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Preview: NVIDIA GeForce 8800 GTX, 8800 GTS und nForce 6 - 4/5
09.11.2006 by doelf
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Die nForce 6 Familie
Während die neuen Grafikprozessoren auf einem völlig neuen Design basieren, hat uns die nForce 6 Familie genau gegenteilig überrascht. Erst im Juni dieses Jahres hatte NVIDIA den nForce 590 SLI, nForce 570 SLI und nForce 570 Ultra Chipsatz für Intels Core 2 Duo vorgestellt und abgesehen von ASUS konnte bisher noch kein Hersteller entsprechende Mainboards liefern. Was hat NVIDIA beim nForce 680i SLI, 650i SLI und 650i Ultra also geändert?

  NVIDIA
nForce 680i SLI
NVIDIA
nForce 650i SLI
NVIDIA
nForce 650i Ultra
unterstützte
Prozessoren
Kentsfield,
Intel Core 2,
P4, PD,
Celeron D
Kentsfield,
Intel Core 2,
P4, PD,
Celeron D
Kentsfield,
Intel Core 2,
P4, PD,
Celeron D
Frontsidebus 533/800/1066
1333
533/800/1066 533/800/1066
max. DDR-2 1200 800 800
Dual Channel ja ja ja
PEG/SLI 2 x16 / ja 2 x8 / ja 1 x8 / nein
dritter PEG ja nein nein
Link Boost ja nein nein
Gigabit-LAN 2 1 1
First Packet ja ja ja
DualNet ja nein nein
MediaShield/RAID5 ja ja ja
SATA 3 Gb/s 6 4 4

Die Übersicht zeigt als Neuerung die Unterstützung von Intels Quad-Core Prozessor Kentsfield, einen offiziellen DDR2-800 Betrieb sowie einen Frontsidebus mit 1333 MHz (4x 333 MHz). Den schnelleren Frontsidebus können wir bisher nur für den nForce 680i SLI bestätigen, ob auch die preiswerteren Ausführungen FSB1333 beherrschen, ist uns zur Zeit leider nicht bekannt. Wenn "SLI-Ready Memory" verwendet wird, bietet der nForce 680i SLI nicht nur DDR2-800, sondern sogar DDR2-1200. Der DDR2-800 Betrieb war übrigens bereits auf Mainboards mit dem nForce 4 SLI Intel Edition Chipsatz möglich, wenn auch nur inoffiziell.

Angesichts der gesteigerten Taktraten von Arbeitsspeicher und FSB möchten wir an dieser Stelle mal nachrechnen, welche Kombinationen wirklich Sinn machen:

  • DDR2-533: 266,66 MHz * 2 (DDR) * 64 Bit / 8 / 1024 = 4,166 GB/s (Dual-Channel: 8,33 GB/s)
  • DDR2-666: 333,33 MHz * 2 (DDR) * 64 Bit / 8 / 1024 = 5,21 GB/s (Dual-Channel: 10,42 GB/s)
  • DDR2-800: 400 MHz * 2 (DDR) * 64 Bit / 8 / 1024 = 6,25 GB/s (Dual-Channel: 12,50 GB/s)
  • DDR2-1200: 600 MHz * 2 (DDR) * 64 Bit / 8 / 1024 = 9,38 GB/s (Dual-Channel: 18,75 GB/s)
  • FSB800: 200 MHz * 4 (QDR) * 64 Bit / 8 / 1024 = 6,25 GB/s
  • FSB1066: 266,66 MHz * 4 (QDR) * 64 Bit / 8 / 1024 = 8,33 GB/s
  • FSB1333: 333,33 MHz * 4 (QDR) * 64 Bit / 8 / 1024 = 10,42 GB/s

Bereits die Bandbreite von DDR2-533 im Dual-Channel Betrieb reicht aus, um die komplette Bandbreite des FSB1066 abzudecken. Für einen Frontsidebus mit 1333 MHz bietet sich DDR2-667 Speicher im Dual-Channel Betrieb als idealer Partner an. Wenn wir nun davon ausgehen, dass die theoretische Bandbreite des Speichers nicht vollständig ausgenutzt wird, bietet eine Dual-Channel DDR2-800 Bestückung einer FSB1333 CPU bereits mehr als 2 GB/s Overhead. Der tatsächliche Nutzen einer DDR2-1200 Bestückung im Dual-Channel Betrieb erscheint angesichts dieser Zahlen sehr fragwürdig.

Als weitere Neuerung des nForce 680i SLI wird ein dritter physikalischer PCI-Express x16-Steckplatz angepriesen, doch dieser verfügt nicht über volle 16 PCI-Express Lanes. Über die Zahl der Lanes hüllt NVIDIA den Mantel des Schweigens, vermutlich wird der Steckplatz aber mit 8 Lanes angebunden sein. Bereits der nForce 590 SLI bietet die Möglichkeit, die PCI-Express Lanes auf zwei x16-, eine x8- und acht x1-Anbindungen zu verteilen, so dass auch mit diesem Chipsatz Mainboards mit drei oder gar vier PEG-Steckplätzen für Grafikkarten verwirklicht werden können. Ein Beispiel hierfür ist das P5N32-SLI Premium/WiFi-AP von ASUS.

NVIDIA beschreibt drei mögliche Szenarien zur Verwendung der dritten Grafikkarte:

  1. Ein Arbeitsplatz mit sechs Bildschirmen
  2. SLI mit zweitem Monitor
  3. SLI und Physikberechnung

NVIDIA betont in seinen Papieren ausdrücklich die sehr gute Übertaktbarkeit dieses Chipsatzes und versieht das Referenzmainboard - es handelt sich hierbei um ein EVGA nForce 680i SLI - mit einer aktiven Chipsatzkühlung auf der Northbridge und einem passiven Kühler inklusive Heatpipe auf der Southbridge. Der Preis des Mainboards liegt bei 270 €, womit die Zielgruppe dieses Produktes klar definiert sein dürfte. Bei der Southbridge hat sich indess nichts getan und zur Zahl der USB 2.0-Anschlüsse und der möglichen ATA133-Geräte schweigt sich NVIDIA leider aus.

Das entscheidende Feature der nForce 6 Familie ist augenscheinlich die bessere Übertaktbarkeit, denn die anderen Neuerungen fallen dann doch etwas mager aus. Die Mainboard-Hersteller scheinen sich auf den nForce 680i SLI Chipsatz zu konzentrieren, denn dieser ist für Enthusiasten nicht uninteressant. Mit seinen preiswerteren Chipsätzen hat NVIDIA hingegen einen schwereren Stand, denn in dieser Preisklasse greift dann doch die Mehrzahl der Käufer zu einem Intel Chipsatz.

Weiter: 5. Fazit

1. Einleitung und Eckdaten
2. Vom Unified Shader und DirectX 10
3. Grafikspeicher und ROPs, PCB und Kühler
4. nForce 680i SLI, 650i SLI und 650i Ultra
5. Fazit

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