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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi- 1/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Updates: Der ursprügliche Test wurde um folgende Produkte erweitert:

In diesem Vergleichstest möchten wir einige Mainboards für AMD CPUs antreten lassen, wobei eindeutig die Sockel- und Chipsatzvielfalt im Vordergrund steht. AMD bietet derzeit neben dem altbekannten Sockel A gleich drei Plattformen für seine 64-Bit Prozessoren an, den Sockel 754, 939 und 940. Für den Endkunden sind jedoch nur Sockel A, 754 und 939 interessant, der Sockel 940 orientiert sich eindeutig Richtung Workstation- und Serverlösungen. Angesichts der Sockel und CPU-Vielfalt verlieren Kunden (und Tester sowie Hersteller) leicht den Überblick, so erreichte uns von Albatron statt des Sockel 754 Mainboards eine Sockel T (775) Platine für Intels Prescott. Dies war allerdings nur die Spitze des Eisberges.

Redakteure am Rande des Nervenzusammenbruchs
Als dieser Test online ging, war er auch eine Abrechnung mit dem Chaos bei vielen Herstellern. Nicht nur, daß die falschen Mainboards geliefert werden, entgegen aller Absprachen kommen einige Mainboards nie an und am Ende bekommt man lapidar gesagt, der Sockel 754 sei sowieso uninteressant. Da kommt eine 14-Tage Teststellung, obwohl eine Dauerleihstellung abgesprochen war - wir brauchen schließlich Referenzmainboards für spätere Nachtests mit neuen Treibern und BIOS-Versionen. Bei 6 aktuellen Plattformen (Sockel A, 754, 939, 940, 478, 775) ist dies ansonsten nicht finanzierbar! Für den Sockel A und 754 wollten wir eigentlich auf unsere Referenzmodelle von Asus zurückgreifen, doch diese hatten mit kaputten ELKOs zu kämpfen, wurden in Q2/2004 eingeschickt und bisher nicht wiedergefunden. Wenn man die Testmuster dann tatsächlich (auf eigene Kosten!) zurückschickt, wäre es schön, wenn der jeweilige Hersteller sie wenigstens annehmen würde und sie nicht (Annahme verweigert) ein paar Tage später wieder auftauchen würden. Dann aber zeitgleich mit der Erinnerung daran, daß man wohl vergessen habe, das Mainboard rechtzeitig zurückzuschicken. Und was ich hier beschreibe ist keinesfalls die Ausnahme, sondern passiert regelmäßig. Um es auf Deutsch zu sagen: Manchmal kommt man sich schon ziemlich verarscht vor.

Eine ganz besondere Stellung nimmt in diesem Test der Hersteller EPoX ein, denn kurz nach Testbeginn begann (leider!!!) die Trennung von Elito und EPoX. Aufgrund dieser Trennung war es nicht möglich zu klären, warum unser EPoX 8KDA3+ (NVIDIA nForce 3 250GB) als Vorserienplatine von März 2004 mit der Revisionsnummer 0.3 geschickt wurde. Diese Revision beherrscht mit aktuellen BIOS-Versionen kein Cool & Quiet, kann die Auslieferungsversion das besser? Wir wissen es nicht. Es lagen keine Treiber bei, die Treiber für den RAID-Controller besorgten wir uns bei Asus - absurd! Die Mainboards mußten zurück, doch wohin? Nicht nach Deutschland, zunächst nicht in die Niederlande, möglicherweise nach Taiwan. Niemand hatte einen blassen Schimmer - willkommen in Absurdistan.

Weiter geht's
In den letzten Wochen ist unser Round-Up gewachsen und das hätte ich selber am wenigsten erwartet. Doch Mainboards sind einer der entscheidenen Faktoren für einen PC, mit dem man zufrieden und sicher arbeiten kann. Und da ich bei vielen Testberichten in Zeitschriften wie auf Webseiten den Eindruck gewinne, daß haarsträubende Fehler bewußt übersehen werden, damit man niemanden auf die Füße tritt und viel Werbeflächen verkaufen kann, teste ich halt lieber selber. Wir waren schon immer unbequeme Tester, da wir Fehler finden und diese dann auch zu Sprache bringen. Einige Hersteller wissen dies sogar zu schätzen. Und das soll auch so bleiben, wir sind schließlich keine PR-Agentur sondern Hardwaretester!

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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 2/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Asrock K8S8X 1.03, SiS 755
Das Asrock K8S8X 1.03 haben wir mit dem BIOS 1.7 getestet, welches neben dem Multiplikator auch die CPU-Voltage ändern kann.


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Das Layout
Das Layout des Mainboards ist recht gut gelungen: Die Speicherbänke befinden sich oberhalb der CPU, die Stromversorgung sitzt rechts des Prozessors. Merkwürdig finden wir die Lage der Stromanschlüsse links von der Northbridge, die mit einem großen, passiven Kühler versehen ist. Rechts der Northbridge finden wir die ATA133-Anschlüsse.

Die Serial-ATA Ports liegen rechts neben der Southbridge (SiS 964, A2), der Floppy-Anschluß links unten. Das Mainboard bietet einen AGP 8x sowie 5 PCI-Slots. Abgesehen von der Lage der Stromanschlüsse sowie des Floppy-Anschlusses haben wir nichts zu beklagen.


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Im ATX-Panel finden sich 2x PS/2, 1x LPT, 1x COM, 6x USB, 1x 10/100 MBit LAN und 3x Sound. Letzterer wird von einem CMedia CMI9739A verwirklicht, der nicht wirklich gut arbeitet, aber zumindest keine groben Ausrutscher aufzeigt. LAN ermöglicht ein Realtek RTL8201BL, auf Gigabit-LAN muß somit verzichtet werden.


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Eine Besonderheit des Asrock K8S8X 1.03 ist die clevere Kühlerhalterung, die den Einsatz von Sockel 754 sowie Sockel 478 Modellen erlaubt.

Das BIOS

CPU, Voltages

Memory Hyper Transport

Konfrontiert mit 2x 256 MB TakeMS (11/03) oder 2x 512 MB TakeMS (11/03) stellte das Mainboard richtigerweise die Timings 3-3-8-3 ein, arbeitete dann jedoch instabil. Beim Asus K8V SE Deluxe guckten wir uns die eher ungewöhnlichen Timings von 3-3-6-3 ab und alles wurde gut. Ältere TakeMS Module - 2x 256 MB (07/03) arbeiten mit 3-3-8-3 einwandfrei. Keinerlei Probleme gab es mit unserem Satz Corsair TWIMX XMS512-4000.

Stabilität
Das Asrock K8S8X 1.03 verhielt sich vorbildlich und unkompliziert, Cool&Quiet war mit allen oben genannten Speicherriegeln möglich, unserem 24 Stunden Last-Test (Dauerschleife: SiSoft Sandra Burn-In + Prime95 Torturetest + 3DMark2001SE) verrichtete die Platine ohne irgendwelche Probleme.

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das Asrock K8S8X nutzt alle 8 INTs des SiS 755, allerdings teilt sich jeder PCI-Steckplatz seinen primären IRQ mit einem anderen Steckplatz oder Gerät (AGP, RAID, Audio, LAN):

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - X - - - - - -
PCI#2 - - X - - - - -
PCI#3 - - - X - - - -
PCI#4 X - - - - - - -
PCI#5 - X - - - - - -
USB 2.0 #A - - - - X - - -
USB 2.0 #B - - - - - X - -
USB 2.0 #C - - - - - - X -
USB 2.0 Controller - - - - - - - X
LAN - - - X - - - -
Audio - - X - - - - -
RAID - X - - - - - -

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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 3/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Asus K8V SE Deluxe, VIA K8T800
Das Asus K8V SE Deluxe 1.12 testeten wir mit dem BIOS 1004. Gleich beim Einschalten drehte die Festplatte hoch, verlor dann jedoch den Strom, wurde eine Sekunde später jedoch wieder angefahren. Liegt hier ein Problem mit unserer Western Digital vor? Nein, IBM und Maxtor werden auch kurzzeitig ausgeschaltet. Warum? Keine Ahnung! Aber daß diese Behandlung den Festplatten gut tut, wage ich zu bezweifeln! Im Handbuch steht, daß unser K8V SE Deluxe bei der Bestückung mit 3 Speicherriegeln mit DDR200 takten würde. Tut es aber nicht. Ehrlich gesagt passiert gar nichts - abgesehen von den sich drehenden Lüftern. Bei der Bestückung der Bänke 2 und 3 soll ebenfalls DDR200 getaktet werden, Fehlanzeige. Es tut sich abermals nüüs, nix, zero, nada, NICHTS. Hängen wir unsere Firewire-Festplatte an, so fährt das Mainboard nicht mehr runter, sondern hängt sich auf dem halben Wege zum Shutdown auf. Ein BIOS Update ist immer mit einem CLEAR-CMOS verbunden. Wird kein CLEAR-CMOS ausgeführt, verweigert das Mainboard bockig seinen Dienst.


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Bei unserem TakeMS-Speicher (512 MB, 11/03) stellt das Asus als einziges Mainboard im Test 3-3-6-3 ein - es sollten eigentlich 3-3-8-3 sein. Im Prinzip liest das Mainboard die SPD-Timings also falsch aus, dennoch kommt es als einziges auf Anhieb mit den Speicherriegeln zurecht. Die beiden anderen Platinen, die richtiger Weise 3-3-8-3 gewählt haben, arbeiten bei diesen Timings instabil. Erst wenn manuell auf 3-3-6-3 umgestellt wird, arbeiten auch die Mainboards von Asrock und EPoX sauber mit dem TakeMS-Speicher zusammen. Das verdient Anerkennung: Asus hat hier gute Arbeit geleistet! Auch die Corsair TWIMX XMS512-4000 sowie unsere älteren TakeMS-Riegel (07/03) bereiteten dem Mainboard keinerlei Probleme.

Also schauen wir uns nach dem anfäglichen Frust die Platine einmal näher an:

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Das Layout
Die Stromversorgung von Analog Devices (ADP3166 + 3x ADP3418) befindet sich links des CPU-Sockels, rechts vom CPU-Sockel finden wir die Speicher-Steckplätze, die ATA133-Laufweksanschlüsse und den ATX-Stromanschluß. Die Northbridge wird passiv gekühlt.


