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Defekte Akkus lösen Brand bei Samsung SDI aus

reported by doelf, Donnerstag der 09.02.2017, 15:07:03

In einer Fabrik des Batterie-Herstellers Samsung SDI hat es gebrannt. Fotos zeigen Rauchwolken über dem Werk im chinesischen Tianjin sowie über benachbarten Gebäuden und Straßen. Wie DigiTimes berichtet, sollen defekte Akkus der Auslöser gewesen sein.

Laut Samsung SDI konnte das "kleine Feuer" schnell gelöscht werden. Weiter heißt es, es seien keine Menschen zu Schaden gekommen und die Produktion sei kaum betroffen. Dennoch hat der Vorfall einen Beigeschmack, denn Samsung hatte seine Sicherheitsvorkehrungen erst im Januar 2017 deutlich erhöht. Diese Maßnahmen waren eine Reaktion auf das Galaxy-Note-7-Debakel, für das Samsung SDI als wichtiger Akku-Zulieferer mitverantwortlich war.

Das Galaxy Note 7 hatte sich kurz nach seinem Verkaufsstart als brandheißes Phablet entpuppt und musste vom Markt genommen werden. Hierdurch entstanden dem südkoreanischen Hersteller Kosten in Höhe von 6,1 Billionen Won (ca. 4,88 Milliarden Euro). Erst vor zwei Wochen hatte Samsung fehlerhafte Akkus als Ursache benannt und ein neues Programm namens "Quality First" ins Leben gerufen. Herzstück der verbesserten Kontrollen ist eine 8-Punkte-Akku-Prüfung.

 
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Smartphones: Apple rutscht in China auf Rang 4

reported by doelf, Mittwoch der 08.02.2017, 22:27:06

Hatte China zunächst einen Run auf die teuren aber prestigeträchtigen iPhones erlebt, so besinnen sich inzwischen mehr und mehr Chinesen auf die heimischen Smartphone-Hersteller. Laut IDC rutschte Apple 2016 im Reich der Mitte hinter OPPO, Huawei und vivo auf den vierten Platz der absatzstärksten Smartphone-Hersteller ab.

Die Reihenfolge für das gesamte Jahr und das vierte Quartal 2016 ist übrigens identisch: OPPO hatte 2016 rund 78,4 Millionen Smartphones (2015: 35,3 Millionen; +122,2%) verkauft und seinen Marktanteil von 8,2 auf 16,8 Prozent ausgebaut. Damit stürmte OPPO vom vierten auf den ersten Rang. Huawei setzte auf seinem Heimatmarkt 76,6 Millionen Telefone ab (2015: 62,9 Millionen; +21,8%) und steigerte seinen Marktanteil von 14,6 auf 16,4 Prozent, verbleibt aber auf Rang zwei. Nicht weit dahinter folgt vivo mit 69,2 Millionen Geräten (2015: 35,1 Millionen; +96,9%) und einem Marktanteil von 14,8 Prozent. 2015 hatte vivo 8,2 Prozent des Marktes gehalten und belegte zusammen mit OPPO den vierten Rang, nun hat man diesen mit Apple getauscht.

Die Amerikaner konnten in China 44,9 Millionen iPhones (2015: 58,4 Millionen; -23,2%) verkaufen und halten damit nur noch 9,6 Prozent (2015: 13,6%) des Marktes. Der größte Verlierer ist jedoch ein chinesischer Hersteller: Xiaomi, der Überflieger des vergangenen Jahres, ist vom ersten Rang auf den fünften Platz abgestürzt. 41,5 Millionen Einheiten (2015: 64,9 Millionen) bedeuten einen Rückgang um 36,0 Prozent sowie einen Marktanteil von 8,9 Prozent (2015: 15,1%). Alle übrigen Hersteller kommen zusammen auf 156,7 Millionen Geräte (2015: 173,4 Millionen) und einen Marktanteil von 33,5 Prozent (2015: 40,3%). Insgesamt wurden 2016 in China 467,3 Millionen Smartphones verkauft, der Markt ist somit um 8,7 Prozent gewachsen.

Im Schlussquartal hatten OPPO 24,5 Millionen (+109,2%), Huawei 22,9 Millionen (+27,7%) und vivo 21,7 Millionen (+96,4%) Telefone verkauft. Mit Anteilen von 18,1, 16,9 und 16,0 Prozent konnten sich die drei Hersteller 51 Prozent des Marktes sichern. Apple verkaufte 14,9 Millionen iPhones - ein Minus von 12,8 Prozent, das aufgrund der Markteinführung des iPhone 7 geringer ausfiel als der Einbruch im Gesamtjahr. Dennoch sank der Marktanteil der Amerikaner von 15,0 auf 11,0 Prozent. Bei Xiaomi hat sich die Krise im Jahresverlauf weiter verschärft: Im vierten Quartal sank der Absatz der Chinesen um 40,5 Prozent auf 10,1 Millionen Smartphones. Damit hat sich Xiaomis Marktanteil von 14,8 auf 7,4 Prozent glatt halbiert.

Quelle: www.idc.com
 
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Ende Gelände: Der Tablet-Markt schrumpft kräftig

reported by doelf, Mittwoch der 08.02.2017, 21:34:58

Laut IDC ist der Tablet-Absatz im vierten Quartal 2016 um 20,1 Prozent auf 52,9 Millionen Geräte abgestürzt. Ein Jahr zuvor waren noch 66,2 Millionen Tablets über den Ladentisch gegangen. Betroffen sind insbesondere kleinere Hersteller, doch auch Samsung und Apple mussten Federn lassen. Dagegen verspüren die chinesischen Hersteller Lenovo und Huawei Aufwind.

Apples Absatzzahlen sind um 18,8 Prozent auf 13,1 Millionen iPads eingebrochen und Samsung musste einen Rückgang um 11,4 Prozent auf 8,0 Millionen Geräte verkraften. Da der Gesamtmarkt jedoch noch stärker geschrumpft ist, stieg Apples Anteil von 24,3 auf 24,7 Prozent und Samsungs von 13,6 auf 15,1 Prozent. Mit 5,2 Millionen Geräten zeigte sich der Online-Händler Amazon unbeeindruckt und lieferte konstante Verkaufszahlen. Amazons Marktanteil kletterte hierdurch von 7,8 auf 9,7 Prozent.

Lenovo konnte seinen Absatz um 14,8 Prozent auf 3,7 Millionen Tablets steigern und Huawei schoss sogar um 43,5 Prozent auf 3,2 Millionen Einheiten. Damit konnte sich Lenovo 7,0 Prozent (Q4/2015: 4,9%) des Marktes sichern, Huawei kam auf 6,0 Prozent (Q4/2015: 3,4%). Die übrigen Hersteller setzten zusammen 19,8 Millionen Tablets (-35,1%) ab und erreichten einen Marktanteil von 37,4 Prozent. Vor einem Jahr hatten sie noch 46,0 Prozent des Marktes gehalten und 30,5 Millionen Einheiten verkauft.

Auch das gesamte Jahr 2016 ist für die meisten Tablet-Hersteller alles andere als gut verlaufen: Der Markt ist um 15,6 Prozent auf 174,8 Millionen Geräte (2015: 207,2 Millionen) geschrumpft. Während Apple mit einem Rückgang um 14,2 Prozent auf 42,6 Millionen iPads ein wenig besser abschnitt als der Gesamtmarkt, hatte es Samsung mit einem Einbruch um 20,5 Prozent auf 26,6 Millionen Geräte besonders stark erwischt. Amazon konnte seinen Absatz indes fast verdoppeln: 12,1 Millionen Einheiten bedeuten einen Zuwachs um 98,8 Prozent.

Lenovo blieb mit 11,1 Millionen Tablets um 1,2 Prozent unter der Vorgabe des Jahres 2015, während 9,7 Millionen Geräte für Huawei eine Steigerung um 49,9 Prozent bedeuten. Hatten die übrigen Hersteller 2015 noch 100,3 Millionen Tabelts verkauft, waren es 2016 nur noch 72,7 Millionen - ein Einbruch um 27,5 Prozent. Apples Marktanteil lag im Geschäftsjahr 2016 bei 24,4 Prozent (2015: 23,9%), es folgen Samsung mit 15,2 Prozent (2015: 16,1%) und Amazon mit 6,9 Prozent (2015: 2,09%). Lenovo kam auf 6,3 Prozent (2015: 5,4%), Huawei auf 5,6 Prozent (2015: 3,1%) und der Rest auf 41,6 Prozent (2015: 48,4%).

Quelle: www.idc.com
 
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Erstaunlich: AMD hält dicht

reported by doelf, Mittwoch der 08.02.2017, 14:52:23

Intels Prozessoren der Kaby-Lake-Generation waren Wochen vor ihrer Markteinführung im Handel erhältlich und die technischen Details schon Monate im Voraus bekannt. Die Erwartungen waren nicht hoch und wurden auch erfüllt. Das ist in etwa so spannend, wie Bayern München als Tabellenführer in der Fußballbundesliga. Bei AMD sieht es diesmal anders aus.

Über die vergangenen Monaten hatte AMD immer wieder Brotkrumen zu den kommenden Ryzen-CPUs gestreut. Dass die neue Architektur DDR4-Speicher und AMDs Interpretation des HyperThreading (= Simultaneous Multithreading, SMT) verwenden wird, stand früh fest. Ebenso ist bekannt, dass Ryzen zunächst als reiner Prozessor ohne Grafikkern auf den Markt kommen wird und neue Hauptplatinen mit dem Sockel AM4, der 1.331 Kontakte besitzt, benötigt. Gefertigt werden die Ryzen-CPUs von GlobalFoundries im 14-nm-FinFET-Verfahren.

Davon abgesehen bleibt Ryzen eine Wundertüte. Die offizielle Vorstellung ist für Ende Februar 2017 geplant, doch es ist ungewiss, ob zu diesem Zeitpunkt auch die Markteinführung stattfinden wird. Normalerweise finden sich schon Monate vorher Listen mit CPU-Namen und Eckdaten im Internet, doch diesmal hält AMD dicht. Obwohl die Vorstellung immer näher rückt, liefern Preisvergleiche rein gar nichts. Auch die Mainboard-Hersteller, sonst eine zuverlässige Quelle über Kompatibilitätslisten und BIOS/UEFI-Beschreibungen, schweigen sich aus.

Selbst die schon vor Monaten vorgestellten APUs der Bristol-Ridge-Familie, die ebenfalls den Sockel AM4 nutzen, haben es noch nicht in den Einzelhandel geschafft. Sie sind Abkömmlinge der alten Bulldozer-Architektur, bieten aber DDR4-Unterstützung und sind somit eine preiswerte Alternative für große OEM-Hersteller. Und da es keine APUs oder CPUs zu kaufen gibt, sind auch noch keine AM4-Mainboards erhältlich. Lediglich CSL-Computer verkauft derzeit Bundles aus dem ASUS A320M-C und AMDs A12-9800 oder A10-9700.

Damit ist das ASUS A320M-C derzeit das einzige AM4-Motherboard, das man kaufen kann. Eine Produktseite gibt es nicht, aber ein Blick in das Handbuch des ASUS A320M-C offenbart eine typische OEM-Platine: Basisfunktionen treffen schlichtes Design. Informationen über kompatible APUs oder gar Ryzen-CPUs enthält das Handbuch natürlich nicht. Anfang 2017 gab es Gerüchte über Probleme mit den AM4-Mainboards, doch weder AMD noch seine Partner haben diese bestätigt. Stattdessen heißt es aus Texas nur: Ryzen liegt im Zeitplan. Doch als AMD die ersten AM4-Mainboards namentlich nannte, war von ASUS nur das spartanische A320M-C dabei.

Eines steht jedoch fest: Ryzen ist AMDs großer Hoffnungsträger. Seit der Markteinführung von Intels Core 2 im Jahr 2006 hechelt AMD dem Marktführer hinterher. Im Jahr 2007 konterte AMD erfolglos mit dem Phenom auf Basis der K10-Architektur, 2011 folgte dann die glücklose Bulldozer-Architektur mit Core-Multithreading (CMT). Auch die Bulldozer-Abkömmlinge Piledriver (2012), Steamroller (2014) und Excavator (2015) setzten mit CMT aufs falsche Pferd. Mit Hilfe von Simultaneous Multithreading (SMT), welches Intel als HyperThreading bezeichnet, soll Ryzen das Ruder nun herumreißen.

Erste Benchmarks, die AMD Ende 2016 präsentiert hatte, zeigen Ryzen auf dem Leistungsniveau von Intels Enthusiasten-CPU Core i7-6900K (Broadwell-E). Die Demo-CPU verfügte über acht Kerne und sechzehn Threads. Jeder Kern besaß 32 KiB L1-Cache für Daten, 64 KiB L1-Cache für Instruktionen sowie 512 KiB L2-Cache. Dazu kam ein gemeinsamer L3-Cache mit einer Größe von 16 MiB. AMD nannte einen Basistakt von 3,4 GHz, ging aber nicht auf die Turbostufen des Prozessors ein. Die Taktanpassung geschieht in 25-MHz-Stufen.

AMDs Rückkehr ins Enthusiasten-Segment wird Jahre des Stillstands beenden. Zuletzt hatte der Sockel AM3+ im Jahr 2012 frische Technik in Form der Vishera-CPUs bekommen, denn die im Sommer 2013 nachgereichten Centurions konnten mit ihrer TDP von 220 Watt nur noch als Verzweiflungstat gewertet werden. Seit Jahren diktiert Intel die Preise nach Belieben und es ist allerhöchste Zeit, dass frische Konkurrenz das Geschäft wieder belebt, die Preise drückt und Innovationen beflügelt. Hoffen wir also, dass AMDs Verschwiegenheit am Ende Gold bringen wird.

 
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Internet-Infrastrukturen sind unzureichend abgesichert

reported by doelf, Dienstag der 07.02.2017, 18:04:46

Wie das Forschungsprojekt "Sichere Internet-Infrastrukturen" berichtet, sind derzeit 92 Prozent der Infrastruktur des Internets verwundbar. Und die Achillesferse ist nach wie vor das "Domain Name System" (DNS), also das Adressbuch des Internets. Wer hier manipuliert, hat leichtes Spiel.

Die Forschungsgruppe des "Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie" hatte die aktuelle Situation im Auftrag des Bundesforschungsministeriums untersucht, ihre Zahlen beziehen sich auf den Stand Ende 2016. Demnach lassen sich 92 Prozent der gesamten Infrastruktur von DNS-Manipulationen täuschen. Bei den Unternehmensnetzen liegt die Quote bei 73 Prozent und auch die Netze der Telekommunikationsunternehmen schneiden mit 68 Prozent nicht viel besser ab.

Die Schwachstelle ist das "Domain Name System", quasi das Adressbuch des Internets. Wer hier manipuliert oder den anfragenden Rechnern falsche Auskünfte unterschiebt, kann Zugriffe auf Webseiten und Dienste abgreifen, um an Zugangsdaten zu gelangen. Die Angreifer können auch E-Mails mitlesen, abfangen und verändern sowie IP-Telefonate mithören oder umleiten. Eine der wichtigsten Aufgaben besteht somit darin, die DNS-Kommunikation besser abzusichern.

Quelle: www.bmbf.de
 
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Massiver Dark-Web-Ausfall wegen Kinderpornos

reported by doelf, Dienstag der 07.02.2017, 17:42:12

Am vergangenen Freitag hatten Hacker den Hoster "Freedom Hosting II" mitsamt mehr als 10.000 Diensten aus dem Dark Web gekegelt und damit schätzungsweise zwanzig Prozent des Untergrund-Netzes lahmgelegt. Gegenüber Motherboard hat der verantwortliche Hacker Stellung bezogen und seine Tat erklärt: "Freedom Hosting II" soll Kinderpornos geduldet haben.

Der Aktivist gehört eigenen Angaben nach zum Hacker-Kollektiv Anonymous. Er hatte ein Benutzerkonto bei "Freedom Hosting II" angelegt, sich per sftp angemeldet, einen Symlink auf / gesetzt und die Zugriffs- und Verarbeitungsregeln in der Konfigurationsdatei .htaccess derart geändert, dass Scripte nicht mehr ausgeführt, sondern als Textdatei im Browser angezeigt wurden. So ließen sich aus den php-Dateien die Zugriffsdaten für die Datenbank auslesen. Dann musste er nur noch Ausschau nach aktiven Datenbanknutzern mit Shell-Zugriff halten, für diese ein Zurücksetzen des Passworts veranlassen und deren Konto übernehmen.

Zu Anfang war es eine Erkundungsmission gewesen, bei der der Hacker einen Blick auf die bei "Freedom Hosting II" gespeicherten Daten werfen wollte. Doch schnell wurde klar, dass die Hälfte der dortigen Inhalte aus Kinderpornos bestand. Dabei behauptet der Hoster selbst, er praktiziere eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Kinderpornografie. 30 GiB an Daten sollen sich auf zehn Kinderporno-Dienste verteilt haben, obwohl jede gehostete Seite maximal 256 MiB belegen darf. Dies legt die Vermutung nahe, dass "Freedom Hosting II" von den Kinderpornos gewusst hat und die Anbieter möglicherweise gegen Bezahlung gewähren ließ.

Der Hacker fasste daraufhin den Entschluss, "Freedom Hosting II" aus dem Dark-Web zu nehmen und die Machenschaften des Hosters öffentlich anzuprangern. Zuvor wurden aber noch 74 GiB an Dateien sowie die 2,3 GiB große Datenbank kopiert. Ein Dump der Systemdateien wurde bereits veröffentlicht, die Kundendaten bleiben aufgrund der brisanten Inhalte aber unter Verschluss. Eine Übergabe an die Ermittlungsbehörden sei denkbar, sofern ein Sicherheitsforscher als Mittler auftrete.

 
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Marktanteile: Windows 10 läuft weltweit auf einem Viertel der PCs

reported by doelf, Dienstag der 07.02.2017, 16:31:18

Windows 10 hat im Januar 2017 um 0,94 Punkte zugelegt und konnte sich einen Marktanteil von 25,30 Prozent sichern. Das aktuelle Betriebssystem aus Redmond schließt damit weiter zu Windows 7 auf, dessen Marktanteil um 1,14 Punkte auf 47,2 Prozent gefallen ist. Mit einem Plus von 0,10 Punkten auf 9,17 Prozent behält Windows XP den dritten Rang.

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Auf dem vierten Platz liegt Windows 8.1 mit konstant 6,90 Prozent. Auch in der Addition mit Windows 8.0 bleibt die Generation 8 klar hinter dem Klassiker Windows XP. Erst auf Position fünf findet sich mit macOS 10.12 (2,75%; +44) ein Betriebssystem, das nicht von Microsoft stammt. Linux hält Platz sechs mit 2,27 Prozent (+0,06) vor Mac OS X 10.11 (1,73%; -0,10), Windows 8 (1,62%; -0,04) und Mac OS X 10.10 (1,07%; -0,04). Windows Vista bleibt auf Rang zehn, ist aber deutlich unter die Marke von einem Prozent gerutscht (0,84%; -0,22).

Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und teilen sich die restlichen 1,16 Prozent des Marktes.

 
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Debian 9 (Stretch) RC 2 und Hard-Freeze

reported by doelf, Dienstag der 07.02.2017, 11:33:40

Die Linux-Distribution Debian bereitet sich auf ihren nächsten Versionssprung vor: Seit ein paar Tagen liegt der zweite Veröffentlichungskandidat von Debian 9 (Codename: Stretch) zum Download bereit und mit dem am Sonntag verhängten "Hard Freeze" biegt Stretch auf die Zielgerade ein. Ab sofort dürfen nur noch zuvor genehmigte Änderungen eingebaut werden.

Aktuell gibt es noch 275 Fehler, welche für die Freigabe von Stretch als kritisch betrachtet werden. Das klingt aber wesentlich schlimmer als es ist, schließlich sind für das als stabil veröffentlichte Debian 8 (Codename: Jessie) sogar 597 solcher Probleme vermerkt. Mit Debian 9 (Stretch) RC 2 springt die Kernel-Version von 4.8.0-2 auf 4.9.0-1 und es wurde ein Problem mit mklibs beim Reduzieren von .so-Dateien (Shared Objects) behoben. Aufgrund schwerwiegender Fehler musste die Komponente os-prober, welche nach bereits installierten Betriebssystemen sucht und diese dem Bootloader-Menü hinzufügt, ebenfalls aktualisiert werden. Im schlimmsten Fall konnte es zu Schäden am Dateisystem kommen.

Download: Debian Installer 9.0 (Stretch) RC 2

Quelle: www.debian.org
 
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Ubuntu 16.04.2 LTS kommt noch diese Woche

reported by doelf, Montag der 06.02.2017, 20:34:03

Eigentlich hatte die Canonical Foundation das Update auf Ubuntu 16.04.2 für Mitte Januar geplant, den Termin dann aber auf den 2. Februar verschoben. Der zweite Februar kam, der zweite Februar verstrich und das Update gibt es immer noch nich'. Nun soll es am kommenden Donnerstag, den 9. Februar 2017, veröffentlicht werden.

Ubuntu 16.04 LTS (Xenial Xerus) genießt Langzeitunterstützung und wird bis zum Jahr 2019 mit Sicherheits-Updates versorgt werden. LTS ist aber nicht gleichbedeutend mit Stillstand und so werden viele Neuerungen von Ubuntu 16.10 (Yakkety Yak) für die Version 16.04 portiert und in Form von Point-Releases veröffentlicht. Ubuntu 16.04.2 LTS ist ein solcher und wird neben dem Linux-Kernel 4.8 (Ubuntu 16.04.1 nutzt den Kernel 4.4) auch einen aktualisierten X.Org Server sowie eine frischere Version der Grafikbibliothek Mesa 3D (Ubuntu 16.04.1 nutzt Mesa 3D 11.2.0, Ubuntu 16.04.2 bekommt vermutlich Mesa 3D 13.0.3) umfassen. Während zwei kritische Fehler für die erste Verschiebung gesorgt hatten, wurde die neuerliche Verzögerung durch eine Regression im Bootprozess von ARM-Plattformen verursacht. Einige ARM-Systeme konnten nach dem Update auf Ubuntu 16.04.2 LTS nicht mehr starten.

Quelle: wiki.ubuntu.com
 
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Windows 10 Insider Preview Build 15025 für PCs und Smartphones

reported by doelf, Montag der 06.02.2017, 20:02:00

Microsoft hat einen weiteren Preview Build von Windows 10 für Insider im Fast-Ring veröffentlicht, er trägt die Nummer 15025 und unterstützt diesmal neben PCs auch wieder Smartphones. Zudem liegen auch ISO-Abbilder für die Erstellung von Installationsmedien zum Download bereit. Wer ein 32-Bit-System nutzt, kann den Build nur über eine ISO-Datei installieren, da es hier ein Update-Problem gibt.

Neuerungen für PCs
Der Build 15025 erweitert die Sprachausgabe (Narrator) um Blindenschrift. Um dies nutzen zu können, muss man unter "Einstellungen", "Erleichterte Bedienung" zunächst die "Sprachausgabe" aktivieren und dann die Unterstützung für Blindenschrift herunterladen. Nach deren Installation schaltet man die Unterstützung an und wählt ein entsprechendes Anzeigegerät (USB oder seriell). Im Anschluss wählt man seine Sprache und die passende Codetabelle. Microsoft empfiehlt, bei Aktivierung der Blindenschrift-Unterstützung vorerst nur die Sprachausgabe von Windows 10 und keine Lösungen von Drittanbietern zu nutzen. Offenbar gibt es diesbezüglich noch Kompatibilitätsprobleme.

Ebenfalls über die "Erleichterte Bedienung" kann man die Audio-Ausgabe auf Mono zwingen. Dies ist sinnvoll für Nutzer, die nur eine Ohrmuschel ihrer Stereo-Kopfhörer anlegen, um ihre Umgebung weiterhin wahrnehmen zu können. Im "Feedback Hub" werden unterschiedliche Meldungen zum selben oder einem ähnlichen Problem zusammengefasst. Auf diese Weise lassen sich häufig auftretende Fehler besser erkennen und abarbeiten. Auch am Nachtlicht-Betrieb des Bildschirms, welcher aufgrund eines reduzierten Blauanteils Schlafstörungen vorbeugen soll, wurde mal wieder gearbeitet. So funktioniert der Schieberegler jetzt über seine gesamte Länge und der untere Bereich wurde bis auf 1.200 K (ziemlich rot) ausgedehnt.

Fehlerkorrekturen für PCs
Googles Webseiten lassen sich über Edge wieder normal aufrufen, durch das Kopieren der Adresszeile friert der Web-Browser nicht mehr ein und auch seine Erweiterungen sind wieder funktionsfähig. Quicken 2017 startet und arbeitet normal, die störrischen Kacheln im Startmenü lassen sich wieder lösen und der Sichere Modus endet nicht mehr mit einem blitzenden Bildschirm und einem Explorer in einer Absturzschleife. Verknüpfungen auf dem Desktop, welche auf Win32-Spiele oder Webseiten verweisen, funktionieren wieder einwandfrei und ein Fehler, der den Zugriff auf das Trusted Platform Module (TPM) verhinderte, konnte ebenfalls korrigiert werden. Dazu kommen zahlreiche kleinere Reparaturen funktionaler und kosmetischer Natur.

Ungelöste Fehler auf PCs
Beim Download ist weiterhin Geduld gefragt, denn die Fortschrittsanzeige funktioniert nicht und bleibt zumeist auf 0 Prozent stehen. Nach wie vor verursacht der Dienst Spectrum.exe dauerhaft Probleme wie Audio-Aussetzer, ständige Zugriffe auf die Datenträger und Abstürze von Edge beim Öffnen der Konfiguration. Laut Microsoft konnte man zwar die Hauptursache beheben, doch so ganz haben die Redmonder diesen Bug noch nicht im Griff. Betroffene sollen als Workaround das Verzeichnis C:\ProgramData\Microsoft\Spectrum\PersistedSpatialAnchors löschen und den Rechner im Anschluss neu starten. Gamer sollten zur Kenntnis nehmen, dass eine Änderung im Kernel mit dem Kopierschutz einiger Spiele auf Kriegsfuß steht.

Neuerungen und Korrekturen für Smartphones
Microsoft Edge kann nun eBooks vorlesen (auch in deutscher Sprache) und zeigt neue bunte Emojis an - ja, selbst der freundliche Scheißhaufen ist jetzt kackbraun! Die Zusammenfassung von Fehlerberichten im "Feedback Hub" und die Mono-Option für die Audio-Ausgabe sind auch in die mobile Variante von Windows 10 eingeflossen. Die Live-Kacheln von Outlook Mail und dem Kalender sollen sich zuverlässiger aktualisieren, für die Lumias 635 und 636 wurde die manuelle Helligkeitsanpassung repariert und der Schnellzugriff auf die Ruhezeiten funktioniert wieder. Der Zugriff auf die Internetseiten von Google ist ebenfalls wieder möglich und, wie beim PC, gibt es auch für Smartphones einen Haufen kleinerer Korrekturen.

Ungelöste Fehler auf Smartphones
Auf einigen Smartphones endet das Update mit der Fehlermeldung 80080008. Ist dies der Fall, muss man auf den nächsten Build warten. Auch der Build 15025 ist nicht in der Lage, Sprachpakete herunterzuladen. Microsofts Wallet kann nicht für Zahlungen genutzt werden und nimmt auch keine neuen Karten an. Edge dreht zuweilen nicht ins Querformat, hier hilft nur ein Sperren und Entsperren des Bildschirms. Bleibt noch der schlimmste Fehler von allen: Das Emoji "Ninja-Katze" wird auf der Tastatur irrtümlich als zwei Zeichen angezeigt - ein Skandal!

Download: Windows 10 Insider Preview Build 15025 als ISO-Datei

 
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LibreELEC v7.95.2 Beta mit dem finalen Kodi 17.0 (Krypton)

reported by doelf, Montag der 06.02.2017, 16:46:14

Das Team von LibreELEC (Libre Embedded Linux Entertainment Center) hat eine zweite Beta-Version des kommenden LibreELEC 8 veröffentlicht. Diese trägt die Versionsnummer 7.95.2 und umfasst bereits die finale Fassung von Kodi 17.0 (Krypton). Sollten keine größeren Probleme mehr auftreten, wird das stabile LibreELEC 8 in Kürze folgen.

LibreELEC v7.95.2 Beta behebt media_build-Probleme mit den Infrarottreibern sowie eine Unverträglichkeit zwischen taglib und bestimmten MP3-Streams. Auch TechnoTrends TT-S2-3600 DVB soll jetzt wieder funktionieren. Dazu gibt es Firmware-Updates für DVB-Geräte und den Raspberry Pi, wobei letzterer auch in den Genuss neuer Linux-Korrekturen kommt. Ein Update der LibreELEC Settings auf die Version 0.8.8 behebt kleinere kosmetische Probleme. Wie bei der ersten Beta-Ausgabe dient der Linux-Kernel 4.9.3 als Unterbau für die Media-Center-Distribution.

Images gibt es für x86-PCs, den Raspberry Pi der Generationen 1 bis 3, i.MX6 sowie WeTek Play und Core. Für Geräte auf Basis des Amlogic aarch64, darunter WeTek Hub, WeTek Play 2 und Odroid C2, sind auch diesmal keine Abbilder verfügbar, da sich die Entwickler zunächst noch um ein Speicherleck kümmern müssen. Obwohl die Entwickler das Problem eingegrenzt haben, konnte die eigentliche Ursache noch nicht gefunden werden. Fest steht aber schon jetzt: Die betroffenen Geräte werden das stabile LibreELEC 8 verspätet erhalten.

Download: LibreELEC v7.95.2 Beta

 
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DRAM: Speicherpreise im Höhenflug

reported by doelf, Freitag der 03.02.2017, 17:06:14

Die Hersteller von DRAM-Chips hatten ihre Produktion in der zweiten Jahreshälfte 2016 gedrosselt und das zeigt Wirkung: Seit Oktober sind die Preise für DRAM-Chips kontinuierlich gestiegen und insbesondere zum Jahreswechsel sind die Kurse am taiwanischen Spot-Markt noch einmal deutlich angezogen. Binnen fünf Monaten hat sich der Arbeitsspeicher dort um bis zu 57,27 Prozent verteuert.

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Dieser Wert gilt für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8, der alleine seit Anfang Januar 2017 einen Aufschlag um 18,75 Prozent verzeichnet und inzwischen für 6,802 US-Dollar gehandelt wird. Die halbe Speicherkapazität - DDR4-2133 4Gb 512Mx8 - kostet derzeit 3,340 US-Dollar. Auch der Kurs dieser Chips ist seit dem Jahreswechsel um 17,94 Prozent und seit Oktober 2016 um 54,13 Prozent gestiegen. Wer noch auf DDR3-1600 setzt, zahlt für 4Gb 512Mx8 inzwischen 3,066 US-Dollar. Seit Anfang Januar sind die DDR3-Chips um 9,77 Prozent teurer geworden und über die vergangenen fünf Monate haben sie um 47,69 Prozent zugelegt.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt. Für den Euro wurde am 3. Februar 2017 ein Schlusskurs von 1,0785 US-Dollar notiert. Verglichen mit dem 2. Januar 2017 bedeutet dies einen Kursanstieg um 3,04 Prozent, seit dem 2. Oktober 2016 ist der Euro indes um 4,04 Prozent gefallen. Insgesamt macht der schwache Euro den Arbeitsspeicher derzeit noch teurer.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips erst noch auf Speichermodulen verarbeitet und danach verschifft werden, dauert es normalerweise einige Wochen, bis sich Preisänderungen an der asiatischen Speicherbörse auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) ist fertig

reported by doelf, Freitag der 03.02.2017, 16:17:28

Die offizielle Ankündigung der finalen Version 17.0 (Codename: Krypton) lässt zwar noch auf sich warten, doch zum Download liegt die neueste Ausgabe der Mediencenter-Software Kodi (vormals XBMC) schon bereit. Kodi 17 bringt zwei neue Standard-Skins namens "Estuary" und "Estouchy" sowie die umfassend überarbeitete Web-Oberfläche "Chorus2". Der VideoPlayer wurde komplett neu geschrieben, die Musikbibliothek deutlich aufgewertet und auch rund um Live-TV und Videoaufzeichnungen gibt es zahlreiche Verbesserungen.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. In den vergangenen Wochen und Monaten wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

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Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen.

Download: Kodi 17 (Krypton)

 
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LibreOffice 5.3.0 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 02.02.2017, 14:39:53

Das neue LibreOffice 5.3.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Abgesehen von mehr als 500 Fehlerkorrekturen bringt LibreOffice 5.3.0 viele neue Funktionen und Verbesserungen wie einen sicheren Modus, welcher bei der Problembehebung hilft. Wer die Datenbank Base verwendet, wird allerdings mit einem Kompatibilitätsproblem konfrontiert und muss seine bisherigen Datenbestände manuell konvertieren.

Der sichere Modus lässt sich per Befehlszeilen (--safe-mode), über den Eintrag "LibreOffice (Safe Mode)" im Startmenü von Windows bzw. über das Hilfe-Menü ("Restart in Safe Mode") aufrufen. Ist er aktiviert, startet die Software mit einem frischen Benutzerprofil, mit dem sich eine fehlerhafte Konfiguration reparieren lässt. Dank der Bibliothek HarfBuzz bietet LibreOffice 5.3.0 plattformübergreifend ein identisches Text-Layout und verbessert auch die Nutzung asiatischer Sprachen, bei denen der Text vertikal verläuft. Für Mongolisch und Mandschurisch dürfen vertikal ausgerichtete Texte nun auch von links nach rechts verlaufen. Zugleich eliminieren diese Neuerungen inkonsistente Zeilenabstände sowie zahlreiche Layout-Probleme, die auf Windows und macOS beschränkt waren. OpenType wird nun auf allen Plattformen unterstützt und die Unterstützung von Graphite wurde auf macOS erweitert. Hilfetexte werden mit der Standard-Schriftart der jeweiligen Plattform generiert, um eine höhere Konsistenz zu erreichen.

Die Änderung der standardmäßigen Farbpalette über den Punkt "Optionen" im Menü "Extras" wurde entfernt, da man ab sofort eine eigene Farbpalette anlegen kann. Die übrigen Paletten wurden aktualisiert oder gestrichen, es wurden aber auch neue Paletten hinzugefügt. Die Registerkarten für die Auswahl von Farben, Farbverläufen, Schraffuren und Bitmaps wurden neu gestaltet. Neu hinzugekommen ist die Registerkarte "Muster". Neben "Öffnen" gibt es nun den Menüpunkt "Vorlage öffnen" und die Seitenleiste hat vier neue Bedienfelder für das Seitenformat, die Stile sowie Kopf- und Fußbereich bekommen. Es gibt eine Vorschaufunktion für Stile sowie eine Schaltfläche für den Import von Bitmap-Grafiken als Hintergrund von Bereichen. Neben den Menüpunkten werden die dazugehörigen Tastaturkürzel angezeigt, der Dialog zur Wiederherstellung von Dokumenten wurde vereinfacht und der Extension Manager zeigt sich optisch sowie funktional überholt. Für Medieninhalte wurde ein Wiedergabe-Panel integriert.

Die Bibliotehk libxmlsec, welche zum Signieren von Dokumenten benötigt wird, wurde auf die aktuelle Version 1.2.23 gebracht. PDF-Signaturen lassen sich nun im- und exportieren, zudem stehen PAdES-Signaturen für PDF-Dokumente zur Verfügung. Für ODF-Dateien wurden XAdES-Signaturen ergänzt. PDF-Dateien lassen sich in Dokumenten als Bild einfügen. Beim Speichern wird dann, wie bereits beim Vektorformat SVG, ein PNG-Bild als Alternative für ältere Programmversionen generiert. LibreOffice 5.3.0 verarbeitet Microsofts URI-Schemata ms-word:, ms-powerpoint:, ms-excel:, ms-visio: und ms-access:, darüber hinaus wurde mit vnd.libreoffice.command: ein eigenes Schema hinzugefügt. Wie üblich wurden auch die Filter für die Dateiformate OpenXML, PDF, DOC und XLS weiter verbessert und für Emoji-Fans gibt es die neue Schriftart "Noto Emoji".

Writer
Bei der Textverarbeitung Writer wurde der "Seitensprung-Dialog" überarbeitet und vereinfacht. Den "Seitensprung" findet man im Menü "Bearbeiten" unter "Wechseln zur Seite" bzw. mit dem Tastenkürzel Strg+G. Die Zeichenwerkzeuge für Pfeile, die es bisher nur in Draw und Impress gab, können nun auch im Writer sowie in Calc verwendet werden. Dazu wurden auch neue Pfeilspitzen wie der Krähenfuß eingeführt. In der Werkzeugleiste findet sich eine neue Schaltfläche für Kapitälchen, also Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben. Abstände werden nun auch dann angewandt, wenn keine Umrandung definiert wurden. Dies verbessert die Kompatibilität zu anderen Programmen, welche ebenfalls das OpenDocument Format (ODF) verwenden. Die Möglichkeit, in Writer von Umrandungen unabhängige Abstände zu definieren, soll aber erst in LibreOffice 5.4 nachgereicht werden. Ein Im- und Export für die Tabellen-Stile des ODF-Formats wurde implementiert und man kann solche Stile erzeugen, bearbeiten und zuweisen.

Calc
Viel Arbeit ist in die Tabellenkalkulation Calc geflossen: Neben den Zeichenwerkzeugen für Pfeile wurde insbesondere an der Kompatibilität zu ODF 1.2 gearbeitet. So werden ISOWEEKNUM und WEEKNUM_OOO nicht mehr verwechselt, Bruchzahlen lassen sich besser formatieren, Standard-Stile für Zellen werden unterstützt und für Pivot-Tabellen wurde eine Median-Funktion (Zentralwert) ergänzt. Die Liste der zur Auswahl stehenden Funktionen lässt sich durchsuchen und beim Verbinden von Zellen gibt es jetzt die Option, verborgene Inhalte zu löschen. Bei Neuinstallationen werden in Formeln standardmäßig Platzhalter (Wildcards) statt Regulärer Ausdrücke (Regular Expressions) unterstützt. Damit passt sich Calc der Grundeinstellung anderer Tabellenkalkulationen an.

Impress
Beim Start zeigt die Präsentations-Software Impress neuerdings eine Vorlagenauswahl an, die mit Vivid und Pencil auch zwei neue Standardvorlagen umfasst. Die übrigen Vorlagen wurden überarbeitet und optimiert. Bilder müssen nicht mehr eingebettet werden, sondern lassen sich auch als Verknüpfung einbauen. Die Folieneigenschaften (Abmessungen, Hintergrundfarbe oder -bild) lassen sich nun auch über die Seitenleiste anpassen.

Base
Die Datenbank Base nutzt jetzt Firebird 3.0.0 als Unterbau. Dummerweise kann diese Version keine Datenbestände einlesen, die mit Firebird 2.5 (Bestandteil von LibreOffice bis zur Version 5.2.x) erstellt wurden. Diese Rückwärtskompatibilität ist zwar geplant, doch vorerst müssen die Datenbestände manuell aktualisiert werden. Hierzu muss man Firebird 2.5 als eigenständige Software installieren und dessen gbak-Werkzeug verwenden.

Download: LibreOffice 5.3.0

 
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Facebook steigert seinen Gewinn um 177 Prozent

reported by doelf, Donnerstag der 02.02.2017, 10:39:11

Im Geschäftsjahr 2016 konnte Facebook seinen Nettogewinn um 177 Prozent auf 10,217 Milliarden US-Dollar (2015: 3,688 Milliarden US-Dollar) steigern. Alleine der Nettogewinn im vierten Quartal erreichte mit 3,568 Milliarden US-Dollar (+128%) fast das Niveau des gesamten Vorjahres. Auch der Gewinn je Aktie ist mit 1,21 US-Dollar (+124%) im Abschlussquartal und 3,49 US-Dollar (+171%) im Gesamtjahr ähnlich stark in die Höhe geschossen.

Der operative Gewinn hat sich 2016 auf 12,427 Milliarden US-Dollar verdoppelt, das vierte Quartal steuerte 4,566 Milliarden US-Dollar (+78%) bei. Indes sind die Ausgaben des Unternehmens im Geschäftsjahr nur um 30 Prozent auf 15,211 Milliarden US-Dollar gestiegen. Somit reichten ein Umsatzplus von "lediglich" 54 Prozent auf 27,638 Milliarden US-Dollar (2015: 17,928 Milliarden US-Dollar) sowie eine Änderung bei der Buchhaltung, auf die wir gleich noch zu sprechen kommen, für die obige Gewinnexplosion. Zwischen Oktober und Dezember 2016 lag der Umsatz bei 8,809 Milliarden US-Dollar (Q4/2015: 5,841 Milliarden US-Dollar), was eine Steigerung um 51 Prozent bedeutet.

Kommen wir nun zum Punkt Buchhaltung, denn Facebook hat das Accounting Standards Update (ASU) 2016-09 frühzeitig umgesetzt. Dies hat Auswirkungen auf die Bilanzierung von Ertragsteuern und die Darstellung der Kapitalflussrechnung für aktienbasierte Vergütungen. Steuerliche Vorteile, die durch das Übertragen oder Begleichen von Aktienzuteilungen entstehen, werden nicht mehr im Eigenkapital, sondern zur Reduzierung von Rückstellungen für die Ertragssteuer erfasst. Diese Maßnahme ließ die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2016 um 1,67 Milliarden US-Dollar ansteigen und die Rückstellungen für Ertragsteuern wurden für das Geschäftsjahr 2016 um 934 Millionen US-Dollar gesenkt.

Bei den Nutzerzahlen ist erstaunlicherweise immer noch keine Sättigung abzusehen: Im Dezember 2016 waren tagtäglich 1,23 Milliarden Nutzer (+18%) aktiv, davon 1,15 Milliarden (+23%) über ihre Mobilgeräte. Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer ist um 17 Prozent auf 1,86 Milliarden gestiegen, von ihnen nutzten 1,74 Milliarden Mobilgeräte (+21%).

Quelle: investor.fb.com
 
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EU besiegelt die Abschaffung von Roaming-Gebühren

reported by doelf, Mittwoch der 01.02.2017, 17:11:16

Die Europäische Kommission hat heute den letzten Nagel in den Sarg der Roaming-Gebühren geschlagen, indem auch die Großhandelspreise, welche die lokalen Netzbetreiber ihren ausländischen Mitbewerbern berechnen dürfen, gedeckelt wurden. Nach Zustimmung durch die EU-Mitgliedstaaten und das Parlament werden die Roaming-Gebühren ab dem 15. Juni 2017 zumindest den Endkunden keine Kopfschmerzen mehr bereiten.

Während die Endkunden keine Roaming-Gebühren mehr bezahlen müssen, können sich die Telekommunikationsanbieter die Bewirtung von Fremdkunden auch zukünftig in Rechnung stellen. Die Kosten wurden allerdings neu gedeckelt: So dürfen für eine Gesprächsminute maximal 3,2 statt 5,0 Cent und je SMS nur noch ein statt zwei Cent berechnet werden. Die Datenkosten liegen derzeit bei 5 Cent pro MB, was 50,00 Euro pro GB entspricht. Ab dem 15. Juni 2017 gelten 7,7 Euro pro GB und das ist eine Reduzierung um 84,6 Prozent! Doch auch damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht, denn bis zum 1. Januar 2022 soll das GB in fünf Schritten (2018: 6,00 Euro; 2019: 4,50 Euro; 2020: 3,50 Euro; 2021: 3,00 Euro) auf 2,50 Euro fallen. Diese Obergrenzen sollen alle zwei Jahre überprüft und im Bedarfsfall angepasst werden.

Für die Endkunden fällt mit dem Roaming-Gebühren ein großes Ärgernis weg, denn die großen Telekommunikationsanbieter sind europaweit tätig und stellten sich somit auch Zuschläge für die Nutzung ihrer eigenen Infrastruktur durch die eigenen Kunden in Rechnung. Auch in Hinblick auf den gemeinsamen Binnenmarkt war diese nationale Kostenmauer ein Absurdum, das sich die Unternehmen vor Beginn der Regulierung zudem fürstlich bezahlen ließen. Diese lukrative Einkommensquelle hat die EU-Kommission langsam aber konsequent ausgetrocknet und somit Kostensicherheit für die Verbraucher geschaffen. Den Telekommunikationsanbietern schmeckt es natürlich nicht, dass sie die Roaming-Rechnungen ihrer Mitbewerber ab dem 15. Juni 2017 nicht mehr an ihre Kunden weiterreichen können. Hier drohen möglicherweise Preiserhöhungen und neue Tricks.

Quelle: europa.eu
 
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AMD: Neuer Treiber für "Conan Exiles" und "Ghost Recon Wildlands"

reported by doelf, Mittwoch der 01.02.2017, 14:11:15

AMD hat seinen Grafiktreiber Crimson ReLive Edition auf die Version 17.1.2 aktualisiert, diese wird insbesondere für die Beta-Versionen der Spiele "Conan Exiles" und "Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands" empfohlen. Der Treiber unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M, aber keine APUs. Für Workstation-Karten gibt es die ebenfalls neue Radeon Pro Software Enterprise 17.Q1.

Fehlerkorrekturen
AMD hat sich um die fehlerhaften Licht- und Raucheffekte in "Diablo III" (betroffen war nur die DX9-Version) gekümmert und "Paragon" flackert nicht mehr nach dem Ändern von Grafikoptionen auf Multi-GPU-Konfigurationen. Behoben wurden auch Abstürze bei "FIFA 17" (nur unter Verwendung von Hybrid Graphics oder PowerXpress), "Watch_Dogs 2" (nur im Zusammenspiel mit Karten aus der Radeon-RX-300-Serie) und "Forza Horizon 3" mit dem Blizzard Mountain DLC. Sporadische Abstürze rund um die Bibliothek atidxx64.dll sollen ebenfalls nicht mehr vorkommen. AMD konnte zudem ein Problem beim Ändern des Speichertakts im WattMan lösen, welches nur bei Verwendung mehrerer Bildschirme auftritt.

Ungelöste Probleme
Andere Probleme sind noch vorhanden: Beispielsweise flackern "Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. Für defekte Mauszeiger (nur mit Radeon RX 480) und Abstürze von "DayZ" (nur bei aktiviertem ReLive) und "Deus Ex: Mankind Divided" (DX12) beim Task-Wechsel auf Multi-GPU-Konfigurationen gibt es ebenfalls noch keine Lösung. Wird Chill verwendet, stimmen die Voreinstellungen für "Counter-Strike: Global Offensive" nicht mehr.

Download:

Quelle: support.amd.com
 
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Prey: Die Neuauflage erscheint am 5. Mai 2017

reported by doelf, Mittwoch der 01.02.2017, 13:26:30

Bethesda Softworks wagt einen Neustart des Spiels "Prey", allerdings unter geänderten Vorzeichen: Die Handlung wurde von einem außerirdischen Raumschiff auf eine Raumstation der Menschheit verlagert, wir bleiben aber in einer Umlaufbahn um die Erde und auch auf der Station wimmelt es von feindlich gesinnten Aliens. Gestrichen wurde der indianische Hintergrund des Protagonisten und statt übernatürlicher Veranlagungen helfen uns außerirdische Fähigkeiten.

Eine lange, lange Vorgeschichte
Als 3D Realms im Jahr 1995 erstmals über "Prey" sprach, steckten die Ego-Shooter noch in den Kinderschuhen. 1992 hatte id Software mit "Wolfenstein 3D" den Grundstein für dieses Genre gelegt und ein Jahr später "Doom" nachgeschoben. 3D Realms verdiente sich 1996 mit "Duke Nukem 3D" seine eigenen Sporen und wollte mit "Prey" dann einen echten Meilenstein setzen. Doch genau wie bei "Duke Nukem Forever", an dem 3D Realms von 1997 bis 2009 werkelte, wurde auch "Prey" einfach nicht fertig. Im Jahr 2009 übernahm Gearbox Software die Entwicklung von "Duke Nukem Forever" und brachte das Spiel im Mai 2011 auf den Markt. Die Umsätze blieben aber unter den Erwartungen und die Tester bemängelten die verstaubte Technik. "Prey" war zwischenzeitlich unter die Räder geraten, denn 3D Realms hatte sich ab 1999 ganz auf "Duke Nukem Forever" konzentriert und den ambitionierten Titel zur Seite gelegt. 2001 wurde die Entwicklung dann wieder aufgenommen, allerdings nicht von 3D Realms. Stattdessen wurde die Firma Human Head Studios mit der Entwicklung beauftragt, welche hierzu die Doom-3-Engine von id Software lizenzierte. Das fertige Spiel wurde dann im Juni 2006 für Windows und die Xbox 360 veröffentlicht, eine Version für Mac OS X folgte im Januar 2007. Die Bewertungen waren überwiegend positiv, doch seit Bethesda Softworks die Rechte an der Marke "Prey" im Jahr 2009 übernommen hatte, wird das Spiel nicht mehr vertrieben. Die Arbeiten am Nachfolger "Prey 2" wurden im Oktober 2014 eingestellt, zuvor hatte sich Bethesda Softworks mit Human Head Studios überworfen.

Das neue "Prey"
Und nun kommt "Prey" doch zurück, aber nicht als Fortsetzung, sondern als Neuauflage oder neudeutsch "Reboot". Für das neue "Prey" sind die Entwickler von Arkane Studios verantwortlich, die mit "Dishonored: Die Maske des Zorns" und "Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske" bereits zwei hochkarätige Stealth-Spiele auf den Markt gebracht haben. Neben einer PC-Version wird "Prey" auch für die PlaySation 4 und die Xbox One erscheinen. Rein technisch gesehen ist auch der Reboot von "Prey" ein Ego-Shooter, doch es gibt starke Rollenspielelemente und es soll auch eine richtige Handlung geben. Wir schreiben das Jahr 2032, US-Präsident John F. Kennedy hat das Attentat überlebt und viel Geld in die Erforschung des Weltalls gepumpt. Nun steht fest, dass es außerirdisches Leben gibt und dass diese Aliens namens Typhon nicht viel von der Menschheit halten. Nach mehreren Angriffen auf die Erde wurde die Raumstation "Talos I" gebaut, welche den Mond umkreist und als Guantanamo für gefangene Typhon dient. Nach einer Privatisierung gehört das Lager der TranStar Corporation, die an den Außerirdischen Experimente durchführt. Ziel dieser Versuche ist es, die erstaunlichen Fähigkeiten der Typhon auf Menschen zu übertragen. Doch, wie so oft in solchen SciFi-Szenarien, geht etwas völlig schief, die Typhon entkommen und wir finden uns in die Rolle des "Morgan Yu" auf einer Raumstation voller feindlicher Aliens wieder.

Zu Beginn des Spiels können wir die Fähigkeiten, das Aussehen und das Geschlecht von "Morgan Yu" festlegen. Besondere Fähigkeiten können wir im weiteren Verlauf von den Außerirdischen übernehmen, denn die Arbeit der TranStar Corporation ist nicht ohne Früchte geblieben. Die Raumstation "Talos I" erlebt der Spieler von innen und außen als Ganzes, denn sie wurde nicht in einzelne Level untergliedert. Dies schafft einerseits mehr Freiheit bei Bewegungen, ermöglicht andererseits aber auch alternative Handlungsabläufe. Jede Aktion des Spielers hat Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Geschichte, im Vergleich zur Dishonored-Reihe wird bei "Prey" aber weniger geschlichen und dafür mehr geballert. Als technische Basis für "Prey" dient die erprobte CryEngine, was auf ein vergleichsweise Bug-freies Erlebnis hoffen lässt.

 
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Apple ist zurück auf der Überholspur

reported by doelf, Mittwoch der 01.02.2017, 00:30:45

Auch wenn man die großen Innovationen bei Apple seit Jahren vermisst und der Absatz der vergangenen Quartale unter einem schrumpfenden China-Geschäft zu leiden hatte, waren die Geschäftszahlen immer ordentlich. Doch die Anleger hatten sich zu lange an die ständigen Rekordzahlen gewöhnt und reagierten missmutig. Das sollte sich mit den neuen Zahlen ändern, denn diesmal konnte Apple wieder Rekorde aufstellen.

Für Apple endete am 31. Dezember 2016 bereits das erste Quartal des fiskalischen Jahres 2017, weswegen wir im Folgenden ebenfalls vom ersten Quartal sprechen werden. Dieses brachte Apple nicht nur einen neuen Rekordumsatz, sondern auch einen Rekordgewinn je Aktie. Die Absatzzahlen des iPhone erreichten ebenfalls ein neues Rekordniveau und die mit iPhones, Macs, der Apple Watch und Diensten erzielten Umsätze waren nie zuvor höher gewesen. Zeitgleich hatte Apple knapp 15 Milliarden US-Dollar in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden an seine Anleger ausgeschüttet. Am 16. Februar 2017 wird Apple abermals eine Dividende in Höhe von 57 Cent auszahlen, Stichtag ist der 13. Februar 2017. Das klingt doch alles super, oder?

Nicht ganz, denn Apples Umsatz ist nur geringfügig um 3,27 Prozent auf 78,351 Milliarden US-Dollar geklettert, während der operative Gewinn um 3,36 Prozent auf 23,359 Milliarden US-Dollar gefallen ist. Auch der Nettogewinn ist um 2,56 Prozent gefallen, weshalb der um 8 Cent auf 3,36 US-Dollar gestiegene Gewinn je Aktie in erster Linie den massiven Aktienrückkäufen zu verdanken ist. Und auch international gibt es einen Haken: In China ist Apples Umsatz im Jahresvergleich deutlich um 11,65 Prozent auf 16,233 Milliarden US-Dollar geschrumpft. China ist für Apple damit wieder die Nummer drei hinter Amerika mit 31,968 Milliarden US-Dollar (+9,01%) und Europa mit 18,521 Milliarden US-Dollar (+3,28%). Es folgen Asien/Pazifik mit 5,863 Milliarden US-Dollar (+7,62%) und Japan mit 5,766 Milliarden US-Dollar (+20,28%).

69,4 Prozent seines Umsatzes, nämlich 54,378 Milliarden US-Dollar (+5,31%) hat Apple mit 78,290 Millionen iPhones (+4,7%) generiert, dies unterstreicht die akute Abhängigkeit der Firma von ihrem Vorzeigeprodukt. Beim iPad ist der Umsatz auf 5,533 Milliarden US-Dollar (-21,89%) gefallen und auch die Verkaufszahlen sind auf 13,081 Millionen Einheiten (-18,86%) eingebrochen. Die Macs verkauften sich mit 5,374 Millionen Rechnern (+1,17%) etwas besser, doch höhere Stückpreise ließen den Umsatz auf 7,244 Miliarden US-Dollar (+7,38%) springen. Bei den Dienstleistungen ist der Umsatz auf einen neuen Höchststand von 7,172 Milliarden US-Dollar (+18,43%) geschossen, doch bei den anderen Produkten gab es trotz guter Nachfrage für die Apple Watch einen Umsatzrückgang auf 4,024 Milliarden US-Dollar (-7,52%).

Für das zweite Quartal erwartet Apple einen Umsatz zwischen 51,5 Milliarden und 53,5 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zu den 50,6 Milliarden US-Dollar des Vorjahreszeitraums wäre dies eine Steigerung um 1,78 bis 5,73 Prozent. Die operativen Ausgaben sollen allerdings um eine halbe Milliarde US-Dollar höher ausfallen und auch die Bruttomarge wäre um 0,4 bis 1,4 Prozentpunkte geringer.

Quelle: www.apple.com
 
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AMD verringert seine Verluste, Produkte im Zeitplan

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 23:34:33

Minimalziel erreicht: Laut Firmenchefin Dr. Lisa Su liegt AMD wieder auf Kurs und die neuen Produkte für 2017 im Fahrplan. Doch wie so oft, wenn große Neuerungen vor ihrer Markteinführung stehen, schwächelt die Nachfrage für die aktuellen Produktreihen. Und so ist AMDs Umsatz im Abschlussquartal zumindest sequentiell gesunken.

Mit 1,106 Milliarden US-Dollar lag der Umsatz im vierten Quartal 2016 zwar um 15,45 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraums, blieb zugleich aber auch um 15,38 Prozent unter der Vorgabe des dritten Quartals. Der operative Verlust (GAAP) ist im Jahresvergleich von 49 Millionen auf 3 Millionen US-Dollar geschrumpft, im dritten Quartal 2016 hatte AMD einen deutlich höheren Fehlbetrag von 293 Millionen US-Dollar ausweisen müssen. Auch der Nettoverlust (GAAP) ist von 102 Millionen auf 51 Millionen gesunken, während das dritte Quartal 2016 noch ein Minus von 406 Millionen US-Dollar eingefahren hatte. Je Aktie ergab sich ein Verlust (GAAP) von 6 Cent (Q4/2015: 13 Cent; Q3/2016: 50 Cent).

Mit 4,272 Milliarden US-Dollar übertraf 2016 den Umsatz des Vorjahres um 7,04 Prozent. Der operative Verlust (GAAP) konnte von 481 Millionen auf 372 Millionen US-Dollar verringert werden und auch der Nettoverlust (GAAP) ist von 660 Millionen auf 497 Millionen US-Dollar gesunken. Der Verlust je Aktie belief sich 2016 auf 60 Cent nach 84 Cent im Jahr 2015.

AMDs traditionelles Kerngeschäft mit Prozessoren und Grafiklösungen generierte 2016 einen Jahresumsatz von 1,967 Milliarden US-Dollar (+8,98%), fuhr aber auch einen operativen Verlust in Höhe von 238 Millionen US-Dollar ein. Die Sparte "Enterprise, Embedded and Semi-Custom" erreichte mit 2,305 Milliarden US-Dollar (+5,44%) den höheren Umsatz und konnte zudem einen operativen Gewinn von 283 Millionen US-Dollar erwirtschaften. Aber es gibt auch Lichtblicke für AMDs PC-Geschäft: Mit 600 Millionen US-Dollar erreichte es im Schlussquartal den höheren Umsatz, während "Enterprise, Embedded and Semi-Custom" lediglich auf 506 Millionen US-Dollar kam.

Sollte Ryzen gut einschlagen und auch die neuen Grafikchips zünden, könnte AMD in diesem Jahr endlich auf die Erfolgsspur zurückfinden. Für den PC-Markt und uns Käufer wäre dies ein Segen, denn Intels in Stein gemeißelten Preise würden dann endlich wieder bröckeln.

Quelle: ir.amd.com
 
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Fallout 4 v1.9: HD-Texturen, Mods und Unterstützung für die PS4 Pro

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 22:54:10

Schon nächste Woche will Bethesda das Update 1.9 für "Fallout 4" freigeben. Dieses verspricht ein hochauflösendes Texturpaket für PCs, die Möglichkeit zur Modifizierung von Inhalten sowie Unterstützung für Sonys PlayStation 4 Pro. Auch die "Skyrim Special Edition" soll in der kommenden Woche veröffentlicht werden, inklusive Mod- und PS4-Pro-Unterstützung.

