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Neu von MSI

Grafikkarten Roundup 05-2003 - 36/36
16.05.2003 by doelf und trebar

Fazit
Abgesehen von der Inkompatibilität der PowerColor Evil Commando2 (Radeon 9700Pro/128MB) und PowerColor Evil CommandoX (ATi Radeon 9500/64MB) mit unserem Dual-Athlon-System, gab es erfreulich wenige Probleme. Sowohl die Treiber von nVidia als auch ATi sind recht ausgereift. Der aktuelle Detonator 44.03 zeigte bei 3DMark2001SE/Dragothic Darstellungsfehler und auch bei CodeCreatures tauchten zuweilen fehlerhafte Zeilen am unteren Bildrand auf (Testläufe mit FX5800 Ultra sowie FX5900). Der ATi Catalyst 3.5 verhinderte Benchmarks bei 9600Pro- und 9800Pro basierenden Karten, wenn CodeCreatures mit der Auflösung 1600x1200 gestartet werden sollte.

Die Sapphire 9800Pro Atlantis erreicht in 3DMark2001SE bei 1024x768 Bildpunkten und 32-Bit Farbtiefe rund 15772 Punkte auf dem Pentium 4 mit 2,8 GHz. Auf dem AMD Athlon MP1500+ bringt es die Karte nur auf 9739 Punkte - also ca. 6000 Punkte weniger.
Wer 4x AA und 8x AF einschaltet, bringt es bei 1600x1200 Pixeln mit der Sapphire 9800Pro Atlantis auf 6749 Punkte wenn der Pentium 4 zum Einsatz kommt. Dem stehen 6312 Punkte auf dem Athlon MP gegenüber - das sind lediglich 400 Punkte Unterschied.

Die MSI Ti4600VTD bringt es bei 1024x768 auf 13363 Punkte mit dem Intel Pentium 4 2,8 GHz sowie 8697 Punkte mit dem AMD Athlon MP1500+ - ca. 4500 Punkte Unterschied.
Nutzt man jedoch die Filterungen, dann liegen die Werte bei 2168 (Intel Pentium 4) sowie 2137 Punkten (AMD Athlon MP).

Ähnlich sieht es auch bei den anderen Benchmarks und Spielen aus, z.B. UT 2003.
Betrachten wir zuerst die Sapphire 9800Pro Atlantis:

  • 1024x768x32 / Pentium 4 2,8 GHz: 200.84 flyby / 68.35 botmatch
  • 1024x768x32 / AMD Athlon MP1500+: 118.03 flyby / 39.05 botmatch
  • 1600x1200x32 / 4xAA, 8xAF / Pentium 4 2,8 GHz: 75.39 flyby / 46.56 botmatch
  • 1600x1200x32 / 4xAA, 8xAF / AMD Athlon MP1500+: 80.21 flyby / 37.55 botmatch
Und nun die MSI Ti4600VTD:
  • 1024x768x32 / Pentium 4 2,8 GHz: 160.59 flyby / 68.21 botmatch
  • 1024x768x32 / AMD Athlon MP1500+: 114.96 flyby / 39.13 botmatch
  • 1600x1200x32 / 4xAA, 8xAF / Pentium 4 2,8 GHz: 17.51 flyby / 12.63 botmatch
  • 1600x1200x32 / 4xAA, 8xAF / AMD Athlon MP1500+: 20.29 flyby / 13.61 botmatch
Der schnellere Prozessor hat nur dann Vorteile, wenn die Filter nicht genutzt werden. Bei Anti-Aliasing und anisotropher Filterung spielt die CPU-Power kaum noch eine Rolle. Dies gilt ebenfalls für Quake III Arena, CodeCreatures und die anderen Benchmarks.