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Im ATX-Panel finden sich 2x PS/2, 1x LPT, 1x COM, 4x USB, 1x Firewire, 1x Gigabit-LAN und 3x Sound (analog) sowie ein koaxialer Audio-Ausgang.


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Rechts neben der Southbridge sehen wir die S-ATA Ports, daneben wurde der Floppy-Anschluß abgewinkelt am Rand des Mainboards platziert. Unterhalb der Southbridge folgen ein ATA133- sowie zwei weitere S-ATA-Anschlüsse, um die sich ein Promise PDC20378 kümmert. Neben der BIOS-Batterie sitzt der Monitoring-Chip Winbond W83697HF.

Links vor dem AGP-Steckplatz finden wir einen VIA VT6307 Firewire-Controller, links vom zweiten PCI-Steckplatz sitzt ein Marvell 88E8001-LKJ Gigabit-LAN Controller. Beide Chips werden via PCI angebunden. Links vor dem vierten PCI-Slot finden wir noch den AC97-Codec AD1980 von Analog Devices.

6 Jumper wurden auf dem Mainboard verteilt: 4x USB-Power, 1x Keyboard-Power und der Clear-CMOS Jumper.

Das BIOS

CPU, Voltages

Memory Hyper Transport

Stabilität
Das Asus K8V SE Deluxe 1.12 verabschiedete sich im Test ab und an, besonders wenn USB- oder Firewiregeräte angeschlossen wurden. Den 24 Stunden Last-Test (Dauerschleife: SiSoft Sandra Burn-In + Prime95 Torturetest + 3DMark2001SE) überstand die Platine jedoch ohne irgendwelche Auffälligkeiten.

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das Asus K8V SE Deluxe nutzt 7 von 8 möglichen INTs, für kritische Karten bleibt der PCI #4, der sich seinen primären IRQ mit keinem anderen Gerät teilen muß:

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP X - - - - - - -
PCI#1 X - - - - - - -
PCI#2 - X - - - - - -
PCI#3 - - X - - - - -
PCI#4 - - - X - - - -
PCI#5 X - - - - - - -
USB 2.0 - - - - - X - -
Firewire X - - - - - - -
LAN - X - - - - - -
RAID - - X - - - - -
SATA - - - - X - - -
Audio - - - - - - X -

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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 4/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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EPoX 8KDA3+, NVIDIA nForce 3 250GB
Bei EPoX staunten wir nicht schlecht: Das EPoX 8KDA3+ hat die Revision 0.3 und ist ein Vorserienmainboard, diese Revision wurde bereits auf der CeBIT 2004 gezeigt. Eine Treiber-CD lag nicht bei, ist aber nicht schlimm, es gibt ja das Internet. Auf der deutschen, niederländischen, us-amerikanischen und taiwanesischen Webseite finden sich jedoch nur die NVIDIA-Einheitstreiber, nicht aber die Treiber für den verbauten Silicon Image RAID-Controller. Abhilfe brachte die Asus-Webseite, die wirklich sehr gut sortiert ist! Das mag nicht im Sinne des Erfinders (und der Kunden!) sein, brachte uns aber zumindest im Test weiter. In der Zwischenzeit wurde zumindest die US-Seite aktualisiert und bietet nun den kompletten Treibersatz an.


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Ist es nun aber sinnvoll, die Revision 0.3 eines Mainboards zu testen, welches seit Monaten im Handel in seiner finalen Form erhältlich ist? Wir fragten bei Elito-EPoX nach, doch da sich Elito und EPoX gerade spalten, bekamen wir auch nach Wochen keine Antwort auf diese Frage. Um nicht noch weiter in Verzug zu geraten, haben wir das Board jetzt einfach mal in der Revision 0.3 getestet und geben die Ergebnisse mit dem Vorbehalt bekannt, daß es sich um ein völlig veraltetes Vorserienmuster handelt.

Ob es nun am Vorserienboard liegt, können wir nicht beurteilen, aber unser Testmuster konnte kein Cool&Quiet. Jedenfalls nicht mit dem BIOS vom 16.7.2004 und auch nicht mit dem BIOS vom 9.7.2004, die beide stabil arbeiteten. Das BIOS vom 14.5. erlaubte das Einschalten von Cool&Quiet, versuchte jedoch unser Teac CD-ROM zu zerstören, falls beim Einschalten keine CD eingelegt war (es machte laut "KALOPP!" und die Teststation bebte). Zudem rebootete der Rechner vor dem Windows Login-Bildschirm und meldete laut piepsend Checksummen-Fehler im BIOS. Erst der Wechsel auf einseitige Speicherriegel oder aber die Deaktivierung von Cool&Quiet führte wieder zum erfolgreichen Windows-Start. Wurde aus diesem Grund Cool&Quiet deaktiviert? Wir wissen es nicht. Für den Hyper Transport Bus gibt es in den aktuellen BIOS-Versionen zudem die Auswahl 5x, welche aber ein extrem instabiles Betriebsverhalten nach sich zieht.


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Das Power-Paket
Als "selten dumme Idee" muß ich das Powerpack bezeichnen, das dem Benutzer die Möglichkeit bietet, kleine Kühlkörper auf die MOSFETs zu kleben. Warum sind diese Kühler - die auch zum Übertakten nicht notwendig sind - nicht von Hause aus angebracht? Weil sie im Falle eines MOSFETs gar nicht passen! Unser Mini-Kühler hängt hilflos zwischen zwei Spulen! Gut, man könnte ihn mit Gewalt dazwischenquetschen, doch spätestens beim nächsten Einschalten würder die volle "Power" die beiden Spulen "packend" verbinden und einen spannenden Garantiefall verursachen... Zwischendurch waren wir wirklich versucht, dies einmal auszuprobieren.

Die Firewall
NVIDIAs Ansatz, eine Hardware Firewall für die onboard LAN-Schnittstelle zu integrieren, finden wir sinnvoll und erfreulich. Ein Funktionstest offenbarte keinerlei Probleme, so daß wir die Nutzung der Firewall empfehlen können.


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Das Layout
Wie bei Asus, so finden wir auch bei EPoX die Stromversorgung links und die DIMM-Slots rechts vom CPU-Sockel. Die beiden Stromanschlüsse liegen bei EPoX unmittelbar neben der Stromversorgung, was technisch zwar sinnvoll ist, in einigen Gehäusen aber zu einer Verkabelung über den CPU-Kühler hinweg führen kann.


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Das ATX-Panel beinhaltet 2x PS/2, LPT 1, COM 1, 4x USB 2.0, 1x Gigabit-LAN, 6x Audio (analog) sowie einen koaxialen und einen optischen Audio-Ausgang.

Die ATA133-Anschlüsse befinden sich rechts des Chipsatzes, der in einem Baustein North- und Southbridge vereint. Gekühlt wird der Chipsatz von einem winzigen passiven Kühlkörper, der leider nicht mit Pushpins befestigt sondern aufgeklebt wurde. Im Betrieb wird der Kühler recht heiß, Probleme scheint dies aber nicht zu verursachen. Die S-ATA-Anschlüsse des Chipsatzes befinden sich oberhalb des AGP-Steckplatzes, was bei Grafikkarten mit beiderseitigen Kühlerkonstruktionen zu Problemen führen kann.

Rechts neben dem 5. PCI-Steckplatz finden wir einen Silicon Image RAID Controller (Sil3114CT176) mit 4 weiteren S-ATA Ports. Noch weiter rechts befindet sich die Diagnose-LED sowie der gesockelte BIOS-Chip. Der Floppy-Anschluß, der sich ganz unten rechts befindet, macht nur Sinn, wenn man das Kabel unter dem Mainboard entlang führt.

Als einziges Mainboard im Test bietet das EPoX 8KDA3+ sechs PCI-Steckplätze. Links vor dem AGP-Steckplatz findet sich ein Gigabit-LAN PHY (SimpliPHY Cicada), der vom Chipsatz gespeist wird. Links neben dem dritten PCI-Slot befindet sich der ALC850 AC97 Audio-Chip von Realtek, links vor dem fünften PCI-Steckplatz ist ein Winbond Monitoring-Chip (W83627THF) zu verorten.

Das BIOS

CPU, Voltages

Memory Hyper Transport

Stabilität
Wie auf den anderen Mainboards, so mußten unsere TakeMS Module von 11/03 mit einem Timing von 3-3-6-3 betrieben werden. Bei der Verwendung doppelseitiger Speicherriegel war auch im Zusammenspiel mit dem BIOS vom 14.5. kein stabiler Betrieb mit aktiviertem Cool&Quiet möglich, neuere BIOS-Versionen erlauben Cool&Quiet nicht mehr. Solange man auf Cool&Quiet verzichtet, erhält man selbst mit der Platinenrevision 0.3 ein stabiles und recht unproblematisches Mainboard. Von einem Sockel 754 Mainboard der aktuellen Generation erwarten wir jedoch einen stabilen Cool&Quiet-Betrieb!

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Auch das EPoX 8KDA3+ nutzt nur 7 von 8 möglichen INTs, für kritische Karten bleibt hier ebenfalls der PCI #4, der sich seinen primären IRQ mit keinem anderen Gerät teilen muß:

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - - X - - - - -
PCI#2 - - - X - - - -
PCI#3 X - - - - - - -
PCI#4 - X - - - - - -
PCI#5 - - X - - - - -
PCI#6 - - - X - - - -
USB 2.0 #A - - - - X - - -
USB 2.0 #B - - - - - - X -
USB 2.0 Controller - - - - - X - -
LAN - - - - - - X -
RAID X - - - - - - -
SATA - - - - X - - -
Audio - - - - X - - -

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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 5/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Albatron KX18DS Pro II
Mit der Einführung des nForce 2 Ultra 400 hatte man eigentlich auch auf Serial-ATA gehofft, allerdings wurde diese Hoffnung enttäuscht. Erst seit kurzer Zeit sind die ersten Mainboards mit MCP RAID und MCP GB erhältlich, die den nForce 2 Ultra 400 Chipsatz nun endlich um die S-ATA Schnittstelle ergänzen und zudem RAID-Funktionalität für alle angeschlossenen Festplatten bieten. Das Albatron KX18D Pro II mußte hier noch auf den über PCI angebundenen Silicon Image Sil3112ACT144 Serial-ATA-RAID-Controller zurückgreifen.


