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Opera 41.0.2353.69: Absturz behoben, FTP-Server geleert

reported by doelf, Freitag der 25.11.2016, 14:45:04
Mit dem Update auf die Version 41.0.2353.69 haben die Entwickler des Webbrowsers Opera einen "fiesen Fehler" behoben, der das Programm beim Verschieben von Lesezeichen zum Absturz bringt. Die von Opera verwendete Chromium-Engine wurde auf die Version 54.0.2840.99 aktualisiert und der öffentliche FTP-Server des Unternehmens wurde anscheinend komplett geleert.

Letzteres stimmt nicht ganz: Wer wie gewohnt auf "ftp://ftp.opera.com/" zugreift, bekommt gähnende Leere zu sehen, während "https://ftp.opera.com/" die gewohnte Verzeichnisstruktur liefert. Opera hat also auf eine verschlüsselte Übertragung umgestellt und unverschlüsselte FTP-Verbindungen ausrangiert. Die Umsetzung ist jedoch verwirrend - wesentlich geschickter wäre es gewesen, das FTP-Protokoll komplett zu deaktivieren oder zumindest einen Hinweistext zu hinterlegen.

Download: Opera 41.0.2353.69
 
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Amazon: Die besten Tagesangebote am Black Friday

reported by doelf, Freitag der 25.11.2016, 08:54:23
Am schwarzen Freitag liefern sich die Händler mittlerweile auch hierzulande eine Rabattschlacht. Bei unserem Partner Amazon gibt es heute haufenweise Blitzangebote sowie spannende Tagesangebote. So kostet der Fire TV Stick 24,99 statt 39,99 Euro und Sonys PlayStation 4 Pro ist in unterschiedlichen Bundes ab 399,00 Euro erhältlich und das Solid-State-Drive Crucial MX300 750GB kostet nur 129,00 Euro. Alle Preise verstehen sich inkluaive der Mehrwertsteuer. Ab einem Bestellwert von 29 Euro ist die Lieferung kostenlos.

Hier die interessantesten Tagesangebote für Freitag, den 25. November 2016: Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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LibreOffice 5.3.0: Die erste Beta-Version ist da

reported by doelf, Donnerstag der 24.11.2016, 17:58:41
Im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwickler-Servers liegt seit heute die erste Beta-Version von LibreOffice 5.3.0 zum Download bereit. Diese bringt einen sicheren Modus, Emojis, diverse Optimierungen für die Benutzeroberfläche sowie einige neue Funktionen. Insbesondere Benutzer der Datenbank Base müssen sich auf Änderungen einstellen. Die finale Fassung ist für Anfang Februar 2017 geplant.

Eine wichtige Neuerung von LibreOffice 5.3.0 ist der sichere Modus, welcher bei der Problembehebung hilft. Ist dieser aktiviert, startet die Software mit einem frischen Benutzerprofil, mit dem sich eine fehlerhafte Konfiguration reparieren lässt. Der sichere Modus lässt sich per Befehlszeilen (--safe-mode), über den Eintrag "LibreOffice (Safe Mode)" im Startmenü von Windows bzw. über das Hilfe-Menü ("Restart in Safe Mode") aufrufen. Die Bibliotehk libxmlsec, welche zum Signieren von Dokumenten benötigt wird, wurde auf die aktuelle Version 1.2.22 gebracht und die Filter für die Dateiformate OpenXML, PDF, DOC und XLS wurden weiter verbessert.

Zu den Menüpunkten werden jetzt die dazugehörigen Tastaturkürzel angezeigt (dies kann deaktiviert werden) und die Registerkarten für die Auswahl von Farben, Farbverläufen, Schraffuren und Bitmaps wurden neu gestaltet. Neu hinzugekommen ist die Registerkarte "Muster". Neben "Öffnen" gibt es nun auch den Menüpunkt "Vorlage öffnen" und die Seitenleiste hat vier neue Bedienfelder für das Seitenformat, die Stile sowie Kopf- und Fußbereich bekommen. Es gibt auch eine Vorschaufunktion für Stile sowie eine Schaltfläche für den Import von Bitmap-Grafiken als Hintergrund von Bereichen. Und für Emoji-Fans gibt es die neue Schriftart "Noto Emoji".

Writer
Bei der Textverarbeitung Writer wurde der "Seitensprung-Dialog" überarbeitet und vereinfacht. Den "Seitensprung" findet man im Menü "Bearbeiten" unter "Wechseln zur Seite" bzw. mit dem Tastenkürzel Strg+G. Erstmals kann man Kapitälchen (Small Capitals), also Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben, nutzen und die am Dokument vorgenommenen Änderungen lassen sich bequem in der Seitenleiste verwalten. Ein Im- und Export für die Tabellen-Stile des ODF-Formats wurde implementiert und die Zeichenwerkzeuge für Pfeile, die es bisher nur in Draw und Impress gab, können nun auch im Writer sowie in Calc verwendet werden. Dazu wurden auch neue Pfeilspitzen wie der Krähenfuß eingeführt.

Calc
Viel Arbeit ist in die Tabellenkalkulation Calc geflossen: Neben den Zeichenwerkzeugen für Pfeile wurde insbesondere an der Kompatibilität zu ODF 1.2 gearbeitet. Bei Neuinstallationen werden in Formeln standardmäßig Platzhalter (Wildcards) statt Regulärer Ausdrücke (Regular Expressions) unterstützt. Damit passt sich Calc der Grundeinstellung anderer Tabellenkalkulationen an. Bruchzahlen lassen sich besser formatieren, die Liste der zur Auswahl stehenden Funktion lässt sich durchsuchen und für Pivot-Tabellen wurde eine Median-Funktion (Zentralwert) ergänzt.

Impress
Beim Start zeigt die Präsentations-Software Impress neuerdings eine Vorlagenauswahl an, die mit Vivid und Pencil auch zwei neue Standardvorlagen umfasst. Die übrigen Vorlagen wurden überarbeitet und optimiert. Bilder müssen nicht mehr eingebettet werden, sondern lassen sich auch als Verknüpfung einbauen. Im Menü "Ansicht" kann man zwischen dem bekannten Layout mit zwei Werkzeugleisten und einem neuen mit einer einzelnen Leiste wechseln. Die Folieneigenschaften (Abmessungen, Hintergrundfarbe oder -bild) lassen sich nun auch über die Seitenleiste anpassen.

Base
Die Datenbank Base nutzt jetzt Firebird 3.0.0 als Unterbau. Dummerweise kann diese Version keine Datenbestände einlesen, die mit Firebird 2.5 (Bestandteil von LibreOffice bis zur Version 5.2.x) erstellt wurden. Diese Rückwärtskompatibilität ist zwar geplant, doch vorerst müssen die Datenbestände manuell aktualisiert werden. Hierzu muss man Firebird 2.5 als eigenständige Software installieren und dessen gbak-Werkzeug verwenden.

Download: LibreOffice 5.3.0 Beta 1 (Pre-Release)
 
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Windows: Cobalt soll x86-Code auf ARM64 ausführen

reported by doelf, Donnerstag der 24.11.2016, 15:26:13
Laut ZDNet arbeitet Microsoft an einem x86-Emulator bzw. an einer x86-Laufzeitumgebung für die ARM-Architektur, genauer gesagt für ARM64. Mit einer solchen Software wäre es möglich, beliebige x86-Programme auf ARM-basierten Smartphones oder IoT-Plattformen auszuführen. Geplant ist die neue Funktion angeblich für Herbst 2017.

Über eine entsprechende Software von Microsoft wird schon länger spekuliert, insbesondere seit es mit Continuum eine Möglichkeit gibt, ein Windows-Smartphone in ein Desktop-System zu verwandeln. Bisher funktioniert der Continuum-Modus nur mit UWP-Apps (Universal Windows Platform), welche neue entwickelt werden müssen und daher noch dünn gesät sind. Insbesondere Firmenkunden sind jedoch von x86-Software abhängig, die oft älteren Datums ist und speziell für die Bedürfnisse des Unternehmens entwickelt oder angepasst wurde. Die Möglichkeit, solchen x86-Code auf einem Windows-Smartphone ausführen zu können, wäre somit äußerst attraktiv und könnte Microsoft und seinen Partnern bei einem Neustart ins Telefongeschäft helfen. Hier haben die Redmodner ihren Schwerpunkt bekanntlich auf Firmenkunden verlagert, können bisher aber noch keine passenden Geräte anbieten.

Wie ZDNet berichtet, soll der x86-Emulator den Namen "Cobalt" tragen und zusammen mit dem Update auf "Redstone 3" im Herbst 2017 eingeführt werden. Ob es sich tatsächlich um einen traditionellen Emulator, eine Laufzeitumgebung wie Wine oder eine auf Virtualisierung aufbauende Technik handeln wird, ist bisher noch unklar. Für den Herbst 2017 plant Qualcomm jedenfalls den Snapdragon MSM8998, ein ARM-SoC mit Virtualisierungsmöglichkeiten, welches sich für ein solches Projekt anbieten würde. Optimal wäre natürlich ein Smartphone-SoC auf Basis der x86-Architektur gewesen, doch Intel hatte sich im Frühjahr aus diesem Geschäft zurückgezogen. Zuvor hatte der Chipriese über Jahre vergeblich versucht, im Smartphone-Geschäft einen Fuß in die Tür zu bekommen, dabei aber nur Milliarden versenkt. Abgesehen von Smartphones würde eine Technik wie Cobalt auch auf ARM-basierten IoT-Geräten laufen.

Neu ist die Idee von x86-Code auf ARM-CPUs nicht: Mit Eltechs ExaGear Desktop gibt es schon seit einiger Zeit ein entsprechendes Produkt, das x86-Programme auf ARM-basierten Einplatinencomputern wie dem Raspberry Pi, Banana Pi, CubieBoard oder ODROID ausführt. Eltech nutzt hierfür einen virtuellen x86-Container mit Linux, auf dem sich sogar Wine installieren lässt. Auf diese Weise ist es schon jetzt möglich, Windows-Software auf einem Raspberry Pi auszuführen. Bisher werden allerdings nur 32-Bit-Applikationen, die keine Kernel-Module oder 3D-Hardware benötigen, unterstützt. Sonderlich schnell ist das alles nicht, doch eine virtuelle Windows-Maschine unter QEMU läuft deutlich langsamer.
Quelle: www.zdnet.com
 
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Xbox One streamt bald auch auf die Oculus Rift

reported by doelf, Donnerstag der 24.11.2016, 13:55:05
Am 12. Dezember 2016 wird Oculus die "Xbox One Streaming to Oculus Rift"-App in seinem Store zum kostenlosen Download bereitstellen. Mit dieser App wird es dann möglich sein, Spiele von der Xbox One über das Netzwerk an die Oculus Rift zu streamen. Die VR-Brille muss hierfür an einem PC mit Windows 10 angeschlossen sein. Das Streaming zu Windows-10-PCs ist dank der Xbox-App schon länger möglich, doch bisher landeten die Inhalte auf dem Bildschirm und nicht auf der Rift.

Die "Xbox One Streaming to Oculus Rift"-App wurde von Microsoft in Kooperation mit Oculus entwickelt. Sie bringt nicht nur aktuelle Xbox-One-Spiele wie "Gears of War 4", "Forza Horizon 3" und "Halo 5: Guardians" auf die VR-Brille, sondern auch klassische Xbox-360-Titel. Für die Steuerung der Spiele empfiehlt Microsoft seinen Xbox Wireless Controller, was kaum jemanden überraschen dürfte. Zudem heißt es aus Redmond, Windows 10 sei die beste Plattform für VR-Inhalte. Das dürfte Sony ein wenig anders sehen.

Bild

Bleibt noch die Frage nach dem Sinn des Ganzen, schließlich wird aus einem normalen Spiel nur durch das Streamen noch lange kein VR-Inhalt. Daher bedient sich Microsoft eines Tricks: Man kann in der App einen von drei virtuellen Räumen (Citadel, Retreat oder Dome) auswählen, in denen dann ein virtuelle Großbildschirm steht, auf dem das Spiel läuft. Auf einen riesigen virtuellen Monitor mit gebogenem Display zu glotzen, ist schließlich viel spannender als das langweilige 24-Zoll-Teil auf dem heimischen Schreibtisch ;-)
Quelle: news.xbox.com
 
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Amazon Cyber Monday Woche: Die besten Tagesangebote

reported by doelf, Donnerstag der 24.11.2016, 10:31:23
Abgesehen von unzähligen Blitzangeboten hat Amazon auch am heutigen Donnerstag wieder interessante Tagesangebote in seiner Cyber Monday Woche. Sonys PlayStation 4 und die Xbox One von Microsoft sind wieder mit dabei, dazu kommen Lenovos Convertible Miix 310 mit Full-HD-Display, das Lenovo TAB 2 A10-30 mit 32 GB Speicher, die Bluetooth-Kopfhörer Bose SoundLink on-ear, der Luxus-Rasierer Braun Series 9 9296cc, Rum und diverse Artikel von Siemens, Dirt Devil, Tamron, Jamie Oliver, Marc O'Polo und Travelite.

Hier die interessantesten Tagesangebote für Donnerstag, den 24. November 2016: Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Androids Achillesferse: Firmware Over-The-Air

reported by doelf, Mittwoch der 23.11.2016, 19:27:14
Android-Nutzer klagen oft über ausbleibende Firmware-Updates, doch auch der Update-Mechanismus selbst hat so seine Tücken. Die neuen Firmware-Versionen werden nämlich nicht von Google, sondern vom Gerätehersteller eingespielt. Und wenn der Hersteller selbst keine passende Infrastruktur hat, kauft er diesen FOTA-Dienst (Firmware Over-The-Air) bei Dritten ein. Und das ist ein erhebliches Sicherheitsrisiko.

Erst vor einer Woche wurde bekannt, dass der FOTA-Dienstleister ADUPS Technology Co., Ltd. aus Shanghai ohne Zustimmung der Benutzer persönliche Daten abgreift, darunter Verbindungsdaten, die Inhalte von E-Mails und Mitteilungen sowie das Adressbuch. Für ein Firmware-Update werden diese hochsensiblen Informationen nicht benötigt, wohl aber als Handelsware im Big-Data-Geschäft. Darauf deuten auch die Namen der Zielserver - bigdata.adups.com, bigdata.adsunflower.com, bigdata.adfuture.cn, bigdata.advmob.cn - hin, doch laut ADUPS war das alles nur ein großes Missverständnis.

Auch in Hinblick auf die ebenfalls aus China stammende Ragentek Group gab es ein großes Missverständnis, denn die Hersteller, welche diesen Anbieter mit FOTA-Diensten beauftragten, dachten, dort wisse irgendjemand zumindest halbwegs, was er tut. Dass dem nicht so ist, bewiesen die Sicherheitsexperten von Anubis Networks:
  • Ragentek nutzt unverschlüsselte Übertragungen, um die Gerätekennung (IMEI), die Telefonnummer sowie weitere Identifikationsmerkmale an seine Server zu übertragen.
  • Der Server schickt, natürlich unverschlüsselt, ein JSON-Objekt mit unterschiedlichen Kommandos zurück. Über "push_commands" werden dabei beliebige Befehle übermittelt, die das Smartphone mit Root-Rechten ausführt.
  • Die beiden Programme "top" und "ps" sowie die Klasse java.util.Scanner aus dem Java-Framework wurden modifiziert, damit sie die Dienste "/system/bin/debugsrun" und "/system/bin/debugs" verbergen. Beide gehören zum FOTA-Dienst von Ragentek.
Personen in einer privilegierten Netzwerkposition können sich somit in die Kommunikation zwischen Smartphone und Server einklinken, beliebige Befehle mit vollen Root-Rechten ausführen und dem Gerät auch eine modifizierte Firmware unterschieben. Und als ob das nicht schon unterirdisch genug wäre, kontaktiert Ragenteks FOTA-Software drei Domains, von denen das Unternehmen jedoch nur eine auf sich registriert hat. Die beiden anderen Domains waren bisher frei und wurden kurzerhand von Anubis Networks registriert. Im Anschluss meldeten sich dort 2,8 Millionen Geräte, um sich nach belieben der Sicherheitsexperten manipulieren zu lassen.

Während alleine die unverschlüsselte Übertragung von Gerätedaten, Firmware und beliebigen Befehlen ein absolutes Tabu ist und sich an Inkompetenz kaum überbieten lässt, beweist die Ragentek Group, dass es noch sehr viel dümmer geht: Zieldomains, in deren Besitz man sich nicht einmal befindet, in einer systemkritischen Software zu hinterlegen, ist so unbeschreiblich blöd und verantwortungslos, dass uns die Worte ausgehen.

Die folgenden Smartphones sind betroffen:
  • BLU Studio G
  • BLU Studio G Plus
  • BLU Studio 6.0 HD
  • BLU Studio X
  • BLU Studio X Plus
  • BLU Studio C HD
  • Infinix Hot X507
  • Infinix Hot 2 X510
  • Infinix Zero X506
  • Infinix Zero 2 X509
  • DOOGEE Voyager 2 DG310
  • LEAGOO Lead 5
  • LEAGOO Lead 6
  • LEAGOO Lead 3i
  • LEAGOO Lead 2S
  • LEAGOO Alfa 6
  • IKU Colorful K45i
  • Beeline Pro 2
  • XOLO Cube 5.0
Zumindest einige dieser Modelle werden auch hierzulande über Plattformen wie Amazon und eBay vertrieben.
 
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Bringt Zuckerberg Facebook mit Zensur zurück nach China?

reported by doelf, Mittwoch der 23.11.2016, 13:36:32
China hat zwar weniger Einwohner als Facebook aktive Benutzer (ca. 1,37 Milliarden zu 1,79 Milliarden), doch diese kommen zum Bedauern des sozialen Netzwerks nicht aus dem Reich der Mitte. Die chinesische Regierung schätzt nämlich keine freie Meinungsäußerung und blockiert Facebook. Auch andere Länder kämpfen mit diesem Problem, weshalb Facebook eine teilautomatisierte Geo-Zensur entwickelt hat. Dies berichtet zumindest die New York Times.

Als Quellen nennt die Zeitung mehrere aktuelle und frühere Mitarbeiter von Facebook, die nicht namentlich genannt werden wollen, da die Zensur-Software geheim ist. Mark Zuckerberg hat die Entwicklung der teilautomatisierten Zensur demnach nicht nur unterstützt, sondern auch gegen interne Kritik verteidigt. Primär will Zuckerberg auf diese Weise auf den chinesischen Markt zurückkehren, doch auch andere Problemstaaten wie Russland, die Türkei und andere vom Islam geprägten Länder ließen sich mit einer Zensur auf Linie der jeweiligen Machthaber wohl besänftigen. Zuckerberg sei auch mehrfach nach China gereist, um Präsident Xi Jinping und den obersten Internetaufseher zu treffen. Der Facebook-Chef habe hierfür sogar Mandarin gelernt.

Zensur ist für Facebook zwar nichts neues, doch die teilautomatisierte Software hebt die Informationsbereinigung auf eine neue Stufe: Bisher mussten die Zensurbehörden der jeweiligen Länder Inhalte beanstanden, die dann von Facebook geprüft und anschließend gesperrt wurden. Zwischen Juli und Dezember 2015 wurden auf diese Weise laut New York Times rund 55.000 Beiträge in zwanzig Ländern blockiert. Die neue Zensur-Software geht einen großen Schritt weiter und sorgt dafür, dass die Nutzer der jeweiligen Länder die möglicherweise unliebsame Inhalte gar nicht erst zu Gesicht bekommen. Offenbar bereitet die Software neue und populäre Inhalte für eine Kontrollstelle auf, welche die Freigabe nach eigenem Ermessen erteilen oder verweigern kann.

Die Quellen geben hierzu an, dass Facebook die Kontrollstellen nicht selber betreiben will. Dies würden Partnerunternehmen in den jeweiligen Ländern übernehmen. Der Zensur-Code ist bereits in Facebook enthalten, wurde bisher aber nicht aktiviert. Ob Facebook ihn freischalten wird, dürfte einzig und alleine von China abhängen. Dort hatte man im Jahr 2009 eine Mauer um das soziale Netzwerk gezogen, so dass sich erfolgreich lokale Alternativen entwickeln konnten. Selbst wenn Chinas Regierung ein zensiertes Facebook über seine Internetgrenzen lassen würde, ist ein Erfolg des sozialen Netzwerks im Reich der Mitte noch lange nicht garantiert.
Quelle: www.nytimes.com
 
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Amazon Cyber Monday Woche: Die besten Tagesangebote

reported by doelf, Mittwoch der 23.11.2016, 09:00:42
Abgesehen von unzähligen Blitzangeboten hat Amazon auch am heutigen Mittwoch wieder interessante Tagesangebote in seiner Cyber Monday Woche. Da wären die PlayStation 4, die Systemkamera Alpha 6000 sowie diverse Audio-Produkte von Sony, Bildschirme von BenQ, Projektoren von Acer, Schuhe und Taschen von Camel Active, Sport- und Freizeitartikel von Ultrasport, Haushaltsgeräte von AEG, Kochgeschirr von Zwilling, PC-Zubehör wie Mäuse, Tastauren, Arbeitsspeicher, Festplatten und USB-Sticks sowie Whisky aus den USA und ein Herren-Anzug von s.Oliver BLACK LABEL.

Hier die interessantesten Tagesangebote für Mittwoch, den 23. November 2016: Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Core Temp 1.5.1 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 23.11.2016, 08:35:27
Core Temp liest die Temperatur der Prozessorkerne aus und nutzt hierzu die digitalen Wärmesensoren (DTS), welche sich im Inneren der CPU befinden. Die neue Version 1.5.1 unterstützt nun auch Intels CPU-Generationen "Kaby Lake", "Apollo Lake" und "Avoton". Zudem wurde ein Speicherleck, das auf einigen Maschinen auftreten konnte, geschlossen.

Für Core-Prozessoren aus der 32- und 45-nm-Fertigung wurde der Multiplikator korrigiert und der Stromverbrauch soll zuverlässiger erkannt werden. Auch eine falsche VID-Anzeige bei Prozessoren von Intel und AMD (ab der APU-Generation Trinity) wurde berichtigt. Intels Lynnfield-Modelle Core i5-760 und i7-870S werden wieder erkannt und VIAs Eden X4 nicht mehr als "VIA QuadCore" gemeldet. Für die 22-nm-Atom-SoCs der Silvermont-Generation wurden die TjMax-Angabe korrigiert. Ein Problem bleibt: Einige Rechner, auf denen Windows 10 Anniversary läuft, melden auch weiterhin einen Fehler beim Laden des Treibers.

Download: Core Temp 1.5.1
 
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Amazon Cyber Monday Woche: Die besten Tagesangebote

reported by doelf, Dienstag der 22.11.2016, 15:21:44
Abgesehen von unzähligen Blitzangeboten hat Amazon auch am heutigen Dienstag wieder interessante Tagesangebote in seiner Cyber Monday Woche. Da wären Sonys PlayStation 4 und die Xbox One S von Microsoft, Surround AV-Receiver von Denon, das Tablet Lenovo TAB2 A10-30, Bildschirme, Haushaltsgeräte, Kondome und Gleitgel, TV-Serien-Komplettboxen, Gasgrills, Fotoobjektive und und und...

Hier die interessantesten Tagesangebote für Dienstag, den 22. November 2016: Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Facebook-Nachrichten verteilen Viren per Vektorgrafik

reported by doelf, Dienstag der 22.11.2016, 12:44:58
Dass Facebook-Nutzer über Nachrichten mit virenverseuchten Anhängen bombardiert werden, ist nicht neu - man erinnere sich nur an die LOL-Welle im Jahr 2014. Doch während der Angriff damals über ZIP-Archive mit Java-Archiven (.JAR) stattfand, werden derzeit auf den ersten Blick harmlose Bilder genutzt. Es handelt sich allerdings nicht um Binärbilder, sondern um Vektorgrafiken des Typs .SVG.

Auch auf Au-Ja.de setzen wir massiv auf das SVG-Format, denn es hat gegenüber Pixelbildern einen entscheidenden Vorteil: Skalierbare Vektorgrafiken enthalten nur Text, welcher die Lage, Form und Farbe der grafischen Elemente beschreibt. Die Grafik selbst wird entsprechend dieser Anleitung vom Webbrowser gezeichnet und ist somit immer scharf, egal in welcher Größe sie eingebunden wird. Insbesondere für dynamische Webseiten ist SVG die optimale Lösung.

Doch das SVG-Format bietet auch die Möglichkeit, Sprachen wie JavaScript einzubinden, beispielsweise für Animationen oder Interaktivität. Und genau das nutzen die Angreifer aus, um ihren Schadcode an Facebooks Filtern vorbeizuschleusen. Wie der Sicherheitsforscher Bart Blaze auf seinem Blog berichtet, ist der enthaltene JavaScript-Code "stark verschleiert". Dies soll eine Entdeckung des Schadcodes erschweren und dessen wahre Ziele verbergen.

Blaze selbst wurde vom JavaScript-Code auf eine nachgemachte YouTube-Seite weitergeleitet. Diese will angeblich ein Video abspielen, für das aber erst noch ein Codec installiert werden muss. Ja, dieser Trick ist alt, aber er funktioniert auch heute noch bei unzähligen Internetnutzern. Bei Blaze kam der Codec in Form einer Erweiterung, welche das Recht erbittet, die Inhalte aller aufgerufenen Webseiten mitlesen und verändern zu dürfen. Mit dieser Berechtigung kann die Erweiterung beispielsweise die Zugangsdaten des Benutzers abgreifen und weitere Facebook-Nutzer anschreiben.

Peter Kruse, ein Kollege von Blaze, wurde auf die gleiche Weise mit dem Downloader Nemucod infiziert, der sogleich versuchte, den Verschlüsselungstrojaner Locky zu installieren. Es ist also Vorsicht geboten! Wer die schädliche Erweiterung versehentlich installiert hat, sollte diese umgehend entfernen und seine Virenschutzsoftware mit einer vollständigen Überprüfung des Systems beauftragen.
 
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Symantec will LifeLock für 2,3 Milliarden US-Dollar übernehmen

reported by doelf, Dienstag der 22.11.2016, 09:40:44
Symantec, ein bekannter Anbieter von Sicherheits-Software, hat die Übernahme der US-Firma LifeLock angekündigt. LifeLock verspricht seinen Kunden, sie vor Identitätsdiebstahl zu schützen. Der Zukauf ist Symantec 2,3 Milliarden US-Dollar wert, dies entspricht einem Preis von 24 US-Dollar je Aktie.

Die Verwaltungsräte der beiden Firmen sind sich bereits einig, die Aktionäre von LifeLock und die Aufsichtsbehörden müssen indes noch zustimmen. Sollten alle Parteien grünes Licht erteilen, kann das Geschäft noch im ersten Quartal 2017 abgeschlossen werden. Laut Symantec wurden im Jahr 2015 weltweit 650 Millionen Personen Opfer von Cyberkriminalität. Daher seien die Internetnutzer bereit, mehr Geld für ihre Sicherheit auszugeben. Und Symantec will sich mit Hilfe von LifeLock ein großes Stück aus diesem auf 10 Milliarden US-Dollar geschätzten Markt herausschneiden.

Die Firma LifeLock wurde 2005 von Todd Davis gegründet. Sie verspricht, das Internet nach verdächtigen Transaktionen zu durchsuchen und ihre Kunden über einen möglichen Identitätsdiebstahl zu informieren. Die digitale Identität soll im Anschluss wiederhergestellt werden, wobei das Unternehmen zu diesem Punkt kaum Details liefert. Zuletzt gibt es noch eine Art Versicherung, die Anwaltskosten und andere Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von bis zu einer Million US-Dollar übernimmt. Die Höhe dieser Summe orientiert sich allerdings an den monatlichen Kosten für das Abonnement.

LifeLock ist nicht unumstritten: Firmengründer Todd Davis veröffentlichte im Rahmen einer Werbekampagne seine Sozialversicherungsnummer und wurde in der Folge zwischen 2007 und 2008 in mindestens 13 Fällen ein Opfer von Identitätsdiebstahl. Ob das sonderlich schlau war, darf bezweifelt werden. Für eine weitere Kampagne, die einen 100-prozentigen Schutz vor Identitätsdiebstahl versprach, wurde LifeLock im Jahr 2010 von der US-Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) aufgrund irreführender Versprechungen mit einer Strafe in Höhe von 12 Millionen US-Dollar belegt.
 
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Sicherheitskamera nach 98 Sekunden mit Wurm infiziert

reported by doelf, Montag der 21.11.2016, 17:45:44
Der Sicherheitsforscher Rob Graham wollte sich einmal näher ansehen, wie leicht sich das Internet der Dinge von Schadsoftware übernehmen lässt. Dazu kaufte er bei Amazon die kabellose Sicherheitskamera JideTech GTN-HQ1045MW, platzierte sie hinter einem Raspberry Pi, welcher als Firewall zum Rest seines Netzwerks diente, und wartete ein paar Sekunden.

Nach gerade einmal 98 Sekunden hatte die erste Schadsoftware Kontakt zur Kamera aufgenommen und sich erfolgreich auf dem Root-Konto angemeldet. Zuvor scheiterten bereits zwei Versuche, das Admin-Konto zu übernehmen. Dieser erste Angriff erfolgte nicht durch das Mirai-Bot-Netz, das IoT-Geräte seit Wochen für gezielte DDoS-Angriffe auf Firmen und Internetstrukturen missbraucht, sondern durch "etwas sehr ähnliches". Im Anschluss versuchte der Schädling, einen Download per wget oder tftp (Trivial File Transfer Protocol) zu initiieren. Als dies scheiterte, wurde der Schadcode zu Fuß per "echo -ne" installiert. In unter fünf Minuten hatte auch Mirai die Kamera erspäht und als weiteren IoT-Zombie in ihr Bot-Netz aufgenommen. Nun kann die Kamera von außen angezapft und für DDoS-Angriffe auf Dritte missbraucht werden. Zudem sucht sie im lokalen Netz und im Internet nach weiteren Opfern, um den Wurm weiter zu verbreiten.

Angesichts der extrem schnellen Infektion würden nicht einmal Firmware-Updates helfen, es sei denn man würde diese herunterladen und einspielen, bevor die Kamera selbst ins Netz gelassen wird. Profis können ihr lokales Netz ausreichend per Firewall abschotten, doch die meisten Endkunden sind mit einer solchen Aufgabe schlicht und einfach überfordert. Und wie so oft liegt das Problem in einer schlampigen Grundkonfiguration begründet: Auf IoT-Geräten läuft zumeist Linux und dieses Betriebssystem hat eine komplexe Benutzer- und Rechteverwaltung. Doch statt diese Chance zu nutzen, verwenden die Hersteller keine oder leicht zu erratende oder ohne großen Aufwand auslesbare Passwörter für die mächtigen Root- und Admin-Konten. Ein weiteres Problem besteht in veralteter Software, denn die Hersteller pflegen ihre Linux-Lösungen nur selten. Wenn eine Konfiguration mal läuft, bleibt sie oft über Jahre unverändert.

Das Beispiel von Rob Graham zeigt, wie wehrlos die Käufer von IoT-Geräten heutzutage sind: Gerade gekauft und kaum angeschlossen, da ist das neue Gerät auch schon gehackt und wird von Kriminellen kontrolliert. Und nicht nur billige NoName-Produkte aus Fernost sind betroffen, sondern auch auch bekannte Marken. Und während der Benutzer nicht einmal weiß, dass er die Kontrolle über seine IoT-Geräte längst verloren hatte, drücken sich die Hersteller um eine ausreichende Absicherung. Natürlich aus Kostengründen, denn gewissenhafte Programmierer sind teuer. Es ist höchste Zeit, dass der Gesetzgeber tätig wird und Produkte auch aufgrund unzureichend abgesicherter Software und verweigerter Softwarepflege vom Markt nimmt.
Quelle: twitter.com
 
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Tipp: Microsoft Surface Pro 4 für 799,- Euro

reported by doelf, Montag der 21.11.2016, 09:40:42
Im Rahmen seiner Cyber Monday Woche hat unser Partner Amazon heute Microsofts Surface Pro 4 für 799,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten im Tagesangebot. Im Lieferumfang enthalten sind auch die Tastatur Microsoft Type Cover, Windows 10 Pro sowie ein Jahr Nutzung von Office 365 Home. Laut Amazon beläuft sich der Preisvorteil auf 250 Euro.

Das Tablet, welches sich dank des inkludierten Type Cover auch als Notebook verwenden lässt, ist mit einem Gewicht von 786 Gramm sehr leicht. Möglich macht dies die Verwendung von Magnesium als Gehäusematerial. Der Rechner misst 292,10 x 201,42 x 8,45 mm und obwohl der Touchscreen nur eine Bilddiagonale von 12,3 Zoll (31,242 cm) aufweist, beläuft sich die Bildschirmauflösung auf 2.736 x 1.824 Pixel (267 ppi). Microsoft setzt bei der Anzeige auf ein Seitenverhältnis von 3:2, das sich optimal zum Arbeiten eignet. Es gibt zwei Kameras mit 8 und 5 Megapixel Auflösung, beide unterstützen Videoaufnahmen in Full-HD (1080p).

Die angebotene Variante des Microsoft Surface Pro 4 kombiniert einen schnellen Intel Core i5 mit 4 GiB Arbeitsspeicher und einem 128 GB großen SSD. Zusätzlicher Speicherplatz lässt sich preiswert per microSD-Karte nachrüsten oder mit einem der beiden vollformatigen USB-3.0-Anschlüsse verbinden. In der CPU ist auch der Grafikkern Intel HD Graphics 520 integriert. Weitere Bildschirme lassen sich per Mini-DisplayPort anschließen oder kabellos per Miracast verbinden. Der Funkchip des Surface Pro 4 beherrscht neben WLAN gemäß IEEE 802.11a/b/g/n/ac auch Bluetooth 4.0. Bei der Videowiedergabe reicht eine Akkuladung für bis zu neun Stunden.

Zum Angebot: Microsofts Surface Pro 4 für 799,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Heute um 6 Uhr startet Amazons Cyber Monday Woche

reported by doelf, Montag der 21.11.2016, 00:00:28
Heute morgen um 6 Uhr startet unser Partner Amazon in seine diesjährige Cyber Monday Woche. Vom 21. bis zum 28. November 2016 gibt es wieder mehr als 10.000 Blitzangebote sowie interessante Tagesangebote zu entdecken. Was wann im Angebot sein wird, kann man 24 Stunden im Voraus auf Amazons Webseite oder per Amazon App prüfen.

Die App erlaubt es zudem, favorisierte Angebote auf "Beobachten" zu setzen. Pünktlich zum Start des Angebotes erhält man dann eine Erinnerung per Push-Benachrichtigung. Alle Angebote sind nur kurz verfügbar, zudem gelten die Sonderpreise nur, solange der Vorrast reicht. Ärgerlich ist dabei die Zweiklassengesellschaft bei Amazon: Wer Prime-Mitglied ist, kann 30 Minuten früher auf Blitzangebote zugreifen. Insofern scheint es lohnenswert, die Prime-Mitglied 30 Tage kostenfrei zu testen. Und auch das ist wichtig: Für Blitzangebote verfällt die Reservierung im Warenkorb nach 15 Minuten! Wer zusätzliche Produkte mitbestellen will, beispielsweise um Portokosten zu sparen, sollte diese schon vorher in den Warenkorb legen.

Wir wünschen viel Erfolg bei der Schnäppchenjagd!

UPDATE - Die interessantesten Tagesangebote für Montag, den 21. November 2016: Wichtige Hinweise: Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Thunderbird 45.5 behebt vier Fehler

reported by doelf, Sonntag der 20.11.2016, 22:17:30
Die Version 45.5 des E-Mail-Clients Thunderbird liegt zum Download bereit. Dieses Update behebt vier Fehler und bringt zwei Änderungen. So wurde die Zeichenbeschränkung für Twitter angepasst und die Auswahl des Empfängers soll nun wieder so funktionieren, wie es bis zur Version 24 üblich war. Bei einem kurzen Test konnten wir bei der Auswahl aus den Vorschlägen allerdings keinen Unterschied feststellen, selbst die Kombination aus schwebendem Mauszeiger und der Enter-Taste funktioniert wie zuvor.

Kommen wir zu den behobenen Fehlern: Bei einer Antwort mit ausgewähltem Text, der ein Zitat enthält, stimmte bisher die Zitatebene nicht. Dieses Problem wurde ebenso korrigiert wie das Nichtanzeigen einer E-Mail-Einladung, wenn deren Beschreibung Zeichen außerhalb des ASCII-Bereiches enthielt. Der Versuch, Mitteilungen nach dem Datum zu sortieren, während ein Schnellfilter aktiv ist, bleibt nicht mehr hängen. Zudem werden Mail-Adressen, die UTF-8-Zeichen gemäß RFC 6532 enthalten, im Kopfbereich nun korrekt angezeigt.

Obwohl der Thunderbird 45.5 bereits am Freitag freigegeben wurde, findet sich in der offiziellen Download-Sektion weiterhin die Version 45.4. Aus diesem Grund verweisen wir beim Download auf den Archiv-Server (vormals FTP-Server) von Mozilla.

Download: Thunderbird 45.5
 
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openSUSE 42.2: Leap, die Zweite

reported by doelf, Sonntag der 20.11.2016, 17:15:21
Ein Jahr nach der Premiere liegt die zweite stabile Version von openSUSE Leap zum Download bereit. Leap 42.2 verwendet den LTS-Kernel (Long Term Support) 4.4 und richtet sich an Anwender und Profis, die eine besonders robuste und zuverlässige Plattform suchen. Besondere Sorgfalt bei der Paketauswahl verspricht zudem eine hohe Sicherheit. Erstmals richtet sich Leap nicht nur an Desktop-Nutzer, sondern umfasst auch ein Server-Profil.

Im Gegensatz zum Rolling Release "Tumbleweed", das laufend aktualisiert wird, setzt "Leap" auf herkömmliche Versionssprünge. Damit ist "Tumbleweed" immer top aktuell, was allerdings auf Kosten von Stabilität und Kompatibilität gehen kann. "Leap" ist somit die konservativere, aber auch die sicherere Wahl. Als Unterbau von "Leap" dienen die Software-Komponenten des aktuellen SUSE Linux Enterprise - und zwar noch stärker als bei der ersten Version.

Der LTS-Kernel 4.4 beschleunigt die Dateisysteme und bringt eine Balance-Filter für Btrfs. Paravirtualisierung ist standardmäßig aktiviert und verschachtelte Virtualisierung durch KVM wird ebenfalls unterstützt. Deutliche Leistungsverbesserungen gibt es in den Bereichen IP Virtual Server und IPv6 und die Unterstützung von TPM (Trusted Platform Module) 2.0 verspricht eine höhere Sicherheit. Mit Plasma 5.8 umfasst Leap die erste LTS-Veröffentlichung von KDE.

Aus der Community stammen mehr als 1.400 zusätzliche Pakete, eine Steigerung um über 17 Prozent im Vergleich zur Version 42.1. Ein Beispiel hierfür ist GNU Health Version 3.0.4, eine freie und offene Management- und Analyse-Software für das Gesundheitswesen. Auch das "Prelude Security Information & Event Management System" (SIEM), das sicherheitsrelevante Ereignisse sammelt, sortiert, aufbereitet und meldet, und Plasma 5.8 gehören zu diesen Community-Anstrengungen.

Abgesehen von x86-64 unterstützt Leap 42.2 auch ARM-Architekturen auf Basis von ARMv7 und AArch64. Während ARMv7 (z.B. BananaPi, BeagleBoard-xM, BeagleBone, Cubie Board 1 und 2) erstmals von Leap unterstützt wird und somit einen Upgrade-Pfad für die Benutzer von OpenSUSE 13.2 eröffnet, ist die Portierung auf AArch64 (z.B. AMD Seattle, Raspberry Pi 3) weiter fortgeschritten und gilt inzwischen als stabil.

Download: openSUSE 42.2
 
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Windows-Klon: ReactOS 0.4.3 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 18.11.2016, 17:30:26
Der quelloffene Windows-Klon ReactOS liegt in der Version 0.4.3 zum Download bereit, es handelt sich um die vierte Veröffentlichung in diesem Jahr. Diesmal wurden 342 Fehler korrigiert, von denen einige bis ins Jahr 2006 zurückreichen. Verbesserungen gibt es rund um die Netzwerk- und DOS-Kompatibilität.


In ReactOS 0.4.3 feiert die neue Winsock-Bibliothek ihre Premiere, an der schon seit einigen Jahren gearbeitet wurde. Unter Windows und ReactOS realisiert Winsock den Zugriff auf die Netzwerkkomponenten und stellt die benötigten Internetprotokolle zur Verfügung. Die neue Version soll schneller und zuverlässiger arbeiten und auch eine bessere Kompatibilität bieten. Hiervon profitieren die neueren Laufzeitversionen von Python sowie der Klient von Good old Games (GoG). Auch die virtuelle DOS-Maschine (NTVDM) wurde überarbeitet und kommt nun auch mit klassischen DOS-Spielen wie "Age of Empires" und "Command & Conquer" zurecht.

Hinter den Kulissen schreitet die Arbeit an der Windows-Shell-API und am Speichermanagement voran. Die neue Version des Speichermanagers - Another Rewrite of the Memory Manager Module (ARM3) - bringt grundlegende Unterstützung für die Segmentierung und soll in naher Zukunft einsatzbereit sein. ReactOS 0.4.3 gibt es wahlweise als Live-CD oder als Installationsabbild. Vorgefertigte Abbilder für virtuelle Maschinen fehlen allerdings und auch der Quellcode wird noch nicht zum Download angeboten.

Download: ReactOS 0.4.3
Quelle: www.reactos.org
 
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Weiterverkäufer von Googles Pixel werden ausgelöscht

reported by doelf, Freitag der 18.11.2016, 14:06:51
Was Google sagt, ist Gesetz. Und wer sich nicht an Googles Gesetze hält, wird ausgelöscht. Vorläufig nur digital, aber das kann ja noch ausgebaut werden. Die Sperrung aller Google-Konten ist für viele jedoch schon schmerzhaft genug, denn die Betroffenen erhalten nicht einmal die Möglichkeit, ihre Daten zu sichern.

Doch was muss man tun, um Google derart zu erzürnen? Nun, es reicht aus, ein Smartphone aus der Pixel-Serie an einen Händler weiterzuverkaufen, denn damit verstößt man gegen Googles Geschäftsbedingungen. Dies gilt sowohl für Geräte, die im Rahmen des "Project Fi" erworben werden, als auch für jene, die aus dem "Google Store" stammen. Googles stuft jene, die an einem kommerziellen Weiterverkauf beteiligt sind, als Betrüger ein. Als Strafmaßnahme werden die Kundenkonten gesperrt.

Betroffene Kunden können Einspruch einlegen und ihren Fall prüfen lassen. Sollte Google gegen sie entscheiden, wird das Konto endgültig geschlossen. Dies gilt insbesondere für Wiederholungstäter. Unklar ist, was mit den Daten der Benutzer geschieht. Diese sind laut Google zwar Eigentum der jeweiligen Benutzer, doch man kann seine Daten nur sichern, solange das Konto aktiv ist. Ist man erst einmal draußen, gibt es auch keinen Zugriff auf die Daten mehr.

Laut Google wurden in erster Linie Konten gesperrt, die man extra für den Weiterverkauf von Pixel-Telefonen angelegt hatte. Laut DansDeals.com sind aber auch über 200 normale Nutzer betroffen, die einfach nur ein paar Dollar verdienen wollten. Google hat inzwischen zugesagt, die gesperrten Kundenkonten zu prüfen und gegebenenfalls wieder freizugeben. Bisher ist dies allerdings noch nicht geschehen, schreibt DansDeals.com.
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14971 für PCs

reported by doelf, Freitag der 18.11.2016, 10:21:56
Microsoft hat einen neuen Insider Preview Build von Windows 10 für PCs im Fast-Ring veröffentlicht. Der Build trägt die Nummer 14971 und bringt eBook-Unterstützung für den Webbrowser Edge. Für Smartphones gibt es diesmal keine neue Testversion. Damit bleibt auch das Problem, dass sich auf Telefonen keine zusätzlichen Sprachen, Tastaturlayouts oder Sprachpakete mehr installieren lassen, vorerst bestehen.

Die Neuerungen
Der Webbrowser Edge unterstützt jetzt das EPUB-Format und kann somit zum Lesen von elektronischen Büchern genutzt werden. Wenn man eine EPUB-Datei mit Edge öffnet, bietet der Browser die Konfiguration von Schriftart, Textgröße und Farbdarstellung (hell, sepia, dunkel) an. Man kann in den Büchern nach Wörtern und Formulierungen suchen, blättern sowie Lesezeichen anlegen. Es gibt aber auch einen Haken: Derzeit öffnet Edge ausschließlich EPUB-Dateien ohne Kopierschutz, was praktisch alle gekauften Bücher ausschließt.

Der Build 14971 ist ein weiterer Schritt in Richtung des für Anfang 2017 geplanten "Creators Update" und so wundert es nicht, dass Microsoft seinem Betriebssystem eine Vorschauversion der App "Paint 3D" beilegt. Das Programm, mit dem Windows-Nutzer 3D-Inhalte erstellen können, ist derzeit nur in englischer Sprache verfügbar, weitere Sprachen sollen aber in Kürze folgen. "Remix 3D", das Community-Gegenstück zu "Paint 3D", ist seit gestern auch für Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz verfügbar. Die App "Windows Holographic First Run" ist ebenfalls enthalten, bleibt vorerst aber ohne Funktion.

Eine unerwartete Änderung betrifft die Kommandozeile: Der alte "Command Prompt" (cmd.exe) hat ausgedient und wird durch die "PowerShell" ersetzt. Sowohl die Eingabe "cmd" als auch "powershell" startet ab sofort die "PowerShell". Wer lieber beim "Command Prompt" bleibt, kann diesen unter "Einstellungen", "Personalisierung", "Taskleiste" reaktivieren. Es gibt auch eine neue Beta-Version der App "Get Office", welche das Office-Erlebnis verbessern soll. Weiterhin wurde die Eingabe japanischer und chinesischer Schrift verbessert.

Behobene Fehler
Im Sketchpad sollen Winkelmesser und Einfärbung zuverlässiger funktionieren und beim Aufräumen der Festplatte wird der Ordner Windows.old wieder restlos geleert. OAuth-Unterstützung für Yahoo Mail steigert die Sicherheit und macht den Mail-Abgleich zuverlässiger. Edge konnte zuweilen keine Links kopieren, vergaß angeheftete Tabs sowie die zuletzt genutzte Fenstergröße. Diese drei Probleme wurden ebenso behoben wie ein Fehler, bei dem Dialogfenster des Gerätemanagers den Neustart eines Rechners verhinderten. Dazu kommen einige Detailverbesserungen sowie die Abschaffung der experimentellen Snooze-Aktion für Tabs im Webbrowser Edge.

Bekannte Fehler
Zwei Fehler hat Microsoft noch nicht behoben: Ein Doppelklick auf Excel-Dokumente im Windows Explorer lässt die Tabellenkalkulation abstürzen und Spiele von Microsoft Studios frieren häufig schon bei Anzeige des Splash-Screens ein. Betroffen sind Titel wie "Microsoft Sudoku", "Jigsaw", "Minesweeper", "Taptiles" und "Treasure Hunt". Drei weitere Fehler sind neu hinzugekommen: Der Zugriff auf die Akkukonfiguration unter "Einstellungen", "System" lässt die Einstellungen-App abstürzen, die Helligkeitstasten von Notebooks sind ohne Funktion und Apps wie Store, Photos und People starten im Leerlauf von selbst.
 
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Smartphones: Samsung und Apple verlieren Marktanteile

reported by doelf, Freitag der 18.11.2016, 09:20:27
Die Analysten von Gartner melden sinkende Marktanteile für Samsung und Apple, während die chinesischen Smartphone-Hersteller Huawei, Oppo und BBK im dritten Quartal 2016 kräftig zulegen konnten. Insgesamt ist der weltweite Smartphone-Absatz um 5,4 Prozent auf 373,3 Millionen Geräte gewachsen.

Samsung konnte zwischen Juli und September 71,7 Millionen Smartphones verkaufen, vor einem Jahr waren es noch 83,6 Millionen Einheiten gewesen. Damit sinkt der Marktanteil der Südkoreaner von 23,6 auf 19,2 Prozent. Ein Grund für diesen deutlichen Einbruch dürfte der Rückruf des Galaxy Note 7 gewesen sein. Auch Apples iPhone verkaufte sich deutlich schlechter als im Vorjahreszeitraum: 43,0 Millionen Geräte bedeuten einen Marktanteil von 11,5 Prozent nach 46,1 Millionen iPhones und 13,0 Prozent im dritten Quartal 2015. Doch trotz dieser Einbußen konnten die beiden Platzhirsche die Plätze eins und zwei verteidigen.

Die Verfolger kommen ausnahmslos aus China, allen voran Huawei mit 32,5 Millionen Smartphones (Q3/2015: 27,4 Millionen) und einem Marktanteil von 8,7 Prozent (Q3/2015: 7,7%). Auf Rang vier und fünf folgen die besonders schnell wachsenden Hersteller Oppo und BBK. Oppo konnte seinen Absatz mehr als verdoppeln - 24,9 Millionen statt 11,9 Millionen Einheiten - und auch beim Marktanteil - 6,7 statt 3,4 Prozent - ist dies beinahe gelungen. BBK kratzt mit 19,9 Millionen statt 10,4 Millionen Smartphones nur knapp an einer Verdopplung vorbei und konnte seinen Marktanteil von 2,9 auf 5,3 Prozent ausbauen.

Betrachtet man die Betriebssysteme der Smartphones, so ist die Kluft zwischen Android mit 87,8 Prozent (Q3/2015: 84,7%) und iOS mit 11,5 Prozent (Q3/2015: 13,0%) abermals gewachsen. Windows Mobile rutschte binnen eines Jahres von 1,7 auf 0,4 Prozent ab und Blackberry OS fiel von 0,3 auf 0,1 Prozent. Momentan scheint es sehr unwahrscheinlich, dass sich in den kommenden Jahren eine echte Alternative zu Android etablieren könnte.
Quelle: www.gartner.com
 
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Das kostenlose Upgrade auf Windows 10 ist weiterhin möglich

reported by doelf, Donnerstag der 17.11.2016, 14:24:13
Eigentlich hatte Microsoft das kostenlose Upgrade-Angebot auf Windows 10 am 29. Juli 2016 auslaufen lassen, doch auch dreieinhalb Monate später ist der kostenlose Umstieg für die Nutzer von Windows 7 und 8.1 weiterhin möglich. Und man muss nicht einmal irgendwelche Tricks anwenden, um ganz legal an ein aktiviertes Windows 10 zu gelangen.

Schon im August hatten wir bemerkt, dass sich Rechner mit Windows 7 oder 8.1 auch nach Ablauf des Upgrade-Angebots problemlos auf Windows 10 aktualisieren ließen: Einfach mit Microsofts Media Creation Tool eine DVD oder einen USB-Stick mit Windows 10 erstellen und unter Windows 7 bzw. 8.1 die Installation von diesem Datenträger aus starten. Am Ende dieser Prozedur war Windows 10 installiert und aktiviert.

Man konnte Windows 10 auch sauber aufsetzen, beispielsweise um die Boot-Festplatte gegen ein SSD zu tauschen. In diesem Fall musste man von der DVD bzw. dem USB-Stick booten und während der Installation die Lizenznummer des alten Windows 7 bzw. 8.1 angeben. Nach Einrichtung des Internetzugangs stellte Windows 10 eine Verbindung zu Microsofts Aktivierungsserver her und das neue Betriebssystem war einsatzbereit.

Gut, im August, wenige Tage nach Ablauf des Upgrade-Angebots, hatte das noch funktioniert, doch wie sieht es heute aus? Exakt genauso! Vor ein paar Tagen bekamen wir ein Problem-Notebook in die Finger, das die vergangenen Monate in seinem Karton verbracht hatte. Nachdem das Gerät wieder sauber funktionierte, störte nur noch das vorinstallierte Windows 8.1. Also haben wir Windows 10 aufgespielt und siehe da: Nach dem Upgrade war das Gerät aktiviert.

Bild

Microsoft hat zwar die aggressive Werbetrommel verstummen lassen, sonst aber rein gar nichts geändert. Und unserer Überzeugung nach wird man in Redmond auch zukünftig keine Schranken aufbauen, denn das Upgrade auf Windows 10 wird von Microsoft gewünscht. Jetzt sogar mehr denn je, weil die schnelle Verbreitung des neuen Betriebssystems zum Stillstand gekommen ist.
 
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BigData auf Android: Persönliche Daten wurden schanghait

reported by doelf, Donnerstag der 17.11.2016, 11:50:14
Als Schanghaien bezeichnete man früher die Verschleppung von Seeleuten zur Zwangsarbeit auf Schiffen. Heutzutage werden persönliche Daten gegen unseren Willen verschleppt und landen dann zuweilen in Schanghai (China). Eingesammelt werden die Daten natürlich nicht in finsteren Spelunken, sondern von Android-Telefonen.

Verantwortlich für den hierzulande illegalen Datenabgriff ist die Firma ADUPS Technology Co., Ltd. aus Shanghai, welche FOTA-Dienste (Firmware Over-The-Air) für Telekommunikationsunternehmen sowie Smartphone- und Chip-Hersteller anbietet. Um die richtige Firmware ausliefern zu können, benötigt ADUPS Informationen zum Modell, zum Status des Geräts und zur darauf installierten Software. Definitiv nicht benötigt werden Verbindungsdaten, die Inhalte von E-Mails und Mitteilungen sowie das Adressbuch. Dennoch hat ADUPS diese hochsensiblen Daten ausgelesen und auf eigene Server übertragen (bigdata.adups.com, bigdata.adsunflower.com, bigdata.adfuture.cn, bigdata.advmob.cn).

ADUPS erklärt, ein namentlich nicht benannter Kunde hätte das Unternehmen mit dieser Art der Datensammlung beauftragt. Es gehe darum, wirkungsvollere Maßnahmen gegen SPAM zu entwickeln. Doch so begrüßenswert eine bessere Bekämpfung unerwünschter Werbung auch sein mag, den heimlichen Zugriff auf Mitteilungen, Anrufe und Kontakte rechtfertigt sie nicht - insbesondere wenn weder der Benutzer noch der Hersteller der Telefone über dieses Vorgehen informiert wurden. Geschehen ist dies zumindest bei einigen Android-Modellen der Firma Blu Product, Inc., deren Produkte auch über Amazon vertrieben werden.

Blu hat gegenüber ADUPS protestiert, woraufhin die illegale Datensammlung zumindest für die Android-Geräte dieses Herstellers beendet wurde. Auch Google wurde eingeschaltet, um die Art der an ADUPS übertragenen Daten zu prüfen. Laut ADUPS handelt es sich um ein Versehen. Man habe die von Blu-Nutzern gesammelten Daten nicht an Dritte weitergegeben und zwischenzeitlich gelöscht. Offen bleibt, ob auch andere Hersteller betroffen waren oder sind. Zudem scheint ja zumindest ein Kunde für diese Art der Datenanalyse zu zahlen. Ob es sich dabei um einen Hersteller, ein Telekommunikationsunternehmen oder eine Behörde handelt, bleibt ebenfalls unklar.
 
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Weitere Details zum Firefox 50.0

reported by doelf, Donnerstag der 17.11.2016, 10:54:06
Mittlerweile sind die Änderungshinweise zum Firefox 50.0 verfügbar und es hat sich doch mehr getan, als nur das Beipacken von Emojis. Beispielsweise lassen sich auf weiteren Webseiten Videos ohne Plug-ins abspielen, SDK-Erweiterungen laufen schneller, der Download-Schutz wurde ausgeweitet und mehr Windows-Systeme profitieren von WebGL. Und natürlich wurden auch etliche Sicherheitslücken geschlossen.

Der Firefox verwendet das Widevine-Modul, welches von Google stammt, für die Plug-in-freie Wiedergabe von Videoinhalten. Widevine unterstützt Kopierschutzmaßnahmen, darunter neuerdings EME (Encrypted Media Extensions) für Googles Container-Format WebM. WebM EME steht beim Firefox 50.0 unter Windows und Mac OS X zur Verfügung. Weiterhin bieten SDK-Erweiterungen sowie jene, die vom SDK-Modul-Lader Gebrauch machen, eine bessere Leistung. Der Download-Schutz für Windows, Mac OS X und Linux wurde ausgeweitet und erkennt nun wesentlich mehr Arten von ausführbaren Dateien. Weitere Nutzer von Windows 7 bis 10 kommen in den Genuss von WebGL, Mozilla selbst spricht von mehr als 98 Prozent. Was die geschlossenen Sicherheitslücken betrifft, so zählen wir drei kritische, zwölf hochgefährliche, zehn mittelschwere sowie zwei harmlose Fehler. Abgesehen von diversen Speicherfehlern ist ein kritischer Heap-Überlauf in der 2D-Grafikbibliothek Cairo zu nennen, der mit Hilfe speziell präparierter SVG-Grafiken zum Einschleusen von Schadcode missbraucht werden kann.

Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), sowie all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man über die Tastenkombination Strg+Alt+r (Windows und Linux) bzw. Command+Alt+r (Mac OS), was allerdings nur auf Webseiten, für die Mozilla bereits eine Freigabe erteilt hat, funktioniert. Die Leseansicht kann man jetzt auch zum Ausdruck von Webseiten nutzen, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert und die südamerikanische Sprache Guarani als Lokalisierung hinzugefügt.

Download: Firefox 50.0 (32/64 Bit)
 
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NVIDIA GeForce 375.86 WHQL behebt Darstellungsdefizite

reported by doelf, Mittwoch der 16.11.2016, 15:06:11
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die WHQL-zertifizierte Version 375.86 aktualisiert. Der neue Treiber korrigiert störende Geisterbilder (Ghosting) sowie ein Verwischen von Bildschirminhalten (Smearing). Diese Darstellungsfehler traten mit dem vorherigen Treiber unter Windows 10 auf, während bei Windows 8.1, 8 und 7 das GeForce-Experience-Icon in der TNA fehlte. Auch dieses Problem wurde behoben.

Wenn man einen Fernseher des Herstellers Loewe an einer GeForce GTX 980 Ti anschließt, wird dieser nun auch unter Windows 8.1, 8 und 7 gefunden. Unter Windows 10 hat sich NVIDIA um Artefakte in GIF-Grafiken sowie um flackernde G-SYNC-Bildschirme bei 144 und 165 Hz gekümmert. Werden Grafikkarten des Typs GeForce GTX 1080 per SLI-HB-Brücke verbunden, lässt sich nun wieder Surround verwenden, und "Battle Carnival" wird nicht mehr fälschlich als "Bionic Commando" identifiziert. Im GeForce 375.86 WHQL sind zudem Game-Ready-Profile für "Tom Clancy's The Division Survival DLC", "Battlefield 1", "Steep" (Open Beta) und "Civilization VI" enthalten. Für "Call of Duty: Infinite Warfare" gibt es ein neues SLI-Profil und für "Steep" ein nicht empfehlenswertes 3D-Vision-Profil.

Die Treiberkomponenten zeigen sich unverändert: NView 148.03, PhysX-System-Software 9.16.0318, HD-Audio-Treiber 1.3.34.17 und GeForce Experience 3.1.0.52. Der neue Treiber unterstützt Windows 10, 8.1, 8.0 und 7 sowie Grafikkarten auf der Baureihe GeForce 400. Für Windows XP bietet NVIDIA den GeForce 368.81 vom 14. Juli 2016 an und unter Windows Vista sind - abhängig von der Grafikkarte - entweder der GeForce 365.10 vom 2. Mai 2016 oder die Version 365.19 vom 13. Mai 2016 aktuell.

Download: NVIDIA GeForce 375.86 (Windows 10/8.1/8/7 32/64-Bit)
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.11.3 Hotfix

reported by doelf, Mittwoch der 16.11.2016, 14:41:29
Seit Ende Oktober hat AMD vier Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht. Die neueste Version trägt die Nummer 16.11.3 und sie bringt Unterstützung für "Dishonored 2". Zudem werden die Anwendungen "Steam" und "Origin" nicht mehr beendet, sobald externe Grafikkarten auf Basis von AMDs X-Connect-Technologie vom Computer getrennt werden. Der neue Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, er funktioniert mit GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M - aber nicht mit APUs!

Die folgenden Fehler wurden noch nicht behoben: Einige Spiele verweigern den Start oder laufen langsam, wenn das Overlay der Applikation "Raptr" genutzt wird. Die Hardware-beschleunigte Wiedergabe von H.264-Videos im Webbrowser hat Probleme mit anderen Spielen und Anwendungen, die zeitgleich auf die Hardware-Beschleunigung zugreifen. Auch das Streaming auf P2P-Abspieler kann bei H.264-Inhalten zu Darstellungsfehlern führen, sofern eine Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 400 zum Einsatz kommt. "FIFA 17" hängt auf einigen Notebooks mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress.

Im Laufe des November sind auch ein paar neue Fehler hinzugekommen: Da wäre ein Startabsturz von "DOTA 2", wenn die Vulkan-API auf bestimmten GCN-Chips verwendet wird. "Battlefield 1" meldet sporadisch, dass die Grafikkarte entfernt wurde, und bei "Overwatch" flackern das Hauptmenü und die Charakter-Modelle im CrossFire-Betrieb.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.11.3 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Der Firefox 50.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 15.11.2016, 12:59:35
Der finale Firefox 50.0 liegt zum Download bereit und entspricht dem zweiten Finalkandidaten. Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), sowie all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt.

In die Leseansicht gelangt man über die Tastenkombination Strg+Alt+r (Windows und Linux) bzw. Command+Alt+r (Mac OS), was allerdings nur auf Webseiten, für die Mozilla bereits eine Freigabe erteilt hat, funktioniert. Die Leseansicht kann man jetzt auch zum Ausdruck von Webseiten nutzen, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert und die südamerikanische Sprache Guarani als Lokalisierung hinzugefügt.

Die offizielle Ankündigung des Firefox 50.0 steht noch aus, daher gibt es auch noch keine entsprechenden Änderungshinweise und auch noch keine Details über geschlossene Sicherheitslücken. Wir werden diese in Kürze nachreichen.

Download: Firefox 50.0 (32/64 Bit)
 
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WhatsApp führt Videoanrufe ein

reported by doelf, Dienstag der 15.11.2016, 12:30:40
Die Facebook-Tochter WhatsApp positioniert sich noch stärker als Skype-Herausforderer: Nach Nachrichten, Gruppen-Chats und Sprachanrufen bietet WhatsApp nun auch Videoanrufe. Die neue Funktion soll in den kommenden Tagen für alle WhatsApp-Nutzer freigeschaltet werden und plattformübergreifende Videotelefonie zwischen Android, iPhone und Windows Phone/Mobile ermöglichen.

Wie üblich betont WhatsApp, dass die neue Funktion dabei helfen soll, mit "Freunden, Familie und anderen Menschen, die einem nahe stehen, in Kontakt zu bleiben". Und in diesem Zusammenhang sei eine Bild- bzw. Videoübertragung durch nichts zu ersetzen. WhatsApps Videotelefonie soll dabei auch auf schwächeren Geräten sowie in langsameren Mobilfunknetzen funktionieren: "Wir möchten diese Funktion für alle Menschen verfügbar machen, nicht nur für diejenigen, die es sich leisten können, teure neue Telefone zu kaufen, oder die in Ländern mit den besten Mobilfunknetzen leben."

Zuletzt hatte WhatsApp mit neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweisen, welche eine umfassende Datenweitergabe an Facebook beinhalten, Schlagzeilen gemacht. Datenschützer aus ganz Europa zeigten sich bestürzt und protestierten gegen diesen Schritt, denn die beiden Unternehmen hatten im Rahmen der Übernahme von WhatsApp durch Facebook vor zwei Jahren zugesichert, ihre Datensätze getrennt zu halten. Aufgrund des großen Drucks hat Facebook die Datenweitergabe zumindest vorläufig eingeschränkt.
 
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Bundesverfassungsgericht: NSA-Selektoren bleiben geheim

reported by doelf, Dienstag der 15.11.2016, 11:55:56
Der zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts hat entschieden, dass die Bundesregierung die NSA-Selektorenlisten nicht an den zuständigen Untersuchungsausschuss herausgeben muss. Im konkreten Fall würden die Geheimhaltungsinteressen der Vereinigten Staaten von Amerika schwerer wiegen als das Beweiserhebungsrecht des Untersuchungsausschusses. Nur wenn die USA eine Freigabe erteilen, sei die Herausgabe möglich.

Nach Ansicht der Richter würde die "Missachtung einer zugesagten Vertraulichkeit" gegenüber den USA die "außen- und sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit der Bundesregierung nach verfassungsrechtlich nicht zu beanstandender Einschätzung der Regierung erheblich beeinträchtigen". Auch die "Funktions- und Kooperationsfähigkeit der deutschen Nachrichtendienste" würde Schaden nehmen. Wichtiger als die Aufklärung der Spionageziele seien Schutzgüter wie die "verfassungsmäßige Ordnung, der Bestand und die Sicherheit des Bundes und der Länder sowie Leib, Leben und Freiheit der Person". Diese werden zwar (noch) nicht durch USA, aber durch Terroristen bedroht, zu deren Bekämpfung eine internationale Zusammenarbeit der Geheimdienste notwendig sei. Der Bundesregierung bescheinigt das Gericht, ausreichende "Auskünfte zu den Schwerpunkten der Zusammenarbeit von Bundesnachrichtendienst (BND) und National Security Agency (NSA), zum Inhalt und zur Zusammenstellung der Selektoren, zur Filterung der Selektoren durch den BND sowie zur Anzahl der abgelehnten Selektoren erteilt" zu haben. Somit bestehe auch nicht "die Gefahr des Entstehens eines kontrollfreien Raumes".

Diese Rechtsauffassung ist problematisch, denn die parlamentarische Kontrolle wird erheblich eingeschränkt. Nur das, was die jeweilige Bundesregierung an Informationen freigibt, kann vom Untersuchungsausschuss geprüft werden. Ob diese Daten ein umfassendes Bild zeichnen, wissen nur der BND und die Regierung, zumal die Dokumente in der Praxis aufgrund umfangreicher Schwärzungen nur wenig preisgeben. Auch kann keine Kontrolle von möglicherweise verfassungswidrigen Praktiken stattfinden, wenn diese Verfahren gegenüber dem Untersuchungsausschuss nicht offengelegt werden. Die vergangenen Monate hatten zudem gezeigt, dass der BND über Jahre keine bzw. keine ausreichende Prüfung der Selektoren vorgenommen hatte und in dieser Hinsicht auch keinerlei Kontrolle des Geheimdienstes stattgefunden hatte. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts wird sich hieran auch nichts ändern: Der vom Parlament eingesetzt Untersuchungsausschuss bleibt einer Farce, die ein wenig an der Oberfläche kratzen darf und weder von der Regierung noch vom BND gewünscht wird. Und die Antwort auf die Frage "Quis custodiet ipsos custodes?" lautet weiterhin "Nemo".
 
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Wine 1.9.23 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 13.11.2016, 20:00:21
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.23 bringt weitere Farbformate für Direct3D sowie Direct2D-Unterstützung für farbige Schriften.

Es wurden Fehler rund um die Deinstallation von Programmen, die über eine MSI-Datei aufgespielt wurden, beseitigt und unter macOS wird nun der HID-Bus unterstützt. In den detaillierten Versionsinformationen finden sich darüber hinaus 32 behobene Fehler: "Myst V: End of Ages" soll wieder starten und das fehlende Zertifikat bei der Installation von Ciscos IP Communicator 7.0.4.0 wurde repariert. In PDF-Dateien, die mit Microsoft Office 2007 oder 2010 erstellt wurden, lässt sich wieder Text auswählen und kopieren. Zudem wurden Abstürze bei "Colin McRae Rally 2005", "Ethan Carter Redux", "Flame in the Flood", iMule, "Insane 2", "Into the Stars", Smart Cutter 1.9.4, "Sonic Heroes" (1.0), "Sonic Utopia", "Titan Souls Demo" (Steam) und "Unturned" behoben. Bei "Final Fantasy XI" wurden Instabilitäten, fehlende Charakter-Modelle und schwarze Bildschirme korrigiert.
Quelle: www.winehq.org
 
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Oracle Linux 7.3 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 13.11.2016, 19:08:14
Oracle Linux 7 Update 3 (kurz: 7.3) liegt zum Download bereit. Wie üblich liefert Oracle sein Linux mit zwei unterschiedlichen Kernel-Varianten aus und installiert standardmäßig seinen "Unbreakable Enterprise Kernel" (UEK) Release 4 (kernel-uek-4.1.12-61.1.18.el7uek, 64 Bit). Alternativ kann man einen zu Red Hat kompatiblen Kernel (kernel-3.10.0-514.el7, 64 Bit) nutzen, doch dieser beherrscht nicht alle Funktionen der Distribution. Seit dem Wechsel zur Version 7 werden keine 32-Bit-Prozessoren mehr unterstützt.

Neuinstallationen von Oracle Linux 7 Update 3 verwenden den UEK-R4-Kernel standardmäßig, während bei Updates der UEK-R3-Kernel erhalten bleibt. In diesem Fall muss man den Wechsel zu R4 manuell anstoßen. Im User-Space ist Oracle Linux weiterhin kompatibel zu Red Hat Enterprise Linux, so dass vorhandene Applikationen uneingeschränkt lauffähig bleiben und auch keine neuen Zertifizierungen erforderlich sind. UEFI Secure Boot wird im vollen Umfang unterstützt.

Download: Oracle Linux 7.3
 
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Marktanteile: Stillstand bei Windows 10

reported by doelf, Freitag der 11.11.2016, 15:32:28
Solange das Upgrade auf Windows 10 kostenlos war, konnte Microsoft viele Benutzer zum Umstieg bewegen. Doch seit Windows 10 nur noch käuflich zu erwerben ist, stagnieren die Marktanteile bei gut 22 Prozent. Windows 7 konnte indes wieder leicht zulegen und lief laut Netmarketshare im Oktober 2016 auf 48,38 Prozent der Computer.

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Damit bleibt Windows 7 die unangefochtene Nummer eins und konnte seit August 1,13 Punkte gutmachen, während Windows 10 im selben Zeitraum um 0,40 Punkte auf 22,59 Prozent abgesackt ist. Das ist erstaunlich, denn fast alle neuen PCs werden mit Windows 10 ausgeliefert und für ältere Windows-Versionen bieten die Hersteller erst gar keine Treiber mehr an. Microsoft dürfte diese Entwicklung ganz und gar nicht schmecken, schließlich hatte man in Redmond auf eine zügige Machtübernahme durch Windows 10 gesetzt. Doch ohne preisgünstige Upgrade-Optionen wird das nichts werden.

Auf Platz drei finden wir Windows 8.1 mit einem Marktanteil von 8,40 Prozent (+0,57), Windows XP ist indes auf 8,27 Prozent (-0,84) und damit auf Rang vier abgerutscht. Es folgt der Verlierer des Monats, Mac OS X 10.11, mit 2,74 Prozent (-1,33), denn der Gewinner des Monats, macOS 10.12, kommt bereits auf einen Marktanteil von 1,37 Prozent (+1,16). Im Gegensatz zu Microsoft hat Apple weniger Probleme, seine Benutzer auf der aktuellen OS-Ausgabe zu halten. macOS 10.12 lag im Oktober auf Platz acht mit klarem Kurs auf Rang fünf.

Zunächst muss macOS 10.12 aber Linux (2,18%; -0,05) und Windows 8.0 (2,17%, +0,39) überholen. Während sich Linux seit Juni 2016 über der 2-Prozent-Marke hält, überrascht der aktuelle Aufschwung bei Windows 8.1 und 8.0. Eventuell wirken sich derzeit Abverkäufe von Restposten aus, bei denen das kostenlose Upgrade auf Windows 10 nicht mehr möglich ist. Mac OS X 10.10 (1,36%, -0,17) und Windows Vista (1,10%, +0,01) komplettieren die Top 10. Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und teilen sich die restlichen 1,43 Prozent des Marktes.
 
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AMD liefert erste Profi-Karten der WX-Serie aus

reported by doelf, Freitag der 11.11.2016, 11:52:17
Seit ein paar Tagen liefert AMD die Ende Juli angekündigten Workstation-Grafikkarten der neuen WX-Serie aus. Die Chips dieser Grafikkarten basieren auf der Polaris-Generation und werden im 14-nm-FinFET-Prozess bei Globalfoundries gefertigt. Sie leisten bis zu 5,7 TFLOPS bei Berechnungen mit einfacher Genauigkeit.

Polaris, die vierte Entwicklungsstufe der GCN-Architektur (Graphics Core Next), bringt viele Verbesserungen sowie die Halbierung der Strukturgröße von 28 auf 14 nm. Die neuen Profi-Karten unterstützen moderne 3D-Schnittstellen wie DirectX 12 oder Vulkan und die Bildschirmanschlüsse wurden auf DisplayPort 1.4-HDR und HDMI 2.0 hochgerüstet.

Hier ein kurzer Überblick:
  • Radeon Pro WX 7100: 799 US-Dollar
    AMD hatte einen Preis "unter 1.000 US-Dollar" versprochen und ruft nun bescheidene 799 US-Dollar auf. Die Karte, welche für anspruchsvolle Aufgaben aus den Bereichen Ingenieurswesen, Medien und VR-Inhalte gedacht ist, leistet 5,7 TFLOPS bei Berechnungen mit einfacher Genauigkeit und übertrifft die Mitbewerber in dieser Preisklasse um 45 Prozent. Als Messlatte verwendet AMD die Software Solidworks 2015.11. Die GPU umfasst 36 Recheneinheiten aus 2.304 Stream-Prozessoren, sie kann auf 8 GiB GDDR5-Speicher zugreifen. Die Radeon Pro WX 7100 hat einen Lastverbrauch von 130 Watt ist bereits im Handel erhältlich.

  • Radeon Pro WX 5100: 499 US-Dollar
    Dieses Mittelklassemodell wird ab dem 18. November 2016 zu Preisen ab 499 US-Dollar ausgeliefert. AMD sieht insbesondere die Produktentwicklung mit Hilfe von VR-Werkzeugen als Einsatzgebiet dieser Karte und verspricht einen Leistungsvorteil von 41 Prozent gegenüber den Mitbewerbern. Dieser Wert wurde unter Verwendung von der Siemens PLM Software NX ermittelt. Die 28 Recheneinheiten (1.792 Stream-CPUs) der Radeon Pro WX 5100 leisten 3,9 TFLOPS in Berechnungen mit einfacher Genauigkeit. Zu 8 GiB GDDR5-Speicher gesellt sich ein geringer Stromverbrauch von 75 Watt.

  • Radeon Pro WX 4100: 399 US-Dollar
    Das neue Einstiegsmodell wird bereits verkauft und bringt für 399 US-Dollar immerhin 2 TFLOPs auf die Waage, natürlich bei einfacher Genauigkeit. Dank halber Bauhöhe und einem Lastverbrauch von 50 Watt ermöglicht dieses Modell CAD-Workstations im Small Form Factor (SFF). Die 16 Recheneinheiten (1.024 Stream-Prozessoren) sollen die Produkte der Mitbewerber um den Faktur 2,4 übertreffen, auch wenn 4 GiB GDDR5-Speicher für eine Workstation-Karte nicht gerade üppig sind. Die Ausstattung soll ausreichen, um CAD-Anwendungen auf vier 4K-Bildschirmen mit einer Bildwiederholrate von 60 Hertz zu verwenden.
AMD verspricht einen VIP-Kundendienst, der rund um die Uhr innerhalb von maximal fünf Minuten erreichbar ist, sowie drei Jahre Garantie. Zudem gibt es nach der Produktregistrierung eine eingeschränkte Garantie mit einer Laufzeit von sieben Jahren zum Nulltarif. Das klingt vielversprechend.
Quelle: www.amd.com
 
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Google schließt vier Sicherheitslücken in Chrome

reported by doelf, Donnerstag der 10.11.2016, 19:27:18
Goolge hat vier Sicherheitslücken in seinem Webbrowser Chrome geschlossen, darunter zwei hochgefährliche Schwachstellen. Für Windows ist die Version 54.0.2840.99 verfügbar und für Mac OS X liegt die Version 54.0.2840.98 zum Download bereit. Das Update für Linux ist noch nicht fertig, soll aber in Kürze nachgereicht werden.

Drei der Fehler wurden von externen Forschern gefunden: Für die Entdeckung einer hochgefährlichen Heap-Manipulation in FFmpeg erhält Paul Mehta 5.500 US-Dollar Finderlohn und an Choongwoo Han werden 5.000 US-Dollar für einen ausufernden Speicherzugriff in der JavaScript-Engine V8 gezahlt. Ein mittelschweres Datenleck in den Erweiterungen beschert Rob Wu immerhin 1.000 US-Dollar.

Download:
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14965 für Smartphones und PCs

reported by doelf, Donnerstag der 10.11.2016, 16:08:44
Microsoft hat einen neuen Insider Preview Build von Windows 10 für Smartphones und PCs im Fast-Ring veröffentlicht. Der Build trägt die Nummer 14965 und alle Neuerungen, darunter ein virtuelles Touch-Pad, konzentrieren sich auf die PC-Variante. Für Windows-Telefone beschränken sich die Änderungen auf ein paar Korrekturen, doch es gibt auch ein neues Problem.

Die Neuerungen für PCs
Wer ein Windows-Tablet verwendet, wird sich über das virtuelle Touch-Pad (siehe Bildschirmfoto) freuen. Wenn man die Anzeige des Tablets auf einen Bildschirm oder Fernsehapparat erweitert, musste man zur Bedienung des zweiten Displays bisher eine Maus verwenden. Nun gibt es das virtuelle Touch-Pad als Alternative und diese funktioniert wie ein Precision-Touchpad und lässt sich auch genauso konfigurieren.

virtuelles Touch-Pad

Die aktualisierte App Sticky Notes 1.2.9.0 erweitert die Insights-Unterstützung auf weitere Regionen und Sprachen. Die deutsche Version kann jetzt E-Mail-Adressen, URLs, Telefonnummern und Börsenkurse erkennen, während Adressen und Uhrzeiten noch nicht funktionieren. Probleme rund um Undo/Redo wurden behoben und ein Kontextmenü zum Kopieren und Einfügen eingebaut. Mit Strg + B (fett), Strg + I (kursiv), Strg + N (neue Notiz) und Strg + D (Notiz löschen) wurden zudem einige Tastaturkürzel eingebaut.

Der Windows Ink Workspace ermöglicht jetzt direkten Zugriff auf die sechs zuletzt genutzten Apps sowie auf die Stiftkonfiguration, diese enthält nun auch eine Verknüpfung zum Handschrift-Trainingswerkzeug. Unter der Haube wurde die Handschrifterkennung verbessert und Sketchpad lädt komplexe Zeichnungen schneller. Den Winkelmesser kann man mit dem Scroll-Rad der Maus vergrößern und verkleinern, zudem wurde ein Absturz beim zeitgleichen Zeichnen und Ändern der Größe behoben.

Die Adresszeile im Registrierungseditor unterstützt die Kürzel "HKCR", "HKCU", "HKLM" und "HKU" als Ersatz für "HKEY_CLASSES_ROOT", "HKEY_CURRENT_USER", "HKEY_LOCAL_MACHINE" und "HKEY_USERS", sie kann ab sofort auch per Strg + L (Alt + D bleibt erhalten) fokussiert werden. Bei den Virtuellen Maschinen (Hyper-V) wurden einige Probleme rund um die Zoom-Stufen und maximierte VM-Fenster korrigiert. Dazu kommen zahlreiche Fehlerbereinigungen wie Abstürze vom Internet Explorer, Windows Explorer und Cortana.

Bekannte Fehler für PCs
Diesmal führt Microsoft für die PC-Edition nur zwei ungelöste Probleme auf: Zum einen lassen sich Excel-Dokumente nicht durch einen Doppelklick im Windows Explorer öffnen, da die Tabellenkalkulation dann kommentarlos abstürzt. Wird die Datei aus Excel heraus geöffnet, gibt es keine Probleme. Zum anderen frieren Spiele von Microsoft Studios häufig schon bei Anzeige des Splash-Screens ein, betroffen sind Titel wie "Microsoft Sudoku", "Jigsaw", "Minesweeper", "Taptiles" und "Treasure Hunt".

Die Neuerungen für Mobiltelefone
Bei den Mobiltelefonen beschränken sich die Änderungen, wie eingangs erwähnt, auf Fehlerkorrekturen. Beispielsweise wird bei Auswahl eines unbegrenzten Datenkontingentes nicht mehr nach einer Grenze gefragt und man kann leichter zwischen der Datennutzung zweier SIM-Karten unterscheiden. Die Sprachführung kommentiert nun auch die Bedienung von Schiebern wie beim Lautstärkebalken. Der Webbrowser Edge soll nach Updates zuverlässiger starten und Cortana stürzt nicht mehr beim Anlegen von Terminen ab. Die Sprachassistentin versteht nun auch auf Französisch, wenn sie ein Foto, Video oder Selfie aufnehmen soll. Bisher hatte sie einfach nur Bing geöffnet. Bleibt noch die Textvorhersage für indisches Englisch, die deutlich schneller reagieren soll.

Bekannte Fehler für Smartphones
Nach der Installation des Build 14965 lassen sich keine zusätzlichen Sprachen, Tastaturlayouts oder Sprachpakete mehr installieren. Bereits installierte Sprachunterstützungen bleiben hingegen erhalten. Wer weitere Sprachen benötigt, muss zum offiziellen Windows 10 Mobile zurückkehren, die Sprachen, Tastaturlayouts oder Sprachpakete dort einspielen und kann im Anschluss zur aktuellen Insider Preview wechseln. Dieses Problem wird uns voraussichtlich noch ein paar Wochen erhalten bleiben.
 
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WhatsApp reduziert Datenaustausch mit Facebook

reported by doelf, Donnerstag der 10.11.2016, 14:10:24
Der Druck aus Deutschland und den anderen EU-Ländern zeigt Wirkung: WhatsApp hat den im August eingeführten Datenaustausch mit seiner Mutter Facebook deutlich reduziert - allerdings nur für die 28 EU-Staaten und auch nur vorläufig. Zudem lässt Facebook offen, was mit den bereits weitergegebenen Daten geschehen soll.

