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Neu von MSI

Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 7/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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Asrock K8-Combo-Z 1.04, Fortsetzung

Stabilität: Sockel 754
Das Asrock K8-Combo-Z schluckte sowohl unser DDR500 Twinx-Set von Corsair, als auch alle TakeMS-Riegel. 2x 256 MB DDR400 07/03 waren dabei ebenso wenig ein Problem wie 2x 256 MB DDR400 11/03 und 2x 512 MB DDR400 11/03 - die Speicherriegel von 11/03 erwiesen sich zuvor bei anderen Athlon64 Mainboards sowie auf Pentium 4 Platinen als recht problematisch. Das Asrock K8-Combo-Z sprach sie entsprechend ihrer SPD-Programmierung mit 3-3-8-3 an und lief problemlos und fehlerfrei.
Nun hört sich das alles recht gut an, doch es erforderte auch etwas Handarbeit. Das Asrock K8-Combo-Z sprach bei der Bestückung mit DDR400 Riegeln diese zunächst einmal im DDR333 Modus an. Dabei war es völlig egal, ob diese einseitig oder doppelseitig aufgebaut, vom Hersteller X oder Y waren. Selbst wenn statt zwei nur ein DIMM-Slot belegt wurde, zeigte sich das Mainboard derart konservativ. Während Asrock somit auch beim Einsatz von RAMsch die Chancen erhöht, das Mainboard zumindest bis ins BIOS zu starten, werden unversierte Benutzer ohne es zu ahnen Leistung verschenken - und das nicht nur beim Speicher! Auch unsere CPU taktete statt mit 2000 lediglich mit 1950 MHz. Stellten wir im BIOS von der Kombination "Auto" und "200 MHz" auf "Manuel" und "200 MHz" um, so lieferte das Mainboard auch die gewünschten 2000 MHz. Nun ist die Priorisierung der Stabilität löblich, eine exakte Taktung bei gleicher Stabilität aber besser. Und solche Punkte trennen einen "Editor's Choice" von einem "guten" oder "sehr guten" Produkt.
Cool & Quiet funktionierte mit allen Speicherkombinationen problemlos, auch das wiederholte Aufrufen des S3-Modus (Suspend-to-RAM) überstand das Mainboard ohne zu Murren. Bei unserem Versuch, GeForce 6800er Grafikkarten im Zusammenspiel mit Intels Canterwood und Windows XP SP2 zu testen, erwies sich die aktuelle ForceWare 61.77 als Spaßbremse und Stabilitätsproblem - so mußten wir für einige Tests auf die Beta-ForceWare 66.00 ausweichen. Auch als es beim Stabilitätstest des Asrock K8-Combo-Z immer wieder zu 3DMark2001SE-Abbrüchen kam, tauschten wir die ForceWare 61.77 gegen die Version 66.00 aus und ab sofort lief alles einwandfrei. Nach 24 Stunden 3DMark2001SE, SiSoft Sandras Burn-In und Prime95 in der Dauerschleife, können wir der Combo-Platine eine blütenweiße Weste bescheinigen.

Stabilität: Sockel 939
Auch im Dual-Channel-Betrieb sparch das Mainboard alle DDR400-Riegel zunächst im DDR333-Modus an und mußte manuell auf den schnelleren Weg gebracht werden. Auch beim HyperTransport wurde nun Handarbeit erforderlich, denn das Asrock K8-Combo-Z stellte automatisch nur 800 MHz ein, doch auch 1000 MHz sind problemlos möglich. Ein Leistungsunterschied zwischen 800 und 1000 MHz HyperTransport war jedoch nicht meßbar.
In Sachen Speicherkompatibilität änderte sich das Bild: Während das DDR500 Twinx-Set von Corsair (2x 512 MB doppelseitig), 2x 512 MB DDR400 GeIL (Value) und die beiden 512 MB Riegel von TakeMS (11/2003) beireits bei konservativen SPD-Timings für Verrechner in Prime95 und Komplettabstürze sorgten, arbeiteten einseitige Riegel - 2x 256 MB TakeMS (07/2003) fehlerfrei. Doch nicht genug mit diesen Problemen, auch auf Cool & Quiet mußten wir mit unserem Sockel 939 Newcastle verzichten. In keiner der getesteten Speicherkonfigurationen funktionierte diese Energiespartechnik, die den Athlon 64 besonders attraktiv macht.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Auffälligkeiten im Alltagsbetrieb
Der Test des Asrock K8-Combo-Z brachte eine rege Resonanz, der wir - soweit möglich - Rechnung tragen wollen. Weitere Fragen und Probleme bitte ich im Forum zu melden.

