO ("American Federation of Labor and Congress of Industrial Organizations") sowie die Außen- und Finanzministerien mehrerer Länder infiltriert. Die Sicherheitsexperten von Area 1 betonen, dass bei diesem Angriff keine raffinierten Techniken zum Einsatz kamen. Nichts deutet auf manipulierte Hardware oder hochentwickelte Schadprogramme hin. Das Phishing zielte wie üblich auf die größte aller Sicherheitslücken: Die Menschen. Danach hatten die Angreifer aufgrund veralteter Kommunikationsnetze vergleichsweise leichtes Spiel.

 
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DSGVO-Anfrage: Amazon verschickt fremde Alexa-Aufzeichnungen

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 11:58:05

Es weihnachtet! Die Geschäfte sind voll, die Paketboten überlastet und überall gehen Daten verloren. All jene, die Sprachassistenten wie Amazons Alexa als Lauschangriff auf die Privatsphäre betrachten, werden ihre Vorurteile dieser Tage bestätigt sehen.

Amazon erfüllt das Recht auf Selbstauskunft gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nicht sonderlich schnell und auch nicht mit der gebotenen Sorgfalt. Wie unsere Kollegen von der c't berichten, hatte ein Kunde Amazon.de um Auskunft zu allen über ihn gespeicherten Daten ersucht und nach zwei Monaten ein ZIP-Archiv als Antwort erhalten. In diesem fand der Kunde eine PDF-Datei mit allem, was die Sprachassistentin Alexa verstanden hatte, sowie 1.700 WAV-Dateien mit den dazugehörigen Tonaufzeichnungen.

Der um Auskunft Ersuchende hatte Alexa allerdings noch nie genutzt, es waren die Mitschnitte eines anderen Kunden. Und obwohl Amazon über diese Datenschutzverletzung informiert wurde, erfuhr der wahre Urheber der Spracheingaben erst über die c't von dem Vorfall. Er konnte anhand der Aufzeichnungen problemlos identifiziert werden, schließlich wähnt man sich zu Hause in einem privaten Umfeld, selbst wenn Amazon-Geräte im Wohn- oder Schlafzimmer stehen. Weitere Details offenbart der Artikel der c't.

 
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Rollout: Windows 10 Version 1809 soll jetzt alltagstauglich sein

reported by doelf, Mittwoch der 19.12.2018, 17:45:34

Obwohl bisher nur ein Teil der Probleme beseitigt wurde, bewertet Microsoft das pannengeplagte Windows 10 Version 1809 seit Montag als fertig zur Auslieferung. Zumindest für jene Benutzer, die mutig genug sind, unter "Einstellungen", "Windows Update" auf die Schaltfläche "Nach Updates suchen" zu drücken.

Computer, die eine Grafiklösung von Intel oder ältere Grafikchips von AMD verwenden, können nach wie vor Probleme bereiten, weshalb für diese Systeme weiterhin eine Update-Sperre besteht. Gleiches gilt für bestimmte Sicherheitslösungen von Trend Micro und den VPN-Client von F5 Networks. Hier nun eine Übersicht der abgeschlossenen und offenen Baustellen:

Gelöst: Probleme mit dem Morphisec Software Development Kit
Aufgrund einer Inkompatibilität mit Software auf Grundlage des "Morphisec Software Development Kits" konnte Microsoft Office keine Dokumente speichern. Zu den betroffenen Programmen gehörten "Cisco AMP for Endpoints" (älter als Version 2.4.8) und "Morphisec Protector" (älter als Version 6.2.3.10814), von denen inzwischen fehlerbereinigte Fassungen vorliegen. Für Systeme mit älteren Programmversionen verhindert Microsoft weiterhin die Installation von Windows 10 Version 1809.

Gelöst: Netzlaufwerke verbinden sich nicht
Nach der Anmeldung bei Windows 10 Version 1809 wird einigen Nutzern das rote X neben den Netzlaufwerken aufgefallen sein. Die Netzlaufwerke verbinden sich nämlich nicht mehr und werden als nicht verfügbar gemeldet, wenn man sie in der Konsole über "net use" verbinden möchte. Als Zwischenlösung hatte Microsoft PowerShell-Skripte bereitgestellt, nun konnte der Fehler vollständig beseitigt werden.

Gelöst: Stress mit der iCloud
Apples iCloud für Windows ist in der Version 7.7.0.27 nicht kompatibel mit Windows 10 Version 1809. Wer diese Version verwendet und dann das Update auf Windows 10 Version 1809 durchführt, bekommt Probleme beim Aktualisieren und Synchronisieren geteilter Alben. Der Versuch, iCloud 7.7.0.27 auf Windows 10 Version 1809 zu installieren, scheitert mit dem Hinweis auf ein nicht unterstütztes Betriebssystem. Inzwischen gibt es iCloud jedoch in der neuen Version 7.8.1, welche sauber funktioniert.

Offen: Intel schießt mal wieder die Audioausgabe
Zur ersten Veröffentlichung von Windows 10 Version 1809 hatte Intel den falschen Audio-Treiber (Version 09.21.00.3755) für die "Intel Smart Sound Technology" geliefert und damit die Audioausgabe zerschossen. Doch es gibt auch zwei fehlerhafte Grafiktreiber (Versionen 24.20.100.6344 und 24.20.100.6345), die Intel im September 2018 veröffentlicht und auch an die Hersteller von Mainboards und PCs verteilt hatte. Wird Windows 10 Version 1809 auf einem System mit fehlerhaftem Treiber installiert, fällt abermals der Ton aus, diesmal ist allerdings die Audiowiedergabe über HDMI, DisplayPort und USB-C betroffen. Solange Intel keinen aktualisierten Treiber liefern kann, unterbindet Microsoft die Installation von Windows 10 Version 1809.

Offen: Probleme mit AMD Radeon HD 2000 und HD 4000
AMDs Grafiklösungen der Baureihen Radeon HD 2000 und HD 4000 kamen vor gut zehn Jahren auf den Markt und werden schon lange nicht mehr mit Treibern versorgt. Unter Windows 10 hat man daher die Wahl, einen funktional stark reduzierten Standardtreiber oder eine alte Treiberversion für Windows 7 manuell zu installieren. Nach dem Update auf Windows 10 Version 1809 lahmt mit diesen alten Grafikchips der Sperrbildschirm und in Edge bleiben Tabs mit der Fehlermeldung "INVALID_POINTER_READ_c0000005_atidxx64.dll" stehen. Microsoft untersucht diese Probleme, kann aber noch keine Lösung anbieten.

Offen: Probleme neben dem VPN-Tunnel
Wird ein VPN-Client von F5 Networks eingesetzt, funktioniert nur noch der Netzwerkverkehr durch den Tunnel. Alle Anfragen, die außerhalb des Tunnels erfolgen, schlagen fehl. Laut F5 handelt es sich um eine Regression, die Microsoft verschuldet hat. Die Redmonder arbeiten daran, doch bis es eine Lösung gibt, sollten betroffene Kunden jegliche Daten durch den VPN-Tunnel schicken.

Offen: Trend Micros Sicherheitssoftware streikt
Die Programme "OfficeScan" und "Worry-Free Business Security" von Trend Micro sind nicht kompatibel und verursachen beim Update auf Windows 10 Version 1809 erhebliche Probleme. Trend Micro spricht von kritischen Updates, die man erst noch bereitstellen muss. Bis dahin wird die Installation von Windows 10 Version 1809 auf allen PCs, welche die problematischen Programme verwenden, seitens Microsoft unterbunden.

 
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Facebook teilte sogar private Nachrichten mit der Industrie

reported by doelf, Mittwoch der 19.12.2018, 17:23:39

Den nächsten Facebook-Skandal präsentiert die New York Times: Interne Dokumente des sozialen Netzwerks belegen, dass Facebook über Jahre mehr als 150 Firmen Zugriff auf Nutzerdaten eingeräumt hat. Insbesondere Branchengrößen wie Amazon, Microsoft und Yahoo wurden bedient, während man Netflix und Spotify sogar die privaten Nachrichten der Benutzer überließ.

Laut New York Times hatte Microsofts Suchmaschine Bing Zugriff auf die Freundeslisten aller Facebook-Nutzer, ohne dass hierfür ein Einverständnis vorlag. Amazon durfte die Nutzernamen und Kontaktdaten von Facebook-Freunden auslesen und Yahoo konnte die Beiträge von Freunden einsehen. Zumindest für Yahoo bestand diese Möglichkeit bis in den Sommer 2018, obwohl Facebook öffentlich verkündet hatte, solche Datenzugriffe schon vor Jahren eingestellt zu haben. Und selbst damals hätte Facebook gegen Auflagen der US-Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) aus dem Jahr 2011 verstoßen.

Die Unterlagen sowie Aussagen von 50 ehemaligen Mitarbeitern von Facebook und den beteiligten Partnerunternehmen zeigen, dass einige Zugriffsmöglichkeiten bis in dieses Jahr offen gehalten wurden. Für die Nutzer des sozialen Netzwerks gab es derweil keine Möglichkeit, den Datenabfluss zu unterbinden. Die ältesten Verträge zur Datenüberlassung stammen aus dem Jahr 2010 und alle waren bis ins Jahr 2017 aktiv. Und es geht um eine gewaltige Datenmenge: Hunderte Millionen von Datensätzen sollten die Partner Monat für Monat erhalten. Dass Netflix und Spotify Zugriff auf die privaten Nachrichten der Benutzer erhielten, darf dabei als Spitze des Dateneisbergs betrachtet werden.

Facebooks Datenschutzbeauftragter Steve Satterfield kann in dem Vorgehen seiner Firma keinerlei Verstöße erkennen. Auch die Auflagen der FTC hätte man eingehalten. Schließlich seien alle Partner vertraglich daran gebunden, Facebooks Richtlinien zu beachten. In einigen Fällen hätte der Zugriff auf die Daten zwar länger bestanden, als es für den ursprünglichen Zweck notwendig gewesen wäre, doch es gäbe keinen Beleg für eine missbräuchliche Nutzung.

Nun, letztendlich hat der Nutzer es selbst in der Hand, diese Ansammlung von Unschuldslämmern bluten zu lassen: Wahlweise mit einer Datenschutzbeschwerde oder mit der Löschung seines Facebook-Kontos. Denn das System Facebook ist von vorne bis hinten kaputt.

 
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Intel stopft hochgefährliche UEFI-Lücke

reported by doelf, Mittwoch der 19.12.2018, 16:40:31

Wer hat's UEFI erfunden? Die von Intel. Und wer ist schon mehrfach mit Sicherheitslücken in den UEFI-Umsetzungen seiner Geräte negativ aufgefallen? Auch die von Intel. Diesmal geht es um die hochgefährliche Sicherheitslücke "NUClear eplotion" (CVE-2018-12176; Schweregrad: 8,2 von 10), über die sich Schadcode in der UEFI-Firmware hinterlegen lässt.

Aufgrund einer unzureichenden Eingabeprüfung versagen die Schutzmechanismen des UEFI, mit denen die Hersteller das Aufspielen einer unsignierten Firmware unterbinden wollen. Wie die Sicherheitsspezialisten von Embedi mit Hilfe ihres Beispiel-Codes demonstrieren, kann ein lokal angemeldeter Benutzer mit administrativen Rechten problemlos manipulierte UEFI-Firmware auf den betroffenen System installieren und so beispielsweise das Boot-Logo austauschen. Weniger nette Zeitgenossen können auch eine Hintertüre einbauen oder den Rechner komplett lahmlegen. Mit Ausnahme der Intel Management Engine (ME) konnten die Sicherheitsforscher alle Bereiche des UEFI überschreiben.

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
Inhalte von Google und YouTube aktivieren

Zugegeben: Der physische Zugriff auf den Computer und die Kenntnis des Admin-Zugangs schränken die Angriffsmöglichkeiten ein, andererseits lässt sich ein Rechner schon auf dem Weg zum Kunden abfangen und manipulieren. Der Käufer bemerkt von einem solchen Eingriff nichts, weshalb sich ein solches Vorgehen insbesondere für die Industriespionage anbietet. Aber auch Rückläufer, die im Online-Handel als Sonderposten angeboten werden, sind durchaus mit Vorsicht zu genießen. Zudem zeigen die Forscher am Ende ihres Artikels, wie sich ein UEFI-Update mit Hilfe zusätzlicher Angriffsmethoden auch ohne administrativen Zugang bewerkstelligen lässt.

Betroffene Geräte und Updates
Betroffen ist die UEFI-Software von 27 Geräten, die neben den Mini-PCs und Barebones der NUC-Serie auch Intels Compute Sticks und drei Compute Cards umfassen. Für alle Rechner gibt es inzwischen gehärtete UEFI-Versionen, welche wir in der folgenden Liste verlinkt haben:

Quelle: embedi.org
 
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NVIDIAs Aktienkurs hat sich binnen zehn Wochen halbiert

reported by doelf, Dienstag der 18.12.2018, 16:56:58

Nicht nur mit dem Kauf von Bitcoin und Ethereum konnte man in den vergangenen Monaten viel Geld verbrennen, sondern auch mit Aktien des erfolgsverwöhnten Grafikspezialisten NVIDIA. Noch am 1. Oktober 2018 war NVIDIAs Wertpapier mit einem Schlusskurs von 289,36 US-Dollar aus dem Handelstag gegangen. Gestern waren es dann nur noch 143,58 US-Dollar.

Damit hat sich NVIDIAs Börsenwert in nur zweieinhalb Monaten halbiert. Als Ursache lässt sich eigentlich nur den Ausblick auf das Abschlussquartal ausmachen, welchen NVIDIA zusammen mit recht ordentlichen Geschäftszahlen für das dritte Quartal am 15. November 2018 präsentiert hatte. NVIDIAs Aktie war zwar schon im Vorfeld auf die Marke von 200 US-Dollar abgerutscht, doch die Aussicht auf bescheidene 2,70 Milliarden US-Dollar Umsatz im wichtigsten Quartal des Geschäftsjahres war dann der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die üblicherweise schwächeren Quartale 2 und 3 hatten 3,123 Milliarden bzw. 3,181 Milliarden US-Dollar an Umsatz generiert, während NVIDIA nun auf das Niveau des dritten Quartals des kalendarischen Jahres 2017 zurückzufallen droht. Und damals hatte die Aktie des Unternehmens rund 175 US-Dollar gekostet.

