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Aerocool Infinite Frontpanel im Test - 1/10
11.03.2007 by doelf
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Blickt man sich auf dem Markt für Frontpanels um, so findet man eine unglaubliche Vielfalt. Einige dieser Produkte konzentrieren sich auf Speichermedien, andere auf Anschlussvielfalt, wieder andere auf die Kühlung des Systems und einige sind in erster Linie optische Gimmicks. Wir werden uns heute Aerocools Infinite Frontpanel ansehen, welches im Bereich der Speichermedien punkten will


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Lieferumfang
Im Karton des Gerätes finden wir:


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Das Infinite Frontpanel ist in den Farben schwarz (BLACK-EN42550) und silber (SILVER-EN42567) erhältlich, wir werden die schwarze Version testen. Als Material für das Frontpanel hat Aerocool Kunststoff gewält, das Gerät passt damit gut zu schwarzen Laufwerken. Das Infinity-Drive besteht aus schwarz eloxiertem, gebürstetem Alumimium.


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Aerocool verwirklicht mit dem Infinite Frontpanel drei Funktionen:

  1. Integration einer externen 2,5-Zoll Festplatte
  2. 25-in-1 Kartenleser
  3. Frontanschlüsse

Diese Funktionen machen das Gerät zu einer sinnvollen Ergänzung für die meisten Computergehäuse. Aerocool setzt beim Infinite Frontpanel auf ein dezentes Design und verzichtet auf optische Spielereien. Lediglich der Griff des Festplattengehäuses wird rot akzentuiert.


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Der Einbau
Das Infinite Frontpanel wird in einem freien 5,25-Zoll Schacht verbaut. Dabei sollte man einen der unteren Einschübe verwenden, denn Aercool geizt bei den Kabellängen. Die USB-Kabel sind 39, 42 bzw. 43,5 cm lang, wenn sich die USB-Abgriffe am unteren Rand des Mainboards befinden und der unterste 5,25-Zoll Einschub oberhalb des Mainboards liegt, hat man bereits schlechte Karten.


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Noch problematischer gestaltet sich die Verbindung mit den Audioabgriffen, welche man auf vielen Mainboards in der linken, unteren Ecke findet.


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Mit einer Kabellänge von 41 cm kommt man da nicht weit - siehe die Schraubenzieherspitze im obigen Bild. Löst man das Audiokabel aus der Zugsperre, kommt man auf 53 cm - das reicht auf vielen, aber keineswegs auf allen Hauptplatinen.

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Frontanschlüsse
Die meisten Gehäuse verfügen bereits über Frontanschlüsse, wer allerdings ein altes Gehäuse - wie z.B. die erste Generation des CS601 - seit Jahren mit sich herumschleppt, wird sich über die beiden USB 2.0-Anschlüsse und die beiden analogen Audiobuchsen (Kopfhörer und Mikrofon) sicher freuen.


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Doch auch wenn das heimische Gehäuse bereits Frontanschlüsse bietet, befinden sich diese oft nicht dort, wo der Benutzer sie gerne hätte. Der Einbau des Infinite Frontpanel kann somit als willkommener Anlass angesehen werden, die Buchsen von Fußbodenhöhe in erreichbare Gefilde zu bringen. Aerocool verzichtet auf die Integration eines Firewire-Anschlusses, was für viele Käufer allerdings kein großer Verlust sein wird.


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In der Praxis funktionierten die Frontanschlüsse einwandfrei, wir konnten problemlos Flashspeichersticks, MP3-Player, externe Festplatten oder Fotokameras anschließen. Die Audiobuchsen sind vor allem beim Einsatz mit Headsets sehr praktisch.