  1. Die Tastatur (PS/2) bleibt bereits im BIOS hängen:
    Dieses "lustige" Problem dürfte einigen Anwendern ziemliche Kopfschmerzen bereiten, allerdings kenne ich es bereits vom Tyan Tiger MP und hatte somit einen kleinen Vorteil bei der Diagnose. Lüfter der Firma Enermax mit Poti senden dem Monitoringchip ein Tachosignal, welches dieser absolut nicht verwerten mag. Setzt man andere Lüfter mit oder ohne Poti ein, gibt es keinerlei Probleme. Das Problem konnte im Testcenter eindeutig reproduziert und behoben werden.

  2. IDE-Geräte werden nicht erkannt:
    Gerade die ungünstige Lage der ATA133-Anschlüsse am unteren Boardrand werden viele Benutzer dazu verführen, lange und gerundete IDE-Kabel einzusetzen. Je nach Kabel und IDE-Gerät kann es hierbei zu Problemen bei der Erkennung und dem Betrieb kommen. Dieses Problem liegt aber weniger am Mainboard, als an den nicht der Spezifikation entsprechenden Kabel. Der Wechsel auf ein normales Flachkabel löst diese Probleme. Das Problem konnte im Testcenter eindeutig reproduziert und behoben werden.

  3. HIS Radeon 9200 ViVo sorgt für Abstürze im 3D-Betrieb:
    Diese Karte bereitete schon auf einigen VIA-Platinen Ungemach, auf dem Asrock K8-Combo-Z funktioniert weder AGP 4x noch AGP 8x mit oder ohne AGP Fastwrites. Radeon 9800Pro und X800Pro funktionieren hingegen fehlerfrei. Wir konnten dieses Problem reproduzieren, aber nicht lösen.

  4. Keine S-ATA/RAID Treiberdiskette:
    Die Asrock Installations-CD ist bootbar, mit dieser kann man eine Treiberdiskette erstellen. Dies ist sehr praktisch und funktionierte im Test problemlos.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Es fehlt allerdings die "Feststellbremse" für den AGP- und PCI-Takt. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das Asrock K8-Combo-Z nutzt 8 von 8 möglichen INTs, das ist gut. Allerdings teilt sich - abgesehen von der AGP-Grafikkarte - jede andere Erweiterungskarte ihren primären IRQ mit einem onboard Gerät. In der Regel sollte es hierbei keine Probleme geben, sollte ein Hersteller von Erweiterungskarten sich jedoch einen groben Schnitzer erlaubt haben - besonders Multimediakarten sind hier kritische Kandidaten - kann es zu Problemen kommen.

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP X - - - - - - -
PCI#1 - X - - - - - -
PCI#2 - - X - - - - -
PCI#3 - - - X - - - -
USB 2.0 #A - - - - X - - -
USB 2.0 #B - - - - - X - -
USB 2.0 #B - - - - - - X -
USB 2.0 Controller - - - - - - - X
LAN - X - - - - - -
Audio - - X - - - - -
SATA - - - X - - - -

Weiter: 8. EPoX 8RDA6+ Pro (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 GB)

1. In Kürze
2. Asrock K8S8X (Sockel 754, SiS 755)
3. Asus K8V SE Deluxe (Sockel 754, VIA K8T800)
4. EPoX 8KDA3+ (Sockel 754, nForce 3 250GB)
5. Albatron KX18DS Pro II (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 RAID)
6. Asrock K8-Combo-Z (Sockel 754/1039, ULi 1689)
7. Asrock K8-Combo-Z (Sockel 754/1039, ULi 1689) - Fortsetzung
8. EPoX 8RDA6+ Pro (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 GB)
9. Albatron K8Ultra-U Pro (Sockel 754, ULi 1689)
10. Setup, Audio, USB, Firewire, IDE, Taktraten
11. Benchmarks
12. Fazit

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