 
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Bitcoin, Ethereum und Börse landen im Keller

reported by doelf, Dienstag der 18.12.2018, 16:29:36

Wer vor einem Jahr in Bitcoins investiert hatte, sieht sich mit einem Verlust von 80,4 Prozent konfrontiert. Noch etwas schlimmer sieht es bei der zweitwichtigsten Kryptowährung Ethereum aus, deren Kurs binnen zwölf Monaten um 87,2 Prozent abgestürzt ist. Und die Aussichten? Finster!

Auch wenn es für die Kryptowährung heute leicht nach oben geht, hegen wir große Zweifel, dass die Talsohle endlich erreicht ist. In Laufe der vergangenen Wochen schienen sich die Kurse immer wieder zu fangen, nur um einen Tag später auf neue Tiefstände abzurutschen. Das liegt zum einen daran, dass die Kursverluste der vergangenen Monate die Anleger hochgradig verunsichert haben. Andererseits lässt sich der Wert der Kryptowährungen nicht an der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes festmachen, so dass die allgemeine Börsenstimmung als Gradmesser herhalten muss. Und diese hat sich aufgrund der US-Handelskriege massiv eingetrübt. Präsident Trump hatte im Laufe des Jahres gerne mit Rekordmeldungen von der Börse geprahlt, doch diese haben sich inzwischen in Luft aufgelöst. Mit 23.592,98 Punkten erreichte der wichtige Index "Dow Jones 30 Industrial" am gestrigen Handelstag den niedrigsten Schlussstand des Jahres und auch die Kryptowährungen bewegen sich wieder im Bereich neuer Negativrekorde.

Bitcoin: 3.186,09 Euro (+1,30%)
2017 war das Boom-Jahr des Bitcoin, der seinen bisherigen Höhepunkt mit 16.892,3398 Euro am 17. Dezember 2017 erreicht hatte. Über die Weihnachtstage folgte dann ein leichter Einbruch, der schon am 6. Januar 2018 wieder vergessen schien. 14.259,6400 Euro musste man damals für einen Bitcoin zahlen, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Schon am 5. Februar 2018 war der Bitcoin auf 5.577,1700 Euro abgerutscht und wollte sich nicht mehr so recht erholen. Seinen diesjährigen Negativrekord erreichte der Bitcoin am 15. Dezember mit einem Kurs von 2.877,8000 Euro und ist erst gestern wieder über die Marke von 3.000 Euro gekrabbelt. Dennoch: Wir erwarten weitere Einbrüche zum Jahreswechsel.

Ethereum: 85,6127 Euro (+1,29%)
Die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum hatte am 9. Januar 2018 erstmals die Marke von 1.000 Euro durchbrochen und am 13. Januar 2018 ihr bisheriges Allzeithoch von 1.133,9770 Euro erreicht. Doch dann wurde Ethereum vom fallenden Bitcoin mitgerissen, da sich die vielversprechende Kryptowährung nie aus dem Schatten des großen Brudes lösen konnte. Bis Juli hielt sich Ethereum bei rund 400 Euro, doch am 10. August rutschte der Kurs unter 300 Euro. Unter 200 Euro ging es am 5. September und unter 100 Euro am 26. November. Der 14. Dezember 2018 markierte den bisherigen Tiefstand mit 74,6156 Euro. Da Ethereum nur als billige Alternative zum Bitcoin wahrgenommen wird, erwarten wir auch hier weitere Verluste.

Warnung
Der Handel mit Kryptowährungen ist reinste Spekulation und nichts für schwache Nerven! Auch wenn die derzeitigen Kurse sehr einladend aussehen, garantiert niemand, dass es nicht noch viel weiter nach unten geht.

 
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Tipp: Ubisoft verschenkt "Anno 1602"

reported by doelf, Dienstag der 18.12.2018, 13:56:39

Noch bis zum 23. Dezember 2018 um 0:00 Uhr verschenkt Ubisoft den Klassiker "Anno 1602", der vor zwanzig Jahren veröffentlicht wurde. Das berühmte Aufbau-Strategiespiel war einer Gemeinschaftsentwicklung des österreichischen Studios "Max Design" und der "Sunflowers Interactive Entertainment Software GmbH" aus Hessen.

Die Anno-Serie im Wandel der Zeit
Im Jahr 2002 hatte Sunflowers den zweiten Teil "Anno 1503" veröffentlicht, der mit einer besseren Grafik und komplexeren Wirtschaftsabläufen überzeugen konnte. Bei Max Design gingen 2004 die Lichter aus und Sunflowers agierte bei "Anno 1701" (2006) nur noch als Verleger, während "Related Designs" aus Mainz die Entwicklung übernahm. Ein Jahr später wurde Sunflowers an Ubisoft aus Frankreich verkauft. Die nachfolgenden Teile der Serie wurden ebenfalls von "Related Designs" bzw. dessen Nachfolger "Blue Byte" programmiert, als Publisher trat jeweils Ubisoft auf. Während der vierte Teil "Anno 1404" (2009) den weitesten Schritt in die Vergangenheit machte, wagte man sich mit "Anno 2070" (2011) und "Anno 2205" (2015) recht erfolgreich in Zukunftsszenarien. Zurück in die Vergangenheit geht es voraussichtlich am 26. Februar 2019, denn für diesen Tag ist die Veröffentlichung des siebten Teils "Anno 1800" geplant.

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Anno 1602: Wie alles begann
Wer sich als Vorbereitung auf "Anno 1800" mit den Ursprüngen der Serie beschäftigen will, findet sich bei "Anno 1602" in einer unerforschten Inselwelt wieder. Mit einem Schiff, etwas Geld und wenigen Rohstoffen begibt man sich auf die Suche nach einem vielversprechenden Eiland und gründet dort eine neue Siedlung. Diese gilt es zu entwickeln, wobei Ureinwohner, Piraten, Missernten und Krankheiten für regelmäßige Rückschläge sorgen. Man muss die Bedürfnisse der Bevölkerung im Auge und die Wirtschaft am Laufen behalten, während menschliche oder vom Computer gesteuerte Gegner das Gleiche auf anderen Inseln tun. Mit diesen Gegnern kann man Handel treiben, Bündnisse schließen oder Kriege führen. Entgegen des heutigen Zeitgeists präferierten die Entwickler damals die Diplomatie.

Anno 1602 kostenlos bekommen
Um eine kostenlose Kopie von "Anno 1602" zu bekommen, muss man sich lediglich vor dem 23. Dezember 2018 über folgenden Link bei seinem Ubisoft-Konto anmelden. Im Anschluss kann man das Spiel über Uplay herunterladen und starten. Wer noch kein Kundenkonto bei Ubisoft bzw. Uplay hat, kann ein solches kostenlos erstellen.

 
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Das bringt Wine 4.0: Release Candidate 2 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 18.12.2018, 11:51:10

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach zwölf Monaten Entwicklungszeit steht Wine 4.0 kurz vor seiner Fertigstellung.

Die Freigabe des finalen Wine 4.0 ist für Januar 2019 geplant, aktuell werden wöchentlich neue Veröffentlichungskandidaten für den letzten Feinschliff bereitgestellt. Bereits im März wurde der Grundstein für die Vulkan-Unterstützung gelegt, welche im Laufe des Jahres immer weiter ausgebaut wurde und an der auch im Rahmen der Release Candidates noch geschraubt wird. Eine Bibliothek zur Übersetzung von Direct3D 12 nach Vulkan (vkd3d) gibt es seit Mai. Der Direct3D-Befehlsstrom wurde zur Leistungssteigerung auf multi-threaded umgestellt und greift nun standardmäßig auf OpenGL zurück. Multisample-Texturen sind ebenfalls standardmäßig aktiviert und die Textur-Komprimierung DXTn wird ebenfalls geboten. Game-Controller lassen sich über den "Simple DirectMedia Layer" (SDL) ansprechen und HID-Gamepads (Human Interface Device) werden auch unterstützt.

Abseits der Spiele sorgt Subpixel-Rendering für schärfere Schriften (ab FreeType 2.8.1) und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden. Man hat die "Common Instruction Language" (CIL) für .Net-Programme integriert und das Marshalling in Typelib, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben. Neuere Android-Versionen haben Grafikunterstützung erhalten, zudem wurde hier der Einsatz von Joysticks verbessert und Unterstützung für den Mauszeiger eingepflegt. Die 64-Bit-Version des Debuggers winedbg kann seit Juni 32-Bit-Prozesse analysieren. Die Kompatibilität mit hochauflösenden Anzeigegeräten wurde weiter verbessert und die Verschlüsselung ausgeweitet.

 
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Steam sperrt alte macOS-Versionen aus

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 17:28:13

Ab dem 1. Januar 2019 benötigen Apple-Nutzer für den Zugriff auf die Spieleplattform Steam macOS 10.11 ("El Capitan") oder höher. Wer eine ältere Version von Apples Betriebssystem verwendet, muss jetzt upgraden, sonst ist kein Zugriff auf die über Steam gekauften Spiele mehr möglich.

Bisher hatte Steam auch die seit Jahren nicht mehr gepflegten Versionen macOS 10.7 ("Lion"), 10.8 ("Mountain Lion"), 10.9 ("Mavericks") und 10.10 ("Yosemite") unterstützt, doch der Steam-Client nutzt eine eingebettete Variante von Google Chrome, deren aktuelle Version Funktionen und Sicherheits-Updates benötigt, die Apple erst am 30. September 2015 mit macOS 10.11 eingeführt hatte. Aber auch "El Capitan" ist nicht mehr frisch: Das letzte Sicherheits-Update 2018-004 stammt vom 9. Juli 2018 und weitere sind seitens Apple nicht geplant.

macOS 10.11 läuft laut Apple auf den folgenden Computern:

  • MacBook von Ende 2008 oder neuer
  • MacBook Air von Ende 2008 oder neuer
  • MacBook Pro von Mitte 2007 oder neuer
  • Mac mini von Anfang 2009 oder neuer
  • iMac von Mitte 2007 oder neuer
  • Mac Pro von Anfang 2008 oder neuer
  • Xserve-Modelle von Anfang 2009

Download über iTunes: Mac OS X El Capitan

 
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Apple Music Connect wird eingestellt

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 17:07:53

Als der Streaming-Dienst Apple Music im Jahr 2015 an den Start ging bzw. als der Umbau des zugekauften Beats Music abgeschlossen war, hatte Apple auch an die Künstler bzw. ihre Plattenfirmen gedacht: Dank Apple Music Connect sollten Informationen von den Musikern über die App direkt an ihre Fans fließen und so zu einer engeren Bindung führen. Diese wird nun wieder gelöst.

Wie Apple in einer Nachricht an teilnehmende Künstler mitteilt, wurden die Künstler-Seiten überarbeitet und ein personalisiertes Künstler-Radio hinzugefügt. Im Gegenzug hat man die über Connect generierten Mitteilungen entfernt. Schon seit dem 13. Dezember 2018 lassen sich keine neuen Mitteilungen mehr einstellen. Die bereits vorhandenen lassen sich noch bis zum 24. Mai 2019 über die Suche finden, danach sind sie weg. Und mit ihnen Apple Music Connect.

Quelle: 9to5mac.com
 
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Facebook: Apps konnten unberechtigt auf Fotos zugreifen

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 16:49:56

Auch im Dezember setzt sich das Pannenjahr 2018 für Facebook weiter fort. Wie das Unternehmen in einem Blog für Entwickler, welche die Programmierschnittstellen von Facebook nutzen, am Freitag mitteilte, konnten rund 1.500 Apps im September 2018 unberechtigt auf Fotos von bis zu 6,8 Millionen Nutzern zugreifen.

Ein Fehler in der Photo-API eröffnete Drittanbieter-Apps Zugriff auf jene Fotos, welche die Benutzer gar nicht auf ihrer Zeitleiste veröffentlicht hatten. Laut Facebook bestand der unerwünschte Zugriff auf Bilder, welche im Marketplace oder für Facebook Stories gedacht waren, sowie auf Aufnahmen, welche die Benutzer lediglich hochgeladen, dann aber doch nicht eingesetzt hatten. Betroffen waren bis zu 6,8 Millionen Nutzer, welche Facebook als Login für Drittanbieter-Dienste und Apps verwenden. Die Zahl der irrtümlich zugriffsberechtigten Apps beziffert Facebook auf bis zu 1.500.

Das Problem entstand am 13. September 2018 und wurde zwölf Tage später behoben. Warum die betroffenen Benutzer erst jetzt, also knapp drei Monate nach Bekanntwerden der Datenlücke, über diese informiert werden, erschließt sich uns nicht. Und warum sollen die Nutzer selbst in jeder einzelnen App nachschauen, auf welche Fotos diese zugreifen konnte? Ist Facebook nicht in der Pflicht, die unberechtigten Zugriffe zu dokumentieren? Ebenfalls indiskutabel: Erst in dieser Woche will Facebook den App-Entwicklern Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen diese die irrtümlich heruntergeladenen Bilder identifizieren und löschen können.

Somit bleibt alles wie gehabt: Man kann zwar versuchen, seine Privatsphäre mit Hilfe unübersichtlicher Einstellungen zu schützen, doch am Ende reißen die regelmäßig auftretenden Programmier- und Konfigurationsfehler seitens Facebook immer wieder Lücken, welche Dritten Zugang zu den vermeintlich geschützten Daten geben. Über solche Vorfälle wird das Werbeumsatz generierende Nutzvieh dann viel zu spät informiert und weitgehend allein gelassen. Schade, dass es kein ausreichend schmerzhaftes Instrument zur Maßregelung von Internetkonzernen wie Facebook gibt. Doch halt, das gibt es: Die Datenschutz-Grundverordnung!

 
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Medien-Center-Endspurt: Kodi 18 (Leia) RC 3

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 13:01:50

Im Januar 2017 hatten die Entwickler der Medien-Center-Software Kodi entschieden, der kommenden Version 18 in Erinnerung an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher den Namen "Leia" zu geben. Zwei Jahre später wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Aktuell gibt es einen dritten Veröffentlichungskandidaten, die Freigabe der finalen Fassung ist für den 31. Dezember 2018 geplant.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Änderungen seit RC 1
Bei der Erkennung des Login-Managers systemd-logind wird nun auch D-Bus unterstützt, was Vorteile für die Energieverwaltung unter Linux verspricht. Unter Android werden Joysticks neuerdings anhand ihrer letzten Verwendung sortiert, zudem wurde die Wiedergabe über bestimmte PVR-Erweiterungen repariert. Ein Leistungsproblem im Untermenü für PVR-Aufnahmen wurde behoben und Add-ons ohne Versionsnummer lassen Kodi nicht mehr abstürzen. Beim Wechsel der Bildwiederholrate bleibt der Zustand des VideoPlayers erhalten und eine neue Einstellung ermöglicht es, den Spoiler-Text für TV-Sendungen und Filme zu unterdrücken. Darüber hinaus wurde die Dokumentation hinsichtlich Python und der Skin-Entwicklung auf den aktuellen Stand gebracht.