Ende August 2016 hatte WhatsApp seinen Benutzern neue Spielregeln diktiert, die einen umfassenden Datenaustausch mit Facebook beinhalten. Bestandskunden wurde ein Opt-out angeboten, neu angemeldete Benutzer mussten die Datenweitergabe indes akzeptieren. Datenschützer aus ganz Europa zeigten sich bestürzt und protestierten gegen diesen Schritt, denn die beiden Unternehmen hatten bei der Übernahme von WhatsApp durch Facebook versprochen, ihre Datensätze getrennt zu halten. Doch der 19 Milliarden US-Dollar teure Zukauf soll endlich Geld in Facebooks Kasse spülen.

In Deutschland verschickte zunächst die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) eine Abmahnung, doch Facebook weigerte sich, eine Unterlassungserklärung abzugeben. Dann untersagte der für Facebook Deutschland zuständige Datenschutzbeauftragte der freien Hansestadt Hamburg die Weitergabe der Daten, doch Facebook blieb stur. Der Druck wurde allerdings immer größer, da auch Großbritannien und Italien einen Verstoß gegen Datenschutzbestimmungen sehen. Nun ist Facebook eingeknickt und die Nutzung der WhatsApp-Daten deutlich reduziert.

Von Seiten des Unternehmens heißt es, die von WhatsApp stammenden Daten würden in den Ländern der Europäischen Union vorerst nicht mehr für Werbezwecke und Freundschaftsvorschläge verwendet. Beim Chat-Dienst soll der Datenaustausch weiterhin statt finden, um SPAM besser bekämpfen zu können. Dass die Daten nicht mehr verwendet werden, bedeutet allerdings nicht, dass die Datenweitergabe eingestellt wurde. Und es beutet ganz und gar nicht, dass Facebook bereits gesammelte Daten löschen wird. Derzeit bewegt sich das soziale Netzwerk auf dünnem Eis, denn auch im Heimatland USA ermittelt die Handelsbehörde FTC (Federal Trade Commission) aufgrund der umstrittenen Datenweitergabe.
Quelle: thetechnews.com
 
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Opera 41.0.2353.56 startet schneller

reported by doelf, Donnerstag der 10.11.2016, 12:10:30
Der norwegische Webbrowser Opera liegt in der Version 41 zum Download bereit, welche die Startzeiten des Programms um 86 Prozent verkürzen soll. Der Einsatz von Hardware-Beschleunigung bei Videokonferenzen und Video-Pop-outs reduziert die CPU-Last und ermöglicht längere Akkulaufzeiten. Als Unterbau für Opera 41.0.2353.56 dient Chromium 54.0.2840.87.


Ein Video sagt mehr als tausend Worte, daher zeigt obiger Clip den Start mit zwölf Tabs. Links sieht man Opera 40 und rechts Opera 41. Um die relevanten Tabs schneller anzeigen zu können, priorisiert die neue Version den zuletzt verwendeten Tab sowie alle angehefteten Tabs. Die Angabe 86 Prozent bezieht sich auf einen Start mit 42 Tabs, bei zehn Tabs sinkt der Vorteil auf 50 Prozent.

Bei Videokonferenzen über WebRTC versucht Opera, einen Codec auszuwählen, bei dem die Hardware-Beschleunigung des Grafikkerns genutzt werden kann. Ist keine Hardware-Beschleunigung möglich, reduziert Opera im Energiesparmodus die Auflösung des Videostreams. Beide Maßnahmen sollen die CPU-Last senken und dadurch die Akkulaufzeit verlängern. Gleiches gilt für Video-Pop-outs, die bisher ausschließlich in Software berechnet wurden und dabei eine hohe CPU-Last verursachten. Mit Opera 41 wird auch für Video-Pop-outs die Hardware-Beschleunigung genutzt, wodurch die CPU-Last um rund 30 Prozent sinken soll.

Das Icon für die personalisierten Nachrichten taucht nun endlich auch auf meinem Rechner auf - bis zur Version 40 glänzte es mit Abwesenheit. Man kann jetzt auch Nachrichten hinzufügen, ohne die genaue URL zum RSS-Feed zu kennen. Beispielsweise reicht die Angabe "au-ja.de" aus, um unseren Feed einzubinden. Neu ist zudem ein Nachrichtenverlauf, über den man zu vorherigen Ansichten zurückkehren kann.

Download: Opera 41.0.2353.56
Quelle: www.opera.com
 
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Microsoft: 14 Sicherheits-Updates und zwei 0-Day-Lücken

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 17:59:18
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im November 2016 sind es vierzehn neue Flicken, von denen fünf kritische Schwachstellen beheben. In zwei Fällen geht es um sogenannte 0-Day-Lücken, die bereits gezielt angegriffen werden.

Insgesamt wurden diesmal 83 Sicherheitslücken gestopft. 74 Fehler stecken in Microsofts eigenen Produkten, die übrigen neun finden sich in Adobes Flash Player. Der Flash Player wird von Microsoft für die Webbrowser Internet Explorer und Edge verwendet.

Hier nun die behobenen Sicherheitslücken in einer kurzen Zusammenfassung:
  • 17 Sicherheitslücken wurden in Edge entdeckt, darunter zwölf Speichermanipulationen, vier Datenlecks und eine Spoofing-Schwachstelle. Letztere wurde bereits öffentlich dokumentiert, gleiches gilt für eines der Datenlecks. Bisher wird noch keiner dieser Fehler angegriffen, in elf Fällen hält Microsoft baldige Angriffe allerdings für sehr wahrscheinlich.
  • 12 Sicherheitsprobleme wurden in Office entdeckt, darunter zehn Speichermanipulationen, ein Datenleck sowie eine DoS-Schwachstelle (Denial-of-Service). Zumindest für zwei Speicherbeschädigungen geht Microsoft von zeitnahen Angriffen aus, doch bisher wurden diese Fehler weder dokumentiert noch attackiert.
  • 10 Rechteerweiterungen wurden im Treiber des gemeinsamen Protokolldateisystems ausgemerzt. Die Ausnutzung dieser Bugs hält man in Redmond für "weniger wahrscheinlich". Keiner der Fehler wurde öffentlich dokumentiert.
  • 7 Schwachstellen betreffen den Internet Explorer, es handelt sich um vier Speicherbeschädigungen und drei Datenlecks. Für fünf der Lücken erwartet Microsoft schon bald Angriffe. Eines der Informationslecks wurde öffentlich dokumentiert, doch zumindest gibt es auch beim Internet Explorer keine neue 0-Day-Lücke.
  • 6 Probleme wurden im SQL-Server behoben, darunter fünf Rechteausweitungen und ein Informationsleck. Öffentliche Beschreibungen oder Angriffe auf diese Fehler sind nicht bekannt und nach Microsofts Einschätzung auch eher unwahrscheinlich.
  • 5 Sicherheitslücken stecken im Kernelmodustreiber, es handelt sich um drei Rechteerweiterungen und zwei Offenlegungen von Informationen. Eine der Rechteausweitungen (CVE-2016-7255) hatte bereits im Vorfeld für Schlagzeilen gesorgt, denn sie wird seit Tagen aktiv angegriffen. Auch für zwei weitere Rechteausweitungen erwartet Microsoft baldige Angriffe.
  • 4 Sicherheitslücken in der Grafikkomponente stellen ebenfalls eine große Gefahr dar: Im Falle zweier Speicherbeschädigungen sind Angriffe laut Microsoft wahrscheinlich, während eine dritte (CVE-2016-7256) bereits attackiert wird. Dies geschieht mittels Dokumenten und Webseiten, in die speziell gestaltete Schriften des Typs "Open Type Font" eingebettet wurden. Bug Nummer vier ist eine Offenlegung von Informationen.
  • 4 Rechteerweiterungen wurden im virtuellen Festplattentreiber entdeckt. Microsoft hält eine Ausnutzung für "weniger wahrscheinlich" und bisher wurde auch noch keines der Probleme öffentlich dokumentiert.
  • 3 Schwachstellen in Windows umfassen eine Remote-Code-Ausführung und zwei Rechteerweiterungen. Keiner der Fehler wurde bisher publiziert oder angegriffen, doch im Falle einer Rechteausweitung muss man schon bald mit Attacken rechnen.
  • 3 Fehler in den Authentifizierungsmethoden lassen sich zum Ausweiten von Rechten, zum Abgreifen von Daten sowie für DoS-Angriffe (Denial-of-Service) missbrauchen. Dokumentiert oder attackiert wurden diese Sicherheitslücken noch nicht und auch für die Zukunft sind Angriffe eher weniger wahrscheinlich.
  • 3 Sicherheitslücken verteilen sich auf eine kritische Remote-Code-Ausführung im Video-Control, eine Umgehung der Sicherheitsmaßnahmen des Boot-Managers und eine Rechteerweiterungen im Windows-Kernel. Keiner dieser Fehler wurde bisher publiziert oder angegriffen, doch zumindest beim Boot-Manager sieht Microsoft das Risiko von zeitnahen Attacken.
  • 9 kritische Schwachstellen kann man Microsoft nur bedingt ankreiden, denn diese befinden sich in Adobes Flash Player. Es wäre allerdings schön, wenn man diesen einfach weglassen würde.
Da sich unter den 83 behobenen Sicherheitsanfälligkeiten auch zwei 0-Day-Lücken finden, sollte man die Updates zeitnah einspielen.
 
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Amazon Prime wird um 41 Prozent teurer

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 14:35:38
Statt 49 Euro wird der Mitgliedsbeitrag für Amazon Prime im kommenden Jahr 69 Euro kosten, ein Aufschlag von 40,82 Prozent. Studenten zahlen dann 34 statt 24 Euro im Jahr, das sind sogar 41,67 Prozent mehr. Amazon begründet die Preiserhöhung mit dem größeren Leistungsumfang, welchen Amazon Prime inzwischen bietet.

Wer Amazon Prime abonniert, erhält für ein Jahr kostenlosen Premiumversand sowie Streaming-Zugriff auf 15.000 Filme und Serienepisoden sowie zwei Millionen Musikstücke. Für Kunden in Deutschland und Österreich ist auch der Zugang zur Kindle-Leihbücherei enthalten und man kann besondere Prime-Angebote nutzen. Diese Angebote sind entweder nur für Prime-Mitglieder erhältlich oder können von diesen früher genutzt werden.

Wer noch in diesem Jahr eine Amazon Prime 30-Tage Test-Mitgliedschaft abschließt, zahlt für die folgenden zwölf Monate lediglich 49 Euro (bzw. 24 Euro als Student). Wer seine Mitgliedschaft nach dem 1. Februar 2017 abschließt, muss 69 Euro (bzw. 34 Euro als Student) bezahlen. Bestehenden Prime-Mitgliedern, deren nächster Jahresbeitrag vor dem 1. Juli 2017 fällig wird, werden letztmalig 49 Euro (bzw. 24 Euro als Student) in Rechnung gestellt.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
Quelle: www.amazon.de
 
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Geschenkt: "Far Cry 3: Blood Dragon"

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 13:22:46
Ubisoft wird 30 Jahre und verschenkt zur Feier dieses Jubiläums insgesamt sieben digitale PC-Spiele an die Mitglieder des Ubisoft-Clubs. In diesen Monat gibt es den grellen Cyber-Shooter "Far Cry 3: Blood Dragon". Jeder, der über ein Ubisoft-Konto verfügt oder ein neues anlegt, wird Mitglied des Clubs. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.


"Far Cry 3: Blood Dragon" sieht aus wie ein billiger SciFi-Film aus den 80ern, dessen Handlung im Jahr 2007 spielt. Als Sergeant Rex Colt bedienen wir alle erdenklichen Cliches, töten die Schurken, bekommen die Frau und retten die Welt. Auch Cyborgs, Blutdrachen und Mutanten können uns nicht aufhalten, schließlich war 2007 dank der Atomkraft eine strahlende Zukunft. Keine Frage: Donald Trump würde "Far Cry 3: Blood Dragon" gefallen. Das Spiel hat die Einstufung USB ab 16 erhalten.

Download: Far Cry 3: Blood Dragon
 
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GoPro ruft seine Drohne zurück

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 11:16:17
Seit dem 23. Oktober 2016 verkauft der Kameraspezialist GoPro auch eine Drohne namens "Karma". Die bisher verkauften 2.500 Kameradohnen haben jedoch ein Problem mit der Stromversorgung und müssen daher zurückgerufen werden. Statt einer neuen Drohne gibt es das Geld zurück.

Offenbar konnte der Fehler noch nicht behoben werden, so dass es derzeit keine sicheren Austauschgeräte gibt. Dennoch will GoPro an der "Karma" festhalten und die Auslieferung zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Laut Hersteller kommt es im Betrieb zu einem plötzlichen Stromausfall, der das Fluggerät abstürzen lässt. Das Problem betreffe nur eine kleine Anzahl von Geräten und habe bisher keine Verletzungen oder Schäden verursacht. GoPro hat eine offizielle Rückrufseite eingerichtet, die bisher aber nur in englischer Sprache verfügbar ist.


Bei der Kameradrohne "Karma" handelt es sich um einen Quadcopter mit einem Gewicht von rund einem Kilogramm. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 15 m/s und eine maximale Flughöhe von 3.200 m. Die maximale Reichweite liegt interessanterweise bei nur 3.000 m, also 200 m weniger als die Flughöhe. Als passende Kameras nennt der Hersteller die Modelle HERO5 Black, HERO5 Session sowie HERO4 Black/Silver.
 
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Kolumne: Herzlichen Glückwunsch, USA!

reported by doelf, Mittwoch der 09.11.2016, 09:55:50
Lange Zeit sah es so aus, als würden in diesem Jahr die Briten den Nobelpreis für das größte politische Desaster bekommen. Kann man so etwas wie den Brexit überhaupt toppen? Yes, they can! Die USA kann sich einfach nicht mit einem zweiten Platz zufrieden geben und hat Donald Trump zu ihrem Präsidenten gemacht. Damit folgt die USA dem aktuellen Trend "Trolle an die Macht".

Bild Die einzige positive Nachricht der letzten Nacht lautet: Endlich ist dieser Wahlkrampf vorbei! Doch was kommt jetzt? Außenpolitik ist Trump scheißegal. Innenpolitisch will er Stärke zeigen. Minderheiten hat er mehrfach beleidigt, Frauen unterteilt er in begrabschbar und unbegrabschbar, Ausländer will er draußen halten - es sei denn sie eignen sich als Ehefrau. US-Firmen sollen wieder in den USA für US-Amerikaner produzieren, hierfür will er auch Handelsabkommen aufkündigen. Für Militäreinsätze im Ausland will Trump Rechnungen stellen, von der NATO und der UNO hält er wenig und an den Klimawandel glaubt er nicht. Obamas Krankenversicherung soll wieder abgeschafft werden, der kritischen Presse will er den Mund verbieten und die Clintons will er einsperren. Trump ist nicht mal mehr ein Populist, er ist ein politischer Troll.

Diesem Troll ist allerdings gelungen, was seit Jahrzehnten kein Präsidentschaftskandidat mehr geschafft hatte: Er hat die Nichtwähler mobilisiert, also jenen Teil der Bevölkerung, der sich einen Scheißdreck für Politik interessiert oder jegliche Hoheitsansprüche des Staates ablehnt. Viele dieser Nichtwähler sind weiß, arm und ungebildet. Unter ihnen finden sich Rassisten und Faschisten, aber auch jene, die durch die fortschreitende Globalisierung ihren Job verloren haben. Doch auch diese Menschen haben ein Wahlrecht und so konnte sich die einflussreichste Demokratie der Welt gezielt in beide Füße schließen. Man könnte sagen, die auf Eliten ausgerichtete Bildungspolitik hat ihren Denkzettel bekommen, denn die Dummheit hat heute gesiegt. Doch der Mensch hat ein Recht darauf, dumm zu sein und sich von Rattenfängern wie Trump ins Gesicht lügen zu lassen.

Was auf den ersten Blick wie die Diktatur des Proletariats aussieht, war tatsächlich ein demokratischer Prozess. Auch in vielen anderen Ländern stellen die Nichtwähler die größte Gruppe und könnten Trolle wie Trump an die Macht bringen. Die Demokraten hatten nicht damit gerechnet, dass so etwas geschehen kann und mit Hillary Clinton eine denkbar schlechte Kandidatin aufgestellt. Clinton wirkt nicht sonderlich sympathisch, gehört zu den verhassten Eliten des Landes und war für viele Amerikaner schon dadurch unwählbar, weil sie eine Frau ist. Doch die Republikaner zeigten sich bei ihrer Präsidentensuche heillos zerstritten und stellten am Ende einen grobschlächtigen Clown auf, weshalb sich die Demokraten sicher waren, sogar mit einer Hillary Clinton gewinnen zu können. Nun, das ist gehörig in die Hose gegangen und die Welt wird es ausbaden müssen.

Neben den Nichtwählern konnte Trump insbesondere bei den älteren Bürgern punkten, während die Mehrzahl der jungen Menschen ihre Hoffnung auf Hillary Clinton gesetzt hatte. Dieser Generationenkonflikt hatte sich auch beim Brexit-Votum gezeigt. Im Laufe der vergangenen Jahren hat sich die Welt stark verändert und die Älteren lehnen diese Veränderungen mehrheitlich ab. Statt auf grenzenlosen Handel hoffen sie auf die von Trump versprochenen Zölle. Statt auf Einwanderung hoffen sie auf die Errichtung einer Mauer zu Mexiko. Früher, als jährlich tausende amerikanische Bergarbeiter an Staublunge starben, in der Wüste von Nevada Atombomben getestet wurden und sich die Schwarzen nicht überall hinsetzen durften, war eben alles viel besser gewesen. Damals hatten Schwule im Film noch Heteros gespielt und sich mit Rücksicht auf ihr Publikum nicht öffentlich geoutet.

Doch was bedeutet ein Präsident Trump für die USA und den Rest der Welt? Das ist völlig unklar, denn so ein Troll agiert aus einer Position ohne Regeln und Verantwortung. Kann Trump dem Präsidentenamt sein Ego aufzwingen, oder wird das Amt den Troll zum Politiker schleifen? In seiner Siegesrede gab sich Trump jedenfalls versöhnlich. Statt die Verhaftung von Hillary Clinton zu verlangen, forderte er das Land auf, für ihre Leistungen dankbar zu sein. In Richtung der Welt erklärte er, auf einen Kurs der Partnerschaft zu setzen und keine Konflikte zu suchen. Es scheint fast, als wäre der ungehobelte Polterer über Nacht zum Politiker mutiert. Auch all das erinnert an den Brexit, bei dem die meisten Versprechungen schon am Tag der Entscheidung wie Seifenblasen geplatzt waren. Zumindest könnten die gemäßigten Worte die extrem nervösen Börsen ein wenig beruhigen.

Dennoch: Für aus- und inländische Unternehmen wird eine USA unter Trump deutlich unberechenbarer und ein mögliches Risiko. Insbesondere das Vertrauen in die großen amerikanischen IT-Firmen könnte unter Trump leiden, denn wer will schon deren Cloud-Dienste für seine Firmengeheimnisse nutzen, wenn ein Präsident Trump die Regeln macht. Auch all jene, die in den vergangenen Jahren so rein gar nichts zu verbergen hatten, sollten noch einmal gründlich darüber nachdenken, wer zukünftig auf ihre privaten Daten zugreifen wird. Der einzige Datensatz, der jetzt noch sicher ist, scheint Trumps Steuererklärung zu sein.
 
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Doch noch eine "Dam It"-Map für "Left 4 Dead"

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 17:39:11
Turtle Rock Studios hatte vor ziemlich genau acht Jahren das Spiel "Left 4 Dead" für Valve fertiggestellt. Was bisher fehlte, war die unvollendete letzte Kampagne "Dam It", welche die beiden Karten "Dead Air" und "Blood Harvest" vereint. Nun liegt "Dam It" kostenlos zum Download bereit.

Die Grundidee von "Dam It" ist das Aufteilen der Überlebenden, wobei eine Gruppe den anderen von einem Feuerturm aus Rückendeckung gibt. Mit im Paket befinden sich auch ein paar bisher unveröffentlichte Survival-Maps. Eigentlich gehören zu "Dam It" auch ein paar Code-Änderungen, die aufgrund der Veröffentlichung als Add-on aber fehlen. Dies führt zu einigen Fehlern:
  • Feuer, Rauch und Explosionen lösen in den Hangars keine Panik aus.
  • Die Zombies kriechen nicht die ganze Zeit im Obstgarten herum.
  • Für den Bauernmob gibt es keine Spawn-Punkte auf der abgelegenen Seite des Waldes.
  • Explosionen lassen die überdachte Brücke nicht einstürzen.
  • Das verbrannte Waldstück bleibt von Feuern verschont, der Spieler erleidet dennoch einen Feuerschaden.
  • Beim Spawn-Punkt am Damm fehlen Waffen und Medizin.
  • Im Damm gibt es unsichtbare Fahrstühle, für deren Wände die Kollisionsabfrage fehlt.
Um die "Dam It"-Map spielen zu können, benötigt man das Originalspiel "Left 4 Dead". Der Download der Karte ist kostenlos, aber nur für die PC-Version gedacht. Das Archiv ist 141,3 MiB groß.

Download:
 
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LG veröffentlicht Nougat für das G5

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 16:57:39
LG, in der Vergangenheit nicht gerade eine Bank für schnelle Android-Updates, will sich bessern und liefert seit heute Android 7.0 (Codename: Nougat) an die Nutzer des Smartphones G5 aus. Damit ist LG der zweite Hersteller, der seinen Kunden den Sprung von Marshmallow auf Nougat ermöglicht. Allerdings hat Google in Bezug auf Android einen großen Heimvorteil und wird wohl immer der erste bleiben.

Bild Natürlich gibt es wieder einen kleinen Haken: Zunächst wird LG nur die Kunden im südkoreanischen Heimatmarkt bedienen. Nord- und Südamerika, Asien und die "anderen Märkte" sollen in den kommenden Wochen folgen. Im Normalfall werden die Benutzer über die Verfügbarkeit des Updates informiert. Android 7.0 verspricht nicht nur neue Funktionen, laut LG soll es auf dem G5 auch schneller laufen als Marshmallow.

Das neue Betriebssystem kann zwei Apps nebeneinander auf dem Bildschirm platzieren, wobei sich die Fenstergröße über einen Schieber anpassen lässt (siehe Foto). Mit einem doppelten Tippen auf den Übersichtsknopf wechselt man zwischen den beiden zuletzt verwendeten Apps. Über Vulkan und die VR-Unterstützung verliert LG kein Wort, vermutlich lassen sich diese beim G5 nicht nachrüsten.
 
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AMDs Zen soll offenen Multiplikator haben

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 16:28:56
Wie die chinesische Webseite PCOnline berichtet, sollen AMDs kommende Prozessoren der Baureihe "Summit Ridge" über einen frei wählbaren Multiplikator verfügen. Ob dies für alle Modelle gelten wird, ist allerdings noch unklar und darf als eher unwahrscheinlich betrachtet werden. AMD hat diese Chips für Anfang 2017 angekündigt.

Zumindest soll es spezielle Overclocking-Varianten mit acht Kernen geben, die ein Anheben des Multiplikators zulassen. Wie PCOnline erklärt, sind diese Chips besonders selektiert, so dass die TDP nicht über 95 Watt angehoben werden muss. Dennoch muss ein spezieller CPU-Kühler zum Einsatz kommen. Die TDP der Baureihe "Summit Ridge" wird sich zwischen 65 (4 Kerne, 8 Threads) und 95 Watt (8 Kerne, 16 Threads) bewegen. Diese Prozessoren werden im 14-nm-Verfahren gefertigt und im neuen Sockel AM4 betrieben. Sie enthalten keinen Grafikkern.

Das APU-Pendant des "Summit Ridge" heißt "Raven Ridge" und wird erst im weiteren Verlauf des Jahres 2017 folgen. Auch bei "Raven Ridge" handelt es sich um einen 14-nm-Chip, der maximal vier Rechenkerne (8 Threads) und eine iGPU der Vega-Generation umfasst. Dank des ebenfalls integrierten HBM-Speichers soll diese Grafiklösung aber deutlich schneller sein, als die der aktuellen APU-Generation "Bristol Ridge". "Bristol Ridge" nutzt als erstes Modell den Sockel AM4, basiert aber noch auf Excavator-Kernen und somit auf der Bulldozer-Architektur.

Mit "Gray Hawk" ist für 2019 die zweite Zen-Generation (Zen+) geplant. Auch hierbei handelt es sich um APUs mit bis zu vier Rechenkernen (8 Threads), doch diese sollen bereits mit Strukturgrößen von 7 nm gefertigt werden. Bezüglich des GPU-Kerns spricht AMD von der Generation "Navi" und der dazugehörige Sockel heißt AM4+. Vermutlich wird dieser Sockel auch die Modelle der ersten Zen-Generation aufnehmen können, während der Betrieb von "Gray Hawk" auf aktuellen Mainboards mehr als fraglich ist.
 
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Desktop: Intels "Kaby Lake" bringt nur 7% Mehrleistung

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 15:20:24
Als Intel Ende August die ersten CPUs der Generation "Kaby Lake" präsentierte, handelte es sich ausschließlich um stromsparende SoCs für schlanke Notebooks und Tablets. Auf schnelle Prozessoren für Gaming-Notebooks und Desktops müssen wir weiterhin warten, doch die chinesische Webseite PCOnline hat nun einen Core i5-7600K in die Finger bekommen und getestet.

Intel fertigt auch die Kaby Lakes im 14-nm-Verfahren, weshalb man von den neuen Prozessoren keine großen Leistungssprünge erwarten darf. Wie üblich wurde die Fertigung weiter optimiert und so kann Intel zumindest an der Taktschraube drehen. Der Core i5-7600K hat einen Basistakt von 3,8 GHz und kann je nach Auslastung bis auf 4,2 GHz beschleunigen. Das sind jeweils 300 MHz mehr als beim aktuellen Skylake-Modell Core i5-6600K, das zwischen 3,5 und 3,9 GHz taktet. Diesen Mehrtakt zwischen 7,7 und 8,6 Prozent setzt der Core i5-7600K in eine Mehrleistung zwischen 5,3 (PhotoShop CS6) und 15,4 Prozent (WinRAR) um. WinRAR ist dabei der einzige Ausrutscher nach oben, was auf einen Messfehler hindeuten könnte. Die übrigen Messungen zeigen Zugewinne zwischen sechs und acht Prozent.

Wie sein Skylake-Vorgänger verfügt auch der Core i5-7600K über 6 MiB Cache und einen Grafikkern aus 24 Recheneinheiten. Die iGPU trägt die Bezeichnung HD 630, sie besitzt keinen eigenen Speicher und muss daher auf den Arbeitsspeicher zurückgreifen. Idealerweise handelt es sich um DDR4-2133, aber DRR3L-1600 wird ebenfalls noch unterstützt. Leistungstechnisch liegt Intels HD 630 bei 3DMark auf dem Niveau des HD 530 der Skylake-Generation, alle Abweichungen bewegen sich im Bereich einer Messtoleranz. Mit einer Lastspannung von 1,33 Volt übertrifft der getestete Core i5-7600K den Core i5-6600K um 0,03 Volt. Die TDP des Prozessors wird mit 91 Watt angegeben - nicht gerade wenig für einen 4-Kern-Prozessor ohne HyperThreading.

Der Test der chinesischen Kollegen unterstreicht, was wir bereits vermutet hatten: Der "Kaby Lake" ist für Desktop-Rechner kein großer Schritt nach vorne und kann getrost übersprungen werden. Weder in Bezug auf die Strukturgröße, noch in Hinblick auf die Energieeffizienz, die Architektur oder die integrierte Grafiklösung gibt es nennenswerte Änderungen. Jegliche Mehrleistung quetscht Intel aus höheren Taktraten heraus. Dieser Stillstand beim Marktführer könnte die große Chance für AMDs Zen-Prozessoren sein.
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.11.2 Hotfix

reported by doelf, Dienstag der 08.11.2016, 14:17:09
Innerhalb weniger Tage hat AMD drei neue Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht. Die neueste Version trägt die Nummer 16.11.2 und sie vergrößert den Shader-Cache für extrem anspruchsvolle Spiele. Diese konnten den Zwischenspeicher überfordern und wurden dadurch ausgebremst. Der neue Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, er funktioniert mit GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M - aber nicht mit APUs!

Bezüglich der Liste der noch nicht behobenen Fehler hat sich etwas getan: Die schachbrettartigen Fehldarstellungen bei den Charakter-Modelle im Spielmenü von "The Division" wurden ebenso korrigiert wie eine Fehlermeldung bezüglich des Radeon WattMan. Letztere wurde auf Systemen angezeigt, die den WattMan gar nicht unterstützen.

Die folgenden Fehler wurden noch nicht behoben: Einige Spiele verweigern den Start oder laufen langsam, wenn das Overlay der Applikation "Raptr" genutzt wird. Die Hardware-beschleunigte Wiedergabe von H.264-Videos im Webbrowser hat Probleme mit anderen Spielen und Anwendungen, die zeitgleich auf die Hardware-Beschleunigung zugreifen. Auch das Streaming auf P2P-Abspieler kann bei H.264-Inhalten zu Darstellungsfehlern führen, sofern eine Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 400 zum Einsatz kommt. "FIFA 17" hängt auf einigen Notebooks mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress.

Neu hinzugekommen sind ein Startabsturz von "DOTA 2", wenn die Vulkan-API auf bestimmten GCN-Chips verwendet wird. "Battlefield 1" meldet sporadisch, dass die Grafikkarte entfernt wurde, und bei "Overwatch" flackern das Hauptmenü und die Charakter-Modelle im CrossFire-Betrieb.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.11.2 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Fast fertig: Firefox 50.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Sonntag der 06.11.2016, 17:58:53
Übernächsten Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 50.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen zweiten Finalkandidaten. Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), sowie all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt.

In die Leseansicht gelangt man über die Tastenkombination AltGr+r, die man jetzt auch zum Ausdruck von Webseiten nutzen kann - hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert.

Download: Firefox 50.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)
 
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IoT-Zombies werfen Liberia aus dem Netz

reported by doelf, Freitag der 04.11.2016, 16:56:45
Liberia ist ein Staat an der westafrikanischen Atlantikküste mit vier Millionen Einwohnen und einem einzigen Glasfaseranschluss an das weltweite Netz. Damit ist Liberias Infrastruktur schwach genug, um im Rahmen eines DDoS-Angriffs aus dem Internet gekegelt zu werden. Und genau das ist vor einer Woche mehrfach geschehen.

Genauer gesagt wurde die Firma "Lonestar Cell MTN", welche den Zugang Liberias zum Glasfaserkabel zwischen dem südafrikanischen Kapstadt und Frankreich (Africa Coast to Europe) realisiert, vom Botnet 14 attackiert. Dieses gehört zur Gruppe der Mirai-IoT-Botnets, welche seit Anfang Oktober ihr Unwesen treiben. Damals tauchte im Internet der Quellcode für ein Schadprogramm auf, mit dessen Hilfe sich Geräte aus dem Bereich des "Internet of Things" (IoT) aus der Ferne übernehmen lassen. Neben Netzwerkgeräten wie Routern und NAS-Festplatten kann es sich dabei auch um Überwachungskameras, Smart-Home-Geräte oder Fernsehapparate handeln. Rund 100.000 solcher Geräte werden von Mirai kontrolliert und für koordinierte DDoS-Angriffe, die darauf abzielen, bestimmte Server mit Anfragen zu überschwemmen und dadurch lahmzulegen, genutzt.

Ende Oktober hatten die IoT-Zombies den Dienstleister Dyn blockiert und damit auch bei populären Internetdienste wie AirBnb, Amazon, GitHub, Netflix, PayPal, Reddit und Twitter für massive Störungen gesorgt. Wie der Sicherheitsexperte Kevin Beaumont erklärt, hatte der DDoS-Angriff auf Liberia ein Volumen von 500 Gbps und wurde vermutlich vom selben Angreifer, zumindest aber über die selbe Infrastruktur, durchgeführt. Die einzelnen Angriffe seien kurz gewesen, hätten sich aber mehrfach wiederholt. Beaumont sieht hierin Testläufe für Angriffe gegen größere Ziele bzw. gegen Länder mit einer besser entwickelten Infrastruktur. Dies ist hochgradig beunruhigend, denn es fehlt ein wirksames Gegenmittel. Viele der IoT-Zombies werden von ihren Besitzern nicht gewartet oder lassen sich gar nicht absichern.

Einmal mehr wird deutlich, dass unzählige Hersteller mit ihren IoT-Geräten auf den Markt drängen, ohne sich dabei um sichere Software oder die Bereitstellung von Updates zu kümmern. Über kurz oder lang müssen solche Zombies identifiziert und auf schwarze Listen gesetzt werden, da die Besitzer erst tätig werden, wenn ihre Geräte nicht mehr richtig funktionieren. Zudem muss die Politik dafür sorgen, dass der Aspekt der Gerätesicherheit nicht nur Stromschläge, sondern auch Software-Fehler und Sicherheitslücken umfasst. Erst wenn die Käufer auch diesbezüglich einen Rechtsanspruch auf eine Nachbesserung haben, werden sich die Sorgfalt und die Update-Politik der Hersteller ändern.
Quelle: medium.com
 
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Microsoft bringt Präsidentschafts-Patch gegen 0-Day-Lücke

reported by doelf, Freitag der 04.11.2016, 15:18:34
Eine russische Hackergruppe namens STRONTIUM, auch bekannt unter dem Namen "APT 28", führt derzeit gezielte Angriffe gegen Windows-Systeme durch. Dabei werden zwei Sicherheitslücken, eine in Adobes Flash Player und eine weitere in Windows selbst, genutzt. Während Adobe seine 0-Day-Lücke (CVE-2016-7855) bereits gestopft hat, plant Microsoft dies für den Tag der US-Präsidentenwahl.

Wie Terry Myerson, der Chef der Windows- und Geräte-Gruppe von Microsoft, erklärt, sind Kompatibilitätstests erforderlich, bevor mit der Auslieferung der Sicherheits-Updates begonnen werden kann. Das Problem steckt tief im Kernel und betrifft alle aktuell noch unterstützten Windows-Versionen von Vista bis zum Windows 10 Anniversary Update. Neue Sicherheitsvorkehrungen im Windows 10 Anniversary Update verhindern allerdings, dass die Schwachstelle ausgenutzt werden kann. Zudem lässt sich nur der Internet Explorer angreifen, nicht aber der neuere Webbrowser Edge. Googles Entscheidung, die 0-Day-Lücke vor Auslieferung der Patches zu veröffentlichen, bezeichnet Myerson als enttäuschend und beklagt ein unnötiges Risiko für Windows-Nutzer.

Laut Microsoft geht STRONTIUM gezielt gegen Politiker und Diplomaten sowie Vertreter aus Militär und Wirtschaft vor. Die Opfer würden in einigen Fällen über Monate ausspioniert, um Zugriff auf Rechner und Netzwerke zu bekommen. Dies legt die Vermutung nahe, dass es sich bei STRONTIUM um eine politisch gesteuerte Gruppe handelt. Im aktuellen Fall greifen die Hacker über ein Flash-Element an, das im Laufzeitcode von ActionScript einen Zugriff auf bereits gelöschte Speicherinhalte provoziert. Im Anschluss wird ein Problem im Windows-Kernel für eine Rechteausweitung missbraucht, welche den Download einer Hintertüre in Form einer DLL-Datei ermöglicht. Diese wird lokal gespeichert und dann im Browser-Prozess ausgeführt. In Unternehmen sollte nun die Windows Defender Advanced Threat Protection (ATP) anschlagen und den Nutzer vor dem verdächtigen Zugriff warnen.

Googles Sicherheits-Team hatte die beiden 0-Day-Lücken am 21. Oktober 2016, einem Freitag, gefunden und Adobe und Microsoft umgehend informiert. Bereits am 26. Oktober 2016 stellte Adobe passende Updates für den Flash-Player bereit. Google wartete noch bis zum 31. Oktober 2016 ab, dann wurden die 0-Day-Lücken dokumentiert. Für Microsoft war das zu früh, denn statt den Flicken außer der Reihe zu veröffentlichen, plante man das Update für den November-Patch-Day ein. Dieser findet aber erst am kommenden Dienstag, also am 8. November 2016, statt. Ein äußerst ungünstiger Termin, denn am selben Tag wird in den USA ein neuer Präsident bzw. eine Präsidentin gewählt. Und eine solche Wahl ist auf funktionierende IT-Infrastrukturen angewiesen.
 
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Browser-Spionage: Kein Vertrauen in "Web of Trust"

reported by doelf, Freitag der 04.11.2016, 11:55:07
Wenn es ums Datensammeln geht, haben die meisten Internetnutzer nur die Geheimdienste sowie große Firmen wie Google, Facebook und Microsoft auf dem Schirm, doch tatsächlich gieren auch viele kleine Anbieter nach den großen Daten (Big Data) und insbesondere das Surfverhalten lässt tief blicken. Der Weg an diese Daten führt oftmals über Browser-Erweiterungen, die sogenannten Add-ons.

Browser-Erweiterungen können nützlich sein - oder gefährlich. So verspricht das empfehlenswerte NoScript eine höhere Sicherheit und die Wahrung der Privatsphäre durch das Blockieren aktiver (Adobe Flash, JavaScript, Java-Applets, Microsoft Silverlight) sowie nachgeladener (Frames, iFrames) Inhalte. Das Add-on Adblock filtert unerwünschte Werbung aus (und macht uns damit das Leben schwer) und der Ant Video Downloader ermöglicht das Herunterladen beliebiger Videos. Keine Frage, ein Browser ohne Add-ons ist wie ein Smartphone ohne Apps - reduziert auf die Grundfunktionen.

Der Fall "Web of Trust"
Auch das Add-on "Web of Trust", welches für Chrome, Firefox, den Internet Explorer, Opera und Safari angeboten wird, erschien auf den ersten Blick nützlich: Per Browser-Erweiterung bewerten die Benutzer die besuchten Webseiten hinsichtlich des Jugendschutzes und der Vertrauenswürdigkeit, so dass nach und nach ein "Netz des Vertrauens" entsteht. In den Datenschutzbestimmungen verspricht "Web of Trust", das Surfverhalten nicht aufzuzeichnen und alle Bewertungen zu anonymisieren. Das Add-on ist zudem quelloffene Software gemäß GNU GPLv3. Ein sinnvolles Konzept und die GPL-Lizenz verschafften "Web of Trust" einen Vertrauensbonus, den die Entwickler nun verspielt haben. Was auf Seiten des Servers mit den Benutzerdaten geschieht, ist nämlich alles andere als transparent und offen. Zudem sind die Datenschutzbestimmungen des Anbieters nichts als eine dreiste Lüge.

Wie Recherchen des NDR ergeben haben, zeichnet "Web of Trust" das Surfverhalten seiner Benutzer detailliert auf und nimmt es auch mit der Anonymisierung nicht allzu genau. So fanden sich in Datensätzen, welche die Firma an Dritte verkauft, Deep-Links zu persönlichen Inhalten auf Online-Speicherdiensten, E-Mail-Adressen sowie Anmeldedaten. Aus solchen Informationen lassen sich ganz leicht die Erzeuger der Daten rekonstruieren und diese werden dadurch nicht nur gläsern, sondern auch erpressbar. So offenbaren Besuche auf Pornoseiten und Dating-Portalen die sexuellen Vorlieben, während die Suche nach medizinischen Begriffen Hinweise auf eine Erkrankung liefert. Auch die politische Einstellung, das soziale Umfeld und das Kaufverhalten lässt sich bis ins kleinste Detail nachvollziehen. Und die Links zu Online-Speicherdiensten lieferten den Journalisten sogar Gehaltsabrechnungen, Personalausweise und Kontoauszüge.

Interessanterweise fühlt sich "Web of Trust" im Recht: So würde in den Datenschutzbestimmungen darauf hingewiesen, dass bestimmte Daten an Dritte weitergegeben werden. Zudem habe man die Daten ausreichend anonymisiert, weshalb es sich nicht mehr um besonders geschützte personenbezogene Daten handle. Bei Mozilla, Google und Opera sieht man das ganz anders: Alle drei Anbieter haben "Web of Trust" am gestrigen Donnerstag aus ihrem Add-on-Angebot entfernt. Unser Rat: Wer diese Erweiterung installiert hat, sollte sie unverzüglich löschen!

Woran erkennt man vertrauenswürdige Add-ons?
Genauso gut könnte man fragen, woran erkennt man vertrauenswürdige Apps? Es ist leider ein reines Glücksspiel, weshalb man Add-ons nur in Maßen einsetzen sollte. Grundsätzlich stellt sich immer die Frage, wie das Geschäftsmodell des Anbieters aussieht. Nur wenige Entwickler handeln aus reinem Idealismus, die meisten wollen mit ihren Add-ons Geld verdienen. Doch wie kommt Geld in die Kasse, wenn das Add-on selbst nichts kostet? Das kann nur über Werbung, bezahlte Empfehlungen oder den Datenhandel geschehen. Vor der Installation von Add-ons, sollte man sich im Internet über diese gründlich informieren.

Ein Praxistipp
Generell empfiehlt es sich, zwei Browser zu nutzen - einen zum reinen Surfen mit installierten Add-ons und den zweiten für vertrauliche Aufgaben wie E-Mail, Bankgeschäfte, Online-Shopping und Cloud-Zugriffe. Als zusätzliche Absicherung kann man die vertraulichen Zugriffe auch auf eine oder mehrere virtuelle Maschinen auslagern und so eine optimale Abschottung erreichen. Als Betriebssystem der virtuellen Maschine kann dann auch das Abbild einer Linux-Live-CD/DVD verwendet werden. Und nein, ein solches Vorgehen ist nicht kompliziert und durchaus auch für Nicht-Nerds umsetzbar.
 
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LibreOffice 5.2.3 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 04.11.2016, 09:46:20
Das finale LibreOffice 5.2.3 liegt für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Es handelt sich um ein reines Bug-Fix-Update, welches 81 Fehler beseitigt, darunter drei potentielle Absturzursachen. Die finale Fassung entspricht Bit für Bit dem dritten Veröffentlichungskandidaten.

Wer LibreOffice 5.2.3 RC 3 bereits installiert hat, muss die Installationspakete nicht erneut herunterladen, sondern kann diese Version auch weiterhin nutzen. Wer hingegen noch die Entwicklungsschiene 5.1 verwendet, sollte in den kommenden Tagen ein Upgrade vornehmen. Das Ende Oktober 2016 veröffentlichte LibreOffice 5.1.6 markiert nämlich die letzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene und am 27. November 2016 werden der Support und die Entwicklung der Generation 5.1 enden.

Download: LibreOffice 5.2.3
 
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Android beherrscht den Smartphone-Markt

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 15:11:38
Eigentlich müsste man zwischen iPhones und aPhones unterscheiden, denn abgesehen von iOS und Android gibt es auf dem Smartphone-Markt keine Alternativen mehr. Und auch Apple befindet sich auf dem absteigenden Ast, wie eine aktuelle Marktanalyse von Strategy Analytics belegt. Android nimmt indes die 90-Prozent-Marke ins Visier.

Im dritten Quartal 2016 wurden weltweit 375,4 Millionen Smartphones verkauft. Das sind exakt sechs Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, doch damals war der Zuwachs mit 9,5 Prozent noch spürbar höher ausgefallen. Der Smartphone-Markt scheint sich langsam aber sicher zu sättigen und in den noch nicht erschlossenen Märkten kann einzig Google mit seinen preisgünstigen Geräten punkten. Selbst in China ist der iPhone-Hype schon wieder vorbei. So kommt es, dass der Marktanteil von Android um 3,4 Punkte auf 87,5 Prozent gestiegen ist, während Apples iOS um 1,5 Punkte auf 12,1 Prozent zurückgefallen ist. Die Alternativen wie Windows Mobile, Blackberry OS, Ubuntu, Sailfish OS und Tizen kommen zusammen auf 0,3 Prozent (-2,0).

Noch deutlicher wird dieser Trend beim Blick auf die Verkaufszahlen: Die Android-Anbieter kommen auf 328,6 Millionen Geräte (+10,3%), während sich Apple mit 45,5 Millionen iPhones (-5,2%) begnügen muss. Die restlichen Mitbewerber sind um 84,1 Prozent auf zusammen 1,3 Millionen Geräte abgestürzt. Schon vor einem Jahr war die Suche nach Alternativen nicht leicht, doch seitdem hat sich Microsoft aus dem Telefongeschäft zurückgezogen und Blackberry ist inzwischen auf Android umgeschwenkt. Jolla, der Entwickler von Sailfish OS, hat sein zweites Telefon nur an angemeldete Entwickler verkauft und gibt auf diese Geräte keinerlei Garantie, während Smartphones mit Ubuntu nur in homöopathischen Dosen auftreten. Und Firefox OS ist eh schon tot.
 
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iTunes 12.5.3 behebt zwei Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 14:46:53
Apple hat iTunes auf die Version 12.5.3 aktualisiert und verspricht wie üblich Stabilitäts- und Leistungsverbesserungen. Sicherheitsrelevante Änderungen scheint es diesmal nicht zu geben, dafür wurden zwei Fehler bei der Musikwiedergabe behoben.

Zum einen geht es um ein Problem, durch das Alben nicht in der erwarteten Reihenfolge abgespielt wurden. Zum anderen verhinderte ein Fehler, dass die Liedtexte bei Beats 1 angezeigt wurden. Beats 1 ist das kostenlose Radioangebot von Apple Music.

Download: iTunes 12.5.3
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht Beta 5

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 13:38:25
Die fünfte Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Die kommende Version 17 verspricht Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Zudem wird es neue Skins für die Benutzeroberfläche geben.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.

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Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet.

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Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Seit Kodi 17 Beta 2 funktioniert die Steuerung über Game-Controller wieder und es gab einige Korrekturen in den Bereichen Audio-Passthrough, De-Interlacing und Videoaufnahmen. Dank Googles Hilfe wurde ein neuer Audio-Passthrough für Android Nougat realisiert und dank Microsofts Unterstützung konnten Zoom-Probleme unter Windows gelöst werden. Bei der Aktualisierung von Add-ons und Skins werden alle Abhängigkeiten geprüft, bevor Kodi gestartet wird. Zudem gibt es einen Notfallplan für Skins, die bisher noch nicht für Kodi 17 angepasst wurden.

Die fünfte Beta-Ausgabe repariert die Wiedergabe von HLS-Streams und behebt einen Fehler am Ende von Videodateien, der durch das Postprocessing verursacht wurde. Der Text des Startbildschirms ändert sich bei längeren Wartezeiten, damit man erkennt, dass das Programm nicht hängt. Beim Aktualisieren von Skins werden die Einstellungen nun wieder neu geladen und auf Android stürzt Kodi nicht mehr ab, wenn Icons fehlen. Unter Windows kommt Kodi besser mit fehlenden Add-ons zurecht und eine neue UWP-Version (universelle Windows-Plattform) behebt einen Bluescreen in Zusammenhang mit Grafiklösungen von AMD. Leider läuft Kodi 17 unter Windows noch nicht rund, denn die Aktualisierung von Skins und Add-ons scheitert. Unter Android und auf dem Raspberry Pi kann das Bild einfrieren, auch hier wird noch nach der Ursache des Problems gesucht.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 5
 
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Fast fertig: Firefox 50.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 13:15:08
Übernächsten Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 50.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen ersten Finalkandidaten. Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), sowie all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt.

In die Leseansicht gelangt man über die Tastenkombination AltGr+r, die man jetzt auch zum Ausdruck von Webseiten nutzen kann - hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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UPDATE: CMS-Upgrade und Störungen

reported by doelf, Donnerstag der 03.11.2016, 09:37:57
Wir führen derzeit ein CMS-Upgrade durch, das gestern zeitweise für Störungen beim Aufrufen der Nachrichten gesorgt hatte. Diese waren gegen Abend zwar behoben, doch das Update des Newsfeeds stand noch aus und leider zieht sich dieses auch noch etwas hin. Wir bitten um etwas Geduld.

Die Änderungen sind notwendig, um den weiteren Aus- und Umbau des Nachrichtensystems voranzutreiben. Während die Vorabtests der neuen Modulen positiv verlaufen waren, zeigten sich in der Praxis dann doch noch einige unerwartete Probleme.

UPDATE: Die letzten Tests verliefen positiv, ich habe die modifizierten Module jetzt live geschaltet und die Feeds scheinen wieder einwandfrei zu funktionieren (der Feed mit den aktuellen Artikeln war eh nicht betroffen, nur der News-Feed). Also Daumen drücken und eventuelle Fehler hier im Thread melden. Danke!

Euer Au-Ja-Team
 
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GEMA und YouTube: Einigung nach 7 Jahren

reported by doelf, Dienstag der 01.11.2016, 19:52:45
Am heutigen Dienstag haben die Verwertungsgesellschaft GEMA (Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte) und das Videoportal YouTube eine Einigung in ihrem schier ewigen Lizenzstreit erzielt. Zur Höhe der Lizenzzahlungen äußern sich weder GEMA noch YouTube. Zumindest umfasst die Einigung nicht nur zukünftige Zahlungen, sondern auch den Zeitraum vom 2009 bis 2016.

Laute GEMA wurde mit dem "Vertrag eine sichere Grundlage für die Mitglieder der GEMA und der YouTube Nutzer" geschaffen. Es bestünden aber auch weiterhin "unterschiedliche Rechtsauffassungen zwischen YouTube und der GEMA darüber, ob YouTube oder die Uploader für die Lizenzierung der genutzten Musikwerke verantwortlich sind". Dr. Harald Heker, Vorstandsvorsitzender der GEMA, sieht die Politik in der Pflicht, "einen klaren Rechtsrahmen zu schaffen". Es müsse "modernes Urheberrecht geschaffen werden, das den Musikschaffenden ermöglicht, ihren wirtschaftlichen Anteil an der digitalen Wertschöpfung geltend zu machen."

Erwähnenswert ist zudem, dass es von November 2007 bis März 2009 schon einmal einen Lizenzvertrag zwischen GEMA und YouTube gegeben hatte. Damals war das gesamte GEMA-Repertoire sowohl für offizielle Musikvideos als auch für von Benutzern eingestellte Inhalte lizenziert. Ein Nachfolgevertrag scheiterte aber an extrem unterschiedlichen finanziellen Vorstellungen, weshalb in der Folge diverse Videos für Nutzer aus Deutschland gesperrt wurden. Der jahrelange Verhandlungsmarathon hatte auch mehrere Zwischenstopps vor Gericht gemacht. Zuletzt konnte das Münchener Oberlandesgericht im Januar 2016 keine Urheberrechtsverletzungen durch YouTube feststellen.
Quelle: www.gema.de
 
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Sabayon 16.11 für x86-64 und ARM verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 30.10.2016, 21:56:34
Nichts ist langweiliger als alte Software und deshalb bietet die Linux-Distribution Sabayon ihren Benutzern immer die neuesten Versionen. Das frisch veröffentlichte Sabayon 16.11 ist nicht nur für PCs mit x86-64-CPU erhältlich, sondern auch für den Raspberry Pi (Generation 2 und 3), den BananaPi und Odroid (Varianten X2, U2, U3 und C2). Als Desktop-Umgebungen stehen GNOME, KDE, Xfce und MATE zur Auswahl. Alternativ gibt es eine Minimal- (Fluxbox, Openbox) und eine Server-Installation.

Sabayon 16.11 kommt mit dem neuesten Kernel (4.8) und der neuesten Version des KDE Plasma-Desktops (5.8). Das Installationsprogramm Anaconda wurde aktualisiert und bringt "Tonnen von Fehlerbereinigungen", dazu kommen Verbesserungen und Korrekturen rund um den Paketmanager Entropy. Die Verschlüsselungssoftware VeraCrypt gehört jetzt ebenfalls zum Lieferumfang. Es gibt auch einen neuen Willkommensbildschirm und ein überarbeitetes Design. Übrigens: Sabayon hat auch eine neue Webseite bekommen.

Eine wichtige Änderung gibt es bezüglich des Veröffentlichungszeitplans: Statt monatlich werden neue Versionen nur noch Ende Januar, Mai und Oktober veröffentlicht. Diese werden dann offiziell "stable" und nicht mehr "monthly" genannt. Diese Änderung hatte sich abgezeichnet, da es schon im August und September keine neuen "Monthlies" mehr gegeben hatte. Die täglich aktualisierten Abbilder (daily) wird es auch weiterhin geben, diese sind allerdings nicht immer lauffähig und daher mit Vorsicht zu genießen.

Download: Sabayon 16.11 für x86-64 und ARM
Quelle: www.sabayon.org
 
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NVIDIA GeForce 375.70 WHQL bringt diverse Optimierungen

reported by doelf, Sonntag der 30.10.2016, 20:04:32
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die WHQL-zertifizierte Version 375.70 aktualisiert und bringt dabei Verbesserungen für die Spiele "Titanfall 2", "Call of Duty: Infinite Warfare", "Call of Duty: Modern Warfare Remastered", "The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition", "Obduction" und "Dishonored 2". Für "Obduction" gibt es zudem ein passendes VR-Profil und für "Tom Clancy's Ghost Recon: Wildlands" ein vorläufiges SLI-Profil.

Von den drei neuen 3D-Vision-Profilen wird nur das für "Call of Duty: Modern Warfare Remastered" mit "befriedigend" bewertet, die Profile für "Call of Duty: Infinite Warfare" und "For Honor" werden indes nicht empfohlen. Zwei Treiberkomponenten zeigen sich unverändert, nämlich NView 148.03 und die PhysX-System-Software 9.16.0318. Aktualisiert wurden der HD-Audio-Treiber (Version 1.3.34.17) und GeForce Experience (Version 3.1.0.52). Der neue Treiber unterstützt Windows 10, 8.1, 8.0 und 7 sowie Grafikkarten auf der Baureihe GeForce 400. Für Windows XP bietet NVIDIA den GeForce 368.81 vom 14. Juli 2016 an und unter Windows Vista sind - abhängig von der Grafikkarte - entweder der GeForce 365.10 vom 2. Mai 2016 oder die Version 365.19 vom 13. Mai 2016 aktuell.

NVIDIA hat auch ein paar Fehler behoben: Beim Objekt DxgkDdiEscape wurde ein möglicher Überlauf behoben, der unter allen Windows-Versionen auftreten kann. Die übrigen Korrekturen beschränken sich auf Windows 10, beispielsweise ein Absturz von NVSPCAPS in nvd3d9wrapx sowie ein Absturz der Komponente "Image Converter". Im Zusammenspiel mit "Forza Horizon 3" wurden ein mögliches Speicherleck im Grafiktreiber sowie ein Treiberabsturz während der PSO-Erstellung (Pipeline State Object) behoben. Die Liste der offenen Fehler ist deutlich länger als bei AMD und würde den Rahmen dieser Meldung sprengen, daher verweisen wir stattdessen auf NVIDIAs Versionshinweise.

Download: NVIDIA GeForce 375.70 (Windows 10/8.1/8/7 32/64-Bit)
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.10.3 Hotfix

reported by doelf, Sonntag der 30.10.2016, 19:13:10
AMD hat mit der Radeon Software Crimson Edition 16.10.3 einen weiteren Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht. Dieser behebt einen Programmabsturz des Spiels "Titanfall 2", der nur mit bestimmten Grafiklösungen auf Basis der GCN-Architektur auftritt. Um welche Chips es sich handelt, verrät AMD allerdings nicht. Der neue Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, er funktioniert mit GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M - aber nicht mit APUs!

Die Liste der noch nicht behobenen Fehler zeigt sich seit dem letzten Update unverändert: Einige Spiele verweigern den Start oder laufen langsam, wenn das Overlay der Applikation "Raptr" genutzt wird. Die Hardware-beschleunigte Wiedergabe von H.264-Videos im Webbrowser hat Probleme mit anderen Spielen und Anwendungen, die zeitgleich auf die Hardware-Beschleunigung zugreifen. Auch das Streaming auf P2P-Abspieler kann bei H.264-Inhalten zu Darstellungsfehlern führen, sofern eine Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 400 zum Einsatz kommt. Bei "The Division" kann es im Spielemenü zu schachbrettartigen Fehldarstellungen der Charakter-Modelle kommen und "FIFA 17" hängt auf einigen Notebooks mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress. Auf Systemen, die den Radeon WattMan nicht unterstützen, verursacht dieser eine Fehlermeldung.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.10.3 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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LibreOffice 5.2.3 RC 3 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 29.10.2016, 13:13:11
Eigentlich waren nur zwei Veröffentlichungskandidaten bis zur Freigabe des finalen LibreOffice 5.2.3 geplant, doch nun gibt es doch noch einen dritten. Dieser liegt für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zum Download bereit.

Der erste Release Candidate hatte 73 Fehler behoben, darunter auch ein Bug, der gelegentlich zu einem Programmabsturz führen kann. Für den zweiten Veröffentlichungskandidaten gibt es nach wie vor keine Versionshinweise, ebenso für den dritten. Die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2.3 ist für die kommende Woche geplant.

Download: LibreOffice 5.2.3 RC 3 (Pre-Release)
 
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Streichkonzert bei Twitter: 350 müssen gehen

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 17:20:39
Twitter hat keinen Käufer gefunden, wächst nur langsam und schreibt weiterhin rote Zahlen. Nun will der Mikroblogging-Dienst Geld sparen und stellt nicht nur das Kurzvideo-Portal Vine ein, sondern streicht auch neun Prozent der 3.860 Arbeitsplätze. Diese Maßnahmen sollen die Aktivitäten des Unternehmens fokussieren und im kommenden Jahr zu schwarzen Zahlen führen.

Im dritten Quartal 2016 gab es jedenfalls einen weiteren Nettoverlust (GAAP), der mit 102,871 Millionen US-Dollar aber zumindest um 28,819 Millionen US-Dollar unter dem Fehlbetrag des Vorjahreszeitraums lag. Der Verlust je Aktie (GAAP) ist von 0,20 auf 0,15 US-Dollar gefallen und der Quartalsumsatz um acht Prozent auf 616 Millionen US-Dollar gestiegen. Ein Problem bleiben die Nutzerzahlen: Über das dritte Quartal verteilt waren monatlich 317 Millionen Benutzer auf Twitter aktiv, ein Plus von lediglich drei Prozent. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer ist immerhin um sieben Prozent geklettert.

Im Vergleich mit Facebook hat Twitter eine deutlich geringere Nutzerzahl und weist geringere Wachstumsraten auf. Damit einher geht ein wesentlich langsamerer Umsatzanstieg, durch den die schwarzen Zahlen weiterhin auf sich warten lassen. Die Böse hat Twitters Quartalszahlen recht gelassen aufgenommen, denn die große Korrektur fand bereits Anfang Oktober als Reaktion auf die geplatzten Übernahmeträume statt. Aktuell kratzt das Wertpapier wieder an der Marke von 18 US-Dollar.
 
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Twitter muss sparen: Vine wird eingestellt

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 16:55:30
Das Kurzvideo-Portal Vine wurde im Juni 2012 von Dominik Hofmann und Rus Jussupow gegründet und kurz darauf vom Mikroblogging-Dienst Twitter übernommen. Die maximal sechs Sekunden langen Video-Clips, die manche als Nachfolger der animierten GIFs betrachten, sollten die Kurznachrichten auf Twitter bereichern, doch nun wird Vine geschlossen.

Allerdings will Twitter die Plattform nicht vom Netz nehmen, sondern erst einmal online lassen. Die Entwicklung der App wird hingegen eingestellt und in den kommenden Monaten soll diese auch komplett verschwinden. Vermutlich wird Twitter Vine zu einem bestimmten Zeitpunkt einfrieren, so dass man keine neuen Inhalte mehr einstellen kann. Die bereits vorhandenen Videos bleiben indes erhalten und somit auch auf Twitter sichtbar. Ob dies ein dauerhafter Zustand sein wird, bleibt allerdings abzuwarten. Falls Twitter doch noch aufgekauft werden sollte, könnte der neue Besitzer ganz andere Pläne haben.
Quelle: medium.com
 
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Firefox 50 Beta 11 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 15:34:29
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 11
 
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MacBook Pro jetzt mit ein wenig Touch

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 10:48:44
Während Intels Ultrabook-Konzept den Einsatz von Touchscreens propagiert, setzte Apple stets auf eine strikte Trennung zwischen Mobilgeräten mit Touch-Bedienung und Rechnern mit normalem Bildschirm. Beim neuen MacBook Pro wird diese Abgrenzung ein wenig aufgeweicht, denn es gibt jetzt die "Touch Bar". Hierbei handelt es sich um ein zweites Display in Form einer schmalen Leiste, welches die Funktionstasten und Escape ersetzt.

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Touch Bar und Touch ID
Die "Touch Bar" befindet sich oberhalb der Tastatur und somit direkt vor dem Display. Auf ihr werden zusätzliche Bedienelemente angezeigt, die sich an den laufenden Programmen orientieren. So finden sich dort mal Kurzbefehle, mal Textvorschlägen, die Timeline eines Videos, eine Auswahl aktueller Fotos, eine Farbpalette oder Telefontasten zum Annehmen oder Ablehnen eingehender FaceTime-Anrufe. Und wenn man die Taste FN drückt, zeigt die "Touch Bar" die Funktionstasten an. Ebenfalls integriert wurde der Fingerabdruckscanner "Touch ID", hierzu legt man den Zeigefinger bei Sicherheitsabfragen ganz rechts auf die "Touch Bar". Tipp: Wer lieber echte Tasten hat, greift zur Basisausführung mit 13-Zoll-Display, denn dieser fehlt die "Touch Bar".

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Dünner, leichter, schneller
Das neue MacBook Pro ist wieder dünner, leichter und leistungsfähiger. Das 13-Zoll-Modell ist lediglich 14,9 mm hoch und bringt 1,37 kg auf die Waage, während die 15-Zoll-Variante auf 15,5 mm und 1,83 kg kommt. Die SSDs sind über PCI-Express angebunden und sollen eine sequenziellen Lesegeschwindigkeit von bis zu 3,1 GB/s erreichen. Beim Speicherplatz hat man die Auswahl zwischen 256 GB, 512 GB, 1 TB oder 2 TB, letzteres allerdings nur in Verbindung mit dem 15 Zoll großen Bildschirm. Im 13 Zoll großen MacBook Pro stecken wahlweise 8 oder 16 GiB Arbeitsspeicher, wobei die Version ohne "Touch Bar" mit 1.866 MHz leben muss. Alle anderen Varianten takten das RAM mit 2.133 MHz und zur 15 Zoll Bilddiagonale gibt es immer üppige 16 GiB. Bemerkenswert: Apple setzt auf LPDDR3 und verlötet sowohl den Arbeits- als auch den Flash-Speicher auf der Hauptplatine.

Intels Skylake trifft AMDs Polaris In Hinblick auf die Grafikleistung soll das neue MacBook Pro seinen Vorgänger um bis zu 130 Prozent übertreffen, doch die Leistung hängt stark von der gewählten Modellvariante ab. Die 13-Zoll-Version ohne "Touch Bar" verwendet einen Intel Core i5 (2,0 bis 3,1 GHz) oder einen Core i7 (2,4 bis 3,4 GHz) mit der iGPU Iris Graphics 540. Die 13-Zoll-Variante inklusive "Touch Bar" ist mit einem Intel Core i5 (2,9 bis 3,3 GHz), einem Core i5 (3,1 bis 3,5 GHz) oder einem Core i7 (3,3 bis 3,6 GHz) zu haben, alle drei CPUs umfassen die iGPU Iris Graphics 550. Apple verbaut in den 13 Zoll großen MacBooks grundsätzlich sparsame Dual-Core-Prozessoren, CPUs mit vier Rechenkernen gibt es nur für 15 Zoll.

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Bei den 15-Zoll-Modellen stehen drei Intel Core i7 mit Taktraten von 2,6 GHz (Turbo bis 3,5 GHz), 2,7 GHz (Turbo bis 3,6 GHz) und 2,9 GHz (Turbo bis 3,8 GHz) zur Auswahl, die jeweils den recht leistungsschwachen Grafikkern Intel HD Graphics 530 umfassen. Daher verbaut Apple in diesen Notebooks zusätzlich eine diskrete Grafiklösung von AMD. Zur Auswahl stehen die mobilen Grafikkarten Radeon Pro 450 und Pro 455 mit jeweils 2 GiB GDDR5-Speicher sowie die Radeon Pro 460 mit 4 GiB GDDR5-Speicher. Ein interessantes Detail: Neben Microsoft setzt auch Apple bei seinen neuesten Rechnern auf Prozessoren aus Intels Skylake-Generation, die schon vor einem Jahr vorgestellt wurde.

Spiegelnder Bildschirm mit mehr Farben
Apples "Retina Displays" basieren auf der IPS-Technik und unterstützen den erweiterten Farbraum DCI-P3, der im Vergleich zu RGB rund ein Viertel mehr Farben umfasst. Das 15,4 Zoll (39,11 cm) große Display bietet eine native Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln bei 220 ppi, während Apple auf 13,3 Zoll (33,78 cm) immerhin 2.560 x 1.600 Pixel bei 227 ppi unterbringt. Die Helligkeit beider Bildschirme fällt mit 500 Nits sehr hoch aus und übertrifft die der Vorgängergeneration um 67 Prozent. Im Prinzip bieten die neuen MacBook Pros beste Voraussetzungen für das kreative Arbeiten, sofern man sich mit dem glänzenden Display anfreunden kann.

Zwei Lüfter, zehn Stunden mobil
Die Kombination aus leistungsstarker Hardware und einem extrem dünnen Gehäuse hat natürlich auch Nachteile. Die vorherigen MacBook-Generationen hatten ihre liebe Not mit der entstehenden Abwärme und so wurden Prozessor und Grafik frühzeitig gedrosselt. Damit dies bei der neuen Generation nicht mehr passiert, hat Apple zwei Lüfter verbaut, einen auf der rechten und einen auf der linken Seite des Notebooks. Zum Einsatz kommen asymmetrisch versetzte Lüfterblätter, welche einen besonders leisen Betrieb ermöglichen sollen. Ohne Steckdose halten die neuen MacBook Pros zehn Stunden durch, das entspricht dem Niveau ihrer Vorgänger.

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Die Preise
Beim 13-Zoll-Modell beginnen die Preise bei 1.699 Euro, dafür bekommt man einen Core i5 mit 2,0 GHz, 8 GiB LPDDR3-1866 und eine 256 GB große SSD. Wer einen Core i7 mit 3,3 GHz, 16 GiB LPDDR3-2133 und eine 1 TB fassende SSD auswählt, muss 3.279 Euro zahlen. Die 15-Zoll-Klasse startet erst bei 2.699 Euro für einen Core i7 mit 2,6 GHz, eine Radeon Pro 450 (2 GiB), 16 GiB LPDDR3-2133 und eine 256 GB große SSD. Läuft der Core i7 mit 2,9 GHz und packt man dann noch eine Radeon Pro 460 (4 GiB), 16 GiB LPDDR3-2133 und eine 2 TB große SSD in die Bestellung, berechnet Apple 4.999 Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive der Mehrwertsteuer.
Quelle: www.apple.com
 
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Funkstille: Apple verschiebt die AirPods

reported by doelf, Freitag der 28.10.2016, 09:03:35
Beim iPhone 7 hat Apple die Klinkenbuchse zum Anschluss analoger Kopfhörer gestrichen und darauf verwiesen, dass diese nicht mehr als ein Dinosaurier aus der technologischen Urzeit sei. Als Zwischenlösung gab es einen Adapter mit einem miesen Digital-Analog-Wandler, während die 179 Euro teuren AirPods als audiophile Heilsbringer in Aussicht gestellt wurden. Dummerweise kann man diese drahtlosen Kopfhörer immer noch nicht kaufen.

Eigentlich sollten die AirPods im Laufe des Oktobers in den Handel kommen, doch nun heißt es aus Cupertino, das Produkt brauche noch etwas Zeit, bis es fertig ist. Nun ist Zeit ein dehnbarer Begriff, doch Apple verzichtet darauf, sich auf ein Datum oder zumindest einen groben Rahmen festzulegen. Hier Apples Stellungnahme im Original:
"The early response to AirPods has been incredible. We don't believe in shipping a product before it's ready, and we need a little more time before AirPods are ready for our customers."
Und hier die Übersetzung: "Die ersten Reaktionen auf die AirPods waren unglaublich. Wir sind der festen Ansicht, dass man kein Produkt ausliefern sollte, bevor es fertig ist, und wir brauchen ein wenig mehr Zeit, bevor die AirPods reif für unsere Kunden sind."

Apple geht natürlich nicht auf die Art der Unreife ein, doch es muss sich um ein größeres Problem handeln, dessen Lösung sich nicht zeitnah terminieren lässt. Eines stimmt aber: Die ersten Reaktionen auf die AirPods waren tatsächlich unglaublich. Die einen hielten Apples Kopfhörer für unglaublich teuer, die anderen betrachteten sie als unglaublich hässlich. Beide Seiten liegen richtig.
Quelle: www.recode.net
 
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Windows 10 Creators Update und neue Surface-Produkte

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 19:22:42
Im Frühjahr 2017 wird Microsoft das dritte Update für Windows 10, das sogenannte "Creators Update", veröffentlichen und abermals wird dieses für alle Rechner, auf denen bereits Windows 10 läuft, kostenlos erhältlich sein. Passend zur neuen Software soll es zeitgleich auch neue Surface-Produkte geben. Was weiterhin mit Abwesenheit glänzt, ist das angeblich geplante Surface-Phone.

Windows 10 Creators Update
Das "Creators Update" umfasst 3D-Erweiterungen wie "Paint 3D" und bringt die "Windows Holografic"-Schnittstelle für Mixed-Reality-Anwendungen und Spiele. Windows 10 soll so zur bevorzugten Plattform für die Erstellung, Bearbeitung und Verbreitung von 3D-Inhalten werden. Neben der spezialisierten App "Paint 3D" wird die 3D-Technik derzeit auch in bestehende Applikationen wie PowerPoint oder Microsoft Edge implementiert. Hinsichtlich der Vermischung bzw. Erweiterung der Realität verspricht Microsoft günstige VR-Brillen von HP, Lenovo, Dell, Acer und Asus. Zu den weiteren Neuerungen gehören die integrierte Streaming-Plattform "Beam", welche sich an Spieler richtet, sowie eine Arena-Funktion zum Erstellen individueller Online-Multiplayer-Turniere. Bleibt noch "Windows MyPeople" als soziale Komponente, über die man sich mit Freunden vernetzen und Inhalte teilen kann.

Surface Studio und Surface Dial
Beim "Surface Studio" handelt es sich um einen All-in-one-PC mit einem 28 Zoll großen Touch-Bildschirm, dessen Fuß die Anzeige in einen Winkel von zwanzig Grad klappen kann. In dieser Stellung agiert das Gerät als Zeichenbrett, denn das "Surface Studio" zielt auf Profis, die kreativ am Computer arbeiten. Passend dazu nutzt das Display ein Seitenverhältnis von 3:2, die Auflösung beläuft sich auf 4.500 x 3.000 Bildpunkte (13,5 Millionen Pixel, 192 DPI) und die erweiterten Farbräume Vivid Color, DCI-P3 und sRGB können dargestellt werden.

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Im Fuß des Bildschirms steckt der eigentliche PC, der auf Intels Skylake-Architektur (6. Core-Generation) und noch nicht auf der aktuellen Generation "Kaby Lake" basiert. Seltsamerweise lässt Microsoft dennoch offen, um welche CPUs es sich handelt, und benennt mit "Core i5 oder i7" lediglich deren Leistungsklassen. Auch die Grafiklösungen von NVIDIA wirken leicht angestaubt, denn statt der aktuellen Pascal-Modelle kommen deren Vorgänger GeForce GTX 965M 2GB und GeForce GTX 980M 4GB zum Einsatz.

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Neben 8, 16 oder 32 GiB RAM gibt es wahlweise 1 oder 2 TB Festplattenspeicher (Hybrid-Technik), einen Kartenleser im SDXC-Format und eine 5,0-Megapixelkamera mit Gesichtserkennung zur Anmeldung. Was fehlt, ist USB 3.1 - es werden lediglich vier USB-Buchsen der Generation 3.0 geboten. Zum Lieferumfang gehören Windows 10 Pro und der Eingabestift "Surface Pen". In den USA soll das "Surface Studio" ab dem 15. Dezember 2016 ausgeliefert werden, die Vorbestellung ist bereits möglich. Die Preise reichen von 2.999 bis 4.199 US-Dollar. Wer vor dem 1. Dezember 2016 bestellt, soll nach dem Jahreswechsel ein "Surface Dial" gratis erhalten. Dieses Zubehör kostet ansonsten 99,99 US-Dollar, es soll die die Touch-Bedienung erweitern und erleichtern.

Surface Book
Die drei neuen Top-Varianten des "Surface Book" werden hierzulande erst Anfang 2017 in den Handel kommen. Auch in den neuen Notebooks setzt Microsoft auf Intels Skylake (6. Core-Generation) und NVIDIAs Maxwell (GeForce 9xx) statt auf die neueren Baureihen "Kaby Lake" und "Pascal". Mit der GeForce GTX 965M 2GB setzt Microsoft allerdings auf eine wesentlich leistungsfähigere GPU, der bisherige Chip ähnelte weitgehend einer GeForce GT 940M. Hierdurch soll sich die Grafikleistung verdoppeln. Zugleich sorgt ein neuer Akku für Laufzeiten von bis zu 16 Stunden, ein Zugewinn von vier Stunden. Die neuen Varianten sind mit Preisen von 2.099, 2.699 bzw. 3.199 US-Dollar nicht ganz billig, das Einstiegsmodell des "Surface Book" kostet "nur" 1.349 US-Dollar.
 
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Das Galaxy Note 7 verhagelt Samsung die Geschäftszahlen

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 16:02:09
Samsung war eigentlich gut ins Jahr 2016 gestartet und hatte in den ersten beiden Quartalen überzeugende Geschäftszahlen abgeliefert, doch dann kam das Galaxy Note 7. Das Phablet mit der Tendenz zur spontanen Selbstentzündung belastet nicht nur das dritte Quartal 2016, sondern wird Samsungs Geschäftszahlen bis ins Jahr 2017 ausbremsen.

Samsung meldet für das dritte Quartal 2016 einen Umsatzeinbruch um 7,47 Prozent auf 47,82 Billionen Won (ca. 38,73 Milliarden Euro). Der operative Gewinn ist um 29,63 Prozent auf 5,20 Billionen Won gesunken, während der Nettogewinn mit 4,54 Billionen Won (3,68 Milliarden Euro) um 16,85 Prozent unter der Vorgabe des Vorjahreszeitraums bleibt. Das Galaxy-Note-7-Debakel hat Samsung alleine im dritten Quartal 2016 stolze 2,6 Billionen Won (ca. 2,1 Milliarden Euro) gekostet.

Wichtigster Umsatzlieferant sind trotz allem die Mobilgeräte mit 22,09 Billionen Won (-14,84%) geblieben, gefolgt von der Halbleitersparte mit 13,15 Billionen Won (+2,57%). Die Mobilsparte litt sehr unter dem Rückruf und der Einstellung des Galaxy Note 7, doch die Nachfrage für die S7-Modelle blieb konstant hoch und auch die preiswerten A- und J-Modelle verkauften sich gut. Bei den Halbleiterprodukten sorgten V-NAND und 20-nm-DRAM für steigende Gewinne, auch preiswerte SoCs und Kamerasensoren waren gefragt.

Der Bereich Consumer Electronics steuerte 11,24 Billionen Won (-3,02%) zum Umsatz bei. Saisonale Produkte wie Klimaanlagen verkauften sich gut, doch auch bei den Fernsehern ging es weiter aufwärts, da immer größere Geräte gekauft werden (Curved Display: +72%; 60 Zoll und größer: +72%; UHD-Auflösung: +47%). Bei den Displays ist der Umsatz auf 7,06 Billionen Won (-5,74%) gefallen, obwohl die Nachfrage für OLEDs gestiegen ist und bei LCD-Modellen die Herstellungskosten gesenkt wurden.

Leider ist das Kapitel Galaxy Note 7 noch nicht abgeschlossen, denn Samsung erwartet weitere Kosten in Höhe von 3,5 Billionen Won (ca. 2,8 Milliarden Euro). Davon sollen 2,5 Billionen Won auf das vierte Quartal 2016 und eine weitere Billion auf das erste Quartal 2017 fallen.
 
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LibreOffice 5.2.3 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 14:49:13
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.3 liegt offiziell für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. Was allerdings noch fehlt, sind die dazugehörigen Versionshinweise. Zumindest liegen diese nun für den Release Candidate 1 vor.

Mit dem Release Candidate 1 wurden demnach 73 Fehler behoben. Interessanterweise findet sich darunter nur ein Bug, der gelegentlich zu einem Programmabsturz führen kann. Das Problem steckt in der Präsentations-Software Impress und tritt auf, wenn man auf eine Mastervorlage zugreift. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Code-Optimierungen und - Breinigungen der letzten Monate Wirkung zeigen, denn schon jetzt laufen die Versionen der Entwicklungsschiene 5.2 stabiler als ihre Vorgänger.

Download: LibreOffice 5.2.3 RC 2
 
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LibreOffice 5.1.6 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 14:20:03
Das sechste und vermutlich auch letzte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 ist fertig und liegt für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit. LibreOffice 5.1.6 behebt 68 Fehler, darunter sieben potentielle Absturzursachen.

LibreOffice 5.1.6 soll die letzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein, am 27. November 2016 werden dann der Support und die Entwicklung der Generation 5.1 enden. Wir raten daher schon jetzt zum Umstieg auf LibreOffice 5.2.2, das einen sehr soliden Eindruck macht und auch ein paar neue Funktionen bietet. Wer noch etwas abwarten will, kann ab Anfang November auf die Version 5.2.3 wechseln.

Download: LibreOffice 5.1.6
 
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Adobe stopft kritische 0-Day-Lücke im Flash-Player

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 13:55:16
Adobe musste außer der Reihe eine kritische 0-Day-Lücke (CVE-2016-7855) in seinem Flash-Player stopfen, da diese bereits für gezielte Angriffe gegen Windows 7, 8.1 und 10 verwendet wird. Der Fehler betrifft allerdings auch Mac OS X sowie Linux - letzteres aber nur, wenn Googles Chrome als Webbrowser verwendet wird. Alle anderen Linux-Nutzer können sich mit dem Update etwas Zeit lassen.

Bei CVE-2016-7855 handelt es sich um einen Zugriff auf ein bereits aus dem Speicher entferntes Objekt, dieser Fehler lässt sich - wie viele dieser Art - bei einem erfolgreichen Angriff zum Einschleusen von Schadcode ausnutzen. Gemeldet wurde die Sicherheitslücke von Neel Mehta und Billy Leonard, die für Google arbeiten und für den Internetriesen nach möglichen Bedrohungen suchen.

Für Windows und Mac OS X sowie für Google Chrome, Microsoft Edge und den Internet Explorer 11 hat Adobe den Flash Player auf die Version 23.0.0.205 aktualisiert. Die Updates sollten unverzüglich eingespielt werden! Nur Linux-Nutzer, die auf Chrome verzichten, können durchatmen, denn für sie gilt nur die moderate Prioritätsstufe 3 zum Einspielen der neuen Version 11.2.202.643.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Apple enttäuscht, Absatzzahlen des iPhone sinken weiter

reported by doelf, Donnerstag der 27.10.2016, 11:54:18
Wenn ein Branchenriese wie Apple seine Quartalszahlen mit einem Verweis auf die gestiegenen Einnahmen im Bereich Dienstleistungen übertitelt, lässt sich absehen, dass die übrigen Zahlen nicht sonderlich gut sein können. Und dies gilt nicht nur für das vierte Quartal, sondern auch für das gesamte fiskalische Jahr 2016, welches Apple wohl lieber vergessen würde. Doch auch wenn die Zeit der Quartalsrekorde vorüber zu sein scheint, fährt Apple immer noch sehr hohe Gewinne ein.

Lange Zeit hatte sich Apple auf den Erfolg des iPhones verlassen und rund Zweidrittel seines Umsatzes mit dem Smartphone generiert. Analysten sahen in dieser Abhängigkeit vom Erfolg eines einzelnen Produktes ein großes Risiko und sie sollten Recht behalten: Seit der Markteinführung der Baureihe 6s hat sich das Interesse der Kunden merklich abgekühlt, insbesondere in China. Und wenn das iPhone hustet, bekommt Apple die Grippe. Dass Apple mit seinen Dienstleistungen im vierten Quartal 2016 einen neuen Rekordumsatz von 6,325 Milliarden US-Dollar (+24,36%) generieren konnte, unterstreicht zwar die ungebremste Kauflaune der eigenen Kundschaft, doch wenn diese sich nur auf Apps und Dienste erstreckt, werden sich die fallenden Verkaufszahlen der Geräte über kurz oder lang auch auf diesen Bereich auswirken. Schließlich setzt Apple auf ein weitgehend abgeschottetes Ökosystem und bietet nur wenige Dienste für Fremdplattformen an.

Kommen wir nun zu den schnöden Zahlen: Apples Quartalsumsatz ist um 9,03 Prozent auf 46,852 Milliarden US-Dollar eingebrochen und auch der Jahresumsatz ist um 7,73 Prozent auf 215,639 Milliarden US-Dollar gesunken. Ein Einbruch von 7,73 Prozent klingt nicht allzu dramatisch und 215,639 Milliarden US-Dollar bedeuten immerhin den zweithöchsten Jahresumsatz in Apples Unternehmensgeschichte. Dennoch ist dieser Rückgang bemerkenswert, da Apple seit dem Jahr 2001 ständig und zuweilen auch sehr schnell gewachsen ist:
  • 2016: 215,639 Milliarden US-Dollar
  • 2015: 233,715 Milliarden US-Dollar (Vorstellung der Apple Watch)
  • 2014: 182,795 Milliarden US-Dollar (China Mobile verkauft iPhones)
  • 2013: 170,910 Milliarden US-Dollar
  • 2012: 156.508 Milliarden US-Dollar
  • 2011: 108,249 Milliarden US-Dollar
  • 2010: 65,255 Milliarden US-Dollar (Vorstellung des ersten iPad)
  • 2009: 42,905 Milliarden US-Dollar
  • 2008: 32,479 Milliarden US-Dollar
  • 2007: 24,006 Milliarden US-Dollar (Vorstellung des ersten iPhone)
  • 2006: 19,315 Milliarden US-Dollar
  • 2005: 13,931 Milliarden US-Dollar
  • 2004: 8,279 Milliarden US-Dollar
  • 2003: 6,207 Milliarden US-Dollar
  • 2002: 5,742 Milliarden US-Dollar
  • 2001: 5,363 Milliarden US-Dollar (Vorstellung des ersten iPod)
  • 2000: 7,983 Milliarden US-Dollar
Der iPod und der Musikverkauf über den iTunes Store hatten den kriselnden Computerhersteller ins neue Jahrtausend gerettet, doch erst iPhone und iPad ließen Apples Umsätze scheinbar ungebremst in die Höhe schießen. Das Interesse am iPod ließ aufgrund der wachsenden Verbreitung von Smartphones in den letzten Jahren stetig nach und auch das iPad hat schon länger mit fallenden Verkaufszahlen zu kämpfen. Seit diesem Jahr wackelt mit dem iPhone nun auch Apples letzte Bastion, nachdem die Zusammenarbeit mit Chinas größtem Telekommunikationsanbieter China Mobile zwischen 2014 und 2015 noch für einen Boom gesorgt hatte.

