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Acer Aspire One A110L (8,9-Zoll Netbook mit Intel Atom) im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 06.08.2008
s.8/8
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Stromverbrauch
Im Praxistest erreichte das Medion Akoya Mini E1210 eine Laufzeit von 139 Minuten, Acers Aspire One A110L bringt es immerhin auf 147 Minuten. Hierbei muss man mit einrechnen, dass Medion nicht nur ein größeres Display verbaut, sondern auch doppelt soviel Arbeitsspeicher und eine Festplatte mit 80 GB Speicherplatz. Ohne Frage, wir hätten uns wieder einmal mehr Mobilität und einen stärkeren Akku gewüscht.

Stromverbrauch in Watt: IDLE / Standby / Aus
Acer Aspire One
Atom N270 1,6 GHz
12
0
0
Medion akoya mini
Atom N270 1,6 GHz
12
1
0
ASUS EeePC 900 12G
13
1
1
ASUS EeePC 4G
15
3
2

Obwohl Acer die sparsamere Hardware verwendet und weniger Ausstattung bietet, liegen Aspire One A110L und Medion Akoya Mini E1210 im Leerlauf gleich auf. Unter Last messen wir Spitzenwerte von maximal 16 Watt, genau wie beim Akoya Mini. Wird das Gerät genutzt, während der Akku geladen wird, messen wir 29 Watt (Medion Akoya Mini: 29 Watt; Eee PC 900 12G: 36 Watt; Eee PC 4G: 24 Watt). Ausgeschaltet und im Standby liegt die Stromaufnahme unterhalb von 0,2 Watt.

Fazit
In Hinblick auf die Hardware, ordnet sich das Acer Aspire One A110L zwischen dem ASUS Eee PC 900 12G und Medions Akoya Mini E1210 ein. Wie beim Eee PC 900 kommt ein Display mit 8,9-Zoll Bilddiagonale zum Einsatz, unter der Haube befindet sich jedoch bereits ein Intel Atom Prozessor, welchen wir vom Akoya Mini her kennen. Auch größenmäßig nimmt das Aspire One in der goldenen Mitte Platz: Ein breiterer Displayrahmen erlaubt eine größere Tastatur als beim Eee PC 900, dennoch ist das Gerät schlanker, kleiner und leichter als das Akoya Mini. Wer glänzende Displays mag, wird nicht um das Aspire One herumkommen, denn kein anderes Netbook verwendet zur Zeit ein solches.

Die Ausstattung fällt indes magerer aus: Nur 512 MByte Arbeitsspeicher, 8 GB Festspeicher, Wireless-LAN ohne 802.11n Draft und eine Webcam mit VGA-Auflösung zeigen, dass bei dieser Modellvariante der Rotstift regiert. Auch der schwache 3-Zellen-Akku kann uns nicht wirklich überzeugen, denn knapp 2,5 Stunden Laufzeit sind für solch sparsame Hardware nicht sonderlich viel. Weiterhin finden wir statt Windows ein speziell auf diesen Computer angepasstes Linux vor. Die Oberfläche des Linpus Linux ist übersichtlich und intuitiv bedienbar, doch die Übersetzung ist an einigen Stellen noch etwas holprig oder auch fehlerhaft. Das Linux bootet in flotten zwanzig Sekunden und kommt mit dem knapp bemessenen Arbeitsspeicher gut zurecht. Einige der vorinstallierten Anwednungen sind jedoch veraltet (Firefox, OpenOffice) und eine Kommunikationssoftware wie Skype fehlt gänzlich. Zudem stolperten wir über Fehler und Hänger bei der Dateisuche.

Besser sieht es beim Preis aus: Aktuell bietet unser Partner HiQ-Computer das Acer Aspire One A110L zum Ladenpreis von 329,- Euro an, 70 Euro günstiger als die Windows XP basierenden Mitbewerber. Der ärgste Kokurrent kommt jedoch aus dem eigenen Stall, denn das Acer Aspire One A150L bietet doppelt soviel Arbeitsspeicher und eine 120 GB große Festplatte zum moderaten Aufpreis von 30,- Euro. Leider ist hierin noch kein leistungsfähiger 6-Zellen-Akku enthalten. Was am Acer Aspire One A110L stört, sind der immerzu laufende Lüfter und die empfindlichen Hochglanzoberflächen. Diese sehen auf den ersten Blick recht schick aus, doch dies ändert sich schnell, sobald die ersten Fingerabdrücke Deckel, Display und Displayrahmen überziehen.

Das Acer Aspire One A110L vereint gute Hardware mit einer verbesserungswürdigen Software, die bessere Alternative scheint in unseren Augen jedoch das leistungsstärkere Acer Aspire One A150L zu sein. Wer den Kauf eines Netbooks plant, sollte diese beiden Geräte nicht aus den Augen verlieren, aber zumindest noch das eine oder andere Software-Update abwarten.


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