"Fallout 4" soll auf der PS4 Pro mit einer nativen Auflösung von 1440p laufen, verbesserte Strahlenbüschel (God rays) sowie eine höhere Sichtweite für Bäume, Gras, Objekte und Computergegner bieten. PC-Nutzer dürfen sich auf hochauflösende Texturen freuen, sofern noch 58 GB auf der Festplatte frei sind. Bethesda empfiehlt Windows 7 64-Bit oder höher, einen Intel Core i7-5820K oder besser, eine GeForce GTX 1080 oder schneller sowie mindestens 8 GiB RAM. Sollte die eigene Mühle zu schwach sein, lassen sich die HD-Texturen im Startmenü des Spiels wieder deaktivieren.

Quelle: bethesda.net
 
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Resident Evil 7: Kopierschutz nach fünf Tagen geknackt

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 22:39:05

Eigentlich sollte die aus Österreich stammende "Anti-Tamper-Technologie" namens Denuvo das Kopieren von Spielen so gut wie unmöglich machen. Doch beim kürzlich erschienenen "Resident Evil 7" dauerte es nur fünf Tage, bis er Kopierschutz geknackt war. Damit ist auch dieser Kopierschutz wieder das, was seine Vorgänger schon waren: Eine nervige Gängelung ehrlicher Käufer, während Software-Diebe darüber lachen.

Streng genommen ist Denuvo kein richtiges DRM-System, sondern soll vielmehr die Manipulation von Dateien, die zum DRM-System gehören, verhindern. Dies funktionierte anfangs recht gut, doch inzwischen scheint der Mechanismus keinen echten Mehrwert zu bieten. Zuvor war Denuvo bereits in den Spielen "The Climb", "Inside" und "Doom" geknackt wurden, woraufhin die jeweiligen Herausgeber - Crytek, Playdead und Bethesda - den zusätzlichen Schutz entfernt hatten. Eventuell wird dies ja auch bei "Resident Evil 7" geschehen.

 
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Kyocera rafre: Einseifen, abspülen, Smartphone sauber

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 17:27:28

Die japanische Kyocera Corporation hat ein neues Smartphone vorgestellt, dass nicht nur gegen Tropf- oder Sprühwasser geschützt ist, sondern auch Wasserstrahlen aus beliebigen Richtungen (IP X5) sowie ein dauerhaftes Eintauchen (IP X8) in Wasser übersteht. Zudem ist das Telefon vor Staubablagerungen im Innern geschützt (IP 5X) und erträgt Stöße gemäß der US-amerikanische Militärnorm MIL-STD-810G (Methode 516.7). Zum Säubern empfiehlt Kyocera Wasser und Seife.

Kyoceras rafre, welches wahlweise in klarem Weiß, bleichem Pink oder leichten Blau erhältlich ist, ist das weltweit erste Smartphone, welches man nach einer solchen Reinigung weiterverwenden kann. Besonders praktisch: Auch während der Reinigung kann man das Gerät nutzen, denn der Touchscreen funktioniert sogar unter Wasser oder wenn der Benutzer Handschuhe trägt. Wie die Farben bereits andeuten, ist das rafre nicht für die Baustelle, sondern eher für die Küche gedacht. Hier profitiert es von seiner Koch-App, die Rezepte anzeigt und eine Eieruhr (Timer) umfasst. Alternativ zur Berührung lässt sich die App auch mit Gesten bedienen.

Ein echtes Highlight ist der proprietäre "Smart Sonic Receiver", durch den Kyocera auf einen herkömmlichen Lautsprecher verzichten kann. Der Ton wird mit Hilfe von Vibrationen direkt über das Display erzeugt, was nicht nur das Problem der Dichtigkeit löst, sondern auch das Positionieren des Geräts am Ohr erleichtert. Der 16 GB große Speicher lässt sich erstaunlicherweise per microSD-Karte um 200 GB erweitern und es soll auch einen Kopfhöreranschluss geben. Beides lässt sich bei einem wasserdichten Gerät nur schwer umsetzen. Der Arbeitsspeicher fasst 2 GiB und die Batterie leistet 3.000 mAh. Die Laufzeiten sind noch unbekannt.

Das Telefon besitzt ein fünf Zoll großes Display mit HD-Auflösung und zwei Kameras. Die Hauptkamera bringt es auf 13 und die Frontkamera auf 5 Megapixel. Neben 4G LTE und WiMAX2+ bietet das Telefon Wireless-LAN gemäß IEEE802.11a/b/g/n/ac und Bluetooth 4.2. Beim Betriebssystem vertrauen die Japaner auf Android 7.0 (Nougat). Kyoceras rafre misst 71 x 142 x 10,4 mm und bringt 158 g auf die Waage. Es soll ab März 2017 in Japan verkauft werden, eine Markteinführung in Europa ist derzeit nicht geplant.

 
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Android 7.1.2 (Nougat): Ohne Nexus 6 und 9

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 12:29:54

Android-Chefentwickler Dave Burke hat die erste öffentliche Beta-Version von Android 7.1.2 (Nougat) angekündigt. Diese wird seit gestern an geeignete Geräte, die für das Beta-Programm angemeldet sind, ausgeliefert. Nicht geeignet sind die Modelle Nexus 6 und 9, die kein Upgrade auf Android 7.1.2 erhalten werden.

Bereits verfügbar ist Android 7.1.2 Beta 1 für die Modelle Pixel, Pixel XL, Nexus 5X, Nexus Player und Pixel C. Eine Fassung für das Nexus 6P befindet sich noch in Vorbereitung, soll aber in Kürze folgen. Leer ausgehen werden das Phablet Nexus 6 und Tablet Nexus 9. Google hatte das Nexus 6 am 29. Oktober 2014 auf den Markt gebracht, das Nexus 9 folgte am 3. November 2014. Googles zweijährige Versorgung mit Versions-Updates endete somit schon im Oktober 2016. Bis Ende 2017 sollen Nexus 6 und 9 aber zumindest noch Sicherheits-Updates bekommen.

Laut Burke handelt es sich bei Android 7.1.2 um eine Wartungs-Version, die Feinschliff, Optimierungen sowie Fehlerkorrekturen enthalten soll. Es wird wohl auch ein paar Verbesserungen geben, doch auf Details geht der Chefentwickler nicht ein. Obwohl Burke seinen Beitrag mit "Die nächste Wartungsversion für Android Nougat -- 7.1.2 -- ist gleich um die Ecke!" einleitet, wird es bis zur Veröffentlichung noch "ein paar Monate" dauern. Und Smartphones und Tablets von Drittherstellern werden wohl noch deutlich länger auf Android 7.1.2 warten müssen.

 
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Windows 10 Insider Preview Build 15019 für PCs

reported by doelf, Dienstag der 31.01.2017, 10:49:08

Microsoft hat einen weiteren Insider Preview Build von Windows 10 für Insider im Fast-Ring veröffentlicht. Es handelt sich um den Build 15019, der sich ausschließlich an PCs richtet. Beim Download ist weiterhin Geduld gefragt, denn die Fortschrittsanzeige funktioniert nicht und bleibt zumeist auf 0 Prozent stehen. Sollte der Download gar nicht anlaufen, muss man die Dienste "Windows Update" und "Delivery Optimization" manuell stoppen und den Rechner im Anschluss neu starten.

Noch mehr nervige Fehler
Nach wie vor verursacht der Dienst Spectrum.exe dauerhaft Probleme wie Audio-Aussetzer, ständige Zugriffe auf die Datenträger und Abstürze von Edge beim Öffnen der Konfiguration. Um den Fehler zu beheben, muss man das Verzeichnis C:ProgramDataMicrosoftSpectrumPersistedSpatialAnchors löschen und den Rechner im Anschluss neu starten. Neue Sicherheitsfunktionen verhindern den Zugriff auf diverse Webseiten von Google. Edge kann die betroffenen Seiten nur noch im InPrivate-Modus öffnen. Auch die Erweiterungen des Webbrowsers sind derzeit ohne Funktion, der Aufruf der Entwicklerwerkzeuge über die Taste F12 lässt das Programm abstürzen oder hängen und "Element untersuchen" sowie "Quellcode anzeigen" funktionieren ebenfalls nicht. Es gibt auch Probleme mit WiFi-Netzwerken, die auf eine eigene Willkommens- oder Anmeldeseite umleiten (Captive Portal), und unter "Update und Sicherheit" verweist Windows selbst dann auf eine Systemverwaltung durch eine Organisation, wenn dies gar nicht der Fall ist.

Probleme mit Spielen
Beim Build 15019 sorgen neue Gaming-Verbesserungen für Probleme mit etlichen Spielen. Viele beliebte Titel stürzen gleich beim Start ab oder zeigen nur einen schwarzen Bildschirm an - bisher gibt es dafür leider noch kein Gegenmittel. Die Fenster einiger 32-Bit-Spiele werden nach Klicks auf bestimmte Elemente minimiert und lassen sich danach auch nicht wiederherstellen. Der "Game Mode" ist standardmäßig systemweit aktiviert, wird in den Einstellungen aber als deaktiviert angezeigt. Versucht man ihn zu aktivieren, wechselt die Anzeige auf "an", doch der "Game Mode" ist dann aus. Wer sein Spiel live per Spielleiste (Game Bar) über Beam streamen möchte (Details hierzu folgen im nächsten Absatz), muss dies zuvor in den Datenschutz-Einstellungen erlauben. Abhängig von der Hardware flackert das Vorschaufenster der Übertragung grün, bei den Empfängern sollte das Bild aber fehlerfrei ankommen.

Neuerungen für Spiele
Das Game-Streaming über Beam wurde mit dem Build 15019 in Windows 10 integriert und steht neben PCs auch auf der Xbox One zur Verfügung. Gestartet wird die Übertragung über die Spielleiste (Windowstaste + G). In den Einstellungen findet sich die neue Kategorie "Gaming", welche mit dem Xbox-Logo versehen wurde. Aktuell lassen sich dort Spielleiste, GameDVR, Game Mode sowie Broadcasting und Streaming konfigurieren, weitere Optionen sollen folgen. 17 Spiele zusätzliche Spiele - "Battlefield 3", "Call of Duty: Black Ops 2", "Call of Duty: Black Ops 2 - Zombies", "FIFA 14", "FIFA 17", "FIFA Manager 14", "Grim Dawn", "Guild Wars 2", "Left 4 Dead 2", "MapleStory", "Paragon", "Payday 2", "Rocket League", "The Elder Scrolls Online", "The Sims 4", "Tom Clancy's Rainbow Six Siege" und "Warface" - unterstützen den Vollbild-Modus im Zusammenspiel mit der Spielleiste.

Weitere Neuerungen
Microsoft Edge kann nun eBooks vorlesen (auch in deutscher Sprache) und zeigt neue bunte Emojis an - ja, selbst der freundliche Scheißhaufen ist jetzt kackbraun! Im Rahmen der Bemühungen um ein besseres Out-Of-Box-Experience (OOBE) wurde die Datenschutzkonfiguration in der Erstkonfiguration überarbeitet, man kann sich mit Netzwerken verbinden, die auf eine feste Willkommens- oder Anmeldeseite umleiten (Captive Portal), und die Integration eines Microsoft Account (MSA) wurde umgestaltet. Auch die Anmeldung über Windows Hello wurde neu gestaltet, die Sprachbeschreibungen klingen professioneller und für Menschen mit Hörproblemen gibt es Untertitel. Aus Blaulicht wurde Nachtlicht, denn der reduzierte Blauanteil bei der Bildausgabe soll Schlafstörungen verhindern. Im Erweiterten Sitzungsmodus von Hyper-V kann man das Fenster der virtuellen Maschine größer oder kleiner ziehen und Download-Fortschritte werden jetzt im Action Center angezeigt.

 
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Für Mutige: Ubuntu 17.04 (Zesty Zapus) Alpha 2

reported by doelf, Montag der 30.01.2017, 17:32:13

Am 2. Februar 2017 wird das LTS-Update 16.04.2 (Xenial Xerus) das Ubuntu-Jahr einläuten und den "Rolling HWE Kernel" 4.8 von Ubuntu 16.10 (Yakkety Yak) übernehmen. Am 13. April 2017 soll dann Ubuntu 17.04 (Zesty Zapus) mit dem Linux-Kernel 4.10 folgen, hierbei handelt es sich aber um keine LTS-Ausgabe. Wer will, kann schon mal die zweite Alpha-Version von "Zesty Zapus" ausprobieren.

Ubuntu 17.04 wird nur über einen Zeitraum von neun Monaten gepflegt, schon im Januar 2018 wird diese Version als veraltet gelten. Wer sich langfristig binden will, sollte daher lieber zu Ubuntu 16.04.1 LTS oder gleich zum kommenden 16.04.2 LTS greifen. Aktuell verwendet Ubuntu 17.04 den Kernel 4.9, es wird aber erwartet, dass die finale Fassung den Kernel 4.10 nutzen wird. Während Ubuntu selbst auf Unity 8 setzen wird, bieten die Schwester-Distributionen eine breite Auswahl an Desktops wie MATE 1.17.2, KDE Plasma 5 mit den KDE Applications 16.12.1, GNOME 3.22, LXDE oder Budgie v10.2.9. Bis zur finalen Version soll auch der LXDE-Nachfolger LXQt auf Basis der Grafikbibliothek Qt 5 fertig sein, das LXDE-Team bereitet diesen momentan vor.

Downloads:
Noch ein Wort zu den Downloads: Von Ubuntu gibt es während der Alpha-Phase nur Daily Builds, die übrigen Geschmacksrichtungen befinden sich auf dem Stand Alpha 2. Kurioserweise wurde diesmal keine erste Alpha-Ausgabe veröffentlicht. Es sei an dieser Stelle betont, dass es sich bei Alpha-Versionen um sehr frühe Veröffentlichungen handelt, die noch zahlreiche Fehler enthalten und die auf einigen Systemen gar nicht laufen werden. Idealerweise testet man solche Versionen auf einer virtuellen Maschine und niemals auf dem primären Arbeitsrechner!

 
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Datenweitergabe: Verbraucherschützer haben WhatsApp verklagt

reported by doelf, Montag der 30.01.2017, 14:51:56

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat beim Landgericht Berlin eine Klage gegen WhatsApp eingereicht. Als Grund nennen die Verbraucherschützer die widerrechtliche Datenweitergabe an die Konzernmutter Facebook. Bereits im September 2016 hatte der vzbv WhatsApp abgemahnt, doch das Unternehmen wollte keine Unterlassungserklärung abgeben. Nun haben die Gerichte zu entscheiden, ob sich Facebook an frühere Zusicherungen halten muss.

Neue Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen
Der Konflikt entsprang aufgrund neuer Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen, welche WhatsApp im August 2016 eingeführt hatte. In diesen räumt sich die Firma das Recht ein, die Daten ihrer Benutzern und deren Kontakte an den Mutterkonzern Facebook weiterzureichen. Laut WhatsApp dient dies der Verbesserung von Infrastruktur und Zustellsystemen, der Analyse des Nutzerverhaltens sowie der Bekämpfung von Spam, Missbrauch bzw. Verletzungshandlungen. Und natürlich sollen auch Facebooks Werbekunden von den Nutzerdaten profitieren.

Alte Versprechen
Doch während WhatsApp bisher ein gutes Datenschutzniveau hatte, war das von Facebook schon immer unterirdisch. Im Jahr 2014 ermahnte die US-Handelsbehörde FTC (Federal Trade Commission) die beiden Firmen angesichts der bevorstehenden Übernahme, dass sie getätigte Versprechen in Hinblick auf den Datenschutz auch zukünftig zu halten hätten:

"We want to make clear that, regardless of the acquisition, WhatsApp must continue to honor these promises to consumers. Further, if the acquisition is completed and WhatsApp fails to honor these promises, both companies could be in violation of Section 5 of the Federal Trade Commission (FTC) Act and, potentially, the FTC's order against Facebook."
Beide Firmen erklärten damals, dass sich für ihre Benutzer nichts verändern würde und WhatsApp auch nach der Übernahme eigenständig bleibe. Ein Bruch der Datenschutzversprechungen kann laut FTC zu einer empfindlichen Strafe für Facebook führen. Um das zu vermeiden, räumte WhatsApp seinen Bestandskunden eine zeitlich begrenzte Opt-Out-Möglichkeit an. Für Neukunden gab es diese Wahlmöglichkeit nicht.

Rechtliche Maßnahmen und Teilrückzieher
Ende Sepetmber 2016 untersagte Hamburgs Datenschutzbeauftragter den Datenabgleich und verlangte die Löschung bereits übermittelter Daten. Nach einem Urteil, welches der Europäische Gerichtshof im Juli gefällt hatte, muss Facebook nationales Datenschutzrecht von EU-Staaten einhalten. Voraussetzung hierfür ist die Existenz einer nationalen Niederlassung, welche die Daten verarbeitet. Im Falle Facebooks gibt es eine Niederlassung in Hamburg, über die das deutschsprachige Werbegeschäft abgewickelt wird. Als dann auch andere EU-Staaten gegen die Datenweitergabe vorgingen, setzte Facebook die Verwendung der Daten teilweise aus.

Was wird überhaupt noch weitergegeben?
Facebook hat bisher nur erklärt, im Falle von EU-Bürgern vorerst freiwillig auf die Verwendung der WhatsApp-Daten verzichten zu wollen. Dass man Daten nicht verwendet, bedeutet indes nicht, dass deren Erhebung oder deren Abgleich eingestellt wurde. Zudem wurde der Chat-Dienst ausdrücklich ausgeklammert, hier findet weiterhin ein Datenabgleich "zur SPAM-Bekämpfung" statt. Und natürlich kann Facebook diese freiwillige Maßnahme jederzeit beenden und das auch ohne vorherige Ankündigung. Eine endgültige Klärung ist daher unabdingbar.

Quelle: www.vzbv.de
 
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LibreOffice 5.3.0 RC 3 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 30.01.2017, 13:35:24

Der dritte Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.3.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Dieser behebt nochmals 13 Fehler, nachdem die ersten beiden Release Candidates 68 bzw. 60 und die beiden Beta-Versionen 297 bzw. 70 Korrekturen vorgenommen hatten. Seit dem Ende der Alpha-Phase wurden somit 508 Bugs erledigt. Abgesehen von Korrekturen bringt LibreOffice 5.3.0 viele neue Funktionen und Verbesserungen wie einen sicheren Modus, welcher bei der Problembehebung hilft.

Der sichere Modus lässt sich per Befehlszeilen (--safe-mode), über den Eintrag "LibreOffice (Safe Mode)" im Startmenü von Windows bzw. über das Hilfe-Menü ("Restart in Safe Mode") aufrufen. Ist er aktiviert, startet die Software mit einem frischen Benutzerprofil, mit dem sich eine fehlerhafte Konfiguration reparieren lässt. Zu den Menüpunkten werden jetzt die dazugehörigen Tastaturkürzel angezeigt (dies kann deaktiviert werden) und die Registerkarten für die Auswahl von Farben, Farbverläufen, Schraffuren und Bitmaps wurden neu gestaltet. Neu hinzugekommen ist die Registerkarte "Muster".

Für Emoji-Fans gibt es die neue Schriftart "Noto Emoji". Neben "Öffnen" gibt es nun auch den Menüpunkt "Vorlage öffnen" und die Seitenleiste hat vier neue Bedienfelder für das Seitenformat, die Stile sowie Kopf- und Fußbereich bekommen. Es gibt auch eine Vorschaufunktion für Stile sowie eine Schaltfläche für den Import von Bitmap-Grafiken als Hintergrund von Bereichen. Die Bibliotehk libxmlsec, welche zum Signieren von Dokumenten benötigt wird, wurde auf die aktuelle Version 1.2.22 gebracht und die Filter für die Dateiformate OpenXML, PDF, DOC und XLS wurden weiter verbessert.

Writer
Bei der Textverarbeitung Writer wurde der "Seitensprung-Dialog" überarbeitet und vereinfacht. Den "Seitensprung" findet man im Menü "Bearbeiten" unter "Wechseln zur Seite" bzw. mit dem Tastenkürzel Strg+G. Erstmals kann man Kapitälchen (Small Capitals), also Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben, nutzen und die am Dokument vorgenommenen Änderungen lassen sich bequem in der Seitenleiste verwalten. Ein Im- und Export für die Tabellen-Stile des ODF-Formats wurde implementiert und die Zeichenwerkzeuge für Pfeile, die es bisher nur in Draw und Impress gab, können nun auch im Writer sowie in Calc verwendet werden. Dazu wurden auch neue Pfeilspitzen wie der Krähenfuß eingeführt.

Calc
Viel Arbeit ist in die Tabellenkalkulation Calc geflossen: Neben den Zeichenwerkzeugen für Pfeile wurde insbesondere an der Kompatibilität zu ODF 1.2 gearbeitet. Bei Neuinstallationen werden in Formeln standardmäßig Platzhalter (Wildcards) statt Regulärer Ausdrücke (Regular Expressions) unterstützt. Damit passt sich Calc der Grundeinstellung anderer Tabellenkalkulationen an. Bruchzahlen lassen sich besser formatieren, die Liste der zur Auswahl stehenden Funktion lässt sich durchsuchen und für Pivot-Tabellen wurde eine Median-Funktion (Zentralwert) ergänzt.

Impress
Beim Start zeigt die Präsentations-Software Impress neuerdings eine Vorlagenauswahl an, die mit Vivid und Pencil auch zwei neue Standardvorlagen umfasst. Die übrigen Vorlagen wurden überarbeitet und optimiert. Bilder müssen nicht mehr eingebettet werden, sondern lassen sich auch als Verknüpfung einbauen. Im Menü "Ansicht" kann man zwischen dem bekannten Layout mit zwei Werkzeugleisten und einem neuen mit einer einzelnen Leiste wechseln. Die Folieneigenschaften (Abmessungen, Hintergrundfarbe oder -bild) lassen sich nun auch über die Seitenleiste anpassen.

Base
Die Datenbank Base nutzt jetzt Firebird 3.0.0 als Unterbau. Dummerweise kann diese Version keine Datenbestände einlesen, die mit Firebird 2.5 (Bestandteil von LibreOffice bis zur Version 5.2.x) erstellt wurden. Diese Rückwärtskompatibilität ist zwar geplant, doch vorerst müssen die Datenbestände manuell aktualisiert werden. Hierzu muss man Firebird 2.5 als eigenständige Software installieren und dessen gbak-Werkzeug verwenden.

Download: LibreOffice 5.3.0 RC 3

 
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LibreOffice 5.2.5 ist fertig

reported by doelf, Montag der 30.01.2017, 13:25:19

Die finale Version von LibreOffice 5.2.5 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Wer bereits den ersten Veröffentlichungskandidaten installiert hat, muss die finale Fassung nicht erneut herunterladen, denn die beiden Installationspakete sind absolut identisch.

LibreOffice 5.2.5 bringt keine neuen Funktionen und beschränkt sich stattdessen auf Fehlerkorrekturen. Da noch keine aktualisierten Versionshinweise vorliegen, können wir leider nicht sagen, welche bzw. wie viele Bugs dieses Update erledigt. Dafür haben wir noch einen Tipp: Die 64-Bit-Version für Windows findet sich auf der Download-Seite im Abschnitt "Operating Systems". Standardmäßig wird Windows-Nutzern nämlich nur die 32-Bit-Ausgabe angeboten.

Download: LibreOffice 5.2.5

 
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Mobilfunkanbieter Blau verschenkt Datenpakete

reported by doelf, Samstag der 28.01.2017, 20:11:42

Der Mobilfunkanbieter Blau verschenkt aktuell Datenpakete mit einem Volumen von 500 MB. Als ehemaliger simyo-Kunde wurde meine Zweitkarte, die von mir ausschließlich zum Telefonieren verwendet wird, letzte Nacht beglückt. Ganz freiwillig scheint man die Geschenke aber nicht zu verteilen, denn das Social-Media-Team von Blau spricht von einer "Störung".

Die SMS traf gegen Mitternacht ein, sie kam vom "Blau Team" und lautet:

"Lieber Blau Kunde, für Sie wurde aktiviert: Surf-Zusatzpaket 500 MB. Laufzeit: 27.01.2017 bis 27.02.2017. Ihr Blau Team."
Ein Blick in das katastrophal unübersichtliche Kundenportal von Blau bestätigt dies: Das "Surf-Zusatzpaket 500 MB" wird als gebucht angezeigt und soll sich nach einem Monat automatisch deaktivieren. Blau nennt keinen Preis für das Paket und es wurde bisher auch nichts in meinem Guthaben verbucht. Da Blaus Kundendienst mal wieder nicht zu erreichen ist, habe ich das Blau-Kundenportal auf Facebook aufgesucht. Dort hatte die Kunden Nadine das gleiche Problem und erhielt folgende Antwort:
"Hallo Nadine, wir haben gerade eine Störung, dass automatisch Datenvolumen kostenfrei dazugebucht wird. Ich gehe davon aus, dass dies automatisch bereinigt wird. Ansonsten melde dich bei unserer Kundenbetreuung dazu. LG, Tobias"
Ganz freiwillig scheint die Geschenkaktion also nicht zu sein. Wir bleiben am Ball...

 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht RC 4

reported by doelf, Freitag der 27.01.2017, 18:22:01

Der vierte Veröffentlichungskandidat von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt seit heute zum Download bereit und bringt weitere Optimierungen für die neuen Standard-Skins "Estuary" und "Estouchy" und die Web-Oberfläche "Chorus2". Kodi 17 soll unter Android 7 zuverlässiger starten und unter Windows besser mit fehlerhaften Grafiktreibern zurechtkommen. Die Favoriten sollen sich zuverlässiger aktualisieren und es wurden Probleme rund um die Installation und Deinstallation von Add-ons behoben. Auch überlange Timeouts bei bestimmten Audio-Streams wurden korrigiert.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. In den vergangenen Wochen und Monaten wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

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Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Aktuell gibt es noch kein Veröffentlichungsdatum für die finale Version 17.

Download: Kodi 17 (Krypton) RC 4

 
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Au-Ja.de für Leseansicht des Firefox optimiert

reported by doelf, Freitag der 27.01.2017, 16:28:05

Seit der Version 51.0 kann man die Leseansicht des Firefox auf Au-Ja.de ohne den Umweg über "about:reader?url=" verwenden. Allerdings zeigten sich im Praxisbetrieb ein paar Unschönheiten wie fehlende Umbrüche und die Abwesenheit der Überschrift. Mit einem Software-Update für unser CMS haben wir diese Fehler heute behoben.

Den einen oder anderen Webmaster mag es interessieren, dass der Lesemodus des Firefox sämtliche Überschriften der Klassen <h1> und <h2> ignoriert. Auch <h3> und höher werden nicht immer berücksichtigt, insbesondere wenn sie im <article>-Bereich unter <title> stehen. Stattdessen wertet der Lesemodus lieber den Seitentitel aus oder priorisiert "<meta property="og:title" content=", sofern vorhanden. Wir haben unsere Nachrichtenseiten entsprechend angepasst und können nun das folgende Benutzererlebnis (diesen PR-Bergriff mussten wir jetzt einfach auch mal missbrauchen) bieten:

Leseansicht des Firefox

Wie man sieht, ist die Leseansicht schön aufgeräumt und komplett werbefrei, aufgrund der fehlenden Navigation ersetzt sie aber nicht unser normales Layout. Während die Nachrichten vorzeigbar sind, fehlt bei den Testberichten noch das notwendige HTML5-Upgrade. Dieses ist noch immer in Arbeit und wird freigeschaltet, sobald es fertig ist. Eventuell parallel zur Veröffentlichung von "Half Life 3", möglicherweise aber auch ein paar Tage früher ;-)

 
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Firefox 51.0.1 behebt kaputte Geolokalisierung

reported by doelf, Freitag der 27.01.2017, 16:04:01

Mit dem ersten Update für den erst am Dienstag veröffentlichten Firefox 51.0 beheben Mozillas Entwickler die defekte Geolokalisierung. Darüber hinaus wurden Maßnahmen gegen mögliche Add-on-Probleme im Multi-Thread-Betrieb ergriffen, indem der Eintrag multiProcessCompatible in der Datei install.rdf zwingend ausgewertet wird. Von der Version 51.0 wurde stattdessen die Liste E10SAddonsRollout.jsm priorisiert.

Die Neuerungen der Version 51.0
Der Firefox 51.0 unterstützt WebGL 2 und den verlustfreien und quelloffenen Audio-Codec FLAC (Free Lossless Audio Codec). Das Programm warnt vor Webseiten mit Anmeldeformular, falls diese keine verschlüsselte Verbindung nutzen. Die Entwickler versprechen eine flüssigere Darstellung von Videos auf Maschinen, deren Grafiklösung keine Videobeschleunigung bietet. Hiervon soll insbesondere die Vollbildwiedergabe profitieren. Passwörter können jetzt auch für Formulare gespeichert werden, die keine submit-Ereignisse verwenden. Auf Wunsch kann man sich Passwörter vor dem Speichern anzeigen lassen. Sehr praktisch ist auch die Zoom-Stufe, die rechts in der Adresszeile angezeigt wird, sofern sie nicht bei 100 Prozent liegt. Weiterhin soll der Abgleich von Browser-Daten zuverlässiger funktionieren.

Die Multi-Prozess-Architektur Electrolysis (e10s) wurde weiter optimiert und jetzt auch für die russische Sprachversion aktiviert. Das Update der "Network Security Services" (NSS) auf die Version 3.28.1 behebt ein kleineres Kompatibilitätsproblem mit TLS und aktualisiert die Liste der Root-CA-Zertifikate. Unter Linux wird die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia für das Rendering der Inhalte genutzt. Die Entwicklung von Skia wird von Google geleitet, weshalb diese Bibliothek auch in Chrome und Android Verwendung findet. Bei den Lokalisierungen sind Georgisch (ka) und Kabylisch (kab) hinzugekommen, die Kabylen sind ein in Algerien beheimateter Berber-Stamm. Entfernt wurde die Weißrussische (be) Sprachvariante.

Es wurden auch 24 Sicherheitslücken gestopft, von denen fünf als kritisch und sechs als hochgefährlich gelten. Zehn Fehler bergen ein moderates Risiko und die übrigen drei sind vergleichsweise harmlos. Zwei Einträge für kritische Sicherheitslücken fassen mehrere Speichermanipulationen, die sich vermutlich zum Einschleusen von Schadcode eignen, zusammen. Auch ein Fehler in Skia, der beim Transformieren von Gradienten auftritt, und der Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt in XSL lösen Abstürze aus, die ebenfalls als Einfallstor für Schadcode dienen können. Bei der Allokation von JIT-Code lasen sich die Schutzmechanismen ASLR und DEP umgehen, was Speichermanipulationen erleichtert.

Download: Firefox 51.0.1 (32/64 Bit)

 
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Intel: Mehr Umsatz, weniger Gewinn und ein Flash-Problem

reported by doelf, Freitag der 27.01.2017, 11:32:10

Intels CEO Brian Krzanich bewertet das vierte Quartal als "hervorragenden Abschluss" für das Geschäftsjahr 2016. Parallel zur fortschreitenden Transformation des Geschäftsmodells kann sein Unternehmen einige Rekordzahlen vorweisen, was alles andere als selbstverständlich ist. Auch für die Zukunft gibt sich Krzanich zuversichtlich, obwohl das Flash-Geschäft 2016 eine halbe Milliarde US-Dollar verbrannt hatte. Dafür boomte die PC-Sparte.

Die Zahlen
Im vierten Quartal 2016 erzielte Intel einen Umsatz in Höhe von 16,374 Milliarden US-Dollar (Q4/2015: 14,914 Milliarden US-Dollar), ein Plus von immerhin 9,79 Prozent. Der operative Gewinn (GAAP) ist im Jahresvergleich von 4,299 Milliarden US-Dollar um 5,02 Prozent auf 4,526 Milliarden US-Dollar angewachsen, der Nettogewinn (GAAP) jedoch um 1,41 Prozent auf 3,562 Milliarden US-Dollar (Q4/2015: 3,613 Milliarden US-Dollar) gesunken. Je Anteil sank der Gewinn um einen Cent auf 0,73 US-Dollar.

Der Jahresumsatz ist um 7,28 Prozent auf 59,387 Milliarden US-Dollar (2015: 55,355 Milliarden US-Dollar) gestiegen. Beim operativen Gewinn (GAAP) muss Intel indes einen empfindlichen Einbruch um 8,06 Prozent auf 12,874 Milliarden US-Dollar (2015: 14,002 Milliarden US-Dollar) verkraften und der Nettogewinn (GAAP) ist sogar um 9,67 Prozent auf 10,316 Milliarden US-Dollar (2015: 11,420 Milliarden US-Dollar) geschrumpft. Damit fällt auch der Gewinn je Aktie von 2,33 auf 2,12 US-Dollar.

Die Sparten
Mit 14,8 Prozent erzielte die "Internet of Things Group" 2016 das deutlichste Umsatzplus, doch der absolute Umsatz dieser Sparte liegt lediglich bei 2,638 Milliarden US-Dollar. Allerdings ist der operative Gewinn hier um 13,59 Prozent auf 585 Millionen US-Dollar geklettert. Es folgt die "Intel Security Group", deren Umsatz um 8,87 Prozent auf 2,161 Milliarden US-Dollar angewachsen ist. Dazu ist der operative Gewinn um 87,79 Prozent auf 400 Millionen US-Dollar geschossen. Auch die "Data Center Group" liegt mit einem Umsatzplus von 7,85 Prozent auf 17,236 Milliarden US-Dollar knapp über dem Durchschnitt, hier ist der operative Gewinn allerdings um 4,17 Prozent auf 7,520 Milliarden US-Dollar gefallen.

Intels wichtigstes Standbein bleibt die "Client Computing Group" mit einem Umsatz von 32,908 Milliarden US-Dollar (+2,14%) und einem operativen Gewinn in Höhe von 10,646 Milliarden US-Dollar (+30,37%). Das Sorgenkind ist derzeit die "Non-Volatile Memory Solution Group": Das Geschäft mit Flash-Speicher ist um 0,81 Prozent auf 2,576 Milliarden US-Dollar geschrumpft und hat einen operativen Verlust von 544 Millionen US-Dollar eingefahren. Auch die "Programmable Solutions Group", welche aus der Anfang 2016 übernommenen Firma Altera besteht, weist rote Zahlen in Höhe von 104 Millionen US-Dollar aus, verbuchte im Abschlussquartal aber einen operativen Gewinn von 80 Millionen US-Dollar. Altera steuerte im Geschäftsjahr 1,669 Milliarden US-Dollar zum Umsatz bei.

Investoren-Beglückung und Aussichten
Über das gesamte Geschäftsjahr 2016 hatte Intel 2,6 Milliarden US-Dollar in den Rückkauf eigener Aktien gesteckt, zwischen Oktober und Dezember wurden hierfür 533 Millionen US-Dollar investiert. Zudem wurden Dividenden mit einem Gesamtvolumen von 4,9 Milliarden US-Dollar ausgeschüttet, davon 1,2 Milliarden US-Dollar im Abschlussquartal. Für das erste Quartal 2017 hat Intel eine Dividende in Höhe von 26 Cent pro Anteil angekündigt. Sie wird am 1. März 2017 ausgezahlt, Stichtag ist der 7. Februar 2017.

Obwohl sich CEO Brian Krzanich für 2017 zuversichtlich äußert, erwartet sein Unternehmen stagnierende Umsätze. Dafür sollen aber die Gewinne spürbar steigen: Für den operativen Gewinn (GAAP) erwartet Intel 15,7 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 2016 wäre dies eine Verbesserung um 21,95 Prozent und läge auch über dem Wert von 2015. Den Gewinn je Anteil (GAAP) prognostiziert Intel mit 2,53 US-Dollar, ein Plus von 19,34 Prozent. Man darf gespannt sein, ob Intel seine Profitabilität in den neuen Geschäftsbereichen steigern wird oder am Ende dann doch wieder die alteingesessenen Kernkompetenzen für den Gewinnsprung sorgen müssen.

Quelle: www.intc.com
 
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Chrome 56 bringt WebGL 2.0 und 51 Sicherheitsflicken

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 18:01:54

Google hat seinen Webbrowser Chrome für Windows, macOS und Linux auf die Version 56 - genauer gesagt 56.0.2924.76 - aktualisiert. Die neue Version bringt WebGL 2.0, eine Flash-Sperre und eine Warnung vor unverschlüsselten Webseiten mit Anmeldeformular. Darüber hinaus wurden 51 Sicherheitslücken gestopft.

Steht in der Adresszeile "Nicht sicher" vor der URL, dann beinhaltet die Webseite ein Anmeldeformular, verwendet aber keine verschlüsselte Datenübertragung (HTTPS). Chrome 56 warnt ab sofort vor solchen Internetangeboten, da Dritte die Zugangsdaten abgreifen und die übertragenen Daten manipulieren können. Auch bei Flash-Inhalten wurden die Daumenschrauben weiter angezogen: Sofern HTML5-Alternativen verfügbar sind, wird Flash ignoriert, die restlichen Flash-Inhalte muss der Benutzer per Klick aktivieren. Nur auf Webseiten, die komplett mit Flash gestaltet wurden, sowie für besonders beliebte Angebote macht Chrome vorläufig noch Ausnahmen. Das 3D-Framework WebGL ist in der Version 2.0 an Bord, dazu gibt es eine experimentelle Unterstützung für WebVR. Unter macOS kann Chrome den verlustfreien und quelloffenen Audio-Codec FLAC (Free Lossless Audio Codec) verwenden und WebBluetooth wurde als Schnittstelle für Bluetooth-LE-Geräte integriert.

21 der 51 Sicherheitslücken wurden von externen Experten gemeldet. Darunter finden sich sieben Schwachstellen, die eine hohe Gefahr darstellen und deren Entdeckung mit einem Finderlohn zwischen 5.500 und 8.837 US-Dollar vergütet wurde. Für vier hochgefährliche Universal-XSS-Bugs in Blink konnte Mariusz Mlynski die beachtliche Summe von 32.337 US-Dollar einstreichen. Gergely Nagy kassierte 5.500 US-Dollar für einen Heap-Überlauf in der Javascript-Engine V8. Jeweils 3.000 US-Dollar bekamen Khalil Zhani für einen nicht autorisierten Dateizugriff in den Devtools und Sean Stanek und Chip Bradford für einen ausufernden Speicherzugriff in WebRTC.

Download:

 
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LineageOS unterstützt schon 66 Geräte

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 14:42:42

Nachdem die finanzielle Krise bei Cyanogen Inc. auch das Community-Projekt CyanogenMod erfasst hatte, benötigte dieses einen neuen Namen - Cyanogen Inc. hält die Rechte an "Cyanogen" - und eine neue Heimat - Cyanogen Inc. hatte seine Infrastruktur Ende 2016 abgeschaltet. Als LineageOS startet das Projekt nun durch und bietet bereits Builds für 66 Smartphones und Tablets an.

Auf dem offiziellen Download-Server liegt LineageOS 14.1 für die folgenden Geräte zum Herunterladen bereit:

  • ASUS ZenPad 8.0 (Z380KL) (P024)
  • BQ Aquaris M5 (piccolo)
  • BQ Aquaris E5 4G (vegetalte)
  • Google Nexus 6P (angler)
  • Google Nexus 5X (bullhead)
  • Google Nexus 7 2013 (4G) (deb)
  • Google Nexus 7 2013 (Wi-Fi) (flo)
  • Google Nexus 5 (hammerhead)
  • Google Nexus 4 (mako)
  • Google Android One 2nd gen (seed)
  • HTC One 2014 (m8)
  • HTC One 2014 Dual SIM (m8d)
  • Huawei Honor 5X (kiwi)
  • Huawei Ascend Mate 2 (mt2)
  • LG G4 (TMO) (h811)
  • LG G4 (Intl) (h815)
  • LG G3 S (jag3gds)
  • LG G3 Beat (jagnm)
  • LG G Pad 8.3 (v500)
  • Motorola Moto G4/G4 Plus (athene)
  • Motorola Moto X Pure (2015) (clark)
  • Motorola Moto E (condor)
  • Motorola Moto G (falcon)
  • Motorola Moto G4 Play (harpia)
  • Motorola Moto X Play (lux)
  • Motorola Moto G3 Turbo (merlin)
  • Motorola Moto G (2015) (osprey)
  • Motorola Moto E (2015) (otus)
  • Motorola Moto G 4G (peregrine)
  • Motorola Moto E LTE (2015) (surnia)
  • Motorola Moto G 4G 2014 (thea)
  • Motorola Moto G 2014 (titan)
  • Nexbit Robin (ether)
  • OnePlus One (bacon)
  • OnePlus 2 (oneplus2)
  • OnePlus 3 (oneplus3)
  • OnePlus X (onyx)
  • Oppo Find 7a (find7)
  • Oppo Find 7s (find7s)
  • Oppo N3 (n3)
  • Oppo R5/R5s (Intl) (r5)
  • Oppo R7 Plus (r7plus)
  • Samsung Galaxy S III (AT&T) (d2att)
  • Samsung Galaxy S III (Sprint) (d2spr)
  • Samsung Galaxy S III (TMO) (d2tmo)
  • Samsung Galaxy S III (VZW) (d2vzw)
  • Samsung Galaxy S II (Intl) (i9100)
  • Samsung Galaxy S III (Intl) (i9300)
  • Samsung Galaxy S5 (klte)
  • Samsung Galaxy S5 (China) (kltechn)
  • Samsung Galaxy S5 Duos (China) (kltechnduo)
  • Samsung Galaxy S5 Duos (klteduos)
  • Samsung Galaxy S5 (Vodafone) (kltedv)
  • Samsung Galaxy S5 (AU) (kltekdi)
  • Samsung Galaxy S5 (Korea) (kltekor)
  • Samsung Galaxy S5 (Sprint) (kltespr)
  • Samsung Galaxy S5 (USC) (klteusc)
  • Samsung Galaxy S5 (VZW) (kltevzw)
  • Samsung Galaxy Note 10.1 2014 (LTE) (lt03lte)
  • Sony Xperia M (nicki)
  • Xiaomi Redmi 1S (armani)
  • Xiaomi Mi 3w and Mi 4 (cancro)
  • Xiaomi Mi 5 (gemini)
  • Xiaomi Mi Max (hydrogen)
  • Xiaomi Redmi 3/Prime (ido)
  • Xiaomi Redmi Note 3 (kenzo)
Root-Rechte bekommt man über das Add-on su (arm, arm64 und x86), welches ganz unten in der Download-Liste unter "Extras" zu finden ist. Laut Wiki ist LineageOS derzeit für 104 Geräte geplant. Es gibt auch eine Statistik, welche die Verteilung von LineageOS bzw. CyanogenMod über die unterschiedlichen Geräte und Länder aufbereitet.

Hintergründe zu Cyanogen Inc...
Cyanogen Inc. wurde im September 2013 gegründet und der großmäulige CEO Kirt McMaster versprach nicht weniger als die Befreiung Androids aus Googles Klauen. Bis März 2015 konnte McMaster 110 Millionen US-Dollar von Unterstützern wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch einsammeln. Einen Monat später sprang auch Microsoft auf den Zug auf und im Mai folgte der Auftragsfertiger Foxconn. Doch nur wenige Smartphone-Hersteller wollten das Risiko eingehen, Google durch den Verkauf von Produkten mit Cyanogen OS zu verärgern und so blieb der Durchbruch des Betriebssystems aus. Letzten Sommer zeigten sich dann finanzielle Probleme und zum Jahresende folgte ein radikaler Schrumpfkurs, dem auch McMaster geopfert wurde.

...und CyanogenMod
Das im Jahr 2009 gestartete Community-Projekt CyanogenMod zeigte sich lange Zeit unbeeindruckt von den Problemen des kommerziellen Ablegers, doch dann schaltete Cyanogen Inc. zum Jahresende die komplette Infrastruktur für CyanogenOS ab. Da diese Infrastruktur auch von CyanogenMod genutzt wurde und das Unternehmen die bevorstehende Abschaltung erst am 23. Dezember 2016 angekündigt hatte, brachte der Niedergang von Cyanogen Inc. auch das eigentlich unabhängige Community-Projekt CyanogenMod zu Fall. Lediglich der Quellcode blieb erhalten, aus dem sich interessierte Nutzer weiterhin ihre eigenen Builds basteln können. Führende Mitglieder der Community beschlossen, einen Neuanfang unter einem neuen Namen zu wagen, denn die Namensrechte für "Cyanogen" liegen bei Cyanogen Inc. Damit war LineageOS geboren und wir drücken die Daumen, dass das Projekt gestärkt aus dem Cyanogen-Debakel hervorgehen wird.

Quelle: lineageos.org
 
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Wine 2.0 bringt mehr Direct3D 11

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 14:04:48

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach sechs Veröffentlichungskandidaten liegt nun die finale Version 2.0 zum Download bereit und bringt umfangreiche Verbesserungen.

Wine 2.0 umfasst rund 6.600 individuelle Änderungen, ermöglicht die Verwendung von Microsoft Office 2013 und bringt 64-Bit-Unterstützung für Mac OS X. Auch die Implementierung von Direct3D 11 wurde weiter vorangetrieben, bleibt aber auch in der Version 2.0 noch unvollständig. Gleiches gilt für den neuen HID-Minitreiber, der seit Oktober 2016 erweitert und optimiert wurde, den Grafiktreiber für Android und die Message-Mode-Pipes. Der Grund für diese offenen Baustellen ist der Zeitplan des Projektes, welcher seit einiger Zeit die Bereitstellung neuer Versionen im Jahrestakt vorsieht. Früher hatten sich die Versionssprünge sehr lange hingezogen, so dass die Nutzer der stabilen Ausgaben erst sehr spät in den Genuss längst vorhandener Neuerungen gekommen waren.

Parallel zu den Arbeiten an Direct3D 11 wurde auch der Nachbau von Direct3D 9 weiter gepflegt. Zu den Direct3D-Neuerungen in Wine 2.0 gehören Effect-States, Unordered-Access-Views, zusätzliche Farbformate und Shader-Anweisungen (Shader-Modell 4 und 5) sowie Arbeiten am Command-Stream. Im Bereich Direct2D wurden Farbschriftarten, DC-Rendering und das Bitmap-Rendering ergänzt. Die Implementierung von WebServices wurde ausgeweitet und es gibt eine überarbeitete Zwischenablagen-API. Die Grafikschnittstelle (Graphics Device Interface, GDI) und JavaScript wurden beschleunigt, mehrere Kernel-Treiber können in einem einzelnen Prozess laufen und es gibt mehrere Optimierungen für Joysticks. Dazu kommen die Gecko-Engine des Firefox 47, Unicode 9.0.0 und Downmixing für DirectSound.

Quelle: www.winehq.org
 
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Thunderbird 45.7 behebt vier Fehler

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 13:37:22

Die Version 45.7 des E-Mail-Clients Thunderbird, welche auf dem am Dienstag veröffentlichten Firefox ESR 45.7 basiert, liegt für Windows, macOS und Linux zum Download bereit. Dieses Update behebt vier Fehler und schließt mehrere Sicherheitslücken. Leider hat Mozilla bisher noch nicht dokumentiert, um welche Sicherheitslücken es sich handelt.

Bei Antworten auf Mails, die per BCC an einen oder mehrere Empfänger adressiert wurden, wird endlich wieder ein Empfänger angezeigt - dies hatte seit der Version 38 nicht mehr funktioniert. Das Verschieben oder Umbenennen eines IMAP-Ordners blockiert die Vorschau der Mitteilungen nicht mehr und für die Suchergebnisse wurde der funktionslose Menüpunkt "Verschieben in" repariert. Im Kalender kann man Einladungen jetzt auch dann annehmen oder ablehnen, wenn die gesendeten und empfangenen Mitteilungen im selben Ordner gespeichert werden.

Download: Thunderbird 45.7

 
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Firefox: Update für kaputte Geolokalisierung

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 11:17:02

Beim neuen Firefox 51.0 funktioniert die Geolokalisierung nicht. Daher arbeiten die Entwickler mit Hochdruck an der Version 51.0.1, welche dieses Problem beheben soll. Alleine am gestrigen Mittwoch wurden drei neue Builds erstellt. Bisher ist noch unklar, wann der finale Firefox 51.0.1 veröffentlicht werden soll.

Auf einer Entwicklerseite von Mozilla kann man die Funktion der Geolokalisierung prüfen: Einfach in die Mitte der Seite bis zur Überschrift "Live Result" scrollen und die Schaltfläche "Show my location" anklicken. Während andere Browser ein Ergebnis anzeigen, meldet der Firefox 51.0 lediglich "Unable to retrieve your location". Nutzer, die auf eine funktionierende Geolokalisierung angewiesen sind, sollten die Vorabversion des Firefox 51.0.1 ausprobieren oder vorläufig einen anderen Browser verwenden.

Download: Firefox 51.0.1 Finalkandidat Build 3

 
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HP ruft weitere 101.000 Laptop-Akkus zurück

reported by doelf, Donnerstag der 26.01.2017, 09:42:29

Aufgrund einer neuen Warnung der "U.S. Consumer Product Safety Commission" vor brandgefährlichen Notebook-Batterien hat HP seine freiwillige Rückrufaktion von Juni 2016 massiv ausgeweitet. Während letzten Sommer lediglich 41.000 Lithium-Ionen-Akkus betroffen waren, sind nun nochmals 101.000 Batterien hinzugekommen. Die betroffenen Akkus wurden zwischen 2013 und 2016 zusammen mit Notebooks der Marken HP und Compaq sowie einzeln verkauft.

Nach Angaben der US-Verbraucherschutzbehörde enthalten die fraglichen Batterien Zellen des japanischen Zulieferers Panasonic. Diese können im Betrieb sowie beim Laden überhitzen und dabei auch in Brand geraten. Bisher ist es nicht zu Personenschäden gekommen, doch es entstanden Sachschäden im Wert von rund 1.000 US-Dollar. HP rät seinen Kunden eindringlich, ihre Akkus per Software oder über Angabe der Barcodenummer zu prüfen. Dies gilt auch für jene Kunden, die in den vergangenen Monaten bereits eine Prüfung durchgeführt hatten. Die vom Rückruf betroffenen Batterien sollen - nach dem Herunterfahren des Notebooks - entnommen und nicht mehr verwendet werden. Im Anschluss an die Prüfung kann man einen kostenlosen Austausch-Akku anfordern.

Die fehlerhaften Batterien wurden mit den folgenden Notebook-Modellen ausgeliefert:

  • HP Compaq CQ45, CQ58
  • HP ENVY dv6
  • HP Pavilion 14, 15, 17, g4, g6 und g7
  • HP 240, 245, 246, 250 G1, 255 G1, 450, 455, 650, 655, 1000 und 2000
  • HP ProBook 440 GO, 440 G1, 445 G1, 450 GO, 450 G1, 455 G1, 470 GO, 470 G1 und 470 G2
  • HP ProBook 4440s, 4441s, 4445s, 4446s, 4540s und 4545s
Darüber hinaus sind auch etliche Ersatz-Akkus, deren Barcode mit 6BZLU, 6CGFK, 6CGFQ, 6CZMB, 6DEMA, 6DEMH, 6DGAL oder 6EBVA beginnt, betroffen. In jedem Fall muss eine Einzelfallprüfung über die Seriennummer des Notebooks oder die Barcodenummer der Batterie durchgeführt werden.

Tipp: Seit Juni 2005 wurden mehr als 10 Millionen Notebooks wegen Brandgefahr zurückgerufen. Zumeist war die Batterie der Schuldige, zuweilen waren allerdings auch fehlerhafte Kabel oder Anschlüsse verantwortlich. Wir haben die uns bekannten Rückrufaktionen in einer Übersicht zusammengefasst, der Zeitraum spannt von 2005 bis 2017.

 
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Trump kämpft gegen den Klimawandel

reported by doelf, Mittwoch der 25.01.2017, 18:57:24

Der hyperaktive US-Präsident Donald Trump glaubt nicht an den Klimawandel, bewertet das ganze Konzept der Erderwärmung als schädlich für die US-Wirtschaft und will nun etwas dagegen unternehmen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von zwei Mitarbeitern der US-Umweltbehörde Environmental Protection Agency (EPA) erfahren hat, wurden sie von Trumps Verwaltung aufgefordert, sämtliche Informationen zum Thema Klimawandel von ihrer Webseite zu entfernen.

Unter Trumps Vorgänger Barack Obama hatte die EPA eine eigene Schwerpunktseite zum Thema Klimawandel eingerichtet, deren Nachrichten, Hintergrundinformationen und Forschungsergebnisse allerdings mit den alternativen Fakten der Trump-Verwaltung kollidieren. Wie die EPA-Mitarbeiter berichten, wurden sie am Dienstag kontaktiert und aufgefordert, sämtliche Informationen zum Klimawandel umgehend zu entfernen. Möglicherweise wird die Schwerpunktseite zum Klimawandel schon heute vom Netz gehen. Die Quellen haben Reuters um Anonymität gebeten, da ihnen von offizieller Seite untersagt wurde, mit den Medien zu sprechen. Inoffiziell arbeitet die EPA gerade an der Sicherung der betroffenen Daten. Reuters Nachfragen wurden vom Trump-Team noch nicht beantwortet.

Mit Scott Pruitt, dem ehemaligen Generalstaatsanwalt von Oklahoma, hat Trump einen ausgesprochenen Gegner der EPA an deren Spitze gestellt. Pruitt würde die Umweltbehörde am liebsten schließen und das Geld in - seiner Ansicht nach - sinnvollere Projekte investieren. Am Montag wurden schon einmal die staatlichen Zuschüsse an die EPA eingefroren, so dass die Umweltbehörde bis auf weiteres handlungsunfähig ist. Zeitgleich bemüht sich Trump, den Abbau fossiler Rohstoffe voranzutreiben und umstrittene Pipeline-Projekte wiederzubeleben. Schließlich ist der steigende Ausstoß von Kohlendioxid ein sicheres Zeichen für eine boomende Wirtschaft und die Amerikaner hatten sich schon lange Luftverhältnisse wie in China gewünscht.

Make America Smoke Again!

Quelle: www.reuters.com
 
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Die USA und der Kampf um den Zugriff auf Nutzerdaten im Ausland

reported by doelf, Mittwoch der 25.01.2017, 18:19:43

Microsoft muss Benutzerdaten, die auf Servern außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika gespeichert sind, vorerst nicht an die US-Behörden herausgeben. Ein Bundesberufungsgericht hatte gestern entschieden, ein entsprechendes Urteil vom 14. Juli 2016 nicht aufzuheben. Für die Aufhebung hätte es einer Mehrheit bedurft, doch die Abstimmung der acht Richter endete vier zu vier.

Die US-Regierung hatte im Jahr 2013 argumentiert, dass nicht der Speicherort der Daten, sondern vielmehr der Sitz des Unternehmens ausschlaggebend sei. Daraufhin hatte der United States District Court für den Süden New Yorks Durchsuchungsbefehle erteilt, die von Microsoft die Herausgabe von E-Mails verlangten, welche auf einem Server in Irland gespeichert waren. Der Technologiekonzern weigerte sich jedoch, diese Daten herauszugeben, da die Anordnung eines US-Richters im Ausland keine Gültigkeit habe.

Ein Bundesgericht gab 2014 zunächst der US-Regierung Recht, doch dieses Urteil wurde letzten Sommer durch ein Berufungsgericht wieder aufgehoben. Da sich die drei Berufungsrichter nicht einig waren und ihr Urteil mit einer Gegenstimme erfolgte, sollte eine Vollversammlung aus acht Richtern dieses Urteil überprüfen. Die US-Regierung hoffte auf eine Revidierung, doch dies misslang, dürfte der Fall nun vor dem Obersten Gerichtshof landen.

Oder Donald Trump schreibt einen bösen Tweet und schickt anschließend einen Schlägertrupp nach Redmond - heutzutage scheint ja fast alles möglich zu sein...

 
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Sicherheits-Updates: iTunes 12.5.5 und iCloud 6.1.1 für Windows

reported by doelf, Mittwoch der 25.01.2017, 13:44:41

Apple hat die Windows-Versionen von iTunes und iCloud aktualisiert. Die beiden Updates beheben jeweils vier identische Sicherheitslücken im WebKit, welche Angreifer zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen können. Es ist anzumerken, dass Apple in zwei Fällen mehrere Fehler zu einer Sicherheitslücke zusammengefasst hat.

Alle Schwachstellen sind auf eine unzureichende Prüfung manipulierter Web-Inhalte zurückzuführen. Apple hat die Kontrolle von Eingaben sowie die Speicherverwaltung des WebKit überarbeitet, um die Angriffspunkte zu beseitigen. Da zwei der Schwachstellen anlässlich des PwnFest 2016 bereits öffentlich demonstriert wurden, ist eine zeitnahe Installation der Updates anzuraten. Das PwnFest 2016 hatte schon vor zweieinhalb Monaten stattgefunden.

Download:

 
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macOS Sierra 10.12.3 stopft elf Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 25.01.2017, 13:24:03

Mit dem Update auf macOS Sierra 10.12.3 kümmert sich Apple um drei Probleme: So wurde der automatischen Wechsel zwischen den Grafikeinheiten des 15 Zoll großen MacBook Pro (Baureihe ab Oktober 2016) verbessert und ein Fehler behoben, der das Durchsuchen eingescannter PDF-Dokumente in der Vorschau verhinderte. Auch Grafikprobleme beim Video-Encoding mit Adobe Premiere Pro wurden korrigiert, diese treten beim MacBook Pro mit Touch Bar (Baureihe ab Oktober 2016) auf. Betroffen sind beide Display-Formate, also 13 sowie 15 Zoll.

Darüber hinaus wurden elf Sicherheitslücken geschlossen: In der Bluetooth-Unterstützung wurde ein Zugriff auf bereits gelöschte Objekte behoben, über den Apps beliebigen Code mit Kernel-Rechten ausführen können. Gleiches gilt für zwei Bugs im Kernel und eine Schwachstelle im Grafiktreiber. Über manipulierte Archive (libarchive), Modelines (VIM) und Webinhalte (Help Viewer) können Angreifer Schadcode einschleusen und über einen Fehler in IOAudioFamily lassen sich Rückschlüsse auf das Layout des Kernel-Speichers ziehen. Bleiben noch drei Sicherheitslücken, welche durch das Update auf PHP 5.6.28 behoben werden.

Download:

Hinweis: Für Mac OS X 10.11 (El Capitan) gibt es keine neuen Updates.

 
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Der Firefox 51.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 23:10:27

Mozilla hat seinen Webbrowser Firefox auf die Version 51.0 aktualisiert. Diese bietet neue Funktionen wie die Unterstützung für den verlustfreien und quelloffenen Audio-Codec FLAC (Free Lossless Audio Codec), stopft aber auch 24 Sicherheitslücken, von denen fünf als kritisch und sechs als hochgefährlich eingestuft wurden. Zehn Fehler bergen ein moderates Risiko und die übrigen drei sind vergleichsweise harmlos.

