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AMD: Neue Radeon Software behebt zahlreiche Fehler

Meldung von doelf, Donnerstag der 17.09.2020, 14:34:39 Uhr

AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2020 Edition gestern auf die optionale Version 20.9.1 aktualisiert. Es handelt sich um ein reines Bug-Fix-Update, das zwölf Fehler beseitigt. Darunter finden sich etliche System- und Treiberabstürze sowie Installationsprobleme im Zusammenspiel mit mobilen Grafiklösungen. Leistungsverbesserungen oder neue Funktionen sind diesmal nicht enthalten.

AMD bietet diesen Treiber für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7 an, unterstützt werden diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs und Ryzen-Prozessoren. Offiziell empfohlen wird derweil nach wie vor die Radeon Software Adrenalin 2020 Edition 20.4.2 WHQL. Wer noch einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Behobene Fehler
AMD konnte diverse Ursachen für schwarze Anzeigen, Systemabstürze und Treiberhänger bei Grafikkarten der Baureihe Radeon RX 5000 reparieren. Diese Fehler konnten beim Spielen, beim Task-Wechsel, während des Zuschaltens der Leistungsdatenüberlagerung sowie bei der Video-Wiedergabe per Web-Browser auf einem zweiten Anzeigegerät auftreten. Einige dieser Probleme hatte AMD über Wochen und Monate untersucht. Auch die Fehler 1603 (Ryzen 5 Mobile) und 195 (Ryzen 3 Mobile) während der Installation der Radeon Software konnte man beheben. Bei einem Spiele-Scan beendet sich die Radeon Software nicht mehr unerwartet und FreeSync-Displays wachen wieder aus dem Ruhezustand auf.

Leistungseinbrüche aufgrund der aktivierten Leistungsdatenüberlagerung bei Project CARS 3 wurden ebenso korrigiert wie das Flackern in Borderlands 3 bei Verwendung des Radeon Boost. Für "Counter-Strike: Global Offensive" wurden zufällige Farbverfälschungen auf Oberflächen beseitigt. Das Dekodieren von HEVC-Inhalten auf dem AMF-Decoder soll bei der Videowiedergabe nicht mehr zu Bildfehlern führen und auch das Flackern von VP9-Videos bei deren Wiedergabe in Webbrowsern (nur Radeon RX 5000) wurde gelöst. Beim Laden von gespeicherten Profilen werden die Lüfterregeln zuverlässiger umgesetzt und AMD hat sich auch um unvollständige Benachrichtigungen gekümmert.

Ungelöste Probleme
Bei Project CARS 3 kommt es im Zusammenspiel von VR mit Grafikkarten der GCN-Architektur weiterhin zu spiegelartigen Fehlern in den Menüs. Nach wie vor neigen einige Spiele zum Stottern, wenn eine Radeon RX 5000 im PC steckt. Bei diesen Modellen treten zudem Audio-Aussetzer bei der Tonwiedergabe über einen per HDMI angeschlossenen AV-Receiver und ein Flackern beim Task- oder Anzeigewechsel auf. In diesem Zusammenhang kann auch die Bildwiederholrate für eine kurze Zeit in die Höhe schießen.

Einige Bugs verfolgen AMD-Nutzer schon seit Wochen und Monaten: Durch eine Überlagerung mit Leistungsdaten oder dem Tuning-Tab werden für die Radeon RX 5700 fälschlicherweise zu hohe Ruhetakte angezeigt und beim Einsatz von Enhanced Sync ist weiterhin Vorsicht geboten, da diese Option in einigen Kombinationen zu einer schwarzen Anzeige führen kann. Aufgrund eines Fehlers bei der HDMI-Skalierung wird die Framerate zuweilen auf 30 fps festgestellt und die Nutzung von HDR kann in Spielen und auf dem Desktop zu Bild- oder Farbfehlern führen.

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