Ausgerechnet China entpuppt sich nun als Achillesferse, denn dort ist Apples Quartalsumsatz dramatisch um 29,82 Prozent auf 8,785 Milliarden US-Dollar abgesackt. Damit steigt Europa wieder zum zweitwichtigsten Absatzmarkt für Apple auf (10,842 Milliarden US-Dollar; +2,51%), während Japan mit 4,324 Milliarden US-Dollar und einem Plus von 10,05 Prozent den größten Zuwachs verzeichnet. Dummerweise schwächelt Apple aber auch auf seinem amerikanischen Heimatmarkt, hier sank der Umsatz um 7,09 Prozent auf 20,229 Milliarden US-Dollar. Bleibt noch die Region Asien/Pazifik mit 2,672 Milliarden US-Dollar und einem Rückgang um 1,18 Prozent.

Die Verkaufszahlen des iPhone sind um 5,27 Prozent auf 45,513 Millionen gefallen und der mit iPhones generierte Umsatz sank sogar um 12,57 Prozent auf 28,160 Milliarden US-Dollar. 9,267 Millionen iPads bedeuten einen Rückgang um 6,23 Prozent, doch da die Kunden in erster Linie die teuren Varianten kauften, ist der Umsatz nur um 0,49 Prozent auf 4,255 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Seine Macs hatte Apple lange Zeit vernachlässigt und nun gibt es die Quittung: 4,886 Millionen Macs (-14,42%) brachten einen Umsatz von 5,739 Milliarden US-Dollar (-16,61 Prozent). Die übrigen Produkte - iPad, Apple TV, Apple Watch, Beats und Zubehör - brachten weitere 2,373 Milliarden US-Dollar (-22,15%).

Obwohl Apples Umsätze auf breiter Front geschrumpft sind, nur bei den Dienstleistungen gab es das eingangs erwähnte Plus, kann das Unternehmen auch weiterhin satte Gewinne einfahren - allerdings nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres: Der operative Gewinn (GAAP) ist im vierten Quartal um 19,57 Prozent auf 11,761 Milliarden US-Dollar und im gesamten Geschäftsjahr um 15,73 Prozent auf 60,024 Milliarden US-Dollar gefallen. Beim Nettogewinn (GAAP) steuert das Abschlussquartal 9,014 Milliarden US-Dollar (-18,97%) zu den 45,687 Milliarden US-Dollar (-14,43%) des Gesamtjahres bei. Bleibt noch der Gewinn je Aktie (GAAP), der im vierten Quartal bei 1,67 US-Dollar (-14,8%) und im Geschäftsjahr bei 8,31 US-Dollar (-9,87%) lag.
Quelle: www.apple.com
 
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NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti: Punktlandung im Niemandsland

reported by doelf, Mittwoch der 26.10.2016, 08:26:53
Seit gestern ist NVIDIAs GeForce GTX 1050 Ti im Handel erhältlich und liegt mit einem Preis von 139 US-Dollar im Niemandsland zwischen Radeon RX 460 2GiB (100 US-Dollar) und Radeon RX 470 4GiB (170 US-Dollar). Wie man ersten Testberichten entnehmen kann, ordnen sich die Grafikkarten auch leistungstechnisch zwischen den beiden Mitbewerbern von AMD ein. Es zeigt sich aber auch, dass man beim HD-Gaming mit der GeForce GTX 1050 Ti Abstriche in Kauf nehmen muss. Bleibt die Frage nach der GeForce GTX 1050 ohne "Ti".

Die schwächere Version will NVIDIA für 109 US-Dollar anbieten, allerdings ist sie im Handel noch nicht zu finden. Sie soll aber "vor dem oder am 8. November" erhältlich sein. Während die GeForce GTX 1050 Ti über 768 CUDA-Kerne verfügt, die mit 1.290 bis 1.392 MHz takten, kann die GeForce GTX 1050 ihre 640 Kerne mit 1.354 bis 1.455 MHz ansteuern. Der GDDR5-Speicher ist bei beiden Modellen mit 128 Bit Breite angebunden und arbeitet mit 7 Gbps, was für einen Durchsatz von maximal 112 GB/s reicht. Allerdings bietet die Ti-Variante mit 4 GiB doppelt so viel wie die einfache GeForce GTX 1050. Beide Karten sollen bis zu 75 Watt verbrauchen und müssen ohne SLI auskommen.

Auch der GeForce GTX 1060 3 GiB fehlt die SLI-Unterstützung, mit 1.152 CUDA-Kernen und Taktraten zwischen 1.506 und 1.708 MHz bietet das nächstgrößere Modell aber eine deutlich höhere Rechenleistung. Auch beim Grafikspeicher ist die GeForce GTX 1060 klar im Vorteil, denn dieser arbeitet mit 8 Gbps und einem 192 Bit breiten Interface, wodurch die Bandbreite bei 192 GB/s liegt. Mit 6 GiB GDDR5-Speicher bestückt, kann die GeForce GTX 1060 sogar 1.280 CUDA-Kerne vorweisen - bei identischen Taktraten. Allerdings spielt die GeForce GTX 1060 mit "ab 249 US-Dollar" auch preislich in einer anderen Liga.

Die ersten Testberichte:
 
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macOS Sierra 10.12.1 stopft 15 Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 17:26:25
Mit dem Update auf die Version 10.12.1 kümmert sich Apple nicht nur um diverse Probleme in macOS Sierra, sondern behebt auch 15 Sicherheitslücken. macOS kommt auch mit der neuen "Porträtkamera" des iPhone 7 Plus zurecht, welche Porträtfotos mit einem Tiefeneffekt - Person scharf, Hintergrund verschwommen - versieht. Zudem sollen Microsoft Office und Exchange zuverlässiger funktionieren.

Microsoft Office hatte insbesondere mit dem Verschieben von Schreibtisch und Dokumenten-Ordner in die iCloud zu kämpfen. Wer ein Exchange-Konto für seine E-Mail verwendet, soll jetzt wieder über neu eingetroffene Post informiert werden, und Kunden mit AOL-Konto werden nicht mehr mit überflüssigen Passwortabfragen malträtiert. Das Universal Clipboard soll Text nicht mehr verfälschen und problematische Grapher-Dateien lassen sich wieder öffnen. Für Safari gibt es einige Sicherheitskorrekturen und eine optional einstellbare Mindestgröße für Schriftarten. Das Entsperren per Apple Watch funktioniert laut Apple zuverlässiger und es gibt weniger Probleme mit Fujitsus Scanner-Software ScanSnap und dem Ausdruck auf Geräten von Canon.

Eine der gestopften Sicherheitslücken ermöglicht Applikationen das Ausführen beliebigen Codes mit vollen Root-Rechten und eine andere verschafft Programmen Kernel-Rechte. Über JPEG- und SGI-Bilder, PDF-Dokumente und Schriften kann ein Angreifer eigenen Code einschleusen. Ein Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition kann Proxy-Phishing betreiben sowie die Audioübertragung nach Beendigung eines Anrufs aufrecht erhalten. Lokal angemeldete Benutzer können beim Systemstart einen Absturz herbeiführen sowie dem Kernel eigenen Code unterschieben. Mit einem Archiv kann man beliebige Dateien überschreiben, während andere Fehler das Abgreifen sensibler Daten oder die Ausweitung von Rechten erlauben. Dazu kommen zwei Angriffsstellen für DoS-Attacken.
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht Beta 4

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 16:54:00
Die vierte Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Die kommende Version 17 verspricht Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Zudem wird es neue Skins für die Benutzeroberfläche geben.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.

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Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet.

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Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Seit Kodi 17 Beta 2 funktioniert die Steuerung über Game-Controller wieder und es gab einige Korrekturen in den Bereichen Audio-Passthrough, De-Interlacing und Videoaufnahmen. Dank Googles Hilfe wurde ein neuer Audio-Passthrough für Android Nougat realisiert und dank Microsofts Unterstützung konnten Zoom-Probleme unter Windows gelöst werden. Bei der Aktualisierung von Add-ons und Skins werden alle Abhängigkeiten geprüft, bevor Kodi gestartet wird. Zudem gibt es einen Notfallplan für Skins, die bisher noch nicht für Kodi 17 angepasst wurden.

Die vierte Beta-Ausgabe stopft einige Speicherlecks und repariert die Wiedergabe von DVD-ISOs sowie das MPEG2/DVD-Decoding auf AMD-GPUs. Für die Interlaced-Wiedergabe auf AMD-Karten wurde ein Workaround eingebaut, bei NVIDIAs Shield TV wird der Controller nach einer Ruhephase wieder geweckt und erstmals gibt es Builds für Android-Geräte auf Basis von ARMv8A (64 Bit). Das Durchschleifen bestimmter 16-Bit-Streams wurde unter Mac OS X gefixt, die lückenlose Wiedergabe von Musik funktioniert wieder und das Suchen in Videodateien wurde weiter optimiert. Darüber hinaus wurden kleinere Probleme rund um die Smartplaylists sowie einige Logikfehler bei der Bedienung behoben.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 4
 
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Firefox 50 Beta 10 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 16:00:11
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 10
 
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iOS 10.1 schließt Sicherheitslücken und behebt Probleme

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 15:56:18
Mit dem Update auf iOS 10.1 stopft Apple 13 Sicherheitslücken und behebt eine lange Fehlerliste. Dazu gibt es eine neue Funktion namens "Porträtkamera für iPhone 7 Plus beta", die Porträtfotos mit einem Tiefeneffekt - Person scharf, Hintergrund verschwommen - versieht. Weitere Verbesserungen betreffen die ÖPNV-Unterstützung im Kartendienst.

Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:
  • Abgesehen von den Porträtfotos mit Tiefeneffekt werden die Namen von Personen in der Fotos-App nun auch in iCloud-Backups gespeichert. In der Rasterdarstellung sehen die Bilder besser aus, es wurde ein Bildschirmfehler beim Öffnen der Kamera-App korrigiert und beim Aktivieren der iCloud-Fotomediathek stürzt die Fotos-App nicht mehr ab.

  • Die Karten-App bietet nun ÖPNV-Unterstützung für alle wichtigen Bahn-, U-Bahn-, Fähr- und nationalen Buslinien. Lokale Buspläne gibt es derzeit nur für Tokio, Osaka und Nagoya. Beim Anzeigen alternativer Routen lassen sich die ÖPNV-Tarife vergleichen und es gibt eine schilderbasierte Navigation für große ÖPNV-Stationen.

  • Die Nachrichten-App bietet eine Option zum Wiederholen von Sprechblasen- und Hintergrundeffekten und Nachrichteneffekte werden auch dann angezeigt, wenn "Bewegung reduzieren" aktiv ist. Die fehlerhaften Anzeige von Kontaktnamen wurde ebenso behoben wie der fehlende Ton bei mit der Nachrichten-App aufgenommenen Videos. Beim Öffnen der Nachrichten-App wurde ein weißer Bildschirm entfernt und die Option "Werbung melden" wird auch für unbekannte Absender angezeigt.

  • Nutzern der Apple Watch zeigt die Trainingsübersicht in der Aktivitäts-App ab sofort Informationen zur Strecke und durchschnittlichen Geschwindigkeit beim Outdoor-Rollstuhltraining an. Weiterhin wurden Probleme beim Synchronisieren von Musikspiellisten sowie rund um die Aktivitätsfreigabe behoben. In Hinblick auf Drittanbieter-Apps konnte Apple einen Absturz bei der Texteingabe korrigieren.

  • Das Wiederherstellen von iCloud-Backups soll zuverlässiger funktionieren und die Audiowiedergabe über Bluetooth die Taptic Engine nicht mehr stören. Auch beim Aktivieren von Wecktönen, beim Blockieren von Werbeanrufen und bei der Formatierung von E-Mails musste sich Apple um diverse Fehler kümmern. Bluetooth-Verbindungen zum Zubehör von Drittanbietern sollen stabiler funktionieren und das Wetter-Widget seine Daten zuverlässiger laden.

  • Eine der gestopften Sicherheitslücken ermöglicht Applikationen das Ausführen beliebigen Codes mit vollen Root-Rechten. Über JPEG-Bilder und Webinhalte kann ein Angreifer eigenen Code einschleusen, während lokal angemeldete Benutzer beim Systemstart einen Absturz herbeiführen können. Hierbei ist es zudem möglich dem Kernel eigenen Code unterzuschieben. Ein Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition kann Proxy-Phishing betreiben sowie die Audioübertragung nach Beendigung eines Anrufs aufrechterhalten. Mit einem Archiv kann man beliebige Dateien überschreiben, während andere Fehler das Abgreifen sensibler Daten erlauben.
 
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Twitter steht Apple im Weg und vor Stellenabbau

reported by doelf, Dienstag der 25.10.2016, 15:04:07
Wie Bloomberg heute berichtet, steht Twitter vor einem massiven Stellenabbau. Dieser soll rund acht Prozent der Beschäftigten betreffen, also ca. 300 Mitarbeiter. Eine entsprechende Ankündigung wird für diesen Donnerstag erwartet. An diesem Tag wird Twitter auch sein Quartalsergebnis bekannt geben, allerdings nicht wie ursprünglich geplant nach Börsenschluss, denn damit stünde man Apple im Weg.

Stattdessen wird Twitter seine Geschäftszahlen schon vor Börseneröffnung präsentieren. Laut Twitter hätten Analysten um die Terminverschiebung gebeten, da sich die Quartalskonferenz ansonsten mit wichtigeren Präsentationen aus dem Techniksektor überschnitten hätte. Twitter nennt hierbei zwar keine Namen, aber das dickste Kreuz im Technikkalender dürfte Apples Vorstellung der neuen Macbooks haben. Twitter hatte kürzlich versucht, sich an Branchengrößen wie Walt Disney, Salesforce oder Google zu verkaufen, doch diese Pläne sind kläglich gescheitert, weshalb Twitters Aktie nach einem kurzen Höhenflug nun massiv unter Druck steht.
 
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Smartphones: Nokia made in India by Foxconn

reported by doelf, Montag der 24.10.2016, 18:18:00
Hon Hai Precision Industry Co., besser bekannt unter dem Namen Foxconn, baut derzeit massiv Fertigungskapazitäten für Mobiltelefone in Indien auf. 600 Millionen US-Dollar haben die Taiwaner auf dem Subkontinent bereits investiert und im nächsten Jahr soll nochmal deutlich mehr Geld fließen. Auch neue Telefone der Marke Nokia sollen dann in Indien gebaut werden.

Die Foxconn-Tochter FIH Mobile hatte im Mai 2016 die Reste von Microsofts Telefonsparte mitsamt der Patente, Mitarbeiter und den Fertigungsstätten von Microsoft Mobile in Vietnam übernommen. Nun übernimmt das Unternehmen auch Nokias stillgelegte Fertigungsstätte im indischen Chennai mitsamt Steuerschulden und ungelösten Rechtsstreitigkeiten. Schon vor einem Jahr hatte Foxconn mit den Finnen eine Kooperation für die Fertigung neuer Feature- und Smartphones unter dem Markennamen Nokia vereinbart.

Die Sonderwirtschaftszone, in der die Fabrik nahe Chennai liegt, soll hierfür ihren Status verlieren, denn Foxconn will in Indien primär für den indischen Markt produzieren. Im Gegenzug soll der indische Staat eine finanzielle Beteiligung pro verkauftem Telefon erhalten. Dies könnte sich lohnen, falls es Foxconn tatsächlich gelingt, die Produktion wieder auf 100 Millionen Telefone pro Jahr hochzufahren. Hierfür sollen in den kommenden Jahren bis zu 5 Milliarden US-Dollar investiert werden.

Abgesehen von Telefonen will Foxconn in Indien auch Telekommunikationsausrüstung fertigen, vermutlich wird auch hier Nokia zu dem Kunden zählen. Derzeit ist noch unklar, ob die zukünftigen Mobiltelefone der Marke Nokia auch außerhalb Indiens auf den Markt kommen werden. Microsoft hatte die Markenrechte für Smart- und Feature-Phones für drei Jahre exklusiv erworben, doch diese laufen gerade aus und so steht Nokias Neustart im kommenden Jahr nichts mehr im Wege.
 
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AMD: Preissenkung für Radeon RX 470 und RX 460

reported by doelf, Montag der 24.10.2016, 11:15:42
Wie die Spatzen von den Dächern pfeifen, wird NVIDIA am morgigen Dienstag seine neue Mittelklassemodelle GeForce GTX 1050 und GTX 1050 Ti (Pascal) vorstellen und damit AMDs Radeon RX 460 und RX 470 (Polaris) ins Visier nehmen. AMD erklärt vorab, dass man die eigenen Produkte als überlegen ansehe, dennoch werden die Preise nach unten angepasst und um jeweils 10 US-Dollar reduziert.

Damit kostet eine Radeon RX 460 2GB nur noch 100 US-Dollar und die Radeon RX 470 4GB bekommt man für 170 US-Dollar - wie bei US-Preisen üblich kommt da noch die Mehrwertsteuer hinzu. Laut AMD schafft eine Radeon RX 470 mehr als 60 fps in Full-HD-Auflösung mit aktivierter Kantenglättung und sei der GeForce GTX 1050 Ti deutlich überlegen. Zudem fehle NVIDIAs Pascal-Modellen weiterhin die DX12-Funktion "Asynchronous Shaders", was man beispielsweise bei "Battlefield 1" merkt. Auf die Leistung der GeForce GTX 1050 geht AMD nicht ein, da NVIDIA dieses Modell vermutlich erst in ein paar Wochen nachreichen wird. Ob die kleinere Pascal-Karte in der morgigen Vorstellung Erwähnung finden wird, ist derzeit noch unklar. Das Wichtigste aus Sicht der Kunden dürfte indes sein, dass sich AMD und NVIDIA endlich wieder Konkurrenz machen und dadurch die Preise fallen.
 
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AMD steigert Umsatz und Verluste

reported by doelf, Sonntag der 23.10.2016, 00:04:34
AMD konnte seinen Umsatz im dritten Quartal 2016 deutlich ausbauen, ist aber wieder tief in die Verlustzone gerutscht. Grund für die roten Zahlen ist das neue "Wafer Supply Agreement" (WSA) mit GlobalFoundries, welches sich auf das dritte Quartal mit Sonderausgaben in Höhe von 340 Millionen US-Dollar niederschlägt. Auf dem Nettoergebnis lasten zudem 61 Millionen US-Dollar aus der Schuldentilgung aufgrund der höheren Einnahmen.

Konkret ist AMDs Umsatz im Jahresvergleich um 23,19 Prozent auf 1,307 Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Geschäftsbereich "Computing and Graphics" steuerte hierzu 472 Milliarden US-Dollar (+11%) bei und profitierte von einer regen Nachfrage für GPUs, während die Verkaufszahlen von Prozessoren und Chipsätzen gesunken sind. Dennoch bleibt ein operativer Verlust in Höhe von 66 Millionen US-Dollar, der allerdings deutlich unter den roten 181 Millionen US-Dollar des Vorjahresquartals bleibt. Die Sparte "Enterprise, Embedded and Semi-Custom" hat indes 136 Millionen US-Dollar (+61,9%) verdient und ihren Umsatz um 31 Prozent auf 835 Millionen US-Dollar gesteigert. Insbesondere die hohe Nachfrage für Semi-Custom-SoCs, wie sie in den Spielkonsolen von Microsoft und Sony zum Einsatz kommen, ist hierfür verantwortlich.

Aufgrund der WSA-Zahlungen gibt es einen operativen Verlust (GAAP) in Höhe von 293 Millionen US-Dollar, einen Nettoverlust (GAAP) von 406 Millionen US-Dollar und einen Verlust je Aktie (GAAP) von 0,50 US-Dollar. Lässt man die WSA-Kosten und die Schuldentilgung außen vor (non-GAAP), hat AMD im operativen Geschäft 70 Millionen US-Dollar verdient und einen Nettogewinn in Höhe von 27 Millionen US-Dollar bzw. 0,03 US-Dollar je Anteil eingefahren. Die Erwartungen der Analysten konnten die Texaner jedenfalls übertreffen.
Quelle: ir.amd.com
 
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Microsoft macht ein wenig mehr Umsatz, aber die Xbox nicht

reported by doelf, Samstag der 22.10.2016, 18:40:54
Am 30. September 2016 endete für Microsoft bereits das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2016. Dieses bescherte dem Unternehmen aus Redmond etwas mehr Umsatz als im Vorjahreszeitraum, wobei Azure und Office 365 abermals als Zugpferde agierten. Lediglich zwei Geschäftsbereiche bereiten Sorgen: Dass der Umsatz mit Smartphones um 72 Prozent eingebrochen ist, war abzusehen, denn ohne Produkte gibt es auch keinen Umsatz. Anders sieht es beim Gaming aus, hier darf der Einbruch um fünf Prozent als schlechtes Omen für die Xbox One gewertet werden. Keine Frage: Bei den Konsolen hat Sony die Nase ganz klar vorn.

Doch zunächst zu den Zahlen: Nach 20,379 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum ist der Umsatz in diesem Jahr auf 20,453 Milliarden US-Dollar gestiegen, wobei ein Plus von lediglich 0,36 Prozent eher ein Anzeichen für Stagnation ist. Der operative Gewinn (GAAP) ist um 9,8 Prozent auf 5,225 Milliarden US-Dollar eingebrochen und auch der Nettogewinn (GAAP) ist um 4,32 Prozent auf 4,690 Milliarden US-Dollar gefallen. Der Gewinn je Aktie (GAAP) sinkt derweil nur um 1,64 Prozent auf 0,60 US-Dollar, da auch Microsoft viel Geld in den Rückkauf der eigenen Wertpapiere investiert. Das aktuelle Rückkaufprogramm mit einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar soll bis zum 31. Dezember 2016 abgeschlossen sein, doch ein Anschlussprogramm, abermals mit einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar, ist schon beschlossen. Zudem wurde die Quartalsdividende um acht Prozent auf 0,39 US-Dollar angehoben.

Der wichtigste Geschäftsbereich bleibt "More Personal Computing" (Windows, Bing, Surface, Phones, Xbox) mit 9,294 Milliarden US-Dollar (-1,78%). Während das Werbegeschäft mit Bing um neun Prozent zulegen konnte, tritt Windows auf der Stelle und beim Gaming und den Smartphones gab es die Eingangs erwähnten Einbrüche um fünf bzw. 72 Prozent. Rang zwei behält das Segment "Productivity and Business Processes" (Office), welches seinen Umsatz um 5,58 Prozent auf 6,658 Milliarden US-Dollar steigern konnte. Allerdings könnte "Intelligent Cloud" (Azure, Windows Server) schon bald zum zweitgrößten Geschäftsbereich von Microsoft werden, denn hier gab es ein Umsatzwachstum um 8,32 Prozent auf 6,382 Milliarden US-Dollar. Für Azure vermeldet Microsoft dabei ein Umsatzplus von 116 Prozent während Office 365 um 51 Prozent zulegen konnte. Bei den übrigen Cloud-Aktivitäten lag das Wachstum zwischen fünf und elf Prozent.
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.10.2 Hotfix

reported by doelf, Samstag der 22.10.2016, 12:18:32
AMD hat einen neuen Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht. Die Radeon Software Crimson Edition 16.10.2 bringt Unterstützung für die Spiele "Battlefield 1", "Sid Meier's Civilization VI", "Titanfall 2", "Serious Sam VR" (Early Access) und "Eagle Flight VR", für "Civilization VI" gibt es auch ein passendes Crossfire-Profil. Der neue Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, er funktioniert mit GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M - aber nicht mit APUs!

AMD hat auch einige Probleme behoben: Grafikkarten der Baureihe Radeon RX 400 sollen die Lüftergeschwindigkeit nach Beenden der Anwendung zuverlässiger absenken und Eyefinity-Gruppen beim Treiber-Update nicht mehr verloren gehen. Letzteres trat ausschließlich im Zusammenhang mit Crossfire-Konfigurationen auf. "Gears of War 4" soll nicht mehr hängen bleiben, wenn bei hoher Auflösung und Qualität bestimmte Karten gewählt werden. Ältere Prozessoren, welche die Befehlssatzerweiterung POPCNT (Population count) nicht kennen, verhinderten den Start von DirectX-12-Applikationen. Dies wurde ebenso behoben wie ein Problem mit "Battlefield 1" und den Crossfire-Profilen.

Die Liste der noch nicht behobenen Fehler ist deutlich geschrumpft: Einige Spiele verweigern den Start oder laufen langsam, wenn das Overlay der Applikation "Raptr" genutzt wird. Die Hardware-beschleunigte Wiedergabe von H.264-Videos im Webbrowser hat Probleme mit anderen Spielen und Anwendungen, die zeitgleich auf die Hardware-Beschleunigung zugreifen. Auch das Streaming auf P2P-Abspieler kann bei H.264-Inhalten zu Darstellungsfehlern führen, sofern eine Grafikkarte der Baureihe Radeon RX 400 zum Einsatz kommt. Bei "The Division" kann es im Spielemenü zu schachbrettartigen Fehldarstellungen der Charakter-Modelle kommen und "FIFA 17" hängt auf einigen Notebooks mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress. Auf Systemen, die den Radeon WattMan nicht unterstützen, verursacht dieser eine Fehlermeldung.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.10.2 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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CDBurnerXP 4.5.7.6389 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Samstag der 22.10.2016, 11:34:43
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.7.6389 umfasst drei Änderungen.

Die Methode, wie Audio-CDs kopiert werden, wurde überarbeitet. CDBurnerXP verhindert ab sofort, dass Windows in den Standby-Modus schaltet, während noch Dateien zu einer Zusammenstellung hinzugefügt werden. Und zu guter Letzt wurden überlappende Laufzeitangaben auf dem generierten Cover korrigiert.

Download: CDBurnerXP 4.5.7.6389
 
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Chrome 54.0.2840.71 behebt kleinere Fehler

reported by doelf, Samstag der 22.10.2016, 11:10:47
Das erste Update für Chrome 54 ist verfügbar und behebt ein paar kleinere Fehler wie einen Absturz beim Ziehen von Inhalten, die keinerlei Text umfassen. Sicherheitslücken wurden diesmal nicht geschlossen. Chrome 54 bringt Custom Elements V1, die API BroadcastChannel sowie Verbesserungen für den Wechsel zur bildschirmfüllenden Darstellung unter Android.

Weiterhin wurden Custom Elements in der Spezifikation V1 eingeführt, doch auch die bisherige V0 kann - zumindest vorläufig - noch genutzt werden. Custom Elements ermöglichen es Web-Entwicklern, eigene HTML-Tags zu entwerfen. API und Verhalten dieser individuellen HTML-Tags werden dabei über JavaScript definiert. Laut Google setzen alle wichtigen Browser-Entwickler auf die Integration von Custom Elements. Opera beherrscht die Spezifikation V0 seit der Version 20 und wird in der Version 41 zur Spezifikation V1 wechseln. Für Firefox und WebKit befindet sich die Unterstützung noch in der Entwicklung und Microsoft denkt für Edge zumindest über eine Implementierung nach.

Mit BroadcastChannel hält eine neue API Einzug, welche die Kommunikation zwischen Webinhalten ermöglicht. Neben Browser-Fenstern können dies auch Tabs, iFrames, sowie Web- oder Service-Worker sein. Per Script lässt sich ein benannter Kabel öffnen, über den ein Inhalt Nachrichten an alle anderen Inhalte aus der selben Quelle senden kann. Die Android-Version von Chrome erleichtert Entwicklern den Zugriff auf eine bildschirmfüllende Darstellung. So lässt sich die Vollbilddarstellung von Medieninhalten nach einem Wechsel der Bildschirmorientierung über die Funktion Element.requestFullScreen() auslösen (rotate-to-fullscreen). Zudem wird das HTMLVideoElement nicht mehr angehalten, sobald es in den Hintergrund gerät.

Download:
 
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Firefox 49.0.2 schaltet das Flash-Rendering auf asynchron

reported by doelf, Freitag der 21.10.2016, 17:21:36
Eigentlich sollte das Rendering von Flash-Inhalten schon in der Beta-Test-Phase des Firefox 49 auf asynchron umgestellt werden, doch dies wurde übersehen. Das wäre für sich genommen nicht so schlimm, doch zugleich sorgt ein Problem mit der Flash-Option wmode windowed für Funktionsprobleme bei den 64-Bit-Versionen von Windows und Adobe hat einen Fehler beim Umgang mit fernöstlichen Schriften eingebaut. Nun soll das asynchrone Rendering alle drei Fliegen auf einen Streich erschlagen sowie eine bessere Performance und eine höhere Stabilität bringen.

Darüber hinaus wurden mehrere Fehler behoben: Da wären ein nicht allzu schweres Sicherheitsproblem aufgrund eines Absturzes nach dem Aufruf bereits gelöschter Objekte sowie ein Starthänger aufgrund von Netzwerkfehlern. Der Rückfall auf die D3D9-Beschleunigung konnte zu Grafikfehlern führen, weshalb nun bei Bedarf ein vollständiger Rückfall auf reines Software-Rendering durchgeführt wird. Weiterhin behebt der Firefox 49.0.2 Kompatibilitätsprobleme beim Datei-Upload sowie im Zusammenhang mit Array.prototype.values. Aufgrund einer Regression wurden die neuen Canvas-Filter zuweilen ignoriert, dies ist nun nicht mehr der Fall. Bleibt noch eine Änderung beim Aufzeichnen der Telemetriedaten: Der Tab-Wechsel soll genauer analysiert werden, weshalb die Aufzeichnung dieser Daten auf Opt-out umgestellt wurde.

Download: Firefox 49.0.2 (32/64 Bit)
 
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Firefox 50 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 21.10.2016, 16:52:47
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 9
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14951 für Smartphones und PCs

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 21:30:44
Microsoft hat einen neuen Insider Preview Build von Windows 10 für Smartphones und PCs veröffentlicht. Der Build trägt die Nummer 14951 und bringt zahlreiche Neuerungen rund um Gesten, die Stifteingabe, Kamera und Fotos sowie das Windows Subsystem für Linux. Zudem wird es vom 8. bis zum 13 November wieder eine Fehlerjagd (Bugbash) geben.

Die Neuerungen
Der Wechsel in den Entwicklermodus ist ab sofort ohne Neustart möglich, die Vorlesefunktion "Narrator" arbeitet zuverlässiger und die französischen Zeichensetzungsregeln wurden für zweiteilige Satzzeichen korrigiert. Die benutzerdefinierte Konfiguration des Precision Touchpads (nur PC) wurde erweitert, um Gesten für beliebige Tastenkombinationen hinterlegen zu können. Zu den Standardgesten hat sich ein Lautstärkeregler gesellt. Der Reset-Schalter zum Zurücksetzen der erweiterten Gesten funktioniert jetzt wieder und zeigt seinen Fortschritt sowie den erfolgreichen Abschluss des Zurücksetzens an. Weiterhin wurde die 4-Finger-Option für Geräte, die maximal drei simultane Berührungen erkennen, deaktiviert.

Bei der Stiftauswahl von Windows Ink kann man Breite und Farbe jetzt ohne zweiten Klick wechseln und man muss das Dropdown-Menü nicht mehr schließen, bevor man mit dem Zeichnen beginnt. Der Kompass wurde in den Winkelmesser integriert und es gibt neuerdings Schablonen. Auch das Lineal kann mit einer kleinen Verbesserung aufwarten: Es zeigt die Gradzahl des Winkels an. Im Zusammenspiel mit der neuen Photo-App (Version 16.1017.10000.0) kann man auch auf Fotos zeichnen. Neben dem eigentlichen Ergebnis im Bildformat lässt sich auch der Zeichenvorgang selbst als Video abspeichern. Die neue Photo-App bringt zudem ein verbessertes Zuschneiden sowie zusätzliche Filter.

Auch die Kamera-App wurde für Insider aktualisiert, sie startet und reagiert schneller. Zudem hat sie eine verbesserte Benutzeroberfläche erhalten, über die man direkten Zugriff auf die Einstellungen erhält. Die Verknüpfung mit der Filmrolle (den aufgenommenen Fotos) wurde neu positioniert und lässt sich bei einhändiger Bedienung besser erreichen. Auch die Schaltfläche zum Wechseln der Kamera wurde überarbeitet und es gibt einen neuen Schieber für den Zoom. Die Schaltflächen für die Aufnahme sind jetzt kontrastreicher und die Animation, welche den Auslöser bestätigt, wurde etwas auffälliger gestaltet. Man kann den Timer gleich in der Kamerasteuerung setzen und beim PC lassen sich Fotos mit der Leertaste schießen. Mit "Living Images" bringt Microsoft auch eine Alternative zu Apples "Live Photos", vorerst allerdings nur auf den hauseigenen Geräten Surface Book, Surface Pro 4, Surface Pro 3 und Surface 3.

Das "Windows Subsystem für Linux" (WSL) basiert nun auf Ubuntu 16.04 (Xenial), zuvor wurde Ubuntu 14.04 (Trusty) genutzt. Wer WSL bereits verwendet, muss das Update manuell anstoßen. Dies geschieht über das Kommando "do-release-upgrade". Zu den Neuerungen gehört die Möglichkeit, Windows-Programme von der WSL-Eingabeaufforderung aus zu starten.

Bekannte Fehler
Auf Mobilgeräten kann der Neustart etwas länger dauern - je nach Modell zwischen 20 und 30 Minuten. Als Grund hierfür nennt Microsoft zwei Fehler, an denen bereits gearbeitet wird. Unklar ist indes, warum der Download des neuen Insider Builds auf einigen Mobiltelefonen bei 0 Prozent hängen bleibt. Excel Mobile neigt zu Abstürzen und wenn man ein Datenlimit eingestellt hat, meldet Windows regelmäßig dessen Überschreitung. Hier hilft es, das Limit neu festzulegen. Zudem gibt es Probleme, wenn man sich bei Apps mit dem Microsoft-Konto anmeldet - dies betrifft auch die PC-Variante dieses Builds. Und es gibt noch zwei weitere PC-Bugs: Die Verwendung des Winkelmessers in Sketchpad kann zum Absturz führen und Antivirenprogramme von Drittanbietern können die Installation des neuen Builds verhindern.
 
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LibreOffice 5.1.6 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 13:42:27
Das sechste und vermutlich auch letzte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Ende Oktober veröffentlicht werden. Ein zweiter Veröffentlichungskandidat liegt seit letzter Nacht für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit, bisher allerdings nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers. Daher fehlen auch noch die dazugehörigen Versionsinformationen.

LibreOffice 5.1.6 soll die letzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein, ihre Veröffentlichung ist für die letzte Oktoberwoche geplant. Am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung der Generation 5.1 enden. Wir raten daher schon jetzt zum Umstieg auf LibreOffice 5.2.2, das einen sehr soliden Eindruck macht und auch ein paar neue Funktionen bietet. Wer noch etwas abwarten will, kann ab Anfang November auf die Version 5.2.3 wechseln.

Download: LibreOffice 5.1.6 RC 2 (Pre-Release)
 
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IBM schrumpft (fast) nicht mehr

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 13:33:39
Hat Big Blue die Trendwende geschafft? Im dritten Quartal 2016 ist der Umsatz des sich im Dauerumbau befindlichen IT-Dienstleistungs- und Beratungsunternehmens kaum noch geschrumpft: 19,226 Milliarden US-Dollar stehen einem Umsatz von 19,280 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum entgegen, woraus sich ein Rückgang um lediglich 0,28 Prozent errechnet.

Knapp die Hälfte des Umsatzes (8,748 Milliarden US-Dollar; +2,42%) generierte die Sparte "Technology Services & Cloud Platforms", es folgen die Geschäftsbereiche "Cognitive Solutions" (4,235 Milliarden US-Dollar; +4,52%), der bis Ende 2015 "Software" hieß, und "Global Business Services" (4,191 Milliarden US-Dollar; -0,36%). Diese beiden Bereiche haben in der Umsatzrangliste die Plätze getauscht. Das einst so wichtige Hardware-Geschäft (Systems) ist um 21,03 Prozent auf 1,558 Milliarden US-Dollar eingebrochen und die Finanzdienstleistungen sind um 7,83 Prozent auf 412 Millionen US-Dollar geschrumpft. Insbesondere der fortschreitende Ausstieg aus dem Hardware-Geschäft drückt IBMs Umsatz und die neuen Schwerpunkte können dies noch nicht kompensieren.

Der operative Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsfeldern ist um 3,65 Prozent auf 2,854 Milliarden US-Dollar gefallen und auch der Nettogewinn in Höhe von 2,853 Milliarden US-Dollar verfehlte die Vorgabe des dritten Quartals 2015 um 3,29 Prozent. Bleibt noch der Gewinn je Aktie, der um ein Prozent auf 2,98 US-Dollar gesunken ist. Die strategischen Schwerpunkte des Unternehmens generieren, bezogen auf die letzten zwölf Monate, rund vierzig Prozent des Umsatzes. Firmenchefin Ginni Rometty legt den Fokus insbesondere auf die Software Watson, welche IBM als künstliche Intelligenz anpreist, sowie auf die Cloud. Mit glänzenden Augen sieht IBM eine stetig wachsende Datenmenge und mit dieser steigt auch das Goldgräberfieber.
Quelle: www.ibm.com
 
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Julian Assange ist offline

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 09:21:33
Mit der einseitigen Veröffentlichung von Dokumenten der US-Demokraten betreibt WikiLeaks seit Wochen Wahlkampf für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump. Ob dies gezielt geschieht oder zufälligerweise nur Dokumente der Demokraten verfügbar sind, sei einmal dahingestellt. Dem Mitbegründer der Enthüllungsplattform haben diese Veröffentlichungen nun ein Internetverbot eingehandelt.

Julian Assange lebt seit dem 19. Juni 2012 in der Londoner Botschaft Ecuadors, um einer Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Ecuador hat dem Australier Asyl gewährt und ihm auch einen Internetzugang für seine journalistische Arbeit zur Verfügung gestellt, doch WikiLeaks Rolle im laufenden Wahlkampf um die US-Präsidentschaft stößt in Ecuador auf wenig Gegenliebe. Wie das dortige Außenministerium erklärt, verfolgt "die Regierung von Ecuador den Grundsatz der Nichteinmischung in die Angelegenheiten anderer Länder". Man stelle sich bei Wahlen nicht auf die Seite eines Kandidaten und habe daher entschieden, den Internetzugriff der Londoner Botschaft einzuschränken. Die Stellungnahme spricht von einer souveränen Entscheidung Ecuadors, die ohne ausländischen Druck erfolgt sei.

Zugleich betont das Außenministerium, dass man am Asyl für Julian Assange festhalte. Ecuador betrachtet den Australier als politisch Verfolgten und wird auch zukünftig dessen Leben und körperliche Unversehrtheit im Einklang mit den Menschenrechten schützen. Es gebe auch keine Zensur von WikiLeaks. Die Plattform könne nach wie vor frei agieren, nur nicht über das Netzwerk der ecuadorianischen Botschaft.
 
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Intel übertrifft seine eigenen Erwartungen...

reported by doelf, Donnerstag der 20.10.2016, 08:47:06
...aber nicht die der Anleger. Erst im September hatte Intel seine Umsatzprognose für das dritte Quartal von 14,9 Milliarden auf 15,6 Milliarden US-Dollar angehoben und damit dem PC-Markt getrotzt. Nun stehen in den Büchern sogar 15,778 Milliarden US-Dollar, da die Bereiche "Data Center" und "Internet of Things" neue Rekordzahlen beigesteuert haben, doch die Aktie des Chipriesen stürzte gestern um 5,93 Prozent auf 35,51 US-Dollar ab.

Dies verwundert, denn in Anbetracht des schleppenden PC-Marktes war schon Intels angehobene Prognose eine kleine Überraschung gewesen. Im Vergleich zu den 14,465 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums ist Intels Umsatz um 9,08 Prozent gestiegen. Sogar das PC-Geschäft konnte um 4,54 Prozent auf 8,892 Milliarden US-Dollar zulegen, während die Serversparte mit 4,542 Milliarden US-Dollar (+9,71%) und der Bereich "Internet of Things" mit 689 Millionen US-Dollar (+18,59%) neue Rekordmarken setzten. Lediglich beim nicht-flüchtigen Speicher gab es einen Rückgang um 0,92 Prozent auf 649 Millionen US-Dollar. Die beiden milliardenschweren Zukäufe McAfee und Altera steuerten als "Security Group" und "Programmable Solutions Group" 537 Millionen US-Dollar (+6,13%) bzw. 425 Millionen US-Dollar zum Gesamtumsatz bei.

Beim operativen Gewinn gibt es indes Licht und Schatten: Die PC-Sparte konnte sich um beachtliche 36,74 Prozent auf 3,327 Milliarden US-Dollar steigern, während der Server-Bereich mit 2,110 Milliarden US-Dollar (-0,94%) auf der Stelle tritt. Das Internet der Dinge weist mit 27,33 Prozent zwar ein kräftiges Wachstum aus, trägt zum operativen Gewinn aber nur 191 Millionen US-Dollar bei. Mit nicht-flüchtigem Speicher hat Intel im dritten Quartal 134 Millionen US-Dollar verloren, im Vorjahr hatte dieser Bereich operativ noch 51 Millionen US-Dollar verdient. Dafür ist der operative Gewinn der "Security Group" um 18,56 Prozent auf 115 Millionen US-Dollar gestiegen und auch die "Programmable Solutions Group" schreibt schwarze Zahlen in Höhe von 78 Millionen US-Dollar. In der Summe ergibt sich ein operativer Gewinn (GAAP) von 4,462 Milliarden US-Dollar (+6,44%).

Intels Nettogewinn (GAAP) ist im Jahresvergleich um 8,65 Prozent von 3,109 Milliarden US-Dollar auf 3,378 Milliarden US-Dollar gestiegen und der Gewinn je Aktie (GAAP) ist um 7,81 Prozent auf 0,69 US-Dollar je Anteil geklettert. Intels CEO Brian Krzanich zeigte sich zufrieden und sieht sein Unternehmen hinsichtlich dessen Transformation zu einem Anbieter für Cloud- und IoT-Lösungen auf einem guten Weg. Die Quartalszahlen belegen indes, dass Intel insbesondere mit seinem PC-Geschäft punkten konnte und IoT weiterhin nicht mehr als ein Zubrot ist.
Quelle: www.intc.com
 
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GPU-Z 1.12.0 unterstützt neue GPUs

reported by doelf, Mittwoch der 19.10.2016, 22:16:32
GPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über Grafikchips, Grafikspeicher, Grafiktreiber und Bildschirme an. Das Programm kann zudem auf etliche Sensoren zugreifen und somit Temperaturen sowie Spannungen auslesen. Die neue Version 1.12.0 bringt Unterstützung für weitere Grafiklösungen von AMD, Intel und NVIDIA.

Bei den neu eingepflegten GPUs von NVIDIA handelt es sich um die Modelle GeForce GTX 1080 Mobile, GTX 1070 Mobile, GTX 1060 Mobile, GTX 1050 Ti, GTX 1050, 920 MX (GM108), 940 MX sowie Quadro P6000, bei AMD sind die Radeons R9 M385X und R5 M315 hinzugekommen und bei Intel die iGPUs HD Graphics 620 und HD Graphics 515. Für AMDs Kaveri-APUs wurde eine DDR4-Erkennung eingebaut, NVIDIAs Fermi-Baureihe wird nun als DirectX 11.0 ausgewiesen und bei den Modellen GeForce GTX 1060 und GTX 1050 wurde die SLI-Unterstützung gestrichen. Beim BIOS-Upload, dem Durchblättern der Sensoren sowie hinsichtlich der Platzierung des Render-Tests auf dem Bildschirm wurde die Bedienung optimiert.

Download: GPU-Z 1.12.0

Alle Neuerungen in der Übersicht:
  • BIOS upload dialog will now let you browse to the uploaded or duplicate BIOS
  • NVIDIA Fermi DirectX support is now listed as 11.0
  • GTX 1050 & 1060: SLI support field now shows "Not supported by GPU"
  • Sensor window will now scroll by larger distance when clicking outside the thumbtrack
  • When GPU-Z window is at the right edge of screen, render test will open to the left of the GPU-Z window
  • Added DDR4 detection support for AMD Kaveri
  • Added support for NVIDIA GeForce GTX 1080 Mobile, GTX 1070 Mobile, GTX 1060 Mobile, GTX 1050 Ti, GTX 1050, 920 MX (GM108), 940 MX, Quadro P6000
  • Added support for AMD R9 M385X, R5 M315
  • Added support for Intel HD Graphics 620, HD Graphics 515
 
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Gaming-Spezialist Razer kauft THX

reported by doelf, Mittwoch der 19.10.2016, 20:44:39
Razer ist für seine Zubehörprodukte im Bereich Gaming bekannt, doch jetzt hat sich das Unternehmen ein weiteres Standbein zugekauft: Den Kinospezialisten THX. THX zertifiziert die Audio- und Bildqualität von Produkten, optimiert die Ton und Bild erzeugenden Systeme Dritter und lizenziert eigene Technologien für Partnerprodukte.

Die 1983 von George Lucas gegründete Firma basiert auf einer Idee des Toningenieurs Tomlinson Holman, der mit der Audioqualität der damaligen Kinos unzufrieden war. Doch statt eigene Lautsprechersysteme zu entwickeln, zertifizierte THX die Qualität der jeweiligen Umsetzung. Diese Zertifizierung umfasst nicht nur die Qualität von Ton und Bild, sondern auch die Akustik des Kinosaals sowie etwaige Störgeräusche, beispielsweise durch benachbarte Säle oder die Klimatisierung. Mit dem Heimkino gelangte das THX-Logo auch in unsere Wohnzimmer, wobei sich die Bewertung hier auf die Gerätschaften beschränkt. Inzwischen findet sich das Logo auch auf mobilen Geräten und PC-Zubehör, sogar Konzerte werden mittlerweile von THX zertifiziert.

Ty Ahmad-Taylor, CEO von THX, betont, dass THX als eigenständige Einheit erhalten bleibt. Ahmad-Taylor ist direkt Min-Liang Tan, dem CEO von Razer unterstellt. Die Übernahme soll THX auf eine solide finanzielle Basis stellen sowie die Ausweitung des Geschäftsfelds ermöglichen. Razer hat indes Interesse am technischen Wissen und den Patenten, über die THX verfügt. Zukünftig wird THX auch Kopfhörer, Bluetooth-Lautsprecher, Streaming-Geräte, Set-Top-Boxen und vernetzte Lautsprecher zertifizieren. Auch das aufstrebende VR-Segment ist von THX von Interesse, wobei sich das Unternehmen zunächst auf die Audioumsetzung der virtuellen Welten konzentrieren will.

Hoffen wir, das es nicht zu einer inflationären Ausbreitung des THX-Logos kommen wird. Noch steht THX für eine besonders hohe Qualität, die der Lizenznehmer teuer zu bezahlen hat. Und das weckt hohe Erwartungen beim Kunden.
Quelle: medium.com
 
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Opera 40.0.2308.90 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 19.10.2016, 11:51:56
Seit der Veröffentlichung von Opera 40 vor einem Monat hat der Webbrowser aus Norwegen vier Updates erhalten. Das neueste wurde gestern freigegeben, es trägt die Versionsnummer 40.0.2308.90. Behoben wurden Probleme mit dem Netzwerk-Installer, der unter Windows XP gar nicht funktionierte und unter Mac OS X nach drei Download-Versuchen aufgab.

Mit der Version 40 wurde der integrierte VPN-Dienst für alle Benutzer freigeschaltet, er muss aber noch manuell aktiviert werden. Dies geschieht über die Einstellungen, wo man als Suchbegriff "VPN" eingibt. Wir betrachten diese Funktion als ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, denn ein solcher VPN-Tunnel schützt nicht nur vor Spionen im lokalen Netzwerk und versteckt unsere IP-Adresse vor neugierigen Webseiten, sondern hilft auch beim Überwinden von Geoblocking, also der Beschränkung von Diensten auf bestimmte Länder oder Regionen. Als virtueller Standort stehen derzeit fünf Länder zur Auswahl: Deutschland, Kanada, die Niederlande, Singapur und die USA. Realisiert wird der VPN-Dienst über die kanadische Opera-Tochter SurfEasy Inc.

Der Energiesparmodus kann sich jetzt automatisch aktivieren, sobald der Rechner im Akkumodus betrieben wird. Alternativ kann man den automatischen Wechsel zum Energiesparmodus auch bei 80, 50 oder 20 Prozent Restladung veranlassen. In Zusammenspiel mit der Chrome-Erweiterung für Opera wird nun auch Chromecast unterstützt. Hierzu muss zudem die Erweiterung "Google Cast" aus dem Chrome-Web-Store installiert werden. Aktuell funktioniert Chromecast aber nur mit YouTube-Videos. Das Video-pop-out funktioniert mit weiteren Webseiten und es gibt jetzt wieder einen integrierten Leser für RSS-Feeds, welcher über den personalisierten Newsreader realisiert wird. Als Unterbau für Opera 40 dient Chromium 53.0.2785.101.

Download: Opera 40.0.2308.90
Quelle: www.opera.com
 
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Firefox 50 Beta 8 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 19.10.2016, 10:44:44
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 8
 
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Amazon wird von Betrügern überrannt

reported by doelf, Montag der 17.10.2016, 21:08:50
Bei Amazon finden sich immer wieder interessante Schnäppchen - mal als Tagesangebot, mal als Blitzangebot und oft auch als Offerte eines Dritten. Solche Drittanbieter sind Händler, die Amazons Handelsplattform (Neudeutsch: Marketplace) nutzen und die meisten davon sind auch seriös. Doch in den letzten Wochen wird Amazon zunehmend von unseriösen Angeboten weit unterhalb üblicher Schnäppchenpreise überschwemmt. Und das ist weit mehr als nur lästig! Am vergangenen Donnerstag konnte wir live beobachten, wie die Betrüger dabei vorgehen.

Bild

Zugegeben, das Problem selbst ist nicht ganz neu, dafür aber dessen Ausmaße. Schon seit Monaten stolpern wir immer wieder über unseriöse Dumping-Preise, zu denen kein Händler die beworbenen Produkte verkaufen könnte. Am 13. Oktober 2016 hatten wir im Rahmen unserer Recherchen nach Notebooks, DSR-Kameras und Smartphones gesucht und für jedes zweite Produkt entdecken wir ein betrügerisches Angebot. Dabei konnte die Mehrzahl der auffälligen Händler überwiegend positive Kundenbewertungen vorweisen. Wie kann das sein?
 
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Der Holzmichel lebt noch: Apache OpenOffice 4.1.3

reported by doelf, Montag der 17.10.2016, 14:00:12
Zuweilen zuckt der Zombie namens Apache OpenOffice noch ein wenig: Nachdem Dennis Hamilton, der Vorsitzende des Apache OpenOffice Project Management Committee (PMC), aufgrund eines akuten Entwicklermangels und daraus resultierender Sicherheitsbedenken eine Einstellung des Projekts vorgeschlagen hatte, liegt mit Apache OpenOffice 4.1.3 das erste Update seit zwölf Monaten zum Download bereit.

Bei OpenOffice 4.1.2 war das Datenbankmanagementsystem Base unter Mac OS X 10.7.5 und 10.11.1 nicht in der Lage, Tabellen und Abfragen zu öffnen. Wurden diese mit dem Wizard erstellt, ließ sich OpenOffice nicht mehr schließen. Dieses Problem wurde ebenso behoben wie eine mittelschwere Sicherheitslücke (CVE-2016-1513) in OpenOffice Impress. Die Präsentationssoftware stolperte über Dateien und Vorlagen, die mit Hilfe ungültiger Elemente eine Speichermanipulation hervorrufen können. Bisher konnte diese Sicherheitslücke noch nicht zum Einschleusen von Schadcode missbraucht werden. Um Unicode-Schwierigkeiten unter Windows zu vermeiden, wurde NSIS 3.0 für dieses Betriebssystem zur Voraussetzung zum Erstellen der Installationsdateien erklärt.

Download: Apache OpenOffice 4.1.3
 
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Twitter: Ungeliebt von Investoren und Käufern

reported by doelf, Montag der 17.10.2016, 12:20:05
Im Gegensatz zu Facebook häuft der Mikrobloggingdienstes Twitter bisher nur Verluste an und sucht deshalb nach neuen Perspektiven. Twitters Management hatte zwischenzeitlich mit einem Verkauf des Unternehmens geliebäugelt und damit die Phantasie der Anleger beflügelt, doch mit Salesforce ist nun auch der letzte namhafte Bieter abgesprungen. Und Twitters Aktie ist im Keller angekommen.

Am 22. September 2016 ging Twitter mit einem Aktienkurs von 18,52 US-Dollar in den Handelstag, doch dann wurde über ein Kaufinteresse von Branchengrößen wie Walt Disney, Salesforce und Google spekuliert und schon zum Börsenschluss des 5. Oktober 2016 wurde das Wertpapier mit 24,87 US-Dollar gehandelt. Binnen zwei Wochen war Twitters Börsenwert um mehr als ein Drittel in die Höhe geschossen und die Spekulanten rieben sich schon die Hände. Doch am 8. Oktober ließ Bloomberg diese Träume platzen und meldete, dass alle wichtigen Interessenten aufgrund des Drucks ihrer eigenen Investoren abgesprungen seien. Das Resultat: Vergangenen Montag ging Twitter mit bescheidenen 17,49 US-Dollar in die Handelswoche.

Im Laufe der Woche kamen dann neue Gerüchte auf, dass Salesforce doch noch Interesse an einer Übernahme hätte, was Salesforce-Chef Marc Benioff am Freitag gegenüber der "Financial Times" verneinte. Twitter passe einfach nicht zu seiner Firma, erklärte Benioff im Interview. Prompt stürzte Twitter um weitere 5,12 Prozent auf 16,88 US-Dollar ab und auch im nachbörslichen Handel zeigte sich das Wertpapier äußerst schwach. Man darf gespannt sein, ob die Investoren den ungeliebten Mikrobloggingdienst zum Wochenauftakt weiter abstrafen werden.
Quelle: www.nasdaq.com
 
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LibreOffice 5.2.3 RC 1 und 5.1.6 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 17.10.2016, 09:01:36
Zwei neue Veröffentlichungskandidaten warten auf die Freunde der kostenlosen und quelloffenen Büro-Software LibreOffice: Das sechste und letzte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Ende Oktober 2016 veröffentlicht werden und schon eine Woche später soll LibreOffice 5.2.3 folgen. Der Umstieg auf die Entwicklungsschiene 5.2 ist unserer Ansicht nach ratsam.

Da Support und Entwicklung der Generation 5.1 bereits am 27. November 2016 enden werden, kann man die Version 5.1.6 durchaus überspringen und gleich zu LibreOffice 5.2 wechseln. Der erste Release Candidate von LibreOffice 5.1.6 behebt nochmals 60 Fehler, darunter sieben Abstürze. Zur Zeit wird die Entwicklungsschiene 5.1 insbesondere jenen Benutzers empfohlen, die produktiv mit dieser Software arbeiten. LibreOffice 5.2 bietet indes die neuesten Funktionen und kann bereits in der aktuellen Version 5.2.2 mit einer hohen Stabilität und Alltagstauglichkeit überzeugen. Welche Fehler der erste Veröffentlichungskandidat der Version 5.2.3 behebt, ist derzeit noch unklar, denn die zugehörigen Versionshinweise stehen noch aus.

Download:
 
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Firefox 50 Beta 7 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 14.10.2016, 15:38:00
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 7
 
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HP: Neue Firmware duldet Patronen von Drittanbietern

reported by doelf, Freitag der 14.10.2016, 11:11:03
Seit dem 13. September 2016 behaupten etliche Drucker des Herstellers HP, dass die eingesetzten Druckerpatronen fehlerhaft seien, sofern diese von Drittanbietern stammen. Die Ursache ist eine Firmware aus dem Jahr 2015, welche erst kürzlich ein neues Sicherheitsmerkmal scharf geschaltet hatte. Nun gibt es eine neue Firmware, welche dieses Sicherheitsmerkmal deaktiviert und die beanstandeten Patronen wieder nutzbar macht.

Die neue Firmware ist eine Reaktion auf negative Schlagzeilen, welche HP mit dieser Aktion provoziert hatte. In einer ersten Stellungnahme hatte HP erklärt, dass man die Kommunikation zwischen Drucker und Patrone abgesichert habe, um die Geräte zu schützen. Zugleich diene diese Maßnahme dem Schutz von Innovationen und geistigem Eigentum. Oder anders formuliert: Die geehrten Kunden sollen gefälligst die teuren Originalpatronen kaufen, wenn HP seine Drucker schon so billig verscherbelt. Irgendwo muss ja das Geld für die Entwicklung neuer Geräte ja herkommen. Obwohl HPs Vorgehen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchaus nachvollziehbar ist, stieß es bei den Kunden auf wenig Verständnis. Daraufhin hatte sich HPs Chief Operating Officer Jon Flaxman zu Wort gemeldet und ein optionales Firmware-Update in Aussicht gestellt, welches die Patronen von Fremdanbietern wieder nutzbar machen soll.

Für die folgenden Drucker ist die neue Firmware bereits verfügbar:
  • OfficeJet 6220 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet Pro 6230 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet 6810/6820 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet Pro 6830 (Patonen: HP 934/935)
  • OfficeJet Pro 8610/8620/8630/8640/8660 (Patonen: HP 950/951)
Das Update für die Baureihen OfficeJet Pro X451dn/dw, X476dn/dw, X551dw und X576dw mit den Patonen HP 970 und 971 soll am 17. Okober 2016 folgen. Für den Officejet Pro 8600 N911 gibt es anscheinend kein Update. Die neue Firmware findet man über die Webseite HP Kundensupport - Software- und Treiber-Downloads. Kurioserweise findet die Suche aber nicht alle aufgeführten Drucker - sie scheitert lustigerweise sogar an HPs eigenem Suchbeispiel "HP Officejet 610".
 
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Das Galaxy Note 7 kostet Samsung knapp 5 Milliarden Euro

reported by doelf, Freitag der 14.10.2016, 10:41:48
Samsung Electronics hat die finanziellen Auswirkungen, welche der Rückruf und die Einstellung des Galaxy Note 7 auf die zukünftigen Geschäftszahlen des Unternehmens haben wird, auf rund 3,5 Billionen Won (ca. 2,8 Milliarden Euro) beziffert. Davon werden 2,5 Billionen Won auf das vierte Quartal 2016 und eine weitere Billion auf das erste Quartal 2017 fallen. Die unmittelbaren Kosten wurden bereits auf das dritte Quartal aufgeschlagen, sie belaufen sich auf 2,6 Billionen Won (ca. 2,08 Milliarden Euro).

Wir blicken zurück: Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung das größte Eigentor seiner Firmengeschichte geschossen: Die Firma hatte ihr Galaxy Note 7 am 19. August 2016 auf den Südkoreanischen Markt gebracht und im Anschluss auch in die USA geliefert. Doch am Tag des Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch für rund 2,5 Millionen Telefone wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden, doch dann stoppte der Brand eines Austauschgeräts den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Es folgten weitere Vorfälle, ein vorläufiger Produktionsstopp, ein zweiter Rückruf und dann das endgültige Aus.
 
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Die Neuerfindung von HP kostet bis zu 4.000 Arbeitsplätze

reported by doelf, Freitag der 14.10.2016, 10:19:59
Anlässlich eines Treffens mit Analysten und Investoren, dem HP Securities Analyst Meeting 2016, hat die vor einem Jahr von Hewlett-Packard abgespaltene Hardware-Sparte, welche jetzt unter dem Namen HP Inc. firmiert, einen Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr gegeben. Anleger dürfen sich auf eine um sieben Prozent höhere Dividende freuen, während 3.000 bis 4.000 Mitarbeiter ihren Job verlieren.

Laut CEO Dion Weisler sollen die Arbeitsplätze über einen Zeitraum von drei Jahren abgebaut werden und bis 2020 für jährliche Einsparungen zwischen 200 Millionen und 300 Millionen US-Dollar sorgen. Die genaue Zahl ist noch unklar, da HP für 1.000 Stellen die Möglichkeit einer Auslagerung prüfe, erklärte HPs Finanzchefin Cathie Lesjak. Bereits vor einem Jahr hatte HP Inc. angekündigt, im Laufe von drei Jahren 3.000 Arbeitsplätze streichen zu wollen. Diese Maßnahme wurde nun beschleunigt, so dass dieser Abbau bereits zum Ende des fiskalischen Jahres 2016 abgeschlossen sein wird. HP beschäftigt nach eigenen Angaben knapp 50.000 Mitarbeiter. Wie üblich argumentiert die Firmenleitung, dass ihr Unternehmen für die immer schnelleren Märkte verschlankt werden müsse.

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet HP Inc. einen Nettogewinn je Aktie (GAAP) zwischen 1,47 und 1,57 US-Dollar (non-GAAP: 1,55 bis 1,65 US-Dollar). Der Cashflow soll sich zwischen 2,8 Milliarden und 3,1 Milliarden US-Dollar bewegen, wobei das Nettoinvestitionsvolumen mit 0,5 Milliarden US-Dollar veranschlagt wird. Damit bleibt ein freier Cashflow zwischen 2,3 Milliarden und 2,6 Milliarden US-Dollar, von dem 50 bis 75 Prozent an die Aktionäre ausgeschüttet werden sollen. Hierzu wird das Unternehmen die Quartalsdividende um sieben Prozent anheben und das Volumen des aktuellen Aktienrückkaufs aufstocken. Bisher hatte HP Inc. drei Milliarden US-Dollar für den Rückkauf eigener Wertpapiere vorgesehen.
 
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Chrome 54 ist fertig und stopft 21 Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 13.10.2016, 15:09:16
Mit dem Sprung auf die Version 54 - oder präziser: 54.0.2840.59 - haben Googles Entwickler 21 Sicherheitslücken im Internetbrowser Chrome geschlossen. 13 Schwachstellen wurden von externen Experten gemeldet und sechs davon stellen eine hohe Gefahr dar. Mit 7.500 US-Dollar wurde diesmal der höchste Finderlohn für eine universelle Cross-Site-Scripting-Lücke im HTML-Renderer Blink gezahlt.

Auch abseits der Sicherheit bringt Chrome 54 ein paar Neuerungen: So wurden Custom Elements in der Spezifikation V1 eingeführt, doch auch die bisherige V0 kann - zumindest vorläufig - noch genutzt werden. Custom Elements ermöglichen es Web-Entwicklern, eigene HTML-Tags zu entwerfen. API und Verhalten dieser individuellen HTML-Tags werden dabei über JavaScript definiert. Laut Google setzen alle wichtigen Browser-Entwickler auf die Integration von Custom Elements. Opera beherrscht die Spezifikation V0 seit der Version 20 und wird in der Version 41 zur Spezifikation V1 wechseln. Für Firefox und WebKit befindet sich die Unterstützung noch in der Entwicklung und Microsoft denkt für Edge zumindest über eine Implementierung nach.

Mit BroadcastChannel hält eine neue API Einzug, welche die Kommunikation zwischen Webinhalten ermöglicht. Neben Browser-Fenstern können dies auch Tabs, iFrames, sowie Web- oder Service-Worker sein. Per Script lässt sich ein benannter Kabel öffnen, über den ein Inhalt Nachrichten an alle anderen Inhalte aus der selben Quelle senden kann. Die Android-Version von Chrome erleichtert Entwicklern den Zugriff auf eine bildschirmfüllende Darstellung. So lässt sich die Vollbilddarstellung von Medieninhalten nach einem Wechsel der Bildschirmorientierung über die Funktion Element.requestFullScreen() auslösen (rotate-to-fullscreen). Zudem wird das HTMLVideoElement nicht mehr angehalten, sobald es in den Hintergrund gerät.

Download:
 
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Julian Assange wird erst Mitte November befragt

reported by doelf, Donnerstag der 13.10.2016, 13:53:46
Anfang August 2016 hatten sich Schweden und Ecuador endlich darauf geeinigt, dass Julian Assange von schwedischen Ermittlern auf dem Londoner Botschaftsgelände Ecuadors verhört werden darf. Damals hieß es: "In den kommenden Wochen wird ein Datum festgelegt werden". Als Termin wurde kürzlich der kommende Montag genannt, doch nun gibt es eine weitere Verzögerung. Wie ein Sprecher der Botschaft erklärt, besteht ein Terminproblem mit Assanges Anwälten. Das Verhör soll nun am 14. November 2016 stattfinden.

Julian Assange, der von Schweden mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wird und der sich deswegen seit vier Jahren in der Londoner Botschaft Ecuadors verschanzt, hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Mai 2015 unterlag Assange dann vor dem Obersten Gerichtshof Schwedens. Einen Monat später wurden Gespräche aufgenommen, um ein Verhör des Australiers in der Londoner Botschaft zu ermöglichen, doch erst im Dezember 2015 konnten sich Ecuadors stellvertretender Außenminister Xavier Lasso und Anna-Carin Svensson, die Leiterin für internationale Angelegenheiten im schwedischen Justizministerium, auf ein Vorgehen verständigen.

Im Februar 2016 forderte die "Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierungen" (UNWGAD) Großbritannien und Schweden auf, Assange freizulassen und ihm eine Wiedergutmachung zu zahlen. Diese Aufforderung wurde von beiden Ländern abgelehnt. Inzwischen ist die Angelegenheit für alle Beteiligten nur noch eine peinliche Farce, bei der niemand das Gesicht verlieren will.
 
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Adobe stopft Schwachstellen in Flash Player, Acrobat, Reader und Creative Cloud

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 17:35:41
Adobe hat 84 teils kritische Sicherheitslücken in diversen Produkten behoben. Zwölf der gefährlichen Fehler befinden sich im Flash Player, weitere 71 in Acrobat und Reader und eine in der Creative Cloud Desktop Application. Die größte Gefahr sieht Adobe für Flash-Nutzer unter Windows und Mac OS X sowie auf Linux-Systemen mit dem Webbrowser Google Chrome.

Beim Flash Player eignen sich acht Speichermanipulationen, zwei Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte und eine Typenverwechslung zum Einschleusen von Schadcode. Dazu kommt ein Fehler, mit dessen Hilfe sich Schutzmaßnahmen der Software umgehen lassen. Für Nutzer des Flash Players unter Windows, Mac OS X, Linux und ChromeOS hat Adobe die höchste Prioritätsstufe 1 ausgerufen, gleiches gilt für die in Google Chrome, den Internet Explorer 11 und Microsoft Edge integrierten Versionen. Nur Linux-Nutzer, die auf Chrome verzichten, können durchatmen, denn für sie gilt nur die moderate Prioritätsstufe 3.

Download: Im Acrobat und dem Reader wurden 46 Speichermanipulationen, zwanzig Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte, ein Ganzzahlenüberlauf und zwei Pufferüberläufe bereinigt, die sich allesamt zum Einschleusen von Schadcode eignen. Zudem lassen sich Sicherheitseinstellungen sowie Restriktionen bezüglich der Javascript-API umgehen. Obwohl 71 Sicherheitslücken nicht gerade wenig sind, hat Adobe nur die mittlere Prioritätsstufe 2 ausgerufen und rät zu einem Update binnen 30 Tagen.

Download: Als geradezu harmlos erscheint im Vergleich das Problem mit der Creative Cloud Desktop Application. Ein Fehler beim der Verarbeitung von Suchpfaden ermöglicht hier den Zugriff auf einen übergeordneten Pfad und somit eine lokale Privilegieneskalation. Die überarbeitete Creative Cloud 3.8.0.310 für Windows behebt diesen Fehler.
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Microsoft: Zehn Sicherheits-Updates und fünf 0-Day-Lücken

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 16:58:08
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im Oktober 2016 sind es zehn neue Flicken, von denen die Hälfte kritische Schwachstellen behebt. Vier Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler, während sich der letzte Patch um ein moderates Risiko kümmert.

Insgesamt wurden diesmal 56 Sicherheitslücken gestopft, von denen fünf bereits angegriffen werden. 44 Fehler stecken in Microsofts eigenen Produkten, die übrigen zwölf finden sich in Adobes Flash Player, welcher ebenfalls aktualisiert wurde. Der Flash Player wird von Microsoft für die Webbrowser Internet Explorer und Edge genutzt.

Hier nun die behobenen Sicherheitslücken in einer kurzen Zusammenfassung:
  • 11 Schwachstellen betreffen den Internet Explorer, sechs davon ermöglichen Speichermanipulationen und das Einschleusen von Schadcode. Dazu kommen drei Informationslecks und zwei Rechteausweitungen. Nur eines der Datenlecks (CVE-2016-3298) wird bisher angegriffen und keine der Schwachstellen wurde öffentlich dokumentiert.
  • 13 Sicherheitslücken wurden in Edge entdeckt, darunter sieben Speichermanipulationen und je zwei Datenlecks und Rechteausweitungen. Die Sicherheitsvorkehrungen des Browsers lassen sich mit Hilfe manipulierter Dokumente austricksen und bösartige Webseiten können über die Scripting-Engine eigenen Code einschleusen. Der letztgenannte Fehler wird bereits angegriffen, aber keine der Schwachstellen wurde bisher öffentlich dokumentiert.
  • 7 Fehler in der Grafikkomponente können zum Einschleusen von Schadcode, zum Ausweiten der Benutzerrechte sowie zum Abgreifen von Daten missbraucht werden. Abgesehen von Windows sind hiervon auch Office, Skype for Business, Silverlight und Lync betroffen. Eine kritische Lücke in der GDI-Komponente wird bereits angegriffen, um Schadcode einzuschleusen.
  • 1 Fehler bei der Verarbeitung von RTF-Dokumenten kann als Einfallstor für Schadprogramme dienen und auch dieser Bug wird bereits attackiert. Betroffen sind Office 2007, 2010, 2013, 2016, Office für Mac 2011 und 2016, der Word Viewer, die SharePoint Server 2010 und 2013, die Office Web Apps 2010 und 2013 sowie der Office Online Server.
  • 1 Fehler im Microsoft Video Control stellt für Windows Vista, 7, 8.1, RT 8.1 und 10 ein kritisches Risiko dar, doch bisher hat niemand diese Schwachstelle ausgenutzt, um Schadcode auf das System eines Opfers zu bringen.
  • 5 Sicherheitslücken in den Kernel-Mode-Treibern können für Rechteausweitungen missbraucht werden. Alle Versionen von Windows inklusive der Server und Core-Installationen sind hiervon betroffen, doch bisher wurden diese Fehler weder offengelegt noch angegriffen.
  • 4 weitere Rechteausweitungen ermöglichen lokal angemeldeten Benutzern den Zugriff auf geschützte Bereiche der Registrierungsdatei, betroffen sind alle Varianten von Windows. Bisher gibt es weder eine öffentliche Beschreibung des Fehlers noch sind Angriffe bekannt.
  • 1 Fehler im Diagnose-Hub von Windows 10 lässt sich von angemeldeten Benutzern missbrauchen, um Code mit erhöhten Rechten auszuführen. Auch dieses Problem wurde bis dato weder publiziert noch attackiert.
  • 1 Problem in der Internet-Messaging-API von Windows Vista und 7 sowie Server 2008 und 2008 R2 ermöglicht es Angreifern, auf der lokalen Festplatte nach Dateien zu suchen. Dieser Fehler wird bereits ausgenutzt, öffentlich dokumentiert wurde er aber noch nicht.
Da sich unter den 44 behobenen Sicherheitsanfälligkeiten auch fünf 0-Day-Lücken finden, sollte man die Updates zeitnah einspielen.
 
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LibreOffice 5.1.6 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 14:12:25
Das sechste und vermutlich auch letzte Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.1 soll Ende Oktober veröffentlicht werden. Ein erster Veröffentlichungskandidat liegt seit ein paar Tagen für Windows (32/64 Bit), Linux (32/64 Bit) sowie Mac OS X (nur 64 Bit) zum Download bereit, bisher allerdings nur im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers. Daher fehlen auch noch die dazugehörigen Versionsinformationen.

LibreOffice 5.1.6 soll die letzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene sein, ihre Veröffentlichung ist für die letzte Oktoberwoche geplant. Am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung der Generation 5.1 enden. Wir raten daher schon jetzt zum Umstieg auf LibreOffice 5.2.2, das einen sehr soliden Eindruck macht und auch ein paar neue Funktionen bietet. Wer noch etwas abwarten will, kann ab Anfang November auf die Version 5.2.3 wechseln.

Download: LibreOffice 5.1.6 RC 1 (Pre-Release)
 
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Twitters Aktie fährt Achterbahn

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 13:46:49
Der Mikrobloggingdienstes Twitter ist weltweit bekannt und hat durchaus Potential, doch im Gegensatz zu Facebook häuft die Firma bisher nur Verluste an. Daher sucht Twitter seit einiger Zeit einen Käufer und das Interesse von Branchengrößen wie Walt Disney, Salesforce und Google hatte den Aktienkurs in die Höhe schnellen lassen. Doch am Wochenende meldete Bloomberg, dass alle wichtigen Interessenten aufgrund des Drucks ihrer eigenen Investoren abgesprungen seien.

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Am 22. September 2016 ging Twitters Aktie mit einem Kurs von 18,52 US-Dollar in den Handelstag und zum Börsenschluss des 5. Oktober 2016 wurde das Wertpapier mit 24,87 US-Dollar gehandelt. Binnen zwei Wochen war Twitters Börsenwert um mehr als ein Drittel in die Höhe geschossen, doch dann kam es zum Absturz und in die laufende Handelswoche ist Twitters Aktie mit mageren 17,49 US-Dollar gestartet. Dann hieß es wieder, dass Salesforce doch noch im Rennen sei und die Gerüchteküche kochte hoch. Dies gipfelte gestern um 16:09 Uhr in einem kurzzeitigen Kursanstieg auf 22,36 US-Dollar, während die Aktie vor und nach diesem Ausschlag um die 18 US-Dollar gehandelt wurde. Noch ist jedenfalls nichts entschieden.
Quelle: www.nasdaq.com
 
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Samsung streicht Galaxy Note 7 und kappt Quartalsprognose

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 10:23:38
Erst am 7. Oktober hatte Samsung eine Prognose für das dritte Quartal 2016 herausgegeben und dabei einen operativen Gewinn um die 7,8 Billionen Won (ca. 6,279 Milliarden Euro) in Aussicht gestellt. Die Probleme mit dem Galaxy Note 7 sollten angeblich keinen Einfluss haben. Fünf Tage später hat der Elektronikriese schwere Schlagseite und erwartet nur noch 5,2 Billionen Won (4,186 Milliarden Euro).

Der zu erwartende operative Gewinn wurde somit binnen fünf Tagen um ein Drittel reduziert - das wirft Fragen auf und dürfte die Anleger verunsichern. Man darf sehr gespannt sein, wie die südkoreanische Börse auf diese Nachricht reagieren wird. Und es dürften einige Köpfe rollen: Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, hatten sich gestern die Chefs der Samsung-Gruppe getroffen und in der Abordnung von Samsung Electronics fehlten die für das Galaxy Note 7 verantwortlichen Manager Shin Jong-kyun und Koh Dong-jin. Niemand der anwesenden Manager wollte das Smartphone-Desaster gegenüber der Presse kommentieren.

Bereits gestern hatte The Wall Street Journal gemeldet, dass Samsung das Galaxy Note 7 nicht weiter produzieren wird und die bereits gebauten Geräte als teure Abschreibung und großer Haufen Elektronikschrott in die Geschichte eingehen werden. Dies hat das Unternehmen inzwischen gegenüber mehreren Medien bestätigt, doch eine offizielle Stellungnahme steht noch aus. Auf der US-Seite zum erneuten Rückruf wird den Kunden kein Austauschgerät mehr angeboten, stattdessen können diese zwischen der Erstattung des Kaufpreises und einem Galaxy S7 bzw. Galaxy S7 edge wählen. Die deutsche Informationsseite berichtet indes über das Austauschprogramm, das es in dieser Form nicht mehr gibt. Auch die deutsche Produktseite verspricht weiterhin "Ein Smartphone, das genau so groß denkt, wie Sie selbst".

Wir blicken zurück: Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung das größte Eigentor seiner Firmengeschichte geschossen: Die Firma hatte ihr Galaxy Note 7 am 19. August 2016 auf den Südkoreanischen Markt gebracht und im Anschluss auch in die USA geliefert. Doch am Tag des Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch für rund 2,5 Millionen Telefone wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden, doch dann stoppte der Brand eines Austauschgeräts den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Es folgten weitere Vorfälle, ein vorläufiger Produktionsstopp, ein zweiter Rückruf und nun das endgültige Aus.
 
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Firefox 50 Beta 6 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 12.10.2016, 09:06:40
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 6
 
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Notebremse: Samsung ruft alle Galaxy Note 7 zurück

reported by doelf, Dienstag der 11.10.2016, 07:06:33
Der südkoreanische Technologiekonzern Samsung zieht die "Notebremse" und ruft sein Problemtelefon Galaxy Note 7 abermals weltweit zurück - auch die bereits ausgetauschten Geräte. Damit dürfte das Galaxy Note 7 endgültig Geschichte sein, denn welcher Kunde wird nach dem zweiten Rückruf noch auf eine überarbeitete Variante warten wollen?

Das weiß natürlich auch Samsung und bietet daher den Tausch gegen ein Galaxy S7 oder Galaxy S7 edge an, wobei diese Modelle den Phablet-Interessenten wohl ein wenig zu klein sein werden. Die Preisdifferenz will Samsung erstatten und US-Kunden erhalten zudem eine Geschenkkarte im Wert von 25 US-Dollar. Alternativ können die Kunden den vollständigen Kaufpreis zurückbekommen. Auch optionales Zubehör zum Galaxy Note 7 will Samsung zurückkaufen. Alle Händler wurden angewiesen, den Verkauf des Galaxy Note 7 einzustellen. Während die US-Seite zum Rückruf in der letzten Nacht aktualisiert wurde, zeigt die deutsche Informationsseite noch den alten Stand vor dem zweiten Rückruf. Sie dürfte im Laufe des Tages überarbeitet werden.

Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung das größte Eigentor seiner Firmengeschichte geschossen: Die Firma hatte ihr Galaxy Note 7 am 19. August 2016 auf den Südkoreanischen Markt gebracht und im Anschluss auch in die USA geliefert. Doch am Tag des Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch für rund 2,5 Millionen Telefone wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden, doch dann stoppte der Brand eines Austauschgeräts den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Es folgten weitere Vorfälle, ein vorläufiger Produktionsstopp und nun der zweite Rückruf.
 
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Leider kein Schnäppchen: Hewlett Packard HP 255 G5 bei real,-

reported by doelf, Montag der 10.10.2016, 16:02:27
Seit heute gibt es ein interessantes Notebook bei real,-: Das Hewlett Packard HP 255 G5 verspricht laut Online-Shop und Prospekt ein 39,6 cm (15,6 Zoll) großes Display mit voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) und Entspiegelung. Rechen- und Grafikaufgaben übernimmt ein AMD A6-7310 mit Radeon-R4-Grafik. Als Betriebssystem wird vom Online-Shop Windows 10 Pro genannt, weshalb der Preis von 279 Euro inklusive Mehrwertsteuer geradezu sensationell wäre. Doch leider haben sich ein paar Fehler eingeschlichen.

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Natürlich hat dieses Angebot auch auf dem Papier bzw. auf der Webseite schon zwei Schwachstellen: Mit 4 GiB fällt der Arbeitsspeicher recht mager aus und als Datenspeicher dient eine langsame Festplatte, die lediglich 500 GB fasst. Doch die Erweiterung des Arbeitsspeichers und der Einbau eines SSD ist keine allzu große Kunst, viel wichtiger sind da das hochauflösende Display, die recht flotte 4-Kern-APU aus der Carrizo-L-Serie und die Pro-Version von Windows 10. An und für sich ist das HP 255 G5 nämlich ein robustes Arbeitstier mit ausreichender Rechen- und Grafikleistung für Büroanwendungen, das Surfen im Internet und das Multimedia-Segment, weshalb wir uns eines dieser Laptops ins Büro geholt haben.

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Dummerweise versagt das vermeintliche Schnäppchen in zwei der drei genannten Punkte: Statt Full-HD gibt es nur einfaches HD, also 1.366 x 768 Bildpunkte, und statt Windows 10 Pro begrüßt uns lediglich die Home-Variante.

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Das ist enttäuschend und relativiert den Preis enorm, schließlich ist dieser Rechner mit seinem 3-Zellen-Akku nicht gerade ein Dauerläufer und mit einer Bauhöhe von 2,43 cm auch alles andere als flach. Da können dann auch Gigabit-LAN, Wireless-LAN gemäß IEEE 802.11 ac und Bluetooth 4.2 nichts mehr herausreißen. Ja, der Preis ist durchaus noch okay, aber in dieser Ausstattung ist das HP 255 G5 nur ein günstiges Einsteigermodell unter vielen und ohne Full-HD geben wir das Gerät dankend zurück. Schade.

Da die Verpackung außer der Typenbezeichnung HP 255 G5 rein gar nichts offenbart und auch der Faltzettel zum Produkt keinerlei technische Daten nennt, wartet die Überraschung erst nach der Installation von Windows 10 auf den Kunden. Wenn dieser sich dann an die Anweisungen von Microsoft und HP gehalten hat, ist das Betriebssystem aktiviert und das Notebook beim Hersteller registriert, was die Rückgabe massiv erschwert.
 
