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MSI RTX Triple Threat
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Samsung Galaxy S10: Noch Schneller, noch größer, noch teurer

reported by doelf, Donnerstag der 21.02.2019, 12:21:31

Was Apple kann, kann Marktführer Samsung mindestens genauso gut. Die neuen Topmodelle der Südkoreaner sind wieder einmal schneller, größer und auch deutlich teurer geworden. Mehr Speicher, mehr Kameras, mehr Display. Das ist zwar beeindruckend, erinnert aber auch an die Blütezeit der Dinosaurier. Echte Innovation gab es auch, allerdings nur beim faltbaren Galaxy Fold.

Größere Displays
Aber zunächst müssen wir eines festhalten: Die hässliche Einkerbung (Notch), welche sich die Mitbewerber bei Apple abgeguckt hatten, ist so was von 2018 und damit vom Tisch. Die Vorderseite der neuen Smartphones besteht nur noch aus dem Display, einzig für die Kamera gibt es einen kleinen Ausschnitt. Auch der Fingerabdruckscanner wurde ins Display integriert (Galaxy S10 und 10+: per Ultraschall) oder an die Seitenkante (Galaxy S10e: in der Power-Taste) verfrachtet. Die 14,61 cm (5,8 Zoll) Bilddiagonale des Galaxy S9 wurden zur neuen Einstiegsklasse Galaxy S10e degradiert. Das reguläre Galaxy S10 bringt es derweil auf 15,51 cm (6,1 Zoll) und rückt damit auf die Position der vorherigen Plus-Variante. Darüber findet sich das Galaxy S10+, das mit 16,35 cm (6,4 Zoll) Bilddiagonale, fast schon ein Tablet ist. Die Auflösung des Bildschirms hat Samsung minimal von 2.960 x 1.440 auf 3.040 x 1.440 Pixel angehoben, lediglich das Galaxy S10e muss sich mit 2.280 x 1.080 Bildpunkten begnügen. Alle drei Varianten bieten dank AMOLED eine hohe Helligkeit und dank HDR10 einen starken Kontrast. Das Gorilla-Glas wurde auf die sechste Generation aktualisiert, nur beim Galaxy S10e kommt weiterhin Gorilla-Glas 5 zum Einsatz.

Galaxy S10 in 3 Varianten

Acht Rechenkerne und bis zu 12 GiB RAM
Beim SoC gibt es keinen Unterschied: Alle drei Varianten treten mit einem Samsung Exynos 9 Octa 9820 an, der über acht 64-Bit-Kerne (2 x Mongoose M4 @ 2,73 GHz + 2 x Cortex-A75 @ 2,30 GHz + 4 x Cortex-A55 @ 1,70 GHz) verfügt. Dazu kommt eine Grafikeinheit des Typs Mali-G76 MP12. Waren 6 GiB Arbeitsspeicher im Jahr 2018 noch der Plus-Variante vorbehalten, kommt diese Menge 2019 nur noch beim Einstiegsmodell zum Einsatz. Galaxy S10 und S10+ bekommen 8 GiB und es gibt sogar eine Plus-Variante mit 12 GiB RAM sowie 1 TB Flash-Speicher. Auch sonst hat Samsung beim Flash-Speicher noch einmal nachgelegt: Beim Galaxy S10e und S10 gibt es 128 GB, letzteres kann man auch mit 512 GB bekommen. Das Galaxy S10+ tritt standardmäßig mit 512 GB an und falls das nicht ausreichen sollte, gibt es ja noch die 1-TB-Option. Und wenn auch das nicht genug sein sollte, kommt eine Micro-SD-Karte mit bis zu 512 GB in den entsprechenden Einschub. Allerdings muss man wählen, ob man eine zweite SIM-Karte oder lieber mehr Speicher nutzen möchte. Viele Notebooks und Desktop-PCs sind im Vergleich magerer ausgestattet, kosten dann aber auch weniger.

Bis zu fünf Kameras und fest verbaute Akkus
Bleiben noch die Kameras als weiterer Hochrüstschauplatz: Das Galaxy S10e hat nur drei davon, nämlich eine mit 10,0 MPixel (Weitwinkel; Blende: f/1.9) vorne und zwei mit 16,0 MPixel (Ultraweitwinkel; Blende: f/2.2) und 12,0 MPixel (Weitwinkel; Blende: f/1.5 und f/2.4) hinten. Beim Galaxy S10 gibt es auf der Rückseite zusätzlich eine Telekamera mit 12,0 MPixel und Blende f2.4. Mit fünf Kameras setzt das Galaxy S10+ noch eine drauf, es handelt sich um eine Tiefenkamera mit 8 MPixel (Blende: f2.2), die bei Selfies für einen Bokeh-Effekt wie bei Profikameras sorgen soll. In Anbetracht von so viel Power erscheinen die Akkus (Galaxy S10e: 3.100 mAh; Galaxy S10: 3.400 mAh; Galaxy S10+: 4.100 mAh) fast schon unterdimensioniert. Wie bei Samsung üblich, ist die Batterie fest verbaut und kann nicht einfach gewechselt werden. Dadurch sind die Telefone nicht nur staubdicht, sondern auch gegen dauerndes Untertauchen (IP68) geschützt. Sollte ein Galaxy S10 versehentlich ins Klo fallen, nimmt es keinen Schaden - es sei denn man versucht, es im Anschluss mit einem Hochdruckreiniger zu säubern. Geladen wird natürlich kabellos.

Die Preise und Ausblick auf 5G und Fold
Die Vorbestellungen sind bereits angelaufen, mit der Auslieferung der ersten Smartphones darf man ab dem 8. März 2019 rechnen. Für das Galaxy 10Se veranschlagt Samsung 749 Euro, das Galaxy S10 mit 128 GB ist 150 Euro teurer. Wer 512 GB Speicherplatz benötigt, zahlt beim Galaxy S10 stolze 1.149 Euro und bei der Plus-Variante sogar 1.249 Euro. Das Flaggschiff Galaxy S10+ mit 12 GiB RAM und 1 TB Flash-Speicher geht allerdings erst für 1.599 Euro über die Ladentheke. Der Haken an der Sache: Keines der Telefone beherrscht den kommenden Mobilfunkstandard 5G. Da erste Smartphones mit 5G-Unterstützung im Laufe dieses Jahres in den Handel kommen sollen, empfiehlt es sich, Ruhe zu bewahren und nicht gleich zuzuschlagen. Dann erspart man sich die üblichen Kinderkrankheiten und kann vom deutlichen Preisverfall in der Smartphone-Oberklasse profitieren. Das Galaxy S10 5G hat Samsung schon jetzt für den Sommer angekündigt und eventuell erweist sich ja auch das Galaxy Fold mit faltbarem 7,3-Zoll-Display als bessere Alternative. Dieses soll im Mai für 1.999 Euro in den Handel kommen.

 
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Digitalpolitischer Sprecher von CDU/CSU kritisiert EU-Urheberrecht

reported by doelf, Mittwoch der 20.02.2019, 19:12:44

"Leistungschutzrecht und eventuelle Upload-Filter sind keine guten Nachrichten für den Digitalstandort Europa", sagt Tankred Schipanski. Und der ist nicht irgendwer, sondern der digitalpolitische Sprecher der CDU/CSU-Faktion. Kurioserweise hatte ausgerechnet ein Europaabgeordneter der CDU, Axel Voss, für die Aufnahme dieser beiden Punkte in die EU-Urheberrechtsreform gekämpft.

Schipanski bewertet den von den Verhandlungsführern aus Kommission, Parlament und Rat gefundenen Kompromiss indes als "enttäuschend". Den Bedenken der Digitalwirtschaft wurde "nur unzureichend Rechnung getragen", meint der digitalpolitische Sprecher, insbesondere in Hinblick auf "die Regelungen zur Plattformverantwortlichkeit". Die höchst umstrittenen Upload-Filter würden "zwar nicht ausdrücklich erwähnt", seien "aber eine naheliegende technische Lösung". Für Schipanski ist es unverständlich, "warum das Bundesjustizministerium dies entgegen dem Koalitionsvertrag mitgetragen hat". Dem stimmen wir zu: Es macht einfach keinen Sinn, dort eine Maßnahme für Deutschland auszuschließen, nur um sie hintenherum über Europa doch einzuführen.

Weiterhin kritisiert der digitalpolitische Sprecher, dass das deutsche Leistungsschutzrecht "ohne vorherige Evaluation" für eine gleichartige europäische Regulierung durchgeboxt wurde. Das Leistungsschutzrecht wurde hierzulande im Jahr 2013 eingeführt und sollte längst auf seine Wirksamkeit hin überprüft werden. Dies ist aber noch nicht geschehen. "Es wird sich zeigen, ob dadurch Nachteile für den Digitalstandort Europa entstehen", schließt Schipanski seine Stellungnahme und scheint genau diese zu erwarten. Offenbar hatte die CDU/CSU-Fraktion lieber auf die Lobbyisten aus der Medienbranche gehört, statt ihren eigenen Experten um seine Einschätzung zu bitten. Und so ist es auch kein Wunder, dass das Internet für die CDU/CSU auf absehbare Zeit ein "Neuland" bleiben wird.

 
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CDex 2.15 ist fertig

reported by doelf, Mittwoch der 20.02.2019, 14:37:03

CDex ist unserer Ansicht nach der beste CD-Ripper für Windows. Das ursprünglich von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Bei unserer Probeinstallation von CDex 2.15 wurde beispielsweise die Marketing-Software PremierOpionion, welche Kritiker als nervige Adware bezeichnen, zur Installation angeboten.

CDex 2.15 behebt mehrere Fehler, wobei die Entwickler auf deren Natur nicht weiter eingehen. Wer noch CDex 2.00 oder älter verwendet, sollte diese unbedingt aktualisieren, denn das Update auf die Version 2.01 hatte neue Versionen der Codec-Pakete Ogg und Vorbis gebracht. Während Ogg 1.3.3 einen Fehler beim Umgang mit beschädigten Paketen korrigiert, kümmert sich Vorbis 1.3.6 um drei Sicherheitslücken (CVE-2018-5146, CVE-2017-14632 und CVE-2017-14633).

Ein Problem besteht weiterhin: Wenn man zuerst CDex startet und dann eine Audio-CD einlegt, kann es passieren, dass Windows 10 den Dialog "Datenträger einlegen" anzeigt und die CD gleich wieder auswirft. Dies geschieht nicht, wenn man zuerst die Audio-CD einlegt und erst danach CDex aufruft. Wurde die erste CD sauber geladen, kann man im Anschluss auch weitere CDs einlegen, ohne dass Windows dazwischenfunkt.

Download: CDex 2.15

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 13. April 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Mittwoch der 20.02.2019, 14:29:32

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 13. April 2019 gesichert, doch um auch im restlichen Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 166 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 332 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 13. April 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. März 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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NVIDIA: Treiber-Optimierungen für "Battlefield V" und "Metro Exodus"

reported by doelf, Mittwoch der 20.02.2019, 11:10:31

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 418.91 aktualisiert, welche den Einsatz von "Deep Learning Super Sampling" (DLSS) und Ray Tracing mit den Spielen "Battlefield V" und "Metro Exodus" verbessert. Es gibt keine neuen Profile und von den Komponenten wurde lediglich GeForce Experience auf die Version 3.17.0.126 aktualisiert.

Behobene Fehler
NVIDIA hat zwei Fehler behoben: Wenn die anisotrope Filterung über NVIDIAs Control Panel geändert wird, kommt es nicht mehr zu störenden Linien in der Geländedarstellung von "Battlefield 1", und Grafikkarten der Baureihe GeForce RTX 2xxx verursachen bei Änderungen der "Digital Vibrance Control" (DVC) keinen Fehler (Event ID 14) in der Ereignisanzeige, was bisher der Fall war.

Bekannte Probleme
Wird ein G-SYNC-Bildschirm mit G-SYNC-kompatiblen Monitoren im Klonmodus verwendet, flackern Spiele auf dem G-SYNC-Bildschirm. Abhilfe schafft das Abschalten von G-SYNC. "Apex Legends" verabschiedet sich mit der Fehlermeldung "DXGI_ERROR_DEVICE_HUNG" und "Hitman 2" leidet unter Grafikfehlern, die sich in Form einer verpixelten Darstellung zeigen. NVIDIAs Iray-GPU-Beschleunigung stürzt unter Windows 10 und 7 ab, so dass die Berechnungen auf dem Prozessor durchgeführt werden. Zudem kommt es unter Windows 7 gelegentlich zu TDR-Fehlern (Timeout Detection and Recovery).

Die restlichen Probleme sind bereits bekannt: Sind mehrere Anzeigegräte mit dem PC verbunden, kommt es gelegentlich zu einem Flackern des Windows-Desktops. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt, und die "Dynamic Super Resolution" (DSR) steht nach wie vor nicht für 4k2k-Bildschirme zur Verfügung. Bei "Batman: Arkham Origins" scheitert PhysX an der Darstellung des Nebels, "ARK Survival" stolpert über Fehler, die letztendlich in einem Bluescreen münden, und "Ni no Kuni 2" stürzt ab, wenn HDR aktiviert wird.

Hard- und Software-Kompatibilität
Seit April 2018 entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 418.91 WHQL

 
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Kodi 18.1 (Leia) ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 19.02.2019, 14:26:29

Die Macher der quelloffenen und kostenlosen Media-Center-Software Kodi haben das erste Bug-Fix-Update für die im Januar freigegebene Version 18 (Leia) veröffentlicht. Kodi 18.1 umfasst 29 Korrekturen und Verbesserungen. Dabei wurden auch drei Abstürze (leere Vertex-Puffer in GUIFontTTFGL, PCSX ReARMed, Crash beim Öffnen auf Android) behoben.

Wird ein Stream vorzeitig abgebrochen, soll MediaCodec unter Android nicht mehr einfrieren. Das Abspielen von DVDs und BluRays friert ebenfalls nicht mehr ein und ein korrigierter Wert für den PTS-Decoder verbessert die MPEG2-Wiedergabe unter Android. Bei der Windows-Version wurde die erweiterte Option "dxvaallowhqscaling" in Vorbereitung auf zukünftige DXVA-Verbesserungen entfernt und unter Windows 10 wurde die Reaktion auf Änderungen der Auflösung überarbeitet. Für macOS wurde eine Korrektur zurückgezogen, da diese die Erkennung von DVDs verhindert, und für Linux wurde ein Problem mit X11 beim Zugriff auf benötigte Konfigurationswerte gelöst.

Player und Playlisten wurden per JSON-RPC beschleunigt, das Überspringen von DVD-Intros verkürzt und die Benutzeroberfläche "Estuary" hat einige Optimierungen erhalten. Für die erweiterte Option "updateemptytagsinterval" wurde ein sinnvoller Standardwert definiert und in der Log-Datei wird nun auch das Datum vermerkt. In der GUI-Engine wurden ListitemAbsolute und ListItemPosition sowie eine fehlerhafte Oder-Abfrage repariert. Ebenfalls behoben wurden eine Regression bei den "Top 100 Alben", Fehler beim Aufzeichnen von Videostreams (PVR) und bei der Wiedergabe von VP9-Streams sowie Ausnahmesituation beim Lesen und Schreiben von Dateien. Auch die SSL-Zertifizierungsstellen (Certificate Authority, CA) wurden aktualisiert. Im PVR-Betrieb kann man das OSD nach einem Kanalwechsel automatisch schließen lassen.

Kodi überprüft nun die tatsächliche Systemkonfiguration, bevor Energiesparzustände wie S1 bis S4 angeboten werden. Die Sichtbarkeit (Okklusion) wird nur noch für OpenGL unterhalb der Version 1.5 abgefragt. Die erste Rückmeldung, dass ein PVR-Server nicht erreichbar sei, wird ab sofort ignoriert, und bei der Verarbeitung von smarten Playlisten wird das Laden von Musikinformationen unterdrückt. Für SQLite werden neuerdings die erweiterten Ergebniscodes genutzt. Weiterhin gleicht Kodi 18.1 die aktiven Bildschirmeinstellungen mit der Whitelist des Anzeigegerätes ab und ergreift Maßnahmen, falls diese nicht übereinstimmen sollten.

Download: Kodi 18.1 (Leia) (nach Auswahl der Plattform unter "Recommended")

 
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Vergessen: AMD rüstet Radeon VII für Secure Boot nach

reported by doelf, Montag der 18.02.2019, 19:21:53

AMD hat die Firmware seines neuen Grafik-Flaggschiffs Radeon VII aktualisiert. Mit dem ersten 7-nm-Grafikchip für Gamer, satten 16 GiB HBM2-Speicher und einer Speicherbandbreite von 1.024 GB/s setzt diese Grafikkarte neue Maßstäbe. Allerdings fehlte in der Firmware die Unterstützung für UEFI Secure Boot, welche AMD nun nachreicht.

Hintergrund: UEFI, GOP und Secure Boot
Das "Unified Extensible Firmware Interface" (UEFI) betrifft als BIOS-Nachfolger (Basic Input/Output System) nicht nur Hauptplatinen, sondern auch Grafikkarten. Moderne Grafikadapter bieten über ihre Firmware Unterstützung für das UEFI "Graphics Output Protocol" (GOP), welches das klassische VGA BIOS ablöst und damit den Zugriff über Unterbrechungen (Interrupts) und das VGA/VBE-Interface durch standardisierte Aufrufe aus dem UEFI-Protokoll ersetzt. Zudem ermöglicht GOP einen sicheren Systemstart, den sogenannten "Secure Boot". Der Secure Boot soll die Integrität des Rechners sicherstellen, indem er das Laden unsignierter Treiber und Betriebssysteme unterbindet. Dazu muss sich die Firmware der Grafikkarte als UEFI-kompatibel ausweisen und eine digitale Signatur für ihre Firmware vorlegen. Fehlt der Grafiklösung dieses UEFI GOP, verweigert der Rechner den Start. Einziger Ausweg: Man muss auf Secure Boot verzichten. Tatsächlich ist die Firmware aktueller Grafikkarten hybrid ausgelegt, denn sie enthält zusätzlich ein traditionelles VGA-BIOS für ältere Mainboards und Betriebssysteme ohne UEFI-Unterstützung.

AMDs Radeon VII und die GOP-Panne
Obwohl AMD erste Grafikkarten schon seit dem Jahreswechsel 2011/2012 mit GOP-Unterstützung ausliefert, fehlte das Protokoll ausgerechnet dem neuen Flaggschiff Radeon VII, so dass mit diesem Modell bisher kein Secure Boot möglich war. Die Grafikkarte funktioniert allerdings einwandfrei, solange man UEFI ohne Secure Boot oder den BIOS-Kompatibilitätsmodus (Compatibility Service Module, CSM) nutzt. Ein Firmware-Update mit der Versionsnummer 105 behebt dieses Problem und liefert die fehlende GOP-Unterstützung nach. Dieses kommt in Form eines ZIP-Archivs, in dem sich eine ausführbare Datei (.exe) für Windows befindet. Warum die Update-Dateien im Archiv auf den 19. Juli 2006 datieren, müsste uns AMD allerdings mal erklären. Interessanterweise hatte der AMD-Partner ASRock bereits am 1. Februar 2019 ein entsprechendes Firmware-Update (vBIOS Version 1902201) für die Grafikkarte Phantom Gaming X Radeon VII 16G auf seine Server geladen. Die Dateien von AMD und ASRock scheinen identisch zu sein.

Mögliche Fallstricke
Eigentlich dauert das Update nur einen kurzen Augenblick, doch der Wechsel zu Secure Boot ist mitunter deutlich aufwändiger. Zumindest wenn das System im CSM-Modus aufgesetzt wurde, nutzt die Startpartition einen "Master Boot Record" (MBR) statt des von Secure Boot geforderten "GUID Partition Table" (GPT). Mit MBR2GPT.EXE bietet Microsoft zwar ein Tool zur Festplattenkonvertierung an, doch in den meisten Fällen ist eine Neuinstallation des Betriebssystems sinnvoller und auch schneller. Andererseits muss man Secure Boot ja nicht zwingend aktivieren - auch nach dem Firmware-Update bleibt die Nutzung dieser Sicherheitserweiterung freiwillig.

 
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Praxistipp: Kingston SSD A400 - Aussetzer beheben

reported by doelf, Montag der 18.02.2019, 10:36:22

Kingstons SSD-Baureihe A400 gehört zu den günstigsten am Markt. 480 GB kosten weniger als 60 Euro und 960 GB gibt es schon für rund 110 Euro. Mit einer sequentiellen Leserate von bis zu 500 MB/s und einer Schreibrate von 450 MB/s liefern die Datenträger alltagstaugliche Werte, doch leider gönnen sie sich zwischendurch immer mal wieder eine Pause.

Preiswerte Bauteile mit kleinen Macken
Um den Preis so niedrig zu halten, setzt Kingston auf TLC-NAND-Chips (Triple-Level Cell), welche 3 Bits pro Zelle speichern. Soll eines dieser Bits geändert werden, müssen immer alle drei gelöscht und neu geschrieben werden, was TLC-Chips bei Schreibzugriffen deutlich langsamer als MLC (2 Bit pro Zelle) oder SLC (1 Bit pro Zelle) macht. Auch der Controller vom Typ Phison PS3111-S11 ist mit nur zwei Kanälen kein Überflieger. Damit so ein SSD im Alltag flüssig arbeitet, muss seine Firmware die Nachteile gut ausbalancieren, doch das ist im Auslieferungszustand der Laufwerke leider nicht der Fall. Regelmäßig nimmt sich das SSD eine Auszeit und der Rechner friert praktisch ein. Ein paar Sekunden später geht dann wieder alles gewohnt flott voran.

Unzureichende Dokumentation seitens Kingston
Leider dokumentiert Kingston dieses Verhalten, das etliche Käufer beklagen, nicht im Rahmen der FAQs. Schlimmer noch: Bei Kingston gibt es nicht einmal eine Übersicht der verfügbaren Firmware-Updates und der darin enthaltenen Änderungen. Solche Updates nebst der dazugehörigen Hinweise gibt es nur über die Windows-Software Kingston SSD Manager, was Nutzern abseits von Windows erst einmal gar nichts nutzt. Aber auch unter Windows erweist sich das Programm als wenig hilfreich, da es die SSD A400 nicht erkennt und somit auch keine Updates anbieten kann. Laut Kingston benötigen wir lediglich ein Kingston-SSD im AHCI-Betrieb (erfüllt), Windows 10, 8.x oder 7 (erfüllt) sowie administrative Rechte (erfüllt).

Letzter Ausweg: Kundendienst
Kingstons Kundendienst empfiehlt uns glatt, einfach die neue Firmware aufzuspielen. Das würden wir gerne, doch das SSD wird ja nicht gefunden! Dann wird das Laufwerk als Systemdatenträger verwendet, vermutet der Support-Mitarbeiter. Wird es, schließlich steckt das SSD A400 als einziges Laufwerk in einem Notebook. Das geht nicht, werden wir aufgeklärt, denn beim Firmware-Update kann es zu Datenverlusten kommen. Somit muss das SSD als sekundäres Laufwerk aktualisiert werden. Das macht für uns nur bedingt Sinn, schließlich sind die Daten in beiden Fällen weg, aber wir probieren es aus. Und siehe da: Als sekundäres Laufwerk in einer unserer Workstations erkennt der Kingston SSD Manager nicht nur das SSD A400, sondern bietet auch noch ein Update an.

Ein Fazit
Seit dem Aufspielen des Updates hatte das SSD A400 keine Aussetzer mehr, das Problem ist somit bekannt und behoben. Davon werden viele Käufer allerdings nie etwas erfahren, da Kingston diese Korrektur nirgendwo dokumentiert und der Kingston SSD Manager auf ihren Rechnern einen völlig nutzlosen Eindruck hinterlassen wird. SSDs spielen ihre Vorteile nun einmal primär als Systemlaufwerk aus, doch bei einem solchen Einsatz werden sie von Kingstons Software einfach ignoriert. Warum meldet das Programm nicht, dass es einen kompatiblen Datenträger gefunden hat, diesen aber nicht aktualisieren kann, da er als Systemlaufwerk genutzt wird? Und warum findet sich kein entsprechender Hinweis in der Beschreibung des Programms? Letztendlich schadet sich Kingston mit seiner ungenügenden Informationspolitik selbst, denn im Auslieferungszustand provoziert das SSD A400 zu Recht erboste Kundenrezensionen.

 
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AMD: Grafiktreiber für Radeon VII und "Far Cry New Dawn"

reported by doelf, Freitag der 15.02.2019, 16:34:04

AMD hat einen optionalen Grafiktreiber mit der Versionsnummer 19.2.2 veröffentlicht. Dieser unterstützt nicht nur das neue Flaggschiff Radeon VII, sondern auch die Spiele "Far Cry New Dawn", "Metro Exodus" und "Sid Meier's Civilization VI: Gathering Storm". "Crackdown 3" wurde derweil um bis zu fünf Prozent beschleunigt.

AMD hat diese Leistungssteigerung mit einer Radeon RX 590 8GB, Full-HD-Auflösung und der Detailstufe "Ultra" ermittelt, die Treiberversion 19.2.1 lieferte den Vergleichswert. Abseits der Radeon VII unterstützt der neue Treiber ausschließlich diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil). Wer eine APU bzw. einen Ryzen-Prozessor mit integrierter Vega-Grafik (derzeit nur die Desktop-Varianten) verwendet, muss zur Radeon Software Adrenalin Edition 19.1.1 greifen. Und wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen.

Behobene Fehler
Fünf Korrekturen kümmern sich um die Kinderkrankheiten der Radeon VII, beispielsweise um Instabilitäten auf X399-Mainboards und Systemhänger bei der Timeout-Erkennung in den Systemeinstellungen von Windows 7. Bei "Apex Legends" wurden störende Linien beseitigt und der Radeon WattMan setzt Änderungen des Speichertaktes tatsächlich um. Zudem zeigt der Radeon Wattman nun die korrekten Werte für die maximale Lüfterdrehzahl und Temperatur der Radeon VII an. Doch auch ohne Radeon VII wies der Radeon WattMan einige Probleme auf, die nun behoben wurden. So fehlten im Radeon Overlay die Schaltflächen zum Anwenden oder Verwerfen von Übertaktungseinstellungen und selbst wenn man Änderungen speichern konnte, wurden nicht immer alle angewendet, sofern man gleich mehrere vorgenommen hatte.

Änderungen an der Bildnachbearbeitung bringen "Player Unknown's Battlegrounds" nicht mehr zum Absturz und die Radeon Einstellungen bleiben nicht mehr hängen, wenn man das Leistungshistogramm eines Spieleprofils über den Game Manager lädt. Ist der Bildschirm über einen DisplayPort mit der Grafikkarte verbunden, soll das Blättern mit der Tastenkombination Alt+Tab ebenso flink funktionieren wie an den anderen Anschlüssen. Dies war bisher nicht der Fall. Bleiben noch die ärgerlichen Meldungen über die angebliche Verfügbarkeit neuer Treiber, die AMD schon mehrfach behoben haben wollte. Ältere Treiber wurden tatsächlich nicht mehr als Update gemeldet, der bereits installierte aber schon. Nun will AMD auch dies abgestellt haben.

Bekannte Probleme
Zwei Probleme betreffen die Radeon VII: Werden benutzerdefinierte Einstellungen verwendet, stimmen die Anzeigen im Radeon WattMan nicht immer, und beim automatischen Übertakten werden die Lüfterdrehzahlen erst spät abgesenkt. Dies lässt sich mit Hilfe manueller Lüftereinstellungen umgehen. Die restlichen Fehler treten auch abseits des neuen Flaggschiffs auf: Bei "Battlefield V" (DirectX 12) bleiben die Umrisse des Spielers mal wieder erhalten, nachdem dieser wiederbelebt wurde. Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert die Maus nur zögerlich. Nach einem Upgrade der Radeon-Software verschwindet zuweilen die "Frame Rate Target Control" (FRTC) aus den Radeon Einstellungen. Werden Änderungen im Radeon WattMan über das Radeon Overlay vorgenommen, gehen diese beim Schließen des Radeon Overlay manchmal verloren.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.2.2 (optional)

 
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Kodi 18.1 (Leia) RC 1 ist aufgetaucht

reported by doelf, Freitag der 15.02.2019, 14:50:42

Der im Download-Bereich der offiziellen Kodi-Webseite zwar schon seit Ende Januar angekündigte, bisher aber noch nicht verfügbare Veröffentlichungskandidat der Version 18.1, liegt jetzt tatsächlich zum Download bereit. Kodi 18.1 verspricht 29 Korrekturen und Verbesserungen.

Der erste Release Candidate kümmert sich um drei Abstürze (leere Vertex-Puffer in GUIFontTTFGL, PCSX ReARMed, Crash beim Öffnen auf Android). Wird ein Stream vorzeitig abgebrochen, soll MediaCodec unter Android nicht mehr einfrieren. Das Abspielen von DVDs und BluRays friert ebenfalls nicht mehr ein und ein korrigierter Wert für den PTS-Decoder verbessert die MPEG2-Wiedergabe unter Android. Bei der Windows-Version wurde die erweiterte Option "dxvaallowhqscaling" in Vorbereitung auf zukünftige DXVA-Verbesserungen entfernt und unter Windows 10 wurde die Reaktion auf Änderungen der Auflösung überarbeitet. Für macOS wurde eine Korrektur zurückgezogen, da diese die Erkennung von DVDs verhindert, und für Linux wurde ein Problem mit X11 beim Zugriff auf benötigte Konfigurationswerte gelöst.

Player und Playlisten wurden per JSON-RPC beschleunigt, das Überspringen von DVD-Intros verkürzt und die Benutzeroberfläche "Estuary" hat einige Optimierungen erhalten. Für die erweiterte Option "updateemptytagsinterval" wurde ein sinnvoller Standardwert definiert und in der Log-Datei wird nun auch das Datum vermerkt. In der GUI-Engine wurden ListitemAbsolute und ListItemPosition sowie eine fehlerhafte Oder-Abfrage repariert. Ebenfalls behoben wurden eine Regression bei den "Top 100 Alben", Fehler beim Aufzeichnen von Videostreams (PVR) und bei der Wiedergabe von VP9-Streams sowie Ausnahmesituation beim Lesen und Schreiben von Dateien. Auch die SSL-Zertifizierungsstellen (Certificate Authority, CA) wurden aktualisiert. Im PVR-Betrieb kann man das OSD nach einem Kanalwechsel automatisch schließen lassen.

Kodi überprüft nun die tatsächliche Systemkonfiguration, bevor Energiesparzustände wie S1 bis S4 angeboten werden. Die Sichtbarkeit (Okklusion) wird nur noch für OpenGL unterhalb der Version 1.5 abgefragt. Die erste Rückmeldung, dass ein PVR-Server nicht erreichbar sei, wird ab sofort ignoriert, und bei der Verarbeitung von smarten Playlisten wird das Laden von Musikinformationen unterdrückt. Für SQLite werden neuerdings die erweiterten Ergebniscodes genutzt. Weiterhin gleicht Kodi 18.1 die aktiven Bildschirmeinstellungen mit der Whitelist des Anzeigegerätes ab und ergreift Maßnahmen, falls diese nicht übereinstimmen sollten.

Download:

 
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Kolumne: Lobbyisten setzten EU-Urheberrechtsreform durch

reported by doelf, Donnerstag der 14.02.2019, 20:54:59

Abermals unterstreicht die Europäische Union, dass sie das Internet nicht verstanden hat und nur seinen kommerziellen Wert sieht. Statt Freiheit, Offenheit und Kreativität zu fördern, unterwirft sie sich den Vorstellungen der Lobbyisten, die nur die finanziellen Interessen der Rechteverwerter vertreten. Die Urheber spielen dabei keine Rolle und den Nutzern stößt man einmal mehr vor den Kopf.

Die Urheber stehen nicht im FokusKurioserweise stellen die politischen Sprachorgane der Wirtschaftsinteressen die Urheberrechtsreform als großen Sieg der Urheber über die mächtigen Internetfirmen dar. Tatsächlich wurden aber Passagen, welche die Urheber vor einer unangemessenen Ausbeutung durch Verlage schützen sollten, ersatzlos gestrichen. Nicht einmal eine angemessene Vergütung waren die Urheber den Verhandlungsführern wert, was überdeutlich zeigt, welche Handschrift diese Urheberrechtsreform trägt. Die große Koalition in Deutschland, die zuletzt mit blumigen Gesetzestiteln auf sich aufmerksam gemacht hatte, hätte es vermutlich das "Schön-viel-Geld-für-Medienverlage-Gesetz" genannt. Oder das "Urheber-Entrechtung-festzementier-Gesetz". Wie man es auch dreht und wendet, aus Sicht der eigentlichen Urheber ist dieses Gesetz eine freche Mogelpackung.

Artikel 11: Deutsches Leistungsschutzrecht bald EU-weit, nur mit weniger AusnahmenStattdessen exportiert Deutschland seinen Mitte 2013 eingeführten Rohrkrepierer namens "Leistungsschutzrecht für Presseverleger" per Artikel 11 nach ganz Europa. Dieses besagt, dass man nur noch sehr eingeschränkt aus Presseartikeln zitieren darf, ohne zuvor eine Lizenz erwerben zu müssen. Nur einzelne Worte oder sehr kurze Auszüge bleiben vom Entgelt verschont, wobei die Auslegung der Formulierung "sehr kurze Auszüge" rechtlich umstritten ist und hierzulande regelmäßig die Gerichte beschäftigt. Die Art und Weise, wie man eine Lizenz erwerben kann, wie lange dieser Prozess dauert und wie viel das kostet, legt der jeweilige Verlag fest. Die EU erwartet nun ein ähnliches Chaos, nur größer, da es hier keine Beschränkung auf Suchmaschinen und Nachrichtenübersichten gibt. Selbst der private Gebrauch von Zitaten ist nicht mehr erlaubt, wenn sich auf der genutzten Seite Werbung befindet und somit ein kommerzielles Interesse unterstellt werden kann. Das europäische Leistungsschutzrecht soll zwar keine Hyperlinks betreffen, doch wenn die URL ganze Worte oder gar einen Satz enthält, gerät selbst diese Ausnahme ins wanken. Da helfen dann nur noch undurchsichtige Kurz-URLs.

Artikel 13: So gut wie alle Plattformbetreiber haften für ihre NutzerBisher müssen Plattformbetreiber nutzergenerierte Inhalte entfernen, wenn diese eine Urheberrechtsverletzung darstellen. Eine Schadensersatzforderung war hingegen an den Urheberrechtsverletzer, also den Nutzer, zu richten. Nun schiebt die EU die ganze Verantwortung auf die Plattformanbieter, die zukünftig dafür Sorge tragen müssen, dass alle Inhalte auf ihren Plattformen lizenziert sind. Ausgenommen sind nur junge Firmen, deren Angebot weniger als drei Jahre alt ist, sofern ihr Jahresumsatz unter 10 Millionen Euro bleibt und nicht mehr als 5 Millionen Besucher pro Monat auf ihre Seite zugreifen. Memes, also Verfremdungen und Parodien, sollen wie auch Zitate erlaubt bleiben, es sei denn, es wird das Leistungsschutzrecht für Presseartikel verletzt. Kurzum: Es wird nur wenige Ausnahmen geben und selbst kleine Anbieter sind betroffen. Diesen eröffnen sich zwei Auswege: Entweder besorgen sie sich prophylaktisch umfassende Lizenzpakete von allen möglichen Verlegern oder sie setzen auf Filtertechnologien der großen Internetfirmen, welche die EU mit ihrer Urheberrechtsreform angeblich zur Kasse bitten will. Die Verhandlungsführer der EU wollen hierin keinerlei Zensur erkennen und die Wahrheit ist noch viel finsterer: Wie lassen zukünftig privatwirtschaftliche Unternehmen und automatisierte Logarithmen darüber entscheiden, was EU-Bürger im Internet veröffentlichen dürfen.

Der weitere FahrplanAm Mittwoch wurde die EU-Urheberrechtsreform von den Verhandlungsführern aus Kommission, Parlament und Rat durchgewunken. Das erzielte Verhandlungsergebnis wird noch dem Europäischen Rat und dem Europäischen Parlament zur Abstimmung vorgelegt. Insbesondere im Parlament könnte das vorliegende Papier noch auf massiven Widerstand stoßen, weshalb Internetaktivisten und Bürgerrechtler noch einmal versuchen, die EU-Bürger zu mobilisieren. Eventuell sollten wir unsere Webseiten mit gelben Westen versehen und sämtliche Links auf Medienverlage und deren Produkte offline nehmen. Was niemand konsumiert, hat auch keinen kommerziellen Wert. Und im Internet gibt es schon viel zu viel Kommerz.

Quelle: juliareda.eu
 
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Firefox 65.0.1 und ESR 60.5.1 schließen drei Sicherheitslücken

reported by doelf, Donnerstag der 14.02.2019, 15:13:05

Mozilla hat seinen Webbrowser Firefox auf die Version 65.0.1 aktualisiert und zugleich den "Extended Support Release" 60.5.1 freigegeben. Die Updates schließen drei als hohe Gefahr eingestufte Sicherheitslücken (nur zwei der Schwachstellen betreffen die ESR-Ausgabe) und beheben zugleich mehrere Fehler.

Die geschlossenen Sicherheitslücken
Zwei der gefährlichen Sicherheitslücken stecken in der von Google entwickelten "Skia Graphics Engine", es handelt sich um einen Ganzzahlenüberlauf (CVE-2019-5785) und einen Zugriff auf bereits gelöschte Objekte (CVE-2018-18356). Die Fehler lassen den Firefox abstürzen und bergen die Möglichkeit, dass Angreifer einen Weg finden, um im Rahmen dieser Abstürze eigenen Code auszuführen. Dazu kommt ein Same-Origin-Verstoß in ImageBitmapRenderingContext, da sich Bilder über transferFromImageBitmap vom Canvas-Element lesen lassen. Diese Schwachstelle, die ebenfalls eine hohe Gefahr darstellt, betrifft ausschließlich den Firefox 65.0.

Die übrigen Korrekturen
Kommen wir nun zu den nicht sicherheitsrelevaten Korrekturen: Das Farbmanagement unter macOS wurde repariert und die Passworteingabe bei bestimmten Linux-Distributionen lässt sich wieder mit der Enter-Taste abschließen. Bei WebRTC-Anrufen wurden Ton- und Bildverzögerungen behoben und auch die Videogröße bereitet keine Probleme mehr. Auch das Fenster zum Löschen des kürzlichen Verlaufs soll nun die korrekte Größe aufweisen. Die Wiedergabe interaktiver Netflix-Videos wurde verbessert, überflüssige Anfragen bei addons.mozilla.org wurden gestrichen und Verbindungsanfragen mit WebSockets über HTTP/2 hinter einem Proxy-Server führen nicht mehr zu einer Schleife.

Download:

 
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Fritz!OS Labor: Probleme mit SMB3-Freigaben

reported by doelf, Donnerstag der 14.02.2019, 13:32:21

Die seit Januar erhältliche Beta-Firmware für FRITZ!Boxen (FRITZ! Labor) von AVM aktualisiert endlich das Netzwerkprotokoll SMB (Server Message Block) auf die Version 3. Diese verspricht mehr Sicherheit und Leistung, doch noch gibt es einige Probleme - insbesondere mit dem FRITZ!NAS. So reicht ein falscher Dateiname aus, um über die FRITZ!Box verwirklichte Netzlaufwerke lahmzulegen.

Endlich SMB 3
Bisher beherrschten FRITZ!Boxen ausschließlich SMB 1, also die erste Version des Protokolls. Diese wurde von Microsoft zusammen mit Windows 2000 als Nachfolger von CIFS eingeführt und trotz massiver Sicherheitsprobleme über Jahre mitgeschleppt. In Redmond erfolgte das Umdenken im Mai 2017 nach einer Welle von Verschlüsselungsangriffen durch die Ransomeware WannaCry, in dessen Folge SMB 1 bei Microsoft ausgemustert wurde. Auch Linux-Distributionen, Router und Netzwerkspeicher verzichten seither auf das veraltete Protokoll, lediglich bei AVM tat sich herzlich wenig. Zumindest bis jetzt, denn AVM bereitet derzeit den Umstieg auf SMB 3 vor.

Die ersten Tests
Wir haben die Labor-Firmware auf zwei Routern der Baureihe FRITZ!Box 7490 installiert und experimentieren seit einigen Wochen mit den SMB3-Freigaben. An beiden Routern sind jeweils ein Speicher-Stick (USB 2.0) sowie eine externe Festplatte (USB 3.0) angeschlossen und für das lokale Netzwerk als NAS (Network Attached Storage) freigegeben. Mit der ersten Version 07.08-64610 Beta funktionierte alles wie gewohnt, doch die folgenden Updates erwiesen sich als problematisch: Zunächst wurden die Freigaben gar nicht mehr gefunden und wir mussten sie auf den Routern löschen und anschließend neu anlegen. Danach waren sie eine Zeitlang erreichbar, verschwanden dann aber wieder.

Sobald die Klienten das FRITZ!NAS nicht mehr finden konnten, half nur noch die Anmeldung auf der FRITZ!Box: Unter "Heimnetzfreigabe", "Zugriff über ein Netzlaufwerk (SMB) aktiv" das Häkchen entfernen und die Änderung übernehmen. Im Anschluss das Häkchen wieder setzen und abermals übernehmen. Und siehe da: Das Fritz!NAS war wieder erreichbar. Eine Zeitlang. AVMs Vorschlag, doch mal in die Logs des Routers zu schauen, brachten uns leider nicht weiter, denn die FRITZ!Boxen hatten die vergeblichen Zugriffsversuche überhaupt nicht bemerkt. Dies ist ein klarer Hinweis darauf, dass sich der NAS-Dienst bzw. die SMB-Freigabe komplett verabschiedet hatte.

Fallstrick: Sehr lange Dateinamen
Eine deutliche Verbesserung brachte die aktuelle Beta-Version 07.08-65441, doch auch hier kam es sporadisch zu Ausfällen. In einer Nachtschicht gingen wir auf die Suche und konnten die Ausfälle gezielt provozieren: Einfach im Windows Explorer einen bestimmten Ordner auf dem FRITZ!NAS anklicken und dessen Eigenschaften aufrufen. Auch der Versuch, diesen Ordner von LibreELEC aus anzusteuern, setzte die SMB3-Freigabe unverzüglich schachmatt. Schuld waren zwei Dateien mit sehr langen Namen (153 bzw. 163 Zeichen zuzüglich der Endung ".flac") und entsprechend langen Pfaden (249 bzw. 259 Zeichen). Seit einer Kürzung der Dateinamen läuft das FRITZ!NAS wieder stabil.

Dieser DOS-Angriff setzt voraus, dass entsprechende Dateien bereits auf dem NAS existieren, zudem benötigt der Angreifer Zugriffsrechte für das Netzlaufwerk. Wir haben diese Erkenntnisse bereits an AVM weitergeleitet und zusätzliche 24 Stunden getestet, ohne auf weitere Probleme zu stoßen. Bleibt noch anzumerken, dass die beiden Dateien mit der offiziellen Version von FRITZ!OS stets funktioniert hatten. Auf den Festplatten sind nämlich die Daten für einen Mediaserver gespeichert, der seine Bibliothek einmal täglich aktualisiert. Und der Zugriff während dieser Aktualisierung hatte zu den sporadischen Ausfällen des FRITZ!NAS geführt.

WICHTIGER HINWEIS: Bei den Labor-Ausgaben von FRITZ!OS handelt es sich um unfertige sowie unzureichend getestete Beta-Versionen, die wahrscheinlich noch Fehler aufweisen und daher nicht für den Alltagseinsatz empfohlen werden!

Download: FRITZ!OS Labor für FRITZ!Box 7590, FRITZ!Box 7490, FRITZ!Repeater 1750E und FRITZ!Powerline 1260E

 
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Sicherheits-Updates für zahlreiche Programme von Adobe

reported by doelf, Mittwoch der 13.02.2019, 16:45:32

Nicht nur bei Microsoft, sondern auch bei Adobe mussten am gestrigen Dienstag zahlreiche Programme abgesichert werden. In Acrobat, Reader und ColdFusion wurden kritische Schwachstellen beseitigt, während es für den Flash Player und die Creative Cloud Desktop-Applikation zumindest wichtige Flicken (Gefahrenstufe: hoch) gibt.

Acrobat und Reader: 43 kritische Lücken
Mit 71 Sicherheitslücken waren Acrobat und Reader die größten Baustellen. Zwanzig Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte (CVE-2019-7018, CVE-2019-7025, CVE-2019-7026, CVE-2019-7029, CVE-2019-7031, CVE-2019-7040, CVE-2019-7043, CVE-2019-7044, CVE-2019-7048, CVE-2019-7050, CVE-2019-7062, CVE-2019-7068, CVE-2019-7070, CVE-2019-7072, CVE-2019-7075, CVE-2019-7077, CVE-2019-7078, CVE-2019-7082, CVE-2019-7083 und CVE-2019-7084), sieben unkontrollierte Schreibzugriffe (CVE-2019-7019, CVE-2019-7027, CVE-2019-7037, CVE-2019-7039, CVE-2019-7052, CVE-2019-7060 und CVE-2019-7079), sechs nicht vertrauenswürdige Zeigerdereferenzen (CVE-2019-7042, CVE-2019-7046, CVE-2019-7051, CVE-2019-7054, CVE-2019-7066 und CVE-2019-7076), drei Typenverwechslungen (CVE-2019-7069, CVE-2019-7086 und CVE-2019-7087), zwei Pufferfehler (CVE-2019-7020 und CVE-2019-7085), eine doppelte Freigabe (CVE-2019-7080) und ein Ganzzahlenüberlauf (CVE-2019-7030) wurden als kritisch eingestuft und ermöglichen das Einschleusen von Schad-Code. Ebenfalls kritisch sind ein riskantes Datenleck (CVE-2019-7089) und zwei Rechteausweitungen (CVE-2018-19725 und CVE-2019-7041).

Über 28 unkontrollierte Lesezugriffe (CVE-2019-7021, CVE-2019-7022, CVE-2019-7023, CVE-2019-7024, CVE-2019-7028, CVE-2019-7032, CVE-2019-7033, CVE-2019-7034, CVE-2019-7035, CVE-2019-7036, CVE-2019-7038, CVE-2019-7045, CVE-2019-7047, CVE-2019-7049, CVE-2019-7053, CVE-2019-7055, CVE-2019-7056, CVE-2019-7057, CVE-2019-7058, CVE-2019-7059, CVE-2019-7063, CVE-2019-7064, CVE-2019-7065, CVE-2019-7067, CVE-2019-7071, CVE-2019-7073, CVE-2019-7074 und CVE-2019-7081) können Angreifer Daten stehlen. Dies bewertet Adobe allerdings nur als hochgradig gefährlich und sieht auch für das Einspielen der neuen Versionen - zur Auswahl stehen 2019.010.20091, 2017.011.30120 und 2015.006.30475 - keine Eile geboten: Die verhängte Prioritätsstufe 2 bedeutet eine empfohlene Aktualisierung binnen 30 Tagen. Weitere Informationen gibt es bei Adobe.

ColdFusion: Eine kritische Lücke
In ColdFusion 11, 2016 und 2018 wurden zwei Sicherheitslücken entdeckt: Eine Deserialisierung nicht vertrauenswürdiger Daten (CVE-2019-7091) ermöglicht das Einschleusen von Schad-Code und wurde als kritisch bewertet, während Angreifer durch Cross-Site-Scripting (CVE-2019-7092) an Informationen gelangen können. Letzteres betrachtet Adobe als hohes Risiko und verhängt in der Summe die Prioritätsstufe 2, also das Einspielen des Patches - ColdFusion 2018 Update 2, ColdFusion 2016 Update 8 oder ColdFusion 11 Update 16 - binnen 30 Tagen. Weitere Informationen gibt es bei Adobe.

Flash Player: Eine wichtige Korrektur
Adobes Flash Player, sonst kein Kind von Traurigkeit, gibt sich diesmal bescheiden: Lediglich einen als hohes Risiko eingestuften Lesezugriff der unkontrollierten Art (CVE-2019-7090) gibt es hier zu vermelden. Beseitigt wurde der Fehler in der Version 32.0.0.142 (Edge/Internet Explorer 11: Version 32.0.0.144) und auch hier dürfen sich Nutzer mit der Aktualisierung der Software 30 Tage Zeit lassen (Prioritätsstufe 2). Wer Linux abseits von Googles Chrome nutzt, hat sogar alle Zeit der Welt (Prioritätsstufe 3). Weitere Informationen gibt es bei Adobe.

Creative Cloud Desktop-Applikation: Eine wichtige Korrektur
Bleibt noch die Creative Cloud Desktop-Applikation, der man manipulierte Bibliotheken (DLL-Dateien) unterschieben kann (CVE-2019-7093). Adobe sieht hierin ein hohes Risiko für eine Rechteausweitung, verhängt zugleich aber nur die legere Prioritätsstufe 3 (wenn's halt mal passt). Die fehlerbereinigte Installationsdatei trägt die Versionsnummer 4.8.0.410. Weitere Informationen gibt es bei Adobe.

 
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Microsoft hat im Februar 69 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Mittwoch der 13.02.2019, 13:55:51

Microsoft hat am gestrigen Februar-Patch-Day 69 Sicherheitslücken in Windows, Edge nebst ChakraCore, dem Internet Explorer, Office (inklusive der Office Services und Web Apps), dem .NET-Framework, dem Exchange Server, Visual Studio, dem Azure IoT SDK, Dynamics, dem Team Foundation Server und Visual Studio Code geschlossen. Auch Adobes Flash Player wurde wieder einmal aktualisiert. 20 der behobenen Fehler stellen eine kritische Gefahr dar, weitere 46 wurden als hochgefährlich klassifiziert und drei sind von mittlerer Schwere.

Wer heutzutage erfahren will, welche Sicherheitslücken Microsoft geschlossen hat, muss bei Talos, den Sicherheitsspezialisten von Cisco Systems vorbeischauen. Microsofts eigener Security Update Guide liefert nämlich auch weiterhin eine völlig unübersichtliche Auflistung und taugt nur zur gezielten Suche nach Informationen über spezielle Updates oder Produkte. Es ist nicht einmal möglich, jene Sicherheitslücken, welche bereits aktiv angegriffen werden, herauszufiltern.

15 kritische Speichermanipulationen in den Webbrowsern
Elf kritische Speicherfehler (CVE-2019-0590, CVE-2019-0591, CVE-2019-0593, CVE-2019-0605, CVE-2019-0607, CVE-2019-0640, CVE-2019-0642, CVE-2019-0644, CVE-2019-0651, CVE-2019-0652 und CVE-2019-0655) wurden in der Scripting Engine des Webbrowser Edge und der quell-offenen Scripting-Engine ChakraCore repariert. Alle Schwachstellen eignen sich als Einfallstor für Schad-Software, lassen sich über speziell präparierte Webseiten ansteuern und wurden von Microsoft als wahrscheinliche Angriffsziele eingestuft. Gleiches gilt für vier weitere kritische Speichermanipulationen in Edge (CVE-2019-0634, CVE-2019-0645 und CVE-2019-0650) und dem Internet Explorer 11 (CVE-2019-0606). Einzige Ausnahme: Attacken auf CVE-2019-0605 sollen weniger wahrscheinlich sein.

GDI, SharePoint und DHCP
Ebenfalls als weniger wahrscheinlich erachtet Microsoft Angriffe auf zwei kritische Schachstellen (CVE-2019-0618 und CVE-2019-0662) im Windows Graphics Device Interface (GDI). Diese lassen sich wahlweise über präparierte Dateien oder speziell gestaltete Webseiten auslösen und schieben dem Nutzer Schad-Code unter. Derweil können nur angemeldete Nutzer SharePoint zum Ausführen manipulierter Applikationspakete bringen (CVE-2019-0594 und CVE-2019-0604). Bleibt noch eine kritische Sicherheitslücke im DHCP-Server, zu der Microsoft anscheinend noch keine Details liefern will: Die Art des Fehlers, der Schweregrad und die Wahrscheinlichkeit baldiger Angriffe bleiben erst einmal ungewiss. Fest steht nur, dass der DHCP-Server über manipulierte Pakete stolpert und Schad-Code ausführt.

Wieder Verwirrung um Flash
Wie schon im Januar gibt es widersprüchliche Angaben bezüglich Adobes Flash Player: Talos erwähnt ein "critical security advisory regarding a security update to Adobe Flash Player", während Adobe selbst nur einen wichtigen Fehler - dies entspricht der Gefahrenstufe "hoch" - dokumentiert. Es handelt sich demnach um einen unkontrollierten Lesezugriff (CVE-2019-7090), über den Angreifer Informationen abgreifen können.

 
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Windows: Die 2019er Microcode-Updates gegen Spectre 2, 3a, 4 und L1TF

reported by doelf, Dienstag der 12.02.2019, 15:43:28

Spectre, Spectre? Da war doch was... Vor gut einem Jahr wurden zahlreiche Angriffe auf Schwachstellen in CPU-Designs vorgestellt und das ganze Jahr 2018 war von neuen Varianten und Updates für Betriebssysteme, UEFI-Firmware und CPU-Microcode geprägt. Zuletzt hätte man den Eindruck gewinnen können, dass dieses Thema so langsam durch sei, doch Microsoft hat 2019 bereits zweimal neue Microcode-Updates für Intel-Prozessoren veröffentlicht - erstmals auch für CPUs aus den Jahren 2009 und 2010!

Spectre 2
Für Windows 10 RTM bis Windows 10 Version 1803 gibt es seit Januar 2019 neue Microcode-Updates, welche Angriffe der Spectre-Variante 2 (CVE 2017-5715 - "Branch Target Injection") unterbinden sollen. Wie bisher handelt es sich um optionale Updates, welche der Benutzer selbst installieren und auf dem aktuellen Stand halten muss. Hatte Microsoft zuvor nur die CPU-Generationen Sandy Bridge, Ivy Bridge, Haswell, Broadwell, Skylake, Kaby Lake, Coffee Lake, Knights Landing und Knights Mill bedient, liegen ein Jahr nach Bekanntwerden der Sicherheitslücken auch Updates für die älteren Architekturen Nehalem (Nehalem EP/WS, Lynnfield) und Westmere (Arrandale, Clarkdale, Westmere EP/WS) vor.

Spectre 3a, 4 und L1TF
Am 5. Februar 2019 folgten frische Microcode-Updates zum Schutz vor den Spectre-Varianten 3a (CVE-2018-3640 - "Rogue System Register Read") und 4 (CVE-2018-3639 - "Speculative Store Bypass"). Mit abgedeckt wird auch die L1TF-Schwachstelle (CVE-2018-3620, CVE-2018-3646 - "L1 Terminal Fault"). Microsoft bietet dieses Update für Windows 10 RTM bis Windows 10 Version 1809 an. Nachdem die erste Version nur die CPU-Generationen Broadwell (nur Server), Skylake, Kaby Lake und Coffee Lake abgesichert hatte, schützt die neue auch Nehalem, Westmere, Sandy Bridge und Gladden, Ivy Bridge, Haswell, die übrigen Broadwell-Varianten sowie die Atom-Baureihen Apollo Lake, Broxton und Denverton.

Warum das Update für Windows 10 RTM auf Skylake beschränkt ist, bleibt Microsofts Geheimnis. Dass auch dieses Microcode-Paket nur optional erhältlich ist, begründen die Redmonder mit Leistungsdefiziten. Diese sind allerdings stark von der Art der Last, die auf dem betroffenen Rechner gefahren wird, abhängig. Letztendlich muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man Sicherheit oder Geschwindigkeit priorisiert.

 
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Alternative zur GeForce RTX 2080: AMDs Radeon VII ist da

reported by doelf, Freitag der 08.02.2019, 16:27:39

AMD hat sein neues Grafikflaggschiff Radeon VII mit dem 7-nm-Chip Vega20 und satten 16 GiB HBM2-Speicher auf den Markt gebracht. Die neue Grafikkarte positioniert sich als Herausforderer für NVIDIAs GeForce RTX 2080 und setzt dabei auf extrem schnellen Speicher und brachiale Rechenkraft.

Die Radeon VII tritt mit 60 Compute-Einheiten, 3.840 Stream-Prozessoren und einer Taktrate von bis zu 1.800 MHz (Peak) an. Dies entspricht den Spezifikationen der Radeon Instinct MI50, die allerdings auf maximal 1.746 MHz beschränkt ist. Weiterhin nennt AMD einen Boost-Takt von 1.750 MHz, der Basistakt liegt bei 1.400 MHz. Bei Berechnungen mit einfacher Genauigkeit zieht die Radeon VII dank ihres höheren Chiptakts mit 13,8 TFLOPs an der Radeon Instinct MI50 (13,4 TFLOPs) vorbei, doch bei doppelter Genauigkeit zieht AMD bei der Gamerkarte die Handbremse an: Statt 6,7 TFLOPs werden nur 3,46 TFLOPs geboten.

MSI Radeon-VII Verpackung

Und es gibt weitere Einschränkungen: Im Gegensatz zur Radeon Instinct MI50 muss die Radeon VII auf eine xGMI-Anbindung, auch als "Infinity Fabric Link" bekannt, verzichten. xGMI ermöglicht eine direkte Kommunikation zwischen mehreren GPUs, wobei pro Anbindung Datenraten von bis zu 100 GB/s möglich sind. Überraschend wurde zudem die PCIe-4.0-Unterstützung gestrichen, welche die dritte Generation der Ryzen-CPUs bieten wird. PCIe 4.0 verdoppelt die theoretische Bandbreite auf 2 GB/s pro Lane und Richtung, so dass ein mit 16 Lanes angebundener Steckplatz in der Spitze auf 64 GB/s kommt.

MSI Radeon-VII Karte

Hinsichtlich des Grafikspeichers zieht die Radeon VII mit der Profi-Karte gleich: Satte 16 GiB HBM2-Speicher sind über ein 4.096 Bit breites Interface angebunden. Die Speicherstapel takten mit 1.000 MHz, woraus sich eine maximale Speicherbandbreite von 1.024 GB/s ergibt. Auch AMDs bisheriges Topmodell Radeon RX Vega 64 nutzt bereits HBM2, allerdings nur 8 GiB. Mit einer Taktrate von 945 MHz und einer halb so breiten Anbindung (2.048 Bit) bewegt diese Karte aber nur 483,8 GB/s. NVIDIAs Konkurrent, die GeForce RTX 2080, setzt auf 8 GiB GDDR6-Speicher, der einen Durchsatz von maximal 448 GB/s schafft.

MSI Radeon-VII Anschlüsse

In Hinblick auf Speicherausbau und Bandbreite ist die Radeon VII somit klar im Vorteil, bietet aber keine speziellen Recheneinheiten für das Raytracing. Und obwohl AMD dieses Monster bereits mit Strukturgrößen von 7 nm fertigt, liegt die typische Leistungsaufnahme der Grafikkarte mit 300 Watt weit über den 215 bis 225 Watt, welche NVIDIA für die GeForce RTX 2080 spezifiziert. Bei Spielen positioniert sich die Radeon VII auf Augenhöhe mit der GeForce RTX 2080 und bei Anwendungen greift sie sogar die GeForce RTX 2080 Ti an. Hierfür verbrät die Karte aber reichlich Strom und muss entsprechend lautstark gekühlt werden.

Als Preis veranschlagt AMD für die Radeon VII 729 Euro. NVIDIA hatte für die GeForce RTX 2080 "Founders Edition" stolze 849 Euro verlangt, im Handel findet man Partnerkarten auf Basis des GeForce RTX 2080 allerdings schon für rund 650 Euro. Und diese sind im Gegensatz zur Radeon VII gut verfügbar, was den Preis für lieferbare Exemplare derzeit deutlich über 800 Euro treibt. Da heißt es abwarten, wie sich der Markt in den kommenden Wochen entwickeln wird. Sobald die Radeon VII unter 700 Euro rutscht, stellt sie eine interessante Alternative zu NVIDIAs Platzhirsch dar. Zumal AMD gleich drei aktuelle Spiele - "Tom Clancy's The Division 2", "Resident Evil 2" und "Devil May Cry 5" - beilegt (wobei zwei der Spiele erst im März veröffentlicht werden).

Erste Testberichte:

Quelle: www.amd.com
 
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LibreOffice 6.1.5 ist ebenfalls fertig

reported by doelf, Freitag der 08.02.2019, 14:11:52

Neben dem finalen LibreOffice 6.2.0 ist auch LibreOffice 6.1.5 fertig und liegt offiziell zum Download bereit. Dabei handelt es sich um die vorletzte Version der Generation 6.1, ein letztes Update ist für Ende April geplant. LibreOffice 6.1.5 bringt zwar keine neuen Funktionen, korrigiert aber 78 Fehler, darunter 24 potentielle Absturzursachen.

Beispielsweise stürzt Base nicht mehr kommentarlos ab, wenn die eingebettete Datenbank von HDBSQL nach FIREBIRD migriert werden soll. Gelegentlich fror Calc ein und lastete die CPU zu 100 Prozent aus, während Impress am Speichern einer .PPTX-Präsentation ins strikte ODF-1.2-Format scheiterte, sofern diese benutzerdefinierte Formen enthielt. Auch beim Schließen von LibreOffice konnte es zum Crash kommen, wenn zu diesem Zeitpunkt noch Warnungen oder Dialogfenster offen waren. Der Writer blieb hängen, wenn man versuchte eine Grafik aus der Galerie als Aufzählungszeichen einzufügen. Auch Erweiterungen sollen nun weniger Probleme bereiten.

Bei den Übersetzungen ist Weißrussisch hinzugekommen. Hinsichtlich des .DOCX-Imports wurde der Umgang mit hoch- oder tiefgestellter Schrift in gruppierten Formen repariert und beim DOCX-Export von ODT-Dokumenten wird der Titel der Inhaltsangabe kompatibler erstellt. Auch einige andere Unstimmigkeiten rund um das .DOCX-Format wurden behoben. Mit Excel erzeugte Diagramme in .XLSX-Dateien werden sauberer importiert und beim mehrfachen Duplex-Druck wird die erste Seite des folgenden Ausdrucks nicht mehr auf dem Rücken der letzten Seite des ersten Ausdrucks platziert. Grafische Aufzählungszeichen wurden zuweilen als leere Quadrate angezeigt. Dieses Problem wurde ebenso repariert wie die Anwendung des Textmarkers durch einen Doppelklick.

Download: LibreOffice 6.1.5

 
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LibreOffice 6.2.0 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 07.02.2019, 17:52:16

Die finale Fassung von LibreOffice 6.2.0 liegt zum Download bereit. Sie entspricht dem dritten Veröffentlichungskandidaten und wer diesen bereits verwendet, muss die Installationspakete nicht erneut herunterladen. LibreOffice 6.2.0 bringt neue Funktionen, zahlreiche Verbesserungen und umfasst 1.229 Korrekturen.

Writer
Die Leistungseinbrüche beim "Änderungen verfolgen" wurden behoben, so dass der entsprechende Warnhinweis entfernt werden konnte. Tabellen aus Calc werden nicht mehr als OLE-Objekt eingebettet, sondern nativ kopiert und eingefügt. Der funktionslose Befehl "Bild kopieren", der ausschließlich für schreibgeschützte Dateien angeboten wird, wurde aus dem Kontextmenü entfernt. Für die automatische Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten gibt es neue Optionen und die Menüs zum Modifizieren von Kopf- und Fußzeile, welche sich öffnen, wenn man über oder unter eine Seite klickt, lassen sich nun abschalten. Beim Speichern von Text-Dateien mit dem Dateityp "Text - Textkodierung wählen" samt der Option "Filtereinstellungen bearbeiten" gibt es jetzt die Möglichkeit, die Textkodierungen UTF-8 und UTF-16 auch ohne BOM (Byte Order Mark) zu verwenden. Für die "Unterschriftzeile" kann man ein Bild seiner eingescannten Unterschrift hinterlegen.

Calc
Das Laden und Anzeigen der Tabellen wurde beschleunigt. Nach Writer kann nun auch Calc über "Einfügen" eine "Unterschriftzeile" hinzufügen. Die Kopfzeile mit dem Namen der Tabelle und die Fußzeile mit der Bezeichnung der Seite waren bisher immer vorhanden, werden aber nur selten gebraucht. Daher sind sie ab sofort standardmäßig deaktiviert. Über das Menü "Daten", Unterpunkt "Statistiken", kann man unter "Regression" eine multivariate Regressionsanalyse durchführen. Hierzu wurde der Dialog erweitert. Eine benutzerdefinierte Datenüberprüfung auf Zellen, wie Excel sie bietet, wurde ebenfalls ergänzt, und über die Funktion "REGEX" lässt sich Text mit einem regulären Ausdruck abgleichen sowie Textteile ersetzen.

Impress, Draw und Base
Für Impress gibt es Fehlerbereinigungen und Optimierungen rund um die Bearbeitung von Animationen. Es wurden Zeichenstile für Textinhalte ergänzt und wenn man die letzte Folie erreicht hat, ist "Weiter" im Kontextmenü deaktiviert. In Draw hat das Menü "Format" ein neues Untermenü für "Tabellen" erhalten, dazu gibt es die bereits für Writer aufgeführten Optionen zur automatischen Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten. Für Base ist die Nutzung der eingebetteten Datenbank Firebird nun nicht mehr experimentell. Mit Hilfe des Firebird-Migrationsassistenten lassen sich existierende Base-Dateien nach Firebird übertragen, doch zuvor wird eine Kopie der Datei content.xml angelegt.

Allgemeines
Mit "Tabbed UI" und "Groupedbar Compact UI" sind zwei neue Benutzeroberflächen verfügbar. Bei der klassischen Benutzeroberfläche gibt es kleinere Änderungen hinsichtlich der Werkzeugleisten sowie ein großes Update für das Icon-Thema "Elementary". Bisher wurden Icons mit Abmessungen von 16 und 24 Pixeln geboten, neu hinzugekommen ist das 32-Pixel-Format. Neu ist auch die Unterstützung für Qt5 und KDE Plasma 5, wobei das KDE5-Plug-in auf der Qt5-Version aufbaut. Auf Seiten der Schriftarten wurde Source Serif Pro hinzugefügt und die Beigabe der Bibliothek Access2Basic ermöglicht volle Unterstützung für das Datenbankmanagementsystem Firebird. Wie gewohnt gibt es etliche Korrekturen für den Im- und Export von .PPTX- und .PPT-Präsentationen.

Im Bereich der Dokumentenverschlüsselung hat LibreOffice die OOXML-Agile-Encryption erlernt, welche den AES-256-CBC-Algorithmus mit der SHA512-Hash-Funktion kombiniert. Diese Kombination, welche auch von Microsoft Office unterstützt wird, ist ab sofort Standard für OOXML-Dokumente. Neu ist auch die HMAC-Verifizierung mit der überprüft wird, ob ein verschlüsseltes Dokument nach dem Speichern manipuliert wurde. Obwohl die 32-Bit-Builds für Linux herabgestuft wurden, liegt LibreOffice 6.2.0 auch als 32-Bit-Variante für Linux und Windows zum Download bereit. Für macOS gibt es seit geraumer Zeit nur noch 64-Bit-Ausgaben.

Download: LibreOffice 6.2.0

 
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Facebook: Bundeskartellamt schränkt Verarbeitung von Nutzerdaten ein

reported by doelf, Donnerstag der 07.02.2019, 17:17:43

Das Bundeskartellamt geht gegen den Facebook-Konzern, zu dem neben dem weltgrößten sozialen Netzwerk (2,32 Milliarden aktive Nutzer im Dezember 2018) auch der größte Instant-Messaging-Dienst WhatsApp (mehr als 1,50 Milliarden aktive Nutzer) und der Foto-/Video-Blog Instagram (mehr als 1,00 Milliarden aktive Nutzer) gehören, vor und verbietet diesem die Zusammenführung der gesammelten Daten deutscher Benutzer.

Wer sich bei Facebook anmeldet, muss gemäß der Nutzungsbedingungen zustimmen, dass Facebook seine Nutzerdaten auch über die konzerneigenen Dienste WhatsApp und Instagram, über Apps sowie über Drittanbieter-Seiten sammelt. Alle gesammelten Daten werden von Facebook zu einem Benutzerkonto zusammengeführt, welches tiefe Rückschlüsse auf das Leben, die gesellschaftlichen, politischen und religiösen Überzeugungen sowie auf die beruflichen und privaten Aktivitäten des Nutzers ermöglicht. Facebook nutzt diese Informationen, um dem Nutzer thematische Vorschläge sowie gezielte Werbung zu unterbreiten. Für den Benutzer besteht keine Möglichkeit, diese Datenverarbeitung zu beschränken oder zu unterbinden.

Diese Datenallmacht will das Bundeskartellamt nun brechen, da es Facebook angesichts der extrem hohen Benutzerzahlen in einer marktbeherrschenden Position sieht, welche der US-Konzern nach Ansicht der Wettbewerbshüter für seine Zwecke missbraucht. Dies gilt umso mehr, da mit Google+ ein wichtiger Mitbewerber zum April 2019 eingestellt wird. Bei Diensten wie LinkedIn, Snapchat, Twitter, Xing oder YouTube sieht das Bundeskartellamt eine andere Ausrichtung, da sie sich auf bestimmte Teilbereiche spezialisiert haben. Facebook treibe mit seiner "faktisch grenzenlosen Sammlung und Zuordnung von Nicht-Facebook-Daten" derweil einen Monopolisierungsprozess voran, aus dem sich besondere kartellrechtliche Pflichten ergeben.

Wenn Interessenten vor die Wahl gestellt werden, entweder einer generellen Datenerfassung und Verarbeitung zuzustimmen oder komplett auf die Dienste des Unternehmens verzichten zu müssen, ergebe sich eine Zwangssituation, aufgrund der man nicht mehr von einer freiwilligen Einwilligung sprechen könne. Das Bundeskartellamt fordert daher eine Auftrennung der Daten auf die einzelnen Dienste, also Facebook, WhatsApp und Instagram, welche der Benutzer optional aufheben kann. Auch eine Zuordnung von auf Drittseiten gesammelten Daten soll nur noch dann erlaubt sein, wenn der Benutzer dieser Praxis zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. Die Wettbewerbshüter erwarten, dass Facebook entsprechende Lösungsvorschläge erarbeitet und vorlegt.

Das Bundeskartellamt hatte im Vorfeld intensiv mit führenden Datenschutzbehörden zusammengearbeitet und sieht bei Facebook einen klaren Verstoß gegen europäische Datenschutzvorschriften. Insofern ist die deutsche Vorlage auch für andere EU-Länder interessant, die mit einer vergleichbaren Datenkonzentration zu kämpfen haben. Bisher ist die Entscheidung des Bundeskartellamtes noch nicht rechtskräftig. Facebook kann innerhalb eines Monats Beschwerde einlegen, womit der Fall an das Oberlandesgericht Düsseldorf ginge. In einer ersten Stellungnahme fühlt sich Facebook missverstanden: Man halte sich sehr wohl an die europäischen Datenschutzvorschriften, stehe in einem harten Wettbewerb und sieht sich nicht einmal als Marktführer.

 
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Windows 10 Version 1809: Probleme mit älteren AMD-GPUs behoben

reported by doelf, Donnerstag der 07.02.2019, 13:34:24

Microsoft hat eine weitere Update-Blockade für Windows 10 Version 1809 entfernt, denn die Probleme mit AMDs gut zehn Jahre alten Grafiklösungen der Baureihen Radeon HD 2000 und HD 4000 konnten gelöst werden. Firmen, die Sicherheitssoftware von Trend Micro verwenden, müssen diese Programme vor dem Update des Betriebssystems aktualisieren.

Noch keine Lösung gibt es für die Netzwerkprobleme im Zusammenspiel mit dem VPN-Client von F5 Networks. Microsoft braucht nach eigenen Angaben noch bis Mitte März 2019, um seinen diesbezüglichen Fehler zu korrigieren. Eine weitere Baustelle bleiben die fehlerhaften Grafiktreiber von Intel. Der Chipriese hat diese zwar repariert, doch die Verteilung über die OEM-Kunden hängt.

Hier eine Übersicht aller offenen und beendeten Baustellen:

Gelöst: Probleme mit dem Morphisec Software Development Kit
Aufgrund einer Inkompatibilität mit Software auf Grundlage des "Morphisec Software Development Kits" konnte Microsoft Office keine Dokumente speichern. Zu den betroffenen Programmen gehörten "Cisco AMP for Endpoints" (älter als Version 2.4.8) und "Morphisec Protector" (älter als Version 6.2.3.10814), von denen inzwischen fehlerbereinigte Fassungen vorliegen. Für Systeme mit älteren Programmversionen verhindert Microsoft weiterhin die Installation von Windows 10 Version 1809.

Gelöst: Netzlaufwerke verbinden sich nicht
Nach der Anmeldung bei Windows 10 Version 1809 wird einigen Nutzern das rote X neben den Netzlaufwerken aufgefallen sein. Die Netzlaufwerke verbinden sich nämlich nicht mehr und werden als nicht verfügbar gemeldet, wenn man sie in der Konsole über "net use" verbinden möchte. Als Zwischenlösung hatte Microsoft PowerShell-Skripte bereitgestellt, nun konnte der Fehler vollständig beseitigt werden.

Gelöst: Stress mit der iCloud
Apples iCloud für Windows ist in der Version 7.7.0.27 nicht kompatibel mit Windows 10 Version 1809. Wer diese Version verwendet und dann das Update auf Windows 10 Version 1809 durchführt, bekommt Probleme beim Aktualisieren und Synchronisieren geteilter Alben. Der Versuch, iCloud 7.7.0.27 auf Windows 10 Version 1809 zu installieren, scheitert mit dem Hinweis auf ein nicht unterstütztes Betriebssystem. Inzwischen gibt es iCloud jedoch in der neuen Version 7.8.1, welche sauber funktioniert.

Gelöst: Probleme mit AMD Radeon HD 2000 und HD 4000
AMDs Grafiklösungen der Baureihen Radeon HD 2000 und HD 4000 kamen vor gut zehn Jahren auf den Markt und werden schon lange nicht mehr mit Treibern versorgt. Unter Windows 10 hat man daher die Wahl, einen funktional stark reduzierten Standardtreiber oder eine alte Treiberversion für Windows 7 manuell zu installieren. Nach dem Update auf Windows 10 Version 1809 lahmte der Sperrbildschirm und in Edge blieben Tabs mit der Fehlermeldung "INVALID_POINTER_READ_c0000005_atidxx64.dll" stehen. Microsoft hat inzwischen eine Lösung für die genannten Probleme gefunden und die Update-Sperre aufgehoben.

Software-Update vor Installation notwendig: Trend Micros Sicherheitssoftware
Ältere Versionen der Programme "OfficeScan" und "Worry-Free Business Security" von Trend Micro sind nicht kompatibel und verursachen beim Update auf Windows 10 Version 1809 erhebliche Probleme. Für die meisten Programme hat Trend Micro bereits kritische Updates veröffentlicht, lediglich bei Deep Security 11.0 und Endpoint Application Control 2.0 SP1 stehen die Korrekturen noch aus. Findet die Installation von Windows 10 Version 1809 eine problematische Version der Programme, wird das Update des Betriebssystems abgebrochen.

Offen: Probleme neben dem VPN-Tunnel
Wird ein VPN-Client von F5 Networks eingesetzt, funktioniert nur noch der Netzwerkverkehr durch den Tunnel. Alle Anfragen, die außerhalb des Tunnels erfolgen, schlagen fehl. Laut F5 handelt es sich um eine Regression, die Microsoft verschuldet hat. Die Redmonder arbeiten daran, werden aber erst Mitte März eine Lösung bieten können. Bis dahin sollen betroffene Kunden jegliche Daten durch den VPN-Tunnel schicken. Ist Windows 10 Version 1809 noch nicht installiert, wird das automatische Update blockiert.

Offen: Intel schießt mal wieder die Audioausgabe
Zur ersten Veröffentlichung von Windows 10 Version 1809 hatte Intel den falschen Audio-Treiber (Version 09.21.00.3755) für die "Intel Smart Sound Technology" geliefert und damit die Audioausgabe zerschossen. Doch es gibt auch zwei fehlerhafte Grafiktreiber (Versionen 24.20.100.6344 und 24.20.100.6345), die Intel im September 2018 veröffentlicht und auch an die Hersteller von Mainboards und PCs verteilt hatte. Wird Windows 10 Version 1809 auf einem System mit fehlerhaftem Treiber installiert, fällt abermals der Ton aus, diesmal ist allerdings die Audiowiedergabe über HDMI, DisplayPort und USB-C betroffen. Intel hat die Treiber inzwischen zwar ersetzt, doch noch stellen nicht alle OEM-Hersteller die neuen Versionen über Windows Update bereit, weshalb die Aktualisierung auf Windows 10 Version 1809 für betroffenen Systeme weiterhin zurückgehalten wird.

 
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Marktanteile: Windows 10 baut seinen Vorsprung aus

reported by doelf, Donnerstag der 07.02.2019, 09:44:30

Einmal im Monat schauen wir bei NetMarketShare auf die aktuelle Marktentwicklung bei den PC-Betriebssystemen. Im Dezember 2018 wurde Windows 10 zum neuen Marktführer und verdrängte Windows 7 auf den zweiten Platz. Seinen Vorsprung von 2,32 Punkten konnte Windows 10 im Laufe das Januar 2019 auf 3,71 Punkte ausbauen.

Marktanteile im Januar

Nach einem Plus von 1,08 Punkten im Dezember konnte Windows 10 im Januar um 1,68 Punkte zulegen und kommt nun auf einen Marktanteil von 40,90 Prozent. Windows 7 hatte im Dezember 1,99 Punkte verloren, verbesserte sich im Januar dann aber wieder um 0,29 Punkte auf 37,19 Prozent. Das reichte allerdings nicht, um die Lücke zu schließen - sie ist stattdessen noch etwas größer geworden. Apples macOS 10.14 verteidigte derweil den dritten Platz und verbesserte seinen Marktanteil um 0,39 Punkte auf 5,12 Prozent.