Änderungen seit RC 2
Wenn man die ISO-Datei einer DVD lädt und beim Abspielen dann die Taste "o" für die Anzeige der "Player Info" drückt, führte die Betätigung der Taste "x" zum Absturz. Dieses Problem wurde ebenso beseitigt wie das Überspringen von Audio-Tracks während eines Wechsels der Bildwiederholrate. Der MediaCodec-Dekoder kümmert sich nun auch um MPEG4-Videos mit weniger als 800 Pixel in der Breite. Diese wurden bisher über ffmpeg abgespielt, was deutlich mehr Rechenleistung verlangt. libinput unterstützt nun die absolute Zeigerbewegung (z.B. für VNC) und es wurden Regressionen hinsichtlich der neuen Add-on-Einstellungen korrigiert. Bei der Installation von Add-ons kommt es nicht mehr zu einer Division durch Null. Die Bildschirmgrößen neuerer Apple-Geräte (iPhone XS/XS Max/XR, iPad Generation 6, iPadPro 12.9 Generation 3, iPadPro 11) wurden eingepflegt und unter Android hat man die Untertitel in den sichtbaren Bereich gerückt. Für AMLogic-Plattformen wurden die Kontrasteinstellungen korrigiert sowie eine vertikale Verschiebung für die Wiedergabe ergänzt.

Download: Kodi 18 (Leia) RC 3 (nach Auswahl der Plattform unter Pre-Release)

 
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LibreOffice 6.1.4 RC 2 bringt 14 Korrekturen

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 11:16:21

Während sich LibreOffice 6.2.0 im Beta-Test befindet, soll LibreOffice 6.1 in dieser Woche sein viertes Update erhalten. Aktuell ist der zweite Veröffentlichungskandidat der Version 6.1.4 erhältlich, der nochmals 14 Korrekturen bringt. Mit dem Release Candidate 1 hatte es zuvor schon 112 Fehlerbereinigungen gegeben.

Bessere Stabilität
Seit der Version 6.1.3 wurden 20 potentielle Absturzursachen beseitigt. Beispielsweise haben die Entwickler Abstürze der Tabellenkalkulation Calc beim Öffnen bestimmter .ODS-Dateien und beim Ausführen von Makros behoben. Die Präsentationssoftware Impress und und das Zeichenprogramm Draw bleiben nicht mehr beim Schließen hängen, wenn der Formeleditor noch geöffnet ist. Gleiches gilt für das Schließen bei geöffneten Bestätigungsdialogen. Fehlerhafte Schriftarten des Typs .TTF lassen die Schriftvorschau nicht mehr abstürzen und auch der Dialog "Position und Größe" kann nun wieder ohne Crash geschlossen werden. Wird ein Dokument während der Passwortabfrage geschlossen, führt dies ebenso wenig zum Abflug wie der Aufruf der Druckvorschau, während sich der Cursor in einem schwebenden Rahmen befindet. Auch Instabilitäten im Zusammenspiel mit Plasma 5 und macOS 10.14.1 (Mojave) konnten beseitigt werden.

Fortschritte beim Umgang mit .DOCX...
Beim Import von .DOCX-Dokumenten wurde der Verlust von Freiformtext in der Datumskontrolle korrigiert und Formen, die absichtlich außerhalb der Seite platziert wurden, behalten ihre Position. Wird eine .DOCX-Datei geöffnet, stimmen nun die Füllungen der Diagramme und Text fließt auch dann um schwebende Tabellen, wenn sich diese in der Fußzeile befinden. Statt eines werden beim DOCX-Speichern zwei Säulendiagramme exportiert und die Kopf- und Fußzeilen bleiben erhalten. Berichtigt wurden auch ein abweichender Zeichenabstand beim Einsatz der Schriftart "Open Sans", die falsche Position gruppierter Zeichenobjekte sowie das Verschwinden von Leerzeichen ohne Zeilenumbruch in zentrierten Absätzen.

...sowie .XLSX
Nach dem Öffnen sehen bestimmte .XLSX-Dateien nicht mehr leer aus und die Zellen sollen sich nicht verschieben. Auch wenn man "Excel A1"-Synthax in Formeln verwendet, bleibt die verknüpfte Datenquelle beim .XLSX-Export erhalten. Beim Import von .XLSX-Tabellen verschwinden weder die Beschreibungen für Spalten noch die Farben der Karteikarten. Dank einer weitere Korrektur verzichtet Excel beim Öffnen einer mit LibreOffice bearbeiteten .XLSM-Datei auf die Dateiwiederherstellung.

Kompatibilität zu .PPTX und .ODT verbessert
Hinsichtlich der .PPTX-Präsentationen hat man sich um permanent pausierte sowie doppelt abspielende Videos gekümmert. Textfelder, deren Größe sich an ihren Inhalt anpasst, werden aus .PPTX-Präsentationen fehlerfrei importiert, und bei .ODT-Dateien bedeckt der Hintergrund einer Tabelle die gesamte Fläche und nicht nur einen Teil davon. Auch ein Einfrieren beim Öffnen bestimmter .ODT-Dokumente wurde behoben.

Download: LibreOffice 6.1.4 RC 2

 
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EuGH: Rundfunkbeitrag verstößt nicht gegen EU-Recht

reported by doelf, Freitag der 14.12.2018, 16:49:56

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat dem Rundfunkbeitrag, über den in Deutschland der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert wird, seinen Segen erteilt. Zum einen stelle der zum 1. Januar 2013 erfolgte Wechsel von der Rundfunkgebühr zum Rundfunkbeitrag "keine erhebliche Änderung der Finanzierungsregelung" dar, und zum anderen handle es sich auch nicht um eine widerrechtliche staatliche Beihilfe.

Während die alte Rundfunkgebühr an den Besitz eines Rundfunkempfangsgeräts gekoppelt war, ist der Rundfunkbeitrag je Wohnung oder Betriebsstätte zu entrichten. Kritiker sehen hierin eine erhebliche Änderung der Finanzierungsregelung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, über die Deutschland die Europäische Kommission hätte informieren müssen. Der EuGH widerspricht diese Auffassung und stellt fest, dass die Änderung als unerheblich zu bewerten sei, womit die Informationspflicht sowie die Notwendigkeit einer Neubewertung entfällt. Die alte Rundfunkgebühr hatte die Kommission bereits im Jahr 2007 durchgewunken.

Der zweite Kritikpunkt der Gegner richtet sich gegen die Praxis, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ausstehende Beiträge selber eintreiben können. Diese Befugnis soll gegen die europäischen Rechtsvorschriften über staatliche Beihilfen verstoßen, doch auch diesen Punkt erkannten die luxemburger Richter nicht an: Bereits bei der Prüfung der Rundfunkgebühr im Jahr 2007 hätten diese Vorrechte bestanden und seien seither nicht mehr verändert wurden. Zudem sahen die Richter "derartige Vorrechte als ein dem öffentlichen Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender inhärenter Aspekt" an.

 
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Generalüberholt: AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition

reported by doelf, Freitag der 14.12.2018, 14:22:22

Mit der stabilen Version 18.12.2 hat AMD seine Radeon Software auf die nächste Ebene gehoben: Die Adrenalin 2019 Edition. Diese verspricht nicht nur eine bessere Leistung, sondern auch viele funktionale Verbesserungen. So kann man leichter Übertakten, sich Vorschläge zur Konfiguration von Spielen und PC geben lassen sowie per "ReLive Game Streaming" am Smartphone oder Tablet spielen. Und etliche Fehler haben AMDs Entwickler ebenfalls behoben.

Wieder etwas schneller
AMD konnte die Geschwindigkeit von "Assassin's Creed: Odyssey" bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten um bis zu vier Prozent steigern, "Shadow of the Tomb Raider" läuft bei 2.560 x 1.440 Pixeln um bis zu drei Prozent schneller, "DOOM" und "Wolfenstein II: The New Colossus" legen bei einer Auflösung von 3.840 x 2.160 um bis zu fünf Prozent zu. Mit einem Plus von bis zu sieben Prozent verzeichnet "Strange Brigade" den größten Zugewinn, ebenfalls bei 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Die Leistung wurde jeweils mit einer Radeon RX Vega 64 getestet, wobei die Vergleichswerte von der Treiberversion 18.12.1 stammen.

Die neuen Funktionen
Für die Express-Installation benötigt man nur noch einen Klick und ihr Fortschritt wird neuerdings mit einer Prozentangabe dokumentiert. Danach helfen drei Ratgeber bei den Feineinstellungen: Der Radeon Game Advisor überprüft die Geschwindigkeit von Spielen und unterbreitet Vorschläge für eine bessere Leistung und Bildqualität. Der Aufruf erfolgt über das Radeon Overlay. Der Radeon Settings Advisor bewertet das System und schlägt Optimierungen vor, er findet sich in den Radeon Einstellungen. Dort ist auch der Radeon Upgrade Advisor stationiert, der den PC mit den Mindestanforderungen der Spieleentwickler abgleicht.

  • Radeon ReLive hat Unterstützung für Mehrkanalton, Streaming im 16:9-Format und einen GIF-Export über Hotkey erhalten. Restream.io, Streamable und Gfycat stehen jetzt als weitere Plattformen zur Auswahl und der neue Szenen-Editor ermöglicht das Erstellen und Bearbeiten der Aufnahmen inklusive der Auswahl von Übergängen via Hotkeys. Neu ist auch die In-Game-Replay-Funktion, mit der sich Ereignisse sofort auf dem Bildschirm wiedergeben lassen. Über AMDs Link-App lassen sich Spiele auf Mobilgeräte mit Android oder iOS streamen. Maximal ist hierbei die 4K-Auflösung mit 60 fps möglich, wobei die Hardware-Beschleunigung genutzt wird. Über Steam, Steam VR und die "Radeon ReLive VR"-App lassen sich auch VR-Geräte, die für Streaming und Aufnahmen optimiert sind, vom PC aus beschicken.

  • Die App AMD Link soll zuverlässiger und stabiler funktionieren, zudem wurde die Einrichtung der Verbindung vereinfacht. Es ist nun möglich, die Radeon Software vom Mobilgerät aus zu aktualisieren. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung des Radeon WattMan und die Leistungsanalyse (Performance Metrics) kann durchschnittliche, minimale und maximale Frame-Raten festhalten. Dabei lassen sich Leistungsanalyse und ReLive nun auch über Sprachbefehle steuern. Hinsichtlich ReLive kann man Bildschirmfotos und Videos betrachten, Videos schneiden und diese auf dem Mobilgerät speichern.

  • Radeon Overlay unterstützt jetzt den Radeon WattMan, so dass man aus dem Spiel heraus die Leistung optimieren kann. Die Einstellungen für Radeon FreeSync und die Farbkonfiguration je Spiel wurden in den Anzeige-Tab verschoben. Dort gibt es auch erweiterte Optionen zur Justierung der Bildwiederholrate in Echtzeit. Die Anzeige zur Leistungsanalyse lässt sich vom Benutzer hinsichtlich der Farben, Balken, Position, Transparenz und Größe individualisieren. Zudem lassen sich das Messinterval und die Erfassung der Frame-Rate in einer Log-Datei reduzieren.

  • Wesentlich kompfotabler gibt sich der überarbeitete Radeon WattMan. Mit nur einem Klick kan man Grafikprozessor und Grafikspeicher übertakten, alternativ lässt sich die Spannug der GPU automatisch reduzieren. Ebenfalls sinnvoll ist die Möglichkeit, die Lüfterdrehzahl über Kurven festzulegen. Dabei ist es auch möglich, den Lüfter im Leerlauf anzuhalten. Dazu gibt es ein besseres Speicher-Tuning sowie Zugriff auf die DPM-Zustände der Radeon RX Vega zur genaueren Leistungskonfiguration.

  • Weitere Neuerungen: Die Virtuelle Super-Auflösung unterstützt nun auch Bildschirme mit einem Seitenverhältnis von 21:9 und Radeon FreeSync 2 nutzt "Auto Tone Mapping" zur Farboptimierung von HDR-10-Inhalten. AMD will auch die Effizienz von Radeon Chill gesteigert haben, was beim Stromsparen hilft. Für Vulkan gibt es drei Erweiterungen (VK_EXT_inline_uniform_block, VK_KHR_swapchain_mutable_format und VK_EXT_scalar_block_layout) und Sparse-Unterstützung, welche die Speicherverwaltung vereinfacht.

Behobene Fehler
AMD hat Startprobleme bei Google Earth VR beseitigt und einen schwarzen Bildschirm bei der YouTube-Wiedergabe im Vollbildmodus von Chrome repariert. Auch "Assassin's Creed: Odyssey" soll nicht mehr in Schwärze verfallen, wenn es im Spiel rund geht, oder gar bei Sprüngen aus großer Höhe abschmieren. "Forza Horizon 3" konnte sich beim Start abwürgen und "Call of Duty: Black Ops 4" verweigerte zuweilen den Start auf Ryzen-Prozessoren mit Radeon-Vega-IGP. Diese beiden Fehler wurden ebenso korrigiert wie flackernde Wassertexturen bei "Battlefield 1" und eine stotternde Wiedergabe von "Strange Brigade" unter Verwendung von Vulkan im Fenster. Das Radeon Overlay funktioniert nun auch mit "Kingdom Come Deliverance" und die erweiterten Eyefinity-Optionen verschwinden nicht beim Treiber-Update. Der Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) wird nicht mehr bei jedem Start angezeigt, was bisher passieren konnte.