Der Firefox 51 warnt vor Webseiten mit Anmeldeformular, falls diese keine verschlüsselte Verbindung nutzen. Ebenfalls neu hinzugekommen sind die Unterstützung für WebGL 2 und eine flüssigere Darstellung von Videos auf Maschinen, deren Grafiklösung keine Videobeschleunigung bietet. Hiervon soll insbesondere die Vollbildwiedergabe profitieren. Passwörter können jetzt auch für Formulare gespeichert werden, die keine submit-Ereignisse verwenden. Auf Wunsch kann man sich Passwörter vor dem Speichern anzeigen lassen. Sehr praktisch ist auch die Zoom-Stufe, die rechts in der Adresszeile angezeigt wird, sofern sie nicht bei 100 Prozent liegt. Weiterhin soll der Abgleich von Browser-Daten zuverlässiger funktionieren.

Die Multi-Prozess-Architektur Electrolysis (e10s) wurde weiter optimiert und jetzt auch für die russische Sprachversion aktiviert. Das Update der "Network Security Services" (NSS) auf die Version 3.28.1 behebt ein kleineres Kompatibilitätsproblem mit TLS und aktualisiert die Liste der Root-CA-Zertifikate. Unter Linux wird die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia für das Rendering der Inhalte genutzt. Die Entwicklung von Skia wird von Google geleitet, weshalb diese Bibliothek auch in Chrome und Android Verwendung findet. Bei den Lokalisierungen sind Georgisch (ka) und Kabylisch (kab) hinzugekommen, die Kabylen sind ein in Algerien beheimateter Berber-Stamm. Entfernt wurde die Weißrussische (be) Sprachvariante.

Zwei Einträge für kritische Sicherheitslücken fassen mehrere Speichermanipulationen, die sich vermutlich zum Einschleusen von Schadcode eignen, zusammen. Auch ein Fehler in Skia, der beim Transformieren von Gradienten auftritt, und der Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt in XSL lösen Abstürze aus, die ebenfalls als Einfallstor für Schadcode dienen können. Bei der Allokation von JIT-Code lasen sich die Schutzmechanismen ASLR und DEP umgehen, was Speichermanipulationen erleichtert.

Download: Firefox 51.0 (32/64 Bit)

 
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iOS 10.2.1 behebt Fehler und Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 17:30:42

Während das Update auf iOS 10.2 noch zahlreiche Neuerungen wie die TV-App (nur für US-Kunden), "hübsche Emojis mit neuem, detaillierterem Design" und zahlreiche Verbesserungen rund um Fotos, Mail, Nachrichten und Musik gebracht hatte, enthält die Version 10.2.1 lediglich Fehlerbehebungen und verbessert die Sicherheit.

Detaillierte Angaben zu den Korrekturen macht Apple, wie schon bei den Beta-Versionen, nicht. Somit scheint es auch weiterhin keine Lösung für die Akku-Probleme, mit denen sich viele iPhone-Nutzer seit dem Update auf iOS 10 herumschlagen müssen, zu geben. Obwohl ihre Geräte einen Ladestand zwischen 20 und 30 Prozent anzeigen, schalten sich die Telefone ohne Vorwarnung aus. Apple sprach bisher lediglich von einer handvoll Batterien, die "nicht die übliche Qualität erreichen".

Fest steht indes, dass iOS 10.2.1 insgesamt 18 Sicherheitslücken stopft, von denen ein Dutzend im WebKit gefunden wurde. So können manipulierte Webinhalte als Einfallstor für Schadcode und zum Abgreifen von Daten dienen. Auch das Blockieren von Pop-Ups lässt sich umgehen. Durch einen Pufferüberlauf und den Zugriff auf bereits gelöschte Objekte können Apps beliebigen Code mit Kernel-Rechten ausführen und auch über Archiv-Dateien lässt sich Schadcode einschleusen. Weiterhin wurde ein Logikfehler beim automatischen Entsperren behoben, welcher beim Nichttragen einer Apple Watch auftritt.

 
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Samsung: Starke Geschäftszahlen zum Jahresende

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 16:59:25

Allen Problemen mit dem Galaxy Note 7 zum Trotz konnte Samsung den Umsatz des Vorjahresquartals mit 53,33 Billionen Won (ca. 42,66 Milliarden Euro; Q4/2015: 53,32 Billionen Won) leicht übertreffen. Der operative Gewinn ist um mehr als ein Drittel auf 9,22 Billionen Won (ca. 7,38 Milliarden Euro) geklettert und ihren Nettogewinn haben die Südkoreaner mehr als verdoppelt: 7,09 Billionen Won (5,67 Milliarden Euro) bedeuten ein Plus von 120,19 Prozent.

Auch im gesamten Geschäftsjahr ist der Umsatz nur leicht von 200,65 Billionen auf 201,87 Billionen Won (ca. 160,52 Milliarden Euro) angewachsen, während das Unternehmen beim Gewinn kräftiger zulegen konnte: Der operative Gewinn ist um 10,72 Prozent auf 29,24 Billionen Won (ca. 23,39 Milliarden Euro) und der Nettogewinn sogar um 19,25 Prozent auf 22,73 Billionen Won (ca. 18,18 Milliarden Euro) gestiegen. Damit dürfte der Technologieriese seine Krise sowie den durch die defekten Akkus verursachten Rückschlag wohl endgültig überwunden haben.

Doch zurück zum vierten Quartal: Bei der positiven Geschäftsentwicklung hat auch der Kursanstieg des US-Dollar geholfen, denn Elektronikwaren werden zumeist in dieser Währung bezahlt. Das Geschäft mit Speicherprodukten sorgte für "robuste Verkaufszahlen" (+18%) und auch hochpreisige OLED- und UHD-Panele (+14%) waren im Weihnachtsgeschäft stark gefragt. Bei Mobilgeräten gab es im Jahresvergleich einen Einbruch um sechs Prozent, wobei die Smartphone-Flaggschiffe Galaxy S7 und S7 edge sowie höhere Margen in der Mittelklasse die Auswirkungen des Note-7-Debakels lindern konnten. In den Bereichen Haushalts- und Unterhaltungselektronik sanken die Umsätze um zwei Prozent.

Für 2017 setzt Samsung auf flexible OLED-Panels und großformatige LCD-Panels, dies gilt sowohl für die eigenen Produkte als auch in der Rolle des Zulieferers. Beim Speicher (DRAM und NAND) soll die Profitabilität weiter gesteigert werden und die Chipsparte LSI soll durch eine breite Produktpalette wachsen. Mit dem Programm Quality First will das Unternehmen das Vertrauen in seine Mobilgeräte stärken und künstliche Intelligenz soll zum Kaufargument für neue High-End-Smartphones werden. Hinsichtlich seiner Prognosen verweist Samsung auf gewisse Unsicherheitsfaktoren (Donald Trump), welche zu einer Herausforderung für mittel- und langfristige Geschäftsziele werden könnten.

 
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LibreELEC v7.95.1 Beta mit Kodi 17.0 RC3 (Krypton)

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 15:12:34

Bei LibreELEC (Libre Embedded Linux Entertainment Center) bereitet man sich bereits auf die Veröffentlichung des finalen Kodi 17.0 (Codename: Krypton) vor. Die aktuelle Beta-Version LibreELEC v7.95.1 hat den dritten Veröffentlichungskandidaten von Kodi 17.0 an Bord und basiert auf dem Linux-Kernel 4.9.3.

Kodis neuer Standard-Skin estouchy findet sich in den offiziellen Add-ons, der Fenster-Manager fluxbox startet Apps nun wieder maximiert und die AppleTV-Fernbedienung (atvclient) soll wieder funktionieren. Es wurden Probleme mit Grafiktreibern von AMD und Intel sowie etliche Timing-Probleme mit ARM-Geräten auf Basis von Amlogic-Chips behoben. Die CEC-Unterstützung (Consumer Electronics Control) wurde aktualisiert (libCEC 4.0.1) und für den Raspberry Pi gibt es passende Firmware-Updates sowie einige Linux-Korrekturen. Mit Hilfe von CEC lassen sich über HDMI verbundene Geräte zentral steuern. Ebenfalls für die Raspberries wurden ein DVB-Treiber (Digital Video Broadcasting) und ein UDL-Treiber, der DisplayLink-basierte USB-2.0-Geräte ansteuert, hinzugefügt. Beim JustBoom DAC für den Raspberry Pi wurde das Weiterreichen des Audiosignals repariert.

Images gibt es für x86-PCs, den Raspberry Pi der Generationen 1 bis 3, i.MX6 sowie WeTek Play und Core. Für Geräte auf Basis des Amlogic aarch64, darunter WeTek Hub, WeTek Play 2 und Odroid C2, sind diesmal keine Abbilder verfügbar, da sich die Entwickler zunächst noch um ein Speicherleck kümmern müssen.

Download: LibreELEC v7.95.1 Beta

 
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OpenELEC 7.0.1 behebt zwei Probleme

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 14:39:40

Nach der unerwarteten Veröffentlichung von OpenELEC 7.0 mit Kodi 16.1 (Jarvis) gibt es ein weiteres Bug-Fix-Update. Die Version 7.0.1 des "Open Embedded Linux Entertainment Center" behebt Installationsprobleme auf x86-Computern (also normalen PCs) und korrigiert einen Fehler, der das Booten auf SolidRuns Cubox i4pro verhindert.

OpenELEC steckte seit dem Frühjahr 2016 in einer tiefen Krise, weil ein Großteil der Entwickler zum Fork LibreELEC abgewandert war. Die Medien-Center-Software Kodi hatte den Versionssprung auf 16.0 am 21. Februar 2016 vollzogen, einen Monat später erschien dann die erste Beta-Ausgabe von OpenELEC 7.0. Am 7. April folgte die zweite Beta-Version, am 24. April dann Kodi 16.1 und am 1. Mai dann OpenELEC 7.0 Beta 3 mit dem finalen Kodi 16.1 an Bord. Danach herrschte Funkstille und eine finale Ausgabe war über Monate nicht in Sicht. Erst Ende 2016 wurde das finale OpenELEC 7.0 freigegeben.

Im Gegensatz zum aktuellen Bug-Fix-Update stellt OpenELEC 7.0 einen echten Versionssprung dar. Die wichtigste Neuerung war zweifelsohne Kodi 16.1, doch auch die Grafiktreiber für Produkte von AMD und Intel wurden aktualisiert und auch für WLAN-Geräte gab es neue Treiber- und Firmware-Versionen. Das zwischenzeitlich entfernte OpenVPN ist seither wieder enthalten und erstmals wurden Audio-Geräte mit Bluetooth-Anbindung sowie die Android-TV-Box WeTek Core mit einem eigenen Build unterstützt. Und der zuvor getrennt gepflegte Build "Nvidia_Legacy" wurde mit dem allgemeinen Build (Generic) zusammengefasst.

Download: OpenELEC 7.0.1

 
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Windows 10 Insider Preview Build 15014 für PCs und Smartphones

reported by doelf, Dienstag der 24.01.2017, 12:35:44

Microsoft hat einen weiteren Insider Preview Build von Windows 10 für Insider im Fast-Ring veröffentlicht. Es handelt sich um den Build 15014, der sich sowohl an PCs als auch an Smartphones richtet. Beim Download ist allerdings Geduld gefragt, denn die Fortschrittsanzeige funktioniert nicht und bleibt zumeist auf 0 Prozent stehen. Und obwohl Microsoft zahlreiche Fehler korrigiert hat, bereitet Spectrum.exe weiterhin Ärger.

Neu für PC und Mobile
Obwohl der Schwerpunkt des Builds 15014 auf den Fehlerkorrekturen liegt, gibt es auch ein paar Neuerungen: So können US-Kunden eBooks im Windows Store kaufen und in Microsoft Edge lesen (siehe Bildschirmfoto). Hierzu hat Microsoft seinen Webbrowser um eine eBook-Bibliothek erweitert, die sich zu den Lesezeichen, dem Browserverlauf, den Downloads und der Leseliste gesellt. Für jedes eBook gibt es ein Inhaltsverzeichnis und eine Volltextsuche. Cortana übernimmt die Rolle eines Wörterbuchs, man kann Lesezeichen setzen und gekaufte Bücher auch offline lesen. Textgröße, Zeichenabstände und die Darstellung lassen sich individuell anpassen. Abgesehen von eBooks aus dem Windows Store unterstützt Edge auch PDF-Dateien sowie das EPUB-Format, solange kein Kopierschutz zum Einsatz kommt. In den "Einstellungen" unter "Netzwerk und Internet" wurden offene und kostenpflichtige WiFi-Dienste zu einem Unterpunkt zusammengefasst.

Bild

Nur für PCs
Windows 10 hat gelernt, Datenmüll automatisch zu entsorgen. Im Build 15014 funktioniert dies mit temporären Dateien und gelöschten Objekten, die seit 30 Tagen im Mülleimer liegen. Das automatische Löschen ist standardmäßig deaktiviert und kann unter "Einstellungen", "Speicher" freigeschaltet werden. Benutzer können ihre Akzentfarbe frei wählen und Cortana nutzt diese jetzt auch für Benachrichtigungen im Action Center. Die Textgröße für Cortanas Mitteilungen wurde ebenfalls angeglichen und Cortanas Suchfeld hat eine hellere Optik bekommen. Ausgewählte Notebook-Benutzer bekommen zudem einen neuen Schieberegler für den Batteriebetrieb, mit dem man das System in Richtung einer längeren Akkulaufzeit oder einer höheren Systemleistung optimieren könnte. Könnte, weil es zwar den Regler gibt, dieser aber noch keine Funktion hat. Um den Schieber mit einer Funktion zu versehen, muss Microsoft erst noch mit seinen Hardware-Partnern zusammenarbeiten.

Die Mail-App wird nun standardmäßig an die Task-Leiste geheftet, sofern sich dort nicht schon Outlook, Yahoo! Mail oder TouchMail befinden. Das Snipping-Tool unterscheidet jetzt zwischen "Neu" und "Neuer Modus", man muss beim Erstellen eines Bildschirmfotos also nicht erst den gewünschten Modus auswählen. Die Projektion auf einen zweiten Bildschirm und Verknüpfungen mit einem Prozentzeichen im Pfad lassen den Explorer nicht mehr abstürzen. Miracast soll wieder funktionieren, was in den letzten Builds leider nicht der Fall war. Es wurden allerlei Fehler rund um das Action Center behoben, in der Kommandozeile lässt man STRG + C wieder nutzen und das Schließen des Notebook-Deckels verursacht keinen Greenscreen mehr. Weitere Korrekturen befassen sich mit optischen Unstimmigkeiten, der Anordnung von Icons auf dem Desktop und die Reduzierung des Blaulichtanteils in den Abendstunden soll nun sanfter verlaufen.

Nur für Mobile
Die "Apps Corner" wurde eingestellt, da sie laut Microsoft kaum noch genutzt wird. Windows Hello grüßt wieder auf dem Sperrbildschirm und im Gegensatz zum vorherigen Build 15007 konnte Microsoft die plötzlichen Neustarts der Telefone unterbinden. Benutzerdefinierte Wörterbücher werden nicht mehr unerwartet gelöscht und Miracast-Geräte werden nur noch dann als verbunden angezeigt, wenn tatsächlich eine Verbindung besteht. HTTP-Bilder, die in Live-Kacheln eingebettet sind, werden schneller geladen und das Layout der Benachrichtigungen wurde an das anderer Systemdialoge angepasst. Wer während der Verwendung von Continuum einen Anruf entgegennimmt, hat möglicherweise bemerkt, dass das Telefon seinen Bildschirm nicht mehr automatisch abdunkelt. Dieses Problem wurde im Build 15014 korrigiert.

Bekannte Probleme für PCs
Die Installation endet auf einigen Computern mit einem "Green Screen Of Death" (GSOD), also einem Absturz. Als Ursache nennt Microsoft die Datei storport.sys, kann aber noch keine Abhilfe bieten. Weiterhin verursacht der Dienst Spectrum.exe dauerhaft Probleme wie Audio-Aussetzer, ständige Zugriffe auf die Datenträger und Abstürze von Edge beim Öffnen der Konfiguration. Um den Fehler zu beheben, muss man das Verzeichnis C:\ProgramData\Microsoft\Spectrum\PersistedSpatialAnchors löschen und den Rechner im Anschluss neu starten. Netflix und DOT2 neigen zu Abstürzen, die Vorschau der Task-Leiste wird auf hochauflösenden Anzeigegeräten zu klein dargestellt und unter "Update und Sicherheit" verweist Windows selbst dann auf eine Systemverwaltung durch eine Organisation, wenn dies gar nicht der Fall ist.

 
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LineageOS: Die ersten Builds sind online

reported by doelf, Montag der 23.01.2017, 17:18:58

Nachdem die finanzielle Krise bei Cyanogen Inc. Ende Dezember 2016 auch das Community-Projekt CyanogenMod erfasst hatte, benötigte dieses einen neuen Namen - Cyanogen Inc. hält die Rechte an "Cyanogen" - und eine neue Heimat - Cyanogen Inc. hatte seine Infrastruktur abgeschaltet. Die Neuorganisation hat naturgemäß viel Zeit verschlungen, doch nun liegen die ersten Builds von LineageOS zum Download bereit.

Auf dem offiziellen Download-Server findet sich LineageOS 14.1 für fünf Smartphones: Google Nexus 6P (angler), Google Nexus 5X (bullhead), Motorola Moto G4/G4 Plus (athene), Nexbit Robin (ether) und Xiaomi Redmi 1S (armani). In der ebenfalls neuen Wiki finden sich insgesamt 104 Geräte, für die Builds bereitgestellt werden sollen. Es gibt auch eine Statistik, welche die Verteilung von LineageOS bzw. CyanogenMod über die unterschiedlichen Geräte und Länder aufbereitet.

Hintergründe zu Cyanogen Inc.
Cyanogen Inc. wurde im September 2013 gegründet und der großmäulige CEO Kirt McMaster versprach nicht weniger als die Befreiung Androids aus Googles Klauen. Bis März 2015 konnte McMaster 110 Millionen US-Dollar von Unterstützern wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch einsammeln. Einen Monat später sprang auch Microsoft auf den Zug auf und im Mai folgte der Auftragsfertiger Foxconn. Doch nur wenige Smartphone-Hersteller wollten das Risiko eingehen, Google durch den Verkauf von Produkten mit Cyanogen OS zu verärgern und so blieb der Durchbruch des Betriebssystems aus. Letzten Sommer zeigten sich dann finanzielle Probleme und zum Jahresende folgte ein radikaler Schrumpfkurs, dem auch McMaster geopfert wurde.

Das im Jahr 2009 gestartete Community-Projekt CyanogenMod zeigte sich lange Zeit unbeeindruckt von den Problemen des kommerziellen Ablegers, doch dann schaltete Cyanogen Inc. zum Jahresende die komplette Infrastruktur für CyanogenOS ab. Da diese Infrastruktur auch von CyanogenMod genutzt wurde und das Unternehmen die bevorstehende Abschaltung erst am 23. Dezember 2016 angekündigt hatte, brachte der Niedergang von Cyanogen Inc. auch das eigentlich unabhängige Community-Projekt CyanogenMod zu Fall. Lediglich der Quellcode blieb erhalten, aus dem sich interessierte Nutzer weiterhin ihre eigenen Builds basteln können. Führende Mitglieder der Community beschlossen, einen Neuanfang unter einem neuen Namen zu wagen, denn die Namensrechte für "Cyanogen" liegen bei Cyanogen Inc. Damit war LineageOS geboren und wir drücken die Daumen, dass das Projekt gestärkt aus dem Cyanogen-Debakel hervorgehen wird.

Quelle: lineageos.org
 
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Galaxy Note 7: Das Akku-Problem war ein Akku-Problem

reported by doelf, Montag der 23.01.2017, 16:50:34

Samsung hat das Debakel um die überhitzenden Akkus des Galaxy Note 7 aufgearbeitet und kann nun bestätigen, dass die Akkus der Phablets in Brand geraten waren, weil sie fehlerhaft waren. Das mag ein wenig seltsam klingen, schließlich hatte ja niemand ernsthaft erwartet, dass Samsung die Akkus als Taschenwärmer entwickelt hatte, doch für die Zukunft ist die nun abgeschlossene Untersuchung durchaus von Bedeutung - auch für das kommende Galaxy S8.

700 Techniker hatten 200.000 Geräte sowie 30.000 Batterien untersucht, um die Ursache für die spontanen Selbstentzündungen zu klären. Zusätzlich zum eigenen Personal wurden auch externe Experten von UL, Exponent und TÜV Rheinland eingespannt, um möglichst objektive - und glaubwürdige - Ergebnisse sicherzustellen. Und diese kamen am Ende zu dem Schluss, dass die von Samsung verbauten Batterien fehlerhaft waren. Dabei sei angemerkt, dass eine Großzahl der fehlerhaften Batterien von Samsungs eigener Akku-Tochter SDI geliefert wurde. Wenn Samsung die Verantwortung nun auf seine Zulieferer schiebt, sollte man im Gedächtnis behalten, dass Samsung auch sein eigener Zulieferer war.

Um die Wiederholung eines solchen Fauxpas zu verhindern, hat Samsung ein Programm namens "America Frist"... Pardon: "Quality First" ins Leben gerufen (dass diese PR-Leute auch immer beieinander abschreiben müssen). Dank "Quality First" rücken Qualitäts- und Sicherheitstests bei Samsung an die erste Stelle, wobei dies die Frage provoziert, an welcher Stelle sie zuvor gestanden hatten. Herzstück der neuen Kontrollen ist eine 8-Punkte-Akku-Prüfung. Abgesehen von einer visuellen Inspektion nutzt Samsung Röntgengeräte, um in die Batterien zu blicken, und sucht nach Spannungsschwankungen sowie organischen Substanzen, die auf Leckagen hindeuten können. Die Akkus werden überladen, extremen Temperaturen ausgesetzt, mit Nägeln angestochen, etliche Male ge- und entladen sowie einer beschleunigten Alterung ausgesetzt. Am Ende werden die Batterien seziert und auf mögliche Schwachstellen untersucht. Die Mehrzahl dieser Tests beschränkt sich natürlich auf Stichproben, denn die Akkus sind nach dieser Tortur nicht mehr nutzbar.

Samsungs Botschaft ist klar: So eine Blamage wird uns nicht noch einmal passieren. Und es spricht einiges dafür, dass die Südkoreaner aus ihrem Akku-Debakel gelernt haben. Unter anderem auch, dass Samsung sein neues Top-Smartphone Galaxy S8 nicht auf dem Mobile World Congress, der Ende Februar 2017 in Barcelona stattfindenden wird, vorstellen wird. Viele Marktbeobachter hatten fest mit dieser Vorstellung gerechnet, doch Koh Dong-jin, der Chef von Samsung Mobile, erteilte solchen Spekulationen bei der Präsentation obiger Untersuchungsergebnisse eine Absage. Nachfragen bezüglich der Markteinführung des Galaxy S8 wollte Koh Dong-jin nicht beantworten. Gut Ding will halt Weile haben...

Quelle: www.samsung.com
 
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LibreOffice 5.2.5 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 23.01.2017, 13:33:08

Neben LibreOffice 5.3.0 RC 2 liegt auch ein erster Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.5 für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Dieser bringt keine neuen Funktionen und beschränkt sich stattdessen auf Fehlerkorrekturen. Da noch keine Versionshinweise vorliegen, können wir leider nicht sagen, welche bzw. wie viele Bugs dieses Update erledigt.

Bei LibreOffice 5.2.5 wird es sich um die vorletzte Ausgabe der aktuellen Entwicklungsschiene 5.2 handeln. Ein letztes Update mit der Versionsnummer 5.2.6 ist für Anfang Mai geplant und am 4. Juni 2017 wird dann die Pflege und Entwicklung der 5.2er-Generation enden. Zu diesem Zeitpunkt soll aber bereits LibreOffice 5.3.3 verfügbar sein.

Download: LibreOffice 5.2.5 RC 1

Tipp: Die 64-Bit-Version für Windows findet sich auf der Download-Seite im Abschnitt "Operating Systems". Standardmäßig wird Windows-Nutzern nämlich nur die 32-Bit-Ausgabe angeboten.

 
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LibreOffice 5.3.0 RC 2 offiziell verfügbar

reported by doelf, Montag der 23.01.2017, 13:19:53

Der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.3.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Ein dritter Release Candidate soll noch in dieser Woche erscheinen und eine Woche später wollen die Entwickler das finale LibreOffice 5.3.0 veröffentlichen. Zu den neuen Funktionen und Verbesserungen gehört der sichere Modus, welcher bei der Problembehebung hilft.

Der sichere Modus lässt sich per Befehlszeilen (--safe-mode), über den Eintrag "LibreOffice (Safe Mode)" im Startmenü von Windows bzw. über das Hilfe-Menü ("Restart in Safe Mode") aufrufen. Ist er aktiviert, startet die Software mit einem frischen Benutzerprofil, mit dem sich eine fehlerhafte Konfiguration reparieren lässt. Zu den Menüpunkten werden jetzt die dazugehörigen Tastaturkürzel angezeigt (dies kann deaktiviert werden) und die Registerkarten für die Auswahl von Farben, Farbverläufen, Schraffuren und Bitmaps wurden neu gestaltet. Neu hinzugekommen ist die Registerkarte "Muster".

Für Emoji-Fans gibt es die neue Schriftart "Noto Emoji". Neben "Öffnen" gibt es nun auch den Menüpunkt "Vorlage öffnen" und die Seitenleiste hat vier neue Bedienfelder für das Seitenformat, die Stile sowie Kopf- und Fußbereich bekommen. Es gibt auch eine Vorschaufunktion für Stile sowie eine Schaltfläche für den Import von Bitmap-Grafiken als Hintergrund von Bereichen. Die Bibliotehk libxmlsec, welche zum Signieren von Dokumenten benötigt wird, wurde auf die aktuelle Version 1.2.22 gebracht und die Filter für die Dateiformate OpenXML, PDF, DOC und XLS wurden weiter verbessert.

Writer
Bei der Textverarbeitung Writer wurde der "Seitensprung-Dialog" überarbeitet und vereinfacht. Den "Seitensprung" findet man im Menü "Bearbeiten" unter "Wechseln zur Seite" bzw. mit dem Tastenkürzel Strg+G. Erstmals kann man Kapitälchen (Small Capitals), also Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben, nutzen und die am Dokument vorgenommenen Änderungen lassen sich bequem in der Seitenleiste verwalten. Ein Im- und Export für die Tabellen-Stile des ODF-Formats wurde implementiert und die Zeichenwerkzeuge für Pfeile, die es bisher nur in Draw und Impress gab, können nun auch im Writer sowie in Calc verwendet werden. Dazu wurden auch neue Pfeilspitzen wie der Krähenfuß eingeführt.

Calc
Viel Arbeit ist in die Tabellenkalkulation Calc geflossen: Neben den Zeichenwerkzeugen für Pfeile wurde insbesondere an der Kompatibilität zu ODF 1.2 gearbeitet. Bei Neuinstallationen werden in Formeln standardmäßig Platzhalter (Wildcards) statt Regulärer Ausdrücke (Regular Expressions) unterstützt. Damit passt sich Calc der Grundeinstellung anderer Tabellenkalkulationen an. Bruchzahlen lassen sich besser formatieren, die Liste der zur Auswahl stehenden Funktion lässt sich durchsuchen und für Pivot-Tabellen wurde eine Median-Funktion (Zentralwert) ergänzt.

Impress
Beim Start zeigt die Präsentations-Software Impress neuerdings eine Vorlagenauswahl an, die mit Vivid und Pencil auch zwei neue Standardvorlagen umfasst. Die übrigen Vorlagen wurden überarbeitet und optimiert. Bilder müssen nicht mehr eingebettet werden, sondern lassen sich auch als Verknüpfung einbauen. Im Menü "Ansicht" kann man zwischen dem bekannten Layout mit zwei Werkzeugleisten und einem neuen mit einer einzelnen Leiste wechseln. Die Folieneigenschaften (Abmessungen, Hintergrundfarbe oder -bild) lassen sich nun auch über die Seitenleiste anpassen.

Base
Die Datenbank Base nutzt jetzt Firebird 3.0.0 als Unterbau. Dummerweise kann diese Version keine Datenbestände einlesen, die mit Firebird 2.5 (Bestandteil von LibreOffice bis zur Version 5.2.x) erstellt wurden. Diese Rückwärtskompatibilität ist zwar geplant, doch vorerst müssen die Datenbestände manuell aktualisiert werden. Hierzu muss man Firebird 2.5 als eigenständige Software installieren und dessen gbak-Werkzeug verwenden.

Download: LibreOffice 5.3.0 RC 2

 
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Google bringt "Android One" in die USA

reported by doelf, Freitag der 20.01.2017, 17:36:55

Bisher hatte Google mit "Android One" ausschließlich auf Schwellen- und Entwicklungsländer gezielt. Die preiswerten Smartphones, auf denen ein sauberes Stock-Android läuft, werden von Google selbst mit Updates versorgt. Das macht diese Geräte auch für die Kunden in Industriestaaten interessant und diese sollen erstmals ab Sommer 2017 bedient werden.

Smartphones, die von Google selbst auf den Markt gebracht werden, bekommen ihre Updates immer als erstes und werden über einen Zeitraum von zwei Jahren mit frischen Betriebssystemversionen versorgt. Mit Preisen ab 759 Euro sind die aktuellen Pixel-Modelle allerdings recht kostspielig. Ebenfalls von Google gewartet werden die Einsteigergeräte, die unter dem Label "Android One" laufen, doch diese kann man weder in Europa noch in Nordamerika kaufen. Zumindest bisher, denn laut "The Information" will Google ab Sommer 2017 den US-Markt mit "Android One" aufmischen. Ob diese Geräte später auch nach Europa kommen werden, ist aber noch unklar.

"The Information" beruft sich auf drei Insider, die von einer Markteinführung im Sommer 2017 sprechen. Google wird demnach die Werbekosten tragen, während ein Partner die Fertigung der Telefone übernimmt. Ob dieser Partner auch die Entwicklungsarbeit leistet oder die beiden Unternehmen dabei kooperieren, ist genauso unbekannt wie der Name des Partners. Preislich soll sich "Android One" in den USA zwischen 200 und 300 US-Dollar (188 bis 281 Euro) bewegen und über einen Zeitraum von zwei Jahren mit frischen Betriebssystemversionen und Sicherheits-Updates versorgt werden.

 
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Android: Google stopft 94 Sicherheitslücken

reported by doelf, Freitag der 20.01.2017, 17:13:34

Mit seinem Januar-Update hat Google rekordverdächtige 94 Sicherheitslücken in Android gestopft. 22 dieser Schwachstellen sind kritischer Natur und von weiteren 47 geht eine hohe Gefahr aus. Die restlichen Fehler wurden als moderates Risiko eingestuft. Aufgrund eines Bugs im Mediaserver können Angreifer Schadcode mit Hilfe einer manipulierten Mediendatei einschleusen und ausführen.

Gleich mehrere Lücken ermöglichen das Erlangen von Kernel-Rechten. Hat ein Angreifer hierbei Erfolg, kann er scheine Schadsoftware dauerhaft auf dem Gerät verankern, so dass man sie nur noch mit einem Flash des kompletten Betriebssystems entfernen kann. Einer dieser Fehler steckt im Kernel-Memory-Subsystem und ein zweiter im Kernel-File-System von Android. Qualcomm steuert sieben weitere Schwachstellen (3 x Komponenten, 2 x Bootloader, 1 x GPU-Treiber, 1 x Video-Treiber) zu dieser Kategorie bei, NVIDIAs Grafiktreiber elf und die Treiber von MediaTek einen. Auch die Mehrzahl der hochgefährlichen Sicherheitslücken ermöglicht das Ausführen beliebigen Codes mit Kernel-Rechten, doch hier muss der Angreifer zunächst einen privilegierten Prozess übernehmen. Über eine hochgefährliche Schwachstelle in NVIDIAs Video-Treiber und zwei weitere im Bootloader lassen sich sensible Daten abgreifen, während sich ein Problem im Bootloader und eines in Qualcomms Dateisystem FUSE für DoS-Angriffe eignet.

Während Google seine eigenen Modelle der Baureihen Pixel und Nexus bereits auf den Patch-Level 2017-01-05 gebracht hat, müssen Produkte von Drittherstellern noch auf die Bereitstellung warten - sofern dies überhaupt geschieht. Auch mehr als acht Jahre nach seiner Premiere krankt Android noch immer an seiner maroden Update-Strategie, die einzig und alleine auf die freiwillige Kooperation der Gerätehersteller setzt. Und die stecken ihr Geld lieber in die Entwicklung neuer Geräte als in die Pflege bereits verkaufter Produkte.

 
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Das lange Warten auf LineageOS

reported by doelf, Freitag der 20.01.2017, 15:45:47

Noch nie etwas von LineageOS gehört? Aber eventuell von CyanogenMod? Okay, dann hier die Kurzversion: CyanogenMod war, LineageOS wird, doch aktuell haben wir gar nichts. Schuld ist die Firma Cyanogen Inc., die aus dem Community-Projekt CyanogenMod ein kommerzielles Produkt namens Cyanogen OS gebastelt hatte und damit baden ging.

Cyanogen Inc. wurde im September 2013 gegründet und der großmäulige CEO Kirt McMaster versprach nicht weniger als die Befreiung Androids aus Googles Klauen. Bis März 2015 konnte McMaster 110 Millionen US-Dollar von Unterstützern wie Twitter, dem Chiphersteller Qualcomm, den Telekommunikationsanbietern Telefónica und Smartfren Telecom sowie dem Medienmogul Rupert Murdoch einsammeln. Einen Monat später sprang auch Microsoft auf den Zug auf und im Mai folgte der Auftragsfertiger Foxconn. Doch nur wenige Smartphone-Hersteller wollten das Risiko eingehen, Google durch den Verkauf von Produkten mit Cyanogen OS zu verärgern und so blieb der Durchbruch des Betriebssystems aus. Letzten Sommer zeigten sich dann finanzielle Probleme und zum Jahresende folgte ein radikaler Schrumpfkurs, dem auch McMaster geopfert wurde.

Das im Jahr 2009 gestartete Community-Projekt CyanogenMod zeigte sich lange Zeit unbeeindruckt von den Problemen des kommerziellen Ablegers, doch dann schaltete Cyanogen Inc. zum Jahresende die komplette Infrastruktur für CyanogenOS ab. Da diese Infrastruktur auch von CyanogenMod genutzt wurde und das Unternehmen die bevorstehende Abschaltung erst am 23. Dezember 2016 angekündigt hatte, brachte der Niedergang von Cyanogen Inc. auch das eigentlich unabhängige Community-Projekt CyanogenMod zu Fall. Lediglich der Quellcode blieb erhalten, aus dem sich interessierte Nutzer weiterhin ihre eigenen Builds basteln können.

Alles aus und vorbei? Nicht ganz, denn noch vor Abschaltung der Domain cyanogenmod.org und der von CyanogenMod genutzten Infrastruktur wurde mit den Vorbereitungen für LineageOS begonnen. Führende Mitglieder der Community hatten sich entschlossen, einen Neuanfang unter einem neuen Namen zu wagen, denn die Namensrechte für "Cyanogen" liegen bei Cyanogen Inc. Doch LineageOS steckt noch in den Kinderschuhen: Das Projekt braucht eine funktionierende Infrastruktur, um neue Builds zu erstellen und diese zum Download anbieten zu können. Zudem müssen Grafiken und Code für den neuen Namen LineageOS angepasst werden. Auf der Projektseite gab es zuletzt am 28. Dezember 2016 ein Status-Update und auf Facebook wurde am 2. Januar 2017 ein neues Logo eingebunden. Seither herrscht Funkstille.

Wir hoffen sehr, dass der engagierten Community von CyanogenMod der Neustart gelingen wird. Smartphones brauchen dringend offenere Alternativen zu Android und iOS, doch das kommerzielle Cyanogen OS war eindeutig der falsche Weg. Dies mussten alle Beteiligten auf schmerzhafte Weise lernen.

Quelle: lineageos.org
 
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Julian Assange setzt auf Donald Trump

reported by doelf, Freitag der 20.01.2017, 11:14:31

Die ganze Welt zittert vor Donald Trump, nur Julian Assange scheint großes Vertrauen in den neuen US-Präsidenten zu haben. In einer Webkonferenz erklärte der Wikileaks-Mitbegründer, dass er bereit sei, in die USA zu reisen, um sich den dortigen Gerichten zu stellen. Bisher haben die US-Behörden weder Anklage gegen Assange erhoben noch wurden Auslieferungsanträge gestellt. Es ist sogar unklar, ob überhaupt gegen Assange ermittelt wird. Nach Schweden will er allerdings nicht.

Julian Assange, der von Schweden mit einem europäischen Haftbefehl gesucht wird und der sich deswegen seit viereinhalb Jahren in der Londoner Botschaft Ecuadors verschanzt, hatte als Chef der Enthüllungsplattform Wikileaks den Mächtigen aus Politik und Wirtschaft kräftig auf die Füße getreten. In vielen Medien trat Assange wie ein Star auf, doch dann kam im Jahr 2010 der tiefe Fall. Bei einer Vortragsreise durch Schweden soll der gebürtige Australier mit zwei Frauen einvernehmlichen Sex gehabt haben, sich bei der Ausführung des Geschlechtsaktes aber über die Wünsche seiner Partnerinnen hinweggesetzt haben. Im August 2010 wurde daher zunächst ein Haftbefehl aufgrund Vergewaltigung und sexueller Belästigung ausgestellt, der kurze Zeit später wieder zurückgezogen wurde. Mehrfach wechselten die Vorwürfe und die Zuständigkeiten, bis die neue Chefanklägerin Marianne Ny dann am 18. November 2010 einen europäischen Haftbefehl präsentierte. Dieser umfasst den Verdacht der Vergewaltigung, sexueller Nötigung und Nötigung.

Zu diesem Zeitpunkt befand sich Julian Assange bereits in Großbritannien. Dort stellte er sich am 7. Dezember 2010 der Polizei und wurde später auf Kaution freigelassen. In den Jahren 2011 und 2012 kämpfte Assange vor den britischen Gerichten gegen das schwedische Auslieferungsersuchen, doch am 14. Juni 2012 scheiterte er in letzter Instanz vor dem Supreme Courts. Am 19. Juni 2012 flüchtete sich der Australier in die Botschaft Ecuadors und stellte dort einen Antrag auf Asyl. Nach zwei Jahren in der Botschaft zogen Assanges Anwälte in Schweden vor Gericht, um den Haftbefehl anzufechten. Im Mai 2015 unterlag Assange dann vor dem Obersten Gerichtshof Schwedens. Einen Monat später wurden Gespräche aufgenommen, um ein Verhör des Australiers in der Londoner Botschaft zu ermöglichen, doch erst im Dezember 2015 konnten sich Ecuadors stellvertretender Außenminister Xavier Lasso und Anna-Carin Svensson, die Leiterin für internationale Angelegenheiten im schwedischen Justizministerium, auf ein Vorgehen verständigen.

Im Februar 2016 forderte die "Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen für willkürliche Inhaftierungen" (UNWGAD) Großbritannien und Schweden auf, Assange freizulassen und ihm eine Wiedergutmachung zu zahlen. Diese Aufforderung wurde von beiden Ländern abgelehnt. Nach eigenen Aussagen befürchtet Assange, von Schweden an die USA ausgeliefert zu werden, wo ihm wegen seiner Arbeit bei Wikileaks ein Prozess wegen Spionage droht. Bisher hatte sich er Australier mit Händen und Füßen gegen diese Perspektive gewehrt, doch der neue Präsident Donald Trump scheint Assange keine Angst zu machen. Dies hat einen faden Beigeschmack, denn im Präsidentschaftswahlkampf hatte Wikileaks recht einseitig Dokumente der Demokratischen Partei veröffentlicht, aber keine Skandale bei den Republikanern aufgedeckt. Assange hatte hierzu erklärt, Wikileaks habe nur das veröffentlichen können, was die Plattform an Dokumenten bekommen habe.

 
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Fast fertig: Firefox 51 Finalkandidat 2

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 21:41:12

Die Veröffentlichung des finalen Firefox 51 ist für den kommenden Dienstag geplant und seit heute gibt es einen zweiten Finalkandidaten. Der Firefox 51 warnt vor Webseiten mit Anmeldeformular, falls diese keine verschlüsselte Verbindung nutzen, und unterstützt endlich den verlustfreien und quelloffenen Audio-Codec FLAC (Free Lossless Audio Codec).

Ebenfalls neu hinzugekommen sind die Unterstützung für WebGL 2 und eine flüssigere Darstellung von Videos auf Maschinen, deren Grafiklösung keine Videobeschleunigung bietet. Hiervon soll insbesondere die Vollbildwiedergabe profitieren. Passwörter können jetzt auch für Formulare gespeichert werden, die keine submit-Ereignisse verwenden. Auf Wunsch kann man sich Passwörter vor dem Speichern anzeigen lassen. Sehr praktisch ist auch die Zoom-Stufe, die rechts in der Adresszeile angezeigt wird, sofern sie nicht bei 100 Prozent liegt. Unter Linux wird die quelloffene 2D-Grafikbibliothek Skia für das Rendering der Inhalte genutzt. Die Entwicklung von Skia wird von Google geleitet, weshalb diese Bibliothek auch in Chrome und Android Verwendung findet. Bei den Lokalisierungen sind Georgisch (ka) und Kabylisch (kab) hinzugekommen, die Kabylen sind ein in Algerien beheimateter Berber-Stamm. Entfernt wurde die Weißrussische (be) Sprachvariante.

Download: Firefox 51 Finalkandidat 2

 
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VirtualBox 5.1.14 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 21:09:23

Oracle hat seine Virtualisierungssoftware VirtualBox auf die Version 5.1.14 aktualisiert und dabei zehn Probleme behoben. Beispielsweise gibt es Korrekturen für die neuesten Versionen von Windows 10 und Linux 4.10, wenn diese Betriebssysteme als Host fungieren. Bei den Linux Additions wurde zudem ein Protokollfehler behoben, der beim Zugriff auf geteilte Verzeichnisse auftritt.

Bestimmte Befehle für 64-Bit-Gäste auf 32-Bit-Hosts wurden falsch emuliert und es gab auch Probleme mit 64-Bit-Gästen auf alten Prozessoren ohne VT-x-Unterstützung. Unter bestimmten Umständen konnte die Benutzeroberfläche bei Verwendung mehrerer Bildschirme abstürzen und das Klonen von Snapshots war irrtümlicher Weise auch dann möglich, wenn die virtuelle Maschine lief. Ein Kompatibilitätsproblem mit dem Storage Performance Development Kit und NVM Express (NVMe) wurde ebenfalls behoben. Bei VBoxSVC wurde ein seltener Absturz gelöst und bei VBoxManage wurde eine Logikprüfung ergänzt, welche eine Größenänderung der Festplatte von 1 GB auf 1 PB verhindert.

Download: VirtualBox 5.1.14 (zusätzlich sollte man auch den VM VirtualBox Extension Pack und die Guest Additions herunterladen)

Tipp: Mit Hilfe eines virtuellen Windows XP lässt sich alte Soft- und Hardware wiederbeleben!

 
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Oracle schließt 270 Sicherheitslücken in Java und Co

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 20:49:19
Oracle hat neue Sicherheits-Updates veröffentlicht, die zusammen 270 Schwachstellen in diversen Produkten beseitigen. Lange Zeit waren wir es gewohnt, dass Java SE der größte Brandherd in Oracles illustrer Software-Sammlung war, doch seit einiger Zeit haben andere Produkte die rote Fahne übernommen. Der gefährlichste Fehler steckt diesmal in der Primavera Products Suite, während die E-Business Suite mit 121 Sicherheitslücken in Puncto Quantität neue Maßstäbe setzt.

In der Primavera Products Suite wurden zwar nur vier Schwachstellen behoben, von denen sich auch nur zwei von außen ohne Authentifizierung angreifen lassen, doch einem der Fehler wurde der höchste Risikograd 10,0 zugewiesen und ein zweiter schafft immerhin noch 8,1 auf der Gefahrenskala. Es folgt Oracles Enterprise Manager Grid Control mit acht Lücken, darunter drei der Gefahrenstufe 9,8 und eine mit 9,1. Vier der Fehler lassen sich von außen attackieren. Die Fusion Middleware bringt es auf 18 Sicherheitsprobleme, von denen zwei mit 9,8, je eine mit 9,0 und 8,0 sowie neun mit 8,6 bewertet wurden. 16 Bugs lassen sich von außen ausnutzen. In den Communications Applications wurden vier Schwachstellen - einmal 9,8, zweimal 8,8 - behoben, zwei kann man aus dem Internet angreifen. Von sieben Lücken in den PeopleSoft Products lassen sich fünf von außen ausnutzen und einmal wurde die Risikostufe 9,8 vergeben. In JD Edwards Products, Big Data Graph und der Supply Chain Products Suite steckt jeweils ein nach außen offener Fehler der Kategorie 9,8.

Java SE bringt es diesmal auf 17 Schwachstellen und bis auf eine lassen sich alle von außen angreifen. Zwei der Fehler wurden mit 9,6 bewertet und je einer mit 9,0 und 8,3. Die E-Business Suite bringt es auf 121 Sicherheitslücken, von denen 118 nach außen offenstehen. Eines der Probleme wurde als 9,1 eingestuft und vierundzwanzig weitere mit 8,2 bewertet. In Oracles Secure Backup stecken zwei von außen angreifbare Fehler, darunter einer der Kategorie 9,1. Die beiden Bugs im Database Server lassen sich nur lokal ausnutzen, einer davon erhielt dennoch die Bewertung 9,0. Die Retail Applications bringen es auf acht Schwachstellen, von denen fünf der Kategorie 8,8 entsprechen. Zwei der Lücken stehen nach außen offen. MySQL ist diesmal mit 27 Problemen dabei, fünf davon kann man von außen attackieren und immerhin drei dieser Fehler wurden mit 8,8 bewertet.

In den folgenden Produkten wurden Sicherheitslücken bis zur Risikostufe 8,4 behoben. In den runden Klammern geben wir jeweils an, wie viele der Fehler sich ohne Authentifizierung aus dem Internet angreifen lassen, während in den eckigen Klammern die höchste Risikostufe zu finden ist:
  • Oracle Virtualization: 4 (1) [2 x 8,4]
  • Oracle Financial Services: 37 (14) [1 x 8,2]
  • Oracle Siebel CRM: 3 (1) [1 x 8,2]
  • Oracle Sun Systems Products Suite: 4 (1) [1 x 5,9]
  • Oracle Commerce: 1 (1) [1 x 4,3]
Quelle: www.oracle.com
 
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Gerüchteküche: iPhone 10, größere Displays und schnellere MacBooks

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 17:21:25
Die Gerüchteküche hat derzeit allerhand Apple-Gerichte auf ihrem Herd stehen: So soll das iPhone 10 schon in diesem Jahr auf den Markt kommen und optional mit einem 5,8 Zoll großen Bildschirm angeboten werden. Die Standardgröße des iPads könnte von 9,7 auf 10,5 Zoll steigen und die MacBook Pros bekommen "Kaby Lake"-CPUs sowie bis zu 32 GiB Arbeitsspeicher. Nach Ansicht der Analysten werden sich die Kunden um diese Produkte reißen.

Sofern der Finanzdienstleister "Cowen and Company" recht behalten sollte, wird es kein iPhone 8 geben. Stattdessen soll im September 2017 ein iPhone 10 auf den Markt kommen. Das würde numerisch gut zu iOS 10 passen, doch eigentlich soll das nächste iPhone mit iOS 11 ausgeliefert werden. Als Neuerung soll das Telefon eine Gesichtserkennung bieten, die Apple angeblich über einen neuartigen Laser-Sensor und einen Infrarot-Sensor realisiert. Die Technik soll von der im Jahr 2013 durch Apple übernommenen Firma Primesense stammen und auch für Augmented-Reality-Funktionen genutzt werden. Weiterhin soll sich das iPhone 10 kabellos laden lassen und in drei Bildschirmgrößen - 4,7, 5,5 und 5,8 Zoll - auf den Markt kommen. Das 5,8-Zoll-Modell verwendet demnach einen OLED-Bildschirm, in den der Fingerabdrucksensor integriert ist.

Aus Apples Lieferkette ist zu vernehmen, dass für 2017 drei neue iPads geplant sind. Das 9,7 Zoll große Einstiegsmodell wird demnach im ersten Quartal in die Massenfertigung gehen, während die iPads mit 10,5 und 12,9 Zoll Bilddiagonale erst ein Quartal später starten werden. Die Ankündigung der drei Varianten könne dennoch zeitgleich stattfinden, vermutlich Anfang der zweiten Jahreshälfte. Offenbar will Apple das iPad mini streichen und die bisherige Standardgröße mit 9,7 Zoll Bilddiagonale zur neuen Einstiegsklasse in einem "freundlichen Preisbereich" machen. Die typischen iPad-Käufer sollen zukünftig mit 10,5 Zoll großen Displays und dem A10X-Prozessor beglückt werden, während sich die neue Generation des 12,9 Zoll großen iPad Pro weiterhin an zahlungskräftige Profis richtet.

Die chinesischsprachige "Economic Daily News" (EDN) hat indes mit Marktbeobachtern über die MacBooks gesprochen und erwartet, dass Apple 2017 rund 15 Millionen Notebooks ausliefern wird. Hauptgrund für diese Steigerung um immerhin zehn Prozent soll das neue MacBook Pro sein. Dieses sei zwar teuer, doch die Nachfrage sei überraschend stark. Im Laufe des dritten Quartals soll ein Umstieg von den bereits veralteten Skylake-Prozessoren auf die frisch vorgestellten Modelle der Generation "Kaby Lake" erfolgen und für das vierte Quartal erwarten die Analysten ein 15 Zoll großes MacBook Pro mit 32 GiB Arbeitsspeicher. Bereits im zweiten Quartal könnte Apple ein MacBook im 12-Zoll-Format vorstellen, das optional mit bis zu 16 GiB RAM bestückt wäre.

Für alle drei Produktlinien erwarten die Marktbeobachter eine hohe Nachfrage. Die neuen Funktionen und die größeren Bildschirme sollen selbst zögerliche Kunden zum Neukauf ihrer Smartphones und Tablets animieren, während bei den MacBooks der größere Arbeitsspeicher sowie der geringere Stromverbrauch als wichtigste Argumente angeführt werden. Letzteres halten wir für fraglich, denn nur wenige Käufer benötigen 16 oder gar 32 GiB RAM und beim Stromverbrauch gab es zumindest bisher noch keine Fortschritte, die sich in längeren Akkulaufzeiten niedergeschlagen hätten.
 
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Akku-Chaos: Forbes bezeichnet iOS 10.2.1 als komplettes Durcheinander

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 15:25:19
Seit Monaten klagen iPhone-Benutzer über massive Akku-Probleme. Obwohl ihre Geräte einen Ladestand zwischen 20 und 30 Prozent anzeigen, schalten sich die Telefone ohne Vorwarnung aus. Apple sprach von einer handvoll Batterien, die "nicht die übliche Qualität erreichen". Für Forbes und viele andere ist das Problem wesentlich größer und iOS 10.2.1 scheint alles noch schlimmer zu machen.

Laut Forbes-Autor Gordon Kelly tritt das Problem bei allen iPhones auf, auf denen iOS 10 läuft. Lediglich die aktuellen Modelle iPhone 7 und 7 Plus scheinen nicht betroffen zu sein, doch möglicherweise sind deren Akkus einfach noch zu frisch. Apple hat den Fehler bisher nur für einige Geräte der Baureihe iPhone 6s eingeräumt und liefert seit iOS 10.2 ein Tool zur Batteriediagnose mit. Das Problem selbst hat sich dadurch nicht verbessert, sondern eher verschärft. Kelly setzte seine Hoffnung in iOS 10.2.1 und wurde abermals enttäuscht: Für keine der vier bisher veröffentlichten Beta-Versionen nennt Apple irgendwelche Details, sondern schreibt lediglich: "Diese Beta-Version von iOS enthält Fehlerkorrekturen und Verbesserungen". Und keine der Fehlerkorrekturen scheint sich um das Akkuproblem zu kümmern.

Während Apple beharrlich schweigt - selbst das Eingeständnis von Problemen bei einigen Geräten der Baureihe iPhone 6s erfolgte erst auf Druck der chinesischen Verbraucherschutzbehörde China Consumers Association - wächst die Frustration der betroffenen Kunden. Mehrere Besitzer defekter iPhone 6s, deren Geräte repariert oder getauscht wurden, melden bereits, dass nach einigen Wochen des korrekten Betriebs nun auch die Austauschgeräte das gleiche Fehlerbild zeigen würden. Ein erneuter Austausch wurde indes seitens Apple abgelehnt, da die neuen Geräte nicht betroffen seien. Dies wurde anhand der Seriennummer verifiziert. Gordon Kelly bewertet Apples Verhalten als komplettes Durcheinander und projiziert diesen Begriff zugleich auf die bevorstehende Veröffentlichung von iOS 10.2.1.
Quelle: www.forbes.com
 
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Wie man Windows 10 mit dem richtigen Linux versieht

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 14:46:16
Hannes Kühnemund von SUSE hat ein Problem mit dem "Windows Subsystem for Linux" (WSL). Die Idee, Linux-Anwendungen unter Windows 10 ausführen zu können, findet Kühnemund gar nicht schlecht. Nur hat sich Microsoft seiner Ansicht nach den falschen Partner, nämlich Canonical, ausgesucht. Und daher beschreibt Kühnemund, wie man Ubuntu unter Windows 10 gegen SUSE austauscht.

SUSE ist seit dem Jahr 1992 im Geschäft und damit der Dinosaurier unter den Linux-Distributoren. Canonical trat mit Ubuntu hingegen erst 2004 auf den Plan und bedient sich zudem beim erstmals 1993 erschienenen Debian. Andere beliebte Distributionen, wie beispielsweise Linux Mint, setzen wiederum auf Ubuntu auf. Die unbedarfte Frage, welche Distribution denn nun die beste sei, enthält ähnlich viel Zündstoff wie religiöse Grundsatzdiskussionen. Während man die armen Deppen, die auf Windows oder macOS setzen, mitleidig belächelt, erwartet man von anderen Linux-Nutzern schon, dass sie wissen, welche Distribution mit welchem Desktop zu verwenden ist.

Wir hissen an dieser Stelle die Regenbogenflagge und propagieren, dass ein jeder mit seinem Lieblings-Linux glücklich werden soll. Die Option, openSUSE Leap 42.2 oder SUSE Linux Enterprise Server 12 SP2 als "Windows Subsystem for Linux" nutzen zu können, ist indes extrem spannend! Zunächst muss das Windows Subsystem for Linux installiert werden. Dann lädt man einen Docker-Container mit SUSE herunter und packt diesen im WSL, das zu diesem Zeitpunkt noch auf Ubuntu basiert, aus. Im Anschluss wird Ubuntu durch SUSE ersetzt und man muss noch Root zum Standardnutzer erklären. Letzteres ist natürlich nicht ideal, weshalb Kühnemund seine Anleitung in Kürze erweitern will.
Quelle: www.suse.com
 
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Windows 10 Insider Preview Build 15007 für PCs und Smartphones

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 14:06:47
Windows 10 Mobile ist doch nicht tot: Nachdem sich Microsoft in den vergangenen Wochen ausschließlich auf neue Insider Preview Builds für Computer konzentriert hatte, liegt mit dem Build 15007 jetzt wieder eine Version vor, die sich sowohl an PCs als auch an Smartphones richtet. Wie üblich, wurde der neue Build erst einmal nur für Insider im Fast-Ring veröffentlicht.

Neu für PC und Mobile
Im Vergleich zum vorherigen Build 15002 halten sich die Neuerungen in Grenzen: Microsoft Edge kann jetzt endlich Daten von anderen Browsern importieren, beispielsweise die Lesezeichen, die gespeicherten Passwörter und den Verlauf. Der Browser bietet die Möglichkeit Tabs-Sets, die man zuvor abgespeichert hat, mit anderen Apps zu teilen. Downloads kann man mit "Speichern unter" gezielter ablegen oder gleich ausführen. "Web Notes" wurde vom Verhalten her an andere Ink-fähige Apps wie Photos und Maps angepasst. Auf Mobilgeräten verzichtet Edge auf die Skalierung von Texten und lässt dafür bei jeder Webseite das Heranzoomen bis auf mindestens 500 Prozent zu. Hierdurch will Microsoft verhindern, dass Webseiten aufgrund der vom Benutzer gewählten Textskalierung fehlerhaft dargestellt werden. Scroll-Leisten werden auf PCs und Mobilgeräten automatisch ausgeblendet, um Platz zu sparen und unerwünschte Effekte zu vermeiden. Die Regenbogenflagge hat es als Zeichen für Toleranz und Vielfältigkeit in die Emojis geschafft und die neue Bluetooth-API bringt GATT-Server und erweitert die Anbindung von Bluetooth-LE-Geräten.

PC-Nutzer werden bald neue Themes aus dem Windows Store herunterladen können, aktuell funktioniert die entsprechende Verknüpfung aber noch nicht. Wer mehrere Windows-PCs verwendet, wird von Cortana beim Gerätewechsel unterstützt. Über Links im Action Center verweist die Assistentin auf zuletzt geöffnete Webseiten sowie die kürzlich bearbeiteten Dokumente, sofern diese auf SharePoint oder bei anderen Cloud-Diensten liegen. Auf dem PC können Benachrichtigungen nun auch eine Fortschrittsanzeige umfassen und die Gesichtserkennung Windows Hello hilft bei der Einrichtung. Auf dem PC kann man das Snipping Tool zum Erstellen von Bildschirmfotos komplett per Tastatur steuern: Zunächst wählt man mit Alt + N die Art des Screenshots aus, dann navigiert man mit Hilfe der Pfeiltasten an die Startposition und drückt Enter oder die Leertaste, um mit der Auswahl zu beginnen. Mit den Pfeiltasten zieht man einen Rahmen und schließt die Auswahl mit einem weiteren Druck auf Enter oder die Leertaste ab.

Nur für Mobile
Mit Hilfe von Azure Active Directory (AAD) Identity (Mobile) lassen sich Daten geräteübergreifend abgleichen, beispielsweise Passwörter, WLAN-Profile, App-Daten sowie die Lesezeichen und die Leseliste von Edge. Hierzu müssen auf den Geräten natürlich die selben Konten eingerichtet sein. Auf diese Weise lässt sich übrigens auch Cortana auf Systeme von Schulen, Universitäten oder Arbeitgebern nutzen, die keine Microsoft-Konten erlauben. Die digitale Assistentin kann Musik steuern, auch über Drittanbieter-Apps. Dies funktioniert vorerst aber nur in US-Englisch bei den Apps "iHeartRadio" und "TuneIn Radio". Wie beim PC versteht Cortana Fragen nach den Schemata "Play on ", "Play on " aber auch "Hey Cortana, What song is Playing?". Gibt man keinen App-Namen an, bezieht Cortana den Befehl auf die zuletzt genutzte App. Benutzer aus China können indes Cortanas Musikerkennung nutzen. Weiterhin kann Cortana Erinnerungen nun auch monatlich und jährlich wiederholen.