Der Kartenleser
Der Kartenleser unterstützt 25 Formate, sofern man alle Unterformate mitrechnet. Für einige dieser Unterformate müssen allerdings Adapter verwendet werden, welche sich nicht im Lieferumfang des Infinite Frontpanel befinden. Die Lesereinheit besteht aus vier verschiedenen Ports, welche im System als vier Laufwerke eingebunden werden. Folgende Kartentypen werden unterstützt:


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So weit, so gut. Wer sich schon einmal mit Kartenlesern beschäftigt hat, wird die Schwachstelle der preiswerteren Modelle kennen: CompactFlash. Die CompactFlash-Karten gehörten zu den ersten Flashspeichermedien und verhalten sich nach außen wie eine IDE-Festplatte. In ihrem Gehäuse vereinen sie den Speicherchip, einen Controller und die dazugehörige Firmware. Die Kompatibilität zu IDE-Festplatten brachte IBM auf die Idee, mit seinen Microdrives miniaturisierte Festplatten in CF-Bauform (Typ II) anzubieten. Im Gegensatz zu anderen Speichermedien sind CF-Karten relativ groß und brauchen verhältnismäßig viel Strom. Heute werden CF-Karten zumeist nur noch in professionellen oder semi-professionellen Fotokameras verwendet. Auch wir nutzen für unsere täglichen Arbeit in erster Linie CF-Karten. Nachdem wir den Kartenleser mit SD- und MS-Medien erfolgreich getestet hatten, griffen wir zu unserem IBM Microdrive DMDM-10340 und der Explorer fror ein. Das Microdrive klackerte kurz, lief aber nicht an - ein klares Zeichen dafür, dass die Mini-Festplatte zu wenig Strom bekommt. Sofort sahen wir im Gerätemanager nach, wieviel Ampere der Kartenleser anfordert:


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Leider sind 250 mA zu wenig für den Betrieb unseres Microdrives, denn das Gerät braucht 280 mA (3,3V) bis 320 mA (5V) bei Lesezugriffen und 300 mA (3,3V) bis 330 mA (5V) für Schreiboperationen. Wir schrauben den Kartenleser aus dem Frontpanel heraus, um uns den Controllerchip näher anzusehen. Es handelt sich um einen ALCOR AU6369, der auf der Unterseite der Platine verbaut wurde. Dieser Chip arbeitet mit 3,3 Volt und stellt den Speicherkarten maximal 250 mA zur Verfügung. Wahrscheinlich finden Microdrives aus diesem Grund in den Sepzifikationen von ALCOR keine Erwähung.


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Mit der Freigabe für Microdrives begibt sich Aerocool bei diesem Kartenleser auf dünnes Eis, denn obwohl neuere Modelle mit niedrigeren Stromstärken auskommen, überschreiten auch diese die Grenze von 250 mA. Laut CF+ and CompactFlash Specification Revision 4.1 gilt für alle CF+ Karten im Power Level 1 ein Grenzwert von maximal 500 mA, doppelt soviel wie der Kartenleser am USB-Anschluss anfordert. Doch auch mit Flash-basierenden CF-Karten hatten wir Probleme. Am internen USB-Anschluss des Chaintech VNF4 Ultra Zenith VE konnten wir auf die TwinMOS Ultra-X 512MB 70X CF-Karte zugreifen und einzelne Dateien kopieren. Sobald wir versuchten, den kompletten Inhalt der Karte - ca. 480 MByte Fotos - auf die Festplatte zu kopieren, sahen wir nach 16 bis 32 MByte folgende Fehlermeldung:


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Danach konnte auf den Kartenleser so lange nicht mehr zugegriffen werden, bis wir das System neu gestartet wurde. Am internen USB-Abgriff des Albatron PX915P Pro und des Biostar P4M890-M7 PCI-E funktionierte der Zugriff auf diese CF-Karte hingegen einwandfrei. Das IBM Microdrive DMDM-10340 konnten wir jedoch auch mit diesen Mainboards nicht verwenden.