Bekannte Probleme
Wer die Foto-App Microsoft PIX benutzt, muss eine spezielle Version des Treibers installieren. Wir haben diese unten verlinkt. Der Upgrade Advisor findet zuweilen keine Spiele, der Szenen-Editor hat bei komplexen Szenen Probleme mit dem Scrollen und benutzerdefinierte Einstellungen lassen sich im Radeon WattMan nicht immer auf Karten des Typs Radeon RX Vega anwenden. Beim Auto Tuning muss man mit seltsamen Verhalten rechnen und die Leistungsanalyse ändert im Overlay ihre Größe, wenn man die Auflösung wechselt. Der neue Video-Player des Radeon Overlay offenbart beim Spulen Glättungsprobleme und das Abschalten des AMD-Link-Servers, während ein iOS-Klient angeschlossen ist, führt zu einem Port-58888-Fehler. Wird die Radeon Software entfernt, bleiben zuweilen die Radeon Einstellungen erhalten. Der letzte Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Kompatibilität
AMDs Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 18.12.2 gilt als stabil und unterstützt diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) sowie zahlreiche APUs. Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik werden auch bedient, allerdings nur die Desktop-Varianten. AMD bietet diesen Grafiktreiber ausschließlich für die 64-Bit-Versionen von Windows 10 und 7 an. Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Download:

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 16. März 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Donnerstag der 13.12.2018, 14:40:36

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 16. März 2019 gesichert, doch um auch im restlichen Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 152 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 304 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 16. März 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Neue DOOM-Episode: John Romero kündigt "SIGIL" an

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 20:48:34

1993, also vor 25 Jahren, wurde der Ego-Shooter "DOOM" veröffentlicht und veränderte die Spielewelt für immer. John Romero, damals der leitende Entwickler bei id Software, hat nun frisches Futter für den Klassiker in Aussicht gestellt: "SIGIL", der "spirituelle Nachfolger der vierten DOOM-Episode", soll Mitte Februar 2019 veröffentlicht werden.

Wie Romero erklärt, setzt SIGILs Handlung dort an, wo das damalige Spiel endet. 1993 wurde DOOM in Form von drei Episoden ("Knee-Deep in the Dead", "The Shores of Hell" und "Inferno") veröffentlicht. Die vierte Episode namens "Thy Flesh Consumed" folgte erst 1995 in der erweiterten Fassung "Ultimate Doom". Wer die Ausgabe von 1993 bereits hatte, konnte kostenlos upgraden. Der Download findet sich noch heute im Internetarchiv.

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Mit "SIGIL" verfolgt Romero das selbe Konzept: Wer die 1993er Version von "DOOM" noch findet, kann die neue Episode kostenlos spielen. Dies gilt auch für all jene, die einen der vielen DOOM-Ports (z.B. GZDOOM oder die Steam-Version) erworben haben. Alternativ kann man SIGIL kaufen, wobei sich das Spiel auf einem USB-Stick in Disketten-Optik befindet. Die Daten liegen zudem auf einer CD inklusive des Soundtracks der Metal-Band "Buckethead".

"SIGIL" umfasst neun Einzelspieler- und neun Deathmatch-Level. Grafik und Handlung entsprechen dem "DOOM" von 1993: Es gibt grobe Pixel, viel Blut, Gedärm und potthässliche Höllenkreaturen, die man mit diversen Waffen - Kettensäge, Schrotflinte, Maschinengewehr, Raketenwerfer, Plasmakanone - niedermetzeln muss. Das ist zwar nicht innovativ, aber sehr nostalgisch. Eine Zeitreise für in Würde gealterte Gamer.

 
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NVIDIA: Treiber-Update bringt DLSS für "Final Fantasy XV"

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 19:47:20

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 417.35 aktualisiert, welche "Deep Learning Super Sampling" (DLSS) für die Windows-Ausgabe von "Final Fantasy XV" bringt. Bei DLSS handelt es sich um ein neues Kantenglättungsverfahren, das dank des Einsatzes künstlicher Intelligenz effizienter funktionieren soll.

Weitere Verbesserungen und neue Profile
Neue 3D-Vision-Profile gibt es für "Insurgency Sandstorm" (nicht empfehlenswert) und "Atlas" (brauchbar). Hinsichtlich der Treiberkomponenten wurde einzig GeForce Experience auf die Version 3.16.0.140 aktualisiert. Alle übrigen Bestandteile - nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.4, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0 - zeigen sich unverändert.

Behobene Fehler
Bei der Installation des Treibers wird SLI für Grafikkarten des Typs Titan XP nicht mehr deaktiviert und NVIDIAs Control Panel verzichtet darauf, die Verwaltung der GPU-Nutzung auf Workstations irrtümlich für die Titan V anzuzeigen. Behoben wurden auch ein Startabsturz des Spiels "Rocket League" und flackernde Texturen bei "Hitman 2 - Silent Assassin". Auf Notebooks soll die Frame-Rate nicht mehr willkürlich unter 30 fps fallen und bei "Battlefield V" bleibt der FOV-Slider (Field of View) beim Schieben nicht mehr ganz links hängen.

Bekannte Probleme
Werden ein G-Sync-Bildschirm und ein Monitor ohne G-Sync-Unterstützung, der über HDMI verbunden ist, zeitgleich verwendet, kann es in unregelmäßigen Abständen zu einem Flackern kommen. Abhilfe schafft das Abschalten von G-Sync, alternativ kann man den Bildschirm ohne G-Sync-Unterstützung vorübergehend entfernen.

Bleiben noch zwei richtig alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Hard- und Software-Kompatibilität
Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 417.35 WHQL

 
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AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.12.1.1 für "Hades"

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 18:25:20

AMD hat seine Radeon Software Adrenalin Edition auf die optionale Version 18.12.1.1 aktualisiert, welche für die "Early Access"-Version des Spiels "Hades" empfohlen wird. Wie bei der zuvor veröffentlichten Version 18.12.1 gibt es auch diesmal keine Fehlerkorrekturen. Der Treiber unterstützt nur diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil).

Bekannte Fehler
Unter Windows 7 kann es vorkommen, dass "Assassin's Creed: Odyssey" an bestimmten Stellen abstürzt. Der zweite Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 für APUs
Wer die integrierte Grafikeinheit einer APU verwendet, kann die optionale Version 18.12.1.1 nicht verwenden und muss stattdessen zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen, deren Einsatz AMD auch für Notebooks empfiehlt. Die Version 18.9.3 bringt Leistungsgewinne von bis zu fünf Prozent für "Assassin's Creed: Odyssey" und offizielle Unterstützung für "Forza Horizon 4".

Download:

 
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Dell: Zurück an die Börse

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 18:18:14

Im September 2013 hatte Michael Dell, CEO, Vorsitzender und Gründer des Computerherstellers Dell, die Anteilseigner der damaligen Aktiengesellschaft davon überzeugen können, das Unternehmen zu privatisieren. Gut fünf Jahre später holte sich Michael Dell nun die Erlaubnis, seine Firma zurück an die Börse zu bringen.

2013 hatte sich Michael Dell mit der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake zusammengetan und den Aktionären 13,75 US-Dollar je Anteil zuzüglich einer Sonderdividende in Höhe von 0,13 US-Dollar gezahlt. Das Geschäft hatte ein Gesamtvolumen von 24,9 Milliarden US-Dollar und fand seinen Abschluss am 30. Oktober 2013 mit dem Delisting an der Technologiebörse NASDAQ. Zwei Jahre später kaufte Dell den Speicher- und Virtualisierungsspezialisten EMC für 67 Milliarden US-Dollar und änderte seinen Namen von "Dell Inc" in "Dell Technologies Inc". Die EMC-Tochter VMware verblieb dabei unter dem Namen "Dell Technologies Inc" (DVMT) in Form von Geschäftsbereichsaktien (Class V) am New York Stock Exchange, während der Rest des Unternehmens weiterhin privat firmierte.

Im Juli 2018 unterbreitete Dell den Inhabern der Class-V-Papiere das Angebot, diese für 109 US-Dollar in bar zurückzukaufen, was nach damaligem Stand einem Aufschlag von 29 Prozent entsprach. Nach dem Rückkauf der Geschäftsbereichsaktien sollte Dell dann wieder als ganzes Unternehmen an die Börse gehen und dort in Form von neuen Class-C-Anteilsscheinen gehandelt werden. Alternativ zum Bargeld stellte Dell auch einen direkten Umtausch in Aussicht, wobei es 1,3665 Class-C-Aktien für jeden Class-V-Anteil geben sollte. Wie die bisherigen Geschäftsbereichsaktien sollten auch die normalen Dell-Aktien am New York Stock Exchange gehandelt werden.

Trotz des ordentlichen Aufschlags hielt sich die Begeisterung der Anteilseigner in Grenzen, weshalb Dell sein Angebot am 15. November 2018 nochmals deutlich aufgestockt hat: Die Barauszahlung hat man auf 120 US-Dollar je Geschäftsbereichsaktie angehoben und den Faktor für den Aktientausch auf 1,5043 bis 1.8130 festgesetzt. Das genaue Umtauschverhältnis soll anhand des durchschnittlichen Kurses der Class-V-Papiere zwischen dem 28. November und dem 21. Dezember 2018 ermittelt werden. Diesem Vorschlag haben die Anteilseigner gestern zugestimmt und so wird Dell, sofern nichts mehr dazwischen kommt, am 28. Dezember 2018 vollumfänglich an die Börse zurückkehren.

 
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Huaweis Finanzchefin auf Kaution entlassen

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 11:53:17

Ein kanadisches Gericht hat Huaweis Finanzchefin Meng Wanzhou (46) nach zehn Tagen in Untersuchungshaft auf Kaution entlassen. Die Tochter des Firmengründers Ren Zhengfei musste hierfür 10 Millionen kanadische Dollar als Kaution hinterlegen, ihre Pässe abgeben und eine elektronische Fußfessel anlegen.

Mit der Fußfessel wollen die kanadischen Behörden sicherstellen, dass Meng die Umgebung der Stadt Vancouver nicht verlässt und sich vom dortigen Flughafen fernhält. Auf eben diesem Flughafen war Meng am 1. Dezember 2018 bei einer Zwischenlandung verhaftet worden. Grund für die Festnahme ist ein Ersuchen der USA, die Huawei Sanktionsverstöße beim Handel mit dem Iran vorwirft. Die USA drängen weiterhin auf eine Auslieferung der Managerin, ein förmlicher Auslieferungsantrag steht aber noch aus. Die US-Ermittler haben noch bis Anfang Februar Zeit, ihre Anschuldigungen zu untermauern.

Besonders pikant ist allerdings, dass die US-Behörden Meng in Kanada verhaften ließen, während sich die Präsidenten Xi und Trump zeitgleich am Rande des G20-Gipfels in Argentinien über ein mögliches Ende des Handelskrieges unterhielten. Inzwischen stehen die Zeichen, allen Beteuerungen Trumps zum Trotz, wieder auf Sturm: China wertet den US-Protektionismus als unfairen und letztlich verzweifelten Schritt, seinen Aufstieg zur dominierenden Wirtschaftsmacht hinauszuzögern. Und Mengs Verhaftung passt da gut ins Bild.

China verlangt nach wie vor die sofortiger Freilassung der Managerin und Donald Trump hat bereits signalisiert, dass er die Ermittlungen zur Not unter dem Vorwand nationaler Sicherheitsinteressen stoppen würde. Derweil wurde in China ein Verkaufsverbot für bestimmte iPhone-Modelle verhängt. Dabei geht es vordergründig um einen Patentstreit zwischen Qualcomm und Apple, doch ein solches Urteil würde wohl kaum verhängt, wenn die Zentralregierung in Peking es nicht gutheißen würde. Man kann dieses Verkaufsverbot durchaus als Warnschuss verstehen./

 
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Adobe Acrobat und Reader: 87 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 23:59:08

Die 38 Sicherheitslücken, welche Microsoft heute in seinem umfangreichen Software-Portfolio geschlossen hat, wirken beim Blick in Richtung Adobe geradezu bescheiden. Denn dort ging es nur um die Programme Acrobat und Reader, welche es ganz alleine auf 87 Schwachstellen bringen. 39 davon wurden als kritisch klassifiziert, die übrigen bergen ein hohes Gefahrenpotential.

Die kritischen Sicherheitslücken umfassen 24 Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte (CVE-2018-19715, CVE-2018-19713, CVE-2018-19708, CVE-2018-19707, CVE-2018-19700, CVE-2018-19698, CVE-2018-16046, CVE-2018-16040, CVE-2018-16039, CVE-2018-16037, CVE-2018-16036, CVE-2018-16029, CVE-2018-16027, CVE-2018-16026, CVE-2018-16025, CVE-2018-16014, CVE-2018-16011, CVE-2018-16008, CVE-2018-16003, CVE-2018-15994, CVE-2018-15993, CVE-2018-15992, CVE-2018-15991, CVE-2018-15990), fünf unkontrollierte Schreibzugriffe (CVE-2018-19702, CVE-2018-16016, CVE-2018-16000, CVE-2018-15999, CVE-2018-15988), zwei Pufferfehler (CVE-2018-15998, CVE-2018-15987) und zwei nicht vertrauenswürdige Zeiger-Dereferenzierungen (CVE-2018-16004, CVE-2018-19720). All diese Fehler eignen sich zum Einschleusen von Schadcode. Dazu kommen drei kritische Rechteausweitungen (CVE-2018-16045, CVE-2018-16044, CVE-2018-16018), mit deren Hilfe man Sicherheitsvorkehrungen umgehen kann.

Eine hohe Gefahr für Datendiebstahl stellen 43 unkontrollierte Lesezugriffe (CVE-2018-19717, CVE-2018-19714, CVE-2018-19712, CVE-2018-19711, CVE-2018-19710 , CVE-2018-19709, CVE-2018-19706, CVE-2018-19705, CVE-2018-19704 , CVE-2018-19703, CVE-2018-19701, CVE-2018-19699, CVE-2018-16047 , CVE-2018-16043, CVE-2018-16041, CVE-2018-16038, CVE-2018-16035 , CVE-2018-16034, CVE-2018-16033, CVE-2018-16032, CVE-2018-16031 , CVE-2018-16030, CVE-2018-16028, CVE-2018-16024, CVE-2018-16023 , CVE-2018-16022, CVE-2018-16020, CVE-2018-16019, CVE-2018-16017 , CVE-2018-16015, CVE-2018-16013, CVE-2018-16012, CVE-2018-16010 , CVE-2018-16006, CVE-2018-16005, CVE-2018-16002, CVE-2018-16001 , CVE-2018-15997, CVE-2018-15996, CVE-2018-15989, CVE-2018-15985 , CVE-2018-15984, CVE-2018-19719) dar. Auch vier Ganzzahlenüberläufe (CVE-2018-16009, CVE-2018-16007, CVE-2018-15995, CVE-2018-15986) und eine Sicherheitsumgehung (CVE-2018-16042) lassen sich als Datenleck missbrauchen.

