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Arbeitsspeicher: Preise spürbar gestiegen

Meldung von doelf, Sonntag der 02.02.2020, 23:58:22 Uhr

Nachdem uns 2019, abgesehen von einem kurzen Anstieg im Juli, stetig fallende DRAM-Preise gebracht hatte, kam es im Dezember zu einem plötzlichen Kurssprung von bis zu elf Prozent. Im Januar hat sich dieser Trend am Spot-Markt in Taiwan weiter beschleunigt - insbesondere für die kleineren DDR4-Chips, die um gut 16 Prozent zugelegt haben.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133/2400 8Gb 1Gx8 musste man am Freitag 3,433 US-Dollar auf den Tisch legen, was einem Anstieg um 12,56 Prozent seit Anfang Januar 2020 entspricht. Im Laufe des Dezember 2019 hatte sich der Kurs dieser Chips bereits um 11,03 Prozent verteuert, davor hatten wir Monat für Monat einen Preisverfall (-4,62%, -6,89%, -7,03%, -8,42%) vermerkt. Ziehen wir den Vorjahreskurs heran, sind die aktuellen Kurse der 8Gb-Chips allerdings noch um 42,22 Prozent niedriger.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133/2400 4Gb 512Mx8, kostet momentan 2,083 US-Dollar. Nachdem sich diese Chips im Dezember 2019 um glatt neun Prozent verteuert hatten, müssen wir hier diesmal mit 16,17 Prozent den stärksten Anstieg vermerken. Zuvor hatte auch der Kurs dieser Chips monatlich an Wert verloren (-4,91%, -7,83%, -7,83%, -1,05%). Der Blick auf Februar 2019 bescheinigt uns indes einen Kursrutsch um immerhin 30,73 Prozent.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600/1866 4Gb 512Mx8, wurden zuletzt 1,748 US-Dollar gezahlt. Mit 9,39 Prozent fällt die Verteuerung zum Vormonat hier am geringsten aus und auch Anfang Januar hatten wir mit 6,39 Prozent für die DDR3-Chips die geringste Teuerungsrate vermerkt. In den drei Monaten davor war dieser Kurs allerdings auch nur um 1,61, 1,95 bzw. 3,47 Prozent gefallen. Der Blick zwölf Monate zurück zeigt einen Kursverlust von 27,8 Prozent.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,1097 US-Dollar wert und notierte damit um 0,56 Prozent schwächer als Anfang Januar. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 3,05 Prozent eingebüßt. Da sich der Kursanstieg beschleunigt hat, rechnen wir auch für Februar mit weiteren Aufschlägen. Mit fallenden Preisen ist erst wieder zu rechnen, falls die von Analysten für 2020 vorausgesagten Lieferengpässe nicht eintreten sollten.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

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