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Nachgereicht: AMD Radeon Software Adrenalin 2020 Edition 20.11.2

Meldung von doelf, Montag der 30.11.2020, 16:46:39 Uhr

Schon vor einigen Tagen hatte AMD den optionalen Grafiktreiber 20.11.2 freigegeben. Dieser bringt Unterstützung für die im Handel weiterhin abstinenten Grafikkarten-Modelle Radeon RX 6800 XT und RX 6800 (Big Navi) und das Spiel World of Warcraft: Shadowlands. Radeon Boost wurde für die Spiele Fortnite, Warframe, Fallout 76, The Witcher 3 und Sniper Elite 4 freigeschaltet und Vulkan um VK_KHR_fragment_shading_rate erweitert.

Behobene Fehler
Bei Xuan-Yuan Sword VII erreichen Grafikkarten des Typs Radeon RX 5700 nun die volle Leistung und bei Far Cry Primal produziert die Baureihe Radeon RX 5000 keine fehlerhaften Oberflächen mehr. In Serious Sam 4 kann man zur Programmierschnittstelle Vulkan wechseln, ohne dass dies den Mauszeiger verunstaltet. Der Einsatz von Record Desktop und Instant Replay lässt bildschirmfüllende Video-Wiedergaben nicht mehr stottern und Grafikkarten der Baureihe Radeon RX 500 berücksichtigen beim Aufwachen benutzerdefinierte Lüfterprofile. Im Leerlauf sowie auf dem Desktop verzichten diese Karten auch dann auf Grafikfehler, wenn mehrere FreeSync-Displays mit hohen Bildwiederholraten angesteuert werden. Weiterhin konnte AMD das kurzzeitige Einfrieren oder Stottern bei der Deaktivierung der Überlagerung mit Leistungsdaten während des Spielens beseitigen.

Ungelöste Probleme
Beim Einsatz von DirectX Raytracing ist Vorsicht geboten! Laut AMD kommt es bei den Spielen Metro Exodus, Shadow of the Tomb Raider, Battlefield V, Call of Duty: Modern Warfare und Call of Duty: Black Ops Cold War immer wieder zu Programmabstürzen. Die neue Radeon RX 6800 stellt die Spielerfiguren in Crysis Remastered fehlerhaft dar und der Start von World of Warcraft: Shadowlands scheitert unter Windows 7, wenn DirectX 12 genutzt werden soll. Drei Probleme betreffen ausschließlich Grafikprodukte auf Basis der RDNA-Architektur: Reflexionen und Flackern stören Battlefield V, die anisotrope Filterung lässt sich nicht auf DirectX-9-Applikationen anwenden und zahlreiche Spiele stottern in der randlosen Vollbilddarstellung, wenn parallel auf einer erweiterten Anzeige die Windows-App von Netflix läuft. Die randlose Vollbilddarstellung verursacht bei aktiviertem Radeon FreeSync zudem ein Helligkeitsflackern in mehreren Spielen und mit Modellen der Baureihe Radeon HD 7800 lassen sich die Aufnahme- und Streaming-Funktionen zuweilen nicht verwenden.

Die übrigen Bugs verfolgen AMD-Nutzer schon seit Wochen und Monaten: Durch eine Überlagerung mit Leistungsdaten oder dem Tuning-Tab werden für die Radeon RX 5700 fälschlicherweise zu hohe Ruhetakte angezeigt und beim Einsatz von Enhanced Sync ist weiterhin Vorsicht geboten, da diese Option in einigen Kombinationen zu einer schwarzen Anzeige führen kann. Aufgrund eines Fehlers bei der HDMI-Skalierung wird die Framerate zuweilen auf 30 fps festgestellt.

Kompatible Grafiklösungen und Betriebssysteme
AMD bietet diesen Treiber für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7 an, unterstützt werden diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs und Ryzen-Prozessoren. Offiziell empfohlen wird weiterhin die Radeon Software Adrenalin 2020 Edition 20.9.1 WHQL. Wer noch einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.

Download:

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