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Samsung stoppt die Produktion des Galaxy Note 7

reported by doelf, Montag der 10.10.2016, 07:05:09
Das Galaxy Note 7 sollte zum Aushängeschild des südkoreanischen Technologiekonzerns Samsung werden, doch seit Wochen taugt das Phablet nur zum größten PR-Desaster in Samsungs Unternehmensgeschichte. Nach einem Auslieferungsstopp samt Rückruf aufgrund überhitzter Akkus wurden letzte Woche erneut Brandvorfälle, diesmal mit bereits ausgetauschten Geräten, gemeldet. Nun hat Samsung die Produktion des Galaxy Note 7 gestoppt.

Zumindest vorläufig, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonha heute berichtet. Dies haben die Journalisten von einem Zulieferer des Technologieriesen, der sich selbst noch bedeckt hält, erfahren. Dieser Schritt sei mit den für die Produktsicherheit zuständigen Behörden in Südkorea, China und den Vereinigten Staaten von Amerika vereinbart wurden. Der Informant wollte anonym bleiben.

Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung das größte Eigentor seiner Firmengeschichte geschossen: Die Firma hatte ihr Galaxy Note 7 am 19. August 2016 auf den südkoreanischen Markt gebracht und im Anschluss auch in die USA geliefert. Doch am Tag des geplanten Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch für rund 2,5 Millionen Telefone wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden, doch dann stoppte der Brand eines Austauschgeräts den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Doch wer soll jetzt noch ein Galaxy Note 7 kaufen?
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14931: Im Slow-Ring und als ISO

reported by doelf, Freitag der 07.10.2016, 17:40:13
Als erste Vorschauversion auf Windows 10 Redstone 2 ist der Build 14931 nach Microsofts Ansicht zuverlässig genug für die Insider im konservativen Slow-Ring. Zudem haben die Redmonder passende ISO-Dateien zum Download freigegeben. Zur Auswahl stehen neben der normalen Preview die Varianten Enterprise und Education sowie Home Single Language und Home China.

Neuerungen und Änderungen
Beim Build 14931 gibt es keine neuen Funktionen, dafür hat Microsoft eine ganze Menge Fehler beseitigt. Abseits vom Betriebssystem selbst sind die folgenden Neuerungen zu vermelden: Es gibt jetzt einen nativen Treiber für Geräte des Standards USB Audio 2.0. Dabei handelt es sich um eine frühe Version, die noch nicht alle Merkmale unterstützt und vorerst auf die Wiedergabe beschränkt ist. Eine Aufnahmefunktion soll zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Weiterhin gibt es neue Versionen der beiden Apps Feedback Hub und Maps sowie eine neue Vorschau auf das kommende Skype. Der neue Feedback Hub unterstützt den Dark Mode, welcher sich über die ebenfalls neue Einstellungsseite aktivieren lässt. Im Rahmen der Feedback-Details wird nun auch der ursprüngliche Autor der Rückmeldung angezeigt. Auch Maps berücksichtigt nun den Dark Mode. Zudem ist es möglich, die Verkehrslage zwischen dem Wohnort und dem Arbeitsplatz zu prüfen und Verkehrskameras anzuzapfen (vermutlich funktioniert dies nur in den USA). Die neue Vorschauversion von Skype kann jetzt SMS und MMS Nachrichten auf PCs versenden und empfangen, sofern Skype auf einem mit dem selben Microsoft-Konto verknüpften Smartphone (mit Windows 10 Mobile) als standardmäßige Mitteilungs-App eingerichtet ist.

Bekannte Fehler
Drei Fehler sind für diesen Build bekannt und bleiben vorerst ungelöst: Oracles VirtualBox stürzt gleich beim Start ab und Spiele sowie Apps von Tencent lassen Windows mit einem Bluescreen abstürzen. Weiterhin gibt es ein Problem mit optionalen Funktionen, die nach einem Upgrade nicht mehr genutzt werden können. Hier hilft es, die jeweilige Funktion auszuschalten und das System neu zu starten. Nach dem Reboot sollte wieder alles normal funktionieren. Wer eine Neuinstallation per ISO-Datei vornimmt, ist hiervon natürlich nicht betroffen.

Keine neue Mobile-Version
Leider gibt es diesmal keinen neuen Build von Windows 10 Mobile. Der vorausgegangene Build 14926 hatte zwei massive Fehler offenbart, die Microsoft bisher nicht lösen konnte. Zum einen wurde nach dem Upgrade die PIN-Eingabe zum Entsperren auf einigen Geräten nicht mehr angezeigt, zum anderen konnten einige Telefone nicht mehr auf die SIM-Karte zugreifen. Beide Probleme lassen sich nur durch ein Zurücksetzen (Hard Reset) der Smartphones beheben. Bis zur endgültigen Lösung dieser Fehler wird es keine neuen Mobile-Builds geben.

Download: Windows 10 Insider Preview Build 14931 - ISO-Dateien (nur für Insider)
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht Beta 3

reported by doelf, Freitag der 07.10.2016, 13:24:06
Die dritte Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Die kommende Version 17 verspricht Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Zudem wird es neue Skins für die Benutzeroberfläche geben.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.

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Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet.

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Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Seit Kodi 17 Beta 2 funktioniert die Steuerung über Game-Controller wieder und es gab einige Korrekturen in den Bereichen Audio-Passthrough, De-Interlacing und Videoaufnahmen. Dank Googles Hilfe wurde ein neuer Audio-Passthrough für Android Nougat realisiert und dank Microsofts Unterstützung konnten Zoom-Probleme unter Windows gelöst werden. Bei der Aktualisierung von Add-ons und Skins werden alle Abhängigkeiten geprüft, bevor Kodi gestartet wird. Zudem gibt es einen Notfallplan für Skins, die bisher noch nicht für Kodi 17 angepasst wurden.

Die dritte Beta-Ausgabe korrigiert den Maus-Fokus für Schaltflächen im EPG-Fenster und ändert die Bewertungsskala von 0-5 auf 0-10. Für Windows-Nutzer wurde die Wiedergabe von WAV-Dateien repariert und der Umgang mit Ereignissen stabilisiert. CUE-Sheets, welche das Layout optischer Datenträger definieren, sollen auch wieder funktionieren. Weitere Fehlerbereinigungen betreffen die Videowiedergabe auf alten Versionen des Mac mini, die Anzeige von DVD-Menüs und einen Absturz bei der DVD-Wiedergabe unter Mac OS X. Auf neuen iOS-Geräten wird der Bildschirm besser skaliert und für Android 5 wurde ein Workaround zur Verwendung des Passthrough bei SoCs des Herstellers Amlogic eingebaut. Etliche Verbesserungen beheben kleinere und größere Probleme rund um die Themengebiete Videowiedergabe, Skins und PVR.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 3
Quelle: kodi.tv
 
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Firefox 50 Beta 5 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 07.10.2016, 11:02:36
Mit dem Firefox 50 bekommen jetzt alle Emojis - also auch die Benutzer von Betriebssystemen, die ohne Emoji-Fonts ausgeliefert werden (z.B. Windows bis zu Version 8.0 und Linux), und all jene, die gar keine Emojis haben wollen. Hierzu haben Mozillas Entwickler ihrem Browser eine Ladung Emojis beigepackt. In die Leseansicht gelangt man jetzt über die Tastenkombination AltGr+r.

Für Ausdrucke von Webseiten kann die Leseansicht verwendet werden, hierzu setzt man das Häkchen bei "Seite vereinfachen". Für die Reihenfolge beim Durchblättern von Tabs mit Hilfe der Tastenkombination Strg+Tab wurde in den Einstellungen die neue Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" hinzugefügt. Beim Suchen innerhalb einer Webseite kann man die Ergebnisse neuerdings auf ganze Wörter beschränken und auf Webseiten mit unsicheren Passwortfeldern wird das Schloss-Symbol nun durchgestrichen dargestellt. Die fehlerhafte Darstellung gepunkteter und gestrichelter Linien in Verbindung mit gerundeten Ecken wurde korrigiert, doch ein Absturz beim Herunterladen von mega.nz bleibt vorerst ungelöst.

Download: Firefox 50 Beta 5
 
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Thunderbird 45.4 behebt sechs Fehler

reported by doelf, Freitag der 07.10.2016, 10:10:41
Die Version 45.4 des E-Mail-Clients Thunderbird liegt zum Download bereit. Dieses Update behebt sechs funktionale Fehler, von denen keiner sicherheitstechnische Auswirkungen hat. Beispielsweise wurden Änderungen über den Menüeintrag "Spalteneinstellungen übernehmen für..." nicht auf spezielle Ordner angewandt.

Der Kontaktname wurde abgeschnitten, wenn sich zwischen diesem und der E-Mail-Adresse kein trennendes Leerzeichen befand. Zuweilen wurden die E-Mail-Adressen der Empfänger in rot angezeigt, obwohl diese aus dem Adressbuch stammten, und beim Abspeichern einer E-Mail als Vorlage wurden überflüssige Daten der ursprünglichen Mail übernommen. Gleich zwei Fehler betreffen die Entwürfe: Zum einen wurden beim Bearbeiten überflüssige Leerzeichen eingefügt und zum anderen ging die Message-ID verloren.

Download: Thunderbird 45.4
 
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Kolumne: Vergesst Mobile, Cloud und VR, jetzt kommt AI

reported by doelf, Donnerstag der 06.10.2016, 16:40:56
Nach "Mobile first" und "Cloud first" platzt mitten in die VR-Vermarktung eine Firma namens Google und erklärt "AI first" (Artificial Intelligence) zum neuen Unternehmensziel. Mobile ist ab jetzt nur noch ein Mittel zum Zweck, mit der AI in Kontakt zu treten, wobei die AI in der Cloud lebt. Auch Samsung kauft sich künstliche Intelligenz zu und wildert dabei im Apple-Revier.

Wer "2001 - Odyssee im Weltraum" gesehen hat, ist mit künstlicher Intelligenz und modernen Assistenzsystemen bereits bestens vertraut. Im Film kümmert sich der Schiffscomputer HAL 9000 nicht nur um die Navigation, er lauscht auch beständig den Befehlen und Fragen der Besatzung, analysiert deren Eingaben und weiß alles besser. Diese Mission nimmt kein gutes Ende, da HAL 9000 das Wesen der Menschen zu gut versteht. Auch Googles namenloser Assistent, Apples Siri und Microsofts Cortana hören uns zu, kennen unsere Bewegungen, unsere Termine, unsere Kontakte, unsere Notizen, unseren Einkaufszettel und unseren Musikgeschmack. Zugleich können diese Systeme auf unendlich viele Daten aus der Cloud zugreifen und diese mehr oder weniger intelligent mit unseren Anfragen verknüpfen. Dabei dürfte Google den vermutlich größten Datenschatz horten und so geriet die Vorstellung der neuen Geräte zu einer Vorstellung des neuen Assistenten, denn dieser ist die erste Manifestation von Googles "AI first". Und er soll Google dabei helfen, noch viel mehr Daten sammeln zu können.

Dabei ist Google keineswegs das erste Unternehmen, das die AI-Trommel schlägt. IBM hatte seinen Geschäftsbereich "Software" Ende 2015 in "Cognitive Solutions" umbenannt und dabei die "kognitive Ära" ausgerufen. Es gehe darum, "die Beziehung zwischen Mensch und Maschine neu zu definieren", hatte IBM dazu erklärt. Tatsächlich geht es um "Big Data" oder "Smart Data", wie die großen IT-Spieler ihre blinde Datensammelwut inzwischen nennen. Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts und so wird alles gespeichert, denn irgendwann könnte irgendjemand ja mal irgendeine Idee haben, was man mit diesem Datenschatz anstellen kann. Google sammelt schon seit vielen Jahren, schließlich saß das Unternehmen mit seiner Suchmaschine und dem Werbegeschäft schon immer an der Quelle. Die rasante Verbreitung von Android lieferte dann auch sehr private Daten und so weiß Google inzwischen weit mehr über seine Nutzer als deren Eltern oder Freunde. Und daraus macht das Unternehmen auch gar kein Geheimnis: "Das Ziel von Google ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und für alle zu jeder Zeit zugänglich und nutzbar zu machen."

Der Zugriff auf die Informationen der Welt wird für einige Zeit noch über Smartphones geschehen, doch eigentlich reichen ein paar Mikrofone und Lautsprecher aus. Der Benutzer fragt, Google antwortet. Der Benutzer diktiert, Google notiert und verschickt. Der Benutzer gibt Anweisungen, Google legt Musik auf, steuert die Heizung und bestellt eine Pizza mit extra Käse. Läuft die Musik zu laut, werden Ohrenarzt und Krankenkasse kontaktiert. Häufen sich die Käsegelüste, folgt ein Beratungstermin beim Kardiologen, vermittelt von der Krankenkasse. Zugegeben, noch sind wir nicht ganz so weit, aber die Planungen zur Ausbeutung des Datenschatzes gehen in diese Richtung und noch weit darüber hinaus. Google ist hier ein zentraler Spieler, um den kaum jemand herum kommt. Milliarden von Menschen benutzen Google und erleichtern sich dabei ihren Alltag. Und Google nimmt unsere Daten als Bezahlung entgegen. Je intelligenter Googles Assistent arbeitet, umso nützlicher ist er. Doch damit diese Intelligenz funktioniert, muss sie mit all unseren Daten gefüttert werden. Wohlgemerkt: Bei der Formulierung seines Unternehmensziels unterscheidet Google nicht zwischen privaten und öffentlichen Daten!

Mit Samsung Electronics springt nun auch eine auf Hardware spezialisierte Firma auf den AI-Zug auf. Die Südkoreaner wollen das Unternehmen Viv Labs kaufen, welches eine offene Plattform für künstliche Intelligenz entwickelt hat. Auf Grundlage dieser Technik lassen sich sprachgesteuerte Assistenzsysteme aufbauen, welche Samsung in alle möglichen Geräte integrieren will. Das AI-System soll nicht nur Fragen beantworten und Zusammenhänge erkennen, sondern auch zur Sprachbedienung verwendet werden. Mit Viv zielt Samsung keinesfalls nur auf Smartphones, Tablets, Weareables und Fernsehapparate, sondern auch auf typische Haushaltsgeräten. Somit werden uns in Zukunft auch Waschmaschinen, Trockner, Kühl- und Gefrierschränke, Herde, Mikrowellen und Toaster belauschen. Und statt typischer Bedienfehler wird es nur noch Verständigungsprobleme geben, beispielsweise wenn der Toast schwarz und der Tee schön kross serviert werden. Zum Abschluss noch ein pikantes Detail: Hinter Viv Labs stehen Dag Kittlaus und Adam Cheyer, zwei Entwickler von Apples 2010er Zukauf Siri. Abgesehen von Samsung sollen auch Google und Facebook Interesse an einer Übernahme von Viv Labs gezeigt haben.

Das letzte Wort überlassen wir HAL 9000:
"Ich weiß, dass Ihr beide geplant habt, mich abzuschalten. Und ich glaube, dass ich das nicht zulassen darf."
 
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Spontane Selbstentzündung: Samsung Galaxy Note 7 stoppt Flugzeug

reported by doelf, Donnerstag der 06.10.2016, 14:01:43
Ein Phablet des Typs Samsung Galaxy Note 7 hat den Flug 994 der Southwest Airlines von Louisville nach Baltimore durch eindeutige Rauchzeichen gestoppt. Das Flugzeug, das zu diesem Zeitpunkt noch am Gate stand, wurde evakuiert und niemand wurde verletzt. Also eigentlich alles wie immer, nur dass es sich bei dem in Brand geratenen Galaxy Note 7 um die überarbeitete Fassung handelt.

Mit dem Galaxy Note 7 hat Samsung eines der größten Eigentore seiner Firmengeschichte geschossen: Am Tag des Verkaufsstarts in Europa mussten die Südkoreaner einen weltweiten Verkaufsstopp verhängen, da etliche Geräte in Brand geraten waren. Zunächst wurde ein Problem beim Laden vermutet, doch auch im normalen Betrieb konnten die Smartphones Feuer fangen und sogar explodieren. Dann erklärte Samsung, den Fehler in Form zu dicker Akkus identifiziert zu haben. Diese würden vom Gehäuse gequetscht, so dass es in den Zellen zu Kurzschlüssen kommt. Ein Geräteaustausch wurde gestartet, denn die Batterien sind beim Galaxy Note 7 fest verbaut, und die überarbeiteten Versionen wurden mit einem schwarzen Quadrat auf der Verpackung gekennzeichnet. Software-seitig wurden die nicht brennenden bzw. explodierenden Phablets mit einem grünen Akkusymbol versehen. Die Krise schien überstanden - bis jetzt.

Laut The Verge hatte Brian Green, der Besitzer des qualmenden Galaxy Note 7, am 21. September 2016 ein sicheres Austauschgerät erhalten. Auf dessen Verpackung findet sich das schwarze Quadrat und vor der spontanen Selbstentzündung soll das Gerät auch ein grünes Batteriesymbol angezeigt haben. Eine nachträgliche Prüfung der IMEI bei Samsung bestätigte ebenfalls, dass der Hersteller dieses Gerät für sicher hält - ein gefährlicher Irrtum. Green hatte sein Galaxy Note 7 vor dem Start des Flugzeugs mit einem Ladestand von ca. 80 Prozent heruntergefahren und in seine Tasche gesteckt, kurz darauf begann es zu qualmen. Verschreckt warf der Besitzer sein Telefon auf den Boden, wo aus dem Gerät dann dicker, grünlich-grauer sowie beißender Rauch drang. Während das Flugzeug evakuiert wurde, brannte sich das Galaxy Note 7 durch den Teppich und verewigte sich auf dem Unterboden.

Samsung will das in Brand geratene Telefon zunächst untersuchen, indes denkt die US-Verbraucherschutzbehörde Consumer Product Safety Commission (CPSC) über einen zweiten Rückruf nach. Möglicherweise wurde der wahre Fehler beim Galaxy Note 7 noch gar nicht erkannt. Wie dem auch sei: Das neue Flaggschiff bleibt für Samsung eine peinliche Nummer.
 
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Pixel ist ein blöder Name

reported by doelf, Mittwoch der 05.10.2016, 13:27:11
Google hatte am gestrigen Abend zwei neue Smartphones, die VR-Halterung Daydream View und den Streaming-Media-Adapter Chromecast Ultra vorgestellt. Vom typischen Marketing-Geschwätz blieb wenig hängen, zumal es keine revolutionären Neuerungen zu vermelden gibt. Am Ende bleiben nur zwei Erkenntnisse: Pixel ist ein blöder Name für ein Smartphone und mit 759 Euro ist schon das Einstiegsmodell richtig teuer.

Pixel löst Nexus ab
Nun gut, wer üblicherweise bei dem Läden mit dem angeknabberten Apfel einkaufen geht, lässt sich von 759 Euro nicht abschrecken. Wohl aber von Android, was auf dem Pixel erstmals in der Version 7.1 zu finden ist. Nebenbei sei angemerkt, dass der US-Preis mit 649 US-Dollar (ca. 579 Euro) deutlich niedriger ausfällt. Wer statt 5,0 (FHD mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten bei 441 ppi) lieber 5,5 Zoll (QHD mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten bei 534 ppi) als Display-Diagonale hätte, muss 140 Euro addieren, und für 128 statt 32 GiB Speicherplatz werden nochmals 110 Euro Aufpreis berechnet. Für die Top-Ausstattung werden damit 1.009 Euro fällig und man muss sich schon fragen, wie viele Google-Fans breit sind, so tief in die Tasche zu greifen.


Pixel ist "das erste vollständig von Google entwickelte Smartphone", weshalb der bisherige Name "Nexus" gestrichen wurde. Schließlich hatte es bei den Nexus-Geräten immer einen Hardware-Partner wie HTC, LG oder Samsung gegeben. Als alleiniger Verantwortlicher will Google die Hard- und Software besser aufeinander abgestimmt haben, beispielsweise mit dem allwissenden Assistenten, der wie gewohnt auf den Zuruf "Ok Google" lauscht, aber deutlich mehr kann als seine Vorgänger. Denn der neue Assistent kombiniert alle Informationen über seinen Nutzer mit dem Wissensschatz des Unternehmens Google, was auf der einen Seite praktisch ist, auf der anderen aber auch unzählige Fragen bezüglich des Datenschutzes aufwirft.

Als Materialien kombiniert Google Aluminium und 2.5D Corning Gorilla Glas 4. Der Fingerabdrucksensor Pixel Imprint wurde auf der Rückseite integriert, darüber sitzt die Hauptkamera mit 12,3 Megapixel Auflösung und einer f/2.0-Blende. Laut DxOMark Mobile liefert diese Kamera die besten Ergebnisse aller aktuellen Smartphones. Die Frontkamera bringt es auf 8 Megapixel und eine f/2.4-Blende. Für alle Bilder und Videos (4K bei 30 fps, 1080p bis 120fps, 720p bis 240 fps), die mit den Pixel-Kameras aufgenommen werden, bietet Google Fotos kostenlosen und unbegrenzten Speicherplatz an. Herz der Pixel-Telefone ist ein Snapdragon 821 (2+2 Kerne), dem 4 GiB LPDDR4-RAM und 32 oder 128 GB Flash-Speicher zur Seite stehen.

Die drahtlose Kommunikation erfolgt über WLAN (IEEE 802.11 a/b/g/n/ac, 2 x 2 MIMO), Bluetooth 4.2, NFC, GSM, UMTS oder LTE. Die anscheinend fest verbauten Batterien leisten 2.770 (5,0 Zoll) bzw. 3.450 mAh (5,5 Zoll) und sollen nach einer Ladezeit von 15 Minuten bis zu sieben Stunden durchhalten. Voll geladen kann man 13 bzw. 14 Stunden lang surfen. Neben einem USB-3.0-Anschluss vom Typ-C gibt es auch eine Klinkenbuchse für analoge Kopfhörer. In zwei Punkten bleibt Google seiner bisherigen Nexus-Linie treu und wird viele potentielle Käufer verschrecken: Es gibt weder einen Einschub für Speicherkarten noch Dual-SIM. Schade. Mit Anthrazit und Silber stehen nur zwei Farben zur Auswahl.

VR-Headset: Daydream View
Das VR-Headset "Daydream View" ist eigentlich nur eine Halterung, um Daydream-kompatible Smartphones wie das Pixel als Brille aufsetzen zu können. Bewegungen und Gestik werden über den "Daydream Controller", eine Art Fernbedienung voller Sensoren, übertragen. YouTube liefert VR-Inhalte wie Die Lochis, BibisBeautyPalace, LeFloid, Kinocheck, Simon Desue, Gronkh und ApeCrimeTV, zudem wurde Street View um VR-Touren bereichert. Wer die "unglaublichen Anwendungen" ausprobieren möchte, sollte bis November weitere 69 Euro zusammenkratzen.

Streaming-Media-Adapter: Chromecast Ultra
"Chromecast Ultra hat alles, was ihr an Chromecast so liebt" - irgendwie klingt Google immer mehr wie Apple - plus 4K, High Dynamic Range (HDR) und Dolby Vision. Die passenden Inhalte liefern derzeit Netflix und YouTube, bei Google Play soll es bis zum Jahresende ebenfalls entsprechende Filme geben. Nach wie vor gibt es WLAN gemäß IEEE 802.11ac, doch Google verspricht Optimierungen und fast doppelt so schnelle Ladezeiten. Neu ist der Ethernet-Anschluss für WLAN-freie Zonen. Der Chromecast Ultra wird 79 Euro kosten, einen Termin für die Markteinführung hat Google aber noch nicht genannt.
 
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Samsung soll Qualcomms Snapdragon 830 exklusiv fertigen

reported by doelf, Mittwoch der 05.10.2016, 11:30:36
Wie die südkoreanische Electronic Times berichtet, wird Samsung die Fertigung des 10-nm-APs Snapdragon 830 übernehmen. Qualcomm nutzt Samsung dabei als einzigen Fertigungspartner und im Gegenzug soll Samsung zugesichert haben, den Snapdragon 830 in seinem nächsten Smartphone-Flaggschiff Galaxy S8 zu verbauen.

Aus industrienahen Quellen will die Electronic Times zudem erfahren haben, dass die Massenproduktion des neuen Applikations-Prozessors gegen Ende 2016 anlaufen soll. Qualcomms 10-nm-AP wird allerdings nicht exklusiv im Galaxy S8 stecken - rund die Hälfte der Geräte wollen die Südkoreaner mit ihren eigenen Exynos-Chips bestücken. Ähnlich verfährt Samsung auch beim aktuellen Galaxy S7, welches in Europa mit dem Exynos 8890 (Octa-Core) ausgeliefert wird, während das Smartphone in den USA und China einen Qualcomm Snapdragon 820 (Quad-Core) enthält. Der Snapdragon 820 wird ebenfalls exklusiv bei Samsung gefertigt.

Qualcomm ist auf die Zusammenarbeit mit Samsung, dem weltgrößten Smartphone-Hersteller, angewiesen. Beim Galaxy S6 hatten die Südkoreaner Qualcomm außen vor gelassen und die Chipschmiede damit in eine veritable Krise gestürzt. Mitte 2015 hatte das Unternehmen einen dramatischen Umsatzeinbruch verkündet und im Rahmen tiefgreifender Restrukturierungsmaßnahmen rund 15 Prozent seiner Mitarbeiter vor die Tür gesetzt. Im Anschluss drängten Investoren wie der Hedgefonds Jana Partners darauf, Qualcomms Chip-Sparte vom Geschäft mit Lizenzen abzuspalten, konnten sich mit dieser Forderung aber nicht durchsetzen.
 
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Yahoo durchsucht alle eingehenden E-Mails im Auftrag der US-Behörden

reported by doelf, Mittwoch der 05.10.2016, 09:51:42
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, durchsucht Yahoo alle eingehenden E-Mails an seine Kunden auf Basis einer Stichwortliste, welche von den US-Geheimdiensten und Ermittlungsbehörden vorgegeben wird. Und dabei geht es keineswegs um die Zeit vor Edward Snowdens Enthüllungen, sondern um die Gegenwart. Die von Yahoo eingesetzte Software hatte das Unternehmen erst im Jahr 2015 selbst entwickelt.

Reuters beruft sich bei seinem Bericht auf Informationen von vier Insidern. Demnach habe die US-Regierung diese Art der Kooperation eingefordert und jegliche Berichterstattung darüber untersagt. Die Suchbegriffe werden demnach von der NSA oder vom FBI vorgegeben und von Yahoo auf die E-Mail-Konten seiner Benutzer angewendet. Es handelt sich also um eine Massenüberwachung des E-Mail-Eingangs von mehreren hundert Millionen Kunden, bei dem neben der eigentlichen E-Mail auch die Anhänge durchforstet werden. Ausgehende E-Mails werden offenbar nicht untersucht, es sei denn sie gehen an andere Yahoo-Kunden oder werden im Rahmen einer eingehenden E-Mail zitiert. Ausnahmen für US-Bürger scheint es bei diesen Massendurchsuchungen nicht zu geben.

Über die Suchbegriffe ist nichts bekannt, es wird nur allgemein von "Zeichenketten" und "bestimmten Formulierungen" gesprochen. Auch über die Menge der Funde und das weitere Verfahren im Falle eines Treffers ist nichts bekannt. Die Entscheidung, sich der staatlichen Anordnung zu beugen, soll Yahoo-Chefin Marissa Mayer getroffen haben. Der damalige Sicherheitschef Alex Stamos, habe daraufhin das Unternehmen verlassen, er arbeitet inzwischen für Facebook. In einer Stellungnahme erklärt Yahoo lapidar, dass man sich an US-Gesetze halte und verweigerte jeden weiteren Kommentar zu diesem Thema. Auch Alex Stamos möchte sich nicht zu den Vorwürfen gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber äußern. Seitens der NSA gab es ebenfalls keinen Kommentar.

Yahoos Mitbewerber Google erklärte, dass man solche Durchsuchungen weder durchführen noch entsprechende Anordnungen akzeptieren würde. Auch Microsoft erwidert, nie derartige Massendurchsuchungen vorgenommen zu haben. Die Frage, ob Microsoft eine entsprechende Anordnung von der US-Regierung erhalten habe, wollte das Unternehmen indes nicht beantworten. Dem Cloud-Standort USA dürften die Enthüllungen über Yahoos Schnüffel-Kooperation jedenfalls massiv geschadet haben. Wer seine Daten vor dem Zugriff durch US-Behörden schützen möchte, sollte lieber auf Dienste außerhalb der USA setzen.
Quelle: www.reuters.com
 
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D-Link übertrifft sich selbst: admin und 1234 als Backdoor-Passwörter

reported by doelf, Dienstag der 04.10.2016, 20:28:14
Immer wieder fallen Router des Herstellers D-Link mit unglaublichen Sicherheitslücken auf, doch mit dem LTE-Modell DWR-932B hat die Firma ihr Meisterwerk abgeliefert: Der Sicherheitsexperte Pierre Kim stolperte bei der Analyse dieses Geräts über etliche kritische Schwachstellen sowie über zwei fest eingebaute Hintertüren mit den erstklassigen Passwörtern "admin" und "1234".

"admin" ist das Passwort für das Konto - Überraschung - "admin" und "1234" ist das Passwort für "root" - für beide Konten bietet Pierre Kim den passenden Exploit-Code an. Den braucht man aber nicht unbedingt, denn eine Hintertüre lauscht auf UDP und öffnet den Router mit vollen Root-Rechten, sobald die Zeichenkette "HELODBG" empfangen wird. Eine weitere Kombination aus Benutzername und Passwort - alex_hung/641021 - findet sich im DynDNS-Klienten. Auch für System-Updates per "Firmware Over The Air" (FOTA) nutzt D-Link feste Kombinationen aus Benutzername und Passwort, die nicht sonderlich kreativ sind (qdpc/qdpc; qdpe/qdpe; qdp/qdp). Und was nutzt der Versuch einer HTTPS-Verbindung, wenn das SSL-Zertifikat schon seit anderthalb Jahren abgelaufen ist? Auch beim "Wi-Fi Protected Setup" (WPS) versagt der D-Link DWR-932B mit dem Standardpasswort 28296607. Wenn der Benutzer über die Weboberfläche des Routers eine temporäre WPS-PIN generiert, wird eine vorhersagbare Zufallszahl auf Basis des aktuellen Datums erzeugt. Weiterhin fehlen die üblichen Sicherheitsvorkehrungen für die Verwendung von "Universal Plug and Play" (UPnP), so dass lokale Benutzer einfach alles vom WAN ins LAN weiterleiten können.

Weitere Angriffsflächen bieten kritische Schwachstellen im HTTP-Daemon: So lassen sich sämtliche sensiblen Daten vom Internet-Login über Web-Passwörter, WPS-PINs, SSIDs, DynDNS-Zugänge und die WLAN-Konfiguration ohne jegliche Autorisierung über die Web-Oberfläche abrufen. Auch an die Dateien auf angeschlossenen USB-Geräten kommt man problemlos heran. Zudem kann man der Web-Oberfläche beliebige Befehle unterschieben, die dann mit Root-Rechten ausgeführt werden. Kurzum: Die gesamte Firmware des D-Link DWR-932B ist derart dilettantisch zusammengeschustert, dass man kaum noch von grober Fahrlässigkeit sprechen kann. Auch Pierre Kim stellt sich die Frage, ob wir es hier mit Unfähigkeit oder mit Böswilligkeit zu tun haben. Der Sicherheitsexperte rät daher, den Router unverzüglich außer Betrieb zu nehmen und ihn gleich als Elektromüll zu entsorgen.

Bereits am 4. Dezember 2015 hatte Pierre Kim eklatante Sicherheitsprobleme bei LTE-Routern von Quanta entdeckt, doch Quanta zeigte kein Interesse an einer Beseitigung der Probleme, da das Produkt nicht mehr gepflegt werde. Am 9. Juni 2016 wurde Kim von Gianni Carabelli über den Dlink DWR-932 informiert, der ähnliche Fehler aufweist und sich bis heute noch im Handel findet. Am 16. Juni 2016 übermittelte Kim rund zwanzig Sicherheitslücken an D-Link und der Hersteller bestätigte den Erhalt. D-Link stellte zudem ein Firmware-Update in Aussicht, dass aber seit Monaten überfällig ist. Da es seitens D-Link keine weitere Reaktion gab, wurden die Sicherheitslücken nun publik gemacht und alle DWR-932B sind seither leichte Beute für jeden, der sich im Hacken üben will. Der Schwierigkeitsgrad liegt dabei irgendwo zwischen Krabbelgruppe und Kindergarten.
 
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Eingestellt: Microsofts Band nicht fit für den Markt

reported by doelf, Dienstag der 04.10.2016, 18:30:56
Mit seinem "Band" wollte Microsoft in das vielversprechende Geschäft mit Smartwatches und Fitness-Armbändern einsteigen, doch nun wird die zweite Generation ohne Nachfolger eingestellt. Auch die dazugehörige Entwicklungsumgebung "Microsoft Band SDK" ist nicht mehr verfügbar. Abermals haben die Redmonder den Einstieg in eine neue Nische verpasst.

Erinnert sich noch jemand an den iPod-Killer namens Zune, der es nie über den großen Teich geschafft hatte? Egal, denn die dazugehörige Software war grottiger als iTunes. Im selben Jahr, nämlich 2006, hatte Microsoft auf der CeBIT auch die ersten Tablets gezeigt. Die hießen damals aber noch Ultra-Mobile PCs und suchten vergeblich nach einer Nische zwischen PDAs und Subnotebooks. Über den unsäglichen Absturz des einstigen Marktführers Windows Mobile und die anschließenden Misserfolge von Windows Phone wollen wir erst gar nicht reden. Microsoft zeigte sich stets bemüht, doch die Kunden greifen lieber zu Produkten von Apple.

Nun hat es also auch den Fitnesstracker "Band" erwischt, dessen erste Generation am 29. Oktober 2014 auf den US-Markt kam: 60 g leicht, wasserabweisend, rund zwei Tage Akku-Laufzeit, Herzfrequenzmesser (optisch), Hauttemperaturmesser, Beschleunigungssensor, Gyrometer, GPS, Anbindung über Bluetooth 4.0 LE - Microsofts Mischung aus Smartwatch und Fitness-Armband konnte sich durchaus sehen lassen und war bereits am ersten Tag ausverkauft. Der Nachfolger mit Barometer wurde am 30. Oktober 2015 präsentiert und neben den USA auch in Australien, Großbritannien und Kanada angeboten. Dennoch blieb der Erfolg wohl aus.

Seit dem 3. Oktober 2016 sind alle Verweise auf "Band" aus dem Microsoft Store verschwunden und auch die dazugehörige Entwicklungsumgebung Microsoft Band SDK wurde inzwischen von der Webseite entfernt. Gegenüber ZD Net erklärte das Unternehmen, "Band 2" wäre ausverkauft und für dieses Jahr sei kein Nachfolger geplant. Die Käufer sollen aber weiterhin Support erhalten. Die Einstellung der Produktreihe wurde also nicht offiziell bestätigt, doch das Entfernen der Entwicklungsumgebung ist ein klares Zeichen dafür, dass Entwickler ihre Kräfte lieber an anderer Stelle einbringen sollten.
 
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Guide - Ein aktuelles Installationsmedium für Windows 7 erstellen (v1.1)

reported by doelf, Dienstag der 04.10.2016, 17:21:24
Wer Windows 7 SP1 von einer DVD oder einer ISO-Datei installiert, darf sich auf eine tagelange Update-Orgie freuen. Dies ist nicht nur lästig, sondern auch gefährlich, denn während das Betriebssystem über Tage scheinbar ergebnislos herumstochert, ist es weitgehend ungeschützt. Abhilfe schaffen das "benutzerfreundliche Rollup Update für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1" von Mai 2016 und das "Juli 2016 Update-Rollup", welche wir mit Hilfe offizieller Werkzeuge von Microsoft in ein Installationsmedium integrieren werden. Wird Windows 7 über dieses Installationsmedium aufgespielt, verkürzt sich die Update-Suche auf ca. fünf Minuten.

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Das Service Pack 1 für Windows 7 wurde Anfang 2011 veröffentlicht und seitdem drückt sich Microsoft davor, ein weiteres Servicepaket zu schnüren. Zumindest gibt es mit dem "benutzerfreundlichen Rollup Update für Windows 7 SP1 und Windows Server 2008 R2 SP1" seit Mai 2016 eine Möglichkeit, den Großteil der zwischenzeitlich veröffentlichen Flicken auf einem Schlag einzuspielen. Das klingt nicht schlecht, doch die Suche nach weiteren Updates dauert dann immer noch einen Tag oder länger. Daher packen wir auch noch das "Juli 2016 Update-Rollup" dazu, welches die Update-Suche auf wenige Minuten verkürzt.
 
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LibreOffice 5.2.2 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 01.10.2016, 15:52:27
Das finale LibreOffice 5.2.2 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Wer bereits den zweiten Veröffentlichungskandidaten von LibreOffice 5.2.2 verwendet, muss die Installationspakete nicht erneut herunterladen, da diese Bit für Bit identisch sind. Im Vergleich zur Version 5.2.1 wurden 51 Fehler korrigiert, darunter allerdings nur ein einziger Absturz.

Insgesamt hinterlässt LibreOffice 5.2.2 einen stabilen und zuverlässigen Eindruck. Der Umstieg von der Entwicklungsschiene 5.1, welche insbesondere für den Einsatz auf Produktivsystemen empfohlen wird, auf die Generation 5.2 erscheint sinnvoll. Für Ende Oktober ist mit der Version 5.1.6 ein letztes Update geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung für die Entwicklungsschiene 5.1 enden.

Download: LibreOffice 5.2.2
 
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Zwei weniger: EinsPlus und ZDFkultur abgeschaltet

reported by doelf, Samstag der 01.10.2016, 11:50:32
Zum Monatswechsel haben die öffentlich-rechtlichen Fernsehanbieter zwei ihrer Digitalkanäle, nämlich EinsPlus und ZDFkultur, abgeschaltet. Stattdessen gibt es mit "funk" ein gemeinsames Angebot für alle 14- bis 29-Jährigen, wobei "funk" kein Fernsehkanal ist auch auch nicht die bisherigen Inhalte von EinsPlus oder ZDFkultur übernimmt. Die Einstellung der beiden Spartensender wurde bereits am 17. Oktober 2014 auf der Ministerpräsidentenkonferenz in Potsdam beschlossen.

EinsPlus war am 29. August 1997 unter dem ziemlich blöden Namen "EinsMuXx" auf Sendung gegangen, die Umbenennung in "EinsPlus" erfolgte im April 2005. Das vom Südwestrundfunk gestaltete Programm setzte zunächst auf Ratgeber- Wissenssendungen, verlagerte seinen Schwerpunkt später auf Programminhalte für jüngere Zuschauer und zeigte auch Serien, Filme und Konzerte. Auch ZDFkultur trug bei seiner Premiere am 9. Dezember 1999 noch einen anderen Namen: "ZDFtheaterkanal". Im Mai 2011 erfolgte dann ein Neustart als "ZDFkultur" mit Inhalten aus den Bereichen der darstellenden Künste sowie der Musik-, Film- und Netzkultur. Vermissen werden regelmäßige Zuschauer der beiden Kanäle insbesondere die Konzertübertragungen, welche auch bekannte Musikfestivals wie "New Pop", "Rock am Ring", "Wacken" und "Hurricane" umfassten. Diese sollen zukünftig bei 3sat und Arte laufen.

Mit "funk" zielen die öffentlich-rechtlichen Fernsehanbieter auf eine jüngere Zielgruppe zwischen 14 und 29 Jahren. Da bei solch jungen Zuschauern das lineare Fernsehen total out ist, sozusagen noch viel "outer" als der Begriff "out" selbst, ist "funk" alles mögliche, aber kein Fernsehkanal. Stattdessen setzten die Macher auf YouTube, Facebook und Snapchat - eben jene Plattformen, auf denen man seine Zielgruppe vermutet. Zum Start gibt es 39 Formate mit kryptischen bis nerdigen Namen wie #lovemilla, 1080 NERD SCOPE, Auf einen Kaffee mit Moritz Neumeier, Auf Klo, B.A., Bohemian Browser Ballett, BONGO BOULEVARD, Datteltäter, Die Frage, Fickt euch!, Finalclash, funk life, Gaming Show, GERMANIA, GUTE ARBEIT ORIGINALS, Guten Morgen Internet, Headlinez, hochkant, iam.serafina, Jäger und Sammler, janasdiary, Junggesellen, Kliemannsland, Kostas Kind, LiDiRo, Living the healty Choice, Offen un' ehrlich, Pop Date, Schönschlau, StarStarSpace, SUPERPOLYPSYCHOLUM, Tatort - Die Show, Team Playground, Tourettikette, Was mit Fabian, Wishlist, World of Wolfram, Wumms! oder Y-Kollektiv. Damit ist "funk" nichts anderes als ein Portal, welches sehr unterschiedliche Inhalte, die über diverse Plattformen dargereicht werden, in Form einer Webseite und einer App aufbereitet. Bleibt die Frage, ob es "funk" gelingen kann, mit diesem sehr losen Konzept als Marke aufzutreten oder ob am Ende doch nur die einzelnen Inhalte wahrgenommen werden.
Quelle: www.funk.net
 
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Tintenblockade: HP macht einen Rückzieher

reported by doelf, Freitag der 30.09.2016, 13:06:50
Seit dem 13. September 2016 behaupten etliche Drucker des Herstellers HP, dass die eingesetzten Druckerpatronen fehlerhaft seien, sofern diese von Drittanbietern stammen. Die Ursache ist eine Firmware aus dem Jahr 2015, welche erst kürzlich ein neues Sicherheitsmerkmal aktiviert hatte. Nach einem veritablen PR-Desaster kündigt HP nun einen Teilrückzieher an.

In einer ersten Stellungnahme hatte HP erklärt, dass man die Kommunikation zwischen Drucker und Patrone abgesichert habe, um die Geräte zu schützen. Zugleich diene diese Maßnahme dem Schutz von Innovationen und geistigem Eigentum. Oder anders formuliert: Die geehrten Kunden sollen gefälligst die teuren Originalpatronen kaufen, wenn HP seine Drucker schon so billig verscherbelt. Irgendwo muss ja das Geld für die Entwicklung neuer Geräte ja herkommen. Obwohl HPs Vorgehen aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten durchaus nachvollziehbar ist, stieß es bei den Kunden auf wenig Verständnis.

Nun hat sich Jon Flaxman, Chief Operating Officer von HP Inc. zu Wort gemeldet und Fehler eingestanden. Zunächst erklärt Flaxman das Vorgehen in der gewohnten Manier: Die am 13. September 2016 aktiv geschaltete Authentifizierung der Druckerpatronen prüft das Vorhandensein eines hauseigenen Sicherheitschips, der sich nur in Originalpatronen sowie in wiederbefüllten Originalpatronen befindet. Dies diene primär zum Schutz der Kunden vor möglicherweise qualitativ schlechteren oder gar gefährlichen Nachahmungen. Zugleich schütze HP hierdurch sein geistiges Eigentum.

Im Gegensatz zu den bisherigen Prüfungen erkennt die neue Methode nachgemachte Sicherheitschips, die nicht von HP stammen. Patronen, die solche Chips verwenden, werden seither als fehlerhaft gemeldet und können nicht mehr verwendet werden. Flaxman bedauert, dass sein Unternehmen es versäumt hatte, die Kunden vorab über diese Änderung zu informieren. Ein besonders pikantes Detail, nämlich dass sich die Blockade der Nachbaupatronen erst Monate nach dem Aufspielen des Firmware-Updates scharf geschaltet hatte, kommentiert der COO leider nicht.

Laut Flaxman funktionieren alle Nachbaupatronen, die mit einem originalen Sicherheitschip von HP ausgestattet sind, weiterhin problemlos. Für Patronen mit nachgemachten Chips bereite man indes ein optionales Firmware-Update vor, welches betroffene Kunden auf Wunsch installieren und die neue Sicherheitsabfrage damit umgehen können. Diese Firmware will HP innerhalb von zwei Wochen bereitstellen. Unklar bleibt allerdings, ob sich die Installation der optionalen Firmware auf die Gerätegarantie auswirken wird.
Quelle: www8.hp.com
 
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Feuergefahr: Denon ruft HEOS 1 GoPacks zurück

reported by doelf, Freitag der 30.09.2016, 12:20:15
Die Lithium-Ionen-Akkus, welche der japanische Audiospezialist Denon in den tragbaren Lautsprechern seiner Baureihe HEOS 1 verwendet, können überhitzen und in Brand geraten. Denon hat daher eine weltweite Austauschaktion für die betroffenen Chargen gestartet. Zu erkennen sind die potentiell gefährlichen Geräte an ihrer Seriennummer, die sich auf der Rückseite des Produktes befindet.

Denon hat eine Webseite eingerichtet, auf der das Unternehmen über die Gefahr informiert und über die man die Seriennummer der eigenen Lautsprecher prüfen kann - hier die Links für Deutsche Kunden und Betroffene aus anderen Ländern. Der Hersteller betont, dass nur eine begrenzte Anzahl von Lautsprechern betroffen ist, nennt selbst aber keine Zahlen. Nach Angaben der US-amerikanischen Verbraucherschutzbehörde Consumer Product Safety Commission (CPSC) werden alleine in Nordamerika 3.640 Lautsprecher zurückgerufen. Betroffene Kunden erhalten von Denon kostenlos eine neue Akkueinheit.
 
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BlackBerry: Erneute Verluste beerdigen die Hardware-Sparte

reported by doelf, Mittwoch der 28.09.2016, 16:55:22
Am 31. August 2016 endete das zweite Geschäftsquartal für den Smartphone-Pionier BlackBerry mit einem Verlust in dreistelliger Millionenhöhe. Auf 355 Millionen US-Dollar beläuft sich der Nettoverlust (GAAP) des kanadischen Unternehmens, was angesichts von nur noch 334 Millionen US-Dollar Umsatz eine ziemliche Bürde darstellt.

Die Hardware-Sparte hat mit dem Verkauf von Mobiltelefonen weitere 8 Millionen US-Dollar in den Sand gesetzt, dazu kommen Abschreibungen in Höhe von 96 Millionen US-Dollar auf Lagerbestände. Nach wie vor liegen die BlackBerrys wie Blei in den Regalen, da auch Firmenkunden nur noch zu Android und iOS greifen. Insofern ist es keine große Überraschung, dass CEO John Chen das Ende der eigenen Mobiltelefone verkündet:
"Our new Mobility Solutions strategy is showing signs of momentum, including our first major device software licensing agreement with a telecom joint venture in Indonesia. Under this strategy, we are focusing on software development, including security and applications. The company plans to end all internal hardware development and will outsource that function to partners. This allows us to reduce capital requirements and enhance return on invested capital," continued Chen."
BlackBerry will sich demnach auf Software und Dienste konzentrieren und hat hierfür ein Lizenzabkommen mit einem Telekommunikationsunternehmen aus Indonesien geschlossen. Die eigene Hardware-Entwicklung soll eingestellt und an externe Partner abgegeben werden, um Kosten zu sparen und die Profitabilität im Interesse der Investoren zu erhöhen. Beim Ausblick auf den Jahresabschluss erwartet BlackBerry nun einen Verlust von maximal fünf US-Cent je Anteil (non-GAAP), möglicherweise ist sogar ein ausgeglichenes Ergebnis möglich. Zuvor hatten die Kanadier mit einem Verlust in Höhe von 15 Cent je Aktie gerechnet.
 
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NSA kontrolliert Überwachungskameras und der BND schaut zu

reported by doelf, Mittwoch der 28.09.2016, 14:59:41
Wie das MDR-Magazin FAKT berichtet, hatte NetBotz, ein US-amerikanischer Hersteller für Kameraüberwachungssysteme, seine Sicherheitstechnik über Jahre mit vorkonfigurierten Hintertüren für die US-Geheimdienste ausgeliefert. Dem Bundesnachrichtendienst war diese Kooperation seit dem Jahr 2005 bekannt, doch der deutsche Auslandsgeheimdienst machte das, was er am besten kann: Schweigen. Und das obwohl NetBotz seine Technik auch deutschen Regierungsstellen und High-Tech-Firmen verkaufen wollte bzw. verkauft hat.

Im Laufe ihrer Recherchen stießen die MDR-Journalisten auf einen als geheim klassifizierten Bericht des Bundesnachrichtendienstes, welcher auf das Jahr 2005 datiert. Demnach wurde der BND bereits 2004 über die Hintertüren informiert. Es folgte eine technische Prüfung der Geräte, welche den Verdacht bestätigte. Doch statt das Bundesamt für Verfassungsschutz über die Gefahr durch den Einsatz dieser Kameras zu informieren, wurden die Erkenntnisse beim BND abgeheftet und geheim gehalten. Erst im Rahmen von Ermittlungen der Bundesanwaltschaft im Jahre 2015 stolperte der Verfassungsschutz über diese brisante Information, also zehn Jahre nach der Entdeckung dieser schwerwiegenden Sicherheitslücke.

Die Sicherheitssysteme von NetBotz sind weniger für x-beliebige Straßenecken, als für hochsensible Bereiche in Behörden und Unternehmen gedacht. Mit sehr niedrigen Preisen versuchte der US-Hersteller, seine Produkte an deutsche Regierungsstellen und High-Tech-Firmen zu verkaufen und hatte zumindest in der Privatwirtschaft auch Erfolg. Im Jahr 2007 wurde NetBotz dann vom französischen Großkonzern Schneider Electric gekauft, wodurch das Unternehmen einen EU-Anstrich bekam. Die Zusammenarbeit mit den US-Geheimdiensten soll dies nicht beeinflusst haben, möglicherweise wurde NetBotz den Franzosen sogar gezielt untergejubelt, um leichter Zugriff auf europäische Kunden zu bekommen.

Wie üblich wollte keine der zuständigen Behörden das Totalversagen des BND kommentieren. Zum Schutz deutscher und europäischer Behörden und Firmen hat der BND jedenfalls wieder einmal keinen Finger gerührt und stattdessen die Spione unserer US-Freunde frei schalten und walten lassen. Im Prinzip könnte man den BND gleich schließen und durch eine deutsche NSA-Tochter ersetzen. Möglicherweise ließen sich damit zumindest die Kosten auf die Amerikaner abwälzen.
Quelle: www.mdr.de
 
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LibreOffice 5.2.2 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Mittwoch der 28.09.2016, 14:11:54
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.2 liegt jetzt auch offiziell zum Download bereit. Vermutlich wird er schon in Kürze zur finalen Fassung erklärt werden, denn diese soll noch im Laufe der aktuellen Woche freigegeben werden. Der erste Release Candidate wurde kurioserweise nie in der RC-Sektion auf der offizielle Download-Seite geführt.

Mit dem ersten Veröffentlichungskandidaten wurden 51 Fehler behoben, der zweite kümmert sich um sechs weitere Probleme. Durchaus erstaunlich ist dabei der Umstand, dass sich lediglich eine Absturzursache unter den Änderungen findet. Insgesamt hinterlässt LibreOffice 5.2.2 RC 2 einen stabilen und zuverlässigen Eindruck. Der Umstieg von der Entwicklungsschiene 5.1, welche insbesondere für den Einsatz auf Produktivsystemen empfohlen wird, auf die Generation 5.2 erscheint sinnvoll. Für Ende Oktober ist mit der Version 5.1.6 ein letztes Update geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung für die Entwicklungsschiene 5.1 enden.

Download: LibreOffice 5.2.2 RC 2
 
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Datenschutzbeauftragter untersagt Datenweitergabe von WhatsApp an Facebook

reported by doelf, Dienstag der 27.09.2016, 11:36:48
Prof. Dr. Johannes Caspar, seit dem Jahr 2009 als Beauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit in der freien Hansestadt Hamburg tätig, hat eine Verwaltungsanordnung gegen den massenhaften Datenabgleich zwischen WhatsApp und Facebook erlassen. Dieser untersagt es Facebook ab sofort, Daten von deutschen WhatsApp-Nutzern zu erheben und zu speichern. Bereits übermittelte Daten sind zu löschen.

Laut Prof. Dr. Johannes Caspar treten Facebook und WhatsApp als selbstständige Unternehmen mit eigenen Nutzungs- und Datenschutzbedingungen auf. Zudem hatten die beiden Firmen im Rahmen der Übernahme von WhatsApp durch Facebook öffentlich zugesichert, dass keine Weitergabe der Nutzerdaten stattfinden soll. Dass diese Zusicherung nun gebrochen wird, bewertet der Datenschutzbeauftragte als "Irreführung der Nutzer und der Öffentlichkeit" und als "einen Verstoß gegen das nationale Datenschutzrecht". Den Verstoß sieht Caspar in einer fehlenden Rechtsgrundlage. Einerseits habe Facebook keine wirksame Einwilligung von den WhatsApp-Nutzern eingeholt und andererseits sei keinerlei gesetzliche Grundlage für den Datenempfang vorhanden.

Nach einem Urteil, welches der Europäische Gerichtshof im Juli gefällt hatte, muss Facebook nationales Datenschutzrecht von EU-Staaten einhalten. Voraussetzung hierfür ist die Existenz einer nationalen Niederlassung, welche die Daten verarbeitet. Im Falle Facebooks gibt es eine Niederlassung in Hamburg, über die das deutschsprachige Werbegeschäft abgewickelt wird. Die Datenweitergabe betrifft in Deutschland rund 35 Millionen WhatsApp-Nutzer sowie alle Personen, welche bei diesen WhatsApp-Nutzern in den Adressbüchern stehen. Somit sammelt Facebook auch Daten von Personen ein, die weder WhatsApp noch Facebook verwenden.
 
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iOS 10.0.2 behebt Probleme mit Kopfhörern und Fotos

reported by doelf, Montag der 26.09.2016, 13:49:32
Seit Freitag liegt iOS in der Version 10.0.2 vor, welche zwei Fehler beseitigt, von denen allerdings keiner sicherheitsrelevant ist. Behoben wurden ein Absturz der Fotos-App bei Aktivierung der iCloud-Fotomediathek sowie ein Problem mit der Audiosteuerung für Kopfhörer, durch das sich die Wiedergabe nach längeren Pausen nicht mehr starten ließ.

Apple hatte das nach eigenen Angaben "bedeutungsvollste Betriebssystem aller Zeiten" Mitte des Monats veröffentlicht und zwar in der Version 10.0.1. iOS 10 benötigt ein iPhone ab Baureihe 5, ein iPad ab Generation 4, ein iPad Mini oder Pro bzw. den iPod touch der 6. Generation. Umstritten ist der neue Sperrbildschirm, der sich nicht mehr per Wischgeste (Slide to unlock) entsperren lässt. Stattdessen muss man den Home-Button drücken.

Bild Dafür schaltet sich Bildschirm nun automatisch ein, sobald man das Gerät anhebt, und wer 3D Touch hat, bekommt vom Sperrbildschirm aus Zugriff auf Schnellaktionen für Mitteilungen. Als Highlight wird die neue Messages-App angepriesen: Hier gibt es jetzt Vollbildanimationen mit Luftballons (siehe Foto), Konfetti oder Feuerwerk sowie unsichtbare Tinte, die man erst nach dem Drüberwischen lesen kann. Auch handschriftliche Anmerkungen und Emoji-Vorschläge gehören zum Funktionsumfang. Verknüpfte Inhalte wie Videos lassen sich inline öffnen und den App-Store samt Zahlungsmöglichkeit wurde ebenfalls integriert. Bei den Wortvorschlägen werden jetzt auch Fremdsprachen berücksichtigt, ohne dass man hierfür die Tastatursprache ändern muss.

Mit iOS 10 öffnet Apple seine digitale Assistentin Siri erstmals für Drittanbieter. Das SiriKit gibt Zugriff auf Telefonanrufe, Mitteilungen, die Fotosuche, Fahrscheinbuchungen und Zahlungen sowie Trainingsdaten. Auch CarPlay-Apps lassen sich auf diese Weise ansteuern, um in Fahrzeugen die Klimaanlage und das Radio per Sprachbefehl zu bedienen. Die neue Photos-App sucht nach alten Aufnahmen und präsentiert diese "wertvollen Erinnerungen" an Ereignisse, die man gerade erfolgreich vergessen oder verdrängt hatte, in Form einer Fotosammlung und einem Video mit Übergängen und musikalischer Untermalung. Dabei erkennt die App Gesichter, Objekte und Ereignisse. Die Analyse der Fotos findet laut Apple auf den Geräten selbst statt, um die Privatsphäre der Kunden zu schützen.

Maps hat ein neues Design bekommen und ist noch - man mag es kaum glauben - einfacher und intuitiver geworden. Die App analysiert unsere Termine und unser Verhalten, um mögliche Ziele vorzuschlagen. Entlang der geplanten Route werden Tankstellen und Restaurants vorgeschlagen. Entwickler können jetzt auch Buchungen integrieren, als Beispiele nennt Apple die Fahrdienstvermittler Uber und Lyft. Auch die Music-App präsentiert sich noch klarer und einfacher, um das Benutzererlebnis zu verbessern. Ebenso wie bei der überarbeiteten News-App stehen Vorschläge für neue Inhalte im Vordergrund. Die neue Home-App kann Geräte wahlweise einzeln oder als Gruppen ansprechen. Gesteuert wird wahlweise direkt über Siri oder automatisiert anhand von Zeit, Ort oder Tätigkeit.

Die neue Phone-App integriert VoIP-Dienste von Drittanbietern und kann Sprachnachrichten in Text umwandeln. Zudem gibt es einen Spam-Schutz, der unliebsame Anrufer blockiert. Im Wecker kann man nun einen Schlafplan hinterlegen und sich daran erinnern lassen, dass es man wieder Zeit für ein Nickerchen ist. Apple Pay wurde auf Webseiten ausgeweitet, bisher funktionierte dieses Zahlsystem nur in Apps und im Laden, doch nach Deutschland kommt der Dienst immer noch nicht. In Hinblick auf Privatsphäre und Sicherheit verspricht Apple eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iMessage, FaceTime und das HomeKit. Zudem wurden sieben Sicherheitslücken in Assets, GeoServices, Keyboards, Mail, Messages, Printing UIKit und Sandbox Profiles geschlossen.

Download: iOS 10.0.2
 
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LibreCAD 2.1.3 behebt zwei Fehler

reported by doelf, Montag der 26.09.2016, 12:37:39
Die kostenlose und quelloffene 2D-CAD-Software LibreCAD liegt in der finalen Version 2.1.3 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Dieses Bug-Fix-Update behebt zwei kleinere Fehler. So ließ sich die Umschalttaste nicht über die Kommandozeile aktivieren und unter Mac OS X wurde mit der Tastenkombination Command+Tab nicht immer die aktuelle Zeichnung aktiviert.

Bild

Generell bringt die Version 2.1 eine aufgeräumtere Druckvorschau, einen Menüpunkt für kürzlich bearbeitete Dateien und neue SVG-Icons, deren Größe sich nun auch anpassen lässt. Der Programmcode wurde optimiert, umorganisiert und vereinfacht. Dabei wurden auch einige Code-Leichen entsorgt. Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet und man kann jetzt eigene Menüs und Werkzeugleisten erstellen (siehe Bildschirmfoto). Es gibt eigene Menüs für Optionen und Plugins und bei den Geräteoptionen kann man zwischen Maus, Trackpad, Tablett und Touchscreen wechseln.

Download: LibreCAD 2.1.3
 
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LibreOffice 5.2.2 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Montag der 26.09.2016, 12:08:30
Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.2 liegt im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zum Download bereit. Das ist in sofern verwunderlich, weil es der erste Release Candidate nie in die RC-Sektion auf der offizielle Download-Seite geschafft hatte und somit auch keine Informationen in Hinblick auf die behobenen Fehler vorliegen.

Laut Veröffentlichungszeitplan soll das fertige LibreOffice 5.2.2 dennoch im Laufe dieser Woche bereitgestellt werden und interessanterweise finden sich im Veröffentlichungszeitplan auch die im Rahmen der beiden Release Candidates vorgenommenen Änderungen. Demnach korrigiert der erste Veröffentlichungskandidat 51 Fehler und der zweite kümmert sich um sechs Probleme. Durchaus erstaunlich ist dabei der Umstand, dass sich lediglich eine Absturzursache unter den ganzen Änderungen findet.

Download: LibreOffice 5.2.2 RC 2 (Pre-Release)
 
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Tipp: Notebooks, PCs, Lautsprecher und Kopfhörer im Angebot

reported by doelf, Montag der 26.09.2016, 11:09:21
Am heutigen Montag endet die Herbst-Angebote-Woche bei unserem Partner Amazon und zum Abschluss gibt es nochmals viele attraktive Schnäppchen. Beispielsweise sind etliche Notebooks und Desktop-PCs im Tagesangebot, die Preise beginnen bei 219 Euro. Ebenfalls im Tagesangebot: Soundbars und Soundbases für den Fernseher, Kopfhörer und Lautsprecher von Teufel, Xbox One Bundles sowie die Kameradrohne TYPHOON Q500 4K.

Beim TYPHOON Q500 4K handelt es sich um einen fernlenkbaren Multikopter mit 12 Megapixel Foto- bzw. 4K Videoauflösung. Die Linse arbeitet ohne Bildkrümmung und ist daher optimal für Luft- und Landaufnahmen geeignet. Ein Mikrofon ist ebenfalls an Bord. In die Funksteuerung ist ein 5,5 Zoll großer Monitor integriert, mit dem man den Videostream der Kamera live im Auge halten kann. Als typische Flugzeit nennt der Hersteller bis zu 25 Minuten. Das Set mit Koffer kostet heute im Tagesangebot 749,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Noch nichts Passendes dabei gewesen? Wie wäre es dann mit Rucksäcken und Reisegepäck von Eastpak? Oder Sportschuhe von Brooks und Asics? Corny Müsliriegel und dazu Coca Cola, Fanta, Sprite und Mezzo Mix? Oder ein paar Elektro-Großgeräte von Bosch, dazu der Kaffeevollautomat Melitta Caffeo Passione One Touch (F53/1-101) und ein paar Bestseller von WMF und Silit für unter den Weihnachtsbaum? Oder reduzierte Outdoorbekleidung für die Übergangszeit?

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Firefox 49.0.1 behebt Probleme mit Websense

reported by doelf, Sonntag der 25.09.2016, 23:17:55
Wie schon bei der Version 48.0 sorgt der Malware-Filter Websense nun auch beim aktuellen Firefox 49.0 für Startabstürze. Seit Freitag gibt es daher den überarbeiteten Firefox 49.0.1 für Windows, derzeit aber nun über den Archiv-Server von Mozilla oder wenn man unter "Über Firefox" eine Update-Suche anstößt. Die offizielle Download-Seite bietet indes weiterhin die Version 49.0 an.

Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht laut vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert, um ein entspanntes Lesen zu ermöglichen. Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wurde eingestellt. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basierte auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren konnte.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun wieder standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Seit dem Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 war "Graphite Font Shaping" aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Im Rahmen der fortschreitenden Verschlüsselung von Webseiten verwendet der Login-Manager bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote nun auch für HTTPS-Anmeldungen.

Download: Firefox 49.0.1 (32/64 Bit)
 
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Tipp: 10 Blu-rays für 50 Euro und Zubehör von Logitech im Angebot

reported by doelf, Sonntag der 25.09.2016, 13:18:36
Noch bis zum 26. September 2016 läuft bei unserem Partner Amazon die Herbst-Angebote-Woche mit satten Rabatten. Unter den heutigen Tagesangeboten findet sich Zubehör von Logitech, welches Tastaturen, Webcams, Lautsprecher und Presenter umfasst. Ebenso zu reduzierten Preisen erhältlich sind Fernseher von LG mit Bilddiagonalen zwischen 123 und 164 cm (49 und 65 Zoll) sowie Werkzeug von Bosch und Dremel.

Ein weiteres Tagesangebot ist eine lohnenswerte Anschaffung für die dunkle Jahreszeit: LED-Lampen von Philips, auch in besonders preisgünstigen 6er-Packs erhältlich. LED-Lampen sind sehr sparsam, langlebig, leuchten sofort nach dem Einschalten mit voller Intensität und einige Modelle lassen sich sogar dimmen. Und wer sich die langen Winterabende lieber mit guten Filmen verkürzen möchte, bekommt heute 10 Blu-rays für 50 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Darunter finden sich Klassiker wie "Mad Max" (1978), recht aktuelle Filme wie die britische Komödie "Pride" (2014) sowie Kuriositäten wie die abgedrehte Science-Fiction-Perle "Buckaroo Banzai - Die 8. Dimension" (1984).

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CNBC: Twitter steht vor Übernahme

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 16:33:55
Laut CNBC rückt ein Verkauf des Mikrobloggingdienstes Twitter näher. Offenbar haben bereits mehrere Medien- und Internetfirmen ihr Interesse bekundet, darunter die Branchengrößen Salesforce und Google. Aus nicht namentlich genannten Quellen will CNBC zudem erfahren haben, dass zumindest ein formales Angebot schon in Kürze abgegeben werden soll. Auch seitens Twitter soll ein großes Interesse an einem Verkauf bestehen.

Weder Salesforce noch Google wollten die Grüchte kommentieren, dafür reagieren die Investoren: Aktuell wird Twitters Aktie für 22,51 US-Dollar gehandelt und liegt damit satte 20,83 Prozent über dem gestrigen Schlusskurs von 18,63 US-Dollar. Twitter ist schon seit Monaten unter Druck, da es dem Unternehmen im Gegensatz zu Facebook noch nicht gelungen ist, Gewinne einzufahren. Zudem wächst die Nutzerschaft des Mikrobloggingdienstes nur sehr langsam. Twitter braucht unbedingt neue Perspektiven und diese scheinen nicht mehr aus dem eigenen Umfeld zu kommen.
Quelle: www.cnbc.com
 
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Windows 7: Installationsmedium mit allen Updates bis Mai 2016 erstellen

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 14:56:49
Wir werden heute ein Installationsmedium für Windows 7 SP1 mit Hilfe offizieller Werkzeuge von Microsoft auf den Update-Stand von Mai 2016 bringen. Dies ist sinnvoll, da das Service Pack 1 noch aus grauer Vorzeit (Anfang 2011) stammt und seither hunderte von Updates auf Windows 7 losgelassen wurden.

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Wird Windows 7 von einem derart aktualisierten Datenträger installiert, sorgt dies nicht nur von Anfang an für eine höhere Sicherheit, es verkürzt auch die Suche nach weiteren Updates sowie die für deren Installation benötigte Zeit enorm. Die Software, mit der sich Installationsmedien erweitern lassen, liefert Microsoft kostenlos.
 
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Firefox 49.0 schließt kritische Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 12:35:23
Der seit Dienstag erhältliche Firefox 49.0 bringt nicht nur zahlreiche Neuerungen, sondern enthält auch 18 sicherheitsrelevante Änderungen, wobei sich einige davon um mehrere Schwachstellen kümmern. Vier dieser Korrekturen beheben kritische Sicherheitslücken, zehn beseitigen hochgefährliche Fehler und jeweils zwei beseitigen mittelschwere bzw. vergleichsweise harmlose Probleme.

Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht laut vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert, um ein entspanntes Lesen zu ermöglichen. Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer. Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Im Rahmen der fortschreitenden Verschlüsselung von Webseiten verwendet der Login-Manager bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote nun auch für HTTPS-Anmeldungen.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun wieder standardmäßig aktiviert. Graphite, eine quelloffene Software von SIL International, bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Seit dem Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 war "Graphite Font Shaping" aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert. Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlte bereits in den Beta-Versionen des Firefox 49. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht.

Download: Firefox 49.0 (32/64 Bit)
 
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macOS Sierra: Apple beendet die Generation X

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 11:57:38
Seit dieser Woche gibt es ein neues Desktop-Betriebssystem von Apple. The same procedure as every year, Mr. Cook? Nicht ganz: Mit macOS Sierra beendet Apple die Generation X und schreibt den Namen des Betriebssystems jetzt klein und zusammen. Das passt optisch einfach besser zu iOS, tvOS und watchOS.

Apple hatte das "X" im September 2000 für die erste Beta-Ausgabe von Mac OS 10.0 eingeführt, denn die römische Zahl 10 wird mit einem X dargestellt. Im März 2001 folgte dann das offizielle Mac OS X 10.0 (Cheetah) und irgendwie war die doppelte 10 seit jeher verwirrend. Doch während "Mac OS X" für den Namen des Betriebssystems stand, markierte die 10.x die tatsächliche Version. Diese Versionsnummer tauschte im Oktober 2003 ihren Platz mit dem Codenamen, denn der Nachfolger von Mac OS X 10.2 (Jaguar) hieß Mac OS X Panther (10.3). Im Februar 2012 wurde dann bei der Vorstellung von OS X Mountain Lion (10.8) das "Mac" gestrichen. Nun ist das "Mac" wieder da, allerdings kleingeschrieben als macOS Sierra (10.12).

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macOS Sierra bringt Siri auf Apples Desktops und Notebooks. Die digitale Assistentin findet Informationen, Fotos und Dateien, verschickt Nachrichten, initiiert FaceTime-Anrufe und setzt Einträge in den Kalender. Die Ergebnisse von Siri-Suchen lassen sich in der Mitteilungszentrale (Notification Center) anpinnen, beispielsweise Aktienkurse oder EM-Ergebnisse, oder per Drag & Drop in Dokumente und E-Mails kopieren. Es ist erstaunlich, dass Apple so lange gebraucht hat, um Siri auch auf seinen Rechnern anzubieten. Dies gab Microsoft viel Zeit, um am Feinschliff von Cortana zu arbeiten. Auch der in Deutschland nicht verfügbare Bezahldienst Apple Pay hat es erst jetzt auf macOS geschafft. Allerdings reicht ein einzelner Mac zum Shoppen nicht aus, denn die Bezahlung muss mit einem iPhone per Touch ID oder mit einer Apple Watch bestätigt werden. Die Watch dient nun auch als Generalschlüssel für Macs und erledigt die Anmeldung, sobald sie in die Nähe des Rechners kommt.

Das Desktop und der Ordner Dokumente werden über alle Geräte eines Benutzerkontos abgeglichen, so dass sich auf dem iMac bearbeitete Bilder beim MacBook im gleichen Ordner finden. iPhone, iPad und Windows-PCs gelangen über die iCloud an diese Dateien. Auch Copy & Paste funktioniert dank des "Universal Clipboard" nun geräteübergreifend: Texte, Bilder und Videos lassen sich so ganz einfachen zwischen macOS und iOS austauschen, wobei die iCloud als Zwischenablage fungiert. Sollte der Speicherplatz des Gerätes zur Neige gehen, werden selten verwendete Dateien automatisch in die iCloud ausgelagert. Zudem räumt macOS Sierra selbstständig auf und löscht dabei doppelte Downloads, temporäre Dateien sowie veraltete Log-Daten. Anwendungen, die mehrere Fenster unterstützen, können diese Inhalte nun auch in Tabs ablegen. Apple hat die Tab-Funktion in Maps, Mail, Pages, Numbers, Keynote und TextEdit integriert, sie kann aber auch von Drittanbietern genutzt werden.

Die neue Foto-App sucht nach alten Aufnahmen und präsentiert diese wertvollen Erinnerungen an Ereignisse, die man vergessen oder verdrängt hatte, in Form von Fotosammlungen. Dabei erkennt die App Gesichter, Objekte und Ereignisse. Die Analyse der Fotos findet laut Apple auf den Geräten selbst statt, um die Privatsphäre zu schützen. Unter Places werden die Fotos dem Ort der Aufnahme zugeordnet und ein neues Werkzeug namens Brilliance wertet die Fotografien optisch auf. Brilliance setzt Betonungen, verbessert Details und fügt zudem Kontrast hinzu. Videoinhalte lassen sich von Safari und iTunes loslösen und in eigenen Fenstern auf dem Desktop platzieren. Diese Videos kann man auch anheften, so dass sie auf allen Spaces zu sehen ist. Zum Ausführen von macOS Sierra benötigt man mindestens einen iMac oder ein MacBook von Ende 2009, einen Mac Pro, Mac mini oder ein MacBook Pro von Mitte 2010 oder ein MacBook Air von Ende 2010.
Quelle: www.apple.com
 
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Yahoo: 500 Millionen Zugangsdaten gestohlen

reported by doelf, Freitag der 23.09.2016, 08:58:40
Bei einem Hackerangriff auf Yahoo wurden die Benutzer- und Zugangsdaten von mindestens 500 Millionen Kunden gestohlen. Der Einbruch hatte sich schon Ende 2014 ereignet, wurde aber erst jetzt entdeckt. Yahoo rät allen Kunden, die ihr Passwort seit 2014 nicht mehr geändert haben, dies jetzt nachzuholen.

Neben Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Geburtsdaten wurden nämlich auch die Passwörter und die Antworten auf die Sicherheitsfragen zum Zurücksetzen der Passwörter gestohlen. Laut Yahoo lagen die Passwörter als Hashes vor und waren größtenteils mit bcrypt verschlüsselt. bcrypt gilt als sicher, doch es bleibt die Frage, welche Verschlüsselung für die restlichen Passwörter genutzt wurde und um wie viele Benutzerkonten es dabei geht. Und es bleibt zu bedenken, dass die Hacker fast zwei Jahre Zeit hatten, um die Passwörter besonders interessanter Benutzerkonten in die Mangel zu nehmen. Die Antworten auf die Sicherheitsfragen waren nur zum Teil verschlüsselt, für eine unbekannte Anzahl von Konten lagen sie im Klartext vor. Dies stellt ein ernstzunehmendes Problem dar, denn diese Abfragen ähneln sich bei vielen Anbietern und zahlreiche Nutzer wählen immer wieder die gleichen Kombinationen aus Fragen und Antworten. Kreditkarteninformationen oder Bankdaten wurden im Rahmen des Angriffs nicht gestohlen.

Die Untersuchungen zu diesem Vorfall sind noch nicht abgeschlossen und Yahoo hat die Ermittlungsbehörden eingeschaltet. Aufgrund der Art des Angriffs geht das Unternehmen aktuell davon aus, dass die Angreifer mit Unterstützung eines Staates gehandelt haben. Diese Art von Angriffen habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Ein bestimmtes Land benennt Yahoo allerdings noch nicht.
 
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Tipp: Viele USB-Sticks und Speicherkarten im Angebot

reported by doelf, Donnerstag der 22.09.2016, 09:57:09
Noch bis zum 26. September 2016 läuft bei unserem Partner Amazon die Herbst-Angebote-Woche mit satten Rabatten. Unter den heutigen Tagesangeboten finden sich diverse USB-2.0- und USB-3.0-Sticks (16 - 128 GB), Speicherkarten in den Formaten SD und Micro-SD (16 - 200 GB) sowie externe Festplatten mit USB-3.0- oder Thunderbolt-Anschluss (500 GB bis 2 TB).

Die GPS-Smartwatch Garmin vivoactive HR Sport gibt es heute ab 199,99 Euro und der Wärmepumpentrockner Siemens iQ700 WT46W261 iSensoric kostet im Tagesangebot 499 Euro (Energieklasse A++). Die Preise für großformatige Full-HD-Fernseher von Samsung beginnen bei 579 Euro, zur Auswahl stehen Bilddiagonalen von 124,5 cm (49 Zoll) bis 152 cm (60 Zoll). Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Windows-Notebooks von Lenovo sperren Linux aus

reported by doelf, Donnerstag der 22.09.2016, 09:19:18
Auf einigen Notebooks, welche Lenovo als "Microsoft Signature Edition" anbietet, lässt sich kein freies Betriebssystem wie Linux installieren. Gerüchte über einen speziellen "Deal" mit Microsoft stimmen allerdings nicht, vielmehr scheint Intel die Sache verbockt zu haben.

Für Verschwörungstheoretiker war die Sache eindeutig:
Lenovo bietet seine Ultrabooks Yoga 900 ISK2, Yoga 900S und Yoga 710S als "Microsoft Signature Edition" an
+ die Installation von Linux scheitert an einem suspekten RAID-Modus
+ dieser RAID-Modus lässt sich im UEFI nicht abschalten
= Microsoft treibt ein schmutziges Spiel

Der Software-Riese erklärt das Prädikat "Microsoft Signature Edition" indes als reines Qualitätssiegel:
  • Auf derart gekennzeichneten Geräten dürfen keine Demoversionen (insbesondere Bloatware) installiert sein.
  • Auch werbefinanzierte Software bzw. Links sind verboten.
  • Die kostenlose Virenschutzsoftware Microsoft Defender ist vorinstalliert.
  • Die Qualität von Tastatur, Touchpad und Audiokomponenten wird geprüft.
  • Auch Leistung, Bildschirmhelligkeit, Stromverbrauch, Hitzeentwicklung und Gewicht werden vermessen.
Es ist indes keine Rede davon, dass solche Computer für andere Betriebssysteme zu sperren sind.

Der Punkt Stromverbrauch scheint indirekt für die Linux-Blockade verantwortlich zu sein: Bei den Modellen Yoga 900 ISK2, Yoga 900S und Yoga 710S setzt Lenovo auf Solid-State-Drives mit PCIe-Anbindung, die zur Steigerung der Energieeffizienz einen proprietären RAID-Modus verwenden. Diese SSDs stammen von Intel und bisher gibt es noch keine passenden RAID-Treiber für Linux. Lenovo muss man allerdings anlasten, dass sich dieser RAID-Modus im UEFI nicht deaktivieren lässt. Doch auch wenn Microsoft diesmal eine weiße Weste hat, ändert sich nichts am Grundproblem, nämlich der Linux-Inkompatibilität der genannten Notebooks.
 
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Microsoft schüttet mehr Geld an Anleger aus

reported by doelf, Mittwoch der 21.09.2016, 17:01:55
Microsoft hat ein neues Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von 40 Milliarden US-Dollar angekündigt, darüber hinaus wurde die Dividende auf 0,39 US-Dollar je Anteil angehoben. Die Dividende, welche das Unternehmen am 8. Dezember 2016 auszahlen wird, liegt damit um drei US-Cent bzw. acht Prozent über der des vorausgegangenen Quartals. Stichtag für die Aktieninhaber ist dabei der 17. November 2016.

Das aktuelle Aktienrückkaufprogramm, welches ebenfalls ein Volumen von 40 Milliarden US-Dollar hat, wird am 31. Dezember 2016 auslaufen. Laut Microsoft liegt dieses im Zeitplan, so dass das neue Programm lückenlos anschließen kann. Die Redmonder nennen kein Ablaufdatum für den neuen Aktienrückkauf und behalten sich vor, das Programm jederzeit abzubrechen. Weiterhin hat Microsoft die diesjährige Aktionärsversammlung auf den 30. November 2016 terminiert. Stimmberechtigt sind alle Anleger, die am 30. September 2016 als Aktieninhaber registriert sind.
 
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Oolite - Ein Guide für die ersten Schritte

reported by doelf, Mittwoch der 21.09.2016, 16:38:25
Die Ära der Weltraumabenteuer schien schon vorbei, als dieses Genre von Spielen wie "Elite Dangerous", "Star Citizen" und "No Man's Sky" erfolgreich wiederbelebt wurde. Neben diesen kommerziellen Angeboten gibt es mit "Oolite" auch ein kostenloses und quelloffenes Weltraumspiel, welches sich stark am ursprünglichen "Elite" orientiert.

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Bei "Oolite" kann man sich wahlweise als Händler, Transporteur oder Taxi verdingen, Bergbau betreiben sowie als Kopfgeldjäger oder Pirat sein Unwesen treiben. Dabei fasziniert das Spiel mit einem gewaltigen Universum und großen spielerischen Freiheiten. Nur der Einstieg fällt alles andere als leicht. Genau dort setzt unser Guide an und bietet eine Hilfestellung für Neulinge und Rückkehrer, die in der Zwischenzeit zu viel vergessen haben.
 
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"Elite: Dangerous" bald ohne 32 Bit und DirectX 10

reported by doelf, Mittwoch der 21.09.2016, 15:25:21
Frontier Developments setzt bei "Elite: Dangerous" künftig ausschließlich auf 64 Bit und DirectX 11 und 12, die Unterstützung von 32-Bit-Systemen und DirectX-10-Grafikkarten wird mit der Veröffentlichung der finalen Version 2.2 eingestellt. Bereits die aktuelle Beta-Ausgabe, die gestern für registrierte Beta-Tester freigegeben wurde, benötigt mindestens ein 64-Bit-System mit DirectX-11-Grafik.

Nur wenige Spieler betroffen
Wie David Braben, CEO und Gründer von Frontier Developments mitteilt, stellt die limitierte Speicheradressierung auf 32-Bit-Systemen zunehmend ein Problem für die weitere Entwicklung von "Elite: Dangerous" dar. Für ältere Grafikkarten, die lediglich DirectX 10 beherrschen, muss indes sogar eine zweite Rendering-Engine gepflegt werden. Wie die Statistiken zeigen, nutzen weniger als zwei Prozent der Spieler eine DirectX-10-Grafikkarte und lediglich 0,5 Prozent der Rechner, auf denen "Elite: Dangerous" gespielt wird, sind mit einem 32-Bit-Betriebssystem ausgestattet. Die Entwickler betreiben somit einen hohen Aufwand für vergleichsweise wenige Nutzer und diese Ressourcen wären an anderer Stelle besser investiert.

Überwiegend positive Reaktionen
Obwohl es um vergleichsweise wenige Käufer geht, spricht David Braben von einer signifikanten Anzahl. Seine Mitteilung soll die Betroffenen frühzeitig auf die geplanten Änderungen aufmerksam machen, welche sich frühestens in sechs Monaten auf das reguläre Spiel auswirken werden. Darüber hinaus bittet Braben die Mitglieder der Community um Rückmeldung bezüglich der geänderten Systemanforderungen. Bisher überwiegen eindeutig die positiven Reaktionen, auch die offene Informationspolitik seitens Braben wird von zahlreichen Käufern gelobt.