Das Zurücksetzen von Apps auf den Auslieferungszustand ist jetzt auch auf Smartphones möglich, die PC-Version von Windows 10 beherrscht dies schon seit dem im vergangenen Sommer veröffentlichten Anniversary Update. Das mobile Edge umfasst eine Vorschau der Payment Request API, welche für mobile Zahlungen auf das Microsoft Wallet zugreift. Aktuell können aber noch keine Zahlungen durchgeführt werden. Die Darstellung mit hohem Kontrast wurde für alle XAML-Apps optimiert, um Darstellungsprobleme zu beheben. Die Unterseiten der Einstellungen umfassen neuerdings Verknüpfungen zum Kundendienst, Feedback sowie zu verwandten Themen. In den Einstellungen bilden die Apps ab sofort eine eigene Kategorie, zuvor fanden sich diese unter "System". In der Kategorie "Geräte" wurden "Angeschlossene Geräte" und "Bluetooth Geräte" zusammengefasst. Das Verbinden und Trennen von Bluetooth-Geräten wurde dabei direkt in die Seite integriert.

Das Aufspielen neuer Updates lässt sich neuerdings um 35 Tage verzögern, sofern das Telefon von einem Unternehmen verwaltet (Enterprise Managed Device) wird. Administratoren können auch die SD-Karten in Mitarbeiter-Telefonen verschlüsseln und dies über die Bereitstellungsrichtlinien vorschreiben. Da sich Daten auf verschlüsselten Speicherkarten kaum wiederherstellen lassen, rät Microsoft eindringlich, zeitgleich ein Cloud-Backup einzurichten. Der "Glance Screen", also die Bereitstellung von Informationen auf einem weitgehend inaktiven Display, wurde mal wieder überarbeitet. Nachdem der "Glance Screen" beim Laden zunächst immer an war, musste er später manuell aktiviert werden. Nun kann man den "Glance Screen" beim Laden zurückholen, die entsprechende Einstellung findet sich unter Personalisieren.

Bekannte Probleme
Die Installation endet auf einigen Computern mit einem "Green Screen Of Death" (GSOD), also einem Absturz. Microsoft arbeitet an einer Lösung. Sollte das Aufspielen bei 99 Prozent stockt, hilft nur Geduld. Bei PCs verursacht der Dienst Spectrum.exe nach dem Update dauerhaft Probleme wie Audio-Aussetzer, ständige Zugriffe auf die Datenträger und Abstürze von Edge beim Öffnen der Konfiguration. Um den Fehler zu beheben, muss man das Verzeichnis C:\ProgramData\Microsoft\Spectrum\PersistedSpatialAnchors löschen. Verknüpfungen, die ein Prozentzeichen enthalten, bringen den Explorer zum Absturz. Bei Smartphones fehlt die Begrüßung durch die Gesichtserkennung "Windows Hello" und es gibt noch einige Probleme rund um den Datenabgleich über Azure Active Directory (AAD). Auf einigen Smartphones neigt dieser Build zu sporadischen Abstürzen.
 
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Valve-Chef redet nicht über die Nummer 3

reported by doelf, Donnerstag der 19.01.2017, 11:45:43
Valve-Chef Gabe Newell hat sich auf Reddit einer Fragerunde gestellt und Antworten bezüglich "Half Life 3", "Half Life 2 - Episode 3" und "Portal 3" gemieden wie der Teufel das Weihwasser. "The number 3 must not be said", also "Die Nummer 3 darf nicht gesagt werden", war das Einzige, was Newell zu den von vielen Fans sehnlichst erwarteten Fortsetzungen zu verkünden hatte.

Aber alleine, dass Newell diesen Projekten keine kategorische Absage erteilt hatte, sorgte bei etlichen Fans für Euphorie. Einige sehen "Half Life 3" und "Portal 3" durch Newells ausweichende Äußerungen so gut wie bestätigt, doch tatsächlich hat sich der Valve-Chef einmal mehr alle Optionen offen gehalten. Untermauern soll die Beinahe-Ankündigung, dass Newell die Frage, ob Valve weiterhin an Einzel-Spieler-Titeln arbeite, bejaht hatte. Newell wurde auch auf eine anonyme Quelle, die sich sehr pessimistisch über ein mögliches "Half Life 3" geäußert hatte, angesprochen und sagte hierzu, "Er persönlich glaube allen nicht identifizierten anonymen Quellen im Internet". Seine ironische Bemerkung wird ebenfalls als Beleg für laufende Arbeiten an "Half Life 3" und "Portal 3" gewertet. Wir sind weniger optimistisch und sehen lediglich, dass Newell diesen Fragen aus dem Wege geht.

Und was hatte der Valve-Chef sonst noch mitzuteilen? VR hält Newell für ein wichtiges Werkzeug zur Entwicklung interessanter Spiele. Derzeit arbeite Valve an VR-Titeln, Namen nennt er aber nicht. Bezüglich der geplanten Filme, die in Zusammenarbeit mit J.J. Abrams, dem Regisseur von "Star Wars: Das Erwachen der Macht", "Star Trek: Into Darkness" und "Super 8", entstehen sollen, wurde Newell dann sogar konkret: "Diese werden kommen". Es handelt sich hierbei um filmische Interpretationen der Spiele "Half Life" und "Portal".
Quelle: www.reddit.com
 
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AMD Crimson ReLive Edition 17.1.1 für "Resident Evil 7: Biohazard"

reported by doelf, Mittwoch der 18.01.2017, 16:40:55
AMD hat seinen Grafiktreiber Crimson ReLive Edition auf die Version 17.1.1 aktualisiert, welche insbesondere für das Spiel "Resident Evil 7: Biohazard" empfohlen wird. Dieser Treiber unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M sowie APUs der Generationen "Kaveri", "Godavari" und "Carrizo". Die Radeon Pro Software für Workstation-Karten liegt indes weiterhin in der Version 16.12.1 vom 12. Dezember 2016 vor.

Während die erste Crimson ReLive Edition neue Funktionen wie ReLive und Chill brachte, kümmert sich dieses Update ausschließlich um die Beseitigung von Fehlern. So soll "Dishonored 2" in Verbindung mit der Radeon R9 380 nicht mehr abstürzen, "Paragon" im Multi-GPU-Betrieb mit DirectX 11 nicht mehr flackern und das Aufwachen nach einem Display-Timeout nicht mehr zu Anzeigefehlern führen. ReLive wurden sinnlose Warnhinweise unter Windows 7 sowie Abstürze beim Wechsel zum oder aus dem Multi-GPU-Betrieb ausgetrieben. Auch ein schwarzer Bildschirm nach der Treiber-Installation, der auf die Kappe von ReLive geht, wurde behoben. Die Verwendung externer Grafiklösungen über XConnect soll beim Laden der Audio-Treiber keine Bluescreens mehr verursachen und "Solidworks" beendet sich nicht mehr beim Entfernen einer XConnect-Grafiklösung.

Andere Probleme warten noch auf eine Lösung: Beispielsweise flackern "Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Einige Anwendungen leiden weiterhin unter Leistungseinbrüchen, wenn FreeSync für rahmenlose Vollbild-Applikationen genutzt wird. Für defekte Mauszeiger (nur mit Radeon RX 480) sowie Abstürze von "Shadow Warrior 2" (nur auf Multi-GPU-Konfigurationen) und "Deus Ex: Mankind Divided" (beim Task-Wechsel auf Multi-GPU-Konfigurationen in Verbindung mit DirectX 12) gibt es ebenfalls noch keine Lösung. Und auf Multi-GPU-Konfigurationen, an denen 4K/5K-Bildschirme unter Verwendung von "Multi Stream Transport" (MST) angeschlossen sind, kommt es während der Treiber-Installation regelmäßig zu Abstürzen oder Neustarts!

Download: AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.1.1 (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Kolumne: Let's make Great Britain great again

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 18:54:34
Theresa May hat gesprochen und dabei Anleihen bei der eisernen Margaret Thatcher genommen. In zwölf Punkten fasste die Premierministerin ihre Vision des zukünftigen Großbritanniens zusammen: Vereint, versöhnt und als weltweite Handelsmacht, deren bester Freund ein jedes Land auf der Welt sein will. Schließlich war man mal groß, habe einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat, sei eine Atommacht mit einem starken Militär und branchenführenden Geheimdiensten.
"Britain and France are Europe's only two nuclear powers. We are the only two European countries with permanent seats on the United Nations Security Council. Britain's armed forces are a crucial part of Europe's collective defence. And our intelligence capabilities - unique in Europe - have already saved countless lives in very many terrorist plots that have been thwarted in countries across our continent."
Insbesondere die Passage über die eigene militärische Stärke und die ach so allwissenden Geheimdienste Großbritanniens wirkte wie eine Drohung. Beim Ausblick, dass sich Großbritannien als Niedrigststeuernation vor den Toren Europas positionieren könnte, falls sich die EU in den bevorstehenden Verhandlungen als unkooperativ und uneinsichtig erweisen sollte, darf man das Verb "wirkte" getrost weglassen, denn dies war eine Drohung. Ein Bruch zwischen Großbritannien und der EU würde beiden Seiten schweren Schaden zufügen, betonte May mehrfach - und damit hat sie natürlich nicht unrecht. Dennoch sollte die Premierministerin aufpassen, mit ihren Thatcher-Anleihen das britische Blatt nicht zu überreizen. Die Stimmung in der EU ist seit dem Brexit-Votum aufgeheizt und es ist nicht anzunehmen, dass die seitens Großbritannien gewünschte Rosinenpickerei von den europäischen Ex-Partnern durchgewunken wird.

Kernstück dieser Rosinenpickerei ist ein harter Brexit: May will den Binnenmarkt verlassen, Großbritanniens Grenzen schließen und EU-Bürger nur noch dann ins Land lassen, wenn es sich um die "Klügsten und Besten" ("the brightest and the best") handelt. Für EU-Bürger, die bereits in Großbritannien leben, müsse man eine Lösung finden, wie auch für Briten im europäischen Ausland. Wie diese Lösung aussehen soll, sagte May aber genauso wenig, wie sie eine Lösung für das geteilte Irland präsentierte. Einerseits will sie den offenen Grenzverkehr zwischen der Republik Irland und dem britischen Nordirland beibehalten, zugleich sollen aber die Außengrenzen Großbritanniens nicht geschwächt werden. Dies würde bedeuten, dass die Briten Irland in ihr zukünftiges Grenzkonstrukt mit einbeziehen, also Grenzkontrollen rund um die Republik Irland einführen. Dies dürfte weder der Republik Irland noch der EU gefallen.
"There has been a Common Travel Area between the United Kingdom and the Republic of Ireland for many years. Indeed, it was formed before either of our two countries were members of the European Union. And the family ties and bonds of affection that unite our two countries mean that there will always be a special relationship between us. So we will work to deliver a practical solution that allows the maintenance of the Common Travel Area with the Republic, while protecting the integrity of the United Kingdom's immigration system."
Dass Großbritannien den europäischen Binnenmarkt verlässt, bedeutet freilich nicht, dass man auf diesen verzichten will. Stattdessen strebt May ein umfassendes Freihandelsabkommen mit der EU an. Damit hätten britische Unternehmen vollen Zugang zum Binnenmarkt, ohne sich an europäische Vorschriften oder europäische Gesetze halten zu müssen - von irgendwelchen Richtern in Luxemburg will sich die neue Handelsmacht nämlich nichts vorschreiben lassen. Und auch mit dem Rest der Welt wollen die Briten neue Freihandelsabkommen schließen, allen voran mit den USA, China und den Staaten des alten Empire. Diese gewünschte Position als Handelsbrückenkopf außerhalb der europäischen Zollunion soll sicherstellen, dass Großbritannien nicht halb innerhalb und halb außerhalb der EU sei, erklärt May - doch genau darauf läuft dieser Vorschlag hinaus.
"So we do not seek membership of the Single Market. Instead we seek the greatest possible access to it through a new, comprehensive, bold and ambitious Free Trade Agreement... But it is not just trade with the EU we should be interested in. A Global Britain must be free to strike trade agreements with countries from outside the European Union too. Because important though our trade with the EU is and will remain, it is clear that the UK needs to increase significantly its trade with the fastest growing export markets in the world."
Mays Vision eines "stärkeren, faireren und globaleren Britanniens" ("stronger, fairer, Global Britain") baut auf einem wachsenden Wohlstand als Handelsmacht sowie auf der Einigkeit der eigenen Völker. Das klingt nach Zweckoptimismus, denn seit Jahren krankt Großbritannien an seinem Handelsdefizit und auch die Risse im eigenen Staatengebilde sind durch den Brexit alles andere als kleiner geworden. Während England und Wales für den Austritt gestimmt hatten, waren Nordirland und insbesondere Schottland dagegen. So wundert es nicht, dass Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon umgehend gegen die von der Premierministerin beschriebene Einigkeit schoss und aufgrund des harten Brexits ein neues Unabhängigkeitsreferendum für "noch wahrscheinlicher" hält. In einem anderen Punkt sorgte May indes für Klarheit:
"And when it comes to Parliament, there is one other way in which I would like to provide certainty. I can confirm today that the Government will put the final deal that is agreed between the UK and the EU to a vote in both Houses of Parliament, before it comes into force."
Nicht die Regierung oder das Volk soll beim Austritt das letzte Wort haben, sondern das britische Parlament. Beiden Häusern sollen die mit der EU ausgehandelten Austrittsbedingungen zur Abstimmung vorgelegt werden - und das binnen zwei Jahren. Dieser Zeitplan ist sehr ambitioniert und vermutlich nicht einzuhalten. Und was geschehen soll, wenn das Parlament oder eines seiner Häuser den Austritt ablehnen sollte, verrät uns Frau May leider auch nicht. Am Ende bleibt eine Rede, deren Ton irgendwo zwischen bester Freund und Schulhofschläger pendelt und die wohl in erster Linie der eigenen Bevölkerung Mut machen soll.
 
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Debian 8.7 und Debian 9 RC 1

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 15:11:59
Die Linux-Distribution Debian liegt seit Samstag in der Version 8.7 zum Download bereit. Für Debian 8.7 (Codename: Jessie) wurden 87 Pakete aktualisiert und 86 Sicherheitslücken gestopft. Viele dieser Updates waren bereits im Laufe der vergangenen Wochen an die Nutzer der Distribution verteilt worden. Mit dotclear und sogo wurden auch zwei Pakete entfernt, bei beiden gab es Sicherheitsprobleme.

Derweil nähert sich Debian 9 (Codename: Stretch) der Fertigstellung: Aktuell befindet sich die Entwicklung im Soft-Freeze, der sich auf letzte Fehlerkorrekturen konzentriert. Es liegt auch schon ein erster Veröffentlichungskandidat zum Ausprobieren bereit. Am 5. Februar 2017 folgt dann ein Hard-Freeze, bei dem für weitere Änderungen eine Genehmigung benötigt wird. Die Freigabe der fertigen Version 9 wird vermutlich ein paar Wochen später erfolgen, einen genauen Termin nennen die Entwickler - wie bei Debian üblich - nicht. Debian 9 RC 1 basiert auf dem Linux-Kernel 4.8.0-2.

Download:
 
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Wine 2.0 RC 5 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 14:41:07
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Aktuell befindet sich die Version 2.0 von Wine kurz vor ihrer Fertigstellung und liegt in Form eines fünften Veröffentlichungskandidaten zum Download bereit.

Mit Wine 2.0 schreitet die Implementierung von Direct3D 11 weiter voran. Diese hatte in Wine 1.8 ihre Premiere gefeiert, bleibt aber auch in der Version 2.0 noch unvollständig. Parallel hierzu wurde aber auch der Nachbau von Direct3D 9 weiter gepflegt. Zu den Direct3D-Neuerungen gehören Effect-States, Unordered-Access-Views, zusätzliche Farbformate und Shader-Anweisungen (Shader-Modell 4 und 5) sowie Arbeiten am Command-Stream. Im Bereich Direct2D wurden Farbschriftarten, DC-Rendering und das Bitmap-Rendering ergänzt. Es wurde an der Implementierung von WebServices geschraubt und es gibt eine überarbeitete Zwischenablagen-API. Neu hinzugekommen ist ein HID-Minitreiber, der seit Oktober 2016 erweitert und optimiert wurde. Die Grafikschnittstelle (Graphics Device Interface, GDI) und JavaScript wurden beschleunigt, mehrere Kernel-Treiber können in einem einzelnen Prozess laufen und es gibt einige Verbesserungen rund um die Verwendung von Joysticks. Dazu kommen die Gecko-Engine von Firefox 47, Unicode 9.0.0 und Downmixing für DirectSound.

Hinweis: Beim Wine-Projekt werden die ungeraden Versionsnummern wie 1.9 für die Alpha- und Beta-Phase der Entwicklung genutzt, während die geraden Nummern den stabilen Veröffentlichungen vorbehalten sind. Daher wird die Versionsnummer der stabilen Schiene von 1.8.6 auf 2.0 springen.
Quelle: www.winehq.org
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht RC 3

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 12:37:54
Der dritte Veröffentlichungskandidat von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit und behebt Paketerstellungsprobleme bei der Android-Version. Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Kodi 17 bringt Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Die Benutzeroberfläche wurde komplett neu gestaltet und es gibt auch ein besseres Web-Interface zur Fernbedienung über den Webbrowser.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. Im Rahmen der Beta-Phase wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

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Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Während die sieben Beta-Versionen noch zahlreiche Verbesserungen und Funktionsänderungen gebracht hatten, beschränken sich die Release Candidates auf Fehlerkorrekturen. Bei RC3 wurden Probleme mit dem Programmführer (EPG), bei der Wiedergabe und Aufnahme von Videos sowie mit dem neuen Standard-Skin Estuary behoben.

Download: Kodi 17 (Krypton) RC 3
 
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TEST-UPDATE - HP 260-a105ng im Dual-Channel-Betrieb

reported by doelf, Dienstag der 17.01.2017, 12:16:26
Kurz vor dem Jahreswechsel hatten wir den Desktop-PC HP 260-a105ng zum Spottpreis von 122 Euro (neu inklusive Windows 10 64-Bit) erworben und ausführlich getestet. Leider hatte HP dieses Schnäppchen mit nur einem Speichermodul ausgestattet, so dass der zweite Speicherkanal ungenutzt blieb. Inzwischen haben wir einen zweiten Riegel eingesetzt und weitere Leistungsmessungen vorgenommen.

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Die Speicheraufrüstung bietet sich an, denn hierzu muss man nur eine einzige Rändelschraube entfernen. Da der Intel Celeron J3060 bis zu 8 GiB unterstützt, kann man für kleines Geld (ca. 25 bis 30 Euro) das RAM mitsamt des theoretischen Speicherdurchsatzes verdoppeln. HP hat ein Modul des Typs 4 GiB DDR3L-1600 CL11-11-11-28, welches mit 1,35 Volt betrieben wird, verbaut. Es stammt von Samsung und ist doppelseitig mit je vier Chips, insgesamt also acht Chips, bestückt. Zum Aufrüsten sollte man ein weitgehend baugleiches Modul verwenden, wir haben Crucials CT51264BF160BJ genutzt. Speicherriegel mit 16 Chips akzeptiert der Rechner leider nicht.
 
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Au-Ja-Forum: Erst Ausfall, dann eine neue Version

reported by doelf, Montag der 16.01.2017, 16:58:25
Hallo liebe Leser, wir haben unser Forum auf die neueste Version von phpBB aktualisiert. Bei phpBB 3.2.0 (Codename: Rhea) handelt es sich um ein Funktions-Update, welches erstmals PHP in den Versionen 7.0 und 7.1 unterstützt. PHP 7.x verspricht deutlich mehr Leistung und wird von uns für zukünftige Änderungen benötigt. Daher hatten wir das Update auf phpBB 3.2.0 vorgezogen - und uns einige Probleme eingehandelt.

Wir hatten in den vergangenen Wochen schon Vorabversionen von phpBB 3.2 parallel installiert und getestet, ohne dass es dabei zu größeren Problemen gekommen wäre. Am 7. Januar 2017 wurde dann die finale Fassung veröffentlicht und einen Tag später folgte die deutsche Übersetzung. Da die erste Übersetzung noch nicht ganz vollständig war, entschieden wir uns, eine Woche und eventuelle Korrekturen abzuwarten. Heute Mittag sollte die Aktualisierung dann binnen weniger Minuten vollzogen sein, doch daraus wurde leider nichts, denn das Update von phpBB 3.1.10 auf 3.2.0 entpuppte sich als fehlerhaft.

Tipps für alle, die ebenfalls phpBB einsetzen
Wer sich am automatischen Update versucht, wird zumeist auch den FTP-Transfer verwenden. Doch das Aufspielen der neuen Dateien schlägt fehl und das Script meldet:
The installer detected a timeout
Dies hatte uns zunächst auf eine falsche Fährte gelockt, doch unsere PHP-Installation und die darin festgelegten Timeouts waren unverändert und ausreichend dimensioniert. Ein Blick in die Log-Datei entlarvte das Script install/helper/file_updater/ftp_file_updater.php als Übeltäter und die dortigen Timeout-Bedingungen wurden durch einen Tippfehler ausgelöst. Das Problem steckt in der Zeile 50, denn dort steht:
public function __constructor(update_helper $update_helper, $phpbb_root_path, $php_ext)
Richtig wäre jedoch:
public function __construct(update_helper $update_helper, $phpbb_root_path, $php_ext)
Nach einer manuellen Änderung der Datei läuft das Script zwar weiter, bleibt später aber nochmals hängen. Danach waren mehrere Dateien defekt und das Forum nicht mehr lauffähig. Hier ist also Vorsicht geboten!

Glücklicherweise wurde die Datenbank bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht angerührt, so dass man sich mit dem Hochladen des kompletten Installationspakets von phpBB 3.2.0 behelfen kann. Das dauert natürlich recht lange und so kam es zu einem knapp zweistündigen Komplettausfall unseres Forums. Nach dem Hochladen des Installationspakets muss dann nur noch die Datenbank konvertiert werden - hier ist Geduld gefragt - und im Anschluss mussten wir unsere Anpassungen aus einem Backup holen und wieder einbauen. Unsere Code-Modifikationen funktionierten problemlos, ebenso die Erweiterungen.

Nur der Einbau des Site-Logos - wir verwenden eine Vektorgrafik statt eines GIF-Bildes - verlief anderes als bisher: Statt des Eintrags imageset.site_logo in der Datei imageset.css müssen nun zwei Einträge für site_logo in den Dateien colours.css (Link zur Bilddatei) und common.css (hier finden sich die Abmessungen) geändert werden.

Während phpBB 3.2.0 an sich einen guten Eindruck macht, scheint das Upgrade noch mit der heißen Nadel gestrickt zu sein. Generell würden wir phpBB-Nutzern raten, noch etwas abzuwarten. Bis Mitte 2017 bekommt die Entwicklungsschiene 3.1 funktionale Updates und bis Ende 2017 wird es Sicherheits-Updates geben. Wer noch nicht auf php 7.0 oder 7.1 angewiesen ist, kann sich also Zeit lassen. Auch ja: Für phpBB 3.2.0 wird php 5.4 oder neuer benötigt!

Wir bedauern den zeitweisen Ausfall unseres Forums. Inzwischen sollte das Forum wieder uneingeschränkt funktionieren und so wünschen wir allen Lesern viel Spaß mit der neuen Version!

Euer Au-Ja-Team
 
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Kodi 18 wird "Leia" heißen

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 21:09:22
Die Entwickler haben entschieden: Die nächste Version der Medien-Center-Software Kodi wird den Namen "Leia" tragen. Der Name erinnert an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher, die in ihrer Rolle als Prinzessin Leia in die Filmgeschichte eingegangen ist. Möge die Macht mit ihr sein!

Atlantis, Babylon, Camelot, Dharma, Eden, Frodo, Gotham, Helix, Isengard, Jarvis, Krypton - seit dem Jahr 2008 und der Version 8.10 trägt jede Version der Medien-Center-Software Kodi, die damals noch XBMC hieß, einen Beinamen. Aktuell ist die Version 16 (Jarvis) und Kodi 17 (Krypton) steht kurz vor seiner Fertigstellung. Für Kodi 18 wurde somit ein Name gesucht, der mit einem "L" beginnt. Unter den Vorschlägen hatte es "Leia" nicht einmal in die Top 10 geschafft, doch dann schug das Todesjahr 2016, das neben Carrie Fisher auch David Bowie, Alan Rickman, Colin Vearncombe alias Black, Roger Willemsen, Umberto Eco, Peter Lustig, Guido Westerwelle, Lothar Späth, Roger Cicero, Hans-Dietrich Genscher, Prince, Uwe Friedrichsen, Erika Berger, Muhammad Ali, Götz George, Carlo Pedersoli alias Bud Spencer, Walter Scheel, Gene Wilder, Manfred Krug, Fidel Castro, Hildegard Hamm-Brücher, Zsa Zsa Gabor und George Michael gefordert hatte, noch einmal zu und die Entscheidung war gefallen.
Quelle: kodi.tv
 
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Leider nichts Neues von "Half-Life 3"

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 20:46:04
Selten wurde ein Physiker zum Held eines Ego-Shooters gemacht und auch von Gordon Freeman, dem Protagonisten von "Half-Life" (1998) und "Half-Life 2" (2004), hat man schon lange nichts mehr gehört. Seit nunmehr zwölf Jahren wird über einen dritten Teil der Erfolgsserie spekuliert, doch dieser ist weiterhin nicht in Sicht.


Das Schicksal von "Half-Life 3" wurde in den vergangenen Tagen wieder mehrfach thematisiert, doch nun zieht Andrew Reiner von gameinformer einen dicken Schlussstrich. Von einem ehemaligen Valve-Entwickler will Reiner erfahren haben, dass es "Half-Life 3" nie bis zur Entwicklung geschafft hat. Angeblich hatten einige Teams mit unterschiedlichen Ideen gespielt, von denen letztendlich keine das Management überzeugen konnte. Auch an einen Abschluss von "Half-Life 2" glaubt die anonyme Quelle nicht mehr. Eine Lizenzierung oder Auslagerung der Serie an externe Entwickler wäre ebenfalls höchst unwahrscheinlich, weil dies nicht mit Valves Qualitätsansprüchen vereinbar sei. Was Gordon Freeman bleibt, ist nur das nächste Sixpack und viel zu viel Speck auf den Hüften...
 
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Alphabet (Google) streicht die Solar-Drohne

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 20:43:07
Im Jahr 2014 hatte Google mit Titan Aerospace einen Entwickler für solarbetriebene Drohnen gekauft. Diese Fluggeräte sollten als atmosphärische Satelliten in großer Höhe fliegen, um abgelegene Gegenden mit Internet zu versorgen oder Umweltdaten aufzuzeichnen. Nun hat Googles Dachgesellschaft Alphabet das ambitionierte Projekt zu den Akten gelegt.

Probleme hatte es schon zuvor gegeben: Am 1. Mai 2015 war eine Drohne des Typs Solara 50 kurz nach dem Start bei einem Testflug über New Mexiko abgestürzt. Um eine ausreichende Zahl Solarzellen unterbringen zu können, hatte dieses Fluggerät eine Spannweite von 50 Metern, doch die gewaltigen Flügel des Leichtbaus waren nicht stabil genug. Später gab es massive Probleme mit den 5G-Sendern, welche Google zur Bereitstellung der Internetversorgung nutzen wollte.

Inzwischen wurde die Titan-Abteilung geschlossen und die mehr als 50 Mitarbeiter auf andere Alphabet-Einheiten verteilt, darunter die Projekte Loon und Wing. Während sich Wing mit Lieferdrohnen beschäftigt, zielt Loon wie Titan auf die Internetversorgung, setzt dabei aber auf Ballons. Diese Methode ist laut Alphabet technisch weniger anspruchsvoll und auch kostengünstiger.
Quelle: 9to5google.com
 
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MacBook Pro: Apple findet den Akku-Bug

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 17:24:07
Nachdem die Warentester von Consumer Reports dem MacBook Pro 2016 die rote Karte aufgrund seltsamer Akku-Laufzeiten gezeigt hatten, meldet sich nun Apple zu Wort. Gegenüber The Loop erklärte das Unternehmen, den Fehler gefunden zu haben. Allerdings hätte Consumer Reports das Problem mit untypischen Einstellungen selbst herbeigeführt.

Consumer Reports hatte für den Akku-Test das Browsen von Webseiten simuliert. Damit dies zu konsistenten Ergebnissen führt, wurden nicht beliebige, sondern vorgegebene Webseiten geladen. Diese Entscheidung der Tester war korrekt, schließlich entscheiden die Inhalte der Webseiten darüber, wie stark Prozessor, Grafik und Speicher beansprucht werden. Weiterhin wurde das Caching der Webseiten, also die Zwischenspeicherung der Inhalte auf dem SSD des MacBooks, deaktiviert, denn man wollte ja reguläres Surfen nachstellen und dabei werden die Daten nun mal über das Netzwerk und nicht über den Festspeicher gelesen.

An der beschriebenen Testmethode gibt es erst einmal nichts auszusetzen, dennoch beklagt sich Apple, dass diese nicht lebensnah sei. Das Caching wird bei Safari nämlich im Entwicklermenü versteckt, welches die Mehrzahl der Nutzer vermutlich noch nie gesehen hat. Allerdings ist es ein Software-Fehler in Safari, der zu den unrealistischen Ergebnissen geführt hat, denn mit deaktiviertem Cache lädt der Webbrowser Icons ständig nach - jedenfalls manchmal. Tritt das Problem auf, saugen die Icons - laut Apple - den Akku wesentlich schneller leer. Testet man die MacBooks mit Caching, sind die Resultate konsistent.

Apples Erklärung wirft gleich mehrere Fragen auf: Kann es wirklich sein, dass beim Nachladen von Icons so viel Strom verbraucht wird, dass die Laufzeiten zwischen 4,5 und 19,5 Stunden schwanken? Warum wird der Fehler bei identischen, über mehrere Stunden andauernden Testabläufen mal ausgelöst und dann wieder nicht? Und wieso ist eine Testmethode nicht lebensnah, wenn sie gut durchdacht ist und der eigentliche Auslöser ein Software-Fehler war, den die Tester nicht zu verantworten haben? Schließlich regt sich bei Stiftung Warentest auch kein Hersteller darüber auf, dass Fahrräder oder Möbel mit einem automatisierten Mechanismus und nicht mit einem echten Arsch belastet werden...
 
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Windows 10 Insider Preview Build 15002 für PCs bringt Greenscreen

reported by doelf, Donnerstag der 12.01.2017, 14:13:06
Microsoft hat den Insider Preview Build 15002 von Windows 10 für PCs im Fast-Ring veröffentlicht, die passenden ISO-Abbilder sollen nächste Woche folgen. Der Build 15002 bringt umfangreiche Änderungen: So lässt sich die Darstellung GDI-basierter Applikation für hochauflösende Bildschirme anpassen, man kann Kacheln zusammenfassen und Browser-Tabs besser organisieren. Umfangreiche Änderungen gibt es zudem bei den Einstellungen, Abstürze präsentieren sich in Grün und man kann Updates verzögern.

Neuerungen in Edge
Wie üblich werden wir uns bemühen, die Neuerungen des Insider-Builds detailliert zu beschreiben. Aufgrund der großen Anzahl von Neuerungen müssen wir uns aber etwas kürzer fassen als gewohnt: Im Webbrowser Edge lässt sich die Tab-Leiste nach unten erweitern (mit dem Winkel-Symbol rechts vom Plus-Zeichen, siehe Animation), so dass unter den Titeln der jeweiligen Tabs die Vorschaubilder der Webseiten angezeigt werden. In dieser Tab-Vorschau-Leiste kann man mit dem Finger, dem Mausrad oder dem Touchpad scrollen.

Bild

Man kann die aktuell geöffneten Tabs auch zur Seite legen (mit den Symbolen links neben der Tab-Leiste), frisch loslegen und später zum alten Tab-Stand zurückkehren. Über das Edge-Icon in der Taskleiste lassen sich neue Fenster im normalen oder privaten Modus öffnen und unter der Haube wurde an der Multi-Prozess-Architektur des Browsers geschraubt, um die Auswirkungen hängender Webseiten zu minimieren. Flash-Inhalte, denen nicht vertraut wird, werden solange blockiert, bis der Nutzer diese per Klick freigibt. Als neue Schnittstelle gewährt die "Payment Request API" Webseiten Zugriff auf das Microsoft Wallet, was das Bezahlen im Internet erleichtern soll. Bisher handelt es sich aber nur um eine Vorschauversion, bei der noch kein Zahlvorgang ausgeführt wird.

Startmenü und Desktop
Die Kacheln im Startmenü lassen sich zur besseren Übersicht zu Ordnern gruppieren. Hierzu zieht man die Kacheln einfach übereinander. Das Teilen von Informationen orientiert sich nun an den zur Verfügung stehenden Apps. Sollen Daten geteilt werden, bietet Windows eine Auswahl der zuletzt zum Teilen genutzten Apps an. Mit der Tastenkombination Win + Shift + S kann man einen Teil des Bildschirms fotografieren. Dies ersetzt die Screenshot-Funktion von OneNote 2016. Nach der "Microsoft Management Console" (MMC) wurde nun auch der "Performance Monitor" (Perfmon) für hochauflösende Anzeigegeräte angepasst. Die entsprechenden Optimierungen kann man zudem manuell für jegliche GDI-basierte Applikation aktivieren, dies geschieht nach einem Rechtsklick auf die Programmdatei über den Menüpunkt "Eigenschaften" und den Reiter "Kompatibilität". Die Größenänderung von Fenstern (GDI und UWP) soll geschmeidiger und die Skalierung und Platzierung von Icons zuverlässiger funktionieren. Die Verbindung mit VPNs wurde in das Netzwerk-Flyout integriert, so dass man nicht erst die VPN-Einstellungen öffnen muss. Die Verwendung unterschiedlicher Benutzerkonten wurde ebenso optimiert wie die Präsentation von Benachrichtigungen im Action Center, welche Entwickler nun stärker beeinflussen können. Und der Kalender unterstützt jetzt auch den chinesischen Mondkalender.

Windows Ink, Cortana, erleichterte Bedienung und Defender
Bei Windows Ink wird für Stift, Bleistift und Textmarker die gewählte Farbe angezeigt und das Radieren wurde verbessert. Das Taskbar-Icon von Windows Ink wird auf jedem Bildschirm angezeigt und der Windows Ink Workspace wird auf dem jeweiligen Anzeigegerät geöffnet. Gibt man bei Cortana den Namen einer App ein, werden zugleich die möglichen Sprachbefehle angezeigt. Erinnerungen kann Cortana nun auch monatlich und jährlich wiederholen. Das Tastaturkürzel für die Sprachassistentin wechselt zu WIN + C, während Microsoft WIN + Shift + C für App-Charms nutzen wird. Cortana soll in Zukunft auch bei der Ersteinrichtung von Windows helfen, doch diese Umstellung ist noch nicht ganz abgeschlossen. Passend hierzu wurde auch die Sprachausgabe (Narrator) für das "Windows Preinstallation Environment" (WinPE) und das "Windows Recovery Environment" (Windows RE) ergänzt. Wichtig: Das Tastenkürzel zum Start der Sprachausgabe wurde von WIN + Enter zu STRG + WIN + Enter abgeändert. Die Darstellung mit hohem Kontrast wurde weiter optimiert und die Arbeit an der Integration der Blindenschrift schreitet ebenfalls weiter voran. Der überarbeitete Windows Defender ist jetzt nutzbar und kann neben der Virensuche auch Leistungstests und Fehleranalysen durchführen. Zudem lässt sich Windows bei hartnäckigen Problemen aus dem Defender heraus "auffrischen". Dies bedeutet eine Neuinstallation, in deren Verlauf die meisten Apps, aber keine persönlichen Dateien entfernt werden.

Verbesserte Einstellungen
Die Unterseiten der Einstellungen umfassen neuerdings Verknüpfungen zum Kundendienst, Feedback sowie zu verwandten Themen. In den Einstellungen bilden die Apps ab sofort eine eigene Kategorie, zuvor fanden sich diese unter "System". Während man eine Seite verschiebt, bleibt der Kopfbereich der jeweiligen Landungsseite fixiert. In der Kategorie "Geräte" wurden "Angeschlossene Geräte" und "Bluetooth Geräte" zusammengefasst. Das Verbinden und Trennen von Bluetooth-Geräten wurde dabei direkt in die Seite integriert. Die Einstellungen zum Bildschirm wurden neu organisiert und man kann jetzt die Auflösung ohne Umwege ändern. Gleiches gilt für die Display-Orientierung und das Skalieren der Inhalte. Falls gewünscht, kann Windows auch den Blauanteil der Bildschirmausgabe zu Nachtstunden reduzieren. Mit wärmeren Farben kann man nämlich wesentlich besser auf der Tastatur schlafen. Entwickler und Nutzer können die Belegung des Eingabegeräts "Surface Dial" konfigurieren, die Farbpalette zum Personalisieren von Windows zeigt die zuletzt gewählten Farbtöne an und die Auswahl und Konfiguration von Designs wurde von der Systemsteuerung in die Einstellungen-App verlagert. Für die geräteübergreifende Nutzung von Daten und Apps gibt es nun ebenfalls eine eigene Kategorie, bisher befanden sich die entsprechenden Einstellungen in der Kategorie "System" unter "Datenschutz". Und neben den eigenen kann man nun auch fremde Geräte einbinden. Weiterhin lassen sich kabelgebundene Ethernet-Verbindungen als getaktete Verbindungen definieren, bei denen der Datenverbrauch eingeschränkt wird.

Touchpad, Hyper-V, Updates und Greenscreen
Auf Precision-Touchpads lässt sich die Lautstärke mit 3 bzw. 4-Finger-Gesten leichter regeln, zudem wird das dazugehörige Kontrollelement angezeigt. Darüber hinaus wurden die Touchpad-Einstellungen überarbeitet und zwei neue Gruppen für 3 bzw. 4-Finger-Gesten hinzugefügt. Die dazugehörigen Suchbegriffe wurden aktualisiert und die Reaktionen auf Tipp-Gesten lassen sich flexibler konfigurieren. Es wurde auch ein Fehler behoben, aufgrund dessen das Icon für die Touchpad-Einstellungen nicht immer angezeigt wurde. Im Hyper-V Manager gibt es einen neuen Assistenten zum Anlegen virtueller Maschinen und bei Windows 10 Professional, Education und Enterprise lässt sich das Aufspielen neuer Updates um 35 Tage verzögern. Zudem soll es bei diesen Editionen leichter sein, Treiber-Updates zu umgehen. In den Einstellungen zeigt ein neues Icon den Update-Status an und Windows soll besser erkennen, ob das Gerät genutzt wird, bevor es nach einer Aktualisierung einen Neustart auslöst. Als Vorgriff auf das nächste Frühjahr und um seinen Kunden unruhige Nächte zu ersparen hat Microsoft den traditionellen Bluescreen grün angemalt. Nein, Scherz beiseite: Während reguläre Versionen von Windows bei Abstürzen weiterhin den "Bluescreen of Death" (BSOD) anzeigen, crashen die Insider-Builds ab sofort mit einem Greenscreen (GSOD), damit Microsofts Support die unterschiedlichen Entwicklungsschienen besser auseinander halten kann.

WIP, Energiemanagement, IME
Der Umgang mit Dateien, die von der "Windows Information Protection" (WIP) geschützt werden, wurde verständlicher gestaltet. Dies betrifft das Speichern und Kopieren auf externe Datenträger sowie die Bearbeitung mit vom Unternehmen nicht freigegebener Software. Um die Batterielaufzeiten des kommenden Windows 10 Creators Updates weiter zu verbessern, experimentiert Microsoft mit der Drosselung bestimmter Apps. Diese Funktion ist noch experimentell und wird daher nur stichprobenartig an wenige Benutzer verteilt. Im Task-Manager werden betroffene Apps mit dem Status "throttled" markiert. Der "Input Method Editor" (IME) für asiatische Sprachen und die Umschrift Pinyin lassen sich besser konfigurieren und nutzen. Es gibt neue Tastaturkürzel für Pinyin sowie eine überarbeitete Emoji-Auswahl mit besseren Empfehlungen. Die Tasten U und V werden bei Pinyin für neue Eingabemodi verwendet, es gibt einen eigenen Modus für Eigennamen und man kann Shortcuts für Double-Pinyin anlegen und bearbeiten. Für die Nutzer japanischer Schriftzeichen werden englische Begriffe häufiger bei den Wortvorschlägen angezeigt, da diese doch recht häufig benötigt werden.

Auf die Fehlerkorrekturen werden wir nicht weiter eingehen, denn dies würde den Rahmen einer Nachrichtenmeldung endgültig sprengen. Nur soviel sei angemerkt: Wird die Kategorie "Akku" in den Einstellungen geöffnet, stürzt die Einstellungen-App ab. Und wenn man versucht, einen Edge-Tab in ein eigenes Fenster zu ziehen, kommt es zum Systemabsturz - ein guter Test für den "Greenscreen of Death"!
 
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AMD Crimson ReLive Edition 16.12.2 behebt Probleme

reported by doelf, Mittwoch der 11.01.2017, 17:33:26
AMD hat seinen Grafiktreiber Crimson ReLive Edition auf die Version 16.12.2 aktualisiert. Der neue Treiber unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M sowie APUs der Generationen "Kaveri", "Godavari" und "Carrizo". Die Radeon Pro Software für Workstation-Karten liegt indes weiterhin in der Version 16.12.1 vom 12. Dezember 2016 vor.

Während die erste Crimson ReLive Edition neue Funktionen wie ReLive und Chill brachte, kümmert sich dieses Update ausschließlich um die Beseitigung von Fehlern. So hat AMD die Leistungsprobleme der FreeSync-Technologie, welche bei rahmenlosen Vollbild-Applikationen auftreten, weitgehend behoben. Zu diesen kommt es, wenn bestimmte Inhalte auf einem zweiten Bildschirm oder im Hintergrund laufen. Und einige Anwendungen, deren Namen AMD leider nicht nennt, leiden auch weiterhin unter diesen Einbrüchen. Chrome hatte für VP9-Inhalte nicht immer eine hybride Decodierung genutzt. Dies will AMD ebenso korrigiert haben wie sehr lange Ping-Zeiten im Zusammenspiel mit bestimmten WLAN-Adaptern sowie das Flackern von "Battlefield 1" bei Multi-GPU-Konfigurationen auf Basis der Radeon-RX-400-Serie.

Das Aufnahme- und Streaming-Tool ReLive soll sich zuverlässiger installieren und den Ton in der richtigen Geschwindigkeit abspielen. Probleme mit der Aufnahme von Bildschirmfotos auf sekundären Anzeigegeräten wurden ebenso behoben wie Fehler, welche bei "League of Legends" eine Aufzeichnung verhindern. "DOTA 2" soll nicht mehr über Task-Wechsel stolpern, wenn auf Multi-GPU-Systemen zeitgleich eine Aufnahme mit ReLive stattfindet. Zusätzliche Grafikprozessoren werden von ReLive nicht mehr am Wechsel in einen Energiesparzustand gehindert. Bei Aufnahmeproblemen empfiehlt AMD zudem, die "Frame Rate Target Control" zu deaktivieren. Die Treiberkonfiguration (Radeon Settings) soll sich zuverlässiger aufrufen lassen und es wurden Übersetzungsfehler behoben.

Andere Probleme warten noch auf eine Lösung: Beispielsweise flackern "Counter-Strike: Global Offensive" und "World of Warcraft" beim ersten Aufruf nach einem Systemstart sofern FreeSync genutzt wird. Beendet man das Spiel und startet es erneut, ist das Flackern verschwunden. Für defekte Mauszeiger (nur mit Radeon RX 480), die schwarzen Quadrate in "Titanfall 2" (nur mit GCN-Chips) oder die Abstürze von "FIFA 17" (nur mit Hybrid Graphics oder AMD PowerXpress) gibt es noch keine Workarounds.

Achtung: Auf Multi-GPU-Konfigurationen, an denen 4K/5K-Bildschirme unter Verwendung von "Multi Stream Transport" (MST) angeschlossen sind, kann es während der Treiberinstallation zu Abstürzen oder Neustarts kommen!

Download: AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition 16.12.2 (Windows 10/8.1/7 32/64-Bit)
 
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Apple: Bringt das iPhone 8 den Edelstahl-Rahmen zurück?

reported by doelf, Mittwoch der 11.01.2017, 16:38:27
Wie aus dem Umfeld der Zulieferer zu erfahren ist, will Apple beim iPhone 8 auf ein aufwändiges Aluminiumgehäuse verzichten und stattdessen einen Edelstahl-Rahmen verbauen. Zuletzt hatte das im Oktober 2011 vorgestellte iPhone 4s einen solchen Edelstahl-Rahmen, der die beiden aus Spezialglas bestehenden Seiten hielt und zugleich als Antenne fungierte, gehabt.

Mit der Vergrößerung der Bildschirmdiagonalen von 8,9 cm (3,5 Zoll) auf 10,0 cm (4,0 Zoll) wechselte Apple auch das Gehäusematerial und setzt seither auf eloxiertes Aluminium. Sowohl das Fräsen als auch das Eloxieren des Leichtmetalls ist zeit- und kostenintensiv, zudem ist eine aufwändige Qualitätskontrolle erforderlich. Die Kombination zweier Glashälften mit einem Edelstahl-Rahmen würde die Kosten schätzungsweise um 30 bis 50 Prozent drücken.

Neben dem taiwanischen Unternehmen Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) soll nun auch die US-Firma Jabil Circuit Inc. als Zulieferer für die Komponenten dienen. Möglicherweise will Apple mit diesem Schachzug den designierten US-Präsidenten Trump ruhigstellen. Auch für die Montage der Smartphones wurde mit Wistron ein neuer Partner gewonnen, der allerdings, genau wie Foxconn Electronics und Pegatron Technology, aus Taiwan stammt.
 
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Microsoft: 4 Sicherheits-Updates zum Jahresbeginn

reported by doelf, Mittwoch der 11.01.2017, 14:44:47
Das Jahr hat noch nicht so richtig angefangen und schon laden die ersten Sicherheitsflicken auf unseren Rechnern. Erfreulicherweise lässt es Microsoft ruhig angehen und begnügt sich mit vier Patches, von denen nur einer als kritisch bewertet wird. Und der kümmert sich um den Mist, den Adobe beim Flash Player verzapft hat.

In Edge wurde eine öffentlich gemeldete Rechteerweiterung behoben, da der Webbrowser domänenübergreifende Richtlinien beim Aufruf von "about:blank" nicht richtig durchsetzt. Über eine speziell gestaltete Webseite kann ein Angreifer auf Informationen einer fremden Domäne zugreifen und diese auch in eine andere Domäne einschleusen. Microsoft bewertet dieses Szenario als hochgefährlich. Betroffen sind Windows 10 und Server 2016.

In Office 2016 und im SharePoint Enterprise Server 2016 steckt ein Fehler, durch den Angreifer Schadcode einschleusen können. Der Angriff erfolgt über ein speziell gestaltetes Dokument, mit dem eine gezielte Speicherbeschädigung provoziert wird. Im Anschluss kann der Angreifer beliebigen Code im Kontext des aktuellen Benutzers ausführen. Diese hochgefährliche Schwachstelle wurde bisher weder öffentlich dokumentiert oder attackiert.

Windows Vista und 7 sowie die Server-Ausgaben 2008 und 2008 R2 weisen eine DoS-Lücke (Denial-of-Service) auf. Diese steckt im Subsystemdienst für die lokale Sicherheitsautorität, dem "Local Security Authority Subsystem Service" oder kurz LSASS. Ausgelöst wird der Fehler, welcher einen Neustart des Systems provoziert, durch eine speziell gestaltete Authentifizierungsanforderung. Der öffentlich gemeldete Bug wurde als hochgefährlich eingestuft.

13 Sicherheitslücken kritischer Natur wurden in Adobes Flash Player behoben, mit Hilfe dieser Fehler können Angreifer die vollständige Kontrolle über das System ihres Opfers erlangen. Der Flash Player wird von Microsoft für die Webbrowser Internet Explorer und Edge verwendet.
 
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Adobe stopft 13 kritische Lücken im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 11.01.2017, 14:39:12
Mit der Veröffentlichung des Flash Players 24.0.0.194 für Windows, macOS und Linux kümmert sich Adobe um 13 kritische Sicherheitslücken. Während Nutzer unter Windows und macOS sofort zum Update greifen sollten, können sich Linux-User etwas Zeit lassen - es sei denn sie verwenden Googles Chrome als Internetbrowser.

Fünf Speicherbeschädigungen, vier überlaufende Heap-Puffer und drei Zugriffe auf zuvor bereits gelöschte Objekte lassen sich von Angreifern zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen. Über einen weiteren Fehler lassen sich Sicherheitsfunktionen des Flash Players umgehen, um Informationen abzugreifen.

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Kolumne: Der Trumpeltiereffekt

reported by doelf, Montag der 09.01.2017, 17:41:27
Der Schmetterlingseffekt besagt, dass kleine Ereignisse im weiteren Verlauf große Auswirkungen auf komplexe Systeme haben können. Ganz ähnlich verhält es sich mit kurzen Tweets des designierten US-Präsidenten Trump: Einfach mal schnell eine Firma dissen und schon geht deren Aktie, zuweilen mitsamt der ganzen Branche, in den Keller. Der Trumpeltiereffekt.

Doch während der Flügelschlag eines Schmetterlings erst sehr viel später irgendwelche Auswirkungen haben könnte, vergehen nach den verbalen Faustschlägen eines Donald Trump meist nur wenige Minuten, bis der Kurs des Opfers gen Boden sinkt. Ob Boeing, Fiat Chrysler, Ford, Toyota oder Volkswagen: Wenn Trump mit seinem Halbwissen loswettert, brauchen Manager in aller Welt neue Unterwäsche. Und, wie im Wahlkampf, stellt Trump dabei Polemik über Fakten. Wäre die arme Meryl Streep ein Unternehmen, hätte sie nach Trumps heutiger Schelte wohl zumachen können:
"Meryl Streep, one of the most over-rated actresses in Hollywood, doesn't know me but attacked last night at the Golden Globes. She is a....."
Nun mal ganz offen gesprochen: Wie primitiv sind Sie eigentlich, Herr Trump? Höflichkeit und gute Umgangsformen sind Ihnen fremd, ebenso Anstand und Ehrlichkeit. Und als Unternehmer sind Sie völlig überbewertet, aber das wissen Sie ja selbst am besten. Jemand, der alle fünf Minuten austickt und sich genötigt sieht, die Welt über Twitter zurechtzuweisen, ist als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika völlig ungeeignet. Vielleicht hätten Sie lieber klein anfangen sollen, mit ehrlicher Arbeit oder einem Putsch in einer fünftklassigen Bananenrepublik.

Doch zurück zum Trumpeltiereffekt, denn dieser hat es in sich: Wer Trumps nächstes Opfer kennt, kann mit Wetten auf fallende Kurse Millionen - ach was: Milliarden - verdienen. Und dies dürfte Trump und seinen dubiosen Beratern ebenfalls bewusst sein. Wenn Trump im Wahlkampf mit seinen krummen Geschäften konfrontiert wurde, präsentierte er sein Insider-Wissen über die Schwächen des Systems immer wieder als eine optimale Qualifikation für das Präsidentenamt. Nun steht er da, am Hebel der Macht als allergrößte Schwäche im wirtschaftlichen System der Welt.

Bekanntlich denkt Trump in schwarz und weiß und möglichst groß. Auf das popelige Präsidentengehalt von nicht einmal 400.000 US-Dollar im Jahr will er in seiner Großzügigkeit verzichten, doch um welchen Preis? Kann es wirklich sein, dass es einem Donald Trump nicht in den Fingern juckt, wenn er die Fäden der Börsenkurse in seinen Händen spürt? Ich hoffe sehr, dass die US-Börsenaufsicht jetzt und in den kommenden vier Jahren ein überaus wachsames Auge auf Trumps Tweets und dazu auffällig gut passende Aktiengeschäfte haben wird!
 
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Ubuntu Phone steht in der Warteschlange

reported by doelf, Montag der 09.01.2017, 16:50:14
Ubuntu Phone, FirefoxOS, Cyanogen OS, webOS, Sailfish OS, Windows Mobile: Viele Betriebssysteme sind in den vergangenen Jahren angetreten, um die Vorherrschaft von Android und iOS zu brechen, doch selbst Microsoft ist an dieser Aufgabe verzweifelt. Während Sailfish OS und Windows Mobile zumindest noch entwickelt werden, sind FirefoxOS und webOS zumindest auf Smartphones tot. Und Ubuntu Phone?

Ubuntu Phone steht derzeit in der Warteschlange. Laut Canonical-Mitarbeiter Pat McGowan wird es vorerst weder neue Geräte noch neue Funktionen für die bereits existierenden Geräte von BQ und Meizu geben. Dies betrifft auch das für dieses Jahr erwartete Betriebssystem-Update auf OTA 15. Lediglich Sicherheits-Updates sollen in den kommenden Monaten ausgeliefert werden.

Doch Canonical hat keineswegs einen Schlussstrich unter Ubuntu Phone gezogen, sondern priorisiert die Umstellung auf Unity 8 und Snap. Snap ist Ubuntus neues Paketsystem, welches auch die Pflege von Smartphone-Installationen vereinfachen soll, während es sich bei Unity um Ubuntus Benutzeroberfläche handelt. Mit Unity 8 wird Canonical den Wechsel vom Displayserver X11 zur moderneren Eigenentwicklung Mir auf allen Plattformen vollziehen.

Was bisher fehlt, ist ein genauer Zeitplan für die notwendigen Umstellungen. Wann es eine neue Version des Betriebssystems und neue Geräte geben wird, steht somit in den Sternen. Es bleibt zu hoffen, dass Canonical die Geduld interessierter Nutzer nicht über die Maßen strapazieren wird...
 
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HMD Global kündigt Android-Phone Nokia 6 für China an

reported by doelf, Montag der 09.01.2017, 15:06:39
Die Rechte für die Marke "Nokia" liegen nun auch für Smartphones wieder in Finnland und werden vom neuen Unternehmen "HMD Global" genutzt. Dieses hat nun sein erstes Telefon angekündigt und setzt dabei auf Googles Betriebssystem Android sowie den gewaltigen Absatzmarkt namens China. Und das erst einmal exklusiv.

Das "Nokia 6" getaufte Smartphone soll "Anfang 2017" in den Handel kommen und exklusiv über die chinesische Handelsplattform Jingdong Mall (JD.com, vormals 360buy) für 1.699 Yuan (ca. 233,20 Euro) verkauft werden. HMD Global schreibt, das "Nokia 6 markiere den ersten Schritt der Marke Nokia in Richtung Android-Smartphones" und schon das ist falsch. Kurz vor der Übernahme durch Microsoft hatten die Finnen im Jahr 2014 drei preiswerte Android-Smartphones unter den Namen Nokia X, X+ und XL auf den Markt gebracht. Entweder hat man bei HMD Global die Markengeschichte nicht allzu genau studiert oder man verdrängt die X-Serie bewusst. Abgesehen davon: "Nokia versucht es doch noch einmal mit Android" klingt einfach zu wirklichkeitsnah.

HMD Global will "neue Maßstäbe in den Bereichen Design, Materialqualität und innovative Herstellung setzen". Das Ergebnis soll ein Premium-Smartphone zum Mittelklassepreis sein. China wurde als Zielmarkt ausgewählt, weil dieser mit über einer halben Milliarde Smartphone-Benutzern sehr groß ist. Zudem seien die Chinesen sehr anspruchsvoll, wenn es um Produktdesign und Qualität geht. Und so dauert es 55 Minuten, bis ein Nokia 6 aus einem Block Aluminium gefräst wurde. Das Gehäuse wird dann zweifach eloxiert, was weitere zehn Stunden dauert. Zum Abschluss wird das Gehäuse fünfmal poliert.

Die inneren Werte umfassen einen Qualcomm Snapdragon 430 mit acht 64-Bit-Kernen des Typs ARM Cortex A53 und dem LTE-Modem Snapdragon X6. Dem Prozessor stehen 4 GiB Arbeitsspeicher sowie 64 GB Festspeicher zur Seite. Die Hauptkamera fokussiert automatisch und leistet 16 Megapixel, die vordere Kamera schafft immerhin 8 Megapixel. Eine Blende von f/2.0, eine Motiverkennung und eine besondere Kamera-App sollen großartige Fotos garantieren. Ein Doppelverstärker verspricht einen um 6 dB lauteren Klang mitsamt Dolby Atmos und auf Seiten des Betriebssystems wird Android 7 (Nougat) geboten.

Das klingt zwar alles ganz nett, doch eine Rückkehr zu alter Größe zeichnet sich nicht einmal ansatzweise ab. HMD Global ist ein neuer Hersteller mit einem einzigen angekündigten Produkt, das über einen einzigen Händler in einem einzigen Land verkauft werden soll. Und dann ist dieses Produkt nicht einmal einzigartig, sondern liegt technisch auf dem Niveau vieler anderer gut ausgestatteter China-Böller. Nicht einmal das Betriebssystem ist ein Alleinstellungsmerkmal. Ja, nicht einmal Produktfotos hat HMD Global bisher veröffentlicht. Ob nun in China ein Sack Reis umfällt oder ein weiteres Android-Telefon auf den chinesischen Markt kommt, dürfte eine ähnlich große Welle schlagen. Und Fans der Marke Nokia dürfte diese Ankündigung kaum zufriedenstellen.
 
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Intel steigt bei HERE ein

reported by doelf, Mittwoch der 04.01.2017, 17:25:53
Im August 2015 hatten Audi, BMW und Daimler den Kartendienst HERE von Nokia gekauft. Die drei deutschen Automobilhersteller hatten hierfür 2,8 Milliarden Euro auf den Tisch gelegt. Nun greift sich Intel einen Anteil von 15 Prozent, um die Entwicklung vollständig autonomer Fahrzeuge und das Internet der Dinge weiter voranzubringen.

Als Ziele von HERE nennt Intel hochauflösendes Kartenmaterial mit einiger Genauigkeit von wenigen Zentimetern und Aktualisierungen in Echtzeit. Beides seien Grundvoraussetzungen, um den flächendeckenden Einsatz vollständig autonomer Fahrzeuge zu ermöglichen. Auch die Bereiche "Internet der Dinge" und "maschinelles Lernen" sollen von den Entwicklungen profitieren. Intels CEO Brian Krzanich sieht Automobile auf dem besten Weg, die am weitesten entwickelten vernetzten Geräte zu werden. Hierzu müsse allerdings die Rechenleistung der rollenden Computer deutlich gesteigert und auch die Anbindung an die Cloud massiv beschleunigt werden.

Nach Abschluss des Geschäfts Ende des ersten Quartals 2017 will Intel mit Doug Davis einen eigenen Vertreter in den Aufsichtsrat von HERE entsenden. Die beiden Unternehmen schweigen darüber, wie viel Geld Intel für seinen Einstieg bei HERE auf den Tisch legt.
 