Allen kritischen Sicherheitslücken zum Trotz hat Adobe die veröffentlichten Updates lediglich der Prioritätsstufe 2 zugeteilt. Da zur Stunde noch keine der Schwachstellen angegriffen wird, sollen betroffene Kunden ihre Software binnen 30 Tagen aktualisieren. Wir würden nicht so lange warten, sondern sofort handeln. Die abgesicherten Versionen von Acrobat und Reader tragen die Versionsnummern 2019.010.20064, 2017.011.30110 und 2015.006.30461.

Weitere Informationen und die Downloads gibt es bei Adobe

 
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Microsoft hat im Dezember 38 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 23:42:22

Microsoft hat am heutigen Dezember-Patch-Day 38 Sicherheitslücken in Windows, Edge nebst ChakraCore, dem Internet Explorer, Office (inklusive der Office Services und Web Apps), dem .NET-Framework, Dynamics NAV, dem Exchange Server, Visual Studio und dem Azure Pack (WAP) geschlossen. Auch Adobes Flash Player musste wieder einmal abgesichert werden. Neun der behobenen Fehler stellen eine kritische Gefahr dar und die übrigen 29 wurden als hochgefährlich klassifiziert.

Wer heutzutage erfahren will, welche Sicherheitslücken Microsoft geschlossen hat, muss bei Talos, den Sicherheitsspezialisten von Cisco Systems vorbeischauen. Microsofts eigener Security Update Guide liefert nämlich auch weiterhin eine völlig unübersichtliche Auflistung und taugt nur zur gezielten Suche nach Informationen über spezielle Updates oder Produkte. Es ist nicht einmal möglich, jene Sicherheitslücken, welche bereits aktiv angegriffen werden, herauszufiltern.

Sechs kritische Speichermanipulationen in den Webbrowsern
Fünf kritische Speicherfehler (CVE-2018-8583, CVE-2018-8617, CVE-2018-8618, CVE-2018-8624 and CVE-2018-8629) mussten in der Chakra Scripting Engine repariert werden, sie bedrohen den Webbrowser Edge sowie die quell-offene Scripting-Engine ChakraCore. Dazu kommt ein kritischer Speicherfehler im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11 (CVE-2018-8631). Alle sechs Schwachstellen wurden seitens Microsoft als wahrscheinliche Angriffsziele, über die sich Schadcode einschleusen lässt, identifiziert. Im schlimmsten Fall kann sich ein Windows-PC bereits beim Aufruf einer entsprechend präparierten Webseite infizieren.

Text-To-Speech, DNS-Server und .NET
Überaus heikel ist auch eine aus der Ferne angreifbare Sicherheitslücke in Text-To-Speech (CVE-2018-8634), welche alle Varianten von Windows 10 sowie Windows Server 2016 bis 2019 bedroht. Der kritische Bug ermöglicht das Einschleusen von Schadcode und wird seitens Microsoft als überaus attraktives Angriffsziel betrachtet. Weniger wahrscheinlich sind Angriffe auf einen Stapelüberlauf im DNS-Server (CVE-2018-8626), der über speziell präparierte Anfragen funktioniert, sowie auf eine Möglichkeit, dem .NET-Framework aus der Ferne Code unterzuschieben (CVE-2018-8540). Dennoch gelten auch diese beiden Fehler als kritisch.

 
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Der Firefox 64 umfasst elf Sicherheitskorreturen

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 20:23:43

Abseits der Neuerungen und der Auslagerung von RSS-Feeds und Live-Bookmarks umfasst der Firefox 64 auch elf Sicherheitskorrekturen. Als kritisch gelten lediglich zwei Punkte, in denen Mozillas Entwickler diverse Speicherfehler zusammenfassen.

Dabei unterscheidet Mozilla Speicherfehler, die ausschließlich den Firefox 64 betreffen, und jene, die zugleich auch im Firefox ESR 60.4 behoben wurden. Bisher sind noch keine Exploits bekannt, doch zumindest in einigen Fällen besteht die Möglichkeit, dass sich mit entsprechendem Aufwand passender Angriffs-Code entwickeln lässt. Zu den kritischen Fehlern gesellen sich fünf hochgefährliche Sicherheitslücken, drei Schachstellen mittlerer Schwere (CVE-2018-18495, CVE-2018-18496, CVE-2018-18497) und ein vergleichsweise harmloses Problem (CVE-2018-18498).

Betrachten wir noch die Gefahrenklasse "hoch": Diese beinhaltet zwei Pufferüberläufe (CVE-2018-12407, CVE-2018-17466) in der ANGLE-Bibliothek, welche zudem einen unkontrollierten Lesezugriff aufweist. Ein weiterer Pufferüberlauf wurde in der Skia-Bibliothek (CVE-2018-18493) entdeckt und ein Zugriff auf eine bereits gelöschte Ressource lässt sich über "select element" (CVE-2018-18492) provozieren. Bleibt noch eine Verletzung der Same-Origin-Policy (CVE-2018-18494), wenn die Location-Eigenschaft von JavaScript genutzt wird, um mit performance.getEntries() auf eine andere Seite umzuleiten.

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Apple Pay startet in Deutschland

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 17:14:42

In den USA wurde Apple Pay schon am 20. Oktober 2014 als Zahlungssystem eingeführt und diente damals als Kaufargument für die iPhones 6 und 6 Plus. Mehr als vier Jahre später kommt Apple Pay nun auch nach Deutschland und ermöglicht das einfache Bezahlen mit dem iPhone, dem iPad oder der Apple Watch.

Okay, man kann Apple Pay auch mit dem Mac nutzen, aber zur Bezahlung an der Supermarktkasse oder beim Besuch in der Allianz Arena könnte der Mac dann doch etwas unhandlich sein. Sinnvoller erscheint da der Einsatz auf Websites wie Foodora, mytaxi, Hunter Boot und Adidas. Wer keine Lust hat, den FC Bayern München im heimischen Stadion verlieren zu sehen, kann mit Apple Pay auch bei Tchibo einen Kaffee bestellen oder Nahverkehr-Tickets für Berlin (Berlin BVG FahrInfo, BVG Berlin Tickets) und Osnabrück (Osnabrück VOS Stadtpilot) kaufen. Im Bereich der Händler nennt Apple neben CäA und Esprit nur Tank & Rast als Partner. Zu den Banken, die mit ihren Karten Apple Pay unterstützen, gehören American Express, Deutsche Bank, HVB, comdirect, N26, o2 Banking, Hanseatic Bank, boon, bunq, fidor Bank, Edenred und VIMPay.

Kurioserweise kann man bei Apple selbst noch nicht mit Apple Pay bezahlen. Beim Versuch, ein iPhone XR zu bestellen, standen uns heute nur Kreditkarte, PayPal und Finanzierung zur Auswahl.

Quelle: www.apple.com
 
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iPhone: Qualcomm erwirkt Verkaufsverbot für China

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 16:47:53

Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Qualcomm Incorporated wirft Apple diverse Patentverletzungen vor und hat den iPhone-Hersteller in zahlreichen Ländern verklagt. Vor einem Gericht im chinesischen Fuzhou konnte Qualcomm nun zwei einstweilige Verfügungen durchsetzen und ein Verkaufsverbot für zahlreiche iPhone-Modelle erwirken.

Betroffen sind die Modelle iPhone 6S, iPhone 6S Plus, iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X. Während sich iPhone 6S, iPhone 6S Plus und iPhone X im Abverkauf befinden, zählen iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8 und iPhone 8 Plus zu Apples aktueller Modellpalette und bedienen das untere bis mittlere Preissegment. Die einstweiligen Verfügungen richten sich gegen vier chinesische Tochtergesellschaften von Apple und verbieten diesen den Import, das Anbieten sowie den Verkauf der betroffenen Telefone, sofern keine Lizenzgebühren an Qualcomm entrichtet werden.

Im Vorfeld hatte die chinesische Patentbehörde "State Intellectual Property Office" (SIPO) die beiden strittigen Patente überprüft und für gültig befunden. Eines der Patente beschreibt Wege, wie der Benutzer die Größe und das Aussehen von Fotos verändern kann, während sich das andere mit dem App-Management unter Verwendung eines Touch-Screens befasst. Weitere Patentklagen sind sowohl in China als auch in anderen Ländern anhängig und dürften Gerichte und Anwälte noch für Jahre beschäftigen.

Qualcomm dominiert seit Jahren den Markt für die Baseband-Prozessoren (Mobilfunkmodem) von Smartphones und auch Apple setzte bis zum iPhone X auf diesen Zulieferer. Bei seinen neuen Modellen iPhone XS und iPhone XR verbaut Apple ein Modem von Intel (PMB9955), weshalb diese Geräte auch nicht vom Verkaufsverbot betroffen sind. Zwischen Juli und September 2018 generierte Apple in China einen Umsatz in Höhe von 11,411 Milliarden US-Dollar (+16,43%). Nach Amerika (27,517 Milliarden US-Dollar; +19,13%) und Europa (15,382 Milliarden US-Dollar; +18,24%) ist China der drittwichtigste Markt des iPhone-Herstellers.

 
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Der Firefox 64 ist fertig

reported by doelf, Montag der 10.12.2018, 22:37:38

Morgen wird es zwar keine Brexit-Abstimmung geben, wohl aber den neuen Firefox 64.0, denn dessen Finalversion befindet sich bereits auf Mozillas Archive-Server. Aufgrund wiederholter Fehltritte entzieht der Firefox 64.0 allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen. Passend dazu wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

Firefox 64 Add ons

Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Da die offizielle Bekanntgabe erst morgen stattfinden wird, liegen uns zur Stunde noch keine Informationen hinsichtlich geschlossener Sicherheitslücken vor. Wir werden diese morgen nachreichen.

Download: Firefox 64.0

 
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Neues RPG von den Fallout-Machern: "The Outer Worlds"

reported by doelf, Montag der 10.12.2018, 17:32:17

Obsidian Entertainment (Fallout: New Vegas) und Private Division haben ein neues Sci-Fi-Rollenspiel namens "The Outer Worlds" angekündigt, hinter dem die Köpfe des ursprünglichen "Fallout", der Produzent Timothy Cain und der künstlerische Leiter Leonard Boyarsky, stehen. Und wie bei den früheren Fallouts handelt es sich um einen Einzelspieler-Titel.

An dieser Stelle dürfen alle aufatmen, die von Bethesdas "Fallout 76" bitterlich enttäuscht sind. Bethesda hatte versucht, die Fallout-Reihe in ein Mehrspieler-Erlebnis zu verwandeln, welches man gegen Epics "Fortnite" ins Feld schicken wollte. Herausgekommen ist ein halbfertiges Spiel mit halbherzigen Fallout-Anleihen, das komplett ohne Handlung serviert wird. Dabei waren die verzweigten Handlungsstränge bisher die große Stärke der Fallout-Serie gewesen. Auf genau diese Stärken darf man bei "The Outer Worlds" hoffen, auch wenn die Handlung nun im Weltall und nicht mehr auf einer vom Atomkrieg verwüsteten Erde spielt.

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Die Handlung erinnert ein wenig an die Sci-Fi-Serie "Dark Matter": Als Protagonist befinden wir uns auf einem Kolonistenschiff, das auf dem Weg zum äußersten Rand der Galaxie verloren geht. Jahrzehnte später erwachen wir inmitten einer tiefgreifenden Verschwörung, welche die Kolonie Halcyon zu vernichten droht. Konzerne haben den Rand der Galaxie nämlich untereinander aufgeteilt und jede Fraktion strebt nach der absoluten Macht. Wir müssen in diesem Machtspiel Entscheidungen treffen und diese formen die Handlung, welche mit einer guten Portion schwarzem Humor serviert wird. Bedient werden Xbox One, PlayStation 4 und der PC irgendwann im Laufe des Jahres 2019.

 
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iCHILL FROSTBITE: NVIDIAs GeForce RTX mit Wasserkühler

reported by doelf, Montag der 10.12.2018, 16:34:49

INNO3D hat NVIDIAs Grafikkarten der RTX-Serie (Turing) mit einem Wasserkühler ausgestattet. Im Gegensatz zur Baureihe iCHILL Black, die einen Flüssigkeitskühler mit einem fertig verschlauchten Radiator kombiniert, lassen sich die Modelle der Serie iCHILL FROSTBITE in einen bereits vorhandenen Wasserkreislauf integrieren.

Sowohl die GeForce RTX 2080 Ti als auch die preiswerteren Modelle RTX 2080 und RTX 2070 sind als "iCHILL FROSTBITE"-Variante erhältlich. Auf allen Karten scheint der gleiche Wasserkühler zum Einsatz zu kommen, welcher aus vernickeltem Kupfer besteht. 0,6 mm dünne Bleche, die in einem ebenso engen Abstand stehen, sorgen für die größtmögliche Oberfläche zur Wärmeübertragung. Die Anschlussterminals lassen sich austauschen, so dass man die Schläuche wahlweise horizontal oder vertikal abführen kann. Und natürlich wird der Kühler über eine integrierte LED-Beleuchtung in Szene gesetzt.

INNO3D iCHILL GeForce RTX FROSTBITE

Dank des Wasserkühlers konnte INNO3D ordentlich an der Taktschraube drehen: Die iCHILL GeForce RTX 2080 Ti FROSTBITE taktet im Boost-Modus mit bis zu 1.695 MHz und somit nochmals 60 MHz höher als eine GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition. Für die reguläre GeForce RTX 2080 Ti nennt NVIDIA einen Boost-Takt von 1.545 MHz. Die iCHILL GeForce RTX 2080 FROSTBITE kommt auf 1.860 MHz und liegt damit ebenfalls 60 MHz über der GeForce RTX 2080 Founders Edition sowie 150 MHz über einer normalen GeForce RTX 2080. Den Vogel schießt allerdings die iCHILL GeForce RTX 2070 FROSTBITE ab: Mit 1.830 MHz toppt sie die GeForce RTX 2070 Founders Edition um 120 MHz und die reguläre Ausgabe um 210 MHz.

