MSI RTX 2060 Serie

Die Preise für Arbeitsspeicher fallen wieder kräftig

Meldung von doelf, Dienstag der 05.03.2019, 13:34:19 Uhr

Die Preise für Arbeitsspeicher sind am DRAM-Spot-Markt in Taiwan binnen Monatsfrist weiter gefallen. Mit einem Kursverlust zwischen 7,7 und 11,9 Prozent hat sich diese Entwicklung, die wir bereits seit Monaten beobachten können, auch wieder beschleunigt. Der Jahresvergleich zeigt ein Minus von über 40 Prozent.

DRAM-Kurse

Für den Speichertyp DDR4-2133 8Gb 1Gx8 musste man am 4. März im Schnitt 5,453 US-Dollar auf den Tisch legen. Das sind nochmals 8,23 Prozent weniger als Anfang Februar, zudem hat sich der Preisverfall weiter beschleunigt (Februar: -6,45%; Januar: -4,57%; Dezember: -3,72%; November: -3,31%). Seit März 2018 sind diese Chips um 40,35 Prozent billiger geworden.

Die halbe Speicherkapazität, also DDR4-2133 4Gb 512Mx8, kostet momentan 2,775 US-Dollar. Im Laufe der vergangenen vier Wochen ist der Kurs dieser Variante um 7,72 Prozent gefallen und damit deutlich stärker als in den Vormonaten (Februar: -0,43%; Januar: -2,49%; Dezember: -3,01%). Der Preisrutsch liegt allerdings auf dem Niveau von November 2018 (-7,80%). Der Vergleich mit März 2018 offenbart einen Preisrutsch um 41,7 Prozent.

Für die gleiche Größe, aber in Form von DDR3-1600 4Gb 512Mx8, wurden zuletzt 2,132 US-Dollar gezahlt - hier bekommt man mit Abstand die meisten GiB pro Euro. Der Kurs hat diesmal um 11,94 Prozent nachgegeben. Das ist deutlich mehr als im Februar (-5,80%), Januar (-5,34%) und Dezember (-5,86%). Seit März 2018 ist der Preis der DDR3-Chips um 43,27 Prozent gesunken.

Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Arbeitsspeicher wird in US-Dollar gehandelt: Am 4. März war ein Euro zum Handelsschluss 1,1339 US-Dollar wert und notierte damit um exakt ein Prozent schwächer als Anfang Februar. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 7,94 Prozent eingebüßt, was den Preisvorteil etwas schmälert.

Bezüglich der genannten Preise bitten wir zu beachten, dass hier von einzelnen Chips und keinesfalls von bestückten Modulen die Rede ist. Da diese Chips zunächst verarbeitet und danach verschifft werden, vergehen normalerweise einige Wochen, bevor sich Preisänderungen auch hierzulande bemerkbar machen.

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