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Die Firewall
NVIDIAs Ansatz, eine Hardware Firewall für die onboard LAN-Schnittstelle zu integrieren, finden wir sinnvoll und erfreulich. Albatron setzt jedoch nur auf die MCP-RAID, nicht aber auch die MCP-GB. Damit ist man zwar in der Lage, 6-Kanal Sound, Serial-ATA RAID und 10/100 MBit LAN über die Southbrige zu realisieren, für Gigabit-LAN muß jedoch ein eigener PCI-Chip verbaut werden. Dieser muß mit der knapp bemessenen PCI-Bandbreite zurecht kommen und auf NVIDIAs Firewall verzichten - schade!


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Das Layout
Albatron hat den Nachfolger des Albatron KX18D Pro II etwas schmaler konstruiert, wodurch die IDE-Anschlüsse ein Stück nach unten rücken und nun mit überlangen Grafikkarten kollidieren. Dadurch wird deren Einbau zwar nicht unmöglich, aber umständlicher. Auch zwischen den Speicherriegeln und der Grafikkarte wird es eng: Wie beim Albatron KX18D Pro II kommt der Benutzer auch beim Albatron KX18DS Pro II nicht um den Ausbau der Grafikkarte herum, wenn Speicherriegel ein oder ausgebaut werden sollen. Einen dritten Engpaß stellt die Stromversorgung des Mainboards für CPU-Kühler dar: Da Albatron auf die Bohrungen für schwere Kühler wie Zalmans CNPS7000er Serie verzichtet, muß man auf Modelle mit Halteklammer wie Aerocools HighTower HT101 oder Coolermasters XDream III setzen. Die Modelle der Arctic Cooling Flotte kollidieren indess mit dem ELKO links unten.


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Das ATX-Panel beinhaltet 2x PS/2, LPT 1, COM 1, 4x USB 2.0, 1x Gigabit-LAN, 1x 10/100 MBit-LAN sowie 3x Audio (analog). Wenn Albatron COM2 schon einspart, hätten wir uns an dieser Stelle Firewire-Ports oder weitere Audio-Anschlüsse gewünscht, auf diese Weise hätte man sich eine der Slotblenden gespart und somit mehr Platz für Erweiterungskarten.

Wie beim Vorgänger wird auch die Northbridge des Albatron KX18DS Pro II aktiv gekühlt. Der Lüfter erwies sich im Test jedoch als völlig überflüssig und wurde kurz nach Testbeginn entfernt. Entfernt hat Albatron zudem den ersten PCI-Steckplatz, wodurch "nur" fünf PCI-Slots übrig bleiben.

Während S-ATA/RAID, Audio (Realtek ALC650) und 10/100 MBit-LAN (Realtek RTL8201CL) über die Southbridge realisiert werden, greift Albatron für Firewire (VIA VT6307) und Gigabit-LAN (Marvel 88E8001) auf PCI-Chips zurück. Ein Winbond W8362HF-AW übernimmt das Hardwaremonitoring. Albatron bietet wieder einmal das bewährte Dual-BIOS, wobei der erste BIOS-Chip sogar gesockelt ausgeführt wurde. Zwei Jumper finden sich auf dem Mainboard: Der CLEAR-CMOS Jumper findet sich rechts unterhalb der S-ATA Anschlüsse, einen Wahljumper für den FSB finden wir links unterhalb der Northbridge - für den FSB100-Betrieb muß dieser Jumper entfernt werden.

Wir finden das Layout des Albatron KX18DS Pro II durchwachsen: Für ausladende CPU-Kühler wird es eng, Modelle mit Verschraubung können gar nicht erst eingesetzt werden. Zudem wird es zwischen Speicherslots und Grafikkarte recht eng, obwohl nur 5 PCI-Steckplätze angeboten werden. Auch hätten wir die ATA133-Anschlüsse lieber hinter den Speicherslots gesehen. Die Lage des ATX-Stromsteckers ist nicht unbedingt praktisch, aufgrund der Anordnung zur Stromversorgung aber nachvollziehbar. Der Lüfter auf der Northbridge ist nicht übermäßig laut, da die Northbridge jedoch auch ohne Lüfter recht kühl arbeitet - zumindest wenn der CPU-Lüfter hier mitkühlt - wären wir Albatron für einen etwas größeren, passiven Kühler dankbar gewesen.
Dennoch sind wir der Meinung, daß die meisten Benutzer mit dem Layout des KX18S Pro II gut leben können.

Das BIOS

CPU, Voltages

Memory (Auswahl abhängig vom Speichertakt)

Stabilität
Das Albatron KX18DS Pro II schluckte sowohl unser DDR500 Twinx-Set von Corsair, als auch alle TakeMS-Riegel. 2x 256 MB DDR400 07/03 waren dabei ebenso wenig ein Problem wie 2x 256 MB DDR400 11/03 und 2x 512 MB DDR400 11/03 - die Speicherriegel von 11/03 erwiesen sich zuvor beim Athlon64 sowie auf Pentium 4 Platinen als sehr problematisch. Das Albatron KX18DS Pro II sprach sie entsprechend ihrer SPD-Programmierung mit 3-3-8-3 an und lief problemlos und fehlerfrei.
Bei unserem Versuch, GeForce 6800er Grafikkarten im Zusammenspiel mit Intels Canterwood und Windows XP SP2 zu testen, erwies sich die aktuelle ForceWare 61.77 als Spaßbremse und Stabilitätsproblem - so mußten wir für einige Tests auf die Beta-ForceWare 66.00 ausweichen. Auch als es beim Stabilitätstest des Albatron KX18DS Pro II immer wieder zu 3DMark2001SE-Abbrüchen kam, tauschten wir die ForceWare 61.77 gegen die Version 66.00 aus und ab sofort lief alles einwandfrei. Nach 24 Stunden 3DMark2001SE, SiSoft Sandras Burn-In und Prime95 in der Dauerschleife, können wir der Sockel A Platine eine blütenweiße Weste bescheinigen.

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das Albatron KX18DS Pro II läßt den IRQ 23 außen vor, jeder Steckplatz teilt seinen primär zugewiesenen IRQ mit einer anderen Komponente. Schwierige Steckkarten werden sich in den PCI-Slots 1 oder 5 besonders wohl fühlen, solange nur einer der beiden Steckplätze bestückt wird. Mit dem BIOS 1.0 fand das Mainboard den Gigabit-LAN Controller immer wieder neu - und verlangte nach dem Treiber - wenn das Mainboard zuvor vom Strom getrennt worden war. Das BIOS 1.01 ist gnädiger, hier tritt der Fehler nur noch dann auf, wenn wir eine Netzwerkkarte in den dritten PCI-Slot stecken:

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - X - - - - - -
PCI#2 - - X - - - - -
PCI#3 - - - X - - - -
PCI#4 X - - - - - - -
PCI#5 - X - - - - - -
USB 2.0 #A - - - - X - - -
USB 2.0 #B - - - - - X - -
G-Bit LAN - - - X - - - -
LAN - - - - X - - -
SATA - - - - - - X -
Firewire - - X - - - - -
Audio - - - - - X - -

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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 6/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Asrock K8-Combo-Z 1.04
Das Asrock K8-Combo-Z ist in mehrerlei Hinsicht außergewöhnlich: Als einziges Mainboard bietet die Platine derzeit den ULi (ALi) 1689 Chipsatz, zudem hat man die Auswahl zwischen einem Sockel 754 sowie einem Sockel 939 und kann neben Single-Channel auch Dual-Channel Speicherkonfigurationen fahren. Als "Sahnehäubchen" kostet die Platine nicht viel und ist derzeit das preiswerteste Sockel 939 Mainboard. Grund genug, das Asrock K8-Combo-Z unserem Testfeld hizuzufügen.


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Im Lieferumfang befinden sich:

Die Beigaben belaufen sie auf das Nötigste und auch in Bezug auf seine Funktionen ist das Mainboard keinesfalls ein Überflieger. Geboten wird zwar 7.1 Sound (Realtek ALC850), aber kein Gigabit-LAN - stattdessen finden wir einen Realtek RTL8201BL 10/100 MBit PHY. Neben den beiden ATA133-Anschlüssen finden wir zwei Serial-ATA Header, Asrock schreibt im Handbuch, Seite 33:

"Dieses Mainboard unterstützt Serial ATA (SATA) Festplatten und RAID Funktionen."
Das ist seltsam, denn RAID-Funktionen fanden wir weder in Tests der ULi 1689 Referenzpaltine noch des Asrock K8-Combo-Z, selbst das Blockdiagramm des M1689 auf ULis Homepage spricht nur von 2x S-ATA. Und doch kann man beim Booten - wenn man schnell genug ist - mit den Tasten STRG+A in das RAID Setup kommen! Somit haben wir uns zwei Samsung SP1614C (S-ATA, 160 GB) besorgt und dies überprüft. Wir wurden mit RAID 0, RAID 1 oder JOBD belohnt - und die RAID-Performance kann sich sehen lassen.


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Eine wichtige Einschränkung betrifft die Speicherbestückung: Beim Betrieb einer Sockel 754 CPU bestückt man die beiden DIMM-Slots am oberen Boardende (bezeichnet als DDR4+5) - selbst wer DDR333 einsetzt, kann somit nicht mehr als zwei Speicherriegel verbauen und ist beim Ausbau auf maximal 2 GB beschränkt. Wird eine Sockel 939 CPU verwendet, so stehen drei DIMM-Slots zur Verfügung, doch auch hier dürfen maximal 2 DIMMs eingesetzt werden! Verwendet man unterschiedliche Speicherriegel, so bestückt man DDR1 und DDR3 für den Einkanalbetrieb, verwendet man identische Speicherriegel, so nutzt man DDR1 und DDR2 für den Zweikanalbetrieb. Wer nicht ins Handbuch guckt, in dem Asrock alle Konfigurationsmöglichkeiten detailliert beschreibt, und drei Speicherriegel verbaut, wird nicht weit kommen, denn der PC startet erst gar nicht! Somit liegt auch beim Sockel 939 das Limit bei 2 DIMMs und 2 GB!