Auf den Rängen vier bis sechs finden wir die Auslaufmodelle aus Redmond und Cupertino: Windows 8.1: 4,34% (-0,11); Windows XP: 2,76% (-1,78); macOS 10.13: 2,73% (-0,11). Hierbei fällt insbesondere der starke Einbruch bei Windows XP auf, das sich nach einem kurzen Aufbäumen im Dezember langsam aber sicher in Richtung Bedeutungslosigkeit bewegt. Windows 8.1, das wir für das Diagramm mit Windows 8.0 (Platz 9 mit 0,82%; -0,06) zusammengefasst haben, hält sich derweil hartnäckig.

Linux bleibt mit 1,72 Prozent des Desktop-Marktes auf Position 7, verliert aber 0,28 Punkte. Für Dezember hatte NetMarketShare noch ein Plus von 0,53 Punkten gemeldet. Die 1,72 Prozent sind allerdings nur die halbe Wahrheit, denn NetMarketShare führt einige Distributionen wie Ubuntu (Platz 11 mit 0,68%; -0,03), Chrome OS (Platz 13 mit 0,37%; +0,05) und Fedora (Platz 18 mit 0,05%; -0,02) separat. In der Summe ergibt dies 2,82 Prozent (-0,28) und damit Platz 5. Die Top 10 komplettieren macOS 10.12 (Platz 8 mit 1,19%; -0,42) und macOS 10.11 (Platz 10 mit 0,81%; +0,09).

 
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Auch Flash-Speicher hat weiter an Wert verloren

reported by doelf, Mittwoch der 06.02.2019, 22:50:17

Obwohl einige Hersteller angekündigt hatten, ihre Produktion zurückzufahren und den Ausbau neuer Werke zu verschieben, sind die Kurse für Flash-Speicher am NAND-Spot-Markt in Taiwan auch im Januar weiter gefallen. SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks dürften in den kommenden Wochen zur Freude der Käufer noch etwas billiger werden.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am 1. Februar durchschnittlich 2,589 US-Dollar zahlen, das sind 4,15 Prozent weniger als Anfang Januar. Nachdem sich diese Chips im November um 4,42 Prozent verteuert hatten, rutschte ihr Kurs im Dezember um 3,87 Prozent und im Januar um 6,99 Prozent. Binnen Jahresfrist sind die 64Gb-Chips um 35,68 Prozent billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 1,912 US-Dollar. Dies bedeutet einen Rückgang um 1,80 Prozent binnen Monatsfrist, hier hat sich der Preisverfall (Januar: -4,28%; Dezember: -8,42%) somit deutlich verlangsamt. Davor hatte es im November auch bei den 32Gb-Chips einen Anstieg gegeben (+5,46%). Der Blick auf Februar 2018 offenbart derweil einen Einbruch um 34,74 Prozent.

Eine weitere Halbierung der Speicherkapazität auf 16Gb 2Gx8 MLC macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, denn diese Chips kosten aktuell 2,485 US-Dollar. Nachdem der Kurs dieser Variante über Monate stabil geblieben war (Januar: +/-0,00%; Dezember: -0,35%; November: +0,36%), kam es in den vergangenen vier Wochen zu einem überraschenden Preisverfall von 11,57 Prozent. Im Jahresvergleich sehen wir lediglich ein Minus von 13,92 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Am 1. Februar war ein Euro zum Handelsschluss 1,1454 US-Dollar wert und notierte damit um 0,10 Prozent schwächer als Anfang Januar. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 8,41 Prozent eingebüßt, was den Preisvorteil etwas schmälert.

 
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Die Preise für Arbeitsspeicher bleiben im Sinkflug

reported by doelf, Mittwoch der 06.02.2019, 22:24:36

Aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes bleibt der DRAM-Spot-Markt in Taiwan derzeit geschlossen. Die letzten Kurse stammen vom 1. Februar und diese belegen, dass sich der Abwärtstrend bei den DRAM-Chips auch im Jahr 2019 weiter fortsetzt. Insbesondere DDR3-Speicher und die 8Gb-DDR4-Chips sind in den vergangenen vier Wochen um rund sechs Prozent billiger geworden.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man am 1. Februar im Schnitt 5,942 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind nochmals 6,45 Prozent weniger als Anfang Januar, zudem hat sich der Preisverfall weiter beschleunigt (Januar: -4,57%; Dezember: -3,72%; November: -3,31%; Oktober: -3,06%). Seit Februar 2018 sind diese Chips um 36,33 Prozent billiger geworden.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,007 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante lediglich um 0,43 Prozent gefallen und damit nochmals schwächer als in den Vormonaten (Januar: -2,49%; Dezember: -3,01%; November: -7,80%; Oktober: -5,49%). Der Vergleich mit Februar 2018 offenbart allerdings einen Preisrutsch um 37,17 Prozent, den größten in diesem Feld.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, wurden zuletzt 2,421 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat diesmal um 5,80 Prozent nachgegeben. Das ist etwas mehr als im Januar (-5,34%) und liegt etwa auf dem Niveau von Dezember (-5,86%). Seit Februar 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 36,26 Prozent gesunken.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Am 1. Februar war ein Euro zum Handelsschluss 1,1454 US-Dollar wert und notierte damit um 0,10 Prozent schwächer als Anfang Januar. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 8,41 Prozent eingebüßt, was den Preisvorteil etwas schmälert.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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NVIDIA: Neuer Treiber bringt Unterstützung für Notebooks mit GeForce RTX

reported by doelf, Mittwoch der 06.02.2019, 16:18:57

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 418.81 aktualisiert, welche nun auch Laptops mit einer GeForce RTX basierten Grafiklösung unterstützt. Dazu gibt es mehr Leistung in Futuremarks Benchmark-Test "3DMark Port Royal", da dieser nun auch NVIDIAs "Deep Learning Super Sampling" (DLSS) nutzt.

Profile und Treiberkomponenten
Dank aktualisierter SLI-Profile können die Spiele "Assetto Corsa Competizione", "Battlefleet Gothic: Armada 2", "Life is strange Season 2", "NBA 2K19" und "Space Hulk Tactics" auf Turing-GPUs das schnelle "Alternate Frame Rendering" (AFR) verwenden. Für "Anthem" wurde ein SLI-Profil hinzugefügt. Hinsichtlich der Treiberkomponenten gibt es wenig Neues zu berichten: Der HD-Audio-Treiber wurde auf die Version 1.3.38.13 aktualisiert, ansonsten bleibt alles wie gehabt, also GeForce Experience 3.16.0.140, nView 149.34, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0.

Behobene Fehler
Wird HDR von Betriebssystem und Anzeigegerät unterstützt, soll Gamestream auch die Hochkontrastdarstellung nutzen, was bisher nicht immer der Fall war. Die Anzeige der Framerate (FPS) per Überlagerung soll nicht mehr irrtümlich mit Twitters UWP-App für Windows 10 auftreten. Hinsichtlich G-SYNC konnte NVIDIA ein Flackern in zahlreichen Spielen beseitigen und das Hot-Plugging G-SYNC-kompatibler Bildschirme verbessern. Wurden solche Monitore unmittelbar nach einem G-SYNC-Bildschirm mit der Grafikkarte verbunden, beschränkte sich die Bildanzeige auf deren linke Hälfte.

Bekannte Probleme
Sind mehrere Anzeigegräte mit dem PC verbunden, kommt es gelegentlich zu einem Flackern des Windows-Desktops. Eine Änderung der "Digital Vibrance Control" (DVC) erzeugt bei Modellen der GeForce-RTX-Serie einen Fehlereintrag in den Log-Dateien (Event ID 14) und die "Dynamic Super Resolution" (DSR) steht für 4k2k-Bildschirme derzeit nicht zur Verfügung. Bei "Batman: Arkham Origins" scheitert PhysX an der Darstellung des Nebels. Die übrigen Probleme kennen wir bereits: "ARK Survival" stolpert über Fehler, die letztendlich in einem Bluescreen münden. "Shadow of the Tomb Raider" flackert, wenn SLI, HDR und G-SYNC zusammentreffen. "Ni no Kuni 2" stürzt ab, wenn HDR aktiviert wird. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Hard- und Software-Kompatibilität
Seit April 2018 entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 418.81 WHQL

 
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LibreOffice 6.1.5: Zweiter Veröffentlichungskandidat erhältlich

reported by doelf, Mittwoch der 06.02.2019, 14:10:38

Während sich LibreOffice 6.2.0 auf der Zielgeraden befindet, nähert sich mit dem zweiten Veröffentlichungskandidaten auch die Version 6.1.5 ihrer Fertigstellung. Beide Ausgaben dürften im Laufe der kommenden Tage ihre Freigabe erhalten.

LibreOffice 6.1.5 korrigiert 78 Fehler, darunter 24 potentielle Abstürze und Hänger. Beispielsweise stürzt Base nicht mehr kommentarlos ab, wenn die eingebettete Datenbank von HDBSQL nach FIREBIRD migriert werden soll. Gelegentlich fror Calc ein und lastete die CPU zu 100 Prozent aus, während Impress am Speichern einer .PPTX-Präsentation ins strikte ODF-1.2-Format scheiterte, sofern diese benutzerdefinierte Formen enthielt. Auch beim Schließen von LibreOffice konnte es zum Crash kommen, wenn zu diesem Zeitpunkt noch Warnungen oder Dialogfenster offen waren. Der Writer blieb hängen, wenn man versuchte eine Grafik aus der Galerie als Aufzählungszeichen einzufügen. Auch Erweiterungen sollen nun weniger Probleme bereiten.

Bei den Übersetzungen ist Weißrussisch hinzugekommen. Hinsichtlich des .DOCX-Imports wurde der Umgang mit hoch- oder tiefgestellter Schrift in gruppierten Formen repariert und beim DOCX-Export von ODT-Dokumenten wird der Titel der Inhaltsangabe kompatibler erstellt. Auch einige andere Unstimmigkeiten rund um das .DOCX-Format wurden behoben. Mit Excel erzeugte Diagramme in .XLSX-Dateien werden sauberer importiert und beim mehrfachen Duplex-Druck wird die erste Seite des folgenden Ausdrucks nicht mehr auf dem Rücken der letzten Seite des ersten Ausdrucks platziert. Grafische Aufzählungszeichen wurden zuweilen als leere Quadrate angezeigt. Dieses Problem wurde ebenso repariert wie die Anwendung des Textmarkers durch einen Doppelklick.

LibreOffice 6.1.5, dessen Freigabe für die laufende Woche geplant ist, wird die vorletzte Version in der Generation 6.1 sein. Das letzte Update ist dann für Ende April geplant, bevor am 29. Mai 2019 schließlich der Support für LibreOffice 6.1 endet.

Download: LibreOffice 6.1.5 RC 2

 
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AMD: Grafiktreiber beschleunigt "Assassin's Creed: Odyssey"

reported by doelf, Mittwoch der 06.02.2019, 13:40:36

Mit der optionalen Version 19.2.1 bietet AMD das vierte Update für seine Radeon Software Adrenalin 2019 Edition an. Der neue Grafiktreiber bringt Unterstützung für die Spiele "APEX Legends" und "The Division 2", letzteres befindet sich derzeit im geschlossenen Beta-Test. Für "Assassin's Creed: Odyssey" verspricht AMD bis zu fünf Prozent mehr Leistung. Ermittelt wurde dieser Wert mit einer Radeon RX Vega 64 8GB bei voller HD-Auflösung und hohen Grafikeinstellungen.

Behobene Fehler
Bei "Battlefield V" verschwinden die störenden Umrisse des Spielers nach dessen Wiederbelebung und auch bei "Anthem" konnten AMDs Entwickler Grafikprobleme beseitigen. Radeon ReLive verzichtet darauf, Aufnahmen und Wiederholungen mit invertierten Farben abzuspielen. Die Radeon Einstellungen stürzen nicht mehr ab, wenn Nutzer mit besonders langen Spielelisten durch die Tabs springen. Die Installation soll nun auch auf Notebooks mit Hybrid-Grafik funktionieren und angeblich werden (mal wieder) keine älteren Treiberversionen als vermeintliche Updates angepriesen. Die Einstellungen zum HDMI-Underscan bleiben beim Neustart erhalten und bestimmte Bildschirme verlieren das Videosignal bei einer Vollbildanzeige mit aktiviertem Radeon FreeSync nicht mehr.

Bekannte Probleme
Nach einem Treiber-Update verschwinden zuweilen die Streaming-Optionen für Spiele und VR-Inhalte. Dies kann auch nach einer sauberen Treiberinstallation vorkommen. Die übrigen Fehler sind bereits bekannt: Nach wie vor können die Einstellungen für das Pixel-Format beim Neustart verlorengehen, die benutzerdefinierte Einstellungen lassen sich im Radeon WattMan nicht immer auf Karten des Typs Radeon RX Vega anwenden und der Szenen-Editor hat bei komplexen Szenen Probleme mit dem Scrollen. Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert die Maus nur zögerlich. Sind sehr viele Spiele installiert, scheitert der Game Advisor gelegentlich am Laden der Kompatibilitätsdaten.

Kompatibilität
Der neue 64-Bit-Treiber unterstützt ausschließlich diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil). Wer eine APU bzw. einen Ryzen-Prozessor mit integrierter Vega-Grafik (derzeit nur die Desktop-Varianten) verwendet, muss zur Radeon Software Adrenalin Edition 19.1.1 greifen. Und wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.2.1 (optional)

 
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BVerfGE: Automatisierte Kennzeichenerfassung ist ein wenig verfassungswidrig

reported by doelf, Dienstag der 05.02.2019, 17:11:57

Der erste Senat des Bundesverfassungsgerichts (BVerfGE) hat die automatisierte Kraftfahrzeugkennzeichenkontrolle nach dem Bayerischen Polizeiaufgabengesetz in Teilen für verfassungswidrig erklärt. Im Gegensatz zu den vorausgegangenen Instanzen sahen die Richter des BVerfGE auch einen Verstoß gegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

Grundlage der Verfassungsbeschwerde
Der Beschwerdeführer pendelt regelmäßig zwischen Bayern und Österreich und befürchtet daher, häufig in automatisierte Kennzeichenkontrollen zu geraten. Hierdurch sieht er sein Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt. Im Rahmen der Kontrollen werden KfZ-Kennzeichen erfasst und Angaben zu Ort, Datum, Uhrzeit und Fahrtrichtung gespeichert. Unmittelbar auf die Erfassung erfolgt ein Abgleich mit einer Fahndungsliste. Steht das Kennzeichen nicht auf dieser Liste, werden die Daten sofort gelöscht. Konnte das Kennzeichen nicht richtig erkannt werden, überprüft ein Polizist die Aufnahme und löscht die Daten im Anschluss manuell. Nur die Daten von Treffern werden dauerhaft gespeichert.

Einschätzung der Vorinstanzen
Das Verwaltungsgericht und der Bayerische Verwaltungsgerichtshof bewerteten die Unterlassungsklage als zulässig, aber unbegründet. Dabei erkannte der Bayerische Verwaltungsgerichtshof in einer manuellen Prüfung zwar einen Grundrechtseingriff, sah diesen aber als gesetzlich geregelt an. Im Anschluss wies das Bundesverwaltungsgericht die Revision ebenfalls als unbegründet zurück und verneinte zudem den Grundrechtseingriff. Der Beschwerdeführer wollte dies nicht akzeptieren, da seiner Ansicht nach schon die Rechtsgrundlagen formell verfassungswidrig seien. So gehe es im Bayerischen Polizeiaufgabengesetz um die Strafverfolgung (Kompetenz des Bundes) und nicht etwa um eine konkrete Gefahrenabwehr (Kompetenz der Länder).

Urteil des BVerfGE
Für das BVerfGE ist die Verfassungsbeschwerde zulässig sowie teilweise begründet, da das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung tatsächlich verletzt wird. Diese Verletzung entstehe bereits durch die automatisierte Datenerhebung und nicht erst durch eine manuelle Überprüfung. Selbst wenn die Daten sofort wieder gelöscht werden, ist der Vorgang an sich "freiheitsbeeinträchtigend", da der Bürger "dem Gefühl eines ständigen Überwachtwerdens ausgesetzt" wird. Was den Zweck der Kennzeichenkontrolle betrifft, widersprechen die Richter dem Beschwerdeführer: Die Maßnahme diene der Gefahrenabwehr und falle somit in die Kompetenz des Freistaates Bayern. Somit sind die Kontrollen in formeller Hinsicht mit der Verfassung vereinbar.

Eine Ausnahme stellt Artikel 13, Absatz 1, Nr. 5 des Bayerischen Polizeiaufgabengesetzes dar, denn dieser erlaubt die Kennzeichenkontrolle zur Sicherung der Landesgrenze vor unerlaubten Grenzübertritten. Damit greift der Freistaat Bayern in den Grenzschutz und somit in die Gesetzgebungskompetenz des Bundes ein. Die Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität und die Unterbindung des unerlaubten Aufenthalts wertet das BVerfGE hingegen als Gefahrenabwehr und somit als zulässig. Wichtig sei allerdings die Wahrung der Verhältnismäßigkeit: Um einen Grundrechtseingriff zu rechtfertigen, müsse dieser mit einem gewichtigen Rechtsgüterschutz aufgewogen werden.

Anlass der Kontrollen müsse zudem eine konkrete Gefahr sein, wobei die Richter auch die Schleierfahndung durchwinken, da diese einen Ausgleich für den Wegfall der innereuropäischen Grenzkontrollen darstelle. Allerdings müsse es eine "konsequente und klare Begrenzung der Zwecke und Orte" geben, beispielsweise die Nähe zur Außengrenze. In diesem Punkt müsse das Bayerische Polizeiaufgabengesetz nachgebessert werden, zudem ist ein Abgleich mit EU-Vorschriften erforderlich. Beanstandet wurde auch die fehlende Dokumentationspflicht: Dass die Entscheidungsgrundlagen für den Einsatz nirgends erfasst werden, erschwere die Aufsicht durch den Landesdatenschutzbeauftragten sowie die Kontrolle durch Verwaltungsgerichte.

Bleibt noch die "Verwertung von Zufallserkenntnissen": Wenn die Kennzeichenkontrolle bezüglich des ursprünglichen Zwecks keinen Treffer landet, sich aber Erkenntnisse für eine anderwärtige Verwendung ergeben, ist eine Zweckänderung mit der Verfassung vereinbar, sofern der neue Zweck einen ebenso schweren Eingriff in die Grundrechte rechtfertigt. Somit muss auch die neue Verwendung einen gewichtigen Rechtsgüterschutz darstellen und nicht etwa eine Lappalie. Bayern darf das Polizeiaufgabengesetzes vorerst weiter anwenden, muss die verfassungswidrigen Teile aber bis zum 31. Dezember 2019 nachbessern.

 
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QuadrigaCX: Kryptobörse kommt nicht mehr an Nutzereinlagen

reported by doelf, Dienstag der 05.02.2019, 15:33:06

Gerry Cotten verstarb am 9. Dezember 2018 an den Folgen der chronischen Darmentzündung Morbus Crohn. Mit ins Grab nahm er die Passwörter für sein verschlüsseltes Notebook, einen verschlüsselten USB-Stick sowie die Zugangsdaten für Bitcoins und anderen Kryptowährungen im Wert von 180 Millionen US-Dollar. Dabei handelt es sich allderdings nicht um sein Geld, sondern um die Einlagen der Kryptobörse QuadrigaCX.

Um sich vor Hackerangriffen zu schützen, lagerte QuadrigaCX nur wenig Kryptogeld im sogenannten Hot Wallet. Der Großteil des Geldes, rund 180 Millionen US-Dollar, wurde in Cold Wallets transferiert, auf die man nicht aus dem Internet zugreifen kann. Das ist gängige Praxis und eigentlich eine gute Idee, doch Cotten betrieb seine Firma praktisch im Alleingang und scheint rein gar nichts dokumentiert zu haben. Nach Cottens überraschendem Tod suchen seine Frau und seine Geschäftspartner nun nach dem verschollenen Vermögen, doch auch ein hinzugezogener IT-Experte konnte bisher nur gut 15 Bitcoins von Cottens Smartphone kratzen. Notebook und USB-Stick verweigerten sich bislang der Entschlüsselung.

QuadrigaCX zählte 363.000 Nutzer, von denen allerdings nur 115.000 Guthaben auf ihren Konten hatten (Stand: 17. Dezember 2018). Im Schnitt hat jeder Betroffene somit 1.565,22 US-Dollar verloren. Einzahlungen waren allerdings noch bis zum 26. Januar 2019 möglich, da die Witwe und die übrigen Anteilseigner zunächst die Abschaltung der Plattform gescheut hatten. Zu den Cold Wallets im Wert von 180 Millionen US-Dollar gesellen sich weitere Außenstände in Höhe von 70 Millionen US-Dollar, so dass Cotten einen Schuldenberg von 250 Millionen US-Dollar hinterlässt. Für QuadrigaCX wurde inzwischen Gläubigerschutz beantragt. Der offizielle Sitz des Unternehmens liegt im kanadischen Neuschottland.

Das Beispiel QuadrigaCX zeigt einmal mehr die Risiken von Kryptowährungen auf: Abgesehen von sehr starken Kursschwankungen muss man mit fragwürdigen Handelsplätzen leben, da sich die bekannten Geldhäuser und Börsenplätze nach wie vor sehr zurückhaltend zeigen. Offenbar haben die schon genügend unseriöse Produkte im Portfolio, so dass für Kryptowährungen kein Platz bleibt. Und so kommt es, dass eine alles andere als professionell geführte Kryptobörse Einlagen in Höhe von 180 Millionen US-Dollar verliert, weil der Kopf des Ein-Personen-Unternehmens ohne jeden Plan B das Zeitliche segnet. Das ist ebenso tragisch wie bezeichnend und sollte allen eine Lehre sein: Kryptowährungen gehören in ein lokales Wallet, das offline gelagert wird!

Quelle: de.scribd.com
 
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Samsung kassiert zum Jahresabschluss deutlichen Dämpfer

reported by doelf, Montag der 04.02.2019, 17:23:32

Nicht nur LG Electronics musste zum Jahresende noch einmal kräftig Federn lassen, sondern auch der südkoreanische Platzhirsch Samsung. Und das auf breiter Front: Egal ob wir Heimelektronik, Mobilfunk, Displays oder Halbleiterprodukte betrachten, abgesehen von Harman sind alle Sparten auf Schrumpfkurs.

Der Umsatz mit Mobilfunkgeräten ist um 11 Prozent auf 22,19 Billiarden Won (ca. 17,308 Milliarden Euro) eingebrochen. Gleiches gilt für die Halbleitersparte, die diesmal 18,75 Billiarden Won (ca. 14,625 Milliarden Euro) beisteuert. Das Display-Geschäft ist sogar um 18 Prozent auf 9,17 Billiarden Won (ca. 7,153 Milliarden Euro) geschrumpft. Mit einem Minus von sechs Prozent und 11,79 Billiarden Won (ca. 9,196 Milliarden Euro) kommt die Heimelektronik vergleichsweise glimpflich davon. Lediglich bei Harman ist der Umsatz um zehn Prozent auf 2,55 Billiarden Won (ca. 1,989 Milliarden Euro) gestiegen. Zumindest schreiben alle Sparten im operativen Geschäft schwarze Zahlen.

In der Summe erzielte Samsung zwischen Oktober und Dezember 59,27 Billiarden Won (ca. 46,231 Milliarden Euro) Umsatz, was zehn Prozent unter der Vorgabe des Schlussquartals 2017 liegt. Der Umsatz im gesamten Geschäftsjahr ist derweil um zwei Prozent auf 243,77 Billiarden Won (ca. 190,141 Milliarden Euro) gestiegen. Der operative Quartalsgewinn ist um 28,7 Prozent auf 10,80 Billiarden Won (ca. 8,424 Milliarden Euro) abgesackt, während der operative Jahresgewinn um 9,8 Prozent auf 58,89 Billiarden Won (ca. 45,934 Milliarden Euro) klettern konnte. Mit 8,46 Billiarden Won (ca. 6,599 Milliarden Euro) bleibt der Nettogewinn um 31 Prozent unter dem Resultat des Vorjahresquartals, doch der Nettojahresgewinn hat sich um 5,1 Prozent auf 44,34 Billiarden Won (ca. 34,585 Milliarden Euro) verbessert.

Für 2019 erwartet Samsung eine steigende Nachfrage für Speicherchips und will hier mit verbesserten Fertigungsmethoden punkten. Zudem setzt der Konzern auf 5G-Modems und Chips in 7-nm-EUV-Fertigung. Bei den Displays hofft Samsung, wie auch LG, auf OLEDs und besonders große Bilddiagonalen mit sehr hohen Auflösungen. Die eigenen Fernseher sollen derweil mit Micro-LED-Technik und 8K-Auflösung punkten. Der schwächelnden Nachfrage für Mobilfunkgeräte will das Unternehmen mit 5G-Modems und faltbaren Displays begegnen. Zudem sollen die Komponenten vereinheitlicht und die Produktlinien überarbeitet werden.

 
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-41,6%: Smartphones reißen LG in die Verlustzone

reported by doelf, Montag der 04.02.2019, 14:28:29

Die goldenen Zeiten sind vorbei: Der Absatz von Smartphones sinkt und das trifft neben Apple auch die Android-Herausforderer wie LG Electronics. Dem südkoreanischen Konzern machten zum Jahresende aber auch die Unterhaltungselektronik und der B2B-Bereich zu schaffen.

Die Unterhaltungselektronik ist nach wie vor LGs wichtigstes Geschäftsfeld, doch ausgerechnet hier ist der Umsatz im wichtigen vierten Quartal 2018 um 6,4 Prozent auf 4,5572 Billionen Won (ca. 3,555 Milliarden Euro) gesunken. Schuld waren in erster Linie die TV-Geräte. Ein Plus von 3,3 Prozent auf 4,3279 Billionen Won (ca. 3,376 Milliarden Euro) bei Haushalts- und Klimageräten konnte dies nicht kompensieren. So richtig reingerissen hat Südkoreas Nummer 2 allerdings die Mobilfunksparte, die einen Absturz um 41,6 Prozent auf 1,7082 Billionen Won (ca. 1,332 Milliarden Euro) verschmerzen musste. Bleiben noch die Bereiche Automotive mit 1,3988 Billionen Won (+71,0%; ca. 1,091 Milliarden Euro) und B2B mit 597,8 Milliarden Won (-10,6%; ca. 466,284 Millionen Euro).

In der Summe macht das einen Konzernumsatz in Höhe von 15,7723 Billionen Won (ca. 12,302 Milliarden Euro) - sieben Prozent weniger als im Schlussquartal 2017. Der operative Gewinn ist von 366,8 Milliarden auf 75,7 Milliarden Won (ca. 59,046 Millionen Euro) geschmolzen, so dass unter dem Strich ein Nettoverlust in Höhe von 80,7 Milliarden Won (ca. 62,946 Millionen Euro) steht. Im Vorjahreszeitraum hatte LG noch 182,8 Milliarden Won verdient. Für 2019 erwartet LG eine stagnierende Nachfrage für Fernsehgeräte und setzt seine Hoffnungen auf die OLED- und UHD-Modelle mit ihrer höheren Marge. Trotz 5G sieht LG das Smartphone-Geschäft skeptisch und geht von einem schrumpfenden Markt mit hartem Preiskampf aus.

Quelle: www.lg.com
 
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Firefox 65.0: Probleme mit Avast und AVG behoben

reported by doelf, Montag der 04.02.2019, 12:59:26

Nach dem Update auf den Firefox 65.0 bekamen einige Nutzer beim Aufruf von Webseiten die Warnung "Diese Verbindung ist nicht sicher" (SEC_ERROR_UNKNOWN_ISSUER) zu sehen. Schuld waren die Sicherheitsprogramme von Avast und AVG, welche inzwischen aktualisiert wurden.

Beide Sicherheitslösungen begnügen sich schon lange nicht mehr damit, Viren zu suchen und zu entfernen. Stattdessen analysieren sie die aufgerufenen Webseiten, damit mögliche Bedrohungen erst gar nicht auf dem lokalen Rechner landen. Das Problem dabei: Wird eine Webseite verschlüsselt, also über das HTTPS-Protokoll übertragen, bleiben auch die Sicherheitsprogramme außen vor. Um dennoch Zugriff zu bekommen, wird ein zusätzliches Add-on installiert, welches die Übertragung abfängt und umleitet. Ob dies eine sinnvolle Maßnahme ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fest steht jedoch, dass diese HTTPS-Filter immer wieder für Probleme sorgen.

Im aktuellen Fall hatte Mozilla die Verteilung des Firefox 65.0 zwischenzeitlich für alle Nutzer mit Windows-Systemen gestoppt. Avast und AVG hatten dann am 1. Februar 2019 um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit ein Update für ihre Virus-Engine bereitgestellt, welches die HTTPS-Filterung beim Firefox deaktiviert und somit die Funktion des Webbrowsers wiederherstellt. Die Virenschutzprogramme aktualisieren sich automatisch und sollten die überarbeitete Engine bereits verwenden. An einer vollständigen Lösung des Problems wird derzeit noch gearbeitet. Andere Virenschutzprogramme wie Kaspsersky oder Eset Internet Security laufen mit dem Firefox 65.0 fehlerfrei - inklusive HTTPS-Filterung.

 
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Das iPhone zieht Apple runter

reported by doelf, Freitag der 01.02.2019, 17:09:00

Dieser Tage veröffentlichen die börsennotierten Unternehmen ihre Quartalszahlen und insbesondere die Smartphone-Hersteller mussten in den letzten drei Monaten des Jahres 2018 kräftig Federn lassen. Dies gilt auch für die Geldmaschine namens Apple, welche beim iPhone einen Absatzrückgang um 15 Prozent verkraften musste und nun schmollend auf die Veröffentlichung vieler Details verzichtet.

iPhone und China ziehen Apple herunter
Bisher hatte Apple alle drei Monate die Absatzzahlen von iPhone, iPad und Mac bekanntgegeben, den Umsatz mit Diensten beziffert und seine Geschäftszahlen geografisch für Amerika, Europa, China, Japan und den Rest der Welt aufgeschlüsselt. Doch nun, da der wichtigste Umsatzbringer schwächelt und der Absatz in China schrumpft, sind solche Details offenbar überflüssig und verwirrend geworden, weshalb Apple sie gestrichen hat. Man ist geneigt, an eine gealterte Diva zu denken, die ihre Falten verstecken will.

Obwohl Apple für seine Produkte keine konkreten Absatz- und Umsatzzahlen mehr nennt, erfahren wir zumindest, dass der iPhone-Absatz im Jahresvergleich um 15 Prozent geschrumpft ist. Beim iPad gab es hingegen ein überraschendes Umsatzplus von 17 Prozent, die Macs konnten um neun Prozent zulegen und die übrigen Geräte (iPod touch, Apple TV, Watch, HomePod, AirPods) sogar um 33 Prozent. Für seine Dienste kann Apple ein Plus von 19 Prozent vermelden und hier beziffert das Unternehmen auch den Umsatz, denn 10,9 Milliarden US-Dollar bedeuten einen neuen Rekord.

Zahlen auf den Tisch
Mit einem solchen hatte Apple auch beim Quartalsumsatz gerechnet, doch dann gab es Anfang Januar eine Umsatzwarnung. Statt mit 89 Milliarden bis 93 Milliarden US-Dollar rechnete Apple nur noch mit 84 Milliarden US-Dollar, nun sind es 84,310 Milliarden US-Dollar geworden. Auch damit bleibt man um 4,51 Prozent unter der Vorgabe des Vorjahreszeitraums. Der operative Gewinn ist sogar um 11,14 Prozent auf 23,346 Milliarden US-Dollar eingebrochen, während der Nettogewinn lediglich um 0,5 Prozent auf 19,965 Milliarden US-Dollar geschrumpft ist. Dies verdankt der Konzern aber nur der von 6,965 Milliarden auf 3,941 Milliarden US-Dollar geschrumpften Steuerlast. Beim Gewinn je Anteil konnte Apple um 7,46 Prozent auf 4,18 US-Dollar zulegen, denn die Zahl der Aktien wurde im Laufe eines Jahres durch Rückkäufe um knapp 385 Millionen reduziert. Alleine im nun abgeschlossenen Quartal hatte Apple 13 Milliarden US-Dollar über Aktienrückkäufe und Dividenden an seine Anteilseigner ausgeschüttet.

Ausblick und Reaktion der Börse
Für das zweite Quartal des fiskalischen Jahres (Januar bis März 2019) erwartet Apple einen Umsatz zwischen 55 Milliarden und 59 Milliarden US-Dollar. Zumindest die obere Grenze läge damit in Reichweite des Vorjahresergebnisses, welches sich auf 61,1 Milliarden US-Dollar belaufen hatte. Die Investoren hatten offenbar Schlimmeres erwartet und ließen Apples Aktie nach einer längeren Durststrecke wieder steigen: Am Tag nach Bekanntgabe der Quartalszahlen kletterte der Kurs um 6,83 Prozent und inzwischen beläuft sich das Plus auf 7,60 Prozent.

Quelle: www.apple.com
 
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Kolumne: Angriff auf die Grundfesten des Internets

reported by doelf, Freitag der 01.02.2019, 13:32:05

Das Internet musste in den vergangenen Jahren Vieles verkraften. Überall wurde man abgehört und bespitzelt, allenthalben wurden Daten gesammelt und verhökert, immer wieder gab es Zensurbestrebungen und eine systematische Untergrabung der Netzneutralität. Doch seit einigen Tagen rüttelt eine neue SPAM-Welle an den Grundfesten des Internets und droht dessen Fundament endgültig zu brechen. Ja, liebe Leser, es geht um das Grundrecht auf Selbstbefleckung!

Bereits in den Swinging Sixties hatte die US-Luftwaffe erkannt, dass die Verbreitung von Schmuddelbildchen in Papierform recht altbacken ist, und beauftragte eine kleine Forschergruppe unter Leitung des "Masturbating Institute of Technology" (MIT) mit der Entwicklung des ARPANET (Advanced Recreational Pornography Accessability Network), über das Militärs und Universitäten zunächst eindeutige ACSII-Grafiken und später 16-Farb-Bilder austauschen konnten. Die Exklusivität dieser frühen Tage ist aber schon lange Geschichte. Seit sich das Internet für die Allgemeinheit geöffnet hat, darf praktisch jeder darüber auf Pornografie zugreifen und sich einen von der Palme wedeln. Und die Breitbandleitungen verstopfen, schließlich wird die Qualität der Pornografie immer besser. Also die Bildqualität, nicht etwa die Inhalte.

Doch zurück zum Thema: Dass das insbesondere in seinen Anfängen extrem männlich geprägte Internet voller Wichser ist, dürfte allgemein bekannt sein. Und dass die Geräte, mit denen wir ins Internet gehen, nicht sonderlich sicher sind, dürfte sich ebenfalls herumgesprochen haben. Diese beiden Erkenntnisse haben die Macher nerviger SPAM-Mails, die trotz einschlägiger Bastelsets immer noch zu blöd sind, um richtige Erpressungstrojaner zu programmieren, auf eine innovative Idee gebracht: Sie verschicken seit einigen Tagen Erpressungsnachrichten einfach mal ins Blaue und hoffen, damit genug dumme Wichser (ein Fachterminus, keine Beleidigung) zu erwischen, um sich ordentlich die Taschen voll zu machen. Sofern der Bitcoin nicht ins Bodenlose fällt, denn diese geringsten aller Cyberkriminellen lassen sich natürlich in der Digitalwährung bezahlen.

Die "sehr schlechte Nachricht" erreicht die potentiellen Masturbierer (Masturbisten? Masturbateure?) in mäßigem Englisch mit der eigenen E-Mail-Adresse als Absender. Dies soll dem Empfänger die Allmacht des Erpressers demonstrieren: Ich habe deinen Router gehackt, ich habe deine Geräte infiziert und weil ich so ein geiler Hacker-Hecht bin, habe ich das alles so abgesichert, dass dir rein gar nichts mehr den Arsch retten kann (an dieser Stelle sollte man sich ein diabolisches Lachen vorstellen)! Tatsächlich wurde aber nur eine E-Mail mit falschen Absender verschickt, was tatsächlich jeder Depp kann. Weiter im Märchen: Der Über-Hacker will sämtlich Daten kopiert haben, also die Pornovideos, die Hochzeitsfotos, die Steuerunterlagen, die Termine vom Kirchenkreis und die privaten und geschäftlichen Adressbücher.

Und eigentlich wollte der grundehrliche Hacker, der ja auch nur irgendwie seinen Lebensunterhalt erpressen muss, lediglich den Rechner seines Opfers verschlüsseln, um diesen für einen "nicht allzu hohen" Obulus wieder freizugeben. Doch dann stolperte er über die ganzen perversen Schweinereien vom GILF-Gangbang über Ear-to-Nose-Praktiken bis hin zum Sperma-Weitwurf. Okay, in der Mail werden absolut keine Details genannt, aber an dieser Stelle erschien ein blumiges Ausschmücken aus rein stilistischen Gründen erforderlich zu sein. Da unser Erpresser eine eigene Omi mit Nase und Ohren hat, war er dermaßen angewidert ("you are a BIG pervert"), dass er angeblich die Kamera irgendeines Gerätes gekapert und ein "Bildschirmfoto" (nein, das macht tatsächlich keinen Sinn) seines Opfers während einer spektakulären Selbstbefleckung gemacht hat.

Diese spektakuläre Aufnahme wird nun an alle Familienmitglieder, Freunde, die Arbeitskollegen und den Kirchenkreis verschickt. Doch halt, es gibt noch einen Ausweg: Einfach 688 US-Dollar in Bitcoins bezahlen und die gestohlenen Daten nebst Screenshot lösen sich ebenso in Luft auf wie auch die Schad-Software auf den Geräten des Opfers. Darauf gibt der Absender sein Hacker-Ehrenwort ("P.S. You are not my single victim. so, I guarantee you that I will not disturb you again after payment! This is the word of honor hacker"), was mindestens ebenso viel wert ist wie die Wahlversprechen von Politikern. Zum Abschluss gibt es noch einen guten Ratschlag ("I also ask you to regularly update your antiviruses in the future") und einen freundlichen Gruß ("Do not hold evil! I just do my job. Have a nice day!"), was will man mehr?

Das wirklich spektakuläre an der ganzen Geschichte ist allerdings, dass es da draußen im Netz tatsächlich noch dumme Wichser gibt, die auf diesen Unsinn hereinfallen! Das vom Erpresser genannte Bitcoin-Wallet 145SmyE7DBEQExsnXZobojbQqr5UdgbCHh weist seit dem 27. Januar 2019 immerhin 60 Zahlungseingänge auf und bringt es inzwischen auf 8,45972859 BTC, was rund 24.000 Euro entspricht! Es ist nicht peinlich, vor dem Bildschirm zu masturbieren, liebe Leser. Es ist peinlich, auf so einen hanebüchenen Unsinn hereinzufallen! Früher mussten Erpresser zumindest noch etwas in Erfahrung bringen, um an Geld zu kommen. Heute reicht es aus, mal kurz in die Runde zu zeigen und Wichser zu rufen. Irgendein Idiot wird sich schon angesprochen fühlen.

Ja, das klingt jetzt etwas hart, aber Medienpotenz setzt halt ein gewisses Maß an Medienkompetenz voraus. Und dazu gehört nun einmal, nicht jeden Schwachsinn zu glauben, ganz gleich ob dieser nun von einem anonymen Hacker, Donald Trump oder irgendwelchen "Facebook-Freunden" stammt. Und wer nicht an die Sicherheit seiner eigenen Geräte glaubt, was im Allgemeinen schon einmal ein ganz guter Ansatz ist, soll halt ein Stück Pappe über die Kamera des Notebooks klemmen, bevor die Wurst zur genüsslichen Massage auf die Tastatur gepackt wird. Eventuell sollte man den zuständigen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kontaktieren und freies Runterholen für freie Bürger einfordern. Einfach mit dem Zauberwort "Breitband" garnieren, dann fließen bestimmt noch Fördergelder!

Ich lasse mir jetzt erst einmal "BIG pervert" auf ein T-Shirt drucken und lösche dann Pornhub, um alle meine Spuren zu verwischen. Eine neue Tastatur wäre auch nicht schlecht, also wegen dem geringen Ghosting beim Spielen und so... Ach ja, wer die Erpresser-Mail im Original genießen möchte, findet diese im Forum. Ich wünsche gute Unterhaltung!

 
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Firefox 65.0 und ESR 60.5 schließen kritische Sicherheitslücken

reported by doelf, Mittwoch der 30.01.2019, 13:38:56

Der gestern veröffentlichte Firefox 65.0 bringt nicht nur interessante Neuerungen, sondern schließt auch sieben Sicherheitslücken. Je drei Korrekturen, die teilweise mehrere Einzelfehler zusammenfassen, stellen eine kritische bzw. hohe Gefahr dar. Das siebte Problem ist von mittlerer Schwere.

Die geschlossenen Sicherheitslücken
Wie üblich wurden kritische Speichermanipulationen korrigiert, von denen ein Teil auch den "Extended Support Release" des Firefox betrifft. Dieser wurde auf die Version 60.5 aktualisiert. Bleibt noch ein kritischer Fehler, der beim Parsen eines HTML5-Streams mit benutzerdefinierten HTML-Elementen auftritt, denn zuweilen greift der Firefox auf ein zuvor bereits gelöschtes Objekt zu. Dies hat einen Absturz zur Folge, welcher sich möglicherweise zum Einschleusen von Schadcode eignet. Als hochgefährlich wurden ein Speicherfehler beim Manipulieren von Audio-Puffern über JavaScript, ein unkontrollierter Lesezugriff beim Lesen von Texturen sowie eine Rechteausweitung bei der Kommunikation zwischen Prozessen (IPC) eingestuft.

Datenschutz, Sicherheit und Leistung
Das Blockieren von Seitenelementen unter "Datenschutz & Sicherheit" wurde nochmals überarbeitet. Als Vorgaben stehen "Standard" und "Streng" zur Auswahl und wer will, kann sich unter "Benutzerdefiniert" austoben. Ein schnellerer Zugriff auf die Blockieroptionen ist über das i-Symbol ganz links in der Adresszeile möglich. Ein verbesserter Schutz vor Pufferüberläufen ist für Linux, Android und macOS ab sofort standardmäßig aktiviert und verspricht eine höhere Sicherheit. Windows-Nutzer können den Browser nun über einen "Windows Installer" (eine Laufzeitumgebung für Paketdateien im Format .msi) aufspielen. Gibt man "about:performance" in die Adresszeile ein, sieht man neben dem Energieverbrauch jetzt auch den Speicherbedarf der aktiven Tabs.

Firefox 65: Sprachwechsel

Sprachwahl, neue Medienformate, Bedienung
Der Firefox 65.0 bringt die Möglichkeit, die Sprache der Benutzeroberfläche in den Programmeinstellungen zu ändern. Diese Option findet sich unter "Allgemein" im Abschnitt "Sprache und Erscheinungsbild" (siehe Bildschirmfoto). Hier werden neben der jeweiligen Sprache der Firefox-Installation auch alle über "Add-ons", Unterpunkt "Sprachen" nachinstallierten Übersetzungen zur Auswahl angeboten. Unter Windows wird neuerdings der Video-Codec AV1 unterstützt und allgemein ist Unterstützung für das Bildformat WebP hinzugekommen. Nutzer von iPhones und iPads können dank Handoff auf ihren Macs mit dem Firefox nahtlos weitersurfen und vor dem Schließen kann der Firefox auf Wunsch eine Warnung ausgeben.

Download:

 
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AMD: Grafiktreiber für "Resident Evil 2" und "Tropico 6"

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2019, 12:19:53

Mit der optionalen Version 19.1.2 bietet AMD das dritte Update für seine Radeon Software Adrenalin 2019 Edition an. Der neue Grafiktreiber bringt Unterstützung für die Spiele "Resident Evil 2", "Tropico 6" und "Anthem" (Early Access). Bei "Anthem" steigt die Leistung im Vergleich zur Treiberversion 19.1.1 um bis zu sieben Prozent, gemessen wurde dies mit einer Radeon RX 580 und Full-HD-Auflösung.

Behobene Fehler
AMD hat den nervigen Hinweis auf gar nicht vorhandene Treiber-Updates abgeschaltet und das Update auf einen optionalen Treiber soll auch dann funktionieren, wenn zuletzt eine empfohlene Treiberversion über AMD Link aufgespielt wurde. Das mehrfache Aktualisieren des Upgrade Advisor lässt die Radeon Einstellungen nicht mehr abstürzen und nach einem Neustart sollen Bildschirme keinesfalls schwarz bleiben, was man bisher durch ein Aus-/Einschalten des Monitors beheben musste. Bei angepassten Installationen wurden zuweilen die Radeon Einstellungen vergessen, auch das soll nun nicht mehr vorkommen. Verbessert wurde das Zusammenspiel von Radeon FreeSync und "Rocket League", so dass unberechenbare Bildwiederholraten und Flackern den Spielgenuss nicht mehr trüben werden.

Bekannte Probleme
Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert die Maus nur zögerlich. Sind sehr viele Spiele installiert, scheitert der Game Advisor gelegentlich am Laden der Kompatibilitätsdaten. Radeon ReLive neigt dazu, Aufnahmen und Wiederholungen mit invertierten Farben abzuspielen. Bei "Battlefield V" bleiben die Umrisse des Spielers zuweilen erhalten, nachdem dieser wiederbelebt wurde. Der Szenen-Editor hat bei komplexen Szenen Probleme mit dem Scrollen und benutzerdefinierte Einstellungen lassen sich im Radeon WattMan nicht immer auf Karten des Typs Radeon RX Vega anwenden. Nach wie vor können die Einstellungen für den HDMI-Underscan oder das Pixel-Format beim Neustart verlorengehen und beim Entfernen der Radeon Software bleiben die Radeon Einstellungen manchmal erhalten.

Kompatibilität
Der neue 64-Bit-Treiber unterstützt ausschließlich diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil). Wer eine APU bzw. einen Ryzen-Prozessor mit integrierter Vega-Grafik (derzeit nur die Desktop-Varianten) verwendet, muss zur Radeon Software Adrenalin Edition 19.1.1 greifen. Und wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.1.2 (optional)

 
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Der Firefox 65.0 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2019, 10:05:40

Der finale Firefox 65.0 liegt jetzt im Release-Verzeichnis des Archive-Servers, die offizielle Ankündigung wird gegen Abend folgen. Dann werden wir auch die geschlossenen Sicherheitslücken nachreichen können, die zur Stunde noch nicht dokumentiert sind. Der Firefox 65.0 bringt wichtige Neuerungen für Windows, macOS und Linux sowie die Möglichkeit, die Sprache der Benutzeroberfläche in den Programmeinstellungen zu ändern.

Und tatsächlich: Bei der finalen Version 65.0 finden wir diese Option in den Einstellungen unter "Allgemein" im Abschnitt "Sprache und Erscheinungsbild" (siehe Bildschirmfoto), während wir sie bei den Beta-Versionen noch vermisst hatten. Hier werden neben der jeweiligen Sprache der Firefox-Installation auch alle über "Add-ons", Unterpunkt "Sprachen" nachinstallierten Übersetzungen zur Auswahl angeboten, so dass man nicht mehr den Umweg über "about:config", den Wert "intl.locale.requested" sowie die gewünschte Kennung (z.B. de, en-GB, nl) gehen muss.

Firefox 65: Sprachwechsel

Unter Windows wird neuerdings der Video-Codec AV1 unterstützt und man kann das Programm über den "Windows Installer" (eine Laufzeitumgebung für Paketdateien im Format .msi) aufspielen. Nutzer von iPhones und iPads können dank Handoff auf ihren Macs mit dem Firefox nahtlos weitersurfen und unter Linux kann man die Tabs beim Scrollen durch die Tab-Leiste wechseln. Ein verbesserter Schutz vor Pufferüberläufen ist für Linux, Android und macOS ab sofort standardmäßig aktiviert und verspricht eine höhere Sicherheit.

Allgemein ist Unterstützung für das Bildformat WebP hinzugekommen und das Blockieren von Seitenelementen unter "Datenschutz & Sicherheit" wurde nochmals überarbeitet. Als Vorgaben stehen "Standard" und "Streng" zur Auswahl und wer will, kann sich unter "Benutzerdefiniert" austoben. Falls gewünscht, kann der Firefox vor dem Schließen eine Warnung ausgeben. Und das unabhängig davon, ob die letzte Sitzung beim Neustart wiederhergestellt werden soll. Gibt man "about:performance" in die Adresszeile ein, sieht man neben dem Energieverbrauch jetzt auch den Speicherbedarf der aktiven Tabs.

Download: Firefox 65.0

 
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Kodi 18 (Leia) und Kodi 18.1 RC 1 veröffentlicht

reported by doelf, Dienstag der 29.01.2019, 09:47:56

Mit knapp einem Monat Verspätung liegt die finale Version 18.0 der Medien-Center-Software Kodi zum Download bereit. In mehr als zwei Jahren Entwicklungszeit wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Aber damit ist die Arbeit noch nicht abgeschlossen, denn Kodi 18.1 steht bereits in den Startlöchern.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Änderungen seit RC 1
Bei der Erkennung des Login-Managers systemd-logind wird nun auch D-Bus unterstützt, was Vorteile für die Energieverwaltung unter Linux verspricht. Unter Android werden Joysticks neuerdings anhand ihrer letzten Verwendung sortiert, zudem wurde die Wiedergabe über bestimmte PVR-Erweiterungen repariert. Ein Leistungsproblem im Untermenü für PVR-Aufnahmen wurde behoben und Add-ons ohne Versionsnummer lassen Kodi nicht mehr abstürzen. Beim Wechsel der Bildwiederholrate bleibt der Zustand des VideoPlayers erhalten und eine neue Einstellung ermöglicht es, den Spoiler-Text für TV-Sendungen und Filme zu unterdrücken. Darüber hinaus wurde die Dokumentation hinsichtlich Python und der Skin-Entwicklung auf den aktuellen Stand gebracht.

Änderungen seit RC 2
Wenn man die ISO-Datei einer DVD lädt und beim Abspielen dann die Taste "o" für die Anzeige der "Player Info" drückt, führte die Betätigung der Taste "x" zum Absturz. Dieses Problem wurde ebenso beseitigt wie das Überspringen von Audio-Tracks während eines Wechsels der Bildwiederholrate. Der MediaCodec-Dekoder kümmert sich nun auch um MPEG4-Videos mit weniger als 800 Pixel in der Breite. Diese wurden bisher über ffmpeg abgespielt, was deutlich mehr Rechenleistung verlangt. libinput unterstützt nun die absolute Zeigerbewegung (z.B. für VNC) und es wurden Regressionen hinsichtlich der neuen Add-on-Einstellungen korrigiert. Bei der Installation von Add-ons kommt es nicht mehr zu einer Division durch Null. Die Bildschirmgrößen neuerer Apple-Geräte (iPhone XS/XS Max/XR, iPad Generation 6, iPadPro 12.9 Generation 3, iPadPro 11) wurden eingepflegt und unter Android hat man die Untertitel in den sichtbaren Bereich gerückt. Für AMLogic-Plattformen wurden die Kontrasteinstellungen korrigiert sowie eine vertikale Verschiebung für die Wiedergabe ergänzt.

Änderungen seit RC 3
Ein Absturz im Zusammenspiel mit bestimmten Audio-Dateien, welche eine eindeutige Dateiidentifikation (UFID) im Rahmen der ID3v2-Tags enthalten, wurde behoben. Korrigiert wurden der Pfad für externe Untertitel, die Darstellung von Benachrichtigungen und einige Beschriftungen bezüglich Musik in der Benutzeroberfläche. Unter macOS reagierte das minimierte Kodi nicht mehr. Dies wurde ebenso korrigiert wie die Erfassung bereits gesehener Inhalte für Plug-ins. Hierzu wurde auch die Datenbank aktualisiert. Für eine bessere Stabilität unter Windows wurde das Redistributable-Package von Visual C++ auf die Version 141 aktualisiert. Die Farbewerte für DXVA (DirectX Video Acceleration) wurde berichtigt und die Dokumentation wurde hinsichtlich der Python- und Skin-Entwicklung überarbeitet. Add-ons, die nicht aus dem offiziellen Repository stammen, werden im Info-Dialog nicht mehr als "nicht verfügbar" aufgeführt.

Änderungen seit RC 4
Vier Abstürze wurden behoben: Sie traten bei der Fortsetzung von Hörbüchern ohne Kapitel, bei der Verwendung bestimmter Sprachzeichen mit PVR-Add-ons, bei der DVD-Wiedergabe unter Windows nach einer Änderung in ffmpeg sowie bei einem vorschnellen Abbruch des ScriptObserver auf. Der Umgang mit Benutzernamen und Passwörtern wurde verbessert, die Auswahl "Alben" ist wieder in der Musikbibliothek zu finden und die Kompatibilität zu älteren MySQL-Datenbanken wurde repariert. Unter Android wurde ein Problem mit der Fenstertransparenz bei der HDR-Wiedergabe gelöst und für macOS wurde eine Regression hinsichtlich des Aufbaus der Benutzeroberfläche korrigiert. Es gibt einen neuen Workaround für das zweifache Umschalten der Bildwiederholrate, da derzeit noch keine Unterscheidung zwischen 25p und 50i bzw. 29,97p und 60i möglich ist. Eine Änderung bezüglich des Sortierens nach ANSI-Zeichen in der Bibliothek wurde zurückgenommen, die endgültige Lösung des Problems ist aber erst für Kodi 19 geplant.

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LibreOffice 6.2.0: Der letzte Veröffentlichungskandidat

reported by doelf, Freitag der 25.01.2019, 10:07:49

Die Alpha-Phase von LibreOffice 6.2.0 hatte 705 Änderungen gebracht und der Beta-Test nochmals 251 Korrekturen. Ähnlich ergiebig erweisen sich auch die drei Veröffentlichungskandidaten, die sich zusammen um weitere 273 Probleme kümmern. Aktuell liegt der dritte und letzte Release Candidate mit 27 Fehlerbereinigungen auf dem Pre-Release-Server zum Download bereit. Die Freigabe des finalen LibreOffice 6.2.0 ist für die kommende Woche geplant.

Writer
Die Leistungseinbrüche beim "Änderungen verfolgen" wurden behoben, so dass der entsprechende Warnhinweis entfernt werden konnte. Tabellen aus Calc werden nicht mehr als OLE-Objekt eingebettet, sondern nativ kopiert und eingefügt. Der funktionslose Befehl "Bild kopieren", der ausschließlich für schreibgeschützte Dateien angeboten wird, wurde aus dem Kontextmenü entfernt. Für die automatische Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten gibt es neue Optionen und die Menüs zum Modifizieren von Kopf- und Fußzeile, welche sich öffnen, wenn man über oder unter eine Seite klickt, lassen sich nun abschalten. Beim Speichern von Text-Dateien mit dem Dateityp "Text - Textkodierung wählen" samt der Option "Filtereinstellungen bearbeiten" gibt es jetzt die Möglichkeit, die Textkodierungen UTF-8 und UTF-16 auch ohne BOM (Byte Order Mark) zu verwenden. Für die "Unterschriftzeile" kann man ein Bild seiner eingescannten Unterschrift hinterlegen.

Calc
Das Laden und Anzeigen der Tabellen wurde beschleunigt. Nach Writer kann nun auch Calc über "Einfügen" eine "Unterschriftzeile" hinzufügen. Die Kopfzeile mit dem Namen der Tabelle und die Fußzeile mit der Bezeichnung der Seite waren bisher immer vorhanden, werden aber nur selten gebraucht. Daher sind sie ab sofort standardmäßig deaktiviert. Über das Menü "Daten", Unterpunkt "Statistiken", kann man unter "Regression" eine multivariate Regressionsanalyse durchführen. Hierzu wurde der Dialog erweitert. Eine benutzerdefinierte Datenüberprüfung auf Zellen, wie Excel sie bietet, wurde ebenfalls ergänzt, und über die Funktion "REGEX" lässt sich Text mit einem regulären Ausdruck abgleichen sowie Textteile ersetzen.

Impress, Draw und Base
Für Impress gibt es Fehlerbereinigungen und Optimierungen rund um die Bearbeitung von Animationen. Es wurden Zeichenstile für Textinhalte ergänzt und wenn man die letzte Folie erreicht hat, ist "Weiter" im Kontextmenü deaktiviert. In Draw hat das Menü "Format" ein neues Untermenü für "Tabellen" erhalten, dazu gibt es die bereits für Writer aufgeführten Optionen zur automatischen Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten. Für Base ist die Nutzung der eingebetteten Datenbank Firebird nun nicht mehr experimentell. Mit Hilfe des Firebird-Migrationsassistenten lassen sich existierende Base-Dateien nach Firebird übertragen, doch zuvor wird eine Kopie der Datei content.xml angelegt.

Allgemeines
Mit "Tabbed UI" und "Groupedbar Compact UI" sind zwei neue Benutzeroberflächen verfügbar. Bei der klassischen Benutzeroberfläche gibt es kleinere Änderungen hinsichtlich der Werkzeugleisten sowie ein großes Update für das Icon-Thema "Elementary". Bisher wurden Icons mit Abmessungen von 16 und 24 Pixeln geboten, neu hinzugekommen ist das 32-Pixel-Format. Neu ist auch die Unterstützung für Qt5 und KDE Plasma 5, wobei das KDE5-Plug-in auf der Qt5-Version aufbaut. Auf Seiten der Schriftarten wurde Source Serif Pro hinzugefügt und die Beigabe der Bibliothek Access2Basic ermöglicht volle Unterstützung für das Datenbankmanagementsystem Firebird. Wie gewohnt gibt es etliche Korrekturen für den Im- und Export von .PPTX- und .PPT-Präsentationen.

Im Bereich der Dokumentenverschlüsselung hat LibreOffice die OOXML-Agile-Encryption erlernt, welche den AES-256-CBC-Algorithmus mit der SHA512-Hash-Funktion kombiniert. Diese Kombination, welche auch von Microsoft Office unterstützt wird, ist ab sofort Standard für OOXML-Dokumente. Neu ist auch die HMAC-Verifizierung mit der überprüft wird, ob ein verschlüsseltes Dokument nach dem Speichern manipuliert wurde. Die 32-Bit-Builds für Linux werden derweil herabgestuft, offizielle Builds von The Document Foundation soll es jedenfalls nicht mehr geben. Für Windows ist ein solcher Schritt noch nicht geplant, während es für macOS schon seit einiger Zeit keine neuen 32-Bit-Versionen mehr gibt.

Download: LibreOffice 6.2.0 RC 3

 
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Firefox 65.0: Finalkandidat Build Nummer 2

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2019, 22:40:00

Die Freigabe des finalen Firefox 65.0 ist für den 29. Januar 2019 geplant und vorab gibt es jetzt den zweiten Build des Finalkandidaten. An Bord befinden sich wichtige Neuerungen für Windows, macOS und Linux sowie die Möglichkeit, die Sprache der Benutzeroberfläche in den Programmeinstellungen zu ändern.

Und tatsächlich: Beim Finalkandidaten finden wir diese Option in den Einstellungen unter "Allgemein" im Abschnitt "Sprache und Erscheinungsbild" (siehe Bildschirmfoto), während wir sie bei den Beta-Versionen noch vermisst hatten. Hier werden neben der jeweiligen Sprache der Firefox-Installation auch alle über "Add-ons", Unterpunkt "Sprachen" nachinstallierten Übersetzungen zur Auswahl angeboten, so dass man nicht mehr den Umweg über "about:config", den Wert "intl.locale.requested" sowie die gewünschte Kennung (z.B. de, en-GB, nl) gehen muss.

Firefox 65: Sprachwechsel

Unter Windows wird neuerdings der Video-Codec AV1 unterstützt und man kann das Programm über den "Windows Installer" (eine Laufzeitumgebung für Paketdateien im Format .msi) aufspielen. Nutzer von iPhones und iPads können dank Handoff auf ihren Macs mit dem Firefox nahtlos weitersurfen und unter Linux kann man die Tabs beim Scrollen durch die Tab-Leiste wechseln. Ein verbesserter Schutz vor Pufferüberläufen ist für Linux, Android und macOS ab sofort standardmäßig aktiviert und verspricht eine höhere Sicherheit.

Allgemein ist Unterstützung für das Bildformat WebP hinzugekommen und das Blockieren von Seitenelementen unter "Datenschutz & Sicherheit" wurde nochmals überarbeitet. Als Vorgaben stehen "Standard" und "Streng" zur Auswahl und wer will, kann sich unter "Benutzerdefiniert" austoben. Falls gewünscht, kann der Firefox vor dem Schließen eine Warnung ausgeben. Und das unabhängig davon, ob die letzte Sitzung beim Neustart wiederhergestellt werden soll. Gibt man "about:performance" in die Adresszeile ein, sieht man neben dem Energieverbrauch jetzt auch den Speicherbedarf der aktiven Tabs.

Download: Firefox 65.0 Final Candidate Build 2

 
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LibreOffice 6.1.5: Erster Veröffentlichungskandidat erhältlich

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2019, 19:36:27

Während die Fertigstellung von LibreOffice 6.2.0 in die Endphase geht und der letzte Veröffentlichungskandidat auf seine Freigabe wartet, profitiert auch die stabile Entwicklungsschiene 6.1 von der nächsten Generation. Deren fünftes Update, also die Version 6.1.5, liegt in Form eines Release Candidate vor, der 75 Fehler korrigiert. Und die meisten davon kennen wir bereits aus den Versionshinweisen zu LibreOffice 6.2.0.

23 der Fehlerbereinigungen sollen potentielle Abstürze und Hänger verhindern. Beispielsweise stürzt Base nicht mehr kommentarlos ab, wenn die eingebettete Datenbank von HDBSQL nach FIREBIRD migriert werden soll. Gelegentlich fror Calc ein und lastete die CPU zu 100 Prozent aus, während Impress am Speichern einer .PPTX-Präsentation ins strikte ODF-1.2-Format scheiterte, sofern diese benutzerdefinierte Formen enthielt. Auch beim Schließen von LibreOffice konnte es zum Crash kommen, wenn zu diesem Zeitpunkt noch Warnungen oder Dialogfenster offen waren. Erweiterungen sollen ebenfalls weniger Probleme bereiten.

Bei den Übersetzungen ist Weißrussisch hinzugekommen. Hinsichtlich des .DOCX-Imports wurde der Umgang mit hoch- oder tiefgestellter Schrift in gruppierten Formen repariert und beim mehrfachen Duplex-Druck wird die erste Seite des folgenden Ausdrucks nicht mehr auf dem Rücken der letzten Seite des ersten Ausdrucks platziert. Mit Excel erzeugte Diagramme in .XLSX-Dateien werden sauberer importiert und es wurden auch wieder einige Unstimmigkeiten rund um das .DOCX-Format behoben. Weiterhin soll es wieder möglich sein, den Textmarker per Doppelklick anzuwenden.

LibreOffice 6.1.5, dessen Freigabe für die Woche vom 4. bis zum 10. Februar 2019 geplant ist, wird die vorletzte Version in der Generation 6.1 sein. Das letzte Update ist dann für Ende April geplant, bevor am 29. Mai 2019 schließlich der Support für LibreOffice 6.1 endet.

Download: LibreOffice 6.1.5 RC 1

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 1. April 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2019, 16:50:41

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 1. April 2019 gesichert, doch um auch im restlichen Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 152 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 304 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 16. März 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Fertig: Wine 4.0 bringt Direct3D 12 und Vulkan

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2019, 16:47:07

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Zu den Neuerungen gehören Unterstützung für die 3D-Schnittstellen Direct3D 12 und Vulkan, die Anbindung von Game-Controllern über SDL und HID sowie Optimierungen für hochauflösende Displays unter Android.

Nach 13 Monaten Entwicklungszeit und sieben Veröffentlichungskandidaten ist Wine 4.0 fertig und umfasst mehr als 6.000 Änderungen. Bereits im März wurde der Grundstein für die Vulkan-Unterstützung gelegt, welche im Laufe des Jahres immer weiter ausgebaut wurde und an der auch im Rahmen der Release Candidates noch geschraubt wird. Eine Bibliothek zur Übersetzung von Direct3D 12 nach Vulkan (vkd3d) gibt es seit Mai. Der Direct3D-Befehlsstrom wurde zur Leistungssteigerung auf multi-threaded umgestellt und greift nun standardmäßig auf OpenGL zurück. Multisample-Texturen sind ebenfalls standardmäßig aktiviert und die Textur-Komprimierung DXTn wird ebenfalls geboten. Game-Controller lassen sich über den "Simple DirectMedia Layer" (SDL) ansprechen und HID-Gamepads (Human Interface Device) werden auch unterstützt.

Abseits der Spiele sorgt Subpixel-Rendering für schärfere Schriften (ab FreeType 2.8.1) und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden. Man hat die "Common Instruction Language" (CIL) für .Net-Programme integriert und das Marshalling in Typelib, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben. Neuere Android-Versionen haben Grafikunterstützung erhalten, zudem wurde hier der Einsatz von Joysticks verbessert und Unterstützung für den Mauszeiger eingepflegt. Die 64-Bit-Version des Debuggers winedbg kann seit Juni 32-Bit-Prozesse analysieren. Die Kompatibilität mit hochauflösenden Anzeigegeräten wurde weiter verbessert und die Verschlüsselung ausgeweitet.

 
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CDex 2.14 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 24.01.2019, 16:45:01

CDex ist unserer Ansicht nach der beste CD-Ripper für Windows. Das ursprünglich von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Bei unserer Probeinstallation von CDex 2.14 wurden beispielsweise der quelloffene Webbrowser Brave, welcher auf Chromium basiert und Werbung ausfiltert, zur Installation angeboten.

CDex 2.14 behebt mehrere Fehler, wobei die Entwickler auf deren Natur nicht weiter eingehen. Wer noch CDex 2.00 oder älter verwendet, sollte diese unbedingt aktualisieren, denn das Update auf die Version 2.01 hatte neue Versionen der Codec-Pakete Ogg und Vorbis gebracht. Während Ogg 1.3.3 einen Fehler beim Umgang mit beschädigten Paketen korrigiert, kümmert sich Vorbis 1.3.6 um drei Sicherheitslücken (CVE-2018-5146, CVE-2017-14632 und CVE-2017-14633).

Ein Problem besteht weiterhin: Wenn man zuerst CDex startet und dann eine Audio-CD einlegt, kann es passieren, dass Windows 10 den Dialog "Datenträger einlegen" anzeigt und die CD gleich wieder auswirft. Dies geschieht nicht, wenn man zuerst die Audio-CD einlegt und erst danach CDex aufruft. Wurde die erste CD sauber geladen, kann man im Anschluss auch weitere CDs einlegen, ohne dass Windows dazwischenfunkt.

Download: CDex 2.14

 
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Firefox 65.0: Finalkandidat Build Nummer 1

reported by doelf, Mittwoch der 23.01.2019, 09:13:59

Die Freigabe des finalen Firefox 65.0 ist für den 29. Januar 2019 geplant und die Beta-Tester erhalten jetzt den ersten Build des Finalkandidaten, welchen natürlich jeder Interessierte ausprobieren kann. An Bord befinden sich wichtige Neuerungen für Windows, macOS und Linux sowie die Möglichkeit, die Sprache der Benutzeroberfläche in den Programmeinstellungen zu ändern.

Und tatsächlich: Beim Finalkandidaten finden wir diese Option in den Einstellungen unter "Allgemein" im Abschnitt "Sprache und Erscheinungsbild" (siehe Bildschirmfoto), während wir sie bei den Beta-Versionen noch vermisst hatten. Hier werden neben der jeweiligen Sprache der Firefox-Installation auch alle über "Add-ons", Unterpunkt "Sprachen" nachinstallierten Übersetzungen zur Auswahl angeboten, so dass man nicht mehr den Umweg über "about:config", den Wert "intl.locale.requested" sowie die gewünschte Kennung (z.B. de, en-GB, nl) gehen muss.

Firefox 65: Sprachwechsel

Unter Windows wird neuerdings der Video-Codec AV1 unterstützt und man kann das Programm über den "Windows Installer" (eine Laufzeitumgebung für Paketdateien im Format .msi) aufspielen. Nutzer von iPhones und iPads können dank Handoff auf ihren Macs mit dem Firefox nahtlos weitersurfen und unter Linux kann man die Tabs beim Scrollen durch die Tab-Leiste wechseln. Ein verbesserter Schutz vor Pufferüberläufen ist für Linux, Android und macOS ab sofort standardmäßig aktiviert und verspricht eine höhere Sicherheit.

Allgemein ist Unterstützung für das Bildformat WebP hinzugekommen und das Blockieren von Seitenelementen unter "Datenschutz & Sicherheit" wurde nochmals überarbeitet. Als Vorgaben stehen "Standard" und "Streng" zur Auswahl und wer will, kann sich unter "Benutzerdefiniert" austoben. Falls gewünscht, kann der Firefox vor dem Schließen eine Warnung ausgeben. Und das unabhängig davon, ob die letzte Sitzung beim Neustart wiederhergestellt werden soll. Gibt man "about:performance" in die Adresszeile ein, sieht man neben dem Energieverbrauch jetzt auch den Speicherbedarf der aktiven Tabs.

Download: Firefox 65.0 Final Candidate Build 1

 
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VLC Media Player 3.0.6 repariert Untertitel für DVDs

reported by doelf, Dienstag der 22.01.2019, 14:11:13

Die gemeinnützige VideoLAN Organization hat ihren kostenlosen und quelloffenen Multimediaplayer VLC auf die Version 3.0.6 (Vetinari) aktualisiert, welche eine Regression beim Anzeigen von DVD-Untertiteln repariert. Neu hinzugekommen ist HDR-Unterstützung für das lizenzfreie Videokompressionsverfahren AOMedia Video 1 (AV1).

Die erwähnte Regression hatte sich in die Version 3.0.5 eingeschlichen, welche am Tag nach Weihnachten freigegeben wurde. VLC 3.0.5 hatte die Unterstützung für AV1 erweitert und beschleunigt sowie Verbesserungen für die Videoformate MP4, MKV und CAF, RTP- und UDP-Streams und die Blu-ray-Wiedergabe gebracht. Hinzu kommen die für Apples Gatekeeper benötigte Beglaubigung sowie Anpassungen für macOS 10.14 (Mojave) und dessen Dark Mode. Seit der Version 3.0.5 unterstützt VLC den HDR-Modus von Windows 10 inklusive Ton-Mapping, behebt Probleme mit Direct3D11, Chromecast und der Untertitelanzeige bei YouTube.

Download: VLC Media Player 3.0.6

 
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Windows 10 Mobile: Support endet in diesem Jahr

reported by doelf, Montag der 21.01.2019, 17:15:59

Am 10. Dezember 2019 endet der Support für Windows 10 Mobile Version 1709. Ab diesem Tag wird es außerhalb kostenpflichtiger Support-Programme keinerlei Sicherheits-Updates für das mobile Betriebssystem von Microsoft mehr geben. Soll heißen: Die Lumias erreichen den Zustand vieler wesentlich neuerer Android-Telefone.

Lumia 550, 650, 950 und 950 XL
Richtig gelesen: Obwohl Windows 10 Mobile finanziell ein gewaltiger Flop war und kaum Marktanteile vorweisen kann, bekommen die mit diesem Betriebssystem ausgelieferten Smartphones noch bis zum 10 Dezember 2019 Sicherheits-Updates. Die im November bzw. Dezember 2015 eingeführten Modelle Lumia 550, 950 und 950 XL wurden dann über vier Jahre mit Updates versorgt und das im Februar 2016 nachgereichte Lumia 650 zumindest über drei Jahre und zehn Monate - davon kann man bei Android nur träumen.

Lumia 640 und 640 XL
Ebenfalls auf über vier Jahre Support werden es die Lumias 640 und 640 XL bringen: Diese kamen bereits im April 2015 in den Handel und wurden ursprünglich mit Windows Phone 8.1 ausgeliefert. Später erhielten die Telefone ein Update auf Windows 10 Mobile, welches bis zur Version 1703 mit Funktions-Updates versorgt wurde. Seither bekommen die 640er "nur" noch Sicherheits-Updates, doch hier versiegt die Update-Versorgung bereits ein halbes Jahr früher, soll heißen am 11. Juni 2019.

Dienste und App-Store
Drei Monate nach dem Support-Ende für das letzte Windows 10 Mobile, also am 10. März 2020, wird Microsoft auch den Backup-Dienst einstellen. Daher rät Microsoft, noch vor dem 10. Dezember 2019 eine manuelle Sicherung anzulegen. Einige Dienste wie Foto-Uploads und die Wiederherstellung von einem bereits existierenden Backup "sollen" noch für "bis zu zwölf Monate" funktionieren. Auch der Store "könnte" nach dem Support-Ende noch weiter funktionieren - für unseren Geschmack etwas zu viel Konjunktiv.

Was bedeutet das für die Nutzer der Telefone?
Nicht viel: Die Veröffentlichung von Funktions-Updates hatte Microsoft bereits im Herbst 2017 eingestellt, so dass lediglich die Sicherheits-Updates wegfallen. Das ist allerdings eine Situation, mit der die meisten Android-Nutzer schon nach wenigen Monaten leben müssen. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied: Milliarden Nutzer machen Android zu einem attraktiven Angriffsziel, während der Marktanteil von Windows 10 Mobile weit unter einem Prozent liegt und keinen Angreifer interessieren dürfte. Bleibt noch eine mögliche Abschaltung des App-Stores, dessen Angebot nie besonders prall war. Also: Kein Grund zur Panik!

 
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Das bringt Wine 4.0: Release Candidate 7 verfügbar

reported by doelf, Montag der 21.01.2019, 13:38:03

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach 13 Monaten Entwicklungszeit steht Wine 4.0 kurz vor seiner Fertigstellung.

Die Freigabe des finalen Wine 4.0 ist für Januar 2019 geplant, aktuell werden wöchentlich neue Veröffentlichungskandidaten für den letzten Feinschliff bereitgestellt. Bereits im März wurde der Grundstein für die Vulkan-Unterstützung gelegt, welche im Laufe des Jahres immer weiter ausgebaut wurde und an der auch im Rahmen der Release Candidates noch geschraubt wird. Eine Bibliothek zur Übersetzung von Direct3D 12 nach Vulkan (vkd3d) gibt es seit Mai. Der Direct3D-Befehlsstrom wurde zur Leistungssteigerung auf multi-threaded umgestellt und greift nun standardmäßig auf OpenGL zurück. Multisample-Texturen sind ebenfalls standardmäßig aktiviert und die Textur-Komprimierung DXTn wird ebenfalls geboten. Game-Controller lassen sich über den "Simple DirectMedia Layer" (SDL) ansprechen und HID-Gamepads (Human Interface Device) werden auch unterstützt.

Abseits der Spiele sorgt Subpixel-Rendering für schärfere Schriften (ab FreeType 2.8.1) und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden. Man hat die "Common Instruction Language" (CIL) für .Net-Programme integriert und das Marshalling in Typelib, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben. Neuere Android-Versionen haben Grafikunterstützung erhalten, zudem wurde hier der Einsatz von Joysticks verbessert und Unterstützung für den Mauszeiger eingepflegt. Die 64-Bit-Version des Debuggers winedbg kann seit Juni 32-Bit-Prozesse analysieren. Die Kompatibilität mit hochauflösenden Anzeigegeräten wurde weiter verbessert und die Verschlüsselung ausgeweitet.

 
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EU-Urheberrechtsrichtlinie: Festgefahren

reported by doelf, Montag der 21.01.2019, 13:33:35

Wie Europaabgeordnete Julia Reda berichtet, liegen die Verhandlungen zur neuen EU-Urheberrechtsrichtlinie inklusive der umstrittenen Upload-Filter und des EU-weiten Leistungsschutzrechts für Presseerzeugnisse erst einmal auf Eis. Einen Kompromissvorschlag, den die rumänische Ratspräsidentschaft vorgelegt hatte, lehnten elf Mitgliedstaaten im Ministerrat ab.

Eigentlich sollte der Ministerrat am vergangenen Freitag eine Position finden, welche er dem Europarat als Grundlage für die letzte Verhandlungsrunde mit dem Europaparlament auf den Weg gibt. Doch elf der Mitgliedstaaten - Belgien, Deutschland, Finnland, Italien, Kroatien, Luxemburg, die Niederlande, Polen, Portugal, Schweden und Slowenien - lehnten den aktuellen Kompromissvorschlag der rumänischen Ratspräsidentschaft ab, womit die weiteren Verhandlungen erst einmal auf Eis gelegt wurden.

Sowohl der Artikel 11, welcher ein europaweites Leistungsschutzrecht für Presseverleger einführen soll, als auch der Artikel 13, über den die EU-Vertreter Internetplattformen zum Einsatz von Upload-Filter zwingen wollen, gehörten zu den wesentlichen Streitpunkten. Beide Artikel sind dazu geeignet, eine weitreichende Zensur unter dem Deckmantel des Urheberrechts durchzuführen. Die gesamte Reform bevorteilt große Verlagshäuser, während die eigentlichen Urheber keine positiven Impulse erwarten dürfen.

In Deutschland gibt es schon seit dem 1. August 2013 ein Leistungsschutzrecht für Presseverleger, das der EU eigentlich als abschreckendes Beispiel hätte dienen sollen. Hinsichtlich der Vorab-Zensur durch den Einsatz von Upload-Filtern bei den Plattformbetreibern ist anzumerken, dass diese Praxis für kleinere Anbieter unpraktikabel und unverhältnismäßig ist. Sie müssten sich an Filter von Anbietern wie Google oder Facebook binden, was wiederum Monopol- und Datenschutzfragen aufwirft. Was die eigentlichen Urheber der Inhalte betrifft, sollte die Reform ursprünglich deren Rechte gegenüber ihren Verlegern stärken. Von diesem wünschenswerten Ansatz ist dank erfolgreicher Lobbyarbeit der Verleger aber nichts übrig geblieben.

Quelle: juliareda.eu
 
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Klick und weg: XSS-Lücke bei Fortnite

reported by doelf, Montag der 21.01.2019, 10:59:36

Die Sicherheitsexperten von "Check Point Research" haben eine Möglichkeit gefunden, fremde Fortnite-Konten per Cross-Site-Scripting (XSS) zu übernehmen. Einfach das Opfer dazu bringen, auf einen Link zu klicken, und schon hat der Angreifer vollen Zugriff auf das Konto des Spielers. Zumindest hat Epic Games schnell reagiert und die Lücke gestopft.

