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Preview: NVIDIA GeForce 7900 GTX, 7900 GT und 7600 GT - 1/5
09.03.2006 by doelf
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GeForce 7900 GTX, 7900 GT und 7600 GT sind gelandet!
Am heutigen ersten Publikumstag der CeBIT 2006 wird NVIDIA drei neue Grafikchips vorstellen und wir werden euch im Rahmen dieses Artikels nicht nur einen Überblick verschaffen, sondern anschließend auch ein paar Benchmarks und Fotos der neuen MSI Modelle NX7900GTX-T2D512E und NX7600GT-T2D256E präsentieren.

In der Oberklasse ersetzt die GeForce 7900er-Familie die 7800er-Produklinie, welche in NVIDIAs Plänen keine Rolle mehr spielt. Das neue Flagschiff heißt GeForce 7900 GTX und stellt in erster Linie eine weitere Optimierung der GeForce 7800er-Baureihe dar. In der Mittelklasse, in der bisher die siebte GeForce-Generation keine Rolle spielte, kommt es zur lange erwarteten Wachablösung der GeForce 6600 GT durch die GeForce 7600 GT. Jetzt, da ATis Radeon X1600 XT auf dem Markt ist und vor allem in aktuellen Spielen die betagte GeForce 6600 GT dominiert, spielt NVIDIA diese neue Karte, welche sich als Trumpf entpuppen könnte. Die Modelle für die Einsteigerklasse, welche auf NVIDIAs GeForce 7300 GS basieren, sind bereits seit enigen Wochen im Handel erhältlich. Womit erwähnt werden sollte, daß man laut NVIDIA ab heute beim Händler seines Vertrauens auch Grafikkarten mit GeForce 7900 GTX, 7900 GT und 7600 GT erwerben kann.

Die Neuerungen
Daß die neuen Chips der GeForce 7900er- und 7600er-Baureihe im 90 nm Fertigungsprozess hergestellt werden, erwähnt NVIDIA nur beiläufig - kein Wunder, denn ATi hatte bereits im letzten Jahr die aktuelle Produktlinie auf die kleinere Strukturgröße umgestellt. Die Fertigung im 90 nm Prozess soll höhere Taktraten ermöglichen und natürlich auch die Herstellungskosten senken.

Das neue Schlagwort bei NVIDIA lautet "Extreme HD Resolutions". Die neuen Grafikkarten der GeForce 7900er- und 7600er-Familie unterstützen Auflösungen von bis zu 2560x1600 Bildpunkten und sind somit bestens für den Betrieb an hochauflösenden Monitoren und Fernsehern geeignet. Die bisherigen NVIDIA GPUs unterstützen Auflösungen von bis zu 2048x1536 Bildpunkten bei 85 Hz, ATis Radeon X1900er-Familie beherrscht aber ebenfalls schon bis zu 2560x1600 Bildpunkte.

Natürlich unterstützen auch die neuen Grafikprozessoren NVIDIAs Videobeschleunigung "PureVideo", den Kauf von NVIDIAs Pure-Video-Decoder vorrausgesetzt. Auch Drittanbieter werden von nun an PureVideo mit H.264-Unterstützung (u.a. für die Wiedergabe von Blu-ray- und HD DVD-Medien) in ihren Produkten integrieren, z.B. Intervideo WinDVD 7.2, CyberLink PowerDVD 6.0 mit dem AVC/H.264 Plug-in v2.0 und Nero ShowTime.

Mit Quad-SLI bietet NVIDIA spielebegeisterten Kunden nun eine Möglichkeit, nicht nur doppelt sondern gleich viermal soviel Geld beim Grafikkartenkauf loszuwerden. Erste Testberichte zu Anfang des Jahres zeigten hier kaum Vorteile, doch nun soll die Kraft der vier GPUs vor allem für bildverbessernde Filter genutzt werden. Möglicherweise sehen wir bei "The Chronicles of Riddick" dank Quad-SLI spielbare Frameraten bei aktivierten Soft-Shadows ;-)

Die Preisklassen
NVIDIA positioniert die GeForce 7900 GTX als neues Flagschiff im Preisbereich zwischen 499 und 649 US-Dollar gegen ATis Radeon X1900 XTX und X1900 XT. Die GeForce 7900 GT wird gegen ATis Radeon X1800 XL und X1800 GTO ins Feld geführt und spielt damit in der Liga zwischen 249 und 399 US-Dollar. NVIDIAs Angaben nach dominiert die GeForce 7900 GTX die Mitbewerber aus ATis Radeon X1900er-Familie klar, lediglich bei FarCry kann sich der neue GeForce-Bolide noch nicht durchsetzen. Auch die GeForce 7900 GT zeigt nur bei FarCry eine Schwäche, hier liegt die Radeon X1800 XL gleich auf.