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Wir betreiben an unserem Chaintech VNF4 Ultra Zenith VE normalerweise einen anderen Kartenleser, welcher 500 mA anfordert und sowohl mit unseren CF-Karten als auch mit dem Microdrive problemlos zusammenarbeitet. Aus diesem Grund müssen wir dem Kartenleser des Infinite Frontpanels leider eine mangelhafte Funktionalität bescheinigen. Wer keine CF-Karten verwendet, kann über diese Schwäche hinwegsehen, für uns gilt das jedoch nicht.

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Aerocool Infinite Frontpanel im Test - 3/10
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Das 2,5-Zoll Infinity-Drive
Festplatten im 2,5-Zoll Format sind überaus praktisch: Sie bieten bis zu 160 GByte Speicherplatz, passen in die Westentasche und können zumeist ohne ein externes Netzteil betrieben werden. Doch wenn das Gerät nicht in Betrieb ist, fliegt es irgendwo auf dem Schreibtisch herum und bevor man es nutzen kann, muss es zunächst gefunden werden. Dieses Problem hat Aercoool überaus elegant gelöst und parkt die mobile Festplatte einfach im Frontpanel.


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Das Infinity-Drive hat ein kompaktes Aluminiumgehäuse mit Abmessungen von 147 x 75 x 18 mm (TxBxH), in das jede handelsübliche 2,5-Zoll PATA-Festplatte eingesetzt werden kann. An der Vorderseite besitzt das Gehäuse einen Kunststoffgriff, an dem man es aus dem Infinite Frontpanel herauszieht.


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Auf der Rückseite des Infinity-Drive sehen wir eine USB-Buchse, welche auf einen USB-Stecker im Infinite Frontpanel aufgeschoben wird und welche den Datentransfer sowie die Stromversorgung des Gerätes übernimmt.


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Im Lieferumfang befindet sich zudem ein Anschlusskabel, mit dem man das Infinity-Drive extern an eine USB-Buchse anschließen kann, ein zweiter Stecker soll auch stromhungrige Festplatten zufrieden stellen:

"Einige sich auf dem Markt befindende 2,5" HDD können mehr als 500 mA zum Betrieb benötigen. Sollte dies der Fall sein, stecken Sie bitte ebenfalls den roten USB-Stecker an einen weiteren USB-Anschluß an, um mehr Strom über das Motherboard zu erhalten."


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Das macht erstmal Sinn, doch es stellt sich die Frage, wie der Hersteller bei der internen Verkabelung verfährt. Hier versorgt Aerocool das Infinity-Drive mit einem einzelnen USB-Abgriff (rechts), der linke Stecker verbindet lediglich die LEDs in der Front des Panels und das Schlosses mit der kleinen Platine.


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Wer eine stromhungrige Festplatte im Infinite Panel betreiben möchte, steht somit vor einem Problem. Die von uns im Test verwendete 80 GByte 2,5-Zoll Festplatte von Fujitsu gab sich genügsam und funktionierte intern wie extern problemlos.

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Aerocool Infinite Frontpanel im Test - 4/10
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Einbau der 2,5-Zoll Festplatte
Der Einbau der Festplatte ist sehr einfach: Seitlich werden zwei Schrauben am Infinity-Drive gelöst, dann zieht man die Rückseite heraus.


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An der Rückseite ist eine kleine Platine befestigt, welche man auf den IDE-Anschluss der Festplatte steckt, weitere Befestigungsmöglichkeiten bietet Aerocool nicht. Nun schiebt man die Festplatte in das Aluminiumgehäuse, fertig. Unsere Testplatte bewegte sich nach dem Einbau im Inneren minimal hin und her, was jedoch als unkritisch betrachtet werden darf.


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Als USB2.0-zu-ATAPI Bridge-Controller kommt ein Myson Century CS8818 zum Einsatz, der unseren Weg bisher noch nicht kreuzte. Aerocool hat auf der Rückseite des Infinity-Drive neben der USB-Buchse eine rote LED untergebracht, welche den Betriebszustand des Gerätes anzeigt.


