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Neu von MSI

Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 5/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Albatron KX18DS Pro II
Mit der Einführung des nForce 2 Ultra 400 hatte man eigentlich auch auf Serial-ATA gehofft, allerdings wurde diese Hoffnung enttäuscht. Erst seit kurzer Zeit sind die ersten Mainboards mit MCP RAID und MCP GB erhältlich, die den nForce 2 Ultra 400 Chipsatz nun endlich um die S-ATA Schnittstelle ergänzen und zudem RAID-Funktionalität für alle angeschlossenen Festplatten bieten. Das Albatron KX18D Pro II mußte hier noch auf den über PCI angebundenen Silicon Image Sil3112ACT144 Serial-ATA-RAID-Controller zurückgreifen.


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Im Lieferumfang befinden sich:

  • 2x ATA133-Kabel, 1x Floppy-Kabel
  • 1x S-ATA-Kabel, 1x S-ATA-Stromadapter
  • Slotblech 4x USB
  • Slotblech 2x Firewire
  • Slotblech Audio mit digitalen Ein- und Ausgängen
  • ATX-Blende
  • Handbuch
  • Treiber-CD


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Die Firewall
NVIDIAs Ansatz, eine Hardware Firewall für die onboard LAN-Schnittstelle zu integrieren, finden wir sinnvoll und erfreulich. Albatron setzt jedoch nur auf die MCP-RAID, nicht aber auch die MCP-GB. Damit ist man zwar in der Lage, 6-Kanal Sound, Serial-ATA RAID und 10/100 MBit LAN über die Southbrige zu realisieren, für Gigabit-LAN muß jedoch ein eigener PCI-Chip verbaut werden. Dieser muß mit der knapp bemessenen PCI-Bandbreite zurecht kommen und auf NVIDIAs Firewall verzichten - schade!


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Das Layout
Albatron hat den Nachfolger des Albatron KX18D Pro II etwas schmaler konstruiert, wodurch die IDE-Anschlüsse ein Stück nach unten rücken und nun mit überlangen Grafikkarten kollidieren. Dadurch wird deren Einbau zwar nicht unmöglich, aber umständlicher. Auch zwischen den Speicherriegeln und der Grafikkarte wird es eng: Wie beim Albatron KX18D Pro II kommt der Benutzer auch beim Albatron KX18DS Pro II nicht um den Ausbau der Grafikkarte herum, wenn Speicherriegel ein oder ausgebaut werden sollen. Einen dritten Engpaß stellt die Stromversorgung des Mainboards für CPU-Kühler dar: Da Albatron auf die Bohrungen für schwere Kühler wie Zalmans CNPS7000er Serie verzichtet, muß man auf Modelle mit Halteklammer wie Aerocools HighTower HT101 oder Coolermasters XDream III setzen. Die Modelle der Arctic Cooling Flotte kollidieren indess mit dem ELKO links unten.


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Das ATX-Panel beinhaltet 2x PS/2, LPT 1, COM 1, 4x USB 2.0, 1x Gigabit-LAN, 1x 10/100 MBit-LAN sowie 3x Audio (analog). Wenn Albatron COM2 schon einspart, hätten wir uns an dieser Stelle Firewire-Ports oder weitere Audio-Anschlüsse gewünscht, auf diese Weise hätte man sich eine der Slotblenden gespart und somit mehr Platz für Erweiterungskarten.

Wie beim Vorgänger wird auch die Northbridge des Albatron KX18DS Pro II aktiv gekühlt. Der Lüfter erwies sich im Test jedoch als völlig überflüssig und wurde kurz nach Testbeginn entfernt. Entfernt hat Albatron zudem den ersten PCI-Steckplatz, wodurch "nur" fünf PCI-Slots übrig bleiben.

Während S-ATA/RAID, Audio (Realtek ALC650) und 10/100 MBit-LAN (Realtek RTL8201CL) über die Southbridge realisiert werden, greift Albatron für Firewire (VIA VT6307) und Gigabit-LAN (Marvel 88E8001) auf PCI-Chips zurück. Ein Winbond W8362HF-AW übernimmt das Hardwaremonitoring. Albatron bietet wieder einmal das bewährte Dual-BIOS, wobei der erste BIOS-Chip sogar gesockelt ausgeführt wurde. Zwei Jumper finden sich auf dem Mainboard: Der CLEAR-CMOS Jumper findet sich rechts unterhalb der S-ATA Anschlüsse, einen Wahljumper für den FSB finden wir links unterhalb der Northbridge - für den FSB100-Betrieb muß dieser Jumper entfernt werden.