Das bringt Elite: Dangerous 2.2
Die Version 2.2 Beta rüstet größere Schiffe - Corvette, Cutter, Anaconda, Type 9, Beluga, Federal Gunship und Keelback - mit Flugdecks für Fighter aus, es gibt spezielle Waffenmodule für Fighter und man kann Fightern Anweisungen erteilen. Fliegt der Spieler selbst einen Figher, kann er dem Mutterschiff einfache Befehle geben. Es ist möglich, computergesteuerte Kampfpiloten anzuheuern und die Mietpiloten erhalten eine Umsatzbeteiligung. Auch computergesteuerte Schiffe können Fighter nutzen und beim Erfassen eines solchen Fighters wird der Name des NPC-Piloten angezeigt. Vier weitere Schiffe - Beluga Liner, F-63 Condor, Imperial Fighter und Taipan - können im Spiel pilotiert werden. Auf den Himmelskörpern gibt es jetzt Fumarolen und Geysire sowie Lebewesen und "mysteriöse Dinge". Darüber hinaus wurden etliche Baupläne, beispielsweise für Magnetminen, zusätzliche Scanner, Hitzeschilder, Verteidigungstürme, Treibstoffsammler und Lebenserhaltung, hinzugefügt. Die Teilnahme am geschlossenen Beta-Test kostet 6,99 britische Pfund und wird nur für Windows angeboten.
 
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Grafikmonster: AMDs Vega 10 soll 24 TFlops schaffen

reported by doelf, Mittwoch der 21.09.2016, 09:52:08
Wie Fudzilla aus gut unterrichteter Quelle erfahren haben will, wird AMDs kommende Grafiklösung Vega 10 eine Rechenleistung von 24 TFlops bei halber Genauigkeit (FP16) bieten. Damit wäre Vega 10 schneller als NVIDIAs Super-Computing-Lösung Tesla P100, die auf Servern mit dem proprietären NVLink maximal 21,2 TFlops schaffen wird. Über NVIDIAs aktuelles Gamer-Flaggschiff Titan X mit Pascal-GPU brauchen wir erst gar nicht zu reden.

Sicher, die Pascal-Edition der Titan X ist verflucht schnell, aber das gilt nur für Berechnungen mit einfacher Genauigkeit. Da bringt es die Titan X auf 11 TFLOPs und somit auf das Niveau der Tesla P100. Damit professionelle Kunden zur richtigen bzw. richtig teuren Karte greifen bzw. greifen müssen, hat NVIDIA die für wissenschaftliche Anwendungen wichtigen FP16- und FP64-Berechnungen auf seinen Gaming-Karten stark limitiert. Im Falle von FP16 bleibt nur ein Vierundsechzigstel der FP32-Leistung übrig, oder anders formuliert, knapp 172 GFLOPS.

Anhand der FP16-Leistung ist somit kein direkter Vergleich zwischen AMDs Vega 10 und NVIDIAs Titan X möglich, oder besser gesagt, sinnvoll. Daher bedienen sich die Kollegen von Fudzilla der Tesla P100, die architektonisch der Titan X ähnelt und ebenfalls einen Pascal-Chip mit 3.584 Shader-Einheiten nutzt. Beim Grafikspeicher setzt die Tesla P100 allerdings nicht auf 12 GiB GDDR5X, sondern auf 16 GiB HBM2. Die Speicheranbindung von HBM2 ist 4.096 Bit (Titan X mit GDDR5X: 384 Bit) breit und die maximale Bandbreite beläuft sich auf 720 GB/s (Titan X mit GDDR5X: 480 GB/s).

Auch AMDs Vega 10 wird ebenfalls 16 GiB HBM2-Speicher verwenden und spielt somit in einer Liga mit der Tesla P100. Und obwohl NVIDIA die Tesla P100 schon am 20. Juni 2016 angekündigt hatte, haben beide Karten eines gemeinsam: Sie werden erst im kommenden Jahr in den Handel kommen. Schuld ist der HBM2-Speicher, dessen Massenproduktion noch nicht angelaufen ist. Aus diesem Grund hatte NVIDIA bei seinen diesjährigen Modellen zu GDDR5X gegriffen, könnte diese Karten im kommenden Jahr aber auch als HBM2-Varianten herausbringen und dabei zumindest mit AMD gleichziehen.
 
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Der Firefox 49.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 20.09.2016, 10:45:33
Mit einer Woche Verspätung, drei Fehler hatten die Fertigstellung verzögert, liegt die finale Fassung des Firefox 49.0 zum Download bereit. Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht laut vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert, um ein entspanntes Lesen zu ermöglichen. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun wieder standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Seit dem Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 war "Graphite Font Shaping" aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlte bereits in den Beta-Versionen des Firefox 49. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht.

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Im Rahmen der fortschreitenden Verschlüsselung von Webseiten verwendet der Login-Manager bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote nun auch für HTTPS-Anmeldungen.

Download: Firefox 49.0 (32/64 Bit)
 
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Tipp: PlayStation 4, Fire TV Stick und 4K-Fernseher zu Sonderpreisen

reported by doelf, Dienstag der 20.09.2016, 10:26:36
Noch bis zum 26. September 2016 läuft bei unserem Partner Amazon die Herbst-Angebote-Woche mit satten Rabatten. Unter den heutigen Tagesangeboten finden sich die PlayStation 4 Ultimate Player 1TB Edition für 259 Euro, der Fire TV Stick mit Sprachfernbedienung (zertifiziert und generalüberholt) für 34,99 Euro und das Philips Hue Starter-Set inklusive Bridge und drei Leuchtmitteln für 129,95 Euro. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten.

Bis zu 46 Prozent Preisvorteil nennt Amazon für Filmneuheiten auf DVD und Blu-ray und auch Klassik-CDs sind heute im Angebot. Unterschiedliche 4K-UHD-Fernseher von Sony gibt es ab 739 Euro und Staubsauger von Dirt Devil ab 31,99 Euro. Ein echtes Schnäppchen ist der Wärmepumpentrockner Bosch WTW86271 für 499 Euro (Energieklasse A++) und wo wir gerade bei "trocken" sind, dürfen auch diverse Gins nicht unerwähnt bleiben.

Zum Abschluss noch einmal der Hinweis: Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Datenweitergabe: Verbraucherschützer mahnen WhatsApp ab

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 19:04:35
Dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ist es ein Dorn im Auge, dass sich WhatsApp in seinen neuen Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen das Recht einräumt, die Daten von Benutzern und deren Kontakten zu Werbezwecken an den Mutterkonzern Facebook weiterzureichen. Der Anbieter hat nun bis zum 21. September Zeit, eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Facebook geht es darum, die Internetnutzer und ihre Verbindungen noch genauer identifizieren und seine Werbeanzeigen noch besser auf diese zuschneiden zu können. Und das ist durchaus problematisch, denn während WhatsApp bisher ein gutes Datenschutzniveau hatte, ist das von Facebook bekanntlich unterirdisch. Dies war schon im Jahr 2014 so und daher ermahnte die US-Handelsbehörde FTC (Federal Trade Commission) die beiden Firmen angesichts der bevorstehenden Übernahme, dass sie getätigte Versprechen in Hinblick auf den Datenschutz auch zukünftig zu halten hätten:
"We want to make clear that, regardless of the acquisition, WhatsApp must continue to honor these promises to consumers. Further, if the acquisition is completed and WhatsApp fails to honor these promises, both companies could be in violation of Section 5 of the Federal Trade Commission (FTC) Act and, potentially, the FTC's order against Facebook."
Beide Firmen erklärten damals, dass sich für ihre Benutzer nichts verändern würde und WhatsApp auch nach der Übernahme eigenständig bleibe. Ein Bruch der Datenschutzversprechungen kann laut FTC zu einer empfindlichen Strafe für Facebook führen. Um das zu vermeiden, räumt WhatsApp seinen Bestandskunden nun eine Opt-Out-Möglichkeit an:
"Wenn du ein bestehender Nutzer bist, kannst du wählen, deine WhatsApp-Account-Informationen nicht mit Facebook zu teilen, um deine Facebook-Werbung und Produkterlebnisse zu verbessern. Bestehende Nutzer, die unseren aktualisierten Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie zustimmen, haben weitere 30 Tage Zeit, diese Auswahl zu treffen, indem sie zu Einstellungen > Account gehen."
Auch wenn man die neuen Nutzungsbedingungen und die überarbeitete Datenschutzhinweise akzeptiert, kann man den Datenaustausch binnen 30 Tagen wieder deaktivieren. Neukunden haben indes keine Wahl und müssen den fauligen Datenfisch schlucken. Der vzbv sieht hierin einen schleichenden Trend: Insbesondere große Unternehmen wissen, dass es zu ihren Diensten kaum sinnvolle Alternativen gibt, und erweitern sich nach und nach ihre Befugnisse bezüglich des Umgangs mit Kundendaten.

Und dies betrifft keinesfalls nur Internetdienste, sondern oftmals auch die Softwarekomponenten vernetzter Gerätschaften. Was Daten betrifft, herrscht weltweit Goldgräberstimmung: Zwar hat kaum jemand einen Plan, doch alles könnte sich in Zukunft als Goldader entpuppen und so wird gesammelt und gespeichert was die Datenträger hergeben. Die Hoheit über unsere Daten haben wir längst verloren und unsere Politiker finden das auch noch gut so.
Quelle: www.vzbv.de
 
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Der PC-Markt zuckt noch: Intel hebt seine Prognose an

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 16:43:34
Bei Intel laufen die Geschäfte besser als erwartet, weshalb der Chipriese seine Prognose für das dritte Quartal 2016 angehoben hat. Statt auf 14,4 Milliarden bis 15,4 Milliarden US-Dollar soll sich der Umsatz nun auf 15,3 Milliarden bis 15,9 Milliarden belaufen - ein Plus zwischen 3,25 und 6,25 Prozent.

Laut Intel gibt es Anzeichen für eine Erholung des PC-Markts und auch die Lager der Computerhersteller waren leerer als erwartet. Um ausreichend Komponenten für das Weihnachtsgeschäft zu haben, müssen sich die PC-Hersteller mit neuen Chips eindecken und lassen dabei Intels Kassen klingeln. Auch die neuen Prozessoren (bzw. SoCs) der Generation Kaby Lake werden hier eine Rolle gespielt haben. Der erwartete Bruttomarge-Bereich ist von 60 auf 62 Prozent geklettert und könnte am Ende des Quartals sogar bei 63 Prozent liegen. Zugleich sind die Kosten für Forschung und Entwicklung sowie Fusionen und Übernahmen um 100 Millionen US-Dollar auf 5,2 Milliarden US-Dollar gestiegen und der Nettoverlust aus Kapitalbeteiligungen, Zinsen und anderen Erträgen ist von 75 Millionen auf 125 Millionen US-Dollar angewachsen. Die endgültigen Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2016 will Intel am 18. Oktober auf den Tisch legen.
Quelle: www.intc.com
 
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HP sperrt Druckpatronen von Drittanbietern aus

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 15:16:57
Seit dem 13. September 2016 behaupten etliche Drucker des Herstellers HP, dass die eingesetzten Druckerpatronen fehlerhaft seien. Dies passiert, wenn statt einer teuren Originalpatrone das preiswertere Modell eines Drittanbieters verwendet wird. Laut HP ist dies Fehler, sondern um ein neues Sicherheitsmerkmal.

Das einmalige an diesem Vorfall: Sowohl Drucker mit einer aktuellen Firmware als auch Modelle mit älteren Versionen und sogar Drucker ohne Internetzugang haben am selben Tag damit begonnen, die fremden Patronen zu beanstanden. Offenbar hatte HP schon im Laufe des Jahres 2015 Änderungen an seiner Drucker-Firmware vorgenommen, die aber erst am 13. September 2016 scharf geschaltet wurden.

Einer der betroffenen Anbieter alternativer Tintenpatronen, das niederländische Unternehmen 123inkt, hat auf eigene Faust Nachforschungen angestellt und damit eine Reaktion seitens HP provoziert. In seiner Stellungnahme erklärt HP, dass man Kommunikation zwischen Drucker und Patrone abgesichert habe, um die Geräte zu schützen. Zugleich diene diese Maßnahme dem Schutz von Innovationen und geistigem Eigentum.

Die Änderung stammt in der Tat aus dem Jahr 2015 und ist in den Firmware-Versionen von 2014 noch nicht enthalten. Das Aufspielen einer alten Firmware ist aber nicht ohne weiteres möglich, zumal HP keine alten Versionen zum Download anbietet. Neu befüllte Originalpatronen mit einem HP-Sicherheitschip sollen auch mit der neuen Firmware funktionieren, alle andere Patronen aber vermutlich nicht.
Quelle: www.myce.com
 
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"BioShock: The Collection" in 1080p veröffentlicht

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 14:23:24
"BioShock: The Collection" ist da und bringt alle drei Teile des Kultspiels auf Full-HD-Niveau. Auch alle Download-Inhalte für Einzelspieler sind in diesem Paket enthalten. Im Gegensatz zur Originalausgabe von 2007 bleibt uns der Kopierschutz SecuROM erspart, den Microsoft inzwischen als Rootkit einstuft und unter Windows blockiert.


Alle aktuellen Versionen von Windows sperren SecuROM standardmäßig aus und verhindern hierdurch, dass sich die damit geschützten Spiele starten lassen. Während man den Kopierschutz unter Windows Vista, 7 und 8.x nachträglich wieder installieren kann, unterbindet Windows 10 solche Versuche. Einige Herausgeber haben daher No-CD-Patches herausgegeben, mit denen sich der Kopierschutz komplett aus dem Spiel entfernen lässt. Im Falle der Originalausgabe von "BioShock" bietet 2K Games leider kein solches Update an. Insofern dürften einige Fans diese Sammlung sehnlichst erwartet haben, doch bisher glänzt die geplante PC-Ausgabe mit Abwesenheit. Bereits verfügbar ist "BioShock: The Collection" für Sonys PlayStation 4 und die Xbox One von Microsoft

Das Paket umfasst:
  • BioShock (2007) in 1080p plus "Museum of Orphaned Concepts" und "Challenge Rooms"
  • BioShock 2 (2012) in 1080p plus "Minerva's Den" und "Protector Trials"
  • BioShock Infinite (2013) plus "Clash in the Clouds", "Burial at Sea 1+2" und "Columbia's Finest Pack"
Verfügbarkeit und Preise bei Amazon Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
Quelle: www.2k.com
 
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Samsung Galaxy Note 7: Austauschprogramm gestartet

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 13:36:37
Samsung hat heute das Austauschprogramm für sein neues Flaggschiff-Phablet Galaxy Note 7, dessen Akku beim Aufladen sowie bei normaler Benutzung in Brand geraten kann, gestartet. Zeitgleich ist die Auslieferung der überarbeiteten Modelle angelaufen. Kunden, die aufgrund des internationalen Verkaufsstopps noch kein Gerät bekommen haben, sollen in Kürze beliefert werden.

Wer bereits eine der brandheißen Versionen aus der ersten Charge besitzt, kann den Austausch wahlweise über den Händler, bei dem das Gerät gekauft wurde, oder über Samsung vornehmen lassen. Samsung hat hierzu ein Webformular eingerichtet (als Betreffe "Galaxy Note7 Austausch" auswählen). Alternativ kann man den Kundendienst unter der Telefonnummer 06196 934 0 262 (Mo.-Fr. von 8 bis 21 Uhr, Sa. von 9 bis 17 Uhr, So. von 10 bis 18 Uhr) kontaktieren.

Abermals rät der Hersteller allen Käufern, das Galaxy Note 7 herunterzufahren und nicht mehr zu verwenden:
"Bis ein Austauschgerät zugestellt werden kann, bittet Samsung alle Besitzer eines Galaxy Note7 ihr Gerät auszuschalten und sich direkt mit Samsung in Verbindung zu setzen. Bitte nutzen Sie, falls vorhanden, Ihr bisheriges Smartphone, bis ihr neues Galaxy Note7 bei Ihnen eintrifft. Wenn Ihnen Ihr bisheriges Smartphone nicht mehr zur Verfügung steht, geben Sie dies bei der Registrierung zum Austauschprogramm bei Samsung Electronics an. Samsung wird dann für die Übergangszeit ein Leihgerät zur Verfügung stellen. Kunden, die sich bereits für das Austauschprogramm registriert haben, werden dazu von Samsung direkt kontaktiert."
Die Verpackung der überarbeiteten Telefone kennzeichnet Samsung mit einem schwarzen Quadrat, welches sich rechts oben auf dem weißen Aufkleber mit IMEI und Seriennummer befindet. Zudem sorgt eine neue Firmware für ein grünes Batteriesymbol: Wenn man eine grüne Batterie sieht, handelt es sich um ein ungefährliches Gerät.

Auslöser dieser peinlichen und kostspieligen Episode sind fehlerhafte Batterien von Samsungs eigener Akku-Tochter SDI. Im Gegensatz zu den Batterien, welche Samsung über Drittanbieter bezogen hat, sind jene von SDI einen Hauch zu dick. Nach Angaben der Verbraucherschutzbehörde U.S Consumer Product Safety Commission (CPSC) entsteht hierdurch ein Druck, der zu gefährlichen Kurzschlüssen in den Akkuzellen führen kann.
Quelle: www.samsung.com
 
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Debian 8.6: Das sechste Update für Jessie ist fertig

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 12:48:47
Die Linux-Distribution Debian liegt seit Samstag in der Version 8.6 zum Download bereit. Debian 8.6 (Codename: Jessie) behebt 77 Fehler und stopft 93 Sicherheitslücken. Viele dieser Updates waren bereits im Laufe der vergangenen Wochen an die Nutzer der Distribution verteilt worden.

Mit minit und trn wurden diesmal zwei Pakete entfernt. minit wird nicht mehr entwickelt und ist veraltet, während es in trn mehrere Sicherheitsprobleme gibt. Mit trn4 steht hier allerdings schon ein Nachfolger bereit, welcher auch in Debian 8.6 aufgenommen wurde.

Download: Debian 8.6
Quelle: www.debian.org
 
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LibreCAD 2.1.2 behebt acht Fehler

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 09:50:13
Die kostenlose und quelloffene 2D-CAD-Software LibreCAD liegt in der finalen Version 2.1.2 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Dieses Bug-Fix-Update behebt acht Fehler, darunter ein Build-Problem mit gcc 5.4 und 6 sowie einen möglichen Absturz beim Rechtsklick auf Plug-ins.

Beim Werkzeug "Bogen tangential" konnte der Mauszeiger fehlen und Konstruktionslinien wurden nicht gezeichnet, wenn sich das Liniensegment außerhalb des sichtbaren Bereichs befand. Auch ein Ladeproblem bei DXF-Dateien mit Kommentaren wurde korrigiert und die Kommandozeileneingabe reagiert jetzt wieder auf den Nummernblock. Das Kommandozeilen-Widget wurde nicht korrekt aktiviert, solange es schwebte, und wenn eine Aktion rückgängig gemacht wurde, vermerkte LibreCAD dies nicht als Änderung.

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Generell bringt die Version 2.1 eine aufgeräumtere Druckvorschau, einen Menüpunkt für kürzlich bearbeitete Dateien und neue SVG-Icons, deren Größe sich nun auch anpassen lässt. Der Programmcode wurde optimiert, umorganisiert und vereinfacht. Dabei wurden auch einige Code-Leichen entsorgt. Die Benutzeroberfläche wurde überarbeitet und man kann jetzt eigene Menüs und Werkzeugleisten erstellen (siehe Bildschirmfoto). Es gibt eigene Menüs für Optionen und Plugins und bei den Geräteoptionen kann man zwischen Maus, Trackpad, Tablett und Touchscreen wechseln.

Download: LibreCAD 2.1.2
 
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Kodi 17 (Krypton) Beta 2 wartet auf Tester

reported by doelf, Montag der 19.09.2016, 09:28:40
Die zweite Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Die kommende Version 17 verspricht Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Zudem wird es neue Skins für die Benutzeroberfläche geben.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.

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Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet.

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Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen.

Mit der zweiten Beta-Version wurden einige Fehler behoben. So sollen Game-Controller jetzt wieder funktionieren und es gab einige Korrekturen in den Bereichen Audio-Passthrough, De-Interlacing und Videoaufnahmen. Dank Googles Hilfe wurde ein neuer Audio-Passthrough für Android Nougat realisiert und dank Microsofts Unterstützung konnten Zoom-Probleme unter Windows gelöst werden. Bei der Aktualisierung von Add-ons und Skins werden jetzt alle Abhängigkeiten geprüft, bevor Kodi gestartet wird. Zudem gibt es einen Notfallplan für Skins, die bisher noch nicht für Kodi 17 angepasst wurden.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 2
Quelle: kodi.tv
 
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Neu im Free-TV: kabel eins Doku

reported by doelf, Samstag der 17.09.2016, 23:49:42
Mit kabel eins Doku startet am kommenden Donnerstag, den 22. September 2016, ein neuer TV-Sender im deutschen Free-TV. Schwerpunkt des neuen Programms sind, wie der Name schon sagt, Reportagen und Dokumentationen. Laut ProSiebenSat.1 ist kabel eins Doku "der erste reine Doku-Channel Deutschlands".

Der Veranstalter verspricht ein Programm aus "international erfolgreichen und preisgekrönten Produktionen in deutscher Erstausstrahlung". Als Themengebiete werden Geschichte, "Real Crime" sowie Natur und Technik genannt. Wer nun den üblichen Mix aus Kochen, Katastrophen, Verbrechen und Hitler erwartet, liegt nicht ganz falsch - hier eine Übersicht der angekündigten Sendungen:
  • Absturzursache ungeklärt
  • Air Boss
  • American Lawmen - Männer des Gesetzes
  • Anthony Bourdain
  • Der Aufstieg der NSDAP
  • Der Wilde Westen
  • Die Bombenentschärfer
  • Die geheimen Operationen der CIA
  • Die unbekannte Seite des Zweiten Weltkriegs
  • Echte Teufelskerle - Männer am Limit
  • Expedition ins Unbekannte
  • Fatales Vertrauen - Dem Mörder so nah
  • Im Auge des Tornados
  • Mayday - Alarm im Cockpit
  • Megaschiffe - Giganten der Meere
  • Moderne Wunder
  • Mord im Paradies
  • Mysterien im Museum
  • Reisen auf eigene Gefahr
  • Restoration Man - Retter der Ruinen
  • Superstorm - Hurrikan außer Kontrolle
  • Ungeklärt - Mord verjährt nicht
  • Unreported World
  • Unser Leben (Film)
  • Unsere Ozeane (Film)
kabel eins Doku soll über Satellit, im digitalen Kabelnetz und von IPTV-Anbietern kostenlos und unverschlüsselt ausgestrahlt werden. Auch über Apps soll das Programm empfangbar sein. Zum Abschluss noch schnell die Empfangsparameter für Satellit:

Satellit: Astra 19,2° Ost
Frequenz: 12.545 MHz
Transponder: 107
Polarisation: Horizontal (H)
Symbolrate: 22000 MS/s
FEC: 5/6
 
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Wine 1.9.19 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Samstag der 17.09.2016, 18:36:47
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am heutigen Samstag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.19 verbessert die Joystick-Unterstützung sowie die Verwendung von Metadateien in GDI+.

Weiterhin wurde mit der Implementierung von DC-Rendering in Direct2D und der Bereitstellung eines UDEV-Bustreibers für HID begonnen. In den detaillierten Versionsinformationen finden sich darüber hinaus 19 behobene Fehler. Beispielsweise wurden Abstürze in Zusammenhang mit Captvty v3, Microsoft Expression Web 4, VSTi Altiverb, WineD3D8, World of Tanks (9.16) und der KORG Legacy Collection gelöst. Das ElsterFormular kann wieder auf den PDF-Betrachter zugreifen und für mit Delphi 7 entwickelte Applikationen wurde der PDF-Export repariert. Der Microsoft PowerPoint Viewer 14.0 zeigt statt einer Fehlermeldung wieder die Systeminformationen an und beim Amiga-Emulator WinUAE lässt sich jetzt das Einstellungsfenster schließen.
Quelle: www.winehq.org
 
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Endspurt: Firefox 49.0 Final Candidate Build 4

reported by doelf, Samstag der 17.09.2016, 17:44:41
Ursprünglich sollte die finale Fassung des Firefox 49.0 schon am Dienstag veröffentlicht werden, doch dann wurde die Freigabe der neuen Version um eine Woche auf den 20. September 2016 verschoben und stattdessen ein dritter Finalkandidat bereitgestellt. Nun ist der vierte Finalkandidat verfügbar.

Laut Liz Henry, die bei Mozilla für die Firefox-Veröffentlichungen verantwortlich ist, wurde der Firefox 49.0 aufgrund dreier schwerwiegender Fehler verschoben. Diese wurden im zweiten Finalkandidaten entdeckt, den Mozilla am 8. September 2016 freigegeben hatte. Das Hauptproblem, gehäufte Warnungen bezüglich langsam laufender bzw. eingefrorener Scripte, haben die Entwickler inzwischen im Griff. Auch das zweite Problem, ein Absturz im Zusammenhang mit dalloc_small auf Intel-Maschinen, wurde im dritten Finalkandidaten behoben. Der dritte "Blocker" betrifft eingebundene Giphly-Bilder auf Twitter. Diese werden nach dem ersten Klick in eingebetteter Form angezeigt und ein zweiter Klick sollte Giphly in einem eigenen Tab öffnen. Stattdessen sah man vor dem dritten Finalkandidaten aber nur einen leeren Tab (about:blank).

Dazu kommen weitere Fehler, die aber nicht zu einer weiteren Verschiebung führen sollten. Hierzu gehören Abstürze bei der Hardware-beschleunigten Video-Wiedergabe aufgrund veralteter AMD-Grafiktreiber unter Windows 10, welche durch die Aufnahme der betroffenen Treiberversionen in die schwarze Liste behoben wurden. Auch ein Startabsturz unter Android sowie SVG-Probleme konnten bereits gelöst werden. Ein Fehler beim Einspielen von Hotfixes scheint hingegen noch nicht endgültig korrigiert zu sein und auch ein temporärer Verlust der Geräteregistrierung beim Ändern des Passworts für ein Firefox-Konto wurde bisher noch nicht abgenickt.

Ein weiterer Fehler wird als potentieller Blocker geführt, könnte aber möglicherweise schon gelöst sein: Wurde in den Einstellungen unter Datenschutz die Auswahl "niemals anlegen" für die Chronik getroffen, scheitert die Übergabe von postMessage() bei Add-ons wie Lastpass. Offenbar wurde dieses Problem zwischenzeitlich geschlossen und dann wieder geöffnet.

Download: Firefox 49.0 Final Candidate Build 4 (32/64 Bit)
 
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Windows 10: Neuer Insider-Build und Verfallsdaten für alte Builds

reported by doelf, Freitag der 16.09.2016, 14:03:05
Der Windows 10 Insider Preview Build 14926 liegt für PCs und Smartphones (mit Ausnahme des Lumia 650) zum Download bereit. Für viele Nutzer der Vorschauversionen dürfte interessanter sein, dass diese ein Verfallsdatum haben. Seit gestern zeigen viele ältere Builds einmal pro Tag einen entsprechenden Warnhinweis an und ab Oktober wird es richtig ungemütlich. Abgelaufene Builds werden ab dem 1. Oktober 2016 alle drei Stunden neu booten und ab dem 15. Oktober 2016 dann gar nicht mehr starten.

Betroffen von den Oktober-Verfallsdaten sind nur Insider im Fast-Ring, denn in den beiden anderen Verteilerringen Slow und Release Preview ist der Build 14393, auch bekannt als Windows 10 Anniversary Update, aktuell. Auch wenn der Build 14926 dem Fast-Ring keine großen Neuerungen bringt, ist ein Update anzuraten, denn damit verschiebt man das Verfallsdatum auf den 1. Mai 2017. Das Verfallsdatum des installierten Build wird übrigens im Fenster "Über Windows" ("About Windows") angezeigt.

Microsoft Rewards
Zeitgleich mit dem neuen Build hat Microsoft auch ein neues Belohnungssystem gestartet: Microsoft Rewards. Microsoft Rewards basiert auf Bing Rewards, bietet aber weitere Verdienstmöglichkeiten. Der Nutzer erhält Punkte, wenn er mit Bing sucht, über die Windows- und Microsoft-Stores einkauft und im Internet mit dem Browser Edge surft. Dies gilt sowohl für die offiziellen Ausgaben von Windows als auch für die Insider-Builds. Gesammelte Punkte kann man sich auf Xbox- und Windows-Geschenkkarten gutschreiben lassen und diese dann beim Kauf von Spielen, Filmen, Musik oder Apps einlösen. Man sollte aber nicht vergessen, dass man dabei auch mit seinen Daten bezahlt.

Neuerungen und Änderungen
Statt interessante Tabs ewig offen zu lassen, kann man diese in Edge nun mit einer Erinnerung versehen und vorläufig schließen. Microsoft nennt diese Funktion "Snooze", die Webseite darf also ein "Schläfchen" halten. Ebenfalls neu ist das Speichern der Favoriten in eine HTML-Datei. Zudem gibt es zwei neue Erweiterungen für Edge: Den "Microsoft Personal Shopping Assistant" und "TamperMonkey". Während sich mit TamperMonkey Webseiten anpassen lassen, hilft der neue Assistent beim Einkaufen im Internet: Er merkt sich betrachtete Produkte, meldet Angebote und ermöglicht Preisvergleiche. Auf Smartphones hat Microsoft mit dem Umbau der WLAN-Konfiguration begonnen, welche sich der PC-Ausgabe angleicht. Beim Einspielen neuer Builds werden jene Apps, die der Benutzer entfernt hat, nicht mehr neu installiert, und die Anmeldung über Pin-Nummer gelingt auch dann über den Ziffernblock, wenn Num-Lock gar nicht aktiviert ist.

Behobene Fehler: PC
Adobes Acrobat Reader stürzt beim Start nicht mehr ab und in den Einstellungen lässt sich der Punkt Personalisierung wieder öffnen. Auf Systemen mit Intels Clovertrail-SoCs werden Icons und Text jetzt wieder korrekt dargestellt und die Kindle-Modelle Paperwhite und Voyage verursachen beim Anschluss bzw. Entfernen keinen Bluescreen mehr. Die Skalierung von Spielen im Vollbildmodus wurde verbessert und Webseiten wie TweetDeck profitieren von der beschleunigten Rechtschreibprüfung. Edge soll zuverlässiger und stabiler funktionieren, beispielsweise auf Facebook oder Outlook.com, und die FavIcons von Webseiten besser erkennen. Die Funktion zahlreicher WLAN-Controller wurde wiederhergestellt, betroffen waren Microsofts Surface Pro 1 und 2, der Xbox Wireless Adapter und einige Geräte von D-Link. Auch die Anzeige für die Qualität des WLAN-Signals wurde überarbeitet und das automatische Verbergen der Task-Leiste soll zuverlässiger funktionieren.

Bekannte Fehler: PC
Bei der PC-Version kann ein Benutzerwechsel mit einem schwarzen Bildschirm enden, Oracles VirtualBox stürzt beim Start ab und in den Einstellungen kann man nicht mehr über die Tabulator-Taste navigieren. Optionale Komponenten müssen gegebenenfalls deaktiviert und im Anschluss wieder aktiviert werden, damit sie funktionieren. Ähnlich sieht es bei mitgelieferten Apps wie dem Rechner, der Uhr und dem Stimmenrekorder aus, die man neu herunterladen muss.

Behobene Fehler: Mobile
Für die Modelle Lumia 635, 636 und 638 wurde ein Skalierungsfehler korrigiert, durch den Apps wie Messaging und Maps abgeschnitten wurden. Die akustische Bestätigung für den Tastendruck und das Ent-/Sperren ist bei mittlerer Lautstärke besser zu hören und Benachrichtigungen werde nach Ablauf der Ruhezeit wieder angezeigt, was bisher nicht immer der Fall war. Cortana stürzt beim Öffnen der Erinnerungen nicht mehr ab, die VPN-Einstellungen arbeiten zuverlässiger und die Vorschaubilder für Videos im Hochformat werden nun korrekt skaliert. Bleibt noch der Webbrowser Edge, der auch auf Telefonen zuverlässiger und stabiler arbeiten soll.

Bekannte Fehler: Mobile
Die Mobilversion lässt sich derzeit nicht auf dem Lumia 650 installieren. Das Action Center wird nicht mehr geschlossen, wenn man nach oben in den leeren Bereich wischt, und einen mobilen Hotspot kann man nur nach einem Neustart öffnen. Es kann vorkommen, dass bestimmte SIM-Karten nach dem Update nicht mehr erkannt werden oder das Feld für die Pin-Abfrage nicht mehr angezeigt wird. In beiden Fällen muss man das Telefon zurücksetzen.
 
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Samsung muss das Galaxy Note 7 offiziell zurückrufen

reported by doelf, Freitag der 16.09.2016, 11:51:43
Schluss mit freiwillig: Wie die Verbraucherschutzbehörde U.S Consumer Product Safety Commission (CPSC) meldet, muss Samsung sein neues Top-Phablet Galaxy Note 7 jetzt offiziell zurückrufen, da eine schwere Feuer- und Verbrennungsgefahr besteht. Alleine in den USA hat es bereits 92 solcher Vorfälle gegeben, obwohl die Geräte dort nur wenige Wochen verkauf wurden.

Laut CPSC erlitten 26 Personen Verbrennungen und in 55 Fällen kam es zu Sachschäden. Sogar Autos und eine Garage sind dabei in Brand geraten. Die Verbraucherschützer bekräftigen daher ihren Appell, die betroffenen Geräte auszuschalten, sie nicht mehr zu verwenden und auf keinen Fall aufzuladen. Samsung selbst hatte am 2. September die für diesen Tag geplante weltweite Markteinführung des Galaxy Note 7 abgesagt und einen freiwilligen Rückruf gestartet. Obwohl weltweit über das Problem berichtet wurde, haben bisher nur wenige Käufer ihre Geräte eingeschickt. Um das Risiko von Schäden zu minimieren, kündigte Samsung daher ein verpflichtendes Firmware-Update an, mit dem die maximale Aufladung der Akkus von 3.500 auf 2.100 mAh reduziert wird.
Quelle: www.cpsc.gov
 
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Nochmals nachgebessert: Chrome 53.0.2785.116

reported by doelf, Freitag der 16.09.2016, 10:54:59
Kaum hatte Google seinen Internetbrowser Chrome auf die Version 53.0.2785.113 aktualisiert und damit acht Sicherheitslücken geschlossen, musste das Programm nochmals nachgebessert werden. Für Windows, Mac OS X und Linux geschieht dies in Form von Chrome 53.0.2785.116, die wichtigsten Änderungen betreffen das Netzwerkprotokoll QUIC und die SDP-Unterstützung für Bluetooh.

SDP, das "Service Discovery Protocol", wurde für die Host-Seite hinzugefügt. Über SDP lassen sich Einträge von entfernten Geräten auslesen, während man auf lokalen Geräten neue Einträge anlegen und vorhandene löschen kann. Zudem ist es möglich, Dienstattribute und Einträge zwischen Chrome und Mojo zu konvertieren.

Bei QUIC (Quick UDP Internet Connections) handelt es sich um ein verschlüsseltes Netzwerkprotokoll für UDP, welches vom Google-Mitarbeiter Jim Roskind entwickelt wurde. QUIC ermöglicht einen Multiplex-Transport mit kurzen Latenzen und läuft im User-Space. Es gibt aber ein bekanntes Problem mit Cubic, der bevorzugten Überlastungssteuerung in Linux, welches nach Erkennung der Senderate zu massiven Paketverlusten führt. Der problematische Code wurde per Flag deaktiviert, doch diese Sperre hatte man irrtümlich entfernt. Nun ist sie wieder in Kraft.

Download:
 
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Irland hat die Wahl: Apple oder EU-Mitgliedschaft

reported by doelf, Donnerstag der 15.09.2016, 21:55:40
Der Europaabgeordnete Martin Sonneborn hat den Rauswurf Irlands aus der Europäischen Union gefordert. Der Satiriker, der für die "Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative" (Die PARTEI) im Europaparlament sitzt, kritisierte damit die Steuervergünstigen, welche Irland Apple gewährt hatte.


"Eine Regierung, die es ablehnt, Steuerzahlungen der Firma Apple anzunehmen, könnte den Eindruck erwecken, es gehe um ein Europa der Konzerne und nicht der Bürger."
Damit legte Sonneborn seinen Finger in eine offene Wunde, denn während das von den Bürgern gewählte Europäische Parlament nur wenig zu entscheiden hat, lenken die Europäische Kommission und die Lobbyisten der Konzerne die Geschicke der Staatengemeinschaft. Dabei spielen Handel und Wirtschaftswachstum die entscheidende Rolle, während die Sorgen der Menschen allzu oft ins Hintertreffen geraten.

In gekonnt schlechtem Englisch richtete Sonneborn die folgenden Worte an Irlands Regierung:
"Dear Mr. President of Ireland, if you still believe that Apple will create some jobs in Ireland - forget it. Apple only ever had one Jobs but he is dead."
Zugegeben, etwas geschmacklos, aber wesentlich intelligenter als alles, was Rechtspopulisten vor dem Europäischen Parlament jemals zu sagen hatten. Am Ende der Rede bekommt dann noch Günther Oettinger, dessen Besetzung als EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft ebenfalls als Satire gewertet werden muss, sein Fett weg:
"Eine kleine Bitte noch Herr Junker: Könnten sie ihren Digitalkommissar Oettinger bitte dazu verdonnern, sich mit seinem Handy alle neunzig Minuten ins deutsche Festnetz einzuloggen? Das würde die Verhandlungen über Roaming und Leistungsschutzrecht in Brüssel deutlich aufwerten."
 
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EuGH beerdigt die deutsche Störerhaftung

reported by doelf, Donnerstag der 15.09.2016, 20:58:55
Der Europäische Gerichtshof hatte darüber zu entscheiden, ob ein Gewerbetreibender, der einen öffentlichen WLAN-Zugang anbietet, für Urheberrechtsverstöße seiner Nutzer haften muss. Dem ist nicht so, erklärten die Richter, und beerdigten damit die deutsche Störerhaftung. Doch während WLAN-Anbieter nun vor Abmahnkosten geschützt sind, dürfen sie zur Verschlüsselung und Benutzerregistrierung verpflichtet werden.

Schnaps, Saumagen, Störerhaftung. Viele urdeutsche Dinge beginnen mit einem "S", doch unter den drei genannten war die Störerhaftung das ärgerlichste. Denn in Deutschland wurde nicht nur derjenige zur Verantwortung gezogen, der eine Straftat beging, sondern auch alle indirekt daran Beteiligten. Ein gutes Beispiel für die Störerhaftung ist das offene WLAN: Wenn ein Benutzer ein offenes WLAN missbraucht, um darüber Rechtsverstöße zu begehen, sei es nun die Verbreitung urheberrechtlich geschützter Werke oder infame Beleidigungen gegen ausländische Präsidenten, konnte der Geschädigte den WLAN-Betreiber abmahnen und diesen sogar vor Gericht zerren. Sinn ergab diese Regelung eigentlich nur für auf Abmahnungen spezialisierte Anwälte, denn in der Praxis hemmte sie den Ausbau offener WLAN-Netze.

Es dauerte zwar ein paar Jahre, doch irgendwann merkte sogar die Bundesregierung, dass die Störerhaftung Deutschland zu einer WLAN-Wüste gemacht hatte. Es wurde über Monate gestritten, dann kam die Neufassung des Telemediengesetzes und fand klare Worte. Allerdings nicht im Gesetzestext, sondern nur in der dazugehörigen Begründung, die rechtlich nicht bindend sondern lediglich als Leitfaden zur Interpretation zu verstehen ist. Im Falle einer Urheberrechtsverletzung durch Benutzer können die Betreiber offener WLAN-Netze also nach wie vor abgemahnt und seitens der Urheber Unterlassungsansprüche geltend gemacht werden. Erst wenn der Fall vor einem Gericht landet, kann sich der Beklagte auf die Gesetzesbegründung berufen und auf einen verständnisvollen Richter hoffen. Rechtssicherheit sieht jedenfalls anders aus!

Eigentlich hätte man von der Neufassung des Telemediengesetzes mehr Klarheit erwarten dürfen, denn schon Monate vor deren Inkrafttreten hatte Maciej Szpunar, der zuständige Generalanwalt beim EuGH, eine rechtliche Beurteilung vorgelegt und sich darin klar gegen die Haftung kommerzieller WLAN-Anbieter ausgesprochen. Den Einsatz von Verschlüsselung und Benutzerregistrierung bewertete Szpunar als unverhältnismäßigen bürokratischen Aufwand, zumal das WLAN-Angebot dann nur noch kostenlos, aber keinesfalls offen wäre. Die Überwachung der WLAN-Nutzung bewertete der Generalanwalt als unvereinbar mit europäischem Recht, da sie nicht mit dem Schutz der Privatsphäre und der Vertraulichkeit der Kommunikation zu vereinbaren sei.

Szpunar Beurteilung bezieht sich auf den Fall des Freifunkers Tobias McFadden, über dessen öffentlichen WLAN-Zugang ein anonymer Nutzer illegal ein Musikstück zum Download bereitgestellt haben soll. Der Rechteinhaber, die Sony Music Entertainment Germany GmbH, forderte aufgrund der Rechteverletzung 800 Euro von McFadden, da er als Störer für die Verstöße seiner Nutzer haftbar sei. Zudem sollte McFadden seinen WLAN-Zugang mit einer sicheren Verschlüsselung gegen missbräuchliche Nutzung absichern, was der Idee eines öffentlichen WLAN-Zugangs widerspricht. McFadden klagte gegen Sonys Forderung vor dem Landgericht München I, das sich an den EuGH wandte, da es bei dieser Entscheidung um die Auslegung der Europäischen Richtlinie 2000/31/EG zum "Freier Verkehr von Diensten der Informationsgesellschaft" geht.

Nun hat der EuGH sein Urteil gefällt und Szpunars Einschätzung nur teilweise übernommen. Die Richter stimmen zwar zu, dass der Anbieter eines offenen WLAN-Zugangs nicht für Rechtsverstöße seiner Nutzer haftbar gemacht werden kann, doch allzu offen muss ein WLAN-Zugang nach Einschätzung der Richter auch nicht sein. So sei eine Verschlüsselung sowie die Registrierung der Benutzer durchaus zumutbar, wenn diese Maßnahmen dazu dienen, weiteren Rechtsverletzungen vorzubeugen. Während die Geschädigten im Rahmen eines Gerichtsverfahrens die Anordnung einer solche Absicherung verlangen dürfen, sind die Überwachung der übermittelten Informationen und die Abschaltung des Internetanschlusses vom Tisch. Solche Maßnahmen seien mit den Rechten des Betreibers und seiner Benutzer nicht vereinbar.
Quelle: curia.europa.eu
 
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iPhone 7 Plus und iPhone 7 32 GB sind ausverkauft

reported by doelf, Donnerstag der 15.09.2016, 15:13:13
Morgen kommen die neuen Smartphones iPhone 7 und iPhone 7 Plus in den Handel, doch online ist die Plus-Variante bereits ausverkauft: Ganz gleich welche Farbe oder Speicherausstattung, die Lieferzeit beträgt zwei bis drei Wochen. Wer das iPhone 7 Plus in Diamantschwarz will, muss sich sogar bis November gedulden.

Auch beim kompakteren iPhone 7 sind die Varianten in Diamantschwarz besonders begehrt, hier beläuft sich die Lieferzeit auf drei bis fünf Wochen. Alle übrigen Farben bekommt man innerhalb von sechs bis acht Geschäftstagen, nur auf die Einstiegsvariante mit 32 GB Speicherplatz muss man länger warten, nämlich zwei bis drei Wochen. Hier eine Übersicht der aktuellen Lieferzeiten:
  • iPhone 7 32 GB Schwarz: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 128 GB Schwarz: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 256 GB Schwarz: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 32 GB Silber: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 128 GB Silber: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 256 GB Silber: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 32 GB Gold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 128 GB Gold: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 256 GB Gold: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 32 GB Rosegold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 128 GB Rosegold: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 256 GB Rosegold: 6 bis 8 Geschäftstage
  • iPhone 7 128 GB Diamantschwarz: 3 bis 5 Wochen
  • iPhone 7 256 GB Diamantschwarz: 3 bis 5 Wochen

  • iPhone 7 Plus 32 GB Schwarz: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Schwarz: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 256 GB Schwarz: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 32 GB Silber: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Silber: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 256 GB Silber: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 32 GB Gold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Gold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 256 GB Gold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 32 GB Rosegold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Rosegold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 256 GB Rosegold: 2 bis 3 Wochen
  • iPhone 7 Plus 128 GB Diamantschwarz: November
  • iPhone 7 Plus 256 GB Diamantschwarz: November
Es ist irgendwie verwunderlich, dass so viele Kunden zum iPhone 7 mit 32 GB Speicherplatz greifen, denn auch diese Einstiegsvariante ist mit einem Preis von 759 Euro inklusive Mehrwertsteuer alles andere als ein Schnäppchen. Für 110 Euro mehr bekommt man 128 GB und somit den vierfachen Speicherplatz. Da sich der Flash-Speicher des iPhone nicht erweitern lässt, ist dieser Aufpreis gut investiert. Der Run auf das glänzende Diamantschwarz überrascht zwar nicht, doch diese Eloxierung scheint empfindlicher zu sein, als die anderen Varianten. Apple schreibt hierzu:
"Das glänzende Finish des iPhone 7 in Diamantschwarz ist das Resultat eines Prozesses, bei dem in neun Stufen eloxiert und poliert wird. Die Oberfläche ist genauso hart, wie bei anderen eloxierten Apple Produkten. Dennoch können mit der Zeit winzige Abnutzungserscheinungen sichtbar werden. Um dem vorzubeugen, empfehlen wir, eines der vielen verfügbaren Cases zu verwenden, mit denen das iPhone geschützt werden kann."
Bild

Design und Abmessungen - das iPhone 7 hat ein 11,94 cm (4,7 Zoll) großes Display, während das iPhone 7 Plus mit 13,94 cm (5,5 Zoll) aufwartet - zeigen sich unverändert. Auch die Auflösung - iPhone 7: 1.334 x 750 Pixel bei 326 ppi; iPhone 7 Plus: 1.920 x 1.080 Pixel bei 401 ppi - und das typische Kontrastverhältnis - iPhone 7: 1.400:1; iPhone 7 Plus: 1.300:1 - sind wie beim Vorgängermodell, nur die maximale Helligkeit ist von 400 auf 625 cd/qm gestiegen. Das Gewicht ist um vier bzw. fünf Gramm gesunken, denn Apple hat die Kopfhörerbuchse gestrichen und der mechanische Home-Button durch einen Drucksensor ersetzt. Letzterer ist gewöhnungsbedürftig, während das Fehlen der Kopfhörerbuchse durch einen Adapter für den Lightning Connector kompensiert wird. So schafft Apple einen cleanen Look beim Telefon und beschert Kunden mit kabelgebundener Peripherie noch mehr Adaptersalat. Oder man kauft sich Bluetooth-Kopfhörer, die klanglich aber selten überzeugen können. Das gilt nach Aussage zahlreicher Tester auch für die neuen AirPods, für die Apple einen magischen Preis von 179 Euro verlangt.

Als erste iPhones sind die 7er nach IEC Norm 60529 vor Spritzwasser und Staub geschützt (IP67), doch interessanterweise setzt Apple hierzu folgenden Hinweis: "Die Garantie deckt keine Schäden durch Flüssigkeiten ab." - also lieber doch nicht nass werden lassen und nicht nach Mitternacht mit Daten füttern! Obwohl der neue 64-Bit-Prozessor A10 Fusion mit seinem M10 Motion-Coprozessor spürbar mehr Leistung bieten soll, fällt die Batterielaufzeit laut Apple um ein bis zwei Stunden länger aus. Allerdings lohnt es sich, genauer hinzuschauen.

Batterielaufzeiten des iPhone 7:
  • Sprechdauer 3G: bis zu 14 Stunden (unverändert)
  • Standby-Dauer: bis zu 10 Tage (unverändert)
  • Internetnutzung:
    • 3G: bis zu 12 Stunden (plus 2 Stunden)
    • LTE: bis zu 12 Stunden (plus 2 Stunden)
    • WLAN: bis zu 14 Stunden (plus 3 Stunden)
  • Videowiedergabe: 13 Stunden (plus 2 Stunden)
  • Audiowiedergabe: 40 Stunden (minus 10 Stunden)
Batterielaufzeiten des iPhone 7 Plus:
  • Sprechdauer 3G: bis zu 21 Stunden (minus 3 Stunden)
  • Standby-Dauer: bis zu 16 Tage (plus 2 Tage)
  • Internetnutzung:
    • 3G: bis zu 13 Stunden (plus 1 Stunde)
    • LTE: bis zu 13 Stunden (plus 1 Stunde)
    • WLAN: bis zu 15 Stunden (plus 3 Stunden)
  • Videowiedergabe: 14 Stunden (unverändert)
  • Audiowiedergabe: 60 Stunden (minus 20 Stunden)
An der deutlich kürzeren Laufzeit bei der Audiowiedergabe ist der fehlende Audioanschluss schuld, denn beim iPhone 7 misst Apple standardmäßig die kabellose Wiedergabe und der Funkchip benötigt nun mal mehr Strom als die gnadenlos veraltete aber dafür brilliant klingende Klinkenbuchse. Zurück zum A10 Fusion: Diese CPU hat jetzt vier Kerne, zwei schnelle und zwei energieeffiziente, zwischen denen lastabhängig gewechselt wird.

Die Auflösung der Hauptkamera bleibt bei 12 Megapixel, doch die Blende wurde von ƒ/2.2 auf ƒ/1.8 vergrößert. Auch das kleinere iPhone 7 verfügt über eine optische Bildstabilisierung, bei bisherigen Generationen war diese den Plus-Modellen vorbehalten. Das Plus des Plus ist nun ein zweites Objektiv: Neben dem Weitwinkel sitzt ein Teleobjektiv mit ƒ/2.8 Blende. Genauer gesagt hat Apple sogar zwei Kameras nebeneinander verbaut, die beide einen zweifachen optischen Zoom bieten. Das normale iPhone 7 kann lediglich digital und somit verlustbehaftet Zoomen. Der neue 4-fach-LED-Blitz soll um 50 Prozent heller sein und ein Sensor erkennt flackerndes Licht, damit das Telefon dieses kompensieren kann. Auch die FaceTime-Kamera wurde aufgewertet: Statt 5 gibt es jetzt 7 Megapixel und statt 720p kann man nun auch 1080p-Videos aufzeichnen. Dazu gibt es eine automatische Bildstabilisierung und einen größeren Farbraum.

Die Preise beginnen, wie eingangs erwähnt, bei 759 Euro für das iPhone 7 mit 32 GB und enden bei 1.119 Euro für das iPhone 7 Plus mit 256 GB. Diese Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
Quelle: www.apple.com
 
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watchOS 3 für soziale Selbstoptimierer

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 16:35:14
Abgesehen von iOS 10.0.1 liegt auch watchOS 3 zum Download bereit. Mit diesem Update wird Apples Uhr endgültig zu einer Kontrollanzeige für den menschlichen Körper, der wichtige Angaben zu Kilometerstand, Energieverbrauch und Temperatur von Hause aus leider vermissen lässt. Nur gut, dass Apple dort nachbessert, wo Gott oder die Natur so leichtsinnig gepfuscht haben.

Bild

Doch die Uhr zeigt uns nicht nur an, dass wir noch leben, sondern soll uns auch zur Selbstoptimierung animieren. Die Träger sollen ihre Fortschritte mit anderen teilen, vergleichen und so mit Freunden und Familie in Wettstreit treten. Dazu wurde das Teilen von Aktivitäten direkt mit der Nachrichten-App verknüpft, so dass man die Erfolge der anderen besprechen und feiern sowie über ihre Fehlschläge ablästern kann. Laut Apple soll sozialer Druck das Gesundheitsbewusstsein der Kunden stärken, dieser kann bei ausbleibenden Erfolgen aber auch zur Frustration beitragen.

Neu hinzugekommen ist die Breathe-App, die den Nutzer mit "schönen, beruhigenden Visualisierungen und haptischen Impulsen" zu Atemübungen animieren soll. Am Ende der ein- bis fünfminütigen Sitzung wird eine Zusammenfassung der Pulsentwicklung präsentiert. Falls das mit dem Atmen lernen nicht funktioniert, kann man die neue Notruffunktion ausprobieren - hierzu muss man die seitliche Taste drücken und halten. Über eine WLAN-Verbindung oder das iPhone wird dann der Notfall-Kontakt informiert. Es gibt auch neue Zifferblätter, darunter Minnie Mouse (siehe Foto), wesentlich sinnvoller sind die Optimierungen für Rollstuhlfahrer.

Die Bedienung der Uhr wurde ebenfalls erweitert: Ein Druck auf den seitlichen Knopf öffnet ein Dock mit den zuletzt sowie den am häufigsten verwendeten Apps. Daten und Informationen werden jetzt zeitnah aktualisiert. Eine Wischgeste nach oben öffnet das Kontrollzentrum und ein Wisch nach unten die Mitteilungszentrale. Wie bei iOS gibt es für Nachrichten ab sofort Sticker, handschriftliche Notizen, bildschirmfüllende Effekten sowie unsichtbarer Tinte. Über die neue Skribble-Funktion kann man Antworten direkt auf der Uhr schreiben, die Schrifterkennung setzt diese dann in Text um. Bleibt noch eine geschlossene Sicherheitslücke in den GeoServices. Aufgrund einer fehlerhaften Berechtigung war es Apps bisher möglich, auf die Standortdaten zuzugreifen.

Download: watchOS 3
 
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iOS 10 (10.0.1) ist da, Slide to unlock ist weg

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 15:57:11
Für iPhones ab Baureihe 5, das iPad ab Generation 4, alle iPad Minis und Pros sowie den iPod touch der 6. Generation liegt iOS 10 - bzw. 10.0.1 - zum Download bereit. Apple hatte iOS 10 schon im Vorfeld als "das bedeutungsvollste Betriebssystem aller Zeiten" bezeichnet. Umstritten ist der neue Sperrbildschirm, der sich nicht mehr per Wischgeste (Slide to unlock) entsperren lässt. Stattdessen muss man den Home-Button drücken.

Bild Dafür schaltet sich Bildschirm nun automatisch ein, sobald man das Gerät anhebt, und wer 3D Touch hat, bekommt vom Sperrbildschirm aus Zugriff auf Schnellaktionen für Mitteilungen. Als Highlight wird die neue Messages-App angepriesen: Hier gibt es jetzt Vollbildanimationen mit Luftballons (siehe Foto), Konfetti oder Feuerwerk sowie unsichtbare Tinte, die man erst nach dem Drüberwischen lesen kann. Auch handschriftliche Anmerkungen und Emoji-Vorschläge gehören zum Funktionsumfang. Verknüpfte Inhalte wie Videos lassen sich inline öffnen und den App-Store samt Zahlungsmöglichkeit wurde ebenfalls integriert. Bei den Wortvorschlägen werden jetzt auch Fremdsprachen berücksichtigt, ohne dass man hierfür die Tastatursprache ändern muss.

Mit iOS 10 öffnet Apple seine digitale Assistentin Siri erstmals für Drittanbieter. Das SiriKit gibt Zugriff auf Telefonanrufe, Mitteilungen, die Fotosuche, Fahrscheinbuchungen und Zahlungen sowie Trainingsdaten. Auch CarPlay-Apps lassen sich auf diese Weise ansteuern, um in Fahrzeugen die Klimaanlage und das Radio per Sprachbefehl zu bedienen. Die neue Photos-App sucht nach alten Aufnahmen und präsentiert diese "wertvollen Erinnerungen" an Ereignisse, die man gerade erfolgreich vergessen oder verdrängt hatte, in Form einer Fotosammlung und einem Video mit Übergängen und musikalischer Untermalung. Dabei erkennt die App Gesichter, Objekte und Ereignisse. Die Analyse der Fotos findet laut Apple auf den Geräten selbst statt, um die Privatsphäre der Kunden zu schützen.

Maps hat ein neues Design bekommen und ist noch - man mag es kaum glauben - einfacher und intuitiver geworden. Die App analysiert unsere Termine und unser Verhalten, um mögliche Ziele vorzuschlagen. Entlang der geplanten Route werden Tankstellen und Restaurants vorgeschlagen. Entwickler können jetzt auch Buchungen integrieren, als Beispiele nennt Apple die Fahrdienstvermittler Uber und Lyft. Auch die Music-App präsentiert sich noch klarer und einfacher, um das Benutzererlebnis zu verbessern. Ebenso wie bei der überarbeiteten News-App stehen Vorschläge für neue Inhalte im Vordergrund. Die neue Home-App kann Geräte wahlweise einzeln oder als Gruppen ansprechen. Gesteuert wird wahlweise direkt über Siri oder automatisiert anhand von Zeit, Ort oder Tätigkeit.

Die neue Phone-App integriert VoIP-Dienste von Drittanbietern und kann Sprachnachrichten in Text umwandeln. Zudem gibt es einen Spam-Schutz, der unliebsame Anrufer blockiert. Im Wecker kann man nun einen Schlafplan hinterlegen und sich daran erinnern lassen, dass es man wieder Zeit für ein Nickerchen ist. Apple Pay wurde auf Webseiten ausgeweitet, bisher funktionierte dieses Zahlsystem nur in Apps und im Laden, doch nach Deutschland kommt der Dienst immer noch nicht. In Hinblick auf Privatsphäre und Sicherheit verspricht Apple eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für iMessage, FaceTime und das HomeKit. Zudem wurden sieben Sicherheitslücken in Assets, GeoServices, Keyboards, Mail, Messages, Printing UIKit und Sandbox Profiles geschlossen.

Download: iOS 10.0.1
 
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iTunes 12.5.1: Siri, spiel mir das Lied vom Tod

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 13:57:11
Auf iTunes 12.4.3 folgt iTunes 12.5.1: Dieses Update verspricht ein neues Design für Apple Music, welches wieder einmal "größere Klarheit und Einfachheit für jeden Aspekt der Benutzererfahrung bringen" soll. Die zweite Neuerung betrifft die neuen Betriebssysteme iOS 10 (inzwischen 10.0.1) und macOS Sierra, die erstmals unterstützt werden.

Musik aus der eigenen Sammlung sowie aus Apple Music muss nicht mehr händisch gestartet werden. Diese Aufgabe erledigt neuerdings Siri auf Zuruf. Zudem wird der Bild-in-Bild-Betrieb unterstützt, Videos werden dabei in den Bildschirmecken abgespielt, während der Rest des Displays den Desktop oder die gerade geöffnete App anzeigt. Sicherheitsrelevante Änderungen scheint es diesmal nicht zu geben.

Download: iTunes 12.5.1
 
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Chrome 53.0.2785.113 stopft acht Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 13:40:01
Das zweite Update für Chrome 53 stopft acht Sicherheitslücken, fünf davon wurden von externen Sicherheitsexperten gefunden. Fünf der acht Schwachstellen stellen ein hohes Risiko dar, um drei davon konnte sich Googles Sicherheitsteam intern kümmern. Von den drei übrigen Fehlern geht ein mittelschwere Gefahr aus.

Zu den hochgefährlichen Bugs gehören zwei Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte in der Rendering-Engine Blink. Über die Höhe des Finderlohns hat Google noch nicht entscheiden, dies gilt auch für einen als mittelschwer eingestuften Lesezugriff auf beliebige Speicherbereiche, der in der Javascript-Engine V8 steckt. Einen Zugriff auf die Ressourcen von Erweiterungen belohnt Google mit 3.000 US-Dollar und das Umgehen der Pop-up-Unterdrückung ist Google 1.000 US-Dollar wert. Die beiden zuletzt genannten Fehler sind von mittlerer Schwere.

Download:
 
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Samsung stutzt die Akku-Kapazität des Galaxy Note 7

reported by doelf, Mittwoch der 14.09.2016, 12:14:10
Bisher haben nur wenige Kunden ihr Galaxy Note 7 eingeschickt, obwohl bei diesem Phablet Feuer- und Explosionsgefahr besteht. Um das Risiko von Sach- und Personenschäden zu minimieren, bereitet Samsung nun ein Firmware-Update vor, das die Akku-Kapazität der betroffenen Geräte deutlich einschränken wird. Das Update soll verpflichtend sein.

Aktuell bieten die Batterien des Galaxy Note 7 eine Kapazität von 3.500 mAh, mit der neuen Firmware werden es dann nur noch 2.100 mAh sein. Eventuell bewegt diese Reduzierung um 40 Prozent und die hieraus resultierende stark verkürzte Akkulaufzeit die Käufer zum Einschicken der Geräte. US-Kunden werden zudem mit einem Gutschein in Höhe von 25 US-Dollar gelockt, wenn sie ihr Galaxy Note 7 zurückgeben. Im Laufe des August wurde das Phablet hauptsächlich in Südkorea und den USA verkauft. In Europa kam es nie in den Handel, da der weltweite Rückruf am Tag der geplanten Markteinführung erfolgte.

Die Verbraucherschutzbehörde U.S Consumer Product Safety Commission (CPSC) hatte letzte Woche allen Käufern geraten, ihr Galaxy Note 7 herunterzufahren, das Gerät nicht mehr zu verwenden und es auf keinen Fall ans Ladekabel zu hängen. Ansonsten könne es zu einem Brand der Litium-Ionen-Batterie kommen, der zu Sachschäden oder Verletzungen führen kann. Die Phablets hätten nicht nur am Ladekabel, sondern auch im normalen Betrieb Feuer gefangen, wodurch sich das Verletzungsrisiko beträchtlich erhöht. Samsung selbst spricht in Hinblick auf die Häufigkeit solcher Vorfälle von einer geringen Zahl, in seiner ersten Stellungnahme hatte das Unternehmen die Zahl 35 genannt.
 
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Microsoft veröffentlicht 14 Sicherheits-Updates für September

reported by doelf, Dienstag der 13.09.2016, 23:34:31
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im September 2016 sind es 14 neue Flicken, von denen sieben kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Abgesehen von den eigenen Software-Produkten hat Microsoft auch Adobes Flash Player aktualisiert.

Insgesamt hat Microsoft diesmal 59 Probleme in der eigenen Software beseitigt, während sich der neue Flash Player um 29 Schachstellen kümmert. Mit 13 Sicherheitslücken ist Microsoft Office diesmal die größte Baustelle vor den Webbrowsern Edge mit zwölf und Internet Explorer mit zehn Fehlern. Es folgen die Grafikkomponente und der Windows-Kernel mit jeweils fünf und Windows mit vier gefährlichen Bugs. Im Exchange Server wurden drei und in der PDF-Bibliothek zwei Probleme beseitigt. Je eine Lücke wurde in Silverlight, dem Sperrbildschirm von Windows, dem sicheren Windows-Kernelmodus, dem Server Message Block (SMB) und der OLE-Automatisierung für VBScript-Skriptmodule geflickt.

Was Edge betrifft, hält Microsoft die Ausnutzung von fünf Speicherbeschädigungen, eine davon im Skriptmodul, und drei Offenlegungen von Information für wahrscheinlich. Beim Internet Explorer trifft dies auf eine Speicherbeschädigung im Skriptmodul, eine Erhöhung von Berechtigungen und ein Datenleck zu. Die Schwachstellen in Office stellen ein geringeres Risiko dar, hier hält Microsoft einen Angriff für weniger wahrscheinlich bzw. unwahrscheinlich. Auch zwei Rechteausweitungen in der Grafikkomponente, aber keiner der Kernel-Fehler, stellen attraktive Ziele für Angreifer dar. Allerdings wurde keiner dieser Fehler öffentlich gemeldet oder bereits angegriffen.

Zwei Schwachstellen in Windows wurden öffentlich gemeldet und bei einem Datenleck ist die Ausnutzung wahrscheinlich. Die drei Fehler im Exchange Server wurden noch nicht öffentlich gemeldet und sollen auch kein leichtes Angriffsziel abgeben. Auch die beiden Datenlecks in der PDF-Bibliothek konnte Microsoft intern behandeln, dennoch ist hier das Risiko baldiger Angriffe hoch. Die Remote-Code-Ausführungen über Silverlight und SMB wird wahrscheinlich niemand nutzen, gleiches gilt für die Rechteausweitung beim Sperrbildschirm und das Informationsleck im sicheren Windows-Kernelmodus. Bei der OLE-Automatisierung für VBScript-Skriptmodule hält Microsoft den Abgriff von Daten für weniger wahrscheinlich.
 
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Adobe stopft 29 Sicherheitslücken im Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 13.09.2016, 23:28:54
Adobe hat heute 29 Sicherheitslücken in seinem Flash Player geschlossen. Die Fehler sind größtenteils kritischer Natur und ermöglichen das Einschleusen von Schadprogrammen, weshalb ein zeitnahes Update anzuraten ist. Glücklicherweise wird diesmal noch keine der Schwachstellen aktiv angegriffen.

Für Nutzer des Flash Players unter Windows, Mac OS X, Linux und ChromeOS hat Adobe die höchste Prioritätsstufe 1 ausgerufen, gleiches gilt für die in Google Chrome, den Internet Explorer 11 und Microsoft Edge integrierten Versionen. Nur Linux-Nutzer, die auf Chrome verzichten, können durchatmen, denn für sie gilt nur die moderate Prioritätsstufe 3. Beim Flash Player ermöglichen 14 Speichermanipulationen, elf Zugriffe auf bereits gelöschte Daten und ein Ganzzahlenüberlauf das Einschleusen von Schadcode. Dazu gibt es drei Fehler, mit deren Hilfe sich Sicherheitstechniken umgehen und Daten abgreifen lassen.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Firefox 49.0 verspätet sich - Final Candidate Build 3

reported by doelf, Dienstag der 13.09.2016, 10:21:23
Am heutigen Dienstag sollte eigentlich die finale Fassung des Firefox 49.0 veröffentlicht werden, doch die Freigabe der neuen Version wurde um eine Woche auf den 20. September 2016 verschoben. Stattdessen liegt seit den frühen Morgenstunden ein dritter Finalkandidat zum Download bereit.

Laut Liz Henry, die bei Mozilla für die Firefox-Veröffentlichungen verantwortlich ist, wurde der Firefox 49.0 aufgrund zweier schwerwiegender Fehler verschoben. Diese wurden im zweiten Finalkandidaten entdeckt, den Mozilla am 8. September 2016 freigegeben hatte. Das Hauptproblem, gehäufte Warnungen bezüglich langsam laufender bzw. eingefrorener Scripte, scheinen die Entwickler inzwischen im Griff zu haben. Allerdings werden die Telemetriedaten mehrerer Tage benötigt, um die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen bestätigen zu können. Das zweite Problem ist ein Absturz im Zusammenhang mit dalloc_small auf Intel-Maschinen, der aktuell noch offen ist.

Auf Henrys Liste findet sich noch ein dritter Eintrag in der Rubrik "Blockers", dieser betrifft eingebundene Giphly-Bilder auf Twitter. Diese werden nach dem ersten Klick in eingebetteter Form angezeigt und ein zweiter Klick sollte Giphly in einem eigenen Tab öffnen. Stattdessen sieht man aber nur einen leeren Tab (about:blank). Drei weitere Fehler - Probleme mit dem Widevine-Kopierschutz und mit Videos auf CNN sowie Warnungen bezüglich Webextensions - werden als ernst eingestuft, würden sich aber nicht auf die Freigabe des Firefox 49.0 auswirken. Ein Cookie-Problem auf Twitter und ein Fehler bei der Wiedergabe von Opus-8-Videos werden erst im Firefox 50.0 behoben.

Download: Firefox 49.0 Final Candidate Build 3 (32/64 Bit)
 
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HP kauft Samsungs Druckersparte für 1,05 Milliarden US-Dollar

reported by doelf, Montag der 12.09.2016, 17:33:42
HP Inc. wird sich im Geschäft mit Druckern und Kopiergeräten verstärken und die Druckersparte des Mitbewerbers Samsung übernehmen. Die Südkoreaner und der US-Konzern sind sich bereits einig. Das am heutigen Montag angekündigte Geschäft hat ein Volumen von 1,05 Milliarden US-Dollar (ca. 934,77 Millionen Euro).

HP bewertet das weltweite Kopierer-Geschäft mit einem Volumen von jährlich 55 Milliarden US-Dollar und das technische Wissen von Samsung soll dabei helfen, davon einen möglichst großen Anteil für HP zu sichern. Die Technik der Kopiergeräte habe sich seit Jahrzehnten kaum verändert, erklären die Amerikaner, sie sei veraltet, kompliziert und umfasse zu viele Teile, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Hieraus wiederum resultieren kostspielige Wartungsverträge und häufige Technikertermine zur Wartung oder Fehlerbehebung. Insgesamt sei das Produkt Kopierer für den Kunden eher eine frustrierende Angelegenheit.

Auf der anderen Seite gibt es Multifunktionsgeräte, die nicht nur als Drucker, sondern auch als Scanner, Kopierer und Faxgerät arbeiten und dabei kaum technisches Wissen oder Wartung benötigen. In diesem Sektor hat Samsung einige A3-Modelle zu bieten, deren Technik HP in seine kommenden Kopierergenerationen integrieren will. Statt mehrere Dutzend Ersatzteile gibt es dann nur noch sieben und auch in Hinblick auf die Anbindung von Mobilgeräten und der Cloud erhofft sich HP deutliche Fortschritte. Zusammen mit der Druckersparte kauft HP auch über 6.500 Patente aus dem Drucksektor und übernimmt 1.300 Entwickler und Ingenieure.

Bei diesem Geschäft handelt es sich um den größten Zukauf im Druckerbereich, den das Unternehmen HP jemals getätigt hat. Die Transaktion soll, sofern die zuständigen Behörden grünes Licht geben, binnen zwölf Monaten abgeschlossen sein. Es wurde zudem vereinbart, dass Samsung nach erfolgreichem Abschluss des Geschäfts zwischen 100 Millionen und 300 Millionen US-Dollar in HP investieren wird. Dieses Beteiligungskapital soll über den freien Markt fließen.
 
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Guide - Defekte Fernbedienung mit Klopapier reparieren

reported by doelf, Montag der 12.09.2016, 17:00:12
Wer kennt das Problem nicht: Ganz gleich ob Fernsehapparat, Blu-ray-Player oder Surround-Verstärker, moderne Geräte bieten unzählige Funktionen, die sich nur über die Fernbedienung erreichen lassen. Doch diese ist das schwächste Glied und wandert aufgrund akuter Arbeitsverweigerung oft schon nach zwei, drei Jahren in den Mülleimer. Dabei reicht zur Reparatur oftmals ein Stück Klopapier aus.

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Die guten alten Fernbedienungen hatten noch eine Unzahl kleiner Tasten, die einzeln kaputt gehen konnten. Wesentlich häufiger sorgten allerdings verschüttete Getränke oder Speisereste wie Chipskrümel für Stress, da diese die Tasten regelrecht einzementieren können. In modernen Fernbedienungen werden Silikonschaltmatten verbaut, die alle Tasten in einer durchgehenden Ebene, welche zumeist die komplette Platine bedeckt, vereinen. Solche Matten schützen die Platine, haben aber auch ihre Tücken.
 
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Marktanteile: Windows 10 erreicht knapp 23 Prozent

reported by doelf, Montag der 12.09.2016, 10:03:35
Obwohl Microsoft das kostenlose Upgrade-Angebot für die Nutzer von Windows 7 und 8.1 - zumindest offiziell - beendet hat, wächst der Marktanteil von Windows 10 beinahe ungebremst. Von Juni auf Juli 2016 hatte Microsofts aktuelles Betriebssystem um 1,99 Punkte zulegen können, von Juli auf August 2016 waren es 1,86 Punkte. Daraus ergibt sich ein Marktanteil von 22,99 Prozent.

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Windows 10 konnte seinen zweiten Platz laut Netmarketshare weiter festigen, doch Windows 7 wird für die kommenden Monate die Nummer 1 bleiben. Der Marktführer kommt derzeit auf 47,25 Prozent (+0,24) und es ist abzusehen, dass sich wieder ein zweigeteilter Markt entwickeln wird, wie wir ihn zuvor mit Windows XP und 7 hatten. Das bringt uns zum unverwüstlichen Windows XP, welches trotz seiner Ungepflegtheit noch auf 9,36 Prozent (-0,98) der weltweiten PCs läuft. Auf Rang vier folgt Windows 8.1 mit 7,92 Prozent (+0,12).

Das erste Betriebssystem, welches nicht aus Redmond stammt, sichten wir auf Platz 5: Mac OS X 10.11 (El Capitan) sichert sich zwar 4,38 Prozent des Marktes, büßt aber 0,31 Punkte ein. Auch Linux, der Aufsteiger der letzten Monate, muss einen kleinen Rückschlag verkraften: 2,11 Prozent bedeuten einen Rückgang um 0,22 Punkte. Dennoch ist dies das zweitbeste Ergebnis, welches die Pinguin-Fraktion jemals erreicht hat. Bleiben noch Windows 8 mit 1,82 Prozent (-0,27), Mac OS X 10.10 (Yosemite) mit 1,73 Prozent (-0,02) und Windows Vista mit 1,05 Prozent (-0,17).

Alle anderen Betriebssysteme bleiben deutlich unter einem Prozent. Diesen Teil der Statistik prägen ältere Macs, die sich nicht mehr auf neue Versionen von OS X aktualisieren lassen. In der Addition kommen Mac OS X 10.0 bis 10.9 auf gerade einmal 1,29 Prozent.
 
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Bankrotte Großreederei stellt Samsung und LG vor Probleme

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 23:23:54
Auf den Schiffen der südkoreanischen Großreederei Hanjin Shipping Co., die derzeit ziellos auf den sieben Weltmeeren treiben, befinden sich Waren im Wert von 16 Billionen Won (ca. 12,96 Milliarden Euro). Dummerweise musste Hanjin Shipping am ersten September Konkurs anmelden und kann sich weder Hafengebühren noch Schlepper leisten. Zudem befürchtet das Unternehmen die Beschlagnahme seiner Schiffe.

Das weltweit siebtgrößte Transportunternehmen für Containerschiffe hat einen Marktanteil von 2,9 Prozent und wird besonders stark von südkoreanischen Unternehmen wie LG und Samsung genutzt. Insgesamt soll Hanjin Shipping über 141 Schiffe verfügen, von denen 128 einsatzbereit sind. Allerdings scheint die Reederei 61 ihrer Containerschiffe von anderen Firmen gemietet zu haben. Nach Angaben der "Korea International Trade Association" hat Hanjin Shipping offene Rechnungen mit einem Volumen von 610 Milliarden Won (ca. 494 Millionen Euro).

Die Großreederei ist schon seit einiger Zeit hoffnungslos überschuldet, doch jetzt haben die Banken den Geldhahn zugedreht und damit den Konkurs herbeigeführt. Nun versuchen die Gläubiger, die Schiffe bei Einfahrt in die Häfen beschlagnahmen zu lassen, weshalb Hanjin Shipping seine Besatzungen angewiesen hat, auf offener See zu ankern. Doch das kann nicht mehr lange gut gehen, da Wasser und Nahrung knapp werden. In China und Singapur wurden bisher elf Schiffe sichergestellt, darunter auch die Hanjin Rome mit ziemlich heikler Fracht.

Die Hanjin Rome sollte nämlich Teile eines Atomkraftwerks in die Vereinigten Arabischen Emirate bringen, das dort unter Federführung der "Korea Electric Power Corp" (KEPCO) gebaut wird. Andere Schiffe transportieren Mobiltelefone, Tablets und Unterhaltungselektronik für die beiden südkoreanischen Branchengrößen Samsung und LG. Beide Firmen sind derzeit bemüht, ihre Waren von den Schiffen der Pleitereederei zu holen, doch die Rechtslage ist kompliziert. Schlimmstenfalls könnte sich die Freigabe der Waren über etliche Monate hinziehen.

Den Löwenanteil der Schulden schultert die staatliche "Korea Development Bank", die sich derzeit mit der südkoreanischen Regierung um eine Lösung bemüht. Dabei geht es keineswegs um die Rettung der Reederei, sondern lediglich um das Löschen der Waren. Südkoreas Regierung hat bereits klargestellt, für Hanjin Shipping nicht einen müden Won aus der Steuerkasse nehmen zu wollen. Ob sich die Verantwortlichen auch Gedanken über die Schiffsbesatzungen machen, denen so langsam die Vorräte ausgehen, lässt sich den internationalen Presseberichten nicht entnehmen.

Die südkoreanischen Fahrzeughersteller Hyundai und Kia scheinen indes nicht betroffen zu sein, mit Hyundai Merchant Marine steht ihnen eine konzerneigene Alternative zur Verfügung. Die Fahrzeuge für den europäischen Markt fertigen Hyundai und Kia ohnehin überwiegend vor Ort und nicht in ihrem Heimatland.
Quelle: fortune.com
 
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Raspberry Pi: Schon 10 Millionen verkauft

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 19:42:56
In weniger als drei Jahren war es der Raspberry Pi Foundation gelungen, mehr als 5 Millionen ihrer Einplatinencomputer zu verkaufen. Rund anderthalb Jahre später hat der Zähler nun die Marke von 10 Millionen überschritten. In Zeiten der großen PC-Krise trotzt diese kleine Maschine aus Wales allen Marktentwicklungen.

Nie zuvor in der Geschichte hat sich ein Computer einer britischen Firma besser verkauft. Der bisherige Spitzenreiter Amstrad konnte zwischen 1984 bis 1997, also im Laufe von 13 Jahren, nur 8 Millionen Rechner absetzen. Und im Gegensatz zu vielen anderen Elektronikprodukten wurde der Raspberry Pi nicht nur in Großbritannien ersonnen, sondern wird auch dort gebaut - im selten sonnigen Wales.

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Zur Feier des zehnmillionsten Raspberry Pi gibt es nun erstmals ein offizielles "Starter Kit". Dieses enthält:
  • einen Raspberry Pi 3 Model B
  • eine 8-GB-Micro-SD-Karte mit NOOBS
  • das offizielle Gehäuse
  • ein Netzteil mit 2,5 A
  • ein 1 m langes HDMI-Kabel
  • eine kabelgebundene USB-Tastatur
  • eine kabelgebundene optische USB-Maus
  • eine Ausgabe des Buches "Adventures in Raspberry Pi" als Foundation-Edition
Der Preis für das "Starter Kit": 99 britische Pfund plus Mehrwertsteuer.
 
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Nachzügler: Linux Mint 18 (Sarah) in der KDE-Edition

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 18:32:23
In den Geschmacksrichtungen MATE und Cinnamon gibt es Linux Mint 18 (Sarah) schon seit dem 30. Juni 2016 und die Ausgabe mit Xfce folgte am 2. August, doch erst jetzt wurde die KDE-Variante fertigstellt. Es handelt sich hierbei um eine Version mit "long term support", die bis ins Jahr 2021 mit Sicherheitsflicken versorgt wird.

Genau wie die übrigen Ausgaben von Linux Mint 18 basiert auch die KDE-Version auf Ubuntu 16.04. Die 32-Bit-Variante bootet nur im BIOS-Modus, während die 64-Bit-Variante sowohl BIOS als auch UEFI unterstützt. SecureBoot wird nicht geboten. Als Grafikserver dient Xorg 1.18, weshalb man AMDs proprietären Catalyst-Treiber (fglrx) nicht verwenden kann. Stattdessen installiert das System wahlweise die Radeon- oder AMDGPU-Treiber. Auch Grafiklösungen von NVIDIA können Probleme bereiten, hier muss man zur Not auf die Boot-Option "nomodeset" ausweichen und im Anschluss frische NVIDIA-Treiber über den Treiber-Manager installieren. Linux Mint 18 (Sarah) KDE läuft auch auf Prozessoren der Baureihen Pentium M und Celeron M, die zwar PAE beherrschen, dies aber für sich behalten. Hierzu wählt man die Boot-Option "Start Linux Mint with PAE forced".

Als Desktop-Umgebung kommt KDE Plasma 5.6 zum Einsatz und als Display-Manager wird SDDM verwendet. Standardmäßig wird der Kernel 4.4 genutzt, alternative Versionen lassen sich im überarbeiteten Update-Manager auswählen. Linux Mint 18 (Sarah) KDE verbessert die Unterstützung extrem hochauflösender Displays (HiDPI). Hierzu trägt auch bei, dass zahlreiche Mint-Apps (mintdesktop, mintsystem, mintwelcome, mintlocale, mintdrivers, mintnanny, mintstick, mint-common, mintupdate, mintbackup und mintupload) sowie der Firefox auf GTK3 migriert wurden. Gufw, ein Werkzeug, das die Konfiguration der Firewall grafisch aufbereitet, wird nun standardmäßig installiert und beliebte Anwendungen wie Steam, Spotify, Dropbox und Minecraft lassen sich ganz leicht über den Software-Manager aufspielen.

Linux Mint 18 (Sarah) KDE benötigt 2 GiB Arbeitsspeicher sowie 10 GB Festplattenplatz. Als Bildschirmauflösung werden 1.024 x 768 Pixel gefordert - wenn der PC weniger hat (z.B. einige Netbooks), kann man sich über die gehaltene ALT-Taste weiterhelfen und zu große Fenster zurechtschieben.

Download: Linux Mint 18 (Sarah) KDE
 
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Warnung erweitert: Galaxy Note 7 nicht mehr verwenden!

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 14:06:51
Am 2. September 2016, dem Tag der geplanten Markteinführung in Europa, hatte Samsung einen Auslieferungs- und Verkaufsstopp für sein neues Top-Phablet Galaxy Note 7 verhängt. Schuld sind Akkus, die in Brand geraten bzw. explodieren können. Nun steht fest: Nicht nur beim Laden der Akkus, sondern auch im normalen Betrieb stellt das Galaxy Note 7 eine Gefahr dar.

Die Verbraucherschutzbehörde U.S Consumer Product Safety Commission (CPSC) rät allen Käufern, ihr Galaxy Note 7 herunterzufahren und das Gerät nicht mehr zu verwenden und es auf keinen Fall ans Ladekabel zu hängen. Ansonsten könne es zu einem Brand der Litium-Ionen-Batterie kommen, der zu Sachschäden oder Verletzungen führen kann:
"This consumer warning is based on recent reports involving lithium-ion batteries in certain Note7 devices that have resulted in fires. These incidents have occurred while charging and during normal use, which has led us to call for consumers to power down their Note7s."
Die Phablets hätten sowohl am Ladekabel als auch im normalen Betrieb Feuer gefangen, wodurch sich das Verletzungsrisiko beträchtlich erhöht. Derzeit arbeite man zusammen mit Samsung an einer Lösung für betroffene Kunden. Samsung selbst spricht in Hinblick auf die Häufigkeit solcher Vorfälle von einer geringen Zahl, in seiner ersten Stellungnahme hatte das Unternehmen die Zahl 35 genannt. Da Samsung dieses Modell erst seit ein paar Wochen in wenigen Ländern verkauft und sich Batterieprobleme oft erst nach Monaten oder gar Jahren bemerkbar machen, muss man von einem ernstzunehmenden Problem ausgehen.
Quelle: www.cpsc.gov
 
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Opera 39.0.2256.71 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 11.09.2016, 11:53:29
Die norwegische Browser-Schmiede Opera hat ein zweites Bug-Fix-Update für ihren Internetbrowser Opera 39 veröffentlicht. Bei Opera 39.0.2256.71 findet sich Chromium 52.0.2743.116 als Unterbau, darüber hinaus wurden acht Fehler korrigiert und sechs Änderungen vorgenommen.