Zunächst hatten die Sicherheitsexperten den Datenbankserver ausgekundschaftet und dann eine XSS-Lücke über die Sucheingabe auf der Subdomain ut2004stats.epicgames.com ausgemacht. Den Durchbruch brachte letztendlich der Single Sign-on (SSO), mit dem Epic eine Anmeldung über Microsofts XBox Live, Nintendo, Sonys PlayStation Network bzw. Facebook oder Google+ ermöglicht. Beim Klick auf "Anmelden" generierte Epic nämlich eine URL, welche einen Umleitungs-Link enthielt. Und dieser ließ sich gegen eine beliebige URL unter der Domain epicgames.com austauschen, also auch gegen die Subdomain mit der XXS-Lücke. Folglich bastelten die Forscher einen Link mit angepasster Umleitung samt XXS-Exploit, welchen man dem Opfer nur noch per Messenger, sozialem Netzwerk oder E-Mail zuspielen musste. Sobald der Link angeklickt wurde, landete der OAuth-Login-Token beim Angreifer, der damit vollen Zugriff auf das Benutzerkonto seines Opfers hatte.

 
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Allerletzter Feinschliff: Medien-Center Kodi 18 (Leia) RC 5.2

reported by doelf, Samstag der 19.01.2019, 10:43:46

Im Januar 2017 hatten die Entwickler der Medien-Center-Software Kodi entschieden, der kommenden Version 18 in Erinnerung an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher den Namen "Leia" zu geben. Zwei Jahre später wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Der Veröffentlichungskandidat 5.2 soll der allerletzte vor der Freigabe der finalen Version 18.0 sein.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Änderungen seit RC 1
Bei der Erkennung des Login-Managers systemd-logind wird nun auch D-Bus unterstützt, was Vorteile für die Energieverwaltung unter Linux verspricht. Unter Android werden Joysticks neuerdings anhand ihrer letzten Verwendung sortiert, zudem wurde die Wiedergabe über bestimmte PVR-Erweiterungen repariert. Ein Leistungsproblem im Untermenü für PVR-Aufnahmen wurde behoben und Add-ons ohne Versionsnummer lassen Kodi nicht mehr abstürzen. Beim Wechsel der Bildwiederholrate bleibt der Zustand des VideoPlayers erhalten und eine neue Einstellung ermöglicht es, den Spoiler-Text für TV-Sendungen und Filme zu unterdrücken. Darüber hinaus wurde die Dokumentation hinsichtlich Python und der Skin-Entwicklung auf den aktuellen Stand gebracht.

Änderungen seit RC 2
Wenn man die ISO-Datei einer DVD lädt und beim Abspielen dann die Taste "o" für die Anzeige der "Player Info" drückt, führte die Betätigung der Taste "x" zum Absturz. Dieses Problem wurde ebenso beseitigt wie das Überspringen von Audio-Tracks während eines Wechsels der Bildwiederholrate. Der MediaCodec-Dekoder kümmert sich nun auch um MPEG4-Videos mit weniger als 800 Pixel in der Breite. Diese wurden bisher über ffmpeg abgespielt, was deutlich mehr Rechenleistung verlangt. libinput unterstützt nun die absolute Zeigerbewegung (z.B. für VNC) und es wurden Regressionen hinsichtlich der neuen Add-on-Einstellungen korrigiert. Bei der Installation von Add-ons kommt es nicht mehr zu einer Division durch Null. Die Bildschirmgrößen neuerer Apple-Geräte (iPhone XS/XS Max/XR, iPad Generation 6, iPadPro 12.9 Generation 3, iPadPro 11) wurden eingepflegt und unter Android hat man die Untertitel in den sichtbaren Bereich gerückt. Für AMLogic-Plattformen wurden die Kontrasteinstellungen korrigiert sowie eine vertikale Verschiebung für die Wiedergabe ergänzt.

Änderungen seit RC 3
Ein Absturz im Zusammenspiel mit bestimmten Audio-Dateien, welche eine eindeutige Dateiidentifikation (UFID) im Rahmen der ID3v2-Tags enthalten, wurde behoben. Korrigiert wurden der Pfad für externe Untertitel, die Darstellung von Benachrichtigungen und einige Beschriftungen bezüglich Musik in der Benutzeroberfläche. Unter macOS reagierte das minimierte Kodi nicht mehr. Dies wurde ebenso korrigiert wie die Erfassung bereits gesehener Inhalte für Plug-ins. Hierzu wurde auch die Datenbank aktualisiert. Für eine bessere Stabilität unter Windows wurde das Redistributable-Package von Visual C++ auf die Version 141 aktualisiert. Die Farbewerte für DXVA (DirectX Video Acceleration) wurde berichtigt und die Dokumentation wurde hinsichtlich der Python- und Skin-Entwicklung überarbeitet. Add-ons, die nicht aus dem offiziellen Repository stammen, werden im Info-Dialog nicht mehr als "nicht verfügbar" aufgeführt.

Änderungen seit RC 4
Vier Abstürze wurden behoben: Sie traten bei der Fortsetzung von Hörbüchern ohne Kapitel, bei der Verwendung bestimmter Sprachzeichen mit PVR-Add-ons, bei der DVD-Wiedergabe unter Windows nach einer Änderung in ffmpeg sowie bei einem vorschnellen Abbruch des ScriptObserver auf. Der Umgang mit Benutzernamen und Passwörtern wurde verbessert, die Auswahl "Alben" ist wieder in der Musikbibliothek zu finden und die Kompatibilität zu älteren MySQL-Datenbanken wurde repariert. Unter Android wurde ein Problem mit der Fenstertransparenz bei der HDR-Wiedergabe gelöst und für macOS wurde eine Regression hinsichtlich des Aufbaus der Benutzeroberfläche korrigiert. Es gibt einen neuen Workaround für das zweifache Umschalten der Bildwiederholrate, da derzeit noch keine Unterscheidung zwischen 25p und 50i bzw. 29,97p und 60i möglich ist. Eine Änderung bezüglich des Sortierens nach ANSI-Zeichen in der Bibliothek wurde zurückgenommen, die endgültige Lösung des Problems ist aber erst für Kodi 19 geplant.

Download: Kodi 18 (Leia) RC 5.2 (nach Auswahl der Plattform unter Pre-Release)

 
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Firefox 65.0 Beta 12 wartet auf Tester

reported by doelf, Freitag der 18.01.2019, 19:32:30

Der Beta-Test des Firefox 65 nähert sich so langsam seinem Ende, denn die Freigabe der finalen Version ist für den 29. Januar 2019 geplant. An Bord befinden sich wichtige Neuerungen für Windows, macOS und Linux sowie die Möglichkeit, die Sprache der Benutzeroberfläche in den Programmeinstellungen zu ändern.

Zumindest in der Theorie: Denn obwohl wird unsere deutsche Installation um die Sprachpakete für Großbritannien (en-GB) und die Niederlande (nl) erweitert haben, findet sich nirgendwo in den Einstellungen eine Option zum Umschalten der UI-Sprache. Der alte Weg - in der Adresszeile "about:config" aufrufen und den neuen Wert "intl.locale.requested" als Zeichenkette anlegen - funktionierte indes. Als Zeichenkette wird jeweils die Kennung des gewünschten Sprachpaketes (de, en-GB, nl) hinterlegt.

Unter Windows wird neuerdings der Video-Codec AV1 unterstützt und man kann das Programm über den "Windows Installer" (eine Laufzeitumgebung für Paketdateien im Format .msi) aufspielen. Nutzer von iPhones und iPads können dank Handoff auf ihren Macs mit dem Firefox nahtlos weitersurfen und unter Linux kann man die Tabs beim Scrollen durch die Tab-Leiste wechseln. Ein verbesserter Schutz vor Pufferüberläufen ist für Linux, Android und macOS ab sofort standardmäßig aktiviert und verspricht eine höhere Sicherheit.

Allgemein ist Unterstützung für das Bildformat WebP hinzugekommen und das Blockieren von Seitenelementen unter "Datenschutz & Sicherheit" wurde nochmals überarbeitet. Als Vorgaben stehen "Standard" und "Streng" zur Auswahl und wer will, kann sich unter "Benutzerdefiniert" austoben. Falls gewünscht, kann der Firefox vor dem Schließen eine Warnung ausgeben. Und das unabhängig davon, ob die letzte Sitzung beim Neustart wiederhergestellt werden soll. Gibt man "about:performance" in die Adresszeile ein, sieht man neben dem Energieverbrauch jetzt auch den Speicherbedarf der aktiven Tabs.

Download: Firefox 65.0 Beta 12

 
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Kolumne: Der Krieg um den allerletzten Meter

reported by doelf, Freitag der 18.01.2019, 17:21:05

Wir befinden uns im Jahre 2019 nach Christus und die ganze Welt setzt beim Breitbandausbau auf Glasfaser. Die ganze Welt? Nein! Ein von unbelehrbaren Kupfer-Fetischisten bevölkertes Land in der Mitte Europas hört nicht auf, der Zukunft Widerstand zu leisten. Mit Unterstützung der Bundesnetzagentur, die sich mal wieder einen seltsamen Beschluss zusammengebraut hat.

Was passiert beim Vectoring
Die Datenübertragung über Glasfaser ist schon heute wesentlich schneller und auch zukunftssicher, doch Kupferleitungen liegen überall. Statt Geld in den flächendeckenden Glasfaserausbau zu stecken, setzt der hiesige Marktführer Deutsche Telekom daher auf einen Trick, um noch ein wenig mehr Leistung aus der ollen Kupferstrippe herauszukitzeln. Das Zauberwort heißt VDSL2-Vectoring (ITU-T G.993.5), welches für Deutschland im August 2013 genehmigt wurde. Beim Vectoring wird eine spezielle Kanalkodierung genutzt, um das Übersprechen, also die gegenseitigen Störungen zwischen benachbarten Leitungen, zu minimieren, was einen höheren Datendurchsatz ermöglicht.

Und wo liegt das Problem?
Um das Vectoring umzusetzen, muss ein Anbieter über den DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer) die vollständige Kontrolle über den Datenfluss auf allen Leitungen eines Hauptkabelstrangs haben. Mitbewerber bleiben dabei außen vor, so dass ein regionales Quasi-Monopol entsteht. Ein solches hatte die Bundesnetzagentur im Jahr 2013 genehmigt und der Telekom damit erlaubt, ihren Konkurrenten unter Verweis auf den Einsatz von Vectoring den Zugang zu Teilnehmeranschlüssen zu verwehren. Als Ausgleich wurde es ausbauwilligen Mitbewerbern ermöglicht, Teilnetze der Telekom zu übernehmen, so dass nun diese dort als Quasi-Monopolisten auftreten.

Alter Hut! Was ist daran neu?
Neu ist der Beschluss BK3e-15-011 der Bundesnetzagentur, welcher die Teilnehmeranschlussleitung (TAL) der Deutschen Telekom zuschanzt. Es geht um das hausinterne Telefonnetz, das üblicherweise aus Kupferkabeln besteht. Treffen am Zugangspunkt des Gebäudes ein Kupferkabel mit Vectoring und ein Glasfaseranschluss mit G.Fast zusammen, müssen sich diese die letzten Meter bis zu den Wohnungen oder Betriebsstätten teilen. Da sich Vectoring und G.Fast dabei stören können, hat die Bundesnetzagentur der Telekom und ihrer Vectoring-Lösung Vorfahrt gewährt. Sie darf ihre Mitbewerber ausbremsen - voraussichtlich bleiben vom Gigabit dann nur noch 400 bis 600 MBit/s übrig - oder auch abschalten, um die bestmögliche Leistung für ihre eigenen Anschlüsse sicherzustellen.

Marktmacht und Funktionsherrschaft
Das Quasi-Monopol für die letzte Meile wird damit um ein Quasi-Monopol für die letzten Meter, genauer gesagt die Gebäudeverkabelung, ausgeweitet. Dass die Telekom gar nicht Eigentümerin der Endleitung ist, spielt für die Bundesnetzagentur keine Rolle. Vielmehr gilt das Recht des Stärkeren oder, wie es die Bundesnetzagentur formuliert, "der marktmächtige Betreiber" mit der "Funktionsherrschaft über das Netz". Aus dieser Funktionsherrschaft leitet die Bundesnetzagentur eine alleinige Verfügungsgewalt ab, statt den Wettbewerb zu stärken oder gar innovative Technologien zu fördern. Was bleibt ist der Aufbau eines zweiten, hausinternen Telefonnetzes, welches die Glasfaseranbieter nutzen können.

Trauerspiel Breitbandausbau
Und so schreitet der Breitbandausbau in Deutschland so schnell voran wie der Bau des Berliner Flughafens oder die Instandsetzung der Gorch Fock. Während sich Gemeinden auf dem Lande von Subventionsrunde zu Subventionsrunde hangeln, da die großen Telekommunikationsanbieter ohne staatliche Zuschüsse keinerlei Bereitschaft zum Ausbau dünn besiedelter Gebiete zeigen, entstehen im städtischen Raum immer mehr Monopol-Enklaven, in denen der Wechsel zu einem anderen Anbieter kompliziert bis unmöglich ist. Dass nun auch noch das hausinterne Netz zum alleinigen Hoheitsgebiet der Telekom erklärt wird, um der kostengünstigen Kupfernostalgie des Marktführers zu huldigen, entbehrt einmal mehr jeder Logik.

 
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NVIDIA: Neuer Treiber unterstützt GeForce RTX 2060 und Freesync

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2019, 20:58:21

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 417.71 aktualisiert, welche die neue Grafikkarte GeForce RTX 2060 unterstützt und zudem G-SYNC-kompatible Bildschirme bringt. Während NVIDIA seine Bildschirm-Validierung "G-SYNC Compatible" preist, halt wir fest, dass nun auch Monitore mit AMDs Freesync unterstützt werden.

NVIDIA hatte seine G-SYNC-Technologie im Jahr 2013 vorgestellt und damit die festen Bildwiederholraten, die nie so richtig zur aktuellen Framerate von Spielen passten, in Frage gestellt. G-SYNC ist allerdings Grafikkarten von NVIDIA vorbehalten und kann nur mit kompatiblen Bildschirmen genutzt werden. Ein Jahr später brachte AMD seine eigene Lösung Freesync auf den Markt, welche einen offenen Ansatz darstellt. Dieser wurde seither von NVIDIA verschmäht, so dass Freesync-kompatible Bildschirme im Zusammenspiel mit G-SYNC-Grafikkarten nur mit einer festen Bildwiederholrate arbeiten. Das hat sich nun geändert, denn NVIDIA hat damit begonnen, solche Monitore im Rahmen des Programms "G-SYNC Compatible" zu validieren. Laut NVIDIA haben aber nur wenige Bildschirme die umfangreichen Tests bestanden.

Behobene Fehler
Die GeForce GTX 1080 reduziert ihren Chiptakt auch dann, wenn drei Bildschirme angeschlossen sind. Hängt ein Monitor am DisplayPort, zeigt er nach dem Aufwachen kein schwarzes Bild mehr an. Dies gilt auch für den BenQ XL2730, wenn man diesen mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz betreiben will. Das Notebook MSI GT83 bleibt beim Aufwachen nicht mehr hängen und "Gu Jian Qi Tan 3" schafft den Start auf der mobilen GeForce GTX 1060. Bei "Shadow of the Tomb Raider" wurde ein Absturz im DirectX-12-Modus repariert und es wurde ein Bildfehler im SLI-Betrieb behoben, der beim Wechsel zu bestimmten Auflösungen auftrat. Zudem konnte NVIDIA einen Leistungseinbruch unter Windows 7 lösen, der bei der Kombination von G-SYNC und V-Sync auftrat.

Bekannte Probleme
Drei Fehler sind neu hinzugekommen: "ARK Survival" stolpert über Fehler, die letztendlich in einem Bluescreen münden. "Shadow of the Tomb Raider" flackert, wenn SLI, HDR und G-SYNC zusammentreffen. "Ni no Kuni 2" stürzt ab, wenn HDR aktiviert wird. Zwei weitere Probleme waren schon zuvor bekannt: Werden ein G-Sync-Bildschirm und ein Monitor ohne G-Sync-Unterstützung, der über HDMI verbunden ist, zeitgleich verwendet, kann es in unregelmäßigen Abständen zu einem Flackern kommen. Abhilfe schafft das Abschalten von G-Sync, alternativ kann man den Bildschirm ohne G-Sync-Unterstützung vorübergehend entfernen. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Profile und Treiberkomponenten
Neue 3D-Vision-Profile gibt es für "Shadow of the Tomb Raider" (nicht empfohlen) und "Darksider 3" (brauchbar). Hinsichtlich der Treiberkomponenten bleibt alles wie gehabt: GeForce Experience 3.16.0.140, nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.4, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0.

Hard- und Software-Kompatibilität
Seit April 2018 entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 417.71 WHQL

 
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EA streicht "Star Wars Ragtag"

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2019, 19:16:53

Laut Kotaku hat Electronic Arts (EA) den ambitionierten Open-World-Shooter "Star Wars Ragtag" gestrichen. Amy Hennig (Uncharted) hatte das Projekt seit 2014 vorangetrieben, damals noch bei Visceral Games. Da EA mit den Fortschritten unzufrieden war, wurde Visceral im Oktober 2017 geschlossen und die Entwicklung an EA Vancouver übertragen. Doch auch dort ging es nicht voran.

Die Idee von Ragtag war eine Karriere als Weltraumschurke vor dem Hintergrund von "Star Wars IV: A New Hope". Der Spieler hätte die Rolle unterschiedlicher Charaktere übernommen, um seine Verbrechen zu verüben. Doch bereits zu Anfang gab es Probleme, da die gewählte Frostbite-Engine nicht wirklich auf Shooter ausgelegt war. Später sollen das Fehlen bekannter Figuren aus dem "Star Wars"-Universum sowie der Verzicht auf den Einsatz der Macht zu Konflikten geführt haben. Auch der Story-lastige Einzelspieler-Ansatz erschien den Verantwortlichen bei EA nicht mehr zeitgemäß.

Im Herbst 2017 kam es dann zum großen Knall und Visceral wurde geschlossen. EA Vancouver übernahm das Ruder bei Ragtag und begann mit einer umfassenden Neuausrichtung unter dem Projektnamen "Orca". Das Spiel sollte das Thema "Weltraumschurke" behalten, zugleich aber in einen Open-World-Shooter verwandelt werden. Bereits im Januar 2018 verließ Hennig das Projekt und EA. Zugleich ließ sie wissen, dass die Arbeit ins Stocken geraten sei und EA Vancouver ein anderes Spiel priorisiere. Nun haben Mitarbeiter von EA Vancouver gegenüber Kotaku bestätigt, dass Ragtag/Orca endgültig auf Eis gelegt wurde.

Offenbar war bei Ragtag/Orca kein Ende der Entwicklung abzusehen, doch EA will die "Star Wars"-Fans zeitnah mit neuem Futter versorgen. Daher wurde die Arbeit auf ein neues Spiel verlagert, dessen Fertigstellung bis Ende 2020 als realistisch betrachtet wird. Im Rahmen der Neuausrichtung wurden keine Entwickler entlassen und EA selbst betont in einer Stellungnahme, dass man an der Entwicklung weiterer "Star Wars"-Titel festhalte. Ein glückliches Händchen hat man derzeit aber nicht, denn erst im September 2018 wurde Star Wars Rivals noch während seines Beta-Tests gestrichen.

Quelle: kotaku.com
 
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NVIDIA-Chef findet Radeon VII "lausig"

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2019, 15:00:57

In einem Interview mit VentureBeat bezeichnete NVIDIAs Gründer und CEO Jensen Huang AMDs Radeon VII als "enttäuschend". Die Grafikkarte habe eine "lausige Leistung" und biete "nichts Neues". Weitere Witze wolle er sich aber sparen, auch wenn er sonst sehr lustig sein könne. Weniger lustig: Die Pascal-Chips sind so gut wie ausverkauft!

AMD biete weder Raytracing noch künstliche Intelligenz, daher könne eine GeForce GTX 2080 ihren noch nicht erhältlichen Mitbewerber problemlos "platt machen". Von Kryptowährungen, insbesondere Ethereum hält Huang nichts. Daher ist es wohl auch kein Problem, dass NVIDIAs Grafikprozessoren in dieser Disziplin schwächeln. Der Stapelspeicher HBM, dessen zweite Generation AMD bei der Radeon VII einsetzt, sei okay, aber zu teuer. Daher bevorzuge NVIDIA den preiswerteren GDDR6-Speicher.

Während die Hersteller von Grafikchips zuletzt noch mit vollen Lagern zu kämpfen hatten, gibt es nun eine schlechte Nachricht für alle, denen die GeForce-RTX-Modelle zu teuer sind: Laut Huang sind die Pascal-Chips so gut wie ausverkauft. Die schnelleren Varianten GeForce GTX 1080 Ti, GeForce GTX 1080, GeForce GTX 1070 Ti und GeForce GTX 1070 seien schon jetzt ausverkauft und für die GeForce GTX 1060 reiche der Vorrat nur noch für "einige Wochen". Das lässt jede Hoffnung auf sinkende Preise schwinden.

In Hinblick auf Intel als zukünftigen Mitbewerber im Grafikmarkt erklärte Huang, das sei doch im Prinzip AMDs Entwicklungsabteilung. Er respektiere Intel und man arbeite sehr eng mit Intel zusammen. Zwischen den Zeilen kann man herauslesen, dass dies für AMD nicht gilt. Ansonsten sprach der NVIDIA-Chef viel über autonome Fahrzeuge und künstliche Intelligenz, denn in diesen Bereichen will sich sein Unternehmen weitere Standbeine verschaffen.

 
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Collection #1 bringt 1,16 Milliarden Logins im Netz

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2019, 13:52:02

Troy Hunt, der Betreiber von "Have I Been Pwned" (HIBP), ist beim Cloud-Speicherdienst MEGA auf eine knapp 2,7 Milliarden (2.692.818.238) Zeilen lange Sammlung von Zugangsdaten gestoßen, welche 772.904.991 unterschiedliche E-Mail-Adressen und 21.222.975 unterschiedliche Passwörter umfasst. In der Summe ergeben sich 1,16 Milliarden (1.160.253.228) Zugangskombinationen.

Die Zugangsdaten waren auf 12.000 Dateien mit einem Gesamtvolumen von 87 GB verteilt. Sie wurden über ein Forum geteilt, wo sie als "Sammlung von 2000+ entschlüsselte Datenbanken" bezeichnet wurden, was auf viele unterschiedliche Quellen hindeutet. Zumindest ein Teil der Passwörter wurde in Form von Hashes entwendet, welche die Cyber-Kriminellen am Ende dann doch knacken konnten. Beim Durchsuchen der Daten wurde Troy Hunt fündig und entdeckte seine eigene E-Mail-Adresse nebst von ihm genutzter Passwörter. In seinem Fall handelte es sich allerdings um ziemlich alte Daten. Ob auch aktuelle Datensätze enthalten sind, ist unklar.

Bild

Hunt hat die Zugangsdaten in seinen Dienst Have I Been Pwned (HIBP) eingepflegt. Dort kann man ganz einfach nach seiner E-Mail-Adresse suchen und erfährt binnen Sekunden, ob diese von einem Datenleck betroffen ist. Während unsere E-Mail-Adressen sauber waren, ist der US-Präsident (president@whitehouse.gov) von 35 Datenlecks betroffen (siehe Bildschirmfoto). In Anbetracht des Umfangs aktueller Datenlecks empfiehlt es sich, die eigene E-Mail-Adresse zu prüfen und die Passwörter gegebenenfalls zu ändern.

 
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FRITZ! Labor bringt AP-Steering, LED-Abschaltung und SMB3

reported by doelf, Donnerstag der 17.01.2019, 09:48:24

AVM hat eine neue Testversion seines FRITZ!OS für die beiden Router FRITZ!Box 7590 und FRITZ!Box 7490 sowie für den FRITZ!Repeater 1750E und den FRITZ!Powerline 1260E zum Download bereitgestellt. Versprochen werden neue Funktionen für die DECT-Telefone der FRITZ!Fon-Familie, AP-Steering im MESH und das optionale Abschalten aller LEDs. Mindestens ebenso wichtig: Das seit Jahren unsichere TLS 1.0 wurde entfernt und die angeschlossenen USB-Geräte werden jetzt über SMB 3 bereitgestellt.

Schlechte Angewohnheiten sind hartnäckig
Wie sich das 1999 eingeführte TLS 1.0 (SSL 3.1) knacken lässt, wurde schon im Jahr 2004 beschrieben und spätestens seit dem 2011 vorgestellten BEAST-Angriff (Browser Exploit Against SSL/TLS) stellte das Protokoll ein reales Sicherheitsrisiko dar. Mit CRIME (Compression Ratio Info-leak Made Easy), TIME (Timing Info-leak Made Easy) und BREACH (Browser Reconnaissance and Exfiltration via Adaptive Compression of Hypertext) folgten effizientere Varianten des BEAST-Konzepts und spätestens seit POODLE (Padding Oracle On Downgraded Legacy Encryption) im Jahr 2014 hätten die frühen TLS-Varianten abgeschaltet gehört. Dennoch wurde TLS 1.0 im Internet noch lange geduldet und selbst der "Payment Card Industry Data Security Standard", welcher Mindestanforderungen zur Übermittlung von Kreditkarten-Transaktionen setzt, untersagt den Einsatz von TLS 1.0 erst ab dem 30. Juni 2018. In der Hoffnung, dass TLS 1.0 in der freien Wildbahn nun ausgemerzt ist, hat nun auch AVM das löchrige Protokoll aus den Serverrollen von FRITZ!OS verbannt.

LEDs

Auch das Netzwerkprotokoll SMB (Server Message Block) fällt in die Rubrik "schlechte Angewohnheiten", doch es besteht ein großer Unterschied: Bei TLS wurde die veraltete Version neben den neueren unterstützt, während AVM bei SMB bisher nur die erste Version bieten konnte. Diese wurde von Microsoft zusammen mit Windows 2000 als Nachfolger von CIFS eingeführt und trotz massiver Sicherheitsprobleme über Jahre mitgeschleppt. In Redmond erfolgte das Umdenken im Mai 2017 nach einer Welle von Verschlüsselungsangriffen durch die Ransomeware WannaCry, in dessen Folge SMB 1.0 bei Microsoft ausgemustert wurde. Auch Linux-Distributionen, Router und Netzwerkspeicher verzichten seither auf das veraltete Protokoll, lediglich bei AVM tat sich herzlich wenig. Zumindest bis jetzt, denn die neue Labor-Version bringt SMB 3.0, was nicht nur eine höhere Sicherheit, sondern auch schnellere Datenübertragungen verspricht. Für Systeme, die SMB 3.0 noch nicht beherrschen, wird als Alternative die Version 2.0 geboten.

TopologieNeue Funktionen
Kommen wir nun zu den neuen Funktionen: Es ist jetzt möglich, die DSL-Datenrate zu senken, um Störeinflüsse auf die DSL-Anbindung zu reduzieren. Im WLAN-MESH ermöglicht "AP-Steering" das aktive Roaming von WLAN-Geräten zwischen FRITZ!Boxen und Repeatern. Hierzu werden Informationen der Erweiterungen k (Anpassung der Funkparameter) und v (Netzwerkmanagement) der WLAN-Norm IEEE 802.11 genutzt. In den Geräteinformationen wird die Heimnetzanbindung, also die unmittelbare Netzwerk-Topologie eines Gerätes, grafisch aufbereitet dargestellt (siehe Bild rechts). Die LEDs der Geräte, welche beispielsweise in Schlafzimmern oftmals als störend empfunden werden, lassen sich abschalten (siehe Bild oben). Praktisch ist zudem die Möglichkeit, unter "System", "Update" über die Schaltfläche "Zurück zum offiziellen FRITZ!OS" von der Labor-Version zum stabilen System zurückzukehren (siehe Bild unten). Für über USB angeschlossene Mobilfunk-Sticks wurde ein SMS-Push-Service eingerichtet.

Recht viel hat sich im Bereich DECT getan: Erstmals werden Türsprechstellen auf DECT-Basis unterstützt, wobei sich die Live-Bilder auf Wunsch auch per https übertragen lassen. Das Sperren einer Rufnummer funktioniert jetzt direkt aus der Rufliste heraus und auch Rufumleitungen lassen sich vom FRITZ!Fon aus erstellen und verwalten. Auf FRITZ!Fons mit farbigem Display kann man den QR-Code für den Gastzugang anzeigen lassen. Weiterhin wurde WPS-Connect für Gastzugang ins WLAN-Menü der Telefone aufgenommen und im integrierten Mediaplayer kann man endlich vor- und zurückspulen. Verbindet sich ein WLAN-Gerät über den Repeater mit dem Gastnetz, bekommt es eine IP-Adresse zugewiesen, was zuletzt nicht mehr funktioniert hatte. Kontaktgruppen aus dem Google-Telefonbuch werden auch dann korrekt angezeigt, wenn diese ein Und-Zeichen enthalten.

Versionswechsel

WICHTIGER HINWEIS: Bei den Labor-Ausgaben von FRITZ!OS handelt es sich um unfertige sowie unzureichend getestete Beta-Versionen, die wahrscheinlich noch Fehler aufweisen und daher nicht für den Alltagseinsatz empfohlen werden!

Download: FRITZ!OS Labor für FRITZ!Box 7590, FRITZ!Box 7490, FRITZ!Repeater 1750E und FRITZ!Powerline 1260E

 
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Qualcomm vs. Apple: Landgericht Mannheim weist Klagen ab

reported by doelf, Mittwoch der 16.01.2019, 14:26:28

Der Halbleiterhersteller Qualcomm Incorporated hatte Apple vor dem Landgericht Mannheim aufgrund einer weiteren Patentverletzung verklagt, musste dort aber einen Rückschlag einstecken. Denn im Gegensatz zu den Richtern in München und China wiesen die Kollegen aus Mannheim die Klagen ab.

Diesmal ging es um das Patent EP2460270B1 welches eine "Vorrichtung" mit einer "Vielzahl von Transistoren", an die eine "Vielzahl von Widerständen" gekoppelt ist, beschreibt. Dann koppelt man "einen zusätzlichen Widerstand" an die "Vielzahl von Widerständen", um "ein Steuersignal für die Vielzahl von Transistoren zu empfangen". Dazu serviere man eine "zweite Vielzahl von Widerständen", welche man über "Bulk-Knoten" ebenfalls an die "Vielzahl von Transistoren" koppelt, und garniere das Ganze mit einem "zweiten zusätzlichen Widerstand", den man mit der "zweiten Vielzahl von Widerständen und einer Bulk-Spannung" koppelt. Dabei ist die "Bulk-Spannung eine Wechselstrom (AC)-Erde oder eine Vorspannung", welche "niedriger als eine Gleichstrom (DC)-Spannung des Eingangssignals ist".

Das wichtige Detail hierbei: Qualcomm betrachtet die "Bulk-Spannung" als variabel, während das Patent nach Apples Ansicht eine konstante Spannung postuliert. Der Patenttext legt sich nicht näher fest, so dass Spielraum für Interpretationen bleibt. Das Landgericht Mannheim folgte nun Apples Auffassung und stellte fest, dass in den iPhones mit einer variablen Spannung gearbeitet wird. Deshalb sei Qualcomms Patent nicht anzuwenden und die diesbezüglichen Klagen abzuweisen. Qualcomm will nun vor dem Oberlandesgericht in Karlsruhe in Berufung gehen.

 
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Firefox 65.0 Beta 11 wartet auf Tester

reported by doelf, Dienstag der 15.01.2019, 23:15:49

Der Beta-Test des Firefox 65 nähert sich so langsam seinem Ende, denn die Freigabe der finalen Version ist für den 29. Januar 2019 geplant. An Bord befinden sich wichtige Neuerungen für Windows, macOS und Linux sowie die Möglichkeit, die Sprache der Benutzeroberfläche in den Programmeinstellungen zu ändern.

Zumindest in der Theorie: Denn obwohl wird unsere deutsche Installation um die Sprachpakete für Großbritannien (en-GB) und die Niederlande (nl) erweitert haben, findet sich nirgendwo in den Einstellungen eine Option zum Umschalten der UI-Sprache. Der alte Weg - in der Adresszeile "about:config" aufrufen und den neuen Wert "intl.locale.requested" als Zeichenkette anlegen - funktionierte indes. Als Zeichenkette wird jeweils die Kennung des gewünschten Sprachpaketes (de, en-GB, nl) hinterlegt.

Unter Windows wird neuerdings der Video-Codec AV1 unterstützt und man kann das Programm über den "Windows Installer" (eine Laufzeitumgebung für Paketdateien im Format .msi) aufspielen. Nutzer von iPhones und iPads können dank Handoff auf ihren Macs mit dem Firefox nahtlos weitersurfen und unter Linux kann man die Tabs beim Scrollen durch die Tab-Leiste wechseln. Ein verbesserter Schutz vor Pufferüberläufen ist für Linux, Android und macOS ab sofort standardmäßig aktiviert und verspricht eine höhere Sicherheit.

Allgemein ist Unterstützung für das Bildformat WebP hinzugekommen und das Blockieren von Seitenelementen unter "Datenschutz & Sicherheit" wurde nochmals überarbeitet. Als Vorgaben stehen "Standard" und "Streng" zur Auswahl und wer will, kann sich unter "Benutzerdefiniert" austoben. Falls gewünscht, kann der Firefox vor dem Schließen eine Warnung ausgeben. Und das unabhängig davon, ob die letzte Sitzung beim Neustart wiederhergestellt werden soll. Gibt man "about:performance" in die Adresszeile ein, sieht man neben dem Energieverbrauch jetzt auch den Speicherbedarf der aktiven Tabs.

Download: Firefox 65.0 Beta 11

 
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AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.1.1 (Optional)

reported by doelf, Montag der 14.01.2019, 16:26:24

Mit der optionalen Version 19.1.1 bietet AMD das zweite Update für seine Radeon Software Adrenalin 2019 Edition an. AMD verspricht drei (Radeon RX Vega 64) bis vier Prozent (Radeon RX 580) mehr Leistung für Fortnite (Season 7) in voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) sowie zahlreiche Fehlerkorrekturen.

Behobene Fehler
AMD hat einen ziemlich alten Fehler behoben, der den Mauszeiger auf Systemen mit mehreren Bildschirmen, die aber nicht alle eingeschaltet sind, hakeln ließ. Wer ein 1440p-Display (Ultra-Wide) verwendet, kann nun wieder die virtuelle Superauflösung (Virtual Super Resolution) nutzen und die Tastenkombination Alt+Tab verursacht auf Radeon-RX-Grafikkarten keine Verzögerungen mehr. Der Wechsel zwischen der manuellen und automatischen Lüfter-Steuerung wirkt sich nicht mehr unberechenbar auf die Lüfter-Abschaltung aus und der Upgrade Advisor findet installierte Spiele zuverlässiger.

Den Radeon Einstellungen wurden unsinnige Update-Hinweise, falsche Versionsnummern sowie Abstürze beim Neustart nach der Treiber-Installation und beim Tab-Wechsel während der Lüfter-Konfiguration ausgetrieben. Der Reset-Schalter im Radeon WattMan wird zuverlässiger auf Applikationsprofile angewandt und der Video-Upload von Radeon ReLive soll besser funktionieren. Auch das Zusammenspiel von benutzerdefinierten Farbprofilen mit Eyefinity-Konfigurationen wurde verbessert. Beim Wechsel der Spiel-Auflösung wird auch die Größe des Systemleistung-Overlays angepasst und Enhanced Sync soll die Bildschirminhalte von Spielen auf Vulkan-Basis nicht mehr zerreißen.

Bekannte Probleme
Bei "Battlefield V" bleiben die Umrisse des Spielers zuweilen erhalten, nachdem dieser wiederbelebt wurde. Der Szenen-Editor hat bei komplexen Szenen Probleme mit dem Scrollen und benutzerdefinierte Einstellungen lassen sich im Radeon WattMan nicht immer auf Karten des Typs Radeon RX Vega anwenden. Der neue Video-Player des Radeon Overlay offenbart beim Spulen Glättungsprobleme und beim Neustart gehen zuweilen die Einstellungen für den HDMI-Underscan oder das Pixel-Format verloren. Wird die Radeon Software entfernt, bleiben zuweilen die Radeon Einstellungen erhalten.

Kompatibilität
Der neue 64-Bit-Treiber unterstützt diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) sowie zahlreiche APUs. Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik werden auch bedient, allerdings nur die Desktop-Varianten. Um die mobilen Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik dürfte sich erst das nächste reguläre Treiber-Update kümmern. Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.1.1 (optional)

 
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Medien-Center-Endspurt: Kodi 18 (Leia) RC 5

reported by doelf, Sonntag der 13.01.2019, 20:44:41

Im Januar 2017 hatten die Entwickler der Medien-Center-Software Kodi entschieden, der kommenden Version 18 in Erinnerung an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher den Namen "Leia" zu geben. Zwei Jahre später wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Aktuell gibt es den fünften und voraussichtlich letzten Veröffentlichungskandidaten vor der Freigabe der finalen Fassung.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Änderungen seit RC 1
Bei der Erkennung des Login-Managers systemd-logind wird nun auch D-Bus unterstützt, was Vorteile für die Energieverwaltung unter Linux verspricht. Unter Android werden Joysticks neuerdings anhand ihrer letzten Verwendung sortiert, zudem wurde die Wiedergabe über bestimmte PVR-Erweiterungen repariert. Ein Leistungsproblem im Untermenü für PVR-Aufnahmen wurde behoben und Add-ons ohne Versionsnummer lassen Kodi nicht mehr abstürzen. Beim Wechsel der Bildwiederholrate bleibt der Zustand des VideoPlayers erhalten und eine neue Einstellung ermöglicht es, den Spoiler-Text für TV-Sendungen und Filme zu unterdrücken. Darüber hinaus wurde die Dokumentation hinsichtlich Python und der Skin-Entwicklung auf den aktuellen Stand gebracht.

Änderungen seit RC 2
Wenn man die ISO-Datei einer DVD lädt und beim Abspielen dann die Taste "o" für die Anzeige der "Player Info" drückt, führte die Betätigung der Taste "x" zum Absturz. Dieses Problem wurde ebenso beseitigt wie das Überspringen von Audio-Tracks während eines Wechsels der Bildwiederholrate. Der MediaCodec-Dekoder kümmert sich nun auch um MPEG4-Videos mit weniger als 800 Pixel in der Breite. Diese wurden bisher über ffmpeg abgespielt, was deutlich mehr Rechenleistung verlangt. libinput unterstützt nun die absolute Zeigerbewegung (z.B. für VNC) und es wurden Regressionen hinsichtlich der neuen Add-on-Einstellungen korrigiert. Bei der Installation von Add-ons kommt es nicht mehr zu einer Division durch Null. Die Bildschirmgrößen neuerer Apple-Geräte (iPhone XS/XS Max/XR, iPad Generation 6, iPadPro 12.9 Generation 3, iPadPro 11) wurden eingepflegt und unter Android hat man die Untertitel in den sichtbaren Bereich gerückt. Für AMLogic-Plattformen wurden die Kontrasteinstellungen korrigiert sowie eine vertikale Verschiebung für die Wiedergabe ergänzt.

Änderungen seit RC 3
Ein Absturz im Zusammenspiel mit bestimmten Audio-Dateien, welche eine eindeutige Dateiidentifikation (UFID) im Rahmen der ID3v2-Tags enthalten, wurde behoben. Korrigiert wurden der Pfad für externe Untertitel, die Darstellung von Benachrichtigungen und einige Beschriftungen bezüglich Musik in der Benutzeroberfläche. Unter macOS reagierte das minimierte Kodi nicht mehr. Dies wurde ebenso korrigiert wie die Erfassung bereits gesehener Inhalte für Plug-ins. Hierzu wurde auch die Datenbank aktualisiert. Für eine bessere Stabilität unter Windows wurde das Redistributable-Package von Visual C++ auf die Version 141 aktualisiert. Die Farbewerte für DXVA (DirectX Video Acceleration) wurde berichtigt und die Dokumentation wurde hinsichtlich der Python- und Skin-Entwicklung überarbeitet. Add-ons, die nicht aus dem offiziellen Repository stammen, werden im Info-Dialog nicht mehr als "nicht verfügbar" aufgeführt.

Änderungen seit RC 4
Vier Abstürze wurden behoben: Sie traten bei der Fortsetzung von Hörbüchern ohne Kapitel, bei der Verwendung bestimmter Sprachzeichen mit PVR-Add-ons, bei der DVD-Wiedergabe unter Windows nach einer Änderung in ffmpeg sowie bei einem vorschnellen Abbruch des ScriptObserver auf. Der Umgang mit Benutzernamen und Passwörtern wurde verbessert, die Auswahl "Alben" ist wieder in der Musikbibliothek zu finden und die Kompatibilität zu älteren MySQL-Datenbanken wurde repariert. Unter Android wurde ein Problem mit der Fenstertransparenz bei der HDR-Wiedergabe gelöst und für macOS wurde eine Regression hinsichtlich des Aufbaus der Benutzeroberfläche korrigiert. Es gibt einen neuen Workaround für das zweifache Umschalten der Bildwiederholrate, da derzeit noch keine Unterscheidung zwischen 25p und 50i bzw. 29,97p und 60i möglich ist. Eine Änderung bezüglich des Sortierens nach ANSI-Zeichen in der Bibliothek wurde zurückgenommen, die endgültige Lösung des Problems ist aber erst für Kodi 19 geplant.

Download: Kodi 18 (Leia) RC 5 (nach Auswahl der Plattform unter Pre-Release)

 
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Firefox 65.0 Beta 10 wartet auf Tester

reported by doelf, Sonntag der 13.01.2019, 19:17:28

Der Beta-Test des Firefox 65 nähert sich so langsam seinem Ende, denn die Freigabe der finalen Version ist für den 29. Januar 2019 geplant. An Bord befinden sich wichtige Neuerungen für Windows, macOS und Linux sowie die Möglichkeit, die Sprache der Benutzeroberfläche in den Programmeinstellungen zu ändern.

Zumindest in der Theorie: Denn obwohl wird unsere deutsche Installation um die Sprachpakete für Großbritannien (en-GB) und die Niederlande (nl) erweitert haben, findet sich nirgendwo in den Einstellungen eine Option zum Umschalten der UI-Sprache. Der alte Weg - in der Adresszeile "about:config" aufrufen und den neuen Wert "intl.locale.requested" als Zeichenkette anlegen - funktionierte indes. Als Zeichenkette wird jeweils die Kennung des gewünschten Sprachpaketes (de, en-GB, nl) hinterlegt.

Unter Windows wird neuerdings der Video-Codec AV1 unterstützt und man kann das Programm über den "Windows Installer" (eine Laufzeitumgebung für Paketdateien im Format .msi) aufspielen. Nutzer von iPhones und iPads können dank Handoff auf ihren Macs mit dem Firefox nahtlos weitersurfen und unter Linux kann man die Tabs beim Scrollen durch die Tab-Leiste wechseln. Ein verbesserter Schutz vor Pufferüberläufen ist für Linux, Android und macOS ab sofort standardmäßig aktiviert und verspricht eine höhere Sicherheit.

Allgemein ist Unterstützung für das Bildformat WebP hinzugekommen und das Blockieren von Seitenelementen unter "Datenschutz & Sicherheit" wurde nochmals überarbeitet. Als Vorgaben stehen "Standard" und "Streng" zur Auswahl und wer will, kann sich unter "Benutzerdefiniert" austoben. Falls gewünscht, kann der Firefox vor dem Schließen eine Warnung ausgeben. Und das unabhängig davon, ob die letzte Sitzung beim Neustart wiederhergestellt werden soll. Gibt man "about:performance" in die Adresszeile ein, sieht man neben dem Energieverbrauch jetzt auch den Speicherbedarf der aktiven Tabs.

Download: Firefox 65.0 Beta 10

 
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Drei Sicherheitslücken in Systemd

reported by doelf, Freitag der 11.01.2019, 21:03:58

Als Mitarbeiter der Sicherheitsfirma Qualys ein Expoit für eine ganz andere Schwachstelle entwickelten und dafür Megabyte-weise Kommandozeilenargumente an ein Programm übermittelten, stürzte völlig unerwartet Journald, der Logging-Dienst von Systemd, ab. Dies brachte die Experten auf die Spur von drei neuen Sicherheitslücken in Systemd.

Systemd wird von vielen Linux-Distributionen zur Verwaltung von Prozessen genutzt und ist somit ein überaus wichtiger Systemdienst. Bei den Schwachstellen handelt es sich um zwei Speicherfehler (CVE-2018-16864 und CVE-2018-16865), über die sich lokale Benutzer Root-Rechte verschaffen können. Dazu kommt der Pufferüberlauf CVE-2018-16866, welcher zu einem unkontrollierten Lesezugriff führt, über den ein Angreifer geschützte Daten abgreifen kann.

Der älteste Fehler CVE-2018-16865 existiert seit Dezember 2011 (Version 38) und lässt sich seit April 2013 (Version 201) für Angriffe verwenden. Im selben Monat (April 2013, Version 203) wurde der Auslöser von CVE-2018-16864 im Code aufgenommen, dieser lässt sich aber erst seit Februar 2016 (Version 230) auf 32-Bit-Systemen ausnutzen. CVE-2018-16866 ist die jüngste Schwachstelle. Sie datiert auf Juni 2015 (Version 221) und wurde im August 2018 zufällig behoben. Als besonders effizient erwies sich ein kombinierter Angriff auf CVE-2018-16865 und CVE-2018-16866, über den sich ein lokaler Nutzer binnen zehn Minuten Root-Rechte auf einem 32-Bit-System (x86) verschaffen kann. 64-Bit-Architekturen (amd64) halten diesem Angriff 70 Minuten stand.

Das Problem betrifft alle Linux-Distributionen mit Systemd, die, wie Debian, noch keine Korrekturen erhalten haben. Für Ubuntu gibt es bereits Updates und bei Fedora 28 und 29, SUSE Linux Enterprise 15 und openSUSE Leap 15.0 war aufgrund spezieller Sicherheitsvorkehrungen gar kein erfolgreicher Angriff möglich.

 
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Intel: Neue "Coffee Lake"-CPUs mit ohne Grafik

reported by doelf, Freitag der 11.01.2019, 17:50:44

Intel hat auf der CES in Las Vegas neue Desktop-CPUs der Generation "Coffee Lake" angekündigt. Zu den drei bisher schon erhältlichen Prozessoren gesellen sich drei baugleiche Varianten, denen allerdings die integrierte Grafikeinheit fehlt. Drei weitere Modelle runden das Angebot nach unten ab.

Was Intel zu dieser Produktpolitik getrieben hat, ist uns völlig schleierhaft. Die iGPU-losen Modellvarianten haben als Zusatz den Buchstaben "F" erhalten, welcher deutschen Kunden als Eselsbrücke für die fehlende Grafikeinheit dienen kann. Möglicherweise war die iGPUs dieser Chips fehlerhaft und musste deswegen deaktiviert werden. Ein neues Chipdesign ohne Grafikkomponente darf man wohl ausschließen, da Intel weiterhin von "Coffee Lake" spricht und eine simple Deaktivierung weitaus kostengünstiger ist.

  • neu - Intel Core i9-9900KF (8 Kerne/16 Threads @ 3,6-5,0 GHz; keine iGPU; 95 W): 488 US-Dollar
  • Intel Core i9-9900K (8 Kerne/16 Threads @ 3,6-5,0 GHz; UHD Graphics 630 @ 1,20 GHz; 95 W): 488 US-Dollar
  • neu - Intel Core i7-9700KF (8 Kerne/8 Threads @ 3,6-4,9 GHz; keine iGPU; 95 W): 374 US-Dollar
  • Intel Core i7-9700K (8 Kerne/8 Threads @ 3,6-4,9 GHz; UHD Graphics 630 @ 1,20 GHz; 95 W): 374 US-Dollar
  • neu - Intel Core i5-9600KF (6 Kerne/6 Threads @ 3,7-4,6 GHz; keine iGPU; 95 W): 262 US-Dollar
  • Intel Core i5-9600K (6 Kerne/6 Threads @ 3,7-4,6 GHz; UHD Graphics 630 @ 1,15 GHz; 95 W): 262 US-Dollar
  • neu - Intel Core i5-9400F (6 Kerne/6 Threads @ 2,9-4,1 GHz; keine iGPU; 65 W): 182 US-Dollar
  • neu - Intel Core i5-9400 (6 Kerne/6 Threads @ 2,9-4,1 GHz; UHD Graphics 630 @ 1,05 GHz; 65 W): 182 US-Dollar
  • neu - Intel Core i3-9350KF (4 Kerne/4 Threads @ 4,0-4,6 GHz; keine iGPU; 91 W): 173 US-Dollar

Apropos Kosten: Die bleiben für die Kunden unverändert. Die bekannten Modelle mit Grafikeinheit behalten ihre Preise und die neuen "mit ohne" Grafik kosten keinen Cent weniger. Sie bieten auch keine höheren Taktraten und verbrauchen zudem kein Watt weniger. Somit gibt es auch absolut keinen Grund, die neuen Varianten zu kaufen, schließlich muss man den integrierten Grafikkern nicht nutzen, kann bei Bedarf aber immer auf diesen zurückfallen. Daher würden wir immer zur K-Variante greifen, die auch einen höheren Wiederverkaufswert verspricht.

Abseits der aufs Übertakten zugeschnittenen K-Modelle finden sich drei Neuzugänge unter 200 US-Dollar: Der 6-Kern-Prozessor Core i5-9400 und sein grafikloser Bruder Core i5-9400F sind zu einem Preis von 182 US-Dollar leidlich interessant, denn sie sind 100 MHz schneller als der gleich teure und ansonsten baugleiche Core i5-8400. Mehr Takt, dafür aber zwei Kerne und eine iGPU weniger bietet der Core i3-9350KF für 173 US-Dollar. Diese Ersparnis von 9 US-Dollar lohnt sich nur für Übertakter mit knapp bemessenem Budget, die dann aber auch zum Core i3-8350K für 168 US-Dollar greifen können.

 
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HuffPost Deutschland wird eingestellt

reported by doelf, Freitag der 11.01.2019, 17:02:21

Der Verlag "Burda Forward" wird seine Internetpublikation "HuffPost Deutschland" zum 31. März 2019 einstellen. "Burda Forward" hatte die Marke "HuffPost" im Jahr 2013 für den deutschsprachigen Markt lizenziert und seither als Nachrichtenportal betrieben. Ein neuer Lizenznehmer ist nicht in Sicht.

Von der Schließung sind 13 Mitarbeiter/-innen betroffen, für die der Verlag "individuell Lösungen zum weiteren Verbleib" sucht. "Das weltweit größte Nachrichtennetzwerk mit Blogger-Expertise" hatte im November 2018 laut AGOF (Arbeitsgemeinschaft Online Forschung) noch 6,22 Millionen Besucher angelockt. Einen Grund für das Aus nennt "Burda Forward" nicht.

Die US-Ausgabe der HuffPost startete am 9. Mai 2005 als konservativ ausgerichtete Online-Zeitung, sie wurde von Arianna Huffington, Kenneth Lerer, Andrew Breitbart und Jonah Peretti gegründet. Andrew Breitbart ist auch der Gründer des ultra-konservativen "Breitbart News Network", welches nach seinem Tod im Jahr 2012 von Stephen Bannon übernommen wurde. Im Februar 2011 kaufte AOL die HuffPost, deren Ausrichtung mit der Zeit immer liberaler wurde. Nach dem Zusammenschluss von AOL und Yahoo zu Oath gehört die HuffPost seit 2017 dieser Tochter des US-Kommunikationsriesen Verizon. Die US-Publikation und die übrigen Landesausgaben werden fortgeführt.

Mit HuffPost verschwindet binnen weniger Wochen die zweite bekannte US-Medienmarke vom deutschen Markt. Kurz vor Weihnachten schloss die deutsche Ausgabe des Technikmagazins Wired, das seit Januar 2018 nur noch als Online-Ausgabe existierte. Tatsächlich ist der deutsche Online-Markt extrem schwierig und es gibt wohl kein Land, wo Werbe-Blocker so weit verbreitet sind. Wir erwarten daher eine weitere Ausdünnung der deutschsprachigen Publikationen und sind auch selber auf die Unterstützung unserer Leser angewiesen.

Quelle: www.focus.de
 
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LibreOffice 6.2.0: Zweiter Veröffentlichungskandidat erhältlich

reported by doelf, Freitag der 11.01.2019, 14:28:23

Die Alpha-Phase von LibreOffice 6.2.0 hatte 705 Änderungen gebracht und der Beta-Test nochmals 251 Korrekturen. Ähnlich ergiebig erweisen sich auch die beiden Veröffentlichungskandidaten, die sich zusammen um weitere 246 Probleme kümmern. Aktuell liegt der zweite Release Candidates mit 47 Fehlerbereinigungen zum Download bereit, die Freigabe des finalen LibreOffice 6.2.0 ist für die Woche vom 28. Januar bis zum 3. Februar 2019 geplant.

Writer
Die Leistungseinbrüche beim "Änderungen verfolgen" wurden behoben, so dass der entsprechende Warnhinweis entfernt werden konnte. Tabellen aus Calc werden nicht mehr als OLE-Objekt eingebettet, sondern nativ kopiert und eingefügt. Der funktionslose Befehl "Bild kopieren", der ausschließlich für schreibgeschützte Dateien angeboten wird, wurde aus dem Kontextmenü entfernt. Für die automatische Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten gibt es neue Optionen und die Menüs zum Modifizieren von Kopf- und Fußzeile, welche sich öffnen, wenn man über oder unter eine Seite klickt, lassen sich nun abschalten. Beim Speichern von Text-Dateien mit dem Dateityp "Text - Textkodierung wählen" samt der Option "Filtereinstellungen bearbeiten" gibt es jetzt die Möglichkeit, die Textkodierungen UTF-8 und UTF-16 auch ohne BOM (Byte Order Mark) zu verwenden. Für die "Unterschriftzeile" kann man ein Bild seiner eingescannten Unterschrift hinterlegen.

Calc
Das Laden und Anzeigen der Tabellen wurde beschleunigt. Nach Writer kann nun auch Calc über "Einfügen" eine "Unterschriftzeile" hinzufügen. Die Kopfzeile mit dem Namen der Tabelle und die Fußzeile mit der Bezeichnung der Seite waren bisher immer vorhanden, werden aber nur selten gebraucht. Daher sind sie ab sofort standardmäßig deaktiviert. Über das Menü "Daten", Unterpunkt "Statistiken", kann man unter "Regression" eine multivariate Regressionsanalyse durchführen. Hierzu wurde der Dialog erweitert. Eine benutzerdefinierte Datenüberprüfung auf Zellen, wie Excel sie bietet, wurde ebenfalls ergänzt, und über die Funktion "REGEX" lässt sich Text mit einem regulären Ausdruck abgleichen sowie Textteile ersetzen.

Impress, Draw und Base
Für Impress gibt es Fehlerbereinigungen und Optimierungen rund um die Bearbeitung von Animationen. Es wurden Zeichenstile für Textinhalte ergänzt und wenn man die letzte Folie erreicht hat, ist "Weiter" im Kontextmenü deaktiviert. In Draw hat das Menü "Format" ein neues Untermenü für "Tabellen" erhalten, dazu gibt es die bereits für Writer aufgeführten Optionen zur automatischen Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten. Für Base ist die Nutzung der eingebetteten Datenbank Firebird nun nicht mehr experimentell. Mit Hilfe des Firebird-Migrationsassistenten lassen sich existierende Base-Dateien nach Firebird übertragen, doch zuvor wird eine Kopie der Datei content.xml angelegt.

Allgemeines
Mit "Tabbed UI" und "Groupedbar Compact UI" sind zwei neue Benutzeroberflächen verfügbar. Bei der klassischen Benutzeroberfläche gibt es kleinere Änderungen hinsichtlich der Werkzeugleisten sowie ein großes Update für das Icon-Thema "Elementary". Bisher wurden Icons mit Abmessungen von 16 und 24 Pixeln geboten, neu hinzugekommen ist das 32-Pixel-Format. Neu ist auch die Unterstützung für Qt5 und KDE Plasma 5, wobei das KDE5-Plug-in auf der Qt5-Version aufbaut. Auf Seiten der Schriftarten wurde Source Serif Pro hinzugefügt und die Beigabe der Bibliothek Access2Basic ermöglicht volle Unterstützung für das Datenbankmanagementsystem Firebird. Wie gewohnt gibt es etliche Korrekturen für den Im- und Export von .PPTX- und .PPT-Präsentationen.

Im Bereich der Dokumentenverschlüsselung hat LibreOffice die OOXML-Agile-Encryption erlernt, welche den AES-256-CBC-Algorithmus mit der SHA512-Hash-Funktion kombiniert. Diese Kombination, welche auch von Microsoft Office unterstützt wird, ist ab sofort Standard für OOXML-Dokumente. Neu ist auch die HMAC-Verifizierung mit der überprüft wird, ob ein verschlüsseltes Dokument nach dem Speichern manipuliert wurde. Die 32-Bit-Builds für Linux werden derweil herabgestuft, offizielle Builds von The Document Foundation soll es jedenfalls nicht mehr geben. Für Windows ist ein solcher Schritt noch nicht geplant, während es für macOS schon seit einiger Zeit keine neuen 32-Bit-Versionen mehr gibt.

Download: LibreOffice 6.2.0 RC 2

 
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AMD Radeon VII fordert GeForce RTX 2080 heraus

reported by doelf, Freitag der 11.01.2019, 14:12:27

AMDs Grafikprozessor Vega20 wird ab dem 7. Februar 2019 auch Spieler beglücken. Die entsprechende Grafikkarte hört auf die Bezeichnung Radeon VII und soll laut AMD 699 US-Dollar kosten. Die Radeon VII übertrifft die Gaming-Leistung der Radeon RX Vega 64 um bis zu 29 Prozent und fordert damit die ebenso teure GeForce RTX 2080 heraus.

Die Radeon VII tritt mit 60 Compute-Einheiten, 3.840 Stream-Prozessoren und einer Taktrate von bis zu 1,8 GHz an. Dies entspricht den Spezifikationen der Radeon Instinct MI50, die mit 1,746 GHz nur ein wenig langsamer taktet. Im Vollausbau (Radeon Instinct MI60) verfügt der Vega20 über 64 Compute Units und 4.096 Stream-Prozessoren. Dies gilt auch für das bisherige Desktop-Flaggschiff Radeon RX Vega 64, dessen Boost-Takt mit 1,546 GHz aber deutlich niedriger ausfällt. Kein Wunder, schließlich wird der dort verbaute Vega10 noch mit 14-nm-Strukturen produziert. AMD hat sich zwar nicht zum Stromverbrauch der Radeon VII geäußert, doch die enge Verwandtschaft zur Radeon Instinct MI50 legt eine TDP von 300 Watt nahe.

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
Inhalte von Google und YouTube aktivieren

Hinsichtlich des Grafikspeichers zieht die Radeon VII mit der Profi-Karte gleich: Satte 16 GiB HBM2-Speicher sind über ein 4.096 Bit breites Interface angebunden. Die Speicherstapel takten mit 1.000 MHz, woraus sich eine maximale Speicherbandbreite von 1.024 GB/s ergibt. Auch die Radeon RX Vega 64 nutzt bereits HBM2, allerdings nur 8 GiB. Mit einer Taktrate von 945 MHz und einer halb so breiten Anbindung (2.048 Bit) bewegt sie aber nur 483,8 GB/s. NVIDIAs Konkurrent, die GeForce RTX 2080 Ti, setzt auf 11 GiB GDDR6-Speicher, der einen Durchsatz von maximal 616 GB/s schafft. In Hinblick auf Speicherausbau und Bandbreite ist die Radeon VII im Vorteil, bietet aber keine speziellen Recheneinheiten für das Raytracing.

Im Gegensatz zur Radeon Instinct MI50 muss die Radeon VII auf eine xGMI-Anbindung, auch als "Infinity Fabric Link" bekannt, verzichten. xGMI ermöglicht eine direkte Kommunikation zwischen mehreren GPUs, wobei pro Anbindung Datenraten von bis zu 100 GB/s möglich sind. Überraschend wurde zudem die PCIe-4.0-Unterstützung gestrichen, welche die dritte Generation der Ryzen-CPUs bieten wird. PCIe 4.0 verdoppelt die theoretische Bandbreite auf 2 GB/s pro Lane und Richtung, so dass ein mit 16 Lanes angebundener Steckplatz in der Spitze auf 64 GB/s kommt.

Hier noch die von AMD veröffentlichten 25 Leistungsmessungen der Radeon VII in 4K-Auflösung und bei bester Grafikqualität. In den Klammern geben wir die Steigerung um Vergleich zur Radeon RX Vega 64 an. Im Schnitt ergibt sich ein Leistungsplus von rund 29 Prozent:

  • Assassin's Creed Odyssey: 36 fps (+28,57%)
  • Battlefield 1 (DirectX 12): 80,5 fps (+35,98%)
  • Battlefield 5 (DirectX 12): 62,2 fps (+33,19%)
  • Call of Duty - Black Ops 4: 82,3 fps (+21,03%)
  • Destiny 2: 65,1 fps (+27,9%)
  • Deus X - Mankind Divided (DirectX 12): 53,4 fps (+32,84%)
  • Doom (2016): 89,5 fps (+33,18%)
  • F1 2018 (DirectX 12): 78 fps (+27,87%)
  • Fallout 76: 76,6 fps (+68,35%)
  • Far Cry 5: 62 fps (+26,53%)
  • Forza Horizon 4 (DirectX 12): 72,8 fps (+15,92%)
  • Grand Theft Auto V: 76,2 fps (+26,79%)
  • Hitman 2: 53,3 fps (+7,46%)
  • Just Cause 4: 50,8 fps (+19,25%)
  • Middle-Earth - Shadow Of War: 54,3 fps (+30,53%)
  • Monster Hunter World: 35,4 fps (+20,41%)
  • Rise of the Tomb Raider (DirectX 12): 58,3 fps (+26,74%)
  • Shadow of the Tomb Raider (DirectX 12): 47,5 fps (+30,85%)
  • Sid Meier's Civilization VI (DirectX 12): 97,1 fps (+24,33%)
  • Star Control - Origins: 88,9 fps (+28,47%)
  • Strange Brigade (Vulkan): 86,7 fps (+42,36%)
  • The Witcher 3: 55,4 fps (+33,82%)
  • Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands: 36,3 fps (+24,32%)
  • Total War - Warhammer 2: 34,6 fps (+22,26%)
  • Wolfenstein II - The New Colossus: 93,4 fps (+25,88%)

Quelle: www.amd.com
 
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AMD: CPUs mit Zen 2, 7 nm und PCIe 4.0 kommen Mitte 2019

reported by doelf, Freitag der 11.01.2019, 11:45:48

Im Rahmen einer öffentlichen Vorführung hat AMD-Chefin Dr. Lisa Su lauffähige Muster der kommenden 7-nm-Prozessoren auf Basis der Zen-2-Kerne auf der CES in Las Vegas gezeigt. Sie sollen als dritte Generation der CPU-Baureihe Ryzen sowie in Form der neuen EPYC-Generation "Rome" ab Mitte 2019 in Desktop-PCs und Servern laufen.

Lisa Su mit Ryzen Gen. 3

Ryzen, der Dritte: Schneller und sparsamer
Während AMD die Rechenkerne und den Cache auf 7 nm schrumpft, stecken die Schnittstellen wie PCI-Express und der Speicher-Controller in einem zweiten DIE (siehe Foto), bei dem es sich wohl weiterhin um einen 12-nm-Chip handeln wird. Ein Vorserienmodell des 7-nm-Ryzen mit acht Zen-2-Kernen und 16 Threads erreichte in Cinebench R15 einen Wert von 2.057 CB und konnte sich damit knapp gegen Intels Core i9-9900K (2.040 CB) durchsetzen. Dies unterstreicht, dass AMD die Rechenleistung bei Zen 2 weiter optimieren konnte. Wesentlich beeindruckender ist derweil ein Minderverbrauch von 30 Prozent, denn während sich das System mit Intels Prozessor während des Tests 191 Watt genehmigte, kam der Rechner mit AMDs CPU mit 134 Watt aus.

EPYC Rome: Einzelne-CPU schlägt Intels Doppelpack
Ein Vorserienmodell der Server-CPU-Baureihe EPYC Rome durfte sein Potential in Verbindung mit 256 GiB DDR4-2666 (8 x 32 GiB) zeigen. Zum Vergleich wurde Intels Xeon Platinum 8180 herangezogen und zwar als Doppelpack, denn der Mitbewerber kann in diese Kategorie mit maximal 28 Kernen und 56 Threads (als Doppel: 56 Kerne und 112 Threads) aufwarten, während ein einzelner Rome bis zu 64 Zen-2-Kerne und 128 Threads bietet. Zum Ausgleich hatte das Intel-System stolze 384 GiB Arbeitsspeicher (12 x 32 GiB). Als Benchmark-Test diente NAMD Apo1 v2.12, welches der Rome rund 15 Prozent schneller absolvierte.

AM4 bekommt PCI-Express 4.0
Zurück zur Desktop-Plattform: Auch die dritte Ausgabe der Ryzen-CPUs bleibt dem Sockel AM4 treu, vorhandene Motherboards sollten sich daher nach einem UEFI-Update mit den neuen Prozessoren aufrüsten lassen. AMD wird voraussichtlich als erster CPU-Hersteller PCI-Express 4.0 bieten können und hat auch die passenden Grafikkarten für die neue Schnittstelle im Programm. Wer diese mit voller Geschwindigkeit nutzen möchte, muss vermutlich in eine neue Hauptplatine investieren. Das neue Grafikflaggschiff AMD Radeon VII, über das wir gleich noch berichten werden, kommt allerdings noch ohne PCIe 4.0 aus.

Quelle: www.amd.com
 
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Firefox 65.0 Beta 9 wartet auf Tester

reported by doelf, Donnerstag der 10.01.2019, 21:10:53

Der Beta-Test des Firefox 65 läuft seit einem Monat und nähert sich so langsam seinem Ende, denn die Freigabe der finalen Version ist für den 29. Januar 2019 geplant. An Bord befinden sich wichtige Neuerungen für Windows, macOS und Linux sowie die Möglichkeit, die Sprache der Benutzeroberfläche in den Programmeinstellungen zu ändern.

Zumindest in der Theorie: Denn obwohl wird unsere deutsche Installation um die Sprachpakete für Großbritannien (en-GB) und die Niederlande (nl) erweitert haben, findet sich nirgendwo in den Einstellungen eine Option zum Umschalten der UI-Sprache. Der alte Weg - in der Adresszeile "about:config" aufrufen und den neuen Wert "intl.locale.requested" als Zeichenkette anlegen - funktionierte indes. Als Zeichenkette wird jeweils die Kennung des gewünschten Sprachpaketes (de, en-GB, nl) hinterlegt.

Unter Windows wird neuerdings der Video-Codec AV1 unterstützt und man kann das Programm über den "Windows Installer" (eine Laufzeitumgebung für Paketdateien im Format .msi) aufspielen. Nutzer von iPhones und iPads können dank Handoff auf ihren Macs mit dem Firefox nahtlos weitersurfen und unter Linux kann man die Tabs beim Scrollen durch die Tab-Leiste wechseln. Ein verbesserter Schutz vor Pufferüberläufen ist für Linux, Android und macOS ab sofort standardmäßig aktiviert und verspricht eine höhere Sicherheit.

Allgemein ist Unterstützung für das Bildformat WebP hinzugekommen und das Blockieren von Seitenelementen unter "Datenschutz & Sicherheit" wurde nochmals überarbeitet. Als Vorgaben stehen "Standard" und "Streng" zur Auswahl und wer will, kann sich unter "Benutzerdefiniert" austoben. Falls gewünscht, kann der Firefox vor dem Schließen eine Warnung ausgeben. Und das unabhängig davon, ob die letzte Sitzung beim Neustart wiederhergestellt werden soll. Gibt man "about:performance" in die Adresszeile ein, sieht man neben dem Energieverbrauch jetzt auch den Speicherbedarf der aktiven Tabs.

Download: Firefox 65.0 Beta 9

 
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Sony will Kodi-Blockade bald aufheben

reported by doelf, Donnerstag der 10.01.2019, 20:02:02

Die Blockade der Kodi-App für Android auf Smart-TVs des Herstellers Sony ist bestätigt, soll aber in Kürze wieder aufgehoben werden. Zudem betonen die Japaner, dass die zunächst vehement bestrittene Blockade keine Absicht war, sondern ein Versehen. Man könnte es auch weniger höflich als Dummheit bezeichnen.

Wer versucht, die Medien-Center-App Kodi auf einem Sony Smart-TV mit Android 8 (Oreo) zu installieren, wird mit dem Fehler "-506" konfrontiert. Kodi erscheint danach zwar unter Apps, lässt sich aber nicht starten. Ein generelles Problem mit Oreo ließ sich früh ausschließen, denn auf NVIDIAs Shield und den Smart-TVs von Philips läuft die Kodi-App klaglos. Das war bisher auch bei Sony der Fall, allerdings nur auf den Fernsehgeräten bis einschließlich Android 7 (Nougat), die mit Kodi nach wie vor keine Probleme haben. Kodis Entwickler vermuteten eine Sperre der App-Kennung, doch Sony bestritt eine solche Maßnahme.

Um ihren Verdacht zu bestätigen, kompilierten die Entwickler Kodi-Pakete, welche sich von der offiziellen Version nur in einem winzigen Detail unterschieden: Der Package-ID. Damit konnten sie beweisen, dass die ID "org.xbmc.kodi" tatsächlich blockiert wurde, während sich Kodi-Varianten mit anderen IDs problemlos installieren und starten ließen. Dies brachte wiederum Sonys Entwickler zum grübeln und es zeigte sich, dass die Japaner alle Package-IDs aussperren, welche die Zeichenfolge "ko" enthalten. Die wirre Logik dahinter: Bei diesen Paketen könnte es sich um Kernel-Objekte handeln. Da fehlen einem die Worte!

Nachdem sich Sony den Schuh nun endlich angezogen hat, will man den Schlamassel nicht länger auf sich sitzen lassen und stellt zeitnahe Updates in Aussicht. Als Zwischenlösung gibt es von den Kodi-Entwicklern Installationspakete mit geänderter Kennung.

Quelle: forum.kodi.tv
 
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Updates für Adobe Connect, Digital Editions und Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2019, 16:55:13

Adobe hat frische Sicherheits-Updates für Connect und Digital Editions veröffentlicht. Dazu gibt es aktualisierte Versionen des Flash Players, welche Adobe zwar in seinem Security Bulletin ankündigt, dann aber jegliche sicherheitsrelevanten Änderungen verneint. War es die Macht der Gewohnheit?

Laut Adobe kümmert sich der Flash Player 32.0.0.114 lediglich um funktionale Fehler und Leistungsdefizite, nicht aber um Sicherheitslücken. Analog hierzu vermerkt die Firma auch keine einzige Schwachstelle. Mit dem Einspielen der Updates kann man sich folglich Zeit lassen, denn Adobe verhängt nur die niedrige Prioritätsstufe 3.

Mit Connect 10.1 beseitigt Adobe eine hochgefährliche Schwachstelle, welche alle früheren Versionen bis einschließlich 9.8.1 betrifft. Über diesen als hochgefährlich eingestuften Fehler können Angreifer an das Session-Token gelangen und die laufende Sitzung übernehmen (CVE-2018-19718). Dennoch gilt hier ebenfalls die trödelige Prioritätsstufe 3.

Auch das Update auf Digital Editions 4.5.10 kümmert sich um eine hochgefährliche Sicherheitslücke. Bis zur Version 4.5.9 können Angreifer einen unkontrollierten Lesezugriff missbrauchen, um an geschützte Informationen zu gelangen (CVE-2018-12817). Das Update kann man einspielen, wenn gerade nichts anderes zu tun ist. Oder anders formuliert: Prioritätsstufe 3.

 
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Intel HD 5000 reißt Sicherheitslücke in macOS 10.13.4 (High Sierra)

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2019, 16:07:47

Talos, die Sicherheitsspezialisten von Cisco Systems, melden eine kritische Rechteausweitung in macOS 10.13.4 (High Sierra), welche in der Kernel-Erweiterung für Intels Grafikkern HD 5000 steckt (TALOS-2018-0615). Gemeldet wurde die Sicherheitslücke bereits am 30. Mai 2018. Seit dem 24. Dezember 2018 gibt es einen entsprechenden Patch von Apple.

Das Problem wurde von Tyler Bohan, der für Cisco arbeitet, entdeckt und anhand eines MacBook Pro mit Retina-Display dokumentiert. Über eine in den Mediaplayer VLC eingefügte Bibliothek provozierte Bohan eine Grenzüberschreitung im Grafiktreiber, aus der ein Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt sowie eine Speichermanipulation im Rechtekontext des Kernel resultiert. Diese Rechteausweitung lässt sich vermutlich auch aus Apples Webbrowser Safari heraus ansprechen.

Obwohl die Schwachstelle bereits am 30. Mai 2018 an Apple gemeldet wurde, erfolgte ihre Veröffentlichung erst gut sieben Monate später. Die beiden Branchenriesen Apple und Intel hatten nämlich knapp sieben Monate benötigt, um diesen Fehler zu flicken.

 
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Microsoft hat im Januar 38 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Mittwoch der 09.01.2019, 13:01:19

Microsoft hat am gestrigen Januar-Patch-Day 38 Sicherheitslücken in Windows, Edge nebst ChakraCore, dem Internet Explorer, Office (inklusive der Office Services und Web Apps), dem .NET-Framework, dem Exchange Server, Visual Studio und ASP.NET geschlossen. Auch Adobes Flash Player wurde wieder einmal aktualisiert. Sieben der behobenen Fehler stellen eine kritische Gefahr dar, weitere vierzig wurden als hochgefährlich klassifiziert und einer ist von mittlerer Schwere.

Wer heutzutage erfahren will, welche Sicherheitslücken Microsoft geschlossen hat, muss bei Talos, den Sicherheitsspezialisten von Cisco Systems vorbeischauen. Microsofts eigener Security Update Guide liefert nämlich auch weiterhin eine völlig unübersichtliche Auflistung und taugt nur zur gezielten Suche nach Informationen über spezielle Updates oder Produkte. Es ist nicht einmal möglich, jene Sicherheitslücken, welche bereits aktiv angegriffen werden, herauszufiltern.

Drei bis vier kritische Speichermanipulationen in Edge
Drei kritische Speicherfehler (CVE-2019-0539, CVE-2019-0567 und CVE-2019-0568) mussten in der Chakra Scripting Engine repariert werden, sie bedrohen den Webbrowser Edge sowie die quell-offene Scripting-Engine ChakraCore. Kurioserweise zeigt Microsoft zu CVE-2019-0567 keine Details wie die Art des Fehlers, den Schweregrad oder die Wahrscheinlichkeit baldiger Angriffe an, obwohl dem Beschreibungstext zu entnehmen ist, dass es sich um eine kritische Lücke handelt, über die Angreifer beim Aufruf speziell präparierter Webseiten Schadcode einschleusen können. Dies gilt auch für CVE-2019-0565, einen weiteren Speicherfehler in Edge selbst. Mit Ausnahme von CVE-2019-0567 wurden diese Schwachstellen als wahrscheinliche Angriffsziele eingestuft.

Hyper-V und DHCP
Zwei unzureichende Prüfungen von Benutzereingaben im Gastsystem bedrohen Hyper-V-Host-Server (CVE-2019-0550 und CVE-2019-0551). Mit Hilfe speziell gestalteter Aufrufe können Nutzer des Gastsystems den Host dazu bringen, beliebigen Code auszuführen und diesen damit unter ihre Kontrolle bringen. Microsoft bewertet die Fehler als kritisch, hält Angriffe aber für weniger wahrscheinlich. Keine Angaben zu Bedrohung, Schweregrad und Angriffswahrscheinlichkeit macht Microsoft zu einem Fehler im DHCP-Klienten (CVE-2019-0547). Laut Text handelt es sich um eine Attacke mit Hilfe manipulierter DHCP-Antworten, welcher das Client-System dazu bringt, beliebigen Code des Angreifers auszuführen. Auch dieser Bug soll laut Talos kritisch sein.

Verwirrung um Flash
Hinsichtlich Adobes Flash Player schreibt Talos "This release also includes a critical security advisory for multiple bugs in Adobe Flash Player", doch diese Aussage ist falsch. Microsoft spricht ausdrücklich von einem "non-security Adobe Flash update" und Adobe beschreibt die aktualisierten Versionen wie folgt: "These updates address feature and performance bugs, and do not include security fixes". Es wurden somit Fehler und Leistungsdefizite behoben, aber keine neuen Sicherheitslücken geschlossen.

 
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Private Daten im Adventskalender: Täter verhaftet

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2019, 17:24:45

Horst Seehofer, der deutsche Bundesminister für Inneres, Bau und Heimat, konnte heute einen schnellen Fahndungserfolg vermelden: Der Cyber-Kriminelle, der im Dezember 2018 private Daten von Politikern und Prominenten veröffentlicht hatte, wurde in Hessen verhaftet und ist geständig.

Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Bundeskriminalamt (BKA) hatten am Sonntag die Wohnung des 20-jährigen Tatverdächtigen durchsucht und diesen vorläufig festgenommen. Nach einem umfassenden Geständnis wurde der Täter aufgrund "fehlender Haftgründe" am Montagabend wieder freigelassen. Laut Seehofer hatten BKA und das "Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" (BSI) "sehr rasch, sehr effizient und sehr gut" gehandelt. Warum das BSI, das zumindest einen Teil der Daten schon seit Wochen kannte, nicht früher eingegriffen hatte, erklärte der Minister allerdings nicht.