Das Layout
Das Layout ist angesichts des "Dopplereffekts" gut gelungen, immerhin bleibt Raum für einen AGP 8x- und drei PCI-Steckplätze. Auch die Lage der IDE-Anschlüsse, die sicherlich nicht ideal ist, kann man verschmerzen, da zumindest ausreichend Abstand zu der Grafikkarte gehalten wird und die Leitungswege zum Chipsatz phänomenal kurz sind. Der flache, passive Chipsatzkühler bereitet auch langen PCI-Karten keine Probleme, hier stellen erst die Laufwerksanschlüsse eine Barriere dar.

Bei einigen Gehäusen wird allerdings die Lage des Sockel 754 Probleme bereiten, da selbst kompakte CPU-Kühler mit den Festplattenkäfigen in Konflikt geraten können. Was die Jumper betrifft, so muß man diese wohl als notwendiges Übel hinnehmen. Zudem wird der normale Benutzer maximal einmal vom Sockel 754 zum Sockel 939 welchseln.


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Das ATX-Panel beinhaltet 2x PS/2, LPT 1, COM 1, 4x USB 2.0, 1x 10/100 MBit-LAN sowie 6x Audio (analog).

Das BIOS

CPU, Voltages

Memory (Auswahl abhängig vom Speichertakt)

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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 7/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Asrock K8-Combo-Z 1.04, Fortsetzung

Stabilität: Sockel 754
Das Asrock K8-Combo-Z schluckte sowohl unser DDR500 Twinx-Set von Corsair, als auch alle TakeMS-Riegel. 2x 256 MB DDR400 07/03 waren dabei ebenso wenig ein Problem wie 2x 256 MB DDR400 11/03 und 2x 512 MB DDR400 11/03 - die Speicherriegel von 11/03 erwiesen sich zuvor bei anderen Athlon64 Mainboards sowie auf Pentium 4 Platinen als recht problematisch. Das Asrock K8-Combo-Z sprach sie entsprechend ihrer SPD-Programmierung mit 3-3-8-3 an und lief problemlos und fehlerfrei.
Nun hört sich das alles recht gut an, doch es erforderte auch etwas Handarbeit. Das Asrock K8-Combo-Z sprach bei der Bestückung mit DDR400 Riegeln diese zunächst einmal im DDR333 Modus an. Dabei war es völlig egal, ob diese einseitig oder doppelseitig aufgebaut, vom Hersteller X oder Y waren. Selbst wenn statt zwei nur ein DIMM-Slot belegt wurde, zeigte sich das Mainboard derart konservativ. Während Asrock somit auch beim Einsatz von RAMsch die Chancen erhöht, das Mainboard zumindest bis ins BIOS zu starten, werden unversierte Benutzer ohne es zu ahnen Leistung verschenken - und das nicht nur beim Speicher! Auch unsere CPU taktete statt mit 2000 lediglich mit 1950 MHz. Stellten wir im BIOS von der Kombination "Auto" und "200 MHz" auf "Manuel" und "200 MHz" um, so lieferte das Mainboard auch die gewünschten 2000 MHz. Nun ist die Priorisierung der Stabilität löblich, eine exakte Taktung bei gleicher Stabilität aber besser. Und solche Punkte trennen einen "Editor's Choice" von einem "guten" oder "sehr guten" Produkt.
Cool & Quiet funktionierte mit allen Speicherkombinationen problemlos, auch das wiederholte Aufrufen des S3-Modus (Suspend-to-RAM) überstand das Mainboard ohne zu Murren. Bei unserem Versuch, GeForce 6800er Grafikkarten im Zusammenspiel mit Intels Canterwood und Windows XP SP2 zu testen, erwies sich die aktuelle ForceWare 61.77 als Spaßbremse und Stabilitätsproblem - so mußten wir für einige Tests auf die Beta-ForceWare 66.00 ausweichen. Auch als es beim Stabilitätstest des Asrock K8-Combo-Z immer wieder zu 3DMark2001SE-Abbrüchen kam, tauschten wir die ForceWare 61.77 gegen die Version 66.00 aus und ab sofort lief alles einwandfrei. Nach 24 Stunden 3DMark2001SE, SiSoft Sandras Burn-In und Prime95 in der Dauerschleife, können wir der Combo-Platine eine blütenweiße Weste bescheinigen.

Stabilität: Sockel 939
Auch im Dual-Channel-Betrieb sparch das Mainboard alle DDR400-Riegel zunächst im DDR333-Modus an und mußte manuell auf den schnelleren Weg gebracht werden. Auch beim HyperTransport wurde nun Handarbeit erforderlich, denn das Asrock K8-Combo-Z stellte automatisch nur 800 MHz ein, doch auch 1000 MHz sind problemlos möglich. Ein Leistungsunterschied zwischen 800 und 1000 MHz HyperTransport war jedoch nicht meßbar.
In Sachen Speicherkompatibilität änderte sich das Bild: Während das DDR500 Twinx-Set von Corsair (2x 512 MB doppelseitig), 2x 512 MB DDR400 GeIL (Value) und die beiden 512 MB Riegel von TakeMS (11/2003) beireits bei konservativen SPD-Timings für Verrechner in Prime95 und Komplettabstürze sorgten, arbeiteten einseitige Riegel - 2x 256 MB TakeMS (07/2003) fehlerfrei. Doch nicht genug mit diesen Problemen, auch auf Cool & Quiet mußten wir mit unserem Sockel 939 Newcastle verzichten. In keiner der getesteten Speicherkonfigurationen funktionierte diese Energiespartechnik, die den Athlon 64 besonders attraktiv macht.


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Auffälligkeiten im Alltagsbetrieb
Der Test des Asrock K8-Combo-Z brachte eine rege Resonanz, der wir - soweit möglich - Rechnung tragen wollen. Weitere Fragen und Probleme bitte ich im Forum zu melden.

  1. Die Tastatur (PS/2) bleibt bereits im BIOS hängen:
    Dieses "lustige" Problem dürfte einigen Anwendern ziemliche Kopfschmerzen bereiten, allerdings kenne ich es bereits vom Tyan Tiger MP und hatte somit einen kleinen Vorteil bei der Diagnose. Lüfter der Firma Enermax mit Poti senden dem Monitoringchip ein Tachosignal, welches dieser absolut nicht verwerten mag. Setzt man andere Lüfter mit oder ohne Poti ein, gibt es keinerlei Probleme. Das Problem konnte im Testcenter eindeutig reproduziert und behoben werden.

  2. IDE-Geräte werden nicht erkannt:
    Gerade die ungünstige Lage der ATA133-Anschlüsse am unteren Boardrand werden viele Benutzer dazu verführen, lange und gerundete IDE-Kabel einzusetzen. Je nach Kabel und IDE-Gerät kann es hierbei zu Problemen bei der Erkennung und dem Betrieb kommen. Dieses Problem liegt aber weniger am Mainboard, als an den nicht der Spezifikation entsprechenden Kabel. Der Wechsel auf ein normales Flachkabel löst diese Probleme. Das Problem konnte im Testcenter eindeutig reproduziert und behoben werden.

  3. HIS Radeon 9200 ViVo sorgt für Abstürze im 3D-Betrieb:
    Diese Karte bereitete schon auf einigen VIA-Platinen Ungemach, auf dem Asrock K8-Combo-Z funktioniert weder AGP 4x noch AGP 8x mit oder ohne AGP Fastwrites. Radeon 9800Pro und X800Pro funktionieren hingegen fehlerfrei. Wir konnten dieses Problem reproduzieren, aber nicht lösen.

  4. Keine S-ATA/RAID Treiberdiskette:
    Die Asrock Installations-CD ist bootbar, mit dieser kann man eine Treiberdiskette erstellen. Dies ist sehr praktisch und funktionierte im Test problemlos.


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Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Es fehlt allerdings die "Feststellbremse" für den AGP- und PCI-Takt. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das Asrock K8-Combo-Z nutzt 8 von 8 möglichen INTs, das ist gut. Allerdings teilt sich - abgesehen von der AGP-Grafikkarte - jede andere Erweiterungskarte ihren primären IRQ mit einem onboard Gerät. In der Regel sollte es hierbei keine Probleme geben, sollte ein Hersteller von Erweiterungskarten sich jedoch einen groben Schnitzer erlaubt haben - besonders Multimediakarten sind hier kritische Kandidaten - kann es zu Problemen kommen.

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - X - - - - - -
PCI#2 - - X - - - - -
PCI#3 - - - X - - - -
USB 2.0 #A - - - - X - - -
USB 2.0 #B - - - - - X - -
USB 2.0 #B - - - - - - X -
USB 2.0 Controller - - - - - - - X
LAN - X - - - - - -
Audio - - X - - - - -
SATA - - - X - - - -

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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 8/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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EPoX 8RDA6+ Pro 1.2 (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 GB)
Obwohl der Preis für Athlon 64 Plattformen deutlich gesunken ist, entscheiden sich noch viele Käufer für den Sockel A. Ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis gepaart mit dem Ruf, eine erprobte Plattform zu sein, machen den Sockel A auch heute noch attraktiv. Nachdem das Albatron KX18DS Pro II in diesem Roundup bereits eine gute Figur gemacht hatte, möchten wir heute das EPoX 8RDA6+ Pro unter die Lupe nehmen. Mit nForce 2 Ultra 400 Chipsatz und MCP GB Southbridge - S-ATA, RAID und Gigabit-LAN - ist es ein guter Kandidat für das ultimative Sockel A Mainboard. Zudem gibt es noch 4 weitere S-ATA/RAID Ports, die ein via PCI angebundener Controller von Silicon Image ansteuert.