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Wird die Festplatte im Infinite Panel betrieben, werden auch dessen LEDs genutzt. Aerocool hat das Frontpanel mit einem Schloss ausgestattet, welches das Infinity-Drive sowohl gegen versehentliches Herausziehen sichert als auch die Aufgabe des Einschalters übernimmt.


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Die 2,5-Zoll Festplatte kann somit im Frontpanel stecken und dennoch ausgeschaltet sein. Vor dem Herausziehen oder Ausschalten muss man die Funktion "Hardware sicher entfernen" verwenden, da das Infinity-Drive ansonsten beim nochmaligen Anschließen nicht erkannt wird.

Der Testaufbau
Für den Test des Aerocool Infinity-Drive verwenden wir:

Die Vergleichswerte liefert uns das Advance iFire2 Gehäuse sowie Revoltecs File Protector 2,5".

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Aerocool Infinite Frontpanel im Test - 5/10
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SiSoft Sandra 2005 SR1 - Leserate: Sequential, Random (in MB/S)
File Protector 3,5"
Maxtor DM Plus 8
USB 2.0
33
23

Advance iFire2
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
30
22

File Protector 2,5"
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
30
22

Infinity-Drive
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
24
19

Beim sequentiellen Lesen werden aufeinanderfolgende Datenblöcke gelesen. Da die Daten auf einer Festplatte jedoch zumeist mehr oder weniger stark fragmentiert sind, müssen wir im Alltagsbetrieb von niedrigeren Durchsätzen ausgehen.
Das zufällige Lesen (Radom Read) greift auf nicht zusammenhängende Sektoren zu, dies würde einer sehr stark fragmentierten Festplatte entsprechen. In der Praxis sind höhere Raten zu erwarten.
Die Alltagsperformance sollte folglich zwischen "Sequential" und "Random" liegen.

Die Lese-Leistung des Myson Century CS8818 USB2.0-zu-ATAPI Bridge-Controllers fällt mager aus. Auf die beiden anderen 2,5-Zoll Gehäuse fehlen 6 MB/s im sequentiellen Zugriff sowie 3 MByte/s beim Zufallslesen.

SiSoft Sandra 2005 SR1 - Schreibrate: Sequential, Buffered, Random (in MB/S)
File Protector 3,5"
Maxtor DM Plus 8
USB 2.0
26
26
26


Advance iFire2
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
26
25
19


File Protector 2,5"
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
24
24
19


Infinity-Drive
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
20
20
19


Beim Schreiben ist neben den Durchläufen für die sequentielle und die Zufalls-Schreibrate auch die gebufferte Schreibrate von Bedeutung. Hierbei zeigt sich die Wirksamkeit des Buffers, des Zwischenspeichers der Festplatte.

Beim Schreiben fehlen dem Infinity-Drive 4 bis 6 MByte/s, lediglich das Zufallsschreiben liegt auf dem Niveau der Mitbewerber.

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Aerocool Infinite Frontpanel im Test - 6/10
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HD Tune - Transferrate: Durchschnitt, Maximum, Minimum (in MB/S)
File Protector 3,5"
Maxtor DM Plus 8
USB 2.0
24,9
25,0
23,0


Advance iFire2
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
23,5
27,7
14,5


File Protector 2,5"
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
22,1
24,8
14,5


Infinity-Drive
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
20,6
20,8
14,5


Mit HDTune ermitteln wir nochmals die Transferraten der Festplatten, hierbei wird der minimale, durchschnittliche und maximale Datendurchsatz notiert.

Auch diesmal fehlen dem Infinity-Drive 4,0 bis 6,9 MByte/s auf seine Mitbewerber. Die Leistung des Infinity-Drive reicht zwar für die meisten Anwendungsbereiche aus, dennoch sind wir etwas enttäuscht, dass sich unser bereits vier Jahre altes Advance iFire2 so deutlich absetzen kann.