Die Daten wurden im Dezember 2018 über das Twitter-Konto "@_0rbit" in Form eines Adventskalenders verbreitet. Sie stammen von Hunderten Prominenten und Politikern und enthalten neben privaten Anschriften und Telefonnummern auch Briefe, Rechnungen, Kreditkartendaten, Einzugsermächtigungen, Adresslisten, Ausweise und Chat-Protokolle. Es finden sich zudem parteiinterne Dokumente wie Bewerbungsschreiben und Mitgliederlisten. Die Daten stammen aus E-Mail- und Cloud-Konten sowie von sozialen Netzwerken. Möglicherweise halfen dem 20-Jährigen zu schwache Passwörter, Hinweise auf Mittäter gibt es indes nicht.

Rund 50 Fälle werden derzeit als schwerwiegend betrachtet, da diese besonders schützenswerte Daten umfassen. Alle Betroffenen können - und sollten - den Täter auf Schmerzensgeld verklagen. Aufgrund der Schwere und des Umfangs der Datenschutzverstöße droht ihn zudem eine mehrjährige Gefängnisstrafe. Offenbar hatte sich der Cyber-Kriminelle über seine Opfer geärgert, nun ärgern sich Hunderte Geschädigte über sein verantwortungsloses Vorgehen. Der Rest der Bevölkerung sollte sich derweil die Frage stellen, ob "123456" ein gutes Passwort ist und ob man wirklich so viele Daten ins Netz stellen muss.

 
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CDex 2.13 ist fertig

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2019, 15:06:56

CDex ist unserer Ansicht nach der beste CD-Ripper für Windows. Das ursprünglich von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Bei unserer Probeinstallation von CDex 2.13 wurden beispielsweise der quelloffene Webbrowser Brave, welcher auf Chromium basiert und Werbung ausfiltert, sowie die Virenschutz-Software von Avast zur Installation angeboten.

CDex 2.13 behebt mehrere Fehler, wobei die Entwickler auf deren Natur nicht weiter eingehen. Wer noch CDex 2.00 oder älter verwendet, sollte diese unbedingt aktualisieren, denn das Update auf die Version 2.01 hatte neue Versionen der Codec-Pakete Ogg und Vorbis gebracht. Während Ogg 1.3.3 einen Fehler beim Umgang mit beschädigten Paketen korrigiert, kümmert sich Vorbis 1.3.6 um drei Sicherheitslücken (CVE-2018-5146, CVE-2017-14632 und CVE-2017-14633).

Ein Problem besteht weiterhin: Wenn man zuerst CDex startet und dann eine Audio-CD einlegt, kann es passieren, dass Windows 10 den Dialog "Datenträger einlegen" anzeigt und die CD gleich wieder auswirft. Dies geschieht nicht, wenn man zuerst die Audio-CD einlegt und erst danach CDex aufruft. Wurde die erste CD sauber geladen, kann man im Anschluss auch weitere CDs einlegen, ohne dass Windows dazwischenfunkt.

Download: CDex 2.13

 
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Problemzone: Kodi und Sony Smart-TVs mit Android 8

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2019, 12:47:26

Wer versucht, die Medien-Center-App Kodi auf einem Sony Smart-TV mit Android 8 (Oreo) zu installieren, wird mit dem Fehler "-506" konfrontiert. Kodi erscheint danach zwar unter Apps, lässt sich aber nicht starten. Die große Frage lautet nun: Warum? Aktuell sind die Kodi-Entwickler dem Schuldigen auf der Spur. UPDATE: Die Ergebnisse liegen vor!

In Frage kommen Kodi selbst, die von Sony eingesetzte Android-Variante, Probleme mit bestimmten Abhängigkeiten oder fehlerhafte Gerätetreiber. Ein generelles Problem mit Oreo scheint es nicht zu geben, denn auf NVIDIAs Shield und den Smart-TVs von Philips läuft die Kodi-App klaglos. Das war bisher auch bei Sony der Fall, allerdings nur auf den Fernsehgeräten bis einschließlich Android 7 (Nougat), die mit Kodi nach wie vor keine Probleme haben.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass Sony die App absichtlich blockiert. Schon im Oktober 2018 zeigte sich, dass die Installation des offiziellen Kodi 18 scheiterte, ein frisch kompiliertes Paket mit geänderter Kennung hingegen lief. Allerdings nur, sofern die Lautsprecher des Fernsehers abgeschaltet waren, wobei zu berücksichtigen ist, dass sich Kodi 18 damals noch im Beta-Test befand. Auch der Kodi-Fork "Semper Media Center" (SPMC) ließ sich installieren.

Das riecht tatsächlich nach einer absichtlichen Sperre, doch Sony bestreitet dies. Um abschließende Klarheit zu erhalten, hat der Kodi-Entwickler fritsch nun zwei Testpakete mit geänderter Kennung veröffentlicht, die ansonsten der offiziellen Version entsprechen. Jetzt müssen sich nur noch Besitzer eines Sony Smart-TV mit Android 8 finden, die diese testen und Rückmeldung geben.

UPDATE: Die ersten Testergebnisse sind da und sie zeigen, dass die App-IDs der offiziellen Kodi-Versionen von den Sony-Fernsehern tatsächlich blockiert werden. Völlig identische Versionen, bei denen lediglich die Kennung ausgetauscht wurde, lassen sich hingegen normal installieren und funktionieren dann auch fehlerfrei. Dieser Test funktioniert auch mit Sony-Fernsehern, die zuvor auf den Auslieferungszustand zurückgesetzt wurden.

 
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Schlechter Jahresabschluss für Samsung und LG

reported by doelf, Dienstag der 08.01.2019, 11:24:45

Knapp eine Woche nach der Umsatzwarnung von Apple gibt es heute schlechte Nachrichten aus Südkorea: Apples ewiger Herausforderer Samsung hat für die Monate Oktober bis Dezember 2018 sehr schwache Zahlen in Aussicht gestellt und auch der Lokalrivale LG enttäuscht mit einer Gewinnwarnung.

Samsungs aktuelle Schätzungen für das Abschlussquartal 2018 gehen von einem Umsatz in Höhe von 59 Billionen Won (ca. 46,020 Milliarden Euro) aus. Dies bedeutet einen sequentiellen Rückgang um 9,87 Prozent (Q3/2018: 65,46 Billionen Won; ca. 51,059 Milliarden Euro) und ein Minus von 10,58 Prozent im Jahresvergleich (65,98 Billionen Won; 51,464 Milliarden Euro). Wesentlich deutlicher ist der Einbruch beim operativen Gewinn, der im Vergleich zum dritten Quartal 2018 (17,57 Billionen Won; ca. 13,705 Milliarden Euro) um 38,53 Prozent auf 10,8 Billionen Won (ca. 7,862 Milliarden Euro) abgerutscht ist. Der Vergleich mit den Vorjahresmonaten (Q4/2017: 15,15 Billionen Won; ca. 11,817 Milliarden Euro) offenbart einen Rückgang um 28,71 Prozent.

Auch LG musste zum Jahresabschluss Federn lassen: In einem heute veröffentlichten Ausblick erwartet Südkoreas Nummer 2 für das vierte Quartal 2018 einen Umsatz von 15,8 Billionen Won (ca. 12,324 Milliarden Euro) und einen operativen Gewinn von 75,3 Milliarden Won (ca. 58,734 Millionen Euro). Damit ist der Umsatz sequentiell nur um 2,42 Prozent gestiegen (Q3/2018: 15,427 Billionen Won; ca. 12,033 Milliarden Euro) und bleibt um 6,86 Prozent unter der Vorgabe des vierten Quartals 2017 (16,964 Billionen Won; ca. 13,232 Milliarden Euro). Der operative Gewinn war im dritten Quartal 2018 noch zehnmal (748,8 Milliarden Won; ca. 584,064 Millionen Euro) und im Vorjahreszeitraum fünfmal höher (Q4/2017: 366,8 Milliarden Won; ca. 286,104 Millionen Euro) gewesen.

Und hier noch einmal die Umsatzprognosen für die Monate Oktober bis Dezember 2018 im Vergleich - sozusagen als kleines Trostpflaster für gebeutelte Apple-Aktionäre:

  • Apple: ca. 73,385 Milliarden Euro
  • Samsung: ca. 46,020 Milliarden Euro
  • LG: ca. 12,324 Milliarden Euro

Na, das sieht auf einmal gar nicht mehr so übel aus, oder?

 
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Neuer Einstieg in die Turing-Klasse: GeForce RTX 2060

reported by doelf, Montag der 07.01.2019, 14:30:44

NVIDIA hat seine Turing-Baureihe nach unten erweitert: Das neue Einstiegsmodell heißt GeForce RTX 2060 und geht für 349 US-Dollar an den Start. Damit bleibt die GPU-Schmiede ihrer Hochpreispolitik treu: Der Vorgänger GeForce GTX 1060 (Pascal) war im Juli 2016 für 249 US-Dollar auf den Markt gekommen, so dass wir eine Teuerung von 100 US-Dollar bzw. 40,16 Prozent sehen.

Mit 1.920 CUDA-Kernen ähnelt die GeForce GTX 2060 allerdings eher einer GeForce GTX 1070. Das gilt auch für den Stromverbrauch, der mit 160 Watt sogar noch einmal 10 Watt höher liegt und die bescheidenen 120 Watt der GeForce GTX 1060 um ein Drittel überbietet. Statt eines 6-poligen Steckers wird nun ein 8-poliger benötigt und ein Netzteil der 500-Watt-Klasse empfohlen. Der maximale Chiptakt erreicht zwar das Niveau einer GeForce GTX 1070, doch der Basistakt liegt um 141 MHz bzw. 9,36 Prozent niedriger.

GeForce RTX 2060

  • GeForce GTX 2070 (2.304 CUDA-Kerne @ 1,410-1,620 GHz; 8 GiB GDDR6 @ 448 GB/s; 175 W): 499 US-Dollar
  • GeForce GTX 1070 (1.920 CUDA-Kerne @ 1,506-1,683 GHz; 8 GiB GDDR5 @ 256 GB/s; 150 W): 379 US-Dollar (Juni 2016)
  • GeForce GTX 2060 (1.920 CUDA-Kerne @ 1,365-1,680 GHz; 6 GiB GDDR6 @ 336 GB/s; 160 W): 349 US-Dollar
  • GeForce GTX 1060 (1.280 CUDA-Kerne @ 1,506-1,708 GHz; 6 GiB GDDR5X @ 192 GB/s; 120 W): 249 US-Dollar (Juli 2016)

Mit 6 GiB bewegt sich der Speicherausbau dann wieder auf dem Niveau der GeForce GTX 1060, wobei es diesmal keine 3-GiB-Variante geben wird. Die 192 Bit breite Speicheranbindung (GeForce GTX 1070: 256 Bit) behält NVIDIA zwar bei, doch der Wechsel von GDDR5X zu GDDR6 lässt die maximale Speicherbandbreite von 192 auf 336 GB/s schließen. Die Turing-Karte übertrifft ihren Pascal-Vorgänger in dieser Disziplin um 75 Prozent und liegt zugleich um 31,25 Prozent vor der GeForce GTX 1070.

Als Gesamtpaket soll die GeForce GTX 2060 eine GeForce GTX 1070 Ti in den meisten Spielen übertreffen und die GeForce GTX 1060 geradezu deklassieren. NVIDIA spricht von einem Leistungsplus von 60 Prozent, das bei einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten in 23 Tests ermittelt wurde. Mit ihren 240 Tensor-Kernen soll die GeForce GTX 2060 auch 60 fps im Ray-Tracing bei "Battlefield V" erreichen, wobei NVIDIA die Auflösung hierbei offen lässt.

Trotz ihres hohen Einstiegspreises dürfte die GeForce RTX 2060 großes Interesse wecken und bei 40 Prozent Aufschlag für 60 Prozent mehr Leistung würde die Rechnung sogar aufgehen. Eine endgültige Einschätzung ist jetzt noch nicht möglich, denn bis zum Verkaufsstart am 15. Januar 2019 erlaubt NVIDIA keine unabhängigen Benchmark-Messungen.

 
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Korrektur: AMD kündigt 9 neue Mobil-CPUs an

reported by doelf, Montag der 07.01.2019, 12:52:43

AMD hat zur CES in Las Vegas neue Mobil-Prozessoren mitgebracht: Sieben davon entspringen der Ryzen-Familie und sind Nachfolger der Baureihe "Raven Ridge". Obwobl AMD in seiner Pressemitteilung und auf den Produktseiten nur von Zen-Kernen spricht, handelt es sich wohl doch um die Generation Zen+. Zumindest wird als Strukturgröße 12 nm angegeben. Dazu gibt es zwei neue Varianten von "Bristol Ridge", welche AMD für den Einsatz in Chromebooks vorgesehen hat.

Ryzen 3000U und 3000H
Im Vorfeld wurde viel über die neuen Mobil-Prozessoren der Baureihe Ryzen 3000 spekuliert und oft der Schritt auf die moderneren "Zen+"-Kerne nebst 12-nm-Strukturen oder gar schon "Zen 2" und 7-nm-Fertigung in Aussicht gestellt. Erste Screenshots deuteten dann wieder auf "Raven Ridge" hin und das wären Zen sowie 14 nm. AMD selbst spricht nur "Zen", nennt als Strukturgröße dann aber wieder 12 nm und das wäre "Zen+". Da Zen+ nicht nur ein reiner DIE-Shrink war, sondern auch die Latenzen von Arbeitsspeicher und Cache reduziert hatte, ist dies nicht ganz unwichtig. Entgegen unserer ursprünglichen Meldung gehen wir inzwischen davon aus, dass die neuen APUs tatsächlich "Zen+"-Kerne besitzen.

Hinsichtlich der Neuerungen beschränkt sich AMD auf eine Anhebung der Taktrate. Grund-, Turbo- und Grafiktakt wurden um jeweils 100 MHz angehoben. Einzig den beiden Ryzen-7-APUs gesteht AMD mit 200 MHz einen kleinen Bonus zu. Keine Änderung gibt es beim Arbeitsspeicher, hier deckelt AMD weiterhin auf DDR4-2400 mit zwei Kanälen. Im Vergleich Ryzen 7 2700U zu Ryzen 7 3700U verspricht AMD eine um 40 bis 51 Prozent längere Akku-Laufzeit, doch die zugrundeliegende Messung vergleicht Lenovos IdeaPad 530s mit einem Referenz-Board von AMD unter Verwendung unterschiedlicher Komponenten. Die Aussagekraft bewegt sich somit im Bereich von "Äpfel sind runder als Birnen".

  • AMD Ryzen 7 3750H: 4 Kerne/8 Threads @ 2,3-4,0 GHz; 10 Vega-GPU-Kerne @ 1,40 GHz; 6 MiB Cache; 35 W
  • AMD Ryzen 7 3700U: 4 Kerne/8 Threads @ 2,3-4,0 GHz; 10 Vega-GPU-Kerne @ 1,40 GHz; 6 MiB Cache; 15 W
  • AMD Ryzen 7 2700U: 4 Kerne/8 Threads @ 2,2-3,8 GHz; 10 Vega-GPU-Kerne @ 1,30 GHz; 6 MiB Cache; 15 W (12-25 W)
  • AMD Ryzen 5 3550H: 4 Kerne/8 Threads @ 2,1-3,7 GHz; 8 Vega-GPU-Kerne @ 1,20 GHz; 6 MiB Cache; 35 W
  • AMD Ryzen 5 3500U: 4 Kerne/8 Threads @ 2,1-3,7 GHz; 8 Vega-GPU-Kerne @ 1,20 GHz; 6 MiB Cache; 15 W
  • AMD Ryzen 5 2500U: 4 Kerne/8 Threads @ 2,0-3,6 GHz; 8 Vega-GPU-Kerne @ 1,10 GHz; 6 MiB Cache; 15 W (12-25 W)
  • AMD Ryzen 3 3300U: 4 Kerne/4 Threads @ 2,1-3,5 GHz; 6 Vega-GPU-Kerne @ 1,20 GHz; 6 MiB Cache; 15 W
  • AMD Ryzen 3 2300U: 4 Kerne/4 Threads @ 2,0-3,4 GHz; 6 Vega-GPU-Kerne @ 1,10 GHz; 6 MiB Cache; 15 W (12-25 W)
  • AMD Ryzen 3 3200U: 2 Kerne/4 Threads @ 2,6-3,5 GHz; 3 Vega-GPU-Kerne @ 1,20 GHz; 5 MiB Cache; 15 W
  • AMD Ryzen 3 2200U: 2 Kerne/4 Threads @ 2,5-3,4 GHz; 3 Vega-GPU-Kerne @ 1,10 GHz; 5 MiB Cache; 15 W (12-25 W)
  • AMD Athlon 300U: 2 Kerne/4 Threads @ 2,4-3,3 GHz; 3 Vega-GPU-Kerne @ 1,00 GHz; 5 MiB Cache; 15 W

Wichtiger dürfte indes sein, dass AMDs "Raven Ridge"-Angebot in die Breite geht: Die beiden neuen H-Modelle Ryzen 7 3750H und Ryzen 5 3550H unterscheiden sich auf dem Papier nicht von ihren Geschwistern Ryzen 7 3700U und Ryzen 5 3500U, doch während die 15-Watt-Grenze der U-Modelle schnell zu einer Drosselung des Turbo-Takts führt, haben die H-Varianten dank 35 Watt wesentlich mehr Spielraum für ihre maximale Leistung. Beim Vorgänger hatte AMD seinen OEM-Partnern einen Spielraum zwischen 12 und 25 Watt eingeräumt, der selbst bei identischen Prozessoren zu deutlichen Leistungsunterschieden geführt hatte.

Ebenfalls erwähnenswert: AMD nimmt die Treiberversorgung der mobilen Ryzen-CPUs wieder in die eigene Hand, da die OEM-Partner ihren Kunden schlicht und einfach keine neuen Treiber bereitstellen. Erste Notebooks auf Basis der neuen Ryzen-APUs sollen bereits im ersten Quartal 2019 in den Handel kommen, als Partner nennt AMD neben Acer, ASUS, Dell, HP und Lenovo auch Huawei und Samsung. Die fünf bisherigen Partner haben leichtes Spiel, denn sie können ihre bisherigen Laptop-Modelle weiterverwenden. Schließlich sind die neuen Chips weitgehend baugleich zu ihren Vorgängern, so dass lediglich Treiber- und Firmware-Updates benötigt werden.

A6-9220C und A4-9120C
Nicht tot zu kriegen ist die Bulldozer-Architektur, deren bereits 2016 vorgestellte vierte Generation "Excavator" in ihrer aufgefrischten zweiten Version nun in den A-Serie APUs A6-9220C und A4-9120C steckt. Die 28-nm-Chips bieten deutlich weniger Rechenleistung pro MHz als ihre Zen-Nachfolger und auch die integrierte R5/R4-Grafik (GCN 1.2) ist der Vega-Grafik (GCN 5) klar unterlegen. Einen großen Vorteil haben die A-Serie-Chips dann aber doch: Einen typischen Stromverbrauch von lediglich 6 Watt. Ihre Premiere sollen diese APUs im Acer Chromebook 315 und im HP Chromebook 14 feiern.

  • AMD A6-9220C: 2 Kerne/2 Threads @ 1,8-2,7 GHz; 3 R5-GPU-Kerne @ 720 MHz; 1 MiB Cache; 6 W
  • AMD A4-9120C: 2 Kerne/2 Threads @ 1,6-2,4 GHz; 3 R4-GPU-Kerne @ 600 MHz; 1 MiB Cache; 6 W

Quelle: www.amd.com
 
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Adobe stopft kritische Lücken in Acrobat und Reader

reported by doelf, Freitag der 04.01.2019, 16:31:33

Adobe hat zwei kritische Sicherheitslücken in seinen Programmen Acrobat und Reader für Windows und macOS gestopft. Beide Schwachstellen wurden von Trend Micros Zero Day Initiative entdeckt und gemeldet. Laut Adobe reicht es aus, die Programme binnen 30 Tagen zu aktualisieren.

Bei CVE-2018-16011, entdeckt von Sebastian Apelt, handelt es sich um einen Zugriff auf ein bereits aus dem Speicher gelöschtes Objekt, der sich zum Einschleusen von Schadcode missbrauchen lässt. Mit der Rechteausweitung CVE-2018-16018, gefunden von Abdul Aziz Hariri, lassen sich Sicherheitsvorkehrungen umgehen. Die abgesicherten Programme tragen die Versionsnummern 2019.010.20069, 2017.011.30113 oder 2015.006.30464.

Download:

 
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Anordnung: Apple nimmt iPhone 7 und 8 aus dem Verkauf

reported by doelf, Freitag der 04.01.2019, 15:25:32

Am 20. Dezember 2018 hatte der Halbleiterhersteller Qualcomm Incorporated vor dem Amtsgericht München ein Verkaufsverbot für die iPhone-Modelle 7, 7 Plus, 8, 8 Plus und X erwirkt. Mit der Hinterlegung von 1,34 Milliarden Euro ist dieses Verkaufsverbot nun in Kraft getreten. Apple hat sein Angebot für Deutschland inzwischen auf die iPhones Xs und Xr reduziert und ein Eintauschprogramm gestartet.

Die Hinterlegung von Sicherheiten in Höhe von 1,34 Milliarden Euro soll sicherstellen, dass finanzielle Schäden für Apple abgedeckt sind, falls eine höhere Instanz das Verkaufsverbot ganz oder teilweise kassieren sollte. Im Streit zwischen Qualcomm und Apple geht es um ein Patent, welches eine Absenkung des Stromverbrauch von Leistungsverstärkern zur Verlängerung der Akkulaufzeit beschreibt. Qualcomm wirft Apple vor, diese Technik bei seinen Prozessoren ohne die erforderliche Lizenz zu praktizieren. Apple behauptet hingegen, eine eigene Lösung entwickelt zu haben, konnte dem Gericht und den Sachverständigen aber nicht plausibel erklären, wie diese ohne eine Patentverletzung funktionieren soll.

Apple hat die iPhone-Modelle 7, 7 Plus, 8 und 8 Plus bereits aus seinem eigenen Shop entfernt, bei Online-Händlern finden sich die Telefone aber noch. Gleiches gilt für das iPhone X, welches Apple selbst nicht mehr im Angebot hatte. Da die nicht ganz so teuren Einstiegsmodelle nun fehlen, hat Apple ein Eintauschprogramm gestartet: Wer sein altes iPhone in Zahlung gibt, bekommt das iPhone XR ab 579 Euro (Normalpreis: ab 849 Euro) oder das iPhone XS ab 879 Euro (Normalpreis: ab 1.149 Euro). Die genannten Preise gelten bei Inzahlungnahme eines iPhone 7 Plus 32 GB, wobei die Eintauschwerte je nach Zustand, Alter und Konfiguration des eingetauschten Geräts variieren. Weitere Details erfährt man in den Apple Stores.

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 16. März 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Freitag der 04.01.2019, 10:28:56

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 16. März 2019 gesichert, doch um auch im restlichen Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 152 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 304 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 16. März 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Daten-GAU: Hacker stellen persönliche Daten von Politikern ins Netz

reported by doelf, Freitag der 04.01.2019, 10:23:50

Wie der rbb berichtet, haben Hacker persönliche Daten von Hunderten deutscher Politiker im Internet veröffentlicht. Betroffen sind Landes- und Bundespolitiker von CDU, CSU, SPD, Grüne, Linkspartei und FDP. Offenbar handelte es sich um sehr traditionsbewusste Hacker, die von der vergleichsweise neuen Partei namens AfD noch nichts wussten.

Anders lässt es sich zumindest kaum erklären, warum ausgerechnet die Mitglieder der AfD von diesem Angriff verschont geblieben sind. Ebenfalls kurios: Die Daten wurden in Form eines Adventskalenders über Twitter verbreitet, was allerdings erst jetzt bemerkt wurde. Dabei hat das genutzte Twitter-Konto angeblich 16.000 Follower. Offenbar konnten die Hacker aus mannigfaltigen Quellen schöpfen, denn die Pakete enthalten neben privaten Anschriften und Telefonnummern auch Briefe, Rechnungen, Kreditkartendaten, Einzugsermächtigungen, Adresslisten, Ausweise und Chat-Protokolle. Es finden sich zudem parteiinterne Dokumente wie Bewerbungsschreiben und Mitgliederlisten. Woher die Daten, die teilweise schon einige Jahre alt sind, stammen, ist noch völlig unklar.

 
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Apple: Chinesen und Ersatzbatterien sind schuld

reported by doelf, Freitag der 04.01.2019, 09:57:04

Apples Aktie ist an der NASDAQ um gut zehn Prozent auf 142,11 US-Dollar abgerutscht und CEO Tim Cook sucht die Schuld bei anderen. Gegenüber US-Medien bekräftigte der CEO seine Argumentation aus der offiziellen Umsatzwarnung an die Aktionäre: Die Chinesen kaufen zu wenige iPhones, die Mobilfunkanbieter subventionieren Apples Telefone seltener und "manche Kunden" tauschen lieber die Batterie aus, statt sich ein neues iPhone zu kaufen.

Insbesondere der dritte Punkt schlägt im Netz gerade hohe Wellen, denn Cooks Formulierung "Einige Kunden ziehen einen Vorteil aus den deutlich reduzierten Preisen für einen Batterie-Austausch" klingt wie ein Vorwurf. Dabei hatte Apple den Einbau neuer Akkus als ökologisch sinnvoll angepriesen und damit zugleich auf regelmäßig auftretende Probleme mit seinen fest eingebauten Batterien reagiert. Darüber hinaus ist diese Aussage entlarvend: Akkus, die sich nicht leicht oder preiswert tauschen lassen, animieren die Kunden dazu, ein voll funktionsfähiges Gerät gegen ein neues auszumustern, was ökologisch verantwortungslos, ökonomisch aber erwünscht ist.

Hier die entsprechende Aussage von Cook im englischen Original:

"While Greater China and other emerging markets accounted for the vast majority of the year-over-year iPhone revenue decline, in some developed markets, iPhone upgrades also were not as strong as we thought they would be. While macroeconomic challenges in some markets were a key contributor to this trend, we believe there are other factors broadly impacting our iPhone performance, including consumers adapting to a world with fewer carrier subsidies, US dollar strength-related price increases, and some customers taking advantage of significantly reduced pricing for iPhone battery replacements."

Man darf gespannt sein, ob Apple den Akku-Austausch im neuen Jahr wieder preislich unattraktiv machen wird, um seinen Absatz anzukurbeln. Dies würde am grünen Anstrich der Premium-Marke jedoch einige tiefe Kratzer hinterlassen. Für die meisten Smartphone-Käufer dürfte eine nachlassende Batterie ein weitaus wichtigerer Faktor als neue Funktionen oder eine bessere Leistung sein, die eher als Bonus betrachtet werden. Dies betrifft nicht nur die iPhones, sondern alle Telefone, deren Akku sich nicht leicht wechseln lässt. Apple muss man dabei allerdings ankreiden, der Vorreiter bei fest verbauten Akkus gewesen zu sein.

 
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Kritische Lücke in Netatalk gefährdet NAS-Geräte

reported by doelf, Donnerstag der 03.01.2019, 17:42:47

In der freien Software-Suite Netatalk, welche POSIX-kompatible Betriebssysteme um Protokolle für AppleTalk erweitert, steckt eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2018-1160), für die es bereits funktionierenden Exploit-Code gibt. Gefährdet sind insbesondere Netzwerkspeicher (NAS), die noch nicht das aktuelle Netatalk 3.1.12 verwenden.

Bei CVE-2018-1160 handelt es sich um einen unkontrollierten Schreibzugriff in dsi_opensess.c, der sich von außen ohne jegliche Authentifizierung auslösen lässt. Über diese Schwachstelle kann ein Angreifer beliebigen Code einschleusen und ausführen. Seit dem 21. Dezember 2018 gibt es beispielhaften Exploit-Code von Jacob Baines (EDB-ID 46034), welcher sich gegen Seagates NAS OS einsetzen lässt. Am selben Tag wurde auch von der Firma Tenable ein entsprechender Beispielcode (EDB-ID 46048) veröffentlicht.

Tenable/Baines hatten den kritischen Fehler am 27. Oktober 2018 entdeckt und die Details an die Netatalk-Entwickler übermittelt. Der Exploit-Code wurde daher erst einen Tag nach der Veröffentlichung des abgesicherten Netatalk 3.1.12 publiziert. Anders sieht es bei Geräten aus, auf denen Netatalk läuft. Der Hersteller Synology hat bereits reagiert und einen Großteil seiner NAS-Lösungen abgesichert:

  • Synology DiskStation Manager (DSM): 6.2.1-23824-4 oder höher
  • Synology DiskStation Manager (DSM): 6.1.7-15284-3 oder höher
  • Synology DiskStation Manager (DSM): 5.2-5967-9 oder höher
  • Synology VisualStation VS960HD: 2.3.3-1646 oder höher

Auch der Synology Router Manager (SRM) ist betroffen, hier gilt der Fehler aber nicht als kritisch - das wichtige Update trägt die Versionsnummer 1.2-7742-5 oder höher. Einzig für Synologys Cloud-Angebot SkyNAS gibt es bisher noch keine Lösung, obwohl die Sicherheitslücke dort als kritisch eingestuft wurde. Ob auch andere NAS-Hersteller betroffen sind, ist derzeit noch unklar. Gleiches gilt für den Status von Seagates NAS OS.

Quelle: cve.mitre.org
 
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Die Vorratsdatenspeicherung lebt - auf freiwilliger Basis

reported by doelf, Donnerstag der 03.01.2019, 16:24:21

Im Juni 2016 hatte das Oberverwaltungsgericht Münster die anlasslose Vorratsdatenspeicherung gekippt und wenig später wurde die Verpflichtung zur Vorratsdatenspeicherung von der Bundesnetzagentur deutschlandweit ausgesetzt. Dennoch werden die bei Telekommunikationsdiensten anfallenden Verkehrs- und Standortdaten auch zweieinhalb Jahre später noch immer auf Vorrat gehortet.

Dies berichten die im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zusammengeschlossenen Datenschützer, Bürgerrechtler und Internetnutzer mit Hinweis auf eine Erhebung der Bundesnetzagentur. Aus dieser geht hervor, dass der Aufenthaltsort bei mobiler Telekommunikation, also die genutzte Funkzelle, für einen Zeitraum von einer Woche gespeichert wird, obwohl dieser für die Abrechnung völlig irrelevant ist. Die für die Rechnungsstellung ebenfalls unnötige und weltweit eindeutige Gerätekennung (IMEI) wird sogar für bis zu vier Monate bevorratet. Zudem erfassen die Telekommunikationsanbieter die IP-Adressen der Internetnutzer und speichern diese für bis zu drei Monate. Was aus der Erhebung leider nicht hervorgeht, sind die konkreten Speicherfristen der jeweiligen Anbieter.

Fest steht indes, dass diese Daten ohne konkreten Grund erfasst und bevorratet werden. Diese Daten werden nicht für die Rechnungsstellung benötigt und nutzen somit weder den Unternehmen noch ihren Kunden. Es profitieren einzig und alleine Dritte, beispielsweise Behörden bei massenhaften Funkzellenabfragen oder die Abmahnindustrie bei der Verfolgung angeblicher Urheberrechtsverletzungen. Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung bewertet diese Praxis daher als "klar illegal und ordnungswidrig" und hat deshalb Anzeige erstattet und die Bundesnetzagentur sowie die Bundesdatenschutzbeauftragte zum Einschreiten aufgefordert. Zudem verlangt der Arbeitskreis, dass die Bundesnetzagentur die Speicherfristen der einzelnen Anbieter offenlegt, damit die Verbraucher entsprechend wählen können.

 
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Umsatzwarnung: Apple verfehlt seine Prognose deutlich

reported by doelf, Donnerstag der 03.01.2019, 08:57:08

Anfang November 2018 hatte Apple seinen Anlegern die Laune mit einem mäßigen Ausblick vermiest. Doch auch dieser war offenbar noch viel zu optimistisch ausgefallen, wie einer aktuellen Umsatzwarnung des Konzerns zu entnehmen ist.

Für die Monate Oktober bis Dezember, welche bei Apple ins erste Quartal des fiskalischen Jahres 2019 fallen, hatte das Unternehmen einen Umsatz zwischen 89 Milliarden und 93 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Den Vorjahreswert hätte man damit zwar nur um 0,79 bis 5,32 Prozent übertroffen, doch zumindest hätte sich Apple mit einem weiteren Rekordumsatz brüsten können. Doch nach einem enttäuschenden Jahresabschluss kommt es anders: In seiner gestern veröffentlichten Umsatzwarnung geht Apple nur noch von rund 84 Milliarden US-Dollar aus und verfehlt damit sein vor 60 Tagen gestecktes Minimalziel sehr deutlich um 5 Milliarden US-Dollar. Und auch der Vorjahresumsatz von 88,3 Milliarden US-Dollar wird voraussichtlich um 4,3 Milliarden US-Dollar unterboten.

Apple-Chef Tim Cook erklärt diese Entwicklung mit dem starken US-Dollar und der frühen Verfügbarkeit des neuen Flaggschiffs iPhone XS, dass bereits im September 2018 in den Handel kam, während der Vorgänger iPhone X erst im November 2017 und damit ein Quartal später verfügbar war. Somit seien die Geschäftszahlen der beiden Zeiträume schlecht vergleichbar. Weiterhin habe seine Firma eine "nie dagewesene Anzahl neuer Produkte auf den Markt gebracht", was zu Lieferengpässen geführt habe. Diese hätten die Apple Watch Serie 4 und das iPad Pro, aber auch die AirPods und das MacBook Air betroffen. Letztendlich hätten jedoch Konjunkturschwächen in einigen Schwellenländern und eine schwächere Nachfrage für neue iPhones zur nun ausgegebenen Umsatzwarnung geführt.

Die Anleger reagierten entsetzt und ließen Apples Aktie nachbörslich um 7,55 Prozent auf 146,00 US-Dollar abstürzen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Apples Aktie über die vergangenen Wochen bereits 30 Prozent verloren hatte, da die Investoren die ohnehin durchwachsenen Aussichten auf den kalendarischen Jahresabschluss einpreisen mussten. Nehmen wir den Schlusskurs vom 3. Oktober 2018, welcher bei 232,07 US-Dollar lag, als Ausgangspunkt, hat Apple seither 37,09 Prozent an Börsenwert eingebüßt.

 
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Flash-Speicher verliert knapp 7 Prozent

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2019, 16:10:09

Obwohl einige Hersteller angekündigt hatten, ihre Produktion zurückzufahren und den Ausbau neuer Werke zu verschieben, sind die Kurse für Flash-Speicher am NAND-Spot-Markt in Taiwan auch im Dezember weiter gefallen. SSDs, Speicherkarten und USB-Sticks dürften in den kommenden Wochen noch billiger werden, als sie es eh schon sind.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,701 US-Dollar zahlen, das sind 6,99 Prozent weniger als Anfang Dezember. Nachdem sich diese Chips im November um 4,42 Prozent verteuert hatten, nimmt der Preisverfall seit Dezember (-3,87%) wieder Fahrt auf. Binnen Jahresfrist sind die 64Gb-Chips um ein Drittel (-33,39%) billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte heute einen Kurs von 1,947 US-Dollar. Dies bedeutet einen Rückgang um 4,28 Prozent binnen Monatsfrist, wobei sich der Preisverfall im Vergleich zum Dezember (-8,42%) beinahe halbiert hat. Auch bei den 32Gb-Chips hatte es im November einen Anstieg gegeben (+5,46%). Der Blick auf Januar 2018 offenbart derweil einen Einbruch um 32,04 Prozent.

Eine weitere Halbierung der Speicherkapazität auf 16Gb 2Gx8 MLC macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, denn diese Chips kosten aktuell 2,810 US-Dollar. Dies entspricht exakt dem Kursniveau von Dezember und auch davor hatten wir nur geringfügige Schwankungen gesehen (Dezember: -0,35%; November: +0,36%). Selbst binnen zwölf Monaten sind diese Chips nur um 2,19 Prozent billiger geworden.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1465 US-Dollar wert und notierte damit um 1,15 Prozent über dem Stand von Anfang Dezember. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 4,59 Prozent eingebüßt.

 
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Arbeitsspeicher ist gut ein Drittel billiger als vor einem Jahr

reported by doelf, Mittwoch der 02.01.2019, 15:23:24

Obwohl das vierte Quartal für das Geschäft mit Computern und Mobilgeräten extrem wichtig ist, haben die DRAM-Preise auch im Dezember weiter nachgegeben. Den deutlichsten Einbruch verzeichneten abermals die DDR3-Chips, deren Kurs um mehr als fünf Prozent gefallen ist, doch auch die 8Gb-DDR4-Chips liegen mit einem Minus von über 4,5 Prozent nicht weit dahinter.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 6,352 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind nochmals 4,57 Prozent weniger als Anfang Dezember, zudem hat sich der Preisverfall weiter beschleunigt (Dezember: -3,72%; November: -3,31%; Oktober: -3,06%). Seit Januar 2018 sind diese Chips um rund ein Drittel (33,78 Prozent) billiger geworden.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,020 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante lediglich um 2,49 Prozent gefallen und damit nochmals schwächer als in den Vormonaten (Dezember: 3,01; November: -7,80%; Oktober: -5,49%). Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart allerdings einen Preisrutsch um 37,97 Prozent, den größten in diesem Feld.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 2,570 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat diesmal um 5,34 Prozent nachgegeben. Das ist etwas weniger als im Dezember (-5,86%), aber mehr als im November (-2,07%) und Oktober (-3,54%). Seit Januar 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 34,74 Prozent gesunken.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1465 US-Dollar wert und notierte damit um 1,15 Prozent über dem Stand von Anfang Dezember. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 4,59 Prozent eingebüßt.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Marktanteile: Windows 10 ist Marktführer

reported by doelf, Dienstag der 01.01.2019, 15:09:15

Einmal im Monat schauen wir bei NetMarketShare auf die aktuelle Marktentwicklung bei den PC-Betriebssystemen und seit Jahren gab es dabei eine Konstante: Windows 7 stand immer unangefochten auf dem ersten Platz. Das ist seit Dezember 2018 endgültig Geschichte, denn von nun an ist Windows 10 der neue Marktführer.

Marktanteile im Dezember

Windows 10 hat im Dezember zwar nur 1,08 Punkte gewonnen, doch Windows 7 hat zugleich 1,99 Punkte verloren, so dass die beiden Betriebssysteme nun 2,32 Punkte trennen. Und so beendet Windows 10 das Jahr 2018 mit einem Marktanteil von 39,22 Prozent sowie der Aussicht auf 40+ Prozent im Januar 2019, während sich Windows 7 mit 36,90 Prozent im neuen Jahr recht schnell in Richtung 35 Prozent bewegen dürfte. Schließlich werden die meisten neuen PCs um den Jahreswechsel herum gekauft und dürften sich erst im Januar im vollen Umfang auf die Marktverteilung auswirken.

Apple konnte sich mit macOS 10.14 auf den dritten Platz vorkämpfen. Das neue Betriebssystem aus Cupertino hatte im November seinen Vorgänger überholt und konnte nun nochmals um 1,16 Punkte auf 4,73 Prozent zulegen. macOS 10.13 verlor derweil 0,36 Punkte und rutsche auf 2,84 Prozent sowie den sechsten Rang ab. Dazwischen finden sich mit Windows XP (4,54%; +0,31) und Windows 8.1 (4,45%; -0,14) zwei Auslaufmodelle von Microsoft. Für obiges Diagramm haben wir Windows 8.1 mit Windows 8.0 (Platz 9 mit 0,88%; -0,05) zusammengefasst.

Mit 2,00 Prozent liegt Linux auf Position 7, was ein kräftiges Plus von 0,53 Punkte bedeutet. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit, denn NetMarketShare führt einige Distributionen wie Ubuntu (Platz 11 mit 0,71%; +0,14), Chrome OS (Platz 13 mit 0,32%; unverändert) und Fedora (Platz 16 mit 0,07%; +0,03) separat. In der Summe ergibt dies 3,10 Prozent und damit Platz 6. Die Top 10 komplettieren macOS 10.12 (Platz 8 mit 1,61%; +0,25) und macOS 10.11 (Platz 10 mit 0,72%; -0,13).

 
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Wir wünschen ein besseres neues Jahr!

reported by doelf, Dienstag der 01.01.2019, 14:24:49

2018, das Jahr, in dem Windows 10 zum Marktführer wurde, ist vorbei und lässt uns alle ein wenig ratlos zurück. Die Weltlage ist unübersichtlicher, Prozessoren sind unsicherer und Facebook noch weit weniger vertrauenswürdig als jemals zuvor. Da kann doch alles nur noch besser werden, oder?

Wir wollen diesmal optimistisch ins neue Jahr gehen, was zwangsläufig bedeutet, dass wir den Rückblick auf das durchweg enttäuschende 2018 unter den Tisch fallen lassen müssen. Stattdessen setzten wir die rosarote Brille auf und werfen einen völlig positiven Blick auf die kommenden zwölf Monate, die uns die folgenden Höhepunkte versprechen:

  • Januar 2019: AMD, ARM und Intel stellen auf der CES in Las Vegas ein gemeinsam entwickeltes Konzept gegen Seitenkanalangriffe auf ihre CPU-Architekturen vor.
  • Februar 2019: Google kündigt auf dem MWC 2019 an, die Verteilung von Sicherheits-Updates für Android endlich in die eigene Hand zu nehmen.
  • März 2019: Das Vereinigte Königreich tritt ohne Abkommen aus der EU aus. Theresa May wirft hin und an 10 Downing Street wird ein "zu vermieten" Schild angebracht.
  • April 2019: In Hannover findet völlig überraschend eine CeBIT statt und das neue Konzept als Pop-Up-Messe schlägt voll ein.
  • Mai 2019: Nordirland, Schottland und Wales haben England aus dem Verbund geworfen und beginnen Eintrittsverhandlungen mit der EU.
  • Juni 2019: Als erstes Land der Welt überrascht Deutschland mit einem flächendeckenden 5G-Netz und nationalem Roaming über alle Anbieter hinweg.
  • Juli 2019: BMW, Daimler und VW stellen gemeinsam einen preiswerten, universellen Nachrüstfilter vor und werden für den Deutsche Nachhaltigkeitspreis nominiert.
  • August 2019: Unbemerkt von allen Lobbyisten beschließt die EU verbindliche Sicherheitsstandards für IoT-Geräte mitsamt einem deftigen Strafenkatalog.
  • September 2019: Auf der IFA erklären die TV-Hersteller, dass sie ihre 16k-Pläne (Extreme Ultra High Definition) auf Eis legen, weil es langsam "echt albern wird".
  • Oktober 2019: England fragt höflich an, unter welchen Voraussetzungen man bei der EU wieder mitspielen dürfte. Die EU verlangt eine Namensänderung in "Little Britain".
  • November 2019: Microsoft veröffentlicht den Quellcode von Windows 10. Experten erklären, man könne durchaus erkennen, dass man in Redmond stets bemüht gewesen sei.
  • Dezember 2019: Donald Trump stellt fest, dass er elf Monate lang komplett ignoriert wurde und stapft in den Keller des Weißen Hauses um zu schmollen.

Ich denke, mit diesen Aussichten können wir gut leben. Wenn dann noch das Wetter mitspielt und einen gesunden Mix aus Sonne und Regen liefert, werden auch die Kartoffeln wieder billiger und der Öl-Industrie fehlen die hanebüchenen Ausreden für exorbitante Preiserhöhungen, über die sich unsere Nachbarländer letzten Herbst köstlich amüsiert hatten.

 
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NVIDIA stellt Hotfix-Treiber 417.58 bereit

reported by doelf, Sonntag der 30.12.2018, 18:13:27

NVIDIA hat einen Hotfix-Treiber mit der Versionsnummer 417.58 veröffentlicht, der fünf Fehler behebt. Beispielsweise sollen Bildschirme, welche über den DisplayPort angeschlossen sind, wieder korrekt aus dem Ruhezustand aufwachen, statt nur ein schwarzes Bild anzuzeigen. Auch das Gamer-Notebook MSI GT83 soll sauber aufwachen, statt beim Versuch hängen zu bleiben.

Einen schwarzen Bildschirm bekamen auch die Besitzer des BenQ XL2730 zu sehen, wenn sie den Monitor mit einer Bildwiederholrate von 144 Hz betreiben wollten. Dieses Problem konnte NVIDIA ebenso beseitigen wie einen Leistungseinbruch unter Windows 7, welcher immer dann auftrat, wenn G-Sync auf eine im Spiel aktivierte V-Sync traf. Die fünfte und letzte Korrektur behebt sporadische Abstürze von "Shadow of the Tomb Raider" im DirectX-12-Modus. Den Hotfix-Treiber gibt es für die 64-Bit-Varianten von Windows 10, 8.1 und 7.

Download: NVIDIA GeForce Hotfix 417.58

 
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Medien-Center-Endspurt: Kodi 18 (Leia) RC 4

reported by doelf, Samstag der 29.12.2018, 13:57:51

Im Januar 2017 hatten die Entwickler der Medien-Center-Software Kodi entschieden, der kommenden Version 18 in Erinnerung an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher den Namen "Leia" zu geben. Zwei Jahre später wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Aktuell gibt es einen vierten Veröffentlichungskandidaten, die Freigabe der finalen Fassung ist für den 31. Dezember 2018 geplant.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Änderungen seit RC 1
Bei der Erkennung des Login-Managers systemd-logind wird nun auch D-Bus unterstützt, was Vorteile für die Energieverwaltung unter Linux verspricht. Unter Android werden Joysticks neuerdings anhand ihrer letzten Verwendung sortiert, zudem wurde die Wiedergabe über bestimmte PVR-Erweiterungen repariert. Ein Leistungsproblem im Untermenü für PVR-Aufnahmen wurde behoben und Add-ons ohne Versionsnummer lassen Kodi nicht mehr abstürzen. Beim Wechsel der Bildwiederholrate bleibt der Zustand des VideoPlayers erhalten und eine neue Einstellung ermöglicht es, den Spoiler-Text für TV-Sendungen und Filme zu unterdrücken. Darüber hinaus wurde die Dokumentation hinsichtlich Python und der Skin-Entwicklung auf den aktuellen Stand gebracht.

Änderungen seit RC 2
Wenn man die ISO-Datei einer DVD lädt und beim Abspielen dann die Taste "o" für die Anzeige der "Player Info" drückt, führte die Betätigung der Taste "x" zum Absturz. Dieses Problem wurde ebenso beseitigt wie das Überspringen von Audio-Tracks während eines Wechsels der Bildwiederholrate. Der MediaCodec-Dekoder kümmert sich nun auch um MPEG4-Videos mit weniger als 800 Pixel in der Breite. Diese wurden bisher über ffmpeg abgespielt, was deutlich mehr Rechenleistung verlangt. libinput unterstützt nun die absolute Zeigerbewegung (z.B. für VNC) und es wurden Regressionen hinsichtlich der neuen Add-on-Einstellungen korrigiert. Bei der Installation von Add-ons kommt es nicht mehr zu einer Division durch Null. Die Bildschirmgrößen neuerer Apple-Geräte (iPhone XS/XS Max/XR, iPad Generation 6, iPadPro 12.9 Generation 3, iPadPro 11) wurden eingepflegt und unter Android hat man die Untertitel in den sichtbaren Bereich gerückt. Für AMLogic-Plattformen wurden die Kontrasteinstellungen korrigiert sowie eine vertikale Verschiebung für die Wiedergabe ergänzt.

Änderungen seit RC 3
Ein Absturz im Zusammenspiel mit bestimmten Audio-Dateien, welche eine eindeutige Dateiidentifikation (UFID) im Rahmen der ID3v2-Tags enthalten, wurde behoben. Korrigiert wurden der Pfad für externe Untertitel, die Darstellung von Benachrichtigungen und einige Beschriftungen bezüglich Musik in der Benutzeroberfläche. Unter macOS reagierte das minimierte Kodi nicht mehr. Dies wurde ebenso korrigiert wie die Erfassung bereits gesehener Inhalte für Plug-ins. Hierzu wurde auch die Datenbank aktualisiert. Für eine bessere Stabilität unter Windows wurde das Redistributable-Package von Visual C++ auf die Version 141 aktualisiert. Die Farbewerte für DXVA (DirectX Video Acceleration) wurde berichtigt und die Dokumentation wurde hinsichtlich der Python- und Skin-Entwicklung überarbeitet. Add-ons, die nicht aus dem offiziellen Repository stammen, werden im Info-Dialog nicht mehr als "nicht verfügbar" aufgeführt.

Download: Kodi 18 (Leia) RC 4 (nach Auswahl der Plattform unter Pre-Release)

 
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Das bringt Wine 4.0: Release Candidate 4 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 29.12.2018, 13:55:12

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach zwölf Monaten Entwicklungszeit steht Wine 4.0 kurz vor seiner Fertigstellung.

Die Freigabe des finalen Wine 4.0 ist für Januar 2019 geplant, aktuell werden wöchentlich neue Veröffentlichungskandidaten für den letzten Feinschliff bereitgestellt. Bereits im März wurde der Grundstein für die Vulkan-Unterstützung gelegt, welche im Laufe des Jahres immer weiter ausgebaut wurde und an der auch im Rahmen der Release Candidates noch geschraubt wird. Eine Bibliothek zur Übersetzung von Direct3D 12 nach Vulkan (vkd3d) gibt es seit Mai. Der Direct3D-Befehlsstrom wurde zur Leistungssteigerung auf multi-threaded umgestellt und greift nun standardmäßig auf OpenGL zurück. Multisample-Texturen sind ebenfalls standardmäßig aktiviert und die Textur-Komprimierung DXTn wird ebenfalls geboten. Game-Controller lassen sich über den "Simple DirectMedia Layer" (SDL) ansprechen und HID-Gamepads (Human Interface Device) werden auch unterstützt.

Abseits der Spiele sorgt Subpixel-Rendering für schärfere Schriften (ab FreeType 2.8.1) und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden. Man hat die "Common Instruction Language" (CIL) für .Net-Programme integriert und das Marshalling in Typelib, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben. Neuere Android-Versionen haben Grafikunterstützung erhalten, zudem wurde hier der Einsatz von Joysticks verbessert und Unterstützung für den Mauszeiger eingepflegt. Die 64-Bit-Version des Debuggers winedbg kann seit Juni 32-Bit-Prozesse analysieren. Die Kompatibilität mit hochauflösenden Anzeigegeräten wurde weiter verbessert und die Verschlüsselung ausgeweitet.

 
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AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition: Erstes Update

reported by doelf, Mittwoch der 26.12.2018, 13:36:13

Mit der optionalen Version 18.12.3 bietet AMD ein erstes Update für seine Radeon Software Adrenalin 2019 Edition an. Der neue 64-Bit-Treiber behebt einige Fehler und unterstützt diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) sowie zahlreiche APUs. Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik werden auch bedient, allerdings nur die Desktop-Varianten. Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Version 18.12.3: Behobene Fehler
AMD hat Darstellungsfehler der Lüftergeschwindigkeitsanzeige in Radeon WattMan korrigiert und benutzerdefinierte Lüfterprofile für bestimmte Spiele sollen nach Beendigung des jeweiligen Spiels nicht mehr aktiv bleiben. Ein Fehler, der den Speichertakt von Grafikkarten der Baureihe Radeon RX Vega auf 800 MHz festsetzte, wurde ebenso behoben wie eine überlappende Platzierung von Schaltflächen und eine fehlende Warnung beim Auto-Tuning im Radeon Overlay. Wurde die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition zweimal installiert, verschwand zuweilen der Tab für das Game-Streaming. Dies wurde korrigiert, zudem sollen die Radeon Einstellung nicht mehr vorherige Treiberversionen melden, obwohl ein Update erfolgreich durchgeführt wurde. Die Verwendung benutzerdefinierte Werte für das Abtastintervall in der Leistungsmessungsfunktion soll zuverlässiger zur Verfügung stehen und bei Radeon ReLive für VR wurde eine kurze Störung unmittelbar nach dem Anschluss eines Headsets beseitigt.

Version 18.12.3: Bekannte Probleme
Die Lüfterabschaltung wird nicht immer ein- bzw. ausgeschaltet, wenn man zwischen der manuellen und automatischen Lüftersteuerung wechselt. Der Upgrade Advisor findet zuweilen keine Spiele, der Szenen-Editor hat bei komplexen Szenen Probleme mit dem Scrollen und benutzerdefinierte Einstellungen lassen sich im Radeon WattMan nicht immer auf Karten des Typs Radeon RX Vega anwenden. Der neue Video-Player des Radeon Overlay offenbart beim Spulen Glättungsprobleme und das Abschalten des AMD-Link-Servers, während ein iOS-Klient angeschlossen ist, führt zu einem Port-58888-Fehler. Wird die Radeon Software entfernt, bleiben zuweilen die Radeon Einstellungen erhalten. Der letzte Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Alle Neuerungen der AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition
AMD konnte die Geschwindigkeit von "Assassin's Creed: Odyssey" bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten um bis zu vier Prozent steigern, "Shadow of the Tomb Raider" läuft bei 2.560 x 1.440 Pixeln um bis zu drei Prozent schneller, "DOOM" und "Wolfenstein II: The New Colossus" legen bei einer Auflösung von 3.840 x 2.160 um bis zu fünf Prozent zu. Mit einem Plus von bis zu sieben Prozent verzeichnet "Strange Brigade" den größten Zugewinn, ebenfalls bei 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Die Leistung wurde jeweils mit einer Radeon RX Vega 64 getestet, wobei die Vergleichswerte von der Treiberversion 18.12.1 stammen.

Die neuen Funktionen
Für die Express-Installation benötigt man nur noch einen Klick und ihr Fortschritt wird neuerdings mit einer Prozentangabe dokumentiert. Danach helfen drei Ratgeber bei den Feineinstellungen: Der Radeon Game Advisor überprüft die Geschwindigkeit von Spielen und unterbreitet Vorschläge für eine bessere Leistung und Bildqualität. Der Aufruf erfolgt über das Radeon Overlay. Der Radeon Settings Advisor bewertet das System und schlägt Optimierungen vor, er findet sich in den Radeon Einstellungen. Dort ist auch der Radeon Upgrade Advisor stationiert, der den PC mit den Mindestanforderungen der Spieleentwickler abgleicht.

  • Radeon ReLive hat Unterstützung für Mehrkanalton, Streaming im 16:9-Format und einen GIF-Export über Hotkey erhalten. Restream.io, Streamable und Gfycat stehen jetzt als weitere Plattformen zur Auswahl und der neue Szenen-Editor ermöglicht das Erstellen und Bearbeiten der Aufnahmen inklusive der Auswahl von Übergängen via Hotkeys. Neu ist auch die In-Game-Replay-Funktion, mit der sich Ereignisse sofort auf dem Bildschirm wiedergeben lassen. Über AMDs Link-App lassen sich Spiele auf Mobilgeräte mit Android oder iOS streamen. Maximal ist hierbei die 4K-Auflösung mit 60 fps möglich, wobei die Hardware-Beschleunigung genutzt wird. Über Steam, Steam VR und die "Radeon ReLive VR"-App lassen sich auch VR-Geräte, die für Streaming und Aufnahmen optimiert sind, vom PC aus beschicken.

  • Die App AMD Link soll zuverlässiger und stabiler funktionieren, zudem wurde die Einrichtung der Verbindung vereinfacht. Es ist nun möglich, die Radeon Software vom Mobilgerät aus zu aktualisieren. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung des Radeon WattMan und die Leistungsanalyse (Performance Metrics) kann durchschnittliche, minimale und maximale Frame-Raten festhalten. Dabei lassen sich Leistungsanalyse und ReLive nun auch über Sprachbefehle steuern. Hinsichtlich ReLive kann man Bildschirmfotos und Videos betrachten, Videos schneiden und diese auf dem Mobilgerät speichern.

  • Radeon Overlay unterstützt jetzt den Radeon WattMan, so dass man aus dem Spiel heraus die Leistung optimieren kann. Die Einstellungen für Radeon FreeSync und die Farbkonfiguration je Spiel wurden in den Anzeige-Tab verschoben. Dort gibt es auch erweiterte Optionen zur Justierung der Bildwiederholrate in Echtzeit. Die Anzeige zur Leistungsanalyse lässt sich vom Benutzer hinsichtlich der Farben, Balken, Position, Transparenz und Größe individualisieren. Zudem lassen sich das Messinterval und die Erfassung der Frame-Rate in einer Log-Datei reduzieren.

  • Wesentlich kompfotabler gibt sich der überarbeitete Radeon WattMan. Mit nur einem Klick kan man Grafikprozessor und Grafikspeicher übertakten, alternativ lässt sich die Spannug der GPU automatisch reduzieren. Ebenfalls sinnvoll ist die Möglichkeit, die Lüfterdrehzahl über Kurven festzulegen. Dabei ist es auch möglich, den Lüfter im Leerlauf anzuhalten. Dazu gibt es ein besseres Speicher-Tuning sowie Zugriff auf die DPM-Zustände der Radeon RX Vega zur genaueren Leistungskonfiguration.

  • Weitere Neuerungen: Die Virtuelle Super-Auflösung unterstützt nun auch Bildschirme mit einem Seitenverhältnis von 21:9 und Radeon FreeSync 2 nutzt "Auto Tone Mapping" zur Farboptimierung von HDR-10-Inhalten. AMD will auch die Effizienz von Radeon Chill gesteigert haben, was beim Stromsparen hilft. Für Vulkan gibt es drei Erweiterungen (VK_EXT_inline_uniform_block, VK_KHR_swapchain_mutable_format und VK_EXT_scalar_block_layout) und Sparse-Unterstützung, welche die Speicherverwaltung vereinfacht.

Download:

 
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Wir wünschen besinnliche Feiertage!

reported by doelf, Dienstag der 25.12.2018, 12:33:10

Das Jahr 2018 neigt sich seinem Ende und die Weihnachtstage sind da. Irgendwie sind die Monate wieder wie im Flug vorbei gerast und irgendwie gab es nie genug Zeit, um all das zu tun, was wir eigentlich hatten tun wollen. Und so wünschen wir allen unseren Lesern, dass sie zumindest diese Tage entspannt im Kreise von Familie und Freunden verbringen können.

Es ist heutzutage nicht leicht, den Alltag beiseite zu legen, wenn sich das Smartphone immer in Greifweite befindet. Doch wer nicht gerade Bereitschaft hat, sollte diese Tage nutzen, um das Telefon mal auszuschalten und sich auf jene Menschen zu konzentrieren, die sich im selben Raum befinden. Die lieben Grüße aus der Ferne kann man auch einen Tag später beantworten. Oder ganz klassisch mal einen Brief schreiben. Das dauert zwar wesentlich länger als eine WhatsApp zu verschicken, aber dafür muss man auch sein Gehirn einschalten und eine Runde reflektieren, bevor die Nachricht auf die Reise geht.

Wer stattdessen im Minutentakt unbedachte Kurznachrichten in die Welt schießt, muss sich nicht wundern, zu Weihnachten alleine im Weißen Haus zu sitzen. Dann bleibt nur noch der Groll auf die Anderen, eine Portion Selbstmitleid und der verzweifelte Versuch, sich einzumauern. Auf die Frage, ob Weihnachten die Zeit sei, in der man über Mauern und Grenzen nachdenken soll, antwortet jedes Kind entschieden mit "Nein". Erwachsenen fällt das heutzutage unglaublich schwer und mit wachsender Macht scheint der gesunde Menschenverstand weiter zu schwinden. Traurig.

Doch je ohnmächtiger wir uns im Anblick des überwältigenden globalen Ganzen fühlen, desto wichtiger wird es, dass jeder von uns seinen inneren Grinch überwindet. Denn wenn sich jeder Einzelne von uns bewusst macht, dass man Weihnachten nicht mit dem Bau physischer und mentaler Mauern verbringen sollte, wie könnte es dann im Alltag eine Mehrheit für solche Mauern geben? Es geht darum, die Welt besser zu machen, und nicht um einen besseren Schutz für die Enklaven der wenigen Wohlsituierten. Und so spielt es auch keine Rolle, an welchen Gott man glaubt, solange man an eine bessere Zukunft und eine bessere Welt glaubt.

 
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IBM weitet seine Partnerschaft mit Samsung auf 7-nm-Fertigung aus

reported by doelf, Montag der 24.12.2018, 11:02:13

IBM lässt seine zukünftigen Prozessoren mit Strukturgrößen von 7 nm bei Samsung fertigen. Die Vereinbarung umfasst CPUs für IBM Power Systems, IBM Z und LinuxONE, High-Performance Computing (HPC) sowie Cloud-Produkte. Konkret geht es um die EUV-Lithografie (Extreme Ultraviolet).

Laut IBM ist Samsung hinsichtlich der Fertigungstechnologien weltweit führend, während man selbst sehr leistungsstarke CPU-Designs beisteuern wird. Zusammen ergeben sich Produkte mit besonders hoher Speicher- und I/O-Bandbreite, die sich insbesondere für die Anforderungen im Bereich der künstlichen Intelligenz anbieten. IBMs aktuelle CPU-Generation POWER9 wurde im Sommer 2017 vorgestellt und basiert auf 14-nm-Strukturen. Für 2020 wird der Nachfolger POWER10 erwartet, mit dem dann auch der Wechsel zur 7-nm-Fertigung von Samsung stattfinden soll.

Unter dem Dach von IBMs Research Alliance pflegen die beiden Unternehmen seit 15 Jahren eine Partnerschaft im Bereich der Forschung und Entwicklung. Diese hatte beispielsweise die High-k+Metal-Gate-Technik (HKMG), den weltweit ersten 7-nm-Testchip sowie ein NanoSheet-Gerät für Strukturgrößen unterhalb von 5 nm hervorgebracht. Nachdem IBM seine POWER-Architektur im Jahr 2013 geöffnet hatte, wurde Samsung ein Mitglied der OpenPOWER Foundation, und im Q Network forschen die beiden Konzerne am Praxiseinsatz von Quanten Computern.

Nachdem Globalfoundries seine 7-nm-Fertigung diesen Sommer auf Eis gelegt hatte, gibt es mit Samsung und TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) nur noch zwei Anbieter für solch feine Strukturgrößen. Vor langer Zeit hatte Intel die ersten 10-nm-Chips für 2015 in Aussicht gestellt, vollzog damals aber nur den Wechsel auf 14 nm und hängt seither auf dieser Stufe fest. 2019 soll es nun erste Prozessoren von Intel geben, die zumindest teilweise auf 10-nm-Strukturen basieren.

 
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LibreOffice 6.2.0: Erster Veröffentlichungskandidat erhältlich

reported by doelf, Montag der 24.12.2018, 00:23:27

Die Alpha-Phase hatte 705 Änderungen gebracht und der Beta-Test nochmals 251 Korrekturen. Nun liegt der erste Veröffentlichungskandidat von LibreOffice 6.2.0 zum Download bereit und dieser kümmert sich nochmals um 199 Probleme. Zwei weitere Release Candidates sollen im Januar folgen, die Freigabe des finalen LibreOffice 6.2.0 ist für die Woche vom 28. Januar bis zum 3. Februar 2019 geplant.

Writer
Die Leistungseinbrüche beim "Änderungen verfolgen" wurden behoben, so dass der entsprechende Warnhinweis entfernt werden konnte. Tabellen aus Calc werden nicht mehr als OLE-Objekt eingebettet, sondern nativ kopiert und eingefügt. Der funktionslose Befehl "Bild kopieren", der ausschließlich für schreibgeschützte Dateien angeboten wird, wurde aus dem Kontextmenü entfernt. Für die automatische Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten gibt es neue Optionen und die Menüs zum Modifizieren von Kopf- und Fußzeile, welche sich öffnen, wenn man über oder unter eine Seite klickt, lassen sich nun abschalten. Beim Speichern von Text-Dateien mit dem Dateityp "Text - Textkodierung wählen" samt der Option "Filtereinstellungen bearbeiten" gibt es jetzt die Möglichkeit, die Textkodierungen UTF-8 und UTF-16 auch ohne BOM (Byte Order Mark) zu verwenden. Für die "Unterschriftzeile" kann man ein Bild seiner eingescannten Unterschrift hinterlegen.

Calc
Das Laden und Anzeigen der Tabellen wurde beschleunigt. Nach Writer kann nun auch Calc über "Einfügen" eine "Unterschriftzeile" hinzufügen. Die Kopfzeile mit dem Namen der Tabelle und die Fußzeile mit der Bezeichnung der Seite waren bisher immer vorhanden, werden aber nur selten gebraucht. Daher sind sie ab sofort standardmäßig deaktiviert. Über das Menü "Daten", Unterpunkt "Statistiken", kann man unter "Regression" eine multivariate Regressionsanalyse durchführen. Hierzu wurde der Dialog erweitert. Eine benutzerdefinierte Datenüberprüfung auf Zellen, wie Excel sie bietet, wurde ebenfalls ergänzt, und über die Funktion "REGEX" lässt sich Text mit einem regulären Ausdruck abgleichen sowie Textteile ersetzen.

Impress, Draw und Base
Für Impress gibt es Fehlerbereinigungen und Optimierungen rund um die Bearbeitung von Animationen. Es wurden Zeichenstile für Textinhalte ergänzt und wenn man die letzte Folie erreicht hat, ist "Weiter" im Kontextmenü deaktiviert. In Draw hat das Menü "Format" ein neues Untermenü für "Tabellen" erhalten, dazu gibt es die bereits für Writer aufgeführten Optionen zur automatischen Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten. Für Base ist die Nutzung der eingebetteten Datenbank Firebird nun nicht mehr experimentell. Mit Hilfe des Firebird-Migrationsassistenten lassen sich existierende Base-Dateien nach Firebird übertragen, doch zuvor wird eine Kopie der Datei content.xml angelegt.

Allgemeines
Mit "Tabbed UI" und "Groupedbar Compact UI" sind zwei neue Benutzeroberflächen verfügbar. Bei der klassischen Benutzeroberfläche gibt es kleinere Änderungen hinsichtlich der Werkzeugleisten sowie ein großes Update für das Icon-Thema "Elementary". Bisher wurden Icons mit Abmessungen von 16 und 24 Pixeln geboten, neu hinzugekommen ist das 32-Pixel-Format. Neu ist auch die Unterstützung für Qt5 und KDE Plasma 5, wobei das KDE5-Plug-in auf der Qt5-Version aufbaut. Auf Seiten der Schriftarten wurde Source Serif Pro hinzugefügt und die Beigabe der Bibliothek Access2Basic ermöglicht volle Unterstützung für das Datenbankmanagementsystem Firebird. Wie gewohnt gibt es etliche Korrekturen für den Im- und Export von .PPTX- und .PPT-Präsentationen.

Im Bereich der Dokumentenverschlüsselung hat LibreOffice die OOXML-Agile-Encryption erlernt, welche den AES-256-CBC-Algorithmus mit der SHA512-Hash-Funktion kombiniert. Diese Kombination, welche auch von Microsoft Office unterstützt wird, ist ab sofort Standard für OOXML-Dokumente. Neu ist auch die HMAC-Verifizierung mit der überprüft wird, ob ein verschlüsseltes Dokument nach dem Speichern manipuliert wurde. Die 32-Bit-Builds für Linux werden derweil herabgestuft, offizielle Builds von The Document Foundation soll es jedenfalls nicht mehr geben. Für Windows ist ein solcher Schritt noch nicht geplant, während es für macOS schon seit einiger Zeit keine neuen 32-Bit-Versionen mehr gibt.

Download: LibreOffice 6.2.0 RC 1

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 16. März 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Sonntag der 23.12.2018, 19:53:44

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 16. März 2019 gesichert, doch um auch im restlichen Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 152 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 304 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 16. März 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Tipp: Geschenkgutscheine von Amazon

reported by doelf, Sonntag der 23.12.2018, 19:50:44

War da nicht was? Ach ja: Weihnachten steht vor der Tür! Morgen ist bereits Heiligabend und es gibt nur noch die Möglichkeit, sich vormittags in die überfüllten Innenstädte zu stürzen oder einen Gutschein zu besorgen. Okay, eigentlich war abgesprochen, in diesem Jahr nichts zu schenken, aber wann hat das schon mal funktioniert?

Um unnötigen Stress zu vermeiden und weil mal den Betrag ab 0,15 Euro aufwärts frei wählen kann, empfehlen wir die Geschenkgutscheine unseres Partners Amazon. Die gibt es zum Ausdrucken oder Digital, mit zahlreichen vorgefertigten Motiven oder ganz individuell mit einem eigenen Foto. Für die Digitalvariante stehen zudem Animationen zur Auswahl.

Schöne Bescherung: Geschenkgutscheine von Amazon

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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Das bringt Wine 4.0: Release Candidate 3 verfügbar

reported by doelf, Samstag der 22.12.2018, 14:53:29

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach zwölf Monaten Entwicklungszeit steht Wine 4.0 kurz vor seiner Fertigstellung.

Die Freigabe des finalen Wine 4.0 ist für Januar 2019 geplant, aktuell werden wöchentlich neue Veröffentlichungskandidaten für den letzten Feinschliff bereitgestellt. Bereits im März wurde der Grundstein für die Vulkan-Unterstützung gelegt, welche im Laufe des Jahres immer weiter ausgebaut wurde und an der auch im Rahmen der Release Candidates noch geschraubt wird. Eine Bibliothek zur Übersetzung von Direct3D 12 nach Vulkan (vkd3d) gibt es seit Mai. Der Direct3D-Befehlsstrom wurde zur Leistungssteigerung auf multi-threaded umgestellt und greift nun standardmäßig auf OpenGL zurück. Multisample-Texturen sind ebenfalls standardmäßig aktiviert und die Textur-Komprimierung DXTn wird ebenfalls geboten. Game-Controller lassen sich über den "Simple DirectMedia Layer" (SDL) ansprechen und HID-Gamepads (Human Interface Device) werden auch unterstützt.

Abseits der Spiele sorgt Subpixel-Rendering für schärfere Schriften (ab FreeType 2.8.1) und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden. Man hat die "Common Instruction Language" (CIL) für .Net-Programme integriert und das Marshalling in Typelib, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben. Neuere Android-Versionen haben Grafikunterstützung erhalten, zudem wurde hier der Einsatz von Joysticks verbessert und Unterstützung für den Mauszeiger eingepflegt. Die 64-Bit-Version des Debuggers winedbg kann seit Juni 32-Bit-Prozesse analysieren. Die Kompatibilität mit hochauflösenden Anzeigegeräten wurde weiter verbessert und die Verschlüsselung ausgeweitet.

 
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Datenschutzverletzung durch Facebooks "Gefällt mir"-Button

reported by doelf, Freitag der 21.12.2018, 19:40:53

Der Online-Händler Fashion ID GmbH & Co. KG hatte auf seiner Webseite Facebooks "Gefällt mir"-Button platziert, was der Verbraucherzentrale NRW e.V. aus Datenschutzgründen missfiel. Da der Händler die Abmahnung der Verbraucherschützer nicht akzeptieren wollte, landete der Fall vor Gericht. Vor der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) hat nun dessen Generalanwalt seinen Schlussantrag vorgelegt.

Das Problem
Wenn eine Webseite Facebooks "Gefällt mir"-Button einbindet, handelt es sich dabei keinesfalls um eine einfache Grafik mit einem Link. Vielmehr werden Skripte von Facebooks Servern nachgeladen und Daten über den Besucher der Webseite erfasst, darunter seine IP-Adresse und die Browser-Kennung. Und dies betrifft nicht nur Mitglieder von Facebook, sondern alle Besucher dieser Webseite. Das wirft die Frage auf, ob eine solche Datenweitergabe an Dritte mit europäischem Recht zu vereinbaren ist.

Die Einschätzung des Generalanwalts
Generalanwalt Michal Bobek hat nun seine Schlussanträge vorgelegt und stellt darin zunächst einmal fest, dass die Verbraucherzentrale NRW befugt ist, die Interessen der Verbraucher rechtlich gegen mutmaßliche Verletzer von Datenschutzrecht durchzusetzen. Weiterhin ist derjenige, der die Drittanbieter-Inhalte in seine Seite einbindet, als ein für die Datenverarbeitung Verantwortlicher anzusehen. Der Seitenbetreiber muss zudem über die Datenerhebung informieren und zuvor die Einwilligung seiner Besucher einholen.

Wie geht es weiter?
Bobeks Bewertung dient den Richtern des EuGH als Empfehlung, der sie folgen können, aber nicht folgen müssen. Sie bezieht sich noch auf die Richtlinie 95/46/EG, welche am 25. Mai 2018 durch die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) abgelöst wurde. Sobald der EuGH eine Entscheidung gefällt hat, wird diese an das Oberlandesgericht Düsseldorf zur abschließenden Urteilsfindung übermittelt. Das Oberlandesgericht wird dann eine Entscheidung treffen, welche die aktuelle Auslegung des EU-Rechts widerspiegelt.

Die Tragweite der Entscheidung
Die Entscheidung des EuGH wird nicht nur den "Gefällt mir"-Button betreffen, sondern alle Inhalte von Drittanbietern. Dazu gehören neben Social-Plug-ins auch Werbung, eingebettete Videos, sowie die allgegenwärtigen Analysedienste und externe Suchfunktionen. Wer solche Inhalte nutzt, muss seinen Besuchern vorab die Möglichkeit geben, der Datenweitergabe zu widersprechen. Versäumt der Inhaber der Webseite dies, verstößt er gegen Datenschutzrecht. Allgemein wurde die DSGVO bereits auf diese Weise interpretiert. Es fehlte allerdings die Bestätigung, dass die Vorgängerrichtlinie ebenfalls so auszulegen sei.

 
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LibreOffice 6.1.4 ist fertig

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 20:55:00

Während sich LibreOffice 6.2.0 im Beta-Test befindet, wird LibreOffice 6.1 weiter gehärtet: Das vierte Update für die aktuelle Entwicklungsschiene umfasst 126 Fehlerbereinigungen. Da die finale Fassung von LibreOffice 6.1.4 dem zweiten Veröffentlichungskandidaten entspricht, müssen Benutzer, die diesen bereits installiert haben, die quell-offene Büro-Software nicht erneut herunterladen.

Bessere Stabilität
Seit der Version 6.1.3 wurden 20 potentielle Absturzursachen beseitigt. Beispielsweise haben die Entwickler Abstürze der Tabellenkalkulation Calc beim Öffnen bestimmter .ODS-Dateien und beim Ausführen von Makros behoben. Die Präsentationssoftware Impress und und das Zeichenprogramm Draw bleiben nicht mehr beim Schließen hängen, wenn der Formeleditor noch geöffnet ist. Gleiches gilt für das Schließen bei geöffneten Bestätigungsdialogen. Fehlerhafte Schriftarten des Typs .TTF lassen die Schriftvorschau nicht mehr abstürzen und auch der Dialog "Position und Größe" kann nun wieder ohne Crash geschlossen werden. Wird ein Dokument während der Passwortabfrage geschlossen, führt dies ebenso wenig zum Abflug wie der Aufruf der Druckvorschau, während sich der Cursor in einem schwebenden Rahmen befindet. Auch Instabilitäten im Zusammenspiel mit Plasma 5 und macOS 10.14.1 (Mojave) konnten beseitigt werden.

Fortschritte beim Umgang mit .DOCX...
Beim Import von .DOCX-Dokumenten wurde der Verlust von Freiformtext in der Datumskontrolle korrigiert und Formen, die absichtlich außerhalb der Seite platziert wurden, behalten ihre Position. Wird eine .DOCX-Datei geöffnet, stimmen nun die Füllungen der Diagramme und Text fließt auch dann um schwebende Tabellen, wenn sich diese in der Fußzeile befinden. Statt eines werden beim DOCX-Speichern zwei Säulendiagramme exportiert und die Kopf- und Fußzeilen bleiben erhalten. Berichtigt wurden auch ein abweichender Zeichenabstand beim Einsatz der Schriftart "Open Sans", die falsche Position gruppierter Zeichenobjekte sowie das Verschwinden von Leerzeichen ohne Zeilenumbruch in zentrierten Absätzen.

...sowie .XLSX
Nach dem Öffnen sehen bestimmte .XLSX-Dateien nicht mehr leer aus und die Zellen sollen sich nicht verschieben. Auch wenn man "Excel A1"-Synthax in Formeln verwendet, bleibt die verknüpfte Datenquelle beim .XLSX-Export erhalten. Beim Import von .XLSX-Tabellen verschwinden weder die Beschreibungen für Spalten noch die Farben der Karteikarten. Dank einer weitere Korrektur verzichtet Excel beim Öffnen einer mit LibreOffice bearbeiteten .XLSM-Datei auf die Dateiwiederherstellung.

Kompatibilität zu .PPTX und .ODT verbessert
Hinsichtlich der .PPTX-Präsentationen hat man sich um permanent pausierte sowie doppelt abspielende Videos gekümmert. Textfelder, deren Größe sich an ihren Inhalt anpasst, werden aus .PPTX-Präsentationen fehlerfrei importiert, und bei .ODT-Dateien bedeckt der Hintergrund einer Tabelle die gesamte Fläche und nicht nur einen Teil davon. Auch ein Einfrieren beim Öffnen bestimmter .ODT-Dokumente wurde behoben.

Download: LibreOffice 6.1.4

 
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Neu: Geldverbrennen jetzt auch mit Apple und Facebook

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 20:45:54

Für eine langfristige Vermögensvernichtung hatten sich in diesem Jahr Kryptowährungen angeboten, denn Bitcoin und Ethereum haben seit Jahresbeginn über 80 Prozent ihres Wertes verloren. Für den schnellen Verlust zwischendurch konnte man Aktien von NVIDIA kaufen, diese ermöglichten immerhin ein Minus von über 50 Prozent in nur zweieinhalb Monaten. Für den anspruchsvollen Anleger von Welt gibt es aber auch noch die Geschmacksrichtungen Apple und Facebook.