Vom Speichertakt lässt INNO3D die Finger, hier bleibt es bei 14 Gbps und Speicherbandbreiten von 616 (GeForce RTX 2080 Ti) bzw. 448 GB/s (GeForce RTX 2080 und RTX 2070). Informationen zu den Preisen oder der Verfügbarkeit gibt es seitens des Herstellers leider nicht und auch in den bekannten Preissuchmaschinen sind die wassergekühlten Grafikkarten noch nicht zu finden.

 
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Kolumne: Hallo, ich Microsoft

reported by doelf, Montag der 10.12.2018, 13:33:30

Montagmorgen, 10 Uhr und ein paar zerquetschte Minuten. Das Telefon klingelt. Der Anrufer unterdrückt seine Nummer. Ruft endlich mal der Dennis an? Ich hebe ab und höre erst einmal nur Rauschen. Im Hintergrund klackert es hektisch, klingt nach einem großen Callcenter. Dann endlich eine Stimme: "Hallo, ich Microsoft".

BildOch, nicht schon wieder. So zwei- bis dreimal die Woche ruft "Microsoft" bei mir an, mal mit unterdrückter Nummer, mal mit nicht registrierten Nummern aus dem deutschen Festnetz. Früher sprach "Microsoft" Englisch - na ja, es klang zumindest wie Englisch. Oder was man sich in Indien, Bangladesch oder Indonesien so unter Englisch vorstellt. Wenn man dann auf Englisch antwortete, herrschte auf der Gegenseite meist die blanke Ratlosigkeit. Statt auf meine Frage einzugehen, wurde stur vor einer Liste mit vorgegebenen Sätzen abgelesen:

"Hear Microsoft. We call you computer. You big problem. Need fix."

Alles klar: Ein Ausländer nicht eindeutig geklärter Herkunft hat, vermutlich auf einem Trip, die Stimme Microsofts gehört. Jetzt nennt er mich "Computer", denn ich bin für ihn wohl ein großes Problem. Und er braucht neue Drogen. Das ist hart, so viel gestehe ich dem Anrufer ein, doch ich heiße nicht Computer, betreibe keinen Drogenhandel und höre Microsofts Stimme nur, wenn ich die 0180-6672255 anrufe. Jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen, nicht nur die Hermes-Boten, doch dieser fernöstliche Junkie nervt. Aber ich will auch nicht unhöflich erscheinen - nachher denkt er noch, ich wähle die AfD. Hmm, was würde der Domian jetzt sagen? "You really should try to get clean", rate ich und lege auf. Wer weiß, vielleicht habe ich damit ein Leben gerettet!

Damit ist es leider nicht getan. Nur einen Tag später folgt der nächste Anruf:

"Hello, Microsoft. We call help you. Windows big problem. Need I pee, lock in. Please give."

Der verwirrte Ausländer nicht eindeutig geklärter Herkunft scheint meine Nummer an einen noch verwirrteren Ausländer ebenso wenig geklärter Herkunft weitergegeben zu haben. Herrgott im Himmel, kennen die da, wo auch immer sie herkommen, keine Datenschutzgrundverordnung? Oder zumindest den Herrgott? Diesmal scheint mich der Anrufer mit Microsoft zu verwechseln und bietet mir offenbar Hilfe bei der Entwicklung von Windows an. Die können die Redmonder brauchen, doch wie soll ich eine unterdrückte Nummer an Microsoft weiterleiten? Und woher soll ich wissen, ob er pinkeln muss? Ist er eingesperrt? Soll ich Amnesty International informieren? Oder ist das ein Spendenaufruf? "Yes, Windows sucks big time. Please go and take a leak but don't tell me about it."

Für den Rest der Woche ist Ruhe, doch dann geht es wieder los. So schön es auch ist, meine Weisheit und gute Ratschläge mit der Welt zu teilen, ich habe auch noch anderes zu tun. Zudem ist da das völlig ungeklärte Problem einer etwaigen Haftung. Eventuell ist der Drogenkonsum in bestimmten Religionen oder Kulturen ja obligatorisch, das Pinkeln aber streng verboten. Führen negative Folgen für die Ratsuchenden eventuell zu Schadensersatzansprüchen mir gegenüber? Und was ist mit Verständigungsproblemen? Mein Englisch ist ganz okay, aber auch ich kenne nicht alle Feinheiten dieser Sprache. Ich beschließe, nur noch auf Deutsch zu antworten: "Microsoft ist leider nicht zu Hause, rufen Sie bitte jemand anderen an. Guten Tag."

Ob es an meinen Worten oder dem harten Klang der deutschen Sprache lag: Für einen Monat herrschte Ruhe. Bis heute:

"Hallo. Hier Microsoft. Du Problem Windows. Gebe IP und Login."

Es rauscht zwar wie am ersten Tag, doch diesmal ruft eine Frau an und ihre Worte klingen irgendwie deutsch. Das nimmt mir Druck von den Schultern! Endlich ist mal jemand am Telefon, der auch meine Probleme versteht. "Einen schönen guten Tag", wünsche ich, "Arbeiten Sie schon lange für Microsoft?". Es folgt irritierte Stille. Dann tuschelt sie mit einer männlichen Stimme in einer Sprache, deren Herkunft für mich nicht eindeutig zu klären ist. Sie sagt noch "Bitte, Kollege" und dann übernimmt die männliche Stimme das Kommando:

"Ich Microsoft. Du großes Problem. Gebe IP und Login. Jetzt!"

Es mag an der deutschen Sprache liegen, doch irgendwie klingt das alles sehr fordernd und gar nicht mehr freundlich. Ich zögere.

"Gebe IP und Login. Jetzt!"

Der Mann wiederholt sich, wirkt aber keinen Deut freundlicher. Er will eine IP und einen Login? Soll er haben. Mal schnell einen traceroute auf einen russischen Regierungsserver, denn die haben immer so formschöne IPs. Dazu passend den Login "Igor" mit dem Passwort "25-10-1917" erdichtet. "Viel Erfolg", wünsche ich und lege auf. Vielleicht bekommen ja die Russen raus, welche Herkunft diese mysteriösen Anrufe haben...

 
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Wired.de wird eingestellt

reported by doelf, Samstag der 08.12.2018, 23:32:27

Schon seit Januar gibt es keine Druckausgabe des Technikmagazins "Wired" mehr und nun wird auch die Online-Ausgabe eingestellt. Die verantwortliche Condé Nast Verlag GmbH nennt eine schwerpunktmäßige Ausrichtung auf ihre "großen, globalen Luxus- & Lifestyle-Medien-Marken" (GQ, Glamour, Vogue und AD) als Grund für das Wired-Aus.

Der Verlag befände sich derzeit "in einer neuen unternehmerischen Phase auf dem Weg zu einem zunehmend global verknüpften Medienkonzern" und angesichts solcher Schlagworte wie "global", "verknüpft" und "Medien" passt "Wired" offenbar nicht mehr ins Konzept. <Ironie>Vermutlich setzt man bei der globalen Verknüpfung seiner geballten Medienkompetenz zukünftig auf eine kabellose Übertragung</Ironie>. Große Kosten wird Wired.de zuletzt nicht mehr verursacht haben, schließlich wurde die Publikation von einem "dreiköpfigen Redaktionsteam" gestemmt. Während der Redaktionsleiter Wolfgang Kerler den Verlag verlässt, bekommen seine beiden Mitstreiter neue Aufgaben im Unternehmen.

Wired wurde im März 1993 in den USA gegründet. Der Schritt nach Europa folgte erst im Jahr 2009, zunächst erschien Wired in Italien und dann in Großbritannien. In Deutschland wurde am 8. September 2011 eine Probeausgabe als Beilage zum Magazin GQ gedruckt, dann folgte eine dreijährige Hängepartie. Erst ab Oktober 2014 erschien Wired regelmäßig, zunächst mit zehn Ausgaben pro Jahr und ab 2016 dann vierteljährlich. im Januar 2018 wurde das Magazin eingestellt, so dass nur die Online-Ausgabe verblieb.

 
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Bestätigt: Microsoft hängt sich mit Edge an Chromium

reported by doelf, Samstag der 08.12.2018, 22:42:04

Die quelloffene Software Chromium ist nicht nur der Kern von Googles Webbrowser Chrome, sondern dient auch als Unterbau für Opera und Vivaldi. Die drei großen Alternativen waren bisher Microsofts Edge, Mozillas Firefox (Quantum) und Apples Safari (WebKit). Doch in Redmond setzt man in letzter Zeit verstärkt auf Open Source und so wird nun auch Edge von Chromium assimiliert.

Über Chromium
Chromiums wichtigste Bausteine sind die Rendering-Engine Blink und die JavaScript-Engine V8, sie sorgen für eine schnelle und kompatible Verarbeitung von Webseiten. Funktioniert ein Projekt sauber mit Google Chrome, wird es in der Regel auch von Opera und Vivaldi fehlerfrei dargestellt. Für Edge, Firefox und Safari sind zusätzliche Tests erforderlich, denn diese Browser verwenden eigene Rendering- und JavaScript-Lösungen. Doch während man früher für jede zweite Version des Internet Explorers eine eigene Variante seiner Webseite vorhalten musste, sind Kompatibilitätsprobleme dank allgemeiner Standards wie HTML5 und CSS3 zur Ausnahme geworden.

Edge: Ein guter Ansatz...
Dies verdanken wir auch Edge, dem Browser von Windows 10. Für die Veröffentlichung von Windows 10 hatte Microsoft seinen Internet Explorer beerdigt und mit Edge noch einmal ganz neu angefangen. Während die Redmonder beim Internet Explorer lange Zeit versucht hatten, dem Web ihre eigenen Vorstellungen aufzuzwingen, sollte Edge vor allem schnell und kompatibel sein. Schließlich hatte man sich mit dem lahmen und bei Webentwicklern verhassten Internet Explorer in eine Sackgasse manövriert und die Nutzer zunächst dem Firefox und später Chrome in die Arme getrieben. Mit Hilfe von Edge wollte Microsoft Nutzer zurückgewinnen und zugleich seine Betriebssysteme härten.

...trifft strategische Fehler
Auch finanziell hatte man sich einiges versprochen, denn wer den Webbrowser kontrolliert, diktiert auch die standardmäßig hinterlegte Suchmaschine. Edge sollte Microsofts Bing weitere Marktanteile bescheren und so Werbegelder in die Kasse spielen, doch Microsoft hat zwei entscheidende Fehler gemacht: Zugegeben, Edge ist schnell, kompatibel und stabil, doch zur Markteinführung von Windows 10 war der Browser noch gar nicht fertig und erhielt viele Funktionen erst nach Monaten. Insbesondere Erweiterungen kamen viel zu spät, was Nutzer und Entwickler gleichermaßen abgeschreckt hat. Der zweite Fehler bestand darin, Edge auf Windows 10 zu beschränken.

Microsoft hatte den Internet Explorer verschrottet, ohne den Nutzern von Windows 7 oder 8.1 eine Alternative zu bieten - mit Ausnahme des Upgrades auf Windows 10, das oftmals aufgrund inkompatibler Soft- oder Hardware nicht in Frage kam. Diese Kunden wurden damit kampflos Google und Mozilla überlassen und Kunden, die man einmal vergrault hat, lassen sich nur schwer zurückgewinnen. Zumal es für Chromium-basierte Browser und den Firefox unzählige Erweiterungen gibt, während die Situation bei Edge bis heute genauso trostlos ist, wie das App-Angebot für Windows Phone und Mobile. Und so setzt Microsoft nun auch bei seinem Webbrowser auf die etablierte Konkurrenz.

Badge-Engineering unter dem Namen Edge
Der Name "Edge" bleibt uns erhalten, doch alles unter der Haube bzw. der Benutzeroberfläche wird ausgetauscht. Mit der Integration von Chromium übernimmt Microsoft aber nicht nur die Arbeit fremder Entwickler, sondern will sich auch selber einbringen. Der Tenor lautet: Gemeinsam können wir bessere Browser erschaffen und die Fragmentierung im Browser-Markt reduzieren. Doch ein solcher Einheits-Browser mit ein wenig Badge-Engineering bringt nicht nur Vorteile: Grundlegende Sicherheitslücken betreffen immer mehr Plattformen, Geräte und Nutzer, während der Wettbewerb um die besten Konzepte praktisch zum Erliegen kommt. Willkommen in der Software-Planwirtschaft!

Auf der anderen Seite gibt es nun keinen Grund mehr, Edge auf Windows 10 zu beschränken, schließlich läuft Chromium unter allen Windows-Versionen, macOS sowie Linux. Microsoft will Edge auch den Nutzern von Windows 7 und 8.1 zugänglich machen und man denkt auch über macOS nach. Das Thema Linux ist für Redmond noch nicht interessant, dazu schweigt man lieber - zu wenig Marktanteile und nachher kommt noch jemand auf die Idee, den Linux-Kernel als Unterbau für Windows vorzuschlagen. Die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Kernel-Versionen zu wechseln, eine systematische Verwaltung von Abhängigkeiten oder eine zentrale Software-Aktualisierung will doch eh keiner haben ;-)

Für interessierte Entwickler soll es Anfang 2019 eine erste Vorschauversion des Chromium-Edge geben. Wann der Browser bei den Nutzern eintreffen wird, lässt Microsoft offen. Diese sollen davon eh nicht viel mitbekommen: Windows 10 lädt irgendwann irgendwelche Updates, startet neu (oder auch nicht) und dann hat Edge auf einmal einen ganz anderen Unterbau. Eventuell sollte man zumindest die Nutzer von Windows 7 und 8.1 darüber informieren, dass nun eine "Microsoft-eigene"-Alternative zum ausgemusterten Internet Explorer verfügbar ist - sonst wird das wieder nichts mit den Marktanteilen!

 
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LibreOffice 6.1.4 RC 1 bringt 112 Korrekturen

reported by doelf, Samstag der 08.12.2018, 21:08:11

Während sich LibreOffice 6.2.0 im Beta-Test befindet, wird LibreOffice 6.1 weiter gehärtet. Aktuell ist der erste Veröffentlichungskandidat der Version 6.1.4 erhältlich und dieser umfasst 112 Fehlerbereinigungen, darunter 17 potentielle Absturzursachen.

Bessere Stabilität
Beispielsweise wurden Abstürze der Tabellenkalkulation Calc beim Öffnen bestimmter .ODS-Dateien und beim Ausführen von Makros behoben. Die Präsentationssoftware Impress und und das Zeichenprogramm Draw bleiben nicht mehr beim Schließen hängen, wenn der Formeleditor noch geöffnet ist. Fehlerhafte Schriftarten des Typs .TTF lassen die Schriftvorschau nicht mehr abstürzen und auch der Dialog "Position und Größe" kann nun wieder ohne Crash geschlossen werden. Wird ein Dokument während der Passwortabfrage geschlossen, führt dies ebenso wenig zum Abflug wie der Aufruf der Druckvorschau, während sich der Cursor in einem schwebenden Rahmen befindet.

