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Biostar TForce 590 SLI Deluxe (NVIDIA nForce 590 SLI) im Test - 5/17
18.09.2006 by doelf
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Biostar TForce 590 SLI Deluxe: Das BIOS
Das BIOS des Biostar TForce 590 SLI Deluxe ist ähnlich umfangreich wie das des Asus M2N32-SLI Deluxe WiFi. Tuner und Übertakter finden hier unzählige Optionen, um die maximale Leistung aus dem System herauszukitzeln. Wir betrachten das BIOS 614 BST für die Platinenrevision 1.2:

CPU, Chipsatz und Spannung:

  • Auto Overclock System:
    • V6 (extra Performance)
    • V8 (extreme Performance)
    • V12 (extraordinary Performance)
  • CPU Vid control: Auto / 0,800 - 2,000 V
  • Memory Voltage: 1,950 / 2,000 / 2,050 / 2,100 V
  • Chipset Voltage: 1,550 / 1,600 / 1,650 / 1,700 V
  • HTT Voltage: 1,250 / 1,300 / 1,350 / 1,400 V
  • CPU Frequency (MHz): 100 - 500 MHz
  • NPT Fid control: Auto, 4x bis 10x
  • K8 <-> NB HT Speed: Auto / 1x bis 5x
  • NB -> SB Speed: Auto / 1x bis 5x
  • PCI Express bus(SB): 100 bis 200 MHz
  • NB <-> SB Reference clock: 200 bis 500 MHz
  • PCI Express bus(NB): 100 bis 200 MHz
Speicher:
  • Timing Mode: Auto / 400 / 533 / 667 / 800
  • TCL: Auto / 3 / 4 / 5 / 6
  • TRCD: Auto / 3 / 4 / 5 / 6
  • TRP: Auto / 3 / 4 / 5 / 6
  • TRAS: Auto / 5 - 18
  • Command Per Clock: 1T / 2T
  • TRRD: Auto / 2 / 3 / 4 / 5
  • AsyncLat: Auto / 1 bis 15 ns
  • TRC: Auto / 11 - 26
  • TWR: Auto / 3 / 4 / 5 / 6
  • TRWT: Auto / 2 - 9
  • TWTR: Auto / 1 / 2 / 3
  • TREF: Auto / 7,8 / 3,9 ns
  • Read DQS Skew: Auto / -1/96 bis -7/96
  • Read delay form RX fifo: Auto / 0,5 bis 4,0 Clock
  • DRAM driver weak mode: Auto / Normal / Weak
  • CKE drive strenght: Auto / 1,0 / 1,25 / 1,50 / 2,0
  • CS drive strenght: Auto / 1,0 / 1,25 / 1,50 / 2,0
  • MA drive strenght: Auto / 1,0 / 1,25 / 1,50 / 2,0
  • MCLK drive strenght: Auto / 0,75 / 1,00 / 1,25 / 1,50
  • MD drive strenght: Auto / 0,75 / 1,00 / 1,25 / 1,50
  • DQS drive strenght: Auto / 0,75 / 1,00 / 1,25 / 1,50
  • SLI-Ready Memory: Disabled / CPUOC 0 - 13% / CPUOC Max
  • DRAM on-die Termination: Auto / Disabled / 50 / 75 /150 ohms
  • R/W Queue Bypass: 2x / 4x / 8x / 16x
  • Bypass Maximum: No bypass / 1 bis 15 Times
  • 32 Byte Granularity: Auto / 32 / 64 byte
  • DQS Training Control: Skip DQS / Perform DQS
  • CKE base power down mode: Enabled / Disabled
  • CKE based power down: Per Channel / Per CS
  • Memclock tri-stating: : Enabled / Disabled
  • Memory Hole Remapping: Enabled / Disabled
  • Auto Optimize Button IO: Enabled / Disabled: 0000 bis 00FF
  • DDRII Timing Item: Enabled / Disabled
  • TWTR Command Delay: 1 / 2 / 3 Clocks
  • Trfc0: 75 / 105 / 127,5 / 195 / 327,5 ns
  • Trfc1: 75 / 105 / 127,5 / 195 / 327,5 ns
  • Trfc2: 75 / 105 / 127,5 / 195 / 327,5 ns
  • Trfc3: 75 / 105 / 127,5 / 195 / 327,5 ns

Wirklich konsistent ist das BIOS des Biostar noch nicht strukturiert, mal findet sich die automatische Konfiguration eines Menüpunktes ganz oben, dann wieder ganz unten in der Auswahlliste. Zudem ist die Struktur sehr verschachtelt: Wer z.B. die Speichertimnigs ändern möchte, geht zunächst in den Menüpunkt "OverClock Navigator Engine" und schaltet dort auf "Manual Overclock", scrollt in diesem Untermenü ganz nach unten bis er "DRAM Configuration" findet, geht in dieses Unter-Untermenü und wählt in der nun erscheinenden Auswahl das Unter-Unter-Untermenü "Memory Timngs" aus.
Doch halt: Schaltet man unter "DRAM Configuration" den Menupunkt "DDRII Timing Item" auf "Enabled" finden wir auch hier TWR, TRC, TRCD, TRRD, TRP, TRAS und auch TRTP, welche wir unter "Memory Timings" vermisst hatten. Dafür fehlt hier nun die wichtige CAS Latency - die TCL. Wir können auch in beiden Menus unterschiedliche Einstellungen vornehmen. In einem Comic würde der Hardwaretester seine Sprechblase mit einem fettgedruckten "ARGH!" versehen.