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Intel stellt schnelle Notebook-CPUs der Kaby-Lake-Generation vor

reported by doelf, Mittwoch der 04.01.2017, 17:01:34
Ende August 2016 hatte Intel die ersten Chips aus der Kaby-Lake-Generation vorgestellt, es handelte sich dabei um energieeffiziente SoCs für Mini-PCs und Mobilgeräte (U- und Y-Serie). Was bisher fehlte, waren die leistungsstarken Prozessoren der H-Serie. Diese reicht Intel nun nach und bringt zugleich neue Modelle für die U- und Y-Serie an den Start.

Die Quad-Core-CPUs der H-Serie erzeugen eine Abwärme von 45 Watt und lassen sich auf 35 Watt drosseln. Während die beiden Xeons und die vier Core-i7-Varianten dank HyperThreading auf acht Threads kommen, müssen sich die Core-i5-CPUs mit vier Kernen und vier Threads begnügen. Der Core i3-7100H, der einzige mobile 2-Kern-Prozessor der Baureihe, beherrscht HyperThreading und ist mit 35 Watt spezifiziert. Alle Prozessoren der H-Serie unterstützen DDR4-2400, DDR3L-1600 und LPDDR3-2133. Als Grafikeinheit steht grundsätzlich Intels HD Graphics 630 zur Verfügung, wobei die Taktrate modellabhängig zwischen 950 und 1.100 MHz variiert. Geschäftskunden sollten zu den Xeon-Modellen oder den Core-CPUs i7-7920HQ, i7-7820HQ oder i5-7440HQ greifen, da diese als Mehrwert die Management-Plattform vPro, die Trusted Execution Technology (TXT) und das Stable Image Platform Program (SIPP) bieten.

Hier die neuen Notebook-CPUs der H-Serie im Detail:
  • Intel Core i7-7920HQ, empfohlener Preis: 568 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 3,10 GHz (4,10 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i7-7820HQ/HK, empfohlener Preis: 378 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,90 GHz (3,90 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i7-7700HQ, empfohlener Preis: 378 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,80 GHz (3,80 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i5-7440HQ, empfohlener Preis: 250 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,80 GHz (3,80 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i5-7300HQ, empfohlener Preis: 250 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,50 GHz (3,50 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Core i3-7100H, empfohlener Preis: 225 US-Dollar
    Taktrate: 3,00 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 3 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 950 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Xeon E3-1535M v6, empfohlener Preis: 623 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 3,10 GHz (4,20 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics P630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt

  • Intel Xeon E3-1505M v6, empfohlener Preis: 434 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 3,00 GHz (4,00 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics P630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel DDR4-2400/DDR3L-1600/LPDDR3-2133, maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 - 45 Watt
In der Y-Serie (TDP: 4,5 Watt) bietet der Core i5-7Y57 eine Alternative zum i5-7Y54. Der Turbo-Takt der beiden Rechenkerne steigt um 100 MHz auf 3,3 GHz, der Basistakt bleibt indes unverändert bei 1,2 GHz und auch der Grafiktakt des HD Graphics 615 verharrt bei 950 MHz. Eine schnellere Alternative zum Top-Modell Core i7-7Y75 gibt es nicht, dafür aber einen preiswerten m3-7Y30 mit zwei Kernen, vier Threads und Taktraten zwischen 1,0 und 2,6 GHz. Der HD Graphics 615 des m3-7Y30 arbeitet mit maximal 900 MHz.

In der U-Serie (TDP: 15 Watt) bereitet der i7-7600U die Ablösung des i7-7500U vor. Zum selben Preis (393 US-Dollar) bietet der neue 100 MHz mehr Basistakt (2,8 GHz) sowie einen um 400 MHz höheren Turbo (3,9 GHz). Auch der Grafikkern HD Graphics 620 hat um 100 MHz auf 1.150 MHz zugelegt. Eine Klasse niedriger bietet der Core i5-7300U (2 CPU-Kerne @ 2,6-3,5 GHz; HD 620 @ 1.100 MHz) identische Steigerungen für 281 US-Dollar.

Vier weitere 15-Watt-Modelle - Core i7-7660U, i7-7560U, i5-7360U und i5-7260U - sind mit der leistungsstärkeren Grafikeinheit Iris Plus Graphics 640 ausgestattet und dann gibt es noch vier U-CPUs - i7-7567U, i5-7287U, i5-7267U und i3-7167U - mit Intels Iris Plus Graphics 650 und einer TDP von 28 Watt. Diese SoCs kosten 304 bzw. 415 Euro. Wie alle U-Modelle besitzen sie zwei Rechenkerne, beherrschen HyperThreading und sind beim Arbeitsspeicher auf DDR4-2133, DDR3L-1600 oder LPDDR3-1866 limitiert.

Wichtig: Während Skylake, also die sechste Core-Generation, neben Windows 10 auch Windows 7 und 8.1 unterstützt, gibt es für Kaby Lake ausschließlich Treiber für Windows 10!
 
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Intel stellt die Desktop-CPUs der Kaby-Lake-Generation vor

reported by doelf, Mittwoch der 04.01.2017, 14:15:09
In Asien konnte man die Kaby-Lake-CPUs für Desktop-Systeme bereits Ende November 2016 kaufen und hierzulande gehen die Prozessoren seit kurz vor Weihnachten über die Ladentheken. Die offizielle Vorstellung fand allerdings erst gestern im Vorfeld der CES (Consumer Electronics Show) 2017 in Las Vegas statt. Überraschungen gab es daher kaum, lediglich die i3- und T-Modelle sowie die genauen Taktraten der Grafikkerne können wir erst jetzt nachreichen.

Im Vergleich zur Sky-Lake-Generation hat sich, abgesehen von höheren Taktraten, kaum etwas getan. Die neuen Prozessoren werden in einem optimierten 14-nm-Prozess gefertigt und passen in den Sockel LGA-1151, sofern der Hersteller des Motherboards ein passendes BIOS-Update anbietet. Wie seit der ersten Core-Generation hat man die Wahl zwischen zwei und vier Rechenkernen, auch an den 16 PCI-Lanes für Grafikkarten und den beiden Speicherkanälen hält Intel fest. Alle CPUs umfassen einen Grafikkern des Typs HD Graphics 630, es gibt aber Unterschiede in Hinblick auf die maximale Taktung. Erstmals wird DDR4-2400 offiziell unterstützt, bisher garantierte Intel lediglich den Betrieb mit DDR4-2133.

Hier die neuen Desktop-CPUs im Detail:
  • Intel Core i7-7700K, ab ca. 400 Euro
    Taktrate (Turbo): 4,20 GHz (4,50 GHz) - übertaktbar
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 91 Watt

  • Intel Core i7-7700, ab ca. 360 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,60 GHz (4,20 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i7-7700T, empfohlener Preis: 303 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,90 GHz (3,80 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 25-35 Watt

  • Intel Core i5-7600K, ab ca. 275 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,80 GHz (4,20 GHz) - übertaktbar
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 91 Watt

  • Intel Core i5-7600, ab ca. 255 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,50 GHz (4,10 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i5-7600T, empfohlener Preis: 213 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,80 GHz (3,70 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Core i5-7500, ab ca. 235 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,40 GHz (3,80 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i5-7500T, empfohlener Preis: 192 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,70 GHz (3,30 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Core i5-7400, ab ca. 213 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,00 GHz (3,50 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.000 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i5-7400T, empfohlener Preis: 182 US-Dollar
    Taktrate (Turbo): 2,40 GHz (3,00 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.000 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Core i3-7350K, empfohlener Preis: 168 US-Dollar
    Taktrate: 4,20 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 4 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 60 Watt

  • Intel Core i3-7320, empfohlener Preis: 149 US-Dollar
    Taktrate: 4,10 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 4 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 51 Watt

  • Intel Core i3-7300, empfohlener Preis: 138 US-Dollar
    Taktrate: 4,00 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 4 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.150 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 51 Watt

  • Intel Core i3-7300T, empfohlener Preis: 138 US-Dollar
    Taktrate: 3,50 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 4 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt

  • Intel Core i3-7100, empfohlener Preis: 117 US-Dollar
    Taktrate: 3,90 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 3 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 51 Watt

  • Intel Core i3-7100T, empfohlener Preis: 117 US-Dollar
    Taktrate: 3,40 GHz
    Kerne (Threads): 2 (4)
    L3-Cache: 3 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (192 Shader, 24 Execution Units, 350 - 1.100 MHz, HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 35 Watt
Beim Grafikkern HD Graphics 630 variiert Intel die maximale Taktrate zwischen 1.100 und 1.150 MHz, was in unseren Augen ziemlich witzlos erscheint. Ansonsten zeigt sich die Grafiklösung unverändert. Lediglich die Video-Engine wurde überarbeitet und kann neuerdings VP9-Inhalte (8/10 Bit) komplett in der Hardware dekodieren und mit 8 Bit Farbtiefe auch transkodieren. Zudem wurde die Unterstützung von HEVC (De-/Encoding) auf 4K-Auflösung, 10 Bit Farbtiefe sowie 60 Hertz erweitert. Bildschirme lassen sich nach wie vor über HDMI 1.4 oder DisplayPort 1.2 ansteuern. Auf HDMI 2.0, welches AMDs "Bristol Ridge" beherrscht, hat der Marktführer leider verzichtet.

UPDATE: Mit dem Core i3-7350K bietet Intel nun auch einen 2-Kern-Prozessor mit frei wählbarem Multiplikator an. Während diese CPU in den PDF-Dokumenten zu finden ist, fehlt sie derzeit noch in Intels Produktübersicht. Zudem scheint Intel die Preise kurzfristig geändert zu haben, denn die PDF-Dokumente führen den Core i3-7320 mit 149 statt 157 US-Dollar und das Doppel Core i3-7300/7300T mit 138 statt 147 US-Dollar.

Wichtig: Während Skylake, also die sechste Core-Generation neben Windows 10 auch Windows 7 und 8.1 unterstützt, gibt es für Kaby Lake ausschließlich Treiber für Windows 10!
 
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Apples MacBook Pro und das Akku-Chaos

reported by doelf, Dienstag der 03.01.2017, 17:15:47
Apples Marketingchef Philip Schiller hatte betroffenen Kunden unmittelbar vor Weihnachten angeboten, ihre neuen MacBook Pros von den hausinternen Technikern testen zu lassen, falls die Akkulaufzeit deutlich hinter den Erwartungen zurück bleibe. Dummerweise haben die Kunden seither noch keine Rückmeldung erhalten, wohin sie ihr Notebook schicken sollen.

Gut, die Tage zwischen den Jahren sind immer etwas kompliziert, doch sieben Arbeitstage nach dem Angebot von Schiller sollte beim Weltkonzern Apple doch irgendein Techniker mal in die E-Mails geschaut haben. Apple hatte das MacBook Pro 2016 Ende Oktober vorgestellt und bis zu zehn Stunden Laufzeit bei der Wiedergabe von Filmen sowie beim Surfen im Internet versprochen. In der Praxis war die Batterie oftmals aber schon nach fünf oder sechs Stunden leer. Als Gegenmaßnahme entfernte Apple bei macOS Sierra 10.12.2 die Restlaufzeit aus der Menüleiste und zeigt dort nur noch die Restladung in Prozent an. Gegenüber einigen Medien hatte Apple erklärt, die Restlaufzeit schwanke aufgrund unterschiedlicher Verwendungszwecke stark, was die Nutzer verwirre. Die prozentuale Angabe des Ladestands sei hingegen präzise.

In einem englischsprachigen Support-Dokument zum Akkupflege und Laufzeit hat Apple einen Absatz ergänzt, welcher sich mit der Erstinbetriebnahme von MacBooks beschäftigt. Darin heißt es, dass die Konfiguration der Apps Mail und Photos, der Datenabgleich mit der iCloud und das Indexieren für die Spotlight-Suche deutlich mehr Strom verbrauche als die normale Nutzung. Falls große Datenmengen übertragen werden, könne dieser Einrichtungsprozess mehrere Tage dauern. Wird das MacBook in dieser Zeit mit seiner Batterie genutzt, leert sich diese wesentlich schneller als normalerweise üblich. Daher solle man das Gerät zunächst am Netzteil betreiben. In der deutschsprachigen Version des Support-Dokuments fehlt der Absatz zur Erstinbetriebnahme noch.
Quelle: twitter.com
 
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Kolumne: Die Popos ziehen in den Waka

reported by doelf, Dienstag der 03.01.2017, 14:12:26
Wie schön. Abgesehen von den üblichen Besoffskis(1) und unbelehrbaren Böllis(2) haben wir den Jahreswechsel ohne größere Turbulenzen überstanden. Den Pobeas(3) im Land sei Dank! Ja, die gezielten Kontrollen in der Silvesternacht hatten hier und da für Empörung gesorgt, doch dank der Sozis(4) leben wir ja in einer Empörungsgesellschaft. Das haben auch die Popos(5) erkannt und machen bereits Stimmung für den Waka(6).

Bild So erklärte der CSU-Ober-Popo(7) Horst Seehofer in seiner Neujahrsansprache an die Funke Mediengruppe das Thema Sicherheit zum Damoklesschwert, das über dem diesjährigen Waka(6) schwebe. Schon zum Jahresabschluss hatte Seehofers Truppe ein neues Pamphlet präsentiert, in welchem ein Verbot des Tragens staatsgefährdender Waffen wie Burka(8) und Nikab(9) gefordert wird. Zudem will die CSU Flüchtlinge, die im Mittelmeer ohne gültige Badeerlaubnis aufgelesen werden, umgehend in Nordafrika aussetzen. Ob dies auch für Nafris(10) gilt, bleibt dabei unklar.

Auch Binni(11) Thomas de Maizière (CDU) verlangt mehr Sicherheit und will hierfür die Lafas(12) abschaffen - in Hinblick auf deren Erfolg bei der Beweisvernichtung rund um den NSU(13) sicher nicht die dümmste Idee des Ministers. Die Konzentration der frei werdenden Kompetenzen beim Bund stimmt indes nachdenklich, ebenso die geradezu inflationäre Ernennung von dahergelaufenen Krisenländern zu Sittis(14) oder die Einrichtung von Bausis(15) nahe internationaler Ausflughäfen (Bitte beachten: Für Ausflüge gelten eingeschränkte Passagierrechte!).

Bayerns Linni(16) Joachim Herrmann geht das wieder mal nicht weit genug, der CSU-Politiker fordert daher ein Smartphone-Verbot für alle Terrorverdächtigen. Die Logik dahinter: Wenn Terroristen keine Smartphones haben, können sie auch keine Selfies(17) vom Tatort machen. Und wenn Terroristen keine Selfies(17) machen können, können sie diese auch nicht in Sozis(4) einstellen. Und wenn sie keine Selfies(17) in den Sozis(4) einstellen können, bekommen sie auch keine Likes(18). Und ohne Likes(18) macht das Morden einfach keinen Spaß.

Doch keine Angst, liebe Leser, uns kann nichts mehr passieren. Seit dem Jahreswechsel wacht nämlich der BND(19), bisher ein staatlich geduldeter Spanner, ganz offiziell über uns und unsere Kommunikation. Das "Gesetz zur Ausland-Ausland-Fernmeldeaufklärung" macht es möglich, denn dieses legalisiert die Überwachung der Kommunikation von Ausländern im Ausland auch im Inland. Interessanterweise kann der BND(19) dabei nicht zwischen Inländern im Inland, Inländern im Ausland, Ausländern im Inland oder Ausländern im Ausland unterscheiden.

(1) Besoffskis: Stark alkoholisierte Mitbürger mit akuten Artikulationsproblemen und dem Drang, ihren Döner rückwärts zu essen.
(2) Böllis: Freizeitpyrotechniker, die ohne terroristische Ziele ihre eigenen Finger oder Hände in die Luft sprengen.
(3) Pobeas: Polizeibeamte, deren Namen aufgrund der Zeichenbeschränkung bei Twitter nicht mehr ausgeschrieben werden darf.
(4) Sozis: Wurde früher für Sozialdemokraten verwendet, wird seit deren Aussterben für soziale Internetplattformen genutzt.
(5) Popos: Der gemeine Populärpolitiker legt dem Volk jenen Scheiß in den Mund, den es seiner Meinung nach denken soll.
(6) Waka: Der Wahlkampf ist eine rituelle Auseinandersetzung, bei der seit 2016 wieder mit Kot geworfen werden darf.
(7) Ober-Popo: Eigentlich auch nur ein normaler Popo(5), aber deutlich größer und viel, viel lauter.
(8) Burka: Der burmesische Karabiner ist ein kurzläufiges Gewehr von mäßiger Treffgenauigkeit (möglicherweise von Heckler & Koch)
(9) Nikab: Nicht-karnevalistische-Bützje stellen laut Kölner Konventionen einen biologischen Angriff im Oralbereich dar.
(10) Nafris: Nicht-Afrikaner, von den Pobeas(3) irrtümlich als Kürzel für Nord-Afrikaner verwendet.
(11) Binni: Der Posten des Bundesinnenministers befindet sich in einer Übergangsphase zum Bemi (Bundesemigrationsminister).
(12) Lafas: Die Landesämter für Verfassungsschutz bieten Reintegrationsmaßnahmen für Verfassungsfeinde (V-Männer) an.
(13) NSU: Eine rechte Terrorzelle aus feigen Mördern, über die nicht mal wir Witze machen.
(14) Sittis: Die sicheren Drittstaaten stellen in der aktuellen Sicherheitsdebatte ein Oxymoron dar.
(15) Bausis: Die Bundesausreisezentren bieten eine komfortable Reisemöglichkeit in eine unsichere Zukunft.
(16) Linni: So was wie der Binni(11), aber nur auf Landesebene. Hält sich ein eigenes Lafa(12).
(17) Selfies: Eine Fotografie per Selbstauslöser, nur mit einem Stock oder einem Krampf im Arm.
(18) Likes: Eine internationale Maßeinheit für das Selbstwertgefühl der Nutzer in den Sozis(4).
(19) BND: Der Bundesnachrichtendienst ist so etwas wie Wikipedia - nur komplett andersherum.
 
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eBooks: Telekom verkauft tolino-Ökosystem an Kobo

reported by doelf, Montag der 02.01.2017, 17:32:58
Lange Zeit hatte der Buchhandel das Geschäft mit elektronischen Büchern beinahe kampflos Amazon überlassen, doch im Frühjahr 2013 regte sich Widerstand. Die großen deutschen Buchhändler und die Deutsche Telekom hatten sich zusammengeschlossen und mit dem eBook-Reader Tolino eine gemeinsame Plattform präsentiert. Doch nun geht die Telekom von Bord.

Wie das Telekommunikationsnehmen heute mitteilt, wird das gesamte tolino-Ökosystem an die kanadische Firma "Rakuten Kobo" verkauft. Unter dem Namen Kobo tritt "Rakuten Kobo" sowohl als Buchhändler als auch als Hersteller von Lesegeräten auf. Hieraus entsteht ein Interessenkonflikt, den es mit dem bisherigen Technologiepartner Telekom nicht gab. "Die Buchhandels-Gründungspartner der tolino Allianz, Hugendubel, Thalia und Weltbild, heißen Kobo als neuen Partner herzlich willkommen", heißt es in der Pressemitteilung der Telekom. Es darf allerdings bezweifelt werden, dass die Buchhändler bei dieser Entscheidung ein großes Mitspracherecht hatten.

Mit Sicherheit ist Kobo ein kompetenter Partner für den schwierigen Markt der eBook-Reader. Die Kanadier hatten ihr erstes Lesegerät im März 2010 präsentiert, die beiden neuesten Modelle Aura One und Aura Edition 2 hatte das Unternehmen am 6. September 2016 auf den Markt gebracht. Durch die Übernahme von tolino verschafft sich Kobo eine Führungsposition im deutschen eBook-Markt und stärkt zugleich seine Präsenz in Österreich, der Schweiz sowie in Belgien, den Niederlanden und Italien. Dabei wird tolino als Marke erhalten bleiben. Sofern das Bundeskartellamt grünes Licht gibt, soll der Verkauf bis Ende Januar 2017 abgeschlossen sein.
Quelle: www.telekom.com
 
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Marktanteile: Windows 10, 7 und XP legen zu

reported by doelf, Montag der 02.01.2017, 16:57:57
Zugegeben, es ist ein seltsames Trio, welches das Jahr 2016 laut Netmarketshare mit steigenden Marktanteilen beendet hat. Dass Windows 10 aufgrund des Verkaufs neuer Rechner zulegen konnte, ließ sich nicht verhindern, doch auch der alte wie neue Platzhirsch Windows 7 konnte seine Position wieder ausbauen. Und selbst der Methusalem Windows XP stäubt sich hartnäckig, endlich in der Versenkung zu verschwinden.

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Bei Windows 7 fiel der Zuwachs mit 1,17 Punkten auf 48,34 Prozent am Deutlichsten aus, während das zweitplatzierte Windows 10 gerade einmal um 0,64 Punkte auf 24,36 Prozent zulegen konnte. Windows XP festigte Rang drei mit einem Marktanteil von 9,07 Prozent (+0,44) und übertraf damit nicht nur Windows 8.1 (6,90%; -1,11), sondern auch die zusammengefasste Generation 8 (8,56%; -1,41).

Aufgestiegen auf die Position fünf ist macOS 10.12, das um 0,10 Punkte auf 2,31 Prozent geklettert ist. Linux rutschte indes von fünf auf sechs sowie um 0,10 Punkte auf 2,21 Prozent ab. Mac OS X 10.11 fällt auf den siebten Rang (1,83%; -0,38) und Windows 8 verharrt - ganz passend - auf dem achten Platz (1,66%; -0,30) vor Mac OS X 10.10 (1,11%; -0,24) und Windows Vista (1,06%; -0,04).

Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und teilen sich die restlichen 1,15 Prozent des Marktes.
 
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Apple reduziert die iPhone-Produktion nochmals

reported by doelf, Sonntag der 01.01.2017, 20:03:26
Wie der japanische Wirtschaftsdienst Nikkei meldet, hat Apple die iPhone-Fertigung für das erste Quartal 2017 nochmals um zehn Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum gedrosselt. Dieser Schritt kommt überraschend, da Apple seine Bestellungen schon im Vorfeld um zwanzig Prozent reduziert hatte. Als Ursache nennt Nikkei eine schleppende Nachfrage.

Im ersten Quartal 2016 waren Apples Lager prall gefüllt, denn das iPhone 6s hatte sich zum Jahresende 2015 deutlich schlechter verkauft als in Cupertino erwartet. Damit sich dies 2017 nicht wiederholt, hatte Apple die Bestellungen für das erst im September 2016 eingeführte iPhone 7 um zwanzig Prozent reduziert. Doch diese Drosselung war offenbar zu kurz gegriffen, denn seitens der Zulieferer hat Nikkei nun erfahren, dass die Produktion um weitere zehn Prozent verringert wurde. Von der mäßigen Nachfrage sollen beide Varianten, also das iPhone 7 und das größere 7 Plus, betroffen sein.

Marktuntersuchungen von IDC sehen für 2016 einen weltweiten Smartphone-Markt, der auf dem Niveau des Vorjahres stagniert. Apple bleibt dabei hinter der Marktentwicklung zurück und muss weitere Anteile abgeben. Während sich das iPhone 7 auf dem vergleichsweise kleinen japanischen Markt gut verkauft, ist die Nachfrage in China deutlich abgekühlt. Ein Grund hierfür dürfte die Abstinenz wirklich bahnbrechender Neuerungen sein.
Quelle: asia.nikkei.com
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht RC 2

reported by doelf, Sonntag der 01.01.2017, 17:49:40
Der zweite Veröffentlichungskandidat von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit und behebt Paketerstellungsprobleme bei der Android-Version. Die quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Kodi 17 bringt Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Die Benutzeroberfläche wurde komplett neu gestaltet und es gibt auch ein besseres Web-Interface zur Fernbedienung über den Webbrowser.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. Im Rahmen der Beta-Phase wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

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Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Während die sieben Beta-Versionen noch zahlreiche Verbesserungen und Funktionsänderungen gebracht hatten, beschränkt sich der zweite Release Candidate auf Fehlerkorrekturen.

Download: Kodi 17 (Krypton) RC 2
 
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Wir wünschen einen guten Rutsch!

reported by doelf, Samstag der 31.12.2016, 19:14:37
Durchatmen, liebe Leser, wir haben es fast geschafft! Nur noch wenige Stunden und wir dürfen 2016 auf der Müllhalde der Geschichte abladen. Nein, was war das für ein Jahr! Die Riege der Super-Prominenten hat reihenweise ihre Löffel abgegeben, während die Truppe der Schlecht-Frisierten die Weltherrschaft an sich gerissen hat und nun das Tafelsilber in ihre Jackentaschen stopft. 2016 hat "dumm sein" wieder salonfähig gemacht!

Bevor dieser Drecksack von einem Jahr jetzt endlich die Biege macht, halte ich mich an Heinz Erhardt und beende das Drama stilecht. Nein, nicht mit einem Besäufnis. Stattdessen hätte ich da noch'n Gedicht:

2016 war ein doofes Jahr.
Jetzt geht es zu Ende: Wunderbar!
Doch bevor wir wissen, was 2017 wird bringen,
muss erst noch die Merkel, ein paar Worte auswringen.
Und während wir genervt die Glotze angaffen,
ist allen klar: Das wird sie wohl schaffen.

Das Fernsehen schaltet niemand mehr an,
weil man im Netz viel besser sehen kann.
Doch wer sich bei YouTube Feuerwerk Unboxing reinzieht,
wurde schon als Kind von keinem geliebt.
Sogar noch was öder als das Öffnen vom großen Karton
ist die Feuerwerk Einkaufstour mit Zoom auf den Kassenbon.

Wie schön, dass YouTuber unseren Fokus auf Wichtiges lenken,
sonst würde ich zur Weihnacht noch 'nen Lokus verschenken.
Für 2017 wünsch ich mir, das ist nicht schwer,
der Klug- und Weisheit Wiederkehr.


Wir verabschieden uns von David Bowie, Alan Rickman, Colin Vearncombe alias Black, Roger Willemsen, Umberto Eco, Peter Lustig, Guido Westerwelle, Lothar Späth, Roger Cicero, Hans-Dietrich Genscher, Prince, Uwe Friedrichsen, Erika Berger, Muhammad Ali, Götz George, Carlo Pedersoli alias Bud Spencer, Walter Scheel, Gene Wilder, Manfred Krug, Fidel Castro, Hildegard Hamm-Brücher, Zsa Zsa Gabor, George Michael und Carrie Fisher.

Auf dass die dumme Seite der Macht 2017 kräftig eins auf die Mütze bekomme!
 
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Doch noch: OpenELEC 7.0 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 31.12.2016, 13:27:28
Wir hatten schon nicht mehr daran geglaubt: OpenELEC, das "Open Embedded Linux Entertainment Center", liegt in der stabilen Version 7.0 vor, welche Kodi 16.1 (Jarvis) als Medien-Center-Software verwendet. Das Projekt steckte seit dem Frühjahr 2016 in einer tiefen Krise, weil ein Großteil der Entwickler zum Fork LibreELEC abgewandert war.

Kodi hatte den Versionssprung auf 16.0 am 21. Februar 2016 vollzogen, einen Monat später erschien dann die erste Beta-Ausgabe von OpenELEC 7.0. Am 7. April folgte die zweite Beta-Version, am 24. April dann Kodi 16.1 und am 1. Mai dann OpenELEC 7.0 Beta 3 mit dem finalen Kodi 16.1 an Bord. Seither herrscht Funkstille und eine finale Ausgabe war über lange Monate nicht in Sicht. Nun ist OpenELEC 7.0 fertig, wobei unklar bleibt, wie es in Zukunft weitergehen wird. Schließlich ist Kodi 17 (Krypton) fast fertig und bei LibreELEC hat man auch schon die passenden Vorserienversionen im Angebot.

OpenELEC 7.0 mit Kodi 16.1 stellt einen echten Versionssprung und somit ein großes Update dar. Erstmals wird die Android-TV-Box WeTek Core offiziell mit einem eigenen Build unterstützt. Der bisher getrennt gepflegte Build "Nvidia_Legacy" wurde mit dem allgemeinen Build (Generic) zusammengefasst. Somit gibt es jetzt auch nur noch einen NVIDIA-Grafiktreiber, der alte und neue Grafiklösungen abdeckt. Auch die Grafiktreiber für Produkte von AMD und Intel wurden aktualisiert und für WLAN-Geräte gibt es neue Treiber- und Firmware-Versionen. Etliche Pakete liegen in neuen Versionen vor, das zwischenzeitlich entfernte OpenVPN ist wieder enthalten und erstmals werden Audio-Geräte mit Bluetooth-Anbindung unterstützt.

Download: OpenELEC 7.0
 
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Ein letztes Update: LibreELEC (Jarvis) 7.0.3

reported by doelf, Samstag der 31.12.2016, 13:02:55
LibreELEC, der "Libre Embedded Linux Entertainment Center", liegt in der finalen Version 7.0.3 zum Download bereit. Dabei handelt es sich um ein kleineres Update, welches zugleich einen Schlussstrich unter die Entwicklungsschiene 7 mit der Medien-Center-Software Kodi 16 (Jarvis) zieht. Die weitere Entwicklung wird sich von nun an auf das kommende Kodi 17 (Krypton) konzentrieren.


LibreELEC 7.0.3 bringt Firmware-Unterstützung für den Raspberry Pi 2B+ auf Basis des Broadcom BCM2837 sowie Treiber für das neue Audio-Board Hifiberry Digi+ Pro. In den Einstellungen kann man nun den Update-Kanal auswählen und somit komfortabel zwischen den einzelnen Entwicklungsschienen wechseln. Derzeit stehen die stabile Schiene 7 sowie die Alpha-Schiene 8, deren aktuelle Ausgabe 7.90.010 auf Kodi Beta 7 basiert, zur Auswahl. Obiges Video erklärt den Wechsel des Update-Kanals.

Download: LibreELEC (Jarvis) 7.0.3
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht RC 1

reported by doelf, Samstag der 31.12.2016, 11:58:31
Der erste Veröffentlichungskandidat von Kodi 17 (Codename: Krypton) liegt zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Kodi 17 bringt Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Die Benutzeroberfläche wurde komplett neu gestaltet und es gibt auch ein besseres Web-Interface zur Fernbedienung über den Webbrowser.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. Im Rahmen der Beta-Phase wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

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Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen. Während die sieben Beta-Versionen noch zahlreiche Verbesserungen und Funktionsänderungen gebracht hatten, beschränkt sich der erste Release Candidate auf Fehlerkorrekturen.

Download: Kodi 17 (Krypton) RC 1
 
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HP 260-a105ng: Wie viel Desktop-PC bekommt man für 122 Euro?

reported by doelf, Freitag der 30.12.2016, 23:49:23
Am Tag nach Weihnachten gab es den Desktop-PC HP 260-a105ng beim Media Markt zum Schleuderpreis von 122 Euro - inklusive Windows 10 Home 64 Bit. Mit 4 GiB RAM und einer 500 GB Festplatte scheint das System für typische Büroaufgaben gut gerüstet zu sein, zudem verspricht der Intel Celeron J3060 mit seiner TDP von 6 Watt einen sparsamen Betrieb. Das alles hatte uns neugierig gemacht und so hatten wir uns ein Exemplar gesichert.

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Für den HP 260-a105ng und andere Sonderangebote hatten die Media Märkte im Land schon um 8 Uhr geöffnet. Um 7:30 Uhr erreichten wir das Geschäft und fanden rund 40 Wartende vor, deren Zahl sich in der folgenden halben Stunde auf rund 100 erhöhen sollte. Auch wenn die Situation ein wenig an die Vorstellung neuer Apple-Geräte erinnerte, war das Klientel ein anderes. Zu den üblichen Schnäppchenjägern gesellten sich weibliche Büroangestellte, Jugendliche sowie Elternteile, vornehmlich die Väter, mit ihren Sprösslingen. Als die Tore endlich öffneten, eilte die heterogene Menge flotten Schrittes aber ohne Gedrängel auf die Angebote zu.
 
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Netflix-Inhalte auch unter Windows herunterladen

reported by doelf, Mittwoch der 28.12.2016, 23:35:14
Seit dem 30. November 2016 bietet Netflix eine Download-Option für Smartphones und Tablets mit Android (ab Version 4.4.2) oder iOS (ab Version 8.0) an. Allerdings sind nicht alle Titel als Download verfügbar und für Kunden mit Windows gibt es bisher gar keine Download-Funktion. Eine Software namens "Free Netflix Downloader" soll dies nun lösen.

Das Programm stammt von der Firma DVDVideoSoft und wird als Freeware angeboten, somit ist der Free Netflix Downloader kostenlos. Zur Finanzierung des Angebots versucht die Installationsroutine allerdings, Links zu Webseiten sowie Drittanbieter-Anwendungen wie Toolbars zu installieren. Diese werden dem Benutzer aber nicht untergeschoben, denn man kann die jeweiligen "Angebote" akzeptieren oder ablehnen. Wie Netflix zu dieser Software steht, ist ungewiss. Bisher hat sich das Unternehmen noch nicht geäußert, denn jede Stellungnahme könnte als Bumerang zur unabsichtlichen Werbung werden. Ach ja: Um den "Free Netflix Downloader" überhaupt nutzen zu können, benötigt man natürlich ein Abonnement von Netflix!

Zum Download benötigt das Programm lediglich die URL des Videos, dann wird dieses lokal gespeichert. Eine Einschränkung auf bestimmte Titel, wie es sie bei der offiziellen Download-Funktion gibt, scheint nicht vorhanden zu sein. Weiterhin bewirbt DVDVideoSoft die dauerhafte Speicherung der Inhalte sowie die Konvertierung in Formate wie MP4, AVI und MP3. Für Netflix-Kunden, die einen langsamen Internetanschluss haben oder die viel unterwegs sind, stellt die Software eine interessante Alternative dar, denn Probleme aufgrund geringer Bandbreiten und limitierter Datenvolumina lassen sich auf diese Weise umschiffen. Die "hohe Qualität", welche die Entwickler des "Free Netflix Downloader" versprechen, ist aber eher mittelmäßig.

Ein Blick auf die Nutzungsbedingungen von Netflix offenbart Konfiktpotential:
"Sie stimmen zu, Inhalte und Informationen, die auf Netflix zur Verfügung stehen oder die Sie von oder durch den Netflix-Dienst erhalten haben, nicht zu archivieren, herunterzuladen, zu vervielfältigen, zu verbreiten, zu modifizieren, darzustellen, vorzuführen, zu publizieren, zu lizenzieren, davon abgeleitete Werke zu kreieren, zum Kauf anzubieten oder zu nutzen (außer wenn dies in diesen Nutzungsbedingungen ausdrücklich genehmigt ist)."
Da der "Free Netflix Downloader" das Archivieren und Herunterzuladen von Inhalten ermöglicht, könnte Netflix die Verwendung dieser Software als Verstoß gegen seine Nutzungsbedingungen auslegen. Und dann drohen auch dem Benutzer Konsequenzen:
"Falls Sie gegen diese Nutzungsbedingungen verstoßen oder den Dienst auf illegale oder missbräuchliche Weise nutzen, sind wir befugt, Ihre Nutzung unseres Dienstes zu kündigen oder einzuschränken."
Unklar ist, ob DVDVideoSoft den Kopierschutz bzw. andere Schutzmaßnahmen seitens Netflix umgeht. Die Entwickler machen hierzu jedenfalls keinerlei Angaben.
 
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OpenMandriva Lx 3.0.1 ist fertig

reported by doelf, Montag der 26.12.2016, 12:31:40
OpenMandriva ist der von der Community entwickelte Nachfolger der kommerziellen Linux-Distribution Mandriva. Das Betriebssystem, welches sich primär an Desktop-Nutzer richtet, wird seit Dezember 2012 unter der Leitung der OpenMandriva Association entwickelt, die als Weihnachtspräsent das erste Update für OpenMandriva Lx 3.0 bereitgestellt hat. KDE Plasma 5.8.4 läuft jetzt stabil auf Wayland und LXQt ist als leichtgewichtige Desktop-Alternative für schwächere Rechner mit an Bord.

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OpenMandriva Lx 3.0 mit LXQt

Bei LXQt, dem Lightweight Qt Desktop Environment, handelt es sich um den Nachfolger von LXDE - allerdings auf Basis des Qt Frameworks, das hier in der Version 5.6.2 enthalten ist. LXQt umfasst den Webbrowser Qupzilla auf Basis der QtWebEngine sowie den Dateimanager PCManFM. Wer mehr Wert auf die grafische Präsentation der Desktop-Umgebung legt, greift zu KDE Plasma 5.8.4 inklusive des KDE Frameworks 5.29.0 und der KDE Apps 16.08.3. Der Anzeige-Server Wayland 1.12.0 dient hierbei als modernere Alternative zum ebenfalls mitgelieferten Xorg-Server 1.19.0 des X-Window-Systems.

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OpenMandriva Lx 3.0 mit KDE Plasma

Die Grafikbibliothek Mesa 13.0.2 verbessert die Treiberunterstützung für Grafikchips von AMD und Intel, doch auch der Kernel 4.9.0 hat zahlreiche neue und überarbeitete Treiber im Schlepptau. BFQ wird nun standardmäßig als CPUS-Scheduler verwendet und das Dateisystem F2FS richtet sich an die Benutzer von SSDs. Für die Prozessverwaltung wird Systemd 232 genutzt und für virtuelle Maschinen wurde LLVM/clang auf die Version 3.9.1 aktualisiert. Dazu kommen aktualisierte Software-Pakete und jede Menge Fehlerkorrekturen.

Download: OpenMandriva Lx 3.0.1

Die folgenden Architekturen werden derzeit unterstützt: i586, x86_64, aarch64, armv7hl und armv7l.
 
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Wine 1.8.6 und 2.0 RC 3 verfügbar

reported by doelf, Montag der 26.12.2016, 12:03:08
Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Während Wine 1.8.6 schon vor einer Woche 35 Fehler in der stabilen Schiene behoben hatte, nähert sich die Fertigstellung der nächsten stabilen Generation, der Version 2.0, mit ganz großen Schritten.

Mittlerweile liegt der dritte Veröffentlichungskandidat von Wine 2.0 zum Download bereit, welcher alle Neuerungen der Entwicklungsschiene 1.9 plus 15 Fehlerbereinigungen und eine handvoll Ergänzungen umfasst. Beim Wine-Projekt werden die ungeraden Versionsnummern wie 1.9 für die Alpha- und Beta-Phase der Entwicklung genutzt, während die geraden Nummern den stabilen Veröffentlichungen vorbehalten sind.
Quelle: www.winehq.org
 
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LibreOffice 5.3.0 RC 1 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Montag der 26.12.2016, 11:40:19
Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.3.0 liegt für Windows, Mac OS X und Linux auf dem offiziellen Entwickler-Server zum Download bereit. Zu den neuen Funktionen und Verbesserungen gehört der sichere Modus, welcher bei der Problembehebung hilft. Ist dieser aktiviert, startet die Software mit einem frischen Benutzerprofil, mit dem sich eine fehlerhafte Konfiguration reparieren lässt.

Der sichere Modus lässt sich per Befehlszeilen (--safe-mode), über den Eintrag "LibreOffice (Safe Mode)" im Startmenü von Windows bzw. über das Hilfe-Menü ("Restart in Safe Mode") aufrufen. Zu den Menüpunkten werden jetzt die dazugehörigen Tastaturkürzel angezeigt (dies kann deaktiviert werden) und die Registerkarten für die Auswahl von Farben, Farbverläufen, Schraffuren und Bitmaps wurden neu gestaltet. Neu hinzugekommen ist die Registerkarte "Muster" und für Emoji-Fans gibt es die neue Schriftart "Noto Emoji".

Neben "Öffnen" gibt es nun auch den Menüpunkt "Vorlage öffnen" und die Seitenleiste hat vier neue Bedienfelder für das Seitenformat, die Stile sowie Kopf- und Fußbereich bekommen. Es gibt auch eine Vorschaufunktion für Stile sowie eine Schaltfläche für den Import von Bitmap-Grafiken als Hintergrund von Bereichen. Die Bibliotehk libxmlsec, welche zum Signieren von Dokumenten benötigt wird, wurde auf die aktuelle Version 1.2.22 gebracht und die Filter für die Dateiformate OpenXML, PDF, DOC und XLS wurden weiter verbessert.

Writer
Bei der Textverarbeitung Writer wurde der "Seitensprung-Dialog" überarbeitet und vereinfacht. Den "Seitensprung" findet man im Menü "Bearbeiten" unter "Wechseln zur Seite" bzw. mit dem Tastenkürzel Strg+G. Erstmals kann man Kapitälchen (Small Capitals), also Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben, nutzen und die am Dokument vorgenommenen Änderungen lassen sich bequem in der Seitenleiste verwalten. Ein Im- und Export für die Tabellen-Stile des ODF-Formats wurde implementiert und die Zeichenwerkzeuge für Pfeile, die es bisher nur in Draw und Impress gab, können nun auch im Writer sowie in Calc verwendet werden. Dazu wurden auch neue Pfeilspitzen wie der Krähenfuß eingeführt.

Calc
Viel Arbeit ist in die Tabellenkalkulation Calc geflossen: Neben den Zeichenwerkzeugen für Pfeile wurde insbesondere an der Kompatibilität zu ODF 1.2 gearbeitet. Bei Neuinstallationen werden in Formeln standardmäßig Platzhalter (Wildcards) statt Regulärer Ausdrücke (Regular Expressions) unterstützt. Damit passt sich Calc der Grundeinstellung anderer Tabellenkalkulationen an. Bruchzahlen lassen sich besser formatieren, die Liste der zur Auswahl stehenden Funktion lässt sich durchsuchen und für Pivot-Tabellen wurde eine Median-Funktion (Zentralwert) ergänzt.

Impress
Beim Start zeigt die Präsentations-Software Impress neuerdings eine Vorlagenauswahl an, die mit Vivid und Pencil auch zwei neue Standardvorlagen umfasst. Die übrigen Vorlagen wurden überarbeitet und optimiert. Bilder müssen nicht mehr eingebettet werden, sondern lassen sich auch als Verknüpfung einbauen. Im Menü "Ansicht" kann man zwischen dem bekannten Layout mit zwei Werkzeugleisten und einem neuen mit einer einzelnen Leiste wechseln. Die Folieneigenschaften (Abmessungen, Hintergrundfarbe oder -bild) lassen sich nun auch über die Seitenleiste anpassen.

Base
Die Datenbank Base nutzt jetzt Firebird 3.0.0 als Unterbau. Dummerweise kann diese Version keine Datenbestände einlesen, die mit Firebird 2.5 (Bestandteil von LibreOffice bis zur Version 5.2.x) erstellt wurden. Diese Rückwärtskompatibilität ist zwar geplant, doch vorerst müssen die Datenbestände manuell aktualisiert werden. Hierzu muss man Firebird 2.5 als eigenständige Software installieren und dessen gbak-Werkzeug verwenden.

Download: LibreOffice 5.3.0 RC 1 (Pre-Release)
 
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Wir wünschen friedliche Festtage!

reported by doelf, Sonntag der 25.12.2016, 11:34:01
Das Team von Au-Ja.de wünscht all seinen Lesern (und auch jenen, die ganz zufällig über unsere Webseite gestolpert sind), ein friedliches Weihnachtsfest. Diese Tage mögen uns daran erinnern, dass wir einander respektieren und wertschätzen sollten, egal was wir sind und woher wir kommen.

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Ein gewisser Jesus, ganz gleich, ob man in diesem Mann den Sohn Gottes, einen Propheten oder einen Philosophen sieht, hatte seine Anhänger vor rund 2.000 Jahren wissen lassen, dass man niemanden ausgrenzen darf. Er hatte auch erkannt, dass kein Mensch ohne Sünde ist und dass das alttestamentarische "Auge um Auge, Zahn um Zahn" ausgedient hat. Viel gelernt hat die Menschheit in den beiden Jahrtausenden, die seither vergangen sind, leider nicht.

Auch heute ist das Handeln vieler von Rache geprägt und kaum jemand will die andere Wange hinhalten, um einen Konflikt zu entschärfen. Der Ton wird schärfer, die Gesetze härter, das Klima rauer. Nicht Weisheit soll überzeugen, sondern die eigene Stärke. Die Probleme sind global, doch der Blick reicht kaum bis zum eigenen Gartenzaun. Und ja, es ist immer leichter etwas zu zerstören, als etwas aufzubauen und - die größte Anstrengung von allen - etwas einmal Aufgebautes auch zusammenzuhalten.

Doch wie soll ein Planet mit einer Bevölkerung von 7,38 Milliarden Menschen überleben, wenn nicht durch Zusammenhalt und Zusammenarbeit? Sicher, man kann neue Mauern errichten und sich damit den Blick noch weiter verbauen. Oder man kann sich auch ein Handtuch über den Kopf legen und sich einreden, dass es die Welt da draußen gar nicht gibt. Zielführend ist keine dieser Methoden. Ist es nicht besser, mit offenen Augen durch die Welt gehen und unser persönliches Handeln so auszulegen, dass wir nachts noch mit gutem Gewissen schlafen können? Nur so ein Gedanke...

Euer Au-Ja-Team
 
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Amiga-Emulator: WinUAE 3.4.0 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 23.12.2016, 14:17:17
WinUAE 3.4.0 liegt zum Download bereit und lädt uns ein, die Tage zwischen den Jahren für eine Reise zu nutzen. Eine Zeitreise in ein Jahrtausend, in dem die Frage nicht "Android oder iOS?" lautete, sondern man seine Seite zwischen Commodore und Atari zu wählen hatte. Und ja, die Gräben waren mindestens ebenso tief wie heute!

Die Version 3.4.0 bringt neue Funktionen, zahlreiche Optimierungen und Fehlerkorrekturen sowie die Emulation zusätzlicher Hardware-Komponenten.

Emulierte Hardware:
  • Grafikkarten: ColorBurst, Harlequin, OpalVision
  • Turbokarten: Blizzard 1230 MK II und III, IVS Vector 68030
  • HD-Controller: Blizzard 1230 MK II und III SCSI Kit, Buddha, Expansion Systems Dataflyer Plus, FileCard 2000/OSSI 500, Mainhattan A-Team, Microbotics HardFrame, SCRAM 500/2000
  • Netzwerkkarten: AmigaNet, Ariadne I und II, LAN Rover/EB920, NE2000 (PCMCIA/ISA), X-Surf und X-Surf 100
  • American Laser Games Arcade Game Hardware (LaserDisc-Player, Genlock, Light-Gun und Schalter)
Die neuen Funktionen umfassen einen verbesserten Umgang mit Arbeits- und Grafikspeicher, dem RTG (ReTargetable Graphics) RAM, so dass nun alle Größenkombinationen möglich sind. Bis zu vier Z2- und Z3-RAM-Platinen können zeitgleich aktiviert sein und man kann auch mehrere Bildschirme und Soundkarten parallel verwenden. Netzwerkzugriffe werden auf dem Bildschirm angezeigt und man kann das Autofeuer im Game-Ports-Panel manuell zuweisen. Der Rückfallmodus der 68000-Beschleunigerkarte wird unterstützt und die Lautstärke von MIDI und Genlock-Video lässt sich regeln.

Für Eingaben und den WASAPI-Sound wurden die Latenzen reduziert. Für den WinPCap-Netzwerk-Modus werden neuerdings lokale MAC-Adressen erzeugt, damit es nicht mehr zu MAC-Konflikten zwischen Windows und dem emulierten Amiga kommt. Falls eine RAM-Karte JIT Direct nicht beherrscht, wird JIT Indirect verwendet, ohne dass die JIT-Direct-Option vollständig deaktiviert werden muss. Die meisten Einschränkungen in Bezug auf JIT Direct wurden entfernt und auch die Beschränkung des Host-Pfades auf 260 Zeichen, welche für Windows 10 ab Build 1607 benötigt wurde, ist gefallen.

Im Rahmen der Fehlerbereinigungen lassen sich Verknüpfungen wieder mit der Shift-Taste erstellen. Dateien, die kleiner als 512 Bytes sind, lassen sich wieder als Festplatte mounten und Verzeichnisse und Archive kann man problemlos im Betrieb einbinden. Dies war unter OS4.x zuvor nur einmalig möglich. Grafikfehler bei "Worms DC" und "ACSYS", die vermutlich auch weitere Spiele betreffen, wurden behoben. Auch eine schlechte Sprite-Kollision bei "Jumpman Junior" wurde korrigiert und das rechtzeitige Beenden der PPC-Emulation soll Abstürze beim Beenden verhindern.

Download: WinUAE 3.4.0
 
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LibreOffice 5.2.4 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 23.12.2016, 13:04:02
LibreOffice 5.2.4 ist doch noch pünktlich fertig geworden und liegt für Windows, Mac OS X und Linux zum Download bereit. Wer bereits den zweiten Veröffentlichungskandidaten von LibreOffice 5.2.4 verwendet, muss das Installationspaket nicht erneut herunterladen, denn die finale Fassung entspricht diesem Bit für Bit.

Das vierte Bug-Fix-Update in der Entwicklungsschiene 5.2 behebt 125 Fehler, darunter neun potentielle Absturzursachen. Abermals wurden mehrere Probleme beim Im- und Export von OOXML-, DOCX- und PPTX-Dokumenten korrigiert. Beim Kopieren und Einfügen von Text im Writer soll der Absatzstil nicht mehr verloren gehen und beim Ausschneiden und Einfügen von Formelgruppen werden die dazugehörigen Referenzen anpasst. Und natürlich wurden auch etliche Funktions- und Darstellungsfehler rund um das GIMP-Toolkit (GTK3), welches die Steuerelemente für die grafische Benutzeroberfläche von LibreOffice bereitstellt, behoben.

Download: LibreOffice 5.2.4

Tipp: Die 64-Bit-Version für Windows findet sich auf der Download-Seite im Abschnitt "Operating Systems". Standardmäßig wird Windows-Nutzern nämlich nur die 32-Bit-Ausgabe angeboten.
 
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Der SeaMonkey lebt noch!

reported by doelf, Freitag der 23.12.2016, 12:39:57
Die Web-Suite SeaMonkey hat nach einer Durststrecke von über neun Monaten ein weiteres Update erfahren. Gestern sprang die Versionsnummer des Programms von 2.40 auf 2.46 und nun dient der Firefox 49 als Unterbau. Die Entwickler sprechen von einem "Major Release", welches in 26 Sprachen für Windows, Mac OS X und Linux angeboten wird.

Der frischere Unterbau erweitert die HTML5-Unterstützung der Web-Suite, verbessert die Hardware-Beschleunigung und sorgt für schnelleres JavaScript. Die Erweiterungen Chatzilla, DOM Inspector und Lightning sind diesmal nicht enthalten, da es Probleme mit den Paketen gab. Sie lassen sich aber nachträglich über Mozillas Addon-Seite installieren. Die Meldung, dass der DOM Inspector nicht für SeaMonkey 2.46 erhältlich sei, kann man dabei getrost ignorieren. Ärgerlich: Die Liste der behobenen Sicherheitslücken wurde wieder nicht aktualisiert und befindet sich weiterhin auf dem Stand der Version 2.38.

Download: SeaMonkey 2.46
 
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Tipp: Geschenkgutscheine sind immer eine gute Idee!

reported by doelf, Freitag der 23.12.2016, 09:51:01
Die Uhr tickt, die Geschäfte sind voll, die Paketdienste überlastet und darüber hinaus fehlt eine zündende Idee, was man seinen Lieben überhaupt schenken könnte. Ein Paar Wollsocken? Eine Flasche Doppelkorn? Die noch originalverpackten Geschirrtücher vom letzten Urlaub mit dem Aufdruck von Calella? Wer die Feiertage heil überstehen will, sollte lieber zu Geschenkgutscheinen greifen!

Weihnachtliche Gutscheine in einer Geschenkbox, einem Geschenkkuvert oder in Form von Anhängern, Lesezeichen oder Grußkarten liefert unser Partner Amazon bei einer Bestellung in den nächsten Stunden dank Premiumversand pünktlich am Heiligabend. Für Prime-Mitglieder ist der Premiumversand gratis und alle anderen können die Gelegenheit nutzen und eine 30-tägige Probemitgliedschaft abschließen. Wird diese vor Ablauf des Testzeitraums gekündigt, fallen keine weiteren Kosten an.

Für die ganz, ganz späten Geschenke gibt es zwei weitere Optionen: Geschenkgutscheine zum Ausdrucken und Geschenkgutscheine per E-Mail. Und wenn alle Stricke reißen, steckt man etwas Kleingeld und eine Mandarine in eine saubere Socke und behauptet, das sei halt eine alte Familientradition ;-)

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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CDex 1.8.2 ist fertig

reported by doelf, Freitag der 23.12.2016, 00:13:35
CDex ist der beste CD-Ripper für Windows PUNKT. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Vorsicht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Die Portable-Ausgabe kommt hingegen als ZIP-Archiv ganz ohne unnötigen Ballast, ist aber noch auf dem Stand 1.77.

CDex 1.8.2 behebt einige Fehler im Zusammenspiel mit Windows 10 64 Bit, bei der Sprachwahl sowie bei der Darstellung unter Windows XP und Vista. Eine Konfiguration für den Vorbis-Encoder und neue Übersetzungen wurden hinzugefügt. Installation und Spracherkennung wurden aktualisiert, gleiches gilt für die Bibliotheksabhängigkeiten und das enthaltene Redistributable-Paket von Visual Studio.

Download: CDex 1.8.2
 
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Sicherheit: Lieber arschloch als ficken

reported by doelf, Donnerstag der 22.12.2016, 22:17:48
Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) für Softwaresystemtechnik hat sich mit den beliebtesten Passwörtern der Deutschen beschäftigt und in den Top 10 findet sich ausnahmslos leicht zu erratender Schwachsinn. Die zehn Passwörter lassen tief blicken, denn sie sind nicht nur unsicher, sondern auch ziemlich peinlich.

Hier also die Top 10 des Grauens:
  1. hallo
  2. passwort
  3. hallo123
  4. schalke04
  5. passwort1
  6. qwertz
  7. arschloch
  8. schatz
  9. hallo1
  10. ficken
Diese Liste entspringt der Analyse von rund einer Milliarde Nutzerkonten, die im Rahmen von 31 Datenlecks bei Unternehmen wie LinkedIn, MySpace und Yahoo ins Internet gelangten. Berücksichtigt wurden lediglich Konten, deren E-Mail-Adresse auf .de endet. Zudem wurden nur deutschsprachige Worte und keine reinen Zahlenkombinationen in die Liste aufgenommen. Der absolute Spitzenreiter in Deutschland und weltweit ist nämlich nach wie vor "123456".

Aus den Log-Dateien:

Bitte geben Sie ein Passwort ein:
qwertz
Fehler: Ihr Passwort muss mindestens 8 Zeichen lang sein!
arschloch
Fehler: Ihr Passwort muss mindestens eine Zahl enthalten!
arschloch1
Quelle: hpi.de
 
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Erster Jailbreak für iOS 10.1.1 veröffentlicht

reported by doelf, Donnerstag der 22.12.2016, 21:23:59
Der italienische Hacker Luca Todesco hat einen ersten Jailbreak für iOS 10.1.1 präsentiert. Dieser ist nach Angaben des Entwicklers allerdings "super fucking unstable" und "glitchy". Zudem kann er das Gerät lahmlegen. Letzteres sei unwahrscheinlich, aber zumindest wurden wir gewarnt. Inzwischen ist der Hack nicht mehr ganz so wackelig, aber immer noch recht aufwändig.

Als Beta 1 funktionierte der Jailbreak nur beim iPhone 7 mit iOS 10.1 oder 10.1.1 sowie bei iPhone 6s und iPad Pro mit iOS 10.0.1 bis 10.1.1. Kurz darauf folgten Beta 2 ("sollte jetzt tatsächlich funktionieren") und Beta 3 ("sollte gut funktionieren"). Auch der zwischenzeitlich veröffentlichte Cydia Impactor 0.9.35 soll die Erfolgschancen verbessern. iOS 10.2 bleibt außen vor, da die von Todesco genutzten Sicherheitslücken darin geschlossen wurden. Zudem gibt sich der Italiener pessimistisch in Hinblick auf zukünftige Jailbreaks: Er denke nicht, dass es in naher Zukunft noch welche geben werde.

Todescos "mach_portal & Yalu"-Jailbreak basiert auf Ian Beers Project-Zero-Exploit. Abgesehen vom eigentlichen Jailbreak-Tool benötigt man den Cydia Impactor, einen Rechner (Mac OS X oder Windows) sowie eine Apple-ID zum signieren der IPA-Datei. Auf dem Rechner startet man den Cydia Impactor, verbindet das iGerät über iTunes und zieht die IPA-Datei auf den Cydia Impactor, um mit der Apple-ID ein temporäres Zertifikat zu erstellen. Der Cydia Impactor installiert nun die selbst-signierte Jailbreak-App namens "App:mach_portal" auf dem iGerät, sofern man das Zertifikat akzeptiert. Zurück auf dem Rechner ruft man mach_portal auf. Ärgerlich: Wird das Gerät neu gestartet, muss der Jailbreak durch einen Neustart von mach_portal wiederholt werden.

Laut Todesco richtet sich der Jailbreak derzeit nur an Entwickler und all jene, die ganz genau wissen, was sie tun. Massentauglich ist diese Methode jedenfalls noch nicht.
 
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Apple hatte "Patent-Troll" Nokia zuerst verklagt

reported by doelf, Donnerstag der 22.12.2016, 20:28:40
Nokias Klage gegen Apple ist offenbar eine direkte Reaktion auf eine Klage von Apple gegen Nokia. Wie das Wall Street Journal berichtet, wirft Apple den Finnen erpresserische Methoden und die gezielte Zusammenarbeit mit Patent-Trollen vor. Hierfür soll Nokia einen Schadensersatz an Apple zahlen.

Laut Apple hatte Nokia 32 Patente in böswilliger Absicht aus dem im Jahr 2011 geschlossenen Lizenzabkommen ausgeklammert. Diese seien dann teilweise an Drittfirmen übertragen wurden, um überzogene Lizenzgebühren aus Apple herauszuquetschen. Offiziell hätte Nokia damals jedoch erklärt, dass alle Patentstreitigkeiten mit Apple beigelegt seien. Nach eigenen Angaben war Apple bereit, angemessene Abgaben auf Basis der FRAND-Grundsätze (Fair, Reasonable and Non Discriminatory Licensing) zu zahlen. Nun will man vor Gericht ein Grundsatzurteil erstreiten, das den Verkauf von FRAND-fähigen Patenten an Patentverwerter, weniger freundlich auch Patent-Trolle genannt, verbieten soll.