In Verbindung mit dem VPN-Dienst wurden die Übersetzungen vervollständigt und vier Korrekturen vorgenommen. So meldete der VPN-Client keinen Fehler, wenn die Verbindung zum API-Server scheitert. Drei weitere VPN-Probleme betreffen nur Mac OS X: Dort wurde die aktuelle Landesflagge bei der Auswahl des VPN-Standorts dunkel, der Hinweis auf das unlimitierte Datenvolumen wurde in einigen Sprachen abgeschnitten und bestimmte Zeichenketten über FTP konnten den VPN-Dialog deaktivieren. Behoben wurde auch ein Absturz unter Mac OS X, welcher auftrat, wenn man das Menü öffnen wollte, während alle Tabs geschlossen sind. Zudem wurde das Browser-Fenster bei einem Doppelklick auf die Werkzeugleisten minimiert.

Das Schließen von Touch-Bubbles konnte Opera einfrieren lassen und unter Linux wurden Hinweise, welche über das Hauptfenster hinausgehen, abgeschnitten. Diese Fehler wurden ebenso behoben wie ein Absturz beim Auslesen der Proxy-Server sowie einige Anfragen, welche sich beim Programmstart am Proxy vorbeigeschlichen haben. Der Header für die Autorisierung des SE-Proxy wird für HTTPS nicht mehr offengelegt und die Zertifikate einiger Virenschutzprogramme wurden in die Whitelist aufgenommen. Wird ein eigener User-Agent-Postfix genutzt, speichert Opera diesen nun in der Registrierungsdatei.

Download:
 
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Chrome 53.0.2785.101 für Windows, Mac OS X und Linux

reported by doelf, Donnerstag der 08.09.2016, 22:23:01
Mit dem ersten Update für Chrome 53 behebt Google zahlreiche Probleme in den Bereichen Darstellung und Touch-Bedienung. Auch einige Fehler in der Programmlogik sowie ein Absturz im SPDY Proxy wurden korrigiert. Unter Windows musste DXGI_FORMAT_NV12 (DXGI = DirectX Graphics Infrastructure) für Grafikkarten von AMD aufgrund eines Treiberkonflikts deaktiviert werden.

Erste Rückmeldungen von Nutzern beklagen eine zu kleine Schrift in der Adresszeile sowie eine Inkompatibilität mit Microsofts "Enhanced Mitigation Experience Toolkit" (EMET). EMET soll die Sicherheit des Rechners verbessern und dafür typische Exploits abfangen. Hierzu nutzt EMET mehrere Techniken wie beispielsweise das "Export Address Table Access Filtering" (EAF). Wird EAF auf Chrome 53.0.2785.101 angewendet, bricht EMET das Programm ab.

Download:
 
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LibreOffice 5.2.2 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Donnerstag der 08.09.2016, 21:48:30
Das finale LibreOffice 5.2.1 ist noch nicht ganz trocken, da liegt auch schon der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.2 im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers zum Download bereit. Für Windows und Mac OS X gibt es bisher nur die Geschmacksrichtung 64 Bit, während Linux-Nutzer die Wahl zwischen 32 und 64 Bit haben.

Da es sich bisher noch um einen Pre-Release ohne offizielle Freigabe handelt, fehlen die Ankündigung und die dazugehörigen Versionsinformationen. Die Veröffentlichung des fertigen LibreOffice 5.2.2 ist für die Woche vom 26. September bis zum 2. Oktober 2016 geplant. Eine Woche früher soll noch ein zweiter Release Candidate erscheinen.

Download: LibreOffice 5.2.2 RC 1 (Pre-Release)
 
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LibreOffice 5.2.1 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 08.09.2016, 21:37:50
Mit ein paar Tagen Verspätung liegt das erste Bug-Fix-Update für LibreOffice 5.2 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Die finale Fassung von LibreOffice 5.2.1 ist Bit für Bit identisch mit dem bereits Ende August freigegebenen zweiten Veröffentlichungskandidaten. Wer diesen bereits installiert hat, muss die Installationsdateien nicht erneut herunterladen.

Im Vergleich zur finalen Ausgabe 5.2 wurden 105 Fehler korrigiert, darunter zehn Programmabstürze. Aktuell bietet LibreOffice 5.2 zwar die neuesten Funktionen, für den Produktiveinsatz ist hingegen die ausgereifte Version 5.1.5 zu empfehlen. LibreOffice 5.1.5 markiert die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden. Bis dahin dürfte die Entwicklungsschiene 5.2 deutliche Fortschritte in Hinblick auf ihre Stabilität und Zuverlässigkeit gemacht haben.

Download: LibreOffice 5.2.1
 
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Fast fertig: Firefox 49.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Donnerstag der 08.09.2016, 20:56:06
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 49.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen zweiten Finalkandidaten. Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Final Candidate Build 2 (32/64 Bit)
 
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Kolumne: Datenprassen für die Wirtschaft 4.0

reported by doelf, Mittwoch der 07.09.2016, 15:07:10
Anlässlich des zweijährigen Jubiläums der digitalen Agenda hatte das Berliner Dreigestirn Sigmar Gabriel (Bundeswirtschaftswichtel, SPD), Thomas de Maizière (Bundeskameramann, CDU) und Alexander Dobrindt (Bundesverkehrsexperte, CSU) gestern einen Sonderauftritt beim Netzpolitischen Forum des eco (Verband der Internetwirtschaft e.V.). Das Haus war ausverkauft und man, was haben die gelacht!

Gabriel feierte sich schon eingangs für den "Haftungsausschluss für WLAN-Anbieter" - ein echter Brüller, denn ein echter Haftungsausschluss findet sich gar nicht im zugehörigen Gesetzestext. Dann spielte der SPD-Mann einen unerfahrenen PR-Berater mit lockerem Mittelfinger. In dieser Rolle riet er der IT-Branche zu mehr Geschick beim der Verwendung von Anglizismen: "Cloud hört sich schon so an wie Stehlen". Was für ein trefflicher Seitenhieb auf die Briten! Auf der einen Seite treten sie einfach aus, wann und wo immer es ihnen passt, und auf der anderen kreieren sie saublöde Schlagworte, die man als Deutscher falsch verstehen kann. Wir sind schließlich keine Mothertongueler, ein weiterer Anglizismus, der hierzulande scheiterte, da er irrtümlich für die cunnilinguale Variante des Motherfuckers gehalten wurde. Dabei geht es bei der Cloud ja nicht ums Klauen, das ist ein reiner Nebeneffekt. Es geht um die Auslagerung von lokalen IT-Arbeitsplätzen an Großunternehmen. Hätte man das Teil gleich "Jobkiller" genannt, müsste man sich jetzt nicht mit dem schlechten Image der Cloud herumschlagen.

Da musste sich de Maizière gleich dranhängen und erklärte, dass auch "Big Data" ein dümmlicher Begriff sei. "Big" klingt ja fast wie "dick" und wer will schon voll fette Daten? Nein, von "Smart Data" soll man sprechen, denn "Smart" ist voll etabliert und quasi schon das neue "Hyper". Wie üblich erreichte de Maizière mit seiner distanzierten Oberlehrerattitüde nur ein paar müde Smilies, was nicht nur daran lag, dass er mit der kumpelhaften Rampensau Gabriel nicht mithalten kann. Unser Bundeskameramann hatte schlicht und einfach bei Wolfgang Heuring geklaut, der diese Umbenennung schon vor anderthalb Jahren bei Siemens vorgetragen hatte. Mit der Floskel "Eine gute Datenpolitik schafft einen angemessenen Ausgleich zwischen dem Schutz personenbezogener Daten und den Chancen der Digitalisierung. Sie muss auch dem Ziel dienen, unser Leben einfacher, angenehmer und sicherer zu machen - und in diesem Sinne Wertschöpfung ermöglichen" versuchte sich de Maizière zurückzukämpfen, doch die Pointe mit der "Wertschöpfung" war einfach zu schwach und zu vorhersehbar.

Alexander Dobrindt hatte nun die unangenehme Aufgabe, das Publikum wieder zu wecken. Mit "Daten per se sind heute nichts Böses" legte Dobrindt vielversprechend los, ließ mit "sie bedeuten die Wertschöpfung der Zukunft" dann aber stark nach und lieferte mit "unser Wohlstand hängt davon ab" einen ziemlich verzweifelten Abgang. Mit dem Ruf "Datenreichtum statt Datensparsamkeit" übergab Dobrindt dann wieder an Gabriel, der die "fehlgeleitete Idee" der Datensparsamkeit zum Wirtschaftshemmnis erklärte. Mit "Datensouveränität statt Datenschutz" stellte dann auch unser Bundeswirtschaftswichtel eine schnittige Forderung, die man durchaus als smart bezeichnen kann. Schließlich bezeichnet Souverän den Inhaber der Staatsgewalt, also uns. Wenn wir nun der Souverän unserer Daten wären, brauchte es gar keinen Datenschutz zu geben! Wir könnten dann unsere Daten meistbietend an die deutsche Wirtschaft verkaufen, statt sie uns von ausländischen Internetklitschen stehlen zu lassen. Dann hätten wir endlich was von unserem Datenreichtum. Ein echter Fuchs, dieser Gabriel!

Insgesamt war der gestrige Auftritt wie das deutsche Breitbandnetz: Ausbaufähig. Während Thomas de Maizière und Sigmar Gabriel das klassische Duo aus Weißclown - gibt sich seriös und gebildet - und dummer August - haut auf die Kacke - verkörpern, wirkt Alexander Dobrindt wie das dritte Rad am Wagen. Eventuell liegt dies in seinem Ministerium begründet, das sich nicht nur um die digitale Infrastruktur, sondern auch um den Verkehr kümmern muss. Das Publikum, genervt durch Staus, Schlaglöcher, marode Brücken und den heimischen DSL-2000-Anschluss, sieht in Dobrindt die personifizierte Mangelwirtschaft und verweigert dem CSU-Mann einfach jeden Lacher. Unter den Teilnehmern des Netzpolitischen Forums herrschte große Einigkeit, dass das Dreigestirn nicht gut funktioniert. Als Lösung wurde ein Bundesminister für Digitalpolitik in den Raum gestellt, doch die drei anwesenden Bundesminister hielten dies für eine Schnapsidee. Kein Wunder, schließlich braucht man auch drei Bundesminister, um einen Router anzuschließen. Und nur beim Router hat man die freie Wahl!
 
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Fast fertig: Firefox 49.0 Final Candidate Build 1

reported by doelf, Dienstag der 06.09.2016, 22:36:03
Am kommenden Dienstag soll die finale Fassung des Firefox 49.0 veröffentlicht werden und heute gibt es vorab einen ersten Finalkandidaten. Der Firefox 49.0 kann die Inhalte in der Leseansicht vorlesen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Final Candidate Build 1 (32/64 Bit)
 
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Project Ara: Google stoppt das modulare Smartphone

reported by doelf, Montag der 05.09.2016, 13:06:22
Nach Monaten des Stillstands sollte diesen Herbst wieder Schwung in Googles Projekt Ara kommen: "Developer Edition Shipping Fall 2016" (Übersetzung: Auslieferung der Entwicklerversion im Herbst 2016) steht nach wie vor auf der Projektseite zu lesen. Doch dazu wird es nun nicht mehr kommen: Google hat die Arbeit am modularen Smartphone gestoppt.

Gegenüber Venturebeat hat ein Firmensprecher bestätigt, dass Google seine Pläne für ein modulare Smartphone nach drei Jahren Entwicklungsarbeit auf Eis gelegt hat. Einen Grund für diese Entscheidung nannte der Sprecher leider nicht. Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass Google seine Hardware-Sparte verschlanken will und Project Ara hierfür geopfert wurde. Möglicherweise wird Google die Technologie an einen seiner Hardware-Partner lizenzieren, spekulieren die Kollegen.

Project Ara war ein erster Ansatz, die Modularität eines PC auf ein Smartphone zu übertragen und damit für mehr Individualität und Nachhaltigkeit zu sorgen. So sollte es möglich sein, eine bessere Kamera nachzurüsten, von UMTS auf LTE umzusteigen oder auch einen sparsamen Prozessor mit einem besonders durchhaltestarken Akku zu kombinieren. Ein erster Marktversuch, der vor einem Jahr auf der Karibikinsel Puerto Rico hätte starten sollen, fand aufgrund von Verzögerungen bei der Entwicklung nie statt. Damals hatte Google noch erklärt, dass man den Marktversuch im Laufe des Jahres 2016 an ausgewählten Orten innerhalb der USA nachholen werde.
Quelle: venturebeat.com
 
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Last.fm: 43 Millionen Zugangsdaten im Netz

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 21:14:48
Nicht nur Dropbox wurde im Jahr 2012 gehackt, sondern auch das soziale Musiknetzwerk Last.fm, das damals noch ein Streaming-Dienst war. Und wie bei Dropbox wurde erst jetzt bekannt, dass die Hacker auch bei Last.fm mehrere Millionen von Zugangsdaten entwendet hatten. Es gibt aber zwei wesentliche Unterschiede: Last.fm wusste von dem Diebstahl und hatte die Passwörter seiner Nutzer unzureichend gesichert.

Während Dropbox die Passwörter als sichere bcrypt-Hashes gespeichert hatte, setzte Last.fm auf ungesalzene MD5-Hashes. Das war auch im Jahr 2012 schon längst nicht mehr Stand der Technik und ist nicht viel besser, als die Passwörter im Klartext zu speichern. Wie LeakedSource berichtet, konnte man dort 96 Prozent der Passwörter im Laufe von nur zwei Stunden knacken - und wir sprechen von 43.570.999!

Hier die Top 10:
  1. 123456
  2. password
  3. lastfm
  4. 123456789
  5. qwerty
  6. abc123
  7. abcdefg
  8. 12345
  9. 1234
  10. music
Zugegeben: Bei solchen Passwörtern wäre alles außer MD5 vermutlich Perlen vor die Säue gewesen, aber es geht ums Prinzip. Die gestohlenen Datensätze umfassen den Benutzernamen, die E-Mail-Adresse, das Passwort, das Datum der Anmeldung sowie ein paar interne Daten. Ein interessantes Detail datiert auf den 7. Juni 2012: An diesem Tag empfahl Last.fm seinen Benutzern, ihre Passwörter zu ändern. Als Grund gab Last.fm das Auftauchen "einiger" Passwörter im Internet an. Im weiteren Text vermutet der Betreiber, dass diese Passwörter den Nutzern per Phishing entlockt wurden.

Nun, da 43.570.999 Zugangsdaten aus dem Jahr 2012 im Internet aufgetaucht sind, dürfte diese Theorie hinfällig sein. Last.fm ist Opfer eines Hackerangriffs geworden und hatte die Passwörter seiner Nutzer völlig unzureichend gesichert. Was fehlt, ist eine entsprechend deutliche Warnung an die Benutzer sowie das Zurücksetzen aller Passwörter, die seit dem 22. Mai 2012 nicht mehr geändert worden sind. Denn seien wir mal realistisch: Wer "123456" oder "password" verwendet, ändert auch keine Passwörter!
 
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Wine 1.9.18 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 19:51:38
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Samstag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.18 ermöglicht mehrere Kernel-Treiber in einem einzelnen Prozess.

Die neue Version bringt weitere Verbesserungen für WebServices und Joysticks, auch am Direct3D-Befehlsstrom wurde wieder gearbeitet. Die Entwickler versprechen Leistungsgewinne beim "Graphics Device Interface" (GDI), welches unter Windows als Programmierschnittstelle für die Grafikausgabe an Bildschirme und Drucker verantwortlich ist. Der Umgang mit "Input Method Editors" (IMEs), wie sie für die Eingabe komplexer Zeichen aus dem asiatischen Sprachraum benötigt werden, wurde ebenfalls verbessert. In der Praxis wird man wohl am ehesten die Korrekturen, welche die Kompatibilität der Zwischenablage verbessern, bemerken. In den detaillierten Versionsinformationen finden sich darüber hinaus 26 behobene Fehler.
Quelle: www.winehq.org
 
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Pegasus auf Mac OS X: Sicherheits-Updates für El Capitan und Yosemite

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 19:33:31
Die "legale" Spyware Pegasus der auf Cyber-Kriegsführung spezialisierten Firma NSO Group kann nicht nur die Kontrolle über iOS erlangen, sondern auch Mac OS X übernehmen. Apple hat nun reagiert und zwei 0-Day-Lücken in Mac OS X El Capitan (10.11.6) und Yosemite (10.10.5) abgedichtet.

Zumindest zwei der drei 0-Day-Lücken, die Pegasus unter iOS ausnutzt, existieren auch in Mac OS X. Es handelt sich um einen Lesezugriff auf Kernel-Speicher aufgrund von unzureichenden Eingabeprüfungen sowie um eine Speichermanipulation, über die Apps beliebigen Code mit Kernel-Rechten ausführen können. Um die Schadsoftware unbemerkt beim Aufruf einer Webseite installieren zu können, bedarf es allerdings noch eines dritten Angriffsvektors. Speichermanipulationen, über die Webseiten beliebigen Code ausführen können, sind unter Mac OS X allerdings keine Seltenheit. Man muss daher von einer akuten Bedrohungslage ausgehen.

Auf iOS-Geräten nutzt die NSO Group einen solchen Fehler, um beim Aufruf einer manipulierten Webseite einen Jailbreak durchzuführen und Pegasus auf dem Mobilgerät des Opfers zu verankern. Einmal installiert, kann Pegasus auf die Kameras und Mikrofone zugreifen, Gespräche über verschlüsselte Dienste wie WhatsApp und Viber mitschneiden, Chats und Mitteilungen abfangen sowie die Standorte des Benutzers aufzeichnen. Nach Einschätzung der Sicherheitsexperten von Citizen Lab und Lookout Security handelt es sich um den ersten Fund einer Spionage-Software, die per 0-Day-Exploits einen erfolgreichen Jailbreak durchführt.

Pegasus war aufgeflogen, als die Vereinigten Arabischen Emirate die Spyware gegen Menschenrechtsaktivisten eingesetzt hatten. Ziel des Angriffs war Ahmed Mansoor, Träger des "Martin Ennals Award" für Menschenrechte. Mansoor empfing zwischen dem 10. und 11. August 2016 eine SMS, die Informationen über die Anwendung von Folter gegen Gefangene in den Haftanstalten der Vereinigten Arabischen Emirate versprach. Die SMS enthielt eine URL, welche der Menschenrechtler nicht anklickte, sondern zur Prüfung an Citizen Lab weiterleitete. Dort stellte man schnell fest, dass der Link zu einer Exploit-Maschinerie der NSO Group gehörte.

Download:
 
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CDBurnerXP 4.5.7.6321 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 16:11:11
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.7.6321 bringt drei Neuerungen.

Neu hinzugekommen sind Tastaturbefehle zur Bedienung des integrierten Audio-Players (Play/Pause und Stopp) sowie die Spielzeit von Audiodateien beim Cover-Ausdruck. Zudem ist es nun eingeschränkt möglich, MDS-Abbilder auf CD zu brennen. Beim MDS-Format handelt es sich um Binärdateien, die neben den eigentlichen Daten auch Informationen über die Organisation derselben auf einem optischen Datenträger enthalten. Dabei geht es um Header, Spuren, Layer sowie das Urheberrecht und damit verbundene Schutzmaßnahmen.

Download: CDBurnerXP 4.5.7.6321
 
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Chrome 53.0.2785.89 für Windows und Mac OS X, Chrome 53.0.2785.92 für Linux

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 15:03:36
Bereits zum Monatswechsel hatte Google seinen Internetbrowser Chrome für Windows und Mac OS X auf die Version 53.0.2785.89 aktualisiert, für Linux wurde zeitgleich Chrome 53.0.2785.92 bereitgestellt. Die neuen Versionen bringen einige Verbesserungen und stopfen 33 Sicherheitslücken, wobei zwanzig Schwachstellen von externen Experten gemeldet wurden.

Von 13 der extern gefundenen Schwachstellen geht eine hohe Gefahr aus, sechs stellen ein mittleres Risiko dar und die letzte ist vergleichsweise harmlos. Für die Entdeckung zweier universeller XSS-Lücken in der Rendering-Engine Blink und eine Skript-Injektion in Erweiterungen zahlt Google jeweils 7.500 US-Dollar. Der Zugriff auf zwei bereits gelöschte Objekte in Blink und PDFium sowie ein Heap-Überlauf in PDFium sind Google immerhin 5.000 US-Dollar pro Fehler wert. In vier Fällen wurde über den Finderlohn noch nicht entschieden, die übrigen Entdeckungen werden mit 500 bis 3.500 US-Dollar vergütet.

Ab der Version 53 blockiert Chrome weitere Flash-Inhalte. Schon vor einem Jahr hatte Chrome 42 das Ende von Flash eingeläutet und Videoinhalte sowie Werbung nur dann geladen, wenn sich diese im Fokus des Betrachters befanden. Am Rand platzierte Flash-Inhalte müssen seither manuell per Klick gestartet werden. Inzwischen wird Flash in 90 Prozent aller Anwendungsfälle für Tracking-Funktionen verwendet und genau hier zieht Chrome 53 den Stecker. Ab Chrome 55, welches für Dezember geplant ist, wird HTML5 das proprietäre Flash endgültig ersetzen. Nur Webseiten, die keine Alternative zu Flash anbieten, werden dieses nach Zustimmung des Benutzer dann noch verwenden dürfen. Oder anders formuliert: Wer heute noch mit Flash arbeitet, sollte sich zeitnah um eine Umschulung bemühen.

Download:
 
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Neu zum Ausprobieren: Firefox 49.0 Beta 10

reported by doelf, Sonntag der 04.09.2016, 10:39:03
Für alle, denen der aktuelle Firefox 48.0.2 schon zu alt ist, liegt die zehnte Beta-Ausgabe der Version 49.0 zum Download bereit. In der Leseansicht kann man sich die Inhalte nun auch vorlesen lassen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Beta 10
 
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Apache OpenOffice: Projektleiter denkt über Einstellung nach

reported by doelf, Freitag der 02.09.2016, 13:58:54
Dennis Hamilton, der Vorsitzende des Apache OpenOffice Project Management Committee (PMC), denkt über das Ende der offenen Bürosoftware nach. Laut Hamilton gibt es seitens Apache massive Sicherheitsbedenken, da OpenOffice kaum noch Updates erhalte. Eine vernünftige Produktpflege sei mit einem halben Dutzend Entwickler allerdings auch nicht realisierbar.

Eigentlich wollte OpenOffice unter der Regie von Apache die Sicherheit und zeitnahe Fehlerkorrekturen in den Vordergrund stellen, doch die neuste Version 4.1.2 datiert auf den 28. Oktober 2015 und ist fast ein Jahr alt. Das seit dem Jahr 2011 abgespaltene LibreOffice hat inzwischen die Version 5.2.0 erreicht und dort wurden im Laufe der vergangenen Monate auch etliche Sicherheitslücken bereinigt. Bei OpenOffice wird hingegen nur die Not verwaltet und es sind nicht einmal ausreichende Ressourcen vorhanden, um regelmäßig neue Builds erstellen zu können.

Apache ist sich dieser Probleme bewusst und hat Hamilton beauftragt, nach Lösungen zu suchen. Statt vierteljährlich muss Hamilton nun einmal im Monat über seine Fortschritte berichten. Als eine mögliche und nicht ganz unwahrscheinliche Option hat Hamilton nun die Einstellung von OpenOffice ins Spiel gebracht. Ein solches Gedankenspiel könne sich zwar als selbsterfüllende Prophezeiung erweisen, dennoch sieht er den Zeitpunkt gekommen, um über einen geordneten Rückzug nachzudenken. Im weiteren Verlauf des Beitrags führt der Vorsitzende alle notwendigen Schritte für das Ende des Projektes auf, nennt aber keine Alternativen zum drohenden Aus.

Tatsächlich treibt das Projekt schon seit dem Jahr 2009 mit dem Bauch oben. Damals hatte Oracle den OpenOffice-Besitzer Sun gekauft, ohne konkrete Pläne für die Zukunft der Bürosoftware zu haben. Deren kommerzielle Variante wurde im April 2011 eingestellt, während Oracle das kostenlose OpenOffice.org im Juni 2011 an die Apache Software Foundation übergab. Viele Entwickler hatten zu diesem Zeitpunkt schon lange die Nase voll und sich dem Fork LibreOffice angeschlossen. Doch statt neuer Versionen gab es unter Apaches Regie zunächst nur Arbeit hinter den Kulissen, schließlich musste das Projekt an die Apache-Lizenz angepasst werden. Nach Abschluss dieser Formalitäten war der Zug nicht nur abgefahren, sondern auch das Gleisbett verschwunden.
Quelle: lwn.net
 
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Explosionsgefahr: Samsung verhängt Verkaufsstopp für Galaxy Note 7

reported by doelf, Freitag der 02.09.2016, 13:01:24
Eigentlich wollte Samsung das Galaxy Note 7 heute in den Handel bringen, doch stattdessen verhängte das Unternehmen einen weltweiten Auslieferungsstopp und ruft alle bereits verschickten Geräte zurück. Als Grund nennen die Südkoreaner Berichte über fehlerhafte Batterien. Bisher sollen 35 Akkus in Brand geraten bzw. explodiert sein.

Im Interesse ihrer Sicherheit sollen Kunden bereits gelieferte Geräte zurückschicken, auch der Handel wurde über den Auslieferungsstopp informiert. Momentan versuchen Samsung und seine Zulieferer, die Ursache für die überhitzenden Akkus zu klären und die betroffenen Chargen zu identifizieren. Nach Abschluss dieser Untersuchungen will der Hersteller neue Geräte an seine Kunden verschicken, dies kann aber noch ein paar Wochen dauern. Auch wenn Samsung derzeit noch am Galaxy Note 7 festhält, wird dieses Phablet mit einer deutlichen Verspätung und einem gehörigen Imageproblem an den Start gehen. Der Verkaufsstopp dürfte auch Auswirkungen auf Samsungs Quartalszahlen haben, denn das Galaxy Note 7 sollte eine wichtiges Zugpferd im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft sein.
 
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Gehackt: Dropbox setzt Passwörter zurück

reported by doelf, Freitag der 02.09.2016, 10:44:26
Im Jahr 2012 wurden beim Filehosting-Dienst Dropbox die Zugangsdaten von 68 Millionen Kunden entwendet. Das Unternehmen hatte davon nichts bemerkt und ist erst vor zwei Wochen über diesen Datendiebstahl gestolpert, als die Zugangsdaten im Internet auftauchten. Laut Dropbox sind die Zugangsdaten echt, man habe bisher aber keine Anzeichen für einen Missbrauch feststellen können.

Glücklicherweise liegen die Passwörter nicht im Klartext vor, sondern lediglich als bcrypt-Hashes, die als recht sicher gelten. Auf der anderen Seite hatten die Datendiebe vier Jahre Zeit, um die Verschlüsselung zu knacken. Dropbox hat daher alle Passwörter zurückgesetzt, die seit Mitte 2012 nicht mehr geändert wurden. Wie immer gilt: Wer sein Passwort in Kombination mit dem selben Benutzernamen auch für andere Dienste verwendet hat, sollte umgehend tätig werden und die Passwörter für die anderen Dienste ebenfalls austauschen. Auf welche Weise die Benutzerdaten vor vier Jahren gestohlen wurden, ist indes noch völlig unklar.
 
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Ab-In-Den-Urlaub.de und Billigfluege.de sind insolvent

reported by doelf, Freitag der 02.09.2016, 10:19:22
Im August, zur Hauptreisezeit, war es ruhig um die Finanzprobleme der Unister-Gruppe geworden, doch gestern mussten auch die ab-in-den-urlaub.de Betriebsgesellschaft mbH sowie die RMK billigfluege.de GmbH beim Amtsgericht Leipzig Anträge auf die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens stellen. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde abermals Prof. Dr. Lucas F. Flöther, der sich auch um die anderen Unister-Unternehmen kümmert, bestellt.

Wir blicken zurück: "Vom Start-Up zum Web-Giganten" - und dann zum Trümmerhaufen? Nach dem Flugzeugabsturz, der Firmengründer und Geschäftsführer Thomas Wagner und Mitgesellschafter Oliver Schilling in den Tod gerissen hatte, bricht eine der größten Internetfirmen Deutschlands in sich zusammen. Zunächst ging am 18. Juli 2016, einem Montag, die Dachgesellschaft Unister Holding GmbH in eine freiwillige Insolvenz. Im Laufe der Woche folgten dann die drei Firmen Unister GmbH, U-DEALS GmbH und Urlaubstours GmbH sowie die Unister Travel Betriebsgesellschaft, zu der auch die Online-Reisebüros Ab-In-Den-Urlaub.de, Fluege.de, Hotelreservierung.de und Reisen.de gehören. Am Freitag, den 22. Juli 2016, waren dann auch die Unister Factory GmbH sowie die CS24-Call Support 24 GmbH zahlungsunfähig, wobei Letztere im Bereich Fulfillment für die anderen Unister-Töchter tätig ist.

In den folgenden Wochen mussten auch die Indigo Reisen GmbH (Reisebüro), die BookaHotel GmbH (Hotelvermittlung), die Flug.de Flugreisen GmbH (Flugvermittlung), die PortalService GmbH (Vertrieb und Verwaltung), die Unister Asset Management GmbH (Wertpapierhandel), die Travel Viva GmbH (Finanzdienstleistungen), die Opernpark-Center GmbH (Betreiber des Opernpark-Centers), die Unister Investment GmbH (Verwaltung), die Schilling Invest GmbH (Reinigungsdienstleistungen) und die HolidayReporter GmbH (Hotel- und Reisebewertungssysteme) in die Insolvenz gehen. Gestern folgten nun die Gesellschaften, welche die beiden Portale Ab-In-Den-Urlaub.de und Billigfluege.de betreiben. Laut Insolvenzverwalter Prof. Dr. Lucas F. Flöther sollen die Buchungen der Kunden erfüllt und der Betrieb der Portale aufrechterhalten werden. Zudem sieht der Insolvenzverwalter gute Chancen für ein Fortbestehen des Unternehmens. Bereits am 19. August 2016 vermeldete Flöther, dass rund zwanzig Investoren Interesse an Unister bzw. an Teilen des Unternehmens bekundet hätten.

Bleibt noch ein Punkt: Die Gutscheine. Um seine Angebote attraktiver zu machen, setzt Unister massiv auf Gutscheine. Diese "Geld-zurück-Gutscheine" können nur auf zukünftige Reisen eingelöst werden und sind an Mindestbuchungswerte gebunden. Zudem handelt es sich nicht um einen Rabatt, sondern um eine Rückvergütung. Man muss die Reise bei Einlösung eines Gutscheins voll bezahlen und bekommt die Rückvergütung innerhalb von 45 Tagen ab dem Anreisetag überwiesen. Zumindest in der Theorie, denn in der Praxis hatte Unister dauerhaft mit technischen Pannen zu kämpfen. Gutscheine aus der Zeit vor der Insolvenz wird man vermutlich nicht mehr einlösen können. Gutscheine, die nach dem Insolvenzantrag ausgestellt wurden, bleiben vorerst gültig. Wird Unister komplett oder in Teilen verkauft, müssen die jeweiligen Käufer diese Gutscheine allerdings nicht akzeptieren. Wer Reisen über Unister bucht, sollte den Wert etwaiger Gutscheine also lieber ausblenden.
 
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Thunderbird 45.3 behebt drei Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 01.09.2016, 17:34:25
Seit ein paar Tagen liegt die Version 45.3 des E-Mail-Clients Thunderbird zum Download bereit. Dieses Update behebt drei Fehler und soll auch Sicherheitslücken schließen. Leider wurden die Sicherheitshinweise noch nicht aktualisiert, so dass wir noch keine Details bezüglich der ausgemerzten Schwachstellen nennen können.

Betrachten wir also die nicht sicherheitsrelevanten Änderungen: Da wäre zunächst ein Fehler bei der Verarbeitung bestimmter Mitteilungen, der die Zusammenfassung in der Entwurfsdatenbank verfälschen kann. Wurde eine empfangene Nachricht mit der Option "Als neu bearbeiten" geöffnet, wurde irrtümlich der Absender der ursprünglichen E-Mail als Autor eingetragen. Der dritte Fehler betrifft die Empfangsbestätigung (Disposition-Notification-To), welche im mail.compose.other.header nicht genutzt werden konnte.

Download: Thunderbird 45.3
 
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Intel stellt Kaby Lake vor: Kaum Neues aus Core-Hausen

reported by doelf, Mittwoch der 31.08.2016, 16:12:50
Tick. Tock. Ein Tick steht bei Intel für eine neue Fertigungstechnik, ein "Tock" für einen Architekturwechsel. Der Mitte 2013 eingeführte Haswell markierte eine neue Architektur, welche der Broadwell von 22 auf 14 nm schrumpfte. Skylake brachte vor einem Jahr dann wieder eine neue Architektur und Kaby Lake bringt jetzt herzlich wenig.

Geht es nach Intels Tick-Tock-Logik, hätte Kaby Lake, nach offizieller Zählung die siebte Core-Generation, einen neuen Fertigungsprozess einführen müssen. Und das ist nach Intels Ansicht auch geschehen, wenn auch nicht in gewohnter Form. Hatten frühere Ticks feinere Strukturen gebracht, bleibt es diesmal bei 14 nm. Dennoch will Intel den von Broadwell und Skylake bekannten Fertigungsprozess weiterentwickelt haben und spricht nun von "14nm+". Optimierungen des Fertigungsprozesses hatte es schon früher gegeben, nur wurden sie selten an die große Glocke gehängt. Abgesehen von leicht höheren Taktraten darf man von den Rechenkernen also keine Fortschritte erwarten. Übrigens: Im TDP-Bereich oberhalb von 15 Watt soll es mit Coffee Lake im kommenden Jahr dann noch eine vierte 14-nm-Generation geben. Das Mooresche Gesetz können wir wohl endgültig abheften und zu den Akten legen.

Kaby Lake startet mit der für Tablets gedachten Y-Serie (zwei Kerne, vier Threads, 4,5 Watt TDP) sowie der U-Serie (zwei Kerne, vier Threads, 15 Watt TDP) für Ultrabooks. Deren Grafikeinheiten HD 615 und HD 620 basieren ebenfalls noch auf der Skylake-Architektur, lediglich die Videoeigenschaften hat Intel etwas aufgebohrt. Die neue Video-Engine kann VP9-Inhalte (8 oder 10 Bit) komplett in der Hardware dekodieren und mit 8 Bit Farbtiefe auch transkodieren. Zudem wurde die Unterstützung von HEVC (De- und Encoding) auf 4K-Auflösung, 10 Bit Farbtiefe sowie 60 Hertz erweitert. Auf dem internen Bildschirm wird auch das von Netflix für 4K-Videos geforderte DRM unterstützt, nicht aber über den HDMI-Anschluss, welcher beim Versionsstand 1.4 verharrt. Im kommenden Jahr sollen dann auch 4K-Streams von Sony auf den neuen Prozessoren laufen.

Das Fehlen von HDMI 2.0 samt HDCP 2.2 bleibt aber nicht die einzige Kröte, die man bei Kaby Lake schlucken muss: Auch USB 3.1 glänzt mir Abwesenheit. Spürbare Vorteile in Hinblick auf Stromverbrauch bzw. Akkulaufzeit darf man nur beim Abspielen oder Umwandeln bestimmter Videoinhalte erwarten, gleiches gilt für die Arbeitsgeschwindigkeit. Den Takt der x86-Kerne hat Intel insbesondere dann gesteigert, wenn nur ein Thread benötigt wird. Und ob dieser von Geräten, die oftmals mit passiver Kühlung arbeiten, über einen längeren Zeitraum gehalten wird, darf bezweifelt werden. Insgesamt bietet Kaby Lake zu wenig Neuerungen und die leistungsstärkeren Varianten mit vier Kernen werden sowieso erst 2017 in den Handel kommen. Man darf also gespannt sein, ob AMDs Zen diese Schwächephase des Marktführers wird nutzen können.
 
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Steuernachzahlung: Apple sieht eine Geschichte voller Missverständnisse

reported by doelf, Mittwoch der 31.08.2016, 09:42:45
Apple-Chef Tim Cook hat einen offenen Brief an die Kunden seines Unternehmens gerichtet. Darin erklärt er das große Unrecht, welches dem innovativen und weltweit für seiner Fairness bekannten Unternehmen derzeit in Europa widerfährt. Dass Apple so viel Geld auf der hohen Kante hat, liegt nämlich keinesfalls daran, dass sich die Firma vor Steuerzahlungen drückt, sondern einzig an der hohen Qualität seiner tollen Produkte, die die Kunden so sehr lieben.

Cook lamentiert, dass Apple vor 36 Jahren seine erste europäische Geschäftsstelle im strukturschwachen Cork errichtet und dort 60 Arbeitsplätze geschaffen habe. Das klingt, als sei Apple der große Retter Irlands gewesen, doch tatsächlich suchte das junge Unternehmen einen englischsprachigen Standort, an dem Steuersatz, Mieten und Löhne möglichst niedrig waren. Es ging Apple nicht um den Aufbau Irlands, sondern schlicht und einfach um die eigenen Wachstumsperspektiven. Und daran ist nichts verwerflich, solange man bei den Fakten bleibt. Diese Rechnung ist aufgegangen, denn mittlerweile arbeiten in Irland 6.000 Angestellte für den Weltkonzern Apple. In ganz Europa habe Apple 1,5 Millionen Arbeitsplätze geschaffen. Wer will, kann zwischen den Zeilen lesen, dass diese aufgrund der - aus Cooks Perspektive - unfairen Behandlung durch die Europäische Kommission in Gefahr sind. Im weiteren Verlauf des Briefes wird er etwas klarer und schreibt von einem schädlichen Effekt für "die Investitionen und Schaffung von Arbeitsplätzen in Europa", bezieht sich dabei allerdings nicht nur auf Apple. Zudem würden sich viele kleine und mittelgroße Unternehmen auf Apple verlassen, was wiederum eine Abhängigkeit dieser Firmen impliziert.

Aufgrund von "innovativen Produkten, die unseren Kunden Freude machen", sei Apple zum größten Steuerzahler in Irland, zum größten Steuerzahler in den USA und zum weltweit größten Steuerzahler geworden. Cook erklärt allerdings nicht, woran sich diese Superlative bemessen oder wie viel Steuer Apple in welchen Ländern tatsächlich bezahlt. Apples Chef bestreitet allerdings vehement, dass es eine Sonderbehandlung Apples durch Irland gegeben habe. Stattdessen versuche die Europäische Kommission, "die Geschichte von Apple in Europa umzuschreiben, die irischen Steuergesetze zu ignorieren und dadurch das internationale Steuersystem zu kippen". Dies hätte "verheerende Folgen für die Souveränität der EU Mitgliedsstaaten" und die "Rechtssicherheit in Europa". Dass die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union ein Regelwerk vereinbart haben, welches unfaire Steuervorteile sowie die Bevorzugung bestimmter Unternehmen zum Nachteil ihrer Mitbewerber verbietet, lässt Cook völlig außer Acht. Ebenso ignoriert er, dass die irische Regierung die erhobenen Vorwürfe im Laufe der zweijährigen Ermittlungen nicht entkräften konnte. Apple sei jedenfalls zuversichtlich, "dass die Anordnung der Kommission aufgehoben wird".

Wie ist nun die tatsächliche Gesetzeslage? Der Artikel 107 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union verbietet ausdrücklich wettbewerbsverfälschende Beihilfen an Unternehmen oder Produktionszweige, wenn diese den Handel zwischen den EU-Mitgliedstaaten beeinträchtigen. Ausnahmen hiervon sind möglich, müssen aber von der Europäischen Kommission als Subvention genehmigt werden. Dies ist im Fall Apples aber nicht geschehen, zudem hätte eine solche Subvention aufgrund Apples wirtschaftlicher Lage niemands gewährt werden dürfen. Eine weitere Ausnahme stellt die De-minimis-Regelung dar, welche - eine kleine Überraschung für Europagegner - zum Bürokratieabbau dient. Die De-minimis-Regelung legt Bagatellgrenzen fest, unter denen die Staaten nach eigenem Wissen und Gewissen subventionieren dürfen. Diese Grenze liegt für Unternehmen wie Apple bei 200.000 Euro für das laufende und die letzten zwei Kalenderjahre. Ein kurzer Faktencheck: Apple ist nicht förderfähig, da das Unternehmen sehr hohe Gewinne eingefahren hat. Es gab keine Ausnahmegenehmigung seitens der Europäischen Union. Die irische Regierung konnte Apples Steuerkonstrukt und die aufgrund dessen veranschlagten Steuern nicht erklären.

Doch statt Aufklärung zu leisten, wirft Apple weitere Nebelbomben: Laut Cook ist das Thema Steuer bei multinationalen Unternehmen wie Apple "eine komplexe Angelegenheit". Das klingt erst einmal negativ, doch Steuerberater empfehlen bei hohen Gewinnen explizit den Aufbau multinationaler Konstrukte, da diese große Möglichkeiten zur Steuerreduzierung bzw. zur Steuervermeidung bieten. Cook präsentiert sein letztes Ass als fundamentales Prinzip: "Der Gewinn einer Firma sollte in dem Land versteuert werden, in dem der Gewinn geschaffen wird". Und geschaffen werde Apples Gewinn durch die Forschung und Entwicklung, welche in Kalifornien stattfindet. Soll heißen: Wenn überhaupt, dann muss Apple nur in den USA Steuern zahlen. Dass Apple seine Geräte in China fertigen lässt, diese dann nach Europa transportiert und hier verkauft, scheint für Cook aus steuerlicher Sicht völlig unbedeutend zu sein. Dies sollte die USA aufhorchen lassen, schließlich hortet Apple einen Großteil seiner Barreserven, die sich zum Abschluss des letzten Quartals auf 231,5 Milliarden US-Dollar beliefen, auf ausländischen Konten. Würde Apple diese Gewinne tatsächlich in die USA bringen, würden dort nämlich Steuern fällig.

Wenn man gehässig wäre... Ach, warum eigentlich nicht: Lassen wir den Unsinn mit dem Konjunktiv und seinen wir ganz einfach mal gehässig: Statt die Vorwürfe der Europäischen Kommission zu entkräften und ein paar knackige Zahlen auf den Tisch zu knallen, ergeht sich Tim Cook im branchenüblichen Blabla multinationaler Unternehmen, deren Steuertricksereien aufgeflogen sind. Was Apples Chef hier abliefert, ist nichts als eine Gewissensberuhigung für die Käufer der Marke, denen das glanzvolle Unternehmen nicht wie eine miese Mafia-Klitsche erscheinen soll. Dieser offene Brief lässt jegliche Offenheit vermissen und dient einzig und alleine der Image-Rettung. Natürlich ist Apple nicht das einzige multinationale Unternehmen, das seine Steuerlast mit Hilfe eines cleveren Firmengeflechts auf das absolute Minimum drückt. Doch aufgrund seiner Größe, der extrem hohen Gewinne und der lächerlich niedrigen Steuerzahlungen setzt Apple einmal mehr Maßstäbe, wenn auch im negativen Sinne. Da kann der liebe Herr Cook so viel schwafeln!
Quelle: www.apple.com
 
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Surface Pro 3: Microsoft löst Akku-Problem

reported by doelf, Dienstag der 30.08.2016, 16:26:52
Schon seit längerer Zeit klagen etliche Benutzer des Tablets Surface Pro 3 über extrem kurze Akku-Laufzeiten. Viele hatten bereits die Batterie des im Jahr 2014 vorgestellten Geräts austauschen lassen, doch auch neue Akkus und Ladegeräte brachten keine Abhilfe. Nun hat Microsoft das Problem mit einer neuen Firmware behoben, denn die Ursache war ein reiner Software-Fehler.

Die betroffenen Geräte funktionieren normal, solange sie am Netzteil betrieben werden. Doch das eigentliche Steckenpferd des Surface Pro 3 ist der mobile Einsatz und der war oftmals nur für weniger als eine Stunde möglich. Wie Microsoft erklärt, wurde der Füllstand der Akkuzellen falsch erkannt, so dass der Ladevorgang viel zu früh beendet wurde. Daher liefen die Akkus nur mit einer sehr geringen Ladung und machten entsprechend schnell schlapp. Eine neue System-Firmware, welche auf den 29. August 2016 datiert und die über Windows Update verbreitet wird, korrigiert das Lademanagement, so dass die Batterie wieder vollständig aufgeladen wird. Nach einigen Lade-Entlade-Zyklen soll die ursprüngliche Kapazität wiederhergestellt sein. Zum Einspielen der neuen Firmware muss das Surface Pro 3 am Stromnetz betrieben werden, zudem sollte der Akku einen Ladestand von mindestens 40 Prozent anzeigen.

Microsoft arbeitet zudem an einer Lösung für Kunden, die ihr Tablet bereits für eine kostenpflichtige Reparatur eingeschickt hatten. Diesen will das Unternehmen binnen 30 Tagen eine Lösung anbieten. Eine mögliche Beschädigung der Batterien aufgrund der unvollständigen Ladezyklen schließt Microsoft aus.

Download: Surface Pro 3 Firmware-Update
 
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EU: Apple muss 13 Milliarden Euro plus Zinsen nachzahlen

reported by doelf, Dienstag der 30.08.2016, 13:18:43
Die Europäische Kommission wertet die extrem niedrigen Steuern, welche Irland dem US-Konzern Apple gewährt hatte, als verbotene Staatshilfen. Mit einer effektiven Körperschaftssteuer zwischen einem Prozent im Jahr 2003 bis 0,005 Prozent im Jahr 2014 konnte das Unternehmen in Europa rund 13 Milliarden Euro sparen, die es nun nachzahlen muss.

Die zuständige Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager verurteilt Irlands Vorgehen, ausgewählten Firmen wie Apple Schlupflöcher sowie extrem niedrige Steuersätze, die weit unter dem landesüblichen Satz liegen, einzuräumen. Dies ist nach europäischem Recht nicht zulässig. Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen, welche die Europäische Kommission im Juni 2014 aufgenommen hatte, wurden zwei Regelungen aus den Jahren 1191 und 2007 gekippt, mit denen Irland Apples Steuerlast seit dem Jahr 1991 immer weiter reduziert hatte. Indem Apples Steuerlast substanziell und künstlich gedrückt wurde, habe Irland dem US-Unternehmen einen signifikanten Wettbewerbsvorteil verschafft.

Apple ist seit 1980 in Irland präsent und wickelt große Teile seines internationalen Geschäfts über die grüne Insel ab. Mit 12,5 Prozent ist die Unternehmenssteuer in Irland ohnehin sehr niedrig angesiedelt, doch auch das war dem hochprofitablen Unternehmen noch zu viel. Und so schloss man zwei besondere Vereinbarungen mit dem irischen Staat, die ein ziemlich undurchsichtiges Firmenkonstrukt ermöglichten. Dreh- und Angelpunkt sind die beiden Firmen "Apple Operations Europe" (AOE) und "Apple Sales International" (ASI). Zu oberst steht "Apple Operations International" (AOI), ein Unternehmen nach irischem Recht und ohne steuerlichen Sitz in Irland, welches eine Anschrift in Cork, aber keine Immobilien oder eigene Mitarbeiter hat. AOI hat eine 100-prozentige Tochter namens AOE, ebenfalls ein Unternehmen nach irischem Recht und ohne steuerlichen Sitz, aber mit einer Zweigstelle in Irland. Diese kauft Bauteile und verkauft fertige Mac-Computer. Zudem stellt AOE diverse Dienstleistungen für die Apple-Töchter in Europa, Afrika und dem mittleren Osten bereit. Den Einnahmen von AOE stehen extrem hohe Ausgaben gegenüber, welche als Beteiligung an Forschungs- und Entwicklungskosten an die amerikanische Mutter fließen.

ASI ist wiederum eine 100-prozentige Tochter von AOE. Auch bei ASI handelt es sich um ein Unternehmen nach irischem Recht und ohne steuerlichen Sitz in Irland, das eine irische Zweigstelle betreibt. Die Aufgabe von ASI besteht darin, Geräte und Zubehör von Apples Produktionspartnern einzuführen und an Apples europäische Niederlassungen und deren Handelspartner weiterzuverkaufen. Zudem kümmert sich ASI um logistische Fragen. Genau wie AOE führt auch ASI einen Großteil seiner Gewinne als Beteiligung an Forschung und Entwicklung an Apple ab. Die beiden Vereinbarungen, welche die irische Regierung in den Jahren 1991 und 2007 mit Apple geschlossen hatte, regeln die Steuerlast für die irischen Zweigstellen von AOE und ASI. Im Rahmen der Ermittlungen erklärten die irischen Behörden, dass der steuerliche Sitz von AOE und ASI unbekannt sei und die irischen Niederlassungen dieser Unternehmen keinerlei Entscheidungsgewalt hätten. Da die Gewinne der beiden Firmen an die jeweiligen Unternehmenszentralen geflossen seien, habe man diese nicht besteuern können. Und genau das war nach Einschätzung der Europäischen Kommission auch Sinn und Zweck des ganzen Vorhabens.

Margrethe Vestager rechnet vor, dass ASI im Jahr 2011 rund 22 Milliarden US-Dollar (ca. 16 Milliarden Euro) an Gewinnen eingefahren hatte. Aufgrund der Vereinbarungen mit Irland wurden allerdings nur 50 Millionen Euro versteuert, während der Löwenanteil von 15,95 Milliarden Euro der Firmenzentrale mit unbekanntem Sitz zugerechnet wurde und damit steuerfrei blieb. Somit zahlte ASI lediglich 10 Millionen Euro an Körperschaftssteuer, was einen effektiven Steuersatz von 0,05 Prozent bedeute. Mit steigenden Gewinnen in den Folgejahren sank der Steuersatz dann bis 2014 auf vollends lächerliche 0,005 Prozent ab. Bei AOE wurde genauso verfahren. Neben der eindeutigen Bevorteilung Apples beklagt Vestager auch das Hin- und Hergeschiebe von Gewinnen, mit dem die ökonomische Realität der Unternehmensgruppe verschleiert wurde. Tatsächlich hat der irische Staat hier Beihilfe zur Steuerhinterziehung geleistet, die Europäische Kommission spricht aber lieber von widerrechtlichen Staatshilfen.

Während Apple seit 1991 von der bevorzugten Behandlung durch Irland profitieren konnte, darf die Europäische Kommission solche Hilfen nur für einen Zeitraum von zehn Jahren zurückfordern. Ausschlaggebend ist dabei der Zeitpunkt, zu dem die Kommission erste Anfragen an den Mitgliedsstaat gerichtet hatte. Dies geschah im Jahr 2013, so dass die Steuernachzahlungen für die Jahre 2003 bis 2013 fällig werden. Die Höhe der Steuernachzahlung spiegelt das Ausmaß der gewaltigen Steuervorteile wieder: 13 Milliarden Euro plus Zinsen! Man darf davon ausgehen, dass Apple unverzüglich Rechtsmittel gegen diese Entscheidung einlegen wird. Irlands Regierung hat diesen Schritt bereits angekündigt, offenbar will die Grüne Insel Apples Geld partout nicht haben.
Quelle: europa.eu
 
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Facebook empfiehlt Sex mit McChicken

reported by doelf, Dienstag der 30.08.2016, 11:17:29
Selten war unser Trash-Logo so passend wie bei diesem Thema: Mit Trend-Themen (Trending Topics) will das soziale Netzwerk Facebook seine Nutzer zu noch mehr Interaktionen anregen und daraus noch mehr Geld generieren. Doch nachdem es den menschlichen Mitarbeitern des Unternehmens an Objektivität mangelte, übernahm Kollege Computer mit einem wirren Mix aus Geschmacklosigkeiten und Falschmeldungen.

Wie unsere Kollegen vom Guardian berichten, empfahl Facebook seinen Nutzern einen Bericht über die Entlassung der beliebten Nachrichtensprecherin Megyn Kelly. Kelly arbeitet für den konservativen US-Sender Fox, der sie angeblich gefeuert habe, weil sie die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton offen unterstütze. Doch Kelly hat ihren Job noch, wohl auch, weil sie sich nie hinter Clinton gestellt hatte. Eine glasklare Falschmeldung, die vor ihrer Verbreitung offenbar niemand verifiziert hatte.

Ein weiterer Tipp ist ein Beitrag über die rechtskonservative Kolumnistin Ann Coulter, die laut Überschrift als "rassistische Fotze" ("Racist Cunt") bezeichnet wurde. Gerade in den USA erfreuen sich knackig kurze Wörter mit vier Buchstaben einer großen Beliebtheit, doch während fuck, suck, shit, piss, dick und cunt in der Umgangssprache sowie in Filmen von Quentin Tarantino allgegenwärtig sind, bekommen konservativ-religiöse Amerikaner bei ihrem Anblick wahlweise einen Herzinfarkt oder einen Tobsuchtsanfall.

Bleibt noch das geschmackliche Highlight der Facebook-Empfehlungen: Kollege Computer stolperte bei Twitter über den Hashtag #McChicken, der gerade tierisch abgeht und daher von großem Interesse für Facebook-Nutzer jedes Alters sein sollte. Dummerweise bezieht sich #McChicken aber auf das Video eines Mannes, der in das gleichnamige Sandwich masturbiert. Wer sich nicht mit dem Gedanken an Geschlechtsverkehr mit totem, gegrillten Geflügel anfreunden will, sollte über eine Millionenklage gegen Facebook nachdenken.

Facebooks neuer Algorithmus ist übrigens erst seit letztem Freitag im Einsatz und funktioniert genauso mies wie die untergeschobenen Likes. Bereits mehrfach hatte automatisierter Programmcode den "Islamischen Staat" als heißes Thema identifiziert und eine passende Webseite aus Wikipedia-Inhalten generiert. Diese wurde dann potentiellen Interessenten, darunter etliche Journalisten, als "Gefällt mir" untergeschoben. Zuletzt geschah dies nach dem Messerangriff auf dem Bahnhof Grafing im Mai 2016.

Aufgrund unfreiwilliger Sympathiebekundungen für den islamischen Staat hatten wir unsere Facebook-Präsenz vor einiger Zeit gelöscht. Eine Entschuldigung oder auch nur das Eingeständnis eines Fehlers hatte es seitens Facebook nie gegeben. Wir hatten aber auch nicht weniger als absolut rein gar nichts von dieser Firma erwartet.
 
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Kim Dotcom: Seine letzte Schlacht als mehrteiliger Videostream

reported by doelf, Dienstag der 30.08.2016, 10:10:39
Für Kim Schmitz alias "Kimble" alias "Kim Dotcom" alias "Kim Tim Jim Vestor" geht es um alles: Die USA haben bereits das Geld des umtriebigen Unternehmers beschlagnahmt und nun wollen sie ihn selbst - für ein lebenslanges Gastspiel in einer US-Strafanstalt. Doch zuvor konnte Kim Dotcom noch einen kleinen Sieg verbuchen: Seine Auslieferungsanhörung wird als Videostream im Internet übertragen.

Bild Mit markigen Sprüchen wie "We will win this together. Then we make them pay. Then they will remember. Don't attack the Internet." bläht sich DotDingens einmal mehr als Kämpfer für die digitale Freiheit auf, während seine wahren Prioritäten immer rein monetärer Natur waren. Schmitz verdiente sein Geld mit dubiosen Projekten in den Grauzonen des Internets und stellte es dann protzig zur Schau. Fehler sucht er grundsätzlich bei anderen und die Zerschlagung seiner Firma Megaupload bewertet er als großes Unrecht. Dass die Behörden dabei ebenso am Rande der Legalität operiert haben wie Dotcoms Unternehmen, steht allerdings auch außer Frage. Die USA, welche hier einzig für die Interessen ihrer Medienindustrie kämpfen, werfen "Kimble" organisierte Kriminalität, Geldwäsche und Urheberrechtsverletzungen vor, was Schmitz und seine mutmaßlichen Komplizen für mehr als 25 Jahre hinter Gitter bringen könnte. Sollte "Kim Tim Jim Vestor" tatsächlich an die USA ausgeliefert werden, gilt seine Verurteilung als so gut wie sicher.

Mit der Videoübertragung seiner Auslieferungsanhörung will Dotcom nach eigenen Angaben für Transparenz sorgen und der Welt die Wahrheit vor Augen führen. Interessanterweise haben sich die US-Vertreter vehement gegen diese Streams ausgesprochen, da sie die Meinung zukünftiger Geschworener in den USA beeinflussen könnte. Der zuständige Richter sah das anders und sorgte mit seiner Entscheidung für eine Premiere in Neuseeland, wo zuvor noch nie ein Gerichtsprozess ins Internet gestreamt wurde. Die Aufzeichnung wird allerdings nicht live übertragen, sondern mit einem Zeitversatz von zwanzig Minuten. Dies ermöglicht das Herausschneiden von Material, welches nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Als Plattform wird YouTube genutzt und der erste Stream wird für Mittwoch erwartet. Insgesamt sind für die Anhörungen sechs Wochen angesetzt. Die entsprechende URL will Schmitz über Twitter bekannt geben.

Ein Rückblick
Schon in den 90er-Jahren widmete sich DotSchmitz als Betreiber von Mailboxen dem nicht immer legalen Datentausch. In der Fernsehsendung Monitor machte er dann als Hacker von sich reden, als er das kostenlose Telefonieren mittels Blue Boxing demonstrierte. 1998 erfolgte eine erste Verurteilung wegen Betrugs, Computerbetrugs, Bandenhehlerei und Missbrauchs von Titeln (2 Jahre Jugendstrafe auf Bewährung), 2002 folgte eine weitere Bewährungsstrafe von einem Jahr und acht Monaten wegen Insiderhandels. Zusätzlich musste Kimble eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro zahlen. In der Folgezeit kündigte Schmitz immer wieder kuriose Projekte an, doch die meisten waren nur von kurzer Dauer und bestanden zum Großteil aus heißer Luft. Der Durchbruch gelang Kim Tim Jim mit dem Sharehoster Megaupload. Dank millionenschwerer Werbeeinnahmen leistete sich Schmitz luxuriöse Autos, Hubschrauber, exotische Tiere und die teuerste Privatimmobilie seiner Wahlheimat Neuseeland: Das Chrisco Mansion in Coatesville.

Doch über Megaupload wurden auch massenhaft Raubkopien von Filmen, Musik und Software verbreitet, wodurch DotKimble den Zorn der USA auf sich zog. Am 20. Januar 2012 fiel die US-amerikanische Bundespolizei FBI zusammen mit lokalen Ermittlern in seine Luxusvilla ein und machten Megaupload dicht. Im Januar 2013 versuchte Mister Vestor als Geschäftsführer des Cloud-Strorage-Dienstes MEGA sein Comeback, doch schon im September des selben Jahres gab er diesen Posten wieder auf. Zwischendurch war Dotcom als Sänger und Politiker aufgetreten, doch diesen beiden Karrierepfade endeten sang und klanglos mit der Pleite des Internet-Entrepreneurs. Kurz vor Weihnachten 2015 entschied das Bezirksgericht von Auckland, dass DotCom aufgrund der erdrückenden Beweislast an die USA ausgeliefert werden darf.
 
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Neu zum Ausprobieren: Firefox 49.0 Beta 8

reported by doelf, Dienstag der 30.08.2016, 09:10:31
Für alle, denen der aktuelle Firefox 48.0.2 schon zu alt ist, liegt die achte Beta-Ausgabe der Version 49.0 zum Download bereit. In der Leseansicht kann man sich die Inhalte nun auch vorlesen lassen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Beta 8
 
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LibreOffice 5.2.1 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 30.08.2016, 09:08:01
Seit Anfang August liegt die kostenlose und quelloffene Bürosoftware LibreOffice in der Version 5.2 zum Download bereit und in dieser Woche soll das erste Bug-Fix-Update erscheinen. Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.1 ist inzwischen offiziell verfügbar, die dazugehörigen Versionshinweise fehlen aber noch.

Der erste Release Candidate hatte sich um 94 Fehler, darunter acht Programmabstürze, gekümmert. Aktuell bietet LibreOffice 5.2 zwar die neuesten Funktionen, für den Produktiveinsatz ist hingegen die ausgereifte Version 5.1.5 zu empfehlen. LibreOffice 5.1.5 markiert die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden. Bis dahin dürfte die Entwicklungsschiene 5.2 deutliche Fortschritte in Hinblick auf ihre Stabilität und Zuverlässigkeit gemacht haben.

Download: LibreOffice 5.2.1 RC 2
 
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Kolumne: de Maizières Desinformation dechiffriert

reported by doelf, Montag der 29.08.2016, 15:12:51
Als John Brunner seinen dystopischen Science-Fiction-Roman "Der Schockwellenreiter" ("The Shockwave Rider") im Jahr 1975 veröffentlichte, war dieser in mehrfacher Hinsicht visionär. Brunner beschreibt einen vernetzten Staat, in dem Datenschutz und Verschlüsselung ein Privileg von Unternehmen und Regierung sind. Die Bürger sind für die Oberen indes völlig transparent und dem System ausgeliefert. Und, wie wir alle wissen, führt übermäßige Macht zu einem Missbrauch derselben.

Bild Im Jahr 1975 war das Internet noch in weiter Ferne, soziale Netzwerke bestanden aus dem Kirchenkreis oder der Nachbarschaft und Würmer hatte man im Garten, aber nicht im Computer. Nicht einmal der Begriff des "Cyberpunk" war geprägt, weshalb "Der Schockwellenreiter" auch als ein Vorbereiter desselben gilt. Hauptfigur des Romans ist Nick Haflinger, der ein Prototyp des Hackers ist. Haflinger geht es nämlich nicht um die eigene Bereicherung, sondern um das Aufdecken von Geheimnissen. Oder besser gesagt, um das Aufdecken aller Geheimnisse. Mit seinem Wurm schafft Haflinger eine Omnitransparenz, in der es für die Mächtigen keine Verstecke mehr gibt. Alle Entscheidungen landen auf dem moralischen Prüfstand der Gesellschaft und nichts bleibt mehr geheim.

Im frühen 21. Jahrhundert angelangt, zu dieser Zeit spielt übrigens auch "Der Schockwellenreiter", ist die globale Vernetzung zur Realität geworden. Fast jeder nutzt soziale Netzwerke und fürchtet Schadsoftware, die seine Daten verschlüsselt und in Geiselhaft nimmt. Indes greifen Geheimdienste wie die US-amerikanische NSA, der britische GCHQ oder auch der deutsche BND massenhaft auf das weltweite Datenmaterial zu, um die Menschen von allen Seiten zu durchleuchten. Wer könnte eine Gefahr darstellen? Wer vertritt Ansichten, die politisch anecken? Wer tanzt irgendwie sonst aus der Reihe? Doch nicht nur Staaten, auch Unternehmen durchleuchten unser Online-Leben, um uns als potentielle Kunden oder zukünftige Mitarbeiter zu identifizieren.

Die Maschinerie, welche Firmen wie Facebook, Google oder Microsoft einsetzen, um unser Leben bis ins kleinste Detail zu erfassen und daraus ein virtuelles Abbild zu generieren, ist gewaltig. Wonach suchen wir? Was kaufen wir? Mit wem und worüber kommunizieren wir? Wie hoch ist unser Puls dabei? Wann halten wir uns wo auf? Gleiches gibt für den Aufwand, den Geheimdienste betreiben, um unsere Kommunikation abzufangen und auszuwerten. Die Rückschlüsse, welche für Werbekunden oder Sicherheitsorgane gezogen werden, liefert dabei Programmcode, der mehr oder weniger sinnvolle Zusammenhänge herstellt. Und da die zu verarbeitenden Datenmengen gewaltig sind, fällt es auch niemandem auf, wenn dieser Code zuweilen großen Mist liefert.

Nicht zuletzt dank Edward Snowden wissen wir zumindest, dass wir vor den Geheimdiensten ziemlich nackt dastehen. Den Unternehmen liefern wir unsere Daten indes frei Haus, indem wir die Dienste von Facebook, Google oder Microsoft nutzen. Sei es aus reiner Bequemlichkeit oder weil man seine Seele an irgendeinen Teufel verkaufen muss, um in der heutigen Zeit erreichbar zu bleiben. Wer seine Privatsphäre in diesem Umfeld vor neugierigen Augen schützen will, muss Dienste mit einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwenden, denn bei diesen kann nicht einmal der Betreiber auf die Inhalte der Mitteilungen zugreifen. Idealerweise geht man gleich ganz anonym ins Internet und startet seinen Rechner mit einem Betriebssystem wie Tails.

Natürlich ist auch das Ende-zu-Ende-Konzept nur so sicher wie die dabei verwendete Verschlüsselung und generell wird jede Verschlüsselung irgendwann geknackt. Es geht lediglich darum, das Brechen dieses Schutzes so lange hinauszuzögern, bis die geschützten Daten keinerlei Bedeutung mehr haben. Für uns Bürger stellt eine sichere Verschlüsselung den einzigen wirksamen Schutz gegen repressive Regierungen, sammelwütige Konzerne und Internetkriminelle dar, doch natürlich kann niemand verhindern, dass sich auch Terroristen oder Kriminelle dieses Schutzes bedienen. Ebenso wenig lässt sich verhindern, dass Terroristen Fahrzeuge mieten oder im Baumarkt Äxte kaufen. Und auch den illegalen Handel mit Drogen und Waffen hatte es schon lange vor dem Internet gegeben.

Wenn sich nun Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière mit seinem französischen Kollegen Bernard Cazeneuve trifft und fordert, dass "die Sicherheitsbehörden das technisch können, was sie jetzt schon rechtlich dürfen", sollte dies in mehrfacher Hinsicht nachdenklich stimmen. Und nicht nur, weil die französischen Gesetze wesentlich mehr erlauben als die deutschen und in unserem Nachbarland schon seit Monaten der Ausnahmezustand herrscht. Auch eine deutlich umfangreichere Vorratsdatenspeicherung und der Einsatz elektronischer Fußfesseln haben unseren Nachbarn nicht dabei geholfen, Terroranschläge zu verhindern. Daher schießt man sich jetzt auf die Verschlüsselung ein.

"Durch die technische Entwicklung sind manchmal Straftäter technologisch weiter als die Sicherheitsbehörden und das ist nicht richtig", erklärt de Maizière. Wenn man einen Blick in die lokale Polizeiwache und auf das weit verbreitete Zwei-Finger-Kreisen-Dateneingabesystem der dortigen Beamten wirft, mag das stimmen. Doch unser Bundesinnenminister verzerrt die Fakten, wenn er uns High-Tech-Terroristen vorgaukelt. Ein High-Tech-Terrorist würde die Signalschaltung von Bahnstrecken übernehmen und Züge ineinanderfahren lassen, statt mit einer Axt durch die Wagons zu laufen. Ein High-Tech-Terrorist würde Wasser- und Elektrizitätswerke sabotieren, statt einen LKW zu mieten. Nein, Herr de Maizière, nicht jeder, der WhatsApp benutzen kann, ist ein hochgerüstetes Cyber-Genie!

Tatsächlich stammen die am weitesten entwickelten Spionagewerkzeuge nicht von Terroristen oder Kriminellen, sondern von Geheimdiensten oder aus der freien Wirtschaft. Dies belegen die Programme der NSA, welche seit zwei Wochen im Internet zum Verkauf angeboten werden, sowie der Fall Pegasus, in dem die auf Cyber-Kriegsführung spezialisierte Firma NSO Group ihre "legale Spyware" an repressive Staaten verkauft hatte. Ja, auch die Russen und die Chinesen sollte man nicht vergessen, die lassen sich aber seltener in die Karten schauen. Wenn nun Milliarden an Steuergeldern nicht ausreichen, um eine Verschlüsselung zu knacken, liegt das nur daran, dass diese Verschlüsselung für den Moment noch sicher ist.

Nun ist es verständlich, dass die Ermittler gerne ein Werkzeug hätten, um sichere Verschlüsselungen zu brechen. Doch Hintertüren und Nachschlüssel unterhöhlen das komplette Sicherheitskonstrukt, denn sie lassen sich ebenso von Kriminellen oder Terroristen nutzen. Und diese müssten nicht einmal technisch aufrüsten, denn wenn es um Millionen oder gar Milliarden geht, lässt sich eine Hintertür am schnellsten durch Bestechung oder unter Zuhilfenahme von brutaler Gewalt öffnen. Letzteres ist auch eine Spezialität von Terroristen, denen eine geschwächte Verschlüsselung mitunter sogar Möglichkeiten eröffnen würde, von denen sie bisher nicht zu träumen wagten. Auf der anderen Seite kann niemand einen Kriminellen oder Terroristen zwingen, auf den Einsatz sicherer Verschlüsselungsmethoden zu verzichten.

Tatsächlich geht es den beiden Innenministern auch weniger um technisch versierte Experten, die ihre sensible Kommunikation aufwändig auf Offline-Systemen verschlüsseln, im Anschluss auf eine CD brennen und erst dann über einen Tails-Rechner online verschicken, sondern um die Nutzer von Diensten wie WhatsApp oder die deutschen E-Mail-Anbieter. Über solche Dienste kann jeder auch ohne technisches Wissen eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verwenden. Wir reden also keineswegs über technisch fortgeschrittene Straftäter, sondern über den Zugriff auf Massenkommunikationsmittel, die wir alle verwenden. Und ein bequemer und technisch unaufwendiger Zugriff auf Massenkommunikationsmittel, da darf man sich nichts vormachen, führt immer zu einer Massenüberwachung.

Wobei uns das Stichwort "Massenüberwachung" ein paar Absätze zurückführt zu dem, was die Sicherheitsbehörden jetzt schon rechtlich dürfen. "Massenüberwachung" gehört definitiv nicht dazu und würde auch gegen die Europäische Grundrechtecharta verstoßen. Dafür ist die gezielte Überwachung von Verdächtigen erlaubt, sofern konkrete Hinweise vorliegen und ein Richter grünes Licht für entsprechende Maßnahmen gegeben hat. Im Rahmen solcher Überwachungsmaßnahmen lässt sich auch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung umgehen, da sich die Ermittler Zugriff auf den Rechner oder das Smartphone des Verdächtigen verschaffen dürfen. Und wer ein Ende der Transportkette kontrolliert, hat auch kein Problem mit der stärksten Verschlüsselung.

Bleibt noch das Problem der Kriminellen und Terroristen, welche die Ermittler und Geheimdienste bisher noch gar nicht auf dem Schirm hatten. Um diese erwischen zu können, müssten sämtliche Kommunikationswege abgefangen, entschlüsselt und von irgendwelchen Programmen nach irgendwelchen obskuren Regeln analysiert werden. Denn das funktioniert nur durch Massenüberwachung in Verbindung mit unsicherer Verschlüsselung! Und während dieser Verstoß gegen die Europäische Grundrechtecharta und diese Aufgabe fundamentaler Freiheiten uns alle betreffen würde, müssten die Kriminellen und Terroristen einfach nur ihre Kommunikationsgewohnheiten umstellen. Denn für Kriminelle und Terroristen stellt es kein Problem dar, mit einer verbotenen Verschlüsselungssoftware gegen geltendes Recht zu verstoßen.
 
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PCI-Express 4.0: Es bleibt bei 75 Watt

reported by doelf, Samstag der 27.08.2016, 19:06:48
Der PCI-Express-Steckplatz liefert in seiner aktuellen Generation maximal 75 Watt. Wenn eine Steckkarte mehr Saft benötigt, wie es bei den meisten Grafikkarten der Fall ist, werden 6- bzw. 8-polige Zusatzstecker vom Netzteil benötigt. Gerüchte, dass PCI-Express 4.0 dies ändern und bis zu 300 Watt ermöglichen würde, haben sich als falsch herausgestellt.

Die spezielle Interessengruppe "PCI-SIG", welche die Verwaltung und Weiterentwicklung des PCI-Standards wahrnimmt, hat nun klargestellt, dass auch PCI-Express-Slots der vierten Generation lediglich 75 Watt bereitstellen werden. Maximal dürfen PCI-Express-4.0-Geräte bis zu 300 Watt verbrauchen, die restlichen 225 Watt werden aber - wie bisher - direkt vom Netzteil über zusätzliche Stecker eingespeist. Die finale Fassung von PCI-Express 4.0 soll noch im Laufe dieses Jahres verabschiedet werden. Wichtigste Neuerung dürfte eine Verdopplung der Bandbreite auf 16 GT/s sein.
 
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Microsoft Excel verfälscht wissenschaftliche Arbeiten

reported by doelf, Samstag der 27.08.2016, 18:34:37
Wie die australischen Forscher Mark Ziemann, Yotam Eren und Assam El-Osta in der Fachzeitschrift "Genome Biology" berichten, sind viele wissenschaftliche Arbeiten zum Thema Genetik fehlerhaft. Schuld ist Microsofts Tabellenkalkulation Excel, welche die wissenschaftlichen Kürzel für verschiedene Gene falsch interpretiert.

Hier drei Beispiele:
  • "Septin 2" wird SEPT2 abgekürzt und von Excel in 2-Sep (2. September) umgewandelt.
  • "Membrane-Associated Ring Finger (C3HC4) 1, E3 Ubiquitin Protein Ligase" wird MARCH1 abgekürzt und von Excel in 1-Mar (1. März) umgewandelt.
  • RIKEN-Identifikatoren wie 2310009E13 werden Fließkommazahlen wie 2.31E+13 umgewandelt.
Die Wissenschaftler haben die Ausgaben von 18 Fachzeitschriften für die Jahre 2005 bis 2015 sowie die dazugehörigen ergänzenden Dateien durchforstet. Insgesamt wurden dabei 35.175 Excel-Dokumente untersucht. 7.467 davon enthalten Genlisten die zu 3.597 Veröffentlichungen gehören. Excel-Fehler wurden 987 ergänzenden Dateien von 704 Artikeln gefunden. Damit sind 19,6 Prozent - also rund ein Fünftel - aller untersuchten Veröffentlichungen betroffen. Zudem wurden 4.321 Excel-Dateien aus der Datenbank NCBI GEO geprüft. Dort befassten sich 574 Dateien mit Genen und 228, also stolze 39,7 Prozent, erwiesen sich als von Microsoft verfälscht.

Um die automatische Umwandlung zu unterbinden, muss man das Format der jeweiligen Zelle ändern. Dies lässt sich in Excel leider nicht fest einstellen, sondern muss für jede Zelle einzeln vorgenommen werden. Auch LibreOffice Calc und OpenOffice Calc tappen in diese Falle, lediglich Google Sheets lässt die Gen-Bezeichnungen unangetastet. Abseits der englischen Sprache sind Wissenschaftler vor dem Problem mit SEPT2 und MARCH1 gefeit: Die deutsche Version von Calc wandelt zwar "2.sep" in "09.06.16" um, nicht aber SEPT2. Das Problem mit den RIKEN-Identifikatoren tritt indes unabhängig von der benutzten Sprache auf.
 
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LibreOffice 5.2.1 RC 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Samstag der 27.08.2016, 16:34:04
Seit Anfang August liegt die kostenlose und quelloffene Bürosoftware LibreOffice in der Version 5.2 zum Download bereit und nun ist das erste Bug-Fix-Update in Anflug. Aktuell ist ein zweiter Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.1 im Pre-Release-Bereich des offiziellen Entwicklungsservers verfügbar, die finale Fassung soll in der kommenden Woche folgen.

Für den zweiten Release Candidate gibt es noch keine Änderungsliste, der erste hatte sich um 94 Fehler, darunter acht Programmabstürze, gekümmert. Aktuell bietet LibreOffice 5.2 zwar die neuesten Funktionen, für den Produktiveinsatz ist hingegen die ausgereifte Version 5.1.5 zu empfehlen. LibreOffice 5.1.5 markiert die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden. Bis dahin dürfte die Entwicklungsschiene 5.2 deutliche Fortschritte in Hinblick auf ihre Stabilität und Zuverlässigkeit gemacht haben.

Download: LibreOffice 5.2.1 RC 2 (Pre-Release)
 
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Neu zum Ausprobieren: Firefox 49.0 Beta 7

reported by doelf, Samstag der 27.08.2016, 16:24:58
Für alle, denen der aktuelle Firefox 48.0.2 schon zu alt ist, liegt die siebte Beta-Ausgabe der Version 49.0 zum Download bereit. In der Leseansicht kann man sich die Inhalte nun auch vorlesen lassen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Beta 7
 
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Tipp: Preiswerte Bildschirme von Acer im Tagesangebot

reported by doelf, Freitag der 26.08.2016, 10:17:31
Bei unserem Partner Amazon gibt es heute zwei Bildschirme von Acer im Tagesangebot. Das Modell Acer G226HQLIBID mit 55,9cm (21,5 Zoll) Bilddiagonale kostet 89,00 Euro und den größeren Acer S242HLDBID mit 60,1 cm (24 Zoll) Bilddiagonale bekommt man für 119,00 Euro. Beide Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten, sofern man die Geräte bei Amazon selbst bestellt.

Beim Acer G226HQLIBID handelt es sich um einen Monitor mit LED-Hintergrundbeleuchtung, der die Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel auf 55,9cm (21,5 Zoll) Bilddiagonale anzeigt. Die Helligkeit ist mit 200 cd/qm recht mäßig, dafür bietet der Bildschirm einen dynamischen Kontrast von 100 Millionen zu 1. Die Reaktionszeit des MVA-Panels liegt bei 2 ms und der typische Verbrauch bei 22 Watt (Energieeffizienzklasse: B). Als Anschlüsse stehen HDMI, DVI und VGA zur Auswahl, wobei die digitalen Ausgänge HDCP beherrschen. Für 89,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten kann man hier nichts falsch machen.

Unser Favourit ist dennoch der Acer S242HLDBID, denn Full-HD sieht auf einer Bilddiagonale von 61 cm (24 Zoll) einfach angenehmer aus. Auch in Hinblick auf Helligkeit und Reaktionszeit hat das 24-Zoll-Modell mit seinem TN-Panel und der LED-Hintergrundbeleuchtung die Nase vorn: 250 cd/qm und 1 ms. Beim dynamischen Kontrast von 100 Millionen zu 1 gibt es keinen Unterschied und auch die Anschlussmöglichkeiten - HDMI, DVI und VGA - sind identisch. Mit einem typischen Verbrauch von 25 Watt fällt dieser Bildschirm in die Energieeffizienzklasse A. 119,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten sind hier sehr gut investiert.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Akuter Spyware-Befall: Apple muss iOS 9 abdichten

reported by doelf, Freitag der 26.08.2016, 09:11:30
Apple hat sein mobiles Betriebssystem iOS auf die Version 9.3.5 aktualisiert. So kurz vor der Fertigstellung von iOS 10 gibt es keine Verbesserungen mehr, stattdessen werden nur noch gefährliche Sicherheitslücken geschlossen. Nachdem die Version 9.3.4 Anfang August einen Jailbreak gestoppt hatte, kümmert sich das neueste Update aus Cupertino um drei 0-Day-Schwachstellen, die bereits von einer gefährlichen Spyware namens Pegasus missbraucht werden.

Der von Citizen Lab und Lookout Security entdeckte Schädling markiert den bis dato erfolgreichsten und weitreichendsten Angriff auf Apples Mobilgeräte. Pegasus nutzt gleich drei zuvor unbekannte Sicherheitslücken, welche die Entdecker unter dem Namen "Trident" (Dreizack) zusammengefasst haben. Es handelt sich um ein äußerst komplexes Spionageprogramm, das nicht nur auf 0-Day-Schwachstellen und Angriffe auf der Kernel-Ebene, sondern auch auf Verschlüsselung und Verschleierung setzt. Pegasus wurde nicht von Kriminellen entwickelt, sondern stammt von einer auf Cyber-Kriegsführung spezialisierten Firma namens NSO Group. Die NSO Group sitzt in Israel und wurde im Jahr 2010 von der US-Firma Francisco Partners Management übernommen. Und dort hat man offenbar keine Probleme damit, Spionageprogramme an repressive Staaten zu verkaufen.

So konnte Citizen Lab aufdecken, dass Pegasus in den Vereinigten Arabischen Emiraten gegen Menschenrechtsaktivisten eingesetzt wird. Ziel des Angriffs war Ahmed Mansoor, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten lebt und der mit dem "Martin Ennals Award" für Menschenrechte ausgezeichnet wurde. Mansoor empfing zwischen dem 10. und 11. August 2016 eine SMS, die Informationen über die Anwendung von Folter gegen Gefangene in den Haftanstalten der Vereinigten Arabischen Emirate versprach. Die SMS enthielt eine URL, welche der Menschenrechtler nicht anklickte, sondern zur Prüfung an Citizen Lab weiterleitete. Dort stellte man schnell fest, dass der Link zu einer Exploit-Maschinerie der NSO Group gehörte. Diese infiziert iOS-Geräte mit Pegasus, einer "legalen" Spyware, die nur an Regierungen verkauft wird. Ob sich die Regierungen an Menschenrechte oder demokratische Grundsätze halten, hat dabei augenscheinlich keinerlei Bedeutung.

Citizen Lab und Lookout Security nutzten die Gelegenheit, das Vorgehen von Pegasus zu analysieren und stießen dabei auf die drei 0-Day-Schwachstellen, die einen Jailbreak durchführen und iOS-Geräte mit der Spyware infizieren. Einmal installiert, kann Pegasus auf die Kameras und Mikrofone zugreifen, Gespräche über verschlüsselte Dienste wie WhatsApp und Viber mitschneiden, Chats und Mitteilungen abfangen sowie die Standorte des Benutzers aufzeichnen. Nach Einschätzung der Sicherheitsexperten handelt es sich um den ersten Fund einer Spionage-Software, die per 0-Day-Exploits einen Jailbreak durchführt, um sich dann dauerhaft und zudem ganz tief in iOS zu verankern. Für Mansoor sind solche Angriffe mittlerweile Routine geworden: Der Menschenrechtsaktivist wurde im Jahr 2011 von FinFishers FinSpy und ein Jahr später von Hacking Teams Remote Control System attackiert.

