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Flash-Speicher: Der Preisanstieg ist zum Stillstand gekommen

Meldung von doelf, Sonntag der 10.04.2022, 23:23:00 Uhr

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Die Kurse der DRAM-Chips sind am Spot-Markt in Taiwan wieder gefallen, doch beim Flash-Speicher ist es lediglich zu einem Stopp der Preissteigerungen gekommen. Das stark abgekühlte Konsumklima setzt zwar auch den Flash-Absatz unter Druck, doch die weitreichende Panne bei Western Digital (SanDisk) und Kioxia (vormals Toshiba Memory Corporation), aufgrund derer Flash-Chips mit einer Speicherkapazität von mindestens 6,5 Exabyte (6,5 Milliarden Gigabyte) unbrauchbar sind, wirkt weiter nach.

Flash-Kurse

Für NAND-Chips des Typs 64Gb 8Gx8 MLC musste man am Freitag durchschnittlich 3,965 US-Dollar auf den Tisch legen, was einem Aufschlag von 0,61 Prozent entspricht. Im Vergleich zu den Steigerungen von Januar bis März (+16,98%; +13,03%; +18,28%) ist das so gut wie nichts und wir können somit von einer Seitwärtsbewegung auf hohem Niveau sprechen. Zwischen Mai und Dezember 2021 hatte es lediglich moderate Änderungen in beide Richtungen (-0,72%; -0,04%; -5,02%; -4,25%; -1,48%; +0,20%; -1,78%; +4,00%) gegeben. Blicken wir ein Jahr zurück, sind die 64Gb-MLC-Chips um 43,19 Prozent teurer geworden.

Die halbe Größe, also 32Gb 4Gx8 MLC, erzielte zuletzt einen Kurs von 2,136 US-Dollar, was exakt dem Wert von Anfang März 2022 entspricht. Bei diesen Chips tut sich seit Januar 2021 im Monatsvergleich nicht allzu viel (-0,05%; +1,08%; +2,24%; +1,84%; +0,68%; +0,24%; -0,10%; +0,44%; -0,63%; -0,24%; -1,85%; +1,64%; +1,12%; +0,68%; +2,50%; +/-0,00%) und auch in der Summe ist der Preis binnen zwölf Monaten lediglich um 4,50 Prozent gestiegen.

Wer statt MLC die Variante 3D-TLC (Triple-Level Cell, 3 Bit pro Zelle) kauft, bekommt 256 Gb für 3,013 US-Dollar. Nach zwei moderaten Aufschlägen im Februar (+3,23%) und März (+5,37%), ist der Kurs diesmal um 1,6 Prozent gefallen. Bei diesem Typ bewegten sich die monatlichen Schwankungen zwischen Januar 2021 und Januar 2022 auf einem niedrigen einstelligen Niveau (-0,60%; +1,87%; +2,49%; -1,69%; -1,82%; +1,99%; +1,99%; -1,38%; +0,07%; -2,83%; -0,07%; -1,19%; 0,00%) und auch im Laufe der vergangenen zwölf Monate sind diese Chips nur um 3,50 Prozent teurer geworden.

Wechselkurs und Ausblick
Bleibt noch die Frage nach dem Wechselkurs, denn Flash-Speicher wird in US-Dollar gehandelt: Am Freitag war ein Euro zum Handelsschluss 1,0879 US-Dollar wert und notierte damit um 0,19 Prozent schwächer als Anfang März. Zieht man den Vorjahreskurs zu Rate, hat der Euro 8,71 Prozent eingebüßt, denn der Krieg in der Ukraine setzt die europäischen Währungen weiterhin unter Druck. Hinsichtlich der weiteren Preisentwicklung erwarten wir für Mai ein Anhalten der Seitwärtsbewegung, denn die Produktionspanne bei Western Digital und Kioxia dürfte noch bis in den Sommer hinein Auswirkungen zeigen.

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