Overclocking-Praxis
Beginnen wir mit den automatischen Übertaktungsoptionen: Biostar gibt sich hier kryptisch und tauft diese V6 (extra Performance), V8 (extreme Performance) sowie V12 (extraordinary Performance). Wir hätten uns gefreut, wenn Biostar irgendwo dokumentiert hätte, was man von den drei Optionen erwarten darf, da dem aber nicht so ist, starten wir den Selbsttest:

  • V6 (extra Performance): Der Bezugstakt wird von 200 auf 230,8 MHz gesteigert, damit erhöht sich der Prozessortakt auf 2308,4 MHz, der Speichertakt schaltet von 400 auf 384,8 MHz zurück (DDR2-769,6).
  • V8 (extreme Performance): Fehlstart - das BIOS geht in den Safe Mode!
  • V12 (extraordinary Performance): It's CLEAR-CMOS Time!

Die V6 "extra Performance" hebt den Takt also um 15 Prozent an, V8 und V12 machen irgendetwas, doch unser System mag es nicht und setzt die gewünschten Einstellungen nicht um. Eigentlich sollen automatische Übertaktungsoptionen Laien das Übertakten erleichtern, doch dieses Ziel hat Biostar hier voll und ganz verfehlt. Setzen wir also lieber auf die manuelle Übertaktung.

Nachdem das ASUS M2N32-SLI Deluxe WiFi einen Bezugstakt von 300 MHz umsetzen konnte, waren wir von den 266 MHz des MSI K9N SLI Platinum geradezu enttäuscht. Vom Biostar TForce 590 SLI Deluxe erwarten wir da schon etwas mehr, schließlich wird der Chipsatz aktiv gekühlt.

Zum Übertakten stellten wir die Command Rate auf 2T und die HyperTransport Anbindung auf 2x mit 8/8 Bit Breite, den Speichertakt legten wir auf DDR2-533 fest. Der maximale Bezugstakt betrug 250 MHz, damit konnten wir die CPU um 494 MHz übertakten:

  • CPU: 2494,0 MHz; FSB: 249,4 MHz; RAM: 311,7 MHz - stabil
    Verwendete Einstellungen: HT 8/8, 600 MHz; DDR2-533; CPU 1,50V

  • CPU: 2560,0 MHz; FSB: 256,0 MHz; RAM: 320,00 MHz - BIOS geht in den Safe Mode
    Verwendete Einstellungen: HT 8/8, 600 MHz; DDR2-533; CPU 1,55V

  • CPU: 2600,0 MHz; FSB: 260,0 MHz; RAM: 325,00 MHz - BIOS geht in den Safe Mode
    Verwendete Einstellungen: HT 8/8, 600 MHz; DDR2-533; CPU 1,55V

  • CPU: 2666,0 MHz; FSB: 266,0 MHz; RAM: 333,33 MHz - kein Bild
    Verwendete Einstellungen: HT 8/8, 600 MHz; DDR2-533; CPU 1,55V

Nur 250 MHz, das ist mager! Auch das Heraufsetzen der CPU-Spannung auf 1,55 Volt, der Speicherspannung auf 2,1 Volt, der Chipsatzspannung auf 1,65 Volt und der HTT-Spannung auf 1,35 Volt brachte keine Abhilfe. Oberhalb von 250 MHz ging das BIOS in den Safe Mode, ab 266 MHz blieb der Bildschirm schwarz und der Griff zum CLEAR-CMOS Jumper wurde notwendig.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Nun stellt sich noch die Frage, wie sich die Taktsteigerung auf die Benchmarks auswirkt. Befragen wir TMPEGEnc:

TMPEGEnc 2.512.52.161 - DVD PAL, Highest Quality: in s (niedriger ist besser)
ASUS M2N32-SLI
DDR2-750 2T
3000 MHz
171
ASUS M2N32-SLI
DDR2-675 2T
2700 MHz
191
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
2651 MHz
193
ASUS M2N32-SLI
DDR2-665 2T
2666 MHz
195
Biostar TForce590
DDR2-623
2494 MHz
203
Biostar TForce590
DDR2-800 2T
2000 MHz
246
MSI K9N SLI
DDR2-800 2T
2000 MHz
251
ASUS M2N32-SLI
DDR2-800 2T
2000 MHz
254

Das Biostar TForce 590 SLI Deluxe ist in der Revision 1.2 sehr performant und kann bei Standardtakt die Mainboards von Asus und MSI hinter sich lassen. Doch da es beim Übertakten schnell scheitert, holen seine Mitbewerber mehr Leistung aus unserem Athlon 64 X2 4000+ heraus und sind 10 bzw. 32 Sekunden schneller fertig.

Weiter: 6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb

1. Hintergründe: nForce 590 SLI Chipsatz, Arbeitspeicher
2. Biostar TForce 590 SLI Deluxe: Revision 1.0 vs. 1.2
3. Biostar TForce 590 SLI Deluxe: Lieferumfang und Layout #1
4. Biostar TForce 590 SLI Deluxe: Layout #2
5. BIOS und Overclocking
6. Kompatibilität, Stabilität und Praxisbetrieb
7. Testumgebung, Audio, USB 2.0 und IDE
8. CPU-Leistung (synthetisch)
9. Multithreaded (synthetisch)
10. Datendurchsatz von Speicher und Cache
11. Primzahlen und Pi
12. Raytracing und Rendering
13. Kompression und mp3-Encoding
14. Video-Encoding
15. 3DMark06 und F.E.A.R.
16. Riddick und UT2004
17. Fazit

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