In der mittleren Preisklasse schickt NVIDIA die GeForce 7600 GT gegen ATis Radeon X1600 XT ins Feld und deckt damit den Preisrahmen zwischen 179 und 229 US-Dollar ab. Schenkt man NVIDIAs Aussagen glauben, so ist die GeForce 7600 GT der Radeon X1600 XT in allen Belangen klar überlegen und selbst in ATis Paradediszilpin FarCry ca. 40% schneller.

Übersicht: Die Grafikchips

ChipGPU
Takt
Speicher TaktSpeicher-
bandbreite
Speicher-
interface
Pixel/
Vertex
Shader
Modell
DX
GF 7900 GTX650 MHz800 MHz51.2 GB/s256 Bit24/83.09
GF 7900 GT450 MHz660 MHz42.24 GB/s256 Bit24/83.09
GF 7800 GTX 512550 MHz850 MHz54.4 GB/s256 Bit24/83.09
GF 7800 GTX430 MHz600 MHz38.4 GB/s256 Bit24/83.09
GF 7800 GT400 MHz500 MHz32.0 GB/s256 Bit20/73.09
GF 7600 GT560 MHz700 MHz22.4 GB/s128 Bit12/53.09
GF 6600 GT500 MHz500 MHz16.0 GB/s128 Bit8/33.09
Radeon X1900 XTX650 MHz775 MHz49.6 GB/s256 Bit16/83.09
Radeon X1900 XT625 MHz725 MHz46.4 GB/s256 Bit16/83.09
Radeon X1800 XT625 MHz750 MHz48.0 GB/s256 Bit16/83.09
Radeon X1800 XL500 MHz500 MHz32.0 GB/s256 Bit16/83.09
Radeon X1600 XT587 MHz693 MHz22.1 GB/s128 Bit12/53.09

Weiter: 2. GeForce 7900 GTX

1. Einleitung und Eckdaten
2. GeForce 7900 GTX
3. GeForce 7900 GT
4. GeForce 7600 GT
5. Fazit

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GeForce 7900 GTX: Die Eckdaten

Im Vergleich zur GeForce 7800 GTX 512 MB sehen wir eine Steigerung des Chiptaktes um 100 MHz, der Speichertakt liegt mit 800 MHz (DDR1600) allerdings 50 MHz unter dem des Vorgängers. Bei der Architektur gibt es kaum Neuerungen, auch weiterhin arbeitet NVIDIAs Oberklasse mit 24 Pixel- und 8 Vertex-Pipelines. Die GeForce 7900er-Generation ist somit in erster Linie ein Die-Shrink auf 90 nm.

Auch die Platine und Kühlung der GeForce 7900 GTX entspricht weitgehend der GeForce 7800 GTX 512 MB. Damit ist die Karte sehr lang, was den Einbau in vielen Systemen erschwert, hat aber auch eine vergleichsweise leise und leistungsstarke Kühlung.

Für Power-User, Enthusiasten und Hardcore-Gamer (mehr Synonyme fallen mir gerade nicht ein) stellt der SLI-Betrieb mit zwei Grafikkarten das Minimum dar, optimal ist natürlich (außer für die Stromrechnung und den Geldbeutel) Quad-SLI mit vier Grafikkarten.

Während ATi für den Einzelbetrieb einer Radeon X1900 XTX ein 450 Watt Netzteil empfiehlt, kommt die GeForce 7900 GTX laut NVIDIA mit bescheidenen 350 Watt aus. GeForce 7900 GTX Grafikkarten benötigen eine zusätzliche Stromversorgung über ein 6-Pin Kabel.

Weiter: 3. GeForce 7900 GT

1. Einleitung und Eckdaten
2. GeForce 7900 GTX
3. GeForce 7900 GT
4. GeForce 7600 GT
5. Fazit

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GeForce 7900 GT: Die Eckdaten

Die Steigerung des Chiptaktes fällt bei der GeForce 7900 GT magerer aus, der Vorgänger 7800 GT liegt gerade einmal 20 MHz zurück. Dafür steigt der Speichertakt um 60 MHz auf 660 MHz (DDR1320). Wie ihre große Schwester besitzt auch die GeForce 7900 GT 24 Pixel- und 8 Vertex-Pipelines.

