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MSI P965 Neo-F (Intel P965) im Test - 4/17
06.02.2007 by doelf
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MSI P965 Neo-F: Layout #3
Am linken Rand des Mainboards finden sich vor den Steckplätzen für die Erweiterungskarten drei Chips:


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Links neben den PCI-Slots sehen wir den Winbond 83627EHG Super I/O, der Smart Fan III unterstützt und über verbesserte Temperatursensoren verfügen soll. Leider hat Winbond die technischen Details zu diesem Chip noch nicht veröffentlicht.


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Wie auf dem Biostar TForce 965PT finden wir auch auf dem MSI P965 Neo-F den High-Definition Audio-Codec ALC883 von Realtek. Dieser Chip liegt links vor dem oberen PCI-Express x1 Steckplatz und wird von seinem Hersteller als "Value 7.1+2 HD Audio Codec" eingestuft. Der Codec führt die Audiofunktionen der ICH8 aus und bietet die Möglichkeit, zeitgleich ein 8-Kanal- sowie eine Stereo-Signal wiederzugeben. Der wesentliche Unterschied im Vergleich zum teureren ALC888 besteht in den qualitativ etwas schlechteren Wandlern des ALC883:

Signal-Rausch-Verhältnis
  ALC883 ALC888
Digital-Analog-Wandler 95 97
Analog-Digital-Wandler 85 90


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Links neben dem 24-Pin ATX-Stromanschluss und in unmittelbarer Nachbarschaft zum Anschlusspanel hat MSI einen RTL 8110SC Gigabit-LAN Controller platziert, der ebenfalls von Realtek stammt. Es handelt sich leider nur um ein PCI v2.3 Gerät und nicht um eine PCI-Express Lösung. Da Gigabit-LAN die Bandbreite des 32-Bit PCI-Busses beinahe vollständig beansprucht, wäre uns eine PCI-Express Lösung wesentlich lieber gewesen. Biostar greift für sein TForce 965PT übrigens ebenfalls zu diesem Chip.


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Nicht nur in Hinblick auf seinen Preis, auch bei der Austattung und den verwendeten Komponeten ähnelt das MSI P965 Neo-F dem Biostar TForce 965PT sehr. Die beiden Hauptplatinen verwenden die gleiche Northbridge, die gleiche Southbridge, die gleiche Audio-Lösung und den gleichen Gigabit-LAN Controller, dabei greifen die Hersteller zu preiswerten Komponenten. Bei der Wahl des ATA133-Controllers macht MSI Pluspunkte: Der JMicron JMB361 wird nicht nur über PCI-Express angebunden, sondern bietet neben einem ATA133-Kanal auch einen weiteren Serial-ATA 3 Gb/s Port. Biostar greift hier zu VIAs VT6410 ATA133/RAID-Controller mit PCI-Anbindung und verzichtet auf weitere Serial-ATA Anschlüsse.


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Die Laufwerksbuchsen platziert MSI etwas besser als Biostar, dennoch sitzen auch auf dem P965 Neo-F alle Anschlüsse sehr weit unten. Ein Diskettenlaufwerk läßt sich nur sinnvoll verkabeln, wenn man das Anschlusskabel unter dem Mainboard hindurchführt. Die Lage der Stromanschlüsse ist physikalisch gesehen sinnvoll, da MSI den Strom in unmittelbarer Nähe zu den Hauptverbrauchern einspeist, doch leider wird zugleich die Verkabelung in zahlreichen Gehäusen erschwert. MSI verzichtet leider auf einen PCI-Express x4 Steckplatz, während Biostar einen solchen bietet. Da sich PCI-Express x1 Steckkarten auch in einem x4 Steckplatz betreiben lassen, sehen wir keinen Grund für diese Entscheidung.

Kommen wir noch auf die Lüfteranschlüsse des MSI P965 Neo-F zu sprechen: Auf dem Mainboard finden sich zwei 3-Pin Fan-Header sowie ein 4-Pin Anschluss. Letzterer kann angeschlossene Lüfter mit Hilfe der Pulsweitenmodulation regeln, sofern diese über einen 4-Pin Stecker verfügen. Im BIOS finden sich hierzu folgende Einstellungen:

  • CPU Temperatur: 30 bis 70°C (in Schritten von 5°C)
  • CPU Temperatur Tolerance: 1 bis 5°C (in Schritten von 1°C)

Wir wählten eine Zieltemperatur von 55°C für unseren Core 2 Extreme X6800 und das Mainboard regelte den 4-Pin CPU-Lüfter im lastfreien Betrieb von 2280 auf 1016 U/min herunter. Verwendeten wir einen 3-Pin Lüfter, blieb dessen Drehzahl unverändert. Da wir bereits mit dem BIOS begonnen haben, werden wir diese Thematik nun weiter vertiefen.

Weiter: 5. BIOS und Overclocking

1. Intels P965 Chipsatz
2. MSI P965 Neo-F: Lieferumfang, Anschlüsse, Layout #1
3. MSI P965 Neo-F: Layout #2
4. MSI P965 Neo-F: Layout #3
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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