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Lynnfield: Intels Core i7 870 im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 08.09.2009 - UPDATE: 03.07.2010
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UPDATES:

  • 03.07.2010: Komplette Überarbeitung mit neuen Benchmark-Messungen und neuen Informationen.

Intels Lynnfield war am Tage seiner offiziellen Vorstellung bereits ein alter Hut und das lag keinesfalls daran, dass diese Prozessoren keine technischen Neuerungen zu bieten hatten. Der Grund ist viel trivialer: Diese Prozessoren sowie die passenden Mainboards standen hierzulande bereits gut zwei Wochen vor ihrer Markteinführung im Handel und in Asien konnte man die CPUs auf Nachfrage bereits Anfang August 2009 kaufen. Die Vertreter der Presse waren hingegen bis zum 8. September 2009 um 0:01 Uhr zum Stillschweigen verdonnert und hatten ihre Testmuster auch erst erhalten, nachdem sich die Lynnfields bereits in den Auslagen deutscher Händler breit gemacht hatten.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Wer sich bei dieser Produktvorstellung auf eine Zusammenarbeit mit Intel eingelassen hatte, konnte diesmal kein Ass aus dem Ärmel schütteln sondern höchstens voller Verwunderung seinen Kopf. Und statt den Redakteuren die Gelegenheit zu geben, wenigstens einige Mainboards mit der neuen CPU-Generation zu testen, sollten die CPUs gleich nach der Vorstellung zurück geschickt werden. Eine solche Politik nutzt weder uns noch unseren Lesern, daher hatten wir im September dankend abgewunken und auf einen Test des Lynnfield zunächst verzichtet. Erst zum Jahreswechsel 2009/2010 zeigte sich Intel einsichtig und stellte uns das damalige Top-Modell Core i7 870 dauerhaft zur Verfügung. Dafür unseren herzlichen Dank.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Lynnfield-Familie
Derzeit umfasst die Lynnfield-Familie sieben Mitglieder, wobei nur die fünf Modelle mit der Kennung Core i7 Intels HyperThreading-Technologie beherrschen. Das anhängende "S" kennzeichnet energieeffiziente CPUs, die statt 95 Watt mit einer TDP von 82 Watt auskommen. Das "K" des Core i7 875K weist auf eine freie Wahl des Multiplikators hin, ansonsten stimmt dieser Prozessor weitgehend mit dem von uns getesteten Core i7 870 überein. Der Preisunterschied von satten 220 US-Dollar spricht dabei ganz klar für den Core i7 875K.

CPU Takt
in GHz
Kerne
Threads
L3
in MB
TDP
in W
Preis
in US$
Lynnfield Quad-Core Prozessor, 45 nm
Core i7 880 3,06-3,73 4/8 8 95 583
Core i7 870 2,93-3,60 4/8 8 95 562
Core i7 875K 2,93-3,60 4/8 8 95 342
Core i7 860 2,80-3,46 4/8 8 95 284
Core i7 860S 2,53-3,46 4/8 8 82 337
Core i5 750 2,66-3,20 4/4 8 95 196
Core i5 750S 2,40-3,20 4/4 8 82 259

Intel hat sich allerdings bemüht, den Core i7 875K für professionelle Anwender unattraktiv zu machen, indem bei diesem Prozessor die Intel Trusted Execution Technologie deaktiviert wurde. Für den heimischen Rechner würden wir derzeit zum Core i7 875K raten und falls das Geld nicht ganz so locker sitzt, stellt auch der Core i5 750 eine interessante Alternative dar.

Integrierter PCIe-Controller
Die Mehrheit der architektonischen Neuerungen hatte Intel bereits Ende 2008 mit der Vorstellung des Bloomfield vorweggenommen und im Grunde ist der Lynnfield nichts anderes als ein abgespeckter Bloomfield, der wieder einmal einen neuen Sockel benötigt: Den Sockel LGA1156. Ein Grund für den neuen Sockel ist der auf zwei Kanäle beschnittene Speicher-Controller des Lynnfield, ein anderer die Integration des PCIe-Controllers in den Prozessor.


Quelle: Intel - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Während sich dieser beim Sockel LGA1366 noch in der Northbridge X58 befindet, hat Intel die Northbridge beim Sockel LGA1156 quasi wegrationalisiert. Der neue Chipsatz P55 ist lediglich eine überarbeitete Version der Southbridge ICH10R. Der PCIe-Controller im Lynnfield bietet 16 Lanes der zweiten Generation, die sich in 8+8 Lanes aufspalten lassen. Intels X58 Northbridge ist deutlich mächtiger und verfügt über 36 PCIe-2.0-Lanes, welche sich beispielsweise als 16+16+4 sowie als 8+8+8+8+4 verteilen lassen.

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