Kommen wir nun zu den drei 0-Day-Lücken: Die erste ermöglicht den Lesezugriff auf Kernel-Speicher aufgrund von unzureichenden Eingabeprüfungen. Bei der zweiten handelt es sich um eine Speichermanipulation, über die Apps beliebigen Code mit Kernel-Rechten ausführen können. Fehler Nummer drei steckt im WebKit. Auch hierbei handelt es sich um eine Speichermanipulation, über die Webseiten beliebigen Code ausführen können, allerdings mit eingeschränkten Rechten. In der Kombination ermöglichen die drei Fehler einen Jailbreak aus der Ferne, sobald das Opfer eine entsprechend gestaltete Webseite öffnet. Apple wurde von den Sicherheitsexperten umgehend informiert und hat die drei Schwachstellen in iOS 9.3.5 behoben. Auch wenn Pegasus nur für gezielte Angriffe genutzt wurde, sollten iOS-Nutzer das Update umgehend einspielen, da Trident den bisher weitreichendsten Angriff auf iOS markiert.
 
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WhatsApp tauscht Daten mit Facebook aus

reported by doelf, Donnerstag der 25.08.2016, 22:16:26
Vor zweieinhalb Jahren hatte Facebook einen Dienst mit dem blödsinnigen Namen WhatsApp für 19 Milliarden US-Dollar gekauft. Damals befürchteten Verbraucherschutzvereinigungen, dass sich Facebook die über WhatsApp gesammelten Daten für Werbezwecke einverleiben will. Und genau das ist ab sofort der Fall.

WhatsApp hat seine Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise überarbeitet und führt dabei folgende Änderung auf:
"Wir gehören seit 2014 zur Facebook-Unternehmensgruppe. Als Teil der Facebook-Unternehmensgruppe erhält WhatsApp Informationen von den Unternehmen dieser Unternehmensgruppe und teilt Informationen mit ihnen. Wir können mithilfe der von ihnen erhaltenen Informationen und sie können mithilfe der Informationen, die wir mit ihnen teilen, unsere Dienste sowie ihre Angebote betreiben, bereitstellen, verbessern, verstehen, individualisieren, unterstützen und vermarkten. Dazu gehört auch die Unterstützung bei der Verbesserung von Infrastruktur und Zustellsystemen, des Verstehens der Art der Nutzung unserer bzw. ihrer Dienste, der Absicherung der Systeme und der Bekämpfung von Spam, Missbrauch bzw. Verletzungshandlungen. Facebook und die anderen Unternehmen in der Facebook-Unternehmensgruppe können Informationen von uns auch verwenden, um deine Erlebnisse in ihren Diensten, wie Vorschläge zu unterbreiten (beispielsweise Freunde oder Verbindungen oder interessante Inhalte) und um relevante Angebote und Werbeanzeigen zu zeigen. Deine WhatsApp-Nachrichten werden nicht für andere sichtbar auf Facebook geteilt. Tatsächlich wird Facebook deine WhatsApp-Nachrichten nicht für irgendeinen anderen Zweck nutzen, als uns beim Betreiben und bei der Bereitstellung unserer Dienste zu unterstützen."
Im Klartext bedeutet dies: Facebook gleicht die Telefonnummer von WhatsApp-Nutzern sowie deren Kontakte mit den eigenen Daten ab, um Internetnutzer noch genauer identifizieren und seine Werbeanzeigen noch besser auf diese zuschneiden zu können. Und das ist durchaus problematisch, denn während WhatsApp bisher ein gutes Datenschutzniveau hatte, ist das von Facebook bekanntlich unterirdisch.

Dies war schon im Jahr 2014 so und daher ermahnte die US-Handelsbehörde FTC (Federal Trade Commission) die beiden Firmen angesichts der bevorstehenden Übernahme, dass sie getätigte Versprechen in Hinblick auf den Datenschutz auch zukünftig zu halten hätten:
"We want to make clear that, regardless of the acquisition, WhatsApp must continue to honor these promises to consumers. Further, if the acquisition is completed and WhatsApp fails to honor these promises, both companies could be in violation of Section 5 of the Federal Trade Commission (FTC) Act and, potentially, the FTC's order against Facebook."
Beide Firmen erklärten damals, dass sich für ihre Benutzer nichts verändern würde und WhatsApp auch nach der Übernahme eigenständig bleibe. Ein Bruch der Datenschutzversprechungen kann laut FTC zu einer empfindlichen Strafe für Facebook führen. Um das zu vermeiden, räumt WhatsApp seinen Bestandskunden nun eine Opt-Out-Möglichkeit an:
"Wenn du ein bestehender Nutzer bist, kannst du wählen, deine WhatsApp-Account-Informationen nicht mit Facebook zu teilen, um deine Facebook-Werbung und Produkterlebnisse zu verbessern. Bestehende Nutzer, die unseren aktualisierten Nutzungsbedingungen und der Datenschutzrichtlinie zustimmen, haben weitere 30 Tage Zeit, diese Auswahl zu treffen, indem sie zu Einstellungen > Account gehen."
Auch wenn man die neuen Nutzungsbedingungen und die überarbeitete Datenschutzhinweise akzeptiert, kann man den Datenaustausch binnen 30 Tagen wieder deaktivieren. Dies gilt aber nicht für Neukunden - die müssen den Fisch so fressen, wie er ihnen zugeworfen wird. Und da hängt nun ein Rattenschwanz namens Facebook dran...
 
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Planloser Fortschritt: Das Windows 10 Anniversary Update und die Webcams

reported by doelf, Donnerstag der 25.08.2016, 17:58:05
Microsoft hatte die tolle Idee, Webcams für mehrere Apps zeitgleich nutzbar zu machen. Dies ist nach Aussage des zuständigen Entwicklungsteams notwendig, damit Anwendungen wie Windows Hello und Microsoft Hololens jederzeit auf die Kamera zugreifen können. Tatsächlich hat dieser Fortschritt dazu geführt, dass viele Anwendungen gar keine Webcam mehr finden oder nur noch Fehler melden.

Um die Webcams für mehrere parallel laufende Anwendungen nutzbar zu machen, kümmert sich seit dem Anniversary Update das Betriebssystem um den Stream und dessen Verteilung. Bei dieser neu geschaffenen Zwischenebene könnte man von einem Webcam-Proxy oder einer virtuellen Kamera sprechen, was erst einmal logisch und recht clever klingt, denn die Kamera muss nicht mehrere Streams erzeugen, was bei einigen Modellen auch gar nicht vorsehen ist. Doch all jene Kameras, die normalerweise komprimierte Videoströme in Form der Codes MJPEG oder H.264 ausgeben, werden nun davon abgehalten - und das hat weitreichende Folgen. Programme, die einen dieser Codecs erwarten, verweigern den Betrieb, während jene, die unkomprimierte Frames (NV12 für MediaFoundation, YUY2 für DirectShow) verstehen, von einer gewaltigen Datenflut in die Knie gezwungen werden. Statt HD-Auflösung gibt es nur noch die Wahl zwischen einer bescheidenen Auflösung oder einer mageren Framerate.

Nehmen wir die professionellen Videolösungen von Dartfish als Beispiel: Das Unternehmen empfiehlt seinen Kunden die Webcam Logitech C920. Eigentlich eine solide Wahl, doch nach dem Anniversary Update sind 30 fps nur noch mit VGA-Auflösung (640 x 480 Pixel) möglich. Wer 1.280 x 720 Bildpunkte, in diesem Fall das Maximum für unkomprimierte Videoströme, wählt, muss mit einer Dia-Show von 7,5 fps leben. Auch Logitechs C930e schafft bei Verwendung von YUY2 mit 1.280 x 720 Bildpunkten nur 10 fps und bei Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) sind bestenfalls halb so viele Frames pro Sekunde möglich. Alle Anwendungen, die für Kameraaufnahmen auf FFMPEG setzen, sind komplett ohne Funktion, da FFMPEG beim Versuch, auf die Webcam zuzugreifen, abstürzt. Auch in medizinischen und landwirtschaftlichen Anwendungen, die FourCC-Formate wie BY8 oder Y16 verwenden, schlägt der Zugriff auf die Kameras fehl.

Ein gravierender Denkfehler von Microsoft heißt USB 2.0. Diese Schnittstelle, welche auch heute noch viele Webcams nutzen, ist auf maximal 480 Mbit/s spezifiziert und schaufelt bestenfalls 40 MB/s an Daten. Um Full-HD-Inhalte mit 30 fps über USB 2.0 transportieren zu können, werden Codecs wie MJPEG oder H.264 unbedingt benötigt. Und viele professionelle Anwendungen brauchen spezielle Codecs wie BY8 oder Y16, um das Bildmaterial optimal auswerten zu können. Hier einfach den Stecker zu ziehen und alle Entwickler wie Nutzer auf NV12 bzw. YUY2 zu zwingen, ist hochgradig unprofessionell und viel zu kurz gedacht. Nun könnte man sagen, Microsoft habe zu stark auf sein Insider-Programm gesetzt, dessen Mitglieder sich zum größten Teil aus privaten Nutzer rekrutieren, doch das wäre zu kurz gegriffen. Denn die neue Webcam-Architektur wurde bereits Ende Januar in die Insider-Builds integriert und zeitgleich hatte Microsoft seine Partner über diese Änderung informiert. Offenbar hatten alle Beteiligten gepennt.

Inzwischen ist sich Microsoft des Problems bewusst und arbeitet an einer Lösung. Die Weiterreichung von MJPEG wird derzeit getestet und scheint problemlos zu funktionieren. Ein entsprechender Patch soll in Kürze ausgeliefert werden. Das Thema H.264 scheint etwas komplizierter zu sein, insbesondere in Verbindung mit DirectShow, denn hier lassen sich über die Kamera bestimmte Parameter setzen, die den Videostrom beeinflussen. Das zuständige Entwicklungsteam will seine Änderungen erst gründlich testen, um nichts kaputt zu machen, wobei sich die Frage stellt, was man da noch zerstören kann. Der H.264-Fix soll ebenfalls zeitnah bereitgestellt werden und auch die Probleme mit besonderen Formaten wie BY8 oder Y16 lösen. Voraussichtlich im September werden Mediziner, Landwirte, die Freunde von Videokonferenzen und die Darbieter nackter Tatsachen ihre Kameratechnik wieder in vollem Umfang nutzen können.
 
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Firefox 48.0.2 behebt Websense-Absturz

reported by doelf, Donnerstag der 25.08.2016, 14:24:08
Keine Woche nach der Veröffentlichung des Firefox 48.0.1 folgt bereits die Version 48.0.2, welche einen Startabsturz aufgrund des Malware-Filters Websense behebt. Dieser Fehler, der eigentlich schon vom vorherigen Update beseitigt werden sollte, tritt ausschließlich unter Windows auf.

Am eigentlichen Fix hat sich nichts mehr geändert, lediglich der Hinweis "Fix a startup crash issue caused by Websense" wurde aus den Versionshinweisen des Firefox 48.0.1 entfernt und stattdessen in die zum Firefox 48.0.2 eingetragen. Das lässt vermuten, dass diese Korrektur beim Ausliefern des Firefox 48.0.1 schlichtweg vergessen wurde.

Download: Firefox 48.0.2
 
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Android 7.0: Google liefert Nougat aus

reported by doelf, Dienstag der 23.08.2016, 17:10:14
Google hat damit begonnen, Android 7.0 (Codename: Nougat) an die Geräte der Baureihen Nexus 5X, Nexus 6, Nexus 6P, Nexus 9, Nexus Player, Pixel C und Android One auszuliefern. Wie üblich stehen die Updates nicht sofort für jeden Benutzer bereit, stattdessen wird sich die Auslieferung "over the air" über die kommenden Wochen verteilen. Erstmals unterstützt Android zwei Fenster.

Personalisierung
Android 7.0 bringt 72 neue Emojis, so dass nun mehr als 1.500 Piktogramme für Nutzer, denen zuweilen die Worte fehlen, zur Auswahl stehen. Über die verbesserten "Quick Settings" bekommt man schnellen Zugriff auf Funktionen wie Bluetooth, WiFi und die Taschenlampe, wobei der Benutzer die einzelnen Funktionen auch umsortieren kann. Die Lokalisierung erlaubt mehrere Sprachen. Apps, die dies berücksichtigen, ein Beispiel hierfür wäre die Suchfunktion, liefern multilinguale Ergebnisse.

Produktivität
Bild Was Desktop-Betriebssysteme schon seit Urzeiten können, ist nun auch unter Android möglich: Zwei Apps laufen parallel in eigenen Fenstern, wobei sich die Fenstergröße über einen Schieber anpassen lässt (siehe Foto). Auf Benachrichtigungen kann man direkt inline antworten, ohne hierfür eine Apps öffnen zu müssen, und mit einem doppelten Tippen auf den Übersichtsknopf wechselt man zwischen den beiden zuletzt verwendeten Apps.

Doze, Daydream und Vulkan
Der Ruhemodus "Doze" setzt das Gerät auch dann in Tiefschlaf, wenn es in einer Tasche herumgetragen wird. Dies soll die Laufzeit des Akkus verlängern. Ähnlich verschlafen hört sich "Daydream" an, doch tatsächlich handelt es sich hierbei um Googles VR-Plattform. Kompatible Telefone sollen im weiteren Verlauf des Jahres in den Handel kommen. Bleibt noch die 3D-Schnittstelle Vulkan, die ebenfalls in Android 7.0 integriert wurde.

Sicherheit
Auch für die neuen Sicherheitstechniken werden neue Geräte benötigt, beispielsweise für die nahtlosen Updates (seamless Updates). Software-Updates und neue App-Versionen werden dann im Hintergrund eingespielt, während sich das Gerät ganz normal verwenden lässt. Für die aktuellen Nexus-Geräte verspricht Google schon jetzt ein wesentlich schnelleres Einspielen frischer Updates. Die Verschlüsselung einzelner Dateien macht eigentlich nur im Mehrbenutzereinsatz Sinn, während Direct Boot den Systemstart sowohl beschleunigen als auch besser absichern soll.

Einmal abgesehen von Mehrfenster- oder besser gesagt Zweifenstermodus bringt Android 7.0 eigentlich nur Vulkan und die VR-Unterstützung. Die übrigen Verbesserungen beschränken sich auf Details und auch die "seamless Updates" ändern nichts am Grundproblem von Android: Eben das Ausbleiben solcher Updates. Solange Google und seine Hardware-Partner in dieser Hinsicht keine Fortschritte erzielen, kann man eigentlich nur jene Geräte empfehlen, die von Google selbst mit Updates versorgt werden. Oder das Fairphone 2.
 
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Kodi 17 (Krypton) Beta 1 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 23.08.2016, 14:29:01
Nach drei Alpha-Ausgaben liegt jetzt die erste Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) zum Download bereit. Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Die kommende Version 17 verspricht Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Zudem wird es neue Skins für die Benutzeroberfläche geben.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung.

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Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet.

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Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 1
Quelle: kodi.tv
 
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Microsoft stopft hochgefährliche Sicherheitslücken in Office für Mac

reported by doelf, Dienstag der 23.08.2016, 11:26:23
Microsoft hat vier hochgefährliche Sicherheitslücken, welche am 9. August 2016 zunächst nur unter Windows gestopft wurden, nun auch in Office für Mac 2011 und 2016 behoben. Für Office für Mac 2011 liegt das Update 14.6.7 zum Donwload bereit, während das Update 15.25 für Office für Mac 2016 angeboten wird.

In Microsoft Office für Mac 2011 wurde eine Speicherbeschädigung (CVE-2016-3317) repariert, die Angreifer zum Ausführen von Schadcode missbrauchen können. Dieser Fehler betrifft auch Word 2016 für Mac, hier wurden allerdings noch zwei weitere Speicherbeschädigungen (CVE-2016-3313 und CVE-2016-3316) behoben. Auch diese beiden Manipulationen eignen sich zur Remote-Code-Ausführung. Bleibt noch eine Schwachstelle in OneNote 2016 für Mac (CVE-2016-3315), über die ein Angreifer Informationen abgreifen kann. Alle vier Sicherheitslücken werden seitens Microsoft als hochgradig gefährlich eingestuft.

Download:
 
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Wine 1.8.4 behebt 50 Probleme

reported by doelf, Dienstag der 23.08.2016, 11:03:52
Im stabilen Entwicklungszweig von Wine liegt seit gestern die neue Version 1.8.4 zum Download bereit. Diese behebt 50 Fehler und erkennt weitere Grafiklösungen. So wird NVIDIAs GeForce GT 730 jetzt korrekt identifiziert, die Kommunikationssoftware Skype kann wieder genutzt werden und es wurden mehrere Fehler im Zusammenspiel mit Mac OS X 10.12 beseitigt.

Microsofts Expression Web 4, die Installationsroutine von Java JRE 8, das KSP Trajectory Optimization Tool und Safrosofts RoX sollen jetzt wieder normal starten. Auch ein Fehler, der den Start einiger 64-Bit-Applikationen verhinderte, wurde korrigiert. Weitere Abstürze wurden in "Alone in the Dark" (Version von 2008), Camtasia Studio 8, Cisco Jabber 11.6, "Eden Eternal", GOG Galaxy, "Medieval: Total War", dem Diagnosedienst von Microsoft Office 2007, der 64-Bit-Version von "Mortal Kombat X", dem Intepreter von Python 3.5.1 und "Shogun: Total War" behoben. Zudem wurde ein Problem, welches Steam aufgrund spezifischer Schriftarten abstürzen ließ, gelöst.
Quelle: www.winehq.org
 
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Neu zum Ausprobieren: Firefox 49.0 Beta 6

reported by doelf, Dienstag der 23.08.2016, 10:20:08
Für alle, denen der aktuelle Firefox 48.0.1 schon zu alt ist, liegt die sechste Beta-Ausgabe der Version 49.0 zum Download bereit. In der Leseansicht kann man sich die Inhalte nun auch vorlesen lassen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Beta 6
 
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Tipp: Bis zu 50 Prozent Rabatt auf Notebooks

reported by doelf, Dienstag der 23.08.2016, 10:01:41
Bei unserem Partner Amazon gibt es am heutigen Dienstag gleich mehrere Notebooks im Tagesangebot. Amazon verspricht dabei einen Preisvorteil von bis zu 50 Prozent. Die Preisspanne reicht von 259 bis 799 Euro und umfasst sowohl Einsteigermodelle als auch Ultrabooks sowie Modelle in der Convertible-Bauweise.

HP 15-ac127ng für 259 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten: Ein typisches Einstiegsmodell mit 39,6 cm (15,6 Zoll) Bilddiagonale, einem Intel Pentium N3700 (4 x 1,6 GHz) als Prozessor, 4 GiB Arbeitsspeicher und einer 500 GB großen Festplatte. Aufgrund der sparsamen Atom-CPU mit ihren vier Airmont-Kernen sollte der 4-Zellen-Akku mit seinen 41 Wh ausreichen. Positiv hervorzuheben wäre die Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) des Displays. Als Betriebssystem ist Windows 10 Home 64-Bit installiert. Unser Fazit: Ganz nett, aber weiter lesen!

HP 15-ac126ng für 279 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten: Ebenfalls ein Einstiegsmodell, das den Intel Pentium N3700 (4 x 1,6 GHz) verwendet, doch hier gibt es mit 8 GiB doppelt soviel Arbeitsspeicher sowie eine doppelt so große Festplatte mit 1.000 GB Speicherplatz. In Hinblick auf das Display (Full-HD, 39,6 cm / 15,6 Zoll), den Akku (4 Zellen, 41 Wh) und das Betriebssystem (Windows 10 Home 64-Bit) gibt es keine Unterschiede. Unser Fazit: Ein gutes Arbeitsgerät, bei dem die 20 Euro Aufpreis zum HP 15-ac127ng sehr gut investiert sind!

Lenovo U41-70 BDW für 399 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten: Dieses günstige Ultrabook bietet dank des Intel Core i3-5020U (Broadwell; 2 x 2,2 GHz; Intel HD 5500) mehr Rechen- und Grafikleistung als Modelle mit einer CPU auf Atom-Basis. Das 128 GB große SSD spart Strom und reagiert deutlich schneller als konventionelle Festplatten, doch der Speicherplatz ist nicht sonderlich groß. Dies gilt auch für die 4 GiB RAM. Das matte Display zeigt auf einer Diagonalen von 35,6 cm (14,0 Zoll) die volle HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel, lässt sich aber nicht über Berührung bedienen. Mit 30 Wh soll der 2-Zellen-Akku bis zu vier Stunden durchhalten, als Betriebssystem gibt es Windows 10 Home 64-Bit. Unser Fazit: Für ein Ultrabook ist der Akku zu schwach und der Speicher (SSD und RAM) fällt allzu mager aus.

Lenovo U330Touch für 499 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten: In diesem Ultrabook steckt mit dem Intel Core i5-4210U noch eine Dual-Core-CPU aus der Haswell-Generation, deren beide Kerne mit 1,7 bis 2,7 GHz takten. Dank HyperThreading werden vier Aufgaben parallel abgearbeitet, so dass diese CPU schneller rechnet als ein Core i3-5020U, doch die Grafikeinheit vom Typ Intel HD 4400 ist langsamer. Pluspunkte sammelt dieses Ultrabook indes mit einem doppelt so großen SSD (256 GB) und doppelt so viel Arbeitsspeicher (8 GiB). Der Akku besitzt vier Zellen, leistet 45 Wh und soll bis zu zehn Stunden durchhalten. Der Touchscreen misst 33,8 cm (13,3 Zoll), kann aber nur 1.366 x 768 Pixel darstellen. Als Betriebssystem ist Windows 8.1 64-Bit installiert. Unser Fazit: Die geringe Auflösung, die angestaubte CPU und Windows 8.1 verderben den Spaß.

Lenovo Yoga 3 Pro für 799 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten: Dieses Convertible-Ultrabook lässt sich auch wie ein Tablet verwenden. Hierfür kann man das 33,8 cm (13,3 Zoll) große IPS-Display mit Touch-Unterstützung umklappen. Bemerkenswert ist die hohe Auflösung von 3.100 x 1.800 Pixeln. Der Intel Core M-5Y71 ist ein Dual-Core-SoC aus der Broadwell-Familie, dessen CPU-Kerne mit 1,2 bis 2,9 GHz takten und dank HyperThreading vier Aufgaben parallel bearbeiten können. Der Grafikkern Intel HD 5300 erreicht in etwa das Niveau des Intel HD 4400. Positiv fallen die 8 GiB RAM, das 512 GB große SSD auf sowie das schlanke Erscheinungsbild (nur 12,8 mm hoch) und das geringe Gewicht (ca. 1,19 kg) auf. Der 4-Zellen-Akku ermöglicht eine Laufzeit von bis zu 9 Stunden und als Betriebssystem ist Windows 10 Home 64-Bit installiert. Unser Fazit: Leicht, schlank, lange Laufzeit, sehr hohe Auflösung und ein fairer Preis. Die CPU-Leistung ist ordentlich, aber kein Überflieger.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au. Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Tagesangebot: Acer Predator XB271HU für 479 Euro

reported by doelf, Montag der 22.08.2016, 14:03:03
Bei unserem Partner Amazon ist heute der Gaming-Bildschirm Acer Predator XB271HUAbmiprz für 479 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten im Tagesangebot. Auf einer Bildschirmdiagonale von 69 cm (27 Zoll) stellt der Predator XB271HUAbmiprz 2.560 x 1.440 Pixel (WQHD) mit 144 Hertz dar. Der Monitor nutzt ein blickwinkelstabiles IPS-Display mit einer Reaktionszeit von 4 ms.

Acers Predator XB271HUAbmiprz erreicht eine Helligkeit von 350 cd/qm und kann 16,7 Millionen Farben darstellen. Als Anschlüsse stehen DisplayPort und HDMI zur Auswahl, wobei die versprochene Bildwiederholrate von 144 Hertz nur über den DisplayPort erreicht wird. Durch Übertaktung sollen sogar bis zu 165 Hertz erreichbar sein, sagt Acer. Der Bildschirm unterstützt NVIDIAs Technologien G-Sync und ULMB (Ultra Low Motion Blur). Die typische Leistungsaufnahme liegt bei 41 Watt, das bedeutet Energieeffizienzklasse B. Der Hersteller hat zwei Lautsprecher mit jeweils zwei Watt Leistung und einen USB-3.0-Hub integriert. Wie bei Acer üblich gibt es zwei Jahre Herstellergarantie.

Zum Tagesangebot: Acer Predator XB271HU für 479 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

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VirtualBox 5.1.4 bringt 22 Korrekturen

reported by doelf, Montag der 22.08.2016, 10:20:30
Mitte Juli hatte Oracle seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 5.1 aktualisiert und damit ein großes Update vollzogen. Mit der Version 5.1.4 geht Oracle nun 22 Probleme an, beispielsweise die fehlende Lautsprecherausgabe auf Gastsystemen mit Mac OS X. Auch diverse Abstürze und Hänger, welche mit der Audio- oder USB-Funktionalität zu tun haben, wurden behoben.

Die Stabilität rund um NVM Express (NVMe) wurde verbessert, darunter auch ein Absturz beim Speichern des VM-Zustands. Ebenfalls korrigiert wurden Probleme mit der Bandbreitenbegrenzung für Datenträger, beim Clonen von Laufwerksabbildern mit VBoxManage clonehd sowie mit Laufwerksabbildern fester Größe in Verbindung mit der Split2G-Option. Beim VM-Start mit EFI und einer seriellen Schnittstelle, die in eine Datei umgeleitet wird, wurden zahlreiche Debug-Meldungen in diese Datei geschrieben, was den Start massiv verlangsamen konnte. Dieses Verhalten wurde geändert. Im Informationsfenster zur aktuellen Sitzung wird die korrekte Uptime der virtuellen Maschine angezeigt.

Für Linux-Gäste wurde ein SMBus-Dummy implementiert, der nervige Fehlermeldungen beim PIIX4-Chipsatz unterdrückt. Es soll weniger Probleme mit der Installation unter Linux geben und bei den Linux Additions gab es gleich vier Korrekturen: Bei 32-Bit-Gästen legte ein zu großer Videospeicher den Grafiktreiber lahm, zudem hatte der Grafiktreiber generell Probleme mit dem Kernel 4.7 und neuer. Auch ein Fehler im X-Server konnte den Video-Treiber lahmlegen und die Aktualisierung der Bildschirminhalte stoppen. Eine Fehlermeldung aufgrund von Treibern, die sich während eines Upgrades nicht anhalten lassen, wurde in einen Hinweis abgewandelt.

Bei Windows-Hosts wurde ein Problem mit fehlerhaften Mauszeigern gelöst, das neben Solaris auch einige Linux-Gäste betrifft. Zwei Probleme steckten in den Windows Additions: Dort funktionierte das automatische Anpassen der Fenstergröße bei Windows-10-Gästen nicht, was zu falschen Auflösungen führte und diese wiederum zu einer falschen Auswertung der Mauszeigerposition. Ein ähnliches Problem gab es mit Windows-2000-Gästen. Zudem wurde das Icon der Guest-Additions nicht im System-Tray angezeigt.

Download: VirtualBox 5.1.4 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!
 
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Wine 1.9.17 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 21.08.2016, 12:55:55
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.17 verbessert die Ausnahmebehandlung im 64-Bit-Bereich sowie die Unterstützung von Joysticks.

Die Stream-Unterstützung für die Laufzeitumgebung von C++ und das Einbetten von Schriftarten wurden ebenfalls verbessert und auch die Metadatei-Unterstützung in GDI+ wurde ausgeweitet. Darüber hinaus wurden 53 Fehler bereinigt, darunter Startprobleme bei "Buhl Tax2016", "Dead by Daylight", "Don't Starve" (v2.4.0), "GOG Galaxy", PlotSoft PDFill 10, "Scrapland" und "Worms 2" (GOG-Version) sowie Abstürze bei Hauppauge Capture, "King Arthur II" (Demo), Steam und VirtualDJ Home Free. Bei "Alan Wake", "Alan Wake American Nightmare" und "Shadow Warrior 2013" wurden massive Leistungsprobleme behoben, bei "Gun Metal" und "Fury 3" kann man wieder Joysticks bzw. Gamepads verwenden und bei "Worms 2" wurde die Audioausgabe repariert. Weitere Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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Neu zum Ausprobieren: Firefox 49.0 Beta 5

reported by doelf, Sonntag der 21.08.2016, 12:06:27
Für alle, denen der aktuelle Firefox 48.0.1 schon zu alt ist, liegt die fünfte Beta-Ausgabe der Version 49.0 zum Download bereit. In der Leseansicht kann man sich die Inhalte nun auch vorlesen lassen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Beta 5
 
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gamescom: Piranha Bytes zeigt ELEX

reported by doelf, Samstag der 20.08.2016, 17:51:43
Frisches Rollenspielfutter für die Freunde von Gothic und Risen: Mit "ELEX" hat Piranha Bytes ein neues Produkt in Arbeit, welches eine neue offene Welt von noch größeren Abmessungen verspricht. Zudem unternimmt das deutsche Entwicklungsstudio einen Zeitsprung in Richtung Zukunft, denn "ELEX" spielt in einer Welt, welche Technik und Zivilisation bereits gesehen hatte.


Willkommen auf Magalan, einst ein Planet des Fortschritts, heute ein Trümmerhaufen. Der Einschlag eines Meteors hat die Technik weitgehend zerstört und die Zivilisation auf eine harte Probe gestellt. Es gibt nur wenige Überlebende, die sich in vier Fraktionen aufgespalten haben: Die Berserker in Edan, die Albs in Xacor, die Kleriker in Ignadon und die Outlaws in Tavar. Um auf Magalan überleben zu können, muss man kämpfen und sich das Element Elex sichern. Denn der Meteor, der dem Planeten das Verderben brachte, hat ihm auch Elex beschert. Elex ist ein magisches Element, mit dem man nicht nur Maschinen antreiben kann. Als post-apokalyptischer Mix aus Science-Fiction und Fantasy stellt "ELEX" die Frage, was passiert, wenn Magie auf Technik trifft. Werden sich die beiden auslöschen oder gar miteinander verschmelzen?

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Der Protagonist, in dessen Rolle wir schlüpfen, wurde in Xacor von den Albs aufgezogen. Die Albs nutzen Elex für ihre Technologie, nehmen das Element aber auch zu sich, um sich selbst zu verbessern. Das Elex erhöht ihre mentalen Fähigkeiten, lässt ihre Gefühle aber verkümmern. Für das Ziel, den Planeten unter ihre Kontrolle zu bringen, gehen die Alps über Leichen. Auch wir kennen nur kalte Logik und militärischen Drill, doch nach dem Absturz unseres Gleiters sind wir weit weg von Xacor und der täglichen Dosis Elex. Um zu überleben, müssen wir neue Verbündete finden und uns den feindlichen Fraktionen anschließen. Die Entwickler von Piranha Bytes versprechen, dass jede Entscheidung Auswirkungen auf unsere Zukunft und die unserer Welt haben wird.

Wie man es von Piranha Bytes gewohnt ist, funktioniert auch Magalan als offene Welt, deren fünf Gebiete wir von Anfang an besuchen können. Nur die mutierten Kreaturen, welche vom Elex gekostet haben und nun auf dem Planeten ihr Unwesen treiben, sind für einen untrainierten Neuling zu stark. Da hilft nur schnell rennen oder den Jetpack anwerfen. Das Waffenarsenal reicht von Axt und Bogen bis zu Plasma-Gewehr und Flammenwerfer. Ob Wissenschaft, Fantasie oder rohe Gewalt, wir müssen unseren Weg wählen und unser Schicksal selbst in die Hand nehmen. Bleibt nur zu hoffen, dass uns Programmierfehler keinen Strich durch die Rechnung machen, doch im Vergleich zu "Gothic 3" hatte sich Piranha Bytes bei der Risen-Trilogie deutlich gebessert. Die Veröffentlichung von "ELEX" ist für 2017 geplant.
Quelle: elexgame.com
 
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Tipp: Gaming-Tastaturen von Corsair im Tagesangebot

reported by doelf, Samstag der 20.08.2016, 14:48:18
Unser Partner Amazon hat zwei hochwertige Gaming-Tastaturen von Corsair im Tagesangebot. Die Corsair Gaming STRAFE Cherry MX Red kostet am heutigen Samstag nur 95 Euro und die Corsair Gaming K65 RGB MX Brown gibt es für 119 Euro. Beide Angebote verstehen sich inklusive Versandkosten und Mehrwertsteuer, sofern das Produkt bei Amazon selbst bestellt wird.

Bei der Corsair Gaming STRAFE Cherry MX Red handelt es sich um eine mechanische Gaming-Tastatur mit Anti-Ghosting für alle 104 Tasten. Die verbauten Tastenschalter vom Typ Cherry MX Red funktionieren linear ohne Umschaltpunkt mit einem Hub von 2 mm und einer Betätigungskraft von 45 cN. Die Tastatur verfügt über eine rote Hintergrundbeleuchtung, deren Helligkeit sich anpassen lässt. Die Tasten kann man über Corsairs Utility Engine (CUE) programmieren und es gibt einen USB-Passthrough-Anschluss für eine Maus oder andere USB-Geräte.

Zum Angebot: Corsair Gaming STRAFE Cherry MX Red für 95 Euro inklusive Versandkosten und Mehrwertsteuer

Die Corsair Gaming K65 RGB MX Brown ist ebenfalls eine mechanische Gaming-Tastatur, doch es gibt drei wesentliche Unterschiede: Zum einen wurde der Nummernblock weggelassen, weshalb dieses Keyboard weniger Standfläche benötigt, zum anderen gibt es eine mehrfarbige Hintergrundbeleuchtung, die der Benutzer frei konfigurieren kann. Der dritte Unterschied betrifft die Tasten, denn Cherrys MX Brown verfügen über einen spürbaren Umschaltpunkt. Mit 55 cN wird ein wenig mehr Druck benötigt, die Hubhöhe verbleibt indes bei 2 mm und es gibt auch hier kein Klickgeräusch. Anti-Ghosting und Corsairs Utility Engine (CUE) werden ebenfalls geboten.

Zum Angebot: Corsair Gaming K65 RGB MX Brown für 119 Euro inklusive Versandkosten und Mehrwertsteuer

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Firefox 48.0.1 behebt acht Fehler

reported by doelf, Freitag der 19.08.2016, 15:50:20
Den Firefox 48.0 gibt es seit Anfang August und jetzt ist auch ein erstes Bug-Fix-Update erhältlich. Der neue Firefox 48.0.1 behebt insgesamt acht Fehler, stopft aber keine Sicherheitslücken. Vier der gelösten Probleme können allerdings zum Absturz des Internetbrowsers führen.

Zwei Abstürze im Zusammenhang mit der JavaScript-Engine bzw. den Plug-ins traten besonders häufig auf, sie werden als "Top Crash" aufgeführt. Dazu kommen ein Startabsturz aufgrund des Malware-Filters Websense sowie ein Absturz in der Kommunikationsschnittstelle WebRTC. Eine Regression ließ Videos bei der Wiedergabe verstummen, hiervon ist beispielsweise Facebook betroffen. Dazu kommt ein Problem mit unsignierten Add-ons unter Windows und ein Hänger beim Beenden des Programms. Diese Fehler wurden ebenso behoben wir ein unerwünschtes Verhalten nach der Aktivierung von e10s: Es änderte sich die Reihenfolge bestimmter Ereignisse, so dass das Change-Ereignis vor den Maus-Ereignissen ausgelöst wurde.

Download: Firefox 48.0.1
 
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LibreOffice 5.2.1 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Freitag der 19.08.2016, 10:08:24
Seit Anfang August liegt die kostenlose und quelloffene Bürosoftware LibreOffice in der Version 5.2 zum Download bereit und nun ist das erste Bug-Fix-Update in Anflug. Aktuell ist ein erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.1 verfügbar, die finale Fassung soll dann gegen Ende des Monats folgen.

LibreOffice 5.2.1 RC 1 kümmert sich um 94 Fehler, darunter acht Programmabstürze. Aktuell bietet LibreOffice 5.2 zwar die neuesten Funktionen, für den Produktiveinsatz ist hingegen die ausgereifte Version 5.1.5 zu empfehlen. LibreOffice 5.1.5 markiert die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden. Bis dahin dürfte die Entwicklungsschiene 5.2 deutliche Fortschritte in Hinblick auf ihre Stabilität und Zuverlässigkeit gemacht haben.

Download: LibreOffice 5.2.1 RC 1
 
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AMD zeigt Zen: Schneller als Intels Broadwell-E

reported by doelf, Donnerstag der 18.08.2016, 20:30:16
AMD hat letzte Nacht in San Francisco weitere Details zu den kommenden Zen-Prozessoren offengelegt. Die Desktop-Version "Summit Ridge" soll demnach pro Takt 40 Prozent mehr Instruktionen verarbeiten als die aktuellen Modelle der Firma. Auch das 32-Kern-Monster "Naples" durfte erstmals seine Muskeln spielen lassen.

Der von AMD gezeigte "Summit Ridge" hat acht Kerne und kann dank HyperThreading (SMT) 16 Threads zeitgleich bearbeiten. Damit rückt dieser Prozessor nicht nur auf dem Papier in die Liga eines Broadwell-E auf, sondern schlägt Intels Prozessor sogar, wenn beide die selbe Anzahl an Kernen und Threads nutzen sowie mit der selben Geschwindigkeit takten. Als Beleg diente im Rahmen der Demonstration die Software Blender, welche im Multithread-Betrieb lief.

Erstmals hat AMD das 32-Kern-Monster "Naples" gezeigt, welches für den Server-Einsatz gedacht ist. Im Demosystem steckten zwei "Naples" mit zusammen 64 Kernen und 128 Threads, auf denen Windows Server lief. Mit Zen will AMD zurück in die Oberklasse, wo man mit CPUs noch hohe Margen erzielen kann. Neben Prozessoren für Desktop-PCs, Workstations und Server wird es auch APUs auf Zen-Basis geben, welche AMD für kompakte Systeme, Notebooks und lüfterlose Convertibles anbieten wird.

Die Zen-Architektur soll für die kommende Jahren den Grundstein für AMDs weitere Entwicklungen bilden. Die Abkehr von CMT (Clustered Multi-Thread) zu Gunsten für SMT (Simultaneous Multithreading) ermöglicht mehr Leistung pro Watt, es gibt einen DDR4-Speicher-Controller, eine leistungsstärkere Cache-Hierarchie und eine verbesserte Sprungvorhersage. Nach dem Bulldozer-Desaster stellt Zen eine komplette Neuentwicklung und einen Neustart dar, den AMD dringend benötigt. Die neue AM4-Plattform soll ebenso leistungsfähig sein und dedizierte PCIe-Lanes für Grafik, SATA Express, NVM Express, USB 3.1 (Gen2 mit 10 Gbps) und andere I/O-Funktionen bieten, ohne dabei die Lanes für andere Geräte und Komponenten zu verknappen.

Die ersten Zen-Prozessoren sollen noch in diesem Jahr auf den Markt kommen. Es wird sich vermutlich um die Desktop-Baureihe "Summit Ridge" handeln, welche sich den neuen Sockel AM4 mit den APUs der "Bristol Ridge"-Serie teilen wird. "Bristol Ridge" basiert auf dem Bulldozer-Abkömmling Excavator und gehört noch nicht zur Zen-Familie. Zunächst will AMD die großen OEM-Hersteller beliefern, die ihre Rechner pünktlich zum Weihnachtsgeschäft in die Läden bringen könnten. Ob es in diesem Jahr auch einzelne CPUs in den Handel schaffen werden, bleibt noch abzuwarten.
Quelle: www.amd.com
 
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Weniger als 150 Millionen Notebooks im Jahr 2016

reported by doelf, Donnerstag der 18.08.2016, 18:48:51
Laut Digitimes Research werden in diesem Jahr weltweit weniger als 150 Millionen Notebooks ausgeliefert, das wäre ein Rückgang um 7,3 Prozent. Als wichtigste Gründe geben die Marktbeobachter Microsofts Windows 10 Anniversary Update, Intels Prozessoren der Generation "Kaby Lake" sowie Probleme in den Schwellenländern an.

Nach Ansicht der Analysten sind weder das Windows 10 Anniversary Update noch "Kaby Lake" sonderlich attraktiv. Microsofts überarbeitetes Betriebssystem biete zu wenig Neuerungen und auch bei Intels neuen Prozessoren handle es sich um ein vergleichsweise kleines Update, das zudem verspätet auf den Markt komme. Der Kaufanreiz für die Endkunden sei insgesamt eher gering. Zudem würden wirtschaftliche Probleme die Kauflaune in den Schwellenländern drücken.

Digitimes Research erwartet einen harten Preiskampf seitens Hewlett-Packard (HP), der die Amerikaner zurück an die Spitze der Notebook-Hersteller bringen könnte. Auch Lenovo wird vermutlich zulegen können, hatte aber in den vergangenen Monaten mit vollen Lagern zu kämpfen. Apple soll seine Schwächephase mit neuen Mittel- und Oberklasse-Notebooks überwinden und seine Lieferzahlen um über 40 Prozent steigern können. Auch für Dell und Acer erwarten die Marktbeobachter eine positive Entwicklung zum Jahresende, doch diese soll geringer ausfallen als bei HP und Apple.
 
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OpenMandriva Lx 3.0 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 18.08.2016, 17:01:37
OpenMandriva ist der von der Community entwickelte Nachfolger der kommerziellen Linux-Distribution Mandriva. Das Betriebssystem, welches sich primär an Desktop-Nutzer richtet, wird seit Dezember 2012 unter der Leitung der OpenMandriva Association entwickelt, die vor ein paar Tagen mit OpenMandriva Lx 3.0 die dritte Generation veröffentlicht hat.

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OpenMandriva Lx 3.0 mit KDE Plasma 5.6.5 und Krita

OpenMandriva Lx 3.0 nutzt KDE Plasma 5.6.5 als Desktop und wurde mit LLVM/clang kompiliert. Mit an Bord sind KDE Frameworks 5.24.0, KDE Apps 16.04.3, Systemd 231, Xorg 1.18.3 und Mesa 12.0.1, als Kernel kommt die Version 4.6.5 zum Einsatz. Mit F2FS bietet OpenMandriva Lx 3.0 ein für SSDs optimiertes Dateisystem, das schneller und sicherer laufen soll. Für den Multimedia-Einsatz sind aktuelle Versionen von mpv, VLC und das Plasma Media Center enthalten, CDs und DVDs brennt man mit K3b und die Grafiksektion umfasst Krita, ShowFoto sowie digiKam.

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OpenMandriva Lx 3.0 mit LXQt und Qupzilla

Auf leistungsschwachen Systemen kann LXQt als alternative Desktop-Umgebung genutzt werden. Der schnelle Internetbrowser Qupzilla auf Basis der QtWebEngine und der leichtgewichtige Dateimanager PCManFM runden dieses Paket ab. In Zukunft soll es einen eigenständigen LXQt-Release von OpenMandriva geben und darüber hinaus eine weitere Version mit dem Hawaii-Desktop und Wayland als Grafikserver. Letztere richtet sich an moderne Architekturen mit vergleichsweise geringer Rechenleistung.

Download: OpenMandriva Lx 3.0

Die folgenden Architekturen werden derzeit unterstützt: i586, x86_64, aarch64, armv7hl und armv7l.
 
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Windows-Klon: ReactOS 0.4.2 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 18.08.2016, 16:30:06
Der quelloffene Windows-Klon ReactOS liegt in der Version 0.4.2 zum Download bereit. Grundlegende Änderungen am System selbst gibt es diesmal nicht, stattdessen schreitet die Entwicklung des Betriebssystems weiter voran. Zu den Schwerpunkten gehörten diesmal die grafische Shell, der Dateimanager und das Mounten vor Linux-Dateisystemen.

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Unterstützt werden dabei die Dateisysteme der EXT-Familie, ReiserFS sowie UFS. Bisher hatte sich ReactOS auf FAT32 konzentriert und eingeschränkte Unterstützung für NTFS geboten. Wie üblich wurden einige externe Abhängigkeiten aktualisiert, darunter Wine und UniATA. Und es wurden auch etliche Fehler behoben: So sollen sich Opera 11 und 12, das NET-Framework 3.5 sowie die Laufzeitumgebung von Visual Basic 6 wieder installieren lassen. Die KDE-Apps starten und die Touchpads diverser Dell-Notebooks funktionieren wie gewohnt. Weitere Korrekturen kümmern sich um zahlreiche Probleme rund um die Verwendung von USB-Geräten.

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ReactOS 0.4.2 wird als Boot-CD und Live-CD (ohne Internetbrowser) angeboten, fertige Abbilder virtueller Maschinen sind hingegen noch nicht verfügbar. Wir haben ReactOS 0.4.2 testweise unter VirtualBox installiert. Doch während die Installation selbst problemlos verlief, begrüßte uns das fertig konfigurierte System immer mit einem Bluescreen. Dieses Problem hatten wir schon mit der vor drei Monaten freigegebenen Version 0.4.1 gehabt und so müssen wir erste Eindrücke und weitere Bildschirmfotos abermals schuldig bleiben.

Download: ReactOS 0.4.2
Quelle: www.reactos.org
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14905 für PC und Smartphones

reported by doelf, Donnerstag der 18.08.2016, 13:39:18
Microsoft hat die erste Insider Preview nach der Veröffentlichung des Anniversary Update freigegeben. Der neue Build 14905 wurde zunächst nur für PC und Smartphones im Fast-Ring bereitgestellt. Es handelt sich um den ersten Schritt in Richtung des nächsten großen, für das Frühjahr 2017 geplanten Updates.

Neuerungen und Änderungen
Die erste Neuerung sind plattformübergreifende Systemklänge, die sowohl auf PCs als auch von Tablets und Mobiltelefonen genutzt werden. Die neuen Töne sollen schöner und harmonischer klingen und sich zugleich vertraut anhören. Bei der PC-Version wurde das Kernel-Debugging über Firewire entfernt, ein Workaround ist in Vorbereitung. Bei der Mobile-Variante kann man jetzt direkt (inline) auf Benachrichtigungen über verpasste Anrufe reagieren. In Kürze wird es auch das passende Insider-T-Shirt geben, mit dem Windows 10 dann nochmals besser aussehen, klingen und riechen wird. Erfreulicherweise wird das T-Shirt aus normaler Baumwolle bestehen und absolut nicht smart sein.

Behobene Fehler
Ansonsten gibt es nur Fehlerbereinigungen: In der PC-Version von Edge wurde ein leerer Bereich zwischen der Adresszeile und den Webinhalten entfernt, zudem kann man den Fokus über das Tastaturkürzel STRG+O auf die Adresszeile setzen. Die Sprachausgabe kann jetzt auch in Tabellen navigieren, mit STRG+ALT+Home gelangt man zum Anfang und mit STRG+ALT+Ende zum Ende. Ein Absturz von Sketchpad und Screen Sketch, der nach zweimaligem Farbwechsel mit zugleich sichtbaren Lineal auftritt, wurde ebenfalls behoben.

Bei der Mobile-Version soll die Anruferkennung zuverlässiger funktionieren. Hatte man diese auf die eigenen Kontakte beschränkt, wurde sie zuweilen trotzdem blockiert. Der Sperrbildschirm aktualisiert die Uhrzeit beim Wechsel der Zeitzone und Videos werden jetzt immer angehalten, wenn ein Anruft eingeht. Dies funktionierte bisher nicht mit Apps, die ursprünglich für Windows Phone 8 entwickelt worden waren. Zudem wird das Abspielen von Musik auch dann nach Beendigung eines Anrufs fortgesetzt, wenn zugleich Navigationshinweise von Maps vorgelesen werden.

Bekannte Fehler
Adobes Acrobat Reader stürzt beim Start ab und die Sprachausgabe funktioniert bei Cortana nicht. Im Startmenü funktioniert das Ausschalten nicht, ein Rechtsklick auf den Startknopf schafft Abhilfe. Apps wie Yahoo Mail, Trivia Crack, Google und Skype Translator Preview stürzen aufgrund eines Kompatibilitätsproblems ab und zuweilen schließt sich die Settings-App aufgrund einer fehlenden Bibliothek.

Beim Mobile-Build bereiten Apps Ärger, wenn diese zwischen dem internen Speicher und der SD-Karte verschoben werden. Als vorläufige Abhilfe empfiehlt Microsoft, die App zu entfernen und im Anschluss neu zu installieren. Auch auf Smartphones kann Cortana derzeit keine Nachrichten vorlesen.
 
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Windows 10 Anniversary Update nun auch für Smartphones

reported by doelf, Donnerstag der 18.08.2016, 11:55:30
Nachdem PCs das Windows 10 Anniversary Update schon seit dem 2. August 2016 installieren durften, hat Microsoft die neueste Ausgabe seines Betriebssystems am Dienstag auch für Mobiltelefone freigegeben. Seit gestern wird das Update auch hierzulande an Mobiltelefone verteilt und macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck.

Für Mobiltelefone bringt das Anniversary Update in erster Linie mehr Cortana: Die Assistentin berücksichtigt nun auch regionale Dialekte und Gepflogenheiten, dient als digitaler Notizzettel und erinnert uns an Bücher, die wir lesen wollen, oder an Mülleimer, die auf die Straße gestellt werden müssen. Diese Notizen lassen sich mit Orten, Zeiten oder Personen verknüpfen, damit sich Cortana zum möglichst passenden Zeitpunkt meldet. Zudem agiert Cortana plattformübergreifend und meldet neben neuen SMS und Benachrichtigungen auch einen leeren Smartphone-Akku. Wenn man das Telefon verlegt hat, kann man es aus der Ferne klingeln lassen. Routen und Wegbeschreibungen, welche auf einem Gerät abgefragt wurden, stehen auch auf allen anderen zur Verfügung. Neu ist auch, dass Cortana auf dem Sperrbildschirm lauscht und von dort einfache Aufgaben auch ohne Anmeldung ausführt.

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Microsoft verspricht auch Verbesserungen für den Continuum-Betrieb, beispielsweise die Nutzung von USB-zu-LAN-Adaptern. Die Kamera hat es endlich auf den Sperrbildschirm geschafft (linker Screenshot), ein Segen für alle Geräte ohne Kamera-Taste. Zudem lassen sich die auf dem Sperrbildschirm angezeigten Benachrichtigungen ab sofort priorisieren. Microsoft hat auch alle Emojis grafisch aufgewertet und für diese unterschiedliche Hauttöne bereitgestellt. Die neue Outlook-App kann Kalender-Dateien im .ics-Format importieren und in Edge kann man mit einem Wischen nach links oder rechts durch die Browser-Chronik blättern (rechter Screenshot). Erweiterungen für Edge gibt es für die Smartphones aber nicht und auch das "Windows Subsystem for Linux" (WSL) sowie die Stifteingabe Windows Ink glänzen mit Abswesenheit. In Hinblick auf Stabilität und Geschwindigkeit bringt das mobile Anniversary Update zumindest keine Nachteile.

Wer noch Windows Phone 8.1 verwendet und auf Windows 10 Mobile umsteigen kann, sollte dies jetzt tun. Immer mehr Apps lassen die alte Plattform links liegen und unterstützen nur noch Windows 10 Mobile, darunter Instagram, Deezer und Skype. Und diese traurige Situation wird sich nicht mehr verbessern!
 
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Neu zum Ausprobieren: Firefox 49.0 Beta 4

reported by doelf, Mittwoch der 17.08.2016, 16:48:32
Für alle, denen der aktuelle Firefox 48.0 schon zu alt ist, liegt die vierte Beta-Ausgabe der Version 49.0 zum Download bereit. In der Leseansicht kann man sich die Inhalte nun auch vorlesen lassen und der Abstand der Zeilen wurde optimiert. Weitere Änderungen betreffen Graphite, Firefox Hello und Mac OS X.

Die Bibliothek "Graphite2 Font Shaping" ist nun standardmäßig aktiviert. Graphite ist eine quelloffene Software und wird von SIL International entwickelt. Sie bietet deutlich mehr Freiheiten als OpenType, was insbesondere komplexen Schriften, wie sie in Südostasien von diversen Minderheiten genutzt werden, zugute kommt. Beispiele hierfür wären Varianten der burmesischen Schrift oder Lanna in Thailand. Darüber hinaus erhalten Designer mit Graphite eine bessere Unterstützung für kalligraphische Stile und die Platzierung von mehreren diakritischen Zeichen. Abgesehen von Thunderbird und Firefox kommt Graphite auch in LibreOffice und XeTeX zum Einsatz, beim Firefox 45.0.1 und Thunderbird 38.7.1 wurde "Graphite Font Shaping" seinerzeit aufgrund von Sicherheitsproblemen deaktiviert.

Mozillas Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello wird eingestellt und fehlt bereits in der aktuellen Beta-Version. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann. Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Warum der Dienst jetzt eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht

Unter Mac OS X läuft der Firefox nun auf Systemen ohne Hardware-Beschleunigung schneller. OS-X-Schriften mit Kantenglättung sehen besser aus und ab sofort können auch Nutzer, die den Firefox nicht selber installiert haben, frische Updates einspielen. Hierzu müssen sie allerdings die Zugangsdaten eines Administrators kennen. Mit dem Firefox 49.0 lässt Mozilla Mac OS X 10.6 bis 10.8 fallen, unterstützt werden nur noch Mac OS X 10.9 und neuer.

Generell kann der Firefox statt der Hardware-Beschleunigung nun auch die Befehlssatzerweiterung SSSE3 nutzen, um die Videowiedergabe flüssiger zu gestalten. Zugleich wird SSE2 zu einer Voraussetzung für die Nutzung des Firefox unter Windows. Der integrierte HTML5-Player kann Audio- und Videoinhalte neuerdings mit 1,25-facher Geschwindigkeit abspielen und wiederholen. Und bereits gespeicherte Zugangsdaten für HTTP-Angebote werden nun auch für HTTPS-Anmeldungen bereitgestellt.

Download: Firefox 49.0 Beta 4
 
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Die gamescom 2016 ist gestartet

reported by doelf, Mittwoch der 17.08.2016, 14:49:17
Am heutigen Mittwoch ist die gamescom 2016 für Fachbesucher gestartet und morgen öffnet die weltgrößte Spielemesse auch für Privatpersonen. Für Privatbesucher ohne Karte wird es allerdings eng: Die Tagestickets für Donnerstag, Freitag und Samstag sind bereits ausverkauft, so dass nur der Sonntag bleibt.

Zudem gelten verstärkte Sicherheitsmaßnahmen und verschärfte Kostümbestimmungen: Kostüme sind erlaubt, Nachbildungen von Waffen oder waffenähnliche Elemente indes nicht (und natürlich auch keine echten Waffen). Zudem bitten die Veranstalter alle Besucher, auf Taschen und Rucksäcke zu verzichten, da deren Kontrolle viel Zeit in Anspruch nimmt und hieraus noch längere Wartezeiten resultieren würden. Aufgrund der zu erwartenden Verzögerungen starten die Sicherheitskontrollen in diesem Jahr schon um 7 Uhr.

Die gamescom 2016 verspricht 800 Aussteller mit hunderten Premieren aus den Bereichen Konsole, PC, Online und Mobile sowie ein reichhaltiges Rahmenprogramm. Letzteres umfasst Lasergame (Halle 5.2), Paintball (Halle 9) und RC Drift Games (Halle 10.2), Fanshops (Halle 5.2) und Cosplay Village (Halle 10.1) sowie die Red Bull F-Fighters FMX Show und die Deutsche Meisterschaft im Skateboarden (beides auf der Außenfläche hinter der Halle 8). Dazu gibt es reichlich Musik und Futterstände.

Indie-Entwickler und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) finden sich in Halle 10.1. Das BMVI hat dort seine "Social Media Stage" und YouTube als Kooperationspartner, der alle Inhalte live streamt. In der Halle 10.2 laufen die Vorträge und Shows des gamescom Campus. Mit dabei: Das Jugendforum NRW mit Informationen rund um Themen wie Jugendschutz, Medienkompetenz und Games. Ebenfalls in Halle 10.2 ist der familiengerechte Bereich Family & Friends zu finden.
Quelle: www.gamescom.de
 
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Ikea beendet unbegrenztes Rückgaberecht

reported by doelf, Mittwoch der 17.08.2016, 09:19:48
Vor zwei Jahren, am 25. August 2014, hatte Ikea Deutschland ein zeitlich unbegrenztes Rückgaberecht eingeführt. Einzig zugeschnittene Ware (z.B. Meterware, Küchenarbeitsplatten), Grünpflanzen und Fundgrubenartikel sind hiervon ausgenommen. Beworben wird dieses Rückgaberecht mit dem Slogan "Wir wollen, dass du glücklich bist".

Doch mit der Veröffentlichung des nächsten Ikea-Katalogs am 31. August 2016 wird das zeitlich unbegrenzte Rückgaberecht wieder abgeschafft. Dann soll eine Frist von einem Jahr gelten, natürlich wieder mit Ausnahme von zugeschnittener Ware (z.B. Meterware, Küchenarbeitsplatten), Grünpflanzen und Fundgrubenartikeln. Man darf gespannt sein, ob die Schweden ihren Slogan in "Wir wollen, dass du ein Jahr lang glücklich bist" abändern werden.

Laut Ikea Deutschland werden die Rückgaberichtlinien mit diesem Schritt lediglich international angeglichen. In der Praxis habe sich zudem gezeigt, dass eine Frist von einem Jahr vollkommen ausreiche, da weit über 90 Prozent der Rückgaben in den ersten drei Monate nach dem Kauf geschähen. Einen Missbrauch des unbegrenzten Rückgaberechts habe es nicht gegeben.
 
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Neuseeland lässt seine Bürger über die NSA ausspionieren

reported by doelf, Dienstag der 16.08.2016, 15:33:40
Der neuseeländische Geheimdienst GCSB darf noch keine neuseeländischen Bürger ausspionieren. Ein Gesetz soll dies in den kommenden Tagen ändern, doch auch in der Vergangenheit hatte der GCSB mit dieser Einschränkung kaum Probleme. Es gibt schließlich die hilfsbereiten Kollegen der NSA und deren Überwachungsprogramm PRISM.

Genau wie die NSA gehört auch der GCSB zum Club der "Five Eyes". Die Geheimdienste der USA, Großbritanniens, Kanadas, Australiens und Neuseelands nutzen ihre dortige Mitgliedschaft, um lästige nationale Gesetze und Beschränkungen zu umgehen. Schließlich sind Auslandsgeheimdienste nicht an die Gesetze der Länder, in denen sie spionieren, gebunden. Wenn der neuseeländische Geheimdienst einen neuseeländischen Bürger durchleuchten möchte, bittet er folglich die NSA um Amtshilfe und lässt sich die gewünschten Daten wie eine Pizza mit Käserand einfach frei Haus liefern.

Eines von mindestens 88 Opfern ist der ehemalige Staatsbedienstete Tony Fullman, der neuseeländischer Staatsbürger ist, aber auf Fiji geboren wurde. Fullman setzte sich für die Demokratie in seiner Heimat ein, denn in den Jahren 2000 und 2006 hatte dort der Militärchef Frank Bainimarama gegen die gewählte Regierung geputscht und eine Militärregime eingesetzt. Die Treffen der Demokratiebewegung waren den Neuseeländern offenbar suspekt, weshalb man die NSA auf Fullman und seine Mitstreiter ansetzte, wodurch Fullman zum ersten namentlich bekannten Ziel des Überwachungsprogramms PRISM wurde.

Mit Hilfe von PRISM wurde im Jahr 2012 Fullmans Kommunikation über Gmail und Facebook abgefangen, besonders verdächtig war dabei wohl der Slogan "thumbs up for democracy" ("Daumen hoch für die Demokratie"). Auch die Kontobewegungen von Fullman wurden ausgewertet und ließen auf den Kauf von Alkohol, Kaffee und Schuhen schließen. Abgesehen von den Schuhen machte sich der ehemalige Staatsbedienstete auch durch das Fahren eines silberfarbenen Mitsubishi verdächtig. Es kam zu mehreren Hausdurchsuchungen und Fullmans neuseeländischer Pass wurde eingezogen.

Nachdem die Behörden Neuseelands, Australiens und der USA Tony Fullman vollständig durchleuchtet hatten und zu ihrer Überraschung feststellen mussten, dass der Konsum von Kaffee, das Tragen von Schuhen und das Fahren silberfarbener Mitsubishis nicht gegen irgendwelche Gesetze verstößt, wurde ihm sein Pass wieder ausgehändigt. Und obwohl nie Anklage gegen Fullman oder seine Mitstreiter aus der Demokratiebewegung erhoben wurde, bleibt der Neuseeländer im Fokus der NSA und wird auf seinen Flugreisen immer noch verschärft kontrolliert. Weitere Details zum Fall hat The Intercept.
 
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Die Spionagewerkzeuge der NSA: Zum Download und zum Verkauf

reported by doelf, Dienstag der 16.08.2016, 12:54:16
Die "National Security Agency" (NSA), der größte und wichtigste Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten von Amerika, rühmt sich damit, so gut wie alle Daten abfangen und in fast alle Systeme einbrechen zu können. Doch nun scheint jemand bei der NSA eingebrochen zu sein und bietet deren Spionagewerkzeuge zum Download und zum Verkauf an.

Am Samstag hatte jemand unter dem Namen "The Shadow Brokers" auf Github Programmcode veröffentlicht und behauptet, dass es sich dabei um die Spionagewerkzeuge von "The Equation Group" handle. Der bereitgestellte Programmcode soll allerdings nur ein Vorgeschmack auf ein ganzes Arsenal voller Cyberwaffen sein, das "The Shadow Brokers" in Kürze an die Meistbietenden versteigern wollen. Inzwischen hat auch die Enthüllungsplattform Wikileaks diese Daten übernommen.

Hinter dem Namen "The Equation Group" verbergen sich vermutlich die Auslandsgeheimdienste der USA, Großbritanniens, Kanadas, Australiens und Neuseelands, offiziell auch als "Five Eyes" bezeichnet. In dieser Gruppe ist die NSA federführend, doch auch der britische GCHQ hat hohen Aufwand in die Entwicklung und den Einsatz von Cyberwaffen gesteckt. Sollten tatsächlich die Spionagewerkzeuge dieser Geheimdienste zum Verkauf stehen, wären die Folgen kaum abzusehen.

Nicholas Weaver vom International Computer Science Institute bewertete die Ware laut CNN als authentisch. Bei dem veröffentlichten Programmcode soll es sich um ein Framework zum Übernehmen von Routern und Firewalls handeln, das aus dem Jahr 2013 stammt. Vermutlich sei der Code von der NSA selbst oder einem ihrer 5-Eyes-Verbündeten gestohlen wurden. Uns stellt sich angesichts des Alters die Frage, wie die NSA eigentlich ihre alten Datenträger entsorgt.

Brendan Dolan-Gavitt von der New Yorker Universität hält den Code ebenfalls für echt. Er sieht darin starke Ähnlichkeiten zu Werkzeugen, die in den Dokumenten des Whistleblowers Edward Snowden beschrieben werden. Auch der französische Sicherheitsexperte Matt Suiche von der Firma Comae Technologies sieht die NSA als Urheber des Codes. Suiche gibt darüber hinaus zu bedenken, dass es sich um ein einsatzbereites und einfach zu verwendendes Angriffswerkzeug handele.

Es ist ein schwacher Trost, dass zumindest einige der Sicherheitslücken, welche der drei Jahre alte Code ausnutzt, inzwischen bereits geschlossen worden sind. Schließlich ermöglichen auch der Aufbau des Codes und die verwendeten Angriffsstrategien tiefe Einblicke. Und die Frage, ob "The Shadow Brokers" nicht vielleicht auch neuere Cyberwaffen zum Verkauf anbieten, muss ebenfalls noch geklärt werden. Ganz gleich ob cyber oder real: Waffen bleiben Waffen.
Quelle: money.cnn.com
 
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Kolumne: Frankreichs "europäische Initiative" gegen die Verschlüsselung

reported by doelf, Sonntag der 14.08.2016, 13:31:15
Einst stand Frankreich für den Kampf um die bürgerlichen Freiheitsrechte, doch nun scheint La Grande Nation vor dem Terror zu kapitulieren. Nach Monaten des Ausnahmezustands mit eingeschränkten Bürgerrechten und Sonderbefugnissen für Geheimdienste und Polizei, macht sich der französische Innenminister Bernard Cazeneuve nun für ein europäisches Verschlüsselungsverbot stark.

Und wenn es nach Cazeneuve geht, wird Europa nur der Anfang einer internationalen Ächtung von Verschlüsselungstechnologien sein. Nach einem Treffen des nationalen Verteidigungsrats im Elysée-Palast teilte der Innenminister mit, dass die Frage der Verschlüsselung ein zentrales Thema im Kampf gegen den internationalen Terrorismus sei. Dieses Problem sei nicht in einem nationalen Alleingang zu lösen, weshalb er eine internationale Lösung anstrebe. Zunächst will sich Cazeneuve am 23. August 2016 mit dem deutschen Innenminister Thomas de Maizière besprechen, dann sollen eine "europäische Initiative" und ein internationaler Vorstoß folgen.

Cazeneuves Forderung ist nicht neu, doch das macht sie nicht intelligenter. Die Fehler der Vergangenheit sollten uns eigentlich zur Genüge gelehrt haben, dass sich jeder Versuch, Verschlüsselungen zu schwächen oder per Hintertür auszuhebeln, am Ende rächt. Auch die organisierte Kriminalität kann sich Experten leisten, die solche Fehler aufspüren. Oder die notwendigen Informationen werden einfach gekauft. Warum sollten autoritäre Regime bei einem internationalen Verschlüsselungsverbot mitspielen, wenn sie nicht auch die Schlüssel bekämen, um Dissidenten und Oppositionelle aufzuspüren? Und was ist mit staatlich organisierter Wirtschaftsspionage?

Wie zu erwarten präsentierte Cazeneuve bisher nur das Problem, aber keinerlei Lösung. Weder eine technische noch eine rechtliche, denn was nutzt ein Zwang zur unverschlüsselten Kommunikation, wenn diese nicht massenhaft abgefangen und verarbeitet wird? Und eine staatliche Massenüberwachung wäre nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar, es sei denn wir setzen unsere Ansprüche ein gehöriges Stück herab. Bürger, seid wachsam! Möglicherweise wird die Türkei die Beitrittsverhandlungen mit der EU in wenigen Monaten abbrechen, da wir Erdogans hohe Erwartungen an Demokratie und Rechtsstaatlichkeit nicht mehr erfüllen.
Quelle: www.lemonde.fr
 
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Arbeitsspeicher: DDR4 teurer, DDR3 konstant

reported by doelf, Sonntag der 14.08.2016, 11:09:03
Nachdem uns der Juli einen heftigen Preisanstieg für 4Gb-DRAM-Chips am Spotmarkt in Taiwan beschert hatte, ist nun wieder etwas Ruhe eingekehrt. In der zweiten Juli- und der ersten Augusthälfte sind die Preise nur noch moderat gestiegen und die 2Gb-Chips sind sogar etwas billiger geworden.

Den höchsten Preissprung sehen wir bei den 4Gb-DDR4-2133-Chips, die nochmals um 6,51 Prozent teurer geworden sind. Da der Kurs für die 8Gb-DDR4-2133-Chips nur um 2,31 Prozent angezogen ist, bieten die größeren Chips nun etwas mehr Speicherkapazität fürs Geld. Die Preise für DDR3-Speicher treten insgesamt auf der Stelle, wobei eine Angleichung zwischen den DDR3-1600/1333- und eTT-Varianten stattgefunden hat.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt. Der Euro ist am Freitag mit einem Wechselkurs von 1,1165 US-Dollar ins Wochenende gegangen und lag damit um 0,91 Prozent über dem Wechselkurs von Anfang Juli. Seit Jahresbeginn hat der Euro 2,8 Prozent auf den US-Dollar gewonnen, denn am 1. Januar 2016 war ein Euro nur 1,0861 US-Dollar wert gewesen.

In der folgenden Übersicht geben wir Durchschnittspreise vom Freitag an. In den runden Klammern findet sich die Kursentwicklung der vergangenen fünf Wochen und in den eckigen Klammern die Kursentwicklung seit Jahresbeginn:
  • 8Gb (1Gx8) DDR4-2133: 3,717 US-Dollar (+2,31%)
  • 4Gb (512Mx8) DDR4-2133: 1,864 US-Dollar (+6,51%) [-14,69%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3-1600/1333: 1,671 US-Dollar (+0,30%) [-10,69%]
  • 4Gb (512Mx8) DDR3 eTT: 1,543 US-Dollar (+3,91%) [-5,91%]
  • 2Gb (256Mx8) DDR3-1600/1333: 1,063 US-Dollar (-2,39%) [-6,59%]
Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.
 
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Firefox Hello wird eingestellt

reported by doelf, Freitag der 12.08.2016, 18:23:12
Am 13. September 2016 soll der finale Firefox 49.0 veröffentlicht werden und an diesem Tag wird Mozilla auch den Echtzeitkommunikationsdienst Firefox Hello einstellen. Firefox Hello war im Dezember 2014 für Video- und Audiogespräche sowie Textnachrichten gestartet und fand sich erstmals im Firefox 34.0. Der Dienst basiert auf der WebRTC-Schnittstelle (Web Real-Time Communication), so dass man auch browserübergreifend kommunizieren kann.

Firefox Hello funktioniert ohne Benutzerkonten, man muss seinem Gesprächspartner lediglich einen Link zuschicken. Während Firefox Hello in der Version 48 noch ganz normal funktioniert, fehlt es bereits in den Beta-Ausgaben der Version 49. Mozilla wird lediglich Firefox Hello, nicht aber die zugrundeliegende WebRTC-Schnittstelle entfernen. Warum der Dienst eingestellt wird, erklärt Mozilla leider nicht, führt aber einige Alternativen auf:
  • Jitsi Meet (Videokonferenzen, Bildschirminhalte teilen)
  • Talky (Videokonferenzen, Bildschirminhalte teilen)
  • Cisco Spark (Videoanrufe, Videokonferenzen, Bildschirminhalte teilen)
  • Appear.in (Videokonferenzen)
 
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Golden Key: Microsoft schrottet Secure Boot

reported by doelf, Freitag der 12.08.2016, 15:45:54
Im Juli (MS16-094) und August (MS16-100) stellte Microsoft jeweils ein Sicherheits-Update "für den sicheren Start" bereit. Wie erst jetzt bekannt wurde, haben die Redmonder beim Anniversary Update (Version 1607) von Windows 10 die Secure-Boot-Funktion geschossen. Und richtig repariert wurde sie auch nicht.

Was Microsoft sagt:
Laut Microsoft gibt es Probleme mit bestimmten Richtlinien, die nur für Testzwecke gedacht waren. Sie ermöglichen es, die Codeintegritätsprüfungen zu deaktivieren und im Anschluss selbst signierte Dateien und Treiber zu laden. Darüber hinaus lässt sich die Integritätsprüfung für die Secure-Boot-Funktion ausschalten und man kann auch die Laufwerksverschlüsselung BitLocker sowie die Geräteverschlüsselung aushebeln. Um Richtlinien aus dem Netz heraus installieren zu können, muss sich ein Angreifer zunächst Administratorrechte verschaffen. Alternativ reicht auch ein physischer Zugang zum Computer. Abgesehen von Windows 10 lassen sich auch Windows 8.1, RT 8.1 sowie die Server 2012 und 2012 R2 über die fehlerhaften Richtlinien angreifen.

Wie das Malheur zustande kam:
Die Entdecker des Fehlers nennen sich my123 (@never_released) und slipstream (@TheWack0lian), sie hatten das Problem im März bzw. April 2016 bemerkt und bei Microsoft gemeldet. Zunächst war Microsoft nicht an einer Fehlerbehebung interessiert, erkannte den Bug zwei Monate später dann aber doch an. Es folgten ein unzureichendes Update im Juli, welches die problematischen Richtlinien sperren sollte, sowie ein ebenso löchriges im August, das betroffene Bootmanager (auch Bootloader genannt) blockiert. Eigentlich müsste Microsoft alle alten Bootmanager auf eine schwarze Liste setzen, doch damit würden auch Installationsmedien und Wiederherstellungspartitionen unbrauchbar werden. Dass sich Secure Boot noch einmal komplett reparieren lässt, darf folglich bezweifelt werden.

Aus technischer Sicht:
Secure Boot ist ein Bestandteil des "Unified Extensible Firmware Interface" (UEFI), welches sich als Nachfolger des BIOS (Basic Input/Output System) auf allen aktuellen Hauptplatinen von Workstations (x86-64), Desktop-PCs, Notebooks, Windows-Tablets und Windows-Smartphones befindet. Auf diesen Geräten stellt Secure Boot sicher, dass ausschließlich von Microsoft signierte Bootmanager gestartet werden. Hieraus baut sich eine Vertrauenskette auf: Der signierte Boot-Manager lädt nur signierte Kernel und diese Kernel laden nur signierte Treiber sowie signierte Anwendungen. Ziel dieser Architektur ist das Blockieren von Rootkits und anderen tief im System verankerten Schädlingen, doch auch problematische Treiber und Anwendungen sollen draußen bleiben.

Alle Windows-Tablets und viele Notebooks, die mit vorinstalliertem Windows ausgeliefert werden, verwenden Secure Boot und verhindern dessen Deaktivierung durch den Benutzer. Dies ist auch der Grund, weshalb sich auf etlichen Laptops weder Windows 7 noch ältere Linux-Distributionen installieren lassen - den Betriebssystemen und ihren Installationsmedien fehlt eine vertrauenswürdige Signatur. Für Linux gibt es inzwischen den seitens Microsoft signierten Bootmanager Shim, für Windows 7 könnte man die hier beschriebene Sicherheitslücke verwenden. Wobei es sich um keine Sicherheitslücke im eigentlichen Sinne handelt, sondern vielmehr um einen Designfehler beim Einbau neuartiger Richtlinien.

Bis zur Version 1607 von Windows 10 gab es nur Basisrichtlinien, die in einer UEFI-Variable oder auf der EFIESP-Partition gespeichert sind. Beim Laden der Richtlinien prüft der Bootmanager, ob es eine Gerätekennung (DeviceID) und BCD-Regeln (Boot Configuration Data) gibt. Über diese beiden Parameter können Entwickler ihre Geräte öffnen, um darauf - und nur auf diesen - ihre eigene Software zu testen. Mit der Version 1607 wurden dann ergänzende Richtlinien eingeführt, die immer auf der EFIESP-Partition liegen. Diese ergänzenden Richtlinien kommen ohne DeviceID und BCD-Regeln, da sie nicht alleine verwendet, sondern mit den Basisregeln zusammengeführt werden. Zunächst lädt der Bootmanager die Basisrichtlinien, dann die ergänzenden Richtlinien und zum Schluss werden die beiden zusammengebastelt.

Was passiert nun, wenn ein älterer Bootmanager auf die ergänzenden Richtlinien trifft? Er hält diese für ganz normale, signierte Richtlinien und setzt diese anstandslos um. Nun lassen sich nicht nur unsignierte Treiber und Rootkits, sondern auch eigene Bootmanager (Bootkits) laden. Tatsächlich müssen diese .efi-Dateien über eine Signatur verfügen, es wird aber nicht überprüft, vom wem diese stammt. Man kann die Bootmanager also selbst signieren und Secure Boot auf diese Weise aushebeln oder gleich komplett abschalten. Wie gesagt: Um dieses Problem endgültig in den Griff zu bekommen, müsste Microsoft alle alten Bootmanager sperren.
Quelle: rol.im
 
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Amazon Lesesommer-Angebote: Bis zu 30 Euro beim Kindle sparen

reported by doelf, Freitag der 12.08.2016, 13:27:17
Unser Partner Amazon hat die Preise seiner Kindle-eReader im Rahmen seiner Lesesommer-Angebote um bis zu 30 Euro gesenkt. Das neue Einstiegsmodell Kindle gibt es jetzt ab 59,99 Euro, den Kindle Paperwhite ab 99,99 Euro und die Luxus-Variante Kindle Voyage ab 159,99 Euro. Alle genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten bei Verkauf und Versand durch Amazon.

Die Bestellmenge für die Aktionsartikel ist unabhängig von der Anzahl der getätigten Bestellungen auf zwei Geräte pro Person beschränkt. Dieses Angebot gilt nur solange der Vorrat reicht bzw. bis zum zum 16. August 2016 um 9:00 Uhr. Standardmäßig liefert Amazon die Geräte mit aktivierten Spezialangeboten aus. Hierbei handelt es sich um Werbung, die ausschließlich auf dem Sperrbildschirm der eReader angezeigt wird. Wer dies nicht will, kann gegen Aufpreis die Variante "Ohne Spezialangebote" ordern. Auch die Preise der Geräte mit deaktivierter Werbung wurden reduziert.

Zu den Angeboten: Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Assange kann in London befragt werden

reported by doelf, Donnerstag der 11.08.2016, 21:11:19
Schweden und Ecuador haben sich endlich einigen können: Julian Assange, der von Schweden mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wird und der sich deswegen seit vier Jahren in der Londoner Botschaft Ecuadors verschanzt, darf von schwedischen Ermittlern auf dem Botschaftsgelände verhört werden.

Eigentlich hatten Ecuador und Schweden schon im Juni 2015 Gespräche aufgenommen, um ein Verhör des Australiers in der Londoner Botschaft zu ermöglichen. Aber erst im Dezember 2015 konnten sich Ecuadors stellvertretender Außenminister Xavier Lasso und Anna-Carin Svensson, die Leiterin für internationale Angelegenheiten im schwedischen Justizministerium, auf ein Vorgehen verständigen. Damals hieß es, die Befragung solle in wenigen Tagen stattfinden, doch erst jetzt wird es konkret. "In den kommenden Wochen wird ein Datum festgelegt werden", ließ die Botschaft in einer Ankündigung wissen. Hoffen wir nur, dass man nicht den Sankt Nimmerleinstag auswählen wird.

Wir blicken zurück: Julian Assange hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Mai 2015 unterlag Assange dann vor dem Obersten Gerichtshof Schwedens. Im Februar 2016 forderte die "Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierungen" (UNWGAD) Großbritannien und Schweden auf, Assange freizulassen und ihm eine Wiedergutmachung zu zahlen. Diese Aufforderung wurde von beiden Ländern abgelehnt.
 
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Funkfernbedienungen von 15 Automarken geknackt

reported by doelf, Donnerstag der 11.08.2016, 18:31:58
Wissenschaftler aus Bochum und Birmingham haben auf der Sicherheitskonferenz Usenix 2016 in Texas gezeigt, wie sich die Funkfernbedienungen von unzähligen Autos überwinden lassen. Betroffen sind insbesondere die Marken des Volkswagen-Konzerns, also VW, Audi, Seat und Skoda, aber auch Abarth, Alfa Romeo, Chevrolet, Citroen, Dacia, Fiat, Ford, Lancia, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot und Renault. Beleuchten wir nun die Fehler dieser Hersteller.

Besonders schwer treffen die gewonnenen Erkenntnisse Volkswagen, denn das Unternehmen hat gleich in mehrfacher Hinsicht versagt: So gab es in der ersten Generation (VW-1, ab Baujahr 1995) der Funkfernbedienung gar keine Verschlüsselung. Wer das System analysiert und versteht, benötigt nur ein Funksignal, um ein Fahrzeug beliebig oft öffnen und schließen zu können - ohne dabei irgendwelche Spuren zu hinterlassen. Bei allen vorherigen Angriffen wurde das Funksignal des Originalschlüssels abgefangen und zum einmaligen Missbrauch umgeleitet.

Wesentlich sicherer wären die Folgegenerationen VW-2 und VW-3, deren Verschlüsselung (AUT64) theoretisch auf eine effektive Schlüssellänge von 91,55 Bit käme. Dummerweise hat VW aber entschieden, einen globalen Generalschlüssel zu verwenden und lediglich die Identifizierungskennungen (UIDs) mit einer Whitelist abzugleichen sowie einen Zählerstand zu prüfen. Stehen mehrere VWs beisammen, lauschen aufgrund des Generalschlüssels alle auf eine in der Nähe gedrückte Fernbedienung. In den meisten Fällen öffnet sich aufgrund der unterschiedlichen UIDs und Zählerstände aber nur ein Fahrzeug. Auch hier gilt: Man muss das Signal nur einmal abfangen, um im Anschluss beliebig viele gültige Signale genieren zu können.

Das Jahr 2009 brachte VW-4 und eine neue Verschlüsselung: XTEA (eXtended Tiny Encryption Algorithm). Diese Blockchiffre arbeitet mit 64-Bit großen Blöcken und einem 128-Bit langen Schlüssel. Klingt für den Einsatzzweck ausreichend sicher, wenn es da nicht wieder den globalen Generalschlüssel gäbe. Und so konnten die Forscher auch VW-4 knacken und aus einem einzigen Funksignal einen eigenen Funkschlüssel klonen - beispielsweise bei einem aktuellen Audi Q3 des Modelljahres 2016. Was für ein grandioser 4-fach-Fail, VW!

Die folgenden Fahrzeuge des Volkswagen-Konzerns sind betroffen:
  • Audi: A1, Q3, R8, S3, TT
  • VW: Amarok, (New) Beetle, Bora, Caddy, Crafter, e-Up, Eos, Fox, Golf 4, Golf 5, Golf 6, Golf Plus, Jetta, Lupo, Passat, Polo, T4, T5, Scirocco, Sharan, Tiguan, Touran, Up
  • Seat: Alhambra, Altea, Arosa, Cordoba, Ibiza, Leon, MII, Toledo
  • Skoda: City Go, Roomster, Fabia 1, Fabia 2, Octavia, SuperB, Yeti
Die Mitbewerber Abarth, Alfa Romeo, Chevrolet, Citroen, Dacia, Fiat, Ford, Lancia, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot und Renault haben in vielen Fahrzeugen einen Chip der niederländischen Firma NXP verbaut, welcher eine Hitag2-Verschlüsselung nutzt. Dass die 48 Bit kurzen Schlüssel von Hitag2 nicht sonderlich sicher sind, hatten Roel Verdult, Flavio D. Garcia und Josep Balasch schon vor vier Jahren auf der Usenix 2012 demonstriert. Diesmal hat Flavio D. Garcia mit David Oswald, Timo Kasper und Pierre Pavlides zusammengearbeitet, um die kryptographische Passphrase der NXP-Lösung zu brechen.