Die Kühlung wurde im Vergleich zur GeForce 7800 GT deutlich abgeändert: Der Lüfter sitzt nun rechts von der GPU und bläst die Abluft durch Kupfer-Fins in Richtung Gehäuserückseite sowie Gehäuseseite, auf eine Kühlung der Speicherchips hat NVIDIA gänzlich verzichtet.

Auch die GeForce 7900 GT bietet für Power-User, Enthusiasten und Hardcore-Gamer den SLI-Betrieb, allerdings könnte der Griff zu einer einzelnen GeForce 7900 GTX sinnvoller sein.

Während ATi auch für den Einzelbetrieb einer Radeon X1900 XT ein 450 Watt Netzteil empfiehlt, reicht für NVIDIAs GeForce 7900 GT ein Modell mit 350 Watt aus. GeForce 7900 GT Grafikkarten benötigen ebenfalls eine zusätzliche Stromversorgung über ein 6-Pin Kabel.

Weiter: 4. GeForce 7600 GT

1. Einleitung und Eckdaten
2. GeForce 7900 GTX
3. GeForce 7900 GT
4. GeForce 7600 GT
5. Fazit

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GeForce 7600 GT: Die Eckdaten

Die deutlichsten Veränderungen gibt es in der Mittelklasse. NVIDIA setzt zwar weiterhin auf eine 128 Bit breite Speicheranbindung, gönnt der GeForce 7600 GT aber 12 Pixel- sowie 5 Vertex-Pipelines - die GeForce 6600 GT hat lediglich 8 Pixel- und 3 Vertex-Pipelines. Wir sehen hier folglich keinen Die-Shrink mit höheren Taktraten, sondern den Wechsel auf eine neue Chip-Generation. NVIDIA hat es sich dennoch nicht nehmen lassen, auch die Taktraten anzuheben: Der Grafikchip taktet mit 560 MHz genau 60 MHz schneller als eine GeForce 6600 GT, der Speichertakt wurde sogar von 500 MHz (DDR500) auf 700 MHz (DDR1400) angehoben.

Die Kühlung ähnelt der, welche NVIDIA für die GeForce 7900 GT verwendet. Auch auf der GeForce 7600 GT sitzt der Lüfter nun rechts neben der GPU und bläst die Abluft durch Kupfer-Fins in Richtung Gehäuserückseite sowie Gehäuseseite. Auf eine Kühlung der Speicherchips hat NVIDIA auch bei der GeForce 7600 GT gänzlich verzichtet.

Gibt es SLI? Welch Frage! Kann sich jemand ernsthaft eine aktuelle NVIDIA basierende Grafikkarte ohne SLI vorstellen?

NVIDIAs GeForce 7600 GT kommt ohne eine zusätzliche Stromversorgung aus und gibt sich mit einem 300 Watt Netzteil zufrieden.

Weiter: 5. Fazit

1. Einleitung und Eckdaten
2. GeForce 7900 GTX
3. GeForce 7900 GT
4. GeForce 7600 GT
5. Fazit

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Fazit
Nein, NVIDIA zündet in der Oberklasse kein Innovationsfeuerwerk. Um mit ATis Radeon X1900 XTX mithalten zu können, reicht eine Anhebung der Taktraten, hinzu kommt der Umstieg auf die 90 nm Fertigung, mit der NVIDIA den technischen Grundstein für kommende GPU-Generationen legt. Deutlich spannender als an der Spitze geht es in der Mittelklasse zu: Nachdem ATis Radeon X1600 XT hier für frischen Wind gesorgt hat, kontert NVIDIA sehr vielversprechend mit der GeForce 7600 GT. Mit 12 Pixel- und 5 Vertex-Pipelines handelt es sich bei diesem Chip nämlich um einen echten Generationswechsel.

Und damit nicht alles reine Theorie bleibt, haben wir MSIs NX7900GTX-T2D512E und NX7600GT-T2D256E bereits angetestet!

1. Einleitung und Eckdaten
2. GeForce 7900 GTX
3. GeForce 7900 GT
4. GeForce 7600 GT
5. Fazit

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