Fortschritte beim Umgang mit .DOCX
Beim Import von .DOCX-Dokumenten wurde der Verlust von Freiformtext in der Datumskontrolle korrigiert und Formen, die Absichtlich außerhalb der Seite platziert wurden, behalten ihre Position. Wird eine .DOCX-Datei geöffnet, stimmen nun die Füllungen der Diagramme und Text fließt auch dann um schwebende Tabellen, wenn sich diese in der Fußzeile befinden. Statt eines werden beim DOCX-Speichern zwei Säulendiagramme exportiert und die Kopf- und Fußzeilen bleiben erhalten. Berichtigt wurden auch ein abweichender Zeichenabstand beim Einsatz der Schriftart "Open Sans", die falsche Position gruppierter Zeichenobjekte sowie das Verschwinden von Leerzeichen ohne Zeilenumbruch in zentrierten Absätzen.

Kompatibilität zu .XLSX, .PPTX und .ODT verbessert
Wird die "Excel A1"-Synthax in Formeln verwendet, soll Calc die verknüpfte Datenquelle beim .XLSX-Export nicht mehr vergessen. Dank einer weitere Korrektur verzichtet Excel beim Öffnen einer mit LibreOffice bearbeiteten .XLSM-Datei auf die Dateiwiederherstellung. Beim Öffnen von .XLSX-Tabellen verschwinden keine Beschreibungen für Spalten und auch die Farben der Karteikarten werden nun importiert. Textfelder, deren Größe sich an ihren Inhalt anpasst, werden aus .PPTX-Präsentationen fehlerfrei importiert, und bei .ODT-Dateien bedeckt der Hintergrund einer Tabelle die gesamte Fläche und nicht nur einen Teil davon. Auch ein Einfrieren beim Öffnen bestimmter .ODT-Dokumente wurde behoben.

Download: LibreOffice 6.1.4 RC 1

 
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Fast fertig: Dritter Finalkandidat des Firefox 64

reported by doelf, Samstag der 08.12.2018, 11:42:13

Die Veröffentlichung des Firefox 64.0 ist für den 11. Dezember 2018 geplant, der Beta-Test ist abgeschlossen und seit heute liegt der dritte Finalkandidat zum Download bereit. Da der Firefox 64.0 allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen entzieht, müssen sich betroffene Seitenbetreiber jetzt sputen. Für die Benutzer wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

Firefox 64 Add ons

Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Download: Firefox 64 Finalkandidat 3

 
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Windows 10 Version 1809: Aktueller Stand der Baustellen

reported by doelf, Donnerstag der 06.12.2018, 16:57:56

Auch das überarbeitete Windows 10 Version 1809 läuft auf vielen Systemen noch nicht rund: Neu hinzugekommen ist eine Inkompatibilität mit Produkten auf Basis des "Morphisec Software Development Kits", das beispielsweise von Cisco eingesetzt wird. Dafür wurden die Probleme mit Netzlaufwerken und der iCloud inzwischen repariert. Offene Baustellen bleiben VPN-Tunnel, Programme von Trend Micro und Grafiktreiber von Intel und AMD.

Neu: Probleme mit dem Morphisec Software Development Kit
Microsoft verhindert die Installation von Windows 10 Version 1809 auf Systemen, auf denen Software auf Grundlage des "Morphisec Software Development Kits" läuft. Zu den betroffenen Programmen gehören "Cisco AMP for Endpoints" und "Morphisec Protector". Aufgrund einer Inkompatibilität ist es in dieser Konstellation oft nicht mehr möglich, mit Microsoft Office erstellte Dokumente zu speichern. Abhilfe schafft derzeit nur die Deinstallation der störenden Software, denn Updates sind noch nicht verfügbar. Morphisec und Cisco arbeiten aber schon an korrigierten Versionen.

Gelöst: Netzlaufwerke verbinden sich nicht
Nach der Anmeldung bei Windows 10 Version 1809 wird einigen Nutzern das rote X neben den Netzlaufwerken aufgefallen sein. Die Netzlaufwerke verbinden sich nämlich nicht mehr und werden als nicht verfügbar gemeldet, wenn man sie in der Konsole über "net use" verbinden möchte. Als Zwischenlösung hatte Microsoft PowerShell-Skripte bereitgestellt, nun konnte der Fehler vollständig beseitigt werden.

Gelöst: Stress mit der iCloud
Apples iCloud für Windows ist in der Version 7.7.0.27 nicht kompatibel mit Windows 10 Version 1809. Wer diese Version verwendet und dann das Update auf Windows 10 Version 1809 durchführt, bekommt Probleme beim Aktualisieren und Synchronisieren geteilter Alben. Der Versuch, iCloud 7.7.0.27 auf Windows 10 Version 1809 zu installieren, scheitert mit dem Hinweis auf ein nicht unterstütztes Betriebssystem. Inzwischen gibt es iCloud jedoch in der neuen Version 7.8.1, welche sauber funktioniert.

Offen: Intel schießt mal wieder die Audioausgabe
Zur ersten Veröffentlichung von Windows 10 Version 1809 hatte Intel den falschen Audio-Treiber (Version 09.21.00.3755) für die "Intel Smart Sound Technology" geliefert und damit die Audioausgabe zerschossen. Doch es gibt auch zwei fehlerhafte Grafiktreiber (Versionen 24.20.100.6344 und 24.20.100.6345), die Intel im September 2018 veröffentlicht und auch an die Hersteller von Mainboards und PCs verteilt hatte. Wird Windows 10 Version 1809 auf einem System mit fehlerhaftem Treiber installiert, fällt abermals der Ton aus, diesmal ist allerdings die Audiowiedergabe über HDMI, DisplayPort und USB-C betroffen. Solange Intel keinen aktualisierten Treiber liefern kann, unterbindet Microsoft die Installation von Windows 10 Version 1809.

Offen: Probleme mit AMD Radeon HD 2000 und HD 4000
AMDs Grafiklösungen der Baureihen Radeon HD 2000 und HD 4000 kamen vor gut zehn Jahren auf den Markt und werden schon lange nicht mehr mit Treibern versorgt. Unter Windows 10 hat man daher die Wahl, einen funktional stark reduzierten Standardtreiber oder eine alte Treiberversion für Windows 7 manuell zu installieren. Nach dem Update auf Windows 10 Version 1809 lahmt mit diesen alten Grafikchips der Sperrbildschirm und in Edge bleiben Tabs mit der Fehlermeldung "INVALID_POINTER_READ_c0000005_atidxx64.dll" stehen. Microsoft untersucht diese Probleme, kann aber noch keine Lösung anbieten.

Offen: Probleme neben dem VPN-Tunnel
Wird ein VPN-Client von F5 Networks eingesetzt, funktioniert nur noch der Netzwerkverkehr durch den Tunnel. Alle Anfragen, die außerhalb des Tunnels erfolgen, schlagen fehl. Laut F5 handelt es sich um eine Regression, die Microsoft verschuldet hat. Die Redmonder arbeiten daran, doch bis es eine Lösung gibt, sollten betroffene Kunden jegliche Daten durch den VPN-Tunnel schicken.

Offen: Trend Micros Sicherheitssoftware streikt
Die Programme "OfficeScan" und "Worry-Free Business Security" von Trend Micro sind nicht kompatibel und verursachen beim Update auf Windows 10 Version 1809 erhebliche Probleme. Trend Micro spricht von kritischen Updates, die man erst noch bereitstellen muss. Bis dahin wird die Installation von Windows 10 Version 1809 auf allen PCs, welche die problematischen Programme verwenden, seitens Microsoft unterbunden.

 
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Fast fertig: Zweiter Finalkandidat des Firefox 64

reported by doelf, Donnerstag der 06.12.2018, 16:51:07

Die Veröffentlichung des Firefox 64.0 ist für den 11. Dezember 2018 geplant, der Beta-Test ist abgeschlossen und seit heute liegt der zweite Finalkandidat zum Download bereit. Da der Firefox 64.0 allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen entzieht, müssen sich betroffene Seitenbetreiber jetzt sputen. Für die Benutzer wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

Firefox 64 Add ons

Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Download: Firefox 64 Finalkandidat 2

 
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Huaweis Finanzchefin auf Ersuchen der USA in Kanada festgenommen

reported by doelf, Donnerstag der 06.12.2018, 11:11:07

Meng Wanzhou (46), die Finanzchefin (CFO) und stellvertretende Vorsitzende des chinesischen Telekommunikationsausrüsters und Smartphone-Herstellers Huawei, wurde bei einer Zwischenlandung im kanadischen Vancouver verhaftet. Grund für die Festnahme ist ein Ersuchen der USA, die Huawei Sanktionsverstöße vorwirft. Die USA drängen zudem auf eine Auslieferung der Managerin.

Die Verhaftung von Meng Wanzhou, die auch Tochter des Firmengründers Ren Zhengfei ist, hatte sich bereits am Samstag ereignet. Für den morgigen Freitag ist eine Kautionsanhörung angesetzt. Kanadische Medien berichten, dass über den Vorfall ein Berichterstattungsverbot verhängt wurde. Dies soll auf Bitte Mengs geschehen sein. Auch die kanadischen Justizbehörden haben eine Informationssperre verhängt und werden sich bis auf weiteres nicht zu diesem Thema äußern.

Huawei selbst erklärt, zum jetzigen Zeitpunkt "nur sehr wenige Informationen hinsichtlich der Vorwürfe" von den kanadischen Behörden erhalten zu haben. Man sei sich keines Vergehens bewusst. Wie die Zeitung "The Globe and Mail" berichtet, hatte die US-amerikanische Justiz um die Verhaftung ersucht. Es geht vordergründig um den Vorwurf von Sanktionsverstößen beim Handel mit dem Iran. Allerdings ist die USA auch bemüht, Huawei aus den eigenen Telekommunikationsnetzen auszusperren.

Zwischen Peking und Washington dürfte die Verhaftung für eine neue Eiszeit sorgen. Es ist schon pikant, dass US-Behörden Meng in Kanada verhaften lassen, während sich die Präsidenten Xi und Trump zeitgleich am Rande des G20-Gipfels in Argentinien über ein mögliches Ende des Handelskrieges unterhalten. Als Tochter von Ren Zhengfei ist Meng schließlich nicht irgendwer, sondern eine sehr wichtige Person der chinesischen Wirtschaft. Huawei ist seit 2012 der weltgrößte Telekommunikationsausrüster und seit diesem Jahr auch der zweitgrößte Hersteller von Smartphones.

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 12. Februar 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Mittwoch der 05.12.2018, 22:22:24

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 12. Februar 2019 gesichert, doch um auch im Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 136 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 272 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 12. Februar 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Adobe stopft weitere 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 05.12.2018, 19:23:22

Adobe musste seinen Flash Player abermals außer der Reihe absichern, da eine kritische 0-Day-Lücke (CVE-2018-15982) bereits angegriffen wird. Benutzer der Betriebssysteme Windows und macOS sowie der Webbrowser Internet Explorer, Edge und Chrome sollten sofort reagieren. Wer unter Linux ohne Chrome surft, kann sich indes Zeit lassen.

Als probate Reaktion empfehlen wir seit Jahren, alle Instanzen des Flash Players zu deinstallieren, um diese schwelende Schwachstelle ein für allemal zu schließen. Alternativ kann man auch den aktualisierten Flash Player 32.0.0.101 einspielen. Beim kritischen Fehler (CVE-2018-15982) handelt es sich um einen Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt, über den Angreifer Schadcode im Speicher platzieren und ausführen können. Dazu kommt eine hochgefährliche Rechtsausweitung (CVE-2018-15983), die über das Unterschieben manipulierter Bibliotheken (.DLL) ausgelöst wird.

Download: Flash Player 32.0.0.101

 
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Der Absatz von Grafikkarten ist massiv eingebrochen

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 22:05:22

Mit dem Absturz der Kryptowährungen und dem Aufkommen spezialisierter ASIC-Miner ist die Nachfrage für Grafikkarten spürbar abgekühlt. Die Marktforscher von Jon Peddie Research melden für das dritte Quartal 2018 einen Einbruch um 36,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. AMD trifft dies besonders hart.

Der Jahresvergleich sieht zwei Verlierer
Das Problem: Während AMDs Grafikkarten bei Spielen das Nachsehen hatten, waren sie die beste Wahl für das Schürfen von Kryptowährungen. Dies hatte die Preise stark in die Höhe und Gamer in die Arme von NVIDIA getrieben. Nun, da dieser Markt langsam aber sicher bröckelt, schwinden auch die Marktanteile von AMD. Während AMD vor einem Jahr noch 27,2 Prozent des Marktvolumens stellte, sind es nun nur noch 25,7 Prozent. NVIDIAs Anteil hat sich analog hierzu von 72,8 auf 74,3 Prozent vergrößert. Da sich das Marktvolumen um mehr als ein Drittel reduziert hat, sind am Ende jedoch beide GPU-Hersteller die Verlierer.

Sequentieller Einbruch trifft AMD stärker
Auch sequentiell ist der Absatz deutlich eingebrochen, was sehr ungewöhnlich ist. Jon Peddie Research nennt einen Rückgang um 19,2 Prozent, obwohl die zweite Jahreshälfte den Herstellern von Grafikprozessoren normalerweise die höchsten Umsätze beschert. Hier lässt sich die Mining-Flaute besonders deutlich ablesen, denn AMD hatte seinen Marktanteil im zweiten Quartal 2018 dank der Kryptowährungen auf 36,1 Prozent ausbauen können. Die restlichen 63,9 Prozent der Grafikkarten waren mit einer GPU von NVIDIA bestückt. AMD hat somit binnen drei Monaten mehr als zehn Prozentpunkte eingebüßt.

Bei AMD fallen die Preise
Zumindest bei AMD lässt der schwindende Absatz die Preise fallen: Eine Radeon RX 570 4 GiB findet man schon unter 150 Euro und damit im Preisbereich der deutlich schwächeren RX 560 mit ebenfalls 4 GiB. Eine Radeon RX 570 mit 8 GiB gibt es ab 175 Euro und auch die Radeon RX 580 8 GiB ist bereits für unter 200 Euro zu finden. Im Februar hatte man für eine solche Karte um die 500 Euro auf den Tisch legen müssen und noch bis Ende September pendelten die Preise um die Marke von 290 Euro. Für Spieler, die nicht unbedingt auf NVIDIA beharren, werten wir dies als schöne Bescherung.

