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Sockel 939 und 754 vs. Sockel A mit NVIDIA, SiS, VIA und ULi - 8/12
16.09.2004 by doelf; UPDATE 12.06.2005
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EPoX 8RDA6+ Pro 1.2 (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 GB)
Obwohl der Preis für Athlon 64 Plattformen deutlich gesunken ist, entscheiden sich noch viele Käufer für den Sockel A. Ein unschlagbares Preis-/Leistungsverhältnis gepaart mit dem Ruf, eine erprobte Plattform zu sein, machen den Sockel A auch heute noch attraktiv. Nachdem das Albatron KX18DS Pro II in diesem Roundup bereits eine gute Figur gemacht hatte, möchten wir heute das EPoX 8RDA6+ Pro unter die Lupe nehmen. Mit nForce 2 Ultra 400 Chipsatz und MCP GB Southbridge - S-ATA, RAID und Gigabit-LAN - ist es ein guter Kandidat für das ultimative Sockel A Mainboard. Zudem gibt es noch 4 weitere S-ATA/RAID Ports, die ein via PCI angebundener Controller von Silicon Image ansteuert.


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Im Lieferumfang befinden sich:

  • 2x ATA133-Kabel Rundkabel, 1x Floppy-Kabel
  • 2x S-ATA-Kabel, 2x S-ATA-Stromadapter
  • Slotblech 2x USB
  • Slotblech 2x Firewire
  • Slotblech mit Gameport und COM2
  • ATX-Blende
  • Powerpack mit Handbuch, Treiber-CD, Case-Badge, Schraubenzieher und passiven Kühlkörpern für die MOSTFETs

Der Lieferumfang ist gut, allerdings hätte man die beiden zusätzlichen USB und Firewire Anschlüsse auch auf einem Slotblech unterbringen können, wie es z.B. Abit macht. So gewinnt man Platz für eine weitere PCI-Karte. Dem Powerpack fehlt es an Power: Wenn EPoX der Meinung ist, die MOSFETs würden von passiven Minikühlkörpern profitieren, dann soll das Mainboard bitteschön mit passiv gekühlten MOSFETs ausgeliefert werden. Zumindest kann man auf dem 8RDA6+ die Kühler verkleben, ohne einen Kurzschluß in Kauf nehmen zu müssen - auf unserem 8KDA3+ sah das noch anders aus!


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Die Firewall
NVIDIAs Ansatz, eine Hardware Firewall für die onboard LAN-Schnittstelle zu integrieren, finden wir sinnvoll und erfreulich. Im Gegensatz zu Albatron setzt EPoX auf die MCP GB und kann diese Funktionalität nun auch auf dem Sockel A bieten. Die Installation der Firewall und ihre Konfiguration verliefen ohne Probleme.


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Das Layout
EPoX setzt wieder einmal auf eine grüne Platine und bietet neben dem AGP-Steckplatz stolze 6 PCI-Slots. Aus diesem Grund wird es zwischen Grafikkarten und der Speicherverriegelung der 3 DIMM-Slots sehr eng - lange AGP-Karten müssen vor dem Speicherwechsel ausgebaut werden. Die Stromversorgung wurde ordentlich entlang des ATX-Anschlußpanels aufgereiht, wo sich auch die beiden Stromanschlüsse finden. Diese Platzierung macht durchaus Sinn, auch wenn die Verkabelung in einigen Gehäusen dadurch erschwert wird.


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Den CPU-Sockel umgeben die begehrten 4 Bohrungen, die für die Montage moderner Hochleistungs-CPU-Kühler unabdingbar sind - auf dem Albatron KX18DS Pro II hatten wir diese vermißt. Zudem läßt EPoX mehr Platz für auslandende CPU-Kühler als Albatron. Die Northbridge wird - wie bei Albatron - aktiv gekühlt, allerdings sollte der massige Kühlkörper auch für eine passive Kühlung ausreichen, sofern der CPU-Kühler seine Abluft Richtung Northbridge pustet.

Die untere Hälfte der Platine wird durch die 6 PCI-Steckplätze sowie vielfältige Anschlüsse geprägt. EPoX hat sich dazu entschlossen, die RAID-fähige Southbridge passiv zu kühlen. rechts neben der MCP GB finden wir zwei S-ATA Anschlüsse, am Boardrand folgen die beiden P-ATA Anschlüsse. Im BIOS kann man RAID-Funktionalität für alle 6 (4x P-ATA, 2x S-ATA) von der Southbridge unterstützten IDE-Laufwerke aktivieren oder deaktivieren. NVIDIA erlaubt somit sowohl S-ATA als auch P-ATA RAID.
Doch damit nicht genug: Unterhalb der beiden ATA133-Anschlüsse finden wir 4 weitere S-ATA Anschlüsse, links neben diesen sitzt der dazugehörige Silicon Image Sil3114CT176 Controller, der via PCI angebunden wird. Ob die Performance des PCI-Bus für ein Array aus 4 S-ATA Festplatten ausreicht, darf jedoch bezweifelt werden.

