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Preview: MSI Z77A-GD65 (Intel Z77) - Druckansicht - Seite 1 von 4

UPDATE 08.04.2012:
Die Sperrfrist ist abgelaufen und unser vollständiger Test des MSI Z77A-GD65 ist jetzt online!

Die ersten Mainboards auf Basis von Intels Chipsatz Z77 befinden sich zwar schon im Handel, doch Intels Pressepartner dürfen noch keine Leistungsmessungen veröffentlichen. Berichte über die Hauptplatinen und Fotos derselben sind hingegen erlaubt, so dass wir - quasi zur Überbrückung der Wartezeit - eine kleine Vorschau auf das MSI Z77A-GD65 vorbereitet haben.


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Intel Z77 - USB 3.0 und PCI-Express 3.0
Intels neuer Chipsatz Z77, welcher sich auch auf dem MSI Z77A-GD65 befindet, ist der Nachfolger des Z68. Und genau wie dieser erlaubt auch der Z77 die Nutzung des im Prozessor integrierten Grafikkerns, das Übertakten desselben sowie eine Taktsteigerung bei den CPU-Kernen und dem Arbeitsspeicher. Der Z77 besteht aus einem einzelnen Chip, der in erster Linie die Funktionen einer Southbridge umfasst. Er wird mit dem Anfang 2011 eingeführten Sockel LGA1155 kombiniert und unterstützt sowohl die aktuellen Sandy-Bridge-CPUs als auch die kommende Ivy-Bridge-Generation.


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An der Speicheranbindung ändert sich nichts, da der Speicher-Controller im Prozessor sitzt. Somit bleibt es bei zwei Kanälen mit maximal zwei Modulen pro Kanal. Da Intel die Sandy-Bridge-CPUs nur bis DDR3-1333 freigegeben hat, MSI auf der Produktseite des Z77A-GD65 aber auch DDR3-1600 als offizielle Taktrate nennt, bezieht sich diese Angabe vermutlich die kommenden Ivy-Bridge-Modelle. Wie beim Z68 gibt es sechs SATA-Ports, von denen allerdings nach wie vor nur zwei SATA 6 Gb/s beherrschen. Neu hinzugekommen sind vier USB-Anschlüsse der dritten Generation, dafür reduziert sich die Zahl der USB-2.0-Ports auf zehn.

ChipsatzP67Z68Z77
SATA Ports 6 Gb/s222
SATA Ports 3 Gb/s444
SATA RAID0 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 10
PATA Kanälekeinekeinekeine
USB 3.0 Portskeinekeine4
USB 2.0 Ports141410
Grafikausgabeneinjaja
PCIe 2.0 Lanes888
PCIe Datenrate5 GT/s5 GT/s5 GT/s
HD-Audiojajaja
GBit-LANjajaja
CPU-Übertaktungjajaja
RAM-Übertaktungjajaja
Grafik-Übertaktungneinjaja

Als weitere Neuerung bewerben die Mainboard-Hersteller PCI-Express 3.0. PCIe 3.0 verdoppelt die maximale Bandbreite auf 1 GB/s pro Lane und Richtung. Einer Grafikkarte, die über 16 Lanes angebunden ist, stehen insgesamt 32 GB/s zur Verfügung. Die 16 PCIe-3.0-Lanes zur Anbindung der Grafikkarten stecken allerdings nicht im Chipsatz, sondern im Prozessor. Und da die Sandy-Bridge-Generation nur PCIe 2.0 bietet, gibt es PCIe 3.0 nur beim Einsatz einer Ivy-Bridge-CPU. Laut MSI lassen sich die 16 Lanes auf eine (16/0/0), zwei (8/8/0) oder drei (8/4/4) Grafikkarten verteilen. Die zuletzt genannte Kombination kann allerdings nicht in Verbindung mit Sandy-Bridge-Prozessoren genutzt werden. Das MSI Z77A-GD65 unterstützt AMDs CrossFire, NVIDIAs SLI sowie Lucids Virtu Universal MVP.