Dies ist den Wissenschaftlern auch gelungen, doch im Gegensatz zu den Systemen von Volkswagen, wo eine einzelne Funkübertragung ausreicht, um eine Schlüsselkopie herstellen zu können, werden bei NXP mindestens vier unterschiedliche Übertagungen benötigt. Weitere Übertragungen erleichtern das Knacken der Verschlüsselung, das auf einem typischen Notebook im Schnitt nur eine Minute Rechenzeit benötigt. Bei den folgenden Fahrzeugen wurde der Angriff erfolgreich getestet:
  • Alfa Romeo Giulietta (2010)
  • Chevrolet Cruze Hatchback (2012)
  • Citroen Nemo (2009)
  • Dacia Logan II (2012)
  • Fiat Punto (2016)
  • Ford Ka (2009, (2016)
  • Lancia Delta (2009)
  • Mitsubishi Colt (2004)
  • Nissan Micra (2006)
  • Opel Vectra (2008)
  • Opel Combo (2016)
  • Peugeot (207 (2010)
  • Peugeot Boxer (2016)
  • Renault Clio (2011)
  • Renault Master (2011)
Das selbe System kommt aber auch in den folgenden Modellen zum Einsatz:
  • Abarth 500, Punto Evo
  • Alfa Romeo Mito
  • Citroen Jumper, Nemo
  • Dacia Duster
  • Fiat 500, Bravo, Doblo, Ducato, Fiorino, Grande Punto, Panda, Punto Evo, Qubo
  • Ford Ka
  • Lancia Delta, Musa
  • Nissan Pathfinder, Navara, Note, Qashqai, X-Trail
  • Opel Corsa, Meriva, Zafira, Astra
  • Peugeot Boxer, Expert
  • Renault Clio, Modus, Trafic, Twingo
Egal ob schlampige Umsetzung (Volkswagen) oder ein zu schwacher Schlüssel (NXP): Seit mehr als zwanzig Jahren werden Autos mit unzureichend gesicherten Funkfernbedienungen ausgestattet. Und aufgrund der hohen Kosten eines Rückrufs, wird vermutlich auch keiner der genannten Hersteller die beschriebenen Probleme angehen. Doch zumindest haben die Sicherheitsexperten einen wirksamen Ratschlag: Wenn man statt die Funkfernbedienung zu benutzen den Schlüssel ins Schloss steckt und diesen dann dreht, kann niemand Signale abfangen und sich daraus einen Nachschlüssel basteln.
Quelle: www.usenix.org
 
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Die drei meistverkauften Android-Smartphones stammen von Samsung

reported by doelf, Mittwoch der 10.08.2016, 17:03:50
Der südkoreanische Elektronikriese Samsung stellt derzeit die drei weltweit meistverkauften Android-Smartphones. Dabei ist das teure Premiummodell Galaxy S7 edge nach Angaben der Marktbeobachter von Strategy Analytics die Nummer 1 und sollte mit einer ordentlichen Marge viel Gewinn in Samsungs Kassen spülen.

Im ersten Halbjahr 2016 kam das Galaxy S7 edge auf 13,3 Millionen Einheiten, das sind 2,3 Prozent aller weltweit verkauften Android-Smartphones. Nicht weit dahinter folgt das Galaxy J2 mit 13,0 Millionen Einheiten und ebenfalls 2,3 Prozent Marktanteil, während das Galaxy S7 ohne Kante nur auf 11,8 Millionen Stück und 2,0 Prozent des Marktes kommt - aber auch das reicht noch für den dritten Platz. Insgesamt sind die Verkaufszahlen von Android-Smartphones im ersten Halbjahr um fünf Prozent auf 577,3 Millionen geklettert.

Apple musste indes einen Rückgang um 16 Prozent auf 91,6 Millionen iPhones verkraften. Für jedes iPhone wurden somit 6,3 Android-Smartphones verkauft, zugleich kommen auf ein Samsung Galaxy S7 (beide Varianten zusammengerechnet) immer noch 3,65 iPhones. Der Vorteil der extrem hohen Auflage bleibt somit bei Apple und auch Apples Margen dürften im Schnitt höher ausfallen, da selbst die Preise für das Einstiegsmodell iPhone SE mit mageren 16 GB Speicher erst bei 489 Euro starten.
 
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Microsoft veröffentlicht neun Sicherheits-Updates für August

reported by doelf, Mittwoch der 10.08.2016, 12:04:28
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im August 2016 sind es neun neue Flicken, von denen fünf kritische Schwachstellen beheben. Die übrigen Updates wurden als wichtig eingestuft, sie kümmern sich um hochgefährliche Fehler. Insgesamt hat Microsoft diesmal 27 Probleme in der eigenen Software beseitigt.

Neun Sicherheitslücken stecken im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11, darunter fünf kritische Speichermanipulationen, die eine Remote-Code-Ausführung ermöglichen. Bei den übrigen vier Sicherheitsanfälligkeiten geht es um die Offenlegung von Informationen, je zwei dieser Fehler sind von mittlerer bzw. hoher Schwere. Sechs Fehler, die im Internet Explorer stecken, betreffen auch dessen Nachfolger Edge. Es handelt sich um drei kritische Speichermanipulationen und drei Datenlecks. Insgesamt wurden acht Sicherheitslücken in Edge gestopft, darunter auch eine kritische Remote-Code-Ausführung über den integrierten PDF-Betrachter. Diesem Bug, der eigentlich in der PDF-Bibliothek steckt, wird auch ein eigener Eintrag gewidmet, denn er betrifft auch Windows 8.1 und 10 sowie die Server 2012 und 2012 R2 inklusive der Core-Installationen. Erfreulicherweise wurde keiner der Fehler in Edge oder im Internet Explorer öffentlich gemeldet und es sind bisher auch noch keine Angriffe bekannt.

Dies gilt auch für drei kritische Schwachstellen in der Grafikkomponente, die sich zum Einschleusen von Schadsoftware missbrauchen lassen. Betroffen sind alle Windows-Versionen inklusive der Server und der Core-Installationen, Office 2007 und 2010, der Word Viewer, die Live Meeting 2007-Konsole, Lync 2010 und 2013 sowie Skype for Business 2016. Ebenfalls intern entdeckt wurden fünf Sicherheitslücken in Office 2007, 2010, 2013, 2013 RT und 2016, Office für Mac 2011 und 2016 sowie im Word Viewer. Einer dieser Fehler ist kritischer Natur (Remote-Code-Ausführung), die restlichen vier wurden als hohes Risiko (Remote-Code-Ausführung, Offenlegung von Informationen) bewertet. Vier weitere Schwachstellen der Kategorie hoch wurden aus dem Kernelmodustreiber entfernt, sie ermöglichen die Erhöhung von Berechtigungen auf allen Windows-Versionen inklusive der Server und der Core-Installationen. Auch diese Bugs wurden bisher weder öffentlich dokumentiert noch angegriffen.

Eine hohe Gefahr geht von einer Sicherheitsanfälligkeit aus, durch die sich die Codeintegritätsprüfung, die Laufwerksverschlüsselung BitLocker und die Geräteverschlüsselung beim sicheren Start umgehen lassen (der ist dann nicht mehr so sicher). Betroffen sind Windows 8.1, RT 8.1 und 10 sowie Sever 2012 und 2012 R2 inklusive der Core-Installationen. In den Authentifizierungsmethoden NetLogon und Kerberos aller Windows-Varianten wurden zwei hochgefährliche Fehler entdeckt, durch die Angreifer ihre Rechte ausweiten können. Bleibt noch ein als hohes Risiko eingestuftes Informationsleck im ActiveSyncProvider von Windows 10. Das Problem tritt auf, wenn Universal Outlook keine sichere Verbindung herstellen kann. In diesem Fall kann ein Angreifer den Fehler ausnutzen, um den Benutzernamen und das Kennwort abzugreifen. Laut Microsoft wurde bisher keine der aufgeführten Schwachstellen publiziert oder erfolgreich angegriffen.
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.8.1 Hotfix

reported by doelf, Dienstag der 09.08.2016, 15:14:55
AMD hat einen neuen Hotfix-Grafiktreiber veröffentlicht. Die Radeon Software Crimson Edition 16.8.1 unterstützt die beiden neuen Modelle Radeon RX 470 und Radeon RX 460, zudem gibt es ein frisches CrossFire-Profil für "F1 2016". Der neue Treiber wird für Windows 10, 8.1 und 7 angeboten, er funktioniert mit GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M - aber nicht mit APUs!

AMD hat auch einige Probleme behoben: "Overwatch" stürzt in Verbindung mit Crossfire und der Radeon RX 480 nicht mehr ab, während die Leistungsgewinne durch den Einsatz mehrerer GPUs bei "DOTA2" und "The Division" gestiegen sind. "Wolfenstein: The Old Blood" läuft der Radeon RX 480 nicht mehr mit angezogener Handbremse und der Firefox stürzt mit aktivierter Hardware-Beschleunigung nicht mehr ab. Die Radeon Settings zeigen die korrekte Versionsnummer für Vulkan an und das Treiber-Update soll jetzt zuverlässiger funktionieren. Bleibt noch zu erwähnen, dass man beim Übertakten der Radeon RX 480 wieder den maximalen Speichertakt auswählen kann.

Die Liste der noch nicht behobenen Fehler bleibt recht lang: Immer noch stürzen einige Spiele ab, wenn "AMD Gaming Evolved" aktiviert ist, und das Ändern von Auflösung oder Qualitätsstufe bringt "Dota 2" im Vulkan-Betrieb zum Absturz. "Battlefield 4" stürzt bei Verwendung von Mantle ab und "World of Tanks" flackert im Crossfire-Betrieb nach einem Task-Wechsel. Bei Verwendung von DirectX 12 und V-Sync mit einer Radeon Pro Duo kommt es bei "Total War: Warhammer" zuweilen zu einem schwarzen Bildschirm und "Ark Survival Evolved" wirft auf manchen Konfigurationen einen Startfehler. Bei "Rocket League" verursacht Crossfire ein Flackern und "Ashes of the Singularity" stürzt bei aktiviertem Multi-GPU-Betrieb in der Qualitätsstufe "crazy" sporadisch ab. "The Division" stottert auf der Radeon RX 480, wenn hohe Qualitätseinstellungen auf VSync treffen, und bei "Rise of the Tomb Raider" kommt es auf Systemen mit Hybrid-Grafik im DirectX-12-Betrieb zu Darstellungsfehlern nach einem Task-Wechsel. Auf einigen Konfigurationen mit Hybrid-Grafik lässt sich der Shader-Cache derzeit nicht deaktivieren.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.8.1 Hotfix (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Hacker stoßen ins "Internet of Vibrating Things" vor

reported by doelf, Dienstag der 09.08.2016, 14:47:21
Einen Vorstoß der besonderen Art haben die beiden Hacker follower und goldfisk auf der Sicherheitskonferenz DEF CON 24 in Las Vegas gewagt: Sie sind ins "Internet of Vibrating Things" eingedrungen oder besser gesagt: Sie haben sich Kontrolle über den smarten und fernsteuerbaren Vibrator "We-Vibe 4 Plus" verschafft.

Dabei zeigte sich, dass Connected-Sex auch nicht viel sicherer ist als das Original. "We-Vibe 4 Plus" ist mit einem Funkmodul für Bluetooth LE/Smart ausgestattet, kann über eine App gesteuert werden und bietet Server-seitige Funktionen. Viele Funktionen bedeuten oft auch viele Angriffsmöglichkeiten und die Hacker sind per Reverse-Engineering in allen Punkten fündig geworden. Der Vibrator sammelt Daten über die Häufigkeit und Dauer seiner Benutzung, die Temperatur des Einsatzgebietes sowie die verwendeten Einstellungen. Die beiden Hacker konnten diese Daten abgreifen und die Kontrolle über das Sexspielzeug erlangen. Passend dazu bieten sie eine Weevil-Suite mit diversen Werkzeugen an, mit denen auch Laien zu We-Vibe-kompatible Vibratoren simulieren und übernehmen können.
Quelle: www.defcon.org
 
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QuadRooter: 4 kritische 0-Day-Lücken bedrohen Android-Geräte

reported by doelf, Dienstag der 09.08.2016, 14:13:02
Die Sicherheitsexperten von "Check Point Software Technologies" haben vier kritische Sicherheitslücken in den Treibern für die LTE-Chips des Herstellers Qualcomm entdeckt. Angreifer können sich über jeden der vier 0-Day-Fehler uneingeschränkten Root-Zugriff - darum "QuadRooter" - auf schätzungsweise 900 Millionen Android-Geräte verschaffen.

Check Point hat die Schwachstellen auf der Sicherheitskonferenz DEF CON 24 in Las Vegas präsentiert. Demnach lassen sich alle vier Fehler über Apps angreifen, wobei die Apps noch nicht einmal besondere Rechte benötigen. Angreifer können auf diese Weise nicht nur sämtliche Daten auslesen und Passworteingaben abfangen, sondern auch die Kameras und Mikrofone fernsteuern sowie die Bewegungen des Nutzers per GPS überwachen.

Technischer Hintergrund
In modernen Smartphones und Tablets kommen zwei Prozessoren zum Einsatz, die weitgehend unabhängig voneinander agieren. Der sogenannte Application-Prozessor (AP) kümmert sich um das Betriebssystem, beispielsweise Android, und die darauf laufenden Apps, während sich der Baseband-Prozessor um die Funkkommunikation kümmert. Baseband-Prozessoren werden zuweilen auch als LTE- oder UMTS-Modem bezeichnet, doch diese Vereinfachung wird ihnen nicht gerecht. Tatsächlich handelt es sich um komplexe SoCs mit eigenem Speicher, auf denen ein Echtzeitbetriebssystem (RTOS) läuft. Die fehlerhaften Treiber ermöglichen die Kommunikation zwischen Android und dem Baseband-Prozessor, sie stecken somit ganz tief im System und sind für die Funktion der Geräte unabdingbar.

Mögliche Lösungen
Laut Check Point besteht die optimale Lösung in einem Update der Treiber, doch zunächst müsste Qualcomm fehlerbereinigte Versionen bereitstellen. Sofern dies geschehen sollte, für ältere Chips wurde die Entwicklung mitunter schon komplett eingestellt, müssten die Hersteller der Geräte die überarbeiteten Treiber in neue Firmware-Updates integrieren. Und auch hier stellt sich wieder die EOL-Frage (EOL = End of Life). Zum Schluss müssten dann noch die Käufer mitspielen und die bereitgestellten Firmware-Updates auch tatsächlich einspielen. Doch machen wir uns nichts vor: Viele Android-Geräte werden diese kritischen Updates nie zu sehen bekommen. Damit bleibt betroffenen Kunden nur die Wahl zwischen Wegwerfen und möglichst wenige, vertrauenswürdige Apps zu installieren.
 
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Die Wahrheit über die Un-Wearables

reported by doelf, Dienstag der 09.08.2016, 11:34:41
Das smarte Leben mit sogenannten Wearables wie Fitnessarmbändern und intelligenten Uhren gilt für viele als die Zukunft, doch so langsam reift in der Bevölkerung eine erschreckende Erkenntnis: Fitnessarmbänder sammeln zwar Daten und nerven mit leeren Akkus und vielen Bugs, doch fit wird man vom Tragen dieser Dinger nicht. Und so liegen sie stattdessen ungenutzt herum.

Dass nur die Hälfte aller Deutschen, die ein Fitnessarmband besitzen, dieses auch benutzen, ergab eine im Auftrag der Krankenkasse DKV durchgeführte Umfrage der GfK Nürnberg. Die wissenschaftliche Leitung hatte Professor Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln. Befragt wurden 2.830 Menschen in Deutschland. 30 Prozent benutzten ihre Wearables nicht mehr und weitere 16 Prozent besitzen zwar ein Fitnessarmband, haben dieses aber nie in Betrieb genommen. Eine weitere Zahl sollte Herstellern und Analysten zu denken geben: Nur 5 Prozent der Befragten wollen sich in Zukunft ein Fitnessarmband kaufen, während 89 Prozent kein Interesse an einer Neuanschaffung haben.

Doch was macht diese Geräte zu Un-Wearables? 19 Prozent der Befragten, insbesondere Männer, finden die "Nutzung zu anstrengend" und 18 Prozent fühlen sich von den Armbändern genervt. Jeweils 15 Prozent beklagen das Fehlen eines erhofften Motivationsschubs oder halten das Gerät für überflüssig. Für 12 Prozent ist das Thema schon durch und völlig langweilig. Vor allem Frauen erklärten zudem, sie hätten keine Zeit, um solche Geräte zu nutzen, oder sie hätten das Fitnessarmband irgendwo verlegt (nein, kein Witz - das steht so in der Pressemitteilung).

Für die DKV ist es durchaus nachvollziehbar, dass sich gesunde Menschen kaum dauerhaft für solche Wearables begeistern können. Sinnvoll sei indes der Einsatz bei chronischen Erkrankungen wie Übergewicht oder zu hohem Blutdruck. Primär seien die Fitnessarmbänder aber nur eine Ergänzung zu einer persönlichen Betreuung durch einen Trainer. Denn die Fitness kommt durch regelmäßiges Training und nicht durch technisches Spielzeug.
Quelle: www.ergo.com
 
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Akustisches Datenleck bei der Deutschen Bank

reported by doelf, Dienstag der 09.08.2016, 10:53:36
Was hohe Strafen betrifft, konnte die Deutsche Bank in den vergangenen Jahren umfassende Erfahrung sammeln, doch die gestern von der "Financial Industry Regulatory Authority" (FINRA) verhängte Geldbuße in Höhe von 12,5 Millionen US-Dollar (eigentlich Peanuts) ist etwas besonders. Nach Erkenntnissen der FINRA wurde bei der Deutschen Bank über Jahre wissentlich und völlig unkontrolliert gekreischt.

Nein, hier geht es nicht um Ruhestörung, sondern über die wissentliche Offenlegung vertraulicher Informationen. Diese wurden innerhalb des Geldinstituts nämlich per Lautsprecher, auch Squak Box (wortwörtlich übersetzt: Kreischkiste) genannt, übertragen. Die "Squawks" befassten sich mit Analysen und dem Handel, enthalten waren auch vertrauliche und kursrelevante Informationen. Solche Daten sind nicht für alle Ohren bestimmt, doch die Deutsche Bank versäumte es, den Zugriff auf die Übertragungen zu regulieren. Ein hausgemachtes Datenleck der akustischen Art.

Das Problem war über Jahre bekannt und wurde konsequent ignoriert. So wurden die Squawks in internen Prüfungen und Empfehlungen bemängelt, die eigene Compliance-Abteilung warnte vor dieser Praxis und auch interne Risikobewertungen kamen zu dem Schluss, dass das Gekreische untragbar sei. Es ist schön, wenn eine Bank viele interne Kontrollmechanismen hat und diese dann auch tatsächlich Fehler aufdecken, doch es ist hochgradig peinlich, wenn diese Erkenntnisse dem Management mal so richtig scheißegal sind. Pardon, aber das lässt sich nicht fäkalienärmer formulieren.

Auch gegenüber der FINRA wollte die Deutsche Bank keine Fehler eingestehen und äußerte sich erst gar nicht zu den Vorwürfen. Das Geldhaus hat allerdings die Strafe akzeptiert und sich dazu verpflichtet, die Konformität seiner Lautsprecherübertragungen zertifizieren zu lassen.
Quelle: www.finra.org
 
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UPDATE: Computerpanne legt Delta Air Lines lahm

reported by doelf, Montag der 08.08.2016, 13:44:12
Um 2:30 Uhr Ortszeit (8:30 mitteleuropäische Zeit) hatte sich in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia ein Stromausfall ereignet. Nun ist Atlanta für zwei Dinge bekannt: Coca Cola und die Fluggesellschaft Delta Air Lines. Ob das koffeinhaltige Erfrischungsgetränk schlecht geworden ist, wissen wir leider nicht, doch die Flugzeuge von Delta heben vorerst nicht mehr ab. UPDATE: Sie fliegen wieder!

Von diesem Stromausfall war nämlich auch das Rechenzentrum der Airline betroffen und das hatte zunächst für massive Verspätungen und im weiteren Verlauf auch für Flugausfälle gesorgt. Die Auswirkungen auf Flugzeuge, die bereits in der Luft sind, halten sich in Grenzen. Sie werden lediglich im Internet und an Flughäfen als pünktlich angezeigt, obwohl sie das mitunter nicht sind. Die restliche Flotte bleibt vorerst am Boden, da Deltas Rechenzentrum weiterhin mit Problemen zu kämpfen hat.

Um 16:40 Uhr mitteleuropäischer Zeit hat Delta das Ende der technischen Probleme gemeldet. Rund 300 Flüge mussten komplett abgesagt werden und die anderen haben massive Verspätungen. Nur 800 von fast 6.000 für den heutigen Montag geplanten Flügen konnten bis 16:30 Uhr abgewickelt werden. Dieser Rückstand ist nicht aufzuholen, so dass mit weiteren Absagen zu rechnen ist.

Passagiere, deren Flug storniert wurde oder eine erhebliche Verspätung hat, haben Anspruch auf eine Rückerstattung. Alternativ können die Kunden auch eine einmalige gebührenfreie Ticketänderung vornehmen lassen. Hierzu sollte man die Reservierungsabteilung von Delta Air Lines kontaktieren.
Quelle: de.delta.com
 
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Strategie: Freeciv 2.5.5 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 07.08.2016, 23:48:13
"Freeciv" ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, welches sich am Klassiker "Civilization" orientiert. Das kostenlose und quelloffene Spiel ist für diverse Plattformen erhältlich, für Windows gibt es fertige Installationspakete. Die Version 2.5.5 behebt einige Fehler und ermöglicht nun auch reine AI-Partien, in denen ausschließlich vom Computer gesteuerte Spieler antreten.

Die meisten Korrekturen sind kleiner Natur: Piraten spawnen nicht mehr mit ihren Booten in winzigen Tümpeln, die Seuche (Plague) heißt jetzt Pest (Pestilence) und es wurden einige Bugs rund um die afrikanischen, lettischen und texanischen Nationen beseitigt. Gtk- und Qt-Klienten trennen sich nun sauber vom Server, wenn der Klient beendet wird. Es wurden auch zwei Speicherlecks gestopft und ein paar Leistungsoptimierungen integriert. Bei den Übersetzungen haben Katalanisch, Französisch, Britisches Englisch, Spanisch und Russisch zusätzlichen Feinschliff erhalten.

Download: Freeciv 2.5.5 für Windows und Quellcode
 
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Wine 1.9.16 (Development Release) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 07.08.2016, 17:23:20
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die am Freitag veröffentlichte Entwicklungsversion 1.9.16 verbessert die 64-Bit-Binärkompatibilität unter Mac OS X und bringt weitere Fortschritte in Hinblick auf Direct3D.

So wurden weitere Shader-Instruktionen für Direct3D ergänzt und am Befehlsfluss für Direct3D gearbeitet. Wine 1.9.16 bringt auch Leistungsverbesserungen für JavaScript und das Graphics Device Interface (GDI). Darüber hinaus wurden 43 Fehler bereinigt, darunter Startabstürze beim Demo von "Darkness Within 2", "Into The Stars" und Cool Record Edit sowie andere Abstürze beim Demo von "King Arthur II", "GOG Galaxy", Word 2010 und Excel 2010. Es wurden auch Installationsprobleme bei "Myst V", PDF Factory 3.x und 4.x, Time Warner Cable Connection Manager 1.03.0012.0 und Winzip 6 behoben. Zudem soll NVIDIAs GT 740M jetzt korrekt erkannt werden. Weitere Fehlerkorrekturen finden sich in den detaillierten Versionsinformationen.
 
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Uralt-Fehler gefährdet Microsoft-Konten

reported by doelf, Freitag der 05.08.2016, 23:15:05
Zumindest seit 1997 steckt in allen Windows-Versionen eine Sicherheitslücke, die erst jetzt dank des Microsoft-Kontos ganz groß herauskommt. Quasi im Vorbeisurfen wirft der ahnungslose Benutzer den Kriminellen seine Kontodaten zu und gibt damit den Zugriff auf Dienste wie Skype, Xbox, OneDrive, Office 360, MSN, Bing und Azure frei. Die Verwendung einer sicheren VPN-Verbindung verschlimmert das Problem sogar.

Wie die russischen Sicherheitsspezialisten von ProstoVPN berichten, steckt der Fehler in der Art und Weise, wie Microsoft veraltete Netzwerkressourcen einbindet. Der Angreifer muss nur eine Verknüpfung auf eine SMB-Ressource in eine Webseite oder E-Mail einbauen, beispielsweise in Form eines Image-Tags, die auf sein eigenes Netzwerk verweist. Öffnet man die Webseite oder E-Mail dann mit Edge, dem Internet Explorer oder Outlook, versucht sich Windows beim Server des Angreifers anzumelden und übermittelt hierzu seine Zugangsdaten. Bei dieser Lieferung frei Haus wird das Passwort als NTLM-Hash verpackt, doch diese Art von Hashes lässt sich leicht knacken.

In Zeiten, da jeder Windows-Rechner lokale Konnten nutzte, war die Tragweite eines solchen Angriffs begrenzt. Doch nun, da das Microsoft-Konto, welches neben dem Zugriff auf Rechner, Tablets und Smartphones auch den Zugang zu Diensten wie Skype, Xbox, OneDrive, Office 360, MSN, Bing und Azure ermöglicht, zum Anmeldestandard erklärt wurde, sind die Auswirkungen umfassend. Das gilt insbesondere, wenn dieser Angriff auf eine vermeintlich sichere VPN-Verbindung trifft, denn auch deren Zugangsdaten werden an die Bösen geschickt. Selten war es leichter, VPN-Zugänge zu übernehmen und über diese in gesicherte Netzwerke einzudringen.

Da Microsoft auch nach 19 Jahren noch keine Lösung bieten kann, empfehlen die Experten von ProstoVPN, die Nutzung des Microsoft-Kontos zu vermeiden. Zudem soll man in der Firewall den Port 445 blockieren, der für ausgehende SMB-Verbindungen genutzt wird. Nur für lokale Netzwerke darf der Port aktiv bleiben. Zumindest in Firmen dürfte dieser Port oftmals schon blockiert sein, da er auch gerne von Würmern und anderen Schadprogrammen genutzt wird.
 
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iOS 9.3.4 beendet Jailbreak

reported by doelf, Freitag der 05.08.2016, 17:19:49
Die chinesischen Hacker von Team Pangu hatten Ende Juli 2016 einen Jailbreak für iOS 9.3.3 veröffentlicht - den ersten seit der Veröffentlichung von iOS 9.2. Nun hat Apple reagiert und sein mobiles Betriebssystem in Form der Version 9.3.4 wieder abgedichtet.

Offenbar war den Chinesen eine Speichermanipulation in IOMobileFrameBuffer gelungen, über die sie beliebigen Code mit Kernel-Rechten ausführen konnten. Apple hat diesen Fehler behoben und damit den Jailbreak wirkungslos gemacht. Interessanterweise wird Team Pangu sogar als Entdecker der Schwachstelle aufgeführt.
 
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Chrome 52.0.2743.116 schließt zehn Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 05.08.2016, 17:02:40
Google hat seinen Internetbrowser Chrome für Windows, Mac OS X und Linux auf die Version 52.0.2743.116 aktualisiert und dabei zehn Sicherheitslücken gestopft. Sieben der Schwachstellen wurden von externen Experten gemeldet, davon bergen vier ein hohes und die restlichen drei ein mittleres Risiko.

Die höchste Kopfprämie beläuft sich auf 4.000 US-Dollar, sie wurde gleich dreimal vergeben: Ungewöhnlich sind dabei ein als hochgefährlich eingestufter Spoofing-Angriff auf die Adresszeile sowie eine als mittleres Risiko bewertete Möglichkeit, die Same-Origin-Prüfung in der HTML-Rendering-Engine Blink für Bilder zu umgehen. Ebenfalls in Blink steckt ein hochgefährlicher Zugriff auf bereits gelöschte Objekte. 3.500 und 3.000 US-Dollar wurden für zwei Heap-Überläufe in pdfium gezahlt, von denen ebenfalls eine hohe Gefahr ausgeht. Für zwei mittelschwere Fehler bei der Parameterbereinigung in den DevTools gab es jeweils 1.000 US-Dollar.

Download:
 
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AMDs Radeon RX 470 ist da

reported by doelf, Donnerstag der 04.08.2016, 17:20:28
AMD hat heute die Grafikkarten auf Basis der Polaris-GPU Radeon RX 470 (Ellesmere Pro) zum Verkauf freigegeben. Die Preise starten bei 179 US-Dollar zuzüglich Steuern, hierzulande liegen die günstigsten Angebote derzeit bei 219 Euro inklusive der Mehrwertsteuer. Zu diesen Preisen bekommt man allerdings nur 4 GiB Grafikspeicher, für 8 GiB muss man mindestens 279 Euro hinblättern.

Bild

Der im 14-nm-FinFET-Prozess von Globalfoundries gefertigte Ellesmere Pro umfasst 2.048 Shader-Einheiten, 128 TMUs und 32 ROPs (RX 480: 2.304 / 144 / 32). Laut AMD taktet der Chip mit 926 MHz und kann per Boost bis auf 1.206 MHz beschleunigen (RX 480: 1.120 / 1.266 MHz). Seine Rechenleistung beläuft sich auf 4,9 TFLOPs (RX 480: 5,8 TFlops). Da AMD seinen Partnern freie Hand beim Design der Karten gelassen hat, starten diese mit unterschiedlichen Platinen und Lüfterlösungen. Und mit höheren Taktraten: MSI nennt für seine Radeon RX 470 GAMING X (siehe Foto), erhältlich ist diese Karte wahlweise mit 4 oder 8 GiB Grafikspeicher, einen Basistakt von 1.254 MHz, der bereits deutlich über AMDs Boost-Angabe liegt.

Als Grafikspeicher kommen grundsätzlich GDDR5-Chips zum Einsatz. Der Speicher taktet laut AMD mit 1.650 MHz und nutzt eine 256 Bit breite Anbindung, woraus sich eine maximale Bandbreite von 211 GB/s ergibt. Auch hier liegen die von Hause aus übertakteten MSI-Modelle um 25 MHz höher und erreichen 214,4 GB/s. Die Radeon RX 470 soll einen typischen Stromverbrauch von 120 Watt aufweisen, der durch den PCIe-Steckplatz und eine 6-Pin-Buchse gewährleistet wird. Maximal ließen sich hierdurch 150 Watt bereitstellen, so dass Spielraum zum Übertakten bleibt. MSI verbaut indes einen Anschluss mit acht Kontakten, der mit bis zu 150 Watt belastet werden darf. Zusammen mit dem Steckplatz wären somit bis zu 225 Watt möglich.

Zum Anschluss von Bildschirmen werden HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4 (HDR Ready) geboten. In Hinblick auf die Leistung soll die Radeon RX 470 eine Radeon R9 270 um das 1,5- bis 2,4-fache übertreffen und die übertakteten Modelle dürften sogar im Bereich der Radeon RX 480 wildern. Im Gegensatz zu AMD hat MSI noch keine Preise genannt und wird seine Radeon RX 470 GAMING X auch erst gegen Ende August ausliefern. Angesichts der versprochenen Eckdaten könnte sich das Warten allerdings lohnen.
Quelle: www.amd.com
 
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Intel zieht den Stecker: Smartwatch Basis Peak am Ende

reported by doelf, Donnerstag der 04.08.2016, 16:43:28
Über seine Tochter Basis wollte der Chipriese Intel ins vermeintliche Zukunftsgeschäft der Smartwatches einsteigen, doch statt als heißes Eisen entpuppte sich das Modell Peak als Gesundheitsrisiko mit akuter Verbrennungsgefahr. In einer E-Mail teilt Basis den betroffenen Kunden nun mit, dass sie die Uhr unverzüglich ablegen und zurückschicken sollen.

Offenbar hatte man versucht, die Überhitzungsprobleme per Software-Update in den Griff zu bekommen, doch das hat nicht funktioniert. Damit die Kunden ihre Uhren nicht mehr benutzen, wurden die benötigten Sever-Dienste abgeschaltet. Auch die Webseite von Basis ist nicht mehr erreichbar, da sie in einer Weiterleitungsschleife feststeckt. Lediglich den Kontakt zum Kundendienst kann man über ein Formular noch aufnehmen. Dies ist auch notwendig, schließlich hätten Kunden und Händler gerne ihr Geld zurück.

Ob es für Basis noch eine Zukunft gibt, ist völlig unklar. Nachdem Intel bei Smartphones und Tablets keinen Fuß in die Tür bekommen konnte, hatte sich das Unternehmen auf das IoT-Geschäft gestürzt. Dass nun die eigene Tochter an ihrer Smartwatch gescheitert ist, dürfte für ein paar Kratzer in Intels IoT-Image sorgen.
 
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LibreOffice 5.2 und LibreOffice 5.1.5 sind fertig

reported by doelf, Donnerstag der 04.08.2016, 11:56:49
The Document Foundation hat gleich zwei neue Versionen der kostenlosen und quelloffenen Bürosoftware LibreOffice veröffentlicht: Während LibreOffice 5.2 den Entwicklungszweig "Fresh" übernimmt und mit neuen Funktionen lockt, rückt LibreOffice 5.1.5 in die Stable-Schiene und richtet sich an konservative Nutzer sowie den Produktiveinsatz.

Die finale Fassung von LibreOffice 5.2 entspricht Bit für Bit dem vierten Veröffentlichungskandidaten - wer diesen bereits installiert hat, muss die Software nicht erneut herunterladen. In der Beta- und RC-Phase wurden insgesamt 440 Fehler beseitigt, doch primär geht es bei diesem Update um zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen. Hier eine kurze Übersicht:

Writer
Im Writer gibt es jetzt eine Schaltfläche, über die sich die Bearbeitungsschritte aus- und einblenden lassen. Neue Zeichenwerkzeuge ermöglichen ausgefüllte Kurven, Polygone und Freihandlinien, diese finden sich hinter der Schaltfläche Kurve. Ein neuer Standardsatz vereint die wichtigsten Werkzeuge in einer einzelnen Toolbar, bisher kamen beim Writer immer zwei Werkzeugleisten zum Einsatz. Ein Eingabefeld hilft unter "Einfügen, "Feldbefehl", "Weitere Felder" beim Auffinden von Querverweisen und der Dialog zum Einfügen von Lesezeichen wurde komplett überarbeitet. Hierzu gehört die automatische Generierung einer Bezeichnung sowie die Übernahme kurzer Textpassagen.

Calc
Die neuen Zeichenwerkzeuge wurden auch in Calc integriert, zudem lässt sich die erste Spalte oder Reihe einer Tabelle über das Menü "Ansicht" einfrieren. Die Schaltfläche für mehrzeilige Eingaben wurde überarbeitet und mit Shift + Eingabe erzeugt man einen Zeilenumbruch. Spalten werden nun mit Strg + Leertaste ausgewählt - bisher musste zusätzlich Shift gehalten werden - und mit Strg + Komma bzw. Strg + Shift + Komma werden Datum und Uhrzeit eingefügt. Im Dialog "Zellen formatieren..." kann man nun auch die Grenzen benachbarter Zellen entfernen, es können mehrere Statusleistenfunktionen zeitgleich aktiv sein und die Schaltfläche Währung klappt neuerdings aus, so dass sich hier direkt eine Währung auswählen lässt. Unter "Daten", "Statistik" ist ein Analysewerkzeug hinzugekommen und in Formeln lassen sich nun auch Platzhalter wie Sternchen, Fragezeichen und Tilde verwenden. Die Entwickler haben zudem eine Reihe neuer Funktionen - RAWSUBTRACT, FORECAST.ETS, CONCAT, TEXTJOIN, IFS, SWITCH, MINIFS und MAXIFS - ergänzt.

Impress & Draw
Für Impress und Draw wurde die Liste der verfügbaren Effekte von einem eigenen Dialogfenster in die Seitenleiste (Sidebar) verlagert, zudem werden die Effekte verständlicher erklärt. Auch die Eigenschaften der Folien lassen sich jetzt über die Seitenleiste definieren und die Zeichenwerkzeuge lassen sich einfacher ein- und ausblenden.

Im- und Export-Filter
Der Import verknüpfter Grafiken in DOCX- und RTF-Dokumenten wurde verbessert und der Import von Word für DOS wurde über libwps realisiert. Beim Laden von EMF-Dateien werden Linienenden- und Verbindungen sowie Strich- und Punktlinien korrekt umgesetzt und beim JPEG-Export wird die richtige Auflösung verwendet. Dazu kommen einige Verbesserungen für den SVGIO-Import.

Download: LibreOffice 5.2

Beim finalen LibreOffice 5.1.5 handelt es sich um den zweiten Veröffentlichungskandidaten und auch hier gilt: Wer diesen bereits installiert hat, muss die Software nicht erneut herunterladen. Neue Funktionen gibt es nicht, dafür wurden im Vergleich zur finalen Version 5.1.4 immerhin 134 Fehler, darunter 15 potentielle Absturzursachen, behoben. LibreOffice 5.1.5 markiert die vorletzte Ausgabe in dieser Entwicklungsschiene. Für Ende Oktober ist noch die Version 5.1.6 geplant und am 27. November 2016 werden dann Support und Entwicklung enden.

Download: LibreOffice 5.1.5
 
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Opera 39.0.2256.43 ist irgendwie fertig

reported by doelf, Donnerstag der 04.08.2016, 11:06:31
Die norwegische Browser-Schmiede Opera sorgt derzeit für Verwirrung. Einerseits passt die verbesserte Privatsphäre durch den Werbe-Blocker und die eingebaute VPN-Funktion nicht zum Verkauf der Browser-Sparte nach China, andererseits hatte es fast einen Monat lang keine neuen Updates für die Desktop-Version gegeben. Und nun, da Opera 39.0.2256.43 fertig ist, bleibt es für die Update-Funktion des Browsers unsichtbar.

Das auf Chrome 52 basierende Opera 39.0.2256.43 landete am 1. August 2016 auf dem FTP-Server und wurde einen Tag später im Blog vorgestellt. Aktualisierte Änderungshinweise gibt es allerdings nicht und auch die automatische Download-Funktion des Browsers wird nicht fündig und hält die Version 38.0.2220.41 weiterhin für aktuell. Da stellt sich die Frage, ob der geplante Verkauf der Browser-Sparte an chinesische Investoren bereits erste Auswirkungen auf die Entwicklung und Pflege der Software hat. Das ist eigentlich sehr schade, denn Opera 39.0.2256.43 bringt einige interessante Neuerungen.

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Da wäre beispielsweise der integrierte VPN-Dienst der kanadischen Opera-Tochter SurfEasy Inc., der in der Version 38 noch als experimentell galt und sich im Entwicklermenü versteckte. Nun ist Operas VPN massentauglich und kann über die Einstellungen - als Suchbegriff "VPN" eingeben - aktiviert werden. Wir betrachten diese Funktion als ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal, denn ein solcher VPN-Tunnel schützt nicht nur vor Spionen im lokalen Netzwerk und versteckt unsere IP-Adresse vor neugierigen Webseiten, sondern hilft auch beim Überwinden von Geoblocking, also der Beschränkung von Diensten auf bestimmte Länder oder Regionen. Als virtueller Standort stehen derzeit fünf Länder zur Auswahl: Deutschland, Kanada, die Niederlande, Singapur und die USA. In einem ersten Test erwies sich der Dienst allerdings nicht als sonderlich stabil - siehe obiges Bildschirmfoto.

Interessanterweise stellt Opera selbst eine andere Neuerung in den Vordergrund, das verbesserte Video Pop-Out. Mit dieser Funktion kann man laufende Videos greifen, aus der Webseite ziehen und sie an einer beliebigen Stelle des Bildschirms platzieren (siehe unteres Bildschirmfoto). Die neue Version des Video Pop-Out funktioniert jetzt auch mit Vimeo, das Abspielen und Pausieren lässt sich mit einem einzelnen Klick bewerkstelligen und man kann die Funktion auch komplett deaktivieren.

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Von einer anderen Neuerung, dem verbesserten Nachrichtenportal, ist bei uns nicht zu sehen. Eigentlich soll sich ganz links auf der Startseite ein News-Symbol befinden, über das man Nachrichtenquellen und die Darstellung der Inhalte anpassen kann, doch bei uns funktioniert die Konfiguration weiterhin über das Zahnradsymbol ganz rechts und ist auf Themenbereiche und Länder beschränkt.

Auch der Ad-Blocker wurde überarbeitet und erweitert die Möglichkeit, eigene Blockierlisten zu erstellen. Die Entwickler empfehlen, zunächst über die Websuche nach einer passenden Listen zu suchen (möglicher Suchbegriff: "Filterliste Deutschland") und diese dann abzuändern bzw. zu erweitern. Um die Verwendung eigener Listen zu aktivieren, öffnet man die Einstellungen und sucht dort nach "Werbung".

Download:
 
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iTunes 12.4.3 behebt Problem mit Playlisten

reported by doelf, Mittwoch der 03.08.2016, 17:15:19
Apple hat sein Multimedia-Verwaltungsprogramm iTunes für Windows und Mac OS X auf die Version 12.4.3 aktualisiert. Dieses Update behebt einzig ein Problem mit Playlisten, sicherheitsrelevante Änderungen gibt es diesmal nicht.

Der Fehler tritt nur auf, wenn man iTunes auf mehreren Geräten verwendet. Änderungen an Playlisten sind dann nur auf dem aktuell genutzten Gerät sichtbar, nicht aber auf den anderen. Nach dem Update soll dieser Bug verschwunden sein.

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CPU-Z 1.77 bringt Unterstützung für AMDs Bristol Ridge

reported by doelf, Mittwoch der 03.08.2016, 16:50:28
CPU-Z zeigt zahlreiche Informationen über den Prozessor, das Mainboard, den Chipsatz, die Grafikeinheit und den Arbeitsspeicher an, darunter Taktraten, Spannungen, Latenzen und die SPD-Programmierung der RAM-Module. Die neue Version 1.77 bringt volle Unterstützung für AMDs Bristol Ridge sowie grundlegende Unterstützung für Intels Kaby Lake.

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Die Ergebnisse der integrierten Benchmark-Messung kann man ab jetzt auch einreichen und vergleichen. Praktisch ist auch das neue Werkzeug "Clocks", dass alle möglichen Taktraten in Echtzeit anzeigt (siehe Bildschirmfoto). Zum Abschluss noch ein Tipp: Beim Download empfehlen wir den Griff zum ZIP-Archiv, denn eine Installation von CPU-Z ist nicht notwendig. Das Archiv enthält sowohl die 32- als auch die 64-Bit-Fassung des Programms.

Download: CPU-Z 1.77 32/64-Bit
 
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Kolumne: Das BSI warnt und Android beißt sich in den Schwanz

reported by doelf, Mittwoch der 03.08.2016, 15:12:58
Seit nunmehr einem Jahr liefert Google allmonatlich neue Flicken und Updates aus, um die Sicherheit von Android zu verbessern. Mit identischer Taktrate, lediglich um ein paar Tage verzögert, empfiehlt das deutsche "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" (BSI), betroffene Android-Geräte so schnell wie möglich zu aktualisieren. Und ebenso regelmäßig werden den betroffenen Kunden gar keine Updates angeboten.

Google selbst versorgt nur die Nexus-Modelle sowie die preiswerten Android-One-Telefone seiner Partner, doch auch BlackBerry dichtet seine Android-Telefone umgehend ab. Bei Samsung gibt es nur für aktuelle Top-Modelle jeden Monat neue Flicken, während Motorola lieber über den hohen Aufwand klagt. Wer zu einem Gerät der unteren oder mittleren Preisklasse gegriffen hat, bekommt oftmals gar keine Updates, doch auch ehemalige Flaggschiffe werden von den Herstellern oft schon nach einem oder anderthalb Jahren versenkt. Und während Google alle Android-Nutzer ermutigt, die wichtigen Sicherheitsflicken auf ihren Geräten zu installieren, fehlt dem Internetriesen offenbar die Macht, seine Hardware-Partner zur Software-Pflege zu verdonnern.

Auch das BSI, das die Benutzer in Deutschland über sein "Bürger-CERT" über die gefährlichen Schwachstellen und die bereitgestellten Lösungen informiert, scheint keinen Hebel zu finden. Es ist schon seltsam, dass in Deutschland alle Produkte auf eine ausreichende mechanische, chemische und elektronische Sicherheit geprüft werden, zugleich aber niemand das Thema Software auf der Rechnung hat. In Zeiten, wo smarte Geräte die Haushalte und bald auch die Straßen überschwemmen, gewinnt die Software aber eine immer größere Bedeutung. Wenn von einer unzureichend gewarteten Software Gefahren für den Konsumenten ausgehen, sollte man vielleicht mal über Verkaufsverbote und Strafzahlungen für die Hersteller und die Inverkehrbringer nachdenken. Ansonsten sind solche Warnungen weder für den Kunden, noch für die Sicherheit, sondern nur für den Arsch!
 
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Bitcoins im Wert von 72 Millionen US-Dollar gestohlen?

reported by doelf, Mittwoch der 03.08.2016, 14:34:50
Vor 18 Stunden hatte Bitfinex, ein großer Handelsplatz für Bitcoins mit dem Standort Hongkong, einen Einbruch gemeldet. Hacker konnten die Sicherheitsmaßnahmen der Börse überwinden und Bitcoins aus den Wallets der Kunden stehlen. Derzeit wird der Vorfall untersucht und bis zur Klärung bleibt Bitfinex geschlossen.

Bitfinex will für eventuelle Verluste aufkommen und wird alle Ansprüche zum Marktpreis des 2. August 2016 um 18 Uhr UTC begleichen. Ob das allerdings im vollen Umfang geschehen kann, ist derzeit noch umklar. Während die Börse selbst keine Zahlen nennt, sprechen Medien über 120.000 Bitcoins mit einem Wert von 72 Millionen US-Dollar (ca. 64,3 Millionen Euro) - und so viel Geld wird Bitfinex nicht in seiner Portokasse haben. Der Diebstahl wurde den zuständigen Strafverfolgungsbehörden gemeldet. Laut Bitfinex waren ausschließlich Bitcoins und keine anderen Kryptowährungen betroffen.
 
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Windows 10: Das Anniversary Update anstoßen

reported by doelf, Mittwoch der 03.08.2016, 12:34:33
Seit gestern ist das Windows 10 Anniversary Update (Version 1607) verfügbar, doch noch wird es nicht allen Nutzern über Windows Update angeboten. Der Umweg über das Media Creation Tool und eine ISO-Datei ist indes nicht notwendig, da Microsoft das Update auch direkt über seine Webseite ermöglicht. Sollte Windows Update noch nicht fündig werden, lässt sich die Aktualisierung auf diese Weise manuell anstoßen. Und das auch auf Maschinen mit nur 1 GiB RAM!

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Update, Neuinstallation und neue Anforderungen
Nach einer kurzen Kompatibilitätsprüfung legt die Jubiläumsversion los. Geprüft werden die Lizenz sowie Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplattenplatz. Beim Arbeitsspeicher könnte es für einige Systeme eine böse Überraschung geben, denn auch für die 32-Bit-Ausgabe verlangt Microsoft nun mindestens 2 GiB. Insbesondere preiswerte Tablets, die mit vorinstalliertem Windows 10 ausgeliefert werden, haben häufig nur 1 GiB RAM und deren Arbeitsspeicher lässt sich auch nicht nachträglich aufrüsten. Zum Test haben wir eine virtuelle Maschine mit 1 GiB Arbeitsspeicher und 16 GB Festplattenplatz aufgesetzt und die Installation der 32-Bit-Ausgabe des Windows 10 Anniversary Update gestartet. Das Ergebnis:

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Die Version 1607 läuft mit 1 GiB RAM ohne zu murren! Somit sollte sich das Anniversary Update auch auf speicherarmen Tablets installieren lassen - wir werden dies in Kürze mit einem solchen Gerät ausprobieren. Wenn das Anniversary Update über die Webseite oder eine ISO-Datei eingespielt wird, verläuft dies wie ein Upgrade des Betriebssystems. Dabei werden rund 3 GiB heruntergeladen, weshalb man keine Datentarife mit Volumenbegrenzung sondern nur echte Flatrates nutzen sollte. Nach mehreren Neustarts begrüßt uns Windows 10 und wir müssen die Einstellungen zur Privatsphäre neu setzen. Auch wer die Version 1607 frisch aufsetzt, kann dabei die Verknüpfung mit einem Microsoft-Konto umgehen und auch auf das Kennenlernen von Cortana können wir nach wie vor verzichten.

Die wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Version 1511
Das Anniversary Update (Version 1607), welches auch unter dem Codenamen "Redstone" bekannt wurde, ist ein umfangreiches Feature-Update für Windows 10. Microsoft hat insbesondere OneCore, die neue Multi-Architektur-Technologie der Redmonder, vorangetrieben. Dank OneCore soll der selbe Code auf unterschiedlichen Geräten wie PCs, Tablets, Smartphones oder der Xbox One laufen. Auch für das Internet der Dinge (IoT) und die Augmented-Reality-Brille Hololens setzt Microsoft auf OneCore. Das Speichermanagement des Betriebssystems hat eine weitere Überarbeitung erfahren und auf frisch installierten Systemen wurden die Anforderungen an Kernel-Mode-Treiber erhöht: Diese benötigen jetzt EV-Zertifikate (Extended Validation) von Microsoft. Es gibt aber etliche Ausnahmen: Bei Upgrades fallen die verschärften Anforderungen weg, ebenso bei deaktiviertem Secure Boot. Alle Treiber, die vor dem 29. Juli 2015 veröffentlicht wurden, sind ausgenommen. Auch für den Boot-Vorgang benötigte Treiber werden nicht blockiert, da das System ansonsten nicht mehr starten würde. Allerdings werden diese nach dem Systemstart vom Kompatibilitätsassistenten entfernt.

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Microsoft hatte alle Suchen, ganz gleich ob lokal oder im Netz, unter seiner Assistentin Cortana zusammengefasst. Cortana wurde fast überall im System verankert und berücksichtigt nun auch regionale Dialekte und Gepflogenheiten. Die Assistentin funktioniert neuerdings als digitaler Notizzettel und erinnert uns an Bücher, die wir lesen wollen, oder an Mülleimer, die auf die Straße gestellt werden müssen. Diese Notizen lassen sich mit Orten, Zeiten oder Personen verknüpfen, damit sich Cortana zum möglichst passenden Zeitpunkt meldet. Zudem agiert Cortana plattformübergreifend und meldet, wenn der Akku des Smartphones geladen werden muss. Wenn man das Telefon verlegt hat, kann man es aus der Ferne klingeln lassen. Routen und Wegbeschreibungen, welche auf einem Gerät abgefragt wurden, stehen auch auf allen anderen zur Verfügung. Dank "Messaging everywhere" werden Textnachrichten ans Telefon parallel auch auf dem PC anzeigt. Man kann neue Mitteilungen und Antworten auch am PC verfassen und dann über das Smartphone verschicken. Neu ist auch, dass Cortana auf dem Sperrbildschirm lauscht und von dort einfache Aufgaben auch ohne Anmeldung ausführt.

Komplett neu hinzugekommen ist Windows Ink, das die Stifteingabe revolutionieren soll. Der Funktionsumfang reicht von Haftnotizen (Sticky Notes) über eine Tafel bis zur Möglichkeit, auf dem Desktop zu zeichnen. Ein virtuelles Lineal mit integriertem Kompass, der das Ausrichten der Zeichenhilfe erleichtert, gibt es ebenfalls. Cortana kann mit Ink erstellte Notizen für Erinnerungen verwenden und über alle Geräte eines Benutzerkontos hinweg teilen. Handschriftlich notierte Telefonnummern, E-Mail-Adressen und URLs werden automatisch erkannt und können mit den passenden Anwendungen genutzt werden. Windows Ink wurde bereits in diverse Apps, darunter Maps, Edge und Office integriert. Auf Geräten mit aktivem Stift, beispielsweise dem Surface Pro 4 oder dem Surface Book, ist der Windows Ink Workspace automatisch aktiviert, alle anderen können die Funktion über einen Rechtsklick auf die Taskleiste zuschalten.

Eine weitere Neuerung ist das "Windows Subsystem for Linux" (WSL), mit dem sich für Linux geschriebene Binärdateien im ELF-Format nativ unter Windows 10 ausführen lassen. WSL ist aus einer Zusammenarbeit von Microsoft mit dem Ubuntu-Entwickler Canonical entstanden. Microsoft liefert hierfür eine zu Linux kompatible Kernel-Schnittstelle, die selber keinerlei Linux-Code enthält, während Canonical die Binärdateien für den User-Mode von Ubuntu Trusty Tahr zur Verfügung stellt. Eigentlich ist diese Kompatibilitätsebene in erster Linie für Kommandozeilenprogramme gedacht, doch Tüftler haben bereits ganze Desktop-Umgebungen zum Laufen bekommen.

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Der Internetbrowser Edge hat Erweiterungen bekommen und man kann Tabs anheften. Das überarbeitete Startmenü zeigt oben weiterhin die am häufigsten verwendeten sowie die neuesten Apps, doch dann folgt die Liste aller Apps. Das eigene Konto, Einstellungen und Ein/Aus weichen nach links aus und sind dort nur noch als Icon (dafür aber immer) zu sehen. Im Tablet-Modus wird der Platz auf dem Bildschirm besser ausgenutzt, beispielsweise durch die bildschirmfüllende App-Übersicht. Alles rund um den Akku wurde in den Energiesparoptionen zusammengefasst. Das Hintergrundverhalten lässt sich direkt aus der Liste der aktiven Apps verändern, neu ist dabei die Option "von Windows verwaltet". Diese hält Apps bei aktivierter Stromsparfunktion an und schließt jene, die längere Zeit nicht mehr genutzt wurden, automatisch. Microsoft hat auch alle Emojis grafisch aufgewertet und für diese unterschiedliche Hauttöne bereitgestellt.

Beim Anniversary Update wurde auch die Barrierefreiheit deutlich verbessert. Beispielsweise lesen die Stimmen der Sprachausgabe fast doppelt so schnell und schaffen rund 800 Worte pro Minute. Es gibt auch neue Sprachen wie Arabisch (Ägypten), Dänisch (Dänemark), Finnisch (Finnland), Französisch (Kanada), Katalanisch (Spanien), Niederländisch (Belgien, Niederlande), Norwegisch (Norwegen) , Portugiesisch (Brasilien, Portugal), Spanisch (Mexiko), Schwedisch (Schweden) und Türkisch (Türkei). Weiterhin kann man die Ausführlichkeit der Angaben in sechs Stufen einstellen, diese reichen von reinen Text bis hin zur Beschreibung von Formatierung und Textfarbe. Ähnlich verhält es sich mit der Zeichensetzung. Darüber hinaus wurden Apps wie Microsoft Edge, Mail, Cortana und Groove in Hinblick auf ihre Barrierefreiheit optimiert. Übrigens: Wer solche Hilfstechnologien nutzt, darf Windows 7 oder 8.1 weiterhin kostenlos auf Windows 10 aktualisieren.
 
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UPDATE: Der Firefox 48.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 02.08.2016, 09:38:22
UPDATE: Der finale Firefox 48.0 liegt inzwischen offiziell zum Download bereit und behebt 23 Sicherheitslücken. Die neue Version bringt einen verbesserten Schutz gegen Malware-Downloads und schädliche Erweiterungen sowie Leistungsverbesserungen. Mit dem Media-Parser hat zudem die Umstellung von C++ auf die hauseigene Programmiersprache Rust begonnen.

Sicherheit
Der mit dem Firefox 31 (Windows) bzw. 39 (Mac OS X und Linux) eingeführte Download-Schutz fängt nun auch unerwünschte sowie ungewöhnliche Downloads ab. Als unerwünscht gelten Programme, die auf intransparente Weise Änderungen am System vornehmen, persönliche Daten ohne Zustimmung sammeln oder ihre Deinstallation verhindern. Demgegenüber sind ungewöhnliche Downloads in vielen Fällen harmlos, ein selbstextrahierendes Archiv mit Geschäftspapieren wäre ein solches Beispiel. Wenn allerdings beim Versuch, den neuen Firefox zu beziehen, die Installationsdatei nicht erkannt wird, könnte dies auf eine Manipulation hindeuten - schließlich ist der Firefox alles andere als ungewöhnlich.

Der zuvor in C++ entwickelte Media-Parser wurde in der Programmiersprache Rust komplett neu geschrieben. Rust stammt von Mozilla und wurde memory-safe konzipiert. Typische Programmierfehler, die zu Speicherzugriffsfehlern oder Pufferüberläufen führen, werden hierdurch ausgeschlossen. Die Umstellung des Media-Parser ist nur der Anfang, weitere Komponenten sollen bald folgen. Eine weitere Sicherheitsmaßnahme betrifft die Add-ons: Der Firefox 48.0 blockiert alle Erweiterungen, die nicht seitens Mozilla geprüft und signiert wurden.

UPDATE: Die Liste der behobenen Sicherheitslücken beinhaltet 23 Einträge, wobei einige davon gleich mehrere Schwachstellen zusammenfassen. In drei Fällen wurden kritische Fehler ausgemerzt, es geht dabei um mehrere Speichermanipulationen sowie um zwei Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte durch Service-Workers und in DTLS beim Beenden einer WebRTC-Sitzung. Von sieben Sicherheitsproblemen geht eine hohe und von elf eine mittelschwere Gefahr aus, die beiden übrigen Fehler sind eher harmloser Natur.

Leistung
Deutliche Leistungsverbesserungen verspricht der Multiprozessumbau (e10s) des Firefox. Bisher lief der gesamte Firefox in einem einzigen Prozess, also der JavaScript-Code für die Benutzeroberfläche und auch der Code von Webseiten. In einem ersten Schritt werden nun die Benutzeroberfläche und die Webinhalte in zwei unabhängige Prozesse ausgelagert, später soll jeder Tab als eigenständiger Prozess laufen. Darüber hinaus soll die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia den Canvas-Aufbau unter GNU/Linux um den Faktor drei beschleunigen. Die Entwicklung von Skia wird von Google geleitet, weshalb diese Bibliothek auch in Chrome und Android Verwendung findet.

Funktionen
WebRTC bietet nun Full-Duplex für GNU/Linux, MediaStreams und MediaStreamTracks lassen sich klonen und die verzögerungsunabhängige Echounterdrückung (AEC) wurde aktiviert. Auch Aktualisierungen und Neustarts von ICE (Interactive Connectivity Establishment) werden nun unterstützt. Wer nach etwas sucht, das sich bereits in den Lesezeichen oder einem offenen Tab befindet, erhält entsprechende Hinweise über neue Icons. Die Unterstützung für WebExtensions wird jetzt als stabil eingestuft, zugleich wird die "Content Security Policy" (CSP) auf WebExtensions angewandt.

Behobene Fehler
Die Tasten Tabulator und Shift + F10 funktionieren jetzt bei der Anpassung der Firefox-Oberfläche auch für Windows-Nutzer wie sie sollten. Mozillas Entwickler haben ein Audioproblem in WebRTC behoben, welches bei Headsets von Jabra und Webcams von Logitech (Modell: C920) zu verzerrten Stimmen führt. Die schrittweise Fehlersuche für Entwickler wurde dahingehend überarbeitet, dass sich Probleme, die sich in der letzten Zeile von Funktionen befinden, leichter aufspüren lassen.

Neue Anforderungen
Ab der Version 48.0 benötigt der Firefox mindestens Mac OS X 10.9. Wer noch mit Mac OS X 10.6, 10.7 oder 10.8 unterwegs ist, muss daher zum "Extended Support Release" wechseln, um weiterhin sicher surfen zu können. Unter Windows wurde die mit Windows 95 und NT eingeführte Autoeinwahl für Modems entfernt, doch diese dürfte wohl kaum jemand vermissen. Darüber hinaus müssen Prozessoren für die Windows-Version die Befehlssatzerweiterung SSE2 (ab AMD Athlon 64 bzw. Intel Pentium 4) beherrschen.

Download: Firefox 48.0 (32/64 Bit)
Quelle: www.mozilla.org
 
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SZ: Fluggastdaten über Jahre ungeschützt im Netz

reported by doelf, Dienstag der 02.08.2016, 08:35:42
Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, lagen die Daten von Millionen Fluggästen über fünf Jahre ungeschützt im Netz. Schuld war ein massives Datenleck beim Berliner Flugticketgroßhändler Aerticket, der Flugtickets für rund 170 Fluggesellschaften an Reisebüros, Reiseveranstalter und Internetportale verkauft.

Laut SZ ließen sich die sensible Daten wie Flugticket, Name, Anschrift, Rechnungen und auch Bankverbindungen ohne technische Kenntnisse abrufen. Nach Meldung des Fehlers konnte Aerticket das Problem binnen weniger Stunden beheben, das Leck bestand nach Angaben der Firma aber schon seit 2011.
 
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CDBurnerXP 4.5.7.6282 liegt zum Download bereit

reported by doelf, Montag der 01.08.2016, 16:51:42
CDBurnerXP ist eine kostenlose Alternative zu Brennprogrammen wie Nero oder WinOnCD. Anders als ihr Name vermuten lässt, unterstützt diese Software nicht nur CDs und Windows XP sondern auch Vista, 7, 8.x und 10 sowie DVDs, Blu-Rays und HD-DVDs. Weiterhin kann man mit CDBurnerXP ISO-Images erstellen und brennen. Die frisch veröffentlichte Version 4.5.7.6282 behebt zwei Fehler.

Zum einen soll beim Brennen von WAV-Dateien mit einer Bitrate, die von 1411 (Audio-CD) abweicht, keine Fehlermeldung mehr auftauchen, zum anderen verursacht die Sprachversion brasilianisches Portugiesisch keine FormatException mehr. Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, beim Brennen von ISO-Dateien die Zahl der gewünschten Kopien anzugeben.

Download: CDBurnerXP 4.5.7.6282
 
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Tagesangebot: Acer Predator G246HLF für 122 Euro

reported by doelf, Montag der 01.08.2016, 14:20:45
Bei unserem Partner Amazon ist heute der Gaming-Bildschirm Acer Predator G246HLF für 122 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten im Tagesangebot. Auf einer Bildschirmdiagonale von 61 cm (24 Zoll) stellt der Predator G246HLF 1.920 x 1.080 Pixel (Full HD) mit 60 Hertz dar, das schnelle TN-Panel ermöglicht dabei eine Reaktionszeit von einer Millisekunde.

Acers Predator G246HLF erreicht einen dynamischen Kontrast von 100 Millionen zu eins und eine Helligkeit von 250 cd/qm. Dieser Monitor kann 16,7 Millionen Farben darstellen, sein Display ist neigbar aber nicht höhenverstellbar. Mit drei unterschiedlichen Anschlüssen - DVI, VGA und HDMI - bietet er eine hohe Flexibilität. Acer nennt einen typischen Stromverbrauch von 23 Watt, die Herstellergarantie deckt zwei Jahre ab.

Zum Tagesangebot: Acer Predator G246HLF für 122 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

Eine interessante Alternative stellt das Schwestermodell Acer Predator GN246HLBbid dar, welches eine wesentlich höhere Bildwiederholrate von 144 Hertz bietet. Dieser Bildschirm ist 3D Ready und erreicht auch eine höhere Helligkeit von 350 cd/qm. Der typische Stromverbrauch ändert sich nicht und bleibt bei 23 Watt. Doch es gibt auch einen Wermutstropfen: Der Preis des Acer Predator GN246HLBbid startet erst bei 239 Euro.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au. Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Das kostenlose Upgrade auf Windows 10 ist weiterhin möglich

reported by doelf, Montag der 01.08.2016, 14:02:22
Eigentlich hatte Microsoft das kostenlose Angebot zum Upgrade auf Windows 10 am 29. Juli 2016 auslaufen lassen, doch der kostenlose Umstieg ist auch weiterhin möglich. Das gilt allerdings nur für Benutzer, die Hilfstechnologien wie die Sprachausgabe, die Spracherkennung oder die Bildschirmlupe verwenden.

Microsoft erklärt hierzu, man habe beim für den morgigen Dienstag angekündigten "Windows 10 Anniversary Update" die Barrierefreiheit deutlich verbessert. Beispielsweise lesen die Stimmen der Sprachausgabe fast doppelt so schnell und schaffen rund 800 Worte pro Minute. Es gibt auch neue Sprachen wie Arabisch (Ägypten), Dänisch (Dänemark), Finnisch (Finnland), Französisch (Kanada), Katalanisch (Spanien), Niederländisch (Belgien, Niederlande), Norwegisch (Norwegen) , Portugiesisch (Brasilien, Portugal), Spanisch (Mexiko), Schwedisch (Schweden) und Türkisch (Türkei). Weiterhin kann man die Ausführlichkeit der Angaben in sechs Stufen einstellen, diese reichen von reinen Text bis hin zur Beschreibung von Formatierung und Textfarbe. Ähnlich verhält es sich mit der Zeichensetzung. Darüber hinaus wurden Apps wie Microsoft Edge, Mail, Cortana und Groove in Hinblick auf ihre Barrierefreiheit optimiert. Nun sollen möglichst viele Benutzer diese neuen Funktionen ausprobieren und damit zu deren Weiterentwicklung beitragen.

Wer die Hilfstechnologien nutzt (oder auch nur zuschaltet), kann bei Microsoft ein neues Upgrade-Programm herunterladen und Windows 7 oder 8.1 wie gehabt auf Windows 10 aktualisieren. Herzlichen Dank an unseren Forennutzer Mausolos, der uns über diese Möglichkeit informiert und ein entsprechendes Upgrade bei einem Benutzer, der auf solche Hilfstechnologien angewiesen ist, bereits durchgeführt hat.
 
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Android 7.0 fast fertig, aber kein Upgrade für Nexus 5

reported by doelf, Montag der 01.08.2016, 12:14:38
Evan Blass, der als Online-Journalist für VentureBeat arbeitet, hat eine gute und eine schlechte Nachricht für Android-Nutzer: Die nächste Version Android 7.0 (Nougat) wird zusammen mit den Sicherheits-Updates für August veröffentlicht werden. Für das Nexus 5 wird es aber kein Upgrade mehr geben.

Google hatte das von LG Electronics gebaute Nexus 5 am 31. Oktober 2013 vorgestellt, das Smartphone ist also noch keine drei Jahre alt. Bei der Markteinführung war Android 4.4 (KitKat) installiert, inzwischen ist Android 6.0.1 (Marshmallow) verfügbar. Dass es Android 7.0 (Nougat) nicht mehr auf das Nexus 5 schaffen wird, ist keine Überraschung, schließlich garantiert Google Versions-Updates nur für einen Zeitraum von zwei Jahren und beim Nexus 5 ist diese Frist im Oktober 2015 abgelaufen.

Für die Modelle Nexus 6 und 9 dürfte Android 7.0 (Nougat) das letzte große Upgrade sein, denn hier endet der Versorgungszeitraum im Oktober. Nexus 5X und 6P sollen indes noch bis September 2017 mit neuen Android-Versionen versorgt werden und können somit auf die Version 8.0 (Otternase) hoffen.
Quelle: twitter.com
 
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Marktanteile: Windows 10 überschreitet zwanzig Prozent

reported by doelf, Montag der 01.08.2016, 11:29:40
Der Endspurt auf das kostenlose Upgrade hat den Marktanteil von Windows 10 im Juli auf 21,13 Prozent (+1,99) katapultiert und den Marktführer Windows 7 auf 47,01 Prozent (-2,04) abrutschen lassen. Diese Entwicklung war abzusehen, wesentlich spannender geht es indes unter den Verfolgern zur Sache. Insbesondere Linux überrascht wieder.

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Doch zunächst zum Klassiker Windows XP, der den dritten Platz hinter Windows 7 und 10 behält und sich erstaunlicherweise noch einmal um 0,56 Punkte auf 10,34 Prozent verbessern konnte. Es folgen zwei Verlierer - Windows 8.1 mit 7,80 Prozent (-0,21) und Mac OS X 10.11 (El Capitan) mit 4,69 Prozent (-0,24) - und eine große Überraschung: Linux konnte sich erstmals auf den sechsten Rang vorschieben und seinen Marktanteil um 0,31 Punkte auf 2,33 Prozent ausbauen.

Windows 8 ist indes auf den siebten Platz abgerutscht und kommt nur noch auf 2,09 Prozent (-0,36). Ebenfalls auf dem absteigenden Ast befindet sich Mac OS X 10.10 (Yosemite), dessen Marktanteil auf 1,75 Prozent (-0,05) geschrumpft ist. Bleibt noch Windows Vista, das im Juli auf 1,22 Prozent (+0,01) der weltweiten Rechner lief. Alle anderen Betriebssysteme bleiben deutlich unter einem Prozent. Diesen Teil der Statistik prägen ältere Macs, die sich nicht mehr auf neue Versionen von OS X aktualisieren lassen.
 
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LibreOffice 5.2 RC 4 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 01.08.2016, 10:08:08
Kurz vor der Freigabe des fertigen LibreOffice 5.2, welche für diese Woche geplant ist, haben die Entwickler einen vierten Veröffentlichungskandidaten eingeschoben. Dieser behebt noch einmal 15 Fehler, darunter zwei mögliche Absturzursachen. Insgesamt wurden damit in der Beta- und RC-Phase stolze 440 Bugs beseitigt.

Abgesehen von den Fehlerbereinigungen gibt es aber auch zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen. Hier eine kurze Übersicht:

Writer
Im Writer gibt es jetzt eine Schaltfläche, über die sich die Bearbeitungsschritte aus- und einblenden lassen. Neue Zeichenwerkzeuge ermöglichen ausgefüllte Kurven, Polygone und Freihandlinien, diese finden sich hinter der Schaltfläche Kurve. Ein neuer Standardsatz vereint die wichtigsten Werkzeuge in einer einzelnen Toolbar, bisher kamen beim Writer immer zwei Werkzeugleisten zum Einsatz. Ein Eingabefeld hilft unter "Einfügen, "Feldbefehl", "Weitere Felder" beim Auffinden von Querverweisen und der Dialog zum Einfügen von Lesezeichen wurde komplett überarbeitet. Hierzu gehört die automatische Generierung einer Bezeichnung sowie die Übernahme kurzer Textpassagen.

Calc
Die neuen Zeichenwerkzeuge wurden auch in Calc integriert, zudem lässt sich die erste Spalte oder Reihe einer Tabelle über das Menü "Ansicht" einfrieren. Die Schaltfläche für mehrzeilige Eingaben wurde überarbeitet und mit Shift + Eingabe erzeugt man einen Zeilenumbruch. Spalten werden nun mit Strg + Leertaste ausgewählt - bisher musste zusätzlich Shift gehalten werden - und mit Strg + Komma bzw. Strg + Shift + Komma werden Datum und Uhrzeit eingefügt. Im Dialog "Zellen formatieren..." kann man nun auch die Grenzen benachbarter Zellen entfernen, es können mehrere Statusleistenfunktionen zeitgleich aktiv sein und die Schaltfläche Währung klappt neuerdings aus, so dass sich hier direkt eine Währung auswählen lässt. Unter "Daten", "Statistik" ist ein Analysewerkzeug hinzugekommen und in Formeln lassen sich nun auch Platzhalter wie Sternchen, Fragezeichen und Tilde verwenden. Die Entwickler haben zudem eine Reihe neuer Funktionen - RAWSUBTRACT, FORECAST.ETS, CONCAT, TEXTJOIN, IFS, SWITCH, MINIFS und MAXIFS - ergänzt.

Impress & Draw
Für Impress und Draw wurde die Liste der verfügbaren Effekte von einem eigenen Dialogfenster in die Seitenleiste (Sidebar) verlagert, zudem werden die Effekte verständlicher erklärt. Auch die Eigenschaften der Folien lassen sich jetzt über die Seitenleiste definieren und die Zeichenwerkzeuge lassen sich einfacher ein- und ausblenden.

Im- und Export-Filter
Der Import verknüpfter Grafiken in DOCX- und RTF-Dokumenten wurde verbessert und der Import von Word für DOS wurde über libwps realisiert. Beim Laden von EMF-Dateien werden Linienenden- und Verbindungen sowie Strich- und Punktlinien korrekt umgesetzt und beim JPEG-Export wird die richtige Auflösung verwendet. Dazu kommen einige Verbesserungen für den SVGIO-Import.

Download: LibreOffice 5.2 RC 4
 
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Vorsicht: Nicht alle kabellosen Tastaturen verschlüsseln!

reported by doelf, Sonntag der 31.07.2016, 21:41:02
Im Februar 2016 hatten die Sicherheitsexperten von Bastille mit dem MouseJack-Angriff demonstriert, wie sich kabellose Mäuse per Funksignal kapern und als Tastatur ausgeben lassen. Dies gelang, da viele Hersteller nur die Datenübertragung zwischen der Tastatur und dem USB-Dongle verschlüsseln, nicht aber jene mit der Maus. Nun haben die Forscher kabellose Tastaturen untersucht und mussten feststellen, dass einige Modelle komplett auf eine Verschlüsselung verzichten.

Das Problem besteht bei kabellosen Tastaturen, welche im Frequenzbereich 2,4 GHz arbeiten und die nicht auf das Bluetooth-Protokoll setzen. Diese Geräte verwenden stattdessen nicht standardisierte Protokolle, bei denen jeder Hersteller bzw. Zulieferer in Hinblick auf die Sicherheit sein eigenes Süppchen kocht. Offenbar setzen die Hersteller darauf, dass die nicht dokumentierten Protokolle für eine ausreichende Sicherheit sorgen, denn sie haben auf die Verschlüsslung der Eingaben komplett verzichtet. Mindestens acht Hersteller, darunter auch bekannte Namen wie General Electric, Hewlett-Packard, Kensington und Toshiba, sind betroffen, doch die Dunkelziffer dürfte wesentlich höher ausfallen.

Für die folgenden Geräte wurde das Problem seitens Bastille bereits bestätigt:
  • Anker Ultra Slim 2.4GHz Wireless Compact Keyboard / USB-Dongle mit ID 062a:4101
  • EagleTec K104/KS04 2.4 GHz Wireless Combo Keyboard / USB-Dongle mit ID 062a:4101
  • General Electric/Jasco GE 98614 Wireless Keyboard / USB-Dongle GE 98614 mit ID 05b8:3245
  • Hewlett-Packard HP Wireless Classic Desktop Wireless Keyboard / USB-Dongle HP Wireless Classic mit ID 3938:1032
  • Insignia Wireless Keyboard NS-PNC5011 / USB-Dongle mit ID 3938:1032
  • Kensington ProFit Wireless Keyboard / USB-Dongle mit ID 062a:4101
  • Radio Shack Slim 2.4GHz Wireless Keyboard / USB-Dongle mit ID 062a:4101
  • Toshiba PA3871U-1ETB Wireless Keyboard / USB-Dongle PA3844D mit ID 0458:00ce
Während Hewlett-Packard, Anker, Kensington, RadioShack, Insignia und EagleTec Funkchips von Signia Technologies einsetzen, verwendet die Tastatur von General Electric/Jasco einen völlig unbekannten Chip. Die Experten von Bastille mussten die Arbeitsweise und Protokolle der Transceiver durch Reverse-Engineering offenlegen und konnten erst dann die unverschlüsselte Datenübertragung zwischen Tastatur und Dongle abfangen bzw. manipulieren. Es war nämlich auch möglich, eigene Tastenanschläge einzuschleusen und dem Dongle unterzuschieben. Die Materialkosten für die dabei eingesetzte Hardware liegen unter 100 US-Dollar und damit etwas höher als für den MouseJack-Angriff, der sich schon für unter 15 US-Dollar realisieren lässt.

Obwohl die betroffenen Hersteller schon vor mehr als 90 Tagen von Bastille informiert worden sind, haben bisher nur Anker, General Electric und Kensington reagiert:
  • Anker nimmt seine Tastatur vom Markt und bietet betroffenen Kunden an, die Geräte gegen ein Bluetooth-Modell auszutauschen. Dieses Angebot gilt allerdings nur bis zum 30. August 2016, zudem muss sich die Tastatur noch in der Garantiezeit befinden und der Kunde muss sich bei Anker melden.
  • General Electric verweist auf seinen Lizenznehmer Jasco Products Company, der die betroffene Tastatur vertreibt. Dieser wurde informiert und soll betroffenen Kunden nun eine adäquate Lösung anbieten. Auch hier müssen die Käufer aktiv werden und sich bei Jasco melden.
  • Kensington hat die Firmware seiner Tastatur überarbeitet und alle Übertragungen mit einer AES-Verschlüsselung abgesichert. Die überarbeitete Tastatur hat die Artikelnummer K72324USA erhalten. Wer das ältere Modell besitzt, soll die Kundenbetreuung von Kensington kontaktieren.
Die einfachste Methode, um Tastatureingaben abhörsicher zu machen, besteht in der Verwendung eines Kabels. Wenn es unbedingt Funk sein muss, sollte man zu Bluetooth-Geräten greifen, denn dort müssen sich die Hersteller an einen strengen Standard halten.
 
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"Hearthstone: Eine Nacht in Karazhan" erscheint am 12. August

reported by doelf, Sonntag der 31.07.2016, 19:09:12
Blizzards Online-Sammelkartenspiel "Hearthstone" wird am 12. August 2016 um ein neues Soloabenteuer namens "Eine Nacht in Karazhan" erweitert. Der Magus Medivh lädt nach Karazhan, dem schwindelerregendsten Turm von Azeroth, zu einem rauschenden Fest und lockt mit 45 neuen Karten. Nur zwei davon, "Verzauberter Rabe" und "Portal: Feuerlande", sind in der kostenlosen Prolog-Mission enthalten.


Die übrigen Missionen - "Der Salon", "Das Theater", "Die Menagerie" und "Die Turmspitze" - müssen kostenpflichtig erworben werden. Sie markieren jeweils einen der vier Flügel des neuen Spielbretts, auf dem sich insgesamt 13 Bosse tummeln. Es warten neun neue Klassenherausforderungen und zahlreiche Portale für unerwartete Gäste. Zu bestaunen gibt es ein heißes Manabad, die magische Bibliothek, ein Alchemielabor und ein Opernhaus. "Hearthstone" selbst ist kostenlos (Free-to-play) und läuft unter Windows, Mac OS X, iOS und Android.
Quelle: eu.battle.net
 
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AMD Radeon Software Crimson Edition 16.7.3 WHQL

reported by doelf, Samstag der 30.07.2016, 20:02:46
AMD hat seinen Grafiktreiber "Radeon Software Crimson Edition" auf die WHQL-zertifizierte Version 16.7.3 aktualisiert. Diese bringt der Radeon RX 480 einen zehnprozentigen Leistungszuwachs bei "Rise of the Tomb Raider" und endlich werden neben den GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M. auch wieder die drei APU-Familien "Kaveri", "Godavari" und "Carrizo" unterstützt.

AMD hat auch einige Probleme behoben: Bei "DiRT Rally" verursacht die Option "Advanced Blending" kein unschönes Flackern im Gelände mehr und bei "Need for Speed" sind die flackernden Lichter im Crossfire-Betrieb verschwunden. "Overwatch" überlebt jetzt den Crossfire-Betrieb der Radeon RX 480 und das Ändern von Einstellungen lässt "Dragon Age Inquisition" im Mantle-Modus nicht mehr mitsamt des Grafiktreibers abstürzen. Grafikfehler beim Waffenzoom von "Hitman" (nur DirectX 12) und bei den Texturen von "Total War: Warhammer" (nur mit der Radeon R9 380) wurden behoben. "Rise of the Tomb Raider" flackert im Crossfire-Betrieb nicht mehr (nur DirectX 11), die Schatten in "Dota 2" werden korrekt angezeigt (nur Vulkan) und bei "Doom" wurden die Texturlücken (nur OpenGL auf Eyefinity-Konfigurationen mit drei Bildschirmen) gestopft. Der Radeon Wattman stellt sich nach einem gescheiterten Übertaktungsversuch wieder zurück und die Radeon Settings zeigen jetzt die korrekte Versionsnummer für Vulkan an. Beim Starten und Beenden von Spielen unter Verwendung von Freesync wurde ein leichtes Flackern, dass nur mit der Radeon RX 480 auftritt, korrigiert. Auch das Flackern auf einer geklonten Anzeige nach einem Task-Wechsel ist jetzt nicht mehr zu sehen.

Die Liste der noch nicht behobenen Fehler bleibt recht lang: Immer noch stürzen einige Spiele ab, wenn "AMD Gaming Evolved" aktiviert ist. Bei Verwendung von DirectX 12 und V-Sync mit einer Radeon Pro Duo kommt es bei "Total War: Warhammer" zuweilen zu einem schwarzen Bildschirm und bei "DiRT Rally" lässt Crossfire die Regentropfen flackern. Das Ändern von Auflösung oder Qualitätsstufe bringt "Dota 2" im Vulkan-Betrieb zum Absturz und Crossfire bringt keinen Leistungsschub. "Battlefield 4" stürzt bei Verwendung von Mantle und "Assassin's Creed Syndicate" in den hohen Qualitätsstufen ab. "The Division" stottert auf der Radeon RX 480, wenn hohe Qualitätseinstellungen auf VSync treffen, und "World of Tanks" flackert im Crossfire-Betrieb nach einem Task-Wechsel. Auch "Rise of the Tomb Raider" hat Probleme mit dem Task-Wechsel, hier gibt es im DirectX-12-Betrieb Darstellungsfehler auf Systemen mit Hybrid-Grafik. Auf einigen Konfigurationen mit Hybrid-Grafik lässt sich der Shader-Cache nicht deaktivieren und die Display-Einstellungen werden nach dem Beenden einer mit Profil gestarteten Applikation nicht zuverlässig zurückgesetzt. Bei "Rocket League" verursacht Crossfire ein Flackern und "Ashes of the Singularity" stürzt sporadisch in der Qualitätsstufe "crazy" bei aktiviertem Multi-GPU-Betrieb ab. Bleibt noch "Wolfenstein: The Old Blood", das auf der Radeon RX 480 recht hakelig und zäh läuft.

Download: AMD Radeon Software Crimson Edition 16.7.3 WHQL (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)