Nokia sieht die Sachlage natürlich völlig anders und spricht von jahrelangen, erfolglosen Verhandlungen mit Apple. Dieser Streit hat eine enorme Sprengkraft und dürfte die Gerichte noch einige Jahre beschäftigen. Zudem ist nicht davon auszugehen, dass die Gerichte in den unterschiedlichen Ländern zum gleichen Ergebnis kommen werden. Bezüglich überzogener Lizenzgebühren sei noch angemerkt, dass Apple im Patentstreit mit Samsung selbst völlig überzogene Forderungen gestellt hatte.
Quelle: www.wsj.com
 
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Apples AirPods sind reine Wegwerfware

reported by doelf, Donnerstag der 22.12.2016, 17:00:18
iFixit hat Apples kabellose Hörstöpsel AirPods auseinandergenommen und dabei eng gestopfte Technik in Kombination mit einer großen Menge Klebstoff vorgefunden. Auch die Aufbewahrungsschale, die zugleich zum kabellosen Aufladen der Kopfhörer dient, wurde zerlegt und offenbarte - abgesehen von obligatorischen Klebstoff - eine dicke Batterie sowie unsaubere Lötstellen.


Als Grund für die unsauberen Lötstellen vermutet iFixit wahlweise niedrige Qualitätsstandards bei der Fertigung oder eine übereilte Auslieferung. Es gibt keine mechanischen Fixierungen, alle Teile werden einzig und alleine von Unmengen Kleber zusammengehalten. Deswegen lassen sich weder die Hörstöpsel noch die Ladeschale öffnen, ohne ihre Gehäuse zu zerstören. Ein Austausch der drei Akkus oder eine Reparatur sind nicht vorgesehen und auch die Wiederverwertung der verwendeten Materialien so gut wie unmöglich.

Das Fazit der Reparaturprofis: Null Punkte für die Reparaturfreundlichkeit, also reine Wegwerfware.

Es ist wirklich erstaunlich, dass eine großartige Firma wie Apple, die ihre phantastischen Produkte im Premiumbereich positioniert, im Jahr 2016 ein neues Produkt auf den Markt bringt, das auf Obsoleszenz setzt und ein Recycling der verwendeten Rohstoffe völlig unrentabel macht. Zum Abschluss dieser Meldung wollen wir Apple zitieren:
"Wir gehen Umweltschutz genauso innovativ an wie unsere Produkte."
Quelle: de.ifixit.com
 
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Patentverletzungen: Nokia hat Apple verklagt

reported by doelf, Donnerstag der 22.12.2016, 15:00:00
Als ehemaliger Weltmarktführer im Bereich Mobiltelefon besitzt Nokia zahlreiche Patente. Weitere kamen im Jahr 2013 mit der Komplettübernahme des Joint-Ventures "Nokia Siemens Networks" hinzu und auch der Kauf von Alcatel-Lucent in diesem Jahr hat Nokias Portfolio noch einmal deutlich erweitert. Auch Apple soll viele dieser Patente nutzen, allerdings ohne dafür zu zahlen.

Nach Jahren der erfolglosen Verhandlungen mit Apple wollen die Finnen die anhaltenden Patentverletzungen nicht länger hinnehmen und haben den iPhone-Konzern in Deutschland und den USA verklagt. Die Klagen betreffen 32 Patente aus den Bereichen Display, Benutzerschnittstelle, Software, Antennentechnik, Chipsätze und Videokodierung. Sie wurden in Düsseldorf, Mannheim, München sowie im US-Bundesstaat Texas eingereicht. Laut Nokia sollen weitere Länder in Kürze folgen.

Nokia gibt an, über die letzten zwanzig Jahre mehr als 115 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert zu haben. Zehntausende von Nokia-Patenten würden von Smartphones, Tablets, Computern und ähnlichen Geräten genutzt. Auch Apple hatte im Jahr 2011 ein Lizenzabkommen mit Nokia abgeschlossen, dieses deckt aber nur einen Teil der von Apple genutzten Patente ab. Verhandlungen über eine Ausweitung des Lizenzabkommens seien in den Folgejahren an Apple gescheitert.
Quelle: www.nokia.com
 
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Notebooks zum Fest: Angebote von eBay

reported by doelf, Donnerstag der 22.12.2016, 09:46:41
Auch bei unserem Partner eBay gibt es spannende Laptops zu Sonderpreisen, beispielsweise das Gaming-Notebook MSI PX60-2QDi781 mit Intel Core i7 5700HQ, GeForce GTX 950M 2 GiB, Full-HD-Display, SteelSeries-Tastatur und Aluminium-Gehäuse für 799,00 Euro oder Apples MacBook Air 13 für 999,00 Euro.

MSI hat sich in den vergangenen Jahren auf Gaming-Notebooks spezialisiert und gehört in diesem Bereich zu den renommiertesten Herstellern. Bei den Tastaturen arbeitet MSI mit SteelSeries und bei den Audio-Lösungen mit Dynaudio zusammen. Die Bildschirme sind grundsätzlich matt, so dass keine Spiegelungen stören. Für ausreichende Power sorgen Core-i7-CPUs von Intel und schnelle Grafiklösungen von NVIDIA. Normalerweise sollte man für ein Gaming-Notebook mindestens 1.000 Euro auf den Tisch legen, doch heute spannen die Preise von 799 bis 1.577 Euro.

eBay: MSI PX60-2QDi781 für 799,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, True Color, matt
  • CPU: Intel Core i7 5700HQ (Broadwell, vier Kerne, acht Threads, 2,7 bis 3,5 GHz)
  • Grafik: GeForce GTX 950M (2 GiB GDDR5)
  • Arbeitsspeicher: 8 GiB DDR3L
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 7.200 U/min
  • SteelSeries QWERTZ-Tastatur
  • Aluminium-Gehäuse
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
eBay: MSI GL62-i7-16GB für 999,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, matt
  • CPU: Intel Core i7-6700HQ (Skylake, vier Kerne, acht Threads, 2,6 bis 3,5 GHz)
  • Grafik: GeForce GTX 960M (2 GiB GDDR5)
  • Arbeitsspeicher: 16 GiB DDR4-2133
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 7.200 U/min plus DVD-Brenner
  • SteelSeries QWERTZ-Tastatur
  • Betriebssystem: keins
eBay: MSI GE72VR-6RF16H11 für 1.577,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten
  • Display: 43,9 cm (17,3 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, 120 Hz, matt
  • CPU: Intel Core i7-6700HQ (Skylake, vier Kerne, acht Threads, 2,6 bis 3,5 GHz)
  • Grafik: GeForce GTX 1060 (6 GiB GDDR5)
  • Arbeitsspeicher: 16 GiB DDR4-2133
  • Laufwerke: 128 GB S-ATA M.2 SSD plus 1 TB Festplatte mit 7.200 U/min plus DVD-Brenner
  • beleuchtete SteelSeries QWERTZ-Tastatur
  • Dynaudio Soundsystem
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Apple baut hochwertige Notebooks für das Hochpreissegment. Wer auf seinen Geldbeutel achten muss, aber dennoch einen Apfel auf dem Deckel schätzt, kann zu einem Vorjahresmodell wie diesem Apple MacBook Pro 13 greifen. Das Retina-Display überzeugt mit seiner hohen Auflösung und tollen Farben, spiegelt allerdings. Die Leistung des Dual-Kern Core i5 ist gut, Intels integrierte Grafikeinheit hingegen recht langsam. Aber das MacBook Pro 13 ist ja auch nicht für Spiele gedacht und für Multimediazwecke reicht die Leistung des integrierten Grafikkerns voll und ganz aus. Dafür hält der Akku bis zu 10 Stunden durch.

eBay: Apple MacBook Pro 13 Modelljahr 2015 für 1.279,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 1.449,00 Euro)
  • Display: 33,78 cm (13,3 Zoll), 2.560 x 1.600 Pixel, Retina, glänzend
  • CPU: Intel Core i5 (Broadwell, zwei Kerne, vier Threads, 2,7 bis 3,1 GHz)
  • Grafik: Intel Iris Graphics 6100
  • Arbeitsspeicher: 8 GiB LPDDR3 PC3-14900
  • Laufwerke: 128 GB SSD
  • Thunderbolt 2: 2 Anschlüsse
  • Akku-Laufzeit: bis zu 10 Stunden
  • Betriebssystem: Mac OS X
Wer einen Apfel für unter 1.000 Euro sucht, wird beim MacBook Air 13 fündig: Das Display bietet hier zwar nur 1.400 x 900 Pixel, doch mit zwölf Stunden Akku-Laufzeit, einer flotten SSD und 8 GiB RAM erhält man einen schicken und alltagstauglichen Dauerläufer.

eBay: Apple MacBook Air 13 für 999,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten (statt 1.099,00 Euro)
  • Display: 33,78 cm (13,3 Zoll), 1.400 x 900 Pixel, glänzend
  • CPU: Intel Core i5 (zwei Kerne, vier Threads, 1,6 bis 3,3 GHz)
  • Grafik: Intel HD Graphics 6000
  • Arbeitsspeicher: 8 GiB LPDDR3-1600
  • Laufwerke: 128 GB SSD
  • Thunderbolt 2: 1 Anschluss
  • USB 3.0: 2 Anschlüsse
  • Akku-Laufzeit: bis zu 12 Stunden
  • Betriebssystem: Mac OS X
Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die vom jeweiligen Händler genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Notebooks zum Fest: Angebote von Amazon

reported by doelf, Donnerstag der 22.12.2016, 09:14:22
Bei Amazon gibt es kurz vor Weihnachten nochmals einige Notebooks zu reduzierten Preisen. Heute hat Amazon fünf Modelle von HP und Packard Bell im Angebot, darunter auch ein Laptop mit dem A9-9410 aus AMDs aktueller APU-Generation Stoney Ridge sowie zwei Laptops auf Basis des Carrizo-L, die mit einem SVA-Display plus Full-HD-Auflösung punkten.

Die vier HP-Notebooks von Amazon sind Geräte der gehobenen Einstiegsklasse. Mit 4 bzw. 8 GiB Arbeitsspeicher bieten sie ausreichend Reserven für Windows 10, während viele "Schnäppchen" derzeit mit 2 GiB RAM daherkommen und sich nicht einmal aufrüsten lassen. Zudem gibt es ausreichend Speicherplatz für Daten, einen DVD-Brenner - heutzutage keineswegs eine Selbstverständlichkeit - sowie maximale Akku-Laufzeiten im Bereich von 8 oder 10 Stunden. Wer ein Arbeitstier für Office und Internet sucht, wird hier gut bedient. Zum Spielen sind diese Notebooks hingegen nicht gedacht. Achtung: Das HP 15-ba040ng wird ohne Windows 10 geliefert! Dieses Notebook mit 128-GB-SSD ist nur dann ein Schnäppchen, wenn man es mit Linux nutzt!

Amazon: HP 15-ba100ng für 349,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 399,00 Euro)
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.366 x 768 Pixel, SVA-Technik, entspiegelt
  • CPU: AMD A9-9410 (Stoney Ridge, zwei Kerne, 2,9 bis 3,5 GHz)
  • Grafik: AMD Radeon R3 (192 Shader, 800 MHz)
  • Arbeitsspeicher: 8 GiB DDR4
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 5.400 U/min und DVD-Brenner
  • Akku-Laufzeit: bis zu 9 Stunden
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Amazon: HP 15-ba050ng für 299,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 349,00 Euro)
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, SVA-Technik, entspiegelt
  • CPU: AMD A6-7310 (Carrizo-L, vier Kerne, 2,0 bis 2,4 GHz)
  • Grafik: AMD Radeon R4 (128 Shader, 800 MHz)
  • Arbeitsspeicher: 4 GiB DDR3
  • Laufwerke: 256 GB SSD und DVD-Brenner
  • Akku-Laufzeit: bis zu 8 Stunden
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Amazon: HP 15-ba050ng für 269,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 299,00 Euro)
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, SVA-Technik, entspiegelt
  • CPU: AMD A6-7310 (Carrizo-L, vier Kerne, 2,0 bis 2,4 GHz)
  • Grafik: AMD Radeon R4 (128 Shader, 800 MHz)
  • Arbeitsspeicher: 4 GiB DDR3
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 5.400 U/min und DVD-Brenner
  • Akku-Laufzeit: bis zu 8 Stunden
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Amazon: HP 15-ba040ng für 249,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.366 x 768 Pixel, entspiegelt
  • CPU: AMD E2-7110 (Carrizo-L, vier Kerne, 1,8 GHz)
  • Grafik: AMD Radeon R2 (128 Shader, 600 MHz)
  • Arbeitsspeicher: 4 GiB DDR3
  • Laufwerke: 128 GB SSD und DVD-Brenner
  • Akku-Laufzeit: bis zu 10 Stunden
  • Betriebssystem: FreeDOS
Ein größeres Display, aber glänzend und lediglich mit 1.600 x 900 Bildpunkten, bietet das Packard Bell EasyNote 17 ENLG81BA-C08B. Trotz seiner vier Rechenkerne ist Intels Celeron N3150 recht langsam, dafür aber sparsam. Leider hat Packard Bell einen vergleichsweise schwachen Akku verbaut, so dass die Laufzeit mit 4 Stunden dennoch recht bescheiden ausfällt. NVIDIAs GeForce 910M punktet mit 2 GiB Grafikspeicher, ist ansonsten aber auch ein gemütlicher Geselle und nicht spieletauglich.

Amazon: Packard Bell EasyNote 17 ENLG81BA-C08B für 279,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 333,00 Euro)
  • Display: 43,9 cm (17,3 Zoll), 1.600 x 900 Pixel, CineCrystal, glänzend
  • CPU: Intel Celeron N3150 (SoC, vier Kerne, 1,6 bis 2,08 GHz)
  • Grafik: NVIDIA GeForce 910M (2 GiB)
  • Arbeitsspeicher: 4 GiB DDR3
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 5.400 U/min und DVD-Laufwerk
  • Akku-Laufzeit: bis zu 4 Stunden
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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EuGH schränkt nationale Vorratsdatenspeicherung ein

reported by doelf, Mittwoch der 21.12.2016, 17:52:14
Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat heute ein weiteres Urteil zum Dauerbrenner Vorratsdatenspeicherung gefällt und deren nationale Umsetzungen eingeschränkt. So dürfen Mitgliedstaaten den Betreibern elektronischer Kommunikationsdienste keine allgemeine Verpflichtung zur Vorratsdatenspeicherung auferlegen. Lediglich eine gezielte Vorratsspeicherung zum alleinigen Zweck der Bekämpfung schwerer Straftaten ist nach Ansicht der Richter akzeptabel.

Die Entscheidung aus Luxemburg betrifft auch die deutsche Neuauflage aus dem Jahr 2015, bei der Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) mit einer vergleichsweise kurzen Speicherfrist von zehn Wochen unter dem Radar der Europäischen Grundrechtecharta bleiben wollte. Doch nicht die Dauer der Speicherung stört den EuGH, sondern die beiden Punkte "allgemein" und "unterschiedslos". Denn wenn die Verkehrs- und Standortdaten aller Bürger anlasslos erfasst werden, handelt es sich - ganz gleich über welchen Zeitraum diese Informationen für staatliche Zugriffe bevorratet werden - um einen massiven Eingriff in die Grundrechte.

Nur wenn ein konkreter Verdacht vorliegt, ist ein solcher Eingriff hinzunehmen. Und das auch keinesfalls, um Nichtigkeiten wie Urheberrechtsverletzungen zu verfolgen, sondern ausschließlich, um "schwere Straftaten" zu verhindern. Und selbst für eine gezielte Vorratsdatenspeicherung gelten enge Grenzen: So sollen die zu erfassenden Daten in Hinblick auf ihre Kategorie, die erfassten Kommunikationsmittel, die betroffenen Personen und die vorgesehene Dauer der Speicherung auf das absolut Notwendige beschränkt sein. Auch dürfen nationale Behörden nicht nach Belieben auf diese Daten zugreifen, sondern es bedarf der vorherigen Kontrolle durch eine unabhängige Stelle. Weiterhin hat die Speicherung der Daten im Gebiet der Europäischen Union stattzufinden.

Nachdem der EuGH im April 2014 die europäische Richtlinie 2006/24/EG über die Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten für ungültig erklärt hatte, versuchten sich Länder wie Schweden, das Vereinigte Königreich und Deutschland an nationalen Alleingängen. Nun hat der EuGH klargestellt, "dass das Unionsrecht einer nationalen Regelung entgegensteht, die eine allgemeine und unterschiedslose Speicherung von Daten vorsieht". Damit dürfte die massenhafte und anlasslose Vorratsdatenspeicherung im Gebiet der Europäischen Union endgültig am Ende sein.

Herzlichen Dank an den EuGH, der der Massenüberwachung wieder einmal einen Riegel vorschieben musste, da die Gesetzgeber Grundrechtsgrenzen zum wiederholten Male ignoriert hatten. Und dennoch sind wir uns sicher, dass die Rufe nach einer umfassenden Vorratsdatenspeicherung auch diesmal nicht verstummen werden.
Quelle: curia.europa.eu
 
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Intel: Kaby Lake für Desktops schon im Handel

reported by doelf, Mittwoch der 21.12.2016, 13:36:27
Und wieder einmal hat Intel seine Vertriebskette nicht im Griff: Während die Kaby-Lake-Prozessoren für Desktops und schnelle Notebooks noch auf ihre Vorstellung warten, werden sie nicht nur in China sondern auch bei uns in Europa schon munter verkauft. Auch die K-Modelle, welche sich an Enthusiasten und Übertakter richten!

Aktuell werden sechs Desktop-CPUs der Generation "Kaby Lake" in Deutschland verkauft. Alle verfügen über vier Rechenkerne, eine integrierte Grafikeinheit und einen 2-Kanal-Speicher-Controller für DDR4-2400 und DDR3L-1600. Dank HyperThreading können die beiden i7-Modelle acht Threads parallel abarbeiten. Die Prozessoren werden in einem optimierten 14-nm-Prozess gefertigt und passen in den Sockel LGA-1151, sofern der Hersteller des Motherboards ein passendes BIOS-Update anbietet. Die Preise beginnen knapp unter 230 Euro:
  • Intel Core i7-7700K ab 428,88 Euro
    Taktrate (Turbo): 4,20 GHz (4,50 GHz) - übertaktbar
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 95 Watt

  • Intel Core i7-7700 ab 359,89 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,60 GHz (4,20 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (8)
    L3-Cache: 8 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i5-7600K ab 278,99 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,80 GHz (4,20 GHz) - übertaktbar
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 91 Watt

  • Intel Core i5-7600 ab 258,88 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,50 GHz (4,10 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i5-7500 ab 228,99 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,40 GHz (3,80 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 630 (HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt

  • Intel Core i5-7400 ab 214,90 Euro
    Taktrate (Turbo): 3,00 GHz (3,50 GHz)
    Kerne (Threads): 4 (4)
    L3-Cache: 6 MiB
    Grafikkern: Intel HD Graphics 600 (HDMI 1.4, DisplayPort 1.2)
    Arbeitsspeicher: Dual Channel PC4-19200U/PC3L-12800U (DDR4-2400/DDR3L-1600), maximal 38,4 GB/s
    TDP: 65 Watt
Abgesehen von leicht höheren Taktraten bei den Rechenkernen bietet Kaby Lake kaum Neuerungen. DDR4-2400 funktionierte bereits mit den Skylake-Modellen, die offiziell auf DDR4-2133 beschränkt waren. Der Grafikkern bleibt unverändert, lediglich die Video-Engine wurde überarbeitet und kann neuerdings VP9-Inhalte (8/10 Bit) komplett in der Hardware dekodieren und mit 8 Bit Farbtiefe auch transkodieren. Zudem wurde die Unterstützung von HEVC (De-/Encoding) auf 4K-Auflösung, 10 Bit Farbtiefe sowie 60 Hertz erweitert.

Wichtig: Während Skylake, also die sechste Core-Generation neben Windows 10 auch Windows 7 und 8.1 unterstützt, gibt es für Kaby Lake ausschließlich Treiber für Windows 10!
 
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Crytek bestätigt Standortschließungen

reported by doelf, Mittwoch der 21.12.2016, 11:04:01
Seit Tagen ziehen Gerüchte über Entlassungen und ausstehende Gehälter beim deutschen Spiele-Entwickler Crytek durch das Netz, nun hat das Unternehmen diese zumindest teilweise bestätigt. Die Entwicklungsarbeit soll sich zukünftig auf die Standorte Frankfurt am Main und Kiew konzentrieren, alle anderen Studios werden geschlossen oder abgestoßen.

Was genau mit den einzelnen Standorten passieren soll, verrät das Unternehmen nicht. Man habe Maßnahmen getroffen, um Arbeitsplätze zu sichern und einen "geschmeidigen Übergang in eine stabile Zukunft" zu gewährleisten, heißt es in der Stellungnahme. Geschäftsführer und Mitbegründer Avni Yerli erklärt zugleich, dass solche Übergangsphasen niemals leicht seien. Man habe die Mitarbeiter intern stets über die Pläne informiert und werde auch in Zukunft Weltklasse-Produkte wie die CRYENGINE anbieten. Diese 3D-Engine soll Kern der Unternehmensstrategie bleiben. Darüber hinaus beschwört Yerli die tausendfach gehörte Formel vom verschlankten Unternehmen, das durch die Konzentration auf seine Kernkompetenzen zu neuer Stärke findet.
Quelle: crytek.com
 
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EU-Kommission wirft Facebook Irreführung vor

reported by doelf, Mittwoch der 21.12.2016, 10:36:36
Die Europäische Kommission wirft Facebook vor, im Zuge der WhatsApp-Übernahme falsche oder irreführende Angaben gemacht zu haben. Für die Übernahme im Jahr 2014 musste auch die Kommission ihre Zustimmung erteilen, doch Facebook habe in Hinblick auf den Abgleich der Benutzerkonten wissentlich die Unwahrheit gesagt.

Ein Kriterium für die Freigabe aus Brüssel war die in Hinblick auf den Datenschutz relevante Frage, ob sich die Benutzerkonten der beiden Firmen automatisiert abgleichen lassen. Facebook hatte dies damals verneint, im August 2016 dann aber eine Zwangsverknüpfung der WhatsApp- und Facebook-Konten angekündigt. Nach Überzeugung der Kommission hatte diese Möglichkeit bereits im Jahr 2014 bestanden und Facebook somit - nennen wir es einmal beim Namen - gelogen. Nach Artikel 14 Absatz 1 der EU-Fusionskontrollverordnung ist in einem solchen Fall eine Geldbuße zu verhängen, die sich auf bis zu einem Prozent des Unternehmensumsatzes belaufen kann. Facebook hat nun bis zum 31. Januar 2017 Zeit, eine Stellungnahme abzugeben.

Die Kommission betont aber auch, dass die Möglichkeit zur Zusammenführung der Benutzerkonten nur einer der geprüften Punkte gewesen sei und für sich alleine genommen die Zustimmung nicht verhindert hätte. Möglicherweise hätte es aber zusätzliche Auflagen gegeben. Seit November 2016 hat Facebook den Datenaustausch für Kunden mit Wohnsitz in der Europäischen Union eingeschränkt, da Behörden und Verbraucherschützer aus mehreren europäischen Ländern gegen diese Praxis protestiert hatten.
Quelle: ec.europa.eu
 
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Uber verbrennt Milliarden

reported by doelf, Mittwoch der 21.12.2016, 10:07:08
Wie Bloomberg meldet, verbrennt der umstrittene Fahrdienstvermittler Uber immer mehr Geld. In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 sollen es über 2,2 Milliarden US-Dollar gewesen sein, davon alleine im dritten Quartal mehr als 800 Millionen. Für das Geschäftsjahr 2016 erwartet Uber einen Verlust von rund drei Milliarden US-Dollar, 2015 hatte die Firma "nur" zwei Milliarden versenkt.

In den roten 800 Millionen US-Dollar für das dritte Quartal sind die Folgen den fehlgeschlagenen China-Ausflugs noch nicht enthalten. In China konnte Uber nämlich nicht gegen die lokalen Mitbewerber punkten und kündigte am 1. August 2016 seinen Rückzug aus dem Reich der Mitte an. Ubers China-Geschäft ging an Didi Chuxing, im Gegenzug erhielt Uber 17,5 Prozent der chinesischen Firma, die zudem eine Milliarde US-Dollar in Uber investierte.

Ubers Buchungsvolumen soll von 3,8 Milliarden US-Dollar im ersten auf 5,4 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal angewachsen sein, während die Einnahmen von 960 Millionen auf 1,7 Milliarden US-Dollar gestiegen sind. Bestätigt sind diese Zahlen aber nicht. Uber plant zwar einen Börsengang, doch bisher ist das Unternehmen noch nicht verpflichtet, seine Geschäftszahlen offenzulegen. Bloomberg beruft sich daher auf interne Quellen, die nicht genannt werden wollen.
 
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Linux Mint 18.1 (Codename: Serena) ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 20.12.2016, 09:39:01
Knapp ein halbes Jahr nach Linux Mint 18 (Sarah) liegt nun die Version 18.1 (Serena) zum Download bereit, zumindest in den Geschmacksrichtungen MATE und Cinnamon. Xfce und KDE sollen später folgen. Es handelt sich um eine Ausgabe mit "long term support", die noch bis ins Jahr 2021 mit Sicherheitsflicken versorgt wird. Als Unterbau dient Ubuntu 16.04.

Linux Mint 18.1 wird mit dem Linux-Kernel 4.4.0-31 und der Linux-Firmware 1.157.5 ausgeliefert. Wenn man ein System von Mint 18.0 auf 18.1 aktualisiert, bleibt der Kernel allerdings unverändert und kann manuell auf den neuen Stand gebracht werden. Der Text-Editor Xed hat eine neue Suchleiste erhalten, unterstützt dunkle Designs und warnt beim Betrieb mit erweiterten Rechten durch eine rote Leiste. Der Media-Player Xplayer kann zusätzliche Bildschirme auf Wunsch schwarz schalten, so dass nur der Monitor mit dem Inhalt aktiv bleibt. Zudem unterstützt Xplayer nun EXIF-Tags für die automatische Ausrichtung von Videoinhalten und auch die Erweiterung für Untertitel ist standardmäßig aktiviert. Eine verbesserte Interpolation optimiert die Bildanzeige im Xviewer und der Dokumenten-Betrachter Xreader unterstützt hochauflösende Displays. Der Update-Manager hebt Kernel-Updates hervor und für alle Updates wird die jeweilige Quelle angezeigt. Bleibt noch zu erwähnen, dass Banshee durch Rhythmbox ersetzt wurde.

Cinnamon 3.2 bringt einen neuen Bildschirmschoner, der über neue Mitteilungen informiert und Audiofunktionen integriert. Bei Notebooks wird zudem der Akkustand anzeigt. Menüs werden nun besser platziert, beim Ändern des Hintergrunds gibt es einen Überblendeffekt und Listen verwenden Übergangseffekte zum Rendern ihrer Kanten. Auf kompatibler Hardware erkennt der Desktop-Manager Orientierungswechsel und rotiert den Bildschirminhalt automatisch. Da heutzutage die meisten Anzeigegeräte weit in die Breite, aber nur begrenzt in die Höhe reichen, werden ab sofort vertikale Panele unterstützt, die man rechts und links vom eigentlichen Bildschirminhalt platziert. Dazu kommen zahlreiche Verbesserungen und Optimierungen wie die Unterstützung für QT 5.7+.

MATE 1.16 bringt deutlich weniger Neuerungen: In erster Linie wurden Fehler korrigiert und die Übersetzungen überarbeitet. Parallel hierzu ist die Umstellung auf GTK3 weiter vorangeschritten, diesmal wurden das MATE-Terminal, der Sitzungsmanager, der Benachrichtigungsdienst und die Bibliothek MATE Policykit migriert.

Download: Linux Mint 18.1 (Serena)
 
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Tipp: SD-Karten von SanDisk und Sonys Systemkamera Alpha 6000

reported by doelf, Dienstag der 20.12.2016, 08:34:17
Unser Partner Amazon hat heute einige SD-Karten von SanDisk im Tagesangebot. Neben der vollformatigen SDHC-Karte Ultra 32GB gibt es das microSDXC-Pendant wahlweise in den Größen 128 oder 200 GB. Alle Karten erfüllen die Bedingungen der Class 10, also eine Schreibleistung von mindestens 10 MB/s, und lesen mit maximal 80 bzw. 90 MB/s.

Ein passendes Einsatzgebiet für die neue Speicherkarte wäre Sonys Systemkamera Alpha 6000, diese unterstützt SD, SDHC sowie SDXC. Im Tagesangebot von Amazon gibt es die graphit-graue Alpha 6000 inklusive des Objektivs SEL-P1650 für 549,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Als Normalpreis nennt Amazon 899,00 Euro. Der Exmor-APS-C-Sensor der Kamera leistet 24,3 Megapixel und es lassen sich alle E-Mount-Objektive verwenden. Ob Weitwinkel, Tele, Zoom, Portrait oder Makro: Eine ganze Reihe passender Sony-Objektive gibt es heute ebenfalls als Tagesangebot.

Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Europa droht 2017 der Funknotstand

reported by doelf, Montag der 19.12.2016, 17:51:10
All jene, die Funkwellen für Gehirntumore verantwortlich machen, dürfen sich auf das kommende Jahr freuen: Am 13. Juni 2017 endet nämlich die Übergangsfrist für die EU-Richtlinie Radio Equipment Directive (2014/53/EU), welche neue Anforderungen an Funkgeräte stellt. Geräte, die ab dem 13. Juni 2017 verkauft werden, müssen diese Richtlinie und damit mehr als 200 europaweit harmonisierte Standards einhalten, doch bis jetzt wurden nur 23 dieser Standards veröffentlicht. Die Konsequenz: Funkstille über Europa!

Während man Altgeräte weiter verwenden darf, wird man nach Ansicht der Industrie gar keine Neugeräte mit Funktechnik mehr kaufen können. Die Neuregelung gilt nämlich nicht nur Neuentwicklungen, sondern auch für Modelle, die sich derzeit schon im Handel befinden. Denn auch diese müssen ab Mitte 2017 die neue Richtlinie erfüllen, ohne dass die notwendigen Standards überhaupt vorliegen. Betroffen sind praktisch alle Funktechnologien, allen voran Wireless-LAN, Bluetooth und GPS. Ob Router, WLAN-Stick, Bluetooth-Lautsprecher, Freisprechanlage, Smartphone, Tablet oder Notebook - alles muss neu geprüft werden oder aus dem Handel verschwinden. Es drohen leere Ladenlokale, verwaiste Online-Shops und hysterische Hamsterkäufe sowie der Schmuggel illegaler Funkwaren.

Nun werden solche Richtlinien nicht von einem Tag auf den anderen eingeführt und das gilt auch für die "Radio Equipment Directive" (2014/53/EU). Diese trat bereits im Juni 2016 in Kraft, allerdings mit einer einjährigen Übergangsfrist. Inzwischen zeichnet sich ab, dass diese Frist sehr knapp bemessen wurde, denn im Normalfall sollten alle Standards vorliegen, wenn die Entwicklung eines neuen Geräts in die finale Phase geht. Dies gilt umso mehr, wenn eine neue Richtlinie nicht nur Neuentwicklungen, sondern auch bereits erhältliche Geräte einschließt. Hersteller und Inverkehrbringer benötigen einfach eine Vorlaufzeit, um ihre Geräte abzustimmen und zu testen. Und genau das ist ein halbes Jahr vor Ablauf der Frist noch nicht möglich.

In einem Brandbrief an die zuständige EU-Kommission weist Digitaleurope, der Dachverband aller europäischen IT-Verbände, auf das Problem hin, und auch Ralf Koenzen, Geschäftsführer und Gründer des deutsche WLAN-Spezialisten LANCOM Systems, greift in einem Blog-Beitrag das Thema auf. Beide fordern eine Verlängerung der Übergangszeit um mindestens ein Jahr, sehen zwei Jahre aber als realistischer an. Sollte die EU-Kommission nicht reagieren, befürchten die Hersteller einen wirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe.

Die EU-Kommission verweist indes auf externe Prüfstellen, die sogenannten "Notified Bodies" (NBs). Wenn eine Prüfung aufgrund fehlender Normen im eigenen Haus nicht möglich ist, könne man eine externe Prüfung beauftragen. Dies sei den Herstellern aber offenbar zu aufwändig und teuer. Doch selbst wenn die Hersteller weder Kosten noch Mühen scheuen, können die weniger als 50 in Europa zugelassenen "Notified Bodies" binnen weniger Wochen unmöglich tausende von Funkgeräten untersuchen - zumal es auch hier noch keine qualifizierten Testmethoden gibt und es an geeignetem Personal und passenden Gerätschaften mangelt. Zudem wären diese Tests nur für eine bestimmte Kombination aus Hard- und Software gültig - werden Soft- oder Firmware aktualisiert, muss die Validierung wiederholt werden.

Und nun? Erwartet uns der Untergang des WiFi-Lands, wo der Gesetzgeber doch gerade erst die Störerhaftung ein wenig entschärft hat? Vermutlich wird die EU-Kommission genau das tun, was sie so gut wie immer tut: Kurz vor Ablauf der Übergangsfrist ganz pragmatisch eine Verlängerung beschließen. Aber was ist heutzutage schon sicher - mit dem Brexit und Präsident Trump hatten auch nur die wenigsten gerechnet...
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht Beta 7

reported by doelf, Montag der 19.12.2016, 16:51:18
Seit heute liegt die siebte und vermutlich auch letzte Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Kodi 17 bringt Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Die Benutzeroberfläche wurde komplett neu gestaltet und es gibt auch ein besseres Web-Interface zur Fernbedienung über den Webbrowser.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. Im Rahmen der Beta-Phase wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen.

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Die siebte Beta-Ausgabe bringt weiteren Feinschliff für die beiden neuen Standard-Skins Estuary und Estouchy. Unter Windows lassen sich Skins wieder aktualisieren, dies war bei den vorherigen Beta-Versionen nicht möglich gewesen. Im Dateimanager wurde die Auswahl mehrerer Dateien repariert und unter Mac OS X die Fenstergröße korrigiert. Dazu kommen Korrekturen rund um die Videoaufnahmefunktion (PVR), welche von einem möglichen Absturz im Programmführer bis zu doppelten Menüeinträgen und fehlerhaften OSD-Anzeigen reichen. Unter Android wurde das Durchreichen digitaler Audiodaten (Passthrough) für die Formate DTS-HD, TrueHD, DTS:X und ATMOS aktiviert. Die siebte soll zugleich auch die letzte Beta-Ausgabe von Kodi 17 sein. Sofern keine unerwarteten Fehler auftauchen, dürfen wir uns im neuen Jahr auf den ersten Veröffentlichungskandidaten freuen.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 7
 
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Irland will Apples Geld nicht

reported by doelf, Montag der 19.12.2016, 15:37:54
Irland, die grüne Insel, die unlängst in einer schweren Finanzkrise steckte, will einfach kein Geld von Apple nehmen und wehrt sich mit einem Antrag beim Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) gegen die von der Europäischen Kommission verlangte Steuernachzahlung mit einem Volumen von rund 13 Milliarden Euro plus Zinsen. Laut irischem Finanzministerium verzettelt sich die EU-Kommission in einer Verkettung von Missverständnissen, dabei übernehmen die Iren weitgehend die Argumentation des US-Konzerns.

Nach Irlands Sicht, wurden Apple gar keine widerrechtlichen Steuervorteile gewährt. Die EU-Kommission habe die Rollen der Apple-Töchter "Apple Operations Europe" (AOE) und "Apple Sales International" (ASI) falsch bewertet und diesen Einnahmen zugewiesen, die ausschließlich der US-Mutter zustünden. Weiterhin sollen die Schlüsse der EU-Kommission auf Regeln beruhen, die zum Zeitpunkt der mit Apple getroffenen Vereinbarungen - 1991 und 2007 - noch gar nicht in Kraft waren. Abschließend sieht Irland seine nationale Souveränität in Bezug auf die Erhebung von Steuern in Frage gestellt und wirft der EU-Kommission vor, dass die ganze Untersuchung völlig unbegründet war. Der EuGH soll die Entscheidung der EU-Kommission daher für null und nichtig erklären.

Tatsächlich gewährt Irland mit 12,5 Prozent eine sehr niedrige Unternehmenssteuer. Doch das war Apple nicht genug und so setzte das Unternehmen zur Steuervermeidung auf ein Firmengeflecht, durch das in Europa erzielte Einnahmen durch extrem hohe Lizenzzahlungen an andere Konzerneinheiten gegen Null gedrückt wurden. Bei den Tochterfirmen handelt es sich um Unternehmen nach irischem Recht, aber ohne steuerlichen Sitz in Irland, die nur irische Zweigstellen betreiben - ein äußerst dubioses Konstrukt. Aber ein sehr effektives: So errechnete die EU-Kommission eine effektive Körperschaftssteuer zwischen einem Prozent im Jahr 2003 bis 0,005 Prozent im Jahr 2014. Irland hält ein solches Vorgehen für angemessen, schließlich wurden Forschung und Entwicklung in den USA erbracht.

Das wirft die Frage auf, ob die Milliarden bereits in den USA versteuert wurden. Interessanterweise hortet Apple seine Auslandseinnahmen im Ausland, um die bei Einfuhr des Geldes in die USA fällig werdende Steuer zu umgehen. Und so bleibt Irland, wie zuvor schon Apple, eine entscheidende Antwort schuldig: Wo wurden die Milliarden überhaupt versteuert?
 
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EaseUS Data Recovery Wizard - Die letzte Rettung?

reported by doelf, Montag der 19.12.2016, 09:19:24
Klar, Backups sind die erste Nutzerpflicht. Wichtige Daten sollten immer doppelt und dreifach gesichert sein, doch dann sind die Festplatten voll, die Termine drücken, die Chefs und Kinder schreien und so lässt man das mit der Datensicherung schleifen, bis der Rechner einen Fehler meldet. Und dann? Dann braucht man eine gute Datenrettungs-Software!

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Ein solches Programm für den akuten Datenträgernotfall ist der EaseUS Data Recovery Wizard, den es in einer kostenlosen Free-Variante sowie als kostenpflichtige Pro-Version gibt. Wir haben diese Software ausführlich getestet und uns auch den Hersteller sowie dessen Webseite und Hilfestellungen gründlich angesehen.
 
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Bis zum 18. Dezember: 7 PC-Klassiker von Ubisoft kostenlos!

reported by doelf, Sonntag der 18.12.2016, 12:05:40
Ubisoft wird 30 Jahre und verschenkt zur Feier dieses Jubiläums insgesamt sieben digitale PC-Spiele an die Mitglieder des Ubisoft-Clubs. Eigentlich gab es jeden Monat ein Spiel, doch zum Abschluss der Aktion darf heute noch einmal jeder in die Vollen greifen. Jeder, der über ein Ubisoft-Konto verfügt oder ein neues anlegt, wird Mitglied des Clubs. Die Mitgliedschaft ist kostenlos.

Folgende Spiele liegen zum Download bereit:
  • Prince of Persia: The Sands of Time - Das 2003 veröffentlichte Action-Adventure entführt uns in die Welt von Tausendundeine Nacht und ist ein echter Klassiker.
  • Tom Clancy's Splinter Cell - Dank dynamischer Beleuchtung konnte der Auftakt zur "Splinter Cell"-Reihe das Stealth-Genre im Jahr 2002 wiederbeleben.
  • Rayman Origins - Eigentlich schon im Jahr 1995 geboren, erlebte der Jump-n-Run-Oldie Rayman 2011 eine ziemlich abgedrehte Wiederbelebung.
  • The Crew - Im Auto durch die USA als Online-Open-World-Spiel. Das hat Ubisoft zwar nicht erfunden, aber regelmäßige Updates machen The Crew interessant.
  • Beyond Good and Evil - Die Reporterin Jade kämpft im Comic-Stil ganz ohne ausladende Oberweiten auf dem Planeten Hyllis gegen außerirdische Invasoren.
  • Far Cry 3: Blood Dragon - Schräger SciFi-Trash im 80er-Jahre-Look als Videos noch Streifen und Männer wie Sergeant Rex Colt dicke Wummen hatten.
  • Assassin's Creed III - Im dritten Teil der Erfolgsserie kämpfen Assassinen und Templer quer durch die Weltgeschichte.
Zur Aktion: Die Ubi30-Geschenkaktion für PC
 
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LibreOffice 5.2.4 RC 2 und 5.3.0 Beta 2 als Pre-Release verfügbar

reported by doelf, Freitag der 16.12.2016, 17:07:05
Die zweite Beta-Ausgabe von LibreOffice liegt als Pre-Release auf dem offiziellen Entwickler-Server zum Download bereit. Auch der zweite Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.4 ist dort zu finden, bisher allerdings nur für die 64-Bit-Varianten von Windows und Mac OS X.

Bei LibreOffice 5.2.4 handelt es sich um einen reinen Bug-Fix-Release, dessen Freigabe für die kommende Woche geplant ist. Das dürfte knapp werden, denn die 32-Bit-Versionen und die Pakete für Linux fehlen bisher. Was wir ebenfalls vermissen, ist die Übersicht der vorgenommenen Änderungen, die bisher nicht einmal für den ersten Release Candidate vorliegt.

Download: LibreOffice 5.2.4 RC 2 (Pre-Release)

Neue Funktionen und zahlreiche Verbesserungen verspricht LibreOffice 5.3.0. Da wäre beispielsweise der sichere Modus, welcher bei der Problembehebung hilft. Ist dieser aktiviert, startet die Software mit einem frischen Benutzerprofil, mit dem sich eine fehlerhafte Konfiguration reparieren lässt. Der sichere Modus lässt sich per Befehlszeilen (--safe-mode), über den Eintrag "LibreOffice (Safe Mode)" im Startmenü von Windows bzw. über das Hilfe-Menü ("Restart in Safe Mode") aufrufen. Die Bibliotehk libxmlsec, welche zum Signieren von Dokumenten benötigt wird, wurde auf die aktuelle Version 1.2.22 gebracht und die Filter für die Dateiformate OpenXML, PDF, DOC und XLS wurden weiter verbessert.

Zu den Menüpunkten werden jetzt die dazugehörigen Tastaturkürzel angezeigt (dies kann deaktiviert werden) und die Registerkarten für die Auswahl von Farben, Farbverläufen, Schraffuren und Bitmaps wurden neu gestaltet. Neu hinzugekommen ist die Registerkarte "Muster". Neben "Öffnen" gibt es nun auch den Menüpunkt "Vorlage öffnen" und die Seitenleiste hat vier neue Bedienfelder für das Seitenformat, die Stile sowie Kopf- und Fußbereich bekommen. Es gibt auch eine Vorschaufunktion für Stile sowie eine Schaltfläche für den Import von Bitmap-Grafiken als Hintergrund von Bereichen. Und für Emoji-Fans gibt es die neue Schriftart "Noto Emoji".

Writer
Bei der Textverarbeitung Writer wurde der "Seitensprung-Dialog" überarbeitet und vereinfacht. Den "Seitensprung" findet man im Menü "Bearbeiten" unter "Wechseln zur Seite" bzw. mit dem Tastenkürzel Strg+G. Erstmals kann man Kapitälchen (Small Capitals), also Kleinbuchstaben in der Form von Großbuchstaben, nutzen und die am Dokument vorgenommenen Änderungen lassen sich bequem in der Seitenleiste verwalten. Ein Im- und Export für die Tabellen-Stile des ODF-Formats wurde implementiert und die Zeichenwerkzeuge für Pfeile, die es bisher nur in Draw und Impress gab, können nun auch im Writer sowie in Calc verwendet werden. Dazu wurden auch neue Pfeilspitzen wie der Krähenfuß eingeführt.

Calc
Viel Arbeit ist in die Tabellenkalkulation Calc geflossen: Neben den Zeichenwerkzeugen für Pfeile wurde insbesondere an der Kompatibilität zu ODF 1.2 gearbeitet. Bei Neuinstallationen werden in Formeln standardmäßig Platzhalter (Wildcards) statt Regulärer Ausdrücke (Regular Expressions) unterstützt. Damit passt sich Calc der Grundeinstellung anderer Tabellenkalkulationen an. Bruchzahlen lassen sich besser formatieren, die Liste der zur Auswahl stehenden Funktion lässt sich durchsuchen und für Pivot-Tabellen wurde eine Median-Funktion (Zentralwert) ergänzt.

Impress
Beim Start zeigt die Präsentations-Software Impress neuerdings eine Vorlagenauswahl an, die mit Vivid und Pencil auch zwei neue Standardvorlagen umfasst. Die übrigen Vorlagen wurden überarbeitet und optimiert. Bilder müssen nicht mehr eingebettet werden, sondern lassen sich auch als Verknüpfung einbauen. Im Menü "Ansicht" kann man zwischen dem bekannten Layout mit zwei Werkzeugleisten und einem neuen mit einer einzelnen Leiste wechseln. Die Folieneigenschaften (Abmessungen, Hintergrundfarbe oder -bild) lassen sich nun auch über die Seitenleiste anpassen.

Base
Die Datenbank Base nutzt jetzt Firebird 3.0.0 als Unterbau. Dummerweise kann diese Version keine Datenbestände einlesen, die mit Firebird 2.5 (Bestandteil von LibreOffice bis zur Version 5.2.x) erstellt wurden. Diese Rückwärtskompatibilität ist zwar geplant, doch vorerst müssen die Datenbestände manuell aktualisiert werden. Hierzu muss man Firebird 2.5 als eigenständige Software installieren und dessen gbak-Werkzeug verwenden.

Download: LibreOffice 5.3.0 Beta 2 (Pre-Release)
 
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Notebooks zum Fest: Angebote von eBay

reported by doelf, Freitag der 16.12.2016, 13:38:37
Auch bei unserem Partner eBay gibt es spannende Laptops zu Sonderpreisen, beispielsweise das Gaming-Notebook MSI PX60-2QDi781 mit Intel Core i7 5700HQ, GeForce GTX 950M 2 GiB, Full-HD-Display, SteelSeries-Tastatur und Aluminium-Gehäuse für 799,00 Euro oder Apples MacBook Pro 13 (Modelljahr 2015) für 1.169,00 Euro.

MSI hat sich in den vergangenen Jahren auf Gaming-Notebooks spezialisiert und gehört in diesem Bereich zu den renommiertesten Herstellern. Bei den Tastaturen arbeitet MSI mit SteelSeries und bei den Audio-Lösungen mit Dynaudio zusammen. Die Bildschirme sind grundsätzlich matt, so dass keine Spiegelungen stören. Für ausreichende Power sorgen Core-i7-CPUs von Intel und schnelle Grafiklösungen von NVIDIA. Normalerweise sollte man für ein Gaming-Notebook mindestens 1.000 Euro auf den Tisch legen, doch heute spannen die Preise von 799 bis 1.577 Euro.

eBay: MSI PX60-2QDi781 für 799,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, True Color, matt
  • CPU: Intel Core i7 5700HQ (Broadwell, vier Kerne, acht Threads, 2,7 bis 3,5 GHz)
  • Grafik: GeForce GTX 950M (2 GiB GDDR5)
  • Arbeitsspeicher: 8 GiB DDR3L
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 7.200 U/min
  • SteelSeries QWERTZ-Tastatur
  • Aluminium-Gehäuse
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
eBay: MSI GL62-i7-16GB für 999,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, matt
  • CPU: Intel Core i7-6700HQ (Skylake, vier Kerne, acht Threads, 2,6 bis 3,5 GHz)
  • Grafik: GeForce GTX 960M (2 GiB GDDR5)
  • Arbeitsspeicher: 16 GiB DDR4-2133
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 7.200 U/min plus DVD-Brenner
  • SteelSeries QWERTZ-Tastatur
  • Betriebssystem: keins
eBay: MSI GE72VR-6RF16H11 für 1.577,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten
  • Display: 43,9 cm (17,3 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, 120 Hz, matt
  • CPU: Intel Core i7-6700HQ (Skylake, vier Kerne, acht Threads, 2,6 bis 3,5 GHz)
  • Grafik: GeForce GTX 1060 (6 GiB GDDR5)
  • Arbeitsspeicher: 16 GiB DDR4-2133
  • Laufwerke: 128 GB S-ATA M.2 SSD plus 1 TB Festplatte mit 7.200 U/min plus DVD-Brenner
  • beleuchtete SteelSeries QWERTZ-Tastatur
  • Dynaudio Soundsystem
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Apple baut hochwertige Notebooks für das Hochpreissegment. Wer auf seinen Geldbeutel achten muss, aber dennoch einen Apfel auf dem Deckel schätzt, kann zu einem Vorjahresmodell wie diesem Apple MacBook Pro 13 greifen. Das Retina-Display überzeugt mit seiner hohen Auflösung und tollen Farben, spiegelt allerdings. Die Leistung des Dual-Kern Core i5 ist gut, Intels integrierte Grafikeinheit hingegen recht langsam. Aber das MacBook Pro 13 ist ja auch nicht für Spiele gedacht und für Multimediazwecke reicht die Leistung des integrierten Grafikkerns voll und ganz aus. Dafür hält der Akku bis zu 10 Stunden durch.

eBay: Apple MacBook Pro 13 Modelljahr 2015 für 1.169,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 1.449,00 Euro)
  • Display: 33,78 cm (13,3 Zoll), 2.560 x 1.600 Pixel, Retina, glänzend
  • CPU: Intel Core i5 (Broadwell, zwei Kerne, vier Threads, 2,7 bis 3,1 GHz)
  • Grafik: Intel Iris Graphics 6100
  • Arbeitsspeicher: 8 GiB LPDDR3 PC3-14900
  • Laufwerke: 128 GB SSD
  • Thunderbolt 2: 2 Anschlüsse
  • Akku-Laufzeit: bis zu 10 Stunden
  • Betriebssystem: Mac OS X
Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die vom jeweiligen Händler genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Notebooks zum Fest: Angebote von Amazon

reported by doelf, Freitag der 16.12.2016, 11:32:01
Bei Amazon gibt es kurz vor Weihnachten einige Notebooks zu reduzierten Preisen. Heute hat Amazon beispielsweise einige HP-Modelle mit AMD-Antrieb im Angebot, darunter ein Laptop mit dem A9-9410 aus AMDs aktueller APU-Generation Stoney Ridge sowie zwei Laptops auf Basis des Carrizo-L, die mit einem SVA-Display plus Full-HD-Auflösung punkten.

Die drei HP-Notebooks von Amazon sind Geräte der gehobenen Einstiegsklasse. Mit 4 bzw. 8 GiB Arbeitsspeicher bieten sie ausreichend Reserven für Windows 10, während viele "Schnäppchen" derzeit mit 2 GiB RAM daherkommen und sich nicht einmal aufrüsten lassen. Zudem gibt es ausreichend Speicherplatz für Daten, einen DVD-Brenner - heutzutage keineswegs eine Selbstverständlichkeit - sowie maximale Akku-Laufzeiten im Bereich von 8 oder 9 Stunden. Wer ein Arbeitstier für Office und Internet sucht, wird hier gut bedient. Zum Spielen sind diese Notebooks hingegen nicht gedacht.

Amazon: HP 15-ba100ng für 349,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 399,00 Euro)
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.366 x 768 Pixel, SVA-Technik, entspiegelt
  • CPU: AMD A9-9410 (Stoney Ridge, zwei Kerne, 2,9 bis 3,5 GHz)
  • Grafik: AMD Radeon R3 (192 Shader, 800 MHz)
  • Arbeitsspeicher: 8 GiB DDR4
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 5.400 U/min und DVD-Brenner
  • Akku-Laufzeit: bis zu 9 Stunden
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Amazon: HP 15-ba050ng für 299,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 349,00 Euro)
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, SVA-Technik, entspiegelt
  • CPU: AMD A6-7310 (Carrizo-L, vier Kerne, 2,0 bis 2,4 GHz)
  • Grafik: AMD Radeon R4 (128 Shader, 800 MHz)
  • Arbeitsspeicher: 4 GiB DDR3
  • Laufwerke: 256 GB SSD und DVD-Brenner
  • Akku-Laufzeit: bis zu 8 Stunden
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Amazon: HP 15-ba050ng für 269,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 299,00 Euro)
  • Display: 39,6 cm (15,6 Zoll), 1.920 x 1.080 Pixel, SVA-Technik, entspiegelt
  • CPU: AMD A6-7310 (Carrizo-L, vier Kerne, 2,0 bis 2,4 GHz)
  • Grafik: AMD Radeon R4 (128 Shader, 800 MHz)
  • Arbeitsspeicher: 4 GiB DDR3
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 5.400 U/min und DVD-Brenner
  • Akku-Laufzeit: bis zu 8 Stunden
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Ein größeres Display, aber glänzend und lediglich mit 1.600 x 900 Bildpunkten, bietet das Packard Bell EasyNote 17 ENLG81BA-C08B. Trotz seiner vier Rechenkerne ist Intels Celeron N3150 recht langsam, dafür aber sparsam. Leider hat Packard Bell einen vergleichsweise schwachen Akku verbaut, so dass die Laufzeit mit 4 Stunden dennoch recht bescheiden ausfällt. NVIDIAs GeForce 910M punktet mit 2 GiB Grafikspeicher, ist ansonsten aber auch ein gemütlicher Geselle und nicht spieletauglich.

Amazon: Packard Bell EasyNote 17 ENLG81BA-C08B für 279,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten (statt 333,00 Euro)
  • Display: 43,9 cm (17,3 Zoll), 1.600 x 900 Pixel, CineCrystal, glänzend
  • CPU: Intel Celeron N3150 (SoC, vier Kerne, 1,6 bis 2,08 GHz)
  • Grafik: NVIDIA GeForce 910M (2 GiB)
  • Arbeitsspeicher: 4 GiB DDR3
  • Laufwerke: 1 TB Festplatte mit 5.400 U/min und DVD-Laufwerk
  • Akku-Laufzeit: bis zu 4 Stunden
  • Betriebssystem: Windows 10 Home 64 Bit
Alle Preisangaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. In Klammern sind die von Amazon genannten Vergleichspreise angegeben. Es empfiehlt sich grundsätzlich, vor dem Kauf einen Blick in aktuelle Preisvergleiche zu werfen. Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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iTunes 12.5.4 für Windows behebt 23 Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 15.12.2016, 22:59:07
Mit dem Update auf die Version 12.5.4 schließt Apple 23 Sicherheitslücken in iTunes für Windows. Besitzer des neuen MacBook Pro mit Touch Bar können über diese Touch-Leiste neuerdings in Medieninhalten spulen. Zudem unterstützt iTunes 12.5.4 die neue TV-App, die momentan allerdings US-Kunden vorbehalten bleibt.

Die 23 Schwachstellen stecken ausnahmslos im WebKit und lassen sich allesamt über speziell gestaltete Webinhalte ansprechen. Größtenteils handelt es sich um Speichermanipulationen, über die Angreifer Schadcode ausführen können. Andere, beispielsweise ein Bug beim Umgang mit JavaScript-Eingabeaufforderungen oder eine fehlerhafte Herkunftsprüfung bei der Verarbeitung von HTTP-Weiterleitungen, lassen sich zum Abgreifen von Daten und Benutzerinformationen missbrauchen.

Download: iTunes 12.5.4 für Windows
 
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United Internet kauft Strato von der Deutschen Telekom

reported by doelf, Donnerstag der 15.12.2016, 14:57:05
Viele Übernahmen kündigen sich über lange Zeit an, doch diese kommt überraschend: Die United Internet AG mit den Marken 1&1, GMX, WEB.DE, mail.com, Arsys, Fasthosts, InterNetX, united-domains, home.pl, 1&1 Versatel, Affilinet, Sedo und United Internet Media kauft der Deutschen Telekom AG den Berliner Web-Hoster Strato ab.

Noch im Sommer wurden sowohl United Internet als auch die Telekom als mögliche Käufer für den Web-Hoster Host Europe Group (HEG) gehandelt, doch dann bekam das umstrittene US-Unternehmen GoDaddy den Zuschlag für 1,69 Milliarden Euro. GoDaddy ist mit mehr als 51,5 Millionen Domains der größte Registrar der Welt, während die HEG der größte private Anbieter von Web-Diensten in Europa ist. Durch den Kauf der HEG hätten sowohl United Internet als auch die Telekom ihre Position im europäischen Hosting-Geschäft deutlich ausbauen können, während der Markteintritt von GoDaddy als Schwächung der hiesigen Anbieter betrachtet werden muss. Insofern macht es für United Internet durchaus Sinn, die eigene Position durch den Kauf Stratos zu verbessern.

United Internet zahlt für Strato 600 Millionen Euro in bar, davon 566 Millionen Euro nach Abschluss des Geschäfts sowie weitere 34 Millionen Euro zu einem späteren Zeitpunkt. Der kleinere Betrag ist dabei vom Erreichen bestimmter Performance-Ziele abhängig. Die Übernahme soll, sofern das Bundeskartellamt keine Einwände hat, im ersten Halbjahr 2017 abgeschossen sein. Strato beschäftigt über 500 Mitarbeiter, hat mehr als zwei Millionen Kunden und erwartet für 2016 einen Jahresumsatz von rund 127 Millionen Euro. Zum Angebot der Berliner zählen Domains, E-Mail-Dienste, Web-Hosting-Pakete, E-Shops, Server und Online-Speicher aber auch individuelle Lösungen. Die firmeneigenen Rechenzentren stehen in Berlin und Karlsruhe.
 
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macOS Sierra 10.12.2 stopft 72 Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 15.12.2016, 14:28:16
Mit dem Update auf die Version 10.12.2 kümmert sich Apple nicht nur um diverse Probleme in macOS Sierra, sondern behebt auch 72 Sicherheitslücken. Drei der Fehler betreffen auch Mac OS X El Capitan 10.11.6 und eine Schwachstelle findet sich ebenfalls in Mac OS X Yosemite 10.10.5. Für die beiden älteren Betriebssysteme wurden daher frische Sicherheits-Updates (2016-003 für El Capitan und 2016-007 für Yosemite) bereitgestellt.

Die Verbesserungen
macOS Sierra 10.12.2 behebt Grafikprobleme auf dem MacBook Pro (Modell Oktober 2016) und schaltet den Systemintegritätsschutz auf Geräten, auf denen diese Funktion im Auslieferungszustand nicht aktiviert war, ein. Modelle mit Touch Bar zeigen die Emoji-Auswahl nun auch auf dieser - statt auf dem Bildschirm - an und man kann ein Feld für die chinesische Handschrift im Control Strip der Touch Bar hinzufügen. Die App Bildschirmfoto erstellt nun auch Bildschirmfotos von der Touch Bar, alternativ kann man die Tastenkombination Befehl + Umschalten + 6 verwenden.

Boot Camp ermöglicht auf unterstützten Rechnern neue Installationen von Windows 7 und 8. Das "Automatische Entsperren" soll zuverlässiger funktionieren und die Audioqualität beim Verwenden von Siri und FaceTime mit Bluetooth-Kopfhörern will Apple ebenfalls gesteigert haben. Die Konfiguration und Deaktivierung von "iCloud-Schreibtisch und -Dokumente" wurde verbessert und die Fotos-App stürzt beim Erstellen und Ordnen von Büchern seltener ab. Die Mail-App soll Mails, die über ein Exchange-Konto laufen, nicht länger verstecken und Safari kann wieder Erweiterungen installieren, die nicht aus der Galerie stammen.

