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Amazon Prime wird um 30 Prozent teurer

Meldung von doelf, Dienstag der 26.07.2022, 12:54:38 Uhr

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Amazon hebt den Preis seines Abo-Modells Prime um 30,29 Prozent auf 89,90 Euro im Jahr an. Und da das ein ganz schöner Brocken ist, wird lieber der Monatspreis kommuniziert, der lediglich um 12,52 Prozent auf 8,99 Euro klettert. Begründet wird die Preiserhöhung mit einem erweiterten Angebot und der gestiegenen Inflation.

Ja, liebe Leser, die Haushaltslage ist angespannt. Das halbe Pfund Butter wird inzwischen in Gold aufgewogen, die Zapfsäulen an den Tankstellen werden auf zehnstellige Preisanzeigen umgerüstet und eine verfügbare Wärmepumpe kostet mehr als das ganze Haus. Da wollen dann auch die Streaming-Anbieter nicht außen vor bleiben und drehen die Preisschraube weit über die Inflationsrate hinaus. Allerdings sind Streaming-Dienste nicht lebensnotwendig und im kommenden Winter wird man sich vermutlich lieber körperlich betätigen, als sich beim Binge Watching auf der Couch den Hintern abzufrieren. Insofern könnten die aktuellen Preiserhöhungen der Streaming-Dienste auch nach hinten losgehen.

Amazons Timing ist natürlich interessant: Nur zwei Wochen nach dem diesjährigen Prime Day lässt der Anbieter die Katze aus dem Sack: Ab dem 15. September 2022 wird Amazon Prime nicht mehr 7,99 Euro im Monat kosten, sondern 8,99 Euro. Das klingt nach einer moderaten Preiserhöhung um 12,52 Prozent, doch niemand, den wir kennen, zahlt bei Prime monatlich. Die jährliche Zahlweise war mit 69 Euro bisher nämlich wesentlich günstiger, schrumpften die monatlichen Ausgaben dabei doch auf 5,75 Euro. Das weiß auch Amazon und schlägt für das Jahresabonnement satte 20,90 Euro bzw. 30,29 Prozent auf und das ist dann alles andere als moderat. In dieser Variante steigen die monatlichen Ausgaben von 5,75 auf 7,49 Euro.

Ja, neben den Streaming-Angeboten umfasst Amazon Prime weitere Vorteile. Letztendlich muss jeder selbst entscheiden, ob diese Vorteile wirklich 89,90 Euro im Jahr wert sind. Für 89,90 Euro bekommt man immerhin 39 Packungen Butter (im Angebot) oder 45 Liter Diesel für den Tank. Eventuell decken 89,90 Euro auch die Anfahrtskosten des Heizungsbauers, der vor Ort dann ein wenig mit dem Kopf schüttelt und auf das Jahr 2024 vertröstet.

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