Wir finden das Layout des Albatron KX18DS Pro II durchwachsen: Für ausladende CPU-Kühler wird es eng, Modelle mit Verschraubung können gar nicht erst eingesetzt werden. Zudem wird es zwischen Speicherslots und Grafikkarte recht eng, obwohl nur 5 PCI-Steckplätze angeboten werden. Auch hätten wir die ATA133-Anschlüsse lieber hinter den Speicherslots gesehen. Die Lage des ATX-Stromsteckers ist nicht unbedingt praktisch, aufgrund der Anordnung zur Stromversorgung aber nachvollziehbar. Der Lüfter auf der Northbridge ist nicht übermäßig laut, da die Northbridge jedoch auch ohne Lüfter recht kühl arbeitet - zumindest wenn der CPU-Lüfter hier mitkühlt - wären wir Albatron für einen etwas größeren, passiven Kühler dankbar gewesen.
Dennoch sind wir der Meinung, daß die meisten Benutzer mit dem Layout des KX18S Pro II gut leben können.

Das BIOS

CPU, Voltages

  • FSB-Frequency: 100 - 300 MHz
  • AGP-Frequency: 50 - 100 MHz, Auto
  • CPU Clock Ratio: 5 - 24x
  • Processor Voltage: 1,100 - 1,900 Volt
  • DIMM Voltage: 2,7 - 3,0 Volt
  • AGP Voltage: 1,5 - 1,8 Volt
  • Chipset Voltage: 1,6 - 1,9 Volt
Memory (Auswahl abhängig vom Speichertakt)
  • DDR:CPU Ratio: 1, 1.2, 1.33, 1.50, 1.60, 1.66, 2, 2.4, 2.5, 2.66, 3, 3.33, 4, Auto, By SPD
  • CAS: 2.5, 3.0
  • TRCD: 1 - 7
  • TRAS: 1 - 15
  • TRP: 1 - 7

Stabilität
Das Albatron KX18DS Pro II schluckte sowohl unser DDR500 Twinx-Set von Corsair, als auch alle TakeMS-Riegel. 2x 256 MB DDR400 07/03 waren dabei ebenso wenig ein Problem wie 2x 256 MB DDR400 11/03 und 2x 512 MB DDR400 11/03 - die Speicherriegel von 11/03 erwiesen sich zuvor beim Athlon64 sowie auf Pentium 4 Platinen als sehr problematisch. Das Albatron KX18DS Pro II sprach sie entsprechend ihrer SPD-Programmierung mit 3-3-8-3 an und lief problemlos und fehlerfrei.
Bei unserem Versuch, GeForce 6800er Grafikkarten im Zusammenspiel mit Intels Canterwood und Windows XP SP2 zu testen, erwies sich die aktuelle ForceWare 61.77 als Spaßbremse und Stabilitätsproblem - so mußten wir für einige Tests auf die Beta-ForceWare 66.00 ausweichen. Auch als es beim Stabilitätstest des Albatron KX18DS Pro II immer wieder zu 3DMark2001SE-Abbrüchen kam, tauschten wir die ForceWare 61.77 gegen die Version 66.00 aus und ab sofort lief alles einwandfrei. Nach 24 Stunden 3DMark2001SE, SiSoft Sandras Burn-In und Prime95 in der Dauerschleife, können wir der Sockel A Platine eine blütenweiße Weste bescheinigen.

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das Albatron KX18DS Pro II läßt den IRQ 23 außen vor, jeder Steckplatz teilt seinen primär zugewiesenen IRQ mit einer anderen Komponente. Schwierige Steckkarten werden sich in den PCI-Slots 1 oder 5 besonders wohl fühlen, solange nur einer der beiden Steckplätze bestückt wird. Mit dem BIOS 1.0 fand das Mainboard den Gigabit-LAN Controller immer wieder neu - und verlangte nach dem Treiber - wenn das Mainboard zuvor vom Strom getrennt worden war. Das BIOS 1.01 ist gnädiger, hier tritt der Fehler nur noch dann auf, wenn wir eine Netzwerkkarte in den dritten PCI-Slot stecken:

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - X - - - - - -
PCI#2 - - X - - - - -
PCI#3 - - - X - - - -
PCI#4 X - - - - - - -
PCI#5 - X - - - - - -
USB 2.0 #A - - - - X - - -
USB 2.0 #B - - - - - X - -
G-Bit LAN - - - X - - - -
LAN - - - - X - - -
SATA - - - - - - X -
Firewire - - X - - - - -
Audio - - - - - X - -

Weiter: 6. Asrock K8-Combo-Z (Sockel 754/1039, ULi 1689)

1. In Kürze
2. Asrock K8S8X (Sockel 754, SiS 755)
3. Asus K8V SE Deluxe (Sockel 754, VIA K8T800)
4. EPoX 8KDA3+ (Sockel 754, nForce 3 250GB)
5. Albatron KX18DS Pro II (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 RAID)
6. Asrock K8-Combo-Z (Sockel 754/1039, ULi 1689)
7. Asrock K8-Combo-Z (Sockel 754/1039, ULi 1689) - Fortsetzung
8. EPoX 8RDA6+ Pro (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 GB)
9. Albatron K8Ultra-U Pro (Sockel 754, ULi 1689)
10. Setup, Audio, USB, Firewire, IDE, Taktraten
11. Benchmarks
12. Fazit

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10.12.2016 11:46:48
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