Oberhalb des Sil3114CT176 hat EPoX die bekannte Diagnose-Anzeige platziert, die bei Problemen die Fehlersuche erleichtert. Direkt oberhalb dieser Anzeige finden wir den BIOS-Chip, erfreulicherweise gesockelt. Weiter links sind BIOS-Batterie, CLEAR-CMOS Jumper und ein VIA VT6307 Firewire-Controller zu verorten. Am unteren Rand des Mainboards befinden sich zwei USB- sowie zwei Firewire-Header, daneben der Floppy-Anschluß.
Am linken Rand der Platine finden wir einen Winbond W83627THF Monitoring-Chip, einen Realtek ALC850 8-Kanal Audio-Codec sowie einen SimpliPHY Cicada Gigabit-LAN PHY.

Das BIOS
Das BIOS des 8RDA6+ bietet umfangreiche Optionen, doch leider hat es das selbe Problem wie das EPoX 8KDA3+: Beide Mainboards verursachen beim Start des Rechners ein lautes Klopfen in unserem Teac CD-ROM, wenn in diesem keine CD-ROM eingelegt ist. Gesund hört sich das nicht an!

CPU, Voltages

  • FSB-Frequency: 100 - 300 MHz
  • AGP-Frequency: 50 - 87, 90, 93, 95, 97, 100 MHz, Auto
  • CPU Clock Ratio: 5 - 24x
  • Processor Voltage: bis zu 2,200 Volt
  • DIMM Voltage: 2,5 - 2,9 Volt
  • AGP Voltage: 1,5 - 1,8 Volt
  • Chipset Voltage: 1,6 - 2,0 Volt
Memory (Auswahl abhängig vom Speichertakt)
  • Memory Frequency: 50%, 60%, 66%, 75%, 80%, 83%, 100%, 120%, 125%, 133%, 150%, 166%, 200%, Auto
  • CAS: 2.0, 2.5, 3.0
  • TRCD: 1 - 7
  • TRAS: 1 - 15
  • TRP: 1 - 7

Stabilität
Das EPoX 8RDA6+ Pro wurde mit folgenden Speicherriegeln getestet:

  • 2x 512 MB Corsair DDR500 Twinx
  • 2x 512 MB GeIL DDR400 Value
  • 2x 512 MB TakeMS DDR400 (11/03)
  • 2x 256 MB TakeMS DDR400 (11/03)
  • 2x 256 MB TakeMS DDR400 (07/03)
Jeder einzelne Durchlauf endete nach 4 bis 8 Stunden mit einem kompletten Absturz: 3DMark2001SE Fehlermeldung, Tastatur und Mouse reagieren nicht mehr. Wir änderten die Parameter des Arbeitsspeichers, tauschten Treiber, Grafikkarte und Netzteil doch am Ende blieb das Mainboard immer hängen.


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Seit langer Zeit haben wir damit einmal wieder eine Platine, die 24 Stunden 3DMark2001SE, SiSoft Sandras Burn-In und Prime95 in der Dauerschleife nicht durchsteht. Zugegeben, einige Mainboards - z.B. Asrocks K8-Combo-Z - hatten je nach Speicherbestückung ebenfalls Probleme, aber in allen Konfigurationen? Fazit: Durchgefallen!

Overclocking
Overclocking wurde nur auf die Funktion getestet, diese ist gegeben. Früher hätten wir hier ein Übertaktungsergebnis genannt, doch Bestleistungen in dieser Disziplin erkaufen sich etliche Hersteller mit stark angehobenen Spannungen, die ein frühzeitiges Ableben der Platine nach sich ziehen können. Diesen Blödsinn machen wir nicht mehr mit.

Resourcen
Das EPoX 8RDA6+ Pro nutzt 7 PCI-INTs, die Verteilung ist allerdings recht eigenwillig:

  IRQ 16 IRQ 17 IRQ 18 IRQ 19 IRQ 20 IRQ 21 IRQ 22 IRQ 23
AGP - - - X - - - -
PCI#1 - - X - - - - -
PCI#2 - - - X - - - -
PCI#3 X - - - - - - -
PCI#4 - X - - - - - -
PCI#5 - - X - - - - -
PCI#6 - - - X - - - -
USB 2.0 Controller - - - - X - - -
USB 2.0 #A - - - - X - - -
USB 2.0 #B - - - - - X - -
G-Bit LAN - - - - - X - -
SATA - - - - - - X -
RAID X - - - - - - -
Firewire - X - - - - - -
Audio - - - - X - - -

Weiter: 9. Albatron K8Ultra-U Pro (Sockel 754, ULi 1689)

1. In Kürze
2. Asrock K8S8X (Sockel 754, SiS 755)
3. Asus K8V SE Deluxe (Sockel 754, VIA K8T800)
4. EPoX 8KDA3+ (Sockel 754, nForce 3 250GB)
5. Albatron KX18DS Pro II (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 RAID)
6. Asrock K8-Combo-Z (Sockel 754/1039, ULi 1689)
7. Asrock K8-Combo-Z (Sockel 754/1039, ULi 1689) - Fortsetzung
8. EPoX 8RDA6+ Pro (Sockel A, nForce 2 Ultra 400 GB)
9. Albatron K8Ultra-U Pro (Sockel 754, ULi 1689)
10. Setup, Audio, USB, Firewire, IDE, Taktraten
11. Benchmarks
12. Fazit

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