Die etwas überraschende Schlußfolgerung ist, daß sich als Upgrade besonders die aktuellen Grafik-Boliden, etwa die Radeon 9800Pro basierenden Grafikkarten, anbieten. Hier kann man unabhängig von der CPU-Leistung mit hoher Bildqualität spielen. Wer keine Filterungen nutzen will, verschenkt im Gegensatz zu einem kompletten System-Upgrade vergleichweise viel Leistung. Zudem empfehlen sich Karten, die bei aktivierter Filterung deutlich einbrechen - etwa die GeForce4Ti-Familie - somit nur bedingt als Upgrade. Grafikkarten mit ATi Radeon 9800Pro, 9700Pro und 9500Pro sind hier die bessere Wahl. Die Radeon 9600Pro-Generation zeigt zwar auch brauchbare Werte, kann aber mit ihrem Vorgänger nicht mithalten.

  • Besonders gut gefallen hat uns die Apollo Devil Monster 3 mit ATi Radeon 9500Pro. Sie bietet sehr viel Leistung für wenig Geld. Die Karte verschwand leider bereits kurz nach dem Test - wie alle anderen 9500Pro Modelle auch - vom Markt.
  • Auch die Radeon 9700Pro Modelle, wie die PowerColor Evil Commando 2, sind bereits vom Markt verschwunden.
  • Auch die Sapphire 9800Pro Atlantis mit ATi Radeon 9800Pro konnte durchweg überzeugen. Da die Karte jetzt bereits für 388,99 Euro zu haben ist, stimmen Preis und Leistung. Zudem ist die Karte recht kompakt und nicht zu laut.
  • Die HIS Excalibur Radeon 9800Pro IceQ-Edition sowie Tyans Tachyon G9800Pro stellen gute Alternativen zur Sapphire 9800Pro Atlantis dar, die jeweils eigene Vorteile bieten: HIS bietet eine sehr leise Kühlung, Tyan wendet sich mehr an die Tuner-Gemeinde. Was die Performance betrifft, so sind alle 9800 Pro Karten gleich schnell.
  • Die MSI FX5800 Ultra zeigt gute Performance, doch der Preis - sowohl in Euro als auch in dB(A) - den man für diese Leistung zahlen muß, ist viel zu hoch. Die 2D-Qualität war allerdings herrausragend.
  • Erfreulicher die FX5900 Modelle von MSI und Pixelview: Auch hier gibt es im Zusammenspiel mit dem Detonator 44.03 noch immer einige Darstellungsprobleme sowie Performance-Geschummel, doch rücken Preis und Leistung wieder näher zusammen und auch die Lautstärke ist wieder erträglich. Auch die Preise von um die 400 Euro erscheinen gerechtfertigt. Die FX5900 ist die GPU, welche die FX5800 Ultra hätte sein sollen.
  • Der Name GeForce FX5200 könnte bei Käufern den Eindruck erwecken, hier gäbe es GeForce4 Ti4200-Leistung gepaart mit ein paar Neuerungen. Doch unter 100 Euro gibt es mit der PixelView FX5200 leider auch nur GeForce4MX-Niveau.
  • Denkt man dann, die GeForce FX5200 Ultra wäre deutlich schneller, so stimmt dies nur bedingt. Zwar leistet die Ultra-Version mehr als die blanke FX5200, doch reicht diese Leistung nie und nimmer für aufwendige DirectX 9 Spiele. Zudem sind die Preise noch zu hoch.
  • Wenn schon GeForceFX, dann die FX5600: Sie ist klar schneller als die FX5200/Ultra und bewegt sich in Bezug auf die Kühlung im GeForce4Ti-Bereich. Allerdings kann sie gegen eben diese Vorgängergeneration nur mühsam punkten.
  • Bleiben noch Albatron Medusa Ti4800, Albatron Medusa Ti4800SE, MSI Ti4800SE 8X, MSI Ti4200 VTP8X und Sparkle Ti4200-8x. Diese Karten der GeForce4Ti-Familie eigenen sich für AA/AF-Modi bei 1024x768 Pixeln. Steigt die Auflösung, dann sind sie schnell überfordert. Ohne Filterungen brauchen sie eine schnelle CPU für die beste Performance. Mit Preisen ab 125 Euro (GeForce4 Ti4200-8x mit 128MB bei HiQ Computer) ist auch die GeForce4Ti-Klasse immer noch einen Blick wert. Der Preis sollte allerdings unter dem einer ATi Radeon 9500Pro/9600Pro bzw. GeForce FX5600 liegen!

