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AOpen AK72, Teil 3

Benchmarks:
Zum Benchmarking habe ich Winbench 99 von ZD und Quake III Arena verwendet. Alle Benchmarks wurden unter Windows 2000 gemessen. Als Vergleichswerte dienen die beiden besten Mainboards der ersten Generation mit AMD Irongate Chipsatz. Kommen wir zunächst zu Winbench 99:

AOpen AK72
500MHz (FSB 100MHz)
AOpen AK72
550MHz (FSB 110MHz)
AOpen AK72
575MHz (FSB 115MHz)
Asus K7M C6
500MHz (FSB 100MHz)
MSI K7Pro C4
500MHz (FSB 100MHz)
CPUMark 9949.2 (48.5)52.555.749.448.6
FPU WinMark 992740 (2740)3010314027602760

Was rohe CPU-Power betrifft, so kommt das AOpen AK72 zwar auf die Werte eines Irongate Mainboards ohne SuperByPass, mit SuperByPass zieht der Irongate-Chipsatz jedoch davon, hier in Form des Asus K7M. Dafür läßt sich das AK72 gut übertakten.

Update: neue Benchmarks durch VIA-Chipset-Patch! Die alten Benchmarks (PC133) findet ihr in den Klammern. Das AOpen AK72 hat noch einmal kräftig zugelegt, jetzt kann es auch im CPUMark 99 voll mithalten!

Um die Quake III Arena Benchmarks nehmen zu können, mußte ich den SuperByPass bei dem Asus K7M deaktivieren. Das AOpen AK72 habe ich mit PC100 (Noname) und mit PC133 (PQI) Bausteinen bestückt. Timedemo 1, Demo001 wurden verwendet:

AOpen AK72
133MHz SD-RAM
AOpen AK72
100MHz SD-RAM
Asus K7M C6
100MHz SD-RAM
MSI K7Pro C4
100MHz SD-RAM
640x480x1656.2 (52.8)51.742.743.6
640x480x3252.0 (49.0)46.242.241.1
800x600x3243.8 (42.7)40.937.537.3
1024x768x3229.3 (29.2)28.427.727.6

Hier zeigt sich endlich, wo der Hase läuft! AGP 4x bringt mit der Matrox G400 zwar nichts (die Karte läuft auf 2x), die AGP Schnittstelle des VIA KX133 und der PC133 Speicher schlagen den AMD 750 Irongate jedoch deutlich. Eine schnellere Grafikkarte könnte hier noch mehr heraus holen.

Bewertung:
Das Layout des AK72 ist eigentümlich. Wieso ist die Platine so groß? Wieso rutscht der überflüssige AMR-Steckplatz nach unten? Warum gibt es keinen sechsten PCI Steckplatz oder eine vierte Speicherbank? Wieso liegt der ATX-Stromanschluß zwischen den Speicherbausteinen und dem Prozessor? Die Verarbeitungsqualität hingegen ist sehr gut, abgesehen von den Prozessorhaltern.
Die Installation ist selbst mit der ersten Bios Version 1.00 kein Problem, solange man 100MHz SD-RAM Bausteine verwendet. Bei PC133 unbedingt nur Markenware (etwa PQI) einsetzen! AOpen sollte aber dringend ein FAQ für das AK72 zur Verfügung stellen!
Die Performance ist zweigeteilt. Während Irongate-Mainboards mit SuperByPass mehr CPU-Power bringen, so gehen die Quake III Arena Benchmarks ganz klar an das AK72!
Die Stabilität war hervorragend! Nachdem das Treiberproblem mit der Matrox G400 gelöst war und PC133 Markenbausteine verwendet wurden, lief das AK72 vorbildlich, auch im Dauertest. Typisch AOpen: absolut Rock-Solid!
Der Preis des AK72 liegt unter 300 DM, also zwischen dem Asus K7V/K7M und dem Epox 7KXA oder MSI K7Pro. Günstig, wenn auch nicht richtig preiswert.

Die Bewertung im Überblick:

AOpen AK72Asus K7MMSI K7Pro
Layout (max 10)789
Installation (max 10)797
Performance (max 20)19.51717
Stabilität(max 30)292826
Übertakten (max 10)877
Preis (max 20)181417
Summe (max 100)88.58383

Eine klare Empfehlung!
Das AOpen AK72 ist eine gute Wahl, wäre das Layout etwas durchdachter, so wäre dieses Board perfekt! Wer auf Stabilität bei hoher Performance Wert legt, der liegt mit dem AK72 goldrichtig!

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