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Albatron PX915G4PRO - Sockel 478 Northwood trifft Intel i915G - 2/7
04.01.2005 by doelf
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Der Intel i915G Chipsatz und seine Umsetzung auf dem Albatron PX915G4PRO
Eigentlich wurde der Intel i915G für Mainboards mit einem Sockel LGA775 entwickelt, doch genau wie einige Hersteller LGA775 Mainboards mit Intels i875P (Canterwood) kombinieren, läßt sich auch der i915G mit dem Sockel 478 einsetzen. Intel läßt den Mainboard-Herstellern beim i915G Chipsatz die Wahl, ob DDR1- oder DDR2-Speicher zum Einsatz kommen soll. Da Albatron mit dem PX915G4PRO auf aufrüstwillige Käufer zielt, hat man sich für DDR1-Speicher entschieden. Da DDR2-Module noch recht teuer sind und keinen Leistungsvorteil bieten, war diese Wahl zweifelsohne die richtige. Maximal sind 4 GB Speicherausbau möglich.

Die uns vorliegende G-Variante des Chipsatzes beinhaltet den Intel Graphics Media Accelerator 900, eine DirectX 9/Open GL 1.4 Grafiklösung mit Shared Memory, es wird folglich der Arbeitsspeicher für den Grafikspeicher mitverwendet. Dabei beschränkt sich der Grafikcore auf ein Minimum an Arbeitsspeicher und reserviert nur mehr, wenn dieser auch von Anwendungen verlangt wird. Intel nennt diese Technik Dynamic Video Memory Technology (DVMT) 3.0, mit der bis zu 224 MB Grafikspeicher zur Verfügung stehen. Der Takt des Grafikcores liegt bei beachtlichen 333MHz, der Speichertakt richtet sich nach dem eingesetzten Arbeitspeicher.
Auch wenn man durchaus das eine oder andere Spiel mit der onboard Grafik spielen kann, ist diese im Vergleich zu modernen Grafikkarten nicht besonders leistungsfähig. In unserem 3D-Performance-Guide Q4/2004 haben die i915G Grafikeinheit anhand des Albatron PX915G4PRO getestet, dort kann man deren Leistung im Vergleich zu den 3 letzten Grafikchip-Generationen einsehen.
Durch den Einsatz einer Erweiterungskarte im PCI Express x16 Steckplatz wird die onboard Grafik fit für Dual-Display Konfigurationen.

Reicht die onboard Grafik nicht aus, bietet der i915G auch Unterstützung für eine Grafikkarte in der PCI Express x16 Bauform. Für PCI Express x1 werden zwei Adernpaare benötigt, ist eine größere Bandbreite erforderlich, werden weitere Adernpaare zusammengefaßt. Die vorgesehenen Kombinationen reichen somit von x1 bis x32. Während die maximale Bandbreite von AGP 8x bei 2.1 GB/s liegt, erzielt PCI Express x16 gar 4 GB/s (je Richtung).
Aber nicht nur für Grafikkarten, auch für onboard Komponenten und Erweiterungskarten bietet PCI Express klare Vorteile. Statt eines parallelen Busses setzt PCI Express auf eine Punkt-zu-Punkt Verbindung der einzelnen Geräte. Mußten sich bisher alle PCI-Karten und die onboard PCI-Komponenten gemeinsam 133 MB/s teilen, so verfügt nun jedes PCI Express x1 Gerät über 250 MB/s (je Richtung). Zudem besteht bei der parallelen PCI-Architektur immer die Gefahr, daß die Fehlfunktion eines einzigen Gerätes den kompletten PCI-Bus blockiert - die Punkt-zu-Punkt Architektur von PCI Express vermeidet diese Schwachstellen. Neben drei normalen 32-Bit PCI-Steckplätzen bietet das Albatron PX915G4PRO auch zwei PCI Express x1 Slots für Erweiterungskarten. Im Handel sind PCI Express-Karten jedoch noch Mangelware - abgesehen von Grafikkarten und dem einen oder anderen Gigabit-LAN Controller.

Mit Intel High Definition Audio wird 7.1 Surround Sound mit Dolby Digital und DTS zum Standard, Albatron fürt den High Definition Sound mit einem Realtek ALC880 aus. Als Southbridge kommt Intels ICH6 zum Einsatz, die neben 4 Serial-ATA Ports (SATA/150) auch zwei Ultra ATA/100 Geräte unterstützt. Auf Intels Matrix Storage Technology müssen wir leider verzichten, da Albatron auf Intels ICH6R/RW verzichtet. Wer mehr als zwei ATA100-Geräte benötigt, hat bei Intels aktueller Chipsatzfamilie ein Problem. Aus diesem Grund stellt Albatron der ICH6 auf dem PX915G4PRO einen ITE IT8212F zur Seite. Dieser ATA133-Controller bietet zwei weitere Anschlüsse für bis zu vier Festplatten, die für sich alleine, als JOBD oder in den RAID-Modi 0, 1 und 0+1 betrieben werden können. Ein zweiter Controller auf dem Mainboard ist der Marvell MV8001, der sich für Gigabit-LAN verantwortlich zeigt, zudem bietet Albatron auch noch 10/100 MBit-LAN durch einen VIA VT6105 (Rhine III). Bei allen 3 Controllern handelt es sich um PCI-Geräte - schade, zumindest beim Gigabit-LAN Chip hatten wir auch PCI-Express gehofft.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Kommen wir zu Intels Direct Media Interface (DMI): Bisher bot Intels Hub-Architektur eine Bandbreite von 266 MB/s für I/O-Geräte - immerhin die doppelte Bandbreite des PCI-Busses. Diese Architektur wird nun durch DMI, einen seriellen Punkt-zu-Punkt-Bus, der es auf 1 GB/s (je Richtung) bringt, ersetzt. Intel beseitigt hiermit eine Engstelle, welche von den anderen Chipsatzherstellern schon deutlich früher angegangen wurde.

Weiter: 3. Das Layout

1. Einleitung und Lieferumfang
2. Der Intel i915G Chipsatz
3. Das Layout
4. BIOS, Stabilität und Resourcenvergabe
5. Setup, Audio, USB, IDE, Taktraten
6. Benchmarks
7. Fazit

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