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Der Lieferumfang
Im Karton des MSI Z77A-GD65 finden wir vier abgewinkelte SATA-Kabel, ein I/O-Schild und eine SLI-Brücke. Hinzu kommen zwei Adapter, welche die Mainboard-Anschlüsse mit einer eindeutigen Beschriftung versehen (M-Connector), und vier kurze Kabel, mit denen man die an der Hauptplatine anliegenden Spannungen abgreifen kann (V-Check Cable). Handbücher zu Hard- und Software und eine DVD, in unserem Fall noch ein gebranntes Exemplar mit Beta-Treibern, komplettieren den Lieferumfang.


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Die Anschlüsse
Im I/O-Panel des MSI Z77A-GD65 findet sich eine PS/2-Buchse (violett/grün) zum Anschluss von Maus oder Tastatur. Hinzu kommen vier USB-Anschlüsse der zweiten (schwarz, Intel Z77) und zwei der dritten Generation (blau, Intel Z77). Digitale Audio-Ausgänge stehen in koaxialer (gelb) und optischer Form zur Auswahl, alternativ werden sechs analoge Audioanschlüsse (Realtek ALC898) geboten. Zudem ist die digitale Tonausgabe auch über den HDMI-Ausgang möglich, Bildschirme lassen sich ebenfalls über VGA und DVI mit dem Mainboard verbinden. Bleiben noch der Gigabit-LAN-Port, der mit Intels WG82579V verwirklicht wurde, und der runde Taster zum Zurücksetzen der CMOS-Einstellungen zu nennen.


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Am unteren Rand des MSI Z77A-GD65 reihen sich von links nach rechts der Audioabgriff (schwarz) für die Frontanschlüsse des Gehäuses, eine Lüfterbuchse (SYS4, weiß), die Kontaktleiste für das Trusted-Platform-Modul (TPM), die Gehäuseanschlüsse und ein Firewire-Header (blau).


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Für letzteren nutzt MSI VIAs VT6315N, der über eine PCIe-Lane angebunden ist. Leider findet sich kein passendes Slot-Blech mit Firewire-Buchse im Lieferumfang der Hauptplatine. Ganz rechts sehen wir noch drei USB-2.0-Header (schwarz) für die USB-2.0-Anschlüsse fünf bis zehn.


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Blicken wir um die Ecke, folgen acht SATA-Ports und eine blaue Buchse für zwei weitere USB-3.0-Anschlüsse (Intel Z77). Die beiden weißen SATA-Buchsen ganz links verwirklicht MSI mit einem Controller vom Typ ASMedia ASM 1061, der über eine PCIe-Lane mit dem Chipsatz verbunden ist. Die sechs weiteren SATA-Ports stellt Intels Z77 direkt zur Verfügung, wobei nur die beiden weißen Anschlüsse mit 6 Gb/s arbeiten und die vier schwarzen auf 3 Gb/s beschränkt sind.




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Das Layout #1
MSI setzt bei seinem Z77A-GD65 auf ein klassisches Layout: Links und oberhalb des Prozessors befindet sich der Spannungswandler, der 10+1 Phasen umfasst. Weitere Merkmale der Wandlerelektronik sind digitale Controller, SFC-Spulen (Super Ferrite Chokes) und Hi-c-Kondensatoren, welche auf Tantalum basieren und die achtfache Lebensdauer normaler Feststoffkondensatoren erreichen. Zwei Kühlprofile, die mit einer Heatpipe verbunden sind, leiten die im Wandler entstehende Wärme ab.


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Der CPU-Sockel (LGA1155) befindet sich zwischen dem Wandler und den vier DIMM-Bänken (blau/schwarz). Die achtpolige EPS-Buchse (schwarz), welche die +12V-Versorgung des Prozessors sichert, sieht man links oben, während sich der 24-polige ATX-Hauptanschluss (schwarz) am rechten Rand der Platine befindet. Noch ein wenig weiter rechts sitzt eine blaue Leiste mit sieben Kontakten. Hier lassen sich die am Mainboard anliegenden Spannungen bequem abgreifen.


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Rechts oben sehen wir zudem vier Runde Taster. Der obere aktiviert das automatische Übertakten mit Hilfe von OC-Genie, der mittlere dient als Reset-Taste und der untere als Ein- bzw. Ausschalter. Neben den Spannungsmesspunkten befindet sich ein Lüfteranschluss mit vier Kontakten (SYS1), ein weiterer mit drei Kontakten (SYS3) sitzt neben den Tasten. Zwischen dem Spannungswandler und den DIMM-Slots sieht man die Buchse für den CPU-Lüfter, welche über vier Kontakte verfügt.