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Im Lieferumfang befinden sich:

Der Lieferumfang ist gut, allerdings hätte man die beiden zusätzlichen USB und Firewire Anschlüsse auch auf einem Slotblech unterbringen können, wie es z.B. Abit macht. So gewinnt man Platz für eine weitere PCI-Karte. Dem Powerpack fehlt es an Power: Wenn EPoX der Meinung ist, die MOSFETs würden von passiven Minikühlkörpern profitieren, dann soll das Mainboard bitteschön mit passiv gekühlten MOSFETs ausgeliefert werden. Zumindest kann man auf dem 8RDA6+ die Kühler verkleben, ohne einen Kurzschluß in Kauf nehmen zu müssen - auf unserem 8KDA3+ sah das noch anders aus!


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Die Firewall
NVIDIAs Ansatz, eine Hardware Firewall für die onboard LAN-Schnittstelle zu integrieren, finden wir sinnvoll und erfreulich. Im Gegensatz zu Albatron setzt EPoX auf die MCP GB und kann diese Funktionalität nun auch auf dem Sockel A bieten. Die Installation der Firewall und ihre Konfiguration verliefen ohne Probleme.


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Das Layout
EPoX setzt wieder einmal auf eine grüne Platine und bietet neben dem AGP-Steckplatz stolze 6 PCI-Slots. Aus diesem Grund wird es zwischen Grafikkarten und der Speicherverriegelung der 3 DIMM-Slots sehr eng - lange AGP-Karten müssen vor dem Speicherwechsel ausgebaut werden. Die Stromversorgung wurde ordentlich entlang des ATX-Anschlußpanels aufgereiht, wo sich auch die beiden Stromanschlüsse finden. Diese Platzierung macht durchaus Sinn, auch wenn die Verkabelung in einigen Gehäusen dadurch erschwert wird.


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Den CPU-Sockel umgeben die begehrten 4 Bohrungen, die für die Montage moderner Hochleistungs-CPU-Kühler unabdingbar sind - auf dem Albatron KX18DS Pro II hatten wir diese vermißt. Zudem läßt EPoX mehr Platz für auslandende CPU-Kühler als Albatron. Die Northbridge wird - wie bei Albatron - aktiv gekühlt, allerdings sollte der massige Kühlkörper auch für eine passive Kühlung ausreichen, sofern der CPU-Kühler seine Abluft Richtung Northbridge pustet.

Die untere Hälfte der Platine wird durch die 6 PCI-Steckplätze sowie vielfältige Anschlüsse geprägt. EPoX hat sich dazu entschlossen, die RAID-fähige Southbridge passiv zu kühlen. rechts neben der MCP GB finden wir zwei S-ATA Anschlüsse, am Boardrand folgen die beiden P-ATA Anschlüsse. Im BIOS kann man RAID-Funktionalität für alle 6 (4x P-ATA, 2x S-ATA) von der Southbridge unterstützten IDE-Laufwerke aktivieren oder deaktivieren. NVIDIA erlaubt somit sowohl S-ATA als auch P-ATA RAID.
Doch damit nicht genug: Unterhalb der beiden ATA133-Anschlüsse finden wir 4 weitere S-ATA Anschlüsse, links neben diesen sitzt der dazugehörige Silicon Image Sil3114CT176 Controller, der via PCI angebunden wird. Ob die Performance des PCI-Bus für ein Array aus 4 S-ATA Festplatten ausreicht, darf jedoch bezweifelt werden.

Oberhalb des Sil3114CT176 hat EPoX die bekannte Diagnose-Anzeige platziert, die bei Problemen die Fehlersuche erleichtert. Direkt oberhalb dieser Anzeige finden wir den BIOS-Chip, erfreulicherweise gesockelt. Weiter links sind BIOS-Batterie, CLEAR-CMOS Jumper und ein VIA VT6307 Firewire-Controller zu verorten. Am unteren Rand des Mainboards befinden sich zwei USB- sowie zwei Firewire-Header, daneben der Floppy-Anschluß.
Am linken Rand der Platine finden wir einen Winbond W83627THF Monitoring-Chip, einen Realtek ALC850 8-Kanal Audio-Codec sowie einen SimpliPHY Cicada Gigabit-LAN PHY.

Das BIOS
Das BIOS des 8RDA6+ bietet umfangreiche Optionen, doch leider hat es das selbe Problem wie das EPoX 8KDA3+: Beide Mainboards verursachen beim Start des Rechners ein lautes Klopfen in unserem Teac CD-ROM, wenn in diesem keine CD-ROM eingelegt ist. Gesund hört sich das nicht an!

CPU, Voltages

Memory (Auswahl abhängig vom Speichertakt)

Stabilität
Das EPoX 8RDA6+ Pro wurde mit folgenden Speicherriegeln getestet:

Jeder einzelne Durchlauf endete nach 4 bis 8 Stunden mit einem kompletten Absturz: 3DMark2001SE Fehlermeldung, Tastatur und Mouse reagieren nicht mehr. Wir änderten die Parameter des Arbeitsspeichers, tauschten Treiber, Grafikkarte und Netzteil doch am Ende blieb das Mainboard immer hängen.


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Seit langer Zeit haben wir damit einmal wieder eine Platine, die 24 Stunden 3DMark2001SE, SiSoft Sandras Burn-In und Prime95 in der Dauerschleife nicht durchsteht. Zugegeben, einige Mainboards - z.B. Asrocks K8-Combo-Z - hatten je nach Speicherbestückung ebenfalls Probleme, aber in allen Konfigurationen? Fazit: Durchgefallen!

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das EPoX 8RDA6+ Pro nutzt 7 PCI-INTs, die Verteilung ist allerdings recht eigenwillig:

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP - - - X - - - -
PCI#1 - - X - - - - -
PCI#2 - - - X - - - -
PCI#3 X - - - - - - -
PCI#4 - X - - - - - -
PCI#5 - - X - - - - -
PCI#6 - - - X - - - -
USB 2.0 Controller - - - - X - - -
USB 2.0 #A - - - - X - - -
USB 2.0 #B - - - - - X - -
G-Bit LAN - - - - - X - -
SATA - - - - - - X -
RAID X - - - - - - -
Firewire - X - - - - - -
Audio - - - - X - - -

- Seite 8 -

Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 9/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Albatron K8Ultra-U Pro (Sockel 754, ULi 1689)
Hatten wir 2004 noch vermutet, daß der ULi 1689 Chipsatz auf dem Asrock K8-Combo-Z ein Exot bleiben würde, so halten wir nun bereits die zweite Platine mit diesem Chipsatz in den Händen. AMDs Sockel 939 setzt sich mehr und mehr durch, als Folge dieser Entwicklung rutscht der Sockel A ins Abseits und der Sockel 754 in das Budget-Segment. Bisher wurden lediglich zwei Sockel 754 Mainboards mit den aktuellen PCI-Express Chipsätzen angekündig, solche Mainboards werden wahrscheinlich eine Seltenheit bleiben. Die Mehrzahl der Herstellern sieht diesen Sockel als OEM-Plattform und konzentriert sich bei Retail-Produkten auf den Sockel 939. Mit der Verlagerung des Sockel 754 in den OEM-Sektor bekommen aber auch preiswerte Chipsätze wie ULis 1689 eine zweite Chance, denn sie können als Grundlage für einfache, aber stabile und sehr preiswerte Mainboards dienen. Und das Albatron K8Ultra-U Pro gehört in diese Kategorie.


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Die Ausstattung des Albatron K8Ultra-U Pro wird den meisten Lesern nur ein müdes Gähnen entlocken, dennoch: Für die überwiegende Mehrzahl der PC-Benutzer wird dieses Mainboard voll und ganz ausreichen. Folgende Funktionen hat Albatron integriert:

Kein RAID (auch kein verstecktes), kein Firewire, kein PCI-Express. Wer all dies nicht braucht, spart viel Geld und Platz im Gehäuse, denn das K8Ultra-U Pro ist sehr kompakt designed. Auch der Lieferumfang ist recht knapp gehalten:


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Im Lieferumfang befinden sich:

Das Layout
Aufgrund des sehr schmalen Designs ist das Layout des Albatron K8Ultra-U Pro durchwachsen: Die beiden Speicherslots wurden horizontal am oberen Rand der Platine angeordnet, darunter findet sich die 3-phasige Stromversorgung und der CPU-Sockel. Soweit, so gut, doch die Stromanschlüsse befinden sich beide unterhalb des CPU-Sockels! Da gehört der Strom - rein technisch betrachtet - zwar auch hin, doch beim Einbau kann diese Lage recht störend sein, da man die Kabel rechts oder links um die CPU herumführen muß.


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Die beiden ATA133-Anschlüsse hat Albatron an den rechten Boardrand verbannt, der eine befindet sich oberhalb des AGP-Slots, der andere darunter. Somit kommen die Flachkabel auch langen Grafikkarten nicht ins Gehege. Der Chipsatz im 1-Chip-Design befindet sich hinter den PCI-Slots, er wird passiv gekühlt. Darunter befinden sich die CMOS-Batterie, der CLEAR-CMOS Jumper sowie die beiden S-ATA Anschlüsse. Am unteren Rand des Mainboards reihen sich der Floppy-Anschluß, das BIOS - leider verlötet -, zwei USB-Header für vier weitere USB 2.0-Anschlüsse sowie die Gehäuseheader auf. Wer das Floppy-Kabel unter dem Mainboard verlegt, wird keine Probleme mit dessen Lage haben, wer dies jedoch vergißt, wird sich über dessen Platzierung auf der Platine mit Sicherheit ärgern.


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Vor dem AGP-Steckplatz finden wir Realteks ALC655 5.1 AC97-Audio-Codec, vor dem zweiten PCI-Steckplatz befindet sich ein PHY-Baustein des selben Herstellers, welcher die LAN-Funktionalität ausführt. Das Monitoring übernimmt ein Winbond W83627HF, darunter befindet sich noch ein Gameport-Header, für den Albatron leider keinen passenden Anschluß beipackt.


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Das Layout des Albatron K8Ultra-U Pro macht aus Sicht eines Mainboard-Designers Sinn, allerdings stellt es den Endkunden beim Einbau vor das eine oder andere Problemchen. Wer das Floppy-Kabel unter dem Mainboard verlegt und die Stromkabel mit Kabelbindern an den Festplattenkäfigen vorbeiführt, sollte diese aber mit Leichtigkeit bewältigen können.