Wir bedanken uns für die Grafikkarten recht herzlich bei:

1. Einleitung
2. Die Testsysteme
3. Probleme und Vergleichstabelle
4. Übersicht des Testfeldes
5. HIS Excalibur Radeon 9800Pro IceQ-Edition, Tyan Tachyon G9800Pro, Sapphire 9800Pro Atlantis, PowerColor Evil Commando2, Sapphire 9600Pro Atlantis
5b. Tyan Tachyon 9600Pro, Gigabyte GV-R96P128D, Apollo Devil Monster 3, HIS Radeon 9200 ViVo
6. Asus V9950Ultra, MSI FX5900U-VTD256, MSI 5900TD und Pixelview FX5900
6b. MSI GeForceFX 5800 Ultra, MSI FX5600-VTDR128 und AOpen Aeolus FX5600
6c. Albatron FX5200U und PixelView GeForce FX5200
7. Albatron GeForce4 Ti4800-V Medusa, Albatron GeForce4 Ti4800SE Medusa und Albatron GeForce4 Ti4400
8. MSI Ti4800SE 8X, MSI Ti4200 VTP8X, MSI 4600 VTD und Sparkle GeForce4 Ti4200-8x
9. AOpen GeForce 3 Ti200-DV, MSI GeForce 3 Ti200Pro VT, Pixelview Ti200 und Asus V8200 Ti2 Deluxe
10. Ennyah Digicolor GF 4MX440, Asus V7700Ti Deluxe und AOpen GF 2Ti VO
11. ATi Radeon 8500 64MB, 7500 und 64 ViVo
12. Benchmarks Athlon MP1500+: 3DMark2000
13. Benchmarks Athlon MP1500+: 3DMark2000 4xAA + 8xAF
14. Benchmarks Athlon MP1500+: 3DMark2001SE
15. Benchmarks Athlon MP1500+: 3DMark2001SE 4xAA + 8xAF
16. Benchmarks Athlon MP1500+: CodeCreatures
17. Benchmarks Athlon MP1500+: CodeCreatures 4xAA + 8xAF
18. Benchmarks Athlon MP1500+: VulpineGL
19. Benchmarks Athlon MP1500+: VulpineGL 4xAA + 8xAF
20. Benchmarks Athlon MP1500+: Quake III Arena
21. Benchmarks Athlon MP1500+: Quake III Arena 4xAA + 8xAF
22. Benchmarks Athlon MP1500+: Startrek Voyager Elite Force
23. Benchmarks Athlon MP1500+: Startrek Voyager Elite Force 4xAA + 8xAF
24. Benchmarks Athlon MP1500+: Unreal Tournament 2003
25. Benchmarks Athlon MP1500+: Unreal Tournament 2003 4xAA + 8xAF
26. Benchmarks Athlon MP1500+: nBench
27. Benchmarks Athlon MP1500+: Cinebench2003
28. Benchmarks P4 2,8GHz: 3DMark2000
29. Benchmarks P4 2,8GHz: 3DMark2001SE
30. Benchmarks P4 2,8GHz: CodeCreatures
31. Benchmarks P4 2,8GHz: VulpineGL
32. Benchmarks P4 2,8GHz: Quake III Arena
33. Benchmarks P4 2,8GHz: Startrek Voyager Elite Force
34. Benchmarks P4 2,8GHz: Unreal Tournament 2003
35. Benchmarks P4 2,8GHz: Cinebench2003
36. Fazit und Empfehlungen

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