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Nachdem wir SYS4, welcher am unteren Rand der Hauptplatine angebracht ist, bereits bei der Betrachtung der internen Anschlüsse erwähnt hatten, bleibt mit SYS2 noch ein letzter Lüfteranschluss. Dieser besitzt vier Kontakte und liegt zwischen dem CPU-Sockel und dem obersten PCIe-x1-Steckplatz. Mit fünf Lüfteranschlüssen ist das MSI Z77A-GD65 ordentlich ausgestattet, doch was hat die Hauptplatine in Bezug auf deren Regelung zu bieten?


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Die Regelung des CPU-Lüfters kann wahlweise automatisch oder anhand der Zieltemperatur und der Mindestdrehzahl erfolgen. Bezüglich der Zieltemperatur stehen 40 bis 70°C in Schritten von 5°C zur Auswahl, die Mindestdrehzahl kann zwischen 0 und 87,5 Prozent in Schritten von 12,5 Prozent eingestellt werden. Zudem können die Systemlüfter 1 und 2 auf 50 bis 100 Prozent ihrer Drehzahl festgelegt werden, wobei MSI die Stufen auf 10 Prozent verfeinert hat. Eine Regelung der Systemlüfter 3 und 4 ist leider nicht vorgesehen.




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Das Layout #2
Da Intel die USB-3.0-Funktionalität in den Chipsatz integriert hat, kann MSI beim Z77A-GD65 weitgehend auf zusätzliche Controller verzichten. Rechts unterhalb des Intel Z77 findet sich ein ASMedia ASM1061, der zwei zusätzliche SATA-Ports mit 6 Gb/s bereitstellt. Soll dieser für externe Anschlüsse genutzt werden - MSI legt dem Mainboard keine entsprechenden Adapter bei - rät der Hersteller zum IDE-Betrieb. Nur unter Windows 7 sei es ratsam, eSATA mit AHCI zu kombinieren.


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Der ASMedia ASM 1061 nutzt eine PCIe-Lane, gleiches gilt für den Gigabit-LAN-Controller Intel WG82579V, den wir unterhalb des I/O-Panels finden, und den Firewire-Controller VIA VT6315N, der zwischen den beiden unteren PEG-Slots zu verorten ist. Schade, dass sich im Lieferumfang unseres Testmusters keine Slot-Blende mit Firewire-Buchse befindet. HD-Audio stellt MSI über Realteks ALC898 bereit, zudem finden wir einen Super-I/O-Chip vom Typ Fintek F71889AD.


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Mit sieben Steckplätzen bietet das MSI Z77A-GD65 viel Platz für Erweiterungskarten, dabei fehlen allerdings normale PCI-Steckplätze:

  1. PCIe 2.0 x1
  2. PCIe 2.0/3.0 x16 (16/8 Lanes)
  3. PCIe 2.0 x1
  4. PCIe 2.0 x1
  5. PCIe 2.0/3.0 x16 (8/4 Lanes)
  6. PCIe 2.0 x1
  7. PCIe 3.0 x16 (4 Lanes)

Wie bereits erwähnt, werden die drei PCIe-x16-Steckplätze direkt an die PCIe-Lanes des Prozessors gekoppelt. Kommt ein aktuelles Sandy-Bridge-Modell zum Einsatz, können nur die beiden oberen PEG-Slots genutzt werden und wir sind auf PCI-Express 2.0 limitiert. Erst die kommenden Ivy-Bridge-CPUs werden PCI-Express 3.0 und die Nutzung des dritten PEG-Slots ermöglichen.


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Da Intels Z77 aus einem einzelnen Chip besteht, bleibt der Platz der Northbridge leer. MSI versieht den Chipsatz mit einem flachen Kühlprofil, das den Einbau von langen Erweiterungskarten nicht behindert. Rechts neben dem Z77 sehen wir den internen USB-3.0-Abgriff und die acht SATA-Ports der Hauptplatine. Darunter befindet sich eine LED-Anzeige zur Ausgabe der Boot-Codes, welche bei Startproblemen helfen kann.

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