Apple-Aktie: Über 30 Prozent im Minus
Apple galt lange Zeit als Überflieger und seine Aktien machten Apple zum wertvollsten Unternehmen der Welt. Anfang November folgte dann die erste Ernüchterung mit dem Ausblick auf das laufende Quartal: Der anvisierte Umsatz zwischen 89 Milliarden und 93 Milliarden US-Dollar wäre zwar wieder ein neuer Rekord, würde zugleich aber auch nur ein Wachstum zwischen 0,79 und 5,32 Prozent bedeuten. Es folgten Umsatzwarnungen von Apples Zulieferern, ein Verkaufsverbot für iPhones in China und nun auch ein Verkaufsverbot für iPhones in Deutschland. Der Kursverlauf an der Börse spiegelt diese Entwicklung wieder, denn Apples Aktie ist im Laufe von zweieinhalb Monaten um 30,67 Prozent abgestürzt. War das Papier am 3. Oktober 2018 noch mit 232,07 US-Dollar aus dem Handelstag gegangen, notierten wir gestern nur noch 160,89 US-Dollar. Und auch heute setzt sich die Talfahrt fort: Aktuell liegt der Kurs bei nur noch 156,615 US-Dollar.

Facebook-Aktie: Knapp 40 Prozent im Minus
Verglichen mit den glänzenden Premium-Produkten von Apple wirkte der Datensammler Facebook immer etwas schmuddellig, doch das "soziale Netzwerk" schien eine narrensichere Methode zum Gelddrucken gefunden zu haben und so etwas lieben Investoren. Was Anleger weniger lieben, sind Skandale, Ermittlungen und kostspielige Strafen, doch davon hatte Facebook zuletzt viel zu bieten. Alleine im Dezember wurden eine Foto-Panne mit bis zu 6,8 Millionen betroffenen Nutzern, interne Firmenunterlagen über die Datenweitergabe an Geschäftspartner und eine Klage des Generalstaatsanwalts des District of Columbia (Washington D.C.) publik. Facebooks Aktie hatte ihr letztes Zwischenhoch am 25. Juli 2018 mit einem Schlusskurs von 217,50 US-Dollar. Knapp vier Monate später, am 19. November 2018, war der Kurs auf 131,55 US-Dollar abgerutscht, ein Minus von 39,52 Prozent. Danach schien sich das Wertpapier wieder zu festigen, doch gestern folgte mit 133,24 US-Dollar ein erneuter Tiefschlag und auch heute werden nur wenige Cent mehr gezahlt.

 
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iPhone: Qualcomm erwirkt ein Verkaufsverbot für Deutschland

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 19:50:28

In einem weltweit ausgefochtenen Patentstreit hatte der Halbleiterhersteller Qualcomm Incorporated kürzlich in China ein Einfuhrverbot für zahlreiche iPhone-Modelle erwirkt. Wie Qualcomm heute mitteilt, konnte sich die Chip-Firma auch vor dem Amtsgericht München gegen Apple durchsetzen.

Das Amtsgericht hat Qualcomms Ersuchen um eine permanente einstweilige Verfügung, welche den Verkauf, die Einfuhr und das Anbieten der betroffenen iPhones untersagt, stattgegeben. Diese einstweilige Verfügung betrifft alle europäischen Tochterunternehmen von Apple sowie den US-Mutterkonzern Apple Incorporated. Das Urteil ist sofort vollstreckbar. Zuvor muss Qualcomm allerdings Anleihen zur Deckung möglicher finanzieller Schäden bei Apple hinterlegen, denn das Urteil könnte ja von einer höheren Instanz abgeändert oder aufgehoben werden. Dies soll laut Qualcomm in wenigen Tagen geschehen.

Weiterhin muss Apple die mit iPhones in Deutschland erzielten Einnahmen und Gewinne offenlegen, damit Qualcomm seine Schadensersatzforderung kalkulieren kann. Über deren Höhe wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Aber auch das ist noch nicht alles: Die patentverletzenden iPhones müssen von allen Einzelhändlern in Deutschland zurückgerufen und vernichtet werden. Die Entscheidung ist damit so weitreichend, dass Apple sie anfechten muss - sei es auch nur, um Zeit zu gewinnen. Sollte Apple auch in den nächsten Instanzen unterliegen, bleibt nur der Kauf einer Lizenz. Und die wird sich Qualcomm vergolden lassen.

Vor dem Münchener Gericht ging es nämlich um ein Patent, welches eine Absenkung des Stromverbrauch von Leistungsverstärkern zur Verlängerung der Akkulaufzeit beschreibt. Diese Funktion seiner Chips wird Apple kaum deaktivieren können bzw. deaktivieren wollen. Das Gericht im chinesischen Fuzhou hatte sich hingegen mit zwei Patenten zur Bearbeitung von Fotos und zum App-Management befasst, welche Apple in Kürze über ein Software-Update entfernen will. Zumindest für Benutzer in China.

 
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Facebook in den USA wegen Datenschutzverletzungen verklagt

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 19:12:06

Erst die Foto-Panne mit bis zu 6,8 Millionen betroffenen Nutzern, dann die Auswertung interner Firmenunterlagen, welche den gewaltigen Datenabfluss von Facebook an seine Geschäftspartner dokumentieren, und nun eine Klage des Generalstaatsanwalts des District of Columbia (Washington D.C.) aufgrund von Datenschutzvergehen. Frohe Weihnachten, Facebook!

Zusagen gebrochen
Wie der Klageschrift zu entnehmen ist, wirft der Generalstaatsanwalt dem Unternehmen vor, beim Schutz der Benutzerdaten auf ganzer Linie versagt zu haben. Facebook sammle und horte persönliche Informationen sowie Daten über das Online-Verhalten seiner Nutzer und gewähre seinen Partnern aus Industrie und Software Zugriff auf diesen Datenschatz. Im Gegenzug verspricht Facebook, die Benutzerdaten sowohl im eigenen Unternehmen als auch bei seinen Partnern vor Missbrauch zu schützen. Dieses Versprechen habe das Unternehmen aufgrund leichtfertiger Kontrollen und einer fehlenden Durchsetzung seiner Datenschutzrichtlinien wiederholt gebrochen.

Lascher Umgang ohne Kontrollen
Als Beispiel nennt der Generalstaatsanwalt die App von Aleksandr Kogan, über die Cambrige Analytica in den Jahren 2013 bis 2015 die Daten von rund 70 Millionen US-amerikanischen Facebook-Nutzern zum Zweck der politischen Einflussnahme abgreifen konnte. Obwohl lediglich 852 Einwohner des Hautstadtdistrikts diese App installiert hatten, ermöglichten Facebooks freizügige Einstellungen alleine dort den Datenabfluss von über 340.000 Personen. Dabei habe es Facebook versäumt, die Nutzungsbedingungen für Kogans Apps zu prüfen. Nach Bekanntwerden des Vorfalls wurden die Betroffenen viel zu spät informiert und auch das Löschen der widerrechtlich verkauften Daten hat Facebook nicht durchgesetzt.

Datenschutzeinstellungen ignoriert
Ein weiterer Punkt der Anklage: Facebooks Partnerfirmen konnten private Daten auch dann abgreifen, wenn die Benutzer dies in ihren Privatsphäre-Einstellungen ausdrücklich untersagt hatten. Eine Erlaubnis wurde hierfür nicht eingeholt und die Betroffenen wurden auch nicht über die Weitergabe ihrer Daten informiert. Insbesondere die Hersteller von Mobiltelefonen und Tablets konnten sich bei den Benutzern großzügig bedienen, wobei die Daten zumeist ins Ausland, beispielsweise nach Südkorea oder China, flossen. In ihrer Summe seien Facebooks Datenschutzeinstellungen mehrdeutig, verwirrend und schwer verständlich. All diese Punkte stellen im District of Columbia Datenschutzvergehen dar.

Ein subjektives Fazit
Jeder, dessen Daten von Facebook ohne Einverständnis weitergegeben wurden, sollte eine Datenschutzbeschwerde einreichen. Schließlich wurde die umstrittene Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) genau für solche Fälle eingeführt. Da sich die Datenschutzverletzungen bei Facebook häufen und das Unternehmen wenig Einsicht zeigt, wäre zudem ein Löschen des Benutzerkontos anzuraten. Letztendlich nutzen wir Facebook wesentlich mehr, als Facebook uns nutzt. Und solange das System Facebook derart kaputt ist, sollte man es nicht mehr nutzen. Die Chance auf eine Reparatur ist erst dann gegeben, wenn Facebooks Einnahmen sinken und die Investoren weglaufen.

Quelle: oag.dc.gov
 
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Microsoft stopft 0-Day-Lücke im Internet Explorer

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 14:08:02

Dass Microsoft Sicherheitslücken außer der Reihe stopft, kommt recht selten vor. Eine neue Schwachstelle im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11 (CVE-2018-8653), welche bereits aktiv angegriffen wird, hat ein solches Vorgehen nun notwendig gemacht. Der Patch sollte umgehend eingespielt werden.

Laut Microsoft wird CVE-2018-8653 bereits mit Hilfe speziell gestalteter Webseiten angegriffen, es handelt sich demnach um eine 0-Day-Lücke. Öffentlich dokumentiert wurde der Angriff indes noch nicht und auch Microsoft gibt nur wenig Informationen preis: Nachdem das Opfer auf eine bösartige Webseite gelockt wurde, führt ein Fehler in der Scripting-Engine zu einem Speicherfehler. Wird dieser erfolgreich ausgebeutet, kann der Angreifer Schadcode im Rechtekontext des angemeldeten Benutzers ausführen und somit den Rechner übernehmen. Behoben wurde das Problem durch einen überarbeiteten Umgang mit Objekten im Speicher. Die Tragweite des Angriffs (Impact) und die Gefahrenstufe (Severity) lässt Microsoft bisher noch offen.

 
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Auch die NASA wurde gehackt

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 13:45:55

Hackers from Outer Space? Alien Data Abduction? Nein, es waren vermutlich ganz normale irdische Identitätsdiebe, die sich bei einem Server der US-Raumfahrtbehörde NASA (National Aeronautics and Space Administration) bedient haben. Am Donnerstag informierte die NASA ihre aktuellen und früheren Mitarbeiter in einem internen Memo über den Vorfall.

Darin heißt es, dass zwei Server, auf denen Mitarbeiterdaten gespeichert sind, überprüft wurden. Auf einem Server fanden sich Spuren unberechtigter Zugriffe, die auf einen Diebstahl der Mitarbeiterdaten hindeuten. Diese umfassen persönliche Informationen inklusive der in den USA extrem wichtigen Sozialversicherungsnummer. Betroffen sind alle Mitarbeiter, die zwischen Juli 2006 und Oktober 2018 eine Stelle bei der NASA angetreten oder die Behörde verlassen haben. Dies umfasst auch Mitarbeiter, die ihre Position innerhalb der NASA gewechselt haben. Allen betroffenen Personen bietet die NASA einen Schutz vor Identitätsdiebstahl an.

Die von den Hackern genutzten Sicherheitslücken wurden zwischenzeitlich abgesichert. Derzeit werden andere Systeme der Behörde auf vergleichbare Schwachstellen überprüft. Auf geheime Daten über NASA-Missionen hatten die Angreifer nach jetzigem Kenntnisstand keinen Zugriff, doch die Untersuchungen werden noch viel Zeit in Anspruch nehmen.

 
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Gewaltiges Datenleck im Diplomatennetzwerk der EU

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 12:30:12

Die New York Times berichtet über ein gewaltiges Datenleck im geschützten Diplomatennetzwerk der Europäischen Union. Über Jahre haben Hacker vertrauliche Mitteilungen abgegriffen, von denen über 1.000 der Zeitung vorliegen. Darin geht es um den Umgang mit Donald Trump, Russland und China sowie um Strategien, wie man den Iran von einem Neustart seines Atomprogramms abhalten kann.

Der Angriff wurde von der Sicherheitsfirma Area 1 entdeckt und analysiert. Er zog sich über einen Zeitraum von drei Jahren hin und ähnelt anderen Angriffen, welche der chinesischen Eliteeinheit "People Liberation Army" zugeschrieben werden. Über eine Phishing-Kampagne wurden zunächst zyprische Diplomaten attackiert. Nachdem die Hacker die Kontrolle über die Systeme der Mittelmeerinsel erlangt hatten, nutzten sie die dort erbeuteten Passwörter, um in die Netze der EU vorzudringen. Die über geschützte Server verschickten Mitteilungen leiteten sie als Kopie an eine andere Plattform weiter, die von den Angreifern aufgesetzt und kontrolliert wurde.

Ausgehend vom Diplomatennetzwerk der EU wurden im Anschluss auch die Vereinten Nationen, der US-Gewerkschaftsbund AFL-CIO ("American Federation of Labor and Congress of Industrial Organizations") sowie die Außen- und Finanzministerien mehrerer Länder infiltriert. Die Sicherheitsexperten von Area 1 betonen, dass bei diesem Angriff keine raffinierten Techniken zum Einsatz kamen. Nichts deutet auf manipulierte Hardware oder hochentwickelte Schadprogramme hin. Das Phishing zielte wie üblich auf die größte aller Sicherheitslücken: Die Menschen. Danach hatten die Angreifer aufgrund veralteter Kommunikationsnetze vergleichsweise leichtes Spiel.

 
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DSGVO-Anfrage: Amazon verschickt fremde Alexa-Aufzeichnungen

reported by doelf, Donnerstag der 20.12.2018, 11:58:05

Es weihnachtet! Die Geschäfte sind voll, die Paketboten überlastet und überall gehen Daten verloren. All jene, die Sprachassistenten wie Amazons Alexa als Lauschangriff auf die Privatsphäre betrachten, werden ihre Vorurteile dieser Tage bestätigt sehen.

Amazon erfüllt das Recht auf Selbstauskunft gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nicht sonderlich schnell und auch nicht mit der gebotenen Sorgfalt. Wie unsere Kollegen von der c't berichten, hatte ein Kunde Amazon.de um Auskunft zu allen über ihn gespeicherten Daten ersucht und nach zwei Monaten ein ZIP-Archiv als Antwort erhalten. In diesem fand der Kunde eine PDF-Datei mit allem, was die Sprachassistentin Alexa verstanden hatte, sowie 1.700 WAV-Dateien mit den dazugehörigen Tonaufzeichnungen.

Der um Auskunft Ersuchende hatte Alexa allerdings noch nie genutzt, es waren die Mitschnitte eines anderen Kunden. Und obwohl Amazon über diese Datenschutzverletzung informiert wurde, erfuhr der wahre Urheber der Spracheingaben erst über die c't von dem Vorfall. Er konnte anhand der Aufzeichnungen problemlos identifiziert werden, schließlich wähnt man sich zu Hause in einem privaten Umfeld, selbst wenn Amazon-Geräte im Wohn- oder Schlafzimmer stehen. Weitere Details offenbart der Artikel der c't.

 
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Rollout: Windows 10 Version 1809 soll jetzt alltagstauglich sein

reported by doelf, Mittwoch der 19.12.2018, 17:45:34

Obwohl bisher nur ein Teil der Probleme beseitigt wurde, bewertet Microsoft das pannengeplagte Windows 10 Version 1809 seit Montag als fertig zur Auslieferung. Zumindest für jene Benutzer, die mutig genug sind, unter "Einstellungen", "Windows Update" auf die Schaltfläche "Nach Updates suchen" zu drücken.

Computer, die eine Grafiklösung von Intel oder ältere Grafikchips von AMD verwenden, können nach wie vor Probleme bereiten, weshalb für diese Systeme weiterhin eine Update-Sperre besteht. Gleiches gilt für bestimmte Sicherheitslösungen von Trend Micro und den VPN-Client von F5 Networks. Hier nun eine Übersicht der abgeschlossenen und offenen Baustellen:

Gelöst: Probleme mit dem Morphisec Software Development Kit
Aufgrund einer Inkompatibilität mit Software auf Grundlage des "Morphisec Software Development Kits" konnte Microsoft Office keine Dokumente speichern. Zu den betroffenen Programmen gehörten "Cisco AMP for Endpoints" (älter als Version 2.4.8) und "Morphisec Protector" (älter als Version 6.2.3.10814), von denen inzwischen fehlerbereinigte Fassungen vorliegen. Für Systeme mit älteren Programmversionen verhindert Microsoft weiterhin die Installation von Windows 10 Version 1809.

Gelöst: Netzlaufwerke verbinden sich nicht
Nach der Anmeldung bei Windows 10 Version 1809 wird einigen Nutzern das rote X neben den Netzlaufwerken aufgefallen sein. Die Netzlaufwerke verbinden sich nämlich nicht mehr und werden als nicht verfügbar gemeldet, wenn man sie in der Konsole über "net use" verbinden möchte. Als Zwischenlösung hatte Microsoft PowerShell-Skripte bereitgestellt, nun konnte der Fehler vollständig beseitigt werden.

Gelöst: Stress mit der iCloud
Apples iCloud für Windows ist in der Version 7.7.0.27 nicht kompatibel mit Windows 10 Version 1809. Wer diese Version verwendet und dann das Update auf Windows 10 Version 1809 durchführt, bekommt Probleme beim Aktualisieren und Synchronisieren geteilter Alben. Der Versuch, iCloud 7.7.0.27 auf Windows 10 Version 1809 zu installieren, scheitert mit dem Hinweis auf ein nicht unterstütztes Betriebssystem. Inzwischen gibt es iCloud jedoch in der neuen Version 7.8.1, welche sauber funktioniert.

Offen: Intel schießt mal wieder die Audioausgabe
Zur ersten Veröffentlichung von Windows 10 Version 1809 hatte Intel den falschen Audio-Treiber (Version 09.21.00.3755) für die "Intel Smart Sound Technology" geliefert und damit die Audioausgabe zerschossen. Doch es gibt auch zwei fehlerhafte Grafiktreiber (Versionen 24.20.100.6344 und 24.20.100.6345), die Intel im September 2018 veröffentlicht und auch an die Hersteller von Mainboards und PCs verteilt hatte. Wird Windows 10 Version 1809 auf einem System mit fehlerhaftem Treiber installiert, fällt abermals der Ton aus, diesmal ist allerdings die Audiowiedergabe über HDMI, DisplayPort und USB-C betroffen. Solange Intel keinen aktualisierten Treiber liefern kann, unterbindet Microsoft die Installation von Windows 10 Version 1809.

Offen: Probleme mit AMD Radeon HD 2000 und HD 4000
AMDs Grafiklösungen der Baureihen Radeon HD 2000 und HD 4000 kamen vor gut zehn Jahren auf den Markt und werden schon lange nicht mehr mit Treibern versorgt. Unter Windows 10 hat man daher die Wahl, einen funktional stark reduzierten Standardtreiber oder eine alte Treiberversion für Windows 7 manuell zu installieren. Nach dem Update auf Windows 10 Version 1809 lahmt mit diesen alten Grafikchips der Sperrbildschirm und in Edge bleiben Tabs mit der Fehlermeldung "INVALID_POINTER_READ_c0000005_atidxx64.dll" stehen. Microsoft untersucht diese Probleme, kann aber noch keine Lösung anbieten.

Offen: Probleme neben dem VPN-Tunnel
Wird ein VPN-Client von F5 Networks eingesetzt, funktioniert nur noch der Netzwerkverkehr durch den Tunnel. Alle Anfragen, die außerhalb des Tunnels erfolgen, schlagen fehl. Laut F5 handelt es sich um eine Regression, die Microsoft verschuldet hat. Die Redmonder arbeiten daran, doch bis es eine Lösung gibt, sollten betroffene Kunden jegliche Daten durch den VPN-Tunnel schicken.

Offen: Trend Micros Sicherheitssoftware streikt
Die Programme "OfficeScan" und "Worry-Free Business Security" von Trend Micro sind nicht kompatibel und verursachen beim Update auf Windows 10 Version 1809 erhebliche Probleme. Trend Micro spricht von kritischen Updates, die man erst noch bereitstellen muss. Bis dahin wird die Installation von Windows 10 Version 1809 auf allen PCs, welche die problematischen Programme verwenden, seitens Microsoft unterbunden.

 
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Facebook teilte sogar private Nachrichten mit der Industrie

reported by doelf, Mittwoch der 19.12.2018, 17:23:39

Den nächsten Facebook-Skandal präsentiert die New York Times: Interne Dokumente des sozialen Netzwerks belegen, dass Facebook über Jahre mehr als 150 Firmen Zugriff auf Nutzerdaten eingeräumt hat. Insbesondere Branchengrößen wie Amazon, Microsoft und Yahoo wurden bedient, während man Netflix und Spotify sogar die privaten Nachrichten der Benutzer überließ.

Laut New York Times hatte Microsofts Suchmaschine Bing Zugriff auf die Freundeslisten aller Facebook-Nutzer, ohne dass hierfür ein Einverständnis vorlag. Amazon durfte die Nutzernamen und Kontaktdaten von Facebook-Freunden auslesen und Yahoo konnte die Beiträge von Freunden einsehen. Zumindest für Yahoo bestand diese Möglichkeit bis in den Sommer 2018, obwohl Facebook öffentlich verkündet hatte, solche Datenzugriffe schon vor Jahren eingestellt zu haben. Und selbst damals hätte Facebook gegen Auflagen der US-Handelsaufsicht FTC (Federal Trade Commission) aus dem Jahr 2011 verstoßen.

Die Unterlagen sowie Aussagen von 50 ehemaligen Mitarbeitern von Facebook und den beteiligten Partnerunternehmen zeigen, dass einige Zugriffsmöglichkeiten bis in dieses Jahr offen gehalten wurden. Für die Nutzer des sozialen Netzwerks gab es derweil keine Möglichkeit, den Datenabfluss zu unterbinden. Die ältesten Verträge zur Datenüberlassung stammen aus dem Jahr 2010 und alle waren bis ins Jahr 2017 aktiv. Und es geht um eine gewaltige Datenmenge: Hunderte Millionen von Datensätzen sollten die Partner Monat für Monat erhalten. Dass Netflix und Spotify Zugriff auf die privaten Nachrichten der Benutzer erhielten, darf dabei als Spitze des Dateneisbergs betrachtet werden.

Facebooks Datenschutzbeauftragter Steve Satterfield kann in dem Vorgehen seiner Firma keinerlei Verstöße erkennen. Auch die Auflagen der FTC hätte man eingehalten. Schließlich seien alle Partner vertraglich daran gebunden, Facebooks Richtlinien zu beachten. In einigen Fällen hätte der Zugriff auf die Daten zwar länger bestanden, als es für den ursprünglichen Zweck notwendig gewesen wäre, doch es gäbe keinen Beleg für eine missbräuchliche Nutzung.

Nun, letztendlich hat der Nutzer es selbst in der Hand, diese Ansammlung von Unschuldslämmern bluten zu lassen: Wahlweise mit einer Datenschutzbeschwerde oder mit der Löschung seines Facebook-Kontos. Denn das System Facebook ist von vorne bis hinten kaputt.

 
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Intel stopft hochgefährliche UEFI-Lücke

reported by doelf, Mittwoch der 19.12.2018, 16:40:31

Wer hat's UEFI erfunden? Die von Intel. Und wer ist schon mehrfach mit Sicherheitslücken in den UEFI-Umsetzungen seiner Geräte negativ aufgefallen? Auch die von Intel. Diesmal geht es um die hochgefährliche Sicherheitslücke "NUClear eplotion" (CVE-2018-12176; Schweregrad: 8,2 von 10), über die sich Schadcode in der UEFI-Firmware hinterlegen lässt.

Aufgrund einer unzureichenden Eingabeprüfung versagen die Schutzmechanismen des UEFI, mit denen die Hersteller das Aufspielen einer unsignierten Firmware unterbinden wollen. Wie die Sicherheitsspezialisten von Embedi mit Hilfe ihres Beispiel-Codes demonstrieren, kann ein lokal angemeldeter Benutzer mit administrativen Rechten problemlos manipulierte UEFI-Firmware auf den betroffenen System installieren und so beispielsweise das Boot-Logo austauschen. Weniger nette Zeitgenossen können auch eine Hintertüre einbauen oder den Rechner komplett lahmlegen. Mit Ausnahme der Intel Management Engine (ME) konnten die Sicherheitsforscher alle Bereiche des UEFI überschreiben.

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Zugegeben: Der physische Zugriff auf den Computer und die Kenntnis des Admin-Zugangs schränken die Angriffsmöglichkeiten ein, andererseits lässt sich ein Rechner schon auf dem Weg zum Kunden abfangen und manipulieren. Der Käufer bemerkt von einem solchen Eingriff nichts, weshalb sich ein solches Vorgehen insbesondere für die Industriespionage anbietet. Aber auch Rückläufer, die im Online-Handel als Sonderposten angeboten werden, sind durchaus mit Vorsicht zu genießen. Zudem zeigen die Forscher am Ende ihres Artikels, wie sich ein UEFI-Update mit Hilfe zusätzlicher Angriffsmethoden auch ohne administrativen Zugang bewerkstelligen lässt.

Betroffene Geräte und Updates
Betroffen ist die UEFI-Software von 27 Geräten, die neben den Mini-PCs und Barebones der NUC-Serie auch Intels Compute Sticks und drei Compute Cards umfassen. Für alle Rechner gibt es inzwischen gehärtete UEFI-Versionen, welche wir in der folgenden Liste verlinkt haben:

Quelle: embedi.org
 
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NVIDIAs Aktienkurs hat sich binnen zehn Wochen halbiert

reported by doelf, Dienstag der 18.12.2018, 16:56:58

Nicht nur mit dem Kauf von Bitcoin und Ethereum konnte man in den vergangenen Monaten viel Geld verbrennen, sondern auch mit Aktien des erfolgsverwöhnten Grafikspezialisten NVIDIA. Noch am 1. Oktober 2018 war NVIDIAs Wertpapier mit einem Schlusskurs von 289,36 US-Dollar aus dem Handelstag gegangen. Gestern waren es dann nur noch 143,58 US-Dollar.

Damit hat sich NVIDIAs Börsenwert in nur zweieinhalb Monaten halbiert. Als Ursache lässt sich eigentlich nur den Ausblick auf das Abschlussquartal ausmachen, welchen NVIDIA zusammen mit recht ordentlichen Geschäftszahlen für das dritte Quartal am 15. November 2018 präsentiert hatte. NVIDIAs Aktie war zwar schon im Vorfeld auf die Marke von 200 US-Dollar abgerutscht, doch die Aussicht auf bescheidene 2,70 Milliarden US-Dollar Umsatz im wichtigsten Quartal des Geschäftsjahres war dann der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte. Die üblicherweise schwächeren Quartale 2 und 3 hatten 3,123 Milliarden bzw. 3,181 Milliarden US-Dollar an Umsatz generiert, während NVIDIA nun auf das Niveau des dritten Quartals des kalendarischen Jahres 2017 zurückzufallen droht. Und damals hatte die Aktie des Unternehmens rund 175 US-Dollar gekostet.

 
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Bitcoin, Ethereum und Börse landen im Keller

reported by doelf, Dienstag der 18.12.2018, 16:29:36

Wer vor einem Jahr in Bitcoins investiert hatte, sieht sich mit einem Verlust von 80,4 Prozent konfrontiert. Noch etwas schlimmer sieht es bei der zweitwichtigsten Kryptowährung Ethereum aus, deren Kurs binnen zwölf Monaten um 87,2 Prozent abgestürzt ist. Und die Aussichten? Finster!

Auch wenn es für die Kryptowährung heute leicht nach oben geht, hegen wir große Zweifel, dass die Talsohle endlich erreicht ist. In Laufe der vergangenen Wochen schienen sich die Kurse immer wieder zu fangen, nur um einen Tag später auf neue Tiefstände abzurutschen. Das liegt zum einen daran, dass die Kursverluste der vergangenen Monate die Anleger hochgradig verunsichert haben. Andererseits lässt sich der Wert der Kryptowährungen nicht an der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes festmachen, so dass die allgemeine Börsenstimmung als Gradmesser herhalten muss. Und diese hat sich aufgrund der US-Handelskriege massiv eingetrübt. Präsident Trump hatte im Laufe des Jahres gerne mit Rekordmeldungen von der Börse geprahlt, doch diese haben sich inzwischen in Luft aufgelöst. Mit 23.592,98 Punkten erreichte der wichtige Index "Dow Jones 30 Industrial" am gestrigen Handelstag den niedrigsten Schlussstand des Jahres und auch die Kryptowährungen bewegen sich wieder im Bereich neuer Negativrekorde.

Bitcoin: 3.186,09 Euro (+1,30%)
2017 war das Boom-Jahr des Bitcoin, der seinen bisherigen Höhepunkt mit 16.892,3398 Euro am 17. Dezember 2017 erreicht hatte. Über die Weihnachtstage folgte dann ein leichter Einbruch, der schon am 6. Januar 2018 wieder vergessen schien. 14.259,6400 Euro musste man damals für einen Bitcoin zahlen, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Schon am 5. Februar 2018 war der Bitcoin auf 5.577,1700 Euro abgerutscht und wollte sich nicht mehr so recht erholen. Seinen diesjährigen Negativrekord erreichte der Bitcoin am 15. Dezember mit einem Kurs von 2.877,8000 Euro und ist erst gestern wieder über die Marke von 3.000 Euro gekrabbelt. Dennoch: Wir erwarten weitere Einbrüche zum Jahreswechsel.

Ethereum: 85,6127 Euro (+1,29%)
Die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum hatte am 9. Januar 2018 erstmals die Marke von 1.000 Euro durchbrochen und am 13. Januar 2018 ihr bisheriges Allzeithoch von 1.133,9770 Euro erreicht. Doch dann wurde Ethereum vom fallenden Bitcoin mitgerissen, da sich die vielversprechende Kryptowährung nie aus dem Schatten des großen Brudes lösen konnte. Bis Juli hielt sich Ethereum bei rund 400 Euro, doch am 10. August rutschte der Kurs unter 300 Euro. Unter 200 Euro ging es am 5. September und unter 100 Euro am 26. November. Der 14. Dezember 2018 markierte den bisherigen Tiefstand mit 74,6156 Euro. Da Ethereum nur als billige Alternative zum Bitcoin wahrgenommen wird, erwarten wir auch hier weitere Verluste.

Warnung
Der Handel mit Kryptowährungen ist reinste Spekulation und nichts für schwache Nerven! Auch wenn die derzeitigen Kurse sehr einladend aussehen, garantiert niemand, dass es nicht noch viel weiter nach unten geht.

 
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Tipp: Ubisoft verschenkt "Anno 1602"

reported by doelf, Dienstag der 18.12.2018, 13:56:39

Noch bis zum 23. Dezember 2018 um 0:00 Uhr verschenkt Ubisoft den Klassiker "Anno 1602", der vor zwanzig Jahren veröffentlicht wurde. Das berühmte Aufbau-Strategiespiel war einer Gemeinschaftsentwicklung des österreichischen Studios "Max Design" und der "Sunflowers Interactive Entertainment Software GmbH" aus Hessen.

Die Anno-Serie im Wandel der Zeit
Im Jahr 2002 hatte Sunflowers den zweiten Teil "Anno 1503" veröffentlicht, der mit einer besseren Grafik und komplexeren Wirtschaftsabläufen überzeugen konnte. Bei Max Design gingen 2004 die Lichter aus und Sunflowers agierte bei "Anno 1701" (2006) nur noch als Verleger, während "Related Designs" aus Mainz die Entwicklung übernahm. Ein Jahr später wurde Sunflowers an Ubisoft aus Frankreich verkauft. Die nachfolgenden Teile der Serie wurden ebenfalls von "Related Designs" bzw. dessen Nachfolger "Blue Byte" programmiert, als Publisher trat jeweils Ubisoft auf. Während der vierte Teil "Anno 1404" (2009) den weitesten Schritt in die Vergangenheit machte, wagte man sich mit "Anno 2070" (2011) und "Anno 2205" (2015) recht erfolgreich in Zukunftsszenarien. Zurück in die Vergangenheit geht es voraussichtlich am 26. Februar 2019, denn für diesen Tag ist die Veröffentlichung des siebten Teils "Anno 1800" geplant.

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Anno 1602: Wie alles begann
Wer sich als Vorbereitung auf "Anno 1800" mit den Ursprüngen der Serie beschäftigen will, findet sich bei "Anno 1602" in einer unerforschten Inselwelt wieder. Mit einem Schiff, etwas Geld und wenigen Rohstoffen begibt man sich auf die Suche nach einem vielversprechenden Eiland und gründet dort eine neue Siedlung. Diese gilt es zu entwickeln, wobei Ureinwohner, Piraten, Missernten und Krankheiten für regelmäßige Rückschläge sorgen. Man muss die Bedürfnisse der Bevölkerung im Auge und die Wirtschaft am Laufen behalten, während menschliche oder vom Computer gesteuerte Gegner das Gleiche auf anderen Inseln tun. Mit diesen Gegnern kann man Handel treiben, Bündnisse schließen oder Kriege führen. Entgegen des heutigen Zeitgeists präferierten die Entwickler damals die Diplomatie.

Anno 1602 kostenlos bekommen
Um eine kostenlose Kopie von "Anno 1602" zu bekommen, muss man sich lediglich vor dem 23. Dezember 2018 über folgenden Link bei seinem Ubisoft-Konto anmelden. Im Anschluss kann man das Spiel über Uplay herunterladen und starten. Wer noch kein Kundenkonto bei Ubisoft bzw. Uplay hat, kann ein solches kostenlos erstellen.

 
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Das bringt Wine 4.0: Release Candidate 2 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 18.12.2018, 11:51:10

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Nach zwölf Monaten Entwicklungszeit steht Wine 4.0 kurz vor seiner Fertigstellung.

Die Freigabe des finalen Wine 4.0 ist für Januar 2019 geplant, aktuell werden wöchentlich neue Veröffentlichungskandidaten für den letzten Feinschliff bereitgestellt. Bereits im März wurde der Grundstein für die Vulkan-Unterstützung gelegt, welche im Laufe des Jahres immer weiter ausgebaut wurde und an der auch im Rahmen der Release Candidates noch geschraubt wird. Eine Bibliothek zur Übersetzung von Direct3D 12 nach Vulkan (vkd3d) gibt es seit Mai. Der Direct3D-Befehlsstrom wurde zur Leistungssteigerung auf multi-threaded umgestellt und greift nun standardmäßig auf OpenGL zurück. Multisample-Texturen sind ebenfalls standardmäßig aktiviert und die Textur-Komprimierung DXTn wird ebenfalls geboten. Game-Controller lassen sich über den "Simple DirectMedia Layer" (SDL) ansprechen und HID-Gamepads (Human Interface Device) werden auch unterstützt.

Abseits der Spiele sorgt Subpixel-Rendering für schärfere Schriften (ab FreeType 2.8.1) und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden. Man hat die "Common Instruction Language" (CIL) für .Net-Programme integriert und das Marshalling in Typelib, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben. Neuere Android-Versionen haben Grafikunterstützung erhalten, zudem wurde hier der Einsatz von Joysticks verbessert und Unterstützung für den Mauszeiger eingepflegt. Die 64-Bit-Version des Debuggers winedbg kann seit Juni 32-Bit-Prozesse analysieren. Die Kompatibilität mit hochauflösenden Anzeigegeräten wurde weiter verbessert und die Verschlüsselung ausgeweitet.

 
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Steam sperrt alte macOS-Versionen aus

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 17:28:13

Ab dem 1. Januar 2019 benötigen Apple-Nutzer für den Zugriff auf die Spieleplattform Steam macOS 10.11 ("El Capitan") oder höher. Wer eine ältere Version von Apples Betriebssystem verwendet, muss jetzt upgraden, sonst ist kein Zugriff auf die über Steam gekauften Spiele mehr möglich.

Bisher hatte Steam auch die seit Jahren nicht mehr gepflegten Versionen macOS 10.7 ("Lion"), 10.8 ("Mountain Lion"), 10.9 ("Mavericks") und 10.10 ("Yosemite") unterstützt, doch der Steam-Client nutzt eine eingebettete Variante von Google Chrome, deren aktuelle Version Funktionen und Sicherheits-Updates benötigt, die Apple erst am 30. September 2015 mit macOS 10.11 eingeführt hatte. Aber auch "El Capitan" ist nicht mehr frisch: Das letzte Sicherheits-Update 2018-004 stammt vom 9. Juli 2018 und weitere sind seitens Apple nicht geplant.

macOS 10.11 läuft laut Apple auf den folgenden Computern:

  • MacBook von Ende 2008 oder neuer
  • MacBook Air von Ende 2008 oder neuer
  • MacBook Pro von Mitte 2007 oder neuer
  • Mac mini von Anfang 2009 oder neuer
  • iMac von Mitte 2007 oder neuer
  • Mac Pro von Anfang 2008 oder neuer
  • Xserve-Modelle von Anfang 2009

Download über iTunes: Mac OS X El Capitan

 
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Apple Music Connect wird eingestellt

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 17:07:53

Als der Streaming-Dienst Apple Music im Jahr 2015 an den Start ging bzw. als der Umbau des zugekauften Beats Music abgeschlossen war, hatte Apple auch an die Künstler bzw. ihre Plattenfirmen gedacht: Dank Apple Music Connect sollten Informationen von den Musikern über die App direkt an ihre Fans fließen und so zu einer engeren Bindung führen. Diese wird nun wieder gelöst.

Wie Apple in einer Nachricht an teilnehmende Künstler mitteilt, wurden die Künstler-Seiten überarbeitet und ein personalisiertes Künstler-Radio hinzugefügt. Im Gegenzug hat man die über Connect generierten Mitteilungen entfernt. Schon seit dem 13. Dezember 2018 lassen sich keine neuen Mitteilungen mehr einstellen. Die bereits vorhandenen lassen sich noch bis zum 24. Mai 2019 über die Suche finden, danach sind sie weg. Und mit ihnen Apple Music Connect.

Quelle: 9to5mac.com
 
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Facebook: Apps konnten unberechtigt auf Fotos zugreifen

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 16:49:56

Auch im Dezember setzt sich das Pannenjahr 2018 für Facebook weiter fort. Wie das Unternehmen in einem Blog für Entwickler, welche die Programmierschnittstellen von Facebook nutzen, am Freitag mitteilte, konnten rund 1.500 Apps im September 2018 unberechtigt auf Fotos von bis zu 6,8 Millionen Nutzern zugreifen.

Ein Fehler in der Photo-API eröffnete Drittanbieter-Apps Zugriff auf jene Fotos, welche die Benutzer gar nicht auf ihrer Zeitleiste veröffentlicht hatten. Laut Facebook bestand der unerwünschte Zugriff auf Bilder, welche im Marketplace oder für Facebook Stories gedacht waren, sowie auf Aufnahmen, welche die Benutzer lediglich hochgeladen, dann aber doch nicht eingesetzt hatten. Betroffen waren bis zu 6,8 Millionen Nutzer, welche Facebook als Login für Drittanbieter-Dienste und Apps verwenden. Die Zahl der irrtümlich zugriffsberechtigten Apps beziffert Facebook auf bis zu 1.500.

Das Problem entstand am 13. September 2018 und wurde zwölf Tage später behoben. Warum die betroffenen Benutzer erst jetzt, also knapp drei Monate nach Bekanntwerden der Datenlücke, über diese informiert werden, erschließt sich uns nicht. Und warum sollen die Nutzer selbst in jeder einzelnen App nachschauen, auf welche Fotos diese zugreifen konnte? Ist Facebook nicht in der Pflicht, die unberechtigten Zugriffe zu dokumentieren? Ebenfalls indiskutabel: Erst in dieser Woche will Facebook den App-Entwicklern Werkzeuge zur Verfügung stellen, mit denen diese die irrtümlich heruntergeladenen Bilder identifizieren und löschen können.

Somit bleibt alles wie gehabt: Man kann zwar versuchen, seine Privatsphäre mit Hilfe unübersichtlicher Einstellungen zu schützen, doch am Ende reißen die regelmäßig auftretenden Programmier- und Konfigurationsfehler seitens Facebook immer wieder Lücken, welche Dritten Zugang zu den vermeintlich geschützten Daten geben. Über solche Vorfälle wird das Werbeumsatz generierende Nutzvieh dann viel zu spät informiert und weitgehend allein gelassen. Schade, dass es kein ausreichend schmerzhaftes Instrument zur Maßregelung von Internetkonzernen wie Facebook gibt. Doch halt, das gibt es: Die Datenschutz-Grundverordnung!

 
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Medien-Center-Endspurt: Kodi 18 (Leia) RC 3

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 13:01:50

Im Januar 2017 hatten die Entwickler der Medien-Center-Software Kodi entschieden, der kommenden Version 18 in Erinnerung an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher den Namen "Leia" zu geben. Zwei Jahre später wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Aktuell gibt es einen dritten Veröffentlichungskandidaten, die Freigabe der finalen Fassung ist für den 31. Dezember 2018 geplant.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Änderungen seit RC 1
Bei der Erkennung des Login-Managers systemd-logind wird nun auch D-Bus unterstützt, was Vorteile für die Energieverwaltung unter Linux verspricht. Unter Android werden Joysticks neuerdings anhand ihrer letzten Verwendung sortiert, zudem wurde die Wiedergabe über bestimmte PVR-Erweiterungen repariert. Ein Leistungsproblem im Untermenü für PVR-Aufnahmen wurde behoben und Add-ons ohne Versionsnummer lassen Kodi nicht mehr abstürzen. Beim Wechsel der Bildwiederholrate bleibt der Zustand des VideoPlayers erhalten und eine neue Einstellung ermöglicht es, den Spoiler-Text für TV-Sendungen und Filme zu unterdrücken. Darüber hinaus wurde die Dokumentation hinsichtlich Python und der Skin-Entwicklung auf den aktuellen Stand gebracht.

Änderungen seit RC 2
Wenn man die ISO-Datei einer DVD lädt und beim Abspielen dann die Taste "o" für die Anzeige der "Player Info" drückt, führte die Betätigung der Taste "x" zum Absturz. Dieses Problem wurde ebenso beseitigt wie das Überspringen von Audio-Tracks während eines Wechsels der Bildwiederholrate. Der MediaCodec-Dekoder kümmert sich nun auch um MPEG4-Videos mit weniger als 800 Pixel in der Breite. Diese wurden bisher über ffmpeg abgespielt, was deutlich mehr Rechenleistung verlangt. libinput unterstützt nun die absolute Zeigerbewegung (z.B. für VNC) und es wurden Regressionen hinsichtlich der neuen Add-on-Einstellungen korrigiert. Bei der Installation von Add-ons kommt es nicht mehr zu einer Division durch Null. Die Bildschirmgrößen neuerer Apple-Geräte (iPhone XS/XS Max/XR, iPad Generation 6, iPadPro 12.9 Generation 3, iPadPro 11) wurden eingepflegt und unter Android hat man die Untertitel in den sichtbaren Bereich gerückt. Für AMLogic-Plattformen wurden die Kontrasteinstellungen korrigiert sowie eine vertikale Verschiebung für die Wiedergabe ergänzt.

Download: Kodi 18 (Leia) RC 3 (nach Auswahl der Plattform unter Pre-Release)

 
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LibreOffice 6.1.4 RC 2 bringt 14 Korrekturen

reported by doelf, Montag der 17.12.2018, 11:16:21

Während sich LibreOffice 6.2.0 im Beta-Test befindet, soll LibreOffice 6.1 in dieser Woche sein viertes Update erhalten. Aktuell ist der zweite Veröffentlichungskandidat der Version 6.1.4 erhältlich, der nochmals 14 Korrekturen bringt. Mit dem Release Candidate 1 hatte es zuvor schon 112 Fehlerbereinigungen gegeben.

Bessere Stabilität
Seit der Version 6.1.3 wurden 20 potentielle Absturzursachen beseitigt. Beispielsweise haben die Entwickler Abstürze der Tabellenkalkulation Calc beim Öffnen bestimmter .ODS-Dateien und beim Ausführen von Makros behoben. Die Präsentationssoftware Impress und und das Zeichenprogramm Draw bleiben nicht mehr beim Schließen hängen, wenn der Formeleditor noch geöffnet ist. Gleiches gilt für das Schließen bei geöffneten Bestätigungsdialogen. Fehlerhafte Schriftarten des Typs .TTF lassen die Schriftvorschau nicht mehr abstürzen und auch der Dialog "Position und Größe" kann nun wieder ohne Crash geschlossen werden. Wird ein Dokument während der Passwortabfrage geschlossen, führt dies ebenso wenig zum Abflug wie der Aufruf der Druckvorschau, während sich der Cursor in einem schwebenden Rahmen befindet. Auch Instabilitäten im Zusammenspiel mit Plasma 5 und macOS 10.14.1 (Mojave) konnten beseitigt werden.

Fortschritte beim Umgang mit .DOCX...
Beim Import von .DOCX-Dokumenten wurde der Verlust von Freiformtext in der Datumskontrolle korrigiert und Formen, die absichtlich außerhalb der Seite platziert wurden, behalten ihre Position. Wird eine .DOCX-Datei geöffnet, stimmen nun die Füllungen der Diagramme und Text fließt auch dann um schwebende Tabellen, wenn sich diese in der Fußzeile befinden. Statt eines werden beim DOCX-Speichern zwei Säulendiagramme exportiert und die Kopf- und Fußzeilen bleiben erhalten. Berichtigt wurden auch ein abweichender Zeichenabstand beim Einsatz der Schriftart "Open Sans", die falsche Position gruppierter Zeichenobjekte sowie das Verschwinden von Leerzeichen ohne Zeilenumbruch in zentrierten Absätzen.

...sowie .XLSX
Nach dem Öffnen sehen bestimmte .XLSX-Dateien nicht mehr leer aus und die Zellen sollen sich nicht verschieben. Auch wenn man "Excel A1"-Synthax in Formeln verwendet, bleibt die verknüpfte Datenquelle beim .XLSX-Export erhalten. Beim Import von .XLSX-Tabellen verschwinden weder die Beschreibungen für Spalten noch die Farben der Karteikarten. Dank einer weitere Korrektur verzichtet Excel beim Öffnen einer mit LibreOffice bearbeiteten .XLSM-Datei auf die Dateiwiederherstellung.

Kompatibilität zu .PPTX und .ODT verbessert
Hinsichtlich der .PPTX-Präsentationen hat man sich um permanent pausierte sowie doppelt abspielende Videos gekümmert. Textfelder, deren Größe sich an ihren Inhalt anpasst, werden aus .PPTX-Präsentationen fehlerfrei importiert, und bei .ODT-Dateien bedeckt der Hintergrund einer Tabelle die gesamte Fläche und nicht nur einen Teil davon. Auch ein Einfrieren beim Öffnen bestimmter .ODT-Dokumente wurde behoben.

Download: LibreOffice 6.1.4 RC 2

 
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EuGH: Rundfunkbeitrag verstößt nicht gegen EU-Recht

reported by doelf, Freitag der 14.12.2018, 16:49:56

Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat dem Rundfunkbeitrag, über den in Deutschland der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert wird, seinen Segen erteilt. Zum einen stelle der zum 1. Januar 2013 erfolgte Wechsel von der Rundfunkgebühr zum Rundfunkbeitrag "keine erhebliche Änderung der Finanzierungsregelung" dar, und zum anderen handle es sich auch nicht um eine widerrechtliche staatliche Beihilfe.

Während die alte Rundfunkgebühr an den Besitz eines Rundfunkempfangsgeräts gekoppelt war, ist der Rundfunkbeitrag je Wohnung oder Betriebsstätte zu entrichten. Kritiker sehen hierin eine erhebliche Änderung der Finanzierungsregelung für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, über die Deutschland die Europäische Kommission hätte informieren müssen. Der EuGH widerspricht diese Auffassung und stellt fest, dass die Änderung als unerheblich zu bewerten sei, womit die Informationspflicht sowie die Notwendigkeit einer Neubewertung entfällt. Die alte Rundfunkgebühr hatte die Kommission bereits im Jahr 2007 durchgewunken.

Der zweite Kritikpunkt der Gegner richtet sich gegen die Praxis, dass die öffentlich-rechtlichen Sender ausstehende Beiträge selber eintreiben können. Diese Befugnis soll gegen die europäischen Rechtsvorschriften über staatliche Beihilfen verstoßen, doch auch diesen Punkt erkannten die luxemburger Richter nicht an: Bereits bei der Prüfung der Rundfunkgebühr im Jahr 2007 hätten diese Vorrechte bestanden und seien seither nicht mehr verändert wurden. Zudem sahen die Richter "derartige Vorrechte als ein dem öffentlichen Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender inhärenter Aspekt" an.

 
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Generalüberholt: AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition

reported by doelf, Freitag der 14.12.2018, 14:22:22

Mit der stabilen Version 18.12.2 hat AMD seine Radeon Software auf die nächste Ebene gehoben: Die Adrenalin 2019 Edition. Diese verspricht nicht nur eine bessere Leistung, sondern auch viele funktionale Verbesserungen. So kann man leichter Übertakten, sich Vorschläge zur Konfiguration von Spielen und PC geben lassen sowie per "ReLive Game Streaming" am Smartphone oder Tablet spielen. Und etliche Fehler haben AMDs Entwickler ebenfalls behoben.

Wieder etwas schneller
AMD konnte die Geschwindigkeit von "Assassin's Creed: Odyssey" bei 1.920 x 1.080 Bildpunkten um bis zu vier Prozent steigern, "Shadow of the Tomb Raider" läuft bei 2.560 x 1.440 Pixeln um bis zu drei Prozent schneller, "DOOM" und "Wolfenstein II: The New Colossus" legen bei einer Auflösung von 3.840 x 2.160 um bis zu fünf Prozent zu. Mit einem Plus von bis zu sieben Prozent verzeichnet "Strange Brigade" den größten Zugewinn, ebenfalls bei 3.840 x 2.160 Bildpunkten. Die Leistung wurde jeweils mit einer Radeon RX Vega 64 getestet, wobei die Vergleichswerte von der Treiberversion 18.12.1 stammen.

Die neuen Funktionen
Für die Express-Installation benötigt man nur noch einen Klick und ihr Fortschritt wird neuerdings mit einer Prozentangabe dokumentiert. Danach helfen drei Ratgeber bei den Feineinstellungen: Der Radeon Game Advisor überprüft die Geschwindigkeit von Spielen und unterbreitet Vorschläge für eine bessere Leistung und Bildqualität. Der Aufruf erfolgt über das Radeon Overlay. Der Radeon Settings Advisor bewertet das System und schlägt Optimierungen vor, er findet sich in den Radeon Einstellungen. Dort ist auch der Radeon Upgrade Advisor stationiert, der den PC mit den Mindestanforderungen der Spieleentwickler abgleicht.

  • Radeon ReLive hat Unterstützung für Mehrkanalton, Streaming im 16:9-Format und einen GIF-Export über Hotkey erhalten. Restream.io, Streamable und Gfycat stehen jetzt als weitere Plattformen zur Auswahl und der neue Szenen-Editor ermöglicht das Erstellen und Bearbeiten der Aufnahmen inklusive der Auswahl von Übergängen via Hotkeys. Neu ist auch die In-Game-Replay-Funktion, mit der sich Ereignisse sofort auf dem Bildschirm wiedergeben lassen. Über AMDs Link-App lassen sich Spiele auf Mobilgeräte mit Android oder iOS streamen. Maximal ist hierbei die 4K-Auflösung mit 60 fps möglich, wobei die Hardware-Beschleunigung genutzt wird. Über Steam, Steam VR und die "Radeon ReLive VR"-App lassen sich auch VR-Geräte, die für Streaming und Aufnahmen optimiert sind, vom PC aus beschicken.

  • Die App AMD Link soll zuverlässiger und stabiler funktionieren, zudem wurde die Einrichtung der Verbindung vereinfacht. Es ist nun möglich, die Radeon Software vom Mobilgerät aus zu aktualisieren. Neu hinzugekommen ist die Unterstützung des Radeon WattMan und die Leistungsanalyse (Performance Metrics) kann durchschnittliche, minimale und maximale Frame-Raten festhalten. Dabei lassen sich Leistungsanalyse und ReLive nun auch über Sprachbefehle steuern. Hinsichtlich ReLive kann man Bildschirmfotos und Videos betrachten, Videos schneiden und diese auf dem Mobilgerät speichern.

  • Radeon Overlay unterstützt jetzt den Radeon WattMan, so dass man aus dem Spiel heraus die Leistung optimieren kann. Die Einstellungen für Radeon FreeSync und die Farbkonfiguration je Spiel wurden in den Anzeige-Tab verschoben. Dort gibt es auch erweiterte Optionen zur Justierung der Bildwiederholrate in Echtzeit. Die Anzeige zur Leistungsanalyse lässt sich vom Benutzer hinsichtlich der Farben, Balken, Position, Transparenz und Größe individualisieren. Zudem lassen sich das Messinterval und die Erfassung der Frame-Rate in einer Log-Datei reduzieren.

  • Wesentlich kompfotabler gibt sich der überarbeitete Radeon WattMan. Mit nur einem Klick kan man Grafikprozessor und Grafikspeicher übertakten, alternativ lässt sich die Spannug der GPU automatisch reduzieren. Ebenfalls sinnvoll ist die Möglichkeit, die Lüfterdrehzahl über Kurven festzulegen. Dabei ist es auch möglich, den Lüfter im Leerlauf anzuhalten. Dazu gibt es ein besseres Speicher-Tuning sowie Zugriff auf die DPM-Zustände der Radeon RX Vega zur genaueren Leistungskonfiguration.

  • Weitere Neuerungen: Die Virtuelle Super-Auflösung unterstützt nun auch Bildschirme mit einem Seitenverhältnis von 21:9 und Radeon FreeSync 2 nutzt "Auto Tone Mapping" zur Farboptimierung von HDR-10-Inhalten. AMD will auch die Effizienz von Radeon Chill gesteigert haben, was beim Stromsparen hilft. Für Vulkan gibt es drei Erweiterungen (VK_EXT_inline_uniform_block, VK_KHR_swapchain_mutable_format und VK_EXT_scalar_block_layout) und Sparse-Unterstützung, welche die Speicherverwaltung vereinfacht.

Behobene Fehler
AMD hat Startprobleme bei Google Earth VR beseitigt und einen schwarzen Bildschirm bei der YouTube-Wiedergabe im Vollbildmodus von Chrome repariert. Auch "Assassin's Creed: Odyssey" soll nicht mehr in Schwärze verfallen, wenn es im Spiel rund geht, oder gar bei Sprüngen aus großer Höhe abschmieren. "Forza Horizon 3" konnte sich beim Start abwürgen und "Call of Duty: Black Ops 4" verweigerte zuweilen den Start auf Ryzen-Prozessoren mit Radeon-Vega-IGP. Diese beiden Fehler wurden ebenso korrigiert wie flackernde Wassertexturen bei "Battlefield 1" und eine stotternde Wiedergabe von "Strange Brigade" unter Verwendung von Vulkan im Fenster. Das Radeon Overlay funktioniert nun auch mit "Kingdom Come Deliverance" und die erweiterten Eyefinity-Optionen verschwinden nicht beim Treiber-Update. Der Endbenutzer-Lizenzvereinbarung (EULA) wird nicht mehr bei jedem Start angezeigt, was bisher passieren konnte.

Bekannte Probleme
Wer die Foto-App Microsoft PIX benutzt, muss eine spezielle Version des Treibers installieren. Wir haben diese unten verlinkt. Der Upgrade Advisor findet zuweilen keine Spiele, der Szenen-Editor hat bei komplexen Szenen Probleme mit dem Scrollen und benutzerdefinierte Einstellungen lassen sich im Radeon WattMan nicht immer auf Karten des Typs Radeon RX Vega anwenden. Beim Auto Tuning muss man mit seltsamen Verhalten rechnen und die Leistungsanalyse ändert im Overlay ihre Größe, wenn man die Auflösung wechselt. Der neue Video-Player des Radeon Overlay offenbart beim Spulen Glättungsprobleme und das Abschalten des AMD-Link-Servers, während ein iOS-Klient angeschlossen ist, führt zu einem Port-58888-Fehler. Wird die Radeon Software entfernt, bleiben zuweilen die Radeon Einstellungen erhalten. Der letzte Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Kompatibilität
AMDs Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 18.12.2 gilt als stabil und unterstützt diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) sowie zahlreiche APUs. Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik werden auch bedient, allerdings nur die Desktop-Varianten. AMD bietet diesen Grafiktreiber ausschließlich für die 64-Bit-Versionen von Windows 10 und 7 an. Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Download:

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 16. März 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Donnerstag der 13.12.2018, 14:40:36

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 16. März 2019 gesichert, doch um auch im restlichen Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 152 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 304 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 16. März 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Neue DOOM-Episode: John Romero kündigt "SIGIL" an

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 20:48:34

1993, also vor 25 Jahren, wurde der Ego-Shooter "DOOM" veröffentlicht und veränderte die Spielewelt für immer. John Romero, damals der leitende Entwickler bei id Software, hat nun frisches Futter für den Klassiker in Aussicht gestellt: "SIGIL", der "spirituelle Nachfolger der vierten DOOM-Episode", soll Mitte Februar 2019 veröffentlicht werden.

Wie Romero erklärt, setzt SIGILs Handlung dort an, wo das damalige Spiel endet. 1993 wurde DOOM in Form von drei Episoden ("Knee-Deep in the Dead", "The Shores of Hell" und "Inferno") veröffentlicht. Die vierte Episode namens "Thy Flesh Consumed" folgte erst 1995 in der erweiterten Fassung "Ultimate Doom". Wer die Ausgabe von 1993 bereits hatte, konnte kostenlos upgraden. Der Download findet sich noch heute im Internetarchiv.

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
Inhalte von Google und YouTube aktivieren

Mit "SIGIL" verfolgt Romero das selbe Konzept: Wer die 1993er Version von "DOOM" noch findet, kann die neue Episode kostenlos spielen. Dies gilt auch für all jene, die einen der vielen DOOM-Ports (z.B. GZDOOM oder die Steam-Version) erworben haben. Alternativ kann man SIGIL kaufen, wobei sich das Spiel auf einem USB-Stick in Disketten-Optik befindet. Die Daten liegen zudem auf einer CD inklusive des Soundtracks der Metal-Band "Buckethead".

"SIGIL" umfasst neun Einzelspieler- und neun Deathmatch-Level. Grafik und Handlung entsprechen dem "DOOM" von 1993: Es gibt grobe Pixel, viel Blut, Gedärm und potthässliche Höllenkreaturen, die man mit diversen Waffen - Kettensäge, Schrotflinte, Maschinengewehr, Raketenwerfer, Plasmakanone - niedermetzeln muss. Das ist zwar nicht innovativ, aber sehr nostalgisch. Eine Zeitreise für in Würde gealterte Gamer.

 
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NVIDIA: Treiber-Update bringt DLSS für "Final Fantasy XV"

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 19:47:20

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 417.35 aktualisiert, welche "Deep Learning Super Sampling" (DLSS) für die Windows-Ausgabe von "Final Fantasy XV" bringt. Bei DLSS handelt es sich um ein neues Kantenglättungsverfahren, das dank des Einsatzes künstlicher Intelligenz effizienter funktionieren soll.

Weitere Verbesserungen und neue Profile
Neue 3D-Vision-Profile gibt es für "Insurgency Sandstorm" (nicht empfehlenswert) und "Atlas" (brauchbar). Hinsichtlich der Treiberkomponenten wurde einzig GeForce Experience auf die Version 3.16.0.140 aktualisiert. Alle übrigen Bestandteile - nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.4, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0 - zeigen sich unverändert.

Behobene Fehler
Bei der Installation des Treibers wird SLI für Grafikkarten des Typs Titan XP nicht mehr deaktiviert und NVIDIAs Control Panel verzichtet darauf, die Verwaltung der GPU-Nutzung auf Workstations irrtümlich für die Titan V anzuzeigen. Behoben wurden auch ein Startabsturz des Spiels "Rocket League" und flackernde Texturen bei "Hitman 2 - Silent Assassin". Auf Notebooks soll die Frame-Rate nicht mehr willkürlich unter 30 fps fallen und bei "Battlefield V" bleibt der FOV-Slider (Field of View) beim Schieben nicht mehr ganz links hängen.

Bekannte Probleme
Werden ein G-Sync-Bildschirm und ein Monitor ohne G-Sync-Unterstützung, der über HDMI verbunden ist, zeitgleich verwendet, kann es in unregelmäßigen Abständen zu einem Flackern kommen. Abhilfe schafft das Abschalten von G-Sync, alternativ kann man den Bildschirm ohne G-Sync-Unterstützung vorübergehend entfernen.

Bleiben noch zwei richtig alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Hard- und Software-Kompatibilität
Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 417.35 WHQL

 
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AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.12.1.1 für "Hades"

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 18:25:20

AMD hat seine Radeon Software Adrenalin Edition auf die optionale Version 18.12.1.1 aktualisiert, welche für die "Early Access"-Version des Spiels "Hades" empfohlen wird. Wie bei der zuvor veröffentlichten Version 18.12.1 gibt es auch diesmal keine Fehlerkorrekturen. Der Treiber unterstützt nur diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil).

Bekannte Fehler
Unter Windows 7 kann es vorkommen, dass "Assassin's Creed: Odyssey" an bestimmten Stellen abstürzt. Der zweite Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 für APUs
Wer die integrierte Grafikeinheit einer APU verwendet, kann die optionale Version 18.12.1.1 nicht verwenden und muss stattdessen zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen, deren Einsatz AMD auch für Notebooks empfiehlt. Die Version 18.9.3 bringt Leistungsgewinne von bis zu fünf Prozent für "Assassin's Creed: Odyssey" und offizielle Unterstützung für "Forza Horizon 4".

Download:

 
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Dell: Zurück an die Börse

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 18:18:14

Im September 2013 hatte Michael Dell, CEO, Vorsitzender und Gründer des Computerherstellers Dell, die Anteilseigner der damaligen Aktiengesellschaft davon überzeugen können, das Unternehmen zu privatisieren. Gut fünf Jahre später holte sich Michael Dell nun die Erlaubnis, seine Firma zurück an die Börse zu bringen.

2013 hatte sich Michael Dell mit der Kapitalbeteiligungsgesellschaft Silver Lake zusammengetan und den Aktionären 13,75 US-Dollar je Anteil zuzüglich einer Sonderdividende in Höhe von 0,13 US-Dollar gezahlt. Das Geschäft hatte ein Gesamtvolumen von 24,9 Milliarden US-Dollar und fand seinen Abschluss am 30. Oktober 2013 mit dem Delisting an der Technologiebörse NASDAQ. Zwei Jahre später kaufte Dell den Speicher- und Virtualisierungsspezialisten EMC für 67 Milliarden US-Dollar und änderte seinen Namen von "Dell Inc" in "Dell Technologies Inc". Die EMC-Tochter VMware verblieb dabei unter dem Namen "Dell Technologies Inc" (DVMT) in Form von Geschäftsbereichsaktien (Class V) am New York Stock Exchange, während der Rest des Unternehmens weiterhin privat firmierte.

Im Juli 2018 unterbreitete Dell den Inhabern der Class-V-Papiere das Angebot, diese für 109 US-Dollar in bar zurückzukaufen, was nach damaligem Stand einem Aufschlag von 29 Prozent entsprach. Nach dem Rückkauf der Geschäftsbereichsaktien sollte Dell dann wieder als ganzes Unternehmen an die Börse gehen und dort in Form von neuen Class-C-Anteilsscheinen gehandelt werden. Alternativ zum Bargeld stellte Dell auch einen direkten Umtausch in Aussicht, wobei es 1,3665 Class-C-Aktien für jeden Class-V-Anteil geben sollte. Wie die bisherigen Geschäftsbereichsaktien sollten auch die normalen Dell-Aktien am New York Stock Exchange gehandelt werden.

Trotz des ordentlichen Aufschlags hielt sich die Begeisterung der Anteilseigner in Grenzen, weshalb Dell sein Angebot am 15. November 2018 nochmals deutlich aufgestockt hat: Die Barauszahlung hat man auf 120 US-Dollar je Geschäftsbereichsaktie angehoben und den Faktor für den Aktientausch auf 1,5043 bis 1.8130 festgesetzt. Das genaue Umtauschverhältnis soll anhand des durchschnittlichen Kurses der Class-V-Papiere zwischen dem 28. November und dem 21. Dezember 2018 ermittelt werden. Diesem Vorschlag haben die Anteilseigner gestern zugestimmt und so wird Dell, sofern nichts mehr dazwischen kommt, am 28. Dezember 2018 vollumfänglich an die Börse zurückkehren.

 
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Huaweis Finanzchefin auf Kaution entlassen

reported by doelf, Mittwoch der 12.12.2018, 11:53:17

Ein kanadisches Gericht hat Huaweis Finanzchefin Meng Wanzhou (46) nach zehn Tagen in Untersuchungshaft auf Kaution entlassen. Die Tochter des Firmengründers Ren Zhengfei musste hierfür 10 Millionen kanadische Dollar als Kaution hinterlegen, ihre Pässe abgeben und eine elektronische Fußfessel anlegen.

Mit der Fußfessel wollen die kanadischen Behörden sicherstellen, dass Meng die Umgebung der Stadt Vancouver nicht verlässt und sich vom dortigen Flughafen fernhält. Auf eben diesem Flughafen war Meng am 1. Dezember 2018 bei einer Zwischenlandung verhaftet worden. Grund für die Festnahme ist ein Ersuchen der USA, die Huawei Sanktionsverstöße beim Handel mit dem Iran vorwirft. Die USA drängen weiterhin auf eine Auslieferung der Managerin, ein förmlicher Auslieferungsantrag steht aber noch aus. Die US-Ermittler haben noch bis Anfang Februar Zeit, ihre Anschuldigungen zu untermauern.

Besonders pikant ist allerdings, dass die US-Behörden Meng in Kanada verhaften ließen, während sich die Präsidenten Xi und Trump zeitgleich am Rande des G20-Gipfels in Argentinien über ein mögliches Ende des Handelskrieges unterhielten. Inzwischen stehen die Zeichen, allen Beteuerungen Trumps zum Trotz, wieder auf Sturm: China wertet den US-Protektionismus als unfairen und letztlich verzweifelten Schritt, seinen Aufstieg zur dominierenden Wirtschaftsmacht hinauszuzögern. Und Mengs Verhaftung passt da gut ins Bild.

China verlangt nach wie vor die sofortiger Freilassung der Managerin und Donald Trump hat bereits signalisiert, dass er die Ermittlungen zur Not unter dem Vorwand nationaler Sicherheitsinteressen stoppen würde. Derweil wurde in China ein Verkaufsverbot für bestimmte iPhone-Modelle verhängt. Dabei geht es vordergründig um einen Patentstreit zwischen Qualcomm und Apple, doch ein solches Urteil würde wohl kaum verhängt, wenn die Zentralregierung in Peking es nicht gutheißen würde. Man kann dieses Verkaufsverbot durchaus als Warnschuss verstehen./

 
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Adobe Acrobat und Reader: 87 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 23:59:08

Die 38 Sicherheitslücken, welche Microsoft heute in seinem umfangreichen Software-Portfolio geschlossen hat, wirken beim Blick in Richtung Adobe geradezu bescheiden. Denn dort ging es nur um die Programme Acrobat und Reader, welche es ganz alleine auf 87 Schwachstellen bringen. 39 davon wurden als kritisch klassifiziert, die übrigen bergen ein hohes Gefahrenpotential.

Die kritischen Sicherheitslücken umfassen 24 Zugriffe auf bereits gelöschte Objekte (CVE-2018-19715, CVE-2018-19713, CVE-2018-19708, CVE-2018-19707, CVE-2018-19700, CVE-2018-19698, CVE-2018-16046, CVE-2018-16040, CVE-2018-16039, CVE-2018-16037, CVE-2018-16036, CVE-2018-16029, CVE-2018-16027, CVE-2018-16026, CVE-2018-16025, CVE-2018-16014, CVE-2018-16011, CVE-2018-16008, CVE-2018-16003, CVE-2018-15994, CVE-2018-15993, CVE-2018-15992, CVE-2018-15991, CVE-2018-15990), fünf unkontrollierte Schreibzugriffe (CVE-2018-19702, CVE-2018-16016, CVE-2018-16000, CVE-2018-15999, CVE-2018-15988), zwei Pufferfehler (CVE-2018-15998, CVE-2018-15987) und zwei nicht vertrauenswürdige Zeiger-Dereferenzierungen (CVE-2018-16004, CVE-2018-19720). All diese Fehler eignen sich zum Einschleusen von Schadcode. Dazu kommen drei kritische Rechteausweitungen (CVE-2018-16045, CVE-2018-16044, CVE-2018-16018), mit deren Hilfe man Sicherheitsvorkehrungen umgehen kann.

Eine hohe Gefahr für Datendiebstahl stellen 43 unkontrollierte Lesezugriffe (CVE-2018-19717, CVE-2018-19714, CVE-2018-19712, CVE-2018-19711, CVE-2018-19710 , CVE-2018-19709, CVE-2018-19706, CVE-2018-19705, CVE-2018-19704 , CVE-2018-19703, CVE-2018-19701, CVE-2018-19699, CVE-2018-16047 , CVE-2018-16043, CVE-2018-16041, CVE-2018-16038, CVE-2018-16035 , CVE-2018-16034, CVE-2018-16033, CVE-2018-16032, CVE-2018-16031 , CVE-2018-16030, CVE-2018-16028, CVE-2018-16024, CVE-2018-16023 , CVE-2018-16022, CVE-2018-16020, CVE-2018-16019, CVE-2018-16017 , CVE-2018-16015, CVE-2018-16013, CVE-2018-16012, CVE-2018-16010 , CVE-2018-16006, CVE-2018-16005, CVE-2018-16002, CVE-2018-16001 , CVE-2018-15997, CVE-2018-15996, CVE-2018-15989, CVE-2018-15985 , CVE-2018-15984, CVE-2018-19719) dar. Auch vier Ganzzahlenüberläufe (CVE-2018-16009, CVE-2018-16007, CVE-2018-15995, CVE-2018-15986) und eine Sicherheitsumgehung (CVE-2018-16042) lassen sich als Datenleck missbrauchen.

Allen kritischen Sicherheitslücken zum Trotz hat Adobe die veröffentlichten Updates lediglich der Prioritätsstufe 2 zugeteilt. Da zur Stunde noch keine der Schwachstellen angegriffen wird, sollen betroffene Kunden ihre Software binnen 30 Tagen aktualisieren. Wir würden nicht so lange warten, sondern sofort handeln. Die abgesicherten Versionen von Acrobat und Reader tragen die Versionsnummern 2019.010.20064, 2017.011.30110 und 2015.006.30461.

Weitere Informationen und die Downloads gibt es bei Adobe

 
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Microsoft hat im Dezember 38 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 23:42:22

Microsoft hat am heutigen Dezember-Patch-Day 38 Sicherheitslücken in Windows, Edge nebst ChakraCore, dem Internet Explorer, Office (inklusive der Office Services und Web Apps), dem .NET-Framework, Dynamics NAV, dem Exchange Server, Visual Studio und dem Azure Pack (WAP) geschlossen. Auch Adobes Flash Player musste wieder einmal abgesichert werden. Neun der behobenen Fehler stellen eine kritische Gefahr dar und die übrigen 29 wurden als hochgefährlich klassifiziert.

Wer heutzutage erfahren will, welche Sicherheitslücken Microsoft geschlossen hat, muss bei Talos, den Sicherheitsspezialisten von Cisco Systems vorbeischauen. Microsofts eigener Security Update Guide liefert nämlich auch weiterhin eine völlig unübersichtliche Auflistung und taugt nur zur gezielten Suche nach Informationen über spezielle Updates oder Produkte. Es ist nicht einmal möglich, jene Sicherheitslücken, welche bereits aktiv angegriffen werden, herauszufiltern.

Sechs kritische Speichermanipulationen in den Webbrowsern
Fünf kritische Speicherfehler (CVE-2018-8583, CVE-2018-8617, CVE-2018-8618, CVE-2018-8624 and CVE-2018-8629) mussten in der Chakra Scripting Engine repariert werden, sie bedrohen den Webbrowser Edge sowie die quell-offene Scripting-Engine ChakraCore. Dazu kommt ein kritischer Speicherfehler im Internet Explorer der Versionen 9 bis 11 (CVE-2018-8631). Alle sechs Schwachstellen wurden seitens Microsoft als wahrscheinliche Angriffsziele, über die sich Schadcode einschleusen lässt, identifiziert. Im schlimmsten Fall kann sich ein Windows-PC bereits beim Aufruf einer entsprechend präparierten Webseite infizieren.

Text-To-Speech, DNS-Server und .NET
Überaus heikel ist auch eine aus der Ferne angreifbare Sicherheitslücke in Text-To-Speech (CVE-2018-8634), welche alle Varianten von Windows 10 sowie Windows Server 2016 bis 2019 bedroht. Der kritische Bug ermöglicht das Einschleusen von Schadcode und wird seitens Microsoft als überaus attraktives Angriffsziel betrachtet. Weniger wahrscheinlich sind Angriffe auf einen Stapelüberlauf im DNS-Server (CVE-2018-8626), der über speziell präparierte Anfragen funktioniert, sowie auf eine Möglichkeit, dem .NET-Framework aus der Ferne Code unterzuschieben (CVE-2018-8540). Dennoch gelten auch diese beiden Fehler als kritisch.

 
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Der Firefox 64 umfasst elf Sicherheitskorreturen

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 20:23:43

Abseits der Neuerungen und der Auslagerung von RSS-Feeds und Live-Bookmarks umfasst der Firefox 64 auch elf Sicherheitskorrekturen. Als kritisch gelten lediglich zwei Punkte, in denen Mozillas Entwickler diverse Speicherfehler zusammenfassen.

Dabei unterscheidet Mozilla Speicherfehler, die ausschließlich den Firefox 64 betreffen, und jene, die zugleich auch im Firefox ESR 60.4 behoben wurden. Bisher sind noch keine Exploits bekannt, doch zumindest in einigen Fällen besteht die Möglichkeit, dass sich mit entsprechendem Aufwand passender Angriffs-Code entwickeln lässt. Zu den kritischen Fehlern gesellen sich fünf hochgefährliche Sicherheitslücken, drei Schachstellen mittlerer Schwere (CVE-2018-18495, CVE-2018-18496, CVE-2018-18497) und ein vergleichsweise harmloses Problem (CVE-2018-18498).

Betrachten wir noch die Gefahrenklasse "hoch": Diese beinhaltet zwei Pufferüberläufe (CVE-2018-12407, CVE-2018-17466) in der ANGLE-Bibliothek, welche zudem einen unkontrollierten Lesezugriff aufweist. Ein weiterer Pufferüberlauf wurde in der Skia-Bibliothek (CVE-2018-18493) entdeckt und ein Zugriff auf eine bereits gelöschte Ressource lässt sich über "select element" (CVE-2018-18492) provozieren. Bleibt noch eine Verletzung der Same-Origin-Policy (CVE-2018-18494), wenn die Location-Eigenschaft von JavaScript genutzt wird, um mit performance.getEntries() auf eine andere Seite umzuleiten.

Download:

 
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Apple Pay startet in Deutschland

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 17:14:42

In den USA wurde Apple Pay schon am 20. Oktober 2014 als Zahlungssystem eingeführt und diente damals als Kaufargument für die iPhones 6 und 6 Plus. Mehr als vier Jahre später kommt Apple Pay nun auch nach Deutschland und ermöglicht das einfache Bezahlen mit dem iPhone, dem iPad oder der Apple Watch.

Okay, man kann Apple Pay auch mit dem Mac nutzen, aber zur Bezahlung an der Supermarktkasse oder beim Besuch in der Allianz Arena könnte der Mac dann doch etwas unhandlich sein. Sinnvoller erscheint da der Einsatz auf Websites wie Foodora, mytaxi, Hunter Boot und Adidas. Wer keine Lust hat, den FC Bayern München im heimischen Stadion verlieren zu sehen, kann mit Apple Pay auch bei Tchibo einen Kaffee bestellen oder Nahverkehr-Tickets für Berlin (Berlin BVG FahrInfo, BVG Berlin Tickets) und Osnabrück (Osnabrück VOS Stadtpilot) kaufen. Im Bereich der Händler nennt Apple neben CäA und Esprit nur Tank & Rast als Partner. Zu den Banken, die mit ihren Karten Apple Pay unterstützen, gehören American Express, Deutsche Bank, HVB, comdirect, N26, o2 Banking, Hanseatic Bank, boon, bunq, fidor Bank, Edenred und VIMPay.

Kurioserweise kann man bei Apple selbst noch nicht mit Apple Pay bezahlen. Beim Versuch, ein iPhone XR zu bestellen, standen uns heute nur Kreditkarte, PayPal und Finanzierung zur Auswahl.

Quelle: www.apple.com
 
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iPhone: Qualcomm erwirkt Verkaufsverbot für China

reported by doelf, Dienstag der 11.12.2018, 16:47:53

Der US-amerikanische Halbleiterhersteller Qualcomm Incorporated wirft Apple diverse Patentverletzungen vor und hat den iPhone-Hersteller in zahlreichen Ländern verklagt. Vor einem Gericht im chinesischen Fuzhou konnte Qualcomm nun zwei einstweilige Verfügungen durchsetzen und ein Verkaufsverbot für zahlreiche iPhone-Modelle erwirken.

Betroffen sind die Modelle iPhone 6S, iPhone 6S Plus, iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8, iPhone 8 Plus und iPhone X. Während sich iPhone 6S, iPhone 6S Plus und iPhone X im Abverkauf befinden, zählen iPhone 7, iPhone 7 Plus, iPhone 8 und iPhone 8 Plus zu Apples aktueller Modellpalette und bedienen das untere bis mittlere Preissegment. Die einstweiligen Verfügungen richten sich gegen vier chinesische Tochtergesellschaften von Apple und verbieten diesen den Import, das Anbieten sowie den Verkauf der betroffenen Telefone, sofern keine Lizenzgebühren an Qualcomm entrichtet werden.

Im Vorfeld hatte die chinesische Patentbehörde "State Intellectual Property Office" (SIPO) die beiden strittigen Patente überprüft und für gültig befunden. Eines der Patente beschreibt Wege, wie der Benutzer die Größe und das Aussehen von Fotos verändern kann, während sich das andere mit dem App-Management unter Verwendung eines Touch-Screens befasst. Weitere Patentklagen sind sowohl in China als auch in anderen Ländern anhängig und dürften Gerichte und Anwälte noch für Jahre beschäftigen.