Die Sicherheitslücken
Drei Fehler in der Bluetooth-Unterstützung sind besonders gefährlich: Eine Speichermanipulation führt beliebigen Code unter macOS Sierra 10.12.1, Mac OS X El Capitan 10.11.6 und Mac OS X Yosemite 10.10.5 mit Kernel-Rechten aus, während eine Null-Zeiger-Dereferenz beliebigen Code mit Systemrechten startet - allerdings nur unter macOS Sierra 10.12.1. Eine weitere Null-Zeiger-Dereferenz im Bluetooth-Dienst lässt sich für DoS-Angriffe missbrauchen. Weiterhin hat Apple die unsicheren Verschlüsselungsmethoden 3DES und RC4 entfernt und einen Fehler behoben, aufgrund dessen ungültige Zertifikate akzeptiert wurden.

Über eine Speichermanipulation in Disk Images kann ein Programm Kernel-Rechte erhalten und aufgrund eines Zugriffs auf bereits gelöschte Objekte in den Directory Services können lokal angemeldete Benutzer Root-Rechte bekommen. Im IO-Bereich hat Apple etliche Fehler behoben, über die Benutzer und Applikationen Kernel-Speicher auslesen oder das Layout des Kernel-Speichers einsehen konnten. Zudem können Programme aufgrund mehrerer Fehler beliebigen Code mit Kernel-Rechten ausführen, während ein Kernel-Problem und ein Fehler im Power Management lokalen Benutzern zu Root-Rechten verhelfen. Intels Grafiktreiber kann mal wieder beliebigen Code mit Kernel-Rechten starten.

Etliche Schwachstellen eignen sich zum Einschleusen und Ausführen von Schadcode im Sicherheitskontext des Benutzers. Sieben davon stecken in PHP, doch auch Audio- und Video-Dateien, Grapher-Dateien (.gcx), Schriftarten, Webinhalte und Zeichenketten können als Einfallstor dienen. Dazu kommen elf Fehler, welche DoS-Angriffe (Denial of Service) ermöglichen. Alleine 16 Fehler stecken in curl, sie geben Angreifern in einer privilegierten Netzwerkposition Zugriff auf sensible Benutzerdaten. Das zeitnahe Einspielen der System-Updates ist folglich anzuraten.
 
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Apple: watchOS 3.1.1 bringt KEINE Funktion

reported by doelf, Donnerstag der 15.12.2016, 11:54:59
Mit einer ungewöhnlichen Neuerung wartet Apples watchOS 3.1.1 auf: Nach dem Update zeigen insbesondere Uhren der zweiten Generation ein rotes Ausrufezeichen in einem roten Kreis an und bleiben ansonsten ohne Funktion. Wie Apple in einem heute aktualisierten Support-Beitrag schreibt, müssen betroffene Geräte eingeschickt werden.

Bild Bisher hieß es auf der Support-Seite, man solle eine Neustart erzwingen. Dies gelingt durch das gleichzeitige Drücken und Halten der Seitentaste und der Krone für mindestens zehn Sekunden. Während der Neustart bei früheren Fehlern tatsächlich helfen konnte, sind die durch watchOS 3.1.1 verursachten Probleme schwerwiegender. Hier hilft nur noch den Kundendienst kontaktieren und eine Reparatur beauftragen. Das Update wird aufgrund dieser Schwierigkeiten seit gestern nicht mehr angeboten.

Mit watchOS 3.1.1 wollte Apple eigentlich sieben Fehler korrigieren, darunter Anzeigeprobleme der Aktien-App auf dem Zifferblatt, des Datums in der Monatsansicht der Kalender-App, der Kontaktnamen in Nachrichten und Mitteilungen, der Aktivitätsringe auf Aktivitäts-Zifferblättern sowie der Indizes auf analogen Zifferblättern, wenn zuvor die Temperatureinheit in der Wetter-App geändert wurde. Die Karten-App soll sich nach Beenden der Navigation zuverlässiger deaktivieren und das Antworten auf Mitteilungen zuverlässiger funktionieren.
 
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Metro Group spaltet Media Markt, Saturn und redcoon ab

reported by doelf, Donnerstag der 15.12.2016, 11:21:38
Die Metro Group spaltet sich auf: Wie das Unternehmen heute mitteilt, wird die Großhandels- und Lebensmittelsparte "METRO GROUP Wholesale and Food Specialist Company" künftig einfach "METRO" heißen. Der Bereich "METRO GROUP Consumer Electronic Company" wird in ein eigenständiges Unternehmen namens "CECONOMY" ausgelagert. CECONOMY besteht in erster Linie aus der Metro-Tochter "Media-Saturn", welche die Elektronikketten Media Markt und Saturn sowie den Online-Händler redcoon umfasst.

Die Aufspaltung soll den beiden Unternehmensteilen mehr Flexibilität verschaffen, denn die Schnittmengen und daraus resultierenden Synergien waren bei der Metro Group vergleichsweise gering. Wie das Unternehmen anlässlich seines "Capital Markets Day" erklärte, wird aus der bisherigen METRO-Aktie eine CECONOMY-Aktie (Media Markt, Saturn und redcoon). Zusätzlich sollen die Anleger für jede CECONOMY-Aktie eine Aktie der neuen METRO AG (METRO Cash & Carry und Real) erhalten. Warum aus der Aktie der alten METRO AG nicht eine Aktie der neuen METRO AG wird und zusätzlich eine CECONOMY-Aktie je Anteil ausgegeben wird, weiß der Himmel. Nach der Trennung, deren Abschluss für Mitte 2017 angepeilt ist, sollen beide Unternehmen im MDAX geführt werden.
 
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Sicherheits-Update: NVIDIA GeForce 376.33 WHQL

reported by doelf, Donnerstag der 15.12.2016, 10:32:41
Mehr Sicherheit statt mehr Leistung oder zusätzliche Profile: Mit der neuen Version 376.33 WHQL behebt NVIDIA gleich mehrere sicherheitsrelevante Probleme seiner Grafiktreiber unter Windows 10, 8.1, 8 und 7. Unterstützt werden Grafikkarten ab der Baureihe GeForce 400. Für Windows Vista und XP wurden hingegen keine überarbeiteten Treiber bereitgestellt.

Für Windows 7 bis 10 nennt NVIDIA die folgenden Sicherheitskorrekturen: Escape-Sequenzen, die physische Adressen verwenden, werden nun bereinigt und der Display-Container wird über einen Co-Installer aufgespielt. Unter Windows 7 bis 8.1 führte eine fehlende Prüfung von Eingabegrößen in den Funktionen NV_ESC_ID_NVAPI_REPORT_WFD_HOTPLUG und NV_ESC_ID_NVAPI_ENUM_DISPLAYIDS_EX zu einem Bluescreen des Typs KERNEL_SECURITY_CHECK_FAILURE. Zudem konnten Benutzer ihre Rechte beim Zugriff auf die Registrierung über NVL_ESC_ID_COMMON_REGISTRY_ACCESS ausweiten.

Abgesehen von den geschlossenen Sicherheitslücken hat NVIDIA die SLI-Unterstützung für "Titanfall 2" deaktiviert und GeForce Experience auf die Version 3.2.0.91 aktualisiert. Weiterhin lassen sich im Webbrowser Chrome nun auch unter Windows 10 mehrere YouTube-Videos zeitgleich abspielen, ohne dass es dabei zu Bildfehlern kommt.

Download: NVIDIA GeForce 376.33 (Windows 10/8.1/8/7 32/64-Bit)
 
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Yahoo: Über 1.000.000.000 Konten gehackt

reported by doelf, Donnerstag der 15.12.2016, 09:10:04
Yahoo hat "Datensicherheitsprobleme bei bestimmten Benutzerkonten" entdeckt und damit die Untertreibung des Jahres formuliert. Schließlich geht es nicht um eine handvoll Nutzerkonten, sondern um mehr als eine Milliarde (1.000.000.000). Schlimmer noch: Über drei Jahre blieb der Angriff unentdeckt und auch jetzt ist das Unternehmen noch ziemlich ratlos.

Im November 2016 erhielt Yahoo von Ermittlungsbehörden ein Datenpaket, das Benutzerdaten der Internetfirma enthalten sollte. Inzwischen konnte Yahoo die Authentizität dieser Daten bestätigen und beziffert die Zahl der betroffenen Kunden auf mehr als eine Milliarde. Vermutlich wurden die Daten schon im August 2013 gestohlen. Wie die Hacker die Daten erbeuten konnten, ließ sich bisher nicht nachvollziehen. Bereits im September 2016 musste Yahoo einen Angriff eingestehen, bei dem Kriminelle Ende 2014 rund eine halbe Milliarde Zugangsdaten erbeutet hatten. Einen Zusammenhang zwischen diesen beiden Vorfällen sieht Yahoo indes nicht.

Die gestohlenen Benutzerdaten umfassen Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und Geburtsdaten. Die Passwörter wurden zwar nicht entwendet, wohl aber die dazugehörigen MD5-Hashes. MD5 hat zwar ein Kollisionsproblem (unterschiedliche Inhalte können zum selben Hash führen), sollte als Schutz komplexer Passwörter aber halbwegs sicher sein. Simple Passwörter lassen sich hingegen leicht erraten, aber das ist fast immer der Fall. Auch Sicherheitsfragen wurden entwendet, diese waren zumindest teilweise unverschlüsselt gespeichert. Bankdaten und Kreditkarteninformationen gehörten vermutlich nicht zur Beute. Da Yahoo aber keine Ahnung hat, wie die Angriffe erfolgten und welche Systeme genau betroffen sind oder waren, sollte man sich auf solche Angaben nicht verlassen. Die Passwörter der betroffenen Benutzer wurden zurückgesetzt und unverschlüsselt gespeicherte Sicherheitsabfragen werden nicht mehr berücksichtigt.

Externe Experten sind bei ihren Untersuchungen des 2014er Angriffs auf gefälschte Cookies gestoßen. Über diese konnten die Angreifer auf Benutzerkonten zugreifen, ohne deren Passwort zu kennen. Yahoo geht davon aus, dass dieser Angriff von einer staatlich gelenkten Hackergruppe durchgeführt wurde. Vermutlich konnten die Hacker proprietären Code, welcher auf Yahoos Servern läuft, im Vorfeld untersuchen, um ihre Cookies zu erstellen. Inzwischen werden solche Cookies erkannt und blockiert.
 
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Zum Zwanzigsten: Opera 42.0.2393.85

reported by doelf, Mittwoch der 14.12.2016, 16:58:34
Vor zwanzig Jahren hatte der norwegische Webbrowser Opera das Licht der digitalen Welt erblickt. Zum Geburtstag vollzieht das Programm den Sprung auf die Version 42.0 und die hat einige Geschenke mit dabei: Da wäre ein integrierter Währungsrechner, ein schnellerer Start, Verbesserungen rund um die personalisierten Nachrichten sowie ein neuer Netzwerk-Installer.

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Als erster Internetbrowser integriert Opera 42 einen Währungsrechner (oberes Bildschirmfoto) - eine richtig nützliche Funktion! Einfach einen Preis markieren und Opera rechnet diesen in die lokale Währung um. Opera 42 unterstützt 32 Währungen und bezieht die Wechselkurse täglich von der Europäischen Zentralbank. Die "Personalisierten Nachrichten" wurden optisch überarbeitet und ein kleines Zeitungssymbol (unteres Bildschirmfoto) in der Adresszeile soll die Verfügbarkeit von Feeds anzeigen - dies muss unter "Einstellungen", "Browser", "Personalisierte Nachrichten" zunächst aktiviert werden. Mit dem Symbol kann man nicht nur seine Nachrichtenauswahl erweitern, sondern wird auch auf neue Inhalte hingewiesen.

Bild

Der Startmechanismus berücksichtigt nun die zuletzt geöffneten Tabs, um den Startvorgang nochmals zu verkürzen. Der neue Netzwerk-Installer wählt automatisch zwischen der 32- und der 64-Bit-Ausgabe des Browsers und führt auch Upgrades von 32 auf 64 Bit durch. Dabei ist zu beachten, dass die 64-Bit-Variante etwas mehr Arbeitsspeicher belegt.

Download: Opera 42.0.2393.85
 
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Firefox 50.1.0 schließt 13 Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 14.12.2016, 15:15:29
Mit dem gestern veröffentlichten Firefox 50.1.0 haben Mozillas Entwickler 13 Sicherheitslücken gestopft. Vier dieser Schwachstellen sind kritischer Natur, sechs stellen eine hohe Gefahr dar und die übrigen drei bergen moderate Risiken. Eine zeitnahe Aktualisierung ist anzuraten.

Unter den kritischen Fehlern findet sich ein Überlauf in der 2D-Grafikbibliothek SkiaGl, weil ein Puffer während der Zuweisung abgeschnitten wird. Läuft der Puffer über, kommt es zu einem Absturz, in dessen Verlauf ein Angreifer möglicherweise Schadcode ausführen kann. Auch ein Zugriff auf zuvor gelöschte Audio-Elemente stellt ein kritisches Problem dar. Die beiden anderen kritischen Fehler fassen jeweils mehrere Speichermanipulationen zusammen, die sich vermutlich zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen lassen. Von den hochgefährlichen Fehlern sind ein Cross-Domain-Datenleck aufgrund extern verknüpfter Inhalte in SVG-Grafiken sowie die Verarbeitung von JavaScript-Ereignissen in Marquee-Elementen, die trotz strikter Content Security Policy (CSP) verarbeitet wurden.

Download: Firefox 50.1.0
 
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Adobe stopft kritische 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 14.12.2016, 00:15:49
Adobe hat 17 Sicherheitslücken in seinem Flash Player geschlossen, darunter auch eine kritische 0-Day-Lücke (CVE-2016-7892), die auf 32-Bit-Versionen von Windows bereits angegriffen wird. Als Einfallstor dient dabei der Internet Explorer. Die gefährlichen Fehler betreffen allerdings auch alle anderen Windows-Versionen, Mac OS X sowie Linux - letzteres aber nur, wenn Googles Chrome als Webbrowser verwendet wird. Alle anderen Linux-Nutzer können sich mit dem Update etwas Zeit lassen.

Bei CVE-2016-7892 handelt es sich um einen Zugriff auf ein bereits aus dem Speicher entferntes Objekt. Dieser Fehler lässt sich - wie viele seiner Art - bei einem erfolgreichen Angriff zum Einschleusen von Schadcode ausnutzen. Der neue Flash Player schließt insgesamt sieben solcher Lücken. Dazu kommen fünf Speichermanipulationen und vier Pufferüberläufe, die sich ebenfalls als Einfallstor für Schadcode missbrauchen lassen. Bleibt noch Fehler Nummer 17, mit dem sich bestimmte Sicherheitsfunktionen des Programms aushebeln lassen.

Für Windows und Mac OS X sowie für Google Chrome, Microsoft Edge und den Internet Explorer 11 hat Adobe den Flash Player auf die Version 24.0.0.186 aktualisiert. Die Updates sollten unverzüglich eingespielt werden! Nur Linux-Nutzer, die auf Chrome verzichten, können durchatmen, denn für sie gilt nur die moderate Prioritätsstufe 3 zum Einspielen der neuen Version 24.0.0.186. Und nein, das ist kein Tippfehler, die Linux-Version springt tatsächlich von 11.2.202.644 auf 24.0.0.186!

Download:
Quelle: helpx.adobe.com
 
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Microsoft: 12 Sicherheits-Updates und eine 0-Day-Lücke

reported by doelf, Dienstag der 13.12.2016, 23:54:50
Obwohl Microsoft den Patch-Day zum Auslaufmodell erklärt hatte, bringt der zweite Dienstag jedes Monats auch weiterhin neue Sicherheits-Updates. Im Dezember 2016 sind es zwölf neue Flicken, von denen die Hälfte kritische Schwachstellen behebt. Neue 0-Day-Lücken, die bereits angegriffen werden, gibt es bei Microsoft zwar nicht, aber sehr wohl beim Flash Player, der zum Lieferumfang von Windows gehört.

Insgesamt wurden diesmal 63 Sicherheitslücken gestopft. 46 Fehler stecken in Microsofts eigenen Produkten, die übrigen 17 finden sich in Adobes Flash Player. Wie Adobe berichtet, wird eine der Schwachstellen (CVE-2016-7892) bereits angegriffen. Bisher richten sich die Attacken gegen den Internet Explorer sowie 32-Bit-Versionen von Windows. Der Flash Player wird von Microsoft für die Webbrowser Internet Explorer und Edge verwendet.

Hier nun die behobenen Sicherheitslücken in einer kurzen Zusammenfassung:
  • 15 mal hat der Fehlerteufel in Office zugeschlagen. Es wurden vier Speicherbeschädigungen, sieben Datenlecks, drei Möglichkeiten zur Umgehung von Sicherheitsfunktionen und ein DLL-Problem behoben. Letzteres ermöglicht das Einschleusen von Schadcode, indem man Office manipulierte Bibliotheken unterschiebt. Keiner der Fehler wurde bisher veröffentlicht oder angegriffen, doch bei den Sicherheitsumgehungen, dem DLL-Problem und einer der Speichermanipulationen geht man in Redmond von baldigen Angriffen aus.

  • 11 Sicherheitslücken wurden in Edge entdeckt, darunter sieben Speichermanipulationen, drei Offenlegungen von Informationen und eine Umgehung von Sicherheitsfunktionen. Zwei der Datenlecks wurden bereits von Dritten veröffentlicht, ebenso die Umgehung der Herkunftsprüfung für Scripte, welche innerhalb eines Web-Workers laufen (CVE-2016-7281). Das größte Risiko sieht Microsoft jedoch in sechs Speicherbeschädigungen und hält Angriffe für wahrscheinlich.

  • 8 Schwachstellen betreffen den Internet Explorer, es handelt sich um vier Speicherbeschädigungen, drei Datenlecks und eine Umgehung von Sicherheitsfunktionen. Ein Datenleck (CVE-2016-7282), die Umgehung der Herkunftsprüfung für Scripte, die innerhalb eines Web-Workers laufen (CVE-2016-7281) und eine Speichermanipulation in der Scripting-Engine (CVE-2016-7202) wurden öffentlich dokumentiert. Microsoft hält Angriffe auf die vier Speicherbeschädigungen für wahrscheinlich, bisher sind aber noch keine bekannt.

  • 4 Fehler rotieren rund um den Windows-Kernel: Zwei Rechteausweitungen im Kernelmodustreiber aller Windows-Versionen inklusive der Server nebst Core-Installationen, eine Rechteausweitung im sicheren Kernelmodus von Windows 10 und Server 2016, welche lokal angemeldeten Benutzern eine Verletzung der "Virtual Trust Levels" (VTL) ermöglicht, sowie eine Offenlegung von Adressinformationen im Kernelspeicher von Windows 10 und Server 2016. Keine dieser Lücken wurde bisher offengelegt oder angegriffen und eine Ausnutzung ist weniger wahrscheinlich bis unwahrscheinlich.

  • 3 Fehler stecken in der Grafikkomponente, es handelt sich um zwei Remote-Code-Ausführungen und einen Zugriff auf Speicherinhalte. Bisher wurde noch keine dieser Schwachstellen öffentlich dokumentiert oder angegriffen, doch die beiden Lücken, über die sich Schadcode einschleusen lässt, stellen ein äußerst attraktives Ziel dar.

  • 2 Sicherheitsanfälligkeiten stecken im Verschlüsselungstreiber (Offenlegung von Informationen) und im Installer (Rechteerweiterung) von Windows. Auch hier erwartet Microsoft Angriffe auf die Schwachstellen, wobei noch keine von beiden öffentlich dokumentiert wurde.

  • 1 Bug in Uniscribe ermöglicht das Einschleusen von Schadcode. Dieses kritische Problem betrifft alle Versionen von Windows inklusive der Server mitsamt der Core-Installationen. Obwohl der Fehler noch nicht öffentlich dokumentiert wurde, hält Microsoft zukünftige Angriffe für wahrscheinlich.

  • 1 Sicherheitsanfälligkeit im Windows-Treiber des gemeinsamen Protokolldateisystems ermöglicht die Offenlegung von Adressinformationen.

  • 1 öffentlich gemeldete Schwachstelle im .NET-Framework ermöglicht eine Offenlegung von Informationen (CVE-2016-7270).
Da sich unter den 63 behobenen Sicherheitsanfälligkeiten auch eine 0-Day-Lücke findet, sollte man die Updates zeitnah einspielen.
 
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iOS 10.2: TV-App, Emojis und weniger Sicherheitslücken

reported by doelf, Dienstag der 13.12.2016, 17:25:52
Mit dem Update auf iOS 10.2 verspricht Apple dank der neuen TV-App ein "vereinheitlichtes Nutzererlebnis beim Zugriff auf TV-Sendungen und Filme aus verschiedenen Video-Apps". Diese gibt es vorerst allerdings nur in den USA. Der Rest der Welt muss sich mit hübscheren Emojis begnügen. Auch ein Dutzend Sicherheitslücken wurde geschlossen, beispielsweise lässt sich der Sperrbildschirm auf mannigfaltige Weise austricksen und umgehen.

Hier die wichtigsten Änderungen im Überblick:
  • Es gibt 100 neue Emojis, insbesondere in den Kategorien "Gesichter", "Essen", "Tiere", "Sport" und "Berufe". Zudem wurde das Design der Emoji aufgewertet - Apple schreibt, sie sähen nun hübscher und detaillierter aus.

  • Benutzer aus den USA bekommen eine TV-App inklusive Empfehlungen per "Watch Now" und der Möglichkeit, Filme und TV-Sendungen zu einem späteren Zeitpunkt fortzusetzen. Dazu kommt die eingangs erwähnte Vereinheitlichung für unterschiedliche Video-Quellen.

  • Fotos von derselben Person werden im Album "Personen" genauer gruppiert, bei "Live Photos" wurde die Bildrate erhöht und die Unterstützung für digitale Kameras mit RAW-Format wurde erweitert. Die Kamera des iPhone 7 Plus verharrt nach dem Wechsel von "Aufnahmen" nicht mehr im Zoom-Modus.

  • Für Mitteilungen gibt es zwei neue Hintergrundeffekte namens "Herz" und "Funkenregen". Beim Lesen von News gelangt man durch das Streichen nach links zum nächsten Artikel und gespeicherte News-Beiträge liegen jetzt im neuen Abschnitt "Saved".

  • In der Mediathek kann man die Sortierung von Playlists, Alben und Titel ändern und in der Ansicht "Aktueller Titel" gelangt man durch das Streichen nach oben zu den Abspielmodi "Zufällig", "Wiederholen" und "Nächste Titel".

  • Die Unterstützung für Mitteilungen von HomeKit-Geräten wurde ausgeweitet, iOS informiert beispielsweise über verfügbare Software-Updates. Abermals soll die Verbindung mit Bluetooth-Geräten von Drittanbietern schneller und stabiler funktionieren, das verspricht Apple aber schon seit Jahren.
Kommen wir nun zu den behobenen Sicherheitslücken: Fotos und Kontakte lassen sich nicht mehr über den Sperrbildschirm abgreifen und ein Timing-Problem mit Touch ID, das die Bildschirmsperre verhinderte, wurde ebenfalls korrigiert. Passwörter werden nicht mehr vorgelesen und bleiben neugierigen Ohren somit verborgen. Weiterhin konnte ein Angreifer mit Zugang zum Gerät den Bildschirm entsperren, da Apple beim Zurücksetzen des Passcode Bockmist in Hinblick auf die Begrenzung der möglichen Versuche gebaut hat. Zudem ließ sich Siri aufgrund einer fehlerhaften Zustandsabfrage als Komplizin einspannen, um das Sperren das Gerätes zu verhindern.

Die Berechtigungen von Apps wurden bei deren Entfernung nicht bzw. nur unvollständig zurückgesetzt. Dieses Problem hat Apple ebenso behoben wie einen Fehler, über den ein Angreifer die Ortungsfunktion "Find My iPhone" deaktivieren kann. Ein DoS-Angriff mit Hilfe manipulierter Videos wurde unterbunden, gleiches gilt für das Einschleusen von Schadcode über USB-Geräte aus der HID-Klasse (Human Interface Device). E-Mails, die mit abgelaufenen Zertifikaten signiert wurden, winkt iOS 10.2 nicht mehr durch und bei der Verarbeitung manipulierter Zertifikate kommt es nicht mehr zur Ausführung von Schadcode aufgrund gezielter Speichermanipulationen.
 
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Zwischenstufe: Der Firefox 50.1.0 ist da

reported by doelf, Dienstag der 13.12.2016, 11:41:30
Da der Jahreswechsel die Veröffentlichung des Firefox 51.0 um drei Wochen nach hinten schiebt, gibt es heute eine Zwischenstufe namens Firefox 50.1.0. Während die offizielle Freigabe noch aussteht und somit auch noch keine Versionshinweise vorliegen, kann man den finalen Firefox 50.1.0 schon vom Archiv-Server (vormals FTP-Server) herunterladen.

Das verfrühte Weihnachtsgeschenk soll keine neuen Funktionen enthalten, es handelt sich also um ein reines Bug-Fix-Release. Neben allgemeinen Fehlern und häufigen Absturzursachen wurden vermutlich auch Sicherheitslücken behoben. Wer die stabile Schiene in Form des Firefox 50.0.2 nutzt, wird im Laufe des Tages automatisch in den Genuss des Firefox 50.1 kommen. Nutzer, die auf der Beta-Schiene unterwegs sind, lassen dieses Update links liegen. Für den Firefox ESR (Extended Support Release) ist kein vergleichbarer Zwischenschritt geplant.

Download: Firefox 50.1.0
 
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Netgear: 0-Day-Lücke gewährt Root-Rechte

reported by doelf, Dienstag der 13.12.2016, 11:17:05
Mit einem trivialen Angriff kann man auf diversen Routern des Herstellers Netgear aus der Ferne eigene Befehle mit Root-Rechten ausführen. Netgear hat das Problem bereits bestätigt und bietet für einige betroffene Geräte eine Beta-Firmware an, welche die Sicherheitslücke stopfen soll.

Wie das CERT der Carnegie Mellon University berichtet, handelt es sich um eine extrem simple Command-Injection. Der Angreifer muss auf einer Webseite lediglich eine Verknüpfung der Art http://[ROUTER-IP]/cgi-bin/;[BEFEHL] platzieren und der Netgear-Router unter der Adresse [ROUTER-IP] führt den [BEFEHL] mit Root-Rechten aus. Entsprechender Exploit-Code, mit dem Telnet auf dem Port 45 bereitstellt wird, wurde am 7. Dezember 2016 veröffentlicht:

http://[ROUTER-IP]/;telnetd$IFS-p$IFS'45'

Betroffen sind zumindest die folgenden Router:
  • R6250 (Quelle: Netgear)
  • R6400 (Quelle: Netgear, Bas' Blog)
  • R6700 (Quelle: Netgear)
  • R7000 (Quelle: Netgear, Bas' Blog)
  • R7100LG (Quelle: Netgear)
  • R7300 (Quelle: Netgear)
  • R7500 Nighthawk X4 (Quelle: Bas' Blog)
  • R7800 Nighthawk X4S (Quelle: Bas' Blog)
  • R7900 (Quelle: Netgear)
  • R8000 (Quelle: Netgear, Bas' Blog)
  • R8500 Nighthawk X8 (Quelle: Bas' Blog)
  • R9000 Nighthawk X10 (Quelle: Bas' Blog)
Für einige Router bietet Netgear eine Beta-Firmware an, die das Problem beheben soll: Der Sicherheitsexperte Bas van Schaik, der diese 0-Day-Lücke ebenfalls untersucht hat, bietet eine Zwischenlösung für alle anderen Modelle an: Man nutze die Schwachstelle, um den Web-Server der betroffenen Router abzuschießen:

http://[ROUTER-IP]/cgi-bin/;killall$IFS'httpd'

Damit ist auch das Web-Interface zur Konfiguration des Routers nicht mehr erreichbar, doch das lässt sich durch einen Neustart des Geräts schnell beheben - also das allseits beliebte Zieh-den-Stromstecker-Spielchen.

Es erscheint sinnvoll, den Router zunächst auf seine Verwundbarkeit hin zu prüfen. Dies erledigt van Schaik mit folgendem Aufruf:

http://[ROUTER-IP]/cgi-bin/;uname$IFS-a

Erscheint im Webbrowser eine Seite mit einem Inhalt wie "Linux R7000 2.6.36.4...", ist der Router betroffen und man sollte unverzüglich eine neue Firmware installieren oder den Web-Server wie oben beschrieben deaktivieren.
 
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Realtek HD-Audio-Treiber 2.80 verfügbar

reported by doelf, Montag der 12.12.2016, 16:42:24
Realtek hat seine HD-Audio-Treiber für Windows Vista bis 10 auf die Version 2.80 aktualisiert. Wie üblich bekommt man wahlweise ein Komplettpaket mit den 32- und 64-Bit-Versionen oder das passende Einzelpaket. Wer noch Windows 2000 oder XP verwendet, muss zur Version 2.74 vom 14. Mai 2014 greifen.

Wie üblich liefert Realtek detaillierte Informationen bezüglich der vorgenommenen Änderungen: Es gibt "Anpassungen" und "Fehlerkorrekturen". Spannend! Wir haben den neuen Treiber dennoch ausprobiert und er ließ sich problemlos installieren. Wie bei Realtek üblich, wird zunächst der alte Treiber entfernt und der aktualisierte dann im Zuge des Neustarts eingespielt.

Download: Realtek HD-Audio-Treiber 2.80
 
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Kolumne: Hiermit distanzieren wir uns vom Landgericht Hamburg

reported by doelf, Freitag der 09.12.2016, 16:25:35
Im Jahr 1998 hatte ein missverstandenes Urteil des Landgerichts Hamburg (Aktenzeichen 312 O 85/98) zu einer seuchenartigen Verbreitung sinnfreier Link-Disclaimer geführt. Nun führt ein vom Landgericht Hamburg missverstandenes Urheberrecht vermutlich zu einer seuchenartigen Verbreitung von Abmahnungen gegen kommerzielle Internetangebote. Dies zeigt, dass deutsche Gerichte auch im Jahr 2016 noch keinen blassen Schimmer von den Funktionsweisen des Internets haben.

Bild Worum geht es?
Die Frage, welche das Landgericht Hamburg zu klären hatte, lautet: Haftet derjenige, der einen Link setzt, für Urheberrechtsverstöße auf dem Ziel dieses Links? Die Antwort des Gerichts lautet: Ja, sofern das Angebot des Verlinkenden in irgendeiner Weise kommerzielle Interessen verfolgt und der Linksetzende nicht nachweisen kann, dass er vor dem Setzen der Verknüpfung die Rechtmäßigkeit aller auf der Zielseite angebotenen Inhalte gründlich geprüft hat. Ein nachträgliches Entfernen beanstandeter Inhalte ist demnach nicht ausreichend.

Der Casus Cnactus
Rein rechtlich betrachtet, klingt der Gedankengang des Gerichts nachvollziehbar, doch rein praktisch gesehen, ist er absoluter Unfug. Denn es ging in der Entscheidung keineswegs um eine Verknüpfung eindeutig illegaler Angebote, sondern um eine Webseite, auf der ein unter Creative-Commons-Lizenz veröffentlichtes Foto zu sehen war. Dieses Bild hätte der Seitenbetreiber eigentlich problemlos verwenden können, doch er hatte die vom Lizenzgeber geforderten Angaben unzureichend eingebunden, da er eine eigene Nachbearbeitung des Bildes nicht dokumentiert hatte. Gerade dieser konkrete Fall zeigt, wie unsinnig der Beschluss des Gerichts ist.

Ein Worst-Case-Szenario
Eine Internetseite mit kommerziellen Interessen, beispielsweise Au-Ja.de, wird von einem Dritten, nehmen wir mal den Hardware-Hersteller MSI, über ein neues Produktvideo informiert. Das Produkt ist spannend, das Video gut gemacht und die zeitnahe Verlinkung von beiden Parteien gewünscht. Dummerweise liegt das Video auf einer Plattform namens YouTube und somit muss Au-Ja.de vor der Verlinkung abklären, ob es auf der Zielseite, also YouTube, möglicherweise Urheberrechtsverletzungen gibt. Und zwar nicht nur in Bezug auf das Video von MSI, sondern für alle dort angebotenen Video- und Audioinhalte, Bilder, Grafiken und Texte. Und da rechtlich nicht abschließend geklärt ist, ob YouTube oder seine Benutzer für die eingestellten Inhalte verantwortlich sind, müssen wir eine entsprechende Erklärung bei allen Nutzern der Plattform einholen. Das wird nicht ganz einfach, denn auf diesem Planeten gibt es so einige Sprachbarrieren, die überwunden werden wollen. Zudem müssen wir irgendwie klären, ob die möglicherweise inhaltlich Verantwortlichen die zugrundeliegenden Lizenzen in einem ausreichenden Umfang berücksichtigt haben. Für den nicht ganz unwahrscheinlichen Fall, dass während der laufenden Anfragen weitere Inhalte auf YouTube eingestellt werden, müssen wir auch für diese eine gewissenhafte Prüfung vornehmen, denn im schlimmsten Fall platziert irgendein Algorithmus der Plattform ein urheberrechtlich unsauberes Machwerk als Empfehlung gleich neben dem Video von MSI und wir würden mit unserem Link eine öffentliche Zugänglichmachung für ein neues Publikum bewirken! Und selbst wenn es uns irgendwann tatsächlich gelingen sollte, den Link zu setzen, müssten wir dann nicht auch zukünftige YouTube-Inhalte im Auge behalten? Ein Ende dieses Szenarios ist erst abzusehen, wenn YouTube seinen Betrieb einstellt oder alle Beteiligten verstorben und vergessen sind.

Disclaimer
Hiermit distanzieren wir uns von allen Beschlüssen des Landgerichts Hamburg und erklären unser eigenes Urheberrecht, welches wir von Fall zu Fall mit dem Würfel entscheiden werden. Das ist rechtlich zwar genauso sinnlos wie die Link-Disclaimer aus grauer Vorzeit oder der frische Beschluss der Hanseaten, qualitativ aber auch nicht schlechter.
 
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Marktanteile: Windows 10 legt zu, Linux klettert auf Rang 5

reported by doelf, Freitag der 09.12.2016, 13:58:57
Nach dem Ende des kostenlosen Upgrade-Angebotes schien der Marktanteil von Windows 10 knapp unter 23 Prozent festgenagelt zu sein. Von August bis Oktober tat sich so gut wie gar nichts, doch im November 2016 konnte Windows 10 um 1,13 Punkte zulegen und seinen Marktanteil auf 23,72 Prozent ausbauen. Ein Grund hierfür dürften die zum Jahresende hin ansteigenden Verkaufszahlen bei Desktop-PCs und Notebooks sein.

Bild

Im selben Zeitraum hat Windows 7, mit 47,17 Prozent weiterhin die unangefochtene Nummer eins, 1,21 Punkte verloren. Windows XP und 8.1 haben abermals die Plätze getauscht und der Oldie liegt mit 8,63 Prozent (+0,36) nun wieder vor Windows 8.1 mit 8,01 Prozent (-0,39). Aufgerückt auf Rang 5 sehen wir Linux mit 2,31 Prozent (+0,13), denn macOS 10.12 und 10.11 teilen sich den sechsten Platz mit jeweils 2,21 Prozent. Im Dezember dürfte macOS 10.12 (+0,84) an Linux vorbeiziehen, während sich die Version 10.11 (-0,53) langsam verabschiedet.

Die Plätze acht bis zehn gehen an Windows 8 (1,96%; -0,21), Mac OS X 10.10 (1,35%; -0,01) und Windows Vista (1,10%; +/-0,00). Alle anderen Betriebssysteme liegen deutlich unter einem Prozent und teilen sich die restlichen 1,31 Prozent des Marktes.
 
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Tipp: 10 Prozent Rabatt auf Produkte von Medion und Teufel

reported by doelf, Freitag der 09.12.2016, 13:05:00
Bei unserem Partner eBay gibt es derzeit zehn Prozent Rabatt auf viele Produkte von Medion und Teufel. Hierfür verwendet man einen Gutscheincode, der auch für bereits reduzierte Ware gilt - man kann sozusagen doppelt sparen. Während Medion Fernsehapparate, Desktop-PCs, Notebooks und Tablets präsentiert, ist Teufel mit Lautsprechern, Kopfhörern und Audiozubehör vertreten.

Damit der Preis um zehn Prozent reduziert wird, muss man beim Einkauf auf eBay den Gutscheincode "PTECHNIK1" (ohne Anführungszeichen) angeben. Diese Aktion läuft nur noch bis zum 13. Dezember 2016. Einzelne Produkte können aber auch schon vorher ausverkauft sein, daher sollte man nicht zu lange zögern. Aber nehmt Euch bitte die Zeit, vor dem Kauf einen Preisvergleich durchzuführen!

Zur Aktion: 10 Prozent Rabatt auf Produkte von Medion und Teufel - Gutscheincode: PTECHNIK1
 
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Zwischenstufe: Firefox 50.1.0 Final Candidate Build 2

reported by doelf, Freitag der 09.12.2016, 08:05:00
Zwischen dem aktuellen Firefox 50.0.2 und dem für den 24. Januar 2017 geplanten Firefox 51.0 wird Mozilla am kommenden Dienstag die Version 50.1 einschieben. Diese Zwischenstufe wurde möglich, da der Jahreswechsel den Firefox 51.0 um drei Wochen nach hinten geschoben hatte. Seit gestern wurden zwei Finalkandidaten des Firefox 50.1 auf den Archiv-Server (vormals FTP-Server) geladen.

Das verfrühte Weihnachtsgeschenk wird keine neuen Funktionen enthalten, es handelt sich also um ein reines Bug-Fix-Release. Neben allgemeinen Fehlern und häufigen Absturzursachen sollen auch Sicherheitslücken behoben werden. Wer die stabile Schiene in Form des Firefox 50.0.2 nutzt, wird automatisch in den Genuss des Firefox 50.1 kommen. Nutzer, die auf der Beta-Schiene unterwegs sind, werden dieses Update links liegen lassen. Für den Firefox ESR (Extended Support Release) ist kein vergleichbarer Zwischenschritt geplant.

Download: Firefox 50.1.0 Final Candidate Build 2
 
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Windows 10 Insider Preview Build 14986 für PCs

reported by doelf, Donnerstag der 08.12.2016, 21:52:41
Microsoft hat einen neuen Insider Preview Build von Windows 10 für PCs im Fast-Ring veröffentlicht. Der Build trägt die Nummer 14986 und bringt die Möglichkeit, den PC per Sprachbefehl herunterzufahren. Microsofts digitale Assistentin Cortana vollzieht auch einen Neustart, eine Abmeldung oder schickt der Rechner in den Ruhezustand. Auch der Lautstärkeregler hört neuerdings auf "his master's voice".

Doch Cortana hat noch mehr gelernt: Sie steuert Musik-Apps wie "iHeartRadio" und "TuneIn Radio" und versteht dabei die folgenden Schemata:
  • "Play <Künstler/Sendung/Titel/Stilrichtung> on <App-Name>"
  • "Play <Frequenz/Senderkennung> on <App-Name>"
Auch die Frage nach dem aktuellen Lied ("Hey Cortana, What song is Playing?") wird unterstützt. Gibt man keinen App-Namen an, bezieht Cortana den Befehl auf die zuletzt genutzte App. Diese Steuerung funktioniert auch vom Sperrbildschirm aus, bisher aber nur für Installationen in amerikanischem Englisch.

Bild

Benutzer aus China können Cortanas Musikerkennung nutzen und allen anderen zeigt sich die digitale Assistentin in Vollbild auf dem Sperrbildschirm - nicht als Pin-up, sondern als "gorgeous full-screen experience" ("hinreißende Vollbild-Erfahrung" - siehe Bildschirmfoto), die man auch aus der Ferne genießen kann - was haben die in Redmond nur wieder geraucht? Zur Anmeldung bei Cortana muss man kein Microsoft-Konto nutzen, sondern kann auch eine AAD-Identität (Azure Active Directory) verwenden. Auf diese Weise schleicht sich die digitale Assistentin auch auf Systeme von Schulen, Universitäten oder Arbeitgebern, die keine Microsoft-Konten erlauben. Weiterhin könnte man das "Enterprise Cloud Printing" ausprobieren, wenn Microsoft das zugehörige Backend schon fertiggestellt hätte.

Die "Game Bar", mit der man Bildschirmfotos und Videos von Spielen erstellen kann, unterstützt 19 weitere Titel, nämlich "ARMA 3", "Battlefield 1", "Civilization V", "Dark Souls III", "Fallout 4", "Final Fantasy XIV: A Realm Reborn", "Mad Max", "Mafia 2", "NBA 2K16", "Overwatch", "Star Wars: The Old Republic", "StarCraft II: Heart of the Swarm", "The Binding of Isaac", "The Witcher 3: Wild Hunt", "Terraria", "Tom Clancy's The Division", "Total War: WARHAMMER", "Warframe" und "World of Tanks". Für Edge gibt es drei neue Erweiterungen - "Ebates", "Intel TrueKey" und "Read & Write" - und eine neue Rendering-Engine soll die Darstellung von UWP-Apps (Universelle Windows-Plattform) verbessern.

Bei Windows Ink kann man die zuletzt bearbeitete Bildschirm-Skizze (screen sketch) fortsetzen und die Flyouts der unterschiedlichen Stifte zeigen eine Vorschau ihrer Zeichenkünste an. Auf diese Weise lassen sich Farbwirkung und Stiftstärke leichter einschätzen. Beim Zeichnen verschwindet der Mauszeiger und das Lineal lässt sich genauer drehen als zuvor. Die Vorlesefunktion "Narrator" liefert zusätzliche Informationen über Schriftarten, Farben, Zeilenabstände und Ränder (Feststelltaste + F). Diese Tastenkombination wurde bisher genutzt, um im Fokus befindliche Elemente zu beschreiben (neu: Feststelltaste + 0). Ein Fehler, aufgrund dessen der Narrator die Kacheln im Startmenü nicht erkannte, wurde behoben.

Bild

Dem Windows Defender wurde die neue, reduzierte Optik (siehe Bildschirmfoto) übergestreift. Da die Arbeit an diesem Projekt aber noch lange nicht fertig ist, sind die Funktionen des Defender jetzt noch eingeschränkter als seine Optik. Beim Registrierungseditor lässt sich die Schriftart ändern und man kann wie im Windows Explorer navigieren (Alt + Pfeil nach oben/links/rechts). Microsofts recht limitierter "USB Audio 2"-Treiber ist vorläufig der Standardtreiber für diese Geräteklasse. Was fehlt ist die ASIO-Unterstützung und auch mit dem exklusiven WASAPI-Modus gibt es noch Probleme. Benutzer aus dem chinesischen und japanischen Sprachraum dürfen sich über zahlreiche Verbesserungen freuen und es wurden auch etliche Fehler behoben.

Enttäuschend: Für Smartphones gibt es abermals keine neue Testversion. Damit bleibt auch das Problem, dass sich auf Telefonen keine zusätzlichen Sprachen, Tastaturlayouts oder Sprachpakete mehr installieren lassen, vorerst bestehen.
 
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Massiver Hackerangriff auf thyssenkrupp

reported by doelf, Donnerstag der 08.12.2016, 20:47:01
Der börsennotierte deutsche Mischkonzern thyssenkrupp ist Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden. Nach Angaben des Unternehmens stammen die Angreifer aus dem südostasiatischen Raum und hatten es auf Forschungsergebnisse und technisches Wissen aus dem Bereich der Industrielösungen abgesehen. Mit anderen Worten: Es geht in diesem Fall um gezielte Industriespionage. thyssenkrupp fertigt Stahl, Aufzüge, Rüstungsgüter, industrielle Anlagen sowie Schiffe.

Der firmeneigene CERT (Computer Emergency Response Team) hatte den Angriff entdeckt und in der Folge fortlaufend beobachtet und analysiert. Ob es den Angreifern gelungen ist, geistiges Eigentum zu entwenden, ist derzeit noch unklar. Zumindest Datenfragmente wurden übertragen, doch abgesehen von bestimmten Projektdaten ist der Inhalt dieser Übertragungen noch unklar. Die betroffenen IT-Systeme wurden gesäubert und erweiterte Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet, um erneute Angriffe unmittelbar aufspüren zu können. Die Zuständigen Behörden wurden von thyssenkrupp informiert und das "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" (BSI) wurde ebenfalls eingeschaltet.

In besonders gesicherte IT-Systeme wie die Steuerung der Hochöfen und Kraftwerke sowie ThyssenKrupp Marine Systems, einem Hersteller von Schiffen, Fähren, U-Booten und Schiffskomponenten, kommen die Hacker nicht vordringen. Gleiches gilt für die übrigen Produktionsanlagen. Einen Sabotageversuch schließt thyssenkrupp aus. Es gäbe im Zusammenhang mit dem Eindringen der Spione auch keine Sicherheitsmängel oder menschliches Versagen, lässt das Unternehmen wissen. Gegen derart gezielte Angriffe gäbe es schlicht keinen einhundertprozentigen Schutz. Insgesamt geht thyssenkrupp davon aus, dass man die Eindringlinge erfolgreich abwehren konnte. Dennoch arbeite man ständig daran, die eigenen Sicherheitsstrategien zu verbessern.
 
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AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition 16.12.1

reported by doelf, Donnerstag der 08.12.2016, 19:22:20
AMD hat heute einen neuen Grafiktreiber mit der Versionsnummer 16.12.1 veröffentlicht. Diese "ReLive Edition" der Radeon Software bleibt zwar beim Farbton "Crimson", dennoch hat sich einiges getan. Namensgebend ist die neue Funktion "ReLive", ganz cool hört sich aber auch "Chill" an. FreeSync und die HDR-Unterstützung wurden ausgebaut und an der Performance-Schraube hat AMD ebenfalls gedreht. Auch wenn man es der Versionsnummer nicht ansieht, bei der "ReLive Edition" geht es um einen großen Sprung.


ReLive - Dein Spiel ist deine Show
Spielte der Freak früher in der einsamen Kammer, müssen die virtuellen Heldentaten heutzutage in die Welt getragen werden. Entweder Live als Video-Stream oder nachträglich in Form von Videos und Bildschirmfotos. Alles gemäß dem Motto "What I did on my playday". NVIDIA bietet hierfür seit einiger Zeit die Funktion ShadowPlay an und bei ReLive handelt es sich nun um den passenden Gegenentwurf von AMD. Moment, werden jetzt einige Leser zurecht anmerken, AMD hatte doch schon Raptr. Das stimmt zwar, doch Raptr war extern zugekauft, während es sich bei ReLive um eine hauseigene Lösung handelt, die AMD besser auf die eigenen Treibern und Programme optimieren kann. Derzeit wird ReLive nur von den Chips der Baureihen Fiji (nur H.264), Polaris 10 und Polaris 11 (H.264 und H.265) unterstützt. Sehr löblich: ReLive ist standardmäßig nicht aktiviert und kann bei der Treiberinstallation auch komplett abgewählt werden.

Chill mal die Watt runter
Im Gegensatz zu ReLive ist Chill keine Eigenentwicklung, sondern wurde mitsamt der verantwortlichen Firma HiAlgo zugekauft. Die Theorie hinter Chill ist ganz simpel: Wenn sich auf dem Bildschirm nur wenig bewegt, braucht man auch keine hohen Frameraten. Und wenn die Grafikkarte zwischendurch mal entspannt, läuft sie kühler, leiser und verbraucht auch weniger Strom. Das klingt verlockend, ist derzeit aber noch eine Bastelbude: Lediglich 18 Spiele werden bisher unterstützt und bei den 3D-Schnittstellen DirectX 12 und Vulkan muss Chill komplett passen. AMD gibt per Profil zwar minimale und maximale Frameraten vor, rät den Spielern aber zur Anpassung der hinterlegten Werte (jeweils zwischen 30 und 144 FPS). Erst später sollen eine Automatik für beliebige Spiele sowie Unterstützung für DirectX 12 und Vulkan folgen und daher ist es nur konsequent, dass diese Funktion standardmäßig deaktiviert ist. Man muss Chill manuell im WattMan zuschalten. Übrigens: Den WattMan kann man jetzt auch mit Grafikchips der Baureihen Radeon R9 Fury, R9 390, R9 380, R9 290, R9 285, R9 260, R7 360 und R7 260 nutzen.

HDMI, HBR, HDR, VP9 und FreeScale
Der weit verbreitete HDMI-Anschluss leidet oft unter billigen Kabeln, was AMD mit einer neuen Konfigurationshilfe entschärfen möchte. Die Grafikprozessoren der Polaris-Familie dürfen endlich den HBR-Modus nutzen, um höhere Auflösungen über den DisplayPort 1.3 zu schicken. Damit sind 5K mit 60 Hz sowie 8K mit 30 Hz über ein einziges Kabel möglich. Für die Hochkontrastwiedergabe wurden HDR10 und Dolby-Vision freigeschaltet und VP9-Inhalte können bis 4K mit 60 Hz von der GPU decodiert werden. FreeSync kann ab sofort auch dann genutzt werden, wenn in einem rahmenlosen Fenster gespielt wird. Bisher setzte die variable Bildwiederholrate eine bildschirmfüllende Wiedergabe voraus. Beim Windows-Desktop soll FreeSync den Stromhunger von Notebooks reduzieren und unter Linux steht FreeSync nun auch zur Verfügung.

Und sonst?
Neue Testmethoden sollen Fehler frühzeitig erkennen und für stabilere Treiber sorgen. Zudem verspricht AMD Leistungsgewinne. Die Installation wurde optisch überarbeitet und gleicht nun der Treiberkonfiguration, es gibt eine Unterseite für Feedback sowie Kaufempfehlungen auf Basis der installierten Spiele. Insgesamt ist AMDs Radeon Software Crimson ReLive Edition 16.12.1 eine runde Sache, lediglich Chill fehlt derzeit noch der Feinschliff. Der neue Treiber unterstützt GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 bzw. Radeon HD 7700M sowie APUs der Generationen "Kaveri", "Godavari" und "Carrizo". Es gibt auch eine Pro-Variante des Treibers für Workstation-Karten.

Download:
Quelle: www.amd.com
 
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NVIDIA GeForce 376.19 WHQL unterstützt Oculus Touch

reported by doelf, Donnerstag der 08.12.2016, 12:18:02
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce auf die WHQL-zertifizierte Version 376.19 aktualisiert. Der neue Treiber unterstützt den Tracking-Controller Oculus Touch, der als Zubehör für die VR-Brille Oculus Rift angeboten wird. Dazu kommen eine handvoll 3D-Vision-Profile und Fehlerkorrekturen.

Neue 3D-Vision-Profile gibt es für die Spiele "DeadRising 4", "Mars 2030", "Serious Sam" und "SuperHot". Für SLI und den 3D-Kompatibilitätsmodus wurden keine Profile hinzugefügt oder überarbeitet. Fehler wurden diesmal ausschließlich für Windows 10 korrigiert: So zerstört der SLI-Betrieb bei "No Man's Sky" mit dem "Foundation Update 1.10" keine Texturen mehr und die Bildschirme von Notebooks mit G-SYNC-Unterstützung sollen weniger flackern. Auch ein Problem mit NVIDIAs "G-SYNC Pendulum Demo", welches ausschließlich Notebooks betrifft, wurde behoben.

Andere Fehler warten noch auf eine Lösung: So stürzt "Dead Rising 4" mit niedrigen und mittleren Grafikeinstellungen ab und bei "Tom Clancy's The Division - Survival DLC" sorgt der Wechsel vom Vollbild ins Fenster für einen Absturz. Bei "For Honor" sorgt ShadowPlay für einen Crash, wenn das Introvideo übersprungen wird. Bei "Gears of War 4" bleibt das Laden der Level hängen (nur GeForce GTX 970M). "TitanFall 2" und "Street Fighter V" zeigen Leistungseinbrüche in Verbindung mit SLI, "Quantum Break" friert im Fenster ein und bei "Assassins Creed - Syndicate" flackern die Gesichter.

Die meisten Treiberkomponenten zeigen sich unverändert: NView 148.03, PhysX-System-Software 9.16.0318 und HD-Audio-Treiber 1.3.34.17 sind alte Bekannte, lediglich GeForce Experience wurde auf den neuen Versionsstand 3.1.2.31 gebracht. Der GeForce 376.19 WHQL unterstützt Windows 10, 8.1, 8.0 und 7 sowie Grafikkarten auf der Baureihe GeForce 400. Für Windows XP bietet NVIDIA den GeForce 368.81 vom 14. Juli 2016 an und unter Windows Vista sind - abhängig von der Grafikkarte - entweder der GeForce 365.10 vom 2. Mai 2016 oder die Version 365.19 vom 13. Mai 2016 aktuell.

Download: NVIDIA GeForce 376.19 (Windows 10/8.1/8/7 32/64-Bit)
 
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Sony: Mehrere Hintertüren in IP-Kameras

reported by doelf, Donnerstag der 08.12.2016, 11:51:32
Die Sicherheitsexperten von SEC Technologies habe sich IP-Kameras von Sony angesehen und dabei gleich mehrere Hintertüren gefunden. Wer es schafft, das in der Firmware als Hash hinterlegte Passwort zu knacken, bekommt uneingeschränkten Root-Zugang. Alle anderen müssen sich mit dem Trostpreis namens Admin-Rechte zufrieden geben.

SEC Technologies hatte zunächst die IP-Kamera Sony SNC-DH160 mit der Firmware 1.82.01 untersucht und zwei Passwort-Hashes gefunden: Einen für das Konto "admin" und ein weiteres für das Konto "root". Nun könnte man sagen, die Entwickler hätten die Passwörter zumindest als Hash und nicht im Klartext hinterlegt, doch das nutzt im Falle des Admin-Kontos wenig, wenn sowohl der Benutzername als auch das dazugehörige Passwort "admin" lauten. Beim Root-Konto sieht die Sache anders aus, hier konnte das Passwort noch nicht erraten werden.

Standardmäßig läuft auf den Kameras zwar kein Telnet, doch dies lässt sich aus der Ferne einschalten: Man schicke einfach eine HTTP-Abfrage an "/command/prima-factory.cgi" und übergebe die beiden Werte "cPoq2fi4cFk" und "zKw2hEr9". Diese werden von einer modifizierten Version des Webservers Lighttpd verarbeitet, sofern sich der Angreifer mit "primana" als Benutzername und Passwort authentifiziert. Nun läuft Telnet auf der Kamera und man kann sich anmelden, sofern man das Root-Passwort knackt, was bisher noch nicht geschehen ist.

Bei einem erfolgreichen Angriff auf das Root-Konto lässt sich die Kamera in ein Botnetz einbinden, deaktivieren oder mit falschen Bildern füttern. Der Hacker kann natürlich auch das Videosignal abgreifen und die Kamera als Spionagewerkzeug für seine Zwecke missbrauchen. Der Benutzer "primana" kann zudem die Funktionen der Kamera testen und eine Kalibrierung einleiten. Es weiterer Nutzer namens "debug" hat Zugriff auf weitere CGI-Funktionen, die bisher aber nicht untersucht wurden. Das dazugehörige Passwort lautet "popeyeConnection".

SEC Technologies hatte Sony am 11. Oktober 2016 kontaktiert. Sony hat die gemeldeten Sicherheitslücken nicht nur bestätigt, sondern auch schon behoben. Die korrigierte Firmware ist seit dem 28. November 2016 verfügbar - und nicht nur für die SNC-DH160, sondern für insgesamt 80 Kameramodelle:

SNC-CH115, SNC-CH120, SNC-CH160, SNC-CH220, SNC-CH260, SNC-DH120, SNC-DH120T, SNC-DH160, SNC-DH220, SNC-DH220T, SNC-DH260, SNC-EB520, SNC-EM520, SNC-EM521, SNC-ZB550, SNC-ZM550, SNC-ZM551, SNC-EP550, SNC-EP580, SNC-ER550, SNC-ER550C, SNC-ER580, SNC-ER585, SNC-ER585H, SNC-ZP550, SNC-ZR550, SNC-EP520, SNC-EP521, SNC-ER520, SNC-ER521, SNC-ER521C, SNC-CX600, SNC-CX600W, SNC-EB600, SNC-EB600B, SNC-EB602R, SNC-EB630, SNC-EB630B, SNC-EB632R, SNC-EM600, SNC-EM601, SNC-EM602R, SNC-EM602RC, SNC-EM630, SNC-EM631, SNC-EM632R, SNC-EM632RC, SNC-VB600, SNC-VB600B, SNC-VB600B5, SNC-VB630, SNC-VB6305, SNC-VB6307, SNC-VB632D, SNC-VB635, SNC-VM600, SNC-VM600B, SNC-VM600B5, SNC-VM601, SNC-VM601B, SNC-VM602R, SNC-VM630, SNC-VM6305, SNC-VM6307, SNC-VM631, SNC-VM632R, SNC-WR600, SNC-WR602, SNC-WR602C, SNC-WR630, SNC-WR632, SNC-WR632C, SNC-XM631, SNC-XM632, SNC-XM636, SNC-XM637, SNC-VB600L, SNC-VM600L, SNC-XM631L, SNC-WR602CL
 
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Dailymotion gehackt - 87,61 Millionen Konten betroffen

reported by doelf, Donnerstag der 08.12.2016, 11:16:45
Das zum französischen Medienkonzern Vivendi gehörende Videoportal Dailymotion ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Laut leakedsource.com sind hiervon rund 87,61 Millionen Kundenkonten betroffen. Dailymotion hat den Vorfall inzwischen bestätigt, die Datendiebe haben offenbar Passwörter gestohlen. Tätig werden müssen nun die Benutzer.

Dailymotion spricht offiziell von einem "möglichen Sicherheitsrisiko", das "eine gewisse Anzahl von Konten" betreffe. Es seien Passwörter kompromittiert wurden, aber keine persönlichen Daten, was sich irgendwie widersprüchlich anhört. Eventuell wurden nur Hashes erbeutet, aber der Anbieter redet leider nur um den heißen Brei herum und wird nicht einmal die Passwörter zurücksetzen. Dies sollen die Kunden doch bitte selbst erledigen:
"we are strongly advising all of our partners and users to reset their passwords"
Dann folgen die üblichen Sicherheitstipps: Keine leicht zu erratenden Passwörter wählen, mindestens acht Zeichen verwenden und die Passwörter nicht für mehrere Dienste nutzen. Nicht einmal ein Hinweis mit einem direkten Link zur Passwortänderung will Dailymotion seinen Kunden anzeigen. Stattdessen müssen die sich durch das Dropdown-Menü in der Ecke rechts oben hangeln - ein derart schlechtes Krisenmanagement sieht man heutzutage selten.

Wer wissen will, ob das eigene Kundenkonto vom Hackerangriff betroffen ist, kann dies auf leakedsource.com prüfen.
 
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GoDaddy übernimmt die Host Europe Group

reported by doelf, Donnerstag der 08.12.2016, 10:08:34
Das US-Unternehmen GoDaddy, mit mehr als 51,5 Millionen Domains der größte Registrar der Welt, will die Host Europe Group (HEG), den größten privaten Anbieter von Web-Diensten in Europa, übernehmen. Der Verwaltungsrat von GoDaddy und die Anteilseigner von HEG, namentlich die Beteiligungsgesellschaft Cinven, haben dem Geschäft bereits zugestimmt. Jetzt müssen nur noch die Behörden grünes Licht geben. Der Kaufpreis beläuft sich auf 1,69 Milliarden Euro.

