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Neu von MSI

Im Test: Acer Aspire E1-572-34014G50Dnkk - matte 15,6 Zoll mit Full-HD

Autor: doelf - veröffentlicht am 05.04.2014
s.8/10

Benchmarks: TrueCrypt, Rendering, Raytracing, OpenCL

TrueCrypt 7.1a
Zum Test der Kryptographieleistung verwenden wir das frei erhältliche Programm TrueCrypt in der Version 7.1a. TrueCrypt kann sowohl komplette Datenträger als auch einzelne Dateien verschlüsseln, zudem beinhaltet die Software eine Benchmarkmessung. Mit dieser messen wir den Datendurchsatz (Puffergröße: 100 MB) und beginnen mit AES. Prozessoren mit AES-Beschleunigung, schnellem Cache und flottem Speicher sind hier klar im Vorteil.
TrueCrypt 7.1a - AES in MB/s
Acer Aspire E1-572
Core i3-4010U
1000
HP 17-e069sg
AMD A4-5000
935
Desktop-PC
Intel Celeron G1620
233
HP 625
AMD Athlon II P360
181
In dieser Messung profitieren Intels Core i3-4010U und AMDs A4-5000 deutlich von ihrer AES-Beschleunigung. Mit einem zweiten Speichermodul könnte der Core i3 den zweiten Speicherkanal ins Spiel bringen und seinen Vorsprung weiter ausbauen.
Im zweiten Durchlauf von TrueCrypt 7.1a wiederholen wir unsere Messung mit Serpent (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Serpent in MB/s
Desktop-PC
Intel Celeron G1620
107
HP 17-e069sg
AMD A4-5000
104
Acer Aspire E1-572
Core i3-4010U
91.3
HP 625
AMD Athlon II P360
86.8
In der Serpent-Messung herrscht wieder Chancengleichheit: Alle drei Prozessoren müssen auf die traditionelle Weise rechnen und der Intel Celeron G1620 gewinnt dank seiner hohen Taktrate. Etwas überraschend fällt der Core i3-4010U sogar hinter AMDs A4-5000 zurück.
Für die abschließende Messung verwendet TrueCrypt 7.1a die Twofish-Verschlüsselung (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Twofish in MB/s
HP 17-e069sg
AMD A4-5000
167
Desktop-PC
Intel Celeron G1620
165
Acer Aspire E1-572
Core i3-4010U
161
HP 625
AMD Athlon II P360
131
Bei Twofish sehen wir ein enges Rennen, das der Intel Celeron G1620 knapp gegen AMDs A4-5000 verliert. Nicht weit dahinter landet der Core i3-4010U.
Cinebench 11.529 64-Bit
Mit dem Benchmark Cinebench 11.529 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Dabei profitiert Cinebench 11.529 insbesondere von möglichst vielen Kernen und Threads.
Cinebench 11.529 64-Bit (X Threads; 1 Thread in CB)
Desktop-PC
Intel Celeron G1620
2.18
1.12
Acer Aspire E1-572
Core i3-4010U
1.87
0.75
HP 17-e069sg
AMD A4-5000
1.49
0.39
HP 625
AMD Athlon II P360
1.23
0.63
Diesmal entscheidet jedoch die höchste Taktrate zugunsten des Celeron G1620. Wichtiger ist allerdings der Vergleich zwischen Core i3-4010U und A4-5000, den Intels CPU klar gewinnt. Im Durchlauf mit vier Threads ist der Core i3 um 25,5 Prozent schneller und wenn nur ein Thread genutzt wird, beläuft sich der Vorteil sogar auf 92,3 Prozent.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden auch hier die 64-Bit Variante der Software, die sehr stark von zusätzlichen Kernen und Threads profitiert.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit (X Threads; 1 Thread in PPS)
Desktop-PC
Intel Celeron G1620
420.35
211.64
Acer Aspire E1-572
Core i3-4010U
357.61
160.39
HP 17-e069sg
AMD A4-5000
265.54
68.15
HP 625
AMD Athlon II P360
245.42
124.05
Auch bei Povwin spült die hohe Taktrate den Celeron G1620 ganz nach vorne. Diesmal ist der Core i3-4010U im Durchlauf mit vier Threads um 34,7 Prozent schneller als AMDs A4-5000. Wird nur ein Thread genutzt, steigt dieser Vorteil auf 135,35 Prozent an - die einzelnen Kerne des A4-5000 sind einfach nur langsam.
LuxMark 2.0 (OpenCL)
Das quelloffene Benchmark-Programm LuxMark ist eine bequeme Möglichkeit, den LuxRenderer zu testen. Wir verwenden die Version 2.0, welche die Rendering-Engine SLG2 verwendet. LuxMark ist zu 100 Prozent OpenCL und kann seine Berechnungen wahlweise auf dem Grafikchip, den CPU-Kernen oder beiden zusammen ausführen. Wir wählen die komplexe Szene "Room" und machen uns an die Messung.
LuxMark 2.0 "Room" - GPU/CPU/kombiniert in 1000 Dreicke pro Sekunde
Acer Aspire E1-572
Core i3-4010U
152
100
180
Desktop-PC
Intel Celeron G1620
71
79
117
HP 17-e069sg
AMD A4-5000
41
63
97
HP 625
AMD Athlon II P360
0
42
0
In Hinblick auf LuxMark 2.0 hatten wir hohe Erwartungen an AMDs A4-5000, denn dieser Test sollte eigentlich die Paradedisziplin einer APU sein. Doch weder der Grafikkern noch die Kombination aus CPU- und GPU-Kernen sind in der Lage, Intels Celeron G1620 zu bezwingen. Dank seiner 20 Shader-Kerne kann der HD 4400 des Core i3-4010U das Ergebnis des Celeron nochmals verdoppeln und dominiert diesen Test eindeutig. Der Athlon II P360 besitzt keinen Grafikkern, weshalb wir hier nur das CPU-Ergebnis präsentieren können.
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