Qualcomm dominiert seit Jahren den Markt für die Baseband-Prozessoren (Mobilfunkmodem) von Smartphones und auch Apple setzte bis zum iPhone X auf diesen Zulieferer. Bei seinen neuen Modellen iPhone XS und iPhone XR verbaut Apple ein Modem von Intel (PMB9955), weshalb diese Geräte auch nicht vom Verkaufsverbot betroffen sind. Zwischen Juli und September 2018 generierte Apple in China einen Umsatz in Höhe von 11,411 Milliarden US-Dollar (+16,43%). Nach Amerika (27,517 Milliarden US-Dollar; +19,13%) und Europa (15,382 Milliarden US-Dollar; +18,24%) ist China der drittwichtigste Markt des iPhone-Herstellers.

 
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Der Firefox 64 ist fertig

reported by doelf, Montag der 10.12.2018, 22:37:38

Morgen wird es zwar keine Brexit-Abstimmung geben, wohl aber den neuen Firefox 64.0, denn dessen Finalversion befindet sich bereits auf Mozillas Archive-Server. Aufgrund wiederholter Fehltritte entzieht der Firefox 64.0 allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen. Passend dazu wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

Firefox 64 Add ons

Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Da die offizielle Bekanntgabe erst morgen stattfinden wird, liegen uns zur Stunde noch keine Informationen hinsichtlich geschlossener Sicherheitslücken vor. Wir werden diese morgen nachreichen.

Download: Firefox 64.0

 
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Neues RPG von den Fallout-Machern: "The Outer Worlds"

reported by doelf, Montag der 10.12.2018, 17:32:17

Obsidian Entertainment (Fallout: New Vegas) und Private Division haben ein neues Sci-Fi-Rollenspiel namens "The Outer Worlds" angekündigt, hinter dem die Köpfe des ursprünglichen "Fallout", der Produzent Timothy Cain und der künstlerische Leiter Leonard Boyarsky, stehen. Und wie bei den früheren Fallouts handelt es sich um einen Einzelspieler-Titel.

An dieser Stelle dürfen alle aufatmen, die von Bethesdas "Fallout 76" bitterlich enttäuscht sind. Bethesda hatte versucht, die Fallout-Reihe in ein Mehrspieler-Erlebnis zu verwandeln, welches man gegen Epics "Fortnite" ins Feld schicken wollte. Herausgekommen ist ein halbfertiges Spiel mit halbherzigen Fallout-Anleihen, das komplett ohne Handlung serviert wird. Dabei waren die verzweigten Handlungsstränge bisher die große Stärke der Fallout-Serie gewesen. Auf genau diese Stärken darf man bei "The Outer Worlds" hoffen, auch wenn die Handlung nun im Weltall und nicht mehr auf einer vom Atomkrieg verwüsteten Erde spielt.

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
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Die Handlung erinnert ein wenig an die Sci-Fi-Serie "Dark Matter": Als Protagonist befinden wir uns auf einem Kolonistenschiff, das auf dem Weg zum äußersten Rand der Galaxie verloren geht. Jahrzehnte später erwachen wir inmitten einer tiefgreifenden Verschwörung, welche die Kolonie Halcyon zu vernichten droht. Konzerne haben den Rand der Galaxie nämlich untereinander aufgeteilt und jede Fraktion strebt nach der absoluten Macht. Wir müssen in diesem Machtspiel Entscheidungen treffen und diese formen die Handlung, welche mit einer guten Portion schwarzem Humor serviert wird. Bedient werden Xbox One, PlayStation 4 und der PC irgendwann im Laufe des Jahres 2019.

 
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iCHILL FROSTBITE: NVIDIAs GeForce RTX mit Wasserkühler

reported by doelf, Montag der 10.12.2018, 16:34:49

INNO3D hat NVIDIAs Grafikkarten der RTX-Serie (Turing) mit einem Wasserkühler ausgestattet. Im Gegensatz zur Baureihe iCHILL Black, die einen Flüssigkeitskühler mit einem fertig verschlauchten Radiator kombiniert, lassen sich die Modelle der Serie iCHILL FROSTBITE in einen bereits vorhandenen Wasserkreislauf integrieren.

Sowohl die GeForce RTX 2080 Ti als auch die preiswerteren Modelle RTX 2080 und RTX 2070 sind als "iCHILL FROSTBITE"-Variante erhältlich. Auf allen Karten scheint der gleiche Wasserkühler zum Einsatz zu kommen, welcher aus vernickeltem Kupfer besteht. 0,6 mm dünne Bleche, die in einem ebenso engen Abstand stehen, sorgen für die größtmögliche Oberfläche zur Wärmeübertragung. Die Anschlussterminals lassen sich austauschen, so dass man die Schläuche wahlweise horizontal oder vertikal abführen kann. Und natürlich wird der Kühler über eine integrierte LED-Beleuchtung in Szene gesetzt.

INNO3D iCHILL GeForce RTX FROSTBITE

Dank des Wasserkühlers konnte INNO3D ordentlich an der Taktschraube drehen: Die iCHILL GeForce RTX 2080 Ti FROSTBITE taktet im Boost-Modus mit bis zu 1.695 MHz und somit nochmals 60 MHz höher als eine GeForce RTX 2080 Ti Founders Edition. Für die reguläre GeForce RTX 2080 Ti nennt NVIDIA einen Boost-Takt von 1.545 MHz. Die iCHILL GeForce RTX 2080 FROSTBITE kommt auf 1.860 MHz und liegt damit ebenfalls 60 MHz über der GeForce RTX 2080 Founders Edition sowie 150 MHz über einer normalen GeForce RTX 2080. Den Vogel schießt allerdings die iCHILL GeForce RTX 2070 FROSTBITE ab: Mit 1.830 MHz toppt sie die GeForce RTX 2070 Founders Edition um 120 MHz und die reguläre Ausgabe um 210 MHz.

Vom Speichertakt lässt INNO3D die Finger, hier bleibt es bei 14 Gbps und Speicherbandbreiten von 616 (GeForce RTX 2080 Ti) bzw. 448 GB/s (GeForce RTX 2080 und RTX 2070). Informationen zu den Preisen oder der Verfügbarkeit gibt es seitens des Herstellers leider nicht und auch in den bekannten Preissuchmaschinen sind die wassergekühlten Grafikkarten noch nicht zu finden.

 
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Kolumne: Hallo, ich Microsoft

reported by doelf, Montag der 10.12.2018, 13:33:30

Montagmorgen, 10 Uhr und ein paar zerquetschte Minuten. Das Telefon klingelt. Der Anrufer unterdrückt seine Nummer. Ruft endlich mal der Dennis an? Ich hebe ab und höre erst einmal nur Rauschen. Im Hintergrund klackert es hektisch, klingt nach einem großen Callcenter. Dann endlich eine Stimme: "Hallo, ich Microsoft".

BildOch, nicht schon wieder. So zwei- bis dreimal die Woche ruft "Microsoft" bei mir an, mal mit unterdrückter Nummer, mal mit nicht registrierten Nummern aus dem deutschen Festnetz. Früher sprach "Microsoft" Englisch - na ja, es klang zumindest wie Englisch. Oder was man sich in Indien, Bangladesch oder Indonesien so unter Englisch vorstellt. Wenn man dann auf Englisch antwortete, herrschte auf der Gegenseite meist die blanke Ratlosigkeit. Statt auf meine Frage einzugehen, wurde stur vor einer Liste mit vorgegebenen Sätzen abgelesen:

"Hear Microsoft. We call you computer. You big problem. Need fix."

Alles klar: Ein Ausländer nicht eindeutig geklärter Herkunft hat, vermutlich auf einem Trip, die Stimme Microsofts gehört. Jetzt nennt er mich "Computer", denn ich bin für ihn wohl ein großes Problem. Und er braucht neue Drogen. Das ist hart, so viel gestehe ich dem Anrufer ein, doch ich heiße nicht Computer, betreibe keinen Drogenhandel und höre Microsofts Stimme nur, wenn ich die 0180-6672255 anrufe. Jeder von uns hat sein Päckchen zu tragen, nicht nur die Hermes-Boten, doch dieser fernöstliche Junkie nervt. Aber ich will auch nicht unhöflich erscheinen - nachher denkt er noch, ich wähle die AfD. Hmm, was würde der Domian jetzt sagen? "You really should try to get clean", rate ich und lege auf. Wer weiß, vielleicht habe ich damit ein Leben gerettet!

Damit ist es leider nicht getan. Nur einen Tag später folgt der nächste Anruf:

"Hello, Microsoft. We call help you. Windows big problem. Need I pee, lock in. Please give."

Der verwirrte Ausländer nicht eindeutig geklärter Herkunft scheint meine Nummer an einen noch verwirrteren Ausländer ebenso wenig geklärter Herkunft weitergegeben zu haben. Herrgott im Himmel, kennen die da, wo auch immer sie herkommen, keine Datenschutzgrundverordnung? Oder zumindest den Herrgott? Diesmal scheint mich der Anrufer mit Microsoft zu verwechseln und bietet mir offenbar Hilfe bei der Entwicklung von Windows an. Die können die Redmonder brauchen, doch wie soll ich eine unterdrückte Nummer an Microsoft weiterleiten? Und woher soll ich wissen, ob er pinkeln muss? Ist er eingesperrt? Soll ich Amnesty International informieren? Oder ist das ein Spendenaufruf? "Yes, Windows sucks big time. Please go and take a leak but don't tell me about it."

Für den Rest der Woche ist Ruhe, doch dann geht es wieder los. So schön es auch ist, meine Weisheit und gute Ratschläge mit der Welt zu teilen, ich habe auch noch anderes zu tun. Zudem ist da das völlig ungeklärte Problem einer etwaigen Haftung. Eventuell ist der Drogenkonsum in bestimmten Religionen oder Kulturen ja obligatorisch, das Pinkeln aber streng verboten. Führen negative Folgen für die Ratsuchenden eventuell zu Schadensersatzansprüchen mir gegenüber? Und was ist mit Verständigungsproblemen? Mein Englisch ist ganz okay, aber auch ich kenne nicht alle Feinheiten dieser Sprache. Ich beschließe, nur noch auf Deutsch zu antworten: "Microsoft ist leider nicht zu Hause, rufen Sie bitte jemand anderen an. Guten Tag."

Ob es an meinen Worten oder dem harten Klang der deutschen Sprache lag: Für einen Monat herrschte Ruhe. Bis heute:

"Hallo. Hier Microsoft. Du Problem Windows. Gebe IP und Login."

Es rauscht zwar wie am ersten Tag, doch diesmal ruft eine Frau an und ihre Worte klingen irgendwie deutsch. Das nimmt mir Druck von den Schultern! Endlich ist mal jemand am Telefon, der auch meine Probleme versteht. "Einen schönen guten Tag", wünsche ich, "Arbeiten Sie schon lange für Microsoft?". Es folgt irritierte Stille. Dann tuschelt sie mit einer männlichen Stimme in einer Sprache, deren Herkunft für mich nicht eindeutig zu klären ist. Sie sagt noch "Bitte, Kollege" und dann übernimmt die männliche Stimme das Kommando:

"Ich Microsoft. Du großes Problem. Gebe IP und Login. Jetzt!"

Es mag an der deutschen Sprache liegen, doch irgendwie klingt das alles sehr fordernd und gar nicht mehr freundlich. Ich zögere.

"Gebe IP und Login. Jetzt!"

Der Mann wiederholt sich, wirkt aber keinen Deut freundlicher. Er will eine IP und einen Login? Soll er haben. Mal schnell einen traceroute auf einen russischen Regierungsserver, denn die haben immer so formschöne IPs. Dazu passend den Login "Igor" mit dem Passwort "25-10-1917" erdichtet. "Viel Erfolg", wünsche ich und lege auf. Vielleicht bekommen ja die Russen raus, welche Herkunft diese mysteriösen Anrufe haben...

 
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Wired.de wird eingestellt

reported by doelf, Samstag der 08.12.2018, 23:32:27

Schon seit Januar gibt es keine Druckausgabe des Technikmagazins "Wired" mehr und nun wird auch die Online-Ausgabe eingestellt. Die verantwortliche Condé Nast Verlag GmbH nennt eine schwerpunktmäßige Ausrichtung auf ihre "großen, globalen Luxus- & Lifestyle-Medien-Marken" (GQ, Glamour, Vogue und AD) als Grund für das Wired-Aus.

Der Verlag befände sich derzeit "in einer neuen unternehmerischen Phase auf dem Weg zu einem zunehmend global verknüpften Medienkonzern" und angesichts solcher Schlagworte wie "global", "verknüpft" und "Medien" passt "Wired" offenbar nicht mehr ins Konzept. <Ironie>Vermutlich setzt man bei der globalen Verknüpfung seiner geballten Medienkompetenz zukünftig auf eine kabellose Übertragung</Ironie>. Große Kosten wird Wired.de zuletzt nicht mehr verursacht haben, schließlich wurde die Publikation von einem "dreiköpfigen Redaktionsteam" gestemmt. Während der Redaktionsleiter Wolfgang Kerler den Verlag verlässt, bekommen seine beiden Mitstreiter neue Aufgaben im Unternehmen.

Wired wurde im März 1993 in den USA gegründet. Der Schritt nach Europa folgte erst im Jahr 2009, zunächst erschien Wired in Italien und dann in Großbritannien. In Deutschland wurde am 8. September 2011 eine Probeausgabe als Beilage zum Magazin GQ gedruckt, dann folgte eine dreijährige Hängepartie. Erst ab Oktober 2014 erschien Wired regelmäßig, zunächst mit zehn Ausgaben pro Jahr und ab 2016 dann vierteljährlich. im Januar 2018 wurde das Magazin eingestellt, so dass nur die Online-Ausgabe verblieb.

 
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Bestätigt: Microsoft hängt sich mit Edge an Chromium

reported by doelf, Samstag der 08.12.2018, 22:42:04

Die quelloffene Software Chromium ist nicht nur der Kern von Googles Webbrowser Chrome, sondern dient auch als Unterbau für Opera und Vivaldi. Die drei großen Alternativen waren bisher Microsofts Edge, Mozillas Firefox (Quantum) und Apples Safari (WebKit). Doch in Redmond setzt man in letzter Zeit verstärkt auf Open Source und so wird nun auch Edge von Chromium assimiliert.

Über Chromium
Chromiums wichtigste Bausteine sind die Rendering-Engine Blink und die JavaScript-Engine V8, sie sorgen für eine schnelle und kompatible Verarbeitung von Webseiten. Funktioniert ein Projekt sauber mit Google Chrome, wird es in der Regel auch von Opera und Vivaldi fehlerfrei dargestellt. Für Edge, Firefox und Safari sind zusätzliche Tests erforderlich, denn diese Browser verwenden eigene Rendering- und JavaScript-Lösungen. Doch während man früher für jede zweite Version des Internet Explorers eine eigene Variante seiner Webseite vorhalten musste, sind Kompatibilitätsprobleme dank allgemeiner Standards wie HTML5 und CSS3 zur Ausnahme geworden.

Edge: Ein guter Ansatz...
Dies verdanken wir auch Edge, dem Browser von Windows 10. Für die Veröffentlichung von Windows 10 hatte Microsoft seinen Internet Explorer beerdigt und mit Edge noch einmal ganz neu angefangen. Während die Redmonder beim Internet Explorer lange Zeit versucht hatten, dem Web ihre eigenen Vorstellungen aufzuzwingen, sollte Edge vor allem schnell und kompatibel sein. Schließlich hatte man sich mit dem lahmen und bei Webentwicklern verhassten Internet Explorer in eine Sackgasse manövriert und die Nutzer zunächst dem Firefox und später Chrome in die Arme getrieben. Mit Hilfe von Edge wollte Microsoft Nutzer zurückgewinnen und zugleich seine Betriebssysteme härten.

...trifft strategische Fehler
Auch finanziell hatte man sich einiges versprochen, denn wer den Webbrowser kontrolliert, diktiert auch die standardmäßig hinterlegte Suchmaschine. Edge sollte Microsofts Bing weitere Marktanteile bescheren und so Werbegelder in die Kasse spielen, doch Microsoft hat zwei entscheidende Fehler gemacht: Zugegeben, Edge ist schnell, kompatibel und stabil, doch zur Markteinführung von Windows 10 war der Browser noch gar nicht fertig und erhielt viele Funktionen erst nach Monaten. Insbesondere Erweiterungen kamen viel zu spät, was Nutzer und Entwickler gleichermaßen abgeschreckt hat. Der zweite Fehler bestand darin, Edge auf Windows 10 zu beschränken.

Microsoft hatte den Internet Explorer verschrottet, ohne den Nutzern von Windows 7 oder 8.1 eine Alternative zu bieten - mit Ausnahme des Upgrades auf Windows 10, das oftmals aufgrund inkompatibler Soft- oder Hardware nicht in Frage kam. Diese Kunden wurden damit kampflos Google und Mozilla überlassen und Kunden, die man einmal vergrault hat, lassen sich nur schwer zurückgewinnen. Zumal es für Chromium-basierte Browser und den Firefox unzählige Erweiterungen gibt, während die Situation bei Edge bis heute genauso trostlos ist, wie das App-Angebot für Windows Phone und Mobile. Und so setzt Microsoft nun auch bei seinem Webbrowser auf die etablierte Konkurrenz.

Badge-Engineering unter dem Namen Edge
Der Name "Edge" bleibt uns erhalten, doch alles unter der Haube bzw. der Benutzeroberfläche wird ausgetauscht. Mit der Integration von Chromium übernimmt Microsoft aber nicht nur die Arbeit fremder Entwickler, sondern will sich auch selber einbringen. Der Tenor lautet: Gemeinsam können wir bessere Browser erschaffen und die Fragmentierung im Browser-Markt reduzieren. Doch ein solcher Einheits-Browser mit ein wenig Badge-Engineering bringt nicht nur Vorteile: Grundlegende Sicherheitslücken betreffen immer mehr Plattformen, Geräte und Nutzer, während der Wettbewerb um die besten Konzepte praktisch zum Erliegen kommt. Willkommen in der Software-Planwirtschaft!

Auf der anderen Seite gibt es nun keinen Grund mehr, Edge auf Windows 10 zu beschränken, schließlich läuft Chromium unter allen Windows-Versionen, macOS sowie Linux. Microsoft will Edge auch den Nutzern von Windows 7 und 8.1 zugänglich machen und man denkt auch über macOS nach. Das Thema Linux ist für Redmond noch nicht interessant, dazu schweigt man lieber - zu wenig Marktanteile und nachher kommt noch jemand auf die Idee, den Linux-Kernel als Unterbau für Windows vorzuschlagen. Die Möglichkeit, zwischen unterschiedlichen Kernel-Versionen zu wechseln, eine systematische Verwaltung von Abhängigkeiten oder eine zentrale Software-Aktualisierung will doch eh keiner haben ;-)

Für interessierte Entwickler soll es Anfang 2019 eine erste Vorschauversion des Chromium-Edge geben. Wann der Browser bei den Nutzern eintreffen wird, lässt Microsoft offen. Diese sollen davon eh nicht viel mitbekommen: Windows 10 lädt irgendwann irgendwelche Updates, startet neu (oder auch nicht) und dann hat Edge auf einmal einen ganz anderen Unterbau. Eventuell sollte man zumindest die Nutzer von Windows 7 und 8.1 darüber informieren, dass nun eine "Microsoft-eigene"-Alternative zum ausgemusterten Internet Explorer verfügbar ist - sonst wird das wieder nichts mit den Marktanteilen!

 
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LibreOffice 6.1.4 RC 1 bringt 112 Korrekturen

reported by doelf, Samstag der 08.12.2018, 21:08:11

Während sich LibreOffice 6.2.0 im Beta-Test befindet, wird LibreOffice 6.1 weiter gehärtet. Aktuell ist der erste Veröffentlichungskandidat der Version 6.1.4 erhältlich und dieser umfasst 112 Fehlerbereinigungen, darunter 17 potentielle Absturzursachen.

Bessere Stabilität
Beispielsweise wurden Abstürze der Tabellenkalkulation Calc beim Öffnen bestimmter .ODS-Dateien und beim Ausführen von Makros behoben. Die Präsentationssoftware Impress und und das Zeichenprogramm Draw bleiben nicht mehr beim Schließen hängen, wenn der Formeleditor noch geöffnet ist. Fehlerhafte Schriftarten des Typs .TTF lassen die Schriftvorschau nicht mehr abstürzen und auch der Dialog "Position und Größe" kann nun wieder ohne Crash geschlossen werden. Wird ein Dokument während der Passwortabfrage geschlossen, führt dies ebenso wenig zum Abflug wie der Aufruf der Druckvorschau, während sich der Cursor in einem schwebenden Rahmen befindet.

Fortschritte beim Umgang mit .DOCX
Beim Import von .DOCX-Dokumenten wurde der Verlust von Freiformtext in der Datumskontrolle korrigiert und Formen, die Absichtlich außerhalb der Seite platziert wurden, behalten ihre Position. Wird eine .DOCX-Datei geöffnet, stimmen nun die Füllungen der Diagramme und Text fließt auch dann um schwebende Tabellen, wenn sich diese in der Fußzeile befinden. Statt eines werden beim DOCX-Speichern zwei Säulendiagramme exportiert und die Kopf- und Fußzeilen bleiben erhalten. Berichtigt wurden auch ein abweichender Zeichenabstand beim Einsatz der Schriftart "Open Sans", die falsche Position gruppierter Zeichenobjekte sowie das Verschwinden von Leerzeichen ohne Zeilenumbruch in zentrierten Absätzen.

Kompatibilität zu .XLSX, .PPTX und .ODT verbessert
Wird die "Excel A1"-Synthax in Formeln verwendet, soll Calc die verknüpfte Datenquelle beim .XLSX-Export nicht mehr vergessen. Dank einer weitere Korrektur verzichtet Excel beim Öffnen einer mit LibreOffice bearbeiteten .XLSM-Datei auf die Dateiwiederherstellung. Beim Öffnen von .XLSX-Tabellen verschwinden keine Beschreibungen für Spalten und auch die Farben der Karteikarten werden nun importiert. Textfelder, deren Größe sich an ihren Inhalt anpasst, werden aus .PPTX-Präsentationen fehlerfrei importiert, und bei .ODT-Dateien bedeckt der Hintergrund einer Tabelle die gesamte Fläche und nicht nur einen Teil davon. Auch ein Einfrieren beim Öffnen bestimmter .ODT-Dokumente wurde behoben.

Download: LibreOffice 6.1.4 RC 1

 
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Fast fertig: Dritter Finalkandidat des Firefox 64

reported by doelf, Samstag der 08.12.2018, 11:42:13

Die Veröffentlichung des Firefox 64.0 ist für den 11. Dezember 2018 geplant, der Beta-Test ist abgeschlossen und seit heute liegt der dritte Finalkandidat zum Download bereit. Da der Firefox 64.0 allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen entzieht, müssen sich betroffene Seitenbetreiber jetzt sputen. Für die Benutzer wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

Firefox 64 Add ons

Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Download: Firefox 64 Finalkandidat 3

 
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Windows 10 Version 1809: Aktueller Stand der Baustellen

reported by doelf, Donnerstag der 06.12.2018, 16:57:56

Auch das überarbeitete Windows 10 Version 1809 läuft auf vielen Systemen noch nicht rund: Neu hinzugekommen ist eine Inkompatibilität mit Produkten auf Basis des "Morphisec Software Development Kits", das beispielsweise von Cisco eingesetzt wird. Dafür wurden die Probleme mit Netzlaufwerken und der iCloud inzwischen repariert. Offene Baustellen bleiben VPN-Tunnel, Programme von Trend Micro und Grafiktreiber von Intel und AMD.

Neu: Probleme mit dem Morphisec Software Development Kit
Microsoft verhindert die Installation von Windows 10 Version 1809 auf Systemen, auf denen Software auf Grundlage des "Morphisec Software Development Kits" läuft. Zu den betroffenen Programmen gehören "Cisco AMP for Endpoints" und "Morphisec Protector". Aufgrund einer Inkompatibilität ist es in dieser Konstellation oft nicht mehr möglich, mit Microsoft Office erstellte Dokumente zu speichern. Abhilfe schafft derzeit nur die Deinstallation der störenden Software, denn Updates sind noch nicht verfügbar. Morphisec und Cisco arbeiten aber schon an korrigierten Versionen.

Gelöst: Netzlaufwerke verbinden sich nicht
Nach der Anmeldung bei Windows 10 Version 1809 wird einigen Nutzern das rote X neben den Netzlaufwerken aufgefallen sein. Die Netzlaufwerke verbinden sich nämlich nicht mehr und werden als nicht verfügbar gemeldet, wenn man sie in der Konsole über "net use" verbinden möchte. Als Zwischenlösung hatte Microsoft PowerShell-Skripte bereitgestellt, nun konnte der Fehler vollständig beseitigt werden.

Gelöst: Stress mit der iCloud
Apples iCloud für Windows ist in der Version 7.7.0.27 nicht kompatibel mit Windows 10 Version 1809. Wer diese Version verwendet und dann das Update auf Windows 10 Version 1809 durchführt, bekommt Probleme beim Aktualisieren und Synchronisieren geteilter Alben. Der Versuch, iCloud 7.7.0.27 auf Windows 10 Version 1809 zu installieren, scheitert mit dem Hinweis auf ein nicht unterstütztes Betriebssystem. Inzwischen gibt es iCloud jedoch in der neuen Version 7.8.1, welche sauber funktioniert.

Offen: Intel schießt mal wieder die Audioausgabe
Zur ersten Veröffentlichung von Windows 10 Version 1809 hatte Intel den falschen Audio-Treiber (Version 09.21.00.3755) für die "Intel Smart Sound Technology" geliefert und damit die Audioausgabe zerschossen. Doch es gibt auch zwei fehlerhafte Grafiktreiber (Versionen 24.20.100.6344 und 24.20.100.6345), die Intel im September 2018 veröffentlicht und auch an die Hersteller von Mainboards und PCs verteilt hatte. Wird Windows 10 Version 1809 auf einem System mit fehlerhaftem Treiber installiert, fällt abermals der Ton aus, diesmal ist allerdings die Audiowiedergabe über HDMI, DisplayPort und USB-C betroffen. Solange Intel keinen aktualisierten Treiber liefern kann, unterbindet Microsoft die Installation von Windows 10 Version 1809.

Offen: Probleme mit AMD Radeon HD 2000 und HD 4000
AMDs Grafiklösungen der Baureihen Radeon HD 2000 und HD 4000 kamen vor gut zehn Jahren auf den Markt und werden schon lange nicht mehr mit Treibern versorgt. Unter Windows 10 hat man daher die Wahl, einen funktional stark reduzierten Standardtreiber oder eine alte Treiberversion für Windows 7 manuell zu installieren. Nach dem Update auf Windows 10 Version 1809 lahmt mit diesen alten Grafikchips der Sperrbildschirm und in Edge bleiben Tabs mit der Fehlermeldung "INVALID_POINTER_READ_c0000005_atidxx64.dll" stehen. Microsoft untersucht diese Probleme, kann aber noch keine Lösung anbieten.

Offen: Probleme neben dem VPN-Tunnel
Wird ein VPN-Client von F5 Networks eingesetzt, funktioniert nur noch der Netzwerkverkehr durch den Tunnel. Alle Anfragen, die außerhalb des Tunnels erfolgen, schlagen fehl. Laut F5 handelt es sich um eine Regression, die Microsoft verschuldet hat. Die Redmonder arbeiten daran, doch bis es eine Lösung gibt, sollten betroffene Kunden jegliche Daten durch den VPN-Tunnel schicken.

Offen: Trend Micros Sicherheitssoftware streikt
Die Programme "OfficeScan" und "Worry-Free Business Security" von Trend Micro sind nicht kompatibel und verursachen beim Update auf Windows 10 Version 1809 erhebliche Probleme. Trend Micro spricht von kritischen Updates, die man erst noch bereitstellen muss. Bis dahin wird die Installation von Windows 10 Version 1809 auf allen PCs, welche die problematischen Programme verwenden, seitens Microsoft unterbunden.

 
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Fast fertig: Zweiter Finalkandidat des Firefox 64

reported by doelf, Donnerstag der 06.12.2018, 16:51:07

Die Veröffentlichung des Firefox 64.0 ist für den 11. Dezember 2018 geplant, der Beta-Test ist abgeschlossen und seit heute liegt der zweite Finalkandidat zum Download bereit. Da der Firefox 64.0 allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen entzieht, müssen sich betroffene Seitenbetreiber jetzt sputen. Für die Benutzer wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

Firefox 64 Add ons

Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Download: Firefox 64 Finalkandidat 2

 
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Huaweis Finanzchefin auf Ersuchen der USA in Kanada festgenommen

reported by doelf, Donnerstag der 06.12.2018, 11:11:07

Meng Wanzhou (46), die Finanzchefin (CFO) und stellvertretende Vorsitzende des chinesischen Telekommunikationsausrüsters und Smartphone-Herstellers Huawei, wurde bei einer Zwischenlandung im kanadischen Vancouver verhaftet. Grund für die Festnahme ist ein Ersuchen der USA, die Huawei Sanktionsverstöße vorwirft. Die USA drängen zudem auf eine Auslieferung der Managerin.

Die Verhaftung von Meng Wanzhou, die auch Tochter des Firmengründers Ren Zhengfei ist, hatte sich bereits am Samstag ereignet. Für den morgigen Freitag ist eine Kautionsanhörung angesetzt. Kanadische Medien berichten, dass über den Vorfall ein Berichterstattungsverbot verhängt wurde. Dies soll auf Bitte Mengs geschehen sein. Auch die kanadischen Justizbehörden haben eine Informationssperre verhängt und werden sich bis auf weiteres nicht zu diesem Thema äußern.

Huawei selbst erklärt, zum jetzigen Zeitpunkt "nur sehr wenige Informationen hinsichtlich der Vorwürfe" von den kanadischen Behörden erhalten zu haben. Man sei sich keines Vergehens bewusst. Wie die Zeitung "The Globe and Mail" berichtet, hatte die US-amerikanische Justiz um die Verhaftung ersucht. Es geht vordergründig um den Vorwurf von Sanktionsverstößen beim Handel mit dem Iran. Allerdings ist die USA auch bemüht, Huawei aus den eigenen Telekommunikationsnetzen auszusperren.

Zwischen Peking und Washington dürfte die Verhaftung für eine neue Eiszeit sorgen. Es ist schon pikant, dass US-Behörden Meng in Kanada verhaften lassen, während sich die Präsidenten Xi und Trump zeitgleich am Rande des G20-Gipfels in Argentinien über ein mögliches Ende des Handelskrieges unterhalten. Als Tochter von Ren Zhengfei ist Meng schließlich nicht irgendwer, sondern eine sehr wichtige Person der chinesischen Wirtschaft. Huawei ist seit 2012 der weltgrößte Telekommunikationsausrüster und seit diesem Jahr auch der zweitgrößte Hersteller von Smartphones.

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 12. Februar 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Mittwoch der 05.12.2018, 22:22:24

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 12. Februar 2019 gesichert, doch um auch im Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung. Von Googles PageSpeed Insights erhält Au-Ja.de inzwischen eine Wertung von 100 - mehr geht nicht!

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, viel kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 136 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 272 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 12. Februar 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Adobe stopft weitere 0-Day-Lücke im Flash Player

reported by doelf, Mittwoch der 05.12.2018, 19:23:22

Adobe musste seinen Flash Player abermals außer der Reihe absichern, da eine kritische 0-Day-Lücke (CVE-2018-15982) bereits angegriffen wird. Benutzer der Betriebssysteme Windows und macOS sowie der Webbrowser Internet Explorer, Edge und Chrome sollten sofort reagieren. Wer unter Linux ohne Chrome surft, kann sich indes Zeit lassen.

Als probate Reaktion empfehlen wir seit Jahren, alle Instanzen des Flash Players zu deinstallieren, um diese schwelende Schwachstelle ein für allemal zu schließen. Alternativ kann man auch den aktualisierten Flash Player 32.0.0.101 einspielen. Beim kritischen Fehler (CVE-2018-15982) handelt es sich um einen Zugriff auf ein bereits gelöschtes Objekt, über den Angreifer Schadcode im Speicher platzieren und ausführen können. Dazu kommt eine hochgefährliche Rechtsausweitung (CVE-2018-15983), die über das Unterschieben manipulierter Bibliotheken (.DLL) ausgelöst wird.

Download: Flash Player 32.0.0.101

 
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Der Absatz von Grafikkarten ist massiv eingebrochen

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 22:05:22

Mit dem Absturz der Kryptowährungen und dem Aufkommen spezialisierter ASIC-Miner ist die Nachfrage für Grafikkarten spürbar abgekühlt. Die Marktforscher von Jon Peddie Research melden für das dritte Quartal 2018 einen Einbruch um 36,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. AMD trifft dies besonders hart.

Der Jahresvergleich sieht zwei Verlierer
Das Problem: Während AMDs Grafikkarten bei Spielen das Nachsehen hatten, waren sie die beste Wahl für das Schürfen von Kryptowährungen. Dies hatte die Preise stark in die Höhe und Gamer in die Arme von NVIDIA getrieben. Nun, da dieser Markt langsam aber sicher bröckelt, schwinden auch die Marktanteile von AMD. Während AMD vor einem Jahr noch 27,2 Prozent des Marktvolumens stellte, sind es nun nur noch 25,7 Prozent. NVIDIAs Anteil hat sich analog hierzu von 72,8 auf 74,3 Prozent vergrößert. Da sich das Marktvolumen um mehr als ein Drittel reduziert hat, sind am Ende jedoch beide GPU-Hersteller die Verlierer.

Sequentieller Einbruch trifft AMD stärker
Auch sequentiell ist der Absatz deutlich eingebrochen, was sehr ungewöhnlich ist. Jon Peddie Research nennt einen Rückgang um 19,2 Prozent, obwohl die zweite Jahreshälfte den Herstellern von Grafikprozessoren normalerweise die höchsten Umsätze beschert. Hier lässt sich die Mining-Flaute besonders deutlich ablesen, denn AMD hatte seinen Marktanteil im zweiten Quartal 2018 dank der Kryptowährungen auf 36,1 Prozent ausbauen können. Die restlichen 63,9 Prozent der Grafikkarten waren mit einer GPU von NVIDIA bestückt. AMD hat somit binnen drei Monaten mehr als zehn Prozentpunkte eingebüßt.

Bei AMD fallen die Preise
Zumindest bei AMD lässt der schwindende Absatz die Preise fallen: Eine Radeon RX 570 4 GiB findet man schon unter 150 Euro und damit im Preisbereich der deutlich schwächeren RX 560 mit ebenfalls 4 GiB. Eine Radeon RX 570 mit 8 GiB gibt es ab 175 Euro und auch die Radeon RX 580 8 GiB ist bereits für unter 200 Euro zu finden. Im Februar hatte man für eine solche Karte um die 500 Euro auf den Tisch legen müssen und noch bis Ende September pendelten die Preise um die Marke von 290 Euro. Für Spieler, die nicht unbedingt auf NVIDIA beharren, werten wir dies als schöne Bescherung.

 
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NVIDIA: Treiber-Update für "Battlefield V" und DXR-Raytracing

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 18:38:43

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 417.22 aktualisiert, welche für das "Battlefield V: Tides of War Chapter 1 - Overture Update" empfohlen wird. Der neue Treiber soll Besitzern einer GeForce RTX ein Leistungsplus von 50 Prozent beim DXR-Raytracing bescheren.

Weitere Verbesserungen und neue Profile
Weitere Optimierungen verspricht NVIDIA für "Just Cause 4", "Insurgency: Sandstorm" und "World of Warcraft: Battle For Azeroth", welches in Kürze leistungssteigernde Maßnahmen für DirectX 12 erwarten darf. Frische 3D-Vision-Profile gibt es für "Just Cause 4" und "Project Nova" (beide mit "gut" bewertet) sowie "Tom Clancy's The Division 2" (nicht empfohlen).

Behobene Fehler
Nach dem Aufwachen aus dem Schlafzustand verursachen hohe Bildwiederholraten am DisplayPort keine Bildfehler mehr und der Monitor BenQ ZOWIE XL2730 zeigt beim Festlegen der Bildwiederholrate auf 144 Hz etwas an, statt sich abzuschalten. NVIDIA konnte einen Absturz des Spiels "Hellblade Senua's Sacrifice" in Verbindung mit der Geforce RTX 2080 Ti beheben und Microsofts Webbrowser Edge friert nach dem Abspielen von Videoinhalten nicht mehr ein. Korrigiert wurden die Angaben für Speichertakt und Datendurchsatz im NVIDIA Control Panel, zudem kann man dort nun das Farbschema RGB wieder erzwingen.

Bekannte Probleme
Nach der Installation dieses Treibers ist SLI für Grafikkarten des Typs Titan XP standardmäßig deaktiviert und NVIDIAs Control Panel zeigt für die Titan V irrtümlich eine Seite zum Verwalten der GPU-Nutzung auf Workstations an. Werden ein G-Sync-Bildschirm und ein Monitor ohne G-Sync-Unterstützung, der über HDMI verbunden ist, zeitgleich verwendet, kann es in unregelmäßigen Abständen zu einem Flackern kommen. Abhilfe schafft das Abschalten von G-Sync, alternativ kann man den Bildschirm ohne G-Sync-Unterstützung vorübergehend entfernen.

Bleiben noch zwei richtig alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Treiber-Komponenten und Kompatibilität
Alle Treiberkomponenten - GeForce Experience 3.16.0.122, nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.4, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0 - zeigen sich unverändert. Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 417.22 WHQL

 
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AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.12.1 für "Just Cause 4"

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 17:03:34

AMD hat seine Radeon Software Adrenalin Edition auf die optionale Version 18.12.1 aktualisiert, welche für das Spiel "Just Cause 4" empfohlen wird. Fehlerkorrekturen oder andere Neuerungen gibt es diesmal nicht. Der Treiber unterstützt nur diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil).

Bekannte Fehler
Unter Windows 7 kann es vorkommen, dass "Assassin's Creed: Odyssey" an bestimmten Stellen abstürzt. Der zweite Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 für APUs
Wer die integrierte Grafikeinheit einer APU verwendet, kann die optionale Version 18.12.1 nicht verwenden und muss stattdessen zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen, deren Einsatz AMD auch für Notebooks empfiehlt. Die Version 18.9.3 bringt Leistungsgewinne von bis zu fünf Prozent für "Assassin's Creed: Odyssey" und offizielle Unterstützung für "Forza Horizon 4".

Download:

 
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Medien-Center-Endspurt: Kodi 18 (Leia) RC 2

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 12:09:25

Im Januar 2017 hatten die Entwickler der Medien-Center-Software Kodi entschieden, der kommenden Version 18 in Erinnerung an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher den Namen "Leia" zu geben. Zwei Jahre später wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Und Kodi 18 ist fast fertig.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Änderungen seit RC 1
Bei der Erkennung des Login-Managers systemd-logind wird nun auch D-Bus unterstützt, was Vorteile für die Energieverwaltung unter Linux verspricht. Unter Android werden Joysticks neuerdings anhand ihrer letzten Verwendung sortiert, zudem wurde die Wiedergabe über bestimmte PVR-Erweiterungen repariert. Ein Leistungsproblem im Untermenü für PVR-Aufnahmen wurde behoben und Add-ons ohne Versionsnummer lassen Kodi nicht mehr abstürzen. Beim Wechsel der Bildwiederholrate bleibt der Zustand des VideoPlayers erhalten und eine neue Einstellung ermöglicht es, den Spoiler-Text für TV-Sendungen und Filme zu unterdrücken. Darüber hinaus wurde die Dokumentation hinsichtlich Python und der Skin-Entwicklung auf den aktuellen Stand gebracht.

Download: Kodi 18 (Leia) RC 2 (nach Auswahl der Plattform unter Pre-Release)

 
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Fast fertig: Erster Finalkandidat des Firefox 64

reported by doelf, Dienstag der 04.12.2018, 11:46:58

Die Veröffentlichung des Firefox 64.0 ist für den 11. Dezember 2018 geplant, der Beta-Test ist abgeschlossen und seit heute liegt der erste Finalkandidat zum Download bereit. Da der Firefox 64.0 allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen entzieht, müssen sich betroffene Seitenbetreiber jetzt sputen. Für die Benutzer wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

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Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Download: Firefox 64 Finalkandidat 1

 
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EaseUS Data Recovery Wizard 12.8.0, die neue Version im Test

reported by doelf, Montag der 03.12.2018, 16:44:47

Vor zwei Jahren hatten wir die Datenrettungs-Software EaseUS Data Recovery Wizard in der Version 10.8.0 getestet und für "sehr gut" befunden. Inzwischen liegt das Programm in der Version 12.8.0 vor und diese verspricht umfangreiche Neuerungen - angefangen bei einer besseren und schnelleren Datenerkennung über umfangreiche Vorschaufunktionen bis hin zu einer vereinfachten Bedienung. Ob sich ein Upgrade lohnt, haben wir in unserem neuen Test ermittelt.

EaseUS Data Recovery Wizard 12.8.0

Früher oder später steht jeder vor diesem Problem: Ein falscher Klick und man hat versehentlich eine wichtige Datei überschrieben, Daten gelöscht oder das falsche Laufwerk formatiert. Aber auch Systemabstürze oder fehlerhafte Hardware können zu Datenverlusten führen, so dass sich Datenträger wie Festplatten, Speicherkarten oder USB-Sticks ganz oder teilweise nicht mehr auslesen lassen. Ein Befall mit Schadsoftware kann diesen Effekt ebenfalls haben, denn zuweilen geht es dieser nicht um Erpressung, sondern tatsächlich nur um den größtmöglichen Schaden.

Wer auf Nummer Sicher gehen will, fährt regelmäßige Backups. Doch nur wenige sichern ihre Daten täglich, so dass es dennoch zu Verlusten kommt. Sofern der Datenträger noch ansprechbar ist, hilft eine gute Datenrettungs-Software und dabei setzen wir schon seit Jahren auf den "EaseUS Data Recovery Wizard".

 
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Flash-Speicher verliert bis zu 8,4 Prozent

reported by doelf, Montag der 03.12.2018, 14:23:24

Über Monate kannten die Preise für NAND-Flash-Chips nur eine Richtung: Nach unten. Dann kündigten erste Hersteller an, ihre Produktion zurückzufahren oder den Ausbau neuer Werke zu verschieben. Dies hatte letzten Monat zu einem spürbaren Kursanstieg am NAND-Spot-Markt in Taiwan geführt, der nun aber schon wieder gänzlich verpufft ist.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 2,904 US-Dollar zahlen, das sind 3,87 Prozent weniger als Anfang November. Letzten Monat hatten sich diese Chips um 4,42 Prozent verteuert, es war der erste nennenswerte Preisanstieg seit Juni 2017. Die Kurse liegen somit noch leicht über dem Niveau von Anfang Oktober. Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Rückgang um 28,38 Prozent und binnen Jahresfrist ist der Preis der 64Gb-Chips sogar um 30,14 Prozent gesunken.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte einen Kurs von 2,034 US-Dollar. Dies bedeutet einen Verfall um 8,42 Prozent binnen Monatsfrist, nachdem diese Chips im Vormonat um 5,46 Prozent hatten zulegen können - hier wurde das Preisniveau von Anfang Oktober also wieder unterboten. Seit Januar ist der Kurs dieser NAND-Flash-Chips um 29,01 Prozent gefallen und der Blick auf Dezember 2017 offenbart sogar ein Minus von 31,72 Prozent.

Eine weitere Halbierung der Speicherkapazität auf 16Gb 2Gx8 MLC macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, denn diese Chips kosten aktuell 2,810 US-Dollar. Sie sind im Monatsverlauf um 0,35 Prozent billiger geworden, nachdem sie zwischen Oktober und November um 0,36 Prozent zugelegt hatten. Auch ein Blick weiter zurück offenbart keine großen Bewegungen: Seit Jahresanfang hat der Kurs der 16Gb-Chips nur um 2,19 Prozent nachgegeben und im Vergleich zu Dezember 2017 sehen wir ein Minus von 2,53 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1335 US-Dollar wert und notierte damit um 0,47 Prozent unter dem Stand von Anfang November. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,68 Prozent verloren und der Vergleich mit Dezember 2017 zeigt einen Einbruch um 4,72 Prozent.

 
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Preise für Arbeitsspeicher fallen weiter

reported by doelf, Montag der 03.12.2018, 13:43:26

Obwohl das vierte Quartal für das Geschäft mit Computern und Mobilgeräten extrem wichtig ist, haben die DRAM-Preise auch im November weiter nachgegeben. Diesmal waren es insbesondere die DDR3-Chips, die am Spot-Markt in Taiwan um knapp sechs Prozent gefallen sind. Im Jahresverlauf haben die Kurse für DDR4-Chips inzwischen über 36 Prozent verloren.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man heute im Schnitt 6,656 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind nochmals 3,72 Prozent weniger als Anfang November, zudem hat sich der Preisverfall weiter beschleunigt (November: -3,31%; Oktober: -3,06%). Seit Januar 2018 sind diese Chips um 30,61 Prozent billiger geworden, während der Vergleich zum Vorjahresmonat einen Preisrutsch um 31,26 Prozent zeigt.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,097 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante um 3,01 Prozent gefallen und damit deutlich schwächer als in den Vormonaten (November: -7,80%; Oktober: -5,49%). Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Preisrutsch um 36,39 Prozent, der größte in diesem Feld. Auch binnen Jahresfrist ist dieser Speicher um 36,47 Prozent günstiger geworden.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 2,715 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat diesmal um 5,86 Prozent nachgegeben. Im November waren es lediglich 2,07 Prozent und im Oktober 3,54 Prozent gewesen. Seit Januar 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 31,06 Prozent gesunken und über den Lauf von zwölf Monaten sehen wir einen Preisverfall von 32,53 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,1335 US-Dollar wert und notierte damit um 0,47 Prozent unter dem Stand von Anfang November. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,68 Prozent verloren und der Vergleich mit Dezember 2017 zeigt einen Einbruch um 4,72 Prozent.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Marktanteile: Windows 7 und 10 trennen weniger als 1 Prozent

reported by doelf, Montag der 03.12.2018, 13:01:52

Einmal im Monat schauen wir bei NetMarketShare auf die aktuelle Marktentwicklung bei den PC-Betriebssystemen und seit Jahren gab es dabei eine Konstante: Windows 7 stand immer unangefochten auf dem ersten Platz. Doch im November trennten Windows 7 und 10 nur noch 0,75 Punkte, wobei beide Betriebssysteme im Vergleich zu Oktober verloren haben.

Marktanteile im November

Windows 7 ist um 0,46 Punkte auf einen Marktanteil von 38,89 Prozent abgerutscht, doch Windows 10 konnte dies nicht ausnutzen und hat selbst 0,14 Punkte verloren. Mit 38,14 Prozent des Marktes bleibt das aktuelle Betriebssystem von Microsoft zwar in Lauerstellung, doch der Führungswechsel ist erst einmal vertagt. Da zum Jahresende wieder mehr neue PCs verkauft werden und auf diesen Windows 10 vorinstalliert ist, erwarten wir die Wachablösung für Dezember. Der dritte Verlierer im November war Windows 8.1 mit 4,59 Prozent (-0,31).

Doch es gab auch ein Betriebssystem aus Redmond, das zulegen konnte: Windows XP verbesserte seinen Marktanteil überraschend um 0,63 Punkte und eroberte mit 4,23 Prozent den vierten Rang zurück. Grund hierfür war der steile Absturz von macOS 10.13, das nur noch auf 3,20 Prozent (-1,43) kam. Doch dieser Einbruch ist hausgemacht: Der Nachfolger macOS 10.14 erreichte bereits auf 3,57 Prozent (+1,52) und hat sich auf den fünften Platz vorgekämpft. In unserem Diagramm ersetzt macOS 10.14 daher bereits seinen Vorgänger.

Linux (1,47%; +0,09) hat den Platz mit macOS 10.12 (1,36%; -0,22) getauscht. Neben den 1,47 Prozent, welche NetMarketShare für "Linux" meldet, finden sich auch Linux-Distributionen wie Ubuntu (Platz 12 mit 0,57%; -0,05), Chrome OS (Platz 14 mit 0,32%; -0,01) und Fedora (Platz 18 mit 0,04%; unverändert) in der Statistik. In der Summe kommt die Pinguin-Faktion damit auf 2,40 Prozent (+0,03). Die Top 10 komplettieren Windows 8 (0,93%; +0,02) und der Eintrag "Unknown" (0,85%; +0,45) für nicht identifizierte Betriebssysteme.

 
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Firefox 64 Beta 14 wartet auf Tester

reported by doelf, Samstag der 01.12.2018, 10:12:26

Die Veröffentlichung des Firefox 64.0 ist für den 11. Dezember 2018 geplant, vorab kann man nun die 14. Beta-Version ausprobieren. Der Firefox 64.0 entzieht allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen, so dass sich Seitenbetreiber, die diese noch einsetzen, jetzt schnell agieren müssen. Parallel hierzu wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher formuliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

Firefox 64 Add ons

Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Download: Firefox 64 Beta 14

 
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Windows: Frische Microcode-Updates gegen Spectre 3a, 4 und L1TF

reported by doelf, Donnerstag der 29.11.2018, 14:52:47

Microsoft bietet aktualisierte Microcode-Updates zum Schutz gegen die Spectre-Varianten 3a (CVE-2018-3640 - "Rogue System Register Read") und 4 (CVE-2018-3639 - "Speculative Store Bypass") an. Mit abgedeckt wird auch die L1TF-Schwachstelle (CVE-2018-3620, CVE-2018-3646 - "L1 Terminal Fault"). Das Update, welches man manuell installieren muss, deckt alle Ausgaben von Windows 10 bis zur Version 1809 ab.

In diesem Jahr wurden zahlreiche Angriffe auf Schwachstellen in CPU-Designs bekannt, von denen sich einige nur mit Hilfe von Microcode-Updates abwehren lassen. Der aktualisierte Microcode, welcher das angreifbare Verhalten der Prozessoren absichert, wird wahlweise über das UEFI/BIOS oder vom Betriebssystem geladen, doch insbesondere für ältere Computer wurden kaum UEFI- bzw. BIOS-Updates veröffentlicht. Daher bleibt vielen Nutzern nichts anderes übrig, als den Weg über das Betriebssystem zu wählen. Neben Linux bietet seit dem 28. Februar 2018 auch Microsoft Microcode-Patches von Intel in Form optionaler Updates an.

Spectre 3a, 4 und L1TF
Die neuen Microcode-Updates gegen die Spectre-Varianten 3a und 4 sowie L1TF unterstützen ausschließlich Prozessoren der Generationen Skylake (ab 2015), Kaby Lake (ab 2016) und Coffee Lake (ab 2017). Einzig das Paket für Windows 10 Version 1809 und Server 2019 kümmert sich auch um Server-Prozessoren der Broadwell-Generation. Dem ursprünglichen Windows 10 RTM haben Intel und Microsoft die Unterstützung neuerer Prozessoren verwehrt, weshalb es hier nur Updates für die Skylake-Generation gibt:

Der Schutz vor Spectre Variante 4 heißt "Speculative Store Bypass Disable" (SSBD) und kostet viel Leistung. Daher hat sich Microsoft entschlossen, diesen in Windows 10 standardmäßig zu deaktivieren. Eine Ausnahme bildet die ARM-Variante von Windows 10, wo dieser Schutz nicht nur aktiviert, sondern darüber hinaus nicht einmal abschaltbar ist. Wer einen Prozessor von AMD oder Intel verwendet, kann diesen Schutz bei Bedarf über spezielle Registrierungsschlüssel zuschalten.

Spectre 2 (CVE 2017-5715 - "Branch Target Injection")
Seit Februar bietet Microsoft auch Microcode-Updates gegen Spectre Variante 2 an, diese wurden zuletzt am 13. September 2018 aktualisiert. Diese ebenfalls optionalen Updates spannen von "Sandy Bridge" (2011) bis "Coffee Lake" (2017) und unterstützen zudem die Xeon-Phi-Prozessoren der Generationen "Knights Landing" (2016) und "Knights Mill" (2017). Intel hatte auch Microcode-Updates für die Core-i-Baureihen Lynnfield (ab 2009, Nehalem Micro-Architektur), Arrandale und Clarkdale (ab 2010, beide Westmere Micro-Architektur) bereitgestellt, doch diese sind über Microsoft weiterhin nicht erhältlich.

 
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Kolumne: Nach 33 Jahren ist die CeBIT tot

reported by doelf, Donnerstag der 29.11.2018, 12:05:44

Seit 1986 fand in Hannover alljährlich die Computermesse CeBIT statt. Die einst weltgrößte Veranstaltung ihrer Art feierte viele Premieren marktführender Hersteller und brachte Fachbesuchern wie Endkunden die Technologien von morgen näher. Es folgten ein langes Siechtum mit Neuausrichtungen im Jahrestakt sowie eine Verlegung in den Juni, mit der die Messe endgültig aus dem Fokus der Massen verschwand. Nun steht fest: 2019 wird es keine CeBIT mehr geben.

80er: Der Computer, das unbekannte Wesen
Und das macht auch Sinn, denn die CeBIT ist Opfer ihres eigenen Anspruchs geworden. Als der Computerpionier Heinz Nixdorf während der allerersten CeBIT auf dem Messegelände verstarb, war Intels 80386 Stand der Technik. Mit dieser Architektur wurde der Wechsel zur 32-Bit-Architektur (IA-32) eingeläutet, mit der die CPU theoretisch vier GiB RAM adressieren kann. In der Realität konnte man für ein kleines Vermögen maximal 16 MiB Arbeitsspeicher nutzen und sich mit einem einzelnen Rechenkern und satten 16 MHz wie ein König fühlen. In den Firmen gab es kaum Computerarbeitsplätze und zu Hause hatte man höchstens einen Commodore 64 oder einen Atari ST zum Spielen. Der Amiga versuchte sich derweil in Form des A1000 noch als teures Profigerät und würde erst 1987 seinen Durchbruch schaffen. Kurzum: Das Thema Computer war überschaubar und den meisten Bürgern noch suspekt. Die CeBIT eröffnete hier die Möglichkeit, einen Blick auf diese fremde Welt und somit in die Zukunft zu werfen.

90er: Das moderne Internet macht den PC gesellschaftsfähig
Zum Massenphänomen wurden Computer erst mit dem Aufkommen des modernen Internets in Form des World Wide Web. Dieses hatte man 1989 an der Forschungseinrichtung CERN ersonnen, um wissenschaftliche Artikel und Forschungsergebnisse weltweit austauschen zu können. Online-Shopping, Soziale Netzwerke und Massively Multiplayer Online Role-Playing Games hatten die Wissenschaftler damals noch nicht vorhergesehen und so freute man sich Mitte der 90er-Jahre noch über animierte GIFs. Allerdings war die Internetnutzung auf dem 1993 eingeführten Windows für Workgroups 3.11 noch ein echter Kampf und erst die Vorstellung von Windows 95 - auf der CeBIT 1995 durch Bill Gates - brachte echte internetfähige PCs hervor. Mit Spielen und dem WWW als Antriebsmotor verbreiteten sich PCs rasant und die vormals beliebten Heimcomputer starben aus. Die CeBIT profitierte von diesem Trend und wuchs von Jahr zu Jahr. So wurde sie zu einem festen Termin für die Produktpremieren führender Hersteller.

00er: Vom Zenit in die Krise
Ihren Zenit errichte die CeBIT im Jahr 2001 mit 830.000 Besuchern, doch im selben Jahr folgten die Terroranschläge vom 11. September. Viele Firmen und Besucher aus den Vereinigten Staaten sagten ihre Teilnahme für 2002 ab und davon konnte sich die CeBIT nie so ganz erholen. Bis 2008 konnte die Messe alljährlich eine halbe Million Besucher nach Hannover locken, danach brachen die Zahlen von Jahr zu Jahr weiter ein. Insbesondere die Endkunden hatten das Interesse verloren, da immer mehr Neuheiten auf Spezialmessen oder Hersteller-Events vorgestellt wurden. Die Veranstalter reagierten mit einer Neuausrichtung auf Fachbesucher und verlegten die CeBIT ab 2014 auf Montag bis Freitag, womit der bei Endkunden besonders beliebte Samstag wegfiel. Mit dieser Strategie sank die Besucherzahl von 280.000 auf 210.000, doch zumindest konnte die Messe dieses Niveau bis 2017 halten. In diesem Jahr wurde die CeBIT erstmals im Juni abgehalten, was einen Absturz auf nur noch 120.000 Besucher zur Folge hatte.

Die Themen sind abgewandert
Die Verlegung der CeBIT in den Frühsommer sollte sie attraktiver für den Terminkalender der Aussteller machen, war aber eine veritable Schnapsidee. Vernetzte Unterhaltungselektronik und Spielkonsolen werden schon im Januar auf der CES in Las Vegas abgehandelt. Smartphones und Mobilfunktechnik folgen im Februar auf dem GSMA Mobile World Congress (MWC) in Barcelona. Der industrielle Einsatz von Vernetzung und IT wird im April von der Hannover-Messe behandelt. Der Schwerpunkt Computer wird Ende Mai auf der Computex in Taipeh präsentiert. Alles aus dem Bereich Gaming hat seinen Platz auf der Gamescom in Köln, die im August abgehalten wird. Und im September kann man sich auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin all das ansehen, was zur CES noch nicht fertig war. Hersteller wie Apple oder NVIDIA setzen derweil auf Hausmessen und Events, wo sie den Mitbewerbern aus dem Weg gehen können. Für die einst breit aufgestellte CeBIT bleiben da weder Zeit noch Themen.

Das Ende war absehbar
Die Reste der CeBIT werden nun in die Hannover-Messe integriert, während sich die übrigen Schwerpunkte um den Erdball verteilen. Das ist einerseits schade, da es nun keine Computermesse mit universellen Ansprüchen mehr gibt, andererseits wurde die CeBIT diesem Anspruch auch schon lange nicht mehr gerecht. Echte Neuheiten waren zuletzt Mangelware und wurde zumeist abseits der Öffentlichkeit in den Hinterräumen gezeigt. Hierzu passt, dass immer mehr Firmen auf eine echte Ausstellungsfläche verzichteten und nur noch im geschlossenen B2B-Bereich vertreten waren. Etwas überspitzt formuliert, war die CeBIT von einer Ausstellung zu einem Zeltlager der geschäftlichen Kontaktpflege mutiert. Als Beiwerk zeigten ein paar Newcomer aus Asien bunte Lüfter und blinkenden Schnickschnack, doch die Luft war raus. Um die Jahrtausendwende hatten wir auf der CeBIT viel gesehen und erlebt, doch die letzten Jahre hatten wir nur noch aus der Ferne gelitten. Gut, dass es endlich vorbei ist!

Quelle: www.cebit.de
 
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Bitcoin und Ethereum: Rauf, Runter, Rauf

reported by doelf, Mittwoch der 28.11.2018, 10:34:03

Am Sonntag zeigten sich die beiden führenden Kryptowährungen Bitcoin und Ethereum leicht erholt, aber nur um am Montag wieder auf neue Tiefstände abzusacken: Der Bitcoin ging mit 3.357,8800 Euro aus dem Handelstag und für Ethereum wurden sogar nur noch 96,3865 Euro gezahlt. Gestern ging es dann leicht aufwärts und heute ziehen die Kurse spürbar an.

Bitcoin: 3.578,77 Euro (+5,12%)
2017 war das Boom-Jahr des Bitcoin, der seinen bisherigen Höhepunkt mit 16.892,3398 Euro am 17. Dezember 2017 erreicht hatte. Über die Weihnachtstage folgte dann ein leichter Einbruch, der schon am 6. Januar 2018 wieder vergessen schien. 14.259,6400 Euro musste man damals für einen Bitcoin zahlen, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Schon am 5. Februar 2018 war der Bitcoin auf 5.577,1700 Euro abgerutscht und wollte sich nicht mehr so recht erholen. Am 14. November 2018 setzte dann eine weitere Talfahrt ein, die am 26. November 2018 mit 3.357,8800 Euro ihren bisherigen Tiefstand erreichte. Kleiner Lichtblick: Gestern kletterte der Bitcoin um 1,53 Prozent auf 3.409,0900 Euro und zur Stunde steht er bei 3.578,77 Euro, ein weiteres Plus um 5,12 Prozent.

Ethereum: 102,632 Euro (+4,242%)
Die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum hatte am 9. Januar 2018 erstmals die Marke von 1.000 Euro durchbrochen und am 13. Januar 2018 ihr bisheriges Allzeithoch von 1.133,9770 Euro erreicht. Doch dann wurde Ethereum vom fallenden Bitcoin mitgerissen und eierte in den letzten Monaten um die Marke von 200 Euro. Am 14. November 2018 rutsche Ethereum unter 180 Euro und sackte binnen zwölf Tagen bis auf 96,3865 Euro ab. Gestern gab es dann im Parallelflug mit dem Bitcoin eine leichte Erholung auf 98,3891 Euro (+2,08%) und aktuell wird Ethereum mit 102,632 Euro (+4,242%) gehandelt.

Warnung
Der Handel mit Kryptowährungen ist reinste Spekulation und nichts für schwache Nerven! Auch wenn die derzeitigen Kurse sehr einladend aussehen, garantiert niemand, dass es nicht noch viel weiter nach unten geht.

 
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Firefox 64 Beta 13 wartet auf Tester

reported by doelf, Mittwoch der 28.11.2018, 10:14:00

Die Veröffentlichung des Firefox 64.0 ist für den 11. Dezember 2018 geplant, vorab kann man nun die 13. Beta-Version ausprobieren. Der Firefox 64.0 entzieht allen von Symantec herausgegebenen TLS-Zertifikaten das Vertrauen, so dass sich Seitenbetreiber, die diese noch einsetzen, jetzt schnell agieren müssen. Parallel hierzu wurden die Fehlerseiten für Zertifikatprobleme verständlicher forumliert.

Neue Funktionen: Alle Tabs auswählen
Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, Add-ons direkt über ihre Schaltflächen in der Werkzeugleiste zu deinstallieren: Hat sich ein Add-on dort verewigt, reicht ein Klick mit der rechten Maustaste und wir können im Kontextmenü den Punkt "Erweiterung entfernen" auswählen. Ebenfalls hinzugefügt wurde die Möglichkeit, alle Tabs auszuwählen, um diese neu zu laden, stumm zu schalten, anzuheften, als Lesezeichen hinzuzufügen oder zu schließen. WebRender ist unter Windows 10 ab sofort für Grafikkarten von NVIDIA standardmäßig aktiviert und das Richtlinienmodul kann jetzt auch unter macOS verwendet werden.

Firefox 64 Add ons

Änderungen: Aus für RSS und Live-Bookmarks
Umstritten ist die Entfernung der integrierten RSS-Unterstützung. Wer weiterhin RSS- oder Atom-Feeds im Firefox lesen möchte, muss eine entsprechende Erweiterung installieren. Auch die "Dynamischen Lesezeichen" (Live-Bookmarks), welche sich über Feeds aktualisieren, wurden entfernt. Dies soll den Browser schlanker machen. Wenn man die Eingabe eines Begriffes in die Adresszeile mit STRG + Enter abschließt, hängt der Firefox nun automatisch die Endung ".com" an. Unter macOS öffnet CMD + Enter das Ziel in einem neuen Tab. Der Blick auf die Absturzberichte "about:crashes" gestaltet sich nun übersichtlicher.

Download: Firefox 64 Beta 13

 
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NVIDIA: Treiber-Update für "Darksiders III"

reported by doelf, Dienstag der 27.11.2018, 11:15:48

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 417.01 aktualisiert, welche insbesondere für das Spiel "Darksiders III " empfohlen wird. Dazu kommen ein neues SLI-Profil für "Artifact" sowie einige Fehlerkorrekturen.

Behobene Fehler
4k/UHD-Bildschirme lassen sich nun wieder mit Bildwiederholraten oberhalb von 30 Hz betreiben, G-Sync schaltet sich beim Beenden von Spielen zuverlässiger ab und auch der Frame Rate Limiter 2 soll wieder funktionieren. Bei GPUs der Baureihe Turing kam es zuweilen zur Fehlermeldung "Event ID 14", wenn das "Compatibility Support Module" (CSM) im UEFI deaktiviert war, und die GeForce TX 650 hatte Shadowplay-Aufnahmen versaut. Diese Fehler hat NVIDIA ebenso behoben wie die unvollständigen Ansel-Bildschirmfotos bei Auflösungen von 30x oder höher.

Bekannte Probleme
Werden ein G-Sync-Bildschirm und ein Monitor ohne G-Sync-Unterstützung, der über HDMI verbunden ist, zeitgleich verwendet, kann es in unregelmäßigen Abständen zu einem Flackern kommen. Abhilfe schafft das Abschalten von G-Sync, alternativ kann man den Bildschirm ohne G-Sync-Unterstützung vorübergehend entfernen. Nach dem Aufwachen aus dem Schlafzustand sorgen hohe Bildwiederholraten am DisplayPort für Bildfehler.

Bleiben noch zwei richtig alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Treiber-Komponenten und Kompatibilität
Fast alle Treiberkomponenten - nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.4, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0 - zeigen sich unverändert, einzig GeForce Experience wurde auf die Version 3.16.0.122 aktualisiert. Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 417.01 WHQL

 
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Bitcoin und Ethereum: Der Absturz flacht ab

reported by doelf, Montag der 26.11.2018, 14:53:12

Der scheinbar bodenlose Fall der Kryptowährungen scheint so langsam einen Boden gefunden zu haben. Sowohl Bitcoin als auch Ethereum zeigten sich am gestrigen Sonntag leicht erholt, doch heute fällt es den beiden Kryptowährungen sichtlich schwer, dieses Niveau zu verteidigen. Doch zumindest liegen sie bisher noch im Bereich des Schlusskurses von Samstag.

Bitcoin: 3.474,73 Euro (-2,10%)
2017 war das Boom-Jahr des Bitcoin, der seinen bisherigen Höhepunkt mit 16.892,3398 Euro am 17. Dezember 2017 erreicht hatte. Über die Weihnachtstage folgte dann ein leichter Einbruch, der schon am 6. Januar 2018 wieder vergessen schien. 14.259,6400 Euro musste man damals für einen Bitcoin zahlen, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Schon am 5. Februar 2018 war der Bitcoin auf 5.577,1700 Euro abgerutscht und wollte sich nicht mehr so recht erholen. Am 14. November 2018 setzte dann eine weitere Talfahrt ein, die am 24. November 2018 mit 3.440,1300 Euro ihren bisherigen Tiefstand erreichte. Einen kleinen Lichtblick gab es am gestrigen Handelstag mit 3.549,3800 Euro (+3,18%), doch dieser Anstieg ist heute fast schon wieder komplett verpufft. Aktuell notiert der Bitcoin bei 3.474,73 Euro und damit um 56,5 Prozent unter dem Vorjahreskurs.

Ethereum: 113,037 Euro (-3,54%)
Die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum hatte am 9. Januar 2018 erstmals die Marke von 1.000 Euro durchbrochen und am 13. Januar 2018 ihr bisheriges Allzeithoch von 1.133,9770 Euro erreicht. Doch dann wurde Ethereum vom fallenden Bitcoin mitgerissen und eierte in den letzten Monaten um die Marke von 200 Euro. Am 14. November 2018 rutsche Ethereum unter 180 Euro und sackte binnen zehn Tagen bis auf 113,5946 Euro ab. Gestern gab es dann im Parallelflug mit dem Bitcoin eine leichte Erholung auf 117,18 Euro (+3,16%), die sich inzwischen aber wieder in Luft aufgelöst hat: 113,037 Euro bedeuten einen abermaligen Verlust von 3,54 Prozent. Im Laufe der vergangenen zwölf Monate hat Ethereum bittere 75,9 Prozent seines Wertes eingebüßt.

Warnung
Der Handel mit Kryptowährungen ist reinste Spekulation und nichts für schwache Nerven! Auch wenn die derzeitigen Kurse sehr einladend aussehen, garantiert niemand, dass es nicht noch viel weiter nach unten geht.

 
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Amazon: Wie gut sind die Angebote am Cyber-Monday?

reported by doelf, Montag der 26.11.2018, 07:07:27

Heute endet die Amazons Cyber-Monday-Woche und ein letztes Mal werfen wir einen Blick auf die Angebote. Was taugen Preisnachlässe um 50 Prozent, wenn man sich nicht an den "unverbindliche Preisempfehlungen" der Hersteller, die nun einmal unverbindlich sind, orientiert?

Die angegebenen Preise verstehen sich immer inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Ab einem Warenwert von 29 Euro entfallen bei Amazon die Versandkosten und Prime-Kunden müssen eh keine Versandkosten bezahlen. Die Vergleichspreise wurden am heutigen Morgen zwischen 6 und 11:20 Uhr über Geizhals ermittelt. Angebote, die nur über spezielle Rabattcodes oder Gutscheine gültig sind, sowie Händler mit Sitz außerhalb Deutschlands haben wir nicht berücksichtigt. Zum Farbschema: Werden die Prozente in Grün angegeben, spart man mindestens zehn Prozent zum besten Vergleichsangebot. Petrol bedeutet eine Ersparnis von unter zehn Prozent und bei Rot zahlt man bei Amazon mehr.

Also dann: Was taugen die heutigen Angebote in Amazons Cyber-Monday-Woche?

Mobilgeräte:

Unterhaltungselektronik:Computer und Zubehör:

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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Nach zwei Jahren fast fertig: Kodi 18 (Leia) RC 1

reported by doelf, Sonntag der 25.11.2018, 13:59:30

Im Januar 2017 hatten die Entwickler der Medien-Center-Software Kodi entschieden, der kommenden Version 18 in Erinnerung an die am 27. Dezember 2016 verstorbene Schauspielerin Carrie Fisher den Namen "Leia" zu geben. Zwei Jahre später wurden 9.386 Änderungen vorgenommen, 3.000 Vorschläge übernommen, 8.638 Dateien bearbeitet, 503.000 Codezeilen entfernt und 427.000 neue hinzugefügt. Und Kodi 18 ist fast fertig.

Zielsetzungen und Benutzeroberfläche
Die ganze Arbeit wurde von rund 36 Open-Source-Entwicklern geleistet. Ihre primären Ziele für "Leia" waren dabei eine höhere Stabilität, eine bessere Benutzbarkeit der Software sowie eine ordentliche Dokumentation für Entwickler und Benutzer. Die standardmäßige Benutzeroberfläche Estuary wurde beibehalten, hat aber etliche Optimierungen erhalten. Alternative Skins müssen für Leia angepasst werden, was bisher für Confluence, Pellucid, Rapier, Transparency und xperience1080 geschehen ist. Weitere Skins sollen bis zur Freigabe der finalen Fassung folgen. Danach müssen Add-on-Entwickler ihre Projekte auf Python 3.0 umstellen, denn ab der Version 19 wird Kodi die Unterstützung für Python 2.0 entfernen.

Kodi 18 RC1 Start

64-Bit für Windows und Xbox, DRM-Integration
Kodi 18 wird es erstmals als 64-Bit-Version für Windows geben. Und da Kodi mit Unterstützung durch Microsoft seit 2017 auch im Windows-Store zu finden ist, hat die als XBMC (Xbox Media Center) gestartete Software auch ihren Weg auf die Xbox One gefunden. Windows Vista wird derweil nicht mehr unterstützt. Für kommerzielle Streaming-Angebote wurde ein Zugriff auf das digitale Rechtemanagement (DRM) integriert. Ein Beispiel: Will man Netflix über Kodi nutzen, greift die Medien-Center-Software auf das DRM von Googles Chrome zurück. Kodi selbst übernimmt die Bedienung sowie das Abspielen der Inhalte. Um DRM zu ermöglichen und die Leistung zu verbessern, wurde der Video-Player aus den übrigen Komponenten herausgelöst und für 4K, 8K und HDR vorbereitet.

Kodi 18 RC1 Audio

Die Bibliotheken
Viele Änderungen betreffen die Musikbibliothek, deren Code zum Teil schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Die Überarbeitung soll die Musikbibliothek zuverlässiger und schneller machen. Auch an der Videobibliothek wurde gearbeitet, wobei sich diese bereits auf einem neueren Stand befand. Ergänzt wurde hier die Auswertung von eingebetteten Tags, welche aktuell aber noch deaktiviert ist. In Zukunft, wenn das Taggen von Videodateien weiter verbreitet ist, sollen die Tags anstelle der Dateinamen ausgewertet werden.

Kodi 18 RC1 LiveTV

Live-TV, PVR, RetroPlayer als Binär-Add-ons
Man kann über Kodi auch Fernsehen (Live-TV) sowie TV-Aufnahmen (PVR) anfertigen, die Medien-Center-Software agiert hierbei aber nur als Front-End für den eigentlichen TV-Empfänger. An diesem Konzept ändert auch die Version 18 nichts, doch die Konfiguration und Nutzbarkeit wurde einmal mehr verbessert. Der RetroPlayer verwirklicht derweil den Zugriff auf über 100 Emulatoren, mit denen sich klassische Spiele wiedererwecken lassen. Damit Kodi durch diese Funktionen nicht zu umfangreich wird, wurden sie in Binär-Add-ons ausgelagert, die man bei Bedarf nachinstalliert. Das Binär-Repository gibt es momentan für Android, macOS und Windows, hier konnte die Größe von Kodis Installationspaket halbiert werden. Für Linux und iOS wird Kodi weiterhin als Komplettpaket angeboten.

Kodi 18 RC1 RetroPlayer

Linux und Android
Unter Linux wird neben X11 auch Wayland als Display-Server unterstützt. Um die Wartung zu erleichtern, setzt Kodi 18 auf GBM (Generic Buffer Manager) und V4L2 (Video for Linux). Dies reduziert den Code und macht Kodi ohne Klimmzüge auf neueren Kernel-Versionen lauffähig. Bei der Android-Version wurden spezielle Code-Anpassungen durch offizielle Android-Standards ersetzt, was Kodi auf dieser Plattform schneller und zuverlässiger macht. Zudem sinkt auch hier der Wartungsaufwand. In Kodi 18 wurde die Leanback-Suche integriert, welche Kodi-Inhalte auf Android TV bringt. Auch Googles Sprachassistent wird standardmäßig unterstützt, so dass man auf eine Fernbedienung verzichten kann. Die neuen Kanäle (Channels) von Android TV Oreo lassen sich über Kodis Smartplaylists füllen und die Touch-Bedienung wurde spürbar verbessert.

Download: Kodi 18 (Leia) RC 1 (nach Auswahl der Plattform unter Pre-Release)

 
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Wine 3.21 (Development) verfügbar

reported by doelf, Sonntag der 25.11.2018, 11:07:32

Wine ist eine kostenlose Laufzeitumgebung für POSIX-kompatible Betriebssysteme wie beispielsweise Linux, welche das Ausführen von Programmen und Spielen, die eigentlich für Windows geschrieben wurden, ermöglicht. Die neue Entwicklungsversion 3.21 bringt Grafikunterstützung für aktuelle Android-Versionen und Verbesserungen für Joystick-Nutzer.

Das Marshalling, also die Umwandlung strukturierter Daten in ein Übermittlungsformat, in Typelib wurde unter Verwendung der NDR-Funktionen (Network Data Representation) neu geschrieben und DirectWrite kann jetzt "Memory Fonts", also Schriftarten, die in ohne vorherige Installation in den Speicher geladen werden, verwenden.

Dazu gesellen sich 62 Korrekturen: Bei den Spielen "Command & Conquer: Tiberian Sun", "Command & Conquer: Red Alert", "Crysis Warhead", "Final Fantasy XI", "GTA IV", "Guild Wars 2", "League Of Legends", "MechCommander Gold", "NFS Porsche", "Rogue Squadron 3D" (Version 1.3), "Söldner Secret Wars" und "The Elder Scrolls IV: Oblivion" wurden Abstürze und Hänger behoben. Um Grafikprobleme haben sich die Entwickler bei "Need for Speed Underground 2", "Splinter Cell Double Agent", "SWAT 3" und "World of Tanks" gekümmert, bei "Alan Wake" wurde die Audioausgabe der Videos repariert und "Star Wars The Old Republic" läuft nicht mehr mit angezogener Handbremse. Uplay übersteht das Ausfüllen der Eingabemaske, das Dokumentenmanagement Doxie v2.10.3 kann wieder starten, RoughDraft 3 zählt die eingegebenen Wörter und die 64-Bit-Ausgabe des Microsoft .NET-Framework 2.0 (SP1) verzichtet auf den Hänger nach Abschluss ihrer Installation. Die komplette Übersicht der Änderungen findet sich bei winehq.org.

 
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Verapplet? Siri zeigt Donald Trump als Penis!

reported by doelf, Samstag der 24.11.2018, 14:13:31

Manchmal muss man sich der künstlichen Intelligenz einfach geschlagen geben: Apples Sprachassistentin Siri antwortet auf die Frage "Wie alt ist Donald Trump" zwar korrekt mit "Donald Trump ist 72", doch das Bild neben der präsentierten Kurzbiografie zeigt einen Penis. Einen menschlichen Penis.

Gut, auf Twitter beschimpfen zahlreiche Nutzer den US-Präsidenten als "Dick", was umgangssprachlich "Penis" bedeutet. Siris Irrtum wäre somit nachvollziehbar, doch dem abgebildeten Glied fehlen die ungesunde orange Hautfarbe sowie die aufgesetzte Frisur und auch "menschlich" wirkt das Original nur selten. Die Ähnlichkeit hält sich somit in Grenzen. Zudem hat die Verwechslung einen anderen Grund: Apple bedient sich für Siri bei der Online-Enzyklopädie Wikipedia und dort hatten Vandalen das Foto des 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gegen das eines Penis ausgetauscht. Die Konten der Übeltäter wurden zwischenzeitlich gesperrt.

Damit sich solche Verwechslungen nicht häufen, hier ein paar wichtige Hintergrundinformationen zum Thema Penis:

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
Inhalte von Google und YouTube aktivieren

Hinweis: YouTube-Videos sind deaktiviert!
Inhalte von Google und YouTube aktivieren

Soll noch mal jemand behaupten, das wir auf Au-Ja.de unseren Bildungsauftrag nicht ernst nehmen!