Das BIOS
Auch wenn das Albatron K8Ultra-U Pro kein Mainboard für den Power-User ist, bietet es dennoch einige Übertaktungsoptionen. Wir haben uns das Mainboard mit dem BIOS 1.04 angesehen:

CPU und Voltages

Memory

Stabilität
Das Albatron K8Ultra-U Pro wurde mit folgenden Speicherriegeln getestet:

Wir hatten mit dem Albatron K8Ultra-U Pro keinerlei Probleme, alles lief auf Anhieb stabil - so soll es sein! Allerdings setzt das Mainboard die CPU-Voltage etwa 0,05 Volt zu hoch an, und auch 2,75 Volt Speicherspannung kann man als großzügig bezeichnen, da ja gerade in preiswerten Systemen nicht immer DDR400-Speicher zum Einsatz kommen wird.

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das Albatron K8Ultra-U Pro verteilt die IRQs wie folgt:

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - X - - - - - -
PCI#2 - - X - - - - -
PCI#3 - - - X - - - -
PCI#4 - - - - X - - -
USB 2.0 Controller - - - - - - - X
USB 2.0 #A - - - - X - - -
USB 2.0 #B - - - - - X - -
USB 2.0 #C - - - - - - X -
LAN - X - - - - - -
Audio - - X - - - - -
S-ATA - - - X - - - -

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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 10/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Das Testsetup:
Die mit fetter Schrift hervorgehobenen Komponenten wurden für die Benchmarks verwendet.

Soundcheck

RightMarkt 5.0 Asrock
K8S8X
Asus
K8V SE
EPoX
8KDA3+
Asrock
K8-Combo
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(niedriger=besser)
+0.05;-0.52 +9.7;-13.53 +0.17;-1.110 +0.21;-1.32
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-70.3 -88.1 -80.5 -79.5
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
70.2 87.6 79.3 76.7
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0.131 0.0072 0.057 0.050
Intermodulation
distortion, %
(niedriger=besser)
0.264 0.784 0.082 0.074
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-70.8 -87.3 -80.5 -80.5

Obwohl das Asrock K8S8X kein Klang-Überflieger ist, leistet es sich auch keine derben Ausrutscher. Etwas besser sieht es beim K8-Combo aus, doch auch der Sound dieser Asrock Platine ist nur durchschnittlich. Beim Asus K8V SE lassen "Frequency response" und Intermodulationsverzerrung sehr zu wünschen übrig, ein Problem, welches wir zuvor schon bei etlichen Asus-Mainboards gesehen haben. Beim EPoX KDA3+ sehen wir hingegen wieder recht ordentliche Werte.

Allerdings zeigten sich beim Albatron KX18DS Pro II Auffälligkeiten, die möglicherweise auch dem EPoX KDA3+ zu einem besseren Sound verhelfen können. Installierten wir die Audio-Treiber aus dem NVIDIA-Treiberpaket 5.10, so mahnte Rightmark ein Übersprechen der beiden Kanäle an, der Sound erwies sich nach einem Testlauf als mittelmäßig. Installierten wir stattdessen die Realtek-Treiber 3.61, so erzielten wir sehr gute Werte. Beim EPoX 8RDA6+ setzen wir ebenfalls das Treiberpaket von Realtek ein, die Ergebnisse sind ordentlich, kommen aber nicht an die Werte des Albatron heran.

RightMarkt 5.0 Albatron
K8Ultra-U
Realtek
Chaintech
S1689
Realtek
Albatron
KX18DS
Realtek
EPoX
8RDA6+
Realtek
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(niedriger=besser)
+0.33;-0.76 +0.37;-2.18 +0.36;-0.30 +0.18;-1.10
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-84.7 -75.4 -88.0 -84.0
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
80.4 76.5 87.4 75.7
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0.069 0.0033 0.0038 0.052
Intermodulation
distortion, %
(niedriger=besser)
0.280 0.458 0.065 0.095
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-82.4 -76.6 -85.2 -80.6

Das Albatron K8Ultra-U Pro zeigt ein gutes Ergebnis, keiner der Messwerte muß als Ausrutscher gewertet werden.

USB 2.0- und Firewire-Performance
Mit SiSoft Sandra 2004 nehmen wir die Messung der USB 2.0-Performance vor. In einem externen Firewire-/USB 2.0 Case (Avance iFire2) befindet sich eine 2,5" Notebookfestplatte mit 40 GB und 4200 U/Min von IBM (IC25N040AT), wir schließen diese via USB 2.0 an die Testkandidaten an und messen die Performance:

SiSoft Sandra 2004: USB 2.0 Sequential Read; Sequential Write
Chaintech S1689
ULi 1689
20 MB/sec
20 MB/sec

Asrock K8-Combo
ULi 1689
20 MB/sec
20 MB/sec

Asrock K8S8X
SiS 755
20 MB/sec
20 MB/sec

Asus K8V SE
VIA K8T800
20 MB/sec
20 MB/sec

EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
20 MB/sec
20 MB/sec

EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
20 MB/sec
20 MB/sec

Albatron KX18DS
nForce 2
20 MB/sec
20 MB/sec

Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
17 MB/sec
17 MB/sec

AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
17 MB/sec
17 MB/sec

SiSoft Sandra 2004: Firewire Sequential Read; Sequential Write
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
20 MB/sec
20 MB/sec

Albatron KX18DS
nForce 2
20 MB/sec
20 MB/sec

AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
17 MB/sec
17 MB/sec

Wir sehen kaum Unterschiede bei der USB 2.0/Firewire-Performance, alleine Albatrons K8Ultra-U Pro und AOpens XC-Cube EX-18 leisten sich hier einen Ausrutscher und fallen hinter die anderen Probanten zurück.

IDE-Performance
Mit HDTach 3.0.1.0 haben wir die IDE-Burstrate getestet. Folgende Festplatten kamen hierbei zum Einsatz:

HDTach 3.0.1.0: Burstraten (P-ATA Lesen)
Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
123.7 MB/sec
Chaintech S1689
ULi 1689
123.6 MB/sec
Albatron KX18DS
nForce 2
120.0 MB/sec
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
119.4 MB/sec
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
119.2 MB/sec
Asus K8V SE
VIA K8T800
118.2 MB/sec
Asrock K8S8X
SiS 755
117.1 MB/sec
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
117.1 MB/sec
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
116.1 MB/sec
Asus K8V SE
Promise
108.0 MB/sec

Der Unterschied der ATA133 Burstrate fällt mit 12 MB/Sekunde doch recht deutlich aus. Dies liegt vor allem an dem Ergebnis des Promise-Controllers auf dem Asus K8V SE, dessen PCI-Anbindung zum Flaschenhals wird.

HDTach 3.0.1.0: Burstraten (S-ATA Lesen)
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB*
124.3 MB/sec
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB*
123.1 MB/sec
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689*
123.0 MB/sec
Albatron K8Ultra-U
ULi 1689*
121.1 MB/sec
Chaintech S1689
ULi 1689
112.0 MB/sec
EPoX 8RDA6+
SiliconImage*
94.4 MB/sec
Asrock K8S8X
SiS 755
94.2 MB/sec
EPoX 8KDA3+
SiliconImage*
94.2 MB/sec
Albatron KX18DS
nForce 2
93.9 MB/sec
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
92.3 MB/sec
Asus K8V SE
VIA K8T800
91.3 MB/sec
EPoX 8KDA3+
SiliconImage
86.6 MB/sec
Asus K8V SE
Promise
81.1 MB/sec

In Punkto S-ATA Performance sehen wir ebenfalls deutliche Unterschiede, hier liegt der Grund jedoch auch in der Wahl der Festplatte. Unsere Seagate Barracuda 7200.7 160 GB erreicht zwar einen guten Datendurchsatz, doch die Burstrate ist sehr niedrig. Sie wurde daher gegen ein Paar Samsung SP1614C 160 GB ausgetauscht, die Werte dieser Messungen wurden mit einem * gekennzeichnet.
Allerdings sehen wir auch diesmal wieder die PCI-Controller - den Silicon Image auf dem EPoX 8KDA3+ und EPoX 8RDA6+ sowie den Promise auf dem Asus K8V SE - am Ende des Testfeldes.

HDTach 3.0.1.0: Burstraten (S-ATA RAID 0, Lesen)
EPoX 8KDA3+
S-ATA/nF3 250GB
243.1 MB/sec
EPoX 8RDA6+
S-ATA/nF2 GB
237.7 MB/sec
Asrock K8-Combo-Z
S-ATA/ULi 1689
199.1 MB/sec
EPoX 8KDA3+
S-ATA/Sil
113.7 MB/sec
EPoX 8RDA6+
S-ATA/Sil
111.9 MB/sec

Die RAID-Tests wurden mit einem RAID 0-Array aus zwei Samsung SP1614C 160 GB durchgeführt. Hier zeigten sich die nForce-Chipsätze dem ULi 1689 deutlich überlegen. Richtig Federn lassen jedoch die Silicon Image Controller, die durch das PCI-Nadelöhr einfach nicht mehr Daten schicken können. Gerade in Hinblick auf onboard RAID-Controller und Gigabit-LAN ist der Umstieg auf PCI-Express mehr als überfällig.

CPU-, Bus- und Speichertakt
Nicht immer treffen die Mainboardhersteller die Taktraten genau, recht häufig verrechnet man sich ein wenig nach oben, wodurch derart "übertaktete Mainboards" in Benchmarks einen Vorteil haben. Wie sieht es bei den Testkandidaten aus?

Taktraten Asrock
K8S8X
Asus
K8V SE
EPoX
8KDA3+
CPU-Takt
Soll: 2000 MHz
1995.5 2002.4 2007.7
Bus-Takt
Soll: 200 MHz
199.6 200.3 200.9

Taktraten Albatron
K8Ultra-U
Asrock
K8-Combo
Chaintech
S1689
CPU-Takt
Soll: 2000 MHz
2004.5 1950.0 2000.0
Bus-Takt
Soll: 200 MHz
200.4 195.0 200.0

Taktraten EPoX
8RDA6+
Albatron
KX18DS
AOpen
XC-Cube EX-18
CPU-Takt
Soll: 2200 MHz
2200.2 2200.0 2204.6
Bus-Takt
Soll: 200 MHz
200.0 200.0 200.4

Während Asrock sehr konservativ taktet, setzen Asus und EPoX den Takt etwas zu hoch an. Der Unterschied zwischen Asrock und EPoX liegt bei immerhin 12,2 MHz. Der Athlon XP 3200+ auf dem Albatron KX18DS Pro II und EPoX 8RDA6+ soll mit 2200 MHz arbeiten und die Mainboards erzielen hierbei eine Punktlandung.