 
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NVIDIA: Treiber-Update für "Battlefield V" und DXR-Raytracing

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 18:38:43

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 417.22 aktualisiert, welche für das "Battlefield V: Tides of War Chapter 1 - Overture Update" empfohlen wird. Der neue Treiber soll Besitzern einer GeForce RTX ein Leistungsplus von 50 Prozent beim DXR-Raytracing bescheren.

Weitere Verbesserungen und neue Profile
Weitere Optimierungen verspricht NVIDIA für "Just Cause 4", "Insurgency: Sandstorm" und "World of Warcraft: Battle For Azeroth", welches in Kürze leistungssteigernde Maßnahmen für DirectX 12 erwarten darf. Frische 3D-Vision-Profile gibt es für "Just Cause 4" und "Project Nova" (beide mit "gut" bewertet) sowie "Tom Clancy's The Division 2" (nicht empfohlen).

Behobene Fehler
Nach dem Aufwachen aus dem Schlafzustand verursachen hohe Bildwiederholraten am DisplayPort keine Bildfehler mehr und der Monitor BenQ ZOWIE XL2730 zeigt beim Festlegen der Bildwiederholrate auf 144 Hz etwas an, statt sich abzuschalten. NVIDIA konnte einen Absturz des Spiels "Hellblade Senua's Sacrifice" in Verbindung mit der Geforce RTX 2080 Ti beheben und Microsofts Webbrowser Edge friert nach dem Abspielen von Videoinhalten nicht mehr ein. Korrigiert wurden die Angaben für Speichertakt und Datendurchsatz im NVIDIA Control Panel, zudem kann man dort nun das Farbschema RGB wieder erzwingen.

Bekannte Probleme
Nach der Installation dieses Treibers ist SLI für Grafikkarten des Typs Titan XP standardmäßig deaktiviert und NVIDIAs Control Panel zeigt für die Titan V irrtümlich eine Seite zum Verwalten der GPU-Nutzung auf Workstations an. Werden ein G-Sync-Bildschirm und ein Monitor ohne G-Sync-Unterstützung, der über HDMI verbunden ist, zeitgleich verwendet, kann es in unregelmäßigen Abständen zu einem Flackern kommen. Abhilfe schafft das Abschalten von G-Sync, alternativ kann man den Bildschirm ohne G-Sync-Unterstützung vorübergehend entfernen.

Bleiben noch zwei richtig alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Treiber-Komponenten und Kompatibilität
Alle Treiberkomponenten - GeForce Experience 3.16.0.122, nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.4, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0 - zeigen sich unverändert. Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 417.22 WHQL

 
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AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.12.1 für "Just Cause 4"

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 17:03:34

AMD hat seine Radeon Software Adrenalin Edition auf die optionale Version 18.12.1 aktualisiert, welche für das Spiel "Just Cause 4" empfohlen wird. Fehlerkorrekturen oder andere Neuerungen gibt es diesmal nicht. Der Treiber unterstützt nur diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil).

Bekannte Fehler
Unter Windows 7 kann es vorkommen, dass "Assassin's Creed: Odyssey" an bestimmten Stellen abstürzt. Der zweite Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 für APUs
Wer die integrierte Grafikeinheit einer APU verwendet, kann die optionale Version 18.12.1 nicht verwenden und muss stattdessen zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen, deren Einsatz AMD auch für Notebooks empfiehlt. Die Version 18.9.3 bringt Leistungsgewinne von bis zu fünf Prozent für "Assassin's Creed: Odyssey" und offizielle Unterstützung für "Forza Horizon 4".

Download:

 
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Medien-Center-Endspurt: Kodi 18 (Leia) RC 2

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 12:09:25

Im Januar 2017 hatten die Entwickler der Medien-Center-Software Kodi entschieden, der kommenden Version 18 in Erinnerung an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher den Namen "Leia" zu geben. Zwei Jahre später wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Und Kodi 18 ist fast fertig.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Änderungen seit RC 1
Bei der Erkennung des Login-Managers systemd-logind wird nun auch D-Bus unterstützt, was Vorteile für die Energieverwaltung unter Linux verspricht. Unter Android werden Joysticks neuerdings anhand ihrer letzten Verwendung sortiert, zudem wurde die Wiedergabe über bestimmte PVR-Erweiterungen repariert. Ein Leistungsproblem im Untermenü für PVR-Aufnahmen wurde behoben und Add-ons ohne Versionsnummer lassen Kodi nicht mehr abstürzen. Beim Wechsel der Bildwiederholrate bleibt der Zustand des VideoPlayers erhalten und eine neue Einstellung ermöglicht es, den Spoiler-Text für TV-Sendungen und Filme zu unterdrücken. Darüber hinaus wurde die Dokumentation hinsichtlich Python und der Skin-Entwicklung auf den aktuellen Stand gebracht.

Download: Kodi 18 (Leia) RC 2 (nach Auswahl der Plattform unter Pre-Release)

 
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Fast fertig: Erster Finalkandidat des Firefox 64

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 11:46:58

Die Veröffentlichung des Firefox 64.0 ist für den 11. Dezember 2018 geplant, der Beta-Test ist abgeschlossen und seit heute liegt der erste Finalkandidat zum Download bereit. Da der Firefox 64.0 allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen entzieht, müssen sich betroffene Seitenbetreiber jetzt sputen. Für die Benutzer wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

Firefox 64 Add ons

Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Download: Firefox 64 Finalkandidat 1

 
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EaseUS Data Recovery Wizard 12.8.0, die neue Version im Test

reported by doelf, Montag der 03.12.2018, 16:44:47

Vor zwei Jahren hatten wir die Datenrettungs-Software EaseUS Data Recovery Wizard in der Version 10.8.0 getestet und für "sehr gut" befunden. Inzwischen liegt das Programm in der Version 12.8.0 vor und diese verspricht umfangreiche Neuerungen - angefangen bei einer besseren und schnelleren Datenerkennung über umfangreiche Vorschaufunktionen bis hin zu einer vereinfachten Bedienung. Ob sich ein Upgrade lohnt, haben wir in unserem neuen Test ermittelt.

EaseUS Data Recovery Wizard 12.8.0

Früher oder später steht jeder vor diesem Problem: Ein falscher Klick und man hat versehentlich eine wichtige Datei überschrieben, Daten gelöscht oder das falsche Laufwerk formatiert. Aber auch Systemabstürze oder fehlerhafte Hardware können zu Datenverlusten führen, so dass sich Datenträger wie Festplatten, Speicherkarten oder USB-Sticks ganz oder teilweise nicht mehr auslesen lassen. Ein Befall mit Schadsoftware kann diesen Effekt ebenfalls haben, denn zuweilen geht es dieser nicht um Erpressung, sondern tatsächlich nur um den größtmöglichen Schaden.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, fährt regelmäßige Backups. Doch nur wenige sichern ihre Daten täglich, so dass es dennoch zu Verlusten kommt. Sofern der Datenträger noch ansprechbar ist, hilft eine gute Datenrettungs-Software und dabei setzen wir schon seit Jahren auf den "EaseUS Data Recovery Wizard".

 
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Flash-Speicher verliert bis zu 8,4 Prozent

reported by doelf, Montag der 03.12.2018, 14:23:24

Über Monate kannten die Preise für NAND-Flash-Chips nur eine Richtung: Nach unten. Dann kündigten erste Hersteller an, ihre Produktion zurückzufahren oder den Ausbau neuer Werke zu verschieben. Dies hatte letzten Monat zu einem spürbaren Kursanstieg am NAND-Spot-Markt in Taiwan geführt, der nun aber schon wieder gänzlich verpufft ist.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,904 US-Dollar zahlen, das sind 3,87 Prozent weniger als Anfang November. Letzten Monat hatten sich diese Chips um 4,42 Prozent verteuert, es war der erste nennenswerte Preisanstieg seit Juni 2017. Die Kurse liegen somit noch leicht über dem Niveau von Anfang Oktober. Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Rückgang um 28,38 Prozent und binnen Jahresfrist ist der Preis der 64Gb-Chips sogar um 30,14 Prozent gesunken.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte einen Kurs von 2,034 US-Dollar. Dies bedeutet einen Verfall um 8,42 Prozent binnen Monatsfrist, nachdem diese Chips im Vormonat um 5,46 Prozent hatten zulegen können - hier wurde das Preisniveau von Anfang Oktober also wieder unterboten. Seit Januar ist der Kurs dieser NAND-Flash-Chips um 29,01 Prozent gefallen und der Blick auf Dezember 2017 offenbart sogar ein Minus von 31,72 Prozent.

Eine weitere Halbierung der Speicherkapazität auf 16Gb 2Gx8 MLC macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, denn diese Chips kosten aktuell 2,810 US-Dollar. Sie sind im Monatsverlauf um 0,35 Prozent billiger geworden, nachdem sie zwischen Oktober und November um 0,36 Prozent zugelegt hatten. Auch ein Blick weiter zurück offenbart keine großen Bewegungen: Seit Jahresanfang hat der Kurs der 16Gb-Chips nur um 2,19 Prozent nachgegeben und im Vergleich zu Dezember 2017 sehen wir ein Minus von 2,53 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1335 US-Dollar wert und notierte damit um 0,47 Prozent unter dem Stand von Anfang November. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,68 Prozent verloren und der Vergleich mit Dezember 2017 zeigt einen Einbruch um 4,72 Prozent.

 
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Preise für Arbeitsspeicher fallen weiter

reported by doelf, Montag der 03.12.2018, 13:43:26

Obwohl das vierte Quartal für das Geschäft mit Computern und Mobilgeräten extrem wichtig ist, haben die DRAM-Preise auch im November weiter nachgegeben. Diesmal waren es insbesondere die DDR3-Chips, die am Spot-Markt in Taiwan um knapp sechs Prozent gefallen sind. Im Jahresverlauf haben die Kurse für DDR4-Chips inzwischen über 36 Prozent verloren.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 6,656 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind nochmals 3,72 Prozent weniger als Anfang November, zudem hat sich der Preisverfall weiter beschleunigt (November: -3,31%; Oktober: -3,06%). Seit Januar 2018 sind diese Chips um 30,61 Prozent billiger geworden, während der Vergleich zum Vorjahresmonat einen Preisrutsch um 31,26 Prozent zeigt.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,097 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante um 3,01 Prozent gefallen und damit deutlich schwächer als in den Vormonaten (November: -7,80%; Oktober: -5,49%). Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Preisrutsch um 36,39 Prozent, der größte in diesem Feld. Auch binnen Jahresfrist ist dieser Speicher um 36,47 Prozent günstiger geworden.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 2,715 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat diesmal um 5,86 Prozent nachgegeben. Im November waren es lediglich 2,07 Prozent und im Oktober 3,54 Prozent gewesen. Seit Januar 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 31,06 Prozent gesunken und über den Lauf von zwölf Monaten sehen wir einen Preisverfall von 32,53 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1335 US-Dollar wert und notierte damit um 0,47 Prozent unter dem Stand von Anfang November. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,68 Prozent verloren und der Vergleich mit Dezember 2017 zeigt einen Einbruch um 4,72 Prozent.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Marktanteile: Windows 7 und 10 trennen weniger als 1 Prozent

reported by doelf, Montag der 03.12.2018, 13:01:52

Einmal im Monat schauen wir bei NetMarketShare auf die aktuelle Marktentwicklung bei den PC-Betriebssystemen und seit Jahren gab es dabei eine Konstante: Windows 7 stand immer unangefochten auf dem ersten Platz. Doch im November trennten Windows 7 und 10 nur noch 0,75 Punkte, wobei beide Betriebssysteme im Vergleich zu Oktober verloren haben.

Marktanteile im November

Windows 7 ist um 0,46 Punkte auf einen Marktanteil von 38,89 Prozent abgerutscht, doch Windows 10 konnte dies nicht ausnutzen und hat selbst 0,14 Punkte verloren. Mit 38,14 Prozent des Marktes bleibt das aktuelle Betriebssystem von Microsoft zwar in Lauerstellung, doch der Führungswechsel ist erst einmal vertagt. Da zum Jahresende wieder mehr neue PCs verkauft werden und auf diesen Windows 10 vorinstalliert ist, erwarten wir die Wachablösung für Dezember. Der dritte Verlierer im November war Windows 8.1 mit 4,59 Prozent (-0,31).

Doch es gab auch ein Betriebssystem aus Redmond, das zulegen konnte: Windows XP verbesserte seinen Marktanteil überraschend um 0,63 Punkte und eroberte mit 4,23 Prozent den vierten Rang zurück. Grund hierfür war der steile Absturz von macOS 10.13, das nur noch auf 3,20 Prozent (-1,43) kam. Doch dieser Einbruch ist hausgemacht: Der Nachfolger macOS 10.14 erreichte bereits auf 3,57 Prozent (+1,52) und hat sich auf den fünften Platz vorgekämpft. In unserem Diagramm ersetzt macOS 10.14 daher bereits seinen Vorgänger.

Linux (1,47%; +0,09) hat den Platz mit macOS 10.12 (1,36%; -0,22) getauscht. Neben den 1,47 Prozent, welche NetMarketShare für "Linux" meldet, finden sich auch Linux-Distributionen wie Ubuntu (Platz 12 mit 0,57%; -0,05), Chrome OS (Platz 14 mit 0,32%; -0,01) und Fedora (Platz 18 mit 0,04%; unverändert) in der Statistik. In der Summe kommt die Pinguin-Faktion damit auf 2,40 Prozent (+0,03). Die Top 10 komplettieren Windows 8 (0,93%; +0,02) und der Eintrag "Unknown" (0,85%; +0,45) für nicht identifizierte Betriebssysteme.

 
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Firefox 64 Beta 14 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 01.12.2018, 10:12:26

Die Veröffentlichung des Firefox 64.0 ist für den 11. Dezember 2018 geplant, vorab kann man nun die 14. Beta-Version ausprobieren. Der Firefox 64.0 entzieht allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen, so dass sich Seitenbetreiber, die diese noch einsetzen, jetzt schnell agieren müssen. Parallel hierzu wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

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Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

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