 
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Windows 10 Version 1809 bereitet weiterhin Probleme

reported by doelf, Freitag der 23.11.2018, 23:13:57

Auch das überarbeitete Windows 10 Version 1809 läuft auf vielen Systemen noch nicht rund, wobei die Fehler nicht immer bei Microsoft zu suchen sind. Einen besonders großen Bock hat schon wieder Intel geschossen, denn nach dem falschen Audio-Treiber wurden nun fehlerhafte Grafiktreiber ausgeliefert. Weitere Baustellen sind Apples iCloud, VPN-Tunnel, Netzlaufwerke, Programme von Trend Micro und alte Grafikchips von AMD.

Intel schießt mal wieder die Audioausgabe
Zur ersten Veröffentlichung von Windows 10 Version 1809 hatte Intel den falschen Audio-Treiber (Version 09.21.00.3755) für die "Intel Smart Sound Technology" geliefert und damit die Audioausgabe zerschossen. Die zweite Ausgabe stolpert nun über fehlerhafte Grafiktreiber (Versionen 24.20.100.6344 und 24.20.100.6345), welche Funktionen unterstützen, die in Windows 10 gar nicht existieren. Intel hatte diese Treiber im September 2018 veröffentlicht und auch an die Hersteller von Mainboards und PCs verteilt. Wird Windows 10 Version 1809 auf einem System, das einen der betroffenen Treiber verwendet, installiert, fällt abermals der Ton aus, diesmal ist allerdings die Audiowiedergabe über HDMI, DisplayPort und USB-C betroffen. Microsoft wartet derzeit auf neue Treiber von Intel und liefert Windows 10 Version 1809 erst einmal nicht an PCs mit Intel-HD-Grafik aus.

Stress mit der iCloud
Apples iCloud für Windows ist in der Version 7.7.0.27 nicht kompatibel mit Windows 10 Version 1809. Wer diese Version verwendet und dann das Update auf Windows 10 Version 1809 durchführt, bekommt Probleme beim Aktualisieren und Synchronisieren geteilter Alben. Versucht ein Nutzer, iCloud 7.7.0.27 auf Windows 10 Version 1809 zu installieren, meldet das Programm, dass diese Version des Betriebssystems nicht unterstützt wird. Microsoft hat die Auslieferung an Rechner, auf denen die betroffene Version von iCloud läuft, blockiert und arbeitet mit Apple an einer Lösung.

Probleme neben dem VPN-Tunnel
Wird ein VPN-Client von F5 Networks eingesetzt, funktioniert nur noch der Netzwerkverkehr durch den Tunnel. Alle Anfragen, die außerhalb des Tunnels erfolgen, schlagen fehl. Laut F5 handelt es sich um eine Regression, die Microsoft verschuldet hat. Die Redmonder arbeiten daran, doch bis es eine Lösung gibt, sollten betroffene Kunden jegliche Daten durch den VPN-Tunnel schicken.

Netzlaufwerke verbinden sich nicht
Nach der Anmeldung bei Windows 10 Version 1809 wird einigen Nutzern das rote X neben den Netzlaufwerken aufgefallen sein. Die Netzlaufwerke verbinden sich nämlich nicht mehr und werden als nicht verfügbar gemeldet, wenn man sie in der Konsole über "net use" verbinden möchte. Als Zwischenlösung hat Microsoft PowerShell-Skripte bereitgestellt, eine endgültige Reparatur soll bis Ende November erfolgen.

Trend Micros Sicherheitssoftware streikt
Die Programme "OfficeScan" und "Worry-Free Business Security" von Trend Micro sind nicht kompatibel und verursachen beim Update auf Windows 10 Version 1809 erhebliche Probleme. Trend Micro spricht von kritischen Updates, die man erst noch bereitstellen muss. Bis dahin wird die Installation von Windows 10 Version 1809 auf allen PCs, welche die problematischen Programme verwenden, seitens Microsoft unterbunden.

AMD Radeon HD 2000 und HD 4000
AMDs Grafiklösungen der Baureihen Radeon HD 2000 und HD 4000 kamen vor gut zehn Jahren auf den Markt und werden schon lange nicht mehr mit Treibern versorgt. Unter Windows 10 hat man daher die Wahl, einen funktional stark reduzierten Standardtreiber oder eine alte Treiberversion für Windows 7 manuell zu installieren. Nach dem Update auf Windows 10 Version 1809 lahmt mit diesen alten Grafikchips der Sperrbildschirm und in Edge bleiben Tabs mit der Fehlermeldung "INVALID_POINTER_READ_c0000005_atidxx64.dll" stehen. Microsoft untersucht diese Probleme, kann aber noch keine Lösung anbieten.

 
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Au-Ja.de: Noch bis zum 4. Februar 2019 ohne Google-Werbung

reported by doelf, Freitag der 23.11.2018, 19:47:12

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 4. Februar 2019 gesichert, doch um auch im Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung.

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 132 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 264 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 4. Februar 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Amazon Cyber-Monday-Woche: Wie gut sind die Freitagsangebote?

reported by doelf, Freitag der 23.11.2018, 08:49:27

Amazons Cyber-Monday-Woche ist angelaufen und die Rabatt-Schlacht tritt in ihre heiße Phase. Bleibt die Frage, was die Preisnachlässe um 50 Prozent und mehr taugen, denn "unverbindliche Preisempfehlungen", welche von Händlern wie Amazon als Referenzwert herangezogen werden, sind in erster Linie eines: Unverbindlich. Wir haben daher den heutigen Angeboten auf den Zahn gefühlt.

Die angegebenen Preise verstehen sich immer inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Ab einem Warenwert von 29 Euro entfallen bei Amazon die Versandkosten und Prime-Kunden müssen eh keine Versandkosten bezahlen. Die Vergleichspreise wurden am heutigen Morgen zwischen 8 und 12:30 Uhr über Geizhals ermittelt. Angebote, die nur über spezielle Rabattcodes oder Gutscheine gültig sind, sowie Händler mit Sitz außerhalb Deutschlands haben wir nicht berücksichtigt. Zum Farbschema: Werden die Prozente in Grün angegeben, spart man mindestens zehn Prozent zum besten Vergleichsangebot. Petrol bedeutet eine Ersparnis von unter zehn Prozent und bei Rot zahlt man bei Amazon mehr.

Also dann: Was taugen die heutigen Angebote in Amazons Cyber-Monday-Woche?

Mobilgeräte:

Unterhaltungselektronik:Computer und Zubehör:Notebooks:

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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Das iPhone X kommt wohl zurück

reported by doelf, Donnerstag der 22.11.2018, 22:42:09

Das "fortschrittlichste iPhone aller Zeiten" mit "bahnbrechendem Dual-Kamerasystem" heißt iPhone Xs, doch die Verkaufszahlen sind niedriger als erwartet. Als Konsequenz hat Apple die Bestellungen bei seinen Zulieferern gekappt, doch auf den Displays von Samsung bleibt man sitzen. Daher wird wohl die Produktion des eingestellten iPhone X wieder hochgefahren.

Wie das "Wall Street Journal" (WSJ) berichtet, hatten Apple und Samsung eine Mindestliefermenge für OLED-Displays vereinbart, doch diese liegt deutlich über den aktuellen Verkaufszahlen des iPhone XS. Andere Unternehmen würden jetzt den Preis nach unten justieren, doch damit tut sich Apple schwer. Zumindest bei seinem Flaggschiff. Bleibt noch die Möglichkeit, die überzähligen Displays in günstigeren Modellen einzubauen, doch die 5,8 Zoll (14,7 cm) große OLED-Anzeige passt nur in das iPhone X, welches zum Marktstart des iPhone XS eingestellt wurde - im Gegensatz zu den iPhones 8 Plus, 8, 7 Plus und 7, welche Apple zu reduzierten Preisen weiterverkauft.

Und so kommt es wohl zu der ungewöhnlichen Situation, dass Apple sein iPhone X nach nur zwei Monaten Abstinenz wiederbeleben muss. Man darf davon ausgehen, dass Apple diesen Schritt nicht an die große Glocke hängen wird. Vermutlich wird Apple das iPhone X zu attraktiven Preisen an Telekommunikationskonzerne verkaufen, die eh noch Bestände von diesem Modell haben. Da die teuren iPhones häufig subventioniert im Paket mit einem neuen Mobilfunkvertrag verkauft werden, ist dieses Geschäft für die Telekommunikationsunternehmen durchaus attraktiv. Schließlich klingt "mit iPhone X" wesentlich moderner als "mit iPhone 7" oder "mit iPhone 8".

Allerdings macht Apple mit der Auferstehung des iPhone X gleich die nächste Baustelle auf, da dieses in direkte Konkurrenz mit dem iPhone XR treten wird. Während das iPhone XS mit seinem OLED-Display erst bei 1.149 Euro startet, gibt es das iPhone XR mit IPS-Display bereits ab 849 Euro. Doch trotz aktueller Technik verkauft sich das iPhone XR schon jetzt so schlecht, dass der Zulieferer Japan Display Inc. (JDI) eine Umsatzwarnung herausgeben musste. Damit das iPhone XR zwischen den Modellen 8 und X nicht komplett aufgerieben wird, senkt Apple dessen Preis - aber nur in Japan. Und sofern die Quellen des WSJ Recht behalten.

Quelle: www.wsj.com
 
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Ubisoft zieht geplante Zensur von "Rainbow Six Siege" zurück

reported by doelf, Donnerstag der 22.11.2018, 20:54:03

Ziemlich peinlich, was sich Ubisoft in Bezug auf die Zensur von "Rainbow Six Siege" geleistet hat. Pünktlich zum Start von "Operation Wind Bastion" und dem Vertrieb auf dem asiatischen Markt hat Ubisoft die Grafiken des Spiels überarbeitet und möglicherweise anstößige Darstellungen und Symbole entfernt. Diese Zensur sollte allerdings nicht auf Asien oder bestimmte Länder beschränkt sein, sondern weltweit greifen.

Ubisoft hatte die Änderungen am 2. November 2018 angekündigt und erklärt, man wolle allen Spielern die selbe, globale Version bieten. Dies würde den Entwicklern viel Arbeit sparen, die sie stattdessen in neue Inhalte stecken könnten.

Rainbow Six Siege Zensur

Als Beispiele für die Eingriffe präsentierte Ubisoft einige Bilder: Wo vorher Spielautomaten hingen, sieht man nach der Zensur eine kahle Wand und davor ein paar Bierflaschen. Zudem wurden alle Wände geputzt und Blutspritzer entfernt. Ein Neon-Schild mit einer nackten Stripperin wurde durch einen zeigenden Finger ersetzt und Totenköpfe wurden in zerfrettelte Grunzwanzlinge mit Sonnenbrillen verwandelt. Selbst als Symbol hatte der Totenkopf ausgedient und wurde durch eine Person mit einem X auf dem Torso ersetzt. Und auch das Messer als Nahkampfsymbol war offenbar zu kritisch und wurde gegen eine Faust getauscht.

Die Spieler zeigten ob des globalen Einheitsbreis wenig Verständnis und wetterten gegen den kleinsten von nationalen Zensurbehörden geduldeten Nenner, den ihnen Ubisoft vorsetzen wollte. Und so kam es, wie es kommen musste: Ubisoft machte eine Kehrtwende um 180 Grad und versprach, "alle ästhetischen Veränderungen" wieder zurückzunehmen. Dies soll schrittweise geschehen, so dass zum Start von "Operation Wind Bastion" im Dezember wohl noch einige Grafiken fehlen werden. Die restlichen Wiederherstellungen sollen dann zeitnah folgen. Am Ende hat Ubisoft seinen Entwicklern mit der Zensur überflüssige Arbeit gemacht, die man besser hätte in neue Inhalte stecken sollen...

 
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Amazon Cyber-Monday-Woche: Wie gut sind die Donnerstagsangebote?

reported by doelf, Donnerstag der 22.11.2018, 09:11:56

Amazons Cyber-Monday-Woche ist angelaufen und die Rabatt-Schlacht tritt in ihre heiße Phase. Bleibt die Frage, was die Preisnachlässe um 50 Prozent und mehr taugen, denn "unverbindliche Preisempfehlungen", welche von Händlern wie Amazon als Referenzwert herangezogen werden, sind in erster Linie eines: Unverbindlich. Wir haben daher den heutigen Angeboten auf den Zahn gefühlt.

Die angegebenen Preise verstehen sich immer inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Ab einem Warenwert von 29 Euro entfallen bei Amazon die Versandkosten und Prime-Kunden müssen eh keine Versandkosten bezahlen. Die Vergleichspreise wurden am heutigen Morgen zwischen 8 und 11:00 Uhr über Geizhals ermittelt. Angebote, die nur über spezielle Rabattcodes oder Gutscheine gültig sind, sowie Händler mit Sitz außerhalb Deutschlands haben wir nicht berücksichtigt. Zum Farbschema: Werden die Prozente in Grün angegeben, spart man mindestens zehn Prozent zum besten Vergleichsangebot. Petrol bedeutet eine Ersparnis von unter zehn Prozent und bei Rot zahlt man bei Amazon mehr.

Also dann: Was taugen die heutigen Angebote in Amazons Cyber-Monday-Woche?

Mobilgeräte:

Unterhaltungselektronik:Computer und Zubehör:

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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StreamOn: Bundesnetzagentur erringt Etappensieg gegen Telekom

reported by doelf, Mittwoch der 21.11.2018, 23:44:05

Die Bundesnetzagentur hat der Telekom die Fortführung von "StreamOn" in seiner jetzigen Form untersagt, da diese Option sowohl gegen den europarechtlich verankerten Grundsatz der Netzneutralität sowie gegen europäische Roaming-Regelungen verstoße. Mit einem Eilantrag wollte die Telekom die Anordnung stoppen, doch das Verwaltungsgericht Köln lehnte dies ab.

Bei StreamOn handelt es sich um eine Zusatzoption für bestimmte Mobilfunktarife wie MagentaMobil und Family Card. Sie sorgt dafür, dass beim Streaming von Audio- und Videoinhalten sowie beim Nutzen von Gaming-Apps kein Inklusiv-Volumen des Mobilfunktarifs verbraucht wird. Während man StreamOn für Audio- und Videoinhalte kostenlos hinzubuchen kann, kostet "StreamOn Gaming" in den meisten Tarifen 2,95 Euro pro Monat. Natürlich funktioniert StreamOn nicht mit allen Anbietern, sondern ausschließlich mit den Diensten und Apps offizieller Telekom-Partner - Streaming-Inhalte von anderen Anbietern werden weiterhin voll angerechnet.

Gegen diese Ungleichbehandlung hatte das Gericht nichts einzuwenden, doch an anderer Stelle verstößt StreamOn gegen die Netzneutralität: Einzig bei der Variante "StreamOn MusicäVideo Max" erfolgt die Übertragung der Streams schnell genug für eine Wiedergabe in HD-Auflösung (720p), während die Nutzer bei den anderen Varianten eine Drosselung aller Streaming-Dienste auf maximal 1,7 Mbit/s hinnehmen müssen. Damit sind bestenfalls 480p möglich. Die Bundesnetzagentur sieht in der erzwungenen Drosselung aller Streaming-Dienste eine Ungleichbehandlung des Datenverkehrs und somit einen Verstoß gegen die Netzneutralität, was die Kölner Richter bestätigten.

Die Telekom bewirbt StreamOn mit den Worten "Deutschlandweit mobil Musik und Videos streamen sowie online spielen ohne an den Datenverbrauch zu denken" und das ist dann das zweite Problem: Die Nichtanrechnung von Streaming-Daten erfolgt nämlich nur in Deutschland und nicht im europäischen Ausland. Wer jenseits der Grenze streamt, braucht sein Inklusiv-Volumen in Windeseile auf, was eine Ungleichbehandlung der Tarifentgelte darstellt und somit gegen die europäischen Roaming-Regelungen verstößt. Auch in diesem Punkt stimmte das Gericht der Bewertung der Bundesnetzagentur zu. Die Telekom kann aber noch eine Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Münster einlegen.

 
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Amazon Cyber-Monday-Woche: Wie gut sind die Mittwochsangebote?

reported by doelf, Mittwoch der 21.11.2018, 09:20:30

Amazons Cyber-Monday-Woche ist angelaufen und die Rabatt-Schlacht tritt in ihre heiße Phase. Bleibt die Frage, was die Preisnachlässe um 50 Prozent und mehr taugen, denn "unverbindliche Preisempfehlungen", welche von Händlern wie Amazon als Referenzwert herangezogen werden, sind in erster Linie eines: Unverbindlich. Wir haben daher den heutigen Angeboten auf den Zahn gefühlt.

Die angegebenen Preise verstehen sich immer inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Ab einem Warenwert von 29 Euro entfallen bei Amazon die Versandkosten und Prime-Kunden müssen eh keine Versandkosten bezahlen. Die Vergleichspreise wurden am heutigen Morgen zwischen 8 und 11:00 Uhr über Geizhals ermittelt. Angebote, die nur über spezielle Rabattcodes oder Gutscheine gültig sind, sowie Händler mit Sitz außerhalb Deutschlands haben wir nicht berücksichtigt. Zum Farbschema: Werden die Prozente in Grün angegeben, spart man mindestens zehn Prozent zum besten Vergleichsangebot. Petrol bedeutet eine Ersparnis von unter zehn Prozent und bei Rot zahlt man bei Amazon mehr.

Also dann: Was taugen die heutigen Angebote in Amazons Cyber-Monday-Woche?

Mobilgeräte:

Unterhaltungselektronik:Computer und Zubehör:

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.11.2 für "Battlefield V"

reported by doelf, Dienstag der 20.11.2018, 20:33:11

AMD hat seine Radeon Software Adrenalin Edition auf die optionale Version 18.11.2 aktualisiert, welche offizielle Unterstützung für die Veröffentlichungsversion des Spiels "Battlefield V" bietet. Dazu gibt es zwei Fehlerkorrekturen und die Vulkan-Erweiterung VK_AMD_memory_overallocation_behavior. Mit dieser lässt sich steuern, ob eine Zuordnung über die Speichergröße des Gerätes hinaus erlaubt ist oder nicht.

Behobene Fehler
Grafikkarten der Familie Radeon RX Vega reduzieren ihren Speichertakt im Leerlauf nun zuverlässig. Das ist zwar eigentlich eine Selbstverständlichkeit, hatte aber über lange Zeit nicht zuverlässig funktioniert. Die Radeon Software meldet einen bereits installierten Treiber nicht mehr als neu verfügbares Update.

Bekannte Fehler
Unter Windows 7 kann es vorkommen, dass "Assassin's Creed: Odyssey" an bestimmten Stellen abstürzt. Der zweite Fehler ist schon länger bekannt: Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, reagiert der Mauszeiger zuweilen verzögert. Abhilfe schafft das Einschalten der Monitore.

Kompatibilität und Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3
Die Treiberversion 18.11.2 unterstützt nur diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil). Wer die integrierte Grafikeinheit einer APU verwendet, bleibt diesmal außen vor und muss stattdessen zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen, welche AMD zudem explizit für Notebooks empfiehlt. Die Version 18.9.3 bringt Leistungsgewinne von bis zu fünf Prozent für "Assassin's Creed: Odyssey" und offizielle Unterstützung für "Forza Horizon 4".

Download:

 
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Adobe stopft dringliche Sicherheitslücke im Flash Player

reported by doelf, Dienstag der 20.11.2018, 20:15:53

Adobe hat eine kritische Sicherheitslücke im erst vor einer Woche veröffentlichten Flash Player 31.0.0.148 gestopft, auch die Vorgängerversionen sind betroffen. Da die Schwachstelle bereits öffentlich dokumentiert wurde, empfiehlt sich ein sofortiges Update auf den Flash Player 31.0.0.153.

Bei dem kritischen Fehler handelt es sich um eine Typenverwechslung, über die ein Angreifer Schadcode einschleusen und ausführen kann (CVE-2018-15981). Für Windows, macOS und die Webbrowser von Google und Microsoft gilt die höchste Prioritätsstufe 1. Einzig Linux-Nutzer ohne Chrome können die Sache ruhiger (Priorität 3) angehen und die Aktualisierung irgendwann mal vornehmen.

Download: Flash Player 31.0.0.153

 
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Au-Ja.de: 264 Tage ohne Google-Werbung

reported by doelf, Dienstag der 20.11.2018, 19:19:18

Liebe Leser, wir arbeiten hart daran, Googles Umsatz und Daten-Sammelwut auszubremsen. Dank Eurer Unterstützung konnten wir die Google-Werbung auf Au-Ja.de und in unserem Forum am 17. Mai 2018 abschalten. Die Finanzierung ist bis zum 4. Februar 2019 gesichert, doch um auch im Jahr 2019 auf Google-Werbung verzichten zu können, benötigen wir Eure Hilfe.

Die Gründe für die weitere Abschaltung liegen auf der Hand: Wir haben nur bedingt Einfluss darauf, welche Werbung Google über sein Werbenetzwerk AdSense ausliefert. Sensible Themen, interaktive Videos, personalisierte Anzeigen und die Verwendung von Zielgruppenangaben für Drittanbieteranzeigen hatten wir in der Vergangenheit bereits deaktiviert. Dennoch besteht bei Werbung, welche von Dritten zugeliefert wird, immer das Risiko einer missbräuchlichen Nutzung. Nicht gefährlich, aber ärgerlich: Zuweilen blockiert Google zwar einen Anzeigenplatz, liefert dann aber doch keine Werbung aus, so dass leere Flächen unsere Inhalte zerreißen. Wird indes Werbung ausgeliefert, verursacht diese beim Zugriff auf Au-Ja.de einen Großteil des Datenvolumens und bremst die Seite aus. Ich denke, die vergangenen Monate haben uns allen sehr deutlich gezeigt, wie schnell Au-Ja.de ohne Google-Werbung geladen wird - auch bei langsamer Internetanbindung.

Ein letzter aber keinesfalls unbedeutender Grund: Google sammelt über seine Werbeanzeigen Daten. Wer nun meint, solche Tracking-Daten würden sowieso über Dienste wie Google Analytics anfallen, irrt, denn dieser Dienst kommt auf Au-Ja.de schon lange nicht mehr zum Einsatz. Selbst die Suche auf Au-Ja.de haben wir mittlerweile Googles Händen entrissen. Mit unseren übrigen Partnern wie MSI, Amazon und ebay haben wir inzwischen Werbeformen gefunden, die als reine Links funktionieren. Selbst die Banner-Grafiken liegen lokal auf dem Server von Au-Ja.de, damit sie schnell laden und kein unkontrollierter Datenabfluss geschieht. Abgesehen von Googles Werbeanzeigen sind YouTube-Videos die einzigen Inhalte, welche auf Au-Ja.de extern nachgeladen werden - und auch bei diesen verwenden wir den erweiterten Datenschutz.

Pro: Mehr Sicherheit, weniger Datenverkehr, kürzere Ladezeiten, kein Tracking.

Kontra: Weniger Einnahmen.

Der Plan
Lange Zeit hatte uns das liebe Geld davon abgehalten, auf die Google-Werbung zu verzichten. Doch dann fassten wir einen Plan: Je 2,50 Euro, welche wir einsammeln, werden wir Googles Werbung für einen Tag deaktivieren - auch im Forum. Wir hatten diesen Wert, von dem noch die PayPal-Gebühren und die Umsatzsteuer abgehen, bewusst niedrig angesetzt, damit möglichst viele Tage zusammenkommen. Zudem hatten wir versprochen, die Zahl der werbefreien Tage zu verdoppeln. Ihr liebe Leser, habt bisher 132 werbefreie Tage finanziert, die wir auf 264 werbefreie Tage verdoppelt haben. Das reicht noch bis zum 4. Februar 2019, doch wir würden dieses Konzept gerne auch im Jahr 2019 fortsetzen und dazu brauchen wir Eure Unterstützung.

Die Sammlung läuft erst einmal bis zu 31. Januar 2019 und wir werden die Zahl der werbefreien Tage wie gewohnt verdoppeln. Und wir werden, wie bisher, regelmäßige Updates zur Aktion im Forum posten. Dort findet sich auch die Liste unserer Unterstützer, welche wir aus Datenschutzgründen nur in Form ihrer Initialen aufführen. Anhand des Betrags und des Datums können unsere Unterstützer transparent nachvollziehen, dass ihre Zahlung eingegangen ist und berücksichtigt wurde. Also dann, liebe Leser, wir zählen auf Euch!

 
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Apple streicht iPhone-Bestellungen zusammen

reported by doelf, Dienstag der 20.11.2018, 17:05:35

Im September hatte Apple drei neue iPhone-Modelle vorgestellt und dabei nochmals an der Preisschraube gedreht. Doch der weltweite Smartphone-Absatz sinkt und auch Apples Telefone verkaufen sich längst nicht mehr wie warme Semmeln. Laut Wall Street Journal musste Apple seine Bestellungen jetzt deutlich zusammenstreichen.

Die Alarmsignale der Zulieferer...
Das Ganze hatte sich vor einer Woche in Form von Umsatzwarnungen bekannter Apple-Zulieferer angedeutet. Beispielsweise hatte Japan Display Inc. (JDI), der Zulieferer für das LCD-Display des iPhone XR, seine Prognose für das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2018 unter "Berücksichtigung der volatilen Kundennachfrage" von 10 und 20 Prozent auf 5 bis 15 Prozent zusammengestrichen. Der Face-ID-Zulieferer Lumentum Holdings Inc. meldete die Anfrage eines seiner "größten Industrie- und Consumer-Kunden" hinsichtlich einer "wesentlichen Reduzierung der Liefermengen" für Laserdioden und 3D-Sensoren. Seinen Ausblick auf den Umsatz im laufenden Quartal senkte Lumentum von 405 Millionen bis 430 Millionen US-Dollar auf 335 Millionen bis 355 Millionen US-Dollar ab.

...wurden nun bestätigt
Daran, dass es sich bei dem namentlich nicht genannten Kunden um Apple handelt, hatte es eigentlich nie einen Zweifel gegeben. Und nun erfolgt die Bestätigung durch das Wall Street Journal, das sich auf gut unterrichtete Quellen bezieht: In der vergangenen Woche hatte Apple tatsächlich seine Zulieferer kontaktiert und seine ursprüngliche Bestellung, die von 70 Millionen iPhones ausgegangen war, um bis zu einem Drittel reduziert. Betroffen sind alle drei Modelle (iPhone XS, XS Max und XR), doch insbesondere das preiswerte iPhone XR scheint in der Gunst der Käufer weit hinten zu liegen. Dennoch erwartet Apple für das laufende Quartal einen neuen Rekordumsatz, wobei dieser den Vorjahreswert lediglich um 0,79 bis 5,32 Prozent übertreffen wird. Der Bericht bringt Apples Aktie erneut unter Druck, seit gestern hat sie 2,75 Prozent verloren und liegt nun bei 180,75 US-Dollar. Seit Monatsanfang ist Apples Kurs sogar um 18,66 Prozent eingebrochen.

Quelle: www.wsj.com
 
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Bitcoin und Ethereum stürzen ungebremst von Jahrestief zu Jahrestief

reported by doelf, Dienstag der 20.11.2018, 15:05:20

2018 bleibt ein absolutes Pestjahr für die Fans von Kryptowährungen: Gestern rutschte der Bitcoin auf ein neues Jahrestief von 4.232,6700 Euro, das heute nochmals deutlich unterboten wird. Aktuell notiert die führende Kryptowährung mit 3.911,24 Euro und somit nochmals um 7,59 Prozent niedriger. Noch schlimmer sieht es für Ethereum aus.

Bitcoin: 3.911,24 Euro
Dabei hatte alles so gut begonnen: Nach dem Rekordjahr 2017 mit einem Höchststand von 16.892,3398 Euro am 17. Dezember 2017 hatte es über die Weihnachtstage einen leichten Einbruch gegeben, der am 6. Januar 2018 beinahe wieder vergessen schien. 14.259,6400 Euro musste man damals für einen Bitcoin zahlen, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Schon am 5. Februar 2018 war der Bitcoin auf 5.577,1700 Euro abgerutscht und wollte sich nicht mehr so recht erholen. Nach einem kleinen Zwischenhoch um den 4. September 2018 mit einer Spitze von 6.352,0800 Euro setzte eine weitere Talfahrt ein und mit dem Wintereinbruch wird es jetzt richtig frostig. Inzwischen liegt der Bitcoin um 43,2 Prozent unter seinem Vorjahreswert und 76,85 Prozent unter seinem Höchststand.

Ethereum: 117,7150 Euro
Die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum ist gestern auf 130,5537 Euro abgerutscht und auch das ist ein neues Jahrestief. Am heutigen Handelstag ging es bisher um weitere 9,83 Prozent nach unten, so dass der Kurs nur noch bei 117,7150 Euro liegt. Zum Jahresanfang hatte das alles noch ganz anders ausgesehen, als Ethereum am 9. Januar 2018 erstmals die Marke von 1.000 Euro durchbrochen und am 13. Januar 2018 sein bisheriges Allzeithoch von 1.133,9770 Euro erreicht hatte. Doch dann wurde Ethereum vom fallenden Bitcoin mitgerissen und eierte in den letzten Monaten um die Marke von 180 Euro. Im Verlauf von zwölf Monaten hat Ethereum 62,5 Prozent eingebüßt und liegt sogar um 89,62 Prozent unter seinem bisherigen Höchststand.

Warnung
Der Handel mit Kryptowährungen ist reinste Spekulation und nichts für schwache Nerven! Auch wenn die derzeitigen Kurse sehr einladend aussehen, garantiert niemand, dass es nicht noch viel weiter nach unten geht. Momentan scheint es jedenfalls kein Halten zu geben und selbst optimistische Anleger und Langzeitstrategen wagen keinen Zukauf.

 
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Amazon Cyber-Monday-Woche: Wie gut sind die Dienstagsangebote?

reported by doelf, Dienstag der 20.11.2018, 09:44:02

Amazons Cyber-Monday-Woche ist angelaufen und die Rabatt-Schlacht tritt in ihre heiße Phase. Bleibt die Frage, was die Preisnachlässe um 50 Prozent und mehr taugen, denn "unverbindliche Preisempfehlungen", welche von Händlern wie Amazon als Referenzwert herangezogen werden, sind in erster Linie eines: Unverbindlich. Wir haben daher auch den heutigen Angeboten wieder auf den Zahn gefühlt.

Die angegebenen Preise verstehen sich immer inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Ab einem Warenwert von 29 Euro entfallen bei Amazon die Versandkosten und Prime-Kunden müssen eh keine Versandkosten bezahlen. Die Vergleichspreise wurden am heutigen Morgen zwischen 8 und 11:00 Uhr über Geizhals ermittelt. Angebote, die nur über spezielle Rabattcodes oder Gutscheine gültig sind, haben wir nicht berücksichtigt. Zum Farbschema: Werden die Prozente in Grün angegeben, spart man mindestens zehn Prozent zum besten Vergleichsangebot. Petrol bedeutet eine Ersparnis von unter zehn Prozent und bei Rot zahlt man bei Amazon mehr.

Also dann: Was taugen die heutigen Angebote in Amazons Cyber-Monday-Woche?

Mobilgeräte:

Unterhaltungselektronik:Computer und Zubehör:

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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LibreOffice 6.2.0: Erste Beta-Version erhältlich

reported by doelf, Montag der 19.11.2018, 22:59:44

Nach der Alpha-Ausgabe, die 705 Änderungen gebracht hatte, liegt nun die erste Beta-Version von LibreOffice 6.2.0 zum Download bereit. Diese umfasst weitere 251 Korrekturen, welche sich auch um 29 potentielle Absturzursachen kümmern. Die Veröffentlichung des finalen LibreOffice 6.2.0 ist für Ende Januar/Anfang Februar 2019 geplant.

Writer
Der funktionslose Befehl "Bild kopieren", der ausschließlich für schreibgeschützte Dateien angeboten wird, wurde aus dem Kontextmenü entfernt. Für die automatische Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten gibt es neue Optionen und die Menüs zum Modifizieren von Kopf- und Fußzeile, welche sich öffnen, wenn man über oder unter eine Seite klickt, lassen sich nun abschalten. Beim Speichern von Text-Dateien mit dem Dateityp "Text - Textkodierung wählen" samt der Option "Filtereinstellungen bearbeiten" gibt es jetzt die Möglichkeit, die Textkodierungen UTF-8 und UTF-16 auch ohne BOM (Byte Order Mark) zu verwenden. Für die "Unterschriftzeile" kann man ein Bild seiner eingescannten Unterschrift hinterlegen.

Calc
Nach Writer kann nun auch Calc über "Einfügen" eine "Unterschriftzeile" hinzufügen. Die Kopfzeile mit dem Namen der Tabelle und die Fußzeile mit der Bezeichnung der Seite waren bisher immer vorhanden, werden aber nur selten gebraucht. Daher sind sie ab sofort standardmäßig deaktiviert. Über das Menü "Daten", Unterpunkt "Statistiken", kann man unter "Regression" eine multivariate Regressionsanalyse durchführen. Hierzu wurde der Dialog erweitert. Eine benutzerdefinierte Datenüberprüfung auf Zellen, wie Excel sie bietet, wurde ebenfalls ergänzt, und über die Funktion "REGEX" lässt sich Text mit einem regulären Ausdruck abgleichen sowie Textteile ersetzen.

Impress, Draw und Base
Für Impress gibt es Fehlerbereinigungen und Optimierungen rund um die Bearbeitung von Animationen. Es wurden Zeichenstile für Textinhalte ergänzt und wenn man die letzte Folie erreicht hat, ist "Weiter" im Kontextmenü deaktiviert. In Draw hat das Menü "Format" ein neues Untermenü für "Tabellen" erhalten, dazu gibt es die bereits für Writer aufgeführten Optionen zur automatischen Größenanpassung von Tabellenzeilen und -spalten. Für Base ist die Nutzung der eingebetteten Datenbank Firebird nun nicht mehr experimentell. Mit Hilfe des Firebird-Migrationsassistenten lassen sich existierende Base-Dateien nach Firebird übertragen, doch zuvor wird eine Kopie der Datei content.xml angelegt.

Allgemeines
LibreOffice 6.2.0 bringt etliche Korrekturen für den Im- und Export von .PPTX- und .PPT-Präsentationen. Im Bereich der Dokumentenverschlüsselung hat LibreOffice die OOXML-Agile-Encryption erlernt, welche den AES-256-CBC-Algorithmus mit der SHA512-Hash-Funktion kombiniert. Diese Kombination, welche auch von Microsoft Office unterstützt wird, ist ab sofort Standard für OOXML-Dokumente. Neu ist auch die HMAC-Verifizierung mit der überprüft wird, ob ein verschlüsseltes Dokument nach dem Speichern manipuliert wurde. Auf Seiten der Schriftarten wurde Source Serif Pro hinzugefügt und die Beigabe der Bibliothek Access2Basic ermöglicht volle Unterstützung für das Datenbankmanagementsystem Firebird.

Neben kleineren Änderungen hinsichtlich der Werkzeugleisten gibt es ein großes Update für das Icon-Thema "Elementary". Bisher wurden Icons mit Abmessungen von 16 und 24 Pixeln geboten, neu hinzugekommen ist das 32-Pixel-Format. Neu ist auch die Unterstützung für Qt5 und KDE Plasma 5, wobei das KDE5-Plug-in auf der Qt5-Version aufbaut. Die 32-Bit-Builds für Linux werden derweil herabgestuft, offizielle Builds von The Document Foundation soll es jedenfalls nicht mehr geben. Für Windows ist ein solcher Schritt noch nicht geplant, während es für macOS schon seit einiger Zeit keine neuen 32-Bit-Versionen mehr gibt.

Download: LibreOffice 6.2.0 Beta 1

 
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Amazon Cyber-Monday-Woche: Wie gut sind die Montagsangebote?

reported by doelf, Montag der 19.11.2018, 09:52:25

Amazons Cyber-Monday-Woche ist angelaufen und die Rabatt-Schlacht tritt in ihre heiße Phase. Bleibt die Frage, was die Preisnachlässe um 50 Prozent und mehr taugen, denn "unverbindliche Preisempfehlungen", welche von Händlern wie Amazon als Referenzwert herangezogen werden, sind in erster Linie eines: Unverbindlich. Wir haben daher den heutigen Angeboten auf den Zahn gefühlt.

Die angegebenen Preise verstehen sich immer inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Ab einem Warenwert von 29 Euro entfallen bei Amazon die Versandkosten und Prime-Kunden müssen eh keine Versandkosten bezahlen. Die Vergleichspreise wurden am heutigen Morgen zwischen 8 und 11 Uhr über Geizhals ermittelt. Angebote, die nur über spezielle Rabattcodes oder Gutscheine gültig sind, haben wir nicht berücksichtigt. Zum Farbschema: Werden die Prozente in Grün angegeben, spart man mindestens zehn Prozent zum besten Vergleichsangebot. Petrol bedeutet eine Ersparnis von unter zehn Prozent und bei Rot zahlt man bei Amazon mehr.

Also dann: Was taugen die heutigen Angebote in Amazons Cyber-Monday-Woche?

Mobilgeräte:

Unterhaltungselektronik:Computer und Zubehör:

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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AMD Radeon RX 590 (12 nm) ab 259 Euro mit 3 Spielen im Gepäck

reported by doelf, Sonntag der 18.11.2018, 17:05:58

Wie erwartet hat AMD in der Mittelklasse seiner Grafikkarten noch einmal nachgelegt und mit dem Polaris 30 XT seinen ersten 12-nm-Grafikprozessor (Polaris 20 und Vega 10 nutzen 14 nm, Vega 20 wird 7 nm haben) vorgestellt. Erste Grafikkarten sind unter dem Namen AMD Radeon RX 590 bereits im Handel zu finden, wobei die Straßenpreise bei 259 Euro beginnen. Dazu gibt es drei Spiele gratis.

Nichts Neues beim Speicher
Schon im Vorfeld hatten wir Preise um die 250 Euro erwartet, da AMD seine Radeon RX 590 als Herausforderer für NVIDIAs GeForce GTX 1060 mit 6 GiB Grafikspeicher positioniert, selber aber mit 8 GiB GDDR5-Speicher antritt. Genau wie beim Polaris 20 XTR bzw. Polaris 20 XTX, welchen AMD für Grafikkarten der Baureihe Radeon RX 580 verwendet, taktet der Grafikspeicher mit 2.000 MHz (8 Gbps) und ist über ein 256 Bit breites Interface angebunden, woraus sich eine maximale Speicherbandbreite von 256 GB/s ergibt.

Rund 15 Prozent mehr Rechenleistung
Auch architektonisch sind Polaris 30 XT und Polaris 20 XTR/XTX im Prinzip identisch: Es gibt 36 Recheneinheiten, 32 ROPs, 2.304 Stream-Prozessoren und 144 Textureinheiten, doch dank der 12-nm-Fertigung steigt die Basisfrequenz von 1.257 auf 1.469 MHz (+16,87%) und die Boost-Frequenz von 1.340 auf 1.545 MHz (+15,30%). Analog hierzu wachsen die maximale Pixel-Füllrate von 42,88 auf 49,54 GP/s (+15,53%), die maximale Textur-Füllrate von 192,96 auf 222,48 GT/s (+15,3%) und die maximale Rechenleistung von 6,2 auf 7,1 GFLOPs (+14,52%).

Stromverbrauch steigt um 40 Watt
Es gibt allerdings auch eine Schattenseite, denn die 12-nm-Fertigung erreicht zwar höhere Taktraten, kann bei diesen aber nicht den typischen Stromverbrauch (Typical Board Power) der 14-nm-Modelle beibehalten. Hatte AMD für Grafikkarten der Modellreihe Radeon RX 580 noch 185 Watt genannt, dürfen sich die Radeon RX 590 basierten Karten nun stolze 225 Watt genehmigen - ein Zuwachs um 21,62 Prozent beim Stromverbrauch im Vergleich zu einer rund 15 Prozent höheren Rechenleistung. Zum Vergleich: NVIDIAs GeForce GTX 1060 6 GiB kommt mit 120 Watt aus.

Preis und Spiele-Bundle
AMDs offizielle Preisempfehlung beläuft sich auf 279 US-Dollar zuzüglich Steuer. Zur Attraktivitätssteigerung erhält die Radeon RX 590 das Spiele-Bundle Raise the Game Fully Loaded, welches die Titel "Resident Evil 2", "Devil May Cry 5" und "Tom Clancy's The Division 2" umfasst. Auch die Käufer einer Vega-basierten Grafikkarte erhalten diese drei Spiele. Wer sich für die günstigere Radeon RX 580 oder RX 570 entscheidet, darf sich immerhin zwei der drei Spiele aussuchen.

Quelle: www.amd.com
 
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Firefox 63.0.3 behebt fünf Fehler

reported by doelf, Samstag der 17.11.2018, 18:54:29

Mit der Veröffentlichung des Firefox 63.0.3 haben Mozillas Entwickler fünf Korrekturen vorgenommen. Neben zwei Abstürzen wurden auch die Hänger bei WebGL-Spielen auf Basis der Unity-Engine behoben. Die Spiele blieben nach kurzer Zeit stehen und der Firefox meldete, dass eine Webseite den Browser ausbremse.

Firefox 63.0.3: Die Korrekturen
Hatte man die automatische Erkennung der Proxy-Einstellungen aktiviert, ermittelte der Firefox diese bei jedem Request neu, was das Laden vieler Webseiten massiv verlangsamt. Dies wurde ebenso repariert wie ein Fehler, der das Öffnen von Magnet-Links verhinderte. Weiterhin hat man sich dazu entschlossen, das HTTP-Response-Throttling zu deaktivieren, da es hierdurch zu Problemen bei Streamen von Multimediainhalten in Hintergrund-Tabs kommt. Ach ja - falls sich jemand fragt, ob wir den Firefox 63.0.2 vergessen hatten: Den hat es nie gegeben! Kommen wir nun noch zu den wichtigsten Neuerungen der Version 63.

Firefox 63: Verbesserungen für macOS, Linux und Windows 10
Für macOS wurden die Energieeinstellungen angepasst, so dass für weniger anspruchsvolle WebGL-Aufgaben die integrierte Grafikeinheit (iGPU) des Prozessors genutzt wird. Bisher wurde auf Systemen, die neben der iGPU auch über eine diskrete Grafiklösung verfügen, immer letztere für WebGL-Code aktiviert. Da diskrete Grafiklösungen mehr Strom verbrauchen, verspricht der Wechsel zur iGPU eine längere Akkulaufzeit. Die Nutzer von macOS sollen auch von einem schnelleren Wechsel zwischen den Tabs sowie von kürzeren Reaktionszeiten des Browsers profitieren. Unter Linux laufen WebExtensions nun in einem eigenen Prozess, was Vorteile für Leistung und Sicherheit bringt. Unter Windows 10 passt der Firefox sein Aussehen automatisch an den gewählten App-Modus (Hell oder Dunkel) an. Zudem wurde die Build-Infrastruktur für die Windows-Ausgabe auf das Compiler-Frontend Clang umgestellt, was ebenfalls Leistungsverbesserungen verspricht.

Firefox 63 Tracking-Kontrolle

Firefox 63: Volle Tracking-Kontrolle
Der Firefox 63 ermöglicht das gezielte Blockieren von Cookies und anderen Tracking-Methoden. Hierzu wurde die Rubrik "Datenschutz & Sicherheit" in den Einstellungen um einige Optionen erweitert, welche Mozilla unter dem Punkt "Seitenelemente blockieren" zusammenfasst. Man kann "alle erkannten Elemente zur Aktivitätenverfolgung" wahlweise für alle Fenster oder aber nur für private Fenster blockieren lassen. Standardmäßig kommt eine Liste von Disconnect.me zum Einsatz, welche der Nutzer jedoch austauschen kann. Weiterhin ist es möglich, "alle Cookies von eingebetteten externen Elementen", also alle Drittanbieter-Cookies, zu unterdrücken. Da einige Webseiten dann nicht mehr richtig funktionieren, lässt sich dieser Filter auf "Elemente zur Aktivitätenverfolgung" beschränken. Einige Publikationen verweigern die Anzeige von Inhalten, sobald das Tracking unterbunden wird (z.B. Spiegel online). Für solche Webseiten kann man Ausnahmen setzen, so dass für diese dann wieder alle Seitenelemente verarbeitet werden.

Firefox 63 Tab-Wechsel

Firefox 63: Einige wichtige Änderungen
Über das Tastaturkürzel Strg+Tab wechselte man bisher zwischen den geöffneten Tabs. Nun ist es möglich, die Tabs als Vorschauleiste zu navigieren, wobei der Firefox diese nach dem letzten Zugriff sortiert (siehe Bildschirmfoto). Für neue Profile ist diese Option standardmäßig aktiviert, bereits bestehende Nutzer können über die Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" zum neuen Verhalten wechseln. Aus der Bibliothek ("Öffnen von Chronik, Lesezeichen und mehr") wurde die Möglichkeit, individuelle Lesezeichen in der Sidebar zu öffnen, entfernt. Auch die Option, mit der sich die Suche nach Updates dauerhaft ausschalten ließ, gibt es nicht mehr. Diese fand sich nur in den erweiterten Einstellungen, also unter "about:preferences". Sollte keine Update-Installation gewünscht sein, empfiehlt Mozilla den Einsatz der Enterprise-Policy "DisableAppUpdate".

Firefox 63 Amazon und Google

Auf der Startseite wurden die Suchen von Amazon und Google unter der Rubrik "Wichtige Seiten" integriert. Klickt man die jeweilige Kachel an, verlagert sich der Fokus automatisch in die Adresszeile. Diese Funktion war eigentlich nur für US-Benutzer gedacht und ist nach dem Update auf die Version 63.0.1 nun auch dieser Region vorbehalten. Beim Schließen über das Hauptmenü warnt der Firefox nun vor offenen Fenstern und Tabs. Korrigiert wurde ein Fehler, welcher die automatische Vervollständigung von URLs verhindert, sofern diese bereits als Lesezeichen gespeichert sind.

Download: Firefox 63.0.3

 
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Spectre und Meltdown: Neue Varianten und Angriffsstrategien

reported by doelf, Freitag der 16.11.2018, 17:05:16

Claudio Canella, Jo Van Bulck, Michael Schwarz, Moritz Lipp, Benjamin von Berg, Philipp Ortner, Frank Piessens, Dmitry Evtyushkin und Daniel Gruss haben die Spectre- und Meltdown-Angriffe analysiert und in ein übersichtliches Schema gebracht. Bei ihrer Arbeit entdeckten sie fünf neue Spectre-Strategien sowie zwei neue Meltdown-Varianten, von denen eine auch auf Prozessoren von AMD funktioniert. Neben Intel und AMD sind auch Prozessoren von ARM betroffen.

Das neue Namensschema
Mit immer neuen Varianten, Untervarianten und weiterführenden Angriffen wurde das Thema Spectre und Meltdown mit Fortschreiten des Jahres immer unübersichtlicher. Insofern muss man es den neun Forschern hoch anrechnen, dass sie mit einem neuen Namensschema endlich für Ordnung gesorgt haben. Die neuen Namen bestehen jeweils aus dem ursprünglichen Angriff (Spectre oder Meltdown) gefolgt von einem Bindestrich und dem missbräuchlich genutzten Element der CPU-Architektur:

  • Spectre-PHT (Bounds Check Bypass) - vormals Variante 1 und 1.1
  • Spectre-BTB (Branch Target Injection) - vormals Variante 2
  • Spectre-STL (Speculative Store Bypass) - vormals Variante 4
  • Spectre-RSB (Return Stack Buffer) - vormals ret2spec und Spectre-RSB
  • Meltdown-US (Supervisor-only Bypass) - vormals Variante 3
  • Meltdown-P (Virtual Translation Bypass) - vormals Foreshadow, Foreshadow-NG, Foreshadow-VMM
  • Meltdown-GP (System Register Bypass) - vormals Variante 3a
  • Meltdown-NM (FPU Register Bypass) - vormals Lazy FP
  • Meltdown-RW (Read-only Bypass) - vormals Variante 1.2
  • Meltdown-PK (Protection Key Bypass) - neue Variante, betrifft Intel Skylake-SP
  • Meltdown-BR (Bounds Check Bypass) - neue Variante, betrifft Intel und AMD

Die neuen Meltdown-Varianten
Meltdown-PK stellt eine neue Angriffsvariante auf die PKU-Erweiterung (Protection Keys for Userspace) der Server-CPU-Baureihe Skylake-SP von Intel dar. Über PKU können Applikationen im User-Space Speicherbereiche isolieren, um diese vor Lese- und Schreibzugriffen zu schützen. Meltdown-PK durchbricht diese Isolation und lässt sich nicht auf der Software-Ebene abfangen. Mit etwas Glück kann Intel dieses Problem über Microcode-Updates in den Griff bekommen, andernfalls hilft nur ein überarbeitetes CPU-Design.

Meltdown-BR ist ebenfalls eine neue Angriffsvariante. Sie zielt auf die Ausnahmebehandlung beim Überschreiten von Feldgrenzen (Out-of-bound Exception), ähnelt ansonsten aber Spectre-PHT. Der Angriff über die Befehlssatzerweiterung "Memory Protection eXtensions" (MPX) funktioniert nur bei neueren Prozessoren von Intel, doch über die Fehlerbehandlung der IA-32 (i386-Architektur) sind neben Intel-CPUs auch die Prozessoren von AMD angreifbar. Die ARM-Architekturen sind nicht betroffen.

Neue Spectre-Strategien und Gegenmaßnahmen
Was Spectre betrifft, gibt es zwar keine neuen Varianten, aber fünf neue Strategien um ein missbräuchliches Trainieren der Sprungvorhersage durchzuführen. Hierdurch steigt die Tragweite von Spectre-PHT für Prozessoren von Intel, AMD und ARM. Für Spectre-BTB wurde eine neue Strategie nachgewiesen, die bisher nur mit Intel-CPUs funktioniert, und AMD ist nun auch im vollen Umfang von Spectre-RSB betroffen. In Konsequenz sind die bisher getroffenen Gegenmaßnahmen noch ziemlich lückenhaft und sollten erweitert werden.

Quelle: arxiv.org
 
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Tipp: Microsoft Surface Laptop für 599,- Euro

reported by doelf, Freitag der 16.11.2018, 11:15:56

Unser Partner Amazon bietet Microsofts Surface Laptop heute im Tagesangebot für 599,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten an. Für dieses Ultrabook sprechen das brilliante Display mit seiner hohen Auflösung von 2.256 x 1.504 Bildpunkten (201 PPI), eine Akkulaufzeit von bis zu 14,5 Stunden und das geringe Gewicht von nur 1,25 kg.

Amazon nennt einen Normalpreis von 1.149,- Euro, doch bei dem angebotenen Gerät handelt es sich um die erste Generation des Surface Laptop, die sich aktuell im Abverkauf befindet. Dennoch: Die besten Preise der anderen Händler bewegen sich derzeit um die 700 Euro, so dass man Amazons Tagesangebot von nur 599,- Euro schon als Preishammer bezeichnen muss. Aber man muss auch Abstriche machen, denn wir haben es hier mit der Basisausstattung zu tun: Diese umfasst die Doppelkern-CPU Intel Core m3-7Y30, welche mit 1,0 bis 2,6 GHz taktet und vier Threads zeitgleich abarbeiten kann. Die typische TDP von lediglich 4,5 W beinhaltet auch den Grafikkern Intel HD Graphics 615 mit einer Taktrate zwischen 300 und 900 MHz. Dieser Prozessor ist nicht sonderlich schnell aber sparsam, so dass am Ende 14,5 Stunden Akkulaufzeit bei nur 1,25 kg Gewicht stehen.

Mit 4 GiB gibt es ausreichend Arbeitsspeicher, mehr aber auch nicht. Da Microsoft die LPDDR3-1866-Chips verlötet, ist kein Aufrüsten möglich. Auch die Speicherkapazität des SSD fällt mit 128 GB nur ausreichend aus, dafür ist das Laufwerk flott unterwegs. Leider ist auch hier kein Aufrüsten möglich. Highlight dieses Angebots ist zweifelsohne der Touch-Screen, welcher auf 34,29 cm (13,5 Zoll) Bilddiagonale 2.256 x 1.504 Bildpunkten (201 PPI) unterbringt, im Außeneinsatz aber recht stark spiegelt. Das vorinstallierte Windows 10 S ist auf den Einsatz von Apps aus Microsofts App-Store beschränkt. Dies soll die Sicherheit und die Geschwindigkeit erhöhen. Wer sich damit nicht anfreunden kann, darf kostenlos auf Windows 10 Pro upgraden.

Zum Tagesangebot: Microsoft Surface Laptop für 599,- Euro inklusive Mehrwertsteuer und Versandkosten

 
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NVIDIA: Treiber-Update für Battlefield V, Fallout 76, Hitman 2

reported by doelf, Donnerstag der 15.11.2018, 13:26:35

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 416.94 aktualisiert, welche insbesondere für die Spiele "Battlefield V", "Fallout 76" und "Hitman 2" empfohlen wird. Neue 3D-Vision-Profile gibt es für "Fallout 76" (okay) und "Hitman 2" (gut) und für Nutzer der GeForce GTX 780 wurden die trägen Reaktionszeiten des Desktops repariert.

Behobene Fehler
Nachdem die Treiberversion 416.81 einen ganzen Haufen Korrekturen gebracht hatte, ist diesmal herzlich wenig passiert. Der einzige Eintrag auf der Liste der behobenen Fehler ist, wie bereits erwähnt, die Beseitigung der Desktop-Lags, welche die letzten Treiber im Zusammenspiel mit der GeForce GTX 780 gezeigt hatten. Allerdings hat NVIDIA offenbar vergessen, den entsprechenden Eintrag von der Liste der noch offenen Probleme zu streichen, so dass ein und der selbe Fehler in den Versionsinformationen nun als behoben und offen geführt wird.

Bekannte Probleme
Wer "Hitman 2" im DirectX-11-Modus mit aktiviertem HDR startet, bekommt mit einer GeForce GTX 1080 Ti nur einen schwarzen Bildschirm zu sehen. Nach dem Beenden von Spielen wird G-Sync nicht zuverlässig beendet. Alle übrigen Fehler sind schon richtig alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Die Kombination aus SLI und HDR führt bei "Battlefield 1" zu einer pinkfarbenen Anzeige, wenn die Bildwiederholrate im Spiel von 144 auf 120 Hertz reduziert wird. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Treiber-Komponenten und Kompatibilität
Sämtliche Treiberkomponenten - nView 149.34, HD-Audio-Treiber 1.3.38.4, PhysX System-Software 9.18.0907 , GeForce Experience 3.15.0.186 und CUDA 10.0 - zeigen sich unverändert. Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 416.94 WHQL

 
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AMD: Neue Grafiktreiber versprechen Leistungsgewinne

reported by doelf, Donnerstag der 15.11.2018, 12:13:58

AMD hat seine Radeon Software Adrenalin Edition auf die optionale Version 18.11.1 aktualisiert. Diese verspricht Leistungsgewinne für die Spiele "Battlefield V" (Early Access) und "Hitman 2" sowie Unterstützung für das finale "Fallout 76". Darüber hinaus gibt es einige Fehlerkorrekturen. Ebenfalls neu ist die stabile Version 18.9.3.

Leistungsgewinne
Am stärksten profitiert "Battlefield V" im Zusammenspiel mit einer Radeon RX 580 (8GB) bei Full-HD-Auflösung, denn hier vermeldet AMD eine Verbesserung um bis zu neun Prozent im Vergleich zur Treiberversion 18.10.2. Die Radeon RX Vega 64 (8GB) kann sich bei identischen Bedingungen um bis zu acht Prozent steigern. Wesentlich bescheidener fallen die Zugewinne bei "Hitman 2" aus, denn hier legt die Radeon RX 580 (8GB) in Full-HD-Auflösung nur um bis zu drei Prozent zu.

Behobene Fehler
Das frisch zurückgekehrte Windows 10 Version 1809 verträgt sich nun mit Radeon Overlay, ohne dass man regelmäßige System- und Software-Abstürze befürchten muss, und das Spiel "Strange Brigade" bleibt im Direct-12-Modus nicht mehr hängen. Behoben wurden auch ein Absturz beim Start von "Assassin's Creed: Origins" unter Windows 7 sowie fehlerhafte Lava- und Wassertexturen bei "Wolfenstein II: The New Colossus".

Bekannte Fehler
Nach wie vor reduziert die Radeon RX Vega im Leerlauf nicht immer ihren Speichertakt - ein Fehler, der uns schon länger begleitet. Sind mehrere Bildschirme angeschlossen, aber nicht alle davon eingeschaltet, kann es wieder einmal zu schleppenden Bewegungen des Mauszeigers kommen. Läuft "Battlefield V" auf einem System mit mehreren Bildschirmen, wird das Ein- bzw. Ausschalten von Radeon Overlay mitunter nicht angezeigt.

Kompatibilität und Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3
Die Treiberversion 18.11.1 unterstützt nur diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil). Wer die integrierte Grafikeinheit einer APU verwendet, bleibt diesmal außen vor und muss stattdessen zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen, welche AMD zudem explizit für Notebooks empfiehlt. Die Version 18.9.3 bringt Leistungsgewinne von bis zu fünf Prozent für "Assassin's Creed: Odyssey" und offizielle Unterstützung für "Forza Horizon 4".

Download:

 
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Adobe stopft 0-Day-Lücke in Acrobat und Reader

reported by doelf, Mittwoch der 14.11.2018, 19:22:09

Adobe hat außer der Reihe eine Sicherheitslücke in seinen Programmen Acrobat und Reader geschlossen, welche den Diebstahl von NTLM-SSO-Hashes (CVE-2018-15979) ermöglicht. Es handelt sich um eine 0-Day-Lücke, da bereits zuvor Proof-of-Concept-Code veröffentlicht wurde. Als Beilage gibt es frische Sicherheits-Updates für den Flash Player und den Photoshop CC.

Acrobat und Reader für Windows
Bei NTLM (NT LAN Manager) handelt es sich um ein Authentifizierungsverfahren für Rechnernetze und SSO steht "Single Sign On" bzw. Einmalanmeldung. Es geht also darum, dass ein Benutzer nach einer einmaligen Authentifizierung alle für ihn erlaubten Rechner und Dienste im Netz verwenden kann. Aufgrund eines Datenlecks in den Windows-Versionen von Acrobat und Reader können Angreifer das hierfür benötigte Passwort stehlen, allerdings nur in seiner gehashten Form. Adobe bewertet diesen Vorgang als schwerwiegend und rät zu einem zeitnahen Update (Priorität 1). Der Fehler wurde in den Versionen 2019.008.20081, 2017.011.30106 und 2015.006.30457 korrigiert.

Weitere Informationen und Download

Flash Player für Windows, macOS, Linux und Chrome OS
Auch im Flash Player für Windows, macOS, Linux und Chrome OS wurde ein Informationsleck entdeckt. Es handelt sich um einen unkontrollierten Lesezugriff (CVE-2018-15978), welchen Adobe ebenfalls als schwerwiegend klassifiziert hat. Es gilt Prioritätsstufe 2, das Update auf die Version 31.0.0.148 sollte somit binnen 30 Tagen installiert werden. Einzig Linux-Nutzer ohne Chrome können die Sache noch ruhiger (Priorität 3) angehen und die Aktualisierung irgendwann mal vornehmen.

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Photoshop CC für Windows und macOS
Bleibt noch ein drittes Informationsleck, diesmal im Photoshop CC. Auch in der beliebten Fotobearbeitung wurde ein unkontrollierter Lesezugriff (CVE-2018-15980) gefunden und auch diesmal spricht Adobe von einem schwerwiegenden Problem. Die verhängte Prioritätsstufe 3 besagt derweil, dass man sich mit dem Update ruhig Zeit lassen kann. Wer im Hilfe-Menü des Photoshop CC auf "Updates" klickt, bekommt die fehlerbereinigten Versionen 19.1.7 und 20.0 allerdings schon jetzt.

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Microsoft hat im November 53 Sicherheitslücken gestopft

reported by doelf, Mittwoch der 14.11.2018, 18:37:52

Microsoft hat am gestrigen November-Patch-Day 53 Sicherheitslücken in Windows, Edge nebst ChakraCore, dem Internet Explorer, Office (inklusive der Office Services und Web Apps), .NET Core, Skype for Business, Azure App Service on Azure Stack, dem Team Foundation Server, Microsoft Dynamics 365 (on-premises) Version 8, PowerShell Core und dem Microsoft.PowerShell.Archive 1.2.2.0 geschlossen. Elf der behobenen Fehler stellen eine kritische Gefahr dar, weitere 40 wurden als hochgefährlich kategorisiert und je ein weiterer gilt als moderat bzw. vergleichsweise harmlos. In Adobes Flash Player wurde zudem eine schwere Schwachstelle behoben.

Wer heutzutage erfahren will, welche Sicherheitslücken Microsoft geschlossen hat, muss bei Talos, den Sicherheitsspezialisten von Cisco Systems vorbeischauen. Microsofts eigener Security Update Guide liefert nämlich auch weiterhin eine völlig unübersichtliche Auflistung und taugt nur zur gezielten Suche nach Informationen über spezielle Updates oder Produkte. Es ist nicht einmal möglich, jene Sicherheitslücken, welche bereits aktiv angegriffen werden, herauszufiltern.

Neun kritische Speichermanipulationen in den Webbrowsern
Acht kritische Speicherfehler (CVE-2018-8541, CVE-2018-8542, CVE-2018-8543, CVE-2018-8551, CVE-2018-8555, CVE-2018-8556, CVE-2018-8557 und CVE-2018-8588) wurden in der Chakra Scripting Engine beseitigt, sie bedrohen den Webbrowser Edge sowie die quell-offene Scripting-Engine ChakraCore. Ein weiterer kritischer Speicherfehler (CVE-2018-8544) wurde in der VBScript-Engine entdeckt, dieser lässt sich wahlweise für webbasierte Angriffe sowie über Office-Dokumente mit eingebetteten ActiveX-Controls ausnutzen. Alle neun Schwachstellen wurden seitens Microsoft als wahrscheinliche Angriffsziele, über die sich Schadcode einschleusen lässt, identifiziert. Im schlimmsten Fall kann sich ein Windows-PC bereits beim Aufruf einer entsprechend präparierten Webseite infizieren.

Angriffe über TFTP-Server und Grafikkomponente
Auch der Windows Deployment Services TFTP Server, welcher zum Lieferumfang von Windows Server - betroffen sind die Versionen 2008 bis 2019 inklusive der Core-Installationen - gehört, ist für Speichermanipulationen (CVE-2018-8476) anfällig. Hier genügt eine speziell gestaltete Anfrage, um beliebigen Code mit erweiterten Rechten ausführen zu lassen. Bleibt noch eine kritische Speichermanipulation (CVE-2018-8553) in der Grafikkomponente aller noch unterstützten Windows Versionen bis einschließlich Windows 10 Version 1607 bzw. Server 2016. Um diesen Angriff auszulösen, muss der Benutzer dazu gebracht werden, eine speziell gestaltete Datei zu öffnen. Beide Schwachstellen wurden von Microsoft als wahrscheinliche Angriffsziele ausgemacht.

 
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Windows 10 Oktober 2018 Update: Der zweite Versuch

reported by doelf, Mittwoch der 14.11.2018, 11:39:24

Am 2. Oktober 2018 hatte Microsoft sein Windows 10 Oktober 2018 Update (Version 1809) erstmals veröffentlicht. Nur vier Tage später wurde dieses Update aufgrund von Datenverlusten zurückgezogen. Anderthalb Monate später wagt Microsoft nun einen zweiten Versuch und bietet ein überarbeitetes Windows 10 Oktober 2018 Update zum Download an.

Datenverlust behoben
Grund für den zwischenzeitlichen Rückzug waren Datenverluste in standardmäßigen Windows-Ordnern wie "Desktop", "Documents", "Pictures", "Screenshots", "Videos" oder "Camera Roll". Das Problem entstand, wenn diese nicht im Profilordner des Benutzers, sondern an einem anderen Speicherort oder gar auf OneDrive liegen. Eine solche Umleitung ist hilfreich, wenn das Systemlaufwerk zu voll wird. Sie wird über die "Known Folder Redirection" (KFR) verwirklicht. Normalerweise werden die Inhalte der alten Ordner an den neuen Speicherplatz verschoben, doch auch wenn dies nicht geschah, ließen sie sich erst einmal normal verwenden. Dann kam das Windows 10 Oktober 2018 Update und löschte die vermeintlich überflüssigen Ordner-Duplikate, ohne vorher zu prüfen, ob darin noch Dateien gespeichert waren. Eine solche KFR ohne Verschieben der Dateien konnte für die Ordner "Dokumente" (Documents) und "Bilder" (Pictures) auch über ältere Versionen von OneDrive veranlasst werden. Bereits am 9. Oktober 2018 meldete Microsoft, die Datenverluste behoben zu haben. Allerdings gab es weitere Probleme.

Weitere Korrekturen
Parallel zum Oktober-Patch-Day hatte Microsoft das Update KB 4464330 für Windows 10 Version 1809 veröffentlicht. Dieses kümmerte sich nicht nur um Sicherheitslücken, sondern auch um einen Fehler beim automatischen Löschen von Benutzerprofilen. Das Problem trat auf, wenn man Benutzerprofile nach einer bestimmten Anzahl von Tagen löschen lässt, denn das neue Windows 10 verrechnete sich und entfernte diese zu früh. Am 13. Oktober folgte dann KB 4468550, eine Korrektur für einen inkompatiblen Audio-Treiber für "Intels Smart Sound Technology", und auch das fehlerhafte Verhalten der ZIP-Integration will Microsoft inzwischen beseitigt haben.

Kaum Neuerungen
Tatsächlich ist das Windows 10 Oktober 2018 Update nicht allzu spannend: Die halbjährlichen System-Updates installieren sich um bis zu 31 Prozent schneller und die monatlichen Updates sind um bis zu 40 Prozent kleiner. Auf Notebooks werden Updates nun bevorzugt nachts durchgeführt, wenn diese am Ladekabel hängen und nicht benutzt werden. Dabei bleibt das Gerät stumm, damit die Systemklänge niemanden stören. Die Datenschutzeinstellungen werden neuerdings für jeden Benutzer, der neu angelegt wird, abgefragt und die Einstellungen für "Freihand und Eingabe" wurden von denen der "Spracherkennung" abgespalten. Während die geräteübergreifende Zwischenablage Daten über die Cloud austauscht, lassen die schon im November 2017 vorgestellten Sets weiter auf sich warten. Mit Sets packt Microsoft unterschiedliche Programme in ein gemeinsames Fenster, der Wechsel geschieht dann wie beim Webbrowser über Tabs.

Download: Windows 10 Oktober 2018 Update, der zweite Versuch

 
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Meldungen der Zulieferer lassen Apple-Aktie einbrechen

reported by doelf, Dienstag der 13.11.2018, 16:31:01

Umsatzwarnungen von Zulieferern haben Apples Aktienkurs am gestrigen Handelstag um gut fünf Prozent auf 194,17 US-Dollar einbrechen lassen. Offenbar bleibt die Nachfrage für die neuen iPhones deutlich hinter den Erwartungen der Investoren zurück.

Beispielsweise hatte Japan Display Inc. (JDI) seine Prognose für das Geschäftsjahr 2018 unter "Berücksichtigung der volatilen Kundennachfrage" deutlich zusammengestrichen. Noch im August hatte der Zulieferer für das LCD-Display des iPhone XR ein Umsatzwachstum zwischen 10 und 20 Prozent erwartet, nun sollen es lediglich 5 bis 15 Prozent werden. Der Ausblick auf die operative Marge wurde zugleich von 2 bis 3 Prozent auf 1 bis 2 Prozent reduziert. Nach Veröffentlichung dieser Warnung stürzte JDIs Aktie um 9,5 Prozent auf 95,00 Yen ab.

Der Face-ID-Zulieferer Lumentum Holdings Inc. meldete die Anfrage eines seiner "größten Industrie- und Consumer-Kunden" hinsichtlich einer "wesentlichen Reduzierung der Liefermengen" für Laserdioden und 3D-Sensoren. Seinen Ausblick für das zweite Quartal des fiskalischen Jahres 2019 musste Lumentum deutlich absenken: Statt zwischen 405 Millionen und 430 Millionen US-Dollar soll sich der Umsatz nur noch zwischen 335 Millionen und 355 Millionen US-Dollar bewegen und die operative Marge (Non-GAAP) wurde von 28,0 bis 30,0 Prozent auf 23,0 bis 25,0 Prozent reduziert. Die Anleger ließen das Wertpapier der Firma um knapp ein Drittel auf 37,50 US-Dollar fallen.

Insbesondere die Meldung von Lumentum lässt aufhorchen, denn obwohl Apple nicht namentlich genannt wird, gibt es keinen Zweifel daran, um welchen Kunden es sich handelt. Apple scheint die Nachfrage für die neuen iPhones deutlich überschätzt zu haben - und das obwohl das Unternehmen keinen besonders großen Umsatzzuwachs für das Dezember-Quartal in Aussicht gestellt hatte. Apple hatte zwar einen neuen Rekordumsatz zwischen 89 Milliarden und 93 Milliarden US-Dollar prognostiziert, doch damit hätte sich das Umsatzplus lediglich zwischen 0,79 und 5,32 Prozent bewegt. Und schon das hatte die Aktionäre verschreckt. Seit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen Anfang November hat Apples Börsenkurs über zwölf Prozent eingebüßt.

 
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Wenn "Fallout 76" Beta die Deinstallation verweigert

reported by doelf, Dienstag der 13.11.2018, 15:07:14

Wer die Beta-Version des Spiels "Fallout 76" installiert hat, wird diese mitunter nicht so leicht wieder los. Betroffen sind jene Spieler, die von einem Freund eingeladen wurden, denn ihnen fehlt das Recht, das Spiel wieder zu entfernen. Besonders peinlich: Die Fehlermeldung empfiehlt indirekt, "Fallout 76" zum Entfernen erst einmal zu kaufen.

Folgende Meldung bekommen die betroffenen Spieler zu sehen:

"You do not have access to this game. Please check to make sure you are signed in with the Bethesda.net account associated with the purchase of this game.

Übersetzung: "Sie haben keinen Zugriff auf dieses Spiel. Bitte stellen sie sicher, dass sie mit dem Bethesda.net-Konto angemeldet sind, mit dem dieses Spiel gekauft wurde."

Das Ganze ist sehr ärgerlich, denn die Beta-Version belegt satte 50 GiB auf der Festplatte. Auf reddit wird entsprechend laut geflucht, doch der Zusammenhang mit der Einladung durch Freunde wird hier nicht klar. Im Forum von Bethesda gibt es dafür den rettenden Tipp: Zuerst muss der Bethesda-Launcher entfernt werden, danach kann man dann auch die Beta-Version von "Fallout 76" wie jedes andere Programm deinstallieren. Umständlich, unverständlich - aber es funktioniert!

 
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X-CD-Roast Version 1.19 verfügbar

reported by doelf, Dienstag der 13.11.2018, 14:32:35

X-CD-Roast ist ein grafisches Frontend für Kommandozeilenprogramme wie "cdrecord", "cdda2wav", "readcd" und "mkisofs", die unter Linux und anderen unixoiden Betriebssystemen zum Auslesen, Schreiben und Umwandeln von CDs genutzt werden. Nach 9 Jahren der Inaktivität wurde das Programm im Januar 2018 wiederbelebt, nun gibt es mit der Version 1.19 ein weiteres Update.

X-CD-Roast 1.19 unterstützt unter Linux nun den ALSA-Audio-Treiber und bietet die Möglichkeit, über die ISO9660-Optionen benutzerdefinierte Eingabe- und Ausgabezeichensätze festzulegen. Dazu gibt es zahlreiche Fehlerbereinigungen für den Audio-Player und eine überarbeitete schwedische Übersetzung. Es wurde auch sichergestellt, dass die letzte Ausgabezeile des genutzten Kommandozeilenprogramms nicht verschluckt wird.

Damit X-CD-Roast 1.19 funktioniert, müssen die cdrtools-3.02a09 oder neuer installiert sein. Es gibt Übersetzungen für 31 Sprachen, von denen einige eine Aktualisierung vertragen könnten. Wer über fremdsprachliche Begabungen verfügt und mithelfen will, kann den verantwortlichen Entwickler Thomas Niederreiter per E-Mail kontaktieren.

Download: X-CD-Roast 1.19

 
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Apple T2: Neuer Chip blockiert Linux und Fremdreparaturen

reported by doelf, Dienstag der 13.11.2018, 14:18:28

"Der Apple T2-Chip erhöht die Integration und Sicherheit des Mac noch weiter", schreibt Apple und verspricht neue Funktionen wie "Verschlüsselter Speicher" und "Sicheres Starten". Doch es gibt auch eine Kehrseite dieser Sicherheitsmedaille: Man kann kein freies Betriebssystem wie Linux installieren und muss Reparaturen von offiziellen Apple-Partnern durchführen lassen.

Macs mit T2-Chip
Der T2-Chip findet sich im iMac Pro sowie in den 2018er-Neuauflagen des MacBook Pro, MacBook Air und Mac mini. Es handelt sich dabei um einen Co-Prozessor auf ARM-Basis, den Apple auch als "Secure Enclave" bezeichnet. Über den T2 verwirklicht Apple Funktionen wie Verschlüsselter Speicher, also die Hardware-beschleunigte AES-Verschlüsselung (256 Bit) des eingebauten Solid-State-Laufwerks (SSD), und Sicheres Starten, welches das Booten unsicherer Betriebssysteme unterbindet.

Kein "Secure Boot" über UEFI
Dummerweise bewertet Apple einzig das eigene macOS als sicher. Ausnahmsweise darf Microsofts Windows 10 mitspielen, sofern es über Boot Camp installiert wurde. Dabei wird nämlich das Zertifikat "Windows Production CA 2011" hinterlegt, welches den Start von Windows 10 erlaubt. Freie Betriebssysteme wie Linux und die BSD-Ableger müssen hingegen draußen bleiben, denn ein entsprechendes UEFI-Zertifikat für Secure Boot wird nicht akzeptiert. Es ist zwar möglich, das "Sichere Starten" im Startsicherheit-Dienstprogramm durch die Auswahl "Ohne Sicherheit" zu deaktivieren, doch dann steht man vor dem nächsten Problem: Man hat keinen Zugriff auf das eingebaute SSD.

Seit 2016 immer weiter zugemauert
Das ist erst einmal nicht überraschend, denn neuere Mac-Hardware ist schon seit einiger Zeit nicht mehr ohne Kernel-Patch nutzbar. Dies betrifft neben den SSDs mit NVMe-Schnittstelle auch Tastatur, Touchpad und Touchbar. Wireless-LAN und Audio bekommt man oft gar nicht zum Laufen. Linux auf einem Mac ab Baujahr 2016 zu installieren, ist nur etwas für Masochisten. Und für diese hat Apple nun weitere Rückschläge parat: Selbst wenn man das SSD kurzzeitig über lsblk sichtet, verschwindet es gleich im Anschluss. Ein Zugriff auf die Daten wäre eh nicht möglich, denn "Ohne Sicherheit" gibt es keinen Zugriff auf die "Secure Enclave", in der der private Schlüssel für das Laufwerk liegt.

Nächster Schritt: Fremd-Reparaturen unterbinden
Nicht nur fremder Software misstraut Apple, sondern auch fremder Hardware. Darum kann der T2 erkennen, ob Bauteile des Mac ausgetauscht wurden - und von wem. Autorisierte Werkstätten sind verpflichtet, zum Abschluss einer Reparatur die Software "Apple Service Toolkit 2 System Configuration Suite" auszuführen, erst danach lässt sich der reparierte Computer wieder nutzen. Interne Dokumente von Apple schreiben dies für den Austausch von Display, Hauptplatine, Flash-Speicher und Touch-ID-Sensor vor, gegenüber The Verge hat Apple zumindest die Hauptplatine und den Touch-ID-Sensor bestätigt.

Allerdings ist derzeit noch unklar, ob Apple die Hardware-Prüfung schon auf allen Systemen für alle genannten Geräteklassen aktiviert hat. Erste Tests von iFixit zeigen, dass man bei einem 2018er MacBook Pro Touch Bar 13-Zoll sowohl das Display als auch die Hauptplatine wechseln kann, ohne dass eine Sperre aktiv wird. Andererseits verwendete iFixit Bauteile eines anderen MacBook Pro und keine neuen Ersatzteile. Somit ist es möglich, dass diese Bauteile bereits auf einer Whitelist standen. Was indes immer deutlicher wird, ist Apples Bestreben, sich immer weiter in seinem eigenen Ökosystem einzuigeln. Und das ist ein schlechtes Zeichen für alle Apfel-Käufer.

 
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Western Digital SSD kaufen und Spielehit von Ubisoft kostenlos erhalten

reported by doelf, Montag der 12.11.2018, 14:14:11

Wer bei unserem Partner Amazon eine teilnehmende SSD des Herstellers Western Digital kauft, bekommt "Assassin's Creed Odyssey" oder "Tom Clancy's Rainbow Six Siege" (Advanced Edition) kostenlos dazu. Zur Auswahl stehen SSDs mit unterschiedlichen Kapazitäten (500 GB, 1 TB, 2 TB) und Anschlüssen (SATA, M.2, NVMe).

Den Download-Code für das jeweilige Spiel erhält man vom Händler, also von Amazon. Um das Spiel herunterladen zu können, muss man bei Ubisoft zunächst ein Uplay-Konto anlegen. Ohne ein solches Konto lässt sich weder "Assassin's Creed Odyssey" noch "Tom Clancy's Rainbow Six Siege" spielen. Im Anschluss geht man auf assassinscreed.com/wdredeem bzw. rainbow6.com/wd und gibt dort den Download-Code ein. Wichtig: Der Download-Code lässt sich nur bis zum 12. Januar 2019 um 23:59 Uhr MEZ einlösen!

Zur Aktion: Western Digital SSD kaufen und Spielehit von Ubisoft kostenlos erhalten

Hinweis: Durch den Einkauf über obigen Link unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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MSI: 100 Euro sparen plus "Assassin's Creed Odyssey"

reported by doelf, Montag der 12.11.2018, 13:41:31

Bei MSI winken derzeit 100 Euro Rabatt, wenn man eine Hauptplatine mit Intel-Z390-Chipsatz und dazu einen Curved-Gaming-Monitor kauft. Oben drauf gibt es auch noch den aktuellen Spiele-Hit "Assassin's Creed Odyssey" zum Nulltarif. Wer es nur auf das Spiel abgesehen hat, kann dieses auch in Kombination mit einem Mainboard auf Basis von AMDs X470-Chipsatz bekommen.

