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Biostar TForce 965PT (Intel P965) im Test - 4/17
23.01.2007 by doelf
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Biostar TForce 965PT: Layout #3
Am linken Rand des Mainboards entdecken wir vor den Steckplätzen für die Erweiterungskarten drei Chips. Links im Bild sehen wir den ITE IT8718F-S Super I/O, der zwei serielle und eine parallel Schnittstelle unterstützt, zudem realisiert er den Floppy- und den Tastaturcontroller. Auch das Hardwaremonitoring übernimmt dieser Chip, er kann bis zu drei Temperatursensoren überwachen und die Drehzahl von drei Lüftern durch Pulsweitenmodulation in 128 Schritten steuern.


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Es folgt der RTL 8110SC, ein Gigabit-LAN Controller von Realtek. Es handelt sich leider nur um ein PCI v2.3 Gerät und nicht um einen PCI-Express Chip. Da Gigabit-LAN die Bandbreite des 32-Bit PCI-Busses beinahe vollständig beansprucht, wäre uns eine PCI-Express Lösung wesentlich lieber gewesen.


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Der High-Definition Audio-Codec ALC883 stammt ebenfalls von Realtek und wird von seinem Hersteller als "Value 7.1+2 HD Audio Codec" eingestuft. Der Codec führt die Audiofunktionen der ICH8 aus und bietet die Möglichkeit, zeitgleich ein 8-Kanal- sowie eine Stereo-Signal wiederzugeben. Der wesentliche Unterschied im Vergleich zum teureren ALC888 besteht in den qualitativ etwas schlechteren Wandlern des ALC883:

Signal-Rausch-Verhältnis in dB(A)
  ALC883 ALC888
Digital-Analog-Wandler 95 97
Analog-Digital-Wandler 85 90


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Zusammenfassend müssen wir sagen, dass Biostar für sein TForce 965PT kein ideales Layout gewählt hat. Die Anschlüsse für die Laufwerke sitzen zu tief, dadurch eignet sich das Mainboard zwar hervorragend für Gehäuse, bei denen das Mainboard um 180° gedreht verbaut wird, doch in normalen ATX-Gehäusen bekommt man Probleme mit der Länge des ATA133-Kabels. Die Lage der Stromanschlüsse und insbesondere die der 24-Pin ATX-Buchse ist aus physikalischer Sicht richtig, doch leider wird dadurch die Verkabelung in zahlreichen Gehäusen erschwert. Dass lange Grafikkarten die Verriegelung der DIMM-Slots blockieren, wollen wir nicht überbewerten, denn dafür fällt Modellen im 2-Slot Design kein wertvoller Steckplatz zum Opfer. Die Verriegelung der Grafikkarte ist jedoch extrem fummelig und klein, so dass sie nur schwer geöffnet werden kann:


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Auch bei der Ausstattung und den Bauteilen hat Biostar nicht immer die optimale Wahl getroffen. Wir können durchaus nachvollziehen, dass in dieser Preisklasse die ICH8 statt der ICH8R zum Einsatz kommt, doch ein hochwertigerer HD-Audio-Codec wie der ALC888 oder ein per PCI-Express angebundener Gigabit-LAN Controller hätten dieses Mainboard klar aufgewertet. Positiv fällt die passive Chipsatzkühlung auf, welche sich aufgrund der Pushpin-Befestigung problemlos gegen alternative Chipsatzkühler tauschen läßt. Ebenfalls lobenswert ist Biostars Bestreben, die Signalwege möglichst kurz zu halten. Bleibt noch der Lüfterabgriff für den CPU-Kühler zu erwähnen:


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Dieser 4-Pin Anschluss befindet sich zwischen den Speicherriegeln und ist daher etwas schwer zugäglich. Der hier angeschlossene Lüfter wird auf Wunsch über Pulsweitenmodulation geregelt. Im BIOS finden sich hierzu folgende Einstellungen:

  • Temperaturschwelle zum Abschalten des Lüfters
  • Temperaturschwelle zum Einschalten des Lüfters
  • Temperaturschwelle für die maximale Drehzahl
  • Minimale Drehzahl beim Start des Lüfters

Da wir bereits mit dem BIOS begonnen haben, werden wir diese Thematik nun weiter vertiefen.

Weiter: 5. BIOS und Overclocking

1. Intels P965 Chipsatz
2. Biostar TForce 965PT: Lieferumfang, Anschlüsse, Layout #1
3. Biostar TForce 965PT: Layout #2
4. Biostar TForce 965PT: Layout #3
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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