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Biostar TForce 965PT (Intel P965) im Test - 6/17
23.01.2007 by doelf
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Speicherkompatibilität
Wir beginnen unseren Stabilitätstest mit der Überprüfung der Speicherkompatibilität. Sechs verschiedene DDR2-800 und DDR2-1067 Speicherpaare werden durch je fünf Durchläufe von Memtest86+ geschickt.

Speicher MHz Timings Memtest86+
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400 5-5-5-16 stabil
Corsair TWIN2X1024A-6400
2x 512 MByte
400 5-5-5-12 stabil
Kingston KHX8500D2K2/1G
2x 512 MByte
400 5-5-5-16 stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 stabil
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@1,8V 3-4-3-10 Fehler
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@2,1V 3-4-3-10 stabil
Super Talent T800UB1GC4
2x 1 GByte
266 3-4-3-8 stabil

Eigentlich verhält sich das Biostar TForce 965PT vorbildlich und kommt mit allen Speicherriegeln zurecht, dennoch gibt es zwei Kritikpunkte. Wenn wir die Latenzen manuell einstellen, wird die CAS Latency nicht wie gewünscht auf vier, sondern auf drei gesetzt. Es ist zwar schön, dass unser Testmuster auch mit diesen Einstellungen funktioniert, dennoch wäre uns eine korrekte Umsetzung unserer Auswahl lieber. Ein zweites Problem stellen unsere Super Talent T800UB1GC4 Module dar, denn sie verfügen lediglich über eine SPD-Programmierung für DDR2-533. Dies hält zwar das ASUS P5B-E Plus nicht vom DDR2-800 Betrieb ab, das Biostar TForce 965PT hingegen schon.

In einem zweiten Schritt kombinieren wir die erfolgreich getesteten DDR2-800 Riegel und bestücken alle vier DIMM-Slots des Biostar TForce 965PT für fünf weitere Durchläufe von Memtest86+:

Speicher MHz Timings Memtest86+
Corsair TWIN2X1024A-6400
2x 512 MByte
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400 5-5-5-12 stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-18 stabil

Die beiden von uns gewälten Kombinationen für den Dual-Channel DDR2-800 Betrieb mit vier Speichermodulen funktionieren problemlos. Doch dies war lediglich der Memtest+ Testlauf, nun werden wir die Stabilität des Mainboards unter Volllast begutachten.

Stabilität: Dauerlast (CPU+3D)
Zum Abschluss lassen wir das Biostar TForce 965PT mit jeder Speicherkombination 24 Stunden lang unter Last laufen. Für die Last verwenden wir Prime95 und Futuremark 3DMark2001SE, welche in der Dauerschleife laufen. Am Ende des Tests darf sich 3DMark2001SE nicht beendet haben und Prime95 keine Rechenfehler melden.

Speicher MHz Timings 24h Lasttest
Corsair TWIN2X1024A-6400
2x 512 MByte
400 5-5-5-12 stabil
Kingston KHX8500D2K2/1G
2x 512 MByte
400 5-5-5-16 stabil
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-15 stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
400 5-5-5-18 stabil
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@2,1V 3-4-3-10 stabil
Corsair TWIN2X1024A-6400
2x 512 MByte
Mushkin XP2-6400
2x 1 GByte
400@2,0V 5-5-5-12 stabil
Adata M20EL6F3H4170A1E0Z
2x 512 MByte
Kingston KVR800D2N5K2/2G
2x 1 GByte
400 5-5-5-18 stabil

Nach einer Woche Dauerlast mußten wir unseren Test um einen weiteren Tag verlängern, da das Biostar TForce 965PT für die Kombination Corsair TWIN2X1024A-6400 und Mushkin XP2-6400 eine etwas höhere Speicherspannung benötigt. Diese wird zwar von beiden Speicherherstellern vorgeschrieben, dennoch haben wir das Board versuchsweise mit 1,8 Volt betrieben - dies endete mit dem Einfrieren von 3DMark2001SE. Mit einer Speicherspannung von 2,0 Volt lief die Platine hingegen auch nach 36 Stunden Lasttest noch immer stabil.

Das TForce 965PT bietet eine tadellose Speicherkompatibilität, lediglich bei der Umsetzung der manuell gewählten Timings sollte Biostar nachbessern. Wer DDR2-800 Speichermodule besitzt, deren SPD-Programmierung lediglich die Einstellungen für DDR2-533 enthält, sollte dieses Mainboard hingegen meiden. Streng genommen handelt das TForce 965PT völlig korrekt, wenn es diesen Speicher nur als DDR2-533 betreibt, doch gerade ein Mainboard für Tuner und Übertakter sollte hier ein wenig flexibler sein.

Der Praxisbetrieb
Im Praxisbetrieb erwies sich das Biostar TForce 965PT als schnell und unkompliziert, alle onboard Komponenten arbeiten einwandfrei und mit unseren PCI-Steckkarten gibt es keinerlei Kompatibilitätsprobleme. Auch die Festplatten und diverse PCI-Express Grafikkarten werden sauber erkannt und funktionieren ohne Probleme.

Das Mainboard taktet kompatible Prozessoren mit Hilfe von EIST herunter, um Strom zu sparen. Diese Funktion sollte man nutzen, da sie sich nicht negativ auf die Systemleistung auswirkt und den Takt nur dann verringert, wenn keine nennenswerte Last anliegt. Wer die Lüfterdrehzahl des CPU-Kühlers vom Mainboard regeln läßt, kann zudem die Lautstärke seines Computers deutlich senken.

Weiter: 7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE

1. Intels P965 Chipsatz
2. Biostar TForce 965PT: Lieferumfang, Anschlüsse, Layout #1
3. Biostar TForce 965PT: Layout #2
4. Biostar TForce 965PT: Layout #3
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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