605 Millionen Euro fließen dabei an die HEG-Gesellschafter, mit den restlichen 1,08 Milliarden Euro werden finanzielle Verbindlichkeiten von HEG abgedeckt. Für Cinven ist das kein schlechtes Geschäft, denn die britische Private-Equity-Gesellschaft hatte HEG selbst erst im August 2013 für 509 Millionen Euro von einer anderen europäischen Beteiligungsgesellschaft, nämlich Montagu, erworben. Zu Host Europe gehören auch DomainFactory, 123 Reg, Heart Internet und der Server-Spezialist Intergenia mit den drei Töchtern Server4you, PlusServer und Serverloft. Die Amerikaner wollen HEGs Portfolio zu großen Teilen in das eigene Geschäft integrieren, nur an PlusServer mit seinem Managed-Hosting-Angebot für größere Unternehmen scheint GoDaddy kein Interesse zu haben. Hier werden "strategische Alternativen" geprüft, beispielsweise ein Verkauf. Die Übernahme soll im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen werden.

Am Bieterwettstreit um HEG war auch die Telekom beteiligt, die mit Strato ebenfalls schon einen großen Web-Hoster besitzt. In diesem Zusammenhang hatte die Nachrichtenagentur Reuters schon Mitte Juni 2016 einen Kaufpreis von um die 1,7 Milliarden Euro genannt. Warum die Telekom ausgestiegen ist und mit GoDaddy einen derart schwergewichtigen Mitbewerber in den europäischen Markt vordringen lässt, ist unklar. Auch 1und1 soll am Kauf von HEG interessiert gewesen sein.

Unumstritten ist GoDaddy nicht: Im Januar 2007 hatte der Hoster die auf Internetsicherheit spezialisierte Seite Seclists.org nach einer Beschwerde von MySpace ohne Vorwarnung vom Netz genommen und anschließend durch seine Rechtsabteilung erklären lassen, man nehme sich das Recht heraus, seine Dienste jederzeit ohne vorherige Ankündigung oder Angabe von Gründen aufzukündigen. Von dieser Praxis machte GoDaddy dann auch wiederholt Gebrauch. Ebenfalls höchst umstritten ist das selektive blockieren von externen DNS-Servern, die nach Ansicht des Hosters sein Netzwerk ausbremsen oder auf unerwünschte Weise Daten sammeln. Damit verwehrt GoDaddy auch den Bots bestimmter Suchmaschinen Zugriff auf dort gehostete Webseiten, die diese Angebote dann nicht mehr berücksichtigen können.

Au-Ja.de nutzt die Dienste von Host Europe seit Mai 2005 und ist somit auch von dieser Übernahme betroffen. Als Verantwortlicher für dieses Projekt hält sich meine Begeisterung in Grenzen. Dass ein wichtiger europäischer Internetdienstleister wie HEG in Zeiten eines Präsidenten Trump an ein US-Unternehmen verkauft wird, finde ich bedenklich. Eventuell sollte unsere Bundeskanzlerin ihr Veto einlegen, wie es unlängst Präsident Obama beim Verkauf des deutschen Maschinenbauers und Halbleiterspezialisten Aixtron gemacht hatte.
Quelle: www.heg.com
 
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Goldeneye: Neuer Verschlüsselungstrojaner kommt als Excel-Datei

reported by doelf, Mittwoch der 07.12.2016, 15:36:12
Quasi als unerwünschtes Nikolaus-Präsent verbreitet sich seit gestern ein neuer Verschlüsselungstrojaner namens Goldeneye in Deutschland. Der Schädling kommt als E-Mail-Anhang in Form einer XLS-Datei und zielt insbesondere auf Personalabteilungen von Firmen. Auf den ersten Blick wirkt die E-Mail wie eine reguläre Online-Bewerbung, zumal der Text auf tatsächlich angebotene Stellen, die jeweilige Firma und die zuständigen Mitarbeiter eingeht. Und das in fehlerfreiem Deutsch.

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Wer die Excel-Datei aus dem Anhang öffnet, wird gebeten, die "Bearbeitungsfunktion" freizuschalten, um das "Kompetenzprofil" einsehen zu können. Tatsächlich erlaubt man jedoch die Ausführung von Makros, was die verwendete Tabellenkalkulation auch anzeigt. Die Makros erstellen dann die Schadsoftware und veranlassen einen Systemabsturz. Beim Neustart muss CHKDSK gefährliche Festplattenfehler reparieren, doch die prozentuale Fortschrittsanzeige dokumentiert in Wahrheit, wie viele Dateien bereits verschlüsselt wurden. Zum Abschluss legt Goldeneye einen Erpresserbrief in Form einer Textdatei auf der Festplatte ab. Dieser enthält Anweisungen, wie man über das Darknet einen Schlüssel kaufen kann.

Bei Goldeneye scheint es sich um eine Weiterentwicklung des Verschlüsselungstrojaners Petya zu handeln. Für diesen bietet die Ingenieursozietät Dipl.- Ing. Rolf B. Drescher VDI & Partner aus Mitteleschenbach einen kostenpflichtigen Entschüsselungs-Dienst an. Damit scheint Drescher die Urheber der Schadsoftware massiv verärgert zu haben, denn als Absender der neuen E-Mails wird immer rolf.drescher@ verwendet, wobei die Domain variiert. Rolf Drescher hat bereits Anzeige aufgrund von Identitätsdiebstahl gestellt und bittet Betroffene, ebenfalls Strafantrag gegen Unbekannt zu stellen. Die Koordination erfolgt über die Kriminalpolizei Ansbach, Abteilung Cyber-Kriminalität.

Das perfide an Goldeneye ist sein überzeugender Auftritt: Die E-Mail präsentiert sich ohne die üblichen Rechtschreibfehler, die Adressaten wurden gezielt ausgesucht und werden korrekt angesprochen und selbst die Stellenausschreibungen, auf die die Kriminellen Bezug nehmen, existieren. Es wird immer schwerer, solch bösartige E-Mails von regulärer Post zu unterscheiden. Einzig die Aufforderung, die Makros freizugeben, löst in diesem Fall einen Verdacht aus. Doch in den deutschen Personalabteilungen sitzen auch etliche Mitarbeiter, die noch nie etwas mit Makros zu tun hatten und diese Gefahr nicht erkennen.
Quelle: blog.avira.com
 
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Schon getestet: Intel Core i7-7700K vs Core i7-6700K

reported by doelf, Mittwoch der 07.12.2016, 11:40:02
Obwohl Intel seine Kaby-Lake-CPUs für schnelle Notebooks und Desktops erst im Januar präsentieren will, wurden diese CPUs bereits vor Wochen von chinesischen Webseiten getestet. Und nun wartet auch Hexus mit einem umfangreichen Vergleich auf, der das Spitzenmodell der Skylake-Familie, den Core i7-6700K, mit seinem Nachfolger Core i7-7700K konfrontiert. Welchen Mehrwert bietet Kaby Lake für Übertakter?

Seit dem Lynnfield im kurzlebigen Sockel LGA 1156 hält Intel bei seinen schnellsten Desktop-CPUs an vier Kernen und acht Threads. Mehr Kerne gibt es nur für die deutlich kostspieligeren Enthusiasten-Plattformen. Dies gilt auch sieben Generationen später für den Core i7-7700K und tatsächlich hat sich in den vergangenen sieben Jahren nicht so viel getan:
  • Die vier Kerne des im dritten Quartal 2009 vorgestellten Core i7-870 (Lynnfield, 45 nm) takten mit 2,933 GHz und erreichen einen maximalen Turbotakt von 3,60 GHz. Der Prozessor verfügt über 8 MiB Smart-Cache und weist eine TDP von 95 Watt auf. Mit zwei integrierten Speicherkanälen und DDR3-1333 kommt der Lynnfield auf eine Bandbreite von 21 GB/s, Grafikkarten werden über 16 PCIe-Lanes der zweiten Generation angebunden. Eine integrierte Grafikeinheit gibt es nicht.

  • Die vier Kerne des im dritten Quartal 2015 vorgestellten Core i7-6700K (Skylake, 14 nm) takten mit 4,00 GHz und erreichen einen maximalen Turbotakt von 4,20 GHz. Der Prozessor verfügt über 8 MiB Smart-Cache und weist eine TDP von 91 Watt auf. Mit zwei integrierten Speicherkanälen und DDR4-2133 kommt der Skylake auf eine Bandbreite von 34,1 GB/s, Grafikkarten werden über 16 PCIe-Lanes der dritten Generation angebunden. Die integrierte Grafikeinheit Intel HD Graphics 530 taktet mit bis zu 1,15 GHz und besitzt keinen dedizierten Grafikspeicher.

  • Die vier Kerne des für Anfang 2017 geplanten Core i7-7700K (Kaby Lake, 14 nm) takten mit 4,20 GHz und erreichen einen maximalen Turbotakt von 4,50 GHz. Der Prozessor verfügt über 8 MiB Smart-Cache und weist eine TDP von 91 Watt auf. Mit zwei integrierten Speicherkanälen und DDR4-2400 kommt der Kaby Lake auf eine Bandbreite von 38,4 GB/s, Grafikkarten werden über 16 PCIe-Lanes der dritten Generation angebunden. Die integrierte Grafikeinheit Intel HD Graphics 630 taktet mit bis zu 1,15 GHz und besitzt keinen dedizierten Grafikspeicher.
Wie obiger Vergleich zeigt, ist Intel dem Grundrezept des Lynnfield treu geblieben und hat lediglich an der Taktschraube gedreht sowie die Anbindungen von Arbeitsspeicher und Grafikkarten beschleunigt. Zudem wurden neue Befehlssatzerweiterungen eingeführt und eine, für die Käufer der K-Modelle eher uninteressante, Grafiklösung integriert. Ach ja, der Listenpreis ist von 305 auf 350 US-Dollar gestiegen. Obwohl der Fertigungsprozess von 45 auf 14 nm geschrumpft wurde, zeigt sich der Stromverbrauch fast unverändert. Dies ist den höheren Taktraten sowie der Integration der Grafiklösung geschuldet.

Verglichen mit dem Core i7-6700K wirft der Core i7-7700K also 200 bis 300 MHz CPU-Takt sowie DDR4-2400 in die Waagschale und kann diese Vorteile auch in die erwarteten Leistungsgewinne umsetzen. Beim Übertakten erreichten die Tester mit dem Kaby Lake 4,85 GHz und damit 250 MHz mehr als beim Skylake. Das ist ganz nett, haut aber niemanden vom Hocker. Die integrierte Grafikeinheit verharrt indes auf dem Niveau der Skylake-Generation und zeigt nur in Bezug auf die Video-Engine Neuerungen: Diese kann VP9-Inhalte (8/10 Bit) komplett in der Hardware dekodieren und mit 8 Bit Farbtiefe auch transkodieren. Zudem wurde die Unterstützung von HEVC (De-/Encoding) auf 4K-Auflösung, 10 Bit Farbtiefe sowie 60 Hertz erweitert.

Das Fazit der Kollegen von Hexus: Intel betreibt bei seinen Desktop-Plattformen seit sechs Jahren Produktpflege, mehr aber auch nicht. Diese Aussage bezieht sich auf die Generation "Sandy Bridge", bei der Intel den Grafikkern erstmals in die Desktop-CPUs integriert hatte. Intels Dienst nach Vorschrift eröffnet eine Chance für AMDs Zen, wieder frischen Wind und Innovationen in den Markt zu bringen und die dicke Staubschicht von den Desktop-PCs zu blasen.
Quelle: hexus.net
 
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Kolumne: Die Meinungsmacher - Mit Big Data an die Macht?

reported by doelf, Dienstag der 06.12.2016, 17:05:12
Früher galt die Presse als wichtigster Hebel für die Beeinflussung der Wählerschaft, doch heutzutage nimmt der "Lügenpresse" kaum jemand selbst sorgfältig recherchierte Fakten ab. Stattdessen lassen sich die Massen über soziale Netzwerke lenken und verbreiten Überschriften und Hashtags fast ebenso schnell, wie sie sie empfangen. Damit sind sie leichte Beute für Meinungsmacher und Datenkraken, welche die Meinungsströme gegen Honorar in die gewünschte Richtung lenken.

Als ganz großen Spieler in der jungen Branche der Meinungsmacher präsentiert sich derzeit "Cambridge Analytica". Der Dienstleister mit Niederlassungen in New York, Washington und London predigt die Macht von "Big Data" und nimmt für sich in Anspruch, Großbritannien aus der Europäischen Union und Donald Trump ins Weiße Haus geführt zu haben. Nach eigenen Aussagen hatte "Cambridge Analytica" nicht nur Trumps Wahlerfolg vorhergesehen, sondern will diesen durch täglich aktualisierte Informationen und Empfehlungen für Trumps engsten Beraterstab bewirkt haben. Demnach berechnete das Unternehmen, wo Trump auftreten müsse, um möglichst viele unentschlossene Wähler zu erreichen, welche Versprechungen er diesen zu machen habe und wo welche Art von Wahlwerbung idealerweise platziert werden sollte. Auch die Daten zur Finanzierung von Trumps Wahlkampf will "Cambridge Analytica" geliefert haben.

In diversen Pressemitteilungen erklärt "Cambridge Analytica", dass Trump ein äußerst kontroverser Kandidat war und man deshalb auf eine besonders sprunghafte Strategie gesetzt habe. In Trumps Wahlversprechen ging es demnach nicht um politische Ziele, sondern nur darum, den Wählern das zu versprechen, was eine große Mehrheit hören wollte. Selbst krasse Widersprüche sehen die Meinungsmacher nicht als Nachteil, solange jede Zielperson dabei auch das geboten bekam, was sie sich gerade wünschte. Daten sammeln, auswerten und die gewonnenen Erkenntnisse direkt in die Vermarktung des Kandidaten stecken. Lieber Vorurteile und Meinungen bedienen, statt eine langfristige Strategien aufzubauen. Lieber manipulieren statt zu überzeugen. Die Botschaft von "Cambridge Analytica" lautet: Fast jedes Ziel ist erreichbar, egal wie unsinnig oder unwahrscheinlich. Man muss nur wissen, wie man die Menschen steuern kann. Und wir wissen das.

Das klingt alles ein wenig wie Voodoo, wird aber als Wissenschaft verkauft. Und die Zauberzutat von heute ist kein Spinnenbein sondern "Big Data". Eine Schlüsselrolle spielte aber auch das soziale Netzwerk Facebook, über das Wähler eindeutig identifiziert - dem Klarnamenzwang sei dank - und dann gezielt mit der passenden Werbung konfrontiert wurden. Trumps Team habe die sozialen Netzwerke täglich mit neuen Mitteilungen geflutet und diese bezahlten Inhalte dann durch die Nutzerschaft des Netzwerkes weitertragen zu lassen. Geriet Trump aufgrund seiner Aussagen unter Beschuss, wurden die Mitteilungen an die jeweilige Zielgruppe entsprechend angepasst. Hier macht es Facebook Meinungsmanipulatoren besonders leicht, denn das soziale Netzwerk wählt die passenden Nachrichten für das jeweilige Mitglied aus und engt auf diese Weise dessen Weltbild ein, statt es zu erweitern: Jeder bekommt das vorgesetzt, was ihm am besten schmeckt.

Wie groß der Einfluss von "Cambridge Analytica" auf den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl oder das Brexit-Votum war, ist völlig unklar. Dafür sind die Werbeversprechen des Unternehmens mehr als eindeutig: Wahlen lassen sich heutzutage kaufen. Und zwar nicht durch Stimmenkauf oder Hackerangriffe, sondern aufgrund der Dummheit und Manipulierbarkeit des Wahlvolkes. Versprecht den Eseln, was sie hören wollen. Beeinflusst sie in den sozialen Netzwerken, wo sie sich privat und geschützt fühlen. Lasst sie erst gar nicht zum Denken kommen, sondern macht ihre Meinung. Sofern die Meinungsmache heutzutage tatsächlich so funktioniert, hätte "Cambridge Analytica" die Volksverdummung auf einem ganz neuen Level gebracht und damit auch einen neuen Maßstab in der Disziplin Menschenverachtung geschaffen - gerade weil die Firma ihre dubiosen Methoden nicht für sich behält, sondern seit Wochen massiv bewirbt.
 
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WordPress setzt bald SSL voraus

reported by doelf, Dienstag der 06.12.2016, 14:20:26
Unverschlüsselt war gestern: Im kommenden Jahr wird das weit verbreitete Content-Management-System (CMS) WordPress eine verschlüsselte Internetverbindung benötigen. Die Umstellung soll schrittweise stattfinden, wie Matt Mullenweg im WordPress-Blog erklärt. Zudem werde man aufgrund der Leistungsvorteile auf PHP7 umstellen.

Ab Anfang 2017 wird WordPress nur noch jene Hoster empfehlen, die ihre Pakete standardmäßig mit einem SSL-Zertifikat versehen. Im weiteren Verlauf des Jahres sollen dann bestimmte Funktionen von WordPress auf jene Systeme beschränkt werden, die SSL beherrschen. Als Beispiel nennt Mullenweg die API-Authentifizierung. Ein weiterer Kritikpunkt für Hoster wird PHP7 sein. Dieses bietet laut Mullenweg deutliche Leistungsvorteile und sollte daher als Standard voreingestellt sein.

Doch zurück zur Verschlüsselung: Mullenweg argumentiert, dass in der heutigen Zeit eine verschlüsselte Verbindung zwischen Internetbrowser und Server notwendig sei. Dies hätten beispielsweise die Enthüllungen von Edward Snowden belegt. Zudem sei SSL nicht mehr so langsam und teuer wie früher, schließlich gibt es bei Let's Encrypt entsprechende Zertifikate sogar kostenlos. Let's Encrypt wird von der gemeinnützigen "Internet Security Research Group" (ISRG) angeboten und von der "Electronic Frontier Foundation" (EFF), der "Mozilla Foundation", Akamai sowie Cisco Systems finanziert.

Da sich viele Webmaster mit Zuckerbrot einfach nicht locken lassen, knallt inzwischen auch die Peitsche: Aktuelle Versionen von Chrome und Firefox warnen bereits vor unverschlüsselten Webseiten und Google straft Angebote ohne HTTPS in seinen Suchergebnissen ab. Auch Au-Ja.de wird seit November über eine verschlüsselte HTTPS-Verbindung ausgeliefert und setzt dabei auf SSL-Zertifikate von Let's Encrypt.
Quelle: wordpress.org
 
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Mediencenter-Software Kodi 17 (Krypton) erreicht Beta 6

reported by doelf, Dienstag der 06.12.2016, 12:50:47
Schon seit ein paar Tagen liegt die sechste Beta-Version von Kodi 17 (Codename: Krypton) zum Download bereit. Diese quelloffene und kostenlose Mediencenter-Software, die vormals unter dem Namen XBMC bekannt war, ist für Windows, Linux, Mac OS X, Android, iOS und den Raspberry Pi erhältlich. Kodi 17 bringt Verbesserungen bei Videowiedergabe, Live-TV und Videoaufnahmen sowie in Hinblick auf die Musikbibliothek. Die Benutzeroberfläche wurde komplett neu gestaltet und es gibt auch ein besseres Web-Interface zur Fernbedienung über den Webbrowser.

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Seit dem 21 November 2009 bestimmt der Standard-Skin "Confluence" das Aussehen der Mediencenter-Software Kodi, die damals noch unter dem Namen XBMC bekannt war. Über die Jahre hat "Confluence" viele Optimierungen erfahren und für Touch-Geräte wurde "re-Touched" als Alternative eingeführt, doch mit der kommenden Version 17 endet seine Ära. Die Nachfolger heißen "Estuary" und "Estouchy". "Estuary" wird "Confluence" ablösen, während "Estouchy" den Skin "re-Touched" beerben soll. Sie werden als einzige Skins zusammen mit der Mediencenter-Software ausgeliefert, doch "Confluence" kann als Alternative nachinstalliert werden und wird auch weiterhin gepflegt. Im Rahmen der Beta-Phase wurden die neuen Skins kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Gleiches gilt für das neue Web-Interface Chorus2.

Estuary bringt einen neu gestalteten Startbildschirm, der einen schnellen Zugriff auf alle Funktionen der Software gewährleistet. Neue Widgets bereiten Filme, Serien und Musik in unterschiedlichen Weisen auf: Neben zufällig ausgesuchten Inhalten kann man sich kürzlich hinzugefügte Medien sowie kürzlich abgespielte bzw. noch nicht zu Ende gesehene Videos anzeigen lassen. Für Musikstücke stehen auch noch nicht gehörte sowie besonders häufig gespielte Titel zur Auswahl. Hinsichtlich der TV-Sender listet ein weiteres Widget die Favoriten auf. Add-ons werden nach Medientyp und dem Zeitpunkt der letzten Nutzung sortiert. Umfassend überarbeitet wurde auch die Bibliothek, welche eine ausgewogene Balance zwischen Funktionalität und Information bieten soll. Mit farblichen Akzenten lässt sich Estuary an den eigenen Geschmack anpassen

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Estouchy verfolgt die gleiche Designsprache wie Estuary, wurde aber auf die Touch-Bedienung optimiert. Dies ist insbesondere im Hinblick auf Geräte mit kleinen Bildschirmen eine große Herausforderung, doch Estouchy sieht vielversprechend aus. Im Sinne der Bedienbarkeit musste dennoch eine Vereinfachung erfolgen und so stehen bei Estouchy nicht alle Funktionen, welche Estuary umfasst, zur Verfügung. Auch die Einstellungen wurden grundlegend überarbeitet und neu organisiert, so dass sich insbesondere Neueinsteiger leichter zurechtfinden. Auf Geräten mit Touch-Unterstützung lassen sich die Einstellungen leichter vornehmen und auf großen TV-Geräten sind die klaren Symbole besser zu erkennen. Erstmals kann man neue Medienquellen über die Einstellungen hinzufügen, bisher versteckte sich diese Grundfunktion in den Menüs der einzelnen Media-Center-Funktionen (Bilder, Videos, Musik).

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Die Musikbibliothek profitiert von Verbesserungen beim Auslesen der Tags und bei der Suche nach zusätzlichen Informationen (Scraping). Auch der Umgang mit Alben und Künstlern wurde optimiert, indem man dem Künstler eine Rolle (Musiker, Komponist, Dirigent, DJ) zuweisen kann. Sofern hinterlegt, werden auch Mood-Daten, welche die Musik einer bestimmten Stimmung zuordnen, ausgewertet. Der komplett neu geschriebene VideoPlayer nutzt die Hardwarebeschleunigung beim Abspielen von DVDs und hält die Audio- und Videospuren zuverlässiger synchron. Unterschiedliche Videospuren, beispielsweise für verschiedene Kamerapositionen, lassen sich nun ebenso leicht auswählen wie unterschiedliche Tonspuren oder Untertitel. Bei Streaming-Diensten, die das DASH-Protokoll unterstützen, kann man auf diese Weise auch die Videoqualität wechseln. Ein entsprechendes Update für das Youtube-Add-on steht aber noch aus.

Die Fernsehprogramme beim Live TV kann man neuerdings anhand der letzten Nutzung sortieren lassen, so dass die meistgenutzten Sender immer oben stehen. Die Programmierung der Timer wurde überarbeitet und verständlicher gestaltet. Die Art eines Timers kann nun nachträglich geändert werden, beispielsweise um diesen von einer Episode auf die komplette Serie auszuweiten. Man kann inaktive Timer verbergen sowie Timer für Ereignisse, die in der nahen Vergangenheit liegen, anlegen. Das Ende von Sofortaufnahmen kann man auf die aktuelle Sendung oder eine Uhrzeit festlegen, alternativ kann man die Aufnahme auch manuell abschließen.

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Die sechste Beta-Ausgabe behebt ein mögliches Speicherleck bei der Bildverarbeitung, Abstürze beim Umgang mit bestimmten Schriftarten sowie mehrere Probleme mit dem Build-System cmake. Unter Android wurden Hänger beim Abspielen von Videos gelöst und unter Windows lassen sich Add-ons jetzt wieder aktualisieren. Auch Probleme mit dem Untertitelformat ASS wurden unter Windows korrigiert und auf allen Plattformen wurden potentielle Speicherlecks im Zusammenhang mit Untertiteln abgedichtet. Untertitel in Sprachen, die von rechts nach links geschrieben werden, funktionieren ebenfalls wieder und in den Systemeinstellungen finden sich jetzt auch Informationen zu den Datenschutzbestimmungen. Kodi 17 Beta 6 erzwingt, dass die Tags von Musikdateien neu eingelesen werden. Hiermit wird sichergestellt, dass die Musikbibliothek auf der neuesten Datenstruktur basiert. Zudem wurden einige Probleme rund um das Auslesen von Tags behoben.

Download: Kodi 17 (Krypton) Beta 6
 
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Tipp: 55-Zoll OLED-Fernseher von LG für 2.199,- Euro

reported by doelf, Dienstag der 06.12.2016, 11:51:17
Bei unserem Partner Amazon gibt es heute den OLED-Fernseher LG OLED55B6D mit Ultra-HD-Auflösung im Tagesangebot zum Sonderpreis von 2.199,- Euro (statt 3.999,- Euro) inklusive Mehrwertsteuer und Versand. Das Gerät hat eine Display-Diagonale von 55 Zoll (136 cm) und bietet dank OLED-Technik 8.294.400 (3.840 x 2.160) selbstleuchtende Pixel - die sonst übliche Hintergrundbeleuchtung mit all ihren Schwächen fällt also weg.

Insbesondere der Kontrast profitiert von der OLED-Technik: Schwarz ist hier wirklich Schwarz, da die Pixel weder leuchten noch angeleuchtet werden. Der LG OLED55B6D unterstützt nicht nur "Dolby Vision" und "HDR 10" zur Darstellung von Hochkontrastbildern, sondern kann auch Inhalte mit normalem Kontrastumfang aufwerten. Hierzu setzt LG auf die "HDR Effect Technologie". Für die SmartTV-Funktionen kommt das innovative Betriebssystem webOS 3.0 zum Einsatz, der Triple-Tuner verarbeitet Signale von Satellitenschüsseln, terrestrischen Antennen sowie aus dem Kabelnetz und für den Klang sorgt der Audiospezialist Harman/Kardon. Auch beim Stromverbrauch punktet das Gerät mit der Energieklasse A.

Zum Tagesangebot: OLED-Fernseher LG OLED55B6D für 2.199,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versand

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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LibreOffice 5.2.4 RC 1 offiziell verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 06.12.2016, 11:30:25
Der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 5.2.4 ist offiziell für Windows, macOS und Linux verfügbar. Was bisher noch fehlt, ist die dazugehörige Übersicht der vorgenommenen Änderungen. In kommenden Woche soll ein zweiter Release Candidate folgen, bevor dann zwischen dem 19. und 25. Dezember 2016 die finale Version 5.2.4 auf dem Gabentisch landet.

Während es sich bei LibreOffice 5.2.4 um einen reinen Bug-Fix-Release handelt, bietet LibreOffice 5.3.0 Beta 1 auch etliche Neuerungen wie einen sicheren Modus, Emojis sowie etliche Optimierungen rund um die Benutzeroberfläche und die Dateifilter. Vor der Fertigstellung der Version 5.3.0, welche für Anfang Februar 2017 geplant ist, erwarten uns allerdings noch drei Veröffentlichungskandidaten.

Download: LibreOffice 5.2.4 RC 1
 
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MacBook Pro 2016: Boot Camp killt Lautsprecher

reported by doelf, Dienstag der 06.12.2016, 11:20:36
Ein Treiberproblem bei der Verwendung von Windows 10 mit Boot Camp kann die Lautsprecher des MacBook Pro 2016 dauerhaft beschädigen. Betroffen sind Benutzer, die Windows 10 vor dem 25. November 2016 mit dem Boot-Camp-Assistenten installiert haben. Ein neuer Treiber verhindert den plötzlichen Lautsprechertod.

In einem Support-Dokument vom 2. Dezember 2016 rät Apple, vorsichtshalber Kopfhörer an das MacBook Pro 2016 anzuschließen, damit die integrierten Lautsprecher erst gar nicht genutzt werden. Danach soll man Windows 10 in Boot Camp starten und über das Suchfeld in der Taskbar nach "Apple Software Update" suchen und dieses ausführen. Auf betroffenen Geräten meldet die Update-Software ein "Audio Driver Update for Boot Camp", welches man installieren muss. Nach einem Neustart von Windows soll man sicherheitshalber in der Systemsteuerung unter "Programme und Features" überprüfen, ob der Audio-Treiber "Windows Driver Package - Cirrus Logic, Inc. MEDIA (11/22/2016 6.6001.3.36)" tatsächlich installiert ist. Nur wenn der neue Treiber angezeigt wird, darf man den Kopfhörer wieder entfernen.

Wer sich bereits einen Lautsprecherschaden eingehandelt hat, muss Apples Kundendienst kontaktieren. Apple lässt im Support-Dokument allerdings offen, ob diese Reparatur kostenlos durchgeführt wird.
 
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Tipp: Kindle eReader ab 49 Euro und Fire HD 6 ab 74,99 Euro

reported by doelf, Dienstag der 06.12.2016, 09:48:11
Unser Partner Amazon verkauft sein eBook-Lesegerät Kindle mit 6 Zoll (15 cm) großem Touch-Display derzeit für 49 Euro (statt 69,99 Euro) inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten. Zur Auswahl stehen die Farben Schwarz und Weiß, die Netzanbindung erfolgt über WLAN. Achtung: Wer keine Spezialangebote, also Werbung, auf dem Sperrbildschirm sehen möchte, zahlt weiterhin 79,99 Euro!

Das kompakte Tablet Fire HD 6 mit 6 Zoll (15,2 cm) HD-Display, WLAN und 8 GB Speicherplatz gibt es für 74,99 Euro (statt 114,99 Euro) - inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten aber ohne Spezialangebote (Werbung)! Bezüglich der Farben hat man die Wahl zwischen Limone und Magenta. Die Modellvariante mit 16 GB Speicherplatz kostet 94,99 Euro (statt 134,99 Euro), ebenfalls inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten aber ohne Spezialangebote (Werbung). Hier ist auch die Farbe Weiß erhältlich, allerdings mit einem Liefertermin ab dem 14. Dezember 2016. In Limone und Magenta ist auch das 16-GB-Tablet sofort verfügbar.

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!
 
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Amazon aktiviert Zwei-Schritt-Verifizierung für deutsche Kunden

reported by doelf, Montag der 05.12.2016, 16:39:02
Auch Kunden aus Deutschland können bei Amazon ab sofort die Zwei-Schritt-Verifizierung zum besseren Kontenschutz aktivieren. Dies war bisher nur möglich, wenn man sich mit seinen Zugangsdaten bei der amerikanischen Seite Amazon.com angemeldet hatte, denn bei Amazon.de fehlte die entsprechende Option.

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Wer sein Konto auf die Zwei-Schritt-Verifizierung umstellen möchte, findet diese unter "Mein Konto", "Kontoeinstellungen ändern" unter dem neuen Punkt "Erweiterte Sicherheitseinstellungen". Der zusätzliche Sicherheitscode wird standardmäßig per SMS auf das Smartphone verschickt, alternativ kann man aber auch eine Authentifizierungs-App wie "Google Authenticator" oder "Microsoft Authenticator" verwenden. Weiterhin kann man die Zwei-Schritt-Verifizierung für bestimmte Geräte deaktivieren, beispielsweise für den heimischen Desktop-PC.

Hier geht es zu Amazon...
 
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iPhone 6s: Apple erklärt die fehlerhaften Akkus

reported by doelf, Montag der 05.12.2016, 15:16:27
In einem Support-Dokument vom 2. Dezember 2016 nimmt Apple erstmals zu den Akku-Problemen beim iPhone 6s Stellung. Man habe festgestellt, dass in Geräten, die im September und Oktober 2015 gebaut wurden, Batterien stecken, deren Leistung schneller als üblich schwindet. Apple bezeichnet die Akkus nicht als fehlerhaft, räumt aber ein, dass sie nicht die übliche Qualität erreichen. Ein Sicherheitsproblem gebe es jedoch nicht.

Laut Apple war eine Komponente beim Zusammenbau der Batterien der kontrollierten Umgebungsluft länger als üblich ausgesetzt. Dies hat zu einem reduzierten Akkuleben geführt und verursacht auch das plötzliche Ausschalten der Telefone, obwohl diese nach Benutzerberichten noch einen Ladestand zwischen 20 und 30 Prozent anzeigen. Apple hatte am 30. November 2016 einen kostenlosen Akkuaustausch gestartet, allerdings nur für Besitzer des iPhone 6s. Nutzer anderer Modelle aus der 5er- und 6er-Generation des iPhones lässt Apple derweil im Regen stehen, obwohl diese über vergleichbare Probleme klagen.
 
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Windows 10 Upgrades: Komfort hebelt Sicherheit aus

reported by doelf, Montag der 05.12.2016, 14:52:59
Wenn es darum geht, eine neue Version von Windows 10 unters Volk zu bringen, will Microsoft keine allzu hohen Hürden aufbauen und verzichtet zugunsten des Komforts auf die Sicherheit. So können auch Benutzer ohne Admin-Rechte ein Upgrade anstoßen und sich bei der Installation desselben zu Administratoren hochstufen. Und auch die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker wird aus Gründen der Bequemlichkeit ohne Passwortabfrage deaktiviert.

Entdeckt wurde die Schlamperei von Sami Laiho, der einen solchen Angriff in einem Video präsentiert. Grundvoraussetzung ist eine "veraltete" Version von Windows 10, für die ein neues Upgrade, auch "Feature Update" genannt, bereitsteht. Wird ein solches "Feature Update" angeboten, kann jeder Benutzer, also auch jene ohne Admin-Rechte, die Aktualisierung des Betriebssystems anstoßen. Beim erforderlichen Neustart verwendet Microsoft Windows PE (Preinstallation Environment), um das Image des neuen Builds auf den Rechner zu übertragen. Und damit der Benutzer für das Upgrade kein Passwort angeben muss, wird die Laufwerksverschlüsselung Bitlocker für die Zeit der Installation automatisch entriegelt.

Nun muss man nur noch einen Weg finden, um während der Installation auf die Festplatte zugreifen zu können, und diesen liefert Microsoft frei Haus über die Tastenkombination Shift + F10. Diese öffnet die Eingabeaufforderung, was eigentlich für den Fall unerwarteter Probleme gedacht ist. Der einfache Benutzer, der das Upgrade angestoßen hat, kann nun auf die entschlüsselte Festplatte zugreifen und und allerhand Unsinn anstellen, da die Eingabeaufforderung mit vollen Systemrechten läuft. Beispielsweise kann er sein Konto zum Administrator erheben und sich die erweiterten Zugriffsrechte auf diese Weise dauerhaft sichern. Dieses Szenario ist insbesondere für Firmen ein ziemlicher Albtraum.

Bisher gab es zwei "Feature Updates" für Windows 10, das "November Update" (Build 1511) und das "Anniversary Update" (Build 1607). Bestenfalls gibt es zweimal im Jahr die Möglichkeit, diese Schwachstelle auszunutzen, so dass eine langwierige Planung erforderlich ist. Anders sieht es bei Computern aus, auf denen ein "Insider Build" läuft. Diese Vorschauversionen werden alle 7 bis 14 Tage aktualisiert und mit dieser Frequenz erhöhen sich auch die Chancen auf eine baldige Systemübernahme. Wie Sami Laiho berichtet, arbeitet Microsoft an einer Lösung für diese Sicherheitslücke. Dazu passt, dass Microsoft die Upgrades zukünftig nicht mehr in Form kompletter Abbilder ausliefern will.
Quelle: blog.win-fu.com
 
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Sicherheitslücke: AirDroid verspricht volle Transparenz

reported by doelf, Montag der 05.12.2016, 12:42:36
Sand Studio, der Entwickler der weit verbreiteten App AirDroid, verspricht volle Transparenz in Hinblick auf eine ziemlich große Lücke bei der Verschlüsselung von Datenübertragungen. Zugleich schreibt das zu Tongbu Networks gehörende Team von einem Missverständnis zwischen seinen Entwicklern und einem Blog und wirft damit eine ziemliche dicke Rauchbombe. Schließlich wurde die Schwachstelle nicht von irgendwelchen Amateuren, sondern vom Sicherheitsdienstleister Zimperium gefunden und nach sechs Monaten Untätigkeit seitens Sand Studio offengelegt.

Wo liegt das Problem?
Zimperium stieß bei der Analyse von AirDroid auf die unsichere DES-Verschlüsselung, welche für die Kommunikation mit den hauseigenen Statistik-Servern genutzt wird. Dabei werden auch die Anmeldedaten des Benutzers übermittelt. Die im Jahr 1977 entwickelt DES-Verschlüsselung arbeitet mit einer Schlüssellänge von lediglich 56 Bit und gilt schon lange als unsicher. Doch in diesem Fall hat Sand Studios sogar noch einen drauf gesetzt und den Schlüssel fest im Programmcode verankert. Angreifer müssen also nur einmal den Schlüssel auslesen und können diesen dann immer wieder verwenden. Angreifer in einer privilegierten Netzwerkposition, beispielsweise der Betreiber eines offenen WLAN-Hotspots, können somit die Zugangsdaten aller in ihrem Netzwerk befindlichen AirDroid-Nutzer mitschneiden und diese im Anschluss imitieren, um einen Fernzugriff zu starten oder Daten zu stehlen.

Wann wurde Sand Studio informiert?
Zimperium hatte Sand Studio erstmals am 24. Mai 2016 über die Sicherheitslücke informiert. Am 30. Mai 2016 bestätigte der Entwickler den Fehler. Trotz mehrfacher Nachfragen herrschte bis zum 7. September 2016 Funkstille seitens Sand Studios, dann wurde eine neue Version in Aussicht gestellt. Diese wurde dann am 28. November 2016 in Form von AirDroid 4.0.0 veröffentlicht und wies weiterhin den selben Fehler auf. Zwei Tage später folgte AirDroid 4.0.1 inklusive der bekannten Schwachstelle. Am 1. Dezember 2016 legte Zimperium die Sicherheitslücke offen, am 2. Dezember reagierte Sand Studio mit seiner Bekanntmachung. Sonst ist nichts passiert und der gefährliche Fehler wurde auch nach mehr als einem halben Jahr nicht korrigiert. Das ist nicht akzeptabel für eine App mit 489.890 Nutzern (Stand 5. Dezember 2016 um 12:15 Uhr).

Sand Studio versucht es mit Nebelkerzen
In seiner Stellungnahme mit dem Titel "You deserve our explanation with full transparency" zündet Sand Studio in erster Linie Nebelkerzen. Weder nennen die Entwickler Zimperium noch verweisen sie auf deren Offenlegung der Sicherheitslücke. Stattdessen wird über ein Missverständnis mit einem Blog geschrieben:
"There's a misunderstanding between us and the blog which thought we didn't keep our promise to improve."
Weiter heißt es, man habe sofort Maßnahmen ergriffen:
"We did take an immediate reaction right after become aware the possible security issue."
Mehr als sechs Monate ohne eine Lösung mit dem Wörtchen "sofort" zu umschreiben, darf als gewagt bezeichnet werden. Offenbar waren alle Entwickler mit dem Sprung auf die Version 4.0 beschäftigt und konnten sich nicht mit solchen Kinkerlitzchen wie einer ungenügenden Verschlüsselung beschäftigen. Nun, ein halbes Jahr später, will Sand Studio aber so richtig Gas geben:
"We now catch up the timeline and will ship a security update as soon as possible."
Obwohl die Entwickler ihre Prioritäten auf den Versionssprung gesetzt hatten und dies auch so schreiben, heißt es im nächsten Satz, dass die Sicherheit immer Vorfahrt habe:
"We want to emphasize that your security is our first priority"
Zum Abschluss rät Sand Studio, AirDroid nicht in offenen WLAN-Netzen zu verwenden, schließlich wurde die App immer noch nicht abgesichert. Selten war eine Stellungnahme eines Unternehmens derart offenkundig widersprüchlich wie diese. Dies haben auch die Benutzer erkannt, die sich in den Kommentaren bitterlich über die Sicherheitspolitik der Entwickler beklagen. Oder verkürzt formuliert: FAIL! FAIL! FAIL!
 
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Lenovo sieht keinen Markt für Smartwatches

reported by doelf, Sonntag der 04.12.2016, 23:33:27
Wie "The Verge" meldet, verzichtet Lenovo weiterhin auf die Entwicklung neuer Smartwatches. Shakil Barkat, Entwicklungschef bei der Lenovo-Tochter Moto, bestätigte entsprechende Gerüchte. Aktuell hätte der Markt für Smartwatches zu wenig Potential, da diese Geräte dem Käufer nur wenig Mehrwert böten. Und daran wird wohl auch Android Wear 2.0 erst einmal nichts ändern.

Die Veröffentlichung von Android Wear 2.0 war eigentlich für den Herbst 2016 geplant, doch Google hat das neue Betriebssystem für seine Uhren auf Anfang 2017 verschoben. Android Wear 2.0 wird einen eigenen Play Store für Uhren bringen, so dass man Apps auch ohne den Umweg über das Smartphone laden kann. Mit "Smart Replies" ersparen sich Smartwatch-Besitzer das Tippen und Diktieren, denn die Uhr schlägt vorformulierte Antworten automatisch vor. Beide Neuerungen lösen lediglich bekannte Unzulänglichkeiten, ohne einen echten Grund zum Kauf einer solchen Uhr zu liefern. Gleiches gilt für die WearableRecyclerView (eine Darstellung vertikaler Listen auf runden Displays) und Inline-Aktionen.

Bleibt abzuwarten, ob die 2015 eingeführte Moto 360 überhaupt ein Upgrade auf Android Wear 2.0 bekommen wird - die Developer Preview 3 ist jedenfalls nur für LGs Watch Urbane 2nd Edition und die Huawei Watch erhältlich. Für das 2014er Modell plant Lenovo jedenfalls kein Upgrade mehr.
 
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Geht Pebble an Fitbit?

reported by doelf, Sonntag der 04.12.2016, 22:56:25
Wie The Information berichtet, will Fitbit den Smartwatch-Pionier Pebble kaufen, TechCrunch spricht in diesem Zusammenhang von einem Kaufpreis zwischen 34 Millionen und 40 Millionen US-Dollar. Dies dürfte gerade so reichen, um Pebbles Schulden zu decken.

Angeblich hatte der Uhrenhersteller Citizen vor einem Jahr noch 740 Millionen US-Dollar für Pebble geboten und Intel hätte immerhin 70 Millionen US-Dollar auf den Tisch gelegt. Doch das letzte Jahr lief für Pebble alles andere als gut, so dass die Firma im März 2016 rund ein Viertel ihrer Mitarbeiter entlassen musste. Interessanterweise hatte der angebliche Käufer Fitbit kürzlich selbst mit Übernahmegerüchten zu kämpfen und diese vehemend dementiert. Zuvor hatte ein chinesisches Unternehmen namens ABM Capital LTD eine Kauf von Fitbit für 12,50 US-Dollar je Anteil in Aussicht gestellt. Ein stattlicher Preis, denn nach enttäuschenden Zahlen für das dritte Quartal dümpelte Fitbits Aktie Anfang November um die Marke von 8,50 US-Dollar.
 
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Intel: Kaby Lake für schnelle Notebooks und Desktops im Januar

reported by doelf, Sonntag der 04.12.2016, 19:28:43
Genau wie AMDs Zen wird auch die Desktop-Variante von Intels Kaby Lake das Weihnachtsgeschäft verpassen. Gleiches gilt für die schnellen Notebook-Chips aus Intels siebter Core-Generation, denn bisher sind nur die stromsparenden Varianten für Tablets und Laptops verfügbar. In einem Blog-Eintrag präsentiert Intel Rechtschreibfehler und die Ankündigung, dass die fehlenden Chips in den kommenden Wochen vorgestellt werden.

Intel nennt in dem Beitrag zwar kein Datum, schreibt aber "See you in January". Damit dürfte die Elektronikmesse CES (Consumer Electronics Show) 2017 gemeint sein, die vom 5. bis zum 8. Januar in Las Vegas stattfinden wird. Weiter heißt es, man werde in den kommenden Wochen die zweite Welle der Kaby-Lake-CPUs sehen. Dabei gehe es um Workstations, Desktops und leistungsstarke Notebooks. Computer auf Basis dieser Prozessoren sollen auch zusätzliche Sicherheit in Form der "Intel Authenticate Technology" bieten. Im Rahmen von vPro können Firmen über die "Intel Authenticate Technology" verschiedene Stufen der Authentifizierung festlegen. Anfang 2017 sollen zudem die neuen K-Modelle für Übertakter auf den Markt kommen, während die Neuauflage der Mini-PC-Serie NUC erst im späteren Jahresverlauf folgen wird.

War noch was... ach ja, der Rechtschreibfehler:
"With 7th gen-based PCs, users can create in 4K UHD must faster than before."
"Muss schneller als vorher" mag im Deutschen ja noch ein wenig Sinn ergeben, doch hier sollte statt "must" ein "much" stehen, denn dann heißt der Satz: "Mit PCs auf Basis der siebten Generation können Benutzer 4K-UHD viel schneller erstellen als zuvor."
Quelle: blogs.intel.com
 
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WhatsApp revidiert das Aus für einige Plattformen

reported by doelf, Sonntag der 04.12.2016, 15:54:33
Wie WhatsApp bereits im Februar über seinen hauseigenen Blog verkündete, wird die Unterstützung für diverse Plattformen zum Jahreswechsel eingestellt. Man wolle sich zukünftig "auf die mobilen Plattformen, die von der überwiegenden Mehrheit verwendet werden, fokussieren", erklärte die Facebook-Tochter damals. Bei den Nutzern kam dieser indirekte Aufruf zum Kauf neuer Smartphones weniger an und so rudert WhatsApp nun ein bisschen zurück.

Dies äußert sich in einer Gnadenfrist für BlackBerry OS, BlackBerry 10, Nokia S40 und Nokia Symbian S60. Diese vier Systeme werden entgegen der ursprünglichen Ankündigung noch bis zum 30. Juni 2017 unterstützt, doch dann zieht WhatsApp endgültig den Stecker. Keine Verlängerung gibt es hingegen für Android 2.1, Android 2.2, Windows Phone 7 und iOS 6: Hier ist zum Jahresende Schluss mit WhatsApp. Wer noch eines dieser vier Betriebssysteme verwendet und nicht auf eine neuere Version wechseln kann, muss sich von WhatsApp verabschieden oder ein neues Mobilgerät kaufen. Auf dem neuen Smartphone bzw. Tablet sollte dann Android 3/4 oder höher, iOS 7 oder höher bzw. Windows Phone 8.1 oder Windows 10 Mobile laufen.
 
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Schadsoftware "Gooligan" rootet Android-Geräte

reported by doelf, Freitag der 02.12.2016, 11:10:43
Seit dem Jahr 2014 befallen immer wieder Schadprogramme aus der "Ghost Push"-Familie Mobilgeräte auf Basis von Android und versuchen, weitere Schädlinge sowie Apps ohne die Zustimmung des Benutzers zu installieren. Die neueste Generation dieser "feindlichen Downloader" heißt "Gooligan" und hat sich nach Angaben der Sicherheitsexperten von Check Point schon auf mehr als eine Million Google-Konten breit gemacht.

Das Besondere an "Gooligan": Dieser Schädling rootet das befallene Gerät und verschafft sich somit nicht nur die volle Kontrolle über Android, sondern auch über das Google-Konto des Benutzers. Hierdurch erhalten die Angreifer Zugriff auf Dienste wie Google Play, Google Drive, Google Docs, Google Photos, GMail und die GSuite. Als Einfallstor für das Schadprogramm dienen infizierte Apps aus Drittanbieter-Stores sowie Phishing-Kampagnen, in deren Verlauf dem Opfer "Gooligan" untergeschoben wird. Zunächst sammeln die Angreifer Daten über das Gerät. Gibt es bekannte Schwachstellen wie VROOT (CVE-2013-6282) oder Towelroot (CVE-2014-3153), wird ein passendes Rootkit nachgeladen und auf dem Gerät installiert. Danach stiehlt das Programm die Zugangsdaten zum E-Mail-Konto sowie die zugehörigen Authentifizierungsschlüssel (Tokens), mit denen sich auch die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) umgehen lässt. Zum Abschluss wird ein neues Modul installiert, welches zusätzlichen Code in Google Play oder die "Google Mobile Services" (GMS) injiziert. Die Kriminellen können nun Benutzerinteraktionen nachahmen und beispielsweise den Download betrügerischer Apps einleiten, die dann vollautomatisiert eine gute Bewertung im Namen des Opfers erhalten. Für die Steigerung der Download-Zahlen und die positiven Bewertungen kassieren die Angreifer dann eine Prämie.

"Gooligan" befällt die Android-Versionen 4 (Jelly Bean, KitKat) und 5 (Lollipop), die zusammen rund 74 Prozent des Marktes ausmachen. Mit 57 Prozent der infizierten Geräte ist Asien besonders stark betroffen, vermutlich weil dort die Nutzung von Drittanbieter-Stores sehr weit verbreitet ist. Es folgen Nord- und Südamerika mit 19 Prozent und Afrika mit 15 Prozent. Nur neun Prozent der befallenen Geräte stammen aus Europa. Check Point hat eine Seite eingerichtet, über die man prüfen kann, ob da eigene Google-Konto bereits betroffen ist. Hierzu muss man die mit dem Konto verknüpfte E-Mail-Adresse übermitteln. Laut Check Point muss das Betriebssystem bei betroffenen Geräten neu aufgespielt werden. Es reicht demnach nicht aus, nachträglich Schutzprogramme oder Updates einzuspielen. Und natürlich muss man auch alle bei Google hinterlegten Passwörter ändern.

Bei folgenden Apps aus Drittanbieter-Stores konnte Check Point eine Infektion mit "Gooligan" nachweisen:
  • Perfect Cleaner
  • Demo
  • WiFi Enhancer
  • Snake
  • gla.pev.zvh
  • Html5 Games
  • Demm
  • memory booster
  • StopWatch
  • Clear
  • ballSmove_004
  • Flashlight Free
  • memory booste
  • Touch Beauty
  • Demoad
  • Small Blue Point
  • Battery Monitor
  • UC Mini
  • Shadow Crush
  • Sex Photo
  • tub.ajy.ics
  • Hip Good
  • Memory Booster
  • phone booster
  • SettingService
  • Wifi Master
  • Fruit Slots
  • System Booster
  • Dircet Browser
  • FUNNY DROPS
  • Puzzle Bubble-Pet Paradise
  • GPS
  • Light Browser
  • Clean Master
  • YouTube Downloader
  • KXService
  • Best Wallpapers
  • Smart Touch
  • Light Advanced
  • SmartFolder
  • youtubeplayer
  • Beautiful Alarm
  • PronClub
  • Detecting instrument
  • Calculator
  • GPS Speed
  • Fast Cleaner
  • Blue Point
  • CakeSweety
  • Pedometer
  • Compass Lite
  • Fingerprint unlock
  • PornClub
  • com.browser.provider
  • Assistive Touch
  • Sex Cademy
  • OneKeyLock
  • Wifi Speed Pro
  • Minibooster
  • com.so.itouch
  • com.fabullacop.loudcallernameringtone
  • Kiss Browser
  • Weather
  • Chrono Marker
  • Slots Mania
  • Multifunction Flashlight
  • So Hot
  • Google
  • HotH5Games
  • Swamm Browser
  • Billiards
  • TcashDemo
  • Sexy hot wallpaper
  • Wifi Accelerate
  • Simple Calculator
  • Daily Racing
  • Talking Tom 3
  • com.example.ddeo
  • Test
  • Hot Photo
  • QPlay
  • Virtual
  • Music Cloud
Wer eine dieser Apps installiert hat, ist vermutlich betroffen. Google selbst sieht derzeit keine Belege für Zugriffe auf Benutzerdaten und geht davon aus, dass die Downloads und die positiven Bewertungen betrügerischer Apps der einzige Zweck dieser Kampagne sind. Zudem soll das Zurücksetzen der Authentifizierungsschlüssel (Tokens) bei betroffenen Konten einen Zugriff durch den Schädling unterbinden. Weiterhin rät Google, die neuesten Sicherheits- und Betriebssystem-Updates einzuspielen, um bekannt Sicherheitslücken in Android zu schließen. Eigentlich eine gute Idee, wenn die Hersteller der Geräte solche Updates anbieten würden. Auch im Jahr 2016 mit einem Marktanteil von knapp 90 Prozent ist Google weiterhin völlig planlos, wenn es um die Verteilung von Sicherheits-Updates geht. Es mag sein, dass die regelmäßigen Updates bei Windows, Mac OS X, iOS oder Linux nerven, doch sie sind dringend notwendig und dürfen nicht der Gewinnmaximierung der Hersteller geopfert werden!
Quelle: plus.google.com
 
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AMD will in zwölf Tagen zum neuen Horizont aufbrechen

reported by doelf, Donnerstag der 01.12.2016, 17:26:05
Am 13. Dezember 2016 um 15:00 Uhr CST-Zeit (das wäre 22:00 Uhr in Mitteleuropa bzw. 21:00 Uhr in Großbritannien) wird AMD eine Veranstaltung namens "New Horizon" abhalten. Das Thema der Veranstaltung, für deren Livestream man sich ab sofort anmelden kann: Die sehnlichst erwarteten Zen-Prozessoren.

Gastgeber Geoff Keighley, der Erfinder und Moderator des Spiele-Oskars The Game Awards, wird durch die Veranstaltung führen und einen "exklusiven Ausblick" auf die neuen Zen-Prozessoren ermöglichen. Da Profispieler Peter "ppd" Dager dem Zen auf den Zahn fühlen soll, wird es diesmal wohl keine Datenbank-Benchmarks zu sehen geben. Garniert wird die Show mit Überraschungsgästen und Geschenken. Das wohl größte Geschenk wäre allerdings, den Tag der Markteinführung endlich zu terminieren, AMD! Die Angabe "Anfang 2017" ist einfach nur unbefriedigend.
Quelle: www.amd.com
 
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Telekom-Ausfall: Mirai hatte falsche Ziele im Visier

reported by doelf, Donnerstag der 01.12.2016, 16:50:18
Während in den vergangenen Tagen Angriffe eines Mirai-ähnlichen Wurms auf Router der Baureihen Eir D1000 und Zyxel AMG1202-T10B erfolgreich verliefen, stellten drei Speedport-Modelle der Telekom glücklicherweise nur ihren Dienst ein, statt sich Schadsoftware einzufangen. Die große Frage lautete nun, warum die Telekom mit einem blauen Auge davonkommen konnte. Untersuchungen der Comsecuris UG aus Duisburg liefern eine überraschende Antwort.

Wie Firmenchef Dr. Ralf-Philipp Weinmann im Comsecuris-Blog erklärt, hatte Mirai auf der Suche nach neuen Zombies für sein Botnetz schlicht und einfach die falschen Ziele im Visier. Tatsächlich stand bei den Speedports W 921V, W 723V Typ B und W 921 Fiber der Port 7547 in Richtung Internet offen, doch für die Angriffe auf das TR-069-Protokoll waren diese Router nicht empfänglich. Denn während der Angriff bestimmte Router auf Linux-Basis übernehmen kann, läuft auf den drei Modellen des taiwanischen Herstellers Arcadyan Technology Corporation ein Echtzeitbetriebssystem namens "SuperTask", offenbar eine Eigenentwicklung dieser Firma. Mit dem Angriffscode konnte SuperTask zwar nichts anfangen, dennoch gerieten die Router aus dem Tritt, wurden langsam und machten nach einiger Zeit komplett dicht.

Aus dem Versuch Schadcode einzuschleusen wurde somit ein DoS-Angriff (Denial-of-Service). Warum "SuperTask" unter Beschuss seinen Betrieb einstellt, ist allerdings noch unklar. Möglicherweise ist die Hardware des Routers überfordert, so dass der Speicher vollläuft. Zu einem Absturz kam es laut Weinmann nicht, allerdings habe die Untersuchung mehrere Schwachstellen offenbart, die Comsecuris vorerst noch unter Verschluss hält. Zumindest die Telekom wurde bereits über die Sicherheitslücken informiert.

Ein interessantes Detail liefern die Sicherheitsforscher aber doch noch: Die Telekom geht beim Upgrade der betroffenen Router sehr aggressiv vor und patcht auch jene Geräte, auf denen das anbieterseitige Update per EasySupport deaktiviert ist. Die Auswahl, welche der Benutzer in Bezug auf EasySupport trifft, scheint im Ernstfall bedeutungslos zu sein.
Quelle: comsecuris.com
 
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Kritisches Sicherheits-Update: Firefox 50.0.2 und 45.5.1 ESR

reported by doelf, Donnerstag der 01.12.2016, 15:31:34
Ein neuer Tag, ein neuer Patch: Mozilla hat mit der Version 50 des Firefox wenig Glück und musste ein zweites Mal nachbessern. Auch der Firefox 50.0.2 behebt eine kritische Sicherheitslücke, doch diesmal wird der Fehler bereits für Angriffe missbraucht. Alle Versionen und Betriebssysteme sind betroffen, auch der Tor-Browser und der Thunderbird. Ein unverzügliches Update ist somit notwendig!

Der Angriff erfolgt über SVG-Dateien, die Animationen enthalten. Diese Animationen werden über eingebettete Scripte realisiert, im konkreten Fall über SMIL (Synchronized Multimedia Integration Language), eine eher selten genutzte Sprache. Durch eine spezielle Befehlsabfolge kommt es zu einem ungültigen Zugriff in nsSMILTimeContainer::NotifyTimeChange(), da das anvisierte Feld nicht mehr existiert und der Zeiger unsicher ins Leere läuft. Ist der Angriff erfolgreich, werden die IP- und Mac-Adresse des Geräts, auf dem Firefox oder Tor laufen, ermittelt und über den Port 80 an eine feste IP-Adresse (5.39.27.226) geschickt. Die Verfolgung der IP-Adresse läuft derzeit ins Leere, deutet aber auf einen Ursprung in Frankreich hin.

Diese 0-Day-Lücke betrifft nicht nur den Firefox 50.0, sondern auch ältere Versionen. Der Code, in dem der Fehler steckt, wurde nach Angaben der Entwickler in den vergangenen fünf Jahren so gut wie nicht angerührt. Sicher sind ausschließlich der Firefox 50.0.2, der Firefox 45.5.1 ESR, der Firefox 51.0 Beta 5 und der Tor Browser 6.0.7. Das Problem betrifft auch den E-Mail-Client Thunderbird, der ebenfalls in der korrigierten Version 45.5.1 erhältlich ist. Obwohl die Sicherheitslücke auch unter Mac OS X und Linux existiert, wurden bisher - soweit bekannt - nur Windows-Rechner angegriffen.

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