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Neu von MSI

ABit KT7-Raid - der Turbo für die Festplatte, Teil 2

Konfiguration:
ABit KT7-Raid, Bigtower mit 300 Watt Netzteil, SD-RAM 128MB PC100, Athlon Thunderbird 800 (Socket-A), PentAlpha APSK0138 Cooler, Soundblaster Live 1024, Grafikkarte ATI Radeon 64MB ViVo, Realtek RTL8139(A) 100MBit Netzwerkkarte, Festplatten 2x IBM DTLA 307030 30GB 7200RPM, Nec DV-5700A DVD-ROM, CD-Brenner Plextor PX-W12

Probleme und Haken:
Das ABit KT7-Raid ist ein recht großes Mainboard und in engen Gehäusen kann der Einbau zur Fummelei ausarten. Beim Anbringen des CPU-Lüfters ist ebenfalls Fingerspitzengefühl gefragt, denn die AMD Socket-A CPUs sind recht druckempfindlich. Es sollten nur Kühlkörper verwendet werden, die für den Socket-A spezifiziert sind, ansonten droht eine kaputte CPU! ABit hat jedoch - anders als die meisten Hersteller - viel Platz um den Socket-A gelassen, so daß die Montage recht einfach ist.

Raid:
Nur kurz zur Erinnerung: ein Raid-Controller behandelt mehrere Festplatten wie eine einzige und kann benutzt werden um mehr Leistung und/oder Datensicherheit zu erzielen. Es gibt drei Möglichkeiten:

Um höhere Geschwindigkeit zu erreichen (Raid 0, 0+1), liest und schreibt der Controller immer gleichzeitig auf beide Platten, wodurch die Hitzeentwicklung der Festplatten stark ansteigt. Um eine höhere Datensicherheit zu gewährleisten (Raid 1, 0+1), wird jede Platte gespiegelt. Damit ein Raid-System wirklich funktioniert, müssen die Festplatten sehr sorgfältig ausgewählt werden. Maxtor Platten scheinen erhelbliche Probleme zu bereiten, IBM Platten bringen hingegen sehr gute Leistungen. Deshalb haben wir uns für zwei IBM DTLA 307030 mit 30GB und 7200RPM entschieden. Man sollte unbedingt zwei gleiche Festplatten verwenden.
Bei unterschiedlich großen Platten, wird lediglich die doppelte Größe der kleineren Platte genutzt, der Rest auf der größeren Platte bleibt ungenutzt. Nimmt man z.B. eine 15GB und eine 40GB Platte, so bleiben 25GB der 40 GB Platte ungenutzt und das Raid-Array hätte lediglich eine Größe von 2x 15GB! Außerdem gewinnt man bei einem Array aus unterschiedlichen Festplatten nur sehr selten an Geschwindigkeit hinzu.
Da die Gefähr eines Datenverlustes bei Raid 0 recht hoch ist, empfehlen wir mit 3 Festplatten zu arbeiten. Die erste Platte kommt an den normalen IDE-Controller und enthält das Betriebsystem und wichtige Daten, die beiden anderen Platten bilden das Raid-Array.

ABit KT7-Raid
2x IBM
Epox 8KTA+
1x IBM
Differenz
Business104007490+38,85%
High-End2950018200+62,09%

Die Leistungssteigerung durch Raid 0 ist nicht zu verachten! DiskWinMark 99 von ZD zeigt uns einen satten Gewinn von 38,85% beim Business Benchmark, geht es um High-End Anwendungen wie Grafik und CAD, so verbucht das Raid-Array sogar einen Zuwachs von 62,09%! Wer Musik oder Videos bearbeiten will, der sollte diese Anschaffung nicht scheuen. Im Test verhielt sich das Raid-Array wie eine normale Festplatte und lief sicher und stabil. Die Festplatten wurden jedoch sehr heiß. Daher sollten die Raid-Platten am Besten in 5 1/4 Zoll Schächte gesetzt werden und ein Festplattenlüfter ist mit Sicherheit auch keine schlechte Idee!

Übertakten per Frontside-Bus:
Erhöht man die Frequenz des Frontside-Bus, so läuft die CPU schneller. Normalerweise läuft der FSB mit 100 MHz. Stellt man ihn auf 110MHz, so läuft ein 800MHz Prozessor auf 880MHz. Doch auch der Takt für AGP, PCI, ISA und RAM wird damit hochgeschraubt. So kann das System instabil werden.
Ganz wichtig: Niemals das Bios flashen, wenn der Frontside-Bus übertaktet wurde!

POSTWindows 2000Benchmark
105okayokayokay
110okayneinnein
115neinneinnein

Das ABit KT7-Raid lief stabil bis 105MHz, alles darüber wurde mit einem Reboot quittiert. Bei 115MHz meldete sich nicht einmal mehr das Bios. Unser 800 MHz Thunderbird ist die Quelle dieses Problems, er läßt sich einfach nicht höher takten. Das Mainboard selber könnte wohl noch höher fahren, aber wenn die CPU nicht mitspielt, dann nutzt das beste Mainboard nicht.

Übertakten per Multiplikator:
Das ABit KT7-Raid erlaubt es, den Multiplikator für die CPU im Bios zu verändern. Hat man seine CPU nicht zuvor mit Hilfe eines Bleistiftes modifiziert (ein paar offene Brücken auf der Oberseite der CPU müssen mit Grafit geschlossen werden), dann tut sich gar nichts. Wurde die CPU modifiziert, so kann man einen beliebigen Multiplikator einstellen. Auf diese Weise übertaktet man die CPU ohne zusätzlich auch noch den Speicher und die Karten zu übertakten. Diese Variante des Übertaktens ist stabiler und sauberer als per Frontside-Bus. Wie hoch eine CPU übertaktet werden kann, ist reine Glückssache. Auch wenn angeblich jeder Thunderbird 1GHz schafft, so ist dies nichts außer Overclocker-Latein und wenn eure CPU sich nicht übertakten läßt, dann solltet ihr es lieber dabei belassen. Mehr Volt und mehr Kühlung sind schön und gut, ein gegrillter Thunderbird hingegen ist ärgerlich! Unser Exemplar war mit 800 MHz zufrieden und wollte einfach nicht mehr.

Weiter: 3. die Benchmarks

1. zur Einleitung
2. Raid und Overclocking
3. die Benchmarks
4. zur Bewertung

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