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Neu von MSI

Preview: NVIDIAs Fermi (GF100)

Autor: doelf - veröffentlicht am 27.03.2010
s.2/3

GeForce GTX 480 und GTX 470
Nun endlich gibt es eine neue Architektur, den GF100 alias "Fermi", welcher zunächst als GeForce GTX 480 und GTX 470 auf den Markt kommen wird. Erste Preise liegen bei 480,- Euro für das Top-Modell GeForce GTX 480 sowie 350,- Euro für die Variante GeForce GTX 470. Damit sind Grafikkarten auf Basis des GeForce GTX 480 rund 100 Euro teurer als Modelle mit AMDs ATi Radeon HD 5870 und für Modelle mit dem GeForce GTX 470 muss man gut 60 Euro mehr investieren als für Karten mit einer GPU vom Typ Radeon HD 5850. Der durchschnittliche Performance-Vorteil des GeForce GTX 480 auf einen Radeon HD 5870 scheint ersten Tests zufolge unter zehn Prozent zu liegen, dafür verbraucht NVIDIAs Chip deutlich mehr Strom und erzeugt mehr Abwärme, so dass der Kühler dieser Karten unter 3D-Last sehr laut wird.

GF100 als Schema; Quelle: NVIDIA

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Obwohl nun auch NVIDIA wie zuvor schon AMD mit einer Strukturgröße von 40 nm fertigen lässt, benötigt AMD bedeutend weniger Transistoren, um eine kaum schlechtere 3D-Leistung zu erzielen. Im RV870 (Radeon HD 5870) stecken bereits beachtliche 2,1 Milliarden Transistoren, doch NVIDIAs GF100 alias GeForce GTX 480 übertrifft diese Zahl um ca. ein Drittel und bringt es auf mehr als drei Milliarden Transistoren. Damit hat NVIDIA die Transistorenzahl im Vergleich zur Vorgängergeneration GT200 fast verdoppelt. Mehr Transistoren bei identischen Strukturgrößen bedeutet für NVIDIA zugleich höhere Fertigungskosten und aufgrund der extremen Komplexität auch das Risiko einer geringeren Chipausbeute.

Streaming Multiprozessor (SM); Quelle: NVIDIA

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Wenn wir nun die GeForce GTX 480 GPU betrachten, handelt es sich hierbei nicht um den Vollausbau des GF100, welcher eigentlich über 512 Shader-Prozessoren verfügt, die sich in 16 Streaming Multiprozessoren (SM) gruppieren. Beim GeForce GTX 480 wurde nämlich eine SM-Einheit deaktiviert, so dass nur 480 Shader-Prozessoren übrig bleiben, und der GeForce GTX 470 wurde sogar um zwei SM-Einheiten auf 448 Shader-Prozessoren beschnitten. Ob der Grund für diese Maßnahme der hohe Stromverbrauch dieser Karten oder aber die schlechte Ausbeute bei der Fertigung der Chips ist, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. NVIDIA verwendet die vollwertigen Chips jedenfalls für seine HPC-Baureihe Tesla 20 und beim High Performance Computing lässt sich deutlich mehr Geld verdienen als bei den anspruchsvollsten PC-Spielern.

GeForce GTX 480; Quelle: NVIDIA

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Kommen wir zu den weiteren Eckdaten: Der Chiptakt des GeForce GTX 480 liegt bei 700 MHz, die Shader-Einheiten laufen mit 1.401 MHz und der über ein 384 Bit breites Interface angebundene, 1536 MByte große GDDR5-Speicher arbeitet mit 924 MHz (3696 Mbps). Die TDP soll bei 250 Watt liegen und fällt damit deutlich höher aus als bei AMDs ATi Radeon HD 5870 (188 Watt).

GeForce GTX 470; Quelle: NVIDIA

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Bei der Variante GeForce GTX 470 hat NVIDIA den Chiptakt auf 607 MHz abgesenkt, die Shader arbeiten mit 1215 MHz und der 1280 MByte große Speicher mit 837 MHz (3348 Mbps). Zudem wurde die Speicheranbindung auf 320 Bit verschmälert. Aufgrund dieser Einschnitte sinkt die TDP um 35 Watt auf 215 Watt (Radeon HD 5850: 170 Watt).

GeForce GTX 470; Quelle: NVIDIA

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NVIDIAs Refrenzkarten besitzen drei digitale Bildschirmausgänge, je zwei DVI-Anschlüsse und eine Mini-HDMI-Buchse. Einen DisplayPort, bei AMD mittlerweile üblich, gibt es nicht. Zudem können an einer Grafikkarte lediglich zwei Bildschirme zeitgleich betrieben werden, AMD bringt es mit einer Karte derzeit auf drei bis sechs Monitore.

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