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Aerocool Infinite Frontpanel im Test - 7/10
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HD Tune - Burstrate in MB/s
Advance iFire2
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
27,8
File Protector 2,5"
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
25,0
File Protector 3,5"
Maxtor DM Plus 8
USB 2.0
25,0
Infinity-Drive
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
20,8

Die Burstrate, also der maximal von der Festplatte am jeweiligen IDE-Controller erzielte Datendurchsatz, wollen wir hier näher beleuchten.

Die Bremse für die Burstrate ist der jeweilige Bridgechip in den Gehäusen, daher liegen 2,5- und 3,5-Zoll Festplatten auf dem selben Leistungsniveau. Zudem sehen wir deutlich, dass der Myson Century CS8818 im Infinity-Drive das Nadelöhr ist.

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Aerocool Infinite Frontpanel im Test - 8/10
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HD Tune - Zugriffzeit in ms (niedriger ist besser!)
File Protector 3,5"
Maxtor DM Plus 8
USB 2.0
15,2
File Protector 2,5"
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
19,8
Advance iFire2
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
19,8
Infinity-Drive
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
19,8

Die Zugriffszeiten der Notebook-Festplatten liegen ca. 5 Millisekunden über denen des Desktop-Modells. Hier würde eine 2,5"-Festplatte mit 5400 U/min etwas besser abschneiden.

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Aerocool Infinite Frontpanel im Test - 9/10
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HD Tune - CPU-Last in Prozent (niedriger ist besser!)
Infinity-Drive
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
8,3
File Protector 2,5"
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
8,8
File Protector 3,5"
Maxtor DM Plus 8
USB 2.0
9,4
Advance iFire2
Fujitsu MHV2080AT
USB 2.0
9.8

Die Kehrseite eines hohen Datendurchsatzes am USB-Bus ist eine höhere CPU-Belastung. Aus diesem Grund kann sich das Aerocool Infinity-Drive an die Spitze setzen.

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Aerocool Infinite Frontpanel im Test - 10/10
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Fazit
Die Idee, einer externen 2,5-Zoll Festplatte eine Dockingstation in Form eines Frontpanels zu geben, ist sehr gut, zusammen mit der Sicherung durch das Schloss, welches auch als Stromschalter dient, ist sie sogar brilliant. Auch die zusätzlichen Anschlüsse und der 25-in-1 Kartenleser passen ins Konzept und machen Aerocools Infinite Frontpanel zu einer sinnvollen Erweiterung für die meisten Computergehäuse.

Doch was auf den ersten Blick ein rundes Konzept ist, krankt leider an einigen Details. So war es uns trotz Aerocools Freigabe nicht möglich, ein IBM Microdrive im CF-Schacht des Kartenlesers zu benutzen, da dieser zu wenig Strom liefert. Im Zusammenspiel mit einem Mainboard hatten wir sogar Probleme bei der Datenübertragung von einer normalen CF-Speicherkarte. Auch das 2,5-Zoll Gehäuse Infinity-Drive hat ein Stromproblem: Während Aerocool für den externen Betrieb des Gerätes zwei USB-Stecker mitliefert, um Festplatten mit einem Strombedraf oberhalb von 500 mA verwenden zu können, wird intern nur ein USB-Port angeschlossen. Ein weiteres Problem ist die Länge der Anschlusskabel, denn diese sind recht kurz geraten.

Externe 2,5-Zoll Festplattengehäuse gibt es ab ca. 10 Euro, Kartenleser ab ca. 20 Euro, das Aerocool Infinite Frontpanel kostet 39,90 Euro. Dieser Preis wäre sicherlich angemessen, wenn das Gerät nicht die genannten Schwächen hätte. Wer auf CompactFlash Speicherkarten und allzu stromhungrige Festplatten verzichten kann, darf dennoch zugreifen.


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Unser Dank gilt Aerocool für die Teststellung des Infinite Frontpanels.

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