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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 11/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
Zur HTML-Ansicht

Die Sockel 754-Kandidaten liegen sehr dicht zusammen, mit einer Ausnahme: Das Asrocks K8-Combo-Z startet mit angezogener Handbremse: Unser DDR400-Speicher (TakeMS, Corsair, GeIL) wird als DDR333 erkannt und die CPU mit 1950 statt 2000 MHz getaktet. Normalerweise müssen wir bei Mainboards einen zu hohen Takt beklagen, durch seine extrem konservative Konfiguration verspielt Asrock allerdings Leistung und das K8-Combo hängt den anderen Mainboards hinterher. Aus diesem Grund haben wir die Platine gleich dreimal gemessen: Auf dem Sockel 754 je einmal mit der Einstellung "Auto/200 MHz" (= 1950 MHz) und ein zweites mal mit "Manuel/200 MHz" (= 2000 MHz) sowie auf dem Sockel 939 mit der Option "Manuel/200 MHz". Wer keine Leistung verschenken will, sollte auf jeden Fall die Speicher- und CPU-Taktung auf diesem Mainboard kontrollieren und gegebenenfalls anpassen!

CPU- und Speicher-Performance
Sehen wir uns nun die Ergebnisse von SiSoft Sandra 2004 an:

SiSoft Sandra 2004: Dhrystone; Whetstone; Whetstone SSE
Chaintech S1689
ULi 1689
9252
3159
4115


Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
9227
3172
4134


Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Sockel 939
9213
3142
4126


Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
9205
3165
4122


EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
9200
3163
4117


Asrock K8S8X
SiS 755
9192
3160
4117


Asus K8V SE
VIA K8T800
9109
3131
4079


AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
9100
3465
-


EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
9048
3438
-


Albatron KX18DS
nForce 2
9045
3434
-


Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
8974
3060
4020


AMDs Athlon XP 3200+ muß im Gegensatz zur Athlon 64-Generation ohne SSE2 auskommen, die Werte beim Dhrystone und Whetstone sind jedoch noch konkurenzfähig. Wir erinnern uns: unser Athlon XP 3200+ (Barton-Core) hat zwar 512 KByte L2-Cache weniger als unser Athlon 64 3200+ (Clawhammer-Core), dafür taktet er mit 2200 MHz jedoch 200 MHz höher.
Asrocks K8-Combo mit ULi 1689 Chipsatz ist durch satte 50 MHz Taktunterschied zwischen den Einstellungen "Auto" und "Manuel" in diesem Test sowohl oben als auch ganz unten zu finden. Zwei weitere ULi 1689 basierende Mainboards schaffen es sogar an die Spitze, das Chaintech S1689 gefolgt vom Albatron K8Ultra-U Pro. Die Kombination des Asrock K8-Combo-Z mit dem Sockel 939 Newcastle zeigt im Vergleich zum Sockel 754 Clawhammer bei der reinen CPU-Performance keinerlei Vorteile.

SiSoft Sandra 2004: INT/SSE; FPU/SSE
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
20705
22047

EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
20543
21867

Albatron KX18DS
nForce 2
20525
21850

Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
19157
20622

Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Sockel 939
19129
20592

Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
19110
20570

EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
19101
20562

Asrock K8S8X
SiS 755
19083
20543

Chaintech S1689
ULi 1689
19078
20530

Asus K8V SE
VIA K8T800
18911
20357

Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
18630
20054

Der zweite CPU-Testlauf spiegelt den 200 MHz Taktvorteil des XP 3200+ wieder: Die Sockel A Plattform ist hier eindeutig schneller!
Wieder einmal können die beiden ULi 1689-Mainboards von Albatron und Asrock gut mithalten - der Umstieg auf den Sockel 939 bringt allerdings keine entscheidenden Vorteile. Auch das Chaintech S1689, ein reines Sockel 939 Mainboard, liegt in diesem Testlauf sogar etwas zurück.

SiSoft Sandra 2004: Mem/INT; Mem/FPU
Chaintech S1689
ULi 1689; 1T
5432
5357

Chaintech S1689
ULi 1689; 2T
4827
4830

Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689; 2T
Sockel 939
4778
4784

Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
3053
3050

EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
3050
3049

Asrock K8S8X
SiS 755
3048
3048

Asus K8V SE
VIA K8T800
3028
3030

Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
2989
2989

Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
2973
2973

Albatron KX18DS
nForce 2
2818
2633

EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
2789
2608

AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
2558
2406

Beim Speicherdurchsatz profitiert hingegen wieder der Athlon 64: Seine clevere Architektur mit dem integrierten Speichercontroller erreicht deutlich höhrere Durchsätze als die Northbridge des nForce 2 Ultra 400 Chipsatzes. So kommt es, daß Single-Channel-DDR400 mit dem Athlon 64 schneller ist als Dual-Channel-DDR400 mit dem nForce 2!
Im ULi 1689-Duell hat das Chaintech S1689 den Vorteil der 1T Command Rate: Diese aktiviert das Mainboard, sobald zwei DDR400 Speicherriegel eingesetzt werden, das Asrock K8-Combo-Z geht hingegen auf sicher und stellt auf 2T. Zwingen wir das Chaintech S1689 auf 2T (durch die Verwendung von 4 Speicherriegeln, der Schalter im BIOS zeigt nämlich keine Wirkung), so liegt es immer noch an der Spitze des Testfeldes. Beim Single-Channel Betrieb hat das Albatron K8Ultra-U Pro klare Vorteile im Vergleich zum Asrock K8-Combo-Z.

Cinebench 2003: CPU-Test
Chaintech S1689
ULi 1689
282
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Sockel 939
282
Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
281
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
281
Asrock K8S8X
SiS 755
281
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
281
Asus K8V SE
VIA K8T800
278
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
277
Albatron KX18DS
nForce 2
276
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
275
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
274

Auch beim CPU-Test von Cinebench 2003 liegt der Athlon 64 vorne, der Vorsprung ist allerdings nicht gewaltig.
Die Mainboards mit Chipsätzen von ULi, SiS und Nvidia sehen wir in diesem Test vor der Asus-Platine mit VIAs K8T800. Zwar bestätigt auch diesmal der Sockel 939 die Tendenz etwas schneller zu sein, doch der Unterschied ist so gering, daß er in den Bereich der Messtolleranz fällt.

Super PI: 1M (niedrigere Werte sind besser)
Chaintech S1689
ULi 1689
42 sec.
Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
43 sec.
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Sockel 939
43 sec.
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
43 sec.
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
43 sec.
Asrock K8S8X
SiS 755
43 sec.
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
43 sec.
Asus K8V SE
VIA K8T800
43 sec.
Albatron KX18DS
nForce 2
43 sec.
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
44 sec.
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
46 sec.

Bei Super PI liegen alle Kandidaten eng beieinander, nur eine Sockel A-Platine fällt leicht zurück.

Spiele-Performance
Beginnen wir mit einem synthetischen Benchmark von Futuremark:

Futuremark 3DMark2003
Asus K8V SE
VIA K8T800
6065
Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
6015
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Sockel 939
6002
Asrock K8S8X
SiS 755
5992
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
5980
Chaintech S1689
ULi 1689
5959
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
5946
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
5918
Albatron KX18DS
nForce 2
5822
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
5812
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
5783
AOpen XC-Cube EX-18
onboard VGA
274

Bei 3DMark03 fällt der Athlon XP 3200+ zurück - liegt es an der CPU-Architektur oder der AGP-Anbindung?
Beim Asrock K8-Combo-Z liegt die hier auftretende Schwäche nicht an ALis AGP-Treiber, denn das Albatron K8Ultra-U Pro zeigt diesen Einbruch nicht und überflügelt das Asrock sogar dann noch, wenn wir es mit dem Sockel 939 Newcastle kombinieren. Das Chaintech S1689 kann das Potential der Sockel 939 CPU auch nicht besser in die 3DMark2003-Wertung übertragen, es liegt nur im Mittelfeld.

Aquamark03, CPU
Chaintech S1689
ULi 1689
9100
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
9083
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
9054
Asrock K8S8X
SiS 755
9018
Asus K8V SE
VIA K8T800
8983
Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
8950
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Sockel 939
8932
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
8844
AOpen XC-Cube EX-18
onboard VGA
7528
Albatron KX18DS
nForce 2
7371
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
7353
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
7261

Aquamark03 offenbart eine deutlich geringere CPU-Wertung für den Athlon XP 3200+. Der Sockel 939 Newcastle ist völlig inkonsistent und weicht in Kombination mit dem Chaintech S1689 deutlich von dem Resultat im Zusammenspiel mit dem Asrock K8-Combo-Z ab. Wir können diesen deutlichen Rückstand des Asrock K8-Combo-Z auch nach mehrmaligen Durchläufen nicht befriedigend erklären.

Aquamark03, 3D
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Sockel 939
5670
Albatron KX18DS
nForce 2
5670
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
5667
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
5649
Asus K8V SE
VIA K8T800
5622
Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
5616
Asrock K8S8X
SiS 755
5616
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
5595
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
5586
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
5580
Chaintech S1689
ULi 1689
5433
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
843

Und die nächste Überraschung: Sahen wir das Chaintech S1689 bei der CPU-Wertung noch vorne, so finden wir das Mainboard bei der 3D-Wertung ganz hinten. Auch dies deutet auf einen Fehler von Aquamark03 hin, das durch die 1T Command Rate die CPU über- und die 3D-Leistung unterbewertet. Das würde auch erklären, warum die Sockel A Probanten mit ihrem schwächeren Speicherdurchsatz bei der CPU-Wertung abgestraft werden und bei der 3D-Leistung ganz oben zu finden sind.

