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Flash-Speicher: Die Chip-Preise steigen leicht

Meldung von doelf, Dienstag der 16.02.2021, 13:19:52 Uhr

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Während die Kurse für DRAM-Chips abermals kräftig gestiegen sind, tut sich am Spot-Markt für Flash-Speicher wenig - und das nicht nur, weil der Handel aufgrund der chinesischen Neujahrsferien seit dem 10. Februar pausiert. Während es bei Grafikprozessoren, CPUs und DRAM-Chips Lieferengpässe gibt, sind die Flash-Lager weiterhin gut gefüllt.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am 10. Februar durchschnittlich 2,407 US-Dollar auf den Tisch legen, was einem Aufschlag von 0,54 Prozent entspricht. Zwischen Januar und März 2020 hatte es zunächst steigende Preise gegeben (+2,17%; +4,20%; +5,71%), dann begann im April 2020 eine Achterbahnfahrt (-2,42%; +6,31%; -14,43%; +13,11%). Seit August fiel der Kurs (-3,69%, -3,40%, -0,81%, +0,37%, -2,19%, -0,54%) mit Ausnahme des Novembers. Blicken wir ein Jahr zurück, sind die 64Gb-MLC-Chips um 3,84 Prozent billiger geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 1,963 US-Dollar (+1,08%). Auf eine recht bewegungsarme Entwicklung zwischen Februar und Mai 2020 (+2,74%; -0,39%; +0,39%; +2,59%), folgte von Juni bis August 2020 ein Preisverfall (-7,16%; -4,08%; -3,50%). Ab September 2020 ging es dann auf und ab (+3,58%; -6,48%; +0,66%, -13,91%, -0,05%). Der Rückblick auf Februar 2020 zeigt uns allerdings eine Verbilligung um 15,53 Prozent.

Wer statt MLC die Variante 3D-TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 2,889 US-Dollar (+1,87%). Nach happigen Aufschlägen von 11,39, 6,85 und 5,21 Prozent zum Jahresanfang 2020 war der Kurs dieser Chips ab April 2020 (-0,38%; -2,72%; -1,14%; -4,38%, -4,33%, -3,23%) kontinuierlich gefallen. Nur im Oktober gab es einen geringfügigen Anstieg um 1,27 Prozent, dann folgten weitere Abschläge von November bis Januar (-0,54%; -2,66%; -0,60%). Binnen Jahresfrist sind die Kurse der 3D-TLC-Chips um 11,41 Prozent gefallen.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,2120 US-Dollar wert und notierte damit um 1,67 Prozent schwächer als Anfang Januar 2021. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings um 11,07 Prozent zugelegt. Während die Preise der DRAM-Chips im Laufe des Februar noch etwas anziehen dürften, erwarten wir für Flash-Speicher eine Seitwärtsbewegung.

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