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2023 beginnt mit Seitwärtsbewegung beim Flash-Speicher

Meldung von doelf, Mittwoch der 11.01.2023, 23:41:43 Uhr

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Während die Kurse der DRAM-Chips am Spot-Markt in Taiwan weiter fallen, zeigt sich der Markt für Flash-Speicher deutlich stabiler. Wie schon in den vergangenen Monaten hat sich auch in den letzten vier Wochen kaum etwas getan. Die langfristigen Vertragspreise für Flash-Chips sind zwar ebenfalls gesunken, doch die Hersteller haben bereits damit begonnen, ihre Produktion herunterzufahren.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man heute durchschnittlich 3,884 US-Dollar auf den Tisch legen, was im Monatsvergleich einem geringfügigen Abschlag von 0,59 Prozent entspricht. Zwischen Dezember 2021 und Juni 2022 war der Kurs teils kräftig gestiegen (+4,00%; +16,98%; +13,03%; +18,28%; +0,61%; +0,58%; +1,15%), seither ist er geringfügig gefallen (-0,20%; +/-0,00%; -1,91%; -0,03%; -0,41%; -0,64%). Blicken wir ein Jahr zurück, sind die 64Gb-MLC-Chips um happige 31,75 Prozent teurer geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,160 US-Dollar und ist damit um 0,89 Prozent teurer als im Dezember. Bei diesen Chips tut sich seit Januar 2022 wenig (+1,12%; +0,68%; +2,50%; +/-0,00%; +0,89%; +0,19%; +/-0,00%; +0,09%; -0,60%; +/-0,00%; -0,19%; -0,14%) und auch im Jahr 2021 hatte es kaum Veränderungen gegeben (-0,05%; +1,08%; +2,24%; +1,84%; +0,68%; +0,24%; -0,10%; +0,44%; -0,63%; -0,24%; -1,85%; +1,64%). Der Preisanstieg binnen zwölf Monaten beläuft sich auf 4,35 Prozent.

Wer statt MLC die Variante 3D-TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 2,426 US-Dollar. Nachdem sich dieser Kurs über vier Monate nicht verändert hatte, sehen wir nun einen minimalen Anstieg um 0,04 Prozent. Nach zwei moderaten Aufschlägen im Februar (+3,23%) und März (+5,37%), war dieser Kurs von April bis September 2022 gefallen (-1,60%; -7,10%; -4,50%; -2,36%; -3,75%; -3,46%) und verharrte dann auf seinem Tiefstand. Im Laufe der vergangenen zwölf Monate sind diese Chips um 13,82 Prozent billiger geworden.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Gestern war ein Euro zum Handelsschluss 1,0735 US-Dollar wert und notierte damit um 1,40 Prozent stärker als im Dezember. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro allerdings 5,23 Prozent eingebüßt. Nach wie vor setzten der Krieg in der Ukraine, die hohen Energiekosten und die Zinserhöhungen in den USA die europäische Gemeinschaftswährung unter Druck. Die unsichere Lage, das schlechte Konsumklima und die vollen Lager dürften die Flash-Kurse auch im ersten Quartal 2023 stabil halten. Aufgrund der gedrosselten Produktion rechnen wir aber nicht mehr mit fallenden Preisen.

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