Encoding-Performance
Die letzte Testreihe betrachtet die Performance beim Encoden von Video-Daten.

TMPEG 2.512.52.161: VCD PAL, Highest Quality (niedrigere Werte sind besser)
Chaintech S1689
ULi 1689
150 sec.
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Sockel 939
150 sec.
Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
153 sec.
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
155 sec.
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
155 sec.
Albatron KX18DS
nForce 2
157 sec.
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
164 sec.
Asrock K8S8X
SiS 755
164 sec.
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
164 sec.
Asus K8V SE
VIA K8T800
165 sec.
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
168 sec.

TMPEG ist gut für den Athlon XP optimiert, die 200 MHz Mehrtakt des XP 3200+ zahlen sich ganz klar aus. Der Sockel 939 Newcastle auf dem Asrock K8-Combo-Z und Chaintech S1689 ist diesmal jedoch nicht zu halten und übernimmt mit deutlichem Vorsprung die Spitze. Bei den Sockel 754 Durchläufen liegt das Albatron K8Ultra-U Pro klar in Front und kann sich zwischen die Sockel 939 und Sockel A Kontrahenten schieben.

Windows Media Encoder 9: 5384 kbit/s (niedrigere Werte sind besser)
Chaintech S1689
ULi 1689
1641 sec.
Asrock K8S8X
SiS 755
1668 sec.
EPoX 8KDA3+
nForce3 250GB
1668 sec.
Asus K8V SE
VIA K8T800
1680 sec.
Albatron KX18DS
nForce 2
1753 sec.
EPoX 8RDA6+
nForce2 GB
1753 sec.
AOpen XC-Cube EX-18
nForce2GT
1776 sec.
Albatron K8Ultra-U
ULi 1689
1807 sec.
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Sockel 939
1830 sec.
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Man.=2000 MHz
1833 sec.
Asrock K8-Combo-Z
ULi 1689
Auto=1950 MHz
1881 sec.

Verwirrend sind die Resultate des Windows Media Encoder 9: Während die ULi Mainboards von Albatron und Asrock am Ende des Testfeldes zu finden sind, kann sich das Chaintech S1689 ganz nach vorne kämpfen. Wir wiederholten den Durchlauf noch ein zweites und drittes Mal, das Ergebnis blieb jedoch konstant.

- Seite 11 -

Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 12/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Fazit
Der Sockel 754 macht einen recht erwachsenen Eindruck, auch wenn zwei der Testkandidaten mit diversen Problemen zu kämpfen hatten. Die Architektur ist durchdacht, die Preise der Sockel 754 CPUs attraktiv und die Macken vieler Sockel A Platinen nicht minder nervig. Das Albatron KX18DS Pro II ist allerdings eine preiswerte und attraktive Alternative. Doch auch der Sockel 939 wird immer attraktiver und die Modelle 3000+ und 3200+ sind nun auch für diese Plattform verfügbar und für beinahe jederman bezahlbar.




Asus K8V SE Deluxe: Sockel 754
Beim Asus K8V SE Deluxe gibt es zwar eine umfassende Ausstattung zu bewundern, das Mainboard zeigt aber auch die schwächste Performance im Testfeld und wies trotz der Platinenrevision 1.12 und des BIOS 1004 noch etliche Macken auf, auch der onboard Sound und der PCI-RAID-Controller von Promise machten eine eher schwache Figur. Immerhin funktionierte Cool&Quiet im Test problemlos.


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EPoX 8KDA3+: Sockel 754
Das EPoX 8KDA3+ ist eine problemlose Platine, solange man auf Cool&Quiet verzichten kann. Das können wir nicht. Zudem fällt es uns schwer, eine Vorserienplatine (Revision 0.3) zu bewerten. Auch der Silicon Image PCI-RAID-Controller auf dem 8KDA3+ ist alles andere als ein Überflieger.


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Asrock K8S8X: Sockel 754
Betrachtet man das Asrock K8S8X so findet man hier alles, was man braucht, sinnvoll umgesetzt. Das Mainboard ist unkompliziert, preiswert und schnell. Eine Platine ohne überflüssigen Schnickschnack und ohne überflüssige Probleme - so soll es sein. Da auch Cool&Quiet funktioniert, vergeben wir mit Freude einen Editor's Choice.


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Albatron KX18DS Pro II: Sockel A
Vergleicht man Athlon64-Äpfel mit AthlonXP-Birnen so zeigt sich, daß auch die Birnen noch gut mithalten können. Wer einen preiswerten PC aufbauen will ohne auf gute Leistung verzichten zu müssen, kann immer noch zu einer Athlon XP Plattform greifen. Allerdings muß man sich darüber im Klaren sein, daß der Athlon XP 3200+ die höchste Ausbaustufe dieser Prozessorgeneration ist und dies wahrscheinlich auch bleibt. Das Albatron KX18DS Pro II bietet ein brauchbares Layout mit kleineren Schwächen, eine gute Performance und eine hervorragende Stabilität - wenn man von den Problemen mit der ForceWare 61.77 unter Windows XP SP2 einmal absieht. Die ForceWare 61.77 hat sich bei uns jedoch durch die Bank als problematisch erwiesen, weshalb wir diesen Umstand nicht überbewerten wollen - zudem arbeitete die Beta-Forceware 66.00 einwandfrei.
Der onboard Sound ließ sich wegen Signalüberlappungen bei Verwendung der NVIDIA Audio-Treiber nicht vernünftig analysieren, der Griff zu den Realtek-Treibern erwies sich als lohnenswert; mit diesen war der Sound sehr gut!


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Asrock K8-Combo-Z: Sockel 754
Asrock hat entweder geniale oder komplett wahnsinnige Mainboard-Designer. Neben der Combo-Serie, welche zwei verschiedene Sockel auf einem Mainboard vereint, gibt es zudem die Upgrade-Variante. Diese Hauptplatinen lassen sich mit einer Upgrade-Steckkarte auf einen anderen Sockel umrüsten. Dies löst zwar Platzprobleme auf der Platine, doch eine waagerecht verbaute Erweiterungskarte mit CPU-Kühler und Speicher kann ein ziemlich hohes Gewicht erreichen. Ob so eine Karte also der Weisheit letzer Schuß ist, wage ich zu bezweifeln.
Das Asrock K8-Combo-Z riskiert viel: ALi/ULi-Chipsatz, Combo-Design - das hätte im schlimmsten Fall einen Trash-Award geben können. Doch weit gefehlt, statt Wahnsinn spüren wir einen Hauch von Genialität! Wer sich nicht zwischen Sockel 754 und 939 entscheiden kann, darf bei diesem preiswerten (73,90 Euro) und weitgehend unproblematischen Mainboard zugreifen und später aufrüsten. Cool & Quiet und der S3 Modus bereiteten der Platine ebensowenig Probleme wie der RAID-Betrieb mit 2 Samsung S-ATA Festplatten. Beurteilen wir das Asrock K8-Combo-Z als Sockel 754-Platine, dann lautet das Urteil: "Sehr Gut".

Asrock K8-Combo-Z: Sockel 939
Beim Sockel 939-Einsatz hatten wir mehr Probleme mit dem Speicher, mit zwei doppelseitigen 512MB Modulen von Corsair, TakeMS oder GeIL gab es Abstürze oder Rechenfehler bei Prime95. Zwei einseitige 256 MB Riegel von TakeMS verrichteten ihre Arbeit hingegen fehlerfrei. Wir setzten hierbei auf die SPD-Timings der Speicherriegel und nicht auf schärfere Einstellungen!
Schwer wiegt auch der Umstand, daß unser Sockel 939 Newcastle nicht von Cool & Quiet profitierte - was wir auch versuchten, der Takt blieb konstant bei 2 GHz.
Auch das Beta-BIOS 1.34, welches in erster Linie Probleme mit GeForce 6800 und 6600 Grafikkarten lösen soll, brachte keine Abhilfe. Am Ende bleibt ein sehr gemischter Eindruck: Mit Sockel 754 Clawhammer top, mit Sockel 939 Newcastle flop. Da aber gerade die Update-Option das Mainboard überhaupt erst attraktiv macht, bleibt nur die Hoffnung auf weitere BIOS-Updates. Als Gesamtwerk bekommt das Asrock K8-Combo-Z daher keine Empfehlung.


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EPoX 8RDA6+ Pro 1.2: Sockel A
Perfekte Ausstattung trifft mangelhafte Stabilität. Obwohl das EPoX 8RDA6+ Pro 1.2 im Testbetrieb einwandfrei arbeitete, zeigte es im Zusammenspiel mit unseren Testkomponenten eine Stabilität, die wahrlich zu wünschen übrig ließ. 3 Tage lang haben wir versucht, das Mainboard irgendwie durch den Stresstest zu bugsieren - leider vergeblich. Auch das aktuelle BIOS mit der Bezeichnung DA6P4A05 half nicht weiter. Schade.


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Albatron K8Ultra-U Pro: Sockel 754
Diese preiswerte Mainboard mit ULis 1689-Chipsatz wird um die 50 Euro kosten und ist diese mit Sicherheit auch wert. Das Layout ist für die Montage zwar nicht ideal und die Platine ist mit Sicherheit auch nicht mit Extras überfrachtet, doch gerade das macht ja die Quälität eines preiswerten Mainboards aus: Es wird geboten, was wirklich gebraucht wird und das funktioniert dann auch einwandfrei. Der Sockel 754 blickt einer Budget-Zukunft entgegen und Albatron bietet für diesen Zweck ein ideales Mainboard. Das belohnen wir mit dem Preis-Tip:


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Chaintech S1689
Das Chaintech S1689 wurde in einem eigenen, ausführlichen Testbericht behandelt.
Zum Test des Chaintech S1689...




Eigentlich wollte ich ja vorerst nichts mehr über Mainboards schreiben, doch was interessiert mich mein Gewäsch von gestern? Recht viel! Denn an den Gründen für die Frustattacke hat sich nichts geändert. Allerdings, das muß ich zugeben, interessiert mich das Thema mehr, als daß ich es mir komplett vermiesen lassen werde ;-)
To be continued...

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