Um 100 Euro Rabatt zu erhalten, muss man eines der folgenden Motherboards...

  • MEG Z390 GODLIKE
  • MEG Z390 ACE
  • MPG Z390 GAMING PRO CARBON AC
  • MPG Z390 GAMING PRO CARBON
  • MPG Z390 GAMING EDGE AC
  • MPG Z390M GAMING EDGE AC
  • MPG Z390I GAMING EDGE AC
  • MAG Z390 TOMAHAWK

...zusammen mit einem der folgenden Bildschirme...

  • Optix MAG241CR
  • Optix MAG271C

...bei einem der folgenden Händler kaufen:

  • Alternate.de
  • Arlt.com
  • Bora-Computer.de
  • Caseking.de
  • Computeruniverse.net
  • Digitec.ch
  • E-Tec.at
  • Hwh.de
  • Mindfactory.de
  • Notebooksbilliger.de
  • Snogard.de

Der Rabatt wird von den teilnehmenden Händlern direkt beim Kauf gewährt, also vor dem Klick auf "Kostenpflichtig bestellen" lieber noch einmal nachsehen! Weitere Angaben finden sich auf der Informationsseite von MSI. Die Aktion läuft noch bis zum 9. Dezember 2018.

Den Download-Code für Assassin's Creed Odyssey gibt es zu folgenden Intel-Mainboards...

  • MEG Z390 GODLIKE
  • MEG Z390 ACE
  • MPG Z390 GAMING PRO CARBON AC
  • MPG Z390 GAMING PRO CARBON
  • MPG Z390 GAMING EDGE AC
  • MPG Z390M GAMING EDGE AC
  • MPG Z390I GAMING EDGE AC
  • MAG Z390 TOMAHAWK

...und zu folgenden AMD-Mainboards...

  • X470 GAMING M7 AC
  • X470 GAMING PRO CARBON AC
  • X470 GAMING PRO CARBON
  • X470 GAMING PRO

...sowie zu folgenden Bildschirmen:

  • Optix MPG27CQ
  • Optix MPG27C
  • Optix MAG27CQ
  • Optix MAG27C
  • Optix MAG271CR
  • Optix MAG271C

Zur Anforderung des Downloads muss man zunächst ein MSI-Konto erstellen, das teilnehmende Produkt registrieren und den Kaufbeleg hochladen. MSI hat eine genaue Beschreibung der notwendigen Schritte bereitgestellt. Diese Aktion endet am 31. Dezember 2018.

 
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Microsoft kauft Entwickler von "Pillars of Eternity" und "Wasteland"

reported by doelf, Montag der 12.11.2018, 12:57:49

Microsoft hat anlässlich seiner X018-Veranstaltung in Mexiko-Stadt die Übernahme von zwei weiteren Spieleentwicklern bekannt gegeben. Obsidian Entertainment und inXile Entertainment gehören von nun an den Microsoft Studios, sollen aber weiterhin unabhängig arbeiten. Schwerpunkt sei die Entwicklung neuer Rollenspiele.

Obsidian Entertainment wurde im Jahr 2003 gegründet und hat seinen Sitz in Santa Ana, Kalifornien. Nach Auftragsarbeiten wie "Star Wars - Knights of the Old Republic II: The Sith Lords" (2004), "Neverwinter Nights 2" (2006), "Fallout: New Vegas" (2010) und "Dungeon Siege 3" (2011) konnte Obsidian Entertainment mit "Pillars of Eternity" (2015) einen eigenen Hit landen. Dieses Spiel wurde, wie auch sein Nachfolger "Pillars of Eternity II: Deadfire" (2018), über Crowdfunding-Kampagnen finanziert.

inXile Entertainment gibt es seit 2002, Sitz des Studios ist Newport Beach, Kalifornien. Ein erstes Ausrufezeichen setzte inXile mit "The Bard's Tale" (2004). Für "Wasteland 2" (2014) gab es eine Kickstarter-Kampagne sowie eine Zusammenarbeit mit Chris Avellone, dem Creative Director von Obsidian Entertainment. "Bard's Tale IV" wurde im September 2018 veröffentlicht und für "Wasteland 3" wurden unlängst 3,12 Millionen US-Dollar per Crowdfunding-Kampagne gesammelt.

Quelle: news.xbox.com
 
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Online-Händler Lesara ist insolvent

reported by doelf, Montag der 12.11.2018, 10:37:49

Mit "erschwinglichen Mode- und Lifestyle-Produkten" aus größtenteils chinesischer Produktion wollte sich der 2013 gegründete Online-Händler Lesara einen Namen machen. 2017 gewann das Unternehmen den Technology Fast 50 Award vom Beratungs- und Prüfungsunternehmen Deloitte und im August 2018 eröffnete Lesara ein 40 Millionen Euro teures Distributionszentrum in Erfurt. Der neueste Meilenstein der Firmengeschichte heißt Insolvenzantrag in Eigenverwaltung.

Lesara AG und Lesara Logistics SE sind betroffen
Beim zuständigen Amtsgericht in Berlin Charlottenburg wurde am 9. November 2018 die Eröffnung von Insolvenzverfahren über das Vermögen der Lesara AG (Aktenzeichen: 36l IN 5629/18) und der Lesara Logistics SE (Aktenzeichen: 36l IN 5633/18) beantragt. Ziel ist in beiden Fällen eine Insolvenz in Eigenverwaltung. Das Amtsgericht Charlottenburg hat den Rechtsanwalt Christian Graf Brockdorff zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Bisher - Stand 12. November 2018, 10:20 Uhr - berichtet Lesara weder auf seiner Webseite noch in seinen Pressemitteilungen über den Insolvenzantrag.

Fördergelder in Höhe von 9,6 Millionen Euro bewilligt
Zur Eröffnung des 40 Millionen Euro teuren Distributionszentrums in Erfurt am 17. August 2018 war auch Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) gekommen. Der ehemalige Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hatte Lesara im Rahmen des Förderprogramms Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) einen Zuschuss in Höhe von 9.636.230 Euro zugesagt. Im Jahr 2017, als diese Fördersumme erteilt wurde, hatte Lesara davon noch keinen Cent abgerufen. Die Zahlen für das Jahr 2018 liegen noch nicht vor. Thüringen und Erfurt hatten sich von der Ansiedlung 200 neue Arbeitsplätze versprochen.

 
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Tipp: Microsoft Office 365 Personal (1 Nutzer/1 Jahr) für 39,69 Euro

reported by doelf, Sonntag der 11.11.2018, 10:34:05

Bei unserem Partner Amazon gibt es heute Microsoft Office 365 Personal im 12-Monats-Abonnement für eine Person zum Sonderpreis von 39,69 Euro (Normalpreis: 69,00 Euro) inklusive Mehrwertsteuer und Versand. Die Software kann auf einem PC oder Mac und parallel dazu auf einem Tablet installiert werden. Es ist auch möglich, ein bereits laufendes Abonnement um 12 Monate zu verlängern.

Das Jahresabonnement von Microsoft Office 365 Personal umfasst die beliebten Büroprogramme Word, Excel, PowerPoint, OneNote und Outlook. Ebenfalls geboten werden 1 TB Cloud-Speicher auf OneDrive. Hinsichtlich der Tablets unterstützt Microsoft neben Windows auch Apples iOS und Googles Android. Für die Fremdsysteme muss die Office-Software separat als App heruntergeladen und installiert werden.

Zum Tagesangebot: Microsoft Office 365 Personal (1 Nutzer/1 Jahr) für 39,69 Euro

Hinweis: Durch den Einkauf über obige Links unterstützt ihr www.Au-Ja.de. Herzlichen Dank!

 
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Kritische 0-Day-Lücke in WP GDPR Compliance gestopft

reported by doelf, Sonntag der 11.11.2018, 00:02:22

"WP GDPR Compliance" ist eine Erweiterung für WordPress, welche das freie Content-Management-System besser auf die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) einstellt. Doch es gibt kritische Sicherheitslücken, über die sich Angreifer Admin-Rechte verschaffen können. Und diese Fehler werden bereits angegriffen.

Schnell anmelden und den Server übernehmen
Bis einschließlich Version 1.4.2 ermöglichte WP GDPR Compliance die Speicherung beliebiger Optionswerte für WordPress. Es wurde weder geprüft, ob das Plug-in diese Optionen verwendet, noch wurde sichergestellt, dass der Benutzer diese Änderungen überhaupt vornehmen darf. Durch den Aufruf von do_action() wurden zudem die Optionen mit den neuen Werten ausgeführt. Bei den bisher beobachteten Angriffen wurde die Option "users_can_register" auf den Wert "1" gesetzt und der Typ des Standardkontos (default_role) auf "administrator" abgeändert. Damit hatten die Angreifer unmittelbar nach ihrer Registrierung freie Bahn und die volle Kontrolle über die WordPress-Installation. Über die Installation bösartiger Erweiterungen konnten sie im Anschluss den gesamten Server übernehmen.

Update verfügbar
Nach Bekanntwerden der ersten Angriffe wurde WP GDPR Compliance vorübergehend aus dem Plug-in-Repository von WordPress entfernt. Inzwischen ist ein Update auf die Version 1.4.3 erhältlich, welches die Schwachstelle beseitigt. Abgesehen von der Absicherung des Zugriffs auf die Optionswerte wurden auch eine fehlerhafte Escape-Sequenz bei Eingaben für die Funktion $wpdb->prepare() korrigiert. Ebenfalls aus Sicherheitsgründen wurde die Funktion base64_decode() entfernt. Wer WP GDPR Compliance verwendet, sollte diese Erweiterung unverzüglich aktualisieren und seine WordPress-Installation auf unbekannte Plug-ins und Administratoren-Konten prüfen.

 
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CDex 2.12 ist fertig

reported by doelf, Samstag der 10.11.2018, 22:51:05

CDex ist unserer Ansicht nach der beste CD-Ripper für Windows. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Bei unserer Probeinstallation von CDex 2.12 wurde beispielsweise der kostenlose Virenschutz von Avast zur Installation angeboten.

CDex 2.12 behebt mehrere Fehler, wobei die Entwickler auf deren Natur nicht weiter eingehen. Wer noch CDex 2.00 oder älter verwendet, sollte diese unbedingt aktualisieren, denn das Update auf die Version 2.01 hatte neue Versionen der Codec-Pakete Ogg und Vorbis gebracht. Während Ogg 1.3.3 einen Fehler beim Umgang mit beschädigten Paketen korrigiert, kümmert sich Vorbis 1.3.6 um drei Sicherheitslücken (CVE-2018-5146, CVE-2017-14632 und CVE-2017-14633).

Ein Problem besteht weiterhin: Wenn man zuerst CDex startet und dann eine Audio-CD einlegt, kann es passieren, dass Windows 10 den Dialog "Datenträger einlegen" anzeigt und die CD gleich wieder auswirft. Dies geschieht nicht, wenn man zuerst die Audio-CD einlegt und erst danach CDex aufruft. Wurde die erste CD sauber geladen, kann man im Anschluss auch weitere CDs einlegen, ohne dass Windows dazwischenfunkt.

Download: CDex 2.12

 
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Sennheisers Headset-Software umfasst Root-Zertifikat mitsamt privatem Schlüssel

reported by doelf, Samstag der 10.11.2018, 17:10:49

Die Sicherheitsexperten der "Secorvo Security Consulting GmbH" haben bei einer Inspektion des Zertifikatsspeichers ihrer Rechner zwei Root-Zertifikate gefunden, welche von HeadSetup, einer Software des Kopfhörerherstellers Sennheiser, installiert wurden. Dummerweise liefert Sennheiser den privaten Schlüssel für eines der Root-Zertifikate gleich mit und öffnet dadurch eine Sicherheitslücke. UPDATE: Inzwischen haben wir weitere Informationen von Sennheiser erhalten.

Die Sicherheitslücke (CVE-2018-17612) und ihre Möglichkeiten
Angreifer können mit Hilfe des Root-Zertifikates und des nun nicht mehr geheimen Schlüssels gültige Zertifikate erstellen und signieren. Windows und der Webbrowser vertrauen diesen Zertifikaten und lassen den Benutzer ins offene Messer laufen. Beispielsweise ist es möglich, ein gültiges Zertifikat für fremde Domains wie *.google.com auszustellen und den Datenverkehr über die scheinbar sichere HTTPS-Verbindung abzufangen. Alternativ lassen sich auch Zertifikate zum Signieren von Software ausstellen, so dass ein Schadprogramm den Anschein erweckt, von Microsoft oder anderen bekannten Firmen zu stammen. Bei der Installation von HeadSetup, welche als Administrator geschehen muss, weist Sennheiser nicht auf das Hinzufügen von Root-Zertifikaten hin. Das topt nur noch die Deinstallation, welche die gefährlichen Zertifikate auf dem Rechner belässt. Mit einer CVSS Base Score von 7,5 ist dieser Schwachstelle als kritisch anzusehen.

Software-Pfusch soll Ende des Monats behoben werden
Laut Sennheiser werden die Root-Zertifikate benötigt, um Softphone-Lösungen (Telefon-Software) im Webbrowser über das Headset zu unterstützen. Dazu wird lokal ein WSS (WebSocket Secure) geöffnet und eine HTTPS-Verbindung aufgebaut. Und damit es dabei nicht zu einem unerlaubten Cross-Origin Resource Sharing (CORS) kommt, wird frechweg ein TLS-Serverzertifikat für das lokale System (localhost, also die IP-Adresse 127.0.0.1) ausgestellt. Sennheisers Vorgehen ist höchst unkonventionell und gefährlich, schließlich sind TLS-Zertifikate für reservierte IP-Adressen wie 127.0.0.1 aus gutem Grund nicht vorgesehen. Sennheiser wurde am 23. Juli 2018 über die Sicherheitslücke informiert, kann bisher aber noch keine abgesicherte Version von HeadSetup anbieten. UPDATE: Die Bereitstellung eines Updates ist für Anfang der 47. Kalenderwoche (19. bis 25. November 2018) geplant. Gegenüber Secorvo hatte Sennheiser zunächst die 48. Kalenderwoche genannt.

UPDATE: Sennheiser ist um schnelle Hilfe bemüht
Sennheiser hat sich zwischenzeitlich mit weiteren Details bei uns gemeldet: Zum einen weist das Unternehmen darauf hin, dass seine Headsets auch ohne die optionale Software "HeadSetup" bzw. "HeadSetup Pro" voll funktionsfähig bleiben. Bis eine abgesicherte Version verfügbar ist, hat Sennheiser die HeadSetup-Downloads von seiner Webseite entfernt. Stattdessen gibt es nun eine Informationsseite für betroffene Kunden. Dort findet sich auch eine Anleitung, wie man das riskante Root-Zertifikat entfernen kann. Am einfachsten funktioniert dies mit einem Skript, welches Sennheiser zum Download anbietet. Parallel hierzu bemüht sich der Kopfhörerspezialist darum, "das unsichere Root-Zertifikat so schnell wie möglich zentral ungültig zu machen, um die Sicherheitslücke dauerhaft und sicher zu verschließen". Darüber hinaus wurde "ein unabhängiges IT-Security-Beratungsunternehmen beauftragt, eine ergänzende Überprüfung für das Update der Software durchzuführen". Die genannten Maßnahmen sind unserer Ansicht nach sinnvoll und zeigen, dass Sennheiser aus seinem Fehler gelernt hat.

 
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NVIDIA veröffentlicht Treiber-Update für "Battlefield V"

reported by doelf, Samstag der 10.11.2018, 10:45:19

NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 416.81 aktualisiert, welche insbesondere für das Spiel "Battlefield V" empfohlen wird. Dazu gibt es etliche Fehlerkorrekturen - beispielsweise hat sich NVIDIA um den hohen Stromverbrauch der GeForce-RTX-Karten (Turing) im Multi-Monitor-Betrieb gekümmert.

Behobene Fehler
Doch auch abseits des Multi-Monitor-Betriebs gab es noch einige Probleme mit den Turing-Karten, welche NVIDIA mit diesem Treiber-Update beseitigen konnte: So stotterte die Wiedergabe von HEVC-Videos ausgerechnet beim Flaggschiff GeForce RTX 2080 Ti und beim Beenden von Spielen sorgte diese Grafikkarte bisher für einen Systemabsturz (Bluescreen), wenn neben einem Bildschirm mit G-Sync-Unterstützung auch weitere Monitore ohne G-Sync angeschlossen sind. Derweil funktionierte NVENC nicht mit der Titan X im SLI-Betrieb und die Modelle GeForce GTX 1060 und GeForce GTX 970 schalteten nach kurzer Stille vom Mehrkanalton auf Stereo-Wiedergabe um. Mit der Treiberversion 416.81 WHQL soll all dies nicht mehr vorkommen.

Auch generelle Stabilitätsprobleme mit den Spielen "ARK Survival", "Call of Duty:Black Ops 4" und "Shadow of the Tomb Raider" will NVIDIA behoben haben. Weiterhin wurde das nervige Flackern bei "Far Cry 5" und "Witcher 3 Wild Hunt" beseitigt und Grafikfehler bei "Monster Hunter World" korrigiert. Letztere zeigten sich nur, wenn die Option "Volume Rendering Quality" ausgeschaltet wurde. Bei DirectX-11-Spielen, die in einem Fenster laufen, soll der Mauszeiger die Framerate der Spiele nicht mehr aus dem G-Sync-Takt bringen. Bleibt noch das ebenfalls gelöste Problem mit dem Windows Defender Application Guard, der Microsofts Edge-Browser nicht starten ließ, wenn der Surround-Betrieb aktiv war.

Bekannte Probleme
Nutzer der GeForce GTX 780 müssen derzeit mit trägen Reaktionszeiten des Desktops leben und nach dem Beenden von Spielen wird G-Sync nicht zuverlässig beendet. Die übrigen Fehler sind alte Bekannte: Bluescreens des Typs "DPC Watchdog Violation" treten im Zusammenspiel mit NVIDIAs GeForce GTX 1080 Ti auf, wenn mehrere Grafikprozessoren auf Hauptplatinen mit PLX-Chips genutzt werden. Bei diesen Chips handelt es sich um Switches für die PCIe-Lanes, welche die Zahl der nutzbaren Lanes erhöhen. Die Kombination aus SLI und HDR führt bei "Battlefield 1" zu einer pinkfarbenen Anzeige, wenn die Bildwiederholrate im Spiel von 144 auf 120 Hertz reduziert wird. Beim Firefox kann es weiterhin zu Anzeigefehlern beim Mauszeiger kommen, wenn dieser über bestimmten Links schwebt.

Treiber-Komponenten und Kompatibilität
Neue Profile liefert NVIDIA diesmal nicht mit, dafür wurden GeForce Experience und der HD-Audio-Treiber auf die Versionsstände 3.15.0.186 und 1.3.38.4 aktualisiert. Die übrigen Treiberkomponenten - nView 149.34, PhysX System-Software 9.18.0907 und CUDA 10.0 - zeigen sich unverändert. Seit Anfang April entwickelt NVIDIA keine 32-Bit-Treiber mehr, unterstützt werden daher nur noch die 64-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10. Auch die Unterstützung für die Fermi-Generation wurde eingestellt - oder zumindest weitgehend, denn während die Baureihen GeForce 800, 500 und 400 komplett verschwunden sind, werden einige Fermi-Modelle weiterhin bedient. Zu nennen wären die Modelle GeForce GT 630 (= GeForce GT 430 oder GT 440), GeForce GT 640 (= GeForce GT 545) und GeForce GT 730 (= GeForce GT 430).

Download: NVIDIA GeForce Game Ready Driver 416.81 WHQL

 
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Flickr: 1.000-Bilder-Grenze gilt nicht für Creative Commons

reported by doelf, Freitag der 09.11.2018, 17:07:16

Flickrs neuer Eigentümer SmugMug hatte Anfang November angekündigt, kostenlose Nutzerkonten ab dem 8. Januar 2019 auf 1.000 Bilder zu beschränken. Nun stellte das Unternehmen klar, dass überzählige Fotos, die unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht wurden, nicht gelöscht werden. Auch die als "Flickr Commons" bekannten Fotoarchive bleiben verschont.

Hieraus ergeben sich nun drei Varianten:

  • Mehr als 1.000 Fotos ohne Creative-Commons-Lizenz: Wer mehr als 1.000 Fotos speichern möchte und diese nicht unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht hat, muss zum kostenpflichtigen Pro-Konto wechseln. Der Jahresbeitrag für ein Pro-Konto beläuft sich auf rund 44 Euro, aktuell kann man aber schon für 31 Euro im ersten Jahr wechseln. Wer nicht wechselt aber auch keine überzähligen Bilder löscht, muss damit rechnen, dass diese ab dem 5. Februar 2019 von SmugMug gelöscht werden.

  • Mehr als 1.000 Fotos, ganz oder teilweise mit Creative-Commons-Lizenz: Wurden Fotos unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht, verzichtet SmugMug auf deren Löschung. Der Nutzer kann allerdings keine neuen Bilder hochladen, solange er deren Gesamtzahl nicht unter 1.000 reduziert. Finden sich im Benutzerkonto zudem mehr als 1.000 Bilder ohne Creative-Commons-Lizenz, wird SmugMug deren Zahl ab dem 5. Februar 2019 auf 1.000 reduzieren. Auch hier bietet sich der Wechsel zum kostenpflichtigen Pro-Konto an.

  • Mehr als 1.000 Fotos in einem Flickr-Commons-Archiv: Organisationen, welche ein Archiv unter Flickr Commons betreiben, müssen sich keine Sorgen machen: Ihr Bildbestand bleibt erhalten und sie können auch weiterhin neue Inhalte hochladen. Die dort vertretenen Organisationen reichen von der NASA und dem Smithsonian-Institut, über die Nationalbibliothek Norwegens und das Nationalarchiv Estlands bis zum Niederländischen Institut für Militärgeschichte.

Der kalifornische Bild-Hosting-Dienst SmugMug, der Flickr im Frühjahr 2018 gekauft hatte, begründet die Beschränkungen der kostenlosen Konten damit, dass man unabhängiger von Werbeeinnahmen werden will. Flickr solle nicht an die Wünsche der Werbetreibenden angepasst, sondern für die Bedürfnisse der Fotografen optimiert werden. Diesen will man einen Mehrwert in Form eine lebendigen Community mit einem regen Austausch bieten. Um dies finanzieren zu können, müssen allerdings mehr Nutzer als bisher zum kostenpflichtigen Pro-Konto wechseln und da bietet sich die Limitierung der Bilder als probater Hebel an.

 
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Disney lässt "Rogue One" und "Loki" in Serie gehen

reported by doelf, Freitag der 09.11.2018, 16:28:41

Anlässlich der Verkündung neuer Quartalszahlen hat Disney-Chef Bob Iger den Namen des geplanten Streaming-Dienstes verraten: Disney+ soll er heißen, was recht einfallslos klingt. Also müssen exklusive Inhalte aus dem Star-Wars- und Marvel-Kosmos für Kundschaft sorgen und zwei Serien hat Iger bereits angekündigt.

Die Vorgeschichte zur Vorgeschichte von "Krieg der Sterne"
Im Jahr 2016 schilderte "Rogue One: A Star Wars Story" die Vorgeschichte zu "Krieg der Sterne" (1977). Und da dieses Spin-off an den Kinokassen sehr erfolgreich war, soll nun eine Serie die Vorgeschichte von "Rogue One: A Star Wars Story" erzählen. Diese dreht sich um Captain Cassian Andor, alias Fulcrum III, einem Geheimdienstoffizier in Diensten der Rebellen. Und wie schon im Kino soll Andor auch in der Serie von Diego Luna verkörpert werden. Laut Disney werden die Dreharbeiten im kommenden Jahr anlaufen, wobei man zunächst noch einen Titel finden muss.

Auch der kleine Frostriese "Loki" geht in Serie
Marvel-Fans will Disney mit "Loki" locken. Der böse "Bruder" - Odin hatte den Zwergfrostriesen Loki nämlich nur adoptiert - von Thor ist vielschichtig genug für einen Antihelden und soll von Tom Hiddleston gespielt werden. Das dürfte die Fans freuen, schließlich hatte Hiddleston diese Figur schon in "Thor" (2011), "Marvel's The Avengers" (2012), "Thor: The Dark Kingdom" (2013), "Thor: Tag der Entscheidung" (2017) und "Avengers: Infinity War" (2018) verkörpert. Weitere Details über "Loki" sind leider noch nicht bekannt.

Das Geschäft brummt
Was die Geschäftszahlen des dritten Quartals betrifft, konnte Disney dank Kinohits wie "Die Unglaublichen 2" und "Ant-Man and the Wasp" auf breiter Front überzeugen: Der Umsatz ist um 11,96 Prozent auf 14,307 Milliarden US-Dollar gestiegen und der Nettogewinn um beinahe ein Drittel (+32,91%) auf 2,322 Milliarden US-Dollar gesprungen. Für den Gewinn je Anteil konnte der Maus-Konzern sogar ein Plus von 37,17 Prozent auf 1,55 US-Dollar ausweisen. Im kommenden Jahr soll dann der eigene Streaming-Dienst für weiteres Wachstum sorgen.

 
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AMD Zen 2: Modular statt monolithisch

reported by doelf, Donnerstag der 08.11.2018, 19:50:12

AMD hat seine "Next Horizon"-Veranstaltung in San Francisco nicht nur dazu genutzt, um die neuen 7-nm-Beschleunigungskarten Radeon Instinct MI60 und MI50 anzukündigen, sondern hat auch weitere Details über die kommende CPU-Architektur "Zen 2" gelüftet. Auch diese Prozessoren werden mit Strukturgrößen von 7 nm gefertigt - oder besser gesagt: Teilweise.

Der Baukasten-Prozessor
AMD setzt beim "Zen 2" nämlich auf ein modulares Design: Der Prozessor besteht aus mehreren Silizium-Stücken, den Chiplets, welche über xGMI-Anbindungen, die AMD auch als "Infinity Fabric Interconnect" bezeichnet, miteinander verbunden sind. Zur Fertigung der CPU-Kerne kommt dabei der 7-nm-Prozess von TSMC zum Einsatz, denn die Rechenkerne und ihre Cache-Speicher profitieren stark von den feineren Strukturen, welche den Strombedarf senken und zugleich höhere Taktraten ermöglichen. Die I/O-Funktionen, also die Anbindungen für Arbeitsspeicher und PCI-Express, belässt AMD vorerst bei 14 nm. Im Vergleich zu monolithischen CPU-Designs spart dieser Ansatz Entwicklungszeit und Fertigungskosten.

Lisa Su mit AMD Epyc Rome

Doppelte Kernzahl, doppelte Leistung, doppelte PCIe-Bandbreite
Für die kommenden Server-CPUs der EPYC-Familie, welche den Codenamen "Rome" tragen, bedeute das modulare Design in erster Linie mehr Kerne bei unverändertem Stromverbrauch. Statt mit 32 Kernen und 64 Threads werden die größten Rome-Prozessoren mit 64 Kernen und 128 Threads ausgestattet sein. Neben der Verdopplung der Rechenwerke verspricht AMD zudem die Verarbeitung von mehr Befehlen pro Durchgang (4,53 statt 3,50 bei kombinierter Gleitkomma-/Ganzzahlenlast), was in der Summe zu einer Verdopplung der Rechenleistung im Vergleich zur ersten EPYC-Generation (Naples) führt. Statt PCI-Express 3.0 gibt es Lanes der vierten Generation, die 2 GB/s in jede Richtung schaufeln können. Das ist eine Verdopplung der theoretischen Bandbreite.

Cache-Optimierungen, doppelte AVX-Breite, Spectre-Schutz
Dass Zen 2 pro Takt mehr schafft, liegt an diversen Optimierungen. Beispielsweise gibt es eine verbesserte Ausführungs-Pipeline, welche die Recheneinheiten effizienter einsetzt. Auch die Sprungvorhersage und das Prefetching von Befehlen hat AMD überarbeitet, dabei wurde auch der Befehls-Cache neu organisiert und der Mikro-Op-Cache vergrößert. Die Gleitkommaeinheit hat AMD für Vektorbefehle (AVX) auf 256 Bit verbreitert, so dass 256-Bit-Aufgaben nun in einem Durchgang verarbeitet werden. Die erste Zen-Generation muss solche Aufgaben noch in zwei 128 Bit große Micro-Ops aufteilen. AMD hat auch neue Sicherheitsmaßnahmen integriert, welche vor CPU-Angriffen wie Spectre schützen sollen. Zudem verspricht der Hersteller mehr Flexibilität bei der Speicherverschlüsselung.

Ein Ausblick und EPYC bei Amazon
Zen 2 liegt laut AMD im Fahrplan, so dass man auf "Next Horizon" lauffähige Muster sehen konnte. Auch die Nachfolgearchitekturen Zen 3 und 4 sind schon in Arbeit und sollen gute Fortschritte machen. Doch ein gutes Produkt ist nur die eine Seite der Medaille, auf der anderen müssen auch gute Verkaufszahlen stehen. Hier kann AMD zumindest einen neuen Großkunden ins Feld führen: Amazon bietet ab sofort EPYC-Prozessoren für die Nutzer seiner "Elastic Compute Cloud" (EC2) ein.

Quelle: www.amd.com
 
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AMD Radeon Instinct MI60 und MI50: 7 nm, xGMI und PCIe 4.0

reported by doelf, Donnerstag der 08.11.2018, 14:44:09

AMD zielt mit seinen neuen Beschleunigungskarten Radeon Instinct MI60 und MI50 auf die Verarbeitung großer Datenmengen und nennt insbesondere die Einsatzgebiete Deep Learning, Cloud Computing und Rendering. Architektonisch handelt es sich weiterhin Grafikkarten, deren GPU mit Strukturgrößen von 7 nm gefertigt wird und die erstmals die vierte Generation von PCI-Express als Schnittstelle nutzen.

PCIe 4.0 + xGMI = 264 GB/s I/O-Bandbreite
PCI-Express 4.0 wurde am 8. Juni 2017 offiziell vom Industriekonsortium PCI-SIG vorgestellt und verdoppelt die theoretische Bandbreite der PCIe-Schnittstelle auf 2 GB/s und Richtung. Bei einer Anbindung über 16 Lanes, wie die neuen Beschleunigungskarten von AMD sie bieten, lassen sich demnach bis zu 64 GB/s zeitgleich bewegen - sofern beide Richtungen maximal ausgelastet sind und man die 128b/130b-Kodierung sowie die Steuerdaten des Übertragungsprotokolls vernachlässigt.

Zusätzlich zu PCIe 4.0 gibt es auch eine doppelte xGMI-Anbindung, welche AMD auch als "Infinity Fabric Link" bezeichnet. Mit xGMI ermöglicht AMD eine direkte Kommunikation zwischen den GPUs, wobei pro Anbindung Datenraten von bis zu 100 GB/s möglich sind. Dank zweier xGMI-Links kommen Radeon Instinct MI60 und MI50 auf 200 GB/s pro Karte. Rechnet man die beiden Anbindungen zusammen, wie AMD es in seiner Ankündigung tut, ergibt sich eine Gesamtbandbreite von 264 GB/s pro Karte.

Zum Vergleich: NVIDIAs NVLink schafft bis zu 25 GB/s pro Lane und Richtung, so dass eine Tesla V100 mit ihren sechs Lanes 300 GB/s erreicht. Dies markiert allerdings den aktuellen Maximalausbau, denn die übrigen Modelle schaffen deutlich weniger. In Form der neuen Turing-Modellen bietet NVIDIA NVLink auch für Endkunden als Ersatz für SLI an. Mit zwei Links kommt die GeForce RTX 2080 Ti dabei auf maximal 100 GB/s, während die GeForce RTX 2080 mit einem Link und 50 GB/s auskommen muss.

AMD Radeon Instinct MI60

Etwas mehr beim Chip, doppelt so viel beim Speicher
AMD hat die Strukturgröße halbiert: Kam auf der Radeon Instinct MI25 noch ein Vega-Chip mit 14-nm-Strukturen zum Einsatz, wird der neue Vega20 nun von TSMC mit Strukturen von lediglich 7 nm gefertigt. Genau wie die Radeon Instinct MI25 verfügt auch die Radeon Instinct MI60 über 64 Compute Units (4.096 Stream-Prozessoren), doch der maximale Chiptakt wurde von 1,5 auf 1,8 GHz angehoben (Radeon Instinct MI60). Das erscheint recht wenig, insbesondere weil der Strombedarf der Karte bei 300 Watt verbleibt. Doch AMD hat diesmal viel in den Speicher investiert.

Die Radeon Instinct MI60 besitzt 32 GiB HBM2-Speicher und bietet damit den doppelten Speicherausbau einer Radeon Instinct MI25. Wie zuvor wird der Speicher über ein 4.096 Bit breites Interface angebunden, doch AMD hat die Taktrate mehr als verdoppelt. Statt mit 473 MHz arbeiten die Speicherchips nun mit 1.000 MHz, so dass die maximale Speicherbandbreite von 484 GB/s auf 1.024 GB/s springt. Und damit übertrifft AMD sogar NVIDIAs Tesla V1000, die nur auf 900 GB/s kommt. Bleibt die Frage, wie sehr sich diese Verbesserungen auf die Leistungsfähigkeit der neuen Karten auswirken.

Der um zwanzig Prozent höhere Chiptakt spiegelt sich in der FP16-Leistung (Half Precision) wieder, die von 24,6 auf 29,5 TFLOPs gestiegen ist. Entsprechend klettert auch die FP32-Leistung (Single Precision) von 12,29 auf 14,7 TFLOPs. Einen gewaltigen Sprung kann AMD derweil für die FP64-Leistung (Double Precision) melden, die von 768 GFLOPs auf 7,4 TFLOPs geschossen ist. Damit rückt AMD der Tesla V100 auf die Pelle, deren NVLink-Variante auf 7,8 TFLOPs kommt, aber kein PCIe 4.0 beherrscht. Mit PCIe-3.0-Anbindung bringt es die Tesla V100 nur auf 7,0 TFLOPs.

Etwas weniger: Radeon Instinct MI50
Die preiswertere Radeon Instinct MI50 besitzt nur 60 Compute Units (3.840 Stream-Prozessoren) und taktet mit 1,746 GHz auch etwas langsamer. Es gibt zwar nur 16 GiB HBM2-Speicher, doch Taktrate und Bandbreite zeigen sich unverändert. Auch die Leistungsdaten - FP16: 26,8 TFLOPs; FP32: 13,4 TFLOPs; FP64: 6,7 TFLOPs - können sich sehen lassen und stellen das bisherige Flaggschiff Radeon Instinct MI25 in den Schatten. Zwei xGMI-Links und PCIe 4.0 bietet auch die kleinere Karte, deren Strombedarf AMD allerdings ebenfalls auf 300 Watt beziffert.

Verfügbarkeit und Preis
AMD will den Beschleuniger Radeon Instinct MI60 ab Ende 2018 an seine Kunden ausliefern, während man auf den Radeon Instinct MI50 noch bis zum Ende des ersten Quartals 2019 warten muss. Preise hat AMD nicht genannt, aber billig werden die neuen Karten mit Sicherheit nicht: Für eine Radeon Instinct MI25 muss man über 9.000 Euro investieren.

Quelle: www.amd.com
 
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SSDs von Crucial und Samsung patzen bei der Hardware-Verschlüsselung

reported by doelf, Mittwoch der 07.11.2018, 16:48:47

Die Sicherheitsforscher Carlo Meijer und Bernard van Gastel von der Radboud University im niederländischen Nijmegen warnen vor Schwachstellen in der Hardware-Verschlüsselung einiger Solid-State-Disks (SSDs). Betroffen sind die Modelle MX100, MX200 und MX300 der Micron-Tochter Crucial sowie Samsungs 840 EVO, 850 EVO und die externen SSDs der Baureihen T3 und T5.

Self-Encrypting Drives (SED), also Festplatten und Solid-State-Disks mit eingebauter Hardware-Verschlüsselung, versprechen eine hohe Sicherheit ohne Leistungsverluste. Da die Verschlüsselung im Laufwerk selbst stattfindet, bleiben Prozessor und Arbeitsspeicher außen vor, so dass hier keine Last entsteht und diese beliebten Angriffsvektoren versperrt bleiben. Wer solche Datenträger knacken möchte, muss sich daher ihre Firmware ansehen und deren Funktion durch Reverse Engineering nachvollziehen. Genau das haben die beiden Niederländer getan und sind dabei auf zwei Fehlergruppen gestoßen.

Das Schlüsselproblem (CVE-2018-12037)
Bevor die Laufwerke einen Zugriff gewähren, fragen sie nach einem Benutzerschlüssel. Wird dieser richtig eingegeben, wird ein Datenschlüssel aktiviert, mit dem die Daten dann ausgelesen werden. Doch leider besteht keinerlei Zusammenhang zwischen dem Benutzer- und dem Datenschlüssel. Gelingt es, dem Laufwerks-Controller eigenen Code unterzuschieben, kann man die Passwortabfrage aushebeln und sich mit einem eigenen (oder auch ganz ohne) Passwort Zugriff verschaffen. Ein Weg, dies zu erreichen, ist das Aufspielen eine manipulierten Firmware. Von dieser Schwachstelle sind alle eingangs erwähnten Geräte, also Crucials MX100, MX200 und MX300 sowie Samsungs 840 EVO, 850 EVO, T3 und T5, betroffen.

Das Wear-Levelling-Problem (CVE-2018-12038)
SSDs basieren auf Flash-Speicher. Dieser hält Daten auch ohne permanente Stromversorgung, verschleißt aber bei Schreibzugriffen. Um eine möglichst lange Lebensdauer zu erreichen, müssen die Schreibzugriffe daher über das gesamte Laufwerk verteilt werden. Dies geschieht über eine Technologie namens Wear-Levelling, welche bei Schreibzugriffen die logischen Sektoren auf immer andere physische Sektoren umleitet. Setzt der Benutzer ein Passwort, werden die ungesicherten Daten verschlüsselt und neu geschrieben. Aber eben nicht in den physischen Sektoren, die zuvor genutzt wurden. Daher ist es bei Samsungs 840 EVO möglich, die alte, unverschlüsselte Version ganz oder teilweise auszulesen.

Auswirkungen und Gegenmaßnahmen
Für Windows bietet Microsoft das Verschlüsselungswerkzeug BitLocker, das Datenträger auch über eine reine Software-Verschlüsselung schützen kann. Doch wenn BitLocker ein SED erkennt, wird automatisch dessen Hardware-Verschlüsselung genutzt. Die beiden Sicherheitsforscher raten daher zu einer quell-offenen Software wie VeraCrypt. Theoretisch sei es zwar möglich, die Fehler per Firmware-Update zu beheben, doch eine wirklich sichere Lösung trauen die beiden weder Crucial noch Samsung zu. Bisher gäbe es entweder gar keine Updates oder nur unzureichende Reparaturversuche. Beide Hersteller wurden im April 2018 über die Sicherheitslücken informiert und hatten 180 Tage Zeit, sich darum zu kümmern.

Crucial hatte schon am 25. Mai 2018 Firmware-Updates für die Baureihen MX200 (Firmware MU05) und MX100 (Firmware MU02) veröffentlicht und schreibt, dass sich diese um Sicherheitslücken kümmern, ohne weiter ins Detail zu gehen oder eine CVE-Nummer zu nennen. Die neueste Firmware für die Baureihe MX300 datiert derweil noch auf dem 9. Dezember 2017 (Firmware M0CR060). Samsung empfiehlt den Nutzern der externen Modelle T5 und T3 die Installation der Portable SSD Activation Software 1.6.2 mit anschließendem Firmware-Update. Auf Anfrage gibt es auch Firmware-Updates für die Generation T1. Wer eine interne SSD der Baureihen 840 EVO und 850 EVO verwendet, soll indes auf eine Software-Lösung wie VeraCrypt wechseln. Hier darf man wohl keine Updates mehr erwarten.

Quelle: www.ru.nl
 
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Kurios: Neues MacBook Air schaltet seinen Vorgänger aus

reported by doelf, Mittwoch der 07.11.2018, 11:34:56

Nein, es geht nicht um eine überragende Leistung, welche das ältere Modell in den Schatten stellt. Unser Kollege Matthias Kremp von Spiegel online stolperte vielmehr über ein sehr seltsames Verhalten, wenn man die beiden Generationen nebeneinander auf dem Schreibtisch platziert.

Sobald Kremp das MacBook Air aus dem Modelljahr 2018 links neben dem MacBook Air aus dem Modelljahr 2010 platzierte, schaltete das ältere Modell seinen Bildschirm aus und wechselte in den Ruhezustand. Zog er das neue MacBook Air weg, wachte der Vorgänger sogleich wieder auf. Kremp vermutet, dass die Magnete im neu entwickelten Lautsprecher des 2018er MacBook Air den Schlafsensor des Vorgängers auslösen, wenn sie in seine Nähe gelangen. Ganz geklärt ist das Verhalten, welches auch Apple überraschte, noch nicht. Auf Spiegel online gibt es weitere Details zum Thema sowie ein Video.

 
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LibreOffice: Die Versionen 6.0.7 und 6.1.3 sind fertig

reported by doelf, Dienstag der 06.11.2018, 13:03:21

Nach einer Ehrenrunde in Form des ungeplanten Release Candidate 3 wurde das finale LibreOffice 6.0.7 zeitgleich mit dem fertigen LibreOffice 6.1.3 veröffentlicht. LibreOffice 6.2.0, dessen Fertigstellung für Ende Januar 2019 geplant ist, wirft auch schon seine Schatten voraus.

Eigentlich sollte LibreOffice 6.0.7, die letzte Ausbaustufe in dieser Entwicklungsschiene, schon vor zwei Wochen veröffentlicht werden. Doch dann gab es vier Probleme, die einen dritten Veröffentlichungskandidaten erforderlich machten. So ließ sich der Zertifikate-Manager nicht mit GPG4win v3 starten und das interaktive Verlaufswerkzeug war unbrauchbar. Wurden Folien in Draw oder Impress kopiert, duplizierten sich die Formatvorlagen, und unter Windows war die Option "quickstart --killtray" ohne Funktion. Seit der Version 6.0.6 wurden insgesamt 66 Korrekturen vorgenommen, von denen sich zehn um potentielle Absturzursachen kümmern. Die verzögerte Freigabe hat leider keine Auswirkungen auf das Support-Ende von LibreOffice 6.0, welches für den 26. November 2018 terminiert ist.

Download: LibreOffice 6.0.7

In Anbetracht des bevorstehenden Support-Endes für LibreOffice 6.0 empfiehlt sich der Wechsel zur Generation 6.1, welche wir schon seit einiger Zeit im Produktiveinsatz verwenden. Hier wurde die Version 6.1.3 nach zwei Veröffentlichungskandidaten fertiggestellt. Sie umfasst 66 Fehlerkorrekturen, unter denen sich zwölf mögliche Absturzursachen befinden. Beispielsweise stürzen bisherige Versionen ab, wenn man versucht, Objekte wie Schaltflächen, Auswahlkästchen oder ähnliches in ein Dialogformular zu ziehen. Beim Löschen aller Kommentare blieb ein Kommentarfeld übrig und das Programm verabschiedet sich. Das Ziehen einer Spalte von einer Datenquelle in eine Kalkulationstabelle endet ebenso mit einem Abflug wie der Versuch, mit Calc den Titel einer Diagramm-Achse zu kopieren.

Download: LibreOffice 6.1.3

Wer einen Blick in die Zukunft wagen möchte, kann sich schon jetzt das kommende LibreOffice 6.2.0 ansehen. Dessen seit wenigen Stunden erhältliche Alpha-Version umfasst 705 Änderungen, darunter etliche Korrekturen für den Im- und Export von .PPTX- und .PPT-Präsentationen. Die Version 6.2.0 bringt Unterstützung für Qt5 und KDE Plasma 5, wobei das KDE5-Plug-in auf der Qt5-Version aufbaut. Wie üblich ist die Alpha-Version mit Vorsicht zu genießen: Sie befindet sich in einer frühen Entwicklungsphase, so dass mit Instabilitäten und Datenverlusten gerechnet werden muss!

Download: LibreOffice 6.2.0 Alpha

 
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AMD: Grafiktreiber für "Fallout 76" (Beta)

reported by doelf, Montag der 05.11.2018, 21:24:54

AMD hat heute einen weiteren optionalen Grafiktreiber freigegeben, welcher die Versionsnummer 18.10.2 trägt. Der neue Treiber bringt Unterstützung für "Fallout 76", dessen Veröffentlichung für den 14. November 2018 geplant ist. Vorbesteller können sich allerdings schon jetzt eine Beta-Ausgabe des Spiels herunterladen.

Behobene Fehler
Abseits von "Fallout 76" behebt AMD mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.10.2 einen Fehler, der Spiele, welche die Programmierschnittstelle Vulkan nutzen, beim Start abstürzen ließ. Ebenfalls korrigiert wurde ein Problem, welches "Assassin's Creed Odyssey" neu starten lässt, wenn die adaptive Kantenglättung aktiviert wird.

Bekannte Fehler
Nach wie vor reduziert die Radeon RX Vega im Leerlauf nicht immer ihren Speichertakt - ein Fehler, der uns schon länger begleitet. Wer das zurückgezogene Windows 10 Version 1809 verwendet, sollte vorerst auf Radeon Overlay verzichten, denn hier drohen System- und Software-Abstürze. Zuweilen bleibt auch das Spiel "Strange Brigade" hängen, wenn dieses im Direct-12-Modus gespielt wird.

Kompatibilität
Die Treiberversion 18.10.2 unterstützt nur diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil). Wer die integrierte Grafikeinheit einer APU verwendet, bleibt diesmal außen vor und muss weiterhin zur optionalen Radeon Software Adrenalin Edition 18.10.1 greifen. Offiziell empfiehlt AMD weiterhin die Treiberversion 18.5.1 vom 23. Mai 2018, welche diskrete Grafikchips und APUs unterstützt.

Download: AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.10.2

 
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CPU-Sicherheit: PortSmash, ein neuer Angriff auf HyperThreading (SMT)

reported by doelf, Montag der 05.11.2018, 11:09:34

Simultaneous Multithreading (SMT), welches Intel als HyperThreading bezeichnet, sorgt seit dem Jahr 2002 für eine bessere Auslastung der Prozessoren. Es erlaubt aber auch Angriffe auf andere Threads, wie Wissenschaftler aus Finnland und Kuba nun bewiesen haben. Für ihren Angriff namens "PortSmash" (CVE-2018-5407) gibt es bereits Proof-of-concept-Code auf Github.

Was ist HyperThreading?
Intel hatte HyperThreading im Jahr 2002 für die Xeon-CPUs der Generation "Prestonia" und den Pentium 4 der Generation "Northwood" vorgestellt. Zunächst war HyperThreading auf die damaligen Spitzenmodelle beschränkt, etablierte sich dann aber schnell bei stromsparenden Mobil-Prozessoren als probates Mittel, um möglichst viel Leistung pro Watt zu generieren. Statt weitere Rechenkerne zu verbauen, was die Fertigungskosten und den Stromverbrauch in die Höhe treibt, reichen HyperThreading zusätzliche Registersätze, um die Pipelines der Recheneinheiten besser auszulasten. Im Normalfall werden zwei Threads je CPU-Kern - man spricht in diesem Zusammenhang auch von zwei logischen Kernen - verarbeitet, woraus sich ein Leistungsvorteil zwischen zehn und zwanzig Prozent ergibt. In bestimmten Lastszenarien kann der Vorteil noch deutlicher ausfallen, während es bei anderen Anwendungen zu Leistungseinbrüchen kommt. Kritiker sahen in HyperThreading daher eine Krücke und AMD versuchte mit seiner Bulldozer-Architektur ein Alternativkonzept namens "Core Multithreading" (CMT) zu etablieren. In der Praxis konnte CMT allerdings nicht überzeugen und wurde mit der Einführung der Zen-Architektur (Ryzen, EPYC) zugunsten einer eigenen SMT-Variante wieder aufgegeben.

Wie funktioniert PortSmash?
Bei "PortSmash" (CVE-2018-5407) handelt es sich einmal mehr um einen Seitenkanalangriff auf die CPU-Architektur und das Vorgehen der Forscher erinnert an Spectre, Meltdown und deren Varianten. Allerdings nutzt "PortSmash" keine Schwächen bei der spekulativen Ausführung, sondern macht sich Eigenheiten von HyperThreading zu Nutze. Ziel der Wissenschaftler war das Thread-übergreifende Erbeuten eines privaten Schlüssels von einem TLS-Server auf Basis von OpenSSL. Sie benötigten hierfür lediglich einen Thread, der auf dem selben physischen Kern des Prozessors lief. Dieser Thread beschäftigte einen logischen Kern mit immer gleichen Befehlen, deren Verarbeitungszeit protokolliert wurde. Wenn der geheime Schlüssel von einem zweiten Thread auf dem anderen logischen Kern verarbeitet wurde, änderten sich hierdurch die Zeiten. Einzig auf Basis der gemessenen Unterschiede konnten die Forscher den Schlüssel erkennen. Sie benötigten weder Zugriff auf den Cache oder den Arbeitsspeicher, noch mussten sie die Eigenheiten der CPU-Architektur näher untersuchen. Im Vergleich zu Spectre erscheint PortSmash wesentlich praktikabler und stellt damit eine ernstzunehmende Bedrohung für Server und Cloud-Anbieter dar. Der heimatliche PC lässt sich zwar auch angreifen, ist aber ein weit weniger attraktives Ziel.

Betroffene CPUs und Gegenmaßnahmen
Der Beispiel-Code der Forscher funktioniert mit Intel-Prozessoren der Generationen Skylake und Kaby Lake, für andere Architekturen müssen die Parameter angepasst werden. Ob sich dieser Angriff auch auf AMDs Ryzen und EPYC übertragen lässt, ist unklar. Die Wissenschaftler halten dies jedenfalls für wahrscheinlich und wollen in Kürze entsprechende Tests durchführen. Wer sich vor PortSmash schützen möchte, muss lediglich HyperThreading bzw. SMT im BIOS/UEFI seines Motherboards deaktivieren. Dann laufen die Threads auf unterschiedlichen physischen Kernen und die Messung der Verarbeitungszeit ist nicht mehr möglich. Auf Servern kann man jedem Benutzer einen physischen Kern zuweisen, so dass ein Zugriff auf die Threads anderer Benutzer unterbunden wird. Auch Software-Entwickler können die Situation entschärfen, indem sie kritische Berechnungen derart gestalten, dass eine genaue Messung der Verarbeitungszeit nicht mehr möglich ist. OpenSSL hat entprechende Anpassungen für die Version 1.1.1a und 1.1.0j angekündigt.

 
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Flash-Speicher wird wieder etwas teurer

reported by doelf, Sonntag der 04.11.2018, 23:01:26

Seit Monaten kennen die Preise für NAND-Flash-Chips nur eine Richtung: Nach unten. SSDs und Speicherkarten sind so günstig wie nie zuvor, da es ein Überangebot an Speicherchips gibt. Doch nun wollen erste Hersteller ihre Produktion zurückfahren oder den Ausbau neuer Werke verschieben, was bereits zu ersten Reaktionen am NAND-Spot-Markt in Taiwan geführt hat: Die Preise sind binnen Monatsfrist um bis zu 5,46 Prozent gestiegen.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am Freitag durchschnittlich 3,021 US-Dollar zahlen und das ist der erste nennenswerte Preisanstieg seit Juni 2017! Diese Verteuerung um 4,42 Prozent kann den Preisrutsch des Vormonats (von September auf Oktober: -5,70%) aber nicht ganz ausgleichen. Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Rückgang um 25,5 Prozent und binnen Jahresfrist ist der Preis der 64Gb-Chips sogar um 29,97 Prozent gesunken.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte einen Kurs von 2,221 US-Dollar und lag damit sogar um 5,46 Prozent über dem Preis von Anfang Oktober. Da sich diese Chips zuletzt nur noch um 2,55 Prozent verbilligt hatten, liegt das Preisniveau nun wieder über jenem von September 2018. Seit Januar ist der Kurs dieser NAND-Flash-Chips dennoch um 22,48 Prozent gefallen und der Blick auf November 2017 offenbart ein Minus von 27,89 Prozent.

Eine weitere Halbierung der Speicherkapazität auf 16Gb 2Gx8 MLC macht aus wirtschaftlicher Sicht keinen Sinn, denn diese Chips kosten aktuell 2,820 US-Dollar. Sie sind im Monatsverlauf zwar nur um 0,36 Prozent teurer geworden, haben seit Jahresanfang aber auch nur 1,84 Prozent verloren. Auch der Vergleich mit November 2017 zeigt lediglich eine Verbilligung um magere 3,66 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,1388 US-Dollar wert und notierte damit um 1,22 Prozent unter dem Stand von Anfang Oktober. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,23 Prozent verloren und der Vergleich mit November 2017 zeigt einen Einbruch um glatt zwei Prozent.

 
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Preise für DDR4-Chips fallen wieder schneller

reported by doelf, Sonntag der 04.11.2018, 22:26:49

Zwischen September und Oktober 2017 kam es beim Arbeitsspeicher zu einem explosiven Preisanstieg, der insbesondere die DDR4-Chips getroffen hatte. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Seit Jahresbeginn sind die Kurse für Arbeitsspeicher am DRAM-Spot-Markt in Taiwan um bis zu 34,42 Prozent gefallen und auch die Preise von DDR4- und DDR3-Chips gleichen sich so langsam an.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man am Freitag im Schnitt 6,913 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind 3,31 Prozent weniger als Anfang Oktober, zudem hat sich der Preisverfall wieder etwas beschleunigt (von September auf Oktober: -3,06%). Seit Januar 2018 sind diese Chips um 27,93 Prozent billiger geworden, während der Vergleich zum Vorjahresmonat einen Preisrutsch um 28,25 Prozent zeigt.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 3,193 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante um 7,80 Prozent gefallen und damit ebenfalls stärker als im Vormonat (von September auf Oktober: -5,49%). Der Vergleich mit Januar 2018 offenbart einen Preisrutsch um 34,42 Prozent, der größte in diesem Feld. Auch binnen Jahresfrist ist dieser Speicher um 33,51 Prozent günstiger geworden.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, werden aktuell 2,884 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat nochmals um 2,07 Prozent nachgegeben, doch allzu viel Spielraum scheint es nicht mehr zu geben: In den Vormonaten war der Preis noch um 3,54 und 4,95 Prozent gefallen. Seit Januar 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 26,76 Prozent gesunken und über den Lauf von zwölf Monaten sehen wir einen Preisverfall von 27,72 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,1388 US-Dollar wert und notierte damit um 1,22 Prozent unter dem Stand von Anfang Oktober. Seit Jahresbeginn hat der Euro 5,23 Prozent verloren und der Vergleich mit November 2017 zeigt einen Einbruch um glatt zwei Prozent.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

 
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Marktanteile: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Windows 10 und 7

reported by doelf, Sonntag der 04.11.2018, 21:35:28

Einmal im Monat schauen wir bei NetMarketShare auf die aktuelle Marktentwicklung bei den PC-Betriebssystemen und seit Jahren gab es dabei eine Konstante: Windows 7 stand immer unangefochten auf dem ersten Platz. Doch dies dürfte sich noch im laufenden Jahr ändern, da sich Windows 10 und 7 bereits im Oktober ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert haben.

Marktanteile im Oktober

Im September hatte Windows 7 nochmals ein wenig zugelegt und kam auf 40,88 Prozent (+0,61), während Windows 10 mit 37,44 Prozent (-0,36) einen kleinen Rückschlag zu verkraften hatte. Diese Entwicklung hat sich im Oktober gedreht: Diesmal ist Windows 7 um 1,53 Punkte auf einen Marktanteil von 39,35 Prozent abgerutscht und liegt erstmals wieder unter der 40-Prozent-Marke, während sich Windows 10 um 0,84 Punkte verbessern konnte und mit 38,28 Prozent einen neuen Höchststand verbucht. Da zum Jahresende wieder mehr neue PCs verkauft werden und auf diesen zumeist Windows 10 vorinstalliert ist, dürfte schon der November einen Führungswechsel bringen - der Pannenserie rund um die Windows-10-Updates zum Trotz.

Windows 8.1 ist mit 4,90 Prozent (+0,04) zurück auf dem dritten Platz, während macOS 10.13 nur noch auf 4,63 Prozent (-1,45) kommt. Doch der Absturz des Aufsteigers aus Cupertino ist hausgemacht: Der Nachfolger macOS 10.14 ist inzwischen offiziell erhältlich und läuft bereits auf 2,05 Prozent (+1,80) aller Rechner. Rechnet man die Versionen 10.13 und 10.14 zusammen, kommt macOS auf 6,68 Prozent (+0,35). In den Vormonaten war macOS 10.14 nur als Beta-Version erhältlich und spielte dementsprechend eine Nebenrolle (September: 0,25%; August: 0,12%; Juli: 0,06%; Juni: 0,06%). Den fünften Rang hält Windows XP, dessen Marktanteil überraschend um 0,41 Punkte auf 3,60 Prozent geklettert ist.

Mit seinen 2,05 Prozent belegt macOS 10.14 den sechsten Rang vor macOS 10.12 mit 1,58 Prozent (+0,22). Linux ist derweil von Platz sechs auf acht abgerutscht. Neben den 1,38 Prozent (-0,13), welche NetMarketShare für "Linux" meldet, finden sich auch Linux-Distributionen wie Ubuntu (Platz 11 mit 0,62%; -0,04), Chrome OS (Platz 14 mit 0,33%; unverändert) und Fedora (Platz 18 mit 0,04%; unverändert) in der Statistik. In der Summe kommt die Pinguin-Faktion damit auf 2,37 Prozent (-0,17). Die Top 10 komplettieren macOS 10.11 und Windows 8 mit jeweils 0,91 Prozent Marktanteil. Für macOS 10.11 notieren wir dabei einen Rückgang um 0,07 Punkte, während Windows 8 nur 0,04 Punkte verloren hat.

 
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CDex 2.11 ist fertig

reported by doelf, Sonntag der 04.11.2018, 11:16:53

CDex ist unserer Ansicht nach der beste CD-Ripper für Windows. Das von Georgy Berdyshev entwickelte Programm steht unter der GNU General Public License (GPL). Aber Obacht, es gibt zwei Varianten: Verwendet man den Installer, muss man unerwünschte Zusatzprogramme aktiv abwählen! Bei unserer Probeinstallation von CDex 2.11 wurde beispielsweise der kostenlose Virenschutz von Avast zur Installation angeboten.

CDex 2.11 behebt mehrere Fehler, wobei die Entwickler auf deren Natur nicht weiter eingehen. Wer noch CDex 2.00 oder älter verwendet, sollte diese unbedingt aktualisieren, denn das Update auf die Version 2.01 hatte neue Versionen der Codec-Pakete Ogg und Vorbis gebracht. Während Ogg 1.3.3 einen Fehler beim Umgang mit beschädigten Paketen korrigiert, kümmert sich Vorbis 1.3.6 um drei Sicherheitslücken (CVE-2018-5146, CVE-2017-14632 und CVE-2017-14633).

Ein Problem besteht weiterhin: Wenn man zuerst CDex startet und dann eine Audio-CD einlegt, kann es passieren, dass Windows 10 den Dialog "Datenträger einlegen" anzeigt und die CD gleich wieder auswirft. Dies geschieht nicht, wenn man zuerst die Audio-CD einlegt und erst danach CDex aufruft. Wurde die erste CD sauber geladen, kann man im Anschluss auch weitere CDs einlegen, ohne dass Windows dazwischenfunkt.

Download: CDex 2.11

 
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Apple hofft auf über 90 Milliarden US-Dollar im Weihnachtsquartal

reported by doelf, Sonntag der 04.11.2018, 09:30:29

Apple hatte am 29. September 2018 das fiskalische Jahr 2018 abgeschlossen und in dieser Woche die dazugehörigen Geschäftszahlen veröffentlicht. Wie gewohnt gab es ein weiteres Rekordquartal sowie ein Rekordjahr. In allen Regionen der Welt ist Apples Umsatz dank immer höherer Stückpreise zweistellig gewachsen und für die Monate Oktober bis Dezember hofft das Unternehmen auf bis zu 93 Milliarden US-Dollar Umsatz. Und natürlich wäre auch dies wieder ein neuer Rekord.

Das Rekordquartal
Im vierten Quartal 2018 erzielte Apple einen Absatz in Höhe von 62,900 Milliarden US-Dollar (+19,63%) und stellte damit alle vorausgegangenen September-Quartale in den Schatten. Der operative Gewinn ist um 22,85 Prozent auf 16,118 Milliarden US-Dollar gestiegen und der Nettogewinn aufgrund der verringerten Steuerlast sogar um 31,84 Prozent auf 14,125 Milliarden US-Dollar gehüpft. Und da Apple fleißig Aktien zurückgekauft hat, dürfen sich die Anteilseigner über 2,91 US-Dollar je Aktie freuen - ein Plus von 40,58 Prozent.

Am stärksten war Apple wie gewohnt in seinem Heimatmarkt Amerika, wo der Quartalsumsatz um 19,13 Prozent auf 27,517 Milliarden US-Dollar angewachsen ist. Es folgen Europa mit 15,382 Milliarden US-Dollar (+18,24%) und China mit 11,411 Milliarden US-Dollar (+16,43%). Damit bleibt China ein schwieriger Markt für Apple. Ganz anders Japan, wo die Firma mit 33,77 Prozent ihr stärkstes Umsatzplus vorweisen kann. Hier setzte Apple im vierten Quartal 5,161 Milliarden US-Dollar um, während der Rest der Welt 3,429 Milliarden US-Dollar (+21,94%) beigesteuert hat.

Nach all den Rekordzahlen trübt der Blick auf die Absatzzahlen die Stimmung: Bei den iPhones tritt Apple mit 46,889 Millionen Einheiten (+0,45%) auf der Stelle, bei den iPads gab es mit 9,699 Millionen Geräten einen Einbruch um 6,07 Prozent und auch die Zahl der verkauften Macs ist um 1,62 Prozent auf 5,299 Millionen Rechner gesunken. Doch keine Sorge, Apple hat bereits angekündigt, sich um dieses Problem zu kümmern: In Zukunft wird das Unternehmen die Absatzzahlen seiner Geräte unter Verschluss halten, da diese Angaben die Investoren verwirren könnten.

Zudem sagen Stückzahlen wenig über Umsatz und Gewinn aus: Beim iPhone haben höhere Stückpreise den Umsatz beispielsweise um 28,91 Prozent auf 37,185 Milliarden US-Dollar klettern lassen und auch bei den Macs sorgt diese Strategie für ein Umsatzplus von 3,36 Prozent auf 7,411 Milliarden US-Dollar. Dieses Kunststück ist beim iPad nicht gelungen, dessen Umsatz um 15,36 Prozent auf 4,089 Milliarden US-Dollar geschrumpft ist. Versöhnlich stimmen dafür neue Rekordumsätze mit Dienstleistungen (9,981 Milliarden US-Dollar; +17,41%) und anderen Produkten (4,234 Milliarden US-Dollar; +31,04%).

Das Rekordjahr
Betrachten wir das gesamte Geschäftsjahr 2018, sehen wir einen Umsatz von 265,595 Milliarden US-Dollar (+15,86%), einen operativen Gewinn von 70,898 Milliarden US-Dollar (+15,57%) und einen Nettogewinn von 59,531 Milliarden US-Dollar (+23,12%). Auch hier sorgt der gesunkene Steuersatz für mehr Netto vom Brutto, während großzügige Aktienrückkäufe den Gewinn je Anteil um 29,32 Prozent auf 11,91 US-Dollar springen lassen - im Laufe des Geschäftsjahres hatte Apple knapp 90 Milliarden US-Dollar in Form von Aktienkäufen und Dividenden an seine Investoren ausgeschüttet.

Ausblick und Reaktion der Anleger
Für das kommende Quartal erwartet Apple einen Umsatz zwischen 89 Milliarden und 93 Milliarden US-Dollar und auch das wäre dann wieder ein neuer Rekord. Allerdings wäre das Überschreiten der 90-Milliarden-Marke wohl bedeutsamer als der Umsatzzuwachs, der sich angesichts der genannten Spanne bestenfalls auf 5,32 Prozent und schlimmstenfalls auf 0,79 Prozent belaufen wird. Allen Geschenken der letzten zwölf Monate zum Trotz reagierten die Aktionäre verschnupft und ließen Apples Aktie von 222,22 US-Dollar zum Handelsschluss am 1. November auf 209,55 US-Dollar zur Börseneröffnung am 2. November einbrechen. Zum Ende des Handelstages hatte das Papier sogar 6,63 Prozent verloren.

Quelle: www.apple.com
 
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Flickr schränkt Gratis-Konten ein

reported by doelf, Samstag der 03.11.2018, 16:28:09

Nach dem Verkauf von Flickr im Frühjahr 2018 stellt der neue Eigentümer SmugMug die Weichen für die Fotoplattform um: Priorisiert werden zukünftig die kostenpflichtige Profikonten, im Gegenzug werden die Funktionen der kostenlosen Konten beschnitten. Hierdurch soll Flickr unabhängiger von Werbeeinnahmen werden.

Zahlende Kunden statt Abhängigkeit von der Werbung
Der kalifornische Bild-Hosting-Dienst SmugMug erklärt hierzu, dass Flickr nicht an die Wünsche der Werbetreibenden angepasst, sondern für die Bedürfnisse der Fotografen optimiert werden soll. Diesen will man einen Mehrwert in Form eine lebendigen Community mit einem regen Austausch bieten. Um dies finanzieren zu können, müssen mehr Nutzer als bisher zum kostenpflichtigen Pro-Konto wechseln. Schon jetzt profitieren Pro-Mitglieder von einer werbefreien Plattform und erweiterten Statistiken. Unbegrenzten Speicherplatz gab es indes für alle Nutzerkonten, auch für die kostenlosen. Damit ist am 8. Januar 2019 allerdings Schluss: Ab diesem Tag können nur noch zahlende Mitglieder beliebig viele Fotos und Videos hochladen, während die kostenlosen Konten auf 1.000 Fotos begrenzt werden. Der Jahresbeitrag für ein Pro-Konto beläuft sich auf rund 44 Euro, aktuell kann man aber schon für 31 Euro im ersten Jahr wechseln.

1.000 Bilder als Obergrenze
Statt das Datenvolumen zu limitieren, hat SmugMug die Grenze bei 1.000 Bildern gezogen. Man halte diese Beschränkung für intuitiver und wolle die Nutzer nicht dazu drängen, die Qualität ihrer Bilder für eine bessere Ausnutzung des Speicherplatzes zu opfern. Zudem habe man dieses Limit nicht aus der Luft gegriffen: Die große Mehrheit der zahlenden Nutzer hätten bereits jetzt mehr als 1.000 Fotos und Videos gespeichert, während über 97 Prozent der Nutzer kostenloser Konten weniger als 1.000 Bilder anbiete. Dennoch müssen knapp drei Prozent der Mitglieder ihren Datenbestand vor dem 8. Januar 2019 reduzieren, um die neue Grenze einzuhalten. Oder aber sie wechseln zum kostenpflichtigen Zugang. Für beide Kontentypen wurde zudem eine zweite Änderung angekündigt: Zukünftig kann man sich mit einer beliebigen E-Mail-Adresse registrieren, so dass der Zwang zu einem Yahoo-Konto wegfällt.

Flickrs Geschichte
Flickr wurde einst von der kanadischen Firma Ludicorp gegründet und diente zunächst als Bild-Upload für das Online-Spiel "Game Neverending". Da die Nutzer die Foto-Funktion liebten, das Spiel aber nicht, fand "Game Neverending" im Jahr 2004 ein abruptes Ende und nur Flickr blieb übrig. Die aufstrebende Plattform erweckte 2005 das Interesse von Yahoo, denn der Internetpionier suchte händeringend nach irgendwelchen sozialen Netzwerken, um Staub ab- und sich ein jüngeres Publikum zuzulegen. Im März 2005 kaufte Yahoo Ludicorp nebst Flickr für einen Betrag zwischen 22 Millionen und 25 Millionen US-Dollar und machte das Yahoo-Konto für Flickr-Nutzer zur Pflicht. Damit staubte Yahoo auf Flickr ab, statt sich selbst zu verjüngen. Mitte 2017 wurde Yahoo von der US-Telekommunikationsfirma Verizon geschluckt und mit dem im Jahr 2015 übernommenen Internetdinosaurier AOL im neuen Unternehmen Oath Inc. zusammengelegt. Dabei schien Flickr zunächst auf der Strecke zu bleiben, bis SmugMug im April 2018 die Übernahme verkündete.

 
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Firefox 63.0.1 mit 3 Korrekturen

reported by doelf, Samstag der 03.11.2018, 14:05:11

Mit der Veröffentlichung des Firefox 63.0.1 haben Mozillas Entwickler drei Korrekturen vorgenommen, von denen keine eine sicherheitsrelevante Bedeutung hat. Die Fehlerbereinigungen betreffen Snippets, die Druckvorschau und einen übersehenen Platzhalter in der japanischen Übersetzung.

Firefox 63.0.1: Die Korrekturen
Da das Elemente "Inner Snippets" versehentlich entfernt wurde, zeigt der Firefox 63.0 gar keine Snippets mehr an. Damit fehlen auf leeren Tabs Ankündigungen sowie die von Sponsoren bezahlten Kampagnen. Zugleich werden unter der Rubrik "Wichtige Seiten" die Suchen von Amazon und Google angezeigt, die eigentlich nur US-Nutzer sehen sollten. Wer bei der Druckvorschau "Auf Seitengröße verkleinern" anwählt, sieht bei der Version 63.0 immer eine Skalierung auf 30 Prozent. Und beim Schließen mehrerer Fenster enthält das Dialogfenster der japanischen Übersetzung einen Platzhalter. Mit der Veröffentlichung des Firefox 63.0.1 wurden diese drei Fehler nun korrigiert. Kommen wir nun noch zu den wichtigsten Neuerungen der Version 63.

Firefox 63: Verbesserungen für macOS, Linux und Windows 10
Für macOS wurden die Energieeinstellungen angepasst, so dass für weniger anspruchsvolle WebGL-Aufgaben die integrierte Grafikeinheit (iGPU) des Prozessors genutzt wird. Bisher wurde auf Systemen, die neben der iGPU auch über eine diskrete Grafiklösung verfügen, immer letztere für WebGL-Code aktiviert. Da diskrete Grafiklösungen mehr Strom verbrauchen, verspricht der Wechsel zur iGPU eine längere Akkulaufzeit. Die Nutzer von macOS sollen auch von einem schnelleren Wechsel zwischen den Tabs sowie von kürzeren Reaktionszeiten des Browsers profitieren. Unter Linux laufen WebExtensions nun in einem eigenen Prozess, was Vorteile für Leistung und Sicherheit bringt. Unter Windows 10 passt der Firefox sein Aussehen automatisch an den gewählten App-Modus (Hell oder Dunkel) an. Zudem wurde die Build-Infrastruktur für die Windows-Ausgabe auf das Compiler-Frontend Clang umgestellt, was ebenfalls Leistungsverbesserungen verspricht.

Firefox 63 Tracking-Kontrolle

Firefox 63: Volle Tracking-Kontrolle
Der Firefox 63 ermöglicht das gezielte Blockieren von Cookies und anderen Tracking-Methoden. Hierzu wurde die Rubrik "Datenschutz & Sicherheit" in den Einstellungen um einige Optionen erweitert, welche Mozilla unter dem Punkt "Seitenelemente blockieren" zusammenfasst. Man kann "alle erkannten Elemente zur Aktivitätenverfolgung" wahlweise für alle Fenster oder aber nur für private Fenster blockieren lassen. Standardmäßig kommt eine Liste von Disconnect.me zum Einsatz, welche der Nutzer jedoch austauschen kann. Weiterhin ist es möglich, "alle Cookies von eingebetteten externen Elementen", also alle Drittanbieter-Cookies, zu unterdrücken. Da einige Webseiten dann nicht mehr richtig funktionieren, lässt sich dieser Filter auf "Elemente zur Aktivitätenverfolgung" beschränken. Einige Publikationen verweigern die Anzeige von Inhalten, sobald das Tracking unterbunden wird (z.B. Spiegel online). Für solche Webseiten kann man Ausnahmen setzen, so dass für diese dann wieder alle Seitenelemente verarbeitet werden.

Firefox 63 Tab-Wechsel

Firefox 63: Einige wichtige Änderungen
Über das Tastaturkürzel Strg+Tab wechselte man bisher zwischen den geöffneten Tabs. Nun ist es möglich, die Tabs als Vorschauleiste zu navigieren, wobei der Firefox diese nach dem letzten Zugriff sortiert (siehe Bildschirmfoto). Für neue Profile ist diese Option standardmäßig aktiviert, bereits bestehende Nutzer können über die Option "Bei Strg+Tab die Tabs nach letzter Nutzung in absteigender Reihenfolge anzeigen" zum neuen Verhalten wechseln. Aus der Bibliothek ("Öffnen von Chronik, Lesezeichen und mehr") wurde die Möglichkeit, individuelle Lesezeichen in der Sidebar zu öffnen, entfernt. Auch die Option, mit der sich die Suche nach Updates dauerhaft ausschalten ließ, gibt es nicht mehr. Diese fand sich nur in den erweiterten Einstellungen, also unter "about:preferences". Sollte keine Update-Installation gewünscht sein, empfiehlt Mozilla den Einsatz der Enterprise-Policy "DisableAppUpdate".

Firefox 63 Amazon und Google

Auf der Startseite wurden die Suchen von Amazon und Google unter der Rubrik "Wichtige Seiten" integriert. Klickt man die jeweilige Kachel an, verlagert sich der Fokus automatisch in die Adresszeile. Diese Funktion war eigentlich nur für US-Benutzer gedacht und ist nach dem Update auf die Version 63.0.1 nun auch dieser Region vorbehalten. Beim Schließen über das Hauptmenü warnt der Firefox nun vor offenen Fenstern und Tabs. Korrigiert wurde ein Fehler, welcher die automatische Vervollständigung von URLs verhindert, sofern diese bereits als Lesezeichen gespeichert sind. Apropos Fehler: Bisher gibt es noch keine Angaben hinsichtlich behobener Sicherheitslücken.

Download: Firefox 63.0.1

 
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Facebook: Rekordgewinn, aber Stagnation in den Kernmärkten

reported by doelf, Samstag der 03.11.2018, 13:21:06

Nach diversen Datenskandalen und Rücktrittsforderungen gegen Firmengründer Mark Zuckerberg versucht Facebook mit der Präsentation neuer Quartalszahlen wieder in ruhigere Gewässer zu gelangen. Dies gelingt trotz eines neuen Rekordgewinns und weiter wachsenden Nutzerzahlen nur bedingt, da die beiden Kernmärkte Nordamerika und Europa schwächeln.

Die Geschäftszahlen
Für das dritte Quartal 2018 meldet Facebook einen Umsatz in Höhe von 13,727 Milliarden US-Dollar (+32,91%), ein operatives Ergebnis von 5,781 Milliarden US-Dollar (+12,87%) und einen Nettogewinn von 5,137 Milliarden US-Dollar (+9,14%) bzw. 1,76 US-Dollar je Anteil (+10,69%). Auf den ersten Blick können diese Zahlen überzeugen - insbesondere der Umsatz, von dem 13,539 Milliarden US-Dollar bzw. 98,63 Prozent über Werbung generiert wurden. 92 Prozent dieser Werbeeinnahmen wurden auf Mobilgeräten erzielt, vor einem Jahr waren es nur 88 Prozent gewesen. Allerdings profitierte Facebook hinsichtlich seiner Steuerrücklagen von einem Ende Juli gefällten Urteil im Fall Altera Corp. v. Commissioner (Nos. 16-70496, 16-70497), welches eine Steuerregelung hinsichtlich der Bilanzierung von aktienbasierten Mitarbeitervergütungen gekippt hatte.

Die Nutzerzahlen
Auch die Entwicklung der Nutzerzahlen macht zunächst einen guten Eindruck: Die Zahl der täglich aktiven Nutzer (DAU) ist im Jahresverlauf um neun Prozent auf 1,49 Milliarden gestiegen und 2,27 Milliarden Facebook-Konten werden zumindest einmal im Monat (MAU) geöffnet - ein Plus von zehn Prozent. Doch beides gilt weder für Nordamerika noch für Europa: Seit einem Jahr hat sich die Zahl der nordamerikanischen DAUs nicht verändert und liegt bei 185 Millionen, während die MAUs um lediglich um 1,26 Prozent auf 242 Millionen angewachsen sind. In Europa ist die Zahl der DAUs seit Jahresanfang um 1,42 Prozent auf 278 Millionen gefallen und auch die MAUs sind um 0,53 Prozent auf 375 Millionen geschrumpft. Nur ein starker Zulauf in Asien und dem Rest der Welt konnte die Schwäche in den beiden Kernmärkten kompensieren.

Nordamerika und Europa sind die Umsatzbringer
Das Problem, was sich aus der geografischen Verteilung des Mitgliederzulaufs ergibt, zeigt sich beim Blick auf den Umsatz, welchen Facebook in den einzelnen Regionen generieren konnte: 9,98 Milliarden von 13,727 Milliarden US-Dollar, oder anders formuliert 72,70 Prozent, stammen aus den USA und Europa. Da die Nutzerzahlen hier eine Grenze erreicht haben, muss Facebook die vorhandenen Mitglieder stärker melken, um weiteres Wachstum zu generieren. Dies soll beispielsweise mit Werbung in WhatsApp geschehen, doch dabei besteht die Gefahr, dass übermäßige und aufdringliche Werbung die Nutzer vertreibt. Zudem versuchen immer mehr Mitglieder, ihre Daten besser zu schützen und den Zugriff darauf einzuschränken. Auch das erschwert es Facebook, aus den vorhandenen Nutzern höhere Gewinne zu generieren. Man darf also gespannt sein, ob Facebook auch im Jahr 2019 eine Gelddruckmaschine bleiben wird.

 
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